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YAK-11 stürzte nach Start in Speyer mit Fahrwerksdefekt ab

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Laut den Aufzeichnungen des Funkverkehrs hatte sich der Pilot etwa um 08:21 Uhr beim Flugleiter gemeldet. Im Verlauf des Gesprächs teilte der Pilot mit, dass es sich um den Erstflug der YAK-11 handelt und er Platzrunden fliegen wolle.

Außerdem wolle er für etwa fünf bis zehn Minuten über dem Platz in etwa 2.000 Fuß Systemchecks durchführen.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 25. August 2016
  • Ort: Speyer
  • Luftfahrzeug: Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Yakovlev, Flugzeugwerk Kunovice, ČSSR / YAK-11
  • Personenschaden: Pilot tödlich verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: Flurschaden

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Laut den Angaben der Flugleitung erfolgte der Start etwa um 08:24 Uhr auf der Piste 16 des Verkehrslandeplatzes Speyer (EDRY). Die Videoaufzeichnung eines Zeugen zeigte nach dem Abheben das Einfahren des linken Hauptfahrwerkes. Das rechte Hauptfahrwerk blieb zunächst ausgefahren. Das Titelbild zeigt die YAK-11.

Die Abb. 2 zeigt die Steigflugphase, das linke ist Hauptfahrwerk eingefahren. Im weiteren Steigflug war eine Abgasfahne erkennbar. Das rechte Hauptfahrwerk der YAK-11 war nicht eingefahren. Abb. 3 zeigt die Steigflugphase, mit Abgasfahne unterhalb des Flugzeuges.

Abb. 4 zeigt den Beginn des Kurvenfluges. In der folgenden Linkskurve teilte der Pilot dem Flugleiter mit, dass er zum Verkehrslandeplatz Speyer zurückkommen werde. Laut Funkaufzeichnungen erfolgte diese Informationsübermittlung um 08:24:23 Uhr.

Zwei bis drei Sekunden später erreichte das Flugzeug seine größte Höhe, danach begann es zu sinken. Auf dem Zeugenvideo war ein deutliches kurzes Aufheulen des Triebwerkes zu vernehmen und hinter dem Flugzeug war eine schwarze Abgaswolke sichtbar. Abb. 5 zeigt die Abgaswolke hinter dem Flugzeug.

Der Sinkflug und der Kurvenflug der YAK-11 setzten sich fort. Die Querneigung des Flugzeuges erreichte etwa 70 Grad. Abb. 6 zeigt einen Kurvenflug mit großer Querneigung.

Im weiteren Flugverlauf kam es erneut zu einem Aufheulen des Triebwerkes, eine Abgaswolke wurde wiederum sichtbar. Es setzte ein Rollen um die Längsachse nach links in Rückenfluglage unter stetiger Zunahme der Längsneigung ein, bis in eine nahezu senkrechte Sturzfluglage. Abb. 7 zeigt das Flugzeug in Sturzfluglage. Rund 40 Sekunden nach dem Abheben prallte das Flugzeug auf den Boden. Der Pilot wurde tödlich verletzt und das Flugzeug zerstört.

Angaben zu Personen

Der 44-jährige verantwortliche Luftfahrzeugführer besaß eine Pilotenlizenz ATPL(A) der Europäischen Union, erteilt gemäß Teil FCL, ausgestellt am 07. April 2014. Die Rechte der Lizenz beinhalteten den Sprechfunk in deutscher und englischer Sprache für Flüge nach Sicht- und Instrumentenflugregeln sowie folgende Berechtigungen:

  • B747-400 PIC IR, gültig bis 30. April 2017
  • SEP (land) PIC IR, gültig bis 28. Februar 2017
  • aerobatic, ohne Befristung
  • ST(A), BT(A), ohne Befristung
  • FI(A) CPL, PPL, SE SP, night, aerobatic (SEP), towing (ST/SEP, BT/SEP), instructor, gültig bis 30. April 2019

Er war außerdem im Besitz einer amerikanischen Lizenz für Privatpiloten mit den Berechtigungen SEP(land) und MEP(land), einer russischen Lizenz für Privatpiloten mit den Berechtigungen für YAK-50 und YAK-52, sowie eines Luftfahrerscheins für Segelflugzeugführer nach den Richtlinien der ICAO und eines Luftfahrerscheins für Luftsportgeräteführer. Der Pilot war anerkannter Flugprüfer mit den Privilegien SEP(land) CRE(A) und FE PPL(A).

Sein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 1 war bis 07. April 2017 gültig. Das der BFU vorliegende Flugbuch, das den Zeitraum Juli 2013 bis September 2015 umfasste, dokumentierte eine Gesamtflugerfahrung von 17.207 Stunden. Allein im genannten Zeitraum hatte er davon 1.430 Stunden absolviert. Davon entfielen 1.165 Stunden auf das Muster Boeing 747-400 und 265 Stunden auf ein breitgefächertes Spektrum einmotoriger Landflugzeuge (Cessna 150/152 und 182, Piper PA28, Robin DR400, Aquila A210), inklusive Oldtimern (Stampe & Vertongen SV4B, Max Holste MH1521 Broussard, North American T-6 (SNJ-5) Texan, Boeing Stearman PT-17, Piper J3C Cub).

Laut einem Zeugen habe der Pilot an mehreren Tagen Rollübungen durchgeführt, um sich mit der Bedienung der YAK-11 vertraut zu machen. Einen Tag vor dem Unfall habe er Startläufe mit Abbruch durchgeführt, Flugerfahrung hatte er keine auf dem Flugzeug.

Angaben zum Luftfahrzeug

Die YAK-11 war die letzte Konstruktion von Alexander Yakovlev seiner Reihe von YAK-Jagdflugzeugen im Zweiten Weltkrieg. Sie diente vor allem der Fortgeschrittenenschulung von Jagdflugzeug-Piloten und wurde zu diesem Zweck bis Ende der 1950er Jahre eingesetzt. Das betroffene Flugzeug, Werknummer 172521, war ein tschechischer Lizenzbau (Quelle: Meier Motors GmbH).

Das Flugzeug gelangte 1988 in die USA. Die Restaurierungsarbeiten wurden dort 2005 abgeschlossen. Im Dezember 2015 erfolgte die Überführung des Flugzeuges per Container nach Deutschland. Seit 2005 hatte die YAK-11 eine Flugzeit von 25 Stunden absolviert.

Das Flugzeug war ein zweisitziger Tiefdecker in Gemischtbauweise mit einziehbarem Hauptfahrwerk und festem Spornrad. Es war ursprünglich mit einem 700 PS starkem Sterntriebwerk ausgestattet. Als Mindestbesatzung war ein Pilot festgelegt.

  • Hersteller: Yakovlev, Flugzeugwerk Kunovice, ČSSR
  • Restaurierung: R. Chinnery, USA
  • Muster: YAK-11 (Let C-11, Musterbezeichnung für Produktion in
  • der ČSSR)
  • Werknummer: 172521
  • Baujahr: 1956 / 2005 (Abschluss Restaurierung)
  • Leermasse: 2.241 kg
  • Maximale Abflugmasse: 2.948 kg
  • Triebwerk: Pratt & Whitney R-1830-75
  • Propeller: Hamilton 23E50, Blätter 6801A-54 (rechtsdrehend)

Das Flugzeug hatte eine Zulassung in den USA in der Klassifikation Experimental und in der Kategorie Exhibition. Für das Flugzeug lag eine Einflugerlaubnis für den Zeitraum vom 10. August bis 07. Oktober 2016 vor und berechtigte unter anderem zum Einflug in das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.

Die letzten technischen Prüfungen wurden am 11. Juli 2015 (Flugzeug) und am 01. November 2015 (Triebwerk) bescheinigt. Das Triebwerk und der Propeller wurden 2016 überholt. Das Flugzeug wurde am Tag vor dem Unfall mit 196,3 Litern Avgas 100LL betankt. Seine Beladung und sein Schwerpunkt lagen im zulässigen Bereich.

Meteorologische Informationen

In der Routinewettermeldung (METAR) des ca. 20 km nördlich von Speyer gelegenen Flugplatzes Mannheim (EDFM) waren um 08:50 Uhr folgende Wetterdaten veröffentlicht worden. Der Wind wehte aus 120 Grad mit einer Stärke von sechs Knoten. Die Windrichtung wurde als variabel zwischen 70 Grad und 160 Grad angegeben. Die Sicht war größer als zehn Kilometer, es gab keine Wolken unter 5.000 Fuß GND und keine Wettererscheinungen.

Die Temperatur betrug 27 Grad Celsius, der Taupunkt 15 Grad Celsius und der auf Normalnull reduzierte Luftdruck (QNH) betrug 1.019 Hektopascal. Laut den Angaben der Flugleitung des Verkehrslandeplatzes Speyer wehte der Wind zum Zeitpunkt des Starts aus 100 Grad mit sechs bis elf Knoten.

Funkverkehr

Der Sprechfunkverkehr zwischen dem Flugzeug und dem Flugplatzinformationsdienst wurde in deutscher Sprache geführt. Er enthielt relevante Informationen hinsichtlich der Entscheidungen, die im Cockpit getroffen wurden.

Angaben zum Flugplatz

Der Verkehrslandeplatz Speyer verfügt über eine 1.677 Meter lange und 30 Meter breite Start- und Landebahn mit Asphaltoberfläche in den Richtungen 163 Grad und 343 Grad (16/34). Die verfügbare Länge der Piste beträgt in beiden Richtungen für Start und Landung 1.400 Meter. Die Piste liegt auf einer Höhe von 312 Fuß AMSL. Abb. 8 zeigt die Lage der Unfallstelle und den Startplatz.

