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Getriebefan PW1100G: Mit der MTU auf der ILA

Triebwerkshersteller MTU Aero Engines präsentiert auf der ILA Berlin 2018 mit dem A320neo-Getriebefan PurePower® PW1100G-JM eines der ökoeffizientesten Triebwerke der Welt.

Zur Leitmesse für Luft- und Raumfahrtinnovationen im Herzen Europas, die vom 25. bis 29. April stattfindet, steuert die MTU technologische Highlights aus allen Geschäftsbereichen bei – zivile und militärische Antriebstechnologien sowie neue Instandhaltungsverfahren. Zu finden ist sie in der Halle 2 an Stand Nr. 301 sowie neben der Start- und Landebahn im MTU-Chalet (Nr. 18-19) – Motto: „Answering tomorrow’s challenges“.

Projekte und Technologie

Auf dem 250-Quadratmeter-Stand der MTU sind neben dem Getriebefan-Triebwerk, das zusammen mit dem US-Partner Pratt & Whitney realisiert wird, auch drei militärische Antriebe zu sehen: das TP400-D6 des Militärtransporters A400M, das Eurofighter-Triebwerk EJ200 sowie das MTR390 des Tiger-Hubschraubers. Eine maßgebliche Rolle möchte die MTU bei der Entwicklung eines neuen militärischen Triebwerks für ein zukünftiges europäisches Kampfflugzeug spielen. Mit einem interaktiven Exponat stellt sie ihre Konzeptideen für ein „Next European Fighter Engine (NEFE)“ vor.

Im militärischen Bereich engagiert sich Deutschlands führender Triebwerkshersteller auch im Military Support Center der Bundeswehr: Hier präsentiert sie ein EJ200-Schnittmodell. Soldaten und MTU-Mitarbeiter demonstrieren, wie sie im Rahmen der Kooperation die Einsatzfähigkeit der deutschen Luftfahrzeuge sicherstellen. Im Ausstellungszelt des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Lockheed Martin ist ein T408 zu sehen. An diesem GE-Triebwerk ist die MTU ebenfalls beteiligt; es soll im neuen schweren Transporthubschrauber CH-53K von Sikorsky zum Einsatz kommen. Die Triebwerks-Serienfertigung läuft seit Anfang des Jahres.

Digitalisierung@MTU: Simulation und additive Verfahren

Die Digitalisierung spielt auch für die MTU eine immer größere Rolle. Stellvertretend für die Aktivitäten des Unternehmens werden Simulationsverfahren dargestellt, die in Zukunft Entwicklung und Produktion verändern. Die MTU veranschaulicht an einem Simulationsscreen, wo im Triebwerk mittels virtueller Entwicklung Prozesse schneller, effizienter und ökonomischer gestaltet werden können. Durch Mausklicks statt Trial & Error soll eine verbesserte Auslegung erreicht werden.

Zur Digitalisierung zählen auch additive Fertigungsverfahren, die eine schnelle 3D-Herstellung komplexer Bauteile ermöglichen. Der MTU ist in diesem Bereich ein Durchbruch gelungen: Als eines der ersten Unternehmen der Luftfahrtbranche überhaupt fertigt sie seit fünf Jahren per selektivem Laserschmelzen ein Bauteil für den A320neo-Getriebefan in Serie. Gezeigt wird das sogenannte Boroskopauge in der neuen Technologievitrine. Dieser Schaukasten enthält auch additiv hergestellte Bauteile, die in Zukunft eingesetzt werden sollen, sowie Prototypen aus neuen Werkstoffen, etwa keramischen Faserverbundstoffen (CMC).

Mit von der Partie ist die MTU auch im ILA Future Lab von Bundeswirtschaftsministerium und BDLI. Virtuell dargestellt werden neue Werkstoffe und Fertigungsverfahren. MTU-Experten beteiligen sich zudem an der Future-Lab-Vortragsreihe, unter anderem mit Beiträgen zu den Themen „Erfolgsgeschichte Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo)“ und „Zukunft des Turbofans“.

Innovative Instandhaltung

Der Geschäftsbereich Zivile Maintenance zeigt Lösungen für den Instandhaltungsmarkt, beispielsweise das Reparaturverfahren ‚Drum Repair‘ für das V2500-Triebwerk. Durch den Einbau von Dämpfungsdrähten mit verbesserten Enden, die von der MTU entwickelt wurden, wird der Verschleiß des Hochdruckverdichters verhindert. Ein weiteres innovatives Reparaturkonzept heißt MTUPlus ERcoateco. Dabei handelt es sich um eine hochtemperaturfeste Erosionsschutzschicht für Verdichterschaufeln. Demonstrator beider Verfahren ist ein V2500-Hochdruckver-dichter.

Triebwerksmacher Arbeitergeber mit Zukunft

Die MTU zählt seit Jahren zu den Top-Arbeitgebern Deutschlands und hat in diesem Jahr mehrere hundert Stellen an den drei deutschen Standorten zu besetzen. Über Details der umfangreichen Jobvergabe, Chancen und Perspektiven informieren Kollegen aus der Personalabteilung während der gesamten Messe am MTU-Stand. Zudem beteiligt sich die MTU am ILA CareerCenter, das vom 27. bis 29. April stattfindet: Hier ist das Unternehmen mit einem V2500-Schnitt-Triebwerk präsent. Ansprechpartner sind Mitarbeiter der MTU-Personalabteilung aber auch Auszubildende. Vertreten ist die MTU auch in den Diskussionsrunden des CareerCenters: Hier nehmen MTU-Experten zu aktuellen Themen der Luftfahrt Stellung.

Ryanair feiert 2.000.000 Passagiere in Nürnberg

Ryanair hat den 2.000.000. Passagier seit Aufnahme des Flugbetriebs in Nürnberg im Jahr 2013 gefeiert. Diesen Sommer bietet Ryanair seinen Kunden in Nürnberg 16 Routen, inklusive zweier neuer Strecken nach Thessaloniki und Palma sowie die nach dem Winter weitergeführten Verbindungen nach Krakau und Vilnius, an. Somit will Ryanair 950.000 Passagiere pro Jahr von und nach Franken befördern.

Um diesen Meilenstein zu feiern, bietet Ryanair Flugtickets für Reisen im Mai und Juni schon ab 9,99 Euro. Diese günstigen Flüge sind noch bis Sonntag, den 15. April 2018, um Mitternacht buchbar. Johannes Römer, Sales and Marketing Executive DACH von Ryanair, sagte dazu:

„Ryanair freut sich, seit unserem Erstflug im Jahr 2013 bereits 2 Millionen Fluggäste von und nach Nürnberg befördert zu haben, womit wir unser Engagement, Nürnbergs Tourismusbranche zu unterstützen und die Wirtschaft zu fördern, bekräftigen. Unser Sommerflugplan 2018 für den Flughafen Nürnberg bietet insgesamt 16 Strecken, darunter zwei neue Strecken nach Thessaloniki und Palma sowie die nach dem Winter weitergeführten Verbindungen nach Krakau und Vilnius…“

Drei Klassen nach Marokko täglich im Etihad Dreamliner

Etihad Airways verstärkt ihren Flugbetrieb nach Marokko. So soll die wachsende Nachfrage nach Flügen zu und von zwei Zielen im nordafrikanischen Königreich bedient werden. Ab 01. Mai setzt Etihad Airways im täglichen Betrieb von Abu Dhabi nach Casablanca, dem Handelsdrehkreuz Marokkos, eine Boeing 787-9 Dreamliner mit drei Klassenkonfiguration ein.

Das technisch fortschrittliche Flugzeug der nationalen Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate verfügt über acht First Suiten, 28 Business Studios und 199 Economy Smart Seats. Mit dem Einsatz des 787 Dreamliners werden auch die Flugzeiten angepasst. Der neue Flugplan optimiert die Reisezeiten für Gäste, die von und nach Casablanca reisen. Etihad Airways landet weiterhin am frühen Morgen in Casablanca. Der Rückflug nach Abu Dhabi wird zukünftig am Vormittag durchgeführt. Die Airline verbessert so die Anschlussmöglichkeit zu Zielen wie Singapur, Kuala Lumpur und Tokio.

Rabat-Frequenz mit A330 erhöht

Außerdem ergänzt zukünftig ein dritter wöchentlicher Flug in die marokkanische Hauptstadt Rabat das Angebot von Etihad Airways. Der zusätzliche Flug wird an Samstagen bis zum 12. Mai sowie vom 30. Juni bis zum 29. September mit einem Drei-Klassen-Airbus A330-300 durchgeführt, um die hohe Nachfrage im Sommer bedienen zu können. Dadurch bietet Etihad Airways der steigenden Zahl von Freizeit- und Geschäftsreisenden zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Marokko eine größere Auswahl an Flugzeiten. Dies soll auch die lange gemeinsame Handelsgeschichte zwischen beiden Ländern weiter stärken.

Seit Mai 2007 hat Etihad Airways eine Codeshare-Partnerschaft mit Royal Air Maroc (RAM). Im Rahmen der Vereinbarung führt die marokkanische Fluggesellschaft ihre Flüge von Casablanca nach Agadir, Marrakesch und Tanger auch unter dem „EY“-Code von Etihad Airways durch. Sobald die behördliche Genehmigung erteilt ist, fliegt Royal Air Maroc auch von Casablanca nach Abidjan an der Elfenbeinküste, Conakry in Guinea und Dakar in Senegal mit „EY“-Code. Im Rahmen des Codeshares bietet außerdem Royal Air Maroc auch Etihad Airways Flüge von Abu Dhabi nach Casablanca und Rabat unter ihrem „AT“-Code an.

Austro Control auf der Aero Expo 2018

Austro Control ist heuer erstmals mit einem eigenen Stand (Halle A5/Stand 215) auf der AERO in Friedrichshafen vertreten und wird Besucherinnen und Besuchern ein umfangreiches Informationsangebot im Sinne der Safety Promotion bieten.

