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Cargo Human Care kommt mit Läufern voran

Fast 1.000 Läufer sind gestern beim Bürostadtlauf zugunsten von Cargo Human Care e.V. (CHC) in Frankfurt-Niederrad an den Start gegangen. Der Reinerlös soll helfen, den Bau einer Vorschule für 100 Kinder in einem Armutsgebiet in Nairobi zu finanzieren.

Nach ersten Schätzungen wird er weit über 20.000 Euro liegen. Die Veranstaltung hat der Lufthansa Sportverein e.V., Sparte Cargo Bulls, in Kooperation mit der „Standort-Initiative Neues Niederrad SINN e.V.“ initiiert. Der Bürostadtlauf in Niederrad hat sich mit dem dritten Mal bereits etabliert, dabei kommt jeder Cent, den die Läufer und Sponsoren für Cargo Human Care über ihr Startgeld spenden, Kindern in Kenia zugute, wie Fokko Doyen, Initiator und erster Vorsitzender von Cargo Human Care, am Rande der Veranstaltung erläuterte.

Die Fertigstellung der Schule ist für Mitte 2018 anvisiert. Der Neubau der Grundschule wird neben CHC zu gleichen Teilen auch durch die help alliance, der gemeinnützigen Hilfsorganisation der Lufthansa Group, und die Sixt Stiftung finanziert.

Den Startschuss für die bunte Läuferschar gaben der Frankfurter Stadtrat Matthias Mehl und Lufthansa Cargo Vorstandsvorsitzender Peter Gerber. Auch mehr als 100 Lufthansa Cargo-Mitarbeiter rannten die fünf bzw. zehn Kilometer für den guten Zweck. Für ihre Anmeldungen legte der Cargo-Vorstand das Startgeld als Spendensumme oben drauf. Neben weiteren Läufern aus der Lufthansa-Gruppe stellten auch viele Kunden und Dienstleister des Frachtkranichs weitere Läufer-Teams.

Aer Lingus schickt historische Douglas DC-3 nach Speyer

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Aer Lingus, die nationale Fluggesellschaft Irlands, läßt ein Stück irische Luftfahrtgeschichte wieder aufleben. Eine Maschine vom Typ Douglas DC-3, die bei der Fluggesellschaft in den 1940er und 1950er-Jahren zum Einsatz kam, wurde in ihrem klassischen Stil lackiert. Da die Aer-Lingus-Flugzeuge traditionell nach irischen Heiligen benannt werden, trägt die DC-3 den Namen des Heiligen St. Gall. Das historische Flugzeug, das dank der Stiftung „The Irish Historic Flight Foundation“ nach Irland zurückgekehrt ist, soll nun auf einigen Flugshows zu sehen sein – unter anderem bei den Airliner Classics auf dem Flugplatz Speyer/Ludwigshafen. Dieses Event findet am Wochenende vom 02. bis 03. September 2017 statt.

Im April 1940 wurde die erste Douglas DC-3 an Aer Lingus ausgeliefert und war damals das fünfte Flugzeug der Flotte. Der erste Linienflug fand am 07. Mai 1940 von Dublin nach Liverpool statt. Insgesamt wurden bis 1964 bei Aer Lingus 19 Douglas DC-3 in Dienst gestellt und flogen von Dublin zunächst zu britischen Städten wie London, Manchester und Birmingham. Den ersten Flug zum Kontinent absolvierte eine DC-3 nach Paris im Jahr 1946, kurz darauf folgte Amsterdam im Jahr 1947. Die maximale Kapazität dieser DC-3 lag bei 32 Passagieren.

Mit einer Flotte von 63 modernen Flugzeugen, meist Airbus, bedient die Airline weltweit rund 100 Strecken von und nach Großbritannien, Kontinentaleuropa und USA. Mehr als ein halbes Jahrhundert später etwa mit dem Airbus A330 fliegen bis zu 317 Passagiere über den Atlantik. Die Aer-Lingus-Flotte umfasst die Typen Airbus A320/A321 für Kurz- und Mittelstrecken sowie A330 für die Langstrecke.

Aer Lingus kooperiert weltweit mit United Airlines, Virgin Atlantic, Air Canada und Etihad Airways. Aer Lingus befördert pro Jahr rund zwölf Millionen Fluggäste weltweit. Aer Lingus gehört seit September 2015 zum Luftfahrtkonzern International Airlines Group (IAG), zu dem auch British Airways, Iberia und Vueling gehören.

Die Airliners Classics Show findet in Speyer am 02. bis 03. September statt. Weitere Informationen dazu in Kürze auf Aerosieger.de.

Berufsleben bei Lufthansa Technik beginnt

151 Jugendliche beginnen jetzt bei der Lufthansa Technik Gruppe ihre Ausbildung oder ein Duales Studium (2016: 171). Insgesamt sind aktuell 569 junge Menschen (2016: 575) bei Lufthansa Technik in Deutschland auf dem Weg in flugzeugtechnische oder logistikorientierte Berufe, und auch die Auswahl für das Jahr 2018 läuft bereits. In Hamburg beginnen 76 Auszubildende, in Frankfurt sind es 44, in Arnstadt 16, in Alzey elf und in München vier. Die neuen Auszubildenden hatten die Wahl unter 15 Berufen beziehungsweise Studiengängen. Erneut ausgebaut wurde das Angebot für Hightech Elektroniker.

Gleich 15 Auszubildende starten in Hamburg im Berufsbild „Elektroniker für Geräte und Systeme“ für den späteren Einsatz in den Fachwerkstätten. 18 Fluggerätelektroniker werden in Hamburg und Frankfurt auf die Arbeit in den Hangars am Flugzeug vorbereitet.

95 junge Menschen starten direkt bei Lufthansa Technik. Weitere elf beginnen bei Lufthansa Technik AERO Alzey, dem erfolgreich auf die Überholung von kleineren Jet- und Propeller-Triebwerken spezialisierten Unternehmen der Lufthansa Technik Gruppe. Lufthansa Technik AERO Alzey baut damit die Ausbildungskapazitäten erheblich aus (zusammen jetzt 31 Plätze), um das starke Wachstum des Unternehmens langfristig mit motivierten und kompetenten Fachkräften abzusichern.

Lufthansa Technik Logistik Services (LTLS) geht mit 25 Auszubildenden im Zukunftsberuf „Fachkraft für Lagerlogistik“ und vier Kaufleuten für Spedition und Logistik an den Start. Ebenfalls eine deutliche Steigerung des Engagements, die der rasanten Entwicklung des weltweiten Versorgungsnetzes für die Kunden in aller Welt Rechnung trägt. Mit jetzt 65 Plätzen ist Lufthansa Technik Logistik Services nach der Muttergesellschaft der größte Ausbildungsbetrieb in der Lufthansa Technik Gruppe.

Auch N3 Engine Overhaul Services, ein 50:50 Gemeinschaftsunternehmen mit Rolls-Royce im Thüringischen Arnstadt, besetzt mehr Ausbildungsplätze. Insgesamt 15 Azubis zum Fluggerätmechaniker Fachrichtung Triebwerkstechnik und eine Fachkraft für Lagerlogistik verstärken den Standort. Auch N3 hat mit zusammen 51 Auszubildenden hohe Bedeutung als Ausbildungsstandort.

Der Frauenanteil unter den neuen Auszubildenden liegt im aktuellen Jahrgang bei gut dreizehn Prozent – und damit erfreuliche gut fünf Prozentpunkte über dem Vorjahr. Die seit Jahren verstärkten Bemühungen des Unternehmens, Frauen für technische Zukunftsberufe zu begeistern, werden in vollem Umfang aufrechterhalten.

Die Berufe an den Standorten

Hamburg: In Hamburg starten 76 Auszubildende und dual Studierende. Die Fluggerätmechaniker der Fachrichtungen Instandhaltungstechnik (12), Triebwerkstechnik (sechs) und Fertigungstechnik (sechs) stellen zusammen mit den Fluggerätelektronikern (sechs) und dem 2016 bei Lufthansa Technik eingeführten Berufsbild Elektroniker für Geräte und Systeme (15) den Großteil der angebotenen Plätze.

Des Weiteren beginnen jetzt elf Werkzeugmechaniker, zwei Oberflächenbeschichter sowie bei Lufthansa Technik Logistik Services acht Fachkräfte für Lagerlogistik und zwei Kaufleute für Spedition und Logistik. Hinzu kommen als akademische Berufe: Drei praxisorientierte Ingenieure Flugzeugbau (Bachelor of Engineering), eine praxisorientierte Ingenieurin Elektrotechnik (Bachelor of Science), zwei Maschinenbau-Ingenieurinnen (Bachelor of Science) sowie zwei Studierende der Mechatronik (Bachelor of Science). Das Studium findet an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg statt.

Frankfurt: In Frankfurt beginnen 44 Azubis und dual Studierende: Zwölf Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Instandhaltungstechnik, zwölf Fluggerätelektroniker, 13 Fachkräfte für Lagerlogistik (LTLS) und zwei Kaufleute für Spedition und Logistik (LTLS). In Kooperation mit der Hochschule Bremen starten fünf Studierende ein Duales Studium „Luftfahrtsystemtechnik und -management für Wartungsingenieure“ (Bachelor of Engineering).

Arnstadt: 15 Auszubildende als Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Triebwerkstechnik verstärken N3 Engine Overhaul Services. Zudem startet eine zukünftige „Fachkraft für Lagerlogistik“.

Alzey: Zehn Plätze zum Fluggerätmechaniker Triebwerkstechnik und ein Dualer Studienplatz zum Bachelor of Engineering (in Zusammenarbeit mit der Hochschule Kaiserslautern) wurden besetzt.

München: In der Isar-Metropole beginnen bei Lufthansa Technik Logistik Services vier Fachkräfte für Lagerlogistik.

Pilatus stellt den PC-6 Porter ein

Er hat den Namen Pilatus weltweit berühmt gemacht – der Pilatus Porter PC-6. Das Mehrzweckflugzeug wurde seit 1959 kontinuierlich in Stans produziert, aktuell noch in kleinen Stückzahlen von höchstens zehn Maschinen pro Jahr. Der PC-6 gehört damit zu den am längsten produzierten Flugzeugen der Welt überhaupt.

