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LHT zeigt mehr Platz an Bord für Gäste und Crew

Auf der Weltleitmesse für die Ausstattung von Flugzeugkabinen, der Aircraft Interiors Expo in Hamburg stellt die Lufthansa Technik verschiedene neue Produkte für Komfort und Sicherheit an Bord vor.

Dazu gehören beispielsweise Einbauten, die Passagieren auch in Kabinenkonfigurationen mit maximaler Sitzplatzzahl (High-Density Configurations) genügen Stauraum für Handgepäck geben. Mit der Integration des „Center Ceiling Stowage+“ (CCS+) schafft Lufthansa Technik zusätzlichen Stauraum in der Kabine. Das in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Ausrüster FACC angebotene Fach lässt sich im vorderen und hinteren Kabinenbereich sowie in der Kabinenmitte installieren. Mit einer Zuladung von bis zu 38,5 kg ist das neue CCS+ wesentlich belastbarer ausgelegt als bisherige Konstruktionen. Das neue Modul ist insbesondere für im Flug eher seltener benötigte Gegenstände gedacht, beispielsweise Zeitungen, das Handgepäck der Crew, Rettungsinseln, Babybettchen oder Rollstühle.

Mehr Stauraum für Handgepäck

Insbesondere in Kabinenkonfigurationen mit hoher Sitzplatzanzahl ist knapper Stauraum für Handgepäck sowohl für Passagiere als auch für Airlines ein Ärgernis. Nicht alles Handgepäck findet Platz und das Boarding verzögert sich deswegen immer wieder. Der Einbau deutlich vergrößerter Türen für die Gepäckfächer schafft hier Abhilfe. Mit den „Bigger Doors“ finden in einem Gepäckfach jetzt fünf anstelle von bisher nur drei Rollkoffern Platz. Die Bigger Doors sind für Airbus-Mittelstreckenflugzeuge der A320 Familie verfügbar.

Bar-Modul für die Bordküche

In Zusammenarbeit mit Diehl Aviation bietet Lufthansa Technik ein Bar-Modul für die Bordküche an. Der Einbau einer Bordbar ist normalerweise wegen hoher Kosten und aus Platzgründen für Fluggesellschaften keine Option. Das ausziehbare Galley Bar Module in der Größe zweier Standardrollcontainer (Trolley) ermöglicht es jedoch, den existierenden Platz in der Bordküche zu nutzen. Mit wenigen Handgriffen der Kabinenbesatzung entsteht eine Arbeitsfläche, die nicht nur als Bartheke, sondern beispielsweise auch als Selbstbedienungsstation oder als Duty Free Shop genutzt werden kann. Vom Design ist das neue Modul primär für Großraumflugzeuge konzipiert.

Leichte Notrutschen für mehr Sitzplätze

Für Kabinenkonfigurationen mit einer maximalen Anzahl an Sitzplätzen auf der Airbus A320 Familie bietet Lufthansa Technik den Einbau von gewichtssparenden Notrutschen an. Die schmalen (single Lane) Rutschen erfüllen alle Anforderungen an eine sichere und schnelle Kabinenevakuierung (TSO-C69c), sind aber 80 kg leichter als übliche breite (dual lane) Notrutschen. Sie wurden gemeinsam mit dem amerikanischen Hersteller EAM Worldwide entwickelt und zugelassen. Ansprechpartner für die Kabinenprodukte der Lufthansa Technik stehen am Stand des Unternehmens (6B80 in Halle 6) auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg vom 10. bis 12. April 2018 zur Verfügung.

SunExpress behindert Betriebsratswahl

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Mit einem Antrag auf einstweilige Verfügung geht die Airline SunExpress gegen die Wahl eines Betriebsrates des Cockpit- und Kabinenpersonals vor. SunExpress fliegt im Verbund des Lufthansa-Konzerns sowohl unter eigenem Namen als auch für die Marke Eurowings.

Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit (VC) und Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) fordern seit Jahren für dieses stark wachsende Unternehmen eine betriebliche Mitbestimmung – so wie es bei fast allen deutschen Betrieben ähnlicher Größe schon längst Standard und gelebte Praxis ist. Diese wird bis heute vom Management abgelehnt. Jetzt geht die Geschäftsleitung sogar juristisch gegen die EU-Mindeststandards der Mitbestimmung vor.

1.000 Mitarbeiter und mehr – warum nicht?

Bei einer Beschäftigtenzahl von über eintausend Mitarbeitern, wie das auch im Flugbetrieb der SunExpress der Fall ist, besteht in fast allen deutschen Betrieben ein Betriebsrat. „Es ist völlig unverständlich, warum ausgerechnet in einem so stark sicherheitsrelevanten Bereich wie einem Flugbetrieb keine Mindeststandards von betrieblicher Mitbestimmung gelten sollen“, so Tarifexperte Markus Germann von der VC. „Dies gilt umso mehr im Konzerngefüge der Lufthansa mit seiner bekannten Marke Eurowings“, so Germann weiter. Wie bei anderen Fluggesellschaften, in denen Arbeitnehmerrechte keine Berücksichtigung finden, mache sich auch das SunExpress-Kabinen- und Cockpitpersonal mit ihren Gewerkschaften VC und UFO auf den Weg, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen fest zu schreiben.

Falcon F2000 fit für 2020 gemacht

Erstmals in Europa wurde eine Dassault Falcon F2000 so modernisiert, dass sie den ab 2020 geltenden FANS 1/A+ Anforderungen der Flugsicherheitsbehörden gerecht wird. Das erste Upgrade dieser Art in Europa an einer Dassault Falcon wurde von Ruag Aviation durchgeführt.

Die Modifikationen konnten abgeschlossen werden, bevor die neuen Regelungen in Kraft treten. Die Integration des Avionik-Upgrades erfolgte im Dassault-Falcon-Servicezentrum von Ruag Aviation in Lugano-Agno, Schweiz. „Wir sind stolz darauf, die erste Part-145-Wartungsorganisation in Europa zu sein, die die Modifikation FANS 1/A+ an Bord der F2000 installiert“, erklärt Stephan Woodtli, General Manager Lugano, Ruag Aviation. „Die Ausrüstung von Flugzeugen wie der F2000 mit modernster Technologie, die den Anforderungen von 2020 entspricht, verbessert die Flexibilität im Einsatz und erhält die Investition in das Flugzeug. Compliance-Upgrades wie dieses ermöglichen es, dass Flugzeuge unter Einhaltung der neuesten Luftfahrtvorschriften weiterhin zuverlässig und profitabel fliegen“, so Woodtli weiter.

Zugang zum bevorzugten Luftraum

„Dieses FANS 1/A+ Upgrade übertrifft alle anderen verfügbaren Lösungen hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit“, erklärt Stephan Woodtli. Tatsächlich haben die Engineering-Spezialisten von Ruag Aviation FANS 1/A+ ohne Einschränkungen in das nordatlantische Flugroutensystem (North Atlantic Organized Track System, NAT OTS) integriert. Dies spare Betriebskosten, und die F2000 erhalte Zugang zu einem bevorzugten transatlantischen Luftraum, in dem günstige Windbedingungen herrschen. Das verringert den Treibstoffbedarf und die Flugzeit.

Die erweiterte FANS 1/A+ Fähigkeit erfüllt die Standards der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der Federal Aviation Administration (FAA). Das FANS 1/A+ Paket umfasst Funktionen zur automatischen abhängigen Luftraumüberwachung (Automatic Dependent Surveillance-Contract, ADS-C) und für die Kommunikation zwischen Fluglotse und Pilot (Controller Pilot Data Link Communication, CPDLC). Darüber hinaus entspricht es den Anforderungen des North Atlantic FANS 1/A Data Link und erfüllt die Anforderungen für DCL/Data Comm. Die Integration des von Ruag für die Falcon F2000 definierten FANS 1/A+ Pakets erfordert die Vorinstallation der neuesten Konfiguration von Pro Line 4 bis 21. Die Ruag Aviation in Lugano-Agno war 2014 der erste Anbieter in Europa, der Pro Line 21 an Bord einer F2000 integriert hat.

