Start Blog Seite 344

Insolvenz am BER: Flughafen prüft Folgen für Bauarbeiten

0

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat heute unmittelbar nach Bekanntwerden des Antrags auf ein vorläufiges Insolvenzverfahren für die Imtech Deutschland GmbH & Co. KG mit der Prüfung der Auswirkungen auf die BER-Baustelle begonnen. Imtech Deutschland ist am BER Auftragnehmer für Elektroarbeiten für Schwach- und Mittelstrom sowie im Rahmen der ARGE IMCA für Heizung, Sanitär und Lüftung. In einem Telefongespräch am heutigen Nachmittag sicherte der Geschäftsführer der Imtech Deutschland, Felix Colsman, der FBB maximale Unterstützung bei der Weiterführung der Imtech-Arbeiten am BER zu.

Flughafengesellschaft und Imtech Deutschland werden auch in den kommenden Tagen in engem Kontakt zur weiteren Vorgehensweise stehen. Die Flughafengesellschaft wird sich zu den nächsten Schritten äußern, sobald die konkreten Auswirkungen der Imtech-Insolvenz geklärt sind.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Peter-A. Borchardt von der Hamburger Sozietät Reimer Rechtsanwälte bestellt, wie Imtech mitteilte. Die Zahlung der Löhne und Gehälter sei bis Ende Oktober gesichert. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft solle unverändert fortgeführt werden. Die Tochtergesellschaften der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG sind von der Insolvenzantragstellung nicht betroffen. Dem Unternehmen liegen bereits erste Interessensbekundungen von Investoren vor.

Fraport steigert Konzern-Umsatz um über 10 Prozent

0

Der Fraport Konzern legte die Zahlen für das erste Halbjahr 2015 vor. Darin bilanzierte der Flughafenbetreiber einen deutlichen Anstieg des Konzern-Umsatzes um 10,6 Prozent auf 1,242 Milliarden Euro. Getragen wurde der Zuwachs hauptsächlich von der positiven Verkehrsentwicklung, höheren Einnahmen im Retail-Geschäft und Währungseffekten. Außerhalb von Frankfurt sorgte außerdem die erstmalige Konsolidierung der Konzern-Gesellschaften AMU Holdings Inc. und Aerodrom Ljubljana für höhere Erlöse. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 8,7 Prozent auf 385 Millionen Euro, das Konzern-Ergebnis lag mit 103 Millionen Euro um 11,3 Millionen Euro über dem Vorjahreswert.

Ein besserer operativer Cash Flow sowie die im Vorjahresvergleich geringeren Mittelabflüsse für Investitionen führten zu einer Verbesserung des Free Cash Flow von 107,6 auf 189,7 Millionen Euro.

„Das erste Halbjahr ist operativ und finanziell positiv verlaufen. Die Passagierzahlen lagen deutlich im Plus, das Retail-Geschäft entwickelt sich wieder erfreulich und das internationale Geschäft konnte deutlich zulegen“, kommentiert Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, die Ergebniszuwächse in den ersten sechs Monaten. „Hieran möchten wir auch in der zweiten Jahreshälfte anknüpfen. Unseren Ausblick auf das Gesamtjahr sehen wir bestätigt.“

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres verzeichnete Fraport am Standort Frankfurt eine positive Entwicklung des Passagieraufkommens um 4,1 Prozent auf rund 28,9 Millionen Fluggäste. Die Cargo-Tonnage lag bei rund einer Million Tonnen um 1,8 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.

Die Konzern-Flughäfen außerhalb von Frankfurt zeigten uneinheitliche Entwicklungen: Die Flughäfen St. Petersburg in Russland (minus 4,3 Prozent), Antalya in der Türkei (minus 4,2 Prozent) sowie Varna und Burgas in Bulgarien (zusammen minus 12,8 Prozent) verzeichneten im Zuge der wirtschaftlich angespannten Lage in Russland, der daraus resultierenden Rubel-Abwertung sowie eines rückläufigen Konsumverhaltens die erwarteten Verkehrsrückgänge. Hingegen legten die Flughäfen Ljubljana in Slowenien (plus 9,7 Prozent), Lima in Peru (plus 8,7 Prozent), Hannover in Deutschland (plus 5,3 Prozent) und Xi‘an in China (plus 15,3 Prozent) kräftig zu.

Die einzelnen Segmente der Fraport AG

Aviation: Der Umsatz im Segment Aviation stieg in den ersten sechs Monaten 2015 von 418,4 Millionen Euro auf 444,0 Millionen Euro (plus 6,1 Prozent). Grund für den Anstieg waren vor allem das deutliche Passagierwachstum in Frankfurt sowie die Entwicklung der Flughafen-Entgelte. Trotz des Umsatzanstiegs verringerte sich das Segment-EBITDA um zwei Millionen Euro auf 102,4 Millionen Euro (minus 1,9 Prozent). Wesentlich für den Rückgang waren ein gestiegener Personalaufwand vor allem aufgrund der Tarifabschlüsse im Sicherheitsgeschäft und im öffentlichen Dienst, im Vorjahresvergleich deutlich geringere Rückstellungsauflösungen bei gleichzeitig erhöhten Rückstellungsbildungen sowie höhere, nicht aktivierbare Aufwendungen im Zusammenhang mit Investitionen. Die Abschreibungen erhöhten sich leicht um 1,2 Millionen Euro auf 59,5 Millionen Euro (plus 2,0 Prozent). Das Segment-EBIT verringerte sich korrespondierend von 46,1 Millionen Euro auf 42,9 Millionen Euro (minus 6,9 Prozent).

Retail & Real Estate: Die Umsatzerlöse des Segments Retail & Real Estate stiegen auf 233,1 Millionen Euro (plus 6,6 Prozent). Diese Entwicklung ist vor allem auf die höhere Passagierzahl in Frankfurt zurückzuführen, insbesondere auf die gestiegene Zahl interkontinental reisender Passagiere, die ein überdurchschnittliches Ausgabeverhalten im Bereich Retail aufweisen. Weiterhin wirkte sich hier die Abwertung des Euro gegenüber einer Vielzahl internationaler Währungen aus. Der „Netto-Retail-Erlös pro Passagier“ nahm von 3,42 Euro auf 3,63 Euro zu (plus 6,1 Prozent). Trotz höherer operativer Aufwendungen stieg das Segment-EBITDA auf 183,9 Millionen Euro (plus 6,7 Prozent). Bei annähernd konstanten Abschreibungen lag das EBIT bei 142,6 Millionen Euro (plus 8,8 Prozent).

Ground Handling: Die höhere Passagierzahl sowie gestiegene Höchststartgewichte und Infrastruktur-Entgelte führten in den ersten sechs Monaten im Segment Ground Handling zu einem Umsatzwachstum von 4,9 Prozent auf 333 Millionen Euro. Ein verkehrsmengenbedingt gestiegener Personalbedarf sowie der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst erhöhten den Personalaufwand spürbar. Trotz der Zunahme des Personalaufwands und geringeren sonstigen betrieblichen Erträgen verbesserte sich das Segment-EBITDA durch die positive Umsatzentwicklung auf 12,6 Millionen Euro (plus 12,5 Prozent). Höhere Abschreibungen führten zu einem Rückgang des Segment-EBITs auf minus 8,6 Millionen Euro. Im Vorjahresvergleich bedeutete dies eine Verschlechterung um 1,3 Millionen Euro.

External Activities & Services: Der Umsatz im Segment External Activities & Services stieg, bereinigt um die ergebnisneutrale Erfassung kapazitativer Investitionen im Zusammenhang mit der Anwendung von IFRIC 12, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 162,8 auf 224,6 Millionen Euro (plus 38,0 Prozent). Über die positive Verkehrsentwicklung am Standort Lima hinaus resultierten höhere Erlöse in Höhe von 44,7 Millionen Euro infolge der erstmaligen Konsolidierung der in der zweiten Jahreshälfte 2014 erworbenen Konzern-Gesellschaften AMU Holdings Inc. und Aerodrom Ljubljana.

Weitere positive Effekte ergaben sich aus der Umrechnung der in US-Dollar erfassten Erlöse der Konzern-Gesellschaft Lima in die Konzern-Währung. Auch der operative Aufwand stieg im Berichtszeitraum im Wesentlichen durch die erstmalige Erfassung von AMU Holdings und Aerodrom Ljubljana sowie währungs- und verkehrsmengenbedingt in der Konzern-Gesellschaft Lima. Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung nahm das Segment-EBITDA um 29,9 Prozent auf 86,1 Millionen Euro zu. Gestiegene Abschreibungen, die vor allem aus den neuen Konzern-Gesellschaften AMU Holdings und Aerodrom Ljubljana resultierten, führten zu einem Segment-EBIT von 45 Millionen Euro (plus 25,7 Prozent).

Airport Days Hamburg: Innovationen und A350 Flugmodell

0

Sie wird zu den absoluten Highlights auf den Hamburg Airport Days gehören: Die A300-600ST „Beluga“. Dieses ganz besondere Transportflugzeug bietet allein aufgrund der ungewöhnlichen Form einen imposanten Anblick.

Seit über 20 Jahren täglich zwischen den europäischen Standorten von Airbus unterwegs und Dauergast am Hamburger Himmel – am 22. und 23. August hautnah auf den Airport Days zu erleben. Im gewaltigen Bauch verschwinden ganze Flugzeug-Segmente.

Doch Airbus wird auf den Airport Days noch viel mehr bieten: Besucher können den ersten Reisekoffer erleben, der garantiert nie mehr verloren geht. „Bag2Go“ – den intelligenten Koffer entwickelten gemeinsam in einem Kooperationsprojekt Gepäckhersteller Rimowa, Airbus und T-Systems.

Für von Technik Begeisterte zeigt Airbus vor Ort den Einsatz modernster 3D-Drucker-Technologie. „Additive Layer Manufacturing“ von Bauteilen aus Metall, die dank bionischer Design-Prinzipien der Natur nachempfunden werden und inzwischen den Weg in die Serienproduktion im Flugzeugbau gefunden haben – ob als Neubau- oder Ersatzteil.

