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Airbus A340 der Mahan Air landet mit technischem Defekt in DUS

Bei der Landung einer Maschine vom Typ A340 der Mahan Air aus Teheran ist es gestern in Düsseldorf gegen 09:46 Uhr zu einer Rauchentwicklung an den Reifen gekommen. Die Flughafenfeuerwehr war an der Maschine auf der Nordbahn im Einsatz. Alle 81 Passagiere konnten das Flugzeug unverletzt über Treppen verlassen. Der Flugbetrieb war vorübergehend zwischen 09:46 und 10:00 Uhr eingestellt. Zwei ankommende Flugzeuge wurden nach Köln umgeleitet. Der Flugbetrieb lief bis zur Bergung der Maschine eingeschränkt über die Südbahn weiter.

Mit Verspätungen war daher bis in die Nachtstunden zu rechnen. Ein entsprechender Antrag an das zuständige Landesverkehrsministerium wurde bereits gestellt.

Rover lernt sehen: Wege auf dem Mond selbstständig finden

Es sieht ganz einfach aus: Der Rover fährt zielstrebig zur Landefähre, entnimmt dort mit einem Greifarm eine Sensorbox aus der Ladebucht und bringt diese zügig zum vereinbarten Ablage-Ort. Dort beginnen dann die seismischen Messungen.

Bis hier her war es jedoch Arbeit von fünf Jahren, in denen das Team der Helmholtz-Allianz ROBEX (Robotische Exploration unter Extrembedingungen) intensiv daran gearbeitet hat, die Vision der autonomen Planetenerkundung Wirklichkeit werden zu lassen. Alles läuft dabei ohne menschliches Eingreifen ab, denn Rover ROBEX, Lander und Sensorbox arbeiten autonom und effektiv ihren Auftrag ab. Auf dem sizilianischen Vulkan Ätna ist dies nun in der mondähnlichen Lava-Landschaft gelungen: „Wir konnten unter Beweis stellen, dass diese Technologien auch für zukünftige Explorationsmissionen eingesetzt werden können“, sagt der stellvertretende Sprecher der ROBEX-Allianz, Dr. Armin Wedler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Der Vulkan Ätna diente den Ingenieuren und Wissenschaftlern dabei als irdischer Ersatz für den Mond: Mit einer körnig-krümeligen Oberfläche, regelmäßigen Beben in einer Tiefe bis zu 600 Kilometern und Lava-Schichten unterschiedlichster Dicke ähnelt die Vulkanlandschaft dem Erdtrabanten. Insgesamt vier Wochen verbrachte das Team aus fünf DLR-Instituten auf dem Ätna und brachte ihre Experimente aus dem Labor in die teilweise sehr raue Wirklichkeit mit Windböen, Steinschlag und einem schnellen Wechsel zwischen Sonne und Nebel. „Wir haben uns Tag für Tag an die komplette Demonstration unseres Ziels herangearbeitet“, beschreibt die wissenschaftliche ROBEX-Koordinatorin Martina Wilde vom Alfred-Wegener-Institut AWI die Testkampagne.

Selbstständigkeit auf fremden Himmelskörpern

Entscheidend für den Erfolg der Mission war die Autonomie, mit der Rover, Lander und Sensorbox funktionieren sollten. „Wenn wir in schwer erreichbaren Gebieten mit extremen Umweltbedingungen wie beispielsweise auf dem Mond forschen wollen, kann der Mensch nicht in Echtzeit aus dem Kontrollzentrum oder vor Ort eingreifen“, erläutert DLR-Ingenieur Armin Wedler vom Robotik- und Mechatronikzentrum des DLR. „Deshalb war unser Ziel, dass der Rover mit Kamera-Augen seine Umgebung wahrnimmt und seinen Weg selbstständig plant.“ Der Lander RODIN ist in diesem Szenario die stationäre Einheit, die für die Energieversorgung sowie für den Datenaustausch zwischen Kontrollzentrum, Rover und Sensorboxen zuständig ist. Mit der Installation von vier Sensorboxen, die im Inneren mit Seismometern ausgestattet sind, könnten in Zukunft erstmals die innere Struktur des Mondes und die Zusammensetzung der oberen Schichten des Regoliths bestimmt werden.

Um die ehrgeizige Mission umzusetzen, arbeiteten mehrere DLR-Institute zusammen und steuerten ihre jeweiligen Kompetenzen bei: Das Robotik- und Mechatronik-Zentrum des DLR war für den Rover zuständig, das DLR-Institut für Raumfahrtsysteme steuerte den Lander und die Sensorboxen bei, und das DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik entwickelte die Struktur der Sensorboxen. Der DLR-Raumflugbetrieb ermöglichte vor Ort die Kommunikationsstruktur, und das DLR-Institut für Planetenforschung führte seismische Messungen durch.

Tiefsee- und Raumfahrtforschung trifft aufeinander

Erstmals kooperierten bei ROBEX auch Wissenschaftler und Ingenieure aus den Bereichen Tiefsee und Raumfahrt miteinander. „Beide treffen bei ihrer Forschung auf Gebiete, die nur schwer zugänglich sind und extreme Bedingungen aufweisen“, sagt ROBEX-Koordinatorin Martina Wilde. „In der Tiefsee sind dies zum Beispiel die Dunkelheit und das Element Wasser, in der Raumfahrt die Schwerelosigkeit und die Strahlung.“

Gemeinsam ist aber beiden Regionen, dass Navigation, Energieversorgung und Datenaustausch große Herausforderungen sind. Insgesamt 16 Institutionen forschten daher in Kooperation, um für jeden der beiden Bereiche eine Demo-Mission umzusetzen, die den erfolgreichen Einsatz der neu entwickelten Technologien im jeweiligen Gebiet belegt. Neben der Ätna-Kampagne der Raumfahrer wird daher auch eine Mission der Tiefseeforscher am 22. August 2017 starten, die in der Arktis vor Spitzbergen mehrere robotische Systeme testet.

Auf den Bildern

In großer Entfernung spielt hohe Autonomie eine entscheidende Rolle. Das erfordert Sinneswahrnehmung für die Maschinen.

Den Lander im Blick: Rover LRU-2 (Light Weight Rover Unit) erstellt sich im Projekt ROBEX über seine Kamera-Augen eine Karte der Umgebung und wählt sich seinen Weg zum Lander.

Autonom arbeiten – der Rover greift die Sensorbox. Eines der Ziele der Demo-Mission des DLR auf dem Ätna: Rover LRU-2 greift selbstständig die Sensorbox, die auf dem Lander RODIN befestigt ist.

Auf dem Weg zur Messung: Rover LRU-2 navigiert autonom zu der vorgegebenen Stelle, an der die Sensorbox für seismische Messungen abgelegt werden soll. Im Projekt ROBEX sollen Lander, Rover und Sensorboxen miteinander kommunizieren und autonom die Exploration eines fremden Himmelskörpers durchführen.

Beispiel Luftverkehr: Was machen mit dem Brexit

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In einer Folge von Begegnungen mit Unternehmen und Personen ist die hessische Europaministerin am Dienstag in Frankfurt mit Dr. Stefan Schulte zusammengetroffen, dem Vorstandsvorsitzenden der Fraport AG. Im Gespräch ging es um Rahmenbedingungen und mögliche Auswirkungen des Brexits für den Frankfurter Flughafen.

Wie die künftigen Beziehungen zwischen der EU27 und Großbritannien mit Blick auf den Luftverkehr geregelt werden, ist derzeit noch völlig offen und wird maßgeblich durch die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU bestimmt. Sollte es keine entsprechenden Vereinbarungen geben, wird Großbritannien nach einem Ausscheiden aus der EU nicht mehr am einheitlichen EU-Luftverkehrsmarkt teilnehmen, die bestehenden Verkehrs- und Marktzugangsrechte würden entfallen. Betroffen hiervon wären in erster Linie Großbritannien sowie dort ansässige Fluggesellschaften.

„Am Beispiel der Luftverkehrsbranche lässt sich exemplarisch zeigen, welche Herausforderungen der Brexit mit sich bringen wird. Herausforderungen bedeuten aber sowohl Chancen als auch Risiken“, sagt Lucia Puttrich. Dr. Stefan Schulte zeigte sich optimistisch, dass das Verkehrsaufkommen am Frankfurter Flughafen von möglichen Verlagerungen an den Finanzplatz Frankfurt profitieren könne: „Frankfurt ist durch seine starke Finanzindustrie, die optimale Verkehrsanbindung und Infrastruktur sehr gut aufgestellt und muss sich im europäischen Wettbewerb nicht verstecken. Der Flughafen Frankfurt spielt hierbei eine wichtige Rolle. Wir sind das weltweit führende Drehkreuz in Bezug auf die Interkonnektivität, also die Anzahl an Verbindungen, und bieten dem Standort Frankfurt eine optimale Anbindung an die globalen Finanzzentren. Mit Blick auf unsere Infrastruktur, die geplanten Kapazitätserweiterungen und das Flugangebot sind wir gut vorbereitet, um mögliche zusätzliche Verkehre abzuwickeln.“

„Die Landesregierung hat sehr früh auf das Brexit-Referendum reagiert und arbeitet daran, dass Hessen die sich daraus ergebenden Chancen nutzen kann. Die Früchte ernten wir jetzt, wo die ersten Unternehmen ihre Standortentscheidungen für Frankfurt bekanntgeben“, sagte Puttrich. Um die Risiken des Brexits zu minimieren, benötigten Menschen und Unternehmen insbesondere Rechtssicherheit und Klarheit über die Ausgestaltung der künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union.

Der britische Luftverkehrssektor ist der größte Europas und der drittgrößte der Welt. Schätzungen von ACI EUROPE zufolge profitieren 285.000 Arbeitsplätze in der EU27 vom offenen Zugang zum Luftverkehrsmarkt zwischen Großbritannien und der EU27. Dr. Stefan Schulte: „Der EU-Binnenmarkt ist eine der großen Errungenschaften der Europäischen Union. Die Schaffung eines einheitlichen EU-Luftverkehrsmarkts rund um die Jahrtausendwende war der Anstoß für eine sehr dynamische Entwicklung der Branche. Unternehmen und Verbraucher profitierten von einem erweiterten Angebot, einer höheren Erreichbarkeit und Mobilität sowie gesunkenen Preisen. Der Luftverkehr trägt durch Geschäftsreiseverkehr, Fracht und Ferienflüge erheblich zur Wertschöpfung in ganz Europa bei. Liberale Märkte sind und bleiben Grundvoraussetzung für den Wohlstand in Europa.“

Nach dem Ausscheiden aus der Europäischen Union seien Anschlussabkommen nötig, deren Verhandlungen sich über Jahre hinziehen könnten, befürchtet Europaministerin Puttrich. Wegen der besonderen Bedeutung der Luftfahrtbranche und insbesondere des Frankfurter Flughafens für Hessen und die Region Rhein-Main werde die Hessische Landesregierung während der Brexit-Verhandlungen insbesondere alle Aspekte, die diesen Komplex betreffen, sehr genau beobachten und bei Bedarf über ihre Kanäle in Brüssel und Berlin dazu Stellung nehmen. Auf dem Foto: Lucia Puttrich, Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, und Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender Fraport AG.

Eurowings ab Bodensee nach Mallorca unterwegs

Mit einem attraktiven zusätzlichen Angebot nach Mallorca landet Eurowings erstmals am Bodensee-Airport Friedrichshafen. Zweimal pro Woche geht es mit dem Low-Cost-Carrier aus dem Lufthansa-Konzern künftig auf die Baleareninsel – und das mit Preisen bereits ab 29,99 Euro (für einen einfachen Flug).

Eurowings bietet ihre Flüge auf die beliebte Sonneninsel jeweils Dienstag und Freitag an. Dieses Angebot ergänzt die täglichen Mallorca-Flüge der Germania. Eingesetzt werden auf der Strecke modernste Flugzeuge vom Typ Airbus A320.

Als Teil der Lufthansa-Group wurde die „neue Eurowings“ nach dem Vorbild der erfolgreichen Germanwings gegründet. Der Anspruch ist dabei, in den kommenden Jahren zu den drei führenden Low Cost Airlines in Europa zu gehören. Derzeit werden über 140 Ziele in Europa sowie verschiedene touristische Ferndestinationen angeflogen.

Zur Erstflugbegrüßung übergab das Team des Bodensee-Airport der Airbus-Crew nicht nur eine Erstflugtorte im Palmendekor, Blumen und Zeppelinmodelle als speziellen aviatischen Gruß aus Friedrichshafen – auch die Flughafenfeuerwehr begleitete die Erstflugzeremonie mit zwei präzise gestalteten Wasserfontänen zur Begrüßung.

Friedrichshafen (FDH) – Palma de Mallorca (PMI)

Verkehrstage ab / an Flug-Nr.
Dienstag 20:20 – 22:25 EW6835
Freitag 11:15 – 13:20 EW6835

Palma de Mallorca (PMI) – Friedrichshafen (FDH)

Verkehrstage ab / an Flug-Nr.
Dienstag 17:40 – 19:40 EW6834
Freitag 08:30 – 10:30 EW6834

12. AUA B777 erschließt Tokio und und Kapstadt

Austrian Airlines nimmt 2018 zwei neue Langstrecken-Destinationen in ihr Portfolio auf. Ab 15. Mai 2018 fliegt Austrian Airlines bis zu zu fünf Mal pro Woche nach Tokio und ab 27. Oktober 2018 zwei Mal pro Woche nach Kapstadt. Beide Flüge werden mit einer Boeing 777 durchgeführt. Möglich ist dies, durch die zusätzliche „Triple“, wie dieses Großraumflugzeug üblicherweise auch genannt wird, die Austrian Airlines 2018 in ihre Langstreckenflotte aufnehmen wird. Die Boeing 777 hat eine Sitzplatzkapazität von rund 300 Sitzplätzen. Aktuell hat Austrian Airlines sechs Boeing 767 und fünf Boeing 777 in ihrer Langstreckenflotte.

