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Ju 52 startet mit Pilotentrainings ins Jahr 2018

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Das legendäre Oldtimer-Flugzeug „Tante Ju“ hebt wieder am Flughafen PAD ab. Das „Piloten-Trainingslager“ fand im Vorjahr erstmals am Paderborn-Lippstadt Airport statt.

Vom 04. bis 18. April trainieren Piloten erneut im Vorfeld der kommenden Flugsaison, bei der auch am heimischen Airport wieder zahlreiche Rundflüge angeboten werden. Nachdem das Flugzeug mit der markanten Wellblechhaut, das im April stolze 82 Jahre alt wird, dank einer Rundumerneuerung im vergangenen Jahr wieder einsatzbereit ist, steht ab Mai die nächste Flugsaison bevor. Doch bevor das „fliegende Denkmal“ mit Passagieren abheben kann, erfolgen zunächst diverse Übungsflüge, bei denen die Piloten den Umgang mit der historischen Maschine trainieren. Aufgrund der günstigen Trainingsbedingungen und den guten Erfahrungen am Standort finden die Übungsflüge erneut am Heimathafen statt.

PAD bietet beste Bedingungen

„Am Paderborn-Lippstadt Airport finden wir die Ausstattung eines modernen Flughafens vor und zugleich eine große Hilfsbereitschaft, Flexibilität und Begeisterung für die historische Fliegerei. Deswegen ist der Standort für unsere Trainingsflüge ideal“, sagt Uwe Wendt, Flugbetriebsleiter bei der Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung, die sich um den Erhalt historischer Flugzeuge kümmert.

„Die Ju52 ist ein Stück Luftfahrtgeschichte und es ist immer etwas Besonderes, dieses Flugzeug am Airport zu sehen. Dass zusätzlich zu den Rundflügen auch die Trainingsflüge bei uns stattfinden, ist uns eine Ehre“, sagt Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer der Flughafen Paderborn-Lippstadt GmbH. Am 19. und 20. Juni sowie am 15. und 16. September macht die „Tante Ju“ im Rahmen der regulären Flugsaison Station am Heimathafen. Insgesamt finden 20 Rund- sowie auch einige Streckenflüge statt. Tickets können auf der Webseite der Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung gebucht werden.

Eurowings fliegt fern ab Wien – und nah mit A340

Mit Sommerflugplan 2018, der seit 25. März 2018 in Kraft ist, nimmt Eurowings neue Strecken ab Wien auf: So fliegt der deutsche Low-Cost Carrier neu nach Larnaca, Catania, Korfu, Chania, Heraklion, Kos und Rhodos. Spottertipp: Eurowings setzt einen neuen Airbus A340 auf der Strecke Wien – Düsseldorf ein.

„Die mit sechs Flugzeugen am Flughafen Wien stationierte Eurowings trägt mit zahlreichen neuen Flugverbindungen zum erfolgreichen Wachstum am Standort bei. Der stetige Streckenausbau von Eurowings in Wien bestätigt neben dem Potential des Wiener Flughafens als leistungsfähiges Drehkreuz auch unsere gute Zusammenarbeit mit der Airline. Mit sieben neuen Routen in beliebte Feriendestinationen nach Griechenland, Italien und Zypern genießen Flugreisende ein vielfältiges neues Flugangebot für den Sommerurlaub ab Wien.“ freut sich Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG über die Neuaufnahmen.

Neue Ziele im Sommer 2018

Eurowings nimmt mit Sommer 2018 zahlreiche saisonale Strecken auf: So wird ab 25. März 2018 zweimal wöchentlich Larnaca auf Zypern angeflogen und ab 26. März 2018 zweimal wöchentlich Catania in Italien. Mit 01. Mai werden jeweils zwei wöchentliche Verbindungen nach Korfu und vier wöchentliche nach Rhodos in Griechenland angeboten. Mit 02. Mai 2018 fliegt Eurowings dreimal wöchentlich nach Chania und zweimal wöchentlich nach Kos in Griechenland. Ab 04. Mai 2018 verbindet der deutsche Low-Cost Carrier außerdem dreimal wöchentlich Wien mit Heraklion in Griechenland.

Spotter finden neuen A340 auf Wien – Düsseldorf

Die deutsche Airline hat ihre Flotte um einen A340 erweitert und setzt diesen zu täglich auf der Verbindung zwischen Wien und Düsseldorf ein. Danach kommt das Flugzeug auf Langstreckenverbindungen zwischen Deutschland und den USA, sowie der Dominikanischen Republik zum Einsatz. Mit einem breiten Angebot an Qualitätsflügen zu günstigen Preisen und unterschiedlichen Tarifoptionen will Eurowings für jeden Anlass den richtigen Flug anbieten können. Über 210 Destinationen in Europa und in der ganzen Welt, wie beispielsweise die USA, Dominikanische Republik, Kuba oder Thailand, werden von der deutschen Low-Cost Airline bedient.

Ryanair mit Zielen ab Memmingen und Fraport

Warum an Ostern nicht mal an die bulgarische Schwarzmeerküste fliegen? Das dachten sich 188 Passagiere, die am heutigen Dienstag an Bord des ersten Flugs von Memmingen nach Burgas gingen.

Ryanair startete damit seine neue Strecke in das bulgarische Ferienzentrum, das nun zwei Mal pro Woche angeflogen wird. Neben Varna, das ebenfalls auf dem Flugplan steht, ist es das zweite Sonnenziel in Bulgarien, das immer mehr Feriengäste verzeichnen kann. Ab Mai folgt zudem eine weitere Route nach Athen.

Burgas beliebtes und günstiges Ziel

Burgas, mit rund 200.000 Einwohnern viertgrößte Stadt Bulgariens, liegt in einer Bucht am Schwarzen Meer und ist von vier großen Seen umgeben, die zu den wichtigsten Naturschutzgebieten des Landes zählen. Der sogenannte Sonnenstrand, der flach ins Meer führt, ist gerade bei Familien mit Kindern sehr beliebt und entwickelte sich in den letzten Jahren zur preiswerten Alternative zu Destinationen rund ums Mittelmeer. An der Promenade des über zehn Kilometer langen Sandstrands finden sich zahlreiche Hotels, Gästehäuser, Bars und Restaurants.

Beliebt sind auch die warmen Mineralheilbäder der Stadt. Die heißen Quellen von Burgas wurden schon in der Antike von Griechen und Römern geschätzt. „Da sich bereits Varna großer Beliebtheit erfreut, sind wir sicher, dass auch Burgas ein gefragtes Reiseziel wird“, betonte Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz bei der Begrüßung der Crew des Erstflugs, die wie es bereits gute Tradition in Memmingen ist, zur Premiere mit einem süßen Geschenk überrascht wurde.

Dass bereits der erste Flug so gut wie ausgebucht war, zeige, so Schütz, dass auch diese Strecke gut ins Angebot des Memminger Flughafens passe. Die Flugzeiten – geflogen wird am Dienstag und am Freitag, ab Memmingen um 12:55 Uhr, ab Burgas um 11:10 Uhr – seien zudem ideal für Familien mit Kindern. Zum Start der Sommersaison bietet Ryanair auf dieser Route Flugtickets für Reisen im April schon ab 7,99 Euro an, die bis Freitag, den 30. März 2018, um Mitternacht buchbar sein sollen. Die Premiere eines weiteren neuen Sonnenziels steht ebenfalls bevor: Ab 08. Mai geht es – auch mit Ryanair – drei Mal pro Woche nach Zadar in Kroatien.

Ziele der Ryanair ab Frankfurt

Ryanair hat zudem die Ziele für Sommer 2018 ab Frankfurt am Main eingeläutet. Zum Start der Sommersaison bietet Ryanair Flugtickets ab Frankfurt am Main für Reisen im April und Mai schon ab 9,99 Euro an, die bis Freitag, den 30. März 2018, um Mitternacht buchbar sein sollen. 37 Strecken sowie die ersten Flüge auf folgenden 13 neuen Routen zu Urlaubs-Hotspots in Europa und Nordafrika beinhalten:

Route Frequenz
Agadir zwei Mal wöchentlich
Barcelona Girona zwei Mal wöchentlich
Chania zwei Mal wöchentlich
Korfu vier Mal wöchentlich
Kefalonia zwei Mal wöchentlich
Marseille drei Mal wöchentlich
Murcia zwei Mal wöchentlich
Mykonos zwei Mal wöchentlich
Perpignan zwei Mal wöchentlich
Perugia zwei Mal wöchentlich
Pula zwei Mal wöchentlich
Rijeka zwei Mal wöchentlich
Zadar zwei Mal wöchentlich

Auf den Fotos: Süßer Empfang in Memmingen: Die Crew des Erstflugs nach Burgas wurde von Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz (3. von links) und seiner Kollegin Franziska Spannagel (4.v.l.) sowie von Ryanair-Marketingmitarbeiter Denis Barabas (rechts) mit einem Lebkuchenherz empfangen (Titelbild); „Dieter Hofele (l.), Senior Manager Sales & Customer Relations bei Fraport AG, und Johannes Roemer, Sales & Marketing Executive DACH von Ryanair, feiern Start des Ryanair-Sommerflugplans 2018 ab Frankfurt am Main“.

Dreamliner der Etihad Airways jetzt ab Genf

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Der Dreamliner entwickelt sich schnell zum wichtigsten Bestandteil der Langstreckenflotte der Etihad Airways. Genf ist nach Zürich das zweite Ziel in der Schweiz, das von einer Etihad-Maschine der nächsten Generation bedient wird.

Die Leistung der neuen Flugzeuggeneration bringt eine Reihe betrieblicher Vorteile. Im Vergleich zu den bisher auf dieser Strecke eingesetzten Flugzeugen verringert sich der Treibstoffverbrauch um 12 Prozent, wodurch die Kohlendioxidemission erheblich reduziert wird. Ein weiterer Vorteil der neuen Technik des Dreamliners ist die geringere Geräuschemission, die nun deutlich unter den zulässigen Grenzwerten liegt.

Dreamliner statt A330 – Flugzeiten angepasst

Das Drei-Klassen-Flugzeug mit acht First Suites, 28 Business Studios und 199 Economy Smart Seats ersetzt den derzeit auf der Strecke eingesetzten Airbus A330 der in Abu Dhabi ansässigen Fluggesellschaft und bietet zusätzliche Frachtkapazitäten. Mit dem Einsatz des 787 Dreamliners werden die Flugzeiten von und nach Genf optimiert. Etihad Airways bietet weiterhin eine Ankunft in Genf am frühen Morgen an. Der Rückflug nach Abu Dhabi wird ab sofort am Vormittag durchgeführt. Damit verbessern sich die Anschlüsse zu vielen Zielen in Asien und Australien – darunter Hongkong, Kuala Lumpur, Melbourne, Perth, Singapur, Sydney und Tokio. Reisende profitieren ebenfalls von den kürzlich eingeführten Codeshare-Flügen mit Swiss, die Genf und Zürich sowie Zürich und Abu Dhabi verbinden.

Etihad Airways betreibt derzeit eine Flotte von 19 Boeing 787-9 Dreamlinern, die von Abu Dhabi 18 Destinationen weltweit anfliegen: Amman, Amsterdam, Peking, Beirut, Brisbane, Düsseldorf, Genf, Madrid, Melbourne, Nagoya, Perth, Riad, Seoul, Shanghai, Singapur, Tokio, Washington und Zürich. Die Boeing 787-9 Dreamliner von Etihad Airways bieten Komfort auf höchstem Niveau sowie In-Flight Entertainment und Konnektivität während des Fluges. Die Einrichtung und die Beleuchtung an Bord sind von zeitgenössischem arabischem Design inspiriert. Dazu gehört auch die spektakuläre Kuppel des neu eröffneten Louvre Abu Dhabi, die das Designmuster „Facets of Abu Dhabi“ ergänzt. Etihad Airways hat ausstehende Bestellungen für weitere 52 Dreamliner.