Flugdatenaufzeichnung

Das Flugzeug war nicht mit einem Flight Data Recorder (FDR) bzw. Cockpit Voice Recorder (CVR) ausgestattet. Diese Aufzeichnungsgeräte waren entsprechend der gültigen Vorschriften nicht gefordert.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich südöstlich des Flugplatzes auf ebenem Gelände an einem Feldweg zwischen Bäumen und Sträuchern. Die Höhenlage der Unfallstelle entsprach der Flugplatzhöhe. Die direkte Entfernung zum Startpunkt betrug in Richtung 150 Grad ca. 2.100 Meter. Das Flugzeug war mit großer Längsneigung in Rückenfluglage auf den Boden geprallt.

Die Triebwerk-Propeller-Einheit war ca. 1,5 Meter tief in den Boden eingedrungen und zerstört. Zwei der drei Propellerblätter waren abgerissen, das verbliebene Blatt war sichelförmig deformiert. Eines der abgerissenen Blätter konnte trotz Suche nicht gefunden werden.

Der vordere Rumpf- sowie der sich anschließende Kabinenbereich waren durch Aufprall und Feuer zerstört. Der Gitterrumpf hinter der Kabine und das Leitwerk waren stark deformiert. Beide Tragflächen waren zerstört.

Alle Steuerflächen waren schwer beschädigt. Die Steuerstangen wiesen zahlreiche Brüche auf, die mit dem Ereignis in Einklang zu bringen waren. Die Kraftschlüssigkeit der Gestänge, Seile und Umlenkungen konnte bis in den Brandbereich des Cockpits nachgewiesen werden.

Der besonders hohe Zerstörungsgrad im Cockpitbereich ließ keine Auswertung der Instrumenten-Anzeigen sowie der Schalter- und Hebelstellungen zu. Abb. 9 zeigt das Flugzeugwrack an der Unfallstelle.

Medizinische und pathologische Angaben

Die Leiche des Piloten wurde im Auftrag der zuständigen Kriminaldirektion obduziert. Dabei wurde ein schweres Polytrauma als Todesursache festgestellt. Bei der Untersuchung konnte zudem festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt des Absturzes eine intakte Herzkreislauffunktion des Piloten bestand. Außerdem gab es keine Hinweise für vorbestehende schwerwiegende Erkrankungen, die als Grund für den Unfall gedeutet werden können.

Brand

Das Flugzeug war beim Aufprall in Brand geraten. Der Triebwerksbereich, die Kabine und die rumpfnahen Tragflächenbereiche waren davon betroffen.

An dieser Stelle wurde der Untersuchungsbericht summarisch, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten, abgeschlossen.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit. Quelle und Bilder, soweit nicht anders angegeben: BFU

Oldtimertreffen: Autos besuchen Flugzeuge am PAD

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Automobile Oldtimer treffen am PAD auf Flugzeuge. Wer diese Begegnung miterleben möchte, sollte am Samstag, 09. September am Paderborn-Lippstadt Airport erscheinen. Dann macht die Rally der ersten Internationalen ADAC Zurich Westfalen Klassik (AZWK) dort Station.

Als Besucher kann man auf eine Zeitreise gehen und ein Stück Mobilitätsgeschichte erlebben, wenn automobile Oldtimer und historische Flugzeuge aufeinandertreffen. Bei der Oldtimer-Rallye der Organisatoren touren die historischen Fahrzeuge erstmals durch die Region, wie das Magazin Autosieger.de berichtet.

Die Rallye startet und endet in Bad Sassendorf. Neben dem Paderborn-Lippstadt Airport steuern die Oldtimer auf der 200 Kilometer langen Route unter anderem auch den Möhnesee und die Warsteiner Montgolfiade an, einem der weltweit größten Wettbewerbe für Heißluftballone. An der gesamten Strecke sowie am Ziel- und Startpunkt ist der Eintritt frei.

Hong Kong Airlines erhält Airbus A350-900 XWB

Hong Kong Airlines hat von Airbus ihren ersten A350-900 XWB erhalten. Das Flugzeug wird über AerCap geleast. Hong Kong Airlines ist damit die 15. Fluggesellschaft, die den neuen Langstreckenjet betreibt.

Insgesamt will die Airline 21 Airbus A350 XWB einflotten, davon 15 direkt von Airbus kaufen. Der Airbus A350 XWB besteht zu weiten Teilen aus Kohlefaser-Verbundwerkstoffen, die das Flugzeug leichter und sparsamer im Verbrauch machen. Damit werden Langstrecken auch für die mittelgroßen Flugzeuge bedienbar.

Die Jets für Hong Kong Airlines werden in einer Premium-Dreiklassenkonfiguration ausgeliefert, damit bieten die A350-900 insgesamt 334 Passagieren Platz. 33 Sitze gibt es in der Business Class, welche sich zu völlig flachen Betten umwandeln lassen. 108 Sitze fasst die neue Kabinenklasse „Economy Comfort“, 193 Passagiere finden in der Economy Class Platz. Zunächst will die Airline die Maschine auf regionalen Strecken einsetzten, bevor es im Dezember non-stop nach Los Angeles fliegen soll. Airbus nennt derzeit 848 feste Beselltungen für die A350 XWB.

Fraport vermarktet weitere flughafennahe Flächen im Mönchhof

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Das Gelände Mönchhof entwickelt sich als interkommunaler Gewerbestandort auch in der ersten Jahreshälfte 2017 sehr gut. Von Januar bis Juni konnten weitere Gewerbeflächen in der Größenordnung von knapp fünf Hektar erfolgreich verkauft werden. Der Vermarktungsstand des von Fraport entwickelten Standorts erreicht damit 81,6 Prozent.

Auf 100 Hektar ist das Areal das größte zusammenhängende und noch in Entwicklung befindliche Gewerbegebiet in der Rhein-Main-Region, der Ausblick auf die zweite Jahreshälfte ist ebenfalls positiv. Der Frankfurter Flughafen ist mit einem Cargo-Volumen von 2,11 Millionen Tonnen 2016 auch beim Thema Fracht ein wichtiges Drehkreuz in Europa. Die Lage und sehr gute Verkehrsanbindung zum Flughafen können insbesondere für Logistik-Unternehmen wichtige Entscheidungsfaktoren für eine Ansiedlung auf dem Mönchhof-Gelände sein.

Am Fraport stehen dort aktuell vor allem die in Realisierung befindlichen Projektentwicklung M-Port an, einem gemeinsamen Joint Venture von Fraport und MP Holding, um interessierten Mietern attraktive Logistikflächen anzubieten.

Die größte im letzten Halbjahr veräußerte Fläche von 40.500 Quadratmetern hat der Projektentwickler Immogate AG erworben. Auf dem Gelände wird für die Group7 AG, ein international tätiges Logistikunternehmen, eine hochwertige und moderne Immobilie entstehen. Group7 wird die Immobilie selbst beziehungsweise mit verbundenen Unternehmen nutzen und unter anderem einen Luftfrachtanteil umschlagen. Der Baubeginn soll in der zweiten Jahreshälfte 2017 erfolgen.

Auf weiteren rund 8.200 Quadratmetern wird die Autodienst Sachse GmbH & Co. KG aus Raunheim ihren neuen Unternehmenssitz errichten. Geplant ist der Bau einer Lkw-Werkstatt mit Büroräumen, um die positive Geschäftsentwicklung der Volvo- und Renault-Vertragswerkstatt auf dem Mönchhof-Gelände fortzusetzen. Mit der Errichtung des neuen Firmensitzes wird die Vermarktung des Baufelds F9 entlang der Loirestraße erfolgreich abgeschlossen und der Standort um ein zusätzliches Dienstleistungsangebot ergänzt. Der Start der Bauarbeiten ist für Ende 2017 geplant.

Fraport wird im Zusammenhang mit der fortschreitenden Vermarktung die Verkehrsinfrastruktur des Areals weiter bedarfsgerecht ausbauen. Das Mönchhof-Gelände ist ein Gewerbegebiet, das jeweils zur Hälfte auf Kelsterbacher und Raunheimer Gelände liegt. Durch seine zentrale Lage und die unmittelbare Nähe zum Flughafen und den Autobahnen A 3, A 5, A 66 und A 67 ist das Mönchhof-Gelände ein idealer Ausgangspunkt zur Distribution von Gütern und Dienstleistungen ins Rhein-Main-Gebiet, nach Deutschland und ganz Europa.

Das Nutzungskonzept konzentriert sich vor allem auf Logistik, Büroimmobilien und kleinteiligen Einzelhandel sowie auf flughafenaffine Unternehmen. Durch seine direkte Lage am Mainufer bietet das Areal mit seinen großzügigen Grünflächen ein äußerst attraktives Arbeitsumfeld. Die Entwicklung und Vermarktung erfolgt über die Fraport Real Estate Mönchhof GmbH & Co. KG, eine 100-prozentige Konzerngesellschaft der Fraport AG.

Alistair Dibisceglia für Leasing-Geschäfte bei MTU Maintenance

Ab heutigen 01. September übernimmt Alistair Dibisceglia in der Funktion als Vice President die Leitung des Bereichs Global Leasing bei der MTU Maintenance Lease Services B.V. in Amsterdam. Dibisceglia ist damit für die kaufmännischen und technischen Belange des Unternehmens verantwortlich.

In über 15 Jahren in der Luftfahrtindustrie war Dibisceglia in verschiedenen Leitungsfunktionen im Bereich Leasing und Asset-Management tätig, unter anderem bei der International Lease Finance Corporation (ILFC)/AerCap und bei CastleLake. Er wird das Leistungsportfolio der MTU Maintenance Lease Services für ihre Leasingkunden weiter ausbauen und das technische Asset-Management im Einklang mit der Unternehmensstrategie erweitern.

