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Verkehrsverlagerung von Nord- auf Südbahn in Hannover

Am Flughafen Hannover kommt es für eine gewisse Zeit aufgrund des Baus einer Rollbahn-Kreuzung zu einer teilweisen Verkehrsverlagerung von der Nord- auf die Südbahn. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang Oktober andauern. Dies hat auch Änderungen der Routen von Anflügen und Abflügen zur Folge und beeinflusst somit auch die Fluglärmentwicklung. Schlechte Wetterbedingungen oder unvorhersehbare Ereignisse können noch dazu führen, dass sich es zu leichten Verschiebungen bei Terminen kommen kann.

Ähnliche Nutzungsverschiebungen der Bahnen gibt es auch immer wieder mal für technische Wartungsarbeiten der einzelnen Pisten. Die Flughafengesellschaft bittet betroffene Anwohner um Verständnis.

Iasi ab 2018 nächstes Flugziel der Wizz Air ab Dortmund

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Die ungarische Airline Wizz Air fliegt von Dortmund aus in einer neuen Flugverbindung in die rumänische Kulturstadt Iasi. Ab dem 01. Mai 2018 können Reisende dreimal wöchentlich, immer dienstags, donnerstags und samstags, mit dem Flugzeug vom Dortmund Airport in die im Nordosten des Landes gelegene Stadt nahe der rumänisch-moldawischen Grenze reisen. Die größte Airline am Dortmund Airport, Wizz Air, trägt damit der hohen Nachfrage nach den Flügen in Richtung Rumänien Rechnung. Insgesamt bedient Wizz Air dann sechs rumänische Destinationen ab Dortmund.

Derzeit fliegt die ungarische Airline bereits die Städte Bukarest, Cluj-Napoca, Sibiu, Temeswar und Targu Mures erfolgreich an. Mit drei zusätzlichen Verbindungen pro Woche wird die Airline in Dortmund weiter wachsen. Das Passagierpotential auf der neuen Strecke wird vor allem im Bereich der sogenannten ethnischen Verkehre gesehen. Viele im Ruhrgebiet lebende Menschen haben ihre Wurzeln in Rumänien und nutzen die Flugverbindungen zu Verwandtschaftsbesuchen.

Darüber hinaus ist Iasi ein spannendes Ausflugsziel für Kulturinteressierte, denn die ehemalige Hauptstadt hat einiges zu bieten. Zahlreiche Denkmäler, Museen und Kirchen sowie ein Theater, eine Staatsoper und eine Philharmonie prägen heute noch das Stadtbild der lebendigen Universitätshochburg.

Anstieg bei Passagieren doppelt zu Flugbewegungen in Frankfurt

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Der Flughafen Frankfurt startete mit einem Passagier-Plus von 4,4 Prozent in die zweite Jahreshälfte. Insgesamt nutzten im Juli rund 6,4 Millionen Fluggäste Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz – so viele wie noch nie zuvor in einem Monat. Der bisherige Höchstwert aus dem August 2015 wurde um circa 82.000 Passagiere übertroffen. Damit legten die Passagierzahlen nun bereits seit neun Monaten in Folge zu. Kumuliert über die Monate Januar bis Juli 2017 liegt der Zuwachs bei 4,5 Prozent. Auch beim Cargo-Aufkommen geht es weiter aufwärts: Mit 188.009 Tonnen schloss der Berichtsmonat mit 4,2 Prozent über dem Vergleichsmonat des Vorjahres.

Die Höchststartgewichte lagen mit insgesamt rund 2,8 Millionen Tonnen (plus 1,4 Prozent im Vorjahresvergleich) rund 15.000 Tonnen über der bisherigen Höchstmarke aus dem Juli 2015. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 2,3 Prozent auf 43.482 Starts und Landungen.

Ausländische Airports wachsen stark

Die internationalen Fraport-Beteiligungen entwickelten sich ebenfalls sehr positiv. Der slowenische Flughafen Ljubljana verbuchte einen Anstieg von 21,4 Prozent auf 198.138 Fluggäste. Am Flughafen Lima (Peru) wurden im Berichtsmonat knapp 1,9 Millionen Passagiere begrüßt, ein Plus von 10,2 Prozent. Die beiden Twin Star Airports im bulgarischen Varna und Burgas erreichten gemeinsam einen Zuwachs von 5,4 Prozent auf 1,3 Millionen Passagiere.

Die 14 griechischen Flughäfen erreichten im Juli ein Wachstum von insgesamt 9,7 Prozent auf rund 5,0 Millionen Passagiere. Das größte Passagieraufkommen verbuchten Rhodos mit rund 1,0 Millionen Fluggästen (plus 4,1 Prozent), Thessaloniki mit 759.196 Fluggästen (plus 16,0 Prozent) und Kerkyra auf Korfu mit 619.452 Fluggästen (plus 4,1 Prozent).

Den türkischen Airport Antalya nutzten rund 4,2 Millionen Fluggäste, ein Anstieg von 64,9 Prozent. Der deutsche Beteiligungsflughafen in Hannover zählte 660.332 Passagiere, ein Anstieg von 14,9 Prozent. Ebenfalls positiv entwickelten sich der Airport in St. Petersburg (Russland) mit einem Wachstum von 23,6 Prozent auf rund 1,9 Millionen Fluggäste und der chinesische Flughafen Xi’an mit einem Plus von 11,3 Prozent auf rund 3,7 Millionen Passagiere.

Fast 17 Prozent mehr Fluggäste bei Airlines der Lufthansa

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Die Airlines der Lufthansa Group haben im Juli 2017 ca. 13.100.000 Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 16,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 12,4 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 12,8 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 86,3 Prozent um 0,3 Prozentpunkte höher ausfällt als im Juli 2016. Insgesamt haben die Airlines der Lufthansa Group bisher im Jahr 2017 über 73 Millionen Passagiere befördert. Dabei wurde eine Auslastung von 80,2 Prozent und damit weiterhin ein historischer Höchststand erreicht.

Das Preisumfeld entwickelte sich im Juli im Vorjahresvergleich währungsbereinigt weiter positiv. Das Frachtangebot lag im Juli um 1,4 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 8,4 Prozent höher. Daraus ergibt sich ein um 4,3 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor. Netzwerk-Airlines

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines haben im Juli insgesamt mehr als 9,7 Millionen Fluggäste befördert und damit 5,1 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im Juli um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 3,4 Prozent. Damit erhöhte sich der Sitzladefaktor um 0,6 Prozentpunkte auf 86,7 Prozent.

Lufthansa selbst hat im Juli mehr als 6,4 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 3,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einem im Juli um 1,1 Prozent erhöhten Angebot an Sitzkilometern stand ein um zwei Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor lag mit 86,8 Prozent um 0,8 Prozentpunkte über dem des Vorjahresmonats. Punkt-zu-Punkt-Airlines

Im Punkt-zu-Punkt-Verkehr hat die Lufthansa Group mit den Airlines Eurowings (inklusive Germanwings) und Brussels Airlines im Juli rund 3,4 Millionen Fluggäste befördert, davon rund 3,1 Millionen auf Kurzstreckenflügen und 240.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Steigerung von 73,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einem im Juli um 105,8 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 103,5 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um einen Prozentpunkt niedrigerer Sitzladefaktor von 84,7 Prozent ergibt.

Auf der Kurzstrecke wurden im Juli die angebotenen Sitzkilometer um 67,5 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 67,2 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 0,1 Prozentpunkte niedrigerer Sitzladefaktor als im Juli 2016. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum um 7,4 Prozentpunkte auf 85,6 Prozent zurückgegangen. Hier stand einem um 337,5 Prozent erhöhten Angebot ein um 302,5 Prozent gestiegener Absatz gegenüber.

Lufthansa Group

 

 

Monat

Veränderung zum Vorjahr

Kumulativ

Veränderung zum Vorjahr

Gesamt Lufthansa Group Airlines

Fluggäste in 1.000

13.060

+16,9%

73.052

+17,2%

Angebotene Sitzkilometer (Mio.)

30.814

+12,4%

185.054

+11,8%

Verkaufte Sitzkilometer (Mio.)

26.599

+12,8%

148.480

+15,1%

Sitzladefaktor (%)

86,3

+0,3P.

80,2

+2,3P.

Angebotene Fracht-Tonnenkilometer (Mio.)

1.386

+1,4%

8.906

+2,9%

Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer (Mio.)

931

+8,4%

6.150

+8,1%

Frachtnutzladefaktor (%)

67,2

+4,3P.

69,1

+3,3P.

Zahl der Flüge

104.836

+11,8%

648.485

+8,9%

Lufthansa German Airlines

Fluggäste in 1.000

6.443

+3,3%

37.669

+4,5%

Angebotene Sitzkilometer (Mio.)

17.631

+1,1%

108.638

+0,5%

Verkaufte Sitzkilometer (Mio.)

15.296

+2,0%

88.027

+4,4%

Sitzladefaktor (%)

86,8

+0,8P.

81,0

+3,0P.

Zahl der Flüge

48.890

-0,9%

313.066

-2,1%

SWISS

Fluggäste in 1.000

1.872

+1,6%

10.636

+5,3%

Angebotene Sitzkilometer (Mio.)

5.172

+3,8%

32.027

+7,4%

Verkaufte Sitzkilometer (Mio.)

4.501

+4,4%

25.965

+10,5%

Sitzladefaktor (%)

87,0

+0,5P.

81,1

+2,3P.

Zahl der Flüge

14.890

-5,0%

94.986

-3,3%

Austrian Airlines

Fluggäste in 1.000

1.387

+14,8%

7.172

+13,8%

Angebotene Sitzkilometer (Mio.)

2.706

+9,8%

15.004

+8,0%

Verkaufte Sitzkilometer (Mio.)

2.307

+9,5%

11.351

+8,5%

Sitzladefaktor (%)

85,3

-0,2P.

75,7

+0,3P.

Zahl der Flüge

13.646

+8,9%

81.924

+5,5%

Gesamt

Netzwerk Airlines*

Fluggäste in 1.000

9.702

+5,1%

55.189

+5,8%

Angebotene Sitzkilometer (Mio.)

25.509

+2,7%

155.489

+2,5%

Verkaufte Sitzkilometer (Mio.)

22.104

+3,4%

125.207

+5,9%

Sitzladefaktor (%)

86,7

+0,6P.

80,5

+2,6P.

Zahl der Flüge

77.426

+0,8%

485.804

-1,2%

* Lufthansa German Airlines inkl. Regionalfluggesellschaften, SWISS inkl. Edelweiss Air, Austrian Airlines

Gesamt

Punkt zu Punkt

Airlines*

Fluggäste in 1.000

3.358

+73,2%

17.863

+75,5%

Angebotene Sitzkilometer (Mio.)