Boeing 787-9 Dreamliner bei Etihad Airways

Die Boeing 787 Flotte der Airline ist mit dem modernsten Inflight-Entertainment-System ausgestattet. Dieses bietet über 750 Stunden Filme, Live-TV-Kanäle, hunderte Musiktitel sowie eine Auswahl an Spielen für Kinder und Erwachsene.

Die First Suites sind private Wohnräume, die über gepolsterte Ledersitze von Poltrona Frau verfügen, welche sich in ein zwei Meter langes Bett umwandeln lassen. Die mittleren Suiten können verbunden werden, sodass ein Doppelbett für gemeinsam reisende Gäste entsteht. Ein individuell geschwungener Gang sorgt für mehr persönlichen Freiraum innerhalb der Suite. Die First Suite verfügt zudem über einen 24-Zoll LCD TV-Monitor, einen Kleiderschrank und eine Minibar für gekühlte Getränke. Ein professioneller, der ersten Klasse exklusiv vorbehaltener Koch, verwöhnt die Gäste mit individuellen Gerichten, die an Bord aus frischen Produkten zubereitet werden.

Die Business Studios bieten direkten Zugang zum Gang, ein bis zu zwei Meter langes Bett und 20 Prozent mehr Platz. Ausgestattet mit feinem Leder von Poltrona Frau, verfügt das Business Studio über eine Sitzmassage-Funktion und ein spezielles Luftdrucksystem, das es Gästen ermöglicht, Komfort und Härte des Sitzes einzustellen. Zudem befindet sich in jedem Business Studio ein 18-Zoll Touchscreen-TV mit geräuschabsorbierenden Kopfhörern. Gäste kommen außerdem in den Genuss von mobiler Datenverbindung, onboard Wi-Fi und sieben Live TV Satellitensendern.

Die Economy Smart Seats bieten verbesserten Komfort in Form einer einzigartigen Kopfstütze mit fixiertem Flügel, einer verstellbaren Lendenwirbelstütze, einer Sitzbreite von knapp 50 Zentimetern und einem 11,1-Zoll TV-Monitor an jedem Sitz. Beim Bau des Flugzeugs wurde auf die verbesserte Kontrolle der Luftfeuchtigkeit geachtet. Zudem sorgen Luftdruckstufen dafür, dass Gäste nach dem Flug erholter sind.

Auf den Bildern: Die Etihad Airways Crew des Boeing 787 Dreamliners wird am Flughafen in Genf mit einem traditionellen Wasserwerfer-Salut begrüßt; Kapitän Georg Douglas und Erster Offizier Mangino Pablo Octavio Garcia flogen den ersten B787 Dreamliner Flug von Abu Dhabi nach Genf.

Challenger 604-Flugzeug: FAA- EASA-Lösung

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Lufthansa Bombardier Aviation Services, das Bombardier Business Aircraft-Servicezentrum in Berlin, entwickelte und vervollständigte eine neue FAA- und EASA-zugelassene Lösung für die FANS-Kommunikation über Inmarsat Satcom auf einem Challenger 604-Flugzeug.

Bisher waren FANS nur mit Iridium-Satcom auf diesem Flugzeugtyp operabel. „Anstatt ein komplett neues Satcom-System neu auszurüsten, haben Kunden jetzt eine sehr wirtschaftliche Lösung, indem sie ihre bestehenden Rockwell Collins SAT-906-Systeme verwenden“, sagt Marek-Sebastian Rinke, leitender Ingenieur bei Lufthansa Bombardier Aviation Services.

Die Ingenieure von Lufthansa Bombardier Aviation Services arbeiteten mit ASM zusammen, einem in Texas ansässigen, führenden Anbieter im Bereich der Avionik-Systemintegration, der im Auftrag von Rockwell Collins das Supplemental Type Certificate (STC) zur Verfügung stellte. Seit Dezember 2017 sind FANS für die Flight Level 350 bis Flight Level 390 in der gesamten ICAO North Atlantic (NAT) Region verpflichtend.

AUA wächst ab Wien nach Nah und Fern

Austrian Airlines fliegt im Sommer 2018 zu 138 Destinationen in 55 Ländern. „Wir fokussieren uns heuer auf Deutschland. Aber auch Griechenland und Italien werden wir im Sommerflugplan 2018 verstärkt anfliegen“, erklärt Austrian Airlines CCO Andreas Otto.

Das Langstrecken-Portfolio wird im Sommer ebenfalls ausgebaut: Ab 15. Mai geht es fünf Mal pro Woche von Wien nach Tokio. Neben klassischen Urlaubsdestinationen in Europa fliegt Austrian Airlines zudem ab Sommer mit 18 Flügen pro Woche verstärkt nach Tel Aviv, der israelischen Metropole am Mittelmeer. Start des Sommerflugplans ist der 25. März 2018.

Deutschland im Fokus

Im kommenden Sommer stockt Austrian Airlines ihre Flüge nach Deutschland bedeutend auf. So fliegt die heimische Airline bis zu 55 Mal nach Berlin-Tegel. Das sind 21 Flüge mehr als noch im Sommer 2017. Auch Düsseldorf wird mit Start des Sommerflugplans intensiver angeflogen. Mit bis zu 38 Flügen pro Woche wird die Verbindung Wien-Düsseldorf im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt.

Stuttgart steht im Sommer mit bis zu 31 Flügen pro Woche ex Wien auf dem Programm. Das sind fünf Verbindungen mehr als im letzten Sommerflugplan. Insgesamt stockt Austrian Airlines mit kommendem Sommer ihr Deutschland-Angebot ab Wien um bis zu 43 Flüge pro Woche auf und bietet damit insgesamt bis zu 248 wöchentliche Verbindungen von Wien nach Deutschland an.

Flüge nach Griechenland und Italien erweitert

Ab Sommer fliegt Austrian aufgrund der gestiegenen Nachfrage öfter nach Chania, Korfu, Karpathos, Kos und Athen. Mit drei zusätzlichen Flügen pro Woche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geht es insgesamt bis zu 55 Mal pro Woche von Wien zu 17 Destinationen in Griechenland. Auch Italien bleibt weiterhin ein beliebtes Urlaubsziel. Daher stockt Austrian Airlines ihr Angebot um insgesamt bis zu 13 Flüge pro Woche auf. Unter den verstärkt angeflogenen Destinationen sind unter anderem Venedig, Catania, Olbia und Cagliari. Insgesamt fliegt Austrian bis zu 112 Mal pro Woche zu elf Destinationen in Italien.

Zentral- und Osteuropa bleiben Kernmärkte

Austrian Airlines bleibt weiterhin Spezialist für Zentral- und Osteuropa. Im kommenden Sommer wird der österreichische Homecarrier in Summe 33 Destinationen anfliegen. In der Ukraine umfasst das Angebot vier Städte: Kiew, Dnipro, Lemberg und Odessa. Letztere zwei Destinationen werden im Vergleich zum Vorjahr eine zusätzliche Verbindung ab Wien bekommen und stehen somit bei jeweils bis zu elf Flügen pro Woche.

Insgesamt bietet Austrian Airlines bis zu 42 Flüge pro Woche zwischen Wien und der Ukraine an. In Russland hat Austrian Airlines Moskau, St. Petersburg und Krasnodar mit insgesamt bis zu 28 Flügen pro Woche im Angebot. Auch Rumänien ist mit drei Destinationen im Austrian Airlines Sommerflugplan 2018 vertreten. Bukarest, Iasi und Sibiu werden insgesamt bis zu 47 Mal pro Woche angeflogen.

777 für mehr Langstrecken

Ab 15. Mai erweitert Austrian Airlines das Langstrecken-Portfolio um ein weiteres Highlight: Tokio. Mit einer Boeing 777 geht es fünf Mal pro Woche in die japanische Hauptstadt und Millionenmetropole – jeweils Montags, Dienstags, Mittwochs, Freitags und Sonntags. Darüber hinaus ist Nordamerika mit sechs Destinationen im Sommerflugplan erneut stark vertreten. So ist zum Beispiel die beliebte Touristendestination Los Angeles mit sechs Flügen pro Woche wieder im Austrian Airlines Angebot dabei. Außerdem geht es vier Mal pro Woche nach Miami, sechs Mal pro Woche nach Toronto sowie täglich nach Washington und Chicago. Weiterhin wird Austrian in Summe 13 Flüge pro Woche zu den Flughäfen Newark und JFK in New York anbieten.

AERO Friedrichshafen steht vor der Tür

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Die Allgemeine Luftfahrt geht mit 630 Ausstellern aus 38 Ländern auf der AERO in Friedrichshafen wieder an den Start: Als weitere fachliche Attraktion sind die Fachbesucher erstmals auf eine Flight Simulator Area für professionelles Pilotentraining eingeladen.

Bei der Internationalen Luftfahrtmesse, der 26. AERO von 18. bis 21. April 2018, stehen die unterschiedlichsten Luftfahrzeuge im Mittelpunkt: Von Ultraleicht-Flugzeugen, über Reiseflugzeuge, Hubschrauber bis hin zu Business-Jets reicht die Palette am Bodensee. Im Flugangebot auch dabei sind unbemannte zivile Drohnen, die in der Luftfahrt eine immer größere Rolle spielen. Einen ständig wachsenden Stellenwert nimmt auch die e-flight-expo mit elektrogetriebenen Maschinen ein.

Elektrisches Fliegen kommt

Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Roland Bosch sehen der 26. AERO optimistisch entgegen. „Als Reaktion auf die immer größere Bedeutung der Elektromobilität wird auch die e-flight-expo auf der AERO weiter wachsen“, beurteilt Roland Bosch die Situation im Vorfeld der Messe. Die Allgemeine Luftfahrt umfasst die zivile Luftfahrt, ohne Linien- und Charterverkehr, auch die Militärluftfahrt gehört nicht dazu. Allein im Gebiet der Europäischen Union sind mehr als 200.000 Motor-, Ultraleicht- und Segelflugzeuge registriert. In Deutschland waren es 2017 beispielsweise insgesamt 6.527 einmotorige Flugzeuge unter zwei Tonnen in der Echo-Klasse und 3.528 Motorsegler, dazu kommen 4.133 ultraleichte Flugzeuge und 594 ultraleichte Tragschrauber.

Auf der AERO 2018 sind wieder von der zivilen Drohne über Segelflugzeuge, Ultraleichte, ein- und mehrmotorige Flugzeuge mit Kolbenmotor, Hubschrauber, Gyrocopter und Turboprops und Jets vertreten. Neue Flugmotoren, zukunftstaugliche Avionik, Dienstleistungen und Zubehör rund ums Fliegen sind weitere Schwerpunkte auf der AERO, ebenso wie Angebote zur Pilotenausbildung und Informationen über weitere Berufsmöglichkeiten in der Allgemeinen Luftfahrt.

Starke Marken am Bodensee

Die etablierten Hersteller klassischer Motorflugzeuge zeigen am Bodensee die Palette ihrer Maschinen, angefangen von der Kolbenmotor-Ein- oder Zweimot bis hin zu Turboprops. Zudem sind die neuen Modelljahrgänge bewährter Echo-Klasse-Maschinen etwa bei Cirrus Aircraft, Piper, Pipistrel, Vulcanair, Robin und weiteren Herstellern zu sehen. Nirgendwo ist die Bandbreite der unterschiedlichen Luftfahrzeuge größer als bei den Ultraleichten: Segelflugzeuge, Motorflugzeuge sowie Tragschrauber – in Deutschland gehören seit 2017 auch Helikopter dazu. Der Trend zu ultraleichten Gyrocoptern ist ebenfalls ungebrochen.