Die AERO Friedrichshafen ist die größte Messe für General Aviation in Europa. Mit mehr als 600 Ausstellern aus 35 Nationen und 33.000 Besuchern aus aller Welt ist die AERO Friedrichshafen einer der weltweit wichtigsten jährlichen Treffpunkte der Luftfahrt Branche. Experten der Abteilung Meteorologie beantworten Fragen zum Flugwetter und zu Flugwetter-Produkten. Aus dem behördlichen Bereich stehen unter anderem die Themen Drohnen, Zertifizierung, Luftfahrzeugregister und Lizensierung im Mittelpunkt.

Infos für Piloten aus erster Hand

Informiert wird speziell zum Schwerpunkt General Aviation, Musterzulassungen, Import-Export von Luftfahrzeugen, Ausbildungsorganisationen, Flugvorbereitung, Wetterberatung und Interpretation, Unfallvermeidung und vielen anderen Themen, die heuer auch bei den Austro Control Season Opener Veranstaltungen vorgsetellt wurden. Ebenso beantwortet werden Fragen zur neuen kostenlosen Austro Control Drohnen APP „Drone Space“. Darüber hinaus erfährt man alles Wissenswerte zum Berufsbild Fluglotse. Besuchen kann man Austro Control am Stand in Halle A5/Stand 215.

B777 der Asiana Airlines mit Komponenten von LHT

Die Lufthansa Technik AG und die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines haben eine neue langfristige Vereinbarung zur Komponenten-Instandhaltung (Total Component Maintenance, TCM) geschlossen. Der Vertrag, der im April 2018 in Kraft tritt, hat eine Laufzeit von zehn Jahren und umfasst neun Boeing 777-200ER von Asiana.

Die Instandhaltung der Komponenten wird in den Werkstätten der Lufthansa Technik in Hamburg stattfinden. E-Bae Kim, Executive Vice President Corporate Support bei Asiana Airlines, sagte: „Wir sind von der kundenorientierten Unterstützung der Lufthansa Technik überzeugt, die in unserer langjährigen Partnerschaft bereits ihren Wert bestätigt hat. Mit Lufthansa Technik haben wir den besten strategischen Partner für die Komponenteninstandhaltung unserer 777 ausgewählt.“

Aufbau von Kapazitäten

Lufthansa Technik soll Asiana Airlines auch bei dem zusätzlichen Aufbau von Kapazitäten für die Instandhaltung von Komponenten an ihrem Hauptsitz im südkoreanischen Seoul unterstützen. Ein erster Informationsaustausch sowie erste Schulungen haben bereits stattgefunden.

Lufthansa Technik und Asiana Airlines arbeiten seit mehr als 25 Jahren zusammen. Neben der neuen Vereinbarung über die Komponenteninstandhaltung für die Boeing 777-200ER-Flotte unterstützt Lufthansa Technik die Airbus A320-, A330- und die A350-Flotten von Asiana im Rahmen eines integrierten Total Component Support-Vertrags (TCS®). Darüber hinaus betreut Lufthansa Technik die V2500- und CF6-Triebwerke von Asiana und überholt außerdem Airbus A380-Langstreckenflugzeuge der Airline.

Am Fraport zehn Prozent mehr Passagiere

In den ersten drei Monaten des Jahres 2018 zählte der Flughafen Frankfurt mehr als 14,4 Millionen Fluggäste, was einem Plus von 10,0 Prozent entsprach. Der starke Zuwachs war vor allem auf umfangreiche Angebotsaufstockungen sowie auf die frühe Lage der Osterfeiertage zurückzuführen.

Das Cargo-Aufkommen stieg im ersten Quartal um 0,7 Prozent auf 539.610 Tonnen. Die Anzahl der Flugbewegungen erhöhte sich um 8,3 Prozent auf 113.213 Starts und Landungen und die Summe der Höchststartgewichte wuchs auf knapp 7,1 Millionen Tonnen (plus 6,1 Prozent) an. Auch im März verzeichnete der Flughafen Frankfurt ein starkes Wachstum von 13,2 Prozent auf über 5,5 Millionen Passagiere. Gestärkt durch den Osterreiseverkehr waren die Europa-Verbindungen mit Zielen wie Italien, Spanien oder Portugal wesentlicher Wachstumstreiber. Im Cargo-Bereich ist aufgrund der frühen Lage der Osterfeiertage und des späten Chinesischen Neujahrsfests ein leichter Rückgang von 1,7 Prozent auf 201.965 Tonnen zu verbuchen. Die Starts und Landungen erhöhten sich im März um 8,6 Prozent auf 41.204 Bewegungen und die Höchststartgewichte um 6,4 Prozent auf knapp 2,6 Millionen Tonnen.

Beteiligungen mit Sondereffekten

Die internationalen Beteiligungsflughäfen entwickelten sich im ersten Quartal überwiegend positiv. Am Flughafen in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana konnten in den ersten drei Monaten des Jahres 329.212 Passagiere begrüßt werden, ein Zuwachs von 14,2 Prozent. Die beiden brasilianischen Airports Fortaleza und Porto Alegre erreichten gemeinsam ein Plus von 5,8 Prozent auf etwa 3,6 Millionen Passagiere. An den 14 griechischen Regionalflughäfen ging die Anzahl der Fluggäste leicht um 2,1 Prozent auf rund 1,8 Millionen zurück. Ein wesentlicher Grund für den Rückgang waren die Einschränkungen durch die mittlerweile abgeschlossenen Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn am verkehrsstarken Flughafen Thessaloniki, die dort im Berichtszeitraum zu einem Rückgang um 7,0 Prozent führten.

Lima (Peru) verzeichnete eine Steigerung von 10,6 Prozent auf rund 5,3 Millionen Fluggäste, während die bulgarischen Twinstar-Airports Varna und Burgas gemeinsam 216.218 Passagiere zählten (plus 71,6 Prozent). Der türkische Flughafen Antalya legte weiter deutlich um 21,4 Prozent auf rund 2,6 Millionen Passagiere zu. Auch der Flughafen Hannover steigerte die Anzahl der Fluggäste um 8,5 Prozent auf knapp über eine Million. Den russischen Flughafen in St. Petersburg nutzten im ersten Quartal rund 3,2 Millionen Passagiere (plus 9,6 Prozent). Xi’an in China verzeichnete knapp 10,5 Millionen Passagiere, ein Zuwachs von 6,3 Prozent.

Fenestron feiert Geburtstag mit Sicherheit

Am 12. April 1968 hob der erste Fenestron, der von Paul Fabre und René Mouille erfunden wurde, am Heckausleger des zweiten Prototypen der Gazelle ab. Damit wurde der ummantelte Heckrotor zum Wahrzeichen von Sud Aviation, Aerospatiale, Eurocopter und schließlich Airbus Helicopters.

Mit der modernen H160 von Airbus Helicopters ist die geräuscharme, besonders sichere Technologie auch in der neuen Hubschraubergeneration vertreten. Ursprünglich verkleidete man den Heckrotor, um einerseits das Bodenpersonal, andererseits aber auch den Rotor selbst beim Vorwärtsflug und unter schwierigen Betriebsbedingungen zu schützen. Hierzu zählte unter anderem die Arbeit in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Um den Geräuschpegel zu senken, wurde von einer Fenestron-Generation zur nächsten geforscht und optimiert.

„Kleines Fenster“ für kleinere Muster

Der ursprüngliche Name „Fenestrou“ – das provenzalische Wort für „kleines Fenster“ – entwickelte sich schnell zum bekannten Fenestron. Dieser wurde 1972 an der Gazelle zertifiziert und anschließend in den ersten Prototyp der einmotorigen Dauphin eingebaut, die im Juni desselben Jahres zum Erstflug abhob. Tests mit der sieben Tonnen schweren Puma im Jahr 1975 zeigten hingegen: Mit einem Durchmesser von 160 cm und den elf Schaufeln am Heckrotor war der Fenestron zu schwer und führte zu einem hohen Verbrauch an Treibstoff, so dass er sich für diese Hubschrauberklasse letztlich nicht eignete.

Die zweite Generation entstand Ende der 70er Jahre mit einem Fenestron aus Verbundwerkstoffen. In der Dauphin hatte er mit 110°cm einen um 20 Prozent größeren Durchmesser. Diese Verbesserung war der amerikanischen Küstenwache zu verdanken, die für ihre Such- und Rettungsmissionen eine sehr wendige Maschine benötigte. Die Hubschrauber dieser Zeit sind noch heute aktiv und haben über 1,5 Millionen Flugstunden erflogen.

Zwischenzeitlich wurde weitergeforscht, um die Form des Fenestron und seine Schaufelflächen zu optimieren und ihn insbesondere in bestimmten Flugphasen leiser zu machen. Zwischen 1987 und 1991 wurde er erfolgreich an einer Ecureuil getestet. Der damalige Prototyp ist noch immer im Eingang zum Sitz von Airbus Helicopters in Marignane zu sehen.

Fortentwicklung bei Gewicht und Geräusch

1994 erhielt die H135 die dritte Fenestron-Generation, die durch die unregelmäßige Anordnung der Schaufeln deutlich geräuschärmer war. 1999 hob erstmals die H130 mit einem aus dieser Version abgeleiteten Fenestron ab. Die H145 folgte 2010. Seitdem tragen auch die beiden Donauwörther Hubschrauberprogramme das Markenzeichen des Unternehmens.

50 Jahre nach der Entstehung des Fenestrons besitzt die H160 das modernste und größte Modell, das jemals in einer Maschine von Airbus verbaut wurde. Sein Durchmesser beträgt 120 cm. Seine 12-Grad-Neigung macht den aktuellen Heckrotor noch leistungsstärker, sodass er mehr Nutzlast erlaubt und den Hubschrauber insbesondere im langsamen Flug sehr stabil hält. Die H160 hat gute Chancen, den Markt der mittelschweren zweimotorigen Maschinen zu erobern. Damit dürfte der Fenestron auch in den nächsten Jahrzehnten das Markenzeichen von Airbus Helicopters bleiben.