5.305

+105,8%

29.565

+113,7%

Verkaufte Sitzkilometer (Mio.)

4.495

+103,5%

23.273

+115,0%

Sitzladefaktor (%)

84,7

-1,0P.

78,7

+0,5P.

Zahl der Flüge

26.628

+64,7%

157.245

+59,7%

* Inkl. Eurowings und Brussels Airlines

Ergänzende Hinweise

Preisumfeld Positiv (währungsbereinigt)

Netzwerk Airlines & Cargo*

Nach Regionen

 

Monat

Veränderung zum Vorjahr

Kumulativ

Veränderung zum Vorjahr

Europa

Fluggäste in 1.000

7.421

+5,7%

42.147

+5,7%

Angebotene Sitzkilometer (Mio.)

7.540

+4,7%

44.463

+3,1%

Verkaufte Sitzkilometer (Mio.)

6.221

+6,4%

33.613

+6,3%

Sitzladefaktor (%)

82,5

+1,3P.

75,6

+2,2P.

Angeb. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.)

63

-6,8%

416

-4,9%

Verk. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.)

31

+0,2%

214

-0,3%

Fracht-Nutzladefaktor (%)

48,4

+3,4P.

51,5

+2,4P.

Amerika

(Nord und Süd)

Fluggäste in 1.000

1.157

-0,6%

6.413

+3,6%

Angebotene Sitzkilometer (Mio.)

9.997

+0,3%

59.455

+2,1%

Verkaufte Sitzkilometer (Mio.)

8.758

+0,0%

48.856

+4,2%

Sitzladefaktor (%)

87,6

-0,3P.

82,2

+1,7P.

Angeb. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.)

642

-0,4%

4.043

+2,2%

Verk. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.)

403

+7,9%

2.661

+7,7%

Fracht-Nutzladefaktor (%)

62,8

+4,9P.

65,8

+3,3P.

Asien/Pazifik

Fluggäste in 1.000

662

+1,9%

3.940

+5,6%

Angebotene Sitzkilometer (Mio.)

5.914

+0,7%

37.466

+0,3%

Verkaufte Sitzkilometer (Mio.)

5.363

+1,7%

31.785

+6,0%

Sitzladefaktor (%)

90,7

+0,9P.

84,8

+4,5P.

Angeb. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.)

554

+3,8%

3.597

+5,0%

Verk. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.)

427

+8,4%

2.814

+9,8%

Fracht-Nutzladefaktor (%)

77,1

+3,3P.

78,2

+3,4P.

Naher Osten/

Afrika

Fluggäste in 1.000

462

+15,2%

2.689

+12,3%

Angebotene Sitzkilometer (Mio.)

2.059

+13,8%

14.105

+9,0%

Verkaufte Sitzkilometer (Mio.)

1.762

+17,2%

10.952

+13,0%

Sitzladefaktor (%)

85,6

+2,5P.

77,6

+2,7P.

Angeb. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.)

126

+4,8%

850

+2,0%

Verk. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.)

70

+15,6%

459

+4,0%

Fracht-Nutzladefaktor (%)

55,5

+5,1P.

54

+1,0P.

* Lufthansa German Airlines inkl. Regionalfluggesellschaften, SWISS inkl. Edelweiss Air, Austrian Airlines, Lufthansa Cargo

Punkt zu Punkt Airlines (inkl. Eurowings und Brussels Airlines)

 

 

Monat

Veränderung zum Vorjahr

Kumulativ

Veränderung zum Vorjahr

Kurzstrecke

Fluggäste in 1.000

3.115

+65,1%

16.443

+66,8%

Angebotene Sitzkilometer (Mio.)

3.705

+67,5%

19.774

+72,4%

Verkaufte Sitzkilometer (Mio.)

3.125

+67,2%

15.196

+75,5%

Sitzladefaktor (%)

84,3

-0,1P.

76,8

+1,4P.

Langstrecke

Fluggäste in 1.000

243

+362,1%

1.420

+347,8%

Angebotene Sitzkilometer (Mio.)

1.600

+337,5%

9.791

+314,2%

Verkaufte Sitzkilometer (Mio.)

1.370

+302,5%

8.077

+273,4%

Sitzladefaktor (%)

85,6

-7,4P.

82,5

-9,0P.

Passagier-Höchstwert am Flughafen Köln/Bonn

Mitten im Sommer erreicht der Köln Bonn Airport eine neue Bestmarke. Insgesamt reisten im Juli 1.288.133 Fluggäste über Köln/Bonn – so viele wie noch nie in einem einzigen Monat. Im Vergleich zum Juli des vergangenen Jahres bedeutet das eine Steigerung von vier Prozent. Auch in der Luftfracht geht es steil nach oben. Fast 70.000 Tonnen wurden im Juli umgeschlagen. Damit wuchs die Fracht in diesem Monat um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bis zum Ende des Jahres rechnet der Köln Bonn Airport mit 12,2 Millionen Passagieren und 800.000 Tonnen Luftfracht. Damit werden gleich zwei neue Spitzenwerte erzielt.

Nach der ersten Hälfte des Jahres mit erfreulichem Fazit ermutigt besonders der neue Rekordmonat für das zweite Halbjahr 2017. Laut Flughafenchef Michael Garvens könnte am Ende des Jahres erstmals die 12.000.000-Schallmauer durchbrochen werden.

Airbus A350 XWB der Lufthansa gehen nach Hongkong an den Start

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Hongkong wird aufgrund der Streckenlänge von rund 10.000 Kilometern im Wechsel mit zwei Flugzeugen angeflogen: Mit der vierten und fünften A350-900 XWB, die am 12. August und 02. September an Lufthansa ausgeliefert werden sollen und die Kennung D-AIXD und D-AIXE tragen werden.

Hongkong ist eine wichtige Destination für Geschäftsreisende und auch Urlauber können hier eine Fülle an Sehenswürdigkeiten entdecken. Ab dem 12. September fliegt Lufthansa mit einem Airbus A350-900 nach Hongkong, die Destination Hongkong in Fernost ist eine der längsten Strecken im Lufthansa-Flugplan. Die drittgrößte Metropole Asiens bietet eine ungewöhnliche Mischung aus westlicher und asiatischer Kultur. Der unvergleichliche Blick auf die Skyline oder ein Besuch des Victoria Peak bleiben unvergessliche Erlebnisse. Darüber hinaus ist Hongkong ein bedeutendes Handelszentrum und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Asien.

Die A350-900 ermöglicht Passagieren ein besonderes Flugerlebnis und sorgt zum Beispiel durch einen optimierten Kabinendruck dafür, dass man ausgeruhter am Ziel ankommt. Der Lufthansa A350-Erstflug nach Hongkong startet am 12. September um 22:30 Uhr und wird nach rund elf Stunden Flugzeit am 13. September um 15:35 Uhr Ortszeit erstmals in Hongkong willkommen geheißen.

Mit der A350-900 erhält Lufthansa einen hochmodernen Neuzugang in ihre Flotte. Die erste von fünfzehn A350-900 wurde im Februar 2017 in München stationiert. Im September 2017 werden bereits fünf Flugzeuge von ihrer Heimatbasis München nach Boston, Delhi, Mumbai und Hongkong starten. Die A350-900 bietet 293 Passagieren Platz: 48 Gästen in der Business Class, 21 in der Premium Economy und 224 in der Economy Class.

Das Flugzeug ist das weltweit modernste und umweltfreundlichste Langstreckenflugzeug. Es verbraucht 25 Prozent weniger Kerosin, erzeugt 25 Prozent weniger Emissionen und ist beim Start wesentlich leiser als vergleichbare Flugzeugtypen. Insgesamt hat Lufthansa 25 hochmoderne Jets dieser Bauart bestellt.

airberlin: Weniger Kapazität und hohe Auslastung im Juli

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Im Juli beförderte airberlin 2.441.107 Fluggäste und verzeichnete eine Auslastung in Höhe von 87,1 Prozent. Der Sitzladefaktor konnte gegenüber dem Vormonat um deutliche 2,6 Prozent gesteigert werden. Die Fluggesellschaft orientiert sich hin zu profitablerem Langstreckenverkehr, und baut andere Kapazitäten ab. Ein Teil der Flotte befindet sich im Wet-Lease bei der Lufthansa Group. Im globalen Streckennetz hat airberlin im Juli 2,905 Millionen Sitze angeboten. Die Fluggäste legten 4,046 Milliarden Passagierkilometer (RPK) zurück und die verfügbaren Sitzplatzkilometer (ASK) beliefen sich auf  4,645 Milliarden.

Aktuelle Verkehrszahlen der airberlin

Juli 2016 Juli 2017 2017 kumuliert
Kapazität 3.704.856 2.905.438 17.454.439
Fluggäste 3.220.122 2.441.107 13.790.079
ASK in Mio. 5.630 4.645 27.857
RPK in Mio. 5.003 4.046 22.943
Auslastung in % 88,9 87,1 82,4

Touristik und Linienverkehr am PAD im Juli weiter gestiegen

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Auch im Juli 2017 nutzten wieder mehr Passagiere den Paderborn-Lippstadt Airport. Mit rund 103.700 Fluggästen lag der Wert mehr als elf Prozent über dem des Vorjahresmonats. Beim Blick auf die ersten sieben Monate des Jahres kletterten die Fluggastzahlen auf insgesamt rund 391.500. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Zuwachs von fünf Prozent. Im aufkommensstarken Ferienmonat Juli legten vor allem die touristischen Ziele zu. Palma de Mallorca und Antalya waren auch in diesem Monat wieder die beliebtesten Ziele am Airport PAD.

Insbesondere die Strecken zu den Kanarischen Inseln Fuerteventura und Gran Canaria sowie nach Griechenland, wo die Inseln Kreta, Kos und Rhodos angeflogen werden, verzeichneten im Juli mit jeweils plus 43 Prozent ein kräftiges Wachstum. Sehr erfreulich war auch der Passagieranstieg von 15 Prozent auf der Antalya-Strecke.

Sehr positiv entwickelten sich neben den Touristik- auch die Linienverkehre. Die Anzahl der Lufthansa-Passagiere, die über die beiden Drehkreuze Frankfurt und München Flugziele in der ganzen Welt erreichen können, stieg im Vorjahresvergleich um 29 Prozent.

