Start Blog Seite 167

Noch einmal drei Boeing 777 Frachter für Turkish Airlines

1

Turkish Airlines hat erneut eine Bestellung von Boeing über drei Frachter des Musters 777 aufgegeben. Im Dezember 2017 kamen erst zwei Flugzeuge des zweistrahligen Frachtflugzeugs in Istanbul an.

Turkish Airlines baut neben den Passagierflügen auch ihre Frachtdienste aus. Die Boeing 777F gilt als besonders leistungsfähig was Reichweite bei diesem Frachtvolumen – 102 metrische Tonnen oder 102.000 kg – angeht. Die Fluggesellschaft wird dann fünf B777 Freighter einsetzen.

AUA sucht Mitarbeiter für neue Boeing 777

0

Austrian Airlines blickt wie berichtet auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Knapp 12,9 Millionen Passagiere flogen im vergangenen Jahr mit dem rot-weiß-roten Carrier, um 12,8 Prozent mehr als 2016. Und die Fluggesellschaft plant einen weiteren Expansionsschritt: Die Einflottung eines weiteren Langstreckenflugzeugs des Typs Boeing 777-200. Die zusätzliche Kapazität ermöglicht Austrian Airlines den Ausbau ihres Intercont-Netzwerkes. Ab 15. Mai 2018 wird die Fluglinie wieder Tokio in Japan anfliegen, ab 27. Oktober 2018 ist die Neuaufnahme von Kapstadt in Südafrika geplant.

„Alleine für den Betrieb dieses Flugzeuges ist ein Aufbau von rund 150 Mitarbeitern geplant“, erklärt Austrian Airlines CEO Kay Kratky. Durch den Ausbau der Mittelstreckenflotte im vergangenen Jahr und den geplanten Wechsel von Piloten zur Lufthansa Group hat die Austrian Airlines einen Personalbedarf von insgesamt 600 Mitarbeitern in diesem Jahr. Trotz der aktuellen Turbulenzen im heimischen Markt solle der Standort Wien von Austrian Airlines weiter ausgebaut werden. Es würden derzeit rund 200 Piloten, 300 Flugbegleiter und 100 Mitarbeiter für die Bereiche Technik und Boden gesucht, so der Airline-Chef.

2017: 460 Mitarbeiter am Standort Wien-Schwechat

Die Boeing 777 wird Platz für 306 Sitzplätze bieten, 24 davon in einer neuen Premium Economy Klasse. Die neuen Sitze haben dort einen größeren Neigungswinkel, mehr Sitzabstand und eine breitere Sitzfläche. Dazu kommen ein im Vergleich mit der Economy Class größerer Bildschirm für das On-Demand-Entertainment und ein aufgewertetes Catering.

Austrian Airlines beschäftigte zum 31.12.2017 6.914 Mitarbeiter, um 464 Mitarbeiter oder 7,2 Prozent mehr als im Jahr davor. Ihre Flugzeugflotte umfasste zum selben Zeitpunkt 83 Flugzeuge, davon 72 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge (Bombardier Dash 8-400, Embraer 195, Airbus 320F) und elf Langstreckenflugzeuge (Boeing 767 und 777). Im Mai 2018 ist die Einflottung des zwölften Langstreckenjets geplant.

Gepäckbestimmungen von Ryanair neu zu beachten

0

Da zu viele Passagiere von Ryanairs neuen Handgepäck-Bestimmungen mit zwei kostenlosen Handgepäckstücken Gebrauch machen und aufgrund der hohen Auslastung (95 Prozent im Dezember 2017) gibt es nicht genug Platz für diese Menge an Handgepäck in den Gepäckablagefächern über den Sitzen. Dies hatte zu Boarding- und Flugverspätungen geführt.

Ryanair erinnert die Kunden an die neuen Gepäckbestimmungen im Rahmen des „Always Getting Better“-Programms. Denn Ryanair hat neue, reduzierte Gebühren (und ein höheres Maximalgewicht) für Aufgabegepäck eingeführt, um mehr Kunden dazu zu bewegen, ihr Gepäck aufzugeben und die Anzahl der Kunden mit zwei Gepäckstücken am Boarding-Gate zu verringern.

Gepäckbestimmungen Ryanair: Ab Janaur 2018

Um mehr Kunden zur Gepäckaufgabe zu bewegen und die Menge an Handgepäckstücken zu reduzieren, hat Ryanair die Gepäckrichtlinien für alle Flüge wie folgt geändert:

  • Das Maximalgewicht für Aufgabegepäck wurde von 15 kg auf 20 kg erhöht.
  • Die Standard-Gebühr für ein Aufgabegepäckstück von 20 kg wird von 35 Euro/Pfund auf 25 Euro/Pfund reduziert.
  • Ausschließlich Ryanair-Kunden, die für ihren Flug Priority Boarding buchen (inkl. Passagieren der Ryanair-Plus-Tarifklasse), dürfen ab dem Januar 2018 zwei Handgepäckstücke an Bord bringen. Zum Zeitpunkt der Flugbuchung kostet die zusätzliche Priority-Boarding-Option fünf Euro/Pfund. Diese Option kann auch nachträglich (für sechs Euro/Pfund) bis zu zwei Stunden online oder bis zu 30 Minuten (via Ryanair-App) vor dem geplanten Abflug zu jeder Buchung hinzugefügt werden.
  • Alle weiteren Passagiere (ohne Priority-Boarding-Buchung) dürfen ab dem Januar 2018 nur ein kleines Handgepäckstück mit an Bord nehmen, während das zweite kostenlos im Frachtraum transportiert wird.

Es wird also ab Montag, den 15. Januar 2018, nur Kunden mit Priority Boarding gestattet sein, zwei Handgepäckstücke mit an Bord zu nehmen. Alle weiteren Passagiere dürfen ein kleines Handgepäckstück mit an Bord nehmen, während das zweite (größere) Rollgepäckstück einfach im Frachtraum unterkommt und dazu am Gate aufgegeben werden muss.

Damit sollen der Boarding-Prozess der Flüge beschleunigt und weitere Flugverspätungen vermieden werden. Zudem gelten neue Richtlinien für Handgepäck: Niedrigere Gepäckgebühren kommen zu einer Erhöhung des Maximalgewichts des Aufgabegepäcks.

Posen und Lemberg ab Dortmund vorgezogen

0

Zwei Monate früher als geplant nimmt die ungarische Airline Wizz Air die Destinationen Posen in Polen und Lemberg (Lwiw) in der Ukraine in ihren Flugplan auf. Reisende können nun bereits ab dem 25. März 2018 die beiden Reiseziele in Osteuropa vom Dortmunder Flughafen aus ansteuern. Grund dafür ist die hohe Nachfrage auf den Strecken, die ursprünglich erst ab dem 21. Mai 2018 bedient werden sollten. Die Einführung der neuen Ziele von Wizz Air kann für den Standort einen wichtigen Beitrag leisten, an das im Jahr 2017 erzielte Wachstum anzuknüpfen. Die Maschinen von Wizz Air starten montags, mittwochs, freitags und sonntags immer um 20:50 Uhr in Richtung Posen.

In weniger als anderthalb Stunden erreichen Reisende die fünftgrößte Stadt Polens, einer der wichtigsten mittel- und osteuropäischen Wirtschaftsstandorte. Lemberg liegt östlich der Grenze zu Polen und ist ein Zentrum der ukrainischen IT-Industrie. Zweimal pro Woche, jeweils montags und mittwochs um 15:35 Uhr, haben Fluggäste die Möglichkeit, die Verbindung nach Lemberg in modernen Flugzeugen der Wizz Air zu nutzen. In etwa drei Flugstunden erreicht man ab Dortmund das Ziel.

Flughafen Bremen bei Passgieren knapp unter Vorjahr

Im Laufe des Jahr 2017 standen bis zu 53 Ziele (Winter 16/17, Sommer 17, Winter 17/18) auf dem Flugplan des Flughafen Bremen. Neu dazu gekommen sind im vergangenen Jahr Dalaman, Sharm el Sheik und Athen mit Anschlussflügen auf 14 griechische Inseln mit der Germania. Dazu die Verbindungen von Eurowings nach Mallorca und Salzburg. Ryanair nahm die Ziele Fès, Neapel und Eilat in sein Programm auf, sowie die Winterverbindung nach Málaga. Und Corendon Airlines hob zum ersten Mal am Bremer Flughafen nach Hurghada ab. Insgesamt nutzten 2.540.084 Millionen Passagiere den Flughafen 2017, damit bleibt das Passagierniveau fast auf Vorjahres-Niveau mit einer Differenz von 33.417 Passagieren (das entspricht: -1,3 Prozent, 2016: 2.573.501 Millionen Passagiere).

Die Flugbewegungen des Jahres 2017 belaufen sich auf 37.233 (2016: 40.687). Wie auch in den vergangenen Jahren ist der Bremen Airport subventionsfrei geblieben und finanziert sich komplett selbst.

Vereinigung Cockpit – Flughafen-Check 2017

Mit der Gesamtnote 1,7 schneidet der Flughafen Bremen bei der alljährlichen Sicherheitsstudie der Vereinigung Cockpit auch im Jahr 2017 – und damit das dritte Jahr in Folge – erneut als bester Airport in Norddeutschland ab und liegt nur knapp hinter Leipzig/Halle auf Platz zwei in Deutschland und gleich auf mit dem Flughafen Stuttgart. Mit dem Prädikat „mängelfrei“ und der Gesamtnote von 1,7 liegt Bremen zudem deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 2,3.

