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„Tech-Night“ am Fraport stellt Schülern Berufe am Airport vor

Bereits zum dritten Mal stellt die Fraport AG bei der „Tech-Night“ das vielseitige Ausbildungsangebot in den Bereichen Sicherheit, Technik und Informatik am Flughafen Frankfurt vor. Am 22. September, ab 17:00 Uhr, erhalten angemeldete Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren die Möglichkeit, in technische Ausbildungsberufe reinzuschnuppern.

Dazu gehören etwa Anlagenmechaniker (m/w), Industriemechaniker (m/w), Mechatroniker (m/w) und Elektroniker (m/w). Zudem werden auch die Berufe des Notfallsanitäters (m/w), der Servicekraft für Schutz und Sicherheit (m/w) und der Werkfeuerwehr (m/w) vorgestellt. Zum ersten Mal stehen in diesem Jahr auch die beiden IT-Berufe Fachinformatiker (m/w) und IT-Systemelektroniker (m/w) sowie die technischen dualen Studiengänge Bachelor of Science, Informationstechnik, Wirtschaftsinformatik, Angewandte Informatik und Bachelor of Engineering, Wirtschaftsingenieurwesen mit auf dem Programm.

Direkt vor Ort mit den Profis

Um einen möglichst guten Eindruck von den Tätigkeiten zu erhalten, finden alle Programmpunkte direkt an den Arbeitsorten statt, wie zum Beispiel in den Werkstätten des Flughafens oder bei der Flughafenfeuerwehr. Hier können die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen direkt an die Fraport-Beschäftigten stellen. Während die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Arbeitsstätten selbst aktiv werden dürfen, wird zur gleichen Zeit auch für die Begleitpersonen (maximal zwei) ein informatives Programm rund um die technischen Ausbildungsberufe und das Arbeitsumfeld bei Fraport geboten.

Ein weiteres Highlight der „Tech-Night“: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können professionelle Fotos vor Ort erstellen lassen, die für eine spätere Bewerbung geeignet sind. Mehr Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung gibt es online hier. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis 01. September über das Anmeldeformular.

Vermessung am Flughafen Frankfurt bei Nacht

In der Zeit vom 24. bis zum 27. August 2017 finden am Flughafen Frankfurt Vermessungsflüge statt. Die Instrumentenlandesysteme (ILS) der Nordwest-Landebahn werden für beide Betriebsrichtungen (Ost- und Westwetterlage) auf ihre Genauigkeit hin vermessen. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz. In dieser Zeit ist trotz des Nachtflugverbots auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen.

Vermessungsflüge am Flughafen Frankfurt dürfen auch während der Nacht stattfinden. Falls die Vermessungen zum geplanten Termin, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 15. bis 17. September 2017 verlegt. Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Daher bittet die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die Bevölkerung um Verständnis.

Rettung der airberlin und wie die Branche reagiert

airberlin hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet, und die Bundesregierung gewährt einen Überbrückungskredit. Aus allen Richtungen sind – meist positive – Reaktionen auf das Vorgehen zu hören. Doch Interessengruppen und -Vertreter melden sich zu Wort, wie es nun weitergehen soll. IGL und insbesondere die für die Kabinenarbeitsplätze zuständige Mitgliedsgewerkschaft UFO sind unmittelbar in die kommende Entwicklung der Arbeitsplätze der airberlin-Angestellten eingebunden. Für die Gewerkschaften steht naturgemäß die Sicherung der Arbeitsplätze im Vordergrund. IGL begrüßte die ad-hoc-Maßnahmen der Bundesregierung, um ein sofortiges Grounding der airberlin zu verhindern.

Unter vorbehaltloser Einbeziehung der Sozialpartner, sollte mit allen Stakeholdern nachhaltige Lösungen für den Fortbestand der airberlin und die Sicherung der Arbeitsplätze gefunden werden, hieß es von der Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL), auf dem Weg zu kurzfristig einberufenen Krisengesprächen.

IGL: Keine Filetierung!

Kurzfristige Lösungen werden unterstützt, allerdings nur, wenn es sich um die Sicherung aller Bereiche, auch der Bodenarbeitsplätze, der Beteiligungen und z.B. der Technik handelt. Die Mitarbeiter aller betroffenen Airlines, sowohl im Eurowings-Verbund als auch bei airberlin seien hochgradig verunsichert. Widersprüchliche Meldungen über die geplatzte Schlichtung zwischen Eurowings und UFO und deren Folgen, vor allem aber sehr unterschiedliche Ansagen bezüglich des Erhalts der Arbeitsplätze der airberlin-Angestellten seien mehr als unbefriedigend, so IGL. Zuletzt wurde von Konzernchef Carsten Spohr in einer Mitarbeiterversammlung angekündigt, dass er sich persönlich für eine faire Lösung für alle Betroffenengruppen einsetzen würde.

An einer Filetierung oder einem Komplettausverkauf der Bedingungen werde man sich als IGL nicht beteiligen. Beim deutschen Branchenprimus Lufthansa sieht man auch die Verantwortung, bei der Konsolidierung des Luftverkehrs in Deutschland eine aktive Rolle zu spielen, so die Tarifverantwortlichen der UFO bei airberlin.

Es ist nun auch die Aufgabe der Politik und Sozialpartner, den Standort Deutschland und Europa zu stärken und so einen Abwärtstrend der Arbeitsbedingungen nicht nur im Sinne der Mitarbeiter der airberlin zu verhindern. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass Fluggesellschaften im Falle einer wirtschaftlichen Schieflage reflexartig Verzicht von ihren Mitarbeitern fordern.

Zumeist sind jedoch herbe Einschnitte für die Beschäftigten nicht ausreichend, um strukturelle Schwächen und fehlende Stärke einer Airline auszugleichen. Dies gilt insbesondere auch für airberlin, deren Zick-Zack-Kurs zur jetzigen Misere geführt hat.

IGL richtet Worte an Mitglieder

In einer Mitteilung an ihre Mitglieder führte IGL die Eckpunkte des Themas der airberlin-Insolvenz weiter aus. Neben den berechtigten Sorgen der Gäste beschäftigt vor allem was dies für Kollegen an Bord und am Boden bedeutet. Ebenso sei die Eurowings-Schlichtung unter Klaus Wowereit gescheitert. Die Gründe, aus denen mit der EW-Geschäftsleitung keine Lösung erarbeitet werden konnte, lägen auf der Hand: Der LH-Konzern kann durch die Insolvenz der airberlin an billige Flugzeuge kommen und muss weder Personal, noch dessen Tarifverträge übernehmen. Dabei gäbe es jetzt alle Möglichkeiten für einen geordneten Übergang von den Teilen der airberlin in die Eurowings, an denen der LH-Konzern interessiert ist.

Davon würde auch Eurowings als Marke profitieren: Mit einem sozialverträglichen Vorgehen gäbe es die Chance zu beweisen, dass eine starke Marke mit ordentlichen Sozialstandards im hart umkämpften Markt bestehen will und kann – damit Wettbewerber wie Ryanair zu Recht außen vor blieben.

Die Schmuddelecke, in der sich Eurowings befindet, muss verlassen werden. Nicht zuletzt wegen der Arbeitsbedingungen in Palma de Mallorca, bei Eurowings Europe in Österreich und wegen ihrem Umgang mit den Mitarbeitern der deutschen Betriebe (Germanwings und Eurowings Düsseldorf) und denen der Sun Express – hat sie ihr Abseits selbst zu verantworten. Eine starke Zweitmarke im Lufthansa-Konzern kann mit solchen Spielchen auf Dauer nicht bestehen und werde von IGL nicht akzeptiert und schon gar nicht weiter begleitet.

Die Gesamtperspektive aller Kolleginnen und Kollegen, die heute schon für Eurowings fliegen, ist durch die sich überschlagenden Ereignisse extrem unsicher geworden. Um für alles Denkbare gewappnet zu sein, werde man in den Betrieben, die für Eurowings fliegen, in den kommenden Tagen zur Urabstimmung aufrufen, um über den weiteren Weg zu entscheiden.

Der Staatskredit

Das Vorgehen der Politik war aus IGL-Sicht richtig. Durch schnelles Handeln konnte für airberlin und ihre Mitarbeiter wertvolle Zeit gewonnen werden. Diese muss genutzt werden, um sozial verantwortungsvoll die Zukunft der Mitarbeiter zu gestalten. In erster Linie sind dabei die Airlines und ihre Tochterbetriebe gefragt, die bereits Interesse an Teilen der Air Berlin angemeldet haben.

Es kommt jetzt darauf an, dass alle handelnden Sozialpartner in Deutschland an einem Strang ziehen und unter Einbeziehung der Politik dafür sorgen, dass Arbeitsplätze zu vernünftigen Bedingungen für die betroffenen Menschen erhalten bleiben.

Völlig egal müsse dabei sein, wer bei welcher Gewerkschaft ist und in welchem Bereich der Eurowings-„Steckerleiste“ arbeitet. Die Gefahr, dass Mitarbeitergruppen gegeneinander ausgespielt werden und einzelne Eurowings-Betriebe in den Abwärtswettbewerb gegeneinander gebracht werden, sei nun keine Fiktion mehr, sondern harte Realität.

Sozial vor Rechtsgrundlage

Wir sind im engen Austausch mit anderen vertretenen Gewerkschaften und der Politik. Das Bild, das derzeit von der Bundesregierung gezeichnet wird, in welchem sich gemeinsam mit den Sozialpartnern um die Menschen gekümmert wird, muss von allen Stakeholdern getragen werden. Bei den beteiligten Mitarbeitern und Gewerkschaften ist dieses Ziel deutlich sichtbar. Die Regierung könne und müsse dabei von den beteiligten Unternehmen verlangen, dass hier nicht nach Rechtslage entschieden, sondern sozial agiert werde.

Mit dieser neuen Situation sind laut IGL flächendeckende Arbeitskämpfe zu erwarten. Dies ist nicht nur sehr bedauerlich, sondern auch unerwartet. Man hatte bei den Arbeitnehmervertretern zuletzt den Eindruck gewonnen, dass es in der Beruhigung des LH-Konzerns und in der Konsolidierung des Luftverkehrs ein Mindestmaß an Einsicht gibt, dass Umwälzungen nicht gegen die Mitarbeiter durchgeführt werden können. Von dieser Hoffnung habe mann sich verabschiedet. Nun sieht man Lösungen vor, die zwar für die Mitarbeiter, aber gegen die Unternehmensleitungen durchgesetzt werden müssten.

