Start Blog Seite 413

Dortmund – Riga mit Wizz Air gestartet

Seit Sonntag verbindet Wizz Air den Dortmund Airport mit der lettischen Hauptstadt Riga. Direkt nach der Landung der ersten Riga-Maschine begrüßte die Flughafenfeuerwehr den Airbus A320 mit Wasserfontänen. Zweimal wöchentlich, jeweils Mittwoch und Sonntag, fliegt die ungarische Airline nun von Riga aus das Ruhrgebiet an.

Nach Vilnius ist Riga bereits die zweite Baltikum-Verbindung im Flugplan des Dortmund Airport. Die Ostsee-Metropole ist mit fast 700.000 Einwohnern die größte Stadt des Baltikums. Mit über eine Million Einwohnern im direkten Umland ist Riga zudem der größte Ballungsraum der baltischen Staaten und politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Lettlands. Die besonders für ihre Altstadt bekannte Hansestadt ist berühmt für ihre Jugendstilbauten.

Wizz Air ist die größte Low Cost-Airline in Mittel- und Osteuropa und verbindet mit einer Flotte von 53 Airbus A320 100 Ziele in 36 Ländern. In Dortmund ist Wizz Air mit fast eine Million Passagieren die stärkste Airline. Knapp 80 Prozent ihrer Deutschen Flüge starten hier.

Militärflugplatz Dübendorf: Dreifache Nutzung mit Innovationszentrum

Die Schweiz will den bisherigen Militärflugplatz Dübendorf künftig als ziviles Flugfeld mit Bundesbasis nutzen sowie auf einem Teil des Areals die Errichtung eines Innovationsparks durch den Kanton Zürich ermöglichen. Der Bundesrat hat heute einen entsprechenden Antrag der drei Departemente UVEK, VBS und WBF gutgeheißen. Damit wird sichergestellt, dass die grösste strategische Landreserve des Bundes für kommende Generationen erhalten bleibt. Während der mehrjährigen Übergangsphase wird die Luftwaffe den Standort weiterhin als Militärflugplatz nutzen.

Der Militärflugplatz Dübendorf mit einer Fläche von rund 230 Hektar ist die größte strategische Landreserve im Eigentum des Bundes. Das Areal im dichtbesiedelten Glatttal und in unmittelbarer Nähe des Wirtschaftsstandortes Zürich bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Aufgrund seiner Lage und guten Erschliessung ist es für den Bundesrat wichtig, dass künftigen Generationen die grösstmögliche Handlungsfreiheit erhalten bleibt. Da das VBS entschieden hat, die Piste nicht mehr weiter zu betreiben und sich auf eine Helikopterbasis zurückzuziehen, hat der Bundesrat verschiedene Optionen für das Gelände geprüft und sich 2013 im Grundsatz dafür ausgesprochen, einen zeitlich befristeten zivilen Weiterbetrieb des Flugplatzes zu prüfen.

Das UVEK erhielt den Auftrag, in Zusammenarbeit mit dem VBS Offerten möglicher ziviler Betreiber für den Flugplatz einzuholen, der genügend Platz lässt für den auf dem gleichen Areal geplanten Innovationspark. Zudem kann die Armee in Dübendorf künftig zusätzlich zur Helikopterbasis auch die Piste mitbenutzen.

Innovationspark auf 70 Hektar in Dübendorf

Mit den heute gefällten Entscheiden verfolgt der Bundesrat das Ziel, alle drei Interessen des Bundes (militärische und Luftfahrt, Innovationspark) parallel weiterzuverfolgen. Am bisherigen Flughafenkopf soll der Hubstandort Zürich des nationalen Innovationsparks entstehen. Der Bundesrat hat hierzu eine Fläche von etwa 70 Hektar reserviert.

Diese soll dem Kanton Zürich in mehreren Etappen zur Verfügung gestellt werden. Bis Ende 2014 werden die Einzelheiten dieser Landabgabe geklärt – dann wird der Bundesrat über die konkrete landesweite Ausgestaltung des nationalen Innovationsparks entscheiden und das Geschäft ans Parlament überweisen.

Ziviles Flugfeld – Ohne Linienverkehr, mit Bundesbasis

In einem Ausschreibungsverfahren haben im April 2014 zwei Organisationen ihre Bewerbung als ziviler Flugplatzhalter eingereicht. Der Bundesrat hat heute entschieden, mit der "Flugplatz Dübendorf AG" die Vertragsverhandlungen über den Betrieb eines künftigen Flugfeldes mit Bundesbasis aufzunehmen. Vorgesehen ist eine Betriebsdauer von 30 Jahren. Das künftige Flugfeld soll vor allem der Geschäftsfliegerei, der Leichtaviatik und für Werkflüge offenstehen. Ein regelmäßiger Linien- oder Charterverkehr ist ausgeschlossen.

Weiterhin auf dem Flugfeld stationiert bleiben die Armee und die Schweizerische Rettungsflugwacht REGA. Mit diesem Konzept ist ein wirtschaftlicher Betrieb möglich, ohne dass die Umgebung des Flugplatzes durch den Flugbetrieb übermässig belastet wird. Die Nähe zum Wirtschaftszentrum Zürich ermöglicht es, einen Teil der Geschäftsfliegerei vom Flughafen Zürich nach Dübendorf zu verlagern.

Schweizer Luftwaffe plant Helikopterbasis

Mit der Veröffentlichung des Entwurfs zum neuen Stationierungskonzept der Armee im letzten November hat das VBS definitiv bestätigt, dass es die Piste nicht mehr weiter betreiben möchte und sich auf eine Basis für Helikopter im Norden des Flugplatzes zurückziehen wird. Während der mehrjährigen Planungs- und Bewilligungsphase des zivilen Flugfeldes wird das VBS den Betrieb des Flugplatzes bis zur Übergabe an den neuen Flugplatzhalter noch sicherstellen.

Nach Auslaufen der Betriebsbewilligung des zivilen Betreibers kann erneut entschieden werden, ob das Flugfeld in Dübendorf dereinst weiter betrieben oder ob das Flugfeldareal einer anderen Nutzung zugeführt werden soll. Dadurch bleibt die strategische Landreserve für kommende Generationen weitgehend erhalten.

Flughafen Frankfurt nimmt Präzisionsanflugsystem „GBAS“ in Betrieb

0

Heute nahmen am Flughafen Frankfurt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender Fraport AG, Robert Schickling, Geschäftsführer Betrieb DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und Kay Kratky, Mitglied des Passagevorstandes Deutsche Lufthansa AG gemeinsam das satellitengestützte Präzisionsanflugsystem "Ground Based Augmentation System" (GBAS) offiziell in Betrieb. Mit der Navigationseinrichtung sind erstmalig satellitengestützte Präzisionsanflüge an einem internationalen Luftverkehrsdrehkreuz in Europa möglich.

"Wir freuen uns, heute, nur knapp 16 Monate nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung, GBAS gemeinsam mit unseren Partnern DFS und Lufthansa offiziell in Betrieb zu nehmen", sagte Schulte am Rande der Veranstaltung. Im Oktober 2013 erfolgte der Spatenstich. "Mit GBAS unterstreichen wir einmal mehr unsere internationale Vorreiterrolle bei der Umsetzung von neuen Technologien und setzen konsequent einen weiteren Punkt aus dem Maßnahmenpaket der Allianz für Lärmschutz um", betonte Schulte.

GBAS spielt noch große Rolle in der Luftfahrt

"Mit GBAS beginnt ein neues Zeitalter in der Flugnavigation", so DFS-Geschäftsführer Robert Schickling. "Wir sind stolz darauf, zusammen mit unseren Partnern Fraport und Lufthansa, am zweitgrößten Flughafen Europas ein neues satellitengestütztes Landesystem zu betreiben. Langfristig gesehen wird GBAS, so meine Überzeugung, über den Flughafen Frankfurt hinaus eine große und weitreichende Bedeutung erlangen."

"Nachdem wir mit der Umrüstung unserer Airbus A320-Flotte durch Wirbelgeneratoren als Maßnahme zum aktiven Schallschutz begonnen haben, starten wir nun unsere GBAS-Operations zusammen mit unseren Partnern Fraport und DFS. Wir freuen uns, dass heute eine unserer Boeing 747-8 als erste diese innovative Technologie an unserem größten Drehkreuz nutzt. Künftig können mehr als dreißig Lufthansa-Flugzeuge vom Typ Airbus A380 und Boeing 747-8 mit GBAS landen", sagte Kay Kratky, Mitglied des Passagevorstands – Operations & Hub Frankfurt.

Frankfurt mit GBAS hat Modellcharakter

Mit der Inbetriebnahme von GBAS durch die Partner Fraport, DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) und Deutsche Lufthansa AG (DLH) am Standort Frankfurt wird einmal mehr der internationale Modellcharakter des Flughafens Frankfurt in Sachen aktiver Lärmschutz unterstrichen. Fraport, DFS und DLH erhoffen sich von GBAS einen wichtigen Beitrag zu mehr Effizienz und zu lärmschonenden Anflugverfahren.

Der Vorteil von GBAS liegt primär in der Vielfalt der Anflugverfahren, die mit einer einzigen Anlage angeboten werden können. Bis zu 49 Anflüge auf verschiedene Pisten können von nur einer GBAS-Station unterstützt werden. In der Vielfalt der Anflugmöglichkeiten liegen Chancen zur Entwicklung von neuen Anflugrouten, welche die Anwohner entlasten. Das System muss außerdem deutlich seltener als ein ILS durch Flugvermessung überprüft werden.

Langfristig soll das neue Landesystem auch segmentierte Anflüge ermöglichen – mit dem Ziel einer weiteren Lärmentlastung in der Region. GBAS erlaubt es mittelfristig auch, den Anfluggleitwinkel auf allen Landebahnen von derzeit 3 auf 3,2 Grad anzuheben, was bislang ausschließlich auf der Landebahn Nordwest möglich ist. Um das System umfassend nutzen zu können, ist jedoch neben der technischen Ausstattung am Boden eine entsprechende Ausrüstung der Flugzeuge notwendig.

GBAS erhöht Genauigkeit der Positionsbestimmung

Über ein erstes Nutzungspotenzial verfügen derzeit die GBAS-fähigen Flugzeugtypen Airbus A380, Boeing 747-8, 787 und 737 NG. Die Kosten für den Aufbau und die Nutzung der Bodenstation belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro, die Ausrüstung der Flugzeuge erfordert ebenfalls Investitionen in Millionenhöhe.

GBAS bietet bei Präzisionsanflügen eine digitale Führung und arbeitet nach dem sogenannten "Differential Global Positioning System"-Verfahren (DGPS). Die neue Technik bringt gegenüber den momentan in Frankfurt angewandten Anflugverfahren wesentliche Vorteile: So verfügt etwa die Satellitennavigation auf Basis des amerikanischen Global Positioning System (GPS) derzeit über eine Genauigkeit von etwa zehn Metern.

Diese Genauigkeit kann mithilfe einer GBAS-Bodenstation noch gesteigert werden. Die von den Satelliten ausgestrahlten Signale werden von der GBAS-Anlage empfangen, mit der eigenen Position verglichen und als korrigiertes Signal zusammen mit den Anflugkoordinaten an die landenden Flugzeuge gesendet. Auf diese Weise kann das anfliegende Flugzeug die eigene Position noch exakter bestimmen.

Wenn Flugzeuge in der Zukunft durchgängig mit den entsprechenden Bordempfängern ausgerüstet sind, kann GBAS das Instrumentenlandesystem (ILS) vollständig ablösen.