Wohlfühlen auch für Familien

Der Senat der freien Hansestadt, unter Schirmherrschaft von Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und der gemeinnützige Verein „Impulsgeber Zukunft e.V.“ zeichneten die Flughafen Bremen GmbH für seine erfolgreiche familienbewusste Personalpolitik aus.

Gemeinsam mit den Möbelexperten Pro Office und Vitra entwickelte der Bremen Airport im Abflugbereich eine hochwertig ausgestattete Wohlfühl-Lounge mit 45 Sitzplätzen, die im Mai 2017 eröffnet wurde. Gemütliche Lounge-Möbel bringen Entspannung und in einem einladenden Bistro-Bereich ist für das leibliche Wohl gesorgt. Hier gibt es den ganzen Tag über ein frisches und reichhaltiges Angebot an kulinarischen Snacks mit kalten und warmen Speisen. Zudem eine hochwertige Auswahl an Kaffee, Tee, Softdrinks, Bieren, Weinen und Spirituosen. Workspaces und Free WIFI ermöglichen vor dem Abflug noch schnell ein paar Mails zu bearbeiten oder sich in Ruhe auf ein Meeting vorzubereiten.

FLIO – App für Bremen Airport

Als erster Flughafen weltweit, hat der Bremen Airport im März 2017 ein komplett vernetztes Profil und nutzt seitdem FLIO als seine Flughafen-App. FLIO vereint Informationen von über 900 Flughäfen weltweit in einer einzigen App. Sie bietet umfassende Echtzeitinformationen, Insider-Tipps, vergünstigte Shopping- und Restaurantangebote und kostenlosen Wlan-Zugang auf Flughäfen rund um die Welt. Inzwischen nutzen beispielsweise auch Salzburg Airport, Vilnius Airport oder Schiphol FLIO als App.

EASA-Airport Bremen Hans Koschnick

Der Flughafen Bremen trägt seit Herbst einen Namenszusatz: Bremen Airport Hans Koschnick und ehrt damit die Verdienste eines großen, Bremer Politikers. Der neue Name steht in großen, silberfarbenen Lettern an der Fassade des Flughafengebäudes und auch auf der Luftseite.

Der Flughafen Bremen hat am 22. Dezember 2017 die Zertifizierung-Urkunde der European Aviation Safety Agency (EASA) erhalten. Überreicht wurde diese an Flughafen-Geschäftsführerin Petra Höfers von der dafür zuständigen Luftfahrtbehörde, die diese auch erteilt hat. Damit bescheinigt die Luftfahrtbehörde dem Bremen Airport, dass die entsprechenden Anforderungen erfüllt werden.

Rekordjahr 2017 für Austrian Airlines

Austrian Airlines hat im Zeitraum Januar bis Dezember 2017 rund 12,9 Millionen Passagiere befördert. Dies sind um rund 1,5 Millionen mehr Passagiere als im Vorjahr. Dieses Plus von 12,8 Prozent ist vor allem auf die Aufstockung des Europa-Angebotes zurückzuführen. Das Angebot, gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK), wurde im Gesamtjahr 2017 um 6,6 Prozent auf mehr als 26 Milliarden erhöht. Die abgesetzten Passagierkilometer (RPK) sind um 7,6 Prozent auf über 20 Milliarden gestiegen. Die Auslastung der Flüge (Passagierfaktor) lag im Durchschnitt bei 76,8 Prozent, was einer Steigerung von 0,7 Prozentpunkten gegenüber 2016 entspricht. Der rot-weiß-rote Carrier hat im Gesamtjahr 2017 in Summe 143.999 Flüge durchgeführt. Das entspricht im Durchschnitt in etwa 395 Flügen pro Tag.

„2017 war für uns ein Rekordjahr: Wir haben mit dem Passagiervolumen ein absolutes All-time-high erreicht, das in der Geschichte der Austrian so noch nie da gewesen ist“ erklärt Austrian Vorstand Andreas Otto. „Diesen Passagierrekord werden wir in 2018 mit einer zusätzlichen Boeing 777 und den zwei neuen Langstreckendestinationen Tokio und Kapstadt sogar noch toppen.“

Fast 12 Prozent Passagiere mehr

Im Einzelmonat Dezember 2017 hat Austrian Airlines über 900.000 Passagiere befördert. Dies entspricht einer Steigerung von 11,7 Prozent im Vergleich zum Dezember des Vorjahres. Das Angebot, gemessen in ASK, wurde um 3,0 Prozent auf über 1,8 Milliarden erhöht. Die ausgelasteten Passagierkilometer (RPK) sind um 5,8 Prozent auf über 1,3 Milliarden gestiegen. Die Auslastung der Flüge (Passagierfaktor) lag im Durchschnitt bei 73,7 Prozent, was einer Steigerung von 2,0 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.

Boeing stellt Cargodrohne vor

0

Boeing hat heute in Chicago eine Frachtdrohne (CAV, Cargo Air Vehicle) vorgestellt. Der rein elektrisch angetribene Prototyp nach dem Schema eVTOL (Unmanned Electric Vertical-TakeOff-and-Landing) soll dazu dienen, zukünftige Technologien für autonome Fluggeräte hervorzubringen und zu testen. Das präsentierte Konzept des Drohnen-Prototyps soll für bis zu 500 Pfund an Fracht transportieren können. Boeing verfolgt mit eVTOL eine Strategie. Darin liegt die Möglichkeit, das Reisen und den Transport über Luft zu verändern, sagte Greg Hyslop, Chief Technology Officer bei Boeing. Der Prototyp wurde in weniger als drei Monaten gebaut.

Die ersten Flugtests im Collaborative Autonomous Systems Laboratory von Boeing Research & Technology in Missouri verliefen ebenso erfolgreich. Er soll als Testflugzeug für Technologien rund um das autonome Fliegen dienen.

eVTOL als Technologiedemonstrator

nalog zum eVTOL-Prototypen für Passagierflüge von Aurora Flight Sciences, einem Unternehmen, das Boeing kürzlich gekauft hatte. Der CAV-Prototyp verfügt über acht gegenläufige Rotoren und wird rein elektrisch angetrieben. Er kann senkrecht starten und hat eine Länge von 15 Fuß (4,57 Meter), 18 Fuß Breite von (5,49 Meter) und ist vier Fuß hoch (1,22 Meter). Das Eigengewicht beträgt 747 Pfund (339 Kg).

BelugaXL verlässt den Hangar in Toulouse

0

Der erste neue BelugaXL hat den Hangar bei Airbus in Toulouse verlassen. Die Riesentransporter sind eigens dafür konzipiert, die Flugzeugsegmente für den Hersteller zwischen den Werken durch Europa zu verteilen. Die BelugaXL werden dazu wie die Vorgänger Beluga von einer Airbus-eigenen Airline betrieben.

Die BelugaXL gehören weltweit zu den Flugzeugen mit dem größten Frachtvolumen. Ihre Frachkapazität ist sechs Meter länger als beim bisherigen Beluga und um sechs Tonnen größer. Damit können beide Flügel des neuen Airbus A350 XWB gleichzeitig transportiert werden, was vorher nicht möglich war. Die BelugaXL basieren auf die Airbus A330-200 Jetliner aus der Zivilflugzeugsparte.

Zweiter BelugaXL im Bau

Der jetzt erste in Flugzeugstruktur fertig montierte BelugaXL soll Mitte 2018 zum ersten Mal fliegen. Die Maschine soll dabei ein Smile (Lächeln) auf das Gesicht gemalt bekommen. Das Motiv hatten Airbus-Mitarbeiter ausgewählt. Für das erste Flugzeug dieser Generation folgen nun Monate der Test und Triebwerksinstallation. In Deutschland und Frankreich sollen dazu Flugsimulatoren genutzt werden und auch hydraulische Belastungstests an den Verbindungsstellen der neuen Frachtblase, die sich über den normalen Rumpf aushebt, der beim A330 zudem tiefer liegt. Der zweite Airbus A330 ist bereits für seinen Umbau zum BelugaXL eingetroffen. Die Modifikation soll jetzt zwei Monate schneller gehen als beim ersten BelugaXL.

Professor Mark Powers wird Finanzchef bei Etihad

0

Die Etihad Aviation Group hat jetzt die Ernennung von Mark Powers zum neuen Chief Financial Officer (CFO) der Gruppe bestätigt. Powers wird seine Position als CFO der Etihad Aviation Group im Januar 2018 antreten.

Als CFO wird Powers die Finanzfunktion der in Abu Dhabi ansässigen fünf Geschäftsbereiche der Gruppe, bestehend aus Etihad Airways, der nationalen Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Engineering, Etihad Airport Service, Hala Group und den Airline Equity Partners, verantworten.

Professor für Finanzwirtschaft

Powers war zuvor an der Tulane University’s A.B. Freeman School of Business als Professor für Finanzwirtschaft tätig. Aufgrund seiner vorherigen Führungspositionen bei verschiedenen Fluglinien verfügt er über wichtige Erfahrungen in der Branche. Zuletzt hatte er bei JetBlue die Position des Chief Financial Officers inne.

Er hat außerdem bereits als Vice President Treasury, Corporate Finance bei Northwest Airlines gearbeitet, als Treasurer und Associate General Counsel bei Continental Airlines sowie als Director Customer Finance und Commercial Engine Programs bei GE Aviation.

