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Bereitschaftsdienst am RLG für Flugumleitungen aus Berlin

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Aufgrund von Bauarbeiten an der Nordbahn des Flughafens Berlin-Schönefeld gilt seit dem 16. Juli 2017 bis voraussichtlich Ende Oktober 2017 für Schönefeld ein Nachtflugverbot zwischen Mitternacht und 05:00 Uhr morgens. Der Flughafen Rostock-Laage ist einer von nur vier Flughäfen in Deutschland, für den nachts keine Flugbeschränkung für Passagierverkehr gilt. Die Airline easyJet hat mit dem Flughafen Rostock-Laage über den Zeitraum der Bauarbeiten in Berlin eine Vereinbarung getroffen, um bei Bedarf die Maschinen, die nachts in Berlin nicht mehr landen dürfen, nach Rostock-Laage umzuleiten.

Der Flughafen Rostock-Laage hat dafür Vorsorge getroffen und einen Bereitschaftsdienst eingerichtet, um die zusätzlichen Landungen abfertigen zu können. Mit lokalen Partneren wie Busunternehmen wurden bereits Passagiere empfangen und nach Berlin befördert.

20 Minuten Zeit zum Vorbereiten

Tower und Feuerwehr werden zwei Stunden länger besetzt und das Team des Flughafens steht „standby“, um die Reisenden in Rostock-Laage in Empfang zu nehmen, die Busse für Passagier- und Crewtransport zu organisieren und die Verpflegung der Passagiere zu gewährleisten. Über eine geplante Landung wird der Flughafen durch die Piloten ca. 20 Minuten vor der Landung in Rostock-Laage informiert, denn so lange dauert ein Flug von Berlin nach Rostock. In diesem Zeitraum müssen dann alle Bereiche für die Abfertigung besetzt werden. Die Maschinen der easyJet werden nachts in Rostock-Laage geparkt und fliegen mit neuer Crew morgens nach Berlin-Schönefeld, um den täglichen Flugplan pünktlich starten zu können.

Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage schilderte kürzlich dazu: „Heute Nacht um 00:33 Uhr wurde der Service des Flughafens Rostock-Laage erstmalig durch einen Airbus A319 der easyJet in Anspruch genommen. Die Maschine, aus Barcelona kommend, landete mit 154 Passagieren in Rostock-Laage. Diese wurden nach der Landung mit Snacks und Getränken versorgt und mit den bereit gestellten Bussen nach Berlin transportiert. Für uns als Flughafen Rostock-Laage ist das der erste Schritt in ein neues Geschäftssegment, welches mit easyJet als Referenzkunden zukünftig erweitert werden kann.“

Sommer- und Feuerwehrfest am Flughafen MUC um Familiensaison

Im Zeitraum vom 30. Juli bis zum 10. September 2017 können sich kleine und große Flughafenfans auf ein buntes und abwechslungsreiches Programm am Münchner Flughafen mit jeder Menge Ferienfreizeitspaß freuen. Drei Partys und viele Mitmach-Aktionen bilden den Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms im Besucherpark und dem Kinderland des Münchner Flughafens. Während der gesamten sechs Wochen gibt es spannende Aktionen rund um den Airport. Gestartet wird das Programm am 30. Juli mit einem großen Sommerfest.

Unter dem Motto „Eine spielerische Reise quer durch Bayern“ laden der Flughafen und das Kinderland Bayern die Besucher ein, interaktiv die verschiedenen Regionen des Freistaats kennenzulernen. In der ersten Ferienwoche bekommen die Besucher einen Blick hinter die Kulissen des Flughafenalltags und wissenswerte Informationen dazu. Die gewonnenen Erkenntnisse können kleine Detektive direkt in der darauffolgenden Woche in der Besucherpark-Rallye für sich nutzen, denn es werden die beste Spürnase und der cleverste Ermittler am Airport gesucht.

Der Besucherpark bietet außerdem im Mini-Airport allen kleinen Gästen die Möglichkeit, den Flughafen aus Sicht eines Piloten zu erleben. Dafür steht eine Tretflugzeugflotte aus Doppeldeckern bereit. Der weitläufige Kontinente-Spielplatz ist ebenfalls eine Erkundungstour wert. Am 15. August findet dann die große Strandparty statt, welche die Erwachsenen zum Verweilen unter Palmen einlädt, während die Kleinen Action auf der großen Wasserrutsche erwartet. Auch Sportbegeisterte kommen nicht zu kurz. Sie können ihr Talent bei der Airport-Minigolf-Challenge unter Beweis stellen.

Den Höhepunkt zum Abschluss des Ferienprogramms im Besucherpark bildet das Feuerwehrfest am 10. September. Dort können sich große und kleine Fans ein Bild der Flughafenfeuerwehr inklusive ihrer Spezialfahrzeuge machen. Einblick ins gesamte Ferienprogramm des Besucherparks gibt es hier.

Das Kinderland im München Airport Center bietet viele verschiedene Workshops während der Sommerferienzeit an. Immer dienstags und donnerstags werden die Teilnehmer zu kleinen Künstlern. Zum Beispiel wird am 08. und am 29. August eine persönliche Surferkette gestaltet. Unter dem Motto „Portraits mal anders“ können sich kreative Köpfe am 17. und 31. August, sowie am 07. September mit surrealer Fotokunst beschäftigen. Die betreuten Workshops finden unter professionaler Anleitung jeweils von 13:00 bis 15:00 Uhr und von 15:00 bis 17:00 Uhr statt. Für die Teilnahme und das anfallende Material wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 15 Euro erhoben.

LuMo: Luftqualitätsmonitoring um Flughafen München online

Über aktuelle Ergebnisse von Fluglärmmessungen können sich Nachbarn des Münchner Airports seit drei Jahren online informieren. Die Flughafen München GmbH (FMG) bietet den Airport-Nachbarn mit dem sogenannten „FluMo“ (Fluglärm-Monitoring) die Möglichkeit, sich per Mausklick über die spezifische Lärmsituation in den verschiedenen Ortslagen rund um den Flughafen zu unterrichten. Jetzt gibt es diesen Service auch zum Thema Luftgüte, denn ab sofort ist neben „FluMo“ auch „LuMo“ (Luftgüte-Monitoring) jederzeit online präsent.

Die Ergebnisse der Luftgütemessungen rund um den Flughafen können ebenso einfach online hier abgerufen werden. Die Luftschadstoffe werden permanent durch zwei fest installierte Messstellen und eine mobile Messstation, die üblicherweise für jeweils rund sechs Monate in einer Gemeinde der Flughafenregion stationiert wird, gemessen. Bisher hatte der Airport die Werte monatlich veröffentlicht und dabei regelmäßig den Nachweis erbracht, dass alle Grenzwerte eingehalten werden. Mit der permanenten Darstellung der Messergebnisse leistet der Flughafen München hohe Aktualität beim Thema Luftqualität.

Schadstoffwerte anzeigbar

Darstellbar sind neben den meteorologischen Daten die Gehalte an Schwefeldioxid (SO2), Stickstoffmonoxid (NO), Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub (PM10 und PM2,5, also alle Partikel bis zu einem Durchmesser von 10 bzw. 2,5 Mikrometern) und Ozon (O3) in der Luft. Daneben werden auch die Messwerte der weiteren von der Bundes-Immissionsschutzverordnung erfassten Parameter mit ihren jeweiligen gesetzlichen Grenzwerten dargestellt. Die Messwerte der Luftgütemessstellen werden rund um die Uhr aktualisiert.

„Ich begrüße dieses Engagement des Münchner Flughafens. Die ständige Verfügbarkeit von aktuellen Messergebnissen für die unterschiedlichen Standorte rund um den Airport liefert eine verlässliche Datenbasis zur Einschätzung der Luftgüte in der gesamten Flughafenregion,“ erklärt der Vorsitzende der Fluglärmkommission, Herbert Knur. Die Fluglärmkommission, in der unter anderem Gemeinden, Fluggesellschaften, Flugsicherung, Aufsichtsbehörden und der Flughafen vertreten sind, beschäftigt sich regelmäßig auch mit Fragen der Luftgüte.

Für Dr. Michael Kerkloh, den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, ist das neue Internetangebot ein weiterer wichtiger Baustein in der auf Dialog und Vertrauen basierenden Kommunikation des Flughafens mit seinen Nachbarn: „Mit FluMo und LuMo bieten wir den Bürgern in der gesamten Region und darüber hinaus rund um die Uhr zuverlässige und hochaktuelle Informationen zur Lärm- und Luftsituation. Mir ist kein zweiter europäischer Flughafen bekannt, der seinen Anrainern einen solchen Service in dieser Tiefe und mit dieser Aktualität offeriert.“

Passagierzuwachs Berliner Flughäfen im Juni

Im Juni dieses Jahres sind knapp 3,2 Millionen Passagiere von den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel geflogen. Das sind 7,2 Prozent mehr als im Juni 2016. Am Flughafen Schönefeld stieg die Passagierzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 17,7 Prozent auf 1,145 Millionen. Das gemeinsame Halbjahresergebnis beider Berliner Flughäfen beim Passagierwachstum liegt bei plus sieben Prozent. Im aktuellen Verkehrsbericht nennt Flughafenbetreiberin BER die Zahlen für Passagiere, Flugbewegungen und Luftfracht für den Monat Juni 2017 sowie kumuliert seit Jahresbeginn, jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Eckzahlen Januar bis Juni 2017

  • Passagiere: Von Januar bis Juni flogen 16.280.697 Passagiere ab Schönefeld und Tegel. Das ist ein Plus von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld starteten und landeten 6.177.799 Passagiere, das sind 17 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Ab Tegel flogen 10.102.898 Fluggäste, eine Steigerung um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
  • Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen in Schönefeld und Tegel zusammen stieg von Januar bis Juni 2017 auf 138.920 Starts und Landungen, eine Zunahme um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 50.222. Das entspricht einem Anstieg von 9,7 Prozent. In Tegel gab es 88.698 Starts und Landungen, das sind 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr.
  • Luftfracht: Insgesamt wurden von Januar bis Juni 25.806 Tonnen Luftfracht registriert, das bedeutet einen Anstieg von 21,4 Prozent in Relation zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden in den ersten sechs Monaten 4.553 Tonnen Luftfracht abgefertigt (+8,8 Prozent), in Tegel waren es 21.253 Tonnen (+24,5 Prozent).

Verkehrszahlen Juni 2017

  • Passagiere: Im Juni 2017 starteten und landeten 3.164.654 Passagiere an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ab Schönefeld flogen im Juni 1.145.430 Passagiere (+17,7 Prozent), in Tegel waren es 2.019.224 Fluggäste (+2,0 Prozent).
  • Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel stieg im Juni 2017 auf 25.753 Starts und Landungen, eine Veränderung um +2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wuchs die Zahl der Flugbewegungen auf 9.251 (+9,3 Prozent). In Tegel ging die Zahl der Flugbewegungen im Juni auf 16.502 zurück (-0,7 Prozent).
  • Luftfracht: Bei der Luftfracht wurden im Juni 2017 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 4.727 Tonnen registriert, ein Plus von 21,7 Prozent im Vergleich zum Juni 2016. In Schönefeld waren es 795 Tonnen, das sind 14,7 Prozent weniger als im Juni 2016. Bei der Luftfracht in Tegel wurden 3.933 Tonnen registriert (+33,3 Prozent).

easyJet Europe fliegt unter österreichischem Hoheitszeichen

Austro Control CEO Heinz Sommerbauer hat sich sehr erfreut darüber gezeigt, dass ein intensiver Prüfungsprozess für das erstrebte AOC über mehrere Monate nunmehr einen positiven Abschluss gefunden hat.