Zuletzt war er bei Aircraft Recycling International Limited, einer Konzerngesellschaft der China Aircraft Leasing Group Holdings Limited, als Senior Vice President mit Verantwortung für den Technikbereich unter Vertrag. Dibisceglia begann seine Laufbahn als technischer Leiter bei einer Airline. Er bringt neben fundiertem Know-how in den Bereichen Technik, Leasing, Asset-Management und Instandhaltung eine weitreichende Kenntnis des globalen Marktes mit. Mit seiner langjährigen Erfahrung ist er die ideale Besetzung der Position bei der MTU Maintenance Lease Services, in der er maßgeblich für den Ausbau der Kernkompetenzen des Unternehmens verantwortlich sein wird.

Beruf: Eurowings sucht Personal in allen Bereichen

Nach den Stellenausschreibungen für 400 Flugbegleiter und 200 Piloten sowie der Entfristung bisherigen Personals sucht Eurowings jetzt auch entsprechende Verstärkung vor allem in operativen Bereichen. In einem ersten Schritt werden viele Stellen für Operations-Experten, Verwaltungs- und Stationsmitarbeiter ausgeschrieben. Entsprechende Stellenanzeigen sind auf der Karriereseite der Lufthansa Group veröffentlicht, Bewerbungen werden ab sofort angenommen. Eurowings hat allein in diesem Jahr an den Flughäfen München, Palma de Mallorca und Salzburg bereits drei neue Stationen eröffnet und sucht auch für diese Standorte weiteres Personal.

Der eingeschlagene Wachstumskurs wirkt sich zunehmend positiv auf die aktuelle Belegschaft der Eurowings aus. Kürzlich hat die Geschäftsführung entschieden, aktuell noch befristete Arbeitsverträge aller Flugbegleiter zu entfristen, sowohl bei Eurowings als auch im Flugbetrieb der Germanwings. Davon profitierten auf einen Schlag mehr als 200 Angestellte.

Suche nach operativen Mitarbeitern

Eurowings beschäftigt zurzeit 3.500 Mitarbeiter, darunter rund 800 am Heimatstandort Köln/Bonn. Mit der jetzt begonnenen Suche nach operativen Mitarbeitern sind rund 800 weitere Stellen im In- und Ausland ausgeschrieben. Hinzu kommen die Verhandlungen mit der insolventen airberlin über die Übernahme von Strecken und Flugzeugen. Von airberlin werden bereits Flugzeuge geleast und für die Lufthansa-Töchter eingesetzt.

Fraport: Besucherterasse für Anwohner zur „Bombenzeit“ frei

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Die Fraport AG bietet den von der Bombenentschärfung betroffenen Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern am Sonntag freien Eintritt auf die Besucherterrasse im Terminal 2 des Flughafens an sowie – nach Verfügbarkeit – kostenfreie Rundfahrten.

Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Frankfurt, die von der Bombenentschärfung betroffen sind, soll so der Tag etwas verschöner und die Wartezeit, bis die Häuser und Wohnungen wieder bezogen werden können, verkürzt werden, erklärt ein Sprecher der Fraport AG. Diejenigen, die das Angebot nutzen wollen, müssen sich nur am Zugang zur Besucherterrasse oder am Rundfahrtenschalter, der sich in der Halle C des Terminal 1 befindet, ausweisen. Fraport empfiehlt die Anreise an den Flughafen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Termin für Fertigstellung des BER-Hauptterminals noch 2017

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Die noch offenen Bauarbeiten sowie die Erstellung der sich anschließenden baurechtlich und betrieblichen Dokumentationen gehen laut BER in die Schlussphase. In Abstimmung mit den wesentlichen Vertragspartnern auf Basis der noch notwendigen Planungen und somit verbliebenen Restarbeiten hat die Betreibergesellschaft des neuen Flughafens Berlin Brandenburg jetzt einen in den wesentlichen Grundlagen abgestimmten Terminplan zur verbindlichen Baufertigstellung des Hauptterminals festgelegt. Dieser Terminplan beinhaltet die noch notwendigen Arbeiten und die anschließenden Sachverständigenprüfungen. Diese sind eine Voraussetzung für den formellen Beginn der am BER baurechtlich geforderten Wirk- und Prinzipprüfung.

Der Terminplan sieht eine Fertigstellung dieser Arbeiten und Leistungen bis Ende August 2018 vor. An diese Arbeiten schließen sich intensive Tests der abschließenden behördlichen Wirk- und Prinzipprüfung, Verbundtests für betriebliche Prozesse sowie die ORAT-Inbetriebnahme („Operational Readiness and Airport Transfer“) an.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, der Vorsitzende der Geschäftsführung, unterstreicht, dass die entscheidende Phase bis zur abschließenden baulichen Fertigstellung und der technischen Inbetriebnahme des neuen Flughafens von großem öffentlichen Interesse ist und die Schritte bis zur endgültigen Fertigstellung deshalb nachvollziehbar dargestellt werden müssen. Die FBB werde demnach noch in diesem Jahr den Eröffnungstermin für den BER nennen. Dafür müssten aber die Eingangsparameter valide sein und alle im Projekt beteiligten Dienstleister den Terminplan wie verabredet einhalten. Dieser Terminplan bis zum Beginn der formellen baurechtlich geforderten Wirk- und Prinzipprüfung ist somit für alle Projektbeteiligten und Baufirmen verbindlich.

Zur unabhängigen Bewertung und Kontrolle des Baufortschritts hat die FBB im März 2017 eine Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung der Terminplanung BER eingeführt, mit der nicht nur die Plausibilität der Einzelpläne, sondern auch ihr Zusammenwirken überwacht und gesteuert werden soll.

Tegel als Wahlkampfthema für Berliner

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Die Diskussion um die Schließung des Berliner Flughafens Tegel ist nicht nur in Berlin Thema, sie bestimmt mittlerweile auch den Wahlkampf zur diesjährigen Bundestagswahl. Darüber, in wieweit diese Debatte letztendlich die Wahlentscheidung der Wähler beeinflussen kann, diskutieren beim Aviation-Event in Frankfurt am Donnerstag, den 07. September 2017, Vertreter aus Politik und Wirtschaft bei der Vereinigung Cockpit.

Aviation-Event versteht sich als exklusive Plattform für einen wichtigen, offenen Dialog auf Führungsebene zwischen der Aviation-Branche, Wirtschaft und Politik, auf neutrale, überparteiliche und themenorientierte Weise. Es richtet sich an alle am Wirtschaftsfaktor Luftverkehr partizipierende Unternehmen und Verbände.

Der Streit um die Offenhaltung oder Schließung Tegels spaltet momentan eine ganze Stadt, und dies hat Auswirkungen auf den politischen Diskurs der Bundestagswahl. Sebastian Czaja, Generalsekretär und Fraktionsvorsitzender der FDP Berlin sowie Initiator des Volksbegehrens für die Offenhaltung von Tegel, will beim Aviation-Event ab 18:30 Uhr, Antworten auf die Frage geben, warum seiner Ansicht nach TXL entgegen der bestehenden Pläne offen bleiben sollte.

Die Liberalen um Czaja initiierten eine Kampagne, die sich für die Offenhaltung Tegels ausspricht und zogen möglicherweise auch dank dieser Haltung bei den jüngsten Landtagswahlen wieder in das Berliner Abgeordnetenhaus ein. Auch für die Wählerschaft der CDU und SPD ist das Thema Tegel von großer Bedeutung. Einerseits leiden die Menschen in den Einflugschneisen unter dem Fluglärm, andererseits haben sie auch Angst, dass mit der Schließung von Tegel ein Arbeitsplatzverlust einhergeht.

Darüber hinaus zweifeln die BER-Skeptiker, ob der neue Hauptstadtflughafen dem künftigen Passagier- und Flugaufkommen gewachsen ist oder bereits bei seiner Eröffnung vor den Massen kapitulieren muss. Die Positionierung der Parteien zum Schicksal von TXL kann also wahlentscheidend sein.

Die Pro- und Contra-Argumente sowie die Frage, wie sich die Debatte auch auf den Wahlausgang auswirken könnte, erörtern auf der Veranstaltung renommierte Luftfahrtexperten, darunter unter anderem Eric Malitzke, ehemaliger Geschäftsführer des Leipzig/Halle Airports und Alexander Behrens, Vorstandsvorsitzender UFO. Veranstalter ist die DA! GmbH. Auf dem Bild: Berliner Wahlkampfplakate der Tegel-Befürworter (FDP) und Gegner (Bündnis90/Die Grünen).

Sensoren mit Selbstdiagnose für kritische Luftfahrtteile

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Honeywell will eine neue Serie von Sensoren zur Selbstdiagnose auf den Markt bringen, die die Leistungsfähigkeit von Flugzeugsystemen verbessern und die Wartungskosten im Zusammenhang mit falschen Messwerten reduzieren kann. Zudem bringt das Unternehmen eine Reihe von linearen variablen Differenzialtransformatoren (LVDT) heraus. Die patentierten Näherungssensoren der Integrity Health Monitoring (IHM)-Serie erkennen, wann ein Sensor beschädigt oder anderweitig beeinträchtigt ist.

Honeywell ist einer der führender Anbieter von Luft- und Raumfahrt-Sensoren sowie Antriebsmotoren, Cockpit- und Kabinenelektronik, drahtlosen Konnektivitätsdiensten und Logistik für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Sensoren der Integrity Health Monitoring-Reihe eignen sich für eine Reihe von Flugzeugsystemen wie Schubumkehrsysteme, Flugsteuerungen, Flugzeugtüren, Frachtladesysteme, Evakuierungsschieber und Fahrwerke.

Honeywell-Sensoren und -Schalter werden seit mehr als 30 Jahren in kommerziellen, geschäftlichen und militärischen Flugzeugen eingesetzt und finden sich in einer Reihe von Anwendungen wie Motoren, Kraftstoffpumpen, Ausgangstüren, Fahrwerk, Frachttore, Kabinensteuerungen und Hilfsaggregate.

