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Deutschland lässt zum Feiertag in Zürich von Norden landen

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Am Abend des Schweizer Nationalfeiertags, dem 01. August, wird am Flughafen Zürich ausnahmsweise von Norden her auf den Pisten 14 oder 16 gelandet. Dies, weil der Flugbetrieb in den Anflugschneisen Ost und Süd durch Feuerwerkskörper beeinträchtigt werden könnte. Wie in jedem Jahr sind am diesjährigen 01. August die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum ausnahmsweise aufgehoben. Landungen erfolgen somit ab 21:00 Uhr bis zum Ende des Flugbetriebs von Norden her auf den Pisten 14 oder 16. Gestartet wird bis 22:00 Uhr nach Westen und Süden, ab 22:00 Uhr nach Norden.

Gemäß Deutscher Verordnung müsste am Dienstagabend ab 21:00 Uhr von Osten her auf der Piste 28 gelandet werden. Nach Rücksprache mit den zuständigen deutschen Stellen wird aus Sicherheitsgründen – wie beispielsweise Irritation der Piloten durch hochfliegende Feuerwerkskörper – am Abend des Schweizer Nationalfeiertages auf diese Regelung verzichtet.

airberlin erweitert Fernstrecke: Toronte ab 2018 – USA strenger

airberlin wächst wieder und baut ihr Flugangebot im Sommer 2018 kräftig aus. Mit rund 100 Langstreckenflügen pro Woche bietet airberlin das größte Angebot in ihrer Geschichte an. Passagiere ab Düsseldorf können sich auf zwei neue Ziele im airberlin Streckennetz freuen: Ab 01. Mai 2018 fliegt airberlin viermal pro Woche nach Toronto in Canada. Fünfmal wöchentlich starten die rot-weißen airberlin Jets ab 02. Mai 2018 ab der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt nach Chicago. Den Hin- und Rückflug nach Chicago soll es ab 373 Euro inklusive Steuern und Gebühren geben. Die Tickets zu den neuen Destinationen sind ab 01. August 2017 buchbar.

„Wir schreiben das erste Kapitel der Erfolgsgeschichte der neuen airberlin: Wir haben drei zusätzliche Langstreckenflugzeuge in unserer Flotte. Schon jetzt sind wir der größte Anbieter für USA-Flüge in Nordrhein-Westfalen und Berlin. Und wir expandieren weiter. Das USA-Programm um Flüge nach Kanada zu erweitern ist ein nächster Schritt auf dem Weg zum Erfolg“, sagt airberlin CCO Götz Ahmelmann.

Insgesamt bietet airberlin 57 Flüge pro Woche ab Düsseldorf in die USA an. Keine andere Airline fliegt ab Nordrhein-Westfalen öfter in die USA: Zweimal täglich verbindet airberlin Düsseldorf mit New York (JFK). Jeweils einmal pro Tag fliegt airberlin ab Düsseldorf nach Boston, Los Angeles, Orlando, Miami und San Francisco. Nach Orlando hat airberlin ihr Angebot um zwei zusätzliche Flüge im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Dreimal pro Woche landet airberlin als einzige Airline aus Europa in Fort Myers. Im Sommer 2018 fliegt airberlin außerdem jeweils zweimal pro Woche nach Cancun in Mexiko sowie nach Varadero auf Kuba. Dreimal wöchentlich geht es ab Düsseldorf nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik.

Ab Berlin New York und Abu Dhabi

Einmal täglich verbindet airberlin die deutsche Hauptstadt mit New York (JFK). Nach Abu Dhabi fliegt airberlin ab Berlin-Tegel auch im kommenden Sommer zweimal täglich. Innerdeutsch wird airberlin die Verbindung zwischen Berlin und Frankfurt signifikant ausbauen. Bis zu achtmal täglich fliegt airberlin die größte hessische Stadt an. Die Flugzeiten wurden auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden ausgerichtet.

Passagiere in die USA: Elektronik genauer kontrolliert

Ab sofort können alle airberlin Flüge bis Ende Oktober nächsten Jahres bei airberlin gebucht werden. Die neuen Flüge ab Düsseldorf nach Toronto und Chicago sind ab 01. August 2017 buchbar. Zubringerflüge gibt es ab vielen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die USA fordern seit 19. Juli 2017 strengere Kontrollen der Fluggäste. airberlin bittet daher ihre Passagiere sich für Reisen in die USA ab sofort unmittelbar nach dem Check-In in den Warteraum zu begeben. Fluggäste mit einem Ziel in Amerika sollten sich auf intensivere Sicherheitskontrollen einstellen. Dies gilt insbesondere für elektronische Geräte, die mitgeführt werden.

Vorteil Rettungshubschrauber hilft bei mehr Einsätzen

Bei Notfällen spielt der medizinische Vorteil von Hubschraubern eine herausragende Rolle. Rot-weiße Luftretter der Rettungsflugwacht leisteten 18.494 Einsätze im ersten Halbjahr bei Herzinfarkt, Verkehrsunfall oder Schlaganfall. Und die Luftrettung in Deutschland gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung.

18.494 Mal wurde die DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2017 bundesweit alarmiert. Ausgestattet als fliegende Intensivstationen sind ihre Hubschrauber unverzichtbar für die Notfallversorgung in Deutschland – vor allem als schnelle Notarztzubringer. Sie fliegen erfahrene Notärzte, Notfallsanitäter und hochmoderne Medizintechnik zum Patienten. Wie wichtig dies ist, zeigen die aktuellen Einsatzzahlen der DRF Luftrettung: Von Januar bis Juni 2017 leisteten die rot-weißen Lebensretter aus der Luft schon 325 Einsätze mehr als im ersten Halbjahr 2016.

High-Tech Erstversorgung, dann zur Spezialklinik

Am häufigsten startete die DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2017 zu Patienten mit Herzerkrankungen oder zu Unfallopfern. Gerade bei Verkehrsunfällen kommt es häufig zu schweren Verletzungen und inneren Blutungen. Für diese Patienten ist es überlebenswichtig, dass sie schnellstmöglich notärztlich versorgt werden. Mit modernster medizinischer Ausstattung passiert das bereits am Not- bzw. Unfallort. Beispielweise können mit mobilen Ultraschallgeräten innere Blutungen erkannt und mit sogenannten Videolaryngoskopen Beatmungen schnell und sicher eingeleitet werden. Im Anschluss steuert der Hubschrauber die für den Patienten am besten geeignete Klinik an.

Bundesweit spezialisieren sich Krankenhäuser zunehmend auf die Behandlung bestimmter Erkrankungen und Verletzungsmuster. Das macht sich auch in den Transportzahlen der DRF Luftrettung bemerkbar: Jeder dritte Notfallpatient musste im ersten Halbjahr 2017 per Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. 1/2Insgesamt setzt die DRF Luftrettung an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland und an zwei Stationen in Österreich Hubschrauber für die schnelle Notfallrettung und dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Acht der Stationen sind rund um die Uhr einsatzbereit. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten.

Finanzierung der Luftrettung

  • Die Abrechnung von Luftrettungseinsätzen erfolgt über die Krankenkassen anhand der geleisteten Flugminuten.
  • Die Krankenkassen erstatten die Kosten, die dem gesetzlich vorgeschriebenen Leistungsumfang entsprechen.
  • Kontinuierliche Investitionen in Fortbildungen für Mitarbeiter und in die Modernisierung der Medizintechnik und Hubschrauber trägt die DRF Luftrettung teils selbst, teils tritt sie in teure finanzielle Vorleistung.

Zur Sicherstellung ihrer hohen Qualität ist die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. Infotelefon montags bis freitags von 08:00 bis 20:00 Uhr: 0711-70072211.

„So funktioniert die Luftrettung“ (Rettungskette)

  • Im Notfall wird der Rettungsdienst über die bundesweite Notrufnummer 112 alarmiert.
  • Der Notruf erreicht automatisch die nächste Rettungsleitstelle.
  • Wird ein Notarzt benötigt, alarmiert der Disponent in der Leitstelle ein notarzt- besetztes Rettungsmittel.
  • Häufig sind Rettungshubschrauber die schnellsten Notarztzubringer. Die Hubschrauber der DRF Luftrettung fliegen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 260 km/h.
  • Jeden Einsatzort im Umkreis von 60 Kilometern erreichen die rot-weißen Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten.

Airbus bestätigt Gesamtprognose – Auftragseingang rückläufig

Airbus SE hat die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2017 veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Der Auftragseingang1 belief sich auf insgesamt 37,2 Mrd. Euro (H1 2016: 39,1 Mrd.) Euro. Der Auftragsbestand1 lag zum 30. Juni 2017 bei 981 Mrd. Euro (Jahresende 2016: 1.060 Mrd. Euro). Insgesamt gingen 203 Nettobestellungen für Zivilflugzeuge ein (H1 2016: 183 Flugzeuge). Der Auftragsbestand belief sich Ende Juni auf 6.771 Flugzeuge. Auf der Paris Air Show im Juni gingen 144 Festbestellungen und Zusagen für 202 Maschinen ein. Die Zahl der Nettobestellungen für Hubschrauber stieg auf 151 (H1 2016: 127 Nettobestellungen), darunter 30 Maschinen vom Typ H225M für Kuwait.

Der Auftragseingang von Defence and Space wurde durch den veränderten Konsolidierungskreis in Folge der Portfolioanpassung und eine Abschwächung im Telekommunikationssatellitengeschäft beeinträchtigt. Military Aircraft verzeichnete einen starken Auftragseingang mit 19 Bestellungen für leichte und mittelschwere Flugzeuge.

Triebwerkshersteller in der Pflicht

„Das Zivilflugzeuggeschäft ist weiterhin solide. Der robuste Auftragsbestand stützt nach wie vor unseren Produktionshochlauf. Anhaltende Triebwerksprobleme stellen uns vor Herausforderungen, denen wir mit einem klaren Plan begegnen. Somit können wir unsere Prognose für das Gesamtjahr bestätigen. Das Erreichen des Auslieferungsziels ist allerdings davon abhängig, dass die Triebwerkszulieferer ihre Verpflichtungen einhalten“, sagte Tom Enders, Chief Executive Officer von Airbus.

„In der zweiten Jahreshälfte liegt unser Schwerpunkt weiterhin voll und ganz auf der Umsetzung der Programme und dem Produktionshochlauf. Bei Helicopters haben die Lösung der H225-Thematik sowie die Unterstützung unserer Kunden oberste Priorität. Bei Defence and Space widmen wir uns weiterhin intensiv der Risikominimierung im A400M-Programm. Längerfristig wird Airbus von seinem starken Fokus auf Innovation und eine effizientere und stärker integrierte Struktur profitieren.“

Der Umsatz lag trotz des veränderten Konsolidierungskreises bei Defence and Space stabil bei 28,7 Mrd. Euro (H1 2016: 28,8 Mrd. Euro). Der Umsatz im Zivilflugzeuggeschäft stieg um 3 Prozent. Commercial Aircraft lieferte 3062 Flugzeuge aus (H1 2016: 298 Maschinen), darunter 239 Maschinen der A320-Familie, 30 A350 XWB, 31 A330 und sechs A380.

Der Umsatz von Helicopters erhöhte sich um 9 Prozent; 190 Hubschrauber wurden ausgeliefert (H1 2016: 163 Hubschrauber). Der Umsatz von Defence and Space spiegelte einen negativen Effekt von rund 1,2 Mrd. Euro infolge des veränderten Konsolidierungskreises wider.

Das bereinigte EBIT belief sich auf insgesamt 1.099 Mio. Euro (H1 2016: 1.679 Mio. Euro). Es handelt sich hierbei um eine alternative Finanzkennzahl und einen Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung wesentlicher Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus dem Verkauf oder Erwerb von Unternehmen.

A350-Produktion weiter hochgefahren

Das bereinigte EBIT von Commercial Aircraft betrug 954 Mio. Euro (H1 2016: 1.269 Mio. Euro). Insbesondere wirkten sich der Auslieferungsmix bei Flugzeugen, Phaseneffekte sowie die Preise in der Umstellungsphase aus. Beim industriellen Hochlauf der A350 wurden gute Fortschritte erzielt. Insgesamt wurden 30 Maschinen ausgeliefert, im ersten Halbjahr 2016 waren es zwölf. Das A350-Programm ist auf einem guten Weg, das Produktionsziel von zehn Flugzeugen pro Monat bis Ende 2018 zu erreichen. Der Umfang der noch ausstehenden Arbeiten im industriellen System und Engpässe in der Lieferkette konnten reduziert werden. Im zweiten Quartal hat Qatar Airways vier Auslieferungsslots für A350-Maschinen storniert. Schwerpunkt bleibt die Annäherung der laufenden Kosten an die Zielvorgaben.

Triebwerksprobleme bei A320neo – Laufende Programme

Im A320neo-Programm wurden 59 Flugzeuge ausgeliefert, im ersten Halbjahr des Vorjahres waren es acht. Der A320neo-Hochlauf bleibt herausfordernd, und im Kundenbetrieb treten immer noch verschiedene Triebwerksprobleme auf. Der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney hat Lösungen zur Behebung einiger Mängel bereitgestellt, die im Regelbetrieb aber noch nicht zuverlässig greifen. Für 2017 sind weiterhin knapp 200 A320neo-Auslieferungen vorgesehen, dieses Ziel ist jedoch in Anbetracht der genannten Triebwerksprobleme zunehmend anspruchsvoller. Mit Blick auf die aktuelle Auftragseingangslage wird die Zahl der für 2019 vorgesehenen A380-Auslieferungen auf acht Maschinen angepasst. Das bereinigte EBIT von Helicopters belief sich auf 93 Mio. Euro (H1 2016: 144 Mio. Euro).

