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Lion Air Group fliegt die erste B737 MAX 9

Boeing hat der Lion Air Group heute die aller erste 737 MAX 9 überstellt. Das Flugzeug wird bei Thai Lion Air auf internationalen Strecken eingesetzt.

Es ist das erste Flugzeug der 737 MAX 9 überhaupt, das an eine Airline geliefert wird. Die Lion Air Group als Erstkunde für die MAX 9 hatte bereits schon die kleinere Schwster, die 737 MAX 8, als Erste in Dienst genommen. Im wachsenden Luftfahrtmarkt Thailand sollen sogar einmal 50 Flugzeuge der größten MAX 10 für die Gruppe fliegen.

Insgesamt machen Aufträge für 200 737 MAX die Airline-Gruppe zu einem der größten B737-Betreiber auf der Welt. Die 737 MAX 9 fasst bis zu 220 Passagiere und fliegt dabei bis zu 3.550 Nautische Meilen (ca. 6.575 km). Sie hat drei Sitzreihen mehr als die 737 MAX 8. Kürzlich hat Boeing die erste 737 MAX 7 im Erstflug getestet.

Addis Abeba wird Direktziel ab Frankfurt

Im Winterflugplan wird Lufthansa die Verbindung von Frankfurt nach Dschidda (Saudi Arabien) und nach Addis Abeba (Äthiopien) in zwei separaten Flügen anbieten. Bisher war Addis Abeba nur über einen zeitraubenden Verlängerungsflug von Frankfurt über Dschidda erreichbar.

Der Einsatz von Großraumflugzeugen und verbesserte Abflugzeiten machen diese Verbindungen für Reisende noch attraktiver. Durch die Ankunft am frühen Morgen in Frankfurt steht den Fluggästen das gesamte, weltweite Lufthansa Flugangebot zur Verfügung. Lufthansa reagiert damit auf die gestiegene Nachfrage nach Tickets für diese beiden Flugziele.

Nach Äthiopien in sieben Stunden

Die neue Nonstop-Verbindung von Frankfurt nach Addis Abeba erfolgt täglich, außer am Dienstag und am Sonntag. Unter der Flugnummer LH598 startet ein Airbus A340-300 um 14:10 Uhr in Richtung ostafrikanischer Metropole und erreicht die Hauptstadt Äthiopiens um 22:55 Uhr Ortszeit. Der Rückflug verlässt Addis Abeba um 00:55 Uhr am Folgetag und erreicht Frankfurt um 06:35 Uhr. Die durchschnittliche Flugzeit verkürzt sich durch den Nonstop-Flug auf künftig rund sieben Stunden.

Täglich außer mittwochs fliegt ein Airbus A330-300 mit der Flugnummer LH652 von Frankfurt nach Dschidda. Er startet in der Mainmetropole um 14:10 Uhr und erreicht Dschidda um 21:40 Uhr. Der Rückflug ist für 01:50 Uhr am Folgetag geplant und landet in Frankfurt um 05:45 Uhr.

Die Flüge sind ab sofort telefonisch und online buchbar. Flüge können auch bei den Lufthansa-Reisebüropartnern sowie an den Lufthansa-Verkaufsschaltern an den Flughäfen gebucht werden.

Die neuen LH-Verbindungen auf einen Blick

Frankfurt (FRA) – Addis Abeba (ADD)

  • Fünfmal wöchentlich (ab 29. Oktober 2018 täglich außer Dienstag und Sonntag)
  • LH598: FRA 14:10 Uhr – 22:55 Uhr ADD
  • LH599: ADD 0:55 Uhr – 06:35 Uhr FRA
  • Entfernung: 5.340 km (2.883 nautische Meilen)
  • Airbus A340-300

Frankfurt (FRA) – Dschidda (JED)