Dreamliner aus Doha regelmäßig am Flughafen Wien

0

Eines der modernsten Flugzeuge der Welt kommt nun täglich nach Wien: Nach der Erstlandung vor zwei Tagen wurde heute, am 03. September 2014, die Boeing 787 Dreamliner von Qatar Airways am Flughafen Wien offiziell begrüßt. Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, und Günter Saurwein, Country Manager Deutschland und Österreich von Qatar Airways, freuten sich über die Ankunft der neuen Maschine.

Mit 01. September 2014 hat Qatar Airways ihre Sitzplatzkapazitäten für die Strecke Doha-Wien aufgestockt und seither die Boeing 787 Dreamliner für die tägliche Verbindung nach Wien im Einsatz. Damit wird der Flughafen Wien nun regelmäßig von einem der modernsten Passagierjets der Welt angeflogen.

"Die Entscheidung von Qatar Airways, ihre Kapazitäten nach Wien zu erweitern und die Boeing 787 Dreamliner im Regelbetrieb einzusetzen, freut uns sehr, weil sie den Erfolg dieser Strecke unterstreicht. Die Wirtschafts- und Tourismusbereiche Österreichs und dem Nahen und Mittleren Osten profitieren von einer guten Verbindung zwischen beiden Regionen und der Flughafen Wien ist dafür ein leistungsfähiges Gateway. Mit Qatar verbindet uns seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit und wir freuen uns auf die regelmäßigen Besuche des Dreamliner", stellt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG fest.

Besonderheiten des 787 Dreamliners von Qatar Airways

Der Boeing 787 Dreamliner von Qatar Airways bietet besondere Annehmlichkeiten. So können nach zehn erfolgreichen Geschäftsjahren der Airline in Österreich durch die Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten und den verbesserten Flugkomfort noch mehr Passagiere die tägliche Verbindung Wien – Doha und damit die Vorzüge des neuen, hochmodernen Dreamliners nutzen.

Die Boeing 787 von Qatar Airways weist zahlreiche Besonderheiten auf, wie einen verbesserten Kabinendruck, dimmbare Fenster und eine großzügige Sitzkonfiguration. Die Business Class verfügt über 22 Sitze mit einer 1-2-1-Sitzreihenkonfiguration und vollständig flachen Betten, während die Economy Class 232 Sitze in einer 3-3-3-Konfiguration aufweist. Passagiere an Bord des 787 Dreamliner werden in den Genuss von Annehmlichkeiten wie frischere Luft in der Kabine und dadurch weniger Reisemüdigkeit, dynamisches Kabinenlicht, breite Handgepäckablagen, eine großzügige Innenausstattung sowie einem Entertainment-System mit bis zu 1.000 Audio- und Video-Optionen auf individuellen Abruf kommen.

Airline mit Auszeichnungen

Qatar Airways ist in den vergangenen 17 Jahren stetig gewachsen. Die Airline mit Sitz in Doha bietet mit einer modernen Flotte von 134 Flugzeugen weltweite Verbindungen zu 144 Urlaubs- und Geschäftsreisezielen in Europa, dem Nahen Osten, Afrika, auf dem Indischen Subkontinent, im Fernen Osten, Australien und Amerika. 2014 wurde Qatar Airways mit den Awards Best Business Class in the World, Best Airline in the Middle East und Best Business Class Airline Lounge in the World ausgezeichnet.

Condor startet 2015 Verbindung Frankfurt – Portland, Oregon

Im Sommer 2015 wird ein weiteres US-Westküstenziel neu ins Condor Programm aufgenommen. Ab 19. Juni 2015 fliegt der Ferienflieger zweimal in der Woche nonstop nach Portland (PDX), Oregon. Die Flüge werden mit einer Boeing 767-300 durchgeführt und immer dienstags und freitags ab Frankfurt angeboten und sind ab sofort buchbar.

Mit vielen Parks und Fahrradwegen in der Stadt, einer hohen Dichte an Sterne-Restaurants und dem abwechslungsreichen Nachtleben erinnert Portland an eine europäische Metropole.

Shopping Paradies und Drehkreuz Portland

Ein besonderes Highlight für alle Shopping-Fans bietet Portland durch das breite Angebot an Einkaufsmöglichkeiten und der Tatsache, dass es in Oregon keine bundesstaatliche Verkaufssteuer gibt. Außerhalb der Stadt gelangt man in die Berge und Wälder oder an die Küste Oregons – ob wandern, windsurfen an Oregons Küste, Ausflüge zum Mount Hood oder in die Weingüter Willamette Valleys, alles ist in maximal 90 Minuten Fahrzeit erreichbar.

Doch nicht nur das macht Portland zur idealen Ergänzung des bisherigen Condor Programms in den USA: Portland ist ein wichtiges Drehkreuz von Alaska Airlines. Mit schnellen Umsteigeverbindungen erhöht sich die Anbindung an Seattle über Condor auf sechs Flugtage pro Woche. "Montags, mittwochs, donnerstags und samstags fliegt Condor nonstop nach Seattle", erläutert Jens Boyd, Head of Long-Haul bei Condor.

"Im Sommer 2015 besteht dann außerdem dienstags und freitags eine günstige Verbindung zwischen Portland und Seattle – und durch die über 20 täglichen Flüge von Alaska Airlines ist eine bequeme Reise mit geringen Wartezeiten gegeben."

Vermarktung von USA-Reisen gemeinsam mit Brand USA

Die Flüge nach Portland und den Zielen, die mit Anschluss durch Alaska Airlines erreicht werden, wie Seattle, San Francisco und Los Angeles, sind online buchbar. Die Flüge soll es ab einem Oneway-Komplettpreis ab 359,99 Euro in der Economy Class, ab 459,99 Euro in der Premium Economy Class und ab 999,99 Euro in der Business Class geben.

Die Thomas Cook Group und Brand USA, die Marketing-Organisation für Destinationen in den Vereinigten Staaten, haben kürzlich einen Ausbau ihres zentralen Marketing-Abkommens angekündigt, das die USA als weltweit führendes Reiseziel für europäische Gäste bewerben soll. Die Kampagne wird über die ursprünglichen Märkte in Deutschland, Großbritannien, Belgien und den Niederlanden hinaus auf Frankreich, Schweden, Österreich und die Schweiz ausgeweitet.

Die Partnerschaft der Thomas Cook Group und Brand USA beinhaltet einen starken Medienauftritt durch eine multi-mediale Werbekampagne zu Amerikas ‚Great Outdoors’. Außerdem sollen die neuen US-Routen der Thomas Cook Airlines aus Deutschland und Großbritannien bekannt gemacht werden.

Flugzeiten von Frankfurt nach Portland, Oregon

Verkehrstag Dienstag und Freitag
Fluggerät Boeing 767-300 mit 259 Sitzplätzen, davon 18 in der Business Class und 35 in der Premium Economy Class
Flugzeiten Hinflug (Ortszeit)

DE2028 dienstags 11:50 – 13:55Uhr

DE5028 freitags 11:50 – 13:55 Uhr

Flugzeiten Rückflug (Ortszeit)

DE2029 dienstags 16:55 – 12:30+ Uhr

DE5029 freitags 16:55 – 12:30+ Uhr

Abpreise (oneway, inklusive aller Steuern und Gebühren)

Ab 359,99 Euro in der Economy Class

Ab 459,99 Euro in der Premium Economy Class

Ab 999,99 Euro in der Business Class Flugdauer (durchschnittlich)

 

Hinflug: 11:05 Stunden

Rückflug: 10:35 Stunden

 

Ausbildungsstart am Flughafen München und seinen Töchtern für 89 Azubis

Als „Botschafter des Flughafens“ sehen sich die neuen Auszubildenden der Flughafen München GmbH (FMG) und deren Tochtergesellschaften. Für 89 Berufsanfänger – der Großteil davon aus dem unmittelbaren Flughafenumland – hat jetzt im FMG-Konzern die Lehrzeit am Airport und damit der Weg in eine erfolgreiche Zukunft begonnen. Allein 42 neue Nachwuchskräfte hat die FMG in zehn verschiedenen Berufen eingestellt. Neu sind in diesem Jahr der „Bachelor Immobilienwirtschaft“ sowie der „Kaufmann/-frau für Büromanagement“, der den „Bürokauf-mann/-frau“ sowie den „Kaufmann/-frau für Bürokommunikation“ ablöst.

Weitere 47 Azubis gehen bei den Töchtern Eurotrade (13), Allresto (10) und Aerogate (24) in sieben verschiedenen Berufszweigen an den Start. Damit bleibt der Münchner Flughafen eine der größten Ausbildungsstätten in der Region, in der insgesamt 296 Azubis momentan ihren Beruf erlernen.

FMG-Personalchef Dr. Robert Scharpf freute sich bei der Willkommensveranstaltung über die hohe Zahl an Bewerbern und sieht die wachsende Bedeutung der Ausbildung als wichtigen Faktor für den Unternehmenserfolg. Die Konzernausbildung des Münchner Flughafens findet in enger Kooperation zwischen der Muttergesellschaft FMG und den Töchtern statt. So ist auch vorgesehen, im Bereich der Ausbildung die Zusammenarbeit zu intensivieren und in Zukunft um weitere Töchter zu ergänzen. Damit soll der Flughafen den Azubis auch nach dem Ende Ihrer Lehrzeit ein attraktiver Arbeitgeber bleiben. „Ein Fachkräftemangel wäre auch für den Flughafen eine Wachstumsbremse“, so Scharpf.

Flughafen-Fundsachenversteigerung mit Sepp Mittermeyer in Ehekirchen

0

Rund 350 Fundsachen, die am Münchner Airport verloren oder vergessen wurden, werden am kommenden Samstag, den 06. September 2014, ab 13:00 Uhr im Rahmen des 35-jährigen Ehekirchner Hochzeitsfestes an der Bürgermeister-Braun-Str. 1 in 86676 Ehekirchen unter den Hammer kommen. Die Bandbreite der Auktionsgüter reicht von Armbanduhren über Spiegelreflexkameras, Laptops, Tablets, Handtaschen, Sonnenbrillen und Handys bis hin zu Bekleidung und Schmuck. Interessant für alle Hobby-Handwerker: Unter den Fundstücken finden sich Motorsägen, Akkuschrauber und eine Wasserwaage.

Es gibt auch so Skurriles wie Christbaumschmuck und ein Weihnachtsnussknacker. Und wer bereits den nächsten Winterurlaub plant, kann sich gleich eine komplette Skiausrüstung mit Schuhen, Ski und Helm in Ehekirchen ersteigern. Sicherlich gespannt sind alle Schnäppchenjäger auf den Inhalt der insgesamt vier ungeöffneten Koffer, die als "Überraschungspakete" versteigert werden. Interessenten haben am Versteigerungstag von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr die Gele-genheit, die Fundsachen zu besichtigen. Versteigert werden die Fundstücke wieder von Josef "Sepp" Mittermeier. Die ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.

Schüler mit Funkkontakt zu Astronauten in Raumstation

Ein lautes Rauschen schallt am 01. September 2014 um 15:12 Uhr durch den Saal des Gymnasium Siegburg Alleestraße (GSA). Erste Funkwellen erreichen von der Internationalen Raumstation aus die Erde – besser gesagt die Antenne am Dach der Schule. Erste Rufzeichen des deutschen Astronauten Alexander Gerst sorgen für kollektives Aufatmen in der Aula des GSA.

