Start Blog Seite 342

DekaBank finanziert ATR 72-600 Regionalflugzeuge

0

Die DekaBank hat den Kauf von sechs Regionalflugzeugen vom Typ ATR 72-600 finanziert. Leasinggeber und Käufer der Flugzeuge ist das global agierende Leasingunternehmen Dubai Aerospace Enterprise (DAE) Ltd. Die DekaBank ist alleiniger Arrangeur und initialer Kreditgeber. Leasingnehmer der sechs Maschinen ist die brasilianische Fluggesellschaft Azul Linhas Aereas Brasileiras S.A., welche die neu gebauten Turboprop Regionalflugzeuge auf stark frequentierten Kurzstrecken in Brasilien nutzen will. Die Flugzeuge sind auf diesen Strecken wirt­schaftlicher einsetzbar als größere turbinen­getriebene Maschinen.

Rund 31 Mio. US-Dollar der Kreditsumme hat die DekaBank an den hauseigenen Kreditfonds „Deka Münster Transportmittelkredit“ ausplatziert. Alleiniger Investor im Fonds ist eine Investment­gesell­schaft der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe.

Die Deka Investors Spezialinvestment AG, fremdverwaltet durch die Deka Immobilien Investment GmbH, legte im Jahr 2009 die ersten von heute fünf Kreditfonds nach deutschem Investmentrecht auf.

B747-400F für Sonderflüge von Pharmaka in die USA

0

Zwei zeitkritische Charterflüge zum Transport von pharmazeutischen Erzeugnissen von Indien in die USA koordinieren – so hieß die Aufgabe für Chapman Freeborn, weltweit führender Anbieter für individuelle Fluglösungen. Bei der Fracht handelte es sich um eine neues Produkt zur Behandlung von Asthma, welches auf dem US-Markt eingeführt werden soll.

In enger Zusammenarbeit mit einem internationalen Spediteur hat das Cargo Team von Chapman Freeborn zwei B747-400F Frachtflugzeuge organisiert, um den Transport der medizinischen Produkte durchzuführen. 35 Tonnen der Medikamente wurden vom Chhatrapati Shivaji International Airport (ICAO: VABB, IATA: BOM) in Mumbai zum Philadelphia International Airport (ICAO: KPHL, IATA: PHL) und 15 Tonnen zum Washington Dulles International Airport (IATA: IAD, ICAO: KIAD) geflogen.

Der sensible Transport musste unter Einhaltung einer konstanten Temperatur während der kompletten Lieferkette durchgeführt werden, um die Wirksamkeit der Medikamente nicht zu beinträchtigen.

Die Spezialistenteams von Chapman Freeborn aus Indien, Dubai und den USA haben das Projekt koordiniert und die ordnungsmäßige Verladung der Fracht in Mumbai sichergestellt. Neben der Koordination mit den Flughäfen, Handling Agenten und den Loadmastern der Fluggesellschaft haben die Chapman Freeborn Mitarbeiter die notwendigen Zollgenehmigungen für die Lieferung eingeholt.

Vikas Chaturvedi, Projektmanager bei Chapman Freeborn, sagte: „Wir freuen uns, dieses Transportprojekt erfolgreich im Auftrag unseres Kunden durchgeführt zu haben. Beim Transport von pharmazeutischer Fracht ist eine sorgfältige und systematische Vorgehensweise von hoher Bedeutung. Es muss sichergestellt werden, dass die Anforderungen an die benötigten Temperaturgegebenheiten erfüllt werden. Bei jedem Transportprojekt sind die weltweiten Chapman Freeborn Teams bestrebt die höchste Qualität bei den Transportlösungen sicherzustellen.“

Christian Hegner: Direktor des BAZL mit Lizenz als Fluglehrer

0

Der Schweizer Bundesrat hat heute Christian Hegner zum neuen Direktor des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL) ernannt. Der 54-jährige Maschineningenieur ist seit 2005 Vizedirektor des Amts und Leiter der Abteilung Sicherheit Flugtechnik. Er übernimmt die Nachfolge von Peter Müller, der Ende Dezember 2015 in den Ruhestand treten wird. Zu den wichtigsten Aufgaben des neuen Direktors gehört die Weiterentwicklung der Luftfahrtpolitik und der Sicherheitsaufsicht. Hegner wird seine neue Funktion am 01. Januar 2016 antreten.

Christian Hegner ist diplomierter Maschineningenieur der ETH Zürich. Er absolvierte an der ETH zudem ein Nachdiplom-Studium in Betriebswissenschaften und hat ein Executive MBA der Universität Zürich. Vor seinem Eintritt in den Bundesdienst arbeitete er für verschiedene Industrie-Unternehmen: Von 1991 bis 1993 leitete er die Abteilung Kunststofftechnologie der Oerlikon-Bührle. Danach war er für die Swissair Technik und anschließend für die Girsberger AG tätig. Von 1997 bis 2004 arbeitete er in verschiedenen technischen Leitungsfunktionen für die SR Technics. Seit 2005 ist er Vizedirektor des BAZL und Leiter der Abteilung Sicherheit Flugtechnik. Diese Abteilung ist u.a. für die Zulassung und Aufsicht über die flugtechnischen Betriebe verantwortlich und überwacht Entwicklung, Herstellung und Instandhaltung von Flugzeugen und anderen Luftfahrzeugen.

Christian Hegner hat als Vizedirektor und Leiter der Abteilung Sicherheit Flugtechnik des BAZL hat er im Amt, in der Branche und in der Verwaltung hohe Anerkennung erlangt und seine Führungsfähigkeiten erfolgreich unter Beweis gestellt. Der gebürtige Zürcher kennt die Zivilluftfahrt, die politischen Abläufe, die Bundesverwaltung und die wirtschaftlichen Gegebenheiten in der Schweiz sehr gut und hat das Amt bereits mehrfach im Ausland vertreten. Dabei konnte er auch seine internationalen Erfahrungen einbringen. Er besitzt das Berufspilotenbrevet und hat auch eine Ausbildung als Fluglehrer absolviert.

Zu den wichtigsten Aufgaben des neuen Direktors gehört die Weiterentwicklung der Luftfahrtpolitik und der Sicherheitsaufsicht. Zur Luftfahrtpolitik ist eine Aktualisierung des Luftfahrtpolitischen Berichts von 2004 in Arbeit. Nach Verabschiedung durch den Bundesrat wird der Bericht dem Parlament unterbreitet. Christian Hegner ist verheiratet und Vater dreier Kinder.

Hegner wird seine neue Funktion am 01. Januar 2016 antreten. Er übernimmt die Nachfolge von Peter Müller, der Ende 2015 in den Ruhestand tritt. Der Bundesrat dankte dem abtretenden Direktor bereits jetzt für seine langjährige Arbeit im Bundesdienst und seine engagierte, erfolgreiche Leitung des BAZL.

A350-1000: Airbus baut erste Flügel

0

Im Airbus-Werk in Broughton, North Wales, Großbrittanien, wurde mit dem Bau der ersten Flügel für den neuen A350-1000 XWB begonnen.

A350-1000 XWB-Flügel hat die selbe Spannweite wie der für die A350-900, die bereits im Liniendienst ist, jedoch haben zu diesem 90 Prozent der Teile eine Modifikation erfahren. So wurde etwa die Flügelhinterkante erweitert um den Flügel für die größere Nutzlast und Reichweite anzupassen.

Mit 32 Länge und sechs Metern Breite ist der Flügel der A350 XWB das größte Einzelteil aus Karbonfaser-Verbundmaterial, das heute in der zivilen Luftfahrt hergestellt wird. Entwickelt wurden sie im Werk in Filton bei Bristol, England. Dort wurden u. A. auch die Kraftstoffsysteme und das Fahrwerk entwickelt.

Die Flügel spielen bei der Effizienz des neuen Langstreckenjets eine wichtige Rolle. Sie machen das Flugzeug schneller und leiser. Das geschieht durch abgesenkte Flügelvorderkantenteile und neue adaptive Landeklappen, die über Gelenke eingestellt werden können. Diese eröhen die Effizienz bei niedrigen Geschwindigkeiten. Für die Leistungsteigerung bei höheren Geschwindigkeiten kann die A350 die Landeklappen differenziert ausschwenken, wodurch das Flügelprofil verbessert wird.

Foto (c): Airbus

Flugabwehr Übung: Vogelschlag lässt Pilatus Piloten abstürzen

Im Rahmen einer militärischen Übung sollte eine aus zwei zivilen Pilatus-PC-9/B- Flugzeugen bestehende Formation simulierte Angriffe auf bodengebundene Kräfte der Flugabwehr der Bundeswehr fliegen. Bei der an zweiter Position fliegenden PC- 9/B kam es zu einem Vogelschlag. Bei dem anschließenden Aufprall auf den Boden wurden die beiden Insassen des Flugzeuges tödlich verletzt.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 27. September 2012
  • Ort: Warbelow bei Gnoien
  • Luftfahrzeug: Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Pilatus / PC-9/B
  • Personenschaden: beide Piloten tödlich verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: keiner

Ereignisse und Flugverlauf

Die beiden Pilatus-PC-9-Flugzeuge starteten um 12:25 Uhr am Flughafen Neubrandenburg. Der Flug führte zu einem Übungsgelände für Flugabwehrkräfte der Bundeswehr ca. 30 km nordöstlich des Flughafens Rostock-Laage.

Um 12:29:23 Uhr meldete sich der verantwortliche Pilot (PIC) der an erster Stelle fliegenden PC-9/B (Formationsführer) auf der Frequenz der militärischen Radarflugmelde- und Leitzentrale (Control and Reporting Centre (CRC)). Er teilte dem Jägerleitoffizier mit: „[…] coming in as flight for stinger operation.“ Der Jägerleitoffizier fragte: „Okay […] copied, confirm you will stay in close formation all the time?“ Daraufhin erhielt er die Antwort: „That is affirmative, trailing formation by half a mile most of the time.“

Aus den aufgezeichneten Radardaten des CRC ging der Flugweg des ersten der beiden PC-9/B hervor. Zwischen 12:30 und 13:06 Uhr wurden sechs Anflüge auf die Stellung der Flugabwehrkräfte aus verschiedenen Richtungen aufgezeichnet. Um 13:06:45 Uhr befand sich das führende Flugzeug beim siebten Anflug drei Kilometer südlich der Ortschaft Gnoien in einer Höhe von 1.450 ft AMSL (ca. 1.300 ft GND). Die Geschwindigkeit über Grund betrug laut Radardaten etwa 215 kt. Der weitere Flugweg führte zunächst in südöstliche Richtung.

Um 13:08:36 Uhr begann das Flugzeug nach links in nordnordwestliche Richtung zu kurven. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Flughöhe etwa 1.550 ft AMSL (1.500 ft GND) und die Geschwindigkeit lag bei ca. 208 kt. Zehn Sekunden später begann das Luftfahrzeug zu sinken, flog im Bereich südlich der Ortschaft Dargun ab 13:09:06 Uhr für etwa zwanzig Sekunden in ca. 1.050 ft AMSL (1.000 ft GND) und ging dann wieder in den Sinkflug über. Innerhalb von 55 Sekunden, um 13:10:21 Uhr hatte das Flugzeug etwa einen Kilometer nördlich der Ortschaft Finkenthal eine Flughöhe von etwa 250 ft AMSL (200 ft GND) erreicht. In der Phase des Sinkfluges betrug die Geschwindigkeit etwa 245 kt über Grund.

Laut Radardaten flog die erste PC-9/B dann für etwa 15 Sekunden in der Höhe von 250 ft AMSL mit ca. 270 kt über Grund. Zwischen 13:10:36 Uhr und 13:11:12 Uhr stieg das Flugzeug östlich der Stellung der Flugabwehrkräfte auf ca. 1.850 ft AMSL mit anschließendem 15-sekündigem Sinkflug auf etwa 350 ft AMSL. Um 13:11:30 Uhr war der Angriff der ersten PC-9/B beendet und das Flugzeug stieg auf zunächst 1.000 ft und dann auf etwa 1.500 ft AMSL.

Um 13:11:34 Uhr begannen Funkgespräche zwischen Bodenstellen darüber, dass eine der PC-9 abgestürzt sei. Um 13:13:05 Uhr informierte der Jägerleitoffizier den Formationsführer über die Absturzmeldung und fragte: “ … confirm that ́s a fake?“ Daraufhin begann der Formationsführer nach dem zweiten Flugzeug zu suchen und versuchte Funkverbindung herzustellen. Um 13:20:41 Uhr informierte der Formationsführer den Jägerleitoffizier, dass er die Absturzstelle entdeckt habe und gab die Koordinaten weiter.

Der BFU liegen die Aussagen dreier Soldaten vor, die jeweils als Truppführer der Flugabwehrkräfte tätig waren. Einer der drei Soldaten hatte die anfliegenden Luftfahrzeuge durch sein Doppelfernglas beobachtet, die beiden anderen mit bloßen Augen. Sie hatten die aus südlicher Richtung seitlich versetzt anfliegenden Flugzeuge oberhalb eines Waldgebietes wahrgenommen. Das aus Sicht der Zeugen linke Flugzeug sei dann in östliche Richtung abgedreht. Das rechte Flugzeug sei zur gleichen Zeit in westliche Richtung gekurvt, habe dann kurz hochgezogen, sich um die Längsachse gedreht und sei aufgeprallt.