Zeit für Upgrades läuft

„Das Datum 2020, zu dem die Flugzeuge den neuen Anforderungen entsprechen müssen, nähert sich schnell. Wir bieten äusserst effektive Engineering-Lösungen an, für Flugzeuge, die über dieses Datum hinaus im Einsatz sind“, so Stephan Woodtli. „Wir empfehlen allen Betreibern, insbesondere jenen älterer Flugzeuge, den Upgrade-Prozess so schnell wie möglich zu beginnen, um sicherzustellen, dass die individuellen Terminpläne eingehalten und Einsätze wie geplant durchgeführt werden können.“

Ruag Aviation ist ein One-Stop-Shop für den Support von Geschäftsflugzeugen, der alle benötigten Services innerhalb einer einzigen Standzeit durchführt und an die individuelle Planung der Kunden anpasst. Das Dienstleistungsangebot umfasst Line, Base und Heavy Maintenance Checks, C-Checks, Modifikationen und System-Upgrades, komplette Rekonfigurationen von Cockpit und Avionik ebenso wie die Neugestaltung von Flugzeug-Innenräumen, Flugzeuglackierungen, Komponenten-Services, AOG (Aircraft und Ground), Inspektionen vor dem Verkauf, das Remarketing von Flugzeugen, FBO (Fixed Base Operator) sowie Support und Beratung.

Seidenstraße: Stadt, Land, Luft für China – Österreich

Als „vollen Erfolg für die Bereiche Forschung, Infrastruktur und Patentwesen“ bezeichnet Österreichs Verkehrsminister Norbert Hofer den von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz angeführten Staatsbesuch in China. Insgesamt fünf Abkommen in den Bereichen Infrastruktur, Forschung und Patentwesen zwischen Österreich und der Volksrepublik China von Minister Hofer unterzeichnet.

Gleich fünf Abkommen zwischen Österreich und der chinesischen Seite konnten heute unterzeichnet werden. Erstmals ist es einem europäischen Land gelungen, eine verbindliche Erklärung zur Seidenstraße, also der Modernisierung der Orient-Ost-Mediterranen Bahnachse von Piräus bis nach Wien, aufzusetzen. Diese Erklärung eröffne österreichischen Unternehmen große Chancen für Aufträge in den Sektoren Infrastrukturtechnologie, Transporttechnologie (Bahn, Seilbahn, zivile Luftfahrt), urbane und Smart City-Technologie sowie Informations- und Kommunikationstechnologie.

Lebensqualität erhöhen

Bundesminister Ing. Norbert Hofer: „Mit diesem Abkommen, das ich mit dem Vorsitzenden der staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform der Volksrepublik China unterzeichnet habe, sind wir first mover in Sachen Seidenstraße auf europäischer Ebene.“ Beide Seiten halten in dem Memorandum ausdrücklich fest, dass „Smart City“-Initiativen einen herausragenden Eckpfeiler für die Erhöhung der Lebensqualität darstellen.

Die Länder wollen die Kooperation im Bereich der Umsetzung solcher „Smart City“-Konzepte in China fortsetzen und vertiefen. Ebenso festgeschrieben wurde im Abkommen, dass die Seidenstraße einen umwelttechnisch einwandfreien, internationalen wirtschaftlichen Austausch fördern soll. Die Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene ist im Hinblick auf den Klimaschutz im Rahmen der Seidenstraße von besonderer Bedeutung und gemeinsamem Interesse.

Seidenstraße auch als Patent-Highway

Ein weiteres chinesisch-österreichisches Abkommen soll dafür sorgen, dass heimische Patente schneller in China anerkannt und geschützt werden. „Heimische Firmen, die den chinesischen Markt erobern wollen, bekommen dadurch schnelleren und sicheren Schutz für ihre Erfindungen“, erklärt Infrastrukturminister Norbert Hofer. Seit dem Jahr 2011 gibt es bereits ein „Memorandum of Understanding“ über eine technologiespezifische Zusammenarbeit in den Bereichen Straße, Zivilluftfahrt, Küsten- und Binnenschifffahrtsverkehr und die dazugehörigen Infrastrukturentwicklung.

Auf Basis dieses Abkommens unterzeichneten Verkehrsminister Norbert Hofer und sein chinesisches Gegenüber Li Xiaopeng heute einen Aktionsplan. Dieser beinhaltet unter anderem die Veranstaltung von Symposien und/oder Vorortuntersuchungen auch vor Ort, gegenseitige Kooperationen mit Hochschulen sowie Forschungsinstituten, Förderung und Intensivierung der bilateralen Kommunikation zwischen Experten und Technikern sowie die Prüfung der Möglichkeiten zur Durchführung gemeinsamer Pilotprojekte.

Umfangreiche Verkehrsforschung

Thematisch wollen sich beide Seiten vor allem in den Bereichen Straßenbetrieb und Straßeninstandhaltung, Straßen-Sicherheitsmanagement und Straßensperren, Technologien für den sicheren Tunnelbetrieb, Stadtverkehrsmanagement (Menschenansammlungsmanagement), Simulation von Mengenströmen, Bewertung von Liquiditätsbedürfnissen und echtzeitigen multimodalen Transporten, Schiffsverkehr (Sicherheitsüberwachung von Transportwaren einschließlich Gefahrgütern, Transport gefährlicher Chemikalien, Nachrichtensysteme, Dienstsysteme für die Binnenschifffahrt, Notfallmanagement für Wasserstraßen) sowie Automatisiertes Fahren und Elektromobilität widmen.

Mit dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie der Volksrepublik China wiederum schloss das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie eine gemeinsame Absichtserklärung über die Vertiefung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der angewandten Forschung und Innovation. So sollen bilaterale Forschungsprojekte durchgeführt, ein Austausch und Dialog im Bereich Innovationspolitik aufgesetzt und allgemeine Kooperationen im Bereich angewandte Forschung und Innovation abgeschlossen werden. Inhaltlich wollen sich beide Seiten vor allem auf „Smart City“-Technologien, Umwelttechnologien und Verkehrstechnologien fokussieren.

Streik beeinträchtigt Flugverkehr am Dienstag

Die Gewerkschaft ver.di weitet die Warnstreiks im öffentlichen Dienst vor der dritten Verhandlungsrunde am 15. und 16. April massiv aus. Es solle in allen Bundesländern zum Teil flächendeckende Streiks geben. Betroffen sind auch Flughäfen. Dies dürfte vielfach zu deutlichen Beeinträchtigungen im Flugverkehr führen.

ver.di hat im Zusammenhang mit den laufenden Tarifauseinandersetzungen im Öffentlichen Dienst auch am Münchner Airport umfassende Streikmaßnahmen angekündigt. Der Ausstand wird am Dienstag, den 10. April 2018, stattfinden und den ganzen Tag andauern. Der Flughafen München sowie Airlines und Behörden wollen die Auswirkungen des Arbeitskampfes nach Möglichkeit begrenzen. Lufthansa etwa hat einen Ersatzflugplan auf ihrer Website veröffentlicht. Fluggäste, die entsprechende Kontaktdaten hinterlegt haben, werden von der Airline aktiv per SMS oder E-Mail über Änderungen informiert.

Passagiere: Flugstatus prüfen

Die FMG und die im Bodenverkehrsdienst tätige Tochtergesellschaft Aeroground haben mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen, mit der sichergestellt wird, dass alle erforderlichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung am Flughafen auch während des Streiks durchgeführt werden können.

Allen Flugreisenden wird empfohlen, sich vor dem Reiseantritt über den Status ihres jeweiligen Fluges zu unterrichten. In München etwa stehen aktuelle Informationen zu möglichen Verspätungen oder Annullierungen auf den Internetseiten des Flughafens. Darüber hinaus können sich die Reisenden bei ihrer jeweiligen Fluggesellschaft über den Status der von ihnen gebuchten Flüge erkundigen. Es müsse laut ver.di in der Zeit vom 10. April bis zum 13. April in allen Bundesländern mit massiven Streiks gerechnet werden.

ILS am Bodensee-Airport mit Messflügen überprüft

Am Bodensee-Airport Friedrichshafen sind für Dienstag, den 10.04.2018 und Mittwoch, den 11.04.2018 Vermessungsflüge geplant. Dabei wird das elektronische Instrumentenlandessystem (ILS) der Flughafen Friedrichshafen GmbH überprüft.

Die Flughafen Friedrichshafen GmbH bittet für die durch die Messflüge möglicherweise entstehende Lärmbelästigung bei Anwohnern um Verständnis. Diese Messflüge sind vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung vorgeschrieben und dienen zur Überprüfung der korrekten ausgestrahlten Anflugrichtung und des Anflugwinkels innerhalb des Instrumentenlandesystems.