Flugzeuge für Geschäftsreisen bilden ebenfalls einen Schwerpunkt der AERO. Kolbenmotor-Flugzeuge, aber vor allem Turboprops und Jets sind präsent. Durch die Erlaubnis der EASA vom vergangenen Jahr, Turbinen-Singles für den kommerziellen Luftverkehr nun auch im Instrumentenflugbetrieb zuzulassen, können sich die Hersteller dieser einmotorigen Flugzeuge mit Propellerturbine über steigende Bestellungen freuen.

Die weiter expandierende e-flight-expo mit alternativen Antriebskonzepten findet erneut in einer eigenen Halle statt. Konzerne wie Siemens, Bell Helicopter oder Boeing und auch immer mehr Start-ups beschäftigen sich mit der Entwicklung senkrechtstartender Elektroflugprojekte. Zum ersten Mal gibt es 2018 auf der AERO die neue Flight Simulator Area. Hier dreht sich alles ums Thema Flugsimulatior, sowohl im Bereich des professionellen Pilotentrainings, aber auch für alle Interessenten, die ausprobieren wollen, wie sich das Steuern eines Flugzeugs oder Hubschraubers anfühlt um sich so einen Eindruck über ein potenzielles Cockpit-Dasein zu verschaffen.

Mit dem Sonderbereich Helicopter Hangar wird den Drehflüglern eine größere Bedeutung eingeräumt. Der Deutsche Hubschrauber Verband DHV wird mit mehreren Fachvorträgen die Rolle des Helikopters als bedeutendes Arbeitsgerät der Luftfahrt hervorheben. Zu sehen sind ein- und mehrmotorige Hubschrauber mit Kolbenmotor oder Turbinenantrieb aus den Bereichen Schulung, Luftrettung und Arbeitsflug.

WDL Aviation im BARIG

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WDL Aviation ist als neuestes Mitglied dem Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) beigetreten. WDL Aviation besteht seit 1974, ist am Flughafen Köln/Bonn beheimatet und betreibt europaweit eine Flotte von Flugzeugen des Typs British Aerospace BAe-146 für Passage und Luftfracht.

Die Maschinen werden im Wet Lease von namhaften europäischen Fluggesellschaften eingesetzt, darunter Air France und Easyjet. Seit Oktober 2017 gehört die WDL Aviation zur Zeitfracht Gruppe, mit Sitz in Berlin. Mit ihr führt BARIG derzeit intensive Gespräche über eine weiterführende Zusammenarbeit mit dem Verband und seinen Mitglied-Airlines zu Air-Cargo- und Logistik-Themen. Der Verband mit Sitz am Flughafen Frankfurt vertritt die gemeinsamen Interessen von rund 100 nationalen und internationalen Fluggesellschaften aus Passage, Fracht und Touristik. Das deutsche BAR ist damit der größte Verband seiner Art weltweit.

Fokus auf aktuelle Themen der Luftfahrt

„Wir freuen uns, dass wir WDL Aviation als Teil der Zeitfracht Gruppe in unseren Reihen begrüßen dürfen“, so BARIG Generalsekretär Michael Hoppe. „Unser Verband setzt sich gezielt für die Interessen unserer Mitglied-Airlines aus den Segmenten Passage, Fracht und Touristik und damit für die nachhaltige Stärkung und effektive Weiterentwicklung des Luftverkehrsstandortes Deutschland ein. Dazu gehören neben der Abschaffung der Luftverkehrssteuer auch wichtige, zukunftsweisende Themen. So ist die Terror- und Gefahrenabwehr im Luftverkehr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und sollte daher in Zukunft zu einem erheblichen Anteil in die staatliche Haushaltsfinanzierung überführt werden.“

Dr. Wolfram Simon, Geschäftsführer der Zeitfracht Gruppe: „Unser strategisches Ziel ist es, das Passagiergeschäft mit dem Frachtverkehr zu vereinen und ein europäisches Express-Netzwerk für kleingewichtige Packstücke zu etablieren. Mit unserer BARIG-Mitgliedschaft wollen wir dieses Ziel unterstreichen und die Zusammenarbeit mit den deutschen und internationalen Fluggesellschaften im BARIG weiter vorantreiben. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Arbeit im internationalen Verbund des BARIG.“

Eurowings mit Flugzeug in und neuen Zielen ab Nürnberg

Mit dem dort stationierten Flugzeug verbindet die Airline ab sofort Franken mit den Freizeitzielen Mallorca, Heraklion, Catania und Olbia. Nürnberg wird damit die zwölfte Basis von Eurowings und bietet bis zu 100 wöchentliche Sommerflüge an.

Eurowings fokussiert ihren Wachstumskurs und baut ihr Angebot weiter aus: Mit dem Start des Sommerflugplans eröffnete Eurowings eine neue Basis in Nürnberg. Der Erstflug nach Palma war bereits am Sonntag, den 25. März gestartet. Mit Eröffnung der neuen Basis fliegt Eurowings ab sofort jeweils zweimal pro Woche nach Catania auf Sizilien sowie nach Olbia auf Sardinien. Mit Heraklion auf Kreta ist auch eine griechische Insel im Strecken-Portfolio der Airline. Bis zu 14-mal in der Woche wird die Strecke Nürnberg-Palma angeboten.

Weiterhin bietet die Airline Flüge in die österreichische Hauptstadt an. Bis zu elfmal wöchentlich können Fluggäste nach Wien reisen. Ab sofort erhöht Eurowings ebenfalls die Frequenzen auf innerdeutschen Business-Strecken und fliegt ab Nürnberg bis zu viermal täglich nach Düsseldorf, Hamburg und Berlin – ideal für Berufspendler. Hieraus ergeben sich attraktive Umsteigeverbindungen: Beispielsweise über Düsseldorf zu weltweiten Zielen wie New York, Fort Myers, Miami sowie Cancun und Punta Cana.

Standbein Nürnberg

Oliver Wagner, Geschäftsführer von Eurowings: „Eurowings ist die am schnellsten wachsende Airline Europas. Es freut mich sehr, dass wir Nürnberg als neues Standbein in Deutschland aufgebaut haben. Die nun angebotenen Flüge entsprechen dem ausdrücklichen Wunsch der Wirtschaft in der bayerischen Region. Die zusätzlichen Verbindungen sind ein Gewinn für die Nürnberger Fluggäste. Sie stärken den Flughafenstandort Nürnberg und ermöglichen Geschäfts- und Urlaubsreisenden gleichermaßen komfortables Reisen zu attraktiven Preisen.“

„Die Eröffnung einer Eurowings-Basis am Airport Nürnberg ist sowohl für Geschäfts- als auch Privatreisende der gesamten Metropolregion eine Bereicherung, denn es werden neue Reiseziele angeboten und bestehende Verbindungen optimiert. Gerade die Frequenzerhöhung nach Berlin stellt für Geschäftsreisende einen echten Mehrwert dar. Aber auch die Verbindungen zu den Freizeitzielen füllen Lücken im Flugplan, für die eine hohe Nachfrage in unserer Region besteht“, so Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. Die neuen Nürnberg-Strecken werden mit einer Boeing 737-800 beflogen, die Eurowings von Tuifly angemietet hat. Die Flüge sind bereits buchbar.

Rettungshubschrauber flogen 2017 öfter – auch nachts

Die DRF Luftrettung ist seit vielen Jahren Vorreiterin in der 24-h-Luftrettung und wurde bundesweit im vergangenen Jahr insgesamt 36.283 mal alarmiert, um schwer verletzten oder kranken Menschen schnelle notärztliche Hilfe zu bringen oder sie zur Behandlung in spezialisierte Zentren zu fliegen (2016: 35.846 mal alarmiert).

Die gemeinnützig tätige Organisation verfügt über hochmoderne, für den Nachtflug besonders geeignete Hubschrauber wie etwa die H145. Der Anteil der bei Dunkelheit geleisteten Einsätze lag dabei an den neun 24-Stunden-Stationen wieder bei rund einem Fünftel. „Notfälle halten sich nicht an Uhrzeiten. Wenn ein Mensch nach einem Herzinfarkt oder einem schweren Verkehrsunfall in Lebensgefahr schwebt, dann zählt jede Minute, egal, ob es hell oder dunkel ist“, unterstreicht Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung.

Und so müssen schwer verletzte oder kranke Patienten auch in der Nacht schnell notärztlich versorgt und in die für sie optimal geeignete Klinik transportiert werden können. Dabei leistet die Luftrettung einen entscheidenden Beitrag, der in der Zukunft noch wichtiger werden wird. Die DRF Luftrettung sieht für diese Herausforderungen technisch und personell bestens gerüstet. Die Piloten verfügen über große Erfahrung im Instrumentenflug und Nachtsichtgeräte.

Golden Hour rettet Leben

Die medizinischen Fachgesellschaften sagen es klar: Zeit ist Leben. Patienten, die innerhalb der sogenannten „Golden Hour“ in Spezialkliniken, beispielsweise einem Herzkatheterlabor oder einer Schlaganfallabteilung, versorgt werden, haben häufig bessere Chancen zu überleben und sich wieder vollständig zu erholen. Hier ist ein Umdenken in der Notfallrettung nötig, denn bisher stand vor allem die Frage im Zentrum, wie schnell ein Patient am Notfallort medizinische Hilfe erhielt.

Nun rückt zunehmend die Gesamtversorgungszeit in den Vordergrund, die die gesamte Spanne von der Alarmierung über die Versorgung vor Ort bis hin zum Beginn zur Diagnostik und Behandlung in einer Spezialklinik umfasst. Der Transport im Hubschrauber bringt hierbei einen enormen Zeitvorteil. Im vergangenen Jahr musste bereits mehr als jeder Dritte von der DRF Luftrettung versorgte Notfallpatient anschließend im Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Nachtflug: Luftrettung Dunkelheit wird wichtiger

Doch bisher hatten die Besatzungen an den meisten Hubschrauberstationen in Deutschland Dienstschluss, wenn der Abend dämmerte. Dr. Huber macht deutlich, dass hier in der Zukunft Veränderungen zu erwarten sind: „Warum auf die vielen Vorteile der Luftrettung verzichten, nur weil es dunkel ist? Wir müssen, um künftig eine optimale notfallmedizinische Versorgung der Menschen sicherstellen zu können, auch in der Nacht verstärkt auf den Einsatz von Hubschraubern setzen.“ Dabei seien zwei Optionen denkbar, so der Vorstand der DRF Luftrettung weiter: Die volle 24-h-Einsatzbereitschaft oder in einem ersten Schritt die Erweiterung der Dienstzeiten in die frühen Morgen- und Abendstunden hinein.

DRF Luftrettung

Insgesamt setzt die DRF Luftrettung an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland Hubschrauber für die schnelle Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten. Neun der Stationen sind rund um die Uhr einsatzbereit. Die österreichische ARA Flugrettung, die ebenfalls zur DRF Luftrettung gehört, betreibt an zwei Standorten professionelle Notfallmedizin mit Notarzthubschraubern. 2017 leisteten die in Fresach (Kärnten) und Reutte (Tirol) stationierten Besatzungen der ARA Flugrettung insgesamt 1.967 Einsätze.

Über die Hubschrauberrettung hinaus holt die DRF Luftrettung mit eigenen Ambulanzflugzeugen und erfahrenen Piloten, Notärzten und Notfallsanitätern Patienten aus dem Ausland nach Deutschland zurück, wenn dies medizinisch notwendig und ärztlich angeordnet ist. 2017 wurden weltweit 187 Einsätze durchgeführt und dabei 53 Länder angeflogen. Diese weltweiten Ambulanzflüge werden über die Einsatzzentrale der DRF Luftrettung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden koordiniert, die täglich rund um die Uhr einsatzbereit ist.