Modell des Airbus A350 XWB

Ein 23 Kilogramm schweres Modell der A350 XWB mit drei Metern Spannweite – vier Azubis und zwei Duale Studenten von Airbus haben in der Ausbildungswerkstatt das erste flugfähige ferngesteuerte Modell des modernsten mittelgroßen Langstreckenflugzeuges gebaut. Nicht nur Fans des Modellbaus werden staunen. Wer sich von der Faszination solcher Projekte anstecken lässt, kann sich gleich vor Ort beim Ausbildungsmarketing von Airbus über die Einstiegsmöglichkeiten in die Welt des Flugzeugbaus informieren.

Für die Airport Days Hamburg öffnen sich am 22. und 23. August 2015 die Vorfelder sowie einige Hallen der Lufthansa Technik für die Besucher. Während der Flugverkehr am Hamburg Airport weiterläuft, bilden diese für die Öffentlichkeit normalerweise unzugänglichen Orte die perfekte Kulisse für die Stars der Lüfte aus aller Welt. Darüber hinaus können die Gäste in der „Halle der Innovationen“ schon einen Blick in die Zukunft der Fliegerei werfen. Zu der Veranstaltung unter dem Motto „Entdecke die Welt des Fliegens“ werden rund 100.000 Besucher erwartet.

Rückgang bei Angebot steigert Auslastung der airberlin

airberlin konnte im Monat Juli die Gesamtauslastung steigern. Im beliebten Ferienmonat sind insgesamt 3.247.357 Fluggäste mit airberlin geflogen. Der Passagierrückgang von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist auf eine Kapazitätsreduzierung zurückzuführen. Im globalen Streckennetz der airberlin legten die Gäste 4,871 Milliarden Kilometer (RPK) zurück, was analog zur fortlaufenden Streckenoptimierung einer Verringerung von 3,7 Prozent entspricht. Im Zuge der Kapazitätskonsolidierung war bei den angebotenen Sitzplatzkilometern (ASK) ein Rückgang von 6,1 Prozent auf 5,580 Milliarden zu verzeichnen.

Der Sitzladefaktor (RPK/ASK) in Höhe von 87,3 Prozent entwickelte sich im Juli mit einem Anstieg um 2,1 Prozent sehr positiv. Im kumulierten Zeitraum von Januar bis einschließlich Juli des Jahres 2015 erhöht airberlin zudem ihre Auslastung um 0,7 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 83,4 Prozent. Im selben Betrachtungszeitraum verringerte sich die Passagieranzahl um 3,9 Prozent auf insgesamt 17.282.976 Fluggäste.

Stefan Pichler, CEO airberlin group: „Der Anstieg der Gesamtauslastung im Ferienmonat Juli gibt uns Schwung für die kommenden Monate und wir setzen alles daran, diesen positiven Trend fortzusetzen. Durch die konsequente Fortführung unserer Streckenoptimierung und die damit verbundene Kapazitätsreduzierung ist eine Steigerung der Gesamtauslastung bei gleichzeitigem Passagierrückgang ein wichtiger Indikator für mehr Effizienz im Zuge der Neuausrichtung.“

Juli 2015 Kumuliert 2015
Kapazität 3.795.962 (-6,7 %) 21.437.705 (-6,4 %)
Fluggäste 3.247.357 (-3,2 %) 17.282.976 (-3,9 %)
ASK in Mio. 5.580 (-6,1 %) 32.274(- 3,9 %)
RPK in Mio. 4.871 (-3,7%) 26.908 (-3,1 %)
Auslastung in % 87,3 (+2,1 PP) 83,4 (+0,7 PP)

Asphalt-Erneuerung blockiert Centerbahn am Fraport

0

Im August wird auf der Start- und Landebahn Center die Deckschicht ausgetauscht. Der Austausch der vier Zentimeter dicken Asphaltoberfläche ist, wie auf stark befahrenen Autobahnen auch, etwa alle sechs bis sieben Jahre aufgrund von Abnutzung und witterungsbedingter Beschädigungen notwendig. Die Umsetzung der Maßnahme ist ab Sonntag, den 09. August von 23:00 Uhr bis zur Nacht vom 12. auf den 13. August vorgesehen. Die Centerbahn steht planmäßig wieder ab 13. August, 05:00 Uhr zur Verfügung. Die Maßnahme ist eine ingenieurtechnische Herausforderung: Insgesamt werden in drei Tagen rund 80.000 Quadratmeter der Oberfläche erneuert, das entspricht in etwa der Größe von zehn Fußballfeldern.

Rund 20.000 Tonnen Asphalt, so viel wie etwa 16.500 VW-Golf wiegen, werden im Zuge der Maßnahme bewegt. Auf der Baustelle werden rund 100 Personen im Mehrschichtbetrieb tätig sein. Für die geplanten und zum Teil wetterabhängigen Arbeiten an der Asphaltoberfläche und der Befeuerung kamen aus bautechnischen Gründen (Asphalteinbau) bevorzugt die Sommermonate in Betracht, da diese die größte Konstanz in den Witterungsbedingungen garantieren.

Befeuerung erhält LED Leuchtmittel

Ein solch anspruchsvolles Projekt bedarf einer intensiven und langfristigen Vorbereitung. So wurde bereits bei der saisonalen Vorplanung für die Sommermonate das Vorhaben entsprechend berücksichtigt und ein Zeitraum identifiziert, in dem das Flugaufkommen niedriger als in den vorherigen und nachfolgenden Wochen des Sommerflugplans ist. Im Zuge der Arbeiten werden zeitgleich alle Halogenleuchten der Mittellinien- und Aufsetzzonenbefeuerung der Centerbahn gegen stromsparende und langlebige LED-Leuchten ausgetauscht.

Gemeinsam mit den Airlines, zuständigen Behörden sowie der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) wurden der Flugplan und die operativen Abläufe intensiv für diese Phase vorgeplant. So werden unter anderem Flugzeuge der allgemeinen Luftfahrt (General Aviation) während der Dauer der Maßnahme Frankfurt nicht anfliegen, um so zu einer weiteren Verkehrsreduktion in dieser Zeit beizutragen.

Verspätungen beim Flugbetrieb möglich

Trotz der intensiven Vorausplanung kann die geänderte Bahnnutzung während der 72-stündigen Sperrung allerdings auch zu Verspätungen im Flugbetrieb führen. Auch die Streichungen vereinzelter Flüge kann nicht vollständig ausgeschlossen werden. Fluggäste werden daher gebeten, sich vor der Anreise auf den Online Portalen des Flughafens oder der entsprechenden Airline über den Status des Fluges zu informieren und entsprechend mehr Zeit einzuplanen.

Für die Dauer der Instandhaltungsmaßnahme und wegen der daraus resultierenden 72-stündigen Sperrung der Centerbahn wird Fraport eine Aussetzung des Probebetriebs für Lärmpausen für die Betriebsrichtung 25 beim Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) beantragen, da für die Umsetzung der Lärmpausen die volle Verfügbarkeit der vorhandenen Pisten Voraussetzung ist. Bei dem im Probebetrieb befindlichen Lärmpausenmodell muss die Centerbahn morgens für Landungen und abends für Starts zur Verfügung stehen.

Wären die anfallenden Instandhaltungsmaßnahmen auf der Centerbahn in Form der in der Vergangenheit umgesetzten Methode, mit nächtlichen Sperrungen durchgeführt worden, hätte die Dauer der Maßnahme etwa sechs Wochen betragen. Infolgedessen hätte auch der Probebetrieb für die Lärmpausen für sechs Wochen ausgesetzt werden müssen. Die nun angewandte Methode reduziert diese Einschränkung auf ein Mindestmaß und ermöglicht eine schnellstmögliche Fortführung des Probebetriebs.

Neuer Berufszweig am Flughafen Dortmund für Auszubildende

Fünf Auszubildende begeben sich am Dortmund Airport auf die Startbahn ins Berufsleben. Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager begrüßte zum Ausbildungsstart die vier angehenden Servicekaufleute im Luftverkehr Michelle Ostermann, Jonah Ribitzki, Sarah Schilbach und Franziska Brinkel sowie für die neugeschaffene Ausbildungsstelle zur Fachkraft für Lagerlogistik David Jaeger.

Jaeger, der seine Ausbildung im Cargo-Service des Ruhrgebietsflughafens absolviert, ist der erste Auszubildende am Airport für diesen Berufszweig. Der Fokus der Stelle liegt insbesondere auf dem Luftfrachthandling. „Mit der Erweiterung unseres Ausbildungsprogramms um einen neuen Berufszweig stellen wir uns als Ausbildungsbetrieb nicht nur einer gesellschaftlichen Verantwortung. Wir investieren auch aktiv in unsere Zukunft“, erklärte Mager.

Innerhalb von drei Jahren lernen die Auszubildenden, unter Leitung von Bernd Ossenberg, alle notwendigen Fertigkeiten und Fähigkeiten, die sie in ihrer späteren Arbeitswelt benötigen, kennen. Als Kaufleute im Luftverkehr durchlaufen Sie währenddessen von Abfertigung über Buchhaltung bis hin zu Marketing und Vertrieb alle Bereiche des Airports. Während der dreijährigen Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik gehören Sendungsannahmen von Luft- und Seefracht, Warenlieferungen, Einlagerung und Verladung und die Dokumentation der Sendungen zu den zentralen Tätigkeiten.

Wer im kommenden Jahr am Flughafen ins Berufsleben starten möchte, kann sich jetzt bewerben. Der Bewerbungszeitraum für das Jahr 2016 läuft noch bis Mitte November. Interessierte können sich online beim Flughafen informieren.

Zum Foto: Geschäftsführer Udo Mager (4.v.l.) und Ausbildungsleiter Bernd Ossenberg (4.v.r.) empfangen die fünf neuen Auszubildenden am Dortmund Airport.