Dies spiegelte insbesondere einen ungünstigen Produkt-Mix, ein geringeres Flugstundenvolumen im kommerziellen Servicegeschäft sowie die Auswirkungen des teilweisen H225-Flugverbots wider. Im Juli hoben die britischen und norwegischen Luftfahrtbehörden das Flugverbot für die H225 auf. Die Einführung verstärkter Sicherheitsmaßnahmen erfordert jedoch einen Plan für die Umsetzung von Kontrollen, Modifikationen und vorbeugenden Inspektionen. Airbus wird seine Kunden weiterhin umfassend bei der schrittweisen Wiederaufnahme des Flugbetriebs der H225-Flotte unterstützen. Das bereinigte EBIT von Defence and Space fiel aufgrund des veränderten Konsolidierungskreises auf 248 Mio. Euro (H1 2016: 322 Mio. Euro). Auf vergleichbarer Basis blieb es jedoch weitgehend stabil.

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2017 acht A400M ausgeliefert, im Vorjahreszeitraum waren es fünf. Airbus hat seine Entwicklungstätigkeiten im A400M-Programm mit Blick auf die Einhaltung des gemeinsam mit dem Kunden überarbeiteten Zeitplans für den Fähigkeitsaufwuchs fortgesetzt. Das Erreichen der vertraglich vereinbarten technischen Fähigkeiten und die Einhaltung des entsprechenden Kostenplans sind nach wie vor höchst anspruchsvolle Aufgaben. Die rechtzeitige Sicherung ausreichender Exportaufträge, die Kostenreduzierung, die industrielle Effizienz und das wirtschaftliche Risiko bleiben Herausforderungen, die erhebliche Auswirkungen auf das Programm haben könnten. Mit der OCCAR und den Kundennationen laufen Gespräche den Abbau von Risiken im A400M-Programm.

Die Aufwendungen des Konzerns für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung sanken auf 1.288 Mio. Euro (H1 2016: 1.309 Mio. Euro). Das berichtete EBIT von 1.791 Mio. Euro (H1 2016: 1.851 Mio. Euro) enthielt Nettoanpassungen in Höhe von +692 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2016 beliefen sich die Nettoanpassungen auf +172 Mio. Euro). Die Anpassungen für das erste Halbjahr 2017 beinhalteten:

  • Einen Nettoaufwand in Höhe von 70 Mio. Euro im A400M-Programm, insbesondere aufgrund von Preissteigerungen;
  • Einen positiven Beitrag in Höhe von 174 Mio. Euro aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und ‑Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen;
  • Einen Nettoveräußerungsgewinn in Höhe von 560 Mio. Euro aus dem Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts im ersten Quartal;
  • Einen positiven Nettoeffekt in Höhe von 28 Mio. Euro aufgrund weiterer Portfolioanpassungen bei Defence and Space.

Das Konzernergebnis3 belief sich auf 1.503 Mio. Euro (H1 2016: 1.761 Mio. Euro) nach EBIT-Anpassungen. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,94 Euro (H1 2016: 2,27 Euro). Positiv beeinflusst wurden Konzernergebnis und Gewinn je Aktie insbesondere durch die Neubewertung von Finanzinstrumenten und Bilanzpositionen. Das Finanzergebnis lag bei 66 Mio. Euro (H1 2016: ‑148 Mio. Euro).

Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen verbesserte sich auf ‑2.093 Mio. Euro (H1 2016: ‑2.649 Mio. Euro), obwohl die Entwicklung durch den Flugzeugauslieferungsplan und die kürzlich stornierten A350-Auslieferungsslots belastet wurde. Der Free Cash Flow in Höhe von ‑1.956 Mio. Euro (H1 2016: ‑1.119 Mio. Euro) beinhaltet Netto-Erlöse von rund 600 Mio. Euro aus dem Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts im ersten Quartal. Die Nettoliquidität lag zum 30. Juni 2017 bei 7,9 Mrd. Euro (Jahresende 2016: 11,1 Mrd. Euro) nachdem im zweiten Quartal 1,0 Mrd. Euro an Dividenden für das Jahr 2016 gezahlt wurden. Die Bruttoliquidität belief sich auf 19,3 Mrd. Euro (Jahresende 2016: 21,6 Mrd. Euro).

Ausblick

Der Ausblick von Airbus für das Geschäftsjahr 2017 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen. Diese beruhen auf der Prämisse, dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt. Die Airbus-Prognosen für Gewinn und Free Cash Flow für das Jahr 2017 gehen von einem gleichbleibenden Konsolidierungskreis aus.

  • Vorbehaltlich der Einhaltung der Zusagen der Triebwerkshersteller wird Airbus 2017 voraussichtlich mehr als 700 Zivilflugzeuge ausliefern.
  • Vor Fusionen und Übernahmen rechnet Airbus mit einem Wachstum des bereinigten EBITs und des bereinigten Gewinns pro Aktie im mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zu 2016.
  • Der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen wird voraussichtlich mit dem des Jahres 2016 vergleichbar sein.

Der veränderte Konsolidierungskreis bei Defence and Space wird voraussichtlich zu einem Rückgang des bereinigten EBIT und des Free Cash Flows vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen um rund 150 Mio. Euro führen, beim bereinigten Gewinn je Aktie wird ein Rückgang um rund 14 Cent erwartet.

AirbusQ2 2017Q2 2016Veränderung
Umsatz, in Mio.15.72116.572-5 Prozent
EBIT (bereinigt), in Mio.8591.181-27 Prozent
EBIT (berichtet), in Mio.9391.489-37 Prozent
Konzernergebnis (Net Income)(3), in Mio.8951.362-34 Prozent
Gewinn je Aktie 1,161,76-34 Prozent
Nach GeschäftsbereichUmsatzEBIT (berichtet)
(Beträge in Mio. €)Q2 2017Q2 2016VeränderungQ2 2017Q2 2016Veränderung
Commercial Aircraft11.96412.393-3 Prozent742131+466 Prozent
Helicopters1.6301.529+7 Prozent95111-14 Prozent
Defence and Space2.5112.906-14 Prozent196387-49 Prozent
Zentrale/ Eliminierungen-384-256-94860
Gesamt15.72116.572-5 Prozent9391.489-37 Prozent
Nach GeschäftsbereichEBIT (bereinigt)
(Beträge in Mio. €)Q2 2017Q2 2016Veränderung
Commercial Aircraft673863-22 Prozent
Helicopters95111-14 Prozent
Defence and Space185215-14 Prozent
Zentrale/ Eliminierungen-94-8
Gesamt8591.181-27 Prozent

2. Quartal

Der Umsatz im zweiten Quartal 2017 fiel um fünf Prozent, was die Auslieferungszahlen bei Airbus Commercial sowie den geänderten Konsolidierungskreis bei Defence and Space widerspiegelt. Das bereinigte EBIT für das zweite Quartal 2017 sank um 27 Prozent, in erster Linie bedingt durch einen Rückgang im Bereich Commercial Aircraft. Gründe hierfür waren ungünstige Auslieferungs- und Phaseneffekte, die Preise in der Umstellungsphase sowie Hochlaufkosten, die teilweise durch günstige Entwicklungen im Bereich F&E gemildert wurden. Das berichtete EBIT für das zweite Quartal 2017 fiel auf 939 Mio. Euro.

Es umfasste im zweiten Quartal verbuchte positive Netto-Anpassungen in Höhe von 80 Mio. Euro im Zusammenhang mit einem Nettoaufwand in Höhe von ‑70 Mio. Euro für das A400M-Programm, Portfolio-Anpassungen bei Defence and Space in Höhe von 31 Mio. Euro und einem Wechselkurs-Effekt in Höhe von 119 Mio. Euro aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und ‑Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen. Die EBIT-Anpassungen für das das zweite Quartal 2016 beliefen sich auf rund 300 Mio. Euro. Das Konzernergebnis im zweiten Quartal 2017 sank aufgrund höherer Ertragsteuern, dies wurde teilweise durch günstige Wechselkurseffekte kompensiert.

Weitere Hinweise

Airbus verweist darauf, dass Ende des Geschäftsjahres 2016 die Leitlinien zu Alternativen Finanzkennzahlen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA umgesetzt wurden. Folglich werden bestimmte Posten nicht mehr als „Einmaleffekte“ bezeichnet. Diese werden nun als „Anpassungen“ aufgeführt. Airbus misst und veröffentlicht seine Leistung nicht mehr auf der Grundlage des „EBIT*“, sondern auf der Grundlage des „berichteten EBIT“, da die Differenz zwischen den beiden Kennzahlen, die in der Bereinigung sogenannter „Goodwill-Wertminderungen und außerordentlicher Posten“ besteht, an Bedeutung verloren hat. Die Prognose bleibt davon im Wesentlichen unberührt. Die Terminologie ändert sich wie folgt: „bereinigtes EBIT“ ersetzt „EBIT* vor Einmaleffekten“ und „bereinigter Gewinn je Aktie“ ersetzt „Gewinn je Aktie* vor Einmaleffekten“. Die Definitionen der alternativen Finanzkennzahlen werden im Glossar auf Seite 12 erläutert.

Fußnoten

  1. Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand basieren auf Listenpreisen.
  2. Davon 304 Auslieferungen mit Umsatzrealisierung.
  3. Airbus verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.

Lufthansa erleichtert Familienreisen ab München

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Ferienzeit ist Reisezeit. Lufthansa erwartet zum Start der bayerischen Sommerferien am 28. Juli im Terminal 2 rund 100.000 Passagiere. Welches Ziel auch immer die Fluggäste ausgesucht haben: Lufthansa-Flugbegleiterin Barbara Küchler weiß nützliche Tipps, um die Reise so entspannt wie möglich zu beginnen. Am Abreisetag sollten Fluggäste besonders in den Ferienwochen ausreichend Zeit vor dem Abflug einplanen und sich rechtzeitig zum Flughafen begeben. Wer entspannt in den Urlaub starten möchte, kann sich beispielsweise bereits 23 Stunden vor Abflug online für seinen Flug einchecken und die Bordkarte zu Hause selbst ausdrucken oder auf das mobiles Endgerät laden. Der Sitzplatz wird damit gleich festgelegt.

Am Flughafen München haben die Passagiere neben den leicht bedienbaren Gepäck-Automaten außerdem die Möglichkeit, für die Gepäckaufgabe den Vorabend-Check-in zu nutzen. Vor dem Flug bei der Lufhtansa kann man online rund 450 deutsche und internationale Zeitschriften und Magazine in 22 Sprachen kostenlos herunterladen.

Reisen mit Kindern

Die Lufthansa-Apps „Super JetFriends“ und „Abflug“ unterhalten Kinder an Bord. Im Bordprogramm gibt es außerdem 100 Filme, 200 TV-Programme, 300 Musik-CDs, Filme, Musik und Spiele. Mit dem Online-Check-in können Familien mit Kindern wertvolle Zeit am Flughafen sparen. Eltern, die mit Kindern bis zu zwölf Jahre reisen, steht in München zudem der Family-Check-In-Bereich im Terminal 2 zur Verfügung. Die Lufthansa-Mitarbeiter an den besonders familienfreundlich gestalteten Schaltern stellen den Reisenden die Bordkarten aus und berücksichtigen besondere Sitzplatzwünsche.

Beim Boarding haben Familien mit kleinen Kindern die Möglichkeit, das Flugzeug vor den anderen Passagieren zu betreten. Auch an Bord bietet Lufthansa den jungen Gästen ausreichend Unterhaltung, zum Beispiel durch eigens für die Airline entwickeltes Spielzeug oder das kindgerechte Entertainmentprogramm. Außerdem werden spezielle Kindermenüs und Babynahrung angeboten, die bis zu 24 Stunden vor dem Abflug vorbestellt werden können. Gleiches gilt für Babybetten, die auf Langstreckenflügen vorreserviert werden können. Reisen mit Kindern: Der persönliche Tipp von Lufthansa-Flugbegleiterin Barbara Küchler

Flugbegleiter können bei Bedarf das Kinderessen zeitnah servieren, falls dies notwendig ist. Für den Druckausgleich bei Start und Landung für Babys eine Flasche oder einen Schnuller bereithalten. Weitere Hinweise für eine optimale Vorbereitung für den Ferienstart bietet die Internetseit. Das Lufthansa Familienportal hat noch weitere Reisetipps für Eltern, Online-Spiele für Kinder sowie Jugend- und Sprachreise-Tipps für Teenager, dazu Gewinnspiele.

Angestellte am Flughafen München 15 Jahre im Betrieb

Der neue Personal- und Sozialbericht 2016 der Flughafen München GmbH (FMG) zeigt die Vielfalt durch unterschiedlichste Berufsbilder, flexible Arbeitszeiten und Mitarbeiter aus aller Welt. Rund 35.000 Beschäftigte sind auf dem gesamten Flughafen-Campus tätig, die FMG mit ihren 15 Tochtergesellschaften beschäftigt rund 9.200 Arbeitskräfte. Allein im Mutterkonzern waren es im vergangenen Jahr 4.400 Mitarbeiter aus 54 Nationen – von Angola bis Vietnam – 997 davon Frauen. Zählt man die Tochterunternehmen dazu, stammen die Mitarbeiter sogar aus 69 verschiedenen Ländern. Die Berufsfelder bei der FMG sind vielfältig und reichen von Terminal- und Infodiensten über Unternehmenssicherheit und Feuerwehr bis hin zum Eventmanagement und den internationalen Beratungstätigkeiten.

Der durchschnittliche FMG-Mitarbeiter ist seinem Arbeitgeber sehr verbunden: In der Regel bleiben die Beschäftigten über 15 Jahre an Bord. Die Fluktuation liegt bei deutlich unter fünf Prozent. Und auch der Nachwuchs steht bereits in den Startlöchern: Im vergangenen Jahr waren 144 Auszubildende bei der Flughafen München GmbH beschäftigt, zahlreiche Praktikanten unterstützen die unterschiedlichen Geschäftsbereiche. Die starke Verwurzelung des Flughafens in der Region wird durch die Wohnorte der Mitarbeiter deutlich, die bei der FMG-Mutter angestellt sind: 1.073 Beschäftigte wohnen im Landkreis Erding, 889 im Landkreis Freising. 771 Mitarbeiter kommen aus der Landeshauptstadt bzw. dem Landkreis München und 679 aus Landshut bzw. dem Landkreis.