Flugmessung vom Wetter abhängig

Diese Vermessung wird routinemäßig zweimal jährlich durchgeführt und dauert ein bis zwei Tage. Damit verbunden sind mehrfach zu wiederholende Anflüge des Messflugzeugs auf den Flughafen Friedrichshafen aus beiden Anflugrichtungen. Da beim Überfliegen zur Messung der direkte Sichtkontakt zum Messflugzeug erforderlich ist, sind Beginn und Ende der Vermessung abhängig von den jeweils herrschenden Sicht- und Wetterbedingungen. Es ist daher möglich, dass die geplanten Vermessungsflüge aufgrund schlechter Sichtverhältnisse kurzfristig verschoben werden müssen.

Etihad Airways testet Virtual Reallity in Abu Dhabi

Ziel der Virtuellen Realität im einmonatigen Testlauf ist es, Kundenfeedback zu sammeln, um das zukünftige Lounge Entertainment-Angebot der Airline im hochmodernen Midfield Terminal am Flughafen Abu Dhabi festzulegen.

Etihad Airways hat begonnen, die Entertainment-Technologie „SkyLights Aero Virtual Reality“ in der First Class Lounge & Spa und der Business Class Premium Lounge im Terminal 3 des Abu Dhabi International Airport zu testen. SkyLights ist ein führender Anbieter von Entertainment-Lösungen, der eng mit hochkarätigen Partnern aus der Luftfahrtindustrie zusammenarbeitet. Sie nutzen die neueste cinematische Virtual Reality Technologie, um das Erlebnis an Bord und am Flughafen zu verbessern. Das Unternehmen hat Büros in San Francisco, Paris und Toulouse.

Erlebnisse, die Reisende beeindrucken

„Wir suchen ständig nach Möglichkeiten, unser Service-Angebot durch innovative Technologien zu verbessern und an den Kunden anzupassen. Wir wissen, dass moderne Reisende mehr Informationen und zunehmend beeindruckende Erlebnisse erwarten, die sie auf allen Ebenen ansprechen und unterhalten“, sagt Linda Celestino, Vice President Guest Experience and Delivery bei Etihad Airways.

„Die Zeiten, in denen ein Premium-Lounge-Erlebnis nur komfortables Design, luxuriöse Annehmlichkeiten und gutes Essen bieten sollte, sind vorbei. Die Entwicklung dieser Art von Technologie kann es uns jedoch ermöglichen, mehr Personalisierungs- und End-to-End-Unterhaltungslösungen für alle Zielgruppen bereitzustellen. Dies zahlt auch auf unser Ziel ein, dem Fluggast in jeder Phase seiner Reise mehr Möglichkeiten zur Individualisierung zu bieten.“

3D in HD lässt Zeit im Flug vergehen

Die SkyLights ALLOSKY VR-Headsets bieten ein beeindruckendes, HD-basiertes Kinoerlebnis in 2D und 3D. Die intuitive Technologie zeichnet sich durch eine einfache Handhabung aus und verfügt über geräuschabsorbierende Kopfhörer. Jedes Set hat eine Batterielaufzeit von über sechs Stunden, die den ungestörten Genuss aktueller Blockbuster-Filme, ausgewählter 360°-Kurzfilme, TV-Serien, Dokumentationen und Kinderprogrammen ermöglicht.

Memmingen legt ein Drittel bei Passagierzahlen zu

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Der Flughafen Memmingen ist fulminant ins neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal konnte die Zahl der Passagiere im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 34,5 Prozent gesteigert werden.

Insgesamt flogen in den ersten drei Monaten des Jahres 2018 bereits 294.126 Passagiere von und nach Memmingen. Dies entspricht im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres 2017, als 218.689 Fluggäste gezählt wurden, einer Steigerung um 34,5 Prozent. „Wir sind auf der Überholspur“, freut sich Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid.

Flugzeuge noch besser ausgelastet

„Die Zahlen zeigen, dass unser Angebot stimmt und bei den Passagieren aus ganz Süddeutschland und den angrenzenden Ländern auf große Resonanz stößt.“ Dabei gebe es laut Schmid immer mehr Stammgäste, die Memmingen zu ihrem Lieblings-Flughafen erklärten. Auch in Sachen Auslastung konnte der Flughafen noch einmal zulegen. Im Durchschnitt waren im ersten Quartal die Maschinen zu 85,23 Prozent besetzt (Vorjahr: 82,65 Prozent). Am besten ausgelastet waren die Flüge nach Teneriffa mit einer Quote von 91,72 Prozent. Darauf folgten die Verbindungen nach Skopje, Moskau, Malaga und Kiew.

Süden nicht an erster Stelle

Die meisten Passagiere entschieden sich im ersten Quartal 2018 wieder für das Flugziel London, das traditionell in Memmingen die Spitzenposition besetzt. Dahinter folgten Moskau, Kiew, Sofia und Porto. Für das laufende Jahr rechnet Airport Geschäftsführer Ralf Schmid mit einem erneuten Passagierrekord. „Wir werden wohl rund 1,4 Millionen Fluggäste begrüßen dürfen.“ Mit dazu beitragen werden auch zahlreiche neue Strecken, die den Memminger Flugplan noch attraktiver machen. So stehen Zadar in Kroatien, Athen, das polnische Kattowitz und das ägyptische Hurghada als weitere Sommerziele fest. Im Winter kommen Marrakesch, Brindisi, Edinburgh und Lemberg in der Ukraine hinzu.

Ryanair aktiviert Flugziel Kiew ab Berlin

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Ryanair führt eine neue Flugstrecke von Berlin-Schönefeld nach Kiew ein, die ab September vier Mal wöchentlich bedient wird. Die neue Route kann damit ab sofort gebucht werden.

Zur Aktivierung der Strecke bietet Ryanair Flüge nach Kiew für Reisen im September schon ab 26,99 Euro an, die bis Sonntag, den 08. April 2018, um Mitternacht buchbar sind.

Fluoreszenz für Fluchtweg im 787 der Singapore Airlines

Singapore Airlines setzt bei der Ausrüstung ihrer neuen Flotte an Boeing 787-10 auf das Fluchtwegmarkierungssystem GuideU 1000 der Lufthansa Technik. Mit einer ersten Auslieferung Anfang 2018 erhält die nationale Fluggesellschaft Singapurs insgesamt 49 Flugzeuge dieses Typs.

Auch die Flotte an Airbus A350 von Singapore Airlines fliegt bereits mit GuideU an Bord. „Wir freuen uns, dass Singapore Airlines sich bei der Ausstattung ihrer neuen Boeing 787 für GuideU entschieden hat“, sagte Torben Biehl, Leiter Produktentwicklung GuideU bei Lufthansa Technik. „GuideU bietet sehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und geht damit über die reine Funktionalität eines Notfallsystems hinaus. Dabei ist es nicht nur das flachste und leichteste Fluchtweg-Markierungssystem der Welt, sondern auch völlig wartungsfrei.“

Fluoreszenz zeigt den sicheren Weg

Die GuideU 1000-Serie ist ein nicht-elektrisches Fluchtwegmarkierungssystem der neuesten Generation, das die Passagiere bei Ausfall der Kabinenbeleuchtung mit selbstleuchtenden Streifen am Kabinenboden zu den Notausgängen führt. Die fluoreszierenden Streifen von GuideU 1000 können nicht nur aus einer ganzen Farbpalette gewählt, sondern auch jedem Kabinendesign angepasst werden.

Dadurch ist das Notfallsystem bei normaler Beleuchtung praktisch unsichtbar. Die unterschiedliche Höhe zwischen Teppichen und den Leuchtstreifen kann mit verschiedenen Unterlagen ausgeglichen werden. Die GuideU 1000-Serie wird auf der Aircraft Interiors Expo in Hamburg vom 10. bis 12. April 2018 am Lufthansa Technik Stand Nr. 6B80 in Halle 6 präsentiert.

VIP in Wien: Flughafen stellt sich auf Staatsgäste ein

Ab 01. Juli 2018 übernimmt Österreich den EU Ratsvorsitz. Dabei werden im zweiten Halbjahr 2018 zahlreiche Tagungen und Konferenzen von Staats- und Regierungsvertreter in Österreich stattfinden. Der Flughafen Wien  stellt sich dazu im VIP Terminal dabei mit Services und Dienstleistungen auf.

Am 05. April 2018 waren Behördenvertreter und Protokollverantwortliche in das VIP Terminal am Flughafen Wien zu einem Get Together eingeladen, um sich ein Bild von den Räumlichkeiten des VIP Terminals und von allen Produkten und Services für exklusives Reisen am Flughafen Wien zu machen, wie Staatsgästen schon die Ankunft optimal zu gestaltet werden kann.

