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Perlan 2 vor neuem Höhenrekord für Segelflugzeuge

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Die Airbus Perlan Mission II, bei der ein unmotorisiertes Flugzeug bis an den Rand des Weltraums vordringen und wichtige Erkenntnisse zu Klimawandel, Wetter und Höhenflug liefern soll, ist in seiner zweiten Testflugsaison im argentinischen El Calafate diese Woche in bisher unerreichte Höhen vorgedrungen.

Die Piloten Jim Payne, Morgan Sandercock, Tim Gardner und Miguel Iturmendi erreichten in dem mit einer Druckkabine ausgestatteten Segelflugzeug Perlan 2 bisher eine Höhe von 9.906 Metern (32.500 Fuß). El Calafate liegt in der Region Patagonien in Argentinien und ist einer der wenigen Orte auf der Welt, an denen Bergwinde zusammen mit dem Polarwirbel besonders starke „stratosphärische Bergwellen“ erzeugen. Die Piloten der Perlan wollen diese Luftströmungen nutzen, um mit ihrem Experimentalflugzeug bis an den Rand des Weltraums vorzudringen.

Ohne Motor, kein Ballon

Im Verlauf der nächsten zwei Monate wird sich ein von Airbus gesponsertes Team aus Freiwilligen auf die Suche nach diesen Wellen machen, um den bisherigen Höhenrekord für Gleitflugzeuge von 15.462 Metern (50.727 Fuß) zu übertreffen, der im Jahr 2006 von Einar Enevoldsen und Steve Fossett mit Perlan 1 aufgestellt wurde. Dabei will das Team die einzigartige Konstruktion des Seglers nutzen, um wissenschaftliche Daten über die Atmosphäre zu sammeln.

Die Airbus Perlan Mission II ermöglicht es, eine Reihe atmosphärischer Phänomene zu untersuchen, um genauere Modelle der oberen Atmosphäre und der für alle Menschen relevanten Klimaveränderungen zu erhalten. Da das Segelflugzeug Perlan 2 ohne Motor fliegt, können saubere Luftproben in verschiedenen Höhen gesammelt werden. Im Gegensatz zu Wetterballons ist mit Perlan 2 ein kontrollierter Flug möglich. Der Segler kann in einem Gebiet bleiben und von demselben Flughafen starten und landen.

Perlan für Flugzeugkonstrukteure interessant

Neben der Klimaforschung wird die Airbus Perlan Mission II Erkenntnisse über Luftturbulenzen in großer Höhe und die Auswirkungen der Höhenstrahlung auf Piloten und Flugzeuge liefern. „Mit der Zunahme des Luftverkehrs gewinnt auch die Frage, wie eine wachsende Zahl von Passagieren sicher und effizient transportiert werden kann, immer mehr an Bedeutung.

Hier werden die im Rahmen der Airbus Perlan Mission II gewonnenen Erkenntnisse von unschätzbarer Bedeutung sein“, sagte Allan McArtor, Chairman of Airbus Americas. „Die Ergebnisse des Perlan-Projekts werden uns helfen, die Zukunft der Luftfahrt durch Innovationen in den Bereichen Konstruktion und Technik besser und effizienter zu gestalten – bis hin zur Grundlagenforschung für Flüge auf dem Mars.“

Strafanzeige am Flughafen Hamburg: Wer ist schuld am Nachtlärm?

Die sogenannte „Selbstgenehmigungsphase“ von 23:00 bis 24:00 Uhr für mutmaßlich „unvermeidbare“ Verspätungen wird in diesem Jahr in rekordverdächtiger Anzahl in Anspruch genommen. Auch die Zahl der Starts und Landungen nach 00:00 Uhr wird einen neuen Negativrekord erreichen. easyJet, als Malusfluggesellschaft des Jahres 2016 und mittlerweile auch 2017, setze trotz Erstzeichnung der sogenannten „Pünktlichkeitsoffensive“ bei ihren Verspätungsflügen neue Maßstäbe. Ohne die erforderliche Ausnahmegenehmigung startet und lande easyJet mittlerweile auch nach 00:00 Uhr und nötigt mit diesem offen rechtswidrigen Verhalten die Betroffenen in den Ein- und Abflugschneisen. Der Sprecher der Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW) stellt nun Strafantrag gegen Piloten, Flughafen und Flugsicherung.

Der Bevölkerung wird vorsätzlich die gesetzlich geschützte Nachtruhe entzogen. Auch andere Fluggesellschaften übernehmen inzwischen diesen Rechtsbruch als „Geschäftsmodell“. In der Nacht zum 31. Juli 2017 sind weit nach Mitternacht zwei Flugzeuge von easyJet (EZY3449) und Eurowings (EW7765) ohne die erforderliche Ausnahmegenehmigung gestartet.

Für Martin Mosel, Sprecher der Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein (BAW), wird damit ein Rubikon überschritten. „Die Betroffenen sind nicht mehr bereit dieses hinzunehmen. Die vorsätzliche Körperverletzung durch vermeidbaren Fluglärm, bestätigt mit vielen anerkannten medizinischen Studien, muss jetzt ein Ende haben. Wir unterstützen als Bürgerinitiative die Betroffenen bei einer Strafanzeige gegen die verantwortlichen Piloten und deren Helfer bei Flughafen und Flugsicherung.“

Die Fluglärmschutzbeauftragte sieht nach eigener Aussage keine Möglichkeiten mehr einzugreifen. Deshalb verfolgen die Betroffenen mit der Strafanzeige auch das Ziel die strafrechtlichen Konsequenzen, insbesondere die mögliche Mittäterschaft von Flughafen und Lotsen, überprüfen zu lassen. „Nur mit Billigung des Flughafens als wirtschaftlicher Nutznießer der Start- und Landeentgelte mit bis zu 700 Prozent Aufschlägen und der Freigabe der Starts und Landungen durch die Deutsche Flugsicherung, trotz der fehlenden Ausnahmegenehmigungen, ist dieser Rechtsbruch zu vollenden, was aus meiner Sicht Beihilfe ist“, resümiert Mosel die Situation.

Fraport steigert Konzernumsatz

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Die Fraport AG steigerte ihren Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten 2017 um 10,7 Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Euro (+130,6 Millionen Euro). Die positive Veränderung ist in Frankfurt unter anderem auf einen deutlichen Passagierzuwachs, gestiegene Erlöse im Zusammenhang mit Grundstücksverkäufen sowie höhere Retail-Umsätze zurückzuführen. Außerhalb des Standorts Frankfurt trugen insbesondere Fraport Greece – mit Beginn des operativen Betriebs zum 11. April 2017 – und die Konzern-Gesellschaft Lima zum Umsatzwachstum bei. Ein höherer operativer Aufwand resultierte vor allem aus einem gestiegenen Personalaufwand in der Fraport AG, verkehrsmengenbedingt höheren Konzessionszahlungen in Lima und höheren Aufwendungen im Zusammenhang mit den gestiegenen Erlösen aus Grundstücksverkäufen im Segment Retail & Real Estate sowie der operativen Übernahme der griechischen Regionalflughäfen.

Insgesamt stiegen das Konzern-EBITDA und -EBIT deutlich auf 420 Millionen Euro (+11,0 Prozent) beziehungsweise 240,7 Millionen Euro (+12,2 Prozent). Auch das verbesserte Finanzergebnis führte zu einer deutlichen Steigerung des EBT um 44,5 Millionen Euro auf 190,3 Millionen Euro (+30,5 Prozent). Bei einem Ertragsteueraufwand von 53,4 Millionen Euro (im Vorjahr: 46,1 Millionen Euro) erreichte das Konzern-Ergebnis einen Wert von 136,9 Millionen Euro (+37,2 Millionen Euro). Die gute konzernweite operative Entwicklung schlug sich auf den Free Cash Flow nieder, der in den ersten sechs Monaten 2017 von 149,3 Millionen Euro auf 198,1 Millionen Euro anstieg (+32,7 Prozent).

Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte beurteilt die operative und finanzielle Entwicklung im Berichtszeitraum sowohl am Standort Frankfurt als auch an den Beteiligungsflughäfen als positiv.

Mehr Flugreisen nicht nur in Frankfurt

Am Standort Frankfurt erreichte das Passagieraufkommen mit rund 30 Millionen Fluggästen im ersten Halbjahr 2017 einen neuen Spitzenwert, der deutlich über Vorjahresniveau lag (+4,5 Prozent). Auch das Cargo-Aufkommen legte im Vorjahresvergleich mit plus 5,3 Prozent auf knapp 1,1 Millionen Tonnen erfreulich zu. Der Cargo-Verkehr setzte damit den Wachstumstrend vom zweiten Halbjahr 2016 fort – eng korrespondierend mit der positiven wirtschaftlichen Entwicklung.

Auch an allen Beteiligungsflughäfen erhöhte sich die Passagierzahl. Der Flughafen Ljubljana verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2017 rund 723.000 Passagiere und lag damit um 20,8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Die 14 griechischen Regionalflughäfen beförderten gut 9,6 Millionen Passagiere (+11,9 Prozent). Der Flughafen Lima zählte knapp 9,7 Millionen Passagiere und erzielte damit erneut einen deutlichen Passagierzuwachs von 8,4 Prozent. Die Flughäfen im bulgarischen Varna und Burgas nutzten rund 1,3 Millionen Passagiere und damit 9,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016.

In den ersten sechs Monaten 2017 bedeuteten am Flughafen Antalya rund 9,5 Millionen Passagiere eine Steigerung um 29,4 Prozent. Mit knapp 7,1 Millionen Reisenden verzeichnete der Flughafen St. Petersburg im Berichtszeitraum eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 25,4 Prozent. Rund 2,6 Millionen Passagiere bedeuteten in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 für den Standort Hannover eine Erhöhung um 4,9 Prozent. Eine anhaltend dynamische Entwicklung verzeichnete der Flughafen Xi’an, dessen Passagieraufkommen sich um 14,4 Prozent auf etwa 20,1 Millionen erhöhte.

Noch mehr Passagiere erwartet

Aufgrund der guten Nachfrage nach Flugreisen hat der Vorstand für das Geschäftsjahr 2017 bezogen auf den Standort Frankfurt die Prognose für den Passagierverkehr leicht erhöht und erwartet nunmehr eine Wachstumsrate von rund fünf Prozent. Die Ergebnisprognose bleibt davon unabhängig unverändert, da der Vorstand nach dem erfolgten Gewinn der brasilianischen Konzessionen im Geschäftsjahr 2017 mit nicht aktivierbaren Anlaufkosten von bis zu 15 Millionen Euro rechnet.

Im Zuge der Übernahme der brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre und der dort geplanten Investitionsmaßnahmen erwartet der Vorstand – wie bereits im ersten Quartal 2017 berichtet – für das Geschäftsjahr 2017 einen Anstieg der Netto-Finanzschulden in Summe von rund 1,2 Milliarden Euro.

