Sturm schränkte Flüge ein – Lage am Freitag normal

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Orkantief „Friederike“ hat am Donnerstag in weiten Teilen Westeuropas schwere Schäden angerichtet. Der Sturm hat aber auch zu Beeinträchtigungen von Starts und Landungen an den Flughäfen, auch am Köln Bonn Airport, geführt. Mittags zwischen 11:25 und 13:00 Uhr fanden hier garkeine Starts und Landungen statt.

Insgesamt 13 Flüge (acht Starts und fünf Landungen) wurden im Laufe des Tages gestrichen, fünf Flüge wurden zu anderen Airports umgeleitet. Es kam zu zahlreichen, teils erheblichen Verspätungen. Ab dem frühen Nachmittag waren Starts und Landungen wieder ohne Einschränkungen möglich. Es war jedoch im weiteren Tagesverlauf noch mit Unregelmäßigkeiten im Flugplan zu rechnen, vor allem bei Landungen.

Orkantief am Airport Düsseldorf

Dagegen waren die Auswirkungen auf den Flugbetrieb an Nordrhein-Westfalens größtem Flughafen im Vergleich eher gering. Von 520 geplanten Flugbewegungen annullierten die Fluggesellschaften insgesamt 37 Starts und Landungen – auch wegen des Wetters an anderen Destinationen. Zwölf Flüge wurden zwischenzeitlich zu anderen Flughäfen umgeleitet und kamen zu einem späteren Zeitpunkt nach Düsseldorf.

Gleichzeitig landeten auch einige Flugzeuge in Düsseldorf, die ihren ursprünglichen Zielflughafen nicht anfliegen konnten. Der Skytrain-Betrieb musste vorrübergehend eingestellt werden. Ein Busersatzverkehr wurde eingerichtet. Die Flughafenterrasse blieb den ganzen Tag über aus Sicherheitsgründen geschlossen. Für Freitag rechnet der Düsseldorfer Airport mit einem planmäßigen Flugbetrieb.

Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.

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