Problem oder Systemstörung?

Ein Flugzeugbetreiber, der einen Sensormesswert erhält, kann oft nicht sicher sein, ob ein Systemproblem vorliegt, das behoben werden muss oder ob der Sensor selbst fehlerhaft ist. Der Honeywell-Geschäftsbereich Sensing and Internet of Things, der mehr als 50.000 Sensing-Produkte auch für die Luft- und Raumfahrt produziert, hat dafür eine Schaltung entwickelt, die erkennen kann, ob eine Sensorablesung korrekt ist oder das Ergebnis von Beschädigungen oder einem anderen Problem mit dem Sensor selbst ist.

Die neuen Näherungssensoren sind konfigurierbar und reagieren ohne direkten Kontakt auf die Präsenz oder Abwesenheit eines bestimmten Ziels. Beispielsweise können sie ermitteln, wenn eine Schubumkehr nicht vollständig geschlossen ist. Die Sensoren können die meisten internen Ausfälle erkennen und dem Piloten oder Wartungstechniker eine Fehlerausgabe anzeigen, um Ausfallzeiten und Wartungskosten der Flugzeuge zu reduzieren. Mit solch einer Zustandsüberwachungsfunktion bei Näherungssensoren können Ingenieure und Betreiber von potenziellen Problemen mit einem System erfahren, nachdem oder sogar noch bevor die Komponente ausfällt. Die Sensor-Fehlererkennung sorgt für die nötigen Informationen, um Inspektionen und Reparaturen durchzuführen, ohne einen langen und kostspieligen Prozess der Fehlersuche.

Beispielsweise werden Piloten über Näherungssensoren in Flugzeug-Fahrwerkssystemen bei der Landung mit einer Störungsmeldung gewarnt, wenn das Fahrwerk nicht vollständig ausgefahren ist. Mit der Zustandsüberwachung von Honeywell können die IHM-Näherungssensoren angeben, ob die Fehlermeldung durch den Sensor selbst verursacht wurde, anstatt durch ein Problem mit dem Fahrwerk.

LVDT für exaktere Steuerbarkeit

Honeywell stellt außerdem die linearen variablen Differenzialtransformatoren (LVDT) vor, die in Motorenmechanismen, Pilotsteuerungen und Nasenradlenkanwendungen eingesetzt werden und Flugzeugen der nächsten Generation eine kontinuierlichere Positionsüberwachung bieten. Sie sind außerdem für den Einsatz in rauen Umgebungen konzipiert. Die LVDT-Sensoren werden bereits in Honeywell-gefertigte Flugzeugsysteme integriert, unterstützen aber auch andere Komponenten- und Systemhersteller.

Für beide neuen Sensoren bietet Honeywell Unterstützung bei der Designentwicklung und eine Standard-Design-Plattform, in der die Entwicklungsarbeit im Vorfeld geleistet wird, um eine serienmäßige Lösung zur Beschleunigung der Entwicklungszyklen zu ermöglichen.

airberlin: IGL und UFO wollen vors Rote Rathaus in Berlin

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Am morgigen Freitag, den 01. September, organisiert die Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL) gemeinsam mit der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) von 18:00 bis 21:00 Uhr eine Solidaritätsveranstaltung für die Mitarbeiter der airberlin vor dem Roten Rathaus in Berlin. In diesem Rahmen soll offen zum Ausdruck gebracht werden, dass die Organisatoren hinter jedem einzelnen Airberliner stehen und es niemand von ihnen verdient hat, ans Messer eines politisch und wirtschaftlich verworrenen Übernahmepokers geliefert zu werden, hieß es seitens Nicoley Baublies, Vorsitzendem der IGL.

Geschlossen wolle man ein Zeichen der Verbundenheit setzen und Solidarität bekunden. Dazu werden verschiedene Aktionen geplant. Zur Veranstaltung werden neben airberlin-Mitarbeitern auch Unterstützer aus allen Bereichen anderer Airlines erwartet. Vertreter von der IGL und der UFO sind ebenfalls vor Ort für Interviews, Fragen sowie Hintergrundinformationen.

BARIG kooperiert mit Sixt als Businesspartner

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Die Zahl der Businesspartner des Board of Airline Representatives in Germany (BARIG), des Airline-Verbandes, in dem in Deutschland operierende nationale und internationale Fluggesellschaften zusammengeschlossen sind, wächst mit der Sixt GmbH und Co. Autovermietung KG weiter, einer der führenden internationalen Mobilitätsdienstleister. Sixt ist ab sofort neuester BARIG-Businesspartner im Bereich Mobility. Businesspartner bei BARIG kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, zu denen neben Mobility auch Coaching & Consulting Services, Hotels, Legal / Advocate / Notary, Services sowie Technology & Innovation gehören.

Mit der Businesspartnerschaft eröffnen sich für das in Pullach bei München ansässige Unternehmen Sixt interessante Möglichkeiten zum Dialog und zur Zusammenarbeit mit Fluggesellschaften weltweit. Gleichzeitig passt das Business- und Leisure-Mobility-Angebot von Sixt sehr gut zu unterschiedlichen Reiseplänen von Managern und Mitarbeitern der Mitgliedsairlines.

Das Unternehmen ist weltweit in mehr als 100 Ländern vertreten. Der hohe Anteil an Premiummarken in der Fahrzeugflotte, die konsequente Dienstleistungsorientierung der Mitarbeiter und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis ermöglichen dem 1912 gegründeten Unternehmen eine ausgezeichnete Marktpositionierung. Das Unternehmen unterhält Kooperationen mit renommierten Adressen der Hotelbranche, internationalen Fluggesellschaften und zahlreichen namhaften Dienstleistern aus dem Touristiksektor.

Flughafen Dortmund sieht wieder Passagierwachstum

Über die sechswöchigen Sommerferien betrachtet nutzten insgesamt 282.143 Reisende den Dortmund Airport. Damit geht wieder eine leichte Verbesserung der Passagierzahlen an dem Flughafen in den Ferien einher. Im vergangenen Jahr starteten und landeten nur 278.501 Reisende während der Sommerferien am Dortmunder Flughafen. Unangefochten auf Platz eins der beliebtesten Urlaubsziele liegt Palma de Mallorca (36.687 Fluggäste). Auf Platz zwei der Top-Destinationen in den Sommerferien rangiert – wie auch schon im vergangenen Jahr – die polnische Stadt Kattowitz mit 30.217 Passagieren.

Besonders stark nachgefragt waren außerdem die beiden Flugstrecken mit Ryanair und easyJet nach London, die in den sechs Wochen von insgesamt 27.484 Fluggästen genutzt wurden.

Neue Touristikziele 2017

Mit einem Passagierplus von 1,3 Prozent in den Sommerferien geht es für den Airport wieder in die richtige Richtung. Der Flugverkehr zu den neuen Touristikzielen Thessaloniki und Varna konnte den Passagierverlust durch die ausgefallenen Türkeiverbindungen, der dem Dortmund Airport vor allem im vergangenen Sommer zusetzte, deutlich mildern.

Dieser positive Effekt dürfte sich im Herbst, insbesondere durch die Streckenaufnahmen nach Wien und Hurghada, noch verstärken. Die erhöhte Frequenz auf der Strecke nach München sowie das durchgängige Ryanair-Angebot von Flügen im Winter nach Malaga und Thessaloniki können einen ganz wesentlichen Beitrag dazu leisten, um die anvisierte 2.000.000-Passagiergrenze in diesem Jahr zu überschreiten.

Überraschung in frequentierter Hamburg Airport Lounge

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Mobiles, komfortables Arbeiten oder eine Ruhezone in gepflegtem Ambiente: Zeit mit besonderem Service in der Hamburg Airport Lounge wird immer häufiger nachgefragt. Heute konnte mit Dr. Sylke Schneider-Koriath aus Rostock bereits der 111.111. Gast in diesem Jahr in der Airport Lounge begrüßt werden.

Für den überraschten Jubiläumsgast hatten der Leiter der Airport Lounge, Robert Buchwitz, und seine Mitarbeiter unter anderem einen festlichen Tisch gedeckt. Bereits im kommenden Jahr, zum zehnjährigen Bestehen, wird dann der 1.000.000. Gast erwartet. Die Nachfrage sei in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen, so Robert Buchwitz, Leiter der Airport Lounge am Flughafen Hamburg.

Service und Komfort in der Lounge reichen von behaglichen Sitzgelegenheiten mit Sofas im Lounge-Charakter bis zu komplett mit PC und Druckern ausgestatteten Arbeitsplätzen, eigenem WLAN-Netz und einem Sortiment internationaler Zeitungen. Eine gut sortierte Bar bietet Softdrinks, Kaffeespezialitäten und alkoholische Getränke ebenso wie kalte und warme Snacks und eine Salatbar. Ein separater Ruheraum sowie ein Raucherbereich können ebenfalls genutzt werden.

TV-Geräte und Fluggastmonitore informieren und unterhalten die Gäste während ihres Aufenthalts, auch Familien mit Kindern finden Abwechslung in einer Spielecke. Außerdem stehen Duschen und eigene Sanitärräume zur Verfügung. Inklusive ist natürlich auch ein spektakulärer Blick auf das Vorfeld und in die Airport Plaza.

Der Service der Hamburg Airport Lounge kostet 35 Euro und steht allen Fluggästen offen, die eine gültige Bordkarte haben – unabhängig von der Fluggesellschaft. Die Zutrittsberechtigung kann direkt am Empfang erworben werden. Zu finden ist die Lounge auf Ebene 3 der Airport Plaza innerhalb des Sicherheitsbereichs.

