Start Blog Seite 200

Airport Kino zieht Zuschauer an den Flughafen

So viele Vorstellungen und so großer Andrang herrschte noch nie: Die vierte Saison des „OpenAirport Kinos“ am Düsseldorfer Flughafen ist die bisher erfolgreichste. Für acht der elf Vorstellungen waren an der Abendkasse keine Karten mehr erhältlich, jeweils 500 Zuschauer genossen die Blockbuster vor der außergewöhnlichen Kulisse der Start- und Landebahn. Nun steht auch der Sieger der Publikumswahl fest: „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ setze sich mit deutlicher Mehrheit durch und wird am Sonntag, 23. Juli, gezeigt. Wer das fiktive Weltraumspektakel auf der Flughafenterrasse genießen will, sollte sich beeilen. Die Hälfte der Karten ist bereits weg.

„Wir sind mit der diesjährigen Spielzeit sehr zufrieden. Viele Vorstellungen waren bereits frühzeitig ausverkauft“, resümiert Eventleiter André Barczewski. „Wir freuen uns, dass wir mit der Filmauswahl scheinbar ins Schwarze getroffen haben und eine breite Zielgruppe ansprechen konnten. Natürlich hat das konstant gute Wetter sein Übriges dazu getan, dass unsere Gäste die Vorstellungen genießen konnten.“

Beständiges Wetter erhoffen sich die Veranstalter auch für die beiden kommenden Kinowochenenden. Für den Sieger der Publikumswahl „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ am 23. Juli und für die deutsche Komödie „Lommbock“ am 29. Juli gibt es noch Karten in der „Economy Class“. Sie sind erhältlich an der Flughafenterrasse, im UFA-Palast Düsseldorf und für „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ auch über CTS Eventim. Die Tageskarte kostet 7,50 Euro. Bei Kauf über Eventim fallen zusätzlich die bekannten Gebühren sowie Kosten für den Versand an.

Das weitere Programm fürs Kino am Flughafen

  • Samstag, 22. Juli: Pirates of the Caribbean 5: Salazar Rache (3D) (Ausverkauft)
  • Sonntag, 23. Juli: Guardians of the Galaxy Vol. 2
  • Samstag, 29. Juli: Lommbock
  • Sonntag, 30. Juli: La La Land (Ausverkauft)

Um das Kino quasi zum Nulltarif genießen zu können, muss an dem entsprechenden Tag in einem der zahlreichen Shops, Restaurants oder im Reisemarkt des Airports für mindestens 12,50 Euro (Economy Class) beziehungsweise 19,00 Euro (Business Class) eingekauft werden. Wer einen einzelnen Kassenbon pro Person über diesen Betrag an der Kinokasse präsentieren kann, erhält den Ticketpreis (exklusive Gebühren und Versand) zurückerstattet.

Frankfurt – San José nächstes Jahr Ziel für Airbus A340-300

Gute Nachricht für alle Mittelamerika-Fans: Im Sommer 2018 gibt es eine Verbindung Frankfurt – San José. Ab dem 29. März 2018 startet nonstop jeden Donnerstag und Samstag eine Maschine von Lufthansa in die Hauptstadt von Costa Rica, dem „grünen Paradies Mittelamerikas“. Die Verbindung ist damit, neben der Verbindung von Frankfurt nach Panama, die zweite Verbindung, die das Unternehmen ab Frankfurt nonstop in diese Region an bietet. Beide Verbindungen ergänzen sich dabei. So lässt sich San José nun beispielsweise siebenmal die Woche von Frankfurt aus erreichen: entweder mit Lufthansa zweimal nonstop oder fünfmal über Panama mit einem kurzen Weiterflug mit dem Lufthansa-Partner Copa Airlines.

Costa Rica verbindet faszinierende Landschaften, Nebelwälder, karibisches Flair, paradiesische Strände mit beeindruckenden Nationalparks sowie Regenwäldern und ist damit besonders bei Reisenden beliebt, die auf ökologisch wertvollen Tourismus Wert legen.

San José wird mit einem Airbus A340-300 angeflogen, der über 279 Sitze in Business Class, Premium Economy und Economy Class verfügt. LH518 verlässt um 13:45 Uhr das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt und erreicht San José dort am späten Nachmittag. Der Rückflug startet in San José am Abend um 19:50 Uhr und landet nach rund elf Stunden Flug am folgenden Morgen um 15:10 Uhr am Frankfurt Airport.

Die neue Verbindung auf einen Blick

Frankfurt (FRA) – San José, Costa Rica (SJO)

  • zweimal wöchentlich (Do., Sa. ab 29. März 2018)
  • LH518: FRA 13:45 Uhr – 17:55 Uhr SJO
  • LH519: SJO 19:50 Uhr – 15:10 +1 Uhr FRA
  • Preis: ab 881 Euro inklusive Steuern und Gebühren
  • Entfernung: 9.362 km (5.055 nautical miles)
  • Airbus A340-300

Hinweise fürs Reisen zu Spitzenzeiten am Flughafen Hamburg

Sommerzeit ist Hauptreisezeit am Hamburg Airport. Wenn am 20. Juli 2017 in Hamburg und am 24. Juli 2017 in Schleswig-Holstein die Sommerferien beginnen, herrscht wieder Urlaubsstimmung am Hamburg Airport. In den ersten fünf Hamburger Ferientagen (20. Juli bis 24. Juli) starten rund 1.060 Flugzeuge mit mehr als 130.000 Passagieren. Die Passagierzahlen liegen damit auf Vorjahresniveau. Hauptreisetag ist Freitag, 21. Juli, mit insgesamt 229 Abflügen. Daher gibt es beim Check-in sowie in der Sicherheitskontrolle eine hohe Auslastung.

Ganz oben auf der Liste der beliebtesten Urlaubsländer findet sich auch diesmal wieder Spanien mit dem Balearen und Kanaren. Insgesamt fliegen etwa 60 Airlines von Hamburg aus 130 Urlaubsziele direkt an.

Rechtzeitig am Flughafen sein

Fluggäste sollten dies bei der Anreise bedenken und mindestens zwei Stunden vor dem Abflug am Flughafen sein. Außerdem empfiehlt der Flughafen, sich rechtzeitig über die Verkehrslage zu informieren. Gerade auf der Autobahn A7 ist zu Beginn der Ferien mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, verstärkt durch den Baustellenbereich rund um die Flughafen-Abfahrt Schnelsen-Nord.

Parkplatzreservierung und alternative Verkehrsmittel

Die Parkplätze des Hamburger Flughafens sind in der Sommerreisezeit sehr stark gebucht. Fluggäste, die mit dem Pkw anreisen, sollten frühzeitig einen Parkplatz online reservieren. Die Online-Reservierung ist unter www.hamburg-airport.de in der Rubrik „Parken & Anreise“ möglich. Nur die Vorab-Reservierung garantiert einen Stellplatz auf den Flächen des Flughafens.

Hamburg Airport bittet zudem seine Passagiere, in der Hauptreisezeit bis 27. Juli vorzugsweise alternative Anreisemittel zu nutzen, um zum Flughafen zu gelangen. Vom Hauptbahnhof aus fährt die S-Bahnlinie S1 direkt zum Airport, die Fahrt dauert 25 Minuten. Mit dem Taxi erreicht man den Flughafen aus der Hamburger Innenstadt ebenfalls innerhalb einer halben Stunde. Zum Ein- oder Aussteigen können Abholer und Bringer kurz auf der Zufahrt vor der Abflugebene der Terminals parken. Tickets können sie für eine Höchstdauer von 60 Minuten lösen.

Aktuelle Flugdaten, Shopping-Angebote, W-LAN-Hotspot – die App „Passngr“ versorgt Passagiere mit allen relevanten Informationen rund um den Flug. Die App ist ein Gemeinschaftsprojekt von Hamburg Airport, dem Flughafen München und Düsseldorf Airport. Die Anwendung ist sowohl für iOS als auch Android verfügbar.

Kostenloser WLAN-Zugang

Schnell vor dem Abflug wichtige E-Mails auf dem Laptop, Tablet-PC oder Smartphone checken, ein Hotel am Flugziel buchen oder die Wartezeit mit dem World Wide Web verkürzen – das ist am Hamburg Airport kostenlos möglich.

Vorabend-Check-in

Schon einen Tag vorher das Reisegepäck aufgeben – mit dem beliebten Vorabend-Check-in wird der Ferienbeginn noch entspannter. Für alle Abflüge am darauffolgenden Tag bieten Air Berlin (Terminal 1) und Condor (Terminal 2) den Check-in am Vorabend von 18:00 bis 20:00 Uhr an. Passagiere von Lufthansa (Terminal 2) checken von 19:00 bis 21:00 Uhr für alle Flüge des nächsten Tages ein. Bitte informieren Sie sich bezüglich der Gebühren bei der Fluggesellschaft.

ICARE vernetzte Experten zur Umweltwachung aus der Luft

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war Gastgeber der „Internationalen Konferenz für luftgestützte Umweltbeobachtung“ ICARE 2017. Rund 200 weltweit führende Wissenschaftler, Luftfahrzeugbetreiber und Technikexperten tauschten sich vom 10. bis 13. Juli in Oberpfaffenhofen zu den neuesten Entwicklungen in Forschung und Technologie aus.

Um die europäischen Aktivitäten im Bereich luftgestützte Umweltbeobachtung zu koordinieren, hatte sich im Jahr 2000 das Forschungsnetzwerk EUFAR gegründet, das die ICARE nun zum zweiten Mal ausrichtete. „Messdaten aus der Luft sind für die Klima- und Umweltforschung ebenso wie als Informationsbasis für politische Entscheidungsträger unverzichtbar. Als Spitzen-Forschungszentrum ist es unser Auftrag, die zukünftigen wissenschaftlichen Anforderungen zu identifizieren und die dafür notwendige Infrastruktur strategisch auszubauen“, so DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke bei der Eröffnung.

Forschungsflotte beim DLR

Das DLR-Einrichtung betreibt Flugexperimente die größte zivile Forschungsflotte in Europa, mit Standorten in Oberpfaffenhofen und Braunschweig. Die Flugzeuge und Hubschrauber sind für Messflüge im Einsatz, insbesondere zur Erdbeobachtung und Klimaforschung. Sie dienen aber auch selbst als Forschungsobjekte, etwa bei der Untersuchung von Wirbelschleppen oder zur Entwicklung neuer Technologien.

Luftfahrtspezialisten und Umwelt- und Klimaforscher aus vier DLR-Instituten präsentierten auf der ICARE in knapp 20 Fachvorträgen die neuesten Erkenntnisse. Dazu gehören präzise Wetter- und Windvorhersagen für Flugsicherheit und Atmosphärenforschung, Langzeitanalysen von Schwefeldioxid, Ozon und anderen klimarelevanten Spurengasen, Möglichkeiten von laserbasierten Messungen, für die Luftfahrt optimierte Messmethoden und Sensoren, hochgenaue Kalibrierung der Messinstrumente sowie Datenverarbeitung- und Datenmanagement.

Nachwuchsschulung und Exponate in der Luft

Highlight der ICARE 2017 war die „Aircraft Exhibition“ am vorletzten Konferenztag. Die Ausstellung präsentierte knapp ein Dutzend Forschungsflugzeuge der EUFAR-Mitglieder und Konferenzteilnehmer. Die Flotte der eruopäischen Netzwerkpartner ist vielfältig ausgestattet und wird für Forschungsprojekte länderübergreifend zur Verfügung gestellt. Direkt nach der Ausstellung hoben dann die beiden größten „Exponate“ zu ihrer gemeinsamen Mission „EMeRGe“ ab: Das DLR-Forschungsflugzeug HALO und die BAe146 der britischen Forschungseinrichtung „Facility for Airborne Atmospheric Measurements“ (FAAM) führen Vergleichsmessungen von Schadstoffen durch, um Ausbreitungswege und Auswirkungen auf das Klimasystem zu untersuchen. Für weitere Synergieeffekte werden die Messungen zusätzlich mit Satellitendaten kombiniert.

