Start Blog Seite 343

Passagierzahlen am Dortmund Airport durchwachsen

0

In den Sommerferien nutzten 305.275 Fluggäste den Dortmund Airport. Mit dem Ende der Ferienzeit in Nordrhein-Westfalen zieht der Ruhrgebietsflughafen damit ein durchwachsenes Resümee. Im Vergleich zum Vorjahrszeitraum nutzten 5,3 Prozent weniger Passagiere den Airport. Nach dem Rückzug der Air Berlin aus Dortmund lag das Mallorca-Flugangebot trotz Zusatzflügen von Germanwings Germania und Ryanair mit 14 wöchentlichen Flügen noch immer um 6 Flüge pro Woche unter dem Volumen des Vorjahres. Außerdem reduzierte easyJet aufgrund des geringen Geschäftsreiseanteils in der Ferienzeit ihr Angebot an London-Flügen auf sieben statt zwölf wöchentliche Flüge nach Luton.

„Wir sehen, dass sich unsere Akquise-Bemühungen um Mallorca-Flüge bezahlt gemacht haben. Der Passagierrückgang auf der Strecke fiel geringer aus, als wir zunächst befürchtet hatten. Wenn das Interesse von Veranstaltern und Airlines auch weiter anhält, können wir vielleicht im Sommer 2016 schon wieder Balearen-Verbindungen auf 2014er Niveau anbieten“, erklärte Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager. Die positive Gesamtbilanz für die ersten sieben Monate des Jahres 2015 konnte der Rückgang in den Ferien allerdings nicht trüben. Bis Ende Juli stieg das Passagieraufkommen um 4,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 1.133.620 Passagiere. Auch für das gesamte Jahr 2015 wird ein moderates Wachstum erwartet.

Die reduzierten Mallorca-Flüge machen sich auch bei den Top-Reisezielen der Ferienzeit bemerkbar. So lag erstmalig Kattowitz an der Spitze der gefragtesten Flugziele. Rund 30.800 Passagiere konnten auf der Strecke gezählt werden. Mit rund 29.300 Passagieren liegt dahinter Mallorca. Am dritthäufigsten flogen Dortmunder Passagiere von und nach München, insgesamt rund 20.500 Passagiere. Unter den sogenannten Sonnenzielen ist nach Mallorca weiterhin Antalya das meist gefragte Flugziel. Rund 10.800 Fluggäste zählte der Ruhrgebietsairport auf den Türkei-Flügen.

Legacy 450: Neuer Business Jet erhält Zulassung

0

Die Luftfahrtbehörde in Brasilien ANAC (Agência Nacional de Aviação Civil) hat dem mittelschweren Executive Jet Embraer Legacy 450 während der Latin American Business Aviation Conference and Exhibition (LABACE) in São Paulo, die Zulassung erteilt.

Der Legacy 450 ist ein mittelschwerer Business Jet mit einer sechs Fuß hohen Kabine und flachem Boden. Die vier Clubsitze lassen sich als Betten ausklappen, der Kabinendruck beträgt 6.000 Fuß. Die Zulassungskampagne brachte zwei Prototypen der Flugzeuge hervor, eines mit den Instrumenten für die Testflüge und eines mit dem später üblichen Interieur. Zwischen dem Legacy 450 und dem Legacy 500 besteht laut Embraer 95 Prozent Kommunalität. Die Legacy 450 Produktion ist bereits angelaufen und die erste Maschine soll noch 2015 ausgeliefert werden.

Technik wie im Airliner

Der Legacy 450 ist laut Embraer der erste Business Jet in seinem Segment mit Fly-By-Wire Technologie, Side-Stick Flight Controlling, der neuesten Rockwell Collins Pro Line Fusion Avionics Suite mit vier hochauflösenden 15,1 Zoll LCD Displays und ermöglicht papierloses Fliegen. Optional ist das Embraer Enhanced Vision System (E2VS) mit Head-up Display (HUD) und einem EVS erhältlich.

Angetrieben wird der Legacy 450 Executive Jet von zwei Honeywell HTF 7500E Turbofan Triebwerken, laut Hersteller die „grünsten“ in ihrer Klasse und schafft so 2.575 Nautische Meilen (4.769 Kilometer) mit vier Passagieren und NBAA IFR Reserve. Der Legacy 450 bewältigt nonstop Strecken von Los Angeles nach Boston, São Paulo nach Lima, Moskau nach Neu Delhi, Singapur nach Shanghai oder Beijing nach Bangkok.

Legacy 450: Eigenschaften

Spezifikation Design Ziele Zugelassenes Muster Legacy 450
Range @ LRC(1) 2.500 nm / 4.630 km 2.575 nm / 4.769 km
Range @ M0.80(1) 2.348 nm / 4.349 km 2.511 nm / 4.650 km
Takeoff distance(2) 4.000 ft / 1.219 m 3.825 ft / 1.166 m
Unfactored landing distance(3) 2.300 ft / 701 m 2,083 ft / 635 m
Maximum operating altitude 45.000 ft / 13.716 m 45,000 ft / 13.716 m
Time to climb to initial climb altitude(4) 22 min 21 min
Maximum operating speed (MMO) Mach 0.83 Mach 0.83
Maximum payload(5) 2,800 lb / 1,270 kg 2.976 lb / 1.350 kg
Payload full fuel(5) 1.600 lb / 726 kg 1.627 lb / 738 kg
Total baggage & stowage volume 150 ft3/4.25 m3 150 ft3 /4.25 m3
Engine thrust / flat rating 6.080 lbf / ISA + 15 oC

6.540 lbf / ISA + 18 oC

  1. NBAA IFR reserves; 200 nm alternate; 4 pax @ 200 lbs each; baseline aircraft
  2. SL; ISA; MTOW
  3. SL; ISA ; 4 pax @ 200 lbs each; NBAA IFR reserves; 200 nm alternate; baseline aircraft
  4. From SL to FL 430; @ MTOW; ISA
  5. Baseline aircraft

Embraer erwartet die Zulassung durch die US-amerikanische Behörde FAA in den nächsten Wochen, danach auch die durch die europäische EASA.

Vorfeld Technik hautnah für Zwei am Flughafen Dresden

Der Flughafen Dresden bietet ab sofort die neue, exklusive Führung „Technik hautnah“ an. Dabei erleben maximal zwei Personen (ab 18 Jahre) die Flugzeugabfertigung aus ungewöhnlich naher Perspektive. Die Gäste erhalten einen Einblick in die Arbeit des Bodenabfertigungs-Dienstleisters PortGround GmbH, können in Vorfeldfahrzeugen mitfahren und ausgewählte Geräte sogar selbst bedienen. Die dreistündige, deutschlandweit wohl einmalige Führung richtet sich an Technik-Interessierte und alle Luftfahrtfreunde. Sie eignet sich auch als besonderes Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk. Diese Tour wird ganzjährig angeboten.

Die Führung startet mit einem Sicherheits-Check im General Aviation Terminal und einer kurzen Flughafenrundfahrt im VIP-Bus. Nächste Station ist die Technikhalle. Dort erklären PortGround-Mitarbeiter anhand von Schaubildern und ganz konkret an den Fahrzeugen ihre tägliche Arbeit. Zum Beispiel geht es um das Pushback-Fahrzeug, welches die Flugzeuge rückwärts aus ihrer Parkposition schiebt. Die Teilnehmer üben diesen Vorgang zunächst an einem Testrad, nehmen dann selbst in einem Pusher Platz und schauen dem Fahrer – je nach Verkehrslage – schließlich bei einem echten Pushback-Vorgang über die Schultern. So dicht am Geschehen dran sind die Teilnehmer bei keiner anderen Flughafenführung.

Weitere Stationen der Tour „Technik hautnah“ sind die Mitfahrt in einer Fluggasttreppe und ein Enteisungsfahrzeug. Die beiden Teilnehmer besteigen jeweils im Wechsel die Enteisungsgondel und werden 13 Meter in die Höhe gezogen. Dort können sie sich im Enteisen (mit Wasser statt Enteisungsmittel) üben und die Aussicht gern auch für Film- oder Fotoaufnahmen nutzen. Am Ende der Tour steht ein Geschicklichkeits-Parcours mit einem Stangenschlepper auf dem abwechslungsreichen und spannenden Programm.

Eine rechtzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da nur individuelle Termine vergeben werden. Die exklusive Führung gibt es zum Einführungspreis von 199 Euro (bis 31. Oktober 2015, einzulösen bis 31. Dezember 2015). Danach kostet sie regulär 270 Euro. und ist ab sofort buchbar unter Tel. 0351-8813300 oder am Wochenende 0351-8813360.

Passagiere der Austrian Airlines mit drei Prozent Plus

0

Austrian Airlines hat im Juli 2015 in Summe über 1,1 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einem Zuwachs von drei Prozent im Vergleich zum Juli des Vorjahres. Diese Steigerung resultiert aus Zuwächsen sowohl im Europa- wie auch im Interkontinentalverkehr. Das Angebot gemessen an den angebotenen Sitzkilometern (ASK) ist um 0,7 Prozent gestiegen, die ausgelasteten Passagierkilometer (RPK) sogar um drei Prozent. Die Auslastung der Flüge (Passagierfaktor) lag somit bei 85,3 Prozent, was einem Anstieg von 1,9 Prozentpunkten entspricht.

Im Zeitraum Januar bis Juli 2015 hat Austrian Airlines in Summe über 6,1 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht plangemäß einem Minus von 5,5 Prozent. Hier spiegelt sich laut Airline auch die Konsolidierungsstrategie im ersten Halbjahr wider: Der Europaverkehr ist durch das schwache Geschäft in Osteuropa – Stichwort Russland und Ukraine – rückläufig. Zuwächse gibt es hingegen trotz Krise im Nahen Osten im Interkontinentalverkehr. Das Angebot gemessen in ASK ist um 0,2 Prozent gestiegen, die RPK sind um 2,0 Prozent gesunken. Die Auslastung ist daher in der kumulierten Betrachtung erwartungsgemäß um 1,7 Prozentpunkte auf 76,8 Prozent zurückgegangen.

Eurowings schreitet mit Buchungen voran

0

Die neue Eurowings steht vor einem erfolgreichen Start im Segment preisgünstiger Langstreckenflüge. Bereits drei Monate vor den ersten Flügen der Eurowings in die Karibik, nach Thailand und Dubai vermeldet die Lufthansa-Tochter eine vielversprechende Buchungslage.

„Die Nachfrage der Kunden nach den Langstreckenflügen der Eurowings zeigt, dass unser Angebot hoch attraktiv ist“, sagte Karl Ulrich Garnadt, Vorsitzender des Lufthansa Passage-Vorstands und Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG. „Unsere Strategie, die Zweitmarke Eurowings insbesondere für preissensible Privatreisende anzubieten, wird geschätzt. Auch der Start in Köln und damit in Nordrhein-Westfalen erweist sich als richtig“, so Garnadt weiter.