Nach den Aussagen der beiden Piloten, die die PC-9-Formation anführten, war geplant gewesen, dass das zweite Flugzeug in einem Abstand von ca. 0,5 bis einer nautischen Meile (NM) hinter dem Ersten fliegen sollte, um unabhängig Angriffe fliegen und den am Boden befindlichen Flugabwehrkräften einen Zielwechsel ermöglichen zu können. Die Besatzung gab an, dass sie, nachdem der Jägerleitoffizier sie über den beobachteten Absturz informiert hatte, begann, nach dem zweiten Flugzeug zu suchen. Nachdem die Unfallstelle ausgemacht war, gab sie deren Koordinaten an die Flugsicherung weiter und kreiste bis zum Eintreffen eines Rettungs- und eines Polizeihubschraubers über der Unfallstelle. Anschließend flog das Luftfahrzeug zum Heimatflugplatz und landete dort um 14:08 Uhr.

Ein Zeuge befand sich im Bereich eines Waldstücks. Er beobachtete, dass das Flugzeug aus südöstlicher Richtung kommend in geringer Höhe flog. Der Zeuge gab an, dass in dem Waldgebiet, unweit einer Hühnerfarm, zwei oder drei Greifvogelpaare (Seeadler), nisteten. Nach seinen Angaben flogen fünf oder sechs dieser Tiere auf dem Flugweg des Luftfahrzeuges. Er habe dann gesehen, dass das Flugzeug mit einem Vogel kollidierte und in Richtung Boden stürzte, bis es hinter dem Wald verschwand. Das Luftfahrzeug prallte auf einen Acker. Die beiden Insassen wurden tödlich verletzt, das Flugzeug zerstört.

Angaben zu Personen

Verantwortlicher Luftfahrzeugführer

Der 57-jährige Pilot war im Besitz einer Lizenz für Berufspiloten (CPL(A)) nach JAR-FCL deutsch, erstmalig ausgestellt am 11.02.1997, gültig bis 22.11.2015. In seiner Lizenz war die Berechtigung für das Muster PC9/PC7MKII, gültig bis 16.04.2013, und die Instrumentenflugberechtigung eingetragen. Sein medizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 1 wurde am 06.10.2011 ausgestellt und war bis 10.10.2012 gültig.

Der Pilot hatte eine Gesamtflugerfahrung von ca. 7.893 Stunden, davon etwa 1.393 Stunden auf dem Muster. Im Jahr 2012 hatte er auf dem Muster 251 Stunden absolviert.

Zweiter Flugzeugführer

Der 59-jährige Pilot besaß einen Luftfahrerschein für Verkehrspiloten (ATPL(A)) nach den Richtlinien der ICAO, erstmalig ausgestellt am 07.09.1994, gültig bis 28.12.2014. In seiner Lizenz war die Berechtigung für das Muster PC9/PC7MKII, gültig bis 28.12.2012, die Instrumentenflugberechtigung und außerdem die Kunstflugberechtigung und die Schleppberechtigung ohne Fangschlepp eingetragen. Sein medizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 1 wurde am 19.12.2011 ausgestellt und war bis 28.01.2013 gültig.

Der Pilot hatte eine Gesamtflugerfahrung von ca. 8.996 Stunden, davon etwa 2.052 Stunden auf dem Muster. Im Jahr 2012 hatte er auf dem Muster ca. 270 Stunden absolviert. Neben seinen fliegerischen Aufgaben war der Pilot im Unternehmen des Luftfahrzeughalters für den Bereich Qualitätsmanagement Flugbetrieb zuständig.

Angaben zum Luftfahrzeug

Bei dem Flugzeug Pilatus PC-9/B handelte es sich laut Gerätekennblatt um einen einmotorigen Tiefdecker in Ganzmetallbauweise mit einem gestuften, zweisitzigen Cockpit in Tandemanordnung sowie einziehbarem Fahrwerk. Das Luftfahrzeug wurde von einem Propellerturbinentriebwerk angetrieben. Das Muster war nach FAR 23 in der Kategorie Acrobatic zugelassen. Als Mindestbesatzung war ein Pilot festgelegt.

Das Flugzeug war in Deutschland als ziviles Luftfahrzeug zum Verkehr zugelassen.

  • Hersteller: Pilatus
  • Muster: PC-9/B
  • Werknummer: 167 Baujahr:
  • 1990 MTOM: 2.500 kg
  • Triebwerk: Pratt & Whitney Canada PT6A-62
  • Propeller: HC-D4N-2A/D9512

Die Gesamtbetriebszeit des Luftfahrzeuges betrug 6.159 Stunden bei 3.544 Zyklen. Am 22.11.2011 wurde zuletzt eine Bescheinigung über die Prüfung der Lufttüchtigkeit ausgestellt. Am 20.09.2012 wurde bei einer Betriebszeit des Luftfahrzeuges von 6.142 Stunden eine 150-Stunden-Kontrolle durchgeführt.

Das Flugzeug verfügte über zwei Satellitennavigationsgeräte Bendix/King KLN-900. Das Luftfahrzeug war zur Verhütung von Kollisionen mit einem Traffic and Collision Alert Device (TCAD) ausgerüstet. Nach Angaben des Halters wurde bei Formationsflügen der Transponder des nachfolgenden Flugzeuges auf STANDBY geschaltet, um Fehlwarnungen des TCAD zu vermeiden. Als Notsender (Emergency Locator Transmitter, ELT) war ein Kannad 406 AF eingebaut. Das Gerät war fest im hinteren Rumpf installiert und mit einer im Seitenleitwerk des Flugzeuges angebrachten Antenne verbunden.

Schleudersitze

Das Luftfahrzeug war mit zwei Schleudersitzen Martin Baker Mk11 ausgerüstet. Laut dem Kennblatt (Type Certificate Data Sheet) für das Muster PC-9 des schweizerischen Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) konnten die Sitze in einem Geschwindigkeitsbereich von 60-400 KIAS und in einem Höhenbereich zwischen 0 und 40.000 ft betrieben werden.

Im hinteren Cockpit befand sich das Command Selector Valve. Das Ventil kann in die Stellung „ON“ geschaltet werden, um vom hinteren Pilotensitz aus die Sitze gemeinsam zu aktivieren. In der Ventilstellung „OFF“ konnten die Schleudersitze individuell aktiviert werden.

An der Vorderseite der Sitzpfanne befand sich mittig der Auslösegriff (Seat Firing Handle). Dieser konnte für den Bodenbetrieb mit einem Sicherungsstift gesichert werden. Für die Aktivierung und den Ausschuss waren in jedem der Sitze neun Kartuschen (Cartridges) verbaut.

Meteorologische Informationen

Zur Unfallzeit herrschten Tageslicht und Sichtwetterbedingungen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) waren am Flughafen Rostock-Laage um 13:00 Uhr folgende Wetterbedingungen:

  • Wind: 210°/ 9 kt
  • Sicht: 20 km
  • Bewölkung: 4 Achtel in 3 000 ft AGL
  • Temperatur: 15 °C
  • Luftdruck (QNH): 1.004 hPa

Am Flughafen Neubrandenburg herrschten um 13:00 Uhr folgende Wetterbedingungen:

  • Wind: 230°/ 13 kt
  • Sicht: 18 km
  • Bewölkung: 5 Achtel in 2.100 ft AGL und 6 Achtel in 2 600 ft AGL
  • Temperatur: 14 °C

Navigationshilfen

In der ICAO-Luftfahrtkarte 1:500.000 waren Gebiete mit hohen Vogelbeständen mit erheblicher Vogelschlag- und Störungsgefahr (Aircraft Relevant Bird Area (ARA)) verzeichnet. Unmittelbar nordöstlich der Unfallstelle befand sich die ARA Trebeltal (ID 92) (ganzjährig aktiv) und südöstlich der Unfallstelle die ARA Kumerower See (ID 91) (August bis April aktiv). Abb. 2 zeigt den Auszug einer ICAO-Karte mit den Aircraft Relevant Bird Areas 91 und 92 (Quelle: Flugsicherung).

Funkverkehr

Der Funkverkehr zwischen dem Formationsführer und dem Jägerleitoffizier und die Koordinationsgespräche zwischen dem CRC und der militärischen Übungsleitung wurden aufgezeichnet und standen der BFU für die Untersuchung zur Verfügung.

Flugdatenaufzeichnung

Der BFU standen von der Bundeswehr aufgezeichnete Radardaten zur Auswertung zur Verfügung. Dabei handelte es sich um Sekundärradarinformationen des die Formation anführenden Flugzeuges.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Das Flugzeug war mit einer Flugrichtung von ca. 290° auf einem bestellten Acker etwa 225 Meter nordwestlich eines Mischwaldes aufgeprallt. Die erste Bodenberührung erfolgte mit der linken Tragfläche. Das Titelbild zeigt die Unfallstelle mit Blick in südöstliche Richtung, den Vogelkadaver, das linke Querruder und ein Propellerblatt (Foto: Polizei).

In diesem Bereich lagen unter anderem das linke Querruder, Teile des linken Höhenleitwerks und ein Propellerblatt. Neben dem linken Querruder wurde ein 56 mal 20 mal 10 cm großes, 1,26 kg schweres Teil eines Greifvogelkadavers gefunden. Bei dem Greifvogel handelte es sich um einen Fischadler.

Etwa 50 Meter nach der ersten Bodenberührung wurden das rechte Querruder des Flugzeuges, Teile der Oberseite der linken Tragfläche und das linke Hauptfahrwerkbein gefunden. Ca. 60 Meter nordwestlich der ersten Bodenberührung lagen das Höhenleitwerk und Teile der rechten äußeren Tragfläche. In einer Entfernung von ca. 80 Meter von der ersten Berührung wurde das Instrumentenbrett des vorderen Cockpits gefunden. Die beiden Schleudersitze mit den Leichen der Piloten lagen etwa 125 Meter von der ersten Bodenberührung des Flugzeuges entfernt, ca. 5 bzw. 10 Meter südöstlich des Hauptwracks. Abb. 3 zeigt eine Übersicht der Unfallstelle entgegen der Anflugrichtung (Foto: Polizei/BFU).

Das Hauptwrack mit Triebwerk, Bugfahrwerk, Rumpf und Seitenleitwerk lag in einer Entfernung von ca. 130 Meter von der ersten Bodenberührung. Das Instrumentenbrett aus dem hinteren Cockpit lag ca. 5 Meter nördlich des Hauptwracks. Abb. 4 zeigt das Tragflächenteil mit Blutantragungen auf der Innenseite.

Etwa 500 Meter östlich der ersten Bodenberührung des Hauptwracks lag ein Teil der linken Tragfläche in einem Mischwald. Es handelte sich um die Tragflächenspitze, die ca. 0,70 Meter von der Spitze entfernt entlang einer Nietreihe abgerissen war. Im Bereich der Tragflächenvorderkante wies das Teil auf der Oberseite der Tragfläche eine etwa 15 mal 15 cm große, ca. 5 cm tiefe Delle auf. Die Beplankung der Tragfläche war entlang einer an der Rippe verlaufenden Nietreihe abgetrennt. Der Hauptholm war gebrochen. Auf der Innenseite der Tragflächenoberseite befanden sich Blutantragungen. Das am hinteren Holm montierte Lager des Querruders war abgetrennt.

Bei beiden Schleudersitzen war der Sicherungsstift an dem Auslösegriff entfernt. Einer der Sicherungsstifte befand sich in der dafür vorgesehenen Halterung am Rahmen der Kabinenhaube. Das Command Selector Valve im hinteren Cockpit für die gemeinsame Aktivierung der Schleudersitz-Sequenz stand in Stellung „OFF“. Sämtliche im Flugzeug und in den beiden Schleudersitzen eingebauten Kartuschen waren mit der handschriftlichen Aufschrift 06/14 versehen.

Der Auslösegriff des vorderen Schleudersitzes war abgerissen. Keine der neun Kartuschen war gezündet. Der Schalter für das ELT im Cockpit befand sich in der Stellung „ARMED“. Das ELT lag ca. acht Meter südöstlich des Hauptwracks und war aktiviert. Das Antennenkabel war abgerissen.

Brand

Es gab keinen Hinweis auf ein Feuer im Flug oder nach dem Unfall.

Überlebensaspekte

Die Leichen der beiden Piloten wiesen schwerste mechanische Verletzungen auf.

Organisationen und deren Verfahren

Durchführung von Flugzieldarstellungsflügen

Seit Jahren beauftragte die Bundeswehr zivile Unternehmen mit der Durchführung von Flugzieldarstellungsflügen. Im Bereich der Flugzieldarstellung mit bemannten Luftfahrzeugen waren dies Unternehmen, die Flugzeuge der Muster Pilatus PC-9, Learjet oder Douglas A-4 betrieben. Die Auswahl des jeweiligen Unternehmens richtete sich nach dem für die Ausbildungsaufgabe erforderlichen Geschwindigkeitsbereich des Flugziels.

Zur Zeit des Flugunfalls oblag laut „Grundsätzliche Weisung Flugzieldarstellung Bundeswehr“ vom 20.02.2007 die Gesamtplanung des Einsatzes der Flugzieldarstellung dem Streitkräfteunterstützungskommando (SKUKdo) der Bundswehr als Fachkommando für streitkräfte- und bundeswehrweite Fachaufgaben. Das SKUKdo war federführend zuständig für das Prozessmanagement der bemannten und unbemannten Flugzieldarstellung in der Bundeswehr bei der Planung, Befehlsgebung, Durchführung und Kontrolle. Nach Auskunft der Bundeswehr wurde bei dem zivilen Unternehmen von der Bundeswehr keine gesonderte Zulassung, Überwachung oder Analyse von Flugsicherheitsrisiken durchgeführt.