© Dortmund Airport, Hans-Jürgen Landes

Passagierrekord bei Ryanair mit 95 Prozent Auslastung

0

Ryanair hat heute die Passagier- und Auslastungsstatistik für Juli 2015 veröffentlicht. Die Passagierzahlen von des Low Cost-Carriers stiegen im Juli um elf Prozent auf über 10,1 Millionen beförderte Fluggäste. Die Auslastung stieg dazu um vier Prozent auf 95 Prozent. Das ist das erste Mal, dass eine Airline mehr als 10.000.000 internationale Passagiere in einem Kalendermonat beförderte. So seien in einem Monat (10,14 Mio. im Juli) zum Beispiel mehr Kunden befördert als von Aer Lingus in einem ganzen Jahr (9,77 Mio. im Jahr 2014), so Ryanair.

Dazu stieg das Passagieraufkommen der vergangenen 12 Monate einschließlich Juli um 15 Prozent auf 95,3 Millionen. Diese Rekordzahl an Kunden wie auch die höchste Auslastung seien neben günstigen Preisen, einer starken Frühbucherstrategie und auch dem kontinuierlichen Erfolg des „Always Getting Better“-Programms (AGB) zu verdanken. Das Programm habe stärker als erwartet den Verkehr wie auch die Auslastung in unserem bisher umfangreichsten Sommerflugplan erhöht.

Juli 14 Juli 15 Zuwachs
Kunden 9,15 Mio. 10,14 Mio 11%
Auslastung 91% 95% 4%

Frachtkosten bei Lufthansa: Änderung ab Herbst

0

Lufthansa Cargo und Swiss WorldCargo ändern ihre Preisstruktur zum Wechsel auf den Winterflugplan am 25. Oktober. Ab diesem Zeitpunkt werden beide Airlines nur noch zwei Preis-Komponenten erheben: eine Nettorate sowie eine angepasste „Airfreight Surcharge“.

Damit entfallen die bislang unterschiedlichen Zuschläge für Treibstoff und Sicherheit. Die neue Airfreight Surcharge wird dabei deutlich niedriger ausfallen als die Summe der derzeit erhobenen Zuschläge. Die Nettoraten werden entsprechend angepasst, sodass aus der Umstellung der Preisstruktur keine Veränderung der Gesamtraten erfolgt.

„Die neue Preisstruktur wird einfacher und macht uns angesichts der veränderten Marktgegebenheiten zukunftsfähig“, betonte Dr. Alexis von Hoensbroech, Vorstand Produkt & Vertrieb von Lufthansa Cargo. Die Nettorate wird deutlich aufgewertet und durch eine niedrigere Airfreight Surcharge werden Sonderprozesse wie etwa Negativraten deutlich reduziert. Das macht Lufthansa Cargo unkomplizierter und schneller.

Oliver Evans, Chief Cargo Officer von SWISS ergänzte: „Die neue Airfreight Surcharge reflektiert die Volatilität externer und nicht beeinflussbarer Kostenfaktoren wie Treibstoff, Währung oder Flughafengebühren. Die Airfreight Surcharge wird angepasst, wenn sich diese Kostenkomponenten spürbar ändern. So werden notwendige Preisanpassungen transparent dargestellt. Bei einer All-In-Rate, deren Einführung beide Airlines umfassend geprüft haben, wäre dies nicht der Fall gewesen, ein solches System wäre zudem deutlich weniger transparent.“

Nicht in allen Ländern und Regionen

Um dem Kundenwunsch nach Preisstabilität bei Langfristverträgen entgegen zu kommen, wird es künftig die Möglichkeit geben, den Gesamtpreis über die Laufzeit bestimmter Verträge gegen eine Absicherungsgebühr festzuschreiben.

Die angepasste Struktur gilt ab dem 25. Oktober in den meisten Märkten weltweit. Lediglich in Ländern, die einer staatlichen Regulierung unterliegen (z.B. Japan oder Hongkong) wird die derzeitige Surcharge-Struktur aus rechtlichen Gründen beibehalten.

Autorisiertes Servicecenter für Pilatus PC-6 in Afrika

0

Die Pilatus Flugzeugwerke AG ernennt das Pilatus Centre Southern Africa (PTY) Ltd zum autorisierten Verkaufs- und Servicecenter für den PC-6. Der neue Partner wird für alle zukünftigen Verkaufs- und Wartungsaktivitäten des legendären Pilatus Porter PC-6 für die Region südlich der Sahara verantwortlich sein.

Das Pilatus Centre Southern Africa ist ein langjähriger, unabhängiger Partner der Pilatus und bereits seit vielen Jahren ein erfolgreiches Verkaufs- und Servicecenter für den PC-12.

Gerry Wyss, verantwortlich für den Verkauf beim Pilatus Centre Southern Africa sagt: „Wir sind stolz, den PC-6 – das weltweit führende STOL-Flugzeug – vertreiben zu können. Mit seiner einzigartigen Fähigkeit auf kurzen Naturpisten starten und landen zu können sowie seiner Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit ist dieses robuste Flugzeug perfekt geeignet für Afrika – wir sehen hier ein weiteres großes Potenzial für den PC-6.“

Mit dem erfahrenen Team des Pilatus Centre Southern Africa hat Pilatus einen starken Partner für den Vertrieb des PC-6 in Afrika nominiert. Der Pilatus Porter PC-6 stellt seine Multifunktionalität schon seit Jahrzenten als Transport- oder Passagierflugzeug, für Kartografie oder Messflüge oder für Ambulanzeinsätze auf der ganzen Welt unter Beweis. Aufgrund seiner soliden Konstruktion und den bewährten Systemen erreicht der PC-6 höchste Zuverlässigkeit bei niedrigsten Wartungsintervallen. In Afrika gibt es sicher noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten für das Flugzeug.

Wettersatellit MSG‑4 funkt erstes Bild von der Erde

Heute hat das abbildende Radiometer SEVIRI (Spinning Enhanced Visible and Infrared Imager) an Bord von Europas neuem geostationären Wettersatelliten MSG‑4 das erste Bild der Erde eingefangen.

Dies zeigt, dass der am 15. Juli gestartete Satellit voll funktionsfähig und bereit ist, sechs Monate nach Inbetriebnahme den operationellen Betrieb zu übernehmen, sobald dies notwendig wird.

Für den anfänglichen Betrieb nach dem Start (die sogenannte Phase des Starts und der Einsatzerprobung, LEOP) des MSG‑4 war die Europäische Weltraumorganisation (ESA) verantwortlich, die den Satelliten am 26. Juli an EUMETSAT übergeben hat.

Das erste Bild ist das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen von ESA, EUMETSAT und der europäischen Raumfahrtindustrie. Bei den Pflichtprogrammen greift EUMETSAT zur Entwicklung neuer Satelliten und Beschaffung nachfolgender Satelliten wie MSG‑4 auf die Unterstützung der ESA zurück. Dank dieses Kooperationsmodells, das die optimale Nutzung des jeweiligen Know-hows beider Einrichtungen ermöglicht, ist Europa bei der Satellitenmeteorologie weltweit führend.

Foto: (c) Eumetsat

Franz Josef Strauß erhält Büste am Flughafen München

Zu Ehren des langjährigen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, wurde der Namenspatron des Münchner Flughafens heute in Anwesenheit des bayerischen Finanzministers und Aufsichtsratsvorsitzenden der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Markus Söder, auf zweifache Weise gewürdigt. Zum einen präsentiert der Flughafen München eine neue Büste des bayerischen Vollblutpolitikers, die von dem bayerischen Bildhauer Hubert Maier angefertigt wurde. Zum anderen zeigt der Airport unter dem Titel „Hundert Sträuße zum 100.“ eine Ausstellung mit 100 Strauß-Karikaturen, die der bekannte Karikaturist Dieter Hanitzsch im Laufe der Jahre gezeichnet hat.

„Mit der Büste ehren wir den Namenspatron des Münchner Flughafens. Denn dank Franz Josef Strauß hat Bayern heute einen Flughafen von Weltruf und Weltrang“, erklärte Staatsminister Markus Söder in seinem Grußwort. Der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung, Dr. Michael Kerkloh, würdigte den zukunftsweisenden Gestaltungswillen, den Franz Josef Strauß mit seinem Engagement für den neuen Flughafen bewiesen habe. Kerkloh wörtlich: „Franz Josef Strauß stand in all den Jahren hinter diesem gewaltigen Bauvorhaben. Er hielt aller Kritik zum Trotz eisern an diesem Kurs fest und trug mit dieser unerschütterlichen Standfestigkeit maßgeblich dazu bei, dass dieses Projekt in einer für Großvorhaben nicht gerade günstigen Zeit letztlich realisiert werden konnte.“

Die Ausstellung „Hundert Sträuße zum 100.“ können sich interessierte Besucher und Fluggäste noch bis zum 06. September 2015 – dem 100. Geburtstag von Franz Josef Strauß – im München Airport Center (MAC) in unmittelbarer Nähe des Flughafenbrauhauses „Airbräu“ ansehen. Hier finden die Gäste auch die neue Büste von Franz Josef Strauß.

800 Bewerbungen für Ausbildung an Berliner Flughäfen

Heute beginnt für 31 junge Frauen und Männer im Alter von 15 bis 24 Jahren ihre Ausbildung bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Rund 800 Bewerbungen sind für diesen Ausbildungsjahrgang eingegangen. Nach dem Auswahlverfahren starten nun 20 Auszubildende in kaufmännischen oder technischen Berufen und elf Studenten in einem dualen Studiengang ihre betriebliche Ausbildung bei der Flughafengesellschaft. Insgesamt stehen aktuell 95 Azubis und Studenten in einem Ausbildungsverhältnis mit der Flughafengesellschaft. Die Lehrzeit der Auszubildenden des neuen Jahrgangs beginnt mit zwei abwechslungsreichen Einführungswochen. In gemeinsamen Seminaren lernen die jungen Menschen das Unternehmen, die einzelnen Bereiche und die Kollegen kennen.