Erweiterung der Germanwings Strategie

Zum Markteinstieg bietet Eurowings Strecken etwa von Köln/Bonn in die Metropole Dubai bereits ab 99,99 Euro an. Daneben gehören die thailändischen Städte Bangkok und Phuket zum Streckennetz sowie verschiedene karibische Destinationen, unter anderem Varadero in Kuba und Punta Cana in der Dominikanischen Republik. Die Interkontinentalverbindungen der neuen Eurowings werden mit Langstreckenjets vom Typ Airbus A330-200 geflogen. Die ersten beiden Flugzeuge werden zurzeit für den Markteintritt Anfang November vorbereitet. Schrittweise soll die Langstrecken-Operation auf sieben Airbus A330 erweitert werden.

Die neue Eurowings nimmt das erfolgreiche Konzept der Schwestergesellschaft Germanwings auf, die sich als innovative Qualitäts-Low-Cost-Airline positioniert hat. Sie wird das Angebot der auf Deutschland fokussierten Germanwings pan-europäisch ausbauen und um interkontinentale Städte- und Urlaubsdestinationen ergänzen. Als ersten Standort außerhalb Deutschlands wird die neue Eurowings eine Basis in Österreich eröffnen mit Unterstützung von Austrian Airlines. Von der Hauptstadt Wien aus sollen Jets vom Typ Airbus A320 auf Europastrecken eingesetzt werden – ein erstes Flugzeug bereits ab dem Winterflugplan 2015/2016, ein zweites ab März 2016. Diese beiden Flugzeuge werden durch Austrian Airlines bereedert.

Piloten zunächst aus Lufthansa Group

Am 10. August wurde die neue Eurowings Europe GmbH in Österreich gegründet. Sie wird der Ausgangspunkt für weiteres Wachstum sein und über verschiedene Basen in Europa verfügen. Aktuell befindet sich die Eurowings Europe im Aufbau des Flugbetriebs und bereitet die Bereederung der Flugzeuge für die Europastrecken vor. Die neuen Positionen im Cockpit werden zunächst innerhalb der Lufthansa ausgeschrieben, um Piloten aus der Lufthansa Group sowie in Bremen ausgebildeten Nachwuchsflugzeugführern einen vorrangigen Zugang zu ermöglichen. In der zweiten Augusthälfte sollen die Stellen auch für externe Bewerber geöffnet werden. Ab der zweiten Septemberhälfte erfolgt dann die Ausschreibung für das Kabinenpersonal.

Das Vergütungssystem der Eurowings Europe orientiert sich an Flugbetrieben der Lufthansa Group. Es berücksichtigt aber auch die besonderen Anforderungen des Low Cost-Wettbewerbs, insbesondere hinsichtlich Saisonalität und Produktivität. Darüber hinaus beinhaltet das Paket eine attraktive Altersversorgung, zu dem das Unternehmen zwei Prozent des Grundgehalts beisteuert. Beteiligen sich Mitarbeiter mit einem Prozent, erhöht Eurowings den Beitrag zur Versorgung um weitere 0,5 Prozent, so dass Eurowings 2,5 Prozent für die Altersversorgung bereitstellt.

Flughafen München legt Bericht vor

Unter dem Titel „Stärken“ ist jetzt der fünfte integrierte Bericht der Flughafen München GmbH (FMG) erschienen. Auf knapp 200 Seiten präsentiert die FMG darin ihre Verkehrs- und Wirtschaftsergebnisse aus dem Jahr 2014 sowie alle relevanten Daten, die über die nachhaltige Entwicklung des Münchner Flughafens Auskunft geben. Mit insgesamt 39,7 Millionen Fluggästen erzielte der Münchner Airport im vergangenen Jahr einen neuen Passagierrekord. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht war das Geschäftsjahr 2014 mit einem Konzernumsatz von rund 1,2 Milliarden Euro und einem Jahresergebnis (EAT) von gut 100 Millionen Euro sehr erfolgreich für den Flughafen Münchens.

Der integrierte Bericht vereint als zentrale Unternehmenspublikation die Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung des Münchner Flughafens. „Stärken“ erläutert, welche Kompetenzen den Airport so erfolgreich machen. Neue Bestandteile sind in diesem Jahr eine App, die die Bilderstrecke am Anfang des Berichts virtuell zum Leben erweckt, eine komfortable Leserführung über ein ausklappbares Inhaltsverzeichnis sowie der Einsatz von mehr Schaubildern und einer großformatigen Infografik.

Auch das Niveau der Berichterstattung wurde 2014 weiter gesteigert: „Stärken“ ist erstmals nach der neuesten Richtlinie G4 der GRI (Global Reporting Initiative) für Nachhaltigkeitsberichterstattung veröffentlicht. Ausgewählte, wesentliche Nachhaltigkeitsindikatoren wurden erfolgreich einer externen betriebswirtschaftlichen Prüfung unterzogen. „Diese unabhängige Prüfung erhöht die Glaubwürdigkeit unserer Nachhaltigkeitsleistungen und illustriert zugleich, wie ernst wir das Thema Nachhaltigkeit am Flughafen München nehmen“, so Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der FMG-Geschäftsführung.

Die FMG verbindet mit der Veröffentlichung des Berichts auch dieses Jahr wieder eine große Befragung ihrer Anspruchsgruppen. Die Leser des integrierten Berichts haben die Möglichkeit, unter www.munich-airport.de/befragung ein Feedback zur Berichterstattung abzugeben und wesentliche Themen für eine nachhaltige Konzernentwicklung zu bewerten. Den vollständigen Bericht gibt es hier. Eine Kurzfassung gibt es hier.

Dornier 228 NG für Airline auf Guernsey

0

Während der diesjährigen Paris Air Show hat Ruag Aviation mit der Fluggesellschaft Aurigny Air Services Ltd. von Guernsey einen Vertrag zum Verkauf einer Dornier 228 NG unterzeichnet. Die Lieferung soll bis Ende 2015 erfolgen.

Die Flotte von Aurigny besteht zum grössten Teil aus Embraer E-195, ATR-72-200/500 und dem 15-Sitzer Brittan-Norman Trislander, die nach 40 Betriebsjahren das Ende ihrer Lebensdauer erreichen. Der Kunde beschloss letztes Jahr, die alternden Flugzeuge durch drei Dornier 228 zu ersetzen, und zwar durch zwei „New Generation (NG)“-Modelle und eine klassische Dornier 228.

Aurigny hat sich aufgrund der großen Flexibilität, aber auch wegen der beeindruckend hohen Reisegeschwindigkeit von bis zu 234 Knoten für die Dornier 228 entschieden. Als Zwischenlösung benutzt Aurigny zwei überholte Dornier 228, wird aber als einer der ersten Kunden von der Serienproduktion der Dornier 228 durch Ruag profitieren.

Dornier für Passagiere und MedEvac

Malcolm Coupar, Commercial Director von Aurigny kommentierte: „Die von Deutschen entworfene und gebaute Dornier 228 NG bietet uns die optimalen Passagier- und Frachttransportoptionen für unseren Service von und nach Alderney und Dinard. Aufgrund unserer Verpflichtung, den auf Alderney lebenden Menschen einen ganzjährigen MedEvac-Dienst anzubieten, sorgen wir derzeit im Gespräch mit Ruag Aviation für die Bereitstellung der entsprechenden Kapazität. Der Komfort der Passagiere hat einen hohen Stellenwert für uns, daher wird der geringere Lärm der Dornier 228 New Generation bestimmt gut ankommen. Gleichzeitig werden sich die Passagiere über die Klimaanlage und das angenehme Raumgefühl der Kabine freuen, das durch den Mittelgang und die großen Fenster entsteht.“

„Dank der hohen Reisegeschwindigkeit der Dornier 228 kann Aurigny einen zusätzlichen Flug pro Tag einplanen und den Flugbetrieb ausweiten, da die Dornier 228 mehr Flughäfen innerhalb einer Flugstunde erreichen kann. Der Kunde hat die neue Dornier 228 als Passagierflugzeug mit 19 Sitzen bestellt, untersucht derzeit aber auch die Frachtkapazität und den möglichen Einsatz des Flugzeugs für medizinische Dienste,“ bemerkte Volker Wallrodt, Senior Vice President Business Jets, Do228 & Components.

Kapazitäten für steigenden Bedarf

Aurigny Air Services Ltd. wurde 1968 gegründet und ist eine regionale Fluggesellschaft mit Sitz auf Guernsey. Das Unternehmen beschäftigt rund 290 Mitarbeitende auf den Kanalinseln, in Grossbritannien und in Frankreich. Zu Beginn des Jahres begrüßte die Fluggesellschaft ihren neunmillionsten Passagier an Bord. Auf den Flugstrecken von Guernsey, Jersey und Alderney nach England und Frankreich befördert Aurigny in erster Linie Geschäftsreisende, erfreut sich jedoch auch eines wachsenden Touristensegments.

Die Dornier 228 wird die Flotte von Aurigny ab diesem Jahr verstärken. Ruag wird dem Kunden danach bei der reibungslosen Inbetriebnahme der Dornier 228 NG und die Modernisierung der Flotte unterstützen.

Fliegerbombe in Düsseldorf entschäft – Flugverkehr normal

Im Düsseldorfer Stadtteil Lohausen ist bei Sondierungsarbeiten eine britische Fünf-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Fundort liegt an der Niederrheinstraße. Die Bombewurde ab 23:00 Uhr entschärft. Einschränkungen für den Flugbetrieb wurden daher nur im geringen Maße nötig. Lediglich im eigentlichen Moment der Entschärfung durften keine Flugzeuge starten oder landen. Für die Entschärfung wurde daher eine verkehrsfreie Zeit genutzt. In Düsseldorf darf planmäßig bis 22:00 Uhr gestartet und bis 23:00 Uhr gelandet werden.

In den Schutzzonen, in denen während der Entschärfung evakuiert werden mussten (250-Meter Radius) beziehungsweise zivilschutzmäßiges Verhalten (500-Meter-Radius) galt, liegen auf dem Flughafengelände keine Gebäude mit Publikumsverkehr.

Durch die behördlich angeordneten Sicherheitsmaßnahmen wie die vorrübergehende Sperrung der Bundesstraße 8 war die An- und Abreise zum Flughafen am Abend erschwert. Unmittelbar nach der Entschärfung der Fliegerbombe um ca. 23:30 Uhr waren alle Maßnahmen bereits wieder aufgehoben worden.

Forschungs-Airbus A320-232 „D-ATRA“ bei den Airport Days

0

42,3 Tonnen Leergewicht im Dienste der Grundlagenforschung. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) kommt am 22. und 23. August mit seinem Airbus A320-232 „D-ATRA“ zu den Airport Days Hamburg.

Seit Ende 2008 im Einsatz setzt ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) in Größe und Flexibilität neue Maßstäbe für fliegende Versuchsträger in der europäischen Luftfahrtforschung. Wissenschaftler untersuchen mit dem A320 ATRA unter anderem Fragen der Aerodynamik, Avionik und Triebwerksforschung sowie neue Komfort- und Sicherheitskonzepte in der Kabine. Ebenso erproben sie – im Flug und am Boden – neue Kommunikationstechnologien für die Zukunft des Luftverkehrs.

