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Jet Airways nimmt zum zweiten Mal 75 B737 MAX

Boeing und Jet Airways haben sich über den Kauf von 75 Flugzeugen der neuen B737 MAX geeinigt. Indiens größte Fluggesellschaft will damit ihr Angebot differenzieren und Wachstum schaffen.

Die erste Bestellung von 75 Flugzeugen der 737 MAX wurde schon 2015 zur Flottenerneuerung getroffen, die weiteren 75 Flugzeuge dienen der Expansion. Jet Airways wird dazu die erste 737 MAX dieses Jahr erhalten. Derzeit fliegt die Fluggesellschaft 65 Ziele an. Die 737 MAX wird mit Kapazitäten von 130 bis 230 Sitzen angeboten. Sie fliegt bis zu 3.850 Nautische Meilen (7.130 Kilometer).

Wasserstofftank für Ariane 6 aus modernster Fertigung

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MT Aerospace hat heute mit dem Wasserstofftank die erste Komponente der Oberstufe der zukünftigen europäischen Trägerrakete Ariane 6 an das neue Produktionszentrum der ArianeGroup in Bremen ausgeliefert.

Die in Augsburg auf hochmodernen Anlagen und mit optimierten Verfahren gefertigten Tankböden und Zylinderpanele wurden in Bremen von MT Aerospace zu einem Treibstofftank zusammengefügt. „Wir sind aufgrund des strengen Zeitplans sehr stolz, die erste Komponente für den neuen europäischen Träger Ariane 6 jetzt planmäßig ausliefern zu können“, sagt Hans J. Steiniger, CEO der MT Aerospace AG, die für dieses Programm einiges in die Qualifizierung der Mitarbeiter, die Infrastruktur, Gebäude und Maschinen investiert hat.

Modernisierte Produktion mit IoT

Als Risk-Sharing-Partner für die Entwicklung der Komponenten der neuen Ariane 6 habe MT Aerospace Eigeninvestitionen in Höhe von 35 Mio. Euro geleistet. Der erste Tank soll im neuen Ariane-Zentrum weiter bearbeitet und fertig ausgerüstet werden. Anschließend wird der Tank in Bremen in die Oberstufe der neuen Ariane 6 eingebaut. Das Bild zeigt diesen ersten Wasserstofftank für die Ariane 6-Oberstufe.

MT Aerospace hat für die Fertigung der Ariane 6-Komponenten auf Industrie 4.0-Anwendungen umgestellt. Dazu wurde in Augsburg eine neue Halle gebaut und eine bestehende umgerüstet. Hochmoderne Schweißanlagen, Maschine-zu-Maschine-Kommunikation („Internet der Dinge“) sowie Bohr- und Nietroboter sorgen für effizientere und damit günstigere Produktionsabläufe.

FSW: Rührreibeschweißen beschleunigt enorm

Als ein Kernstück dieses Produktivitätsfortschritts und technologischer Quantensprung gilt die große FSW-Anlage. FSW steht für Friction Stir Welding, auf Deutsch Rührreibschweißen. Die Anlage wurde Anfang 2018 installiert und ist weltweit einzigartig. „Bislang dauerte der Schweißvorgang rund zehn Minuten, aber die Vorbereitung dafür mehr als drei Stunden. Mit der neuen Maschine wird die Vorbereitungszeit erheblich verkürzt. Dazu kommt, dass die Maschine sowohl die Prozesse dokumentiert als auch die Bauteile per Ultraschall überprüft. Wenn die Komponenten die FSW-Anlage verlassen, sind sie fertig bearbeitet und geprüft.

„Es ist tatsächlich ein Technologiesprung in der Größenordnung von 20 Jahren und mehr. Heute bauen wir circa 30 Tankdome pro Jahr für die Ariane 5, künftig werden es circa 90 sein: Wir verdreifachen durch den Sprung in das Industrie 4.0-Zeitalter unsere Produktivität“, so der CEO. An der Entwicklung und Industrialisierung des Ariane 6-Trägersystems ist MT Aerospace maßgeblich beteiligt. Mit einem Industrieanteil von gut zehn Prozent treibt MT Aerospace als „Risk-Sharing-Partner“ und „Cluster Prime“ für Metall-Strukturen technische Innovationen und die Wettbewerbsfähigkeit für diese zukünftige Trägerrakete voran.

Citation Latitude fliegt zur FIDAE ein

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Cessna-Mutterkonzern Textron zieht einen Auftrag für die Citation Latitude an Land, der den Business Jet noch dieses Jahr an einen Kunden in Chile gehen lässt. Die Citation Latitude fliegt passend dazu gerade zur Air Show FIDAE 2018.

Die FIDAE findet noch bis 08. April am Flughafen Comodoro Arturo Merino Benítez International Airport in Santiago de Chile statt. Neben der Citation Latitude ist Cessna auch mit einer vollen Pallette anderer Fluggeräte vertreten, von militärischen Luftfahrzeugen bis hin zu Turboprops. Dazu gehören auch die Cessna Citation CJ3+, Cessna Citation M2, Beechcraft King Air 250, Cessna Grand Caravan EX und das Beechcraft T-6C Militärschulflugzeug. Gleichzeitig soll in diesem Jahr die Qualifizierung des Regionalpartners Aviasur für die Latitude und weitere Citation-Muster erweitert werden.

Airbus Helicopters H160 erreicht Brasilien

Die Airbus Helicopters H160 hat ihren ersten Auftrag aus Brasilien erhalten. Die H160 soll dort für Business- und Privatflüge starten. Der Auftrag wurde nach einem Demonstrationsflug in Marignane erteilt und ist der erste von einem lateinamerikanischen Kunden.

Ob für die Geschäftsfliegerei, im Patiententransport oder im Öl- und Gasgeschäft soll das Reisen für die Passagiere in der H160 schnell und doch leise und mit sanftem Fliegen geschehen. Große Fenster nicht nur für die Piloten, sondern auch für die Kabine ermöglichen eine großzügige Sicht auf die Umgebung. Die moderne Avionik Helionix soll dem Piloten Arbeit erleichtern, aber laut Airbus Helicopters wurde auch die Zugänglichkeit der H160 für Wartungsarbeiten insbesonderes auf der Demotour in Nordamerika gelobt.

Cargolux Airlines fliegt weiter Pharma nach GDP

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Cargolux Airlines hat das GDP-Überwachungsaudit erfolgreich bestanden, das die GDP-Zertifizierung für ein weiteres Jahr bestätigt. Cargolux war 2014 als erste Fluggesellschaft der Welt GDP-zertifiziert worden.

Damit erfüllt das Managementsystem des Unternehmens die Anforderungen der EU-Richtlinie „Guidelines on Good Distribution Practice of Medicinal Products for Human Use“ (Gute Vertriebspraxis von Humanarzneimitteln) und die entsprechenden Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO. Mit der Einhaltung der GDP-Anforderungen von EU und WHO stellt Cargolux ein einheitliches Qualitätsmanagementsystem im gesamten Transportprozess sicher.

Der Hub von Cargolux am Flughafen Luxemburg sowie 12 weitere Stationen innerhalb des Cargolux Netzwerks sind ebenfalls über ihre Subunternehmer, die Ground Handling Agents, GDP- und/oder CEIV Pharma-zertifiziert. Das Fachwissen der Handling Agents vor Ort, das Engagement und die Kompetenz der Cargolux-Mitarbeiter sowie die Verpflichtung, die Serviceerwartungen der Kunden während des Transports zu übertreffen, haben zur Zertifizierung beigetragen.

Qualität durch definierte Verfahren

Die GDP-Zertifizierung spielt eine Schlüsselrolle bei der Sicherung der Qualität und Integrität des Transports und der Verteilung von Humanarzneimitteln. „Die GDP-Zertifizierung stellt sicher, dass bei der Handhabung und dem Transport dieser sensiblen Fracht die besten Praktiken eingehalten werden.“ sagt Franco Nanna, Cargolux Director Global Logistics Services und zugleich Vorsitzender der „Time and Temperature Working Group“ bei IATA, dem internationalen Dachverband der Fluggesellschaften. „Neben den temperaturgeführten Zonen an Bord des Flugzeugs stellt diese Zertifizierung eine zusätzliche Sicherheit für unsere Kunden dar, deren Zufriedenheit unsere oberste Priorität ist.“

Im Mittelpunkt des GDP-Zertifizierungsprogramms stehen der Einsatz modernster Spezialgeräte, bewährte pharmazeutische Arbeitsverfahren und die kontinuierliche Verbesserung der pharmazeutischen Handhabungskompetenz. „Die Nachfrage nach Spezialtransporten von Pharmazeutika ist in den letzten Jahren stark gestiegen und das Spezialprodukt CV Pharma von Cargolux wird zunehmend nachgefragt. Das Marktinteresse für diese Produkte wächst in Südamerika und Afrika, obwohl der Großteil der Lieferungen immer noch von Europa nach Nordamerika, Nordostasien und in die Golfregion geflogen wird“, sagt Stavros Evangelakakis, Global Product Manager für CV Pharma.

Tinder match für Kabine bei Eurowings

Eurowings startet ab dem 03. April mit einer neuen Recruiting Kampagne für Cockpit- und Kabinenpersonal auf Tinder, mit mehr als 50 Millionen Nutzern eine der populärsten und erfolgreichsten Dating-Apps weltweit.

Eurowings wirbt seit längerer Zeit auf Digital- und Social-Media-Plattformen erfolgreich neues Personal an. „Wir haben uns bewusst entschieden, beim Bewerbungsmanagement auch mal einen unkonventionellen Weg zu gehen“, sagt Eurowings Geschäftsführer und Chief Operating Officer Michael Knitter.

Passt zu Eurowings

„Eine mobile Online-Plattform wie Tinder zu nutzen, um zusätzliche Bewerber zu erreichen, ist digital, modern, zeitgemäß und vielleicht auch bisschen augenzwinkernd frech – diese Attribute passen zu Eurowings.“ Auch andere Unternehmen würden bereits zu Werbezwecken ‚tindern‘, so Knitter. „Aber wir sind die erste Airline, die die beliebteste Dating-App der Smartphone-Generation strategisch nutzt.“

Die Kampagne auf Tinder läuft über sogenannte Branded Profile Cards, die identisch wie ein Tinder-Profil funktionieren. Beim Antippen einer Eurowings Branded Profile Card erhält ein Nutzer zusätzliche Informationen zum Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Stelle. Ist das Interesse geweckt, wischt man mit dem Finger nach rechts und bekommt die Benachrichtigung ‚It`s a match‘ – verbunden mit weiteren Informationen zur Stellenausschreibung und den Link zur Eurowings Karrierewebsite. Dort sind dann nur noch wenige Schritte nötig, um die Bewerbung abzuschließen.