Weiterhin erhalten sie wichtige fachliche und organisatorische Hinweise sowie Sicherheitsunterweisungen. Dabei berichten auch Auszubildende der höheren Jahrgänge von ihren Erfahrungen und geben wertvolle Tipps. Das Highlight ist die gemeinsame dreitägige Azubifahrt nach Prebelow.

Vielfältige Ausbildungsberufe

In diesem Jahr beginnen zehn Azubis eine kaufmännische Ausbildung als Kauffrau/-mann für Büromanagement oder Luftverkehrsfrau/-mann. Während der dreijährigen Lehrzeit durchlaufen sie verschiedene grundlegende und berufsspezifische Abteilungen, um modernes Flughafenmanagement kennenzulernen. Im technischen Bereich werden ebenfalls zehn Berufsstarter neu ausgebildet. In ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung erlernen sie in verschiedenen technischen Abteilungen der Flughafengesellschaft sowie in externen Firmen die grundlegenden Fähigkeiten ihres Berufs als Elektroniker für Informations- und Systemtechnik, Elektroniker für Betriebstechnik, Kfz-Mechatroniker für Nutzfahrzeugtechnik bzw. Mechatroniker.

Die theoretische Ausbildung erfolgt im Blockunterricht mit insgesamt 13 Wochen pro Ausbildungsjahr an Oberstufenzentren in Berlin und Brandenburg. Elf Studierende absolvieren den praktischen Teil ihres dreijährigen dualen Studiums der Fachrichtungen Wirtschaftsinformatik, Technisches Facility Management und BWL/Industrie in den verschiedenen Fachabteilungen der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Die wissenschaftliche Ausbildung an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und der praktische Ausbildungsteil finden dabei im dreimonatigen Wechsel statt.

Übernahme nach der Ausbildung

Im Jahr 2015 werden insgesamt 24 Auszubildende ihre Ausbildung bei der Flughafengesellschaft abschließen. Die Auszubildenden erhalten zum Ausbildungsende nach bestandenen Prüfungen den IHK-Berufsabschluss, die Kfz-Mechatroniker den HWK-Berufsabschluss; die Studenten schließen mit dem Bachelor of Arts, Engineering oder Science ab. Für Auszubildende und Studenten im dualen Studium gibt es bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH einen eigenständigen Tarifvertrag. Dieser und die entsprechende Betriebsvereinbarung regeln die Übernahme nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung. So wird den Absolventen bei sehr guten Leistungen in Theorie und Praxis eine 12-monatige und bei guten Leistungen eine sechsmonatige Übernahme angeboten.

Bewerbungen für das Ausbildungsjahr 2016

Der 03. August 2015 ist gleichzeitig der Termin zum Bewerbungsstart für das kommende Ausbildungsjahr 2016. Die Flughafengesellschaft bietet vielfältige praxisnahe Ausbildungsmöglichkeiten in einer spannenden Wachstumsbranche. Bewerbungsschluss für die Ausbildungsplätze 2016 ist der 31. Oktober 2015.

100-Jährige als Meilenstein-Reisende der SunExpres in Nürnberg

0

Am Albrecht Dürer Airport Nürnberg wurde heute der 111.111. SunExpress Passagier des Jahres begrüßt. Der Jubiläumsfluggast war die 100-jährige Margarete Horstmann aus Nürnberg. Sie flog am 04. August mit dem Flug XG 3247 von Nürnberg nach Varna in Bulgarien und wurde beim Boarding überrascht.

Es ist ein Jubiläumsjahr für den Flughafen und die Airline: SunExpress blickt im Jahr 2015 auf 25 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte zurück, der Airport Nürnberg feiert dieses Jahr 60-jähriges Bestehen. Seit 1990, dem ersten Jahr der Airline, die als Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines gegründet wurde, ist SunExpress in Nürnberg vertreten und hat sich stetig weiterentwickelt. SunExpress ist ein starker und wichtiger Partner für den Flughafen der Metropolregion geworden, im ersten Halbjahr 2015 konnte die Airline am Albrecht Dürer Airport Nürnberg durch die Stationierung einer Boeing 737-800 ihre Passagierzahlen mehr als verdoppeln.

„111.111 Passagiere seit Beginn des Jahres sind ein Meilenstein, der gefeiert werden muss“, so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. „Mit fast 30 Flügen ab Nürnberg pro Woche zu neun Zielen bereichert SunExpress unseren Flugplan und bringt die Bewohner der Metropolregion Nürnberg in die beliebtesten Ferienregionen.“ SunExpress fliegt nonstop von Nürnberg nach Adana, Ankara, Izmir und Antalya in der Türkei, nach Heraklion auf Kreta, in die Ägyptischen Urlaubsziele Hurghada und Marsa Alam, nach Fuerteventura und jetzt auch nach Varna in Bulgarien.

Das gesamte SunExpress Streckennetz umfasst mehr als 700 Flüge pro Woche zu über 110 Zielen im Sommer 2015. „Die steigenden Passagierzahlen zeigen, dass die Stationierung eines unserer Flugzeuge am Airport Nürnberg die absolut richtige Entscheidung war. Dadurch konnten wir auch den Flugplan im Sommer 2015 weiter ausbauen und noch mehr Urlauber nonstop zu den schönsten Sonnenzielen bringen“, so Andreas Thams, Director Commercial von SunExpress.

SunExpress hat die Sonne nicht nur im Namen, sondern bringt sonnenhungrige Urlauber nonstop in die beliebtesten Ferienziele. An Bord setzt die Airline auf mehr Auswahl. Jeder kann sich ganz individuell die Serviceleistungen zusammenstellen: Mit dem neuen Tarifsystem „SunFares“ können Passagiere nun mit SunEco, SunClassic und SunPremium zwischen günstigen Flügen ohne Zusatzleistungen bis hin zum Premiumangebot wählen. Demnächst wird die gesamte Flotte sukzessive mit einem neuen Inflight Entertainment System ausgestattet. Schon bald können alle Passagiere über ihre mobilen Endgeräte wie Handy, Laptop oder Tablet auf ein bordeigenes Netz zugreifen, wo Filme, Zeitschriften, Spiele sowie Reiseinformationen und Buchungsmöglichkeiten zur Auswahl stehen.

An Bord der ersten Maschine der neuen SunExpress Direktverbindung von Nürnberg nach Varna gab es das runde Passagier-Jubiläum zu feiern: Margarete Horstmann aus Nürnberg ist der 111.111. Fluggast, den SunExpress von Nürnberg in diesem Jahr in die Ferien fliegt. Beim Boarding für Flug XG 3247 überraschten sie Henning Lindemann, Head of Network Planning SunExpress und Jürgen Kohstall, Marketingleiter am Albrecht Dürer Airport Nürnberg und überreichten ihr einen Fluggutschein für zwei Personen für Flüge im SunExpress Streckennetz ab Nürnberg. Die 100-Jährige besucht ihren in Bulgarien lebenden Sohn. Bei ihrem nächsten Besuch kann sie dann sogar noch jemanden mit nach Varna nehmen. Für die Crew gab es Blumen, kurz darauf hob die Maschine pünktlich um 11:45 Uhr nach Varna ab.

Lufthansa Lounge in München verdoppelt

0

Panoramafenster und eine Bar mit Blick auf das Vorfeld: Künftig können Lufthansa-Kunden die Zeit bis zu ihrem Weiterflug in besonders angenehmer Atmosphäre überbrücken.

First- und Business-Class Gästen sowie HON-Circle-Member, Senatoren und Frequent Travellern stehen mit der Eröffnung des Satellitengebäudes im April 2016 insgesamt fünf neue Lounges mit einer Gesamtfläche von über 4.000 Quadratmetern zur Verfügung. Damit wird Lufthansa ihr Lounge-Angebot in München noch einmal verdoppeln. „Die neuen Lufthansa-Lounges im Satellitengebäude sind ein weiterer Quantensprung zu mehr Qualität und einem fünf Sterne Angebot. Die helle Atmosphäre, und der direkte Blick auf das Vorfeld wird unsere Kunden begeistern“, sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München. Alle Lounges befinden sich im Zentralbereich des neuen Gebäudes und sind für die Kunden schnell und bequem erreichbar.

Auf der obersten Ebene entsteht derzeit auf über 1.000 Quadratmetern Fläche die neue First Class Lounge. First-Class-Passagiere und HON-Circle-Member können hier in luxuriöser Atmosphäre entspannen. Die Lounge bietet mehrere Schlaf- und Arbeitsräume, einen Barbereich, exklusive Bäder und eine separate Cigar Lounge. Ein Gourmet-restaurant bietet à la carte Menüs und ein hochwertiges Buffet. Eine eigene Passkontrolle in der Lounge sorgt für eine bequeme Ein- und Ausreise. Sofern der Fluggast von einer Vorfeldposition abfliegt oder ankommt, bringt ihn ein Limousinenservice direkt in die First Class Lounge oder zum Flugzeug.

Eine Besonderheit bieten die Senator- und Business Lounges auf der Non-Schengen Ebene: Entlang der Panoramafenster erstreckt sich über beide Lounges eine Bar mit Barkeeper, der neben kalten und warmen Getränken auch Kaffeespezialitäten und Cocktails serviert. Am Buffet darf der für die Münchner Senator Lounges berühmte warme Leberkäs mit Brezn und Kartoffelsalat ebenso wenig fehlen, wie wechselnde warme Gerichte oder ein reichhaltiges Frühstück am Morgen. Gäste der Business Lounges genießen den Aufenthalt in einem Bistrobereich, dazu laden Sessel zum Ausruhen und Verweilen ein. Auf über 3.000 Quadratmetern Fläche bieten die Senator- und Business Lounges außerdem separate Arbeitsplätze, einen TV Bereich und komfortable Duschräume.