Fluglärmbelastung am Flughafen Zürich genauer erfassen

Die Flughafen Zürich AG (FZAG) hatte 2016 für das Vorjahr erstmals in einem Bericht an das Bundesamt für Zivilluftfahrt die Fluglärmbelastung nach den Vorgaben der Lärmschutzverordnung erstellt. Im Jahr 2015 wurde die zulässige Lärmbelastung am Tag weitgehend eingehalten. In der Nacht wurden aber teils massive Überschreitungen festgestellt. Für den nächsten Bericht über das Jahr 2016 muss die FZAG konkrete Maßnahmen prüfen, mit denen die Situation verbessert werden soll. Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) verpflichtet die Flughafen Zürich AG (FZAG), dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) jährlich einen Bericht über die Einhaltung der zulässigen Fluglärmbelastung einzureichen.

Im Januar 2015 hatte das BAZL die zulässige Lärmbelastung für den Flughafen Zürich verbindlich festgelegt, die FZAG reichte dem BAZL Ende September 2016 den ersten solchen Monitoring-Bericht ein. Der Bericht bezieht sich auf das Betriebsjahr 2015 und zeigt, dass die zulässige Lärmbelastung am Tag mit wenigen wetterbedingten Ausnahmen eingehalten wurde. Hingegen führt der Betrieb in der ersten und zweiten Nachtstunde (von 22:00 bis 24:00 Uhr) zu teilweise erheblichen Überschreitungen der zulässigen Lärmbelastung. Der Bericht steht in keinem Zusammenhang mit dem parallel laufenden Verfahren für die zweite Etappe der Anpassung des SIL-Objektblattes (SIL 2).

Das BAZL hat zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt BAFU den Monitoring-Bericht geprüft und die Kantone Aargau, Schaffhausen und Zürich angehört. Diese drei Kantone sind von Überschreitungen der Lärmgrenzwerte direkt betroffen. Gestützt auf die Stellungnahmen der Kantone verlangen BAFU und BAZL zusätzliche Abklärungen und Nachweise, die im nächsten Bericht enthalten sein sollen. Dieser Monitoring-Bericht über das Jahr 2016 wird per Ende September erwartet.

Weitere Aufschlüsselung gefordert

Dafür sollen zusätzliche Nachweise zur Verspätungssituation im gesamten Tages- und Nachtbetrieb sowie zu deren Ursachen erstellt werden. Verlangt werden auch Erklärungen zu einem Maßnahmenprogramm, mit dem der Flughafen zusammen mit der Flugsicherung Skyguide und der Fluggesellschaft Swiss die Verspätungen reduzieren will. Weitere mögliche Maßnahmen sind im Bereich der Fluglärmgebühren und hinsichtlich Erneuerung der Flugzeugflotten zu prüfen.

Der Flughafen soll sich auch zur Möglichkeit äußern, am Abend weniger Slots (Zeitfenster für Landungen und Starts) zur Verfügung zu stellen. Die Unterlagen des Flughafens und der Beurteilungsbericht des BAZL sind auf der Webseite des BAZL einsehbar.

Köln Bonn Airport wartet sonntags große Start- und Landebahn

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Wegen Wartungsarbeiten kann die große Start- und Landebahn am Köln Bonn Airport am Sonntag, den 20. August, in der Zeit zwischen 07:00 und 09:00 Uhr morgens nicht genutzt werden. Da auch die Querwindbahn zurzeit saniert wird und ebenfalls nicht verfügbar ist, müssen die im Zeitfenster vorgesehenen Flüge verschoben werden. Für die Arbeiten wurde die verkehrsärmste Zeit ausgesucht. sieben Starts und drei Landungen sind betroffen. Die Airlines werden ihre Passagiere über die neuen Flugdaten informieren. Der Flughafen bedauert damit einhergehende Unannehmlichkeiten für die Fluggäste.

Unter anderem müssen die Bahnbefeuerung gewartet und Ausbesserungen am Asphalt vorgenommen werden. Die Arbeiten sind witterungsabhängig und könnten daher unter Umständen zeitlich verschoben werden.

Austrian Airlines verbessert Ergebnis im Halbjahr deutlich

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Austrian Airlines hat das erste Halbjahr 2017 mit einem deutlich besseren Ergebnis abschließen können als erwartet. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) hat im ersten Halbjahr ca. 8.000.000 Euro betragen und ist damit um ca. 6.000.000 Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres gelegen. Das Adjusted EBIT, die für die Prognose relevante Kennzahl, in der unter anderem Bewertungsgewinne aus Flugzeugverkäufen abgezogen werden, konnte im ersten Halbjahr von -0,1 Mio. Euro auf ca. 3.000.000 Euro verbessert werden. Grundlage für das verbesserte Ergebnis sind ein stabiler Kerosinpreis, ein deutlicher Ausbau des Europa-Geschäfts sowie gesteigerte Passagier- und Auslastungszahlen.

Laut CFO der Austrian Airlines Heinz Lachinger konnte die Airline damit im zweiten Quartal 2017 nicht nur das schlechte erste Quartal kompensieren, sondern auch das Vorjahresergebnis übertreffen. Insbesondere im Europa- und Ferienfluggeschäft gehe es aufwärts.

Die Zahlen im Überblick

Die Gesamterlöse sind aufgrund des Flotten- und Passagierausbaus im ersten Halbjahr 2017 um acht Prozent oder 89 Mio. Euro auf 1.149 Mio. Euro gestiegen (1. Halbjahr 2016: 1.060 Mio. Euro). Die Gesamtaufwendungen sind insbesondere aufgrund des mengenbedingt höheren Materialaufwands und Technikkosten um acht Prozent oder 83 Mio. Euro auf 1.141 Mio. Euro (1. Halbjahr 2016: 1.058 Mio. Euro) angewachsen. Unterm Strich ist allerdings mehr übriggeblieben: Das EBIT hat zum 30. Juni 2017 8,0 Mio. Euro betragen (1. Halbjahr 2016: 2 Mio. Euro). Das Adjusted EBIT ist bei 3 Mio. Euro gelegen (1. Halbjahr 2016: -0,1 Mio. Euro). Isoliert betrachtet ist das zweite Quartal 2017 mit 63 Mio. Euro Adjusted EBIT besonders gut gelaufen. Es ist mit 34 Mio. Euro über dem Vorjahresquartal (2. Quartal 2016: 29 Mio. Euro) gewesen.

690.000 Fluggäste mehr im ersten Halbjahr 2017

Im Zeitraum Januar bis Juni 2017 hat Austrian Airlines in Summe knapp 5,8 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung von rund 690.000 Passagieren oder 13,5 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2016. Dieser Anstieg ist vorwiegend auf die im Wet-Lease eingesetzten airberlin Flugzeuge und die damit verbundene Aufstockung des Europa-Angebotes sowie auf den stärkeren Nachbarschaftsverkehr zwischen Österreich und Deutschland zurückzuführen. Das Angebot gemessen in ASK wurde um 7,6 Prozent auf knapp 12,3 Mrd. erhöht. In Summe hat Austrian über 9,0 Mrd. Sitzkilometer (RPK) verkauft, was einer Steigerung um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Auslastung ist um 0,4 Prozentpunkte auf 73,6 Prozent leicht gestiegen.

Netzwerk und Stammstrecken

Seit dem ersten Halbjahr fliegt Austrian Airlines Schiras im Iran an. Dazugekommen ist auch Göteborg in Schweden. Auf der Langstrecke ergänzt Los Angeles seit April das USA Angebot der österreichischen Fluglinie. Zudem hat Austrian Airlines ihre Frequenzen Richtung Hamburg, Paris, Mailand, Stockholm, Zürich sowie Tel Aviv verdichtet.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Austrian Airlines auch eine Verbesserung bei ihrer Zuverlässigkeit erreichen: Die Regelmäßigkeit ist bei 98,8 Prozent (1. Halbjahr 2016: 98,4 Prozent) gelegen. Die Abflugspünktlichkeit hat sich hingegen von 88,1 auf 85,5 Prozent und die Ankunftspünktlichkeit von 87,1 auf 85,0 Prozent verschlechtert. Die Größe der Flotte hat per Ende Juni 85 Flugzeuge erreicht, um sieben mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Flüge ist um fünf Prozent auf 68.278 gestiegen. Das entspricht einem Durchschnitt von rund 373 Flügen täglich.

Top-Platzierungen gab es wieder punkto Servicequalität bei den renommierten Skytrax – World Airline Awards 2017: Allen voran wurde das Austrian Service am Boden und an Bord zum vierten Mal in Folge mit dem ersten Platz in der Kategorie „Best Airline Staff Service in Europe“ ausgezeichnet. In der Weltrangliste befindet sich Austrian immerhin auf Platz 17 (2016: 19) der weltbesten Airlines.

Der Personalstand der Austrian Airlines Group inklusive ihrer vollkonsolidierten Töchter lag zum Stichtag 30. Juni 2017 bei 6.713 Mitarbeitern, um acht Prozent oder 490 mehr als im Vorjahr (30. Juni 2016: 6.223 Mitarbeiter). Der Aufbau steht in erster Linie im Zusammenhang mit der Aufnahme von Piloten und Flugbegleitern.

Ausblick: Austrian hebt Gewinnprognose von „unter Vorjahr“ auf „über Vorjahr“

Gegenüber der bisherigen Prognose entwickelte sich nachfragebedingt das Ergebnis im zweiten Quartal besser als erwartet. Auch der Ausblick auf die Vorausbuchungen für das besonders wichtige dritte Quartal hat sich verbessert.

„Auf Basis der guten Entwicklung des zweiten Quartals und der Buchungslage für den Sommer erwarten wir für das Gesamtjahr 2017 eine Steigerung des Adjusted EBIT über Vorjahr“, so Austrian Airlines CFO Heinz Lachinger. Nach dem 1. Quartal 2017 hatte Austrian Airlines noch eine Ergebnisverschlechterung angenommen. „Insgesamt sind wir wirtschaftlich betrachtet gut auf Kurs, doch noch nicht an unserem Ziel. Für die notwendige Modernisierung unserer Langstreckenflugzeuge müssen wir unsere Finanzkraft weiter verbessern“, so der Austrian Finanzchef.

Q2 2017 Q2 2016 Veränderung %
Umsatz in Mio. € 650 573 13%
EBIT Gesamterlöse in Mio. € 677 595 14%
EBIT Gesamtaufwendungen in Mio. € 614 565 9%
EBIT in Mio. € 63 30 110%
Adjusted EBIT in Mio. € 63 29 117%

Kennzahlen des ersten Halbjahres 2017 im Überblick

1-6/2017 1-6/2016 Veränderung %
Umsatz in Mio. € 1.091 972 12%
EBIT Gesamterlöse in Mio. € 1.149 1.060 8%
EBIT Gesamtaufwendungen in Mio. € 1.141 1.058 8%
EBIT in Mio. € 8 2
Adjusted EBIT in Mio. € 3 -0,1
Fluggäste Tsd. 5.782 5.093 14%
Angebotene Sitzkilometer (ASK) in Mio. 12.298 11.427 8%
Auslastung (Passagierfaktor) in Prozent 73,6 73,2 0,4 p
Anzahl Flüge 68.278 65.103 5%
Flottengröße (operativ eingesetzt per 30.6. inkl. Wet Lease Out) 85 78 7
Regelmäßigkeit 98,8% 98,4% 0,4 p
Pünktlichkeit bei Abflug 85,5% 88,1% -2,6 p
Pünktlichkeit bei Ankunft 85,0% 87,1% -2,1 p
Mitarbeiter (Köpfe) zum Stichtag 6.713 6.223 8%

FMG: Ganzheitliche Arbeitsstätte mit integriertem Bericht

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Unter dem Titel „Weiterdenken“ ist jetzt der neue integrierte Bericht der Flughafen München GmbH (FMG) – die siebte Ausgabe dieser fortlaufenden Publikation – erschienen. Während unlängst die Kleinsten am Flughafen das Jubiläum ihres Anlaufpunktes feierten, führt die FMG nun auf rund 180 Seiten die starken Verkehrs- und Wirtschaftsergebnisse des Jahres 2016 auf.