Vereinigung Cockpit: Der Markt ist da

Die Nachricht der airberlin-Insolvenz war auch für die Vereinigung Cockpit (VC) und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fluggesellschaft ein Schock. Die VC begrüßt den Brückenkredit der Bundesregierung, der die Fortführung des Flugbetriebs vorerst sicherstellt. Es müsse jetzt das Ziel aller Beteiligten, also auch der Zulieferer sein, den Flugbetrieb wieder in geordnete Bahnen zu überführen. Auch steht die VC der Geschäftsführung jederzeit zu Gesprächen über die Zukunft der Arbeitsplätze zur Verfügung. Der Luftverkehr in Deutschland wächst kontinuierlich. Damit seien alle Voraussetzungen gegeben, diese deutschen Arbeitsplätze zu erhalten, erläutert Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit.

Die VC sieht die Hauptursache in falschen strategischen Weichenstellungen und Managemententscheidungen, die bereits viele Jahre zurückliegen. Da könne man schon mal die Frage stellen, wer davon profitiert hat, wenn z.B. Leasinggeber an überteuerten Verträgen mit airberlin viel Geld verdienten, während das Unternehmen riesige Verluste anhäuft.

Etihad entzieht sich der Verantwortung

Auch Etihad als Hauptinvestor, dem es primär um seine eigenen strategischen Interessen und der Anbindung an den europäischen Markt ging, hat seit Jahren Fehlentscheidungen getroffen, die nun auch noch dazu führten, einen geregelten Übergang auf neue Investoren zu verschließen. Etihad lässt die airberlin damit fallen wie eine heiße Kartoffel, obwohl neue Investoren Interesse signalisiert hätten.

Hier zeigten die Investoren vom Golf ihr wahres Gesicht, so Schulz. Dass Sozialstandards in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht existierten sei nicht neu. Etihad ist aber auch bei seiner Beteiligung an airberlin nur am eigenen Vorteil interessiert und lasse die Mitarbeiter nun im Regen stehen. Als geradezu „schizophren“ bezeichnete Schulz dagegen das Ansinnen der Billigairline Ryanair, kartellrechtlich gegen Übernahmepläne der airberlin durch Lufthansa vorgehen zu wollen. Ryanair profitiert häufig von subventionierten und daher billigeren Regionalairports, jetzt rufe sie nach dem Staat.

Flughäfen erfreut über Weiterbetrieb

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH begrüßt, dass airberlin den Flugbetrieb trotz des Insolvenzantrags vollumfänglich aufrechterhalten wird. Wichtig sei jetzt, dass die von airberlin bereits eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen erfolgreich fortgeführt werden. Dabei ist von großem Vorteil, dass die Gespräche u.A. mit Lufthansa und einem weiteren Partner offenbar schon weit fortgeschritten sind und die Bundesregierung die Finanzierung bis auf weiteres sicherstellt.

Der Berliner Flughafenstandort hat ein großes Interesse daran, dass der Flugbetrieb so stabil wie möglich fortgesetzt und zügig eine langfristige Lösung erreicht wird. Wichtig ist in dieser Situation, dass die Fluggäste weiter verlässlich abgefertigt und befördert werden. Dabei leistet die FBB airberlin jede erforderliche Unterstützung. Der Marktanteil der airberlin-Passagiere (inkl. Niki) in Berlin im Zeitraum Januar bis Juli 2017 beträgt 5,52 Mio. Passagiere und damit 28,2 Prozent.

Da mit einem Übergangskredit der Bundesregierung der Flugbetrieb planmäßig fortgesetzt werden kann und alle Flüge der Fluggesellschaft airberlin weiterhin stattfinden, behalten gebuchte Tickets weiter ihre Gültigkeit. Urlauber im In- und Ausland können ihre Rückflüge in die Heimat wie geplant antreten. Am Düsseldorfer Airport, der sich auch in dieser Situation ungeachtet der derzeitigen Diskussionen sehr erfolgreich am Standort der Airline entwickelt fliegt die Airline etwa 30 Prozent ihres Geschäfts.

BDF und BDL begrüßen Unterstützung

Auch der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften e.V. (BDF) begrüßt die Unterstützung der Bundesregierung für die Restrukturierungsbemühungen zur langfristigen Fortsetzung des Flugbetriebs. Mit der Unterstützung der Bundesregierung würden dem Unternehmen und vor allem seinen rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Perspektive für die Zukunft ermöglicht.

BDL-Präsident Dr. Stefan Schulte begrüßte nach dem Insolvenzantrag ebenfals sehr, dass die Bundesregierung den Prozess der Sanierung von airberlin in dieser schwierigen Phase mit Übergangskrediten aktiv mitgestaltet. Das sei eine gute Entscheidung für den Luftfahrtstandort Deutschland, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für die Kunden.

Der BDL bedauert, dass der Anteilseigner Etihad seine Zusage, die Zahlungsfähigkeit von airberlin bis Herbst 2018 zu garantieren, nicht länger aufrechthielt. Umso wichtiger sei es nun, dass mit den entsprechenden politischen Weichenstellungen die Basis für einen zukünftigen Erfolg zu legen. In den vergangenen Monaten und Jahren seien schon wichtige Schritte für die Zukunftssicherung von airberlin gemacht worden.

Das wichtigste Signal sei, dass die Kunden der Airline nicht befürchten müssen, auf ihren gebuchten Flugtickets sitzenzubleiben. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft sei für den deutschen Luftverkehr ein wichtiger Pfeiler. Die Marke „Air Berlin“ stehe nicht nur für gute Verbindungen nach Europa und in die Welt, sondern repräsentiere auch unsere Hauptstadt.

TU München Gewinnerteam beim Flugzeug der Zukunft

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Leise, umweltfreundlich, aerodynamisch elegant: So stellen sich deutsche Studierende das Flugzeug der Zukunft vor. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat jetzt die nationalen Gewinner eines gemeinsam mit der NASA ausgetragenen Wettbewerbs um die besten Ideen für künftige Luftfahrzeuge ausgezeichnet. Gewinner ist ein Team der TU München.

Die Münchner entwarfen mit ihrem „Urban Liner“ ein ungewöhnlich aussehendes Flugzeug mit Hybridantrieb. Auffallendstes Merkmal ist das einzelne Triebwerk, das am Heck zwischen den Leitwerken angebracht ist. Geht es nach den Studierenden, soll der Treibstoffverbrauch halbiert und der Stickoxidausstoß gar um 80 Prozent verringert werden können. Die vorgeschlagenen Technologien beim „Urban Liner“ seien hochinnovativ und alles sei zu einem stimmigen Gesamtkonzept entwickelt worden, würdigte DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke bei der Preisverleihung in Braunschweig den Münchner Entwurf.

Emission an erster Stelle

Bei dem Ziel, ein leiseres Flugzeug zu entwerfen, verfolgten die Münchner einen radikalen Ansatz: Normalerweise werde bei der Flugzeugentwicklung erst spät im Entwurf auf Möglichkeiten der Lärmreduzierung geachtet, so Teamleiter Christian Decher, doch das Team habe dem von Anfang an alles andere untergeordnet.

Mit dem zweiten Platz wurde das Konzept „HORUS 3000-300“ der FH Aachen ausgezeichnet. Die Jury aus Luftfahrtforschern des DLR zeigte sich von den vielfältigen Ideen aller teilnehmenden Studierenden beeindruckt. „Unsere größte Herausforderung als Luftfahrtforscher ist, trotz weltweit stetig wachsender Passagierzahlen den Umwelteinfluss des Flugverkehrs weiter zu mindern und so Emissionen und Lärm zu reduzieren. Dafür brauchen wir frische und ungewöhnliche Ideen, und solche haben die Studierenden präsentiert“, sagte Henke.

Im Wettbewerb waren neben Design-Vorschlägen für leiseres Fliegen auch solche für effiziente Überschalljets gefragt. Das Konzeptflugzeug sollte mindestens 200 Passagiere beziehungsweise 12 beim Überschallflieger transportieren und bis 2035 realisiert werden können. Die teilnehmenden Studententeams in Deutschland und Amerika wählten eines der Themen für ihren Wettbewerbsbeitrag. Ein innovatives Konzept für ein Überschallflugzeug, quasi ein umweltfreundlicher Nachfolger der Concorde, präsentierte ein Team der Universität Stuttgart, das mit dem dritten Platz ausgezeichnet wurde. Deren Konzept „HELESA“ schlägt ein langgestrecktes Flugzeug mit vorwärts gepfeilten Schwenkflügeln vor.

63 Studierende aus sieben Universitäten

Für die NASA/DLR-Design Challenge hatten sich auf deutscher Seite 63 Studierende verteilt auf zehn Teams aus sieben Hochschulen angemeldet. Die vier Erstplatzierten sind:

  1. TU München: „Urban Liner „
  2. FH Aachen: „HORUS 3000-300“
  3. Universität Stuttgart: „High-Efficient Low-Emission Supersonic Aircraft HELESA“
  4. RWTH Aachen: „Low Noise Hybrid Passenger Aircraft“

Außerdem nahmen Teams der TU Berlin und der TU Hamburg-Harburg teil. Auf amerikanischer Seite gibt es ebenfalls eine zweistellige Anzahl teilnehmender Teams verschiedener Hochschulen. Das deutsche Gewinnerteam des Wettbewerbs reist im Herbst 2017 zur amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA in die USA.

Dort präsentieren sie neben den amerikanischen Siegern ihre prämierte Arbeit in einem Symposium mit international anerkannten Luftfahrtforschern. „Mit dieser gemeinsamen Aktion zur Nachwuchsförderung wird auch die hervorragende Kooperation des DLR mit der NASA im Bereich Luftfahrtforschung weiter gestärkt“, stellte Prof. Henke abschließend fest.

Auf den Bildern

„Urban Liner“ der TU München: Die Münchner entwarfen mit ihrem „Urban Liner“ ein ungewöhnlich aussehendes Flugzeug mit Hybridantrieb. Auffallendstes Merkmal ist das einzelne Triebwerk, das am Heck zwischen den Leitwerken angebracht ist. Geht es nach den Studierenden, soll der Treibstoffverbrauch halbiert und der Stickoxidausstoß gar um 80 Prozent verringert werden können.

„HORUS 3000-300“ der FH Aachen: Mit dem zweiten Platz wurde das Konzept „HORUS 3000-300“ der FH Aachen ausgezeichnet.

„HELESA“ der Universität Stuttgart: Ein innovatives Konzept für ein Überschallflugzeug, quasi ein umweltfreundlicher Nachfolger der Concorde, präsentierte ein Team der Universität Stuttgart, das mit dem dritten Platz ausgezeichnet wurde. Deren Konzept „HELESA“ schlägt ein langgestrecktes Flugzeug mit vorwärts gepfeilten Flügeln vor.

RWTH Aachen: „Low Noise Hybrid Passenger Aircraft“: Vorwärts gepfeilte Canard-Flügel und ein nicht einziehbares Fahrwerk im Leitwerk: der Entwurf der RWTH Aachen weist ungewöhnliche Ideen auf, die Lärm und Treibstoffverbrauch verringern sollen.