Ulrike Scharf am Flughafen München

Besuch aus dem bayerischen Kabinett am Münchner Flughafen: Umweltministerin Ulrike Scharf machte sich ein Bild über die Anstrengungen des Airports beim Umwelt- und Klimaschutz. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Michael Kerkloh, präsentierte der Umweltministerin unter anderem moderne treibstoffsparende Einsatzfahrzeuge, die auf den Vorfeldern für die Flugzeugabfertigung benötigt werden sowie das flughafeneigene, besonders umweltschonende Blockheizkraftwerk. Hintergrund des Besuchs: Der Flughafen München will der Bayerischen Klima-Allianz beitreten und sich bereits im kommenden Jahr an der wichtigsten Aktion der Klima-Allianz – der „Bayerischen Klimawoche“ – beteiligen.

Für Airportchef Kerkloh ist die Reduzierung von klimarelevanten Emissionen eine der großen Herausforderungen, der sich die Luftfahrtbranche zu stellen hat: „Der Klimaschutz ist seit langer Zeit fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Bereits zum fünften Mal in Folge wurde unser Flughafen unlängst für sein erfolgreiches Engagement bei der Verminderung der CO2-Emissionen nach der Airport Carbon Accredidation ausgezeichnet. Als Flughafenbetreiber haben wir die Pflicht, optimale Voraussetzungen für die Mobilität der Bevölkerung und der Wirtschaft zu schaffen. Um dies in einer möglichst nachhaltigen und ressourcenschonenden Weise zu tun, setzen wir ganz auf innovative Technik und effiziente Prozesse.“

Bereits im Jahr 2008 hatte sich die FMG das ambitionierte Ziel gesetzt, den Flughafen bis zum Jahr 2020 CO2-neutral weiterzuentwickeln. Das bedeutet, dass die CO2-Emissionen trotz des steigenden Flugverkehrs und des laufenden Flughafenausbaus in fünf Jahren am Airport nicht höher sein sollen als im Basisjahr 2005. Zur Erreichung dieses Ziels hat die FMG bereits eine Vielzahl von Einsparungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt.

Von den rund 1.250 Flugzeugabfertigungsgeräten der FMG werden derzeit bereits 270 Fahrzeuge oder Maschinen elektrisch betrieben. Zusätzlich fahren 84 Gepäckschlepper als diesel-elektrische Hybridfahrzeuge innerhalb der Gebäude ausschließlich mit elektrischem Antrieb. Darüber hinaus sind bei der FMG und deren Tochterunternehmen Cargogate, Allresto und eurotrade weitere rund 100 Elektrofahrzeuge im Einsatz.

Reisewelle mit 334 Flugbewegungen am Flughafen Stuttgart

0

Am Freitag, 07. August 2015, erwartet der Flughafen die zweite große Reisewelle der Sommerferien in Baden-Württemberg. Nach vorläufigen Planungen sind an diesem Tag 334 Starts und Landungen geplant, fast genauso viele wie am Freitag des Ferienauftakts vergangene Woche. Passagiere sollten wie üblich mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein und genügend Zeitpuffer für Parken, Check-In und Sicherheitskontrollen einplanen. Auch für die Suche nach einem Parkplatz und den Fußweg bis zum Terminal sollte etwas zeitlicher Puffer einkalkuliert werden. Für eine sorglose Anfahrt empfiehlt sich auch, einen Parkplatz vorab online zu reservieren.

Viele Airlines bieten zudem für Flüge, die am Folgetag vor 12:00 Uhr starten, einen Vorabend-Check-in an, bei dem das Reisegepäck bereits aufgegeben werden kann. Alle Services sind auf der Website des Flughafens unter der Rubrik Reisende und Besucher buchbar bzw. abrufbar.

Kofferversteigerung des München Airport in Dorfen

0

Die beliebten Versteigerungen des Münchner Flughafens machen wieder mal Halt in Dorfen, der flächenmäßig größten Stadt im oberbayerischen Landkreis Erding. Rund 300 Fundsachen, die am Airport verloren oder vergessen wurden, werden am kommenden Samstag, den 08. August 2015, ab 13:00 Uhr am Volksfestplatz an der Buchbacherstrasse in 84405 Dorfen unter den Hammer kommen. Die Bandbreite der Auktionsgüter reicht von Armbanduhren über Spiegelreflexkameras, Laptops, Handtaschen, Sonnenbrillen und Handys bis hin zu Bekleidung und Schmuck. Interessant für Familien: Unter den Fundstücken finden sich ein Kindersitz, ein Kinderwagen und Kinder-Inlineskates sowie eine Strandmuschel. Handwerklich begabte Schnäppchenjäger können auch Motorsägen und eine elektrische Heckenschere ersteigern.

Für Fitness-Anhänger ist ein Crosstrainer im Angebot. Sicherlich gespannt sind viele Interessenten auf den Inhalt von insgesamt sechs „Überraschungskoffern“, zwei „Überraschungsboxen“ sowie weiteren „Themen-Koffern“. Interessenten haben am Versteigerungstag von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr die Gelegenheit, die Fundsachen zu besichtigen. Versteigert werden die Fundstücke wieder von Josef „Sepp“ Mittermeier. Die ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird wieder für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.

Airlebnistag am Fraport führt kulturell um die Welt

Der Flughafen Frankfurt kann seit Sommerferienbeginn auf zwei der passagierstärksten Wochenenden zurückblicken. Mit über 600.000 Passagieren pro Wochenende (jeweils freitags bis sonntags) startet der FRA in die Feriensaison.

Für alle, die an diesem Wochenende nicht in Urlaub geflogen sind, bot immerhin der Airlebnis-Tag „Fernweh“ eine musikalische und kulturelle Reise um die Welt. Dabei war die Stimmung nicht weniger ausgelassen als am sonnigen Palmenstrand. Absolutes Stimmungs-Highlight: Die Musikdarbietung der Frankfurter Band „The Gypsys“, die mit Hits der letzten Jahrzehnte die Besucher im Terminal zum Tanzen brachte.

Einen Abstecher nach China und somit einen Einblick in die fernöstliche Kultur bot der traditionelle Drachen- und Löwentanz, die kubanische Zigarrendreherin Alicia zeigte mit ihrer Show „La Torcedora Cubana“ wie aus feinsten kubanischen Tabakblättern handgerollte Zigarren entstehen und irische Steptänzerinnen begeisterten mit temperamentvollen Choreografien.

Viele Gäste nahmen an der Gewinnspiel-Rallye teil, die diesmal thematisch zu sechs Kontinenten führte und bei der es Flugpreise der Star Alliance-Partner im Wert von über 20.000 Euro zu gewinnen gab. Darunter als besonderer Hauptgewinn ein Star Alliance Round The World Ticket in der Premium Economy Class für zwei Personen. Der nächste Airlebnis-Tag findet am 06. September unter dem Motto „Abgehoben – Fashion on Air“ statt.

Air VIA steuert seit 20 Jahren Nürnberg an

0

Rundes Airline-Jubiläum am Albrecht Dürer Airport Nürnberg: Die bulgarische Fluggesellschaft Air VIA, die gerade ihr 25-jähriges Bestehen feiert, fliegt Nürnberg seit 20 Jahren an.

Das nahm Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe zum Anlass, der Crew des A320 von Air VIA zu gratulieren, die die Glückwünsche stellvertretend für die Fluggesellschaft entgegen nahmen. „Air VIA ist seit zwei Jahrzehnten ein zuverlässiger Partner des Airport Nürnberg“, so Dr. Michael Hupe.

Einst mit Tupolev 154M am Start

Als erste private bulgarische Fluggesellschaft wurde Air VIA 1990 in Sofia gegründet und nahm den Flugbetrieb zunächst mit fünf Passagierflugzeugen vom Typ Tupolev 154M auf. Ab Sommer 1995 flog Air VIA regelmäßig einen wöchentlichen Charterflug von Nürnberg nach Varna, Erstflug war am 03. August 1995. Im darauffolgenden Jahr waren es bereits zwei wöchentliche Verbindungen, je eine nach Burgas und Varna. 2006 ersetzte Air VIA die gesamte Tupolev-Flotte mit fabrikneuen Airbus A320.

In Nürnberg selbst wurde in der Sommersaison 2010 sogar ein Airbus A320 stationiert, um neben den bulgarischen Zielen weitere Destinationen nach Fuerteventura, Heraklion, Kos, Monastir, Palma und Rhodos für deutsche Reiseveranstalter anbieten zu können. In den zurückliegenden Jahren wurde eine immer höhere Servicequalität erreicht, Grundlage für die langfristige Partnerschaft mit den großen deutschen Reiseveranstaltern TUI und Thomas Cook. Heute betreibt Air VIA als eine Flotte aus vier Airbus A320 aus den Baujahren 2006 bis 2012. Im diesjährigen Jubiläumsjahr fliegt Air VIA dreimal wöchentlich ab Nürnberg nach Burgas beziehungsweise nach Varna.

Galileo Satelliten Alba und Oriana in Kourou eingecheckt

Die von der OHB System AG für das Europäische Navigationssystem Galileo entwickelten und gebauten Galileo-FOC Satelliten Nummer fünf (Alba) und sechs (Oriana) haben das Startgelände Kourou (Französisch-Guyana) wohlbehalten erreicht.

Der Start dieser beiden Navigationssatelliten ist für 10. September 2015 geplant. OHB System ist industrieller Hauptauftragnehmer der Europäischen Raumfahrtagentur ESA für alle der insgesamt 22 Galileo FOC-Satelliten.

Galileo vom Reinraum ins Testzentrum

Die beiden Neuankömmlinge haben vor ihrer Abreise eine ganze Reihe von Tests durchlaufen; zunächst in der firmeneigenen Reinraumhalle in Bremen und zuletzt im Testzentrum der ESA im niederländischen Noordwijk. „Wir haben nachgewiesen, dass unsere beiden Satelliten die zu erwartenden Belastungen beim Start und während des Transfers in den Zielorbit gut überstehen und auch dauerhaft mit den harschen Bedingungen des Weltraums zurechtkommen können.

Am Startgelände haben die beiden Satelliten gerade den mechanischen Fit-Check erfolgreich absolviert. Hierbei wurde jeder Satellit probeweise auf seine spätere Schnittstelle zwischen Satellit und Rakete montiert. In den kommenden Wochen werden wir noch eine Serie von Funktionstests durchführen; ganz zum Schluss wird betankt“, erklärt der OHB Direktor für Navigation Dr. Wolfgang Paetsch.