Flexibel und von Zuhause aus arbeiten

Von den Löhnen und Steuerzahlungen der FMG profitieren nicht zuletzt die Heimatgemeinden der Mitarbeiter. Allein an Lohnsteuern für die Beschäftigten schüttete der Mutterkonzern im vergangenen Jahr 37,8 Millionen Euro aus. Flexible Arbeitszeitmodelle wie Teilzeit oder Home Office machen die Flughafen München GmbH aber auch zu einem attraktiven Arbeitgeber für Beschäftigte im übrigen Bayern sowie außerhalb der Grenzen des Freistaates. Seit der flächendeckenden Einführung von Home- und Mobile Office im Januar 2017 nutzen mittlerweile 450 Mitarbeiter diese Angebote.

In dem Bericht wird aber auch der zunehmende demografischen Wandel thematisiert, die Einstellungswellen aufgeschlüsselt und gezeigt, wo die Angestellten der FMG nach Region wohnhaft sind. Ein Auszug aus dem Personal- und Sozialbericht mit Schautafeln, Daten und Fakten steht hier zum Download zur Verfügung.

Studie zu potenziellen Schäden durch Drohnen an Luftfahrzeugen

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Die Vereinigung Cockpit e.V. warnt regelmäßig vor den Gefahren, die von Drohnen für die Luftfahrt ausgehen. Gemeinsam mit dem britischen Verkehrsministerium und dem Militär hat die britische Schwestervereinigung BALPA (British Airline Pilots Association) jetzt sehr anschaulich untersucht, welche Schäden eine Drohne verursacht, wenn sie mit einer Cockpitscheibe kollidiert. Die Ergebnisse sind alarmierend. Für diese unabhängige Studie haben die Briten verschiedene Drohnen-Typen mit Cockpit-Scheiben kollidieren lassen. Die Cockpitscheiben von Verkehrsflugzeugen verfügen zwar über eine komplexere und widerstandsfähigere Konstruktion, jedoch können auch sie unter gewissen Umständen bei einem Crash mit einer Drohne zerstört werden.

„Was vorher im Bereich der Spekulation war, ist nun Gewissheit: Die Tests zeigen eindringlich, dass bereits kleine und leichte Drohnen große Schäden an Flugzeugen und Helikoptern anrichten und damit das Leben von Crew und Passagieren gefährden können.“, so Markus Wahl, Sprecher der Vereinigung Cockpit. Bei Helikoptern können sowohl die Cockpitscheiben als auch die Heckrotoren von einer Drohne schwer beschädigt werden. Besonders gravierend: Eine Drohne kann eine Helikopter-Scheibe sogar dann durchschlagen, wenn der Helikopter in der Luft steht.

Gefährlicher als Vogelschlag

Der Test demonstriert außerdem, dass Drohnen bei gleicher Geschwindigkeit mehr Schäden anrichten können als Vogelschlag. „Die Gefahr für Rettungshubschrauber sowie für Flugzeuge bei Start oder Landung mit einer Drohne zu kollidieren, ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen, da die Zahl privater Drohnen rasant zunimmt und vielen privaten Nutzern daraus resultierende Gefahren gar nicht bekannt sind. Die Studie belegt jetzt auch eindrucksvoll, was bei einer solchen Kollision passieren kann“, so Wahl weiter.

Umso wichtiger ist es, dass Drohnen-Besitzer sich an die Vorgaben der Drohnen-Verordnung halten. „Die Nutzung von Drohnen darf nicht zu einer Absenkung des Sicherheitsniveaus in der Luftfahrt führen. Eine Kollision mit einer Drohne kann fatale Folgen für Verkehrsflugzeuge und vor allem für Helikopter haben“, so Wahl, abschließend.

Die Vereinigung Cockpit fordert erneut

  • Ausweichpflicht für unbemannte Luftfahrtsysteme
  • Verbesserte Sichtbarkeit für unbemannte Luftfahrtsysteme
  • Beipackzettel beim Kauf von Drohnen
  • Betrieb nur in Sichtweite des Piloten
  • Räumliche Betriebsbeschränkung für Drohnen
  • Versicherungs- und Markierungspflicht
  • Information, Bewusstseinsschaffung der breiten Öffentlichkeit,
  • auch durch die Regierung

Das englische Original der Studie finden Sie hier.

Etihad Airways meldet Nettoverlust von 1,87 Mrd. Dollar

Etihad Airways hat heute ihr Ergebnis für 2016 bekannt gegeben. Nach 8,36 Mrd. US-Dollar Gesamtumsatz verzeichnet das Unternehmen einen Nettoverlust in Höhe von 1,87 Mrd. US-Dollar bedingt durch außerplanmäßige Abschreibungen sowie Fuel Hedging-Verluste, bei solider Performance des Kerngeschäfts der Airline. Die Fluggesellschaft konnte den Flugumsatz stabil bei 4,9 Mrd. US-Dollar halten bei einer Auslastung von 79 Prozent und einem Rekordpassagieraufkommen von 18,5 Mio. Die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) wurden um neun Prozent auf 113,9 Mrd. erhöht. Der Flugumsatz pro Gast (Yield) ist um acht Prozent gesunken bedingt durch ein verschärftes Marktumfeld sowie einem schwierigen globalen Wirtschaftsklima. Dem wirken eine elfprozentige Minderung der Stückkosten entgegen.

Abschreibungen in Höhe von 1,9 Mrd. US-Dollar davon entfallen 1,06 Mrd. US-Dollar auf Flugzeuge, reflektieren die niedrigen Marktwerte und frühere Ausgliederung bestimmter Flugzeugtypen. Weitere 808 Mio. US-Dollar sind auf bestimmte Anlagen sowie Verbindlichkeiten gegenüber Equity Partnern, hauptsächlich Alitalia und airberlin, zurückzuführen.

Kostenfaktoren – Partnerschaften auf dem Prüfstand

Bestehende Fuel Hedging-Verträge haben ebenfalls einen negativen Einfluss auf das 2016-Ergebnis. Für das laufende Jahr 2017 wird das Risiko geringer eingeschätzt. Die Verlangsamung im Frachtmarkt erhöhte den Druck auf den Frachtumsatz und -yield. Für den Zwölfmonatszeitraum verzeichnet die Fluggesellschaft eine leichte Steigerung der beförderten Frachttonnen auf 595.519 Tonnen.

Für S.E. Mohamed Mubarak Fadhel Al Mazrouei, Chairman der Etihad Aviation Group, trug eine Ansammlung von Faktoren zu den enttäuschenden Ergebnissen für 2016 bei. Der Verwaltungsrat und das Führungsteam arbeiten daran, die Probleme und Herausforderungen durch eine umfassende strategische Überprüfung mit dem Ziel eine gesteigerten Performance im gesamten Konzern voranzutreiben. Dies beinhaltet auch eine umfassende Überprüfung Airline Equity Partner-Strategie.

Rekord-Passagierzahlen im Jahr 2016 unterstreichen die Rolle Etihads als bedeutender wirtschaftlicher Pfeiler für Abu Dhabi, und das sich auch der Vision von Abu Dhabi verschreibt, den Tourismus zu entwickeln, den Handel voranzutreiben und die Verbindungen zu wichtigen regionalen und internationalen Märkten zu stärken. Ray Gammell, Interim Group Chief Executive Officer, erklärt: „Wir konzentrieren uns auf die solide Performance unseres Flug-Kerngeschäfts, sowohl operativ als auch finanziell, trotz schwierigen Gegenwinds vom Markt. Gleichzeitig sorgen wir dafür, Veränderungen innerhalb der gesamten Gruppe zu implementieren. Diese sind Teil der umfassenden Strategieüberarbeitung mit Fokus auf verbesserte Erträge und sinkende Kosten.“

Auf Markt reagieren – Erträge unter Druck

2016 hat die Airline bereits mit der Umsetzung des eines Programmes – Right Size & Shape – begonnen. Dadurch konnten Einsparungen bei den Gemeinkosten in Höhe von vier Prozent erreicht werden – obwohl die Kapazitäten und die Anzahl der Passagiere gestiegen sind. Peter Baumgartner, Chief Executive Officer von Etihad Airways, fügt hinzu: „Wir befinden uns in einer Branche, die geprägt ist von Überkapazitäten, schrumpfenden Marktgrößen auf Schlüsselrouten und verändertem Kundenverhalten, da die schwache globale Wirtschaft die Kaufkraft beeinflusst.“ Innovation und Wiedererfindung sollen Etihad Airways den konkurrenzfähigen Unterschied, um die Möglichkeiten zu nutzen, die durch das veränderte Marktumfeld entstehen.“

„Auf operativer Ebene haben wir 2016 gut performt. Wir konnten den Ladefaktor trotz erhöhter Kapazitäten halten. Die Erträge waren in allen Klassen unter Druck. Insbesondere die Business Class war davon betroffen, da Geschäftsreisende laut ihrer Unternehmensrichtlinien aufgefordert werden, in die Economy Class zu wechseln.“

Die Fuel Hedging-Strategie, die geholfen hat, Ausgaben für Kerosin während des Ölpreis-Booms zu kontrollieren, und welche die Kostenstruktur im letzten Jahr signifikant beeinflusst hat, soll sich im Laufe des Jahres 2017 verbessern. Auch erwartet die Airline Verbesserungen durch die Zugewinne der Zusatzerlöse-Strategien, um einige der Ertragssenkungen auszugleichen.

Leistungskennzahlen Etihad Airways 2016

Wichtige Kennzahlen 2016 2015
Passagierumsatz (US$ Milliarden) 4,9 4,9
Frachtumsatz (US$ Milliarden) 0,9 1,0
Gesamtumsatz (US$ Milliarden) 8,36 9,0
Nettogewinn (US$ Millionen) -1.873 103
Fluggastaufkommen (Millionen) 18,5 17,6
Verkaufte Passagierkilometer (Milliarden) 89,5 83,2
Verfügbare Sitzplatzkilometer (Milliarden) 113,9 104,8
Sitzladefaktor 78,6% 79,4%
Anzahl der Flugzeuge 119 121
Frachttonnage (in Tonnen 1.000) 596 561

Hurghada ab Winter Direktziel ab Dortmund

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Im Herbst erwartet die Reisenden ein weiteres Urlaubsziel im Flugprogramm des Dortmunder Flughafens. Denn Hurghada in Ägypten kehrt schon ab Oktober 2017 auf den Flugplan des Dortmunder Flughafens zurück. Die neu hinzugekommene Flugroute vom Dortmund Airport aus wird von der Fluggesellschaft Corendon Airlines Europe bedient.

Die Maschinen starten immer mittwochs nach Hurghada in Ägypten, jeweils um 12:20 Uhr. Die Flugtickets können bereits über die Website von Corendon Airlines sowie bei Reiseveranstaltern gebucht werden. Lange Sandstrände und beeindruckende Unterwasserwelt – nicht ohne Grund ist Hurghada zu einem der beliebtesten Urlaubsziele in Ägypten herangereift. Die warmen Temperaturen und die traumhaften Strände am Roten Meer locken jedes Jahr Besucher aus aller Welt an, um Sonne zu tanken, am Strand zu entspannen oder die beeindruckende Unterwasserwelt zu entdecken. Das Land der Pharaonen und Pyramiden ist nicht zuletzt auch wegen des guten Preis-Leistungsverhältnis für viele Reisende die erste Wahl.

Reisende zur Ferienzeit: Tipps der Airports beachten

Die großte Reisezeit an den Flughäfen beginnt. Wie in Nürnberg so starten auch an Bayerns anderen Flughäfen Memmingen und München jetzt die meisten Passagiere. Am Baden-Airpark gibt es zudem einen Verkehrshinweis. Für die Passagiere geben wir einige wichtige Hinweise zum besseren Start in den Urlaub. Generell gilt: Alles dauert etwas länger am Flughafen!

Am Flughafen Memmingen rüstet man sich gut, in den kommenden Wochen erwartet der Airport die größte Reisewelle seines zehnjährigen Bestehens. Ferienstimmung bei den Passagieren heißt Urlaubsstopp bei den Mitarbeitern: Alle Flüge seien hervorragend ausgelastet, berichtet der Airport. Da kann es im Terminal schon mal etwas eng werden. Doch alle Mitarbeiter zeigen sich hier hochmotiviert, diesen positiven Stress zu meistern. Insgesamt rechnet der Flughafen Memmingen in den nächsten sechs Wochen mit rund 175.000 Passagieren. Und so könnten auch Kurzentschlossene noch bei Restplätzen fündig werden.

Tipps für Fluggästen ab Memmingen

Bitte rechtzeitig zum Flughafen anreisen, da mit etwas längeren Wartezeiten am Check-in sowie bei der Sicherheitskontrolle zu rechnen ist. Zur Stressvermeidung empfiehlt es sich, den Parkplatz für seinen Pkw online zu buchen. Das bereits ab 39 Euro für eine Woche möglich.

Bitte die Sperrung auf der Autobahn A96 beachten: Vom 24. August bis zum 11. September wird die Anschlussstelle Memmingen-Ost in Fahrtrichtung München komplett gesperrt. Deshalb die Ausfahrt Memmingen-Nord nutzen und den Flugzeugsymbolen folgen.

Sonnenziele sind sehr gefragt

Gefragt sind in diesen Tagen natürlich die Sonnenziele, von denen der Memminger Airport zahlreiche zu bieten hat: Das Angebot reicht von Teneriffa im Westen bis ins türkische Antalya, das vom 06. August bis zum 07. September zwei Mal wöchentlich von der Fluggesellschaft Corendon angeflogen wird. Die Liste umfasst fast alles, was in Sachen Strandurlaub Rang und Namen hat: Ob Faro im Süden Portugals, Kreta, Korsika, Sardinien, Sizilien oder Mallorca – ab Memmingen ist man binnen weniger Stunden vor Ort. Stark vertreten ist auch das spanische Festland: Malaga und Alicante sind seit Jahren feste Größen.