Highlights des DLR auf den Airport Days

Advanced Low Noise Aircraft – A-LNA. Die Erforschung von Konzepten und Technologien für umweltfreundliche, noch leisere Flugzeuge sind eine wichtige Aufgabe des DLR. Unter anderem kann eine optimierte Anordnung von Flügeln, Leitwerken und Triebwerken den Überfluglärm durch Abschattungseffekte dämpfen; lärmoptimierte An- und Abflugverfahren ermöglichen eine zusätzliche Lärmreduktion über sensiblen Gebieten. Das „DLR-Low Noise Aircraft“-Konzept zeigt, was diesbezüglich in der Zukunft möglich sein wird. An einem Demonstrator können die Besucher zudem per Joystick steile Landeanflüge testen.

Windkanäle gehören seit über 100 Jahren zum Handwerkszeug der Strömungsmechaniker. Vor Ort können junge Forscherinnen und Forscher einen Windkanal des DLR_School_Labs zusammen bauen und dabei die Funktionen und Auswirkungen jedes Bauteils auf die Strömung kennenlernen.

Fliegen in der Zukunft: Gegenwärtig ist der Airbus A380 das größte Passagierflugzeug der Welt. Für die Zukunft hat das DLR untersucht, wie sich ein gegenüber konventionellen Flugzeugen deutlich anders geformter Blended Wing Body (BWB) in die Abläufe am Flughafen einfügt. Bei einem Blended Wing Body sind die Tragflächen fließend in einen breiten, flügelartigen Rumpf integriert, der je nach Größe 750 Passagiere oder mehr aufnehmen kann. Eine Animation zeigt neben einem großen Modell auf den Airport Days Hamburg die Potenziale des BWB für den Passagier- und Frachtverkehr im zukünftigen Lufttransportsystem.

Hinter die Türen des Airports blicken

Für die Airport Days Hamburg öffnen sich am 22. und 23. August 2015 die Vorfelder sowie einige Hallen der Lufthansa Technik für die Besucher. Während der Flugverkehr am Hamburg Airport weiterläuft, bilden diese für die Öffentlichkeit normalerweise unzugänglichen Orte die perfekte Kulisse für die Stars der Lüfte aus aller Welt. Rund 100 Flugzeuge vom modernen Düsenjet bis zum Oldtimer stehen im Mittelpunk.

Zu der Veranstaltung unter dem Motto „Entdecke die Welt des Fliegens“ werden rund 100.000 Besucher erwartet. Darüber hinaus können die Gäste in der „Halle der Innovationen“ schon einen Blick in die Zukunft der Fliegerei werfen. Auch Rundfahrten hinter die Kulissen des Flughafens und ein kleines Flugprogramm warten auf die Besucher.

Militärflugplatz Dübendorf: Ziviles Flugfeld mit Bundesbasis

Der Schweizer Bundesrat hat beschlossen, dass der Militärflugplatz Dübendorf künftig einerseits als ziviles Flugfeld mit Bundesbasis genutzt und andererseits auf einem Teil des Areals ein Innovationspark ermöglicht werden soll. Dazu müssen die Sachpläne des Bundes für die militärische und zivile Luftfahrt angepasst werden. Für beide Prozesse beginnt heute die Anhörung der Behörden und am 24. August das Mitwirkungsverfahren für die Bevölkerung. Bund und Kanton haben die Behörden der betroffenen Gemeinden heute über beide Prozesse informiert.

Am 03. September 2014 hat der Bundesrat entschieden, den Militärflugplatz Dübendorf künftig als ziviles Flugfeld und als Basis für die Helikopter der Luftwaffe zu nutzen. Eine Mitbenützung der Piste wird für die Armee möglich sein. Zudem soll auf einem Teil des Areals die Errichtung des Hub-Standorts Zürich des nationalen Innovationsparks ermöglicht werden.

Weniger Lärm und Planbarkeit für Siedlung

Zur Umsetzung des Bundesratsbeschlusses müssen die entsprechenden Sachpläne des Bundes – der Sachplan Militär (SPM) und der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) – angepasst werden. Heute begann die Anhörung des Kantons Zürich und der betroffenen Gemeinden zu den beiden Sachplanänderungen. Vom 24. August bis 23. September erhält dann die Bevölkerung Gelegenheit, sich zu den Plänen äussern. An einer Infoveranstaltung haben Bund und Kanton heute die Behörden der betroffenen Gemeinden über das Verfahren informiert.

Mit der Anpassung des bestehenden Sachplans Militär gibt der Bund das für den Innovationspark benötigte Areal planerisch frei und ermöglicht die Umnutzung des Flugplatzes für zivile Zwecke. Dabei werden auch die Lärmbelastungskurven, welche noch den Betrieb mit Kampfjets abbilden, enger gezogen. Die Anrainergemeinden erhalten auf diese Weise wieder erheblich mehr planerischen Spielraum für ihre Siedlungsentwicklung.

Überarbeitung der Sachpläne

Um den Militärflugplatz in ein ziviles Flugfeld umnutzen zu können, muss zudem der allgemeine Teil (Konzeptteil) des für die schweizerische Zivilluftfahrt maßgeblichen Sachplans geändert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen in einem sogenannten Objektblatt die spezifischen Rahmenbedingungen für den zivilen Betrieb und die Infrastruktur des Flugplatzes Dübendorf erarbeitet und festgelegt werden.

Die Mitwirkungsunterlagen können im Internet abgerufen werden und liegen beim Kanton Zürich, auf den Gemeindeverwaltungen der betroffenen Gemeinden sowie beim Generalsekretariat des VBS und beim BAZL bis zum 23. September 2015 öffentlich auf. Bis dann können Stellungnahmen zu den Anpassungen im SIL und im SPM beim BAZL eingereicht werden.

Piloten: Kritik an EASA Empfehlungen nach Germanwings 4U9525

Am heutigen Montag veröffentlichte die Vereinigung Cockpit (VC) in Frankfurt ihr Positionspapier zu den Ergebnissen der EASA Taskforce, die sich mit den Folgemaßnahmen nach dem Unglück des Germanwingsfluges GWI9525 beschäftigt hat. Zu den Empfehlungen daraus gehören etwa eine psychologische evaluation von Berufspiloten und Drogentests. Die Experten der VC haben die Empfehlungen der EASA gründlich analysiert und bewertet. Neben positiven Resonanzen zur Unterstützung für Piloten, die Hilfe suchen, enthält es auch Kritik. So ist die VC gegen die Beibehaltung der Zwei-Personen-Regel und verdachtslose Drogentests erhöben einen Generalverdacht gegen Piloten.

„Auf der einen Seite enthalten die Empfehlungen sehr gute Ansätze um die Wahrscheinlichkeit eines solchen Unglücks in der Zukunft zu verringern. Besonders der Ausbau eines Netzwerks zur Unterstützung von Piloten ist ein guter Schritt. Nur so kann sichergestellt werden, dass Betroffene sich nicht mehr verstecken wollen, sondern sich rechtzeitig Hilfe suchen.“, sagt Markus Wahl, Sprecher der VC.

„Auf der anderen Seite sieht die VC manche Empfehlungen kritisch: Das nach dem Unglück eingeführte Zwei-Personen-Prinzip und ebenso die zufälligen Alkohol- und Drogentests lösen das Problem auf keinen Fall und könnten sogar kontraproduktiv wirken. Viele Stoffe kann man zudem gar nicht zuverlässig nachweisen. Auch darf die ärztliche Schweigepflicht auf keinen Fall gelockert werden.“, so Wahl weiter.

Bereits der Weltpilotenverband IFALPA veröffentlichte in Montreal das Positionspapier „Mental Health Requirements for Active Pilots“, das den Standpunkt der VC unterstützt.

Buchung bei Ryanair nicht möglich – Online Check-in vorverlegen

Der Online Check-in von Ryanair wird für fünf Stunden – und zwar von Dienstag, 11. August 2015 ab 22:00 Uhr bis Mittwoch, 11. August 2015 um 03:00 Uhr morgens – nicht möglich sein. Die Ryanair Website und mobile App werden in dieser Zeit aufgrund eines System-Upgrades nicht erreichbar sein. Ryanair ruft alle Kunden, die am Dienstag oder Mittwoch reisen, dazu auf, ihren Online Check-in am Montag, 10. August durchzuführen, bevor die Website kurzzeitig nicht erreichbar sein wird. Neue Buchungen oder Umbuchungen werden während dieser Zeit ebenfalls nicht möglich sein.

Ryanair kontaktiert alle betroffenen Kunden, die am Dienstag, 11. August und Mittwoch, 12. August reisen, per E-Mail und SMS und empfiehlt ihnen, am Montag, 10. August online einzuchecken, um Störungen zu vermeiden.

Awacs Flugzeug und erster deutscher Düsenjet am DRS

0

Am 19. und 20. September feiert der Dresdner Flughafen seinen 80. Geburtstag mit dem Großen Flughafenfest. Die Besucher erwartet jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm zwischen Himmel und Erde. Die Fluggesellschaften airberlin und Germania und mehrere Rundflug-Anbieter starten zu Sonderflügen mit traumhaften Ausblicken auf Dresden und Umgebung. Besichtigt werden können das Nato-Aufklärungsflugzeug „Awacs„, der legendäre Dresdner Düsenjet „152„, Kleinflugzeuge und Helikopter, die Wetterwarte sowie Abfertigungs-, Feuerwehr- und Winterdiensttechnik des Airports. Im Innen- und Außenbereich des Terminals präsentieren sich viele Partner des Flughafens – von A wie Aeroclub Pirna bis Z wie Zoll.

Dazu gibt es spannende Mini-Touren, Spielspaß für Kinder und ein Showprogramm mit Musik, Comedy, Artistik und Talks auf zwei Bühnen.

Rundflug in der B737 oder Dash 8Q-400

Eine Boeing 737 startet um 13:30 Uhr zum einstündigen Rundflug (Flugnummer ST2424). Tickets gibt es im Vorverkauf für 99 Euro pro Person an der Flughafen-Information oder bei Germania.

Die Airline bietet 50-minütige Rundflüge in einem Flugzeug vom Typ Bombardier Dash 8Q-400 an. Die Turboprop-Maschine startet um 10:30 Uhr (Flugnummer AB1997) und 12:00 Uhr (AB1998). Der Preis pro Person und Flug beträgt 99 Euro und beinhaltet ein Getränk und einen Snack.

Rundflüge mit Kleinflugzeugen

Mehrere Anbieter heben mit Kleinflugzeugen zu 20- bis 30-minütigen Rundflügen ab: Fliegerservice „August der Starke“ aus Dresden (Cessna 172, DA40), Flug-Center Milan aus Kamenz (Cessna 172, Piper 28, TB-10), Flugservice Bautzen (Cessna 340A, Aero GA-8, TB-10) und FMU Reinsdorf (Antonow AN-2). Die verschiedenen Routen führen über Dresden, Moritzburg oder Meißen. Telefonische Reservierungen sind voraussichtlich ab Ende August möglich. Informationen dazu werden rechtzeitig online veröffentlicht.

