Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat heute wie geplant den 6. Nachtrag zur Baugenehmigung für das Fluggastterminal des BER beim Bauordnungsamt des Landeskreises Dahme-Spreewald eingereicht. Damit hat die Flughafengesellschaft einen weiteren übergeordneten Meilenstein auf dem Weg zur Eröffnung des Flughafens in der zweiten Jahreshälfte 2017 erreicht. In dem rund 10.000 DIN-A-4-Seiten und 50 Ordner umfassenden 6. Nachtrag ist eine Vielzahl von Einzelthemen, die bis zur Inbetriebnahme des BER relevant sind, aufgeführt. Der 6. Nachtrag ist der abschließende Bauantrag für das Fluggastterminal.
Der Antrag umfasst beispielsweise den Einbau von Sicherheitslinien mit Ganzkörperscannern gemäß neuer Richtlinien. Zudem wurden die Schnittstellen der sicherheitsgerichteten Anlagen des Fluggastterminals weiter fortgeschrieben und harmonisiert.
Im Zuge der Bearbeitung und Prüfung der Antragsunterlagen des 6. Nachtrags durch das Bauordnungsamt in Königs Wusterhausen werden weitere Dokumente eingereicht. Dies sind unter anderem die Berichte der Planprüfung der sicherheitsrelevanten Anlagen der Sicherheitsstromversorgung und der Sicherheitsbeleuchtung.
Die noch nötigen Umplanungen für die Anlieferhöfe Nord und Süd werden dem Bauordnungsamt im Rahmen des Ende April 2015 eingereichten 5. Nachtrags zur Baugenehmigung nachträglich angezeigt.
Die Airbus Group hat solide Ergebnisse für das erste Halbjahr 2015 veröffentlicht. Der Konzern vermeldet eine verbesserte operative Leistung und bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr 2015. Der Auftragseingang1 der Airbus Group stieg in den ersten sechs Monaten stark auf € 53,9 Mrd. (H1 2014: € 27,7 Mrd.), der Auftragsbestand1 erhöhte sich zum 30. Juni 2015 auf € 927 Mrd. (Jahresende 2014: € 858 Mrd.). Die Neubewertung infolge der Aufwertung des US-Dollars wirkte sich dabei positiv aus. Airbus verbuchte 348 Nettobestellungen für Verkehrsflugzeuge (H1 2014: 290 Nettobestellungen), einschließlich 57 Bestellungen von Flugzeugen der A330-Familie.
„Die operativen Ergebnisse des ersten Halbjahres belegen unsere konsequente Ausrichtung auf Programmmanagement und operative Effizienz“, sagte Tom Enders, Chief Executive Officer der Airbus Group. „Umsatz, Rentabilität und Cash-Generierung haben sich verbessert. Die Geschäftsergebnisse zeigen, dass wir auf Kurs sind, unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2015 zu erreichen. Wir verzeichnen über das gesamte Portfolio hinweg ein hohes Wachstum. Das zeigen auch die auf der Pariser Luftfahrtmesse im Juni bekannt gegebenen Großaufträge. Wir werden unsere operativen Prioritäten mit Nachdruck angehen. Dazu zählen Hochlauf, Kostenkontrolle und Auslieferungen in den Programmen A350 und A400M sowie der Übergang zur A320neo-Version. Gleichzeitig wollen wir unsere Gewinne und unsere Cashposition weiter verbessern.“
Auf der Pariser Luftfahrtmesse gingen Festbestellungen und Zusagen für 421 Maschinen ein. Dies unterstreicht die anhaltend gute Auftragslage auf dem Zivilflugzeugmarkt. Airbus Helicopters verbuchte 135 Nettobestellungen (H1 2014: 148 Bestellungen), darunter 29 H175. Airbus Defence and Space verzeichnete einen wertmäßigen Anstieg des Auftragseingangs um 40 Prozent, getragen von einer starken Nachfrage in allen Geschäftsbereichen. Unter anderem gingen Aufträge für weitere Erdbeobachtungssatelliten und A330-MRTT-Tankflugzeuge ein. Im Juni wurde Defence and Space für die Entwicklung und den Bau von zunächst 900 Satelliten von OneWeb ausgewählt.
Der Umsatz des Konzerns stieg um sechs Prozent auf € 28,9 Mrd. (H1 2014: € 27,2 Mrd.). Insbesondere wirkten sich der starke Auslieferungsmix bei Zivilflugzeugen und die Erholung des US-Dollars aus. Der Umsatz im Zivilflugzeuggeschäft verbesserte sich um neun Prozent. Die Sparte lieferte 304 Flugzeuge aus (H1 2014: 303 Maschinen), darunter vier A350 XWB und 13 A380. Der Umsatz von Airbus Helicopters erhöhte sich um fünf Prozent. Der Anstieg spiegelt gute Ergebnisse in den Regierungsprogrammen und im Servicegeschäft wider, die einen Rückgang der Auslieferungszahlen auf 152 Hubschrauber (H1 2014: 200 Hubschrauber) ausgleichen konnten. Der Umsatz von Airbus Defence and Space blieb stabil, trotz der Entkonsolidierung der Umsätze aus dem Trägerraketengeschäft durch den Beginn der ersten Phase des Joint Ventures Airbus Safran Launchers.
Das Konzern-EBIT* vor Einmaleffekten3 – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten aus Rückstellungsveränderungen für Programme und Restrukturierungen oder Währungsschwankungen – stieg um 6 Prozent auf € 1.883 Mio. (H1 2014: € 1.769 Mio.). Dabei verzeichneten alle Divisionen Verbesserungen.
Das EBIT* vor Einmaleffekten der Zivilflugzeugsparte erhöhte sich auf € 1.533 Mio. (H1 2014: € 1.287 Mio.), getragen von Verbesserungen im operativen Geschäft und günstigen Phaseneffekten, unter anderem bei Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen.
Das Hubschraubergeschäft verzeichnete einen Anstieg des EBIT* vor Einmaleffekten um acht Prozent auf € 162 Mio. (H1 2014: € 150 Mio.). Geringere Auslieferungszahlen und ein weniger günstiger Mix wurden durch verstärkte Serviceaktivitäten und den Transformationsprozess ausgeglichen. Das EBIT* vor Einmaleffekten von Airbus Defence and Space wuchs auf € 267 Mio. (H1 2014: € 223 Mio.), ein Resultat des guten Programmmanagements und der Fortschritte bei der Umsetzung des Restrukturierungsplans der Division.
Die Aufwendungen des Konzerns für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung beliefen sich auf € 1.506 Mio. (H1 2014: € 1.564 Mio.), die Umsatzrendite des Konzerns auf Basis des EBIT* vor Einmaleffekten lag bei 6,5 Prozent (H1 2014: 6,5 Prozent).
Der industrielle Hochlauf des A350-XWB-Programms nimmt Fahrt auf; im Juni wurde Vietnam Airlines der zweite Betreiber dieses Flugzeugtyps. Die Entwicklung der A320neo schreitet ebenfalls voran: Im Mai absolvierte eine Maschine mit CFM-Triebwerken ihren Erstflug; Ende Juli wurden die Flugtests mit Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney wiederaufgenommen. Trotz einiger Unterbrechungen im Flugtestprogramm wird der Beginn der Auslieferungen noch in diesem Jahr erwartet. Das A380-Programm liegt im Hinblick auf das Erreichen der Gewinnschwelle zum Jahresende im Plan. Die Produkterneuerungsstrategie von Airbus Helicopters kommt voran; die Flugerprobung der neuen H160 und die Konzeptphase der X6 sind angelaufen. Airbus Defence and Space hat in der ersten Jahreshälfte 2015 vier A400M an Kunden übergeben.
Das berichtete EBIT*3 stieg um 21 Prozent auf € 2.229 Mio. (H1 2014: € 1.839 Mio.), wobei sich die positiven Netto-Einmaleffekte auf € 346 Mio beliefen. Sie umfassten:
eine zusätzliche Nettoaufwendung in Höhe von € 290 Mio. für das A400M-Programm. Nach dem Unfall vom 09. Mai 2015 wurde eine Analyse zum aktuellen Stand des Programms durchgeführt. Gemeinsam mit allen Partnern hat die Airbus Group die Wiederaufnahme der Flüge und Auslieferungen vorbereitet. Durch den Unfall kam es jedoch zu Rückschlägen bei der Qualifikation der verbesserten militärischen Fähigkeiten, die Auslieferungstermine verzögerten sich. Infolge des Unfalls wurden bestimmte Flugtestaktivitäten für einige Wochen ausgesetzt und es kam zu Engpässen im Produktionsprozess. Die industrielle Effizienz bleibt während der Hochlaufphase eine Herausforderung. Aufgrund der niedrigeren Inflationsrate in der Eurozone hat sich zudem bei den vertraglich festgelegten Preisgleitformeln eine deutliche Abweichung gegenüber den tatsächlichen Kosten ergeben5. Zusammen mit den Kunden arbeitet die Airbus Group an der Abstimmung eines neuen Zeitplans für den Ausbau der militärischen Fähigkeiten und für die Auslieferungen. Zudem werden die Preisgleitformeln überprüft.
eine Nettoaufwendung von € 145 Mio. aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und ‑Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen durch den schwächeren Euro im Verhältnis zum US-Dollar. Im zweiten Quartal wurde ein negativer Effekt von € 36 Mio. im Zusammenhang mit der Neubewertung von Rückstellungen im A400M-Programm gebucht.
einen Nettogewinn von € 748 Mio. aus dem Verkauf von 18,75 Prozent der Anteile an Dassault Aviation5.
einen Nettoertrag von € 33 Mio., hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Beginn der ersten Phase des Joint Ventures Airbus Safran Launchers.
Das Konzernergebnis4 stieg um 34 Prozent auf € 1.524 Mio. (H1 2014: € 1.135 Mio.), der Gewinn je Aktie erhöhte sich um denselben Prozentsatz auf € 1,94 (H1 2014: € 1,45), getragen von einer verbesserten operativen Leistung. Beide beinhalten den Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Anteile an Dassault Aviation und die Belastungen aus dem A400M-Programm. Das Finanzergebnis lag bei € -344 Mio. (H1 2014: € -252 Mio.) und enthielt Einmaleffekte in Höhe von € -100 Mio., hauptsächlich infolge wechselkursbedingter Neubewertungen von Finanzinstrumenten. Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen verbesserte sich deutlich auf € -1.025 Mio. (H1 2014: € ‑2.270 Mio.) und reflektiert die Lieferleistung und die strenge Cash-Kontrolle, während Erlöse in Höhe von rund € 1,7 Mrd. aus dem Verkauf der Anteile an Dassault Aviation den Free Cash Flow auf insgesamt € 549 Mio. erhöhten (H1 2014: € ‑2.244 Mio.). Die Nettoliquidität lag Ende Juni 2015 bei € 8,4 Mrd. (Jahresende 2014: € 9,1 Mrd.). Für das Jahr 2014 wurden € 945 Mio. an Dividenden gezahlt (2013: € 587 Mio.). Die Bruttoliquidität belief sich auf € 16,8 Mrd. (Jahresende 2014: € 16,4 Mrd.).
Ausblick
Der Ausblick der Airbus Group für das Geschäftsjahr 2015 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen und dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt. Die Auslieferungen von Airbus-Flugzeugen dürften geringfügig höher ausfallen als 2014, ein weiterer Anstieg des Auftragsbestands für Zivilflugzeuge ist zu erwarten.
Vor Fusionen und Übernahmen rechnet die Airbus Group für 2015 mit einer Umsatzsteigerung und einem leichten Anstieg des EBIT* vor Einmaleffekten. Nach heutigem Stand des Produktionshochlaufs erwartet die Airbus Group für 2015 einen ausgeglichenen Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen. Gewinn und Dividende je Aktie dürften 2015 weiter steigen.
* Die Airbus Group verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung des ehemaligen EADS-Konzerns und dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.
Airbus Group – Halbjahresergebnisse (H1) 2015 (Beträge in Euro)
Airbus Group
H1 2015
H1 2014
Veränderung
Umsatz, in Mio.
28.893
27.200
+6%
davon Verteidigung, in Mio.
4.869
4.614
+6%
EBITDA2, in Mio.
3.295
2.773
+19%
EBIT3 vor Einmaleffekten, in Mio.
1.883
1.769
+6%
EBIT3, in Mio.
2.229
1.839
+21%
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, in Mio.
1.506
1.564
-4%
Konzernergebnis (Net Income)4, in Mio.
1.524
1.135
+34%
Gewinn je Aktie4
1,94
1,45
+34%
Free Cash Flow (FCF), in Mio.
549
-2.244
–
Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen, in Mio.
-1.025
-2.270
–
Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen, in Mio.
612
-2.112
–
Auftragseingang1, in Mio.
53.919
27.708
+95%
Airbus Group
30. Juni 2015
31. Dez. 2014
Veränderung
Auftragsbestand1, in Mio.
926.978
857.519
+8%
davon Verteidigung, in Mio.
38.757
42.240
-8%
Nettoliquidität, in Mio.
8.436
9.092
-7%
Mitarbeiter
137.217
138.622
-1%
Divisionen
Umsatz
EBIT3
(Beträge in Mio. €)
H1 2015
H1 2014
Veränderung
H1 2015
H1 2014
Veränderung
Commercial Aircraft
21.081
19.429
+9%
1.424
1.357
+5%
Helicopters
2.950
2.801
+5%
162
150
+8%
Defence and Space
5.531
5.516
0 %
-26
223
–
Zentrale / Eliminierungen
-669
-546
–
669
109
–
Gesamt
28.893
27.200
+6%
2.229
1.839
+21%
Divisionen
Auftragseingang1
Auftragsbestand1
(Beträge in Mio. €)
H1 2015
H1 2014
Veränderung
30. Juni 2015
31. Dez. 2014
Veränderung
Commercial Aircraft
46.334
22.880
+103%
875.018
803.633
+9%
Helicopters
2.726
2.183
+25%
12.004
12.227
-2%
Defence and Space
5.371
3.831
+40%
41.683
43.075
-3%
Zentrale / Eliminierungen
-512
-1.186
–
-1.727
-1.416
–
Gesamt
53.919
27.708
+95%
926.978
857.519
+8%
Airbus Group – Ergebnisse für das zweite Quartal (Q2) 2015
Airbus Group
Q2 2015
Q2 2014
Veränderung
Umsatz, in Mio.
