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Blitzzugang bei LH in München zur Business-Zeit

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Lufthansa bietet auf den Flügen von München nach Düsseldorf, Berlin/Tegel, Frankfurt und Hamburg langfristig einen besondere Möglichkeit an, damit Wartezeiten einfach vermieden werden können.

Wochentags von 06:00 bis 08:30 Uhr sowie von 16:00 bis 18:30 Uhr gibt es auf den genannten „Rennstrecken“ einen eigenen Zugang zur Sicherheitskontrolle, nahegelegene Abfluggates und eine verkürzte Einsteigezeit. Voraussetzung ist, dass die Fluggäste mit nur einem Handgepäck reisen. „Nach einer erfolgreichen Testphase steht fest: Die Zeitersparnis ist für unsere Fluggäste deutlich spürbar. In einer Umfrage gibt die Mehrheit der Passagiere an, dass der Auftakt ihrer Reise sehr viel komfortabler geworden ist und sie weniger Wartezeit am Flughafen verbringen,“ sagt Wilken Bormann, CEO Hub München.

Service im Überblick

Fast Lane dank eines eigenen Zugangs zur Sicherheitskontrolle Auf allen Abflügen nach Düsseldorf, Berlin/Tegel, Frankfurt und Hamburg steht Fluggästen im Terminal 2 der Zugang zu einer eigenen Sicherheitskontrolle zur Verfügung. Sie ist wochentags zu den Hauptverkehrszeiten von 06:00 bis 08:30 Uhr sowie von 16:00 bis 18:30 Uhr geöffnet und steht Lufthansa-Passagieren zur Verfügung, die nur mit einem Gepäckstück reisen. Die Sicherheitskontrolle ist mit „Smart Depart Fast Lane“ ausgeschildert.

Spezielle Abfluggates, schneller einsteigen

Nach der Sicherheitskontrolle schnell zum Flugzeug: Auch die Lage der Abfluggates ist optimal eingeplant. Sie liegen mittig im Terminal 2 und sind nach einem kurzen Fußweg von der Sicherheitskontrolle erreichbar. Am Ziel liegen die Ankunftsgates ebenfalls nah am Ausgang. Fluggäste, die zu den genannten Destinationen fliegen, können etwas später am Gate eintreffen: Die Einsteigezeit wurde bei den genannten Destinationen verkürzt. In jedem Fall gelten die Angaben auf der Bordkarte.

IATA-Regeln: Bei Korean Air keine Akkus mehr in Koffern

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Korean Air führt ab sofort neue Regeln für den Check-in und die Beförderung von sogenanntem smarten Gepäck ein, das mit Funktionen und Instrumenten wie USB-Ladegeräten, WLAN-Hotspot, GPS, automatischem Schließsystem und motorisierten Rollen ausgestattet ist.

Da smarte Koffer mit fest eingebauten Lithium-Ionen-Batterien eine Brandgefahr in Laderäumen oder Kabinen darstellen, untersagt Korean Air zukünftig deren Mitnahme. Die neue Regelung entspricht den von der IATA erlassenen Vorschriften zur Gewährleistung der Flugsicherheit und ist daher auch für andere Fluggesellschaften relevant.

Smartes Gepäck mit herausnehmbaren Batterien darf hingegen aufgegeben werden – die Batterien müssen jedoch vor dem Check-in entfernt und an Bord separat mitgeführt werden. Auch smartes Handgepäck mit herausnehmbaren Batterien darf mit an Bord genommen werden – die Batterien dürfen in diesem Fall drin bleiben.

Moderne Flotte: A380 Oberdeck komplett Business Class

Korean Air wurde 1969 gegründet und gehört heute weltweit zu den Top-20-Fluggesellschaften. 2016 hat die Airline mehr als 26 Millionen Passagiere transportiert. Mit einer Flotte von 175 Flugzeugen, darunter zehn vom Typ Airbus A380, betreibt Korean Air pro Tag über 460 Passagierflüge zu 123 Städten in 43 Ländern auf sechs Kontinenten.

2011 hat Korean Air den ersten Airbus A380 zu ihrer Flotte hinzugefügt. Der A380 der koreanischen Airline ist einer der geräumigsten in der ganzen Branche und verfügt über lediglich 407 Sitzplätze in drei Klassen. Korean Air ist die erste Fluggesellschaft, die das gesamte Oberdeck des A380 für die „Prestige“ Business Class reserviert hat und so die Atmosphäre eines Privatjets schafft. An Bord gibt es zudem den weltweit ersten „Duty Free Showcase“ sowie drei Bars und Lounges. Korean Air ist seit Kurzem auch die erste Fluggesellschaft in Asien, die Flugzeuge der Serie CS300 von Bombardier einsetzt.

Rückzüge schmälern Passagierzahlen am FDH

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Friedrichshafen hat einen leichten Passagierrückgang zu verzeichnen – trotz Aufholjagd am Jahresende. Die Entwicklung war vor allem durch deutliche Zuwachsraten bei den großen Airlines gekennzeichnet. Lufthansa und Germania konnten deutlich mehr Fluggäste verzeichnen als im Vorjahr. Größter Wachstumsträger war aber Wizz Air, die ihr Flugangebot um zwei zusätzliche Destinationen erweiterte.

Als neue Airlines am Bodensee-Airport konnten Eurowings und Norwegian begrüßt werden. Trotz dieser Erfolge verzeichnete der Bodensee-Airport für das Gesamtjahr 2017 einen Rückgang von einem Prozent bei der Passagierzahl, als Konsequenz der überraschenden Einstellung der Köln-Strecke durch People´s Viennaline, dem Rückzug der airberlin im Mallorca-Verkehr sowie dem deutlich abgeschwächten touristischen Verkehr in die Türkei. Auch konnten trotz intensiver Marktbearbeitung die innerdeutschen Strecken noch nicht reaktiviert werden.

Nach Knick Spitzen bis 26 Prozent Plus

Nach einem schwächeren Jahresauftakt konnte der Bodensee-Airport ab Juli jeden Monat Wachstumsraten verzeichnen. Besonders hohe Passagierzuwächse gab es in den Wintermonaten November (plus 12 Prozent) und Dezember (plus 26 Prozent). In diesen beiden Monaten gehörte der Bodensee-Airport zu den wachstumsstärksten Flughäfen in Deutschland.

„Bei Berücksichtigung der äußerst schwierigen Rahmenbedingungen für Regionalflughäfen ist dies ein bemerkenswertes Ergebnis. Wir arbeiten intensiv an der weiteren Verkehrsentwicklung für das Jahr 2018. Zentrales Ziel ist die adäquate Bedienung der innerdeutschen Strecken, das wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verfolgen.“ so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH.

Berufsmesse am Flughafen Wien für Azubis

Jugendliche, die am Standort Flughafen Wien beruflich tätig sein möchten, erhalten nächste Woche dafür nützliche Informationen: Der Flughafen Wien veranstaltet gemeinsam mit Austrian Airlines und sieben weiteren Partnerbetrieben am 25. Januar 2018 die „Airport Night VIE“ im Moxy Hotel am Flughafen.

Bei der Jobmesse können Jugendliche von 16:00 bis 22:00 Uhr alle Möglichkeiten und Angebote für Lehrstellen und Jobs am Standort kennenlernen. Besichtigung der Lehrwerkstätten von Austrian Airlines und dem Flughafen Wien Austrian Airlines und der Flughafen Wien öffnen im Rahmen der Jobmesse ihre Pforten und bieten interessierten Jugendlichen die Möglichkeit einen Blick in die Lehrwerkstätten in der Austrian Technik und des Flughafen Wien zu werfen. Voraussetzung dafür ist die Voranmeldung.

Firmen am und vom Flughafen VIE

Neben der Flughafen Wien AG und Austrian Airlines präsentieren die Flughafen-Tochterfirma VIAS, Vienna Passenger Handling Services, der City Airport Train, die Logistikunternehmen Kühne & Nagel und Cargo Partner, der auf Flughäfen spezialisierte Handelsbetrieb Heinemann und die österreichische Flugsicherung Austro Control ihre Ausbildungsmöglichkeiten. So können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 25 Jahren alles über eine Ausbildung in einem der Unternehmen am Standort Flughafen Wien erfahren. Die Bandbreite reicht dabei vom IT-Lehrling bei der Flughafen Wien AG über den Exportsachbearbeiter bei einer Spedition bis hin zum Luftfahrtzeugtechniker bei Austrian Airlines. So bietet Vienna Passenger Handling Services etwa tolle Einstiegsmöglichkeiten für Maturanten und Studenten auch auf Teilzeitbasis.

Aus- und Weiterbildung am Airport

Damit können jungen Menschen eine innovative und universelle Lehrlingsausbildung zu starten. So können am Flughafen Wien zahlreiche Lehrberufe wie Elektrotechnik (jeweils mit Schwerpunkt Anlagen- oder Betriebstechnik), KFZ-Technik, Metalltechnik sowie Installations- und Gebäude-Lüftungstechnik erlernt werden. Der Flughafen Wien bietet neben Ausbildung auch qualifizierte Aus- und Weiterbildungen für seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Seit Herbst 2017 bietet der Flughafen Wien Interessierten schon frühzeitig die Chance auf eine fundierte IT-Ausbildung: Der Airport bildet Lehrlinge im IT-Bereich aus, die dadurch schon in jungen Jahren Einblick in die IT-Welt eines Flughafens bekommen. Neben der spezifischen Kenntnisse, die für eine Tätigkeit am Flughafen notwendig sind, wird auf eine universelle Ausbildung Wert gelegt. So finden über die gesamte Lehrzeit Englischkurse, persönlichkeitsbildende Seminare und Workshops statt. Ein besonderes Highlight der Lehrlingsausbildung sind Sprachwochen in Malta und ein Austauschprogramm mit europäischen Flughäfen.

Auch Austrian Airlines bildet jedes Jahr ein Vielzahl an Lehrlingen in den verschiedensten Unternehmensbereichen aus. Besonders spannend ist der Bereich „Luftfahrzeugtechnik“, in dem Austrian Airlines auch heuer wieder 15 Lehrlinge für das Ausbildungsprogramm in der technischen Lehrwerkstätte aufnimmt. Darüber hinaus werden auch fünf Lehrlinge für die Ausbildung zum Bürokaufmann/frau aufgenommen. Für die hohe Qualität der Lehrlingsausbildung hat Austrian Airlines auch schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

Zyklon zwingt Condor zur Flugplanänderung

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Der Zyklon „Berguitta“ bewegt sich im Indischen Ozean in südwestlicher Richtung auf Mauritius zu. Der Flughafen Mauritius (MRU) erwägt eine Schließung für zunächst den 17. Januar 2018. Daher ist in den kommenden Tagen mit Beeinträchtigungen im Condor Flugplan zu rechnen.

Der Condor Flug DE2314, am 17. Januar 2018 von Frankfurt nach Mauritius wird nach aktuellem Stand um 24 Stunden auf den 18. Januar, 16:20 Uhr (Ortszeit, verschoben. Dadurch verschiebt sich ebenfalls der Rückflug DE2315 von Mauritius nach Frankfurt um 24 Stunden, auf den 19. Januar, 08:30 Uhr (Ortszeit).

Die Sicherheit unserer Fluggäste hat für Condor höchste Priorität. Wir bitten alle Fluggäste um Verständnis und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten. Unsere Passagiere in der betroffenen Destination werden vor Ort von unseren Mitarbeitern über die aktuellen Entwicklungen informiert. Gäste, deren Flüge Teil einer Pauschalreise sind, bitten wir, sich an ihren Reiseveranstalter oder ihr Reisebüro zu wenden.

