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ADV-Präsidium neu aufgestellt – Luftfahrt voraus

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In Frankfurt/Main kamen die Vor­stände und Geschäfts­füh­rer der deut­schen Flug­hä­fen zusam­men. Im Zen­trum stan­den die Nach­wahl des ADV-Präsidiums und die Neu­be­set­zung des ADV-Präsidentenamtes. Außer­dem for­mu­lier­ten die Flug­ha­fen­chefs ihre Erwar­tun­gen an eine neue Bundesregie­rung.

Es wurde auch ent­schie­den, dass Dr. Ste­fan Schulte, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Fra­port AG, den ADV-Präsidentenstab zum 01. Juli 2018 über­neh­men wird. An seine Seite tritt als Vize-Präsident Tho­mas Schnalke, Spre­cher der Geschäfts­füh­rung der Flug­ha­fen Düs­sel­dorf GmbH. Ihre Amts­zeit geht bis Ende 2020. Als wei­tere neue Mit­glie­der im ADV-Präsidium wur­den Michael Eggen­schwi­ler, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung der Flug­ha­fen Ham­burg GmbH, und Lud­ger van Beb­ber, Geschäfts­füh­rer des Air­port Weeze (Flug­ha­fen Nie­der­rhein GmbH), gewählt. Mit der Füh­rung eines Ver­ban­des ist Schulte bes­tens ver­traut. Seit Juni 2016 ist er Prä­si­dent beim Bun­des­ver­band der Deut­schen Luft­ver­kehrs­wirt­schaft. Dort endet seine Amts­zeit am 31. Mai 2018.

Zu den Schwer­punk­ten sei­ner Prä­si­dent­schaft erklärt Dr. Ste­fan Schulte: „Unsere Flug­hä­fen sind wich­tige, leis­tungs­starke Verkehrs- und Logis­tik­kno­ten­punkte. Ich setze mich dafür ein, dass die deut­sche Flug­ha­fen­in­fra­struk­tur mit ihrer inter­na­tio­na­len Ver­flech­tung den Wirt­schafts­stand­ort Deutsch­land und seine Regio­nen wei­ter belebt und stär­ken kann. Im engen Zusam­men­spiel von Bun­des­re­gie­rung und den Bun­des­län­dern gilt es, die Flug­hä­fen bedarfs­ge­recht und nach­hal­tig wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Mit Freude nehme ich die ADV-Präsidentschaft an und danke gleich­zei­tig Dr. Michael Ker­kloh für die bis­he­rige Aus­übung die­ses Amtes.“

Viel zu tun am Luftfahrtstandort Deutschland

Auch Tho­mas Schnalke freut sich auf die vor ihm lie­gende Auf­gabe. Er wolle gemein­sam mit Ste­fan Schulte eine leben­dige Flug­ha­fen­land­schaft in Deutsch­land fördern. Für eine zukunfts­ori­en­tierte Luft­ver­kehrs­in­fra­struk­tur sollten des­we­gen Wettbewerbsver­zerrungen wie die Luft­ver­kehr­steuer oder hohe Luft­si­cher­heits­kos­ten zurück­ge­führt wer­den. Da gebe es viel zu tun.

Dazu kom­men­tiert Ralph Bei­sel, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV: „Mit Dr. Ste­fan Schulte und Tho­mas Schnalke wird das Prä­si­dium des Flug­ha­fen­ver­ban­des ADV durch zwei erfolg­rei­che Airport-Manager ange­führt. Ich freue mich auf die Zusam­men­ar­beit in den nächs­ten Jah­ren.“ Inhalt­lich haben die Flug­ha­fen­chefs der 20 größ­ten deut­schen Flug­hä­fen das Ver­bands­tref­fen genutzt, um ihre Erwar­tun­gen an die künf­tige Bun­des­re­gie­rung zu for­mu­lie­ren. Gegen­über der Poli­tik wird ein kla­res Agenda Set­ting ein­ge­for­dert.

Hierzu wurde ein 10-Punkte-Katalog mit fol­gen­den Inhal­ten ver­ab­schie­det:

  • Abschaf­fung der Luft­ver­kehr­steuer – Redu­zie­rung der steu­er­li­chen Belas­tung des Luft­ver­kehrs zur Stei­ge­rung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit des ein­hei­mi­schen Luft­ver­kehrs
  • Kapa­zi­täts­eng­pässe über­win­den – Kla­res Bekennt­nis der Landes- und Bun­des­po­li­tik zum Flug­ha­fen­aus­bau, wo die wach­sende Nach­frage es erfor­dert
  • Dau­er­haft wett­be­werbs­fä­hige Betriebs­zei­ten der Flug­hä­fen sicher­stel­len – Rechts- und Pla­nungs­si­cher­heit gewähr­leis­ten
  • Hin­rei­chende Schutz­wir­kung des Flug­lärm­schutz­ge­set­zes aner­ken­nen – die hohen Inves­ti­tio­nen zum Schutz vor Flug­lärm zei­gen nach­weis­lich Wir­kung
  • Ver­kehrs­rech­te­ver­hand­lun­gen mit dem Ziel der wei­te­ren Markt­öff­nung – Ver­besserung der Anbin­dung an inter­na­tio­nale Märkte im Inter­esse der Rei­sen­den und der Wirt­schaft
  • Sen­kung der Luft­si­cher­heits­kos­ten für Unter­neh­men und Ver­brau­cher – Finan­zie­rung der hoheit­li­chen Auf­gabe Luft­si­cher­heit durch den Staat
  • Ver­ant­wort­lich­kei­ten bei den Luft­si­cher­heits­kon­trol­len neu regeln – Verant­wortungs­übertragung auf Flug­hä­fen bei den Kern­auf­ga­ben
  • Planungs- und Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren beschleu­ni­gen – Büro­kra­tie­ab­bau und Bür­ger­be­tei­li­gung vor­an­brin­gen
  • Nut­zer­fi­nan­zie­rung der Luft­ver­kehrs­in­fra­struk­tur erhal­ten – Bewährte Genehmi­gungs­verfahren für Ent­gelte bei­be­hal­ten
  • Stär­kung direk­ter Luft­fracht­ver­bin­dun­gen mit Bestim­mungs­ort Deutsch­land – Flug­häfen als unver­zicht­bare Schnitt­stel­len der glo­ba­len Logis­tik benö­ti­gen kon­kur­renz­fä­hige Stand­ort­be­din­gun­gen und poli­ti­sche Unter­stüt­zung

A321LR: Mittelstreckenjet mit superlanger Reichweite fliegt

Airbus ließ die erste A321LR (Long Range) heute zu ihrem Jungfernflug von 02:36 Stunden Dauer abheben. Der Single-Aisle-Jet mit der Seriennummer MSN7877 fliegt mit Leap-1A-Triebwerken von CFM. Das nagelneue Flugzeug hat nun eine fast 100-stündige Flugerprobung vor sich, die auch Transatlantikflüge umfasst.

Das Ziel ist die Musterzulassung durch die EASA und FAA im zweiten Quartal 2018. Die Indienststellung ist für das vierte Quartal 2018 geplant. Die Leistungsmerkmale der A321LR versprechen eine ausgezeichnete Leistung und unschlagbare Effizienz für Flüge mit bis zu 4.000 Nautische Meilen. Dies eröffnet völlig neue Routen – etwa über den Atlantik – und kann somit neue Märkte erschließen.

A321LR mischt Flugzeug markt auf

Im A321LR sind die Türen neu angeordnet. Betreiber können das Flugzeug mit dem für Airbus typischen, breitesten Rumpf in der Single-Aisle-Kategorie so für bis zu 240 Passagiere bestuhlen. Die neue „Airspace by Airbus“-Kabine für die A320-Familie verbessert zudem den Reisekomfort an Bord. Optionen zur Kombination eines erhöhten maximalen Startgewichts (MTOW) von 97 Tonnen mit einem dritten Treibstofftank im Rumpf (Additional Centre Fuel Tank, ACT) vergrößern die Reichweite auf bis zu 7.400 km / 4.000 nm. Airlines können so neue Marktchancen für sich erschließen.

Die A321neo wird mit den neuesten Triebwerken, aerodynamischen Verbesserungen und Kabineninnovationen den Treibstoffverbrauch bis 2020 um 20 Prozent reduzieren. Mit über 1.900 Bestellungen von mehr als 50 Kunden hat dieses Modell einen soliden Marktanteil von 80 Prozent erobert und ist so zum bevorzugten Baumuster im mittleren Marktsegment geworden.

Die Erstflugbesatzung setzte sich aus den Testpiloten Yann Beaufils und Peter Lofts, den Flugversuchsingenieuren Frank Hohmeister, Jim Fawcett und Cédric Favrichon sowie dem Kabinenspezialisten Alexander Gentzsch zusammen. Die Crew prüfte während des Flugs die Flugsteuerungen, Triebwerke, Hauptsysteme des Flugzeugs sowie die „Flight Envelope Protections“ zur Vermeidung gefährlicher Fluglagen bei hohen und niedrigen Geschwindigkeiten.

Röntgenaufnahme für Triebwerke: LHT investiert in Hamburg

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Mit der gleichzeitigen Eröffnung eines neuen Zentrums zur Überholung von Triebwerksgehäusen und einer Röntgenzentrale für Triebwerksbauteile unterschiedlichster Größen bereitet sich die Lufthansa Technik AG in Hamburg auf künftige Motormuster und ein wachsendes Instandhaltungsvolumen vor.

Modernste Betriebsmittel schaffen die Grundlage für die Einführung neuer Reparaturverfahren, gleichzeitig kann die Vielfalt betreuter Motormuster in der Triebwerksteile-Überholung deutlich ausgebaut werden. Die Durchlaufzeit kann auf nur noch drei Wochen verkürzt werden. Der Bereich rechnet in den kommenden drei Jahren mit einer Verdoppelung der Einlastung auf diesem Produkt. Das Investitionsvolumen soll bei rund. 7.000.000 Euro liegen.