Die aktuelle Entwicklung stimmt den PAD zuversichtlich, den Aufschwung auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen zu können. Durch erweiterte Flugplan-Angebote sowohl in der Touristik als auch im Linienverkehr sind die Weichen dafür schon gestellt..

Flughafen Berlin: Bauarbeiter nur noch für Rest- und Mängelarbeiten

Behauptungen einer Zeitung, es gebe am Flughafen Berlin Brandenburg derzeit so gut wie keine Bauarbeiten, sind falsch. Ebenso falsch ist die Behauptung, mit einer baulichen Fertigstellung des BER sei erst im Herbst 2018 zu rechnen. Die FBB will in diesem Jahr erneut einen Termin für die Inbetriebnahmen des BER nennen. Aktuell sind über 400 Bauarbeiter und Techniker vor Ort eingesetzt, die die notwendigen Rest- und Mängelarbeiten sowie Inbetriebsetzungen durchführen. Nicht vergleichbar ist die aktuelle Anzahl der Arbeiter somit mit jener Personalstärke von vor Monaten, als in der gesamten Fläche parallel gearbeitet wurde. Die großflächigen Bauarbeiten im klassischen Sinne sind weitestgehend abgeschlossen.

Zu Vertragsmodalitäten mit einzelnen Auftragnehmern äußert sich die Flughafengesellschaft grundsätzlich nicht im Detail. Die Abstimmungen der FBB mit dem Unternehmen Caverion verliefen konstruktiv und lösungsorientiert, so die FBB. Caverion habe der FBB zugesagt, dass noch zu klärende kaufmännische Themen zu keiner Beeinträchtigung der baulichen Leistungen führen.

CS100 bereichert Liniendienste am London City Airport

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Erstmals flog am 08. August ein neues Bombardier CS100 Passagierflugzeug der SWISS (Airline Swiss International Airlines) für einen kommerziellen Flug von Zürich kommend an den London City Airport. Mit dem Airliner will die Fluggesellschaft ältere Avro ersetzen.

Rob Dewar, Vice President für das Flugzeugprogramm der C-Serie von Bombardier Commercial Aircraft, führte an, dass diese Flugzeuge für stadtnahe Flughäfen besonders geeignet seien, da sie neben einem gerningerem Treibtstoffverbrauch insbesondere auch weniger Lärm verursachten.

Neben den Linienflügen von ihrem Hub in Zürich will SWISS die CS100 im Sommer 2018 auch von Genf aus zum London City Airport einsetzen. Die CS100 ist damit das größte Passagierflugzeug, das eine Betriebsgenehmigung am London City Airport hat, und dasjenige mit der größten Reichweite. In einer Einklassenkonfiguration hat das Flugzeug CS100 eine Reichweite von 2.200 nm (4.074 km). Damit ist die CS100 das einzige kommerzielle Passagierflugzeug, das – konfiguriert mit einer Einklassenkabine der Business Class, non-Stop London City – New York zurücklegen kann.

Kulinarische Zeitreise ins Gründungsjahr des Flughafens DUS

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1927 war ein großes Jahr in der Luftfahrtgeschichte. Charles Lindbergh überquerte als erster Mensch ohne Zwischenlandung den Atlantik von New York nach Paris und in Düsseldorf nahm der Airport seinen Betrieb auf. Das wird auch noch 90 Jahre später gefeiert. Der Flughafen lädt deshalb 90 auserwählte Gäste zu einem „Airlebnis Exklusiv“ ein. Beim „Dîner en 1927“ am Sonntag, 03. September, genießen die Gäste ab 18:00 Uhr mitten im Terminal feine Speisen in einem nostalgischen Ambiente. Das Mehr-Gang-Menü von Sternekoch Björn Freitag und den Flughafengastronomen sowie ein attraktives Rahmenprogramm nehmen die Gäste mit auf eine Zeitreise in die „Goldenen Zwanziger“.

Wer an diesem besonderen Abend dabei sein möchte, hat bis zum Sonntag, 20. August, Zeit, sich zu bewerben. Denn die Plätze für dieses besondere Dinner sind limitiert und können nicht käuflich erworben werden. Wer eine Einladung für sich plus einer Begleitperson gewinnen möchte, muss jetzt aktiv werden. Gesucht werden besondere Einkaufserlebnisse im Jubiläumsjahr am Düsseldorfer Flughafen. Das kann der Einkauf der Urlaubslektüre sein, die noch kurz vor dem Start erworben wurde, ein besonders leckeres Essen in einem der Flughafen-Restaurants, oder eine Geschichte, warum die Wahl im Reisemarkt auf ein bestimmtes Urlaubsziel gefallen ist. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das Gewinnspiel läuft bis zum 20. August.

Die glücklichen Gewinner können sich nicht nur auf ein exquisites Menü freuen, bei dem der aus dem Fernsehen bekannte Sternekoch Björn Freitag den Hauptgang kreieren wird. Es wird auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm geboten. So können sich die Gäste von Make-Up-Profis stilecht aufhübschen und sich anschließend von einem historischen Fotografen ablichten lassen. Für einen glänzenden Auftritt im wahrsten Sinne des Wortes sorgt ein Retro-Schuhputzer. Damit pünktlich zum Aperitif alle von Kopf bis Fuß gestylt sind, werden diese Services bereits ab 17:00 Uhr für die Dinner-Gäste nutzbar sein. Mehr wird noch nicht verraten, außer dem Dresscode: am liebsten im Stil der 1920er Jahre und schwarz-weiß – wie in einem alten Film.

Das wird außerdem am „Airlebnis“ für alle Besucher des Flughafens von 11:00 bis 18:00 Uhr geboten:

  • „Sie buchen. Wir zahlen“: Eine am Airlebnis im Reisemarkt gebuchte Reise zu gewinnen
  • Kinderbetreuung: Die Kleinen (drei bis elf Jahre) vergnügen sich bei der kostenlosen Kinderbetreuung, die Großen genießen den Airport
  • Shoppen, Genießen und Verreisen auch sonntags in über 60 Shops, Bars und Restaurants und über 40 Reisebüros
  • Shopping-Parkspecial: Parken an allen Wochenenden und NRW-Feiertagen für nur fünf Euro bis zu sechs Stunden in den Parkhäusern P7 und P8 ab einem Mindesteinkauf von zehn Euro. Den Kassenbon von diesem Tag aus den Shops, Restaurants, Reisebüros und der Flughafenterrasse am Düsseldorfer Airport können kumuliert werden. Den Parkrabatt erhält man in der Parkservicezentrale von P3, an der Flughafenterrasse und an der Airlebnis Info. Nicht einlösbar bei Einfahrt mit EC-, Kredit- oder Parkkarten.

Einflottung der Embraer bei AUA abgeschlossen

Am Wochenende hob bei der Austrian Airlines der siebzehnte Embraer-Jet mit der Kennung OE-LWN unter der Flugnummer OS 683 zu seinem Erstflug von Wien nach Zagreb ab. Somit ist die Embraer Flotte vollständig. Die 17 Embraer Jets ersetzen die Fokker Flugzeuge, von denen aktuell noch vier Fokker 100 im Einsatz sind, die schrittweise bis Dezember 2017 ausgeflottet werden. Seit der Einflottung des ersten Embraer-Jets im Januar 2016 hat Austrian Airlines bereits über zwei Millionen Passagiere mit diesem Flugzeugtyp an ihr Reiseziel gebracht. Der Listenpreis der Embraer Flotte beträgt ca. 900 Millionen US Dollar.

Für den Einsatz der Jets wurden rund 600 Flugbegleiter, 200 Piloten und 80 Techniker auf diesen Flugzeugtyp geschult. Die Embraer-Flotte soll im Streckennetz der Austrian Airlines zu über 70 Destinationen in Europa eingesetzt werden. Der Embraer verbraucht pro Sitzplatz rund 18 Prozent weniger Treibstoff als die Fokker. Für Passagiere erhöht sich der Reisekomfort durch den Flottentausch: Die mit zwei Zweierreihen ausgestattete Kabine ist durch ihre ergonomische Bauweise besonders geräumig und bietet dem Passagier damit mehr Raumgefühl. Die Embraer-Jets haben ein Durchschnittsalter von vier Jahren und bieten Platz für 120 Passagiere.

VC: Kein Verschwinden der Piloten aus Verkehrsflugzeugen

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Die UBS veröffentlichte eine Studie zu möglicherweise schwindendem Einsatz von Piloten in zivilen Flugzeugen aus Kostengründen. Im Gegensatz zur jüngst veröffentlichen Studie der UBS sind die Experten der Vereinigung Cockpit (VC) nicht der Meinung, dass es innerhalb der nächsten zehn bis 15 Jahre dazu kommt, dass in der zivilen Verkehrsluftfahrt Flugzeuge ohne Piloten fliegen werden. Die VC zählt dazu Situationen auf, die sicherheitsrelevant waren und nicht von einem Boardcomputer behoben oder entschieden werden konnten.

Auch wenn die technische Entwicklung schnell voranschreite, so würden Computer das Cockpit eines Flugzeuges in absehbarer Zukunft mit Sicherheit nicht ganz übernehmen, so Markus Wahl, Sprecher der Vereinigung Cockpit. Im Gegensatz zu Computern ist nämlich nur der Mensch in der Lage, kreative Lösungsansätze in dynamischen Situationen zu finden.

Ein Beispiel dafür ist der Ausfall beider Triebwerke nach Vogelschlag bei US-Airways Flug 1549 und die von Chesley Sullenberger und seiner Crew anschließend durchgeführte Notlandung auf dem Hudson, bei dem alle Insassen überlebt haben.

Es ist mehr als fraglich, ob ein Computer eine solche Situation, die eigentlich von den Flugzeugkonstrukteuren gar nicht vorgesehen war, von einem Computer ähnlich gelöst werden kann. Ein Computer kann nämlich nur vernünftig auf die Situationen reagieren, für die er ausgelegt ist. In der Realität werde es aber immer zu Situationen kommen, die außerhalb dieser Auslegung liegen. Die Stärke des Menschen liege genau darin und er kann mit seiner Kreativität bei Problemlösungen und seiner Flexibilität eingreifen.

Das Einsparpotential, das in der Studie genannt wird, mag zwar verlockend klingen, argumentativ bewegt sich die Studie dennoch oft an der Oberfläche. Piloten sind nicht nur Kostenfaktor, sondern sie garantieren, dass Milliarden Passagiere jedes Jahr sicher ihr Ziel erreichen. Piloten tragen zu dieser Sicherheit ihren entscheidenden Teil bei. Menschliche Piloten seien deswegen auch in der Zukunft nicht aus den Cockpits von Verkehrsflugzeugen wegzudenken, so die VC.