Condor ist in ständigem Kontakt mit den Behörden und beobachtet die Situation weiterhin sehr genau.  und werden rechtzeitig über mögliche Änderungen im Flugplan informieren.

Eurowings fliegt ab München: Düsseldorf und Langstrecke

Eurowings forciert zum Jahresstart 2018 ihren Wachstumskurs und arbeitet weiter am Ausbau des Streckennetzes. Fluggäste können damit ab sofort die neue Strecke Düsseldorf – München nutzen. Diese Woche hob erstmals der Flug EW9002 von Düsseldorf in die bayerische Metropole ab.

Damit bedient Eurowings künftig eine der großen Business-Strecken in Deutschland sieben Mal pro Woche. Der Flug startet in Düsseldorf um 10:55 Uhr. Der Rückflug ab München ist für 12:50 Uhr geplant. Im Laufe des Januars wird die Frequenz auf dieser Strecke weiter erhöht. So kommt ab dem 31. Januar ein zweiter Flug am Abend hinzu. Dieser startet um 19:05 in Düsseldorf, der Rückflug ist für 21:05 Uhr geplant. Ein täglicher Flug am Morgen startet ab 01. Februar um 06:40 Uhr mit einem anschließenden Rückflug um 09:00 Uhr. Auch ein Nachmittagsflug wird ab 5. Februar angeboten. Dieser startet um 15:00 Uhr in Düsseldorf mit einem Rückflug um 17:00 Uhr ab München.

Die wichtige innerdeutsche Strecke gehört zum Aufbauplan der rasant wachsenden Lufthansa-Tochter. Sie verbindet künftig zwei der wichtigsten Eurowings Stationen mit preisgünstigen Direktflügen. Am Standort Düsseldorf ist Eurowings inzwischen unangefochten Marktführer. Die Airline plant ihre Präsenz in der NRW-Landeshauptstadt in 2018 stark auszubauen und wird dort viele weitere Flugzeuge stationieren – unter anderem drei zusätzliche Langstreckenjets für Flüge nach Amerika, Afrika und in die Karibik.

Low-Cost auf Langstrecken ab München

Ein halbes Jahr nach ihrem Start in München betreibt Eurowings auch in der bayerischen Landeshauptstadt eine stark wachsende Basis und ist zweitgrößte Airline nach der Lufthansa. Nach dem erfolgreichen Aufbau von innerdeutschen Verbindungen sowie Europaflügen folgt im Sommer 2018 der nächste Schritt: Eurowings will dann erstmals auch preisgünstige Langstrecken ab München anbieten.

Dadurch gewinnen beide Airports sowohl für Urlauber als Geschäftsreisende stark an Attraktivität. Darüber hinaus hat Eurowings bereits die Strecke Düsseldorf – Stuttgart aufgenommen. Die Route wird ab sofort montags bis samstags angeboten, ein Sonntagsflug kommt ab dem 21. Januar hinzu. Auch das Strecken-Portfolio am Standort München wird weiter ausgebaut. Ab Ende März 2018 wird die Strecke München – Hamburg sieben Mal die Woche geflogen. Alle neuen Ziele können schon jetzt gebucht werden.

Flugplatz Birrfeld mit Helikopterbasis im Objektblatt

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An seiner Sitzung vom 17. Januar 2018 hat der Schweizer Bundesrat die Anpassung des SIL-Objektblattes für den Aargauer Regionalflugplatz Birrfeld genehmigt. Mit der Anpassung des Objektblattes kann die momentan provisorische Betriebskonzession des Flugplatzes definitiv neu für 30 Jahre erteilt werden.

Das bestehende Objektblatt des Sachplans Infrastruktur Luftfahrt (SIL) für den Aargauer Regionalflugplatz wird angepasst. Der Bundesrat hat die entsprechende Änderung gutgeheißen. Neu im Objektblatt erwähnt ist die Helikopterbasis für Rettungs- und Einsatzflüge, welche seit dem Frühjahr 2013 auf dem Flugplatz Birrfeld von der Alpine Air Ambulance (AAA) betrieben wird, die damit ihre Hubschrauber betrieben kann. Im Weiteren werden im Objektblatt die Ergebnisse der neuen Fluglärmberechnung sowie der neue Sicherheitszonenplan berücksichtigt.

Konzession bis 2048

Die Anpassung des Objektblattes ist auch Voraussetzung für die Neuerteilung der Betriebskonzession des Flugplatzes für die kommenden 30 Jahre. Die bestehende Konzession aus dem Jahr 1985 war Ende 2015 ausgelaufen und ist vom Bunde bis Ende 2018 provisorisch verlängert worden. Mit der neuen Betriebskonzession wird gleichzeitig das aktualisierte Betriebsreglement für den Regionalflugplatz Birrfeld genehmigt.

Flugbegleiter-Casting bei AUA mit neuen Terminen

Ab heute gehen die Austrian Airlines Flugbegleiter Castings in den Bundesländern und Südtirol in die zweite Runde: Nach zwei erfolgreichen Castings in Linz und Graz im November 2017 sucht die Airline jetzt weitere Flugbegleiter in Bozen, Innsbruck, Salzburg und Linz.

Gesucht werden Flugbegleiter für den Standort Wien. Die Castings finden am

  • 17.01.2018 in Bozen
  • 18.01.18 in Innsbruck
  • 19.01.18 in Salzburg und am
  • 20.01.18 in Linz statt.

Die Anforderungen an die Kandidatinnen und Kandidaten umfassen eine sehr hohe Kunden- und Dienstleistungsorientierung, sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse, ein Mindestalter von 18 Jahren sowie eine abgeschlossene Schul- bzw. Berufsausbildung und einen abgeleisteten Präsenz- bzw. Zivildienst bei männlichen Bewerbern.

Gehalt für Flugbegleiter

Das Bruttojahresgehalt im ersten Jahr liegt bei 21.462 Euro zzgl. Überstunden und Spesen. Ab dem dreizehnten Dienstjahr liegt das Basisjahresgehalt bei rund 30.000 Euro zzgl. Überstunden und Spesen. Insgesamt sucht Austrian 300 neue Flugbegleiter für das Jahr 2018. Interessenten können sich nicht nur online bewerben, sondern auch gleich direkt zu einem Casting kommen und persönlich vorsprechen. Aktuell beschäftigt die Austrian Airlines etwa 2.600 Flugbegleiter.

Passagiere in Zürich 2017 fast bei 30 Millionen

Im Jahr 2017 flogen 29,4 Millionen Passagiere über den Flughafen Zürich, was einer Zunahme von 6,3 Prozent entspricht. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg gegenüber 2016 um 0,5 Prozent. Bei höheren Sitzplatzkapazitäten durch größere Flugzeuge waren die Maschinen zudem besser ausgelastet als im Vorjahr (Veränderung +1,9 Prozent). Insgesamt sind im Jahr 2017 29.396.094 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Zunahme von 6,3 Prozent. Die Zahl der Lokalpassagiere im Jahr 2017 stieg um 5,3 Prozent auf 21 Mio. Der Anteil der Umsteigepassagiere am Passagiervolumen erhöhte sich von 27,6 Prozent im Jahr 2016 auf 28,3 Prozent im Jahr 2017. Die Zahl der Umsteigepassagiere am Flughafen Zürich stieg um 8,8 Prozent auf 8,3 Mio.

Insgesamt gab es im Jahr 2017 270.453 Flugbewegungen, was einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber 2016 entspricht. Der Verkehrsanteil von Swiss International Air Lines betrug 53,5 Prozent, gefolgt von Edelweiss Air (4,5 Prozent), Air Berlin (4,0 Prozent) und Eurowings (3,1 Prozent).

Mehr Passagiere pro Flugzeug

Das Frachtvolumen stieg im 2017 um 13,1 Prozent gegenüber 2016. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 490.452 Tonnen Fracht transportiert. Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug erhöhte sich von 117,2 auf 124,3. Das Sitzangebot von und nach Zürich stieg um 4,3 Prozent, gleichzeitig waren die Flugzeuge im Jahr 2017 mit 77,2 Prozent um 1,4 Prozentpunkte besser ausgelastet.

Verkehrsstatistik vom Dezember 2017 Im Dezember 2017 sind 2.172.291 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 3,3 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im Dezember 2017 um 4,0 Prozent auf 1.524.279. Der Anteil der Umsteigepassagiere lag bei 29,6 Prozent (-0,5 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 1,6 Prozent auf 641.544.

Auch Zahl der Flüge steigt

Die Anzahl Flugbewegungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,6 Prozent auf 20.099 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 122,0 Fluggästen 5,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 0,7 Prozentpunkte auf 75,0 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Dezember 43.493 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einem Wachstum von 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

MUC mit Rekorden 2017: 405.000 Flugbewegungen

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Die dynamische Wachstumsentwicklung am Münchner Flughafen setzte sich im Jahr 2017 mit neuen Verkehrsrekorden fort: Die Fluggastzahlen stiegen gleich um 2,3 Millionen auf den neuen Höchstwert von 44,6 Millionen. Dies ist ein Plus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch bei den Starts und Landungen verzeichnet der Flughafen einen kräftigen Anstieg von mehr als 10.000 auf knapp 405.000 Flugbewegungen. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,6 Prozent. Ohne die von der Fluggesellschaft airberlin vollzogene Reduzierung ihres Flugangebotes in der Sommerflugplanperiode und ihre anschließende Insolvenz wäre dieser Anstieg sogar noch deutlich höher ausgefallen.

Ein weiteres Rekordergebnis wird aus der Luftfracht gemeldet: Hier wurden 2017 insgesamt rund 379.000 Tonnen umgeschlagen – sieben Prozent mehr als im vergangenen Betriebsjahr. Das Passagierwachstum in München basiert wie in den Vorjahren insbesondere auf überproportionalen Steigerungen im internationalen Verkehr: Mit rund 7,3 Millionen Fluggästen und einem Plus von sieben Prozent wurde der prozentual höchste Zuwachs im Interkontinentalverkehr erzielt. Das Wachstum, das sich durch die Luftfahrtbranche zieht, dürfte von Nachhaltigkeit sein und die Debatte um eine dritte Start- und Landebahn für den Flughafen München langfristig wieder befeuern.

Langstreckenziele ziehen an – mehr Airlines in MUC

International waren insbesondere die Verbindungen zwischen München und Destinationen in den USA gefragt. Größtes Verkehrssegment bleibt weiterhin der Kontinentalverkehr mit einem Fluggastaufkommen von mittlerweile 27,4 Millionen. Dies entspricht einem Plus von 6,5 Prozent gegenüber 2016. Innerhalb Europas wuchs das Passagieraufkommen auf den Verbindungen von und nach Griechenland und Spanien am stärksten. Der innerdeutsche Verkehr legte um mehr als zwei Prozent auf über 9,8 Millionen Passagiere zu. Mit einer abermals gestiegen Sitzplatzauslastung von 76,5 Prozent erreichte der Flughafen München erneut einen Spitzenwert.

Das weltweite Streckennetz ab München konnte 2017 erneut ausgebaut werden: Mit 266 Destinationen – neun mehr als im Vorjahr – stand Fluggästen das bisher umfangreichste Angebot an Flugzielen zur Verfügung, das jemals an Bayerns internationaler Luftverkehrsdrehscheibe registriert wurde. Die Anzahl der in München regelmäßig verkehrenden Luftverkehrsgesellschaften stieg um zwei weitere Airlines auf nunmehr insgesamt 102.

