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iflyA380 App soll das Flugerlebnis intensivieren

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Airbus hat eine neue iflyA380 iOS-App auf Basis der neuesten Apple-Technologie eingeführt, um noch mehr Passagieren die Tür zur Welt des Airbus A380 zu öffnen. Die neue App erweitert den bisherigen Airbus-Buchungsassistenten und bietet mehr Optionen, Funktionen und Inhalte sowie neue Interaktionsmöglichkeiten mit der A380, wie z.B. Einblicke ins Cockpit.

Immer mehr Kunden hätten heutzutage den Wunsch, ihr Reiseerlebnis selbst mitzugestalten. Die neue App solle daher dazu die Möglichkeit bieten. Die Flugbuchung und die Möglichkeit, durch Benachrichtigungen in Echtzeit auf dem Laufenden zu bleiben, sind erst der Anfang.

Virtueller Gang ins Cockpit des A380

Flugreisende genießen eine breite Palette exklusiver und innovativer Services in Verbindung mit der A380. Sie können unter anderem Reiseziele auf Basis von Geokoordinaten und persönlichen Interessen erkunden und die Kabine in der virtuellen Realität entdecken. Mit einer Augmented-Reality-Funktion können sie in eine interaktive Erlebniswelt an Bord eintauchen.

Das dazu eingerichtete Portal wird gut angenommen. Eine iflyA380-App ist zusätzlich ein neues Angebot von Airbus im Bereich Digital Services, das den Kunden die Möglichkeit bieten soll, ihr Reiseerlebnis selbst mitzugestalten. Mit dieser neuen App wird Airbus das von den Passagieren bevorzugte Reiseerlebnis noch unvergesslicher machen – von der ersten Inspiration für die Reise bis zum Reiseziel.

NASA und DLR: Formation fürs Klima ab Ramstein

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Halbzeit bei den gemeinsamen Forschungsflügen der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und des DLR. Gestern, am 24. Januar 2018, startete der vierte von acht geplanten gemeinsamen Flügen von der Ramstein Air Base in Rheinland-Pfalz. Die Messflüge finden vorwiegend in einem gesperrten Luftraum über Mecklenburg-Vorpommern statt.

Das DLR (Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt) und die NASA haben ihre Forschungsressourcen, Flugzeuge und verfügbare Messinstrumente zusammengelegt, um das Potential von alternativen Kraftstoffen für eine umweltfreundliche Luftfahrt und ihren Einfluss auf die Atmosphäre noch genauer zu studieren, wie DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke erläutert. Zuvor war das internationale Forscherteam bereits am 17., 19. und 23. Januar zu gemeinsamen Forschungsflügen gestartet.

„Wir haben erfolgreich Messdaten von Emissionen und Kondensstreifen des DLR A320 ATRA gesammelt, während dieser einmal zu Beginn mit klassischem Jet A-1-Kerosin und nachfolgend mit einem Kerosin/Biokraftstoff-Gemisch unter kondensstreifenbildenden und nicht-kondensstreifenbildenden Bedingungen flog“, sagt Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Außerdem haben wir bereits beim Transitflug von Kalifornien nach Deutschland Messdaten über die Eigenschaften von Zirruswolken gesammelt“, ergänzt NASA-Wissenschaftler Dr. Bruce Anderson.

Frage der Forscher: Klimawirkung

Eine entscheidende Frage der Forschungsflüge, die noch bis Anfang Februar andauern, ist: Lässt sich nachweisen, dass geringere Ruß-Emissionen bei alternativen Luftfahrt-Kraftstoffen, zu einer Veränderung bei den Eispartikeln in Kondensstreifen und damit zu einer geringeren wärmenden Klimawirkung von langlebigen Kondensstreifen führen? „Zudem interessiert uns, ob durch ein zielgerichtetes Fuel-Design bereits bei einer deutlich wirtschaftlicheren Beimischung von 30 Prozent Biokraftstoff die Rußemissionen ähnlich gering ausfallen, wie bei einer 50-prozentigen Zumischung zu klassischem Jet A-1-Kerosin“, erklärt Dr. Patrick Le Clercq vom DLR-Institut für Verbrennungstechnik. „Dabei bauen wir auf den Ergebnissen der ECLIF I-Kampagne auf, bei der 2015 zwei DLR-Flugzeuge, der A320 ATRA und die Falcon, im Einsatz waren und die NASA zudem bei den Bodenmessungen unterstützte.

Für die Messflüge der Mission ND-MAX/ECLIF 2 (NASA/DLR-Multidisciplinary Airborne eXperiments/Emission and CLimate Impact of alternative Fuel) starten der A320-ATRA des DLR und das „Fliegende Labor“ der NASA mit insgesamt 14 Messinstrumenten an Bord, von denen rund die Hälfte das DLR bereitgestellt hat. Der DLR A320 fliegt mit alternativem Kraftstoff, die NASA DC-8 folgt mit einigen Kilometern Abstand hinterher und „schnüffelt“ im Abgas. Dabei werden die Emissionen zweier unterschiedlicher Gemische aus alternativen Treibstoffen und Kerosin in verschiedenen Höhen und bei unterschiedlichen Fluggeschwindigkeiten vermessen, ebenso wie die resultierenden Kondensstreifen und Kondensstreifen-Zirren.

Ablauf der Flugversuche

Ein regulärer gemeinsamer Forschungsflug startet am Vormittag von der Ramstein Air Base. „NASA DC-8 und DLR-Airbus fliegen dann für die Messungen in einigem Abstand in einen für die Flugversuche reservierten Luftraum ein“, erklärt DLR-Testpilot Stefan Seydel. „Bei den bisherigen Flügen war dies ein Luftraum über Mecklenburg-Vorpommern.“ Dort absolvieren beide Flugzeuge einander folgend pro Flug etwa 15 Runden.

Wie im Sport fliegen die Flugzeuge dabei nach einer genauen Choreografie: „Nach einer geraden Strecke, bei der wir im Kondensstreifen des A320 fliegen, folgt eine 180 Grad-Kurve, dann tauchen wir mit der DC-8 erneut auf einer geraden Strecke in Abgase und Kondensstreifen ein, bevor die nächste 180 Grad-Wendung folgt“, beschreibt NASA-Testpilot Wayne Ringelberg das Manöver. „Diese Messrunden fliegen wir in der Regel vier bis fünf Stunden, bevor wir den Rückflug nach Ramstein antreten.“

In Ramstein landet die NASA DC-8 kurz nach dem DLR-A320. Auf dem Rollweg finden dann noch letzte Abgasmessungen statt, bevor die Flugzeuge zum Hangar rollen. Daneben führen die Forscher separat Standversuche durch, bei denen die Abgase des DLR-A320 mit festinstallierten Bodenmessgeräten untersucht werden. Ergebnisse erwarten die Forscher in einigen Monaten.

Starke Partnerschaft

War die Zusammenarbeit des DLR mit der NASA lange Zeit durch die Raumfahrt geprägt, konnte das DLR in den vergangenen Jahren sehr gute Beziehungen zur NASA im Bereich Luftfahrt aufbauen. „Zum einen haben DLR und NASA zusammen IFAR gegründet, ein Forum, das weltweit 26 Forschungszentren der Luftfahrt verbindet. Zum anderen konnten über vorhandene bilaterale Kooperationen einzelner DLR-Institute hinaus übergreifende Projekte mit der NASA initiiert werden, sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof Rolf Henke.

„Ein Beispiel ist die DLR-NASA-Design Challenge, ein Wettbewerb, der zeitgleich und mit gleichen Vorgaben an deutschen und amerikanischen Universitäten läuft und gerade in die zweite Runde geht.“ Beide Partner engagieren sich in der Luftfahrtforschung besonders bei gemeinsamen Forschungsprojekten in den Bereichen Luftverkehrsmanagement sowie lärm- und emissionsarmes Fliegen.

Auf den Bildern

  • ND-MAX/ECLIF, zwei Flugversuche – Gemeinsame Forschungsflüge über Deutschland: Dicht hinter dem DLR A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) fliegt das „Fliegende Labor“ der NASA in einer DC-8 im Abgasstrahl des Airbus. An Bord messen Wissenschaftler die Zusammensetzung des Abgasstrahls und untersuchen die Auswirkungen von Biofuels wie HEFA auf die Bildung von Rußpartikeln und Eiskristallen.
  • Die DC-8 der NASA im Hangar: Das „Airborne Science Laboratory“ der NASA wird im Hangar mit den letzten Messinstrumenten bestückt. Der größte Hangar der Ramstein Air Base bietet sonst Platz für C-5 Galaxy oder B747 und dient während der Kampagne als Hauptquartier.
  • Betankung mit alternativen Treibstoffen: Der Airbus A320 ATRA des DLR wird im Laufe der NDMAX/ECLIF 2 Kampagne mit verschiedenen Mischungen aus konventionellem Flugzeugtreibstoff und Bio-Treibstoff betankt.
  • Bodentests am Morgen: Vor den Messflügen, bei denen die NASA DC-8 dem DLR ATRA in dessen Abgasstrahl folgt, messen die Wissenschaftler die Zusammensetzung der Abgase am Boden.
  • Emissionen im Fokus: In den Tanks des DLR ATRA ist herkömmliches Luftfahrtbenzin mit Bio-Treibstoffen vermischt, um die Auswirkung von alternativen Treibstoffen auf die Bildung von Wasserkristallen und CO2 in den Abgasen zu untersuchen.

Verkehrsstatistik Flughäfen Berlin 2017

Die Berliner Flughäfen lagen beim Jahreswachstum leicht im Plus: Schönefeld wächst gegenüber 2016 sogar zweistellig. Von Januar bis Dezember 2017 sind über 33 Millionen Passagiere ab Schönefeld und Tegel geflogen.

Im aktuellen Verkehrsbericht finden sich die Zahlen für Passagiere, Flugbewegungen und Luftfracht für den Monat Dezember 2017 sowie kumuliert seit Jahresbeginn, jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Verkehrszahlen Januar bis Dezember 2017

  • Passagiere: Von Januar bis Dezember flogen 33.326.000 Passagiere ab Schönefeld und Tegel. Das ist ein Plus von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld starteten und landeten 12.865.312 Passagiere, das sind 10,4 Prozent mehr als 2016. Ab Tegel flogen 20.460.688 Fluggäste, 3,7 Prozent weniger als im Vorjahr.
  • Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen in Schönefeld und Tegel zusammen sank 2017 auf 275.014 Starts und Landungen, eine Abnahme von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 101.301. Das ist ein Anstieg um 4,9 Prozent. In Tegel gab es 173.713 Starts und Landungen, das sind 6,4 Prozent weniger als 2016.
  • Luftfracht: Insgesamt wurden von Januar bis Dezember 49.291 Tonnen Luftfracht registriert, das bedeutet einen Anstieg von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Schönefeld 9.234 Tonnen Luftfracht abgefertigt (+2,6 Prozent), in Tegel waren es 39.997 Tonnen (+5,5 Prozent).

Verkehrszahlen Dezember 2017

  • Passagiere: Im Dezember 2017 starteten und landeten 2.158.590 Passagiere an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein deutlicher Verlust von 17,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ab Schönefeld flogen im Dezember 978.366 Passagiere -5,3 Prozent), in Tegel waren es mit 1.180.224 Fluggästen sogar 24,8 Prozent weniger als im Vorjahresdezember.
  • Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel sank im Dezember 2017 mit 17.216 Starts und Landungen um 22,3 Prozent im Vergleich zum Dezember 2016. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen auf 7.546 (-6,6 Prozent). In Tegel sank die Zahl der Flugbewegungen im Dezember auf 9.670 (-31,4 Prozent).
  • Luftfracht: Bei der Luftfracht wurden im Dezember 2017 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 2.899 Tonnen registriert, ein Minus von 33,6 Prozent im Vergleich zum Dezember 2016. Die Luftfracht in Schönefeld erreichte 829 Tonnen, das sind 8,2 Prozent mehr als im Dezember 2016. Bei der Luftfracht in Tegel wurden 2.071 Tonnen registriert (-42,5 Prozent).