Thementouren

Mini-Touren starten an beiden Tagen im 30-Minuten-Takt zwischen 10:00 und 17:00 Uhr. Bis zu 50 Personen können jeweils teilnehmen. Stationen sind eine Sicherheitskontrolle und die Besichtigung der Flugzeugabfertigung aus dem Vorfeldbus heraus. Kosten: Erwachsene vier Euro, Kinder/Schüler bis 14 Jahre zwei Euro. Wetterwarten-Touren starten an beiden Tagen um 11:30 Uhr, 13:30 Uhr und 15:30 Uhr. Die jeweils bis zu 20 Teilnehmer durchlaufen eine Sicherheitskontrolle, fahren mit dem Vorfeldbus zur Wetterwarte und schauen dort den Mitarbeitern des Deutschen Wetterdienstes über die Schultern. Kosten: 4 bzw. zwei Euro.

Awacs-Touren gibt es ausschließlich am Samstag um 10:00 Uhr, 11:00 Uhr, 12:00 Uhr, 14:00 Uhr, 15:00 Uhr und 16:00 Uhr. Die exklusiven Begehungen des Nato-Aufklärungsflugzeuges Boeing 707-320 sind für jeweils 20 Personen ausgelegt. Kosten: zehn bzw. sechs Euro. Eine Reservierung speziell für diese Tour ist unter Tel. 0351881-3300 oder 0351881-3360 möglich. Treffpunkt für alle Touren ist die Flughafen-Information im Terminal.

Besichtigungen der „152“

Der erste deutsche Düsenjet, die „152„, wurde in den 1950er Jahren im Flugzeugwerk Dresden gebaut. Der restaurierte Rumpf des letzten erhaltenen Exemplars steht im Westflügel des Terminals zur Besichtigung offen. Mit Wartezeiten ist zu rechnen.

Familienprogramm und Unterhaltung

Höhepunkte des Bühnenprogramms am Samstag sind u.a. die Auftritte von Popschlager-Star Franziska („Sommergefühl“), DSDS-Sternchen Vanessa Neigert mit dem Rock ’n‘ Roll-Orchester-Magdeburg, vom Polizeiorchester Sachsen, Bäng Bäng Steelpan Orchester, der Show-Zwillinge Claudia & Carmen und der Coswig Artists mit ihrer Body-Magic-Show. Das Bundespolizeiorchester, die Dixie-Mix-Altstars, der schwebende Dr. Musikus, das Bäng Bäng Steelpan Orchester und die Coswig Artists sind auch dabei.

Unter dem Motto „Feiern macht Freude – Wiedersehen macht Freude“ zünden Entertainer Uwe Jensen, DSDS-Sternchen Anna-Carina Woitschack, die City Dancers und die Hut-Jongleure Angelique & Kavalier ein Show-Feuerwerk. Für die Kinder gibt es Hüpfburgen, Bastel- und Schminktische, Geschicklichkeitsspiele, eine Dschungel-Show am Sonntag und viele weitere Attraktionen zum Austoben und Herumtollen. Der beliebte Polizei-Dino „Poldi“ schaut am Samstag beim Flughafenfest vorbei.

Eintritt, Parken, Nahverkehr Der Eintritt kostet sechs Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder von sieben bis 14 Jahren. Kinder bis 6 Jahre erhalten freien Eintritt. Das Parken kostet pauschal 4 Euro. Auf den ausgewiesenen Flächen sind ausreichend Stellplätze vorhanden. Die S-Bahn-Linie S2 fährt im 30-Minuten-Takt zum Flughafen und hält im Tiefgeschoss des Terminals. Von dort sind es nur wenige Schritte bis zum Festgelände. Vor dem Terminal halten die Buslinien 77 und 80, bei denen Umsteigemöglichkeiten zur Straßenbahnlinie 7 bestehen.

Passagiere, Bringer und Abholer sollten aufgrund des Flughafenfestes mehr Zeit für die An- und Abfahrt und das Parken einplanen.

Fraport: 1.000 Dächer gegen Schäden gesichert

Seit Erlass des Planergänzungsbeschlusses des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) vom 10. Mai 2013 wurden bisher an über 1.000 Gebäuden in den definierten Gebieten die Dacheindeckungen zur Prävention von Wirbelschleppenschäden gesichert.

„Wir sind mit der Umsetzung des Dachsicherungsprogramms bisher sehr zufrieden, was nicht zuletzt an der guten Zusammenarbeit mit Eigentümern und Handwerksbetrieben liegt“, sagte Sarah Meyer, Leiterin des Dachsicherungsprogramms der Fraport AG. „Wir kommen in Anbetracht des Umfangs zügig voran und damit wir dieses Tempo beibehalten können, sind wir besonders darauf angewiesen, dass alle Eigentümer in den definierten Gebieten, ihre Anspruchsmöglichkeiten nutzen und Anträge stellen. Dazu stehen wir den Menschen in Flörsheim und Raunheim ebenso mit einem vielfältigen Informationsangebot mit Rat und Tat auch direkt vor Ort zur Verfügung. Viele Fragen und Besorgnisse rund um das Dachsicherungsprogramm können im persönlichen Gespräch umfangreich geklärt werden.“

Anspruchsberechtigte Hauseigentümerinnen und -eigentümer können sich darüber hinaus auf der Internetseite des Flughafenbetreibers unter: www.fraport.de/dachsicherungsprogramm informieren, wie sie eine Sicherung für die Dacheindeckung ihres Hauses beantragen und erhalten können. Des Weiteren gibt es eine Bürgersprechstunde für die Bevölkerung insbesondere der Kommunen Raunheim und Flörsheim, mit der Möglichkeit, sich bei Fragen zu den Themen Dachsicherung und passivem Schallschutz persönlich beraten zu lassen. Für Terminvereinbarungen steht das kostenlose Infofon unter: 0800-2345679 zur Verfügung. Auch per E-Mail können Termine vereinbart werden.

Bis zum 07. August 2015 sind bei der Fraport AG rund 2.130 Anträge auf Dachsicherung gestellt worden. Von den gestellten Anträgen sind bislang rund 90 Prozent vollständig, sodass die Dachsicherung hier bereits umgesetzt werden konnte oder in Abstimmung mit den Antragstellenden zeitnah umgesetzt wird. Konkret ist die Dachsicherungsmaßnahme zum vorgenannten Zeitpunkt bei bislang 1.026 Objekten vollständig abgeschlossen; bei weiteren 651 Objekten wurden bereits alle Vorarbeiten abgeschlossen und die Dachsicherungs-maßnahme als nächster Schritt anvisiert oder bereits begonnen. Bei weiteren 222 Objekten laufen derzeit die Vorarbeiten, wie z.B. eine Terminabstimmung mit dem Eigentümer zur Besichtigung des Daches vor Ort.

Der Frankfurter Flughafenbetreiber startete im Mai 2013 mit den ersten Dachsicherungen gegen Wirbelschleppenschäden und setzt damit nach Vorgabe des HMWEVL das im internationalen Luftverkehr flächenmäßig größte und gleichzeitig umfangreichste Programm um. Eigentümerrinnen und Eigentümer von Gebäuden können nach der Regelung des HMWEVL u.a. die Sicherung ihrer Dächer etwa durch Klammern verlangen. Die vom HMWEVL festgelegten Vorsorgegebiete umfassen hauptsächlich die Gemeinden Flörsheim und Raunheim. Insgesamt handelt es sich um rund 6.000 Dacheindeckungen.

FMO zeigt wieder Flughafen bei Nacht

0

Auch im zweiten Halbjahr setzt der Flughafen Münster/Osnabrück seine beliebte Veranstaltungsreihe „FMO Night Flight“ fort, die schon in der Vergangenheit zahlreiche Teilnehmer in ihren Bann gezogen hat.

Immer freitags im September und am 23.10. und 30.10. haben interessierte Besucher die Möglichkeit, den Flughafen in nächtlicher Atmosphäre kennenzulernen. Zudem sind weitere Termine nach Absprache möglich. ⁞Die Abendführung beginnt um 20:00 Uhr mit einem reichhaltigen Dinner-Buffet im Flughafenrestaurant „Miró“. Schon während des Essens können die Gäste einen Blick durch die großen Panoramafenster auf das rege Treiben auf dem Vorfeld werfen sowie Starts und Landungen beobachten. Im Anschluss beginnt die spannende Flughafen-Führung. Alle Teilnehmer erhalten umfangreiche Einblicke in die Arbeitsabläufe an einem Flughafen.

Erklärt wird u.a. die Abfertigung eines Flugzeugs und der Weg eines Koffers vom Check-in-Schalter über die moderne Gepäcksortieranlage in das Flugzeug. Höhepunkt der Night-Flight-Führung ist eine Busfahrt über die beleuchtete Start- und Landebahn. Die Teilnahmegebühr beträgt 39 Euro pro Person, für Kinder unter 12 Jahren 25 Euro. Im Preis enthalten sind die Flughafenführung, das Dinner-Buffet (ohne Getränke), kostenfreies Parken und ein kleines Andenken.

Gruppenführungen oder Firmenevents sind ab einer Größe von mindestens 15 Personen an weiteren Terminen buchbar. Auch Geschenkgutscheine werden auf Wunsch ausgestellt. Zudem gibt es noch Restplätze zur Themenführung rund um die Luftfracht. Diese findet am 01.09. ab 11:00 Uhr statt und kostet 12,50 Euro pro Person. Anmeldungen zu allen Flughafenführungen sind telefonisch von montags bis freitags unter 02571-941515 möglich.

DO-DAYS ließen Pionierzeit der Luftfahrt nacherleben

Die 6. DO-DAYS im Dornier Museum Friedrichshafen waren auch bei rekordverdächtig heißen Temperaturen an diesem Wochenende ein voller Erfolg. 8.364 Besucher waren gekommen, um die zahlreiche Oldtimer der Lüfte aus nächster Nähe zu bestaunen und bei Rundflügen in historischen Flugzeugen und Hubschraubern selbst abzuheben.

Mehr als 70 historische Gastflugzeuge flogen bei den 6. DO-DAYS im Dornier Museum Friedrichshafen am 08. und 09. August ein um sich den zahlreichen Besuchern zu präsentieren. Wer diese fliegenden Schätze aus nächste Nähe und in Aktion erleben wollte, hob mit einem der zahlreichen Flugzeuge wie der „Tante Ju„, in Do 27 Flugzeugen, nostalgischen Doppeldeckern oder Hubschraubern zum Bodensee-Rundflug ab.

Höhepunkt unter den vielen Gastmaschinen war in diesem Jahr die Bundeswehr mit ihrem Militärtransportflugzeug „Transall“ und dem Jagdbomber Tornado. Aus nächster Nähe konnte der Tornado besichtigt und mit den Piloten der Luftwaffe gefachsimpelt werden. Bei der Transall hingegen hieß es „Einsteigen erlaubt“. Fliegerherzen höher schlagen ließen unter anderem die Ankünfte einer North American Mustang P-51 und einer T6 sowie einem Dornier Alpha-Jet der Flying Bulls, die neben vielen weiteren Flugzeugen auch auf dem Static Display besichtigt werden konnten.

Doch was viele Gäste am meisten faszinierte, war die Nähe zu den historischen Flugzeugen, ihren lauten Motoren, der Austausch mit den Piloten sowie die zahlreichen Rundflugmöglichkeiten. Diese waren trotz erweitertem Angebot in diesem Jahr mit insgesamt sieben Flugzeugen, darunter auch die Doppeldecker Boeing Stearman und Antonov An-2 sowie einer De Havilland Dove und zwei Hubschraubern, schon gegen Mittag ausgebucht.