Einsatzfeld DRF Lufrettung Anzahl
Gesamteinsätze Hubschrauber Deutschland 36.283
Gesamteinsätze Hubschrauber Österreich 1.967
Flugzeuge weltweit, zwei Learjet 35 A 187

Finanzierung der Luftrettung

  • Die Abrechnung von Luftrettungseinsätzen erfolgt über die Krankenkassen anhand der geleisteten Flugminuten.
  • Die Krankenkassen erstatten die Kosten, die dem gesetzlich vorgeschriebenen Leistungsumfang entsprechen.
  • Kontinuierliche Investitionen in Fortbildungen für Mitarbeiter und in die Modernisierung der Medizintechnik und Hubschrauber, die über den vorgeschriebenen Mindeststandard hinausgehen, trägt die DRF Luftrettung teils selbst, teils tritt sie in finanzielle Vorleistung.

Zur Sicherstellung ihrer hohen Standards ist die gemeinnützig tätige Luftrettungsorganisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. Infotelefon montags bis freitags 0711-70072211.

Irkutsk stellt zweiten MC-21 fertig

Die Irkutsk Flugzeugwerke haben den zweiten Prototypen des neuen MC-21-300 fertiggestellt. Das Flugzeug soll weiteren Flugtests dienen.

Dabei wurden die Ergebnisse aus den Tests mit dem erste Modell bereits berücksichtigt. Am 25. wurde der neue MC-21-300 von der Produktionslinie zum Testfluggelände überführt. Die zweite Maschine des neuen Airliners „Made in Russia“ markiert auch einen weiteren Schritt im Zeitplan bis zur Aufnahme der Serienproduktion und Auslieferung an die ersten Fluggesellschaften. Doch erst folgen noch zwei weitere Flugzeuge MC-21-300 (deutsch: MS-21) Testprogramm.

Der dritte Rumpf wird zur Zeit in Irkutsk zusammengebaut, ebenso die Komponenten für die vierte Maschine. Derweil fliegt die erste Maschine bereits am Flight Research Institute n.a. M.M. Gromov (Stadt Zhukovsky, in der Region von Moskau). Das Flugzeug durchläuft dort statische Tests im Central Aerohydrodynamic Institute (TsAGI). Der Wettbewerbsvorteil beim neuen russischen Mittelstreckenjet liegt darin, dass auch die Tragflächen aus modernen und leichten Kompositmaterialien hergestellt werden, was das Flugezeug insgesamt leichter macht.

A321neo soll neue Airline aus Vietnam beflügeln

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Die vietnamesische FLC Group hat mit Airbus eine Grundsatzvereinbarung über bis zu 24 A321neo geschlossen. Die Flugzeuge sind für die neu gegründete Fluggesellschaft Bamboo Airways vorgesehen.

Trinh Van Quyet, Chairman der FLC Group, und Eric Schulz, Chief Commercial Officer von Airbus, unterzeichneten heute die Verträge in Paris im Rahmen des offiziellen Frankreichbesuchs von Nguyễn Phú Trọng, Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Vietnams.

A321neo: Mischung von Kapazität und Komfort

Die A321 ist das größte Mitglied der A320-Familie und kann je nach Kabinenkonfiguration bis zu 240 Passagiere aufnehmen. Die A321neo wird mit den neuesten Triebwerken, aerodynamischen Verbesserungen und Kabineninnovationen den Treibstoffverbrauch bis 2020 um 20 Prozent reduzieren. Mit einer Reichweite von 4.000 nm kann sie längere Strecken als jeder andere Single-Aisle-Jet ohne Zwischenlandung bedienen.

„Nach gründlicher Prüfung der Konkurrenzprodukte hat sich die FLC Group mit Bamboo Airways für die A321neo entschieden, da sie das effizienteste Produkt für unser neues Unternehmen ist“, sagte Trinh Van Quyet, Chairman der FLC Group. „Die A321neo bietet uns die richtige Kombination von Komfort, Effizienz und Kapazität auf unseren geplanten Verbindungen, die hauptsächlich die schnell wachsenden Ferienmärkte in Vietnam bedienen werden.

Luftfahrt für dynamische Volkswirtschaft

Vor der Übernahme der Flugzeuge aus der heute mit Airbus geschlossenen Grundsatzvereinbarung wird Bamboo Airways den Flugbetrieb im Jahr 2019 zunächst mit gemieteten Flugzeugen anderer Leasingunternehmen aufnehmen. Die neue Airline wird sich auf Verbindungen zwischen internationalen Märkten und vietnamesischen Ferienzielen konzentrieren sowie ausgewählte Inlandsrouten bedienen.

Diese Entscheidung unterstreicht die Beliebtheit der A321 mit ihrer höheren Kapazität und ihren niedrigen Betriebskosten im mittleren Marktsegment bei Airlines. Vietnam ist eine der dynamischsten Volkswirtschaften in Südostasien und im Luftverkehrssystems in dem stark wachsenden Markt kann das Flugzeug eine große Rolle spielen.

Die FLC Group gehört zu den größten Mischkonzernen in Vietnam und ist in verschiedenen Branchen tätig, einschließlich Immobilienentwicklung, Hotelbau und -management, Finanzdienstleistungen sowie Bergbau. Bamboo wird vor allem Ziele bedienen, in denen die FLC Group umfassend in die touristische Infrastruktur investiert hat.

München – Groningen mit CRJ-700 aufgenommen

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Nordica fliegt ab sofort Reisende täglich von München ins niederländische Groningen. Die quirlige Studentenstadt hat einiges zu bieten. Neben avantgardistischer Architektur und gemütlichen Cafés besitzt Groningen eine der schönsten Innenstädte der Niederlande.

Dank der Lage am Rande des Wattenmeeres, das Teil des UNESCO-Weltnaturerbes ist, erfreut sich die Region auch bei Outdoor-Fans großer Beliebtheit. Nach Groningen geht es täglich um 11:55 Uhr mit einer Bombardier CRJ-700. Durchgeführt werden die Flüge Richtung Nordseeküste von der polnischen Airline LOT.

Grundstückskauf für EME Aero in Polen besiegelt

EME Aero (Engine Maintenance Europe), ein Joint Venture der Lufthansa Technik AG und der MTU Aero Engines AG, hat das Grundstück für eines der modernsten Instandhaltungsunternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie heute offiziell erworben

In der Gemeinde Jasionka (Provinz Podkarpa-ckie), im südöstlichen Polen soll ab Mai 2018 ein Instandhaltungsshop im polnischen Aviation Valley nahe des Flughafens von Rzeszów entstehen. Die beiden Partner Lufthansa Technik und MTU Aero Engines investieren bis 2020 insgesamt rund 150 Mio. Euro in der Region.

EME Aero sp. z o.o. soll künftig rund 800 Mitarbeiter beschäftigen und 2020 seinen Betrieb aufnehmen. Geplant ist eine Kapazität von mehr als 400 Instandsetzungen (Shop Visits) pro Jahr von Getriebefan-Triebwerken der PW1000G-Serie, die unter anderem bei der Airbus A320neo-Familie im Einsatz ist. Dazu Derrick Siebert, CEO von EME Aero: „Wir freuen uns, dass wir nun bei der Instandhaltung einer ganz neuen Generation von zivilen Triebwerken hier in Europa einen großen Schritt weiter sind. Am Standort in Jasionka im polnischen Aviation Valley finden wir die optimale Infrastruktur für unser neues MRO-Unternehmen.“ Uwe Zachau, COO von EME Aero ergänzt: „Mit dem Erwerb des Grundstücks haben wir einen entscheidenden Meilenstein erreicht. Jetzt können wir mit Hochdruck den konkreten Aufbau des neuen Werks vorantreiben.“

Polen etabliert sich als Luftfahrtstandort

Mit einer Unternehmensgründung in Polen hat die MTU Aero Engines bereits beste Erfahrungen gemacht. 2009 nahm die MTU Aero Engines Polska, eine Tochtergesellschaft der MTU Aero Engines, ihren Betrieb ganz in der Nähe des neuen Unternehmens auf. 2013 begannen die Arbeiten zum Ausbau des Werks. Zum Aufgabenspektrum gehören neben Entwicklungs- und Fertigungsaktivitäten auch die Montage der Niederdruckturbine für die PW1000G-Serie, die seit Anfang 2015 am polnischen MTU-Standort Rzeszów erfolgt.

Für Lufthansa Technik ist dies der zweite große Schritt beim Ausbau ihres Engagements in Polen: Bereits im September 2017 wurde in Sroda Slaska der Grundstein für ein Joint Venture mit dem Triebwerkhersteller GE Aviation gelegt, um GEnx-2B-Motoren und später auch GE9X-Triebwerke zu überholen. Mit Triebwerkstypen von Pratt & Whitney hat Lufthansa Technik schon seit vielen Jahren Erfahrungen. Im Juli 2016 wurde Lufthansa Technik darüber hinaus Mitglied des Instandhaltungs- Netzwerks für den Getriebefan (GTF) des Triebwerksherstellers.

Das Netzwerk bietet die gesamte Bandbreite an Serviceleistungen für die PW1000G-Triebwerke an. Dieses zusätzliche Geschäft soll keinen Einfluss auf die Auslastung bestehender Standorte haben. Lufthansa Technik und MTU führen bereits seit 2003 ein gleichberechtigtes Joint Venture in Malaysia. Die Airfoil Services Sdn. Bhd. (ASSB) in der Nähe von Kuala Lumpur ist auf die Schaufelreparatur von Niederdruckturbinen und Hochdruckverdichtern spezialisiert.

Laserkommunikation zur Erde vor dem Start

OSIRIS heißt das System, das eine direkte Verbindungen von der Raumstation zur Erde (Direct to Earth, DTE) mit einer Datenrate von 10 Gbit/s über eine Entfernung von rund 1.500 Kilometern ermöglicht.

Das erste Hochleistungs-Weltraum-Boden-Laserkommunikationssystem wird in Kürze auf der Bartolomeo-Plattform der Internationalen Raumstation ISS installiert. Bei diesem Projekt arbeitet Airbus Defence and Space mit dem Institut für Kommunikation und Navigation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Tesat-Spacecom GmbH & Co. KG zusammen.

Daten-Downlink für High-Throughput

OSIRIS ist ein kompaktes und leichtes System, das direkt an mehrere Bodenstationen sendet und einen besonders schnellen Daten-Downlink für Bartolomeo und seine Experimentiernutzlasten bereitstellt. Ziel ist es, OSIRIS als voll funktionsfähiges System in die ISS-Infrastruktur einzubinden. Die neue Fähigkeit erweitert die Nutzungsmöglichkeiten des europäischen Columbus-Moduls und wird Bartolomeo zur bevorzugten Plattform für datenintensive Nutzlasten auf der ISS machen.

„Laserkommunikation über Bartolomeo ebnet den Weg für eine Digitalisierung des ISS-Betriebs und ermöglicht den direkten Zugriff auf riesige Datenmengen für eine breite Nutzerbasis“, sagte Oliver Juckenhöfel, Leiter von On-Orbit Services and Exploration bei Airbus. Airbus entwickelt Bartolomeo, die neue europäische ISS-Plattform für externe Nutzlasten, im Rahmen einer kommerziellen Partnerschaft gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Die Hardware wird am Airbus Standort Bremen entwickelt und durchläuft aktuell eine Entwurfsprüfung durch ESA und NASA. Bartolomeo wird von Airbus betrieben und an der Außenseite des Columbus-Moduls angebracht.