Jetzt hat AUA also 12 Flugzeuge der B777 in der Flotte. „Wir freuen uns, dass wir früher als erwartet nach Tokio zurückkehren können. Wir haben Tokio im September 2016 temporär eingestellt, weil die Strecke wegen des Wirtschaftsabschwunges und des Währungsverfalls in Japan unwirtschaftlich geworden ist. Die Marktbedingungen haben sich aber in den letzten Monaten deutlich verbessert, daher sehen wir wieder Potential. Und die Nachfrage ist da,“ sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto.

Zu den neuen Destinationen wird man neben der Economy und Business Class dann auch bereits mit der Premium Economy fliegen können (Diese ist allerdings erst ab September 2017 buchbar). Denn ab kommenden Herbst werden alle Langstreckenflugzeuge der Austrian Airlines Schritt für Schritt mit einer Premium Economy ausgestattet. In der „Premium Eco“ werden den Fluggästen eigene Sitze mit größerem Neigungswinkel, mehr Sitzabstand und breiterer Sitzfläche angeboten. Dazu kommen ein im Vergleich mit der Economy Class größerer Bildschirm für das On-Demand-Entertainment und ein aufgewertetes Catering.

Tokio im Sommerflugplan 2018

Tokio wird nur im Sommerflugplan jeweils Montags, Dienstags, Mittwochs, Freitags und Sonntags angeflogen. Die Flugdauer von Wien zum über 9.100 km entfernten Tokio beträgt etwa 11 Stunden. Tickets sind ab sofort unter www.austrian.com, telefonisch unter +43 (0) 5 1766 1000 oder im Reisebüro buchbar.

Strecke Flugnummer Flugtage Abflug – Ankunft (Ortszeiten)
Wien – Tokio OS 51 Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonntag 17:55 – 12:05 (am nächsten Tag)
Tokio – Wien OS 52 Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag 14:00 – 19:00

Kapstadt im Winterflugplan 2018/2019

Kapstadt wird nur im Winterflugplan jeweils Dienstags und Samstags von Wien aus angeflogen. Die Flugdauer von Wien nach Kapstadt beträgt rund 11:25 Stunden. Tickets sollen ab 27. Oktober 2017 buchbar sein.

Strecke Flugnummer Flugtage Abflug – Ankunft (Ortszeiten)
Wien – Kapstadt OS 31 Dienstag und Samstag 10:15 – 22:40
Kapstadt – Wien OS 32 Mittwoch und Sonntag 00:20 – 10:50

Piloten starten Kampagne für Abkehr von Zapfluft

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Die Vereinigung Cockpit fordert die Abkehr vom Zapfluft-System sowie den Einbau von Sensoren zur Erkennung von giftigen Substanzen in der Luft und die Nachrüstung aller Flugzeuge mit Filtertechnologie. Zu Beginn der Sommerferien und damit der Hauptreisesaison unterstreicht die Vereinigung Cockpit (VC) das Recht von Passagieren und Besatzungen auf saubere Atemluft im Flugzeug. Nur mit sauberer Luft an Bord von Flugzeugen kann die Flugsicherheit garantiert werden und nur so können alle Urlauber gesund die schönste Zeit des Jahres beginnen.

Um die Problematik zu verdeutlichen, wird die VC während der Sommerferien eine Reihe von Informationen bereitstellen, die nicht nur genau erklären, warum es zur Vergiftung der Atemluft kommt, sondern auch Lösungen aufzeigen, die dazu führen, dass sowohl Besatzungen als auch Passagiere wieder befreit durchatmen können. Den Anfang dieser Reihe macht ein Video, das einfach erklärt, wie es zur Verunreinigung der Atemluft an Bord von fast jedem Flugzeug kommen kann.

MTU mit mehr als nur Bericht zur Nachhaltigkeit

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Große Unternehmen sind ab dem Geschäftsjahr 2017 verpflichtet, über ihr soziales und ökologisches Handeln zu berichten. Ein entsprechendes Gesetz hatte der Bundestag dieses Frühjahr verabschiedet.

Jetzt veröffentlicht die MTU ihren fünften Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2016. Deutschlands führender Triebwerkshersteller ist der Vorgabe einen großen Schritt voraus, seit 2011 schlüsselt die MTU in ihrem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht detailliert auf, wie verantwortungsvoll und zukunftsorientiert sie ihr Geschäft führt. Der Bericht vereint die beiden Standards UN Global Compact und Global Reporting Initiative (GRI G4) und deckt erstmals alle vollkonsolidierten Standorte der MTU-Gruppe ab.

Weniger Kerosin, weniger CO2-Emissionen, weniger Lärm sind die Eckpunkte der Getriebefan-Technologie, die die MTU mit ihren Schlüsselkomponenten erst möglich gemacht hat. „Ein ganz wesentlicher Beitrag der Luftfahrt zu den globalen Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit kommt damit von uns“, sagt Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. Mehr als 8.000 Bestellungen liegen inzwischen für Triebwerke aus der PW1000G-Familie vor, die unter anderem die A320neo antreiben.

Nachhaltigkeit gilt nicht nur für die Endprodukte: Entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind bei der MTU verbindliche Sozial- und Umweltstandards integriert – das gilt für die eigene Produktion genauso wie für die Zusammenarbeit mit den Lieferanten. Das Unternehmen bekennt sich zum Schutz der Menschenrechte, zu fairen Arbeitsbedingungen, zum Umweltschutz, zu Anti-Korruption und ist auch sozial engagiert. Es sorgt außerdem dafür, dass sich seine Mitarbeiter individuell weiterentwickeln können und dass sich Beruf und Familie vereinbaren lassen.

Die MTU wird hinsichtlich nicht-finanzieller Kennzahlen von Ratingagenturen und unabhängigen Experten regelmäßig bewertet und ausgezeichnet. Bei oekom research, einer der weltweit führenden Rating-Agenturen im nachhaltigen Anlagesegment, wird die MTU im Gesamtrating mit dem Prime Status (C+) bewertet. Seit 2014 ist sie zudem in der nachhaltigen Indexfamilie STOXX ESG Leader Indices in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung vertreten.

Die MTU erläutert ihr nachhaltiges Maßnahmenpaket auf rund 100 Seiten und gibt zudem Einblicke in fernere Zukunftsthemen – etwa ins elektrische Fliegen. Der Nachhaltigkeitsbericht 2016 ist auf bei MTU Aero Engines online verfügbar. Er zeigt auch die Bemühungen für nachhaltiges Wirtschaften bezieht die MTU auch ihre Stakeholder und die Öffentlichkeit ein und hat daher eine Befragung integriert.

Flugwerft Schleißheim feiert 25. Jubiläum mit großem Fly-In

Die Flugwerft Schleißheim des Deutschen Museums feiert wird am Wochenende 08./09. Juli ihren 25. Geburtstag mit einem großen Jubiläums-Fly-In: 1992 wurde sie eröffnet – und mehr als drei Millionen Besucher haben seither ihren Weg nach Oberschleißheim gefunden. Stargast ist – wie schon bei der Eröffnung – eine alte Dame: die „Tante Ju“.

Die Eröffnung im Jahr 1992 war ein großer Tag: nicht nur für das Deutsche Museum und für Schleißheim, sondern für ganz Bayern und Deutschland. Am 12. September um 11:00 Uhr begrüßte der damalige Ministerpräsidenten Max Streibl die 2.000 geladenen Gäste, Bundeskanzler Helmut Kohl steuerte ein Grußwort bei. 40.000 Besucher kamen allein am Eröffnungswochenende, gut 100.000 waren es 1992 bis zum Jahresende. Schon beim Eröffnungsfest waren Rundflüge mit der „Tante Ju“ der absolute Renner – und auch beim Jubiläums-Fly-In am 08. und 09. Juli 2017 wird wieder eine Ju 52 in der Flugwerft zu Gast sein. Generaldirektor Wolfgang M. Heckl sagt: „Wir freuen uns darauf, mit den neuen und alten Fans der Flugwerft ein rauschendes Fest feiern zu können. Und zu feiern gibt es eine Menge: 25 Jahre Flugwerft, 105 Jahre Flugplatz Schleißheim – und das an einem fantastischen Ort, an dem mehr als 125 Jahre Luftfahrtgeschichte versammelt sind.“

Es gibt an dem Wochenende nicht nur Rundflüge mit der Tante Ju, sondern auch mit einer DeHavilland Dragon Rapide und mit dem historischen Doppeldecker Antonow An-2. Und weil diese Flüge erfahrungsgemäß immer schnell ausgebucht sind, verlost das Deutsche Museum Freiflüge unter allen Besuchern. Auch einen „Aktions-Eintrittspreis“ hat sich die Flugwerft ausgedacht: Für Menschen, die noch D-Mark zu Hause haben, kostet der Eintritt exakt dasselbe wie vor 25 Jahren – drei D-Mark oder ermäßigt 1,50 D-Mark. Am 08. Juli wird bis in die Nacht gefeiert – samt Biergartenbetrieb und Ballonglühen. Das Programm an den beiden Tagen reicht von Fallschirmsprüngen bis zur Vorstellung der ersten deutschen Astronautin. Außerdem werden mehr als 50 historische und seltene Flugzeuge an diesem Wochenende einfliegen.

Flugwerft: Beinahe abgerissen

Auch Sonderführungen durch die Ausstellungen wird es natürlich geben. Mehr als 70 Flugobjekte sind in Schleißheim auf rund 6.500 Quadratmetern ausgestellt – vom Lilienthalgleiter bis zum Eurofighter. Dass überhaupt an dieser Stelle heute eines der größten Luftfahrtmuseen Deutschlands beheimatet ist, grenzt an ein Wunder. 1982, zehn Jahre vor der Eröffnung, hatte man das Gebäude noch abreißen wollen. Die Bauwerke waren total verfallen, nachdem die US Army den Flugbetrieb dort eingestellt hatte. 1975 brachte jemand mutwillig das Dach teilweise zum Einsturz – vermutlich durch eine Sprengung. 1981 drückte eine schwere Schneelast weitere Teile des Daches ein.

Doch 1983 wendete sich das Blatt: Das Deutsche Museum beantragte eine Außenstelle, um seine stetig wachsende Luft- und Raumfahrtsammlung unterbringen zu können. Franz Josef Strauß, der begeisterte Flieger, machte sich persönlich für die Flugwerft stark. Eine „Herzensangelegenheit seines Amtsvorgängers“, sei die Flugwerft gewesen, sagte Max Streibl bei der Eröffnung. So konnte schon 1986 die Wiederherstellung der Werft beginnen.

Rund 50 Millionen Mark hat das Projekt gekostet, sagt Helmuth Trischler, damals Kurator der Luftfahrt-Ausstellung. „Das Projekt hat das Deutsche Museum bis an die Grenzen seiner Belastbarkeit geführt – und darüber hinaus.“ Die Mühen haben sich gelohnt: Das Zweigmuseum ist weitaus erfolgreicher, als man sich es in den kühnsten Träumen ausgemalt hätte. 100.000 Besucher kommen Jahr für Jahr nach Schleißheim, Tendenz zuletzt deutlich steigend. Und im Jubiläumsjahr 2017 sind natürlich neue Besucherrekorde möglich. Auch dank der vielen attraktiven Sonderausstellungen – derzeit ist „All.täglich“ zu sehen, in der Besucher erleben können, welche Rolle Innovationen aus der Raumfahrt in unserem Alltagsleben spielen.

Wenn es um das Gegenteil von „alltäglichen“ Ereignissen in Schleißheim geht, muss Gerhard Filchner, der Leiter der Flugwerft, nicht lange nachdenken. An den spannenden Moment, als die „Attas„, ein „fliegender Simulator“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, am 07. Dezember 2012 von Braunschweig aus in Schleißheim einflog, kann er sich noch gut erinnern. „Wegen des Wetters war bis eine Stunde vor dem Start völlig unklar, ob der Transport durch die Luft wirklich an dem Tag würde stattfinden können. Das war richtig aufregend.“ Die eigentlich viel zu kurze Bahn für das knapp 20 Tonnen schwere Flugzeug wurde mühsam vom Schnee befreit, Einbauten waren zuvor aus der Maschine entfernt worden, um Gewicht zu sparen. Der Coup gelang: Die Attas landete wohlbehalten in Schleißheim – und ist seitdem eines der Prunkstücke der Flugwerft. Das einstige DLR-Forschungsflugzeug mit der charakteristischen Nase ist das größte für die Besucher begehbare Flugzeug in den Sammlungen des Deutschen Museums.