Tony Douglas, Chief Executive Officer der Etihad Aviation Group, der seine Position am 03. Januar antrat, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass Mark Teil des Führungsteams der Etihad Aviation Group wird. Sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich der Konzernfinanzierung in der Aviatik sind einzigartig und er ist sehr vertraut mit den Herausforderungen und Chancen der Luftfahrt-Industrie.“

Spannende Zeiten für Luftfart

Powers freue sich darauf, Teil der Etihad Aviation Group zu werden und  die finanziellen Entwicklungen der unterschiedlichen Geschäftsbereiche der Gruppe in einer für die internationale Luftfahrt spannenden Zeit zu leiten. Mark Powers untersteht Tony Douglas. Ricky Thirion, der seit Juli 2017 die Position des Interim Chief Executive Officers der Gruppe innehatte, wird seine vorherige Position als Group Treasurer wieder antreten.

Hannover Airport zählte 8,5 Prozent Passagiere mehr

0

Der Hannover Airport zählte 5,87 Millionen Fluggäste im Jahr 2017. Dies ist eine neue Bestmarke für das Flughafenunternehmen. Der Flughafen Hannover beendet das Verkehrsjahr 2017 mit einem Rekord, und zugleich mit einem Wachstum von 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (5,4 Millionen Fluggäste).

Flughafengeschäftsführer Dr. Raoul Hille erklärt den Schub durch die Zahl von Zielen der Airlines in viele attraktive Urlaubsgebiete, dazu wichtige Businessstrecken, welche die Fluggastzahlen deutlich belebt haben. Einen wesentlichen Anteil hat das Low-Cost-Angebot. Beliebtestes Ziel im Jahr 2017 war Mallorca mit über 550.000 Passagieren. Auf den weiteren Plätzen folgen die Verbindungen nach München (543.000) und Antalya (435.000). Der Rekord hat sich bereits im Sommer abgezeichnet. Seit April gab es am Hannover Airport jeden Monat ein Passagierwachstum im zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahresmonat.

easyJet und Eurowings verbinden DUS mit Berlin

0

Passagieren steht ab Düsseldorf ab sofort ein deutlich ausgeweitetes Flugangebot nach Berlin zur Verfügung. Die britische Fluggesellschaft easyJet hat die Verbindung jüngst in ihr Streckennetz aufgenommen. Die Airline wird die Strecke Düsseldorf – Berlin-Tegel ab Dienstag dann bis zu sechsmal täglich bedienen. Anlässlich der Streckenaufnahme durch easyJet begrüßte die Flughafenfeuerwehr den Airbus A320-200 mit einer feierlichen Wasserfontäne. Mit der Airline werden die Sitzplatzkapazitäten auf der nachgefragten Strecke nun deutlich ausgebaut.

Zuden fliegt Eurowings bis zu vierzehnmal täglich in die Landeshauptstadt Gemeinsam mit diesen Flügen zur Bundeshauptstadt haben Fluggäste ab sofort die Wahl aus über 100 Abflügen mit derzeit rund 20.000 Sitzplätzen pro Woche. Sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen ist dies eine gute Nachricht. Denn nahezu stündlich hebt nun wieder ein Flugzeug nach Berlin ab. Das große Flugangebot der beiden Airlines auf dieser Strecke ist ein wichtiger Schritt, um dem steigenden Mobilitätsbedürfnis der Menschen in Nordrhein-Westfalen Rechnung zu tragen. Die genauen Flugzeiten von easyJet und Eurowings können onine beim Flughafen DUS abgerufen werden.

Boeing liefert wieder mehr Flugzeuge aus

0

Boeing hat zum sechsten Mal in Folge mehr Zivilflugzeuge in einem Jahr ausgeliefert als jemals zuvor: 763 Flugzeuge wurden 2017 an Kunden übergeben. Insgesamt war die Boeing 737 das Zugpferd, und auch die Langstreckenjets der 787. Gleichzeitig wurden 912 neue Nettobestellungen verbucht. Boeings 737-Pprogramm wurde mittlerweile auf eine Rate von 47 Flugzeugen pro Monat gesteigert, die erste 737 MAX wurde ausgeliefert und mit insgesamt 74 Flugzeugen der neuen 737-Variante kam es 2017 auf 529 Auslieferungen. Das Dreamlinerprogramm B787 wurde auf die höchste Rate für Flugzeuge mit zwei Mittelgängen gebracht, sodass zu Jahresende 136 Dreamliner ausgeliefert wurden.

Die 912 Nettobestellungen von 71 Kunden haben einen Wert nach Listenpreisen von 134.800.000.000 US-Dollar. Insgesamt stehen damit 5.864 Flugzeuge in den Auftragsüchern des US-Herstellers. Für den 787 Dreamliner soll es dabei knapp 100 neue Nettobestellungen gegeben haben, für die 777 gab es 60. Meilensteine im Vergangenen Jahr waren besonders die Erstflüge der 737 MAX 9 des neuen großen Dreamliners 787-10, sowie der Produktionsstart der 737 MAX 7 und der neuen Triple-Seven 777X.

Flugzeuge von Boeing 2017

Flugzeug Bestellungen Nettobestellungen Auslieferungen Noch auszuliefern
737 865 745 529 4.668
747 6 -2 14 12
767 15 15 10 98
777 60 60 74 428
787 107 94 136 658
Total 1.053 912 763 5.864

Prototypen im FlyingLab: Lufthansa testet Textil

0

Die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“ haben mehrere Monate im Fab Lab Berlin an intelligenten Lösungen für das Flugerlebnis von morgen gearbeitet. Drei Prototypen werden nun an Bord eines Lufthansa-Airbus A380 auf dem Weg von Frankfurt nach Houston vorgestellt und getestet. Die jungen Entwicklerteams präsentieren dabei Ideen zu neuen Flugzeugsitzen, zur Bordunterhaltung sowie neue Wege der Kommunikation zwischen der Kabinencrew und den Passagieren. Plattform der Präsentation auf dem Flug LH440 war für die Fashion FlyingLab der Lufthansa, mit dem Airline Reisenden die Möglichkeit gibt, innovative Produkte und Services 10.000 Meter über dem Boden auszuprobieren und im Rahmen von Vorträgen mehr über das Thema Smart Fashion zu erfahren.

Fashion Fusion ist eine Initiative der Deutschen Telekom mit dem Ziel relevante, funktionale, nachhaltige, aber vor allem intelligente Mode mit Mehrwert zu entwickeln. Die Initiative basiert auf der Idee, Mode und Technologie zu verschmelzen, indem innovative Konzepte gefördert und zur Marktreife weiterentwickelt werden. Unterstützt wird Telekom Fashion Fusion von renommierten Partnern, darunter Adidas, Intel, Lufthansa, Zeiss und WIRED Germany.

Kai Duve, Head of Cabin Crews Frankfurt, Deutsche Lufthansa AG und Mitglied der Wettbewerbsjury, freut sich über die innovativen Entwicklungen im Wettbewerb: „Technologie und Mode sind fester Bestandteil der Lufthansa-DNA. Wir beschäftigen uns seit 60 Jahren mit funktionaler Kleidung. Durch die Challenge erweitern wir unseren Ideenpool und gewinnen wertvolle Impulse von außen: Wir erfahren, was sich unsere Fluggäste an Bord wirklich wünschen. Das Flugerlebnis von morgen rückt dadurch noch näher.“

Team feel.flight: Wohlfühlen auf Langstrecken

Das Team feel.flight präsentiert ein ganzes Produkt-System für mehr individuelle Kommunikation und Wohlbefinden auf Langstreckenflügen der Zukunft. Im Zentrum der Kommunikation zwischen Passagier und Flugbegleiter steht ein Chatbot, der über die meisten gängigen Messenger-Apps wie WhatsApp oder Facebook-Messenger angesprochen werden kann. Der Chatbot ist in der Lage, Bedürfnisse von Passagieren einzuordnen, diese ihrer Dringlichkeit nach zu gliedern und entsprechende Service-Abläufe zu steuern.

Bei anderen Themen, wie beispiels-weise Wünschen zu Speisen und Getränken oder Tipps gegen Flugangst, werden hingegen die Flugbegleiter involviert. In deren Uniform-Manschetten befinden sich kleine Displays, die mit Microcontrollern verbunden sind. Für mehr Reisekomfort kann eine Decke mit integriertem Nackenkissen wie ein Cape umgelegt und an das individuelle Wärme-Empfinden des Passagiers angepasst werden. Durch Vibrationen im Nackenkissen der Decke kann sich der Passagier behutsam aufwecken lassen, ohne dass ein Flugbegleiter aktiv werden muss.

Team Smart Chair: Flugzeugsitz von Morgen

Das Projekt Smart Chair – eher visionäre Konzeptstudie als funktionaler Prototyp – rückt den privaten Raum des Passagiers in den Fokus. Jedem Passagier wird in seinem Smart Chair ein ganz individuelles Flugerlebnis geboten – vom Entertain-ment-Programm bis zum Reisekomfort. Das Team Smart Chair hat außerdem an einem neuen Outfit für das Kabinenpersonal gearbeitet. Die Stoffe, aus denen die Uniformprototypen geschneidert wurden, sind wärmeregulierend, atmungsaktiv, antibakteriell und antiallergisch. Sie genügen damit den hohen Anforderungen an die Berufsbekleidung von Flugbegleitern.

