A350-1000: Airbus baut erste Flügel

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Im Airbus-Werk in Broughton, North Wales, Großbrittanien, wurde mit dem Bau der ersten Flügel für den neuen A350-1000 XWB begonnen.

A350-1000 XWB-Flügel hat die selbe Spannweite wie der für die A350-900, die bereits im Liniendienst ist, jedoch haben zu diesem 90 Prozent der Teile eine Modifikation erfahren. So wurde etwa die Flügelhinterkante erweitert um den Flügel für die größere Nutzlast und Reichweite anzupassen.

Mit 32 Länge und sechs Metern Breite ist der Flügel der A350 XWB das größte Einzelteil aus Karbonfaser-Verbundmaterial, das heute in der zivilen Luftfahrt hergestellt wird. Entwickelt wurden sie im Werk in Filton bei Bristol, England. Dort wurden u. A. auch die Kraftstoffsysteme und das Fahrwerk entwickelt.

Die Flügel spielen bei der Effizienz des neuen Langstreckenjets eine wichtige Rolle. Sie machen das Flugzeug schneller und leiser. Das geschieht durch abgesenkte Flügelvorderkantenteile und neue adaptive Landeklappen, die über Gelenke eingestellt werden können. Diese eröhen die Effizienz bei niedrigen Geschwindigkeiten. Für die Leistungsteigerung bei höheren Geschwindigkeiten kann die A350 die Landeklappen differenziert ausschwenken, wodurch das Flügelprofil verbessert wird.

Foto (c): Airbus

Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.

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