Filchner ist ein Mann der ersten Stunde: Er leitet die Flugwerft von Anfang an. Er hat erlebt, wie Flugzeuge vor der Eröffnung mit Transporthubschraubern der Bundeswehr nach Schleißheim gebracht wurden. Wie nach der Wende etliche Neuzugänge aus der ehemaligen DDR in die Sammlung kamen, wie der Rollweg zur Start- und Landebahn hinzukam. Wie viele Museen können schon von sich behaupten, einen Flugplatz vor der Tür zu haben, an dem historische Ausstellungsstücke starten und landen können? Und Gerhard Filchner freut sich sehr auf das Jubiläumsfest: „Ich möchte alle herzlich dazu einladen, am 08. und 09. Juli 2017 die Flugwerft noch einmal zu besuchen oder neu kennenzulernen. Wir sind mit 25 Jahren immer noch recht jung, aber wir haben die ganze Geschichte der Luftfahrt hier in Schleißheim zu bieten.“

Besucher werden gebeten, möglichst kein Gepäck mitzubringen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen – die Parkplätze der Flugwerft werden an diesem Tag wohl kaum ausreichen, aber von der S-Bahn-Station Oberschleißheim sind es nur 15 Minuten zu Fuß. Das Museum ist am Festwochenende am Samstag von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr. Der Biergartenbetrieb endet am Samstag um 22:00 Uhr. Das Programm auf der Hauptbühne (Freigelände)

  • Samstag, 13:00 Uhr: Offizielle Eröffnung durch Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums und Christian Kuchlbauer, Erster Bürgermeister der Gemeinde Oberschleißheim
  • Samstag, 14:00 Uhr: Vorstellung „Die erste Deutsche im All“ – Ex-Astronaut Ulrich Walter und der Generaldirektor des Deutschen Museums, Wolfgang M. Heckl, präsentieren die Astronautin-Trainees
  • Samstag und Sonntag, 15:00 Uhr: Ziehung der Rundflug-Gewinner
  • Samstag und Sonntag, ganztägig: Moderation der ein-/ausfliegenden Flugzeuge durch Marwig Herzog (Oldtimerpilot)
  • Samstag und Sonntag, ganztägig: Live-Musik von „Motion Music“ und der „Klangbagasch“

Mitmachen

  • Samstag und Sonntag, ganztägig (kostenpflichtig): Rundflüge mit Junkers Ju 52, DeHavilland Dragon Rapide, Antonow An-2; Treffpunkt Freigelände
  • Samstag und Sonntag, ganztägig: „Ballonaufstieg“ am Kran, Freigelände hinter der Ausstellungshalle
  • Samstag und Sonntag bis kurz vor 15:00 Uhr: Verlosung von Rundflügen mit der Antonow An-2, Teilnahmekarten an der Besucher-Info in der Werfthalle, Flugzeit 16:00 Uhr
  • Samstag und Sonntag, ganztägig: Foto-Aktion „Zeigen Sie uns Ihren Museumsbesuch und gewinnen Sie eine Jahreskarte“, Infos am Mitgliederstand in der Werfthalle

Anschauen

  • Samstag und Sonntag, ganztägig auf dem Freigelände: Eintreffen/Abflug historischer und seltener Flugzeuge
  • Samstag und Sonntag, nach Ansage auf dem Freigelände: Fallschirmabsprünge der Flugsportgruppe der DLR Oberpfaffenhofen
  • Samstag, ca. 21:30 Uhr, Freigelände: Ballonglühen des Freiballonvereins Augsburg e. V. in Kooperation mit dem Ballonmuseum Gersthofen
  • Samstag 11:00/13:00/15:00/17:00 Uhr und Sonntag 11:00/13:00/15:00 Uhr, Lilienthalsaal: Science-Show „Luft und Fliegen“ – Warum schlägt eine Jumbo nicht mit den Flügeln? Wieso hebt ein Heißluftballon ab? Und was braucht man zum Start einer Rakete? – Die Experimente der Science Show geben Antworten auf viele Fragen rund um die Kraft der Luft

Objekt-Highlights

  • Transportflugzeug C-160 Transall (Lufttransportgeschwader 61 Penzing),
  • Polizeihubschrauber (Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim),
  • Historische Bundeswehrfahrzeuge für den mobilen Flugplatzbetrieb (Reservisten-Arbeitsgemeinschaft)
  • Segelflugzeug Astir (Ikarus Luft- Sport-Club e.V., Oberschleißheim),
  • Historisches Follow-Me Fahrzeug (Flughafen München Gesellschaft FMG)
  • Dutzende historischer und seltener Flugzeuge werden beim Fly-In zu bestaunen sein (Fotos: Deutsches Museum)

Kinderprogramm

  • Samstag und Sonntag, ganztägig: Mini-Flugplatz und Fliegerspiel (Flughafen München Gesellschaft FMG) in der Ausstellungshalle
  • Samstag, 10:00 bis 17:00 Uhr und Sonntag, 10:00 bis 16:00 Uhr, Freigelände vor der Werfthalle: Bastelaktion „Dein Fly-In Aktionsheft“ – Sammle, was Dir gefällt, erstelle Dein eigenes Museumsheft mit unseren Expertinnen, gestalte es mit Bildern Deiner Lieblingsflieger. Was hast Du über sie herausgefunden? Notiere Deine Entdeckungen und Eindrücke vom Jubiläumstag
  • Samstag, 10:00 bis 11:30/13:00 bis 14:30/15:30 bis 17:00 Uhr, Freigelände vor der Werfthalle: „Goldrausch“ – Vergolden von Isarkieseln (für Kinder ab sechs Jahren, begrenzte Teilnehmerzahl)

Das Kinderprogramm

Durchgeführt in Kooperation mit Kultur- und Spielraum e. V. München Führungen

  • Samstag 11:00 bis 17:00 Uhr und Sonntag 11:00 bis 16:00 Uhr, jede volle Stunde Führung durch die Ausstellung, Treffpunkt Besucher-Info, Werfthalle
  • Samstag und Sonntag, 12:00 und 16:00 Uhr: Flugplatzwanderung „Die Geschichte des ältesten Flugplatzes in Bayern – Geschichtsspuren im Museumsgelände“ mit Paul Eschbach, Treffpunkt Besucher-Info, Werfthalle

Vorträge (im Montgolfier-Raum)

  • Samstag und Sonntag, 15:00 Uhr: „Streifzug durch die Geschichte des Flugplatzes Schleißheim“ mit Otto Bürger
  • Samstag und Sonntag, 16:00 Uhr: „Objektforschung an der Messerschmitt Bf 109E des Deutschen Museums“ mit Andreas Hempfer
  • Sonntag, 14:00 Uhr: „Von Lilienthal bis zum modernen Segelflug“ mit Isolde Wördehoff

Besucherinformationen

Öffnungszeiten

  • Museum und Fly-In sind geöffnet am Samstag von 10:00 bis 19:00 Uhr, am Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr
  • Biergartenbetrieb mit Livemusik am Samstag bis 22:00 Uhr

Eintrittspreise

  • Erwachsene sechs Euro
  • Ermäßigt vier Euro
  • Schüler/Studenten/Auszubildende drei Euro
  • Familienkarte 12 Euro

Jubiläumspreise „wie vor 25 Jahren“ in D-Mark

  • Erwachsene drei D-Mark
  • Kinder 1,50 D-Mark

Bitte passend bezahlen (Restgelderstattung nicht möglich).

Anfahrt zur Flugwerft Schleißheim

  • S-Bahn Linie S 1 Richtung Freising/Flughafen, Haltestelle Oberschleißheim. Von dort 15 Minuten Fußweg entlang der Mittenheimer Straße.
  • Bus 292, Haltestelle Mittenheimer Straße (Oberschleißheim)
  • Anfahrt auf der Straße über die Autobahn A99, Ausfahrt Neuherberg. Der Beschilderung folgen über die Jägerstraße und Ferdinand-Schulz-Allee zur Flugwerft (4,4 km von der Austobahnausfahrt). Bitte benutzen Sie bei Navigationssystemen Ort 85764 Oberschleißheim, Ferdinand-Schulz-Allee.
  • Fahrrad über beschilderte Radwege von den Isarauen, von der Schleißheimer oder der Ingolstädter Straße oder von Feldmoching.

Besucher werden gebeten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, da die Anzahl der Parkplätze begrenzt ist – und auf das Mitbringen von Gepäck jeglicher Art zu verzichten.

ADFC-Radtour zum Flugwerft-Jubiläum

Mit dem Fahrrad vom Verkehrszentrum und der Münchner Museumsinsel zum Fly-In mit Tourenbegleitung durch den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC); angemeldete Teilnehmer haben freien Eintritt zur Veranstaltung.

  • Anmeldung bis 03. Juli erforderlich unter veranstaltungen@deutsches-museum.de.
  • Abfahrt vom Verkehrszentrum: Samstag und Sonntag um 10:00 Uhr
  • Abfahrt von der Museumsinsel: Samstag und Sonntag um 10:30 Uhr

In der Bilderserie: die Ju 52 dreht ihre Rundflüge.

Verkehrsinformation zum Flughafen Hamburg beim Gipfel der G20

Am 07. und 08. Juli 2017 findet in Hamburg das G20-Gipfeltreffen der größten Industrienationen und Schwellenländer statt. Der Linienflugbetrieb läuft während des G20-Gipfels weiter. In den Hauptzeiten des An- und Abreiseverkehrs der Staats- und Regierungsmaschinen sind jedoch auch im Linienflugbetrieb Verzögerungen nicht ausgeschlossen.Aktuell zahlreiche Staus auch auf den Anfahrtswegen zum Hamburg Airport. Reisende sollten unbedingt ausreichend Zeit einplanen. Über Straßensperrungen informiert auch das kostenlose Bürgertelefon der Polizei Hamburg.

Der reguläre Flugbetrieb läuft bisher (06. Juli 2017, 11:00 Uhr) weitestgehend ohne Einschränkungen. Bei der Anfahrt zum Hamburg Airport kann es kurzfristig zu Straßensperrungen kommen.

Anreise per S-Bahn 1 empfohlen

Zudem kann es während der An- und Abreisezeiten des G20-Gipfels noch bis 09. Juli auf den Zufahrtsstraßen zu vorübergehenden polizeilichen Sperrungen und möglichen Sicherheitskontrollen kommen. Empfohlen wird vor allem die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, insbesondere der S-Bahn-Linie S1, die direkt zum Flughafen fährt. Zudem veröffentlicht Hamburg Airport laufend aktuelle Informationen zu möglichen Auswirkungen des G20-Gipfeltreffens am Flughafen.

Wichtigste Informationen für Hamburger

Was bedeutet G20 für den Flughafen Hamburg?

Wenn am 07. und 08. Juli das G20-Gipfeltreffen der größten Industrienationen und Schwellenländer stattfindet, rückt Hamburg in den Blickpunkt der Weltpolitik. Die Größenordnung der Veranstaltung bedeutet für den Flughafen und alle, die hier arbeiten, eine besondere Herausforderung: Wir werden am Hamburg Airport einen „Flughafen im Flughafen“ schaffen, um Linienflugverkehr und G20-Sonderflugbetrieb parallel zu organisieren. Dabei rechnen wir mit zahlreichen Sonderflugzeugen. Angesichts der hochrangigen Staats- und Regierungschefs gelten für den Gipfel zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen.

Gibt es Einschränkungen bei der An- und Abreise zum Flughafen?

Wie bei Staatsbesuchen üblich, müssen die Fahrtrouten dieser besonders geschützten Gäste gesichert werden. Zuständig für alle Sicherheitsmaßnahmen ist die Hamburger Polizei in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und der Polizei aus anderen Bundesländern. Details über die Routen und mögliche kurzfristige Sperrungen, die auch Zufahrtswege zum Hamburg Airport betreffen, stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Empfohlen wird jedoch, für die Anreise zum Flughafen mehr Zeit als üblich einzuplanen und mit der S-Bahn-Linie S1 anzureisen.

Für den Holiday-Shuttle wird es vom 06. bis 09. Juli eine veränderte Streckenführung geben, die den Weg beim Jäger umfährt und die zu längeren Fahrzeiten führen könnte. Zudem wird der Holiday Shuttle voraussichtlich nicht bei der Lufthansa Technik halten. Bitte beachten Sie außerdem die veränderte Streckenführung zu den Holiday-Parkhäusern und folgen Sie der veränderten Ausschilderung zu den Parkhäusern P8 und P9.

Ist mit längeren oder veränderten Anfahrtszeiten zu rechnen?

Ja, die Anfahrtszeiten werden sich unter Umständen verlängern. Auch wenn die Details zu möglichen Sperrungen auf den Zufahrtswegen noch nicht feststehen, wird empfohlen, für die Anreise zum Flughafen mehr Zeit als sonst einzuplanen und wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie S-Bahn (Linie S1) anzureisen.

Einschränkungen der Parksituation

Einzelheiten stehen derzeit noch nicht fest. Die Verkehrslenkung gehört zum Planungskonzept der Hamburger Polizei. Da der G20-Gipfel in die Hauptreisezeit fällt, werden die Parkflächen stark ausgelastet sein. Es wird die Anreise mit der S-Bahn-Linie S1 empfohlen.

Fährt die S-Bahn-Linie S1 weiterhin zum Flughafen?

Nach aktuellem Stand fährt die S-Bahn-Linie S1 auch während des G20-Gipfeltreffens planmäßig von und bis Hamburg Airport. Zusätzlich zu den planmäßigen Fahrten werden die Abfahrten ab Hamburg Airport am 07., 08. und 09. Juli von 00:13 Uhr bis 01:33 Uhr verlängert. Die S-Bahn-Linie S1 fährt dann im 20-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof und bis Altona.