Halter des Flugzeuges

Halter des Flugzeuges war eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Zweck des Unternehmens war laut Betriebshandbuch die Durchführung von Flugzieldarstellung und Erprobungsflügen im Auftrag des Bundesministers der Verteidigung für die Teilstreitkräfte Heer, Marine, Luftwaffe und angegliederte Dienststellen wie WTD (Wehrtechnische Dienststellen). Das Unternehmen war nicht als Luftfahrtunternehmen zugelassen.

Im Unternehmen existierte ein Flugbetriebshandbuch. Im Vorwort des Handbuches wurde darauf hingewiesen, dass dieses nach den Regelungen für Luftfahrtunternehmen (JAR-OPS 1) erstellt worden sei. Das Unternehmen beschäftigte Piloten, die in der Regel zuvor bei der Bundeswehr als Militärluftfahrzeugführer tätig gewesen waren.

Zusätzliche Informationen

Informationen über Vogelschläge in Deutschland

Laut Statistik des Deutschen Ausschusses zur Verhütung von Vogelschlägen im Luftverkehr (DAVVL) ereigneten sich in Deutschland in den Jahren 2000-2010 durchschnittlich 654 Vogelschläge pro Jahr. Die durchschnittliche jährliche Vogelschlagrate in diesem Zeitraum betrug 4,34 Vogelschläge pro 10.000 Flugbewegungen. Die jährliche Schadensrate (Schäden pro 10.000 Flugbewegungen) in den Jahren 2000-2010 lag im Mittel bei 0,65. Die überwiegende Zahl der Vogelschläge (ca. 80 Prozent) ereignete sich nach Angaben des DAVVL in Flughöhen unterhalb 1.000 ft über Grund.

Fischadler (Pandion haliaetus)

Der Fischadler hat eine Körpergröße von 55-58 cm und eine Flügelspannweite zwischen 145 cm und 170 cm. Männliche Tiere können ein Gewicht von 1.120 g-1.740 g (Ø 1.450 g) und weibliche Tiere 1.500 g-2.100 g (Ø 1.812 g) erreichen.1

Vogelschlagtests durch den Flugzeughersteller

In den Bauvorschriften FAR/JAR/CS23 gab es für die Kategorien Normal, Utility und Acrobatic keine Forderungen in Bezug auf die Vogelschlagtoleranz. Der Flugzeughersteller führte ein Testprogramm zum Nachweis der Widerstandsfähigkeit der Kabinenhaube der PC-9 gegen Vogelschlag durch. Im Ergebnis stellte der Hersteller fest:

Based on the test results it is possible to predict the following bird strike resistance of the PC-9 canopy

a) 144 KTAS with a 4 lb bird (this speed corresponds to the optimum climb speed at sea level)

b) 204 KTAS with a 2 lb bird (this speed corresponds nearly to the design maneuvering speed vA at sea level)

c) 288 KTAS with a 1 lb bird (this speed is 20 kt above the maximum horizontal speed at sea level)

Berechnungen durch die BFU

Eine Berechnung der Aufprallenergie eines Vogelschlages erfolgt mit der Formel für die kinetische Energie: E = (1⁄2)*mv2. An der Unfallstelle wurde ein Teil des Vogelkadavers mit einer Masse von 1,26 kg gefunden. Zu dem Geschlecht und dem geschätzten Gewicht des Vogels liegen der BFU keine Angaben vor. Unter der Annahme eines Gewichts eines Fischadlers von durchschnittlich 1,45 kg (männliches Tier) bzw. 1,812 kg (weibliches Tier) und der aus den Radardaten errechneten Geschwindigkeit des Flugzeuges von 270 kt hätte bei der Kollision die Aufprallenergie 13.987 J bzw. 17.480 J betragen.

Beurteilung

Das in großer Entfernung vom Hauptwrack gefundene äußere Teil der linken Tragfläche zeigt, dass dieses bereits im Fluge abgetrennt worden war. Die Beschädigungen von der Tragflächenvorderkante nach hinten sowie die Blutantragungen im Inneren der Tragflächenstruktur einerseits und die an der Unfallstelle gefundenen Reste des Greifvogelkadavers andererseits zeigen eindeutig, dass es zu einem Vogelschlag an der linken Tragfläche gekommen war. Der Vogelschlag ereignete sich an der Nietverbindung der Tragfläche.

In der Folge wurden das äußere Tragflächenteil sowie das Querruderlager abgetrennt. Der Verlust des Tragflächenteils führte zu einer Störung des Auftriebsverhaltens verbunden mit einer schnellen Drehbewegung um die Längsachse und durch das ebenfalls schwer beschädigte Querruder zu einer Beeinträchtigung der Steuerung.

Die an der Unfallstelle sehr deutlich ausgeprägte Spur der ersten Bodenberührung des Luftfahrzeuges und die fächerförmige Wrackverteilung sind typisch für einen Aufprall mit großer Vorwärtsgeschwindigkeit und geringem Aufprallwinkel. Aufgrund der Schwere der beim Aufprall des Luftfahrzeuges auf den Boden erlittenen Verletzungen war der Flugunfall für die Insassen nicht überlebbar.

Flugbetriebliche Aspekte

Die vorliegenden Radardaten dokumentieren insgesamt sieben Anflüge der Stellung der Flugabwehrkräfte. Die Radardaten dokumentierten nur den Flugweg des ersten der beiden anfliegenden PC-9/B. Der Grund dafür liegt darin, dass der Transponder des verunfallten Flugzeuges auf STANDBY geschaltet war. Die Informationen über den geplanten Übungsablauf, der Funkspruch des Piloten und die Beobachtungen der Zeugen sprechen nach Auffassung der BFU jedoch dafür, dass Fluggeschwindigkeit und Höhenprofil der später verunfallten PC-9/B auch beim siebten Anflug weitestgehend identisch mit dem des ersten Flugzeuges war. Erst kurz vor Erreichen der Stellung teilten sich die Flugwege der beiden Luftfahrzeuge. Ziel der Manöver beider PC-9/B-Piloten war es unter anderem, für die übenden Flugabwehrkräfte hohe Winkelgeschwindigkeiten zu erreichen, um deren Zielerfassung zu erschweren.

Während die erste PC-9/B östlich der Stellung einen steilen Steigflug mit anschließendem steilen Sinkflug durchführte, flog die später verunfallte PC-9/B in eine Linkskurve Richtung Westen. Aus den Radardaten ergab sich somit, dass das Flugzeug zur Zeit des Flugunfalls mit einer Geschwindigkeit von etwa 270 kt in einer Höhe von ca. 200 ft über Grund flog. Aus dem Abstand zwischen dem Fundort des abgetrennten Teils der linken Tragfläche und der ersten Bodenberührung sowie der Geschwindigkeit des Flugzeuges ergab sich, dass der Aufprall des Flugzeuges 3,6-3,9 Sekunden nach der Kollision mit dem Vogel erfolgte.

Spezifische Bedingungen

Beide Piloten besaßen die für den Flug vorgeschriebenen Lizenzen und Berechtigungen. Beide verfügten über eine große Flugerfahrung sowohl insgesamt als auch auf dem Muster. Sie waren aufgrund ihrer militärischen Ausbildung und der Erfahrung im Unternehmen mit der Durchführung solcher Zieldarstellungsflüge und den entsprechenden Verfahren vertraut.

Die herrschenden, sehr guten Sichtflugwetterbedingungen hatten keinen ursächlichen Einfluss auf den Flugunfall. Die Unfallstelle befand sich unweit eines in der Luftfahrtkarte ICAO 1:500.000 eingetragenen Gebietes mit hoher Vogelkonzentration. Der Flug unterschied sich nach Ansicht der BFU sehr deutlich von dem Sichtflug (VFR)-Betrieb der allgemein in der gewerblichen wie der privaten Luftfahrt durchgeführt wird. Das Flugprofil entsprach dem militärischer Luftfahrzeuge.

Das Flugzeug befand sich zum Zeitpunkt des Vogelschlages in einer sehr geringen Flughöhe und damit in einem Höhenband, in dem sich die weitaus meisten Vogelschläge ereignen. Das Flugzeug flog in dieser geringen Höhe mit einer im Vergleich zu anderen zivilen Luftfahrzeugen sehr hohen Geschwindigkeit. Daraus und in Kombination mit der Masse des Tieres resultierten die hohe Aufprallenergie und damit der hohe Zerstörungsgrad beim Vogelschlag. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit verringerte sich sowohl für den Piloten als auch für den Vogel zudem die Zeitspanne, eventuell eine drohende Kollision zu erkennen und auszuweichen.

Sicherheitsmechanismen

Die Sicherungsstifte an den beiden Schleudersitzen, die ein versehentliches Betätigen am Boden verhindern sollen, waren vor Beginn des Fluges entfernt worden, so dass die Schleudersitze einsatzbereit waren. Grundsätzlich befand sich das Flugzeug zum Zeitpunkt des Vogelschlages in Bezug auf Flughöhe und -geschwindigkeit innerhalb des Betriebsbereiches der Schleudersitze.

Es fanden sich jedoch keine Hinweise darauf, dass die Piloten versucht haben, den Schleudersitz zu betätigen. Nach Auffassung der BFU reichte aufgrund der plötzlichen schnellen Drehbewegung und der sehr geringen Flughöhe die Zeit dafür nicht aus.

Organisatorische Einflussfaktoren

Die Bundeswehr verfügt nicht über eigene Hochleistungsturboprop-Flugzeuge, die vergleichbar mit einer PC-9/B z. B. als Trainer oder auch für bestimmte Zieldarstellungsaufgaben eingesetzt werden können. Zudem dient ein Einsatz von zivilen Luftfahrzeugen bei der Durchführung von derartigen Übungen im Vergleich zum Einsatz von Kampfflugzeugen der Kostenminimierung. Die Bundeswehr bediente sich dabei verschiedener Dienstleistungsunternehmen. Flugzeuge, die nach FAR/JAR/CS23 Bauvorschriften zugelassen sind, verfügen jedoch im Bereich der Festigkeit unter anderem gegenüber einem Kampfflugzeug über eine deutlich geringere Vogelschlagtoleranz.

Schlussfolgerungen

Der Flugunfall ist auf folgende Ursachen zurückzuführen:

Unmittelbare Ursachen

  • Das Flugzeug wurde aufgrund eines Vogelschlages an der Tragfläche schwer beschädigt. Dadurch waren die Auftriebsverteilung gestört und die Quersteuerung ausgefallen und es kam zu einem Kontrollverlust.
  • Aufgrund der plötzlichen Drehbewegung und der geringen Flughöhe reichte die Zeit zu einem Betätigen der Schleudersitze nicht aus.

Systemische Ursachen

  • Flug in einem Höhenband mit hoher Vogelkonzentration
  • Flug mit hoher Geschwindigkeit
  • Einsatz von CS-23-Flugzeugen in militärischen Flugprofilen

Sicherheitsempfehlungen

Zur Verhütung weiterer Flugunfälle hat die BFU folgende Sicherheitsempfehlung herausgegeben:

Empfehlung Nr.: 05/2015

Das Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABw) sollte sicherstellen, dass Unternehmen, die als zivile Vertragspartner der Bundeswehr Flugzieldarstellung durchführen hinsichtlich ihres Flugbetriebes und ihrer Flugsicherheitsorganisation höchsten Standards der Bundeswehr genügen.

Für den Fall, dass das beauftragte Dienstleistungsunternehmen nicht über ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) durch eine zivile Luftfahrtbehörde verfügt, sollte das LufABw sicherstellen, dass das Dienstleistungsunternehmen so organisiert ist, dass Risikoanalysen seiner flugbetrieblichen Aktivitäten im Bereich der Flugzieldarstellung durchgeführt werden, die geeignet sind, ein hohes Maß an operationeller Sicherheit zu gewährleisten.

Für den Fall, dass es sich bei dem mit der Flugzieldarstellung beauftragten Dienstleister um ein durch das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) zugelassenes ziviles Luftfahrtunternehmen handelt, sollte zwischen dem LufABw und dem LBA ein regelmäßiger Informationsaustausch zu speziellen operationellen und Flugsicherheitsthemen organisiert werden, um das LBA diesbezüglich zu unterstützen.

1. Quelle: Bauer, H.-G., Bezzel, E., Fiedler, W. (2005): Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas. Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz – Band 1: Nonpasseriformes – Nichtsperlingsvögel. 2. Auflage, Wiebelsheim: Aula-Verlag, 808 S.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, Ortszeit. Quelle und Bilder, wenn nicht anders angegeben: BFU

Flughafen Wien: Ergebnis deutlich gesteigert

Die Flughafen Wien-Gruppe konnte sich bei Umsatz und Ergebnis deutlich verbessern: Der Umsatz stieg trotz eines leichten Passagierrückgangs im ersten Halbjahr 2015 von 0,8 Prozent um 2,2 Prozent auf 311,5 Mio. Euro, das EBITDA um 4,9 Prozent auf 132,7 Mio. Euro, das EBIT um 8,6 Prozent auf 68,6 Mio. Euro und das Nettoergebnis stieg um 8,1 Prozent auf 47,6 Mio. Euro. Durch den starken Cashflow konnte auch die Nettoverschuldung weiter signifikant verringert werden. Für das Gesamtjahr 2015 bestätigt der Flughafen Wien seine Guidance und rechnet mit einem Passagierplus zwischen 0 Prozent und 2 Prozent, Steigerungen bei Umsatz und Nettoergebnis und einer weiteren Reduktion der Nettoverschuldung.