Lufthansa mit bestem Halbjahres-Ergebnis

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Die Lufthansa Group hat ihre Umsätze im ersten Halbjahr 2017 um 12,7 Prozent auf rund 17,0 Milliarden Euro gesteigert, im Vorjahreszeitraum waren es noch 15,0 Mrd. Euro. Die Verkehrserlöse stiegen in diesem Zeitraum um 14,2 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum 11,6 Mrd. Euro).

Die maßgebliche Ergebniskennzahl, das Adjusted EBIT, hat sich auf über eine Milliarde Euro in etwa verdoppelt (Vorjahreszeitraum: 529 Mio. Euro). Damit hat die Lufthansa Group das beste Halbjahresergebnis ihrer Unternehmensgeschichte erzielt.

Bestes Halbjahresergebnis Lufthansa Group

Das Ergebnis ist vor allem auf eine starke Nachfrage und gesunkene Stückkosten bei den Passagierairlines zurückzuführen. Die um Währungseffekte und Treibstoffkosten bereinigten Stückkosten sind im ersten Halbjahr um 1,2 Prozent zurückgegangen, allein im zweiten Quartal sanken sie um 3,4 Prozent. Gleichzeitig konnten die Stückerlöse um 0,5 Prozent gesteigert werden, im zweiten Quartal um 1,8 Prozent. In allen Verkehrsgebieten lag die Auslastung der Flugzeuge trotz eines erhöhten Angebotes über dem Vorjahr. Die Adjusted EBIT-Marge lag mit 6,1 Prozent um 2,6 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Gestiegene Treibstoffkosten haben das Ergebnis mit 223 Millionen Euro belastet, sie lagen mit 2,6 Milliarden Euro um 9,5 Prozent über dem Vorjahr. Alle Leistungszahlen und die Treibstoffkosten beinhalten Effekte aus der erstmaligen Konsolidierung von Brussels Airlines und den im Wet Lease eingesetzten Flugzeugen von airberlin.

Das beste Halbjahresergebnis der Unternehmensgeschichte folgt neben einer starken Nachfrage auch einem soliden Preisumfeld ist auf strukturell gesenkte Kosten zurückzuführen. Lufthansa wolle diese harte Arbeit an Kostensenkungen weiter fortsetzen. Kostensenkungen seien das wichtigste Mittel, um unsere Marge auch nachhaltig zu verbessern, erläuterte Ulrik Svensson, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG.

Finanzkennzahlen haben sich deutlich verbessert

Das Konzernergebnis des ersten Halbjahres beläuft sich auf 672 Millionen Euro und liegt damit um 56,6 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums (Vorjahr: 429 Mio. Euro) Der operative Cashflow ist um über eine Milliarde Euro auf 3,2 Milliarden Euro gestiegen. Hierfür sind das gute Ergebnis und höhere Vorausbuchungen ausschlaggebend. Bei in etwa gleichbleibenden Investitionen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro ist der Free Cashflow um 87,0 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,1 Mrd. Euro) gestiegen. Die Nettokreditverschuldung ist gegenüber dem Ende des letzten Geschäftsjahres um mehr als die Hälfte (57,8 Prozent) auf 1,1 Milliarden Euro zurückgegangen (Vorjahr 2,7 Mrd. Euro). Die Pensionsverpflichtungen lagen zum Stichtag 30. Juni 2017 bei 8,1 Milliarden Euro und damit um rund 200 Millionen unter dem Jahresendwert. Die Dotierung des Planvermögens in Höhe von 1,6 Milliarden für die auf ein Defined-Contribution-System umgestellte Altersversorgung der Flugbegleiter von Lufthansa, wird nun im dritten Quartal starten und in mehreren Raten bis zum Jahresende erfolgen.

Netzwerkairlines profitieren im im zweiten Quartal

Die Netzwerk-Airlines der Lufthansa Group haben ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2017 auf der Basis einer verbesserten Nachfrage in allen Verkehrsgebieten um knapp 700 Millionen Euro auf 11,1 Milliarden Euro steigern können. Dabei haben sie ein Ergebnis von 757 Millionen Euro erzielt (Vorjahr 487 Mio. Euro). Alle Netzwerk-Airlines konnten ihre Stückkosten gegenüber dem Vorjahr reduzieren. Lufthansa und Austrian Airlines konnten zudem ihre Stückerlöse steigern.

Lufthansa hat ein Ergebnis von 569 Millionen Euro (Vorjahr 361 Mio. Euro) erreicht. SWISS konnte zurückgehende Durchschnittserlöse durch einen stark gestiegenen Absatz überkompensieren und ihr Ergebnis auf 187 Millionen Euro steigern (Vorjahr 127 Mio. Euro). Austrian Airlines hat ihr Ergebnis auf drei Millionen Euro gesteigert (Vorjahr minus eine Mio. Euro).

Punkt-zu-Punkt-Airlines

Die Punkt-zu-Punkt-Airlines konnten auf der Basis des starken, vor allem anorganischen Kapazitätswachstums, insbesondere durch die erstmalige Konsolidierung von Brussels Airlines, ihre Umsätze auf 1,8 Milliarden Euro fast verdoppeln (Vorjahr 0,9 Mrd. Euro). Dabei haben sie ihr Ergebnis um 58 Millionen Euro auf -77 Millionen Euro gesteigert. Im zweiten Quartal haben sowohl Eurowings als auch Brussels Airlines ein positives Ergebnis erreicht. Alle Passagier-Airlines konnten ihre Auslastung trotz eines erhöhten Angebotes steigern.

Aviation Services

Lufthansa Cargo konnte auf der Basis einer positiven Nachfrageentwicklung ihre währungsbereinigten Yields um 9,3 Prozent steigern. In den beiden ersten Quartalen des Jahres konnte das Unternehmen jeweils ein positives Ergebnis erzielen, das sich auf 78 Millionen Euro im ersten Halbjahr summiert (Vorjahr -45 Mio. Euro).

Lufthansa Technik konnte ihr Ergebnis im ersten Halbjahr um 8,8 Prozent auf 222 Millionen Euro erhöhen (Vorjahr 204 Mio. Euro). Die LSG Group hat im ersten Halbjahr ein Ergebnis von 13 Millionen Euro erzielt (Vorjahr 24 Mio. Euro). Wesentliche Ursache für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr sind Restrukturierungskosten. Insbesondere durch Währungseffekte konnte der Bereich Weitere Gesellschaften und Zentralfunktionen sein Ergebnis auf 41 Millionen Euro steigern (Vorjahr -50 Mio. Euro).

Ausblick

„Aufgrund des erfolgreichen ersten Halbjahres und der besseren Visibilität auf das wichtige dritte Quartal, haben wir unsere Prognose für das Gesamtjahr angehoben“, sagt Ulrik Svensson. Bei den Passagierairlines wird ein organisches Kapazitätswachstum im zweiten Halbjahr von 4,7 Prozent erwartet. Aus heutiger Sicht werden die währungsbereinigten Stückerlöse der Passagierairlines im zweiten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum sinken.

Die Entwicklung sollte im dritten Quartal aber besser sein. Die um Währung und Treibstoff bereinigten Stückkosten sollen im zweiten Halbjahr erwartungsgemäß leicht sinken. Die Lufthansa Group rechnet für das Gesamtjahr mit einem Adjusted EBIT über Vorjahr. Die Treibstoffkosten exklusive Brussels Airlines sinken im zweiten Halbjahr um 100 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr.

Lufthansa Group
Januar bis Juni Veränderung Q2 Q2
2017 2016 2017 2016
Umsatzerlöse Mio. € 16.951 15.042 12,7% 9.260 8.126
davon Verkehrserlöse Mio. € 13.293 11.637 14,2% 7.485 6.402
EBIT Mio. € 1.031 518 99,0% 1.015 567
Adjusted EBIT Mio. € 1.042 529 97,0% 1.017 582
Adjusted EBIT Marge In % 6,1% 3,5% 2,6 P.P. 11,0% 7,2%
Konzernergebnis Mio. € 672 429 56,6% 740 437
Bruttoinvestitionen Mio. € 1.207 1.167 3,4%
Operativer Cashflow Mio. € 3.226 2.193 47,1%
Mitarbeiter zum 30. Juni 128.472 122.799 5.673
Ergebnis pro Aktie 1,43 0,92 55,4% 1,58 0,94

Luftverkehrswirtschaft: Deutsche Unternemen fallen zurück

Im ersten Halbjahr 2017 zeigen die relevanten Kennzahlen zur Luftverkehrsentwicklung in Deutschland ein stärkeres Wachstum als im gleichen Vorjahreszeitraum: Im Passagierverkehr können die deutschen Fluggesellschaften mit 6,1 Prozent deutliche Zuwächse verzeichnen, und auch die deutschen Flughäfen weisen im ersten Halbjahr ein solides Wachstum von 6,4 Prozent auf. Der Luftfrachtverkehr zieht in den ersten sechs Monaten ebenfalls an. Wenn die gute Anbindungsqualität für Wirtschaft und Verbraucher erhalten und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftfahrt gestärkt werden sollen, müsse man gegensteuern, so der BDL.

Low-Cost drängt

Zu der Halbjahresbilanz sagt Dr. Stefan Schulte, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): „Die Passagier- und Frachtzahlen wachsen stärker als in vergangenen Jahren, hier sehen wir eine deutliche Erholung. Allerdings legen die deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen schwächer zu als der Gesamtmarkt. Damit setzt sich auch im ersten Halbjahr 2017 eine Tendenz der letzten Jahre fort: Deutsche Luftverkehrsunternehmen verlieren weiter Marktanteile.“

So haben die deutschen Fluggesellschaften an hiesigen Flughäfen seit 2011 insgesamt sechs Prozent Marktanteile verloren und liegen aktuell nur noch bei 56 Prozent. Größter Wachstumstreiber bleibt das Low-Cost-Segment. Für die sinkenden Marktanteile der deutschen Unternehmen seien ganz wesentlich auch politische Rahmenbedingungen verantwortlich, die vom Gesetzgeber hausgemacht seien.

