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Austrian Airlines mit 13,5 Prozent mehr Passagieren im Halbjahr

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Im Zeitraum Januar bis Juni 2017 hat Austrian Airlines in Summe knapp 5,8 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einer Steigerung von rund 690.000 Passagieren oder 13,5 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2016. Dieser Anstieg ist vorwiegend auf die im Wet-Lease eingesetzten airberlin Flugzeuge und die damit verbundene Aufstockung des Europa-Angebotes sowie auf den stärkeren Nachbarschaftsverkehr zwischen Österreich und Deutschland zurückzuführen. Das Angebot gemessen in ASK wurde um 7,6 Prozent auf knapp 12,3 Mrd. erhöht. In Summe verkaufte Austrian über 9,0 Mrd. Sitzkilometer (RPK), was einer Steigerung um 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Auslastung ist um 0,4 Prozentpunkte auf 73,6 Prozent leicht gestiegen.

Der positive Trend bei den Passagierzahlen gilt auch für den Einzelmonat Juni 2017: Der rot-weiß-rote Carrier beförderte rund 1,3 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Wachstum von 16,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Angebot, gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK), wurde um 9,8 Prozent auf 2,5 Mrd. erhöht. Die verkauften Sitzkilometer (RPK) sind um 13,6 Prozent auf knapp 2,0 Mrd. gestiegen. Die Auslastung der Flüge (Sitzladefaktor) lag im Durchschnitt bei 78,5 Prozent, ein Anstieg um 2,6 Prozentpunkte gegenüber Juni 2016. Die Anzahl der Flüge wurde im Juni 2017 im Vergleich zum Juni des Vorjahres um 7,4 Prozent auf 13.187 Flüge erhöht.

Airbus A321LR gewinnt ersten Kunden aus Nordamerika

Air Transat wird zehn Airbus A321LR in ihre Flotte aufnehmen und so als erster nordamerikanischer Betreiber das Single-Aisle-Flugzeug mit der weltweit größten Reichweite einsetzen. Die kanadische Airline plant die Indienststellung der von AerCap geleasten Flugzeuge für das Jahr 2019.

Die A321LR baut auf dem Erfolg der A321neo auf, die mit bisher mehr als 1.400 Bestellungen einen Marktanteil von über 80 Prozent erobert hat. Die LR-Option erhöht die Reichweite des Flugzeugs auf bis zu 4.000 nm und wird die Betriebskosten im Vergleich zum Konkurrenzprodukt um 30 Prozent reduzieren.

„Dies ist ein ideales Flugzeug für den nordamerikanischen Markt und speziell für eine Fluggesellschaft wie Air Transat“, sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. „Betreiber erhalten damit eine überaus effiziente und erschwingliche, moderne Option für ihre Transatlantikrouten, und wir freuen uns schon auf die weiteren nordamerikanischen Airlines, die dem Vorbild von Air Transat folgen werden.“

Fluggesellschaften können mit der A321LR neue, für Single-Aisle-Jets bisher nicht zugängliche Langstreckenmärkte erschließen. Bei einer typischen Zweiklassenbestuhlung für 206 Passagiere kann jeder Fluggast bis zu drei Gepäckstücke mit an Bord der A321LR nehmen.

Die Flugzeuge der A320neo-Familie fliegen mit modernsten Technologien wie Triebwerken der neuen Generation und Sharklets vom Tag ihrer Auslieferung an mindestens 15 Prozent sparsamer, werden den Treibstoffverbrauch bis 2020 um 20 Prozent reduzieren und sind zudem um 50 Prozent leiser. Mit über 5.100 Bestellungen von mehr als 90 Kunden hat die A320neo-Familie seit ihrer Einführung im Jahr 2010 einen Marktanteil von rund 60 Prozent für sich gewonnen.

Deutlich mehr Fracht aber weniger Passagiere am Hahn Airport

Der Flughafen Frankfurt-Hahn konnte im ersten Halbjahr vor allem im Frachtgeschäft stark zulegen. Mit einer Wachstumsrate von mehr als 50 Prozent in den ersten sechs Monaten dieses Jahres legt er ein Rekordwachstum hin.

Das Frachtgeschäft am Flughafen Frankfurt-Hahn bewegt sich in diesem Jahr kontinuierlich aufwärts. Von Januar bis Juni wurden 49.000 Tonnen Fracht an dem Hunsrück-Airport umgeschlagen, ein Plus von 52 Prozent mehr im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016. Allein im Monat Juni zählte der Flughafen 8670 Tonnen Fracht, 101 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

„Alle Zeichen stehen auf Wachstum“, sagt Roger Scheifele, Abteilungsleiter Cargo am Flughafen Frankfurt-Hahn. So haben die beiden größten Kunden für Frachtlinienflüge, Silk Way und Nippon Cargo Airlines (NCA) ihre Gütermengen erhöht. „Bei Silk Way hat dies mittlerweile dazu geführt, dass auch die Zahl der Flüge um 10 Prozent gestiegen ist“, erläutert Scheifele. Zudem hat die Fluggesellschaft Etihad, die seit dem vergangenen Jahr regelmäßig ab Hahn fliegt, zwei neue regelmäßige Verbindungen hinzugenommen. Auch die im Vorjahr gestartete USA-Verbindung des Logistikers Senator International, der gemeinsam mit Air Atlanta Icelandic zweimal wöchentlich in die USA fliegt, trägt zum Wachstum bei.

Mehr Charter, weniger Passagiere

„Zudem hat das Chartergeschäft stark angezogen“, berichtet Scheifele. Durch eine kontinuierliche Arbeit des Vertriebs sei es gelungen, eine Vielzahl neuer Frachtfluggesellschaften am Hahn abzufertigen und neue Kunden zu gewinnen. „Im Charterbereich stellt unser Flughafen im Bereich der Sonderverladungen immer wieder seine besondere Stellung und Bedeutung unter Beweis“, sagt der Abteilungsleiter Cargo. Ob schwer, groß oder sperrig: Der Hahn meistere alle Arten von Sonderfracht. „Darüber hinaus haben wir durch einen Fokus auf den ,Live Animal Transport‘ und die entsprechenden Qualifizierungen ein weiteres Standbein geschaffen, das sehr gut angenommen wird“, betont Scheifele.

Während das Frachtgeschäft boomt, bewegt sich das Passagieraufkommen leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Im Juni wurden 229.640 Passagiere gezählt, fünf Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von Januar bis Juni sind 1,8 Millionen Reisende ab Hahn geflogen, ein Minus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Umso wichtiger ist es, dass wir an der Stärkung des Passagiergeschäfts arbeiten“, sagt John Kohlsaat, Bereichsleiter Vertrieb des Flughafens Frankfurt-Hahn.

Wachstum verspricht er sich durch die sich stetig erweiternde Möglichkeit, Urlaube ab Hahn auch als Pauschalreise zu buchen, da auch immer mehr Reiseveranstalter ihre Services  anböten. Zuletzt habe der Veranstalter TUI dieses Angebot in sein Portfolio aufgenommen und berichte von steigenden Buchungszahlen in seinen Reisebüros. In diesem Sommer werden von den Fluggesellschaften Ryanair, Wizz Air und SunExpress bereits über 50 Ziele in Europa und Nordafrika angeflogen.

Eurowings steuert neue Fernziele ab Köln Bonn Airport an

Sechs Tage, drei Premieren: Innerhalb kürzester Zeit feierte Eurowings gleich mehrere Erstflüge auf der Lowcost-Langstrecke. Den Anfang machte am vorigen Freitag die Streckeneröffnung nach Orlando in Florida. Am Mittag hob der Eurowings-Airbus erstmals ab in Richtung Sonnenstaat. Am 11. Juli folgte mit Seattle das erste Ziel an der Westküste der USA. Und nur einen Tag später steht Windhoek in Namibia neu auf dem Flugplan. Jeweils zweimal wöchentlich werden die neuen Fernziele mit dem Langstrecken-Jet A330 der Eurowings ab Köln/Bonn angeflogen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Eurowings im Juli gleich drei attraktive, neue Langstreckenziele ab Köln/Bonn in ihren Flugplan aufnimmt. Unser Airport ist der einzige Flughafen in Nordrhein-Westfalen, der Direktverbindungen nach Windhoek und Seattle anbietet“, sagt Flughafenchef Michael Garvens.

Das nordisch-maritime Seattle wurde in den 90er Jahren als Welthauptstadt des Grunge-Rocks bekannt und bezaubert durch seine traumhafte Lage zwischen Pazifik und dem teilweise mehr als 4.000 Meter hohen Kaskadengebirge. Der Grenzübertritt zum kanadischen Nachbarn ist in rund zwei Stunden mit dem Auto oder der Fähre möglich. Das im Herzen Floridas gelegene Orlando hingegen bietet schillernde Vergnügungsparks und die Nähe zu malerischen Stränden an der Atlantikküste und am Golf von Mexiko.

Windhoek ist das erste Ziel im südlichen Afrika, das Eurowings ab Köln/Bonn anbietet. Die Metropole mit deutscher Kolonial-Vergangenheit ist das kulturelle und politische Zentrum Namibias und der ideale Startpunkt für Safaris in zahlreiche Nationalparks. Im Herbst wird das Flugangebot auf den afrikanischen Kontinent erweitert: Ab dem 5. November fliegt Eurowings ab Köln/Bonn auch nach Kapstadt in Südafrika – und damit in eine der faszinierendsten Städte der Welt.

Bereits seit Juni fliegt Eurowings außerdem ab Köln/Bonn nach Las Vegas. Mit dem glitzernden Strip, spektakulären Shows und verrückten Themenhotels ist das Glücksspielparadies in der Wüste Nevadas ein Reiseziel für die ganze Familie und ein perfekter Ausgangspunkt für Touren zum Grand Canyon, der legendären Route 66 und in den spektakulären Südwesten der USA.

Tickets nach Orlando soll es ab 169,99 Euro pro Strecke, nach Seattle ab 229,99 Euro pro Strecke und nach Windhoek ab 209,99 Euro pro Strecke geben.

Flugzeiten nach Orlando (Dauer 10:15 Stunden)

Mittwochs:

  • Abflug Köln/Bonn: 14:00 Uhr, Ankunft Orlando: 18:15 Uhr
  • Abflug Orlando: 20:00 Uhr, Ankunft Köln/Bonn: 11:15 Uhr (donnerstags)

Freitags:

  • Abflug Köln/Bonn: 12:35 Uhr, Ankunft Orlando: 16:50 Uhr
  • Abflug Orlando: 18;35 Uhr, Ankunft Köln/Bonn: 09:50 Uhr (samstags)

Millionenauftrag für Recaro zu 737 MAX der Shandong Airlines

Die chinesische Luftfahrtgesellschaft Shandong Airlines baut ihre Zusammenarbeit mit Recaro Aircraft Seating weiter aus. Das Unternehmen hat 6.000 Sitze der Modelle CL4400 und BL3530 bestellt, um damit 34 Flugzeuge seiner neuen Boeing 737 MAX-Flotte auszustatten.