Airlines von Thomas Cook im Management neu

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Die Airlines im Thomas Cook Konzern bündeln die Verantwortlichkeiten für übergreifende Themen wie Marketing, Preisgestaltung, Airline Partnerschaften aller Airlines und Märkte der Thomas Cook Group Airlines. Paul Schwaiger und Dr. Jens Boyd gestalten dabei neu Verkauf, Vertrieb, Marketing sowie Preis- und Kontingentsteuerung der gesamten Thomas Cook Group Airlines.

Gleichzeitig werden in den Heimatmärkten von Condor und den Thomas Cook Airlines die Verkaufs- und Vertriebsaktivitäten zusammengefasst. So können als einheitliche kommerzielle Organisation wertvolle Synergien genutzt werden.

Zwei für Einen

Paul Schwaiger (im Titelbild) übernimmt als Commercial Director, Sales Condor & Marketing zusätzlich die Verantwortung über den Veranstalterverkauf der Condor-Fernstrecke, den Vertrieb im deutschen Markt sowie das Marketing der Thomas Cook Group Airlines. Schwaiger startete bei Condor vor einem Jahr als Commercial Director Short & Medium Haul. Vor seiner Zeit bei Condor war er im Lufthansa Konzern unter anderem in den Bereichen Verkauf, Vertrieb Marketing, Produktmanagement und der Planung tätig.

Dr. Jens Boyd übernimmt als Commercial Director, Revenue Management & Distribution die gruppenweite Verantwortung für die Preisgestaltung und Sitzplatzzuteilung sowie für das Reservierungs- und Distributionssystem und die Kooperationen mit anderen Fluggesellschaften. Boyd ist bereits seit mehr als zehn Jahren für die Thomas Cook Group Airlines tätig. Zu Beginn seiner Tätigkeit hat er bei Condor vor allem das Einzelplatzgeschäft vorangetrieben. Seit 2013 hat er das Fernstreckengeschäft in Deutschland und England verantwortet. Vor seinem Wechsel zu Condor war Boyd als Berater bei McKinsey beschäftigt.

Schwaiger und Dr. Boyd berichten weiterhin an Ralf Teckentrup, Chief Commercial Officer Thomas Cook Group Airlines und Vorsitzender der Condor Geschäftsführung. In ihren neuen Rollen werden beide von erfahrenen Teams unterstützt.

Extern relevante Verantwortlichkeiten im Bereich Sales Condor & Marketing

Michael Frahm, bisher Leiter Veranstalterverkauf für die Kurz- und Mittelstrecke, der zusätzlich die Verantwortung für den Fernstreckenverkauf übernimmt und damit gemeinsam mit seinem Team für die Zusammenarbeit mit den wichtigsten Condor Kunden im Reiseveranstalter- und Kreuzfahrtbereich verantwortlich zeichnet. Er startete 2008 als Leiter Veranstalterverkauf. Zuvor war er über 25 Jahre in unterschiedlichen leitenden Positionen in der Airline- und Touristik-Branche tätig.

André Horn, Leiter Vertrieb Deutschland trägt die Verantwortung für den Einzelplatzverkauf über sämtliche Vertriebskanäle. Dazu gehören die Bereiche Reisebürovertrieb, Ketten und Kooperationen, das Gruppengeschäft sowie die Zusammenarbeit mit Spezialveranstaltern. Horn trat Condor im Jahr 2001 zunächst als Mitarbeiter des Servicecenters bei, bevor er 2009 als Teamleiter Vertriebsservices in den Vertrieb wechselte.

Birgit Clauss übernimmt als Leiterin Marketing Thomas Cook Group Airlines das weltweite Marketing für die Thomas Cook Group Airlines. Sie verantwortet damit sämtliche Brand Marketing Aktivitäten sowie B2C Kampagnen, die ihre Teams in den jeweiligen Märkten umsetzen. Clauss ist seit 2006 bei Condor tätig und übernahm im März 2010 die Leitung des Marketings. 2015 wurde sie zur Leiterin E-Commerce und Online Marketing für Deutschland, Belgien und die internationalen Märkte ernannt.

Extern relevante Verantwortlichkeiten im Bereich Management & Distribution

Ronny Kühnert leitet gruppenweit das Reservierungs-, Distributions- und Fare Filing Team, in dem die Flugvertriebssysteme, Reservierungen und Tarife für die Vertriebskanäle Veranstalter, TOMA- und IATA-Agenturen sowie für die Website gemanagt und weiterentwickelt werden. Kühnert ist seit 2013 bei Condor und war zuvor in der Condor IT unter anderem für die Veranstaltersysteme verantwortlich. Vor seinem Wechsel zu Condor war er bei IBM beschäftigt.

LHT verschafft Boeing 737 MAX Konnektivität

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Mitte 2018 führt die Lufthansa Technik AG an ihrem Überholungsstandort in Budapest Modifikationen zur Verbesserung der Konnektivität von mehreren Boeing 737 MAX Flugzeugen. Die fünftägigen Modifikationsarbeiten umfassen die Installation einer Breitbandantenne auf der Außenstruktur des Flugzeugs mitsamt der dazugehörigen Verkabelung, Hardware- und Softwareinstallation in der Flugzeugkabine.

Im Anschluss an das Modifikationsprogramm für einen nicht genannten Kunden werden in den folgenden Monaten zunächst bei Lufthansa Technik Budapest komplette Überholungskapazitäten für die Boeing 737 MAX aufgebaut. Im Anschluss erfolgt der Ausbau entsprechender Fähigkeiten an weiteren Standorten des Lufthansa Technik Netzwerks. Bereits heute betreut Lufthansa Technik Betreiber der Boeing 737 MAX mit Komponenten-Services.

Walther Pelzer jetzt im DLR-Vorstand

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Dr.-Ing. Walther Pelzer ist neues Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und hat als Nachfolger von Dr. Gerd Gruppe die Leitung des DLR Raumfahrtmanagements in Bonn übernommen.

Der Senat hatte Walther Pelzer auf der Senatssitzung am 30. November 2017 in Berlin zum neuen Vorstandsmitglied für das Raumfahrtmanagement berufen. Der Senat ist das Aufsichtsorgan des DLR. Dr. Pelzer wurde von den 33 Mitgliedern des Senats für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Der 50-Jährige folgt auf DLR-Vorstand Dr. Gerd Gruppe, der zum 31. Dezember 2017 in den Ruhestand gegangen ist.

Ingenieur aus Ministerium in NRW

Dr. Pelzer war ständiger Vertreter der Abteilungsleitung „Forschung und Technologie“ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung in Düsseldorf und zuletzt im Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen tätig. Er hat in Aachen Maschinenbau studiert, am Fraunhofer-Institut IPT in Aachen promoviert und einen berufsbegleitenden MBA in der Schweiz und den USA absolviert. Nach industriellen Tätigkeiten in Deutschland, den USA und Österreich wechselte Walther Pelzer 2007 ins Innovations- und Wissenschaftsministerium NRW.

Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und Vorsitzender des DLR-Senats, gratulierte Walther Pelzer und wünscht ihm für seine neue Tätigkeit gutes Gelingen: „Uns ist es gelungen, mit Herrn Pelzer eine Persönlichkeit für die Leitung des Raumfahrtmanagements zu gewinnen, die gleichermaßen viel Erfahrung aus der Wissenschaft, der Privatwirtschaft und aus der Politik für ihre Aufgaben mitbringt. Ich wünsche Herrn Pelzer viel Erfolg.“

Raumfahrt im Umbruch

„Mit dem Einstieg privater Investoren ist ein neues Zeitalter für die Raumfahrt angebrochen. In dieser Zeit mitwirken zu dürfen, die Position der deutschen Raumfahrt zu festigen und auszubauen, ist ein Privileg, aber auch eine große Herausforderung, auf die ich mich riesig freue“, sagt Walther Pelzer. Das DLR Raumfahrtmanagement mit Sitz in Bonn beschäftigt rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und verfügt über ein Jahresbudget von knapp eine Mrd. Euro. Das Raumfahrtmanagement fungiert als Raumfahrtagentur Deutschlands.

Als solche konzipiert es im Auftrag der Bundesregierung das deutsche Raumfahrtprogramm, führt es durch und integriert alle deutschen Raumfahrtaktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene. Hierzu gehören das Nationale Programm für Weltraum und Innovation sowie die deutschen Beiträge zur Europäischen Weltraumorganisation ESA und für die europäische Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT). Zudem gestaltet das Raumfahrtmanagement die Raumfahrtthemen im Horizons2020-Programm der Europäischen Union mit.

Deutschen Anteil steuern

Hauptauftraggeber des DLR Raumfahrtmanagements ist das BMWi. In bestimmten Programmen – zum Beispiel Teilen der Erdbeobachtung, Navigation (Galileo) und Satellitenkommunikation – arbeitet es aber auch für andere Ministerien, insbesondere das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und das Bundesministerium der Verteidigung. Dr.-Ing. Walther Pelzer ist seit Januar 2018 DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement in Bonn. Der 50-Jährige ist jetzt im Auftrag der Bundesregierung für die Konzeption und Umsetzung des deutschen Raumfahrtprogramms und die Steuerung der deutschen Raumfahrtbeiträge zu europäischen Organisationen wie ESA, EUMETSAT und EU zuständig.

Businessjets aller Couleur aus aller Welt am FDH

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Zahlreiche Gäste aus aller Welt nutzen dieses Jahr wieder den Bodensee-Airport Friedrichshafen als Gateway für eine effiziente Anreise zum World Economic Forum in Davos. Nach aktuellem Planungsstand werden in dieser Woche deutlich mehr als 120 zusätzliche Flugbewegungen erwartet.

Aus fast allen Kontinenten kommend landen diese Woche viele Flüge am Bodensee-Airport. Startorte sind u.a. Los Angeles, Singapur, New York, Dubai, Mumbai, Lagos und Sao Paulo. Die meisten Flüge werden mit kleineren Geschäftsreiseflugzeugen wie z.B. Gulfstream oder Dassault Falcon durchgeführt, die über eine große Reichweite verfügen und deshalb Nonstop-Langstreckenflüge ermöglichen. Es kommen aber auch größere Flugzeuge wie z.B. Airbus Corporate Jets A319 und Boeing 737 in spezieller Business-Jet-Ausstattung zum Einsatz.

Der Flughafen FDH hat die Infrastruktur für Airliner und wird daher auch dieses Jahr wieder gerne als Lande- und Startpunkt von den äußerst hochkarätigen Gästen des World Economic Forums in Davos genutzt. Die zusätzlichen Besucher haben teilweise mehr als 10.000 Kilometer nonstop zurückgelegt, bevor sie in Friedrichshafen landen.

Flughafen MUC: Neues Konzept zur Hilfe für Obdachlose

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Große internationale Flughäfen, die 365 Tage im Jahr rund um die Uhr geöffnet haben, ziehen neben Passagieren und Besuchern auch Menschen ohne Obdach an. Auf dem weitläufigen Gelände des Münchner Flughafens übernachten immer wieder Menschen ohne festen Wohnsitz.