Sentinel-5 Precursor startet Reise in Antonov 124

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Europas Satellit zur Überwachung der Luftverschmutzung, Sentinel-5 Precursor, nimmt die nächste Hürde. Der Umweltüberwacher ist auf dem Weg vom Airbus-Standort Stevenage zum Kosmodrom Plesetsk in Russland, der Start an Bord einer Rockot-Trägerrakete für den 09. Oktober geplant. Die erste Etappe der fünftägigen Reise ist der Flug mit einer Antonov 124 nach Moskau. Von dort geht es per Flugzeug weiter nach Archangelsk im Nordwesten Russlands. Die letzten 200 Kilometer bis zum Weltraumbahnhof Plesetsk absolviert der Satellit mit dem Zug. Sentinel-5 Precursor ist Teil des Programms zur globalen Umweltüberwachung Copernicus, ein gemeinsames Programm der Europäischen Kommission und der EuropäischenWeltraumorganisation ESA.

Ziel des Programms ist die kontinuierliche Lieferung von präzisen Erdbeobachtungsdaten und -diensten, die helfen, Klimaveränderungen besser zu verstehen, deren Folgeeffekte zu verringern und die zivile Sicherheit zu gewährleisten. Sentinel-5 Precursor stellt dem Copernicus-Programm wichtige Informationen über die Atmosphärenchemie bereit, bevor die Messungen ab 2021 mit Sentinel-5, einem Instrument an Bord der Satelliten der zweiten MetOp Generation, fortgeführt werden.

Hauptauftragnehmer für Sentinel-5 Precursor ist Airbus, drei Standorte waren bei der Entwicklung und Bau des Satelliten beteiligt: Stevenage (UK – Hauptauftragnehmer), Toulouse (Frankreich) und Friedrichshafen (Deutschland). Das TROPOMI-Instrument wurde von Airbus Netherlands gebaut.

25. August der reisestärkste Flugtag am Köln Bonn Airport

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Mit einer neuen Rekordzahl endeten die Sommerferien am Köln Bonn Airport. 1.982.406 Passagiere reisten in den vergangenen gut sechs Wochen über den Flughafen – so viele wie noch nie in den Ferien. Das entspricht einem Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit genau 46.701 Fluggästen war der 25. August – ein klassischer Rückreisetag und der besucherstärkste Verkehrstag. Das gute Ferienergebnis gibt dem Airport Rückenwind zu dem Ziel, in diesem Jahr erstmals die 12-Millionen-Marke zu übertreffen, erläuterte der Flughafenchef Michael Garvens. Wie in den vergangenen Jahren war Palma de Mallorca mit rund 200.000 Fluggästen das beliebteste Urlaubsziel. Dahinter folgen Antalya und Istanbul mit 108.000 beziehungsweise 84.000 Ferienpassagieren.

Im Ranking der Urlaubsländer liegen Spanien und die Kanaren mit zusammen 365.000 Fluggästen klar auf Platz 1 vor der Türkei (293.000), Italien (144.000), Griechenland (88.000) und Portugal (57.000). Auch die Eurowings-Langstrecken in die USA, nach Kuba und in die Dominikanische Republik waren mit 66.000 Passagieren in den Sommerferien sehr begehrt.

DLR hilft mit Satellitenbildern bei Hurricane Harvey

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In Erwartung des katastrophalen Hurrikans Harvey ist am Abend des 24. August 2017 frühzeitig die Internationale Charter ‚Space and Major Disasters‘ („Charter“) aktiviert worden. Dies wurde durch das Charter-Mitglied USGS (Geologischer Dienst der USA) auf Anfrage der texanischen Katastrophenschutzbehörde „Texas Emergency Management Council“ angestoßen.

Daraufhin stellte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) aktuelle Aufnahmen und Archivdaten des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X zur Verfügung, mit denen eine detaillierte Analyse und ein großräumiger Überblick der Überschwemmungslage möglich wurde. TerraSAR-X umrundet die Erde in einer Höhe von 514 Kilometern auf einer polaren Umlaufbahn. Auf Basis dieser und anderer Satellitendaten von den 16 in der Charter organisierten Raumfahrtagenturen, arbeitet das Zentrum für Raumfahrtforschung an der Universität Texas derzeit daran, den Informationsbedarf der Katastrophenschützer vor Ort bedarfsgerecht zu bedienen.

„Der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X ermöglicht mit seinen vielfältigen Aufnahme-Modi sehr flexibel auf individuelle Krisensituationen reagieren zu können.“ erklärt André Twele, der als Emergency on-call Officer (ECO) der Charter beim DLR in den ersten Stunden der Aktivierung die Aufgabe hatte, einen ersten Akquisitionsplan der Charter unter Einbeziehung sämtlicher Satellitenressourcen zu erstellen. „Hierbei war die Herausforderung, die anfangs noch grobe Vorhersage der Hurrikan-Zugbahn frühzeitig auf mögliche Schadensgebiete einzugrenzen, um die Satellitenaufnahmen effektiv planen zu können.“

Radar gelingt Blick durch die Wolken

Das Earth Observation Center (EOC) des DLR lieferte die Daten der DLR-Satelliten schnellstmöglich aus. Die Radaraufnahmen von TerraSAR-X in einem besonders großflächigen Aufnahmemodus ermöglichen es, kurz nach Landfall des Hurrikans die Ausmaße der Katastrophe präzise abzubilden. Ein entscheidender Vorteil ist dabei die Wetterunabhängigkeit des Radars. Während optische Satelliten nur Wolkenoberflächen abbilden, „ertastet“ das Radarinstrument auf dem Deutschen Satelliten durch Wolken hindurch die Landoberfläche und empfängt das zurückgeworfene „Echo“. Da Wasserflächen ein anderes Signal zurücksenden als nicht überschwemmte Oberflächen, sind Radarsatelliten innerhalb der Charter die erste Wahl bei großflächigen Flutkatastrophen.

„Die Charter erlaubt ihren autorisierten Nutzern – in der Regel nationale Katastrophenschutzbehörden – den Charter-Mechanismus bereits zu aktivieren, wenn der Katastrophenfall unmittelbar bevorsteht. Dies ist hier geschehen. So konnten wir unsere Satelliten frühzeitig so programmieren, dass bereits kurz nach dem Landfall des Hurrikans Aufnahmen gemacht wurden“, erklärt Jens Danzeglocke vom DLR Raumfahrtmanagement, der die Charter-Aktivitäten in Deutschland koordiniert.

Die aus den Satellitendaten abgeleiteten Überflutungskarten helfen dabei, Schutzmaßnahmen zu koordinieren, beispielsweise bei der Identifikation besonders betroffener Gebiete, der Abschätzung von Schäden an Infrastruktur und Verkehrswegen oder bei der Planung von Evakuierungszentren.

Internationale Charter „Space and Major Disasters“

Die DLR-Mitgliedschaft in der Charter wird arbeitsteilig durch das DLR Raumfahrtmanagement und das DLR Earth Observation Center (EOC) geleistet. Die Internationale Charter „Space and Major Disasters“ ist ein Zusammenschluss von Raumfahrtagenturen und Satellitenbetreibern mit dem Ziel, ein einheitliches System zur schnellen Aufnahme und Auslieferung von Satellitendaten im Katastrophenfall bereitzustellen.

Die Mitglieder der Charter ermöglichen damit die kostenfreie Verfügbarkeit von Satellitendaten für autorisierte Nutzer im Katastrophenfall, meist Katastrophenmanagement und Zivilschutzorganisationen, zur Unterstützung von Hilfsmaßnahmen im Fall von großen technischen Katastrophen oder Naturkatastrophen.

Die Daten der Charter werden entweder vom Nutzer selbst oder von Einrichtungen wie dem DFD-Nutzerservice beim Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) ausgewertet und die Ergebnisse werden den autorisierten Nutzern, den anfragenden Behörden, aber auch der Öffentlichkeit als Kartenprodukte zur Verfügung gestellt.

Auf den Bildern

Überflutungsgebiete bei Houston / Texas (USA): Interaktive Kartendarstellung der Überflutungsgebiete bei Houston / Texas (USA). TerraSAR-X Aufnahme vom 28. August 2017.

Überflutungsgebiet Corpus Christi mit markierten Hochwasserflächen: TerraSAR-X Satellitenaufnahme im Wide Scan-Modus vom 28. August 2017, überlagert mit extrahierten Hochwasserflächen (hellblau) und Fließgewässern (dunkelblau).

Überflutungsgebiet Corpus Christi vor Harvey: TerraSAR-X Satellitenaufnahme vor dem Wirbelsturm

Überflutungsgebiet Houston mit markierten Hochwasserflächen: TerraSAR-X Aufnahmen vom 29. August 2017 mit Hochwasserflächen (hellblau) und Fließgewässern (dunkelblau).

Überflutungsgebiet Houston vor Harvey: Aufnahme des Überflutungsgebietes Houston im Wide Scan-Modus, vor dem Wirbelsturm.

IGL und UFO gegen Monopolstellung im deutschen Luftverkehr

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Die Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL) und die für das Kabinenpersonal zuständige Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) blicken mit Sorge auf die Übernahmegespräche zur airberlin mit der Deutschen Lufthansa AG. Der IGL, die als Industriegewerkschaft Mitarbeiter in allen Bereichen der Luftverkehrsbranche vertritt, ist vor allem wichtig, dass sozialverträgliche Lösungen für alle Beteiligten gefunden werden. Eine Übernahme großer Teile der insolventen Fluggesellschaft durch die Lufthansa berge die Gefahr einer Monopolstellung im deutschen Luftverkehr, gibt die IGL zu bedenken.

Dadurch drohten im deutschen Luftverkehr Gefahren, die kaum zu überblicken seien. Wenn kleinere Wettbewerber um ihre Existenz fürchten müssen sind Arbeitsplätze und der faire Wettbewerb gefährdet. Es müssten endlich übergreifende Gespräche, im Interesse der Mitarbeiter aber auch der weiteren Anbieter auf dem Markt stattfinden.