Cashflow und Nettoverschuldung wurden weiter reduziert. Mit neuen Serviceangeboten, wie Online-Parken und der Weiterentwicklung der Airport City mit neuen Dienstleistungen wie das neue Moxy-Hotel, einem Autoreinigungsservice und einem neuen Fitnesscenter sollen dabei neue Marktpotenziale erschlossen werden.

Ein wesentlicher Treiber für den Umsatzanstieg im ersten Halbjahr waren höhere Erlöse aus Shopping und Gastronomie. Auch verkehrsseitig war die Entwicklung positiv. So konnten am 31. Juli 2015 der Tag mit dem stärksten Passagieraufkommen in der Flughafen-Geschichte verzeichnet werden. Auch für die weiteren Monate rechnet der Flughafen Wien mit positiven Wachstumsimpulsen, nicht zuletzt durch neue Langstreckenangebote von Austrian Airlines und weiteren neuen Flugverbindungen.

Passagierrückgang im H1/2015

In den ersten sechs Monaten wurden insgesamt 10.456.454 Passagiere abgefertigt, was einem leichten Rückgang von 0,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf Kapazitätsreduktionen bei Fluglinien und die Auswirkungen der Krisensituationen in Russland und der Ukraine. Das Passagieraufkommen nach Osteuropa ging um 10,4 Prozent zurück und die westeuropäischen Destinationen verzeichneten einen leichten Passagierrückgang um 0,6 Prozent.

Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten entwickelte sich hingegen mit einem Plus von 2,7 Prozent positiv, das erweiterte Angebot in den Fernen Osten zog 4,6 Prozent mehr Passagiere an und deutliche Steigerungen konnten im Passagieraufkommen nach Nordamerika mit plus 16,3 Prozent und nach Afrika mit plus 30,2 Prozent verzeichnet werden. Die Verkehrsprognose für das Gesamtjahr 2015 bleibt weiterhin aufrecht: Beim Passagieraufkommen wird ein Zuwachs zwischen 0 Prozent und 2 Prozent erwartet.

Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) sank von 73,1 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 71,5 Prozent im ersten Halbjahr 2015. Im selben Zeitraum gingen auch die Flugbewegungen um 2,2 Prozent auf 109.980 Starts und Landungen zurück. Hingegen konnte die absolute Zahl der Passagiere pro Flug durch den Einsatz größerer Flugzeuge gesteigert werden, wodurch sich das Passagieraufkommen im ersten Halbjahr besser entwickelte als die durchschnittliche Auslastung und die Zahl der Flugbewegungen. Das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight, MTOW) nahm um 2,7 Prozent auf 4.014.756 Tonnen zu. Das Frachtaufkommen verzeichnete im ersten Halbjahr 2015 einen leichten Rückgang von 0,6 Prozent auf 130.024 Tonnen (Luftfracht und Trucking).

Entwicklung in den Segmenten

Die Umsätze des Segments Airport stiegen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 um 2,0 Prozent auf 166,7 Mio. Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres. Die Umsatzerlöse im Segment Handling legten um 2,1 Prozent auf 73,6 Mio. Euro zu. Das Segment Retail & Properties verzeichnete ein deutliches Umsatzplus um 3,4 Prozent auf 63,4 Mio. Euro Die Umsätze des Segments Sonstige Segmente blieben mit 7,7 Mio. Euro unverändert.

Investitionen

Von den insgesamt 24,6 Mio. Euro Investitionen im ersten Halbjahr 2015 entfielen 10,7 Mio. Euro auf Winterdienst- und Geräteeinstellhallen, Investitionen im Zusammenhang mit der 3. Piste mit 4,0 Mio. Euro, Kältemaschinen mit 1,3 Mio. Euro sowie eine Trafostation mit 0,8 Mio. Euro Für das Gesamtjahr 2015 werden Investitionen von deutlich unter 95 Mio. Euro erwartet.

Plus 6,7 Prozent bei den Passagieren

Die Anzahl der abgefertigten Passagiere stieg im Juli 2015 im Vergleich zum Juli 2014 um 6,7 Prozent auf insgesamt 2.363.785 Fluggäste an. Mit 88.652 Passagieren am 31. Juli 2015 konnte auch der Tag mit dem höchsten Passagieraufkommen in der Geschichte des Flughafen Wien verzeichnet werden. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm im Juli 2015 um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu und bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien ebenfalls einen Anstieg von 5,5 Prozent gegenüber dem Juli 2014.

Die Flugbewegungen sanken um 0,6 Prozent, das Höchstabfluggewicht (MTOW) entwickelte sich hingegen mit plus 5,0 Prozent deutlich positiv. Das Frachtaufkommen sank im Juli 2015 um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Kumuliert von Januar bis Juli 2015 nahm das Passagieraufkommen um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg im Juli 2015 um 7,3 Prozent und nach Osteuropa um 3,1 Prozent. Stark angestiegen ist das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten mit einem Plus von 42,5 Prozent, jenes in den Fernen Osten legte um 8,3 Prozent zu. Nach Nordamerika verzeichnete der Flughafen Wien ein Passagierwachstum von 6,0 Prozent. Der Passagieranteil nach Afrika sank gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10,9 Prozent.

Beteiligungen Malta und Kosice

Gut haben sich auch die Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien-Gruppe entwickelt: Malta Airport verzeichnet ein kumuliertes Passagierwachstum von Januar bis Juli 2015 von 6,9 Prozent auf mehr als 2,5 Mio. Passagiere in den ersten sieben Monaten. Der Flughafen Kosice konnte im selben Zeitraum die Passagierentwicklung um 11,0 Prozent auf 215.149 Passagiere steigern.

Ergebnisse Flughafen Wien im Detail

Juli 2015 Veränderung in % Januar – Juli 2015 kumuliert Veränderung in %
Passagiere: 2.363.785 +6,7 12.820.415 +0,5
Lokalpassagiere: 1.637.910 +7,3 9.249.258 +2,8
Transferpassagiere: 716.946 +5,5 3.510.442 -5,8
Maximum Take Off Weight
(in Tonnen): 796.583 +5,0 4.811.339 +3,0
Flugbewegungen
(an + ab): 21.240 -0,6 131.220 -1,9
Cargo in Tonnen
(Luftfracht und Trucking): 22.128 -1,8 152.151 -0,8

Konzernzwischenabschluss

Gewinn und Verlustrechnung in Mio. € H1/2015 H1/2014 Veränderung in %
Umsatzerlöse 311,5 304,7 2,2
Sonstige betriebliche Erträge 5,8 7,5 -22,0
Betriebsleistung 317,3 312,2 1,7
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen -17,2 -19,7 -12,8
Personalaufwand -130,3 -123,3 5,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen -37,2 -42,7 -12,9
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 132,7 126,5 4,9
Planmäßige Abschreibungen -64,2 -63,3 1,3
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 68,6 63,1 8,6
Beteiligungsergebnis ohne at-Equity Unternehmen 0,1 0,1 100,0
Zinsertrag 1,3 0,7 82,2
Zinsaufwand -11,2 -12,2 -8,3
Sonstiges Finanzergebnis -0,1 0,0 n.a.
Finanzergebnis ohne at-Equity Unternehmen -9,8 -11,4 -13,8
Ergebnis aus der nach der at-Equity Methode bilanzierten Unternehmen 3,5 5,3 -33,9
Finanzergebnis -6,3 -6,1 3,5
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 62,2 57,0 9,1
Ertragsteuern -14,6 -13,0 12,6
Periodenergebnis 47,6 44,0 8,1
Davon entfallend auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 47,6 44,0 8,1
Nicht beherrschende Anteile (in T€) -1,2 -1,9 -36,6
Ergebnis je Aktie (in €, verwässert = unverwässert) 2,27 2,10 8,1
Bilanzkennzahlen in Mio. € 30.6.2015 31.12.2014 Veränderung in %
AKTIVA:
Langfristiges Vermögen 1.758,0 1.803,4 -2,5
Kurzfristiges Vermögen 92,1 88,8 3,7
PASSIVA:
Eigenkapital 965,8 952,5 1,4
Langfristige Schulden 607,4 672,2 -9,6
Kurzfristige Schulden 276,9 267,5 3,5
Bilanzsumme 1.850,1 1.892,2 -2,2
Nettoverschuldung 468,0 506,2 -7,5
Gearing (in %) 48,5 53,1 n.a.
Cashflow Rechnung in Mio. € H1/2015 H1/2014 Veränderung in %
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 110,1 104,3 5,6
aus Investitionstätigkeit -36,8 -30,3 21,4
aus Finanzierungstätigkeit -69,9 -74,8 -6,6
Free-Cashflow 73,4 74,0 -0,9
CAPEX 24,6 31,0 -20,6

Lufthansa startet AIRail von Mannheim nach Frankfurt

0

Ab heute, 18. August, wird der Zubringerservice von Lufthansa um die ICE-Verbindung zwischen Mannheim und dem Fernbahnhof am Frankfurter Flughafen erweitert. Passagiere können so ihre Reise schon am Hauptbahnhof in Mannheim starten und in nur 30 Minuten Fahrtzeit unkompliziert ihre Flugverbindung erreichen. Lufthansa baut damit ihren AIRail-Dienst in Zusammenarbeit mit den Partnern Deutsche Bahn (DB) und Fraport weiter aus und bietet den Service nun aus insgesamt sechs Städten innerhalb Deutschlands an: Düsseldorf, Karlsruhe, Kassel, Köln, Mannheim und Stuttgart.

Die Zugfahrt kann zusammen mit dem Lufthansa-Ticket online, mobil auf einer App oder im Reisebüro gebucht werden. Passagiere profitieren dabei von einem Fahrplan, der taktgenau auf den Lufthansa-Flugplan zugeschnitten ist, von einer Anschluss- und Umbuchungsgarantie sowie einer Meilengutschrift für Miles & More Teilnehmer.

Das Einchecken für die gesamte Reise ist online oder mobil ab 23 Stunden bis 15 Minuten vor der planmäßigen Abfahrt des Zugs möglich. Beim Check-in erhalten Passagiere bereits alle Bordkarten für die gesamte Reise. Die Bordkarte für Lufthansa AIRail-Verbindungen dient im Zug als Fahrschein. Das Reisegepäck können AIRail-Kunden nach Ankunft schnell und bequem im AIRail-Terminal am Flughafen Frankfurt abgeben. Dieses befindet sich im Übergang zwischen Fernbahnhof und Flughafen. Gäste, die nur mit Handgepäck reisen, können sich direkt zu ihrem Abflug-Gate begeben.

Außerdem können Fluggäste in der Business Class sowie HON Circle Member und Senatoren am Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens, sowie am Hauptbahnhof Mannheim ihre Wartezeit mit einem Aufenthalt in der DB-Lounge verkürzen.

Übersicht der AIRail Lufthansa Verbindung

Flugnummer Start: 18.08.2015 Verkehrstage Abfahrt Mannheim Hbf (MHJ)* Ankunft Frankfurt Flughafen Fernbahnhof (FRA)* Dauer
LH 3433 täglich 07:36 08:06 00:30
LH 3437 täglich 09:36 10:06 00:30
LH 3449 täglich 15:36 16:06 00:30
LH 3457 täglich 19:36 20:06 00:30
Flugnummer Start: 18.08.2015 Verkehrstage Abfahrt Frankfurt Flughafen Fernbahnhof (FRA)* Ankunft Mannheim Hbf (MHJ)* Dauer
LH 3430 täglich 07:53 08:23 00:30
LH 3434 täglich 09:53 10:23 00:30
LH 3450 täglich 17:53 18:23 00:30
LH 3458 täglich 21:54 22:24 00:30

*Alle Angaben in Ortszeit

20-Millionster Fluggast am Airport Weeze

0

Der Airport Weeze hat am Montag den 20-Millionsten Passagier seit Eröffnung des Flughafens begrüßt. Flughafenchef Ludger van Bebber, Markus Leopold, Marketing Executive der Ryanair und Dieter Krah, Manager der Handlingfirma Serve2fly empfingen die junge Jubiläumspassagierin Floor Labordus aus Nijmegen nach der Landung direkt an der Boeing 737-800.

Floor und ihre Familie aus Nijmegen waren mit Ryanair – Flug 5746 pünktlich aus ihrem 21 tägigen Urlaub auf Kreta zurückgekehrt. Die überraschte Urlauberin und ihre Familie freute sich über Blumen, zwei Ryanair – Tickets und eine Einladung vom Airport – Restaurant.

Im ersten Betriebsjahr des zivilen Airports, starteten und landeten 2003 erst rund 200.000 Fluggäste in Weeze. Bis 2006 lagen die jährlichen Passagierzahlen des jüngsten internatio-nalen Flughafens in Deutschland bei rund 600.000. Als die irische Low-Cost-Airline Ryanair im Jahr 2007 Jets in Weeze stationierte, zogen die Passagierzahlen rasant an. Schon 2008 knackte der Flughafen erstmals innerhalb eines Jahres die Millionengrenze. 2009 hatten sich insgesamt schon mehr als sieben Millionen Fluggäste für Weeze entschieden. Im Januar 2011 landete bereits der 10-Millionste Fluggast. 2013 – zum 10. Geburtstag des Flughafens freute sich das Airport -Team über den 15-Millionsten Passagier.