Weitere Attraktionen in der Luft waren zudem Überflüge zahlreicher Oldtimer, die die Besucher bei ihrer Ankündigung immer wieder auf das Außengelände strömen ließ. Darunter war auch eine Fliegerstaffel des befreundeten Fliegermuseums aus Altenrhein in der Schweiz, die es sich nicht nehmen ließ die Besucher der DO-DAYS mit einem „rauchenden Überflug“ zu grüßen.

Strahlende Kinderaugen gab es bei den zahlreichen Angeboten des Ravensburger Spielelands mit der Kinderdisco und Käpt´n Blaubär, beim Modellbau mit den Profis vom Plastik-Modellbau-Club Bodensee sowie auf der Rennstrecke mit Minifliegern. Ein Magnet für Kinder und ihre Vätern war die Flughafenfeuerwehr: Hier durften sich die Kleinen in der Führerkabine des Löschfahrzeuges ganz groß fühlen und beim Kommando „Wasser marsch“ für die Abkühlung bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad Celsius sorgen.

Museumsdirektor Berthold Porath resümiert: „Die 6. DO-DAYS waren auch in diesem Jahr ein toller Erfolg. Über 8.000 Besucher bei Temperaturen, die normalerweise eher zum Baden locken, sind die Bestätigung für unser erneut attraktives Programm und der guten Organisation dieses Wochenendes.“ Die DO-DAYS finden wieder am 13./14. August 2016 statt.

PC-9 M wird Trainingsflugzeug für Luftwaffe von Jordanien

0

Die Königlich Jordanische Luftwaffe hat mit dem Schweizer Flugzeugbauer Pilatus Flugzeugwerke AG einen Vertrag über den Kauf von neun Pilatus PC-9 M Trainingsflugzeugen unterzeichnet hat.

Um die Pilotenausbildung zu modernisieren, setzt die Königlich Jordanische Luftwaffe mit dem Pilatus PC-9 M zukünftig auf ein äußerst modernes, leistungsfähiges und kosteneffizientes System für die Grund- und Fortgeschrittenenausbildung ihrer Piloten. Der Vertragsunterzeichnung vorausgegangen sind harte, über viele Jahre andauernde Verhandlungen, in welcher der PC-9 M schließlich als Gewinner hervorging. Der Auftrag umfasst nebst den Flugzeugen auch einen Simulator, Trainingsmaterialien sowie eine umfassende Logistikunterstützung.

Oscar J. Schwenk, Verwaltungsratspräsident von Pilatus, kommentierte den Vertragsabschluss wie folgt: „Wir freuen uns sehr, die Luftwaffe von Jordanien als neues Mitglied in der Pilatus Familie begrüssen zu dürfen. Und natürlich freut es mich, dass sich Pilatus gegen namhafte, internationale Mitkonkurrenten durchsetzen konnte und sich die Luftwaffe in der Endrunde für unseren PC-9 M entschieden hat!“

Der PC-9 M ist ein bewährtes und effizientes Trainingssystem, welches von vielen Luftwaffen auf der ganzen Welt erfolgreich eingesetzt wird. Die von der Königlich Jordanischen Luftwaffe erworbenen PC-9 M werden ab Januar 2017 ausgeliefert und bilden zukünftig das Rückgrat der Ausbildung von Militärpiloten, welche zukünftig Militärjets der neusten Generation fliegen werden.

Mit dem Pilatus PC-9 M erhält die Königlich Jordanische Luftwaffe das für ihre Bedürfnisse optimalste Trainingssystem Schweizer Qualität für die Grund- und Fortgeschrittenenausbildung ihrer Piloten einzuführen – den.

Zero G am Schwerlastkran: Am Ziel angekommen

0

Spektakulärer Kran-Einsatz am Köln Bonn Airport: Ein 700 Tonnen schwerer und rund 60 Meter hoher Schwerlastkran hebt den Zero G, das ehemals u.a. vom DLR genutzte Parabel-Flugzeug, vom Vorfeld auf seinen endgültigen Standort auf dem Parkplatz Nord.

Während der Umsetzung schwebte der 54 Meter lange und 80 Tonnen schwere Airbus A300, der einst Menschen und Experimenten Schwerelosigkeit ermöglichte, aufgehängt an einem 700 Tonnen schweren Schwerlastkran. Dabei wurde das Flugzeug in rund zwei Stunden in der Luft um fast 180 Grad gedreht.

Herausforderung für Technik

Diese außergewöhnliche Hebeaktion war eine große Herausforderung für alle Beteiligten, der monatelange Planung vorausging. Zum einen erforderte die Statik des Flugzeugs eine spezielle Dreipunkt-Tragekonstruktion, die am Rumpf und an beiden Flügeln befestigt ist. Zum anderen bietet die Heckflosse während des Hebevorgangs eine ungewöhnlich große Windangriffsfläche. Drittens muss der Zero G millimetergenau in der vorgesehenen, eigens dafür geschaffenen Haltekonstruktion positioniert werden.

Die insgesamt rund 12 Stunden dauernde Aktion wurde von der Firma Riga Mainz GmbH & Co. durchgeführt. Mit ihren Schwerlastkränen ist das Familienunternehmen aus Rheinland-Pfalz auf Baustellen zwischen Skandinavien und der Südsee im Einsatz, zum Beispiel beim Bau von Windkrafträdern, Brücken und chemischen Anlagen. Der Aufbau des Krans, der in Einzelteilen auf 35 Lkw angeliefert wurde, hat hat alleine schon fünf Tage gedauert.

Zero G für Besucher geöffnet

Der Zero G war bis 2014 als Parabel-Flugzeug zur Erzeugung von Schwerelosigkeit im Einsatz. Insgesamt wurden mit dem Airbus 13.180 Parabeln geflogen. Unter anderem trainierte Astronaut Alexander Gerst an Bord dieses Flugzeugs.

An seinem neuen Standort wird der Zero G in Zusammenarbeit mit dem DLR zu einem multimedialen Museumsflugzeug umgebaut und ist im Rahmen von Flughafen-Besucherführungen zu besichtigen. Thema der interaktiven Dauerausstellung ist der Zero G selbst sowie die spannendsten Weltraumversuche, die an Bord stattgefunden haben. Der Blick in das gläserne Cockpit, Mitmach-Experimente und eine Multimedia-Station mit der Möglichkeit, ein Foto zu machen, auf dem man scheinbar schwerelos schwebt.

Flughafenchef Michael Garvens freut sich auf die neue Attraktion am Köln Bonn Airport: „Der Zero G ist ein Hingucker und ein Stück Luftfahrt-Geschichte. Dieses spannende Ausstellungsstück können wir nun allen Interessierten zugänglich machen und besitzen damit am Airport ein neues Besucher-Highlight.“

Daten der Maschinen

Schwerlastkran Liebherr LR 1.600

  • Dauer des Aufbaus: 5 Tage
  • Anlieferung auf 35 Lkw
  • Tragkraft: 600 t
  • Eigengewicht: 700 t
  • Hubhöhe der am Airport eingesetzten Variante: 59 m
  • Länge Ausleger: 66 m

Airbus A300 Zero G

  • Länge: 53,61 m
  • Spannweite: 44,84 m
  • Höhe Rumpf: 7,5 m
  • Höhe Heckflosse: 16,5 m
  • Gewicht: 80 t

Lufthansa und Flugbegleiter wollen weiter verhandeln

0

Nach dem Strategiegespräch Ende vergangener Woche mit Vorstandsmitgliedern der Deutschen Lufthansa AG und der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) ist Lufthansa zuversichtlich, dass eine Einigung möglich ist, wenn weiter verhandelt wird. Daher wurde nun auf Vorschlag von Lufthansa vereinbart, die Verhandlungen auch zum ursprünglich bis 01. September terminierten Bündnis für Wachstum und Beschäftigung bis zum 01. November fortzusetzen. Daneben wird unter anderem über die Alters- und Übergangsversorgung und die Vergütung der Kabinenmitarbeiter von Lufthansa Passage verhandelt.

Lufthansa und die Gewerkschaft haben sich zudem darauf geeinigt, einen externen, unabhängigen Wirtschaftsprüfer zu den Gesprächen hinzuzuziehen, der Kosten und Einsparpotenziale von Angeboten und Forderungen bewertet. Auch eine Moderation der Gespräche zu einem späteren Zeitpunkt ist möglich.

„Die Verhandlungen und das von UFO vorgeschlagene Paket sind sehr umfangreich und bei einigen Themen sind wir inhaltlich noch deutlich auseinander. Bei anderen Punkten haben wir bereits gute Grundlagen für weitere Verhandlungen gefunden. Aber wir haben den ernsthaften Willen, Einigungen zu erreichen – im Sinne unserer Kunden, unserer Mitarbeiter und des gesamten Unternehmens“, sagt Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG.

„Ich bin überzeugt, dass wir konstruktive Lösungen finden können. Das beinhaltet auch gemeinsame Lösungen zur Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Denn es geht darum, den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens und damit die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dauerhaft zu sichern“, betont Volkens.

Ausbildung am Flughafen PAD: Nicht nur Fluggerätmechaniker

Zum Start in das neue Ausbildungsjahr begrüßen die rund um den Flughafen angesiedelten Unternehmen am Flughafen und der Paderborn-Lippstadt Airport selbst insgesamt 33 Auszubildende in verschiedensten Berufsfeldern. Die Vielfalt der Tätigkeiten zeigt sich schon in den unterschiedlichen Ausbildungsbetrieben: Direkt am Flughafen bieten neben dem Flughafen Paderborn-Lippstadt (Servicekauffrau im Luftverkehr) auch der Quax-Verein zur Förderung von historischem Fluggerät (Fluggerätmechaniker), das Sonnenklar Reisebüro am Airport (Tourismuskauffrau) und die Avis Budget Autovermietung (Kaufmann für Büromanagement) Ausbildungsplätze an.

Beim Airport Hotel Paderborn wurden zum 01. August sechs Ausbildungsplätze in den Bereichen Restaurantfachfrau, Hotelfachfrau, Fachkraft im Gastgewerbe und Koch vergeben. Der Ausbildungsstandort Flughafen wird auch durch die weltweit führenden Unternehmen aus dem angrenzenden Industriegebiet unterstützt: Die CP autosport GmbH bereitet acht Auszubildende als Industriemechaniker, technischer Produktdesigner, Industriekauffrau und Fachkraft für Lagerlogistik auf das Arbeitsleben vor.

Insgesamt sechs junge Menschen verstärken nun die Heggemann AG. Niklas Koch, Azubi Industriekaufmann bei Heggemann: „Am ersten Arbeitstag starteten mit mir insgesamt sechs Auszubildende gleich mit einem lockeren Frühstück mit dem Vorstand und den bisherigen Azubis. So konnte man sich an einer großen Tafel gleich die Gesichter etwas einprägen, die anfängliche Scheu und auch Fragen loswerden. Die anderen Kollegen bei uns lernen im Bereich Konstruktionsmechanik, Zerspanungsmechanik oder werden Technische Produktdesigner.“

Außerdem lernen drei neue Kolleginnen und Kollegen bei der UNITY AG in den Bereichen Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, Veranstaltungskaufmann und Industriekauffrau. Von der Mediengestalterin (Lichtenstein Medien), über den Groß- und Außenhandelskaufmann (aerosoft GmbH) bis zum Kaufmann für Büromanagement (Luxaviation Germany GmbH): Die Auswahl an Möglichkeiten am Ausbildungsstandort Flughafen ist breit gefächert. Für das Jahr 2016 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler schon jetzt bewerben.