Dynamik im Luftverkehr

Die Lowcost-Tochter der Lufthansa Group bietet Voll- und Teilzeit-Arbeitsverträge für Flugbegleiter, Purser und Piloten an. Neben attraktiven Gehältern und Nebenleistungen, wie etwa Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung bei Krankheit, bietet Eurowings Top-Zusatzkonditionen – nicht zuletzt günstige Mitarbeiterkonditionen bei Kurz- und Langstreckenflügen. Und wer einmal bei Eurowings an Bord ist, hat beste Aufstiegschancen in der zurzeit am schnellsten wachsenden Airline Europas.

In den vergangenen Monaten wurden bereits 2.000 neue Crewmitglieder eingestellt – im Peak mehr als 200 pro Woche. „Wir stemmen mit Eurowings zurzeit das größte Wachstum, das der deutsche Luftverkehr je erlebt hat und freuen uns über zahlreiche neue Bewerber“, sagt Knitter. Ihren Wachstumspfad wird Eurowings in den nächsten Monaten konsequent weiterverfolgen. Bereits in diesem Sommer will die Airline 185 Flugzeuge betreiben, in 2019 werden es mehr als 200 sein.

Lufthansa Technik startet Serviceplattform für Drohnen

Lufthansa Technik will mit „SafeDrone-Works“ eine Online-Plattform für professionelle Drohnendienstleistungen etablieren. So sollen potenzielle Kunden und qualitätsgeprüfte Dienstleister einfacher und schneller zusammenfinden.

Möglich wird dies durch einen standardisierten Prozess, bei dem Kunden viel Arbeit bei ihren Anfragen und Angeboten sparen und der gesamte Prozess deutlich effizienter wird. Um höchstmögliche Qualität zu garantieren, werden alle Drohnenpiloten und Dienstleister vorab von „SafeDrone“ einer Überprüfung unterzogen.

Mindestanforderungen an Drohnenflieger

So benötigen die Anbieter nicht nur einen Drohnenführerschein in Form eines Kenntnisnachweises, Erfahrungen und Referenzen, sondern auch geeignetes Fluggerät und einen gültigen Versicherungsschutz. Berufspiloten fordern schon länger solche verpflichtenden Kenntnisnachweise, die ab einem bestimmten Gewicht des Fluggerätes mittlerweile auch vorgeschrieben sind. Zusätzlich können Kunden ihre Dienstleister nach einem transparenten Bewertungssystem beurteilen und so dauerhaft die Qualität gewährleisten.

Die Online-Plattform „SafeDrone by Lufthansa Technik“ hilft jedoch nicht nur Kunden, sondern auch den Anbietern von Drohnendienstleistungen: Ihnen werden zeitraubende Aufgaben mit Hilfe von Vorlagen für die Rechnungsstellung und zur treuhänderischen Zahlungsabwicklung abgenommen und Zahlungssicherheit durch den Auftraggeber garantiert. Der Service soll für den Dienstleistungsnehmer kostenlos sein.

„Mithilfe unserer Online-Plattform ‚SafeDrone-Works‘ haben wir einen transparenten Marktplatz für Profis geschaffen. Davon haben sowohl Drohnendienstleister als auch ihre Kunden zahlreiche Vorteile. So sparen sich Kunden viel Arbeit und erhalten eine Auswahl qualitätsgeprüfter Drohnendienstleister. Und die Drohnendienstleister erhalten Zahlungssicherheit und können sich voll und ganz auf die Durchführung ihrer Aufträge konzentrieren. Das kommt der Entwicklung des Marktes sehr zugute“, so Ulrich Hoffmann, Projektleiter von „SafeDrone“.

Rostock – CGN mit Weiterflug nach Antwerpen

Ab dem kommenden Sommer können Passagiere ab Köln/Bonn wieder nonstop nach Rostock fliegen. Die neue Verbindung in die Stadt an der Ostsee wird am 04. Juni von der belgischen Fluggesellschaft VLM Airlines aufgenommen.

Fünf Mal wöchentlich, nämlich montags, dienstags, donnerstags, samstags und sonntags, geht es dann mit einer Fokker 50 zum Flughafen Rostock-Laage. An den Rückflug von Rostock nach Köln/Bonn schließt sich ein Weiterflug nach Antwerpen an – dort hat VLM Airlines ihren Sitz. Passagiere aus Köln/Bonn haben die Möglichkeit zuzusteigen und so bequem in die belgische Hafenstadt zu reisen.

Tickets von Köln/Bonn nach Rostock soll es bei der Fluggesellschaft VLM Airlines sowie im Reisebüro ab 59 Euro geben, nach Antwerpen von Köln/Bonn aus aktuell bereits ab 39 Euro. Die Flugpreise enthalten Snacks und Getränke an Bord des Flugzeugs, ein Gepäckstück von 23 kg sowie ein Handgepäckstück von zehn kg. Die Flugzeit von Köln/Bonn nach Rostock beträgt eine Stunde und zehn Minuten, nach Antwerpen 50 Minuten.

Störung für Flüge im Luftraum von Eurocontrol

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Eine Störung bei EUROCONTROL führt derzeit zu massiven Beeinträchtigungen im europäischen Flugverkehr. Routinemaßnahmen sollten die Sicherheit weiterhin gewährleisten, die Kapazität des Luftraumes wurde dadurch alledings um zehn Prozent reduziert, so Eurocontrol.

Die Störung trat im Enhanced Tactical Flow Management System (ETFMS) auf, die Flugsicherungen direkt sind davon aber nicht betroffen. Davon ist auch das System für die Flugpläne betroffen. Die logs für die Flugpläne vor 10:26 Uhr UTC gingen dabei verloren. Diese Daten sollten von den Flugzeugbetreibern erst wieder für noch nicht gestartete Flugzeuge eingepflegt werden.

Um 18:00 Uhr UTC (20:00 Uhr MESZ) nahm das ETFMS wieder den Dienst auf. Der EUROCONTROL Network Manager hat das normale Fluss-Management nach Tests und in Abstimmung mit den Fluggesellschaften und Flughäfen wieder aufgenommen. Laut Eurocontrol gab es in den 20 Jahren Betrieb erst einmal einen Systemausfall von ETFMS, das war im Jahr 2001. Heute organisiert es täglich bis zu 36.000 Flüge pro Tag im Luftraum über Europa.

Korean Air verstärkt Langstrecken nach Seoul

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Soul wird jetzt noch besser aus westlichen Destinationen angebungen. Ab sofort erhöht der südkoreanische Nationalcarrier Korean Air die Flugfrequenz auf Langstrecken vom internationalen Flughafen Seoul-Incheon nach Europa und Nordamerika.

Seit dem aktuellen Sommerflugplan legt Korean Air einen zusätzlichen Flug zwischen Incheon und Dallas auf und bietet nun fünf Flüge pro Woche an (Mo/Mi/Do/Sa/So). Die Strecke Incheon – Toronto wird ab jetzt täglich bedient. Ab dem 01. Mai 2018 profitieren auch Reisende auf der Strecke Incheon – Seattle von einer täglichen Verbindung.

Dreamliner kommt zum Zug: Fernziele ab Seoul

Darüber hinaus erhöht Korean Air die Frequenz einiger europäischer Routen: Korean Air verbindet ab sofort täglich Incheon mit Rom. Außerdem gibt es zwischen Incheon und Prag vier Flüge pro Woche (Mo/Mi/Fr/Sa). Die Strecke Incheon – Istanbul wird ebenfalls vier Mal pro Woche bedient (Mo/Mi/Fr/Sa).

Durch das erweiterte Angebot vergrößert Korean Air ihre Kapazitäten für die steigende Nachfrage in den Sommerferien. Die Airline hat ihre Flotte mit den Flugzeugen des Typs B787-9 und B747-8i modernisiert. Die modernen und sparsamen Maschinen von Boeing unterstüzten und umweltfreundlicheres Fliegen bei Korean Air.

Pilatus beliefert Nordwesten der USA mit PC-24

Western Aircraft erhielt das zweite Flugzeug des neuen PC-24 bei einer Übergabezeremonie bei Pilatus Business Aircraft Ltd in Broomfield, Colorado. Das Autorisierte Pilatus Sales und Service Center Western Aircraft hat damit seinen ersten PC-24 Super Versatile Jet im Verkaufsnetzwerk von Pilatus erhalten.

Western Aircraft mit Sitz in Boise, Idaho, ist ein Unternehmen der Greenwich Aerogroup und verkauft und wartet Pilatus Flugzeuge im Nordwesten der USA. Das Center hat seit 1996 mehr als 230 PC-12 verkauft und ist damit das weltweit erfolgreichste Verkaufscenter für den bewährten einmotorigen Turboprop.

PC-24 für Nordwesten der USA

Über Western Aircraft verkaufte Pilatus Flugzeuge fliegen in Alaska, Nordkalifornien, Hawaii, Oregon, Washington, Idaho, Nevada, Utah, Montana, Wyoming, North Dakota und South Dakota. Der Fokus von Western Aircraft auf erstklassigen Kundenservice ist ein wichtiger Bestandteil und trägt wesentlich dazu bei, dass das Pilatus Servicenetzwerk in 16 aufeinander folgenden Jahren die Nummer 1 in der Kundenbetreuung ist, wie unabhängige Branchenumfragen belegen.