„Dass wir seit dem Start unseres Flughafens bereits 20 Millionen Fluggäste bei uns begrüßen konnten, zeigt die hohe Akzeptanz des Airport Weeze und des überzeugenden Flugangebots unserer Partner. 20 Millionen Menschen haben sich für günstige Tickets, gute Flugzeiten und einen komfortablen Flughafen ohne Staus und Stress entschieden – dafür möchten auch wir uns bei unseren niederländischen, deutschen und europäischen Kunden bedanken“, sagte Flughafenchef Ludger van Bebber.

Auf dem Foto: Ludger van Bebber (2.v.l.) und Dieter Krah (1.v.l.) begrüßen 20-Millionsten Passagier Floor Labordus (3.v.l.) aus Nijmegen.

Insolvenzverwalter schickt Arbeiter weiter zur BER Baustelle

0

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat heute im Projektausschuss die ersten Ergebnisse der Arbeit der Imtech-Taskforce beraten. Daraus gibt es folgende Entwicklungen: Die FBB hat heute mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters eine Vereinbarung über die Erbringung ihrer Leistungen abgeschlossen (Vergabeeinheit 7.2 Elektro). Demnach verpflichtet sich Imtech, ihre bestehenden Leistungspflichten zu erbringen. Die Vereinbarung regelt zudem, dass Zahlungen für erbrachte und geprüfte Leistungen auf ein vom vorläufigen Insolvenzverwalter eingerichtetes BER-Sonderkonto erfolgen.

Nach dem Bekanntwerden des vorläufigen Insolvenzverfahrens der Baufirma am neuen Hauptstadtflughafen waren zunächst die Arbeiter fern geblieben. Flughafenchef Karsten Mühlenfeld: „Wir haben mit der heutigen Imtech-Vereinbarung eine erste wichtige Entscheidung getroffen, um die Folgen der Insolvenzankündigung von Imtech für den BER so gering wie möglich zu halten. Die Kontinuität der Bauarbeiten ist damit gewährleistet.“

Die Taskforce soll ihre Arbeit aber fortsetzen und mit den Beteiligten, vor allem dem vorläufigen Insolvenzverwalter, die nächsten Schritte beraten. Das Risiko von Insolvenzen der BER-Baufirmen sei bereits Bestandteil der allgemeinen Risikobetrachtung der FBB, so Mühlenfeld.

Flughafen Dortmund als Arbeitgeber mit Chancengleichheit

0

Der Dortmund Airport wurde zum ersten Mal mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet. Das Prädikat, das zunächst für drei Jahre verliehen wurde, belegt das Engagement des Ruhrgebietsflughafens für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Chancengleichheit. Die Jury verwies in ihrer Begründung auf zahlreiche Maßnahmen wie die regelmäßige Teilnahme am Girls Day, die Beteiligung am Projekt FamUnDo (Familienfreundliche Unternehmen in Dortmund) und zahlreiche verschiedene Teilzeit- und Jobsharingmodelle für Beschäftigte in Schichtdienst und Verwaltung.

Auch die Heranführung junger Menschen an Führungspositionen über die Teilnahme an einem Cross-Mentoring-Programm und die Schaffung einer Referentenstelle im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung vor zwei Jahren bewog die TOTAL E-QUALITY Jury zur Verleihung des Prädikats.

Seit 1996 verfolgt der TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. das Ziel, Chancengleichheit zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Das TOTAL E-QUALITY Prädikat belegt, dass in ausgezeichneten Unternehmen neben den „hard facts“ auch die „soft facts“ für den Erfolg zählen und sich die Organisation nicht nur für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzt, sondern das Thema Chancengleichheit umfassend verfolgt. Es bescheinigt außerdem, dass die Organisation Ressourcen aus dem Potenzial und den besonderen Fähigkeiten der Frauen gewinnbringend einsetzt.

OHS Aviation Services und LBAS weiten Kooperation aus

0

OHS Aviation Services, der Spezialist für Inneneinrichtungen von Businessjets und Lufthansa Bombardier Aviation Services (LBAS), ein führender Instandhaltungsbetrieb exklusiv für Bombardier Businessjets, bieten künftig mehr Dienstleistungen aus einer Hand.

„Wir möchten unsere erfolgreiche Zusammenarbeit nun auch in Form von gemeinsamer Kundenakquise im Ausland ausbauen und setzen dabei auf kombinierte Kabinenüberarbeitungs- und Maintenance-Produktpakete“, so Christoph Meyerrose, Geschäftsführer von LBAS. Für den Kunden sind Kabinenüberarbeitungs-Leistungen (Refurbishment) preislich attraktiv gestaltet und gleich in einen anstehenden Check integriert. Selbst kurzfristige Anfragen würden bedient.

Zudem hat OHS seinen Engineering-Bereich erweitert: Neben kleineren Änderungen am Flugzeug kann der nach EASA Part 21J zertifizierte OHS-Entwicklungsbetrieb nun auch große Änderungen und Supplemental Type Certificates für alle Flugzeugkategorien zulassen.

LBAS und OHS bieten somit gemeinsam am Flughafen Berlin-Schönefeld ein umfassendes Instandhaltungs- und Refurbishment-Programm inklusive Engineering-Dienstleistungen an. Durch die räumliche Nähe am Standort Schönefeld ist eine gemeinsame Kundenbetreuung unkompliziert und hat sich seit Jahren als sehr effizient erwiesen. Mit gemeinsamer internationaler Kundenadressierung und Akquise wird diese erfolgreiche Zusammenarbeit nunmehr weiter ausgebaut.

Auf dem Bild: Ornulf Hilarius, Geschäftsführer von OHS Aviation Services und Christoph Meyerrose, Geschäftsführer von LBAS.

Foto: (c) Lufthansa Bombardier Aviation Services GmbH

Betrugsverdacht am Flughafen BER: Strafanzeige erstattet

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat am 12. August 2015 in Abstimmung mit dem Chief Compliance Officer der Siemens AG Strafanzeige wegen des Verdachts des Betruges erstattet. Die FBB hat im Rahmen des regulären Prüfprozesses von Rechnungen für Bauleistungen Auffälligkeiten festgestellt und die Compliance-Abteilung des Unternehmens eingeschaltet. In der anschließenden internen Prüfung des Compliance Officers der FBB hätten sich daraufhin Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der FBB – tatsächlich nicht erbrachte – Leistungen in Rechnung gestellt und diese dann bezahlt worden sind, wie die Flughafengesellschaft mitteilte.

Als nächsten Schritt hat die Staatsanwaltschaft Cottbus mit der Prüfung des Sachverhalts begonnen.

250 Airbus A320neo für Airline IndiGo

1

IndiGo, die größte heimische Airline in Indien, feierte ihren neunten Geburtstag mit der Beschließung ihrer Kaufabsicht von 250 Flugzeugen der Airbus A320neo Familie.

IndiGo hatte bereits im Jahr 2005 eine Bestellung über 100 Flugzeuge der A320 Familie aufgegeben, die mittlerweile alle ausgeliefert wurden. 2011 war IndiGo dann der erste Betreiber mit einer Absicht für den Airbus A320neo in Indien. Mit Heute hat IndiGo damit 530 Flugzeuge der A320 Familie bei Airbus bestellt. Die historische Kaufentscheidung wurde am 69. Unabhängigkeitstag Indiens am 15. August unterzeichnet.

Die neue A320neo „new engine option“ verbessert die Performance der Airbusflugzeuge mit Einzelgang durch Flügelflossen, effizientere Triebwerke und leichtere Technologien. Der Erstflug einer A320neo fand im September 2014 statt.

Beliebtheits-Auszeichnung für Condor

0

In einer Studie zur Markenstärke aus Verbrauchersicht hat Condor die Auszeichnung „Kundenliebling 2015“ in Gold erhalten. Damit gehört Condor zu den beliebtesten Marken Deutschlands.

Bereits im Mai hatte sich der Ferienflieger bei einer Umfrage zum Thema Kundenzufriedenheit gegen sieben weitere Airlines durchgesetzt und wurde zur „Beliebtesten Airline der Deutschen“ gewählt.

Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung, freut sich über die neuerliche Auszeichnung: „… Es ist schön zu sehen, dass unsere Arbeit Früchte trägt und wir nun schon die zweite Auszeichnung zur Kundenzufriedenheit innerhalb von vier Monaten entgegennehmen dürfen…“

Bei der Studie „Kundenlieblinge 2015“, die die größte Umfrage zum Thema Markenstärke aus Verbrauchersicht ist und von der Agentur Faktenkontor im Auftrag von Focus Money realisiert wird, wurden mehr als eine Million Kundenstimmen aus sozialen Netzwerken zu 500 Marken aus über 40 Branchen analysiert und ausgewertet. Bewertet wurden dabei Aussagen in Social-Media-Beiträgen zu den Kategorien Service, Preis, Qualität und Ansehen der Marke. Condor ist die einzige der untersuchten Airlines, die eine Auszeichnung in Gold erhalten hat.

Seit Mai darf sich der Ferienflieger Condor außerdem „Beliebteste Airline der Deutschen“ nennen. In einer Umfrage zur Kundenzufriedenheit des Deutschen Instituts für Service Qualität (DISQ) setzte Condor sich gegen den Wettbewerb durch. Besonders zufrieden zeigten sich die Kunden in der Befragung mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis sowie dem Service und abwechslungsreichen Flugangebot des Ferienfliegers. Bei der letzten Umfrage im Jahr 2012 wählten die Kunden Condor bereits zur Airline mit der höchsten Kundenzufriedenheit.

DLR: Prof. Ehrenfreund tritt Vorstandsvorsitz an

0

Am 17. August 2015 hat Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund ihr Amt als Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) angetreten. Sie steht damit an der Spitze einer der größten europäischen Forschungseinrichtungen mit 8.000 Beschäftigten.

„Das DLR durch eine herausfordernde Zukunft zu führen, ist eine interessante und ehrenvolle Aufgabe“, sagt Prof. Ehrenfreund zu ihrem neuen Amt. Mit dem Portfolio an Forschungsaktivitäten in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit gehört das DLR weltweit zu den führenden Einrichtungen. Die Forschungsergebnisse stärken nicht nur Kernbereiche in der deutschen Industrie, sondern liefern auch wichtige Lösungsmöglichkeiten für globale Herausforderungen.

Als Forschungseinrichtung, Raumfahrtagentur und Projektträger sei das DLR eine einzigartige Einrichtung mit hohem Synergiepotenzial, so Ehrenfreund weiter. „Wenn wir dieses Potenzial durch eine intensivere Zusammenarbeit aller Bereiche nutzen, kann das DLR noch mehr leisten. Darüber hinaus stehen für mich die Stärkung des wissenschaftlichen Profils sowie die europäische und internationale Vernetzung zur Erreichung der Ziele im Vordergrund.“

Der DLR-Senat hat Frau Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund am 18. Juni 2015 einstimmig für eine Amtsperiode von fünf Jahren zur Vorstandsvorsitzenden gewählt. Frau Ehrenfreund bekleidet eine Professur am Space Policy Institute der George Washington University (DC) in den Vereinigten Staaten und war bis zum Amtsantritt im DLR Präsidentin des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) Österreichs. Sie wurde in Wien geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Prof. Ehrenfreund folgt Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner nach, der kürzlich sein neues Amt als Generaldirektor der ESA antrat. Er hatte den Vorstandsvorsitz von März 2007 bis zum Juni 2015 inne.

Verkehrspilot stürzte mit Aquila vor die Graspiste in EDFE

0

Am Verkehrslandeplatz Frankfurt-Egelsbach (EDFE) startete der Luftfahrzeugführer um 10:59 Uhr zu einem privaten Flug nach Sichtflugregeln (VFR). An Bord befand sich neben dem Piloten ein Passagier.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 18. Juni 2010
  • Ort: Egelsbach
  • Luftfahrzeug: Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Aquila Technische Entwicklungen GmbH / AT 01
  • Personenschaden: Fluggast tödlich verletzt, Pilot schwer verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: Flurschaden

Sachverhalt

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Laut den Aufzeichnungen des Funkverkehrs meldete sich der Pilot um 12:27:14 Uhr zur Landung und bekam unter anderem die Information, dass die Piste 09 in Betrieb sei. Um 12:36:15 Uhr meldete sich der Pilot eines anderen Luftfahrzeuges mit der Meldung, dass er in den Queranflug der Piste 09 eindrehe. Daraufhin bat die Luftaufsichtsstelle den Piloten der AT 01, auf der Graspiste 09 zu landen. Nach zweimaliger Nachfrage der Luftaufsicht bestätigte er um 12:37:01 Uhr die Landung auf der Graspiste 09. Die Luftaufsichtsstelle informierte anschließend die Besatzung eines Helikopters, der sich im Schwebeflug südlich der Graspiste im Bereich des Pistenendes 09 befand, über die bevorstehende Landung. Um 12:37:50 Uhr meldete der Pilot der AT 01 „Queranflug null neun Gras […]“.

Von Zeugen wurde beobachtet, dass das landende Flugzeug weit hinter der Schwelle der Piste 09 aufsetzte und beim Rollen zunächst abgebremst, dann aber wieder beschleunigt wurde, abhob und einen für den Betrachter hohen Steigwinkel einnahm. Außerdem wurde beobachtet, wie es die Freileitung einer Bahnlinie hinter dem Flugplatzzaun überflog, nach rechts abkippte und nahezu senkrecht auf ein angrenzendes Rapsfeld stürzte.

Die Besatzung des im Schwebeflug befindlichen Helikopters beobachtete, dass das startende Flugzeug beim Überflug der Freileitung der Eisenbahntrasse eine eher geringe Geschwindigkeit hatte, die Höhe über der Freileitung geschätzt bei sechs bis acht Metern gelegen habe und nach Passieren der Eisenbahntrasse scheinbar versucht wurde, Geschwindigkeit aufzunehmen.