  • Sechsmal wöchentlich (ab 28. Oktober 2018 täglich außer Mittwoch)
  • LH652: FRA 14:10 Uhr – 21:40 Uhr JED
  • LH653: JED 01:50 Uhr – 05:45 Uhr FRA
  • Entfernung: 4.131 km (2.230 nautische Meilen)
  • Airbus A330-300

TCAB am Start: Neue spanische Fluggesellschaft mit AOC

Thomas Cook Airlines Balearics (TCAB) hat gestern Abend die Genehmigung zur Aufnahme des Flugbetriebs erhalten. Damit darf die neue spanische Airline offiziell als Fluggesellschaft operieren. Nach aktuellen Planungen wird Thomas Cook Airlines Balearics am Samstag mit dem ersten Flug starten.

„Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Wachstumsstrategie der Thomas Cook Group Airline, mit dem wir unsere Position als einer der führenden europäischen Ferienflieger weiterhin sichern. Die neuen Airline-Plattformen ermöglichen uns eine umfangreiche Erweiterung des Angebots für unsere Kunden und gleichzeitig eine höhere Flexibilität als europäische Airline“, so Christoph Debus, Chief Airlines Officer der Thomas Cook Group plc.

Airbus A320 ersetzen Wetlease

Zum Start werden fünf Airbus A320 für die neue Airline im Einsatz sein. Die Flugzeuge werden zunächst Kurz- und Mittelstreckenflüge für Condor durchführen und damit einen Teil der bislang eingesetzten Wetlease Partner ersetzen. Mit der neuen europäischen Basis im wichtigsten Markt von Thomas Cook bietet die spanische Airline entsprechend der saisonalen Nachfrage zusätzliche Kapazität für die Group Airline.

Das Management der Thomas Cook Airlines Balearics setzt sich aus Mitgliedern des Senior Teams der Thomas Cook Group Airline zusammen. So ist eine vollständige Integration der neuen Plattform in die Thomas Cook Group Airline gewährleistet. Die Leitung des Teams übernimmt Paul Hutchings, Group Director of Flight Operations. Verantwortlicher Manager der Thomas Cook Airlines Balearics ist Juan Manuel Gallego.

Piloten und Flugbegleiter gesucht

Die Bekanntgabe des neu erteilten AOCs für Thomas Cook Airlines Balearics folgt dem erst kürzlich vergebenen AOC für die weitere Plattform der Thomas Cook Group Airline, der Thomas Cook Aviation, mit Sitz in Deutschland. TCAB stellt aktuell auf Mallorca stationierte Pilotinnen und Piloten ein. Interessierte Bewerber können sich hier via E-Mail über OSM Aviation bewerben. Das Kabinenpersonal wird von der Thomas Cook Crewing Company (TCCC), einer Tochtergesellschaft der Thomas Cook Group Airline, mit Sitz in Frankfurt, bereit gestellt. Die TCCC stellt derzeit noch weitere erfahrene sowie neue Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter ein. Diese Bewerbungen sind hieran zu richten.

eDGD: Gefahrgut fliegt „ohne Papiere“ bei IATA

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eDGD nennt sich der digitale Ansatz für die Gefahrgutdeklaration (DGD) der IATA. Es handelt sich um einen bedeutenden Schritt in Richtung papierlose Luftfracht und ermöglicht Shipper, Spediteur und Airline die Abwicklung von Gefahrguttransporten ohne Papierdokumentation.

eDGD ist ein Projekt, das aus der Branche heraus vorangetrieben wird, doch Lufthansa Cargo sieht sich auch als wichtiger Impulsgeber für die Standardisierung von eDGD. Denn zusammen mit Air France, Swiss WorldCargo und Cargologic wurde unter Koordination der IATA seit Anfang 2017 der eDGD-Standard erarbeitet und abgestimmt.