16.815
14.552
+16%
EBIT3 vor Einmaleffekten, in Mio.
1.232
1.069
+15%
EBIT3, in Mio.
988
1.120
-12%
Konzernergebnis (Net Income)4, in Mio.
732
696
+5%
Gewinn je Aktie4
0,93
0,89
+4%
Divisionen
Umsatz
EBIT3
(Beträge in Mio. €)
Q2 2015
Q2 2014
Veränderung
Q2 2015
Q2 2014
Veränderung
Commercial Aircraft
12.516
10.492
+19%
1.005
811
+24%
Helicopters
1.665
1.619
+3%
110
92
+20%
Defence and Space
2.928
2.773
+6%
-159
138
–
Zentrale / Eliminierungen
-294
-332
–
32
79
–
Gesamt
16.815
14.552
+16%
988
1.120
-12%
Der Umsatz für das zweite Quartal (Q2) 2015 stieg im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 um 16 Prozent aufgrund höherer Auslieferungszahlen bei Zivilflugzeugen und günstigerer Wechselkurseffekte.
Das EBIT* vor Einmaleffekten für das zweite Quartal 2015 stieg um 15 Prozent auf € 1.232 Mio. Dies spiegelt operative Verbesserungen in allen Divisionen sowie einige günstige Phaseneffekte – unter anderem bei Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen – wider.
Das EBIT* für das zweite Quartal 2015 fiel um 12 Prozent auf € 988 Mio. Es enthält negative Netto-Einmaleffekte, insbesondere die zusätzliche Nettoaufwendung in Höhe von € 290 Mio. für das A400M-Programm.
Fußnoten:
Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand basieren auf Listenpreisen.
Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten.
Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten.
Die Airbus Group verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
Langzeitverträge enthalten in der Regel eine Preisgleitklausel. Diese legt die Erhöhung des Auftragspreises durch den Anstieg der Herstellungskosten (Arbeitskraft und Material) während der Vertragsdauer mittels einer Formel zur Preisstandsanpassung näherungsweise fest. Je nach Zusammensetzung der Herstellungskosten werden verschiedene Indexklauseln verwendet.
Die verbleibende Beteiligung an Dassault Aviation ist nun als zur Veräußerung gehaltener Vermögenswert ausgewiesen. Das Quartalsergebnis von Dassault Aviation wird in der Ergebniszeile der Zentrale nicht mehr berücksichtigt – mit Ausnahme der zu erhaltenden Dividenden und der Kapitalerträge aus künftigen Verkäufen von Anteilen an Dassault Aviation.
Ryanair hat heute im Rahmen seines erweiterten Winterflugplans 2015 für Hamburg zwei neue Strecken von Hamburg nach Barcelona und Madrid eingeführt. Im Rahmen des Winterflugplans will Ryanair in Hamburg über 310.000 Kunden pro Jahr befördern. Die beiden neuen Destinationen werden jeweils einmal täglich angesteuert. Bereits bisher wurden am Hamburg (HAM) Alicante, Lissabon, Malaga und Porto angesteuert. Pro Woche hebt Ryanair nun 30 Mal von der Elbmetropole ab.
Deutsche Kunden und Besucher können diesen Winter sechs Routen von und nach Hamburg buchen. Dabei können sie die Vorteile von Sitzplatzreservierungen, einem zweiten kostenlosen Handgepäckstücks und reduzierten Gebühren sowie einer neuen Website und App mit mobilen Bordkarten genießen. Dank der Family Extra und Business Plus-Programme ist Ryanair auch für Familien und Geschäftsreisende interessant.
Um den Start des Hamburger Winterflugplans und die zwei neuen Routen nach Barcelona und Madrid zu feiern, bietet Ryanair für begrenzte Zeit 100.000 Sitzplätze über das gesamte europäische Netzwerk für nur 19,99 Euro an. Diese Tickets müssen bis Montag, 03. August 2015, gebucht werden und sind für Reisen im November verfügbar.
Die Bilanz des ersten Halbjahres am Albrecht Dürer Airport ist positiv: von Januar bis Juni verkehrten über 1,5 Millionen Passagiere am Flughafen – ein Zuwachs von 5,2 Prozent zum Vorjahr.
Dieser positive Trend setzt sich in der „heißtesten“ Zeit des Jahres fort: Während der bayerischen Sommerferien vom 31. Juli bis zum 14. September werden 594.000 Passagiere entspannt von Nürnberg in den Urlaub starten. Das entspricht einer Steigerung von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allein am ersten Ferienwochenende werden 37.000 Passagiere erwartet.
Passagiere wollen zu Drehkreuzflughäfen
Antrieb für diesen Wachstum waren beispielsweise Verbindungen in die großen europäischen Drehkreuze. So flogen mit Air France etwa 80.500 Passagiere den Flughafen Charles De Gaulle in Paris an, was einem Plus von 5,1 Prozent zum Vorjahr entspricht. Über 80.000 Passagiere flogen mit KLM nach Amsterdam, das bedeutet für die niederländische Fluggesellschaft ein Wachstum von 10,2 Prozent. Lufthansa brachte über 61.000 Passagiere von Nürnberg nach München, was ein Plus von 18,4 Prozent bedeutet, und über 124.000 Passagiere nach Frankfurt, woraus sich ein Zuwachs von 3,7 Prozent auf dieser Strecke ergibt.
Touristen schätzen den Flughafen Nürnberg
Auch touristische Ziele tragen zu dem positiven Verlauf des ersten Halbjahres 2015 bei. So flogen fast 24.000 Passagiere mit Pegasus Airlines nach Istanbul, die Fluggesellschaft hat von Januar bis Juni 2015 im Vergleich zum Vorjahr damit 32,5 Prozent mehr Fluggäste transportiert. SunExpress konnte im gleichen Zeitraum über 88.000 Passgiere begrüßen, 8,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Wizz Air taucht zum ersten Mal in der Halbjahresbilanz auf und legt auf anhieb gute Passagierzahlen vor: Fast 31.000 Fluggäste flogen mit der ungarischen Airline nach Skopje, Bukarest oder Cluj-Napoca. Die Auslastung der Maschinen liegt bei 83 Prozent.
Generell hat sich die Auslastung der Flugzeuge unabhängig von der Airline verbessert. Im Durchschnitt liegt die Auslastung bei 68 Prozent, was 2,7 Prozent besser ist, als im Vorjahr. Das spricht für eine noch höhere Akzeptanz der Destinationen unter den Fluggästen am Albrecht Dürer Airport. Das beliebteste Ziel war übrigens Antalya: 130.000 Menschen flogen mit elf verschiedenen Airlines von Nürnberg in die türkische Metropole.
Sommerferien als Highlight des Jahres
„Wir wollen mit dem positiven Ergebnissen aus dem ersten Halbjahr gestärkt und motiviert in die heißteste Phase des Jahres starten“, so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe, „wir freuen uns auf die Herausforderung, unseren Gästen das Abheben in den Urlaub so entspannt wie möglich zu gestalten“. Die 594.000 Besucher, die am Flughafen während der Sommerferien erwartet werden, haben eine große Auswahl an Flugzielen: Am beliebtesten sind Antalya in der Türkei, Palma de Mallorca, Heraklion in Griechenland, Fuerteventura in den Kanaren und Izmir in der Türkei. Auch das Interesse für
Direktziele, die in diesem Sommer zum ersten mal angeflogen werden, ist groß. Dubrovnik in Kroatien, Lamezia Terme in italien, Sylt, Tivat in Montenegro und Skopje in Mazedonien sind für viele Sommerurlauber aus der Metropolregion das Urlaubsziel für die Sommerferien. Fernstrecken von Asien bis USA sind ideal über die täglichen Anschlüsse zu den europäischen Drehkreuzflughäfen zu erreichen. Obwohl wir am ersten Wochenende mit 37.000 Passagieren am Albrecht Dürer Airport rechnen, wird der verkehrsreichste Tag voraussichtlich der 02. September werden: An diesem Tag werden über 15.000 Menschen am Flughafen abheben, erwartet werden 140 Flugbewegungen.
Kollegen packen gemeinsam an
Um auch in der enorm verkehrsreichen Zeit reibungslose Abläufe am Airport gewährleisten zu können, packen alle Kolleginnen und Kollegen gemeinsam an. Alle Beschäftigten in den etwa 140 Betrieben am Standort Flughafen stellen sich auf die größte Reisewelle des Jahres ein. Das Personal an den Ticketschaltern und auf dem Vorfeld wird in den Spitzenzeiten aufgestockt. So auch bei den Kollegen in der Gepäcksortierung, die in diesem Zeitraum rund 500.000 Koffer und Taschen verladen. Polizei und Zoll passen ihre Mannstärke ebenfalls an.
Reisedokumente überprüfen
Vor dem Abflug sollte jeder Reisende die Gültigkeit seiner Ausweispapiere überprüfen. Wichtige Tipps zum Thema Pass und Visum gibt es auf der Flughafenwebsite unter dem Stichwort „Reisevorbereitungen“. Bei der Heimkehr achtet der Zoll auf verbotene Mitbringsel wie lebende Tiere und gefälschte Markenprodukte (Plagiate). Urlauber, die sich bei Einfuhrbestimmungen unsicher sind, informieren sich dazu hier.
Frühzeitig anreisen
Wichtig ist die rechtzeitige Anreise. Dabei sollten Autofahrer Baustellen und Staus einkalkulieren. Wer das „OnlineParken“ nutzt und im Internet reserviert, kann bereits vorher den gewünschten Stellplatz festlegen. Wer öffentlich anreist, erreicht den Airport Nürnberg mit der U2 in nur 12 Minuten ab Hauptbahnhof. Neben dem normalen Check-in am Schalter bieten viele Airlines die Möglichkeit zum frühzeitigen Einchecken im Internet (Web Check-in) oder den beliebten Vorabend-Check-in an.
Reisetipps für Kurzentschlossene
Wer bisher kein Flugziel gefunden hat, kann sich bei den über 30 Reisebüros am Airport Nürnberg beraten lassen. Kurzentschlossene finden für den August noch attraktive Angebote. Schon jetzt sind auch nahezu alle Ziele für den Herbst und Winter buchbar. Darunter klassische Touristikreisen ebenso wie Low-Cost-Flüge zum Beispiel mit Vueling, Wizz Air und Ryanair.
Die erste H135, die für Arbeitseinsätze über dem Meer ausgerüstet wurde, ist an die Firma Helicopter Travel Munich GmbH ausgeliefert worden. Die Inbetriebnahme stellt einen bedeutenden Meilenstein für das zweimotorige Leichtgewicht von Airbus Helicopters dar, das bisher unter der Bezeichnung EC135 T3/P3 bekannt war.
Die H135 ist durch ihre herausragende Leistung, auch im einmotorigen Betrieb (OEI – one engine inoperative), bestens für das gesamte Aufgabenspektrum über Wasser geeignet. Sie erfüllt alle Kriterien für Missionen im Offshore-Bereich, da sie unter anderem über eine Rettungswinde, ein außen an der Zelle angebrachtes Rettungsfloß, einen 3-Achsen-Autopilot, Wetterradar, einen schwimmendem Notfallpeilsender, Unterwasser-Ausstiegsbeleuchtung und Seetauglichkeit bei sehr grobem Seegang (Sea State 6) besitzt. Ihre vortreffliche Handhabung, die kompakte Zellenbauweise und der geringe Rotordurchmesser, machen die H135 zur ersten Wahl im Offshore/Wind-Geschäftsfeld.
Die H135 ist Teil der Familie der leichten, zweimotorigen Maschinen von Airbus Helicopters. Sie bietet im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen eine gesteigerte Leistung auf Meereshöhe mit bis zu 70 kg mehr Nutzlast im Einmotoren-Betrieb (CAT A). Die bewährten Sicherheitsstandards der EC135 T2+/P2+ finden sich auch in der H135 wieder. Zu den technischen Neuerungen der H135 gehören ein vergrößerter Hauptrotor für mehr Auftriebskraft sowie seitliche Lufteinlässe der Triebwerke für mehr Effizienz. Die neue FADEC-Software (Full Authority Digital Engine Control) sorgt für eine optimierte Triebwerksteuerung.
Die Maschine wird von einer der Stationen in Emden, Norden, auf Borkum oder Helgoland aus zu ihren Einsätzen in die nunmehr zehn Windparks aufbrechen, die HTM für Kunden wie DONG, EWE, EON, Siemens, DOTI und Adwen und Senvion bedient. Die H135 wird in diesem Zuge in die Flotte von Hubschraubern aus der Produktion Airbus Helicopters‘ eingegliedert werden. Zum Inventar an der Nordseeküste zählen derzeit fünf Hubschrauber vom Typ EC135 P2+. Diese Anzahl wird sich auf elf Modelle der H135-Familie bis zum Ende des ersten Quartals 2016 erhöhen.
„Mit ihrer starken OEI-Performance und der zusätzlichen Ausrüstung ist die neue H135 eine ideale Ergänzung unserer Flotte, die uns für die Zukunft rüstet. Unsere Hubschrauber der H135-Familie haben ihre Verlässlichkeit und Sicherheit durch ihre ständige Verfügbarkeit in den vergangenen sechs Jahren und mehr als 6000 Flugstunden, sowie bei über 25.000 Windenzyklen bewiesen“ sagte Bernd Brucherseifer, Geschäftsführer von HTM. „Die H135 bietet eine wirtschaftliche und effiziente Plattform für die Errichtung, Erweiterung und Instandhaltung von Offshore-Windparks, die als Quelle erneuerbarer Energien an Bedeutung gewinnen“ sagte Axel Humpert, Leiter des H135-Programms bei Airbus Helicopters. „Zudem ist die H135 im Offshore-Bereich eine perfekte Ergänzung der anderen Produkte in unserer Palette, die ihre Fähigkeiten in diesem Sektor weltweit täglich unter Beweis stellen.“
Mit der H135 erweitert HTM Helicopter Travel Munich GmbH seine Flotte, die bereits aus 21 Hubschraubern (darunter Modelle der H145- und H120-Familien, sowie sechs AS350 und eine BK117) und vier Business-Jets besteht. HTM ist einer der größten Luftfahrzeugbetreiber mit gemischter Flotte in Deutschland. Die Firma unterhält ihren eigenen nach EASA Part 145 zertifizierten Wartungsbetrieb, eine gemäß EASA zertifizierte Flugschule und besitzt die Genehmigung für IFR, Offshore und Helicopter Hoist Operations (on- und offshore). Gegründet im Jahre 1997 durch Hans Ostler in München betreibt HTM die Hubschrauber und Business Jets an sechs Standorten.