„Der europäische Wettbewerb war hart, und wir freuen uns als Austro Control-Luftfahrtbehörde über diesen Erfolg“, erklärt CEO Heinz Sommerbauer in einer ersten Reaktion. Mit der Erteilung eines AOC (Air Operator Certificate – Luftverkehrsbetreiberzeugnis) durch Austro Control ist easyJet Europe nunmehr eine österreichische Airline, die mit österreichischem Hoheitszeichen unterwegs ist und deren Betrieb unter Beachtung aller relevanten österreichischen und EU-Vorschriften zu erfolgen hat. Wie easyJet selbst erklärt hat, war für die Entscheidung ausschlaggebend, dass Austro Control einen strikten Kurs bei der Umsetzung der europäischen Sicherheitsrichtlinien verfolgt.

Austro Control CEO Heinz Sommerbauer sagt dazu: „… Wenn sich eine Airline wie easyJet nach eingehender Überlegung für Austro Control als Regulator entscheidet, so ist sie von der hohen Kompetenz unserer Mitarbeiter und von unserer Unternehmenskultur überzeugt. Darüber freuen wir uns natürlich sehr.“

Durch das von Austro Control ausgestellte AOC ist easyJet Europe berechtigt, auch nach einem möglichen Brexit innereuropäische Flüge durchzuführen. Im Zusammenhang mit der Erteilung des AOC wurden alle Voraussetzungen geprüft, die erforderlich sind, um auf das österreichische Luftfahrzeugregister zu kommen und eine österreichische Airline zu werden. Nach der erfolgten Zulassung geht es nun um die Aufsicht über das Unternehmen easyJet Europe. Konkret bedeutet dies laufende Überprüfungen und Inspektionen der Gesellschaft durch Austro Control. Dabei wird von den Austro Control Inspektoren der operative und technische Betrieb ebenso wie die Wartung der Flugzeuge überprüft, wie bei allen anderen Gesellschaften und Flugzeugen auf dem österreichischen Luftfahrzeugregister.

Austro Control verfügt international über ein hohes Ansehen und ist für die besonders verlässliche Zusammenarbeit bei der Übernahme von Flugzeugen auf das österreichische Register bekannt. Die Entscheidung von easyJet Europe für Austro Control wird in der Folge eine weitere Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit, insbesondere mit den UK Behörden, in den kommenden Monaten und Jahren bedeuten.

Auf den Bildern: Bundesminister Jörg Leichtfried, CEO Carolyn McCall (easyJet), CEO Heinz Sommerbauer am Flughafen Wien; Bundesminister Jörg Leichtfried und CEO Heinz Sommerbauer.

LHT versorgt Dreamliner von El Al

Die israelische Fluggesellschaft EL AL Israel Airlines Ltd. hat mit der Lufthansa Technik (LHT) einen umfangreichen und langfristigen Vertrag geschlossen. Im Rahmen eines Total Component Support wird Lufthansa Technik über die nächsten 15 Jahre die globale und schnelle Versorgung der zukünftigen Boeing 787-Flotte der Airline mit Komponenten sicherstellen. EL AL hat insgesamt 16 Dreamliner bestellt; die erste Maschine wird im dritten Quartal dieses Jahres ihren Betrieb in der Flotte von EL AL aufnehmen. Der Vertrag umfasst die weltweite Verfügbarkeit von Komponenten für die Boeing 787. Neben der Ersatzteilbevorratung am Heimatstandort der Airline am Ben Gurion International Airport bei Tel Aviv setzt Lufthansa Technik für die Versorgung ihre Lagerstandorte in Europa, Asien und Amerika ein.

Der neue und exklusive TCS®-Vertrag stärkt die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der nationalen Fluggesellschaft Israels und dem in Hamburg ansässigen Instandhaltungsunternehmen. David Maimon, CEO von EL AL, kommentiert: „Mit der 787 als innovativstem und fortschrittlichsten Flugzeug der Welt werden wir unseren Passagieren ein unvergleichliches Flugerlebnis und noch besseren Service bieten können. Ich bin überzeugt, dass uns Lufthansa Technik dabei mit ihrer leistungsfähigen Komponentenversorgung und dem garantierten Service-Level ein wichtiger Partner sein wird.“

Dr. Johannes Bußmann, CEO der Lufthansa Technik, sagte: „Wir sind stolz darauf, dass EL AL ihr Vertrauen in unser weitreichendes Leistungsangebot für die Boeing 787 setzt. Und wir freuen uns darauf, die Dreamliner-Flotte von EL AL mit unseren umfangreichen Kapazitäten in der Materialversorgung zu unterstützen. Dieser Vertrag unterstreicht außerdem unseren Anspruch, der beste Partner für Airlines jeder Größe zu sein, jeder Flottenzusammensetzung und insbesondere bei der neuesten Flugzeuggeneration.“

Testflug von Fernerkunder DA42 wurde zum Einsatz

Während eines Erprobungsfluges mit dem Fernerkundungsflugzeug DA42 MPP (Multi Purpose Platform) ausgestattet mit einem neuen Kamerasystem, welches unter anderem für den Einsatz bei Katastrophenhilfe erprobt wurde, hat die Flugcrew des österreichischen Flugzeugherstellers Diamond Aircraft Industries GmbH, beheimatet in Wiener Neustadt, einen beginnenden Waldbrand entdeckt.

Nach Beurteilung der Lage und Einschätzung der Situation, hat die Crew sofort den Tower des Flugplatzes Wiener Neustadt Ost (LOAN) kontaktiert, der die zuständigen Einsatzkräfte informiert hat, die von diesem Vorfall noch keine Kenntnis hatten. Das Flugzeug kreiste bis zum Eintreffen der Feuerwehr über dem Brandherd, um die Situation zu kontrollieren und über die Entwicklung zu berichten.

Die Spezialflugzeuge von Diamond Aircraft sind unter anderem genau für die Unterstützung bei solcher Brandbekämpfung konzipiert. So kann mit dem Flugzeug, ausgestattet mit einer speziellen Kamera, Infrarot-Luftbilder mit deren Hilfe mit dem freien Auge nicht sichtbare Brandherde lokalisiert werden, in Echtzeit an die Einsatztruppen am Boden übertragen werden. Bereits im August 2010 haben zwei Diamond Aircraft Spezialflugzeuge bei der Bekämpfung der verheerenden Walbrände in der Ukraine Hilfe geleistet.

Fallschirmjäger mit 100 Jahren nach Deutschland eingeflogen

Die Crew von Flug AB7211 von Miami nach Berlin-Tegel hatte einen ganz besonderen Gast an Bord: James „Maggie“ Megellas. Der Lieutenant Colonel der U.S. Army im Ruhestand feierte im März seinen 100. Geburtstag. Er war einst an der Befreiung Berlins im zweiten Weltkrieg beteiligt.

In seinen 80er Jahren schrieb der Fallschirmjäger den autobiographischen Bestseller „All the way to Berlin. A Paratrooper at War in Europe“. Nun folgte er der Einladung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Am heutigen Donnerstag nimmt er am Feierlichen Gelöbnis von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr teil. Bis Sonntag besucht Megellas die Hauptstadt, bevor er mit airberlin zurück in seine Heimat, die USA fliegt. Megellas lebt mit seiner Frau Carole in Texas. Gemeinsam haben sie zwei Söhne und fünf Enkelkinder.

RNP-1 und Radius-to-fix für besseres Abfliegen im Test

Weniger Fluglärm für Städte und Gemeinden in Flughafennähe durch präziseres Einhalten vorgegebener Flugwege unmittelbar nach dem Start – diesem Ziel dient ein gemeinsames Projekt von der Deutschen Flugsicherung, Fraport und der Deutschen Lufthansa. Mit RNP-1 und Radius-to-fix heben sie die Präzisionsnavigation im Luftverkehr auf ein neues, in Deutschland bisher unerreichtes Niveau.

Der Frankfurter Rhein-Main Flughafen ist aktuell der erste in Deutschland überhaupt, der dieses moderne Navigationsabflugverfahren nutzt. RNP-1 und RF-Leg das am 20. Juli beim Start eines Lufthansa Großraumjets vom Typ Boeing 747-8 erstmals zum Einsatz kam, will die DFS perspektivisch auch auf weiteren Abflugstrecken von Frankfurt aus anwenden.

RF-Legs: Verbesserung bei Lärmauswirkung

Das Navigationsverfahren RNP (Required Navigation Performance) ermöglicht es entsprechend ausgerüsteten Jets, GPS-basiert sogenannte Radius-to-fix-Kurven (RF-Legs) zu fliegen. Piloten, die dieses Verfahren anwenden, befliegen dabei in hoher Präzision eine Kreisbahn, die von der Flugsicherung anhand eines festgelegten Radius`, ausgehend von einem fixen Punkt, definiert ist. Damit können Flugzeuge ihre vorgegebene Ideallinie im Kurvenflug mit kontinuierlich gleichem Abstand zum Referenzpunkt einhalten.

Dadurch ergeben sich tendenziell positive Effekte hinsichtlich der Lärmwirkungen für die Bewohner der Region. Wie hoch dieser Effekt sein wird, kann derzeit noch nicht mit hinreichender Sicherheit abgeschätzt werden. Daher soll in den kommenden Monaten ein Probebetrieb mit einem umfangreichen Monitoring für Aufklärung und zuverlässige Messergebnisse sorgen. Das Monitoring erfolgt in Zusammenarbeit von DFS und dem Umwelt- und Nachbarschaftshaus (UNH).

Testphase mit genauerem Abfliegen

Die Einrichtung des Verfahrens zum jetzigen Zeitpunkt geht u. a. auch auf die Initiativer der Lärmschutzbeauftragten des Landes Hessen zurück, die Abweichungen im Bereich der zweiten Kurve identifiziert hatte. Simulationen haben ergeben, dass Flugzeuge mittels RNP-1 und Radius-to-fix selbst unter schwierigen Wind- und Wetterbedingungen die Flugwege genauer abfliegen können. Die DFS testet dieses neue Verfahren jetzt ein halbes Jahr auf der vorhandenen konventionellen Abflugroute, der sogenannten Südumfliegung, auf seine Genauigkeit. Von der angestrebten höheren Spurgenauigkeit der Abflüge profitieren können beispielsweise südliche Teile Nauheims, die Orte Trebur, Nackenheim und Bodenheim sowie einzelne Mainzer Vororte, die gegenwärtig noch aufgrund erlaubter Abweichungen von der Ideallinie bei der Nutzung der konventionellen Abflugroute überflogen werden.

Damit RF-Legs überhaupt geflogen werden können, müssen Flugzeuge mit moderner und für RNP-1 zugelassener Satellitennavigationstechnik ausgerüstet sein. Gegenwärtig wird nur ein Teil der von Frankfurt abfliegenden Flugzeuge das Verfahren anwenden können. Die Lufthansa hingegen hat bereits nahezu ihre gesamte Flotte mit der speziellen Technik ausgerüstet.

DFS, Fraport und Lufthansa entwickelten und implementierten dieses neue und aufwendige Verfahren mit finanzieller Förderung der Europäischen Kommission und des Programms Connecting Europe Facilities (CEF). Das Verfahren ist Bestandteil der Implementierung von SESAR (Single European Sky ATM Research) und wird durch das Konsortium SESAR Deployment Manager gesteuert.

Auf den Bildern

Für spurgetreue Abflüge in Frankfurt soll das neue Präzisionsnavigations-System sorgen, das seit dem 20. Juli von der deutschen Flugsicherung, Fraport und Lufthansa getestet wird. 

Erster Flug mit einer „Königin der Lüfte“. Wie diese Boeing 747-8 D-ABYR der Lufthansa ist bereits nahezu die komplette LH-Flotte mit dem neuen Präzisionsnavigations-System ausgerüstet.

DRK-Notquartiere für gestrandete Passagiere am FKB

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Der DRK-Kreisverband Bühl-Achern hat in der Nacht vom 19./20.7.2017 auf dem Baden-Airpark eine Notunterkunft für gestrandete Passagiere im Terminal des Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) aufgebaut. Aufgrund einer vorübergehenden Schließung des Flughafens Stuttgart sind sechs Flugzeuge auf den Baden-Airpark umgeleitet worden. Drei davon konnten weiterfliegen. Von den rund 260 gestrandeten Passagieren konnten einige mit dem Taxi nach Stuttgart weiterreisen. Die übrigen Passagiere blieben auf dem Baden-Airpark und nutzten sehr gerne das Angebot eines Feldbettes. Außerdem versorgte der DRK-Kreisverband Bühl-Achern die Passagiere mit Getränken.