Siegerteam der TU München: DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke mit den Siegern des Wettbewerbs: Soma Varga, Daniel Metzler und Christian Decher (von links). Sie werden ihr Konzept bei der NASA präsentieren dürfen.

Dispenser für neue GRACE-FO-Satelliten besteht Tests

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Airbus hat das Satelliten-Aussetzsystem für die GRACE-FO-Mission (Gravity Recovery and Climate Experiment Follow-On) erfolgreich einer Testkampagne unterzogen. Diese so genannte „Dispenser“-Struktur hält die Zwillingssatelliten GRACE-FO während des Starts fest.

Im All angekommen, werden die beiden Satelliten ständig und sehr genau ihren Abstand zueinander messen. Da dieser sich unter dem Einfluss der Erdgravitation verändert, lässt sich so eine Karte des Schwerefelds unseres Planeten erstellen. Im Auftrag der NASA und in Partnerschaft mit dem GFZ wird das vom California Institute of Technology (Caltech) betriebene JPL in Pasadena, Kalifornien, die beiden Forschungssatelliten GRACE-FO mit einem Abstand von 220 Kilometern in eine rund 500 Kilometer hohe polare Umlaufbahn bringen. Dies sichert das Fortbestehen der GRACE-Mission, die schon seit 2002 erfolgreich im Orbit ist.

Sobald die Satelliten in der Struktur installiert sind, wird der Einbau in die Trägerrakete durch einen Passtest geprüft. Dieser Test überprüft die mechanische und elektrische Kompatibilität von Satelliten, Dispenser und Trägerrakete. Airbus in Friedrichshafen entwickelt und fertigt die GRACE-FO-Satelliten im Auftrag des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA.

Airbus in Spanien, das auf Nutzlaststrukturen für Mehrfachstarts spezialisiert ist, hat das Dispenser-System im Auftrag des Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam (GFZ) in weniger als einem Jahr entwickelt. Es handelt sich um eine Struktur in klassischer Bauform mit zentralem Kohlefaserzylinder. Vier Federmechanismen mit entsprechenden Kabelbäumen und Steckverbindungen sind für das Festhalten und Auslösen der Satelliten zuständig.

Jettainer platziert spezielle ULD zum Transport von Pferden

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Jettainer erweitert das Leasingangebot um komfortable Transportboxen für Pferde. Die Spezial-ULD können kurzfristig bereitgestellt und für einen Tag bis hin zu mehreren Monaten angemietet werden.

Über 24-Stunden-Hotlines können unterschiedlichste ULD für Bedarfsspitzen bei Jettainer geleast werden. Die Pferdeställe stehen ab sofort für den Transport der edlen Vierbeiner über die Wolken ab dem JettHub in Frankfurt und auf Wunsch ab jeder anderen Destination weltweit zur Verfügung. Das spezielle Design der Pferdeboxen, in denen bis zu drei Pferde reisen können, erleichtert mit seiner besonders breiten Rampe den Einstieg und verfügt im oberen Bereich über eine verschiebbare Abtrennung, die einen optimalen Sichtschutz zwischen den Tieren sicherstellt. Moderne Kunststoffmaterialien im Innern der Box sowie eine rutschfeste Palette sorgen für eine verletzungsfreie Reise.

Sollte die Pferdebox leer wieder zurückgebracht werden müssen, kann sie mittels eines faltbaren ‚Drop Top‘ abgesenkt und so platzsparend im Lower Deck transportiert werden. Damit sind die fliegenden Pferdeställe nicht nur sicher und bequem für die fliegenden Vierbeiner, sondern auch effizient und platzsparend in ihrer Handhabung. Der Dienstleister für ausgegliedertes Lademittelmanagement registriert eine große Nachfrage nach fliegenden Pferdeställen und reagiert darauf mit flexiblen, noch besser zugeschnittenen Leasingkonzepten.

Flughafen Paderborn-Lippstadt mit Erlebnismesse GATE

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr kommt die Erlebnismesse GATE vom 30. September bis zum 01. Oktober wieder an den Paderborn-Lippstadt Airport. Auf über 20.000 qm können sich Unternehmen und Vereine in einmaliger Atmosphäre einem breiten Publikum präsentieren. Die Messe, die der Flughafen gemeinsam mit der CAT Marketing und unter der Schirmherrschaft der Stadt Paderborn veranstaltet wird, ist am Samstag und Sonntag jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos. An beiden Messetagen können Besucher rund um den Quax Hangar und auf der Parkfläche P4 direkt am Rollfeld des Heimathafens eine Vielzahl von Besucherattraktionen, Live-Shows, Mitmachaktionen für Groß und Klein sowie zahlreiche Aussteller erleben.

Unter anderem können Gäste am Quax Hangar E-Mobilität hautnah erfahren. Probefahrten aktueller E-Modelle und Informationen zu Lademöglichkeiten geben Interessenten die Chance zum Durchstarten. Für Urlaubsfeeling sorgt eine große Reiseecke mit Sandstrand und Cocktails, wo sich die Besucher bei Reiseveranstaltern und Airlines über die neuesten Urlaubstrends informieren können. Außerdem kommen Genussliebhaber bei einem großen Street-Food Event auf ihre Kosten.

GATE als Sport-Event

Auch Sportfans kommen bei der GATE 2017 nicht zu kurz. Vereine der verschiedensten Sportarten wie Fußball, Basketball, Baseball und Golf werden vertreten sein. Besonderes Highlight in diesem Jahr ist ein Human Table Soccer Turnier. Dort können fußballbegeisterte unter echten Tischkicker-Bedingungen ihr Können beweisen und tolle Preise, darunter sechs Freiflüge nach Mallorca, gewinnen. Noch gibt es Startplätze für das Turnier.

Interessierte können sich mit einem Team von mindestens sechs Spieler/innen unter anmelden. Wer hingegen Paderborn und Umgebung einmal aus luftiger Höhe betrachten möchte, kann diesen Traum bei einem 15-minütigen Helikopterrundflug wahr werden lassen. Tickets hierfür können für 40 Euro pro Person an der Flughafeninformation oder online beim Airport erstanden werden.

Bombenbergung: Anfahrt zum Flughafen Hannover gesperrt

Zum Flughafen Hannover gilt eine geänderte Verkehrsführung bei der An- und Abreise für Samstag, den 19. August 2017. A2/ A352: Zeitweise Vollsperrungen wegen möglicher Bombenbergung zwischen Dreieck Hannover-West und Langenhagen. S-Bahn-Verkehr ist nicht betroffen.

Durch die Stadt Hannover wird derzeit eine mögliche Kampfmittelbergung mit Evakuierung der Bevölkerung am Samstag, 19. August vorbereitet. Für die A2 und für das Autobahndreieck A2 mit A352 (AD Hannover-West) wird daher am Samstag, 19. August, eine zeitweise Vollsperrung erforderlich. Zwischen der Anschlussstelle Herrenhausen und der Anschlussstelle Langenhagen werden die A2 und die A352 zwischen der Anschlussstelle (AS) Herrenhausen und der AS Engelbostel ab ca. 13:30 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover empfiehlt folgende Umleitungen (Änderung vorbehalten): Der Flughafen wird von Westen kommend über die AS Herrenhausen der Umleitung folgend über Stelinger Straße – L382 – zur Anschlussstelle Engelbostel über die A352 erreicht. Der Flughafen ist von Osten kommend über die A2 – Anschlussstelle Bothfeld oder die Anschlussstelle Langenhagen zu erreichen.

Da mit Staubildung zu rechnen ist empfiehlt es sich auch, den Flughafen von Berlin kommend ab Autobahnkreuz Hannover-Ost über die A7 – Fahrtrichtung Hamburg an der Anschlussstelle Mellendorf zurück zur A7 – Fahrtrichtung Kassel zur A352 – anzufahren. Durch die Umleitungen kann es zu verlängerten Anreisezeiten zum Flughafen kommen.

Diamond DA42-VI Trainer für European Flight Academy Rostock

European Flight Academy, ansässig in Rostock, hat mit Diamond Aircraft Industries GmbH einen Vertrag für den Kauf von fünf DA42-VI Multi-Engine-Trainingsflugzeugen, mit der Option auf weitere fünf DA42, unterschrieben.

Flugschüler werden seit 2010 in der Lufthansa Aviation Trainings Basis in Rostock ausgebildet. Etwa 150 Piloten pro Jahr besuchen die European Flight Academy, ist eine der Lufthansa Aviation Training (LAT)-Flugschulen. Die Mehrheit der Schüler werden Piloten für die Lufthansa Group Airlines, wie Austrian, Eurowings oder SunExpress, fliegen aber auch für Ryanair, Condor oder Aegean. Die Auslieferung der DA42 soll ab Januar 2018 erfolgen.

Kolbenmotorflugzeug für Flugschüler

Die DA42-VI ist die neueste Version des Typs DA42 von Diamond Aircraft, dem ersten zertifizierten Kolbenmotorflugzeug der Allgemeinen Luftfahrt, das modernste Avionik, Motoren und Flugzeugzelle auf einmal vereint. Nahezu 1.000 DA42 wurden seit der Einführung des Flugzeuges vor mehr als zehn Jahren verkauft, mehr als alle anderen zertifizierten zweimotorigen Kolbenmotorflugzeuge gemeinsam. Die komplett aus Karbonfaser hergestellte DA42 ist mit effizienten und zuverlässigen Jetfuel-Motoren AE300 von Austro Engine, einem Garmin G1000 NXi mit Autopiloten und optionaler elektrischer Klimaanlage ausgestattet.

Für LAT European Flight Academy sind die Flugzeuge hinsichtlich Ausbildungsqualität, Effizienz und Ökologie ein Quantensprung. Diamond Aircraft zeigt sich auch stolz darauf, einen weiteren bekannten Markennamen zu seiner Liste von namhaften Flugschulkunden, wie CAE, Embry Riddle, L3 Aviation Academy, Hainan, FTE Jerez und vielen weiteren, hinzufügen zu können.“

European Flight Academy aus dem Hause Lufthansa

European Flight Academy ist eine Marke der Lufthansa Aviation Training GmbH. Lufthansa Aviation Training ist Anfang 2017 aus der Zusammenführung von Lufthansa Flight Training und Swiss Aviation Training hervorgegangen. Lufthansa Aviation Training zählt mit zwölf Ausbildungsstandorten und einem Kundenportfolio von über 200 Airlines zu Europas führenden Unternehmen im Bereich Flight Training. Die Lufthansa Konzernfluggesellschaften und international renommierte Airlines vertrauen auf die Kompetenz von Lufthansa Aviation Training in der Aus-und Weiterbildung von Cockpit- und Kabinenpersonal. So wie auf dem Bild sollen die DA42-VI der European Flight Academy aussehen (Rendering; Kennzeichen nur für Demonstrationszwecke)

Judith Bischof soll Patrick Grawehr bei Ruag folgen

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Der Verwaltungsrat von Ruag hat Dr. Judith Bischof zum neuen General Counsel & Secretary General ernannt. Sie wird als Mitglied der Ruag Konzernleitung per 01. Februar 2018 die Nachfolge von Dr. Patrick Grawehr antreten.