Compliance über mehrere Unternehmen

Die Digitalisierung der DGD erfordert die Zusammenarbeit aller Stakeholder wie Shipper, Spediteur, Airline, GHA und Drittanbieter. Ihre Zusammenarbeit im Rahmen einer Datenplattform ist wesentlich, um Compliance und Vorteile für alle Beteiligten sicherzustellen. Das Projekt befindet sich nunmehr in der ‚Proof of Concept‘-Phase mit Pilotprojekten in Frankfurt, Paris und Zürich. In Frankfurt hat Plattformbetreiber Dakosy in enger Zusammenarbeit mit Lufthansa Cargo eine eDGD-Plattform namens „Infr8-eDGD“ realisiert, die als Kooperationsplattform für Shipper und Spediteur dient. Sie soll die Basis für den von Lufthansa Cargo unterstützten eDGD-Prozess bilden.

eDGD basiert auf einem modernen Ansatz für Data Sharing unter Einsatz so genannter Community-Plattformen für die Supply Chain und steht in Einklang mit den aktuellen Gefahrgutvorschriften der IATA. eDGD fördert die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten innerhalb der Lieferkette mit höherer Transparenz und besserer Nachverfolgbarkeit. Klar strukturierte Datenverwaltung und eine verbesserte Datenqualität entlang der Lieferkette für Gefahrgüter werden für mehr Prozesseffizienz sorgen und sowohl Fehler als auch Verzögerungen reduzieren.

Wenn alle mitziehen, profitieren alle

Dr. Jan-Wilhelm Breithaupt, Vice President Global Handling, dazu: „eDGD ist ein wichtiger Bestandteil der Digitalisierungsstrategie von Lufthansa Cargo, um für unsere Kunden eine ganzheitlich digitale Umgebung einzurichten. Nur wenn alle Akteure innerhalb der Lieferkette einen Vorteil aus der Lösung ziehen können, hat Digitalisierung in dieser Größenordnung Erfolgschancen. Dieser Anspruch ist in den eDGD-Standard eingeflossen, und wir sind froh, das Pilotprojekt mit Branchenpartnern an unserem Frankfurter Hub durchführen zu können.“

Ostern beschert Flughafen München 1.200 Flugzeuge

Der Flughafen München bereitet sich auf die erste Reisewelle des Jahres vor. Für den Zeitraum der Osterferien, die vom kommenden Wochenende bis zum 08. April 2018 dauern, wurden über 17.000 Flüge angemeldet. Allein zum Ferienauftakt am Freitag, den 23. März, verkehren rund 1.200 Maschinen am Münchner Airport und befördern dabei voraussichtlich über 150.000 Passagiere.

Insgesamt werden mehr als zwei Millionen Passagiere den Airport während der Ferien für eine Flugreise nutzen. Um entspannt in den Urlaub starten zu können, sollten alle Reisenden angesichts des über Ostern zu erwartenden hohen Fluggastaufkommens mehr Zeit als sonst einplanen, da es in den Parkhäusern sowie an den Sicherheits- und Passkontrollen zu Engpässen kommen kann.

Europa- und Fernziele

Reisenden steht in den Ferien weltweit wieder eine große Auswahl an attraktiven Zielen zur Verfügung. Über 2.100 Flüge führen nach Spanien, Italien, Frankreich und Portugal. Mit warmen Temperaturen locken die Mittelmeeranrainerstaaten Ägypten, Griechenland und die Türkei. Zu diesen Ländern heben 470 Flugzeuge von München ab. Beliebte europäische Hauptstädte wie Amsterdam, London und Paris stehen insgesamt gleich 700 Mal auf dem Programm.

Über den Atlantik geht es an Ostern zum Beispiel nach New York, Toronto und Mexico City sowie zu 13 weiteren Destinationen in den USA, Kanada und Mexiko. Zu diesen Zielen starten vom Münchner Flughafen aus insgesamt 318 Maschinen. Beliebt sind an Ostern auch Flüge zum Arabischen Golf. Hier stehen 134 Flüge ab München auf dem Programm, die zu Zielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Saudi-Arabien führen. Weitere 200 Starts bringen Urlauber während der Osterferien zu Destinationen in China, Indien, Japan, nach Singapur, Südkorea und Thailand.