Recruiting-Event von Ryanair für Crews in Deutschland

Ryanair will das Bordpersonal an den Basen in ganz Deutschland um 200 Mitarbeiter zu erweitern. Dazu soll Crewlink, Ryanairs Partner bei der Personalbeschaffung, wird in den nächsten Wochen Recruiting-Events in Berlin, Köln, Düsseldorf und Frankfurt veranstalten.

Ryanair beschäftigt derzeit über 9.000 Flugbegleiter, die für die Einhaltung der höchsten Sicherheitsstandards in der Branche verantwortlich sind und gleichzeitig ein erstklassiges Kundenerlebnis bieten helfen. Es wird eine vollständige Ausbildung angeboten, sodass keine Vorkenntnisse erforderlich sind.

Stationierung an deutschen Basen

Bewerber erhalten nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung die Möglichkeit, an einer der deutschen Ryanair-Basen zu arbeiten. Alle Interessenten können sich gerne für diese Positionen bewerben. Als Gründe, sich ihnen anzuschließen, nennt die Low-cost Airline unter anderem:

  • Ausbildungsvergütung
  • Kostenlose Uniform im ersten Jahr – Zuschüsse für die Uniform im zweiten Jahr
  • 750 Euro für neue Mitarbeiter
  • Wettbewerbsfähiges Grundgehalt
  • Produktivitätszulage
  • Bezahlung für geleistete Flüge/Verkaufsprämie
  • Zielgehalt von 25.000-27.000 Euro im ersten Jahr
  • Attraktive Aufstiegsmöglichkeiten
  • Garantierter Arbeitsvertrag über 1,5 Jahre mit anschließendem unbefristeten Vertrag
  • Großes Netz an Basen
  • fünf Arbeitstage gefolgt von drei freien Tagen
  • Mitarbeiterreisen
  • Sicherheit, für eine finanziell stabile Airline zu arbeiten

Recruting-Events können somit helfen, sich persönlich vorzustellen sogar noch 2018 den Traumjob als Flugbegleiter anzutreten.

Recruiting in deutschen Metropolen

Berlin 27.04.2018
11.05.2018
31.05.2018
Düsseldorf 24.04.2018
21.05.2018
Frankfurt 19.04.2018
25.05.2018
Köln 27.04.2018
15.05.2018

Drohnen zur Inspektion

In einer aktuellen Marktbefragung 350 nationale und internationale Hersteller und Anbieter, die Drohnen produzieren oder professionell anwenden, befragt. Befragt wurden Daneben wurden Experteninterviews geführt und ausgewertet, daraus wurde die aktuelle Situation des gesamten Drohnenmarktes analysiert und bewertet.

Die Ergebnisse beleuchten ganz konkret den Markt der UAVs und die Themen der Akteure. Sie zeigen Herausforderungen auf, aber auch einen ganz klaren Trend: Der Kurs der Branche steht auf Wachstum und Professionalisierung. „Vermessungen und Inspektionen sind ohne Drohnen heute undenkbar geworden“, fasst Kay Wackwitz, CEO von Drone Industry Insights, die Ergebnisse des Branchenbarometers zusammen. „Diese beiden Bereiche zeigen bereits jetzt mit Abstand die höchsten Einsatzzahlen und lassen in den kommenden 12 Monaten das größte Wachstum innerhalb der Branche erwarten“, so Wackwitz weiter. Aber auch andere Einsatzgebiete verzeichnen einen starken Aufwärtstrend.

Inspektion als Top-Aufgabenfeld für Drohnen

Wie die Branchenbefragung zeigt, sind die Vermessung und die Inspektion die Top-Anwendungen im UAV-Markt. Allein 80 Prozent aller Drohnen steigen dafür in die Luft auf. Die professionellen Anwender wie Drone-as-a-Service-Anbieter bestätigen das laut der Umfrage deutlich, denn fast die Hälfte ist genau darauf spezialisiert. Sie kartografieren beispielsweise Grundstücke, landwirtschaftliche Nutzflächen und inspizieren Infrastruktur, indem die eingesetzten Drohnen mit ihren Sensoren eine große Anzahl präziser Daten für die spätere Weiterverarbeitung sammeln:

Die Marktentwicklung bewerten die Unternehmen im Branchenbarometer durchweg positiv. Sie werden maßgeblich in die Entwicklung von Hard- und Software investieren, aber auch in die Unternehmensbereiche Marketing und Sales. Denn noch immer wissen viele Unternehmen gar nicht, welches effiziente Werkzeug mit einer Drohne zur Verfügung steht. Ziel der Branche ist es, den Kunden optimale Pakete mit End-to-End-Lösung anzubieten.

Junge Branche braucht verlässliche Regeln

Als Herausforderung sieht die Branche aktuell die rechtlichen Rahmenbedingungen: So gaben die Unternehmen unter anderem an, dass die Erteilung von Aufstiegsgenehmigungen noch immer zu lange dauere und das Antragsprozedere zu bürokratisch und zu uneinheitlich sei. Dennoch ist es aber möglich, innerhalb der bekannten Gesetzgebung effiziente Lösungen und Projekte für Kunden zu entwickeln. Wie konkret diese aussehen können und welche Potenziale diese Hochtechnologiebranche mitbringt, wird live auf der Interaerial Solutions als Teilbereich der INTERGEO im Oktober erlebbar: Vom 16. bis zum 18.10. lädt die Branche in Frankfurt ein, um aktuelle Entwicklungen, Projekte und Ideen kennenzulernen.

Auf dem Foto: Ein Doppel-Quadrokopter, den Flugzeugbauer Airbus auf der Messe MRO Americas vorstellte. Mit dieser Inspektionsdrohne sollen Aufnahmen von Flugzeugen gemacht werden, die sich gerade im Hangar befinden – „Hangar of the Future“ (HoF) nennt Airbus das. Da dies so schneller gehen kann, soll die Downtime des Flugzeugs reduziert werden können und somit Profitabilität für die Flugzeugbetreiber gesteigert werden.

Die Inspektionsdrohne trägt dazu eine Kamera, einen Laser zur Hinderniserkennung und wird von Flugsoftware gesteuert, die mit den Airbus-eigenen Analysetools zusammenarbeitet. So wird ein automatischer Report der Inspektion erstellt, während die Drohne HD-Bilder von einem vorgezeichneten Flugweg um das zu inspizierende Flugzeug aus aufnimmt und der PC diese auf ein digitales Modell Flugzeuges legt.

Gerry Weber Open mit Rückenwind des PAD

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Der Paderborn-Lippstadt Airport unterstützt als offizieller Partner die diesjährigen GERRY WEBER OPEN. Während des Turniers vom 16. bis 24. Juni, bei dem Spitzensportler wie Roger Federer oder Alexander Zverev in Halle/Westfalen um Tennis ATP-Ranglistenpunkte sowie Preisgelder in Höhe von fast 2.000.000 Euro spielen, präsentiert der Heimathafen den Family Day am 21. Juni.

An insgesamt vier Ständen wird der Paderborn-Lippstadt Airport den Turnierbesuchern sein attraktives Flugangebot auf kreative Weise vorstellen. Hierfür sind unterschiedliche Mitmachaktionen und Spiele für die ganze Familie geplant. Dazu zählen unter anderem fliegende Ballons, die ihren Findern Gewinne ermöglichen, ein Wurfwandgewinnspiel, das Flughafenmaskottchen Homie sowie eine Fotobox und vieles mehr.

Tennis in der Region plakativ nutzen

„Die GERRY WEBER OPEN zählen zu den herausragenden Sportereignissen im Einzugsgebiet des Paderborn-Lippstadt Airports. Das hochkarätig besetzte Turnier, das im Vorjahr mehr als 116.000 Besucher anzog, stellt für uns eine sehr gute Gelegenheit dar, unsere Flugangebote zu präsentieren“, sagt Klaus Marx, VP Sales & Marketing der Flughafen Paderborn-Lippstadt GmbH. Der Paderborn-Lippstadt Airport ist aufgrund der räumlichen Nähe von weniger als 70 Kilometern bereits seit Gründung des Turniers im Jahr 1991 der Heimathafen für die GERRY WEBER OPEN. Zahlreiche Besucher sowie Sportler und Betreuer nutzen den Airport für die An- und Abreise. Das Engagement für das Tennisturnier reiht sich ein in verschiedene Sponsoringmaßnahmen für den Jugend- und Breitensport.

1,5 Mrd. Euro Konzernumsatz des Flughafens München

Der Münchner Flughafen erzielte im Jahr 2017 mit rund 155 Millionen Euro das bisher beste Jahresergebnis seiner Unternehmensgeschichte. Der kräftige Anstieg der Passagierzahlen um 5,5 Prozent auf 44,6 Millionen trug maßgeblich dazu bei, dass der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr nach den vorläufigen Berechnungen nochmals um mehr als 100 Millionen Euro auf knapp 1,5 Milliarden Euro gesteigert werden konnte.

Der wirtschaftliche Erfolg des Airports zahlt sich auch für die Flughafennachbarn aus, die erneut Gewerbesteuereinnahmen in einer Höhe von 35 Millionen Euro erhalten werden. Dank der Rekordzahlen sieht der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Michael Kerkloh, das Unternehmen für die anstehenden Herausforderungen gut gerüstet: „Damit ist sichergestellt, dass der Münchner Flughafen die zur Bewältigung der Zukunftsaufgaben erforderlichen Investitionen auch weiterhin aus eigener Kraft stemmen kann“. Kerklohs Prognose zufolge werde sich die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen.

A380 Symbol für weiteren Auftrieb

Diese Einschätzung wird auch durch einen Blick auf das aktuelle Verkehrsgeschehen in der soeben angelaufenen Sommerflugplanperiode gestützt. Mit der Stationierung von fünf Lufthansa-Maschinen vom Typ Airbus A380 ist München nach London, Paris und Frankfurt erst der vierte Flughafen in Europa, an dem das größte Passagierflugzeug der Welt beheimatet ist. Lufthansa fliegt damit täglich von München nach Los Angeles, Hongkong und Peking. Darüber hinaus setzt die Kranichlinie vier zusätzliche Maschinen aus der Airbus A320-Familie für den Mittelstreckenverkehr von München aus ein und verstärkt damit die Konnektivität der Münchner Luftverkehrsdrehscheibe.