Judith Bischof ist eine erfahrene Rechtsanwältin mit einem soliden Leistungsausweis als General Counsel eines börsenkotierten Unternehmens. Dr. Judith Bischof (43) übernimmt in der Funktion des General Counsel & Secretary General die Verantwortung für alle Rechts- und Compliance-Angelegenheiten sowie die Unterstützung des Verwaltungsrats des Ruag Konzerns. In ihrer Funktion ist sie Mitglied der Konzernleitung von Ruag.

Ab 01. Februar 2018 wird Judith Bischof die Nachfolge von Patrick Grawehr antreten. Seit 2011 ist sie als General Counsel für Ascom tätig und Mitglied des Executive Committee. Zuvor war sie rund sechs Jahre als Rechtsanwältin für die Kanzlei Lenz & Staehelin in Zürich tätig. Judith Bischof ist promovierte Juristin mit Anwaltspatent. Ihr Lizenziat wie auch ihren Doktortitel erlangte sie an der Universität Zürich. Sie verfügt außerdem über einen Master of International Business and Law der Universität Sydney. Zur Zeit absolviert sie an der Universität St. Gallen einen Executive Master in Business Administration.

Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung von Ruag freuen sich über die kompetente Nachfolge und wünschen Judith Bischof einen guten Start bei Ruag. An dieser Stelle danken der Verwaltungsrat und die Konzernleitung Patrick Grawehr für seinen engagierten Einsatz für Ruag.

Flughafen München: Mit E-Fahrzeugen zur Klimaneutralität

Bis 2030 will der Flughafen München erster klimaneutral betriebener Airport Deutschlands werden. Unter dem Titel „Unser Klima, unser Beitrag“ informiert der Flughafen München über seine Klimaschutzziele und die umfangreichen Maßnahmen zur Reduzierung seiner CO2-Emissionen. Der CO2-Ausstoß eines internationalen Flughafens entspricht dem einer kleinen Stadt. Die Broschüre erklärt, wie es durch kluges CO2-Management gelingen kann, die Emissionen immer weiter zu vermindern und vermeiden. Etwa, in dem der Airport den Anteil von Elektrofahrzeugen in seinem Fuhrpark immer weiter ausbaut – innerhalb von drei Jahren sollen mehr als 120 mit Benzin oder Diesel angetriebene Autos durch Elektromobile ersetzt werden.

Oder durch das hocheffiziente Blockheizkraftwerk (BHKW) des Flughafens, in dem jährlich rund 150 Millionen Kilowattstunden Strom sowie 75 Prozent der am Campus benötigten Heizwärme produziert werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Kraftwerken spart das flughafeneigene BHKW jährlich rund 46.000 Tonnen CO2 ein. Darüber hinaus informiert die Publikation auch über gemeinsame Anstrengungen von Flughafen, Airlines und Flugzeugherstellern, die vom Luftverkehr verursachten CO2-Emissionen weiter zu reduzieren.

Fraport zieht Flugsteig G aus Terminal 3 per Bauantrag vor

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Die Fraport AG hat den Bauantrag für die Errichtung des neuen Flugsteigs G beim zuständigen Bauamt der Stadt Frankfurt am Main eingereicht. Mit dem vorgezogenen Bau des neuen Flugsteigs reagiert der Flughafenbetreiber auf das Passagierwachstum, insbesondere im Low-Cost-Segment.

Flugsteig G war ursprünglich als zweiter Bauabschnitt des vom Fraport lange anvisierten Terminals 3 geplant, wird aber nun vorgezogen realisiert und in Betrieb genommen. Der neue Flugsteig ermöglicht eine günstige und einfache Abfertigung für Low-Cost-Verkehre und wird voll eingebunden in die Hub-Funktionalität des Frankfurter Flughafens. Die Entscheidung für den neuen Flugsteig wurde nach einer umfassenden Prüfung verschiedener Optionen getroffen und ist planfeststellungskonform, so der Flughafen.

Kapazität für 64 Mio. Passagiere

Flugsteig G soll nach aktuellen Planungen in der ersten Bauphase 2020 mit einer Jahreskapazität von vier bis fünf Millionen Fluggästen an den Markt gehen und wird bis zu 200 Millionen Euro kosten. „Mit der Einreichung des Bauantrags für den neuen Flugsteig G gehen wir einen wichtigen Schritt, um bereits 2020 Terminal 1 und Terminal 2 zu entlasten. Beide Bestandsterminals werden voraussichtlich bereits in diesem Jahr nah an die Kapazitätsgrenze von 64 Millionen Passagieren kommen, die sich auch nur zeitweise – und unter Qualitätseinbußen – auf etwa 68 Millionen Passagiere ausweiten ließe.

Der ohnehin als zweiter Bauabschnitt von Terminal 3 geplante und nun zeitlich vorgezogene Flugsteig G wird als vollfunktionsfähiges Abfertigungsgebäude speziell für den Bedarf des Low-Cost-Segments zugeschnitten und auch optimal in das Hub-System des Frankfurter Flughafens eingebunden“, erläutert Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Bis zur geplanten Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts von Terminal 3 (2023) wird die Verbindung für Passagiere mit den Terminals 1 und 2 (Nordsystem) vorübergehend über einen Bus-Shuttle-Verkehr sichergestellt. Der Gepäcktransport zwischen Flugsteig G und dem Nordsystem ist in dieser Zeitspanne ebenfalls nur temporär über einen Ersatzverkehr geplant. Danach stehen das Personen-Transport-System und die Anbindung an die Gepäckförderanlage zur Verfügung.

In einer zweiten Bauphase soll Flugsteig G für eine Gesamtkapazität von bis zu sieben Millionen Passagieren erweitert und an den ersten Bauabschnitt von Terminal 3 angebunden werden. In einer dritten und letzten Bauphase wird Flugsteig G um Brückenbauwerke und Fluggastbrücken erweitert.

2018 wird gebaut – Netwerk vs. Low-Cost

Geplanter Baubeginn für den neuen Flugsteig ist Mitte 2018. Die Bauausführung soll durch einen Generalunternehmer erfolgen. Die Leistung wird bereits EU-weit ausgeschrieben. Die Fraport Ausbau Süd GmbH, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Fraport AG, übernimmt die Bauüberwachung und Projektsteuerung.

„Frankfurt ist und bleibt ein Hub-Flughafen. Die Gesamtentwicklung im Markt bedeutet für uns allerdings, dass wir neben dem klassischen Full-Service-Angebot, das viele Airlines selbstverständlich erwarten, auch die speziellen Bedürfnisse der Low-Cost-Anbieter zu berücksichtigen haben und unsere Prozesse kontinuierlich weiterentwickeln müssen. Wir wissen aus den Gesprächen, dass der Fokus dabei insbesondere auf schnellen Umdrehzeiten für deren Flugzeuge liegt. Wichtig ist uns aber auch, dass wir das Angebot in unserem Kerngeschäft mit den Netzwerk-Carriern, denen wir auch künftig guten Premium-Standard bieten wollen, ausbauen müssen.

Deshalb wird der erste Bauabschnitt von Terminal 3 mit den Piers H und J sowie einer Kapazität von 14 Millionen Passagieren auch unverändert und wie geplant als unsere neue Visitenkarte im internationalen Verkehr gebaut. Mit dieser parallelen Planung und Umsetzung halten wir uns alle Optionen für die Zukunft offen und bieten jeglichen Segmenten optimale Bedingungen zum weiteren gemeinsamen Wachstum und für profitables Geschäft hier in Frankfurt“, betont Schulte abschließend.

MetOp-C fast fertig gebaut – Satelliten laufen und laufen

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Das in Deutschland entwickelte und gebaute Nutzlastmodul von MetOp-C hat eine Serie von Tests im ESTEC, dem technischen Zentrum der Europäischen Weltraumorganisaton ESA im niederländischen Noordwijk, erfolgreich absolviert und konnte anschließend nach Toulouse geliefert werden.

Der Satellit ist mit der dort vollzogenen Koppelung der Nutzlast und der Satellitenplattform beinahe fertiggestellt und wird insgesamt vier Tonnen wiegen. Um ihn auf seinen Start im Oktober 2018 in Kourou, Französisch-Guayana, vorzubereiten, wird MetOp-C in den kommenden Wochen mehrere Tests durchlaufen, die seine RF-Leistung ermitteln sollen. Von den Hauptelementen fehlt nunmehr noch der Solargenerator, der im November 2017 integriert werden soll, bevor die Vibrationstests beginnen.

Statt Ablösung: Parallelbetrieb

Airbus hat die MetOp-Reihe für die ESA und die Europäische Organisation für die Nutzung von Wettersatelliten (EUMETSAT) im Rahmen eines europäisch-US-amerikanischen Projekts entwickelt. EUMETSAT betreibt diese Satelliten. Der erste Satellit der Serie, MetOp-A, startete im Oktober 2006 für geplante fünf Jahre ins All, ist aber bereits mehr als doppelt so lange unterwegs und verrichtet immer noch zuverlässig seinen Dienst. MetOp-B trat 2012 seine Reise in den Orbit an und wird ebenfalls länger als ursprünglich vorgesehen im Umlauf bleiben.

Anfangs sollte laut Programmplan jeder Satellit seinen Vorgänger ablösen, doch da die beiden ersten MetOp-Satelliten hervorragend funktionieren, sind nun beide gleichzeitig im Betrieb und liefern den Meteorologen noch mehr Informationen. Der bevorstehende Start von MetOp-C wird die Qualität der Beobachtungen und Daten für Wettervorhersagen noch weiter verbessern.

Allrounder im All

Jeder MetOp-Satellit ist mit insgesamt zwölf Instrumenten ausgestattet und damit extrem vielseitig. Der von Airbus gebaute Mikrowellenfeuchtigkeitssensor liefert Daten über den Wasserdampf in der Nähe der Erdoberfläche und ist Teil der Zusammenarbeit mit den USA. Jeder MetOp-Satellit hat das Instrument mit an Bord. Zwei weitere fliegen auf den USNOAA- Satelliten und liefern entsprechende Daten aus einer anderen Umlaufbahn, um Wettermodelle zu verbessern.

MetOp erfasst außerdem Winde an der Meeresoberfläche, beobachtet die Meereisausdehnung und die Ozonschicht in der Stratosphäre und überträgt meteorologische Messungen von Schiffen, Bojen und Forschungsstationen sowie Signale von Personen in Seenot. Durch MetOp wurde die Qualität der Wettervorhersage verbessert, insbesondere wurden durch sie genaue Kurzfristprognosen um einen Tag zusätzlich möglich.