Verkehrszahlen 2017 2016 Veränderung
Passagieraufkommen – Gewerblicher Verkehr 44.577.241 42.261.309 + 5,5 Prozent
Flugbewegungen Gesamt 404.505 394.430 +2,6 Prozent
Cargo (in Tonnen) Luftfracht- und Luftpost 378.803 353.650 + 7,1 Prozent
davon Luftfrachtumschlag 362.831 334.497 + 8,5 Prozent

Meilenstein 1.000.000. Passagier für Small Planet Airines

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Der Start der Small Planet Airlines vom Paderborn-Lippstadt Airport nach Hurghada am 16. Januar pünktlich um 09:00 Uhr markierte einen Meilenstein in der Geschichte der noch jungen Ferienfluggesellschaft. An Bord des Fluges, den die Airline mit Sitz in Berlin im Auftrag des Reiseveranstalters TUI durchführte, konnte der 1.000.000. Passagier begrüßt werden.

Small Planet Airlines wird am Standort Paderborn von den Passagieren sehr gut angenommen. Im Sommer 2018 will die Airline in Deutschland bereits mit zehn Flugzeugen von Airbus starten. Ein vernünftiges Preisleistungsverhältnis soll der Airline auch weiterhin Wachstumskurs im deutschsprachigen Raum bescheren.

Wachstum in Deutschland mit Airbus

Small Planet Airlines hatte im Mai 2016 den Flugbetrieb am Paderborn-Lippstadt Airport mit 14 wöchentlichen Verbindungen aufgenommen. Im Jahr darauf waren es bereits 20 Starts pro Woche, die Passagiere im Auftrag renommierter Reiseveranstalter zu beliebten Urlaubsorten rund um das Mittelmeer, die Kanaren und Ägypten sowie Bulgarien sicher an ihr Ziel brachten. Auch Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH, gratulierte herzlich zum millionsten Passagier und freut sich auf die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte an dem Standort.

Ab dem Sommer 2018 wird die Small Planet Airlines Deutschland mit insgesamt acht Airbus A320 und zwei Airbus A321 starten. Um den Service für den Passagier zu verbessern, können über den neuen Web-Check-In Sitzplätze, Zusatz- oder Sportgepäck bereits zuhause vorgebucht werden, um das Fliegen mit der Small Planet Airlines noch unkomplizierter zu machen.

Auf dem Foto: Ursula und Rolf Lehmkühler aus Bielefeld mit ihrem Small Planet Airlines Fluggutschein inklusive einem TUI Hotelaufenthalt über eine Woche für zwei Personen mit All Inclusive im 5-Sterne Hotel Jaz Aquamarine in Hurghada. Small Planet Airlines Crew Jan K., Mirna Kirasic, Florian Wasserburg, Oliver Pawel, Managing Director/CCO Small Planet Airlines, Michaela Wunderlich, TUI Flughafenstationsleitung, Klaus Marx, Leiter Vertrieb, Marketing & Non-Aviation, Ursula und Rolf Lehmkühler, 1-millionste Passagiere, Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH.

Rund 65 Mio. Reisende über FRA 2017

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Der Flughafen Frankfurt schloss das Jahr 2017 mit einem Verkehrswachstum von 6,1 Prozent ab. Mehr als 64,5 Millionen Fluggäste nutzten somit Deutschlands größtes Luftverkehrsdrehkreuz. Wachstumstreiber war hierbei insbesondere der Europaverkehr (plus 7,4 Prozent), aber auch der Interkontinentalverkehr konnte um 4,9 Prozent zulegen.

Das Cargo-Aufkommen stieg um 3,6 Prozent auf rund 2,2 Millionen Tonnen. Mit insgesamt 475.537 Starts und Landungen verbuchte der Flughafen Frankfurt 2017 einen Zuwachs von 2,7 Prozent, der auf ein erhöhtes Angebot der Airlines zurückzuführen ist. Die Summe der Höchststartgewichte legte um 1,3 Prozent auf mehr als 30 Millionen Tonnen zu.

Terminals dem Wachstum anpassen

Über 64.500.000 Fluggäste – so viele Menschen haben noch nie den Flughafen Frankfurt genutzt. Nach einem herausfordernden Jahr 2016 stieg in 2017 die Nachfrage wieder und neue Verbindungen wurden aufgelegt. Gleichzeitig bedeute das Wachstum, dass die Terminalkapazitäten plangemäß erweitert werden müssen – zunächst mit Pier G 2020 und dann mit Terminal 3 2023, erklärte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Im Dezember nutzten knapp 4,6 Millionen Passagiere den Flughafen Frankfurt (plus 7,3 Prozent), womit der bisherige Dezemberhöchstwert aus dem Jahr 2016 um rund 310.000 Fluggäste übertroffen wurde. Mit 180.186 Tonnen ging das Cargo-Aufkommen unter anderem aufgrund von Streikaktivitäten in der Frachtabfertigung um 4,5 Prozent zurück. ttps://www.aerosieger.de/Die Zahl der Flugbewegungen hingegen stieg um 3,6 Prozent auf 35.172 Starts und Landungen. Auch die Höchststartgewichte nahmen um 3,2 Prozent auf rund 2,3 Millionen Tonnen zu.

Tochterflughäfen mit Rekorden

„Mit Blick auf das internationale Geschäft war 2017 ein sehr erfolgreiches Jahr. Die Standorte Ljubljana, Varna und Burgas, St. Petersburg, Lima und Xi’an konnten jeweils neue Jahreshöchstwerte im Passagieraufkommen erreichen. Und auch die 14 griechischen Airports, die seit April 2017 neu in unserem Portfolio sind, haben zusammen ihre bisherige jährliche Höchstmarke überschritten“, bilanzierte Schulte.

Der Flughafen Ljubljana in Slowenien zählte zum Jahresabschluss rund 1,7 Millionen Passagiere, ein Anstieg um 19,8 Prozent. Der peruanische Hauptstadtflughafen in Lima legte um 9,3 Prozent auf 20,6 Millionen Fluggäste zu und die beiden Twin Star Airports im bulgarischen Varna und Burgas erhöhten ihr Passagieraufkommen um 8,4 Prozent auf knapp 5,0 Millionen Fluggäste.

Die 14 griechischen Regionalflughäfen schlossen das Jahr mit insgesamt etwa 27,6 Millionen Passagieren ab, ein Anstieg von 10,3 Prozent. Die größten Zuwächse erzielten dabei die Airports in Kavala (plus 22,8 Prozent auf 337.963 Fluggäste), Kos (plus 20,7 Prozent auf rund 2,3 Millionen Fluggäste) und Mykonos (plus 18,6 Prozent auf circa 1,2 Millionen Fluggäste).

Der türkische Flughafen Antalya legte – nach einem schwierigen Jahr 2016 – wieder deutlich zu um 38,5 Prozent auf mehr als 26,3 Millionen Fluggäste. Auch Hannover wuchs um 8,5 Prozent auf rund 5,9 Millionen Fluggäste. Der Verkehr am Flughafen St. Petersburg, der im vergangenen Jahr leicht rückläufig war, zeigte ebenfalls ein deutliches Wachstum um 21,6 Prozent auf 16,1 Millionen Passagiere. Den chinesischen Airport in Xi’an nutzten im abgelaufenen Jahr rund 41,9 Millionen Fluggäste (plus 13,1 Prozent).

Airport HAJ bekam EASA-Zertifikat überreicht

Zum 21. Dezember 2017 hatte der Hannover Airport den Zertifizierungsprozess der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) abgeschlossen. Der Niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann übergab nun das EASA-Zertifikat offiziell an Airport-Geschäftsführer Dr. Raoul Hille.

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung hatte als zuständige Luftfahrtbehörde das Flugplatz- und Flugplatzbetreiberzeugnis erteilt und bestätigt. Damit erfüllt der Flughafen Hannover, die im Jahr 2014 aufgestellten einheitlichen und verbindlichen Vorgaben zur Sicherheit im Flugbetrieb aus der EU-Verordnung Nr. 139/2014. Sowohl die Orga­ni­sa­tion, der Betrieb, die Flug­ha­fen­in­fra­struk­tur und alle tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen stan­den in der Vor­be­rei­tungs­phase der EASA-Zertifizierung auf dem Prüf­stand und werden auch weiterhin in regelmäßigen Abständen kontrolliert.

Die Vorschriften gelten für alle Mitgliedstaaten der europäischen Union und mussten bis Ende 2017 von allen Verkehrsflughäfen erfüllt werden. Die Vorgaben beziehen sich unter anderem auf die Abstände zwi­schen den Roll­we­gen und der Start- und Lan­de­bahn, Markierungen auf den Flugbetriebsflächen und verschiedene Prozesse auf dem Flughafengelände. In Herbst hatte der HAJ schon das OSPA für besondere Sicherheitsstandards bekommen.

Sicherheitsstandards auf internationalem Niveau

„Als zuständige Luftfahrtbehörde freuen wir uns, dem Flughafen die EASA-Zertifizierung zu übergeben und die zusätzlichen, gehobenen Anforderungen der EASA an die Sicherheit für den Airport zu bestätigen. Auch die inten­sive Zusam­men­ar­beit zwischen dem Ministerium und dem Hannover Airport war mitentscheidend für die EASA-Zertifizierung,“ so Dr. Bernd Althusmann bei der Übergabe.

Flughafen-Geschäftsführer Dr. Raoul Hille: „Seit knapp vier Jahren arbeitet unser Team daran, die Rahmenbedingungen zu schaffen und zu bestätigen, um die zusätzlichen, gehobenen Anforderungen der EASA an die Sicherheit von Verkehrsflughäfen zu erfüllen. Das Zertifikat der EASA bestätigt jetzt offiziell, dass die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH als Betreiberin des Flughafens und der Flughafeninfrastruktur alle Anforderungen an die Betriebssicherheit, die Betriebsorganisation und die Betriebsführung erfüllt.“

WDL Aviation jetzt Mitglied im BDF

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Die Kölner Fluggesellschaft WDL Aviation GmbH & Co. KG ist neues Mitglied im Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften e.V. (BDF). Die WDL Aviation wurde 1974 gegründet und fliegt aktuell mit einer Flotte von Regionalflugzeugen des Typs British Aerospace BAe-146 europaweit im Wet-Lease für andere Fluggesellschaften. Seit Oktober 2017 ist die WDL Aviation Teil der Zeitfracht Luftfahrt Holding GmbH, zu der u.a. auch die von der Air Berlin übernommene Leisure Cargo gehört. Die Zeitfracht-Gruppe ist in dritter Generation inhabergeführt und unabhängig.

Der Chef der Zeitfracht Luftfahrt Holding GmbH, Dr. Wolfram Simon, sagte: „Unser strategisches Ziel ist es, das Passagiergeschäft mit dem Frachtverkehr zu vereinen und ein europäisches Express-Netzwerk für kleingewichtige Packstücke zu etablieren. Mit unserer Mitgliedschaft im BDF wollen wir dieses Ziel unterstreichen und die Zusammenarbeit mit den BDF-Fluggesellschaften stärken. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit im BDF.“

BDF-Geschäftsführer Dr. Michael Engel begrüßt das neue Mitgliedhieß die WDL Aviation als Teil der neuen Zeitfracht Luftfahrt Holding GmbH im BDF herzlich willkommen. Auch das Geschäftsmodell von WDL und Zeitfracht habe das gemeinsame Ziel, die wettbewerblichen Rahmenbedingungen für deutsche Fluggesellschaften im internationalen Wettbewerb zu verbessern.