Internationalen Besuchern und Staatsgäste stellt sich der erste Eindruck eines Landes am Flughafen. Damit sich Österreich schon bei der Ankunft der Gäste im besten Licht präsentieren kann wurden bei einem Empfang die Räumlichkeiten und Dienstleistungen des VIP Terminal im Detail vorgestellt. Gleichzeitig konnten die Behördenvertreter und Protokollverantwortliche erste Anforderungen definieren, damit die An- und Abreise der Staats- und Regierungsvertreter vom Team des VIP Terminal schon vorab perfekt vorbereitet werden kann.

VIP Terminal des Flughafen Wien

Sowohl auf Geschäfts- als auch auf Urlaubsreisen muss ein First-Class Feeling nicht erst im Flugzeug beginnen. Passagiere im VIP Terminal entspannen in exklusiven Salons und genießen kulinarische Köstlichkeiten, während sich ein Personal Assistant um den Check-In und um die Gepäckaufgabe kümmert. Ein besonderes Highlight ist die Fahrt vom VIP Terminal direkt zum Flugzeug, ganz nach Wünsch können Kunden selbst entscheiden, ob man als erster oder letzter Passagier das Flugzeug betreten will.

Diese Services stehen auch regulären Flugpassagieren aller Airlines und Buchungsklassen zur Verfügung. Zusätzlich werden im VIP Terminal hochwertige Räumlichkeiten und Tagungstechnologien für Business Meetings, Konferenzen und Events jeder Art angeboten – vom eleganten Besprechungsraum für rund zehn Personen bis zum Konferenzraum für bis zu 60 Teilnehmer. Für Events der besonderen Art steht die „Skyview Lounge“ mit großer Terrasse und wunderschönen Blick über das Vorfeld zur Verfügung.

Passagierzahl in Stuttgart 2017 stieg über 2,1 Mio.

Im ersten Quartal 2018 wurden am Flughafen Stuttgart nach vorläufigen Berechnungen 2.154.773 Fluggäste gezählt, soviel wie noch nie in diesem Zeitraum. Der Zuwachs bedeutet ein Plus von 10,7 Prozent (1. Quartal 2017: 1.947.404 Passagiere).

Von Januar bis März gab es insgesamt 28.216 Starts und Landungen, ein Plus von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nach dem Rekord im Jahr 2017 mit 10,98 Millionen Reisenden erwartet der Flughafen Stuttgart in diesem Jahr weiter steigende Passagierzahlen.

Umfassende Zahlen und Fakten zur Verkehrsentwicklung im Jahr 2017 finden Interessierte im Statistischen Jahresbericht 2017. Dort sind viele Themen detailliert aufgeschlüsselt: Welche Airline hat wie viele Passagiere befördert? Wohin fliegen die meisten Fluggäste? Aufgeführt ist zum Beispiel auch, welche Fluggesellschaft wie viele Starts und Landungen im Laufe des Jahres hat, welche Flugzeugmuster am häufigsten eingesetzt werden oder an welchen Tagen im Jahr die meisten Passagiere am Landesflughafen starten und landen.

Flugzeuge am Flughafen Stuttgart 2017

So rangiert der schwäbische Landesflughafen mit fast elf Millionen gewerblichen Passagieren deutschlandweit auf Platz sieben. Die Flugbewegungen zivilen Flugverkehr sind mit knapp 128.000 jedoch Einiges vom Höchstwert von rund 165.000 im Jahr 2006 entfernt. Den Löwenanteil daran hat Eurowings mit fast 36 Prozent. Am Häufigsten fliegen im Linien und Charterflugverkehr mit seinen 100.682 Flugbewegegungen Flugzeuge des Herstellers Airbus, und davon die Muster der A320-Familie (60,4 Prozent der Jets). Es führen A319 und A320 mit ca. 31.000 bzw. 20.000 Starts und Landungen. Boeing folgt mit 15,6 Prozent, hier meist die Boeing 737-800 mit 11.865 Flugbewegungen. Es schließen sich Embraer mit rund 8.800 und Bombardier mit 4.700 an. 8.926 Charter- oder Linineflüge wurden mit Turboprop-Flugzeugen durchgeführt.

EC145 für DRF Luftrettung in Greifswald angekommen

Heute Mittag stellte die DRF Luftrettung an ihrer Station in Greifswald den neuen Rettungshubschrauber „Christoph 47“ vor, eine hochmoderne EC145. Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, nahm an der offiziellen Indienststellung der rot-weiße Maschine im Cockpit teil.

Greifswald. Gespannte Stille herrschte, als Besucher und Stationsmitglieder um 12:00 Uhr nach der EC145 Ausschau hielten. Dann war das Knattern der Rotoren zu hören, wurde lauter und der neue „Christoph 47“ schwebte am Landeplatz vor dem Hangar ein. Danach erfolgte die offizielle Indienststellung im Beisein des Ministers im Cockpit.

Luftrettung noch schneller und sicherer

Der neue Hubschraubertyp bringt für die Piloten eine Arbeitserleichterung. Ein neuer 3-Achsen-Autopilot und das digitale Glascockpit sorgen gerade auf längeren Flügen für Entlastung und ein Wetterradar erlaubt es, z. B. Gewitterwolken noch früher zu erkennen und umfliegen zu können. Damit gewinnen die Rettungseinsätze zusätzlich Zeit und Sicherheit. Luftrettung ist im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern unverzichtbar, da die Rettung aus der Luft einen entscheidenden Zeitvorteil bringen kann: Der Notarzt ist so schneller vor Ort und der Patient kann zügig in ein geeignetes Krankenhaus transportiert werden.

Dr. Barbara Syrbe, Landrätin des Landkreises Vorpommern-Greifswald, und Dirk Scheer, Dezernent des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Dezernat II-Soziales, Jugend, Gesundheit, Sicherheit und Ordnung, unterstrichen die wichtige Rolle, die der Hubschrauber für die notfallmedizinische Versorgung der Menschen in der Region spielt. Frank Ahrend, Geschäftsführer der AOK Nordost, hob die langjährige gute Zusammenarbeit mit der DRF Luftrettung hervor, während Prof. Dr. med. Hahnenkamp, Direktor der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Greifswald die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Klinik und DRF Luftrettung unterstrich.

Im Anschluss an die Vorstellung des neuen Hubschraubers nahm Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung, ein Reanimationsgerät von Ulrich Wolff, Vorstand der Sparkasse Vorpommern, entgegen, das die Sparkasse finanziert hatte. Er dankte ihm für die großzügige Unterstützung und die langjährige Partnerschaft mit der Station. Die Sparkasse spendet bereits wiederholt eine größere Summe und zeigt damit ihre besondere Verbundenheit mit der Station. Dr. Huber dankte in seinem Grußwort auch besonders den Förderern, auf die die gemeinnützig tätige Organisation zur Finanzierung ihrer Arbeit angewiesen ist.

EC145, der neue „Christoph 47“

Mit 700 km hat die EC 145 eine weitaus größere Reichweite und besitzt mit 254 km/h statt 240 km/h eine höhere Einsatzgeschwindigkeit als das bisherige Muster. Darüber hinaus bietet sie mehr Platz für die Patientenversorgung und mit einer verbesserten Ergonomie bessere Arbeitsbedingungen für die medizinische Besatzung an Bord.

„Christoph 47“, der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung, ist täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Orte im Umkreis von 60 Kilometern kann er in maximal 15 Flugminuten erreichen. Das Einsatzgebiet umfasst die Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte.

FMO betankt Flugzeuge mit Air BP jetzt selbst

In neuer Kooperation mit Air BP übernimmt der Flughafen mit eigenem Personal das sogenannte „Intoplane“-Geschäft, während Air BP dem FMO Kerosin für die kommerzielle Luftfahrt sowie AVGAS – neuerdings auch unverbleit (UL 91) – liefert.

Flughafen Münster/Osnabrück hat das Jahr 2017 mit knapp einer Million Fluggästen und damit einem Wachstum von über 23 Prozent abgeschlossen. Damit war der FMO im vergangenen Jahr der Airport mit der höchsten prozentualen Wachstumsrate in Deutschland. Die neue Zielsetzung des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) ist es, Geschäftsfelder auch außerhalb des originären Fluggeschehens aktiv zu betreiben.

Non-Aviation-Geschäft ausbauen

Ein erster Einstieg in dieses sogenannte „Non-Aviation“- Management ist nun geglückt. Denn jetzt hat die Flughafengesellschaft die Betankung der Flugzeuge übernommen. Zusätzlich stellt Air BP die notwendigen Tankanlagen und Fahrzeuge zur Verfügung. Der FMO erwartet durch den Einstieg in den neuen Geschäftsbereich zusätzliche Ergebniseffekte.