Manfred Jung, Geschäftsführer der Baden-Airpark GmbH, lobte einmal mehr die sehr gute Zusammenarbeit mit den regionalen DRK-Verbänden, die „gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den gestrandeten Passagieren, den ungeplanten Aufenthalt am FKB schnell und professionell angenehmer gestalteten.“

Beteiligt waren 24 Einsatzkräfte der Logistik-SEG des Kreisverbandes, die sich aus den Ortsvereinen Bühlertal, Eisental, Ottersweier, Technischer Dienst und Fautenbach zusammensetzen. Am frühen Morgen bauten die DRK-Helfer die Notunterkunft wieder ab, damit der normale Flug- und Passagierbetrieb in der Ankunfts- und Abflughalle wieder aufgenommen werden konnte.

Science Fiction aus der Gegenwart: Fliegendes Auto ganz real

„Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ ist derzeit in aller Munde. Doch neben vielem Science Fiction ist ein Alltagsgerät aus dem Film schon viel näher an der Realität als Fiktion: Das fliegende Auto.

Mit auf dem roten Teppich bei der Premiere in Hollywood war der futuristische Skyjet: Das einsitzige Raumschiff, das vom Autohersteller Lexus und EuropaCorp gemeinsam entworfen und gebaut wurde, wie das Magazin Autosieger.de berichtet.

„Valerian“ ist demnach der europäische Spielfilm mit dem größten Budget aller Zeiten. Auch wenn die Handlung 700 Jahre in der Zukunft spielt, ist der Skyjet ein Fahrzeug, das seine Wurzeln in unserer Realität hat. Das Kreativ-Team des Films arbeitete mit dem Lexus Design-Team zusammen, um einige der charakteristischen Lexus-Designelemente wie dem Diabolo-Kühlergrill sowie zukunftsweisende Technologien in den Skyjet zu integrieren.

Fliegende Autos im Kommen

Tatsächlich ist das fliegende Auto keine Utopie mehr. Abseits der Filmwelt stehen schon mehrere Startups in den Startlöchern, um das Flugauto an den Markt zu bringen. Dabei gibt es verschiedene Konzepte, etwa Kleinflugzeuge, die die Ausmaße von Autos annehmen können indem sie die Flügel einklappen wie beim Aeromobil, oder aber ähnlich einem Multikopter, der aus dem Stehen starten kann.

So hat im Frühling etwa Lilium Jet aus Deutschland (in der Bildergalerie), ein rein elektrisches Fluggerät, die Fähigkeit zum Senkrechtstarten (Vertical Take-Off and Landing, VTOL) und schon eine Reihe von Testflügen absolviert. Lilium aus Gilching bei München arbeitet als nächstes an einem Fünfsitzer für Taxidienste. Er startet durch Jetantrieb senkrecht in die Luft. Durch das Wechseln zum Auftrieb durch Tragflächen bei bis zu 300 km/h soll der Verbrauch ähnlich gering sein wie beim elktrischen Autofahren. In der Anschaffung dürften die fliegenden Autos jedoch mindestens in der Liga von Supersportwagen anzutreffen sein.

Dortmund Airport mit Ferienziel Varna im Wizz Air-Netz

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Der Dortmunder Flughafen bekommt zum Sommerferienbeginn mit Varna eine neue Verbindung druch die ungarische Airline Wizz Air.

Ab Dortmund fliegt es sich ab sofort zweimal wöchentlich nach Varna an der Schwarzmeerküste, in ca. zweieinhalb Stunden erreichen die Reisenden das Ziel in Bulgarien. Die Maschinen heben immer montags und freitags nach Varna ab. Varna, die sogenannte Meereshauptstadt von Bulgarien, ist mit ca. 335.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes. In den Sommermonaten wird sie Dreh- und Angelpunkt für das bulgarische Strandleben. Kilometerlange Sandstrände und Kurorte wie „Goldstrand“ ziehen dann Sonnenhungrige und Erholungssuchende jeden Alters an. Vom Flughafen aus dauert es nur noch etwa 20 Minuten mit dem Auto, bis man Sand unter den Füßen spürt. Auf dem Bild: Sprecherin Annika Neumann begrüßt den Kapitän von Wizz Air zum Erstflug auf dem Vorfeld.

Nachschlag an A321 für Cebu Pacific

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Die philippinische Fluggesellschaft Cebu Pacific hat bei Airbus nun noch einmal sieben A321ceo nachbestellt, um mit dem anhaltend starken Wachstum in ihrem Inlands- und Regionalnetz Schritt zu halten. Damit stockt die Airline einen bestehenden Auftrag über 32 A321neo auf.

Die neuen Flugzeuge werden die Flotte von Cebu Pacific ab 2018 verstärken. „Wir freuen uns, die A321 in unsere Flotte aufzunehmen“, sagte Lance Gokongwei, President und CEO von Cebu Pacific, im Juni. „Mit diesen Flugzeugen können wir unsere Kapazität auf beliebten Strecken erhöhen und zugleich von den niedrigsten Betriebskosten unter allen Flugzeugen in dieser Größenklasse profitieren…“

Mit der A321 kann Cebu Pacific mit größter Effizienz auf die wachsende Nachfrage reagieren. Mit der A321 befördert einer der erfolgreichsten Airlines im asiatischen Raum mehr Passagiere über weitere Strecken und zu geringeren Kosten. Cebu Pacific mit Sitz in Manila gehört zu den führenden Niedrigpreisfluggesellschaften in Asien. Die Airline bedient Inlands-, Regional- und Langstrecken und fliegt über 60 Ziele in Asien, Australien, Nahost und den USA an. Die aktive Airbus-Flotte von Cebu Pacific umfasst gegenwärtig 36 A320 und vier A319 für Inlands- und Regionalstrecken sowie acht A330-300-Großraumjets, die auf Regional- und Langstrecken mit hohem Passagieraufkommen eingesetzt werden.

Deutsche mit Flugreisen zufrieden – Telefonieren tabu

Die neueste Verbraucherumfrage unter Flugpassagieren ergab, dass neun von zehn Passagieren mit ihrem letzten Flug zufrieden oder sehr zufrieden waren. Ganz besonders wichtig ist den Passagieren beim Fliegen die Sicherheit, die Erreichbarkeit von Flughäfen und gute Flugverbindungen. Die Verbraucher wurden aber nicht nur zum Flugerlebnis, sondern auch zu ihren Erfahrungen am Boden befragt. 92 Prozent der Passagiere haben sich demnach bei ihrem letzten Abflug gut oder sehr gut am Flughafen zurechtgefunden. Alle deutschen Flughäfen – egal ob großer oder kleinerer Flughafen – konnten dabei ähnlich hohe Zufriedenheitswerte erzielen.

Wie der Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) betont, nimmt auch die Akzeptanz für die Nutzung von Handys und Tablets im Flugzeug zu: Immer mehr Passagiere finden die Nutzung von Internet und Nachrichtendiensten an Bord gut. Auf Vorbehalte stößt aber weiterhin, an Bord telefonieren zu können.

Eckpunkte der Ergebnisse aus der Umfrage

  • Am wichtigsten ist den Kunden beim Fliegen u.a. die Sicherheit (96 Prozent) sowie der Erreichbarkeit des Flughafens (94 Prozent).
  • Für 86 Prozent der Privatreisenden ist eine direkte Flugverbindung ohne Umsteigen das wichtigste Kriterium bei der Flugbuchung, gefolgt vom Ticketpreis mit 85 Prozent und günstigen Abflugzeiten mit 80 Prozent. Bei den Geschäftsreisenden hingegen werden günstige Abflugzeiten als am wichtigsten eingestuft (95 Prozent), gefolgt von direkten Verbindungen (91 Prozent) und dem Ticketpreis (73 Prozent).
  • 47 Prozent finden die Nutzung von Internet im Flugzeug gut, 37 Prozent befürworten das Verschicken von Nachrichten mit dem Handy. Lediglich 14 Prozent befürworten Telefonie an Bord, während diese Vorstellung bei 52 Prozent der Befragten auf Ablehnung stößt.
  • 27 Prozent fanden den Preis für ihren letzten Flug eher günstig, 48 Prozent angemessen und 10 Prozent fanden ihn eher teuer.

In der jährlich veröffentlichten Umfrage präsentiert der BDL aktuelle Kennzahlen zum Thema Kundenzufriedenheit im Luftverkehr. Die Ergebnisse beruhen auf einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen, bei der insgesamt 1.006 Passagiere befragt wurden, die in den vergangenen zwei Jahren geflogen sind. Die Umfrage ist repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab 18 Jahren.

LISA Pathfinder nun abgeschaltet

LISA Pathfinder hat bei der Vorbereitung einer Weltraum-Laserinterferometrie zum Nachweis von Gravitationswellen die Grenzen des bisher technisch Möglichen übertroffen und damit einen wichtigen Schritt hin auf das geplante Gravitationswellen-Observatorium LISA (Laser Interferometer Space Antenna) gemacht.

Am Abend des 18. Juli 2017 ist die Mission LISA Pathfinder nach 16 Monaten wissenschaftlichen Betriebs im Orbit abgeschaltet worden. Damit geht eine anspruchsvolle Technologiedemonstration im Weltraum zu Ende. Das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Max-Planck-Gesellschaft haben den deutschen Beitrag zu dieser Mission der europäischen Weltraumorganisation ESA finanziert.

LISA soll winzigste Schwingungen der Raumzeit – sogenannte Gravitationswellen – „beobachten“ und damit den energiereichsten und heftigsten astrophysikalischen Ereignissen in unserem Universum auf die Spur kommen. Sie sollen von LISA ab 2034 mit Hilfe einer Laserinterferometrie zwischen drei jeweils rund zweieinhalb Millionen Kilometer voneinander entfernten Sonden erforscht werden. War LISA bisher lediglich ein Missionskonzept, so hat das Science Programme Committee (SPC) der ESA die Mission inzwischen als dritte der großen Missionen (L3) seines „Cosmic Vision Programms“ ausgewählt.

Herzstück von LISA Pathfinder funktionierte tadellos

Wie der Missionsname bereits verrät, sollte die am 03. Dezember 2015 gestartete Mission LISA Pathfinder den Weg für das Gravitationswellen-Observatorium bereiten. Hier wurden Schlüsseltechnologien für LISA erprobt, die wegen der Schwerkraft und anderer Störungen auf der Erde nicht angemessen getestet werden können. Einige davon sind im sogenannten LISA Technology Package (LTP) untergebracht. Diese komplexe Nutzlast – das Herzstück von LISA Pathfinder – wurde unter der Leitung der Airbus Defence & Space GmbH in Friedrichshafen mit Beistellungen wichtiger Komponenten und Beiträgen aus mehreren europäischen Ländern entwickelt.

In Friedrichshafen wurde auch ihr Kernstück – das LTP Core Assembly – gebaut, getestet und danach bei der Firma IABG in Ottobrunn in die Sonde integriert. „Diese Technologie hat sehr gut funktioniert. Schon bei den ersten Messungen Ende Februar 2016 zeigte sich noch während der Inbetriebnahme der Sonde, dass die Ziele der Mission zum Teil deutlich übertroffen werden würden“, blickt Dr. Hans-Georg Grothues, LISA Pathfinder-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement, zurück.

Es wurde daher im Juni 2016 beschlossen, die Mission bis Mitte 2017 zu verlängern. „So konnten noch weitere, zum Teil mehrwöchige Langzeitmessungen gemacht werden, die die Ergebnisse noch einmal deutlich verbessert haben. Am Ende der Mission wurden sogar weitgehend die Anforderungen für die spätere LISA-Mission erreicht und teilweise sogar übertroffen“, ergänzt Grothues. Erste Ergebnisse sind auch in einer Fachveröffentlichung publiziert.