Ein weiterer wichtiger Baustein zur Stärkung der Hubqualität des Münchner Flughafens ist auch die Flottenerneuerung der Lufthansa durch moderne Langstreckenjets vom Typ Airbus A350. Acht von insgesamt 15 dieser sparsamen und äußerst leisen Großraumflugzeuge hat Lufthansa bereits jetzt im Einsatz. Insgesamt ist das Angebot im Interkontinentalverkehr von und nach München im Sommer 2018 größer als je zuvor. Dies trage dazu bei „den Münchner Flughafen als Drehkreuz zu vervollständigen“, hob Flughafenchef Kerkloh hervor. Kerkloh weiter: „Mit den neuen Angeboten im Langstreckenverkehr wird jetzt die weltweite Vernetzung unseres Flughafens erheblich gestärkt. München wird auch als Sprungbrett zu anderen Kontinenten immer attraktiver.“

Eurowings verstärkt Ulausbziele

Dieser Trend wird sich auch dank der Lufthansa-Tochter Eurowings weiter fortsetzen: Ab Anfang nächster Woche startet Eurowings mit der Aufnahme von Langstreckenverbindungen von und nach München. Insgesamt 15 Fernreiseziele will die Airline von München aus regelmäßig bedienen – darunter touristisch attraktive Destinationen wie etwa Cancun, Fort Myers, Mauritius, Montego Bay oder Las Vegas. Damit haben Reisende erstmals ab München die Möglichkeit, Low-Cost-Flüge im Langstreckenverkehr zu nutzen. Dank der Eurowings wird der Anteil des sogenannten Low-Cost-Verkehrs in München am Gesamtaufkommen im Jahr 2018 voraussichtlich auf rund elf Prozent steigen.

Wirtschaftsergebnis Münchner Flughafen

Wirtschaftsergebnisse FMG-Konzern (in Millionen Euro) 2017 (IFRS) 2016 (IFRS)
Konzernumsatz 1.470 1.360
Operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 520 530
Abschreibungen 220 240
Operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 300 290
Finanzergebnis -75 -80
Steuern -70 -58
Gesamtergebnis nach Steuern (EAT) 155 152
EBITDA-Marge in Prozent 35 39
Operativer Cashflow 380 525

Wirtschaftsergebnisse 2017 vorläufig und gerundet.

Der Rückgang des EBITDA um rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr resultiert aus einmaligen Veräußerungsgewinnen. Der Rückgang des operativen Cashflow resultiert vor allem aus Verbindlichkeiten in Zusammenhang mit dem Bau des Satelliten in 2016 sowie aus höheren Steuerzahlungen in 2017.

Verkehrszahlen 2017 2016 Veränderung
Passagieraufkommen Gewerblicher Verkehr 44.577.241 42.261.309 + 5,5 Prozent
Flugbewegungen Gesamt 404.505 394.430 + 2,6 Prozent
Cargo (in Tonnen)
Luftfracht- und Luftpost 378.803 353.650 + 7,1 Prozent
Davon Luftfrachtumschlag 362.789 334.495 + 8,5 Prozent

Ryanair und Laudamotion greifen Lufthansa an

Ryanair macht ab sofort Flüge auf 41 neuen Strecken der Laudamotion für den Sommer 2018 buchbar. Der Kaufvertrag zwischen Ryanair und Laudamotion hat somit zur Folge, dass noch weitere Strecken aus Österreich, Deutschland und der Schweiz auf dem Kanal von Ryanair buchbar sind.

Damit werden in den kommenden Tagen weitere Strecken ab Wien und anderen Flughäfen bekannt zu geben. David O’Brien, Chief Commercial Officer von Ryanair, sagt, Ryanair wolle aufgrund großer Nachfrage nach Laudamotion-Flügen von Berlin Tegel nach Palma de Mallorca und anderen Sonnenzielen, weitere Laudamotion-Flüge einführen.

Antritt gegen Lufthansa

Niki Lauda, Vorstandsvorsitzender von Laudamotion, sagte, da Ryanair nunmehr als Plattform für Laudamotion-Routen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz diene, „…Dieser weitreichende Vertriebskanal wird Laudamotion immens bei der Vision unterstützen, Österreichs führende Low-Cost-Airline zu werden und gegen die Dominanz der Lufthansa und ihrer Tochtergesellschaften auf dem österreichischen, deutschen und schweizerischen Markt anzutreten.“

Auf den Strecken zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Lufthansa mit ihren Töchtern bisher unangefochtene Nummer eins. Folgende Routen (mit Flügen ab 01. Mai 2018) sind ab sofort aktiviert.

Zürich (9) von/nach Düsseldorf (12) von/nach Berlin Tegel (17) von/nach
Korfu Korfu Brindisi
Fuerteventura Faro Korfu
Heraklion Kreta Fuerteventura Faro
Ibiza Gran Canaria Fuerteventura
Lamezia Heraklion Kreta Girona
Lanzarote Ibiza Gran Canaria
Olbia Kos Heraklion Kreta
Palma de Mallorca Lanzarote Ibiza
Rhodos Málaga Kos
Basel (1) von/nach Palma de Mallorca Lanzarote
Palma de Mallorca Rhodos Málaga
Frankfurt (1) von/nach Teneriffa Mailand Malpensa
Palma de Mallorca Palma de Mallorca
Stuttgart (1) von/nach Pula
Palma de Mallorca Rhodos
Rijeka
Teneriffa

A350-900 der China Southern komplett mit Recaro-Sitzen

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China Southern bestellt für ihre neue Flotte an A350-900 sämtliche Flugzeugsitze bei Recaro Aircraft Seating. Der Lieferumfang beträgt 6.200 Recaro Leichtbausitze der Modelle CL6710 für die Business Class, PL3530 für die Premium Economy Class sowie CL3710 für die Economy Class.

Für den CL6710 ist das eine Premiere im neuen A350. „Wir sind sehr stolz, dass die komplette Flugzeugkabine der neuen A350-900 von China Southern mit unseren Sitzen ausgestattet wird. Dieser Auftrag stellt einen Höhepunkt in unserer langjährigen Zusammenarbeit dar“, so Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating.

Leichtester verfügbarer Business-Class Sitz

Der CL6710 ist das Flaggschiff von Recaro Aircraft Seating für die Langstrecke. Er ist intuitiv zu bedienen, bietet großzügigen Stauraum und jedem Passagier einen direkten Zugang zum Gang. Sitzlänge, Sitzbreite und die verschiedenen Sitzpositionen laden Passagiere ein, sich auszustrecken und auszuruhen. Auf Knopfdruck verwandelt sich der Sitzbereich in ein komplett flaches Bett. Mit rund 80 Kilogramm ist der CL6710 einer der leichtesten Business-Class-Sitze auf dem Markt.

Passagiere der Premium-Economy-Class von China Southern können beim PL3530 von Recaro die ergonomischen Sitzpositionen sowie zusätzliche Ablagemöglichkeiten genießen. Die individuell verstellbare Beinauflage beim PL3530 trägt zu einem besonderen Komfortgewinn bei.

Der CL3710, Recaros Bestseller mit weltweit über 250.000 Bestellungen, vereint das geballte Know-how des deutschen Flugzeugsitzherstellers. Der Leichtbausitz bietet höchsten Langstrecken-Sitzkomfort für die Passagiere in der Economy Class. Die sechsfach verstellbare Kopfstütze, die neu entwickelte Fußstütze und die Integrationsmöglichkeit modernster Inflight-Entertainment-Systeme machen den Sitz zu einem der Besten seiner Klasse. Darüber hinaus bietet er den Fluggesellschaften mit weniger als 12 Kilogramm Gewicht ein besonders effizientes und wirtschaftliches Fliegen.

Bereits Longhaul-Ausstatter

Recaro liefert seit 2009 Flugzeugsitze an China Southern. Zehn A330-300 Flugzeuge wurden bereits mit dem preisgekrönten CL3710 ausgestattet. Das Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam bestellte zudem in den vergangenen Jahren die Adaption des BL3520 für den asiatischen Markt von Recaro im Retrofit.

Auf den Bildern: Für die Flotte A350-900 von China Southern bietet der CL6710 Passagieren auf Langstreckenflügen den Reisekomfort der Business Class. (V.l.n.r.): Abraham Yang, Sales Director, Recaro Aircraft Seating; Xiaowen Cui, Program Manager, Strategic Planning & Investment Division, China Southern Airlines Dejiang Liu, Assistant to President, Airline Product & Service Management Division, China Southern Airlines; Dr. Mark Hiller, Geschäftsführender Gesellschafter, Recaro Aircraft Seating; Irene Tan, General Manager Asia Pacific, Recaro Aircraft Seating; René Lux, Vice President Sales & Customer Service Asia Pacific, Recaro Aircraft Seating; Jochen Krenkler, Head of Programs and Global Project Management Standards, Recaro Aircraft Seating.

Stuttgart: 2017 schreibt Rekorde am Flughafen

Am Flughafen Stuttgart wurden im Geschäftsjahr 2017 insgesamt 10.975.639 Passagiere gezählt. Damit wurde das bisherige Allzeithoch aus dem Vorjahr mit 10,6 Millionen Fluggästen erneut um 3,1 Prozent übertroffen. Die Airlines setzten vorwiegend größere Flugzeuge ein, die Zahl der Flugbewegungen sank deshalb leicht um 1,3 Prozent auf insgesamt 127.981 Starts und Landungen.

