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Die treibt die Standardisierung der Airbus A320-Flotte voran: , , , und entwickeln eine Standard-Spezifikation für die . Die -Marken sollen dabei durch einen unterschiedlichen Markenauftritt gewahrt bleiben.

Die Standardisierung gilt für , die ab 2019 an die Lufthansa Group Airlines ausgeliefert werden. Bei der Vereinheitlichung konzentrieren sich die Airlines auf die großen, kostenintensiven Komponenten wie das Kabinendesign und die Bordküche. Aber auch Komponenten wie das Emergency Equipment oder die Electronic-Flight-Bag-Systeme sollen künftig einem einheitlichen, gruppenweiten Standard entsprechen. Weitere Standardisierungen zum Beispiel bei der Beladung von werden gemeinsam mit dem Hersteller entwickelt.

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Damit Airbusse schneller Airlines wechseln

Der soll zukünftig von vorneherein so konfiguriert und vereinheitlicht werden, dass Flugzeuge innerhalb kurzer Zeit und mit wenig Aufwand umgebaut werden können, wenn diese zwischen den Airlines der Lufthansa Group transferiert werden. Dadurch kann die Lufthansa Group schneller und flexibler auf aktuelle Entwicklungen reagieren und Flugzeuge und einfacher und effizienter zwischen den Airlines und Hubs der Gruppe bewegen.

Kosten für Umbau und Liegezeiten können dabei deutlich reduziert werden. Darüber hinaus ergeben sich durch die Vereinheitlichung weitere Synergien beim Flugzeugeinkauf. Insgesamt erwarten die Lufthansa Group Airlines bis 2025 rund 100 fabrikneue Flugzeuge aus der Airbus A320neo-Familie.

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Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.