Technologie bereit für den Einsatz bei LISA

Weil die Tests über Erwarten gut verliefen, kann ein Teil der LTP-Technologie nun auch bei LISA zum Einsatz kommen. „Richtig gut haben vor allem die sogenannten Inertialsensoren für das Laserinterferometer von LISA und das sogenannte Drag-Free-Attitude-Control-System (DFACS) funktioniert“, erklärt Grothues. Das DFACS bekommt Signale der Inertialsensoren und hält in einer Rückkoppelungsschleife die Sonde im Gleichgewicht, indem es Störkräfte – wie zum Beispiel den Strahlungsdruck der Sonne – sehr genau über den Einsatz von europäischen Kaltgastrieb- und US-amerikanischen Kolloidtriebwerken vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA ausgleicht: Raumsonde und Nutzlast bilden auf diese Weise eine untrennbare Einheit.

Die Inertialsensoren enthalten freifliegende, würfelförmige Testmassen von etwa zwei Kilogramm Masse aus einer speziellen Gold-Platin-Legierung. Sie bilden die Spiegel an den Enden der Arme des Laser-Interferometers, dessen Licht durch einen besonders rauscharmen Laser der deutschen Firma Tesat Spacecom GmbH erzeugt wird. Nahezu reibungslos funktionierte auch die kritische Freigabe der Testmassen, die während des Starts durch einen Haltemechanismus gesichert werden mussten. Auch deren mehrfaches Wiedereinfangen, Positionieren und Freigeben im Laufe der Mission wurden erfolgreich durchgeführt.

Laser-Dreieck sucht Gravitationswellen

Bei LISA werden diese Arme des Laserinterferometers durch drei Satelliten an den Ecken eines nahezu gleichseitigen Dreiecks aufgespannt und rund 2,5 Millionen Kilometer lang sein. Läuft eine Gravitationswelle durch diese Konstellation hindurch, ändern sich die Abstände zwischen den Testmassen in den Satelliten minimal.

„Diese unvorstellbar kleinen Abstandsänderungen sind gerade einmal so groß, wie der Kern eines Wasserstoffatoms. Wir wissen jetzt aber, dass wir sie – und damit auch Gravitationswellen – mit der höchst empfindlichen Laserinterferometrie-Messtechnik im Weltraum nachweisen und untersuchen können. Dank LISA Pathfinder wird die exakte Kenntnis dieser Abweichungen nun in die Konstruktion des LISA Gravitationswellen-Observatoriums einfließen“, betont Grothues.

Zwar wurde bei LISA Pathfinder die Armlänge auf 38 Zentimeter drastisch verkürzt, um das Interferometer im Wissenschaftsmodul der Mission unterzubringen zu können. „Dennoch erlaubt das LTP repräsentative Messungen vieler Effekte und Störungen an den beiden freifliegenden Massen, wie sie später auch bei LISA charakteristisch sein werden“, sagt der DLR-Missionsmanager.

Industrielle Beteiligung und Forschungsinstitute

Als Europäische Raumfahrtagentur war die ESA für die Durchführung der Mission LISA Pathfinder verantwortlich. In deren Auftrag hat die Airbus Defence & Space Ltd. in Großbritannien die Sonde gebaut und die Mission geplant. Unter der Leitung der Airbus Defence & Space GmbH in Friedrichshafen waren an der Entwicklung des LISA Technology Package (LTP) neben der ESA Forschungseinrichtungen und Industriefirmen aus Deutschland, Italien, Großbritannien, Spanien, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden entscheidend beteiligt.

Bei Airbus in Friedrichshafen wurde auch das Kernstück der Nutzlast – das LTP Core Assembly – gebaut, getestet und danach bei der Firma IABG in Ottobrunn bei München in den Satelliten integriert. Der deutsche Beitrag wurde neben der Airbus Defence & Space GmbH maßgeblich vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert-Einstein-Institut (AEI) in Hannover geleistet und von der Max-Planck-Gesellschaft sowie dem DLR Raumfahrtmanagement im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert.

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Das Gravitationswellen-Observatorium LISA soll winzigste Schwingungen der Raumzeit – sogenannte Gravitationswellen – „beobachten“ und damit den energiereichsten und heftigsten astrophysikalischen Ereignissen in unserem Universum auf die Spur kommen. Sie sollen von LISA ab dem Jahr 2034 mit Hilfe einer Laserinterferometrie zwischen drei jeweils rund zweieinhalb Millionen Kilometer voneinander entfernten Sonden erforscht werden. War dieses Observatorium bisher lediglich ein Missionskonzept, so hat inzwischen das Science Programme Committee (SPC) der ESA die Mission als dritte der großen Missionen (L3) seines Cosmic Vision Programms ausgewählt.

So schwingt die Raumzeit: Computersimulation der abgestrahlten Gravitationswellen von zwei miteinander verschmelzenden Schwarzen Löchern: Die Technologiedemonstration LISA Pathfinder hat den Weg geebnet, um ab 2034 mit dem Observatorium LISA Gravitationswellen direkt im Weltall zu untersuchen. Die mit LISA zu beobachtenden Gravitationswellen sind von der Erde aus nicht nachzuweisen, da sie dort unter anderem durch seismische Störungen vollständig überlagert werden.

LISA Technology Package (LTP) – das Herzstück von LISA Pathfinder: LISA Pathfinder besteht aus dem Wissenschaftsmodul (links oben in der Explosionszeichnung) und dem Antriebsmodul (links unten), das nach dem Erreichen des endgültigen Orbits abgeworfen wurde. Das optische Messsystem von LISA Pathfinder – das LISA Technology Package (LTP) – ist rechts herausgehoben und umfasst zwei Gold-Platin-Testmassen, umgeben von jeweils einem „Electrode Housing“ in kompakten Vakuumkammern im Wissenschaftsmodul der Mission. Zwischen den Testmassen (Abstand 38 Zentimeter) ist die optische Bank des Laserinterferometers angeordnet.

Laserinterferometer: Auf einem Block aus einer Zerodur-Glaskeramik mit einer quadratischen Grundfläche von 20 Zentimetern Kantenlänge ist ein Set aus 22 Spiegeln und Strahlteilern aufgebaut – die optische Bank des Interferometers von LISA Pathfinder. Die beiden vergoldeten Testmassen zu beiden Seiten der optischen Bank dienen als Endspiegel des Interferometers und sind etwa 38 Zentimeter voneinander entfernt. Mit Hilfe des Laserinterferometers werden die Positionen und die Ausrichtung der Massen relativ zueinander und in Bezug auf die Sonde mit höchster Präzision gemessen.

LISA Pathfinder wird den Anforderungen vom Forschungsvorhaben LISA gerecht: Das zeigen die ersten Ergebnisse der Technologiedemonstration. Im Diagramm sieht man die noch vorhandenen Störkräfte (Beschleunigungsrauschen der Testmassen) abhängig von der Frequenz der zeitlichen Änderung. Messungen sind dabei farbig dargestellt, die Anforderungen für LISA Pathfinder beziehungsweise LISA sind ebenfalls gekennzeichnet. LISA Pathfinder hat bei vielen Frequenzen bereits die Anforderungen von LISA erreicht oder sie gar übertroffen. Inzwischen – am Ende der Mission – lagen auch bei niedrigen Frequenzen die Messungen unter oder nahe den Anforderungen für LISA.

Airport Heringsdorf empfängt Reisende mit Theater-Event

Usedom ist in diesem Jahr etwas schriller, etwas bunter und noch viel verträumter. Das liegt in erster Linie an dem Sommergastspiel des legendären Traumtheaters Salome, das in der Form einzigartig in Deutschland ist. Insgesamt 50 Aufführungen laufen bis zum 27. August im Kaiserbad Heringsdorf.

Am 23. Juni haben die 15 Akrobaten, Tänzer, Jongleure, Illusionisten und Mimen aus sechs Nationen ihre Inselpremiere vor einem begeisterten Publikum im Kaiserbädersaal in Heringsdorf gefeiert. Nun ist in Kooperation mit dem Flughafen Heringsdorf eine dreitägige Promotionaktion in der Ankunftshalle geplant.

„Viele unserer Zuschauer aus den alten Bundesländern und dem Ausland, die Urlaub auf Usedom machen, haben uns erzählt, dass sie uns schon früher gesehen haben“, sagte Marketingchefin Jacqueline Jane Bartels vom Traumtheater Salome. „Das hat uns auf die spontane Idee gebracht, den Flugreisenden gleich bei ihrer Ankunft einen spektakulären Empfang zu bereiten, um so auf unser Inselgastspiel aufmerksam zu machen und eventuell alte Erinnerungen zu wecken.

In dieser Woche werden die Akteure des Traumtheaters Salome am Freitag (21. Juli) um 12:15 Uhr die Passagiere aus Linz in Österreich empfangen, am Sonnabend (22. Juli) um 12:00 Uhr Touristen aus der Düsseldorfer Region und um 17:30 Uhr Gäste aus Frankfurt am Main. Abschließend werden die Schweizer Urlauber aus Bern und Basel am Sonntag (23. Juli) nach der Landung um 13:45 Uhr ihr „traumhaftes Wunder“ im Flughafenterminal erleben.

Das 1980 in Köln von Harry Owens gegründete private Theaterensemble hat in den vergangenen 37 Jahren schon ein Millionenpublikum verzaubert. Der Gaukler, Poet und Märchenerzähler entführt seine Zuschauer seit fast vier Jahrzehnten auf eine faszinierende Traumreise in eine andere Welt. „Wir unterstützen die Aktion sehr gern“, betonte Flughafengeschäftsführer Dirk Zabel. „Für die Urlaubsinsel ist ein derartig renommiertes und hochkarätiges Gastspiel eine große Bereicherung für alle, die auch abends etwas erleben wollen.

Auf dem Foto: Traumtheater Salome – Mit Grazie und Kraft überraschen Tänzer Vladimir Rakov (22) und Elena Golovan (25) aus der Ukraine gemeinsam mit Tänzerin Irina Kreydina aus Moskau die Kunden am 22. Geburtstag im Möwencenter in Greifswald.

Stephen Jones von Air New Zealand kommt zu Wizz Air

Wizz Air verstärkt ihre Führungsmannschaft und stellt sich so für weiteres Wachstum auf. So kommt der erfahrene Airline-Manager Stephen Jones als Executive Vice President und Deputy Chief Executive Officer in der zweiten Jahreshälfte an Bord.

Neu besetzt werden auch die Positionen Chief Financial Officer und Chief Technical Officer. Als Chef-Stratege ist Stephen Jones (56) seit 2013 bei Air New Zealand für die Unternehmensentwicklung, das Streckennetz, für Allianzen und Nachhaltigkeit verantwortlich. Dazu gehörten auch eine kostenbewusste Antwort auf die wachsende Konkurrenz durch Low Cost Airlines sowie ein Turnaround im internationalen Geschäft. Seit 2001 bekleidete Jones, der die neuseeländische und britische Staatsbürgerschaft besitzt, verschiedene Positionen bei Air New Zealand.

So war er unter anderem General Manager der Low Cost Airline Freedom Air sowie als General Manager für Investor Relations und Finanzplanung zuständig. „Seine Erfahrung bringt wichtige Impulse in unser Führungsteam“, betont József Váradi, CEO von Wizz Air. Jones wird bei Wizz Air die kaufmännische Leitung übernehmen sowie für die Bereiche Marketing und Informations-Technologien zuständig sein. Als Mitglied des Executive Teams berichtet er direkt an den CEO und wird eine wichtige Rolle bei der Erfolgs- und Zukunftsplanung des Unternehmens spielen.

Finanz- und Technik-Chef neu

Neu im Executive Team sind zwei bisherige Mitglieder des Wizz Air Managements: So fungiert Iain Wetherall, bisher Head of Financial Planning and Control and Investor Relations, ab 01. August als Chief Financial Officer. Der ausgewiesene Finanzexperte arbeitet seit Juli 2011 für Wizz Air und sammelte viel Erfahrung in den Bereichen Controlling, Buchhaltung, Unternehmensbeteiligungen und Corporate Governance während seiner Tätigkeit für Royal Ahold, PricewaterhouseCoopers, KPMG und Singer & Friedlander Bank Limited.