Integrierter Bericht heißt, dass der Flughafen gleichzeitig darüber informiert, inwieweit die Nachhaltigkeitsziele des Flughafenbetreibers erreicht wurden. So konnte zum Beispiel durch Optimierungsmaßnahmen beim Energieverbrauch sowie durch den Einsatz von sogenannten „Pre-Conditioned-Air-Anlagen“ (PCA) an den beiden Terminals sowie am neuen Satellitengebäude der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid deutlich reduziert werden.

Zahlen zu Umweltauswirkungen

Durch die PCA-Anlagen werden Flugzeuge an ihrer Abstellposition über eine stationäre Wärme- und Kälteversorgung mit klimatisierter Frischluft versorgt. Das für 2016 geplante Einsparpotential von insgesamt 4.660 Tonnen CO2 wurde dadurch um rund 700 Tonnen bzw. 14 Prozent übertroffen. Der Flughafen München setzt beim Dialog mit seinen Anspruchsgruppen auf eine transparente Darstellung der Unternehmensentwicklung. Dabei orientiert sich die FMG an den neuesten Maßgaben der Global Reporting Initiative (GRI), die das weltweit wichtigste Regelwerk für Nachhaltigkeitsberichterstattung herausgibt.

In seiner neuen Erscheinungsform, erstmals auch in einer interaktiven Online-Version, bietet der Bericht auch animierte Grafiken, die Sachverhalte und Entwicklungen sehr anschaulich darstellen. Die Mouse-over-Funktion zeigt an markierten Stellen den passenden Glossareintrag. Nutzer können die für sie relevanten Zahlen und Vergleichswerte direkt gegenüberstellen und als Excel-Tabelle downloaden.

Somit kann sich jeder Leser seinen individuellen, auf ihn persönlich zugeschnittenen Bericht erstellen. In der Online-Version kann auch direkt ein Feedback zur Berichterstattung gegeben und die für eine nachhaltige Konzernentwicklung wesentlichen Aspekte zu bewertet werden. Der Print-Bericht wurde wie bereits im Vorjahr wieder in einem lesefreundlichen Querformat konzipiert.

Hopser feiern festen Platz

Zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass die Gruppen der Flughafen-Kindertagesstätte Airport-Hopser (im Bild) mit kindgerechten Namensgebern am Flughafen loslegten. Die Kita der Flughafen München GmbH (FMG) startete unter der Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Kreisverband Freising, am Flughafen – zuerst im Flight Operations Center (FOC) der Lufthansa bevor sie vor vier Jahren in ihre eigenen Räumlichkeiten am Besucherpark umzog. Mit einem großen Sommerfest feierten die Airport-Hopser jetzt dieses Jubiläum.

Insgesamt 48 Kinder im Alter von acht Wochen bis vier Jahren werden hier gegenwärtig Montag bis Freitag zwischen 06:00 und 21:00 Uhr betreut. Die flexiblen Buchungszeiten kommen vor allem Eltern, die im Schichtbetrieb arbeiten, entgegen. Und auch sonst wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Betriebskindertagesstätte groß geschrieben: Neben der regulären Kinderbetreuung gibt es auch noch eine Notbetreuung, um Familien zu unterstützen, die kurzfristig Hilfe benötigen. Voraussetzung für die Aufnahme in die Kita ist, dass mindestens ein Elternteil am Flughafern München beschäftigt ist.

Sparflüge nach Toronto bei airberlin

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Ab 01. Mai 2018 fliegt airberlin viermal pro Woche nach Toronto in Kanada. Zur Aktivierung der neuen Flüge nach Toronto bei airberlin wird diese Verbindung im Moment besonders günstig angeboten. Tickets für den Hin- und Rückflug soll es exklusiv bis 09. August 2017 ab 449 Euro inklusive Steuern und Gebühren geben. Das Angebot gilt für Abflüge bis Mitte Juni 2018. Neu ab Düsseldorf ist auch die Verbindung nach Chicago, fünfmal wöchentlich starten die rot-weißen airberlin Jets ab 02. Mai 2018 von der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt in die US-Metropole. Den Hin- und Rückflug nach Chicago soll es ab 373 Euro inklusive Steuern und Gebühren geben.

Zubringerflüge gibt es ab Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Buchbar sind die Tickets online, telefonisch und im Reisebüro.

Nachfrageschub und neues Ziel: Airbus A321 fliegt ab FDH

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Die deutsche Low-Cost Airline Germania baut ihr Flugprogramm am Bodensee-Airport aus und erhöht die wöchentlichen Frequenzen von derzeit 19 auf 21 Verbindungen zu verschiedenen Ferienzielen. Dazu gehören die griechischen Inseln Heraklion, Kos und Rhodos, die zwei mal wöchentlich angeflogen werden.

Nach Antalya geht es dreimal wöchentlich, die spanische Ferieninsel Palma de Mallorca wird täglich angeflogen. Flüge nach Fuerteventura, Gran Canaria oder Teneriffa werden fortgesetzt und ergänzen die Aktivitäten von Germania am Bodensee-Airport, der im Sommer 2018 erstmals auch einen Airbus A321 der Germania-Flotte begrüßen wird. Die Verbesserungen im Angebot konnten durch den optimierten Flugzeugeinsatz im Zusammenspiel mit anderen deutschen Flughäfen realisiert werden. Germania ist mit dem Management in Gesprächen über weitere Geschäftsentwicklungen, wobei die Stationierung eines zweiten Flugzeugs eine mögliche Option darstellt.

Die Menschen in der Vier-Länder-Region bekommen somit im Sommer 2018 eine noch größeren Auswahl: mit Faro an der Algarve kommt ein stark nachgefragtes Ziel neu in den Flugplan, während die Frequenzen zu den griechischen Inseln künftig alle auf zweimal wöchentlich ansteigen. Flüge soll es one-way ab 69 Euro, inklusive Steuern und Gebühren und  bereits mit der gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe geben.

Germania ist eine unabhängige deutsche Fluggesellschaft mit über 30 Jahren Unternehmensgeschichte. Auf Kurz- und Mittelstrecke fliegt die Airline mit dem grün-weißen Logo jährlich mehr als 2,8 Millionen Passagiere. Von 20 Abflughäfen in Europa bietet Germania Verbindungen zu mehr als 55 Zielen innerhalb des Kontinents, nach Nordafrika sowie in den Nahen und Mittleren Osten. Die Fluggesellschaft bietet entgegen dem Trend den bewährten Service an Bord aus kostenfreien Snacks, Softdrinks, Zeitschriften und mindestens 20 Kilogramm Freigepäck. Im Geschäftsmodell vereint Germania die Bereiche Linien-, Charter- und Werksverkehr. Zusammen mit der Schweizer Schwestergesellschaft Germania Flug AG betreibt das Unternehmen derzeit 28 Flugzeuge. Für deren Wartung sorgt die Germania Technik Brandenburg.

Ausbildungsjahr am Flughafen beginnt

Während ihrer zweieinhalbjährigen dualen Ausbildung zur Servicekraft im Luftverkehr lernen ab sofort neue Azubis alle relevanten Abläufe und Prozesse am Dortmund Airport kennen. Von der Flugzeugabfertigung über die Buchhaltung bis hin zu Marketing und Vertrieb werden alle Bereiche des Airports abgedeckt.

Auszubildende Alina Alf etwa, die sich für eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik entschieden hat, wird lernen, wie Güter fachgerecht verpackt und Aufträge bearbeitet werden. Und natürlich auch, wie man Gabelstapler fährt.

Für fünf junge Menschen beginnt nun am Dortmund Airport ein neuer Lebensabschnitt. Neben den Ausbildungsplätzen zum Servicekaufmann bzw. zur Servicekauffrau im Luftverkehr wurde in diesem Jahr auch wieder eine Ausbildungsstelle im Bereich Cargo am Airport besetzt.

Wer sich ebenfalls für die Flugbranche begeistert und am Dortmund Airport einsteigen möchte, kann seine Bewerbung für einen der Ausbildungsplätze als Servicekraft im Luftverkehr im Jahr 2018 noch bis Mitte November einreichen. Auf dem Bild: Die neuen Auszubildenden wurden heute von Flughafengeschäftsführer Udo Mager (Mitte) und Ausbildungsbetreuerin Jana Lewin (Dritte von rechts) herzlich in Empfang genommen.

Schmuck und Motorsägen vom Flughafen München zu ersteigern

In wenigen Tagen startet die nächste Fundsachen-Versteigerung des Münchner Flughafens. Am 05. August haben interessierte Besucher im Rahmen der Altdorfer Wiesn die Gelegenheit, diverse am Flughafen verloren gegangene oder vergessene Gegenstände zu ersteigern. Vor Beginn der Auktion können die angebotenen Objekte zwischen 10:30 Uhr und 12:30 Uhr im Festzelt auf dem Ziegeleigelände, genauer in der Rottenburger Straße (84032 Altdorf im Landkreis Landshut), begutachtet werden. Ab 13:00 Uhr heißt es dann: das höhere Gebot gewinnt. Moderiert wird die Veranstaltung auch dieses Mal von Josef Mittermeier, der für entsprechende Stimmung sorgen wird.

Das große Sortiment an Fundsachen reicht von hochwertigem Schmuck, modischen Accessoires wie Sonnenbrillen und Uhren bis hin zu wertvollen elektronischen Geräten wie Laptops, GoPros, Smartphones und einem Mischpult. Zu den zu versteigernden Gegenständen gehören so skurrile Fundstücke wie ein mobiles Induktionskochfeld, Tierfutterstationen oder auch diverse Motorsägen. Verschiedene Themenkoffer, bei denen für jeden Geschmack etwas dabei ist, werden ebenfalls angeboten. Vor allem die Überraschungskoffer, deren Inhalt den Mitbietenden verborgen bleibt, erfreuen sich großer Beliebtheit. Sämtliche ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.

Hamburg Airport stellt Duschen zu Wacken bereit

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Hamburg Airport hat ein Herz für Metal-Fans: Bereits zum vierten Mal bereitet der Hamburger Flughafen den Besuchern des Heavy-Metal-Festivals „Wacken Open Air“ (W:O:A) einen ganz besonderen Empfang – original Wacken-Strandkorb, Erinnerungsfotos und kostenlose Duschen inklusive.