Ergänzend zur ICARE 2017 hat auch die „EUFAR Summer School“ stattgefunden. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus 16 Ländern durchliefen dabei ein intensives 14-tägiges Training und lernen aus erster Hand, wie Messkampagnen am Boden und in der Luft erfolgreich geplant, durchgeführt und ausgewertet werden. Mit der Nachwuchsförderung leistet das DLR gemeinsam mit den Netzwerkpartnern einen weiteren strategischen Beitrag für die Zukunft der luftgestützten Umweltbeobachtung.

Auf den Bildern

Internationale Konferenz für luftgestützte Umweltbeobachtung (ICARE 2017): Aircraft Exhibition: Cessna 208B Gran Caravan. Ein Flugzeug des Forschungsinstituts CzechGlobe (Global Change Research Institute). Die Ausstellung präsentierte knapp ein Dutzend Forschungsflugzeuge der EUFAR-Mitglieder und Konferenzteilnehmer. 

Forschungsflugzeug der spanischen Luft- und Raumfahrtagentur Instituto Nacional de Técnica Aeroespacial (INTA).

Flughafen Wien gestaltet mit VISITAR Besuchern neues Erlebnis

Für jeden Besucher des neuen VISITAIR Center hält der Flughafen Wien bald unmittelbar erlebbare Antworten parat. Gemeinsam mit der Tom Storyteller GmbH, dem Unternehmen des erfolgreichen Kinderbuchautors Thomas Brezina, arbeitet der Flughafen Wien an einer völligen Neugestaltung seines Besucherzentrums, dem VISITAIR Center. Zu erwarten sind beeindruckende Erlebniswelten und spannende Multimedia-Installationen, in denen BesucherInnen und Reisende alles über den Airport, den täglichen Flughafen-Betrieb, die Luftfahrt und vieles mehr erfahren können. Etwa, was spielt sich im Air Traffic Control-Tower am Flughafen ab, oder: wie schafft man es, dass jeder Koffer ins richtige Flugzeug kommt? Und, wer möchte nicht einmal im Cockpit eines großen Verkehrsflugzeuges sitzen?

Die Eröffnung des neuen VISITAIR Centers ist für Herbst 2017 vorgesehen. Auf über 600 m² wird eine Erlebniswelt rund um die Luftfahrt und den Flughafen Wien errichtet. Mit modernster Technik werden multimediale Ausstellungselemente geschaffen, die kleine und große Gäste gleichermaßen begeistern sollen. So können Besucherinnen und Besucher in einem überdimensionalen Flugzeug-Cockpit virtuell Starts und Landungen aus der Pilotenperspektive erleben.

Wie der Airport aus Sicht des Fluglotsen aussieht und wie die Flugsicherheit funktioniert, erfahren die Gäste in einer Nachbildung des 109 Meter hohen Towers am Flughafen. Was mit dem Koffer nach dem Check-in passiert, erfährt man im Zuge einer multimedialen Installation rund um die komplexe Gepäckssortieranlage. Portraits über die verschiedenen Berufsbilder am Airport werden im neuen VISITAIR Center ebenso spannend dargestellt, wie umfangreiche Informationen über das Umweltengagement des Flughafen Wien, das Dialogforum und das Mediationsverfahren zur dritten Piste. Zu finden Erlebnisangebote des neuen VISITAIR Center im Terminal 3 nahe der Besucherterrasse.

90.000 Besucher

Über 90.000 Luftfahrtinteressierte haben im Jahr 2016 dem Flughafen Wien im Rahmen des VISITAIR-Angebots einen Besuch abgestattet. Im Rahmen der VISITAIR Tour fahren die Besucher mit einem hochmodernen klimatisierten Stockautobus über das Flughafen-Vorfeld und erleben dabei einen umfassenden Blick hinter die Kulissen des täglichen Flughafen-Betriebs. Man ist bei der Feuerwache und dem General Aviation Center ebenso hautnah dabei, wie bei der Landung des weltgrößten Passagierflugzeuges, dem Airbus A380.

Die VISITAIR Tour dauert rund 50 Minuten und ist über die Website des Flughafen Wien buchbar. Ebenso spektakulär ist die Besucherterrasse: Eine 1.800 m² Terrassenfläche auf beiden Seiten des Terminal 3 bietet einen uneingeschränkten und weitreichenden Ausblick auf das Geschehen am Flughafen-Vorfeld, den täglichen Abfertigungsbetrieb und Starts und Landungen der Flugzeuge.

Flughafen Innsbruck erneut über der Million bei Passagieren

Der Flughafen Innsbruck konnte auf Basis einer sehr positiven Verkehrsentwicklung im ersten Quartal 2016 zum Jahresende erneut die 1.000.000-Passagiergrenze überschreiten. Mit einem Zuwachs von +0,6 Prozent auf über 1.006.000. Passagiere verzeichnete der Flughafen Innsbruck damit als einziger Flughafen in Österreich bereits zum vierten Mal in Folge ein Wachstum.

Im Gegenzug nahm die Zahl der Flugzeugbewegungen im Linien- und Charterverkehr geringfügig um -0,4 Prozent ab. Die auch wirtschaftlich mit einem Umsatz von über 35 Mio. Euro positive Bilanz ist für den Flughafen umso erfreulicher, da das Jahr 2016 in vielerlei Hinsicht von großen Schwierigkeiten geprägt war wie z.B. Brexit-Abstimmung, terroristische Ereignisse sowie politische Konflikte. Auch die tiefgreifenden Umstrukturierungen innerhalb der airberlin/NIKI-Gruppe stellt die Reisebranche weiterhin vor große Herausforderungen.

Das Highlight des vergangenen Jahres war sicherlich die Aufnahme der London-Heathrow Strecke durch British Airways. Ab Dezember war damit der Flughafen Innsbruck erstmals bis zu viermal pro Woche mit dem größten europäischen Flughafen direkt verbunden. Aber auch baulich konnte mit dem Spatenstich zum Umbau der Check-In-Halle, welcher noch vor Jahresende abgeschlossen wurde, sowie für den weiteren Ausbau mit Vielflieger- und VIP-Lounge, deren Eröffnung für Ende 2017 geplant ist, ein wichtiger Schritt Richtung Modernisierung und Erhöhung der Servicequalität gesetzt werden.

Die Innsbrucker Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer unterstreicht: „Für die Landeshauptstadt Innsbruck ist der Flughafen als wirtschaftlich wichtige Säule nicht wegzudenken und auch Arbeitgeber von 167 MitarbeiterInnen. Ich freue mich, dass kontinuierlich in die Modernisierung der Infrastruktur investiert wird und der wirtschaftliche Erfolg zeigt, dass dies auch der richtige Weg ist.“

Auch die Verkehrsentwicklung im laufenden Jahr verläuft positiv. „Besonders erfreulich ist, für den Standort dabei, dass auch im Herbst durchgehend Flüge nach Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick sowie Amsterdam mit von British Airways, easyJet und Transavia angeboten werden, führte Flughafengeschäftsführer Dipl. Ing. Marco Pernetta aus.

FC Bayern im Flug nach Shanghai: Fresh-up für Vereinsflieger

0

Der FC Bayern München-Airbus startet im neuen Design und geht damit erstmals während einer zwölftägigen Asienreise auf die „Audi Summer Tour 2017“. Die Flüge nach Shanghai, Shenzhen und Singapur wurden zum Anlass genommen, die bisherige FC Bayern München-Beklebung zu aktualisieren. Neben dem Logo des FC Bayern München sind auf dem Flugzeugrumpf insgesamt zehn Bayern-Spieler abgebildet: Joshua Kimmich, Franck Ribéry, Thomas Müller, Javi Martínez und Arjen Robben. Außerdem werden in sportlicher Aktion dargestellt: Robert Lewandowski, David Alaba, Manuel Neuer, Thiago und Mats Hummels. Der Lufthansa-Airbus A340-600 mit der Kennung D-AIHZ wird in diesem Design noch ein Jahr ab München zu vier Kontinenten fliegen.

Lufthansa ist seit 2004 „Official Carrier“ des FC Bayern München, neben einer langjährigen Kooperation mit dem FC Bayern München arbeitet die Airline mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) zusammen und engagiert sich auch bei vielen anderen populären Sportarten. Zudem unterstützt die Fluggesellschaft als Nationaler Förderer die Deutsche Sporthilfe und ist seit vielen Jahren Partner des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Dazu gehört traditionell die Beförderung der Deutschen Mannschaften zu den Olympischen Spielen und als Partner des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) zu den Paralympics.

TAP hebt jetzt täglich von CGN ab nach Lissabon

Ab sofort fliegt die portugiesische Airline TAP zweimal täglich von Köln/Bonn nach Lissabon. Früh abends hob der Jet am Samstag erstmals ab in Richtung Portugal. Ab sofort wird die Strecke zweimal täglich, morgens und abends, bedient. Die halbstaatliche Airline ist Mitglied der Star Alliance. Den Flughafen in Lissabon nutzt die TAP als Drehkreuz für ihre fast 85 Ziele im europäischen, afrikanischen sowie im nord- und südamerikanischen Raum. Neben einem Städtetrip nach Lissabon und Urlaub an der Atlantikküste ermöglicht die Verbindung auch einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Südamerika.

Marta Alves, Area Sales Manager der TAP für Deutschland, Österreich und die Schweiz: „Die neue Strecke Köln/Bonn-Lissabon ist ein entscheidender Baustein in unserer Strategie für den deutschen Markt. Wir sind fest von dem Erfolg dieser neuen Verbindung überzeugt.“ Buchbar sollen die Tickets nach Lissabon ab 53 Euro pro Strecke sein, inklusive Handgepäck, Snacks und Getränken.

Tägliche Flugzeiten nach Lissabon

Abflug Köln/Bonn Ankunft Lissabon
06:00 Uhr 08:05 Uhr
17:20 Uhr 19:25 Uhr
Abflug Lissabon Ankunft Köln/Bonn
12:30 Uhr 16:35 Uhr
19:05 Uhr 23:10 Uhr

Casting zum Lufthansa-Flugbegleiter in Nürnberg

0

Die Lufthansa Group will dieses Jahr 2.200 neue Flugbegleiter einstellen. Darunter 600 für Lufthansa in München. Als Alternative zum bisherigen Bewerbungsprozess bietet das Unternehmen seit letztem Jahr Castings in mehreren deutschen Städten an, am 22. Juli nun auch erstmals in Nürnberg. Check-in ist ab 09:00 Uhr in der Meistersingerhalle in der Münchener Straße 19. Das Casting richtet sich sowohl an Bewerber, die sich schon länger für eine Tätigkeit als Flugbegleiter interessieren, als auch an Kurzentschlossene. Die Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich. Die Interessenten müssen lediglich ein Ausweisdokument mitbringen.

Bisher waren bei elf Castings in Heidelberg, Mainz, Augsburg, Regensburg, München, Berlin, Marburg, Salzburg, Offenburg, Bamberg und Innsbruck rund 3.000 Bewerber vor Ort, von denen rund jeder Dritte eine Zusage erhalten hat. Um zu prüfen, ob die Bewerber die Grundvoraussetzungen für eine Ausbildung zum Flugbegleiter bei Lufthansa erfüllen, müssen zunächst einige persönliche Angaben gemacht werden. Wichtige Voraussetzungen zur Stewardess und zum Steward sind beispielsweise eine abgeschlossene Schulausbildung, ausgeprägte Deutsch- und Englischkenntnisse sowie ein Reisepass ohne Einschränkungen.