Am 07., 08. und 09. Juli gibt es zudem zusätzliche Frühfahrten von Altona zum Hamburg Airport um 03:11 und 03:31 Uhr. Die Ankunft am Flughafen ist dann um 03:49 Uhr bzw. 04:09 Uhr. Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) hat für die Zeit des G20-Gipfels ein Verkehrskonzept für die gesamte Stadt Hamburg erstellt. Das Konzept und viele weitere Informationen zum öffentlichen Nahverkehr gibt es online hier.

Geht mein Flug wie gewohnt?

Der Linienflugbetrieb läuft während des G20-Gipfels weiter. In den Hauptzeiten des An- und Abreiseverkehrs der Staats- und Regierungsmaschinen sind jedoch auch im Linienflugbetrieb Verzögerungen nicht ausgeschlossen. Ziel ist es aber, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Passagieren wird empfohlen, vor ihrer Anreise zum Flughafen ihren aktuellen Flugstatus regelmäßig zu prüfen und ggf. ihre Airline zu kontaktieren.

Gelten die Nachtflugbeschränkungen auch während des Gipfels?

Ja. Allerdings gelten für die Regierungsflugzeuge aufgrund internationaler Vorschriften Sonderregelungen. Uns ist es wichtig, dass dieser Sonderflugbetrieb möglichst wenige Auswirkungen auf den normalen Flugverkehr und alle Passagiere hier am Hamburg Airport hat. Aus diesem Grund hat die Fluglärmschutzbeauftragte der zuständigen Behörde für Umwelt und Energie die Genehmigung erteilt, vom 07. bis 09. Juli 2017 die geltende Verspätungsregelung bis 24:00 Uhr um eine Stunde – also bis 01:00 Uhr – zu verlängern.

Damit soll sichergestellt werden, dass auch bei Verspätungen, die möglicherweise durch den G20-Gipfel verursacht werden, alle ursprünglich bis 23:00 Uhr geplanten Flüge noch abgewickelt werden können. Diese Ausnahmegenehmigung berücksichtigt auch, dass während des G20-Gipfels in Hamburg für die Passagiere keine Beherbergungsmöglichkeit in Hotels o.ä. besteht.

Zusätzliche Sicherheitskontrollen während des G20-Gipfels

Angesichts des Treffens der hochrangigen Staats- und Regierungschefs besteht in unserer Stadt die höchste Sicherheitsstufe. Zuständig für das Sicherheitskonzept ist die Hamburger Polizei. Die Sicherheitskontrollen am Hamburg Airport haben ein hohes Niveau und entsprechen höchsten Standards. Vom 12. Juni bis zum 11. Juli 2017 können lageabhängig, d.h. örtlich und zeitlich flexibel, an allen deutschen land-, luft- und seeseitigen Schengen-Binnengrenzen Grenzkontrollen durch die Bundespolizei erfolgen.

Gibt es ein Bürgertelefon der Polizei zu Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen

Anlässlich des G20-Gipfels bietet die Polizei seit Anfang April ein kostenfreies Bürgertelefon: 08000-428650 (Montag bis Freitag von 08:00 – 16:00 Uhr). Auch kann man Fragen per E-Mail an die Polizei senden.

easyJet engagiert sich nun im BAR in Deutschland

Ab sofort schließt sich easyJet als neues Mitglied dem weltweit größten „BAR“, dem Board of Airline Representatives in Germany (BARIG), an. Der internationale Airline-Verband mit Sitz in Frankfurt/Main vertritt die Interessen von rund 100 nationalen und internationalen Fluggesellschaften.

Die europäische Fluggesellschaft wird sich aktiv in die Arbeit des BARIG einbringen, so bei Optimierungsthemen zur Luftverkehrsinfrastruktur und der Fokussierung auf Kosten und Gebühren. Michael Hoppe, BARIG Vorsitzender und Generalsekretär: „Mit easyJet begrüßen wir eine weitere große, stark expandierende europäische Fluggesellschaft als neues Mitglied in unserem Verband. Die Airline-Branche sieht sich derzeit mit einem drastisch veränderten Marktumfeld und der fortschreitenden Etablierung neuer Geschäftsmodelle konfrontiert. Wir freuen uns daher, dass nun eine weitere führende Fluggesellschaft das Segment im BARIG und damit auch unsere internationale Expertise zusätzlich stärkt. So werden mit easyJet weitere wertvolle Impulse und neue Ideen in den BARIG Komitees vorangetrieben.“

Zentrale Anliegen des BARIG sind Kostenoptimierung und höhere Effizienz bei der Nutzung der Luftverkehrsinfrastruktur. Wie der Verband unterstreicht, verliert Deutschland im Vergleich zu international führenden, stark wachsenden Luftverkehrsstandorten zunehmend an Boden, so dass die führende Position in diesem Bereich ernsthaft gefährdet ist. Keinesfalls aber dürfen Investitionen in die Infrastruktur zu Erhöhungen der ohnehin schon sehr hohen Kosten- und Gebührenlast bei den Airlines führen und somit ihre Wirtschaftlichkeit bedrohen. Neben der uneingeschränkten Gleichbehandlung aller Airlines bei Flughafengebühren etc. fordert BARIG, dass der Luftverkehrsstandort Deutschland durch klare Kostensenkungen und höhere Effizienz für die nationalen und internationalen Airlines attraktiver wird. Die Folge wäre eine echte Win-Win-Situation, denn die Wirtschaft und die Passagiere würden ebenfalls davon profitieren können. Und auch für die Flughäfen ist ein stabiles Passagierwachstum anstelle von Rückgängen positiv.

Thomas Haagensen, Country Manager von easyJet für Deutschland und die Schweiz: „Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit mit BARIG, um in Deutschland die Rahmenbedingungen für eine wettbewerbsorientierte Luftverkehrspolitik weiter zu verbessern. Seit vielen Jahren bedient easyJet zahlreiche Strecken ab Deutschland und wird allein im Jahr 2017 mehr als sieben Millionen Passagiere ab oder zu deutschen Flughäfen befördern. Die BARIG-Mitgliedschaft trägt dazu bei, dass easyJet und die Airline-Industrie in diesem entscheidenden deutschen Wahljahr mit einer Stimme sprechen.“

Mit einer Flotte von über 270 modernen Flugzeugen bedient easyJet mehr als 800 Routen und verbindet über 130 Flughäfen in 31 Ländern in Europa. Pro Jahr fliegen rund 75 Millionen Passagiere mit easyJet, etwa 20 Prozent von ihnen sind Geschäftsreisende. 2016 erreichte die Fluggesellschaft eine durchschnittliche Auslastung von 91,5 Prozent. Zum deutschen Netzwerk gehören derzeit die Flughäfen Berlin-Schönefeld, Dortmund, Dresden, Friedrichshafen, Hamburg, München und Stuttgart.

Lufthansa und Fraport finden wieder zusammen

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Die Deutsche Lufthansa AG und die Fraport AG haben eine erste vergleichsweise Einigung über kurzfristige Kostenentlastungen unterzeichnet. Beide Partner schaffen damit die Voraussetzung für weiteres Wachstum der Lufthansa am Standort.

Zugleich ermöglicht die Vereinbarung den Einstieg in weitere Gespräche über eine mittel- und langfristige Partnerschaft. Lufthansa und Fraport wollen künftig Potenziale zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung gemeinschaftlich nutzen, etwa um bestehende Infrastruktur besser auszulasten und Kosten durch eine bessere Vorplanung der Passagierentwicklung zu reduzieren. Lufthansa und Fraport werden außerdem die Kundenansprache intensiver koordinieren, um dadurch die Angebote im Non-Aviation-Bereich zu optimieren. Mit diesem Maßnahmenpaket sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Lufthansa auch in den kommenden Jahren in Frankfurt weiter wachsen kann.

Um auch im Jahr 2018 Wachstum am Frankfurter Flughafen zu fördern, plant Fraport, für das kommende Jahr keinen neuen Entgeltantrag zu stellen, darüber gab es zuletzt Widerstand der Lufthansa. Der bestehende Entgeltantrag würde dann weiterhin Bestand haben. Insbesondere das Auftreten der Billigairline Ryanair am Flughafen Frankfurt löste vielerseits Unmut aus. Lufthansa kündigte auch vor Kurzem an, einige der Flaggschiffe Airbus A380 in München zu stationieren.

„Wir wollen gemeinsam Kostensenkungs- wie auch Wachstumspotenziale und damit neue Erlösquellen erschließen, um die Zukunftsfähigkeit und dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Frankfurt abzusichern. Dazu haben wir eine Vielzahl von Themenfeldern identifiziert, an denen wir jetzt weiter arbeiten wollen“, erklärt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Diese Einigung ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und der Auftakt zu weiteren Gesprächen, die eine mittel- und langfristige Intensivierung unserer Partnerschaft zum Ziel haben“, sagt Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, verantwortlich für das Ressort Hub Management. Beide Unternehmen werten die Vereinbarung als Neustart für noch intensivere Beziehungen. Mit der Unterzeichnung werde ein neues Kapitel der Zusammenarbeit aufgeschlagen.

A380 von Etihad Airways hat Route nach Paris aufgenommen

Ab sofort setzt Etihad Airways einen Airbus A380 für eine ihrer zwei täglichen Verbindungen von Abu Dhabi nach Paris Charles de Gaulle ein. Mit der Umstellung auf diesen Flugzeugtyp reagiert die Airline auf die höhere Nachfrage zwischen dem 01. Juli und dem 28. Oktober sowie zwischen dem 15. Dezember und dem 15. Februar 2018 nach Flügen zwischen den beiden Hauptstädten.

Anschließend wird der A380 ab dem 25. März 2018 das ganze Jahr auf dieser Strecke eingesetzt werden. Bisher wurde der Nachtflug nach Paris mit einer Boeing 777-300ER durchgeführt. „Paris ist eines der gefragtesten Ziele bei Etihad Airways, sowohl für Business-Reisende als auch für Urlauber. Die weltweite Mode- und Gastronomie-Hauptstadt verdient es, mit unserem Flaggschiff-Flugzeug angeflogen zu werden. Wir freuen uns nun auch auf dieser Strecke unseren preisgekrönten Service über den Wolken anbieten zu können“, sagt Mohammad Al Bulooki, Executive Vice President Commercial bei Etihad Airways.

Der Airbus A380 von Etihad Airways bietet Platz für 496 Fluggäste und eine maßgeschneiderte Innenausstattung in insgesamt vier Klassen: The Residence, First Apartments (First Class), Business Studios (Business Class) und Economy Smart Seats (Economy Class). Der A380 offeriert der Airline einzigartige Möglichkeiten, einen unvergleichlichen Service und die extra für dieses Flugzeug geschaffenen Innovationen zu präsentieren. Dazu zählen zum Beispiel die neuartigen Klassen von The Residence und von den First Apartments – die wahren Schätze einer First Class, die kürzlich wieder Auszeichnungen.

„Wir alle in den Vereinigten Arabischen Emiraten lieben Paris. Außerdem ist die Zahl der französischen Touristen, die wir in Abu Dhabi willkommen heißen, deutlich gestiegen. Abu Dhabi ist nicht nur das kulturelle, wirtschaftliche und touristische Zentrum der Vereinigten Arabischen Emirate, sondern auch die Heimatstadt von zwei französischen Institutionen – dem beeindruckenden Louvre Museum und der Paris-Sorbonne Universität. Der Einsatz unseres Flaggschiff-Flugzeugs auf dieser wichtigen Strecke bestärkt die Bindung von Etihad Airways und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit dem französischen Markt und gleichzeitig die kulturellen und geschäftlichen Beziehungen, die zwischen beiden Ländern bestehen.“

Das Flugzeug, das von einem französischen Kapitän und einem First Officer aus Abu Dhabi geflogen wurde, wurde bei seiner Ankunft in Paris traditionell mit einer Wassertaufe begrüßt. Etihad Airways betreibt am Charles de Gaulles Flughafen eine Premium Lounge, um das Reiseerlebnis am Boden von The Residence-, First Class- und Business Class-Gästen, sowie gegen Aufpreis auch von Economy Class-Gästen signifikant zu verbessern.

Wi-Fi von kostenlos bis Premium am Flughafen DUS

Am Düsseldorfer Flughafen können Passagiere und Besucher ab sofort rund um die Uhr auf ein kostenfreies WLAN zugreifen. Das Angebot ist für die gängigsten Anwendungen verfügbar. Wer also noch schnell seine E-Mails checken, etwas posten oder die neusten Nachrichten online verfolgen möchte, kann den Service nutzen. Einzige Voraussetzung ist das Akzeptieren der Nutzungsbedingungen nach Start des WLAN. Neben dem kostenlosen Internetzugang haben Passagiere und Besucher darüber hinaus auch die Möglichkeit, eine Premium-Variante zu buchen.

Mit maximaler Surfgeschwindigkeit können die Nutzer damit beispielsweise ihre Wartezeiten am Gate mit Livestreams, Web-Radio, Online-Spielen oder webbasierten Telefonaten überbrücken. Die Tarife liegen bei vier Euro für 30 Minuten (24 Stunden gültig), sechs Euro für 60 Minuten (Gültigkeit von sieben Tagen) und zwölf Euro für 240 Minuten (365 Tage gültig). Nach der erfolgreichen Anmeldung startet ein Countdown, der jederzeit unterbrochen und später fortgesetzt werden kann. Der Zugang erfolgt über ein sicheres VPN-Netzwerk.