Städte- und Strandurlaub mit einem Flugticket bietet Girona bei Barcelona. Öffnet es doch den Weg in die katalanische Hauptstadt Barcelona ebenso wie an die nahe Costa Brava. Neu im Reigen der Memminger Sonnenziele ist das bulgarische Varna, das seit letztem Samstag zweimal wöchentlich von Wizz Air angeflogen wird. Als Geheimtipp wird auch Montenegro geschätzt. In 90 Minuten erreicht man ab Memmingen dessen Hauptstadt Podgorica. Danach ist es nur ein Katzensprung an die Küste. Viele Sonnenziele ab Memmingen werden überdies ganzjährig angeflogen, etwa zählen Palma de Mallorca, Alicante, Malaga, Faro, Palermo, Podgorica und Varna.

Ziele ab Memmingen werden mehr

Schon bald kommen neue Ziele hinzu. Denn ab September geht es – dank der Stationierung einer Ryanair-Maschine in Memmingen – auch ins griechische Thessaloniki. Als ebenfalls sonniges Ziel kommt auch das marokkanische Fès hinzu. Die drittgrößte Stadt des Landes ist ein idealer Ausgangspunkt für Rundreisen zu Königstädten und Sandstränden. Als Tor zu Andalusien eröffnet das neue Flugziel Sevilla interessante Möglichkeiten für einen spannenden Urlaub im Herbst. Wer etwas niedrigere Temperaturen und nordisches Flair bevorzugt, erhält ab September eine neue Flugverbindung von Memmingen nach Stockholm. Auf 14 Inseln errichtet ist auch diese Stadt nahe ans Wasser gebaut. Zum Titelbild: Ab in die Sonne! Nonstop geht es ab dem Flughafen Memmingen zu Zielen nicht nur am Mittelmeer.

Flughafen Karslruhe/Baden-Baden

Ab dem ersten Ferientag am Donnerstag, 27. Juli 2017 erreicht die diesjährige Sommer-Reisewelle am FKB ihrem Höhepunkt: Von Donnerstag bis einschließlich Sonntag werden dort insgesamt 18.000 Fluggäste am FKB erwartet. Verkehrsreichster Flugtag dieses ersten Ferienwochenendes wird der Sonntag mit rund 5.000 erwarteten Fluggästen werden.

Aufgrund des zur Ferienzeit deutlich erhöhten Passagieraufkommens sollte eine frühzeitige Anreise an den Flughafen erfolgen – auch für Geschäftsreisende. Damit der Start in den Urlaub entspannt gelingt, empfiehlt es sich, längere Anreisezeiten (die Dauerbaustelle auf der A5 verursacht immer wieder Staus) einzuplanen, die Verkehrsnachrichten zu prüfen und sich spätestens zwei Stunden vor dem geplanten Abflug an den entsprechenden Check-In Schaltern einzufinden.

Nach dem Check-In direkt durch die Sicherheitskontrolle zu gehen, spart weitere Zeit, insbesondere wenn die Vorschriften für Flüssigkeiten im Handgepäck eingehalten werden. Erlaubt sind 100 Milliliter pro Gefäß in einem maximal einen Liter fassenden, durchsichtigen und wieder verschließbarem Beutel.

MUC: 6.000.000 Reisende am Ferienwochenende

Wenn am kommenden Wochenende in Bayern die Sommerferien beginnen, wird der Flughafen München für viele Urlauber wieder der Startplatz ihrer Reise sein. Während der sechswöchigen Ferien haben die Fluggesellschaften hier insgesamt über 51.000 Flüge angemeldet. In dieser Zeit werden voraussichtlich weit über sechs Millionen Reisende den Münchner Flughafen als Start- und Landeplatz oder zum Umsteigen nutzen.

2.000 Flugzeuge fliegen nach Spanien

Von München aus steht den Fluggästen eine weltweite Auswahl an sonnigen Reisezielen zur Verfügung. Die meisten internationalen Starts gehen zu den klassischen Feriendomizilen in Südeuropa bzw. rund um das Mittelmeer. So starten alleine nach Italien über 2.300 Maschinen. In Richtung Spanien heben rund 2.000 Flugzeuge ab – nach Frankreich sind es immerhin noch über 1.200 Jets. Über 900 Maschinen gehen in den Ferien zu den griechischen Inseln und zum griechischen Festland. Unangefochtener Spitzenreiter bei den touristischen Einzelzielen ist nach wie vor Palma de Mallorca mit knapp 500 Starts. Genauso oft kann man nach Paris fliegen. Nach Rom starten 330 Maschinen. Das international am häufigsten angeflogene Ziel ab München bleibt London mit weit über 800 Abflügen.

Reisenden nach Nordamerika stehen rund 1.000 Starts in die USA und nach Kanada zur Verfügung. Über 200 Mal stehen die chinesischen Metropolen Hongkong, Peking und Shanghai auf dem Flugplan. Beliebte asiatische Fernreiseziele sind auch Bangkok, Delhi, Mumbai und Singapur (jeweils 46 Starts). Nach Tokio starten sogar 92 Maschinen. Insgesamt rund 490 Flüge führen zu Ländern am Arabischen Golf.

Aufgrund des erhöhten Passagieraufkommens während der Ferienzeit empfiehlt die Flughafen München GmbH (FMG) Reisenden generell, sich frühzeitig am Flughafen einzufinden. Die FMG hat ein Informationspaket geschnürt, das zahlreiche nützliche Tipps für einen entspannten Start in den Urlaub beinhaltet. Hier erhalten Fluggäste unter anderem Ratschläge zum Reisegepäck, zum Check-in, zu vergünstigen Parktarifen aber auch zu Veranstaltungen am Airport während der Sommerferien.

Wer einen elektronischen Reisepass oder einen entsprechenden Personalausweis zur Nutzung von „EasyPass“ besitzt und mindestens 18 Jahre alt ist, hat die Möglichkeit die automatisierte Grenzkontrolle zu nutzen, um Wartezeiten zu verkürzen.

Schengen oder non-Schengen

Während der Ferienzeit steht in den Terminals 1 und 2 für die Passagiere ein mobiler Welcome-Service bereit. Speziell geschulte Mitarbeiter des Informationsdienstes geben Reisenden Orientierungshilfe. Passagieren, die über das Terminal 2 reisen, verrät ein Blick auf die Bordkarte, ob sie ihre Flugreise vom Terminal 2 oder vom Satellitengebäude aus beginnen: Im Terminal 2 sind die Gates zu den Schengen und Non-Schengen-Bereichen mit den Buchstaben G bzw. H gekennzeichnet. Ticketbezeichnungen mit einem K (Schengen) oder einem L (Non-Schengen) weisen den Passagier darauf hin, dass sein Flugzeug am Satellitengebäude positioniert ist. Die Fahrzeit der „U-Bahn“ zwischen Terminal 2 und dem Satellitengebäude beträgt rund 60 Sekunden.

Parken und Schienenersatzverkehr

Zum Parken am Münchner Flughafen gibt es ein „Ferien-Special“, mit dem man seinen Wagen für die Dauer des Urlaubs kostengünstiger am Airport parken kann. Je nach Verfügbarkeit kann das Auto terminalnah in den Parkhäusern P5, P7 oder P20 ab 79 Euro pro Woche abgestellt werden. Der Parkplatz P41 bietet eine noch günstigere Abstellmöglichkeit: In unmittelbarer Nähe zum S-Bahn Haltepunkt Besucherpark können Gäste ihren Wagen dort bereits ab 29 Euro pro Woche abstellen. Zu den Terminals gelangt man per S-Bahn oder mit dem Bus der Linie 635.

Für Gäste mit einem Parkticket des P41 ist der Transfer für den Fahrer und alle Mitreisenden im Preis inbegriffen. Zur Schonung der Urlaubskasse lohnt es sich, den Stellplatz online zu buchen. Die Online-Buchung muss jedoch mindestens 24 Stunden vor Eintreffen am Flughafen vorgenommen werden, damit ein freier Parkplatz garantiert werden kann.

Wichtig für alle Passagiere, die mit der S-Bahn zum Münchner Flughafen anreisen: Aufgrund von Gleisarbeiten wird in der Zeit vom 04. bis 25. August 2017 auf der Strecke der S1 zum Airport zwischen den Haltestellen Moosach und Feldmoching ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

„Bike & Style“ erstmals im MAC des Flughafens München

Der Flughafen München wird während der Sommerferien erstmals zum Hotspot der internationalen Mountainbike-Szene: Im Rahmen von „Bike & Style“ verwandelt sich das MAC-Forum ab Freitag, 04. August, 17 Tage lang in einen 3.000 Quadratmeter großen Bike-Parcours mit einer riesigen Show-Rampe. Jeden Freitagabend und Sonntagnachmittag zeigen dort internationale Stars bei Freestyle-Shows ihr Können und bringen ordentlich Luft unter ihre Räder. Beim High Jump Contest kämpfen Profis um den höchsten Sprung mit dem Bike. Gäste finden auf einer Tribüne für 500 Zuschauer Platz zum Anfeuern und Stimmung machen.

Doch Bike & Style ist auch ein Event zum Mitmachen für die ganze Familie: Wer selbst aufs Bike steigen will, der kann auf der Teststrecke für Mountain-E-Bikes die neuesten Modelle ausprobieren. Auf dem „Pump-Track“, einem speziellen Rundkurs, können Sportbegeisterte allein durch Gewichtsverlagerung und Hochdrücken des Körpers mit dem Bike Geschwindigkeit aufnehmen.

Für Jeden was geboten

Bike & Style startet am Freitag, 04. August, um 12:00 Uhr. Ein Highlight am Eröffnungstag ist der Model-Wettbewerb im Rahmen der Wahl zur „Schönen Münchnerin“ um 18:15 Uhr. Ab Samstag, den 05. August, läuft bis Sonntag, 20. August, das reguläre Bike & Style Programm. Geöffnet ist der Parcours täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr. Vormittags ab 10:00 Uhr sind Kids und Jugendliche dran: Bike-Spezialisten geben in kostenlosen Workshops Tipps und Tricks zum Nachahmen auf dem Pump-Track oder dem Mountainbike-Track. Ab 14:00 Uhr stehen die beiden Strecken dann kostenfrei allen Radsportfans zur Verfügung.

Für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren finden kostenfreie Workshops statt. Aber auch Erwachsene kommen nicht zu kurz und können während der Showtage an den Workshops mit den Profis teilnehmen. Räder und Helme werden kostenlos gestellt. Zusätzlich zum Mitmach-Programm gibt es freitags um 19:00 Uhr und sonntags um 16:00 Uhr den High-Jump-Contest und die Freestyle-Show. Hier stellen Profis wie Sam Reynolds oder die deutschen Top-Fahrer Nico Scholze und Tobi Wrobel ihr Können unter Beweis. Zusätzlich kann man an diesen beiden Tagen einen der kostenfreien Profi-Workshops besuchen.

Eigenentwicklung: Container am VIE für durchgängige Kühlkette

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Am Flughafen Wien gibt es mit ein neues, innovatives Konzept zum Transport von temperatursensiblen Waren in der Luftfracht: VIE COOL HANDLING. Herzstück dabei sind neue Kühltrailer, mit denen temperatursensible Luftfracht künftig am Vorfeld noch besser transportiert werden kann.

Waren können dabei durchgängig und ohne Unterbrechung der Kühlkette in Temperaturbandbreiten von -20° Celsius bis +29° Celsius am Flughafen umgeschlagen werden. Entwickelt wurden die Kühltrailer vom Flughafen Wien gemeinsam mit einem renommierten österreichischen Unternehmen für Fahrzeugtechnik. Mit VIE COOL HANDLING und den neuen Kühltrailern ist eine sichere Kühlkette in der Luftfracht gewährleistet, damit die Produkte in bester Qualität am Ziel ankommen. Mit dem Konzept bietet der Flughafen Wien unter Gewährleistung einer sicheren und verlässlichen Kühlkette eine neue und Lösung für den Transport von temperatursensiblen Waren in der Luftfracht.

Jeder Kühltrailer hat ein Volumen von 22 Kubikmeter und kann mit Standard-Containern, Paletten oder loser Fracht problemlos beladen werden. Das eingebaute Kühlaggregat kann sowohl mit Diesel als auch elektrisch betrieben werden. Es sorgt so für einen sicheren Temperaturgrad während der Bereitstellung und des Transports am Vorfeld. Damit ist sichergestellt, dass die Einhaltung der Kühlkette auch bei extremen Wetterverhältnissen am Vorfeld gewährleistet ist.

Kalt oder warm: Die richtige Temperatur ist wesentlich

Bei einer rundum perfekten Kühlung haben alle Beteiligten der Supply Chain hohe Ansprüche, denn die Einhaltung der Kühlkette muss immer gewährleistet sein. Dazu gibt es zahlreiche internationale Richtlinien und Standards, die eingehalten werden müssen. Daher ist die Temperatur der Kühltrailer individuell verstellbar und kann somit an jedes Produkt angepasst werden, die Bandbreite reicht von -20° Celsius bis +29° Celsius. Bei temperatursensiblen Produkten, die über den Flughafen Wien transportiert werden, handelt es sich meistens um Lebensmittel, Pflanzen wie auch medizinische Waren, für die entsprechend der Anforderungen der Kunden meistens Temperaturen zwischen +2 bis +8 sowie +15 bis +25 Grad benötigt werden.