Minister Schmidt bei Bioindikatoren am Flughafen Köln Bonn

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat sich am Dienstagnachmittag bei einem Besuch am Köln Bonn Airport über den Einsatz von Bienen zum Biomonitoring von Luft-Schadstoffen informiert.

Schmidt, der auf Einladung des Kölner Bundestagsabgeordneten Karsten Möring gekommen war und von Flughafenchef Michael Garvens begrüßt wurde, verschaffte sich in der Wahner Heide einen Eindruck, wie die fleißigen Tiere die flughafennahe Umgebung überwachen. Flughäfen werden oft nicht mit Naturvielfalt in Verbindung gebracht. Dabei stellen die extensiv genutzten Grünlandflächen einen Rückzugsraum für viele Pflanzen- und Tierarten dar. Die Biene ist dabei ein besonderer Indikator für die Vielfalt und den Zustand unserer Kulturlandschaft.

Um zu untersuchen, welchen Einfluss die Emissionen auf die Umwelt haben, hat Köln/Bonn bereits 2004 als einer der ersten deutschen Airports das Biomonitoring mit bis zu fünf Bienenvölkern eingeführt. Dabei wird die Eigenschaft der Biene als Sammlerin genutzt, um die Nachbarschaft des Airports – im Aktionsradius von bis zu drei Kilometern – auf Luftschadstoffe zu kontrollieren.

Insekten sammeln auch Schadstoffe

Der Honig ist dabei ein hervorragender und eleganter Anzeiger für Schadstoffbelastungen in den Blüten, um großflächige Schadstoffbelastungen aufzuspüren. Punktuelle Messungen können das nur eingeschränkt. Mit der Haltung der Bienen gewinnt man wertvolle Erkenntnisse über die Luftqualität, wobei sich seit Einführung dieses Verfahrens noch nie Auffälligkeiten gegenüber Vergleichsproben von flughafenfernen Standorten ergeben hätten, wie Flughafenchef Michael Garvens ausführt.

Die etwa 200.000 Bienen können während ihrer Sammelflüge Schadstoffe über Luft, Wasser und Pflanzen aufnehmen. Um zu überprüfen, ob Nektar oder Pollen mit Schadstoffen belastet sind, werden Honigproben in einem auf Umweltanalytik spezialisierten Labor auf Aromatische und Polyzyklische Kohlenwasserstoffe sowie Schwermetalle untersucht.

Pro Jahr werden zwischen 200 und 300 Gläser Flughafen-Honig produziert. Dieser hat eine hervorragende Qualität und ist ein echter Genuss als Geschenk für Gäste und ist auch bei den Flughafen-Mitarbeitern sehr beliebt.

Auf dem Foto der Ministerbesuch beim Biomonitoring mit den Bienen: Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (Mitte) und der Kölner Bundestagsabgeordnete Karsten Möring (r.) informierten sich bei Flughafenchef Michael Garvens über die Bedeutung von Honig für die Messung von Luft-Schadstoffen am Köln Bonn Airport.

Diamond startet Flugzeugbau in China

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Am 28. August hat Diamond Aircraft eine neue Fabrik in China eröffnet, verbunden mit dem Erstflug eines komplett in China gebauten Flugzeuges.

In dieser neuen Produktions- und Entwicklungsstätte sollen sowohl bestehende Flugzeugprogramme gebaut als auch neue Flugzeuge und Motoren entwickelt werden. Es sei unglaublich, was die chinesische Regierung für den Aufbau ihrer Wirtschaft unternehme. Dies sei der vierte und schönste Standort von Diamond Aircraft weltweit, sagte Christian Dries, CEO und Eigentümer, Diamond Aircraft Industries GmbH. Das Österreicher Unternehmen baut ein- und zweimotorige Flugzeuge wie die DA42, DA50 und DA60, die auch als unbemannte Aufklärer eingesetzt werden können. Dazu kommt das Unternhemen Austro Engine, das Flugmotoren fertigt.

DLR Institut für Datenwissenschaften in Jena eröffnet

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Erdbeobachtung aus dem All produziert sie, aber auch die Klimaforschung oder Studien zum Verkehrsaufkommen auf den Straßen oder in der Luft: Große und heterogene Datenmengen, deren Speicherung, Vernetzung und Analyse immer aufwendiger werden.

Die DLR-Vorstandsvorsitzende Pascale Ehrenfreund eröffnete jetzt gemeinsam mit Wolfgang Tiefensee, Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, und Wolfgang Scheremet, Abteilungsleiter Industriepolitik im Bundeswirtschaftsministerium, das Institut für Datenwissenschaften in Jena. Mit dem neuen Institut widmet sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Zukunft verstärkt den Herausforderungen, die die Digitalisierung und die Industrie 4.0 mit sich bringt.

„Die Datenmengen, auch und gerade im Bereich der Forschung, wachsen nicht mehr linear an, sondern exponentiell“, betonte DLR-Vorstandsvorsitzende Frau Prof. Pascale Ehrenfreund die Notwendigkeit, auf die heutigen Entwicklungen zu reagieren. Das neue DLR-Institut soll sich unter anderem mit Konzepten für Big und Smart Data, den Anforderungen der Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge beschäftigen.

Als Zentrum des Wissens und der Expertise für Data Science soll es alle DLR-Institute sowie Partnern aus Industrie und Forschung vernetzen. Das neue Institut wird sich vor allem mit Methoden zum Management, der Verarbeitung und Analyse von Daten beschäftigen. Mit diesen Themen werden die Forschungsbereiche des DLR erweitert, Synergiepotenziale gehoben und neue nationale und internationale Kooperationen ermöglicht.

Konzepte und Methoden für „Big Data“

Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, sagte anlässlich der Institutseröffnung: „Die Digitalisierung unserer Wirtschaft bietet große Potenziale für Innovationen und Produktivität. Das DLR als die größte ingenieurwissenschaftliche Forschungseinrichtung der Luft- und Raumfahrt in Europa nimmt hierbei eine ganz wichtige Rolle ein. So wird sich das neue DLR-Institut in Jena vor allem mit Konzepten für Big Data beschäftigen und der Frage, wie immer größere Datenmengen sinnvoll ausgewertet und intelligent genutzt werden können. Mit dem neuen DLR-Institut stellen wir auch unserer Wirtschaft eine leistungsfähige Forschungsinfrastruktur zur Verfügung.“

Das neue Jenaer Institut wird mit jährlich 7,8 Mio. Euro durch den Bund und das Land Thüringen finanziert, der Bund trägt dabei 90 Prozent. Das Land Thüringen stellt darüber hinaus in der Aufbauphase des Instituts die Mittel für die Unterbringung des Instituts in Jena bereit.

Durch die Digitalisierung fallen in Wirtschaft und Forschung immer größere Datenmengen an. Diese Daten auszuwerten und intelligent zu nutzen, ist Chance, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Thüringen erweist sich damit als exzellente Forschungslandschaft und steigt Schritt für Schritt zu den führenden Bundesländern auf dem Feld der Digitalisierung auf.

Forschungsfelder von Big Data bis zur Citizen Science

Zu Beginn soll das Institut über vier Abteilungen verfügen: Die Abteilung für Datenmanagement und -analyse von Big Data, also großen, komplexen Datenmengen, wird erforschen, wie beispielsweise heterogene und unstrukturierte Daten automatisch analysiert und verarbeitet werden können oder auch wie zukünftige Datenbanken für den Umgang mit diesen Daten aufgebaut sein müssen. Die Abteilung „Smart Systems“ ist unter anderem auf die Digitalisierung der Industrie 4.0 und das Internet der Dinge ausgerichtet – Bereiche, in denen zunehmend Produkte miteinander vernetzt sind und Daten austauschen.

Zudem sollen – vergleichbar mit der Produktion in der Luftfahrt – auch Raumfahrtmissionen von der ersten Idee über die Konstruktion bis hin zur Durchführung verstärkt über gemeinsame Plattformen virtuell und vernetzt erfolgen. Die Forschung und Entwicklung soll in diesem Bereich in enger Zusammenarbeit mit der Industrie und Raumfahrtagenturen erfolgen. Weitere Abteilungen setzen ihren Fokus auf die IT-Sicherheit sowie die „Citizen Science“, bei der zum Beispiel Daten der Bürger zur Bodenfeuchtigkeit genutzt und verarbeitet werden, um Satellitendaten zur Erdbeobachtung zu kalibrieren. Insgesamt gründet das DLR sieben neue Forschungsinstitute zu Themen wie Luftfahrt- und Energieforschung, Maritime Sicherheit und Softwareentwicklung, von denen zwei Institute in den neuen Ländern – in Jena und Dresden – angesiedelt werden.

Auf dem Bild: Institutsschild entlüftet (v.r.n.l): Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee, DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsmitglied Prof. Hansjörg Dittus, Abteilungsleiter der Industriepolitik im Bundeswirtschaftsministerium, Wolfgang Scheremet, Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für Haushalt, Finanzen und Euro, Carsten Schneider sowie Gründungsleiter Robert Axmann decken das Institutsschild auf.

Nürnberg – Kiew von Wizz Air gestartet

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Seit Sonntag, 28. August 2017, wird die ukrainische Hauptstadt regelmäßig nonstop von Wizz Air bedient. Die ungarische Airline fliegt zweimal pro Woche, immer montags und freitags, von Nürnberg nach Kiew und bietet damit im Sommerflugplan 2017 insgesamt acht Direktziele an, sechs davon ganzjährig.

Der Ausbau des Wizz Air Engagements am Albrecht Dürer Airport Nürnberg kommt nicht von ungefähr. Osteuropäische Länder gewinnen in ganz Deutschland immer mehr an Bedeutung. Besonders Low Cost Airlines, zu denen auch Wizz Air zählt, beflügeln dieses Marktsegment. Während noch vor zwei Jahren weniger als vier Prozent der Passagiere in Nürnberg zu Zielen in Osteuropa starteten, waren es im ersten Halbjahr 2017 bereits rund zehn Prozent.