Eine bunt gemischte Schülergruppe hat im Rahmen des Amateur Radio on the International Space Station (ARISS)-Projekts per Funk mit dem Astronauten Kontakt aufgenommen – und er hat geantwortet. Das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt das Gymnasium gemeinsam mit dem Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. (DARC) und dem Geographischen Institut der Universität Bonn bei dem Projekt, um Schüler für Raumfahrt, Wissenschaft und Technik zu begeistern.

"Was vermisst man in der ISS am meisten?"

Sobald einmal der Kontakt steht und die Stimme von Alexander Gerst gebrochen, aber erkennbar zu hören ist, läuft unerbittlich die Uhr. Die ISS ist nur elf Minuten in Reichweite der Antennen auf dem Dach der Schule. Elf Minuten, in denen 20 wissensdurstige Schüler den deutschen Astronauten in rund 420 Kilometern über der Erde mit ihren Fragen löchern: "Was vermissen Sie am meisten auf der Erde? OVER". "Am meisten vermisse ich joggen im Sommerregen und das Grillen auf der Dachterrasse mit meiner Freundin", kommt es stark verrauscht aus den Boxen.

Auch kritischen Fragen muss sich Alexander Gerst stellen: "Haben Sie trotz Ihres Intensivtrainings manchmal noch Bedenken, etwas falsch zu machen? OVER." "Ja auf alle Fälle. Wir kontrollieren alles sehr streng nach und gehen auf Nummer sicher, um alle möglichen Fehler auszuschließen", antwortet Gerst direkt aus der ISS. Bisher habe es auch keine großen Notfälle gegeben, funkt der deutsche Astronaut nach unten.

Schon als Kind zum Mond gefunkt

Eine Frage nach der anderen schicken die Schüler in den erdnahen Orbit – und Alexander Gerst beantwortet sie mit einer gesunden Mischung aus Herzlichkeit und Routine. Kein Wunder, denn sein Großvater war Amateurfunker. Schon als Kind schickte der kleine Alexander zusammen mit dem Opa seine Botschaften per Funk rund um die Welt – und manchmal auch zum Mond. Zwei, drei Sekunden später kommen die Signale sogar zurück.

Der Mond als Spiegel, der Worte zurückwirft. Das ist spannend und hat schon damals seine Leidenschaft für die Raumfahrt geweckt. Vielleicht bereitet ihm deswegen auch die Frage des 15-jährigen Jay besondere Freude: "Wann, glauben Sie, kann man zum Mars reisen? OVER". Genau festlegen wollte sich Alexander Gerst bei dieser Frage nicht: "Später wird es uns sicher möglich sein, zum Mars zu reisen", funkt er zur Erde.

Zwar ist die ISS nicht so weit wie der Mars entfernt. Doch rast sie mit 28.000 Stundenkilometern blitzschnell um die Erde, und mit ihr rast auch die Zeit. 17 Schüler haben ihre Fragen gestellt. Dann ist die ISS schon wieder am Rande des Empfangsgebiets. Der Kontakt wird immer schwächer. Alexander Gerst entfernt sich, wird unerreichbar für die Signale der Antennen aus Siegburg. Der Kontakt bricht ab. Doch mit dem Ende des Funksignals hören die Raumfahrtaktivitäten des Gymnasiums Siegburg Alleestraße noch lange nicht auf.

Vom Weltall ins Klassenzimmer

Die Schule ist auch beim Projekt "Columbus Eye – Live-Bilder von der ISS im Schulunterricht" mit dabei. Die Schüler können unsere Erde mit den "Augen" der Internationalen Raumstation aus rund 400 Kilometern Höhe neu entdecken. Vier Videokameras außen am Columbus-Labor zeichnen fortwährend Bilder von unserem Planeten auf.

Das Projekt "Columbus Eye" vom DLR und der Universität Bonn bringt diese Live-Bilder nun in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Weltraumbehörde NASA aus dem All ins Klassenzimmer. Das Columbus-Eye-Webportal stellt die Aufnahmen außerdem Wissenschaft und Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung und bietet Informationen zur ISS und Alexander Gersts Mission "Blue Dot".

Boeing übergibt ersten 787-9 Dramliner an die Royal Jordanian Airline

0

Boeing und die Fluggesellschaft Royal Jordanian haben heute die Auslieferung des ersten 787 Dreamliner an die Airline gefeiert. Das Flugzeug wird eine zentrale Rolle in der strategischen Planung der Flottenmodernisierung der Airline spielen. Royal Jordanian hat dieses Flugzeug über das Leasingunternehmen AerCap erworben.

Die 787 ist das technologisch fortschrittlichste Flugzeug der Welt. Gemessen am Gewicht bestehen fünfzig Prozent der Primärstruktur des Flugzeugs, darunter Rumpf und Tragflächen, aus Verbundwerkstoffen. Royal Jordanian konfiguriert die Maschine für 24 Passagiere in der Business Class und 246 in der Economy. Boeing will die Airline auch mit einem Maintenance-Tool für die digitale real-time-Erfassung von Mängeln und die umgehende Ersatzteilbeschaffung unterstützen.

Die 787 ermöglicht es, die Reichweite von Großraumflugzeugen auch im Bereich der Flugzeuge mittlerer Größe zu realisieren und wird Royal Jordanian zudem, mit 20 Prozent niedrigerem Treibstoffverbrauch als heutige Flugzeuge ähnlicher Größe, eine unerreichte Treibstoffeffizenz bieten. Bis heute hat Boeing mehr als 180 Dreamliner an 20 Kunden auf der ganzen Welt ausgeliefert.

Direktverbindung der Elbstädte Hamburg – Dresden von Germanwings gestartet

0

Seit heutigen Montag, 01. September 2014, verbindet Germanwings die beiden Elbstädte Hamburg und Dresden. Germanwings bietet werktags morgens und abends einen Flug an – darüber hinaus ist am Sonntag ein Abendflug buchbar. Von Hamburg aus startet die Airline jeweils um 07:00 Uhr und erreicht die sächsische Landeshauptstadt um 08:05 Uhr. Der Rückflug in den Norden beginnt planmäßig um 08:40 Uhr und endet um 09:45 Uhr in Fuhlsbüttel. Abends startet Germanwings ab Hamburg um 18:25 Uhr und landet um 19:30 Uhr in Dresden. Dort verlässt der Germanwings-Jet den Airport um 20:05 Uhr wieder und erreicht die Hansestadt um 21:10 Uhr.

Die Verbindung dürfte für Geschäfts- und Privatreisende gleichermaßen attraktiv sein. Kurzurlauber finden in Hamburg die unterschiedlichsten Attraktionen – von Museen über den Hafen hin zur historischen Speicherstadt oder dem Kiez in St. Pauli. Hamburg ist bekannt für stilvolle Shopping-Adressen oder internationale Musicals und bietet für jeden Geschmack etwas.

Aber auch Dresden, auch das "Elbflorenz" in Sachsen genannt, beherbergt wie die italienische Metropole mehrere Kunstsammlungen von Weltrang. Der barocke Zwinger etwa verfügt über eine bedeutende Gemäldegalerie mit Werken alter Meister, unter anderem der weltberühmten "Sixtinischen Madonna" von Raffael. Und Klassik-Liebhaber zieht es abends in die Semperoper.

Zudem werden die folgenden Ziele ab Hamburg im Direktflug bedient: Amsterdam, Barcelona, Bastia, Birmingham, Budapest, Catania, Dubrovnik, Düsseldorf, Faro, Genf, Heraklion, Istanbul, Karlsruhe, Klagenfurt, Köln, London, Madrid, Mailand-Malpensa, Mallorca, Manchester, Memmingen, Neapel, Nizza, Nürnberg, Olbia, Oslo, Paris, Prag, Pristina, Reykjavik, Rijeka, Rom, Split, Stockholm, Stuttgart, Thessaloniki, Toulouse, Venedig, Verona, Wien, Zürich.

Drei Erstflüge an einem Tag am Flughafen Dresden

Gleich drei neue Nonstop-Verbindungen bereichern seit 01. September den Dresdner Flugplan. Die Lufthansa-Tochter Germanwings fliegt zwischen Dresden und seiner offiziellen Partnerstadt Hamburg. Die Fluggesellschaft Etihad Regional – operated by Darwin Airline – verbindet "Elbflorenz" mit Amsterdam und Zürich. Die Strecken wurden im Beisein von Helma Orosz, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden, feierlich eingeweiht und die Flughafenfeuerwehr taufte jeden der drei Erstflüge mit einer Wasserfontäne.

Drei Erstflüge an einem Tag sind ein Meilenstein in der jüngeren Dresdner Flughafengeschichte. Die neuen Verbindungen nach Amsterdam, Hamburg und Zürich sind ein wichtiger Akquise-Erfolg für den Airport, von dem auch Wirtschaft und Tourismus in der Dresdner Region profitieren werden.

Weißer Fleck im Streckennetz verschwunden

Hamburg ist neben Köln/Bonn, Stuttgart, Düsseldorf und Korfu das nunmehr fünfte Flugziel, das Germanwings ab Dresden anbietet. Das Flugzeug aus Hamburg landet montags bis freitags um 08:05 Uhr und 19:30 Uhr in Dresden. Der Rückflug nach Hamburg startet montags bis freitags um 08:40 Uhr und 20:05 Uhr in Dresden. Dazu gibt es eine Verbindung am Sonntag (Landung in Dresden um 19:30 Uhr, Rückflug nach Hamburg um 20:05 Uhr). Die Flugzeit beträgt 65 Minuten.

Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG, sagte: "Beide Elbstädte verbindet seit 1987 eine intensive Städtepartnerschaft mit vielfältigen wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen. Deshalb bin ich mir sicher, dass Germanwings mit der neuen Flugverbindung Erfolg haben wird. Der Norden Deutschlands ist nun endlich kein weißer Fleck auf der Dresdner Flugzielkarte mehr. Über den Flughafen Hamburg bestehen zudem zahlreiche Weiterflugmöglichkeiten nach Nord- und Osteuropa."

Die Hamburg-Strecke gehört zu den ältesten nationalen Flugverbindungen ab Dresden. Sie bestand – mit ganz wenigen kurzen Unterbrechungen – bereits von Ende 1989 bis Anfang 2013. Der Erstflug fand vor fast 25 Jahren, am 01. Dezember 1989, mit Interflug statt.

Etihad erweitert Einzugsgebiet zum Langstreckenverkehr

Amsterdam und Zürich werden von Etihad Regional jeweils einmal täglich angeflogen. Das Flugzeug aus Zürich landet um 09:50 Uhr in Dresden, nach Zürich startet es hier um 17:20 Uhr. Der Flug in die Schweizer Metropole dauert 01:40 Stunden. Der Start nach Amsterdam erfolgt in Dresden um 10:30 Uhr. Der Flug aus der niederländischen Hauptstadt erreicht Dresden um 16:50 Uhr. Die Flugzeit beträgt knapp zwei Stunden.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass Etihad Regional nun auch den Flughafen Dresden International in sein Streckennetz integriert hat und ab November mit Wien eine weitere Nonstopverbindung ab Dresden aufnehmen wird", betont Markus Kopp. "Die Airline fliegt bereits erfolgreich vom Schwesterflughafen Leipzig/Halle nonstop nach Amsterdam, Genf, Paris und Zürich. Etihad Regional verfügt dank seiner strategischen Ausrichtung und Flottenstruktur über die spezifischen Voraussetzungen, ab Mitteldeutschland hochfrequente Linienverkehre zu europäischen Metropolen anzubieten. Etihad Regional richtet sich insbesondere auch an Umsteiger, die in Amsterdam und Zürich Zugang zum Langstreckennetz von Etihad Airways erhalten."