In der Zeit vom 01. bis 06. August verwandelt sich der Flughafen in den „Wacken Airport“. Metal-Fans, die über Hamburg Airport aus aller Welt anreisen, werden mit verschiedenen Services und Angeboten begrüßt, sodass das Festival für sie bereits im Terminal beginnt.

Im Ankunftsbereich des Flughafens erwartet die Festival-Besucher ein Wacken-Empfangsbereich: Sie können dort vor einer Fotowand und in einem Fotoautomaten erste Erinnerungsfotos schießen oder einen Moment im original Wacken-Strandkorb verweilen. Empfangen werden sie von den freundlichen Mitarbeitern von Hamburg Airport, selbstverständlich in Wacken-Airport-Shirts. Um die Metal-Fans auf das WOA einzustimmen, laufen teils Videos vergangener Wacken-Festivals.

Auch andere Passagiere profitieren

Und auch für eine Stärkung ist gesorgt: Coupons vieler Restaurants und Shops im Hamburg Airport bieten gegen Vorlage des Festival-Tickets vergünstigte Speisen und Getränke, zudem können mit einem Coupon nützliche Begleiter wie Medi-Kits mit Aspirin, Pflastern und Ohropax erworben werden. Und über die kostenlose Dusche, die die Festival-Besucher vor ihrem Rückflug im Terminal nutzen können, freuen sich sicher auch ihre Mitreisenden. Im Gegenzug ist die WackenFoundation, die aufstrebende Nachwuchsbands fördert, dankbar über eine kleine Spende ihrer Fans.

„Wenn der Flughafen zum Wacken Airport wird, ist das auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwas Besonderes – inzwischen eine echte Herzensangelegenheit. Die vielen tausend Wacken-Fans aus aller Welt und die anreisenden Bands sorgen hier für eine einmalige Stimmung“, sagt Janet Niemeyer, Sprecherin am Hamburg Airport.

Für die Anreise in das kleine, schleswig-holsteinische Örtchen Wacken ist der Hamburger Flughafen eine wichtige Verkehrsverbindung. Von den mehr als 75.000 Besuchern kommen jährlich etwa 19.000 aus dem Ausland, zum Beispiel aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Finnland, Schweden, England, Frankreich, Spanien, Australien, Norwegen, Mexiko, den USA, Peru und Israel. Davon nutzen allein 4.000 bis 5.000 das Flugzeug, um über Hamburg weiter nach Wacken zu reisen. Hinzu kommen zahlreiche internationale Bands, die aus der ganzen Welt über den Flughafen Hamburg extra für das Festival eingeflogen werden.

M55 erlaubt Flüge zu Aerosolen bis in 20 km Höhe

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Sie ist eine der großen Unbekannten in der Klimaforschung: Die Aerosolwolke über dem asiatischen Sommermonsun besteht aus kleinen Tröpfchen und Staubteilchen, die in bis zu 17 Kilometer Höhe gelangen und dort auf das Klima wirken.

Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) erforscht jetzt im Projekt StratoClim (Stratospheric and upper tropospheric processes for better climate predications) die Atmosphäre über Nepal mit einem Höhenforschungsflugzeug.

Am 27. Juli 2017 startete die russische M55-Geophysika zum ersten Messflug in die Stratosphäre. Im Gebiet das asiatischen Monsuns soll die Zusammensetzung der Luftmassen im Höhenbereich von 12 bis 20 Kilometer im Detail untersucht werden. Besonders interessant sind für die Forscher dabei die Quellen der bisher nur von Satelliten beobachteten Aerosolschicht.

Gigantischer Luft-Fahrstuhl

Während des Sommers hat der asiatische Monsun Einfluss auf das Wettergeschehen der gesamten Nordhemisphäre. Wie in einem riesigen Fahrstuhl werden hier enorme Mengen an Luft bis in über 16 Kilometer Höhe geschleudert. Damit erreichen sie bereits den Übergangsbereich zur Stratosphäre, dem Stockwerk der Erdatmosphäre, in dem die Ozonschicht liegt. In der Stratosphäre verweilt die im Monsun hochtransportierte Luft jahrelang und breitet sich weltweit aus. Satellitenbilder zeigen direkt oberhalb des Monsuns eine dünne Wolke aus Aerosolen, die sich über Südasien von der arabischen Halbinsel bis zur Ostküste Chinas erstreckt.

Mit ihren Instrumenten untersuchen die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre den Eintrag von Aerosolvorläufergasen, insbesondere Schwefeldioxid und Stickoxiden in den oberen Luftschichten. „Am Höhenforschungsflugzeug Geophysika haben wir zwei komplexe vollautomatische Messinstrumente montiert“, erklärt DLR-Atmosphärenforscher Dr. Hans Schlager. „Ein Ionen- und Spurengas-Massenspektrometer haben wir extra für diese Forschungskampagne entwickelt.“

Kleine Partikel mit Klimaeffekt

Aerosole können erwärmend oder abkühlend auf das Klima wirken, je nach ihrer Zusammensetzung und abhängig davon, wie sie in komplexer Weise mit Wolkenbildungsprozessen wechselwirken. Der Klimaeffekt von Aerosolen gilt als einer der großen Unsicherheiten bei der Vorhersage von Klimaänderungen. „Die Zusammensetzung und Herkunft der Aerosolwolke über dem Monsun sowie die Prozesse, die zu ihrer Bildung führen, zählen zu den großen aktuellen Forschungsschwerpunkten der Atmosphärenforschung“, so Schlager. „Wir wissen bisher auch nicht, wie das Monsunsystem auf Änderungen der Emission von Luftschadstoffen oder auf Klimaänderungen reagieren wird.“

Das internationale Wissenschaftlerteam im Projekt StratoClim will diese Wissenslücke schließen. Insgesamt arbeiten mehr als 30 wissenschaftliche Organisationen aus elf europäischen Ländern, den USA, Bangladesch, Indien und Nepal zusammen. Projektleiter Markus Rex vom AWI freut sich: „Erstmals ist es uns jetzt möglich, die Zusammensetzung der Luft zu studieren, die sich nach dem Transport durch den Monsun in der Tropopausenregion und in der Stratosphäre ausbreitet.“

Das Projekt StratoClim

Nach jahrelangen Bemühungen verschiedener internationaler Forscherteams und mehreren gescheiterten Versuchen ist es dem Konsortium gelungen, Zugang zum einzigartigen Luftraum über dem Himalaya zu erhalten und erstmals Messungen mit der M55-Geophysika in Nepal, Indien und Bangladesch bis in eine Höhe von 20 Kilometern durchzuführen. Der erste Messflug am 27. Juli 2017 ist der Auftakt zu einer Serie von neun Forschungsflügen in dieser Region, die noch bis Mitte August 2017 stattfinden und von Messungen mit Höhenforschungsballonen begleitet werden, die von Nepal, Bangladesch, China, Indien und Palau aus starten.

Das Forschungsprojekt StratoClim (Stratospheric and upper tropospheric processes for better climate predictions) wird von der Europäischen Union gefördert. Es hat das Ziel, Schlüsselprozesse im Klimasystem der oberen Troposphäre und der Stratosphäre besser zu verstehen, um dadurch zuverlässigere Prognosen des Klimawandels zu ermöglichen. An dem Projekt beteiligen sich neben dem DLR mehr als 30 Forschungsinstitute und Universitäten aus 15 Ländern unter Federführung des AWI.

Auf den Bildern

M55-Geophysika in Kathmandu (Nepal): Höhenforschungsflugzeug M55-Geophysika in Nepal, Indien und Bangladesch für Höhen von 20 Kilometern.

Ankunft der Geophysika in Kathmandu: An dem einzigartigen Höhenforschungsflugzeug Geophysika haben die DLR-Wissenschaftler zwei komplexe vollautomatische Messinstrumente montiert.

Safari für Kids am Flughafen Düsseldorf beim Airlebnis

Die „Reise um die Welt“ am Düsseldorfer Flughafen geht weiter. Beim nächsten Familien Airlebnis am Sonntag, 06. August, heißt das Ziel Afrika. Besucher und Passagiere des Airports haben dann von 11:00 bis 18:00 Uhr auf der Abflugebene die Gelegenheit, allerhand über den heißesten Kontinent der Erde zu erfahren, echte Tiere zu beobachten und mit Stofftieren auf Safari durch das Terminal zu gehen. Der Eintritt ist frei. Denkt man an Afrika, fallen den meisten wohl wilde Tiere ein. Elefant, Löwe und Giraffe sind am Airport natürlich nicht zu sehen. Dafür können in der Bastelecke Brillen mit bunten Tier-Gesichtern gestaltet werden.

Echte Tiere hat allerdings der Aquazoo mit an den Flughafen gebracht, wenn auch um einiges kleinere: In Terrarien lassen sich Rosenkäfer, Tausendfüßer und Wüstenwanderheuschrecken beobachten. Anhand zahlreicher Präparate und Exponate erfahren die Besucher von den Aquazoo-Mitarbeitern außerdem viel Wissenswertes über die afrikanische Tier- und Pflanzenwelt. Nur ein paar Schritte weiter werden Muschelketten-Anhänger gebastelt. Mit reitbaren Stofftieren können die kleinen Besucher auf „Safari“ durchs Terminal gehen. Für die ganz Kleinen wird eine Spielfläche mit Bällebad, Bausteinen, Mini-Motorrädern, Spielzelt und Puppenwagen aufgebaut.

Beim Kinderschminken wird es ebenfalls tierisch, wenn kleine Löwen, Affen und Geparden den Schminktisch verlassen. In einer anderen Ecke entstehen Sandbilder mit afrikanischen Motiven und auf der Giraffen-Hüpfburg wird nach Herzenslust getobt. Der Ballonkünstler Mr. Jack erfreut mit seinen ausgefallenen Ballonkunstwerken große und kleine Besucher. Auch der Kinderwagen-Verleih Mami Poppins ist wieder mit dabei und verleiht kostenlos – gegen ein Pfand und solange der Vorrat reicht – seine Wagen.

Programm beim „Familien Airlebnis“

  • Flughafenrundfahrten: Blick hinter die Kulissen des Airports. Die Tour dauert etwa 1,5 Stunden und ist ohne Pausen. Anmeldung mit Personalausweis an der Airlebnis Info erforderlich (ab 10:45 Uhr). Empfohlenes Mindestalter: 5 Jahre. Begrenzte Teilnehmerzahl.
  • Freier Eintritt zur Flughafenterrasse. Aufgrund der gestiegenen Sicherheits-Anforderungen ist der Besuch der Flughafenterrasse nur noch nach Passieren einer Sicherheitskontrolle möglich. Hier kann es zu längeren Wartezeiten kommen.
  • Airport Rallye: Den Flughafen erkunden und tolle Preise gewinnen.
  • „Sie buchen. Wir zahlen“: Gewinnen Sie Ihre am Airlebnis im Reisemarkt gebuchte Reise.
  • Kinderbetreuung: Die Kleinen (drei bis elf Jahre) vergnügen sich bei der kostenlosen Kinderbetreuung, die Großen genießen den Airport
  • Shoppen, Genießen und Verreisen auch sonntags in über 60 Shops, Bars und Restaurants und über 40 Reisebüros.
  • Gastro-Specials für Kinder & Familien.
  • Parken an allen Wochenenden und NRW-Feiertagen für nur fünf Euro bis zu sechs Stunden in den Parkhäusern P7 und P8 ab einem Mindesteinkauf von zehn Euro. Kassenbons von diesem Tag aus den Shops, Restaurants, Reisebüros und der Flughafenterrasse am Düsseldorfer Airport können angerechnet werden. Den Parkrabatt erhält man in der Parkservicezentrale von P3, an der Flughafenterrasse und an der Airlebnis Info. Nicht einlösbar bei Einfahrt mit EC-, Kredit- oder Parkkarten.