Phil Winters, Leiter Flugzeugverkauf und Charter Management von Western Aircraft, nahm den PC-24 entgegen: „Wir sind sehr stolz darauf, der erste Verkaufspartner zu sein, der dieses fantastische, neue Flugzeug erhält. Mit dem PC-24 hat Pilatus sämtliche Leistungsziele übertroffen, die vor fünf Jahren mit der Ankündigung des Super Versatile Jets versprochen wurden. Da wir seit über 20 Jahren Partner von Pilatus sind, wissen wir natürlich, dass sie jeweils immer weniger versprechen und dann mehr liefern. Darum haben wir auch nicht gezögert, so viele PC-24 zu bestellen, wie sie uns ermöglicht haben.“

Markus Bucher, CEO von Pilatus, war anwesend, als Winters den PC-24 in der Produktionshalle in Stans, Schweiz, entgegennahm und erklärte: „Wir fühlen uns sehr geehrt, dass Western Aircraft das erste Autorisierte Pilatus Center ist, das einen PC-24 entgegennimmt… Western Aircraft ist seit mehr als 20 Jahren ein hervorragender Partner von Pilatus. Ihr Erfolg ist unser Erfolg.“

Piloten schon geschult

Winters fuhr fort: „Es gibt auf dem Markt kein vergleichbares Flugzeug und die Nachfrage ist weit höher als wir erwartet hätten. Obwohl wir mehr als ein Dutzend Angebote zum Kauf dieses ersten Flugzeugs erhalten haben, entschieden wir uns, den PC-24 102 in den eigenen Bestand aufzunehmen und ihn während des nächsten Jahres als Demonstrator einzusetzen. Das gibt uns die Möglichkeit, den PC-24 bestehenden Kunden sowie neuen Interessenten zu zeigen, damit diese bestellen können, sobald Pilatus das Auftragsbuch wieder öffnet.“

Die Flugcrews von Western Aircraft haben bei FlightSafety International bereits ihre PC-24 Typenzertifizierung absolviert und die Wartungsteams wurden bereits geschult. Alle Spezialwerkzeuge und Ersatzteile für den PC-24 sind an Lager. Western Aircraft hat sich für das „All-Inclusive“-Wartungs- und Unterhaltsprogramm CrystalCare™ entschieden und wird das Flugzeug an seinem Hauptsitz in Boise, Idaho, stationieren. Neben den Demonstrationsflügen wird das Flugzeug in begrenztem Umfang für Charterflüge zur Verfügung stehen.

Abflug für Vollcharter der Sonderreisen ab PAD

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Heute startete ein Reiseanbieter ein spezielles Flugprogramm am Paderborn-Lippstadt Airport. Erstes Ziel ist die italienische Hauptstadt Rom, die im April insgesamt drei Mal angeflogen wird. Im Rahmen einer Exklusiv-Partnerschaft mit dem Flughafen PAD bietet Der Schmidt in diesem Jahr 24 Flugreisen zu elf Zielen in Italien, Griechenland und Kroatien an.

Der erste Start am Paderborn-Lippstadt Airport nach Rom erfolgte, wie auch alle weiteren Flüge, im Vollcharter mit der deutschen Ferienfluggesellschaft Small Planet Airlines. Bei den Reisen können jeweils individuelle Ausflugspakete hinzugebucht werden, die in Rom unter anderem Besichtigungen der weltbekannten Bauwerke, wie Kolosseum, Pantheon, der Spanischen Treppe oder den Petersdom beinhalten.

Die ewige Stadt Rom ist ein besonderes Reiseangebot ab Paderborn-Lippstadt Airport. Der Anbieter will exklusive Reisen mit einer persönlichen Note verbinden, für solche Reisen sei der Flughafen PAD der richtiger Partner, so Philipp Cantauw, Geschäftsführer der Reisebüro Schmidt GmbH. „Der Schmidt stellt mit seinen Sonderreisen ein attraktives zusätzliches Angebot am Airport bereit, für das es in unserer Region eine große Nachfrage gibt“, ergänzt Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH.

A350-900 MSN002 trifft zur FIDAE in Chile ein

Airbus schickte die A350-900 Testmaschine auf den Flughafen Arturo Merino Benitez in Santiago de Chile, wo gerade die 20. FIDAE Air Show stattfindet. Der XWB-Jet wird dort auch eine Flugshow abhalten.

Die in Santiago auf dem Static Display ausgestellte A350-900 ist die MSN002, sie ist eine von fünf Testflugzeugen des neuesten Langstreckenjets und mit einer Zweiklassenkabine ausgestattet. Neben 210 Economy-Sitzen in neuner-Reihen sind 42 Business-Class-Stühle in vierer-Reihen arrangiert.

A350 behauptet sich am Markt

Der europäische Flugzeugbauer vermeldet für seinen modernen Langstreckenjet mittlerer Größe A350-900 seit Marktstart fast 50 Prozent Marktanteil bei den Nettobestellungen in Lateinamerika. Erster Kunde für das Muster war 2016 die LATAM Airlines Group, welche die A350 XWB 2016 in den Liniendienst nahm und 27 Flugzeuge bestellt hat. Neben modernen Triebwerken machen besonders Kohlefasermaterialien das Flugzeug besonders leicht und sparsam. So betreiben heute 17 Fluggesellschaften die A350 XWB auf über 200 Routen.

SpaceX fliegt Horizons-Experimente zur ISS

Am 02. April 2018 ist um 22:30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (16:30 Uhr Ortszeit) eine Falcon-9-Trägerrakete mit einer US-amerikanischen Dragon-Kapsel an Bord vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida zur ISS gestartet. Dort andocken wird das Versorgungsraumschiff am 04. April.

Damit sind die ersten Experimente für die Horizons-Mission mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst auf dem Weg zur Internationalen Raumstation. Die Kapsel Dragon enthielt neben Versorgungsgütern wie Lebensmitteln und Kleidung für die Astronauten auch Nutzlasten für die Forschung. Darunter befanden sich auch die Experimente Myotones, MetabolicSpace, SPACETEX-2 und ASIM sowie die Zeitkapsel des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Gerst soll am 06. Juni 2018 mit einer Sojus-Rakete vom Startplatz Baikonur zur ISS starten und dort 187 Tage – bis zum 10. Dezember – leben und arbeiten. Auf seiner zweiten Langzeit-Mission wird er nicht nur zahlreiche Experimente durchführen, sondern ab August der erste deutsche Kommandant der Raumstation sein.

Myotones zu Muskel- und Knochenschwund im All

Myotones ist eines der medizinischen Experimente, an denen Alexander Gerst teilnehmen wird. Wissenschaftler der Berliner Charité und der Universität von Southampton wollen damit die biomechanischen Eigenschaften des ruhenden menschlichen Muskels untersuchen. Um den Muskel- und Knochenschwund im All zu verhindern, trainieren Astronauten mindestens eineinhalb Stunden täglich. Aber wie effektiv ist dieses Training, und wie werden dadurch die biomechanischen Eigenschaften der Muskulatur beeinflusst? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, benutzen die Astronauten auf der Horizons-Mission mit MyotonPRO ein Gerät, das es in ähnlicher Form bereits auf der Erde gibt und das nun für den Flug ins Weltall optimiert wurde.

Bei der Untersuchung gibt das etwa Smartphone-große Gerät einen kurzen Druckimpuls auf den Körper ab und kann aus der Reaktion des Gewebes auf diesen Impuls Informationen über die Elastizität, Steifigkeit und Eigenspannung (Tonus) des ruhenden Muskels errechnen. Die Ergebnisse des Experiments werden nicht nur für die astronautische Raumfahrt genutzt, sondern sollen in Zukunft in die Rehabilitation nach Knochenbrüchen einfließen.

MetabolicSpace – Gesundheits-Check ohne Kabelsalat

Beim Experiment MetabolicSpace des Instituts für Luft- und Raumfahrttechnik der TU Dresden handelt es sich um ein am Körper tragbares Analysesystem für Körper- und Stoffwechselfunktionen. Es soll die Überwachung und Auswertung des Astronautentrainings auf der ISS in Zukunft deutlich erleichtern und verbessern. Bisherige Mess-Systeme konnten nicht direkt am Körper getragen werden, Kabel und Schläuche behinderten die Astronauten beim Training und waren nur für kurze Zeit einsetzbar.

MetabolicSpace hingegen ist ein Gurt, der mit Messelektronik und Sensoren ausgestattet ist und der beim Training über der Kleidung getragen werden kann. Die Daten werden dann an einen Laptop gesendet und können dort ausgewertet werden. Die Sensoren ermitteln dabei neben den Atemgasen auch die Atmungsfrequenz, den Herzschlag und die Körpertemperatur. MetabolicSpace ist geeignet, um die Gesundheit und körperliche Fitness von Astronauten zu überwachen, könnte aber zukünftig auch im Bereich des Weltraumtourismus oder für die Diagnose von Patienten und Sportlern eingesetzt werden.

Funktionskleidung gegen Hitzestau: SPACETEX-2

Den Komfort von Astronauten während des Trainings verbessern will auch das Experiment SPACETEX-2. Diese speziell für die ISS entwickelte Funktionskleidung wurde von einem Forschungsverbund aus dem Hohenstein Institute, der Charité Berlin und dem DLR entwickelt. Wenn die Astronauten ihr Sportprogramm absolvieren, so ist der Wärmeaustausch an der Körperoberfläche durch die Schwerelosigkeit verändert. Es kommt sehr schnell zu einem Hitzestau, und die Körpertemperatur steigt auf eine Höhe von über 39 Grad Celsius.

Um Gesundheitsschäden vorzubeugen ist es daher wichtig, den Wärmeaustausch durch Kleidung aus neuen Hightech-Stoffen zu optimieren. Das Vorgängermodell des Experiments, SPACETEX, war bereits erfolgreich bei der Blue-Dot-Mission im Jahr 2014 eingesetzt worden. Die Textilien von SPACETEX-2 konnten aufgrund der damaligen Ergebnisse verbessert werden und müssen nun einem neuen Test unter Weltraumbedingungen standhalten.

Gewitterstürme in der oberen Erdatmosphäre

Seit vielen Jahren beobachten Wissenschaftler ein besonderes Phänomen: Gewitterstürme, die sich in den hohen Bereichen der Erdatmosphäre abspielen. Besonders in den darüber liegenden Schichten werden dabei elektrische Entladungen frei, die von der Erde aus schwer zu erforschen sind. Hierbei soll das ESA-Experiment ASIM (Atmosphere-Space Interactions Monitor) helfen, das auf die untere Außenplattform des Columbus-Labors montiert wird. Von dort aus soll ASIM mindestens zwei Jahre lang die Wechselwirkung zwischen Gammastrahlung, Blitzen und Entladungen in der Hochatmosphäre beobachten. Das langfristige Ziel ist es, neue Erkenntnisse zum Einfluss dieser Größen auf die Erdatmosphäre und das Klima zu gewinnen.