Austausch zwischen Hamburg und Dresden verstärken

"Wir gratulieren dem Flughafen Dresden International zu diesen neuen und wichtigen Direktflugverbindungen nach Dresden. Damit wird der Privat- wie Geschäftsreiseverkehr in unsere Stadt erheblich verbessert. Und der heute eröffnete Direktflug von Germanwings in die Partnerstadt Hamburg kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn sicher werden viele Hamburger die schnelle Anbindung nutzen, um Dresden zur Weihnachtszeit einen Besuch abzustatten", sagt Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH.

Mit einer Plakatierung in Hamburg bewirbt die DMG in Kooperation mit dem Flughafen Dresden und Germanwings die Weihnachtshauptstadt Dresden und gekoppelt daran die neue Direktflugverbindung Hamburg – Dresden. Diese Aktion ist Teil der Weihnachtskampagne "Dresden. Gibt dem Winter Glanz", die für eine Steigerung der Übernachtungszahlen speziell in den Monaten Oktober 2014 bis Februar 2015 sorgen soll.

OHB und Erwin Kayser-Threde nun fusioniert

Die Unternehmen OHB System AG, Bremen, und Erwin Kayser-Threde GmbH, München, haben nun fusioniert und firmieren ab sofort unter dem Namen OHB System AG. Das Kayser-Threde-Logo wird für die Aktivitäten in der Prozessleittechnik fortgeführt. Der Mutterkonzern, der europäische Technologieanbieter OHB AG, zentralisiert durch diesen Schritt die Fähigkeiten und Kapazitäten der beiden Töchter. "Heute verschmelzen zwei herausragende Unternehmen der Raumfahrtbranche zu einem Systemunternehmen für Satelliten und Nutzlasten, das aufgrund seiner Größe und seiner Organisation eine neue Rolle im europäischen Markt einnehmen wird", so der Vorstandsvorsitzende der OHB AG und der OHB System AG, Marco Fuchs.

"Wir haben durch diesen Schritt besseren Zugriff auf unsere internen Kompetenzen und werden dadurch leistungs- und wettbewerbsfähiger. Von den daraus resultierenden Vorteilen profitieren wir ebenso wie unsere Kunden", so Fuchs weiter.

Fusion folgt Logik der Zusammenarbeit

Mit unterschiedlichen Kompetenzschwerpunkten kooperieren die bisherigen Schwesterfirmen schon heute eng in Großprojekten wie den Wettersatelliten "MTG" und dem Umweltsatelliten "EnMap". Die Fusion ist nun der logische Schritt, um die Zusammenarbeit weiter zu stärken, nachhaltig zu optimieren und die Häuser bestmöglich für künftige Herausforderungen in der operativen Arbeit aufzustellen.

Die Zusammenführung folgt dem Leitgedanken, einen Verbund auf Augenhöhe, mit wichtigen Führungsrollen sowie nachhaltigem Personalaufbau und Personalentwicklung an beiden Standorten, zu schaffen. Der siebenköpfige Vorstand der neuen OHB System AG besteht aus Marco Fuchs (Vorsitzender), Dr. Fritz Merkle, Frank Negretti, Dr. Ingo Engeln, Kurt Melching, Andreas Lindenthal und Boris Penné. "Die Fusion haben wir mit viel Bedacht vorbereitet. Die Organisationsstruktur steht. Jetzt gilt es in den kommenden Monaten, den Integrationsprozess zügig umzusetzen", ergänzt der Vorstandsvorsitzende.

Gemeinsames Zentrum in Oberpfaffenhofen

Zur neuen Positionierung des deutschen OHB Satelliten- und Nutzlastgeschäfts gehört auch die Zusammenlegung der beiden Münchner Standorte der Erwin Kayser-Threde GmbH auf ein zentrales Gelände im Raumfahrtzentrum Oberpfaffenhofen bei München. Dort entsteht derzeit ein neuer Standort mit technischen Betriebsstätten, die OHB befähigen werden, die Verantwortung für neue herausfordernde Projekte zu übernehmen. Am 23. Juli 2014 wurde Richtfest gefeiert, ab Mitte 2015 soll der Neubau bezogen werden.

Ruag mit Wachstum aus zivilem Geschäft und Advisory Board für Ethik

0

Der internationale Technologiekonzern Ruag steigerte im ersten Halbjahr 2014 den Nettoumsatz gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent auf 921 Mio. CHF (Vorjahr 845 Mio. CHF). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 13 Prozent auf 50 Mio. CHF (zuvor 44 Mio. CHF). Das zivile Geschäft befindet sich gegenüber dem militärischen nach wie vor im Aufwind: 60 Prozent (56 Prozent) des Umsatzes wurden mit zivilen Anwendungen erwirtschaftet. Am stärksten wuchs der Auslandumsatz der Ruag in Nordamerika. Der Verwaltungsrat der Ruag hat neu ein Advisory Board als unabhängiges Konsultations- und Beratungsorgan für Fragen der Ethik, Trends sowie wissenschaftlicher Standards etabliert.

Sowohl das zivile Wachstum als auch die Auslandexpansion begründen die Steigerung des EBIT (zuvor 13 Prozent) und erweisen sich erneut als Profitabilitätstreiber. Mit zivilen Anwendungen erwirtschaftete die Ruag 60 Prozent (56 Prozent) des Nettoumsatzes, mit militärischen Anwendungen 40 Prozent (zuvor 44 Prozent).

Luft- und Raumfahrt stark, Großteil im Ausland

Im zivilen Bereich konnten insbesondere die Divisionen für Luft- und Raumfahrt zulegen. Der Umsatz des nach wie vor wichtigsten Einzelkunden VBS (Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport) ist mit 30 Prozent des Umsatzes (zuvor 33 Prozent) erneut leicht zurück gegangen.

Den größten Umsatzanstieg verzeichneten die Division Space mit Raumfahrt-Komponenten und Raketen-Nutzlastverkleidungen für Kunden in Europa und Nordamerika (Delta- und Atlas-Raketen) , hierfür wird vom dem Konzern auch stark inevestiert. Ebenso verzeichnete die Division Aviation Wachstum, die im Rahmen einer Ende 2013 erfolgten Bestellung von zehn Dornier 228 Passagierflugzeugen für die venezolanische Regierung im ersten Halbjahr 2014 bereits zwei erste Flugzeuge ausliefern konnte.

Die Divisionen Aerostructures (Flugzeugstrukturbau) und Defence (Produkte und Dienstleistungen für Landstreitkräfte) erzielten einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Einzig die Division Ammotec verzeichnete einen leichten Umsatzrückgang, der auf einen Engpass bei Pulverlieferungen zurück zu führen ist.

Insgesamt erzielte die Ruag 62 Prozent (zuvor 60 Prozent) des Umsatzes im Ausland und 38 Prozent (zuvor 40 Prozent) in der Schweiz. Das größte Wachstum ausserhalb der Schweiz verzeichnete die Ruag in Nordamerika mit elf Prozent (zuvor 10 Prozent).

Der Personalbestand der Ruag verringerte sich um 1,1 Prozent auf 8.167 (zuvor 8.254) Mitarbeitende. Die wesentlichen Gründe sind Restrukturierung beim militärischen Flugzeugunterhalt im deutschen Oberpfaffenhofen (Ausmusterung der UH 1 Helikopter des deutschen Heeres) sowie die Stilllegung des Geschäftsbereichs Automotives in Altdorf zum Ende 2013.

Auftragslage gut, Krisen sorgen für Unsicherheiten

Eine mit dem Vorjahreswert vergleichbare Summe von 63 Mio. CHF (zuvor 68 Mio. CHF) wendete der Technologiekonzern für Forschung und Entwicklung auf.

Der vorübergehend negative Free Cash Flow von minus 95 Mio. CHF (zuvor minus 46 Mio. CHF) ist darauf zurückzuführen, dass Ende 2013 höhere Anzahlungen verbucht wurden, welche die Ruag im Jahr 2014 zur Erledigung der Kundenaufträge verwendet.

Die erfreuliche Zunahme bei Auftragseingang und Auftragsbestand von gut zehn Prozent ist breit abgestützt: Vier von fünf Divisionen verzeichneten eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Im Auftragseingang sind mehrjährige Rahmenverträge nur im Umfang von effektiv erfolgten Abrufbestellungen berücksichtigt.

Das zweite Halbjahr 2014 wird geprägt sein durch eine nach wie vor schwierige Pulverversorgung im Kleinkaliber-Munitionsbereich sowie durch die unsichere Situation in der Weltwirtschaft aufgrund der Krise in der Ukraine sowie der Konflikte im Nahen Osten. Für diesen Zeitraum geht die Ruag von einer etwas schwächeren Entwicklung bezüglich Nettoumsatz und Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr aus.

Advisory Board betrachtet Zukunftsfragen nicht rein ökonomisch

Der Verwaltungsrat der Ruag hat ein Advisory Board als unabhängiges Konsultations- und Beratungsorgan etabliert. Die Mitglieder des Verwaltungsrats können nicht Mitglied des Advisory Boards sein. Das Advisory Board soll den Verwaltungsrat und die Konzernleitung bei der gesamtheitlichen Betrachtung von Zukunftsfragen unterstützen.

Die Fragestellungen sollen dabei nicht mit einem rein ökonomischen Fokus angegangen, sondern unter dem Gesichtspunkt der Ethik, der gesellschaftlichen Wahrnehmung, genereller Trends und Entwicklungen und dem Stand der Wissenschaft bearbeitet werden.

Das Board wurde am 21. Februar 2014 konstituiert und besteht aus den folgenden drei Mitgliedern: Philip W. Erzinger, Prof. Dr. Thomas Friedli und Prof. Dr. Alexandre J. Vautravers. Die Wahl der Mitglieder erfolgt jeweils auf ein Jahr.

Stuttgart mit täglichen Verbindungen nach Warschau und Lyon

0

Die Fluggesellschaft Eurolot bietet ab Sonntag, 26. Oktober 2014 eine tägliche Flugverbindung von Stuttgart nach Warschau. Im Einsatz ist eine moderne Bombardier Q400, ein zweimotoriges Flugzeug mit 78 Sitzplätzen. Montags bis freitags werden zwei Hin- und Rückflüge angeboten (Abflug in Stuttgart um 10:05 Uhr und 19:40 Uhr, Abflug in Warschau um 07:15 Uhr und 16:45 Uhr), am Wochenende gibt es am Samstag einen Hinflug und Sonntags einen Rückflug.

Die polnische Fluggesellschaft Eurolot, die 1996 gegründet wurde, fliegt neben ihren regionalen Zielen wie Krakau, Danzig oder Breslau auch zahlreiche europäische Ziele wie Paris, Wien oder Zürich an.

Die französische Fluggesellschaft Twin Jet stockt zudem ab Montag, 08. September 2014 ihre Verbindung nach Lyon auf zwei tägliche Flüge auf. Montag bis Freitag startet die Beechcraft 1900D mit 19 Sitzplätzen jeweils um 08:05 Uhr und 19:50 Uhr in Stuttgart, die Rückflüge aus Lyon gehen jeweils um 06:15 Uhr und um 18:00 Uhr. Die Verbindung in die zweitgrößte Stadt Frankreichs ist vor allem für Geschäftsreisende interessant.

Star Wars Star-Gäste beim 7. Science Fiction Treffen in Speyer

Am 27. und 28. September 2014 heißt es im Technik MUSEUM SPEYER bereits zum 7. Mal "Fiktion trifft Realität", denn es treffen sich wieder zahlreiche Science Fiction Fans in Europas größter Raumfahrtausstellung.