Neben der Verbindung nach Kiew bietet die Airline neuerdings auch Flüge von Nürnberg nach Tuzla und nach Belgrad an. Die Verbindungen von Nürnberg nach Bukarest, Cluj-Napoca, Skopje, Sibiu und Sofia stehen bereits länger im Programm.

Gestartet war Wizz Air im Oktober 2014 mit Flügen nach Cluj-Napoca und Bukarest. Seither hat sich das Streckennetz der Airline rasant weiterentwickelt. So hat sich die Zahl der monatlichen Wizz Air Passagiere von Oktober 2014 bis Juli 2017 mehr als versechsfacht. Wizz Air hat einen Marktanteil von rund sechs Prozent am Albrecht Dürer Airport. Nochmal ab Nürnberg erweitert wird das starke Osteuropa-Programm ab Anfang November: Vilnius, Hauptstadt von und Krakau, Nürnbergs Partnerstadt, in Polen. Beide Großstädte werden von Ryanair mehrmals wöchentlich angeflogen.

Zum Erfolg trägt auch die bunt gemischte Klientel bei, für die der Osten Europas interessant ist. Dazu zählen Geschäfts- und Städtereisende genauso wie der ethnische Verkehr, also Einwohner der Metropolregion, deren Wurzeln in der Ukraine, Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina oder Serbien liegen.

Steigende Zahlen zum Halbjahr am Flughafen Zürich

Die Flughafen Zürich AG weist für das erste Halbjahr 2017 einen Gewinn von 143,2 Millionen Franken aus. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2016 entspricht das einer Zunahme um 39,4 Millionen Franken. Die Steigerung ist vor allem auf den Verkauf der Beteiligung am Flughafen Bangalore zurückzuführen. Ohne diesen Effekt erhöhte sich der Gewinn um 8,0 Millionen Franken. Von Januar bis Juni 2017 nutzten 13,7 Millionen Passagiere (plus 8,6 Prozent) den Flughafen Zürich als Ausgangs-, Umsteige- oder Zielort ihrer Flugreise. Gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres nahm die Anzahl Lokalpassagiere um 6,1 Prozent zu.

Die Zahl der Transferpassagiere stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15,7 Prozent an. Der Transferanteil am Passagiervolumen erhöhte sich von 26,9 Prozent im ersten Halbjahr 2016 auf 28,7 Prozent. Die Anzahl Flugbewegungen nahm um 1,4 Prozent auf 131.401 Starts oder Landungen zu. Die Sitzplatzauslastung pro Flugbewegung erhöhte sich von 73,4 Prozent auf 75,4 Prozent. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flugbewegung (Linie und Charter) stieg von 111,6 auf 119,8 Passagiere. Die am Flughafen Zürich umgeschlagenen Frachtgüter erhöhten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 12,5 Prozent auf insgesamt 231.916 Tonnen.

Umsatzentwicklung

Der Umsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent auf 488,8 Millionen Franken. Aufgrund der tieferen Flughafengebühren, die seit September 2016 in Kraft sind sowie des höheren Anteils an Transferpassagieren, erhöhten sich die Erträge im Fluggeschäft trotz starkem Passagierwachstum lediglich um 0,2 Millionen Franken auf 292,4 Millionen Franken. Die Erträge im Nichtfluggeschäft nahmen um 7,9 Millionen Franken auf 196,4 Millionen Franken zu. Das Passagierwachstum im ersten Halbjahr 2017 hatte hierbei einen positiven Einfluss auf die Kommerzumsätze auf der Luftseite. Ferner resultierte das Wachstum der Lokalpassagiere in höheren Parkingerträgen.

Betriebskennzahlen

Die Betriebskosten erhöhten sich im ersten Halbjahr 2017 um 1,1 Prozent auf 217,2 Millionen Franken. Der Betriebserfolg vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) konnte um 5,7 Millionen Franken auf 271,6 Millionen Franken gesteigert werden. Die EBITDA-Marge beträgt 55,6 Prozent. Der Gewinn im ersten Halbjahr beträgt 143,2 Millionen Franken und liegt damit um 39,4 Millionen Franken über dem Vorjahresergebnis. Positiv auf das Resultat ausgewirkt hat sich insbesondere der Verkauf des restlichen Anteils von fünf Prozent an der Bangalore International Airport Limited mit einem Gewinn von 31,4 Millionen Franken.

Ausblick

Die Flughafen Zürich AG erwartet für das Jahr 2017 ein Wachstum der Passagierzahlen von rund sechs Prozent, unterstützt durch den Einfluss der größeren SWISS-Flugzeuge Bombardier C-Series 100 und CS300 sowie der Boeing 777. Weiter trägt die kontinuierlich steigende Zahl der Lokalpassagiere sowie eine leichte Zunahme der Flugbewegungen zum höheren Verkehrsvolumen bei. Ohne Berücksichtigung von Sondereffekten in den Geschäftsjahren 2016 und 2017 und ohne allfällige weitere ausserordentliche Einflüsse werden das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) sowie der Gewinn im Geschäftsjahr 2017 im Rahmen des Vorjahres erwartet.

Eurowings entfristet Verträge und sucht Piloten, Purser, Flugbegleiter

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Die Eurowings Group ist zurzeit die am stärksten wachsende Airline Europas. Sie sucht deshalb Piloten, Copiloten, Purser und Flugbegleiter, um sukzessive Flugzeuge für ihr Unternehmenswachstum zu bereedern. In einer ersten Phase sollen zunächst 200 Piloten und 400 Flugbegleiter mit entsprechenden Stellenanzeigen eingestellt werden. Bewerbungen werden ab sofort angenommen, die Ausschreibung ist derzeit nicht zeitlich befristet. Jeder Flugzeugführer mit gültiger Lizenz für den Flugzeugtyp Airbus A320 kann sich demnach bewerben. Flugbegleiter und Purser benötigen eine gültige Lizenz für das Muster A320.

Außerdem hat die Geschäftsleitung – als Zeichen für die Beteiligung der heutigen Eurowings-Mitarbeiter am geplanten Wachstum – bereits jetzt zugesagt, alle aktuell befristeten Arbeitsverträge von Flugbegleitern zu entfristen. Damit gibt es weitere Perspektiven für mehr als 200 Flugbegleiter von Eurowings und Germanwings, deren Verträge eigentlich 2018 auslaufen sollten. Flugbegleitern, deren Verträge bereits Ende 2017 enden, wurde ebenfalls eine berufliche Perspektive entweder bei Germanwings oder als so genannter Ready Entry bei Lufthansa ermöglicht.

Köln Bonn Airport als besonders familienfreundlich bewertet

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Laut einer bundesweiten Umfrage, die jährlich in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt durchgeführt wird, ist der Köln Bonn Airport  der familienfreundlichste Flughafen Deutschlands. Es wurden insgesamt 424 Unternehmen aus 61 verschiedenen Branchen in punkto Kinder- und Familienfreundlichkeit unter die Lupe genommen. Unter den großen Flughäfen des Landes landet der Köln Bonn Airport auf Platz 1 und erhält das Prädikat Gold. Dabei gab es einige Dinge, die den Flughafen für die Tester besonders auszeichneten.

Mit speziell für Familien vorgesehenen „Family Lanes“ in der Sicherheitskontrolle, Hüpfekästchen, die im Bereich der Gepäckausgabe Langeweile vertreiben, sowie mehreren Spielplätzen ist der Flughafen den Testern besonders positiv aufgefallen.

Frachtzuwachs und Carrier Suparna Airlines am Hahn Airport

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Heute hat Suparna Airlines die Verbindung zwischen dem Xi’an Xianging International Airport und dem Flughafen Frankfurt-Hahn aufgenommen. Für den Gesellschafter des Flughafens, die HNA Airport Group GmbH, ist die neue Verbindung ein wichtiges Zeichen, denn im Rahmen des Bieterverfahrens waren zusätzliche Verbindungen angekündigt worden.

Das Frachtgeschäft am Flughafen Frankfurt-Hahn zeigt eine positive Entwicklung: Allein im Juli sind 9.000 Tonnen Fracht verladen worden, ein Plus von 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nun kommt eine weitere Frachtfluggesellschaft hinzu: Suparna Airlines (ehemals Yangtze River Express Airways) verbindet den chinesischen Flughafen Xi’an Xianyang International Airport mit dem Flughafen Frankfurt-Hahn.

Suparna Airlines, die zum HNA-Konzern gehört, wird den Flughafen Frankfurt-Hahn vorerst einmal pro Woche mit einer Boeing 747-400 anfliegen. Zu weiteren Frachtkunden, die neue Verbindungen aufgebaut oder bestehende Strecken ausgebaut haben, gehören Etihad, AirBridgeCargo sowie Senator International. So fliegt beispielsweise die russische Frachtfluggesellschaft AirBridgeCargo seit Ende Juli zweimal pro Woche die Strecke Moskau – London – Hahn – Moskau. Am Flughafen Frankfurt-Hahn sind von Januar bis Juli 2017 rund 58.000 Tonnen Fracht verladen worden, eine Zunahme von 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Airliner Classics in Speyer lockt mit Legenden der Luftfahrt

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Die Flugplatz Speyer/Ludwigshafen veranstaltet nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr erneut die AIRLINER CLASSICS. Dazu fliegen am ersten Septemberwochenende die geflügelten Legenden in Speyer ein.