Abgewickelt wird der Frachtumschlag am Flughafen Wien zum Großteil durch die Abteilung Cargo Handling Service. Im Air Cargo Center wurden im Jahr 2016 über 280.000 Tonnen Fracht abgewickelt, was einem Anstieg von rund vier Prozent entspricht. Bis Ende 2017 wird das Luftfrachtzentrum am Wiener Airport um rund 15.000 m² vergrößert. Mit einer geringen Umschlagszeit und der direkten Anbindung an die Autobahn und dem Vorfeld ist der Flughafen Wien ein leistungsfähiger Partner für Fracht- und Logistikdienstleistungen. Strategisch hat sich der Flughafen Wien im Frachtbereich vor allem erfolgreich als Gateway zwischen Asien, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Osteuropa etabliert.

DrohnenApp der DFS gibt Flugbeschränkungen vor Ort an

Mit der „DFS-DrohnenApp“ bringt die DFS Deutsche Flugsicherung (DFS) eine neue App für Hobby-Piloten von Drohnen heraus. Sie zeigt Nutzern jederzeit und für jeden Standort in Deutschland an, wo sie mit ihrer Drohne fliegen dürfen und wo nicht.

Außerdem informiert sie umfassend über die geltenden Regeln und Vorschriften sowie Beschränkungen bei der Nutzung. Verfügbar ist die App ab sofort kostenlos für Endgeräte mit iOS- und Android-Betriebssystemen über den Apple App Store oder den Google Play Store.

Drohnen, wie unbemannte Luftfahrzeugsysteme oder UAS (unmanned aircraft systems) auch bezeichnet werden, sind beliebt und machen viel Spaß. Rund 600.000 dieser Fluggeräte werden voraussichtlich in diesem Jahr allein in Deutschland verkauft. Bis zum Jahr 2020 wird die Zahl der Drohnen auf deutlich mehr als eine Million steigen. Dies stellt die Luftfahrt vor neue Herausforderungen, da UAS den gleichen Luftraum nutzen wie bemannte Luftfahrzeuge.

Wo darf man fliegen, wo nicht?

Deshalb hat die DFS gemeinsam mit ihrem belgischen Technologiepartner Unifly die „DFS-DrohnenApp“ zur Erhöhung der Sicherheit im unkontrollierten Luftraum entwickelt. Die deutschsprachige App gibt Drohnen-Steuerern mittels einer interaktiven Landkarte für jeden Standort einfach, umfassend und zuverlässig Auskunft, in welchen Gebieten Drohnen sicher und legal aufsteigen können und wo Einschränkungen und Verbote existieren. Gebiete und Einrichtungen, die nicht oder nur eingeschränkt überflogen werden dürfen, werden mit einer übersichtlichen Darstellung individualisiert angezeigt.

Dazu zählen neben Flugplätzen und anderen geschützten Lufträumen beispielsweise Krankenhäuser, Industrie- und Energieanlagen, polizeiliche und militärische Einrichtungen sowie Wasser- und Fernstraßen, Bahntrassen und Naturschutzgebiete. Die dazu geltenden Vorschriften sind in einer zusätzlichen Regelübersicht detailliert erläutert. Die DFS-App berücksichtigt dabei die Vorgaben der neuen Luftverkehrsordnung (Drohnenverordnung) vom April 2017. Darüber hinaus bietet die App dem Nutzer mit einer Logbuch-Funktion eine Übersicht seiner durchgeführten Flüge.

Voraussetzung für den Gebrauch ist die Aktivierung der GPS-Ortungsdienste auf dem mobilen Endgerät wie Smartphone oder Tablet sowie die Registrierung des Nutzers, der auch mehrere Geräte angeben kann. „Die neue DFS-DrohnenApp hat aus unserer Sicht drei wesentliche Vorteile: Sie ist erstens benutzerfreundlich und einfach zu bedienen. Zweitens es gibt sie kostenlos. Die DFS will damit zur Sicherheit im Luftverkehr beitragen. Denn ist es uns wichtig, dass die App auch wirklich jeder nutzt und die Hürden zur Nutzung möglichst niedrig sind“, erklärte Prof. Scheurle, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS anlässlich der Vorstellung der App in Berlin.

Aktuelle Regelungen, amtliche Daten

Drittens setzt die DFS in der App die Vorgaben der neuen Drohnenverordnung der Bundesregierung vom April 2017 soweit wie möglich um. Und die App nutzt Informationen sowie Kartenmaterial aus amtlichen Quellen. Diese werden mit Daten der DFS erweitert, die im täglichen Flugsicherungsgeschäft der DFS genutzt werden. Die Bündelung dieser Datenquellen in einer einzigen Anwendung ist in dieser Form in Deutschland nicht nur besonders praktisch, sondern auch neu.

Die App verfolgt das Ziel der sicheren Integration von Drohnen in den Luftverkehr in einer praktikablen und effektiven Lösung. Die Weiterentwicklung der App ist vorgesehen. In Kürze sollen bereits neue Updates mit weiteren Funktionen kommen. Hier kann die App ab sofort kostenlos für Endgeräte mit iOS im Apple App Store oder Android-Betriebssystem über den Google Play Store bezogen werden.

LHC umwickelt Kühlfracht mit Reflektorfolie

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Nach dem Beginn der Erweiterung des Lufthansa Cargo Cool Centers in Frankfurt und der Vorstellung der Weltneuheit „Road Feeder Service Cool“ setzt Europas führende Frachtfluglinie ihre Offensive im Bereich der Kühlfracht weiter fort. Ab sofort und ohne Mehrpreis wird die Fracht aller Kunden im Passivkühlsegment weltweit von einer exklusiv für Lufthansa Cargo gefertigten Reflektionsfolie zusätzlich geschützt. Die Transitzeiten zwischen Abfertigungsanlagen und Flugzeugen hält Lufthansa Cargo ohnehin so kurz wie möglich.

Die neuartige Reflektionsfolie schützt empfindliche Sendungen auch an heißen Sommertagen optimal vor der unvermeidbaren Sonneneinstrahlung auf den Flughafenvorfeldern in aller Welt.

Fraport und Peru wollen Flughafen Lima weiter ausbauen

Die Flughafengesellschaft Lima Airport Partners, S.R.L. (LAP) – die sich im Mehrheitsbesitz der Fraport AG befindet – und die peruanische Regierung haben sich gestern auf Änderungsvereinbarungen zum 2001 geschlossenen Konzessionsvertrag über den Betrieb des Flughafens Lima geeinigt.

Mit der Unterzeichnung der Änderungsvereinbarungen wurde für LAP die nötige Grundlage geschaffen, den Ausbau des Flughafens Lima weiter voranzutreiben. Lima hat sich zu einem der am schnellsten wachsenden Airports in Südamerika entwickelt.

Zweite Piste für den Airport

In den Änderungsvereinbarungen werden insbesondere Zeitpunkt und Modalitäten für die Übergabe des Baulands geregelt, das für die Erweiterung des Flughafens benötigt wird. Das Ausbauprogramm soll 2018 anlaufen und ein Investitionsvolumen von rund 1,5 Milliarden US-Dollar umfassen. Die Ausbaupläne sehen zunächst den Bau einer zweiten Start- und Landebahn vor. Des Weiteren sollen auch ein neues Passagierterminal und sonstige Infrastruktureinrichtungen gebaut werden, um so dem wachsenden Verkehrsaufkommen in Lima gerecht werden zu können und das Kundenerlebnis weiterhin zu verbessern.

Im Jahr 2016 empfing der Flughafen der peruanischen Hauptstadt 18,8 Millionen Fluggäste und erzielte damit ein zweistelliges Wachstum von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Auch in der ersten Jahreshälfte 2017 verzeichnete Lima wieder ein Passagierwachstum, diesmal von 8,4 Prozent auf rund 9,7 Millionen Fluggäste. Dies spiegelt sich auch im Anstieg der jährlichen CAGR-Wachstumsrate (CAGR: compound annual growth rate) wider, die in den Jahren 2001 bis 2016 bei 10,6 Prozent lag. Wurden 2001 bei Übernahme der Konzession durch die Fraport-Tochter LAP jährlich noch rund vier Millionen Passagiere in Lima gezählt, hat sich das Verkehrsaufkommen seit Konzessionsbeginn nahezu verfünffacht.

Der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, äußerte sich erfreut über die getroffene Vereinbarung: „Wir danken der peruanischen Regierung für dieses so wichtige Übereinkommen. Es ist ein echter Schritt nach vorn, der entscheidend zum weiteren Erfolg des Flughafens Lima beitragen wird und damit sicherstellt, dass unsere Konzession auch künftig für alle Beteiligten ein Gewinn sein wird. Als einer der erfolgreichsten Flughäfen im internationalen Beteiligungs-Portfolio der Fraport AG hat Lima durchgehend starke Wachstumsraten sowie ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit erzielt und zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Darin zeigt sich das große Potenzial, das der Flughafen Lima für das Land Peru sowie ganz Südamerika bereithält.“

Auch der Vorstandsvorsitzende von Lima Airport Partners, S.R.L. (LAP), Juan José Salmón, zeigte sich zufrieden über die Vertragsunterzeichnung: „Die weitreichende und für beide Seiten vorteilhafte Vereinbarung, die wir mit der peruanischen Regierung geschlossen haben, bildet die Grundlage für den weiteren Ausbau des Flughafens Lima und die Bereitstellung des dafür erforderlichen Baulands…“

Drehkreuzfunktion der Hauptstadt Perus

Die Fraport-Tochtergesellschaft LAP hatte im November 2000 von der peruanischen Regierung den Zuschlag für den Betrieb und Ausbau des Flughafens Lima erhalten. Der Konzessionsvertrag, der offiziell am 14. Februar 2001 in Kraft trat, hat jetzt eine Laufzeit bis zum Jahr 2041. Zu den Anteilseignern von LAP gehören neben der Fraport AG – mit einem Mehrheitsanteil von 70,01 Prozent – die IFC International Financial Corporation, die einen Anteil von 19,99 Prozent an der Gesellschaft hält, sowie AC Capitales SAFI S.A. mit einer Beteiligung von 10,00 Prozent.

Die Betreibergesellschaft LAP hat in den ersten 16 Jahren der Konzession Beiträge in Höhe von insgesamt rund 1,9 Milliarden US-Dollar an die peruanische Regierung entrichtet sowie ein Gesamtinvestitionsvolumen von knapp 373 Millionen US-Dollar für den Flughafen Lima bereitgestellt. Gegenwärtig wird Lima von rund 35 Fluggesellschaften angeflogen, die Perus Hauptstadt mit 23 inländischen und 46 internationalen Zielen verbinden. Europäische Airlines – darunter Air France, British Airways, KLM oder Iberia – bieten seit einigen Jahren regelmäßig Linienverbindungen nach Lima an. Den beiden südamerikanischen Fluggesellschaften LATAM und Avianca dient der peruanische Hauptstadtflughafen als eines ihrer Drehkreuze.

Lima wurde sieben Mal in Folge und insgesamt schon acht Mal als „Bester Flughafen in Südamerika“ ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen erhielt die Fraport-Tochter LAP für das engagierte und serviceorientierte Personal am Flughafen Lima. LAP wurde unlängst vom Verband „Peru 21“ für ihr Engagement und die Erfolge beim Thema Nachhaltigkeit ausgezeichnet und zählt außerdem zu den 50 besten Arbeitgebern Perus.

2.000.000 Passagiere in neuer Embraerflotte von AUA

Im Januar 2016 hat Austrian Airlines (AUA) den ersten Embraer Jet in ihre Flotte aufgenommen. Mittlerweile werden 16 Flugzeuge dieses Typs auf Kurz- und Mittelstrecken in Europa zu mehr als 60 Flughäfen eingesetzt. Auf dem jetzigen Flug OS 335 von Wien nach Oslo feierte der rot-weiß-rote Carrier die Zahl von zwei Millionen Embraer Passagieren. Als Erinnerung an diesen Jubiläumsflug erhielten die Fluggäste eigens angefertigte Gepäckanhänger. Bis Ende August 2017 wird Austrian Airlines insgesamt 17 Embraer Jets einflotten und damit schrittweise 21 Fokker Flugzeuge ersetzen.

Der Embraer ist pro Sitzplatz mit rund 18 Prozent weniger Treibstoff zufrieden als die Fokker und ist damit wesentlich umweltschonender unterwegs. Auch für Passagiere erhöht sich der Reisekomfort durch den Flottentausch: Die mit zwei Zweierreihen ausgestattete Kabine ist durch ihre ergonomische Bauweise besonders geräumig und bietet dem Passagier damit mehr Raumgefühl. Die Embraer-Jets haben ein Durchschnittsalter von vier Jahren und bieten Platz für 120 Passagiere. Der Neuwert eines Embraer-Jets beträgt rund 52 Millionen US-Dollar.

Airbus liefert 100. Flugzeug der A350 an China Airlines aus

Airbus hat die 100. A350 XWB ausgeliefert. Die A350-900 wurde an den frühen Kunden für das Flugzeug, China Airlines, übergeben – nur gut 30 Monate nach der ersten Auslieferung des weltweit modernsten Großraumflugzeugs im Dezember 2014.

„Wir erreichen den Meilenstein der 100. ausgelieferten A350 XWB inmitten des schnellsten Produktionshochlaufs bei unseren Widebodys, der planmäßig auf das Ziel von monatlich zehn A350-Auslieferungen bis Ende 2018 zuläuft“, sagte Fabrice Brégier, COO von Airbus und President von Airbus Commercial Aircraft.

Die A350 ist für China Airlines das ideale Flugzeug zum Ausbau ihres Langstreckennetzes. „Wir freuen uns sehr, die 100. A350 XWB zu übernehmen“, erklärte Nuan-shuan Ho, Chairman von China Airlines. Dieses erstaunliche neue Flugzeug habe die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern in jeder Hinsicht übertroffen, etwa bei der Betriebseffizienz, beim stark reduzierten Treibstoffverbrauch und beim Reisekomfort. Die weltweite Nachfrage nach Flugreisen soll weiter stark ansteigen, insbesondere auf den Langstreckenrouten zwischen Asien und Europa bzw. Nordamerika. Die A350 XWB ist ein wichtiger Aktivposten in der Flotte der Airline und werde das Fundament für die Entwicklung unseres Langstreckennetzes bilden, so Ho.