Auf dem Programm stehen unter anderem eine Schnitzeljagd mit Gewinnspiel für Kinder, ein Fotopoint für Erinnerungsfotos und die traditionelle Parade (nur am Samstag)durch die German Garrison (www.501st.de), sowie verschiedene Info- und Händlerstände zum Thema Science Fiction, Vorführungen der Lichtschwert Showgruppe Saberproject (www.saberproject.de) und Klingonisch Workshops mit Lieven L. Litaer (www.klingonisch.net oder www.qephom.de).

Durch den neuen Kooperationspartner FedCon GmbH gelingt es dem Technik Museum erstmals, dass Star-Gäste das Sci-Fi Treffen besuchen. Aus dem Star Wars Universum sind Jeremy Bulloch (Boba Fett Episode 5&6) und Daniel Logan (junger Boba Fett Episode 2) zu Gast. Im Rahmen des Programms werden beide Schauspieler Autogrammstunden geben und bei Frage- und Antwortrunden Rede und Antwort stehen. Autogramme gibt es samt Hochglanzfoto pro Schauspieler zu je 20,00 Euro. Die genauen Zeiten, sowie Informationen zur Abwicklung der Autogrammstunden werden noch bekannt gegeben. Die Frage- und Antwortrunden, auch Panels genannt, finden an beiden Tagen im FORUM des Technik MUSEUM SPEYER statt. Zugang haben Besucher mit einer gültigen Technik MUSEUM SPEYER Eintrittskarte. Auch hier werden die genauen Zeiten noch bekannt gegeben.

Jeremy Bulloch wurde am 16. Februar 1946 in Leicester, England als eines von sechs Geschwistern geboren. Bulloch spielte bereits im Alter von 5 Jahren an seiner Schule Theater und wechselte nach einem verpatzten Schulabschluss mit 11  Jahren zur "Corona Academy Drama School" und wurde hier ein bekannter Kinderschauspieler. Bereits in dieser Zeit wirkte er in verschiedenen TV- und Filmprojekten, sowie in Werbespots mit. Im Alter von 17 Jahren stand er an der Seite von Sir Cliff Richard im Musical Summer Holiday vor der Kamera. Es folgten zahlreiche TV- und Kino-Auftritte, unter anderem als "Schmithers" an der Seite von "Q" in verschiedenen James-Bond-Filmen. 1979 spielte Bulloch in der TV-Serie Argony, als sein Produzent ein Casting für die Rolle des Boba Fett in Star Wars anbot. Die Rolle wäre "sehr klein ausgelegt" – erinnert sich Bulloch heute. Obwohl der Charakter von Boba Fett prinzipiell als Nebenrolle ausgelegt war, erlangte der finstere Kopfgeldjäger bei den Fans schnell Kultstatus. Eine weitere populäre Serie in der Jeremy mitgewirkte ist "Doctor Who". Hier spielte er in "The Time Warrior" Hal the Archer und in "The Space Museum" spielte er Tor.

Daniel Logan wurde im Alter von 10 Jahren während eines Rugby-Spiels in Auckland entdeckt und setzte sich beim Casting für einen Werbespot gegen über hundert Konkurrenten durch. Nach einigen weiteren Werbespots übernahm er eine Rolle in der neuseeländischen Daily Soap "Shortland Street", in der er zusammen mit Temuera Morrison spielte. Es folgte ein Gastauftritt in der Serie "Herkules" (Folge "Redemption") sowie die Hauptrolle in einem Kurzfilm und einige Arbeiten als Synchronsprecher. Im Jahr 2002 wurde Logan im Alter von 15 Jahren für "Angriff der Klonkrieger" gecastet. Auf diese Rolle war er sehr stolz, auch wenn die Dreharbeiten, die überwiegend vor Bluescreen und Greenscreen stattfanden, viel Geduld und Vorstellungsvermögen erforderten. Da Logan nicht nur Boba Fett spielte, sondern auch den Klon-Kindern sein Gesicht verlieh, musste er für eine nur Sekunden dauernde Szene 84 Mal nacheinander gefilmt werden. Nach den Dreharbeiten zu Star Wars synchronisierte er eine weitere Fernsehserie und spielte im Jahr 2003 eine Rolle in "The Legend of Johnny Lingo". In der Animationsserie "Star Wars: The Clone Wars" lieh er wieder seinem Alter Ego Boba Fett die Stimme. Quelle: FedCon GmbH, Jedipedia

 

Lufthansa-Trachten-Crew: Zum Oktoberfest nach Peking, Sao Paulo und Mexico

Auch in diesem Jahr heißt es während des Oktoberfestes: "Take-off" für die Münchner Trachtencrew. Dann wird bayerisches Lokalkolorit auf ausgewählten Münchner Destinationen in die Welt getragen. In diesem Jahr starten die zwölf Flugbegleiterinnen und zwei Flugbegleiter zu Zielen nach Asien und dem amerikanischen Kontinent.

Am 15. September geht es nach Peking, am 24. September nach Sao Paulo und am 04. Oktober nach Mexico-City. "Die Trachtenflüge sind bei Lufthansa eine gelebte Tradition, die die Passagiere begeistert. Die Resonanz unserer Gäste ist überwältigend," sagt Thomas Klühr, Mitglied des Passagevorstandes Finanzen & Hub München.

Dirndl und Lederhose in der Kabine

Wie im vergangenen Jahr trägt die Crew Trachten aus dem Münchener Modehaus Angermaier Trachten. Das Wiesn-Dirndl der Flugbegleiterinnen wurde in den Lufthansa-Farben gelb, blau und weiß kreiert. Das Mieder ist gelb und mit blauen Blumen bedruckt, der Rock blau-weiß gestreift. Dazu tragen die Damen eine blaue Seidenschürze. Die Flugbegleiter erscheinen in einer Trachtenlederhose, die mit passendem Janker und Weste kombiniert wird. Die Krawatte ist dabei farblich auf die Dirndl abgestimmt.

Auch eine Crew der Lufthansa CityLine tauscht in diesem Jahr zum ersten Mal die Uniform gegen die bayerische Tracht. Zu Beginn und am Ende des Münchner Oktoberfestes ist die Crew auf ausgewählten Europastrecken unterwegs. Die drei Kolleginnen der Lufthansa CityLine tragen Trachten aus dem Münchner Modehaus Loden-Frey. Mieder und Rock sind royalblau, die gelbe Schürze ist mit kleinen, weißen Blumenranken versehen.

Kulinarische fünfte Jahreszeit in den Lufthansa-Lounges

Während des Oktoberfestes stimmen die Münchner Lufthansa-Lounges ebenfalls auf die "fünfte Jahreszeit" ein. In den Senator Lounges können Gäste Apfelstrudel, Brotzeitbrettln und Brezn genießen. Die First Class Lounge bietet in dem "oktoberfestlich" geschmückten Restaurant bayerische Schmankerln. Spezialitäten, wie Ente und Kaiserschmarrn, werden von den Köchen frisch zubereitet.

Für die Lufthansa-Mitarbeiter der Fluggastbetreuung am Flughafen München gibt es in diesem Jahr ein neues Trachtendesign. In Zusammenarbeit mit dem Modeunternehmen Schustermann & Borenstein wurden exklusiv Dirndl und Janker für Lufthansa entworfen. Während der Wiesnzeit dürfen sich die Stationsmitarbeiter neben der Lufthansa-Uniform auch in dieser neuen Lufthansa Tracht präsentieren.

Bereits vor über 50 Jahren tauschten Lufthanseatinnen erstmalig die Uniform gegen Tracht. 1957 hieß es in einer Meldung: "Lufthansa-Stewardessen in echten Dirndln werden zur Zeit des Münchner Oktoberfestes zwischen dem 17. September und 02. Oktober die Fluggäste an Bord der Super Constellation von New York nach Hamburg und die Passagiere auf den Lufthansa-Convair-Flugzeugen von London nach München vom 21. September bis 05. Oktober betreuen." Das hellblaue Dirndl war blonden Flugbegleiterinnen vorbehalten, Dunkelhaarige trugen ein rosafarbenes Kleid. Nach einer Unterbrechung wurde im Jahr 2006 die Tradition der Lufthansa-Trachtenflüge wieder aufgegriffen.

TECHNIK MUSEUM SPEYER: Apollo 15 Astronaut Al Worden hält Vortrag

Der amerikanische Astronaut Al Worden, der bei der Mondmission von Apollo 15 der Pilot der Kommandokapsel war, kommt zu einem Besuch in das Technik MUSEUM SPEYER. Im Rahmen eines Vortrags wird Al Worden an diesem Tag über seine Erfahrungen als Astronaut, und ganz besonders über die Apollo-15-Mission, berichten, so dass die Besucher hautnah miterleben können, wie der im Museum gezeigte Mondstein nach Speyer gekommen ist.

Wie der Speyerer Mondstein zur Erde kam

Al Worden wurde am 07. Februar 1932 in Jackson im Bundesstaat Michigan geboren. Er ist ausgebildeter Testpilot der US-Luftwaffe und NASA Astronaut. Als Pilot der Kommandokapsel (CMP) von Apollo 15 umkreiste Al Worden den Mond als seine Kollegen, Kommandant David Scott und Pilot der Mondfähre Jim Irwin, sich bei der vierten Mondlandung auf der Oberfläche des Erdtrabanten befanden. Worden war der erste Astronaut der einen Außenbordeinsatz im tiefen Weltraum, mehr als 300.000 Kilometer von der Erde entfernt, durchführte. Er verbrachte 12 Tage, 7 Stunden, 11 Minuten, 53 Sekunden im Weltraum und davon 6 Tage, 1 Stunde, 16 Minuten, 59 Sekunden im Mondorbit bei 74 Mondumkreisungen.

Bei dieser Mondlandemission wurden unter anderem Gesteinsproben mit zurück zur Erde gebracht. Einer dieser "Mondsteine" und zwar ein 3,34 Milliarden Jahren altes Exemplar, ist seit dem letzten Jahr in Speyer zu bestaunen. Der ausgestellte Mondstein, mit der Bezeichnung 15499,67, wurde am 01. August 1971 von den Astronauten Dave Scott und Jim Irwin, an der Station 4 der zweiten Apollo 15 Exkursion, von einem Basalt- Felsblock im Hadley-Apenninen Landegebiet, abgeschlagen und fand über 40 Jahre später seinen Weg nach Speyer.

Am Sonntag, 14. September 2014 besucht Al Worden Europas größte Raumfahrtausstellung "Apollo and Beyond" im Technik MUSEUM SPEYER. Hautnah erlebt man den Astronauten bei einem exklusiven Vortrag (engl.) von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr im FORUM des Museums. Der Eintritt ist für Besucher des Technik MUSEUM SPEYER und für Mitglieder des Auto & Technik Museum Förderverein frei. Wer nur den Vortrag des Apollo 15 Astronauten besuchen möchte kann ein Ticket zu 10,00 Euro im Online-Shop unter www.technik-museum-shop.de oder direkt an der Kasse des Technik MUSEUM SPEYER erwerben. Teil des Vortrags ist auch eine Frage- und Antwortrunde. Hier können die Besucher ihre ganz persönliche Frage an den Apollo 15 Astronauten Al Worden stellen. Informationen zum Vortrag und Europas größter Raumfahrtausstellung "Apollo and Beyond" gibt es unter www.technik-museum.de.