Bording automatisiert

Mit Ferienbeginn startet am 23. März vor den Sicherheitskontrollen im Terminal 2 eine automatisierte Bordkartenkontrolle mit einem integrierten „Lining-System“. Dies beschleunigt die eigentlichen Sicherheitskontrollen, bei denen nun keine Überprüfung der Bordkarten durch Mitarbeiter mehr erfolgen muss. Die Fluggäste gelangen über zwei Eingangsportale in das Lining-System. Displays zeigen an den beiden Portalen die aktuelle Wartezeit an und weisen Reisende auf den jeweils schnellsten Weg hin.

Speziell für die Schulferien hat die Flughafen München GmbH für Parkplätze auch im Jahr 2018 wieder ein Bayern Ferien-Special im Angebot. Dieser Tarif gilt für die unmittelbar an den Terminals gelegenen Parkhäuser P5, P7 und P20. Diese Stellplätze können online im Voraus gebucht werden und kosten bei einer Mindestparkdauer von einer Woche ab 79 Euro. Alle Informationen rund um das Parken finden Sie hier.

Ziele ab Bremen im Sommerflugplan 2018

Ab Bremen lässt sich mit dem neuen Sommerflugplan 2018 in die Sonne fliegen oder ein Städtetrip machen. Insgesamt geht es ab dem 25. März nonstop ab dem Bremen Airport zu 45 Zielen in 21 Ländern.

Dazu kann der Bremen Airport in den ersten beiden Monaten des Jahres ein Passagierplus von 6,4 Prozent verbuchen. Vor allem Lufthansa und Ryanair konnten ihre Fluggastzahlen im Vergleich zum Vorjahr steigern. Ebenfalls gut für die Bremer: Lufthansa, Turkish Airlines und Eurowings erhöhen ihre Frequenzen im Sommerflugplan nach München, Frankfurt, Istanbul und Stuttgart. Im Sommerflugplan geht es dann sechs Mal täglich nach Frankfurt und München, zwei Mal täglich nach Istanbul und damit öfter an die internationalen Drehkreuze und von dort in die ganze Welt sowie vier Mal täglich in die baden-württembergische Hauptstadt.

Ziele an den Ausläufern Europas

Wer lieber Sonne tanken möchte, fliegt ab Bremen am Besten ins kroatische Zadar, nach Fès oder zu einem der sieben Ziele in Griechenland. Auch die Türkei verspricht viele Sonnenstunden und ab Bremen werden sechs türkische Destinationen angeflogen wie beispielsweise Antalya und Alanya. Natürlich ist auch die Lieblingsinsel der Deutschen, Mallorca, dabei. 23 wöchentliche Flüge gehen ab Bremen auf die Baleareninsel. Wer lieber die Kanaren mag, kann Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote und Teneriffa besuchen.

Italien-Liebhaber können zwischen Mailand und Neapel wählen und es sich bei Sonne, Meer, Sightseeing und leckerer italienischen Küche gut gehen lassen. Aber auch sehenswerte Städte sind im Sommerflugplan vertreten. Dublin ist im Sommer immer eine Reise wert ebenso Riga, Stockholm, Tallinn, London oder Vilnius. Dazu stationiert die Germania ab dem Winterflugplan 2018/19 ein weiteres Flugzeug am Bremen Airport und das bedeutet mehr Sitzplätze im Markt in Richtung Sonne ab Bremen.

Urteil für Ryanair gegen „Ausgleichsjäger“-Firma

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Ryanair hat heute das Urteil des obersten Gerichtshofs in London begrüßt, das Ryanairs Richtlinien in Bezug auf die Kommunikation mit und die direkte Ausgleichszahlung an die Kunden gemäß der EU-Verordnung EU261 bestätigt.