Der offizielle Startschuss für diese Zusammenarbeit des Flughafens Münster/Osnabrück und Air BP ist jetzt mit der Betankung eines Airbus A319 mit Kerosin von Air BP gefallen. „Wir freuen uns sehr, Münster/Osnabrück ab sofort versorgen zu dürfen und wollen dadurch auch beitragen, dass sich der Flughafen weiter positiv entwickelt. Durch die Zusammenarbeit können wir nicht zuletzt die geschäftlichen Aktivitäten am FMO unterstützen. Das ist ein Plus für Passagiere, Kunden und die allgemeine Luftfahrt sowie auch für die operative Betriebsführung“, sagt Jürgen Kuper, Air BP General Manager für Mitteleuropa und die Benelux-Länder.

„Wir haben uns für Air BP nicht nur wegen ihrer anerkannten Kompetenz im technischen und operativen Support entschieden, sondern auch wegen ihres starken Verkaufsnetzwerks in allen Segmenten und ihrer Bereitschaft zu investieren“, sagt FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz. Aktuell ist Air BP in Deutschland an 41 Flughäfen präsent und zählt zu den führenden Anbietern hierzulande. Dabei deckt Air BP das gesamte Spektrum von großen internationalen Standorten wie Frankfurt, Düsseldorf oder München bis hin zu kleinen Flugplätzen für den Privatflieger ab.

Kraftstoffspezialist Air BP

Air BP ist der Luftfahrtbereich der BP Gruppe. Sie gehört zu den weltweit größten Lieferanten von Flugtreibstoffen und -dienstleistungen. Heute versorgt sie ihre Kunden weltweit mit jährlich ca. 28 Mio. Kubikmeter Kerosin und Flugbenzin. Jeden Tag werden an über 800 Standorten in mehr als 50 Ländern über 6.000 Flüge betankt. Zu den Kunden von Air BP gehören inländische und internationale Fluggesellschaften, der Militärbereich, kommerzielle und private Flugzeugbesitzer sowie internationale Flughäfen und Flughafenbetreiber.

Hinzu kommen von Air BP die Bereiche Technik und Operations mit vollständigem Beratungsservice zum Thema Flugtreibstoffe. Das Foto zeigt (v.r.n.l.): FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz, Claus Möller, Leiter Agenturbetreuung Air BP und Jürgen Kuper, Air BP General Manager Mitteleuropa und Benelux.

Bremen schon mit fast zehn Prozent mehr Passagieren

Rund 30 Millionen Passagiere haben im Januar und Februar 2018 die deutschen Flughäfen genutzt. Laut des deutschen Flughafenverbandes ADV entspricht das einem Wachstum von 1,4 Prozent. Im gleichen Zeitraum konnte der Bremen Airport ein Passagierplus von 6,4 Prozent verbuchen.

Bezogen auf das erste Quartal wuchs das Passagieraufkommen sogar auf 9,7 Prozent (rund 492.000 Passagiere). Verantwortlich für den Anstieg sind unter anderem gestiegene Passagierzahlen im Business-, Leisure- und Low Cost-Segment. Das beliebteste Reiseziel der von Bremen aus startenden Passiergiere ist und bleibt Mallorca.

Beliebtestes Reiseziel bleibt Mallorca

Wöchentlich gehen 23 Flüge von Bremen aus auf die Baleareninsel. Weitere Ziele sind die kanarischen Inseln Gran Canaria, Lanzarote und Teneriffa. Hinzu kommen Fès in Marokko, sieben Ziele in Griechenland sowie sechs in der Türkei. Zu den Metropolen, die unter anderem nonstop von Bremen angeflogen werden gehören Paris, Mailand, Neapel, London, Dublin, Stockholm, Riga und Tallinn. Weitere Ziele sind die internationalen Drehkreuze wie München, Frankfurt, Amsterdam und Istanbul. Sie werden von Lufthansa, KLM und Turkish Airlines bis zu sechsmal täglich angeflogen.

ATR 72-600 bringt Berliner in die Heimat von Astrid Lindgren

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Ab sofort verbindet Braathens Regional Airlines Berlin-Tegel zweimal wöchentlich mit dem Flughafen Växjö-Småland. Immer freitags und sonntags fliegt die Airline diesen Sommer nach Südschweden. Zum Einsatz kommen Maschinen des Typs ATR 72-600, der Flug dauert rund eineinhalb Stunden.

Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga

Ganz im Süden Schwedens liegt Växjö in Småland. Die alte Residenzstadt ist eine der grünsten Städte des Landes. An zwei Seen gelegen, zieht Växjö viele Naturliebhaber und Wassersportler an. In der Universitätsstadt befinden sich zahlreiche Museen, darunter das Schwedische Glasmuseum oder das Utvandrarnas Hus, das sich mit der Schwedischen Auswanderung im 19. Jahrhundert auseinandersetzt. Während Växjö selber eher unbekannt ist, gelangte die Provinz Småland zu großer Berühmtheit.

Die Region wurde durch die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren weltbekannt. Michel aus Lönneberga, Pippi Langstrumpf oder Karlsson vom Dach – die Geschichten begeistern nach wie vor weltweit Kinder. Dreh- und Angelpunkt der Erzählungen ist die Stadt Vimmerby, die Geburtsstadt Lindgrens. Die charmante Kleinstadt, die knapp zwei Autostunden nordöstlich von Växjö liegt, lockt mit einem Astrid-Lindgren-Themenpark sowie zahlreichen Attraktionen für die ganze Familie.

Natur erleben

Småland begeistert mit einer landschaftlichen Vielfalt. Das regionaleTourismusbüro Visit Småland beschreibt die Region auch als „Himmelreich für Outdoor-Fans“. Eine abwechslungsreiche Küste mit einem Schärengarten, rund 5.000 Seen und dem Store Mosse Nationalpark laden zum Schwimmen, Wandern und Kanufahren ein.

Braathens Regional Airlines

Braathens Regional Airlines, kurz BRA, ist eine der führenden Fluggesellschaften für schwedische Inlandsflüge. Sie fliegt insgesamt 17 Ziele in Schweden an. BRA befördert jährlich mehr als 2,2 Millionen Passagiere und wurde 2016 und 2017 als schwedische Fluggesellschaft mit den zufriedensten Passagieren ausgezeichnet.

Auf dem Bild feiern den Flug in die Heimat von Astrid Lindgren (v.l.n.r.): William Niki (First Officer, Braathens Regional Airlines), Jana Friedrich (Aviation Marketing, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Rosie Ottosson (Flight Attendant, Braathens Regional Airlines), Nellie Gustavsson (Flight Attendant, Braathens Regional Airlines), Olof Gransvik (Captain, Braathens Regional Airlines).

American Airlines bestellt 47 weitere Dreamliner

American Airlines hat bei Boeing eine Großbestellung an 787 Dreamlinern aufgegeben: 47 Flugzeuge sind fest bestellt, hinzu kommen 28 Optionen. Die 47 Flugzeuge der Reihe 787 haben einen Wert nach Listenpreisen von über 12 Mrd. US-Dollar.

Der Kauf macht American Airlines, die größte Fluggesellschaft der Welt, auch zum größten westlichen 787-Kunden. American hatte zuvor bereits 42 Dreamliner bestellt, die weltweit im Einsatz sind. Jetzt kommen 22 Flugzeuge 787-8 und 25 Flugzeuge 787-9 hinzu. Der 787-8 Dreamliner fasst 242 Passagiere und fliegt sie in typischen zwei Klassen bis zu 7.355 Nautische Meilen (13.620 km), die verlängerte Version 787-9 fasst so 290 Passagiere und bringt diese bis zu 7.635 Nautische Meilen.

Der Flugzeugkauf ist ein weiterer Meilenstein in mittlerweile 80 Jahren zwischen den beiden Unternehmen. Dazu gehören schon

  • 1936: American fliegt erstmals eine Douglas DC-3 im Liniendienst
  • 1959: American nutzt die Boeing 707 für den ersten Flug von Küste zu Küste in den USA
  • 1961: American flottet als erste die Boeing 720B ein
  • 1971: Die erste Auslieferung einer DC-10 geht an American Airlines
  • 2015: American startet den ersten kommerziellen Flug mit einem Boeing 787 Dreamliner

Dabei haben laut Boeing neben American mehr als die Hälfte der 71 Dreamliner-Kunden die 787 nachbestellt. Insgesamt wurden bis heute 1.350 Flugzeuge aus dem Programm geordert.