Die neu geschaffene Position eines Chief Technical Officer bekleidet ab 01. August der Deutsche Heiko Holm. Der auf Flugzeugkonstruktion und -design spezialisierte Ingenieur, Absolvent der Universität Hamburg, leitet bisher den Technischen Service von Wizz Air und war zuvor erfolgreich für Lufthansa Technik, zuletzt im chinesischen Shenzhen, tätig. Er soll als neues Mitglied des Führungsteams das weitere Wachstum der Wizz Air Flotte mitgestalten und weiterhin den Maintenance Bereich verantworten.

„Beide Besetzungen sind Beispiele für die Zukunftsplanung von Wizz Air“, betont CEO József Váradi. „Sie bringen weitere Kompetenz in das Senior Management Team, indem sie unser großes Reservoir an Talenten nutzen.“ Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt.

Wizz Air ist die größte Low Cost Airline-Gruppe in Zentral- und Osteuropa und bietet mit einer modernen Flotte von 84 Airbus A320 und A321 von 28 Basen über 500 Strecken und verbindet so 142 Destinationen in 43 Ländern. Rund 3.300 Mitarbeiter sorgten mit hervorragendem Service und sehr niedrigen Ticketpreisen dafür, dass sich im Jahr 2016 23,8 Millionen Passagiere für Wizz Air entschieden haben. Wizz Air ist an der Londoner Börse notiert. Auf dem Bild: Neu an Bord bei Wizz Air – Stephen Jones als Executive Vice President und Deputy Chief Executive Officer.

Nurflügler Sagitta als Prototyp für autonome Drohnen

Airbus Defence and Space hat ein neuartiges Fluggerät für die Entwicklung künftiger serienreifer Drohnen (UAV – unmanned aerial vehicle) erfolgreich im Flug erprobt. Die innovative Nurflügel-Konstruktion Sagitta zeigte bei einem selbstständigen Testflug herausragende Flugeigenschaften.

Der unbemannte, strahlgetriebene Demonstrator SAGITTA flog auf dem südafrikanischen Testgelände Overberg rund sieben Minuten vollständig autonom auf einem vorprogrammierten Kurs. Mit dem Flug wurde nun die erste Erprobungsphase, die auch umfangreiche Testreihen am Boden umfasste, erfolgreich abgeschlossen.

SAGITTA: Nurflügler als Lehrstück

Der Forschungflieger ist im Maßstab 1:4 entworfen und misst drei mal drei Meter. Er ist als Nurflügler entworfen und wird von zwei 300N-Turbinen angetrieben. Sein maximales Startgewicht beträgt 150 kg. Seine Tarneigenschaften gewinnt er in erster Linie durch seine Formgebung. Die Zelle ist vollständig aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff (CFK) hergestellt, wobei auch einige neuartige Fertigungsverfahren zu Einsatz kamen. Mit Ausnahme der Bremsen handelt es sich um ein ‚elektrisches Fluggerät’, das anstelle von Hydraulik-Komponenten, über elektromechanische Stellantriebe gesteuert wird.

Der Demonstrator ist das Produkt der von Airbus im Jahr 2010 ins Leben gerufenen, nationalen Initiative „Open Innovation“/ SAGITTA. In ihr arbeitet Airbus mit Instituten der Technischen Universitäten in München und Chemnitz, der Bundeswehruniversität in München, der Technischen Hochschule Ingolstadt sowie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zusammen, um fortschrittliche Technologien für unbemanntes Fliegen gemeinsam zu entwickeln. Im Rahmen des Projekts wurde zunächst eine Machbarkeitsstudie mit einer Nurflügel-Konfiguration durchgeführt.

Entwurfskriterien waren ein hoher Grad an Autonomie, eine variable Missionsgestaltung und geringe Wahrnehmbarkeit. Hierzu nutzte das gemischte Forschungsteam Lösungsansätze aus der akademischen und industriellen Forschung, entwickelte diese weiter und bezog sie in die industriellen Anwendungslösungen mit ein. Airbus begleitete hierbei den permanenten Austausch zwischen Experten, Doktoranden und Entwicklern während der Entwicklungsphase. Außerdem stellte das Unternehmen die notwendigen industriellen Einrichtungen, die zur Integration der Technologien im Demonstrator notwendig waren, im Militärischen Luftfahrtzentrum von Airbus Defence and Space in Manching zur Verfügung.

„Der Erstflug von SAGITTA ist ein weiterer Meilenstein für die Kooperation von Forschung und Industrie“, sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. „In den von Airbus geschaffenen Rahmenbedingungen konnten wir unser innovatives Potential entfalten, und die komplexen Technologien des Demonstrators entwickeln und integrieren. Flugzeugbau ist immer Integration, daher freuen wir uns, wenn ein solches gemeinsames Projekt in mehrfacher Hinsicht abhebt.“

Ultraleichte Struktur mit Klebeverbindungen

Die Wissenschaftler vom DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik standen vor einer großen Herausforderung, als sie sich vornahmen die ultraleichte Struktur dieses Flugzeugs zu bauen. Filigrane Strukturbauteile aus hauchdünnen CFK-Lagen müssen für eine optimale Lastübertragung geklebt werden. Die Wissenschaftler mussten die einzelnen Bauteile so konstruieren und bauen, dass sie bei der Montage auch präzise zueinander passen, denn für die Festigkeit der Verbindung muss die Klebschicht dünn und gleichmäßig sein, wie der Leiter des Instituts Prof. Martin Wiedemann, die Herausforderung erläutert.

„Dass wir die Chance hatten, die Gesamtflugzeugstruktur mit wesentlichen Systemen bei uns auch zu montieren, war für uns ein Highlight.“ Künftig soll der Erprobungsträger SAGITTA auch verwendet werden, um neuartige Strukturkomponenten zu testen, in die aktive Funktionselemente integriert werden, wie zum Beispiel bewegliche Klappen.

Neuartiges Fahrwerkssystem

Das DLR-Institut für Flugsystemtechnik hat mit dem Einziehfahrwerk, der elektrischen Energieversorgung und Verkabelung, der Steuerflächenaktuatorik sowie dem Treibstoffsystem den Großteil der flugkritischen Systeme beigetragen. „Die Systeme wurden dabei im Wesentlichen neu entwickelt und umfangreichen Qualifikationstests unterzogen“, sagt Institutsleiter Prof. Stefan Levedag. „Eine besondere Entwicklungsherausforderung beim Fahrwerk waren der geringe Einbauraum und die hohen vertikalen Landegeschwindigkeiten.“

In diesem Zusammenhang wurde unter anderem ein speziell auf die Anforderungen des SAGITTA-Demonstrators zugeschnittener Fahrwerksprüfstand entwickelt, der zur Optimierung und Nachweisführung für das Fahrwerkssystem diente. Weiterhin entstanden während der Projektlaufzeit flugfähige Elektronikkomponenten zur Ansteuerung der Systeme sowie eine halbleiterbasierte Leistungsverteileinheit als zentrale Komponente des elektrischen Energieversorgungssystems.

Virtuelle Flugversuche

Das DLR-Institut für Systemdynamik und Regelungstechnik am Standort Oberpfaffenhofen verantwortete im Projektverlauf die Planung, den Aufbau und den Betrieb von Simulations- und Integrationstestanlagen für den Sagitta-Demonstrator. „Die von uns mit den Projektpartnern entwickelten Simulatoren ermöglichten die erfolgreiche Durchführung virtueller Flug- und Landeversuche und stellten wesentliche Informationen über das zu erwartende Flugverhalten bereit“, unterstreicht Institutsleiter Dr. Johann Bals. „Diese vielfältigen virtuellen Flugmöglichkeiten mit der Fähigkeit zur Einbindung echter Hardware- und Softwarekomponenten haben sich im gesamten Projektverlauf vom Vorentwurf über die Systemintegration bis hin zum Operatortraining als essentiell für die Bewertung, die Testmöglichkeiten und die Flugfreigabe herausgestellt.“

„Mit dem Erstflug von SAGITTA haben wir bewiesen, wie erfolgreich die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaftspartnern im Bereich der Grundlagenforschung sein kann“, sagte Grazia Vittadini, Leiterin Engineering bei Airbus Defence and Space. „Gerade bei der Drohnenentwicklung setzen wir verstärkt auf derartige innovative Konzepte, um schnell und effizient Produkte für einen wachsenden Markt entwickeln zu können.“ Auch wenn es sich beim Experimentalträger nicht um ein seriennahes Produkt handelt, können Airbus Defence and Space und seine Entwicklungspartner hier wesentliche Erkenntnisse über neue Technologien für unbemannte Flugsysteme sammeln und Produkte der nächsten Generation zur Anwendungsreife bringen.

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SAGITTA-Rollout beim DLR in Braunschweig: Nach den erfolgreichen Integrationsarbeiten fand der SAGITTA-Rollout beim DLR in Braunschweig statt.

SAGITTA hebt zum Erstflug ab: Auf dem südafrikanischen Testgelände Overberg startet der unbemannte Technologie-Demonstrator mit Projektnamen SAGITTA zum Erstflug.

Integrationsarbeiten beim DLR in Braunschweig: Das DLR ist mit drei Instituten an Sagitta beteiligt und hat unter anderem die Leichtbaustruktur, ein neuartiges Fahrwerk und die virtuelle Flugerprobung beigetragen.

Tank aus CFK für Ariane 6 besteht Drucktest

MT Aerospace aus Augsburg hat eine neue Technologie für kohlefaserverstärkte Raketenmotorgehäuse (CFK-Booster) erfolgreich getestet.

Augsburg soll für das Raumfahrtunternehmen neben dem Standort Colleferro nahe Rom der zweite Produktionsstandort für CFK-Booster der neuen europäischen Trägerrakete Ariane 6 werden, die die bisherige Stahl-Variante der Ariane 5 ersetzen. Mit dem erfolgreichen Test wurde ein entscheidender Meilenstein erreicht. Das Raketengehäuse mit 3,5 Meter Durchmesser und sechs Metern Länge wurde in Stuttgart bei der Materialprüfungsanstalt auf Anforderungen eines Raketenstarts getestet. Dabei wurden Drucklasten von über 125 bar simuliert. Der CFK-Booster hat alle Tests erfolgreich bestanden.

Seit Sommer 2013 arbeitet MT Aerospace zusammen mit dem Projektpartner DLR-Zentrum für Leichtbau-Produktionstechnologie (DLR-ZLP) im Auftrag der Europäischen Raumfahrtagentur ESA (Projekt FORC) und der Bayerischen Staatsregierung (DLR-ZLP Projekt KOFFER) an der Entwicklung einer hochmodernen Fertigungstechnologie für die Kohlefaserverarbeitung. Durch das neu entwickelte Verfahren mit Infusionstechnologie werden im Vergleich zum gängigen Nasswickelverfahren wesentlich Kosten eingespart, was deutlich zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der neuen europäischen Rakete beiträgt. Das DLR ist auch schon an Forschungen zu CFK-Tanks für Raumflugzeuge aktiv.

Der erfolgreiche Test der CFK-Booster ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der neuen Trägerrakete Ariane 6 und damit der ganzen europäischen Raumfahrt. Davon profitiert nicht nur Augsburg, es stärkt auch den Freistaat Bayern insgesamt als einen der führenden europäischen Hightech-Forschungs- und Produktionsstandorte. Bei MT Aerospace läuft bereits seit 2015 die Produktentwicklung für die Ariane 6 CFK-Booster, begleitet durch seitens der Bayerischen Staatsregierung geförderte Fertigungstechnologie-Projekte, wie auch die Planungen für die Produktionshallen und -einrichtungen. Der Jungfernflug für die neue Ariane 6 ist für 2020 avisiert.

Auf den Bildern: Der Demonstrator des CFK-Boosters (links) währen des Wickelprozesses beim DLR-ZLP und vor dem Bersttest in der Testgrube (rechts) der Materialprüfungsanstalt (MPA), Stuttgart (Quelle: MPA).