Zu diesem Ergebnis kommt auch das im Auftrag der Bundesregierung erarbeitete Gutachten zur Markt- und Wettbewerbsentwicklung im Luftverkehr. Die Gutachter identifizieren nationale und europäische Sonderlasten als Hemmnis für die deutschen Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Dazu Schulte: „Für die Stärkung der deutschen Luftfahrt brauchen wir keinen Protektionismus, sondern faire Wettbewerbsbedingungen. Die Gutachter der Bundesregierung und das darauf fußende Luftverkehrskonzept des Bundesverkehrsministers machen die richtigen Vorschläge zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Dazu gehören der Abbau der Luftverkehrsteuer und die Teilübernehme der Luftsicherheitskosten in den Bundeshaushalt.“

Betriebszeiten und Lärmgrenzen

Zu der vom Umweltbundesamt vorgeschlagenen weiteren Beschränkung der Betriebszeiten an deutschen Flughäfen und Verschärfung der Lärmgrenzwerte sagte Schulte: „Erst Mitte Juli stellte der Hessische Verwaltungsgerichtshof fest, dass es keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Gesundheitsgefahren durch Fluglärm gibt, die über die im Fluglärmschutzgesetz berücksichtigten wissenschaftlichen Erkenntnisse hinausgehen. Damit bestätigt der Verwaltungsgerichtshof, dass es keine Rechtfertigung für verschärfte Grenzwerte im Fluglärmschutzgesetz gibt. Auch eine Auswertung der bisherigen Lärmwirkungsstudien, die die Charité durchgeführt und publiziert hat, kommt zu diesem Ergebnis.“

Ergebnisse der Halbjahresbilanz 2017

  • Fluggesellschaften: Weltweit wuchs der Passagierluftverkehr um 7,9 Prozent, in Europa um 8,8 Prozent. Dieses Wachstum kommt auch bei den deutschen Fluggesellschaften an. Sie weisen ein Wachstum von 6,1 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum auf. Dies ist eine wesentlich bessere Entwicklung als im Jahr zuvor, als die deutschen Fluggesellschaften zum Halbjahr Rückgänge hinnehmen mussten. Allerdings liegen die deutschen Unternehmen weiterhin hinter dem dynamischen Wachstum in anderen Weltregionen zurück.
  • Flughäfen: Auch die deutschen Flughäfen konnten in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich zulegen. Sie begrüßten fast 110 Millionen an- und abreisende Fluggäste und damit 6,4 Prozent mehr Passagiere als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Dabei ist der internationale Verkehr deutlich stärker gewachsen als der inländische Flugverkehr. Auch bei den Flughäfen fällt das Wachstum aber unterdurchschnittlich aus, andere europäische Luftverkehrsstandorte konnten stärkere Wachstumsraten aufweisen.
  • Marktanteile: Das Wachstum an deutschen Flughäfen wird ganz wesentlich von ausländischen Fluggesellschaften getrieben. Damit setzt sich eine problematische Entwicklung der letzten Jahre auch im laufenden Jahr fort: Die deutschen Fluggesellschaften verlieren Marktanteile, während ausländische Fluggesellschaften im deutschen Markt Kapazitäten aufbauen und ihre Marktposition stärken. So ist der Marktanteil der deutschen Fluggesellschaften an hiesigen Flughäfen von 62 Prozent im Jahr 2011 auf nunmehr 56 Prozent gesunken.
  • Low Cost: Größter Wachstumstreiber im Passagierluftverkehr bleiben Low-Cost-Verkehre. Seit 2011 nahmen die Low-Cost-Verkehre an den deutschen Flughäfen um 120 Prozent zu, was den Wettbewerbs- und Kostendruck weiter verschärft. Im gleichen Zeitraum konnten die europäischen Netzwerk-Fluggesellschaften wie British Airways oder Air France ihr Angebot um 8 Prozent ausbauen. Deutsche Netzwerk-Fluggesellschaften wie Lufthansa oder Air Berlin haben ihr Flugangebot hingegen um 23 Prozent reduziert, u.a. weil sie Flüge auf Low-Cost-Plattformen verlagert haben, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
  • Konnektivität: Die Anbindungsqualität der deutschen Flughäfen ist nach wie vor sehr gut: Im Sommer 2017 können von deutschen Flughäfen 356 internationale Ziele direkt mit dem Flugzeug erreicht werden. Das ist gut für die Verbraucher und vor allem auch für die exportorientierte deutsche Wirtschaft, die auf eine gute Anbindung auf dem Luftweg angewiesen ist. Allerdings holen wichtige Wettbewerbsländer wie etwa die Niederlande und Spanien auf. Sie konnten ihre Konnektivität, also die Anzahl von direkten Zielen und Frequenzen, in den vergangenen Jahren deutlich steigern.
  • Luftfracht: Der weltweite Frachtluftverkehr wuchs im ersten Halbjahr 2017 um 10,4 Prozent. Das ist eine deutlich positivere Bilanz als im Vorjahr, wo der Frachtverkehr mit 0,5 Prozent stagnierte. Die europäischen Fluggesellschaften sind mit 13,6 Prozent sogar stärker gewachsen als der weltweite Schnitt. Maßgeblich dafür war die hohe Nachfrage zwischen Europa und Asien. Doch weder die Lufthansa Cargo noch die großen Frachtflughäfen in Deutschland haben in der Größenordnung des weltweiten Durchschnittswachstums zulegen können.

Seit 2015 legt der BDL regelmäßig zweimal im Jahr Kennzahlen zur Lage der deutschen Luftverkehrswirtschaft vor. Die Zahlen umfassen die Entwicklung der Fluggesellschaften und Flughäfen und ordnen diese anhand von internationalen Vergleichszahlen ein. Zu diesem Zweck zieht der BDL unterschiedliche aktuelle Quellen heran: die konsolidierten Zahlen der BDL-Mitglieds-unternehmen, die Ergebnisse der ADV-Statistik sowie die Zahlen der IATA zur weltweiten Entwicklung.

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wurde 2010 als gemeinsame Interessenvertretung der deutschen Luftverkehrswirtschaft gegründet. Mitglieder des Verbandes sind Fluggesellschaften, Flughäfen, die Deutsche Flugsicherung und weitere Leistungsanbieter im deutschen Luftverkehr. Die Mitgliedsunternehmen beschäftigen mehr als 180.000 Mitarbeiter. Die deutsche Luftverkehrswirtschaft ermöglicht Mobilität für jährlich über 200 Millionen Fluggäste und trägt mit dem Transport von Außenhandelswaren im Wert von über 200 Milliarden Euro zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland bei.

Elfte Bombardier Q400 für Luxair überstellt

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Die elfte Bombardier Q400 kam nun in die Flotte der Luxair Luxemburg Airlines. Die im Dezember 2016 fabrikneu beim kanadischen Hersteller Bombardier Commercial Aircraft in Auftrag gegebene Bombardier Q400 NextGen mit der Registrierung LX – LQJ kam am Donnerstag in Luxemburg an.

Auf ihrem Flug von Toronto, wo sie am Mittwoch 02. August 2017 um 15:12 Uhr (UTC) gestartet war, machte sie zwei Zwischenstopps in Goose Bay, Kanada und in Reykjavik, Island bevor sie am 03. August 2017 um 18:05 Uhr (UTC) in Luxemburg zur Landung aufsetzte. Bis zu ihrem Eintritt in den regulären Flugdienst im September werden Mitarbeiter von LuxairTechnics in Luxemburg die letzten Anpassungen an die Luxair-Standards vornehmen.

Dank diesem zusätzlichen Flugzeug in der Flotte und den sich daraus ergebenden größeren Kapazitäten kann Luxair das Angebot weiter ausbauen, indem Flugfrequenzen optimiert werden und den Kunden ein vollständig durchdachter Service geboten wird. So werden bald ein Abendflug nach Dublin (montags und freitags) ab dem 18. September 2017 sowie drei wöchentliche Flüge nach Venedig (mittwochs, freitags und sonntags ) werden in der Wintersaison angeboten. Darüber hinaus können drei tägliche Flüge nach Kopenhagen (montags und freitags) ab 30. Oktober 2017 genutzt werden. Auf den Bildern: Das Muster Q400 in den Farben der Fluggesellschaft.

Alle Frachter voll zu tun: Zeitung zum Urlauber, Rosen für die Lieben

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Ferienzeiten und Feiertage bedeuten normalerweise weniger Geschäft für Lufthansa Cargo. Normalerweise. Nicht so in diesem Jahr. Denn heuer brummt das Geschäft auch in den Sommermonaten Juli und August.

Es lässt sich in diesen Wochen so gar kein Ferientief erkennen, in Frankfurt gibt es alle Hände voll zu tun, erläutert es Bernd Reifert, Director Transit & Warehouse Management, zusammen. Bei Ferien in Europa und Feiertagen wie Weihnachten und dem Chinese New Year oder der japanischen Golden Week stehen viele Betriebe still und es sinkt die Nachfrage nach Luftfrachttransport. Andere Ereignisse bewirken das Gegenteil: Der Weltfrauentag etwa, an dem tonnenweise rote Rosen aus Südamerika oder Afrika nach Russland fliegen.

Liegen die Urlauber nach ihrem Flug entspannt am Strand von Mallorca und lesen ihre Zeitung, steckt Lufthansa Cargo dahinter. Denn in den Sommerwochen fliegt der Frachtkranich verstärkt Zeitungen Richtung Balearen, weil dort die Nachfrage nach deutschen Nachrichten dann sprunghaft steigt.

Zwar werden alle diese Daten bereits vor der Veröffentlichung des jeweiligen Sommer- oder Winterflugplans berücksichtigt, welcher die Grundlage für alle Bereiche vom Vertrieb über das Handling bis zum Flugbetrieb darstellt. Doch dieser Flugplan wird kurzfristig von der Netzwerk-Steuerung bei Lufthansa Cargo optimiert – je nach tatsächlicher Nachfrage und Buchungsauslastung.

Abwechslungsreich machen es dabei jedes Jahr insbesondere die terminlich wandernden Feiertagsperioden, so war in diesem Jahr das Chinese New Year wieder besonders früh und damit nahe am Jahreswechsel nach unserem Kalender. Darauf versuchen die Frachtdienstleister frühzeitig im Flugplan zu reagieren, hört man aus der Netzsteuerung, wo für alle kurzfristigen Frachterflugplan-Anpassungen im Lufthansa Cargo Netz rund um Ferien und Feiertage auf der ganzen Welt gemacht werden.

Im Lufthansa Cargo Center herrscht in der Ferienzeit oftmals sogar akuter Containermangel: Die kleinen AKH-Container, die perfekt in die Bäuche der Airbus A320-Familie passen und die für die Bellies der Langstreckenflieger gebauten AKEs werden zur Verladung des Passagiergepäcks benötigt. Und nicht nur das: Lufthansa Cargo transportiert rund 50 Prozent der Sendungen in den Bäuchen der Passagiermaschinen. Was also, wenn im Summer alle ab in den Urlaub wollen? Mit Kind, Kegel und schwerem Koffer? Dann wird der Platz für die Fracht in den Bellies knapp.