Geburt über den Wolken: Im A340 auf LH543

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Der Lufthansa-Flug LH543 am 26. Juli von Bogota nach Frankfurt verlief sicher anders als von Crew und Passagieren erwartet. Eine 38-jährige Frau aus Bulgarien brachte während des Fluges einen Jungen zur Welt. Die Mutter und das Baby sind wohlauf.

Gerade geboren, und schon im Himmel. Die Geburtszeit ist noch gewöhnlich: 12:37 Uhr – Der Geburtsort ganz und gar einmalig: 49 Grad nördlicher Breite und 21 Grad westlicher Länge. Die Flughöhe hoch über dem Nordatlantik betrug zu dem Zeitpunkt 39.000 Fuß, umgerechnet rund 11.800 Meter.

Ärzte unter den Passagieren

Am 25. Juli um 21:00 Uhr Ortszeit startet der Airbus A340-300 mit der Kennung D-AIFC (Taufname „Gander/Halifax“) mit insgesamt 191 Passagieren und 13 Crewmitgliedern in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota. Während des Fluges setzen bei der schwangeren Frau vorzeitige Wehen ein. Daraufhin setzt die Crew einige Fluggäste um in vordere Reihen – der hintere Teil des Flugzeugs wird zu einem provisorischen Kreissaal, abgetrennt durch einen Sichtschutz. Die Geburt verlief ohne Komplikationen. Bei der Geburt halfen Kabinenmitarbeiter sowie drei Ärzte, die sich zufällig als Passagiere an Bord befanden. Die frisch gebackene Mutter Desislava K. bedankte sich bei dem Helferteam und gab ihrem Kind den Namen Nikolai – der Vorname von einem der Ärzte.

Um die Mutter und ihr Neugeborenes schnellstmöglich in weitere medizinische Betreuung zu geben, entscheidet sich der Kapitän zu einer Zwischenlandung in Manchester. Um 13:09 Uhr setzt das Flugzeug dort mit nun 192 Passagieren auf. Nachdem Sanitäter die beiden in Empfang genommen haben, startet der Kapitän in Richtung Frankfurt am Main. Dort endet dieser außergewöhnliche Flug schließlich um 17:28 Uhr.

„So etwas habe ich in meinen 37 Berufsjahren noch nicht erlebt. Die gesamte Crew hat Außergewöhnliches geleistet. Das war eine tolle Teamarbeit, bei dem jeder seinen Beitrag dazu geleistet hat“, sagte Kurt Mayer, Flugkapitän von LH543. „Nach der Landung bin ich sofort zu der Mutter und ihrem Baby, um es begrüßen zu dürfen. Neben der Geburt meines Sohnes war das der ergreifendste Moment in meinem Leben“, so Mayer.

Nicht die erste Geburt im Himmel

„Als das Baby zur Welt kam, habe ich die anderen Passagiere mit einer Bordansage darüber informiert. Die Fluggäste applaudierten spontan und freuten sich mit uns, dass alles gut verlaufen ist“, sagt Kabinenchefin Carolin van Osch. Geburten an Bord sind eine große Seltenheit. Seit 1965 war dies die elfte Geburt auf einem Lufthansa-Flug. Das Kabinenpersonal erhält regelmäßig eine Erste-Hilfe-Schulung, die auch erste Maßnahmen und die Einweisung in die Anwendung von medizinischen Materialien und Instrumenten für eine eventuelle Geburt an Bord umfassen.

Lufthansa empfiehlt schwangeren Frauen, vorab mit ihrem Gynäkologen über die bevorstehende Flugreise zu sprechen. Werdende Mütter mit einem unkomplizierten Schwangerschaftsverlauf können bis zum Ende der 36. Schwangerschaftswoche mit Lufthansa fliegen, ab der 28. Woche wird allerdings empfohlen, ein aktuelles Attest ihres behandelnden Gynäkologen mit sich zu führen.

Erste 737 MAX 8 für flydubai überstellt

flydubai hat ihre erste 737 MAX 8 von Boeing erhalten. Die Airline aus dem Mittleren Osten ist damit die erste, welche das neue Flugzeug einflottet.

Auf dem Bild hebt das Flugzeug frisch vom Delivery Center des Flugzeugbauers in Seattle ab. Insgesamt will flydubai 76 Flugzeuge der 737 MAX einflotten. Bisher hat die Airline eine reine Boeingflotte von 58 Next-Generation 737-800, mit denen sie 95 Destinationen in 44 Ländern ansteuert, von Russland im Norden, Tschechische Republik im Westen, Thailand im Osten und Tansania im Süden. Für die B737 MAX nennt Boeing derzeit 3.800 Bestellungen von 89 Kunden.

airberlin ändert Schlusszeiten für Check-in

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Ab sofort gelten neue Check-in-Zeiten für Flüge mit airberlin. Der Check-in für Kurz- und Mittelstreckenflüge ist bis 45 Minuten vor Abflug geöffnet statt wie bislang bis 30 Minuten vor dem geplanten Start. Für Langstreckenflüge, Flüge von und nach Nordafrika sowie Tel Aviv bleibt der Check-in bis 60 Minuten vor Abflug geöffnet. Bislang schlossen die Schalter auf der Langstrecke bereits 90 Minuten vor der geplanten Abflugzeit. Passagiere sind aufgefordert, sich rechtzeitig am Check-in einzufinden, sodass sie spätestens bis zur Annahmeschlusszeit eingecheckt und im Besitz einer gültigen Bordkarte sind.

Passagiere, die online oder mobil für Ihren Flug einchecken, werden ebenfalls gebeten, die neuen Check-in-Zeiten für das Aufgeben ihres Gepäcks zu beachten.

Großteil der Azubis bei Lufthansa in Frankfurt

Bei der Lufthansa Group, dem größten Arbeitgeber Hessens, werden in diesem Sommer in Frankfurt 150 Auszubildende in ihr Berufsleben starten. Insgesamt werden im neuen Ausbildungsjahr deutschlandweit 250 junge Menschen eine Ausbildung oder ein Studium im Lufthansa Konzern beginnen.

Lufthansa bietet mit neun Studienprogrammen und 31 verschiedenen Ausbildungsberufen ein weites Spektrum an. Ob Werkzeugmechaniker, Luftverkehrskaufmann, Fachmann für Systemgastronomie oder Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung – eine breite Auswahl steht zur Wahl.

110.000 Bewerbungen umfast laut Konzern das eigene Berwerbungsportal. Insgesamt beschäftigt der Lufthansa Konzern in Hessen rund 38.000 Mitarbeiter und weltweit an über 80 internationalen Standorten rund 1.000 Auszubildende. Auch dieses Jahr stellt die Deutsche Lufthansa AG wieder über 3.000 neue Mitarbeiter ein. Alleine rund 2.200 Flugbegleiter stellen die Lufthansa Konzern Airlines 2017 ein.

Seit vergangenem Jahr hat Lufthansa neben konventionellen Bewerbungsprozessen zwölf Flugbegleiter-Castings in Heidelberg, Mainz, Augsburg, Regensburg, München, Berlin, Marburg, Salzburg, Offenburg, Bamberg, Innsbruck und Nürnberg durchgeführt, die auf großes Interesse bei der Zielgruppe stießen. Über 3.300 Kandidatinnen und Kandidaten kamen zu den verschiedenen Castings, 2016 fast 6.000 zu den regulären Bewerbertagen in Frankfurt. Knapp jede(r) Dritte erhielt eine Zusage. Lufthansa startete in letzter Zeit auch Flugbegleiter-Castings.

Größter Schnellladestandort für E-Fahrzeuge am Airport MUC

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Am Flughafen München gibt es jetzt mit „DriveNow“ und dem Technologiekonzern ABB einen neuen Service für Elektrofahrzeuge am Airport. Insgesamt acht Schnellladesäulen mit einer Gesamtleistung von 240kW verfügen über jeweils drei Ladepunkte.

Sie bilden zusammen den laut Auskunft des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. derzeit größten Schnellladestandort für Elektrofahrzeuge in Deutschland. Die Ladesäulen befinden sich im Parkhaus P20 im Carsharing-Parkbereich auf der Ebene 01.

Diese Ladeinfrastruktur im nicht-öffentlichen Teil des Parkhauses ist ausschließlich Fahrzeugen vorbehalten, die im Carsharing betrieben werden. Derzeit nutzt DriveNow mit insgesamt 85 BMW i3 der Münchner Flotte den neuen Service am Airport. Die durchschnittliche Ladedauer eines Fahrzeugs beträgt von null bis 80 Prozent lediglich 30 Minuten. Für eine vollständige Ladung des Elektrofahrzeugs werden rund eineinhalb Stunden benötigt.

Innerhalb des Münchner Airports gibt es auch 36 weitere Ladepunkte für Elektrofahrzeuge, die für jedermann zugänglich sind. Passagiere, die den E-Charge Valet Parkservice in Anspruch nehmen, können ihr Elektrofahrzeug direkt in den Vorfahrtsbereichen der Terminals an einen Flughafenmitarbeiter übergeben, der sich dann persönlich um das Aufladen und Parken des Fahrzeugs kümmert.

33,5 Prozent mehr Passagiere im Juli am FMO

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Der Flughafen Münster/Osnabrück zählt in diesem Jahr noch einmal mehr Passagiere und wächst überproportional. Der aufkommensstärkste Ferienmonat Juli schließt sogar mit einem Wachstum von 33,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ab.

Insgesamt konnten rund 127.600 Fluggäste gezählt werden. Zuletzt verzeichnete der FMO eine monatliche Fluggastzahl in dieser Größenordnung vor sechs Jahren. In den ersten sieben Monaten des Jahres gab es insgesamt 512.000 Passagiere. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Wachstum von 75.500 Fluggästen.

Ursächlich für dieses Wachstum ist speziell der deutliche Ausbau des Touristiksektors im Sommer 2017. Germania hatte mit Beginn des Sommerflugplans ein zweites Flugzeug am FMO stationiert und damit das Angebot mehr als verdoppelt. Mit der Lufthansa Low-Cost-Tochter Eurowings ist auch eine neue Fluggesellschaft am FMO präsent. Vom Beginn der Sommerferien in Niedersachsen am 22. Juni bis zum Ende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen Ende August werden insgesamt rund 260.000 Fluggäste erwartet, fast ein Drittel mehr als im Vorjahr.