Sanierung in der großen CGN-Startbahn beginnt

Der Flughafen Köln/Bonn beginnt am morgigen Samstag, 07. April, mit der angekündigten Generalsanierung der großen Start- und Landebahn. Für die komplette Sanierung der 3,8 Kilometer langen Piste sind 34 Wochenenden eingeplant.

Innerhalb 30-stündiger Bauzeitfenster von Samstagmittag bis Sonntagabend wird der bestehende Asphalt abschnittsweise abgetragen und erneuert. Los geht es morgen mit den Bauarbeiten um 12 Uhr, Ende ist am Sonntag um 18:00 Uhr. Während der Arbeiten ist die große Bahn für den Flugbetrieb gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit über die Querwindbahn (06/24) und die kleine Parallelbahn (14R/32L) geleitet.

Nachts Ruhe über Porz-Wahn

Anders als bei der Zwischensanierung der Bahn 2016 sind keine nächtlichen Starts und Landungen auf der Querwindbahn in bzw. aus westlicher Richtung, also über Porz-Wahn, vorgesehen. Für nächtliche Abflüge auf der Parallelbahn in Richtung Süden wurde eine befristete Sondererlaubnis beantragt. Die Generalsanierung der Bahn wird planmäßig zum 30. November 2018 abgeschlossen.

Boeing zeigt Chinook für Deutschland auf ILA Berlin

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Boeing stellt auf der ILA Berlin vom 25. bis 29. April in Berlin eine Reihe von Fluggeräten aus. Unter „Innovation and Leadership in Aerospace“ der ILA Berlin kann man auf dem Ausstellungsgelände markterprobte Systeme und Trends für die Luftfahrt sehen.

In Halle 2 stellt Boeing auf seinem Stand weitere aktuelle Produkte, Technologien und Services des Unternehmens vor. „Die ILA Berlin ist für Boeing eine wichtige Plattform, um über neue Trends in der Luftfahrt zu sprechen und Einblick zu geben, wie wir gemeinsam mit unseren Zulieferern und Partnern in Deutschland die Zukunft der Luftfahrt gestalten“, sagte Dr. Michael Haidinger, President Boeing Deutschland.

Transporthubschrauber für Deutschland

Boeing wird zudem markterprobte Lösungen und die Expertise des Unternehmens im Services-Bereich hervorheben. Deutschland hat einen Bedarf für einen neuen schweren Transporthubschrauber. Mit dem H-47 Chinook (Titelbild) könnte Boeing eine moderne und doch erprobte Plattform zu sehr wettbewerbsfähigen Kosten bereitstellen, die die künftigen Anforderungen der Bundeswehr erfüllt. Boeing wird den H-47 Chinook während der ILA in den Fokus setzen und über die umfassende Firmenexpertise in Performance Based Logistics informieren, die sicherstellt, dass der Hubschrauber flugbereit ist, wann immer er benötigt wird.

Das US-Verteidigungsministerium plant, mehrere Boeing Plattformen auszustellen, darunter den schweren Transporthubschrauber H-47 Chinook, das Mehrzweck-Kipprotorflugzeug V-22 für das das Bell Boeing Joint Office vom US-Marinekorps kürzlich einen Auftrag für die Langzeitertüchtigung erteilte (Galeriebild), den Kampfhubschrauber AH-64 Apache, das Seepatrouillenflugzeug P-8A Poseidon sowie das Kampfflugzeug F-15.

Einblicke in die neue 777X

Am Ausstellungsstand wird Boeing zudem seine neuen Verkehrsflugzeug-Programme vorstellen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der 777X liegen, da das erste 777X Testflugzeug derzeit in Produktion ist. Deutsche Zulieferer und Partner sind an den neuen Programmen beteiligt. Technologien, die von deutschen Partnern hergestellt werden, werden am Stand zu sehen sein.

Das im letzten Jahr gegründete Boeing Digital Aviation & Analytics Lab Frankfurt und die Boeing Tochter Jeppesen werden einen Ausblick auf die Zukunft geben und die Vorteile digitaler Lösungen für die Luftfahrt aufzeigen. Darüber hinaus wird Boeing Research & Technology über aktuelle Trends und neue Entwicklungen in der Luft- und Raumfahrt informieren.

Tourismusverkehr ab PAD steigt zweistellig

Von Januar bis März lag das Aufkommen bei rund 87.000 Passagieren. Besonders im März zogen die Zahlen aufgrund der früheren Osterferien mit fast einem Viertel mehr Fluggästen kräftig an.

So konnte der Paderborn-Lippstadt Airport das erste Quartal 2018 mit einer deutlichen Steigerung der Fluggastzahlen um elf Prozent gegenüber dem Vorjahr abschließen. Die Zuwächse im ersten Quartal beziehen sich in erster Linie auf Touristikverkehre zu insgesamt sechs Zielen in der Türkei, in Spanien und Ägypten, die mit rund 20 Prozent deutlich über dem Vorjahresniveau liegen. Darüber hinaus hat aber auch der Linienflugverkehr nach München und Frankfurt mit plus fünf Prozent zum positiven Gesamtergebnis beigetragen.

SpaceShipTwo legt erfolgreichen Raketenflug hin

SpaceShipTwo hat einen erfolgreichen neuen Tesflug absolviert. Das private Raumflugzeug von Virgin Galactic des Milliardärs Richard Branson flog zunächst von seinem Mutterschiff WhiteKnightTwo getragen selbstständig weiter und glitt anschließend wieder sicher auf die Erde.

Das SpaceShipTwo (SS2) ist etwa doppelt so groß wie der Technologiedemonstrator und Vorgänger SS1. Das Raketenflugzeug SS2 trägt den Namen VSS Unity und soll auch für die kommerziellen Flüge eingesetzt werden. Es fasst zwei Piloten und bis zu sechs Passagiere. Es ist ca. 20 Meter lang. Die Kabine ist damit etwa vergleichbar groß wie ein Businessjet. Die Flugzeugstruktur bestehe komplett aus Kohlefasermaterial, und der Raketenmotor am Heck kann manuell gestoppt werden.

Minuten der Schwerelosigkeit

vor der Entlassung fliegt das Mutterschiff etwa eine bis eineinhalb Stunden, dann fliegt das SpaceShipTwo etwa 30 Minuten lang und erreicht dabei eine Höhe von ca. 100 km, danach bremmst es aerodynamisch durch „Klappenstellung“ der Leitwerke ab und gleitet zur Erde. Insassen erleben dabei mehrere Minuten Schwerelosigkeit. In der Spitze erreicht der Raumgleiter dabei eine Geschwindigkeit von 3,5 Mach, und Insassen erleben eine Beschleunigung von bis zu vier g. Beim vorzeitigen Einleiten der Bremskonfiguration war es vor drei Jahren zur Katastrophe gekommen. Das Raumschiff zerbrach damals, einer der Piloten kam ums Leben.

Piloten sollen bei Befragung teilnehmen

Die Veränderungen im Luftverkehr, in der täglich Gäste und Fracht sicher befördert werden, erfolgen zunehmend schneller und häufig zulasten des fliegenden Personals. Standards, die vor zehn oder sogar vor fünf Jahren noch für unumstößlich gehalten wurden, werden laut Vereinigung Cockpit (VC) von immer mehr Unternehmen zur Disposition gestellt.

Atypische Beschäftigungsverhältnisse wie Contractor-Modelle, Pay2Fly, Scheinselbständigkeit, Zero-Hour-Contracts oder befristete Arbeitsverträge sind nur einige der besorgniserregenden Auswüchse des von zahlreichen Arbeitgebern betriebenen Social Dumpings. Die VC bittet ihre Mitglieder, die u.g. Studie durch ihre Teilnahme an der Umfrage zu unterstützen, insbesondere wenn das jeweilige Mitglied in seiner Airline mit solchen prekären Bedingungen in Kontakt gekommen sein sollte.

Viele Piloten nicht direkt beschäftigt

Im Jahr 2015 war ein Sechstel aller Piloten nicht direkt bei dem Unternehmen angestellt, für das es fliegt. Um zu klären, wie sich die Situation bis heute verändert hat, hat die EU-Kommission mit der Unterstützung der European Cockpit Association die Durchführung einer europaweiten Erhebung zu atypischen Beschäftigungsmodellen in Auftrag gegeben. Die Vereinigung Cockpit gehört wie 37 andere Pilotenverbände der European Cockpit Association an, die die Interessen von über 38.000 Piloten vertritt. Ein Klick auf den Link genügt, um die Umfrage zu starten. Die Beantwortung soll ca. 20 Minuten in Anspruch nehmen.