Unter dem Dach der Kirchlichen Dienste am Münchner Airport hat der evangelische Flughafen-Seelsorger Stefan Fratzscher zusammen mit dem Leiter der Konzernsicherheit der Flughafen München GmbH (FMG), Alexander Borgschulze, deshalb jetzt das Streetworker-Projekt „MOSE“ ins Leben gerufen. Beim Projekt „MOSE“ geht es darum, zunächst das Vertrauen dieser hilfsbedürftigen Personen zu gewinnen, um Ihnen in einem zweiten Schritt geeignete Anlaufstellen bzw. Schlafplätze vermitteln zu können. Sozialarbeiter sind Ansprechpartner für die bedürftigen Menschen und versuchen ihnen im Idealfall zu einer neuen Bleibe zu verhelfen.

Neue Form der Zusammenarbeit

Bei dieser wohl einmaligen Kooperation zwischen einem kirchlichen Träger und einem Flughafen arbeiten seit 01. November 2017 die Sozialarbeiterin Jessica Gürtler und der Diakon Markus Jaehnert daran, wohnungslosen Menschen, die sich am Airport aufhalten, Hilfestellung zur Überwindung ihrer Obdachlosigkeit zu geben. Die beiden Streetworker werden von der FMG finanziert. Gestern Abend wurden Jessica Gürtler und Markus Jaehnert im Rahmen eines Gottesdienstes in der Flughafenkapelle feierlich in ihr Amt eingeführt. Jessica Gürtler und Markus Jaehnert (auf dem Bild) sind jetzt die Ansprechpartner für bedürftige Menschen am Münchner Flughafen.

Flottenzuwachs für Airbus C295 in Brasilien

Brasilien hat ein weiteres Flugzeug vom Typ Airbus C295 für Such- und Rettungsmissionen (Search and Rescue – SAR) bestellt. Mit der Auslieferung wird die C295-Flotte der brasilianischen Luftstreitkräfte (Fuerza Aérea Brasileña – FAB) auf insgesamt 15 Maschinen anwachsen.

Dieser jüngste Auftrag stellt die Einlösung einer Option dar, die in einem früheren Vertrag im Jahr 2014 enthalten war. Die Unterzeichnung erfolgte Ende vorigen Jahres, die Bestellung wird daher noch in das Auftragsbuch 2017 aufgenommen. Die drei C295-Flugzeuge in SAR-Konfiguration werden von Brasilien neben 12 bereits ausgelieferten C295 der Transporter-Version eingesetzt werden.

Erste SAR-C295 ausgiebig getestet

Das erste SAR-Flugzeug wurde 2017 ausgeliefert und absolvierte vor seiner Ankunft in Brasilien eine fünfwöchige Tour durch vier Kontinente. Dabei demonstrierte die C295 ihre Seeaufklärungs-, Such- und Rettungsfähigkeiten in unterschiedlichsten Umgebungen. Das Flugzeug verzeichnete während dieser Tour eine 100-prozentige Verfügbarkeit. Die zweite C295 SAR wird 2019 an die Brasilianische Luftwaffe (FAB) geliefert, die dritte 2020. Insgesamt wurden bisher mehr als 200 C295-Flugzeuge von 26 Ländern bestellt. In Lateinamerika sind mehr als 100 Airbus-Militärtransportflugzeuge unterschiedlicher Typen im Einsatz.

SECSI FRA: Onlinekarte Austro Controls zur Flugplanung

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Ab 01.02.2018 stellt Austro Control als neues Produkt die interaktive „Onlinekarte SECSI FRA“ auf der Website der Austro Control zur Verfügung. Die „Onlinekarte SECSI FRA“ ist eine elektronische Darstellung des Luftraums mit freier Streckenführung (Free Route Airspace, FRA) der South East Common Sky Initiative (SECSI) und umfasst die „Free Route Airspace“-Bereiche von Österreich, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Serbien und Slowenien.

Die interaktive Karte beinhaltet relevante Informationen für den Nutzer in Bezug auf FRA relevante Wegpunkte (Einflugpunkte/E, Ausflugpunkte/X, Zwischenwegpunkte/I, Anflugpunkte/A, Abflugpunkte/D), laterale und vertikale Grenzen des SECSI FRA Luftraums, die Luftsperrgebiete, Flugbeschränkungsgebiete und Gefahrengebiete innerhalb von SECSI FRA, sowie die verlautbarten „Lowest Available Levels“ (LAL).

Daten auf AIRAC basiert

Die Daten werden aus der European AIS Database (EAD) und den lokalen Luftfahrthandbüchern (AIPs) extrahiert und wurden zusammengestellt, um die Nutzer bei der Flugplanung zu unterstützen. Die Onlinekarte wird nicht mittels der bekannten Vorlaufzeit des AIRAC Systems bereitgestellt, sondern sie basiert immer auf dem operativen Status der derzeit gültigen Veröffentlichungen von AIRAC.

Schallschutzkonzept für Flughafen Zürich aufgelegt

Die Flughafen Zürich AG hat dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) das vom Bundesverwaltungsgericht verlangte ergänzte Schutzkonzept für die Anwohner im Süden des Flughafens eingereicht. Das BAZL gibt nun dieses Konzept in die öffentliche Auflage.

Ende Dezember 2010 hatte das Bundesgericht die Flughafen Zürich AG verpflichtet, dem BAZL ein Schallschutzkonzept einzureichen, um die von morgendlichen Südanflügen betroffenen Anwohner gegen Aufwachreaktionen zu schützen. Dieses Schutzkonzept Süd wurde vom BAZL am 29. November 2013 genehmigt. Das Bundesverwaltungsgericht verpflichtete den Flughafen anschließend, ein ergänztes Schutzkonzept zu erarbeiten.

Die Flughafenbetreiberin hat das ergänzte Konzept innerhalb der vorgegebenen Frist eingereicht. Das Schutzgebiet beruht auf akustischen Kriterien und berücksichtigt die aktuellen Erkenntnisse der Lärmforschung. Es sieht bei den Wohnliegenschaften im erweiterten Perimeter die Montage eines Schließmechanismus` für Fenster oder eines Schalldämmlüfters vor. Das BAZL legt das ergänzte Schutzkonzept Süd in den betroffenen Gemeinden nun öffentlich auf. Die Einsprachefrist läuft vom 29. Januar bis zum 28. Februar 2018. Vor seinem Entscheid holt das BAZL auch die Stellungnahmen der zuständigen Fachstellen des Kantons Zürich und des Bundes ein.

Eurowings stationiert Boeing 737-800 in Nürnberg

Auf dem Weg zu einem flächendeckenden Angebot in Deutschland und Österreich errichtet Eurowings jetzt auch am Flughafen Nürnberg eine neue Basis. Mit einem dort stationierten Flugzeug bietet sollen ab Ende März von Franken die Ziele Mallorca, Heraklion, Catania und Olbia angeflogen werden.

Nürnberg wird damit die zwölfte Basis von Eurowings. Zusätzlich wird die Frequenz auf der bereits bestehenden Strecke Nürnberg – Berlin/Tegel durch einen weiteren Flug am Sonntagabend erhöht.

Flugzeug von Ferienflieger gemietet

Die neuen Nürnberg-Strecken werden mit einer Boeing 737-800 beflogen, die Eurowings von Tuifly angemietet hat. Sonst expandiert Eurowings insbesondere mit Airbus in der Flotte. Das Flugzeug startet acht Mal pro Woche in Richtung Mallorca, jeweils zweimal pro Woche zu den beiden Flughäfen Catania und Olbia auf den italienischen Inseln Sizilien und Sardinien sowie jeweils montags und freitags nach Heraklion auf der griechischen Insel Kreta.

Die Eröffnung einer Basis in Nürnberg ist für Eurowings ein weiterer Meilenstein in einer Phase des schnellen Wachstums. Eurowings Geschäftsführer Oliver Wagner zählt die junge Airline ist mit mehr als 30 Millionen beförderten Fluggästen 2017 klar als die Nummer drei der Low Cost Airlines in Europa. Nach vielen neuen, auch innerdeutschen Strecken ab München komplettiert jetzt die Anbindung von Nürnberg das Portfolio im Süden Deutschlands. Insbesondere Flüge nach Mallorca und zu drei weiteren attraktiven Ferieninseln sollen einen wirtschaftlich sehr erfolgreichen Start in Nürnberg ermöglichen. Die Flüge von dort sollen bereits ab 49,99 Euro buchbar sein.

Bedeutung für Standort

Mit der Stationierung eines Flugzeugs trägt die Fluggesellschaft auch zum Erhalt von Arbeitsplätzen in der Schlüsselindustrie Luftfahrt in Nürnberg bei. Etwa 30 fliegende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten dann direkt für Eurowings, viele weitere im Umfeld des neuen Flugangebots am Nürnberger Flughafen. 

„Das neue Streckenangebot der Eurowings ist eine Bereicherung sowohl für Geschäfts- als auch Privatreisende der gesamten Metropolregion Nürnberg und ergänzt das bestehende innerdeutsche Angebot hervorragend. Eurowings ist die vierte Fluggesellschaft, die ein Flugzeug am Airport Nürnberg stationiert. Das zeigt uns, dass Nordbayern ein attraktiver Markt für Airlines ist und der Flughafen sehr effiziente Prozesse hat“, so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe.

Rettungshubschrauber mit Flugzeug kollidiert

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Heute Mittag ist ein Hubschrauber der DRF Luftrettung in der Nähe von Speyer während eines Trainingsflugs mit einem Kleinflugzeug kollidiert und abgestürzt. Nach bisherigem Kenntnisstand sind die beiden Piloten der DRF Luftrettung sowie zwei Insassen des Kleinflugzeugs ums Leben gekommen.

Die Unfallursache ist noch völlig offen. Das Luftfahrtbundesamt sowie das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung wurden bereits von der DRF Luftrettung informiert und werden Ermittlungen aufnehmen. Auch die Polizei wird bei ihren behördlichen Untersuchungen von der DRF Luftrettung intensiv unterstützt, um die Unfallursache schnellstmöglich zu ermitteln.

Die DRF Luftrettung zeigte sich durch den tragischen Unfall zutiefst betroffen und trauert um die Verstorbenen. In Gedanken sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Luftrettungsorganisation bei deren Angehörigen.

Etihad Airways: mehr Passagiere und höhere Pünktlichkeit

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Die Pünktlichkeitsrate von Fluggesellschaften wird anhand der tatsächlichen Flugankunfts- und -abflugzeiten mit einem Spielraum von 15 Minuten nach der im Flugplan festgelegten Zeit berechnet. Dabei werden auch zusätzliche Faktoren wie Wetterstörungen und Luftraumüberlastung berücksichtigt. Etihad Airways erzielte hier im vergangenen Jahr die besten Ergebnisse seit 2009.

Etihad Airways ist die nationale Airline der Vereinigten Arabischen Emirate und konnte 2017 eine Pünktlichkeitsrate von 82 Prozent für Abflüge und 86 Prozent für Ankünfte verzeichnen – diese Ergebnisse machten Etihad Airways im vergangenen Jahr zu einer der zuverlässigsten Airlines der Welt. Am Drehkreuz der Fluggesellschaft in Abu Dhabi betrug die Pünktlichkeitsrate für Abflüge 79 Prozent und für ankommende Flüge 89 Prozent.

Insgesamt hat Etihad Airways, die in den letzten zehn Jahren ein beträchtliches Wachstum verbuchen konnte, ihre Abflugspünktlichkeit im Netzwerk 2017 um drei Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr verbessert. Neben der Pünktlichkeit hat sich bei Etihad Airways aber auch die Zahl der beförderten Passagiere im Vergleich zum Vorjahr erhöht. 2017 flogen mehr als 18,6 Millionen Fluggäste mit der Airline. Aus 409 globalen Fluggesellschaften gilt Etihad Airways zu den Top 20 und betreibt eine Moderne Flotte mit besonderen Kabinendesings, etwa im Airbus A380.