Voraussetzungen für Flugbegleiter

Die Bewerber müssen u.A. mindestens 18 Jahre alt und zwischen 1,60 Meter und 1,95 Meter groß sein. Die Sehstärke muss zwischen plus und minus fünf Dioptrien liegen. Wer die Einstellungsvoraussetzungen erfüllt, wird zu einem ersten Interview eingeladen, das meist in englischer Sprache geführt wird. Können die Bewerber dort überzeugen, folgt ein weiteres Gespräch mit einem Personalpsychologen. Bereits im Anschluss erfahren die Interessenten, ob ihre Bewerbung erfolgreich war und sie Ihre Flugbegleiter-Ausbildung bei Lufthansa beginnen können.

Mossul erhält Hilfsgüter über Frankfurt-Hahn

0

Am Flughafen Frankfurt-Hahn sind Hilfsgüter für die Flüchtlinge aus der zerstörten irakischen Stadt Mossul gestartet. Die Hilfsorganisation „Luftfahrt ohne Grenzen“ schickte 20 Tonnen Kindernahrung und medizinisches Gerät mit der Fluggesellschaft Silk Way in den Irak.

Die erst kürzlich vom IS-Terror befreite Stadt Mossul erhält an diesem Samstag eine erste große Hilfslieferung aus Deutschland. Die Güter wurden am Samstag in eine Maschine der Fluglinie Silk Way verladen. Startflughafen für die Hilfsgüter ist der Flughafen Frankfurt-Hahn. Auch für den Hunsrück-Flughafen war es eine Premiere: Zum ersten Mal nutzte die Frankfurter Hilfsorganisation „Luftfahrt ohne Grenzen e.V.“ den Flughafen Frankfurt-Hahn, um medizinische Gerätschaften und Kindernahrung über die irakische Stadt Erbil in das Flüchtlingslager Hassan Sham nahe der Stadt Mossul zu bringen.

Der dringenden Not schnell begegnen

„Rund 100.000 Flüchtlinge aus Mossul leben derzeit in Hassan Sham“, berichtet Frank Franke, Präsident der Hilfsorganisation „Luftfahrt ohne Grenzen“. Er und weitere Vereinsmitglieder waren vor einigen Wochen selbst vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. „Die Situation dort ist erschütternd“, berichtet Franke. „Die medizinische Versorgung ist völlig zusammengebrochen. Die Lebensmittelversorgung ist so knapp, dass Kinder aufgekochten Brei aus zerschnittenen Pappkartons essen müssen, um überhaupt etwas im Magen zu haben.“ Seine Hilfsorganisation hatte daraufhin schon vor Wochen damit begonnen, medizinische Güter als Beifracht vom Frankfurter Flughafen zu versenden. Elf Lieferungen wurden bereits abgewickelt, allerdings handelte es sich dabei immer um wenige Tonnen Fracht.

Nun konnten über den Flughafen Frankfurt-Hahn gleich 20 Tonnen Hilfsgüter im Wert von 600.000 Euro auf einmal auf den Weg gebracht werden. „Das sind umgerechnet 130 Europaletten mit Kindernahrung sowie einem Ultraschallgerät, das zur Behandlung der Verletzten eingesetzt wird“, berichtet Franke. Damit war die Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft und dem Team am Flughafen Frankfurt-Hahn eine gelungene Premiere, lobt Franke. „Der Hahn ist damit ein Gateway für humanitäre Hilfe im Nahen Osten.“

Reisende von airberlin ab DUS wollen vor allem nach Italien

An diesem Wochenende beginnen in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien. airberlin erwartet allein am Flughafen Düsseldorf rund 54.000 an- und abfliegende Passagiere. Davon sind rund 17 Prozent Umsteiger, die Düsseldorf als Drehkreuz nutzen. Die meisten Umsteiger kommen aus New York, Zürich und Hamburg. Durchschnittlich je 1.102 Abflüge und Ankünfte verzeichnet die Airline in der Sommersaison pro Woche. Ab Düsseldorf sind die verkehrsreichsten Wochentage am ersten Ferienwochenende der Freitag und Sonntag mit jeweils rund 18.300 Gästen, die mit airberlin in den Sommerurlaub starten. Insgesamt sind für Flüge innerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz Montag und Freitag die verkehrsreichsten Tage.

Die Top Destination bei airberlins Gästen ist in diesem Sommer Italien mit Bologna. Auf der Langstrecke sind USA-Reisen stark nachgefragt. airberlin ist ab Nordrhein-Westfalen der größte Anbieter für Flüge nach Nordamerika. Im Mai hat die Airline ihr bestehendes Angebot an Flügen ab Düsseldorf nach Boston, Fort Myers, Los Angeles, Miami, New York und San Francisco um die Verbindung nach Orlando erweitert. Insbesondere bei Gästen aus den Niederlanden ist auch die Karibik-Insel Curacao beliebt. Kuba ist beliebter denn je: die Flugtage nach Havanna und Varadero ergänzen sich optimal, so dass Reisende die Möglichkeit haben, beide Ziele bei ihrer Reiseplanung miteinander zu kombinieren und so die Vielfalt Kubas zu erleben.

Binnenmarkt von Flughäfen gelobt – Kritik der Airlines entgegnet

Gerade haben sich die Vor­stände und Geschäfts­füh­rer der deut­schen Flug­hä­fen zu ihrer jähr­li­chen Sit­zung in Brüs­sel ver­sam­melt. Das Tref­fen, bei dem wie üblich auch Gesprä­che mit Ent­schei­dungs­trä­gern aus den EU-Institutionen geführt wur­den, stand im Zei­chen des 25-jährigen Jubi­lä­ums des EU-Binnenmarkts im Luft­ver­kehr. ADV-Präsident und Geschäfts­füh­rer des Flug­ha­fen Köln/Bonn Michael Gar­vens kom­men­tiert: „Die Schaf­fung des EU-Binnenmarkts im Luft­ver­kehr hat über die letz­ten 25 Jahre Rei­sen­den sowie Unter­neh­men bes­sere und preiswer­tere Flug­ver­bin­dun­gen nach ganz Europa ermög­licht.

Als Folge sind die deut­schen und euro­päi­schen Flug­hä­fen zu einem noch wich­ti­ge­ren Fak­tor der wirtschaftlichen Ent­wick­lung gewor­den. Es ist jetzt an der Zeit, die Luft­ver­kehrs­ver­bin­dun­gen welt­weit stär­ker aus­zu­bauen. Die Nach­frage ist enorm: Privat- und Geschäfts­rei­sende pro­fi­tie­ren von einer ver­bes­ser­ten interna­tio­na­len Kon­nek­ti­vi­tät der Flug­hä­fen. Neue Lang­stre­cken­ver­kehre stär­ken die glo­bal ver­netzte deutsche Volkswirtschaft. Eine libe­rale Ver­gabe von Ver­kehrs­rech­ten ist unverzichtbar.“

Der Flug­ha­fen­ver­band ADV unter­stützt daher aktiv die EU-Kampagne zum 25-jährigen Jubi­läum des EU-Binnenmarkts im Luft­ver­kehr. Die ADV hat die Zei­chen der Zeit früh erkannt und unter­hält seit 1995 eine durchgehend besetzte Dépen­dance in Brüs­sel.

Kritik an Airlines

Kritik über ADV am euro­päi­schen Air­line Ver­band A4E. Dieser hatte Flughä­fen vor­ge­wor­fen, diese wür­den „Mono­pol­ren­di­ten“ erwirt­schaf­ten und damit die Air­lines unan­ge­mes­sen belas­ten. Der Flug­ha­fen­ver­band ADV weist die über­zo­ge­nen Vor­würfe ent­schie­den zurück. Prä­si­dent Michael Gar­vens stellt am Rande des ADV-Direktoriums in Brüs­sel klar:

„Die erho­be­nen Vor­würfe sind völ­lig halt­los: Kein ein­zi­ger deut­scher Flugha­fen kann der­zeit kos­ten­de­ckende Ent­gelte am Markt durch­set­zen. Alle Flug­hä­fen zah­len ca. zehn bis zu 50 Pro­zent der Kos­ten drauf.“ Um überhaupt schwarze Zah­len zu schrei­ben, müss­ten Flug­hä­fen das strukturelle Defi­zit im Aviation-Geschäft durch Erträge aus ande­ren Geschäfts­fel­dern aus­glei­chen. Dies gelinge der­zeit nur elf von 22 internatio­na­len Flug­hä­fen. „Air­lines und Flug­hä­fen sind Sys­tem­part­ner und als sol­che soll­ten sie sich auch ver­hal­ten. Wenn sich die Air­lines immer wei­ter aus der Nut­zer­fi­nan­zie­rung zurück­zie­hen, muss das Geld aus ande­ren Berei­chen kom­men und am Ende einer sol­chen Kette steht der Steu­er­zah­ler. Das kann nicht die gewollte Lösung sein.“

Die Argu­men­ta­tion von A4E sei zudem in sich wider­sprüch­lich. Ams­ter­dam z.B. als Dual-Till Flug­ha­fen ist günsti­ger als Lon­don mit Single-Till; dennoch behaup­tet A4E Single-Till sei die vor­teil­haf­tere Kalkulationsmethode. „Diese sprung­hafte Argu­men­ta­tion und das Heranzie­hen will­kür­li­cher Bei­spiele aus dem Aus­land dient der Verunsicherung von Poli­tik und Öffent­lich­keit. Die deut­schen Flug­hä­fen set­zen auf verhandlungs­ori­en­tierte Ansätze bei der Bestim­mung von Flugha­fen­ent­gel­ten und leh­nen daher einen verpflich­ten­den Single-Till ab. Bei Anwen­dung des Dual-Till-Ansatzes, dem die über­wie­gende Mehr­heit der Flug­hä­fen in Deutsch­land folgt, wer­den nur die Erlöse und Kos­ten des Aviation-Bereiches für die Fest­le­gung der Flug­ha­fen­ent­gelte herangezogen.

Gleichbehandlung geregelt

„Der Gesetz­ge­ber hat klare Rege­lun­gen zu Nicht-Diskriminierung von Airlines, Kos­ten­ba­siert­heit von Flughafen­ent­gel­ten, zeit­li­chem Ablauf, Umfang und Inhalt der Kon­sul­ta­tio­nen sowie Transparenzanforderungen vor­ge­ge­ben. Die­ses Prin­zip ist in den Grund­sät­zen der ICAO und in der EU-RL über Flug­ha­fen­ent­gelte ver­an­kert. Daran hal­ten sich die deut­schen Flug­hä­fen unein­ge­schränkt.“ Zudem gibt es keinen empi­ri­schen Nach­weis, dass Dual-Till Flug­hä­fen höhere Ent­gelte als Single-Till Flug­hä­fen erhe­ben. Einer Revi­sion der EU-RL über Flug­ha­fen­ent­gelte bedarf es aus Sicht des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV nicht.

Reisezahlen und Fracht legen an Flughäfen Sachsens zu

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden insgesamt 1.839.255 Fluggäste gezählt. Im Vergleich zum Halbjahr 2016 entspricht dies einem Zuwachs von 6,5 Prozent. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 3,3 Prozent auf 47.447 Starts und Landungen. Am Flughafen Leipzig/Halle erhöhte sich die Zahl der Passagiere von Januar bis Juni um 6,2 Prozent und stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1.029.066. Mit 32.701 Flugbewegungen wuchs das Verkehrsaufkommen um 4,7 Prozent. Der Cargo-Umschlag an Deutschlands zweitgrößtem Luftfrachtdrehkreuz verzeichnete zum Halbjahr 2017 mit 540.984 Tonnen ein Plus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich das Wachstum am fünftgrößten Frachtflughafen Europas im dreizehnten Jahr in Folge fort.

Am Flughafen Dresden konnte im Zeitraum Januar bis Juni mit 810.189 Fluggästen ein Zuwachs in Höhe von 6,9 Prozent ausgewiesen werden. Die Zahl der Starts und Landungen lag im selben Zeitraum mit 14.746 Flugbewegungen nahezu auf dem Vorjahresniveau. Getragen wird das Wachstum an beiden Flughäfen sowohl von der positiven Entwicklung des Linien- als auch Touristikverkehrs. Dabei verzeichneten nahezu alle angeflogenen touristischen Ziele eine erhöhte Nachfrage.