Team Lyra: Passagier besser im Blick dank Smart Glasses

Das Team Lyra will mit der Web-Applikation „LYRA Connect“ in Zukunft die Kommunikation zwischen Passagieren und der Kabinencrew und damit den individuellen Service an Bord verbessern. Für die Flugbegleiter verkürzt LYRA Connect die Laufwege und optimiert damit die Service-Abläufe. Fluggäste können mit ihren eigenen Mobilgeräten einfache Anfragen an das Flugpersonal senden. So können Passagiere beispielsweise ein Getränk bestellen oder fragen, ob der Anschlussflug noch erreicht wird.

Der nächste verfügbare Flugbegleiter hat die Anfrage durch Smart Glasses direkt vor Augen, und weiß sofort, wer wann was bestellt oder gefragt hat. Dabei können die Flugbegleiter auch zusätzliche Informationen über die Passagiere abfragen. Dazu müssen sie sich auf ein Signalfeld stellen, das auf dem Boden vor jedem Sitz angebracht ist. LYRA spielt dann die entsprechende Information diskret auf die Smart Glasses für den Flugbegleiter ein. So lässt sich beispielsweise vorab erfahren, welche Sprache der Passagier spricht oder welche Speisepräferenzen er angegeben hat.

Bei der Entwicklung der Prototypen haben die Teams moderne Informations- und Fertigungstechnologien genutzt, von 3D-Druck, Lasercutting und digital unterstütztem Jacquard-Weben bis hin zur Einbindung künstlicher Intelligenz. Während der gesamten Projektphase wurden die Teams von Digitalisierungs- und Luftfahrtexperten sowie Partnerunternehmen unterstützt. So stellte Zeiss Smart Optics beispielsweise seine schlanke Datenbrille testweise zur Verfügung.

Branchenfokus des Wettbewerbs Volltreffer

Auch die Telekom, Initiator von Fashion Fusion, ist überzeugt, dass der Branchenfokus, den sie in der diesjährigen Challenge gemeinsam mit dem Partner Lufthansa auf die Zukunft des Fliegens gelegt hat, erfolgreich war.

„Die Fashion Fusion Challenge zeigt, wie die Digitalisierung auch unser Reise-erlebnis an Bord eines Flugzeugs positiv verändern und den Wohlfühlfaktor steigern kann. Wir verstehen uns hier als Enabler, denn smarte Gadgets, intelligente Mode und Wearables brauchen Konnektivität. Mit unserem Gigabit-Netz der Zukunft und besten Netzwerktechnologien bieten wir intelligente Zukunftslösungen an“, sagt Antje Hundhausen Vice President 3D Brand Experience bei der Deutschen Telekom.

Zusammenarbeit mit den Finalisten verlängert

Im Anschluss an das Lufthansa FlyingLab werden die Prototypen in Las Vegas am Rande der CES (Consumer Electronics Show) einem internationalen Publikum präsentiert. Die Initiatoren der exklusiven Challenge sind darüber hinaus in weiteren Kooperationsgesprächen mit den Teams: So plant Lufthansa, die feel.flight-Decke im Rahmen des nächsten Lufthansa FlyingLab in noch größerer Anzahl zu pilotieren. Die Telekom hat außerdem mehrere Teams zu Markenauftritten auf dem Mobile World Congress und der Fashiontech in Berlin eingeladen. Auch mit dem Team Lyra ist die Telekom in Gesprächen über die Weiterentwicklung der Web-Applikation.

Inflight-Konferenz mit namhaften Digital-Experten

Herzstück eines jeden Lufthansa-FlyingLabs ist der Konferenzteil. An Bord von LH440 gaben fünf renommierte Digitalexperten Einblicke in das Thema „Mode & Technologie“: Prof. Dr. Paul Lukowicz (German Research Center for Artificial Intelligence), Christian Stammel (CEO Wearable Technologies AG), Dr. Sabine Seymour (CEO SUPA), Camille Bénech (Global Brand Lead Luxury & Beauty at Google) und Paul Dillinger (VP & Head of Global Product Innovation and Premium Collection Design for Levi Strauss & Co).

Die Sprecher stehen im Lufthansa-Flaggschiff vor einer Kamera. Den Video-Livestream und die Präsentationen erhalten dabei alle Fluggäste per WLAN über ein speziell für das FlyingLab installiertes Netzwerk. Dabei können die Passagiere über ihre eigenen Geräte auch Fragen an die Redner stellen. So entsteht nicht nur eine einmalige Konferenzatmosphäre in Reiseflughöhe, sondern auch ein Dialog zwischen Passagieren und Experten.

Luxair steuert Städteziel Saarbrücken ab Berlin an

0

Ab Januar gibt es wieder eine Direktverbindung von Berlin ins Saarland. Luxair Luxembourg Airlines verbindet die Hauptstadt mit Saarbrücken. Dreimal täglich und insgesamt 18 Mal in der Woche fliegt die Fluggesellschaft den Saarbrücker Flughafen an.

Geflogen wird mit einer Bombardier CRJ700. Durch Wiedereinführung der Strecke kann eine Lücke geschlossen und attraktive Flüge für Touristen als auch für Geschäftsreisende angeboten werden.

Saarbrücken für Touristen

Saarbrücken wird häufig als Stadt mit vielen Gesichtern bezeichnet. Nach wie vor prägen die mittelalterlichen Stadtanlagen an den Ufern der Saar und das barocke Stadtschloss die saarländische Hauptstadt. Gleichzeitig haben vor allem Industrialisierung und die Nachkriegszeit ihre Spuren im Stadtbild hinterlassen. Das Saarland ist das kleinste Land der Bundesrepublik – und begeistert mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Besonders beeindruckend ist die Völklinger Hütte, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Wizz Air Basis am Flughafen VIE – Piloten gesucht

Wizz Air eröffnet am Flughafen Wien eine neue Basis. Im Juni dieses Jahres wird sie in der österreichischen Hauptstadt einen Airbus A320 stationieren, dem im November zwei weitere Airbus A321 folgen.

Damit bietet Wizz Air ab Wien 17 neue Strecken in ganz Europa, was einer Kapazität von 450.000 Plätzen und 69 Flügen pro Woche entspricht. Zu den neuen Strecken, die sowohl für Ferien- wie für Geschäftsreisende attraktiv sind, zählen ab April Danzig, Tuzla und Varna, ab Juni Bari, Malta, Rom, Valencia und Tel Aviv. Im November folgen dann Billund, Bergen, Dortmund, Kutaissi, Larnaca, Nis, Ohrid, Teneriffa und Thessaloniki. Alle Flüge sind bereits buchbar – und das zu Ticketpreisen ab 19,99 Euro. Die Airline bedient nun 145 Destinationen in 44 Ländern.

Das Engagement in Wien entspricht einem Investment von Wizz Air in Höhe von 332 Millionen Dollar und schafft rund 120 neue Arbeitsplätze. „Heute“, so betont József Váradi, CEO von Wizz Air sieht sich dabei mit niedrigsten Preisen und ihrem Service an Bord einer der jüngsten Flugzeugflotten Europas als Vorreiter im Low-Cost-Segment ab Wien.

Piloten: Bewerbung an Open Days

Für die neue Basis in Wien sucht Wizz Air lokale Crews. Deshalb veranstaltet die Airline sogenannte Open Days für Piloten am 12. und 13. Januar in Wien (Roomz Hotel, Paragonstraße 1, 1110 Wien). Bewerber zum Piloten bei der Airline können sich hier per E-Mail dazu anmelden. Open Days für das Kabinenpersonal folgen in Kürze.

Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt. Im Anflug auf Wien: Wizz Air geht in Österreich in die Offensive und eröffnet im Juni eine Basis in der Donaumetropole.

Landungen in Köln/Bonn nicht möglich – Umleitungen

Keine Landungen am Flughafen Köln Bonn. Aufgrund einer kurzfristigen Instandhaltungsmaßnahme auf der großen Start- und Landebahn sind derzeit am Köln Bonn Airport keine Landungen möglich. Starts können bedingt erfolgen. Auf der großen Start- und Landebahn wurde eine Schadstelle im Asphalt festgestellt, die erst ausgebessert werden muss. Dies wird voraussichtlich zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen. In dieser Zeit werden ankommende Flüge umgeleitet. Generell werden am Flughafen CGN zur Zeit die Pisten wieder in Schuss gebracht und werden dazu abwechselnd zeitweise geschlossen.

Der Flughafen bedauert die Unannehmlichkeiten für die betroffenen Kunden und Passagiere und bittet um Verständnis. Da die Querwindbahn zurzeit saniert wird, steht derzeit nur die große Start- und Landebahn für den Flugbetrieb zur Verfügung.

easyJet startet ab Berlin innerdeutsch

easyJet feierte jetzt ihren ersten Start vom Flughafen Berlin-Tegel. Dieser ist zugleich auch der erste innerdeutsche Flug der Airline, die in die Lücke der insolventen airberlin stößt. Flug EZY5569 nach München hob vormittags um 10:30 Uhr ab und wurde von einer festlichen Eröffnungszeremonie am Flughafen begleitet.

Im Zuge der Übernahme von Teilen des Air-Berlin-Betriebs hat easyJet bereits 19 neue Strecken ab Flughafen Tegel bekanntgegeben, darunter vier innerdeutsche. Diese verbinden in Zukunft die Hauptstadt mit Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart. Bis zu achtmal täglich wird easyJet diese Strecken bedienen. Tickets soll es ab 39,99 Euro geben. Weitere neue Verbindungen ab Tegel sind für die Sommersaison geplant, die ab 25. März 2018 beginnt.