Der Umsatz der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) stieg auf 279,3 Millionen Euro, und erreicht mit einem Plus von 3,5 Prozent den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte (2016: 269,8 Mio. Euro). Die Nachfrage ist dank einer starken Wirtschaft in Baden-Württemberg enorm. Insgesamt 55 Airline-Kunden vom klassischen Linien-, über Charter- bis hin zu Low-Cost konnten den Ausfall von Air Berlin im vergangenen Herbst ist mittlerweile mehr als kompensieren.

Suttgart 21 drückt Ergebnis ins Minus

Das Ergebnis wird durch einen Sondereffekt negativ: Nach der Zahlung einer Rate von 71,4 Mio. Euro für das Bahnprojekt Stuttgart – Ulm liegt es mit 34,8 Millionen Euro im Minus. Der Landesflughafen zählt nach wie vor zu den profitabel wirtschaftenden internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Unterm Strich seien in diesem Sommerflugplan mehr Tickets im Markt als je zuvor hieß es vom Flughafen. Dazu kämen Direktverbindungen zu über 120 Zielen. Für das Jahr 2018 erwarten wir einen erneuten Anstieg bei den Passagierzahlen.

Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der FSG, zeigte sich auf der heutigen Bilanzpressekonferenz zufrieden mit der Entwicklung: „2017 war für uns ein erfolgreiches Jahr, das trotz einiger Turbulenzen von einer positiven Wachstumsdynamik geprägt war. Mit über 279 Mio. Euro haben wir den bislang besten Umsatz unserer Geschichte erzielt. Dass unser Jahresergebnis trotz steigender Kosten und anhaltenden Preisdrucks im Markt deutlich positiv ist, haben wir auch unseren Mitarbeitern und Partnern zu verdanken, die dies mit ihrer Arbeit erst möglich gemacht haben.“, so Schoefer.

Flughafen DUS mit 60 Mio. Euro Konzernergebnis

Der Düsseldorfer Airport verzeichnete 2017 – trotz des Pleite der dort bisher sehr präsenten airberlin – ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 60,1 Millionen Euro. Der Konzernumsatz lag bei 482,8 Millionen Euro. Damit zählt der Düsseldorfer Airport zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Flughäfen Europas.

Mit 24,6 Millionen Fluggästen konnte der Airport der Landeshauptstadt im vergangenen Jahr auf den achten Passagierrekord in Folge blicken. Das Jahresergebnis 2017 bezeichnete Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung, insbesondere unter den gegebenen schwierigen Rahmenbedingungen und vielen Veränderungen in der Luftverkehrsbranche, einen großen Erfolg.

Fluggesellschaften wollen Slots

Die Nachfrage der Airlines nach Start- und Landerechten in Düsseldorf ist ungebrochen hoch. Thomas Schnalke: „Die Rhein-Ruhr-Region braucht einen leistungsstarken und wachstumsorientierten Flughafen. Das hat das Jahr 2017 wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“ Nachdem sich direkt nach dem Aus der airberlin bereits erste Erfolge im Streckenaufbau eingestellt haben, werden die entstandenen Lücken im Flugplan bis zum Jahresende wieder geschlossen sein. Analog hierzu blicken auch alle anderen Geschäftsfelder auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Insbesondere im Retail-, Park- und Gastro-Geschäft wurden zum Teil oberhalb des Passagier-Zuwachses liegende Umsatzsteigerungen erreicht.

Der Bereich Werbung begann erfolgreich die Umstellung in das digitale Zeitalter. Das Frachtgeschäft erreichte einen Rekord in der umgeschlagenen Tonnage. Das Immobilienmanagement komplettierte das Projekt Airport City und stellte wichtige Weichen für die Zukunft. Im Ground Handling wurde die strategische Neuausrichtung erfolgreich umgesetzt.

Um seine gesamtwirtschaftliche Verantwortung für die Rhein-Ruhr-Region, den größten deutschen Ballungsraum mit einem enorm hohen Mobilitätsbedürfnis der Einwohner und der stark exportorientierten Wirtschaft weiterhin gerecht zu werden, benötigt der Flughafen Düsseldorf eine Entwicklungsperspektive und damit eine Anhebung der Kapazität. Diese soll im Rahmen einer beantragten, bedarfsgerechten Anpassung der Betriebsgenehmigung herbeigeführt werden.

Geschäftszahlen der letzten Jahre am DUS

2013 2014 2015 2016 2017
Fluggäste (Mio.) 21,23 21,85 22,50 23,52 24,6
Flugbewegungen 210.828 210.732 210.205 217.574 221.600
Luftfracht (Tonnen) 110.815 114.180 105.300 107.619 121.614
Umsatzerlöse (Mio. €) 429,2 425,6 449,0 464,9 482,8
Jahresergebnis (Mio. €) 34,5 42,9 53,7 59,9 60,1

Aviatar mit 500 Flugzeugen – LHT holt KI

Ein Jahr nach der Einführung auf der MRO Americas in Orlando ist Aviatar, die einzige unabhängige und offene digitale Plattform für die Luftfahrtindustrie, mit ihren sich ständig weiterentwickelnden Apps auf Kurs und hat nun mehr als 500 Flugzeuge auf der Plattform.

Neu bei Aviatar ist die innovative QuickBoarding-Funktion, die für jede interessierte Fluggesellschaft innerhalb von 24 Stunden einsatzbereit ist. Die Testversion ist für einige Wochen kostenlos. Sie ermöglicht den Airlines, das benutzerfreundliche Design von Aviatar und die wichtigsten Anwendungen Fleet Management, Condition Monitoring und Reliability Management für einen effizienten technischen Betrieb zu erleben, die mit dem Feedback von Fluggesellschaften und Ingenieuren der Lufthansa Technik entwickelt wurden.

Bausteine in Aviatar

Für alle MROs und Fluggesellschaften weltweit hat Aviatar kürzlich drei neue Apps hinzugefügt:

  • MROradar ist eine digitale RFP (Request for Proposal)-Plattform für die Flugzeugüberholung, die Fluggesellschaften und MROs einen schlanken, effizienten und vergleichbaren Ausschreibungsprozess ermöglicht.
  • AirGlance digitalisiert und optimiert das Reporting entlang eines Base Maintenance Layovers und verbessert so die Kommunikation zwischen MROs und Airline-Kunden während der Überholung eines Flugzeugs.
  • Mit ToolNOW wurde im März 2018 die weltweit erste online-Vermittlungsplattform für den Verleih von Werkzeugen in der Luftfahrtindustrie präsentiert.

Die Aviatar Cloud-basierte Infrastruktur gewährleistet höchste Datensicherheit für die Kundendaten gemäß den europäischen Datenschutzanforderungen, insbesondere für personenbezogene Daten. Ein Software Development Kit (SDK) steht allen Fluggesellschaften und potenziellen Partnern zur Verfügung.

Noch bis 12. April präsentiert Lufthansa Technik Aviatar auf der MRO Americas 2018 in Orlando, Florida, an ihrem Stand (#957). Experten des Geschäftsbereichs Digital Fleet Solutions der Lufthansa Technik stehen für detaillierte Informationen zur Verfügung.

Arago für KI zur Flugzeugüberholung

Auf der MRO Americas hat LHT auch verkündet gemeinsam mit Arago an der fortschreitenden Automatisierung des MRO (Maintenance, Repair and Overhaul)-Prozesses zu arbeiten. Mit Argo aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), das sich auf die intelligente Automatisierung von Geschäftsprozessen spezialisiert hat, will Aviatar eine integrierte Softwareplattform für digitale Produkte und Dienstleistungen in der Luftfahrtindustrie realisieren. Deshalb wird im Bereich der Flugzeugüberholung der Lufthansa Technik ein Pilotprojekt mit Aragos KI-Plattform HIRO TM gestartet.

Die KI-Plattform HIRO TM ermöglicht autonome Prozessautomatisierung durch den Einsatz von Algorithmen, die menschliches Fachwissen zur Lösungsfindung nutzen und dieses Wissen zur Bewältigung neuer Aufgaben beibehalten. Anwender profitieren nicht nur von herausragenden Automatisierungsraten, sondern ebenfalls von signifikanten Kosteneinsparungen und dem Erhalt ihres Expertenwissens.

Der Pilotbetrieb von HIRO TM im Bereich der Flugzeugüberholung soll einen Quantensprung in der Digitalisierung der Prozesse und Services bewirken. Dazu soll mit der Hilfe von HIRO TM das für den aktuellen Planungsprozess genutzte Expertenwissen aus Planung und Produktion digitalisiert und zentralisiert werden. Dadurch wird die Einführung eines neuartigen automatisierten Planungsansatzes mit erheblichem Potential zur Reduzierung der Durchlaufzeiten für das gesamte Überholungsnetzwerk der Lufthansa Technik ermöglicht.

35 neue A320neo: SAS komplett zu Airbus

Die SAS Group hat einen Festauftrag über 35 A320neo-Flugzeuge unterzeichnet. Darüber hinaus will SAS 15 A320neo SAS von Leasingfirmen mieten. Mit dieser wichtigen neuen strategischen Festlegung wird die Fluggesellschaft zu einem reinen Airbus-Betreiber.

SAS setzt die treibstoffeffiziente A320-Familie in ihrem europäischen Liniennetz ebenso ein wie für ihre ausgedehnten Verbindungen innerhalb Skandinaviens. Die neuen A320neo verstärken eine vorhandene Airbus-Flotte von 56 Flugzeugen (acht A340, acht A330 sowie 40 Single-Aisle-Jets der A320-Familie). Die Entscheidung über den Triebwerkstyp wird von der Airline noch bekannt gegeben. SAS ist seit 1980 Airbus-Kunde.

„Wir haben vor gut einem Jahr damit begonnen, neue Airbus A320neo in Dienst zu stellen. Das Feedback unserer Kunden war seitdem sehr positiv. Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Bestellung das Angebot für unsere Fluggäste weiter verbessern können und so in die Zukunft von SAS investieren. Wir schaffen damit auch erstmals eine effizientere Flotte, die auf einem einzigen Typ aufbaut. Mit der Bestellung von 50 A320neo erhalten wir die effizientesten Flugzeuge am Markt. Wir können unsere Betriebseffizienz so weiter optimieren und unsere klimawirksamen Emissionen verringern“, sagte Rickard Gustafson, President und CEO von SAS.