Aus der Gegenwart in die Zukunft: die Zeitkapsel

Neben den Experimenten befindet sich auch das ESA-DLR PR-Paket an Bord der Dragon-Kapsel. Dieses beinhaltet unter anderem die Zeitkapsel: Diese Aluminiumkugel, die von Auszubildenden des DLR gefertigt wurde, enthält die Wünsche und Zukunftsvorstellungen von Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland. Diese konnten ihre Vorschläge im Rahmen der Aktion „Projekt_4D“ des Jugendportals DLR_next und der Stiftung Lesen beim DLR einreichen. Auf dem Speicherdatenträger im Inneren der Kapsel befinden sich außerdem Slices of Life – Fotos, die von den Social Media Nutzern des DLR zugesendet wurden und vom Alltag der Menschen heute erzählen. Alexander Gerst wird die Zeitkapsel auf der ISS versiegeln und nach seiner Rückkehr der Stiftung Haus der Geschichte in Bonn übergeben, wo sie 50 Jahre lang verwahrt wird, bevor sie im Jahr 2068 wieder geöffnet wird.

Mit dem Falcon-9-Start aus dem Hause SpaceX des des Tech-Gründers Elon Musk hat die Transportserie mit Experimenten und Materialien für die Horizons-Mission begonnen. Am 20. Mai 2018 soll ein Cygnus-Raumtransporter von Wallops Island zur ISS starten. Mit an Bord werden etwa die Experimente Cold Atoms Lab (CAL), MARCONISSTA und MFX-2, sowie eine EML High-Speed-Kamera sein. Für den 28. Juni ist der Start einer weiteren Falcon-9-Rakete mit neuen Versorgungsgütern und Experimenten von Cape Canaveral geplant.

Bilder zur Mission

Start Falcon-9-Trägerrakete mit Dragon-Kapsel von Cape Canaveral: 02. April 2018 ist um 22:30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (16:30 Uhr Ortszeit) eine Falcon-9-Trägerrakete mit einer US-amerikanischen Dragon-Kapsel an Bord vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida zur ISS gestartet. Die Kapsel enthielt neben Versorgungsgütern für die Astronauten auch Nutzlasten für die Forschung wie die Experimente Myotones, MetabolicSpace, SPACETEX-2 und ASIM sowie die Zeitkapsel des DLR für die Horizons-Mission.

Alexander Gerst beim Training mit MetabolicSpace und SPACETEX-2: Bei Voruntersuchungen zur Horizons-Mission testet der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst die Experimente MetabolicSpace und SPACETEX-2. MetabolicSpace ist ein am Körper tragbares Analysesystem für Körper- und Stoffwechselfunktionen, das die Überwachung und Auswertung des Astronautentrainings auf der ISS in Zukunft deutlich erleichtern soll. Die speziell für die ISS entwickelte Funktionskleidung SPACETEX-2 soll den Wärmeaustausch an der Körperoberfläche optimieren.

Künstlerische Darstellung von ASIM auf dem Columbus-Modul der ISS: Das Experiment ASIM soll mindestens zwei Jahre lang die Wechselwirkung zwischen Gammastrahlung, Blitzen und Entladungen in der Hochatmosphäre der Erde beobachten. Die Darstellung zeigt das auf dem Columbus-Modul der ISS installierte Gerät (untere Apparatur).

Austrian Airlines feiert 60 Jahre Flugpremiere

Am 31. März 1958 ist der Himmel über Österreich rot-weiß-rot. Zum ersten Mal hebt eine Maschine der Austrian Airlines für einen kommerziellen Flug ab. Die viermotorige Vickers Viscount mit der Registrierung OE-LAD flog damals nach London.

Für die geladenen Gäste in Wien und London gibt es ein großes Rahmenprogramm: Cocktailempfänge, Abendessen und Stadtrundfahrten – in Wien gibt es zusätzlich einen Besuch in der Staatsoper. Gespielt wird Mozarts „Don Giovanni“. Der Erstflug wurde zum Erfolg. Neben zahlreichen Glückwunschschreiben von geladenen Gästen und Vertretern internationaler Airlines lobt ein Zeitungsbericht das „wienerische Lächeln“ und die „herzliche Gastfreundschaft“ an Bord. Die Flieger seien britisch, doch die Atmosphäre österreichisch, schreibt die Zeitung „Neues Österreich“ am 06. Juli 1958.

Start mit gecharteten Vickers

„1958 hatte Austrian Airlines vier gecharterte Vickers Viscount und sechs Destinationen im Programm“, erklärt Austrian Airlines CEO Kay Kratky. „60 Jahre später hat Austrian Airlines eine Flotte von 82 Flugzeugen und bietet ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen. Das ist eine Geschichte, auf die das Unternehmen stolz sein kann.“

Neben London finden noch weitere Erstflüge im Jahr 1958 statt: Am 05. Mai fliegt Austrian Airlines erstmals nach Frankfurt, am 10. Mai nach Zürich. Am 27. Mai ist eine Vickers Viscount der Austrian Airlines zum ersten Mal für einen kommerziellen Flug in Paris, am 28. Juni folgt Rom sowie am 17. Oktober Warschau.

Ausführliche Informationen über die Geschichte von Austrian Airlines findet man im Buch „Ein Lächeln fliegt um die Welt – Eine Zeitreise durch die Geschichte von Austrian Airlines“ von Peter Baumgartner. Nachdem das Buch in erster Auflage bereits vergriffen ist, gibt es nun eine zweite aktualisierte Auflage, die ab sofort im Fachhandel und im Austrian Airlines Jetshop erhältlich ist.

20 Jahre Luftrettung für Nürnberg in rot-weiß

Am 01. April jährt sich die Übernahme der RTH-Station am Nürnberger Flughafen durch die DRF Luftrettung zum 20. Male. Zu rund 33.000 Einsätzen wurden die Piloten, Notärzte und Notfallsanitäter seitdem alarmiert.

Denn seit April 1998 ist „Christoph 27“ in rot-weiß über den Dächern Nürnbergs im Einsatz – vorrangig für die schnelle Notfallrettung. Mehr als jeder Dritte von der DRF Luftrettung versorgte Notfallpatient muss anschließend im Hubschrauber auch in eine geeignete Spezialklinik geflogen werden. „Unsere seit Jahren sehr hohen Einsatzzahlen unterstreichen die Bedeutung von ‚Christoph 27‘ für die notfallmedizinische Versorgung der Region“, unterstreicht einer, der es wissen muss: Der langjährige Pilot Werner Iberler. In diesen Tagen absolvierte der erfahrene Pilot seine 8.000. Flugstunde am Steuer eines Rettungshubschraubers.

Deutschlandweit Höchstzahlen an Einsätzen

Wenn man bedenkt, dass manchmal wenige Flugminuten bereits ein Leben retten können, weil der Notarzt durch den Piloten schnellstmöglich zum Patienten gebracht werden kann, wird die Bedeutung dieser Zahl erst bewusst. „Heute leisten wir jedes Jahr im Durchschnitt über 1.500 Einsätze“, so Iberler. Damit zählt die Station zu den einsatzstärksten der bundesweit 29 Luftrettungsstationen der DRF Luftrettung. Lebensgefährliche Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt gehören dabei zu den häufigsten Alarmierungsgründen von „Christoph 27“. In den Sommermonaten werden die Luftretter auch häufig zu verunglückten Motorradfahrern und Freizeitsportlern alarmiert.

Franken mit vielseitiger Natur – und Einsätzen

Der Nürnberger Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung verfügt über eine fest installierte Rettungswinde mit 90 Meter Seillänge. Damit erreicht die Besatzung auch Verletzte in schwierig zugänglichen Gegenden wie den Klettergärten der Fränkischen Schweiz oder der Fränkischen Seenplatte. Der Einsatz kann dabei wertvolle Zeit sparen und dadurch Leben retten.

In diesem Zusammenhang ist die enge Zusammenarbeit mit der BRK Bergwacht und der Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Nürnberg herauszuheben, sowie die sehr gute Kooperation mit den Kliniken Nürnberg, Erlangen, Fürth und Neumarkt, die die Notärzte stellen. Ob Pilot, Notarzt oder Notfallsanitäter – jedes einzelne, erfahrene Besatzungsmitglied trägt mit seinem Engagement dazu bei, die schnelle medizinische Versorgung der Bevölkerung aus der Luft sicherzustellen.

Rettungshubschrauber der Station Nürnberg (RTH)

„Christoph 27“ ist täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern erreicht der rot-weiße Hubschrauber vom Typ EC 135 innerhalb von maximal 15 Flugminuten. „Christoph 27“ wird in den Leitstellengebieten Nürnberg, Ansbach, Bamberg, Bayreuth, Amberg, Regensburg und Schwabach angefordert.

Neben „Christoph 27“ hat die DRF Luftrettung mit dem Intensivtransporthubschrauber „Christoph Nürnberg“ einen zweiten Hubschrauber am Flughafen stationiert, der täglich rund um die Uhr für den schnellen und schonenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken bereit steht – vorrangig in Bayern, aber auch bundesweit.

Bilbao ab Wien als Direktflug von Volotea

Volotea fliegt seit 29. März 2018 vom den Flughafen Wien zur Hafenstadt Bilbao in Spanien. Im Rahmen eines Pressetermins eröffneten Carlos Cerqueiro, Corporate Development und Communications Director von Volotea und Mag.

Nikolaus Gretzmacher, Senior Vice President Operations der Flughafen Wien AG die neue Flugverbindung. „Neben Marseille und Nantes ist Bilbao die dritte Destination, die Volotea im aktuellen Flugplan ab Wien bedient. Wir freuen uns über die Expansion der spanischen Airline in Wien. Passagieren stehen damit neue Verbindungen in beliebte Urlaubsregionen zur Verfügung. Insgesamt werden aktuell 105 wöchentliche Frequenzen nach Spanien angeboten.“ zeigt sich Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG über die neuen Flugverbindungen erfreut.