Dies ist die dritte Zusammenarbeit mit Recaro seit 2013, als Shandong Airlines Erstkunde des Recaro Standorts in China war. Der Auftrag von 6.000 Einheiten Economy- und Business-Class-Sitze umfasst ein Volumen über einen zweistelligen Millionenbetrag. Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating, ist besonders stolz auf den neuen Auftrag des chinesischen Partners: „Wir sind froh, dass wir die gute Zusammenarbeit mit einem so wichtigen Kunden auf dem chinesischen Markt weiter ausbauen konnten. Die dritte Zusammenarbeit seit 2013 zeigt das Vertrauen und die hohe Bekanntheit unserer Marke und Produkte. Wir freuen uns, dass wir unsere gute Zusammenarbeit und Partnerschaft weiter ausbauen können als zwei starke Nachbarn und Marken in der Provinz Shandong.“

Angesichts der ehrgeizigen Ziele der Airline ist Xiu Jiang Sun, Präsident von Shandong Airlines, wichtig, dass sich das Unternehmen auf bewährte und erfahrene Partner verlassen kann: „Die Zufriedenheit und das Wohlbefinden unserer Passagiere an Bord ist unser wichtigster Erfolgsfaktor.“ Der CL4400 für die Business Class hat sich auf der Kurz- und Mittelstrecke vielfach bewährt. Die mechanische Konstruktion zeichnet sich unter anderem durch eine großzügig verstellbare Rückenlehnen und Kopfstützen aus. Der Einsatz von Konsolen statt herkömmlicher Armlehnen bietet den Passagieren mehr Privatsphäre. Für die Bereitstellung der vielfältigen Bord-Entertainment-Programme lassen sich die Sitze auf Kundenwunsch mit Monitoren ausstatten.

Antwort auf den Markt

Innovative Connectivity-Lösungen – ein herausragendes Merkmal des BL3530 – ermöglichen den Fluggästen, ihre eigenen elektronischen Geräte an Bord anzuschließen und zu nutzen. Mit diesem Angebot hat Recaro früh auf eine neue Anforderung des Markts reagiert. Neben den individuellen Möglichkeiten der Vernetzung über den Wolken bietet der BL3530 auch mehr Sitzkomfort und eine größere Benutzerfreundlichkeit. Das optimierte Design und das geringe Gewicht von etwas mehr als zehn Kilogramm sichern auch dem Kunden überzeugende Vorteile. Die raumsparende Rückenlehne ermöglicht einerseits eine effiziente Nutzung der Kabine mit Sitzabständen zwischen 28 und 34 Zoll, das geringe Gewicht senkt den Kerosinverbrauch und eine hohe Wartungsfreundlichkeit ist über den gesamten Lebenszyklus des Sitzes gewährleistet.

GdF und IGL kooperieren für Tarifgemeinschaften

Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) und die Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL) haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Neben einer engen politischen Zusammenarbeit steht das Gründen von Tarifgemeinschaften im Fokus der Vereinbarung. Nachdem die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und die Technik Gewerkschaft Luftverkehr (TGL) bereits Mitglieder der IGL sind, bedeutet die Kooperation mit der GDF einen deutlichen politischen Gewinn für die junge Gewerkschaft. Die Zusammenführung der Interessen aller Beschäftigten im deutschen Luftverkehr ist eine der grundlegenden Zielsetzungen der Industriegewerkschaft.

„Es ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Die Konsolidierung des Luftverkehrs trifft auch die Flugsicherungsbetriebe, es ist für uns nur ein logischer Schritt die Zusammenarbeit mit den anderen Berufsgruppen in unserer Industrie zu stärken. Ich freue mich sehr über den Abschluss der Vereinbarung“, erklärt Matthias Maas, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Flugsicherung.

Erste Tarifgemeinschaften an Regionalflughäfen sind in Planung. Die GdF vertritt dort die angestellten Fluglotsen, während die IGL die Interessen der weiteren Beschäftigten wahrnimmt. Auch auf der politischen Bühne werden die beiden Gewerkschaften in Zukunft gemeinsame Auftritte planen. „Eine gemeinsame Lobbyarbeit für den Luftverkehr ist längst überfällig. Die Automobilindustrie hat uns vorgemacht, was alles möglich ist. Für den volkswirtschaftlich ebenso wichtigen Luftverkehr kann die Zusammenarbeit unserer Organisationen nur von Vorteil sein“, sind sich Baublies und Maas sicher.

Sicherheitskonferenz für Luftfahrt startet in München

Der Flughafen München ist erstmals Gastgeber einer internationalen Fachtagung zu Sicherheitsfragen im Luftverkehr. Rund 200 ausgewiesene Sicherheitsexperten, Konfliktforscher sowie Vertreter aus dem Deutschen Bundestag, der Europäischen Kommission, von NATO, Europol und Eurocontrol diskutierten heute am Münchner Airport aktuelle Herausforderungen bei der Gefahrenabwehr im Luftverkehr.

Schirmherren der Veranstaltung sind der Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen München GmbH, Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder und Botschafter Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz. Der grenzüberschreitende Datenaustausch der Sicherheitsbehörden ist auf der Konferenz ebenso ein Thema wie die Gefahren von Drohnen- oder Cyberattacken imLuftverkehr. Auch die besonderen Sicherheitsanforderungen, denen Flughäfen als „kritische Infrastruktur“ zu entsprechen haben, werden hier erörtert.

Staatsminister Dr. Markus Söder wies in seiner Begrüßung der Teilnehmer am heutigen Vormittag auf die steigende Bedeutung der Luftsicherheit hin: „Wir wollen Fliegen noch sicherer machen – nicht nur am Boden und in der Luft, sondern insbesondere auch im IT-Bereich. Wir überarbeiten ständig unsere Sicherheitsstrategien, um zum Beispiel auch Hacker-Attacken auf Flugzeuge auszuschließen…“ Andrea Gebbeken, Geschäftsführerin Commercial and Security der Flughafen München GmbH, unterstrich die Chancen, die der Informationsaustausch eines derart hochkarätig besetzten Expertenforums allen Teilnehmern bietet: „Unser Flughafen schafft mit dieser Konferenz ein Forum für einen intensiven Erfahrungsaustausch. Wir hoffen, dass die Teilnehmer in dem umfangreichen Tagungsprogramm viele Anregungen und Erkenntnisse für ihre spezifischen Aufgaben auf dem Feld der Luftsicherheit finden werden.“

Auf dem Bild eröffneten am Münchner Flughafen als Schirmherren die internationale Fachtagung „M-Sec“ zu Sicherheitsfragen im Luftverkehr: Bayerns Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Markus Söder (links) sowie Botschafter Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz. Begrüßt wurden sie von Gastgeberin Andrea Gebbeken, FMG-Geschäftsführerin Commercial and Security.

Lufthansa Technik versorgt Airbus von Royal Jordanian

Die Lufthansa Technik AG und Alia – The Royal Jordanian Airlines Plc (Royal Jordanian) haben eine Vereinbarung über die Instandhaltung von Komponenten aller A320 der Airline unterzeichnet.

Im Rahmen des bereits in Kraft getretenen Vertrags über einen Total Component Support (TCS®) versorgt Lufthansa Technik die zwölf Airbus A320 von Royal Jordanian mit Komponenten. Die Bereitstellung der Ersatzteile erfolgt über den Zugriff auf den Komponentenpool der Lufthansa Technik sowie einen so genannten Home Base Lease am Hauptstandort von Royal Jordanian in Amman.

Stefan Pichler, Präsident und CEO von Royal Jordanian, sagte: „Wir haben den technischen Dienstleistungen der Lufthansa Technik immer vertraut und freuen uns, auf unsere langjährige Partnerschaft aufbauen zu können. Wir sind überzeugt, dass Lufthansa Technik uns mit ihrer Effizienz und Schnelligkeit dabei unterstützen wird, die beste Leistung unserer Flugzeuge zu erhalten.“

Robert Gaag, Senior Vice President Corporate Sales EMEA der Lufthansa Technik, sagte: „Wir freuen uns auf eine Fortsetzung der erfolgreichen Partnerschaft mit Royal Jordanian und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen. Im wichtigen und stark wachsenden Luftfahrtmarkt im Nahen Osten wollen wir mit unserem technischen Know-how und wettbewerbsfähigen Kosten wesentlich zum Erfolg von Royal Jordanian beitragen.“

Luftverkehrswirtschaft will CORSIA statt europäischer Insellösung

Im Oktober 2016 hat sich die internationale Staatengemeinschaft im Rahmen der ICAO auf die Einführung des globalen marktbasierten Klimaschutzinstruments CORSIA verständigt, um die CO2-Emissionen im internationalen Luftverkehr auf der Höhe von 2020 zu stabilisieren. Um das Ziel des CO2-neutralen Wachstums zu erreichen, zahlen die Fluggesellschaften ab 2021 für ihre wachstumsbedingten CO2-Emissionen einen Zertifikatspreis. Mit den Einnahmen werden in entsprechender Größenordnung CO2-senkende Projekte finanziert. Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat sich jetzt mit der Einbeziehung des Luftverkehrs in den europäischen Emissionshandel befasst.

Die Europäische Kommission hatte empfohlen, den Luftverkehr bis zur Einführung des globalen Klimaschutzinstruments CORSIA im Jahr 2020 weiter in den europäischen Emissionshandel einzubeziehen, und zwar weiterhin beschränkt auf innereuropäische Flüge. Diesem Vorschlag folgten der EU-Rat und nun auch der Umweltausschuss. Für die Zeit nach 2020 fordert der Ausschuss, Flüge zwischen den EU-Mitgliedsstaaten weiter in den Emissionshandel einzubeziehen und das System sogar noch zu verschärfen.

Zu den Beschlüssen sagt Dr. Stefan Schulte, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL): „Wir begrüßen, dass auch der Umweltausschuss des Parlaments den Emissionshandel bis 2020 nicht verschärfen will. Aber der Vorschlag der Umweltpolitiker, den europäischen Emissionshandel auch nach 2020 auf innereuropäische Flüge anwenden zu wollen, wäre eine wettbewerbsverzerrende Zusatzbelastung für die europäischen Fluggesellschaften.“

„Die von den EU-Umweltpolitikern geforderte Verschärfung des europäischen Emissionshandels würde den hiesigen Fluggesellschaften zusätzliche Kosten auferlegen, die ihre Wettbewerber aus Drittstaaten nicht haben“, so Schulte. Man solle viel mehr die Einbeziehung des Luftverkehrs in den europäischen Emissionshandel ab 2020 vollständig durch das globale Klimaschutzinstrument CORSIA ablösen. Denn Klimaschutz im Luftverkehr kann nur international geschehen.