Nach airberlin neun innerdeutsche Routen

Sobald easyJet in Tegel komplett in Betrieb gegangen ist, transportiert die Airline insgesamt 18 Millionen Passagiere von und nach Deutschland – zu insgesamt 116 Zielen von easyJets neuen innerdeutschen Flughafen. Dafür stationiert easyJet 37 Flugzeuge in Deutschland und beschäftigt bis zu 1.700 Menschen. Im Jahr 2018 wird jeder fünfte easyJet-Passagier seine Reise in Deutschland beginnen oder beenden. easyJet will in Deutschland weiter wachsen und expandieren. Seit der Eröffnung der Basis in Schönefeld schon 2004 sind bereits 50 Millionen Menschen mit dem Low-Cost-Carrier geflogen.

easyJet bringt nach eigenen Angaben mehr Europäer nach Berlin als jede andere Airline. Das Angebot am Flughafen Tegel ist besonders für Geschäftsreisende sehr attraktiv, denn die frühen Abflugzeiten ermöglichen Tagesreisen zu wichtigen Zielen in Deutschland und der erweiterten DACH-Region. 2020 mit dem eröffneten Flughafen BER soll Berlin die zweitgrößte Basis von easyJet sein, doppelt so groß wie jede andere Basis mit Ausnahme von London Gatwick. easyJet will weitere neue Strecken ab Tegel für die am 25. März 2018 beginnende Sommersaison bekanntgeben.

Übernahme von Mitarbeitern der airberlin

easyJet wird auch hunderte ehemalige Air-Berlin-Mitarbeiter in der easyJet-Familie willkommen heißen. Die Neueinstellungen unterstützen das Wachstum in Deutschland: Mehr als 40 neue Kabinen-Crew-Mitglieder haben bereits im Dezember mit ihrer Schulung begonnen und weitere 330 den Auswahlprozess erfolgreich abgeschlossen. Die ersten 30 Piloten werden im Januar und Februar mit ihrer Einarbeitung beginnen, weitere 255 befinden sich zudem noch im Auswahlprozess.

Alle Mitarbeiter werden auf Grundlage von lokalen, deutschen Arbeitsverträgen und den bestehenden, mit ver.di vereinbarten Tarifverträgen eingestellt. Neben ehemaligen Mitarbeitern wird easyJet in den kommenden Monaten nach und nach auch ehemalige Flugzeuge von airberlin in den Flugbetrieb integrieren. Während dieser Zeit wird easyJet neben den unternehmenseigenen auch zusätzliche Flugzeuge über Wet-Leasing-Verträge betreiben, um den Flugplan ab Tegel zu unterstützen.

Auf den Fotos

Hallo Tegel! Hallo easyJet! easyJet eröffnete heute am Flughafen Tegel ihre zweite Berlin-Basis. Die Airline fliegt jetzt ab Tegel und Schönefeld. Berlin soll zum wichtigsten Standort außerhalb Großbritanniens ausgebaut werden. Andrew Findley (Chief Financial Officer, easyJet) (3.v.l.), Rainer Bretschneider (Vorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH) (4.v.l.), Thomas Haagensen (Country Director easyJet) (3.v.l.), Prof. Dr.-Ing Engelbert Lütke Daldrup (Vorsitzender der Geschäftsführung, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH) (2.v.l.) inmitten von Crew.

easyJet fliegt ab sofort ab Berlin-Tegel. Vor dem Take-off des Erstfluges in Richtung München winken Sander Eenink (First Officer) und Robert Krahe (Captain, easyJet) mit der Deutschland- und Berlinflagge aus dem Cockpit.

Wien ab Dortmund im Wizz Air-Flugplan

0

Wizz Air geht nun in Österreich in die Offensive und beschert damit auch dem deutschen Markt eine neue Verbindung in die österreichische Hauptstadt. Ab 25. November geht es täglich von Dortmund nach Wien, einem der populärsten Reiseziele Europas. Zu Ticketpreisen ab 29,99 Euro soll man die ehemalige Hauptstadt der k.u.k-Monarchie und heutige Kulturmetropole besuchen und bereits buchen können. Damit sind zurzeit ab Dortmund 24 Reiseziele in zwölf Ländern von Wizz Air im Flugplan. Insgesamt bietet die Fluggesellschaft ab den von ihr bedienten elf deutschen Airports in diesem Jahr 82 Verbindungen in 15 Länder.

Mit Österreich, wo Wizz Air am Flughafen Wien eine neue Basis eröffnet, zählen mittlerweile 44 Länder zum Streckennetz der expandierenden Fluggesellschaft. Im Juni dieses Jahres wird sie in der österreichischen Hauptstadt einen Airbus A320 stationieren, dem im November zwei weitere Airbus A321 folgen werden.

Damit bietet Wizz Air ab Wien 17 neue Strecken in ganz Europa, was einer Kapazität von 450.000 Plätzen und 69 Flügen pro Woche entspricht. Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt.

18 Prozent mehr Passagiere in Memmingen 2017

Noch nie in der Geschichte des Flughafen Memmingen sind so viele Passagiere auf Deutschlands höchst gelegenem Verkehrsflughafen gelandet und gestartet wie im Jahr 2017. Die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres 2017 verzeichnet den Rekordwert von 1.179.875 Fluggästen. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 18,37 Prozent. Insgesamt 21 Luftverkehrsgesellschaften flogen Memmingen im Linien- und Charterflugbetrieb an und bedienten dabei 60 Zielorte in Europa, Afrika und Asien. Im abgelaufenen Jahr konnte nicht nur das zehnjährige Jubiläum der zivilen Luftfahrt am Flughafen Memmingen gefeiert werden, im November begrüßte Airport Geschäftsführer Ralf Schmid auch den millionsten Passagier des Jahres 2017.

„Wir haben unsere vorsichtigen Prognosen alle übertroffen und konnten eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass der Flughafen Memmingen längst ein Erfolgsmodell ist“, erklärt Schmid bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen. Demnach verzeichnete der Airport 2017 insgesamt 1.179.875 Passagiere. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr, als man mit 996.714 Passagieren knapp an der Millionengrenze vorbeischrammte, ein Plus von 18,37 Prozent. Das Wachstum sei keine Eintagsfliege, sondern Folge einer kontinuierlichen Entwicklung.

Regionalflughafen Ryanair-Basis

Ryanair hat im letzten Jahr den Flughafen zu einer eigenen Basis gemacht und ein Flugzeug vor Ort stationiert, was nicht nur auf einen Schlag sechs neue Strecken bedeutete, sondern der Region auch 35 zusätzliche Arbeitsplätze bescherte. Von den 21 Luftverkehrsgesellschaften, die Memmingen im letzten Jahr anflogen, taten dies sechs im Linienflugbetrieb. Die übrigen waren als Charter für Reiseveranstalter und für Unternehmen der Region tätig.

Ryanair, Wizzair und die russische Pobeda sind die Top-Kunden des Flughafens. Sie bedienten regelmäßig 35 Ziele in Europa, Afrika und Asien. Die Bandbreite reicht dabei von Teneriffa im Westen bis ins georgische Kutaissi und Moskau im Osten, vom nördlichen Stockholm bis nach Fès in Marokko. „Unser Flugplan widerlegt einmal mehr die Mär von der Abhängigkeit von einer Fluggesellschaft“, erläutert Ralf Schmid. Vielmehr böten die großen Drei einen ausgewogenen Mix. Da Memmingen während der Wintermonate für den Wintersport eine immer größere Rolle spiele – insbesondere Osteuropäer schätzen den Flughafen als Tor zu bekannten Wintersportorten in den Alpen – konnten Schwankungen zwischen Winter- und Sommersaison weiter reduziert werden, was sich positiv auf die Auslastung der Infrastruktur und somit auf die Kostensituation auswirke.

Ausbau am Flughafen 2018

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 60 Zielorte angeflogen. Dabei kam es zu insgesamt 20.620 Flugbewegungen, was einem Plus von 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (19.122) entspricht. In der Gunst der Passagiere ganz oben stand dabei London Stansted, gefolgt von Sofia, Moskau, Porto und Kiew. Der 22. August markierte mit 5.708 Passagieren den Tag mit den meisten Fluggästen in der bisherigen Airport-Geschichte. Der September war mit 124.481 Flugreisenden der Top-Monat des Jahres, knapp gefolgt vom Oktober mit 124.126 Passagieren.

2018 bringt mit dem Beginn der Baumaßnahmen zum Ausbaeine weitere Herausforderung, so soll etwa die Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter erweitert werden. Nachdem auch die organisatorische Neuausrichtung des Unternehmens weitgehend abgeschlossen sei, blickt Schmid optimistisch in das Jahr elf der zivilen Luftfahrt in Memmingen.

NIKI-Insolvenz auf der Kippe? Österreich zuständig

0

Die Zivilkammer 84 des Landgerichts Berlin hat aufgrund der sofortigen Beschwerde gegen die Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung über das Vermögen der NIKI Luftfahrt GmbH (nach österreichischem Recht „Schuldnerin“) den Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg vom 13. Dezember 2017 aufgehoben, da die internationale Zuständigkeit nicht in Deutschland, sondern in Österreich liege. Zugleich hat das Landgericht Berlin die Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof zugelassen. Der heutige Beschluss hat damit noch keine Rechtskraft erlangt, so dass der vorgenannte Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg zunächst fort gilt.