Bilbao zweimal pro Woche

„Wir freuen uns, eine neue Direktverbindung zwischen Wien und einer der aufregendsten und pulsierendsten Städte in Nordspanien anbieten zu können. Bilbao, das Herz der baskischen Kultur bietet eine Vielzahl an Sport-, Musik- und Gastronomie-Veranstaltungen im Jahr 2018. Wir sind stolz darauf, diese neue Destination in das Streckenangebot ab Wien aufzunehmen. Die neue Verbindung erfreut sich in beiden Destinationen an großer Beliebtheit und ermöglicht touristische und geschäftliche Verbindungen zwischen den dynamischen Städten. “ so Carlos Cerqueiro, Corporate Development und Communications Director von Volotea.

Die spanische Fluglinie bedient die neue Strecke zweimal wöchentlich ab Wien: Jeweils Donnerstag und Sonntag startet ein Flugzeug um 06:45 Uhr in Bilbao und landet um 09:15 Uhr in Wien. Der Rückflug hebt um 09:40 Uhr aus Wien ab und kommt um 12:30 Uhr wieder in Spanien an. Als besonderer Publikumsmagnet gilt in der Hauptstadt des Baskenlandes das legendäre, von Frank Gehry entworfene Guggenheim-Museum.

Volotea mit 81 Destinationen in Europa

Volotea, die Fluglinie der kleineren und mittelgroßen Städte in Europa, bietet Direktflüge zu besonders konkurrenzfähigen Preisen. Seit der Gründung im April 2012 beförderte die Fluglinie über 15 Millionen Passagiere in ganz Europa und 4,8 Millionen im Jahr 2017. Aktuell bedient Volotea 293 Flugverbindungen zu 81 kleineren und mittelgroßen Städten in 13 verschiedenen Ländern: Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, Griechenland, Kroatien, Tschechien, Albanien, Portugal, Malta, Österreich, Irland und Luxemburg. Für das Jahr 2018 erwartet die spanische Airline zwischen 5,7 und sechs Millionen Passagiere. Die Flotte von Volotea umfasst insgesamt 32 Flugzeuge der Typen Airbus A319 und, als einzige Airline in Europa, Boeing 717-200.

LHC vermarktet Belly und Frachter der Brussels Airlines

Lufthansa Cargo wird ab dem 01. September 2018 die Frachtkapazitäten der zur Gruppe gehörenden Brussels Airlines vermarkten. Davon profitieren alle Seiten, das Netzwerk beider Unternehmen ergänzt sich.

Brussels Airlines ist die fünfte Passagierfluglinie, deren Frachtkapazitäten von Lufthansa Cargo vermarktet werden. Bislang stehen den Kunden der Lufthansa Cargo bereits die Frachträume von Lufthansa, Austrian Airlines, Eurowings und SunExpress zur Verfügung. Mit der Vermarktung der Brussels Airline kommen Belly-Kapazitäten von zehn Wide-Body-Flugzeugen hinzu. Darüber hinaus betreibt Lufthansa Cargo 17 Frachtflugzeuge und nutzt Frachterkapazitäten der Aerologic, einem Joint Venture zwischen Lufthansa Cargo und DHL Express.

Streckennetz komplementär

Kunden der Brussels Airlines bekommen Zugang zum Streckennetz der Lufthansa Cargo: das größte Netzwerk mit rund 300 Zielorten in über 100 Ländern. Und für Kunden des Frachtkranichs wird das Streckennetz um weitere attraktive Zielorte, vor allem in West-, Ost- und Zentralafrika, direkt ab Brüssel ergänzt. Es kommen u.a. 17 afrikanische Zielorte hinzu. Dies sind bspw. Dakar, Monrovia, Abidjan Douala, Kinshasa und Entebbe. Die Kapazitäten werden unter 020 AWB vermarktet. Dr. Alexis von Hoensbroech, Vorstand Produkt und Vertrieb von Lufthansa Cargo. „Die afrikanischen Destinationen der Brussels Airlines sind komplementär zu unserem bisherigen Netz und ergänzen damit unsere Verbindungen ideal.“

Auch Christina Foerster, CEO der Brussels Airlines ab 01. April 2018, stellt die Vorteile der Partnerschaft heraus: „Lufthansa Cargo hat viel Erfahrung in der Vermarktung der Frachtkapazitäten von Passagierfluggesellschaften. Die Zusammenarbeit wird uns helfen, die Frachträume unserer Flotte noch besser auszulasten. Und wir, als europäischer Afrika-Spezialist, können dem Angebot der Lufthansa Cargo neue Zielorte hinzufügen.“

B747-400 Frachter verlor Verkleidung vor MUC

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Das Frachtflugzeug befand sich um 07:48 Uhr von Frankfurt a.M. kommend im Endanflug auf den Verkehrsflughafen München. An Bord waren drei Personen: zwei Piloten und ein Flugzeugmechaniker. Gesteuert wurde das Flugzeug vom Piloten, der auf dem linken Flugzeugführersitz saß.

Der Anflug erfolgte auf die Landebahn 26R. In einer Entfernung von 12 km vor der Landebahnschwelle, als die Landklappen auf 30° ausfuhren, nahm die Crew nach eigenen Aussagen ein Geräusch wahr.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Störung
  • Datum: 19. Mai 2017
  • Ort: Wartenberg
  • Luftfahrzeug: Frachtflugzeug
  • Hersteller / Muster: Boeing Company / B747-400 F
  • Personenschaden: keine
  • Sachschaden: Luftfahrzeug leicht beschädigt
  • Drittschaden: keiner

Sachverhalt

Während des Landeanfluges löste sich an der rechten Tragfläche die Verkleidung des äußeren Landeklappenantriebs vom Flugzeug.

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Die angezeigte Anfluggeschwindigkeit (KIAS) betrug zu diesem Zeitpunkt 146 kt. Die Landung erfolgte ohne weitere Probleme auf der Landebahn 26R. Anschließend rollte das Flugzeug auf die Parkposition.

Angaben zu Personen

Der 61 Jahre alte verantwortliche Flugzeugführer war Inhaber einer am 04.08.2016 durch das Luftfahrt-Bundesamt nach Teil-FCL (Flight Crew Licensing) ausgestellten Lizenz für Verkehrsflugzeugführer (ATPL(A)). In der Lizenz waren die Berechtigungen zum Führen von Flugzeugen des Musters Boeing B747-400 als verantwortlicher Flugzeugführer (PIC) und für Flüge unter Instrumentenflugregeln (IR) eingetragen, mit einer Gültigkeit bis zum 31.07.2017. Er verfügte über ein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 1, gültig bis zum 22.08.2017. Seine Gesamtflugerfahrung betrug nach Auskunft des Luftfahrtunternehmens 23.978 Stunden, davon entfielen 6.578 Stunden auf Boeing 747-400.

Der Copilot im Alter von 44 Jahren war Inhaber einer am 06.12.2012 durch die zivile Luftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland nach Teil-FCL ausgestellten Lizenz für Verkehrsflugzeugführer (ATPL(A)). In der Lizenz waren die Berechtigungen zum Führen von Flugzeugen des Musters Boeing B747-400 und zum Fliegen nach Instrumentenflugregeln (IR) eingetragen. Die Berechtigungen waren bis zum 30.11.2017 gültig. Ein bis zum 03.05.2018 gültiges flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis der Klasse 1 lag der BFU vor. Laut Auskunft des Luftfahrtunternehmens hatte der Copilot bis zum Zeitpunkt der Störung eine Erfahrung von 6.981 Gesamtflugstunden, davon 3.621 Flugstunden auf dem Muster Boeing B747-400.

Angaben zum Luftfahrzeug

Das Luftfahrzeugmuster B747-400F des Herstellers Boeing Company war ein Ganzmetall-Tiefdecker mit Einziehfahrwerk in Bugradanordnung. Angetrieben wurde das Flugzeug von vier Strahltriebwerken, Muster CF6-80C2B5F, des Herstellers General Electric. Die höchstzulässige Startmasse betrug 412.796 kg und die maximal zulässige Landemasse 296.195 kg. Das Flugzeug mit der Werknummer 32870 wurde im Jahr 2004 gebaut. Es hatte eine Gesamtbetriebszeit von 51.612 Stunden, bei der 7.609 Landungen durchgeführt wurden.

Das Flugzeug war im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland zum Verkehr zugelassen und wurde von einem britischen Luftfahrtunternehmen betrieben. Das Flugzeug wurde, nach Angaben des Luftfahrtunternehmens, am 22.04.2017 an das Unternehmen geliefert.

Bevor das Luftfahrtunternehmen das Flugzeug übernommen hatte wurde ein umfassendes Wartungsereignis (C-Check) durchgeführt. Während dieser Arbeiten wurde zu Kontroll- und Wartungsarbeiten an der rechten Tragfläche auch die Verkleidung des äußeren Landeklappenantriebs (Nr. 8) entfernt und wieder montiert. Dieses wurde durch Job-Cards dokumentiert.

Meteorologische Informationen

Die Routinewettermeldung (METAR) von München von 05:20 UTC beschrieb folgende Wetterverhältnisse:

  • Wind: 270°/ 6 kt
  • Sicht: größer als 10 km
  • Bewölkung: keine Wolken unter 5 000 ft (CAVOK)
  • Temperatur: 15 °C
  • Taupunkt: 13 °C
  • Luftdruck (QNH): 1.009 hPa

Navigationshilfen

Der Flug wurde nach Instrumentenflugregeln (IFR) durchgeführt. Die Landung in München auf der Landebahn 26R erfolgte mithilfe des Instrumentenlandesystems (ILS).

Angaben zum Flugplatz

Der Verkehrsflughafen München verfügte über zwei parallele Start- und Landebahnen mit einem Belag aus Beton. Beide Bahnen hatten die Ausrichtungen 082°/262° und jeweils eine Länge von 4.000 Metern und eine Breite von 60 Metern.