Somit weist das Urteil einen Antrag von Bott & Co Solicitors Ltd. zurück, die „Ausgleichsjäger“-Firma für sämtliche Gebühren zu entschädigen, die diese nicht bei den Kunden zurückfordern kann, an die Ryanair bereits direkt Ausgleichszahlungen vorgenommen hat.

Ryanair habe funktionierende Lösung

Der diesem Fall vorsitzende Richter Edward Murray sagte, dass „Ryanair ein einfaches und benutzerfreundliches Verfahren für seine Passagiere etabliert hat, damit diese Entschädigungsansprüche wegen Flugverspätung – entweder online oder auf dem Schriftweg – ohne Unterstützung durch Dritte geltend machen können.“ Ryanair fordert alle Kunden mit gültigen EU261-Ausgleichsansprüchen auf, ihre Forderungen direkt bei Ryanair geltend zu machen und „Ausgleichsjäger“-Firmen wie Bott & Co, Fairplane, Hayward Baker, Sky Legal, Flightright und Flight Heroes zu meiden, die mehr als 40 Prozent eines 250-Euro-Entschädigungsanspruchs als Provision berechnen können.

Kunden mit rechtsgültigen Ansprüchen, die ihre Forderung direkt bei Ryanair geltend machen, erhalten 100 Prozent ihres EU261-Ausgleichanspruchs, ohne Abzug von überhöhten Kosten für „Ausgleichsjäger“-Firmen. Diese würden dabei keine nützliche Dienstleistung erbringen, so Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair. Im Rahmen des „Always Getting Better“-Programms für das Jahr 2018 habe Ryanair ein engagiertes Team zusammengestellt, das sämtliche rechtsgültigen Ausgleichsansprüche innerhalb einer branchenführenden Frist von zehn Werktagen bearbeite, so die Low-cost-Airline.

Tunisair Technics hält Triebwerke mit MTU instand

Die MTU Maintenance hat mit dem Neukunden Tunisair Technics einen Vertrag über die Instandhaltung der CFM56-5B- und CFM56-7B-Triebwerke von Tunisair unterzeichnet.

Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von fünf Jahren und umfasst Instandsetzung, Reparatur und Überholung, Vor-Ort-Serviceleistungen und die Bereitstellung von geleasten Ersatztriebwerken. Tunisair ist die nationale Fluggesellschaft Tunesiens – Tunisair Technics gehört zur Tunisair-Gruppe. Die Airline betreibt eine Flotte von 29 Flugzeugen und fliegt Ziele im Nahen Osten, in Nord- und Westafrika und Europa an und bedient auch eine Route nach Kanada. Tunisair wurde 1948 gegründet und hat ihre Basis auf dem Tunis Carthage International Airport.

Gestandene CFM56-Erfahrung

Die MTU Maintenance setzt seit über 18 Jahren Triebwerke der CFM56-Baureihe instand. An seinen Standorten Hannover, Vancouver und Zhuhai verzeichnet das Unternehmen jährlich rund 175 Shop-Visits für die Triebwerksfamilie. Mit einem Marktanteil von neun Prozent im Jahr 2017 ist die MTU Maintenance die Nummer eins der unabhängigen Instandhalter für die weitverbreiteten Modelle CFM56-3, CFM56-5B und CFM56-7B.

Reiseziele 2018 ab FMO

Am kommenden Sonntag, 25.03.2018, steht am Flughafen Münster/Osnabrück der Wechsel zum Sommerflugplan 2018 an. Das größte touristische Angebot im Sommer 2018 wird am FMO wieder von der Fluggesellschaft Germania aufgestellt.

Germania fliegt in diesem Sommer ab FMO zu insgesamt 16 Destinationen, mit Istanbul und Thessaloniki kommen zwei neue Ziele dazu. Generell können die Fluggäste mit einem besonders umfangreichen und attraktiven Flugplan mit Linien- und Touristikzielen rechnen.