Airbus mit neuem Rekord: 718 Flugzeuge ausgeliefert

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Airbus hat 2017 zum 15. Mal in Folge mehr Flugzeuge ausgeliefert. Mit 718 Maschinen an 85 Kunden wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Gegenüber 2016 mit 688 Flugzeugen war das eine Steigerung um vier Prozent, wie der Flugzeugbauer nun mitteilte.

Die Auslieferungen umfassen 558 Flugzeuge mit Einzelgang aus der A320-Familie (davon waren 181 neue A320neo – mehr als das Eineinhalbfache gegenüber dem Start von 2016); dazu 67 Großraumjets der A330, 78 Flugzeuge der neuen A350 XWB (und fast 60 Prozent mehr als 2016) sowie 15 A380. Dazu hat Airbus 1.109 Nettoaufträge von 44 Kunden erhalten. Nach Listenpreisen hat das Auftragsbuch, mit jetzt insgesamt 7.265 Flugzeugen einen Wert von 1.059 Mrd. US-Dollar, was gewährte Rabatte, insbesondere etwa bei bei Großaufträgen, nicht beinhaltet. Airbus hat wie auch in den letzten Jahren eine neue Preisliste für Flugzeuge veröffentlicht.

Neuigkeiten an Flugzeugen und in Flugzeugen

Die Flugzeugwerke von Airbus für das größte Programm, die Mittelstreckenjets der Reihe A320 in Hamburg, Tianjin, Mobile (USA) und Toulouse sollen 2019 dabei eine Rate von 60 Flugzeugen mit pro Monat zu erreichen. Der neue Langstreckenjet A350 XWB soll noch in diesem Jahr auf zehn Flugzeuge pro Monate hochgefahren werden. Das resultierende ‘book-to-bill’-Verhältnis beziffert Airbus 2017 auf gesunde 1,5.

2017 hielt für den Flugzeugbauer mehrere Erfolge bereit: die Auslieferung des 100. A350 XWB; die Auslieferung des 50. A320-Flugzeugtyps aus dem neuen Montagewerk in Mobile; Emirates erhielt ihren 100. Airbus A380; Die A330neo meisterte ihren Jungfernflug; die neue A350-1000 erhielt ihre Musterzulassung; die ersten A321neo mit Triebwerken von CFM und P&W wurden ausgeliefert; das A330 Completion and Delivery Centre in Tianjin wurde eingeweiht und schließlich wurde der erste neue Beluga XL in der Struktur fertiggebaut. Gleichzeitig nennt Airbus jetzt auch neue Flugzeugpreise.

Preise für Flugzeuge, Airbus – Grundpreise

Flugzeugtyp Preis in Mio. US-Dollar
A318 77,4
A319 92,3
A320 101,0
A321 118,3
A319neo 101,5
A320neo 110,6
A321neo 129,5
A330-200 238,5
A330-800 (neo) 259,9
A330-200 Freighter 241,7
A330-300 264,2
A330-900 (neo) 296,4
A350-800 280,6
A350-900 317,4
A350-1000 366,5
A380 445,6

Die genauen Preise hängen von Ausstattungsmerkmalen wie Kabinenkonfigurationen und Triebwerksmustern ab.

Hubschrauber-Know-how auf der AERO im Heli-Hangar

Der Bereich Helikopter nimmt auf der AERO Friedrichshafen (18. bis 21. April 2018) einen immer bedeutenderen Raum ein. Zur AERO 2018 öffnet die wichtigste europäische Fachmesse der Allgemeinen Luftfahrt die Halle B5 als Heli Hangar. Zentraler Stand ist der Deutsche Hubschrauber Verband (DHV), der schon seit 2014 immer auf der AERO mit dabei ist.

Bei der AERO stehen die unterschiedlichsten Luftfahrzeuge im Mittelpunkt: Von Segelflugzeugen bis hin zu Business-Jets ist alles vertreten. Mit dem DHV wächst das Hubschrauberangebot in Messeständen und Exponaten seiner Mitgliederfirmen. Diese sind in den unterschiedlichsten Branchen von Luftrettung bis zu Arbeitsflug aktiv.

Hubschrauberflug in Fachbeiträgen

Weiterhin bietet der DHV interessante Fachbeiträge aus Praxis und Theorie sowie Diskussionen rund um das Thema gemeinsame Luftraumnutzung von Hubschraubern und Drohnen. Ebenfalls hat der Deutsche Hubschrauber Club seine Teilnahme bestätigt. Die Helikopter können zur AERO direkt auf einem Außenlandeplatz in Nähe der Halle B5 landen und auf kurzem Wege über das große Hangartor in die Halle geschoben werden. Ein Meet & Greet Bereich lädt die große Szene der Drehflügler zum Netzwerken ein.

Für einen weiteren starken Schwerpunkt sorgt die E-Flight-Expo auf der Fachmesse für die Allgemeine Luftfahrt, die vom 18. bis 21. April 2018 auf dem Messegelände in Friedrichshafen stattfindet. Messepremiere feiert die Flight Simulator Area. Die Bereiche Avionics Avenue, Engine Area, Pilotenausbildung sowie Aerodrones/UAS Expo sorgen erneut für ein starkes fachliches Angebot. Zudem bekommen die Drehflügler starken Auftrieb.

Auch kleinere Drehflügler

Von der unbemannten zivilen Drohne über Ultraleichte, ein- und mehrmotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor, Hubschrauber, Gyrocopter und Turboprops bis hin zu mehrstrahligen Jets ist auf der AERO 2018 alles zu sehen. Innovative Antriebssysteme, zukunftstaugliche Avionik, Dienstleistungen und Zubehör rund ums Fliegen sind weitere Schwerpunkte, ebenso wie Angebote zur Pilotenausbildung und Informationen über weitere Berufsmöglichkeiten in der Allgemeinen Luftfahrt.

Die große Bedeutung der Business Aviation wird 2018 erneut abgebildet. Ein- und zweimotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor, Turboprop-Singles und Twins, aber auch ein- und mehrstrahlige Jets sind hier ausgestellt. Durch die Erlaubnis der europäischen Luftfahrtbehörde EASA vom März 2017, Turbinen-Singles für den kommerziellen Luftverkehr nun auch im Instrumentenflugbetrieb zuzulassen, können sich die Hersteller dieser einmotorigen Turboprops über eine höhere Nachfrage freuen – wie beispielsweise der neue Vision Jet SF50 von Cirrus (letztes Foto).

Raumfahrtprominenz bei SIXDAYS in Bremen

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Die Eröffnung der SIXDAYS fiel auf den Tag, an dem das Bremer Raumfahrtjahr 2018 unter dem Motto „Sternstunden 2018“ eröffnet wurde. Dies war auch der Grund, bei dieser überregional renommierten Veranstaltung den Startschuss von einem echten Astronauten durchführen zu lassen.

„Den Startschuss für die SIXDAYS BREMEN gemeinsam mit dem ehemaligen Astronauten Thomas Reiter geben zu dürfen, ist für mich so ähnlich, wie den roten Knopf zum Start einer Rakete für einen Flug in den Weltraum zu drücken“, sagt Dr. Fritz Merkle, Mitglied des Vorstandes des Bremer Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE. Die Entscheidung, die SIXDAYS am 11. Januar wegen des Raumfahrtjahres 2018 in Bremen von Astronaut Thomas Reiter anschießen zu lassen, bot OHB als einem der führenden Raumfahrtkonzerne Europas eine hervorragende Gelegenheit, sich in diesem Umfeld zu präsentieren.

Der Startschuss fällt in das Raumfahrtjahr 2018 in dem sich das Unternehmen, das in Bremen gegründet wurde und hier seinen Hauptsitz hat, ideal präsentiert. Darum untersützt OHB die SIXDAYS BREMEN auch gerne bei der Start-Zeremonie, so Dr. Merkle. Er freue sich bereits jetzt auf eine weitere Großveranstaltung in Bremen, den International Astronautical Congress, IAC 2018. Bei dieser zentralen Veranstaltung für die internationale Raumfahrtbranche werden im Oktober rund 4.000 Fachleute aus der ganzen Welt zu Gast in der „City of Space“ sein.

Sportliche Disziplinen auch in der Raumfahrt

„Bei der Raumfahrt sind es immer Teams, die den Erfolg einer Mission sicherstellen. Dabei kommen Wissenschaftler, Raumfahrtagenturen und die Industrie zusammen, übernehmen gemeinsam die Verantwortung und sichern im Team den Erfolg. Da ist für mich kein allzu großer Unterschied zum professionellen Radsport zu finden. In beiden Fällen gilt: Nur im Team ist der Erfolg, der Sieg, gewährleistet“, sagt der OHB-Vorstand weiter. Den Startschuss bei den SIXDAYS geben zu dürfen, sei für ihn persönlich in zweierlei Hinsicht eine Ehre: „Zum einen ist das Bremer Sechstagerennen eine der renommiertesten Veranstaltungen in diesem Bereich. Zum anderen darf ich das auch noch gemeinsam mit meinem langjährigen und hochgeschätzten Raumfahrtkollegen Thomas Reiter tun. Sein Engagement für die Raumfahrt und sein Mut, selbst für mehrere Monate in den Weltraum zu fliegen, habe ich stets sehr bewundert. Wie im Radsport geht es auch in der Raumfahrt darum, einen langen Atem und Geduld für den richtigen Moment zu beweisen“, so Merkle.

OHB SE mit Hauptsitz in Bremen ist das erste börsennotierte Raumfahrt- und Technologieunternehmen Deutschlands. Die 36-jährige Erfahrung im Bereich der Hochtechnologie sowie die Bündelung von Raumfahrt- und Telematikkompetenzen sorgen für eine herausragende Positionierung des Unternehmens als eine der bedeutenden unabhängigen Kräfte in der europäischen Raumfahrt- und Hightech-Industrie. Das Unternehmen ist unter anderem als Hauptauftragnehmer für Entwicklung, Bau und Test von 34 Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo tätig sowie über sein Tochterunternehmen MT Aerospace als größter deutscher Zulieferer zu Ariane 5 und der künftigen Ariane 6 Rakete. Unter anderem werden dafür Strukturbauteile sowie der Oberstufentank geliefert. OHB beschäftigt derzeit weltweit rund 2.400 ‎Mitarbeiter und erzielte 2016 einen Umsatz von rund 700 Mio. Euro.

NASA testet alternativen Kraftstoff über Deutschland

DLR und NASA werden im Januar 2018 erstmals gemeinsame Forschungsflüge in Deutschland durchführen. Es geht um die weitere Erforschung von Emissionen durch alternative Kraftstoffen und die Charakterisierung der Eiskristalle in Kondensstreifen, wobei exemplarisch Biokraftstoff zum Einsatz kommt.

Erste gemeinsame Flüge des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA fanden im Jahr 2014 in Palmdale/Kalifornien statt. Die früheren Flüge zeigten, dass eine Beimischung von 50 Prozent alternativem Kraftstoff im Reiseflug die Rußpartikelemissionen eines Flugzeugtriebwerks um 50 bis 70 Prozent gegenüber der Verbrennung von reinem Kerosin reduziert. Mit den nun geplanten Forschungsflügen sollen die Partikelemissionen und ihr Einfluss auf die Wolkenbildung aus Kondensstreifen und damit ihre Klimawirkung bestimmt werden.