Thorsten Dirks für Lufthansa im BDF-Vorstand

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Die Mitglieder des Bundesverbandes der Deutschen Fluggesellschaften e.V. (BDF) haben Herrn Thorsten Dirks als Vertreter der Deutschen Lufthansa AG in den Vorstand des BDF gewählt. Thorsten Dirks (54) hat zum 01. Mai 2017 das Ressort Eurowings und Aviation Services innerhalb des Vorstandes der Deutschen Lufthansa von Karl Garnadt übernommen, der aus Altersgründen zum 30. April 2017 aus dem Vorstand der Deutschen Lufthansa ausgeschieden war. Auch im BDF-Vorstand folgt Thorsten Dirks jetzt auf Karl Garnadt als Vertreter der Deutschen Lufthansa AG. Thorsten Dirks studierte Elektro- und Nachrichtentechnik an der Universität in Hamburg.

In der Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern und Vorständen der anderen deutschen Airlines im BDF will Dirks die regulatorischen Rahmenbedingungen für die BDF-Fluggesellschaften verbessern, es müssten zudem nationale Alleingänge wie bei der Luftverkehrsteuer oder den Luftsicherheitskosten – Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der deutschen Carrier – in der nächsten Legislaturperiode abgebaut werden.

Als Chief Operating Officer baute der ausgewiesene Digitalexperte Dirks von 2003 an den Mobilfunkanbieter E-Plus auf und führte das Unternehmen seit 2007 als Vorsitzender der Geschäftsführung. Nach der Überführung von E-Plus in den Telefónica-Konzern übernahm Dirks 2014 die Position des CEO der Telefónica Deutschland AG. Von 2015 bis 2017 war Thorsten Dirks zudem Präsident des Branchenverbands Bitkom.

1.000. Einsatz: Christoph 42 fliegt Kind mit Verbrühung zu Spezialisten

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Kinder sind neugierig und folgen dabei ihrem inneren Drang, alles um sich herum zu erkunden. Auch im Haushalt lauern dabei jede Menge Gefahren, beispielweise wenn sie ein Behältnis mit heißer Flüssigkeit vom Herd oder Tisch reißen. So auch am Dienstag, als die rot-weißen Luftretter aus Rendsburg zu ihrem 1.000. Einsatz in diesem Jahr alarmiert wurden.

Ein vierjähriges Mädchen verschüttete heißes Wasser und zog sich dabei schwere Verbrühungen am Unterleib und an den Beinen zu. „Zur weiteren Behandlung musste das Mädchen umgehend in ein Verbrennungszentrum transportiert werden“, erklärt Hubschraubernotarzt Dr. Timo Iden. Daher alarmierte die Leitstelle Nord den rot-weißen Rettungshubschrauber „Christoph 42“ (Archivbild beim Start) aus Rendsburg, um das Mädchen so schnell und schonend wie möglich in das rund 150 Kilometer entfernte Klinikum nach Lübeck zu fliegen.

Wenige Minuten nach der Alarmierung landete Pilot Sebastian Hilliger die Maschine bereits an dem kleinen Ort an der Ostseeküste in der Nähe von Kappeln. Nachdem die Brandwunden durch den Hubschraubernotarzt und Notfallsanitäterin Merve Schmidt mit trockenen Verbänden steril abgedeckt wurden, wurde die Vierjährige für den Transport vorbereitet und anschließend gemeinsam mit der Mutter in das Klinikum nach Lübeck geflogen.

Top-Fußballclubs fliegen zum Trainingslager über Airport Innsbruck

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Tirol zieht viele international renommierte Fußballclubs als beliebte Destination für ihr Sommer-Trainingslager an. Und so verbrachten auch in diesem Sommer wieder bekannte Größen wie das Russische Nationalteam, Ajax Amsterdam, FC Genua, FC Torino, Lazio Roma, Dynamo Kiew, Werder Bremen, RB Leipzig oder Inter Mailand ihre Trainingslager auf Tiroler Boden.

Bei der bequemen Anreise über den Flughafen Innsbruck konnten die Sportler bereits die wunderschöne Bergkulisse der Region bewundern. Auf den Bildern zu sehen: Dynamo Kiew (im Titelbild), Ajax Amsterdam und die russische Fußball-Nationalmannschaft.

Verkehrszahlen an Airports Dresden und Leipzig/Halle gestiegen

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In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden insgesamt 1.839.255 Fluggäste gezählt. Im Vergleich zum Halbjahr 2016 entspricht dies einem Zuwachs von 6,5 Prozent. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 3,3 Prozent auf 47.447 Starts und Landungen. Am Flughafen Leipzig/Halle erhöhte sich die Zahl der Passagiere von Januar bis Juni um 6,2 Prozent und stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1.029.066. Mit 32.701 Flugbewegungen wuchs das Verkehrsaufkommen um 4,7 Prozent. Der Cargo-Umschlag an Deutschlands zweitgrößtem Luftfrachtdrehkreuz verzeichnete zum Halbjahr 2017 mit 540.984 Tonnen ein Plus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich das Wachstum am fünftgrößten Frachtflughafen Europas im dreizehnten Jahr in Folge fort.

Am Flughafen Dresden konnte im Zeitraum Januar bis Juni mit 810.189 Fluggästen ein Zuwachs in Höhe von 6,9 Prozent ausgewiesen werden. Die Zahl der Starts und Landungen lag im selben Zeitraum mit 14.746 Flugbewegungen nahezu auf dem Vorjahresniveau.

Alle Ziele stärker gefragt, außer Türkei

Getragen wird das Wachstum an beiden Flughäfen sowohl von der positiven Entwicklung des Linien- als auch Touristikverkehrs. Dabei verzeichneten nahezu alle angeflogenen touristischen Ziele eine erhöhte Nachfrage. Am Flughafen Leipzig/Halle stieg die Zahl der Fluggäste unter anderem nach Ägypten, Marokko, Tunesien, Griechenland, Italien, Bulgarien sowie Spanien.

Das Aufkommen am Flughafen Dresden verzeichnete Zuwächse zu Zielen in Spanien sowie nach Portugal, Ägypten und Griechenland. Weiter unter dem Vorjahresniveau liegt an beiden Standorten das Aufkommen in die Türkei.

Etihad ist weiterhin für funktionierende airberlin

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Etihad Airways, Minderheitsbeteiligter an der angeschlagenen airberlin, äußert sich zum Antrag auf Insolvenzverwaltung der deutschen Fluggesellschaft von gestern. Diese Entwicklung sei sehr enttäuschend für alle Parteien, insbesondere da Etihad airberlin in den vergangenen sechs Jahren umfassende Unterstützung bei vorangegangenen Liquiditätsengpässen und Restrukturierungsbemühungen gewährt hat. Deutschland ist ein wichtiger Markt für Etihad und Abu Dhabi und wir halten daran fest, umfassende Flugverbindungen als Grundvoraussetzung für Handel und Tourismus anzubieten. Im April diesen Jahres stellte Etihad 250 Mio. Euro zusätzliche Mittel für airberlin zur Verfügung und unterstützte die Airline bei der Überprüfung strategischer Geschäftsoptionen.

Allerdings hat sich das Geschäft airberlins rapide verschlechtert, was dazu führte, dass entscheidende Probleme nicht bewältigt und alternative strategische Optionen nicht umgesetzt werden konnten. Unter diesen Gegebenheiten sah sich Etihad als Minderheitsgesellschafter nicht mehr im Stande, weitere Finanzierung zu leisten, welche ihre eigenen Verbindlichkeiten erhöhen. Man wolle aber weiterhin an einer kommerziell gangbaren Lösung für alle Beteiligten mitwirken. Etihad erwartet, dass airberlin, mit der die Airline eine Geschäftsbeziehungen unterhält, während des Insolvenzverfahrens den Betrieb aufrechterhält. Zwischen beiden bestehen eine Reihe an Kooperationen inklusive Codesharevereinbarungen.

Weeze profitiert von Eurowings und Codeshare über Lufthansa

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Seit Mitte Juni verbindet Eurowings den Airport Weeze mit München und bietet an sechs Tagen in der Woche bis zu elf Flüge zwischen dem Niederrhein und der Bayern-Metropole an. Passagiere schätzen offenbar die Flugzeiten gerade an den Tagesrandstunden. Seit Veröffentlichung der Strecke steigt die Nachfrage stetig an. Allein im August werden über 9.000 Gäste befördert. Seit Juni sind auch Umsteigeverbindungen ab Weeze buchbar, zum Beipiel nach Kreta, Dubrovnik, Kavala, Pula, Edinburgh, Rom, Neapel, Palermo, Ibiza, Palma de Mallorca und Lamezia Terme. Durch die Tagesrandflüge ist der Flughafen Weeze jetzt komplett an das internationale Drehkreuz München mit praktischen Anschlussflügen angebunden.

So lassen sich bequem Anschlussflüge der Eurowings, der Lufthansa und Partner wie United, Air Canada, All Nippon und Singapor Airlines nutzen. Ebenfalls sind nun Codeshare-Flüge als Zubringer zu den Langstreckenflügen von Lufthansa ab München buchbar. Man kann also neben günstigen Zubringerverbindungen vom nahtlosen Umsteigen von der Kurzstrecke auf das weltweite Streckennetz der Lufthansa profitieren.

Genau wie Lufthansa startet Eurowings in München vom Terminal 2 aus. Passagiere können mit einem kurzen Stopp im T2 problemlos umsteigen: Im September soll es Hin- und Rückflüge zum Beispiel nach San Francisco bereits ab 469 Euro geben, Flüge nach Bombay oder Delhi bereits ab 502 Euro. Im Oktober soll man ab 311 Euro nach St. Petersburg reisen können oder eine nahtlose Weiterreise in die USA, zum Beispiel nach Chicago oder Los Angeles machen können.

Zubringerflüge für Eurowings sollen sich auch Meilen im Miles & More Programm der Lufthansa sammeln lassen können. Eurowings ist derzeit die am stärksten wachsende Airline in Europa. Mit dem Einstieg der Fluglinie in Weeze konnte die Fluggesellschaft ihr Angebot in Nordrhein-Westfalen ausbauen und durch die Nähe des Flughafens zu den Niederlanden das Einzugsgebiet erweitern.