HTM bietet VIP Transport mit Hubschraubern und Flugzeugen, Offshore Operationen, Außen- und Innenlastentransporte sowie Hubschrauber- Windenbetrieb an Land und über Wasser an. Filmdreharbeiten mit eigener Ausrüstung, der Transport von Gefahrengütern und Flugausbildung sind ebenfalls möglich.
Fotos: (c) Airbus Helicopters: Ulrich Schröer, Claas Belling; – 2015
Wenn schon, denn schon: Die Auszubildenden der Lufthansa Technik haben sich für die Hamburg Airport Days am 22. und 23. August viel vorgenommen. Mit Hilfe ihres Ausbildungsflugzeugs, einer voll funktionsfähigen Boeing 737, werden sie den Besuchern alle Fragen beantworten, die sie schon immer zur Fliegerei hatten.
Rund um „Bobby Boeing“ können Kinder und Jugendliche unter Anleitung der Auszubildenden ihre eigene Buchstütze aus Flugzeugblech im Lufthansa-Design anfertigen.
Wie funktioniert ein Räder- oder Bremsenwechsel am Flugzeug? Wie bringe ich so viele Kabel unter? Was bitte ist eine APU? Und welche Werkzeuge brauche ich, um ein Flugzeug sicher reparieren zu können? Wie fährt das Fahrwerk ein und aus? Einfach mal direkt dabei zuschauen! Die Auszubildenden stellen ihre Boeing 737 auf Flugzeugheber und machen das möglich. „Wir wollen für unsere Besucher Flugzeugtechnik und die damit verbundenen Berufe hautnah erlebbar machen“, sagt Stefan Ehlers, Ausbilder bei Lufthansa Technical Training. Zusammen mit den Auszubildenden hat er in den letzten Wochen vorbereitet, was es am 22. und 23. August zu sehen geben wird.
Und wer sich vorstellen kann, schon 2016 als Werkzeugmechanikerin, Fluggerätmechaniker, Oberflächenbeschichterin oder als Fachkraft für Lagerlogistik in eine Ausbildung bei der Lufthansa Technik einzusteigen, findet vor Ort Ansprechpartner aus allen Berufen, um sich im direkten Kontakt unter Jugendlichen auszutauschen.
Für die Airport Days Hamburg öffnen sich am 22. und 23. August 2015 die Vorfelder sowie einige Hallen der Lufthansa Technik für die Besucher. Während der Flugverkehr am Hamburg Airport weiterläuft, bilden diese für die Öffentlichkeit normalerweise unzugänglichen Orte die perfekte Kulisse für die Stars der Lüfte aus aller Welt. Rund 100 Flugzeuge vom modernen Düsenjet bis zum Oldtimer stehen im Mittelpunk.
Zu der Veranstaltung unter dem Motto „Entdecke die Welt des Fliegens“ werden rund 100.000 Besucher erwartet. Darüber hinaus können die Gäste in der „Halle der Innovationen“ schon einen Blick in die Zukunft der Fliegerei werfen. Auch Rundfahrten hinter die Kulissen des Flughafens sowie Rundflüge und ein kleines Flugprogramm warten auf die Besucher.
Ab 01. September 2015 gelten erweiterte Sicherheitsvorschriften in Bezug auf Sprengstoffkontrollen an den europäischen und damit auch österreichischen Verkehrsflughäfen. Passagiere, Handgepäck und elektronische Geräte müssen künftig durch händisches Abstreifen mit speziellen Papierstreifen auch auf Spuren von Sprengstoffen kontrolliert werden. Um den Aufwand für Passagiere so gering wie möglich zu halten und die Kontrollvorgänge möglichst rasch durchzuführen, setzen die österreichischen Flughäfen auf zusätzliches Personal und hohe Serviceorientierung.
Entsprechend der EU-Verordnung 185/2010 müssen ab 01. September 2015 an den europäischen und damit auch österreichischen Verkehrsflughäfen Passagiere, ihr Handgepäck und elektronische Geräte, wie Laptops, Tablets und Mobiltelefone auf Spuren von Sprengstoffen kontrolliert werden. Bereits seit März dieses Jahres werden elektronische Geräte an den Sicherheitskontrollen händisch auf Manipulationsspuren überprüft.
Ab Herbst werden diese Kontrollen mit Hilfe von sogenannten Sprengstoffspuren-Detektionsgeräten (Explosive Trace Detection, ETD) durchgeführt. Dabei werden im Zuge der bekannten Sicherheitskontrollen die Passagiere zusätzlich mit speziellen Papierstreifen an Handflächen und Gürtel, sowie das Handgepäck und elektronische Geräte abgestreift. Eine anschließende chemische Analyse des Streifens vor Ort gibt Aufschluss über Spuren von sprengstoffverdächtigen Zusammensetzungen. Kontrolliert wird stichprobenartig.
Mehr Personal bei Sicherheitskontrollen
Um die neuen Regelungen für die Passagiere möglichst komfortabel abzuwickeln, setzen die österreichischen Verkehrsflughäfen auf Servicequalität: So wurden beispielsweise am Flughafen Wien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Sicherheitskontrollen seit Jahresbeginn aufgestockt und intensiv geschult, das Personal wird entsprechend des Flugplanes und zu erwartenden Passagieraufkommens flexibel eingeteilt und eigene Serviceschalter nach den Sicherheitskontrollen bieten persönliche Betreuung im Fall von Problemen.
Über 1.200 Beschäftigte der Flughafen Wien AG sind an den Sicherheitskontrollen im Einsatz. Auch an den anderen österreichischen Airports wird entsprechend dem Verkehrsaufkommen mehr Personal zum Einsatz kommen. Insgesamt ist die Wartezeit an den Sicherheitskontrollen an den österreichischen Verkehrsflughäfen sehr gering; es ist allerdings nicht auszuschließen, dass es durch die zusätzlichen Kontrollvorgänge teilweise zu erhöhtem Aufwand für Reisende kommen kann.
Servicetipp für Passagiere: Alle Informationen zu den Sicherheitskontrollen an den Flughäfen sind auf der Seite des Bundesministeriums für Inneres und den Homepages der Verkehrsflughäfen zu finden.
Ab Ende 2019 soll das neue satellitengestützte Radar-Aufklärungssystem SARah der deutschen Bundeswehr als Nachfolge des derzeitigen SAR-Lupe Systems in Betrieb genommen werden. Vom Hauptauftragnehmer OHB System AG erhielt Ruag Space den Auftrag zur Lieferung der Navigationsempfänger für die beiden Reflektor-Satelliten.
Mit der neuesten Generation der von Ruag Space speziell für den Einsatz auf Satelliten entwickelten Navigationsempfänger können zur hochgenauen Positionsbestimmung im All nun erstmals auch Signale unterschiedlicher Navigationssatellitensysteme wie zum Beispiel die des US-amerikanischen GPS-Systems und jene des europäischen Galileo-Systems genutzt werden.
Eine der Grundvoraussetzungen für präzise Beobachtungen und Vermessungen aus dem All ist die Kenntnis der jeweils aktuellen Satellitenposition und eine konstante Einhaltung der vorgesehenen Flugbahn. Dafür benutzen auch Satelliten die Signale von Navigationssatellitensystemen wie dem amerikanischen GPS System oder dem europäischen Galileo System. Die von Ruag Space entwickelten innovativen, weltraumtauglichen Navigationssignalempfänger wurden vom Wiener Weltraumtechnikunternehmen speziell für die Erfordernisse einer hochgenauen Positionsbestimmung (Precise Orbit Determination, POD) maßgeschneidert.
Durch gleichzeitige Verarbeitung von Empfangssignalen auf zwei unterschiedlichen Frequenzen kann im Gegensatz zu den üblicherweise auf der Erde eingesetzten Navigations-Empfängern, die nur eine Frequenz verarbeiten, höchstmögliche Positionsgenauigkeit erzielt werden. Das auf hoch integrierten Chips (ASICs) basierende Design ist dabei auf möglichst geringes Gewicht bei gleichzeitiger Einhaltung aller für den Weltraum notwendigen Zuverlässigkeitskriterien und Strahlungsfestigkeitsanforderungen ausgelegt. Mit der neuesten Generation dieser Empfänger können nun auch die Signale unterschiedlicher Navigationssatellitensysteme verarbeitet werden. Neben dem US-amerikanischen GPS System werden in Zukunft auch die Daten des europäischen Galileo-Systems zur hochgenauen Positionsbestimmung herangezogen.
Die Empfänger werden von Ruag Space in Österreich gebaut und getestet und gemeinsam mit Empfangsantennen der schwedischen Schwesterfirma Ruag Space AB Anfang 2017 an den Systemhauptauftragnehmer OHB System AG in Bremen geliefert.
ESA-Astronaut Paolo Nespoli wird im Rahmen der Expeditionen 52 und 53 zur Internationalen Raumstation (ISS) im Mai 2017 an Bord einer Sojus zum dritten Mal ins All fliegen.
Seine fünfmonatige Mission ist Teil einer Tauschvereinbarung zwischen der NASA und der italienischen Raumfahrtagentur ASI, in die ESA-Astronauten eingebunden sind, und die dritte Langzeitmission der ASI nach Luca Parmitanos Mission Volare 2013 und Samantha Cristoforettis Mission Futura in diesem Jahr.
Seinen ersten Raumflug absolvierte Nespoli 2007 bei seiner zweiwöchigen Mission Esperia an Bord des Space Shuttle STS-120, dem zweiten Kurzzeitflug der ASI im Rahmen der Tauschvereinbarung, während der er insbesondere an der Installation des Verbindungsknotens 2 der Raumstation mitwirkte.
2010 flog er anlässlich der 160 Tage langen ESA-Mission MagISStra im Rahmen der Expeditionen 26 und 27 erneut zur ISS. Neben der Durchführung zahlreicher Experimente war er am Andockprozess von zwei Frachtfahrzeugen, dem zweiten europäischen Automatischen Transferfahrzeug ATV-2 und dem zweiten japanischen Transferfahrzeug HII, beteiligt.
Nach seinem zweiten Raumflug war Nespoli am italienischen ESA-Standort ESRIN und im Europäischen Astronautenzentrum in Köln tätig. Vor kurzem hat er das Training für seinen neuen Einsatz im Weltraum am Juri-Gagarin-Kosmonauten-Ausbildungszentrum bei Moskau aufgenommen.
Das letzte Foto vom 24. Mai 2011 zeigt die ISS mit dem europäischen ATV Johannes Kepler und dem Space Shuttle Endeavour und wurde während der Expedition 27 von der Crew mit ESA Astronaut Paolo Nespoli vom Sojus TMA-20 Raumschiff aus, nach dem abdocken von der Station, aufgenommen
Fotos (c): ESA – S. Corvaja, 2010; NASA (2x); ESA/NASA.
Am Abend des Schweizer Nationalfeiertags wird am Flughafen Zürich ausnahmsweise von Norden her auf den Pisten 14 oder 16 gelandet. Der Flugbetrieb wird umgeleitet, weil er in den Anflugschneisen Ost und Süd durch Feuerwerkskörper beeinträchtigt werden könnte. Wie jedes Jahr werden am 01. August 2015 die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum ausnahmsweise aufgehoben. Das bedeutet, dass Landungen ab 20:00 Uhr bis Flugbetriebsende von Norden her auf den Pisten 14 oder 16 erfolgen.
Die Starts erfolgen bis 22:00 Uhr nach Westen und Süden, ab 22:00 Uhr nach Norden. Gemäß deutscher Verordnung müsste am Samstagabend ab 20:00 Uhr von Osten her auf der Piste 28 gelandet werden. Nach Rücksprache mit den zuständigen deutschen Stellen wird aus Sicherheitsgründen (Irritation der Piloten durch hoch fliegende Feuerwerkskörper, etc.) am Abend des Schweizer Nationalfeiertages auf diese Regelung verzichtet.
Das kostenlose WLAN am Köln Bonn Airport erfreut sich immer größerer Beliebtheit: Jetzt wurde die Marke von einer Million Nutzern überschritten. Insgesamt haben sich bereits rund 1,06 Millionen Passagiere für den Service des Flughafens angemeldet, um vor dem Abflug mit Smartphones, Laptops oder Tablet-PCs im Internet zu surfen. Seit 2011 können Fluggäste am Köln Bonn Airport gratis und ohne zeitliche Beschränkung das WLAN nutzen. Das Angebot ist rund um die Uhr verfügbar und erfordert lediglich die einmalige Anmeldung mit einem Benutzernamen.
Der Passagier wählt dafür das WLAN-Netz „AIRPORT FREE WIFI“ aus, öffnet den Internet-Browser und klickt auf der Begrüßungsseite auf „Hier kostenlos registrieren“. Der Köln Bonn Airport war der erste deutsche Flughafen, der seinen Gästen diesen Service kostenlos und in diesem Umfang zur Verfügung gestellt hat. Das Netz steht sowohl in den öffentlichen Bereichen der Terminals als auch an den Gates und in den Wartebereichen nach der Sicherheitskontrolle zur Verfügung.
Die Lufthansa Gruppe berichtet für das erste Halbjahr 2015 eine solide Geschäftsentwicklung und eine Ergebnissteigerung in allen operativen Geschäftsfeldern. Das Adjusted EBIT verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 290 Mio. Euro auf 468 Mio. Euro. Der Umsatz bis zum 30. Juni stieg im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres um 8,5 Prozent auf 15,4 Mrd. Euro, davon entfielen 12,1 Mrd. Euro auf Verkehrserlöse. Die Durchschnittserlöse der Passagierairlines der Lufthansa Gruppe stiegen im ersten Halbjahr 2015 vor allem währungsbedingt um 2,4 Prozent. Ohne den Rückenwind eines schwächeren Euros hätten sich die Durchschnittserlöse entsprechend der Prognose jedoch deutlich negativ entwickelt.