Germania erweitert Urlaubsziele ab Dresden

0

Die Germania baut ihr Engagement am Flughafen Dresden International in der Sommersaison 2016 weiter aus. Die Fluggesellschaft startet dann in Dresden erstmals auch nach Malaga in der spanischen Region Andalusien und Paphos auf der Insel Zypern. Teneriffa kehrt nach kurzzeitiger Unterbrechung in den Sommerflugplan 2016 zurück. Außerdem erweitert die Germania ihr Mallorca-Angebot und fliegt ab Sommer 2016 jeden Morgen auf die spanische Mittelmeer-Insel. Hin- und Rückflüge soll es bereits ab 69 Euro inklusive Steuern, Gebühren und gesetzlich vorgeschriebener Luftverkehrsabgabe geben.

Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) der Germania: „Wir freuen uns, unser Angebot ab Dresden im Sommer 2016 ausbauen zu können und mit Malaga und Paphos zwei beliebte Destinationen auch aus der sächsischen Landeshauptstadt anzubieten. Mit Malaga erweitern wir unser Portfolio auf das spanische Festland, mit Paphos auf Zypern steht Reisenden ab Dresden ein Urlaubsziel zur Verfügung, das nicht nur wunderschöne Strände, sondern auch jede Menge kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.“

Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG: „Für den Flughafen Dresden, der dieses Jahr seinen 80. Geburtstag feiert, sind die neuen Flugziele Malaga und Paphos ein großartiges Geburtstagsgeschenk. Sie ermöglichen unseren Passagieren ohne umzusteigen ganz neue Reisemöglichkeiten. Von Malaga aus lassen sich neben den bekannten Stränden und dem pulsierenden Marbella Attraktionen wie die Alhambra in Granada, die Altstadt von Ronda oder der Felsen von Gibraltar entdecken.

Zyperns schier endlose Sandstrände zählen zu den schönsten in Europa. Mit der Wiederaufnahme der Flüge nach Teneriffa und der täglichen Frühverbindung nach Mallorca entspricht unser Partner Germania vielfach geäußerten Wünschen der Passagiere und Reisebüros. Jetzt hoffen wir auf viele Buchungseingänge, damit diese neuen Direktverbindungen langfristig erhalten bleiben.“

Bereits in der Herbst-/Wintersaison 2015/16 startet die Germania die neuen Verbindungen Dresden – Madeira und Dresden – Lanzarote. Darüber hinaus übernimmt sie die seit Mai pausierende Verbindung Dresden – Teneriffa, welche dann im Sommer 2016 fortgeführt wird.

Wer schon mal Höhenluft mit Germania schnuppern möchte, kann zum Flughafenfest am 19. September einen einstündigen Rundflug über Dresden und Umgebung in einer Boeing 737 unternehmen. Dieser Flugzeugtyp kommt im Regelflugverkehr auf den Germania-Flügen zwischen Dresden und Urlaubszielen am Mittelmeer, Atlantik und Roten Meer zum Einsatz.

BER Terminband in Gefahr: Bauarbeiter bleiben fern

Flughafenchef Karsten Mühlenfeld hat nach der gestern bekannt gewordenen Anmeldung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens für die Imtech Deutschland GmbH & Co. KG heute Morgen eine Taskforce eingesetzt, die sämtliche wirtschaftliche, technische, rechtliche und bauablauftechnische Implikationen des Insolvenzverfahrens bewerten soll. Ob und in wie weit es Auswirkungen auf das Eröffnungsterminband in der zweiten Jahreshälfte 2017 geben wird, muss die Taskforce nun klären. Die Gesellschafter kennen den aktuellen Stand und werden laut BER  auf dem Laufenden gehalten. Die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens wurde schon öfter verschoben.

Mühlenfeld sagte: „Imtech ist eine der wichtigen Baufirmen für die BER-Baustelle. Die Taskforce ist mit unseren Baufachleuten, Juristen und Vertragsspezialisten besetzt. Sie wird nun mit Hochdruck einen Plan erarbeiten, wie unser Unternehmen mit der Imtech-Insolvenz umgehen wird. Klar ist aus unserer Sicht, dass die Insolvenz Auswirkungen auf unsere Meilenstein-Planung hat, nach der der Abschluss der baulichen Arbeiten im März 2016 vorgesehen ist. So sind Teile der Imtech-Belegschaft bereits heute nicht auf der BER-Baustelle erschienen.“

Die niederländische Royal Imtech NV informierte gestern darüber, dass für ihre Deutschland-Tochter ein Antrag auf ein vorläufiges Insolvenzverfahren gestellt wurde. Die Imtech Deutschland GmbH & Co. KG ist am BER Auftragnehmer für Elektroarbeiten (Schwach- und Mittelstrom) sowie im Rahmen der ARGE IMCA für Heizung, Sanitär und Lüftung.

Fraport Chef Schulte wird BDL Präsident

0

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hat am 06. August 2015 einstimmig Dr. Stefan Schulte (55), Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, zum ehrenamtlichen Präsidenten des BDL gewählt. Damit wird Schulte am 01. Juni 2016 die Nachfolge von Klaus-Peter Siegloch (69) antreten, der den Verband seit seiner Gründung führt. Der BDL stellt damit rechtzeitig die Weichen, nachdem Präsident Siegloch erklärt hat, seine Amtszeit von fünf Jahren nicht weiter verlängern zu wollen.

Mit der Ernennung von Stefan Schulte zum BDL-Präsidenten ab 01. Juni 2016 wird der BDL seine Führungsstruktur auf ein ehrenamtliches Präsidentenamt umstellen. Der ehrenamtliche Präsident wird jeweils für eine Dauer von zwei Jahren gewählt. Hauptgeschäftsführer bleibt Matthias von Randow (56), der dem BDL-Vorstand seit 01. Juni 2011 angehört.

Mehr Passagiere in den Sommerferien am Köln Bonn Airport

0

Mit dem Ende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen am kommenden Dienstag ist auch die größte Reisewelle des Jahres am Köln Bonn Airport vorüber. Die Zahl der Passagiere lag über der des Vorjahres: In den Sommerferien wurden 1,62 Millionen Fluggäste gezählt – ein Plus von rund 90.000 oder sechs Prozent im Vergleich zu 2014. Im Juli wurde die Marke von 1 Million Passagieren (1,06) übertroffen, ein Zuwachs von sieben Prozent verglichen mit Juli 2014. Am letzten Ferienwochenende (Freitag bis Sonntag) werden nochmal rund 108.000 Passagiere in Köln/Bonn starten und landen, darunter viele Urlaubsrückkehrer.

Durchschnittlich wurden während der Sommerferien pro Tag 34.400 Fluggäste am Köln Bonn Airport gezählt. Die Liste der beliebtesten Urlaubsziele wird wie schon in den Vorjahren von Palma de Mallorca angeführt. Mit rund 190.000 Fluggästen führt die Balearen-Insel auch in der Feriensaison 2015, gefolgt von Antalya (130.000) und Istanbul (90.000).

Größter Urlaubermagnet unter den Ländern war in den Sommerferien Spanien mit etwa 350.000 Passagieren, was ungefähr einem Fünftel aller Ferien-Passagiere entspricht. Auf den Plätzen 2 und 3 landeten die Türkei (290.000) und Italien (108.000).

Halbjahresbericht zur deutschen Luftverkehrswirtschaft

0

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hat seinen Halbjahresbericht mit den Zahlen im gerade abgelaufenen ersten Halbjahr 2015 präsentiert. Die Aussichten für den internationalen Luftverkehr 2015 sind tendenziell zwar positiv, aber auch im ersten Halbjahr des Jahres wird deutlich, dass die deutschen Airlines entschieden langsamer wachsen als ihre Konkurrenten in Europa und in anderen Weltregionen. Auch die deutschen Flughäfen liegen trotz Wachstums bei den Passagierzahlen im Vergleich zu den meisten europäischen Nachbarstaaten zurück.

Kernpunkte aus dem BDL Halbjahresbericht

  • Der Frachtverkehr tritt – vom wachsenden Expressgeschäft abgesehen – im Durchschnitt an den deutschen Flughäfen auf der Stelle, während er weltweit wächst.
  • Die Flugbewegungen nehmen in Deutschland wieder zu.
  • Weltweit erzielten Airlines im Durchschnitt eine operative Marge in Höhe von +4,6 Prozent.
  • Die deutschen Fluggesellschaften erwirtschafteten dagegen nur einen operativen Gewinn in Höhe von +0,9 Prozent vom Umsatz.
  • Die Kostenbelastung durch die deutsche Luftverkehrsteuer betrug im Jahr 2014 im Durchschnitt 1,7 Prozent vom Umsatz – und war damit fast doppelt so hoch wie die operative Marge.
  • Die vier deutschen Airlines haben seit Einführung der Luftverkehrsteuer 2.395 Millionen Euro an den Fiskus gezahlt. Dieses Geld fehlt für die Investitionen in lärmärmere und energieeffizientere Flugzeuge.
  • Wie stark eine solch zusätzlich Besteuerung des Luftverkehrs die Entwicklung des Luftverkehrs eines Landes hemmt, zeigt sich, wenn diese Steuer abgeschafft wird. In Irland, wo der Steuersatz seit dem 1. April 2014 null Euro beträgt, boomt derzeit der Luftverkehr mit +13,0 Prozent.

I. Passagierverkehr

1. Verkehrsentwicklung bei den deutschen Airlines

Der Aufwärtstrend im globalen Passagierluftverkehr hält nach Angaben des internationalen Airline-Verbands, IATA, unverändert an. Diese Aussage bezieht sich auf die aktuellen IATA-Zahlen, die zeitgleich mit dem vorliegenden Bericht veröffentlicht werden:

In den ersten sechs Monaten diesen Jahres wuchs der Luftverkehr weltweit um +6,3 Prozent – gemessen in verkauften Personenkilometern. Die größten Wachstumsraten weisen unverändert Airlines aus dem Nahen Osten mit +11,3 Prozent, aus dem asiatisch-pazifischen Raum mit +9,1 Prozent und aus Lateinamerika mit +6,0 Prozent auf.

Deutlich darunter liegen die nordamerikanischen Airlines, die nur um +3,2 Prozent zulegten sowie die afrikanischen Airlines, deren verkaufte Verkehrsleistung um -2,0 Prozent sank. Die Airlines in Europa wuchsen mit +4,8 Prozent unterdurchschnittlich, deutlich hinter dem Wachstum in Asien und dem Nahen Osten.