Mit dem PC-6 hat Pilatus den internationalen Durchbruch geschafft. Mit seinen Kurzstart- und Landeeigenschaften und seine Vielseitigkeit machte sich der PC-6 als robuster „Alleskönner“ weltweit einen Namen. Der Pilatus Porter flog zahlreiche Material- und Personentransporte mit voller Nutzlast bis auf eine Höhe von 5.700 Meter über Meer – ein Weltrekord, der bis heute andauert, wie dir Schweizer betonen.

20 Jahre Support – Ramp up für Jet PC-24

Anfangs 2019 wird die Produktion nun nach 60 Jahren eingestellt. Bestehende Kunden erhalten noch mindestens 20 Jahre Support, damit der Einsatz der PC-6 gewährleistet bleibt. Pilatus hat seit 1959 insgesamt 500 Flugzeuge des PC-6 in Stans hergestellt. Zusätzlich wurden knapp 100 Maschinen in den USA unter Lizenz produziert.

Der Name Pilatus steht für „High-Tech“ und Flugzeuge der neusten Generation, weshalb diese stetig weiterentwickelt werden, um den aktuellsten Standards zu entsprechen. Aufgrund des hohen Alters und stetig wachsenden Zertifizierungsanforderungen ist die Weiterentwicklung des PC-6 heute jedoch nur noch sehr bedingt möglich.

Auch im Zusammenhang mit dem PC-24 Super Versatile Jet, für welchen Pilatus in Stans gerade die Serienproduktion aufbaut und welche alle Aufmerksamkeit erfordert, wurde entschieden, den PC-6 aus dem Produktportfolio zu nehmen und die Herstellung nach 60 Jahren einzustellen. Mitarbeitende, die bisher auf der PC-6 Produktionslinie tätig waren, werden für die Montage der anderen Flugzeugtypen eingesetzt.

Letzte Gelegenheit für PC-6

Dank des Flugzeugs PC-6 wurden die Schweizer weltweit bekannt, aber jetzt müsse man den Tatsachen ins Auge sehen und eingestehen, dass jedes Produkt einen Lebenszyklus hat, welcher irgendwann zu Ende gehe, so der Hersteller. Und beim PC-6 sei dies nun der Fall.

Interessierte Kunden können den PC-6 noch bis Mitte 2018 bestellen. Das Angebot ist limitiert. Bestehende Kunden erhalten von Pilatus noch mindestens 20 Jahre Support und Ersatzteile für ihre PC-6, damit die Operation getreu dem Pilatus Motto „Customer First“ auch in Zukunft gewährleistet ist.

Meilenprogramm der airberlin topbonus stellt Insolvenzantrag

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topbonus, das Vielfliegerprogramm von airberlin, hat am Freitag, den 25. August 2017, Insolvenzantrag gestellt. Diese bedauerliche Entwicklung folgt auf die kürzliche Entscheidung von airberlin, Insolvenzantrag in Eigenverwaltung zu stellen. Aufgrund der aktuellen Situation von airberlin und dem unmittelbaren Zusammenhang für das Vielfliegerprogramm, hatte topbonus keine andere Wahl, als diesen Schritt zu gehen, teilte die Airline mit. Vor einigen Jahren hatte die Fluggesellschaft ihr Bonusprogramm ausgegliedert. Das Sammeln und Einlösen von Meilen bleibt damit weiterhin außer Kraft. Der Kontozugang für Mitglieder, um Profile und Meilenguthaben zu prüfen sowie die topbonus-Mitgliedschaft selbst bleiben bestehen.

Sobald weitere Informationen dazu vorliegen sollen diese online veröffentlicht werden. Derzeit laufen schon Gespräche u.a. mit Lufthansa und weiteren Interessenten zur teilweisen Übernahme der Fluggesellschaft airberlin.

Flughafen Zürich: Weg frei für Anträge zur Betriebsanpassung

Mit der Anpassung des SIL-Objektblattes (SIL 2) erhält der Flughafen Zürich die raumplanerischen Rahmenbedingungen für die betriebliche Entwicklung des Flughafens. Der Bundesrat hat das SIL-Objektblatt an seiner Sitzung vom 23. August 2017 genehmigt. Darauf gestützt kann der Flughafen Zürich entsprechende Gesuche für Infrastruktur- und Betriebsanpassungen einreichen. Im Zentrum steht die Verbesserung der Sicherheitsreserven. Wesentliche Elemente sind der Betrieb auf verlängerten Pisten 28 und 32, Südabflüge geradeaus bei Bise und bei Nebel sowie Anpassungen einzelner Flugrouten. Damit wird auch zur Stabilisierung des Flugbetriebes beigetragen.

Im Sommer 2013 hatte der Bundesrat ein SIL-Objektblatt (Sachplan Infrastruktur Luftfahrt) für den Flughafen Zürich verabschiedet (SIL 1). Dieses basierte weitgehend auf der bestehenden Infrastruktur und dem aktuellen Betrieb. Der Entwurf des angepassten Objektblattes wurde Ende September 2016 für ein Anhörungs- und Mitwirkungsverfahren öffentlich aufgelegt. Dabei wurden rund 5 300 Stellungnahmen abgegeben. Neben rund 100 Gemeinden und dem Standortkanton Zürich hatten sich die Nachbarkantone, das Bundesland Baden-Württemberg, die südbadischen Landkreise sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger geäussert.

Mit der vorliegenden Anpassung des Objektblattes (SIL 2), die weitgehend dem im September 2016 öffentlich aufgelegten Entwurf entspricht, werden die Grundlagen für weitere bauliche und betriebliche Entwicklungsschritte des Flughafens gelegt. Im Zentrum steht die Verbesserung der Sicherheitsreserven. Der 2013 publizierte Bericht zur Sicherheitsüberprüfung zeigte, dass der Flughafen Zürich zwar sicher betrieben wird. Bedingt durch die geographische Lage, die sich kreuzenden Pisten und Flugrouten sowie aus lärmpolitischen Gründen ist der Betrieb aber sehr komplex.

Die grösste Herausforderung für den Flugbetrieb stellt heute vor allem der Betrieb bei Bise oder bei Nebel dar. Wird bei solchen Wetterlagen mit Südabflügen geradeaus gestartet, kann die Sicherheitsmarge deutlich verbessert werden. Der Bundesrat hat daher entschieden, mit dem angepassten Objektblatt bei Bise oder Nebel Südabflüge geradeaus zu ermöglichen, wie es bereits der Entwurf vom September vorgesehen hatte. Auf Antrag des Kantons Zürich und nach Absprache mit der Luftwaffe soll aber auf die Rechtskurve direkt über das Stadtzentrum von Zürich verzichtet werden. Die Langstreckenflugzeuge werden nun länger geradeausfliegen. Somit muss der Betrieb des Flughafens mit dem militärischen Flugbetrieb in Emmen koordiniert werden.

Der Bundesrat hat zudem entschieden, den Betrieb auf den verlängerten Pisten 28 und 32 zu ermöglichen. Mit der Verlängerung der Piste 28 von heute 2 500 auf 2 900 Meter könnten sämtliche Flugzeugtypen auch bei schlechteren Bedingungen wie bei Nässe auf dieser Piste landen. Heute weichen Langstreckenflugzeuge regelmäßig auf den Südanflug aus, was die Komplexität des Betriebes erhöht.

Mit dem SIL 2 wird auch die Verkehrsprognose aktualisiert, insbesondere für den Nachtbetrieb. Das Gebiet mit Lärmauswirkungen im SIL hat der Bund deshalb entsprechend angepasst. Weitere Anpassungen betreffen namentlich die Abflugrouten von Piste 28, welche für Flüge mit östlichen und westlichen Destinationen früher aufgetrennt werden. Sie wurden auf Antrag des Kantons Aargau gegenüber der Auflage im Herbst 2016 nochmals optimiert. Für den Bau von Schnellabrollwegen ab Piste 14 nach links erfolgt eine Perimeteranpassung. Dies vereinfacht den Rollbetrieb und eliminiert Kreuzungspunkte.

Die Maßnahmen tragen insgesamt dazu bei, die Sicherheitsreserven zu erhöhen. Neben dem Sicherheitsgewinn lassen sich auch Kapazitätseinbussen kompensieren, welche in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen eingetreten waren. Eine Kapazitätssteigerung zur Deckung der über das Jahr 2030 hinaus zu erwartenden Verkehrsnachfrage ermöglicht der SIL2 aber nicht. Gestützt auf das SIL-Objektblatt kann die Flughafen Zürich AG nun ein entsprechendes Betriebsreglement ausarbeiten und dieses nach Zustimmung des Zürcher Regierungsrates beim Bund zur Genehmigung vorlegen. Erfahrungsgemäß ist bis zur Einführung des neuen Betriebsreglements mit einem Zeithorizont von mehreren Jahren zu rechnen.

Ju 52 zwei Tage am Flughafen Stuttgart zu sehen

Am Montag, 28. August und Dienstag, 29. August 2017 ist die „Tante Ju“ das älteste, kleinste und langsamste Passagierflugzeug der Welt am Flughafen Stuttgart zu Gast. Der Oldtimer der Lüfte startet am Vormittag zu mehreren Rundflügen, bevor er am frühen Nachmittag weiterfliegt.

Das Flugzeug, das 1936 in Dessau in den Junkers-Flugzeugwerken gebaut wurde, steht als „fliegendes Denkmal“ unter Denkmalschutz. Die wenigen Touren ab Stuttgart sind bereits alle ausgebucht. Zwischen den Flügen steht die Ju 52 auf ihrer Parkposition vor den Terminals; von der Besucherterrasse aus ist sie dort gut zu sehen, der Zugang dort ist frei. Am Samstag, 23. September 2017 ist sie noch einmal für einen Tag zu sehen, die Rundflüge sind ebenfalls bereits ausgebucht.

Die „Tante Ju“ schrieb Luftfahrtgeschichte. Der dreimotorige Flieger mit 16 Sitzplätzen steht für Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und Anspruchslosigkeit. Die erste Ju 52 ging 1931 in die Flugerprobung. Mit 5.000 Maschinen, die zwischen 1932 und 1952 gebaut wurden, wurde sie zum ersten Großserien-Flugzeug der Welt und Standardfluggerät vieler Fluggesellschaften. Auch die Luftwaffe setzte die Maschine ein. Heute gibt es noch sieben flugfähige Ju 52. Die Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung hat 1984 ein Exemplar gekauft, restauriert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Diese Ju 52 fliegt nun alljährlich durch Deutschland und nimmt Passagiere auf Rundflüge mit.