Allein im zweiten Quartal sanken die Yields währungsbereinigt um 5,7 Prozent. Die um 309 Mio. Euro geringeren Treibstoffkosten, sowie bessere Absatz- und Auslastungswerte konnten den Rückgang der Preise aber mehr als ausgleichen, obwohl die Stückkosten insgesamt ebenfalls im wesentlichen währungsbedingt stiegen. Der Saldo aus allen Währungseffekten belastete das Ergebnis des ersten Halbjahres mit 158 Mio. Euro. Der negative Saldo kommt zustande, weil die Ausgaben in Fremdwährung, und hierbei unter anderem der in Dollar zu zahlende Treibstoff, die Einnahmen in Fremdwährung überstiegen.
Das Konzernergebnis stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 954 Mio. Euro. Im Vorjahr lag es zum Halbjahr noch bei -79 Mio. Euro. Neben einem höheren betrieblichen Ergebnis ist dies vor allem auf Zuwächse im Finanzergebnis zurückzuführen. So geht über die Hälfte des Konzernergebnisses auf einen buchhalterischen Effekt zurück, der sich aus der erfolgsrelevanten Eigenkapitalzuschreibung von 503 Mio. Euro aus der Rückführung der Jet-Blue-Wandelanleihe im ersten Quartal ergibt. Im zweiten Quartal beeinflussten dann unter anderem ergebniswirksame Bewertungen von Zins- und Währungssicherungs-instrumenten sowie von Treibstoffsicherungsoptionen das Ergebnis mit insgesamt 176 Mio. Euro positiv.
Preisniveau für Flugtickets unter Druck
Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa AG, sagt: „Unser Ergebnis zum ersten Halbjahr ist solide. Neben der positiven Geschäftsentwicklung unserer operativen Bereiche, die insbesondere bei den Passagierairlines im zweiten Quartal noch einmal an Dynamik gewonnen hat, sind zu einem wesentlichen Teil die rückläufigen Treibstoffkosten ursächlich für die Steigerung unserer Ergebnisse. Wir werden daher jetzt nicht die falschen Schlüsse ziehen, denn wir gehen davon aus, dass sich das Preisniveau für Flugtickets im zweiten Halbjahr nicht erholen wird. Daher arbeiten wir konsequent weiter an der wettbewerbsfähigen Ausrichtung der Lufthansa Gruppe“.
Im zweiten Quartal kam die Lufthansa Gruppe auf eine Adjusted EBIT-Marge von 7,6 Prozent. Vor allem die Fluggesellschaften, und dort insbesondere Lufthansa Passage und SWISS, waren ausschlaggebend für diese positive Entwicklung. Das Geschäftsfeld Passagierairlines erreichte eine Marge von fast acht Prozent im zweiten Quartal, wobei SWISS mit einer Marge von über elf Prozent auch im Branchenvergleich außerordentlich gut abschnitt. Auch Germanwings befindet sich weiterhin auf erfolgreichem Kurs und wird das laufende Jahr erstmals mit einem Gewinn abschließen.
Simone Menne: „Unsere strategische Ausrichtung stimmt. Denn einerseits sind unsere Premiummarken Lufthansa und SWISS sehr erfolgreich und gleichzeitig verzeichnen Germanwings und Eurowings als Zweitmarken eine gute Geschäftsentwicklung. Wir setzen auf die Premiumqualität unserer Hub-Airlines und auf die hohe Wettbewerbs-fähigkeit unserer Zweitmarken bei Punkt-zu-Punkt-Verkehren. Mit diesem Ansatz sind wir im Airlinemarkt profitabel und zukunftsfähig“.
Passagierverkehr stark, Cargo verlangsamt
Die Lufthansa Passage steigerte ihr Ergebnis im ersten Halbjahr um 181 Mio. Euro, SWISS verbesserte ihr Ergebnis um 90 Mio. Euro auf ein Adjusted EBIT von 178 Mio. Euro. Austrian Airlines verzeichnete im ersten Halbjahr noch einen Verlust von 17 Mio. Euro, konnte das Adjusted EBIT aber im Vorjahresvergleich um gute 27 Mio. Euro steigern. Lufthansa Cargo konnte dagegen die gute Entwicklung des ersten Quartals im zweiten Viertel des Jahres nicht fortsetzen. Mit dem Sommerflugplan haben Wettbewerber der Lufthansa Cargo in vielen Märkten ihre Frachtkapazitäten deutlich ausgeweitet, sodass die Preise erheblich unter Druck gerieten. Unter dem Strich bleibt im ersten Halbjahr eine Verbesserung des Adjusted EBIT um sieben Mio. Euro auf 50 Mio. Euro für das Geschäftsfeld Logistik. Auch die weiteren Geschäftsfelder konnten ihre Halbjahresergebnisse jeweils verbessern, Lufthansa Technik um 41 Mio. Euro auf 268 Mio. Euro und LSG SkyChefs um 17 Mio. Euro auf 26 Mio. Euro.
Die Eigenkapitalquote stieg aufgrund des höheren Rechnungszinses und des daraus resultierenden erfolgsneutralen Rückgangs der Pensionsrückstellungen zum Ende des zweiten Quartals wieder auf 17,5 Prozent. Die Quote lag damit über dem Wert des Jahresabschlusses 2014. Zwar entwickelten sich die Pensionsverbindlichkeiten durch den auf 2,9 Prozent angestiegenen Rechnungszins rückläufig, die absolute Pensionslast verbleibt mit 6,6 Mrd. Euro aber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.
Simone Menne: „Auch für Pensionslasten und Eigenkapital gilt: Die Entwicklung im zweiten Quartal ist durchaus positiv, wenn auch stark durch externe Faktoren getrieben. Die Notwendigkeit für zukunftsfähige Strukturen in der Alters- und Übergangsversorgung bleibt jedoch unverändert. Zur Sicherung unserer Zukunftsfähigkeit gehört auch unser weiterhin anspruchsvolles Investitionsprogramm, das wir uns für die kommenden Jahre vorgenommen haben. Um dafür die notwendigen Mittel zu erwirtschaften, brauchen wir die richtigen Voraussetzungen in allen Geschäftsfeldern und Unternehmen der Lufthansa Gruppe“, so Simone Menne.
Operativer Cashflow fast verdoppelt
Der operative Cashflow stieg im ersten Halbjahr um fast 45 Prozent auf rund 2,5 Mrd. Euro. Zum Halbjahr konnte ein Free Cashflow von etwas mehr als eine Milliarde Euro ausgewiesen werden, fast doppelt so viel wie im Vorjahr. Vor diesem Hintergrund ist die Nettokreditverschuldung deutlich gesunken, um 31 Prozent gegenüber dem Jahresabschluss 2014.
Die Investitionstätigkeit stieg im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr wie geplant. Unter anderem die Auslieferungen von zwei weiteren Airbus A380 und vier Boeing 747-8 sowie die Modernisierung der Langstreckenflotte in First- und Business Class, sowie der Einbau der neuen Premium Economy Class haben hierzu beigetragen. Die Brutto-Investitionen im Jahr 2015 summieren sich auf 2,9 Mrd. Euro. Für die Folgejahre ist eine Absenkung des Investitionsniveaus auf jeweils 2,5 Mrd. Euro vorgesehen ist.
Lufthansa bestätigte ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2015 mit einem Adjusted EBIT von mehr als 1,5 Mrd. Euro vor Streikkosten.
Für die MTU Aero Engines AG bedeutet Nachhaltigkeit vor allem Produktverantwortung über die gesamte Wertschöpfungskette. Deutschlands führender Triebwerkshersteller versteht darunter einen integrativen Ansatz, der in die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens sowohl ökologische als auch soziale Aspekte einbezieht. Der dritte Bericht des Unternehmens für die Jahre 2013/2014 vereint erstmals die Berichterstattung nach den beiden Standards UN Global Compact und Global Reporting Initiative (G3.1) und deckt alle europäischen Standorte der MTU ab.
„Die MTU Aero Engines ist ein wichtiger globaler Akteur der Triebwerksbranche und treibt als Technologieführer kontinuierlich zukunftsträchtige Innovationen voran. Corporate Responsibility gehört für uns zum Selbstverständnis“, erläutert Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. „Die Basis für unseren langfristigen Erfolg bilden ökoeffiziente und sichere Produkte. Produktverantwortung ist für uns der Handlungsschwerpunkt für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln.“
Ganz oben auf der Agenda steht die Entwicklung von Flugzeugtriebwerken, die weniger Kerosin verbrauchen und weniger Emissionen wie CO2 und Lärm verursachen. Für die MTU ist der Getriebefan das beste Beispiel ihrer Produktverantwortung und gleichzeitig Dreh- und Angelpunkt der sogenannten Clean Air Engine-Technologieagenda des Unternehmens. Klimawandel, Mobilität und Ressourcenknappheit gelten als globale Megatrends. Mit Clean Air Engine begegnet die MTU diesen Herausforderungen aktiv. 65 Prozent weniger Lärmemissionen sowie 40 Prozent weniger CO2-Emissionen sieht die Roadmap bis 2050 vor. Um das Engagement zum Thema Klimawandel bei allen Stakeholdern noch deutlicher zu machen, hat die MTU im vergangenen Jahr aus Clean Air Engine eine separate Klimastrategie abgeleitet und veröffentlicht.
Gleich an zweiter Stelle steht für die MTU verantwortliches Wirtschaften. Hierbei verpflichtet sich das Unternehmen zu den zehn Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen zu Menschenrechten, fairen Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und Anti-Korruption. Ein gutes Abschneiden in internationalen Rankings, zum Beispiel der Prime-Status von oekom research oder die Verleihung des Deutschen Investorenpreises für verantwortliches Wirtschaften 2014, verdeutlichen die Fortschritte der MTU auf diesem Gebiet.
Beim Thema ‚Responsible Sourcing‘ engagiert sich Deutschlands führender Triebwerkshersteller noch stärker für die Nachhaltigkeit der vorgelagerten Herstellprozesse. In der Zusammenarbeit mit ihren weltweiten Lieferanten legt die MTU seit 2014 in einem Verhaltenskodex verbindliche Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards fest, die sich an den Prinzipien des UN Global Compact orientieren. Auf den Nachhaltigkeitsbericht ist auf der MTU Aero Engines kann hier direkt zugegriffen werden.
Austrian Airlines hat das zweite Quartal 2015 trotz Krisen im Osten mit einem deutlich positiven Ergebnis von 36 Millionen Euro abgeschlossen. Aufgrund des traditionell schwachen und verlustbringenden 1. Quartals beläuft sich das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) im 1. Halbjahr auf -17 Mio. Euro (1. Halbjahr 2014: -41 Mio. Euro). Grund für die deutliche Verbesserung sind höhere Erlöse und geringere Kosten nach der Restrukturierung. Auch der billigere Treibstoff hatte einen positiven Effekt, dieser wurde jedoch durch erhöhte Technikkosten und Mehrkosten durch den stärkeren US-Dollar neutralisiert.
Austrian Airlines CFO Heinz Lachinger: „In unserem Ergebnis spiegelt sich die stärkere Konzentration auf Wirtschaftlichkeit und Profitabilität wider. Wir gewinnen weiter an Flughöhe.“
Zahlen im Überblick
Die Gesamterlöse sind im ersten Halbjahr 2015 um 1,7 Prozent oder 17 Mio. Euro auf 1.030 Mio. Euro gestiegen (1. Halbjahr 2014: 1.013 Mio. Euro). Gleichzeitig konnten die Gesamtaufwendungen um 0,6 Prozent oder sechs Mio. Euro auf 1.047 Mio. Euro weiter gedrückt werden (1. Halbjahr 2014: 1.053 Mio. Euro). Das EBIT hat somit zum 30. Juni 2015 -17 Mio. Euro betragen (1. Halbjahr 2014: -41 Mio. Euro). Das zweite Quartal 2015 war mit 36 Mio. Euro positiv und deutlich über dem Vorjahresquartal (2. Quartal 2014: 13 Mio. Euro).
Krisengebiete und Performance
Die Krisengebiete um die Ukraine und Russland machen der Austrian Airlines als Osteuropa-Spezialist zu schaffen. Sie verzeichnet dort deutliche Passagierrückgänge. Eine ähnliche Situation findet sich im Nahen Osten wieder. Ertragbringende Routen wie Tripolis oder Bagdad können nach wie vor nicht wieder aufgenommen werden. Das historische Atom-Abkommen zwischen dem Iran und den Vereinten Nationen hingegen bringt neue Hoffnungen für eine Belebung des Handels und damit des Passagieraufkommens zwischen Österreich und Iran. „Wir sehen uns den Iran derzeit genau an und sind startbereit für neue Destinationen“, meint Lachinger optimistisch.
Freude macht der österreichischen Fluglinie die Langstrecke nach Nordamerika. Die neuen Routen nach Chicago und Newark entwickeln sich sowohl bei der Auslastung als auch im Ergebnis zufriedenstellend. Auch das erweiterte Angebot nach Washington, wo das eingesetzte Fluggerät von einer Boeing 767 auf eine größere Maschine vom Typ Boeing 777 getauscht wurde, konnte gut abgesetzt werden. Ab Oktober wird Austrian Airlines zudem Miami in Florida in ihren Flugplan aufnehmen. Die Vorausbuchungen zu Miami entwickeln sich besser als erwartet.
Verbesserung trotz weniger Passagieren
In den ersten sechs Monaten des Jahres sind knapp fünf Millionen Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 7,3 Prozent weniger Fluggäste als im Vorjahr. Das Angebot gemessen in ASK wurde um 0,1 Prozent leicht erhöht, was auf die Langstreckenexpansion zurückzuführen ist. Die Auslastung sank um 2,5 Prozentpunkte auf 75,0 Prozent.
Der Personalstand der Austrian Airlines Group inklusive ihrer vollkonsolidierten Töchter lag zum Stichtag 30. Juni 2015 bei 6.019 Mitarbeitern (30. Juni 2014: 6.300 Mitarbeiter).