Das globale Offsetting-Instrument CORSIA ist ein entscheidender Teil der umfassenden Klimaschutzstrategie für die Luftfahrt und ergänzt effizienzsteigernde Innovationen bei der Flugzeug‐ und Triebwerkstechnik sowie bei betrieblichen Prozessen am Boden und in der Luft.

Phenom 300 in Mengen angekommen

Atlas Air Service liefert wieder eine neue Embraer Phenom 300 an einen deutschen Kunden aus – an die Firma Zollern GmbH und Co. KG in Sigmaringendorf-Laucherthal. Der Business Jet wird von DAS Private Jets aus Mengen betrieben, gemanagt und verchartert.

Das Geschäftsreiseflugzeug wurde im Werk von Embraer Executive Jets in Melbourne, Florida, USA übergeben. Die neue Phenom 300, Bestseller unter den Single Pilot Jets, landete mit Cpt. und CEO Wolfram Wächter im Cockpit nach dem Überführungsflug über Goose Bay, Canada und Keflavik, Island am 25. Juni 2017 am Flughafen Bremen. Dort wurde das Flugzeug bei Atlas Air Service durch alle Einfuhrformalitäten gebracht und konnte kurz darauf zum Heimatflughafen Mengen (EDFM) starten. DAS Private Jets GmbH nimmt nun mit diesem Flugzeug bereits die dritte Phenom in die Flotte auf und ist damit der größte Phenom-Operator in Süddeutschland.

Dies unterstreicht das große Vertrauen, dass Embraer mit seinen Executive Jets im Markt gewonnen hat. „Mit dem innovativen Kabinendesign und dem größten Kabinenquerschnitt in ihrer Klasse bietet die Phenom 300 für unsere Passagiere den besten Komfort und alle Annehmlichkeiten eines modernen Geschäftsreise-Jets und wird von unseren Kunden sehr geschätzt.“, so Wolfram Wächter, Inhaber und Geschäftsführer der DAS Private Jets GmbH.

Als exklusiver Embraer Vertriebspartner für Deutschland, Österreich und Schweiz bietet Atlas Air Service alle Serviceleistungen von Beratung, Verkauf, Abnahme bis zu Verzollung und Verkehrszulassung. „Wir freuen uns sehr, dass DAS Private Jets nun bereits die dritte Phenom in Betrieb nimmt. Unsere Werft am Flughafen Augsburg betreut unsere Kunden in Süddeutschland als autorisiertes Servicecenter.“, sagt Hans Doll, Verkaufsleiter der Atlas Air Service AG.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Peter Kron (Cpt., Senior Ferry Pilot Phenom 300), Wolfram Wächter (Cpt., Geschäftsführer DAS Private Jets GmbH), Hans Doll (Sales Director Atlas Air Service AG) und Andreas Losberger (Technischer Leiter DAS Private Jets GmbH).

Eckhard Breuer neuer Leiter der ZLT Zeppelin

Wie bereits im April dieses Jahres angekündigt, hat Thomas Brandt, der bisherige Geschäftsführer der ZLT Zeppelin Luftschifftechnik sowie der Deutschen Zeppelin-Reederei, nun am 01. Juli den Staffelstab an seinen Nachfolger Eckhard Breuer übergeben.

Zusammen mit seinem Team brachte Thomas Brandt in den 13 Jahren seines Wirkens die beiden Unternehmen voran. 2011 landete die ZLT den größten Auftrag der Unternehmensgeschichte: Die Goodyear Tire & Rubber Company bestellte drei neue Zeppelin NT „made in Friedrichshafen“. Zwei dieser Luftschiffe wurden in den USA bereits in Betrieb genommen, das dritte ist momentan in der Endmontage und wird im Frühjahr 2018 zu seinem Erstflug abheben. Seit 2014 können Zeppelin-Flüge nicht nur telefonisch sondern auch einfach und bequem rund um die Uhr online gebucht werden.

Außerdem bietet die breite Angebots-Palette mit interessanten Sonderaktionen viel Abwechslung, sowohl für den anspruchsvollen Fluggast als auch für Frühaufsteher und Sparfüchse. Den Erfolg dieser Aktionen bestätigen die stetig steigenden Passagierzahlen. Darüber hinaus hat sich der Zeppelin NT mit seinen einzigartigen Flugeigenschaften auch im Bereich der Wissenschafts- und Sondermissionen als Forschungsplattform erfolgreich etabliert.

Die Aufgabe des neuen Geschäftsführers Eckhard Breuer wird es sein, an diese Erfolgsgeschichte anzuknüpfen. „Ich gratuliere Thomas Brandt und dem ganzen Team zu dieser erfolgreichen und soliden Aufbauarbeit. Darauf können Sie wirklich stolz sein. Auf die vor uns liegende Zusammenarbeit und den weiteren Ausbau unserer Unternehmen freue ich mich sehr. Ein großes Dankeschön an alle Passagiere, die in den 20 Jahren seit dem Erstflug des Zeppelin NT mit uns geflogen sind – und natürlich auch an alle Kunden aus Industrie und Wissenschaft sowie an alle Werbepartner, die unser Luftschiff als sympathischen und unübersehbaren Markenbotschafter für sich genutzt haben“, so Breuer bei der Übergabe des Staffelstabes.

Der 53-jährige Diplom-Ingenieur ist ein langjähriger Vertriebsprofi und profilierter Nordamerika-Kenner. Sein gesamtes bisheriges Berufsleben hat Breuer in der Luftfahrtbranche verbracht und bringt somit eine enorm breite Branchenexpertise in sein neues Aufgabenfeld mit ein. Im Anschluss an sein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der Bundeswehr- Universität München war er Zeitsoldat bei der Luftwaffe – unter anderem als Offizier im Einsatzführungsdienst und als AWACS-Besatzungsmitglied.

Nach seiner Bundeswehrzeit war Breuer von 1995 bis 1998 Vertriebsingenieur bei der Aerodata AG und übernahm im Anschluss daran die Verantwortung für den Bereich Marketing und Vertrieb bei der CAE Elektronik GmbH. Beim kanadischen Flugzeugbauer Bombardier leitete er ab 2004 den Vertrieb von Geschäftsflugzeugen in Deutschland und Österreich. Seine Kunden waren neben vermögenden Privatpersonen auch die Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums sowie Werk- und Charterflugbetriebe. Seit 2015 verantwortete Breuer bei Bombardier den Vertrieb von Special Mission-Flugzeugen an Regierungskunden und hat nun zum 01. Juli 2017 die Geschäftsführung der ZLT und DZR übernommen.

Thomas Brandt gibt Eckhard Breuer und den Mitarbeitern seinen Dank und gute Wünsche mit auf den Weg: „Ich bin dankbar für eine ereignisreiche unternehmerische Zeit mit dem Zeppelin NT und wünsche meinem Nachfolger, dem Mitarbeiter-Team und den Unternehmen eine glückliche und erfolgreiche Zukunft.“ Auf dem Foto: Thomas Brandt (rechts) übergibt den Staffelstab des Geschäftsführers an seinen Nachfolger Eckhard Breuer.

Birmingham ab Hamburg nun wieder als nonstop-Ziel

Nach einer kurzen Pause kehrt Birmingham als Destination zurück in das Streckennetz von Hamburg Airport. Flybe feiert heute den Erstflug auf der Strecke zwischen der Hamburg und der Millionenstadt im Westen Englands.

Kunst und Kultur werden in Birmingham ebenso groß geschrieben wie die konsequente Entwicklung als europäische Shopping-Hochburg. Zum Einkaufen lohnt sich vor allem der moderne Brindleyplace mit seinen vielen Geschäften und der Ikon Gallery. Das Viertel besteht aus postmodernen Gebäuden und sanierten historischen Bauwerken. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören unter anderem das Großaquarium National Sealife Center, die Birmingham Museum & Art Gallery sowie das Jewellery Quarter mit der höchsten Juwelierdichte in Europa. Als zweitgrößte Stadt des Vereinigten Königreiches spielt Birmingham zudem eine bedeutende wirtschaftliche Rolle und lockt Geschäftsreisende aus der ganzen Welt.

Die britische Fluggesellschaft wird Birmingham ganzjährig mit Hamburg verbinden. Vorerst wird die Strecke viermal wöchentlich jeweils montags, mittwochs, freitags und sonntags bedient und zur Wintersaison noch einmal auf sechs wöchentliche Flüge ausgeweitet. Flybe übernimmt die Strecke nach Birmingham von Eurowings, welche die Verbindung Mitte Juni 2017 eingestellt hat. Flybe war bereits früher schon einmal am Hamburg Airport vertreten und kehrt der Strecke nun an den Flughafen zurück. „Wir freuen uns, dass Flybe diese vor allem für Geschäftsreisende wichtige Strecke von Eurowings übernimmt und die englische Stadt damit weiterhin in unserem vielfältigen Streckennetz erhalten bleibt“, sagt Dr. Jörgen Kearsley, Leiter Aviation Marketing am Hamburg Airport.

Piloten enttäuscht von Richterspruch aus Karlsruhe

Am heutigen Dienstag hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe das Urteil über die Verfassungsklage gegen das Tarifeinheitsgesetz verkündet. In diesem Urteil stellt das Gericht fest, dass das Gesetz in wichtigen Punkten nicht mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland zu vereinbaren sei und erklärte es somit in Teilen für verfassungswidrig. Der Gesetzgeber ist nun aufgefordert, bis Ende Dezember 2018 das Tarifeinheitsgesetz nachzubessern, um sicherzustellen, dass die spezifischen Interessen der durch die Minderheitsgewerkschaften vertretenen Mitglieder nicht unter den Tisch fallen können.

Die Pilotengewerkschaft Cockpit, die sich beständig gegen das Gesetz ausgesprochen hatte, zeigt isch enttäuscht. „Der Senat hat die unbegrenzte Verdrängung von Tarifverträgen zu Recht als verfassungswidrig bewertet. Dennoch sind wir von dem Urteil insgesamt enttäuscht, da das Gesetz weiterhin in Kraft bleibt. Kleinere Gewerkschaften bleiben durch das Tarifeinheitsgesetz bedroht. Minderheiten können sich nicht von der Gewerkschaft vertreten lassen, für die sie sich frei entschieden haben. Positiv bewerten wir, dass die Richter das Streikrecht der Minderheitsgewerkschaften ausdrücklich bestätigen und Haftungsrisiken hieraus ausschließen.“, so Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit.

„Das Urteil schafft neue Rechtsunsicherheit. Das vom Senat mehrfach aufgestellte Ziel eines fairen Ausgleichs zwischen den Tarifvertragsparteien wird durch das Urteil nicht erreicht. Es verschärft den Wettbewerb zwischen den Gewerkschaften innerhalb der Betriebe und führt zu neuen Streitigkeiten vor den Arbeitsgerichten.“, so Gerhart Baum, Bundesinnenminister a.D.