Zur Begründung seiner Entscheidung hat sich auch das Landgericht mit der Bestimmung der internationalen Zuständigkeit auseinandergesetzt, die sich an dem Mittelpunkt der hauptsächlichen Interessen („Center of Main Interest“, kurz COMI) der Schuldnerin orientiere. Nach den Vorschriften der Europäischen Insolvenzverordnung sei dies der Ort, an dem die Schuldnerin gewöhnlich der Verwaltung ihrer Interessen nachgehe und der für Dritte feststellbar sei. Da die Schuldnerin ihren Sitz in Österreich habe, werde vermutet, dass dort auch der Mittelpunkt ihrer Interessen liege.

Center of Main Interest COMI klären

Wenn diese Vermutung widerlegt werden solle, seien hohe Anforderungen zu stellen, um Rechtssicherheit zu gewährleisten. Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs bedürfe es dafür objektiver und für Dritte erkennbarer Umstände, die belegen würden, dass sich der Ort der Hauptverwaltung nicht am Ort des satzungsmäßigen Sitzes befinde. Die verschiedenen Faktoren seien in ihrer Gesamtheit zu berücksichtigen. Vorliegend könne aufgrund der von der Schuldnerin einerseits und der Beschwerdeführerin andererseits vorgetragenen Argumente nicht mit ausreichender Sicherheit festgestellt werden, dass sich der COMI tatsächlich in Deutschland befinde. Vielmehr sei kein einheitliches Bild erkennbar, das nicht rechtfertigen könne, die Vermutungswirkung zu widerlegen:

Denn der Ort, von dem aus die wesentlichen Geschäftsaktivitäten der Schuldnerin gesteuert würden, nämlich Berlin, sei kein allein maßgebliches Kriterium. Auch der Umstand, dass Air Berlin praktisch der einzige Kunde gewesen und damit der Umsatz vor allem in Deutschland erwirtschaftet worden sei, sei nicht automatisch prägend. Für den COMI in Österreich spreche, dass die Schuldnerin Büros auch in Wien unterhalte, in denen u.a. die Finanzbuchhaltung geführt werde. Ebenso liege der Ort der zuständigen Aufsichtsbehörde in Wien, da die Schuldnerin über eine österreichische Betriebsgenehmigung verfüge und die Lufttüchtigkeit der Flugzeuge von dort aus überwacht werde. Zudem unterlägen die von der Schuldnerin geschlossenen Arbeitsverträge zu ca. 80 Prozent dem österreichischen Arbeitsrecht.

Kein Einwand fehlender Zuständigkeit

Schließlich weise auch das eigene Verhalten der Schuldnerin darauf hin, dass sie von einem COMI in Österreich ausgehe. So habe sie ihre Gläubiger und die Öffentlichkeit nicht davon unterrichtet, ihren COMI nach Deutschland verlegt zu haben. Weiterhin habe sie in einem Insolvenzeröffnungsverfahren, das seit einigen Monaten auf Antrag eines Gläubigers vor dem Landgericht Korneuburg (Aktenzeichen 35 Se 323/17k) in Österreich geführt werde, dort nicht den Einwand erhoben, dass in Österreich die internationale Zuständigkeit fehle. Die gegen den Beschluss des Landgerichts zugelassene Rechtsbeschwerde kann innerhalb einer Frist von einem Monat beim Bundesgerichtshof eingelegt werden.

Flughafen Nürnberg erreicht über 4.000.000 Passagiere

Das Jahr 2017 bescherte dem Albrecht Dürer Airport Nürnberg Rekordzahlen in der Verkehrsentwicklung: Mit einem absoluten Passagierplus von 700.000 konnte die 4.000.000-Marke bei den Fluggastzahlen erstmals seit 2010 wieder deutlich überschritten werden. Bisher wurde diese Zielmarke nur mit Umsteigepassagieren im Drehkreuzverkehr erreicht.

Die rasante Entwicklung wurde vor allem durch neue Strecken und erweiterte Kapazitäten von Eurowings, Germania, Ryanair und Wizz Air getragen. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 18 neue Ziele hinzu, damit mit umfasste der Flugplan über als 60 Direktziele. 17 verschiedene Airlines flogen den Flughafen regelmäßig an. Der Marktaustritt der langjährigen Partner airberlin und NIKI sowie das schwächelnde Türkeigeschäft konnten die Bilanz nicht trüben: Die dadurch eingebüßten Passagierzahlen konnten mehr als kompensiert werden.

Das Verkehrswachstum lag im Vergleich zum Vorjahr bei über 20 Prozent, was ein Passagierergebnis von 4.186.962 ergibt. Damit steht der Airport Nürnberg in der Spitzengruppe der deutschen Verkehrsflughäfen. Ein Verkehrswachstum von über 20 Prozent wurde zuletzt im Jahr 1969 (25,9 Prozent) auf Basis einer Passagierzahl von damals weniger als 400.000 erreicht.

Neue Fluggesellschaften am Start

2017 ist für den frankischen Flughafen daher äußerst erfolgreich verlaufen, zumal eine Vielzahl von Fluggesellschaften für den Nürnberger Markt gewonnen werden konnte. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe das Rekordergebnis: „Mein Dank gilt damit unseren Partnern in der Branche und ganz besonders unseren Mitarbeitern für ihren überdurchschnittlichen Einsatz. Jetzt gilt es, den Erfolg auch im neuen Jahr zu halten.“

Mit Ausblick auf 2018 rechnet Dr. Hupe mit einem vergleichbar hohen Passagieraufkommen. Nun käme es darauf an, die neu gewonnenen Strecken zu etablieren und den Flugplan weiter auf die Bedürfnisse der Wirtschaft und der Menschen aus der Metropolregion Nürnberg anzupassen.

Stellenmarkt Luftfahrt: LH kennt keine Altersgrenze

0

Die Luftfahrtbranche in Deutschland ist im Wandel. Währenddessen zieht das Fluggeschäft weltweit an. So verwundert es nicht, dass die Deutsche Lufthansa AG nach eigenen Angaben über 8.000 neue Mitarbeiter in diesem Jahr einstellen will. Mehrheitlich handelt es sich dabei um Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter, die 2018 ihren Job für verschiedene Airlines der Lufthansa Group antreten. 

Neben einem Anziehen der Weltkonkjunktur spielt auf dem Deutschen Markt insbesondere die Pleite der airberlin eine entscheidende Rolle. Es gilt die Versorgungslücken innerdeutschlands zu schließen. Der derzeitige Aufbau der Billigtochter Eurowings profitiert dabei stark von an Flugzeugen und Belegschaft, die sich häufig bei Lufthansa wiederfinden.

Alleine rund 2.500 „Flight Attendants“ stellt Deutschlands größte Fluggesellschaft an ihren Drehkreuzen Frankfurt und München ein – insgesamt sollen es bei den Lufthansa Konzern Airlines mehr als 4.000 sein. Vergangenes Jahr hatte Lufthansa neben konventionellen Bewerbungsprozessen elf Flugbegleiter-Castings durchgeführt, die auf großes Interesse bei der Zielgruppe stießen. Über 4.500 Kandidatinnen und Kandidaten kamen bislang zu den verschiedenen Castings, fast 6.000 zu den regulären Bewerbertagen in Frankfurt. Knapp jede(r) Dritte erhielt eine Zusage.

Neueinstieg mit Mitte 50

So auch Adriana Werner. Für sie sei es schon immer mein Wunsch gewesen, für Lufthansa zu arbeiten. Die Mitte 50-jährige Neueinsteigerin, die im vergangenen Winter das Lufthansa Flugbegleiter-Casting in Offenburg erfolgreich absolviert hatte, hatte den Traum, Flugbegleiterin zu sein, und habe ihr Glück anfangs gar nicht richtig fassen können. Heute ist der Traum vom Fliegen ist für Adriana Werner Wirklichkeit.

Aber auch in anderen Bereichen des Konzerns werden Mitarbeiter eingestellt. So sind bei Lufthansa Technik an unterschiedlichen Standorten rund 500 Neueinstellungen geplant, Austrian Airlines stellt ebenfalls insgesamt über 500 neue Mitarbeiter ein, neben Flugbegleitern unter anderem für den Check-In und das Cockpit, und auch in weiteren Geschäftsbereichen werden Mitarbeiter gesucht. Lufthansa ist mit 38.000 Beschäftigten größter Arbeitgeber in Frankfurt und Hessen.

Breitgefächerte Berufe

Für den Aviationkonzern hat die Ausbildung junger Menschen einen besonderen Stellenwert. Im Ausbildungsjahr 2017/18 werden deutschlandweit 250 Interessierte eine Ausbildung oder ein Studium im Lufthansa Konzern beginnen. Und die Auswahl ist groß: Insgesamt zehn Studienprogramme und 30 Ausbildungsberufe, ob Werkzeugmechaniker, Systemgastronom oder Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen stehen zur Wahl.

Lufthansa gehört nach wie vor zu den attraktivsten Unternehmen und ist gleichsam einer Marke Deutschlands. Vergangenes Jahr zählte der Konzern über 100.000 Bewerbungen im Karriereportal, die Gruppe ist für fiele Bewerberinnen und Bewerber der Wunscharbeitgeber. Auf dem Foto: Neueinsteigerin bei Lufthansa: Adriana Werner.

A321neo ACF verlässt Hallen in Hamburg

Airbus stellte jetzt den ersten A321neo ACF (Airbus Cabin Flex) vor. Im Werk in Hamburg durchläuft das von CFM LEAP-1A angetriebene Flugzeug noch einige Tests, bis es bald zum ersten Mal abheben soll.