Flotte wird erneuert

„Wir sind stolz auf diese Nachbestellung von SAS. Die A320neo werden die vorhandene Airbus-Flotte der Airline mit überragender Treibstoffeffizienz, niedrigsten Betriebskosten und Umweltauswirkungen ergänzen. Sie sind für SAS die ideale Wahl als Ersatz für ihre Flugzeuge der älteren Generation. Damit werden noch mehr SAS-Passagiere den höchsten Komfort am Himmel genießen können“, erklärte Eric Schulz, Chief Commercial Officer von Airbus Commercial Aircraft.

Die Flugzeuge der A320neo-Familie fliegen mit modernsten Technologien wie Triebwerken der neuen Generation und Sharklets vom Tag ihrer Auslieferung an mindestens 15 Prozent sparsamer und werden den Treibstoffverbrauch bis 2020 um 20 Prozent reduzieren. Die A320neo-Familie hat mit über 6.000 Bestellungen von 99 Kunden einen Marktanteil von knapp 60 Prozent erobert.

Simulator zum ersten Atlantiküberflug Ost – West

Wie fühlt es sich an in einem Wellblechflugzeug ohne moderne Technik über den Atlantik zu fliegen? Das können Luftfahrtbegeisterte zum neunzigsten Jahrestag der Atlantiküberquerung am Flughafen Bremen in einem Simulator erleben.

Heutzutage ist ein Flug über den Atlantik nichts Außergewöhnliches. Tausende Flugzeuge überqueren ihn täglich. Das war vor 90 Jahren anders. Damals, am 12. April 1928, überflogen die Luftfahrtpioniere Hermann Köhl, James Fitzmaurice und Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld erstmals den Atlantik.

Pionierflug von Wagemutigen

Ihr damaliges Fluggerät: Eine Junkers W33, getauft auf den Namen „BREMEN“. Das Besondere an ihrem Flug: Sie flogen von Ost nach West. Bislang flogen die Wagemutigen nur mit dem Wind, also von West nach Ost. „Dementsprechend schwierig war ihre Mission. Der heftige Gegenwind zerrte am Benzinvorrat – der Nebel behinderte die Sicht. Beinahe wäre das Flugzeug sogar abgestürzt“, sagt Dr. Jens Petersen.

Petersen ist einer, der es wissen muss. Schließlich ist er der 1. Vorsitzender des Vereins „Wir holen die BREMEN nach Bremen e.V.“ Anlässlich des 90igsten Jubiläums des Jungfernfluges lädt der Verein zusammen mit seinen Partnern zu einer Jubiläumsveranstaltung am Bremer Flughafen ein. Und die kann sich sehen lassen: Schließlich können Luftfahrtbegeisterte dort am eigenen Leibe erfahren, wie es ist, bei schlechter Sicht und starkem Wind über den Atlantik zu fliegen.

Ausstellung mit Originalflugzeug

Der Verein hat dafür extra einen Flugsimulator in die Bremenhalle geschafft. Dessen Kanzel orientiert sich sehr am Original-Flugzeug. Aber keine Angst: Absturzgefahr besteht nicht. Ein echter Pilot ist mit an „Bord“ und gibt Hilfestellungen. Besonderer Clou: Der Flug wird auf eine 180 Grad Leinwand projiziert. So können Zuschauer den Flug hautnah miterleben.

Begleitet wird die Veranstaltung von Vorträgen und Führungen und einer Ausstellung von dem Wirken von Hugo Junkers. Zudem ist das Originalflugzeug zu bestaunen. Die Veranstaltung findet am 14. und 15. April 2018 in der „Bremenhalle“ (Obergeschoss) am Bremen Airport statt. Start ist jeweils um 12:15 Uhr. Ende um 14:45 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Acht Prozent mehr Osterpassagiere in Dortmund

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Die diesjährigen, zweiwöchigen Osterferien konnte der Dortmund Airport mit einem Passagierzuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum abschließen. Insgesamt nutzten 98.484 Fluggäste den Dortmunder Flughafen während der Osterferien in Nordrhein-Westfalen.

Flughafengeschäftsführer Udo Mager erläutert die Verkehrsentwicklung: „Die wachstumsstarken Monate aus dem ersten Quartal 2018 geben die Richtung bei den Verkehrszahlen vor. In den zweiwöchigen Osterferien, die sich in diesem Jahr jeweils hälftig auf die Monate März und April verteilten, konnten die Fluggastzahlen vor allem durch einen um-fangreicheren Flugplan um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.“

Klassiker London als Ziel

Das beliebteste Reiseziel war die Städtemetropole London (10.226 Fluggäste), die von Dortmund aus mit den günstigen Flugverbindungen von Ryanair und easyjet schnell erreichbar ist. Die Plätze zwei und drei auf der Beliebtheitsskala belegen, wie bereits im vergangenen Jahr, Kattowitz (10.195 Fluggäste) und Palma (9.063 Fluggäste). Darüber hinaus waren auch Flüge zum internationalen Drehkreuz München weiterhin stark nachgefragt.

Erstflug der Saison: Heringsdorf erwartet CRJ900

Zum traditionellen Saisonauftakt am Sonnabend am 05. Mai 2018 kommt auch Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph und viele Gästen aus der Tourismusbranche, Wirtschaft und Politik auf der Flughafenterrasse.

Im vergangenen Jahr nutzten 32.128 Fluggäste den Heringsdorfer Flughafen, davon 19.616 Linienflugpassagiere. Die Lotsen registrierten 2017 auf Usedom insgesamt 4.369 Flugbewegungen. Nun wird eine voll besetzte Canadair CRJ900 der Lufthansa aus Frankfurt/Main am Sonnabend, dem 14. April 2018, um 17:35 Uhr den Linienflugverkehr auf dem Flughafen Heringsdorf eröffnen.

„Die Zukunft und die weitere Entwicklung des Flughafens in der Region und für das Land sind spannende Themen, die von hohem Interesse sind und die wir gern gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren möchten“, betonten der Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Raulin und Flughafengeschäftsführer Dirk Zabel. Während der Saisonauftaktveranstaltung landet um 13:00 Uhr eine Eurowings-Maschine vom Typ Bombardier Dash8 Q400 aus Stuttgart, die um 13:50 Uhr für den Rückflug wieder abhebt. „Von unserer modernen Terrasse aus können wir das Fluggeschehen aus der ersten Reihe verfolgen“, so Zabel.

Linienflüge nach Usedom

Insgesamt werden in diesem Jahr fünf Linien bedient. Nach dem Start des Linienverkehrs am 14. April mit einem Lufthansa-Flug von Frankfurt am Main folgen am 28. April die Eurowings-Linien (im Bild mit dem Muster Airbus) aus Düsseldorf und Stuttgart. Am 06. Mai gibt es dann wieder regelmäßige Flüge aus der Alpenrepublik von Basel über Bern mit der SkyWork Airlines. Ab dem 25. Mai wird Linz in Österreich wöchentlich mit der Austrian Airlines angeflogen.

SpiceJet: 10.000 BL3530Smart Sitze B737-MAX

50 B737 MAX Flugzeuge von SpiceJet werden ab dem dritten Quartal 2018 mit den neuen Recaro Leichtbausitzen für die Kurz- und Mittelstrecke ausgerüstet.

Der Leichtbausitz von Recaro mit der platzsparenden Rückenlehne ermöglicht Fluggesellschaften, ihren Passagieren ein Optimumg an Komfort ökonomischer Effizienz. Die indische Fluggesellschaft hat rund 10.000 BL3530 Smart Economy-Class-Sitze (auf den Bildern) bestellt. Die ersten acht Shipsets werden noch 2018 geliefert.

SpiceJet mit Besonderheiten im Sitz

Ajay Singh, CMD SpiceJet sagte: „Wir stellen sicher, dass unsere Kunden die komfortabelsten Sitze haben, wenn sie SpiceJet fliegen. Die Sitze, die wir bestellt haben, sind die breitesten, mit der größten Beinfreiheit und die leichtesten Sitze, die heute verfügbar sind. Sie helfen, den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.“ Darüber hinaus wird der BL3530Smart für SpiceJet mit einer hohen Literaturtasche, einer Netztasche zum Verstauen persönlicher Gegenstände und Kunstlederbezügen konfiguriert. Zusätzlich werden die so genannten SpiceMax-Sitze der neuen 737-Familie mit einer einzigartigen sechsfach verstellbaren Kopfstütze BL3530Smart ausgestattet.

Isländische WOW ordert CL4400

Recaro Aircraft Seating wird zudem die Airbus-Flotte der isländischen Fluggesellschaft WOW air mit Business-Class-Sitzen CL4400 beliefern, wie das Unternehmen mitteilte. Die Sitze für die ersten drei Flugzeuge wurden bereits ausgeliefert. Dafür hat der Customer Service von Recaro den CL4400 mit neuen Sitzbezügen umgerüstet. Als zertifizierter Luftfahrtentwicklungsbetrieb (Design Organization, DOA) hat Recaro zudem die Modifikation der Sitzbezüge in der Kabine zugelassen. Bis Ende 2018 soll zusätzlich ein Retrofitprogramm für die Umrüstung der Sitze zwölf bestehender Flugzeuge umgesetzt werden.

Der Business-Class-Sitz CL4400 hat sich auf der Kurz- und Mittelstrecke vielfach bewährt und wird nun auch auf den Langstreckenflügen von WOW air eingesetzt. Der Sitz zeichnet sich durch eine großzügig verstellbare Rückenlehne aus. Zudem lässt sich die Kopfstütze individuell einstellen. Der Business-Class-Sitz bietet Passagieren mehr Privatsphäre dank Mittelkonsolen anstelle herkömmlicher Armlehnen. WOW air mit Hauptsitz in Reykjavik, Island fliegt aktuell mit 18 Airbus Flugzeugen 37 Zielorte in Europa, Nordamerika und Asien an. Auf dem letzten Bild (v.l.n.r.): Andreas Dedler – Airframe Engineer , WOW air; Hjálmar Grétarsson – Manager Engineering, WOW air; Ragna Emilsdóttir – Manager Cabin, WOW air; Sophie Knechtel – Junior Sales Manager Customer Service, Recaro Aircraft Seating.