Germania baut Angebot aus

Vor kurzem hatte die Traditionsairline Germania bekannt gegeben, dass aufgrund der großen Nachfrage in diesem Sommer wieder ein Flugzeug vom Typ Airbus A321 am FMO stationiert werde. Die Maschine mit einer Kapazität von 210 Sitzplätzen ersetzt einen der beiden bisher in der Planung vorgesehenen A319 mit jeweils 150 Sitzplätzen. Dadurch konnte für den Sommer 2018 das Angebot kurzfristig um 30.000 zusätzliche Sitzplätze aufgestockt werden. Germania startet vom FMO in die beliebten Ferienregionen Mallorca, Kanarische und griechische Inseln, in die Türkei, nach Bulgarien, Portugal und Ägypten.

Türkische Riviera

Auch die renommierte Ferienfluggesellschaft SunExpress baut ihr Angebot ab dem FMO aus. Zum beliebten Badeort Antalya an der türkischen Riviera wird die Airline im kommenden Sommer sogar zweimal täglich abheben und damit das Angebot verdoppeln. Außerdem geht es bis zu zweimal wöchentlich nach Izmir sowie je einmal pro Woche nach Adana und Kayseri. Mit vier angebotenen Zielen hat sich SunExpress zu dem Türkeispezialisten am FMO entwickelt.

21 Mal pro Woche nach Mallorca

Das stärkste touristische Reiseziel im Sommer 2018 ist weiterhin die Baleareninsel Mallorca. Trotz des Marktaustritts der Ferienfluggesellschaft Niki wird Palma de Mallorca aktuell 21 Mal pro Woche ab FMO angeflogen. Eurowings, die LowCost-Tochter der Lufthansa, hat die Zahl der Flüge verdoppelt und startet zehnmal wöchentlich. Germania bedient Mallorca neunmal pro Woche. Zusätzlich gibt es noch jeweils einen wöchentlichen Flug von Sundair und Small Planet Airlines.

Sommerziele ab FMO

Ein weiteres neues Ziel im FMO-Flugplan ist Bodrum an der türkischen Ägäis, das einmal wöchentlich von Tailwind Airlines angeflogen wird. Des Weiteren bieten Bulgarian Air Charter (BUC) und Germania noch Flüge zu den beliebten Urlaubsorten Varna und Burgas am Schwarzen Meer an. Mit dem Badeort Hurghada am Roten Meer ist im Flugplan des FMO auch Ägypten enthalten. Neben FlyEgypt bedient ebenfalls Germania das Taucherparadies vom FMO aus. Von Juli bis Oktober fliegt Pegasus dreimal wöchentlich zum Flughafen Sabiha Gökcen auf der asiatischen Seite Istanbuls.

Lufthansa erschließt die Welt

Die Flüge der Deutschen Lufthansa ab Münster/Osnabrück ermöglichen Fluggästen mehr als 200 weltweite Verbindungen über die Drehkreuze Frankfurt und München. Mit bis zu fünf täglichen Flügen nach Frankfurt und München bietet die Lufthansa ein außerordentliches Linienstreckennetz ab FMO. Weiter im Flugplan ist auch die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart. Bereits seit über vier Jahren fliegt die niederlänniederländische AIS Airlines mit auf Geschäftsreisende zugeschnittenen Flugzeiten nach Stuttgart.

Parkplätze online reservierbar

Die Parkflächen am FMO sind nun auch online reservierbar. Damit kann man sich ganz bequem seinen Wunschparkplatz mit wenigen Klicks vom Computer, Pad oder Smartphone schon von zu Hause aus reservieren. Auch das Preissystem wurde komplett überarbeitet und bietet vor allem Urlaubern jetzt noch günstigere Tarife. Eine Woche Parken kostet dann ab 29 Euro im Holiday-Spartarif. Deutlich im Preis gesenkt wurde auch das besonders komfortable und terminalnahe Parken in den Parkhäusern. Dort belaufen sich die Kosten auf 49 Euro für die erste Woche. Eine Folgewoche kostet auf allen Langzeitparkplätzen und in den Parkhäusern nur 10 Euro. Für die erste Parkwoche gilt am FMO zudem eine Acht-Tage-Woche.