„Nun werden wir die Umsetzung des Urteils kritisch verfolgen und die Nachbesserung durch den Gesetzgeber aktiv begleiten. Auch in Zukunft wird sich die Vereinigung Cockpit für die Arbeitsbedingungen ihrer Mitglieder in gewohnter Weise stark machen. Ein Tarifeinheitsgesetz wird daran nichts ändern.“, so Schulz abschließend.

Air Force One und Sonderflüge bei G20: Alles im Parallelbetrieb

Der G20-Gipfel hat in Hamburg am Flughafen begonnen und geendet: Rund 100 Sonderflugzeuge sind über Hamburg Airport an- und abgereist, während der Linienflugverkehr planmäßig weiterlief. Es wurde ein „Flughafen im Flughafen“ geschaffen, um den Ablauf zu organisieren.

Die meisten Sonderflüge der Staats- und Regierungschefs sowie der führenden Köpfe von EU und internationalen Organisationen waren am Donnerstag, 06. Juli, nachmittags eingetroffen. Zurück in die Heimat ging es für den Großteil gleich nach Abschluss des Gipfels am Samstagnachmittag. „Unser Ziel war es, dass der Reise- und Urlaubsverkehr während des G20-Gipfels gut läuft und zugleich die An- und Abreise der hochrangigen Gäste aus allen Teilen der Welt reibungslos funktioniert. Dies ist gelungen – dank des großen Engagements und der detaillierten Vorbereitung aller Beteiligten am Flughafen“, erklärt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. „Die meisten Passagiere hatten sich im Vorfeld gut informiert. Sie hatten mehr Zeit eingeplant, viele waren auch unserer Empfehlung gefolgt und auf die S-Bahn umgestiegen.“

Premiere für Air Force One: abseits der Passagiere

Für die Organisation des Sonderflugbetriebs zum Gipfeltreffen nutzte Hamburg Airport in Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik die Vorfelder abseits der beiden Passagierterminals: Dort parkten jene Flugzeuge, mit denen die insgesamt 26 Staats- und Regierungschefs an die Elbe gereist waren. Ein abgegrenztes Areal war der Air Force One des amerikanischen Präsidenten vorbehalten. Eine Premiere für den Hamburger Flughafen: Die wohl bekannteste Boeing 747-200 der Welt war zum ersten Mal am Hamburg Airport gelandet. Ein Airport Control Center wurde eingerichtet, von wo aus der gesamte Ablauf gesteuert wurde und Mitarbeiter aller beteiligten Dienststellen vertreten waren.

Urlaubsflugverkehr parallel zum G20-Sonderflugverkehr

Der Linienflugbetrieb lief wie geplant parallel zu den Ankünften und Abflügen der G20-Sondermaschinen weiter – hier kam es zu keinen signifikanten Einschränkungen oder Verspätungen. Einige Fluggesellschaften hatten bereits im Vorfeld des G20-Gipfels vereinzelte Ankünfte und Abflüge vom Hamburg Airport an andere Flughäfen wie Hannover und Bremen umgelegt. Die anderen Airlines konnten ihre Flüge planmäßig am Hamburger Flughafen abwickeln.

Hamburg Airport hatte Passagiere und Abholer frühzeitig darauf hingewiesen, früher zum Flughafen anzureisen und die S-Bahn zu nutzen. Dank der guten Vorbereitung seitens der Passagiere verlief der reguläre Linienverkehr reibungslos.

1.900 Angestellte im Einsatz

Seit Jahresbeginn hatte sich ein Kernteam von bis zu 35 erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Flughafen-Abteilungen mit den Planungen des G20-Gipfels rund um den Flughafen beschäftigt. Als Anfang Mai die geschäftige Phase der Vorbereitungen begonnen hatte, war die Kernmannschaft noch einmal verstärkt worden.

Eine besondere Herausforderung bedeutete der Gipfel für den VIP-Service des Flughafens: Auch wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das ganze Jahr über unterschiedliche Delegationen und Ehrengäste betreuen, war der G20-Gipfel für alle ein außergewöhnliches Ereignis. Zum G20-Treffen wurde das Team noch einmal aufgestockt. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hamburg Airport, die nicht direkt in die Organisation des G20-Gipfels am Flughafen involviert waren, unterstützten freiwillig andere Unternehmensbereiche – so wurde mit vereinten Kräften für reibungslose Abläufe gesorgt.

Fast alle der 1.900 Beschäftigten der Flughafen Hamburg GmbH aus vielen unterschiedlichen Abteilungen waren an den Gipfeltagen im Einsatz. Sie haben die Abläufe rund um die Ankünfte und Anflüge der Sonderflugzeuge sowie die VIP-Betreuung – auch in den Terminals – unterstützt.

Flughafen Erfurt-Weimar lotste bei Hitze übers Vorfeld

Wenn die Sonne draußen brutzelt und sich die Kinder drinnen langweilen heißt es: Sachen packen und ab an den Flughafen Erfurt-Weimar! Zur Jahresmitte kammen Sonnenanbeter, die sich nach Abkühlung sehnen, zur SommerTour an den Flughafen.

Am Sonntag, den 09. Juli startete die besondere FlughafenTour am Airport Erfurt-Weimar an der Information im Terminal. Dort bekamen alle Teilnehmer zur Begrüßung um 10:00 Uhr ein erfrischendes Eis zur Abkühlung und eine kleine Erinnerung für den sommerlichen Badespaß.

Anschließend nahm der Guide mit auf eine 90-minütige Erkundungstour durch den Sicherheitsbereich. Erörtert wurden die Sicherheitskontrolle, das Flughafenvorfeld, die Start- und Landebahn, die Feuerwehrwache. Zum Programm gehört auch die Polizeihubschrauberstaffel. Als krönender Abschluss gibt es bei der Hitze eine spritzige Überraschung, wie auf dem Bild zu sehen.

Masterplanung für BER und 55 Mio. Passagiere 2040

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Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat in seiner letzten Arbeitssitzung den Sachstand zum Projekt BER erörtert und dazu auch Sachverständige des TÜV Rheinland konsultiert. Darüber hinaus wurden erste Szenarien aus der Masterplanung sowie der positive Jahresabschluss 2016 vorgestellt. Die Masterplanung behandelt die Frage, wie der Flughafenstandort BER systematisch, langfristig und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden kann, um die Kapazität für die im Jahr 2040 prognostizierten 55.000.000 Passagiere zu sichern.

Staatssekretär Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats: „Wir sind uns im Aufsichtsrat einig, dass wir alle Anstrengungen unternehmen müssen, um die nötige Transparenz auf der Baustelle BER und damit die Voraussetzungen für die Inbetriebnahme zu schaffen. Es ist sehr erfreulich, dass die Verkehrsentwicklung am Flughafenstandort Berlin-Brandenburg weiterhin überdurchschnittlich verläuft und folgerichtig, dass wir uns mit der Entwicklung eines Masterplans darauf einstellen. Oberste Priorität aber muss es sein, den BER endlich fertig zu bauen.“

Einbettung in die Region

Weitere Ziele in der Planung sind die Etablierung des Flughafens als Wachstumsmotor für den regionalen Wirtschaftsstandort. In einem ersten Schritt wurde die Situationsanalyse abgeschlossen. Anschließend wurden 15 Grobszenarien erarbeitet, die sowohl die Verkehrsprognose als auch die Anforderungen von internen Bereichen der Flughafengesellschaft wie Operations und Commercial und der externen Nutzer wie Passagiere, Airlines und Mieter berücksichtigen. Das Projekt wird Anfang 2018 mit einem Ergebnisbericht abgeschlossen.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Unser vorrangiges Ziel ist es, den Flughafen Berlin Brandenburg so schnell wie möglich ans Netz zu bringen. Aber wir müssen schon jetzt an die Zukunft denken und den Flughafenstandort langfristig weiterentwickeln. Mit dem Masterplan nehmen wir die erforderlichen Weichenstellungen frühzeitig vor. Gleichzeitig bleiben wir flexibel, so dass wir auf neue Markterfordernisse reagieren können. Mit dem Masterplan BER zeigen wir, wie wir die benötigten Kapazitäten schaffen, das Non-Aviation-Angebot weiter verbessern und auch die landseitige Immobilienentwicklung voranbringen können.“

Terminal T1-E light geplant

Das Ausbauprogramm BER wird durch den Masterplan weiter fortgeschrieben und ist ein erster Schritt auf dem Weg zum langfristigen Ausbau. Die Flughafengesellschaft plant am BER direkt südlich vor dem Pier Nord ein neues Terminal zu errichten. Der Aufsichtsrat stimmte heute der Errichtung des Terminal T1-E light zu.

Das Terminal wird für bis zu sechs Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt sein und rund 100 Millionen Euro kosten. Eine Inbetriebnahme ist zum ersten Halbjahr 2020 geplant. Die neue Variante hat neben der Zeit- und Kostenersparnis den Vorteil, dass es nicht innerhalb der identifizierten Entwicklungsflächen des Masterplans liegt. Das T1-E light bezieht das bereits zur Nutzung freigegebene Pier Nord mit ein und wird mit Brücken daran angeschlossen.

Positives operatives Ergebnis

Nachdem der Aufsichtsrat Ende Mai den Jahres- und Konzernabschluss der FBB gebilligt hat, liegt nun auch die Feststellung durch die Gesellschafterversammlung vor. Das Jahr 2016 ist in Hinblick auf das operative Geschäft der Flughäfen positiv verlaufen. 32,9 Millionen Passagiere wurden 2016 in Schönefeld und Tegel abgefertigt, das sind 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Umsatzerlöse sind auf 371,9 Millionen Euro gestiegen (+14 Prozent). Operations (Aviation) steuerte dazu 268,1 Millionen Euro (+14,4 Prozent) bei.

Der Commercial-Bereich entwickelte sich mit steigenden Umsätzen ebenfalls positiv weiter, vor allem durch höhere Einnahmen aus Umsatzabgaben in den Bereichen Duty Free, Parken und Gastronomie. Non-Aviation erreichte Umsätze von 59,7 Millionen Euro (+15,7 Prozent), Vermietung stieg um 1,9 Prozent auf 31,7 Millionen Euro. Die sonstigen Umsatzerlöse entwickelten sich positiv auf 12,4 Millionen Euro (+36 Prozent). Das operative Ergebnis (EBITDA) konnte um 28 Prozent auf 109 Millionen Euro gesteigert werden. Das Jahresergebnis fiel mit -101,5 Millionen Euro wie erwartet negativ aus, verbesserte sich aber im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent.

Schalldämmlüfter: Budget für Anwohner am Flughafen Stuttgart

Für die Anwohner des Flughafens Stuttgarts stehen im Schallschutzprogramm Flughafen rund 4.000.000 Euro auf Abruf zur Verfügung. Damit soll nachträglich der Schallschutz in Schlafzimmern innerhalb der Nachtschutzzone rund um den Airport verbessert werden.