Triebwerkschaufeln durchröntgt

Die neue Röntgenzentrale mit zwei Anlagen kann flexibel Bauteile von der kleinsten Triebwerkschaufel bis zum 3,5 Meter Durchmesser umfassenden Gehäuse künftiger Motormuster sowohl digital wie analog durchleuchten. Wiederkehrende Prüfanforderungen können gespeichert und künftig automatisiert durchgeführt werden. Ein zweiter Bauabschnitt ist bereits für 2019 in Planung und soll die Kapazität nochmals erweitern

„Mit unserem neuen Center of Excellence bündeln wir die Kompetenz für rund 450 zum Teil hoch komplexe Reparaturverfahren. Mit dem Know-how unserer Mitarbeiter und den uns jetzt zur Verfügung stehenden modernsten Betriebsmitteln haben wir die Basis geschaffen, auch für die künftigen Motormuster höchsten Qualitätsansprüchen zu genügen“, sagt Marcel Rose, Leiter des Kompetenzzentrums innerhalb des Geschäftsbereiches Triebwerke der Lufthansa Technik. „Ich bin sehr stolz, diesen Meilenstein der Weiterentwicklung mit dem hohen Engagement und dem Wissen meiner Mannschaft erreicht zu haben.“

Überholung und Reparatur in Hamburg

Vor kurzem hatte Lufthansa Technik die Entscheidung getroffen, für die neuen Triebwerke LEAP-1A (Airbus A320neo) und -1B (Boeing 737 MAX) von CFM International On-Wing- und MRO-Services anzubieten. Damit ist Lufthansa Technik einer der ersten MRO-Anbieter, der Kunden weltweit bereits in der Frühphase ihres LEAP-Betriebs unterstützt. Die Überholung dieser Motoren wird am Standort Hamburg stattfinden. Parallel laufen in Hamburg die Vorbereitungen, im Bereich der Triebwerksteilereparatur, Dienstleistungen für weitere Motormuster aufzubauen.

Flugzeug kommt in Bremen von der Piste ab

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Am Dienstag kam es um 13:12 Uhr am Flughafen mit einem privaten Kleinflugzeug zu einem Flugunfall ohne Personenschaden. Eine Aquila A 210 des BVL (Bremer Verein für Luftfahrt), kam beim Landeanflug in Richtung 27 neben der Start- und Landebahn zum stehen.

An Bord waren der Pilot und ein Passagier. Beide Personen sind unverletzt. Die Maschine wurde geborgen und die Start- und Landebahn konnte wieder freigegeben werden, so dass der Flughafen Bremen in den Normalbetrieb zurückkehrte. Bei Flugunfällen ermittelt generell die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig. Zunächst hätten keine Flüge zu anderen Flughäfen umgeleitet werden müssen, allenfalls leichte Verspätungen bei ankommenden und abfliegenden Maschinen.

Filderer stürmen Terminal 3 am Flughafen Stuttgart

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Am Rosenmontag, 12. Februar 2018, sind „Die Filderer“ am Flughafen Stuttgart los. Die Fasnachtsgruppe stürmt zwischen 16:30 Uhr und 17:00 Uhr das Terminal 3 und sorgt mit ihren beeindruckenden Vorführungen für ausgelassene Stimmung unter den Passagieren, Besuchern und Mitarbeitern.

Mit dabei sind rund 120 Mitglieder des Vereins, darunter Tänzerinnen und Tänzer der Lila Minigarde sowie der Roten, Grünen und Blauen Garde, angeführt vom Filder-Stabsschultheiß Marc I. vom Siebenmühlental. Die Filderer bieten dem Publikum mehrfach preisgekrönte Unterhaltung. In den vergangenen Jahren gewann der 1966 gegründete Verein zur Förderung von Tanzsport und bodenständigem Brauchtum zahlreiche Turniere und Meisterschaften.

Querwindbahn am CGN wieder in Betrieb

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Am heutigen Mittwoch, den 31. Januar, starten erstmals seit langem wieder Flugzeuge auf der Querwindbahn (06/24). Deren Sanierung ist abgeschlossen, die Bahn wieder für den Flugverkehr freigegeben.

Ein dauerhafter Betrieb der Querwindbahn ist zunächst noch nicht vorgesehen, weil am Rande der Piste Arbeiten stattfinden, die der Vorbereitung der Sanierung der großen Start- und Landebahn (14L/32R) dienen. Unter anderem entsteht eine Kabeltrasse zur Stromversorgung. Während am Mittwoch auf der Querwindbahn geflogen wird, finden auf der großen Bahn planmäßige Wartungs- und Instandhaltungs-arbeiten statt.

Asphalt statt Beton

So werden Teile der Pistenbefeuerung erneuert, Kanalinspektionen vorgenommen sowie Fräs- und Asphaltarbeiten durchgeführt. Die Querwindbahn war in zwei Phasen erneuert worden. Die Sanierung des zweiten, rund 1.500 Meter langen Abschnitts hatte im Oktober 2016 begonnen. Dabei wurde die alte Betonoberfläche abgebrochen und durch Asphalt ersetzt. Die Befeuerung wurde auf energiesparende LED-Technik umgestellt.

Anflug Zürich: Genehmigung ohne Deutschland

Die Flughafen Zürich AG hatte dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) Ende 2013 das Betriebsreglement 2014 zur Genehmigung eingereicht. Da die darin enthaltene Entflechtung der An- und Abflugrouten im Osten ohne deutsche Zustimmung nicht durchgeführt werden kann, soll nun der von Deutschland unabhängige Teil des Betriebsreglements genehmigt werden.

Die Verfahrensparteien erhalten die Gelegenheit, die Unterlagen einzusehen und sich nochmals zu äußern. Die von der Flughafen Zürich AG Ende 2013 eingereichten Anpassungen des Betriebsreglements wurden unter dem Titel Betriebsreglement 2014 zusammengefasst. Dabei geht es um die Umsetzung weiterer Maßnahmen aus der Sicherheitsüberprüfung am Flughafen Zürich. Dazu gehört insbesondere eine Entflechtung der An- und Abflugrouten im Osten des Flughafens. Der Flughafen und das BAZL hatten die deutschen Behörden ersucht, die Regelungen über die Anflüge über deutschem Hoheitsgebiet für die neuen Routen im Ostkonzept anzupassen. Diese Anpassung ist bis heute nicht erfolgt. Ohne die Anpassung kann der durch die Entflechtung Ost angestrebte wichtige Sicherheitsgewinn vorläufig nicht realisiert werden.

Verfahren im BAZL teilweise abschließen

Das BAZL will das Genehmigungsverfahren nun für diejenigen Teile des Betriebsreglements 2014 abschließen, die unabhängig von Deutschland umgesetzt werden können. Darunter fallen Änderungen der Flugrouten im Süd- und Ostkonzept sowie im Bisenkonzept (ohne Südstarts geradeaus). Die für diese Teilgenehmigung erstellten Berechnungen des Fluglärms lagen im Sommer 2017 öffentlich auf. Das Gesuch an Deutschland bleibt hängig.

Die Genehmigung des Betriebsreglements 2014 steht in keinem Zusammenhang mit der Anpassung des SIL-Objektblattes (SIL 2) vom August 2017. Entsprechend sind Themen wie Südstarts geradeaus oder Pistenverlängerungen nicht im Betriebsreglement 2014 enthalten. Das BAZL gewährt jetzt den Verfahrensparteien die Möglichkeit, sämtliche Akten einzusehen und sich abschließend zu äußern. Die Unterlagen sind ab dem 30. Januar auf der Webseite des BAZL einsehbar. Die Frist zur Einsichtnahme und das Einreichen von Schlussbemerkungen beträgt einen Monat. Der Entscheid des BAZL über die Teilgenehmigung des Betriebsreglements 2014 kann im Frühjahr 2018 erwartet werden.

A350-900 D-AIXG wird „Mannheim“

Lufthansa hat ihren siebten Airbus A350-900 mit der Kennung D-AIXG in München willkommen geheißen. Am 01. Februar startet dann die „Mannheim“ nach einer kurzen Aufrüstliegezeit zu ihrem ersten Linienflug.

Die A350-900 ist nicht nur sehr leise und kerosinsparend, ihre Kabine wurde auch mit dem Deutschen Designpreis ausgezeichnet wurde, wie Wilken Bormann, CEO Hub München, erläutert. Mit einer Flottengröße von insgesamt sieben solcher Flugzeuge will Lufthansa im Sommer sechs neue Ziele mit der A350-900 anbieten:  Ab dem 01. Februar geht es nach Seoul, ab dem 25. März nach New York (EWR), Chicago und Denver sowie ab dem 27. März nach Singapur. Am 01. Mai folgt Vancouver als neue A350-900 Destination. Lufthansa fliegt mit ihrem modernsten Flottenmitglied aktuell bereits von München nach Tokio, Peking, Hongkong, Boston, Delhi und Mumbai.

Auch Kabine neu für Komfort

Ende 2017 gewann Lufthansa für die A350-Economy Class den „German Design Award 2018“ in der Kategorie „Exzellentes Produktdesign“. Die Jury befand, dass eine einzigartige Reiseumgebung geschaffen wurde. Die Economy Class der A350-900 ist mit Sitzen in verschiedenen Blauschattierungen ausgestattet und bietet den Kunden zusätzlichen Komfort über eine neue, ergonomisch geformte Polsterung und mehr Platz beim Verstauen persönlicher Gegenstände, entworfen wurde die A350 Economy Class von dem Designbüro PearsonLloyd.

Die A350-900 bietet 293 Passagieren Platz: 48 Gästen in der Business Class, 21 in der Premium Economy und 224 in der Economy Class. Das Flugzeug ist das weltweit modernste und umweltfreundlichste Langstreckenflugzeug. Es verbraucht 25 Prozent weniger Kerosin, erzeugt 25 Prozent weniger Emissionen und ist beim Start wesentlich leiser als vergleichbare Flugzeugtypen. Insgesamt hat Lufthansa 25 hochmoderne Jets dieser Bauart bestellt.

Flughafen München im Top-Ten-Ranking als Arbeitgeber

Die Flughafen München GmbH (FMG) belegt zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz als „Bester Arbeitgeber der Branche Verkehr und Logistik“ in Deutschland. Darüber hinaus landet die FMG im nationalen Ranking über alle Branchen hinweg unter rund 1.500 Unternehmen auf Platz acht und damit erstmals in den „Top Ten“ der besten deutschen Arbeitgeber.

Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, mit der die Attraktivität der Arbeitgeber alljährlich überprüft wird. „Ich freue mich sehr, dass wir auch überregional als ein so guter Arbeitgeber wahrgenommen werden und es als erstes Unternehmen aus der Verkehrsbranche in die Top Ten geschafft haben“, erklärte der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung, Dr. Michael Kerkloh, anlässlich der Auszeichnung.

Bei der größten Untersuchung dieser Art in Deutschland wurden durch Medien und Netzwerke die bei Arbeitnehmern meist geschätzten Unternehmen in 22 Branchen ermittelt. Insgesamt flossen Beurteilungen von über 127.000 Arbeitnehmern in die Untersuchung ein. Wie die Rückmeldungen auf kununu deutlich machen, schneidet der Münchner Flughafen im Urteil seiner Beschäftigten in allen Kategorien überdurchschnittlich gut ab. Insbesondere bei der Frage, ob die Beschäftigten ihren Arbeitgeber weiterempfehlen würden, fand die FMG hohe Zustimmungsraten.