Flugdatenaufzeichnung

An Bord des Flugzeuges waren ein Flugdatenschreiber (FDR) und ein Cockpit Voice Recorder (CVR) jeweils von der Firma L-3COM, Typ FA 2100 verbaut. Die Rekorder standen der BFU zur Auswertung zur Verfügung.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Nach dem Abstellen des Flugzeugs auf dem Vorfeld wurde festgestellt, dass an der rechten Tragfläche die Verkleidung des äußeren Landeklappenantriebs (Nr. 8) fehlte. Im Umfeld der Führungsschiene der Landeklappe waren einige Halter und Verbindungsstäbe gebrochen bzw. verbogen (siehe Titelbild). Die hintere Landeklappe war an der Unterseite im Bereich des rechten, äußeren Klappenantriebs leicht eingedrückt.

In der Nähe der Ortschaft Wartenberg (ca. zwei km südwestlich) wurde eine Verkleidung, die von einem Flugzeug stammt, auf einer Wiese gefunden (Titelbild: Fundort der Verkleidung des Landeklappenantriebs, und Abb. 2: Äußerer Landklappenantrieb- und schiene der rechten Tragfläche). Der Fundort befand sich ca. 12 km östlich der Schwelle der Landebahn 26R im Bereich der Anfluglinie.

Nach Bergung und Transport zum Flughafen München bestätigte sich, dass es sich bei der gefundenen Verkleidung um die am Flugzeug Fehlende handelte. Die beiden Bolzendurchführungen der vorderen Befestigungspunkte (Abb. 3: Vordere Befestigung der Verkleidung; rote Kreise) wiesen sowohl auf der Seite der Klappenführungsschiene als auch auf der Verkleidungsseite Kratz- und Reibspuren auf (Abb. 4: Vordere Befestigungspunkte an der Klappenführungsschiene; Abb. 5: Vordere Befestigungspunkte an der Verkleidung). Beide Bolzenverschraubungen fehlten. Die Bolzen wurden weder in der Peripherie des Landklappenantriebs noch am Fundort der Verkleidung entdeckt.

An der hinteren Mimik des Verkleidungsausfahrmechanismus war die Halterung (Support Fitting) fast 180° verdreht und eingerissen, die Aufnahme für den Haltebolzen war gewaltsam ausgerissen (Abb. 6: Hintere Befestigungspunkte (rot eingekreist)). Der Bolzen befand sich in der tragflächenseitigen Halterung. Die Bolzenaufnahme der Strebe (Adjustable Rod) war an der tragflächenseitigen Halterung abgerissen. Dieser Bolzen befand sich im Befestigungsauge der Adjustable Rod.

Brand

Es entstand kein Brand.

Zusätzliche Informationen

Zu Verlusten von Verkleidungen der Landeklappenantriebe hat der Hersteller das Fleet Team Digest 747-FTD-27-10001 sowie die Service Letter 747-SL-27-199-A und 747 SL-27-66-D herausgegeben. In diesen Dokumenten werden mögliche Ursachen beschrieben, die zum Verlust von Verkleidungen führen können und die zu ergreifenden Maßnahmen, die Abhilfe schaffen können. Der Untersuchungsbericht wurde an dieser Stelle summarisch abgeschlossen, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, in Ortszeit. Quelle und Bilder, wenn nicht anders angegeben: BFU.

Cargolux schickt Boeing 747-8F nach NRT in Japan

Cargolux hat eine neue wöchentliche Verbindung vom Flughafen Luxemburg nach Narita International Airport in Japan gestartet. Dies geschieht im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit Nippon Cargo Airlines (NCA) für Codeshare-Frachtflüge zwischen Luxemburg und Tokio.

Ein Cargolux Boeing 747-8 Frachtflugzeug, mit der Registrierung LX-VCM, wurde am Mittwoch am Flughafen Narita mit der traditionellen Wasserdusche und einer anschließenden Feierlichkeit begrüßt. Cargolux fliegt seit 1985 nach Japan und bedient seitdem japanische Exporteure und Importeure. Vor den Verhandlungen im Oktober 2017 hatten Cargolux und Nippon Cargo Airlines bereits vereinbart, die Zusammenarbeit in bestimmten Bereichen durch ein Codeshare und Space-Swap-Abkommen zu verstärken.

Rückflug über Novosibirsk

Es ermöglicht den Partnern, auf die Kapazitäten des jeweils anderen auf bestimmten Flügen von Europa nach Japan zuzugreifen. Richard Forson, Chief Executive Office von Cargolux, betonte die Bedeutung Japans im Cargolux-Netzwerk: „Japan spielt seit langem eine wichtige Rolle im Fernost-Netzwerk von Cargolux und wir freuen uns darauf, Japans Handelswege von und nach Europa zu unterstützen“.

Der wöchentliche Cargolux-Flug nach Narita startet am Flughafen Luxemburg jeden Dienstagabend und kommt am Mittwochnachmittag um 16:25 Uhr in NRT an. Der Rückflug erfolgt über Incheon und Novosibirsk. Ankunft des Flugzeugs ist jeweils am Donnerstag um 06:15 Uhr (alles Ortszeiten) in Luxemburg. Da die Cargolux- und NCA-Flüge an verschiedenen Tagen der Woche durchgeführt werden, ergeben sich für beide Fluggesellschaften zusätzliche Marktchancen im Europa-Narita-Sektor, während gleichzeitig der Wettbewerb zwischen den Partnerfluggesellschaften gefördert wird.

NRT Umschlag für über die Hälfte des Handels

Mehr als 2.000.000 Tonnen Luftfrachtvolumen werden jährlich am Flughafen Narita umgeschlagen. Das macht mehr als 50 Prozent der internationalen Luftfracht in Japan aus. Die wichtigsten Importartikel sind Luxusautos, Kommunikationsausrüstung, Pharmazeutika und Halbleiter sowie elektronische Komponenten. Zu den wichtigsten Exportgütern zählen Automobilteile, Halbleiter, elektronische Komponenten und andere Fertigungseinrichtungen sowie wissenschaftliche optische Geräte. Auf den Fotos: Feierlicher Empfang für Cargolux am Flughafen Narita am 28. März 2018.

Cutter Service- und Vertriebscenter für Pilatus in USA

Cutter Aviation tritt dem Pilatus-Netzwerk bei und ist ab sofort für den Vertrieb und Service des PC-12 und PC-24 Super Versatile Jet in Südkalifornien, Arizona, New Mexico, Texas und Colorado verantwortlich.

Pilatus freut sich, dass die angesehene Cutter Aviation neues Autorisiertes Pilatus Sales und Service Center wird. Cutter Aviation wird gemeinsam mit den langjährigen Autorisierten Pilatus Centern Western Aircraft, KCAC Aviation, Epps Aviation, Skytech und Pro-Star den Vertrieb und Service für Kunden in den USA übernehmen.

Branchengröße in den USA

Cutter Aviation hat seinen Sitz am Sky Harbor Airport in Phoenix im Bundesstaat Arizona und wird für den Südwesten der USA verantwortlich sein. In dieser Region bewegen sich rund 300 PC-12 – diese machen fast 20 Prozent der weltweiten Flotte aus. Markus Bucher, CEO der Pilatus Flugzeugwerke AG, war persönlich bei Cutter Aviation in Phoenix, um den Vertrag mit Will Cutter, CEO von Cutter Aviation, zu unterzeichnen.

Bucher meinte dazu: „Wir freuen uns sehr, dass Cutter Aviation neu zur Pilatus Familie gehört. Die starken Kernwerte, die das Cutter-Team verkörpert, stimmen hervorragend mit denen von Pilatus überein.“ Cutter Aviation wurde 1928 von William P. Cutter gegründet und ist heute der führende Luftfahrtdienstleister im Südwesten der USA sowie eine sehr bekannte Marke in der General Aviation. Als ältester im Familienbesitz befindlicher Flughafendienstleister in Amerika verfügt Cutter Aviation über jahrzehntelange Erfahrung im Servicebereich.

Beim Kunden präsent sein

Will Cutter meinte dazu: „Wir fühlen uns geehrt, zum Netzwerk einer der renommiertesten Flugzeughersteller der Welt zu gehören und freuen uns auf eine langjährige Partnerschaft.“ Bucher ergänzte: „Wir bei Pilatus sind überzeugt, dass unser Verkaufs- und Servicemodell für unsere Kunden ein Höchstmass an lokaler und persönlicher Betreuung braucht. Unser globales Netzwerk von Autorisierten Pilatus Centern agiert dort, wo unsere Kunden sind, um diese lokal und persönlich zu betreuen. Sie haben ein großes Interesse daran, dass ihre und unsere Kunden erfolgreich sind. Wir sind überzeugt, dass die Pilatus Kunden von Cutter Aviation optimal und gemäß unseren hohen Standards, die wir an uns und unsere Partner stellen, betreut werden.“

Deutsche Flugsicherung bekommt Aufsicht über Edinburgh

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) übernimmt über ihre britische Tochtergesellschaft Air Navigation Solutions Ltd. (ANS) die Flugsicherungsdienste am Flughafen Edinburgh. Der Wachwechsel im Tower des internationalen Verkehrsflughafens der schottischen Hauptstadt erfolgt in der Nacht vom 31. März auf den 01. April 2018.

Die DFS-Gruppe hatte nach einer öffentlichen Ausschreibung im Juli 2016 den Zuschlag für die Tower- und Anflugkontrolle sowie für die Wartung der Flugsicherungssysteme am schottischen Hauptstadt-Airport erhalten. Die Flugsicherungsdienste werden von der ANS für einen Zeitraum von zehn Jahren übernommen. Die ANS mit Sitz in England hat ihren Hauptsitz am Flughafen Gatwick in London. ANS ist eine Gesellschaft britischen Rechts mit eigenem Aufsichtsrat und eigener Geschäftsführung. Nach Großbritanniens zweitgrößtem Flughafen, London-Gatwick, wird damit bereits der zweite Airport der Verantwortung der DFS-Gruppe übertragen.

Edinburgh Schottlands verkehrsreichster Airport

Edinburgh Airport ist mit durchschnittlich 335 Flugbewegungen pro Tag der sechstgrößte Flughafen in Großbritannien. Mehr als 13 Millionen Passagiere wurden im vergangenen Jahr abgefertigt. Aktuell fliegen 33 Airlines den verkehrsreichsten schottischen Flughafen an. Sie bedienen aktuell mit Direktverbindungen 188 Ziele in 130 Ländern. Eigentümer des Airport Edinburgh ist das US-amerikanische Unternehmen Global Infrastructure Partners (GIP) mit Sitz in New York City, das auch den zweitgrößten britischen Flughafen London-Gatwick betreibt.