Ju 52 im Zeppelin-Hangar: Zwei Klassiker am Bodensee

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Die Ju 52, das Herzstück der historischen Flotte der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung, macht einen Kurzbesuch beim Zeppelin NT in Friedrichshafen: Vom 03. bis 05. September bietet sich die Möglichkeit, diese beiden faszinierenden Luftfahrzeuge gemeinsam zu erleben. Von Speyer kommend, landet die wieder flugtaugliche „Tante Ju“ am Sonntag, 03. September, abends auf dem Flughafen in Friedrichshafen und wird gleich ihr Hotelzimmer beziehen – den Zeppelin-Hangar. Auftaktveranstaltung dieses hohen Besuchs ist das Captain’s Dinner am Sonntagabend: Gestartet wird mit einer exklusiven Hangar-Führung durch einen Zeppelin-Piloten.

Bei diesem Blick hinter die Kulissen können Zeppelin-Originalteile in die Hand genommen werden und die Gäste erfahren jede Menge Spannendes über die Entwicklung und den Bau des Zeppelin NT. Selbstverständlich kann auch die „Tante Ju“ ganz aus der Nähe betrachtet werden. Diese Maschine hat seit ihrem Erstflug 1936 eine beeindruckende Karriere hingelegt und war rund um den Globus unterwegs. Anfangs flog sie abwechselnd in Deutschland und Norwegen, dann in Südamerika und später als „Iron Annie“ auf Flugschauen quer durch die USA.

Nach einer umfangreichen Restauration ist sie seit 1986, ihrem 50. Geburstag, nun wieder in Deutschland unterwegs. Im Anschluss an die Hangar-Führung verbringen die Gäste den Abend bei einem 5-Gänge-Menü im Restaurant Zeppelin-Hangar FN in Gesellschaft eines Zeppelin- und eines Ju 52-Piloten. Am Montag, 04. September, werden dann eine ganze Reihe von Sonderführungen durch den Zeppelin-Hangar mit zusätzlicher Besichtigung der Ju 52 angeboten. Diese Führungen gibt es ohne Zusatzkosten zum regulären Preis.

Bevor sich die Ju 52 am Dienstag, 05. September, abends auf den Weiterflug nach Memmingen macht, wird sie in Friedrichshafen zu insgesamt vier Rundflügen über den Bodensee starten und dabei auch dem Zeppelin NT begegnen. Diese beiden faszinierenden Luftfahrzeuge gemeinsam in der Luft zu sehen, ist nicht nur für Zeppelin- und Ju 52-Passagiere ein beeindruckendes Erlebnis, sondern sicherlich auch für alle „am Boden Gebliebenen“.

ARA Flugrettung bekommt H145 – ready for Night Flight

Die ARA Flugrettung stellt sich an ihren beiden Notarzthubschrauberstationen in Reutte (Tirol) und in Fresach (Kärnten) neu auf. Als erste Flugrettungsorganisation in Österreich setzt sie auf den hochmodernen Hubschrauber H145 von Airbus Helicopters. Mit dem im April 2018 geplanten Musterwechsel ist künftig ein noch breiteres Einsatzspektrum möglich, und es werden die Weichen in Richtung Nachtflug gestellt. Verunglückte oder verletzte Menschen schnellstmöglich notärztlich zu versorgen, dies ist die vorrangige Aufgabe der beiden in Tirol und Kärnten stationierten Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung. Gegenüber des bisher eingesetzten Hubschraubermusters BK 117 ist die H145 noch leistungsstärker und damit für alpine Einsätze mit der Rettungswinde noch optimaler geeignet.

Die H 145 verfügt außerdem über eine größeres Platzangebot und eine erweiterte medizinische Ausstattung an Bord. Damit bieten sich beste Versorgungsmöglichkeiten für Intensivpatienten, die schnell und schonend zwischen Kliniken transportiert werden müssen. Möglich ist neben der regulären Vier-Mann-Besatzung die Mitnahme einer fünften Begleitperson. So können die Landesleitstellen die Hubschrauber auch für spezielle Intensivtransporte anfordern, bei denen beispielsweise ein zusätzlicher Facharzt mitgenommen werden muss. Ein Alleinstellungsmerkmal ist auch die Gewichtszulassung der Trage: Es können Patienten bis zu 250 kg Körpergewicht geflogen werden – bislang sind bis zu 120 kg in der österreichischen Flugrettung die Regel.

Voraussetzungen für Nachtflug erfüllt

Eine weitere Besonderheit der H 145 ist die Nachtflugtauglichkeit: Der Hubschraubertyp H 145 ist zugelassen für den Einsatz von Nachtsichtgeräten (Night Vision Goggles) und verfügt über eine vollumfassende Nachtflugausstattung, die unter anderem einen Hochleistungsscheinwerfer und eine spezielle Cockpit-Konfiguration umfasst.

Nach der Inbetriebnahme der H 145 in Österreich ist eine Erweiterung der täglichen Dienstzeiten in Reutte und Fresach – von ursprünglich Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang – auf 07:00 bis 22:30 Uhr geplant. Langfristig plant die ARA Flugrettung auch eine Umstellung auf den 24-h-Betrieb.

Die Vorbereitungen für den Musterwechsel im April 2018 laufen für die beiden Stationen in Tirol und Kärnten jetzt an: Im ersten Schritt wird der Personalstamm, bestehend aus Piloten, Winchoperators/Notfallsanitätern und Flugrettern, erweitert. Im zweiten Schritt wird die gesamte Crew auf den neuen Hubschraubertyp geschult. Die Piloten erwerben die Berechtigung die H145 zu fliegen (Type Rating), es folgen zudem umfassende Trainingsmaßnahmen für das gesamte Team. Zudem erweitern die Notärzte und Notfallsanitäter im Rahmen von Intensivtransport-Kursen ihre medizinische Kompetenz. Außerdem wird die behördliche Zulassung für den erstmaligen Einsatz der H 145 in Österreich eingeholt.

Expertise der DRF Luftrettung wird genutzt

Die österreichischen Stationen können von der Expertise der DRF Luftrettung profitieren, zu der die ARA Flugrettung gehört. In Deutschland betreibt die DRF Luftrettung 29 Stationen, darunter mittlerweile fünf Standorte mit dem Hubschraubertyp H145. Im Jahr 2015 hatte sie die H145 als weltweit erste Luftrettungsorganisation in Dienst gestellt.

Die DRF Luftrettung verfügt in Deutschland über die größte Nachtflugerfahrung. Es werden aktuell acht 24-h-Standorte betrieben, an denen allein im vergangenen Jahr rund 2.100 Nachteinsätze geleistet wurden. So kann die ARA Flugrettung und damit auch die Notfallpatienten von der Kompetenz der DRF Luftrettung im Bereich Nachtflug und Intensivtransporte profitieren, erläutert Dr. Peter Huber, Geschäftsführer der ARA Flugrettung.

25.000 Besucher am Kinderfest des Flughafens Stuttgart

Zum 23. Großen Kinderfest strömten nach polizeilicher Schätzung weit über 25.000 große und kleine Gäste an den Flughafen Stuttgart. Bei angenehmen Temperaturen gab es am Sonntag zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr rund 30 Gratis-Aktionen zum Mitmachen und Austoben für große und kleine Kinder, Rundfahrten übers Vorfeld und Vorführungen von Hundestaffeln.

Unter dem Motto „Beweg Dich und hab Spaß!“ gab es viele sportliche Aktionen, bei denen ausdauernd gehüpft, balanciert oder auf dem Freestyle-Trampolin gesprungen wurde. Ganz Mutige nutzten die Chance, sich mit Hilfe des Air-Emotion-Krans angeschnallt auf rund 40 Meter Höhe ziehen zu lassen. Von dort hatten sie einen ungewohnten und einmaligen Weitblick über das gesamte Flughafenareal.

Zu den Publikumslieblingen zählten die Mini-Flugzeuge mit Pedalantrieb, die akkurat über eine vorgezeichnete Landebahn gesteuert werden mussten. Alle kleinen Flugkapitäne erhielten dafür einen Pilotenschein vom Kinderluftfahrtamt. Großer Beliebtheit erfreuten sich das Bungytrampolin und die Rutsche, aber auch der Kletterturm und der lebendige Tischkicker.

Die Hundestaffeln des Zolls und der Malteser zeigten in ihren Vorführungen, wie sie vermisste Personen aufspüren oder versteckte Dinge erschnüffeln. Bei Bundes- und Landespolizei konnten die Kids mit Dienstmütze versehen im Polizeiwagen oder auf dem großen Motorrad probesitzen und gleich einen Schnappschuss zur Erinnerung mitnehmen. Den Betrieb auf dem Vorfeld betrachteten viele bei den Gratis-Rundfahrten, aber auch von der Besucherterrasse aus sahen zahlreiche Neugierige den Flugzeugen beim Starten und Landen zu.

airberlin meldet Insolvenz an – Lufthansa steigt ein

airberlin hat heute beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das angeschlagene Luftfahrtunternehmen möchte so die bereits eingeleitete Restrukturierung fortführen. Auch der Bund greift ein.

Hintergrund des heute erfolgten Schrittes ist die Mitteilung der Etihad, dass sie nicht mehr beabsichtigt, airberlin finanziell zu unterstützen. Die Bundesregierung unterstützt airberlin mit einem Brückenkredit, um den Flugbetrieb auch langfristig aufrecht zu erhalten. Neben der Bundesregierung erhält die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft auch durch die Lufthansa und weitere Partner Unterstützung für ihre Restrukturierungsbemühungen. airberlin will sich hin zu mehr der profitablen Langstrecken entwickeln.

Die von ihrem Partner Etihad gemachten schriftlichen Zusagen hinsichtlich der kurz- und mittelfristigen Sicherung der Zahlungsfähigkeit seien aufgekündigt worden, airberlin musste daher den Insolvenzantrag stellen. Etihad Airways verbucht selbst einen milliardenschweren Nettverlust und hatte angekündigt, seine kostspieligen Beteiligungen auf den Prüfstand zu stellen. Aufgrund der damit verbundenen insolvenzrechtlichen Regelungen wäre die Fluggesellschaft verpflichtet gewesen, den Flugbetrieb unmittelbar nach Einreichung des Insolvenzantrags einzustellen.

Bund bürgt für 150 Mio. Euro

Um aber die Flugtätigkeit in dieser Situation aufrechterhalten zu können, hat die Bundesregierung entschieden, einen Übergangskredit in Höhe von 150 Millionen Euro zu gewähren, wie Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries (im Bild), heute mitteilte. Dieser Übergangskredit wird durch die KfW zur Verfügung gestellt und durch eine Bundesbürgschaft abgesichert. Der Flugbetrieb von airberlin kann in vollem Umfang fortgeführt werden.

Das bedeutet:

  • Alle Flüge der airberlin und NIKI finden weiterhin statt
  • Die Flugpläne bleiben gültig
  • Gebuchte Tickets behalten ihre Gültigkeit
  • Alle Flüge sind weiterhin buchbar

Verhandlungen mit Lufthansa und weiteren Partnern zum Erwerb von Betriebsteilen der airberlin sind weit fortgeschritten und verlaufen nach Unternehmensangaben erfolgsversprechend. Diese Verhandlungen können zeitnah finalisiert werden.