Infos zu Al Worden

Im Rahmen der Apollo 15 Mission (26. Juli bis 07. August 1971) erfolgte mit David R. Scott – Kommandant (CDR), Alfred M. Worden – Pilot der Kommandokapsel (CMP) und James B. Irwin – Pilot der Mondfähre (LMP) die vierte Mondlandung. Bei dieser Mondlandemission wurden erstmals drei ausgedehnte wissenschaftliche Exkursionen mit dem erstmals eingesetzten Lunar Rover zur Erforschung der Mondoberfläche durchgeführt. Das Landegebiet waren die Hadley-Apenninen und hier insbesondere die Hadley-Rille. Die Landung erfolgte am 30. Juli 1971 um 23:16:29 MEZ mit einer relativ hohen Sinkgeschwindigkeit von 2.0 m/s. Es war die härteste Landung des gesamten Programmes, dennoch gestaltete sich der Anflug trotz des bergigen Terrains einfacher als erwartet.

Der Aufenthalt von David Scott und James Irwin auf dem Mond betrug 66 Stunden 55 Minuten. Die beiden Astronauten absolvierten insgesamt drei Mondexkursionen (EVA). Die erste EVA wurde am 31. Juli 1971 (6h 33m) ausgeführt. Dabei wurden Gesteinsproben eingesammelt, die ALSEP-Station aufgerichtet und weitere Experimente durchgeführt. Auch das erstmals mitgeführte Mondauto (LRV) wurde für seinen Einsatz bei der ersten Exkursion vorbereitet. Die zweite EVA erfolgte am 01. August 1971 (7h 12m). Bei dieser EVA wurde ein Messgerät (Heat Flow Experiment) endgültig installiert (erste Vorarbeiten hatte man schon während der EVA-1 vorgenommen), eine Bodenprobe entnommen und die amerikanische Flagge aufgestellt. Darüber hinaus wurden ein Probengefäß und Filmaufnahmen von 2 Kratern an der Hadley-Rille in die Mondfähre, der man den Namen Falke (Falcon) gegeben hatte, verstaut.

Die dritte und letzte EVA wurde am 02. August 1971 (5h 01m) durchgeführt. Während dieser EVA stürzte Kommandant David Scott über einen Fels, stand aber gleich ohne Verletzungen oder Beschädigungen seines Raumanzuges wieder auf. Bevor sie die Rückkehr antraten, demonstrierte David Scott noch einen Versuch, den Galileo Galilei schon 300 Jahre vorher beschrieb. In der einen Hand eine Falkenfeder, in der anderen einen Hammer, ließ er beides zur gleichen Zeit fallen, und beide Gegenstände landeten zur gleichen Zeit auf der Mondoberfläche. Damit wurde Galileo Galilei seinerzeitige These bestätigt.

Insgesamt brachte die Crew 77,31 kg Mondgestein und Bodenproben mit von der Mondoberfläche zurück. Alfred Worden umkreiste mit dem Raumschiff Endeavour den Mond während des Aufenthaltes seiner Kameraden 74 Mal. Er war während dieser Zeit mit wissenschaftlichen Experimenten und Fotoaufnahmen beschäftigt. Vor dem Verlassen des Orbits wurde noch ein kleiner Satellit aus der SIM Bay des Apollo-Raumschiffs ausgesetzt. Er sollte in der Mondumlaufbahn Daten von Gravitations- und Magnetfeldern übermitteln. Der Rückflug selbst ging ohne Probleme vonstatten. Während des Rückflugs zur Erde absolvierte er am 05. August 1971 noch einen Außenbordeinsatz (EVA) in einer Entfernung von etwa 315.400 Kilometer (196.000 Meilen) zur Erde mit einer Dauer von 39 Minuten und 7 Sekunden zur Bergung einer Film-Kassette. Die Crew wurde nach der Wasserung im Pazifik vom Flugzeugträger USS Okinawa geborgen.

Ausbildung:

  • Bachelor of Science der U.S. Military Academy, West Point, 1955
  • Master of Science in Astronautical and Aeronautical Engineering von der University of Michigan, 1963
  • Eine Ehrendoktorwürde of Science in Astronautical von der University of Michigan, 1971
  • Testpilot und Oberst der USAF
  • 1966 ausgewählt als Astronaut der 5. NASA Auswahlgruppe

Seit Juni 2013 zeigt das Technik MUSEUM SPEYER als Teil der Raumfahrtausstellung APOLLO AND BEYOND den Ausstellungsbereich "Der Mond", der ausschließlich den Apollo-Mondlandungen gewidmet ist. Ein ganz besonderes Glanzstück dieses Ausstellungsbereichs ist ein 3,34 Milliarden Jahre alter Mondstein, der 1971 im Rahmen der Apollo-15-Mission zur Erde gebracht wurde.

Das TECHNIK MUSEUM SPEYER ist eines der größten Technik-Museen in Deutschland. Auf 25.000 m2 Hallenfläche und 150.000 m2 Freigelände zeigt das Museum tausende Ausstellungsstücke aus dem Gesamtgebiet der Technikgeschichte, darunter in Kooperation mit dem SpaceExpo e.V. die größte Raumfahrtausstellung Europas "APOLLO AND BEYOND" u.a. mit einem original BURAN Space Shuttle. Weitere Highlights sind eine voll begehbare Boeing 747, die An 22, (größtes Propellerflugzeug der Welt), über 70 weitere Flugzeuge und Hubschrauber, ein voll begehbares ehemaliges U-Boot der Bundesmarine, Oldtimer, Feuerwehrfahrzeuge, Lokomotiven und vieles mehr.

TECHNIK MUSEUM SPEYER

  • Am Technik Museum 1
  • 67346 Speyer
  • Täglich geöffnet von 9 – 18 Uhr, an Wochenenden bis 19 Uhr Tel. 06232 / 6708-0
  • www.technik-museum.de

Lufthansa Group nimmt Verbindung nach Erbil im Irak wieder auf

Auf Basis aktuellster Einschätzungen der Sicherheitslage im Irak nimmt die Lufthansa Group den Flugbetrieb nach Erbil im Nordirak wieder auf. Austrian Airlines hat mit dem Flug OS829 (Abflug 10:15 Uhr) die tägliche Anbindung ab Wien wieder in das Programm aufgenommen. Lufthansa selbst fliegt Erbil zweimal wöchentlich ab Frankfurt an. Der nächste planmäßige Lufthansa Flug LH696 war für Samstag, 30. August, um 10:10 Uhr angesetzt. Beide Airlines hatten die Flüge nach Erbil zuletzt seit dem 08. August ausgesetzt.

Die nordirakische Stadt Erbil liegt außerhalb des von IS kontrollierten Krisengebiets. Und nach aktuellsten Einschätzungen ist ein sicherer Flugbetrieb nach Erbil gewährleistet. Im Transitverkehr, etwa auf Flügen nach Asien und in den Nahen Osten, umfliegt die Lufthansa Group den irakischen Luftraum jedoch weiterhin.

Darüber hinaus beobachtet Lufthansa die Entwicklung der Sicherheitslage im Irak sehr aufmerksam und steht in Sicherheitsfragen ständig in engem Austausch mit den jeweils zuständigen internationalen und nationalen Sicherheitsbehörden.

10.000. Cessna Skyhawk vom Werk in Independence

Textron, die Company zu der Cessna Aircraft gehört, hat vom Werk in Independence die Auslieferung der 10.000. einmotorigen Maschine seit der Betriebsaufnahme 1996 gefeiert. Die Maschine ist eine von drei Cessna Skyhawk, welche als Ausbildungsflugzeug an die Liberty University geliefert wurden.

Vertreter und Cessna feierten die Übergabe der Maschine, die als Markierung eine Bemalung als 10.000. Maschine erhielt. Mit dem Meilenstein zeigt sich auch das Wachstum der Produktionsstätte in Independence zum Eckpfeiler des Unternehmens. Einst verließen nur einmotorige Flugzeuge das Werk, heute wird dort aber auch die Citation Mustang und die kürzlich zugelassene M2 produziert, so Lily English, Independence General Manager.

Dave Young, im Ruhestand befindlicher Brigadier der US-Airforce und Assistant Provost for Aeronautics Education an der Liberty University (Bild 2 rechts, mit Joe Hepburn, Textron Aviation Senior Vice President), sagte, die Skyhawk gehört zum Herzstück der Qualität für die Pilotenausbildung der nächsten Generation von Berufspiloten in Amerika.

Mit modernen Ausstattungsmerkmalen wie G1000 Avionik und ihrer Zuverlässigkeit hat sich die Cessna Skyhawk einen weltweiten Ruf als Ausbildungsplattform erarbeitet. Seit 1955 sind weltweit mehr als 48.000 Maschinen gebaut worden, erst in Wichita, später dann im neuen Werk in Independence. Dort werden auch noch die Turbo Skylane JT-A, Stationair, TTx, und die beiden Citation-Jets Mustang und M2 gebaut. Textron Aviation betreibt dort auch sein Garmin Avionics Training Center.

Dream Job Street: RUAG präsentiert sich an der AIR14

Mit mehr als 350 Ausbildungsplätzen in verschiedensten Berufen zählt die RUAG zu einem wichtigen Ausbildungsbetrieb in der Schweiz. Anlässlich der AIR14 präsentiert die RUAG an der "Dream Job Street" fünf der gesamthaft 15 Ausbildungsberufe. Eine weitere Attraktion ist die Autogrammstunde der Schweizer Biathlon Nationalmannschaft

An der "Dream Job Street" – einer Sonderausstellung zu den Berufen in der Aviatik Branche – zeigt die RUAG an der AIR14 den Besuchern die 15 Ausbildungsberufe, welche sie schweizweit anbietet. Inhaltlich fokussiert sich der Auftritt an der "Dream Job Street" auf die fünf Lehrberufe, die am meisten Lernende vereinigen. Dies sind: Polymechaniker, Automatiker, Konstrukteur, Elektroniker und Anlage- und Apparatebauer. Mit rund 8‘200 Arbeitsplätzen in der Schweiz und im Ausland bietet die RUAG Lernenden, Studienabgängern oder auch Berufserfahrenen spannende Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in unzähligen Berufen.

Spannende Exponate und interessante Kontaktmöglichkeiten

Im Pavillon der RUAG an der "Dream Job Street" finden die jungen Besucher zu jedem der fünf Berufe ein spannendes Exponat sowie einen informativen Kurzfilm. Dieser zeigt, was die Berufseinsteiger im Alltag erleben. Ein besonderes Highlight unter den Exponaten ist der «Biathlon-Parcours», der durch Lernende Elektroniker selbst konstruiert und gebaut wurde. Zudem haben Besucher der "Dream Job Street" die Gelegenheit, vor Ort mit Mitarbeitenden und Berufsbildnern direkt in Kontakt zu treten.

Top-Arbeitgeber für Studienabgänger

Auch für Studienabgängerinnen und -abgänger bietet die RUAG diverse spannende Einstiegsmöglichkeiten. In der aktuellen Universum-Umfrage zählt RUAG zu den beliebtesten Arbeitgebern für Ingenieure in der Schweiz und belegt den 9. Rang von gesamthaft 100 ausgewerteten Unternehmen. Auch schon während dem Studium können Interessierte ein Praktikum absolvieren und so Theorie und Praxis miteinander verknüpfen.

Autogrammstunde mit Athleten der Biathlon Nationalmannschaft.

Lernen Sie Menschen kennen, die etwas bewegen. Als langjährige Partnerin fördert die RUAG den Schweizer Biathlon. Besuchen Sie am Samstag, 30. August 2014, 12:00 – 13:30 Uhr, die "Dream Job Street» der RUAG und lernen Sie Teammitglieder der Schweizer Biathlon Nationalmannschaft persönlich kennen.