Airbus hat die A350 bisher an 14 Airlines weltweit ausgeliefert. Das Flugzeug fliege dabei mit einer Betriebszuverlässigkeit von herausragenden 99 Prozent, eine Quote, die für dieses frühe Stadium des Programms bemerkenswert sei, erläutert Fabrice Brégier. Die A350 XWB zeichnet sich insbesondere durch einen Rumpf und Flügel aus Kohlefaserverbundwerkstoffen sowie neue treibstoffeffiziente Triebwerke von Rolls-Royce aus. Diese führen Betriebseffizienz mit 25 Prozent geringerem Treibstoffverbrauch, entsprechend verminderten Emissionen und wesentlich niedrigeren Wartungskosten.

Die A350-1000 als jüngstes Mitglied der XWB-Familie erfährt dabei eine weitreichende Kommunalität mit der A350-900. Das Flugzeug durchläuft derzeit ein intensives und erfolgreiches Flugerprobungsprogramm. Seine Musterzulassung und die erste Auslieferung sind für das vierte Quartal 2017 geplant. Airbus hat bisher 847 feste Aufträge von 45 Kunden weltweit für die A350 XWB. Der Airbus-Jet ist damit eines der erfolgreichsten Großraumflugzeuge überhaupt.

Airbus A330-200 für Low-Cost-Langstrecken bei IAG

LEVEL, die Low-Cost-Langstreckenmarke der International Airlines Group (IAG), soll nach ihrem überaus erfolgreichen Start vor kurzem in Barcelona nun weitere Flugzeuge des Typs A330-200 für den Ausbau ihres Flugbetriebs erhalten. Die A330 ist eines der effizientesten und vielseitigsten Großraumflugzeuge der Welt, auch für das wachsende Low-Cost-Langstreckengeschäft. LEVEL fliegt seit Juni 2017 mit zwei neuen A330-200 ab Barcelona nach Los Angeles, San Francisco (Oakland), Buenos Aires und Punta Cana. Die Flugzeuge in den Farben der Airline sind mit 293 Sitzen in Economy plus 21 in Premium Economy bestuhlt.

Als weltweiter Bestseller in ihrem Segment des Widebody-Markts hat die A330 laut Hersteller Airbus seit 2004 einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent gewonnen. Airbus hat für die A330-Familie bisher über 1.700 Bestellungen verbucht. Mehr als 1.300 Flugzeuge fliegen bereits bei über 110 Betreibern weltweit. Die A330-Familie ist mit einer Betriebszuverlässigkeit von 99,4 Prozent und dank zahlreicher Produktverbesserungen die bisher wirtschaftlichste und leistungsfähigste Widebody-Modellreihe überhaupt.

Fliegen ab Nürnberg geht steil nach oben – gut vorbereiten

Rund 660.000 Passagiere, und damit ganze 15 Prozent mehr als im Vorjahr, werden in den bayerischen Sommerferien (29. Juli bis 11. September 2017) am Albrecht Dürer Airport Nürnberg erwartet, allein am ersten Ferienwochenende (Freitag bis Sonntag) über 40.000 Fluggäste. 16 neue Ziele sorgen für deutlich mehr Attraktivität im Flugangebot.

„Rennstrecken“ im Sommer

Mehr als 30 Airlines fliegen den Airport im Sommer an, über 6.200 Starts und Landungen sind für die Ferienzeit geplant. Topziele sind Palma de Mallorca und Antalya mit wöchentlich je 38 Verbindungen. Mehr als 140 Mal pro Woche werden die schönsten Ziele rund ums Mittelmeer angesteuert. Fernstrecken von Asien bis USA sind ideal über die mehr als 30 täglichen Anschlüsse zu den europäischen Drehkreuzflughäfen zu erreichen.

Europäische Metropolen wie z. B. Belgrad, Birmingham, Madrid, Mailand, Manchester und Rom bereichern diesen Sommer das Flugangebot des Airport Nürnberg und laden zu Kurzreisen ein. Im Vergleich zu den Sommerferien 2016 werden von verschiedenen Airlines über 130.000 zusätzliche Sitzplätze für Städtereisen bereitgehalten.

Gut vorbereiten

Der Airport Nürnberg ist für die „heißesten“ Wochen im Jahr gut gerüstet: Die rund 4.000 Beschäftigten in ca. 140 Betrieben am Standort Flughafen stellen sich auf die größte Reisewelle des Jahres ein. Das Personal an den Ticketschaltern und auf dem Vorfeld wird in den Spitzenzeiten aufgestockt. So auch bei den Kollegen in der Gepäcksortierung, die in diesem Zeitraum rund 580.000 Koffer und Taschen verladen.

Die Stammkräfte werden durch Aushilfen unterstützt, so dass insgesamt über 120 Mitarbeiter aus acht Nationen im 24-Stundenbetrieb in der Gepäcksortierung tätig sind. Ein Mitarbeiter bewegt in einer Schicht bis zu fünf Tonnen Gewicht mit seiner Muskelkraft. Polizei und Zoll passen ihre Mannstärke ebenfalls an. Auch die gastronomischen Betriebe sorgen vor: Allein über die Theken von Mövenpick gehen während der Ferien täglich 1.000 Brezen – mehr als doppelt so viele wie an gewöhnlichen Reisetagen.

Weniger Warten

Die freundlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Shops sind ebenfalls bereit: Im Travel Value & Duty Free Shop im Wartebereich wird Reisenden eine große Auswahl hochwertiger Parfümerieartikel, Süßwaren, Spirituosen sowie Tabakwaren angeboten. Dabei sind die „Special Offers“ jeden Monat neu und beinhalten besonders günstige Preise für Produkte aus allen Bereichen. Und im Nürnberg Store mit seinen Spielwaren sowie im Buchladen gibt es viele Ideen zum Zeitvertreib im Flugzeug und in den Ferien.

Reisedokumente überprüfen

Vor dem Abflug sollte jeder Reisende die Gültigkeit seiner Ausweispapiere überprüfen. Wichtige Tipps zum Thema Pass und Visum gibt es auf der Flughafenwebsite unter dem Stichwort „Reisevorbereitungen“. Bei der Heimkehr achtet der Zoll auf verbotene Mitbringsel wie lebende Tiere und gefälschte Markenprodukte (Plagiate).

Frühzeitig anreisen

Wichtig ist die rechtzeitige Anreise. Dabei sollten Autofahrer Baustellen und Staus einkalkulieren. Wer das „OnlineParken“ nutzt und im Internet reserviert, kann sich bereits vorher einen Stellplatz sichern. Wer öffentlich anreist, erreicht den Airport Nürnberg mit der U2 in nur 12 Minuten ab Hauptbahnhof. Neben dem normalen Check-in am Schalter bieten viele Airlines die Möglichkeit zum frühzeitigen Einchecken im Internet (Web Check-in) oder den beliebten Vorabend-Check-in an.

Reisetipps für Kurzentschlossene

Wer bisher kein Flugziel gefunden hat, kann sich bei 20 Reisebüros am Airport Nürnberg beraten lassen. Kurzentschlossene finden für den August noch attraktive Angebote. Schon jetzt sind auch viele Ziele für den Herbst und Winter buchbar, darunter klassische Pauschalreisen ebenso wie Low-Cost-Flüge zum Beispiel mit Ryanair, Wizz Air und Vueling. Frühbucher profitieren von einer breiten Angebotsvielfalt und attraktiven Preisen.

Rotorsteuerung im Windkanal: Test zeigt leiseren Flug

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Um Lärm und gleichzeitig Vibrationen bei Hubschraubern zu reduzieren, untersuchte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Forschungsprojekt SKAT gemeinsam mit Airbus Helicopters Deutschland eine aktive Rotorsteuerung an einem modernen Fünfblattrotor im Windkanal.

Das Ergebnis: rund 30 Prozent weniger Lärm. Rotoren sind unter bestimmten Betriebsbedingungen die Hauptquelle des Lärms, den ein Hubschrauber erzeugt. Im Vergleich zu Starrflüglern haben aber Hubschrauber in vielen Einsatzsituationen große Vorteile. Sie können im Schwebeflug in der Luft stehen oder senkrecht starten und landen.

Der Hauptrotor, der am Hubschrauber sowohl Quelle des Auftriebs als auch des Vortriebs ist, verursacht aber auch eine Reihe an aeroelastischen und aeroakustischen Problemen, wie zum Beispiel hohe Vibrationen und eine starke Lärmentwicklung. Während Vibrationen sich hauptsächlich negativ auf den Passagierkomfort und die Lebensdauer von Bauteilen auswirken, spielt der Rotorlärm besonders im Landeanflug über bewohntem Gebiet eine wichtige Rolle. Eine Möglichkeit diesen Lärm zu reduzieren ist die aktive Rotorsteuerung.

Effektiv gesteuerte Rotorblätter: Leiser und sparsamer

Die Vorteile zeigen sich im Windkanal deutlich: Durch den Einsatz der Mehrfachtaumelscheibe konnten die DLR-Forscher Vibrationen und Lärmabstrahlungen im Landeanflug nun auch am Fünfblattrotor erfolgreich reduzieren. Durch die individuelle Ansteuerung der Blätter verringerte sich der im Landeanflug zum Boden hin abgestrahlte Rotorlärm um bis zu drei Dezibel, was etwa einer Entlastung um 30 Prozent entspricht.

Im Hochgeschwindigkeitsflug mit mehr als 270 km/h verringerte sich die benötigte Leistung für den Hauptrotor, ein Indikator für den Kraftstoffverbrauch des realen Hubschraubers, um mehr als fünf Prozent. Unangenehme Vibrationen, die im Flug durch den Rotor entstehen, konnten die Wissenschaftler durch ein neues, adaptives Regelungssystem um mehr als 80 Prozent reduzieren. Ein Hubschrauberflug könnte also schon bald nicht nur leiser, sondern auch sehr viel angenehmer werden.

DLR-Patent macht den Unterschied

Für die Untersuchungen zu SKAT (Skalierbarkeit und Risikominimierung von Technologie bei innovativem Design) im Niedergeschwindigkeitswindkanal der Deutsch-Niederländischen Windkanäle (DNW) setzten die Forscher die am DLR entwickelte und patentierte Mehrfachtaumelscheibe META ein, um die Einstellwinkel der Rotorblätter während des Rotorumlaufs mehrmals zu verstellen und somit aktiv auf die Lärm- und Vibrationsentwicklung am Hubschrauber einzuwirken. „Die META besteht aus zwei miteinander kombinierten Taumelscheiben, die uns ermöglichen die Rotorblätter individuell anzusteuern“, erklärt SKAT-Projektleiter Philip Küfmann vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik die Funktionsweise, die an einem Vierblattrotor bereits erfolgreich erprobt wurde.

Die Herausforderung liegt bei einem Fünfblattrotor in der asymmetrischen Aufteilung der Rotorblätter auf die beiden Taumelscheiben. Dies macht die dynamische Ansteuerung des gesamten Systems deutlich komplizierter. Die Wissenschaftler und Techniker des DLR mussten neben neuer Hardware, wie einem Fünfblatt-Rotorkopf und angepassten Taumelscheibenringen, auch neue Steueralgorithmen für das Fünfblattsystem entwickeln.

Bei den Tests im Windkanal kam modernste Messtechnik zum Einsatz: Neben dem Leistungsbedarf des Hauptrotors und der Vibrationen am Rotorkopf wurden im Windkanal auch die Lärmemissionen genau vermessen. Mit Hilfe eines Mikrofon-Messfelds aus über 150 Einzelmikrofonen lassen sich die Lärmquellen innerhalb der Rotorfläche, wie beispielsweise das Auftreffen von Blattspitzenwirbeln auf nachfolgende Blätter, genau orten.

Die Lärmabstrahlung am Boden unterhalb des Rotors wird dann über eine bewegliche Mikrofontraverse vermessen und als sogenannter „Lärmteppich“ ausgewertet. Darüber hinaus wurden mit bis zu acht Hochgeschwindigkeitskameras zuvor angebrachte Marker auf den einzelnen Rotorblättern im Raum vermessen, um so Rückschlüsse auf die Bewegungen und Verformungen der einzelnen Rotorblätter im Betrieb ziehen zu können.

Auf den Bildern

Aktive Rotorsteuerungstechnologien im Windkanaltest: Das DLR testete im Windkanal aktive Rotorsteuerungstechnologien am Fünfblattrotor. Kameras vermessen anhand der angebrachten Marker die Bewegungen und Verformungen der Rotorblätter.

Lärmteppich im Vergleich: Der sogenannte „Lärmteppich“ zeigt die Lärmabstrahlung am Boden unterhalb des Rotors. Die rechte Abbildung zeigt deutlich die Lärmreduktion von bis zu drei Dezibel, die durch die individuelle Rotorsteuerung mit der META erreicht werden kann.

Das Projektteam der SKAT-Versuche im Windkanal: Für die Untersuchungen im Niedergeschwindigkeitswindkanal der Deutsch-Niederländischen Windkanäle (DNW) setzten die Forscher die am DLR entwickelte und patentierte Mehrfachtaumelscheibe META ein, um die Einstellwinkel der Rotorblätter während des Rotorumlaufs mehrmals zu verstellen und somit aktiv auf die Lärm- und Vibrationsentwicklung am Hubschrauber einzuwirken.

Herzogin Kate und Prinz William besuchten Airbus-Werk in Hamburg

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Im Rahmen ihrer ersten offiziellen Deutschlandreise haben Herzog William und Herzogin Kate gemeinsam mit ihren beiden Kindern George und Charlotte den Airbus-Standort Finkenwerder besucht.