Aber das Flugzeug sei stark nach rechts gerollt und anschließend senkrecht auf den Boden geprallt. Die Helikopterbesatzung landete anschließend wenige Meter neben der Absturzstelle und konnte den schwer verletzten Piloten aus dem brennenden Wrack bergen. Das sich ausbreitende Feuer verhinderte jedoch den Versuch, auch den Fluggast aus dem brennenden Cockpit zu befreien. Abb. 1 zeigt den Flugplatz und die Unfallstelle (Quelle: Google KartenserviceTM, Bearbeitung BFU).

Angaben zu Personen

Der 57-jährige Luftfahrzeugführer besaß eine Lizenz für Verkehrspiloten (ATPL(A)), erteilt nach JAR-FCL deutsch. Die Lizenz beinhaltete folgende Berechtigungen:

  • 330/340 PIC, IR, CAT III,
  • SEP(land) PIC

Sein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 1 war bis 30. November 2010 gültig. Er war beruflich als Pilot auf dem Muster Airbus A340 tätig.

Laut Flugbuch betrug die Flugerfahrung in den letzten fünf Jahren auf einmotorigen Landflugzeugen mit Kolbentriebwerk ca. 45 Stunden bei 145 Starts und Landungen. Auf dem Muster hatte er eine Erfahrung von 07:14 Stunden bei 19 Starts und Landungen, davon hatte er 05:15 Stunden bei elf Starts und Landungen in den letzten 90 Tagen absolviert.

Angaben zum Luftfahrzeug

Bei dem Flugzeug handelte es sich um einen aus Faserverbundwerkstoffen hergestellten zweisitzigen Tiefdecker mit nichteinziehbarem Fahrwerk in Bugradanordnung und Kolbentriebwerk mit hydraulisch verstellbarem Zweiblattpropeller.

  • Hersteller: Aquila Technische Entwicklungen GmbH Muster: AT 01
  • Werknummer: 196
  • Baujahr: 2009
  • Triebwerksmuster: Rotax 912 S3
  • Propellermuster: MTV-21-A/175-05
  • Leermasse: 503 kg
  • höchstzulässige Startmasse: 750 kg
  • Gesamtflugzeit: 440 Stunden

Laut den technischen Unterlagen des Flugzeuges wurde die Lufttüchtigkeitsprüfung am 28. April 2010 bei einer Betriebszeit von 390 Stunden bescheinigt. Die letzte Wartungskontrolle (200-Stunden-Kontrolle) wurde am 26. Mai 2010 bei einer Betriebszeit von 400 Stunden durchgeführt.

Die Leermasse und das Leermassenmoment waren nach Herstellung des Flugzeuges im Rahmen der Zulassung 2009 mit 503 kg bzw. 216,8 kgm vermessen worden. Unter Zugrundelegung der geschätzten Masse der Insassen von ca. 170 kg und der an Bord befindlichen Kraftstoffmenge von ca. 43 kg lag die Flugmasse bei der Landung bei 716 kg. Das entspricht einem Massenmoment von 328,4 kgm.

Meteorologische Informationen

Die Routinewettermeldung (METAR) für den Verkehrslandeplatz Frankfurt-Egelsbach um 12:20 Uhr lautete: Wind aus 360° mit 11 kt, Sicht größer als zehn km, Bewölkung 2/8 in 4.000 ft, Temperatur 23 °C, Taupunkt 11 °C, Luftdruck 1.010 hPa. Laut den Wetteraufzeichnungen am Flugplatz war die Windrichtung zur Unfallzeit im gemessenen zehn-Minuten-Intervall variabel zwischen 47° und 341°. Die Windstärke schwankte in dem Messintervall zwischen 7,8 kt und 17,3 kt.

Funkverkehr

Es bestand Funkkontakt mit der zuständigen Luftaufsichtsstelle. Der Funksprechverkehr wurde in deutscher Sprache geführt. Die Sprachaufzeichnungen der Luftaufsichtsstelle standen für die Untersuchung zur Verfügung.

Angaben zum Flugplatz

Der Verkehrslandeplatz Frankfurt-Egelsbach liegt 0,27 nautische Meilen (NM) südwestlich des Stadtzentrums von Egelsbach. Die Höhe beträgt 385 ft AMSL. Der Flugplatz verfügt über eine asphaltierte Start- und Landebahn mit der Ausrichtung 09/27 (Stand 06/2010) mit der Abmessung 1.400 Meter mal 25 Meter. Parallel ist auf der Südostseite des Platzes eine Graspiste mit der Abmessung 670 Meter mal 30 Meter eingerichtet, deren verfügbare Landestrecke (LDA) sich aufgrund von Bäumen im Bereich des westlichen Anflugsektors vor der Landebahnschwelle 09 auf 480 Meter verkürzt.

Unmittelbar hinter dem östlichen Ende der beiden Pisten verlaufen außerhalb des Flugplatzgeländes die ca. sieben Meter hohen Freileitungen der Nord-Süd-Bahntrasse. Abb. 2 zeigt einen Auszug der Flugplatzkarte Frankfurt-Egelsbach (Juni/2010, Bearbeitung: BFU).

Laut Luftfahrthandbuch Deutschland, Flugplatz Frankfurt-Egelsbach ist die Nutzung der Graspiste neben anderen Einschränkungen wie folgt beschränkt: Das Aufsetzen und Durchstarten zu Übungszwecken ist nicht gestattet.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle lag ca. 180 m hinter der Schwelle 27 der Graspiste, links der Abfluggrundlinie in einem Rapsfeld mit ca. 1,30 Meter hohem Bewuchs. Der Aufprall erfolgte in Richtung 245° nahezu senkrecht, erkennbar an der Flugzeugsilhouette im Pflanzenbestand. Abb. 3 zeigt die Unfallstelle (Quelle: Polizei, Bearbeitung BFU).

Die Rumpfröhre war im Bereich des Leitwerkträgers gebrochen. Der gesamte Cockpitbereich war zerstört. Der Motor war vom Träger abgerissen, ein Propellerblatt war abgeschert. Die Tragflächen waren im Wurzelbereich zerstört, der Holm der rechten Tragfläche war gebrochen. Die Begutachtung des Landeklappenmotors und der Antriebswelle beim Hersteller ergab, dass die Landeklappen in Stellung „Reise“ (eingefahren) standen.

Der Tank in der rechten Tragfläche war zerstört. Aus dem geborstenen Tank der linken Tragfläche wurden zehn Liter Kraftstoff entnommen. Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades der Schalter und Hebel im Cockpit konnten keine eindeutigen Rückschlüsse bezüglich der Bedienung des Flugzeuges gezogen werden.

Brand

Das Flugzeug war beim Aufprall in Brand geraten. Das Cockpit, der Motorbereich und angrenzende Tragflächenbereiche wurden zerstört.

Der Untersuchungsbericht wurde gemäß § 18 FlUUG summarisch abgeschlossen, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit. Quelle und Bilder, sofern nicht anders angegeben: BFU.

Paderborn-Lippstadt Airport erreicht Sommer-Plus an Passagieren

Positive Sommerferienbilanz mit nochmals mehr Fluggästen als im Vorjahr. Am Paderborn-Lippstadt Airport herrschte sechs Wochen lang Hochbetrieb. Das Résumé 2015 fällt durchweg positiv aus: Die anvisierten Fluggastzahlen wurden erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg von 2,2 Prozent. Die erfreulichen Ferienzahlen des letzten Jahres konnten dank des attraktiven touristischen Flugangebots noch einmal verbessert werden. Die günstigen Frühbucher-Tarife sowie die kurzfristigen Angebote der Reiseveranstalter wurden sehr gut angenommen.

Die beliebtesten Reiseziele in diesen Sommerferien waren insbesondere Palma de Mallorca, Antalya, Fuerteventura und Gran Canaria. Die aufgrund der angespannten Situation in Tunesien notwendig gewordenen Flugstreichungen konnten kompensiert werden.

Zur positiven Entwicklung trug wiederum auch der Linienverkehr am Paderborn-Lippstadt Airport bei. Deutlich mehr Privatreisende nutzten in den Ferien die Lufthansa-Verbindung nach München, um Warmwasserziele sowie internationale Metropolen bequem zu erreichen. Gute Aussichten eröffnen sich jetzt auch schon für den Oktober: Die Fluggesellschaft SunExpress nimmt Dalaman neu in ihr Programm auf und erhöht aufgrund der großen Nachfrage das Angebot nach Antalya um vier zusätzliche Abflüge.

Landeklappen der Zukunft: Vorbild Venusfliegenfalle

0

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) forschen an einer verformbaren Flügelhinterkante, die sich stufenlos in beliebige Zielformen bewegen kann und klassische Landeklappen überflüssig macht.

Die Klappen an den Tragflächen heutiger Verkehrsflugzeuge werden durch eine aufwendige Mechanik betätigt. Deren Verkleidung sowie entstehende Spalte beim Ausfahren beeinträchtigen die Aerodynamik, erhöhen dadurch den Kraftstoffverbrauch und tragen zudem zum Fluglärm bei. Die neue Technologie ist dagegen nach dem Bewegungsvorbild der Venusfliegenfalle flexibel. Sie ermöglicht einen spaltfreien Übergang zwischen Tragfläche und Klappen.

Druck macht Effizienz

Bei der Suche nach einer technischen Möglichkeit, die Tragflächenhinterkante während des Fluges ideal verformen zu können, hat sich die Venusfliegenfalle als erstaunlich guter Ideengeber herausgestellt. Das verwundert aber nur auf den ersten Blick. „Die fleischfressende Dionaea Muscipula muss sehr schnell ihre Fangblätter zusammenklappen können, um ihre fliegende Insektenbeute zu fangen“, sagt Benjamin Gramüller vom DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik.

Sie schafft das durch eine Druckänderung in den Blattzellen und einer evolutionär optimierten Geometrie ihrer Blattform. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Venusfliegenfalle durch Wasserdruck eine Vorspannung aufbaut, die sie im Auslösefall, wenn etwa eine Fliege die Falle betritt, schnell entladen kann. Dann schnappt die Falle zu. „Das Bewegungsprinzip der Pflanze nutzen wir nun für Luftfahrtanwendungen“, so Gramüller.

Bewegung in zwei Zellschichten

Der DLR-Forscher und seine Kollegen haben die Idee des Zellverbundes, der unter Druck eine gewünschte Form annimmt, auf die Flügelhinterkante übertragen. Sie entwickelten dafür weltweit erstmals einen Landeklappendemonstrator, der mit Druckluft betrieben wird und flexibel aerodynamische Formen für den Reiseflug oder den Landeanflug annehmen kann.

Die Kunststoffzellen im Demonstrator haben verschiedene Größen, um der Form einer Flügelhinterkante gerecht zu werden. Zwei Zellschichten liegen übereinander. „Um die Kante anzuheben, geben wir Druckluft in die untere, um sie abzusenken in die obere Zellschicht“, erklärt Gramüller. Druckluft ist durch das bestehende Druckluftsystem eines heutigen Verkehrsflugzeuges prinzipiell leicht verfügbar. Mit der neuartigen Flügeltechnologie konnten die DLR-Forscher bereits zeigen, dass sich abhängig von der zugeführten Druckluft die gewünschten Klappenformen für Start und Landung ergeben.

Den ausgefahrenen Landeklappen verdankt ein Flugzeug bei langsamer Geschwindigkeit durch einen erhöhten Auftriebsbeiwert in der Luft zu bleiben. Die Klappen vergrößern die Wölbung der Tragflächen im Langsamflug und kompensieren so den Geschwindigkeitsverlust.

Zukünftig planen die Wissenschaftler, ihre neue Klappentechnologie im Windkanal zu testen. Das Forschungsvorhaben PACS (Pressure Actuated Cellular Structures) wird in Zusammenarbeit mit Airbus Defence and Space durchgeführt.

Bilderklärung

Funktionsprinzip des Landeklappendemonstrators PACS (Pressure Actuated Cellular Structures) am Beispiel eines doppelreihigen Kragarms sowie im Detail die Verschlusslösung einer PACS-Zelle mit formvariabler Verschlussmembran.

Modular aufgebauter Landeklappendemonstrator zur Realisierung formvariabler Oberflächen ohne Spalte

Der Landeklappendemonstrator kann über die zugeführte Druckluft verschiedene aerodynamische Formen für den Reiseflug oder den Landeanflug annehmen. Hier ist eine Auswahl verschiedener Stellungen dargestellt.

Die Klappen an den Tragflächen heutiger Verkehrsflugzeuge werden durch eine aufwendige Mechanik betätigt. Deren Verkleidung sowie entstehende Spalte beim Ausfahren erhöhen den Kraftstoffverbrauch und tragen zum Fluglärm bei. Hier ist das DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA bei Flugversuchen im Langsamflug zu sehen.

Die Venusfliegenfalle dient mit der Struktur ihrer Fangblätter als Vorbild für die neuartige spaltenlose Landeklappentechnologie. Sie kann ihre Fangblätter sehr schnell zusammenklappen, um die fliegende Insektenbeute zu fangen. Das schafft die fleischfressende Dionaea Muscipula durch eine Druckänderung in den Blattzellen und einer evolutionär optimierten Geometrie der Blattform.

Fotos: LR (CC-BY 3.0) 3x, WTD61, J.W. Webb (CC BY-SA 2.0).