Boeing und ANA schließen Bestellung über 40 Widebody-Flugzeuge ab

Boeing und All Nippon Airways (ANA) haben eine Bestellung über 40 Widebody-Flugzeuge abgeschlossen – 20 777-9X, 14 787-9 Dreamliner und sechs 777-300ER (Extended Range) Flugzeuge – im Zuge der strategischen Erneuerung der Langestreckenflotte der Fluggesellschaft. Die Bestellung mit einem Wert von ca. 13 Milliarden US-Dollar nach Listenpreisen war zuvor im März als Verpflichtung bekannt gegeben worden.

Mit insgesamt 80 bestellten Flugzeugen wird 787-Erstkunde ANA der weltweit größte Kunde für den Dreamliner. Die Airline betreibt aktuell 29 787-Flugzeuge und wird 51 weitere in Empfang nehmen, darunter 43 787-9-Flugzeuge.

„Diese Bestellung von ANA verdeutlicht die Stärke unserer 50-jährigen Partnerschaft und wir sind stolz, mit ANA erneut Geschichte zu schreiben“, sagte Boeing Commercial Airplanes President und CEO Ray Conner. „Wir fühlen uns geehrt, dass sich ANA entschieden hat, weiterhin eine reine Boeing Widebody-Flotte zu betreiben, bestehend aus den Flugzeugfamilien der Modelle 767, 787, 777 und der neuen 777X.“

Boeing liegen aktuell 300 Bestellungen von sechs Kunden aus der ganzen Welt für die 777X vor.

MdB aus der Region waren zu Besuch am Köln Bonn Airport

0

Vier SPD-Bundestagsabgeordnete aus der Region haben heute den Köln Bonn Airport besucht, um sich über die aktuelle Lage im Luftverkehr, die Situation des Flughafens, aber auch Fragen des Frachtfluges und Lärmschutzes zu informieren.

Die Bundestagsabgeordneten Martin Dörmann, Andreas Rimkus, Udo Schiefner und Sebastian Hartmann beschäftigen sich in Berlin intensiv mit den Fragen von Luftverkehr und Logistik und stellten im Rahmen eines fruchtbaren Dialogs mit der Geschäftsführung des Köln Bonn Airport Ihre luftverkehrspolitischen Positionen dar.

Gespräche über Luftverkehrssteuer, Pkw-Maut und Lärmschutz

Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung, berichtete von den enormen wirtschaftlichen Potentialen des Flughafens für die Region. "Mit UPS und FedEx haben wir gleich zwei potente Expressfrachtunternehmen bei uns am Standort. Diese Unternehmen benötigen Planungs- und Investitionssicherheit", so Garvens. "Nationale Alleingänge wie die Luftverkehrssteuer und die Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer Pkw-Maut schaden uns als grenznaher Flughafen jedoch sehr".

Athanasios Titonis, Technischer Geschäftsführer, ging intensiv auf die Fragen des aktiven und passiven Lärmschutzes und der Bürgerbeteiligung ein. "Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist ein wesentlicher Baustein unseres Lärmminderungskonzepts", so Titonis. "Unser Gebührenmodell zeigt bereits Wirkung bei der Flottenmodernisierung der Airlines. Wir wollen weiter konstruktiv in der Fluglärmkommission daran arbeiten, konkrete Lärmreduktion zu ermöglichen".

Im Anschluss besichtigte die Gruppe das Unternehmen UPS am Standort. Mit rund 2.500 Arbeitsplätzen ist das Logistikunternehmen der größte Arbeitgeber am Flughafen.

Reise-Experte gibt Tipps für Last-Minute-Angebote

0

In acht der sechzehn deutschen Bundesländer sind die großen Ferien noch in vollem Gange. "Im Hinblick auf Last Minute Buchungen sind die Bundesländer mit den späten Sommerferien in einer privilegierten Lage", sagt Detlef Altmann, SVP Sales Touristic Services bei airberlin. "Auch außerhalb Deutschlands sind die Ferien vielerorts bereits vorbei, so dass viele Urlaubsregionen attraktive Angebote bieten. Auch das Wetter ist im südlichen Europa noch sehr angenehm", erläutert der Touristik-Experte.

airberlin bringt Kurzentschlossene und solche, die die Hauptreisewelle bewusst abgewartet haben, auch in den nächsten Wochen in hoher Frequenz in die beliebten Urlaubsdestinationen innerhalb Europas.

Mallorca am beliebtesten

Nach Palma de Mallorca bietet airberlin 320 Flüge pro Woche ab vielen deutschen Flughäfen an. Die Lieblingsinsel der Deutschen wird ganzjährig von airberlin angeflogen und ist bereits jetzt für den Frühsommer 2015 buchbar. Mallorca ist und bleibt das wichtigste touristische Zielgebiet für airberlin.

Ibiza fliegt die Airline ab zwölf deutschen Flughäfen an. Wer im Urlaub statt Ruhe Entertainment sucht, ist Ende September anlässlich der sogenannten Closing Parties auf Ibiza richtig. Beschaulicher geht es auf Formentera zu: Mit der Fähre ist die beliebte Baleareninsel Formentera ab Ibiza mehrmals täglich gut erreichbar.

Auch die griechischen Inseln erfreuen sich in diesem Sommer wieder großer Beliebtheit bei deutschen Urlaubern. Besonders gut kann man den Spätsommer auf Kreta, Rhodos, Kos oder in der Region Thessaloniki genießen. Aufgrund ihrer angenehmen Temperaturen und Sonnenscheingarantie sind die Kanarischen Inseln im Spätsommer und Herbst stark nachgefragt. Sowohl nach Griechenland als auch auf die Kanaren hat airberlin in diesem Sommer ihr Flugangebot ausgebaut.

Hohe Frequenzen im Spätsommer begünstigen Last-Minute-Urlauber

Die Frequenzen nach Griechenland wurden im Vergleich zum Sommer 2013 um 13 Prozent auf bis zu 169 Flüge pro Woche erhöht. Die Frequenzerhöhung auf die Kanaren beträgt zwölf Prozent und ergibt somit 73 wöchentliche Verbindungen im Sommer 2014. "Die guten Buchungen nach Griechenland und auf die Kanaren zeigen uns, dass es die richtige Entscheidung war, ein größeres Flugangebot anzubieten. Da wir aktuell noch hochfrequent die Feriendestinationen anfliegen, gibt es nun zum Ende der Sommerferien durchaus gute Angebote für Kurzentschlossene", sagt Altmann.

Ab 18 Airports in Deutschland, Österreich und der Schweiz fliegt airberlin nach Antalya. Restplätze sind für einen Spätsommerurlaub noch zum Beispiel ab Dresden, Münster/Osnabrück, München, Nürnberg und Paderborn verfügbar.

Ab Düsseldorf ist airberlin die klare Nummer eins zu den italienischen Badedestinationen. Restplätze gibt es für die nächsten Wochen noch nach Catania, Cagliari und Olbia.

Mehr Reiseverkehr und neuer Logistikdienstleister am Dortmund Airport

Mit dem Ende der Sommerferien freut sich der Dortmund Airport über ein Passagierwachstum. Fast 2,5 Prozent mehr Fluggäste als in den Ferien des vergangenen Jahres nutzten den Ruhrgebiets-Airport in den schulfreien Wochen. Der Dortmunder Flughafen erwartet durch einen neuen Logistikpartner zudem eine höhere Auslastung des Luftfrachtbereichs. "Auch ohne dass Frachtflugzeuge ab Dortmund starten, bieten wir Versendern einen bequemen Zugang zum Luftfrachtnetz.

Insgesamt 319.824 Passagiere konnten seit Beginn des Ferien-Verkehrs verzeichnet werden (2013: 312.100). Damit übertreffen die Fluggast-Zahlen die Erwartungen der Airport-Betreiber. Vor den Ferien rechnete man noch mit stagnierenden Zahlen auf Vorjahrsniveau.

Das beliebteste Reiseziel war, wie in den Vorjahren, Mallorca. Für die Balearen-Insel wurden 45.242 Passagiere gezählt. "Im Ranking folgen London, Kattowitz, Bukarest und München. Die starken Ziele aus dem Gesamtjahr verlieren auch in der Ferien- zeit nicht an Bedeutung", resümiert Flughafen-Vertriebsleiter Guido Miletic. Die Verbindung zu den Londoner Flughäfen Luton und Stansted nutzten in den Sommerferien insgesamt 35.890 Fluggäste, auf der Kattowitz-Strecke zählte der Airport 29.759 Passagiere. Bukarest (22.185) und München (20.258) folgen auf den Plätzen 4 und 5.

Neuer Logistiktdienstleister am Flughafen

Mit der Müller + Partner GmbH mit Hauptsitz in Fulda bietet seit August auch ein neuer Logistikdienstleister seinen Service am Dortmund Airport an. Damit wird zum ersten Mal seit zehn Jahren das Angebot an Spediteuren im Luftfrachtzentrum des Ruhrgebietsairport erweitert. "Auf der Suche nach einem Niederlassungsstandort bot uns der Dortmunder Flughafen hervorragende Bedingungen. Die Direkte Anbindung an das Fernstraßennetz mit guter Lage im Ruhrgebiet, ein Luftfrachtbereich mit eigener Kontrolltechnik und ausreichend Umschlagfläche waren für uns überzeugende Argumente", erklärte Niederlassungsleiter Andreas Rottmann.

Statt weiter Wege und vieler Einzelfahrten geben Auftraggeber ihre Fracht schon in Dortmund in die Obhut der Partner-Airlines. Das spart Kosten und ermöglicht eine schnelle Abwicklung. So einfach wie der Postversand – Briefe bringt man ja auch zum Briefkasten und nicht zum Postfrachtzentrum", beschreibt Martin Runte, Bereichsleiter Cargo-Service am Dortmund Airport, die Vorteile des Luftfrachtversands ab Dortmund.

Der inhabergeführte Mittelständler Müller + Partner bietet seit 1976 umfassende Logistikdienstleistungen in der Luft- und Seefracht sowie im europäischen Landverkehr an. Über 300 Mitarbeiter an sieben deutschen Standorten sowie eigene Niederlassungen in Asien und weltweite Kooperationen sorgen für ein lückenloses Logistik-Netzwerk.

Der Dortmund Airport Cargo-Service vertritt mehr als 40 internationale Airlines und vereint die relevanten Partner des Logistiksystems wie Speditionen und Zoll unter einem Dach. Jährlich werden hier rund 6.000 Tonnen Fracht umgeschlagen.

Peter Schmitz aus Fraport-Vorstand in den Ruhestand verabschiedet

0

Nach mehr als 13 Jahren Betriebszugehörigkeit wurde Fraport-Operations-Vorstand Peter Schmitz heute mit einem Empfang in der Unternehmenszentrale der Fraport AG in den Ruhestand verabschiedet.

Schmitz, der 2001 zu Fraport gekommen war, zeichnete bis 2009 zunächst als Bereichsvorstand für die Bodenverkehrsdienste verantwortlich, die mit über 5.000 Mitarbeitern den größten Strategischen Geschäftsbereich der Flughafenbetreiber-Gesellschaft darstellen. Im Jahr 2009 wurde Schmitz in den Vorstand berufen und übernahm dort die Verantwortung für die Strategischen Geschäftsbereiche „Flugbetriebs- und Terminalmanagement/ Unternehmenssicherheit“, „Immobilien- und Facilitymanagement“ sowie „Informations- und Kommunikationsdienstleistungen“.