NASA und DLR schaffen das nur gemeinsam

Ab dem 14. Januar 2018 wird dafür das NASA-Forschungsflugzeug DC-8 für drei Wochen nach Deutschland kommen und gemeinsam mit dem DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA fliegen. „Wir freuen uns über das Vertrauen der NASA, solch eine umfangreiche Mission mit uns gemeinsam in Deutschland durchzuführen“, sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. Die Forschungsflüge werden von der Ramstein Air Base aus starten.

„Die NASA könnte diese Forschungsflugmission nicht alleine stemmen“, sagt Bruce Anderson, wissenschaftlicher Leiter der Mission bei der NASA. „Wir bringen hier beide Forschungseinrichtungen mit ihren Ressourcen und Forschungsinfrastrukturen in einer Weise zur Untersuchung von alternativen Kraftstoffen zusammen, wie es niemals zuvor möglich war.“ Die gemeinsame Forschungsflugkampagne trägt den Namen ND-MAX/ECLIF 2 (NASA/DLR-Multidisciplinary Airborne eXperiments/Emission and CLimate Impact of alternative Fuel).

Im Rahmen der internationalen Forschungsmission wird das DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) mit verschiedenen Kraftstoffmischungen fliegen, während das vollinstrumentierte „Fliegende Labor“ DC-8 der NASA in sicherem Abstand folgt, um im Abgasstrahl Rußpartikel, Gasemissionen und Eiskristalle im Kondensstreifen zu messen. Dabei sind zahlreiche Messgeräte des DLR an Bord des NASA-Flugzeugs installiert.

Rußpartikel in der Luft vermessen

„Wir haben Instrumente zur simultanen Vermessung der Größenverteilung der Ruß-und Eispartikel sowie der gasförmigen Emissionen im Nachlauf des ATRA an Bord der DC8 installiert“, berichtet Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Der Fokus unserer Messungen liegt darauf, die Emissionen beim Einsatz verschiedener Kraftstoffmischungen zu charakterisieren. Besonders interessiert uns wie sich die Rußemissionen der unterschiedlichen Treibstoffe auf die Strahlungseigenschaften und Lebensdauer der Kondensstreifen auswirken.“

Derzeit arbeiten mehrere DLR-Wissenschaftler und Ingenieure am Heimatstandort der DC-8 beim Armstrong Flight Research Center der NASA in Kalifornien am Einbau der Messgeräte. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen auf dem Gelände der NATO Air Base in Ramstein, Rheinland-Pfalz, von wo aus die Forschungsflüge in der zweiten Januarhälfte jeweils ihren Ausgangspunkt haben. „Wir sind gerade dabei den speziell für die Flugversuche produzierten Kraftstoff anzuliefern“, sagt André Krajewski von den DLR-Flugexperimenten.

HEFA: Was leisten reine Paraffine?

„Für insgesamt acht geplante gemeinsame Forschungsflüge haben wir Kraftstoff-Mischungen mit einem Anteil von 30 Prozent bis 50 Prozent beigemischtem HEFA.“ Der exemplarisch gewählte Biotreibstoff HEFA (Hydroprocessed Esters and Fatty Acids) wird zu großen Teilen aus dem Öl von Leindotter-Pflanzen gewonnen, er steht hier exemplarisch für alternative Kraftstoffe, die auch synthetisch sein könnten.

Neben den Emissionen interessiert das internationale Forscherteam ebenfalls, wie sich die verschiedenen Kraftstoffmischungen auf die Leistungsfähigkeit der Triebwerke auswirken. „Biotreibstoffe wie HEFA unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung zu herkömmlichem Kerosin dadurch, dass sie reine Paraffine sind und keine zyklischen Kohlenwasserstoffe beinhalten. In Mischung mit herkömmlichem Jet A-1 Kerosin erhält man einen zugelassenen Kraftstoff“, erklärt Dr. Patrick Le Clercq vom DLR-Institut für Verbrennungstechnik. „Diese veränderte Zusammensetzung hat Auswirkungen auf die Bildung von Ruß bei der Verbrennung.“

Bisherige gemeinsame Forschungsflüge

In den vergangenen Jahren fanden bereits mehrere Forschungskampagnen in den USA und in Deutschland zu alternativen Kraftstoffen statt, bei denen verschiedene Forschungsflugzeuge bei unterschiedlichen meteorologischen Bedingungen eingesetzt wurden. Frühere Forschungskampagnen unter der Leitung der NASA fanden 2013 und 2014 in Kalifornien unter dem Namen ACCESS I und II statt (Alternative Fuel Effects on Contrails and Cruise Emissions). Während dieser Kampagnen flog die DC-8 der NASA mit alternativen Kraftstoffen, während kleinere Forschungsjets wie die Falcon HU-25 der NASA und Falcon 20 des DLR im Abgasstrahl Messungen durchführten.

2015 folgte die ECLIF-Kampagne unter Leitung des DLR in Deutschland, bei der ebenfalls Forscher der NASA beteiligt waren. Bei dieser Kampagne flog der A320 ATRA des DLR mit alternativen Treibstoffen und die instrumentierte DLR-Falcon 20 führte im Nachlauf Messungen der Emissionen und Kondensstreifen durch. Zudem fanden umfangreiche Emissionsmessungen bei Standläufen am Boden statt.

Weniger Ruß, und hoffentlich: weniger Eiskristalle

Bisherige Ergebnisse der Forschungsflüge zeigten eine deutliche Verringerung der Rußemissionen bei alternativen Kraftstoffen und legen nah, dass damit die Anzahl an Eiskristallen in Kondensstreifen reduziert wird. „Die geringere Rußemission bei diesen Kraftstoffen ist eine gute Nachricht für die Umwelt, und sie wäre noch besser, wenn die Flugtests bestätigen, dass sich damit auch die Anzahl der Eiskristalle in Kondensstreifen reduzieren lässt“, sagt NASA-Forscher Anderson.

DLR-Forscher Dr. Hans Schlager ergänzt: „Diese Frage ist von großer Bedeutung, weil Kondensstreifen und die sich daraus bildenden Zirruswolken vermutlich eine größere wärmende Wirkung auf die Erdatmosphäre haben, als alle über mehr als 100 Jahre in der Atmosphäre gesammelten Kohlendioxid-Emissionen des Luftverkehrs zusammen.“ Kondensstreifen bestehen aus vielen kleinen Eispartikeln, die sich durch Kondensation von Wasserdampf an den Rußpartikeln der Flugzeugabgase bilden.

Die Kondensstreifen können in Höhen von etwa acht bis 12 Kilometern bei feucht-kalten Bedingungen mehrere Stunden bestehen und hohe Wolken sogenannte Kondensstreifen-Zirren bilden. Diese Wolken können je nach Sonnenstand und Untergrund lokal eine wärmende oder kühlende Wirkung entfalten. Die Kenntnis darüber ist für die Beurteilung der Klimawirkung der Luftfahrt essentiell. Bisherige Forschungsarbeiten legen nahe, dass global die wärmende Wirkung überwiegt.

Günstige Bedingungen in Deutschland

Für die anstehenden DLR/NASA-Flüge, mit den geplanten Messungen der Eiskristalle in Kondensstreifen, sind die meteorologischen Bedingungen im Winter in Deutschland für die Bildung von Kondensstreifen günstig. Durch den Einsatz des DLR A320 ATRA als „Emissionsquelle“ und der NASA DC-8 als Messplattform, können die Forscher ihre Flugtests in Höhen und mit üblichen Reisefluggeschwindigkeiten von Passagierjets durchführen, wo sich Kondensstreifen typischerweise bilden. Dabei konnten die Forscher in der DC-8 die bisher umfangreichste Messinstrumentierung für solche Untersuchungen installieren wobei die Hälfte der Messgeräte vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre stammt.

Wenn alles glatt läuft mit den letzten Vorbereitungen für die gemeinsame Forschungsflugkampagne, dann startet der erste gemeinsame Flugtest am 16. Januar 2018. Geplant ist dann bis zum 02. Februar 80 Flugstunden für Messungen zu absolvieren.

Bewährte Zusammenarbeit

Bereits seit 19 Jahren arbeiten DLR und NASA im Bereich der Atmosphärenforschung zusammen. In der Luftfahrtforschung engagieren sich beide Partner besonders bei gemeinsamen Forschungsprojekten in den Bereichen Luftverkehrsmanagement sowie lärm- und emissionsarmes Fliegen. Auf den Fotos: DLR-Forschungsflugzeug ATRA; Der Airbus A320-232 „D-ATRA“ (Advanced Technology Research Aircraft) ist das größte Mitglied der DLR-Forschungsflotte. Die DC-8 der NASA vor dem Testflug; Während der Forschungsflüge werden die vier CFM56-Triebwerke der DC-8 abwechselnd mit regulärem JP-8 Flugtreibstoff und einer eins zu eins Mischung aus JP-8 und dem Biotreibstoff HEFA (Hydroprocessed Esters and Fatty Acids) betrieben. HEFA wird aus dem Öl der Camelina-Pflanzen gewonnen.

Reisetag für Familien am Flughafen Bremen

Was macht man am liebsten wenn es draußen nass und kalt ist? Man denkt schon mal an seinen Sommerurlaub. Dazu lädt der Bremen Airport mit seinem Airport Reiseshopping ein, am Sonntag, 14. Januar 2018 von 10:00 bis 17:00 Uhr.

Rund 60 Aussteller, vom mittelständischen Bremer Reisebüro bis hin zur internationalen Fluggesellschaft stellen ihre aktuellen Familienurlaube, Pauschalreisen, Kreuzfahrten, Städtetrips, Geschäftsreisen, Last-Minute-Urlaube und alles rund um das Thema Reisen und Freizeit in den drei Terminals des Bremer Flughafens vor. Gut vertreten ist diesmal der Kreuzfahrt-Schwerpunkt. Bekannte Veranstalter zu diesem Thema stellen sich im Terminal vor.

Reisemöglichkeiten kennenlernen

Wer keine Lust auf einen Pauschalurlaub hat, wird ebenfalls fündig beim Airport-Reiseshopping: es werden unter anderem Tauchreisen, Reisen für Urlauber mit Behinderungen, Gesundheitsreisen, Länderspezialitäten und Reisen für besondere Ansprüche angeboten. Auch für Kurzurlaube ist gesorgt. Hier können alle Gäste wählen zwischen Naherholungsgebieten, Saunen oder Theatern.

Attraktive Rabatte, Gewinnspiele und vieles mehr locken am 14. Januar zusätzlich auf das Flughafengelände. Der Messetag wird zudem durch Auftritte auf der großen Antenne Niedersachsen-Showbühne zum Erlebnis für die ganze Familie. Dort gibt es auch wieder die große Kofferversteigerung. Für die kleinen Reiseshopping-Besucher verwandelt sich die Galerie im ersten Obergeschoß mit Hüpfburg und Kinderschminken zur Kinderwelt. Der Eintritt ist frei – alle Reisebegeisterten und Schnäppchenjäger sind herzlich eingeladen!

Berlin – Singapur startet am 20. Juni – Ticketaktion

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Scoot verbindet Berlin ab dem 20. Juni 2018 viermal wöchentlich mit Singapur, dem Insel- und Stadtstaat an der Südspitze der malaysischen Halbinsel. Ab sofort bis zum 31. Januar 2018 bietet die Airline je nach Verfügbarkeit Sonderpreise für den Reisezeitraum 20. Juni bis 26. Oktober 2018.