DLR beim Test von neuem Raketenantrieb

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Am 22. Januar 2018 stellten die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das von der ArianeGroup entwickelte Triebwerk im Prüfstand P 5 in Lampoldshausen erstmals erfolgreich auf die Probe.

Höhere Effizienz bei geringeren Kosten – das ist die Aufgabe des neuen Raketentriebwerks Vulcain 2.1, das im Jahr 2020 die neue europäische Trägerrakete Ariane 6 ins All befördern soll. Eine enorme Schubkraft von 130 Tonnen, rund 3.000 Grad Celcius in seiner Brennkammer, hohe Drehzahlen seiner Turbopumpen und Drücken in seinen Treibstoffleitungen: all das müssen Entwicklungstriebwerke erst einmal unter Beweis stellen, bevor solch ein Start erfolgreich durchgeführt werden kann.

Raketenmotor im Praxistest

„Nur mit kontinuierlichen Tests, bei denen wir uns Schritt für Schritt dem realen Einsatz im All nähern, kann das Triebwerk für die Hauptstufe auf seine Funktionsfähigkeit hin untersucht werden“, erläutert Prof. Stefan Schlechtriem, Direktor des DLR-Instituts für Raumfahrtantriebe. Insgesamt zwölf Versuche sind für die erste Testkampagne beim DLR geplant. Das Vorgängermodell, das Hauptstufentriebwerk Vulcain 2, ist mit der derzeitigen Trägerrakete Ariane 5 im Einsatz und hat bisher 70 erfolgreiche Flüge in Folge absolviert.

Für die nächste kostengünstigere und noch effizientere Generation wurde aus Vulcain 2 das neue Vulcain 2.1-Triebwerk – mit einem im 3D-Druck gefertigten Gasgenerator, einer neu konstruierten, vereinfachten Düse und der Zündung der Brennkammer mit einem Bodensystem. Vulcain 2.1 trägt entscheidend dazu bei, die Ariane 6 zukünftig in den ersten zehn Flugminuten auf eine Höhe von 150 Kilometern zu befördern. Der Test des DLR mit dem Hauptstufentriebwerk Vulcain 2.1 dauerte elf Minuten, rund ein Drittel länger als das Triebwerk benötigt, um gemeinsam mit den beiden Boostern die Trägerrakete Ariane 6 in die Höhe zu befördern.

Trägerraketen weiterentwickeln

Die Entscheidung für die Entwicklung eines neuen Trägersystems fiel im Dezember 2014: Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA beschlossen auf der Ministerratskonferenz, die bestehende Generation der Ariane weiterzuentwickeln, um sich der wachsenden Konkurrenz und den gestiegenen Ansprüchen auf dem Weltmarkt anzupassen.

Dabei sollte auf bereits bestehende Bausteine der Ariane 5 zurückgegriffen werden. Je nach Konfiguration soll die Ariane 6 bis zu elf Tonnen Nutzlast in den Weltraum transportieren und dabei die Kosten für den Start im Vergleich zur Ariane 5 halbieren. Seit 2016 wird das neue wiederzündbare Vinci-Triebwerk für die Oberstufe der Ariane 6 daher unter anderem im DLR-Lampoldshausen getestet, nun sind die Testläufe für das neue Hauptstufentriebwerk Vulcain 2.1 hinzugekommen.

Prüfstände als wichtiges Werkzeug

Ziel der insgesamt sieben Monate dauernden Testkampagne ist die genaue Kenntnis über alle relevanten Triebwerkskenndaten, die das neue Hauptstufentriebwerk der Ariane-6-Trägerrakete auszeichnen. „Nur wer diese Kennzahlen genau kennt, kann in das sensible Gefüge aus mechanischen und elektronischen Komponenten eingreifen, und so das Triebwerk bis zu seiner technischen Reife hin qualifizieren“, betont Prof. Stefan Schlechtriem.

Der erste Versuch orientierte sich dabei noch an dem bereits etablierten Vulcain-2-Triebwerk der derzeitigen Ariane – so wurden in diesem Test beispielsweise alle pyrotechnischen Zünder beibehalten, um das neue Triebwerk mit dem alten Triebwerk vergleichen zu können. Beim nächsten Versuchslauf wird die Zündung der Brennkammer mittels Propangas vom Prüfstand aus erfolgen. Zum Ende der Testkampagne wird das Triebwerk dann in seiner endgültigen Flugkonfiguration im DLR-Prüfstand erfolgreich seine Generalprobe für den Flug ins All absolvieren müssen.

„Bei den Tests geht es uns aber nicht nur darum, diese Technologien unter regulären Betriebsbedingungen zu erproben. Wir müssen ihr Verhalten auch jenseits der im Flug üblichen Belastungen verstehen können – das heißt zum Beispiel bei höheren Temperaturen, bei höheren und niedrigeren Brennkammerdrücken und Treibstoffmischungsverhältnissen“, sagt Anja Frank, Leiterin der Abteilung Versuchsanlagen beim DLR Lampoldshausen. „So können wir am Entwicklungstriebwerk testen, wo die Grenzen des Vulcain-2.1-Triebwerks liegen.“

Daten für ein zuverlässiges Triebwerk

Das Ergebnis der Tests, die die Ingenieure, Techniker und Prüfstandshandwerker am DLR-Institut für Raumfahrtantriebe durchführen, ist dabei nicht nur der Nachweis der Funktionstüchtigkeit, sondern vor allem eine große Menge Daten: Der Einsatz eines hochgenauen Mess- und Analysesystems ermöglicht es, exakte Ergebnisse zu liefern und erlaubt so dem Triebwerksentwickler ArianeGroup detaillierte Rückschlüsse auf technische Fragestellungen. Für das finale Design des Hauptstufentriebwerks ist die genaue Kenntnis der Drücke, der Temperaturen in den Treibstoffleitungen, der Drehzahlen der Turbopumpen, der Drücke im Gasgenerator und in der Brennkammer sowie der entstehenden Vibrationen, denen das Triebwerk während eines Heißlaufs ausgesetzt ist, ausschlaggebend.

Auf den Bildern

Triebwerkstest am DLR Lampoldshausen, wo die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das von der ArianeGroup entwickelte Triebwerk Vulcain 2.1 im Prüfstand P 5 in Lampoldshausen erstmals erfolgreich auf die Probe stellten.

Triebwerk Vulcain 2.1: Der neue Raketenantrieb – mit einem im 3D-Druck gefertigten Gasgenerator, einer neu konstruierten, vereinfachten Düse und der Zündung der Brennkammer mit einem Bodensystem – soll die zukünftige Ariane 6 ins All bringen.

Aufnahme aus dem Inneren des DLR-Prüfstands – Triebwerkstest: Elf Minuten zündete das Triebwerk Vulcain 2.1, das am 22. Januar 2018 erstmals von DLR-Ingenieuren in Lampoldshausen getestet wurde. Der Einsatz eines hochgenauen Mess- und Analysesystems ermöglicht es dabei, exakte Ergebnisse zu liefern, und erlaubt so dem Triebwerksentwickler ArianeGroup detaillierte Rückschlüsse auf technische Fragestellungen.

LHT launcht digitalen Marktplatz für MRO-Branche

Ein neues digitales Marketplace & Procurement-Tool soll eine bessere Transparenz, Zuverlässigkeit und Einfachheit bei der Beschaffung von Dienstleistungen im Bereich der Fluggeräte-Instandhaltung bieten.

Skeyos, ein neues Tochterunternehmen von Lufthansa Technik, hat das System entwickelt. Der Online-Kanal richtet sich an Einkäufer und Anbieter der gesamten Branche und soll auf der „MRO Middle East“ am 23. und 24. Januar 2018 in Dubai offiziell vorgestellt werden. Skeyos GmbH mit Sitz in Hamburg-Norderstedt versteht sich als digitaler Marktplatz für Component Services in der Luftfahrtindustrie. Bei der Wartung und Reparatur von Flugzeugen und deren Komponenten unterliegen die einzelnen Arbeitsschritte einem engen Zeitplan. Die Bereitstellung und Instandhaltung von wichtigen Bauteilen muss ohne Verzögerung erfolgen.

Der dafür zugrundeliegende Beschaffungsprozess ist jedoch mit einem hohen Steuerungs- und Zeitaufwand verbunden. Einkäufer und Lieferanten sind deshalb gleichermaßen an effizienteren Beschaffungs- und Fulfillment-Prozessen interessiert. An dieser Stelle kommt der Skeyos Marketplace ins Spiel.

MRO verstehen und optimieren

Der neue Online-Marktplatz vereinfacht die Abwicklung aller Schritte im Bestellprozess und überwacht gleichzeitig die Dienstleistungsqualität der Lieferanten. Durch die enge Vernetzung in der MRO-Branche gelingt es Skeyos zuverlässige und namhafte Geschäftspartner und die damit verbundenen Ressourcen auf der unabhängigen Online-Plattform zusammenzubringen. Mit der Branchenexpertise der Lufthansa Gruppe entwickelte Skeyos ein Marketplace & Procurement-Tool, das beide Vertragsparteien unkompliziert vernetzt und dabei Einkäufer und Lieferanten von MRO-Dienstleistungen ohne Umwege vermittelt. Dieses Netzwerk fördert zuverlässige und langfristige Geschäftsbeziehungen.

Hansi Schmidt, Geschäftsführer von Skeyos, über das Selbstverständnis des neuartigen Marketplace & Procurement-Tools: „Skeyos wird langfristig die MRO-Plattform sein, die jeder nutzen möchte. Die Nutzer schätzen vor allem das qualifizierte Netzwerk, ein effizientes Einkaufserlebnis und höchste Zufriedenheit durch zuverlässige Angebote und eine reibungslose Transaktionsabwicklung.“

Die Anbieter präsentieren ihre Dienstleistungen weltweit mit vollständig transparenten Konditionen (technisch wie kommerziell) – und bei Bedarf individuell auf den Kunden zugeschnitten. Einkäufer können diese Services ohne zeitraubende Ausschreibungs- und Angebotsanforderungen jederzeit einsehen. Der vereinfachte Arbeitsablauf resultiert zudem aus der benutzerorientierten und intuitiven Gestaltung der Plattform.

Transparenz auf beiden Seiten

Der Einkäufer kann professionelle MRO-Dienstleistungen für Flugzeugbauteile weltweit über ein einziges Netzwerk abrufen und unmittelbar Kosten und Konditionen vergleichen. Der Preis und die Verfügbarkeit der Dienstleistung sind vom ersten Moment an sichtbar. Sobald die passende Dienstleistung gefunden ist, erfolgt die Beschaffung und die gesamte Abwicklung des Fulfillment-Prozesses direkt über die Plattform.

Die integrierte Track & Trace-Funktionalität ermöglicht es, den Fortschritt jedes Vorgangs nachzuvollziehen. Die transparenten und standardisierten Geschäftsbedingungen sowie automatisierten und schlanken Prozesse des Marktplatzes optimieren alle Phasen der Beschaffung und minimieren gleichzeitig Compliance-Herausforderungen.

Der Lieferant hat die Möglichkeit, vordefinierte Angebote zu nutzen, aber darüber hinaus auch individuelle Anpassungen an die Kundenbedürfnisse vorzunehmen, um maximale Effizienz zu erreichen. Seine Dienstleistung ist mit höchster Reichweite sichtbar und der Geschäftsabschluss nur einen Klick entfernt. Dank Skeyos ist es nun möglich, direkt ins Geschäft zu kommen ­ohne Zeit und Geld auf Ausschreibungsverfahren mit ungewissem Ausgang zu verwenden. Das Tool bietet des Weiteren eine integrierte Abwicklung von Abrechnung und Bezahlung. Ein optionaler Treuhandservice garantiert die Sicherheit jeder Transaktion.