Obwohl Austrian Airlines nach wie vor Spitzenwerte bei ihrer Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit erreicht, musste sie im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Verschlechterung hinnehmen: Die Abflugspünktlichkeit lag bei 90,1 Prozent (1. Halbjahr 2014: 91,0 Prozent) und die Ankunftspünktlichkeit bei 89,2 Prozent (1. Halbjahr 2014: 89,9 Prozent). Die Regelmäßigkeit lag bei 99,0 Prozent (1. Halbjahr 2014: 99,1 Prozent). Austrian Airlines zählt mit diesen Werten dennoch zu den pünktlichsten Airlines Europas. Aktuell liegt sie sowohl bei den Abflügen, als auch bei den Ankünften auf Platz eins der europäischen AEA-Fluglinien.
Top-Platzierungen gab es aber auch punkto Servicequalität bei den World Airline Awards 2015: Allen voran wurde das Austrian Service am Boden und in der Luft mit dem ersten Platz in der Kategorie „Best Airline Staff Service in Europe“ ausgezeichnet. Zusätzlich belegt die heimische Fluggesellschaft den ersten Platz in der Kategorie „Best Business Class Catering“. In der Weltrangliste befindet sich Austrian immerhin auf Platz 13 der weltbesten Airlines.
Positiver Ausblick fürs Gesamtjahr
Den weiteren Jahresverlauf beurteilt Austrian Airlines trotz der kurzfristigen Flugausfälle optimistisch: „Ich erwarte dieses Jahr weitere ergebnisverbessernde Effekte und eine deutliche Steigerung des Adjusted EBIT“, so CFO Heinz Lachinger.
Q2 2015
Q2 2014
Änderung
Umsatz in Mio. €
562
560
0,4%
Gesamterlöse in Mio. €
603
590
2,2%
Gesamtaufwendungen in Mio. €
567
577
-1,7%
EBIT in Mio. €
36
13
.
Adjusted EBIT in Mio. €
36
10
.
1-6/2015
1-6/2014
Änderung
Gesamterlöse in Mio. €
1.030
1.013
1,7%
Gesamtaufwendungen in Mio. €
1.047
1.053
-0,6%
EBIT in Mio. €
-17
-41
58,5%
Adjusted EBIT in Mio. €
-17
-44
61,4%
Fluggäste Tsd.
4.976
5.367
-7,3%
Angebotene Sitzkilometer (ASK) in Mio.
11.015
11.009
0,1%
Auslastung (Passagierfaktor)
75,0%
77,5%
-2,5p
Anzahl Flüge
61.456
63.098
-2,6%
Flottengröße (operativ eingesetzt per 30.6. inkl. Wet Lease Out)
76
74
2
Regelmäßigkeit
99,0%
99,1%
-0,1p
Pünktlichkeit bei Abflug
90,1%
91,0%
-0,9p
Pünktlichkeit bei Ankunft
89,2%
89,9%
-0,7p
Mitarbeiter (Köpfe) zum Stichtag
6.019
6.300
-4,5%
Ergänzende Erläuterung: EBIT als neue Ergebniskennzahl im Lufthansa Konzern.
Mit 2015 stellt die gesamte Lufthansa Group das EBIT (earnings before interest and taxes bzw. Ergebnis vor Zinsen und Steuern) und „Adjusted EBIT“ als neue Ergebniskennzahlen im Konzern vor. Das „Adjusted EBIT“ ergibt sich aus dem EBIT, bereinigt um Abgangsbuchgewinne und -verluste, außerplanmäßige Zu- und Abschreibungen sowie Pensions-Sondereffekte.
Etihad Airways Präsident und CEO James Hogan betonte auf der Global Business Travel Association (GBTA) Convention 2015 in Orlando bei einer Diskussion über Chancen und Herausforderungen in der globalen Luftfahrtbranche mit rund 4.000 Gästen zwei Faktoren.
Auswahl für die Kunden zum Einen und Innovationen zum Anderen, das seien wesentliche Wettbewerbstreiber in der internationalen Luftfahrtindustrie. Darüber hinaus wies Hogan darauf hin, dass sowohl Business- als auch Urlaubsreisende zu Recht eine Auswahl an Strecken, Flugzeiten, Produkten und Services sowie attraktiven Treueprogrammen, Komfort und Preisen fordern.
„Weil wir eine hervorragende Auswahl an Produkten und Dienstleistungen bieten, fördern wir den Wettbewerb“, sagte Hogan. „Wir beobachten eine starke Nachfrage nach Premium-Produkten und fokussieren uns sehr auf Business-Reisende. Unsere Ansprüche an Lounges und Services zeigen, dass wir einen reibungslosen Ablauf garantieren.“ Auf dem Bild ist Etihad Airways-Chef James Hogan bei der Global Business Travel Association (GBTA) Convention 2015 in Orlando, Florida, zu sehen.
Wettbewerb bei Best-in-Class-Angeboten
Außerdem betonte Hogan den Einfluss schnell wachsender Märkte wie China, Indien und Südostasien auf den weltweiten Verkehrsfluss und die traditionellen internationalen Drehkreuze. Darüber hinaus hob er Etihads einzigartige Herangehensweise hervor, sich ständig weiter zu entwickeln, um den Ansprüchen der Kunden noch besser gerecht zu werden. „Wir bei Etihad sprechen nicht von Passagieren, sondern von Gästen. Und diese Erfahrung als Gast – sei es in der First Class, Business Class oder Economy – ist entscheidend, wir behandeln unsere Gäste respektvoll“, sagte James Hogan. Weiter stellte er heraus, dass Etihad mit ihren Produkten in den Märkten, in denen die Airline agiert, punktet. Als sehr junge Airline habe sich Etihad bereits im Markt hervorgehoben und mit ihren Best-in-Class-Angeboten wie The Residence, Business Studios, Economy Smart Seats, Chefköchen an Bord, Butlern und Nannys für die kleinen Gäste weltweites Interesse auf sich gezogen.
Streckennetz mit Codesharing und Beteiligungen
Ein weiteres Thema der Diskussion war das Geschäftsmodell von Etihad. Das Netzwerk der Airline wird erweitert durch gesundes Wachstum mithilfe von Codeshare-Partnerschaften und Beteiligungen an bedeutenden Fluglinien wie airberlin, Air Serbia, Air Seychelles, Aer Lingus, Alitalia, Jet Airways, Virgin Australia und der in der Schweiz ansässigen Darwin Airline. So würden Fluggäste von einem Streckennetz profitieren, das über mehr als 500 Ziele auf der ganzen Welt verfügt – alle bequem über eine Plattform und zu einem Tarif buchbar. Das Drehkreuz der Airline in Abu Dhabi fungiere nun als das Tor zwischen dem Mittleren Osten, Asien, Australien sowie Zielen in Europa und Amerika.
Airbus A380 Residence auf der GBTA
Außerdem präsentierte Etihad Airways auf der GBTA die Residence. Die Suite im Oberdeck des Airbus A380 ist einzigartig: Mit einem Schlafzimmer mit Doppelbett, einem eigenen Badezimmer und einem separaten Wohnzimmer bietet die Residence ein besonders luxuriöses Reiseerlebnis. So ist der Wohnraum mit einem großen Sofa und Ottomane, zwei Esstischen, einem Kühlschrank und einem 32-Zoll-Flatscreen-Fernseher ausgestattet.
Darüber hinaus ermöglichte Etihad Airways den Besuchern der GBTA Convention Zutritt zu ihren Business Studios, die im Airbus A380 und in der Boeing 787 untergebracht sind. Dort können Geschäftsreisende beispiellosen Luxus genießen. Denn die Studios bieten viel Platz, Privatsphäre und dank eines Sitzes, der sich in ein Bett verwandeln lässt, größtmögliche Bewegungsfreiheit. Jeder Gast verfügt zusätzlich über einen 18-Zoll großen Touch-Screen-Monitor und ein einzigartiges Komfort-System, mit dem per Knopfdruck die Härte des Sitzes, eine Massage-Funktion und das Licht eingestellt werden können.
Etihad Airways wird am 01. Dezember zum ersten Mal mit dem A380 die Strecke zwischen dem John F. Kennedy International Airport in New York und dem Flughafen in Abu Dhabi bedienen. Reisende, die vom Dulles International Airport in Washington nach Abu Dhabi fliegen, können bereits jetzt die Business Studios buchen.
Luxair Luxembourg Airline hat in den letzten zwei Jahren eine eigene „Electronic Flight Bag“ Lösung (EFB) Klasse II entwickelt. Alle Flugzeuge der Luxair sind nun mit diesem System ausgerüstet. Durch eine deutliche Gewichtsreduzierung und die Möglichkeit für die Besatzungen im Cockpit, schnell und zuverlässig auf einschlägige und aktuelle Daten zuzugreifen, trägt es zur Optimierung des Flugbetriebs bei. Der „Electronic Flight Bag“ ersetzt die Dokumentation in Papierform, die sich aus Karten, Routen, Wetterberichten oder Mitteilungen von Flughäfen zusammensetzt und die von den Piloten bisher für jeden Flug manuell auf den neuesten Stand gebracht und im Pilotenkoffer mitgeführt werden musste.
„Für Luxair als kleine, regionale, unabhängige Fluggesellschaft war die Entwicklung unserer eigenen EFB Lösung Klasse II eine echte Herausforderung. Dieses Projekt, zu dem die Entwicklung bei uns im Haus, die komplette Durchführung aller Testläufe und der Erhalt der Zulassung durch die nationale Luftfahrtbehörde in Luxemburg gehörten, ist ein großer Erfolg, auf den wir mit Recht stolz sein können“, stellte Martin Isler, EVP Luxair Luxembourg Airlines und Accountable Manager, fest. Daniel Colling, Flugbetriebsleiter bei Luxair Luxembourg Airlines, der die Durchführung des Projekts überwacht hat, fügte hinzu: „Viele Anbieter ähnlicher Systeme wie auch die Flugbetriebsverantwortlichen der größten Fluggesellschaften der Welt bezeichnen die EFB II Lösung von Luxair als eines der derzeit effizientesten und besten Systeme am Markt. Grundlage der Entwicklung war zum einen unser eigenes fachliches Know-how. Aber auch die Mitarbeit der Flugingenieure und Piloten der Luxair wie auch des Betriebsmanagements bei Luxair war sehr wertvoll.“
Die Dokumentation wird nun automatisch aus offiziellen Quellen zusammengestellt und über eine mit dem Flugzeug verbundene Vorrichtung bereitgestellt. Dank dieser Verbindung zeigt die Vorrichtung darüber hinaus in Echtzeit von den Systemen des Flugzeugs übermittelte technische Daten an. Die Piloten und Copiloten haben dadurch einen sicheren und schnellen Zugang zu den Informationen, die sie vor, während und nach dem Flug benötigen.
Das EFB System verfolgt durchgehend den Verlauf jedes Fluges mit und warnt den Piloten bei potenziellen Problemen mit der Reiseroute oder dem Kraftstoff, sodass der Pilot die Flugparameter in Echtzeit optimieren kann. Das trägt zur Verbesserung der Sicherheit des Flugbetriebs bei. Darüber hinaus wird die gesetzlich vorgeschriebene Berichterstattung vereinfacht. Die EFB Lösung erlaubt es dem Piloten zudem, die Flugparameter und die Leistung des Flugzeugs zu optimieren, insbesondere durch die Echtzeitdaten zu Wind und Temperatur. Dadurch lassen sich im Jahr ca. 200.000 Liter Treibstoff einsparen. Auch trägt es in nicht unwesentlichem Umfang zu den Bemühungen von Luxair bei, die CO2-Emissionen zu senken. Über das EFB System wird auch das Leergewicht der Luxair Flugzeuge reduziert, ebenso wie der Papierverbrauch.
Die neue Eurowings erweitert bereits ihr Kurz- und Mittelstreckenangebot, ab dem Flughafen Wien wird die Lufthansa-Tochter künftig Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu beliebten Zielen innerhalb Europas anbieten. Für die Wintermonate, zwischen dem 09. November 2015 und dem 26. März 2016, können Fluggäste von Wien nach Barcelona oder Palma de Mallorca buchen. Ab dem 09. November 2015 fliegt die neue Eurowings zusätzlich sechs Mal wöchentlich von Wien nach London Stansted sowie dreimal wöchentlich von Wien nach Rom.
Wien wird der erste Eurowings Standort außerhalb Deutschlands sein. Die neue Eurowings wird die neuen Destinationen mit einem Flugzeug vom Typ Airbus A320 anfliegen, das von Austrian Airlines betrieben und bereedert wird. Austrian Airlines wird die Flüge im Code Share anbieten. „Wir freuen uns, unsere Schwesterairline Eurowings schon bald hier in Wien begrüßen zu können. Gemeinsam wollen wir unseren Kunden ein noch größeres Netz zu attraktiven Preisen anbieten“, sagt Andreas Otto, CCO von Austrian Airlines, dem „Operating Carrier“ der aus Österreich operierten Flüge.
Alle neuen Europa-Flüge sind ab dem 05. August 2015 online sowie im Service Center der Germanwings buchbar. Flüge von Wien nach Rom und London Stansted können bereits ab 33 Euro gebucht werden, Verbindungen von Wien nach Barcelona und Palma de Mallorca starten ab 39,99 Euro.
Interline-Abkommen mit Bangkok Airways
Außerdem gibt es eine gute Nachricht für alle Langstreckenpassagiere der neuen Eurowings ab Köln/Bonn. Ein neues Interline-Abkommen zwischen Eurowings und Bangkok Airways ermöglicht ab sofort nahtloses Reisen zu weiteren Traumreisezielen in Südostasien. In Bangkok können Kunden der bestehenden Eurowings-Langstreckenverbindung auf attraktive Weiterflüge mit Bangkok Airways umsteigen. Zu den neuen Reisezielen, die innerhalb der Partnerschaft erschlossen werden, gehören neben Koh Samui die thailändischen Destinationen Krabi, Chiang Mai und Udon Thani sowie die Ziele Phnom Penh und Siem Reap in Kambodscha.