Gerade in den heißen Sommermonaten ist vielen Menschen frische Luft beim Schlafen wichtig. Damit die direkten Flughafennachbarn insbesondere bei Nacht vom Flugverkehr ungestört sind, fördert der Airport-Betreiber zum Beispiel den Einbau sogenannter Schalldämmlüfter. Sie sorgen selbst bei geschlossenen Fenstern für Belüftung. Die Flughafengesellschaft geht davon aus, dass die Besitzer von noch etwa 2.000 Wohneinheiten Anspruch auf eine Kostenerstattung durch den Airport haben. „Bislang wurden nur wenige Gelder abgerufen, wir würden uns freuen, wenn das Angebot noch stärker genutzt würde“, sagt Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH.

Die Grundlage für das Finanzierungsprogramm bildet das Gesetz zum Schutz vor Fluglärm, das 2010 novelliert wurde. Seitdem kann der bauliche Schallschutz in Schlafräumen auch in Gebieten gefördert werden, in denen zuvor keine Kostenerstattung durch den Flughafen möglich war. Das Programm richtet sich an Haus- und Wohnungseigentümer, die innerhalb der gesetzlich definierten Tagschutzzone 1 und der Nachtschutzzone eine Immobilie besitzen. Das Gebiet umfasst Teile der Ortschaften Steinenbronn, Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Ostfildern und Denkendorf.

Interessierte können hier prüfen, ob sich ihr Gebäude im Nachtschutzgebiet befindet. Die Seite informiert darüber, welche Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt sein müssen. Sie gibt außerdem Auskunft über das Antragsverfahren und stellt die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung. Die Prüfung und Genehmigung der Schallschutzanträge obliegt der jeweiligen Stadtverwaltung oder dem zuständigen Landratsamt.

Seit 1996 hat die Flughafengesellschaft über 60 Mio. Euro in passiven Schallschutz in der Nachbarschaft investiert. Davon profitierten bislang die Bewohner von rund 9.000 Wohneinheiten.

Flughafen München bringt wieder Wertsachen unters Volk

Nur noch wenige Tage sind es bis zur beliebten Fundsachen-Versteigerung des Münchner Airports auf dem 61. Siedler- und Seefest Karlsfeld. Am kommenden Samstag, den 15. Juli 2017, findet die Versteigerung auf dem Festplatz am Karlfelder See statt. Interessenten haben am Versteigerungstag wie immer die Gelegenheit, die angebotenen Fundsachen schon vorab von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr zu besichtigen. Für eine unterhaltsame Auktion sorgt bei den Versteigerungen des Münchner Flughafens Josef „Sepp“ Mittermeier. Schnäppchenjägern bietet sich ein breites Spektrum an Fundsachen: Zum Standard-Angebot gehören zahlreiche hochwertige Handys und Kameras sowie Schmuck und Sonnenbrillen.

Schon erstaunlich ist allerdings, was an einem Flughafen noch so alles verloren geht oder vergessen wird: So können passionierte Bergsteiger dieses Mal einen Eispickel oder Steigeisen erwerben. Aber auch ein Fleischhammer oder ein Golftrolley stehen auf der Auktionsliste. Wer ein „Molekular Gastronomie Kit“ benötigt, sollte diesmal ebenfalls mitbieten. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die speziellen Airport-Überraschungspakete: Hier können ungeöffnete Koffer mit interessanten Inhalten ersteigert werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet. Alle ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Beginn ist ab 13:00 Uhr in 85757 Karlsfeld.

Flughafen Hamburg startet nächsten Bauabschnitt auf dem Vorfeld

Die grundhafte Erneuerung des Hauptvorfeldes am Hamburg Airport geht in die nächste Runde: Heute haben die Arbeiten im vierten, rund 34.500 Quadratmeter großen Bauabschnitt direkt an der Pier auf Höhe Terminal 1 begonnen.

Voraussichtlich im November 2017 soll diese Bauphase abgeschlossen werden, anschließend folgt die Erneuerung weiterer Areale. Insgesamt investiert der Hamburger Flughafen bis 2020 rund 120 Millionen Euro in die Grundinstandsetzung des kompletten Hauptvorfeldes. Die Bauarbeiten werden in zehn zeitlich versetzten Abschnitten umgesetzt, um die Auswirkungen auf den Flugverkehr so gering wie möglich zu halten.

Die ersten drei Bauphasen der grundhaften Vorfeld-Erneuerung waren bereits planmäßig abgeschlossen worden, sodass nun pünktlich mit den Arbeiten im vierten Bauabschnitt begonnen wird. Auch hier ist die größte Herausforderung, die Arbeiten bei laufendem Betrieb durchzuführen und diesen dabei so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Wie schon in den vorausgegangenen Abschnitten umfassen die Arbeiten die Erneuerung sämtlicher Leitungen, technischer Einrichtungen sowie der Oberfläche. Dabei wird der Asphalt lagenweise abgefräst, bevor der Aufbau der vier neuen Schichten beginnt.

Längere Abfertigungswege am Flughafen beachten

Hamburg Airport hat sich auf die baubedingten Umstellungen am Hauptvorfeld gut vorbereitet: So werden zusätzliches Personal und noch mehr Busse eingesetzt, um auch kleinere Umwege während der Bauzeit abzufedern. Bei kurzfristigen Flugverschiebungen und starkem Verkehrsaufkommen auf dem Vorfeld ist es jedoch nicht ausgeschlossen, dass es vereinzelt zu längeren Bus- und Gepäck- Transportzeiten kommt. Hamburg Airport bittet um Verständnis für etwaige Unannehmlichkeiten, die sich aufgrund der notwendigen Vorfeld-Erneuerung und der daraus resultierenden Baustellensituation ergeben.

Die grundsätzliche Empfehlung für alle Reisenden, mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, gilt besonders während der Bauzeit am Hamburg Airport: Check-in, Gepäckabgabeschalter und Gates haben zum Teil andere Öffnungszeiten als gewohnt, um auch bei baustellenbedingten längeren Abfertigungswegen auf der Luftseite den pünktlichen Flugbetrieb sicherzustellen. Passagiere werden gebeten, vor Abflug die Angaben auf dem Ticket oder der Buchungsbestätigung zu beachten und sich bei Bedarf bei der jeweiligen Airline zu informieren.

2016 bis 2020: Vorfeld-Erneuerung in zehn Abschnitten

Die grundhafte Erneuerung der 330.000 Quadratmeter großen Vorfeld-Fläche ist notwendig, da die Nutzbarkeit der 40 bis 60 Jahre alten Betonflächen auf absehbare Zeit aufgebraucht sein wird. Das bisherige Vorfeld hat schon einiges aushalten müssen: In den vergangenen fünf Jahrzehnten sind über sechs Millionen Flugzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 290 Millionen Tonnen über diese Flächen gerollt.

FLY-IN auf der Flugwerft Schleißheim war ein Erfolg

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Die Flugwerft Schleißheim des Deutschen Museums feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag: 1992 wurde sie eröffnet – und mehr als drei Millionen Besucher haben seither ihren Weg nach Oberschleißheim gefunden. Gefeiert wurde am Wochenende 08./09. Juli mit einem großen Jubiläums-Fly-In. Stargast war – wie schon bei der Eröffnung – eine alte Dame.

Weitere zahlreiche Berühmtheiten und Legenden der Luftfahrt waren neben der berühmten alten Junkers JU-52 alias Tante „JU“ natürlich auch dabei: die eindrucksvolle Antonov An-2 und viele viele mehr…

Beim großen Jubiläums-FLY-IN der Flugwerft Schleißheim konnten alle flugbegeisterten Besucher am vergangenen Wochenende eine riesige Auswahl von seltenen und historischen Flugzeugen und Fluggeräten hautnah erleben.

Neben Sonderführungen durch die Ausstellungen mit mehr als 70 Flugobjekten auf rund 6.500 Quadratmetern – vom Lilienthalgleiter bis zum Eurofighter – gab es ein umfangreiches Begleitprogramm für Groß und Klein.

Das einmalige Event ging erfolgreich zu Ende. Aerosieger war live dabei und sammelte einige Eindrücke…

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GOAL und Vietjet vereinbaren Anschaffung von A321

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Vietjet und die GOAL (German Operating Aircraft Leasing) haben in Berlin eine strategische Vereinbarung unterzeichnet, die für die GOAL den Weg zur Finanzierung des Erwerbs von vier brandneuen A321-Flugzeugen durch Vietjet ebnet. Gemäß Listenpreis des Herstellers haben die Flugzeuge einen Wert von 464 Millionen US-Dollar. Als Vertreter der beiden Parteien unterzeichneten Nguyen Thi Phuong Thao als President und CEO von Vietjet, Dinh Viet Phuong als Vice President von Vietjet, Gert Waltenbauer als CEO von KGAL und Jochen Baltes als Geschäftsführer von GOAL den Vertrag im Beisein des vietnamesischen Premierministers Nguyen Xuan Phuc sowie weiterer hochrangiger Würdenträger aus Vietnam und Deutschland.

Die GOAL German Operating Aircraft Leasing GmbH & Co. KG ist ein Joint Venture der KGAL GmbH & Co. KG, einer der führenden deutschen Investmentgesellschaften und einem der wichtigsten Akteure im Bereich strukturierter Assetfinanzierung und Investmentbeteiligung, und der Deutschen Lufthansa AG. Der Erwerb der vier Maschinen erfolgt im Rahmen des Liefervertrags für Flugzeuge der A320-Familie, den Vietjet zuvor mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus eingegangen war. Die vier Flugzeuge werden im Laufe des Jahres 2017 an Vietjet ausgeliefert, damit das Unternehmen sein nationales und internationales Flugstreckennetz wie geplant ausbauen kann.

Bei der Zeremonie zur Unterzeichnung äußerte sich GOAL-Geschäftsführer Jochen Baltes wie folgt: „Bei GOAL und KGAL sind wir hocherfreut über unser Sale-and-lease-back-Geschäft mit einer der weltweit dynamischsten Niedrigpreisfluggesellschaften. Alle an diesem Geschäft Beteiligten werden auch künftig bei weiteren Gelegenheiten im Bereich der Luftfahrtentwicklung zusammenarbeiten.“

Vietjet President und CEO Nguyen Thi Phuong Thao dazu: „Wir haben 16 neue A321-Maschinen mit einem Listenwert von knapp 2.000.000.000 US-Dollar aus Hamburg erhalten, und auch der 9.000. Airbus A320 ist dabei – das hat in Europa für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Wir freuen uns sehr über die Flugzeuge aus Deutschland und über die Zusammenarbeit mit GOAL, einem der führenden deutschen Anbieter von Flugzeugfinanzierungen und zugehörigen Leistungen im Luftfahrtbereich. Der heutige Geschäftsabschluss sichert Vietjet die Finanzierung und schafft günstige Bedingungen für die Weiterentwicklung der modernen Flotte. Wir können damit noch intensiver für die Qualität und Sicherheit des Betriebs sorgen. Mit Blick auf die langfristige Entwicklung von Vietjet ist das ein Schlüsselelement unserer Strategie.“

Mit der Mitsubishi UFJ Lease & Finance Company Limited (MUL) hat Vietjet kürzlich einen vergleichbaren Vertrag abgeschlossen. MUL ist Mitglied der führenden japanischen Finanzierungsgruppe Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG) und finanziert Vietjet den Erwerb von drei neuen A321-Flugzeugen im Listenwert von 348 Millionen US-Dollar.