Kommerzieller Einsatz auf der ISS

Ab 2019 soll die Plattform für ein breites Spektrum kommerzieller Nutzlasten und Anwendungen wie z. B. Erdbeobachtung oder In-Orbit-Validierung und -Demonstration zur Verfügung stehen. Das DLR und Tesat-Spacecom kooperieren im Rahmen ihrer langjährigen Zusammenarbeit auch bei der Erforschung, Entwicklung und industriellen Nutzung optischer Weltraum-Boden-Datenverbindungen. Das DLR bringt dabei ein neuartiges, für hohe Leistung und geringe Komplexität optimiertes Design und Tesat-Spacecom seine langjährige Erfahrung im Bereich Laserkommunikation für Weltraumanwendungen ein. Dank dieser Bündelung von Kompetenzen zeichnet sich OSIRIS durch sehr hohe Datenübertragungsraten bei vergleichsweise geringen Kosten aus.

Olympus Airways legt Gran Canaria ab PAD auf

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Am Paderborn-Lippstadt Airport hebt jetzt eine neue Airline ab. Die griechische Fluggesellschaft Olympus Airways erweitert damit das Angebot zu den Kanarischen Inseln um einen zusätzlichen Flug nach Gran Canaria.

Der Olympus-Flug startet jeweils sonntags um 16:10 Uhr am Paderborn-Lippstadt Airport. Zum Einsatz kommen zunächst Flugzeuge vom Typ A319 mit Platz für 144 Passagiere, die im Saisonverlauf durch A321 mit 220 Plätzen ersetzt werden.

Damit stehen am Flughafen aktuell jede Woche zwei Verbindungen nach Gran Canaria im Programm. Flüge nach Fuerteventura und Teneriffa ergänzen das Angebot zur beliebten Inselgruppe im Atlantik. Vermarktet werden die neuen Flüge durch die Involatus Carrier Consult GmbH. Die Kanarischen Inseln zählen zu den beliebtesten Ganzjahreszielen am Flughafen Paderborn-Lippstadt.

787-10 bei erster Airline

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Boeing hat Singapore Airlines den ersten Dreamliner 787-10 übergeben. Die Anfang des Jahres mit STC zugelassene größte Version des neuen Langstreckenjets von Boeing wurde im Wek North Charleston, South Carolina, mit 3.000 Menschen gefeiert.

787 Dreamliner bestehen aus stabilen und dennoch leichten Verbundwerkstoffen. Dazu bieten die modernen Flugzeuge ein deutlich komfortableres Ambiente in der Kabine, was das Reisen auf den langen Strecken erleichtert. So ist die Kabine geräumiger und der Kabinendruck höher, was den Jetlag reduzieren hilft. Die 787-10 hat einen längeren Rumpf, wodurch 40 Passagiere mehr Platz finden als bei der 787-9. Insgesamt finden nun 330 Sitze in einer üblichen Zweiklassenkofiguration Platz. Damit ist die 787-10 laut Boeing das Langstreckenflugzeug mit den niedrigsten Kosten pro Sitzplatz auf der Welt, welches nun im Liniendienst fliegt.

Startschuss für Flottenerneuerung

Singapore Airlines hat mit ihrer Tochter Scoot die kleineren Dreamliner 787-8 und 787-9 auch schon im Einsatz, bald auch nach Deutschland. Jetzt hat sie also alle Mitglieder der Flugzeugfamilie in der Flotte. Singapore Airlines hat sogar noch 68 weitere Großraumflugzeuge bei Boeing in Auftrag. 48 Flugzeuge davon werden 787-10 und 20 ebenfalls neue 777-9. Die erste 787-10 von Singapore Airlines soll im Mai abheben. Die Flüge des neuen Musters sollen Singapur mit Osaka in Japan und Perth in Australien verbinden. Zuvor finden Extraflüge nach Bangkok und Kuala Lumpur für Schulungen der Crew statt. Seit Markteintritt 2011 hat Boeing mehr als 640 Dreamliner ausgeliefert.

BER bekommt Brandsicherheit für Bahnhof attestiert

Das Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald hat der Flughafengesellschaft eine weitere Baugenehmigung erteilt. Damit ist jetzt die maximale Auslastung des Flughafenbahnhofs endgültig genehmigt.

Technisch bedeutet dies, dass das Bauordnungsamt Landkreis Dahme-Spreewald die vollständige Auflagenerfüllung des im Januar 2017 genehmigten 6. Nachtrages für das Hauptterminal des BER bestätigt hat. Dabei geht es um sämtliche Sicherheitsaspekte an der Schnittstelle zwischen dem Fluggastterminal und dem darunterliegenden Bahnhof gemäß Planfeststellungsbeschluss.

Eine bauliche Besonderheit des BER ist die im Prinzip komplette Überbauung des unterirdischen Bahnhofes mit dem Fluggastterminal durch einen „freien Luftverbund“, d.h. ohne Türen zwischen der Verteilerebene des Terminals und dem unterirdischen Bahnhof. Daraus resultiert eine Zuständigkeit zweier verschiedener Genehmigungsbehörden (Eisenbahnbundesamt und Bauordnungsamt) an der Schnittstelle. Die Entfluchtung des Bahnhofes verläuft durch die Verteilerebene des Fluggastterminals. Damit ist die Nutzung des Bahnhofes an die bauliche Fertigstellung des Fluggastterminals gekoppelt. 

Brand könnte Zugbetrieb nicht stören

Zur Ermöglichung des maximalen Zugbetriebes wurden bauliche Anpassungen in der Verteilerebene des Fluggastterminals genehmigt. Gegenseitige Beeinträchtigungen aus einem eventuellen Brandereignis im Fluggastterminal auf den Genehmigungsbereich des Bahnhofes können auf der jetzt freigegebenen Basis – auch unter Berücksichtigung der maximal möglichen Zugbewegungen – ausgeschlossen werden.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Diese Bestätigung ist nicht nur von großer Bedeutung auf dem Weg zur Inbetriebnahme des BER. Nach der Umsetzung der jetzt genehmigten Maßnahmen kann der Bahnhof mit seiner vollen Kapazität genutzt werden und ist damit weit über 2020 hinaus ein Garant für die schnelle und sichere Erreichbarkeit des weiter wachsenden BER.“ Der Abschluss der mit Nachtrag 6.1 beantragten Maßnahmen erfolgt im 2. Quartal 2018. Flughafen Berlin Brandenburg soll mittlerweile im Oktober 2020 eröffnet werden.

Übergabe der Genehmigung des Nachtrages 6.1 für den BER beim Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald am 26. März 2018 (v.l.n.r.): Bernd Bronnert, Abteilung Genehmigungen BER, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH; Peter Herrmann, Leiter Fluggastterminal BER, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH; Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH; Chris Halecker, Vizelandrat und Baudezernent, Landkreis Dahme-Spreewald; Burkhardt Meißner, Prüfbereichsleiter Flughafen, Untere Bauaufsicht Landkreis Dahme-Spreewald.

Lemberg und Posen schon jetzt ab Dortmund

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Zwei neue Flugrouten nach Lemberg (Ukraine) und Posen (Polen) ergänzen ab heute das Angebot der ungarischen Airline Wizz Air vom Dortmund Airport. Im deutschen Wizz Air-Netz ist der Dortmunder Flughafen der Standort mit den meisten Verbindungen.

Guido Miletic, Leiter Marketing & Sales, freut sich über die ersten beiden von insgesamt fünf angekündigten Streckenführungen mit dem Wechsel zum Sommerflugplan. Er erläutert: „Die Aufnahme der Verkehre nach Lemberg und Posen trägt dem hohen Bedarf an Flügen in diese Zielregionen Rechnung. Wizz Air ist unser größter Kunde am Dortmund Airport, mit dem wir in diesem Jahr gemeinsam weiter wachsen wollen.“

Flüge nach Lwiw und Posen vorgezogen

Zum Erstflug nach Lemberg (Lwiw) begrüßte Guido Miletic gestern die Crew auf dem Vorfeld. Zweimal pro Woche, jeweils donnerstags und sonntags, haben Fluggäste die Möglichkeit, nun die Verbindung nach Lemberg zu nutzen. In etwa drei Flugstunden erreichen die Passagiere schließlich das Zentrum der ukrainischen IT-Industrie, östlich der Grenze zu Polen.

Zudem wurde gestern die neue Wizz Air-Verbindung nach Posen aufgenommen. In weniger als anderthalb Stunden erreichen Reisende die fünftgrößte Stadt Polens, einer der wichtigsten mittel- und osteuropäischen Wirtschaftsstandorte, jeweils an den Wochentagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Die Universitätsstadt besticht darüber hinaus mit ihren historischen Giebelhäusern, dem im Renaissancestil erbauten Rathaus sowie den studentischen Szene-Vierteln. „Aufgrund der hohen Nachfrage auf den beiden neuen Routen hat Wizz Air den Beginn der Flugverbindungen nach Lemberg und Posen vom 21. Mai auf den 25. März vorgezogen. Diese Entscheidung bestätigt die Attraktivität der Destinationen für unser Einzugsgebiet“, erklärt Guido Miletic.

Kartonfaserverbundstoff soll Luftfracht erleichtern

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Luftfracht leichter gemacht: Wo bislang schwere Holzlösungen zum Einsatz kommen, kann künftig ein neuartiger Kartonfaserverbundstoff genutzt werden. Erste Erfahrungen bei Airlines sollen zeigen, dass 1.200 Tonnen Gewicht pro Jahr eingespart werden können – was in etwa drei vollbeladenen Jumbojets entspricht.

Gegenüber herkömmlichen Standardpaletten ist das System squAIR-timber der trilatec GmbH bis zu 80 Prozent leichter. Zudem kann das neue Material selbst bei einmaliger Verwendung umweltfreundlich im nächsten Papiercontainer entsorgt werden. Da squAIR-timber aus 100 Prozent recyceltem Material besteht, entfallen die Kosten für eine spezielle Holzentsorgung. Auch im Beschaffungspreis überzeugt die Lösung aus Kartonfaserverbundstoff. „Das ist eine Revolution in der Luftfracht“, sagt Andreas Langemann von trilatec, Erfinder und Produzent des neuartigen Transportsystems.

Gewicht gespart und schnerller abzufertigen

„Das System hat einen doppelten Vorteil: Zum einen bringt squAIR-timber den Luftfahrtgesellschaften einen enormen Kosten- und Gewichtsvorteil. Zum anderen profitieren Handling-Agenturen von der Zeitersparnis beim Aufbau des ultramodernen Transportsystems“, sagt Langemann. Pro ULD-Palette werden 15 Minuten weniger für den Aufbau gebraucht. Das Material übertrifft dabei das herkömmlich eingesetzte HolzB. Flächig belastet trägt ein Meter des neuen Materials bis zu fünf Tonnen mit einem Eigengewicht von nur 1,2 Kilogramm pro Meter. Bei Holz liegt das Eigengewicht bei drei bis vier Kilogramm pro Meter.

„Der Schlüssel der Stabilität liegt im Fertigungsverfahren“, erklärt Stefan Trinkaus, technischer Geschäftsführer der trilatec. „Die Kartonfasern werden nach Einarbeitung von Kaltleimverbindungen in mehreren Schichten unter Druck zusammen laminiert. Dieser Prozess macht das Material wasserbeständig, es ist dadurch mehrfach verwendbar und gleichzeitig ISPM15 konform“, betont Trinkaus.

Im März 2018 hat die trilatec GmbH die Produktion aufgenommen und den weltweiten Vertrieb gestartet. Aufgrund der Nähe zum größten deutschen Flughafendrehkreuz FRA wurde als Produktionsstandort das nahegelegene Ginsheim-Gustavsburg gewählt. „Für diesen Standort haben wir uns bewusst entschieden, weil hier auch die Cargo City Süd mit hunderten Spediteuren und Cargohändlern sowie unzähligen Logistikfirmen liegt“, fügt Langemann hinzu.

Cirrus versank nach Durchstartmanöver im Weiher

Gegen 13:29 Uhr befand sich die Cirrus SR 22, während eines privaten Fluges aus Ostrava (Tschechische Republik) kommend, auf dem Landeanflug auf die Piste 27 des Verkehrslandeplatzes Straubing-Wallmühle. Zeugen beschrieben den Anflug als unauffällig.