PAD noch dichter im Lufthansa-Netz

Frankfurt bekommt wöchentlich sechs zusätzliche Verbindungen (Abflug jeweils um 18:05 Uhr) ab Paderborn-Lippstadt für eine verbesserte Anbindung an Deutschlands größten Flughafen sowie für eine Reihe zusätzlicher Umsteigemöglichkeiten zu Zielen in der ganzen Welt.

Dank der Lufthansa City Line steht damit Frankfurt ab sofort jede Woche zwölfmal auf der Abflugtafel am Paderborn-Lippstadt Airport. Dank der erweiterten Frankfurt-Flüge und den vier täglichen Verbindungen nach München haben Reisende insgesamt 40 Mal die Möglichkeit, vom heimischen Flughafen über die beiden Drehkreuze zu reisen.

Flüge am Tagesrand

Zwischen 06:00 Uhr morgens und 23:20 Uhr abends ist damit ein kontinuierlicher Zugang zum weltweiten Netz der Lufthansa gewährleistet. „Die zusätzlichen Flüge verbessern die Anbindung unserer Region an den weltweiten Luftverkehr und öffnen Reisenden durch die neuen Umsteigeverbindungen weitere Möglichkeiten“, sagt Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH.

50 Boeing 737 MAX 10 für Lion Air Group

Boeing wird die Lion Air Group mit 50 Flugzeugen der neuen 737 MAX 10 beliefern. Das teilten der Flugzeughersteller und die Airline heute definitiv mit. Nach Listenpreisen hat der Kauf einen Wert von ca. 6,24 Mrd. US-Dollar, es ist also der bisher wertvollste Deal für die 737-Variante MAX 10.

Lion Air wird damit zu einem der ersten Kunden für die neueste 737 MAX. Bei der Lion Air Group wurde auch die erste 737 MAX 8 weltweit eingeflottet, und hat auch als erste die größere 737 MAX 9 bestellt. Diese erste 737 MAX 9 wurde erst letzten Monat überstellt. Das Muster soll auf internationalen Strecken eingesetzt werden. Die Leistung der Familie 737 MAX deckt einen Kapazitätsbereich von 130 bis 230 Passagieren ab.

A380 Cabin-Flex schafft mehr Platz für Premium

Airbus legt auch für den A380 ein Cabin-Flex-Programm auf. Dies soll in der Kabine des Riesenfliegers mehr Effizienz erschaffen und auch als Retrofit für bestehende Flotten angeboten werden. Qantas wird die erste Airline, die das Konzept einsetzen wird.

Das „A380 Cabin-Flex“ beinhaltet Änderungen in der Türanordnung des Oberdecks, sodass die die Premiumklasse mit einer geringeren Dichte an Sitzen nun Gangbereiche mit nutzen kann und somit mehr Sitze eingebaut werden können, ohne den Reisekomfort zu schmälern. Vom Riesenairbus A380 fliegen heute 223 bei 13 Airlines weltweit. Qantas hat sich als Erstkunde für A380 Cabin-Flex auf ihrer bestehenden Flotte an A380 ab Mitte 2019 entschieden.

RoI nach einem Jahr

Verglichen mit herkömmlichen A380-Layouts können mit A380 Cabin-Flex elf Premium Economy-Sitze bzw. sieben Business Class-Sitze mehr untergebracht werden. Airbus verspricht, dass das return-on-investment (RoI) in typischer Weise für das Retrofit bei nur einem Jahr liegt. Die Verdienstmöglichkeiten ließen sich durch die erhöhten Premiumsitzzahl im oberen Deck des Superjumbos deutlich steigern.

Piste des BER für tausende Läufer geöffnet

Der Start-Ziel-Bereich befindet sich direkt unter dem Terminaldach des BER. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können aus insgesamt vier Disziplinen wählen: Halbmarathon, zehn-Kilometer-Lauf, zehn-Kilometer-Power-Walking und vier mal vier-Kilometer-Team-Staffel.

Mit den Füßen über den Beton und den Wind im Gesicht: Am Samstag, dem 14. April 2018, verwandelt sich der künftige Flughafen Berlin Brandenburg wieder für einen Abend in eine Laufstrecke. Der 12. Airport Night Run führt in den Abendstunden am Terminal sowie an den Piers entlang, unter den Fluggastbrücken hindurch, über und um die befeuerte südliche Start- und Landebahn und das Vorfeld.

Startschuss für tausende Teilnehmer

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Über die beleuchtete südliche Start- und Landebahn zu laufen ist nach wie vor etwas Besonderes. Das zeigen auch die rund 5.000 Anmeldungen. Laufbegeisterte sind herzlich eingeladen, sich jetzt noch anzumelden und eine der letzten Gelegenheiten zur Teilnahme zu nutzen. Ich wünsche allen viel Erfolg.“

Den Startschuss für den Halbmarathon gibt um 19:05 Uhr Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup. Die Läufer und Walker der 10-Kilometer-Distanz sowie die der vier mal vier Kilometer-Team-Staffel starten um 19:30 Uhr. Jeweils rund 25 Minuten vor dem Startschuss können sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim offiziellen Warm-up vorbereiten. Neben den besten Läuferinnen und Läufern in allen Disziplinen werden das Unternehmen mit der besten Zeit und mit den meisten Teilnehmern sowie die schnellste Teamstaffel ausgezeichnet. Anreise und Service vor Ort

Das Veranstaltungsgelände befindet sich am Flughafen Berlin Brandenburg auf dem Willy-Brandt-Platz in der Airport City. Kostenfreie Parkplätze stehen begrenzt vor Ort zur Verfügung. Es wird empfohlen, früh anzureisen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Zwischen 15:00 und 24:00 Uhr sind kostenlose Shuttle-Busse zwischen dem S-Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld und dem Veranstaltungsgelände im Einsatz.

Im Startbereich haben Läuferinnen und Läufer die Möglichkeit, Toiletten, Umkleiden und Duschen sowie die Kleideraufbewahrung zu nutzen. Besuchende und Begleitende können die Teilnehmenden im Start- und Zielbereich anfeuern. Eine Begleitung auf der Strecke ist nicht möglich.

Anmeldung zum Lauf

Der 12. Airport Night Run wird auch in diesem Jahr von der Golazo Sports GmbH (ehemals Berlin Läuft) organisiert. Rund 6.500 Läuferinnen und Läufer werden erwartet. Online-Anmeldungen sind noch bis einschließlich 10. April 2018 möglich. Kurzentschlossene können die Startunterlagenausgabe bei Karstadt Sports (Kranzler Eck) am 13. April 2018 sowie vor Ort am Nachmelde-Counter bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start nutzen. Die Anmeldegebühr für die Läufe beträgt: 40 Euro für den Halbmarathon, 25 Euro für den 10-Kilometer-Lauf bzw. das 10-Kilometer-Walken sowie 60 Euro für die Team-Staffel.

Die Nutzung eines Real-Time-ChampionChips ist für jede Läuferin und jeden Läufer während des Laufs obligatorisch. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die noch keinen Real-Time-ChampionChip für die elektronische Zeitmessung besitzen, können diesen für sechs Euro ausleihen.

Condor beendet Leistungen für Laudamotion

Der Ferienflieger Condor und Laudamotion haben jetzt eine Vereinbarung über das Auslaufen ihrer noch jungen Kooperation geschlossen. Nachdem Condor der österreichischen Airline Laudamotion innerhalb von wenigen Wochen zum Start verholfen hatte, einigten sich die beiden Airlines heute, dass Condor den Verkauf von Flügen ab Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Zürich, Stuttgart, Basel und Wien noch bis Ende April weiterführen wird.

Bis zu diesem Zeitpunkt wird Condor weiterhin die Technologie für die Website und verschiedene weitere Vertriebssysteme sowie Vertriebsunterstützung in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung stellen. Die bisher von Condor übernommenen Funktionen – wie die Bereitstellung der Verkehrsleitstelle, der Flugvorbereitung sowie die Crewplanung – werden in den nächsten Wochen geordnet an Laudamotion übergeben.

Vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit

Eigentlich hatten beide Airlines zunächst eine längere Partnerschaft verkündet, unter anderm sollten im Sommer viele Flüge aus Deutschland nach Mallorca aufgelegt werden. Doch kürzlich hatte Laudamotion eine intensive Partnerschaft mit Ryanair beschlossen, deren Ziel sogar der Mehrheitsanteil an der österreichischen Fluggesellschaft durch die Iren ist.

„Im Interesse unserer Kunden werden wir die Vertriebskooperation noch bis zum Ende des Monats fortsetzen“, sagt Christoph Debus, Chief Airline Officer der Thomas Cook Group. „Darüber hinaus konzentrieren wir uns auf das Wachstum der Condor / Thomas Cook Group Airline, insbesondere in Deutschland.“

Passagiere werden informiert

Gäste, die über Condor Flüge bei Laudamotion nach dem 01. Mai 2018 gebucht haben, werden in den nächsten Tagen direkt von Condor zum weiteren Vorgehen kontaktiert. Kunden, die ihren Flug im Rahmen einer Pauschalreise bei einem Veranstalter gebucht haben, werden gebeten sich an den jeweiligen Veranstalter zu wenden.

Die Thomas Cook Group Airline vergrößerte in diesem Jahr ihre Flotte auf 100 Flugzeuge und wird voraussichtlich nahezu 20 Millionen Fluggäste in ihren Urlaub fliegen. Mit zusätzlichen Flugzeugen erhöht die Airline ihre Kapazität für den Sommer 2018 um zehn Prozent. Damit wird der gesteigerten Flug-Nachfrage nach dem Ausscheiden der Air Berlin/Niki in Deutschland und Monarch Airlines in Großbritannien entsprochen.