Arbeitsklima gelobt

Die ausgezeichneten Bewertungen des Arbeitgebers Flughafen München sind ein deutlicher Hinweis auf die hohe Motivation und Identifikation der Airport-Mitarbeiter. Gelobt wurden besonders die interessanten Aufgaben, die gute Arbeitsatmosphäre, der kollegiale Zusammenhalt, die ausgewogene Work-Life-Balance sowie die vielfältigen Karrierechancen. Für Dr. Robert Scharpf, Personalchef der FMG, sind die exzellenten Ergebnisse der neuen Studie ein Beleg für die gute Stimmung innerhalb des Unternehmens: „Es ist einfach toll, dass so viele Menschen gerne hier arbeiten und sich als Teil des Flughafens fühlen. Mit einer solchen Mannschaft können wir richtig viel bewegen. Das macht uns als Unternehmen stark.“

Germania: Buchbar mit drei Flugzeugen ab Flughafen Nürnberg

Germania geht im kommenden Winter ab dem Flughafen Nürnberg mit neuen Flügen ins Warme an den Start. Mit drei stationierten Flugzeugen bleibt der Ferienflieger Nr. 1 auch ab November am Albrecht Dürer Airport präsent, die mehr als 16 Möglichkeiten schaffen, der grauen Kälte zu entkommen.

Das Unternehmen hat die Flugplanung für nächsten Winter abgeschlossen und alle Flüge buchbar geschaltet. Erstmals wird Germania ganzjährig nach Palma de Mallorca fliegen. Mindestens zweimal wöchentlich stellt die Airline mit den grün-weißen Flugzeugen die Verbindung mit Deutschlands beliebtester Ferieninsel auch über Weihnachten, Silvester und die nachfolgenden Monate sicher. Ebenfalls bedient Germania die Verbindung nach Athen und Antalya erstmals ganzjährig. An die türkische Riveria geht es zu tagesfreundlichen Reisezeiten mindestens zweimal wöchentlich; Urlauber dürfen vor Ort frühlingshafte Temperaturen erwarten.

Neu ins Winterprogramm kommen Ibiza und Thessaloniki, jeweils zweimal wöchentlich. Um zahlreiche Frequenzen ergänzt werden Flüge auf die Kanarischen Insel: Nach Teneriffa und Gran Canaria geht es anstelle von zwei- jetzt dreimal wöchentlich. Fortgeführt werden Flüge nach Fuerteventura, Lanzarote, La Palma und Funchal. Auch Tel Aviv wird fortgesetzt, ebenso Paphos auf Zypern, Marsa Alam und Hurghada in Ägypten; letzteres wird anstatt zwei- nun dreimal wöchentlich angeflogen, womit Germania auf die hohe Nachfrage für Urlaub mit Sonne und Wassersport reagiert.

Bahnvorteil beim Buchen

Für die An- und Abreise zum Flug bietet Germania seit neuestem eine Kooperation mit der Deutschen Bahn. Dadurch können Reisende zu einem Festpreis von 35 Euro pro Strecke die Bahn für die An- und Abreise aus Deutschland nutzen und die Kosten für Fahrt und Parken mit dem Auto sparen. Flüge mit Germania ab Nürnberg soll es one-way ab 69 Euro geben. Tickets sind online, telefonisch sowie im Reisebüro buchbar. Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Steuern und Gebühren und enthalten bereits die gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe.

Streikgefahr bei Lufthansa am Boden

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Am gestrigen Dienstag treffen sich Lufthansa und die Gewerkschaft ver.di zu einer neuen Runde der Tarifverhandlungen. Lufthansa hat der Gewerkschaft bei Sondierungen am 22. Januar eine gestaffelte und teilweise ergebnisabhängige Vergütungserhöhung von insgesamt 5,2 Prozent angeboten, die bereits nach 18 Monaten vollständig wirksam werden würde.

Aufgrund der angespannten Wettbewerbssituation, in der sich die LSG in Deutschland befindet, sollen deren Mitarbeiter statt des ersten Tabellensprungs in Höhe von 2,6 Prozent eine Einmalzahlung in gleicher Höhe erhalten. Zusätzlich zu diesem Sondierungsangebot kommt für jeden Bodenmitarbeiter aus der bereits vereinbarten tariflichen Ergebnisbeteiligung zwischen rund 800 und 2.600 Euro für das Jahr 2017.

Schnell mit der Streikdrohung

„Auf Basis unseres Sondierungsangebotes sind Lösungen jederzeit möglich. Ich habe kein Verständnis, dass die Gewerkschaft bereits vor dem Verhandlungstermin mit Streiks droht, die dem Unternehmen massiv schaden würden. Lufthansa hat bereits ein zweites Sondierungsangebot vorgelegt, während ver.di sich keinen Millimeter von ihrer Maximalforderung bewegt hat“, sagt Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG. Im Übrigen hält Lufthansa einen Streik auf Grundlage des von ver.di aufgestellten Forderungs-Pakets für rechtswidrig, da sich dieses auch auf ungekündigte Tarifverträge bezieht, die sich in der Friedenspflicht befinden.

Die ver.di-Forderung würde zu einer massiven Erhöhung der Personalkosten führen und lässt die Besonderheiten der Luftverkehrsbranche und der einzelnen Geschäftsfelder völlig außer Acht, so Bettina Volkens. Lufthansa will daher auf variable Vergütungsmodelle setzen, die dem Umstand Rechnung tragen, dass die Luftverkehrswirtschaft volatil und von äußeren Faktoren abhängig ist. Zudem liegen die Gehälter des Bodenpersonals der Lufthansa in vielen Bereichen 30 bis 40 Prozent oberhalb des Branchenniveaus.

Streik von unerwarteter Seite

„Wir haben sicherlich nicht die schwierigen Arbeitskämpfe mit den anderen Beschäftigtengruppen erfolgreich beigelegt, um jetzt beim Bodenpersonal Erhöhungen zu akzeptieren, die unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter verschlechtern“, betont der Lufthansa Personalvorstand. Vor diesem Hintergrund setzt Lufthansa weiterhin darauf, auf Basis des Sondierungsangebots eine für beide Seiten tragfähige Einigung am Verhandlungstisch zu erreichen.

ADAC-Hubschrauber 2017: 30 Minuten Flug pro Einsatz

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Die Rettungshubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung sind im Jahr 2017 zu ca. 54.500 Notfällen gestartet. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Zahl der Einsätze nahezu unverändert. Die gelben Engel hoben durchschnittlich etwa 150 Mal am Tag ab, wie das Magazin Autosieger.de aktuell berichtet.

Die Zahl der durch die ADAC Luftrettungscrews versorgten Patienten lag mit mehr als 49.000 ebenfalls annähernd auf Vorjahresniveau. Bei den oft lebensrettenden Einsätzen legten die ADAC Rettungshubschrauber rund 3,6 Millionen Kilometer zurück – das entspricht 90 Mal um die Erde. Ein Flug dauerte somit durchschnittliche ca. 30 Minuten. Die ADAC Luftrettung gGmbH ist mit über 50 Hubschraubern an 37 Stationen eine der größten zivilen Luftrettungsorganisationen in Europa.

Alle Arten von Notfall

Längst nicht immer wird die Rettung aus der Luft dabei zu Verkehrsunfällen gerufen. Einsatzursache Nummer eins waren bei den Rettungseinsätzen mit fast 50 Prozent internistische Notfälle, etwa akute Herz- und Kreislauferkrankungen. In je zwölf Prozent der Fälle wurden die Lebensretter zu neurologischen Notfällen (zum Beispiel Schlaganfall) sowie zu Freizeitunfällen (Sport- und häusliche Unfälle) gerufen. Bei zehn Prozent ging es zu einem Verkehrsunfall.

Die Liste der Einsatzorte in den Bundesländern führt Bayern mit 12.971 Einsätzen an, hier befinden sich acht der 37 ADAC-Luftrettungsstationen. Dahinter folgen Rheinland-Pfalz mit 7.325, Nordrhein-Westfalen mit 6.425 und Niedersachsen mit 5.381 Einsätzen. Gerade in ländlichen Regionen, wo es oft an Notärzten mangelt, ist der Rettungshubschrauber häufig der schnellste und einzige Weg, den Notarzt zeitgerecht zum Patienten zu bringen und diesen schonend in eine geeignete Klinik zu transportieren. „Christoph 31“ flog in der Region Berlin zu 3.331 Notfällen und ist damit der Rettungshubschrauber mit den weltweit meisten Luftrettungseinsätzen pro Tag. „Die Einsätze in Berlin stellen die Crew jeden Tag vor besondere Herausforderungen, denn Starts und Landungen inmitten von Häuserschluchten und belebten Straßen zu den schwierigsten überhaupt gehören“, erklärt der Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, Frédéric Bruder.

Berlin weltweite Spitze – und anspruchsvoll

Eine Herausforderung für Mensch und Maschine sind auch Flüge in der Dämmerung. Geschäftsführer Frédéric Bruder hält in der Zukunft eine Ausweitung der Betriebszeiten und damit deutlich mehr Flüge in der Dämmerung für unabdingbar. „In viel zu vielen Regionen in Deutschland entscheiden nach wie vor die Uhrzeit und der Wohnort über die schnelle lebensrettende Hilfe aus der Luft“, kritisiert Bruder. Bisher werden Rettungshubschrauber in den meisten Städten und Gemeinden nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang eingesetzt. Wer davor oder danach in Lebensgefahr ist, dem kann aus der Luft nicht geholfen werden.

Technisch möglich sind Nachtflüge durch hochmoderne Rettungshubschrauber wie etwa dem neuesten Muster der ADAC Luftrettung: der H145. Dieser Helikopter ist, neben der EC135, bestens für den Nachtflug mit speziellen Nachtsichtgeräten geeignet. Die Bekanntgabe der Einsatzstatistik steht im Schatten des tragischen Flugunfalls von Oberhausen-Rheinhausen: Geschäftsführer Frédéric Bruder zeigte sich bestürzt von dem Unglück, mit großem Bedauern hat die ADAC Luftrettung von dem Absturz eines Hubschraubers der Kollegen von der DRF Luftrettung erfahren.

Airbus von ESA für EGNOS beauftragt

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Das europäische satellitengestützte Erweiterungssystem (Satellite Based Augmentation System – SBAS) der neuen Generation soll fortschrittliche Dienste zur Gewährleistung der Sicherheit von Menschenleben („Safety-of-Life-Services – SoL) für die europäische Luftfahrt bereitstellen und neue Dienste für Schifffahrt und Landnutzung bieten.

Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat Airbus als Hauptauftragnehmer für die Entwicklung von EGNOS V3 ausgewählt. EGNOS besteht aus einem großflächigen Netz von etwa 50 Bodenstationen in Europa, Afrika und Nordamerika, zwei Hauptkontrollzentren in der Nähe von Rom und Madrid sowie einem Unterstützungszentrum für den Systembetrieb in Toulouse. Darüber hinaus wird das EGNOS-System Navigationsnutzlasten auf geostationären Satelliten nutzen.