Dieses Oldtimer-Event findet am Wochenende vom 02. bis 03. September 2017 am Flugplatz Speyer-Ludwigshafen (EDRY) statt. Die Besucher der AIRLINER CLASSICS haben die seltene Gelegenheit, gleich in mehreren Legenden der zivilen Luftfahrt Rundflüge über der Pfalz zu genießen. Aus der Schweiz hat sich erneut die viermotorige Lockheed Super-Constellation (im Bild) angekündigt. Dazu gesellt sich in diesem Jahr die allseits bekannte Junkers Ju 52 D-AQUI der Lufthansa. Da sich die im letzten Jahr anwesende Breitling DC-3 in diesem Sommer auf einer Weltumrundung befindet, haben die Organisatoren mit einer anderen Douglas DC-3 für passenden Ersatz gesorgt. Auch mit der britischen de Haviland DH-104 Dove aus den fünfziger Jahren können wieder Rundflüge gebucht werden.

Neben den Rundflugmaschinen haben sich einige weitere große und kleine historische Passagierflugzeuge angekündigt. Zusätzlich werden auch wieder zahlreiche Doppeldecker und andere historische Flugzeuge erwartet, die aus nächster Nähe bewundert werden können.

Nach Beendigung der Rundflüge laden die AIRLINER CLASSICS am Samstagabend mit Live-Musik und einem spektakulären Ballonglühen zum weiteren Verweilen auf dem Festgelände am Flugplatz Speyer ein. Der Eintritt unter 14 Jahren ist frei, die Tageskarte kostet fünf Euro und für Aircrews eine Landepauschale von zehn Euro pro Lfz inklusive Eintritt für einen Piloten. Rund 5.000 kostenfreie Parkplätze stehen für die Besucher direkt neben dem Veranstaltungsgelände zur Verfügung. Die Wettervorhersage kündigt momentan bedeckten Himmel bei knapp unter 20 Grad Celsius für Speyer an.

Cargolux Airlines fliegt zu Rohstoffzentren in Afrika

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Cargolux Airlines führt zwei neue Destinationen in Afrika ein, Douala in Kamerun und Lubumbashi in der Demokratischen Republik Kongo (DRK). Das erste Cargolux-Frachtflugzeug nach Lubumbashi wird am 15. September abheben, während Douala ab dem 03. Oktober angeflogen wird. Lubumbashi ist, nach der Hauptstadt Kinshasa, die zweitgrößte Stadt der DRK und fungiert als Drehscheibe für die Bergbauindustrie des Landes. Flüge nach Lubumbashi verlassen Luxemburg jeden Freitagabend und kommen in der DRK am Samstagmorgen um 05:25 Uhr an. Der Rückflug erfolgt über Johannesburg, Nairobi und Stansted in Großbritannien. Ankunft in Luxemburg ist am Sonntag um 13:25 Uhr (jeweils Ortszeit).

Die Douala-Flüge heben jeden Mittwoch um 16:15 Uhr von Luxemburg ab und werden über Bamako geleitet. Sie kommen am Donnerstag um 01:55 Uhr in Kamerun an. Der Rückflug landet am Freitag um 10:55 Uhr in Luxemburg. Die Stadt ist ein wichtiges Handels- und Industriezentrum bekannt für die Herstellung von Textilien, Speisen und Getränken sowie Kupferverarbeitung. Außerdem ist sie die Heimat einer der größten Banken des Landes. In Lubumbashi wird schätzungsweise über drei Prozent des weltweiten Kupfer- und die Hälfte seines Kobaltbestandes produziert.

Douala ist die größte Stadt Kameruns und die Heimat des größten Hafens in Zentralafrika. Die Stadt ist wirtschaftlich und kommerziell gesehen die Hauptstadt des Landes, denn von dort werden die meisten Exporte des Landes abgewickelt, darunter Öl, Kakao, Kaffee, Obst, Metall und Holz. Die europäischen Länder sind die wichtigsten Export- und Importpartner für Kamerun, gefolgt von Asien.

Strategische Destinationen für Frachter

Cargolux sieht vielversprechendes Wachstumspotential in der Region. Mit seinen eigenen Zubringerdiensten ist das Unternehmen auch in der Lage, schnelle und effiziente Verbindungen nach Yaoundé, der kamerunischen Haupt- und der zweitgrößten Stadt, anzubieten. Zu Cargolux Importen gehören High-Tech-Waren, landwirtschaftliche Erzeugnisse und Maschinen, während vor allem verderbliche Güter, wie Obst und Gemüse für europäische Verbraucher, exportiert werden.

Douala und Lubumbashi werden zu den bestehenden 33 Destinationen von Cargolux auf dem afrikanischen Kontinent hinzugefügt. Dieses umfangreiche Netzwerk hat eine langjährige Geschichte und Cargolux genießt die fortwährende Loyalität und Unterstützung von Spediteuren und Verladern in diesem Markt. Der Carrier ist ein bewährter Experte für eine Reihe von verschiedenen Sendungen, von leicht verderblichen Waren, wie Obst und Blumen bis hin zu schweren Maschinen für die Öl- und Gasindustrie auf dem Kontinent.

„Afrika war und wird immer ein wichtiger Markt für Cargolux sein, und wir freuen uns, die Handelswege des Kontinents nach Europa, den USA und Asien sowie über das weltweite Cargolux-Netzwerk unterstützen zu können“, sagt Jonathan Clark, Regionaldirektor Afrika bei Cargolux.

Ryanair nimmt ganzjährig Dublin ab Stuttgart in den Flugplan

Die Fluggesellschaft Ryanair hat heute ankündigt, ab November die Strecke Stuttgart – Dublin täglich zu bedienen. Die Strecke soll ganzjährig geflogen werden, im Sommerflugplan wird sie ab Stuttgart auch schon von der Fluggesellschaft Aer Lingus angeboten.

Der Billigflieger steuert ab dem Baden-Württembergischen Landesflughafen bereits Manchester an. Die Tickets für die neue Ryanair-Verbindung sollen ab September buchbar sein.

„Air Maja“ am DUS sammelt sauberen Honig

Von April bis August waren sie wieder im Einsatz: die Minipiloten der „Air Maja“ in ihren gestreiften Uniformen. In unmittelbarer Nachbarschaft des Düsseldorfer Airports betreiben sie auf dem Gelände des Reitstalls Hoffmann in Düsseldorf-Kalkum ihren ganz eigenen kleinen Flughafen. Ausgehend von ihren vier Terminals, in Fachkreisen Beuten genannt, schwärmen sie während der Sonnenmonate aus, um im Umkreis von bis zu drei Kilometern rund um das Airportgelände süße Pflanzensäfte und Pollen zu ernten. Das Ergebnis: Die Biodetektive lieferten in diesem Jahr 320 Gläser Honig. Untersucht werden die stets von zwei Fachlaboren. So lassen sich – leicht nachvollziehbar und noch dazu besonders schmackhaft – erste Erkenntnisse über mögliche Schadstoffbelastungen der Flughafenumgebung gewinnen.

Diese zeigen keine Auffälligkeiten. Stattdessen habe Honig von 1A-Qualität, wie der Flughafen mitteilt. „Bienen nehmen Schadstoffe zum einen direkt über das Wasser oder die Luft, zum anderen indirekt über die Pollen und den Nektar von Pflanzen auf“, weiß Peter Nengelken vom Bürgerbüro des Düsseldorfer Airports, der das Projekt seit dem Start 2005 betreut.

Honig als Stoffsammlung

„Der Honig lässt daher Rückschlüsse darüber zu, ob der Flugverkehr möglicherweise Auswirkungen auf die Flora rund um den Flughafen hat.“ Darüber hinaus zeigt sich bei den Untersuchungen, welche Pflanzenvielfalt sich in der direkten Flughafenumgebung findet. Nicht zu vergessen, ein weiterer, ökologisch gesehen positiver Effekt, den die lebenden Bioindikatoren mit sich bringen: Ohne die gezielte Bestäubung durch Bienen wäre ein großer Teil der Wild- und Kulturpflanzen vom Aussterben bedroht. Zudem sichert die professionelle Bestäubung von Kulturpflanzen höhere Erträge.

Wie gewohnt hat der Düsseldorfer Airport auch die diesjährige Ernte des Honigs doppelt analysieren lassen. Zum einen durch das LAVES-Institut für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz in Celle, das zugleich auch ein Institut für Bienenkunde ist. Zum anderen durch das Biomonitoring-Fachlabor von Dr. Monica Wäber in München. Während LAVES prüft, ob die Qualitätskriterien der Deutschen Honigverordnung und des Deutschen Imkerbundes (DIB) erfüllt werden und dabei unter anderem Wassergehalt, Zuckerspektrum und Pollen untersucht, prüft das Fachlabor von Monica Wäber, ob der Honig mit Schadstoffen wie Kohlenwasserstoff und Schwermetallen belastet ist. Die Antwort: Ja und Nein. Ja, er entspricht voll und ganz den DIB-Qualitätskriterien und der Deutschen Honigverordnung. Und nein, es wurde keine Schadstoffbelastung festgestellt.

Weniger Ertrag – Ausgeschwärmt

Dass die aktuelle Ernte um rund ein Viertel magerer ausfiel, als in den Vorjahren, hat – neben dem wechselhaften Wetter in den vergangenen Monaten – vor allem einen Grund: „Hin und wieder kommt es vor, dass sich ein Bienenvolk aufmacht und sich ein neues Zuhause sucht“, erklärt Nengelken. „Und genau das ist dieses Jahr – zum zweiten Mal seit dem Startschuß des Projekts – passiert.“ Mittlerweile sind jedoch wieder vier Bienenvölker und somit rund 200.000 kleine Biodetektive im Auftrag des Airports unterwegs. Zu verdanken ist das größtenteils dem Kaiserswerther Bienenzuchtverein, der die Flughafenbienen seit Anbeginn betreut. Für dess unermüdliches Engagement und Know-how dankte der Flughafen den Imkern des Kaiserswerther Bienenzuchtvereins.