Wolfgang Paetsch im Vorstand von OHB System AG

Der Aufsichtsrat des Raumfahrtunternehmens OHB System AG hat mit Wirkung zum 01. Juli 2017 Dr. Wolfgang Paetsch in den Vorstand berufen. Dr. Paetsch verantwortet als Vorstand im Wesentlichen die Raumfahrtprojekte, die für die Europäische Raumfahrtorganisation ESA und die Europäische Union durchgeführt werden. Dazu zählen Navigations-, Erdbeobachtungs- und Wettersatelliten, Wissenschafts- und Explorationsmissionen sowie Projekte für die Astronautische Raumfahrt. Bevor er 2013 zu OHB kam, sammelte er in verschiedenen Unternehmen Berufs- und Führungserfahrung, darunter mittelständische Unternehmen der Automatisierungstechnik.

„Mit Dr. Paetsch holen wir einen erfahrenen Manager aus den eigenen Reihen in den Vorstand. Als Direktor Navigation verantwortete er in den letzten vier Jahren die Galileo FOC-Satelliten und trug maßgeblich zum Erfolg bei der dritten Ausschreibung bei“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Marco Fuchs. „Er hat sich intern und extern einen hervorragenden Ruf erarbeitet und ist bestens vernetzt. Dr. Paetsch ergänzt unser Führungsteam in idealer Weise.“

easyJet mit neuen Meereszielen ab Berlin

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Aus der Großstadt raus ans Meer: Die Fluggesellschaft easyJet erweitert ihr Sommerstreckennetz ab Ende Juni um die Hafenstädte Bastia, Pula und Warna.

Passend zur Urlaubszeit erweitert easyJet sein Streckennetz ab Berlin-Schönefeld um drei verlockende neue Ziele: Nach Bastia (Korsika) können Reisende seit dem 29. Juni fliegen, nach Pula (Kroatien) seit dem 30. Juni. Flieger nach Warna (Bulgarien) stehen seit dem 28. Juni bereit. Damit offeriert easyJet Passagieren aus Berlin 48 Sommer-Destinationen. Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „easyJet setzt sein Wachstum in Berlin fort. Das ist ein sehr deutliches Bekenntnis für unseren Standort. In den letzten 14 Monaten hat die Airline drei Flugzeuge neu in Schönefeld stationiert sowie elf neue Flugziele in den Flugplan ab Berlin aufgenommen…“

Gerade in den Sommermonaten setzt easyJet auf erfrischende Urlaubsziele. Mit den Neuzugängen ergänzt die Fluglinie ihren vielseitigen Mix aus beliebten Freizeit- und Businessdestinationen in ganz Europa. Thomas Haagensen, Geschäftsführer easyJet Deutschland: „Wir möchten unseren Fluggästen eine bunte Auswahl an Reisezielen bieten und erweitern regelmäßig unser Streckennetz. Die Tatsache, dass wir die Berliner Flotte innerhalb eines Jahres um drei Maschinen auf insgesamt zwölf aufgestockt haben, zeigt, wie stark unser Angebot wächst.“ Von dem Engagement der Airline in der Hauptstadt profitieren nicht nur Abenteuerlustige, sondern auch die Region: Über 100 neue direkte Arbeitsplätze sind durch die drei zusätzlichen Flugzeuge entstanden. Badebuchten, Festivals und Hafenflair: Die Newcomer im Überblick

Neue Ziele ab Berlin

Ziel Flüge pro Woche Flugtage Erstflug Letzter Flug Zeitraum
Bastia (Korsika) 2 Mo, Do 29.06.2017 31.08.2017 Sommer
Pula (Kroatien) 3 Di, Fr, Sa 30.06.2017 02.10.2017 Sommer
Warna (Bulgarien) 2 Mi, Sa 28.06.2017 02.10.2017 Sommer

Mit den drei neuen Destinationen können sich die Berliner und Brandenburger ab sofort an Europas Traumküsten erfrischen. Zweimal pro Woche fliegt easyJet das malerische Hafenstädtchen Bastia im Norden Korsikas an. Beim Kaffeetrinken auf dem Place Saint-Nicolas kommt zwischen barocken Gebäuden, Palmen und Hafen mediterranes Feeling auf. Dreimal die Woche geht es ins kroatische Pula. Hier können sich Wassernixen auf Traumbuchten mit türkisfarbenem Wasser freuen. Wer Strandurlaub mit kulturellen Highlights krönen möchte, schießt von Pulas spektakulärem Amphitheater Fotos, die bestimmt auch auf Instagram das eine oder andere Like abstauben. Die bulgarische Großstadt Warna fliegt easyJet an zwei Wochentagen an. Sie ist bekannt für legendäre Musikfestivals und schillerndes Nachtleben am Goldstrand.

Drone Detection: DFS und Telekom zeigen wie es geht

Mit einem Drone Detection Day machen die Deutsche Flugsicherung (DFS) und die Deutsche Telekom heute auf die wachsende Zahl von Drohnen und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen aufmerksam. Nach Schätzungen der DFS wurden 2016 in Deutschland 400.000 Drohnen verkauft, allein dieses Jahr sollen weitere 600.000 hinzu kommen. Die Zukunftstechnologie schafft neue nützliche Einsatzgebiete: Transport von Blutkonserven, Anlagen-Wartung, Schleswig-Holstein testet seit gut einem Jahr den Einsatz von Drohnen mit Wärmebild-Kameras zur Rehkitzrettung.

Gleichzeitig können die unbemannten Fluggeräte zum Risiko für die Flugsicherheit werden. 2015 zählte die DFS 14 Konflikte mit dem regulären Flugverkehr, für 2016 wurden bereits 64 Behinderungen gemeldet und nach dem ersten Halbjahr 2017 rechnet die DFS dieses Jahr mit einem neuen Höchststand.

Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Flugsicherung, sagt: „Die Deutsche Flugsicherung setzt sich für die sichere und faire Integration von Drohnen in den Luftverkehr ein, weil wir vom Potenzial dieser neuen Technologie überzeugt sind Andererseits stellen Drohnen aber auch eine Herausforderung dar. Als DFS wollen wir dazu beitragen, die Sicherheit im Luftverkehr weiterhin auf dem gewohnt hohen Niveau zu halten.“

Drohnen als Gefahr für Unternehmen

Drohnen-Sorgen haben neben Flughäfen auch andere Unternehmen: Automobilhersteller fürchten Paparazzi-Fotos ihrer Erlkönige auf Teststrecken, Energieversorger Sabotage, Gefängnisse Waffen- und Drogenschmuggel, Event-Veranstalter oder Stadien-Betreiber Verletzungsrisiko für Gäste, Personenschützer von Drohnen transportierte Fahnen mit Schmähbotschaften oder Schlimmeres. Die Deutsche Telekom hat mit Industriepartnern den Magenta Schutzschirm entwickelt. Das System erkennt und warnt vor Drohnen und verwendet dazu Technik etwa vom Leadpartner Dedrone aus Kassel, Frequenzscanner der Firma Rhode & Schwarz, Mikrofonarrays von Squarehead, Radargeräte von Robin Radar Systems.

Dirk Backofen, Leiter Telekom Security sagt: „Drohnen lassen sich auch vielfältig zu kriminellen Zwecken nutzen. Jedes Unternehmen hat verschiedene Anforderungen. DEer Magenta Schutzschild ist ein Baukasten-System. Der Kunde entscheidet, ob er auf Radiofrequenz, Video- oder Audio- oder Radar-Erkennung setzt oder eine Kombination. Unser System integriert die Sensoren verschiedener Hersteller.“

Magenta: Schutzschirm gegen Drohnen

Auf dem Drone Detection Day wurde der Magenta Schutzschild erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Während mehrere Drohnenpiloten mit unterschiedlichen Drohnentypen verschiedene Gefährdungsszenarien flogen, zeigte das System über die auf Gebäuden der Deutschen Flugsicherung in Langen installierten Sensoren, dass es zuverlässig anfliegende Drohnen erkennen und davor warnen kann.

Ebenfalls auf der Veranstaltung vorgeführt wurde Abwehrtechnologie (Jammer) der Firmen HP Marketing & Consulting und Rohde & Schwarz. Die Bundesnetzagentur hatte die erforderlichen Genehmigungen erteilt. Jamming – also das aktive elektronische Abwehren von Drohnen mit Störtechnik – ist in Deutschland nur Behörden mit Sicherheitsaufgaben oder mit behördlicher Genehmigung erlaubt.

Registrierungspflicht für Drohnen gefordert

Das Bundesverkehrsministerium hat in diesem Jahr eine Drohnenverordnung erlassen. Ab einem Startgewicht von zwei Kilogramm beispielsweise müssen Drohnenpiloten entsprechende Kenntnisse für den sicheren Betrieb der unbemannten Fluggeräte nachweisen. Für Drohnen ab 250 Gramm besteht jetzt zudem Kennzeichnungspflicht.

Vertreter von Deutscher Flugsicherung und Deutscher Telekom bezeichneten dies auf dem Drone Detection Day als einen ersten wichtigen Schritt, dem aber noch weitere folgen müssten und sprachen sich für eine Registrierungspflicht für Drohnen aus. Wenn es möglich sei, Straftaten mit Drohnen zu begehen, müsse ein Täter auch zweifelsfrei identifizierbar sein. Weiterhin müssten Drohnen künftig im Luftraum leichter sichtbar werden. Für Flugsicherungstechnik sind zivile Drohnen zu klein, Radar kann sie nicht erfassen.

Drohnen über Mobilfunk orten

Solange Drohnen keinen Transponder wie ein Flugzeug tragen, sind sie komplett unsichtbar. In einem 2016 gestarteten Forschungsprojekt untersuchten die DFS und die Deutsche Telekom deshalb gemeinsam, wie sich Drohnen mittels Mobilfunk orten lassen, um sie in einem Luftlagebild darzustellen. Erste Ergebnisse liegen bereits vor. Die Unternehmen wollen darüber zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen. Die Firma betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München sowie Kontrolltürme an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland.

Passagierrekord am Flughafen Nürnberg

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg verzeichnete im Juni 2017 erstmals seit seinem Bestehen über 400.000 Fluggäste in einem Monat. Der Flughafen bleibt weiterhin auf Wachstumskurs und profitiert von einer großen Angebotsvielfalt.

417.587 Fluggäste sind im Juni 2017 am Albrecht Dürer Airport Nürnberg gestartet oder gelandet, das entspricht einem Plus von 27,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der bisherige Spitzenwert stammt aus dem August 2007 mit 399.391 Passagieren, damals, als airberlin noch ihr Drehkreuz am Flughafen unterhielt, wurde die Hälfte der Fluggäste von nur einer Airline transportiert. Im Jahr 2017 verteilen sich die ersten 50 Prozent der Passagiere auf vier Fluggesellschaften.

Die Diversifikation mit neuen Airlines ist gelungen. Neue Ziele und größere Flugzeuge tragen zu diesem Ergebnis bei, erläutert Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. Während 2007 ein großer Teil der Fluggäste Umsteigepassagiere waren, die Nürnberg als Drehkreuz für airberlin-Verbindungen nutzten, sind heute, im Jahr 2017, nahezu 100 Prozent der Fluggäste sogenannte Lokalpassagiere. Insbesondere im öffentlichen Bereich, also vor der Sicherheitskontrolle, sei der Anstieg deutlich. Davon profitierten auch der Einzelhandel und die Gastronomie.

Die vier verkehrsstärksten Ziel-Länder sind nach wie vor Deutschland, Spanien, Türkei und Griechenland. Beliebtestes Ziel bleibt unverändert Palma de Mallorca. Neu in den TOP15 der beliebtesten Ziele sind Hurghada und Budapest, auch die Ziele in Rumänien erfreuen sich steigender Beliebtheit.

Reiseflieger Condor ab Leipzig/Halle mit Dubai im Visier

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Condor ist der größte Ferienflieger am Flughafen Leipzig/Halle. Das Gesamtangebot der Fluggesellschaft am mitteldeutschen Airport umfasst in der laufenden Sommerflugplansaison pro Woche 42 Abflüge zu 13 Zielen in Spanien, Portugal, Griechenland, Ägypten, Bulgarien und der Türkei.

Damit bietet der Ferienflieger die meisten Touristikflüge ab Leipzig/Halle an. Diese Woche wartete auf die Passagiere der Condor Flüge eine besondere Überraschung. Die Maskottchen von Deutschlands beliebtester Airline „Lollo und Bernie“ begrüßten die Fluggäste beim Check-in, posierten speziell mit den Jüngsten für gemeinsame Fotos und verbreiteten ausgelassene Urlaubsstimmung.

Mit der kommenden Wintersaison nimmt Condor zudem ein neues Ziel in den Flugplan auf. Ab 01. November steuert der Ferienflieger, für den Reiseveranstalter FTI, neu ab Leipzig/Halle Dubai an. Jeweils mittwochs können Fluggäste aus ganz Mitteldeutschland und darüber hinaus innerhalb von rund sechs Stunden nonstop das Emirat erreichen. Zum Einsatz kommen Flugzeuge vom Typ Boeing 757-300, die bis zu 275 Passagieren Platz bieten.