Im Juni hat Vietjet bei der Paris Air Show 2017 eine Kooperation mit Safran vereinbart, dem Hersteller der Treibstoffeffizienzlösung SFCO2®. Der Servicevertrag für SFCO2 deckt die gesamte Flotte der Fluggesellschaft mit Sitz in Ho-Chi-Minh-Stadt ab. Vietjet erhält damit die Möglichkeit, durch die Senkung von Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen die betriebliche Effizienz zu steigern.

Schon im Mai unterzeichnete Vietjet in den USA eine Reihe von Verträgen im Wert von insgesamt 4,7 Milliarden US-Dollar. Damit werden Wartungsunterstützungsdienste für Triebwerke und Komponenten sowie weitere technische Leistungen gesichert, unter anderem im Zusammenhang mit der Lieferung und technischen Instandhaltung von Hilfstriebwerken (APU) sowie rund um die Flugzeugfinanzierung bzw. den Flugzeugerwerb.

Auswuchten Wellenelastischer Rotoren stärker gefragt

Das Auswuchten von rotierenden Bauteilen oder Komponenten gehört heute in vielen Branchen zu den entscheidenden Prozessschritten der Qualitätssicherung. Zunehmend an Bedeutung gewinnt für die Auswuchtzentren derzeit das hochtourige Auswuchten wellenelastischer Rotoren. Denn diese besonders anspruchsvolle Aufgabe stellt hohe mess- und anlagentechnische Anforderungen, die viele Hersteller selbst nicht abdecken können. An inzwischen 13 verschiedenen Standorten in Europa betreibt der Darmstädter Anlagenbauer seine Auswuchtzentren.

Die Auswuchtzentren von Schenck RoTec erfreuen sich wachsender Nachfrag, das Unternehmen ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Auswucht- und Diagnosetechnik und ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001 sowie VDA 6.4 und Ford Q1. Als weltweit einzige Kompetenzstelle hält das Prüflabor für Auswuchttechnik der Schenck RoTec GmbH die offizielle Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025.

Bedarf für Spezialisten wächst

Vier der Auswuchtzentren gibt es allein in Deutschland mit einem großen Spektrum an auswucht- und diagnosetechnischen Serviceleistungen. Über mangelndes Interesse an ihrer Arbeit können sie sich derzeit nicht beklagen. Vor wenigen Wochen erst ist das ursprünglich in Gelsenkirchen ansässige Auswuchtzentrum in ein größeres Gebäude nach Recklinghausen umgezogen, um die wachsende Nachfrage mit einem erweiterten Maschinenpark und zusätzlichen personellen Kapazitäten besser bedienen zu können.

In allen europäischen Auswuchtzentren von Schenck RoTec testen, prüfen und vermessen hochqualifizierte Spezialisten einzelne Rotoren und ganze Baugruppen. Im Kundenauftrag wuchten sie kleine und große Serien oder aber sie beseitigen störende Schwingungen von Maschinen direkt am Einsatz­ort (Betriebswuchten). Das Spektrum reicht vom Feinstwuchten kleinster Rotoren bis auf eine Restunwucht von wenigen Mikrogramm bis hin zum Auswuchten von Großrotoren mit individuell abgestimmten Verfahren.

Wellenelastische Rotoren auswuchten

Auf wachsenden Interesse vor allem seitens der Hersteller und Instandhalter von Turbinenläufern, Generatoren, mehrstufigen Pumpen und großen Elektroankern stößt eine Serviceleistung, die erst vor gut einem Jahr mit in das Gesamtprogramm der Auswuchtzentren von Schenck RoTec aufgenommen wurde: Das hochtourige Auswuchten flexibler, wellenelastischer Rotoren. Es ist eine besonders anspruchsvolle Aufgabe und stellt erhöhte mess- und anlagentechnische Anforderungen, da sich bei diesen Rotortypen der Unwuchtzustand mit steigender Drehzahl verändert.

Will man hierbei verlässliche Ergebnisse erzielen, müssen diese Rotoren stets nahe ihrer Betriebsdrehzahl ausgewuchtet werden. Diesen Fall kann Schenck RoTec abdecken: Flexible Rotoren mit Gewichten von bis zu 20 Tonnen und Längen von bis zu acht Metern können mit Drehzahlen von über 50.000 min-1 ausgewuchtet werden. Außerdem lässt sich eine Festigkeitsprüfung bei Überdrehzahl durchführen.

Flughafen Dortmund zeigt Panther und Elefanten in den Ferien

Neugierige Kinder können sich während der Sommerferien auf eine spannende Entdeckungsreise über den Flughafen Dortmund begeben, auf der sie unter anderem „Elefanten“ und „Panther“ sehen können. So werden die großen Enteiser und Feuerwehrlöschfahrzeuge am Dortmunder Flughafen genannt, die Kinder zum Staunen bringen. Spätestens beim Gang durch die Sicherheitskontrolle wird die Kinder das Reisefieberpacken und sie auf der abwechslungsreichen Tour begleiten. Im Terminal, beim Zoll, auf der Start- und Landebahn oder bei der Feuerwehr können die Kinder viel Aufregendes und Wissenswertes entdecken, Fragen stellen und Vieles einfach ausprobieren.

Was passiert auf dem Vorfeld, wie kommt der Koffer in das Flugzeug, wie sieht ein Löschfahrzeug der Feuerwehr von innen aus? Als besonderen Höhepunkt stellt der Zoll in den Führungen seine Arbeit am Flughafen sowie einige exotische Exponate aus seiner Aservatenkammer vor. Die spannende Reise am Dortmund Airport kann beginnen. Für den Blick hinter die Kulissen des Dortmunder Flughafens stehen Kindern und ihren erwachsenen Begleitpersonen drei verschiedene Termine während der Ferien zur Wahl: Termine: 24.07.2017, 15:00 Uhr, 08.08.2017, 15:00 Uhr, 23.08. 2017, 16:00 Uhr (Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen teilnehmen dürfen.) Einzelpersonen und Kleingruppen bis zu fünf Personen können Plätze für die offenen Führungen online beim Flughafen buchen.

Bombardier Global Express XRS im Spezialdesign Carboneum

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Spezialisten für Flugzeuglackierungen reproduzierten eine Reihe von Hand gezeichneter Grafiken, die als Thema die komplexen Muster in High-Tech-Materialien wie Karbon und Wabenstrukturen einsetzen. Den Bombardier Global Express XRS lackierte Ruag in einzigartigem detailreichen Carboneum-Design.

Eigner SBK Holding entschied sich für eine komplette Neulackierung ihres acht Jahre alten Flugzeuges, um ihrem dynamischen und innovativen Image Ausdruck zu verleihen. Die Flugzeug-Lackiererei im Ruag Aviation One-Stop-Shop in München hat im Auftrag der SBK Holding AG einen Bombardier Global Express XRS neu lackiert, dabei wurde die Standzeit optimiert durch die Kombination mit einer planmässigen 15-Monats-Inspektion. Ruag Aviation ist ein Entwicklungsbetrieb nach EASA Part 21/J, ein Herstellungsbetrieb nach EASA Part 21/G und ein Instandhaltungsbetrieb nach EASA Part 145. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens zählen: Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten, Upgrades sowie die Entwicklung, Herstellung und Integration von Subsystemen für Flugzeuge und Helikopter – und dies über deren gesamte Lebensdauer.

Lackierung: Keine Kleinigkeit

„Unsere Business Jet-Kunden können von uns einen flexiblen und integrierten Ansatz erwarten“, sagt Volker Wallrodt, Senior Vice President Business Jets, Dornier 228 & Components bei Ruag Aviation in München. Darauf hat sich die SBK Holding verlassen und sich dafür entschieden, die planmäßige 15-Monats-Inspektion der achtjährigen Bombardier Global Express XRS mit einer komplett neuen Aussenlackierung zu kombinieren. „Als autorisiertes Bombardier Service Center und One-Stop-Shop für Flugzeug-Dienstleistungen in höchster Qualität sorgen wir dafür, dass unsere Bombardier-Kunden von allen unseren Services innerhalb einer einzigen Standzeit profitieren können“, so Volker Wallrodt.

Die Projektplanung für die das Projekt war ambitioniert. Die Entscheidung der SBK Holding für eine vollständige statt einer teilweisen Neulackierung sowie für das exklusive Design und den damit verbundenen arbeitsintensiven Prozess fiel erst kurz bevor das Flugzeug zur Wartung bei Ruag Aviation eintraf. Mit dem aufwändigen Design wuchs das Projekt: Die Zahl der Zulieferer stieg und es waren mehr Arbeitsstunden als erforderlich mit einem einfacheren Design.

Um das gewählte feine und elegante Design umzusetzen, mussten zudem außerordentlich detaillierte digitale Vorlagen für die Lackierung der Triebwerksoberflächen erstellt werden. Das Abmischen von 150 Litern dunkelgrauem Mineral-Metallic-Lack musste mit höchster Genauigkeit erfolgen und die verwobenen Muster mussten von Hand auf das Seitenleitwerk lackiert werden. Ruag Aviation gelang es, das gesamte Projekt innerhalb des geplanten Zeitraums erfolgreich abzuschließen und damit die Erwartungen des Kunden in vollem Umfang zu erfüllen sowie einen verbesserten Schutz der Flugzeug-Aussenhülle zu sicherzustellen.

„Mit Handwerkskunst und Liebe zum Detail schaffte es Ruag Aviation, meinen Entwurf genau zu reproduzieren, insbesondere auch den komplizierten Wabeneffekt auf den Triebwerken und das Webmuster am Flugzeugheck“, so das Fazit des Designers Didier Wolff. „Die Lackierung dieses speziellen Details von Hand ist zwar zeitintensiv, durch sie lässt sich jedoch die innovative Schönheit des Designs am besten wiedergeben. Und sie verbessert die Haltbarkeit im Vergleich zu den vorproduzierten Klebefolien, die in der Industrie normalerweise zum Einsatz kommen.“

Flugzeug transportiert Image

Für SBK Holding AG sind Innovationen von zentraler Bedeutung. Das Unternehmen baut auf ein Image, das auf der kombinierten Dynamik unternehmerischer Qualitäten, Zuverlässigkeit und Vertrauen basiert. „Ziel unseres Unternehmens von Weltrang ist es, eine innovative Plattform für Geschäfte und Interessen zu schaffen, um ihren kollektiven und individuellen Wert zu steigern, in einem Rahmen, der nachhaltiges Wachstum unterstützt“, sagt Kemal Pehlivan, Marketing Manager der SBK Holding AG. „Wir haben Ruag Aviation als Partner ausgewählt, weil das Unternehmen seine Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit beim Support unserer Flugzeuge kontinuierlich unter Beweis gestellt hat. Jetzt hat Ruag seinen Ruf für garantierte, zuverlässige Service-Lösungen aus einer Hand, einschließlich von Lackierungen in Premium-Qualität, weiter gefestigt „, bestätigt Kemal Pehlivan.