„Wir freuen uns, dass sich der Eigentümer von Edinburgh Airport zur Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit dieses Flughafenstandortes für die DFS entschieden hat. Die Übernahme der Flugsicherungsdienste in Edinburgh ist der Beweis dafür, dass die DFS zielgerichtet und innovativ den richtigen Weg in den europäischen Markt eingeschlagen hat. Unter Wahrung des Sicherheitsniveaus wird die DFS nun alles daran setzen, die Dienstleistungsqualität weiter zu stärken und die Performance noch effizienter und kundenfreundlicher zu gestalten“, sagt DFS-Chef Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH.

Flugplan aus Laudamotion und Ryanair nimmt Gestalt an

Laudamotion und Ryanair geben jetzt Einzelheiten zum Flugplan von Laudamotion im Sommer 2018 bekannt. Ab Juni sollen insgesamt 21 Flugzeuge von neun Städten in Österreich und Deutschland, auch Berlin, aus operieren.

In der letzten Woche gaben Laudamotion und Ryanair eine neue Partnerschaft in der Luftfahrt bekannt. Die irische Fluggesellschaft übernimmt zunächst einen Anteil von 24,9 Prozent an Laudamotion, der vorbehaltlich der Genehmigung durch die EU-Wettbewerbskommission später auf 75 Prozent erhöht werden soll.

Ziel ist der weitere Ausbau der österreichischen Laudamotion GmbH mit Hauptsitz in Wien. Niki Lauda wird Vorsitzender des neu geschaffenen Laudamotion Vorstands und in seiner neuen Rolle dafür verantwortlich sein, Laudamotion als österreichische Low-Fare-Fluglinie am Markt für Linien- und Charterflüge zu etablieren.

Flugplan von Laudamotion für den Sommer 2018

  • 44 Flughäfen werden angeflogen
  • 65 Strecken werden bedient
  • 21 Flugzeuge in der Flotte
  • neun Stützpunkte in drei Ländern
    • Österreich: Wien
    • Deutschland: Berlin Tegel, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, München, Nürnberg, Stuttgart
    • Schweiz: Zürich

Die Vereinbarung mit Ryanair soll dabei ein graduelles Wachstum von Laudamotion in Österreich mit einer Flotte von aktuell zehn Airbus-Flugzeugen realisieren. Neben finanzieller und geschäftlicher Unterstützung wird Ryanair Laudamotion sechs Wet-Lease-Flugzeuge für den Sommer zur Verfügung stellen, um Laudamotion die Bereitstellung eines umfangreichen Flugprogramms mit 21 Flugzeugen zu ermöglichen.

Laudamotion im Sommer in Berlin

Vier Flugzeuge werden in Wien stationiert sein und bis zu dreimal täglich Palma de Mallorca anfliegen. Vier Laudamotion Flugzeuge werden in Berlin Tegel, sechs in Düsseldorf, jeweils eines in Köln, Frankfurt, München, Nürnberg und Stuttgart sowie zwei in Zürich stationiert sein. Am 01. Juni eröffnet der neue Stützpunkt von Laudamotion in Berlin Tegel.

Die vier dort stationierten Flugzeuge bieten Low-Fare-Flüge zu 17 Sonnenzielen an: Barcelona, Brindisi, Korfu, Faro, Fuerteventura, Heraklion, Ibiza, Kos, Lanzarote, Las Palmas, Malaga, Mailand (Malpensa), Palma de Mallorca, Pula, Rhodos, Rijeka und Teneriffa. Die Flüge gehen ab sofort auf der Laudamotion Partner-Website Ryanair in den Verkauf.

Flüge auf Städterouten

Im kommenden Winter will Laudamotion den Fokus auf ein City Shuttle-Angebot mit bis zu drei weiteren in Wien stationierten Flugzeugen legen. Kunden aus Österreich steht damit eine erheblich größere Auswahl an Flügen zu attraktiven Preisen in die Metropolen Europas zur Verfügung.

Der Erstflug von Laudamotion von Düsseldorf nach Palma de Mallorca startete letzten Sonntag in Rekordzeit – nur 25 Tage nach der Übernahme von NIKI am 01. März 2018. Die spanische Sonneninsel gehört zu den wichtigsten Destinationen im Laudamotion Streckennetz. Aus Österreich, Deutschland und der Schweiz wird Laudamotion die beliebtesten Urlaubsziele anfliegen. Die Laudamotion Flüge sind ab sofort verfügbar.

Laudamotion und Ryanair meinen´s ernst

Niki Lauda, Vorstandsvorsitzender von Laudamotion in Wien: „Ich freue mich bestätigen zu können, dass Laudamotion ab sofort startbereit ist und möchte dem Laudamotion Team für die harte Arbeit und den hervorragenden Einsatz danken. Nur so war es möglich, effizient und pünktlich an den Start zu gehen. Wir freuen uns darauf, die Marke Laudamotion weiter aufzubauen und neue Arbeitsplätze, neue Entwicklungsmöglichkeiten und ein besseres Angebot für unsere Fluggäste zu schaffen. Das gilt vor allem für Wien, wo wir unsere Airbus-Flugzeugbasis bis nächstes Jahr mehr als verdoppeln werden.

Es freut mich auch, Michael O’Leary und das Team von Ryanair zum erfolgreichen Start unserer Partnerschaft in Wien zu begrüßen. Mit unserem neuen Partner wird die Laudamotion Flotte auf über 30 Airbus-Flugzeuge wachsen und wir können unseren gemeinsamen Kunden ein besseres und günstigeres Angebot aus und nach Wien anbieten.“

Ryanair CEO Michael O’Leary: „Ryanair freut sich sehr darüber, den ersten Sommerflugplan von Laudamotion zu unterstützen. Das sind großartige Neuigkeiten für die österreichischen Kunden und Besucher Österreichs, die ab sofort Low-Fare-Flüge buchen und von einem echten Wettbewerb und größeren Angebot profitieren können. Wir teilen die Vision von Niki Lauda, eine erfolgreiche österreichische Niedrigpreis-Fluglinie in einem Markt zu entwickeln, der von hochpreisigen österreichischen und Schweizer Tochtergesellschaften dominiert wird. Tatsächlich ist Laudamotion jetzt in der Pole-Position, das Tempo im Segment der Linien- und Charterflüge in Österreich, Deutschland und der Schweiz erheblich anzuziehen.“

Diese Partnerschaft dürfte für Flugreisende äußerst vorteilhaft sein. Das Laudamotion AOC soll eine Flotte von Flugzeugen von Airbus unterstützen, mit denen Ryanair laut ihrem Chef O’Leary schon länger liebaugeln soll. Gegenzug soll Ryanair Laudamotion durch den Zugang zur eigenen Flotte sowie mit finanziellen Ressourcen unterstützen und so ein schnelleres Wachstum ermöglichen.

Flughafen Wien bekommt OK für dritte Bahn

Die dritte Piste für den Flughafen Wien fand nun einen positiven Entscheid des zuständigen Bundesverwaltungsgerichts. Die Flughafen Wien AG begrüßt die positive Entscheidung für die dritte Piste. Erfreut zeigte sich Verkehrsminister Norbert Hofer.

Dieses Urteil eröffnet die Chance für eine Fortsetzung der positiven Entwicklung des Flughafens und bringt den umliegenden Regionen in Wien und Niederösterreich Wachstum und Arbeitsplätze. Der heutige Entscheid kann neuerlich beeinsprucht werden. Ab dem Zeitpunkt, wo endgültige Rechtssicherheit herrscht, dauert es fünf bis sieben Jahre, bis die Piste gebaut sein wird. Wie das Flughafen-Management bereits mitgeteilt hat, werde das Projekt erst dann gestartet, wenn endgültige Rechtssicherheit vorliege.

Piste eröffnet Potenziale

Im Vorjahr verzeichnete der Flughafen Wien-Schwechat knapp 225.000 Flugbewegungen und fertigte 24,4 Millionen Passagiere ab. Auch 207.000 Tonnen Luftfracht wurden verzeichnet. Diese Zahlen sollen auch im laufenden und den kommenden Jahren weiter gesteigert werden. „Dafür braucht es allerdings dringend eine Entscheidung für die dritte Piste. Mit der bestehenden Infrastruktur mit zwei Pisten können maximal 35 Millionen Passagiere pro Jahr bewältigt werden. Mit der dritten Piste werden 10.000 zusätzliche Arbeitsplätze direkt am Airport und 20.000 weitere indirekt in der Region Wien/Niederösterreich geschaffen“, begründet der Verkehrsminister seine Unterstützung für die dritte Start- und Landebahn.

Durch die Ostöffnung in den letzten Jahrzehnten habe sich Wien als wichtige Ost-West-Drehscheibe etabliert. Diese Position müsse auf alle Fälle gehalten werden – eine Notwendigkeit, um größere Kapazitäten zu erreichen, sei daher der Bau der dritte Piste.

Verkehrsminister Norbert Hofer erinnert in diesem Zusammenhang auch an das Vorhaben der  österreichischen Bundesregierung, die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes durch eine Staatszielbestimmung zu unterstützen. Dadurch könnte die jahrzehntelange Verfahrensdauer bei manchen für den Wirtschaftsstandort Österreich eminent wichtigen Infrastrukturvorhaben entscheidend abgekürzt werden. „Hätten wir diese Staatszielbestimmung im Vorjahr schon gehabt, würde das Projekt dritte Piste bereits in Umsetzung sein“, ist Verkehrsminister Norbert Hofer überzeugt.

Entscheidung noch nicht endgültig

Auch der Flughafen VIE sieht in dem Ausbau einen zukunftsweisenden Schritt zur Stärkung des Wirtschafts- und Tourismusstandortes Österreich. Der Luftfahrtstandort Wien erhalte somit eine attraktive Wachstumsperspektive.

Die im Erkenntnis enthaltenen umfangreichen Auflagen müssen nun auf ihre sachliche und rechtliche Grundlage geprüft werden. Abzuwarten gilt es auch, ob Projektgegner gegen diese Entscheidung die Höchstgerichte anrufen, die Frist dafür beträgt sechs Wochen. Davon hängt auch ab, wie sich der weitere Zeitplan für das Projekt gestalten wird, jedenfalls ist ein Realisierungsbeschluss erst möglich, wenn endgültige Rechtssicherheit besteht.