Klaus Richter, Vorsitzender der Geschäftsführung von Airbus in Deutschland, nahm die britische königliche Familie in Empfang, die von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz begleitet wurde. Es war eine besondere Ehre, Herzog William und Herzogin Kate an unserem Airbus-Standort zu begrüßen. Klaus Richter: „Wir freuen uns über ihr Interesse am Flugzeugbau hier in Hamburg. Im globalen Airbus-Netzwerk kommt dem Vereinigten Königreich große Bedeutung zu: so stammen die Flügel für sämtliche hier in Hamburg endmontierten Airbus-Flugzeuge aus Großbritannien.“

Prinz William und seine Ehefrau Kate besuchten die Airbus-Berufsausbildung und machten sich mit dem dualen deutschen Ausbildungssystem vertraut. Auszubildende stellten zudem Airbus-typische Berufsbilder vor. Beim anschließenden Gang durch die Endmontagelinie für A320-Flugzeuge informierte sich das Paar über aktuelle Herausforderungen und Innovationen im Flugzeugbau und warf einen Blick in das Cockpit eines A320-Flugzeugs. Abschließend besichtigten Prinz William, seine Ehefrau Kate und ihre beiden Kinder George und Charlotte Airbus-Hubschrauber vom Typ H135 und H145 bevor die Familie vom Flughafen Hamburg-Finkenwerder die Heimreise antrat.

Reisen nach Mallorca bei bis zu 20 Flügen am Tag

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Zum Auftakt der Sommerferien in Baden-Württemberg am Donnerstag, 27. Juli 2017, erwartet der Flughafen Stuttgart über 40.000 an- und abfliegende Passagiere. Nach vorläufigen Planungen ist dies mit 344 bislang angemeldeten Starts und Landungen der verkehrsreichste Tag zu Ferienbeginn. Bis Sonntagabend rechnet der Airport über das erste schulfreie Wochenende mit insgesamt über 150.000 Fluggästen. Unangefochtene Nummer eins bei den Warmwasserzielen ist, wie bereits in den Vorjahren, Palma de Mallorca mit bis zu zwanzig Verbindungen am Tag.

Für einen entspannten Start in den Urlaub sollten Passagiere und Zubringer für Anfahrt und Check-in etwas Zeitpuffer einplanen – besonders, wenn viel Gepäck oder extra Sperrgepäck aufzugeben ist. Wer mit dem Auto zum Flughafen kommt, sollte frühzeitig einen Parkplatz ansteuern und dabei den Hinweisen des Parkleitsystems folgen. Zur Sicherheit sollte etwas Fußweg bis zum Check-in einkalkuliert werden. Am Terminal stehen dann kostenlose Kofferwagen zur Verfügung, die mit einer Pfandmünze (ein Euro oder 50 Cent) benutzt werden können.

Die Vorschriften für Handgepäck sind unverändert gültig. Getränke, Gels und Flüssigkeiten wie Deos, Lotionen und andere Kosmetika sind nur erlaubt, wenn das Behältnis höchstens 100 ml fasst. Fluggäste müssen diese Gegenstände in einem verschließbaren Ein-Liter-Klarsichtbeutel an der Sicherheitskontrolle vorlegen. Diese gibt es auch an Automaten direkt vor den Kontrollen für einen Euro. Alle Flüssigkeiten, die hinter den Kontrollen in den Travel Value oder Duty Free Shops gekauft werden, sind bereits sicherheitsüberprüft und dürfen in die Flugzeugkabine mitgenommen werden.

Gegenstände, die nicht mitgenommen werden dürfen, können kostenlos entsorgt oder gegen eine Gebühr von 6,50 Euro bis zu sechs Wochen auf der Wache des Flughafens neben dem Terminal 1 deponiert werden.

Cybersicherheit und Big Data: DLR-Strategie für mehr Mehrwert

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Das Bundeswirtschaftsministerium und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben heute die neue DLR-Strategie im Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt.

Laut Staatssekretär Machnig stellt sich das DLR mit der neuen Strategie aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftspolitischen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Digitalisierung. Mit dem DLR habe Wirtschaft und die Industrie eine leistungsfähige Forschungsinfrastruktur. Das DLR wurde bereits auch institutionell mit sieben neuen DLR-Instituten in sechs Bundesländern gestärkt. Hierfür soll es vom Bund jährlich 42.000.000 Euro geben.

Kompetenzen wirtschaftlich verfügbar machen

Die intelligente Verknüpfung von Kompetenzen aus den Forschungsbereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung soll einen spürbaren Mehrwert für Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft bewirken. Prof. Ehrenfreund: „Im Rahmen der neuen Strategie wird das DLR seine Stärken nutzen, um den Technologietransfer in die Wirtschaft spürbar auszubauen und dort als Innovationstreiber zu wirken.“

Die neue Strategie zielt darauf ab, die Kernkompetenzen des DLR zu stärken und interne Synergiepotenziale noch gezielter einzusetzen, um die Spitzenposition des DLR in der Forschung zum Nutzen von Gesellschaft und Wirtschaft weiter auszubauen. Die strategischen Forschungsziele, der neue Querschnittsbereich Digitalisierung, sieben neue DLR-Institute und zehn neue Querschnittsprojekte zu Themen wie Treibstoffe der Zukunft, digitalisierte Produktion, Breitbandversorgung mit schnellem Internet oder Cybersicherheit, um nur einige zu nennen, spiegeln diese Ambition wider.

In Augsburg, Dresden und in zwei Hamburger Instituten soll künftig die Digitalisierung der Luftfahrtforschung („virtuelles Flugzeug“) vorangetrieben werden. In Oldenburg werden Beiträge zur Bewältigung der Energiewende erforscht. Beim künftigen Institut in Bremerhaven geht es um Lösungen zum Schutz kritischer maritimer Infrastrukturen (Häfen, Handelsrouten, Schiffe, aber auch Off-Shore-Windkraftanlagen). Das Institut in Jena beschäftigt sich mit Big & Smart Data. Das Dokument der Zusammenfassung der neuen DLR-Strategie gibt es hier.

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Gesprächsrunde – neue DLR-Strategie: Vorstellung der neuen DLR-Strategie am 24. Juli 2017 im BMWi.

Vorstellung der neuen DLR-Strategie: Dr. Wolfgang Scheremet, Abteilungsleiter Industriepolitik im Bundeswirtschaftsministerium, Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR und Katrin Simhandl, DLR.

Wizz Air bedient Schwarzmeer-Ziel Varna ab Memmingen

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Nonstop an den Sandstrand: Seit Samstag (22.07.) gibt es ab Memmingen ein neues, ganzjähriges und vor allem bei Familien beliebtes Sonnenziel: Wizz Air fliegt nun zwei Mal pro Woche nach Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste.

„Preiswert, familienfreundlich und sicher – wer noch kurzfristig mit den Kindern ans Meer reisen möchte, bekommt mit Varna eine ideale Gelegenheit“, betonte Allgäu Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz am Samstag beim Start der neuen Verbindung. Varna gilt schon seit vielen Jahren als Geheimtipp. Weltbekannt ist das Seebad am sogenannten Goldstrand, 17 Kilometer nördlich der Stadt. Der 3,5 Kilometer lange Küstenabschnitt inmitten des gleichnamigen Nationalparks gilt als Zentrum der Region. Die touristische Infrastruktur vor Ort wurde in den letzten Jahren modernisiert.

Obendrein ist das angenehme Klima mit maximal 27 Grad im Hochsommer ideal für Familien mit Kindern. Vom Fünf-Sterne-Hotel bis zum Appartement findet der Urlauber reichlich Auswahl. Zudem haben sich einige Hotels auf Anwendungen der Balneo- und Thalasso-Therapie spezialisiert. Auch die Hafenstadt bietet zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Die Flugzeiten am Nachmittag kommen insbesondere Familien mit Kindern entgegen. Geflogen wird am Dienstag und am Samstag. Buchbar sind zahlreiche Pauschalangebote auch bei Reiseveranstaltern und in Reisebüros. Aktuell bietet der Memminger Flughafen 31 Ziele zwischen Moskau und Teneriffa. Im Herbst kommen durch die Stationierung einer Ryanair-Maschine in Memmingen weitere namhafte Destinationen hinzu.

Auf dem Bild mit Liegestuhl und Lederhose: Alica Ulrich und Marcel Schütz vom Flughafen Memmingen (Mitte) empfingen die Crew des Erstflugs nach Varna mit einer Mischung aus bayerischem Flair und entspanntem Strand-Feeling.

Copernicus-Satellit Sentinel-5 Precursor ist fertig

Sentinel-5 Precursor, Europas Satellit zur Überwachung der Luftverschmutzung, ist fertig und bereit für den Transport vom Airbus-Standort Stevenage (UK) zum russischen Kosmodrom Plesetzk. Von dort soll der Satellit im September an Bord einer Rockot-Trägerrakete ins All starten.

Sentinel-5 Precursor ist Teil des Programms zur globalen Umweltüberwachung Copernicus; ein gemeinsames Programms der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Ziel von Coperincus ist die kontinuierliche Lieferung von präzisen Erdbeobachtungsdaten und -diensten, die helfen, Klimaveränderungen besser zu verstehen, deren Folgeeffekte zu verringern und die zivile Sicherheit zu gewährleisten.

Sentinel-5 Precursor stellt dem Copernicus-Programm wichtige Informationen über die Atmosphärenchemie bereit, bevor die Messungen ab 2021 mit Sentinel-5, einem Instrument an Bord der Satelliten der zweiten MetOp Generation, fortgeführt werden.

Airbus ist Hauptauftragnehmer für Sentinel-5P. Drei Standorte waren bei Entwicklung und Bau des Satelliten beteiligt: Stevenage (UK – Hauptauftragnehmer), Toulouse (Frankreich) und Friedrichshafen. Colin Paynter, Managing Director von Airbus Defence and Space in Großbritannien, sagte: „Bei Sentinel-5 Precursor haben wir die kommerziell erfolgreiche AstroBus-Plattform eingesetzt, um unsere anspruchsvollen Ziele in Bezug auf Auslieferung und Kosteneffizienz zu erreichen. Diese Mission gibt Europa eine neue Möglichkeit zur wesentlich detaillierteren Messung der weltweiten Umweltverschmutzung.“

Sentinel-5P hat ein ein Instrument zur Überwachung des troposphärischen Ozons (TROPOspheric Monitoring Instrument – TROPOMI) verfügen, das von Airbus DS in den Niederlanden für die ESA und die niederländische Raumfahrtorganisation NSO entwickelt wurde. Das Instrument wird Ozon, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid, Methan und weitere Atmosphärenschadstoffe mit einer höheren Auflösung als bisher verfügbar messen. Präzisere atmosphärische Daten ermöglichen verbesserte Klimamodelle sowie die Nachverfolgung und Prognose von Schadstoffverunreinigungen.

UK Wirtschaftsminister Greg Clark sagt: „Der in UK gebaute Sentinel-5P Satellit und der Erfolg des Copernicus-Programms veranschaulichen die wesentliche Rolle, die UK aufgrund unserer Erdbeobachtungskompetenz einnimmt und was wir durch die Zusammenarbeit mit unseren europäischen Partnern erreichen können.“We’ve been clear that we want our companies and universities to continue participating in key EU space programmes, and through our Industrial Strategy and ongoing investment in the UK space sector, we are ensuring we have the infrastructure and skills in place to support our ambition to capture 10 Prozent of the global space market by 2030.“

Wir haben immer verdeutlicht, dass wir möchten, dass unsere Unternehmen und Universitäten weiterhin an den wichtigen europäischen Raumfahrtprogrammen teilnehmen. Durch unsere Industriepolitik und unsere laufenden Investitionen in den UK-Raumfahrtbereich sichern wir die Einrichtungen und Fähigkeiten, die unsere Ambitionen unterstützen, im Jahr 2030 einen zehn Prozent Anteil am globalen Raumfahrtmarkt zu erreichen.“

Josef Aschbacher, Direktor für Erdbeobachtung der ESA sagte: „Sentinel-5 Precursor wird der sechste als Teil der Copernicus-Weltraumkomponente gestartete Sentinel-Satellit sein. Er wird die Atmosphärenchemie, einen wichtigen Parameter für Untersuchungen zur Luftqualität und Klimaveränderungen, beobachten. Die Beistellung des Instruments TROPOMI durch die Niederlande ist ein entscheidender Beitrag zu dieser ESA-Mission.“

Flughafen München gründet Tochter MAI für Internationales

Die Flughafen München GmbH (FMG) hat eine Tochtergesellschaft für ihre internationalen Aktivitäten gegründet. Mit der Munich Airport International GmbH (MAI) bekommt der Münchner Flughafen eine eigene unternehmerische Plattform zur Abwicklung internationaler Aufträge in den Bereichen Beratung, Flughafenmanagement und Training, die bisher von der Muttergesellschaft durchgeführt wurden. Seit dem weltweit beachteten Umzug des Münchner Flughafens von Riem zum neuen Standort im Erdinger Moos im Mai 1992 ist die FMG ein gefragter Ansprechpartner, wenn es um die Organisation von Flughafenumzügen und Inbetriebnahmen geht.

Die International Business Division der FMG hat bis zum heutigen Tag über 50 Flughäfen weltweit mit maßgeschneiderten Lösungen unterstützt, darunter internationale Airports wie Bangkok (Thailand), Quito (Ecuador), Madrid (Spanien), Barcelona (Spanien), Rio de Janeiro (Brasilien) und Delhi (Indien). Zu den Kunden zählen neben Flughäfen auch Regierungen, Fluggesellschaften, Bauunternehmen und diverse Beratungsfirmen. Die Aufträge sind global und erfordern viel Gespür für unterschiedliche Länder und Kulturen. Aktuell sind in diesem Geschäftsfeld rund 70 Mitarbeiter tätig, die einen jährlichen Umsatz von rund zehn Millionen Euro erwirtschaften. 