Star Alliance, die am längsten bestehende und größte Airline-Allianz weltweit, hat ihren Round the World (RTW) Tarif um Tickets in der Premium Economy Class erweitert. Der Premium Economy-Tarif ist dem RTW entsprechend in drei Meilenstufen verfügbar: 29.000, 34.000 oder 39.000 Meilen. Zur besseren Einordnung der verschiedenen Tarifstufen weisen die Anbieter darauf hin, dass der Erdumfang am Äquator rund 24.900 Meilen beträgt. Die Ticketpreise sind marktabhängig, bieten aber grundsätzlich einen besseren Mehrwert als der Kauf von Einzeltickets verschiedener Fluggesellschaften für eine vergleichbare Flugstrecke.
Kinder zwischen zwei und elf Jahren zahlen 75 Prozent des jeweils gültigen Erwachsenentarifs. Für Kinder unter zwei Jahren ohne eigenen Sitzplatz werden zehn Prozent des jeweiligen Erwachsenentarifs berechnet.
„Da elf unserer Mitgliedsgesellschaften inzwischen eine eigene Premium Economy-Kabine anbieten, freuen wir uns, dass unsere Kunden nun auch auf Reisen rund um die Welt in den Genuss dieses besonderen Komforts kommen“, erklärte Horst Findeisen, VP Commercial and Business Development von Star Alliance.
Der neue Tarif ist ab sofort für Reisen in der Premium Economy Class der folgenden Airlines buchbar:
Air Canada
Air China
Air New Zealand
ANA
EVA Air
Lufthansa
LOT Polish Airlines
SAS
Singapore Airlines
THAI und
Turkish Airlines
Um den Kunden maximale Flexibilität zu ermöglichen, kann die Gesamtstrecke auch Flugabschnitte mit anderen Star Alliance Mitgliedern umfassen. Auf Flügen, auf denen keine Premium Economy Class angeboten wird, reist der Fluggast in der Economy Class.
Weltreisenden stehen damit nun insgesamt 17 Star Alliance RTW-Tarife zur Auswahl: drei in der First Class, vier in der Business Class, drei in der Premium Economy Class und sieben in der Economy Class. Die breite Auswahl an Tarifstufen ermöglicht dem Fluggast eine optimale Abstimmung der Meilen und Kabinenklasse auf seine persönliche Reiseplanung.
Die Gäste können den Streckenverlauf innerhalb der gebuchten Meilenkategorie frei zusammenstellen. Die Reise muss im selben Land beginnen und enden und grundsätzlich in eine Richtung erfolgen (Osten oder Westen), wobei innerhalb eines Kontinents in begrenztem Umfang eine Zickzack-Streckenführung erlaubt ist. Atlantik und Pazifik müssen einmal überquert werden.
Die Reise muss mindestens drei Zwischenstopps von 24 Stunden oder mehr umfassen, wobei für die Gesamtstrecke maximal fünf bis 15 Zwischenstopps erlaubt sind (je nach gebuchtem Tarif). RTW-Tickets können online zusammengestellt und gebucht werden. Alternativ ist der RTW-Tarif auch bei jeder der 28 Mitgliedsgesellschaften von Star Alliance oder im Reisebüro buchbar. Neben den RTW-Tarifen bietet das Star Alliance Netzwerk auch den Circle Pacific-Tarif und fünf Regional Airpasses an.
Fluggäste, die im Star Alliance RTW-Tarif reisen, können grundsätzlich Meilen in einem beliebigen der 21 Vielfliegerprogramme der Mitgliedsgesellschaften sammeln. Die gesammelten Meilen können auch für den Star Alliance Gold oder Silver Status angerechnet werden und beispielsweise gegen kostenlose Flüge, Upgrades oder sonstige Prämien wie Hotelaufenthalte eingelöst werden.
11,5 Monate nach dem ersten Spatenstich geht die neue Luftrettungsstation Angermünde in Betrieb. Am 01. August 2015 soll sich die Besatzung des Rettungshubschraubers „Christoph 64“ erstmals einsatzbereit melden.
Dazu bedarf es noch der endgültigen Abnahme des Landeplatzes durch die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg; diese Prüfung erfolgt am 30. Juli. Betrieben wird die rot-weiße Maschine durch die DRF Luftrettung, die auch die Piloten und Rettungsassistenten stellt. Die Notärzte kommen von Kliniken aus der Region.
Die Luftrettungsstation Angermünde wird täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit sein. Das Einsatzgebiet von „Christoph 64“ liegt in den Landkreisen Barnim, Uckermark und Oberhavel. „Christoph 64“ wird dann in der Notfallrettung als schneller Notarztzubringer eingesetzt. Notfallorte im Umkreis von 60 km kann der Hubschrauber in maximal 15 Minuten erreichen. Darüber hinaus ist die medizinisch voll ausgestattete Maschine für den Transport von Patienten optimal geeignet. Zum Einsatz kommen wird ein Hubschrauber des Typs EC 135.
Gerade in dünn besiedelten Regionen bietet die schnelle Notfallrettung aus der Luft häufig einen entscheidenden Zeitvorteil. Schwer erkrankte oder verletzte Patienten können so schneller notärztlich versorgt und in zur Behandlung optimal geeignete Kliniken transportiert werden. Die Luftrettung ist dabei immer Teil des regionalen Rettungssystems. Die Alarmierung von „Christoph 64“ wird über die integrierte Regionalleitstelle NordOst Eberwalde erfolgen.
Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung hatte sich das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg für die DRF Luftrettung als Betreiber der neu zu gründenden Luftrettungsstation Angermünde entschieden und der gemeinnützig tätigen Organisation im März 2014 die Beauftragung für 25 Jahre erteilt. Inzwischen ist das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg für das Rettungswesen verantwortlich.
Im August 2014 erfolgte der erste Spatenstich, am 18. Dezember 2014 das Richtfest der hochmodernen Station, die aus einem Hubschrauberhangar, einer Tankanlage, Büro-, Funktions- und Sozialräumen für die Besatzung besteht. Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf rund drei Mio. Euro. Diese werden von der DRF Luftrettung vorfinanziert. Die Refinanzierung wird durch die Krankenkassen als Kostenträger im Rettungsdienst erfolgen. Die offizielle Einweihung der Station durch Innenminister Karl-Heinz Schröter wird im September stattfinden.
Die deutschen Fluggesellschaften haben 2014 durchschnittlich nur noch 3,64 Liter pro Passagier und 100 Kilometer verbraucht. Dies stellt einen neuen Spitzenwert dar, teilte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), mit. Insgesamt gab es im Vergleich zum Vorjahr eine Reduzierung von 128 Millionen Liter Kerosin. Mit dieser Spritmenge könnten 2,27 Millionen Passagiere auf der Strecke Berlin – Mallorca transportiert werden, so der BDL-Präsident.
Zu den Ergebnissen des neuen Reports „Energieeffizienz und Klimaschutz 2015“ im Einzelnen:
Neuer Spitzenwert 2014: Im Durchschnitt verbraucht die Flotte der deutschen Fluggesellschaften nur 3,64 Liter pro Passagier und 100 Kilometer.
Frachterflotte besonders energieeffizient: Der durchschnittliche Verbrauch der Frachterflotte lag 2014 bei 1,83 Litern pro 100 kg Fracht und 100 Kilometer.
Flughafen-Emissionen reduziert: Die deutschen Flughäfen konnten ihre spezifischen CO2-Emissionen zwischen 2010 und 2013 um über 12 Prozent senken.
Emissionsrückgang trotz Verkehrswachstum: Die CO2-Emissionen der deutschen Inlandsflüge gingen seit 1990 um 16 Prozent zurück – trotz eines Verkehrswachstums von 57 Prozent.
„Im Schnitt wurde die Energieeffizienz im Passagierverkehr in den vergangenen fünf Jahren um 1,89 Prozent pro Jahr gesteigert, im Frachtverkehr um 2,76 Prozent und bei den CO2-Emissionen der deutschen Flughäfen in den letzten drei Jahren sogar um je 4,18 Prozent“, so Siegloch. „Damit übertrifft der deutsche Luftverkehr das weltweit gesteckte Ziel, die Effizienz jährlich um 1,5 Prozent zu steigern.“
„Wir leisten unseren Beitrag, um unsere Energieeffizienz zu steigern und nehmen unsere Verantwortung für das Klima ernst. Wir brauchen aber weiterhin die Unterstützung des Staates bei der Erforschung und Einführung von alternativen Antrieben und Kraftstoffen sowie bei der Einführung eines marktbasierten Klimaschutzsystems auf ICAO-Ebene.“
Beispiele aus der Praxis zeigen in dem Report, was schon heute von den Fluggesellschaften, den Flughäfen, der DFS und den Herstellern unternommen wird, um den Einfluss des Luftverkehrs auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Den Report ist hier online abrufbar.
Einen Tag nach Baden-Württemberg startet Bayern als letztes deutsches Bundesland in die Sommerferien: Die größte Reisewelle des Jahres ist am Münchner Airport bereits am letzten Schultag, dem 31. Juli 2015, spürbar. An diesem Tag stehen 1.078 Flugbewegungen auf dem Flugplan. Bis zum letzten Ferientag am 14. September 2015 haben die Airlines insgesamt rund 48.000 Starts und Landungen angemeldet. Während dieser sechs Wochen werden voraussichtlich über fünfeinhalb Millionen Passagiere das Münchner Luftverkehrsdrehkreuz nutzen. Daher empfiehlt die Flughafen München GmbH für einen entspannten Urlaubsstart eine frühzeitige Anreise zum Airport.
Der Flughafen München bietet den Reisenden eine große Auswahl an attraktiven Zielen mit Sonne in aller Welt. Die meisten internationalen Starts ab München gehen in den Sommerferien zu klassischen Feriendestinationen in Südeuropa und Nordafrika. Die meisten Abflüge (rund 2.300) führen Richtung Italien, dicht gefolgt von spanischen Zielen (1.800), Frankreich (1.200), der Türkei (1.150) und Griechenland (780). Allein 413 Maschinen starten in München zur Urlauberhochburg Palma de Mallorca und 370 Flugzeuge zur türkischen Ferienmetropole Antalya.
Bei Fernreisen können Urlauber in München aus über 800 Langstreckenflügen in die USA und nach Kanada auswählen. 211 Mal stehen die chinesischen Metropolen Hongkong, Peking und Shanghai auf dem Flugplan. Jeweils 46 Mal geht es nach Singapur, zu den indischen Städten Delhi und Mumbai sowie in die thailändische Hauptstadt Bangkok. 92 Maschinen heben in den Ferien in Richtung Tokio ab. Insgesamt 400 Flüge führen zu Ländern am Arabischen Golf.
Wer angesichts des bayerischen Hochsommers seine Ferien lieber zuhause verbringt, für den lohnt sich ein Abstecher in den Besucherpark des Airports. Hier starten täglich am Fuße des Besucherhügels Rundfahrten über das Flughafengelände – von der klassischen Airport-Tour über die „Kidstour“ bis zur „XXL Airport-Tour“. Nähere Infos zu diesen Touren erhalten Airport-Fans hier. Wer seine Reise am heimischen PC plant, kann beim Parken am Münchner Flughafen Geld sparen: Bei Online-Reservierungen sind die Parkgebühren deutlich günstiger. Ein weiterer Vorteil der Online-Reservierung: Der gewünschte Stellplatz ist für den Reisenden fest gebucht. Nähere Informationen rund um das Parken gibt es hier.
Wichtige Informationen über die aktuellen Flugzeiten und das Serviceangebot des Münchner Flughafens können Urlauber im Internet abrufen. Übrigens können Passagiere und Besucher am Münchner Airport kostenfrei und zeitlich unbegrenzt im Internet surfen.
Ferienzeit ist Reisezeit. Rund 750.000 Kinder und Jugendliche flogen allein im vergangenen Jahr mit Lufthansa. Die beliebtesten Destinationen der jungen Fluggäste auf interkontinentalen Flügen waren dabei New York, Miami und Dubai, bei Kurz- und Mittelstrecken zählten Barcelona, London und Istanbul zu den Top-Destinationen. Für die Sommermonate Juli und August erwartet die Fluglinie insgesamt etwa 230.000 junge Passagiere. Von der Buchung bis zur Landung bietet die Lufthansa spezielle Dienste für Familien und Kinder. Hilfreiche Checklisten und Informationen rund um das Fliegen mit Kindern gehören zu einer optimalen Reisevorbereitung.
Online-Self-Services zuhause erleichtern den Start
Bereits 23 Stunden vor Abflug haben Passagiere die Möglichkeit, ihre Bordkarten zu Hause übers Internet auszudrucken oder auf ihr mobiles Endgerät herunter zu laden. Mit einer gültigen Bordkarte können auch die einfach zu bedienenden Gepäckautomaten am Flughafen genutzt werden, an denen Passagiere ihr Gepäck mit nur wenigen Handgriffen selbst auf Reisen schicken können.
Die Zeit vor dem Abflug am Airport
An den Flughäfen Frankfurt und München stehen kinderfreundliche Family Check-in-Bereiche mit einem großen Torbogen, der die Lufthansa-Maskottchen Lu und Cosmo zeigt. Hier können Reisende mit Kindern bis zum Alter von zwölf Jahren einchecken. Kinder bekommen außerdem eine Bordkarte für ihre Kuscheltiere, während Eltern den „Familienlotsen“ mit wertvollen Hinweisen vor dem Abflug erhalten.
Familien sowie alleinreisende Kinder und deren Begleitung erwarten in Frankfurt und München verschiedene Betreuungsräume und Spielflächen.
Auch in den Lounges werden Kinder herzlich willkommen geheißen – mit Sommerkits, die Geschenke wie Sonnen-Cappys und Spielmöglichkeiten für den Flug enthalten. Ein besonderes Highlight ist der große Kinderbereich in der Business Lounge in Frankfurt bei Gate B48, der mit Maltischen, Kinderkino, Nintendo-Spielstationen und Spielzeug aufwartet. Dank des Pre-Boarding-Service dürfen Eltern mit ihren Kindern vor allen anderen Gästen an Bord gehen. Kinderwagen und Buggys können bis zur Flugzeugtür mitgenommen werden – auf vielen Flughäfen stehen außerdem kostenlose Leih-Buggys zur Verfügung.