Am Flughafen Leipzig/Halle stieg die Zahl der Fluggäste unter anderem nach Ägypten, Marokko, Tunesien, Griechenland, Italien, Bulgarien sowie Spanien. Das Aufkommen am Flughafen Dresden verzeichnete Zuwächse zu Zielen in Spanien sowie nach Portugal, Ägypten und Griechenland. Weiter unter dem Vorjahresniveau liegt an beiden Standorten das Aufkommen in die Türkei.

Thai Airways bindet ab Herbst Wien an Bankok an

Thai Airways nimmt ab 16. November 2017 eine neue Linienverbindung nach Bangkok auf. Die thailändische Fluglinie wird die Strecke vier Mal pro Woche bedienen und dabei eine Boeing B777-200ER einsetzen. Damit erweitert der Flughafen Wien sein Langstreckenangebot im Winterflugplan 2017/2018 auf 83 Frequenzen pro Woche. Jeden Montag, Donnerstag, Samstag und Sonntag wird eine Boeing B777-200ER mit einer Kapazität von 292 Plätzen die Strecke Wien-Bangkok bedienen. Die Flüge starten jeweils um 01:30 Uhr in Bangkok und landen um 07:00 Uhr in Wien. Der Rückflug von Wien hebt um 13:30 Uhr ab und erreicht die thailändische Hauptstadt um 05:20 Uhr.

„Wir freuen uns sehr, mit Thai Airways einen vielfach ausgezeichneten Star Alliance-Carrier am Flughafen Wien willkommen heißen zu dürfen und sind stolz, damit unser Angebot an Langstrecken-Verbindungen im Winterflugplan auf 83 Frequenzen pro Woche ausbauen zu können. Das ist ein Erfolg für unsere Wachstumsstrategie und ein wichtiger Schritt in der sehr guten Kooperation mit Thai Airways.“, so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, über die neue Flugverbindung.

Über Bangkok zu über 70 Destinationen weltweit

Thai Airways startete 1960 den Flugbetrieb mit innerasiatischen Verbindungen. Von 1988 bis 1993 ist die Fluglinie Wien bereits regelmäßig angeflogen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen heute rund 26.000 Mitarbeiter und befördert jährlich rund 22.000.000 Passagiere. Derzeit verfügt Thai Airways über eine Flotte von 96 Flugzeugen, inklusive Flaggschiff Airbus A380. Das Streckennetz umfasst neben Bangkok (auch Bankok) 12 innerthailändische Ziele und insgesamt mehr als 70 Destinationen weltweit. Durch optimale Umsteigezeiten erhalten Passagiere bequem Anschluss nach Asien, Australien und Neuseeland. Mit Thai Airways sind die Wirtschafts- und Finanzmetropolen Asiens als auch die Traumstrände und touristischen Highlights der Region komfortabel und entspannt erreichbar.

Qeshm Airlines in Hamburg gelandet – Bahn am Freitag gesperrt

Feierlicher Erstflug am Hamburg Airport: Die iranische Fluggesellschaft Qeshm Airlines ist heute erstmals in Hamburg gelandet. Ab sofort verbindet sie die Hansestadt ganzjährig zweimal wöchentlich jeweils montags und freitags mit Tabriz im Iran. Daneben kündigte der Airport kurzfristig eine Bahnreparatur für Freitag an.

Zum Einsatz kommen Flugzeuge des Typs Airbus A319 mit 133 Sitzplätzen. Die Landung in Hamburg erfolgt jeweils um 11:30 Uhr, um 13:30 Uhr hebt die Maschine wieder ab.

Wiederbelebung alter Handelswege

Die Flugzeit beträgt knapp fünf Stunden. Die iranische Stadt Tabriz ist ein komplett neues Ziel im Streckennetz von Hamburg Airport, welches erstmals ab Hamburg angeflogen wird. Für Tabriz ist die Hansestadt das erste europäische Ziel, das direkt bedient wird. „Die neue Verbindung zwischen Hamburg und Tabriz ist von hohem wirtschaftlichen Potenzial“, sagt Michael Eggenschwiler.

„Sie bietet nicht nur für den touristischen und ethnischen Verkehr neue Möglichkeiten, sondern auch für Geschäftsreisende und den Frachtverkehr. Zudem trägt die neue Flugverbindung dazu bei, die ursprüngliche Seidenstraße – damals eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt – wiederzubeleben.“

Bahnsperrung am Freitag

Der Flughafen Hamburg teilte zudem mit, dass aufgrund unvorhergesehener, dringender Reparaturarbeiten die Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) am Freitagvormittag kurzfristig gesperrt werden muss. Die Bauarbeiten mussten für die Zeit von 08:00 bis 13:00 Uhr am Freitag, 14. Juli 2017, kurzfristig angesetzt werden. Durch die Sperrung erfolgen die Starts und Landungen vorübergehend nur über die Piste 15/33 (Alsterdorf/Norderstedt).

Haifischhaut für Flugzeuge könnte 2019 kommen

0

Die Lufthansa Technik AG hat zusammen mit Partnern im Forschungsprojekt „FAMOS“ ein Führungssystem entwickelt, das die multifunktionalen Oberflächen von Verkehrsflugzeugen mit einer strömungsgünstigen „Haifischhaut“-Struktur automatisch beschichtet.

Frühere Forschungen hatten bereits eine lange Haltbarkeit und einen hohen Nutzen dieser Struktur bestätigt. Zunächst soll die Struktur auf den Flügeloberseiten sowie auf den Ober- und Unterseiten des Höhenleitwerks angebracht werden, weitere Anwendungsflächen, vor allem am Rumpf, sollen folgen. Zuvor konnten zunächst mit neuen Lacken die Beständigkeit der Riblet- beziehungsweise Haifischhautstrukturen auch unter realen Bedingungen im Flugbetrieb bewiesen werden.

Bis acht Prozent weniger Luftreibung

Hierzu wird der Lack zunächst auf eine UV-transparente Form (Matrix) aufgebracht. In diese Matrix ist vorab das Negativ der Riblet-Form eingebracht worden. Die Negativ-Form wird in den frischen Lack eingedrückt und dieser gleichzeitig durch UV-Licht gehärtet. Wenn die Negativ-Form entfernt wird, bleibt das Positiv der Haifischhaut auf der Oberfläche stehen. Die Matrix kann auch als endloser Gürtel ausgebildet werden und somit einen automatischen Prozess ermöglichen.

„Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass wir den Reibungswiderstand der Luft trotz geringfügiger Abnutzung der Mikrostrukturen um fünf bis acht Prozent reduzieren können. Dadurch würden Airline-Betreiber nicht nur rund eineinhalb Prozent Treibstoff einsparen, sondern auch die Schadstoff-Emissionen ihrer Flotten um einen entsprechenden Wert reduzieren können“, so Projektleiter Dr. Mathias Nolte.

Wird in den kommenden Monaten mit der Industrialisierung und Überführung in die Produktion begonnen, könnte die automatisierte Beschichtung von Flugzeugen mit strömungswiderstandsreduzierender Haifischhaut bereits 2019 Realität werden.

Wizz Air baut Flüge nach Kiew aus

0

Wizz Air, die größte Low Cost Fluggesellschaft in Zentral- und Osteuropa, verstärkt ihre Dienste in die Ukraine. Dies beschert auch mehreren deutschen Flughäfen zusätzliche Flüge nach Kiew. Denn im April nächsten Jahres stationiert die Airline einen dritten Airbus A320 am Kiewer Flughafen Zhuliany. „Wir unterstreichen damit unser Bekenntnis zur Ukraine“, betont Owain Jones, Chief Corporate Officer. Seit 2008 sei man im Land erfolgreich tätig und habe der Luftfahrt- und Tourismus-Industrie vor Ort wichtige Impluse verliehen. Das bedeutet auch für deutsche Flughäfen mehr Kiew-Flüge.

So geht es mit Beginn des Sommerflugplans 2018 täglich von Memmingen nach Kiew. Bisher verfügt der bayerische Flughafen bereits über fünf wöchentliche Verbindungen. Fünf statt bisher vier Flüge pro Woche gibt es ab Dortmund, fünf statt drei ab Köln. In Hannover verdoppelt Wizz Air ihre Kiew-Strecke und fliegt künftig vier Mal pro Woche in die ukrainische Hauptstadt.

Buchbar sein sollen die Flüge des Sommerflugsplans ab 26. Juli. Mitglieder des Wizz Discount Clubs können bereits ab sofort Tickets erwerben. Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt.

IASEXPO zur Nutzung und Erlaubnis von Drohnen

0

Vom 26. bis 28. September 2017 demonstriert die internationale UAV-Branche ihr Potenzial auf der Interaerial Solutions in Berlin. Die größte Drohnenshow Europas findet im Rahmen der Weltleitmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement INTERGEO statt. Die IASEXPO will sich dabei weiter als wichtigster Branchentreff für kommerzielle, zivile Drohnenanwendungen in Europa zu behaupten. Erste Einblicke in das Programm des Praxisforums der IASEXPO versprechen aktuelle Fragestellungen, beantwortet von namhaften Experten, eine internationale Ausrichtung und Praxisbezug. Besucher können flexiblen zwischen Marktübersicht und Fachvorträgen wechseln.

Genehmigungspraxis

Im Jahr des Inkrafttretens der „Drohnenverordnung“ bilden die rechtlichen Aspekte im Zusammenhang mit Nutzung und Inbetriebnahme von Drohnen einen der Schwerpunkte des Praxisforums. Multicopter und Drohnen mit einem Gewicht von über zwei Kilogramm dürfen nur noch mit einem sogenannten „Drohnenführerschein“ geflogen werden. Für dessen Erteilung verlangen die Landesluftfahrtbehörden unter anderem einen „Kenntnisnachweis“ des Drohnenpiloten im Umgang mit UAV. Auf der Messe wird erklärt, was die Behörden im Detail fordern und was Piloten beachten müssen.

Die Prüfung zum Drohnenführerschein können Piloten übrigens direkt auf der Messe ablegen. Rechtsanwalt Dr. Ulrich Dieckert von der Kanzlei Dieckert Recht und Steuern setzt sich mit der Genehmigungspraxis der Luftfahrtbehörden auseinander. Den Schwerpunkt seiner rechtlichen Expertise bilden die vielen Ausnahmen von Betriebsverboten, die Drohnenpiloten bei der Ausübung ihrer Arbeit aktuell belastet.

Marktzahlen, Potenziale und Kooperationen

Wirtschaftsanalysen zu Chancen und Grenzen der verschiedenen Anwendungsbereiche von UAV, Hintergründe und Fakten zur aktuellen Marktentwicklung sowie zu Kooperationen, die den Markt maßgeblich verändern könnten, liefert der Vortrag von Kay Wackwitz, CEO von Drone Industry Insights (DRONEII), dem international führenden Meinungsforschungsinstitut für die kommerzielle Nutzung von Drohnen.

Organisation des Luftraums

Wie die Deutsche Flugsicherung (DFS) mit der Herausforderung einer rapide ansteigenden Zahl von Drohnen im deutschen Luftraum umgeht und wie deren präzise Erfassung in das bestehende Flugverkehrsmanagementsystem integriert werden soll, erklärt UAV Issue Manager Ralf Heidger von der DFS.

Best Practice für Drohnenflug

Erfahrungsberichte aus der Praxis bilden einen weiteren Schwerpunkt des Forums. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf Best Practice-Beispielen rund um den Einsatz von Drohnen bei der Vermessung sowie der Inspektion von Gebäuden und Industrieanlagen. Zum speziellen Einsatz von Wärmebildtechnologie in der Inspektion referiert Friedrich Wilhelm Bauer von der Hochschule Hannover. Benjamin Federmann von Aibotix-Leica zeigt die ökonomischen Vorteile des Einsatzes von Drohnen in Vermessung und am Bau auf.