Pax-Gepäck geht dabei vor und hat die höhere Priorität. Das Team aus der Ladungsplanung und -steuerung sorgt dabei für eine optimale Balance zwischen Gepäck und Fracht. Um beide Kundengruppen zufrieden zu stellen bedeuten die Ferien da schon manchmal besondere Herausforderungen. Gemeinsam mit der Kapazitätsplanung spricht das LCC bereits Monate vorher über diese besonderen Wochen: Auf Basis der letzten Jahre können sie eine Vorhersage über das mögliche Gepäckaufkommen treffen und die Fracht entsprechend planen.

E-Bike und Flight-Bike zum Ausprobieren im MAC

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Nicht nur mit einem Flugzeug kann man den Luftraum erobern – das geht auch mit dem Fahrrad: Zum Wochenende startete im Forum des München Airport Centers die „Bike & Style“. Damit wird der Münchner Flughafen bis zum Sonntag, 20. August 2017 erstmals zum Hotspot der internationalen Mountainbike-Szene.

Auf einem 3.000 Quadratmeter großen Bike-Parcours mit einer riesigen Show-Rampe, zeigten die Profis bereits am Eröffnungstag ihre spektakuläre Luftakrobatik und machen das Fahrrad zum Flightbike. Und auch in den kommenden Wochen ist einiges geboten: Jeden Freitagabend und Sonntagnachmittag zeigen dort internationale Stars bei Freestyle-Shows ihr Können.

Beim High Jump Contest kämpfen Profis um den höchsten Sprung mit dem Bike. Gäste finden auf einer Tribüne für 500 Zuschauer Platz zum Anfeuern und Stimmung machen. Doch Bike & Style ist auch ein Event zum Mitmachen für die ganze Familie: Wer selbst aufs Bike steigen will, der kann auf der Teststrecke für Mountain-E-Bikes die neuesten Modelle ausprobieren. Auf dem „Pump-Track“, einem speziellen Rundkurs, können Sportbegeisterte allein durch Gewichtsverlagerung und Hochdrücken des Körpers mit dem Bike Geschwindigkeit aufnehmen.

Für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren finden kostenfreie Workshops statt. Aber auch Erwachsene kommen nicht zu kurz und können während der Showtage an den Workshops mit den Profis teilnehmen. Räder und Helme werden kostenlos gestellt. Geöffnet ist der Parcours täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr, ab 14:00 Uhr stehen die Strecken kostenfrei allen Radsportfans zur Verfügung.

Raphael Poggensee leitet Bremen Airport Handling

Raphael Poggensee hat zum Beginn des Monats die Geschäftsführung der Bremen Airport Handling GmbH übernommen. Er verantwortet damit die Bereiche Bodenverkehrsdienst, Fracht und Elektrik und löst damit Dettmar Dencker ab, welcher Ende August in den Ruhestand geht.

Der gebürtige Norddeutsche war bisher bei der AeroGround, einer Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH, in verantwortlicher Position im Management tätig. Raphael Poggensee verfügt dank seiner langjährigen einschlägigen Geschäftstätigkeit im In- und Ausland, als auch bei Fluggesellschaften, über umfassende Kenntnisse der Branche.

Verbundwerkstoff CFRP und sein Vorteil für die Luftfahrt

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Verbundwerkstoffe heißt das Schlagwort für den Flugzeugbau der Zukunft. Ihr Vorteil aus Stabilität und Langlebigkeit bei geringem Gewicht liegt auf der Hand. Bei Airbus kommen solche Materialien bereits seit 30 Jahren zum Einsatz, vom vertikalen Stabilisator im A310 bis hin zum aktuellen A350 XWB, der zu mehr als der Hälfte aus Kompositmaterial besteht.

Da jedes Plus an Gewicht im Flugzeug bei Start und Flug mehr Kerosin erfordert, das wiederum auch Gewicht hat, wirkt sich jedes Gramm exponenziell auf den Treibstoffverbrauch einens Flugzeuges aus. Gerade für Langstrecken sind daher leichte Materialien im Flugzeubau entscheidend. Im neuen mittelgroßen Langstreckenflugzeug Airbus A350 XWB werden viele Teile der Struktur und der Flügel aus Verbundwerkstoffen hergestellt, das A350-Testflugzeug MSN2 erhielt sogar ein entsprechendes Design.

Besondere Stärke von Verbundmaterial

Prinzipiell besteht ein Verbundwerkstoff immer aus mindestens zwei verschiedenen Materialien mit unterschiedlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften. Durch die Kombination entsteht ein Material, dass sich durch viel bessere Eigenschaften auszeichnet als nur eine Komponente alleine. Aus dem Alltag bekannt sind zB. auch Sperrholz oder Stahlbeton – im letzteren wird die Zugfestigkeit von Stahl mit der Druckfestigkeit von Beton kombiniert. Für den Flugzeugbau verwendet Airbus von der Flugzeugnase bis zum -schwanz neu entwickelte Materialien. Einen besonderen Platz nimmt hier Kohlefaser-verstärkter Kunststoff ein: CFRP (Carbon-Fibre Reinforced Plastic).

Extrem zugfeste Kohlefasern werden dabei mit einem Kunstharz in feste Form gebracht, was CFRP ein besseres Verhältnis von Stabilität zu Gewicht als Metalle verleiht und zudem beständiger gegen Ermüdung und Korrosion ist. Es ist einfach leichter als Aluminium, stärker als Eisen und korrosionsbeständiger als alle beide. Wie bei allen Verbundmaterialien resultiert der Verteil aus dem Zusammenspiel der einzelnen Komponenten. Keine Komponente für sich allein wäre geeignet, um im Flugzeugbau Verwendung zu finden – weder die Kohlefasern, noch das Kunstzharz. Doch durch die Wicklung zu vielen, in sich greifende Schichten entsteht die Festigkeit, die für die Flugzeugzelle oder aerodynamische Bauteil gebraucht wird.

Verwendung im Airbus A350 XWB

Im neuen Langstreckenjet A350 hat Airbus so viel CFRP verbaut wie in noch keinem Flugzeug davor. So sind die Tragflächen, inklusive der oberen und unteren Paneele, zum größten Teil in dem leichten Material ausgeführt. Bei einer Breite von 32 Metern und sechs Metern Länge gehören sie zu den größten CFRP-Bauteilen, die in der Luftfahrt hergestellt werden. In Russland versucht man dagegen mit dem neuen MC-21 schon bei den Mittelstreckenjets die Flügel aus Verbundmaterial herzustellen.

Produktvirtualisierung: DLR-Institut in Dresden eröffnet

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Am 03. August 2017 eröffnete Prof. Rolf Henke, Luftfahrt-Vorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), gemeinsam mit Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, das neue DLR-Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung in Dresden.

Das DLR widmet sich dort der Virtualisierung im Bereich Flugzeugbau. Bevor ein Flugzeug abheben kann, sind viele kostenintensive Entwicklungsarbeiten und langwierige Tests notwendig – am virtuellen Flugzeug, das sich genauso verhält wie ein Flugzeug in der Realität, können diese Prozesse schneller, günstiger und außerdem sicherer ablaufen. Damit widmet sich das DLR in Zukunft verstärkt den Herausforderungen, die die Prozesskette vom ersten digitalen Entwurf bis zur simulierten Außerdienststellung bereithält.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Matthias Machnig, hierzu: „Forschung trägt ganz wesentlich zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen bei. Indem wir Forschungseinrichtungen wie hier in Dresden institutionell unterstützen, stellen wir unserer Wirtschaft eine leistungsfähige Forschungsinfrastruktur zur Verfügung.

Zusammen mit Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen vor Ort bauen wir innovative Cluster und Forschungsstrukturen auf, die die Regionen und den Hightech-Standort Deutschland insgesamt voran bringen.“

Forschung für den virtuellen Erstflug

„Der gesamte Lebenszyklus von Luftfahrzeugen, von der Entwicklung und Produktion über den Betrieb bis hin zur Außerdienststellung, befindet sich im Umbruch, da alle Bereiche schrittweise digitalisiert werden“, sagte DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke anlässlich der Eröffnung. „Das neue Dresdner DLR-Institut wird dafür die relevanten Forschungskompetenzen im Bereich Software bündeln und langfristig den Weg zum virtuellen Erstflug im Rechner bereiten. Dabei wird es als Zentrum für Softwaremethoden und Produkt-Virtualisierung mit anderen DLR-Instituten sowie Partnern aus Industrie und Forschung in engem Austausch agieren“, so Henke weiter.

Ein Schlüssel zur Realisierung des virtuellen Flugzeugs ist der Einsatz von Hochleistungsrechnern. Die Fachleute des neuen Instituts werden die softwaretechnischen Grundlagen dafür legen, dass Hochleistungsrechner heutiger und künftiger Generationen für die aufwendigen Simulationen effizient genutzt werden können. Außerdem werden sie multidisziplinäre Software-Plattformen entwickeln, mit denen das virtuelle Flugzeug umfassend analysiert und optimiert wird.

Zusammenarbeit von Forschung und Industrie

„Das neue Institut beweist: Sachsen ist ein attraktiver Standort für Innovation im Bereich Software und Digitalisierung. Ich bin sehr froh, dass wir mit dem DLR einen international renommierten Partner gewinnen konnten, der unsere Forschungs- und Entwicklungskompetenzen in hoch interessanten Themenfeldern erweitert“, sagte Staatsminister Martin Dulig.

„Mit seiner Schwerpunktsetzung wird das ‚Software-Institut‘ eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von industriebezogenen Softwaremethoden und Plattformen spielen und durch die Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschung und Industrie den Wirtschaftsstandort Sachsen befruchten. Damit stärken wir die Luft- und Raumfahrt- sowie die Software-Branche nicht nur in Sachsen, sondern in ganz Deutschland und Europa und werden ganz unterschiedlichen Unternehmen einen Mehrwert bringen“.

Hochleistungsrechnen, Simulationsumgebungen und Softwaremethoden

Die DLR-Forscher des neu gegründeten Instituts werden neue Ansätze und Methoden zur Analyse und Verwaltung großer Datenmengen sowie zur simulationsgestützten Zertifizierung verfolgen, die die Entwicklungs- und Zulassungskosten neuer Produkte erheblich senken. Diese sollen zudem für andere Verkehrs- und Wirtschaftsbranchen nutzbar gemacht werden.