Weniger Verwaltungsarbeit

Beide Seiten, Einkäufer wie Anbieter, profitieren zusammenfassend vor allem vom Zeitgewinn durch reduzierten Aufwand in der Beschaffung und der Minimierung von administrativem Aufwand in der Abwicklung. Alle transaktionsbezogenen Informationen sind jederzeit auf Skeyos einsehbar.

Die Einfachheit der Bedienung und die unkomplizierte Anbahnung der Geschäftsprozesse standen bei der Entwicklung im Vordergrund. Das Marketplace & Procurement-Tool von Skeyos kann in bestehende IT-Umgebungen integriert oder als eigenständige Plattform eingesetzt werden. Dabei garantiert Skeyos eine robuste Verschlüsselung und Sicherheit der Daten. Die Verbindung wird zügig aufgebaut, zudem wollen die Experten aus Hamburg-Norderstedt für Lösungsfindungen jederzeit ansprechbar sein.

Die Besucher der MRO Middle East können die Vorteile und Benutzerfreundlichkeit der Plattform am Skeyos-Stand 607 im Live-Modus testen und mit Entwicklern und Anwendern ins Gespräch kommen.

787-10 mit ATC – größter Dreamliner fit für Liniendienst

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Der Boeing 787-10 Dreamliner hat jetzt die erweiterte Musterzulassung bekommen (amended type certificate, ATC). Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA hat den neuesten Langstreckenjet damit für den Liniendienst zugelassen.

Das Zulassungsprogram für die 787-10 war im März 2017 gestartet worden und umfasste drei Testflugzeuge, die zusammen 900 Stunden dafür geflogen sind. Boeing will nun bald mit den Auslieferungen beginnen. Dazu sollen die weiteren Behördenzulassungen bald folgen. Länger als die 787-9 soll die 787-10 zu über 95 Prozent baugleich sein und bis zu 330 Passagiere in einer typischen Zweiklassenausstattung befördern. Die Reichweite liegt dann laut Boeing bei 6.430 Nautischen Meilen oder 11.910 km. Für den größten Dreamliner soll es schon 170 Bestellungen von neun Kunden geben. Als Erstkunde tritt dabei Singapore Airlines noch 2018 in Erscheinung.

WEF: Verfolgungsflüge über Staatsgrenzen

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Von 22. bis einschließlich 26. Januar sichert das Österreichische Bundesheer anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos (Schweiz) verstärkt den österreichischen Luftraum. Dazu wurde ein Flugbeschränkungsgebiet über Teilen Vorarlbergs und Tirols errichtet. Mehr als 1.100 Soldatinnen und Soldaten schützen die Veranstaltung und die örtliche Bevölkerung.

Dazu zählen unter anderem Patrouillenflüge zur Überwachung, Flüge zur Identifizierung von Luftraumverletzungen, Transporte, sowie die „Cross-Border Operation“ („Nacheile“) mit der Schweiz. Diese Verfolgung über die Staatsgrenze wird nun nach der Staatsvertragsunterzeichnung zwischen Österreich und der Schweiz im September 2017 weiter intensiviert. Möglich sind diese Verfolgungsflüge durch die gegenseitige Erteilung von Einfluggenehmigungen. Durch den Anreiseverkehr der Deleagatinen gibt es zudem vermehrten Flugbetrieb. Vermehrte Helikopterflüge verbunden mit zusätzlichen Lärmemissionen werden sich in den Tagen vor, während und nach dem WEF nicht vermeiden lassen.

Nacheile auch in der Luft praktiziert

Diese „Nacheile“ stellt bei grenznahen Luftraumverletzungen die lückenlose Beobachtung und Begleitung von Luftfahrzeugen sicher, die sich nicht im Einklang mit den internationalen Luftfahrtrichtlinien verhalten. Damit kann eine Beobachtung von Luftfahrzeugen, aber vor allem die frühzeitige Übergabe zwischen den Luftwaffen zweier Staaten sichergestellt werden. Eine Ausübung von Zwangsmaßnahmen ist nur im eigenen Hoheitsgebiet erlaubt.

Die grenzüberschreitende „Nacheile“ gibt es am Boden seit Jahren und ermöglicht der Polizei eine Verfolgung auf das benachbarte Staatsgebiet. Nachdem Davos nahe der österreichischen Grenze liegt, erging seitens der Schweiz das Ersuchen, den Luftraum in Österreich abzusichern. Insgesamt sorgen 22 Luftfahrzeuge, darunter zwölf Flächenflugzeuge und zehn Hubschrauber, für die Sicherheit der Veranstaltung.

Fluzeuge an umliegenden Flughäfen

Der Flughafen Zürich erwartet in den fünf Tagen über den normalen Flugbetrieb hinaus viele zusätzliche Starts und Landungen. Der erwartete Spitzenwert während des WEF übertrifft den über das Gesamtjahr gerechneten täglichen Durchschnittswert um rund 130 Flugbewegungen. Je nach Größe der Maschinen stehen insgesamt 62 Standplätze für die WEF-Flugzeuge am Flughafen Zürich zur Verfügung, die bereits für angemeldete Delegationen reserviert sind.

Die Maschinen der weiteren WEF-Besucher erhalten aus Platzgründen jeweils Zeitfenster für das Ein- und Ausladen von maximal drei Stunden. Danach müssen sie den Flughafen Zürich wieder verlassen. Grundsätzlich ist es den Piloten überlassen, auf welchen Flughafen sie ausweichen. Der Flugplatz Dübendorf wird von rund 36 Maschinen direkt angeflogen. Erneut sind in diesem Jahr Direktabfertigungen am Flugplatz Dübendorf möglich, was jedoch kaum Auswirkungen auf die zusätzlichen Flugbewegungen am Flughafen Zürich haben wird. 

Germania nennt Ziele ab Bremen fürs neue Flugzeug

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Germania stärkt den Standort Bremen mit einem weiteren Flugzeug. Zum Winter 2018/19 erhöht die Fluggesellschaft die Zahl der fest stationierten grün-weißen Flugzeuge von vormals zwei auf zunächst drei Flugzeuge am Bremen Airport Hans-Koschnick.

Germania baut damit ihre Position als führende Ferienfluggesellschaft am Standort Bremen aus und schafft auch neue Arbeitsplätze. Im Sommer 2019 sollen es dann sogar vier Flugzeuge werden, alle vom Typ Airbus A320. „Vor dem Hintergrund der Änderungen am deutschen Luftverkehrshimmel haben wir uns entschieden, die Beziehungen zu unseren Standorten in den regionalen Ballungszentren auszubauen und weiterzuentwickeln“, sagte Claus Altenburg, Director Sales der Germania Fluggesellschaft während eines Pressegesprächs. Wachstumspotential sieht Germania in Bremen im Ausbau touristischer Strecken und auf Verbindungen für Familienreisen, außerdem wird der Bereich Technik ausgebaut. Insgesamt wird Germania 34 neue Arbeitsplätze in Bremen schaffen.

Reisziele ab Bremen im Visier

Die Airline mit den grün-weißen Flugzeugen wird ab Winter 2018/19 ab Bremen alle großen kanarischen Inseln anfliegen, einschließlich neu einmal wöchentlich nach La Palma. Durchgängig angeboten werden schon ab März Ziele wie Palma de Mallorca und Athen, die dann auch im Winter erreichbar sind. Aufgestockt werden außerdem Kapazitäten nach Antalya in der Türkei. Neben dem Ausbau des touristischen Programms prüft Germania verschiedene City-Destinationen, wie etwa eine Nonstop-Verbindung nach Madrid mit dem Partner Air Europa. Mit Germania will der Bremen Airport Verkehrsströme kontinuierlich ausbauen, den Incoming-Verkehr entwickeln und dazu auch Infrastruktur-Investitionen gezielt angehen.

Florian Kruse, Geschäftsbereichsleiter Sales und Marketing der Flughafen Bremen GmbH: „Die Stationierung eines weiteren Flugzeuges in Bremen bedeutet mehr Sitzplätze im Markt in Richtung Sonne ab dem Bremen Airport. Diese Entscheidung von Germania unterstreicht unsere langjährige und solide Geschäftsverbindung.“ Flüge mit Germania ab Bremen soll es one-way ab 59 Euro geben.

Germania ist eine unabhängige deutsche Fluggesellschaft mit über 30 Jahren Unternehmensgeschichte. Auf Kurz- und Mittelstrecke fliegt die Airline mit dem grün-weißen Logo jährlich mehr als drei Millionen Passagiere. Von 20 Abflughäfen in Europa bietet Germania Verbindungen zu mehr als 55 Zielen innerhalb des Kontinents, nach Nordafrika sowie in den Nahen und Mittleren Osten. Im Geschäftsmodell vereint Germania die Bereiche Linien-, Charter- und Werksverkehr. Zusammen mit der Schweizer Germania Flug AG und der Bulgarian Eagle umfasst die Germania-Flotte derzeit 29 Flugzeuge.

Germania ab Bremen 2018/19

Ziel Laufzeit Flugtage Preise, ab – one-way
Ägypten
Hurghada ab 01.01.2018 Montag, Mittwoch ab 198 Euro (Hin- und Rückflug)
Sharm el -Sheikh ab 05.01.2018 Freitag ab 158 Euro (Hin- und Rückflug)
Bulgarien
Burgas 18.05.2018 bis 16.10.2018 Dienstag, Freitag (in der Hochsaison) ab 69 Euro
Varna 23.05.2018 bis 19.09.2018 Mittwoch ab 79 Euro
Griechenland
Athen ab 16.03.2018 Montag, Freitag ab 69 Euro
Korfu 01.05.2018 bis 30.10.2018 Dienstag ab 79 Euro
Kos 03.05.3018 bis 27.10.2018 Donnerstag, Samstag ab 99 Euro
Kreta/Heraklion 02.05.2018 bis 31.10.2018 Mittwoch, Donnerstag, Sonntag ab 99 Euro
Rhodos 01.05.2018 bis 30.10.2018 Dienstag, Samstag ab 99 Euro
Island
Reykjavík/Keflavík 23.06.2018 bis 13.10.2018 Mittwoch, Samstag ab 59 Euro
Spanien
Fuerteventura ab 01.01.2018 Montag, Samstag, Donnerstag (15.02. bis 26.04.) ab 99 Euro
Gran Canaria ab 03.01.2018 Mittwoch, Sonntag, Samstag (20.01. bis 28.04.) ab 99 Euro
Lanzarote ab 05.01.2018 Freitag ab 99 Euro
La Palma ab 06.11.2018 Dienstag ab 99 Euro
Palma de Mallorca ab 02.03.2018 täglich (ab 01.05.) ab 7 9 Euro
Teneriffa ab 04.01.2018 Donnerstag, Sonntag (bis 29.04.) ab 99 Euro
Portugal
Madeira/Funchal 02.01.2018 bis 19.06.2018; ab 16.10.2018 Dienstag ab 99 Euro
Tunesien
Monastir 28.06.2018 bis 25.10.2018 Donnerstag ab 79 Euro
Türkei
Adana 15.06.2018 bis 26.10.2018 Freitag ab 89 Euro
Alanya/Gazipasa ab 06.05.2018 Dienstag (ab 19.06.), Sonntag ab 79 Euro
Ankara 11.06.2018 bis 10.09.2018 Montag ab 89 Euro
Antalya ab 05.01.2018 täglich (ab 24.09.) ab 89 Euro

Änderungen vorbehalten.

Cessna Citation erhalten ADS-B Out bei AAS und FTI

In exklusiver Zusammenarbeit mit der Atlas Air Service AG hat die FTI Engineering Network GmbH ein „Supplemental Type Certificate“ (STC) für die Umrüstung aller Businessjets der Familie Cessna Citation CJ auf die neue Transponder-Technologie erhalten.