Ruag Aviation in München bietet One-Stop-Shop-Lösungen an, mit denen alle benötigten Services innerhalb einer einzigen Standzeit durchgeführt und an die individuelle Planung der Kunden angepasst werden können. Das umfassende Portfolio an Flugzeug-Dienstleistungen beinhaltet Line, Base und Heavy Maintenance Checks ebenso wie die Neugestaltung von Flugzeug-Innenräumen, System-Upgrades, Komponenten-Services, FBO (Fixed Base Operator) und AOG (Aircraft und Ground) sowie Support und Beratung.

airberlin: Auslastung im Juni über 84 Prozent

Im Juni hat airberlin 2.312.666 Fluggäste befördert. Der Sitzladefaktor betrug 84,5 Prozent und konnte gegenüber dem Vormonat deutlich gesteigert werden. Im gesamten Netzwerk der airberlin wurden im Juni 2,799 Millionen Sitze angeboten und die Fluggäste legten 3,776 Milliarden Passagierkilometer (RPK) zurück. Die verfügbaren Sitzplatzkilometer (ASK) lagen bei 4,468 Milliarden. Die Auslastung gegenüber Mai (79 Prozent) konnte ebenfalls gesteigert werden. Die Airline setzt für die Zukunft auf mehr profitablere Langstrecken. Mit San Francisco, Los Angeles und Orlando kamen kürzlich drei neuen Strecken in die USA im Sommer ins Flugprogramm.

Verkehrszahlen der airberlin aufgelistet:

Juni 2017 2017 kumuliert
Kapazität 2.799.251 14.549.001
Fluggäste 2.312.666 11.348.972
ASK in Mio. 4.468 23.213
RPK in Mio. 3.776 18.897
Auslastung in % 84,5 81,4

Recaro beliefert easyJet für erste A320neo mit SL3510

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easyJet hat die erste neue A320neo-Maschine erhalten, ausgestattet mit den komfortablen Leichtbausitzen SL3510 von Recaro Aircraft Seating. Für die Ausrüstung von 130 A320neo-Flugzeugen hat easyJet insgesamt 20.000 Sitze des wartungsfreundlichen Economy-Class-Sitzes bei Recaro bestellt.

Der leichte Sitz verringert das Gewicht des Flugzeugs und damit die CO2-Emissionen. easyJet und Recaro Aircraft Seating verbindet eine starke Partnerschaft: Seit 2013 rüstet die Airline alle neuen Flugzeuge exklusiv mit SL3510 Recaro Sitzen aus, seit 2015 die gesamte Flotte.

600 kg weniger pro Flugzeug

„Mit Recaro Aircraft Seating haben wir einen Partner an unserer Seite, der Passagierkomfort und Gewichtseinsparung verbindet, was entscheidend für die Reduktion unserer Umweltauswirkung ist“, sagt Gary Smith, Head of Engineering bei easyJet. Durch den Einbau der Recaro Sitze wird jedes umgerüstete easyJet-Flugzeug um 600 Kilogramm leicher. Dies hilft der Airline, die Treibstoffverbrennung zu reduzieren und damit den CO2-Ausstoß pro Passagier wesentlich zu senken.

„Das Thema Nachhaltigkeit ist Teil der Unternehmensstrategie von Recaro“, sagt Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter bei Recaro Aircraft Seating. „Es geht weit über die Entwicklung von leichten Sitzen, durch die deutlich Kerosin eingespart werden kann, hinaus. Nachhaltig zu agieren bedeutet für unser Unternehmen, Verantwortung für Mensch, Umwelt und Gesellschaft zu übernehmen.“ Mit der konsequenten Einführung eines umfassenden Umwelt-Management-Systems signalisiert Recaro, welchen Stellenwert professioneller Umweltschutz und Ressourcenschonung einnehmen. Alle vier Standorte des Flugzeugsitzanbieters sind nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert.

Recaros Leichtgewicht – Innovation SL3510

Das Ingenious Design von Recaro kombiniert höchsten Passagierkomfort mit wirtschaftlichen Vorteilen und ökologischem Nutzen. Der bewährte Economy-Class-Sitz SL3510 für die Kurzstrecke bringt rund neun Kilogramm auf die Waage. Gleichzeitig bietet der Flugzeugsitz durch die schmale Rückenlehne aus einem mit innovativem Netzmaterial bespannten Aluminium-Rahmen mehr Beinfreiheit und Komfort für die Passagiere.

Die Rückenlehne hat einen vordefinierten Neigungswinkel von 15 Grad und ist damit aufs entspannte Sitzen ausgelegt. Die Bespannung passt sich außerdem optimal an die Wirbelsäule des Passagiers an. Nicht zuletzt ist der Sitz durch eine Reduzierung von Bauteilen äußerst robust, was Wartungskosten für die Airline verringert. Für easyJet wird der Sitz mit einer integrierten Tablet-Halterung ausgeliefert.

Lufthansa plant eigene Sicherheitskontrolle für schnelleres Bording

Lufthansa bietet auf den Verbindungen von München nach Düsseldorf, Berlin/Tegel, Frankfurt und Hamburg ab sofort einen besonderen Service an, damit Reisende künftig noch schneller zu ihrem Flug gelangen können.

„SmartDepart“ heißt der kostenlose Service, der vorerst bis zum 31. Oktober 2017 allen Lufthansa-Passagieren im Terminal 2 zur Verfügung steht. Täglich von 06:00 bis 08:30 Uhr sowie von 16:00 bis 18:30 Uhr gibt es vor den genannten Abflügen eine eigene Sicherheitskontrolle, nahegelegene Abfluggates und eine verkürzte Einsteigezeit.

Gerade bei geschäftlichen Reisen ist es wichtig, wertvolle Zeit zu sparen und stressfrei seinen Flug zu erreichen. Deshalb sollen auf den Rennstrecken erstmals die einzelnen Reiseschritte so optimiert werden, dass die Zeitersparnis deutlich spürbar ist. Das Terminal 2 wird somit ein Vorreiter in puncto Schnelligkeit, erläutert Wilken Bormann, CEO Hub München. Der Service befindet sich in München derzeit in der Testphase und wird nach erfolgreicher Einführung verlängert.

Der neue Service im Überblick

Fast Lane dank eigener Sicherheitskontrolle

Auf allen Abflügen nach Düsseldorf, Berlin/Tegel, Frankfurt und Hamburg steht Fluggästen im Terminal 2 eine eigene Sicherheitskontrolle zur Verfügung. Sie kann täglich zu den Hauptverkehrszeiten von 6:00 bis 8:30 Uhr sowie von 16:00 bis 18:30 Uhr von Lufthansa-Passagieren genutzt werden, die nur mit einem Gepäckstück reisen. Die Sicherheitskontrolle ist mit „Smart Depart Fast Lane“ ausgeschildert.

Spezielle Abfluggates

Nach der Sicherheitskontrolle schnell zum Flugzeug: Auch die Lage der Abfluggates ist optimal eingeplant. Sie liegen mittig im Terminal 2 und sind nach einem kurzen Fußweg von der Sicherheitskontrolle erreichbar. Am Ziel liegen die Ankunftsgates ebenfalls nah am Ausgang.

Kürzere Einsteigezeit

Fluggäste, die zu den genannten Destinationen fliegen, können etwas später am Gate eintreffen: Die Einsteigezeit wurde bei den genannten Destinationen auf 20 Minuten, statt der üblichen 30 Minuten, verkürzt.

Passagierrekorde bei großen und kleinen deutschen Flughäfen

Deutsche Flughäfen zählen im ersten Halbjahr neue Höchststände bei den Passagierzahlen. Das steigende Luftverkehrsaufkommen zeigt sich bei den großen, wie auch bei den kleinen Flughäfen. Im ersten Halbjahr 2017 wurden nach vorläufigen Berechnungen etwa am Flughafen Stuttgart 4.942.830 Fluggäste gezählt, das sind 2,5 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr (4.822.031 Fluggäste).

Mit 47.195 Starts und Landungen sank die Zahl der Flugbewegungen in Stuttgart (IATA: STR, ICAO: EDDS) um 3,5 Prozent. „Noch ist nicht absehbar, wie sich airberlin, eine unserer größten Airlines, neu aufstellen wird und wie das Marktumfeld darauf reagiert. Trotz aller Unsicherheiten erwarten wir, dass die Passagierzahl zum Ende des Jahres leicht über dem Vorjahresniveau von 10,6 Millionen liegt“, sagte Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG).

Halbjahresbilanz FSG 2017

Januar bis Juni 2016 2017 Veränderungen
Fluggäste 4.822.031 4.942.830 + 2,5 Prozent
Flugbewegungen 48.928 47.195 – 3,5 Prozent
Luftfracht in Tonnen 10.518 12.977 + 23,4 Prozent
Luftpost in Tonnen 4.902 4.888 – 0,3 Prozent

„Wir wollen langfristig einer der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa werden“, betont Schoefer. Unter dem Leitbild fairport STR setzt die FSG vor allem auf Elektromobilität, Klimaschutz und die Steuerung des Unternehmens nach Nachhaltigkeitskriterien. Dabei müssen Ökonomie, Umwelt und Soziales in Einklang gebracht werden.

München: Doppelte Menge wie 1999

Auch der Münchner Airport (IATA: MUC, ICAO: EDDM) erreichte in den ersten sechs Monaten des Betriebsjahres 2017 das bisher beste Halbzeitergebnis seiner Geschichte: Erstmals wurde mit über 21.000.000 Fluggästen die Schwelle von 20 Millionen Passagieren bereits im ersten Halbjahr überschritten. Dieses Fluggastaufkommen entspricht dem Passagierergebnis des gesamten Jahres 1999 am Münchner Flughafen und veranschaulicht die enorme Wachstumsdynamik der internationalen Luftverkehrsdrehscheibe. Prozentual legte das Passagieraufkommen um mehr als sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Die Zahl der Starts und Landungen steigerte sich – wie bereits im vergangenen Jahr – abermals um über vier Prozent auf knapp 200.000 Flugbewegungen. Eine neue Höchstmarke wird auch aus dem Bereich der Luftfracht vermeldet: Rund 180.000 Tonnen bedeuten ein Plus von neun Prozent.