Lufthansa Technik differenziert Reparaturen der Kabine

SPAIRS heißt ein ergänzendes Produkt im Rahmen von Kabinenmodifikationen von Lufthansa Technik AG: Kunden erhalten die Möglichkeit, einzelne Teile oder Kabinenelemente reparieren oder erneuern zu lassen, ohne die gesamte Kabine einer Modifikation unterziehen zu müssen.

Lufthansa Technik stellt sich mit SPAIRS  (Service Provider for Aircraft Interior Refurbishment Solutions) will sich auf die jeweiligen Kundenwünsche einstellen und erweitert so ihr Portfolio im Bereich von Flugzeugmodifikation der Lufthansa Technik in Hamburg. Die Spezialisierung liegt dabei auf der Reparatur und auf der Herstellung und Entwicklung für Aircraft Interior Parts. So werden beispielsweise Panels aus dem Bodenbereich oder aus den Seitenwänden repariert oder erneuert; Toiletten und Küchen erhalten Modifikationen oder Sitzpolster werden getauscht. Das Produktportfolio erstreckt sich über die gesamte Flugzeugkabine.

Kabine: Nicht alles muss raus

„Die Flugzeugkabine ist für viele unserer Kunden eines der wesentlichen Differenzierungsmerkmale in einem in vielen Bereichen hoch standardisierten Geschäft. Ihr ein neues und schöneres Gesicht zu verleihen, ist das Ziel unseres neu entwickelten Produktes“, sagt Thorsten Peters, SPAIRS Sales Manager bei Lufthansa Technik.

Der Service beinhaltet sowohl die Materialzusammenstellung als auch die Zertifizierung. Denn Lufthansa Technik kann als Herstellungs- und Instandhaltungsbetrieb neben der Reparatur von Kabinenelementen unter der Zulassung der europäischen Luftfahrtbehörde EASA (Part-145) auch die Entwicklung und Herstellung neuer Teile für die Kabine unter den EASA-Bestimmungen nach Part-21/J und -21/G anbieten.

Zeppelin NT im XTREM-Flug zeigt, was er kann

Samstag eröffnete ein Zeppelin im ersten XTREM-Flug eine völlig neue Dimension des Fliegens. „Zeppelin NT“ steht normalerweise als Synonym für ruhiges, sanftes Schweben und traumhaften Ausblick. Nun zeigte er sich bei diesem Sonderflug zum ersten Mal von seiner überraschend dynamischen und aufregenden Seite.

„Dieser XTREM-Flug ist eine Zeitreise und gleichzeitig garniert mit einigen Flugmanövern, die man dem Zeppelin gar nicht zutraut,“ erzählt Jürgen Schelling, Passagier des ersten XTREM-Flugs, begeistert nach der Landung. „Und dass die fliegende Zigarre sich so leichtfüßig bewegen lässt, glaubt man erst, wenn man es als Passagier erlebt hat.“ Die unerwartete Manövrier- und Leistungsfähigkeit des Zeppelin NT konnten die Fluggäste dieses Sonderflugs wirklich hautnah erleben.

Zeppelin geht an die Extreme

Zwei erfahrene Zeppelin-Piloten zeigten die aufregendsten Flugmanöver des modernsten Luftschiffs der Welt: Bei maximaler Leistung ging es im rasanten Steigflug hinauf bis zu einer Flughöhe von etwa 1.000 Metern und danach wieder im steilen Sinkflug hinunter bis auf 500 Meter über Grund. Dass der „sanfte Riese“ in der Lage ist eine rasante Vollbremsung hinzulegen, hat er ebenfalls unter Beweis gestellt: Nach der Beschleunigung auf seine Maximalgeschwindigkeit von 120 km/h bremste er per 180°-Kehrtwende ab auf 0 km/h in unter sieben Sekunden. Beim „Nicken“ um die Querachse, „Rollen“ um die Längsachse und „Gieren“ um die Hochachse demonstrierte das Luftschiff anschließend eindrucksvoll seine Wendigkeit und Manövrierfähigkeit.

Alles in Sicherheit

Besondere Flüge benötigen eine besondere Vorbereitung. Vor dem Start dieses XTREM-Flugs erklärte der Zeppelin-Pilot Oliver Jäger den Passagieren alle geplanten Flugmanöver. Während des Flugs wurden die einzelnen Aktionen dann durch den Co-Piloten Marko Hollerer angekündigt. Die Passagiere konnten somit ihre volle Aufmerksamkeit auf die spannenden Manöver des Zeppelins richten.

„Dieser XTREM-Flug war zwar zugegebenermaßen spektakulär, erfolgte aber selbstverständlich innerhalb der zugelassenen Betriebsgrenzen des Zeppelin NT und wurde im Vorfeld eng mit dem Luftfahrt-Bundesamt abgestimmt,“ so Eckhard Breuer, Geschäftsführer der Deutschen Zeppelin-Reederei. „Die Sicherheit unserer Passagiere steht auch auf solchen Sonderflügen immer an oberster Stelle.“ Am 06. und 13. Oktober 2018 soll es weitere XTREM-Flüge geben.

Streik an Flughäfen – ohne Feuerwehr geht gar nichts

Die Gewerk­schaft Ver.di bestreikt heute die Flug­hä­fen in Frank­furt am Main, Mün­chen, Köln und Bre­men. Betrof­fen sind im inner­deut­schen Ver­kehr auch viele Rei­sende an ande­ren Flug­hä­fen. Pas­sa­gie­ren wird drin­gend gera­ten, sich bei ihrer jewei­li­gen Flug­ge­sell­schaft zu erkun­di­gen, ob der Flug stattfin­det und aus­rei­chend Zeit vor Ort ein­zu­pla­nen.

Am Köln Bonn Airport hat heute früh um 06:00 Uhr der Warnstreik begonnen. Teile der Belegschaft des Flughafens beteiligen sich daran. Ver.di fordert die Mitarbeiter auf, 24 Stunden lang die Arbeit niederzulegen. In der Zeit stehen am Köln Bonn Airport insgesamt 250 Passagierflüge (je 125 Starts und Landungen) im Flugplan. 76 davon wurden bereits im Vorhinein gestrichen.

CGN: Weitere Auswirkungen

Am Köln Bonn Airport waren 74 Flüge vorab gestrichen worden. Lufthansa hatte vorsorglich auf der Strecke Köln/Bonn – München 12 Flüge annulliert. Eurowings hat 62 geplante Flüge aus Programm genommen (31 Starts, 31 Landungen). Es kann im Verlauf des Tages zu weiteren Flugstreichungen kommen. Der Flughafen versucht gemeinsam mit den Airlines, die Beeinträchtigungen für Fluggäste so gering wie möglich zu halten.

Passagiere werden gebeten, sich kurzfristig bei ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter zu erkundigen, ob und wie ihre Flüge von dem Warnstreik betroffen sind. Der Flughafen richtet zusätzlich unter der Rufnummer 02203-404000 eine Hotline für die Passagiere ein, die ab früh um 06:00 Uhr besetzt ist. Planmäßig standen am morgigen Dienstag 250 Flüge (je 125 Starts und Landungen) auf dem Programm. Seit 08:00 Uhr beteiligt sich auch die Flughafen-Feuerwehr am Streik. Deswegen waren keine Starts und Landungen möglich. Der Streik der Feuerwehr sollt bis 11:00 Uhr dauern. Planmäßig hätten in diesen drei Stunden 47 Passagierflüge stattfinden (22 Starts, 25 Landungen) sollen.

Feuerwehr streikte auch

Anläss­lich des Streiks an meh­re­ren deut­schen Flug­hä­fen erklärt Ralph Bei­sel, Hauptgeschäftsführer des deutschen Flughafenverbandes ADV: „Ein sog. Warn­streik, der gleich zu wirt­schaft­li­chen Mil­lio­nen­schä­den bei Air­lines und Flug­hä­fen, lan­gen War­te­zei­ten und mas­si­ven Flug­aus­fäl­len führt, lässt jede Ver­hält­nis­mä­ßig­keit ver­mis­sen.“ Allein bei der Luft­hansa sind von den streik­be­ding­ten Flug­strei­chun­gen 90.000 Pas­sa­giere betrof­fen, weil rund 800 Flüge aus dem Flug­plan genom­men wer­den muss­ten. Auch bei ande­ren Air­lines fal­len heute zahl­rei­che Flüge aus.

Stralsunder starten jetzt Flüge ab FMO

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Die junge deutsche Fluggesellschaft Sundair mit Sitz in Stralsund und operationeller Basis in Berlin, wird in diesem Sommer erstmalig auch ab Münster/Osnabrück fliegen.

Am Montag, 09. April, landete der Airbus A320-200 D-ASEE erstmalig am FMO. Die Crew wurde gebührend mit Blumen begrüßt und willkommen geheißen. Ab sofort bedient Sundair jeden Montag das Ziel Palma de Mallorca ab dem FMO. Sundair verfügt über zwei Flugzeuge des Typs Airbus A320-200 und erhält noch in diesem Jahr zwei weitere Airbus-Flugzeuge vom Typ A319-100.

Das Unternehmen ist spezialisiert auf Touristikflüge zu Warmwasserzielen und kooperiert dabei mit diversen Reiseveranstaltern und speziell mit Schauinsland-Reisen, dem deutschen Reiseveranstalter, der in diesem Jahr bereits seinen 100.Geburtstag feiert. Das Ziel Palma de Mallorca erfreut sich ab Münster/Osnabrück sehr großer Beliebtheit und wird im Sommerflugplan 2018 bis zu 21 Mal pro Woche durch vier verschiedene Fluggesellschaften angeflogen. Auf dem Foto wurde Die Sundair-Crew vom Aviation-Marketing Team des Flughafens Münster/Osnabrück, vertreten durch Mathias Richter (3. von rechts) und Detlef Döbberthin (4. von rechts) nach der Erstlandung begrüßt.