Die Verbindung wird jeweils montags, mittwochs, freitags und sonntags geflogen. In Richtung Singapur heben die Flieger um 09:25 Uhr in Berlin-Tegel ab und landen um 03:35 Uhr am Folgetag am Singapore Changi Airport. Die Flugzeit beträgt zwölf Stunden und zehn Minuten. Der Rückflug startet um 00:20 Uhr in Singapur, erreicht um 07:25 Uhr Berlin-Tegel und dauert dreizehn Stunden und fünf Minuten. Geflogen wird mit einer Boeing 787 Dreamliner. Die Airline bietet Onboard-WLAN, Inflight-Streaming des ScooTV-Entertainment-Angebotes auf Smartphone, Tablet oder Computer sowie Steckdosen an jedem Sitz.

Anschlussmöglichkeiten

Der Singapore Changi Airport ist ein wichtiges Drehkreuz zwischen Europa und Südostasien/Ozeanien. Asienreisende ab Berlin haben über das Streckennetz von Scoot Weiterflugmöglichkeiten zu 60 Destinationen, darunter Ziele in Australien, Indonesien, Philippinen, Thailand, Taiwan, Malaysia und Vietnam. Flüge soll man in der Reiseklasse Economy FLY (ohne Gepäck und Mahlzeiten) bereits ab 189 Euro (one-way, inklusive Steuern) buchen können. Plätze in der Businessklasse ScootBiz soll es ab 599 Euro (one-way, inklusive Steuern) geben. Zusätzliche zehn Prozent Ermäßigung auf ausgewählte FLYBAG und FLYBAGEAT Tarife sind möglich, wenn der Promotion-Code FLYSCOOT eingegeben wird.

Scoot ist ein Low-Cost-Carrier der Singapore Airlines Group, der 2012 gegründet wurde und 2017 mit Tigerair Singapore fusionierte. Scoot fliegt in diesem Jahr 63 Ziele in 17 Ländern an, darunter viele in Asien und Australien. Der Anbieter günstiger Mittel- und Langstreckenflüge gilt als eine der besten beste Low-Cost-Airlines für Asien/Pazifik.

Ju 52 erstrahlt in neuem Glanz – 550 Flüge 2018

Die „alte Tante Ju“ meldet sich „ready for take-off“: Ab sofort sind die begehrten Tickets für die Flugsaison 2018 der Ju 52 der Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung (DLBS) buchbar.

Im Flugplan 2018 stehen rund 550 Rund- und Streckenflüge in nahezu alle Regionen Deutschlands. Insgesamt werden von Anfang Mai bis Ende Oktober mehr als 8.500 Passagiere das einmalige Fluggefühl an Bord der Ju 52 erleben können.

Zur Zeit befindet sich der legendäre dreimotorige Oldtimer noch im angestammten Winterquartier in einem Hangar der Lufthansa-Basis in Hamburg. Eine Techniker-Crew der DLBS macht die „Grande Dame der Lüfte“ dort fit für den Start in die neue Saison. Die beginnt mit intensivem Flugtraining für die Cockpit- und Kabinen-Besatzungen im April. Die ersten Fluggäste dürfen dann Anfang Mai in Dresden an Bord des „Großraumflugzeugs der 30er Jahre“ mit seinen gerade mal 16 Passagiersitzen steigen.

Ju 52 über Hamburger Hafen

Über Leipzig und Hannover, wo jeweils mehrere Rundflüge angeboten werden, geht es dann weiter zum ersten Saison-Höhepunkt, dem Hamburger Hafengeburtstag. Vier Tage lang, vom 10. bis 13. Mai, können Ju 52-Passagiere das bunte Treiben im Hafen und rund um die Alster ganz privilegiert aus der „Kranich-Perspektive“ erleben. Es folgt ein Besuch in Dessau, der „Geburtsstadt“ der Ju 52.

In den Sommermonaten macht die „Tante Ju“ auf zahlreichen Flugplätzen überall in Deutschland Station, von Köln, Essen und Dortmund im Westen bis Schönhagen und Strausberg bei Berlin im Osten, von Bremen und Lübeck im Norden bis Memmingen im Allgäu und Friedrichshafen am Bodensee. Dort steht am 11. und 12. August als weiteres Saison-Highlight ein Besuch bei den „Do-Days“ – Do wie Dornier – im Saison-Flugplan. Und am 06. und 07. Oktober holt die Ju 52 ihre fliegerischen Einsätze im österreichischen Salzburg nach, die in der Vorsaison aus Wettergründen leider abgesagt werden mußten.

Odyssee der D-AQUI bis nach Südamerika

Mit der Auslieferung der Ju 52 mit der Luftfahrt-Kennung D-AQUI im April 1936 von den Dessauer Junkers-Werken an die damalige Lufthansa hatte eine für ein Flugzeug beispiellos bewegte bis dramatische „Lebensgeschichte“ begonnen: Schon bald wurde das Flugzeug nach Norwegen verkauft, wo es – mit Schwimmern ausgestattet – mehrere Jahre lang für Flugverbindungen zwischen einzelnen Fjorden sorgte.

Nach dem Krieg erlebte das Flugzeug eine wahre Odyssee mit Einsätzen in Süd- und Nordamerika, unter anderem als Verbindungsflugzeug zu Ölbohrercamps im Amazonas-Gebiet und später als „Iron Lady“ genannte Touristenattraktion auf Flugschauen im amerikanischen Mittelwesten. In erbarmungswürdigem Zustand von Lufthansa Piloten zufällig auf einem Flugfeld im Süden der USA entdeckt, wurde sie 1984 von der Lufthansa gekauft und „nach Hause“ geholt.

Es folgte eine knapp zwei Jahre dauernde Restaurierung und Totalüberholung bei der Lufthansa Technik in Hamburg. Dabei wurde die Ju52 mit leistungsstarken Kolben-Sternmotoren ausgestattet und technisch so aufgerüstet, dass sie vom Luftfahrtbundesamt für den gewerblichen Luftverkehr selbst unter Instrumentenflugbedingungen zugelassen wurde.

Unter den Fittichen der 1986 gegründeten DLBS liebevoll gehegt und gepflegt, meisterte die „Tante Ju“ in den vergangenen gut drei Jahrzehnten tausende Rund- und Streckenflüge in ganz Deutschland und im benachbarten Ausland. Zigtausende Fluggäste erlebten dabei an Bord des Oldtimers kurze Zeitreisen in die frühen Jahre der zivilen Luftfahrt und das wunderbare Gefühl der Entschleunigung.

Jungbrunnen für die alte Dame

Ausgerechnet kurz nachdem die Hamburger Kulturbehörde im Spätsommer 2015 die Ju 52 als „fliegendes Denkmal“ geadelt hatte, bremste ein Mittelholmbruch den stolzen Oldtimer aus. Doch das Expertenteam der DLBS nutzte die anderthalbjährige Zwangspause zu einer Rundumerneuerung der alten Dame mit der markanten Wellblechhaut. Aus der Reparatur wurde ein wahrer Jungbrunnen für das bald 82 Jahre alte Flugzeug, das jetzt wieder bereit ist für neue Höhenflüge.

Die jeweils 30-, 45- oder 60-minütigen Oldtimer-Flüge mit der Ju52 im Sommerhalbjahr 2018 sollen – wie im Vorjahr – 239 bzw. 319 oder 399 Euro kosten. Hier kann man auch einen detaillierten Flugplan einsehen, auch gleich den gewünschten Flug online buchen, bezahlen und falls gewünscht den passenden Gutschein ausdrucken.

ADAC nimmt integrierten H145-Flugsimulator in Betrieb

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Der neue „H145-Full-Flight-Flugsimulator“ für Hubschrauber der ADAC HEMS Academy geht jetzt nach der Zulassung durch das Luftfahrtbundesamt in St. Augustin bei Bonn in Betrieb. Aber nicht nur für die Gelben Engel: Denn Hubschrauberpiloten aus der ganzen Welt absolvieren hier, im ersten integrierten Trainingszentrum überhaupt, fortan Schulungs- und Fortbildungsprogramme.

Der Airbus H145 ist der modernste Einsatzhubschrauber, der in der Luftrettung genutzt wird. Der Hubschrauber H145 erfüllt strengste Sicherheits-, Lärm- und Leistungsauflagen, ist nachtflugtauglich und vielseitig einsetzbar – vom Hochgebirge bis zur Intensivverlegung. Die gemeinnützige ADAC Luftrettung gGmbH hat 14 dieser hochmodernen Hubschrauber in ihrer Flotte im Einsatz.

Der von der Firma Reiser aus Starnberg in Bayern gebaute Simulator ist eine exakte Nachbildung der H145 auf technisch höchstem Niveau. Die Luftrettungspiloten, die jedes Jahr Checkflüge sowie Fortbildungen absolvieren müssen, können hier komplexe Übungs-Szenarien trainieren. Durch das große Sichtfeld lässt sich der simulierte Hubschrauberflug auf See, der Einsatz im Hochgebirge oder der Flug mit Nachtsichtgeräten darstellen. Inklusive der speziell verbauten Plattform wiegt die Neuanschaffung zwölf Tonnen und stellt eine Investition von rund 12 Millionen Euro dar.

Schockraum in der Luft

Mit dem neuen H145-Full-Flight Simulator setzt die ADAC HEMS Academy weltweit einen neuen Meilenstein für das professionelle Training von Einsätzen für Hubschrauberpiloten. Aber auch die Medizin-Crew eines Rettungshubschraubers kann in der ADAC HEMS Academy üben, erläutert Hütsch weiter. „Wir haben weltweit das erste internationale Trainingszentrum für Hubschrauberpiloten und medizinische Crews unter einem Dach. Wir bieten medizinisches Spezialtraining an, haben dazu zum Beispiel zwei Hubschraubermodelle im Maßstab 1:1 sowie einen komplett eingerichteten Schockraum zur Verfügung.“

Die ADAC HEMS Academy steht weltweit allen Luftrettungsorganisationen, Polizeiorganisationen, Off-Shore-Hubschrauberunternehmen und sonstigen Betreibern von Airbus-Hubschraubern der Typen EC135, EC145 und H145 zur Verfügung. Das Trainingszentrum ist mit einer Simulatorhalle nebst Schulungs- und Briefingräumen, computerunterstützten Trainingsgeräten sowie mit modernster Mediatechnik ausgestattet.

Tailwind erschließt Türkeiziel Bodrum ab Paderborn

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Mit dem Urlaubsort Bodrum bereichert ein neues Türkeiziel den Sommerflugplan am Paderborn-Lippstadt Airport. Die Flüge führt die türkische Fluggesellschaft Tailwind Airlines im Auftrag des Reiseveranstalters FTI durch.

Ab Ende August ist der Badeort an der Ägäisküste direkt ab PAD zu erreichen. Am 29. August findet der Erstflug vom Paderborn-Lippstadt Airport nach Bodrum statt. Ab dann erfolgt jede Woche am Mittwoch ein Abflug um 19:15 Uhr. Eingesetzt werden Flugzeuge vom Typ Boeing 737, die 168 Passagieren Platz bieten. Die Flugzeit beträgt rund drei Stunden.

Westtürkei – Reiseziel ab PAD

Die Anzeichen sprechen dafür, dass die Türkei 2018 wieder zu den beliebtesten Reisezielen ab PAD gehören dürfte. Neben Antalya ist Bodrum ein zweites türkisches Reiseziel in dem Sommerflugplan. In Bodrum finden Urlauber neben viel landschaftlicher Ursprünglichkeit, ruhigen Buchten und traumhaften Stränden außerdem angesagte Restaurants und ein ausgelassenes Nachtleben. FTI bietet für die Ferienregion ein umfangreiches Hotel- und Ausflugsangebot, um Reisenden die weniger bekannte Westküste der Türkei vorzustellen. Alle Angebote sind im Reisebüro oder online bei FTI buchbar.