Genauigkeit und Ausfallsicherheit verbessern

EGNOS V3 (European Geostationary Navigation Overlay Service) wird von der ESA im Auftrag der Europäischen Kommission und der Europäischen GNSS-Agentur (GSA) entwickelt und soll erweiterte SoL-Betriebsdienste in Europa bereitstellen. Diese werden die Genauigkeit und Verfügbarkeit von Nutzer-Positionsbestimmungsdiensten der bestehenden globalen Navigationssatellitensysteme (Global Navigation Satellite Systems – GNSS) Galileo und GPS verbessern.

Im Falle einer Verschlechterung der Systemleistung sendet EGNOS V3 binnen Sekunden eine Integritätswarnung und versorgt EGNOS-Nutzer mit entscheidenden Integritätsinformationen. Dies soll künftig die Position von EGNOS als eines der führenden GNSS-Systeme festigen. Der europäischen Zivilluftfahrt bietet EGNOS V3 somit verbesserte SoL-Services zum Schutz von Menschenleben und neue Anwendungen für die Bereiche Schifffahrt und Landnutzung. Zudem wird das System die Widerstandsfähigkeit gegen zunehmende Sicherheitsbedrohungen, insbesondere im Bereich Cybersicherheit, verbessern. EGNOS V3 wird die volle Dienstkontinuität für das nächste Jahrzehnt sicherstellen. Als erstes betriebsfähiges SBAS wird es den weltweiten Standard für Dual-Frequenz- und Multikonstellationsempfang von GPS- und Galileo-Signalen umsetzen und das seit 2011 betriebene EGNOS V2 ersetzen.

„Dieses Programm ist für Airbus von strategischer Bedeutung, denn es stärkt unsere Position im Geschäftsfeld Navigation. Die Unterzeichnung dieses Vertrags ist das Ergebnis von mehr als fünf Jahren intensiver Teamarbeit und Investitionstätigkeit“, sagte Nicolas Chamussy, Leiter von Space Systems bei Airbus. Das Konsortium will seine breiten Erfahrungen mit europaweitem Ressourcenpool zur Entwicklung sicherheitskritischer Bodensegmente in EGNOS V3 einbringen.

20 Subunternehmer beteiligt

Als Hauptauftragnehmer wird Airbus ein Konsortium von Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Spanien leiten. Airbus ist verantwortlich für die Entwicklung, Integration, Implementierung und Betriebsvorbereitung von EGNOS V3 sowie für die Gesamtleistung des Systems und der zentralen Recheneinrichtung zur Verarbeitung der Echtzeit-Navigationsalgorithmen.

Der Vertrag hat eine Laufzeit von sechseinhalb Jahren. Rund 100 Personen und 20 Unterauftragnehmer werden an der Bereitstellung von EGNOS V3 beteiligt sein. Im Jahr 2023 soll das aktuell betriebene System durch eine Version mit Ein-Frequenzempfang ersetzt werden; nach weiteren 18 Monaten soll das endgültige Dual-Frequenz-System ausgeliefert werden. Auf dem Foto: Ambulanzdienst aus Norwegen.

DFS übernimmt Flugsicherung am FDH

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Der Flugverkehr am Flughafen Friedrichshafen wird künftig von der DFS Aviation Services kontrolliert: Das Tochterunternehmen der DFS Deutsche Flugsicherung löst dort zum 01. Juli 2018 den österreichischen Flugsicherungsanbieter Austro Control ab. Die DFS Aviation Services wird alle acht Fluglotsen am Standort übernehmen.

Zudem unterstützt sie den Flughafen bei der Modernisierung. DFS Aviation Services, kontrolliert aktuell den Flugverkehr an neun Regionalflughäfen in Deutschland. Der Vertrag mit dem Bodensee-Airport hat eine Laufzeit von acht Jahren. Die DFS Aviation Services GmbH ist ein einhundertprozentiges Tochterunternehmen der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und beschäftigt mehr als 110 Mitarbeiter. Als zertifizierter Flugsicherungsanbieter kontrolliert das Unternehmen den Luftverkehr an neun deutschen Regionalflughäfen.

Vermarktunstochter für Flugsicherungs-Know-how

Über ihr Tochterunternehmen Air Navigation Solutions ist sie zudem für den Verkehr in London-Gatwick verantwortlich, den zweitgrößten britischen Flughafen. Die DFS Aviation Services übernimmt nicht nur die Flugsicherungsdienste in Friedrichshafen sowie die Ausbildung künftiger Fluglotsen: Sie wird darüber hinaus den Flughafenbetreiber auch in technischen Fragen unterstützen, zum Beispiel beim Ersatz von Flugsicherungssystemen und bei der Optimierung der Flugsicherungsdienste. Ferner berät das DFS-Tochterunternehmen den Flughafen bei der Suche nach einer Ersatzlösung für den derzeitigen Tower.

Der aus den 50er Jahren stammende Kontrollturm ist sanierungsbedürftig und bietet nicht mehr ausreichend Platz. „Die DFS Aviation Services zählt bereits die verkehrsstärksten Regionalflughäfen Deutschlands zu ihren Kunden. Wir freuen uns, unsere langjährige Erfahrung nun auch am traditionsreichen Flughafen Friedrichshafen einbringen zu können“, sagt Dirk Mahns, Geschäftsführer der DFS Aviation Services.

Regionalflughafen mit wachsender Bedeutung

Der Flughafen Friedrichshafen ist Deutschlands südlichster Airport. Er wurde 1913 für die Luftschifffahrt gegründet und ist damit nach Hamburg bundesweit der zweitälteste Flughafen. 2017 wurden an dem Bodensee-Airport 9.919 Start und Landungen nach Instrumentenflugregeln sowie mehr als eine halbe Million Passagiere gezählt. „Wir sind froh, mit der DFS Aviation Services einen kompetenten und zuverlässigen Partner gefunden zu haben, der uns bei unseren Planungen für die Zukunft des Flughafens unterstützt“, sagt Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH.

Der Bodensee-Airport Friedrichshafen ist der südlichste Verkehrsflughafen Deutschlands und liegt unweit von Österreich, Schweiz und Liechtenstein in Baden-Württemberg. Mit knapp 520.000 Passagieren jährlich trägt der Bodensee-Airport maßgeblich zur Stärke des Wirtschaftsstandortes bei. Der Bodensee-Airport bietet ein Spektrum an direkten Flugverbindungen etablierter Fluggesellschaften sowie einiger Umsteigeverbindungen an. Direkten Anschluss vom Bodensee-Airport an das weltweite Streckennetz bieten im Linienverkehr Lufthansa (mehrfach täglich) über das Star Alliance-Drehkreuz in Frankfurt und Turkish Airlines (wieder ab Sommer 2018) über ihren Hub in Istanbul mit mehr als 280 erreichbaren Destinationen.

Angebot und Nachfrage: eingeschränkte Moblilität wächst

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Individuelle Betreuungsangebote am Flughafen München gewinnen immer mehr an Zuspruch: Mehr als 354.000 Passagiere mit Mobilitätseinschränkungen wurden im Jahr 2017 vom Mobility Service am Münchner Airport betreut. Das ist ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Mobility Service ist ein kostenloses Angebot der Flughafen München GmbH und wird von der Firma Aicher Ambulanz durchgeführt. Die Mitarbeiter unterstützen Reisende mit körperlichen und kognitiven Einschränkungen aber auch ältere Fluggäste, die weite Strecken nicht zu Fuß gehen können und bei ihrem Weg vom Check-In Schalter über die Sicherheits- und Passkontrolle bis hin zum Flugzeug auf Unterstützung angewiesen sind. Ankommende Passagiere können beispielsweise Hilfe bei der Gepäckausgabe oder auf dem Weg zum Taxi bzw. zur Bahn in Anspruch nehmen. Wichtig ist, dass Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität oder Behinderung frühzeitig – mindestens aber 48 Stunden vor Reiseantritt – bei der zuständigen Fluggesellschaft oder ihrem Reisebüro Bedarf anmelden und mitteilen, welche Hilfe sie vor Ort benötigen.

Reisen für alle zertifiziert

2016 wurde dem Flughafen München das Signet „Bayern barrierefrei – wir sind dabei“ der Bayerischen Staatsregierung verliehen. Seit 2017 ist der Airport außerdem als einer von nur drei Flughäfen in Deutschland mit dem Qualitätssiegel „Reisen für Alle“ zertifiziert. Im Rahmen der Zertifizierung wird die gesamte touristische Servicekette erfasst – von der Anreise über den Aufenthalt bis hin zur Passagierbetreuung und -information. Die Ergebnisse sollen dann auf dem online veröffentlicht werden. Menschen mit Einschränkungen können so aufgrund detaillierter Informationen selbst beurteilen, ob eine Einrichtung ihren individuellen Ansprüchen entspricht und ihre Reise besser planen.  Mehr Informationen zum barrierefreien Reisen am Münchner Flughafen gibt es hier.

Ferienflieger bringt Hilfsgüter in die Karibik

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Der Ferienflieger und Luftfahrt ohne Grenzen unterstützten damit die von den Hurrikans betroffenen Gebiete in der Karibik. Nachdem die Hurrikans Irma und Maria vergangenen September in der Karibik erheblichen Schaden anrichteten, unterstützte Condor mit kostenfreiem Zusatzgepäck für Hilfsgüter und Spendenlieferungen.

So hob zuletzt am 20. Januar eine Boeing 767 von Condor mit einer besonderen Ladung nach Puerto Rico ab. Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help (LOG) organisierte in Kooperation mit dem Ferienflieger den Transport von ausgemusterten Laptops sowie zwei Paletten prall gefüllt mit Fußballschuhen, Trikots und weiteren Spenden, die einer Schule in Puerto Rico zugutekommen. Bereits am 16. Dezember flogen LOG und Condor einen Stromgenerator nach San Juan, Puerto Rico, um den Menschen vor Ort ein Stück weit zu helfen, in den Alltag zurückzufinden.

Schlimmsert Hurrikan seit 85 Jahren

Hurrikan „Maria“ verwüstete im Herbst 2017 weite Teile von Puerto Rico. Neben einigen Todesopfern mussten hunderttausende Menschen aus ihren Häusern evakuiert werden. Es war der stärkste Hurrikan seit mehr als 85 Jahren auf der Karibikinsel. Condor unterstützte ebenfalls die Bewohner Kubas, nachdem dort der schwere Hurrikan „Irma“ vergangenen September wütete. Fluggäste des Ferienfliegers konnten auf Anfrage zwischen September und Dezember jeweils 20 Kilogramm kostenfreies Spendengepäck zu den Destinationen Havanna, Holguin oder Varadero mitnehmen und dringend benötigte Güter in die Region bringen. Bis Ende des Jahres kamen so rund 16 Tonnen Spendengepäck zusammen.