Die deutschen Fluggesellschaften – das sind die LH-Gruppe, die airberlin-Gruppe, TUIfly und Condor – konnten allerdings selbst mit dem unterdurchschnittlichen Wachstum europäischer Wettbewerber nicht mithalten:

Insgesamt konnten die deutschen Airlines in den vergangenen sechs Monaten nur +2,5 Prozent zulegen. Damit wuchsen sie nur halb so stark wie die europäischen Wettbewerber (gemessen in verkauften Personenkilometern). Da die deutschen Fluggesellschaften zeitgleich ihr Angebot um nur +2,0 Prozent anhoben, erhöhte sich die Auslastung (der sogenannte Sitzladefaktor) um +0,4 Prozentpunkte von 79,9 Prozent in den ersten sechs Monaten 2014 auf nunmehr 80,3 Prozent

Der Durchschnitt der Auslastung lag in den ersten sechs Monaten weltweit bei 79,4 Prozent und europaweit bei durchschnittlich 79,8 Prozent. Die deutschen Airlines bewiesen damit erneut ein überdurchschnittlich gutes Kapazitätsmanagement.

Die ersten beiden Quartale eines Jahres sind für die Airlines grundsätzlich schwächer als das übrige Jahr. Für das Gesamtjahr 2015 rechnen wir bei den deutschen Airlines konsolidiert daher mit einem noch höheren Wert (Gesamtjahr 2014: 81,7 Prozent).

Die Zahl der von deutschen Airlines bzw. deutschen Airline-Gruppen weltweit beförderten Passagiere erhöhte sich um +0,8 Prozent von 71,2 Millionen in den ersten sechs Monaten 2014 auf 71,8 Millionen im ersten Halbjahr 2015.

Im Vergleich mit bedeutenden Wettbewerbern ist der Zuwachs von +0,8 Prozent sehr gering:

  • So wuchs Turkish Airlines im gleichen Zeitraum um +8,5 Prozent
  • Die IAG-Gruppe (inkl. Vueling) steigerte ihre Passagierzahl um +8,9 Prozent
  • Die Low-Cost-Carrier Easyjet mit +5,6 Prozent und
  • Ryanair sogar mit +20,3 Prozent

Die außereuropäischen Wettbewerber im Nahen Osten veröffentlichen unterjährig keine Verkehrszahlen. Doch der dortige außergewöhnliche Wachstumstrend dürfte sich weiterhin fortgesetzt haben. Die hohen Wachstumsraten der jeweiligen Hubflughäfen dieser Airlines legen diese Vermutung nahe: Von Januar bis Mai wuchsen die drei großen Flughäfen am Golf zusammen um +12,1 Prozent.

2. Passagierzahlen an den deutschen Flughäfen:

Nach Angaben des Flughafenverbandes ADV begrüßten die 22 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland +4,4 Prozent mehr Passagiere als im gleichen Vorjahreszeitraum. Exakt waren es 100.344.257 Fluggäste. Die interkontinentalen Verkehre nahmen um +3,6 Prozent, zu. Am stärksten wuchsen die Verkehre zu europäischen Zielen mit +5,6 Prozent. Der Europaverkehr ist für rund zwei Drittel des Aufkommens verantwortlich. Der Flugverkehr zu innerdeutschen Zielen wuchs um +2,0 Prozent.

Wie sieht das Wachstum in Deutschland im europäischen Vergleich aus? Vorbemerkung: Die Vergleichszahlen beruhen zum großen Teil auf dem Zeitraum Januar bis Juni. Zum Teil sind die Juni-Zahlen noch nicht veröffentlicht. In diesen Fällen wurde nur der Zeitraum Januar bis Mai mit dem gleichen Vorjahreszeitraum verglichen:

Die Flughäfen in bedeutenden westeuropäischen Nachbarländern wachsen – wie schon in den Vorjahren – stärker als die Flughäfen in Deutschland:

  • Belgien +9,7 Prozent
  • Luxemburg +6,7 Prozent
  • Großbritannien +5,5 Prozent
  • Italien +5,4 Prozent
  • Niederlande +5,4 Prozent
  • Spanien + 5,2 Prozent

In Irland ist eine besonders bemerkenswerte Entwicklung zu beobachten: Hier hatte die irische Regierung entschieden, zum 1. April 2014 die dortige Luftverkehrsabgabe auf null Euro zu senken. Welche Wachstumsimpulse die Befreiung von dieser Abgabe auslöst, lässt sich an dem außergewöhnlich hohen Wachstum von +13,0 Prozent in den ersten sechs Monaten ablesen.

Lediglich der Luftverkehr in Nordeuropa stagniert nach Jahren überdurchschnittlich hohen Wachstums in den ersten fünf Monaten dieses Jahres: Schweden mit +2,0 Prozent wächst dort noch am stärksten, gefolgt von den finnischen Flughäfen mit +1,7 Prozent. Dänemark mit -0,2 Prozent und Norwegen mit -1,8 Prozent haben sogar absolute Passagierverluste im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.

Nach Jahren unterdurchschnittlichen Wachstums gelingt es den deutschen Flughäfen in den ersten sechs Monaten also zumindest wieder Anschluss an wichtige Luftverkehrsmärkte in Europa zu finden. Dennoch ist auffällig, dass Deutschland als wirtschaftliche Wachstumslokomotive in Europa im Luftverkehr lediglich Mittelmaß bleibt.

II. Frachtverkehr

1. Frachtentwicklung bei den Airlines

Die Frachtverkehre – gemessen in Frachttonnenkilometern – wuchsen nach IATA-Angaben weltweit um +3,5 Prozent. Erneut sind es Airlines aus dem Nahen Osten und aus Asien, die mit +14,0 Prozent bzw. +5,4 Prozent das größte Wachstum aufwiesen.

Europäische Frachtcarrier mit -0,6 Prozent folgen erst mit großem Abstand nach afrikanischen und nordamerikanischen Anbietern auf dem vorletzten Platz. Schlusslichter sind weit abgeschlagen die lateinamerikanischen Wettbewerber mit -6,9 Prozent.

2. Frachtentwicklung bei den deutschen Flughäfen

Der Frachtverkehr auf den deutschen Flughäfen stagniert beinahe: Laut ADV-Statistik wurden 2.174.104 Mio t (an+ab) Luftfracht abgefertigt. Das entspricht einem Wachstum von nur +0,4 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Vor allem wächst hier das Segment der Expressfracht deutlich.

Das sehr geringe Frachtwachstum auf deutschen Flughäfen kommt allein von den Einladungen, d.h. den Exportwaren, die im Jahresvergleich um +1,3 Prozent wuchsen. Die Ausladungen, also Importwaren, waren hingegen um- 0,5 Prozent rückläufig.

Auch absolut betrachtet überwogen die Einladungen mit 1,15 Millionen Tonnen die Ausladungen mit 1,02 Millionen Tonnen. Dies spiegelt die Struktur des deutschen Außenhandels wider, bei dem die Exporte absolut betrachtet leicht über den Importen liegen.

Im europäischen Vergleich ging neben Paris-Charles de Gaulle mit -5,4 Prozent (bis einschließlich Mai) auch die in Amsterdam umgeschlagene Tonnage um -2,1 Prozent zurück. Von weiteren wichtigen Wettbewerbsflughäfen haben allen voran Brüssel mit +9,7 Prozent, London-Heathrow mit +2,1 Prozent und Luxemburg mit +1,7 Prozent zulegen können (jeweils bis einschließlich Juni).

III. Flugbewegungen

1. Entwicklung an den deutschen Flughäfen

An den 22 ADV-Flughäfen war die Zahl der Flugbewegungen in den Vorjahren rückläufig, weil die Airlines neue größere Flugzeuge einsetzen konnten. Die Zahl der Passagiere wuchs dabei mit weniger Flügen.

Bereits im Jahr 2014 wurde dieser Rückgang der Flugbewegungen gestoppt. Das Sitzangebot auch der größeren Flugzeuge reichte nicht mehr aus. Es mussten zusätzliche Flugzeuge eingesetzt werden.

In den ersten Monaten des Jahres 2015 ist nach ADV-Angaben wieder ein leichtes Bewegungsplus von +0,8 Prozent zu beobachten, auf nunmehr knapp 980.000 Starts und Landungen.

IV. Wettbewerb und wettbewerbliche Rahmenbedingungen

1. Situation der deutschen Airlines

Luftverkehr ist ein internationaler Wettbewerbsmarkt: 2014 steuerten rund 80 Prozent aller Einsteiger auf deutschen Flughäfen ein internationales Ziel an. Drei Viertel davon ein Ziel in Europa, ein Viertel ein Ziel in Übersee. Luftfracht ist praktisch ausschließlich ein internationales Geschäft. Insgesamt bieten über 100 Airlines in Deutschland Passagieren und Versendern ihre Dienste an.

In diesem harten internationalen Wettbewerb wird es immer schwerer wirtschaftlich zu bleiben. Dazu ein Blick auf die Zahlen des internationalen Fluggesellschaftsverbands IATA.

Weltweit erzielten Airlines im Durchschnitt eine operative Marge – das ist der operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz – in Höhe von +4,6 Prozent.

Am profitabelsten waren 2014 die Fluggesellschaften in Nordamerika mit einer operativen Marge in Höhe von +9,7 Prozent. Danach folgen die europäischen Airlines mit einer Marge von +3,0 Prozent, noch vor Asien-Pazifik mit +2,6 Prozent, Lateinamerika mit +1,8 Prozent und den Airlines aus dem Nahen Osten mit +1,5 Prozent.

Die deutschen Airlines – das sind die beiden berichtspflichtigen Fluggesellschaften airberlin und Lufthansa – konnten auch 2014 mit diesen Werten nicht mithalten: Erneut erwirtschafteten sie nur unterdurchschnittliche + 0,9 Prozent vom Umsatz.

Dafür sind auch die spezifischen deutschen Alleingänge wie kürzeste Betriebszeiten, die Flugsicherungskosten (die Pensionslasten der Deutschen Flugsicherung werden anders als in anderen EU-Mitgliedstaaten auf die Nutzerentgelte aufgeschlagen) und vor allem die Luftverkehrsteuer mit verantwortlich.

Die Kostenbelastung allein durch diese Steuer betrug im Jahr 2014 im Durchschnitt 1,7 Prozent vom Umsatz – und war somit fast doppelt so hoch wie die operative Marge!

Zum Vergleich: Vor Einführung der Steuer lag die operative Umsatzmarge deutscher Airlines zwischen den Jahren 2006 – 2010 im Durchschnitt bei +2,2 Prozent.

In den ersten sechs Monaten entrichteten die deutschen Unternehmen erneut insgesamt 259,1 Millionen Euro der 416 Millionen Euro Luftverkehrsteuer, die der Finanzminister in diesem Zeitraum einnahm. Sie trugen damit wieder mehr als die Hälfte der Gesamtlast der deutschen Luftverkehrssteuer.

Seit Einführung dieser Steuer sind es nunmehr 2.395 Millionen Euro, die die deutschen Airlines an den Fiskus zahlen mussten.

Hierdurch wurden ihnen Finanzmittel entzogen, die z.B. für den Kauf von 34 besonders energiesparsamen und leisen Airbus A320 neo gereicht hätten.