Das Institut verfügt über drei Abteilungen, für die zunächst rund 70 Mitarbeiter geplant sind: Die Abteilung für Hochleistungsrechnen wird neue Algorithmen, Programmier-, Daten- und Speichermodelle erforschen und insbesondere im Hinblick auf künftige Hochleistungsrechner-Architekturen entwickeln. Diese Modelle werden dann den Fachinstituten des DLR für ihre spezifischen Fragestellungen zur Verfügung gestellt. Die Abteilung Simulationsumgebungen ist darauf ausgerichtet, die sehr heterogenen und sehr großen Datensätze, die beim Hochleistungsrechnen erzeugt werden, zuverlässig zu archivieren und für die multidisziplinäre Analyse und Optimierung des virtuellen Produkts nutzbar zu machen.

Zudem wird die Abteilung Softwaremethoden erforschen, wie aus den erzeugten großen Datenmengen effizient genau diejenigen Informationen zu extrahieren sind, die man benötigt, um das virtuelle Produkt in Bezug auf all seine Eigenschaften im Computer testen, qualifizieren und letztlich sogar zertifizieren zu können. Daten und Software müssen dabei auch zuverlässig abgesichert werden gegen irrtümliche Modifikation oder willkürliche Manipulation.

Campus der TU Dresden

Der Aufbau erfolgt auf dem Campus der TU Dresden, die mit ihrem Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen, der Fakultät für Informatik sowie dem Institut für Luft- und Raumfahrttechnik und dem Institut für Fluidtechnik ein passendes Umfeld bereithält. Gemeinsam mit der Fakultät für Informatik wird die Leitung des neuen DLR-Instituts berufen werden; das neue Institutsgebäude und der neue Hochleistungsrechner sollen in den nächsten drei bis fünf Jahren im Verbund mit den entsprechenden Infrastrukturen der TU Dresden entstehen.

„Die Einrichtung des DLR-Institutes auf unserem Campus ist ein Erfolg und eine Bereicherung für die TU Dresden, aber auch für die Stadt Dresden und den Freistaat Sachsen“, sagte TUD-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen, der früher selbst zehn Jahre Institutsdirektor im DLR war, und hob außerdem die Zusammenarbeit mit den außeruniversitären Partnereinrichtungen hervor. „Ich sehe das DLR-Institut als eine hochkarätige Ergänzung des Portfolios außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Dresden und hoffe, dass es schnellstmöglich auch Mitglied in unserem Wissenschaftsverbund DRESDEN-concept wird.“

Das neue Dresdner Institut wird mit jährlich 8,3 Mio. Euro durch den Bund und den Freistaat Sachsen finanziert, der Bund trägt dabei 90 Prozent. Der Freistaat stellt darüber hinaus in der Aufbauphase von 2017 bis 2020 jährlich bis zu 4,2 Mio. Euro für die Infrastruktur und Unterbringung des Instituts in Dresden bereit. Die Forschung und Entwicklung wird in enger Zusammenarbeit mit der Luftfahrtindustrie erfolgen.

Digitalisierung und Virtualisierung sind strategische Querschnittsthemen des DLR. Das neue Institut wird mit seinen Forschungsaufgaben hierbei eine zentrale und entscheidende Rolle spielen und auch in die DLR-Schwerpunktbereiche Raumfahrt sowie Energie- und Verkehr hineinwirken. Insgesamt gründet das DLR sieben neue Forschungsinstitute zu den Themen Systemarchitekturen, Instandhaltung, Virtuelles Triebwerk, Software, Data Science, maritime Sicherheit und Energiesystemanalyse, von denen zwei Institute im östlichen Teil Deutschlands – in Jena und Dresden – angesiedelt werden.

Auf den Bildern

Eröffnung des neuen DLR-Instituts in Dresden: Eröffneten gemeinsam das neue DLR-Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung in Dresden: Prof. Rolf Henke, DLR-Luftfahrtvorstand, Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, sowie Gründungsdirektor Prof. Norbert Kroll (v.r.n.l.).

Prof. Rolf Henke: Am 03. August 2017 eröffnete DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke das neue Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung des DLR in Dresden. Das Institut werde relevante Forschungskompetenzen im Bereich Software bündeln und langfristig den Weg zum virtuellen Erstflug im Rechner bereiten.

Staatsminister Martin Dulig: Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, sprach am zur Eröffnung des neuen DLR-Instituts für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung in Dresden. Mit seiner Schwerpunktsetzung werde das DLR-Institut eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von industriebezogenen Softwaremethoden und Plattformen spielen und durch die Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschung und Industrie den Wirtschaftsstandort Sachsen befruchten.

PAD kooperiert mit Veranstalter für exklusive Sonderreisen

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Ab kommendem Jahr stehen am Paderborn-Lippstadt Airport sieben neue Ziele in Italien im Flugplan. Zwischen Ende März bis Mitte Juni sind damit Rom, Sardinien und Sizilien, der Golf von Sorrent, Ischia im Golf von Neapel sowie die Liparischen Inseln und Apulien direkt ab PAD erreichbar.

Als erster Reiseanbieter in Deutschland hat DER SCHMIDT hierfür gemeinsam mit einem Flughafen Reiseangebote entwickelt. Die insgesamt 16 Flugreisen erfolgen im Vollcharter mit der deutschen Fluggesellschaft Small Planet Airlines. Hierbei kommen moderne Flugzeuge vom Typ Airbus A320 zum Einsatz.

Alle Reiseangebote beinhalten Flug, Transfer und Hotel. Je nach individuellen Vorlieben können hierzu verschiedene Ausflüge und Erlebnisse hinzugebucht werden. Eine deutschsprachige Reiseleitung betreut die Urlauber jeweils bereits ab dem Paderborn-Lippstadt Airport, wo ein kostenloser Parkplatz für die gesamte Reisezeit zum Angebot gehört.

Die Ziele hat der Veranstalter mit dem Paderborn-Lippstadt Airport entsprechend der Nachfrage im Einzugsgebiet zusammengestellt und terminiert. Damit besteht unter anderem die Möglichkeit, an der Ostermesse auf dem Petersplatz in Rom teilzunehmen oder in einer christlichen Pension in der Vatikanstadt zu übernachten. Ob Wellness auf Ischia, malerische Landschaften an der Amalfiküste sowie auf den Liparischen Inseln, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen, oder die Verbindung von Bade- und Kultururlaub auf Sardinien, Sizilien oder in Apulien – die Angebote bilden eine große Bandbreite der Vielfalt des Sehnsuchtszieles Italien ab.

Es gibt in der Region des PAD eine große Nachfrage nach exklusiven Sonderreisen. Laut Philipp Cantauw, Geschäftsführer der Reisebüro Schmidt GmbH, habe man sich bewusst für den Paderborn-Lippstadt Airport mit seiner persönlichen Note entschieden, die auch die Urlauber  übertragen werden soll. So soll sich die Reise ab dem Start wie ein Ausflug mit dem eigenen Privatjet anfühlen.

Drei Spitzenwerte in Folge am Flughafen Hannover

Die Fluggastzahlen am Hannover Airport haben in den Monaten Mai bis Juli 2017 neue Bestmarken erreicht. Spitzenreiter ist der Juli mit 658.541 Passagieren im Linien- und Charterverkehr (14,8 Prozent mehr als im Vorjahr). Noch nie sind innerhalb eines Monats so viele Fluggäste am HAJ gestartet und gelandet.

Die Monate Mai (542.350 Passagiere, 9,6 Prozent mehr als im Vorjahr) und Juni (571.494 Passagiere, 9,9 Prozent mehr als im Vorjahr) machen den Dreifach-Rekord komplett. Erstmals verzeichnet der Hannover Airport damit drei neue Bestmarken in direkter Folge.

Der Grund für den Erfolg: In diesem Sommer ist das Streckennetz am Hannover Airport bestens aufgestellt. Eine große Auswahl an gefragten Urlaubszielen im Mittemeerraum gehört ebenso dazu wie die klassischen Business-Strecken in europäische Metropolen. Low-Cost-Angebote haben den Trend weiter verstärkt.

Auch in Pünktlichkeitsrankings liegt der Hannover Airport an der Spitze. 90 Prozent der Starts und Landungen liegen im Zeitplan. Hannover ist so gesehen der pünktlichste Flughafen Deutschlands.

Ferien am FMO: Zollkontrolle etwas genauer kennen lernen

Der Flughafen Münster/Osnabrück will in diesem Sommer und Herbst für flughafeninteressierte Gäste wieder besondere Führungen anbieten. Neben dem Zoll kann man den FMO dabei bei Nacht kennen lernen und gemächlich mit einem Dinner starten.

Zoll am Flughafen

Bei den Themenführungen „Zoll“ bekommt man einen spannenden Einblick in die Aufgabenbereiche des Zolls an einem internationalen Flughafen. Erfahrene Zollbeamte erklären anhand von beschlagnahmten Exponaten, welche Waren eingeführt werden dürfen und welche nicht. Bei der Führung im August zeigt ein ausgebildeter Zollhund, wie er Koffer nach unerlaubten Inhalten durchsucht. Die Führung im Oktober legt den Schwerpunkt auf gefährliche Gegenstände im Gepäck.

Termine

  • Freitag, 25. August 2017, 11:00 Uhr
  • Samstag, 07. Oktober 2017, 11:00 Uhr

Die Kosten für die zweistündigen Führungen betragen für Erwachsene 15,50 Euro und für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 10,50 Euro.

FMO Night Flight

Ein Highlight unter den Flughafenführungen ist die exklusive Night Flight-Führung. Sie startet mit einem leckeren Dinner-Buffet im Flughafenrestaurant mit freiem Blick auf das Vorfeld und die Start- und Landebahn. Bei dem anschließenden Rundgang erfahren Sie wissenswerte Informationen und werfen einen spannenden Blick hinter die Kulissen des FMO. Der Höhepunkt der Führung ist eine Busfahrt über die beleuchtete Start- und Landebahn. Diese Führung eignet sich auch für Gruppen und Firmenevents.

Die Teilnahmegebühr beträgt 45 Euro pro Person (Kinder bis einschließlich 12 Jahre 25 Euro). Im Preis enthalten sind das Buffet (ohne Getränke), die Flughafenführung und die Parkgebühren.

Termine

  • Freitag, 01. September 2017, 20:00 Uhr
  • Freitag, 13. Oktober 2017, 20:00 Uhr
  • Samstag, 28.Oktober 2017, 20:00 Uhr

Eine Anmeldung ist für alle Führungen erforderlich, etwa unter dem Telefon 02571-941515 (montags bis freitags). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Alle Besucherführungen sind auch für Gäste mit eingeschränkter Mobilität geeignet.