Die deutlichen Verkehrszuwächse am Münchner Airport liegen über dem Branchentrend in Deutschland und sind insbesondere auf den Europaverkehr zurückzuführen. Dieser legte beim Passagieraufkommen gleich acht Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Im Interkontinentalverkehr lag das Plus bei sechs Prozent, im innerdeutschen Verkehr bei vier Prozent. „Tatsächlich steht der Flughafen München 25 Jahre nach seiner Eröffnung so gut da wie niemals zuvor“, resümierte angesichts dieser Verkehrszahlen der Vorsitzende der Flughafen München GmbH, Dr. Michael Kerkloh, heute bei der Halbjahresbilanz und bezog sich dabei auch auf die ausgezeichnete Entwicklungsperspektive des Airports.

Der Flughafen München profitiert dabei insbesondere von drei strategischen Weichenstellungen, die innerhalb des Lufthansa-Konzerns getroffen wurden. So stationiert die Kranichlinie die ersten 15 ihrer 25 neuen Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A350 in München – ein Gewinn für den Airport in ökonomischer und ökologischer Hinsicht. Die zweistrahligen Jets verbrauchen nicht nur beachtliche 25 Prozent weniger Treibstoff als etwa das vierstrahlige Modell Airbus A340. Auch die vom Fluglärm betroffene Fläche ist beim Start des A350 gegenüber dem A340 nur noch halb so groß. Außerdem setzt Lufthansa ab dem Sommerflugplan 2018 fünf ihrer insgesamt 14 Airbus A380 erstmals von München aus ein. Nach London, Paris und Frankfurt ist Bayerns Luftverkehrsdrehkreuz damit der vierte europäische Airport, an dem eine A380-Flotte stationiert ist. Der Riesen-Airbus wird auf den Strecken nach Hongkong, Peking und Los Angeles eingesetzt.

Die Verkehrszahlen für das erste Halbjahr im Einzelnen

2017 2016 Veränderung
Passagieraufkommen Gewerblicher Verkehr 21.135.900 19.856.018 + 6,4 Prozent
Flugzeugbewegungen Gesamtverkehr 198.870 191.107 + 4,1 Prozent
Frachtumschlag (in Tonnen) geflogene Luftfracht 177.500 162.744 +9,1 Prozent

Darüber hinaus stärkt die Ansiedlung der Lufthansa-Tochter Eurowings, die seit Beginn des Sommerflugplans mit fest stationierten Flugzeugen von Bayerns Luftverkehrsdrehscheibe aus rund 30 Ziele innerhalb Europas bedient, den Luftverkehrsstandort München.

Düsseldorfer Rekord-Halbjahr: Plus zwölf Prozent

Die starke Nachfrage nach Flügen ab Düsseldorf (ICAO: EDDL, IATA: DUS) ist ungebrochen. So hat sich das Passagierwachstum am Düsseldorfer Flughafen nach dem Rekordjahr 2016 im ersten Halbjahr 2017 noch einmal beschleunigt. Im Zeitraum 01. Januar bis 30. Juni zählte NRWs größter Airport rund 11,8 Millionen ankommende und abfliegende Passagiere. Dies entspricht einer Steigerung von zwölf Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr des Jahres 2016.

Dank dieser Entwicklung wächst der Düsseldorfer Airport derzeit stärker als jeder andere größere deutsche Verkehrsflughafen. Auch die Zahl an Flugbewegungen ist im ersten Halbjahr um etwa 7,6 Prozent auf rund 104.500 gestiegen. Der größte Airport NRWs wird nach derzeitigem Stand für 2017 mit über 25 Millionen Passagiere deutlich über den Erwartungen liegen. Die Düsseldorf Airport Cargo hat in der ersten Jahreshälfte über 58.100 Tonnen Luftfracht befördert – ein Plus von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

200 Ziele weltweit und fast 140 wöchentliche Interkont-Abflüge bringen den Düsseldorfer Airport jedoch schon nahe an die Kapazitätsgrenze. Der Airport möchte daher in Zukunft flexibler und nachfrageorientierter auf sein bestehendes Start- und Landebahnsystem zugreifen, braucht dazu aber eine neue Betriebsgenehmigung, die noch aussteht.

Allgäu Airport Memmingen

Am Beispiel Flughafen Memmingen (IATA: FMM, ICAO: EDJA) sieht man das Wachstum auch an Regionalflughäfen. So ergab die Bilanz des ersten Halbjahres 2017 eine Zunahme der Passagiere um 18,5 Prozent. 518.138 Fluggäste nutzten den Airport für die An- oder Abreise. Als Top Ziel hat sich erstmals Sofia vor London auf Platz 1 geschoben. Aufgrund der erfreulichen Zahlen und weiterer neuer Strecken ab September ist man sich am Airport sicher, in diesem Jahr die Millionengrenze deutlich zu überschreiten.

Airport Geschäftsführer Ralf Schmid: „Die positive Entwicklung des Vorjahres hat sich weiter verstärkt, alle Zeichen stehen auf Wachstum.“ Trotz eines Plus von 18,5 Prozent an Passagieren bleibt Schmid bei seiner Jahresprognose für 2017 von 1,1 Millionen Fluggästen. Im laufenden Geschäftsjahr rechnen die Verantwortlichen zudem mit einem ausgeglichenen Betriebsergebnis und der sogenannten „Schwarzen Null“.

Am meisten gefragt war in den ersten sechs Monaten die Strecke Sofia – Memmingen, die als einzige von Ryanair und Wizz Air parallel bedient wird. Danach folgten in der Gunst der Reisenden die Ziele London, Moskau, Porto, Dublin und Palermo. Bei der Länderwertung führt Spanien vor Rumänien, Portugal, Bulgarien und Großbritannien. Als Airline mit den meisten Passagieren in Memmingen hat Ryanair vor Wizz Air wieder Platz eins eingenommen. Auf dem dritten Rang folgt die russische Airline Pobeda, die mit Erfolg täglich die Verbindung nach Moskau bedient. Insgesamt flogen im ersten Halbjahr 15 Airlines – davon vier im Linien- und elf im Charterbetrieb – von und nach Memmingen. Für einen neuen Rekord in der Flughafen-Geschichte sorgte der 25. Mai dieses Jahres: An diesem Tag wurden 5.067 Passagiere gezählt, so viele wie bisher nie auf dem schwäbischen Airport.

Weiterhin für starkes Wachstum sorgt Osteuropa. „Obwohl unsere Airline-Partner dieses Feld bereits gut besetzt haben, besteht weiteres Potential“, betont Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. So setze nun auch Ryanair stärker auf osteuropäische Strecken. Neben der bulgarischen Hauptstadt Sofia, die von der irischen Fluggesellschaft bereits bedient wird, nimmt sie ab September auch Polens Hauptstadt Warschau und Lviv in der Ukraine sowie Oradea im Westen Rumäniens in ihr Streckennetz auf. Wizz Air fliegt neu nach Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste und stockt die Frequenzen der Flüge nach Kiew und Tuzla weiter auf. Zu den neuen Ryanair-Strecken, die mit der Stationierung einer Maschine in Memmingen möglich wurden, zählen ab September außerdem Fèz in Marokko, Sevilla, Thessaloniki und Stockholm. Obendrein wird die beliebte Verbindung nach Palma de Mallorca nun auch im Winter angeboten.

Rostock-Laage Airport

In den ersten sechs Monaten des aktuellen Jahres konnte der Flughafen Rostock-Laage (IATA: RLG, ICAO: ETNL), als größter Passagierflughafen Mecklenburg-Vorpommerns sein Verkehrswachstum mit 103.003 Passagieren fortsetzen. Der Airport Rostock-Laage verzeichnet damit trotz einer dreiwöchigen Bahnschließung aufgrund von Bauarbeiten im Frühjahr dieses Jahres 14,06 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Entscheidend für diese positive Entwicklung ist die mittlerweile ganzjährige Stationierung eines Flugzeugs der Fluggesellschaft Germania, wodurch die Anzahl der Flugziele und Frequenzen im Bereich Urlaubsverkehr deutlich erhöht werden konnte. Zusätzlich wird die positive Entwicklung des Flughafens Rostock-Laage durch die Städteverbindungen nach Wien und Zürich gestärkt. Er ist damit auch für touristische Incomingverkehre nach Mecklenburg-Vorpommern wichtig. Auf Grund des früheren Beginns der Kreuzfahrtsaison der Reedereien Costa, MSC und Pullmantur in Rostock-Warnemünde übertrafen die Charterzubringerverkehre aus Italien, Spanien und Frankreich ebenfalls die Vorjahreszahlen deutlich. Zudem trug die Frequenzerhöhung der Geschäftsreiseverbindung nach München zu diesem verbesserten Ergebnis bei. Diese Verbindung wird mittlerweile zweimal täglich von bmi regional bedient.

Cargolux mit Quito fest im Streckennetz

Cargolux Airlines hat Frachtflüge nach Quito in seinen regulären Flugplan aufgenommen. Seit dem 02. Juli wird viermal wöchentlich die Hauptstadt Ecuadors angeflogen. Die Cargolux-Maschinen starten in Luxemburg und bedienen vor ihrer Ankunft in Quito, je nach Routing, entweder Curtiba, Viracopos (Brasilien) oder Mexiko. Von Quito aus geht es dann via Amsterdam zurück nach Luxemburg. Die direkte Verbindung von Quito bietet den Kunden von Cargolux durch die planmäßigen Frachtflüge ein verbessertes Produkt sowie eine effizientere Logistikorganisation. Die Direktflüge von Süd- und Zentralamerika nach Amsterdam führte Cargolux 2016 ein und bedient damit den Handel mit Blumen und Frischegütern.

Für Versender von Fracht kommt es damit zu kürzeren Transitzeiten und schnelleren Lieferungen. Ecuador wurde bereits Ende des Jahres 2000 in das Streckennetzwerk von Cargolux aufgenommen und erfreute sich von Beginn an einer starken Nachfrage. Cargolux bietet damit seit 17 Jahren ununterbrochen Frachtflüge von und nach Ecuador an. Die derzeit vier Flüge pro Woche bedienen hauptsächlich Märkte in Amsterdam sowie den Rest von Europa, China und Zentralasien. Cargolux ist der führende Anbieter von Luftfracht-Kapazitäten für den Blumenmarkt Ecuadors.

Airbus A340 der Mahan Air landet mit technischem Defekt in DUS

Bei der Landung einer Maschine vom Typ A340 der Mahan Air aus Teheran ist es gestern in Düsseldorf gegen 09:46 Uhr zu einer Rauchentwicklung an den Reifen gekommen. Die Flughafenfeuerwehr war an der Maschine auf der Nordbahn im Einsatz. Alle 81 Passagiere konnten das Flugzeug unverletzt über Treppen verlassen. Der Flugbetrieb war vorübergehend zwischen 09:46 und 10:00 Uhr eingestellt. Zwei ankommende Flugzeuge wurden nach Köln umgeleitet. Der Flugbetrieb lief bis zur Bergung der Maschine eingeschränkt über die Südbahn weiter.

Mit Verspätungen war daher bis in die Nachtstunden zu rechnen. Ein entsprechender Antrag an das zuständige Landesverkehrsministerium wurde bereits gestellt.