Embraer liefert ersten E-Jet E190-E2 aus – mit MTU

Embraer, der brasilianische Flugzeughersteller, hat den ersten E-Jet E190-E2 ausgeliefert. Erstkunde ist die norwegische Regionalfluggesellschaft Widerøe. Mit an Bord ist Technik der MTU Aero Engines.

Sie hat am PW1900G-Getriebefan mit einen Programmanteil von 17 Prozent und steuert das bei, was sie am besten kann – die einzigartige schnelllaufende Niederdruckturbine sowie die ersten vier Stufen des Hochdruckverdichters. Das PW1900G gehört zur kerosinsparenden und lärmreduzierten PurePower® PW1000G-Familie, die Pratt & Whitney und die MTU gemeinsam realisieren.

MTU in allen Regionalflugzeugen

Es baut auf dem PW1500G auf, das seit 2016 mit der C Series von Bombardier im Liniendienst steht. „Die Serieneinführung der Embraer E2-Jet-Generation ist für die MTU ein großer Erfolg“, kommentiert MTU-Programmvorstand Michael Schreyögg: „Zusammen mit dem Getriebefan für die Bombardier C Series, den zukünftigen MRJ-Fliegern von Mitsubishi sowie unserem MRO-Programm CF34 decken wir jetzt die gesamte Regionalflugzeugflotte mit unseren Produkten ab.“

Für Widerøe beginnt mit dem E-Jet eine neue Ära, denn bisher bestand die Flotte aus Turboprop-Flugzeugen des Typs Dash-8. Die Airline hat drei E2-Exemplare bestellt – mit der Option auf Erhöhung um bis zu zwölf Maschinen. Bei der E190-E2 soll es nicht bleiben: Eine verlängerte Version mit der Bezeichnung E195-E2 soll folgen. 2021 will man die Flotte zudem durch eine verkürzte Version, die E175-E2, verstärken. Die E175-E2 wird mit dem Getriebefan PW1700G ausgerüstet, an dem die MTU ebenfalls beteiligt ist. Auf dem Bild: Sichtprüfung am PW1000G Blisk

Drohnen-Summit will Dialog von Behörde bis Pilot

Kommerzielle Drohnen sind nicht nur eine smarte, junge Technologie, sondern ein relevanter Baustein der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Der Diskussionsbedarf über Nutzen und Anforderungen an Drohnen- bzw. Kopterflüge ist aktuell aus unterschiedlichen Perspektiven erheblich.

Die Mitgliedsstaaten der EU haben sich verständigt, mit einer Verordnung den Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge in Europa zu regeln und damit dem wirtschaftlichen Potenzial und den Sicherheitsanforderungen zu entsprechen. Um diesen Prozess zu unterstützen und relevante Akteure für den Austausch zusammenzubringen, findet am 15. Oktober 2018 auf Initiative des UAV DACH e.V. und der Interaerial Solutions part of INTERGEO die Premiere des EUROPEAN DRONE SUMMIT in Frankfurt/Main statt.

Der EUROPEAN DRONE SUMMIT will die erste Plattform für die gesamte Drohnenbranche werden, welche Anwender, Gesetzgeber sowie Vertreter verschiedener Technologien vereint, um relevante Inhalte und Zukunftsideen auszutauschen. Experten aus Politik, Industrie und Anwendergruppen treffen aufeinander und diskutieren Lösungen für eine sichere, kommerzielle unbemannte Luftfahrt in Europa.

Drohnenbranche im Kommen

Ziel ist es, Ideen und Entscheidungen rund um die unbemannte Luftfahrt so zu kanalisieren, dass erkennbar ist, wie die UAV-Technik heute und in Zukunft für Vertreter verschiedener Branchen einsetzbar ist. Dabei stehen der wirtschaftliche Nutzen und die Sicherheit im Vordergrund.

Das Programm wird gestaltet durch die Experten des UAV DACH und beleuchtet neben den rechtlichen Aspekten, technologische Fragen und verschiedene Anwendungsbereiche. Am Vortag der größten kommerziellen Drohnenmesse in Europa treffen sich führende Vertreter aus Politik, Industrie und Anwendergruppen. Folgende Experten haben bereits als Referenten zugesagt:

  • Peter van Blyenburgh, UVSI
  • Max Scheck, Vereinigung Cockpit
  • Jules Kneepkens, EASA a.D.
  • Martin Brandenburg, DJI
  • Dr. Andreas Lamprecht, AIRMAP
  • Dr. Jörg Seebach, DeDrone

Der EUROPEAN DRONE SUMMIT findet am 15. Oktober 2018 in Frankfurt statt. Die Interaerial Solutions part of INTERGEO ist die größte kommerzielle Drohnenmesse in Europa und findet vom 16. bis 18. Oktober in Frankfurt statt.

Fluggasttreppe macht ihren eigenen Strom

Seit der soeben zu Ende gegangenen Wintersaison 2017/18 verstärkt eine neue innovative Fluggasttreppe den Fuhrpark am Flughafen Innsbruck.

Es handelt sich dabei um eine überdachte Fluggasttreppe, die mit Photovoltaikzellen ausgestattet ist und im Gegensatz zu herkömmlichen Modellen ausschließlich mit Strom betrieben wird. Bei vollständiger Entleerung der Batterie beträgt die Ladedauer etwa acht Stunden. In der Praxis ist es aber so, dass die Photovoltaikzellen zwischen zwei Einsätzen Sonnenlicht aufnehmen können und die Batterie somit ganz nebenbei wieder mit aufgeladen wird.

Diese umweltfreundliche Alternative hat sich in ihrer ersten Wintersaison am Flughafen Innsbruck bestens bewährt. Und so wird man auch bei zukünftigen Neuanschaffungen von Treppen auf solche mit Photovoltaikzellen setzen.

Woche der Start-ups am Flughafen Düsseldorf

Mitte April dreht sich in ganz Düsseldorf alles rund um die Startup- Szene. Bei der „Startup-Woche“ vom 13. bis 20. April ist auch der Düsseldorfer Flughafen dabei und lädt alle Interessierten zur Veranstaltung „Airport meets Startup“ ins Terminal ein.

Bei einem „Reverse Pitch“ am 19. April präsentiert der Flughafen sein Digitalkonzept und stellt wichtige Elemente sowie Visionen entlang der „Customer Journey“ vor. Im anschließenden Dialog können junge Gründer ihre Ideen einbringen und zeigen, wie der Reiseweg des Passagiers zu Zeiten digitaler Veränderungen noch angenehmer gestaltet werden kann.

Start-up: Impulse für den Flughafen

„Frische Ideen aus der Gründerwelt sind immer gefragt“, betont Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens. „Innovative Impulse und Produkte können uns helfen, die Abläufe am Airport zu verbessern, auf die Bedürfnisse unserer Kunden noch schneller und zielgerichteter zu reagieren und insgesamt mehr Service zu bieten. Wir freuen uns auf den Austausch und das Netzwerken mit kreativen Köpfen der Startup-Szene“, so Schnalke weiter.

„Airport meets Startup“ findet am Donnerstag, 19. April, um 16:30 Uhr im Konferenzzentrum „DUSconference Plus“ auf der Galerieebene im Terminal Bereich B statt. Wer dabei sein möchte, kann sich auf der Webseite der Startup Woche unter www.startupwoche-dus.de/sessions/airport-meets-startup/ für die kostenfreie Veranstaltung anmelden. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um zeitnahe Anmeldung gebeten.

Streik bei Ryanair in der Kabine

Über die Ostertage fand der erste Streik der Kabinenbesatzungen bei Ryanair überhaupt statt. Die portugiesische EurECCA-Gewerkschaft SNPVAC hatte an insgesamt drei Tagen ihre Mitglieder zum Streik aufgerufen, um generell als Gewerkschaft anerkannt zu werden.

Die Beteiligung am Streik war über Erwarten groß, obwohl die Kolleginnen und Kollegen zum großen Teil in befristeten Arbeitsverhältnissen beschäftigt sind. Der UFO-Vorstand für internationale Beziehungen und EurECCA-Generalsekretär Christoph Drescher war vor Ort, um sich mit den Kolleginnen und Kollegen solidarisch zu zeigen. „Wir hoffen, dass sich nun auch noch mehr Kolleginnen und Kollegen in Deutschland gewerkschaftlich engagieren werden, um mit Unterstützung der UFO und der IGL für ihre grundlegenden Rechte einzutreten“, so Christoph Drescher. Piloten bei Ryanair hatten bereits vor Kurzem erstmals gestreikt, die Airline zeigte sich daraufhin zu Verhandlungen bereit.