Nach den Vorgaben der Luftfahrtbehörden müssen zukünftig alle Flugzeuge aktiv mittels GPS-basierter Flugzeugdaten verfolgbar sein. Die Umrüstung auf die Luftraumüberwachungstechnik „Automatic Dependent Surveillance-Broadcast“ (ADS-B) ist von der Federal Aviation Administration (FAA) und der European Aviation Safety Agency (EASA) bis Mitte 2020 vorgeschrieben.

Umrüstung für ADS-B läuft bereits

„Allen Eigentümern von CJ1+, CJ2+ und CJ3 Jets mit ProLine 21 Avionik weltweit bieten wir nun diese entsprechende ADS-B Out-Umrüstung inklusive EASA- und zukünftig auch FAA- Zulassung an“, so Gregor Bremer, Technik-Vorstand bei Atlas Air Service. „Auf diesen exklusiven Service an unseren Standorten in Bremen, Paderborn und Augsburg sind wir besonders stolz. Erste Kundenflugzeuge haben wir bereits mit der neuen Technologie ausgerüstet.“ Darüber hinaus hält Atlas Air Service auch für alle anderen Flugzeuge in der Wartungsliste Lösungen für die Modifikation mit ADS-B out bereit. Dies geschieht teilweise mit Hersteller SB oder STC von anderen Anbietern.

Atlas Air Service AG ist in ein Familienunternehmen in zweiter Generation und hat sich auf die Wartung, den Verkauf und das Management von Business Jets spezialisiert. Seit 1970 betreut das Unternehmen Geschäftsreiseflugzeuge internationaler Kunden. An den vier Standorten in Bremen, Ganderkesee, Paderborn und Augsburg sind derzeit 250 Mitarbeiter beschäftigt. Die Geschäftsbereiche der Atlas Air Service AG sind der Verkauf von Embraer Executive Jets, Verkauf von gebrauchten Luftfahrzeugen, MRO und zugehörige Services.

Die 2001 gegründete FTI Engineering Network GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Videosystemen für die Luftfahrt zur Überwachung innerhalb und außerhalb des Flugzeuges, während des Fluges und am Boden. Von den einzelnen Systemkomponenten bis hin zur Auswertungssoftware bietet FTI den Kunden Komplettlösungen aus einer Hand. Als zugelassene Designorganisation gemäß EASA.21J ist die Zertifizierung von Flugzeugmodifikationen ein wesentlicher Teil des FTI-Portfolios. FTI ist vom Luftfahrtbundesamt als Produktionsbetrieb für die Luftfahrt gemäß DE.21G zugelassen.

Airbus Helicopters: Etappen der Neuaufstellung 2017

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Airbus Helicopters hat 2017 insgesamt 409 Hubschrauber ausgeliefert (2016: 418 Maschinen) und Bruttobestellungen über 350 Maschinen (netto: 335) verzeichnet, wobei das Geschäft mit schweren und mittelschweren Hubschraubern besonders stark anzog.

Es gingen 54 Bestellungen für Maschinen der Familie Super-Puma und 19 für die mittelschwere H175 ein, die sich somit erneut als Bestseller in ihren jeweiligen Segmenten durchsetzten. Zudem wurden 168 Aufträge über leichte einmotorige Hubschrauber und 105 für die leichten zweimotorigen H135 bzw. H145 erteilt. Der gesamte Auftragsbestand umfasste Ende 2017 somit 692 Hubschrauber.

Firma in der Transformation

„Wir schließen nun die erste Phase der unternehmensweiten Transformation ab, die wir 2014 angestoßen haben. Sie hat unser Unternehmen gestärkt und verschlankt, um im harten Wettbewerb zu bestehen. Die Ergebnisse für 2017 belegen, wie engagiert unsere Teams daran gearbeitet haben, die Fertigungsabläufe zu verändern sowie unsere Produkte und Dienstleistungen zu verbessern…“, erklärte Guillaume Faury, CEO von Airbus Helicopters. Dieses Jahr beginnt schon die nächste Transformationsphase, in der insbesondere die Digitalisierung der Produkte, Dienstleistungen und Betriebsabläufe weiter beschleunigt werden sollen.

Einige neue Produkte verzeichneten im letzten Jahr große Fortschritte: So befinden sich mittlerweile drei Prototypen der H160 – der ersten Maschine der H-Generation – in der Flugerprobungsphase. Die Zulassung steht 2019 an. Zudem absolvierte das Waffensystem HForce erfolgreich umfassende Schießversuche an Bord der H145M, die bis Ende 2018 mit optimierten, modularen militärischen Fähigkeiten aufgerüstet wird. Ein besonderes Highlight war der Start von Airbus Corporate Helicopters (ACH), womit das Unternehmen maßgeschneiderte Luxusausführungen der gesamten Hubschrauberpallette für Privat- und Geschäftskunden anbietet.

Werke spezialisiert

Außerdem beendete Airbus Helicopters 2017 den Transformationsprozess seiner Fertigung, durch den sich die Standorte Marignane, Donauwörth und Albacete spezialisiert haben. In diesem Zuge wurde auch die neue Produktionsanlage für Rotorblätter in Paris-Le Bourget eingeweiht. Auf internationaler Bühne lieferte das Unternehmen die 400. UH-72 Lakota an die US Army aus und begann mit dem Bau seiner ersten Endmontagelinie in China, die 2019 die ersten Hubschrauber ausliefern soll.

LTLS mit Digital Warehouse am Flughafen München

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Lufthansa Technik Logistik Services (LTLS) treibt die Digitalisierung durch gezielte Nutzung innovativer Internet-of Things-Technologien (IoT) voran. Ziel ist es, die Effizienz von Betriebsabläufen zu verbessern und die Grundlagen zur Arbeitsentlastung der Mitarbeiter zu schaffen.

Hierzu hat das 100-prozentige Tochterunternehmen der Lufthansa Technik AG im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie ein Programm gezielt für das Warehousing aufgelegt, wobei in allen Bereichen grundlegende Prozesse automatisiert, digitalisiert und miteinander vernetzt werden sollen. Pilot-Standort für das Digital Warehouse ist der Flughafen München. Er ist wegen seines starken Wachstums, der modernen Infrastruktur und der Stationierung neuer Flugzeugmuster wie dem Airbus A350 besonders geeignet.

Digitaler Handschuh, autonomes Fahrzeug

„In ausgewählten Handlungsfeldern werden zurzeit digitale Assistenzsysteme, Lokalisierungstechnologien und fahrerlose Transportsysteme erprobt und eingeführt. Dabei arbeiten wir gezielt mit Start-ups zusammen. So führen wir aktuell beispielsweise den smarten Datenhandschuh von Proglove und ein autonomes Flurförderzeug der Firma Agilox ein“, so Dr. Harald Kolbe, Leiter Digital Innovation bei LTLS.

Die Digitalisierung der logistischen Kernprozesse wird nicht nur in München, sondern auch an anderen Standorten wie beispielsweise in Frankfurt und Hamburg umgesetzt und sollen letztlich an allen Standorten implementiert werden. Um in kurzen Zyklen und mit einer hohen Geschwindigkeit neue Ideen zu realisieren, setzt LTLS auf ein agiles Projektmanagement. Doch auch die Zusammenarbeit mit Start-ups und die Umsetzung der konzernweiten Innovationskultur auf allen Ebenen sind wichtige Bestandteile auf dem Weg zum Digital Warehouse.

Eurofighter und F-18 für Luftraumsicherheit beim WEF

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Höchste Sicherheitsstufe in Davos: Zum diesjährigen World Economic Forum werden unter anderem US-Präsident Donald Trump und der französische Staatschef Emmanuel Macron anreisen.

Insgesamt werden kommende Woche rund 3.000 Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Schweizer Kanton Graubünden erwartet. Für die Sicherheit der Konferenz im grenznahen Davos sorgen die Schweizer und die Österreichischen Luftstreitkräfte gemeinsam.

Eurofighter fliegen, auch F-18 der Schweiz

Die Zusammenarbeit hat Tradition, erstmals dürfen dabei aber auch Flugzeuge zur Terrorabwehr über die Staatsgrenze fliegen. Möglich macht das ein Vertrag zwischen der Schweiz und Österreich. „Für uns ist es sehr wichtig, dass wir diesen neuen Vertrag haben“, betonte der Schweizer F-18-Pilot Reto Kunz. „Ohne Österreich ist es nicht möglich, für die Sicherheit in Davos zu garantieren. Die Grenznähe ist der Knackpunkt. Unsere Regierung benötigt so schnell wie möglich Informationen, sobald eine Bedrohung vorliegt und ein Flugzeug in die Flugverbotszone einfliegt“, so der Schweizer Pilot weiter.

Ein Drittel dieser Zone liegt dabei über österreichischem Hoheitsgebiet, und wie schnell dabei eine mögliche Bedrohung entstehen kann, demonstrierten die Schweizer am Donnerstag selbst: Nur 30 Minuten benötigten die Piloten mit zwei F/A-18 für die 430 Kilometervon Bern nach Salzburg, wo der Kommandant der österreichischen Luftstreitkräfte, Generalmajor Karl Gruber, die neue Form der Zusammenarbeit vorstellte.

Hoher Schutzbedarf für Luftraum

„Wir sind nach wie vor in einer Situation, wo wir bei Großveranstaltungen einen hohen Schutzbedarf haben, um Anschläge und Störaktionen zu verhindern“, sagte Gruber. „Wir sorgen gemeinsam mit den Schweizer Luftstreitkräften für Sicherheit in der Luft, indem wir den Flugbetrieb kontrollieren und einen unbefugten Einflug von Luftfahrzeugen, Paragleitern oder Drohnen verhindern.

Beim Bundesheer sind rund 1.100 Soldaten ab Montag mit der Luftraumsicherungsoperation „Daedalus“ befasst, zum Einsatz kommen unter anderem Eurofighter, Hubschrauber sowie Aufklärungs- und Zielzuweisungsradare der Luftstreitkräfte.

Air Malta startet von Wien nach Sizilien

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Ab heutigen Freitag, den 19. Januar 2018, fliegt Air Malta nach Catania, die historische Hafenstadt in Sizilien. Die neue Strecke wird zweimal pro Woche mit einem Airbus A320/A319 bedient.

Air Malta ist die nationale Fluggesellschaft Maltas und betreibt ihre Basis auf dem Flughafen Malta. Zweimal wöchentlich von Catania nach Wien Air Malta hebt jeden Dienstag und Freitag um 07:15 Uhr aus Catania ab und landet um 09:30 Uhr in Wien. Der Rückflug aus Wien startet am Dienstag um 10:35 Uhr und landet um 12:45 Uhr in Catania. Am Freitag geht es um 18:15 Uhr von Wien nach Catania mit Landung um 20:25 Uhr. Bedient wird die neue Strecke, ebenso wie die bereits bestehende Verbindung nach Malta, mit einem Airbus A320/A319.

Natur und Flugzeug im Bild

Nach Malta ist Catania die zweite Destination, die die maltesische Airline ab Wien bedient. Besonders Urlaubsreisende profitieren von der bequemen Route zwischen Wien und Catania, zur größten Insel im Mittelmeer. Sizilien beheimatet neben vielen historischen Sehenswürdigkeiten auch den größten Vulkan in Europa, den Ätna, der seit 2013 laut UNESCO als Weltnaturerbe gilt. Insgesamt stehen Passagieren im aktuellen Winterflugplan Direktverbindungen zu sechs Zielen in Italien zur Verfügung, im Sommerflugplan 2018 sogar 14.