Die beliebtesten Ziele sind Palma de Mallorca mit einem Zuwachs von 25 Prozent. Aber auch Antalya an der türkischen Riviera erreichte im Juli ein Wachstum von mehr als 40 Prozent. Äußerst beliebt ist ebenso Griechenland, etwa 70 Prozent mehr Fluggäste verzeichneten die drei griechischen Ziele Kos, Rhodos und Kreta auf ihren sieben wöchentlichen Flügen. Auch bis zum Jahresende rechnet der FMO weiter mit steigenden Fluggastzahlen.

Airbus von easyJet mit OE in Innsbruck

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Als Folge des Brexits beantragte easyJet eine Zulassung zum Flugbetrieb auf dem europäischen Festland. Das erste Flugzeuge der easyJet mit „OE“-Kennung ist nun schon am Flughafen Innsbruck gelandet.

Am vergangenen Samstag um 14:45 Uhr landete die erste easyJet-Maschine aus London Gatwick (LGW) mit österreichischem (OE) Luftfahrzeugkennzeichen am Innsbruck Airport. Mit der rot-weiß-roten Lizenz stellt die britische Fluggesellschaft sicher, dass sie auch nach dem Austritt aus der EU überall in Europa und innerhalb von europäischen Staaten fliegen kann.

FKB feiert 15.000.000. Passagier nach 20 Jahren zivilen Flugbetriebs

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Für das Geschäftsjahr 2017 prognostiziert Eric Blechschmidt vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden ca. 1,2 Millionen Fluggäste. Mit Blick auf neun neue Winterziele (Edinburgh, Eilat Owda, Hurghada, Lissabon, Palme de Mallorca, Sevilla, Tel Aviv, Thessaloniki, Warschau-Modlin) wird noch eine weitere Steigerung der Passagierzahlen 2018 erwartet.

Jubiläumspassagierin Manuela Wilhelm aus Birkenfeld bei Pforzheim wollte gerade mit ihrem Partner Ralf Leitl für den Eurowings Flug EW 6805 nach Palma de Mallorca einchecken, als sie von Eric Blechschmidt, Bereichsleiter des Profit Center Verkehr am FKB und Elke Fleig, Abteilungsleiterin Marketing / Unternehmenskommunikation überrascht wurde. Die Jubiläums-Passagierin durfte sich über einen Eurowings-Fluggutschein für zwei Personen für die Strecke FKB – Hamburg – FKB freuen, der mit einem Gutschein für eine Hafenrundfahrt in Hamburg sowie weitere zur Reise passende Präsente vom Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) ergänzt wurde.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Eric Blechschmidt – Bereichsleiter des Profit Center Verkehr, Ralf Leitl – Begleitung Frau Wilhelm, Manuela Wilhelm – 15.000.000. Passagierin, Elke Fleig – Flughafen FKB.

Sojus mit ESA-Astronaut Nespoli an der ISS angekommen

ESA-Astronaut Paolo Nespoli, NASA-Astronaut Randy Bresnik und Roskosmos-Kommandant Sergej Rjasanski sind Freitag um 17:41 Uhr MESZ vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan in den Weltraum gestartet. Ihre Sojus MS‑05 umrundete die Erde viermal und dockte sechs Stunden später an die Internationale Raumstation (ISS) an, die für die kommenden fünf Monate ihr neues Zuhause und ihr Arbeitsplatz sein wird.

Der Flug ist der jeweils zweite für Rjasanski und Bresnik. Das Trio gesellt sich zu den NASA-Astronauten Peggy Whitson und Jack Fischer und dem Kosmonauten Fjodor Jurtschichin, die es auf dem orbitalen Außenposten empfingen. Nach dem Andocken am Rasswet-Modul wurde um 01:57 Uhr MESZ die Luke zwischen der Sojus und der ISS geöffnet, womit die Mission für Astronaut Nespoli begann.

Frachter für ISS einfangen

Nespolis Mission trägt den Namen „Vita“, der sich aus den Anfangs­buchstaben der Wörter Vitality, Innovation, Technology und Ability zusammensetzt und von der italienischen Raumfahrtagentur ASI ausgewählt wurde, die die Mission im Rahmen einer Tauschvereinbarung mit der NASA bereitstellt. Dieser dritte Raumflug Nespolis ist auch sein dritter Besuch auf der ISS. Während eines Flugs mit dem Space Shuttle 2007 und eines fünfmona­tigen ISS-Aufenthalts 2011 hat er bereits 174 Tage im All angesammelt.

Kurz nach der Ankunft der drei hielten die nunmehr sechs Bewohner der ISS eine Konferenz ab und sprachen mit Freunden und Verwand­ten. Seit Nespolis letztem Aufenthalt auf der Station sind sechs Jahre vergangen, in denen sich das Schwerelosigkeitslabor verändert hat: Module wurden verlegt und Systeme modernisiert. Neue kommerzielle Raumfahrzeuge versorgen die ISS mit Nachschub, und Nespoli wird dabei helfen, mit dem Roboterarm der Station die regelmäßig eintreffenden Frachtschiffe einzufangen und anzudocken.

Schwerelosigeit nicht folgenlos für Astronauten

Nespoli hat ein volles Wissenschafts- und Versuchsprogramm für seine auf fünf Monate angelegte Mission. Er wird laufende Experimente der die ISS unterhaltenden internationalen Partner fortsetzen und bei einigen von ihnen selbst als Versuchsobjekt fungieren.

Was das Labor ISS für Wissenschaftler auf der Erde so attraktiv macht, ist die Möglichkeit, auf der 17 Jahre alten Raumstation mithilfe modernster Forschungseinrichtungen Experimente über längere Zeiträume durchzuführen – von der Erforschung von Metallen, Pflanzen und unseres Planeten bis zur Entschlüsselung der Geheimnisse unseres Universums. In den ersten beiden Wochen wird sich Nespoli wieder an das Leben und Arbeiten in der Schwere­losigkeit gewöhnen. Während seines Aufenthalts im Weltraum wird sich seine Wirbelsäule verlängern, seine Körperflüssigkeiten werden sich in Richtung Kopf verlagern, und seine Knochen werden schwächer.

Es ist wichtig, diese Veränderungen zu verstehen, um die Exploration unseres Sonnensystems fortsetzen und Menschen zu ferneren Zielen im Weltraum schicken zu können. Sie bieten indes auch interessante Möglichkeiten zur Erforschung der Ursachen ähnlicher Beschwerden auf der Erde, etwa Osteoporose. Astronauten erleben im Weltraum eine Form des raschen Alterns, das bei ihrer Rückkehr zur Erde umkehrbar ist, was sie zu faszinierenden Fallstudien macht.

Spürhunde werden an Hubschrauber gewöhnt

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Die Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik der Feuerwehr Hamm besucht die DRF Luftrettung am Dortmund Airport, um insgesamt 16 Rettungshunde im Rahmen ihrer Ausbildung an spezielle Geräusche zu gewöhnen.

Bei den Einsätzen zur Trümmer- oder Flächensuche werden die Rettungshunde mit besonders vielen ungewohnten Geräuschen konfrontiert. Bei einer Notfallrettung wird oftmals die Luftrettung von der Leitstelle alarmiert, um schnellstmöglich notärztliche Hilfe zu bringen. Über den Luftweg erreicht der in Dortmund stationierte Hubschrauber „Christoph Dortmund“ in einem Umkreis von 60 Kilometern die Einsatzorte in maximal 15 Flugminuten.

Damit sie die Sirenen und Geräusche, wie sie zum Beispiel beim Starten und Landen eines Helikopters entstehen, im Ernstfall nicht aus der Ruhe bringen, besuchen die Hundeführer verschiedene Trainingsgelände – so wie den Dortmund Airport.

Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik

Die Hauptaufgaben der Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik der Feuerwehr Hamm bestehen darin, vermisste oder verschüttete Personen mittels Rettungshunden zu orten. Um die Hunde bestmöglich auf die Einsätze vorzubereiten, müssen sie an verschiedene Geräuschquellen gewöhnt werden.Das Bild zeigt die Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik der Feuerwehr beim Besuch der DRF-Hubschrauber am Dortmunder Flughafen. Er ist einer von mittlerweile rund 50 Hubschraubern der DRF Luftrettung an 29 Standorten im Bundesgebiet. 2016 flog der Helikopter zu 575 Einsätzen.

Robinson bringt R66 ENG als Fernsehhubschrauber

In den USA hat Robinson Helicopter von der FAA die Zulassung für ihren Fernsehhubschrauber R66 bekommen. Der R66 ENG (Electronic News Gathering) ist ab Werk speziell für Fernsehsender ausgelegt und hat eine modernes Rundfunksystem an Bord.

Der R66 wird von Rolls Royce RR300 angetrieben und bietet vier Personen Platz. Im Standard-R66 ENG ist eine fünfachsen-Gyroskop-stabilisierte, kardanische Aufhängung mit einer Ikegami HD-Kamera und einem Canon 22-bis-1 HD Objektiv. Optional gibt es auch eine Kmera mit Canon 40-bis-1. Die Rundfunkversion hat von der FAA die Crashworthiness-Bescheinigung erhalten. Wann der zivilie Hubschrauberhersteller die Version in Europa anbietet, wurde noch nicht genannt.

Steuern lässt sich der R66 ENG Hubschrauber mit dem Garmin G500H PFD/MFD, dem Garmin GTN 650 Navigator, drei HD Microkameras, zwei sieben-Zoll-Monitoren und dazu Audiocontrollern. Der erste R66 Newscopter wurde schon an SKY Helicopters in Dallas, Texas, ausgeliefert. SKY betreibt für seine ENG-Services 12 Hubschrauber der Reihe R44. Der größere R66 Newscopter schafft größere Höhen und mit einem Teleobjektiv und der Möglichkeit, zwei Streams gleichzeitig an die angekoppelten Bodenstationen, erhöht sich die Performance spürbar. In den USA will Robinson den R66 Turbine Newscopter für 1.307.000 US-Dollar anbieten.

Fraport verlängert Konzessionen in Brasilien – neuer CEO Pal

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Die Fraport AG und die brasilianische Regierung haben die Konzessionsverträge zum Betrieb und zur Weiterentwicklung der beiden brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre unterzeichnet. Nachdem die Fraport AG am 16. März 2017 im Rahmen einer öffentlichen Auktion den Zuschlag für die beiden Flughäfen erhalten hatte, begann der Frankfurter Flughafenkonzern mit den Vorbereitungen zur Schaffung der neuen Tochtergesellschaft Fraport Brasil.

Diese soll bis Anfang 2018 den Betrieb der beiden Flughäfen in Fortaleza und Porto Alegre übernehmen. Die Gründung einer brasilianischen Konzern-Tochter durch die Fraport AG war Voraussetzung für die nun erfolgte Vertragsunterzeichnung.