Der Bundesverband der Copter Piloten geht mit einem Vortrag der Frage „Make or Buy?“ auf den Grund: ist es sinnvoller eine Drohne selbst zu erwerben und Mitarbeiter zu schulen oder einen entsprechenden Dienstleister zu beauftragen. Die Antwort liefern „Success Stories“ aus den Spezialbereichen 3-D–Modelling und Smart Framing. Inspektionen speziell im Energiesektor widmen sich Maik Neuser von Westnetz und Carlo Zgraggen von aeroscout in ihren Vorträgen.

Ein weiterer Fokus liegt auf dem Einsatz von Drohnen in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Katastrophenschutz. Über Drohnen in der Forstvermessung referieren im Rahmen des Praxisforums Antoine Cottin von Carbomap und Bobby Vick von Precisionmapper.

Wie Logistikdrohnen im Notfalleinsatz helfen können, schildert Dr. D. Göbel von Gundulax/ Agaplesion Frankfurter Diakonie Kliniken GmbH. Phillipp Köhler von Nahecopter zeigt in seinem Vortrag generell die Chancen des Drohneneinsatzes für Katastrophenschutz, Feuerwehr und Sicherheitsbehörden auf.

Brexit für die Luftfahrt: easyJet Europe mit AOC in Wien geplant

1

Nach einem umfangreichen und gründlichen Prozess hat die Airline easyJet Anfang des Jahres um ein Air Operator Certificate („AOC“) bei der österreichischen Luftfahrtbehörde Austro Control sowie um eine Betriebsbewilligung beim österreichischen Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) angesucht. Die Zulassungsverfahren sind inzwischen weit fortgeschritten und easyJet hofft auf die baldige Erteilung des AOC und der Betriebsbewilligung. Dies ermöglicht es easyJet, eine neue Airline, easyJet Europe, mit Sitz in Wien zu gründen und so auch nach einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union weiterhin Flüge in ganz Europa und auch innerhalb von EU-Staaten anzubieten – unabhängig von möglichen Verhandlungsergebnissen zu einem künftigen Luftfahrtabkommen zwischen Großbritannien und der EU.

Sowohl die Mitarbeiter als auch die Flugzeuge, die für easyJet Europe fliegen werden, sind bereits jetzt in europäischen Mitgliedsstaaten angestellt und stationiert. Insgesamt fliegen mehrere hundert Flugzeuge mit dem easyJet-Logo.

Hintergründe zur AOC von easyJet

  1. easyJet hat sich zu dieser Veröffentlichung entschlossen, da der AOC-Zulassungsprozess Updates von Sicherheitssystemen und -prozessen  der Airline notwendig macht, bei denen der zuständige Regulator sichtbar wird.
  2. Die Auswahlkriterien für den Regulator waren darauf ausgerichtet, den besten Partner für easyJet zu finden. Austro Control verfolgt einen strikten Kurs bei der Umsetzung von Sicherheitsrichtlinien, der dem von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) vorgegebenen Weg hin zu mehr leistungsorientierter Sicherheit voll entspricht.
  3. Mit der angestrebten neuen Unternehmensstruktur soll easyJet zu einer paneuropäischen Airline-Gruppe mit drei Fluggesellschaften in Österreich, der Schweiz und Großbritannien werden. Alle drei werden Tochtergesellschaften von easyJet plc sein, das seinerseits in EU-Eigentum und unter EU-Kontrolle steht. easyJet plc ist an der Londoner Börse notiert und hat seinen Sitz in Großbritannien.
  4. Während die neue Unternehmensstruktur easyJet’s Flugrechte in Europa sicherstellen wird, wird sich easyJet weiterhin um ein Luftfahrtabkommen zwischen der EU und Großbritannien bemühen, das zumindest Flüge zwischen der EU und Großbritannien ermöglicht.
  5. Gegenwärtig stationiert easyJet rund 100 Flugzeuge und beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter in sechs EU-27 Mitgliedsstaaten. Dies auf Basis lokaler Verträge in den jeweiligen Staaten und in voller Übereinstimmung mit den nationalen gesetzlichen Regelungen und Bestimmungen sowie auch jenen der EU. Diese Mitarbeiter und Flugzeuge werden auch die Basis von easyJet Europe bilden. Durch die Gründung von easyJet Europe werden einige neue Arbeitsplätze in Österreich entstehen, aber es werden keine Stellen von Großbritannien nach Österreich übertragen. Alle easyJet UK Angestellten werden unverändert weiterhin in Luton und den elf Niederlassungen in Großbritannien stationiert und angestellt sein.
  6. easyJet ist in Österreich seit elf Jahren aktiv und hat allein im Jahr 2017 bereits über eine Million Passagiere befördert. 2016 konnte easyJet die Anzahl der jährlichen Passagiere, die aus oder nach Österreich flogen um 60 Prozent steigern.

Lufthansa Group mit Passagierrekord von fast 60.000.000

Die Airlines der Lufthansa Group haben im Juni 2017 rund 12 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 12,3 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 15,9 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 82,8 Prozent um 2,6 Prozentpunkte höher ausfällt als im Juni 2016. Im gesamten ersten Halbjahr wurden rund 60 Millionen Passagiere befördert und damit 17,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016. Insgesamt haben die Airlines der Lufthansa Group im ersten Halbjahr 2017 so viele Passagiere befördert, wie niemals zuvor.

Der Sitzladefaktor stieg in diesem Zeitraum mit 79 Prozent ebenfalls auf einen historischen Höchstwert und liegt für die ersten sechs Monate 2017 um 2,7 Prozentpunkte über dem Vorjahreszeitraum. Das Preisumfeld entwickelte sich im Juni im Vorjahresvergleich währungsbereinigt positiv.

Das Frachtangebot lag im Juni um 2,9 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 8,1 Prozent höher. Daraus ergibt sich ein um 3,3 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor. Insgesamt lag das Frachtangebot im ersten Halbjahr 2017 um 2,9 Prozent höher als im Vorjahr. Gleichzeitig konnte der Absatz in diesem Zeitraum um 7,1 Prozent gesteigert werden, woraus sich ein um 2,7 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor ergibt.

Netzwerk-Airlines

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im Juni insgesamt mehr als 8,8 Millionen Fluggäste befördert und damit 5,1 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im Juni um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet, gleichzeitig wurde die Zahl der Flüge um 1,9 Prozent reduziert. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 6,2 Prozent. Damit erhöhte sich der Sitzladefaktor um 2,8 Prozentpunkte auf 83,2 Prozent. Insgesamt haben die Netzwerk-Airlines im ersten Halbjahr 45,5 Millionen Passagiere und damit 5,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum befördert. Der Sitzladefaktor stieg bei den Netzwerkairlines um drei Prozentpunkte auf 79,3 Prozent.

Lufthansa hat im Juni rund sechs Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 2,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einem im Juni um 0,5 Prozent erhöhten Angebot an Sitzkilometern stand ein um vier Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor lag mit 84 Prozent um 2,9 Prozentpunkte über dem des Vorjahresmonats. Im ersten Halbjahr 2017 hat Lufthansa 31,2 Millionen Fluggäste befördert, 4,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Sitzladefaktor für das erste Halbjahr lag mit 79,9 Prozent um 3,4 Prozentpunkte höher als im ersten Halbjahr 2016. Damit konnte Lufthansa sowohl im Juni als auch im ersten Halbjahr insgesamt einen historischen Höchstwert bei der Auslastung ihrer Flüge erreichen.

Punkt-zu-Punkt-Airlines

Im Punkt-zu-Punkt-Verkehr hat die Lufthansa Group mit den Airlines Eurowings (inklusive Germanwings) und Brussels Airlines im Juni rund 3,2 Millionen Fluggäste befördert, davon drei Millionen auf Kurzstreckenflügen und 0,2 Millionen auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Steigerung von 79 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einem im Juni um 108,7 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 114,2 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 2,1 Prozentpunkte verbesserter Sitzladefaktor von 80,9 Prozent ergibt.

Auf der Kurzstrecke wurden im Juni die angebotenen Sitzkilometer um 73,5 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 79,4 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 2,7 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor als im Juni 2016. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum hingegen um 1,4 Prozentpunkte auf 80,8 Prozent gesunken. Hier stand einem um 329,5 Prozent erhöhten Angebot ein um 322,3 Prozent gestiegener Absatz gegenüber.

Die Punkt-zu-Punkt-Airlines haben im ersten Halbjahr insgesamt rund 14,5 Millionen Passagiere befördert und damit 76,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Sitzladefaktor lag in dieser Zeit mit 77,4 Prozent um 0,9 Prozentpunkte über dem des Vorjahres.

Nach Airlinebereich
  Monat Veränderung zum Vorjahr Kumulativ Veränderung zum Vorjahr
Gesamt Lufthansa Group Airlines Fluggäste in 1.000 11.980 +18,0% 59.990 +17,2%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 28.905 +12,3% 154.240 +11,7%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 23.929 +15,9% 121.882 +15,6%
Sitzladefaktor (%) 82,8 +2,6P. 79,0 +2,7P.
Angebotene Fracht-Tonnenkilometer (Mio.) 1.322 +2,9% 7.496 +2,9%
Verkaufte Fracht-Tonnenkilometer (Mio.) 903 +8,1% 5.174 +7,1%
Frachtnutzladefaktor (%) 68,3 +3,3P. 69,0 +2,7P.
Zahl der Flüge 100.115 +9,7% 543.654 +8,4%
Lufthansa German Airlines Fluggäste in 1.000 5.972 +2,7% 31.225 +4,8%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 16.744 +0,5% 91.006 +0,3%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 14.061 +4,0% 72.731 +4,9%
Sitzladefaktor (%) 84,0 +2,9P. 79,9 +3,4P.
Zahl der Flüge 46.775 -3,6% 264.176 -2,3%
SWISS Fluggäste in 1.000 1.639 +5,8% 8.764 +6,1%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 4.776 +6,5% 26.855 +8,1%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 3.954 +10,7% 21.464 +11,8%
Sitzladefaktor (%) 82,8 +3,2P. 79,9 +2,6P.
Zahl der Flüge 14.008 -4,0% 80.096 -2,9%
Austrian Airlines Fluggäste in 1.000 1.262 +16,7% 5.782 +13,5%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 2.507 +9,8% 12.298 +7,6%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 1.968 +13,6% 9.045 +8,2%
Sitzladefaktor (%) 78,5 +2,6P. 73,6 +0,4P.
Zahl der Flüge 13.187 +7,4% 68.278 +4,9%
Gesamt Netzwerk Airlines (Lufthansa German Airlines inkl. Regionalfluggesellschaften, SWISS inkl. Edelweiss Air, Austrian Airlines) Fluggäste in 1.000 8.823 +5,1% 45.485 +5,9%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 23.996 +2,6% 129.980 +2,5%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 19.959 +6,2% 103.104 +6,5%
Sitzladefaktor (%) 83,2 +2,8P. 79,3 +3,0P.
Zahl der Flüge 73.270 -1,9% 408.378 -1,5%
Gesamt Punkt zu Punkt Airlines (Inkl. Eurowings und Brussels Airlines) Fluggäste in 1.000 3.157 +79,0% 14.505 +76,1%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 4.909 +108,7% 24.260 +115,5%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 3.970 +114,2% 18.778 +118,0%
Sitzladefaktor (%) 80,9 +2,1P. 77,4 +0,9P.
Zahl der Flüge 26.039 +64,7% 130.617 +58,7%

Ergänzende Hinweise: Preisumfeld positiv (währungsbereinigt); drei deutsche Feiertage im Juni.