Im Interesse von Lufthansa

Lufthansa unterstützt gemeinsam mit der Bundesregierung die Restrukturierung von airberlin. Für die größte deutsche Airline Lufthansa wird somit unter anderem gewährleistet, dass die von airberlin geleasten Flugzeuge, die aktuell für Eurowings und Austrian Airlines fliegen, wie bisher weiterbetrieben werden können.

Lufthansa, die auch mit Etihad kooperiert, befindet sich mit airberlin bereits in Verhandlungen über den Erwerb von Teilen der airberlin Gruppe und bietet damit auch die Möglichkeit zur Einstellung von Personal. Lufthansa will diese Verhandlungen zu einem schnellen und positiven Ergebnis führen.

Abbau an Lärmschutzwand beim Fraport – Behinderung am Airportring

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Am Fraport sind nun Bauarbeiten an der Lärmschutzwand entlang des Airportrings aufgenommen worden. Bei einer routinemäßigen Bauwerksprüfung wurde festgestellt, dass sich die Bausubstanz bei dem über 40 Jahre alten Bauwerk so sehr verschlechtert hat, dass Teile der Lärmschutzwand aus technischen Gründen nicht mehr instand gesetzt werden können.

Die 15 Meter hohe Wand im Nordwesten des Frankfurter Flughafens hat eine Länge von rund 2.650 Metern. Sie war Anfang der 1970er-Jahre aufgrund des mit der Stadt Kelsterbach geschlossenen Nachbarschaftsvertrags errichtet worden. Im Bereich westlich der Einmündung der Mörfelder Straße auf den Airportring müssen nun die Stahlbetonelemente aus zwei nebeneinanderliegenden Feldern auf einer Länge von insgesamt 17 Metern entfernt werden.

Der Verkehr auf dem Airportring wird während der Bauzeit in östlicher Fahrtrichtung zu den Terminals einspurig um die Baustelle herum geführt werden. Aus Sicherheitsgründen kann es phasenweise zu kompletten Sperrungen dieser Fahrtrichtung kommen. Verkehrsteilnehmer werden rechtzeitig über die Sperrungen informiert.

Zusätzlich ist in den nächsten Jahren der Abriss des gesamten Bauwerks mit anschließendem Bau einer neuen Lärmschutzwand an gleicher Stelle geplant. Zum Konzept für den Neubau der Lärmschutzwand findet eine enge Abstimmung mit der Stadt Kelsterbach statt. Abriss und Neubau sollen nach derzeitigem Planungsstand abschnittsweise ab Anfang 2019 durchgeführt werden.

Aufgrund des abzusehenden Neubaus werden die beiden derzeit entnommenen Plattenfelder bis zum Neubau nicht ersetzt. An der Abschirmwirkung wird sich nach vorliegenden Berechnungen nichts ändern, da die heute bestehende Bebauung auf dem Flughafengelände diese Funktion übernommen hat.

Flugzeuge im Juli mit 5,5 Passagieren mehr in Zürich

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Im Juli 2017 sind 2.983.582 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen, das entspricht einem Plus von 4,5 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im Juli 2017 um 4,1 Prozent auf 2.181.371, der Transferanteil lag bei 26,7 Prozent (+0,2 Prozentpunkte gegenüber 2016). Die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 5,6 Prozent auf 796.832. Die Anzahl Flugbewegungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 Prozent auf 25.103 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 135,5 Fluggästen 5,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 1,3 Prozentpunkte auf 82,9 Prozent gestiegen.

Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Juni 42.227 Tonnen Fracht abgewickelt, was ein Wachstum von 17,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet.

bmi regional bindet Rostock noch besser an Stuttgart an

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Mit Beginn des Winterflugplanes übernimmt bmi regional die Verbindung zwischen Rostock und Stuttgart. Sie bietet tägliche Flüge, im Winter außer samstags, an. Damit wird die Verbindung besonders für Geschäftsreisende attraktiver. Die Verbindung von Rostock nach Stuttgart wird ab Ende Oktober mit einem Embraer ERJ-145 Jet der bmi regional mit 49 Sitzplätzen aufgenommen. Der Abflug vom RLG nach Stuttgart wird montags bis freitags um 15:50 Uhr erfolgen mit geplanter Ankunft in Stuttgart um 17:15 Uhr und der Flug von Stuttgart nach Rostock ist mit Abflug um 17:45 Uhr und Ankunft um 19:05 Uhr geplant. Sonntags findet der Abflug von Rostock um 14:50 Uhr statt mit Ankunft in Stuttgart geplant um 16:15 Uhr.

Der sonntägliche Stuttgart–Rostock-Flug hat eine geplante Abflugzeit von 16:45 Uhr mit Ankunft in Rostock um 18:15 Uhr. Bis Oktober wird die Flugverbindung von Eurowings mit zwei wöchentlichen Flügen am Freitag und Sonntag bedient. Mit diesen neuen Zeiten von bmi regional und den fast täglichen Flügen wird somit ein neues und vor allem für Geschäftsreisende attraktives Produkt angeboten.

Grundlage für diese Entscheidung war eine differenzierte Betrachtung der Reisesegmente und eine im April durchgeführte Unternehmensumfrage. So wird mit Stuttgart bereits in diesem Jahr eine weitere Strecke im Geschäftsreisesegment etabliert. Die positive Entwicklung der München-Flüge zeigt, dass das Potential in Rostock vorhanden ist. Durch die Umstellung auf tägliche Flüge wird diese wichtige innerdeutsche Verbindung deutlich attraktiver.

Nach einem erfreulichen Einstand in Rostock und Mecklenburg-Vorpommern letztes Jahr konnte bmi regional schon mit der diesjährigen Sommersaison die Frequenzen zwischen Rostock und München verdoppeln und somit eine zweimal tägliche Verbindung anzubieten. Die neue täglichen Verbindung nach Stuttgart wird in Zusammenarbeit mit dem Flughafen Rostock, Rostock Business und vielen anderen in MV ausgebaut.

An Bord der modernen Embraer Flotte von bmi regional gibt es 23 kg Freigepäck plus 12 kg Handgepäck, kostenlose Snacks und Drinks an Bord, 30 Minuten Quick Check-In und zugeordnete 2:1 Lederbestuhlung. Buchbar sich die Flüge ab dem 22. August, die einfache Strecke soll es ab Euro 89 Euro inklusive Steuern und Gebühren geben.

„Bike & Style“ Besuchermagnet am Flughafen München

Die „Bike & Style“ am Airport Center des Flughafens München (MAC) zieht derzeit Besucher in ihren Bann. Über den Aufbauten zeigen die Radsportler waghalsige Stunts. Aerosieger.de war dabei und zeigt Bilder vom Event, das noch bis 20. August zu sehen ist.

Vor der Kulisse des Lufthansa-Airbus A350 zeigen immer Freitagabend und Sonntagnachmittag am Flughafen internationale Stars bei Freestyle-Shows ihr Talent und fliegen geradezu über die Rampe. Zudem werden kostenlose Workshops für Besucher angeboten.

Zeppelin zeigt Manövrierbarkeit im Flug XTREM

Normalerweise steht der Zeppelin NT als Synonym für ruhiges, sanftes Fliegen und traumhaften Ausblick. Für alle, die ihn nun auch von seiner dynamischen und aufregenden Seite kennenlernen möchten, hat die Deutsche Zeppelin-Reederei ein neues Flugprodukt in ihre Angebotspalette aufgenommen: Den Zeppelin-Flug XTREM.

Dieser wird am 28. Oktober 2017 zum ersten Mal im Flugplan zu finden sein. Auf dem 40-minütigen Sonderflug Zeppelin XTREM kann man die unerwartete Manövrier- und Leistungsfähigkeit des modernsten Luftschiffs der Welt hautnah erleben, wenn zwei erfahrene Zeppelin-Piloten die aufregendsten Flugmanöver mit dem Zeppelin NT zeigen.

In rasantem Steigflug (30°) geht es bei maximaler Leistung hinauf bis zu einer Flughöhe von etwa 1.500 Metern, dann im steilen Sinkflug wieder hinunter bis auf 500 Meter über Grund. Nach der Beschleunigung auf seine Maximalgeschwindigkeit macht der Zeppelin NT einen sogenannten „Quick Stop“, das heißt, er legt eine Vollbremsung hin: per 180°-Kehrtwende von 120 km/h auf 0 km/h in unter sieben Sekunden. Bei der anschließenden Demonstration seiner Manövrierfähigkeit wird das Luftschiff sein Ballett in alle drei Raumachsen zeigen: Nicken um die Querachse, Rollen um die Längsachse und Gieren um die Hochachse.

Damit die Passagiere ihre volle Aufmerksamkeit auf die spannenden Flugmanöver richten können, wird ein Zeppelin-Pilot vor dem Start den Ablauf des Flugs erklären. Während des Flugs werden die einzelnen Manöver durch den Co-Piloten beziehungsweise die Flugbegleitung angekündigt. Alle Manöver sind zugegebenermaßen spektakulär, erfolgen aber dennoch innerhalb der zugelassenen Betriebsgrenzen des Zeppelin NT und wurden eng mit dem Luftfahrt-Bundesamt abgestimmt, denn selbstverständlich wird auch bei diesem Sonderflug auf die Sicherheit der Passagiere geachtet.

Expansion innerdeutsch: Eurowings München – Köln/Bonn

Eurowings bringt die Low-Cost-Langstrecke nach München. Nach dem starken Ausbau preisgünstiger Europaflüge insbesondere durch die Anmietung von 33 Flugzeugen der airberlin stellt Eurowings jetzt auch das Langstreckengeschäft auf eine breitere Basis. Eurowings konnte ihr Wachstum am Markt bisher schon sehr gut absetzen. Allein in den vergangenen Monaten hat Eurowings drei neue Basen München, Palma de Mallorca und Salzburg eröffnet. Zum Ausbau der Langstrecke kommt nun München zum Zug. Eurowings wird im nächsten Jahr drei Langstrecken-Airbusse vom Typ A330 nach München (ab Sommerflugplan 2018) stationieren.

Nach dem Start neuer Flugverbindungen – zuletzt neue Ziele ab Wien und Graz – und der Entscheidung für den Flughafen München als zweiten Standort für das Langstreckenangebot startet die Low-Cost-Airline im Sommer 2018 auch eine neue innerdeutsche Verbindung zwischen Köln/Bonn und München.