Nach Zeugenaussagen setzte das Luftfahrzeug mit dem Bugrad zuerst auf und begann zu springen. Ein Durchstartmanöver wurde eingeleitet und das Flugzeug drehte sich um die Längsachse nach links.

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 09. September 2017
  • Ort: Flugplatz Straubing-Wallmühle
  • Luftfahrzeug: Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Cirrus Design Corporation / SR 22
  • Personenschaden: ohne Verletzte
  • Sachschaden: Luftfahrzeug schwer beschädigt
  • Drittschaden: Flugplatzbegrenzung beschädigt, Schaden durch ausgetretenen Kraftstoff

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Der linke Randbogen berührte den Boden und das Luftfahrzeug kam nach links von der Piste ab. Zeugen berichteten, dass das Triebwerk mit Leistung lief. Das Flugzeug rollte über den Grünstreifen neben der Piste bis das Gelände im südlichen Randbereich anstieg, durchbrach einen Wildschutzzaun und stürzte in einen südlich gelegenen Weiher. Der Pilot schwamm unverletzt ans Ufer und das Luftfahrzeug versank schwer beschädigt in dem Weiher.

Angaben zu Personen

Der 58-jährige Pilot war im Besitz einer Berufspilotenlizenz der Europäischen Union, die am 12.04.2017 von der Zivilluftfahrtbehörde der Tschechischen Republik (Civil Aviation Authority of the Czech Republic) ausgestellt wurde. Eingetragen waren die Berechtigungen zum Führen von mehrmotorigen, kolbengetriebenen Landflugzeugen (MEP) und einmotorigen, kolbengetriebenen Landflugzeugen (SEP) nach Sichtflugregeln (VFR) und Instrumentenflugregeln (IFR).

Die Berechtigung für SEP war bis zum 31.08.2018 gültig. Darüber hinaus war eine Musterberechtigung (Type Rating) für Cessna 525 nach Instrumentenflugregeln (C 525/IR) eingetragen. Der Pilot hatte eine Gesamtflugerfahrung von ca. 1.000 Stunden. Auf dem betroffenen Muster hatte er etwa 30 Stunden absolviert. Sein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 1 war bis zum 06.06.2018 gültig.

Angaben zum Luftfahrzeug

Die Cirrus SR 22 ist ein viersitziges Flugzeug in Gemischtbauweise mit Bugfahrwerk und Kreuzleitwerk. Der Tiefdecker mit einer Spannweite von 11,68 Meter verfügt über ein Gesamtrettungssystem. Das betroffene Luftfahrzeug mit einer maximalen Abflugmasse (MTOM) von 1.542 kg war mit einem Triebwerk Teledyne Continental IO-550-N ausgerüstet und hatte eine Gesamtbetriebszeit von ca. 1.676 Stunden.

Es wurde von einem Luftfahrtunternehmen betrieben, das eine Genehmigung für Luftarbeit in Wald- und Objektschutz, Beobachtungs-, Mess- und Inspektionsflüge, Luftfotographie und Sprühflüge hatte. Das Luftfahrzeug war in der Tschechischen Republik zum Verkehr zugelassen. Seit der Ausstellung der letzten Bescheinigung über die Prüfung der Lufttüchtigkeit (ARC) am 21.08.2017 waren mit dem Luftfahrzeug etwa 16 Stunden geflogen worden.

Meteorologische Informationen

Am Flugplatz Straubing-Wallmühle wurde zur Unfallzeit Wind mit zwei bis vier Knoten aus West (270°) und einer Sicht von mehr als zehn Kilometern dokumentiert. Die Wetterstation am etwa 100 km südwestlich gelegenen Flughafen München (EDDM) zeichnete zur Unfallzeit Wind aus 270° mit sieben Knoten mit wenigen Wolken und einer Sicht von mehr als zehn Kilometern bei einem Luftdruck (QNH) von 1.004 hPa auf.

Funkverkehr

Der Pilot hatte Funkkontakt mit „Straubing INFO“ auf der Platzfrequenz 127.150 MHz. Der Funkverkehr wurde nicht aufgezeichnet.

Angaben zum Flugplatz

Der Flugplatz Straubing-Wallmühle (EDMS) liegt in 321 Meter (1.053 ft) AMSL Höhe etwa fünf Kilometer nordwestlich der Stadt Straubing an der Donau. Die 1.350 Meter lange und 30 Meter breite Asphaltpiste 09/27 ist für Flugzeuge und Helikopter bis Pavement Classification Number (PCN) 40, Motorsegler, Segelflugzeuge und Ultraleichtflugzeuge zugelassen.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle lag etwa 100 Meter südlich der Piste in einem Teich (Abb. 2). Etwa 600 Meter westlich der Schwelle der Piste 27 war das Luftfahrzeug annähernd senkrecht in dem Teich versunken. Das Titelfoto zeigt das Luftfahrzeug während der Bergung.

Luftfahrzeug nach der Bergung

Der Rumpf war zerkratzt und an einigen Stellen delaminiert. Zwei der drei Propellerblätter waren nach hinten gebogen (Foto); alle drei wiesen Beschädigungen auf. Alle Schalter und die Zündung waren ausgeschaltet. Der Zündschlüssel befand sich im Zündschloss. Der Höhenmesser war auf 1.013 hPa eingestellt. Der Gashebel wurde in einer mittleren Stellung vorgefunden und der Mixture-Hebel befand sich in der Stellung „Voll Reich“. Die Landeklappen waren eingefahren und der Hebel für die Klappenbedienung befand sich in der dazu passenden Stellung. Die Bergekräfte gaben an, keine Änderungen im Cockpit vorgenommen zu haben.

Die rechte Höhenruderklappe war etwa in der Mitte nach unten abgeknickt. Die linke Tragfläche war im Bereich des Randbogens verformt und gesplittert. Etwa 40 cm vom Randbogen entfernt wies sie ein Loch auf. Die Tragflächenvorderkanten beider Tragflächen waren verformt und im Wurzelbereich delaminiert. Die Fahrwerksverkleidungen waren beschädigt und abgerissen. Alle Bauteile des Luftfahrzeuges wiesen Schäden durch Feuchtigkeit auf. Alle festgestellten Schäden an dem Luftfahrzeug konnten dem Unfallverlauf zugeordnet werden.

An der Stelle wurde der Untersuchungsbericht summarisch abgeschlossen, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, in Ortszeit. Quelle und Bilder, wenn nicht anders angegeben: BFU.

Diamond Aircraft: Wanfeng zielt auf Ausbau

Die neuen Eigentümer präsentierten nun ihre zukünftige Strategie mit Fokus auf weiteres Wachstum und DAI Österreich als globale Zentrale, wo weiterhin neue Technologien und Flugzeugmodelle, wie den zivilen Turboprop Kunstflugtrainer DART und die Modelle der DA50, für die weltweite Allgemeine Luftfahrt entwickelt werden, vor.

Ende 2017 übernahm die Wanfeng Aviation Industry Co., Ltd. Diamond Aircraft Industries GmbH (DAI Österreich), Diamond Aircraft Inc. (DAI Kanada) und die Austro Engine GmbH (AE). Christian Dries, ehemaliger CEO von Diamond Aircraft Industries GmbH, der das Unternehmen vor über 25 Jahren gegründet hat und im letzten Jahr 60 wurde, entschied sich die Firma zu verkaufen, da sich in der Familie kein Nachfolger finden ließ: „Diamond ist mein Lebenswerk. Im Interesse einer erfolgreichen langfristigen Zukunft waren wir auf der Suche nach dem richtigen Partner, der diese gute Arbeit nachhaltig weiterführen wird. Wanfeng und ganz besonders Herr Bin Chen teilen meine Vision über die Zukunft der Allgemeinen Luftfahrt und investieren aus den richtigen Gründen mit einer langfristigen Strategie und den Ressourcen diese Vision umzusetzen. Ich freue mich auf die weitere Entwicklung von Diamond Aircraft. Basierend auf der erfolgreichen einjährigen Partnerschaft mit Diamond Kanada, bin ich sicher, dass ich Diamond in sehr gute Hände übergebe.“

Zukunft für Diamond Aircraft

DAI Österreich mit mehr als 600 MitarbeiterInnen ist seit 1987 am Flughafen Wiener Neustadt Ost angesiedelt. Der neue Eigentümer hat das Unternehmen als globale Schaltzentrale für die gesamte Diamond Gruppe benannt. Das bedeutet das DAI Österreich die weltweite Strategie in den Bereichen Forschung & Entwicklung (F&E), Produktion, Verkauf & Marketing sowie After Sales leiten wird mit Fokus auf F&E und Kundenzufriedenheit. Dies gilt auch für die Austro Engine GmbH.

Herr Bin Chen (im Bild), Chairman der Wanfeng Aviation Industry und President der Wanfeng Auto Holding Group: „Wanfeng ist ein internationales Unternehmen, das Firmen auf der ganzen Welt weiter vergrößert. Als wir im Dezember 2016, 60 Prozent der Anteile von Diamond Aircraft Kanada übernommen haben, hat Diamond Kanada circa 100 neue MitarbeiterInnen im Jahr danach eingestellt. Ich habe das klare Ziel gesetzt, dass Diamond Aircraft das führende Unternehmen in der Luftfahrt werden wird. Um dieses Ziel zu erreichen habe ich Diamond Aircraft Österreich als globale Zentrale für die gesamte Gruppe bestimmt. Daher wird der österreichische Standort weiter gestärkt indem wir mehr Leute einstellen werden, besonders für Forschung und Entwicklung, Verkauf & Marketing, Produktion und After Sales. Wir werden außerdem Chancen für die lokale Wirtschaft und Gesellschaft schaffen, wie wir es auch in Kanada gemacht haben.“

Neue Managementstruktur DAI Österreich

Herr Bin Chen ist Chairman der Diamond Aircraft Industries GmbH. Herr Frank Zhang ist neuer Chief Executive Officer (CEO). Herr Christian Dries wird in beratender Funktion die neuen Eigentümer im Sinne einer langfristigen Entwicklung der Diamond Aircraft Gruppe unterstützen.

Neue Managementstruktur DAI Kanada

Herr Peter Maurer legt sein Amt als CEO nieder. Er wird Diamond Aircraft aber weiterhin bei der strategischen Ausrichtung und im Business Development beraten. Herr Scott McFadzean, bisher als COO für Diamond Kanada tätig, übernimmt den Posten des CEO. Herr Kevin Sheng folgt Scott McFadzean auf den Posten des COO in Kanada.

Entwicklung in Österreich

Der zivile Turboprop Kunstflugtrainer DART und die DA50 Modelle werden weiterhin in der Zentrale in Österreich entwickelt. Angekündigte Projekte des früheren Managements, wie der Helikopter DART-280 und ein Tiltrotor-Konzept werden momentan geprüft. Weitere Information werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Bin Chen

Herr Bin Chen ist der CEO der Wanfeng Auto Holdings Group und Chairman von Meridian Lightweight Technologies, Inc., sowie von zahlreichen anderen Unternehmen weltweit. Herr Chen hat einen Master of Science in Management (MSc) von der Universität Hull (Vereinigtes Königreich) und gehört zu den jungen erfolgreichen Entrepreneuren Chinas. Herr Chen wurde mit dem angesehenen „Chinese Management Masters“ ausgezeichnet, während er als Vizepräsident der China Transportation Association und als First President der General Aviation Industry Association der Zhejiang Provinz tätig war.

Fundsachenversteigerung am Hannover Airport als Event

Koffer, Smartphones, Kameras oder Kettensägen: Am 14. April wartet wieder viel Nützliches und Kurioses auf freudige Bieter. Die große Koffer- und Fundsachenversteigerung geht in eine neue Runde.