Netzwerk-Airlines & Cargo

Lufthansa German Airlines inkl. Regionalfluggesellschaften, SWISS inkl. Edelweiss Air, Austrian Airlines, Lufthansa Cargo

Nach Regionen   Monat Veränderung zum Vorjahr Kumulativ Veränderung zum Vorjahr
Euroa Fluggäste in 1.000 6.789 +4,7% 34.723 +5,7%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 7.029 +3,8% 36.923 +2,8%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 5.546 +6,8% 27.391 +6,3%
Sitzladefaktor (%) 78,9 +2,2P. 74,2 +2,4P.
Angeb. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.) 59 -10,3% 346 -6,4%
Verk. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.) 31 -0,5% 180 -2,1%
Fracht-Nutzladefaktor (%) 51,8 +5,1P. 52,2 +2,3P.
Amerika (Nord und Süd) Fluggäste in 1.000 1.079 +3,8% 5.256 +4,6%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 9.494 +1,3% 49.458 +2,4%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 8.209 +4,7% 40.100 +5,2%
Sitzladefaktor (%) 86,5 +2,9P. 81,1 +2,2P.
Angeb. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.) 611 +2,5% 3.390 +2,4%
Verk. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.) 386 +7,6% 2.233 +6,5%
Fracht-Nutzladefaktor (%) 63,2 +3,0P. 65,9 +2,6P.
Asien/Pazifik Fluggäste in 1.000 598 +4,7% 3.278 +6,4%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 5.623 -0,1% 31.551 +0,2%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 4.819 +4,5% 26.423 +6,9%
Sitzladefaktor (%) 85,7 +3,8P. 83,7 +5,2P.
Angeb. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.) 540 +5,5% 3.042 +5,2%
Verk. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.) 420 +9,2% 2.373 +9,5%
Fracht-Nutzladefaktor (%) 77,7 +2,6P. 78 +3,0P.
Naher Osten/Afrika Fluggäste in 1.000 357 +19,7% 2.227 +11,7%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 1.850 +13,9% 12.047 +8,2%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 1.385 +20,4% 9.190 +12,2%
Sitzladefaktor (%) 74,9 +4,1P. 76,3 +2,8P.
Angeb. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.) 112 +0,5% 718 +0,6%
Verk. Fracht-Tonnenkilometer (Mio.) 66 +7,9% 386 +1,4%
Fracht-Nutzladefaktor (%) 58,8 +4,0P. 53,8 +0,4P.

Punkt-zu-Punkt-Airlines

Inkl. Eurowings und Brussels Airlines

 Nach Streckenlänge
  Monat Veränderung zum Vorjahr Kumulativ Veränderung zum Vorjahr
Kurzstrecke Fluggäste in 1.000 2.958 +71,5% 13.328 +67,1%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 3.521 +73,5% 16.069 +73,5%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 2.849 +79,4% 12.071 +77,7%
Sitzladefaktor (%) 80,9 +2,7P. 75,1 +1,8P.
Langstrecke Fluggäste in 1.000 199 +414,0% 1.177 +344,9%
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 1.388 +329,5% 8.191 +309,9%
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 1.121 +322,3% 6.707 +268,0%
Sitzladefaktor (%) 80,8 -1,4P. 81,9 -9,3P.

Wing mate in Stans für ersten Serien-Pilatus PC-24

Das erste PC-24 Serienflugzeug wurde zusammengefahren und steht auf eigenen „Beinen“ Die Endmontage des ersten PC-24 Kundenflugzeuges schreitet voran: Der erste in Serie gebaute PC-24 wurde am 12. Juli 2017 am Pilatus Hauptsitz in Stans zusammengefahren.

Die Serienproduktion wird kontinuierlich hochgefahren, damit die Auslieferungen der ersten Kundenflugzeuge nach der Zertifizierung fristgerecht erfolgen können. Die sogenannte „Hochzeit“, bei der die Tragflächen an den Rumpf montiert werden, erfordert von den Flugzeugbauern stets höchste Konzentration: Denn die Flügel müssen auf den hundertstel Millimeter genau ausgerichtet sein.

Schließlich muss die Verbindung ein „Businessjet-Leben“ lang halten. Während dieser wichtigen Produktionsetappe verbinden die Mitarbeitenden den 16,8 Meter langen Rumpf mit der 17 Meter breiten Tragfläche. Im Anschluss an die „Hochzeit“ erfolgen der Kabineneinbau sowie die Inbetriebnahme und Tests der Flugzeugsysteme.

Emotionaler Moment für Erstkunden

Für die „Hochzeit“ aus den USA speziell angereist war George Antoniadis, Präsident und CEO vom Erstkunden PlaneSense®. Er meinte dazu: „Wir freuen uns sehr, dass wir bei der ersten PC-24 Rumpf-Tragflächen-Paarung des Serienfliegers dabei sind. Wir sind stolz darauf, dass dieser erste PC-24 die PlaneSense® Farben trägt – ein Höhepunkt nach vielen Jahren Vorbereitung. Die große Kabine und die außergewöhnlich vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sind Merkmale, welche von unseren Kunden sehr geschätzt werden. Der PC-24 erlaubt es PlaneSense®, unser Engagement mit hervorragender Qualität und überragendem Service weiter auszubauen.“

André Zimmermann, VP PC-24 von Pilatus, erklärt zum Fortschritt des PC-24 Programms: „Ich bin sehr erfreut darüber, dass wir heute den ersten PC-24 Rumpf mit der Tragfläche zusammenfahren konnten. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt, welchen wir im PC-24 Entwicklungsprogramm erzielt haben. Ich freue mich schon jetzt auf den Tag, an welchem wir den PC-24 an unseren Erstkunden PlaneSense® übergeben können und der Super Versatile Jet in Operation gehen wird.“

Neuer Super Versatile Jet

Der PC-24 ist der erste Businessjet weltweit, der serienmäßig mit einer Frachttür ausgestattet ist und auf sehr kurzen Pisten sowie auf Naturpisten starten und landen kann. Außerdem verfügt er über eine äußerst geräumige Kabine, deren Interieur den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden kann. Die herausragende Flexibilität des PC-24 eröffnet ein unglaubliches Maß an Möglichkeiten – ob als Businessjet, Ambulanz-Flugzeug oder für sonstige Spezialmissionen. Das macht ihn zum Super Versatile Jet, einem vielseitig und für individuelle Bedürfnisse einsetzbaren Flugzeug. Bilder (c): Hersteller.

Flughafen Wien besonders nach Osten mit Passagierzuwachs

Im Juni 2017 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) um 9,6 Prozent auf 2.900.000 Reisende. Kumuliert von Januar bis Juni 2017 nahm das Passagieraufkommen um 9,2 Prozent auf 14.000.000 Reisende zu. Auch der Standort Flughafen Wien selbst entwickelte sich mit einem Passagierplus von 6,9 Prozent von Januar bis Juni 2017 sehr gut. So konnte mit 91.162 Passagieren am 30. Juni 2017 der passagierstärkste Tag in der Geschichte des Airports verzeichnet werden. Erstmals wurden damit an einem Tag mehr als 90.000 Passagiere am Flughafen Wien abgefertigt.

Flughafen Wien im Juni 2017: Passagierplus von 7,6 Prozent – Starker Transferzuwachs Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Juni 2017 um 7,6 Prozent gegenüber dem Juni des Vorjahres auf 2.312.252 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm um 6,8 Prozent und die Anzahl der Transferpassagiere um 9,5 Prozent zu. Die Flugbewegungen stiegen im Juni 2017 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres leicht an. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Anstieg von 1,9 Prozent im Vergleich zum Juni des Vorjahres.

Besonders Ostverkehre legen zu

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Osteuropa stieg im Juni 2017 um 13,6 Prozent an, was vor allem auf die zusätzlichen Flugverbindungen nach Russland zurückzuführen ist. Westeuropa verzeichnete ein Plus von 5,1 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten stieg im Juni 2017 um 10,2 Prozent an, jenes in den Nahen und Mittleren Osten um 16,7 Prozent. Nach Nordamerika stieg das Passagieraufkommen um 3,3 Prozent an, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit plus 57,8 Prozent ebenfalls positiv.

Ein starkes Passagierplus gab es im Juni 2017 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 17,5 Prozent. Auch in Kosice gab es einen erfreulichen Anstieg um 16,0 Prozent.

Verkehrsentwicklung Juni 2017

Flughafen Wien (VIE) Juni 2017 Veränderung in Prozent Januar – Juni 2017 kumuliert Veränderung in Prozent
Flughafen Wien (VIE)
Passagiere 2.312.252 +7,6 11.223.813 +6,9
Lokalpassagiere 1.675.999 +6,8 8.337.821 +6,8
Transferpassagiere 627.318 +9,5 2.834.084 +6,9
Flugbewegungen (an + ab) 20.426 +0,2 107.421 -1,3
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 24.231 +1,9 137.279 -0,7
Malta Airport (MLA, vollkonsolidiert)
Passagiere 578.827 +17,5 2.639.712 +20,3
Lokalpassagiere 577.039 +17,8 2.623.533 +20,4
Transferpassagiere 1.562 +144,8 10.774 +228,3
Flugbewegungen (an + ab) 4.071 +11,7 19.395 +15,1
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 1.208 +6,3 7.208 +6,0
Flughafen Kosice (KSC, at-Equity-Konsolidiert)
Passagiere 46.844 +16,0 186.225 +11,0
Lokalpassagiere 46.844 +16,0 186.225 +11,0
Transferpassagiere
Flugbewegungen (an + ab) 606 +9,2 2.744 +11,1
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 6 -34,2 22 -53,0
Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC)
Passagiere 2.937.923 +9,6 14.049.750 +9,2
Lokalpassagiere 2.299.882 +9,5 11.147.579 +9,8
Transferpassagiere 628.880 +9,7 2.844.858 +7,2
Flugbewegungen (an + ab) 25.103 +2,1 129.560 +1,1
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking) 25.445 +2,1 144.509 -0,4

Fernziel-Ausbau bei airberlin: A330 zieht von Berlin nach Düsseldorf

0

aiberlin bietet im kommenden Winter mehr Interkontinentalflüge denn je an. In Düsseldorf stationiert airberlin mit Beginn des Winterflugplans zwölf statt bisher elf A330 Langstreckenflugzeuge. Diese werden zusätzliche Flüge in die USA durchführen. In Berlin-Tegel sollen die Kapazitäten an die „fragile Infrastruktur“ angepasst werden und die Langstreckenflotte um ein Flugzeug reduziert werde, erläuterte airberlin CEO Thomas Winkelmann. airberlin setzt ihre Neupositionierung als Netzwerkcarrier somit fort, im Winterflugplan 2017/18 gibt es im Vergleich zum Vorjahr mehr Verbindungen in die USA. Unterm Strich gibt es an ihren Standorten Düsseldorf mit 63 Prozent und Berlin mit 13 Prozent mehr Flüge im Vergleich zum Vorjahr.

Mehr Flüge in die USA

Erstmals fliegt Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft in diesem Jahr auch während des Winterflugplans nach San Francisco. Die im Mai aufgenommene Verbindung von Düsseldorf nach Orlando wird ganzjährig angeboten und ist somit zum ersten Mal Bestandteil des Winterflugplans von airberlin. Insgesamt bietet airberlin im kommenden Winter 39 Flüge ab Düsseldorf nach Nordamerika an. Weitere Ziele in den USA ab Düsseldorf sind Fort Myers, Los Angeles, Miami und New York (JFK).

airberlin fliegt außerdem mit einer zusätzlichen Frequenz und damit fünfmal pro Woche ab Berlin-Tegel nach Miami. Chicago fliegt airberlin im Winter sechsmal wöchentlich und Miami fünfmal wöchentlich an, und damit beide Strecken einmal mehr als im vergangenen Winter. Damit bietet airberlin im kommenden Winter ab Tegel 18 Flüge in die USA an.