Diese erste montierte A321neo ACF soll Mitte 2018 an den Kunden ausgeliefert werden. A321neo ACF dient gleichzeitig als Grundlage für die Langstreckenvariante A321LR. ACF soll flexible Kabinenkonfigurationen für bis zu 240 Passagiere ermöglichen. Im Vergleich zum bisherigen A321 wurde dazu die Tür vor dem Flügel weggenommen werden, dafür gibt es Notausstiege über den Flügeln. Mehr Platz findet sich auch unter dem Boden für einen zusätzlichen Treibstofftank. Bisher ist das ACF für die A321neo eine Option, soll aber für alle A321neo bis 2020 Standard werden.

Die A321LR soll eine erhöhte Startmasse MTOW (Maximum Take Off Weight) von 97 Tonnen bekommen. Ein Airbus A321LR wird somit 4.000 Nautische Meilen am Stück zurücklegen können. Der erste Airbus A321LR soll Ende 2018 fliegen.

Flughafen Münster/Osnabrück gewinnt Marktanteile

Der Flughafen Münster/Osnabrück hat das Jahr 2017 überaus erfolgreich beendet und konnte insgesamt 969.762 Fluggäste zählen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Verkehrssteigerung von 23,2 Prozent. Damit ist der FMO im abgelaufenen Jahr der wachstumsstärkste Airport in Deutschland. Die Zahl der Starts und Landungen stieg in 2017 um 5,4 Prozent auf 36.324. Auch bei der Luftfracht sind mit 16.163 Tonnen 6,1 Prozent mehr Waren umgeschlagen worden als im Vorjahr. Wachstum deutlich über dem Bundesdurchschnitt, aber auch deutlich über den Zuwachsraten aller anderen Flughäfen in NRW im Jahr 2017 bedeuten das Hinzugewinnen Marktanteilen, erläuterte Flughafengeschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz.

Wachstumsmotor Touristik

Besonders erfreulich entwickelte sich im vergangenen Jahr das touristische Geschäft. Mit 544.000 Fluggästen konnte dieses Segment um 47 Prozent zulegen. Hauptursache des Touristikwachstums war die Stationierung eines zweiten Flugzeugs der Fluggesellschaft Germania am FMO. Die aufkommensstärksten Ferienziele waren Mallorca mit 212.000 Gästen (+ 30 Prozent), Antalya mit 131.000 (+ 30 Prozent), Fuerteventura mit 30.000 (+ 128 Prozent), Gran Canaria mit 27.000 (+ 50 Prozent) und Kreta mit 20.500 (+ 229 Prozent).

Linienflüge am FMO konstant

Der Linienflugbereich blieb in 2017 am FMO mit 403.000 Passagieren konstant auf dem Vorjahreswert. Erfreulich haben sich dabei die wichtigen Verbindungen zu den großen Lufthansa-Drehkreuzflügen Frankfurt und München entwickelt. München war mit 236.000 Fluggästen (+ 4,6 Prozent) die aufkommensstärkste Verbindung am FMO. Auch Frankfurt konnte zulegen und zählte 133.000 Passagiere (+7,8 Prozent). Rückläufig waren die Zahlen hingegen nach Istanbul mit 22.500 Gästen (- 50 Prozent).

Umwälzungen 2018

Nach dem überproportional starken Wachstum in 2017 gilt es im kommenden Jahr das Flugangebot zu stabilisieren und zu konsolidieren. Mit Thessaloniki und Bodrum werden zwei neue Reiseziele ab FMO angeboten. Germania wird zudem die Istanbul-Verbindung von Turkish Airlines übernehmen und ab Mai dreimal wöchentlich in die Metropole am Bosporus fliegen.

Durch den Marktaustritt der airberlin und aktuell auch der Niki gibt es für 2018 erst einmal weniger touristische Flugkapazitäten im deutschen Markt. Da diese beiden Airlines Marktführer insbesondere für das wichtige Touristikziel Mallorca waren, sind aktuell für den kommenden Sommer weniger Mallorca-Kapazitäten verfügbar. Inwieweit diese seitens der großen Reiseveranstalter noch aufgefangen werden, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Bislang sind am FMO durch Germania, Eurowings, Small Planet und Sundair aber bereits 20 wöchentliche Mallorca-Verbindungen für den Sommer 2018 buchbar.

Berlin 2017: Über 33.000.000 Flupassagiere

0

An den Flughäfen Berlin-Schönefeld und Berlin-Tegel wurden im Jahr 2017 insgesamt 33.326.000 Passagiere begrüßt. Die Fluggastzahlen sind damit um 1,3 Prozent gestiegen. Schönefeld konnte um 10,4 Prozent auf 12,9 Millionen Passagiere zulegen und hat damit auch den Flughafen Köln/Bonn überholt. In Tegel sind die Passagierzahlen um 3,7 Prozent auf 20,5 Millionen zurückgegangen. Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, beschreibt 2017 als ein sehr wechselhaftes Jahr. Manche Monate mit zweistelligem Wachstum, aber bereits im März ein Einbruch, u.a. aufgrund von Streiks.

Nach der Einstellung des Flugbetriebs bei airberlin gingen die Fluggastzahlen in Tegel massiv zurück. Dass man trotz dieser Schwierigkeiten noch leicht zugelegt habe, unterstreicht die Attraktivität des Ziel Berlin / Brandenburg und das große Engagement der Flughafenmannschaften, die ihren Betrieb unter allen Umständen gewährleistet haben.

Reihe neuer Ziele ab Berlin

2017 wurden insgesamt 195 Ziele von Berlin direkt angeflogen. Höhepunkte waren der Erstflug der Air Canada rouge nach Toronto und die Rückkehr von Delta Air Lines mit der Strecke nach New York. Zudem kamen die LOT Polish Airlines mit Warschau und Icelandair mit Reykjavik wieder nach Berlin. Meilensteine 2018 werden der Ausbau der easyJet-Basis in Tegel seit gestrigen 05. Januar sowie die neue Verbindung von Scoot ab Juni 2018 nach Singapur sein.

Reisetag am Sonntag zeigt Ziele ab Dresden

0

Strandurlaub oder Städtereise – der Flugplan des Dresdner Flughafens bietet viele Möglichkeiten, die Welt zu bereisen. Wer einen Flug oder eine Flugreise ab Dresden für Frühjahr, Sommer oder Herbst 2018 sucht, wird am Reisetag im Terminal fündig. Die Reisebüros auf der Abflugebene – Dresdens größter Reisemarkt – bieten am Sonntag, 07. Januar 2018, von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und haben verschiedene Sonderaktionen geplant. So verlost das „Holiday Land Reisebüro“ unter allen Buchungen, die an diesem Tag getätigt werden, einen Reisegutschein. Das Reisezentrum kerolina.de und ANEX präsentieren preisgünstige Angebote für die Dominikanische Republik und Kuba.Der Eintritt zum Reise- und Erlebnistag ist frei.

Frühbucherrabatte, Aktionen und neue Ziele

Für die Sommersaison gibt es bei den Reiseveranstaltern derzeit großzügige Frühbucherrabatte. Neu ab Dresden sind im Sommerflugplan die Ziele Athen, Bodrum (Türkei), Barcelona, Bastia (Korsika), Dubai, Lamezia Terme (Italien), Malta, Marsa Alam, Monastir (Tunesien), St. Petersburg und Thessaloniki. Zum Sommerflugplan, der Ende März beginnt, stehen bereits 41 Destinationen fest, die von Dresden direkt angeflogen werden. Mit nur einem Umstieg an internationalen Drehkreuzen gelangt man zu vielen weiteren Badestränden und Metropolen weltweit.

Wer eine Fernreise plant, ist beim Reisetag ebenfalls richtig. Die Flug-gesellschaften bieten den Dresdner Passagieren viele praktische Anschlüsse zu Urlaubszielen und Metropolen auf allen Kontinenten an zum Beispiel nach Kuba, Thailand, Florida, New York oder auf die Malediven. Die Umsteigezeiten am jeweiligen Drehkreuz sind in der Regel kurz und die Vielzahl der Zubringerflüge ermöglicht eine flexible Reiseplanung.

Sachsens schnellster Skilangläufer

Bereits eine knappe Woche vor Austragung des FIS Skiweltcup Dresden wird am 07. Januar Sachsens schnellster 100-Meter-Skilanglauf-Sprinter ermittelt. Dafür präpariert der Winterdienst am Flughafen Dresden eine circa 140 Meter lange Schneefläche, direkt auf dem Vorfeld vor dem Flughafen Terminal. Die Wettkampfleitung übernimmt Georg Zipfel, ehemaliger Ski-Langlauf-Profi und früherer Langlauf-Bundestrainer. Er gewährleistet, dass der Wettkampf unter professionellen Voraussetzungen abläuft.

Da das Sportereignis im Sicherheitsbereich stattfindet, ist die Athletenanzahl auf maximal 30 begrenzt. Bei mehr als 30 Anmeldungen entscheidet das Losverfahren. Zudem müssen die Athleten mindestens 16 Jahre alt sein, über ein „wettkampffähiges“ Langlaufniveau verfügen und eine eigene Ausrüstung mitbringen. Die Sportler/innen starten im Prolog zunächst einzeln, Beginn ist um 12:30 Uhr. Für 13:00 Uhr sind die Viertelfinals geplant. Dabei laufen immer zwei Sportler/innen gegeneinander. Insgesamt 44 Läufe in der freien Technik bestimmen am Ende den Sieger und die Siegerin auf der 100-Meter-Strecke.