Alexandre Schmidt explizit für Eignerbeziehung bei Ruag

Der Verwaltungsrat von Ruag hat Alexandre Schmidt zum neuen Vice President Eignerbeziehung ernannt. In dieser neu geschaffenen Funktion ist er zuständig für sämtliche Beziehungen zum Alleinaktionär Schweizer Bund. Er tritt die Stelle am 01. September 2017 an.

In den vergangenen Monaten sind die vielseitigen Beziehungen zwischen Bund und Unternehmen immer wieder zum Thema geworden. Ruag will die Anforderungen der Politik und des Eigners sehr ernst nehmen und verstärkt deshalb die institutionellen Beziehungen und den Austausch durch die Schaffung einer dezidierten Funktion.

Alexandre Schmidt (47) übernimmt in der Funktion des Vice President Eignerbeziehung die Verantwortung für alle Verbindungen zu den Bundesbehörden. In seiner Funktion ist Alexandre Schmidt direkt dem Verwaltungsratspräsidenten unterstellt, mit administrativer Zuordnung zum CEO. Urs Breitmeier, CEO Ruag Konzern, unterstreicht: „Ich freue mich sehr über die kompetente Verstärkung. Mir seiner breiten Erfahrung in Politik und auf Bundesebene wird er die strategische Ausrichtung von Ruag weiter voranbringen.“

Alexandre Schmidt amtete als Finanzdirektor und Gemeinderat (Exekutive) der Stadt Bern. Davor war er als Direktor der Eidgenössischen Alkoholverwaltung tätig sowie als Persönlicher Mitarbeiter zweier Bundesräte. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung von Ruag freuen sich über die kompetente Besetzung dieser strategisch wichtigen Stelle und wünschen Alexandre Schmidt einen guten Start bei Ruag.

Köln Bonn Airport pusht mit neuen Fahrzeugen elektrisch

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Der Köln Bonn Airport investiert weiter in umweltfreundliche Flugzeugschlepper für den Einsatz auf dem Vorfeld. Diese werden voll elektrisch betrieben. Die neuen Großgeräte, für die der Airport rund 300.000 Euro investiert, ersetzen herkömmliche Schlepper mit Diesel-Antrieb. Das 6,7 m lange und zwei Meter hohe, rund 8.420 kg schwere Fahrzeug verfügt über genügend Kraft, das 12-fache seines Gewichtes zu pushen, z.B. eine Boeing 737 oder einen Airbus A320. Der TPX-100E vom Hersteller TLD ist ein moderner, elektrisch betriebener Flugzeugschlepper und hat die Aufgabe, Maschinen vor dem Start aus der Parkposition zu pushen oder über das Vorfeld zu schleppen.

Dabei ist es so leise, dass man den Motor kaum hört. Zwei Stück hat der Flughafen gekauft. Dadurch können pro Jahr bis zu 15 Tonnen CO2 pro Fahrzeug eingespart werden. „Umweltschutz und die Vermeidung von Emissionen sind tragende Säulen unserer Unternehmenspolitik“, betont Flughafenchef Michael Garvens. Der Einsatz von Elektromobilität leiste einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von CO2 und sei ein wesentlicher Bestandteil der Klimaschutzstrategie des Flughafens, so Garvens.

Stromtransporter von der Post am Airport

Der Köln Bonn Airport hat schon sei Jahren Elektromobilität im Fuhrpark. Im täglichen Flughafenbetrieb kommen verschiedene umweltfreundliche Fahrzeuge und Geräte zum Einsatz. Dazu gehört seit Kurzem etwa auch ein neues E-Mobil zur Auslieferung von Paketen und anderen größeren Sendungen auf dem Flughafengelände. Der „Streetscooter Work“, der speziell auf die Bedürfnisse von Paketboten zugeschnitten ist, wurde vom gleichnamigen Startup-Unternehmen an der RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post entwickelt.

Die E-Flotte am Köln Bonn Airport:

Luftfahrtbodengeräte PKW Unterstützende Geräte (Hubbühnen, Stapler etc.)
2 Flugzeugschlepper (Batterie)

12 Gepäckschlepper (Batterie)

14 Gepäckschlepper (Diesel-Hybrid)

3 Gepäckwagenschlepper

3 Palettentransporter (Batterie)

6 Förderbandwagen (Batterie)

17 Treppen (Batterie, davon fünf selbstfahrend, der Rest mit Hilfsantrieb)

9 rein elektrisch

5 Hybrid (Benzin)

1 Brennstoffzelle

11 (Batterie)

Piloten fordern Informationen über Krisengebiete auf dem Boden

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Weltweit gibt es eine hohe Zahl von Krisengebieten – gleichzeitig steigt die Anzahl der Flugbewegungen stetig. Dabei führen zahlreiche Flugrouten über und sogar in diese Gebiete. Passagiere und Crews werden hierbei besonderen Gefahren ausgesetzt. Die Cockpitbesatzungen erhalten dazu keine ausreichend aktuellen und umfassenden Informationen von Ministerien oder Fluggesellschaften. Daher fordert die Vereinigung Cockpit VC einen zentralen und unabhängigen Ansprechpartner mit aktuellen, Airline übergreifenden Bewertungen zu weltweiten Krisengebieten für die Piloten.

Es werden für adäquate Entscheidungen der Piloten genaue Informationen über Gefahren und Risiken der weltweiten Krisengebiete benötigt, Piloten erhalten aber immer noch keine ausreichenden und unabhängigen Informationen über die Kriegs- und Krisengebiete auf ihren Flugrouten. Wie kann ein Flugkapitän also entscheiden, ob der Flug sicher über oder in ein mögliches Krisengebiet durchgeführt werden kann oder ob eine Alternativroute gewählt werden muss?

Eine Tragödie ereignete sich, als mit Flug MH17 eine Boeing 777 der Malaysia Airlines über der Ukraine abstürzte. Alle 298 Passagiere und Crew-Mitglieder kamen dabei ums Leben. Bis heute ist unklar, wer oder was genau für den Absturz verantwortlich ist. Mutmaßlich wurde das Passagierflugzeug von einer Boden-Luftrakete zum Absturz gebracht. Militärisches Fluggerät wurde von allen Konfliktparteien in der Region eingesetzt.

„Erschreckender Weise erhalten Flugbesatzungen nur unzureichend Informationen über Gefahren und Risiken der weltweiten Krisengebiete“, so Markus Wahl, Sprecher der Vereinigung Cockpit. „Die Vereinigung Cockpit mit der Arbeitsgruppe Security fordert einen zentralen Ansprechpartner, der Airline übergreifende Bewertungen zu weltweiten Krisengebieten für die Piloten zügig und aktuell zur Verfügung stellt. Dabei dürfen die wirtschaftlichen Interessen einer Airline nicht das Sicherheitsniveau eines Fluges herabsetzen!“

Zürich: Messflüge bei Nacht zu ILS, GBAS und VOR KLO

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Im Zeitraum zwischen 28. August und 08. September 2017 finden am Flughafen Zürich die regelmäßig durchgeführten Messflüge für die Überprüfung der Navigationsanlagen statt. Die Flüge erfolgen sowohl am Nachmittag als auch in der Nacht bis spätestens um 02:00 Uhr morgens. Zwischen 28. August und 08. September 2017 werden die Instrumentenlandesysteme (ILS und GBAS) der verschiedenen Pisten und das Drehfunkfeuer Kloten (VOR KLO) mit einem Messflugzeug getestet. Zusätzlich werden einige Flugrouten im näheren Umfeld des Flughafens überprüft. Die Messflüge finden teilweise am Nachmittag und in der Nacht nach Beendigung des ordentlichen Flugbetriebes bis spätestens um 02:00 Uhr morgens statt.

Um die Genauigkeit dieser Navigationsanlagen zu gewährleisten, werden sie periodisch getestet. Für die Überprüfung sind Anflüge seitlich, oberhalb und unterhalb des veröffentlichten Flugweges erforderlich. Aus diesem Grund erfolgen die Messflüge teilweise auch abseits der gewohnten Anflugrouten. Für eine Vermessung wird die jeweilige Piste mehrmals angeflogen. Die Signale der entsprechenden Sendeanlagen werden aufgezeichnet und ausgewertet.

Für die Messflüge wird ein zweimotoriges Propellerflugzeug vom Typ Beechcraft King Air 350 eingesetzt. Die Maschine ist mit modernsten Navigationshilfsmitteln und einem hochpräzisen Flugvermessungsgerät ausgerüstet. Verantwortlich für die Planung und Durchführung der Flüge ist die Flugsicherung Skyguide.

Lufthansa erhält Investment Grade Rating von Moody’s

Die Lufthansa Group hat ein weiteres Investment Grade Rating erhalten. Die Ratingagentur Moody’s hat heute mitgeteilt, dass sie Lufthansa im Langfristrating von Ba1 auf Baa3 mit stabilem Ausblick hochstuft und in der Kurzfristbewertung von Not Prime auf Prime-3. Damit hat Lufthansa in beiden Bereichen nun auch bei Moody’s ein Investment Grade Rating. Das Investment Grade Rating von Moody’s ist eine weitere Bestätigung der langfristigen Kreditwürdigkeit der Lufthansa Group. Als Gründe für die verbesserte Bewertung führt Moody’s unter anderem die positive Entwicklung des operativen Geschäfts des laufenden Jahres, erreichte Kostenreduzierungen und die Stärkung des Finanzprofils des Konzerns an.

Das Rating reflektiert zudem strategische Fortschritte wie die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch die Übernahme des Punkt-zu-Punkt-Verkehrs durch Eurowings sowie die Umstellung der Altersversorgung durch neue Tarifverträge für die meisten Beschäftigen des Unternehmens.

Lufthansa gehört damit zu den wenigen europäischen Airlines, die aktuell als Investment Grade bewertet werden. Lufthansa verfügt neben Moody’s auch über Investment Grade Ratings von Standard & Poor‘s und Scope.