Der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, hob hervor, dass das internationale Beteiligungsportfolio des Fraport-Konzerns mit der Unterzeichnung der Konzessionsverträge nun auch um zwei Standorte in Brasilien erweitert werden konnte: „Wir haben den Markt in Brasilien schon seit einigen Jahren verfolgt und freuen uns daher umso mehr, dass wir nun den Betrieb an gleich zwei brasilianischen Flughäfen übernehmen können. Wir sind davon überzeugt, dass die beiden Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre dank ihrer idealen Standortvorteile großes Potenzial bereithalten.“

Flughäfen mit neuen Bahnen ausbauen

Die Leiterin des Geschäftsbereichs Akquisitionen und Beteiligungen der Fraport AG, Aletta von Massenbach, will die Übernahme des Flughafenbetriebs an beiden Standorten zusammen mit der bisherigen staatlichen Betreibergesellschaft Infraero sowie mit dem Sekretariat für Zivile Luftfahrt (SAC), der brasilianischen Luftfahrtbehörde ANAC zügig voranzubringen. Die Verträge umfassen auch Verpflichtungen zur Durchführung wichtiger Infrastrukturprojekte mit dem Ziel, die betrieblichen Prozesse an beiden Flughäfen zu verbessern und deren Kapazität zu steigern.

In den Konzessionsverträgen verpflichtet sich Fraport Brasil dazu, Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Infrastruktur an den beiden Flughafenstandorten in Fortaleza und Porto Alegre vorzunehmen. Das vertraglich vereinbarte Bauinvestitionsprogramm sieht etwa den Ausbau der bestehenden Fluggastgebäude sowie eine Erweiterung der Start- und Landebahnen vor. Auch sollen Rollbahnen und Vorfeldbereiche saniert sowie die Zufahrtstraßen neu strukturiert werden. Des Weiteren sollen an beiden Standorten neue automatisierte Gepäckförderanlagen und Gepäckkontrollanlagen sowie neue Fluggastbrücken eingerichtet werden. Für die bestehenden Terminals in Fortaleza und Porto Alegre ist zudem eine umfassende Modernisierung vorgesehen. Den Passagieren soll zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität unter anderem kostenloses WLAN zur Verfügung gestellt werden.

Schulte gab auch die Ernennung von Andrea Pal zur Geschäftsführerin (CEO) von Fraport Brasil bekannt: „Frau Pal ist eine hochangesehene und ausgewiesene Führungskraft, die als langgediente Mitarbeiterin im Fraport-Konzern über mehr als 16 Jahre Erfahrung in der Luftverkehrsbranche und dem internationalen Flughafengeschäft verfügt.“ Fraport Brasil wird von ihrer weitreichenden Erfahrung profitieren können, die sie etwa im internationalen Flughafenmanagement oder in der strategischen Unternehmensentwicklung unter verschiedenen Rahmenbedingungen sammeln konnte, ebenso wie in der Finanzierung von Flughäfen oder im Bereich Infrastrukturentwicklung und -management. In den vergangenen sieben Jahren war Pal in leitender Funktion als CFO und stellvertretende Geschäftsführerin bei der Fraport-Beteiligungsgesellschaft Northern Capital Gateway tätig, die den Flughafen Pulkovo in St. Petersburg betreibt.

Pal hat schon eine entscheidende Rolle beim Finanzmanagement des Flughafens Pulkovo gespielt und die Aufsicht über Projektfinanzierungen, Ausschreibungen sowie das Finanzmanagement wichtiger Bauprojekte geführt. Darunter fällt auch der Bau des neuen internationalen Terminals in St. Petersbur. Während dieser Zeit konnten am Flughafen Pulkovo auch die Passagierzahlen und das Angebot an Flugverbindungen deutlich gesteigert werden. Dank Verbesserungen bei den Fluggastanlagen und dem Kundenservice erhielt der Flughafen Pulkovo darüber hinaus eine Reihe von Auszeichnungen.

Mit Vorfreude blickt Andrea Pal (im Bild) auf ihre neue Aufgabe bei Fraport Brasil: „Es ist eine Ehre für mich, als CEO von Fraport Brasil tätig werden zu können. Der Umzug von einem BRIC-Staat auf der nördlichen Erdhalbkugel in einen anderen BRIC-Staat in der südlichen Hemisphäre ist eine reizvolle und spannende Herausforderung. Ich freue mich als CEO von Fraport Brasil auf meine neues Team und unsere gemeinsamen Herausforderungen im größten Markt Südamerikas. Uns muss es gemeinsam darum gehen, aus den beiden Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre moderne Gateways zu machen, die sich durch Effizienz und Kundenfreundlichkeit auszeichnen. Im Zusammenspiel zwischen dem Know-how unseres Fraport-Mutterkonzerns und der Energie des neuen Teams, das wir derzeit für Fraport Brasil rekrutieren, wird es uns gelingen, an beiden Standorten eine neue Ära für den Luftverkehr einzuläuten.“

Andrea Pal – CEO Fraport Brasil

In den vergangenen sieben Jahren (April 2010 bis Juli 2017) verantwortete Andrea Pal in leitender Managementfunktion als CFO die Bereiche Finanzen und IT bei der Northern Capital Gateway, der Betreibergesellschaft des Flughafens St. Petersburg, an der auch die Fraport AG beteiligt ist. Der Flughafen St. Petersburg fertigt jährlich rund 14 Millionen Passagiere ab. Dank der erfolgreichen Umsetzung eines Programms zur Infrastrukturentwicklung in einer Größenordnung von 1,2 Milliarden Euro konnten die betrieblichen Abläufe sowie die Kundenzufriedenheit am Flughafen deutlich verbessert werden.

Von 2009 bis 2010 war Andrea Pal Geschäftsführerin beim Bauplanungs- und Beratungsunternehmen Dorsch Holding GmbH. Mehr als acht Jahre lang (von 2001 bis März 2009) war Pal bei der Fraport AG am Stammsitz in Frankfurt als Leiterin des Bereichs Akquisitionen und Beteiligungen tätig und damit auch für das internationale Flughafenbeteiligungs-Geschäft des Konzerns verantwortlich.

Zuvor bekleidete sie von 1988 bis 2001 u.a. die Position der Leiterin Technologie und Innovationsmanagement beim Frankfurter Ingenieurunternehmen Lahmeyer AG. Andrea Pal absolvierte ihr Studium der Energietechnik am Polytechnischen Universität in Bukarest (UPB), das sie als Diplom-Ingenieur (TU) abschloss. Es folgten eine Teilnahme am betriebswirtschaftlich ausgerichteten General Management Programm der London School of Economics (LSE) sowie am Executive Programm der Management Akademie in St. Gallen. Andrea Pal spricht fließend Englisch, Deutsch, Rumänisch und Spanisch und hat darüber hinaus Grundkenntnisse in Französisch und Russisch.

MTU Aero Engines steigert operatives Ergebnis um 26 Prozent

Die MTU Aero Engines AG hat im ersten Halbjahr 2017 einen Umsatzzuwachs von elf Prozent auf 2.548,0 Mio. Euro verzeichnet (erstes Halbjahr 2016: 2.299,2 Mio. Euro). Das operative Ergebnis1 stieg um 26 Prozent von 254,1 Mio. Euro auf 320,8 Mio. Euro. Damit erreichte die Ergebnismarge 12,6 Prozent nach 11,1 Prozent im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Gewinn nach Steuern2 legte um 29 Prozent auf 227,5 Mio. Euro zu (erstes Halbjahr 2016: 176,1 Mio. Euro). Im zivilen Triebwerksgeschäft ist der Umsatz im ersten Halbjahr um vier Prozent von 1.200,9 Mio. Euro auf 1.242,8 Mio. Euro gestiegen. Dabei hatten das V2500, das GEnx für die Boeing 787 und 747-8 sowie der A320neo-Antrieb PW1100G-JM die höchsten Umsatzanteile.

Anstieg der Getriebefan-Auslieferungen

Die MTU rechnet damit, dass der Konzernumsatz 2017 rund 5,3 Mrd. Euro erreichen dürfte. Damit liegt der neue Prognosewert über dem bisherigen Umsatzziel von etwa 5,1 bis 5,2 Mrd. Euro. Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG: „Das zweite Halbjahr wird vom deutlichen Anstieg der Getriebefan-Auslieferungen geprägt sein. Das wirkt sich auf das Ergebnis aus.“ Dennoch dürfte das operative Ergebnis 2017 höher ausfallen als bisher angenommen und auf etwa 560 Mio. Euro steigen (EBIT bereinigt, 2016: 503,0 Mio. Euro). Damit hält die MTU ihre Marge stabil. Der Gewinn nach Steuern (Net Income bereinigt, 2016: 345,4 Mio. Euro) wird 2017 bei etwa 390 Mio. Euro erwartet.

Die MTU hat nicht nur das größte Antriebsportfolio aller MRO-Dienstleister, sondern über ihre Partnerschaften mit den OEMs und mit Fluggesellschaften sowie als unabhängiger Dienstleister auch einen breiten Marktzugang. „Wir gehen davon aus, dass die positive Entwicklung in der zivilen Instandhaltung anhält und der Umsatz auf Dollar-Basis im Gesamtjahr im mittleren bis hohen Zehner-Prozentbereich steigt“, so CEO Winkler. Bisher hatte die MTU mit einer Zunahme um etwa 10 Prozent gerechnet. Überraschend gut entwickelt hat sich insbesondere Ersatzteilgeschäft. Auf Dollar-Basis könnte es 2017 im hohen einstelligen Prozentbereich steigen, die MTU hatte im Ersatzteilgeschäft bisher eine mittlere einstellige Zuwachsrate in Aussicht gestellt.

Im ersten Halbjahr erreichte die zivile Instandhaltung mit einem Plus von 32 Prozent auf 1.181,0 Mio. Euro den größten Umsatzzuwachs (erstes Halbjahr 2016: 893,3 Mio. Euro). Wichtigster Umsatzträger war das V2500, das in der Airbus A320-Familie zum Einsatz kommt. „Mit einem Q2-Umsatz in Höhe von 592,6 Mio. Euro hat die zivile Instandhaltung den siebten Quartalsrekord in Folge aufgestellt“, ergänzte Programm-Vorstand Michael Schreyögg. „Hier zahlt sich unsere gute Marktpositionierung aus.“

Umsatz des militärischen Triebwerksgeschäfts

Der Umsatz des militärischen Triebwerksgeschäfts ist um 28 Prozent auf 172,5 Mio. Euro zurückgegangen (erstes Halbjahr 2016: 240,2 Mio. Euro). Hauptumsatzträger war der Eurofighter-Antrieb EJ200. „Aufgrund von Verschiebungen beim EJ200 und einem noch ausstehenden Aftermarket-Vertrag für den Tornado-Antrieb RB199 rechnen wir für das Gesamtjahr im Militärgeschäft mit einem Umsatzrückgang im mittleren Zehner-Prozentbereich. Die Verzögerungen dürften wir im weiteren Jahresverlauf bereits zum Teil aufholen, 2018 dann vollumfänglich“, erläuterte Schreyögg. Zunächst hatte die MTU für 2017 einen Rückgang des Militärumsatzes im hohen einstelligen Prozentbereich erwartet.