Streik an vier Basen von Ryanair

Nach dem erfolgreichen Streik an den vier portugiesischen Ryanair-Stützpunkten in Lissabon, Porto, Faro und Ponta Delgada fordert SNPVAC-Präsidentin Luciana Passo das Management von Ryanair auf, die europäischen Grundprinzipien einzuhalten. Jeder Arbeitnehmer in Europa hätte das Recht auf gewerkschaftliche Vertretung und auf Tarifverträge, die von der Gewerkschaft ihrer Wahl ausgehandelt werden.

Luciana Passo sagt: „Wir sind überwältigt vom Mut unserer Kolleginnen und Kollegen bei Ryanair, für ihre Rechte einzutreten. Dies zeigt deutlich, dass sie eine angemessene Vertretung durch ihre Gewerkschaft brauchen. Dies beinhaltet neben vielen anderen Regelungen, Verträge über Flugdienstzeiten, Verdienstmöglichkeiten und allgemeine Arbeitsbedingungen. Darüber hinaus erwarten wir, dass das Management das nationale Arbeitsrecht vollständig einhält. Wir warten auf faire Verhandlungen mit dem Management, um zu einem grundlegenden Verständnis für eine respektvolle Sozialpartnerschaft zu kommen.“

Christoph Drescher, Generalsekretär von EurECCA, der European Cabin Crew Association, fügt hinzu: „Ich bin sehr stolz darauf, die volle Unterstützung aller Mitgliedsverbände von EurECCA für diese Aktion zu haben. Ryanair-Kabinenbesatzungen in ganz Europa verdienen die gleichen Grundrechte. Das europäische Sozialmodell ist die Grundlage einer fairen und nachhaltigen Beziehung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern; einschließlich kollektiver Vertretung durch Gewerkschaften. EurECCA wird die Koordinierungsarbeit zwischen den relevanten nationalen Gewerkschaften unterstützen, um für Ryanair Cabin Crew in ganz Europa gleiche Wettbewerbsbedingungen zu erreichen.“

Charkiw weiteres Reiseziel in der Ukraine ab Dortmund

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Heute hob zum ersten Mal eine Wizz Air-Maschine vom Dortmund Airport zum neuen Reiseziel Charkiw in der Ukraine ab. Zweimal wöchentlich, jeweils donnerstags und sonntags, wird die neue Verbindung in die zweitgrößte Stadt der Ukraine angeboten.

Annika Neumann, Sprecherin des Dortmund Airport, begrüßte die Crew an Bord des Erstflugs nach Charkiw am Dortmunder Flughafen. Die Strecke in die Ukraine ist eine von insgesamt fünf neuen Routen, die Wizz Air während des Sommerflugplans aufnehmen wird. Airport DTM ist der Standort mit den meisten Wizz-Air-Verbindungen von Deutschland aus. Jährlich nutzen über eine Million Passagiere die Flugverbindungen von Wizz Air am Dortmund Airport.

Bildungs- und Industriezentrum Charkiw

Mit 42 Universitäten und Hochschulen ist Charkiw das wichtigste Wissenschafts- und Bildungs-zentrum des Landes. In der Wirtschaft nimmt die 1,4 Millionen Einwohner starke Stadt ebenfalls eine besondere Stellung ein. Die blühende Industrie- und IT-Landschaft Charkiws ist ein Anziehungsmagnet für Geschäftsleute aus der Elektronik- und IT-Branche. Auf Messen und Wirt-schaftsforen begegnen sich Experten aus verschiedenen Handelsbranchen zum Erfahrungsaustausch.

Darüber hinaus beeindruckt Charkiw Kulturinteressierte mit seiner spannenden Vergangenheit und den Spuren, die berühmte Literaten, Künstler und Musiker hinterlassen haben. Bühnen wie das Lysenko-Ballett-Theater, das Staatliche Puschkin-Theater und das ukrainischsprachige Akademische Staatstheater haben überregionalen Ruhm. Klassische Musik genießen Besucher im Konservatorium der Stadt und in der epochalen Uspenski-Kathedrale. Auf dem Foto: Annika Neumann zusammen mit der Pilotin und der Kabinencrew von Wizz Air an Bord der ersten Maschine nach Charkiw.

Vision Jet SF50 erhält die Collier Trophäe

Cirrus hat für seinen Vision® Jet von der National Aeronautic Association (NAA) in den USA die Robert J. Collier Trophäe 2017 für die Entwicklung des ersten einstrahligen Personal Jet™ der Welt und die Implementierung des hauseigenen Fallschirmsystems erhalten.

Das Kommittee für die Collier Trophäe besteht aus 25 Führungskräften aus der Industrie und würdigt alljährlich die größten Errungenschaften der Luft- und Raumfahrt in Amerika, insbesondere mit Berücksichtung von Verbesserungen bei Leistung, Effizenz und Sicherheit von Luft- und Raumschiffen. Dabei wird der aktuelle Stand jeweils mit dem Vorjahr verglichen.

Luftfahrt in größter Leistung geehrt

Frühere Empfänger des seit 1911 vergebenen Pokals sind berühmte Namen und Muster wie Orville Wright, Neil Armstrong und das Team von Apollo 11, Chuck Yeager und the Bell X-1, Skunk Works von Lockheed und der F-117A Nighthawk Stealthfighter, die Boeing 747, die Bell Boeing V-22 Osprey, B-2 Spirit, F-22 Raptor, der Boeing 787 Dreamliner, Gulfstream 650, Blue Origin und es werden noch weitere herausragende Wissenschaftler und Ingenieure hinzukommen. Zu den neun hochkarätigen Nominierten zählten dieses Jahr unter anderen die Edwards Air Force Base F-35 Integrated Test Force, die Boeing 737 MAX und das NASA/JPL Cassini Projektteam.

Als weltweit erster Eintriebwerk-Personal Jet habe der Vision Jet eine neue Kategorie in der Luftfahrt geschaffen. Hinzu kommt die Integration des Cirrus Airframe Parachute System (CAPS). Dies ist für Cirrus Aircraft seit der Einführung in der SR-Serie 1999 ein Alleinstellungsmerkmal als erstes von der FAA zugelassenes Flugzeugfallschirmsystem CAPS. CAPS auch auf dem Vision Jet markiere dabei einen Meilenstein der Ingensiurskunst, weil damit ein Zugewinn an Sicherheit in Geschwindigkeitsbereichen gewonnen werde, wo es früher noch nicht verstellbar war.

SF50: Flugerlebnis auf neue Weise

Der Vision Jet bekam die Zulassung durch die FAA 2016. Einstrahlige Jets sollen künftig auch für kommerzielle Businessflüge betrieben werden können. Neben der panoramamäßig gestalteten Kabine für bis zu fünf Erwachsene und zwei Kinder erwartet den Piloten das „Cirrus Perspective® Touch™ by Garmin® Flight Deck“. Die Collier Trophäe soll bei einem traditionellen Dinner am 14. Juni überreicht werden. Fortan wird sie im National Air and Space Museum in Washington ausgestellt.

Luft- zu Luftbetankung unter zwei KC-46

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Boeing hat für die KC-46 Tankflugzeuge nun einen wichtigen Schritt zur Zulassung erreicht, nachdem zwei der Tankflieger sich gegenseitig in einem Manöver betankt haben. Damit hat das Programm das Supplemental Type Certificate (STC) mit Treibstoffbeladung erhalten.

Eine Boeing KC-46 hat dabei eine andere KC-46 betankt. Dabei wurden 146.000 Pfund Treibstoff verfrachtet. Dies war ein wichtiger Schritt für den “on-load”-Zulassungsabschnitt. Die KC-46 kann über den Ausleger bis zu 1.200 Gallonen Treibstoff pro Minute abgeben. Beide KC-46 starteten und landeten vom Boeing Field südlich von Seattle.

Tankflugzeug betankt

Für Testprogramm STC der Federal Aviation Administration hat das neue Tankflugzeug von Boeing KC-46 gezeigt, dass es auch von anderen Tankflugzeugen mit Treibstoff beladen werden kann. Etwa von einer KC-135 und KC-10. Dabei stellen die KC-46-Flugzeuge insgesamt 68 Kontakte mit den anderen Flugzeugen her.

Mit diesem Ausleger kann die KC-46 selbst betankt werden und so ihre Reichweite vergrößern, während über Schläuche und Ausleger unter den Flügeln und inmitten des Flugzeugs kleinere Flugzeuge mit bis zu 400 Gallonen pro Minute betankt werden können. Bisher hat das neue Tankflugzeug 2.700 Stunden in Testflügen verbracht und 2.500 Kontakte durchgeführt. Die KC-46 basiert auf der Boeing 767.