Für Kinder und Jugendliche ab fünf Jahren, die ohne Begleitperson reisen, bietet Lufthansa an allen Flughäfen eine spezielle Betreuung. Rund 80.000 alleinreisende Kinder und Jugendliche fliegen pro Jahr mit Lufthansa, davon 30.000 in den Sommermonaten – allein an den Hauptreisetagen in den Sommerferien sind es bis zu 800 Kinder, die der Lufthansa Betreuungscrew anvertraut werden. Das Durchschnittsalter beträgt dabei elf Jahre. Mit Gewissenhaftigkeit und viel Einfühlungsvermögen kümmern sich Mitarbeiter am Boden und an Bord um die Bedürfnisse der Kinder und sorgen dafür, dass sie am Zielflughafen sicher in die Hände des Abholers übergeben werden.
Mit Spielzeug an Bord vergeht Zeit wie im Flug
Damit an Bord keine Langeweile aufkommt, hat Lufthansa für die jüngsten Passagiere eigenes Spielzeug entwickeln lassen. Circa 1,44 Millionen Spielzeuge werden in diesem Sommer an die kleinen Fluggäste ausgegeben. Im Angebot sind Malbücher mit spannenden Motiven, Buntstifte, „Lu und Cosmo“-Puzzles und -Kartenspiele sowie Lesematerial wie Zeitschriften, Rätselhefte und Bücher.
Auch das Bordunterhaltungsprogramm mit Musik, Hörbüchern und -spielen sowie Filmen und Dokumentationen speziell für Kinder bietet jede Menge Zeitvertreib. Ab sofort wird das Angebot außerdem durch Pixi-Format Büchlein von Carlsen erweitert. Sie handeln von den Abenteuern von Lu und Cosmo am Flughafen und regen mit spannenden, interaktiven Funktionen spielerisch die Sinne der kleinen Gäste an.
Das Auge isst mit – die Lufthansa Kids Menus können bis 24 Stunden vor Abflug kostenlos telefonisch oder über LH.com gebucht werden. Derzeit sorgen auf ausgewählten Europa- und auf allen Langstreckenflügen farbenfrohe Kindermenüs von Spitzenköchin Sybille Schönberger bei den kleinen Passagieren für Begeisterung. Allein im letzten Jahr wurden rund 24.000 solcher Menüs an Bord serviert.
Babys an Bord werden mit komfortablen Babykörbchen auf allen Langstreckenflugzeugen, Babyspielzeug sowie Wickeltischen in den Waschräumen aller Flugzeuge berücksichtigt. Darüber hinaus werden Babynahrung, Tees und Fläschchen für Säuglinge bereitgehalten.
Lufthansa App für Kids ab sieben Jahren
Kinder lieben die Welt des Fliegens. Entsprechend beliebt ist die erste Lufthansa-App für Kinder „Abflug! Die lustige Wimmelreise für kleine Passagiere“. Hier erfahren Kinder bis sechs Jahre schon vor der Reise spielerisch Wissenswertes rund um das Flugerlebnis. Ab August sorgt die neue App „Super JetFriends“ bei Sieben- bis Elfjährigen für Begeisterung.
Dort begeben sich die Lufthansa-Maskottchen Lu und Cosmo auf einen Streifzug über den Flughafen und tauchen in die Welt der „Super JetFriends“ ein. Gemeinsam mit Lu und Cosmo erfüllen die App-Nutzer wichtige Aufträge: Sie bauen ihren eigenen Superflieger, helfen dem Lotsen beim Navigieren der Flugzeuge, betanken wartende Maschinen, trainieren ihr Wissen und vieles mehr.
Miles & More Frequent Traveller Sommerspecial 2015
Frequent Traveller haben auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, den Lounge-Zugang für ihre ganze Familie zu erwerben. Das Angebot gilt bis 06. September 2015 für alle Lufthansa Business Lounges innerhalb Deutschlands, in den USA und am Flughafen Paris Charles de Gaulle. Der benötigte Voucher kann am Abflugort am Lufthansa-Ticketschalter oder in Frankfurt, München und Düsseldorf direkt am Lounge-Empfang zum einmaligen Preis von 40 Euro bzw. 50 US-Dollar erworben werden. Zugang erhalten neben dem Frequent Traveller der Ehe- und Lebenspartner sowie die eigenen Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, sofern sie mit dem Frequent Traveller auf einem Lufthansa Flug gemeinsam reisen.
Auch in diesem Jahr bereitet Hamburg Airport den Besuchern des 26. Heavy Metalfestivals „Wacken Open Air“ (W:O:A) wieder einen einzigartigen Empfang: In Zusammenarbeit mit den Veranstaltern des Wacken Open Air verwandelt sich der Flughafen ab dem 28. Juli in den „Wacken Airport“.
Dabei sorgt der Flughafen mit verschiedenen Angeboten dafür, dass das Festival für die anreisenden Metal-Fans aus aller Welt bereits im Terminal beginnt. Ein Wacken-Empfangsbereich, der sich schon 2014 großer Beliebtheit erfreute, begrüßt die Festivalbesucher bereits im Ankunftsbereich des Flughafens. Vor einer Fotowand können die Metal-Fans hier erste Erinnerungsfotos schießen, im Wacken-Strandkorb entspannt die Vorfreude auf das Festival aufkommen lassen und dabei gleichzeitig an einer Ladestation ihre Smartphones für die kommenden Tage vorbereiten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hamburg Airport, die in dieser Woche Hemd und Uniform gegen Wacken-Airport-Shirts getauscht haben, nehmen sie dort stilecht in Empfang.
Gegen die Vorlage des Festival-Tickets erhalten die Besucher außerdem Coupons, mit denen sie in vielen Shops und Restaurants des Flughafens spezielle Angebote wie vergünstigte Speisen und Getränke oder spezielle Medi-Kits mit nützlichen Festival-Helfern wie Aspirin, Pflastern oder Ohrstöpsel erhalten. In der Café-Bar „Scoom“ können sich die Metal-Fans bei einer letzten Stärkung außerdem Videos von früheren Wacken-Festivals anschauen.
Die besonderen Wacken-Services gibt es jedoch nicht nur bei der Anreise, sondern auch vor dem Heimflug: Dann können die erschöpften Headbanger zum Beispiel eine kostenlose Dusche im Terminal in Anspruch nehmen. Im Gegenzug für diese tollen Angebote freut sich die WackenFoundation, die Hardrock- und Heavy Metal-Nachwuchsbands fördert, über eine kleine Spende ihrer Fans.
„Die Wacken-Fans sorgen Jahr für Jahr für eine ganz besondere Stimmung am Flughafen“, sagt Katja Bromm, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Hamburg Airport. „Diese Aktion ist daher für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine echte Herzensangelegenheit, um den Besuchern aus aller Welt den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.“
Für die Anreise in das kleine, schleswig-holsteinische Örtchen Wacken ist der Hamburger Flughafen eine wichtige Verkehrsverbindung. Neben den vielen internationalen Bands, die aus der ganzen Welt über Hamburg Airport zum Festival anreisen, kommen auch viele Fans mit dem Flugzeug nach Hamburg. Von den mehr als 75.000 Besuchern kommen jährlich etwa 19.000 aus dem Ausland. Davon nutzen allein 4.000 bis 5.000 das Flugzeug, um über Hamburg weiter nach Wacken zu reisen.
In der Brust wird es eng, ein rasender Schmerz, die Luft bleibt weg: Herzinfarkt! Sie sind jeden Tag im Einsatz, um Menschen lebensrettende Hilfe zu bringen: Die Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten der DRF Luftrettung. Im ersten Halbjahr 2015 leisteten sie von bundesweit 28 Stationen aus insgesamt schon 18.413 Rettungseinsätze, 87 mehr als im Vorjahreszeitraum.
Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 300.000 Menschen die lebensgefährliche Herzerkrankung. Je schneller diese Patienten notärztlich versorgt und in spezialisierte Kliniken geflogen werden, desto größer sind ihre Überle-benschancen. 15 Prozent der von der DRF Luftrettung 2015 versorgten Patienten waren von Herzinfarkten oder Schlaganfällen betroffen.
Bei jedem zehnten Einsatz waren verunglückte Verkehrsteilnehmer auf die schnelle Rettung aus der Luft angewiesen. Bei rund 22 Prozent der Alarmierungen versorgten die Luftretter Patienten, die sich bei Stürzen in den eigenen vier Wänden oder bei Freizeitunfällen Verletzungen zugezogen hatten. Aufgrund der zunehmenden Spezialisierung von Kliniken auf bestimmte Krankheitsbilder wird der Weg des Notfallpatienten in eine für ihn geeignete Klinik immer weiter. Häufig ist der Hubschrauber deshalb das schnellste Transportmittel: Jeder dritte von der DRF Luftrettung versorgte Notfallpatient wurde an Bord der rot-weißen Hubschrauber in eine Klinik geflogen.
Die Besatzungen der DRF Luftrettung stehen 365 Tage im Jahr bereit, um schwer kranken oder verletzten Menschen schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Acht Stationen sind sogar rund um die Uhr einsatzbereit. Zum Einsatz kommen modernste Hubschrauber wie die neue H145, von denen die DRF Luftrettung im Frühjahr 2015 weltweit das erste Modell in Betrieb genommen hat. Ihre lebensrettende Arbeit finanziert die gemeinnützig tätige Organisation durch Unterstützung von Förderern und Spenden.
Ursprünglich war der Start nach Sofia für Mitte September geplant. Doch nach Bekanntgabe der neuen Flugverbindung von Memmingen (FMM) nach Sofia (SOF) war der Andrang so groß, dass die Premiere vorverlegt wurde und schon am Sonntag über die Bühne ging.
Die bulgarische Hauptstadt ist das siebte Ziel in Ost-Europa, das die Fluggesellschaft Wizz Air ab Memmingen anbietet. Nummer acht startet im September. Weitere Strecken können folgen.
„Die Vorausbuchungen zeigen, dass der Frühstart die richtige Entscheidung war“, erläuterte am Sonntag Allgäu Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz, der die Crew der ersten Maschine wieder mit dem in Memmingen obligatorischen Kuchen-Herz empfing.
Empfang Wizz Air in Memmingen
Bereits der Erstflug war mit 169 Passagieren nach Sofia, was einer Auslastung von 94 Prozent entspricht, sehr gut gebucht. „Wir erwarten einen sehr interessanten Passagiermix aus Urlaubern, Geschäftsleuten sowie Freunden und Verwandten, die ihre Angehörigen besuchen“, berichtet Schütz. Im Dreieck zwischen Stuttgart, München und den angrenzenden Nachbarländern im Süden seien neben zahlreichen bulgarischen Staatsbürgern auch etliche Firmen zu Hause, die Niederlassungen im Großraum Sofia unterhielten und an einer schnellen und direkten Verbindungen interessiert seien. Zwei Mal wöchentlich geht es nun in die Hauptstadt Bulgariens.
„Wir haben unsere Flotte, bestehend aus neuen Airbus A320, in Sofia auf fünf Maschinen erweitert“, berichtet Wizz Air Sprecher Daniel de Carvalho. Sofia sei eine der vielen Hauptstädte in Ost-Europa, die Wizz Air aus Deutschland anfliegt. Ab Memmingen sind es, wenn Mitte September Vilnius, die Hauptstadt Litauens als neues Ziel hinzukommt, acht Strecken. „Wir freuen uns,“ so de Carvalho, „bald eine weitere Metropole mit Memmingen verbinden zu können.“
Sofia, das rund 1,2 Millionen Einwohner zählt, ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Bulgariens. Die 550 Meter hoch gelegene City befindet sich am nördlichen Hang des 2.290 Meter hohen Witoscha-Gebirges und ist auch Ausgangspunkt interessanter Rundreisen. Der internationale Flughafen ist nur zehn Kilometer von der Stadtmitte entfernt und garantiert kurze Transferzeiten.
Mit dem Beginn der Sommerferien am Donnerstag, 30. Juli 2015 nähert sich die diesjährige Sommer-Reisewelle am FKB ihrem Höhepunkt: 4.500 Passagiere im Linien- und Pauschalverkehr werden am 30. Juli erwartet. Diese Zahl wird allerdings am Freitag, 31. Juli noch überschritten – über 4.700 Passagiere werden für den verkehrsreichsten Tag zum Ferienstart am FKB sorgen. Für einen entspannten Start in den Sommerurlaub sollten die Passagiere, längere Anreisezeiten (die Baustellen rund um Karlsruhe auf der A 5 und A 8 verursachen immer wieder Staus) einplanen und spätestens zwei Stunden vor dem geplanten Abflug am Flughafen sein.
Nach dem Check-In sollte man sich direkt durch die Sicherheitskontrolle begeben. Hier kann Zeit gespart werden, indem die Vorschriften für Flüssigkeiten im Handgepäck eingehalten werden. Erlaubt sind 100 Milliliter pro Gefäß in einem maximal ein Liter fassenden, durchsichtigen und wiederverschließbarem Beutel.
Nach dem frühzeitigen Passieren der Sicherheitskontrolle bleibt dann auch noch genügend Zeit für ein erstes Urlaubsgetränk auf der Abflugterrasse. Hier können die Kinder auf dem FKB-Spielplatz nochmals richtig toben, während die Erwachsenen 30 Minuten kostenfreies WLAN nutzen können – alles natürlich mit Blick auf die am FKB startenden und landenden Flugzeuge. Als neuer Service, damit auch nach dem Urlaub eine gute und problemlose Heimreise gewährleistet ist, steht den Passagieren und Abholern am FKB eine eine Tankstelle zur Verfügung, die rund um die Uhr in Betrieb ist.
Die beliebtesten Badeziele der FKB Passagiere sind auch in diesem Jahr Mallorca, Antalya und die Kanarischen Inseln. Die Umsteigeverbindungen mit airberlin über das Drehkreuz in Berlin-Tegel nach Abu Dhabi und New York verzeichnen steigende Passagierzahlen. Die neuen Fernziele wie Hong Kong, Kapstadt oder Shanghai, die mit Turkish Airlines über Istanbul erreicht werden können, erfreuen sich ebenfalls wachsender Beliebtheit bei den Fluggästen des FKB.