„Wir freuen uns sehr, dass unzählige Fluggäste sich an uns gewendet und die Möglichkeit der kostenfreien Mitnahme von Spendengepäck in Anspruch genommen haben. Gemeinsam konnten wir innerhalb dieser vier Monate fast 16 Tonnen Hilfsgüter in die betroffenen Gebiete nach Kuba transportieren. Das positive Feedback, dass wir als Airline im Anschluss von vielen Kunden erhalten haben, hat auch uns sehr gerührt“, berichtet Christiane Schneider, Referent Marketing und Corporate Social Responsibility. Im Rahmen der Initiative ConTribute, in der Condor Corporate Social Responsibility Initiativen bündelt, unterstützt der Ferienflieger weltweite Hilfsprojekte. „Somit konnten wir in den vergangenen Jahren viele Kinder in Notsituationen unterstützen und Hilfsgüter in von Naturkatastrophen betroffene Gebiete befördern“, so Schneider weiter.

KGAL als größter Manager für Euro-Flugzeugfonds geehrt

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Die KGAL Investment Management GmbH & Co. KG hat den GTF (Global Transport Finance) Award 2017 in der Kategorie „Transportation“ erhalten. Das Unternehmen wurde als „Institutional Fund Arranger of the Year Europe“ gekürt.

Für ihre Leistungen im Bereich Flugzeugfonds ging bereits Ende 2017 der Scope Alternative Investment Award 2018 an die KGAL als bester Asset Manager in der Kategorie „Transportation“. Das Unternehmen habe sich zum größten Asset Manager von Flugzeugfonds in Euro-Währung entwickelt und ermögliche es institutionellen Investoren, in diese Asset-Klasse zu investieren. Die GTF-Jury hob in ihrer Begründung hervor, dass die beiden institutionellen Fonds der KGAL im Bereich Transport und Verkehr, KGAL Aviation Portfolio Fund 1 (APF 1) und KGAL Aviation Portfolio Fund 3 (APF 3), ausgesprochen erfolgreich seien.

APF 1: Platzierung sehr erfolgreich

Die Platzierung des APF 1 konnte im September 2016 vorzeitig beendet werden. Der Fonds hatte zu diesem Zeitpunkt bereits mit zwölf institutionellen Anlegern das maximale Eigenkapitalvolumen von 400 Millionen Euro erreicht. Bis Ende 2017 hat das Investmentvehikel 22 Flugzeuge mit einem Investitionsvolumen von über 750 Millionen Euro gekauft und damit rund 95 Prozent des verfügbaren Kapitals investiert. Er liegt im Zielkorridor der angestrebten Rendite von jährlich 6,5 Prozent.

Mit diesen Eigenkapitalzusagen wurden bereits die ersten zwei Flugzeugkäufe abgeschlossen und aktuell werden zwei weitere Transaktionen vorbereitet. Der Fonds sieht ein Eigenkapitalvolumen von 200 Millionen Euro vor und kann bei einer Fremdfinanzierungsquote von maximal 50 Prozent bis zu 400 Millionen Euro in Verkehrsflugzeuge investieren.

Scope Alternative Investment Award für KGAL

Laut Jochen Hörger, Geschäftsführer der KGAL Investment Management GmbH & Co. KG und zuständig für den Bereich Aviation, spiegele die Auszeichnung die Wahrnehmung der KGAL Gruppe in der Transportbranche wieder. „Wir sind stolz, dass wir mit den Investitionen des APF 3 einen weiteren Beitrag zu einer modernen internationalen Verkehrsinfrastruktur leisten können. Zudem bietet der Fonds institutionellen Investoren attraktive stabile Cashflows.“, so Hörger.

Ende vergangenen Jahres hatte KGAL bereits den Scope Alternative Investment Award 2018 als bester Asset Manager in der Kategorie „Transportation“ erhalten. Die Jury verwies in ihrer Begründung auf die Aufstellung der KGAL Gruppe und ihre Marktposition. Während ihrer fast 40-jährigen Tätigkeit im Bereich Aviation habe sie bereits über 140 Flugzeugfonds mit einem Investitionsvolumen von über 6,7 Milliarden EUR erfolgreich umgesetzt. Mit der GOAL (German Operating Aircraft Leasing), dem Joint Venture mit der Lufthansa, verfüge sie inhouse über ein umfassendes technisches Know-how und könne das gesamte Leistungsspektrum für Leasingnehmer und Investoren anbieten.

Fast vier Jahrzehnte im Flugzeuginvestment

Die KGAL strukturiert und finanziert bereits seit 1979 erfolgreich Flugzeuginvestments und greift in diesem Bereich auf zwei strategische Joint Ventures mit der Deutsche Lufthansa AG zurück (Lufthansa Leasing und GOAL). Eine im Jahr 2017 von der KGAL durchgeführte Investorenumfrage zum Thema Aviation zeigt, dass das Interesse institutioneller Anleger am Flugzeugleasinggeschäft aufgrund der attraktiven Rendite-/Risiko-Relation stark steigt. Bei der Auswahl des Asset Managers ist für 97 Prozent der befragten Investoren die Kombination aus ausgeprägtem Asset-Know-how und fundierter Vermarktungs-Expertise sehr wichtig. Auf dem Bild: Jochen Hörger, Geschäftsführer der KGAL Investment Management GmbH & Co. KG.

Atlantik Brücke Forum für Zusammenarbeit der Forschung

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DLR Vorstandsmitglied Prof. Rolf Henke und NRC-Präsident Iain Stewart unterzeichneten am 28. Januar 2018 in München ein Memorandum of Understanding über die Erweiterung ihrer Zusammenarbeit im Rahmen der 33. Deutsch-Kanadischen Konferenz der Atlantik Brücke e.V.

Im Bereich Luftfahrtforschung arbeiten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das National Research Council of Canada (NRC) schon seit einigen Jahren erfolgreich zusammen. „Unsere Kooperation wird nun auf Grund ihrer sehr guten Ergebnisse und der gemachten exzellenten Erfahrungen auch auf andere wissenschaftliche Bereiche der beiden nationalen Forschungseinrichtungen erweitert“, kommentiert Prof. Henke den neuen Vertrag, „In der wissenschaftlich-technologischen Forschung und Entwicklung können sich unsere beiden Länder ergänzen und gegenseitig unterstützen. So findet in diesem Jahr eine gemeinsame luftgestützte Messkampagne zur Entwicklung der L-Band-Radartechnologie in Kanada statt.“

Die 1952 gegründete Atlantik-Brücke ist nach ihrer Satzung ein gemeinnütziger und überparteilicher Verein und hat das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Europa und Amerika auf allen Ebenen zu vertiefen. Sie will sich für Multilateralismus, offene Gesellschaften und freien Handel ein. Die rund 500 Mitglieder sind Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien von beiden Seiten des Atlantiks einsetzen.

Eröffnet wurde die hochrangige Veranstaltung durch Friedrich Merz und Tom Jenkins, den Vorsitzenden der „Atlantik-Brücke“ Deutschland und Kanada. Das jährliche Treffen von führenden Experten aus Wirtschaft, Forschung und Politik fand in Zusammenarbeit mit dem Business Council of Canada, der deutschen Botschaft in Kanada sowie der kanadischen Botschaft in Deutschland statt.

Breite Zusammenarbeit in den Themenfeldern

Als staatliche Beratungs- und Forschungseinrichtung unterstützt das National Research Council of Canada industrielle wie auch wissenschaftliche Forschung in Kanada. Mit der neuen Kooperationsvereinbarung vertiefen NRC und DLR nun ihre Beziehungen: Schwerpunkt sollen die Zukunftsthemen Raumfahrt, Fortgeschrittene Fertigungstechnologie, Digitale Technologie, Energie und Umwelt bilden.

Der Austausch beschränkt sich dabei nicht auf den Bereich Forschung und Entwicklung, sondern umfasst vielmehr auch strategische Planung und Innovationsmanagement. So hat etwa der DLR-Projektträger künftig die Möglichkeit, mit dem kanadischen Partner in der Forschungsförderung zusammenzuarbeiten und Innovationen in Deutschland stärker voranzutreiben.

Auf dem Bild: Unterzeichneten für das DLR und das National Research Council of Canada (NRC) ein Memorandum of Understanding zur umfassenden Forschungskooperation, DLR-Vorstandsmitglied Prof. Rolf Henke (links) mit NRC-Präsident Ian Stewart (rechts).

RTW-Bedingung: mit zwei Stopps um die Welt

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In ausgewählten Star Alliance Round the World (RTW)-Tarifen ist jetzt eine Weltreise im Rekordtempo mit nur zwei Zwischenstopps von mindestens 24 Stunden möglich. Bisher waren für alle RTW-Tarife mindestens drei Zwischenstopps Bedingung. Mit dieser Neuregelung steigt die Anzahl der im RTW-Produkt verfügbaren Destinationen innerhalb des Star-Alliance-Streckennetzes.

Weltreisen mit nur zwei Zwischenstopps durchführen zu können erhöht die Attraktivität des Star Alliance Round the World-Tarifs. Man kann die Wunschroute jetzt einfacher aus 28 Mitgliedsairlines mit über 18.400 täglichen Flügen zu 1.300 Zielen in 191 Ländern zusammenstellen. Tickets für RTW der Star Alliance können online gebucht werden. Ein „Star Alliance Book & Fly“-Tool ist in englischer, deutscher und japanischer Sprache verfügbar. Fluggäste können mit damit ihre Flugreisen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr bequem von zu Hause aus planen.

Weltreise günstiger als Einzeltickets

Kunden, die ihre Reisepläne teilen möchten, können dies per E-Mail tun oder mithilfe der integrierten Funktion auch über die sozialen Netzwerke. Nachdem sämtliche Flüge gebucht wurden, können über das Online-Tool ganz einfach elektronische Tickets generiert werden. Alternativ haben die Kunden die Möglichkeit, ihr RTW-Ticket bei jeder Mitgliedsairline von Star Alliance oder im Reisebüro zu buchen.

RTW-Tarife bieten ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere im Vergleich zum Kauf von Einzeltickets verschiedener Fluggesellschaften für dieselbe Flugstrecke. Der Gesamtpreis eines RTW-Tickets ist abhängig von Reiseklasse, genauer Flugstrecke, Entfernung und Streckenführung sowie Wechselkursschwankungen. Bezogen auf die Entfernung können Kunden ihre individuelle Route über wahlweise 26.000, 29.000, 34.000 oder 39.000 Meilen planen. Zur besseren Einordnung der verschiedenen Tarifstufen sei darauf hingewiesen, dass der Erdumfang am Äquator rund 24.901 Meilen misst.