Fraport gibt Passagierzugsystem in Auftrag

Der heute unterzeichnete Vertrag umfasst neben dem eigentlichen PTS-Zugsystem (Fahrzeuge, Steuerung, Energieversorgung) auch den Bau eines Teils des Fahrwegs sowie die komplette Fahrwegausrüstung.

Die Fraport AG hat dazu einen ausgeschriebenen Systemanbieter-Auftrag für das neue Passagier-Transport-System (PTS) an eine Bietergemeinschaft aus Siemens, Max Bögl und Keolis vergeben. Das Auftragsvolumen liegt bei etwa 300 Millionen Euro für die Lieferung und die Betriebsführung von bis zu zehn Jahren. Die Vergabe des Systemanbieters ist für den gesamten PTS-Neubau wichtig, da sich viele Planungs- und Realisierungsschritte aus dem zum Einsatz kommenden System ableiten.

Verkehr zum und im Flughafen

„Mit dem Konsortium aus Siemens, Max Bögl und Keolis haben wir einen zuverlässigen Systemanbieter am Markt ausgewählt. Die Vergabe ist ein wichtiger Meilenstein zur leistungsfähigen Anbindung von Terminal 3 an die Bestandsterminals 1 und 2 sowie den öffentlichen Verkehr am Fern- und Regionalbahnhof“, sagt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Mit dem neuen Passagiertransportsystem steigern wir den Komfort für unsere Kunden und stärken die Drehkreuzfunktion des Frankfurter Flughafens nachhaltig“, so Dr. Schulte weiter, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Fraport Ausbau Süd GmbH ist, dem 100-prozentigen Fraport-Tochterunternehmen, das mit dem Ausbau rund um das neue Terminal 3 beauftragt ist.

„In unseren Val-Systemen stecken mehr als 30 Jahre Erfahrung – und ständige Weiterentwicklung. Mit einem sehr hohen Verfügbarkeitslevel liefern wir unseren Kunden ein besonders zuverlässiges Produkt“, sagt Sabrina Soussan, CEO der Division Mobility von Siemens. Das neue System wird zunächst aus zwölf autonom fahrenden, elektrisch betriebenen Zügen mit je zwei fest verbundenen Wagen bestehen. Es werden wie gewohnt zwei unterschiedliche Fahrgastgruppen getrennt befördert: Im öffentlich zugänglichen Abteil können alle Originärpassagiere und Schengen-Umsteiger fahren, Non-Schengen-Umsteiger werden davon getrennt transportiert.

Die neuen Bahnen sollen pro Monat knapp 200.000 Kilometer zurücklegen und können bis zu 4.000 Fahrgäste pro Stunde und Richtung transportieren – darunter Passagiere, deren Abholer, Flughafenbeschäftigte und auch Besucher oder Einkaufskunden. Höchstgeschwindigkeit der Bahn liegt bei etwa 80 Stundenkilometer. In Spitzenzeiten wird das System in einer Frequenz von 120 Sekunden zwischen den Stationen verkehren.

Eröffnung 2023

Die 5.600 Meter lange Strecke wird dabei als zweigleisiges Trassensystem errichtet – sowohl als Hochbahn im Bereich der Terminals als auch ebenerdig im Einflugbereich der Center- und Südbahn parallel zur Autobahn A5. Mit der geplanten Inbetriebnahme des Systems werden drei Stationen angefahren. Die Station am Terminal 1 – zwischen Terminalgebäude und Sheraton-Hotel – ist ebenso ein Neubau wie die Station am Terminal 3, die zwischen Parkhaus und neuem Terminal errichtet wird. Für Mitte 2018 ist der Start der Bauarbeiten für den Fahrweg zwischen den Stationen am Terminal 1 und 2 geplant. Die Inbetriebnahme des Gesamtsystems inklusive der Stationen und einem Werkstattgebäude sollen 2023 erfolgen. Die Station am Terminal 2 wird lediglich ausgebaut, da sie bereits beim Bau der Sky Line-Bahn 1994 für die Aufnahme zwei weiterer Gleise vorbereitet wurde.