„Ein absoluter Logistik-Profi“

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, verabschiedete seinen Kollegen mit persönlichen Worten: „Peter Schmitz hat unser Unternehmen sehr bereichert. Er ist ein absoluter Logistik-Profi, der den Flughafenbetrieb in- und auswendig kennt. Und er ist eine beeindruckende Persönlichkeit, die von Mitarbeitern und Führungskräften gleichermaßen sehr geschätzt wird. Ich wünsche ihm alles Gute für die Zukunft.“

Die Zuständigkeiten von Schmitz werden auf den zukünftig vierköpfigen Fraport-Vorstand verteilt. Dieser besteht ab dem 01. September aus Dr. Stefan Schulte (Vorstandsvorsitzender), Anke Giesen (Vorstand Operations), Michael Müller (Vorstand Arbeitsdirektor) und Dr. Matthias Zieschang (Vorstand Controlling und Finanzen).

Mit Erfahrung aus Luftwaffe und NATO

Vor seinem Wechsel zur Fraport AG war Peter Schmitz mehr als 25 Jahre lang auf nationaler und internationaler Ebene in der Luftwaffenlogistik tätig. Bereits in seinem BWL-Studium legte er den Schwerpunkt auf „Logistisches Management“. Anschließend begann er seine berufliche Laufbahn als Sachbearbeiter im Materialamt der Luftwaffe und arbeitete sich über Stationen in der Führungsakademie der Bundeswehr und im Bundesministerium der Verteidigung hinauf zum Leiter der Logistikabteilung der NATO Luftstreitkräfte Europa Mitte. Sein letzter militärischer Dienstgrad war „Oberst im Generalstabsdienst“.

Flüge in Stuttgart nach Piloten-Streik wieder normal

0

Die Piloten der Fluggesellschaft Germanwings haben ihren Streik um 12:00 Uhr wie angekündigt beendet. Die Airline hatte bereits am Donnerstag einen Ersatzflugplan ausgearbeitet, in dem insgesamt 36 Flüge von und nach Stuttgart gestrichen wurden. Auch nach Streikende können einzelne Verbindungen der Germanwings noch von Zeitverschiebungen betroffen sein. Der übrige Luftverkehr von und nach Stuttgart, einem der betroffenen Flughäfen, läuft wieder völlig normal.

Die Fluggesellschaft Germanwings hat aktuelle Informationen zu ihrem Flugplan veröffentlicht. Passagiere der Airline werden gebeten, sich online oder bei ihrem Reiseveranstalter zu informieren, inwiefern ihre Flüge von Zeitverschiebungen betroffen sind.

Streik der Piloten bei Germanwings: 36 Flüge von und nach Stuttgart gestrichen

0

Die Pilotenvereinigung Cockpit hat die Piloten der Fluggesellschaft Germanwings am Freitag, 29.08.2014 zwischen 06:00 Uhr und 12:00 Uhr zum Streik aufgerufen. Mit dem Ausstand soll ein neuer Tarifvertrag für die Übergangsregelung der Piloten im Lufthansa-Konzern erreicht werden. Germanwings hat einen Ersatzflugplan erstellt, 36 Flugbewegungen von und nach Stuttgart sind gecancelt worden. Auch nach Streikende kann es zu Zeitverschiebungen bei einzelnen Verbindungen der Fluggesellschaft kommen.

Die Fluggesellschaft Germanwings gibt aktuelle Informationen zum angekündigten Pilotenstreik bekannt. Passagiere werden dringend gebeten, sich auf bei ihr online oder dem Reiseveranstalter zu informieren, inwiefern ihre Flüge vom Streik betroffen sind.

Etihad Regional weitet Flüge ab Dresden aus – Darwin Airline fliegt mit ATR-72

0

Noch vor Aufnahme der neuen Nonstop-Verbindungen nach Amsterdam und Zürich am 01. September hat die Fluggesellschaft Etihad Regional – operated by Darwin Airline – einen Ausbau ihres Angebotes ab Dresden angekündigt. Vom 03. November 2014 an fliegt die Airline zweimal täglich nach Wien. Bereits am 26. Oktober 2014 verdoppelt sie die Anzahl der Flüge nach Zürich auf ebenfalls zwei Verbindungen täglich. Die neuen Flüge werden derzeit koordiniert und sind demnächst buchbar.

Etihad Regional startet ab 03. November täglich 07:30 Uhr und 17:00 Uhr nach Wien. Die Flüge landen dort um 08:40 Uhr und 18:10 Uhr. In der Gegenrichtung starten die Flugzeuge um 09:30 Uhr und 19:00 Uhr. Sie erreichen Dresden um 10:50 Uhr und 20:20 Uhr. Eingesetzt wird eine ATR-72 mit 68 Plätzen.

Vom 26. Oktober an startet Etihad Regional täglich um 06:35 Uhr und 17:30 Uhr in Dresden und erreicht Zürich um 08:15 Uhr und 19:10 Uhr. Die Flüge nach Dresden starten um 09:10 Uhr und 20:40 Uhr in der Schweizer Metropole und landen um 10:50 Uhr und 22:20 Uhr in Dresden. Eingesetzt wird ebenfalls eine ATR-72 mit 68 Plätzen.

Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG: "Wir freuen uns außerordentlich, dass Etihad Regional nun auch den Flughafen Dresden International in ihr Streckennetz integriert. Die Airline fliegt bereits erfolgreich vom Schwesterflughafen Leipzig/Halle nonstop nach Amsterdam, Genf, Paris und Zürich. Von dieser Zusammenarbeit profitiert nun auch Dresden", erklärt Markus Kopp und betont weiter: "Mit den bis Ende des Jahres realisierten Verbindungen ist es uns in einem sehr intensiven Austausch mit unseren Airline-Partnern gelungen, nun wieder ein Streckenportfolio in Dresden zu etablieren, welches in den vergangenen Jahren starken Schwankungen unterlag…"

Flugausfälle bei Germanwings auch noch nach Streik-Ende in Köln/Bonn

Die Pilotenvereinigung Cockpit hat morgen die Piloten von Germanwings in der Zeit von 06:00 bis 12:00 Uhr zu einem Streik aufgerufen. Am Köln/Bonn Airport führt das zu zahlreichen Flug-Streichungen – auch über die eigentliche Streikzeit hinaus. Im Laufe des Tages hat Germanwings 24 Abflüge und 24 Ankünfte in Köln/Bonn gecancelt. Viele weitere Flüge haben eine veränderte Flugzeit. Andere Airlines sind vom Streik nicht betroffen.

Der Airport rät allen Fluggästen von Germanwings, sich rechtzeitig vor Reisebeginn über den aktuellen Flugstatus zu informieren. Die Airline hat einen Sonderflugplan veröffentlicht.

Der Flughafen hat eine telefonische Hotline unter der Nummer 02203-404000 eingerichtet. Sie ist ab sofort bis heute 24:00 Uhr und morgen früh wieder ab 05:00 Uhr besetzt.

Der reguläre Flugplan des Köln Bonn Airport sieht für den morgigen Freitag 148 Abflüge und 151 Ankünfte vor, von denen nun jeweils 24 gestrichen sind. Die Zahl der von den Ausfällen betroffenen Passagiere schätzt der Flughafen auf etwa 5.700.

Einigung und Streik-Vermeidung für Germanwings verpasst

0

Die Lufthansa Group bedauert die Streikankündigung der Vereinigung Cockpit (VC) für den morgigen Freitag. Die Gewerkschaft hatte heute Morgen und damit wenige Stunden vor Beginn der für heute gemeinsam verabredeten Gespräche mitgeteilt, dass es bei der Tochter Germanwings zu einem Streik kommen wird, wenn es am heutigen Donnerstag in der Frage der Übergangsversorgung für die Piloten nicht zu einer Einigung käme.

Lufthansa hatte den heutigen Gesprächstermin zur Wiederaufnahme der Verhandlungen in einem Brief am Montag angeregt und einen Vorschlag zur Ausgestaltung der weiteren Verhandlungen vorbereitet. Bei diesem Gespräch sollte es gemäß der Einladung der Lufthansa in erster Linie darum gehen, einen geordneten Prozess und Zeitplan für die weiteren Verhandlungen festzulegen.

Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG sagt: "Wir sind sehr enttäuscht, dass wir den Streik nicht abwenden können. Es entsteht der Eindruck, dass für die VC der Streik bereits beschlossene Sache war. Es ist nicht realistisch, über ein neues Modell für eine zukunftsfähige Übergangsversorgung an einem einzigen Tag eine Einigung zu erzielen. Dass am frühen Morgen des Verhandlungstermins ein Ultimatum für den Abschluss eines Tarifvertrags gesetzt wird, obwohl wir deutlich gemacht haben, dass es zunächst um die Ausgestaltung des weiteren Verhandlungsprozesses gehen muss, ist sehr ungewöhnlich und nicht nachvollziehbar."

Streik-Auswirkungen für die Passagiere sollen reduziert werden

Lufthansa und Germanwings werden sich nun vor allem darauf konzentrieren, die Auswirkungen eines Streiks zu begrenzen. Der für Freitag angekündigte Streik fällt auf das Ferienende in Thüringen und Sachsen. Dr. Bettina Volkens sagt: "Wir werden alles tun, um die Fluggäste der Germanwings bestmöglich zu betreuen und sie wenn möglich trotz eines Streiks an ihr Ziel zu bringen."

Lufthansa hatte bereits vor dem Streik der Vereinigung Cockpit Anfang April ein Angebot zum zukünftigen vorzeitigen Ausscheiden aus dem Flugdienst vorgelegt und damit eine Grundlage für weitere Verhandlungen geschaffen. Dieses Angebot bietet allen Mitarbeitern im Cockpit auch in Zukunft die Möglichkeit, vorzeitig aus dem Flugdienst auszuscheiden.

Konkret sah das Lufthansa-Angebot zur Übergangsversorgung folgendes vor:

  • Für Mitarbeiter, die bereits vor dem 01. Januar 2014 bei Lufthansa gearbeitet haben, übernimmt Lufthansa auch in Zukunft die Kosten des vorzeitigen Ausscheidens. Damit bleibt die arbeitgeberfinanzierte Übergangsversorgung noch für mehrere Jahrzehnte erhalten.
  • Auch für Mitarbeiter, die ab dem 01. Januar 2014 ihre Tätigkeit bei der Lufthansa aufgenommen haben oder aufnehmen werden, bleibt ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Flugdienst möglich. Die Kosten hierfür sollen aber in Zukunft nicht mehr von Lufthansa, sondern durch die Mitarbeiter getragen werden. Im Falle einer Flugdienstuntauglichkeit ist weiterhin für alle Mitarbeiter eine rein arbeitgeberfinanzierte Absicherung vorgesehen.
  • Das individuelle Alter für das Ausscheiden aus dem Flugdienst soll in Abhängigkeit von der Dienstzugehörigkeit von 55 Jahren für dienstältere auf bis zu 60 Jahre für dienstjüngere Mitarbeiter angehoben werden. Je länger die Mitarbeiter bereits im Unternehmen waren, desto weniger sind sie von der Anhebung des frühestmöglichen, individuellen Ausscheidealters betroffen. Sehr langjährige Mitarbeiter sind von der Änderung gar nicht betroffen.
  • Im Durchschnitt scheiden Cockpitmitarbeiter der Lufthansa Passage heute mit 59 Jahren aus. Zukünftig soll ein durchschnittliches Alter von 61 Jahren bei der Lufthansa Passage für das arbeitgeberfinanzierte Ausscheiden aus dem Flugdienst in mehreren Jahren stufenweise erreicht werden. Das Durchschnittsalter 61 spiegelt den gesamtgesellschaftlichen Trend einer längeren Erwerbstätigkeit wider.