Der schnellste Sachse und die schnellste Sächsin erhalten jeweils zwei Fan-Tickets für den Einzelsprint im Skiweltcup am 13. Januar 2018. Die Reisetag-Besucher haben von der Galerieebene beste Sicht auf das Geschehen.

Rahmenprogramm als Freizeitvertreib

Vor und nach dem Wettbewerb am Flughafen Dresden können alle kleinen und großen Besucher Wintersport auf einer großen Leinwand verfolgen. Kinder, die den Sportlern nacheifern möchten, können im Außenbereich des Terminals sofort selbst aktiv werden. Am „Westschiff“ erwartet die Nachwuchsathleten der „Skitty-World Nordic Parcours“. Dabei handelt es sich um eine kleine, abwechslungsreiche Skilanglaufstrecke. Wetterbedingt ist der Parcours am 7. Januar nur mit Inlinern befahrbar. Die Skates müssen Besucher selbst mitbringen.

Auch im Terminal gibt es zum Reise- und Erlebnistag vielfältige Mitmach-Angebote für Kinder: Biathlon-Laserschießanlage, Eisstockbahn, Eishockey-Torwandschießen, Holz-Spiele-Allee, Kinderschminken mit Märchenfiguren aus dem Disney-Film „Die Eiskönigin“, Hüpfburg, Tischkicker und vieles mehr.

Parken und Anfahrt

Das Parken im terminalnahen Parkhaus kostet während des Reisetages pauschal vier Euro. Die Mitarbeiter der Flughafen-Information und der Parkhausaufsicht rabattieren das Einfahrtticket. Darüber hinaus gilt auch zum Reisetag das kostenlose zweistündige Kurzzeitparken auf dem Außenparkplatz PK2. Gegen Vorlage einer Buchungs-/Beratungsbestätigung oder eines Kassenzettels aus einem der Geschäfte oder Cafés im Terminal wird das Einfahrtticket von der Flughafen-Information entsprechend entwertet. Nutzer von Bus und Bahn gelangen mit der S-Bahn-Linie S2 sowie den Buslinien 77 und 80 schnell und bequem zum Dresdner Flughafen.

Vier Prozent Passagierplus in Köln/Bonn 2017

0

Der Köln Bonn Airport kann 2017 neue Verkehrsrekorde verzeichnen. Zum ersten Mal knackt der Flughafen die 12-Millionen-Grenze. Rund 12,4 Millionen Fluggäste starteten und landeten im letzten Jahr vom Köln Bonn Airport aus – so viele Passagiere wie noch nie innerhalb eines Jahres. Dies entspricht einem Plus von 500.000 Reisenden oder vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Positiv entwickelte sich 2017 auch die Luftfracht: 840.000 Tonnen bedeuten einen Zuwachs von sieben Prozent – ein weiterer Rekordwert für den drittgrößten deutschen Frachtflughafen (2016: 786.000 Tonnen Luftfracht).

Die Entwicklung von Passagier- und Frachtzahlen zeige, wie gut der Köln Bonn Airport aufgestellt sei. 2018 soll diese Erfolgsgeschichte weitergeschrieben werden, so der neue Geschäftsführer Athanasios Titonis. 2017 war das vierte Jahr in Folge, in dem der Flughafen in beiden großen Geschäftsfeldern – Passage und Fracht – zulegen konnte. Wachstumstreiber im Passagierverkehr war vor allem Eurowings. Die zur Lufthansa gehörende Fluggesellschaft hat neue Ziele wie Kapstadt und Windhoek im südlichen Afrika in ihr Langstreckennetz aufgenommen. Auf innerdeutschen Strecken nach München, Berlin oder Hamburg hat Eurowings das Angebot ebenfalls ausgebaut.

Weltkonjunktur schiebt an

Trotz der Insolvenz der airberlin, die ihren Flugbetrieb im Oktober eingestellt hat, verbuchte der Airport unterm Strich auch im vierten Quartal 2017 ein Passagier-Plus von drei Prozent. Die Luftfrachtbranche wird durch die positive Weltkonjunktur beflügelt. Insbesondere der zunehmende internationale Onlinehandel kurbelt die Wirtschaft in wichtigen etablierten Märkten (Asien, Europa, Nordamerika) an. Davon profitieren die in Köln/Bonn beheimateten Expressfracht-Dienstleister UPS, FedEx und DHL.

Widebodies der Eurowings bedienen Mallorca

Nach einem starken Sommer bleibt der Reisetrend nach Mallorca auch während der aktuellen Winterperiode ungebrochen: Viele Reisende aus Deutschland zieht es in Erwartung frühlingshafter Temperaturen auch in den Monaten Januar bis März in Richtung der Balearen. Hinzu kommt, dass immer mehr Deutsche eine Ferienimmobilie auf der spanischen Insel besitzen und so häufig pendeln. Eurowings reagiert auf große Nachfrage und knappe Kapazitäten mit dem verstärkten Einsatz von Großraumflugzeugen, wie dem Airbus A330, nach Palma de Mallorca.

Entsprechend der Buchungslage ab Nordrhein-Westfalen profitieren die Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf von den geplanten Sonderflügen,  an beiden Airports wächst die Fluggesellschaft besonders stark. Ab Köln/Bonn setzt Eurowings zwischen dem 30. und dem 31. Januar 2018 auf insgesamt 12 Sonderflügen ab und nach Köln/Bonn einen Airbus A330 mit 310 Sitzplätzen ein.

Komfort auf der Kurz- und Mittelstrecke

Der Airbus wird sonst für Interkontinentalflüge genutzt. Er verfügt mit der BEST-Produktklasse sogar über eine Anzahl besonders bequemer Plätze, die die Reise nach Mallorca zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Zudem können alle Fluggäste Internet an Bord und ein Bordunterhaltungssystem der Spitzenklasse nutzen. Die Einsatztage nach Mallorca sind der 03., 04., 10., 17., 24. und der 31. Januar.

Noch mehr Mallorca bekommen Fluggäste ab Düsseldorf geboten: Auf insgesamt 22 Flüge zwischen Düsseldorf und Palma bringt Eurowings Sonderkapazitäten im besonders großen Flugzeug auf den Markt. Hier ist es eine Boeing 767, die insgesamt 277 Passagieren Platz bietet. Der Einsatz des großen Jets ist im Januar für Flüge am 08., 15., 22. und 29. geplant. Im Februar fliegt Eurowings am 05., 12., 19. und am 26. im Riesenjet auf die Sonneninsel. Und im März sind derzeit vier weitere Einsätze der Boeing 767 am 05., 12., 19. und am 26. geplant.

Fast 40.000 tourten 2017 über Flughafen Stuttgart

Die Flughafenführungen am Stuttgarter Landes-Airport haben 38.319 Besuchern im Jahr 2017 die spannende Welt des Flughafens in über 1.500 Führungen nähergebracht. Damit bleibt die Zahl ähnlich hoch wie im Jahr 2016, in dem der Besucherdienst der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) 39.880 Besucher melden konnte. Ein fest angestellter und mehrere freie Mitarbeiter haben sich 1.548 Mal mit Gruppen von Kindern, Schülern oder Erwachsenen auf den Weg durch die Terminals und übers Vorfeld gemacht. Bei den rund zweistündigen Touren über das Gelände zeigen die Mitarbeiter des Besucherdienstes auf, wie eng verschiedene Firmen und Dienstleister zusammenarbeiten müssen, damit ein Flugzeug pünktlich starten kann.

Die Besucher passieren genau wie die Fluggäste die Sicherheitskontrollen, bevor es mit einem Bus übers Vorfeld und anschließend in die Gepäckhallen geht, in der Koffer über die Gepäckanlage verladen und weitertransportiert werden.

Tour in Gruppen

Die Airportführungen und Umweltführungen mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit finden das ganze Jahr über statt. Interessierte können sich jederzeit über den Online-Buchungskalender auf der Flughafenseite  online anmelden. Telefonische Anmeldung ist ab Montag, 08. Januar 2018 wieder möglich unter der Nummer 0711-9482326. Die Führungen kosten 195 Euro für Gruppen bis zu 30 Personen. In den Osterferien und Sommerferien in Baden-Württemberg können sich auch Einzelpersonen anmelden, die dann zu Gruppen zusammengefasst werden.

Ryanair eröffnet Chauffeur-Dienste mit CarTrawler

0

Ryanair startet heute das Angebot von „Ryanair Transfers“. Die neue Buchungsplattform für Beförderungsmöglichkeiten in Kooperation mit CarTrawler ermöglicht es Fluggästen von Ryanair die größte Auswahl an Transportmitteln wie Taxi, Chauffeur, Bus, Fernbus und Bahn günstig direkt mitzubuchen.

„Ryanair Transfers“ ist die jüngste Neuerung im Rahmen des „Always Getting Better“-Programm der Airline. „Ryanair Transfers“ ist ab sofort verfügbar und bietet Kunden eine direkte Verbindung zu Bodentransportmöglichkeiten in 33 europäischen Ländern. Laut Greg O’Gorman , Director of Ancillary von Ryanair, sollen die 129 Millionen Kunden so die günstigste Auswahl an Transportmitteln finden.

CarTrawler für B2B-Partnerschaft

Über CarTrawler soll ,Ryanair Transfers’ den Kunden mit der Auswahl von Taxis, Chauffeurdiensten, Busfahrkarten, gemeinsamen Bus- und Bahntransfers noch mehr Transportmöglichkeiten anbieten. Ryanair will so einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Amazon der Reise machen. Man wolle jede Art von Bodentransport für jede Etappe des Reiseweges intelligent auswählen und anbieten.