„Vier Satelliten aus dem Hause OHB sind bereits im All und haben ihre Funktionalitäten und volle Leistungsfähigkeit demonstriert“, berichtet Dr. Ingo Engeln, Vorstand der OHB System AG. „Was die restlichen Satelliten anbelangt, liegen wir insgesamt gut im Zeitplan. In Bremen arbeiten wir bei der Fertigung der modular aufgebauten Satelliten parallel an bis zu sieben Produktionsinseln. In drei Monaten können wir auf diese Weise zwei Satelliten fertig stellen“.

Kinder leisten Beitrag

Die Raumfahrt-Experten haben bei Galileo in der Vergangenheit Kreativität bewiesen, indem sie funktionierende Satelliten aus einer fehlgeleiteten Umlaufbahn in eine funktionale Bahn manövrierten. Jeder Galileo-Satellit ist nach einem der Kinder benannt, die 2011 beim Malwettbewerb der Europäischen Kommission gewonnen haben. An den Fertigungsinseln in der großen OHB-Reinraumhalle in Bremen prangt eine Plakette mit dem jeweiligen Namen des Satelliten, der hier gerade in Arbeit ist. Auf dem Foto sind die Satelliten Alba und Oriana nach dem Ausladen aus ihren Transportcontainern zu sehen.

Die OHB System AG ist eines der drei führenden Raumfahrtunternehmen in Europa. Die OHB System AG ist auf High-Tech-Lösungen für die Raumfahrt spezialisiert. Dazu zählen erdnahe und geostationäre Satelliten für Erdbeobachtung, Navigation, Telekommunikation, Wissenschaft und Exploration des Weltraums ebenso wie Systeme für die bemannte Raumfahrt und die Luftaufklärung.

Reichlich Arbeit für neuen DRF Rettungshubschrauber

Seit 01. August ist die 31. Station der DRF Luftrettung in Betrieb und hatte dabei schon reichlich zu tun. Zu zehn Notfalleinsätzen wurde die Besatzung von Christoph 64 allein in den ersten beiden Tagen alarmiert. Zum Einsatz kommt ein Hubschrauber vom Typ EC 135.

Am Samstagmorgen um 07:00 Uhr begann der Dienstbetrieb. „Es war ein sehr schönes Gefühl als es losging“, sagt Pilot und Stationsleiter Birger Wurmbach. Die positive Anspannung wich Konzentration und dem Warten auf den ersten Einsatz. Schon in den Morgenstunden versammelten sich Schaulustige vor dem Geländer der Angermünder Station, um den ersten Start mitzuverfolgen. Aus dem Umland kamen Familien mit Geschenken. „Sogar Schultüten zum ersten Einsatztag wurden uns übereicht“, freut sich Wurmbach. „Die positive Stimmung hat uns gezeigt, dass wir in Angermünde willkommen sind und die Menschen sich wirklich freuen, dass der Rettungshubschrauber vor Ort ist.“ Das Foto zeigt den EC135 Hubschrauber der DRF Luftrettung an der Station Angermünde.

Schon zehn Einsätze geflogen

Um 11:45 Uhr dann der erste Einsatz zu einem neurologischen Notfall. Ein 77-jähriger Mann litt unter Schwindel mit kurzzeitigem Verlust des Bewusstseins. Nur wenige Minuten später landete Birger Wurmbach den Hubschrauber am rund 20 Kilometer entfernten Unglücksort, Notfallsanitäter Ronald Müller und Notarzt Dr. Henning Blaich versorgten den Patienten. Ein Transport ins Krankenhaus war glücklicherweise nicht notwendig, weshalb die Besatzung von Christoph 64 der Leitstelle noch vor Ort den Status „Frei auf Funk“ meldete.

Bevor die Luftretter zurück an Bord des Hubschraubers waren, erreichte sie der nächste Alarm: ein 40-Jähriger, der aufgrund einer schweren Lähmungserkrankung zu Hause beatmet und rund um die Uhr von Pflegern versorgt wurde, litt trotz laufender Beatmung an akutem Sauerstoffmangel. „Wir mussten ihn daher schnellstmöglich in die Klinik nach Eberswalde bringen“, erklärt der Notarzt. Etwas später folgten noch zwei weitere Einsätze – zunächst benötigte ein 44-Jähriger wegen eines Schlaganfalls die schnelle Hilfe der Luftretter, anschließend führte ein Krampfanfall eines 74-Jährigen die Besatzung in ein Seniorenheim.

Schwangere mit Schlaganfall

Am Sonntag wurden die rot-weißen Luftretter gleich sechs Mal zu Einsätzen gerufen. Zunächst eilte die Besatzung zu einer schwangeren Frau, die einen Schlaganfall erlitten hatte, anschließend leistete sie schnelle medizinische Hilfe bei einem Patienten mit Herzinfarkt. Danach folgten gleich vier Verkehrsunfälle – zwei gestürzte Motorradfahrer mit Schädel-Hirn- und Hochrasanztrauma, ein älteres Ehepaar, das innerorts die Kontrolle über den Pkw verloren und sich überschlagen hatte, sowie ein schwerer Auffahrunfall auf der A11, bei dem Notarzt Dr. Henning Blaich besonders gefragt war: „Bei diesem Unfall hatten sich gleich sieben Leute verletzt – die Großeltern und ihre Enkelkinder, die im hinteren Auto saßen und sich gerade auf dem Weg in den Urlaub befanden, sowie ein frisch verheiratetes Pärchen im vorderen Fahrzeug, das gemeinsam mit der kleinen Tochter in die Flitterwochen gestartet war. Ich war der einzige Notarzt vor Ort, wir wurden aber von mehreren bodengebunden Rettungskräften unterstützt. Alles lief reibungslos, die Zusammenarbeit war hervorragend.“

Drei Mal wurde der rot-weiße Hubschrauber der DRF Luftrettung an diesem Wochenende zu Einsätzen nachalarmiert. „Ein Zeichen dafür, dass wir bei den Leitstellen und vor allem bei den bodengebundenen Kollegen bereits voll akzeptiert sind“, erzählt Notarzt Dr. Henning Blaich. „Generell verlief die Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und Leitstellen bei den Einsätzen wirklich sehr gut“, so der erfahrene Hubschraubernotarzt.

Altes Team in neuer Station

Zum Start bestand die Besatzung aus erfahrenen Kollegen, die bereits in Bad Saarow gemeinsam geflogen sind: Pilot und Stationsleiter Birger Wurmbach, der leitende Notarzt Dr. Henning Blaich und der leitende Notfallsanitäter Ronald Müller. Die ersten Eindrücke der Besatzung: „Die Gegend hier ist weitläufig und die Entfernungen sind groß“, so Birger Wurmbach nach den ersten Flügen. „Aber das zeigt, wie wichtig der Rettungshubschrauber ist, denn Notfallorte im Umkreis von 60km erreichen wir in maximal 15 Minuten.“

Ruag expandiert in Alabama bei Raketenbauer ULA

Der US-amerikanische Raketenhersteller United Launch Alliance (ULA) und die Schweizer Ruag wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Beide Unternehmen gaben heute in Decatur im US-Bundesstaat Alabama bekannt, dass sie zu diesem Zweck eine strategische Partnerschaft eingehen werden.

Ruag Space wird im Rahmen dieser Partnerschaft einen Standort für die Produktion von Kohlefaserstrukturen auf dem Gelände von ULA in Decatur errichten und damit die Präsenz im wichtigen US-Markt ausbauen. Ruag liefert bereits jetzt Kohlefaserstrukturen für die Atlas-Rakete der ULA: Die Nutzlastverkleidung für die große Version der Rakete, Atlas-V-500 sowie den Interstage-Adapter für die kleinere Atlas-V-400.

Derzeit werden die Strukturen für den US-amerikanischen Markt an den Schweizer Ruag-Standorten in Zürich und in Emmen gefertigt. Ab Mitte 2017 sollen diese Bauteile in Decatur produziert werden. Außerdem wird Ruag am neuen Standort in Alabama weitere Kohlefaserstrukturen für die neue Trägerrakete Vulcan herstellen. Die Fertigung der Nutzlastverkleidungen für die europäischen Ariane- und Vega-Raketen sowie die Entwicklung werden weiterhin in der Schweiz stattfinden. Die Ruag baut derzeit in Emmen eine hochmoderne Produktionsstätte mit einem Investitionsvolumen von über CHF 30 Mio.

„Wir sind stolz, dass ULA die Ruag als strategischen Partner ausgewählt hat. ULA und Ruag arbeiten seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich im Atlas-Programm zusammen. Jetzt können wir diese Kooperation mit der neuen Vulcan-Rakete und mit einem Produktionsstandort in den USA weiter ausbauen“, sagte Peter Guggenbach, CEO von Ruag Space.

„Wir freuen uns über diese neue Partnerschaft. Sie ermöglicht es beiden Unternehmen, ihre Ziele gemeinsam zu verfolgen und wird gleichzeitig helfen, Kosten zu senken“, erklärte Tory Bruno, Präsident und CEO von ULA. „Wir wollen den Zugang zum Weltall in Zukunft erschwinglicher machen und dabei auch weiterhin ULAs unerreichte Zuverlässigkeit und Präzision liefern“, so Bruno weiter.

Die United Launch Alliance (ULA) ist ein Joint Venture zwischen Lockheed Martin und Boeing. ULA ist Hersteller der Atlas- und Delta-Trägerraketen, mit denen bisher insgesamt rund 1.300 Satellitenmissionen gestartet wurden. Zu den Kunden gehören die nordamerikanische Raumfahrtbehörde NASA ebenso wie die U.S. Air Force, das amerikanische Verteidigungsministerium und das National Reconnaissance Office.