Lufthansa täglich auf MUC – Kattowitz und Lodz

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Mit einer traditionellen Wassertaufe wurde der Erstflug der Lufthansa von München nach Kattowitz am Flughafen in Polen willkommen geheißen. Täglich um 11:15 Uhr startet die Kranich-Airline nun von der bayerischen Landeshauptstadt aus nach Oberschlesien.

Neben Kattowitz hat Lufthansa auch Lodz neu in ihr Programm aufgenommen. Jeweils Montag bis Freitag um 08:05 Uhr können Passagiere mit einer Bombardier CRJ900 von München in die drittgrößte Stadt Polens fliegen. Auf dem Foto: Wasser marsch!

easyJet nutzt vorausschauenden Teiletausch von Airbus

EasyJet hat mit Airbus einen Fünfjahresvertrag über Predictive Maintenance Services für ihre gesamte Flotte von annähernd 300 Flugzeugen geschlossen. Die Technologie beruht auf der Datenplattform Skywise des Flugzeugbauers.

Die Technologie Skywise von Airbus soll easyJet-Ingenieuren ein frühzeitiges Eingreifen und den Teileaustausch noch vor dem Bauteilversagen ermöglichen und so dazu beitragen, Flugverspätungen und -ausfälle zu vermeiden.

KI hilft zum Flugbetrieb

Johan Lundgren, CEO von easyJet, sagte: „easyJet gibt in der Branche die Richtung bei der Nutzung von Daten und künstlicher Intelligenz vor, um unseren Flugbetrieb effizienter zu machen und auch in anderen Bereichen der Airline Kosten zu senken, die Kundenzufriedenheit zu verbessern und den Umsatz zu steigern. Mit unseren Investitionen in die Skywise-Plattform können wir Tausenden von Passagieren spürbare Vorteile bringen. Die Plattform schöpft das Potenzial leistungsstarker Big-Data-Analysefunktionen aus, um Flugverspätungen zu reduzieren. Skywise wird die Wartung und den Betrieb unserer Flugzeuge grundlegend verändern – mit dem langfristigen Ziel, Verspätungen wegen technischer Fehler ganz zu vermeiden.“

Tom Enders, Airbus Chief Executive Officer, erklärte: „Unsere Skywise-Tests mit easyJet sind in den letzten drei Jahren sehr erfolgreich verlaufen und haben gezeigt, dass die vorrausschauende Wartung für die operative Leistung enorme Vorteile bringt. Wir freuen uns sehr, diese wegweisende Technologie auf die gesamte A320-Flotte von easyJet auszuweiten und unsere Zusammenarbeit dadurch weiter zu festigen.“

Flugausfälle können reduziert werden

Die neue Technologie baut auf den umfassenden Tests der Skywise-Plattform auf und bietet easyJet die Möglichkeit zum vorsorglichen Austausch von Komponenten, so dass mehr Flüge planmäßig durchgeführt werden können. Durch den Einbau des neuen Airbus-Bordmoduls FOMAX (Flight Operations and Maintenance Exchanger), das 60-mal mehr Daten als vorhandene Systeme aufzeichnet, kann Skywise jetzt Daten von anderen Komponenten in easyJet-Flugzeugen analysieren. Die easyJet-Flotte wird im Sommer 2019 mit den neuen Bordmodulen ausgerüstet.

Airbus hat die Luftfahrt-Datenplattform Skywise auf der Paris Air Show 2017 gemeinsam mit Palantir Technologies eingeführt, einem Pionier im Bereich Big-Data-Integration und hoch entwickelter Analysen. Aufbauend auf der Ankündigung im Februar 2018 über die Einbindung von rund 1.000 Flugzeugen soll Skywise zur Referenzplattform für alle wichtigen Luftfahrtakteure werden, die damit ihre operative Leistung optimieren, bessere Geschäftsergebnisse erzielen und ihre digitale Transformation unterstützen können.

„Economy state-of-the-art“ im neuesten Dreamliner

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Singapore Airlines feierte seine erste Boeing 787-10 jetzt am Changi Airport in Singapur. Mit an Bord ist der Recaro Economy-Class-Sitz CL3710 – angepasst an das einzigartige Kabinendesign der Fluggesellschaft.

„Singapore Airlines und Recaro verbindet seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Wir freuen uns, diese erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem CL3710 als ersten Economy-Class-Sitz für die neue 787-10 fortzusetzen“, sagte Dr. Mark Hiller, geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating, zur Einweihung des neuen Dreamliners.

250.000 Sitze setzen Standard

Singapore Airlines bietet Passagieren ein außergewöhnliches Flugerlebnis. Die Fluggesellschaft hat insgesamt mehr als 20.000 komfortable Leichtbausitze CL3710 für ihre Langstreckenflotte bestellt. Der CL3710 von Recaro hat neue Rekorde aufgestellt und auch einige Preise abgeräumt. Das zeigt sich auch in den Verkaufszahlen: Der Economy-Class-Sitz hat seit seiner Marketeinführung vor fünf Jahren Recaros Auftragsbücher mit mehr als 250.000 bestellten Sitzplätzen gefüllt.

Sonderbemalung auf easyJet Airbus A320

Die britische Airline bietet diesen Sommer über 100 Flugziele ab Berlin an. Dem Start des neuen Sommerflugplans widmete easyJet ein Flugzeug mit Berlin-inspirierter Lackierung: dem Berliner Bären.

easyJet hatte einige Flugezuge und Slots der insolventen airberlin übernommen. Die Fluggesellschaft betreibt eine Flotte von über 300 Airbus. Auf dem Bild (v..l.n.r.): Thomas Haagensen, Managing Director easyJet Europe, Rainer Bretschneider, Flughafenkoordinator des Landes Brandenburg und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Johan Lundgren, CEO easyJet, Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, CEO Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, und Burkhard Kieker, CEO visitBerlin.

An Ostern zum Flughafen als Ausflugsziel

Auch für Familien, die während der Osterferien nicht in die Ferne fliegen, lohnt sich ein Besuch am Flughafen München. Am Ostermontag, den 02. April 2018, findet im Besucherpark das traditionelle Osterfest mit einem abwechslungsreichen Programm für alle Altersgruppen statt.

Von 11:00 bis 17:00 Uhr können die Kinder versteckte Schokoeier suchen, mit dem Kinderland-Team Osterkörbe basteln und sich in der Hüpfburg austoben. Für das leibliche Wohl sorgt Tante Ju’s Speisenwerkstatt, die auch leckere Kindergerichte anbietet. Bei einer lustigen Oster-Rallye können die Kinder ihr Geschick beim Eierlauf beweisen und beim Sackhüpfen um die Wette springen. Zudem hat der Osterhase einige Riesen-Ostereier auf dem Vorfeld versteckt, welche vom Besucherhügel aus entdeckt werden sollen.

Besonderheiten nutzen – Parken beachten

Als besonderes Highlight verlost das Reiseportal des Münchner Flughafens einen 500 Euro-Reisegutschein. Wer mehr vom Münchner Airport sehen möchte, der kann bei einer Tour über das Flughafengelände mitmachen. Für die kleinen Luftfahrtfans gibt es am Ostermontag die Airport-Kids-Tour mit altersgerechten Erklärungen.

Aufgrund von Baumaßnahmen stehen am Besucherpark aktuell keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Eine Ausweichmöglichkeit bietet der gesondert ausgeschilderte Parkplatz P45. Während der Bauphase parken Gäste des Besucherparks dort bis zu sechs Stunden kostenfrei. Das Parkticket kann man während der Öffnungszeiten im Airportshop am Besucherpark freistempeln lassen. Alternativ kann man mit der S1 und der S8 anreisen, Haltestelle Besucherpark.

Ariane 6: Anlagen zur Positionierung aus Mainz

MT Mechatronics ist maßgeblich am Bau der neuen Startanlagen für die Ariane 6-Trägerrakete beteiligt und konnte jetzt die ArianeGroup auch im europäischen Wettbewerb um eine große Präzisionsanlage für das Mechanical Ground Support Equipment MGSE überzeugen.

Dabei handelt es sich um eine Ausrichtungsplattform für die End-Integration (EFF, ESR Finishing Facility) der P120-Booster am Startplatz in Kourou, Französisch-Guayana. Die technische Herausforderung bei diesem EFF-Dock genannten Projekt ist keine geringere, als die 226 Tonnen Last des Raketenmotors mit seinen Paletten mit hoher Präzision zu positionieren, bevor er mit dem Zentralkörper der Rakete auf dem Starttisch, ebenfalls aus dem Hause MT Mechatronics, verbaut wird. Der 800 Tonnen schwere Starttisch wurde bereits nach Kourou geliefert, wie auch die ersten Mastteile für den Versorgungsturm.

Positionerung von Spezialisten

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem anspruchsvollen Auftrag den Ausbau des Produktsegments MGSE weiter vorantreiben können. Er untermauert unsere Strategie, die Erfahrung aus dem Hochpräzisions-Engineering für Antennen und Teleskope jetzt auch für die komplexen Anlagen zum Handling von Weltraumsystemen am Boden einzusetzen“, sagt Lutz Stenvers, Geschäftsführer der MT Mechatronics.

Zunächst geht es für die Mainzer Ingenieure bei diesem neuen Auftrag darum, das technische Konzept zu verbessern und weiteres Einsparpotenzial zu identifizieren. Danach folgt die Fertigung des optimierten EFF-Docks mit Übergabe und Inbetriebnahme der Großanlage in Kourou im Juli 2019.

Der neue, im Aufbau befindliche Startplatz für die Ariane 6, die ab 2020 starten soll, heißt ELA4 (l’Ensemble de Lancement Ariane Nr. 4). Die zukünftige europäische Trägerrakete wird im Vergleich zum Vorgängermodell horizontal zusammengebaut. Das spart sowohl Kosten als auch Zeit bei der Integration. Die Rakete wird erst direkt am Startplatz in einem 90 Meter hohen und 8.000 Tonnen schweren mobilen Gebäude auf Schienen aufgerichtet, das kurz vor dem Start weggerollt wird.