EC145 neuer Hubschrauber der DRF Luftrettung Stuttgart

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Über 1.100 Einsätze leisten die Einsatzkräfte der DRF Luftrettung an der Station Stuttgart jedes Jahr. Ab morgen, den 25. August, wird diese schnelle Hilfe aus der Luft mit einem anderen Hubschrauber erfolgen: Eine moderne EC145 löst die bisher eingesetzte BK117 ab.

„Christoph 51“ ist der Intensivtransporthubschrauber Nummer eins im Bundesland Baden-Württemberg. Auch in der Notfallrettung leistet er einen wichtige Dienste bei der notfallmedizinischen Versorgung der Menschen in der Region.

Luftrettungsstation Stuttgart

Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten/Notfallsanitäter besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 08:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. „Christoph 51“ wird für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken im gesamten süddeutschen Raum sowie als schneller Notarztzubringer in der Notfallrettung eingesetzt. Orte im Umkreis von 60 Kilometern kann er in maximal 15 Flugminuten erreichen. Der rot-weiße Hubschrauber wird in den Landkreisen Ludwigsburg, Rems-Murr, Heilbronn, Stuttgart, Schwäbisch Hall, Hohenlohe, Esslingen, Pforzheim, Ostalb, Calw, Göppingen, Reutlingen, Tübingen und Zollern-Alb angefordert.

Mehr Leistung und Sicherheit

Gerade für längere Patiententransporte zwischen Kliniken, die sich über den ganzen süddeutschen Raum erstrecken können, bietet die neue Maschine vom Typ EC145 viele Vorteile im Vergleich zum bisher eingesetzten Muster BK117. Für Piloten bedeutet das neue Hubschraubermuster eine Arbeitserleichterung, erläutert Pilot und Stationsleiter Thomas Roth. Mit einem 3-Achsen-Autopiloten und dem digitalen Glascockpit werden gerade auf längeren Flügen die Piloten entlastet, und ein Wetterradar erlaubt es, z. B. Gewitterwolken noch früher zu erkennen und zu umfliegen.

Mit 700 km hat die EC145 eine weitaus größere Reichweite, verbraucht fünf bis zehn Prozent weniger Treibstoff und besitzt mit 254 km/h statt 240 km/h eine höhere Einsatzgeschwindigkeit als die bisherige BK117. Darüber hinaus bietet sie mehr Platz für die Patientenversorgung und mit einer verbesserten Ergonomie bessere Arbeitsbedingungen für die medizinische Besatzung an Bord. Für das Einsatzspektrum des Stuttgarter Intensivtransporthubschraubers ist die neue Maschine somit optimal geeignet.

airberlin: Insolvenz in Eigenverwaltung fortgeführt

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Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung der airberlin wird fortgeführt, so entschieden die konstituierenden Sitzungen der Gläubigerausschüsse. Diese sind die Gläubigerausschüsse für die Air Berlin PLC, die Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG und die airberlin technik GmbH; sie haben sich heute zu Sitzungen getroffen und erste Beschlüsse gefasst. Der Generalbevollmächtigte der airberlin im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, Frank Kebekus, erläuterte nach den Sitzungen, dass die Ausschüsse einstimmig die weitere Betriebsfortführung sowie die Weiterführung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beschlossen haben. Ebenso wurde der vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingesetzte Sachwalter, Lucas Flöther, von den Gläubigerausschüssen einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Für die Verfahrensbeteiligten sei das ein positives Signal. Die weiteren Verhandlungen sollen mit Hochdruck vorangebracht werden, mit dem Ziel, zügig zu tragfähigen Abschlüssen zu kommen und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten, so Kebekus.

FC Bayern bei den Airport Basketball Days am MUC

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Showtime am Münchner Airport: Zusammen mit dem FC Bayern Basketball (FCBB) hat der Flughafen München ein Event der Extraklasse auf die Beine gestellt. Bei den „Airport Basketball Days“ vom 15. bis 17. September verwandelt sich das Forum des München Airport Centers (MAC) drei Tage lang in eine Basketball-Arena.

Fans und Interessierte erleben nicht nur die Spieler des FCBB hautnah, es werden auch weitere bekannte Gesichter der Basketball-Szene erwartet. Bei der „Pre-Game Night“ am Freitag ab 18:00 Uhr treten Basketball-Talente aus München und der Region in vier Teams gegeneinander an. Moderator Roger Rekless, DJ Dan Gerous und Rapper RIN sorgen bei Zuschauern und Sportlern für Beat.

Der Eintritt liegt bei fünf Euro, die Tickets gibt es ab dem 05. September online. Spannend wird es am Samstag, wenn die Basketball-Profis beim „Game Day“ im MAC einlaufen: Um 12:00 Uhr stellt der FC Bayern Basketball exklusiv sein Trikot für die nächste Saison vor. Ab 13:00 Uhr kämpfen die Bayern-Stars dann bei einem Freundschaftsspiel gegen Real Madrid um die Punkte und im Anschluss können sich große und kleine Fans über eine Autogrammstunde mit den Profispielern freuen. Die Karten für den „Game Day“ kosten 15 Euro für Erwachsene bzw. fünf Euro für Kinder und sind ebenfalls ab 05. September online erhältlich.

Am Sonntag dreht sich beim „Juniors Day“ alles um junge Fans und Familien: Dann sind Grundschüler aus Erding zu Gast, die während des Schuljahrs im Rahmen sogenannter Sportsarbeitsgemeinschaften (SAGs) von den Profis und Übungsleitern des FC Bayern Basketball (FCBB) trainiert werden. Der Flughafen München als offizieller Partner des FCBB stattet die Schulen mit Sportkleidung und Bällen aus. Bei einem Jugendturnier dürfen die Grundschüler aus der Region Ballgeschick und Kondition unter Beweis stellen. Sportinteressierte Kids können ohne Anmeldung an Trainings-Camps teilnehmen. Der Eintritt ist frei. An allen drei Tagen parken Besucher der „Airport Basketball Days“ fünf Stunden kostenlos im Parkhaus P20.

Lufthansa erklärt airberlin ihr Konzept der Übernahme

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Schon länger verhandeln Lufthansa und airberlin miteinander. Nach der Insolvenz der zweitgrößten deutschen Airline könnte eine Zerschlagung anstehen, unterdessen geht der Flugebtrieb ganz normal weiter, nachdem die Bundesregierung einen Überbrückungskredit gewährte. Die Lufthansa Group unterbreitete nun ihr Konzept zum Erwerb von Teilen der airberlin Group, der Vorschlag der Lufthansa wurde der airberlin vorgestellt. Die Lufthansa Group hat darin ihr Interesse am Erwerb von Teilen der airberlin konkretisiert. Bereits in der vergangenen Woche hatte der Konzern mitgeteilt, in Verhandlungen zum Erwerb von Teilen der airberlin Gruppe zu stehen.

Das Interesse an einer Übernahme von Teilen der Air Berlin Gruppe wurde in einem „Termsheet“ dargestellt. Über die Details der Absichtserklärung wurde mit dem Insolvenzverwalter allerdings Stillschweigen vereinbart. Es gibt noch weitere Interessenten an Teilen der Airline.

EL AL bekommt ersten Dreamliner von Boeing

Boeing hat der israelischen Fluggesellschaft EL AL Israel Airlines ihren ersten Dreamliner übergeben. Die Airline betreibt das Flugzeug über die Air Lease Corporation.

Die Boeing 787-9 erreichte heute den Flughafen in Tel Aviv nach einem nonstop-Flug, der 6.746 Meilein (10.856 km) entfernt im Boeing-Werk in Everett, im US-Bundesstaat Washington, startete. EL AL freut sich sehr auf das neue Flugzeugmuster 787. Die Fluggesellschaft hat 16 Boeing 787 Dreamliner bestellt. Seit der Lieferung des Flugzeuges 1961 ist EL AL ein reiner Boeing-Kunde, derzeit mit über 40 Flugzeugen von der Next-Generation 737 über die 747, 767 bis zur 777 in der Flotte.

Einblicke in Raumfahrttechnik am Tag der offenen Ministerien

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Am 26. und 27. August 2017 öffnen alle Bundesministerien in Berlin ihre Türen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt sich an diesem Tag der offenen Tür der Bundesregierung in zwei Ministerien.

Entsprechend der thematischen Breiter nämlich im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Zukunft der Raumfahrt

Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin können die Besucher die Raumfahrt von morgen erleben. Hier zeigt das DLR ein Modell der neuen europäischen Trägerrakete Ariane 6 im Maßstab 1:15. Mit dieser in Wirklichkeit etwa 60 Meter hohen und mit wesentlichen Beiträgen aus Deutschland entwickelten Trägerrakete soll die europäische Raumfahrt wettbewerbsfähig bleiben. Die Neuentwicklung greift auf Technologien des Vorgängers Ariane 5 zurück und kombiniert diese Bausteine mit neuen Elementen.

Die Startkosten sollen dabei im Vergleich zum Vorgänger um rund die Hälfte sinken. Der Erstflug der neuen Ariane 6 ist für 2020 geplant. Deutschland beteiligt sich über die vom DLR Raumfahrtmanagement gesteuerten Beiträge zur Europäischen Weltraumagentur ESA mit einem Anteil von rund 23 Prozent an den Gesamtkosten des Entwicklungsprogramms der Ariane 6.

Raumfahrt soll auch ressourcenschonender und nachhaltiger werden. Ist ein Satellit defekt oder veraltet, wird er bislang durch einen neuen ersetzt. Das innovative iBOSS-Konzept geht hier neue Wege: Satelliten und Raumstationen der Zukunft setzen sich künftig – ähnlich wie ein Baukasten – aus modularen Bausteinen zusammen, die frei für nahezu beliebige Aufgaben kombiniert werden können. Sie werden im Weltall gebaut, gewartet und betankt. Dieses Zukunftskonzept – initiiert durch das DLR Raumfahrtmanagement – soll die Raumfahrt nachhaltig verändern. Im BMWi stellt das DLR das iBOSS-Konzept anhand eines interaktiven Modells vor.

Das BMWi öffnet seine Türen am

  • 26. August, 10:00 – 18:00 Uhr, und am
  • 27. August, 10:00 – 18:00 Uhr.