ATR 42-600 geht erstmals in Japan in Dienst

0

ATR hat in Toulouse das erste Turboprop Flugzeuge des Typs ATR 42-600 an die japanische Fluggesellschaft Amakusa Airlines übergeben. Das 48-sitzige Flugzeug ist die erste ATR 42-600, die in Japan den Dienst antritt.

Seit fast 15 Jahren bedient die Airline Linienverbindungen von der Stadt Amakusa gegenüber des Festlandes Kyushu im Südwesten Japans hin zu großen Städten wie Kumamoto, Fukuoka, und Osaka. Die neue ATR 42-600 wurde über Nordic Aviation Capital (NAC) aus Dänemark, dem größten Leasinggeber für Turboprop Flugzeuge, angeschafft. Amakusa will mit dem Flugzeug die älteren Maschinen mit nur 39 Sitzen ersetzen, und so die Kapazitäten für den Tourismus und die einheimische Bevölkerung ausbauen.

F-16 Absturz in der Oberpfalz – Ablauf und Sicherung

Am 11.08.2015 erreichte gegen 09:40 Uhr die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz die Nachricht, dass im Bereich von Eschenbach, an der nordwestlichen Grenze der Oberpfalz hin zum Regierungsbezirk Oberfranken ein Flugzeug abgestürzt war. Dabei habe sich laut Zeugen der Pilot mit den Fallschirm retten können. Diesen fand wenig später eine Polizeistreife, die den leicht Verletzten in das Krankenhaus nach Bayreuth verbrachte. Wie sich bei der weiteren Lokalisierung der Unglücksstelle herausstellte, liegt diese im Bereich des Marktes Kirchenthumbach, Ortsteil Heinersberg, in einem dortigen Waldgebiet des Landkreises Neustadt an der Waldnaab.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz übernahm die polizeiliche Einsatzleitung und Koordination. Bei der abgestürzten Maschine handelt es sich um ein Militärflugzeug des Typs F-16. Dieses war zusammen mit fünf weiteren Flugzeugen, aus der Eifel kommend in Richtung des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr zu einem Übungsflug unterwegs. Nachdem der 27-jährige amerikanische Pilot bemerkte, dass er technische Probleme hatte, flog er auf freies Gelände und warf zudem die mitgeführten Reservetanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils 1.400 l, sowie mehrere mitgeführte Rauchgranaten ab, ehe er sich mit dem Schleudersitz rettete und die Maschine in dem Waldgebiet abstürzte.

Um dieses wurde zunächst mit Polizeikräften und zahlreichen Feuerwehren aus dem Großraum um das Absturzgebiet eine 1.000 Meter im Radius umfassende Absperrung angelegt, die im weiteren Verlauf auf 500 Meter reduziert werden konnte. Ein Großaufgebot an Feuerwehren, Rettungsdiensten und das THW waren vor Ort. Zudem wurden das Luftfahrtbundesamt, die Zollgrenzbehörde, die Staatsanwaltschaft Weiden und das Landesamtes für Umweltschutz verständigt.

In den Nachmittagsstunden übernahm ein Sprengmittelbeseitigungstrupp der US Streitkräfte die Begutachtung des unmittelbaren Absturzareals. Die Sicherung des militärischen Sicherheitsbereiches übernahm in den frühen Abendstunden die Bundeswehr. Nach derzeitiger Bewertung muss damit gerechnet werden, dass die Begutachtung des Unglücksortes und die Bergung der Wrackteile noch ein bis zwei Tage in Anspruch nehmen kann. Noch in den späten Nachmittagsstunden wurden durch die Beobachtungen aufmerksamer Zeugen die beiden Tanks westlich von Eschenbach gefunden. Einer der Tanks war unbeschädigt, der zweite wies Beschädigungen auf.

Das Flugzeug war ohne Kampfmittel unterwegs, es brannte aus und wurde total zerstört. Ebenfalls gerieten umstehende Bäume und Pflanzen in Brand und wurden dabei zerstört. Hubschrauber der Polizei, der US-Streitkräfte und Rettungshubschrauber des ADAC waren vor Ort. Beim Einsatz verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht am Fuß, daneben mussten sich neun Feuerwehrkräfte wegen Kreislaufproblemen aufgrund der großen Hitze in kurzzeitige Behandlung begeben.

Zwei der erwähnten abgeworfenen Rauchkörper konnten unmittelbar an der Absturzstelle gefunden werden. Der Verbleib der restlichen blieb vorerst ungeklärt. Nach bisheriger Einschätzung geht von diesen Gegenständen jedoch keine unmittelbare Gefahr aus.

Kinder-Rabatt bei Condor auf ausgewählten Strecken

0

Für Buchungen bis zum 19.08.2015 bietet Condor Kindern zwischen zwei und elf Jahren einen Rabatt von 50 Prozent auf alle Flüge im September nach Griechenland, Ägypten und in die Türkei an.

Ob Badespaß an der traumhaften türkischen Riviera in Antalya oder an der türkischen Mittelmeerküste in Dalaman, den endlosen Sandstränden Hurghadas in Ägypten am roten Meer oder Kultururlaub mit lokalen kulinarischen Spezialitäten auf den griechischen Inseln Kos, Rhodos, Korfu, Mykonos, Kreta und Kalamata – bei diesen Sonnenzielen ist für Jung und Alt garantiert etwas dabei.Mit dem besonderen Rabatt-Angebot bietet Deutschlands beliebteste Airline Condor noch einmal Ferien für die ganze Familie zum kleinen Preis, bevor sich hierzulande die Blätter bereits langsam wieder braun färben und der Herbst vor der Tür steht.

Das besondere Rabatt-Angebot gilt ausschließlich für Flüge nach Griechenland, Ägypten und in die Türkei für den Monat September und nur für Buchungen bis einschließlich 19.08.2015 – schnell sein lohnt sich also. Der Rabatt von 50 Prozent für Kinder von zwei bis elf Jahren wird ganz einfach im online Buchungsprozess vom Netto-Preis abgezogen.

Austro Control greift gefragte Themen für Piloten auf

0

Beim Austro Control Season Opener 2015 in Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt wurden insgesamt über 1.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Die Veranstaltung erhielt durchgehend gute Bewertungen. Das lag auch an den gebotenen Themen.

Neben der Informationsversorgung vor der Veranstaltung (via Internet/Newsletter) wurden die ausgewählten Themen, die Verständlichkeit der Informationen und die Dauer der Veranstaltung von den Besuchern bewertet. Mit mehr als 80 PI (Performance Index) Punkten bei allen Bewertungskriterien wurde ein hervorragender Wert erreicht. 96 Prozent der Befragten würden den Season Opener weiterempfehlen.

Als besonders interessant wurden heuer die Themen NCO (Non Commercial Operations), Lufträume, Lizenzwesen (CB-IR und EIR), Militärischer Luftraum LOXZ sowie Human Errors gesehen. Die Präsentationen der Veranstaltung können hier nachgesehen werden.

Flughafen Wien errichtet Unterkunft für Asylsbewerber

0

Die Flughafen Wien AG richtet in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Inneres (BMI) und dem Roten Kreuz eine temporäre Unterkunft für Asylwerber ein. In der eigens dafür adaptierten Gerätehalle Nord/Ost werden rund 230 Asylsuchende, vor allem obdachlose Familien und Frauen mit Kindern, Unterkunft erhalten. Ab Montag, 17. August werden die ersten eintreffenden Menschen erwartet, bis Ende Oktober 2015 wird die Einrichtung zur Verfügung stehen. Betreut wird das Quartier vom Roten Kreuz, der Flughafen Wien stellt die Gebäudeinfrastruktur und Einrichtung bereit und wird mit Sozialleistungen, wie Deutschkursen, unterstützen.

Mit der Einrichtung der temporären Unterkunft möchte die Flughafen Wien AG einen humanitären Beitrag leisten und gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Für die Zeit von 17. August 2015 bis Ende Oktober 2015 stellt der Flughafen Wien die Gerätehalle Nord/Ost zur Verfügung, die entsprechenden Einrichtungsarbeiten mit Schlafkojen und Sanitäreinrichtungen werden gerade durchgeführt. Rund 230 Menschen, vorrangig obdachlose Familien und Frauen mit Kindern, werden dort Unterkunft finden. Der laufende Flughafenbetrieb ist dadurch nicht beeinträchtigt.

Die Betreuung und Versorgung der Personen wird vom Roten Kreuz Niederösterreich übernommen. In Abstimmung mit dem Roten Kreuz wird der Flughafen Wien den Menschen während ihres Aufenthalts soziale Aktivitäten anbieten. So sind beispielsweise Deutschkurse und karitative Aktionen geplant. Spenden- und Unterstützungsaktionen werden über das Rote Kreuz koordiniert.

Etihad Airways eröffnet Luxus Lounge in Abu Dhabi

0

Etihad Airways hat ihre modernisierte First und Business Class Lounge in Terminal 1 des Flughafens von Abu Dhabi offiziell wiedereröffnet. Auf einer Fläche von 1.044 Quadratmetern bietet sie 134 Gästen elegantes Design und luxuriösen Komfort.

Die Gestaltung der Lounge ist inspiriert vom neuen Marken-Image der Airline. Die Räumlichkeiten sind mit besonderem Fokus auf die Bedürfnisse der Kunden designt worden – genau wie das Interieur der Flugzeuge. Reisende der Airline, die in Terminal 3 und nun auch in Terminal 1 des Flughafens von Abu Dhabi ihre Reise beginnen oder dort einen Zwischenstopp einlegen, können in der eleganten und gut ausgestatteten Lounge Superior-Standard genießen, entspannen und ihre Akkus aufladen.

Bester Komfort und Spa-Behandlung

Die Premium Lounge ist rund um die Uhr offen für Gäste von Etihad Airways, die in der First oder Business Class reisen. Ebenso erhalten Inhaber der Etihad Guest Platinum Card und Mitglieder der Treueprogramme von Partner-Airlines mit einem gleichwertigen Status, die ab Abu Dhabi fliegen, Zutritt. Genau wie die Räumlichkeiten in Terminal 3, ist die modernisierte Lounge mit komfortablen Sesseln und einem separaten Essbereich ausgestattet.

In diesem erwartet Gäste eine Auswahl an hochwertigen Speisen und Getränken. Dabei kann zwischen einem Menü oder einem aufwändigen Buffet mit einem umfangreichen Angebot an Getränken gewählt werden. Sie verfügt außerdem über eine hochmoderne Business-Ausstattung, Steckdosen für USB-Kabel, kostenfreies WLAN, Duschbäder und ein Spielzimmer für Kinder.

Im Zuge der Umgestaltung ist auch das renommierte Six Senses Spa neu ausgestattet worden. Lounge-Gäste sind herzlich eingeladen, den Wellness-Bereich vor ihren Flügen zu nutzen und eine der kostenfreien 15-minütigen Spa-Behandlungen zu genießen. Darüber hinaus können weitere Behandlungen im Voraus gebucht werden.

Weiterer Ausbau der Lounges

Die Premium Lounge in Terminal 1 ergänzt die bereits bestehende im heimischen Abu Dhabi International Airport. Dort gibt es bereits eine Premium Lounge in Terminal 3 und die kürzlich eröffnete US Premium Lounge. Letztere ist exklusiv zugänglich für First und Business Class-Gäste, die von Abu Dhabi in die USA reisen und Einreise- und Zollkontrolle noch vor Ort durchführen möchten. Darüber hinaus bietet Etihad Airways in Abu Dhabi die einzige Arrivals Lounge in der Region. Die Airline wird ihr Lounge-Netzwerk in den kommenden Monaten weiter ausbauen. Zu den neuen Lounges, die sich derzeit im Bau befinden, zählen die First Class Lounge in Abu Dhabi sowie internationale Lounges in New York, Los Angeles und Melbourne.

Juli am Flughafen Zürich: Passagierrekord und höhere Auslastung

Im Juli 2015 sind 2.673.965 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Dies entspricht einem Plus von 5,7 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Der letztjährige Passagierrekord wurde im Juli 2015 an vier Tagen übertroffen: Absoluter Spitzentag und neuer Passagierrekord mit 96.786 Reisenden war Sonntag, der 19. Juli 2015. Die Zahl der Lokalpassagiere stieg im Juli 2015 um 8,4 Prozent auf 1.964.090. Der Transferanteil lag im gleichen Zeitraum bei 26,4 Prozent (-1,8 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr), die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 1,2 Prozent auf 703.732.

Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Juli 2015 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,0 Prozent auf 24.950. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 123 Fluggästen 5,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Juli um 2,7 Prozentpunkte auf 82,3 Prozent gestiegen.

Im Juli 2015 wurden am Flughafen Zürich 35.307 Tonnen Fracht abgewickelt. Dies entspricht einem Rückgang um 4,2 Prozent gegenüber Juli 2014.

Flughafen Maskottchen Follow-Bee bekommt Dienstwagen

0

Das Maskottchen des Hannover Airport, die Follow-Bee, hat ab sofort ein eigenes Fahrzeug. Der neue VW Sharan von Euromobil wird auf den verschiedensten Veranstaltungen in Hannover und der Region zu sehen sein.

Mit einem flexiblen Raumkonzept, elektrischen Schiebetüren und maximalem Komfort auf allen drei Sitzreihen ist der Sharan für alle zukünftigen Events hervorragend gerüstet. Mit dem Konterfei der Follow-Bee beklebt und den typischen gelb-schwarzen Karos ist der neue Follow Me-Sharan ein echter Blickfang auf dem Vorfeld und in der ganzen Region.