Untreue am BER: Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt gegen einen ehemaligen Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) wegen des Verdachts der Untreue. Es handelt sich um einen Vorgang aus dem Jahr 2012. Die FBB unterstützt die gegenwärtigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Cottbus in vollem Umfang und will die ihr zugänglichen Informationen und Unterlagen zeitnah an die Staatsanwalt Cottbus übergeben. Sollte der FBB ein Schaden entstanden sein, behält sich das Unternehmen rechtliche Schritte vor.

Die Flughafengesellschaft will sich angesichts des laufenden Ermittlungsverfahrens nicht weiter zu dem Verdachtsfall äußern.

Fachtagung zur Luftverkehrs-Sicherheit am Flughafen München

Der Flughafen München ist erstmals Gastgeber einer internationalen Fachtagung zu Sicherheitsfragen im Luftverkehr. Ausgewiesene Sicherheitsexperten, Konfliktforscher sowie Vertreter aus dem Deutschen Bundestag, der Europäischen Kommission, von NATO, Europol und Eurocontrol kommen am 10. und 11. Juli am Münchner Airport zusammen, um über aktuelle Herausforderungen bei der Gefahrenabwehr im Luftverkehr zu beraten und sich über eine Fülle von Sicherheitsthemen auszutauschen. Schirmherren der Veranstaltung sind der Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen München GmbH, Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder und Botschafter Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wird die Konferenz am Montagabend eröffnen. Der grenzüberschreitende Datenaustausch der Sicherheitsbehörden ist auf der Konferenz ebenso ein Thema wie die Gefahren von Drohnen- oder Cyberattacken im Luftverkehr. Auch die besonderen Sicherheitsanforderungen, denen Flughäfen als „kritische Infrastruktur“ zu entsprechen haben, werden hier erörtert. In diesem Zusammenhang werden auf der Konferenz auch Prozessoptimierungen bei der Sicherheitskontrolle von Passagieren und neue technische Möglichkeiten der Überwachung diskutiert.

Flughäfen in NRW erhoffen sich Fortschritte durch neue Regierung

Im Rah­men der Land­tags­wahl von Nordrhein-Westfalen kon­sti­tu­ierte sich die Regie­rung im Bünd­nis von CDU und FDP neu. Hen­drik Wüst ist dabei als Ver­kehrs­mi­nis­ter von NRW benannt wor­den. Ihm obliegt die Umset­zung der getrof­fe­nen Koalitions­vereinbarungen im Luft­ver­kehrs­sek­tor.

Der vor­lie­gende Koali­ti­ons­ver­trag greift wich­tige Punkte auf, die nicht nur dem Bun­des­land Nordrhein-Westfalen, son­dern der gan­zen Luftverkehrswirt­schaft in Deutsch­land zugu­te­kom­men. Zurecht bekennt sich die neue Lan­des­re­gie­rung zu einer sinn­vol­len Umset­zung des Luftverkehrsonzepts des Bun­des­mi­nis­te­rium für Ver­kehr und digi­tale Infrastruk­tur, das durch eigene Schwer­punkt­set­zun­gen den Luft­ver­kehr in NRW voranbrin­gen soll.

Michael Gar­vens, Geschäfts­füh­rer des Flug­ha­fen Köln/Bonn und Prä­si­dent des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV zeigt sich erfreut: „Die deut­schen Flug­hä­fen beglück­wün­schen Herrn Minis­ter Wüst zu sei­nem neuen Amt. Stellvertretend wün­sche ich ihm bei der Umset­zung der Koali­ti­ons­ziele ver­läss­li­che Part­ner und ein nutzbringen­des Wir­kungs­feld.“

Der Flughafen­verband ADV begrüßt die zur Stär­kung des Luft­ver­kehrs gefor­der­ten Maß­nah­men der NRW-Koalitionspartner. Die Abschaf­fung der Luft­ver­kehr­steuer und eine Entbüro­kratisierung der Einfuhrumsatzsteuer wer­den expli­zit gefor­dert, um bestehende Nach­teile im Ver­gleich zu anderen europäischen Flug­hä­fen auf­zu­he­ben. Diese Maß­nah­men unterstreichen die hohe Wer­tig­keit des Luft­ver­kehrs. Sie set­zen auf landespo­li­ti­scher und bun­des­wei­ter Ebene wich­tige Eck­pfei­ler, die den Luft­ver­kehrs­stand­ort Deutsch­land zukunfts­fä­hig machen und stär­ken.

„Durch einen ganz­heit­li­chen und bedarfs­ori­en­tier­ten Ansatz setzt die neue Lan­des­re­gie­rung auf ein gut funktio­nie­ren­des nordrhein-westfälisches Luft­ver­kehrs­sys­tem, in dem klei­nere und grö­ßere Stand­orte sich sinn­voll ergän­zen und ihre Ent­wick­lungs­chan­cen wahr­neh­men kön­nen. Ebenso wird die Bedeu­tung der bei­den gro­ßen Flug­hä­fen Düs­sel­dorf und Köln/Bonn gese­hen. Diese Flug­hä­fen ste­hen im Pas­sa­ge­be­reich und Frachtver­kehr nicht nur in einem euro­päi­schen, son­dern interkontinentalen Wett­be­werb. Maß­nah­men zur Kapazitäts­erweiterung an die­sen Stand­or­ten sind für die Ent­fes­se­lung des Wirt­schafts­stand­orts NRW unverzicht­bar.“, kom­men­tiert Gar­vens.

Regionalflughäfen für Metropolregion wichtig

Inner­halb des deut­schen Luft­ver­kehrs­sek­tors kommt den Verkehrsflughäfen in NRW eine wich­tige Rolle zu. Sie sind Teil des bevölkerungs­reichs­ten Bun­des­lands in Deutsch­land und eines bedeutsamen wirt­schaft­li­chen Agglo­me­ra­ti­ons­rau­mes. Dem NRW-Flughafennetz gehö­ren die inter­na­tio­na­len Ver­kehrs­flug­hä­fen Dort­mund, Düs­sel­dorf, Köln/Bonn, Münster-Osnabrück, Paderborn/Lippstadt und Weeze an.

Diese Flug­hä­fen stär­ken in erheb­li­chem Maße die Metro­pol­re­gio­nen und Wirt­schafts­zen­tren des Lan­des NRW. Mobi­li­tät sowie der pul­sie­rende Austausch von Gütern wer­den gewähr­leis­tet. Das poly­zen­tri­sche Flughafennetz in NRW hat sich erfolg­reich im Luft­verkehrs­markt eta­bliert. Die sich dar­aus erge­bende Konnekti­vi­tät ist das Fun­da­ment für die Anbindung an wich­tige inter­na­tio­nale Wirtschafts- und Tourismusstandorte. Damit die Gesell­schaft und ansäs­sige Unter­neh­men auch in Zukunft davon pro­fi­tie­ren, ist eine nach­fra­ge­ori­en­tierte Entwicklung der Luft­ver­kehrs­an­bin­dung unab­ding­bar.

Rostock-Laage jetzt mit Blick aufs Vorfeld aus Cafe-Lounge

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Die einmalige Aussicht auf das Vorfeld des Flughafens in Rostock-Laage können Besucher seit letztem Wochenende von 11:00 bis 18:00 Uhr, in gemütlichen Lounge-Möbeln genießen. Leckere Torten, Flughafenflair und den großen Flugzeugen wie Airbus 330 und Boeing 747 beim Landen und Starten zuschauen.

Kaffeespezialitäten, Eisbecher und Torten dort genießen, wo andere in den Urlaub starten An diesem Wochenende eröffnet das Terrassencafé am Flughafen Rostock-Laage. Das Terrassencafé des Flughafens ist besonders an den Wochenenden einen Besuch wert. Von der Flughafenterrasse kommen Schaulustige auf ihre Kosten und haben einen unvergleichlichen Blick auf die startenden und landenden Flugzeuge. Die Sommermonate bieten gerade an den Wochenenden ein abwechslungsreiches Flugprogramm. Neben den Linien- und Ferienflugverkehren reisen viele Kreuzfahrtgäste über den Flughafen an und ab, um dann mit Ihren Kreuzlinern in Warnemünde auf Ostseetour zu starten. Daher können Besucher die unterschiedlichsten Flugzeugtypen bis hin zu großen Maschinen wie Airbus A330 und sogar die Boeing 747 sehen.

Bei der Auswahl der Speisen setzt das Team des Flughafens auf regionale Produkte und neue Kooperationen. Frisch gebackene Torten liefert die Bäckerei Stern aus Laage. Die Eisspezialitäten kommen vom Rostocker Unternehmen Food & Ice Creativ und werden vor Ort in leckere, sommerliche Eisbecher verwandelt. Kaffee- und Teespezialitäten runden das Angebot ab. Das Restaurant hat insgesamt 78 Sitzplätze im Innen- und Außenbereich und ist auch für Veranstaltungen buchbar.

Dörthe Hausmann, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage dazu: „Mit der Wiedereröffnung des Terrassencafés möchten wir den Flughafen für die Menschen in der Region noch besser erlebbar machen und ein Ausflugsziel mit besonderem Flair werden. Fliegen hat immer etwas Besonderes. Als Flughafen sind wir das Tor zu entfernten Regionen, in den Urlaub oder ein toller Platz, um dem nächsten Urlaub bei einem leckeren Eisbecher gedanklich vorauszueilen. Wir sind gespannt, wie unser Café angenommen wird und freuen uns auf zahlreiche Gäste am Flughafen“.

Pilatus übergibt 1.500. Flugzeug des PC-12

Der PC-12 entwickelt sich für Pilatus zum Bestseller und wird auf dem gesamten Globus eingesetzt. Im Rahmen einer großen Feier am Hauptsitz in Stans übergab Pilatus den 1.500. PC-12 an den langjährigen Kunden, den Royal Flying Doctor Service of Australia (RFDS).

Der Meilenstein in der Geschichte des Pilatus PC-12 wurde im Rahmen einer Übergabe gebührend gefeiert. Das einmotorige Turbopropflugzeug von Pilatus ist dank seiner vielseitigen Einsatzgebiete weltweit populär und bereits in 55 Ländern zertifiziert, so hat die weltweite Flotte der PC-12 schon über 6.000.000 Flugstunden erreicht. Knapp 2.000 Mitarbeitende und Gäste von Pilatus nahmen nun am Fest teil, als der auffällig bemalte 1.500. PC-12 vom Verwaltungsratspräsidenten Oscar J. Schwenk dem RFDS übergeben wurde.

Die Organisation erhielt das Jubiläumsflugzeug als symbolischen Dank für die langjährige Treue. Die Mitarbeitenden von Pilatus hatten vorgängig die Möglichkeit, Dankesbotschaften an den RFDS zu erstellen, welche auf dem 1.500. PC-12 angebracht wurden. So entstand ein PC-12 mit einem einzigartigen Farbkleid und persönlicher Note getreu nach dem Pilatus Leitbild „Customer First!“.

Fürs Outback zugeschnitten

Eine Delegation vom RFDS nahm den 1.500. PC-12 in Empfang. John Lynch, CEO Royal Flying Doctors Service Central Operations, meinte begeistert: „Wir sind sehr stolz auf die Partnerschaft mit Pilatus und es ist uns eine Ehre, diesen Jubiläums PC-12 heute in Empfang zu nehmen. Es gibt kein anderes Flugzeug auf der Welt, das mit dem PC-12 vergleichbar ist. Der PC-12 ist genau auf die rauen Umstände des australischen ‘Outbacks‘ zugeschnitten und nur dank seinen Eigenschaften ist es uns möglich, unseren Job so zu erfüllen, wie wir es heute machen.“

Der RFDS gehörte 1994 zu den ersten Kunden, welche damals einen PC-12 erhalten hatten. Die gemeinnützige Institution aus Australien gewährleistet heute für Menschen in den wenig besiedelten Gebieten mit Hilfe von 33 PC-12 ärztliche Versorgung auf dem gesamten Kontinent. Der RFDS transportiert jährlich rund 18 000 Patienten und fliegt unbefestigte und kurze Naturpisten an – ideales Terrain für den PC-12 also.

Oscar J. Schwenk, Verwaltungsratspräsident von Pilatus, freute sich, den 1.500. an den RFDS übergeben zu können und sagte: „Wir sind stolz, dass wir den 1.500. PC-12 an unseren äusserst loyalen und treuen Kunden, welcher bereits seit Anbeginn auf den PC-12 setzt, übergeben dürfen. Der RFDS setzt unseren PC-12 erfolgreich in äusserst anspruchsvollen Missionen ein und beweist tagtäglich rund um die Uhr, dass unser Flugzeug optimal dafür geeignet ist. Ich bin dankbar, dass wir den RFDS in unserem Kundenportfolio haben. Und ich freue mich, dass der RFDS auch zu den Erstkunden unseres PC-24 gehört und Ambulanzeinsätze damit fliegen wird – einmal Pilatus, immer Pilatus!“

PC-12 globaler Bestseller

Der PC-12 wird für Geschäftsreisen, Transportflüge, Ambulanz- und Notfalleinsätze, Such- und Rettungsflüge oder auch für Luftüberwachungen eingesetzt. Statistisch gesehen sind jederzeit 69 PC-12 in der Luft. Allein im Jahr 2016 hat Pilatus 91 PC-12 in Stans produziert und in die ganze Welt ausgeliefert. Der PC-12 ist laut der Schweizer das bewährteste, sicherste sowie bestverkaufte einmotorige Turbopropflugzeug seiner Klasse. Der PC-12 wurde seit Anbeginn stetig weiterentwickelt und die neuste Version, der PC-12 NG, ist auf dem modernsten Stand der Technik. Seit März 2017 kann der PC-12 in Europa für kommerzielle Einsätze genutzt werden, was dem äußerst sparsamen Flugzeug zusätzlichen Marktanteil geben wird.