Sonnenziele ab Österreich

Im Winter kommt eine neue Verbindung nach Agadir im Süden Marokkos zum Angebot hinzu. Der Low-Cost-Carrier eröffnet die Strecke am 04. November 2017, sie wird jeweils samstags mit einem Airbus A319 mittags um 12:40 Uhr ab Wien angeflogen, der Flug dauert 04:30 Stunden. Damit bietet die Fluggesellschaft ab Österreichs Hauptstadt ein dichtes Streckennetz an, das beliebte Urlaubsziele und attraktive Metropolen für Geschäfts-, Wochenend- und Eventreisen kombiniert.

Eurowings ist neben Wien in Österreich auch in Salzburg mit einer eigenen Basis erfolgreich vertreten. Zuvor hatte die Airline das Nachbarland ausschließlich aus bestehenden Standorten in Deutschland heraus angeflogen. Die Expansionen, erst nach Österreich und seit wenigen Wochen auch mit einem eigenen Drehkreuz auf Mallorca, markieren den Beginn der europaweiten Expansion der Lufthansa-Tochter.

Agadir liegt im Süden Marokkos und direkt am Atlantik. Hinter der Stadt erheben sich die Gebirgszüge des Atlas-Gebirges, von dort aus können Besucher direkt die Sahara erreichen. 1960 wurde Agadir bei einem starken Erdbeben fast komplett zerstört. Nur die alte Kasbah, eine Festung über der Stadt, hat das Beben überlebt. In der Folge wurde Agadir nach modernen Gesichtspunkten neu aufgebaut. Daher findet man dort heute eine gute Infrastruktur, Straßen im Schachbrett-Muster und einen modernen Hafen. Die neuen Flüge nach Agadir können ab sofort gebucht werden

Die Flugzeiten Wien – Agadir

  • EW 5944 Wien (VIE) – Agadir (AGA): Start 12:40 Uhr, Landung 16:10 Uhr (lokale Zeit)
  • EW 5945 Agadir (AGA) – Wien (VIE): Start 17:10 Uhr, Landung 22:30 Uhr (lokale Zeit)

Mallorca ab Wien

Ab sofort verbindet die Qualitäts-Low-Cost-Airline aus dem Lufthansa-Konzern Mallorca direkt mit der steirischen Hauptstadt. Neben Wien, Salzburg und Linz ist die zweitgrößte österreichische Stadt damit das vierte Ziel, das eine direkte Eurowings-Anbindung an die spanische Ferieninsel erhält. Die Airline verkehrt jeweils donnerstags und sonntags mit einem Airbus A320 zwischen Graz und Palma. Die Fluggesellschaft verbindet jetzt mehr als 20 Flughäfen in Deutschland und Österreich mit der Insel, bietet jährlich 6.000 Flüge nach Mallorca und zurück an und erwartet mehr als 1.000.000 Passagiere pro Jahr auf diesen Strecken. Mit dem Flughafen von Palma hat Eurowings erstmals einen Standort im nicht-deutschsprachigen Ausland eröffnet.

Derzeit erreicht man die spanische Insel mit Eurowings im Direktflug ab: Graz, Wien, Salzburg, Linz, Köln/Bonn, Düsseldorf, Berlin-Tegel, Stuttgart, Hannover, Dortmund, Hamburg, München, Friedrichshafen am Bodensee, Leipzig/Halle, Paderborn/Lippstadt, Dresden, Saarbrücken, Karlsruhe/Baden-Baden, Nürnberg, Münster/Osnabrück und Basel.

A330 nach Mallorca im Einsatz

Nachdem das vergangene Jahr bereits Spitzenwerte bei Urlaubern aus Deutschland und Österreich brachte, ist die Insel auch 2017 wieder auf Rekordkurs, die Flüge nach Palma gehören von allen Standorten der Airline zu den am stärksten gebuchten. Während der Sommerferien hat Eurowings teils fast 300 wöchentliche Flüge zwischen deutschen oder österreichischen Flughäfen und Mallorca im Programm. Dann muss die Strecke sogar im Airbus A330, der mehr als 300 Gästen Platz bietet, beflogen werden.

Flugzeiten Graz – Mallorca

EW 6870 Palma/Mallorca (PMI) – Graz (GRZ)

  • Start 08:25 Uhr, Landung 10:40 Uhr, Flugtage: Donnerstag
  • Start 14:00 Uhr, Landung 16:15 Uhr, Flugtage: Sonntag

EW 6871 Graz (GRZ) – Palma/Mallorca (PMI)

  • Start 11:40 Uhr, Landung 14:00 Uhr, Flugtage: Donnerstag
  • Start 16:55 Uhr, Landung 19:15 Uhr, Flugtage: Sonntag

Eurowings fliegt direkt München – Köln/Bonn

Die Lufthansa fliegt künftig auch mit ihrer Low-Cost-Tochter die innerdeutsche Verbindung zwischen Köln/Bonn und München. Mit vier täglichen Flügen sind dann die beiden Langstreckenstandorte der Airline so miteinander verknüpft, dass Fluggäste für ihren Langstreckenflug die beiden Flughäfen Köln/Bonn und München miteinander kombinieren können: Ab beiden Airports fliegt Eurowings zum großen Teil identische Fernziele an.

Von der neuen Flugstrecke profitieren Umsteiger auf die Europaverbindungen der Eurowings sowie Fluggäste, die innerdeutsch unterwegs sind: Die Strecke zwischen Köln/Bonn und München ist eine wichtige innerdeutsche Flugverbindung. Das Low-Cost-Angebot aus der Lufthansa-Group soll mit vier täglichen Frequenzen das bestehende Angebot der Lufthansa sinnvoll ergänzen, so die Airline. Davon sollen insbesondere Fluggäste durch deutlich mehr Flexibilität vor allem für die Planung einer Langstreckenreise mit Eurowings profitieren.

Zwischen Köln/Bonn und München pendelt Eurowings somit ab dem 25. März 2018 täglich viermal, auch am Wochenende. Die Flugzeiten sind mit Abflügen ab Köln/Bonn um 07:25 Uhr, 11:05 Uhr, 14:35 Uhr und 18:50 Uhr sowie ab München um 09:05 Uhr, 12:50 Uhr, 16:35 Uhr und 20:35 Uhr sehr gut auf die Abflugzeiten der Interkontinentalflüge und wichtiger Europaverbindungen abgestimmt. Für die Strecke wird ein moderner Airbus A319 eingesetzt, auf dem es auch Internet an Bord gibt.

Bisher war die Airline am Heimatstandort Köln/Bonn sowie in Stuttgart die Nummer Eins. Inzwischen ist Eurowings auch an den Flughäfen Hamburg und Düsseldorf zum wichtigsten Carrier aufgestiegen. Die Fluglinie hat an den Standorten Hamburg und Düsseldorf die Sitzplatzkapazität über eine große Umflottung verdoppelt. Statt 23 Bombardier-90-Sitzern (CRJ 900) werden dort inzwischen 23 Airbus A320 eingesetzt, die jeweils bis zu 180 Gästen Platz bieten. Auch die fabrikneuen Airbus-Maschinen tragen dazu bei, dass Eurowings weiter expandieren kann.

Verlagerung von A330 nach München

Die Entscheidung für eine zweite Langstreckenbasis, diesmal im Süden Deutschlands, ist eineinhalb Jahre nach dem Start der ersten Low-Cost-Langstrecken am Heimatflughafen Köln/Bonn gefallen. Dadurch wird sich am Airport München der Anteil der stark wachsenden Low-Cost-Verkehre spürbar erhöhen. Eurowings plant touristisch geprägte Langstreckenverbindungen, die stark auf Privatreisende fokussiert sind und bisher nicht von Lufthansa ab München bedient werden. Im Zuge dieses Expansionsschritts werden drei Airbus A330, die bisher ab Köln/Bonn operieren, nach München verlagert.

Getragen wurde die Entscheidung durch die starke Nachfrage nach den Flügen aus Süddeutschland. Die Standortentscheidung für München war Ende 2016 der bisher größte Expansionsschritt der Eurowings. Seit Verkaufsstart Ende 2016 lägen die Buchungen für preisgünstige Eurowings Europaflüge von und nach München deutlich über den Erwartungen, so die Fluggesellschaft. Deshalb soll die Anzahl der Flugzeuge voraussichtlich im nächsten Jahr von derzeit vier Airbus A320 noch weiter aufgestockt werden.

Destinationen ab München buchbar

  • Bangkok
  • Las Vegas
  • Fort Myers
  • Windhoek
  • Mauritius (zweimal/Woche)
  • Varadero
  • Montego Bay
  • Puerto Plata
  • Cancun und
  • Punta Cana (einmal/Woche)

Die Flüge sollen pro Strecke bereits ab 199,99 Euro buchbar sein. Der Erstflug wird am 16. April in die amerikanische Casino-Stadt Las Vegas abheben. Eurowings rechnet am neuen Standort München sowie in Köln/Bonn mit einer weiterhin hohen Sitzplatzauslastung.

Der Standort Köln/Bonn bleibt weiterhin Heimatbasis der Eurowings und – bei Auslastungszahlen von annähernd 90 Prozent und knapp 800.000 verkauften Sitzplätzen auf der Langstrecke – wesentlicher Bestandteil der Langstrecken-Operations. Der Fokus in Köln/Bonn wird weiter auf karibische sowie nordamerikanische Strecken gelegt.

Punta Cana, Varadero, Cancun, Puerto Plata, Montego Bay sowie Seattle werden im Sommer 2018 zwei Mal pro Woche ab Köln/Bonn bedient. Darüber hinaus werden Bangkok, Las Vegas, Fort Myers, Windhoek, Mauritius und Havanna einmal die Woche angeflogen.

Der Zugang des siebten Langstrecken-Airbus ist für den Sommer 2018 geplant und soll ebenfalls am Flughafen Köln/Bonn beheimatet sein. In Köln wird Eurowings diese Sommer- und Wintersaison mehr als 700.000 Sitze zu attraktiven Preisen auf der Langstrecke anbieten. In München kommen weitere rund 500.000 hinzu. Über Eurowings in München soll man außerdem durch Codesharing mit Lufthansa schnell zu Zielen im Netz der Muttergesellschaft umsteigen können. Beide Airlines fliegen in München ab Terminal 2.

Pobeda startet im Herbst FKB – Moskau-Vnukovo

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Die Fluggesellschaft Pobeda Airlines, eine hundertprozentige Tochter der staatlichen Aeroflot aus Russland, wird ab 19. Oktober 2017 neu jeweils dienstags, donnerstags und sonntags nonstop ab Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) nach Moskau-Vnukovo (VKO) fliegen. Über das dortige Drehkreuz gibt es dann ab 29. Oktober 2017 günstige Umsteigeverbindungen nach Sotschi, der Partnerstadt von Baden-Baden. Zum Einsatz kommt eine moderne Boeing 737-800 mit 189 Sitzplätzen. Buchbar sind die Flüge ab sofort.

Der aktuelle Einstiegspreis soll ab 30 Euro für die einfache Strecke betragen.