Low Cost Carrier Wizz Air verbessert Gepäckbestimmungen

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Wizz Air erhöht die Grenzen in Sachen Handgepäck. Ab 29. Oktober ist die Mitnahme eines größeren, maximal zehn Kilogramm schweren Gepäckstücks (55x40x23 Zentimeter) im Flugpreis enthalten.

Dies entspricht einer Volumensteigerung um 50 Prozent im Vergleich zur bisherigen Regelung. Zu Serviceverbesserungen gehörten laut József Váradi, CEO von Wizz Air, auch nutzerfreundliche Software-Lösungen und eine wirtschaftlich und technisch auf dem neuesten Stand befindliche Flotte, die angenehme Atmosphäre an Bord und die professionelle Mitarbeiter. Umfragen bestätigten, dass 80 Prozent der Wizz Air Passagiere damit sehr zufrieden seien. Die neue Handgepäck-Regelung soll dazu einen weiteren Beitrag leisten.

Wer für Flüge am und ab 29. Oktober bereits gebucht und Gebühren für größeres Handgepäck bezahlt hat, erhält 120 Prozent des Preises wieder gutgeschrieben. Ebenfalls neu ist WIZZ Priority. Es beinhaltet neben Priority Boarding ab 29. Oktober auch die Garantie, dass das Handgepäck in der Kabine transportiert wird (dies gilt auch für die Optionen WIZZ Go, WIZZ Plus und WIZZ Privilege Pass). Zusätzlich kann ein weiteres, kleines Gepäckstück in den Ausmaßen 40x30x18 Zentimeter mitgeführt werden. WIZZ Priority ist ab fünf Euro erhältlich.

Wizz Air ist die größte Low Cost Airline-Gruppe in Zentral- und Osteuropa und fliegt mit einer modernen Flotte von 84 Airbus A320 und A321 von 28 Basen über 500 Strecken. In Deutschland startet die Airline ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt.

DLR zur MAKS in Moskau: nicht nur deutsch-russische Projekte

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Noch bis 23. Juli 2017 stellt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der nationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Russlands, dem Moskauer International Aviation and Space Salon MAKS, Satellitenmodelle, Simulatoren und Experimente für Raumfahrtmissionen aus. Die Exponate sind auf über 120 Quadratmetern in Halle F3, Stand A9, zu finden.

Die Messe, die alle zwei Jahre ausgerichtet wird, hatte 2015 über 400.000 Teilnehmer und Gäste. Insgesamt beteiligten sich über 870 Unternehmen und Organisationen. Das DLR ist dort mit Exponaten zu seiner Raumfahrtforschung vertreten: Dazu gehören Systeme zur Datengewinnung und -verarbeitung für den Klimaschutz über Experimente für die bemannte Raumfahrt bis hin zur Erkundung unseres Sonnensystems mit autonomen Landesystemen, wie die DLR-Vorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund, ausführt.

Dazu gehören beispielsweise die Erdbeobachtungssatelliten der Sentinel-Familie, der Satellit BIROS zur Feuerdetektion oder der Asteroidenlander Mascot. „Die Forschung des DLR geschieht dabei oftmals in nationalen und internationalen Kooperationen – die langjährige Zusammenarbeit mit unseren russischen Partnern manifestiert sich mit den beiden Missionsjubiläen von MIR’92 und MIR’97.“ Vor 25 Jahren schwebte mit Klaus-Dietrich Flade der erste Deutsche als Kosmonaut in die russische Raumstation MIR, fünf Jahre später – vor 20 Jahren – lebte und forschte der deutsche Kosmonaut Reinhold Ewald in der MIR.

Mit eROSITA auf der Jagd nach Dunkler Energie

Seit dem Urknall dehnt sich das Universum aus – zusätzlich angetrieben wird diese Expansion dabei durch die Dunkle Energie, einem Phänomen, das auch heute wissenschaftlich noch nicht ausreichend erforscht ist. Das Weltraumteleskop eROSITA (extended Roentgen Survey with an Imaging Telescope Array) soll hier hochenergetisches Licht ins Dunkel bringen und 2018 auf dem russischen Satelliten Spektrum-Roentgen-Gamma ins All starten.

Von seinem Beobachtungsposten im All, dem zweiten Lagrange-Punkt, wird es dann in etwa 1,5 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde den gesamten Himmel mit einer bisher nicht erreichten Präzision durchmustern. Das vom DLR Raumfahrtmanagement im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Instrument des Max-Planck-Instituts für Extraterrestrische Physik soll dadurch einen genaueren Einblick in die Struktur des Universums und seine Entwicklung geben.

MASCOT – Landung auf einem Asteroiden

Der Asteroidenlander MASCOT, den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit der französischen Raumfahrtagentur CNES entwickelt hat, ist unterwegs zum Asteroiden Ryugu (1999 JU3). Am 03. Dezember 2014 begann der „Mobile Asteroid Surface Scout“ an Bord der japanischen Sonde Haysabusa2 seine Reise durchs All. Im Sommer 2018 wird er sein Ziel erreichen. Während der Hayabusa2-Orbiter im dichten Flug über dem Asteroiden Material von seiner Oberfläche „einsaugen“ und zur Erde zurückbringen wird, soll MASCOT auf Ryugu aufsetzen und erstmals in der Raumfahrtgeschichte an mehreren Orten Messungen auf einem Asteroiden durchführen.

Mit vier Instrumenten an Bord sollen die mineralogische und geologische Zusammensetzung der Asteroidenoberfläche untersucht und Oberflächentemperatur sowie Magnetfeld des Asteroiden ermittelt werden. Sind alle Instrumente zum Einsatz gekommen, aktiviert MASCOT automatisch erneut den Schwungarm und springt mehrere Meter weit zu seinem nächsten Einsatzort.

ROBEX: Mission am Rechner und auf dem Ätna

Die Exploration ferner Himmelskörper und die Tiefseeforschung haben mehr gemeinsam als angenommen: Bei beiden Forschungsgebieten arbeiten die Forscher in unbekanntem Gelände und müssen ihre Rover möglichst selbstständig wissenschaftlich arbeiten lassen. In dem Projekt ROBEX (Robotische Exploration unter Extrembedingungen) hat sich eine Helmholtz-Allianz aus 16 deutschen Forschungsinstituten aus den Bereichen Tiefsee- und Weltraumforschung zum Ziel gesetzt, gemeinsame Technologien zur Erforschung schwer zugänglicher Gebiete zu entwickeln.

Das DLR hat mit seinen Partnern die praktische Umsetzung der Forschungsergebnisse im Juni 2017 auf dem Ätna in Sizilien durchgeführt – zuvor werden solche Szenarien aber auch in Simulationen am Rechner getestet. Der Missionssimulator bietet die Möglichkeit, den Rover LRU (Lightweight Rover Unit) virtuell auf dem Mond zu steuern, Sensoreinheiten von einem Lander einzusammeln und diese an einer vorgegebenen Position auf der Mondoberfläche auszulegen. Die Erkenntnisse dieser Simulation sind wiederum in die Entwicklung der Rover und Instrumente eingeflossen.

FireBIRD – Feuerdetektion per Satellit

Die Mission FireBIRD ist eine Erdbeobachtungsmission und hat als Hauptaufgabe die Feuerfernerkundung aus dem Weltraum. Dazu zählen das Entdecken und Vermessen von sogenannten Hochtemperaturereignissen und die Bereitstellung der Fernerkundungsdaten für die wissenschaftliche Forschung im DLR und für externe Partner. Die Mission verfolgt rein wissenschaftliche Ziele und alle Segmente dieser Erdbeobachtungsmission werden vom DLR kontrolliert.

Elektronische Nase für die Raumstation ISS

In abgeschlossenen Systemen wie der Internationalen Raumstation ISS herrschen besondere Umgebungsbedingungen, die zu erhöhtem mikrobiologischen Wachstum von Bakterien und Pilzen führen. Diese Organismen greifen Materialen auf der ISS an. Um Materialsicherheit auf der ISS über einen langen Zeitraum zu gewährleisten, wurde eine künstliche Nase – die E-Nose – entwickelt, die Bakterien- und Pilzbefall messen kann.

Von Dezember 2012 bis Mai 2013 schnüffelte diese elektronische Nase im russischen Segment erfolgreich nach mikrobiellen Belastungen, indem sie die Stoffe analysiert, die Mikroorganismen an die Luft abgeben. Nun wird die E-Nose gemeinsam mit dem russischen Partner, dem Institut für Biomedizinische Probleme IBMP, weiterentwickelt: Ab voraussichtlich 2018 könnte eine modifizierte Schnüffelnase auf der ISS über Atemgasmessungen den Gesundheits- und Stresszustand der Astronauten untersuchen.

Copernicus – Europas Erdbeobachtungsprogramm

Um Entscheidungen treffen zu können, benötigen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft dauerhaft verlässliche und aktuelle Informationen. Solche Informationen auf Basis von Erdbeobachtungsdaten bereitzustellen, ist Ziel von Copernicus, dem Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Dabei werden Daten der satellitengestützten Erdbeobachtungssysteme mit Daten boden-, see- und luftgestützter Systeme vernetzt – die Copernicus-Dienste analysieren und verarbeiten diese große Datenmenge zu öffentlich zugänglichen und kostenlosen Produkten, die den verschiedenen Nutzern zur Verfügung stehen.

Anwendungsbereiche sind die Landüberwachung, die Überwachung der Meeresumwelt und der Atmosphäre sowie die Unterstützung des Katastrophen- und Krisenmanagements. Copernicus besteht dabei aus der Sentinel-Familie, einer Serie von Erdbeobachtungssatelliten, die eigens für das Programm gebaut und von der ESA betrieben werden.

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Asteroidenlander MASCOT: Auf dem Asteroiden Ryugu soll DLR-Lander MASCOT unter anderem die Oberflächentemperatur sowie das Magnetfeld untersuchen.

Mit dem Projekt ROBEX hat das DLR Technologien getestet, die auf einer zukünftigen Mondmission autonom wissenschaftliche Daten sammeln. Vor der praktischen Umsetzung auf dem Ätna als Mond-Landschaft wurden mehrere Szenarien am Computer simuliert.

E-Nose und Target-Book: Mit der E-Nose können nun Astronauten an verschiedenen Stellen im Servicemodul der ISS die mikrobielle Belastung messen. Zusätzlich wurde ein sogenanntes Target-Book auf der Raumstation installiert. Dort sind verschiedene Materialproben wie Aluminium, der polymere Kunststoff Nomex, Platinenmaterial und Kabelmarkierung aufgetragen. Auf diesen Materialien sollen biologische Kulturen siedeln, die dann in einem Rhythmus von zwei Monaten durch die ISS-Besatzung vermessen werden.

Rijeka ganzjährig Flugziel ab Köln Bonn Airport

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Eurowings fliegt die Verbindung nach Rijeka erstmals auch im Winter. Die Airline hat die Strecke ab November mittwochs, freitags und sonntags ab Köln/Bonn im Flugplan und fliegt mit einem Airbus A319 nach Kroatien. Eurowings bietet Rijeka damit ganzjährig an. Im aktuellen Sommerflugplan wird die kroatische Hafenstadt zwei Mal ab Köln angeflogen, in den Sommerferien drei Mal pro Woche. Dubrovnik, Osijek, Pula, Split, Zadar und Zagreb sind weitere kroatische Destinationen, die die Airline diesen Sommer anbietet. Die neuen Flüge können bereits gebucht werden, über Eurowings Holidays soll es auch preisattraktive Pauschalreisen nach Kroatien geben.

Ein Besuch in Rijeka lohnt auf jeden Fall: Die bedeutende Hafenstadt liegt an der Kvarner Bucht. Sie hat sich Dank der idealen geografischen Lage zu einer der größten Hafenstädte in der Region entwickelt. Wer die Stadt zu Fuß erkunden möchte, findet prachtvolle Fassaden in der Altstadt, viele Galerien und Museen sowie zahlreiche Cafés, die zum Verweilen einladen.