Neue Montagehalle Mit der Übergabe des 1.500. PC-12 wurde gleichzeitig eine neue Montagehalle eingeweiht und an die Produktion übergeben. Das flexibel nutzbare Gebäude aus Holz mit 10.000 Quadratmeter Grundfläche wird ab August für den Serienbau genutzt. Einmal mehr wurde für die stützenfreie Konstruktion Holz aus einheimischer und nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet – ein klares Bekenntnis zum Standort Schweiz.

Digitaler Pilot fürs Cockpit als Leuchtturmprojekt geehrt

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A-PiMod heißt ein Projekt, bei dem ein digitalisierter Pilot im Cockpit mitfliegt, der die realen Piloten im Flug berät – daran forscht das Institut für Flugführung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit sieben weiteren Partnern aus Wissenschaft und Industrie.

Am 28. Juni 2017 wurde A-PiMod in Berlin mit dem Deutschen Mobilitätspreis als Leuchtturmprojekt für intelligente Mobilität ausgezeichnet. Automatisierung im Cockpit ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Sie erfolgt aber meist aus technischen Gründen, der Zustand der Piloten wird dabei selten berücksichtigt.

Elektronisches Crew-Mitglied

Hier entsteht eine komplexe Schnittstelle zwischen dem Piloten und der Automatisierung. Unfalluntersuchungen zeigen, dass Probleme an der Mensch-Maschine-Schnittstelle zu einem erheblichen Teil zu diesen Unfällen beitragen. Die neu entwickelte Cockpit-Architektur A-PiMod (Applying Pilot Models for Safer Aircraft), ein „Cockpit der Zukunft“, verbessert die Kooperation zwischen Mensch und Maschine. „Dies geschieht, indem A-PiMod nicht nur den Flugzeugzustand und die Umgebungsbedingungen überwacht, sondern auch den Zustand der Piloten einbezieht“, erklärt Dr. Andreas Hasselberg vom DLR-Institut für Flugführung.

„Basierend auf den Blickbewegungen, Gesten und Eingaben der Piloten zieht das System Rückschlüsse auf ihre aktuellen Absichten, ihr Situationsbewusstsein sowie ihre Arbeitsbelastung.“ Diese Daten nutzt A-PiMod dazu, die Piloten situationsabhängig bestmöglich bei ihrer Arbeit zu unterstützen. „Das System geht auf die Piloten ein, macht ihnen Vorschläge und passt sich ihnen und der Situation an. Ähnlich einem guten menschlichen Teammitglied – quasi einem dritten Piloten“, so Hasselberg weiter.

Die Forschungsarbeiten im Projekt A-PiMod wurden von der Europäischen Union mit etwa 4,5 Millionen Euro gefördert und fanden im Zeitraum von September 2013 bis August 2016 statt. Neben dem DLR waren Honeywell, die Technische Universität Brünn, OFFIS e.V., Symbio Concepts & Projects, das Netherland Aerospace Centre (NLR), KITE Solutions und das Trinity College Dublin Forschungspartner.

A-PiMod erhält Deutschen Mobilitätspreis

Das Projekt wurde nun von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur als eines von zehn herausragenden digitalen Innovationen für eine sichere Mobilität ausgezeichnet. Die Abgeordnete Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), und Ute Weiland, Geschäftsführerin der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, überreichten die Preise, für die 170 Bewerbungen eingingen, im Bundesverkehrsministerium in Berlin.

Mit dem Deutschen Mobilitätspreis machen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das BMVI intelligente Mobilitätslösungen und digitale Innovationen öffentlich sichtbar. Folgende Mitglieder der Plattform „Digitale Netze und Mobilität“ des Digital-Gipfels unterstützen den Deutschen Mobilitätspreis: Continental Automotive GmbH, Deutsche Bahn AG, Deutsche Telekom AG, Ericsson GmbH, Esri Deutschland GmbH, Huawei Technologies Deutschland GmbH und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V.

Auf den Bildern

Das Generische Experimentalcockpit (GECO): Das Projekt A-PiMod wurde im GECO des DLR-Instituts für Flugführung getestet.

Die Preisträger des Deutschen Mobilitätspreises 2017: Darunter Helge Lenz und Dr. Andreas Hasselberg mit dem Projekt A-PiMod vom DLR (zweiter und dritter von rechts).

A-PiMod im GECO: A-PiMod bietet dem Piloten über den Bildschirm als „dritter Mann“ verschiedene Entscheidungshilfen an.

Touristik ab FMO steigt mit Urlaubsfliegern

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Die Fluggastzahlen am Flughafen Münster/Osnabrück haben sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 ausgesprochen positiv entwickelt. Insgesamt konnten über 380.000 Fluggäste gezählt werden.

Das entspricht einer Steigerung von 12 Prozent im ersten Halbjahr. Besonders erfreulich schlossen die Monate April (plus 28,9 Prozent), Mai (plus 15,7 Prozent) und Juni (plus 14,8 Prozent) ab. Auch die Luftfracht befindet sich auf Wachstumskurs. Im ersten Halbjahr konnten mehr als 8.000 Tonnen umgeschlagen werden. Das entspricht einer Steigerung um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Grund für die positive Fluggastentwicklung seit Beginn des Sommerflugplanes ab Ende März liegt vor allem in dem verstärkten Engagement der Fluggesellschaft Germania am FMO. Seit April hat Germania ein zweites Flugzeug in Münster/Osnabrück stationiert und bietet in dieser Sommersaison insgesamt 30 wöchentliche Flüge zu 16 vornehmlich touristischen Zielen an. Außerdem konnte mit der Lufthansa-Low-Cost-Tochter Eurowings eine neue Airline am FMO begrüßt werden, die neben Germania und Niki ebenfalls zum stärksten Touristikziel Palma de Mallorca fliegt.

Für die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen erwartet der FMO rund 245.000 Fluggäste. Mit 24 wöchentlichen Abflügen steht Mallorca auf dem ersten Platz der beliebtesten Urlaubsziele am FMO, gefolgt von Antalya mit 13 Abflügen pro Woche. Als Trendziel zeigen sich im aktuellen Sommer die griechischen Inseln Kreta, Rhodos und Kos. Neu im Programm ist Faro an der Algarveküste in Portugal. Auf dem Bild: Die Fluggesellschaft Germania startet seit April mit den zwei stationierten Flugzeugen insgesamt 30 Mal pro Woche ab FMO.

Condor startet Dienste ab FRA nach Italien

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Ab sofort fliegt Condor von Frankfurt nach Italien. Sieben Ziele stehen im Flugplan. Vom 30. Juni bis Ende Oktober 2017 verbindet die Airline Frankfurt (FRA) mit den Flughäfen in Bari (BRI), Neapel (NAP) und Lamezia Terme (SUF) im Süden Italiens.

Fünf Mal pro Woche stehen im gleichen Zeitraum Sizilien mit Catania (CTA) und Palermo (PMO) im Flugprogramm. Darüber hinaus wird Sardinien mit Olbia (OLB) und Cagliari (CAG) fünf Mal wöchentlich angeflogen. Mit einer Veranstaltung am Boarding Gate, die ganz im italienischen Stil gehalten wurde, feierte der Frankfurter Flughafen die neuen Ziele gemeinsam mit Deutschlands beliebtester Airline. Bei Eis, gutem Kaffee und einer Erstflugtorte konnten die Passagiere sich schon einmal auf das Dolce Vita in ihrer Urlaubsdestination einstimmen.

„Italien ist ein komplett neuer und höchst interessanter Markt, den Condor für ihre Fluggäste ins Programm aufgenommen hat. Wir gehen damit im Sommer 2017 neue Wege und wollen unseren Kunden neue und alternative Urlaubsziele bieten. Die Buchungen zeigen, dass unseren Kunden dieses Angebot gefällt“, so Paul Schwaiger, Commercial Director Continental Europe Thomas Cook Group Airlines. „Neben unseren 37 weiteren Sonnenzielen, bietet die Vielfältigkeit unserer Italienziele für all unsere Passagiere das optimale Urlaubsprogramm.“ Flüge, beispielsweise nach Neapel, soll es bereits zu einem günstigen Oneway-Komplettpreis ab nur 69,99 Euro in der Economy oder 109,99 Euro in der Premium Class geben.

Im Sommer 2017 setzt Condor auf einigen Italien Strecken Flugzeuge von Partnerairlines ein. So kann die Urlaubs-Airline auch während der Hochsaison zusätzliche Flüge anbieten. Der Ferienflieger wählt die Partnerairlines nach streng festgelegten Qualitäts- und Sicherheitsstandards aus. Ebenfalls die Sitzabstände, das Mahlzeitenangebot, die Klassenkonfiguration sowie das Bordverkaufsangebot entsprechen dem Condor Standard.

Condor-Ziele ab FRA in Italien im Sommer 2017

Die Ziele werden vom 30. Juni bis Ende Oktober angeflogen.

Ziel Bari Cagliari Catania Lamezia Terme Neapel Olbia Palermo
Flugtage Sonntag Montag, Freitag Dienstag, Donnerstag, Samstag Montag, Freitag Dienstag, Donnerstag, Samstag Dienstag, Donnerstag, Samstag Mittwoch, Sonntag

Bund und Länder wollen sieben neue DLR-Institute schaffen

Der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stimmte in seiner Sitzung Ende Juni der Gründung von sieben DLR-Instituten zu. Das DLR wurde im November 2016 mit einem Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages mit dem Aufbau der neuen Institute beauftragt. Seitdem wurden die wissenschaftlichen Konzepte für diese Institute von internationalen Gutachtern sowie Vertretern aus der Industrie und unabhängigen Wissenschaftseinrichtungen überprüft und befürwortet. Mit der Entscheidung des Senats als externem Gremium hat das DLR nun grünes Licht und kann mit dem Aufbau der Forschungsaktivitäten in den Instituten vor Ort beginnen. Der Bund unterstützt das DLR dafür jährlich mit zusätzlich 42 Millionen Euro.

Die Bundesländer, in denen die Institute angesiedelt werden, tragen mit insgesamt fünf Millionen Euro pro Jahr zur Finanzierung bei. Die Gutachter bescheinigten dem DLR für alle Institutsgründungen, dass die vorgeschlagenen Aktivitäten wesentlichen langfristigen Forschungsbedarf beinhalten und das Forschungsportfolio des DLR sehr gut ergänzen. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries sagte hierzu: „Mit den neuen Instituten wird das DLR zu Lösungen bei der Digitalisierung von Industrieprozessen, der Energieversorgung und einer intelligenten Mobilität beitragen und wirtschaftlich hochrelevante Technologien weiterentwickeln. Wir freuen uns, dass das DLR den Aufbau der neuen Institute nun zügig angeht und damit die Politik der Bundesregierung auf diesen Zukunftsfeldern unterstützt.“

Beiträge für Industrie und zu Herausforderungen

„Mit den neuen Instituten kann das DLR die Forschungskette von der Grundlagenforschung über die Entwicklung einzelner Komponenten und Technologien bis hin zur Systemauslegung noch besser abdecken“, sagte Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. „Sie liefern damit wesentliche Beiträge für die nationale Industrie und die gesellschaftlichen Herausforderungen im Hinblick auf Digitalisierung, Mobilität, Logistik und Energieversorgung. Sie tragen darüber hinaus auch zur Umsetzung der DLR-Gesamtstrategie bei.“

Auch wird eine starke Unterstützung aus der Wissenschaft, Wirtschaft und der jeweiligen Industrie gesehen. Von den neuen Instituten werden auch Beiträge zum neuen Querschnittsbereich Digitalisierung erwartet, dem sich das DLR in seiner neuen Strategie verpflichtet hat. Sie werden zudem interdisziplinäre Arbeiten voranbringen und so weitere Synergien zwischen den Forschungsbereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit herstellen sowie neue Kooperationen innerhalb der Helmholtz Gemeinschaft unterstützen. Der Aufbau der Institute wird vom Wissenschaftlich-Technischen Rat (WTR) des DLR begleitet. Die Geschäftsstelle der Helmholtz-Gemeinschaft übernahm zudem die Durchführung und Organisation der wissenschaftlichen Begutachtungen.

Nach der Gründung am 28. Juni 2017 will das DLR die neuen Institute schon in den kommenden Monaten eröffnen. Bei den Instituten in Hamburg ist der DLR-Senat dem Votum der Gutachter gefolgt und wird – abweichend vom bisherigen Konzept – zwei Institute gründen. Die für das Institut in Hamburg vorgesehenen finanziellen Mittel sollen auf die beiden neuen Institute aufgeteilt werden. Mit den neuen Instituten ist das DLR in insgesamt neun Bundesländern vertreten. DLR gründet Institute in Augsburg, Bremerhaven, Dresden, Hamburg, Jena und Oldenburg.

Kurzporträts der neun DLR-Institute

Institut für Test und Simulation für Gasturbinen (Augsburg)

Flugzeuge der Zukunft sollen leiser sein, weniger Treibstoff verbrauchen und weniger Abgase produzieren. Neue Triebwerkstechnologien spielen bei der Erreichung der europäischen Luftfahrtziele – wie z.B. in FlightPath 2050 beschrieben – eine entscheidende Rolle. Das Institut für Test und Simulation für Gasturbinen arbeitet an der Weiterentwicklung von Triebwerken; numerische und experimentelle Verfahren werden dabei kombiniert und eine digitale Plattform „Virtual Engine“ aufgebaut.