Attraktives Flugangebot in die Karibik

Auch im kommenden Winter fliegt airberlin ab Düsseldorf nach Curacao. Die rotweißen Jets starten in Düsseldorf jeweils dienstags und donnerstags in Richtung niederländische Antillen. „airberlin fliegt als einzige deutsche Airline nach Curacao und entsprechend beliebt ist die Karibikinsel bei unseren Gästen. Der Standort Düsseldorf überzeugt hier mit seinem großen Einzugsgebiet bis in die Niederlande. Daher bieten wir die Verbindung auch im kommenden Winter an“, erläutert Winkelmann.

Dreimal wöchentlich fliegt airberlin ab Düsseldorf nach Cancun in Mexiko. Kuba liegt weltweit bei Reisenden im Trend. airberlin fliegt jeweils zweimal pro Woche ab Düsseldorf nach Havanna und Varadero und bietet Urlaubern somit die besten Bedingungen für eine Rundreise. Zusätzlich gibt es einen wöchentlichen Flug ab Berlin nach Varadero. Insgesamt fünfmal pro Woche bringt airberlin Sonnenhungrige Passagiere ab Düsseldorf komfortabel in die Dominikanische Republik. Vier Flüge pro Woche steuern Punta Cana an und jeweils samstags fliegt airberlin nach Puerto Plata.

Komfort an Bord

Alle airberlin Langstreckenflüge werden mit Jets des Typs Airbus A330-200 durchgeführt. Jedes der Flugzeuge ist mit einer Business Class mit 19 FullFlat Seats ausgestattet. Gäste genießen dort einen exklusiven Service sowie ausgewählte Speisen und Getränke in Premium-Qualität. Auch in der Economy Class legt airberlin Wert auf den größtmöglichen Komfort: Auf jedem der 46 XL Seats, genießen airberlin Gäste 20 Prozent mehr Beinfreiheit und damit im Branchenvergleich den größten Sitzabstand auf Transatlantikflügen.

Passagiere, die einen Langstreckenflug in der Economy Class mit airberlin gebucht haben, können als schmackhafte Alternative zum regulären Catering bis zwölf Stunden vor Abflug den Restaurantservice airgusto nutzen: Dabei können Gäste je nach Startflughafen aus zahlreichen Menüs von verschiedenen Berliner oder Düsseldorfer Szenerestaurants wählen. Die Bestellung ist bis zwölf Stunden vor Abflug mithilfe der Buchungsnummer über eine kostenlose App möglich.

cargo China 2018: Shanghai im Brennpunkt der Branche

Auf der transport logistic China im Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) vom 16. bis 18. Mai 2018 trifft sich die internationale Logistikbranche bereits zum achten Mal. China ist die stärkste Außenhandelsnation der Welt. Mit Shanghai als einem der bedeutendsten Logistikdrehkreuze hat sich das Reich der Mitte als größter Markt für Logistikdienstleistungen etabliert – und mit ihm die transport logistic China.

Die asiatische Leitmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management bietet mit mehr als 40.000 qm Ausstellungsfläche die Chance, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Verbindungen zu knüpfen. Kern der chinesischen Handelsstrategie ist die Initiative „Neue Seidenstraße“, welche neue Handelskorridore öffnen soll und massive Investitionen in Infrastruktur beinhaltet. Der deutsche Botschafter in Peking, S.E. Michael Clauß bewertete die Initiative kürzlich auf einer Veranstaltung des Auslandskorrespondentenclubs FCCC als grundsätzlich positiv. Dies gelte besonders vor dem Hintergrund, dass sich zwei Drittel der Länder entlang der geplanten Neuen Seidenstraße eigentlich nicht für Investitionen qualifizieren, China ihnen aber dennoch insgesamt eine Billion Euro in Aussicht stelle. Damit fördere China die wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder. Der Botschafter betonte gegenüber den anwesenden Korrespondenten: „Europa und die USA laufen Gefahr, das Vorhaben zu unterschätzen.“

Gerhard Gerritzen, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München GmbH, weist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung der Messe hin: „Shanghai ist für die Branche der Ausgangspunkt der One-Belt-One-Road-Initiative. Nirgendwo anders wird das besser zu sehen sein, als auf der transport logistic China. Die Bedeutung für die Länder entlang der Landroute, als auch der maritimen Silkroad, werden wir unter anderem in unserem hochkarätigen Konferenzprogramm herausstellen.“

Auch 2018 finden im Rahmen der transport logistic China wieder die drei Fachmessen air cargo China, perilog China und truck & trailer China statt. Erstere ist die größte Branchenveranstaltung für Luftfracht im asiatischen Raum. Auf über 5.000 qm Ausstellungsfläche haben Besucher die Chance mit Airlines, Flughäfen, Service- und Logistikdienstleistern in Kontakt zu treten. Den Herausforderungen der Frische-Logistik widmet sich mit insgesamt zehn Segmenten die perilog China und baut damit auf den Erfolg der 2016er Messe auf. Experten für Nutzfahrzeuge kommen hingegen bei der truck & trailer China auf Ihre Kosten.

Zudem bietet das vielseitige Konferenzprogramm mit über 100 hochkarätigen Speakern den Besuchern der Messe die Möglichkeit sich über den asiatischen Logistikmarkt und die neuesten Trends in der Logistikbranche zu informieren und auszutauschen. Bei der transport logistic China 2016 waren 602 Aussteller aus 48 Ländern und mehr als 22.000 Besucher aus 65 Ländern vertreten.

Plus 3 Prozent Passagiere am Flughafen PAD

Der anziehende Luftverkehr macht sich auch am Flughafen der Region Paderborn – Lippstadt bemerkbar. Insgesamt 288.000 Passagiere nutzten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres den Paderborn-Lippstadt Airport. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet das ein Plus von rund drei Prozent.

Die seit Ende März von der Lufthansa angebotene Strecke nach Frankfurt entwickelt sich ebenfalls positiv und wird im Sommerflugplan 2018 fortgesetzt. Etwa die Hälfte der Gesamtpassagierzahl des ersten Halbjahres entfällt auf die beiden beliebtesten touristischen Ziele Palma de Mallorca und Antalya. Die Anzahl der Fluggäste, die die Linienverbindungen nach München und Frankfurt nutzen, legte im ersten Halbjahr um rund 19 Prozent auf über 74.000 Passagiere zu. Beide Lufthansa-Strecken zeichnen sich zudem durch einen hohen Anteil an Umsteigepassagieren aus, die via Frankfurt und München eine wachsende Zahl an Kurz-, Mittel- oder auch Langstreckenflügen zu Zielen in der ganzen Welt bereisen können.

„Der Zuwachs im ersten Halbjahr bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Auch für die kommenden Monate stehen die Zeichen auf Wachstum, da sowohl die touristischen Strecken als auch die Linienverbindungen sehr gut nachgefragt werden“, sagt Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer der Flughafen Paderborn-Lippstadt GmbH. Am Paderborn-Lippstadt Airport werden neben Linien- und Touristikflügen auch Business- und Privatcharterverkehre durchgeführt. 2016 verzeichnete der Flughafen ein Fluggastaufkommen von 703.300 Passagieren sowie rund 33.500 Starts und Landungen.

Kinderland-Familienfest am Besucherpark Flughafen München

Entdeckungsreise: Das Kinderland-Familienfest am Besucherpark Flughafen München ist ein Veranstaltungshighlight im Sommer. Die gesamte Familie ist eingeladen, zahlreiche Mitmach-Attraktionen, den neuen Erlebnisspielplatz sowie die interaktive Ausstellung zu entdecken.

Die Kleinsten können beim Mini-Airport des Flughafen München ihren eigenen Pilotenschein absolvieren, die etwas Größeren auf dem Kletterturm von SAYAQ ADVENTURES an einem unvergesslichen Klettererlebnis in sieben Metern Höhe teilnehmen.

Zudem wartet eine Kinderland Rallye – werden alle sechs Stationen erfolgreich erfüllt, gibt es ein kleines Geschenk sowie eine Kinderland-Urkunde. Austoben können sich die Kids zusätzlich auf einer großen Kuh-Hüpfburg oder beim Basteln ihrer individuellen „Glupperl“ im bayerischen Design. Auf die Eltern wartet ein Gewinnspiel mit tollen Preisen wie z.B. ein Familienwochenende im Kinderhotel Oberjoch. Mitmachen lohnt sich.

Halten Sie sich den 30. Juli 2017 von 11 bis 17 Uhr frei, um einen unvergesslichen Familientag zu genießen. Spaß und Abenteuer sind garantiert.

Für das leibliche Wohl und bayerische Köstlichkeiten sorgt das familienfreundliche Restaurant Tante Ju`s Speisenwerkstatt – es gibt sogar ein vom Kinderland-Bären geprüftes Kinderland-Menü. Und wer schon immer einmal einen Blick hinter die Kulissen des Münchner Flughafens werfen wollte, kann an diesem Tag an einem „Airlebnis“ – einer geführten Airport-Tour teilnehmen (für Kinder am Familientag sogar kostenfrei).

Ruag Space fährt Produktion im fertigen US-Werk hoch

Ruag Space verkündete jetzt bei einem feierlichen Empfang in Titusville (US-Bundesstaat Florida) die volle Produktionskapazität des neuen Standorts in den USA. Hier sollen Satellitenstrukturen für OneWeb hergestellt werden.

Die Produktion läuft nun an, erste Lieferungen sollen das Werk in rund eineinhalb Monaten verlassen. Der neue Standort wiederspiegelt mit hochmodernen Maschinen und automatisierten Prozessen die branchenweiten Bestrebungen für einen kostengünstigeren Zugang zum Weltraum. Das neue Werk in Titusville entstand in weniger als sieben Monaten und wird unter anderem Satellitenstrukturen für das globale Kommunikationsunternehmen OneWeb fertigen. Erst Kürzlich hat Ruag Space, einer der führenden Zulieferer der Raumfahrtindustrie, ein Werk in Decatur, Alabama, für Composite-Strukturen eröffnet.

Produktion in Serie

Zusammen mit seinem Team begrüsste Peter Guggenbach, CEO von Ruag Space, über 100 Gäste bei dem Event und erklärte: „Mit dem neuen Werk demonstrieren wir, wie wir die Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen – indem wir in ihre Nähe kommen und auch ambitionierte Zeitpläne realisieren. In Titusville werden wir Strukturen für bis zu drei Satelliten täglich herstellen und damit neue Rekorde aufstellen. Zudem beweisen wir unsere Investitionsbereitschaft, wenn wir von einem Projekt und einer Region überzeugt sind. Wir sind stolz, nun auch in Florida vertreten zu sein.“

Startklare Satelliten für Anfang 2018

Der Standort ist in weniger als sieben Monaten entstanden. Vertreter von Ruag bedankten sich bei den Gästen und würdigten die Teams für wirtschaftliche Entwicklung sowie Industriepartner aus Florida. Ein Themenschwerpunkt war die starke Partnerschaft mit OneWeb, dessen Gründer und Executive Chairman Greg Wyler ebenfalls die Bühne betrat. OneWeb plant, die ersten Satelliten für seine globale Konstellation Anfang 2018 zu starten.

„OneWeb baut eine neue, weltumspannende Infrastruktur im Weltraum auf, um den vier Milliarden Menschen, die bisher nicht angebunden sind, schnelle Breitbandverbindungen bereitzustellen. Ohne Partner wie Ruag Space wäre das unmöglich. Wir entwickeln gemeinsam neue Fertigungsprozesse für die weltweit erste Satellitenfabrik, die für Großproduktion ausgelegt ist“, erklärte Wyler. „Damit kommen wir dem Ziel, die digitale Kluft zu überbrücken, einen deutlichen Schritt näher. Das neue Werk für Satellitenstrukturen fertigt Produkte, welche die Welt verändern werden, und schafft in Florida Arbeitsplätze und wirtschaftliche Chancen.“

Zahlreiche Vertreter der Region waren ebenfalls beim Anlass zugegen, darunter Dorothy Hukill und Debbie Mayfield (beide Senatorinnen von Florida), Cissy Proctor (Executive Director des Florida Department of Economic Opportunity), Walt Johnson (Bürgermeister von Titusville), Rita Pritchett (County Commissioner), Frank DiBello (President und CEO von Space Florida) und Lynda Weatherman (President und CEO der Economic Development Commission der Space Coast in Florida).