Die Kunden können den Streckenverlauf im Rahmen der von ihnen gewählten Tarifstufe frei zusammenstellen. Die Reise muss im selben Land beginnen und enden und grundsätzlich in eine Richtung erfolgen (Osten oder Westen), wobei innerhalb eines Kontinents in begrenztem Umfang eine Zickzack-Streckenführung erlaubt ist. Atlantik und Pazifik müssen einmal überquert werden.

Reisen nach Themen – meistens Business Class

Neben individuell zusammengestellten Routen steht Kunden nun auch eine Auswahl an Themenreisen zur Verfügung, darunter World Food, World Wonders, Architecture Hotspots, Nature Trail, Aquatic Wonders, Connecting Cultures, Natural Wonders, Sports Hotspots, Wine Tasting, Romantic Journey und Luxury Lifestyle. Nachdem ein Themenbereich ausgewählt wurde, lädt das Tool automatisch einen Streckenvorschlag, den der Kunde an seine persönlichen Wünsche anpassen kann.

In mindestens zwei Städten müssen Aufenthalte von mindestens 24 Stunden erfolgen, insgesamt sind bis zu 15 Stopps erlaubt. Um Weltreisenden eine größere Auswahl anzubieten, gibt es preisgünstigere RTW-Sondertarife für Reisen mit mindestens drei und maximal fünf bis zwölf Zwischenstopps. Die RTW-Tarife von Star Alliance sind für Reisen in der First, Business, Premium Economy oder Economy Class verfügbar und 12 Monate gültig.

Kunden, die im Star Alliance RTW-Tarif reisen, können grundsätzlich Meilen in einem beliebigen der vielen Vielfliegerprogramme der Mitgliedsgesellschaften sammeln. Die gesammelten Meilen können auch für den Star Alliance Gold oder Silver Status angerechnet und beispielsweise gegen kostenlose Flüge, Upgrades oder Hotelaufenthalte eingelöst werden (gemäß den Bedingungen des jeweiligen Vielfliegerprogramms), in einigen Vielfliegerprogrammen werden jedoch anstelle von Meilen beispielsweise Punkte oder Dollar gutgeschrieben. Mehr als die Hälfte aller RTW-Reisenden fliegen in der Business Class, mehr als ein Drittel in der Economy Class und rund acht Prozent in der First Class.

LHT mit Start-Up für Flugzeugtechnologie

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Die Lufthansa Technik AG und das Mannheimer Unternehmen Pepperl+Fuchs GmbH haben zu gleichen Anteilen das Joint Venture  3D.aero GmbH gegründet. Ziel ist es, innovative Automatisierungslösungen für die Flugzeugindustrie zu erforschen, zu entwickeln und zu vertreiben.

Weiterhin wird das junge Unternehmen an Lösungen rund um das Thema Digitalisierung der Werkstätten arbeiten. Firmensitz ist das ZAL TechCenter in Hamburg-Finkenwerder, eines der größten und modernsten Luftfahrtforschungszentren der Welt. Durch den Standort ist die Vernetzung mit anderen Luftfahrtunternehmen gewährleistet.

3D.aero wird neben industriellen Werkstatt- und Betriebsautomationslösungen auch optische Messgeräteapplikationen, digitale Inspektions- und Bildverarbeitungsanwendungen sowie damit verbundene Beratungsleistungen anbieten. Das Start-up besteht aus einem jungen Team vornehmlich aus Mitarbeitern von Pepperl+Fuchs sowie Absolventen des Instituts für Flugzeug-Produktionstechnik der Technischen Universität Hamburg zusammen.

Absolventen und Global Player im Projekt

„Wir freuen uns, mit Pepperl+Fuchs einen führenden Hersteller elektronischer Bausteine und Sensoren für die Fabrik- und Prozessautomatisierung als Partner gewonnen zu haben. Dadurch können wir unsere Strategie im Sinne von Industrie 4.0 weiter konsequent fortsetzen und dieses Knowhow für unsere Prozesse und Produkte nutzen“, so Bernhard Krüger-Sprengel, Leiter des Geschäftsbereichs Triebwerksinstandhaltung bei Lufthansa Technik. 3D.aero wurde zwar im Rahmen eines konkreten Projektes aus dem Triebwerksbereich gegründet, dient aber zukünftig allen Bereichen der Lufthansa Technik sowie weiteren Unternehmen in der Luftfahrtbranche.

Für Pepperl+Fuchs ist dies ein weiterer Meilenstein in der Expansionsstrategie. „Durch das Joint Venture können wir unsere langjährige Expertise im Bereich der industriellen Automatisierung nun auch für die Luftfahrtbranche nutzbar machen. Daher freuen wir uns besonders auf die enge Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik“, so Dr. Gunther Kegel, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Pepperl+Fuchs.

Dornier 228 der Küstenwache versorgt aus Bayern

Der Hersteller der Dornier 228, Ruag Aviation, hat mit der niederländischen Küstenwache einen Flugzeug-Unterhaltsvertrag erneuert. Die Vereinbarung zu den zwei Spezialflugzeuge vom Typ Dornier 228-212 umfasst sämtliche Dienstleistungen zur Wartung.

Der Vertrag, der am 20. Dezember 2017 in der niederländischen Küstenwache in Schiphol-Oost unterzeichnet wurde, tritt im Mai 2018 in Kraft. Die Unterzeichnung des Flugzeug-Unterhaltsvertrags zwischen Ruag Aviation mit Sitz im deutschen Oberpfaffenhofen und der niederländischen Küstenwache, sichert die kontinuierliche Fortführung der Unterstützung über die nächsten dreieinhalb Jahre für die beiden Dornier 228-212, die Ruag Aviation bereits seit 2007 leistet.

Do228 mit spezieller Aussrüstung

Der Vertrag wurde unterzeichnet vom Direktor der niederländischen Küstenwache, Kapitän RNL Navy Ronald Blok und von Volker Wallrodt, Senior Vice President Business Jets, Dornier 228 & Components, Ruag Aviation. „Zuverlässigkeit ist für uns das wichtigste Kriterium bei der Flugzeugwartung. Unsere Missionspläne erfordern höchste Präzision, unsere Flugpläne sind sehr anspruchsvoll, und die Verfügbarkeit muss 24 Stunden am Tag garantiert werden“, erklärt Ronald Blok.

Beide Dornier 228-212 der niederländischen Küstenwache sind mit modernster Kommunikationstechnik, Radar zur Erkennung von Umweltbelastungen und einem Infrarot-Kamerasystem ausgerüstet, das Einsatzbereitschaft unter allen Bedingungen ermöglicht. Die Seepatrouillenflugzeuge werden eingesetzt, um ein breites Aufgabenspektrum zu erfüllen, darunter Such- und Rettungseinsätze, Katastrophenschutz sowie Umwelt- und Grenzüberwachung. Ganzjährig steht ein Flugzeug samt Besatzung für Flüge rund um die Uhr bereit für Einsätze über der Nordsee oder anderswo in Europa.

„Wir sind in der einzigartigen Position, der niederländischen Küstenwache sowie allen Dornier-228-Betreibern umfassende und integrierte Unterstützungsdienste anzubieten“, erklärt Volker Wallrodt weiter. Ruag Aviation ist eine von der europäischen Zivilluftfahrt-Behörde EASA anerkannte Part 21J Design-Organisation (DOA) und zugleich der Inhaber des Typenzertifikats für die Dornier 228. „Unser Team aus Kundendienst, Ingenieuren und Technikern setzt sein umfassendes Wissen von der Dornier 228 ein, um an die jeweilige Mission angepasste Lösungen, Upgrades und die volle Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus anzubieten“.

CAM zum Weiterfliegen

Ruag Aviation wird unterstützt vom Partner Jet Support BV in Schiphol-Oost. Die Nähe dieses Unternehmens zur niederländischen Küstenwache stellt sicher, dass deren Anforderungen an die Flugzeugverfügbarkeit stets erfüllt werden. Die Instandhaltung von Flugzeugen sowie der Erhalt der Lufttüchtigkeit, das so genannte Continuing Airworthiness Management (CAM), sind Bestandteil eines Untervertrags, den Volker Wallrodt und Ton van Deursen, Geschäftsführer von Jet Support, ebenfalls am 20. Dezember 2017 unterzeichnet haben. Beide Unternehmen sind gemeinsam verantwortlich für die gesamte Wartung der beiden Flugzeuge und haben gemeinsam diesen Service bereits seit 2007 in Partnerschaft zur Verfügung gestellt.

Ruag Aviation ist ein Entwicklungsbetrieb nach EASA Part 21/J, ein Herstellungsbetrieb nach EASA Part 21/G und ein Instandhaltungsbetrieb nach EASA Part 145 und zudem Service Center für namhafte OEMs wie Airbus Helicopters, Bell, Bombardier, Cirrus, Diamond, Dassault Aviation, Embraer, Leonardo, Piaggio, Sikorsky, Textron Aviation, Piper und Service Centre für 328 Support Services, Viking sowie MD Helicopters und ist auch Partner der Schweizer Armee und weiterer internationaler Luftstreitkräfte.

MTU Aero Engines auf der Singapore Airshow 2018

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Der Trend für den Luftfahrtmarkt Asien ist ungebrochen und die Region eine der am schnellsten wachsenden der Branche. Die MTU Aero Engines, Deutschlands führender Triebwerkshersteller und weltweit größter unabhängiger Service-Dienstleister für zivile Triebwerke, ist auf diesem internationalen Branchentreffen dabei.

Alle zwei Jahre trifft sich bei der Singapore Airshow das „Who is Who“ der Luftfahrtbranche. Mehr als 1.000 Aussteller aus rund 50 Nationen locken knapp 50.000 Besucher aus der ganzen Welt zum Changi Exhibition Center im Stadtstaat in Südostasien. Am Stand J65 bietet die MTU Aero Engines Einblicke in sein Portfolio rund um den Lebenszyklus ziviler und militärischer Triebwerke sowie Neuheiten zu Zukunftstechnologien.

Antrieb mit Effizienz

Knapp 7.800 zivile Flugzeuge sind heute in Asien in Dienst gestellt. Bei einem Viertel der Flotte ist MTU-Technologie an Bord. Im Mittelpunkt des MTU-Auftritts in Singapur steht die Geared TurbofanTM-Technologie der PW1000G-Triebwerksfamilie, die mit weltweit mehr als 8.000 Bestellungen auch in Asien in den kommenden zwei Jahrzehnten stark wachsen wird. Die MTU ist mit 15 bis 18 Prozent an der Programmfamilie beteiligt und präsentiert mit einer interaktiven Holografiebox, was hinter der innovativen Technologie steht.