Strukturiertes Know-how in allen Bereichen

Als Service-Partner genießt der Flughafen München auch deshalb einen so guten Ruf, weil die FMG am eigenen Standort ein weltweit einzigartiges Geschäftsmodell betreibt. Nahezu alle für den Betrieb eines Flughafens erforderlichen Geschäftsfelder werden durch Abteilungen der Mutterfirma oder Tochtergesellschaften abgedeckt: Dazu gehören unter anderem Airport Operations, IT, Technik, Immobilienservices, Facility Management, Fuhrpark Management, Trainings-Akademie, Bodenverkehrsdienste, Vermietungen, Hotel und Gastronomie sowie der Einzelhandel. Das Know-how und der operative Erfolg als „Full-Service“-Flughafenbetreiber sowie die Expertise für Inbetriebnahmen machen die FMG zu einem begehrten Berater in der Luftfahrtindustrie.

Das Serviceportfolio der MAI umfasst alle Leistungen rund um die Flughafen- und Terminalplanung, die Inbetriebnahme neuer Anlagen (Operational Readiness and Airport Transfer, ORAT), die operative Planung und Prozessoptimierung, die Ertrags- und Erlösoptimierung, Beratung zu Flughafenprivatisierungen, maßgeschneiderte Trainingsleistungen sowie ganzheitliches Flughafenmanagement. Das Business Modell der FMG ermöglicht bedarfsgerechte, kundenoptimierte Beratungsleistungen. Mittelfristiges Ziel wird die Eröffnung eigener Vertriebsbüros in Asien, im Mittleren Osten sowie in Mittel- und Südamerika sein.

Gegenwärtig sind die Experten des Münchner Flughafens im Management der Flughäfen Palmerola (Honduras), Kairo (Ägypten) sowie Taif (Saudi Arabien) involviert. Beraten werden unter anderem die Flughäfen Muscat (Oman), Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate), Riad (Saudi Arabien), Changi (Singapur) und Quito (Ecuador).

Kinderfest in den Ferien am Flughafen Stuttgart

Am Sonntag, 13. August 2017 feiert der Flughafen zum 23. Mal sein Großes Kinderfest. Von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr gibt es für alle Kinder viele Gratisaktionen zum Mitmachen und Mitspielen unter dem Motto „Beweg Dich und hab Spaß!“, dazu Vorführungen mehrerer Hundestaffeln.

Bei gutem Wetter erwartet der Flughafen mehr als 20.000 Besucher, die sich auf dem Festgelände auf den Parkplätzen P3 und P5 und auf der Besucherterrasse tummeln werden. Highlight unter den Angeboten ist der Höhenflug mit dem Air-Emotion-Kran. Schwindelfreie ab 5 Jahren können damit richtig abheben und bis zu 40 Meter freifliegend in die Höhe schweben und den Weitblick genießen. Am Boden gibt es viele Möglichkeiten zu rennen, radeln, klettern oder hüpfen: Bungy-Trampolin, Hüpfburg und Riesenrutsche stehen zum Austoben bereit.

Akrobaten können mit Fahrrad oder Roller über einen Pumptrack mit Wellen und Steilwandkurven sausen. Am Kletterturm ist Geschick und Ausdauer gefragt, Fußballfreunde werden sich am Riesentischkicker, beim Fußball-Dart oder dem Human Table Soccer für zwölf Mitspieler einfinden. Einen echten Pilotenschein vom Kinderluftfahrtamt erhalten jüngere Kinder, die ihre Mini-Flugzeuge mit Pedalantrieb über einen kniffligen Parcours lenken.

Flughafen spielerisch erleben

Wieder mit dabei sind die Pferde der Reiterstaffel der Landespolizei, die auch rund um den Airports Streife reiten. Bewährte Publikumsmagnete sind die Hundestaffeln des Zolls, der Bundespolizei und der Malteser: Sie zeigen in ihren Vorführungen, wie Personen aufgespürt oder versteckte Objekte erschnüffelt werden.

Von der Besucherterrasse lässt sich das Geschehen auf dem Vorfeld und das Starten und Landen der Flugzeuge bestens beobachten. Mitglieder der Planespotter-Vereinigung Aviation Community Stuttgart erklären dort fachkundig das Geschehen auf dem Vorfeld.

Für die Anfahrt zum Flughafen empfehlen sich die öffentlichen Verkehrsmittel, bei den S-Bahnlinien werden für das Kinderfest Langzüge eingesetzt. Besucher des Kinderfests, die mit dem Auto kommen, können im Parkhaus P20 (Boschparkhaus über der Autobahn A 8) für eine Sonderpauschale von 2,50 Euro parken. Gezahlt wird das Ticket an den Kassenautomaten des Parkhauses direkt vor Ort.

Flughafen Stuttgart eingeschränkt erreichbar

Reisende und Abholer, die von Süden über die Autobahn zum Flughafen fahren, müssen am Mittwoch, 26. Juli 2017 eine Änderung beachten: Der Messetunnel an der A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe, Autobahnausfahrt Flughafen/Messe, ist am Mittwoch, 26. Juli, zwischen 08:00 Uhr und 17:00 Uhr voll gesperrt, wie das Regierungspräsidium Stuttgart mitteilt. Der Grund sind Wartungsarbeiten im Tunnel, bei denen alle technischen und sicherheitstechnischen Anlagen wie zum Beispiel die Beleuchtung, Lautsprecher- und Brandmeldeanlagen überprüft und bei Bedarf instand gesetzt werden. Die Anfahrt zum Flughafen- und Messegelände ist über die Anschlussstellen Degerloch und Plieningen ausgeschildert.

Durch den Umleitungsverkehr ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen während der Vollsperrung zu rechnen, die man auf dem Weg zum Flughafen einrechnen sollte.

Was macht das Wetter mit den Partikeln der Großstädte?

Die Emissionen großer Städte können sich bei bestimmten Wetterlagen über die Grenzen der Metropolen hinaus ausbreiten. Dabei werden Partikel und gasförmige Schadstoffe mit dem Wind oft über 1.000 Kilometer weit getragen.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt derzeit bis zum 30. Juli 2017 Forschungsflüge durch, um die Ausbreitung und Umwandlung der Emissionen von London, Rom, dem Ruhrgebiet und anderen europäischen Ballungsräumen genauer zu untersuchen. Die wissenschaftliche Leitung des internationalen Projekts EMeRGe (Effect of Megacities on the transport and transformation of pollutants on the Regional and Global scales) liegt bei der Universität Bremen.

Partikel über Großstädten messen

Ziel ist es, Ausmaß und Auswirkungen der Luftverschmutzung von Ballungszentren auf die Erdatmosphäre besser zu verstehen und vorhersagen zu können. „Insgesamt 52 Flugstunden sind für die Flüge über europäischen Ballungszentren bis Ende Juli geplant“, sagt der Leiter des Projekts, Professor John P. Burrows vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen. Das Forschungsflugzeug HALO ist mit insgesamt 20 Instrumenten ausgestattet, um die verschiedenen Gas- und Partikelemissionen der Großstädte zu erfassen.

„Wir wollen im Detail nachvollziehen, wie sich die Emissionen in der Atmosphäre bei unterschiedlichen Wetterlagen ausbreiten und herausfinden, welche Umwandlungen in sekundäre Photooxidantien und Aerosolpartikel stattfinden“, sagt Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Beispielsweise untersuchen wir die Bildung von Ozon aus Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen, Partikeln aus Schwefeldioxid und organischen Vorläuferverbindungen“.

Höhenprofil der Schadstoffausbreitung

Das hochmoderne Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) startet jeweils vom Heimatflughafen in Oberpfaffenhofen bei München für die Messflüge in die verschiedenen europäischen Metropolregionen. „Damit die Forscher ein genaues Bild der Verteilung der städtischen Emissionen bekommen, fliegt HALO gestaffelt zunächst in rund 1.000 Meter Höhe, um dann schrittweise erst in drei und dann in fünf Kilometer aufzusteigen“, sagt Frank Probst von der DLR-Einrichtung Flugexperimente.

„In Städten wie London oder einem Ballungszentrum wie dem Ruhrgebiet bedarf dies einer umfangreichen Planung und Abstimmung mit der jeweiligen Flugsicherung vor Ort, da wir uns mit den Messflügen in sehr eng besetzten Lufträumen bewegen.“ Zudem sind die Messflüge auf wolkenfreie Bedingungen angewiesen, um in niedrigen Höhen in die Abgasfahnen der Städte fliegen zu können.

Auf Sicht im Tiefflug

Besonders anspruchsvoll sind die Flugsegmente, die teilweise weniger als einen Kilometer über Grund stattfinden, beispielsweise über der italienischen Po-Ebene. „Im Tiefflug sind wir neben einer engen Abstimmung mit der Flugsicherung auf den Sichtflug angewiesen“, sagt DLR-Forschungspilot Dr. Marc Puskeiler. „In dieser Höhe gibt es ja viele Kleinflugzeuge und Hubschrauber auf die wir achten müssen, um eine sichere Durchführung zu gewährleisten.“

Gemeinsame Messflüge über London

Am 17. Juli planen die Forscher einen HALO-Messflug in der großräumigen Schadstofffahne von London, wobei parallel das Forschungsflugzeug BAe 146 der britischen FAAM (Facility for Airborne Atmospheric Measurements) zum Einsatz kommen wird. London ist die einzige europäische Megacity mit über zehn Millionen Einwohnern. Die Untersuchungen dort sind besonders interessant für Vergleiche mit HALO-Messungen im Bereich asiatischer Megacities, wie Taipeh, die für März 2018 im Projekt geplant sind.

Parallel zu den HALO-Messflügen finden in England und Italien ergänzende Messungen mit weiteren Flugzeugplattformen statt. Zudem werden europaweit bodengestützte Messungen und laserbasierte Lidarbeobachtungen zur Planung und Auswertung der HALO-Flüge genutzt. Insgesamt sind innerhalb der nächsten Wochen etwa sechs HALO-Messflüge über Europa geplant. Das DLR wird über seine Social Media-Kanäle informieren, wo aktuelle Flüge stattfinden.

Projekt mit rund 6.000.000 Euro gefördert

Weitere Projektpartner sind das Max-Planck-Institut für Chemie, die Universitäten Mainz, Heidelberg und die Bergische Universität Wuppertal sowie das Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) und das Forschungszentrum Jülich. Das Projekt mit der Abkürzung EMeRGe (Effect of Megacities on the transport and transformation of pollutants on the Regional and Global scales) wird mit rund sechs Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und dem DLR bis April 2018 finanziert.

Die Forschungsflüge in Bildern

  • HALO über der Münchner Allianz-Arena: Auf dem Weg zu den geplanten Zielorten finden auch Messungen über dem nahegelegenen München im Tiefflug statt.
  • Forschungsflugzeug HALO: Das Forschungsflugzeug HALO fliegt weltweit für die Atmosphären- und Klimaforschung.
  • Forschungsflugzeug BAe 146: Das Forschungsflugzeug BAe 146 der britischen FAAM (Facility for Airborne Atmospheric Measurements) kommt rund um London parallel zum Einsatz.

Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. HALO wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck -Gesellschaft beschafft. Der Betrieb von HALO wird von der DFG, der Max-Planck -Gesellschaft, dem Forschungszentrum Jülich, dem Karlsruher Institut für Technologie, dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig (TROPOS) getragen. Das DLR ist zugleich Eigner und Betreiber des Flugzeugs.

Bereitschaftsdienst am RLG für Flugumleitungen aus Berlin

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Aufgrund von Bauarbeiten an der Nordbahn des Flughafens Berlin-Schönefeld gilt seit dem 16. Juli 2017 bis voraussichtlich Ende Oktober 2017 für Schönefeld ein Nachtflugverbot zwischen Mitternacht und 05:00 Uhr morgens. Der Flughafen Rostock-Laage ist einer von nur vier Flughäfen in Deutschland, für den nachts keine Flugbeschränkung für Passagierverkehr gilt. Die Airline easyJet hat mit dem Flughafen Rostock-Laage über den Zeitraum der Bauarbeiten in Berlin eine Vereinbarung getroffen, um bei Bedarf die Maschinen, die nachts in Berlin nicht mehr landen dürfen, nach Rostock-Laage umzuleiten.

Der Flughafen Rostock-Laage hat dafür Vorsorge getroffen und einen Bereitschaftsdienst eingerichtet, um die zusätzlichen Landungen abfertigen zu können. Mit lokalen Partneren wie Busunternehmen wurden bereits Passagiere empfangen und nach Berlin befördert.

20 Minuten Zeit zum Vorbereiten

Tower und Feuerwehr werden zwei Stunden länger besetzt und das Team des Flughafens steht „standby“, um die Reisenden in Rostock-Laage in Empfang zu nehmen, die Busse für Passagier- und Crewtransport zu organisieren und die Verpflegung der Passagiere zu gewährleisten. Über eine geplante Landung wird der Flughafen durch die Piloten ca. 20 Minuten vor der Landung in Rostock-Laage informiert, denn so lange dauert ein Flug von Berlin nach Rostock. In diesem Zeitraum müssen dann alle Bereiche für die Abfertigung besetzt werden. Die Maschinen der easyJet werden nachts in Rostock-Laage geparkt und fliegen mit neuer Crew morgens nach Berlin-Schönefeld, um den täglichen Flugplan pünktlich starten zu können.

Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage schilderte kürzlich dazu: „Heute Nacht um 00:33 Uhr wurde der Service des Flughafens Rostock-Laage erstmalig durch einen Airbus A319 der easyJet in Anspruch genommen. Die Maschine, aus Barcelona kommend, landete mit 154 Passagieren in Rostock-Laage. Diese wurden nach der Landung mit Snacks und Getränken versorgt und mit den bereit gestellten Bussen nach Berlin transportiert. Für uns als Flughafen Rostock-Laage ist das der erste Schritt in ein neues Geschäftssegment, welches mit easyJet als Referenzkunden zukünftig erweitert werden kann.“