Dispenser und Thermoisolation

Neben den Satellitenstrukturen fertigt Ruag Space auch die Dispenser, die pro Start 32 OneWeb-Satelliten im Orbit platzieren werden. Zudem kündigte OneWeb an, die Zusammenarbeit auf die Entwicklung und Fertigung der Thermalisolation für die OneWeb-Satelliten auszuweiten.

Sie sorgt dafür, dass die Innentemperatur der rund 200 kg leichten, 1,3 Meter hohen Satelliten trotz extremer Temperaturschwankungen konstant bleibt. Nur so kann gewährleistet werden, dass die sensiblen Geräte an Bord über die Einsatzdauer von sechseinhalb Jahren fehlerfrei arbeiten. Ruag nutzt für die möglichst rasche Produktion der Mehrlagenisolationen teilautomatisierte Prozesse mit moderner Lasertechnologie.

Vienna Airport verlängert Verträge mit Airlines der Lufthansa

Die Flughafen Wien AG und Austrian Airlines verlängern den Vertrag für die Bodenabfertigung (Ground Handling). Die Vereinbarung umfasst die gesamte Flugzeugabfertigung am Vorfeld, wie die Boarding- und Deboarding-Unterstützung mit Bussen und Passagiertreppen, die Be- und Entladung von Gepäck und Catering, Kabinenreinigung und die Flugzeug-Schleppvorgänge. Mit dieser Vertragsverlängerung stellen der Flughafen Wien und Austrian Airlines das hohe Qualitätsniveau bei Pünktlichkeit im Flugbetrieb, die Zuverlässigkeit in der Gepäcksabfertigung wie auch wettbewerbsfähige und wirtschaftliche Konditionen langfristig sicher. Der Flughafen Wien zählt manchen zu den Top 20 Airports weltweit und Austrian Airlines gilt als eine der pünktlichsten Fluglinien der Welt.

Gleichzeitig wurden auch mehrjährige Handlingvereinbarungen mit den Fluglinien Lufthansa und SWISS abgeschlossen. „Eine leistungsfähige Bodenabfertigung am Flughafen ist essentiell für die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit unserer Airline-Kunden am Standort Wien. Die Anforderungen an die Personalkapazität, die Leistungsfähigkeit der Mannschaft und Geschwindigkeit der Abläufe sind sehr hoch und als teilliberalisierter Markt steht das Ground Handling besonders unter Kosten- und Wettbewerbsdruck. Umso erfreulicher ist es, dass wir mit der Lufthansa-Gruppe und mit Austrian Airlines als unserem Hauptkunden und größten Carrier am Standort eine wettbewerbsfähige und zukunftsorientierte Vereinbarung erzielen konnten, mit der die hohe Qualität und Wachstumsorientierung für die Fluglinie und die Zukunftsausrichtung der Bodenabfertigung am Flughafen weiterhin nachhaltig gewährleistet sind.“, stellt Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.

„Eine Fluglinie ist nur so leistungsfähig wie ihr Flughafen. Deshalb freue ich mich nicht nur über die gute Zusammenarbeit bei der Abfertigung von täglich rund 370 Flügen mit 33.000 Fluggästen, sondern auch darüber, dass wir einen passenden kommerziellen Rahmen für unsere Systempartnerschaft gefunden haben“, so Heinz Lachinger, CFO von Austrian Airlines.

Schnelligkeit und Zuverlässigkeit bei Bodenabfertigung

Die Bodenabfertigung ist für die Qualität von Fluglinien und Flughäfen essentiell, denn von der Landung bis zum neuerlichen Start eines Flugzeugs bleibt oft nur wenig Zeit: In rund 25-30 Minuten müssen alle Passagiere das Flugzeug über Passagierbrücken oder -treppen verlassen haben, die Flugzeugkabine gereinigt und mit neuem Catering bestückt werden, das Gepäck ent- und wieder beladen und die neuen Passagiere wieder an Bord sein.

Um diese Aufgaben schnell und zuverlässig zu erledigen, braucht es viele und gut ausgebildete Mitarbeiter in der Bodenabfertigung am Airport. Mit über 2.000 Beschäftigten am Flughafen Wien ist der Bereich Ground Handling der größte Bereich der Flughafen Wien AG. Täglich werden rund 60.000 Passagiere und ebenso viele Gepäckstücke am Flughafen Wien abgefertigt. Mit einer Mindestumsteigezeit von 25-30 Minuten im Star Alliance-Verbund ist der Flughafen Wien europaweit führend.

Mit der nun getroffenen Vertragsverlängerung bestätigen Lufthansa und Austrian Airlines den hohen Service- und Qualitätsstandard am Flughafen Wien, was sich in hervorragenden Pünktlichkeitswerten niederschlägt. Laut einer Pünktlichkeitsstatistik 2016 liegt der Flughafen Wien unter den Top 20-Airports weltweit und Austrian Airlines gilt aktuell als die pünktlichste Fluglinie der Welt. Passagierabfertigung, wie Check-in und andere Tätigkeiten, sind in dieser Vereinbarung nicht enthalten, diese Aufgaben werden von Austrian Airlines wie schon bisher auch weiterhin selbst durchgeführt.

2.020.000 Passagiere erwartet Flughafen Köln Bonn

Der Köln Bonn Airport rechnet zur größten Reisewelle des Jahres mit einer neuen Spitzenzahl. Erstmals werden in den Sommerferien über 2.000.000 Fluggäste erwartet. 2.020.000 Passagiere werden den Airport zwischen Ferienstart am 14. Juli und Ferienende am 29. August voraussichtlich nutzen. Das bedeutet ein Plus von fast sieben Prozent im Vergleich zu den Sommerferien des Vorjahres. Alleine am ersten Ferienwochenende (Freitag bis Sonntag) werden rund 127.000 Fluggäste über Köln/Bonn reisen, knapp vier Prozent mehr als im Vorjahr. Zur Rückreisewelle am Ferienende (Freitag bis Sonntag) erwartet der Airport etwa 133.000 Passagiere und damit über sechs Prozent mehr als 2016.

„Vor uns liegen die verkehrsreichsten Wochen des Jahres – darauf freuen wir uns wie in jedem Sommer besonders“, so Flughafenchef Michael Garvens. Nachdem das erste Halbjahr 2017 bereits mit starken Zahlen abschloss, deuten auch die Ferien mit der neuen Rekordzahl auf weiteres Wachstum, Reisende sollten dazu einige Tipps beachten.

Außerdem ist mit einem neuen Spitzentag zu rechnen: Rund 48.000 Fluggäste werden am 25. August in Köln/Bonn starten oder landen. Bisher liegt der Rekord bei 47.052 Passagieren am 09. Oktober 2016.

Das beliebteste Urlaubsziel ist wie schon in den vergangenen Jahren Palma de Mallorca. Es folgen klassische Sonnen- sowie Städtereiseziele, etwa die Kanaren, die türkischen Städte Istanbul, Antalya und Izmir, oder auch London, Wien, Zürich, Mailand, Barcelona und Lissabon.

Die Top drei der Länder sind Spanien, die Türkei und Italien. Auf der Fernstrecke liegen die Dominikanische Republik, die USA und Kuba hoch im Kurs.

Anreise zum Flughafen

Für einen entspannten Start in die Ferien sollten Passagiere mehr Zeit als gewöhnlich für den Check-In und die Sicherheits-kontrollen einplanen. Online oder in der CGN-Airport-App kann man sich über die aktuellen Wartezeiten an den Sicherheitskontrollstellen informieren. Weitere Informationen zur Anreise erhalten Reisende bei ihrer Fluggesellschaft.

Regeln für Handgepäck

Wer sein Handgepäck bewusst packt, spart an der Sicherheitskontrolle Zeit: Scharfe, spitze Gegenstände gehören nicht ins Handgepäck – auch das Nageletui und das Taschenmesser fürs Picknick sollte man im Koffer verstauen. Flüssigkeiten und Crèmes sind erlaubt, solange das Fläschchen nicht mehr als 100 ml groß ist (insgesamt nicht mehr als 1 Liter). Die Flüssigkeiten müssen in einem durchsichtigen 1-Liter-Plastikbeutel mit Zip-Verschluss verstaut sein. Die Bundespolizei gibt hier Informationen zum Thema Handgepäck.

„Family Lane“ für Eltern mit Kindern

Für Familien mit Kindern steht im Terminal 1 eine „Family Lane“ zur Verfügung. Die Kontrollgeräte in der „Family Lane“ sind so groß, dass auch Kindersitze und Buggys problemlos durchleuchtet werden können. Das Personal ist zudem speziell für den Umgang mit kleinen Kindern ausgewählt und geschult.

Parken

Am Köln Bonn Airport stehen für die Passagiere insgesamt rund 12.600 Parkplätze in drei Parkhäusern zur Verfügung. Wer seinen Parkplatz online unter www.koeln-bonn-airport.de bucht, bekommt die günstigsten Tarife, die aktuell verfügbar sind. Der Flughafen empfiehlt den Urlaubern, sich vorab auf der Homepage über die aktuelle Belegung der Parkhäuser zu informieren.

Gerd Becht hat Aufsichtsratsvorsitz der Air Berlin PLC inne

Der frühere Bahnmanager Gerd Becht (65) übernimmt mit sofortiger Wirkung das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden im Board of Directors der Air Berlin PLC. Becht verantwortete zuletzt das Vorstandsressort Compliance, Datenschutz, Recht und Konzernsicherheit im Konzernvorstand der Deutschen Bahn AG und der DB Mobility Logistics AG.

Berufliche Stationen Bechts waren verschiedene nationale wie internationale Anwaltskanzleien, die Investmentbank Paribas SA in Paris, die Adam Opel AG in Rüsselsheim, GM Europe in Zürich, GM Corp. in Detroit, die Daimler AG in Stuttgart sowie Chrysler Inc in New York. Gerd Becht (links im Bild) sagte zu seiner neuen Funktion: „airberlin muss aus Sicht ihrer Passagiere, Mitarbeiter, Aktionäre und aller übrigen am Unternehmen interessierten Kreise wieder einen nachhaltig erfolgreichen und sicheren Platz im nationalen wie internationalen Wettbewerb der Airlines einnehmen. Hierfür werde ich mich in enger Zusammenarbeit mit allen innerhalb und außerhalb an der airberlin Verantwortlichen als Vorsitzender des Board of Directors einsetzen.“

Thomas Winkelmann, CEO airberlin: „Mit Gerd Becht gewinnt airberlin einen exzellenten Manager und Juristen mit ausgewiesener Expertise für Restrukturierungen und Mergers and Aquisitions. Er wird der airberlin mit seiner Erfahrung frische Impulse geben. Gemeinsam werden wir konsequent daran arbeiten, die Marktposition der airberlin zu stärken und das Unternehmen neu aufzustellen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Mein Dank gilt Achim Hunold, der sich in den zurückliegenden Wochen bereit erklärt hatte, das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden interimistisch zu übernehmen.“

Kevin Knight, Group Strategy and Planning Officer bei der Etihad Aviation Group, erklärte: „Wir begrüßen die Ernennung von Gerd Becht zum Aufsichtsratsvorsitzenden und sind zuversichtlich, dass seine weitreichende Geschäftserfahrung, sein visionäres Denken und seine Professionalität airberlin bei der Fortsetzung ihres Unternehmensumbaus, welchen wir weiterhin unterstützen, zugutekommen werden.“ Die Mitglieder des Board of Directors der Air Berlin PLC sind jetzt Gerd Becht (Vorsitzender), Ali Sabanci, Kevin Knight, Henning zur Hausen, Achim Hunold, Dr. Matthias Klöpper, Thilo Schmidt sowie Andries B. van Luijk.