Lufthansa Technik versorgt Boeing 787 Flotte der Air Europa

0

Die Lufthansa Technik AG und die spanische Privat-Airline Air Europa Lineas Aéreas S.A.U. (AEA) haben einen umfassenden Langzeitvertrag über die Komponentenversorgung für die künftig bis zu 22 Flugzeuge umfassende Boeing 787-Flotte der Airline unterzeichnet. Der Vertrag tritt im März 2016 mit Eintreffen der ersten Boeing 787 in Kraft. Die Total Component Support TCS®-Vereinbarung betrifft Flugzeug- und Triebwerk-Komponentenüberholung, Ingenieursdienstleistungen, sowie Pooling und Home Base Lease. Die Komponentenversorgung wird durch Lufthansa Technik in Frankfurt und Hamburg übernommen.

„Für Air Europa steht das Versprechen von Qualität und Flugsicherheit an erster Stelle“, sagte Alberto Linés, Maintenance & Engineering Director bei Air Europa. „In der Vergangenheit haben wir in verschiedensten Bereichen gute Erfahrungen mit den technischen Dienstleistungen von Lufthansa Technik gemacht. Dies ist der Grund dafür, dass wir uns dazu entschlossen haben, unsere Partnerschaft mit Lufthansa Technik auf die Komponentenversorgung unserer neuen Boeing 787 Flotte, dem künftigen Kernstück unseres Langstreckenbetriebs, auszuweiten.“

„Wir sind sehr stolz darauf, dass Air Europa darauf vertraut, dass wir den optimalen Komponentenservice für die neue Boeing 787-Flotte bieten können. Damit wird die Airline unser erster 787-Kunde in Europa“, sagte Georgios Ouzounidis, Director Sales Europe bei Lufthansa Technik. „Diese Vertragsunterzeichnung ist ein weiterer Meilenstein unserer langjährigen Partnerschaft, die seit 2002 besteht. Wir werden Air Europa nach Kräften dabei unterstützen, weiterhin eine erwartungsgemäß hochwertige Produktleistung anzubieten.“

Seit 2002 hat Air Europa Lufthansa Technik bereits für unterschiedliche Wartungs-, Reparatur- und Überholungsdienstleistungen unter Vertrag genommen. Derzeit hält Lufthansa Technik die Fahrwerke der Boeing 737NG- und Airbus A330-Flotten von Air Europa instand und leistet Überholungsarbeiten für eine feste Anzahl von CFM56-7 Triebwerken, während Lufthansa Technik Aero Alzey die CF34-10-Triebwerke der Embraer E-195-Flotte überholt.

Restaurant Erlebnis an Bord der Lufthansa Business Class

0

Reisende in der Lufthansa Business Class können sich ab sofort auf einen völlig neuen Service an Bord von Langstreckenflügen freuen. Die Flugbegleiter werden künftig ihren Service noch stärker an den Rhythmus der Passagiere anpassen, um wie in einem erstklassigen Restaurant individuell auf die Wünsche ihrer Gäste einzugehen.
Dazu werden die Flugbegleiter sich bei „ihren“ Gästen an Bord persönlich und namentlich vorstellen. Sie nehmen deren Bestellung auf und decken den Tisch mit Porzellangeschirr ein. Die Speisen werden direkt aus der Bordküche serviert. Außerdem weichen Tabletts und Bord-Trolleys einem Platzteller.

Nach den Einführungsflügen im Juni und Juli auf den Airbus-A380-Strecken nach New York (JFK) und Miami startete der Restaurant-Service zum 01. August nun auf den A380-Diensten nach Houston, Johannesburg, Los Angeles, Miami, Delhi, New York (JFK), Peking, San Francisco, Schanghai, Seoul und Singapur. Am 01. Oktober folgt die Einführung auf Flügen mit der Boeing 747-400 und 747-8 ab Frankfurt sowie ab dem 25. Oktober auf der Airbus-A340-Flotte ab Frankfurt und München nach Asien und Nahost.

Schon seit Mai dieses Jahres laufen die speziellen Service-Trainings für rund 4.500 Flugbegleiter. Die Rückmeldungen der Business-Class-Gäste auf den rund 130 Flügen, auf denen das neue Konzept bereits angeboten wurde, sind überaus positiv. Mit dem neuen Restaurant-Service geht Lufthansa einen weiteren wichtigen Schritt, um die erste westliche Fünf-Sterne-Airline zu werden.

Oldtimernachbau kommt beim Start von der Piste ab

Die Besatzung des Luftfahrzeuges war mit einem Oldtimernachbau zu Gast bei einer Luftfahrtveranstaltung auf dem Flugplatz Tannheim. Am Unfalltag sollte der Rückflug nach Oberschleißheim durchgeführt werden.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 24. August 2013
  • Ort: Tannheim
  • Luftfahrzeug: Flugzeug
  • Hersteller / Muster: OSVM e.V. / Udet U12 / S „Flamingo“
  • Personenschaden: zwei Personen leicht, eine Person schwer verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug schwer beschädigt
  • Drittschaden: abgestelltes Luftfahrzeug schwer beschädigt

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Viele Teilnehmer der Flugveranstaltung wollten am Vormittag vor einer herannahenden Unwetterfront die Heimreise antreten. Längere Zeit standen mehrere Flugzeuge hintereinander, um für den Abflug auf der Piste 09 freigegeben zu werden. Gegen 11:47 Uhr startete die Besatzung des „Flamingo“.

Zeugen beobachteten den Startlauf und gaben an, dass das Luftfahrzeug kurz nach dem Abheben wieder den Boden berührte und nachfolgend nach links ausbrach. Es kam anschließend von der Piste ab und kollidierte mit einem abgestellten Motorsegler sowie mit einem aufgebauten Zelt. Am Rand eines an den Flugplatz angrenzenden Maisfeldes kam das Luftfahrzeug in seine Endlage. Drei außenstehende Personen wurden verletzt, die Besatzung des Luftfahrzeuges blieb unverletzt und das Luftfahrzeug wurde schwer beschädigt. Das Foto zeigt das Flugzeug an der Unfallstelle.

Angaben zu Personen

Der 78-jährige Luftfahrzeugführer war seit 17.09.1969 Inhaber einer Lizenz für Privatpiloten. Die Berechtigung als verantwortlicher Pilot auf einmotorigen Landflugzeugen (SEP land) war bis 06.09.2017 gültig. Sein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war bis 10.07.2014 gültig, verbunden mit der Auflage (VML), eine Sehhilfe zu tragen und eine entsprechende Ersatzbrille mitzuführen. Seine Gesamtflugerfahrung betrug ca. 1.200 Stunden mit 2.750 Landungen. Nach eigener Aussage hatte er eine Flugerfahrung von ca. 35 Stunden auf dem Muster und ca. 50 Starts durchgeführt. In den letzten 90 Tagen hatte er neun Stunden Flugzeit absolviert.

Angaben zum Luftfahrzeug

Der Oldtimernachbau Udet U12 / S „Flamingo“ ist ein verspannter Doppeldecker in Holzbauweise mit einem rechteckigen Rumpfquerschnitt, Spornradfahrwerk und zehn Meter Spannweite. Das Luftfahrzeug war mit einem Motor vom Muster BRAMO SH 14 und einem Zweiblattpropeller ausgerüstet. Ca. 98 Liter Kraftstoff konnten in dem Luftfahrzeug mitgeführt werden. Vor Antritt des Fluges wurden ca. 80 Liter AVGAS getankt.

Das Flugzeug war in Deutschland zum Verkehr zugelassen und hatte eine Gesamtbetriebszeit von 85 Stunden. Die letzte Prüfung der Lufttüchtigkeit erfolgte am 25.06.2013.

Meteorologische Informationen

Zur Startzeit herrschten nach Zeugenaussagen CAVOK-Sichtflugbedingungen ohne Besonderheiten. Aus östlicher Richtung wehte der Wind mit weniger als 5 kt. Die Lufttemperatur am Boden betrug ca. 2 °C.

Funkverkehr

Es bestand Funkverkehr mit Tannheim Info auf der 122,825 MHz. Der Funkverkehr wurde nicht aufgezeichnet.

Angaben zum Flugplatz

Der Verkehrslandeplatz Tannheim (EDMT) verfügt über eine 1.022 Meter lange Grasbahn in der Ausrichtung 27/09. Für den Motorflug ist eine südliche Platzrunde in 1.300 ft AMSL angegeben.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Das Luftfahrzeug lag ca. 50 Meter vor der Halbbahnmarkierung am nördlichen Flugplatzrand und war im „Kopfstand“ in seine Endlage gekommen. Der Kabinenbereich war eingedrückt. Die linken Tragflächen waren zertrümmert, die rechten Tragflächen schwer beschädigt und dahinter der Rumpfbereich mit Leitwerk blieb annähernd unbeschädigt.

Die Verbindungen der Steuereinrichtungen am Luftfahrzeug wurden überprüft. Diese Überprüfung war ohne Befund. Die Untersuchung des Motors und der Kraftstoffversorgung ergab ebenfalls keine Anzeichen für eine Störung.

Brand

Im Verlauf des Unfallhergangs ist kein Brand entstanden.

Der Untersuchungsbericht wurde gemäß § 18 FlUUG summarisch abgeschlossen, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit. Quelle und Bilder, sofern nicht anders angegeben, BFU.

Klaus Gorny: Kommunikation und Events der Lufthansa München

Klaus Gorny wird zum 01. August Leiter Group Communications Hub München und Süddeutschland. In der neu geschaffenen Position wird er die externe und interne Kommunikation sowie das Veranstaltungsmanagement der Lufthansa-Konzerngesellschaften am zweitgrößten Standort München verantworten.

In dieser Funktion berichtet er an Andreas Bartels, Leiter Media Relations Lufthansa Group mit Sitz in Frankfurt. Bettina Rittberger behält die Leitung der externen Kommunikation für Süddeutschland. Lufthansa beschäftigt am Standort München mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt Jahr für Jahr rund 23 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge.

Klaus Gorny (35), derzeit Pressesprecher im Bereich Media Relations Lufthansa Group, verfügt über langjährige Erfahrung in der Kommunikationsarbeit des Lufthansa-Konzerns. Nach seinem Master in Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich war Gorny in der internationalen Kommunikation des Unternehmens an den Standorten Singapur, London und Frankfurt tätig. Zuletzt betreute er unter anderem die externe Kommunikation am Drehkreuz Frankfurt.