Luftfracht in Deutschland wächst verlangsamt

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Der seit Mitte 2016 zu verzeichnende Aufschwung beim Luftfrachtaufkommen in Deutschland dürfte auch 2018 anhalten. Das erklärten Branchenvertreter bei der Jahresversammlung des Aircargo Club Deutschland in Frankfurt am Main.

Im Vergleich zu Wettbewerbern im europäischen Ausland wächst die deutsche Luftfrachtbranche allerdings deutlich langsamer und droht international an Boden zu verlieren. Ohne bessere Rahmenbedingungen drohe sich die Wettbewerbsfähigkeit der Branche in Deutschland ebenso zu verschlechtern wie die des gesamten Wirtschaftsstandortes, warnte Stoller.

Deutsche Logistik ausgebremst

Die nächste Bundesregierung solle daher dringend bessere Rahmenbedingungen für die deutschen Luftfrachtunternehmen schaffen, so Prof. Dr. Christopher Stoller bei der Veranstaltung des ACD vor führenden Branchenvertretern. Stoller ist neugewählter Präsident des Aircargo Club Deutschland und Professor für Logistikmanagement an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sowie Leiter des Steinbeis-Zentrums Internationales Transportwesen.

Das geringere Wachstum deutscher Luftfrachtunternehmen rühre von schlechteren Rahmenbedingungen wie Nachtflugverboten, langen Bearbeitungszeiten beim Ausbau von Flughäfen und Infrastruktur sowie die schleppende Umsetzung von EU-Vorgaben wie beim Zoll oder Sicherheitsvorschriften. Zahlreiche ausländische Wettbewerber hätten durch staatliche Förderung, geringere Standortkosten sowie niedrigere Sozial- und Umweltstandards entscheidende Vorteile. Deutsche Luftfracht-Unternehmen könnten deshalb dringend notwendige Investitionen in digitale Prozesse hin zur Logistik 4.0 nicht mit dem nötigen Nachdruck tätigen, warnt der Aircargo Club Deutschland als Interessenverband der deutschen Luftfrachtbranche.

So wuchs das Frachtaufkommen in London im ersten Halbjahr 2017 um 9,1 Prozent und in Amsterdam um 8,1 Prozent, erläuterte Martin Kuras, Leiter für Wirtschaft und Statistik beim Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. (BDL). Frankfurt als bedeutendstes deutsches Drehkreuz komme auf ein Plus von 5,3 Prozent. München verzeichne ein Wachstum von 7,2 Prozent, vor Leipzig/Halle (plus 5,9 Prozent) und Köln/Bonn (plus 5,5 Prozent).

Tonne Luftfracht 80.000 Euro wert

„Die Luftfracht ist für die deutsche Kernindustrie systemrelevant“, warnte Kuras und forderte bessere Rahmenbedingungen für die Luftfracht. So habe eine Tonne Luftfracht einen durchschnittlichen Wert von mehr als 80.000 Euro. Meistens handele es sich dabei um elektrotechnische Erzeugnisse, optische Geräte und Maschinen, aber auch um Produkte aus der Pharma- und Automobilindustrie. Mehr als die Hälfte der Luftfracht werde an Bord regulärer Passagiermaschinen als Beiladefracht (sog. „Bellyfracht“) transportiert, um sie so effizient wie möglich an ihr Ziel zu bringen.

Die beiden Verbände forderten die Politik auf, Betriebszeiten von Flughäfen nicht noch stärker einzuschränken, sondern nochmals mehr „digitale Effizienz“ entlang der Logistikkette zu ermöglichen, z.B. durch Förderung von Forschung und Entwicklung. Außerdem müssten Steuern und Abgaben für Luftfracht EU-weit harmonisiert und ein fairer Wettbewerbsrahmen gewährleistet werden. Da sich Warenströme den Weg des geringsten regulatorischen Widerstands suchen, bestehe die Gefahr, dass durch restriktivere Rahmenbedingungen wichtige Warenströme an Deutschland vorbeigehen – mit entsprechend negativen Auswirkungen auf Wertschöpfung, Beschäftigung und Wachstum. Auf dem Foto: Der neue Präsident des ACD: Prof. Dr. Christopher Stoller.

Heringsdorf stellt sich auf mehr Linienflüge ein

Am 14. April startet die Linienflugsaison 2018 auf dem Flughafen Heringsdorf mit einer Maschine aus Frankfurt am Main. Bislang stehen neben Frankfurt am Main die Linienverkehrsverbindungen nach Düsseldorf/Zürich, Stuttgart, Basel/Bern in der Schweiz sowie Linz in Österreich fest.

Mit der Auslastung der sechs Linien in der vergangenen Saison ist Flughafengeschäftsführer Dirk Zabel sehr zufrieden. Obwohl 2017 mit Zürich und Köln zwei Linien weniger bedient wurden, kamen erneut fast 20.000 Passagiere auf den Inselairport.

Airliner am Flughafen Heringsdorf

Möglich wurde dies durch eine höhere Auslastung und Airliner mit mehr Plätzen. So kam auf den Eurowings-Linien Stuttgart und Düsseldorf der Airbus A319 mit jeweils 156 Sitzen und auf der Germania-Strecke von Dortmund eine Boeing B737 mit 149 Sitzen zum Einsatz. 2016 verfügten die eingesetzten Flieger über eine maximale Kapazität für 90 Passagiere.

Im vergangenen Jahr nutzten 32.128 Fluggäste den Heringsdorfer Flughafen, davon 19.616 Linienflugpassagiere. Die Lotsen registrierten insgesamt 4.369 Flugbewegungen. Fast 250 Tonnen Gepäck wurden dabei im Linienverkehr bewegt, das waren 16.226 Gepäckstücke bei der Ein- und Ausreise mit einem Gesamtgewicht von 247.064 kg.

HDF mit internationalem Linienverkehr

Der Linienverkehr startet in Heringsdorf am 14. April 2018 mit einem Lufthansa-Flug von Frankfurt am Main. Am 28. April folgen die Eurowings-Linien aus Düsseldorf und Stuttgart, die auch in diesem Jahr mit einem Airbus geflogen werden. Über den Flughafen Düsseldorf ist ein Anschluss nach Zürich gegeben, so dass bereits Ende April die ersten Schweizer Gäste auf der Sonneninsel erwartet werden. Am 06. Mai gibt es dann wieder regelmäßige Flüge aus der Alpenrepublik aus Basel über Bern mit der SkyWork Airlines.

Ab dem 25. Mai wird Linz in Österreich wöchentlich mit der Austrian Airlines angeflogen. Die Wiederaufnahme einer österreichischen Verbindung im vergangenen Jahr hat sich bewährt. Gerade im Tourismus sind verlässliche Strukturen von Vorteil. Der Flughafengeschäftsführer machte deutlich, dass die engagierte Unterstützung durch das Netzwerk der ARGE-Hoteliers, des Landkreises und der beteiligten Kommunen sowie die Förderung des Wirtschaftsministeriums MV diese positive Entwicklung des Flughafens der letzten Jahre erst ermöglicht haben.

WLAN am Flughafen Heringsdorf

Auch beim freien Zugang zum Internet hat der Flughafen Heringsdorf mit großen Airports gleichgezogen, allerdings ohne die dort üblichen zeitlichen Einschränkungen. Am Flughafen Heringsdorf können Passagiere und Besucher ab sofort rund um die Uhr auf ein kostenfreies WLAN zugreifen. Wer also noch schnell seine E-Mails checken, etwas posten oder die neusten Nachrichten online verfolgen möchte, kann den Service kostenfrei nutzen.

Auf den Fotos: Ein Airbus A319 im Landeanflug auf Heringsdorf. Auch in diesem Jahr werden die zwei Eurowings-Linien aus Düsseldorf und Stuttgart mit den großen Maschinen bedient. Das Check-in-Team (v.li. Roksana Szkoda, Kirstin May, Melanie Dallmann und Anke Kurth) freut sich schon auf den Start der neuen Saison.

Airbus und Naval für Hubschrauberdrohnen der Marine

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Airbus soll zusammen mit der Naval Group eine Helikopterdrohne für Kriegsschiffe entwickeln. Die französische Beschaffungsbehörde DGA (Direction Générale de l’Armement) hat dazu einen Vertrag zur Technologieentwicklung vergeben.

Das Konsortium der Naval Group, die marine Technologien für autonome Drehflügler auch bei erneuerbaren Energien entwickelt und Airbus Helicopters soll Studien zur Risikoabwehr durchführen, damit anschließend der Weg für den Bau einer taktischen Helikoptertrohne auf Kriegsschiffen geebnet werden kann. Die Demonstratoren sollen in Drohnenstartsysteme, Missionsgeräte und das Luftfahrtzeug selbst münden, das dann von einem französischen Marineboot geleitet wird.

Cabri G2 als Hubschrauberdrohne

Basis ist dabei Plattform VSR700, eine Hubschrauberdrohne, die auf dem leichten zivilen Hubschrauber Cabri G2 basiert. Die Vorbereitungen für diesen unbemannten Hubschrauber laufen, sodass 2018 der Erstflug stattfinden soll. Die Drohne mit 700 kg Gewicht soll dabei zehn Stunden autonom in der Luft bleiben und eine Nutzlast von 150 kg bieten. Die VSR700 dürfte eine entscheidende Rolle in der zukünftigen Krigsführung auf See spielen.

Die DGA will damit Technologien identifizieren und erproben, wie eine taktische Helikopterdrohne in ein schwer bewaffnetes Kriegsschiff integriert werden kann. Dies geschieht im Rahmen der Vorbereitungen für SDAM (Navy Airborne Drone System), das Mitte nächster Dekade auf mittelgroßen Fregatten (FTI) und anderen Marineschiffen Frankreichs in Dienst gehen soll.

Wizz Air-Passagierzahl legt ein Viertel zu

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Wizz Air verzeichnet im gerade zu Ende gegangenen Jahr mit 28.000.000 Fluggästen und 24 Prozent Wachstum Rekord-Ergebnisse, die richtungsweisend sind. Denn die Fluggesellschaft gab 2017 auch ihren größten jemals vergebenen Flugzeugkauf in Auftrag: Mit Airbus war im November der Kauf weiterer 146 Maschinen der Familie Airbus A320neo vereinbart worden, die Mitte der 2020er Jahre an den Start gehen sollen. Beflügelnde Zahlen melden auch die von Wizz bedienten elf deutschen Flughäfen: Hier starteten und landeten 29 Prozent mehr Passagiere mit Wizz Air als im Vorjahr. Insgesamt waren 2017 mehr als 28 Mio. Flugreisende mit der Low Cost Airline unterwegs, knapp 24 Prozent mehr als 2016. 14 neue Airbus Flugzeuge verstärkten die Wizz-Flotte auf 88 Maschinen.

Dies führte direkt zu 600 neuen Arbeitsplätzen und zu mehr als 3.500 im flugaffinen Umfeld. In 15 Ländern betreibt die Airline mittlerweile 27 Basen. Neue Serviceleistungen wie Priority-Buchung und erleichterte Handgepäck-Regelungen sorgten für mehr Kundenkomfort.