Der Auftragsbestand lag am Halbjahresende bei 12.988,9 Mio. Euro (31.12.2016: 14.172,2 Mio. Euro). Die wichtigsten Triebwerke im Auftragsbestand sind das V2500 und die Getriebefans der PW1000G-Familie, vor allem der A320neo-Antrieb PW1100G-JM. „Nach den Auftragsrekorden der Vergangenheit geht es jetzt darum, die Aufträge in gewohnt hoher Qualität abzuarbeiten und gleichzeitig den Hochlauf der Getriebefan-Programme zu meistern“, so Technik-Vorstand Dr. Rainer Martens.

Die MTU hat ihr Ergebnis im ersten Halbjahr in beiden Geschäftsbereichen verbessert: Im OEM-Segment stieg das operative Ergebnis um 28 Prozent auf 216,8 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2016: 169,5 Mio. Euro). Die Ergebnismarge legte um 3,5 Prozentpunkte von 11,8 Prozent auf 15,3 Prozent zu. In der zivilen Instandhaltung betrug das Ergebnisplus 23 Prozent auf 103,7 Mio. Euro (1-6/17: 84,5 Mio. Euro). Die EBIT-Marge der zivilen MRO lag bei 8,8 Prozent (erstes Halbjahr 2016: 9,5 Prozent).

Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte

Für Forschung und Entwicklung hat die MTU im ersten Halbjahr 110,7 Mio. Euro ausgegeben (erstes Halbjahr 2016: 113,6 Mio. Euro). Die Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte bildeten die Getriebefan-Programme und ihre Weiterentwicklung, der Langstrecken-Antrieb GE9X für die Boeing 777X sowie Technologiestudien und F&E-Arbeiten für zukünftige Antriebsgenerationen. Der Free Cashflow lag mit 83,6 Mio. Euro um 20 Prozent über dem Vergleichswert (erstes Halbjahr 2016: 69,8 Mio. Euro). Im Gesamtjahr wird ein Free Cashflow von etwa 120 Mio. Euro erwartet.

Die MTU hat im ersten Halbjahr 54,6 Mio. Euro in Sachanlagen investiert (erstes Halbjahr 2016: 59,2 Mio. Euro). Die Mittel sind vor allem in die Optimierung der Endmontagelinie des PW1100G-JM geflossen. Am 30. Juni 2017 waren bei der MTU 8.499 Personen beschäftigt (31. Dezember 2016: 8.368 Personen).

MTU Aero Engines – Eckdaten 1. Halbjahr 2017

(Beträge in Mio. Euro, vergleichbar gerechnet, Rechnungslegung nach IFRS)

MTU Aero EnginesQ2 2016Q2 2017per Juni 2016per Juni 2017Veränderung
Umsatz1.201,31.286,72.299,22.548,0+ 10,8 %
– davon OEM-Geschäft760,6721,01.441,11.415,3– 1,8 %
– davon ziviles Triebwerksgeschäft644,9631,31.200,91.242,8+ 3,5 %
– davon milit. Triebwerksgeschäft115,789,7240,2172,5– 28,2 %
– davon zivile Instandhaltung464,5592,6893,31.181,0+ 32,2 %
EBIT (bereinigt)122,8163,8254,1320,8+ 26,2 %
– davon OEM-Geschäft80,7112,4169,5216,8+ 27,9 %
– davon zivile Instandhaltung42,251,684,5103,7+ 22,7 %
EBIT-Marge (bereinigt)10,2 %12,7 %11,1 %12,6 % 
– im OEM-Geschäft10,6 %15,6 %11,8 %15,3 % 
– in der zivilen Instandhaltung9,1 %8,7 %9,5 %8,8 % 
Net Income (bereinigt)84,6116,5176,1227,5+ 29,2 %
Net Income (reported)68,2112,3158,6216,7+ 36,6 %
Ergebnis je Aktie (unverwässert, reported)1,342,163,104,19+ 35,2 %
Free Cashflow-23,822,669,883,6+ 19,8 %
Forschungs- und Entwicklungskosten55,054,6113,6110,7– 2,6 %
– davon eigenfinanzierte F&E40,745,991,290,8– 0,4 %
– davon fremdfinanzierte F&E14,38,722,419,9– 11,2 %
eigenfinanzierter F&E-Aufwand gemäß GuV19,115,938,531,0– 19,5 %
Investitionen in Sachanlagen (netto)38,534,659,254,6– 7,8 %
 31. Dez. 201630. Juni 2017Veränderung
Bilanz-Kennzahlen     
Immaterielle Vermögenswerte  2.234,22.290,6+ 2,5 %
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-äquivalente  322,481,9– 74,6 %
Rückstellungen für Pensionen  883,3865,5– 2,0 %
Eigenkapital  1.500,51.763,2+ 17,5 %
Netto-Finanzverschuldung  892,0865,6– 3,0 %
Bilanzsumme  5.844,65.735,9– 1,9 %
      
Auftragsbestand  14.172,212.988,9– 8,3 %
– davon OEM-Geschäft  7.246,06.314,9– 12,8 %
– davon zivile Instandhaltung  6.926,26.674,0– 3,6 %
      
Mitarbeiter  8.3688.499+ 1,6 %
  1. EBIT adjusted = Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern, vergleichbar gerechnet
  2. Net Income adjusted = Ergebnis nach Ertragsteuern, vergleichbar gerechnet

Regen in Berlin löste Kurzschluss unterm Flughafen Tegel aus

Ein in Folge der erheblichen Niederschläge über der Hauptstadtregion Ende Juni beschädigtes Starkstromkabel am Flughafen Tegel muss ausgetauscht werden. Durch das Eindringen der Wassermassen kam es in einem Kabelschacht unterhalb der Vorfeldflächen zu Überflutungen. Die dadurch ausgelösten Kurzschlüsse hatten eine Schutzabschaltung zur Folge. Die Stromversorgung, u.a. für den Tower der Deutschen Flugsicherung, erfolgt seitdem über eine redundante Leitung. Diese wiederum ist durch eine Notstromversorgung abgesichert. Eine sofort eingeleitete Schadensbegutachtung hat ergeben, dass das beschädigte Kabel (6.000 Volt) auf einer Länge von 2.400 Metern ausgetauscht werden muss.

Gezogen wird ein neues Kabel nun durch bereits vorhandene Kabelschächte (Blindleitungen) unterhalb der Start- und Landebahnen. Die Fertigstellung der Reparaturmaßnahmen ist für Ende August 2017 geplant. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rd. 500.000 Euro.

Flughafenchef Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup versicherte aber, Tegel sei ein sicherer Flughafen ohne Wenn und Aber. In diesem Punkt gebe es keinerlei Kompromisse, die Probleme aus der in die Jahre gekommenen Infrastruktur würden nun so zügig wie möglich gelöst, wobei die hohe Auslastung am Standort aber doch eine enorme Herausforderung für alle Beteiligten darstelle.

Aktuelle Betriebssicherung

Unabhängig von den Reparaturarbeiten am Starkstromkabel werden am Flughafen Tegel auch weiterhin Instandsetzungsmaßnahmen mit dem Ziel umgesetzt, den laufenden Betrieb bis zur planfestgestellten Schließung des Flughafens sicher zu gewährleisten. Dazu gehören in den nächsten Monaten u.a. folgende Maßnahmen:

  • Instandsetzungsarbeiten (Deckschichterneuerung) an den Start- und Landebahnen (rd. 2 Mio. Euro)
  • Sanierung Betonfelder an Taxiways aufgrund von Betonkrebs (rd. 350.000 Euro)
  • Erneuerungen von Trinkwasser- und Hydrantenleitungen (rd. 1,7 Mio. Euro)
  • Erneuerung von Teilen der Befeuerungssteuerung an Start- und Landebahnen (rd. 250.000 Euro)
  • Ertüchtigung einzelner Gepäckbänder (rd. 180.000 Euro)

Betriebssicherungen 2013 und 2015

Bereits in der Vergangenheit hat die Flughafengesellschaft mit Ertüchtigungsmaßnahmen den sicheren Betrieb des Flughafens Tegel gewährleistet. So wurden 2015 im Rahmen eines Investitionsprogramms mit einem Umfang von rund 19 Mio. Euro die südliche Start- und Landebahn mit einem Anti-Skid-Belag ausgestattet, der Sprinklertank ausgetauscht und eine neue Kältemaschine für die Klimatisierung der Terminals beschafft.

Die größte Einzelmaßnahme war die Sanierung der südlichen Start- und Landebahn für rund 3 Mio. Euro. Des Weiteren wurden Sanitäranlagen in den Terminals C und D saniert, die automatischen Bordkartenkontrollen ausgeweitet, das Langstreckengate im Terminal A erweitert sowie die Gepäckfördertechnik ertüchtigt. Ebenso wurden Arbeiten an Asphaltflächen auf der Landseite und am Leitungs- und Kabelsystem durchgeführt.

Rund 17 Mio. Euro wurden im Jahr 2013 investiert. Unter anderem wurde der Verschleißbelag und die Befeuerung der Nord- und Südbahn erneuert, IT-Hardware ausgetauscht und Komponenten der Klimaanlage modernisiert. Im Terminal D wurde ein zusätzliches Koffertransportband einschließlich eines mehrstufigen Röntgenkontrollgerätes eingebaut und ein Transitbereich (Non-Schengen-Bereich) eingerichtet. Ebenso wurden störanfällige Einbauten, die den Passagierfluss beeinträchtigen (z.B. Drehtrommeltüren im Eingangsbereich zu den Terminals A und B) sowie Außentreppen und Dachflächen repariert.

Messflüge über Flughafen Stuttgart bei Nacht

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) will in der kommenden Woche in der Nacht von Montag, 31. Juli auf Dienstag, 01. August das Instrumentenlandesystem in Landerichtung 07 (von Westen kommend) am Flughafen Stuttgart vermessen. Dafür sind mehrere Anflüge auf die Landebahn geplant.

Die Vermessungsflüge können nur bei gutem Wetter stattfinden. Flugsicherung und Flughafen Stuttgart bitten Anwohner für eventuelle Ruhestörungen um Verständnis. Messflüge sind gesetzlich vorgeschrieben und notwendig, um die Funktion des Instrumentenlandesystems zu gewährleisten.

Airbus: Verkauf von Plant Holdings an Motorola

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Airbus SE hat eine endgültige Vereinbarung über den Verkauf der Plant Holdings, Inc., der Muttergesellschaft der Geschäftseinheit Airbus DS Communications, an Motorola Solutions unterzeichnet. Diese Vereinbarung ist Bestandteil der im September 2014 angekündigten Maßnahmen zur Portfolioanpassung innerhalb der Division Airbus Defence and Space. Airbus DS Communications ist ein führender Lieferant von Leitstellentechnologie (911-Notrufzentralen) und von Bevölkerungs-Warnsystemen in Nordamerika. 2016 erwirtschaftete die Plant Holdings, Inc. einen Umsatz von mehr als 100 Millionen US-Dollar.

Der Abschluss der Transaktion, der frühestens Ende 2017 erfolgen soll, unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich behördlicher Genehmigungen.