Galileo und Copernicus

Im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellt das DLR passend zum Themenschwerpunkt „Digitale Gesellschaft“ das europäische Satellitennavigationsprojekt Galileo vor. Die Besucher können sich über den aktuellen Stand und die Perspektiven dieses Projekts der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Europäischen Kommission informieren. Die hohe Genauigkeit der Galileo-Signale wird neue technologische Anwendungen in der Navigation ermöglichen. Auch das Thema Erdbeobachtung spielt im Rahmen des Globalen Wandels eine immer wichtigere Rolle: Die Europäische Kommission hat das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus ins Leben gerufen.

Copernicus besteht aus sechs Satellitenfamilien, den sogenannten Sentinels, die die Erde und Atmosphäre erfassen und somit wichtige Daten zu Klimaschutz, nachhaltiger Entwicklung, humanitärer Hilfe, Ernährungssicherheit und zum Gesundheitszustand der Ozeane liefern. Ergänzt werden die Satelliten-Daten durch Messgeräte am Boden, in der Luft und in Gewässern. In Deutschland ist das BMVI federführend für Copernicus verantwortlich. Umgesetzt werden die deutschen Copernicus-Beiträge durch das DLR.

Dieses Jahr stellt auch das DLR_School_Lab Oberpfaffenhofen – eines von insgesamt zwölf DLR-Schülerlaboren – im BMVI aus. Es zeigt eine Infrarotkamera, Projekte aus der Fernerkundung von Vegetation (Copernicus) sowie ein akustisches Experiment zur Satellitennavigation (Galileo).

Auf den Bildern

iBOSS – Zukunftskonzept für Satelliten und Raumstationen: Statt großer, schwerer Teile kommen austauschbare Elemente zum Einsatz – Bausteine, die je nach Funktionsbedarf zusammengebaut, für beliebige Aufgaben kombiniert werden und je nach Anforderung neue oder leistungsfähigere Nutzlasten aufnehmen können. Den Einbau im Weltraum sollen Roboter übernehmen. Die ersten 40 Kubikzentimeter großen Würfel sind schon mit weltraumqualifizierten Bauteilen bestückt und werden bis 2017 für den Einsatz im All qualifiziert. An jeder Seite sorgt eine standardisierte, multifunktionale Schnittstelle dafür, dass sich die Würfel beliebig miteinander koppeln lassen.

Künstlerische Darstellung der Ariane 6: Europas neue Rakete: Der Erstflug der rund 60 Meter hohen Ariane-6 ist für das Jahr 2020 geplant. Je nach Konfiguration kann die Rakete mit zwei (Version A62) oder vier Motoren (Version A64) ausgestattet werden und so fünf oder elf Tonnen Nutzlast in den Weltraum transportieren.

Aufbruch der Satelliten 19, 20, 21 und 22 im Dezember 2017: 18 Galileo-Satelliten haben bislang ihre Orbits erreicht. Im Dezember 2017 werden die Satelliten 19, 20, 21 und 22 mit Ariane 5 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guyana) aufbrechen. Die Europäischen Kommission hat bereits am 15. Dezember 2016 die ersten Dienste des europäischen Satellitennavigationssystems bereitgestellt. Dazu gehört der offene Dienst, mit dem die Bürger zum Beispiel mit Navigationsgeräten ihre Position genauer als je zuvor bestimmen können.

Berlin aus dem All: Das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der Europäischen Union und der Europäischen Weltraumorganisation schafft die Grundlage für ein umfangreiches europäisches Datensystem in der Erdbeobachtung. Dies ist die Aufnahme von Sentinel 1A aus November 2014.

Foto von Tschuri aus 186 Kilometern Entfernung: Am 29. Juli 2015 nahm die OSIRIS-Kamera an Bord der Rosetta-Sonde diesen gewaltigen Jet – ein Gasausbruch, bei dem Kometenmaterial ins All geschleudert wird – aus 186 Kilometern Entfernung auf.

Learjet 75 wird heimisch in Brasilien

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Erstmals geht ein Learjet 75 nach Brasilien. Insgesamt zählt Bombardier Business Aircraft nun eine Flotte an Business Jets von 685 Learjet, Challenger und den großen Global in Lateinamerika. Mit dem jüngsten Kunden für den Learjet 75 sollen nun 510 Learjets in Lateinamerika fliegen.

Der Hersteller beschreibt den Learjet 75 als einzigen Business Jet in seiner Klasse, der eine Schiebetür für einen niedrigeren Geräuschpegel aufweist. Der Hersteller hat die Flugzeuge überarbeitet. Die ab 2016 in dem leichten Jet eingeführte Tür unterteilt den Eingangsbereich und die Kabine, erschafft somit einen abgetrennten Bereich für die Passagiere und soll den Geräuschpegel dort um bis zu zehn Dezibel reduzieren.

In der Kabine ist der der Learjet 75 mit Konnektivität und LED-Beleuchtung ausgestattet. Im Juni diesen Jahres hat Bombardier den 3.000. Learjet gefertigt, dies war gleichzeitig der 100. Learjet 75, der ausgeliefert wurde. Der Business Jet kommt mit leistungsstarken Triebwerken und Winglets, die ihm einen Reisegeschwindigkeit von bis zu Mach 0,81 verschaffen und auf eine Höhe von bis zu 51.000 Fuß, das sind 15.545 Meter, bringen.

60 Tonnen Rohre per Boeing B747 schnell nach Houston

Wie organisiert man den zeitkritischen Transport von 60 Tonnen Rohrleitungssystemen für den Ausbau einer Aufbereitungsanlage von Sharjah nach Houston erfolgreich? Die dringend benötigten Rohrleitungssysteme waren in sechs Kisten mit unterschiedlichen Gewichten und variierenden Abmessungen verpackt, wobei das größte Packstück eine Länge von 13 Metern aufwies. Für dieses spezielle Packstück war es unabdingbar einen B747-400F Nose Loader einzusetzen. Das Cargo Team von Chapman Freeborn hat in einer Machbarkeitsstudie die Verladbarkeit der Fracht analysiert und den Kunden hinsichtlich der Verpackungsanforderungen beraten. Ein Büro in Dubai koordinierte den Charterflug im Auftrag eines Spediteurs.

Mit der Unterstützung von Magma Aviation konnte umgehend eine Boeing B747-400F in den Nahen Osten positioniert werden. Unter Beaufsichtigung der Lademeister wurde das übergroße Equipment sorgfältig mithilfe eines zuvor organisierten, externen Krans von den Lastkraftwagen auf die Highloader gehoben. Nach erfolgreicher Verladung der komplexen Fracht verließ die Magma Frachtmaschine planmäßig den Flughafen in Sharjah mit Kurs auf Houston und einem kurzen Tankstopp in Liége. Die Ausrüstung konnte so sicher in Houston zugestellt und nach der Verzollung zügig für den Weitertransport zum finalen Bestimmungsort auf den Weg gebracht werden.

Airbus A321neo für lange Strecken bei Cathay Dragon

Die Cathay Pacific Group hat mit Airbus eine Grundsatzvereinbarung (MoU) über den Kauf von 32 A321neo-Flugzeugen geschlossen. Cathay Dragon, die regionale Fluggesellschaft der Gruppe, wird die neuen Single-Aisle-Jets auf Strecken zwischen ihrem Heimatflughafen in Hongkong und Zielen in ganz Asien einsetzen.

Die neuen A321neo-Flugzeuge werden 15 A320-Flugzeuge und acht A321 aus der aktuellen Flotte von Cathay Dragon im Rahmen der Flottenmodernisierung ersetzen. Mit den zusätzlichen Flugzeugen will Cathay Dragon Wachstumschancen in der Region nutzen.

Das Streckennetz von Cathay Dragon umfasst derzeit 56 Ziele in Asien, darunter 28 auf dem chinesischen Festland. Rupert Hogg, Chief Executive Officer von Cathay Pacific und Chairman von Cathay Dragon, sagte: „Die Airbus-Flotte hat Cathay Dragon über Jahrzehnte gute Dienste geleistet. Wir erwarten, dass wir mit der A321neo unsere Betriebseffizienz beträchtlich steigern und zugleich die Kapazität im Streckennetz von Cathay Dragon erhöhen, um noch mehr Kunden zu erreichen.“ Mit dem geplanten Kauf dieser 32 umweltfreundlicheren Flugzeuge können neue Ziele zum Streckennetz von Cathay Dragon angesteuert werden und die Flugfrequenzen auf einigen der beliebtesten Strecken erhöht werden.

Cathay Dragon betreibt eine reine Airbus-Flotte, die sich derzeit aus 23 Flugzeugen der A320-Familie und 24 A330-300-Großraumjets zusammensetzt. Zudem betreibt Cathay Pacific 34 A330-300 und ist damit der größte A330-Betreiber im asiatisch-pazifischen Raum. Cathay Pacific betreibt auch den neuen Langstreckenjet A350 XWB in ihrer Flotte: 17 A350-900 sind bereits im Einsatz. Weitere 31 A350 XWB werden noch an die Airline ausgeliefert – darunter die A350-900 und die größere A350-1000.

Die A321 ist das größte Modell in der A320-Familie. Je nach Kabinenkonfiguration bietet sie Platz für bis zu 240 Passagiere. Mit den neuesten Triebwerken, aerodynamischen Verbesserungen und Kabineninnovationen verbraucht die A321neo bis zu 20 Prozent weniger Treibstoff pro Sitz und kann mit ihrer höheren Reichweite bis zu 7.400 km (4.000 nm) ohne Zwischenlandung fliegen – weiter als jedes andere Single-Aisle-Flugzeug.

Solar Orbiter – ständige Sonnenfinsternis für Forscher

Die totale Sonnenfinsternis in den USA wird spektakuläre Bilder der geheimnisvollen Sonnenkorona liefern. Von der Erde aus ist dieser eine Million Grad heiße „Feuerring“ um die Sonne mit bloßem Auge nur sichtbar, wenn sich der Mond, der das schwache Leuchten der Korona normalerweise überlagert, für kurze Zeit vor die Sonnenscheibe schiebt.

Wissenschaftler, die das Glück haben, die Sonnenfinsternis von der Erde aus beobachten zu können, werden die Korona während des maximal 160 Sekunden dauernden Ereignisses genau studieren und versuchen, viele ungeklärte Fragen zu beantworten. Bis heute weiß beispielsweise niemand, warum die Korona mehr als 100 Mal heißer als die Oberfläche der Sonne ist – vermutet wird, dass das recht Dünne Gas seine Energie aus starken Magnetfeldern, deren Feldlinien aus der Sonnenoberfläche herausragen, erhält.