In Deutschland flogen im vergangenen Jahr über 3,4 Millionen Passagiere mit Wizz Air ab oder zu den von ihr bedienten elf deutschen Flughäfen – das entspricht einem Wachstum von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das soll fortgeführt werden: Waren 2017 schon 19 neue Verbindungen zum deutschen Streckennetz dazugekommen, sind für 2018 bereits heute sieben weitere buchbar. Wizz bietet hier aktuell 82 Verbindungen zu 28 Destinationen in 15 Ländern und will mit 4,6 Millionen verkauften Plätzen eine Steigerung von 25 Prozent erreichen.

Ausbau im Ultra-Low-Cost

József Váradi, CEO von Wizz Air, wähnt sich mit dem kontinuierlichen und schnellen Wachstum des Unternehmens auf dem richtigen Weg, der selbstverständlich auch 2018 weiterbeschritten werden soll. Langfristig wiell der Chef der Airline mit bewährten Ultra Low-Cost-Geschäftsmodell, einer jungen und modernen Flotte und exzellentem Service die bevorzugte Fluggesellschaft für qualitätsbewusste Kunden in Europa und darüber hinaus werden. Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt.

Passagierplus am Flughafen Stuttgart mit Folgen

Der Flughafen Stuttgart hat den Passagierrekord des Vorjahres übertroffen: Im Jahr 2017 wurden insgesamt 10.975.639 Fluggäste gezählt, ein Plus von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Starts und Landungen fiel um 1,3 Prozent, es wurden 127.981 Flugbewegungen registriert. Der Umsatz liegt mit rund 280 Mio. Euro erneut auf einem hohen Niveau (2016: ca. 270 Mio. Euro).

Für das Bahnprojekt Stuttgart – Ulm steht für 2017 noch ein Beitrag von ca. 71 Mio. Euro aus, der in das Ergebnis einfließen wird. Winfried Hermann, Minister für Verkehr Baden-Württemberg sagte in seiner Ansprache auf dem Jahresempfang der Flughafengesellschaft: „Ich freue mich ganz besonders über die eindrucksvolle Entwicklung des Flughafens sowohl im Verkehr als auch mit seinem fairport-Konzept. Damit kommen wir auch im Flugverkehr in Richtung Klimaschutz voran. Der Flughafen ist als Verkehrsdrehscheibe des Landes unser Anschluss in die Welt. Jetzt fehlt noch der Fernbahnanschluss. Die Flughafengesellschaft hat ihren finanziellen Beitrag dazu geleistet – jetzt muss das, was in den Verträgen festgelegt ist, auch umgesetzt werden.“

Auf Wachstum einstellen

Das Verkehrswachstum ist 2017 stärker ausgefallen als ursprünglich  erwartet – mit knapp 11.000.000 Fluggästen wurde erneut eine Passagierrekord verzeichnet. Das Jahresergebnis ist trotz steigender Kosten und anhaltenden Preisdrucks im Markt deutlich positiv. Die Fluggastzahlen dürften dem Trend folgen und auch zukünftig wachsen. Ein Neubau des bisherigen Terminals 4 soll dem begegnen und wurde initiiert. Im kommenden Jahr soll es internationalen Architektenwettbewerb dazu geben.

Trotz des Marktaustritts der airerlin, die früher einmal zweitgrößter Airline-Kunde in Stuttgart war, konnten die Ausfälle von anderen Airlines in kurzer Zeit überkompensiert werden. Unter dem Strich haben gibt es nun sogar ein größeres Angebot auf vielen Strecken. Beim Streckennetz selbst soll 2018 der Fokus auf mehr Verbindungen innerhalb Europas, nach Italien und auch nach Nordafrika gelegt werden.

Lufthansa Group mit fast 20 Prozent mehr Passagieren

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Im Dezember 2017 sind rund 9,3 Millionen Fluggäste bei den Airlines der Lufthansa Group an Bord gegangen. Dies entspricht einer Steigerung von 19,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 14,2 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 15,9 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 78,9 Prozent um 1,1 Prozentpunkte höher ausfällt als im Dezember 2016. Insgesamt haben die Airlines der Lufthansa Group im Jahr 2017 rund 130 Millionen Fluggäste transportiert und damit einen neuen Passagierrekord erzielt. Die Auslastung der Flugzeuge ist auf den 1,1 Millionen Flügen in diesem Jahr mit einem Sitzladefaktor von 80,9 Prozent so gut wie nie zuvor. Das Erlösumfeld entwickelte sich währungsbereinigt im Vorjahresvergleich im Dezember weiter positiv.

Das Frachtangebot lag im Dezember um 6,6 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 5,8 Prozent höher. Daraus ergibt sich ein um 0,5 Prozentpunkte niedrigerer Nutzladefaktor. Insgesamt lag das Frachtangebot im Jahr 2017 um 3,3 Prozent höher als im Vorjahr. Gleichzeitig konnte der Absatz in diesem Zeitraum um 7,4 Prozent gesteigert werden, woraus sich ein um 2,7 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor ergibt als im Jahr zuvor.

Netzwerk-Airlines

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im Dezember insgesamt rund sieben Millionen Fluggäste befördert und damit 7,4 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im Dezember um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 5,8 Prozent. Damit erhöhte sich der Sitzladefaktor um einen Prozentpunkt auf 78,7 Prozent.

Insgesamt haben die Netzwerk-Airlines im letzten Jahr rund 97,4 Millionen Passagiere und damit 6,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum befördert. Der Sitzladefaktor bei den Netzwerk-Airlines stieg in diesem Zeitraum um 2,1 Prozentpunkte auf 81,1 Prozent.

Lufthansa hat im Dezember 4,7 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 7,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einem im Dezember um 4,2 Prozent höherem Angebot an Sitzkilometern stand ein um 5,1 Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor lag mit 79,2 Prozent um 0,7 Prozentpunkte über dem des Vorjahresmonats. Insgesamt hat Lufthansa im Jahr 2017 66,2 Millionen Fluggäste befördert, 6,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Sitzladefaktor für das letzte Jahr lag mit 81,6 Prozent um 2,5 Prozentpunkte höher als im Jahr 2016.

Punkt-zu-Punkt-Töchter

Im Punkt-zu-Punkt-Verkehr hat die Lufthansa Group mit den Airlines Eurowings (inklusive Germanwings) und Brussels Airlines im Dezember rund 2,4 Millionen Fluggäste befördert, davon 2,1 Millionen auf Kurzstreckenflügen und 251.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Steigerung von 80,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einem im Dezember um 107,2 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 113 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 2,2 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor von 79,4 Prozent ergibt.

Mehr Flüge, höhere Auslastung

Auf der Kurzstrecke wurden im Dezember die angebotenen Sitzkilometer um 77,7 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 90,1 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 5,0 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor als im Dezember 2016 von 77,0 Prozent. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum hingegen um 5,7 Prozentpunkte auf 82,7 Prozent zurückgegangen. Hier stand einem um 170,1 Prozent erhöhten Angebot ein um 152,8 Prozent gestiegener Absatz gegenüber.

Dies fällt in die Zeit der Pleite der airberlin und folgender Kapazitätserhöhungen auf innerdeutschen Strecken. Die Punkt-zu-Punkt-Airlines haben in im Jahr 2017 insgesamt rund 32,6 Millionen Passagiere befördert und damit 77,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Sitzladefaktor lag in dieser Zeit mit 79,9 Prozent um 0,3 Prozentpunkte über dem des Vorjahres.

Reisedienst nach Sibirien machte Flugzeuge flott

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Im Auftrag des russischen Betreibers AeroGeo hat Ruag Aviation im Jahr 2017 drei verschiedene sehr anspruchsvolle Flugzeugwartungen und -reparaturen durchgeführt. Die Flugzeuge, zwei Pilatus PC-12 und eine Cessna Caravan 208, standen in Sibirien still und benötigten umfangreiche Reparaturen, bevor sie wieder fliegen konnten.

Im März 2017 ging Ruag Aviation die erste dieser drei Aufgaben an und sandte im Laufe des vergangenen Jahres insgesamt drei Teams nach Sibirien. Die Fluggesellschaft AeroGeo, die in Zentralsibirien Pendlerflüge durchführt, hatte ihre Flotte um eine PC-12 erweitert, um zusätzlichen Kapazitätsbedarf zu decken. Das Flugzeug war zuvor – genau wie die zweite PC-12 – längere Zeit inaktiv gewesen. Die PC-12 war in einem Hangar ohne Stillstandswartung oder regelmäßige Checks eingestellt, und dabei auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ausgesetzt. Jedes einzelne Projekt dauerte mehrere Wochen.

Instandsetzung in Sibirien für NTO

Die Betreiber wollten unbedingt, dass das Flugzeug so schnell wie möglich fliegt und den Betrieb unterstützt. Ein Kollege, der in Russland ebenfalls eine PC-12 betreibt und mit Ruag zufrieden war, hatte Ruag daher besonders empfohlen, erklärte Alexander Mamaev, CEO, AeroGeo Airlines. Ruag hat sie dann auch hervorragend unterstützt, sodass AeroGeo sehr beeindruckt über die Herangehensweise war. Es begann mit einem Besuch vor Ort, um den Umfang der Arbeiten zu beurteilen. Dann sind die Teams von Ruag mit allen notwendigen Werkzeugen und Geräten nach Sibirien gekommen und haben mit großem Engagement gearbeitet, und das selbst bei Temperaturen unter null.

Vor jeder Reise nach Sibirien informierten sich die Teams von Ruag Aviation bei den Originalherstellern (OEMs) der Flugzeuge und Triebwerke, um die genauen Aufgaben und Richtlinien zu ermitteln, die erfüllt werden müssen, um eine Unbedenklichkeitserklärung (Non-Technical Objection, NTO) für die nachfolgenden Überführungsflüge der beiden PC-12 und den Testflug der Caravan zu erhalten.

Vielseitigste Arbeiten nach Frontalaufprall

Um die Wartungen und Reparaturen vor Ort durchzuführen, mussten Ersatzteile beschafft werden. Es waren Arbeiten an Flugzeugzelle, Kabeln, Komponenten und Triebwerken erforderlich. Die Cessna Caravan 208, die aufgrund eines Frontalaufpralls flugunfähig war, benötigte zudem Reparaturen an der Flugzeugstruktur, so dass der Arbeitsumfang des Reparaturteams auch die Blechbearbeitung mit einschloss.

Jedes der drei Projekte wurde von einem gesonderten Team von Ruag bearbeitet. Dieses blieb so lange vor Ort in Sibirien, bis die Flugzeuge soweit repariert waren, dass sie die von den OEMs festgelegten NTO-Standards für die Überführungs- und Testflüge erfüllten. Der Kunde AeroGeo Airlines begrüßte dieses Vorgehen ausdrücklich, denn das habe insgesamt Zeit gespart. Alle Projekte schritten entsprechend dem festgelegten Zeitplan voran, und das zweite PC-12-Flugzeug erreichte den NTO-Status im Oktober. Im Anschluss an die Reparaturen in Sibirien, meldete AeroGeo die beiden Pilatus-Flugzeuge zu weiteren Wartungs- und Unterhaltsarbeiten bei Ruag am Standort Genf an.

Ruag Aviation ist führender Anbieter, Betreuer und Integrator von Systemen und Komponenten für die weltweite zivile und militärische Luftfahrt. Die Bereitschaft, umfassende Unterstützung für Flugzeuge zu bieten, wo und wann immer sie gebraucht wird, auch an abgelegenen Orten und bei Temperaturen von minus 20 Grad, ist ein oft entscheidendes Argument für die Dienstleister. Ruag Aviation ist ein Entwicklungsbetrieb nach EASA Part 21/J, ein Herstellungsbetrieb nach EASA Part 21/G und ein Instandhaltungsbetrieb nach EASA Part 145