Auch der Stadtturm, das Wahrzeichen der Stadt, sollte bei keiner Besichtigungstour fehlen. Er ist eines der wenigen Gebäude, die das große Erdbeben von 1750 ohne schwerwiegende Schäden überstanden hat. In der Fußgängerzone Korzo bieten zahlreihe Einkaufsmärkte und Restaurants leckere, einheimische Speisen.

Auch ein Strandbesuch bietet sich in Rijeka an. Die Strände befinden sich an der östlichen und westlichen Seite der Stadt, zwei davon, Konstani und Pločej, wurden sogar mit der Blauen Flagge ausgezeichnet, die für besondere Sauberkeit steht. Aktuell sind fast 100 Flüge nach Kroatien pro Woche (oneway) im Flugprogramm.

Fluggesellschaft Angara Airlines will MC-21 anschaffen

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Der neue Passagierjet aus Russland MC-21 hat einen Airlinekunden für drei Flugzeuge gewonnen. Die ersten Prototypen des Flugzeugs durchlaufen gerade intensive Tests.

Bei der MAKS 2017 (International Aviation and Space Salon) hat die russische Irkut Corporation mit Angara Airlines eine Absichtserklärung für die Anschaffung von drei Airlinern MC-21-300 unterzeichnet. Das Bild zeigt den Präsidenten von Irkut Oleg Demchenko (links), und daneben den Direktor von Angara Airlines, Anatoly Yurtaev.

Lufthansa bedient Nachfrage nach Zielen auch im Winter

Lufthansa startet ab Ende Oktober zu sieben neuen Winterzielen: Pamplona, Santiago de Compostela wird das Angebot ab München um weitere attraktive Städte – Genua, Bari und Catania heißen die neuen Ziele ab Frankfurt. Mit Nantes, Glasgow und verbindungen erweitert.

Pamplona steht zum ersten Mal auf dem Lufthansa Flugplan. Ab dem 06. November wird die Stadt in Nordspanien viermal wöchentlich mit Frankfurt verbunden. Neu in diesem Winter sind ab Frankfurt außerdem Genua, Bari und Catania. So erreicht man alle drei italienischen Städte bis zu dreimal pro Woche. Die Flüge starten ab dem 29. Oktober.

Aufgrund der hohen Nachfrage fliegt Lufthansa erstmals auch im Winter von München nach Nantes, Glasgow und Santiago de Compostela. Nantes im Westen Frankreichs wird täglich angeboten, Glasgow viermal in der Woche. Die spanische Stadt Santiago de Compostela steht jeden Sonntag auf dem Flugplan und ergänzt damit die Flüge ab Frankfurt.

Die neuen Winterdestinationen sind schon buchbar. Die Tarife sollen bei 119 Euro für den Hin- und Rückflug liegen. Die neuen Verbindungen auf einen Blick:

Frankfurt – Pamplona (PNA)

  • Viermal wöchentlich (Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag) ab 06. November 2017

Frankfurt – Genua (GOA)

  • Dreimal wöchentlich (Dienstag, Donnerstag und Samstag ab 29. Oktober 2017)

Frankfurt – Bari (BRI)

  • Dreimal wöchentlich (Montag, Donnerstag und Samstag ab 29. Oktober 2017)

Frankfurt – Catania (CTA)

  • Zweimal wöchentlich (Mittwoch und Sonntag ab 29. Oktober 2017)

München – Glasgow (GLA)

  • Viermal wöchentlich (Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag ab 29. Oktober 2017)

München – Nantes (NTE)

  • Einmal täglich (ab 29. Oktober 2017)

München – Santiago de Compostela (SCQ)

  • Einmal wöchentlich (Sonntag ab 29. Oktober 2017)

Triebwerke für Airline aus Burkina Faso am Laufen halten

Die MTU Maintenance hat mit ihrem neuen Kunden Air Burkina einen Exklusivvertrag über drei Jahre unterzeichnet. Laut Vertrag wird sie künftig die vier CF34-8E-Antriebe für die E170-Jets der Fluglinie betreuen.

MTU Maintenance, einer der weltweit führenden Anbieter von Instandhaltungsleistungen für zivile Luftfahrtantriebe, soll dabei klassische Instandhaltungsleistungen sowie On-Site-Services erbringen und die Bereitstellung von Leasing-Ersatztriebwerken garantieren. Air Burkina ist die nationale Fluggesellschaft von Burkina Faso und bedient von der Hauptstadt Ouagadougou aus regionale Ziele in anderen afrikanischen Ländern. Die Airline wurde im Jahr 1967 unter dem Namen Air Volta gegründet. Sie ist die einzige Fluggesellschaft in Westafrika, die seit 50 Jahren ohne Unterbrechung im Geschäft ist.

Die MTU Maintenance setzt seit 15 Jahren Triebwerke der CF34-Familie (CF34-3, -8C/E, -10E) instand und erbringt Instandhaltungsleistungen für mehr als 90 Kunden weltweit. Die Serviceleistungen werden am Standort Berlin-Brandenburg durchgeführt. Als autorisierter Service Provider von General Electric wickelt die MTU Maintenance über 100 Shop Visits pro Jahr ab. Air Burkina ist der erste CF34-8-Kunde aus der afrikanischen Region südlich der Sahara.

Azubi-Satellit aus Deutschland ins All geschossen

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Am 14. Juli 2017 sind um 08:36 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) die beiden deutschen Kleinsatelliten „Flying Laptop“ und „TechnoSat“ an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur erfolgreich gestartet. Die Forschungssatelliten sollen neue Technologien unter Weltraumbedingungen testen und sind gleichzeitig Ausbildungsmissionen.

Denn die Satellitenprojekte wurden von Doktoranden entwickelt, gebaut und für ihren Flug in den Weltraum qualifiziert. Studierende haben dabei in Form von Abschlussarbeiten unterstützt. „Für uns ist die praxisnahe Ausbildung des Ingenieur-Nachwuchses ein wichtiger Teil dieser Kleinsatellitenmissionen. Ein weiterer ist die Technologieerprobung. Viele Hersteller – darunter auch Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) – möchten ihre Raumfahrttechnologie und Bestandteile für zukünftige Satelliten direkt im Orbit unter Weltraumbedingungen testen. Bis jetzt sind solche Missionen allerdings sehr kostspielig.

Kleinsatelliten könnten hier eine Wende bringen“, betont Christian Nitzschke, Programmleiter in der Abteilung Technik für Raumfahrtsysteme und Robotik im DLR-Raumfahrtmanagement, der für diese Missionen verantwortlich ist. Die Entwicklung, der Bau und der Start von TechnoSat sowie der Start von Flying Laptop werden vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Nanosatellit „TechnoSat“ testet sieben Experimente

„Bevor neue technische Komponenten in zukünftigen Weltraummissionen mitfliegen, müssen sie im Orbit getestet werden. Nanosatelliten können aufgrund ihrer geringen Größe und ihres Gewichts sowie dem Einsatz von modernen Bauteilen aus Informations- und Kommunikationstechnik und der Automobilindustrie Raumfahrtmissionen effizienter machen“, erklärt Projektleiter Merlin Barschke von der Technischen Universität Berlin. In dem achteckigen und rund 20 Kilogramm schweren Nanosatelliten TechnoSat sind sieben experimentelle Nutzlasten verbaut, deren Funktion und Leistungsfähigkeit im Orbit getestet werden soll.

Satelliten ausrichten und Position bestimmen

Mit an Bord ist auch ein neuartiges Konzept der TU Berlin zur Ausrichtung von Satelliten – der Fluiddynamische Aktuator. Statt eines Elektromotors wird eine elektromagnetische Pumpe eingesetzt. Diese leitet ein flüssiges Metall durch einen ringförmigen Kanal, wodurch der Satellit schnell und präzise ausgerichtet werden kann. Hierzu werden auch konventionelle, mit einem Elektromotor betriebene Reaktionsräder der Technischen Universität Berlin getestet.

Darüber hinaus muss auch der Sternsensor STELLA der Universität Würzburg seine Funktionstauglichkeit beweisen, indem er anhand der Position der hellsten Sterne die Lage des Satelliten bestimmt. Des Weiteren testet das Team den S-Band-Sender HISPICO, ein Gemeinschaftsprojekt der Technischen Universität Berlin und der IQ wireless GmbH. Im Gegensatz zur bisherigen Funkverbindung soll der Sender höhere Datenmengen aus dem Orbit zur Bodenstation senden. Hierfür nimmt die TechnoSat-Kamera Bilder auf, die über den S-Band-Sender zur Erde geschickt und zudem für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden.

Die Laser-Retroreflektoren der TU Berlin, des Helmholtz-Zentrums Potsdam sowie der Austrian Academy of Sciences sollen die Satellitenbahn präzise vermessen. Dafür wird ein Laserstrahl von der Bodenstation auf den Satelliten gerichtet und die Zeit gemessen, die vergeht bis dieser Strahl zurück auf die Erde reflektiert wird. Mit diesem Experiment soll gezeigt werden, dass kleine, günstigere und kommerzielle Reflektoren für diese Anwendung genutzt werden können. Darüber hinaus wird der am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme entwickelte In-Situ Sensor SOLID (Solar panel based Impact Detector) im Orbit erprobt. SOLID soll zukünftig die Häufigkeit der Weltraummüll- und Mikrometeoriden im Weltraum erfassen und bestehende Simulationsmodelle verbessern.

Flying Laptop – ein Kleinsatellit als Ausbildungs- und Testmission

„Für die Studierenden und Promovierenden bietet das Projekt Flying Laptop eine großartige Möglichkeit, die Theorie in die Praxis umzusetzen und Projekterfahrung an einer realen Raumfahrtmission zu sammeln. Mehr als 150 studentische Arbeiten sowie mehr als 20 Doktorarbeiten sind bisher im Rahmen dieses Projekts entstanden“, berichtet Prof. Sabine Klinkner, Projektleiterin an der Universität Stuttgart. Denn der 110 Kilogramm schwere Kleinsatellit Flying Laptop wurde von Doktoranden und Studierenden am dortigen Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) entwickelt und gebaut.

Außerdem wurde im Rahmen der Satellitenentwicklung die notwendige Infrastruktur für Bau, Qualifizierung und Betrieb von Kleinsatelliten geschaffen. Neben einem großen Reinraum für die Integration von Satelliten, einem Optiklabor und einer Thermal-Vakuumkammer wurde auch die Bodenstation mit einem Kontrollsegment an der Stuttgarter Universität aufgebaut und eine Satellitensimulationsumgebung entwickelt.

Praxistest von innovativen Technologien

Die Satellitenplattform selbst bildet den Hauptteil der Technologieerprobung im All. Sie verfügt über ein System zur hochpräzisen Lageregelung und drei Solarpaneele, die rund 270 Watt erzeugen. Zudem sind eine Reihe von innovativen Systemen mit an Bord, die ebenfalls im Orbit erprobt werden sollen. Dazu zählen ein innovativer Entfaltmechanismus für die Solarpaneelen, ein neuartiges Bordrechnersystem sowie das Datenübertragungssystem OSIRIS, das über einen infraroten Laserlink hohe Datenübertragungsgeschwindigkeiten unter Beweis stellen soll. In Zusammenarbeit mit der Firma TESAT wurde ein Nutzlastdaten-Kommunikationssystem im S-Band-Frequenzbereich entwickelt. Außerdem ist in Kooperation mit Airbus Defence and Space in Friedrichshafen ein innovatives Betriebs- und Sicherheitskonzept entstanden.

Für das Missionsziel Erderkundung wird darüber hinaus ein neuartiges Kamerasystem die Erde multispektral und unter verschiedenen Winkeln beobachten. Mit den Aufnahmen wird die Vegetation untersucht, um beispielsweise die Verbreitung von eingeschleppten Pflanzenarten zu untersuchen. Mit Hilfe des Automatic Identification System (AIS) Empfängers, der vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen zur Verfügung gestellt wurde, können Signale von Schiffen empfangen werden. Neu ist die Kombination mit den vom Satelliten aufgenommenen Bildern, da nun die reale Position der Schiffe mit den empfangenen Signalen verglichen werden kann. In Zusammenarbeit mit der Technischen Universtität Dänemark (DTU) sollen zudem die Sternenkameras, die im Satelliten verbaut sind, zur Suche von so genannten Near Earth Objects (NEOs) eingesetzt werden. Dabei sollen die vom Boden aus kaum zu sehenden Asteroiden, die sich innerhalb der Umlaufbahn der Erde befinden, aufgespürt werden.