54.533 Passagiere ab Rostock-Laage im Juli

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Nachdem der Flughafen Rostock-Laage (IATA: RLG, ICAO: ETNL) bereits im Juli 2016 einen Passagierrekord vermeldete, wurde dieses Ergebnis im abgeschlossenen Monat Juli 2017 noch um 7,77 Prozent übertroffen. Insgesamt flogen 54.533 Passagiere ab Rostock-Laage zwischen dem 01. Juli und dem 31. Juli 2017. Ein Ergebnis, welches die positive Entwicklung der letzten Monate bestätigt. Träger der Entwicklung sind im Juli Ferienflugreisen von Reisenden ab Rostock. Die Grundlage für die deutliche Steigerung von 44 Prozent zum Vorjahr ist die ganzjährige Stationierung eines Flugzeugs der Fluggesellschaft Germania. Dadurch konnte die Anzahl der Flugziele und Frequenzen deutlich erhöht werden.

Insgesamt 12 Mal pro Woche startet Germania zu beliebten Warmwasserzielen wie z.B. ins türkische Antalya und ägyptische Hurghada, an das Schwarze Meer nach Burgas und Varna, auf die griechischen Inseln Kreta, Kos und Rhodos, sowie sogar viermal wöchentlich nach Mallorca. Auch die beiden neu etablierten Städteverbindungen der Germania nach Zürich und Wien tragen zum Ergebnis bei.

Die Kreuzfahrtzubringerflüge generieren hohe Passagierzahlen. In diesem Sommer werden diese Flüge für die Reedereien Pullmantur, MSC und Costa organisiert. Mit hohen Passagiervolumina agieren die Reedereien am Standort Warnemünde, was sich in den Passagierzahlen widerspiegelt. Im Monat Juli nutzten 27.216 Kreuzfahrtgäste mit Charterzubringerverkehren aus und nach Italien, Spanien und Frankreich den Flughafen Rostock-Laage, um Ihre Kreuzfahrt in Warnemünde zu beginnen oder nach dieser wieder die Heimreise anzutreten.

Dörthe Hausmann sagte zum Ergebnis: „Wir freuen uns, dass die Urlaubsziele, die mit einem Flug der Fluggesellschaft Germania ab Rostock angeboten werden, in der Region gut angenommen werden. Viele Gäste nutzen die günstigen Parkplätze am Flughafen Rostock-Laage oder den auf die Abflugzeiten abgestimmten Linienbus der Linie 127 von Rebus.

IGL sieht Befürchtungen durch Lufthansa bestätigt

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Jetzt ist die „Katze aus Sack“, heißt es bei der Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL), zu der Ankündigung von Lufthansa-Technik-Vorstand Johannes Bußmann, der Konzern plane 25 Prozent in der Techniktochter einzusparen. Lufthansa Technik bewegt sich in einem schwierigen Markt, der vom Wachstum des internationalen Luftverkehrs einerseits, starkem Wettbewerb und Preisdruck andererseits geprägt ist, das sieht auch die IGL. Das Problem sei, so IGL-Chef Nicoley Baublies, dass sich die Lohnschraube dadurch immer weiter nach unten drehe und in diesem Fall wieder die Mitarbeiter die Zeche zahlen müssten. Die IGL hat bereits erst im Juli davor gewarnt, laut Gewerkschaft wurden die Inhalte nach deren Mitteilung der seitens LHT aber noch dementiert.

Die Industriegewerkschaft Luftverkehr IGL ist die Gewerkschaft aller Arbeitnehmer des Luftverkehrs in Deutschland, sie vertritt damit die berufs- und tarifpolitischen Interessen von mehr als 250.000 Arbeitnehmern in Deutschland. „Lufthansa hat das zweite Quartal 2017 mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. Das Konzernergebnis stieg von April bis Juni um 69 Prozent auf 740 Millionen Euro. „Noch im März hat Bußmann erklärt, dass Lufthansa Technik es geschafft habe die Position als Weltmarktführer zu festigen“, sagt Baublie. Da könne man jetzt nicht akzeptieren, dass die Situation für die Lufthansa-Techniker immer schlechter werde.

„Die Arbeitsbedingungen der Industrie befinden sich in einer massiven Abwartsspirale, die durch weitere Absenkungstarifverträge nur verstärkt wird. Durch Billigflieger wie Ryanair und die fehlende Intervention der Politik gegen die unfaire Wettbewerbssituation, entwickelt sich die Branche zu einer Lohnvernichtungsmaschine. Die Politik in den Ländern, Berlin und Brüssel muss dringend etwas gegen diese unfaire Wettbewerbsbedingungen tun. Im September sind wieder Wahlen und Politiker wollen gewählt werden. Den hunderttausenden Wählern im Luftverkehr sind sie noch immer eine Antwort schuldig, wie sie mit diesem existenzbedrohenden Trend umgehen wollen“, so Baublies abschließend.

Hurghada ab Weeze als Winterreise schon gefragt

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Die Ferienfluggesellschaft Fly Egypt wird auch in der Wintersaison 2017/18 ab Weeze nach Hurghada fliegen. FTI, der viertgrößte europäische Reiseveranstalter, hat seine Hurghada-Flüge in diesem Sommer erstmals ab Weeze aufgelegt und konnte für die angebotenen Flugtermine in den beliebten Ferienzeiten aus dem Stand eine starke Nachfrage verzeichnen.

Jetzt erreichte die Flughafenverantwortlichen die gute Nachricht aus der Münchener Unternehmenszentrale des Veranstalters. Das sonnensichere Flugziel Hurghada wird auch in der Wintersaison 2017/18 ab Weeze angesteuert. Ab Airport Weeze wird von November 2017 bis März 2018 an jedem Donnerstag von Fly Egypt gestartet. Hurghada und das nahegelegene El Gouna haben besonders für Familien alles für einen gelungenen Strandurlaub zu bieten. Die Ferienregion am Roten Meer ist auch Paradies für Taucher, Wassersportler und auch bei anspruchsvollen Golfern beliebt.

airberlin mit JetBlue als Anschlusspartner für USA

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airberlin bekommen Fluggäste bald viele attraktive Umsteigeverbindungen in den Vereinigten Staaten. Dank einer neuen Kooperationsvereinbarung mit der amerikanischen Fluggesellschaft JetBlue können Passagiere ihren Flug in die USA sowie Weiterflüge mit JetBlue zu 31 Zielen in den USA buchen.

Diese starten ab dem 12. September 2017 ab New York (JFK), Boston und Orlando. Mit JetBlue als neuen starken Partner im wichtigen Wachstumsmarkt USA kann airberlin ihr Angebot deutlich erweitern, während die Airline ihre Langstrecken in die USA ausbaut. Und dies sei erst der Anfang unserer Zusammenarbeit. Wir arbeiten gemeinsam daran, unsere Partnerschaft in den kommenden Monaten auszubauen.

Die Vorteile für airberlin Passagiere liegen insbesondere in den vielen Umsteigeverbindungen am John F. Kennedy Airport in New York, der zugleich das zentrale Drehkreuz für den Flugbetrieb von JetBlue ist. airberlin fliegt New York zwei Mal pro Tag ab Düsseldorf und einmal täglich ab Berlin an. Das Gepäck wird ganz normal auf allen Verbindungen bis zum Zielflughafen durchgecheckt. Auch eine Kooperation der Vielfliegerprogramme von airberlin und JetBlue ist geplant, sodass Teilnehmer von topbonus auch auf Flügen von JetBlue Meilen sammeln können.

Umsteigeziele mit JetBlue in den USA

  • Ab New York (JFK): Bermuda, Bridgetown, Boston, Buffalo, Charleston, Fort Lauderdale, Los Angeles, Orlando, West Palm Beach, Portland, Rochester, Fort Myers, Santo Domingo, San Francisco, San Juan, Santiago, Syracuse, Jacksonville, Raleigh/Durham, Tampa
  • Ab Boston (BOS): Atlanta, Buffalo, Baltimore, Washington (National), Denver, Newark, Fort Lauderdale, New York (JFK), Los Angeles, New York (La Guardia), Orlando, Philadelphia, Raleigh/Durham, San Francisco
  • Ab Orlando (MCO): Boston, Washington (National), Newark, White Plains, New York (JFK), New York (La Guardia)

Flughafen München startet nächste Bewerberunde für Azubis

Ab sofort und noch bis zum 15. Oktober 2017 öffnet die Flughafen München GmbH (FMG) wieder ihr Online-Bewerbungsportal mit spannenden Ausbildungsberufen für alle Interessenten und frischen Absolventen. Für die diesjährige Bewerbungsrunde werden engagierte Nachwuchskräfte gesucht, um die rund 90 Ausbildungs- und Studienplätze der FMG und ihrer Tochtergesellschaften zu besetzen. Insgesamt werden 14 verschiedene Ausbildungsberufe sowie fünf interessante duale Studiengänge aus verschiedenen Fachbereichen angeboten. Von Einzelhandels-, Service- und Büromanagementkaufleuten über Mechatroniker, Köche, Restaurantfachleute und Fachinformatiker bis hin zu Fachkräften im Gastgewerbe, für Lagerlogistik oder Schutz und Sicherheit.

Besonders gefragt sind zukünftige Werkfeuerwehrleute, da sich die Ausbildungsplätze hier von jährlich vier auf acht verdoppelt haben. Ein duales Studium kann am Münchner Flughafen unter anderem mit dem Schwerpunkt Informatik/Wirtschaftsinformatik, Maschinenbau/Mechatronik, Immobilienwirtschaft oder Luftverkehrsmanagement absolviert werden. Die Ausbildung bei der FMG ist für angehende Azubis und Studenten so in teressant, weil man dort eine hochwertige und abwechslungsreiche Ausbildung sowie sehr gute Übernahmechancen bekommt.

Austro Control mit neuer digitaler Karte ICAO 1 : 500.000

Austro Control hat die digitale Version der Luftfahrtkarte – ICAO 1:500.000 aktualisiert und überarbeitet. Für den gesamten Kartenausschnitt ist nun der Stand der Luftfahrtinformationen 20 JUL 2017.

Auffallende Änderungen zeigt die Luftraumstruktur Österreichs, die bereits im AIP SUP 004/17 im AIM-Bereich der Austro Control-Website verlautbart sind. Austro Control stellt die digitale Version der Luftfahrtkarte – ICAO 1 : 500.000 für nicht-kommerzielle Zwecke als PDF-Datei zur Verfügung, ansonsten kann sie käuflich erworben werden.