Zeitgleich stellt Airbus im englischen Raumfahrt-Montagezentrum Stevenage den im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu bauenden Solar Orbiter endgültig fertig. Im Februar 2019 wird der Solar Orbiter gestartet und nach Erreichen der Umlaufbahn eine Beobachtung der Sonnenkorona über längere Zeiträume und mit einer Detailgenauigkeit ermöglichen, die von der Erde aus oder mit einem um die Erde kreisenden Raumfahrzeug niemals realisierbar wäre. Die zehn an Bord befindlichen Instrumente werden nicht nur Informationen zur Korona, sondern auch zur Sonnenscheibe selbst, den Solarwinden und den Magnetfeldern der Sonne liefern. Damit erhält die Wissenschaft wichtige Einblicke in die Funktionsweise unseres Zentralgestirns, mit denen sich auch die zeitweilig auftretenden „Sonnenstürme“ besser vorhersagen lassen.

Das letzte der zehn Instrumente wird diesen Monat eingebaut. Danach geht der Orbiter in eine Testphase, bevor gegen Ende 2017 der Hitzeschild, die Antennen und der Ausleger installiert werden. Den ersten vollständigen elektrischen Test haben die Bordinstrumente bereits erfolgreich absolviert. Damit steht fest, dass das gesamte System wie erwartet funktioniert. Wenn im Pazifischen Ozean und in Südamerika am 02. Juli 2019 die nächste totale Sonnenfinsternis zu beobachten sein wird, wird der Solar Orbiter seine dreieinhalbjährige Reise ins Innere des Sonnensystems bereits angetreten haben.

airberlin betont Gültigkeit der Tickets – Angebote in die USA

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Die Flüge mit den rot-weißen Jets der airberlin sind weiterhin zu günstigen Preisen buchbar. Flüge mit airberlin und NIKI innerhalb Deutschlands und Europas sind laut Fluggesellschaft ab 79 Euro für den Hin- und Rückflug erhältlich. Besonders lukrativ sind Flugtickets in die USA. Den Hin- und Rückflug kann man derzeit für 333 Euro buchen. Überhaupt bleibt der gesamte veröffentlichte Flugplan von airberlin und NIKI aktiviert, wie die Berliner nach dem Öffentlichwerden des Insolvenzverfahrens noch einmal betonen. Die airberlin-Mitarbeiter offerieren den gewohnten Service und alle ausgestellten Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Flugtickets hierfür sind ausschließlich online und telefonisch im Service Center der Airline buchbar.

Airbus feiert 20 Jahre Hongkong mit AYO und Cathay

Das Asian Youth Orchestra (AYO) gab bei Airbus in Toulouse jetzt ein Sonderkonzert, das gemeinsam mit Cathay Pacific Airways und dem Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong (Hong Kong Economic & Trade Office) organisiert wurde. Das Konzert ist Teil einer Welttournee des AYO aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Sonderverwaltungszone Hongkong.

Das AYO ist eines der angesehensten und anerkanntesten Orchester der Welt. Es bietet jungen asiatischen Musikern eine Plattform, auf der sie ihr musikalisches Können weiterentwickeln und auf internationaler Bühne präsentieren können. Am Morgen vor dem Konzert trafen über 100 AYO-Musiker zum Fototermin vor einer der neuen A350 XWB für Cathay Pacific ein, die derzeit in Toulouse gebaut werden.

Beim Fototermin waren auch Gäste der Airline anwesend, einschließlich Chief Executive Officer Rupert Hogg. Am heutigen Konzertabend werden Gäste von Cathay Pacific, des Wirtschafts- und Handelsbüros Hongkong, lokale Würdenträger aus Toulouse und rund 300 Airbus-Mitarbeiter teilnehmen.

Die Airline hat jetzt zudem eine Grundsatzvereinbarung (Memorandum of Understanding, MoU) über den Kauf von 32 A321neo unterzeichnet. Die Cathay Pacific Group gehört zu den wichtigsten Airbus-Kunden aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Sie betreibt derzeit mehr als 100 Airbus-Flugzeuge, darunter 17 A350, 61 A330 und 23 Flugzeuge der A320-Familie. Weitere 31 A350 sind noch an die Airline auszuliefern.

Flughafen Wien legt im ersten Halbjahr weiter zu

In den ersten sechs Monaten von Januar bis Juni 2017 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice mit insgesamt 14,0 Mio. Passagieren einen Passagierzuwachs von 9,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im ersten Halbjahr 2017 setzt der Flughafen Wien somit seine positive Geschäftsentwicklung mit deutlichen Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis fort, und gleichzeitig auch eine 25-jährige Erfolgsgeschichte: Seit der Erstnotiz der Flughafen-Aktie vor 25 Jahren am 15. Juni 1992 haben sich der Börsenkurs und der Unternehmenswert verfünffacht.

Auch der Standort wächst mit dem neuen Office Park 4. Dort sollen über 20.000 m² neue Bürofläche in der Airport City entstehen. Der Ausbau des Air Cargo Centers mit einer der größten Photovoltaik-Anlagen Österreichs soll Ende 2017 abgeschlossen sein. In der unmittelbaren Flughafen-Nachbarschaft entstehen mit makita, Cargo Partner und DHL drei neue Betriebsstandorte mit vielen Arbeitsplätzen für die Region.

Trotz der Turbulenzen bei airberlin verläuft das Jahr 2017 für den Flughafen Wien gut: Das Passagieraufkommen wächst fortdauernd, besonders die Regionen Osteuropa mit dem russischen Markt, der Nahe und Mittlere Osten und Afrika mit einigen Touristenzielen legen wieder zu. Ebenso die Langstrecke. Thai Airways will ab November 2017 eine neue Direktverbindung nach Bangkok aufnehmen. Von den Entwicklungen bei airberlin erwartet ver VIE keine signifikanten negativen Auswirkungen auf das Gesamtpassagieraufkommen.

Wachstumstreiber in diesem Jahr sind vor allem Austrian Airlines, Eurowings und easyJet, diese heben die Kapazitätsreduktionen bei der airberlin mehr als auf. Wegen der guten Passagierentwicklung verbessert der Airport seine Prognose für das Jahr 2017 auf ein Passagierwachstum von mehr als fünf Prozent für die Flughafen-Wien-Gruppe und mehr als vier Prozent für den Standort Wien.“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Verkehrsentwicklung bisher für 2017: 14 Mio. Passagiere

Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere von Januar bis Juni 2017 um 6,9 Prozent auf 11.223.813 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm dabei in den ersten sechs Monaten 2017 um 6,8 Prozent, die Anzahl der Transferpassagiere um 7,0 Prozent zu. Nach Westeuropa stieg das Passagieraufkommen um 5,4 Prozent an, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 11,3 Prozent zu. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten stieg im H1/2017 um 8,0 Prozent an, jenes in den Nahen und Mittleren Osten nahm um 10,8 Prozent zu. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging aufgrund von saisonalen Kapazitätsreduktionen und dem Einsatz kleinerer Flugzeuge um 2,2 Prozent zurück, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit einem Zuwachs von 32,1 Prozent positiv.

Die Flugbewegungen gingen von Januar bis Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent auf 107.421 Starts und Landungen zurück. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) legte deutlich auf 71,9 Prozent in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 zu, im Vergleich zu 70,0 Prozent im Vorjahr. Das Frachtaufkommen verzeichnete im selben Zeitraum einen leichten Rückgang um 0,7 Prozent auf 137.279 Tonnen (Luftfracht und Trucking).

Flughäfen Malta und Kosice

Auch die Auslandsbeteiligungen Malta und Kosice entwickeln sich sehr gut: Der Flughafen Malta verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2017 ein starkes Plus von 20,3 Prozent auf 2.639.712 Passagiere. Der Flughafen Kosice konnte im gleichen Zeitraum ein deutliches Passagierplus von 11,0 Prozent auf 186.224 Reisende vermelden.

Verbesserungen bei den Finanzkennzahlen

In den ersten sechs Monaten sind die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe um 3,4 Prozent auf 357,5 Mio. Euro gestiegen und das EBITDA hat sich um 3,9 Prozent auf 157,9 Mio. Euro verbessert (Das H1/2016-EBITDA enthält positive Einmaleffekte von 4,9 Mio. Euro). Das EBIT verbesserte sich um 2,4 Prozent auf 89,6 Mio. Euro und durch das verbesserte Finanzergebnis konnte das Nettoergebnis (Periodenergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen) im H1/2017 um 4,4 Prozent auf 60,1 Mio. Euro verbessert werden. Die Nettoverschuldung konnte weiter auf 323,7 Mio. Euro reduziert werden (Ende 2016: 355,5 Mio. Euro). Der Free-Cashflow lag bei 78,7 Mio. Euro (H1/2016: 175,8 Mio. Euro).

Neues Incentiveprogramm ab 2018

Zur Stärkung der Wachstumsperspektiven von Fluglinien am Standort Wien und langfristigen Absicherung des Hubs wird am Flughafen Wien ab 2018 ein neues Incentive-Programm, vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates, eingeführt. Details dazu werden nach der September-Sitzung des Aufsichtsrates veröffentlicht.

Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Segmenten

Die Umsätze des Segments Airport stiegen im H1/2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozent auf 172,5 Mio. Euro Zur Schaffung von Wachstumsanreizen bei Fluglinien gewährte Incentivierungen wirken sich kurzfristig etwas dämpfend auf das Segment-Umsatzwachstum aus, mittel- bis langfristig sollen diese aber eine nachhaltig steigende Ergebnisentwicklung unterstützen. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf 34,1 Mio. Euro (H1/2016: 32,1 Mio. Euro). Das Segment Handling verzeichnete einen Anstieg der Umsatzerlöse um 5,5 Prozent auf 79,6 Mio. Euro Dabei verbesserte sich das Segment-EBIT auf 7,5 Mio. Euro (H1/2016: 5,1 Mio. Euro).

Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS sowie die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) und der Vienna Passenger Handling Services (VPHS) enthalten. Im Segment Retail & Properties legten die Umsätze in den ersten sechs Monaten 2017 aufgrund höherer Erlöse aus Shopping, Gastronomie und Vermietung um 3,1 Prozent auf 61,4 Mio. Euro zu. Das Segment-EBIT betrug 29,3 Mio. Euro (H1/2016: 33,5 Mio. Euro). Die Umsätze des Segments Malta stiegen um 16,7 Prozent auf 36,7 Mio. Euro. Das Segment-EBIT verbesserte sich auf 16,1 Mio. Euro nach 11,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Umsätze der Sonstigen Segmente gingen im H1/2017 um 6,5 Prozent auf 7,3 Mio. Euro zurück. Das Segment-EBIT betrug 2,6 Mio. Euro (H1/2016: 5,2 Mio. Euro).

Investitionen

In den ersten sechs Monaten 2017 wurden in Summe 61,3 Mio. Euro investiert. Der Großteil entfiel auf Grundstückskäufe in Höhe von 14,2 Mio. Euro, Investitionen für den Ausbau des Air Cargo Center Ost in Höhe von 10,6 Mio. Euro, Terminalumbauten am Flughafen Malta in Höhe von 8,4 Mio. Euro, die Erweiterung einer Trafostation in Höhe von 2,2 Mio. Euro sowie Investitionen im Zusammenhang mit Taxiways am Flughafen Wien in Höhe von 2,0 Mio. Euro.

Verkehrsentwicklung im Juli 2017

Im Juli 2017 verzeichnete der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice mit insgesamt 3,3 Mio. Passagieren ein Plus von 6,9 Prozent gegenüber Juli 2016. Kumuliert von Januar bis Juli 2017 stieg das Passagieraufkommen um 8,8 Prozent auf 17,3 Mio. Reisende. Auch der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 6,4 Prozent auf 13.765.971 Reisende von Januar bis Juli 2017 sehr gut.

Flughafen Wien im Juli 2017: Passagierplus von 4,5 Prozent

Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Juli 2017 um 4,5 Prozent gegenüber dem Juli des Vorjahres auf 2.542.158 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg um 4,6 Prozent an, die der Transferpassagiere um 4,5 Prozent. Die Flugbewegungen nahmen im Juli 2017 um 0,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zu. Gutes Wachstum verzeichnete der Flughafen Wien auch beim Frachtaufkommen mit einem Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Juli des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im Juli 2017 um 2,9 Prozent an und Osteuropa verzeichnete ein Plus von 10,6 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten nahm im Juli 2017 um 2,4 Prozent zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten ging um 2,2 Prozent zurück. Nach Nordamerika nahm das Passagieraufkommen um 5,7 Prozent zu, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit 31,3 Prozent ebenfalls positiv.

Ein Passagierplus gab es im Juli 2017 auch für Malta mit einem deutlichen Zuwachs um 15,5 Prozent. In Kosice stieg das Passagieraufkommen um 19,2 Prozent gegenüber dem Juli 2016 ebenfalls stark an.

H1/2016 bzw. Q2/2016 sind angepasst; in Entsprechung eines Bescheids der Finanzmarktaufsicht betreffend der Konsolidierung des Flughafen Malta wurden die Konzernabschlüsse und Konzernzwischenabschlüsse 2016 der Flughafen Wien AG so angepasst, als wäre diese Konsolidierung bereits im Jahr 2006 erfolgt.

Detailergebnisse zur Verkehrsentwicklung Juli 2017

Flughafen Wien (VIE) Juli 2017 Veränderung in Prozent Januar – Juli 2017 kumuliert Veränderung in Prozent
Passagiere 2.542.158 +4,5 13.765.971 +6,4
Lokalpassagiere 1.786.006 +4,6 10.123.279 +6,4
Transferpassagiere 746.120 +4,5 3.580.752 +6,4
Flugbewegungen (an + ab) 21.137 +0,9 128.558 -0,9
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 24.235 +3,4 161.514 -0,1
Malta Airport (MLA, vollkonsolidiert)
Passagiere 675.111 +15,5 3.314.823 +19,3
Lokalpassagiere 671.568 +15,9 3.295.101 +19,4
Transferpassagiere 3.010 +234,4 13.784 +229,6
Flugbewegungen (an + ab) 4.562 +13,6 23.957 +14,8
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 1.161 +2,6 8.369 +5,5
Flughafen Kosice (KSC, at-Equity-konsolidiert)
Passagiere 79.411 +19,2 265.635 +13,3
Lokalpassagiere 78.861 +19,4 258.218 +14,3
Transferpassagiere
Flugbewegungen (an + ab) 782 +17,2 3.526 +12,4
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 6 -33,0 28 -50,2
Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC)
Passagiere 3.296.680 +6,9 17.346.429 +8,8
Lokalpassagiere 2.536.435 +7,8 13.676.598 +9,4
Transferpassagiere 749.130 +4,8 3.594.536 +6,7
Flugbewegungen (an + ab) 26.481 +3,3 156.041 +1,5
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 25.402 +3,3 169.912 +0,2

Gesamtzahl der Passagiere enthält Lokal-, Transfer- und Transitpassagiere. Aufrollung der Vergleichswerte 2016 und Transit-Werte in Kosice

Alexander Kohnen folgt auf Franz-Joseph Miller bei time:matters

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Alexander Kohnen wird zum 15. November 2017 neuer Geschäftsführer Strategy & Sales der time:matters Holding GmbH, die zur Lufthansa Cargo gehört. Kohnen war seit Oktober 2000 für Lufthansa Cargo in verschiedenen Führungspositionen tätig, zuletzt als Senior Director Industry Development & Product Management und zuvor als Director Nordic & Baltic Countries.

Der 40-jährige tritt damit die Nachfolge von Franz-Joseph Miller an, der das Unternehmen zum 01. Juli 2017 auf eigenen Wunsch verlassen hatte. „Wir freuen uns sehr, dass Alexander Kohnen diese Aufgabe übernimmt. Er kennt die Branche exzellent und bringt alle Voraussetzungen mit, um time:matters als führenden Spezialisten für Sameday Delivery und Notfalllogistik weiter zu etablieren“, sagte Dr. Alexis von Hoensbroech, Vorstand Produkt & Vertrieb von Lufthansa Cargo.

Im August 2016 war die auf weltweite Special Speed Logistik und zeitkritische internationale Ersatzteillogistik spezialisierte time:matters Gruppe vollständig von Lufthansa Cargo übernommen worden. Zuvor hielt die Frachtairline, die time:matters im Jahr 2002 als Tochtergesellschaft ausgegründet hatte, 49 Prozent der Anteile. Bereits zum 01. August 2016 ist Christian Mörtl, zuvor Leiter Aircraft Handling bei Lufthansa Cargo, zum Geschäftsführer Operations & Finanzen der time:matters Holding GmbH bestellt worden.

1.000. Einsatz: DRF-Hubschrauber rettet Schlaganfallpatientin

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Dramatische Momente am Freitag vergangene Woche für eine Frau auf Usedom: Im Auto mit ihrer Tochter unterwegs, litt sie plötzlich unter starkem Schwindel und Übelkeit. Ein Schlaganfall? Sie hielt sofort an und wählte die Notfallnummer 112. Für den in Greifswald stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung war es der 1.000. Einsatz in diesem Jahr.

Der Alarm schrillte in der Luftrettungsstation gegen halb zwei am Nachmittag. Wenig später waren der Pilot, der Notarzt und der Rettungsassistent in der Luft und auf dem Weg auf die Ostseeinsel. „Von der Leitstelle hatten wir die Information bekommen, dass die Patientin die klassischen Zeichen eines Schlaganfalls zeigte. Sie benötigte so schnell wie möglich notärztliche Hilfe.“, berichtete der Pilot. Gerade bei abgelegenen Einsatzorten wie den Inseln in der Ostsee zeigt sich der Zeitvorteil eines Hubschraubers besonders deutlich, so waren die Retter sehr schnell vor Ort, um mit der Untersuchung und Versorgung der Patientin zu beginnen.

Der Notarzt der DRF Luftrettung bestätigte den Verdacht auf die gefürchtete Gehirnerkrankung und ordnete den sofortigen Transport der Frau in die Stroke Unit, die auf Schlaganfall spezialisierte Abteilung des Universitätsklinikums Greifswald, an. Als alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, ließ der Pilot die Triebwerke wieder an und nahm Kurs Richtung Nordwest. Am Klinikum angekommen übergab die Besatzung die Patientin zur weiteren Versorgung dem Schockraumteam. Auf dem Bild: Ein Hubschrauber des Typs BK 117 ist auch in Greifswald stationiert.

KWF und IASEXPO führen Know-how und Anwender zusammen

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Die Entwicklung der Holzwirtschaft hat in der zurückliegenden Zeit deutlich an Bedeutung gewonnen. Holz ist ein wertvolles Wirtschaftsgut. Dabei wächst auch in der Wald- und Forstarbeit der Bedarf von Geo-Daten stetig. Mittlerweile liegen vielfältige Erfahrungsberichte für den Einsatz von GEO-IT in der Praxis vor. Ob Zustandserfassungen oder intelligente Waldbewirtschaftung, die Koordination der Fäll- und Abtransportarbeiten – kein Einsatzbereich für diverse forsttechnische Vorhaben findet ohne Geoinformationen statt. Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) und die Interaerial Solutions, die führende Leitveranstaltung für die kommerzielle zivile Nutzung von Drohnen in Europa, vernetzen daher ihre Veranstaltungen. Denn zentrale Themen in Wald und Forst sind die Datenerfassung, Analyse und Visualisierung – möglichst in einem Prozess.

Thomas Wehner, Projektleiter der KWF-Thementage: „…hier kommen zwei Leitveranstaltungen zusammen, die thematisch – international wie bundesweit – einmalig in diesem Jahr sind.“ Diese Zusammenarbeit soll auch für Aussteller und Besucher sichtbar werden. So können Teilnehmer und Besucher der KWF-Thementage über einen Gutscheincode kostenfreien Zugang zur INTERAERIAL SOLUTIONS erhalten. Für den 26. September, den ersten Messetag der IASEXPO, wird Ausstellern und Fachleuten der KWF-Thementage zudem eine kostenfreie „Themenroute-Forst“ mit einem geführten Rundgang zu ausgewählten Ausstellern angeboten. Die Teilnehmer und Besucher der Interaerial Solutions erhalten im Gegenzug ebenfalls freien Eintritt zu den vierten KWF-Thementagen.