2. Situation der deutschen Flughäfen

Auch die Flughäfen stehen in hartem Wettbewerb zu ausländischen Wettbewerbern: Die Hubflughäfen in Deutschland konkurrieren insbesondere bei den Umsteigern mit Hubflughäfen im europäischen und außereuropäischen Ausland. Auch die übrigen Flughäfen in Deutschland liefern sich insbesondere im grenznahen Bereich mit ausländischen Flughäfen an der Grenze zu Deutschland einen starken Wettbewerb. Seit Einführung der Luftverkehrsteuer haben deutsche Flughäfen bis Ende 2014 nahe der Grenze ein Passagierminus von 0,5 Prozent zu beklagen, während Flughäfen im grenznahen Ausland Passagierzuwächse von 46,3 Prozent verzeichnen können (Quelle: BDL).

Trotz dieser intensiven Wettbewerbslage weisen nunmehr 8 von 22 Flughäfen in Deutschland einen Gewinn nach Steuern auf. Das heißt: Sie erwirtschaften nicht nur ihre laufenden Betriebskosten, sondern zusätzlich auch die Kosten für die Infrastruktur.

V. Ausblick

Die Planungen der deutschen und ausländischen Fluggesellschaften für die nächsten Monate sowie für den nächsten Winterflugplan stehen bzw. sind so gut wie abgeschlossen. Es zeichnet sich dabei ab, dass der Aufbau neuer Strecken sowie die Erhöhung von Frequenzen vor allem von Seiten ausländischer Fluggesellschaften erfolgen. Einige andere Fluggesellschaften werden vereinzelt ihr Flugangebot kürzen müssen, nach jetzigem Stand jedoch in geringerem Umfang. Somit dürften die Passagierzahlen wie auch die Flugbewegungen insgesamt an den deutschen Flughäfen in den verbleibenden Monaten zunehmen.

Die Entwicklung des Frachtverkehrs ist weiterhin schwer prognostizierbar: Im Teilmarkt der Expressfracht dürfte das Wachstum aufgrund des weiterhin zunehmenden Onlinehandels zwar anhalten; doch in der allgemeinen Luftfracht überwiegen die Unsicherheiten hinsichtlich der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen in wichtigen Luftfrachtmärkten wie z.B. in China. Der weiterhin schwache Euro spricht für eine bessere Entwicklung der Exporte, d.h. der Einladungen, in den Nicht-Euroraum.

DFS verbessert Pünktlichkeit – Sichere Routenführung

0

Knapp drei Millionen Flüge im Jahr, nahezu 10.000 Flüge täglich und an die 500 Flugzeuge gleichzeitig leiten die Fluglotsen der DFS durch den deutschen Luftraum. Insbesondere zur Ferienzeit nutzen viele Menschen das Flugzeug. Dabei hat die Sicherheit selbstverständlich höchste Priorität. Aber die Reisenden möchten natürlich nicht nur sicher, sondern auch pünktlich und so umweltfreundlich wie möglich an ihren Urlaubsort gelangen. Genau dafür sorgt die DFS mit ihren Mitarbeitern, nämlich die Flugzeuge sicher, pünktlich und ohne Umwege zum Ziel zu bringen. Ein Gradmesser für die Sicherheit sind die sogenannten Luftfahrzeugannäherungen.

Im vergangenen Jahr registrierte die unabhängige Expertenkommission APEG (Aircraft Proximity Evaluation Group) keinen Fall, bei dem eine unmittelbare Kollisionsgefahr bestand. Die Sicherheit im deutschen Luftraum befindet sich bereits seit vielen Jahren auf äußerst hohem Niveau.

Auch die Pünktlichkeitswerte der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH verbesserten sich. Im vergangenen Jahr hatte die DFS eine durchschnittliche Verspätung von nur 7,8 Sekunden pro Flug zu verantworten. Im europäischen Vergleich belegt die DFS damit eine Spitzenposition, die im ersten Halbjahr 2015 mit einem Wert von 5,4 Sekunden nochmals reduziert werden konnte.

Nicht nur moderne Triebwerke tragen durch einen geringeren Treibstoffverbrauch und niedrigeren Schadstoffausstoß zum Schutz der Umwelt bei, auch die Flugsicherung leistet durch eine direkte Streckenführung für die Flugzeuge einen entscheidenden Beitrag dazu. Im deutschen Luftraum muss ein Flugzeug einen Umweg von durchschnittlich nur 3,8 Kilometer fliegen. Das sind noch nicht einmal 1,2 Prozent der Strecke. Umwege im Nahbereich der Flughäfen sind in erster Linie dem Lärmschutz geschuldet. Für jeden Flughafen werden An- und Abflugrouten definiert, die ein Überfliegen dichtbesiedelter Gebiete so weit wie möglich vermeiden sollen. Dabei sind Umwege zum Schutze der Bevölkerung vor Fluglärm in Kauf zu nehmen.

Aber auch andere Möglichkeiten, die dem Lärmschutz dienen, werden immer, wenn machbar, genutzt, so die DFS. Insbesondere am größten deutschen Flughafen in Frankfurt wurden mehrere Verfahren eingeführt oder verändert, um einen maximalen Schutz der Menschen im Rhein-Main-Gebiet zu erreichen. So wurden beispielsweise An- und Abflugrouten angehoben und im Hinblick auf Lärmschutz optimiert. Sogenannte Lärmpausen sollen den Bürgerinnen und Bürgern, die unter den An- und Abflugschneisen leben, eine Stunde mehr Nachtruhe ermöglichen.

Saarland macht Reisende zu Botschaftern

Weltweit Botschafter für das Saarland: ab sofort können am Flughafen Saarbrücken kostenlos individuelle Urlaubsgrüße an einem speziellen Automaten im Terminal ausgedruckt werden. Dort können Reisende auf einem Bildschirm ihren Ferienort eingeben, Sekunden später druckt der Automat ein DIN-A-4-Blatt mit 13 Aufklebern aus.

Darauf sind verschiedene Saar-Motive zu finden, zum Beispiel die Saarschleife. Jetzt muss der Urlauber nur noch sein Reiseziel eingeben und schon wird der individuelle Aufkleber erstellt. Nur noch soundsoviel Kilometer bis zum wunderschönen Saarland ist auf dem Urlaubsgruß, der am Reiseziel als persönliches Bekenntnis zum Saarland überall aufgeklebt werden kann, zu lesen.

Die Aufkleber kosten nichts, die Aktion wird von der IHK finanziert. „Natürlich wollen wir mit der Guerilla-Aktion unser Bundesland bekannt machen“, so IHK-Geschäftsführer Dr. Mathias Hafner. Der Automat ist in Deutschland einmalig. Gespeichert sind weltweit alle Orte mit mehr als 10.000 Einwohnern.

Der Automat ist der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Maßnahmen mit der sich die Saarland-Kampagne am Flughafen Saarbrücken präsentiert. SCN-Pressesprecher Ludwin Vogel: „Wir präsentieren die Saarland-Kampagne gerne, weil der Flughafen eine Visitenkarte für unser Land ist, sowohl für ankommende Gäste, wie für Saarländer, die von hier aus in die Welt starten.“

Wifi am Flughafen Nürnberg für alle 24 Stunden gratis

0

Das kostenfreie Internet-Angebot am Flughafen wird ausgeweitet: Passagiere und Besucher können am Albrecht Dürer Airport ab sofort 24 Stunden gratis im World Wide Web surfen. Pünktlich zum Start der Ferienzeit beginnt eine dreiwöchige Testphase, ab 01. September wird der Regelbetrieb aufgenommen.

Im gesamten Terminal können Fluggäste und Besucher am Airport Nürnberg ab sofort kostenlos und ohne Zeitbeschränkung das kabellose Internet nutzen und mit Laptop, Tablet oder Smartphone online gehen. Vor dem Abflug zum Businesstermin E-Mails oder das Wetter am Zielort checken, Wartezeit überbrücken oder virtuelle Feriengrüße verschicken bevor der Urlaubsflieger gestartet ist – dank einer Kooperation mit der Telekom Deutschland GmbH ist das am Flughafen mit allen mobilen Geräten nun möglich.

Aufladen und Surfen am Airport gratis

Das Angebot spricht nicht nur Fluggäste an, auch Abholer und andere Besucher am Flughafen können am Flughafen 24 Stunden gratis surfen. Dabei ist die Eingabe persönlicher Daten nicht erforderlich. Der Nutzer wählt das WLAN Netz der Telekom aus und klickt dann auf „Online gehen“. Das Angebot kann beliebig oft genutzt werden und ist kostenfrei. In Kombination mit den Steckdosen für Handy, Laptop und Tablet, die der Airport Nürnberg zusammen mit der N-ERGIE gratis zum Laden der mobilen Geräte anbietet, wird der Flughafen den Bedürfnissen einer zunehmend mobilen und kommunikativ vernetzten Gesellschaft gerecht.

2,7 Mio. Passagiere an Berliner Flughäfen im Juli

0

Im Juli starteten und landeten 2.701.412 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im Juli 728.066 Passagiere registriert (+10,8 Prozent), in Tegel waren es 1.973.346 Fluggäste (+1,5 Prozent). Die Zahl der Flugbewegungen lag im Juli bei insgesamt 22.770 Starts und Landungen, eine Zunahme von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld betrug die Zahl der Flugbewegungen 6.208. Das entspricht einem Plus von 3,0 Prozent im Vorjahresvergleich.

In Tegel stieg die Zahl der Flugbewegungen (+0,7 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr leicht an. Insgesamt wurden in Tegel im Juli 16.562 Flugbewegungen registriert.

Karsten Mühlenfeld, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir haben das erhöhte Verkehrsaufkommen zum Ferienbeginn Mitte Juli gut bewältigt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an beiden Standorten haben das hervorragend hinbekommen. Die nächsten operativen Herausforderungen stehen schon in wenigen Tagen an, wenn die Rückreisewelle einsetzt. Den verkehrsreichsten Tag des Jahres erwarten wir aber wie jedes Jahr erst Ende September.“

Von Januar bis Juli nutzten insgesamt 16.433.675 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Tegel wurden von Januar bis Juli 11.916.598 Fluggäste gezählt, das sind 1,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden am Flughafen Schönefeld 4.517.077 Passagiere abgefertigt, das sind 11,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2014.

Mehr Flugbewegungen, Luftfracht fällt

Die Zahl der Flugbewegungen stieg von Januar bis Juli auf insgesamt 147.846 Starts und Landungen, eine Zunahme um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 41.960. Das entspricht einem Anstieg von 3,3 Prozent im Vorjahresvergleich. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 0,9 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel von Januar bis Juli 105.886 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten im Juli an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.357 Tonnen registriert werden, das sind 14,4 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

EL AL will 787 Dreamliner anschaffen

0

Die israelische Fluglinie EL AL Israel Airlines hat angekündigt, über Leasing und Kauf bis zu 15 Boeing 787 Dreamliner anschaffen zu wollen. Dazu kommt das Kaufrecht für weitere 13 Flugzeuge, wie der amerikanische Hersteller bekannt gab.

Die 787 Dreamliner sind für die Erneuerung der Flotte von EL AL vorgesehen, wie Boeing Commercial Airplanes President und CEO Ray Conner mitteilte. EL AL betreibt eine reine Boeing-Flotte und setzt schon seit über 50 Jahren Maschinen Flugzeuge vom Hersteller aus Seattle ein. Das Foto zeigt den ersten B787-9 Dreamliner in den Hallen von Boeing.