Diese neue Antriebsgeneration leistet einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Flugverkehr: 16 Prozent weniger Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen und ein beim Start um 75 Prozent reduzierter Lärmteppich. Technologisch möglich gemacht hat das Getriebefan-Konzept die schnelllaufende Niederdruckturbine der MTU, die als Schnitt-Modell vor Ort zu sehen ist.

MRO individualisiert – Schaufeln retten

Mit ihrer langjährigen Erfahrung sowohl bei der Triebwerksentwicklung als auch bei der Instandsetzung, ist die MTU Maintenance auf kundenspezifische Lösungen spezialisiert, die sich auf die Kostensenkung rund um den Lebenszyklus eines Antriebs konzentrieren. Ein Beispiel, welches die MTU vor Ort vorstellt, ist die Eigenentwicklung der V2500 LPT Vane Braze Repair, ein innovatives Reparaturverfahren, das Airlines beim kostengünstigen Betrieb ihrer Triebwerksflotten unterstützt. Das Lötverfahren macht selbst beschädigte und eigentlich zur Ausmusterung vorgesehene Turbinenschaufeln wieder einsatzfähig.

Verfahren gehen mit der Zeit

Welche Technologien sind für den Triebwerksbau der Zukunft entscheidend? In der Entwicklung geht es vor allem um deutlich hitzebeständigere und leichtere Materialien. In der Fertigung sind Additive Verfahren auf dem Vormarsch. Die MTU etablierte die Technologie als einer der ersten Hersteller für die Serienfertigung. Bei der MRO sind vorausschauende Technologien im Trend.

Mit Überwachungs- und Prüfoptionen der Predictive Maintenance, eröffnen sich für die Fluggesellschaften neue Möglichkeiten, MRO-Kosten zu sparen, Ausfallzeiten zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen. Mit all diesen Technologie-Trends beschäftigt sich die MTU bereits intensiv und zeigt in Asien, welche Lösungen sie für ihre Partner und Kunden bereit hält.

Hindernisfeuer auf Belpberg – Anflug auf Bern genehmigt

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Das Bundesamt für Zivilluftfahrt in der Schweiz BAZL hat das Gesuch des Flughafens Bern-Belp für einen neuen satellitengestützten Anflug von Süden bewilligt. Gleichzeitig hat das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK die Plangenehmigung für die dafür erforderlichen Infrastrukturen erteilt.

Damit kann der Flughafen Bern eine Leitbefeuerung in der Anflugachse, eine Anflugbefeuerung vor der Piste sowie zusätzliche Hindernisfeuer auf dem Belpberg erstellen. Die modernen globalen Navigationssatellitensysteme (GNSS = Global Navigation Satellite System) erlauben es Piloten entsprechend ausgerüsteter Flugzeuge, Flughäfen mit GPS Navigation anzufliegen, sofern die Flughäfen das System technisch unterstützen. Diese satellitengestützten Anflüge bieten den Vorteil einer flexiblen Routenwahl im Landeanflug. Zudem ist dieses Verfahren im Vergleich zum jetzigen Südanflug unter Sichtbedingungen sicherer und robuster.

Viele Einwände – Entlastung

Die Flughafen Bern AG hatte im Sommer 2013 das Gesuch für ein neues, satellitengestütztes Anflugverfahren beim BAZL eingereicht. In der öffentlichen Auflage Anfang 2014 wurden zahlreiche Einsprachen gegen das Projekt erhoben. Nach einem aufwendigen Prüfungsverfahren hat das BAZL jetzt die Änderung des Betriebsreglements für den neuen Anflug bewilligt. Damit dieses Anflugverfahren eingeführt werden kann, müssen verschiedene Infrastrukturen bereitgestellt werden. Das UVEK hat die entsprechenden Plangenehmigungen erteilt. Die Entscheide des BAZL und des UVEK können ans Bundesverwaltungsgericht und danach ans Bundesgericht weitergezogen werden.

Weiter können Siedlungsgebiete wie die Stadt Bern oder Muri entlastet werden, ohne dass im Raum Emmental / Berner Oberland die Belastung signifikant zunimmt. Es wird damit gerechnet, dass sich die Verteilung der Instrumentenanflüge aus Norden (auf Piste 14 via Stadt Bern, Muri) und Süden (auf Piste 32 via Emmental / Berner Oberland) um rund zehn Prozent verschiebt.

Lufthansa Cargo übernimmt US-Dienstleister Fleet

Fleet wurde 2014 gegründet und fungiert als Online-Marktplatz, der die Nachfrage der Kunden nach Frachtdienstleistungen mit freien Kapazitäten von Logistikunternehmen deckt. Die enge Zusammenarbeit zwischen Lufthansa Cargo und Fleet soll umfangreiche Luftfracht-Erfahrung mit einem technologiegetriebenen, frischen Blick auf globale Logistikprozesse verbinden.

Das Unternehmen Fleet wächst rasant und entspricht dem inhärenten Wunsch der Kunden nach Bequemlichkeit bei – traditionell – komplexen grenzüberschreitenden Frachtversandprozessen. Fleet soll helfen, die Effizienz der Luftfrachtbuchung und des Versands und schließlich das Gesamterlebnis der Versender zu verbessern, erklärt Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo. „Wir erwarten substantielle Erkenntnisse über unser Produkt- und Dienstleistungsportfolio. So sind wir sicher, dass Lufthansa Cargo und Fleet gemeinsam vom Austausch von Konzepten und Ideen profitieren werden.“ Gleichzeitig wird Fleet sein „Board of Directors“ mit dem neuen Sitz des CCO Dr. Alexis von Hoensbroech von Lufthansa Cargo erweitern.

In jüngster Zeit drängte eine große Anzahl von Startups in die Logistikbranche, um die Konnektivität zwischen den verschiedenen Akteuren der globalen Luftfracht-Versorgungsketten zu verbessern. So haben auch traditionelle Logistikunternehmen erkannt, welche Chancen sie durch Investitionen in neue digitale Geschäftsmodelle realisieren können. Mit dem Erwerb von Anteilen an Fleet unterstreicht Lufthansa Cargo ihr strategisches Engagement, die Luftfrachtbranche auf einen höheren digitalen Reifegrad zu heben. Die Übernahme ist Teil der Digitalisierungsstrategie des Lufthansa Konzerns und wurde vom Lufthansa Innovation Hub in Berlin stark unterstützt.

„Spieleecke“ und mehr Businessjets am Flughafen

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Mit mehr als 2.800 Ausstellern und über 73.000 Besuchern aus 123 Ländern ist die Spielwarenmesse in Nürnberg (31. Januar bis 04. Februar 2018) weltweit führend. Dank seines umfangreichen Angebots nutzen viele Messegäste die internationale Gateway-Funktion des Airport Nürnberg für ihre An- und Abreise. Für die Dauer der Messe haben viele Fluggesellschaften ihre Sitzplatzkapazitäten erhöht.

So stockt SWISS ihre Kapazitäten um sieben Prozent auf und setzt Flugzeuge vom Typ Airbus A319 ein. Air France bietet 16 Prozent mehr Sitze, Lufthansa auf der Strecke von und nach Frankfurt sogar 20 Prozent. Vueling, die Barcelona neuerdings auch in der Wintersaison im Programm hat, steuert Nürnberg zur Messe drei statt normal zweimal wöchentlich an.

Pluspunkt Messeverkehr

„Der positive Messeeffekt ist ein wichtiger Standortvorteil, von dem auch der hiesige Fluggast dank des zusätzlichen Angebots profitiert“, so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe, und ergänzt: „Da viele internationale Leitmessen in den luftverkehrsschwächeren Monaten liegen, ist der Messeverkehr ein Anreiz für viele Airlines, Strecken ganzjährig zu fliegen.“

Fluggäste, die das Spielwaren-Mekka im Flugzeug erreichen wollen, haben dieses Jahr noch mehr Möglichkeiten als bisher, denn über ihre jeweiligen Drehkreuze bieten die Airlines attraktive Angebote für die Gäste aus aller Welt: Sieben international operierende Fluggesellschaften verbinden Nürnberg täglich bis zu 30 Mal mit zehn Europa- bzw. Interkont-Drehkreuzen.

Messe zieht Businessjets an

Auch der Bereich der Allgemeinen Luftfahrt profitiert vom Messeaufkommen: Die Zahl der Starts und Landungen von Businessjets erhöht sich in der Spielwarenwoche spürbar. Dass die ankommenden Messegäste gleich nach dem Aussteigen in die Spielwarenwelt abtauchen können, dafür sorgt die Dekoration an der Gepäckrückgabe und am gesamten Flughafen. Zudem leistet die Spielwarenmesse eG den Ankommenden einen extra Service: Internationale Messegäste werden schon in der Ankunftshalle des Flughafens in Nürnberg mit einem Counter der Spielwarenmesse begrüßt, so dass diese sich erste Informationen einholen können und gleich willkommen fühlen.

Frachter der Lufthansa Cargo: noch öfter nach Japan

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Lufthansa Cargo hat die Frequenz der Frachtflugzeuge nach Japan um zwei wöchentliche Frachtflüge nach Osaka (KIX) erhöht.

Die zusätzlichen Flüge ergänzen die tägliche Frachtverbindung von und nach Tokio-Narita sowie die von Lufthansa durchgeführten Passagierflüge nach Osaka-Kansai, Tokio-Haneda und Nagoya. Die neue Strecke verbindet Frankfurt mittwochs und freitags über Nowosibirsk mit Osaka. Damit stehen nun insgesamt 80 wöchentliche Flüge von und nach Japan zur Verfügung, hierin eingeschlossen die Belly-Kapazitäten auf Passagiermaschinen von Lufthansa und die Frachterkapazitäten des Kooperationspartners ANA Cargo.

Markt mit Tradition und Zukunft

Der erste Flug von Osaka startete am 18. Januar um 23:36 Uhr (Ortszeit) mit 90 Tonnen Fracht an Bord. „Die neuen Flüge nach Osaka stärken unsere Position in Japan und sind eine weitere Investition in den sehr bedeutenden japanischen Luftfrachtmarkt“, erklärte Frank Naeve, Vice President Asia-Pacific bei Lufthansa Cargo. „Wir sind stolz auf die langfristigen Verbindungen zu unseren Kunden in der japanischen Luftfrachtbranche, die seit über 50 Jahren Bestand haben. Wir möchten auf diesem Fundament aufbauen und zukunftsgerichtet expandieren“, so Alexis von Hoensbroech, Chief Commercial Officer bei Lufthansa Cargo.