Auf dem Bild eine Spotteraktion: Der Erstflug mit Airbus in Sonderlackierung. Anlässlich des Erstfluges setzt die maltesische Airline am 19. Januar 2018 einen Airbus A320 in Sonderlackierung ein und verband die Eröffnung der neuen Route mit einer Fotoaktion für Planespotter. Mit einer Flotte von acht Flugzeugen, darunter Airbus A320 und A319, bedient die maltesische Airline ein Streckennetz von über 35 Zielen quer über Europa und den Mittelmeerraum. Im Codeshare-Abkommen mit etlichen anderen Fluglinien bietet Air Malta auch Verbindungen nach Nordamerika und den Nahen Osten an.

Spitzenjahr schließt mit Spitzenmonat an LEJ/DRS

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Die beiden zur Mitteldeutschen Flughafen AG gehörenden Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden zählten 2017 insgesamt 4.074.418 Fluggäste. Das Passagieraufkommen lag damit 5,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Frachtumschlag am Flughafen Leipzig/Halle stieg zum dreizehnten Mal in Folge und wuchs auf über 1,1 Millionen Tonnen an. Im Dezember 2017 konnte zudem ein neuer absoluter Monats-Rekordwert verzeichnet werden.

Die Zahl der Flugbewegungen an beiden Airports erhöhte sich um 4,4 Prozent auf 99.031 Starts und Landungen. Insbesondere bei Expressfracht die Bereiche Fracht- und Spezialcharter sind Wachstumstreiber.

Flughafen Leipzig/Halle: Sprung bei Cargo

Der Flughafen Leipzig/Halle verzeichnete im vergangenen Jahr 2.365.141 Fluggäste und damit 7,9 Prozent mehr als 2016. Getragen wurde das Wachstum sowohl von der Entwicklung im Linien- als auch Touristikverkehr. Besonders positiv entwickelte sich die Nachfrage zu Zielen in Ägypten, Marokko, Tunesien, Zypern und Bulgarien.

Mit 69.815 Starts und Landungen stieg die Zahl der Flugbewegungen am Flughafen Leipzig/Halle um 8,3 Prozent. Das Luftfrachtaufkommen am Leipzig/Halle Airport, Europas fünftgrößtem Frachtdrehkreuz, erhöhte sich 2017 auf rund 1.138.477 Tonnen, was einem Zuwachs von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Dezember konnte zudem mit über 105.768 Tonnen ein neuer absoluter Rekordmonat in der Unternehmensgeschichte verzeichnet werden.

Flughafen Dresden

Am Flughafen Dresden lag das Passagieraufkommen mit 1.709.277 Fluggästen 2,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Zur positiven Entwicklung trugen das erweiterte Angebot im touristischen Verkehr – allem voran das kontinuierlich wachsende Engagement der Fluggesellschaft Germania – sowie der Linienverkehr bei. Mit 29.216 Starts und Landungen lag die Zahl der Flugbewegungen 3,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau, was insbesondere auf den Konkurs von airberlin zurückzuführen ist, die bis Mitte des Jahres bis zu vier Mal täglich Dresden mit Düsseldorf verband.

Durch neue Angebote im Linien- und Touristikverkehr sowie einer wieder anziehenden Nachfrage, insbesondere zu Destinationen in Nordafrika, seien die Fluggastzahlen Leipzig/Halle 2017 merklich gestiegen. 2018 stehen weitere Flugzeugstationierungen sowie ein wachsendes Engagement der Reiseveranstalter an, so Markus Kopp, Vorstand Marketing und Vertrieb der Mitteldeutschen Flughafen AG sowie Geschäftsführer des Flughafens Dresden.

Wachstum dürfte weitergehen

Dresdens Flughafen startete vielversprechend in das vergangene Jahr und schloss es mit einem Passagier-Plus ab. Auch aufgrund der Fluggesellschaft Germania, die ihr Angebot auch 2018 weiter ausbauen will. Rückschläge, wie das Aus der airberlin und der Nachfragerückgang bei Reisen in die Türkei konnten amit überkompensiert werden.

„Das Luftfrachtaufkommen am Flughafen Leipzig/Halle verzeichnet mit einem Plus von über acht Prozent und mehr als 1,1 Millionen Tonnen den stärksten Zuwachs unter den großen deutschen Fracht-Airports. Das Wachstum wird insbesondere vom Expressfrachtgeschäft beflügelt, zudem entwickeln sich die Bereiche Fracht- und Spezialcharter überproportional“ betont Johannes Jähn, Sprecher des Vorstands der Mitteldeutschen Flughafen AG und Geschäftsführer des Flughafens Leipzig/Halle.

Sturm schränkte Flüge ein – Lage am Freitag normal

Orkantief „Friederike“ hat am Donnerstag in weiten Teilen Westeuropas schwere Schäden angerichtet. Der Sturm hat aber auch zu Beeinträchtigungen von Starts und Landungen an den Flughäfen, auch am Köln Bonn Airport, geführt. Mittags zwischen 11:25 und 13:00 Uhr fanden hier garkeine Starts und Landungen statt.

Insgesamt 13 Flüge (acht Starts und fünf Landungen) wurden im Laufe des Tages gestrichen, fünf Flüge wurden zu anderen Airports umgeleitet. Es kam zu zahlreichen, teils erheblichen Verspätungen. Ab dem frühen Nachmittag waren Starts und Landungen wieder ohne Einschränkungen möglich. Es war jedoch im weiteren Tagesverlauf noch mit Unregelmäßigkeiten im Flugplan zu rechnen, vor allem bei Landungen.

Orkantief am Airport Düsseldorf

Dagegen waren die Auswirkungen auf den Flugbetrieb an Nordrhein-Westfalens größtem Flughafen im Vergleich eher gering. Von 520 geplanten Flugbewegungen annullierten die Fluggesellschaften insgesamt 37 Starts und Landungen – auch wegen des Wetters an anderen Destinationen. Zwölf Flüge wurden zwischenzeitlich zu anderen Flughäfen umgeleitet und kamen zu einem späteren Zeitpunkt nach Düsseldorf.

Gleichzeitig landeten auch einige Flugzeuge in Düsseldorf, die ihren ursprünglichen Zielflughafen nicht anfliegen konnten. Der Skytrain-Betrieb musste vorrübergehend eingestellt werden. Ein Busersatzverkehr wurde eingerichtet. Die Flughafenterrasse blieb den ganzen Tag über aus Sicherheitsgründen geschlossen. Für Freitag rechnet der Düsseldorfer Airport mit einem planmäßigen Flugbetrieb.

Lufthansa ohne Purser: UFO sieht Ausfälle im Sommer

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Lufthansa könnten im Sommer erneut Flugausfälle drohen, diesmal allerdings nicht wegen Streiks. Wie die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) mitteilt, droht der Airline ein Personalengpass an leitenden Flugbegleitern (Pursern) für den Sommer 2018.

Die Bereederung mit mindestens einem Purser ist gesetzlich vorgeschrieben – ohne diese dürfen Flugzeuge nicht abheben. Die Folge wären Flugausfälle in der reisestärksten Zeit des Jahres. Dieses Problem ist aus Sicht der UFO hausgemacht und nicht das einzige Ärgernis. Zudem sei die Stimmung zwischen den Tarifpartnern am Boden. Die Gewerkschaft wirft dem Topmanagement „ganz oben“ vor, sich nicht mit den Problemen der Kabine beschäftigt zu haben, die auch deshalb entstanden sind, weil die fast zwei Jahre alte Platzeck-Schlichtung nicht umgesetzt werde.

Gewinn und Renommee durch das Personal

Aus Revanchismus, würden Daumenschrauben angesetzt statt die Sozialpartnerschaft endlich zu fördern. Richtiger wäre es, genug Personal in die Fachabteilungen zu bringen, das sich mit der Umsetzung der Tarifverträge und den Problemen der Mitarbeiter beschäftigt. Dieser fehler räche sich jetzt, so der verärgerte Alexander Behrens, Vorsitzender der UFO.

Das Ergebnis der Schlichtung sollte Tariffrieden und Ruhe bringen. Die Schlichtung ist jetzt, fast zwei Jahre danach, noch immer nicht vollständig umgesetzt. „Die Belegschaft ist zu Recht sauer, verunsichert und verlangt lautstark nach Verlässlichkeit und Teilhabe am Erfolg. Wir haben große Veränderungen gemeinsam angestoßen, mit denen die Geschäftsleitung seit zwei Jahren stiefmütterlich umgeht. Das führt zu enormen Frust. In Zeiten von drei Milliarden Gewinn und der 5-Star-Auszeichnung, die in großen Teilen auf das Konto der Kabine geht, ist dies die Wiederholung von alten Fehlern. Die LH-Leitung kümmert sich erst dann, wenn die Tarifverträge offen sind und die ersten Streiks laufen. Die ersten Tarifverträge der Schlichtung laufen allerdings bereits Ende 2018 aus“, so Nicoley Baublies, Tarifvorstand der UFO.

Streik durch die Blume gedroht?

Auch wenn das Jahr noch bevorsteht, ist für die Kabinengewerkschaft bereits heute klar: Bleibt ein umgehendes Umdenken im Management aus, drohen direkt ab Anfang 2019 Streiks bei Lufthansa. „Wir haben Lufthansa heute ein weiteres Mal die Hand gereicht und Angebote zu zügigen Gesprächen erneuert. Diese Hand ein weiteres Mal auszuschlagen wäre nicht nur fahrlässig uns gegenüber, sondern auch gegenüber unseren Gästen.“ Den Gewerkschaftern sei eine Lösung auf dem Verhandlungsweg zu Friedenszeiten deutlich lieber, aber nach fast zwei Jahren müsse man vermuten, dass man mit dieser Einstellung alleine sei.

A380 erhält Zukunft dank Emirates

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Es stand nicht gut um die Zukuft des Airbus A380. Die Nachfrage dach dem größten Passagierflugzeug der Welt ebbte ab, und trotz Rekordauslieferungen bei den Flugzeugherstellern stand das A380-Programm vor dem Aus, wenn sich nicht insbesondere Emirates, der größte Kunde des Flugzeugmusters, für weitere Maschinen entscheiden sollte. Dies ist nun geschehen.

Vor wenigten Tagen verkündete die Zivilflugzeugsparte von Airbus einen neuen Rekord mit 718 ausgelieferten Flugzeugen im Jahr 2017. Alles läuft soweit gut bei dem Hersteller, neue Programme kommen voran und finden Absatz: Auslieferungen und Aufträge steigen nachhaltig – einzig der Riesenairbus A380 kommt nicht vom Fleck. Gerüchteweise drohte daher dem Programm sogar das komplette aus. Der Flugzeugmarkt auf der Langstrecke entwickelt sich anders, als es dem A380 gut täte.

A380 seiner Zeit voraus

Seine Stärke sind hochfrequentierte Flughäfen mit begrenzten Slots (Start- und Landefenstern), auf denen das Flugzeug mit über 500 Sitzplätzen Entlastung schaffen kann. Doch statt Umsteigeverkehren krempeln sparsamere Langstreckenjets, welche die Ziele zunehmend direkt anfliegen, den Luftfahrtmarkt um. Dies ist von Boeing das Programm 787 Dreamliner, aber auch Airbus selbst mischt hier mit dem A350 XWB – bald sogar in der großen Variante A350-1000, kräfig und erfolgreich mit.