Ab 10:00 Uhr wird versteigert, was am Flughafen oder bei TUI fly an Bord vergessen und nicht abgeholt wurde. Zudem sind wieder viele verschlossene Koffer der TUI fly dabei, deren Besitzer nicht ermittelt werden konnten. In Terminal C in der Ankunftsebene haben Interessenten ab 08:00 Uhr die Möglichkeit, die Gegenstände zu besichtigen und die Bieterkarten entgegenzunehmen.

Popcorn, Welt der Luftfahrt und Kinderprogramm

Alle Einnahmen aus der Auktion werden wieder für den guten Zweck gespendet. In diesem Jahr geht das Geld an die BRH Rettungshundestaffel Weserbergland e.V. Für ein buntes Rahmenprogramm ist gesorgt. Popcorn-Wagen und Kinderschminken bieten während der Auktion Spaß für die kleinen Gäste. Auch die Erlebnisausstellung Welt der Luftfahrt und die Aussichtsterrasse warten darauf, entdeckt zu werden.

Für anreisenden Besucher stehen die offiziellen kostenpflichtigen Parkflächen am Flughafen zur Verfügung. Die S-Bahn Hannover Airport Line S5 verkehrt regelmäßig vom Hauptbahnhof zum Flughafen und hält direkt unter dem Terminal C, in dem auch die Auktion stattfindet.

Ryanair baut Fernziel-Umstiege aus – Dreamliner dabei

Ryanair hat heute die Verlängerung der Partnerschaft mit Air Europa bekanntgegeben. Damit können die 130 Millionen Ryanair-Kunden Umsteigeverbindungen mit Air Europa von 15 europäischen Städten via Madrid zu 16 Ländern in Nord-, Mittel und Südamerika, einschließlich Argentinien, Brasilien, Kuba, Mexiko und den USA, auswählen und buchen.

Ryanair will im Verlauf dieses Jahres weitere Schritte der Zusammenarbeit mit Air Europa vorstellen. Sie sollen es Ryanair-Kunden ermöglichen, Air Europa-Langstreckenflüge via Madrid wahrzunehmen. Ryanair ist derzeit mit weiteren Fluggesellschaften mit Langstreckenangebot zu einer möglichen Partnerschaft für Zubringer- und Anschlussflüge im Gespräch.

Boeing 787-9: Dreamliner buchbar über Ryanair

Javier Hidalgo, Chief Executive Officer der Globalia Group, sagte dazu: „Wir sind sehr zufrieden mit der erfolgreichen Entwicklung der Zusammenarbeit, die Air Europa an die Spitze der Branche gestellt und erheblich zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit beigetragen hat. Wir werden die Erneuerung unserer Flotte fortsetzen. Sowohl im Hinblick auf Langstreckenflüge mit der Eingliederung der neuen Boeing 787-9 – dem effizientesten aller aktuell verfügbaren Flugzeuge – als auch hinsichtlich Mittel- und Kurzstrecken mit dem schrittweisen Erhalt der drei neuen Boeing 737-800 im Laufe dieses Jahres. Air Europa betreibt eine der weltweit modernsten und jüngsten Flotten und macht sie allen Kunden der irischen Fluglinie verfügbar, denen somit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei Flügen angeboten wird.“

311 Ziele weltweit im Sommerflugplan ab Frankfurt 2018

Im Sommer 2018 starten 99 Airlines vom Flughafen Frankfurt (FRA) aus zu 311 Destinationen in 97 Länder rund um den Globus. Der neue Sommerflugplan tritt am 25. März in Kraft und bringt neben zusätzlichen Fernstrecken auch viele neue Verbindungen für Passagiere von Frankfurt nach Europa.

Pro Woche werden im Schnitt 5.280 Flüge von FRA abheben (ein Plus von 9,4 Prozent). 5.045 davon sind Passagierflüge – entsprechend steigt auch das Sitzplatzangebot. Wöchentlich können so bis zu 910.000 Passagiere von Frankfurt aus fliegen, das sind rund acht Prozent mehr als noch im Sommer 2017. Der deutliche Ausbau der europäischen Flugverbindungen schlägt sich hier mit einem Anteil von 4.005 Starts pro Woche und 610.000 Sitzplätzen (plus zwölf Prozent) nieder.

Südeuropa besonders beliebt

Auch die Liste der europäischen Ziele, die von Frankfurt aus angeflogen werden, ist um zehn weitere Destinationen auf insgesamt 170 ergänzt worden. Davon profitieren vor allem Fans des mediterranen Klimas und der Mittelmeeranrainer. Wer gerne nach Spanien fliegt, kann zwischen den Städten Pamplona (Lufthansa, bereits seit Winter 2017/2018), Gerona und Murcia (beide Ryanair) als neuen Destinationen wählen. Freunde des italienischen Ars Vivendi können mit Lufthansa (Genua, bereits seit Winter 2017/2018), Condor (Brindisi, bereits seit Winter 2017/2018) und Ryanair (Brindisi und Perugia) in den Süden fliegen.

Auch nach Griechenland wird es mit Flügen nach Sitia (Kreta, Condor) und Kefalonia (Ryanair) neue Verbindungen geben. In Frankreich wird Ryanair zudem Perpignan anfliegen. Nach Rijeka (Kroatien) heben ab Ende März sowohl Condor als auch Ryanair ab. Lufthansa hat – wie schon im Winter 2017/2018 – zwei weitere Ziele in Rumänien im Angebot und fliegt je sechs Mal wöchentlich nach Cluj und Timisoara.

Weitere Ziele und etablierte Airlines

Auch der interkontinentale Flugverkehr wächst leicht auf 141 angeflogene Ziele, von denen folgende neu hinzukommen: Shenyang (China, durch Lufthansa), Phoenix (USA, durch Condor im Hochsommer), Atyrau und Oral (Kasachstan, durch Air Astana). Außerdem werden schon bereits bestehende Verbindungen von Frankfurt in die Welt weiter ausgebaut.

Zu 40 Zielen bietet Lufthansa im Vergleich zum Sommer 2017 neue Verbindungen an oder erhöht die Anzahl der wöchentlichen Flüge deutlich. So wird zum Beispiel nach Berlin, Bremen, Düsseldorf, Valencia (Spanien), Palma de Mallorca (Spanien), Marseilles (Frankreich), Budapest (Ungarn), Dublin (Irland), Luxemburg (Luxemburg), Verona (Italien, durchgeführt von Air Dolomiti), Poznan (Polen), Wroclaw (Polen) und Göteborg (Schweden) mindestens ein weiterer Flug pro Tag angeboten. Zudem bietet Lufthansa – zusätzlich zu den bisherigen Airlines – jetzt auch Flüge nach Chisinau (Moldawien), Glasgow (Schottland), Catania (Italien), Bari (Italien), Zadar (Kroatien), Santorini (Griechenland), Mahon (Spanien) und Burgas (Bulgarien) an. Im interkontinentalen Flugverkehr steuert Lufthansa San Diego (USA) und San Jose (Costa Rica) neu an. Auch Ryanair bietet, auf bereits von anderen Airlines bedienten Strecken, ab Sommer Flüge nach Zadar (Kroatien), Pula (Kroatien), Mykonos (Griechenland), Korfu (Griechenland), Marseille (Frankreich) und Agadir (Marokko) an.

Insgesamt setzt sich damit das starke Verkehrswachstum aus dem Winter 2017/2018 sogar leicht verstärkt im Sommer 2018 fort. Von den 99 Airlines, die im Sommer am Flughafen Frankfurt starten, sind Laudamotion (mit Verbindungen nach Palma de Mallorca) und Ural Airlines (Flüge nach St. Petersburg und Moskau-Domodedovo) neu in FRA. Easyjet fliegt bereits seit Januar 2018 ab Frankfurt. Cobalt (Zypern) und Air Malta (Malta) sind schon seit dem Winterflugplan 2017/2018 dabei.

Nicht mehr im Flugplan

Nicht weiter am Frankfurter Flughafen vertreten sein werden die Airlines airberlin und Niki. Auch die Strecken von Frankfurt nach Aberdeen (Lufthansa) und Paphos (Condor) sind nicht mehr im Flugplan enthalten. Alle Veränderungen beziehen sich auf den Vergleich zum Sommerflugplan 2017.

Bitte beachten

Aufgrund der zu erwartenden hohen Fluggastzahlen kann es, insbesondere während der Osterferien und der Sommersaison 2018, am Flughafen Frankfurt zu längeren Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen kommen. Fluggäste werden gebeten, sich spätestens zweieinhalb Stunden vor dem Abflug am Flughafen einzufinden, ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrollen einzuplanen und sich möglichst direkt vom Check-in-Schalter zu ihrem Flugsteig zu begeben.

Darüber hinaus wird empfohlen, mitgeführtes Gepäck möglichst aufzugeben, um die Wartezeit an den Kontrollstellen für das Handgepäck zu verkürzen. Nützliche Hinweise zu den Sicherheitskontrollen finden Sie auch hier und auf der Internetseite der Bundespolizei.

Airbus will strategisch mit Luxemburg kooperieren

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Airbus und die luxemburgische Regierung haben eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding – MoU) unterzeichnet, die den Rahmen für die Stärkung der langfristigen globalen Zusammenarbeit in den Bereichen Cybersicherheit, Raumfahrttechnologien, pilotenferngesteuerte Luftfahrzeugsysteme (Remotely Piloted Aircraft Systems – RPAS) sowie Hubschrauber vorgibt.

Anlässlich eines Staatsbesuchs des Großherzogs und der Großherzogin von Luxemburg in Frankreich und eines Besuchs bei Airbus in Toulouse vereinbarten beide Seiten eine Stärkung der industriellen Zusammenarbeit und den Aufbau von Forschungspartnerschaften.

In den Bereichen Cybersicherheit sowie Bedrohungsaufklärung und Schulung wird Airbus eine Partnerschaft mit dem luxemburgischen Cybersecurity Competence Center (C3), einem Programm in öffentlich-privater Partnerschaft, aufbauen, um den Wirtschaftsakteuren Aufklärung, Cybersicherheitskompetenzen und -fähigkeiten sowie Schulungs- und Testeinrichtungen anzubieten.

Airbus verpflichtet sich zudem, die Möglichkeit einer langfristigen Partnerschaft mit LuxTrust zu prüfen, einer öffentlich-privaten Zertifizierungsstelle, die als qualifizierter Anbieter von Trust-Services digitale Identitäten mit hoher Sicherheit und Compliance ausgibt und verwaltet. Airbus wird auch die Zusammenarbeit mit GIE Incert fortsetzen und ausbauen. Weiterhin werden Airbus und die luxemburgische Regierung prüfen, in welchen Bereichen eine Zusammenarbeit für Weltraumaktivitäten der Zukunft möglich ist.

NATO: Luxemburg mit wirtschaftlichem Beitrag

Im Bereich Hubschrauber wird Airbus privilegierter Partner für Unternehmen mit Sitz in Luxemburg werden und die Richtung für eine neue, erweiterte Zusammenarbeit vorgeben. Chancen bieten sich auch bei den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. „Die Zusammenarbeit mit Airbus entspricht den luxemburgischen Verteidigungsrichtlinien für 2025 und darüber hinaus, die den Rahmen für die Entwicklung der luxemburgischen Verteidigung vorgeben“, sagte Etienne Schneider, stellvertretender Premierminister, Minister für Wirtschaft sowie Minister für Innere Sicherheit und Verteidigung von Luxemburg. Dabei solle eine Strategie für Industrie, Innovation und Forschung entwickelt werden, damit die luxemburgische Wirtschaft ihren Beitrag zum Aufbau von Verteidigungsfähigkeiten für die vorrangigen Anforderungen von EU und NATO leisten kann.