Die Hubschrauber-Crews der ADAC Luftrettung gGmbH haben im ersten Halbjahr 2015 bei 27.606 Einsätzen 24.750 Patienten geholfen. Das ist knapp ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mehr Rettungseinsätze als im Vorjahreszeitraum hatten beispielsweise die Stationen in Wolfenbüttel mit einem Plus von 14 Prozent, Uelzen 13 Prozent und Bautzen mit 12 Prozent Plus.
Bezogen auf die Bundesländer, zeigt sich das gleiche Bild wie im Vorjahr: Bayern liegt mit 5.933 Rettungseinsätzen vor Rheinland-Pfalz (3.763) und Nordrhein-Westfalen (3.400). Wie in den Jahren zuvor waren auch im ersten Halbjahr 2015 internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen mit 50,6 Prozent die häufigsten Ursachen für eine Alarmierung der ADAC-Rettungshubschrauber; danach folgten neurologische Notfälle (12,3 Prozent) und Verkehrsunfälle (9,4 Prozent).
Die Alarmierung der Rettungshubschrauber in Deutschland erfolgt über die europäische Notrufnummer 112, unter der man die zuständigen Rettungsleitstellen erreicht. Dort entscheiden geschulte Disponenten nach dem jeweiligen Meldebild, welches Rettungsmittel am besten geeignet ist. Als Basis für diese Entscheidung dient unter anderem der Indikationskatalog für den Notarzteinsatz.
Zur medizinischen und einsatztaktischen Beurteilung wird neben dem gesundheitlichen Zustand des Verunglückten bzw. Erkrankten beispielsweise auch die Verfügbarkeit des bodengebundenen Rettungsdienstes berücksichtigt. Ist der nächste Notarzt zu weit vom Patienten entfernt oder bereits in einem anderen Einsatz gebunden, wird der Rettungshubschrauber eingesetzt, wenn sich daraus ein Zeitvorteil ergibt. Gerade in ländlichen Gegenden dienen die ADAC-Rettungshubschrauber daher oft als schneller Notarztzubringer. Die ADAC Luftrettung ist mit 50 Hubschraubern an 36 Stationen die größte zivile Luftrettungsorganisation in Deutschland. Im Jahr 2014 flogen die gelben Rettungshubschrauber 52.577 Einsätze.
Strandurlaub oder Städtereise – der Flugplan des Dresdner Flughafens bietet viele Möglichkeiten, die Welt zu entdecken. Wer einen Flug oder eine Flugreise „last minute“, für den Herbst oder Winter sucht, wird beim Reisetag im Terminal fündig. Die Reisebüros auf der Abflugebene – Dresdens größter Reisemarkt – bieten am Sonntag, 09. August, von 10:00 bis 18:00 Uhr umfassende Reiseberatung. Bei einer Buchung auf dem Reisemarkt gibt es einen Gutschein für eine 90-minütige Flughafentour (Terminal-Rundgang, Vorfeld-Rundfahrt, Feuerwache) dazu. Für Unterhaltung und Abwechslung sorgen u.a. eine Fotobox und Spielspaß für die Kinder.
An der Flughafen-Information können übrigens auch Plätze für den Rundflug mit Germania zum Flughafenfest am 19. September gebucht werden. Der Eintritt zum Reisetag ist frei. Das Parken im terminalnahen Parkhaus kostet während der Veranstaltung pauschal drei Euro.
Das Angebot an Urlaubszielen umfasst in der laufenden Sommersaison rund 20 Destinationen am Mittelmeer, dem Atlantik sowie am Roten und Schwarzen Meer. Die beliebtesten Ziele sind Palma de Mallorca und Antalya, wohin es tägliche Direktflüge ab Dresden gibt. Neu sind direkte Verbindungen mit Condor nach Antalya, Kreta, Kos und Rhodos. Darüber hinaus werden im Sommer ab Dresden die europäischen Destinationen Moskau (Aeroflot), London (Cityjet), Basel (Easyjet), Barcelona (Vueling), Zürich (SWISS) sowie die innerdeutschen Ziele Frankfurt, München (Lufthansa), Düsseldorf (airberlin, Germanwings), Hamburg, Köln/Bonn und Stuttgart (Germanwings) nonstop angesteuert.
Auch im Herbst und Winter 2015/16 müssen Urlauber aus Sachsen, Südbrandenburg, Tschechien und Polen nicht auf Sonne verzichten. Allein die Fluggesellschaft Germania startet am Flughafen Dresden International zu acht Urlaubszielen am Atlantik, Roten Meer und Mittelmeer. Neu sind Direktflüge auf die portugiesische Insel Madeira und die spanische Insel Lanzarote, welche zu den Kanaren gehört. Darüber hinaus übernimmt Germania die Verbindung nach Teneriffa. Weitere Germania-Direktflugziele in der kalten Jahreszeit sind Fuerteventura, Gran Canaria, Mallorca sowie Hurghada und Marsa Alam.
Neu nach Ras Al Khaimah
Ab November bereichert das neue exotische Flugziel Ras Al Khaimah den Winterflugplan 2015 der Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle. Zum ersten Mal überhaupt gibt es Direktflüge ab Mitteldeutschland in dieses Emirat am Persischen Golf. Die Fluggesellschaft SunExpress fliegt für den Münchner Reiseveranstalter FTI am Vollcharter jeweils montags ab Leipzig/Halle und mittwochs ab Dresden in das neue Tor zum Orient. Eingesetzt wird eine Boeing 737-800. Die Pauschalreisen sind in allen Reisebüros mit FTI buchbar.
Wer eine Fernreise plant, ist beim Reisetag ebenfalls richtig. Die Fluggesellschaften bieten den Dresdner Passagieren viele praktische Anschlüsse zu Urlaubszielen und Metropolen auf allen Kontinenten an – zum Beispiel nach Kuba, Thailand, Florida, New York oder auf die Malediven. Die Wartezeiten am jeweiligen Drehkreuz sind in der Regel kurz und die Vielzahl der Zubringerflüge ermöglicht eine flexible Reiseplanung.
Zum Reisetag wird das Einfahrtticket an der Flughafen-Information oder bei der Parkhausaufsicht entsprechend rabattiert. Nutzer von Bus und Bahn gelangen mit der S-Bahn-Linie S2 sowie den Buslinien 77 und 80 schnell und bequem zum Dresdner Flughafen.
Lufthansa führt in Europa ab dem 28. Juli 2015 Flugtickets für ihr neues Preiskonzept ein. Die neuen Economy Class Tarifoptionen „Light“, „Classic“ und „Flex“ gelten ab dem 01. Oktober 2015 auf innerdeutschen und europäischen Strecken und beinhalten preislich abgestufte Leistungs- und Servicebündel.
Fluggäste können damit innerhalb der Economy Class gezielt Leistungen nach ihren individuellen Wünschen auswählen. Der gebuchte Tarif kann zudem um zusätzliche Services ergänzt werden, indem der Kunde weitere Optionen individuell hinzubucht.
Leistung und Preis individualisiert
Jens Bischof, Mitglied des Passagevorstands und Chief Commercial Officer (CCO) der Deutschen Lufthansa AG, sagt: „Es ist der Wunsch vieler Fluggäste, nur für diejenigen Leistungen zu zahlen, die auch tatsächlich in Anspruch genommen werden. Diesem Wunsch tragen wir mit unserem neuen Tarifkonzept Rechnung. In Zukunft kann jeder Passagier eine Flugreise aus verschiedenen, modularen Leistungsbestandteilen individuell und flexibel zusammenstellen. Die vorkonfektionierten Preisoptionen Light, Classic und Flex sind transparenter und erleichtern dem Kunden bei Flugreisen innerhalb Europas in Economy Class die Auswahl.“
Das neue Tarifkonzept wird im Rahmen der Neuausrichtung der Lufthansa-Vertriebsstrategie eingeführt. Die verschiedenen Tarifoptionen unterscheiden sich vor allem bei Freigepäck, Sitzplatzreservierung sowie Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten. Zur Wahl stehen ein vollflexibler Business-Class-Tarif und drei neuen Economy-Class-Tarife.
Alle Tarifoptionen beinhalten neben dem Flug die Mitnahme eines Handgepäckstücks, Snacks und Getränke an Bord, eine feste Sitzplatzvergabe beim Check-in ab 23 Stunden vor Abflug sowie Prämien-, Status- und Select Meilen. Die Tarifoptionen und die inkludierten Leistungen sind transparent dargestellt. Bei Buchungen in Economy Class sind immer alle drei entsprechenden Tarifoptionen verfügbar. Unterschiedliche Optionspakete können dabei auf einem Hin- und Rückflug miteinander kombiniert werden. Zusätzliche Leistungen und Services wie Sitzplätze mit mehr Beinfreiheit oder ein Upgrade in die Business Class können jederzeit separat, auch noch nach dem Ticketkauf, hinzugebucht werden. Die verschiedenen Tarifoptionen sind in den Grafiken dargestellt.
Economy Light
Der neue Light-Tarif wird ab 01. Oktober die günstigste Wahl für preisbewusste Passagiere sein, die nur mit Handgepäck unterwegs sind und keine Ticketflexibilität benötigen. Dazu Jens Bischof: „Bereits heute fliegt ein Drittel unserer Fluggäste innerhalb Europas nur mit Handgepäck.“ Der Light-Tarif ist bereits ab 89 Euro für einen Hin-und Rückflug buchbar. Bei dieser Option ist eine Umbuchung oder Erstattung nicht möglich. Auf Wunsch kann der Passagier auch gegen Gebühr ein Gepäckstück (ab 15 Euro jeweils für Hin- oder Rückflug) oder einen Wunschsitz (ab zehn Euro für jeden Flugabschnitt) individuell – auch zwischen Buchung und Reiseantritt nachträglich – dazu buchen.
Economy Classic
Der Classic-Tarif beinhaltet bereits die Möglichkeit, Gepäckstück bis zu 23 kg aufzugeben. Diese Option bietet außerdem für viele Passagiere eine neue, zusätzliche Möglichkeit, ihren Wunschsitz gleich bei der Buchung kostenlos zu reservieren. Schließlich ist der Classic-Tarif flexibler als der Light-Tarif, denn er kann gegen eine Gebühr auf einen anderen Flug auf der ursprünglichen Verbindung umgebucht werden. Der Classic-Tarif kann bereits ab 129 Euro für einen Hin-und Rückflug gebucht werden.
Economy Flex
Der Flex-Tarif richtet sich vor allem an Passagiere, die bei der Reiseplanung mehr Flexibilität benötigen. Zusätzlich zur kostenfreien Sitzplatzreservierung bietet der Flex-Tarif die Möglichkeit, den Flug ohne zusätzliche Umbuchungsgebühr umzubuchen oder die Reisestrecke zu ändern. Sollte die ursprünglich geplante Buchungsklasse nicht mehr verfügbar sein, ist unter Umständen eine Aufzahlung notwendig. Bei dieser Tarifoption werden Vielfliegern im Rahmen einer Miles & More Promotion 50 Prozent zusätzliche Prämienmeilen gutgeschrieben. Der Aufpreis des Flex-Tarifs gegenüber dem Classic-Tarif liegt je nach Strecke zwischen 60 und 160 Euro.
Business Class
Neben den drei Economy-Tarifen gibt es auch weiterhin einen Business-Class-Tarif, der alle gewohnten Services und Annehmlichkeiten dieser Reiseklasse, wie zum Beispiel den Lounge-Zugang, eine erhöhte Freigepäcksmenge von zwei mal 32 kg, die Sitzplatzreservierung, einen freien Nebensitz und Priority Boarding bietet. Neu ist die volle Flexibilität bei Umbuchung und Stornierung. So werden im neuen Preiskonzept künftig alle Business-Class-Tarife ohne Gebühr umbuchbar und kostenfrei erstattungsfähig sein. Sollte auch hier die ursprünglich geplante Buchungsklasse nicht mehr verfügbar sein, ist unter Umständen eine Aufzahlung notwendig. Der Business Class Tarif ist das hochwertigste Angebot und besonders geeignet für Geschäftsreisende sowie für anspruchsvolle Privatreisende. Der Business Class Tarif ist bereits ab 399 Euro für einen Hin- und Rückflug buchbar.
Lufthansa führt das neue Tarifkonzept zusammen mit Austrian Airlines ein. Bei Swiss findet das neue Konzept bereits seit Ende Juni Anwendung, Brussels Airlines hatte bereits im vergangenen Jahr ein Tarifkonzept mit verschiedenen Optionen eingeführt. Tickets für Langstreckenflüge bleiben von dem neuen Tarifkonzept unberührt.
Am 26. Juli um 11:30 Uhr MESZ hat EUMETSAT die Kontrolle über den letzten Satelliten der zweiten Meteosat-Generation, MSG‑4, übernommen. Dies folgt an den erfolgreichen Start des Satelliten am 15. Juli an Bord einer Ariane‑5 von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana und die im Auftrag von EUMETSAT vom Raumflugkontrollzentrum der ESA (ESOC) durchgeführten Phase des Starts und der Einsatzerprobung (LEOP). Während der letzten elf Tage wurde der Satellit in die geostationäre Umlaufbahn gebracht, die diversen seine Plattform bildenden Komponenten aktiviert und auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft.
Dies umfasste eine Reihe kritischer Manöver, wie das Zünden der Apogäumstriebwerke, die Änderung der Ausrichtung des Satelliten und die Entriegelung des Scanspiegels des SEVIRI Instruments (rotierender verbesserter Bildgeber im sichtbaren und Infrarotbereich).
Nach der erfolgreichen Übergabe kann EUMETSAT jetzt damit beginnen, den Satelliten und seine Sensoren in Betrieb zu nehmen. Dabei sind zwei Monate für die Überprüfung und Bewertung des Satelliten vorgesehen, gefolgt von einer viermonatigen Phase für die Erprobung der Bildgebung und der Produkte einschließlich Kalibrierung und Validierung. Im Anschluss daran wird MSG‑4 zunächst in der Umlaufbahn „geparkt“. Die Freigabe der ersten Bildaufnahme des Abbildungsgeräts SEVIRI an Bord von MSG‑4 in acht Tagen wird ein wichtiger Meilenstein sein.
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