Das Verhältnis von Passagieren zum Treibstoffverbrauch ist bei diesen Flugzeugen zunehmend konkurrenzfähig, da diese nur zwei Triebwerke haben. Der A380 wird von vier Triebwerken angetrieben. Das macht auch seinen Flugbetrieb teurer. Es gab hierbei nur kleinere Verbesserungen, etwa wie mit dem Airbus A380plus gezeigt, was aber nicht gleichkommt mit der Neuerung analog der neo-Flugzeuge. Ironischerweise könnte der Airbus A380 lediglich seiner Zeit voraus sein – zu weit voraus. Denn mit der Weltwirtschaft zieht auch die Luftfahrt an, und Kapazitätsengpässe an Flughäfen dürften zunehmen. Nur, wann dies die Nachfrage nach dem Airbus A380 spürbar ansteigen lässt, ist offen.

A380-Produktion für zehn Jahre gesichert

Jetzt hat Emirates, als eine führende internationale Airline, angekündigt, 36 neue Flugzeuge des Typs Airbus A380 zu kaufen. Der Kauf hat nach Listenpreis einen Wert von 16 Mrd. US-Dollar. 20 Flugzeuge sind dabei fest bestellt, 16 Optionen. Emirates betreibt eine Flotte an A380 die sowohl mit Triebwerken von GE als auch von Rolls-Royce angetrieben werden. Airbus fertigt die A380 bei einer Rate von etwas über einem Dutzend pro Jahr. Emirates soll die Flugzeuge aus der aktuellen Bestellung ab 2020 bekommen. 101 Flugzeuge der A380 hat Emirates bereits, 41 weitere sollen noch ausgeliefert werden. Insgesamt könnten es also 178 dieses Typs allein bei dieser Fluggesellschaft werden.

Laut Scheich Ahmed sollen einige Flugezuge auch als Ersatz in der Flotte dienen. Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive der Emirates Airline unterzeichnete das Memorandum Of Understanding (MOU) heute mit der Airbus-Verkaufslegende John Leahy in Dubai. Leahy sagte, dieser Auftrag sichere Airbus die Produktion des A380 für mindestens zehn Jahre.

30 Mio. Reisende übers Terminal 2 am Flughafen MUC

Mehr als 30.000.000 Passagiere begrüßten Lufthansa und der Münchner Flughafen im vergangenen Jahr im Terminal 2. Genau 30,6 Millionen Passagiere nutzten 2017 das Terminal für Ihre Reise, das ist eine Steigerung von 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wilken Bormann, CEO Hub München, und Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh sind sich einig: „Die Zahlen zeigen, wie beliebt das Terminal 2 bei unseren Gästen ist: Hier trifft eine fünf Sterne Airline auf einen fünf Sterne Airport…“ Diese außergewöhnliche Verbindung gebe es in Europa nur in München. Der Aufwärtstrend werde auch 2018 anhalten, sind sich Bormann und Kerkloh sicher. Ab dem 25. März will Lufthansa fünf A380 in München stationieren und damit im Sommer die Ziele Los Angeles, Hongkong und Peking anfliegen. Zwei Tage später startet eine Lufthansa A350 zu ihrem ersten Flug von München nach Singapur. Auch Eurowings plant weiteres Wachstum in München.

Terminal weltweit top, ausgezeichnete Airline

Der Münchner Flughafen wurde bereits 2015 zum ersten europäischen „5-Star-Airport“ gekürt, im Dezember 2017 folgte Lufthansa als einzige europäische 5-Sterne Airline und erhielt das höchste Qualitätssiegel der internationalen Luftfahrt. Ein weiterer Superlativ: Das Terminal 2 und das neue Satellitengebäude, das beide Unternehmen gemeinsam betreiben, erhielt im März 2017 eine besondere Auszeichnung. Es wurde bei den World Airport Awards zum besten Terminal der Welt gewählt.

Rekorde trotz Airline-Pleiten am Flughafen Wien

2017 geht trotz der Entwicklungen bei airberlin und NIKI als Rekordjahr in die Flughafen-Geschichte ein: Erstmals verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe mehr als 30.000.000 Passagiere und am Standort Wien konnte erstmals die Marke von 24.000.000 überschritten werden.

Auch für 2018 ist der Ausblick optimistisch: Die Flughafen-Wien-Gruppe erwartet ein Passagierwachstum von mehr als fünf Prozent, sowie Steigerungen bei Umsatz, EBITDA und Nettoergebnis. Am Standort Wien rechnet man mit einem Passagierplus von mehr als drei Prozent im Jahr 2018. Das Passagieraufkommen der Gruppe und am Standort Wien mit Höchstzahlen bedeutet ein Jahr der Rekorde. Wachstumstreiber 2017 waren vor allem Austrian Airlines, Eurowings und easyJet, doch auch die Langstrecke entwickle sich gut, so der Flughafen.

Dynamisches Umfeld mit neuen Playern und Pleiten

Für 2018 sind die Betreiber daher optimistisch und rechnen mit einem Passagierwachstum von mehr als drei Prozent für den VIE. Dabei sind deutliche Wachstumsimpulse durch die Lufthansa-Gruppe und das Low Cost-Segment zu erwarten, unter anderem aber auch durch neue Carrier wie Wizz Air, die schon in diesem Jahr mit drei Flugzeugen und 17 Destinationen ab Wien starten wollen. Ein Wermutstropfen ist die Entwicklung bei airberlin und NIKI. In ÖSterreich hofft man, dass es bald Rechtssicherheit und eine tragfähige Lösung für das Unternehmen und seine Beschäftigten gibt.

„Trotz der Turbulenzen am Airlinesektor werden wir für 2017 und 2018 jeweils steigende Gewinne ausweisen, für 2018 liegt die Ergebnis-Guidance bei über € 132 Mio. Die Zeichen stehen auf Wachstum: Durch Neuansiedlungen und Erweiterungen werden 2018 mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze am Airport entstehen. DHL und cargo partner eröffnen 2018 in der Airport Region ihre Logistikstandorte. Schon im Frühjahr beginnen wir mit der Interessentensuche für ein weiteres Hotel am Airport. In Summe werden wir heuer mehr als € 175 Mio. Euro in den Flughafen-Standort investieren.“, erläutert Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Flughafen-Wien-Gruppe und VIE

Der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice verzeichnete mit insgesamt 30,9 Mio. Passagieren im Jahr 2017 einen Passagierzuwachs von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am Standort Wien verzeichnete der Flughafen Wien mit 24.392.805 Passagieren im Jahr 2017 um 4,5 Prozent mehr Reisende als im Vorjahr. Positiv wirkten sich vor allem die Langstreckenverbindungen, sowie neue Flugverbindungen und Frequenzerweiterungen der Airlines aus.

Negativ wirkten sich die Entwicklungen bei airberlin und NIKI aus, was allerdings durch Wachstum anderer Airlines, vor allem Austrian Airlines, Eurowings und easyJet, überkompensiert werden konnte. Ein Plus verzeichneten sowohl das Passagieraufkommen im Transferverkehr (+4,4 Prozent) als auch die Anzahl der Lokalpassagiere (+4,5 Prozent). Weitgehend stabil entwickelte sich die Anzahl der Starts und Landungen mit minus 0,8 Prozent und die Sitzplatzauslastung (Sitzladefaktor) nahm um 1,3 Prozentp. auf 74,8 Prozent zu. Das Frachtaufkommen entwickelte sich im Jahresverlauf positiv und verzeichnete im Jahr 2017 ein Plus von 1,9 Prozent auf 287.962 Tonnen.

Passagierplus nach West- und Osteuropa, Afrika und Asien

Die Anzahl der abfliegenden Passagiere nach Westeuropa nahm im Jahr 2017 um 3,0 Prozent zu. Das Passagieraufkommen nach Osteuropa verzeichnete 2017 einen starken Zuwachs um 9,4 Prozent. Auch das Passagieraufkommen in den Fernen Osten nahm um 9,0 Prozent zu, jenes in den Nahen und Mittleren Osten um plus 2,3 Prozent. Nach Nordamerika war das Passagieraufkommen mit minus 2,9 Prozent rückläufig. Afrika verzeichnete einen Passagierzuwachs von 37,0 Prozent im vergangenen Jahr.

Topziele: London, Moskau, Bangkok

Das höchste Passagieraufkommen verzeichnete die Destination London mit 602.134 abgeflogenen Passagieren, gefolgt von Frankfurt mit 597.923 abgeflogenen Passagieren und Zürich mit 496.935 abgeflogenen Passagieren. In der Region Osteuropa war Moskau mit 280.974 abgeflogenen Passagieren die Destination mit dem höchsten Passagieraufkommen vor Bukarest mit 204.539 abgeflogenen und Sofia mit 158.436 abgeflogenen Fluggästen. In der Region Naher und Mittlerer Osten lag Dubai mit 230.229 abgeflogenen Passagieren vor Tel Aviv mit 172.738 und Doha mit 89.062 abgeflogenen Reisenden. Die meisten abfliegenden Passagiere auf der Langstrecke konnte Bangkok mit 123.689 Fluggästen verbuchen, gefolgt von Taipei mit 78.763 und Peking mit 72.611 Fluggästen.

74 Fluglinien bedienen 195 Destinationen in 70 Ländern

Im Ranking der Airlines gemessen am Passagieranteil führt Austrian Airlines mit 48,4 Prozent vor Eurowings (und Germanwings) mit 9,3 Prozent, Lufthansa mit 3,7 Prozent, der easyJet-Gruppe mit 3,3 Prozent, airberlin mit 3,3 Prozent und NIKI mit 2,5 Prozent. Unter den Top-Ten-Airlines am Flughafen Wien liegen außerdem Turkish Airlines mit einem Anteil von 2,1 Prozent am Gesamtpassagieraufkommen, sowie die Airlines British Airways, Emirates und SWISS mit je 1,9 Prozent. 2017 wurde der Flughafen Wien von 74 Fluglinien regelmäßig angeflogen, die 195 Destinationen in 70 Ländern bedienten.

Wachstum bei Cargo: 1,9 Prozent

Der Cargo-Bereich am Flughafen Wien entwickelte sich 2017 positiv, das Frachtvolumen (inkl. Trucking) stieg um 1,9 Prozent auf insgesamt 287.962 Tonnen. Die reine Luftfracht verzeichnete dabei mit 206.918 Tonnen eine Zunahme um 1,9 Prozent, das Trucking stieg um 1,7 Prozent auf 81.044 Tonnen.

Internationale Beteiligungen

Der Airport Malta verzeichnete im Jahr 2017 mit 6.014.548 Passagieren ein Rekordergebnis und ein Plus von 17,5 Prozent im Vergleich zu 2016. Kosice Airport verzeichnete mit 494.636 Passagieren im Jahr 2017 ein Plus von 13,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Prognose für Passagierentwicklung und Finanzguidance 2018: Für das Jahr 2018 rechnet die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Beteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice mit einem Passagierzuwachs von mehr als fünf Prozent. Dementsprechend wird eine Steigerung beim Umsatz auf mehr als 755 Mio. Euro erwartet und eine Steigerung beim EBITDA auf über 325 Mio. Euro angepeilt. Das Ergebnis nach Steuern wird aus heutiger Sicht bei mindestens 132 Mio. Euro liegen. Die Nettoverschuldung des Unternehmens soll weiter auf unter 300 Mio. Euro reduziert werden. Für Investitionen sind im Jahr 2018 rund 175 Mio. Euro vorgesehen.

Passagierwachstum am Standort Wien

Für den Standort Wien erwartet der Flughafen Wien für 2018 ein Passagierwachstum von mehr als 3 Prozent. Erste Impulse dafür sind aus heutiger Sicht unter anderem durch neue Streckenaufnahmen nach Kapstadt (ZAF) und Tokio (JPN) durch Austrian Airlines, zu 17 Destinationen durch Wizz Air, zu zwölf Destinationen durch Eurowings sowie durch neue Verbindungsaufnahmen und Frequenzaufstockungen von Air Malta, easyJet, Volotea und Vueling zu erwarten.