Patrick de Castelbajac, Executive Vice President Strategy and International bei Airbus, erklärte: „Wir stärken unsere Zusammenarbeit mit einem unserer ältesten Partnerländer in Europa und in der NATO. Wir glauben, dass diese Vereinbarung mit Luxemburg für beide Seiten von Vorteil in neuen, spannenden Bereichen wie Verteidigung, Raumfahrt, Cybersicherheit und Hubschrauber sein wird. Airbus freut sich auf die Vertiefung der langfristigen industriellen Kooperation mit Luxemburg.“

Im Rahmen der Absichtserklärung verpflichtet sich Airbus auch, Schulungen für Unternehmen mit Sitz in Luxemburg anzubieten, die als Lieferanten infrage kommen. Eine Delegation hochrangiger Vertreter der führenden luxemburgischen Lieferanten nahm heute in Toulouse an einer speziellen Schulung auf dem Werksgelände von Airbus teil.

Flugausfälle bei Austrian Airlines verschärft

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Nachdem der Betriebsrat Bord die MitarbeiterInnen, die kurzentschlossen an der Betriebsversammlung teilnehmen möchten, früher als geplant, und zwar bereits ab 05:30 Uhr zu einem sogenannten „Rahmenprogramm“ eingeladen hat, musste Austrian Airlines gestern Abend und heute kurzfristig weitere 80 Flüge streichen.

In Summe wurden damit rund 150 von 380 Flügen aus dem heutigen Flugprogramm genommen. Das entspricht rund 40 Prozent der heutigen Flüge. Darunter befinden sich Verbindungen zwischen Wien und Amsterdam, Basel, Bologna, Berlin, Belgrad, Brüssel, Bukarest, Kairo, Kopenhagen, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Graz, Hamburg, Innsbruck, Kiew, Köln, Leipzig, London, Lyon, Mailand, Minsk, Moskau, München, Paris, Prag, Sofia, Stuttgart, Teheran, Tel Aviv, Venedig, Warschau, Zagreb und Zürich. Auch die Langstrecke ist mit Flügen nach Washington und Toronto betroffen. Der Flug nach Newark musste aus Wettergründen (Schneesturm an der Ostküste) abgesagt werden.

Betriebsstörung als Ziel?

Austrian Airlines CEO Kay Kratky dazu: „Die kurzfristige Ausdehnung der Kampfmaßnahmen weist deutlich daraufhin, dass das Ziel der Gewerkschaft und des Betriebsrats eine Betriebsstörung ist. Es ist für uns nicht nachvollziehbar und völlig inakzeptabel, dass höhere Gehaltsforderungen noch dazu bei einem verschärften Wettbewerb auf dem Rücken unserer Kunden ausgetragen werden. In Summe sind heute über 12.000 Passagiere von den Streichungen betroffen. Wir entschuldigen uns aufrichtig für die entstandenen Unannehmlichkeiten.“

Kunden, die während der Buchung Telefonnummer oder E-Mail Adresse angegeben haben, sowie Mitglieder des Vielfliegerprogrammes Miles & More werden per SMS oder E-Mail automatisch über Änderungen im Flugprogramm informiert. Alle anderen Passagiere werden gebeten, den aktuellen Status ihres Fluges zu überprüfen, bevor sie zum Flughafen aufbrechen. Im Falle einer Stornierung können sich Passagiere auf der Austrian Homepage unter „Meine Buchung“ über ihre neue Reiseroute informieren. Kunden, die über ein (Online-)Reisebüro gebucht haben, sollen bitte dieses Reisebüro kontaktieren.

LHT unterstützt A330 und B777 der Jet Airways

Die Lufthansa Technik AG (LHT) und die indische Fluggesellschaft Jet Airways haben ihre Zusammenarbeit ausgeweitet. Vertreter beider Unternehmen unterzeichneten einen Vertrag über eine integrierte Komponenteninstandhaltung (Total Component Maintenance, TCM) für die 80 Boeing 737NG umfassende Kurzstreckenflotte der Fluggesellschaft.

Die Auweitung der Versorgung für die Boeing 737NG-Flotte folgt auf die seit vielen Jahren geleistete Komponentenversorgung der A330- und 777-Flotten durch ist Lufthansa Technik. Die Instandsetzung der einzelnen Komponenten erfolgt in einem sogenannten Closed-Loop-Verfahren, die Abrechnung erfolgt zu einem Pauschalpreis. Zusätzlich verlängerte Jet Airways einen bestehenden Vertrag über einen Total Component Support (TCS®) für die Langstreckenflotte um sieben Jahre. Dazu gehört eine umfassende Materialversorgung von acht Airbus A330 und zehn Boeing 777 aus den Ersatzteilpools.

Wachstum in Indien

Lufthansa Technik Services India ist die lokale Präsenz in Indien. Indische und südostasiatische Kunden können für eine wachsende Zahl von Flugzeugmustern auf einen schnellen Materialservice vor Ort zählen und sich auf einen hochqualifizierten Kundendienst in ihrer Region verlassen. In Zusammenarbeit mit dem flächendeckenden Lufthansa Technik-Netzwerk unterstützt Lufthansa Technik Services India Fluggesellschaften in allen Belangen der Komponenteninstandhaltung. Das Unternehmen besitzt und verwaltet auch das an den Heimatstandorten ihrer indischen Kunden gelagerte Material für deren Kurz- und Langstreckenflotten.

Österreich korrigiert GPS für verbesserte Anflüge

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Das von Austro Control zusammen mit der slowakischen Flugsicherung LPS SK und dem DLR ins Leben gerufene Projekt IMPROWE (IMPlementing RNP APCH Operations With EGNOS) hat sich in den letzten zweieinhalb Jahren mit der Implementierung von SBAS gestützten Anflugverfahren befasst.

IMPROWE wird von der europäischen tellitennavigationsbehörde GSA gefördert. Austro Control setzt mit EGNOS zukunftsträchtige Technologie ein. Der europäische SBAS Navigationsdienst EGNOS (European Geostationary Navigation Overlay Service) basiert auf der Kombination eines Bodensystems zur Überwachung und Verbesserung von GPS-Signalen sowie geostationärer Satelliten zum Aussenden der Korrekturen.

GPS korrigeren – SBAS CAT 1

Im Projekt IMPROWE werden revolutionäre Verbesserungen der Flugführung mit dem verbesserten EGNOS V2 wie niedrige Entscheidungshöhen von bis 200ft (sogenannte SBAS CAT 1) und reduzierte Hindernisflächen erforscht und in die Praxis umgesetzt. EGNOS basierte Anflüge sind besonders sinnvoll für kleinere Flughäfen, da dort die Infrastrukturkosten niedrig gehalten werden können. Für größere Flughäfen dienen sie als Backup für herkömmliche Landesysteme.

Daniel Schaad, verantwortlicher Manager IFP/ATM: „Mit EGNOS ist eine zukunftsweisende Technologie in Österreich schon länger erfolgreich implementiert, die unsere Palette an innovativen Anflugverfahren um ein wesentliches Element insbesondere für die allgemeine Luftfahrt erweitert“. Weltweit modernste Verfahrenslandschaft für anspruchsvolles Terrain

Für Innsbruck wurde im Rahmen von IMPROWE durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Verfügbarkeitsanalyse durchgeführt. Hierbei wurde berücksichtigt, dass sich Innsbruck in einem Tal befindet. Die durch die Berge entstehenden Signalabschattungen wurden durch ein Geländemodell berücksichtigt. Die Analyse zeigt eine sehr gute Verfügbarkeit des Signals, da GPS sowie EGNOS Satelliten vornehmlich im Süden sichtbar sind und dort durch den Brennerpass eine Abflachung der Alpen vorliegt.

„ILS wertige“ Vertikalführung erarbeitet

Bei Austro Control wurde durch die IFP-Spezialisten Carlos Gonzaga-Lopez und Florian Buchmann ein besonders herausfordernder Anflug in Innsbruck entwickelt, der die hochwertige Verfahrenslandschaft der Tiroler Hauptstadt sinnvoll ergänzt. Dieser Anflug, der als erster in Innsbruck „ILS wertige“ Vertikalführung bietet, ist nun seit Anfang Februar 2018 in der österreichischen AIP veröffentlicht. Darüber hinaus wurden bereits vorab im Jahr 2017 auch in Wien auf die Pistenrichtungen 16 und 34 neue LPV (SBAS CAT I) Verfahren designt und veröffentlicht.

Insgesamt bietet Österreich damit eine der modernsten Verfahrenslandschaften weltweit, da hier aufgrund der anspruchsvollen Terrainsituation neben den üblichen Präzisionsanflügen auf ILS-Basis sowohl hochkomplexe RNP AR Verfahren, aber auch LPV und zukünftig auch Rotorcraft PinS Procedures zur Verfügung stehen und somit gute Anfliegbarkeit schwieriger Flugplätze in Schlechtwetterbedingungen gewährleistet ist. „Die gute Zusammenarbeit der Projektpartner LPS SP aus der slowakischen Republik, der österreichischen Austro Control und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt hat hier eine optimale Bündelung von Know-How ermöglicht“ bestätigt IMPROWE Projektleiter Florian Buchmann.

Yak-130 stellte Rekorde bei Steigrate auf

Die Fédération Aéronautique Internationale hat den Testpiloten vom Yakovlev Design Bureau Weltrekorde bei der Steigrate attestiert. Aufgestellt wurden die Rekorde mit dem Schulungskampfjet Yak-130.

Für die Ausbildung von Jetpiloten nutzen die Luftstreitkräfte spezielle Jets, die günstiger im Betrieb und auf das Training zugeschnitten sind. Ein solches Flugzeug ist die YAK-130. Für die Rekordversuche waren im Oktober 2016 mit der Yak-130 ein Set an Flügen im Luftraum über dem Gromov Flight Research Institute durchgeführt worden. Die Besatzung bestand aus den Testpiloten Andrey Voropaev, Vasily Sevastianov, Oleg Kononenko, Oleg Mutovin. Letztere beiden tragen den Titel „Hero of Russia“, Held Russlands.

Rekorde für Russland sowie mehrere Weltrekorde für landbasierte Serienflugzeuge mit Jetantrieb wurden durchgeführt. Laut Angaben des Herstellers Irkut wurden dabei mit Zuladung verschiedene Gewichtsklassen realisiert, wie in der Tabelle gezeigt. Dabei konnte die Yak-130 ihre Leistung beweisen, die auch die Piloten bescheinigten.

Disziplin Rekordmarke Besatzung
Zeit bis zur erreichten Höhe von 6.000 m 01:42 min Oleg Kononenko, Vasily Sevastianov
Zeit bis zur erreichten Höhe von 9.000 m 02:44 min Oleg Kononenko, Oleg Mutovin
Zeit bis zur Höhe 3.000 m mit 1.000 kg Zuladung 01:16 min Andrey Voropaev, Oleg Kononenko
Zeit bis zur Höhe 6.000 m mit 1.000 kg Zuladung 02:07 min Andrey Voropaev, Oleg Mutovin
Zeit bis zur Höhe 9.000 m mit 1.000 kg Zuladung 03:30 min Andrey Voropaev, Vasily Sevastianov
Zeit bis zur Höhe 2.000 m mit 2.000 kg Zuladung 01:17 min Vasily Sevastianov, Oleg Mutovin
Zeit bis zur Höhe 3.000 m mit 2.000 kg Zuladung 01:26 min Vasily Sevastianov, Oleg Mutovin
Zeit bis zur Höhe 6.000 m mit 2.000 kg Zuladung 02:39 min Vasily Sevastianov, Andrey Voropaev
Zeit bis zur Höhe 9.000 m mit 2.000 kg Zuladung 04:43 min Vasily Sevastianov, Oleg Kononenko