Surfen am Flughafen München geht ins fünfte Jahr

Coole Unterwasserbeleuchtung, Nightsessions, Kinovorführung mit Strandfeeling und Live-Musik – bei Surf & Style 2015 gibt es zum „5. Geburtstag“ einige neue Attraktionen. Pünktlich zu Beginn der bayerischen Sommerferien geht es am Münchner Flughafen also wieder auf die Surfbretter. Am heutigen Freitag startet im Forum des München Airport Centers (MAC) schon die fünfte Ausgabe von „Surf & Style“ – eine der spektakulärsten Veranstaltungen, die der Münchner Airport zu bieten hat. Bis Sonntag, 23. August 2015, kann jeder, der Lust hat, sich selbst auf der größten stehenden Welle der Welt beweisen.

Eine zusätzliche Pumpe macht die Welle für die Könner noch höher und anspruchsvoller. Zuschauer relaxen derweil auf der Tribüne oder in Liegestühlen und lassen sich von der Urlaubsstimmung zwischen den Terminals anstecken. Zur Eröffnung findet am 31. Juli ab 16:30 Uhr das große Surf & Style Opening statt – mit Moderation und DJ von Radio Gong 96,3 und beeindruckenden Nightsessions zu späterer Stunde.

Sportlicher Höhepunkt auf der Anlage ist die Europameisterschaft im „Stationary Wave Riding“, die von 15. bis 16. August ausgetragen wird. Hier messen sich die Lokalmatadore vom Münchner Eisbach mit den besten Surfern der Welt – der Eintritt ist kostenlos.

Wie in den vergangenen Jahren werden vormittags wieder die begehrten Kids-Camps für den Surfer-Nachwuchs durchgeführt. Diese laufen über drei Tage mit jeweils einer Stunde pro Tag und werden von professionellen Surflehrern betreut. Am Nachmittag können sich alle Interessierten beim freien Surfen selbst auf die Welle wagen, ebenfalls unter fachkundiger Anleitung und zu bestimmten Zeiten für Anfänger mit einer Stange, an der man sich festhalten kann. Sowohl für die Kids-Camps als auch für das freie Surfen ist eine Anmeldung erforderlich. Die Welle im MAC-Forum ist täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Das notwendige Surf-Equipment wird vom Flughafen München kostenlos zur Verfügung gestellt.

34 Berufe locken hunderte Auszubildende zur Lufthansa

250 Auszubildende werden in diesem Sommer bei der Lufthansa Group in Deutschland in ihr Berufsleben starten. Sie werden in 34 verschiedenen Berufen ausgebildet. Von Fachmännern und Fachfrauen für Systemgastronomie und Köchinnen und Köchen bei den LSG Sky Chefs, über Fachkräfte für Lagerlogistik bei der Lufthansa Cargo und der Lufthansa Technik bis zu Werkzeugmechanikerinnen und Werkzeugmechanikern bei der Lufthansa Technik bietet die Lufthansa Group ein vielfältiges Ausbildungsangebot an verschiedenen Standorten. Mit 150 Auszubildenden beginnen die meisten in Frankfurt ihre Ausbildung. Lufthansa ist mit rund 37.000 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber Hessens.

„Wir freuen uns, dass viele junge Menschen bei uns ins Berufsleben starten wollen. Ihre Ausbildung hat für uns einen hohen Stellenwert“, sagt Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG.

Traditionell machen die technischen Berufe wie Fluggerätmechaniker oder Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme den größten Teil an Ausbildungsplätzen aus. Die meisten Ausbildungsplätze im Konzern gibt es bei Lufthansa Technik in Frankfurt und Hamburg. Aber auch in den übrigen Geschäftsfeldern Passagierbeförderung, Logistik und Catering haben junge Menschen die Möglichkeit, einen Beruf mit Perspektive zu erlernen. Insgesamt arbeiten deutschlandweit heute rund 1.500 Auszubildende im Lufthansa Konzern. Hinzu kommen weitere Auszubildende, die im Ausland an über 80 Standorten für die Lufthansa Group im Einsatz sind.

Auch über 1.400 Flugbegleiter werden 2015 bei Lufthansa eingestellt. Zurzeit bietet Lufthansa zwei Vertragsmodelle für den Einstieg als Flugbegleiter an:

  • Eine unbefristete Anstellung mit einem Teilzeitfaktor von 83 Prozent, bei der man im Sommer in Vollzeit und im Winter reduziert fliegt.
  • Eine auf zwei Jahre befristete Anstellung mit einem Teilzeitfaktor von 50 Prozent, die einmalig um weitere zwei Jahre verlängert werden kann. In diesem Modell arbeiten Flugbegleiter im Sommer in Vollzeit und haben anschließend sechs Monate Freizeit.

In beiden Modellen werden Vergütung und Sozialversicherung über zwölf Monate ausgezahlt. Die neuen Mitarbeiter werden in Lehrgängen über zwölf Wochen für ihre Tätigkeit als Flugbegleiter geschult. 32 Lehrgänge starten noch in diesem Jahr. Weitere Lehrgänge werden im kommenden Jahr angeboten.

„Lufthansa ist und bleibt der Top-Arbeitgeber für Flugbegleiter. Wir bieten Beschäftigungsperspektiven zu attraktiven Bedingungen in der Kabine“, sagt Volkens. Bewerbungen sind beim Lufthansa Konzern ausschließlich über dessen Karriereportal möglich.

App für Stellenangebote der Luft- und Raumfahrt

Das Nachwuchsportal aircareer von ARTS gibt es ab sofort auch als App. Die im Portal ein­ge­stell­ten Nachwuchs­stellen von Unter­nehmen der Luft- und Raumfahrt erscheinen von nun an automatisch per Push-Be­nach­richtigung auf dem Handy poten­tieller Bewerber.

Mit der neuen Anwendungen für Android- und iPhone-Geräte können sich Young Professionals nicht nur über aktuelle Jobangebote informieren, sondern auch Infos rund um Karriere und die Branche Luft- und Raumfahrt auf ihrem Smart­phone einholen. Die Zielgruppe von aircareer sind Young Pro­fessionals im Alter von 14 bis 29 Jahren. Sie sind laut Statista täglich zu 88 Prozent im Internet unterwegs und knapp 40 Prozent greifen dafür zu ihrem Mobiltelefon. Auch bei der Jobsuche ver­traut der „Arbeitnehmer von morgen“ nahezu

ausschließlich auf das Internet und zunehmend auf das mobile Web. Das bestätigt auch der Anteil der Mobilzugriffe bei aircareer.de: Dieser liegt Stand heute bei 32 Prozent und lag im Vorjahr noch bei lediglich 27 Prozent. Das führende Karr­iereportal der Luft- und Raumfahrt reagiert auf die aktuellen Trends und entwickelte eine mobile App, die seit Juli für Android-, iOS- und Fire OS­Geräte in den jeweiligen Stores zur Verfügung steht. Die Anforderungen an Karrierewebseiten sind dem Nachwuchsportal durch regelmäßige Nutzerumfragen bestens bekannt. Demnach sind den Nutzern vor allem detaillierte Informationen zum Stellenangebot, zum Bewerbungsprozess, zum Arbeitgeber, aber auch zur Branche be­son­ders wichtig. Auch bei dem „Wunsch nach mobiler Verfügbarkeit“ spielen diese Faktoren eine große Rolle. Auf die Frage, welche allgemeinen In­for­ma­tionskanäle bevorzugt für die Jobsuche genutzt werden, antworteten die meisten Befragten „On­line-Jobbörsen“.

Auch hier nimmt das mobile In­ter­net einen hohen Stellenwert ein: Die Be­frag­ung zeigt, dass sich Young Professionals der Luft- und Raumfahrt vor allem eine mobile Verfügbarkeit der Jobbörse wünschen. Christian Vetterlein, Projektmanager von aircareer.de, freut sich über die rege Nutzung der App in den ersten Tagen und plant längst die nächsten Schritte: „Bereits nach fünf Tagen Verfügbarkeit im Store haben sich die App schon ca. 100 Nutzer heruntergeladen. Bis zum Ende des Jahres wollen wir die komplette Seite auch im mobilen Design bereitstellen und sobald der neue Windows Store 10 zur Verfügung steht, gibt es dann auch unsere App für alle Windows Phone-Besitzer.“

MTU: Zulassung für Instandhaltung des A400M Triebwerks

Deutschlands führender Triebwerkshersteller MTU Aero Engines hat vom Luftfahrt-Bundesamt die Genehmigung zur Instandhaltung des Antriebssystems für den Militärtransporter A400M erhalten.

Damit ist die MTU der erste Partner im TP400-D6-Konsortium Europrop International (EPI), der diese uneingeschränkte Befugnis zur Instandsetzung (unter der EASA145-Regelung) für das Gesamtsystem erhalten hat.

Da der TP400-D6-Antrieb derzeit und auch auf absehbare Zeit, ausschließlich den Militärtransporter A400M antreiben wird, ist diese uneingeschränkte Genehmigung einer zivilen Behörde ein Novum für die Industrie. Das Triebwerk wird unter einer zivilen Typzulassung hergestellt, der Betrieb durch rein militärische Nutzer war bisher aber davon ausgenommen. „In den letzten zwei Jahren ist es der MTU gelungen durch intensive Abstimmungsgespräche mit den Vertretern der zivilen und militärischen Behörden, dieses, für das TP400-D6-Programm und seine Kunden so wichtige Ziel zu erreichen“, kommentiert Gerhard Bähr, Programmleiter für die Triebwerksmodelle TP400-D6 und Tyne.

Als nächstes ist der Aufbau eines europaweit gültigen Regelwerks zur militärischen Zulassung, der sog. EMAR-Regularien (European Military Airworthiness Requirements) geplant, die sich im Wesentlichen an den zivilen Vorgaben orientieren.