Fachlicher Austausch

Über einen Austausch von Referenten sollen Fachvorträge aus Forst und Geoinformatik die jeweilige Fachveranstaltung ergänzen. Geplant ist ein vom KWF getragener Vortragsblock im Forum der Interaerial Solutions mit Themen über die „Besonderen Herausforderungen bzw. Einsatz von Drohnen im Forst“. Für das Forum der KWF-Thementage werden Vortragende aus dem Fachbereich der INTERGEO zu den Themen „Copernicus“, „Galileo“ oder „Sentinel-2“ einen Beitrag leisten.

Der Forst als Flächenbewirtschaftung ist eine wichtige Anwendergruppe auch für Geoinformatik. Weitere Veranstaltungen und Gespräche sind geplant. Die Interaerial Solutions (IASEXPO), bestehend aus Expo, Forum & Flight Zone, ist die führende Plattform für unbemannte Flugsysteme (UAV) in Europa. Sie findet im Kontext der INTERGEO statt und wechselt jährlich ihren Standort in Deutschland.

Schweiz und EU: CO2-Ausstoß der Luftfahrt im EHS

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Die Schweiz und die EU bereiten die Verknüpfung ihrer Emissionshandelssysteme vor. An seiner Sitzung vom 16. August 2017 hat der Schweizer Bundesrat grünes Licht für die Unterzeichnung des entsprechenden Abkommens gegeben. Auch die Europäische Kommission hat Vorschläge für die Unterzeichnung und Ratifizierung des Abkommens beschlossen und dem Rat der Europäischen Union zum Beschluss vorgelegt. Es könnte noch im laufenden Jahr unterzeichnet werden. Danach müssen die Parlamente der Schweiz und der EU der Ratifizierung zustimmen. Das Emissionshandelssystem (EHS) ist ein wichtiges Instrument der Klimapolitik. Es bezweckt die Reduktion der Treibhausgasemissionen in den Sektoren mit dem höchsten Ausstoß. In der Schweiz sind derzeit 54 CO2-intensive Unternehmen ins EHS eingebunden.

Durch die Verknüpfung der beiden Systeme würden diese Unternehmen Zugang zu einem größeren und liquideren Markt erhalten und kämen in den Genuss derselben Wettbewerbsbedingungen wie Unternehmen aus dem EU-Raum. Mit dem Inkrafttreten des Abkommens werden auch die Emissionen der Luftfahrt ins schweizerische EHS einbezogen. Im europäischen System ist dies bereits heute der Fall. Analog zur vorgesehenen Regelung in der EU dürften davon lediglich Inlandflüge sowie Flüge von der Schweiz in ein Land des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) betroffen sein.

Abkommen längst fertig

Die erforderlichen Änderungen des CO2-Gesetzes wurden Ende August 2016 zusammen mit der künftigen Klimapolitik der Schweiz in die Vernehmlassung gegeben. Zwar wurde der Einbezug der luftfahrtbezogenen Emissionen ins schweizerische EHS von einzelnen Seiten kritisiert, aber das Abkommen über die Verknüpfung der beiden Emissionshandelssysteme stieß in der Vernehmlassung auf breite Zustimmung.

Das Abkommen zwischen der Schweiz und der EU ist schon seit über einem Jahr fertig verhandelt. Im Zuge der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative und nach dem Treffen zwischen Bundespräsidentin Doris Leuthard und Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker im April 2017 wurden die Arbeiten an den blockierten Dossiers nun wieder aufgenommen. Die Unterzeichnung des Abkommens zwischen der Schweiz und der Europäischen Union ist ein wichtiger Schritt hin zur Verknüpfung der beiden Systeme. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. August 2017 der Unterzeichnung zugestimmt.

Das Abkommen wird möglicherweise noch im laufenden Jahr unterzeichnet. Gemäß Beschluss des Bundesrates wird Bundespräsidentin Doris Leuthard das Abkommen für die Schweiz nach vorgängiger Konsultation der zuständigen parlamentarischen Kommissionen unterzeichnen. Anschließend müssen die Parlamente der Schweiz und der EU der Ratifizierung zustimmen. Zu diesem Zweck wird dem Parlament eine Botschaft zur Genehmigung des Abkommens und zur dafür erforderlichen Teilrevision des CO2-Gesetzes unterbreitet werden.

Schweizer Emissionshandelssystem

Das Schweizer Emissionshandelssystem (EHS) bindet 54 CO2-intensive Unternehmen aus den Sektoren Zement, Chemie und Pharma, Raffinerien, Papier, Fernwärme und Stahl ein.

Das EHS beruht auf dem Cap-and-Trade-Prinzip. Dabei wird die Menge der verfügbaren Emissionsrechte im Voraus bestimmt (Cap). Dieser Cap betrug für das Jahr 2013 5,63 Millionen Tonnen CO2. Ausgehend vom Jahr 2010 wird der Cap jedes Jahr um 1,74 Prozent verringert. 2020 wird der Cap somit bei 4,91 Millionen Tonnen CO2 liegen. Dies sind 13 Prozent weniger als im Jahr 2013.

Die am EHS teilnehmenden Unternehmen erhalten jedes Jahr eine Menge an Emissionsrechten kostenlos zugeteilt, die für den treibhausgaseffizienten Betrieb einer Referenzanlage (Benchmark) erforderlich ist. Unternehmen, die ihren Treibhausgasausstoß über das erforderliche Maß hinaus senken, können ihre nicht beanspruchten Emissionsrechte an andere Unternehmen verkaufen, die zusätzliche Emissionsrechte benötigen (Trade oder Handel). Die am EHS teilnehmenden Unternehmen sind von der CO2-Abgabe befreit.

Flughäfen in Deutschland mit stabilem Wachstum in volatilem Markt

Der Flug­ha­fen­ver­band ADV legte kürzlich seine Ver­kehrs­zah­len für das erste Halb­jahr 2017 vor. Von Januar bis Juni wur­den an den 22 inter­na­tio­na­len Verkehrsflug­hä­fen in Deutsch­land fast 110.000.000 Pas­sa­giere (ankommend und abfliegend) gezählt.

Im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum stieg das Flug­gast­auf­kom­men damit um 6,4 Pro­zent. Die Luft­fracht wächst im Wech­sel­spiel mit den guten wirt­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen im Jah­res­ver­lauf mit 6,8 Pro­zent auf 2.367.201 Ton­nen außer­or­dent­lich gut. Der Luft­ver­kehrs­markt bleibt jedoch vola­til. Die Flug­hä­fen erfahren gerade ein sta­bi­les Wachs­tum, für das erste Halb­jahr gab es das in Zahlen seit sechs Jah­ren nicht mehr.

  • Trei­ber war im ers­ten Halb­jahr der Inter­kont­ver­kehr, der um neun Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum anstieg.
  • Der Euro­pa­ver­kehr ent­wi­ckelt sich mit einem Zuwachs von 7,1 Pro­zent erfreu­lich.
  • Der inner­deut­sche Ver­kehr liegt mit 2,4 Pro­zent eben­falls im Plus.

Der Inter­kont­ver­kehr weist auf­grund des deut­li­chen Aus­baus der tou­ris­ti­schen Ange­bote die höchste Wachs­tums­rate in den drei Markt­seg­men­ten auf. Der Angebots- und Preis­wett­be­werb der Air­lines beför­dert dabei die inter­na­tio­na­len Ver­kehre. Nur die Anbin­dung an die asia­ti­schen Wachs­tums­märkte erfüllt nicht die Erwar­tun­gen, da hier die Ver­kehrs­rechte fehlten, so der ADV. Wo sich Markt­kräfte ohne regu­la­to­ri­sche Hür­den libe­ral entfalten kön­nen, werde die Nach­frage dagegen sti­mu­liert wie etwa die Nord-Atlantik-Verbindungen. Im Euro­pa­ver­kehr pro­fi­tie­ren die Pas­sa­giere von den Ange­bots­aus­wei­tun­gen der Billigflieger.

Sommer 2017 – mehr Verbindungen

Die posi­tive Ver­kehrs­ent­wick­lung zeigt sich auch im Som­mer­flug­plan 2017. Privat- wie Geschäfts­rei­sende pro­fi­tie­ren von einer ver­bes­ser­ten Kon­nek­ti­vi­tät der Flug­hä­fen. Der Som­mer­flug­plan bie­tet ins­ge­samt 145 neue euro­päi­sche und 32 neue inter­kon­ti­nen­tale Ver­bin­dun­gen an. Die Zahl der Direkt­ver­bin­dun­gen von deut­schen Flug­hä­fen im aktu­el­len Som­mer­flug­plan 2017 stei­gen um 58.

Die inter­na­tio­na­len Ver­kehrs­flug­hä­fen sind Deutsch­lands Tore zur Welt. Im aktu­el­len Som­mer­flug­plan bie­ten aus­län­di­sche Air­lines 101 und deut­sche Flug­ge­sell­schaf­ten 76 neue Ver­bin­dun­gen an. Ein Ver­gleich der Som­mer­flug­pläne 2015/16 zu 2016/17 zeigt, dass 119 Ver­bin­dun­gen nicht wie­der­auf­ge­nom­men wur­den. 74 Ver­bin­dun­gen wur­den von deut­schen Air­lines aus dem Flug­plan genom­men und 45 von aus­län­di­schen Air­lines.

Trotz der posi­ti­ven Trend­ent­wick­lung spü­ren die deut­schen Flug­hä­fen die hohe Vola­ti­li­tät im Luft­ver­kehrs­markt. Manche kon­kur­rie­renden euro­päi­schen Luft­ver­kehrs­stand­orte legen im Inter­kon­ti­nen­tal­ver­kehr sogar zwei­stel­lig zu. Hem­mende Wir­kung der poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen in Deutsch­land, Air­lines auf Kon­so­li­die­rungs­kurs und die harte Kon­kur­renz im inter­na­tio­na­len Stand­ort­wett­be­werb ver­hin­derten aber insgesamt eine ver­gleich­bare Ver­kehrs­ent­wick­lung. Die Flughäfen erinnern daher an das Luft­ver­kehrs­kon­zept des Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums mit wich­tigen Vor­schlägen zur Stär­kung der deut­schen Luft­ver­kehrs­wirt­schaft als Vor­lage für die nächste Bun­des­re­gie­rung.