Auf dem Foto: Euromobil-Geschäftsführer Jörg Feldheim (links) übergibt den VW Sharan vor einer Maschine der Turkish Airlines an Flughafenchef Dr. Raoul Hille. Der Autovermieter Euromobil stellt dem Flughafen und seinem Maskottchen das Fahrzeug zur Verfügung und erweitert damit die Liga der außergewöhnlichen Follow Me-Autos. Gleichzeitig demonstriert Euromobil einmal mehr seine Verbundenheit mit dem Standort Hannover Airport.

Bereits den Audi R8, der mit einer Leistung von 525 PS (386 kW) über das Vorfeld fährt und inzwischen zum Liebling vieler Pilotinnen und Piloten geworden ist, stammt vom Autovermieter.

Jörg Feldheim, Geschäftsführer der Euromobil Autovermietung GmbH, übergab die Fahrzeugschlüssel heute an Airport-Geschäftsführer Dr. Raoul Hille und die Follow-Bee. Diese traten dann auch die erste Dienstfahrt auf dem Vorfeld an und übernahmen den VW Sharan so offiziell in den Dienst.

airberlin erwartet Verbesserung nach Ergebnisrückgang

0

Die Umsatzentwicklung der airberlin im zweiten Quartal des Jahres 2015 war durch taktische Kapazitätsanpassungen geprägt. So fiel der Gesamtumsatz in Q2 2015 mit 1,07 Milliarden Euro um 7,0 Prozent geringer aus als im Vorjahresquartal (Q2 2014: 1,15 Milliarden Euro). Demgemäß fiel im ersten Halbjahr 2015 der Konzernumsatz ebenfalls mit -2,3 Prozent geringer aus (von 1,91 Milliarden Euro auf 1,87 Milliarden Euro). Durch die Konsolidierung der Kapazität sanken die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr, allerdings verbesserten sich dadurch die Auslastung und die Stückerträge (RASK). Das operative Ergebnis (EBIT) betrug in Q2 2015 minus 15,9 Millionen Euro (Q2 2014: minus 6,9 Millionen Euro).

Die diesjährige Verschiebung der Osterferien sowie der Lufthansa-Streik im vergangenen Jahr hatten Einfluss auf die Ergebnisentwicklung in Q2 2015. Vorteile durch den geringen Ölpreis wurden durch Fuel-Hedging und die US-Dollar Entwicklung aufgehoben. In der Halbjahresbetrachtung verbesserte airberlin jedoch das operative Ergebnis (EBIT) um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Halbjahr 2014: -189,7 Millionen Euro, Halbjahr 2015: -175,8 Millionen Euro).

Das Nettoergebnis im zweiten Quartal beträgt -37,5 Millionen Euro (Q2 2014: 8,6 Millionen Euro). Im ersten Halbjahr beläuft sich das Nettoergebnis auf -247,6 Millionen Euro (Halbjahr 2014: -201,2 Millionen Euro), welches vor allem durch ausgeprägte Währungseffekte bei der Bewertung von Derivaten beeinflusst wurde.

Positive RASK-Entwicklung

In einem kompetitiven Marktumfeld hat airberlin im zweiten Quartal den Umsatz pro Sitzkilometer (RASK) leicht erhöht, was mit der systemgetriebenen Neuausrichtung des Revenue-Managements einherging. Der Gesamtumsatz pro Sitzplatzkilometer (RASK) lag bei 7,20 Euro-Cent (Q2 2014: 7,16 Euro-Cent), was einer Erhöhung von 0,6 Prozent entspricht. Auch bei der Halbjahresbetrachtung verbesserte sich der RASK um 1,2 Prozent von 6,90 Euro-Cent auf 6,99 Euro-Cent. Bei der Yield-Entwicklung verringerten sich die Durchschnittserlöse um -1,6 Prozent von 120,5 Euro auf 118,5 Euro. Im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr hat sich der Yield von 119,0 Euro auf 119,8 Euro um 0,7 Prozent verbessert.

airberlin hat im zweiten Quartal 15,0 Milliarden Sitzplatzkilometer (ASK) angeboten, was gemäß der Kapazitätsplanung einem Rückgang von 7,1 Prozent entspricht (Q2 2014: 16,0 Milliarden). Die Stückkosten (CASK) sind von 7,20 Euro-Cent um 1,5 Prozent auf 7,31 Euro-Cent angestiegen.

Neuausrichtung des Geschäftsmodells

Mit der ersten Phase der Neuausrichtung wurden die Führungsstruktur und die Managementprozesse der airberlin group stärker auf die operativen Airline-Prozesse ausgerichtet. Neben der kurzfristigen Kapazitätskonsolidierung steht weiterhin das Redesign des Revenue-Managements und des Vertriebs im Fokus der Bemühungen.

Eine grundsätzliche Überprüfung des von airberlin derzeit betriebenen Netzwerkes steht kurz vor Abschluss und wird in der Zielsetzung sowohl die Ausgangslage bei den operativen Stückkosten (CASK) als auch bei den Stückerträgen signifikant verbessern. Die Optimierung interner Geschäftsprozesse und die stärkere Konzentration auf das Kerngeschäft werden im zweiten Halbjahr 2015 fortgesetzt.

Ausblick

Die zweite Hälfte des laufenden Geschäftsjahres steht im Zeichen der Umsetzung der im ersten Halbjahr eingeleiteten Optimierungsmaßnahmen. Wesentliche Verbesserungen werden beim Yield, der Auslastung und im RASK erwartet. Stefan Pichler, CEO airberlin: „Nach einem ersten guten Quartal war das zweite Quartal entsprechend der Marktentwicklung wie erwartet und angekündigt ein Übergangsquartal. Der Ausblick für die zweite Jahreshälfte stimmt uns positiv. Ich bin überzeugt, dass airberlin mit den eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung gut aufgestellt ist. Die spürbare Verbesserung des Sitzladefaktors im Juli um 2,1 Prozent auf 87,3 Prozent zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Im vierten Quartal werden wir mit dem konsequenten Umbau unseres Geschäftsmodells starten.“

ESA beauftragt neue Trägerraketen Ariane und Vega

0

Die ESA hat heute Verträge mit Airbus Safran Launchers (ASL), der französischen Raumfahrtagentur CNES und ELV über die Entwicklung der neuen Trägerrakete Ariane 6 in ihren beiden Versionen, Ariane 62 und Ariane 64, ihrer Startanlage und die Weiterentwicklung ihrer derzeitigen kleinen Trägerrakete zur Ausführung Vega‑C unterzeichnet.

Die in der ESA-Hauptverwaltung unterzeichneten Verträge erstrecken sich auf sämtliche Entwicklungsarbeiten an der Ariane‑6 und ihrer Startanlage im Hinblick auf den Jungfernflug im Jahr 2020 und an der Vega‑C, die 2018 erstmals starten soll. Der Vertrag beinhaltet insbesondere eine Zusage über 680 Millionen Euro für die ersten Entwicklungsphasen der Ariane Trägerrakete, die bis Mitte 2016 abgeschlossen sein sollen.

Verknüpfung von Kompetenzen

Mit der Gründung von Airbus Safran Launchers beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der Trägerraketenindustrie. Getragen von dem gemeinsamen Ziel der Airbus Group und von Safran, die europäische Raumfahrt an die Spitze zu führen, soll dieses Gemeinschaftsunternehmen die Stärken beider Konzerne im Bereich Trägerraketen bündeln, um innovative und wettbewerbsfähige Lösungen anzubieten. Die ESA überwacht die Beschaffung und die Architektur des Startsystems als Ganzes, während die Industrie – mit ASL als Hauptauftragnehmer und für den Entwurf verantwortliche Stelle für die Ariane‑6 und ELV in derselben Funktion für die Vega‑C – die Trägerraketen entwickelt.

Bei der Feststoffantriebsstufe P120C, die bei der Vega‑C als Erststufe und bei der Ariane‑6 als Zusatzrakete zum Einsatz kommen wird, arbeiten ASL und ELV eng zusammen. Das modulare Konzept der Ariane sieht je nach erforderlicher Leistung die Verwendung von zwei (Ariane‑62) bzw. vier (Ariane‑64) Zusatzraketen vor.

Ausbau in Kourou

Der Standort der Startanlage für die Ariane‑6 an Europas Raumflughafen in Kourou in Französisch-Guayana wurde ausgewählt, und der Hauptauftragnehmer – das CNES – führt bereits Aushubarbeiten durch. Zu dem neuen Komplex werden auch Anlagen für die Vorbereitung der Träger gehören.

Die drei Verträge sind die Folge des auf der Ministerratstagung der ESA im Dezember 2014 in Luxemburg gefassten Beschlusses, Europas Führungsposition auf dem sich rasch wandelnden Markt für kommerzielle Startdienste zu behaupten und gleichzeitig den Bedarf institutioneller europäischer Missionen zu decken.

„Mit der Unterzeichnung dieser Verträge stellen wir die Weichen für den Bau einer neuen Trägerfamilie mit gemeinsamen Baugruppen – ganz im Sinne der auf der Ministerratstagung 2014 gefassten Beschlüsse und des dort festgelegten Zeitplans“, sagte Gaele Winters, der ESA-Direktor für Raumfahrzeugträger.

Das jeweilige Auftragsvolumen beläuft sich auf 2,4 Mrd. Euro für die Ariane‑6 (ASL), 600 Mio. Euro für die Startanlage (CNES) und 395 Mio. Euro für die Vega‑C (ELV). Unterzeichnet wurden die Verträge von Winters, dem Präsidenten des CNES, Jean-Yves Le Gall, dem Vorstandsvorsitzenden und Präsidenten von ASL, Alain Charmeau, und dem Vorstandsvorsitzenden von ELV, Pierluigi Pirrelli.

Flughafen Frankfurt verzeichnet über sechs Mio. Passagiere

0

Der Juli war mit 6,2 Millionen Fluggästen der bislang aufkommenstärkste Monat in der Geschichte des Flughafens Frankfurt. Damit wurde der Vorjahres-Juli um 6,6 Prozent und der bisher stärkste Monat, der August 2014, um rund 130.000 Fluggäste übertroffen. An insgesamt 17 Tagen des Monats lag die Passagierzahl über der Marke von 200.000. Einen neuen historischen Tageshöchstwert brachte der 31. Juli 2015 mit 216.732 Fluggästen, der bisherige Spitzenwert aus dem September 2014 wurde um fast 2.800 Fluggäste übertroffen. Auch die Kennzahl Passagiere pro Passagierflug lag mit 152,4 so hoch wie noch nie zuvor (plus 4,6 Prozent im Vorjahresvergleich).

Die Anzahl der Flugbewegungen legte gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent auf 43.710 zu und markierte ebenfalls ein neues Allzeit-Hoch, die bisherige Spitzenmarke datierte vom Juli 2007 mit damals 43.675 Starts und Landungen. Noch deutlicher mit plus 3,8 Prozent legten die Höchststartgewichte auf 2,7 Millionen Tonnen zu. Auch sie erreichten damit einen neuen historischen Höchstwert. Das Cargo-Aufkommen ging um zwei Prozent auf 177.840 Tonnen zurück.

Unter den Fraport-Beteiligungsflughäfen verzeichnete Ljubljana in Slowenien im Juli mit rund 172.000 Fluggästen ein starkes Plus von 16,2 Prozent, ebenfalls deutlich um zehn Prozent konnte Lima in Peru zulegen (auf 1,5 Millionen Passagiere). Die Twin-Star-Flughäfen Varna und Burgas in Bulgarien verzeichneten zusammen einen Rückgang bei der Passagierzahl um drei Prozent auf 1.028.399, wohingegen Antalya in der Türkei bei 4,3 Millionen Passagieren mit 1,8 Prozent im Plus lag.

In St. Petersburg setzt sich der Rückgang der Passagierzahlen aktuell weiter fort, der Juli brachte ein Minus von 4,4 Prozent und 1,7 Millionen Passagiere. Hannover zählte 563.000 Fluggäste und verzeichnet damit ein deutliches Plus von 6,6 Prozent. Um kräftige 9,8 Prozent legte der chinesische Flughafen in Xi’an auf drei Millionen Passagiere zu.

Spotter erhielten extra Rundfahrt übers Vorfeld

0

Für Liebhaber des Luftverkehrs gab es gestern ein ganz besonderes Angebot am Hamburg Airport: Gemeinsam mit dem Verein „Hamburg Airport Friends“ hat der Hamburger Flughafen am Nachmittag des 11. August seine jährliche Vorfeldrundfahrt speziell für Flugzeug-Spotter durchgeführt.

Bei Spottern handelt es sich um Luftverkehrs-Fans, die in ihrer Freizeit gerne Flugzeuge beobachten und fotografieren. So war die gestrige Rundfahrt ein ganz besonderes Highlight für die rund 35 Teilnehmer: Zwei Stunden lang wurden sie per Bus über die Vorfelder von Hamburg Airport gefahren und konnten so auf mehreren Zwischenstopps einzigartige Fotos von startenden, landenden und parkenden Luftfahrzeugen machen. Höhepunkt der Rundfahrt war ein Gewinnspiel, bei dem unter allen teilnehmenden Spottern ein Gutschein für die Airport Lounge des Hamburger Flughafens verlost wurde.

Die Spotter-Tour wird einmal im Jahr von Hamburg Airport in Zusammenarbeit mit den „Hamburg Airport Friends“, einem Verein aus Freunden der Fliegerei, organisiert. Die kostenlose Teilnahme wird durch ein Sponsoring von Hamburg Airport ermöglicht.