Zum Abschluss der Flying Laptop Mission stellt ein De-Orbit-Mechanismus sicher, dass der Satellit innerhalb von 25 Jahren in der Atmosphäre verglüht und somit die Entstehung von zusätzlichem Weltraumschrott vermeidet.

Auf den Bildern

Der erfolgreiche Start der beiden Kleinsatelliten Flying Laptop und TechnoSat an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur.

Der Kleinsatellit Flying Laptop: Der 110 Kilogramm schwere Kleinsatellit soll neue Technologien erproben und hat wissenschaftliche Instrumente zur Erdbeobachtung an Bord. Die Missionszeit des Satelliten beträgt rund zwei Jahre.

Das TechnoSat-Team: Das TechnoSat-Team – bestehend aus Doktoranten und Studenten der Technischen Universität Berlin – vor dem Flug- und Ingenieursmodell des Forschungssatelliten.

Das Flugmodell TechnoSat: In dem rund 20 Kilogramm schweren Nanosatelliten TechnoSat sind sieben experimentelle Nutzlasten verbaut, die im Orbit getestet werden sollen.

Tests am Flugmodell von TechnoSat: Bevor der Satellit in den Weltraum starten kann, muss TechnoSat einen Thermal-Vakuum-Test, das heißt einen Test bei hoher und tiefer Temperatur im Vakuum beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin durchlaufen.

Einbau von TechnoSat in die Rakete: Etwa zwei Wochen vor dem Start wird TechnoSat auf der Oberstufe der russischen Sojus-Rakete befestigt.

IGL: Keine Einsparungen bei steigenden Gewinnen

Wie die Lufthansa AG mitteilte wurde die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr von „leicht unter Vorjahr“ auf „über Vorjahr“ korrigiert. Im gleichen Atemzug fordert Lufthansa von den Mitarbeitern der Tochter Lufthansa Technik Einsparungen von 25 Prozent. Seit einigen Jahren drängen die Flugzeughersteller in den Markt für Flugzeugwartung. Eine strategische Entscheidung des Konzernmanagements über den Umgang mit diesem Trend ist aus Sicht der Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL) versäumt worden. „Dieses Vorgehen ist zwar typisch, doch in keiner Weise zu akzeptieren. Wir müssen endlich gemeinsam agieren und diese unterschiedlichen Realitäten zusammenführen“, so Nicoley Baublies, Vorsitzender der IGL, über die Forderung.

„Anstatt aus einer Position der Stärke heraus die Lufthansa Technik, den Weltmarktführer in diesem Bereich, langfristig für die Zukunft aufzustellen, soll die Attraktivität dieses wichtigen Konzernteils durch einen unwürdigen Unterbietungswettbewerb gesteigert werden“, erklärt Daniel Flohr, Sprecher der IGL, die Begründung für die angekündigten Einsparmaßnahmen.

Flexibilität abverlangt

Aus internen Präsentationen geht zudem hervor, dass bis Mitte des kommenden Jahres zur Erreichung der Einsparziele die Mitarbeiter auf ein Maximum an Flexibilität gebracht werden sollen. Maßnahmen hierzu sind unter anderem Arbeit auf Abruf oder die freie Einsetzbarkeit der Mitarbeiter ohne festen Dienstort. Zunächst sollen ausschließlich Verhandlungen mit den Betriebsräten geführt werden. Die Tarifpartner sind bis heute in dieses Vorgehen nicht eingebunden worden.

Für den Fall, dass diese Maßnahmen nicht reichen, soll der fehlende Teil zu den 25 Prozent Einsparungen am Tariftisch gegeben werden. Kommt es auf keiner der Ebenen zu einer Einigung, kündigt das Management bereits den nächsten Schritt an: die Ausgründung einer sogenannten neuen Struktur, die zum Verlust aller geltenden Tarifverträge und betrieblichen Regeln führt.

Mobilisierung der Mitarbeiter

„Ein solches Vorgehen und das Aufbauen eines Drohszenarios dieser Qualität ist in der aktuellen wirtschaftlichen Lage des Konzerns nicht gerechtfertigt. Die Mitarbeiter nach etlichen Sparrunden zusätzlich noch mit der maximalen Bedrohung ihrer Existenz zu belohnen, setzt dem Ganzen jedoch die Krone auf. Man sollte meinen, dass die Konzernleitung aus den Tarifkonflikten der vergangenen Jahre gelernt hätte – doch davon fehlt jede Spur. Wir fordern die Geschäftsleitung auf, alle Teile der Mitbestimmung an den Tisch zu holen und sich von den Bedrohungen der Mitarbeiter zu distanzieren“, so Flohr weiter.

„Den Mitarbeitern empfehlen wir, sich an ihre Betriebsräte zu wenden. Empört Euch! Fordert Eure gewählten Vertreter auf, die Finger von solchen betrieblichen Einsparorgien zu lassen. Absicherung und Perspektive gibt es nur am Tariftisch und an selbigem darf ver.di offensichtlich nicht alleine gelassen werden, da sie sich mit Sparrunde um Sparrunde mit dem Arbeitgeber gemein macht, ohne irgendwelche Absicherungen gegen weitere Dumpingrunden oder Auslagerungen zu vereinbaren“, ruft Baublies abschließend auf.

A350-Flotte von Delta Air Lines bekommt Recaro-Sitze

Delta Air Lines bestückt ihre neuen Langstreckenflugzeuge von Airbus mit dem Sieger des „German Design Award 2016“, dem CL3710 von Recaro Aircraft Seating. Der Economy-Class-Sitz des deutschen Flugzeugsitzherstellers wird in 25 neuen Airbus A350-900 der Airline mitfliegen, die Fluggesellschaft hat dazu 5.600 der Recaro Sitze bestellt. Der Sitz hat zum Beispiel eine ergonomische Kopfstütze und bietet durch die Kombination vieler Features einzigartigen Komfort. Zudem genießen Fluggäste die großzügige Beinfreiheit bei Langstreckenflügen durch die besonders ergonomische Sitzform. Passagiere rund um den Globus fliegen schon mit dem CL3710.

„Der amerikanische Markt spielt für unser Unternehmen eine zentrale Rolle in unserer Wachstumsstrategie als Weltmarktführer für Economy-Class-Sitze. Mit dem CL3710 erhält Delta einen Leichtbausitz der Extraklasse nicht nur mit Bestnoten in Sachen Qualität, Design und Komfort, sondern auch in Wirtschaftlichkeit und Effizienz“, sagt Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter Recaro Aircraft Seating.

„Wir freuen uns auf die spannende Zusammenarbeit mit Delta. Mit unserem Recaro Produktionsstandort in Fort Worth, Texas, sind wir jederzeit in der Lage, unseren Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum zu bieten. Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir einmal mehr eine der größten Fluggesellschaften der Welt und Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam überzeugen konnten“, so Sunitha Vegerla, General Manager von Recaro Aircraft Seating Americas, Inc.

Sotchi will sich als Reiseziel für Deutsche etablieren

Als am 05. Februar 2017 der erste Direktflug aus Berlin mit deutschen Touristen auf dem internationalen Flughafen von Sotchi landete, war die neue Charterkette vom Management des Skigebietes Rosa Khutor noch kurzfristig organisiert worden, um die Region als neues Ski-Reiseziel für Gäste aus Deutschland zu etablieren. Doch es soll weitergehen.

Auch in der kommenden Wintersaison wird es diese Charterkette in die beliebte Region wieder geben. Die Flugverbindung ab Berlin nach Sotchi wird in der Zeit vom 15. Januar bis 02. März jeweils sonntags angeboten, Flugdauer drei Stunden. Durchführende Fluggesellschaft ist dabei Condor. Der Reisepreis für eine 7-tägige Reise in den Nationalpark soll bei 813 Euro inklusive Flug, Transfers sowie Übernachtung/Frühstück (2*-4* Hotels) beginnen.

Bergkurort für Touristen aus Deutschland eingestellt

Der Bergkurort „Rosa Khutor“ ist der erste russische Kurort, der ein Komplettpaket an Leistungen für deutsche Gäste anbietet. Die Winterpauschalreisen können über Reisebüros oder auch online auf der Seite des Resorts gebucht werden. „Wir sind uns sicher, dass die deutschen Gäste Freude daran haben werden, Rosa Khutor als neuen, modernen Wintersportort zu entdecken, und dies mit nur drei Stunden Flugdauer quasi fast vor der Haustür“, ist sich die Marketingdirektorin des Kurortes, Olga Filipenkova sicher.

Flugtickets sind jedoch nicht nur als Bestandteil einer Pauschalreise buchbar, sondern können auch im Einzelplatzverkauf auf der Seite des Resorts oder der Fluglinie bzw. bei jedem Reisebüro (GDS-System) erworben werden. Damit ist das Produkt nicht nur für deutsche Urlauber interessant. Auch russischen Touristen bietet sich damit erstmals die Möglichkeit, nonstop nach Europa zu fliegen.

Airport Kino zieht Zuschauer an den Flughafen

So viele Vorstellungen und so großer Andrang herrschte noch nie: Die vierte Saison des „OpenAirport Kinos“ am Düsseldorfer Flughafen ist die bisher erfolgreichste. Für acht der elf Vorstellungen waren an der Abendkasse keine Karten mehr erhältlich, jeweils 500 Zuschauer genossen die Blockbuster vor der außergewöhnlichen Kulisse der Start- und Landebahn. Nun steht auch der Sieger der Publikumswahl fest: „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ setze sich mit deutlicher Mehrheit durch und wird am Sonntag, 23. Juli, gezeigt. Wer das fiktive Weltraumspektakel auf der Flughafenterrasse genießen will, sollte sich beeilen. Die Hälfte der Karten ist bereits weg.

„Wir sind mit der diesjährigen Spielzeit sehr zufrieden. Viele Vorstellungen waren bereits frühzeitig ausverkauft“, resümiert Eventleiter André Barczewski. „Wir freuen uns, dass wir mit der Filmauswahl scheinbar ins Schwarze getroffen haben und eine breite Zielgruppe ansprechen konnten. Natürlich hat das konstant gute Wetter sein Übriges dazu getan, dass unsere Gäste die Vorstellungen genießen konnten.“

Beständiges Wetter erhoffen sich die Veranstalter auch für die beiden kommenden Kinowochenenden. Für den Sieger der Publikumswahl „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ am 23. Juli und für die deutsche Komödie „Lommbock“ am 29. Juli gibt es noch Karten in der „Economy Class“. Sie sind erhältlich an der Flughafenterrasse, im UFA-Palast Düsseldorf und für „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ auch über CTS Eventim. Die Tageskarte kostet 7,50 Euro. Bei Kauf über Eventim fallen zusätzlich die bekannten Gebühren sowie Kosten für den Versand an.

Das weitere Programm fürs Kino am Flughafen

  • Samstag, 22. Juli: Pirates of the Caribbean 5: Salazar Rache (3D) (Ausverkauft)
  • Sonntag, 23. Juli: Guardians of the Galaxy Vol. 2
  • Samstag, 29. Juli: Lommbock
  • Sonntag, 30. Juli: La La Land (Ausverkauft)

Um das Kino quasi zum Nulltarif genießen zu können, muss an dem entsprechenden Tag in einem der zahlreichen Shops, Restaurants oder im Reisemarkt des Airports für mindestens 12,50 Euro (Economy Class) beziehungsweise 19,00 Euro (Business Class) eingekauft werden. Wer einen einzelnen Kassenbon pro Person über diesen Betrag an der Kinokasse präsentieren kann, erhält den Ticketpreis (exklusive Gebühren und Versand) zurückerstattet.