Reise- und Freizeitmesse am Flughafen Münster/Osnabrück

Am 27. und 28. Januar 2018 öffnet der Flughafen Münster/Osnabrück be-reits zum achten Mal seine Türen für die Messe „Reise & Freizeit“. Reise- und freizeitinteressierte Besucher haben dann Gelegenheit, sich ein Wochenende lang bei mehr als 130 Ausstellern zu den Themen Reise, Freizeit und Erholung wertvolle Tipps zu holen.

Neben dem Angebot lokaler, regionaler und nationaler deutscher Tourismusorganisationen und Reiseanbieter gibt es umfangreiche Informationen zum stark gewachsenen Touristikangebot ab dem Flughafen Münster/Osnabrück, u.a. von den vor Ort ansässigen Reisebüros und der Fluggesellschaft Germania. Ein abwechslungsreiches Bühnen- und Kinderprogramm sowie kostenlose Flughafenführungen bieten der ganzen Familie einen Blick hinter die Kulissen des Flughafens Münster/Osnabrück.

Messeevent mit Ausflugscharakter

Veranstalter ist die „Friedrich Haug Messen und Ausstellungen“ aus Cappeln. Die Veranstaltungsfläche wird um das GATE A erweitert. Dort werden verschiedene Anbieter den Kindern zahlreiche Spielmöglichkeiten bieten. Die Bühne ist ebenfalls im GATE A untergebracht und hat somit im Terminal II Platz für weitere Touristikanbieter gemacht. Von Wangerooge bis in die Schweiz, von Motorsport über Themenparks bis zum Familienurlaub, von Abenteuerreisen bis zum Last-Minute-Schnäppchen ab FMO reicht die Angebotspalette.

Die Messe „Reise & Freizeit“ öffnet ihre Türen am Samstag, 27. Januar 2018, von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, und am Sonntag, 28. Januar, von 11:00 bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Wir empfehlen die Parkhäuser P A und P B zum Preis von zwei Euro pro Stunde.

Lufthansa-Airlines: A320 für Austausch vereinheitlichen

Die Lufthansa Group treibt die Standardisierung der Airbus A320-Flotte voran: Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings, Lufthansa und SWISS entwickeln eine Standard-Spezifikation für die Airbus A320-Flotte. Die Airline-Marken sollen dabei durch einen unterschiedlichen Markenauftritt gewahrt bleiben.

Die Standardisierung gilt für Flugzeuge, die ab 2019 an die Lufthansa Group Airlines ausgeliefert werden. Bei der Vereinheitlichung konzentrieren sich die Airlines auf die großen, kostenintensiven Komponenten wie das Kabinendesign und die Bordküche. Aber auch Komponenten wie das Emergency Equipment oder die Electronic-Flight-Bag-Systeme sollen künftig einem einheitlichen, gruppenweiten Standard entsprechen. Weitere Standardisierungen zum Beispiel bei der Beladung von Fracht werden gemeinsam mit dem Hersteller entwickelt.

Damit Airbusse schneller Airlines wechseln

Der Airbus A320 soll zukünftig von vorneherein so konfiguriert und vereinheitlicht werden, dass Flugzeuge innerhalb kurzer Zeit und mit wenig Aufwand umgebaut werden können, wenn diese zwischen den Airlines der Lufthansa Group transferiert werden. Dadurch kann die Lufthansa Group schneller und flexibler auf aktuelle Entwicklungen reagieren und Flugzeuge und Kapazitäten einfacher und effizienter zwischen den Airlines und Hubs der Gruppe bewegen.

Kosten für Umbau und Liegezeiten können dabei deutlich reduziert werden. Darüber hinaus ergeben sich durch die Vereinheitlichung weitere Synergien beim Flugzeugeinkauf. Insgesamt erwarten die Lufthansa Group Airlines bis 2025 rund 100 fabrikneue Flugzeuge aus der Airbus A320neo-Familie.

LHT versorgt 777-Frachter der EVA Air

Die Lufthansa Technik AG hat mit ihrem langjährigen Kunden EVA Air einen Vertrag über die Komponentenversorgung der neuen Boeing 777F-Flotte der taiwanesischen Fluggesellschaft geschlossen. Die integrierte Komponentenversorgung im Rahmen eines Total Component Support (TCS®) umfasst die Reparatur, Überholung und Bereitstellung von Umlaufteilen, sogenannten Line Replaceable Units (LRUs).

Mit ihrem weltweiten Lagerkonzept stellt Lufthansa Technik die Verfügbarkeit der Ersatzteile sicher. Für die Region Asien-Pazifik betreibt Lufthansa Technik Lager in Hongkong und Singapur. Ebenfalls in Hongkong und damit in unmittelbarer Nähe zum Unternehmenssitz von EVA Air befindet sich auch der Kundendienst für die Region, einschließlich des Engineerings und der Logistik. EVA Air ist bereits seit vielen Jahren Kunde von Lufthansa Technik. Neben dem neu abgeschlossenen Vertrag ist das Instandhaltungsunternehmen mit Sitz in Hamburg auch für die Komponentenversorgung der Airbus A321– und A330-Flotten sowie der Boeing 777-300ER-Flotte der Airline verantwortlich.

Standorte in Asien-Pazifik bringen Wachstum

„EVA Air ist einer unserer wichtigsten Kunden in der Region Asien-Pazifik. Wir freuen uns, dass die Fluggesellschaft auch für die Komponentenversorgung ihrer neuen Boeing 777 Frachtflugzeuge auf die Erfahrung und das Fachwissen von Lufthansa Technik vertraut“, sagte Burkhard Pfefferle-Tolkiehn, Leiter des Geschäftsbereiches Komponentenversorgung der Lufthansa Technik in der Region Asien-Pazifik.

Lufthansa Technik ist seit langem stark in der Region engagiert. Mit Lufthansa Technik Component Services Asia Pacific in Hongkong und den auf die Materialversorgung der Kunden in der Region spezialisierten Tochterfirmen in China und Indien ist Lufthansa Technik im asiatischen Wachstumsmarkt sehr gut aufgestellt.

h-aero: senkrecht startendes Ballon-Flugzeug

H-aero ist das das Konzept für ein völlig neuartiges und patentiertes Hybrid-Flugzeug, das die Vorteile der drei bewährten Flugsysteme von Flugzeug, Hubschrauber und Ballon vereint.

Durch die Kombination von statischem und dynamischem Auftrieb ermöglich h-aero rein elektrisches und emissionsloses Fliegen – und das nicht nur für wenige Minuten, sondern über Stunden und Tage hinweg. Die hierdurch denkbaren Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig. Vom Lufttransport von Sensoren oder Gütern, bis hin zum bemannten Flug oder sogar als terrestrischer Satellit. Bislang hat das junge Unternehmen Hybrid-Airplane Technologies GmbH (HAT) mit dem H-Aero zero und dem H-Aero one zwei verkaufsfertige Fluggeräte entwickelt, die nach eigenen Angaben vor allem bei Indoor-Flügen im privaten, öffentlichen und industriellen Kontext genutzt werden.

Mehr Möglichkeiten als Drohnen

Dabei sind die Fluggeräte von HAT in Sachen Flugdauer in Kombination mit erhöhter Nutzlast gegenüber herkömmlichen „Drohnen“, weit überlegen – und das völlig emissionslos. Kurz nach dem Markteintritt im September 2017 weckten diese Vorteile schnell das Interesse großer Unternehmen wie SAP. „Durch die extrem lange Flugdauer sehe ich unzählige visionäre Anwendungsszenarien, um Daten zu sammeln“, sagt Katrin Redman, Innovation Lead and Country Manager, des Walldorfer Software Herstellers.

Anders als andere Drohnensysteme darf h-aero auch über Menschenmengen fliegen, was derzeit keinem anderen System erlaubt ist. Mit einem Abfluggewicht unter 100g gleitet das System selbst im Falle eines Ausfalles sehr langsam und fallschirmartig zu Boden. Neben dem Interesse erster namenhaften Kunden wie Allianz, WIRSOL, Deutsche Bahn und Lufthansa Technik, gab es auch in Branchenkreisen ein außergewöhnlich positives Feedback für HAT.

Ersatz für Satellitendienste

Mittel- bis langfristig soll h-aero als Satellitenersatz und Höhenplattform dienen um Telekommunikation in entlegene Teile der Welt zu bringen, und um zukünftigen Weltraumschrott zu vermeiden. Erste Gespräche mit der SAP sollen in diese Richtung gehen. Zudem beurteilte bereits im Jahr 2012 das Gremium des NASA-Kongress „Concepts and Approaches for Mars Exploration“ das Konzept als alternative Möglichkeit für die Marserkundung. Ein Jahr später folgte die Einladung nach Oberpfaffenhofen zum Programmthemenboard der Raumfahrtprogrammatik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Im Anschluss darauf erhielt HAT 2017 Nominierungen und Auszeichnungen, wie den Innovationspreis der deutschen Luftfahrt in der Sparte Emissionsreduktion (BMWi), den ersten Platz bei den Copernicus Masters (ESA, EU) und den zweiten Platz bei der European Satellite Navigation Competition (Baden-Württemberg Challenge, BMVI, IHK). Im selben Jahr gelang die Aufnahme als „Alliance Member“ in die Solar Impulse Foundation von Bertrand Piccard. h-aero kann so ein nachhaltiger und sicherer Weg in die dritte Dimension sein. Die Erfinder wollen es zum besten und umweltfreundlichsten, luftgestützten Trägermedium für Beobachtungs-, Forschungs- und Kommunikationsanwendungen im kommerziellen Bereich machen.

Mit dem H-Aero zero und dem H-Aero one hat HAT bereits zwei verkaufsfertige Fluggeräte entwickelt. h-aero zero ist das kleinste Modell für den privaten und semi-professionellen Einsatz geeignet und überzeugt dabei mit seiner exzellenten Flugdauer, und einer einzigartigen Flugsicherheit durch sein unverwechselbares und völlig neuartiges Design. Heutige Einsatzbereiche sind im Wesentlichen indoor aber auch erste Außeneinsätze wurden damit schon absolviert.

Start-Up mit Crowdfunding

H-aero one ist die konsequente Weiterentwicklung des H-aero zero und wurde für den professionellen, Anwendungsbereich entwickelt. Mit drei kg Nutzlast und bis zu fünf Stunden Flugdauer setzt H-aero one neue Maßstäbe und ermöglicht völlig neue Einsatzmöglichkeiten. „Mit dem Flugsystem ist es auf sehr effiziente Weise möglich, mobile Hotspots bereitzustellen“, sagt Tim Schulze, Leiter IT vom weltweit agierenden Projektierer von Solar- und Windparks, Wirsol. Auf dem Weg dorthin und damit auch alle Endkunden an diesem Projekt teilhaben können, setzt das Start-Up auf Crowdfunding. Auf SpaceStarters bietet Hybrid-Airplaine Technologies eine Investment-chance in die neue Art und nachhaltige zu fliegen.