In einem neuartigen Prüfstand sollen erstmals die Auswirkungen zeitgleicher mechanischer, thermischer und chemischer Lasten auf neue Werkstoffe und Bauteile untersucht und so unter anderem Erkenntnisse über die Einsatzfähigkeit neuer Bauweisen und Herstellungsverfahren gewonnen werden. Durch neue Test- und Berechnungsverfahren können die Lebensdauer und die Zuverlässigkeit höchstbelasteter Triebwerksbauteile und Werkstoffe genauer quantifiziert, validiert und verbessert werden.

Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen (Bremerhaven)

Hafenanlagen, Schiffe auf hoher See, Handelsrouten oder Offshore-Windkraftanlagen sind wichtige Infrastrukturen, deren Sicherheit stets gewährleistet sein muss. Das gilt auch, wenn sie weit ab von Sicherheitskräften sind, die eingreifen können. Das Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen wird Sicherheitstechnologien entwickeln, die Risiken und Gefahren von Anlagen auf dem Meer genau analysieren und entsprechende Sicherheitskonzepte erarbeiten. Dazu werden unterschiedliche Sensoren, wie zum Beispiel land- und seegestützte Kamerasysteme für die speziellen Anwendungen optimiert.

Daten aus unterschiedlichen und räumlich verteilten Systemen sollen zukünftig in einem Lagebild zusammengeführt werden, das in Echtzeit über Gefahren und Anomalien Auskunft gibt. Zudem arbeiten die Wissenschaftler an der Resilienzfähigkeit der Systeme, so dass diese auch bei erheblichen externen oder internen Störungen wieder in den Ausgangszustand zurückkehren können. Das Institut adressiert mit seiner Forschung wichtige nationale und internationale Herausforderungen der maritimen Sicherheit.

Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung (Dresden)

Bevor ein Flugzeug abheben kann, sind viele kostenintensive Entwicklungsarbeiten und langwierige Tests notwendig. Obwohl die exakte numerische Simulation in der Luftfahrt bereits gut etabliert ist, sind solche Tests vor allem im Bereich der Zertifizierung nach wie vor notwendig. Mit einem virtuellen Flugzeug, das sich genauso verhält wie ein Flugzeug in der Realität, sollen diese Prozesse schneller, günstiger und außerdem sicherer ablaufen. Am Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung werden die softwaretechnischen Grundlagen zur Realisierung des virtuellen Flugzeugs erarbeitet.

Die Fachleute führen in enger Zusammenarbeit mit den anderen DLR-Luftfahrtinstituten Simulationen auf Höchstleistungsrechnern durch und entwickeln multidisziplinäre Software-Plattformen, mit denen das virtuelle Flugzeug umfassend analysiert und optimiert werden kann. Darüber hinaus untersuchen sie neue Ansätze und Methoden zur Analyse und Verwaltung großer Datenmengen sowie zur simulationsgestützten Zertifizierung, die die Kosten der Entwicklung und Zulassung neuer Produkte erheblich senken und diese auch für andere Verkehrs- und Wirtschaftsbranchen nutzbar machen soll.

Institut für Systemarchitekturen in der Luftfahrt (Hamburg)

Das System Luftfahrt besteht aus vielen Bereichen, die perfekt aufeinander abgestimmt sein müssen. Zu dem komplexen System gehören zum Beispiel das Lufttransportsystem als Ganzes, das einzelne Flugzeug und die Produktion seiner Einzelteile. Das Institut für Systemarchitekturen in der Luftfahrt erforscht die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Systemebenen. Ziel ist unter anderem, die sichere und effiziente Integration von Technologien aus der Automatisierung, digitaler Produktionsprozesse sowie neuer Energiesysteme im Flugzeug. Schwerpunkte der Forschung sind die Kopplung des virtuellen Produktentwurfs mit der digitalen Produktion (Industrie 4.0) sowie neue Lösungen für Flugzeugrumpf und Kabine.

Institut für Instandhaltung und Modifikation (Hamburg)

Während seiner Betriebszeit muss ein Flugzeug zahlreiche Wartungsprozesse durchleben. Diese sind wichtig für die Betriebssicherheit, sorgen aber auch dafür, dass die Maschinen in regelmäßigen Abständen aufgrund der aufwendigen Prozeduren für den Flugbetrieb nicht bereitstehen. Das Institut für Instandhaltung und Modifikation in Hamburg wird in seiner Forschung erstmals den ganzen Wartungsprozess von der Untersuchung und dem Monitoring einer Struktur, über die Ableitung der Maßnahme bis hin zu deren Durchführung abdecken. Dabei werden besonders innovative Technologien wie Augmented Reality und 3D-Druck-Verfahren untersucht.

Die Forscher wollen für jedes Flugzeug ein digitales Modell erstellen, das genau wie das reale Flugzeug altert und dieselben Wartungsmaßnahmen und Änderungen erfährt. Dieser „digitale Zwilling“ unterstützt permanent den effizienten und vorrausschauenden Betrieb eines Luftfahrfahrzeugs. In einem Applikationszentrum erforschen die Wissenschaftler zudem den Einsatz neuer Technologien zur Datenintegration und -visualisierung sowie zur Verknüpfung einzelner Prozessschritte wie Monitoring und Reparaturmaßnahmen.

Institut für Datenwissenschaften (Jena)

Ob aus der Erdbeobachtung, der Klima- oder Verkehrsforschung – die Menge und auch die Vielfalt der Daten aus der wissenschaftlichen Forschung wächst nicht linear, sondern exponentiell. Damit Forscher die Daten optimal analysieren können, müssen sie sinnvoll gespeichert und zusammengeführt werden. Das Institut für Datenwissenschaften sucht nach Lösungen für das Management sowie die Verarbeitung und Analyse von wissenschaftlichen Informationen aus allen DLR-Forschungsbereichen.

Die Forscher entwickeln Datenbanken und Datenstrukturen, die es möglich machen, dass komplexe Informationen schnell zugänglich sind und sinnvoll miteinander verknüpft werden. Weitere Schwerpunkte der Forschungsarbeit liegen in den Bereichen IT-Sicherheit, Industrie 4.0, Citizen Science sowie dem Internet der Dinge, in dem Informationen automatisch erfasst, miteinander verknüpft und für Netzwerke aufbereitet werden.

Institut für Vernetzte Energiesysteme (Oldenburg)

Als Institut für Vernetzte Energiesysteme wird das bisherige Oldenburger Forschungszentrum NEXT ENERGY ins DLR integriert und neu ausgerichtet. Das Institut wird die Energieforschung im DLR ergänzen und weiter ausbauen. Künftig wird das Institut vorrangig systemorientierte Technologien und Konzepte für eine nachhaltige Energieversorgung entwickeln. Ziel des neuen Ansatzes ist es, trotz Wetterabhängigkeit erneuerbarer Energien und mit zunehmend dezentralen Strukturen ein stabiles und effizientes Energiesystem sicherzustellen.

Mit seinen Abteilungen Stadt- und Gebäudetechnologien, Energiesystemtechnologie und Energiesystemanalyse widmet sich das Institut auch systemorientierten Fragestellungen zur intelligenten und effizienten Sektorenkopplung in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr. Betrachtet werden Systemebenen von der Einzelanlage über das ‚smarte‘ Gebäude bis hin zu vernetzten Wohnquartieren und Städten. Im neuen Forschungsportfolio sind auch Themen zur Netzmodellierung und Netztechnologien vertreten. Im Bereich der Energiesystemanalyse arbeitet das Institut sehr eng mit dem DLR-Institut für Technische Thermodynamik zusammen.

Lieferverzögerung eines Airbus stoppt Reisende ab Kassel nicht

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Pünktlich zu den Sommerferien 2017 bietet Kassel Airport seit 01. Juli dreizehn wöchentliche Flüge zu beliebten Ferienorten an: viermal die Woche geht ess nach Palma/Mallorca, dreimal nach Heraklion, und je zweimal nach Las Palmas/Gran Canaria, Fuerteventura und Hurghada.

Von Nordhessen nonstop nach Heraklion und Hurghada: Mit 148 Passagieren ausgebucht startete der erste Flieger des Sommerflugplans um kurz nach 05:00 Uhr in Richtung Heraklion. Um kurz nach 10:00 Uhr folgte leicht verzögert und ebenfalls ausgebucht ein Airbus A320 in Richtung Hurghada. Die ersten Flüge werden nicht direkt von der Sundair durchgeführt, da sich die Auslieferung des für Kassel vorgesehenen Airbus A320 verzögert. Die Verantwortlichen haben mit Hochdruck daran gearbeitet, eine Ersatzbeförderung ab Kassel sicherzustellen. Der Erstflug der Sundair ab Kassel mit dem unternehmenseigenen Flieger ist für Ende Juli 2017 geplant.

„Wir bedanken uns bei unseren Partnern schauinsland-reisen und Sundair für Ihre intensiven Bemühungen, fast alle Passagiere ab Kassel in die Sommerferien starten zu lassen und bei allen Reisebüros, die hier intensiv die Kunden betreut haben. Ein großer Dank gilt auch den Passagieren für ihr Verständnis bei geänderten Flugzeiten und Airlines. Wir freuen uns darauf, dass bald der stationierte Flieger der Sundair das Flugprogramm planmäßig ab Kassel fliegen wird.“ Auf den Bildern: Lars Ernst (Geschäftsführer Flughafen GmbH Kassel) verabschiedete gemeinsam mit Marketing- und Kommunikationsleiterin Natascha Zemmin die Passagiere am Airbus A320; Das Airport Maskottchen Casselino im gut gefüllten Abflugbereich.

Lufthansa Technik Shannon macht sich für Dreamliner bereit

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Mit einem Investment von mehreren Millionen Euro bereitet sich Lufthansa Technik Shannon auf technische Dienstleistungen am Boeing 787 „Dreamliner“ vor. Die ersten Maschinen werden bereits im Verlauf dieses Jahres erwartet. Für das Langstreckenflugzeug wird das Unternehmen in Shannon seine vorhandenen Instandhaltungshangars modifizieren. Lufthansa Technik Shannon will sich für die 787 mit verschiedensten technischen Services positionieren, wie Modifikationen, Kabinenumbauten, Reparaturen und Lackierungen in der Kabine, Lackreparaturen der Außenhaut, spezielle Inspektionen, die Umsetzung von Lufttüchtigkeitsanweisungen, Compliance Checks und das gesamte Spektrum von Wartungsleistungen.

Pat Shine, CEO von Lufthansa Technik Shannon, sagte: „Diese Portfolioerweiterung ist eine großartige Neuigkeit für Shannon und wir glauben, dass sie von der weltweiten Luftfahrtindustrie willkommen geheißen wird. Die Boeing 787 ist eines der technisch fortschrittlichsten Flugzeuge. Wir werden hochmoderne Leistungen anbieten, die die Bodenzeit des Flugzeugs gering halten, wie unsere Kunden es fordern.“

Aufgrund der mehr als 25-jährigen Erfahrung konnte Lufthansa Technik Shannon bereits große Expertise bei verschiedenen Flugzeugmustern, wie der Airbus A320 Familie und den Boeing 737, 757, 767 und 777 Familien sammeln. Zusammen mit den umfassenden Werkstatt-Kapazitäten für neue Materialen und innovative Instandhaltungsmethoden, bietet der Standort in Shannon damit ideale Voraussetzungen für die 787. Für die Lufthansa Technik Shannon ist der neue Typ auch eine nachhaltige Erweiterung zum aktuellen Airbus und Boeing Portfolio.

Mitarbeiter von Lufthansa Technik Shannon werden zur Zeit an verschiedenen Orten weltweit in Spezialisten-Trainings auf diesen speziellen Flugzeugtyp und seine hochmodernen Technologien geschult. „Der Fokus des Unternehmens liegt aktuell darauf, unsere Teams entsprechend so weiter zu bilden, dass wir nicht nur bereit für den Dreamliner sind, sondern die besten Ressourcen und Kompetenzen im Luftfahrt-Markt für diesen Flugzeugtyp anbieten können“, sagte Shine. Lufthansa Technik bietet innerhalb seines weltweiten Netzwerkes bereits umfassende technische Dienstleistungen für die Boeing 787 an, wie Wartung, Komponentenservices, oder Kabinenausstattung.

Blue Air startet von München nach Iasi unter guten Vorzeichen

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Mit einer „Lightshow“ der besonderen Art wurde der Premierenflug der rumänischen Fluggesellschaft Blue Air nach Iasi begleitet. Unmittelbar vor dem ersten Start präsentierte sich ein stattlicher Regenbogen am Himmel über dem Münchner Airport.

Blue Air fliegt ab sofort dreimal wöchentlich – dienstags, donnerstags und sonntags in die 345.000 Einwohner zählende Großstadt Iasi. Die an Moldawien grenzende Stadt gilt vielen als „Wiege der rumänischen Kultur“ und liegt rund drei Flugstunden von München entfernt. Bei einem Besuch in Iasi darf ein Spaziergang durch den wunderschönen Botanischen Garten ebenso wenig fehlen wir ein Theaterbesuch im „Vasile Alecsandri“. Heute ist Iasi auch ein Zentrum der rumänischen Computerindustrie und verfügt über mehrere Universitäten.