Bereits 1994 wurde mit der Sky Line-Bahn ein von Bombardier entwickeltes Transportsystem in Betrieb genommen, das Passagiere 365 Tage im Jahr zwischen Terminal 1 und 2 befördert – fahrerlos völlig autonom. Die Sky Line-Bahn hat sich bis heute bewährt und wurde Mitte 2017 um die Station C erweitert, um den Umstieg von Transitreisenden zwischen Terminal 1 und Terminal 2 weiter zu optimieren. Für die Anbindung des neuen Terminals 3 gab es Überlegungen, die bestehende Streckenführung der Sky Line-Bahn zu verlängern.

Die heutige Bahn ist jedoch auf transitreisende Fluggäste ausgerichtet. Damit auch Anreisende mit der Bahn problemlos das neue PTS zum Terminal 3 nutzen können und keine Kapazitätsprobleme entstehen, wurde nach umfassender Prüfung die Option gewählt, ein paralleles Transportsystem mit komplett neuer Streckenführung zu realisieren. Reisende vom Fern- und Regionalbahnhof können nach der Inbetriebnahme bequem über die neue Haltestelle vor Terminal 1 einsteigen und Richtung Terminal 3 fahren.

Laudamotion startet mit Condor: Basis in Düsseldorf

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Rechtzeitig zu Beginn der Hauptreisezeit wird das Flugangebot ab Düsseldorf nach Palma de Mallorca, Ibiza und Malaga mit Laudamotion noch einmal verbessert und Kunden profitieren von deutlich mehr Frequenzen zu den beliebtesten Urlaubszielen am Mittelmeer. Laudamotion, die neue österreichische Fluglinie, präsentierte ihren Sommerflugplan ab Deutschland.

Der Ferienflieger bietet dabei Angebote mit günstigen Einstiegstarifen ab 59,99 Euro one way von Düsseldorf nach Spanien und bis zu sechs täglichen Flügen nach Palma de Mallorca. So können Reiselustige aus vielen zusätzlichen Verbindungen auswählen und von günstigen Einstiegsangeboten profitieren.

Flüge über Condor vermarktet

Laudamotion befindet sich im Besitz des dreifachen Formel-1 Weltmeisters Niki Lauda, der eine Partnerschaft mit Condor eingegangen ist und bis Juni 2018 insgesamt sechs Flugzeuge – alle aus der Airbus-Familie – in Düsseldorf stationieren wird. „Wir haben einen Beförderungsvertrag mit Condor abgeschlossen. Der deutsche Ferienflieger wird neben der Vermarktung der Laudamotion Flüge auch ausgewählte operationelle Funktionen, wie die Verkehrsleitstelle oder die Crewplanung, als Dienstleister für Laudamotion übernehmen“, so Niki Lauda, Geschäftsführer von Laudamotion.

„Wir sind die zweitgrößte Airline am Flughafen Düsseldorf und können mit dem Zusatzprogramm unseres Kooperationspartners Laudamotion das Angebot für unsere Kunden ab Düsseldorf enorm steigern“, so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor-Geschäftsführung und CCO der Thomas Cook Group Airline. Bereits für 59,99 Euro (one way inkl. Gepäck, Steuern und Gebühren) bietet Laudamotion ab 25. März 2018 eine tägliche Verbindung zwischen Düsseldorf und Palma de Mallorca an. Jeden Donnerstag und Samstag wird die Sonneninsel Ibiza bedient und auf dem spanischen Festland, in Malaga landen Ferienreisende ab Düsseldorf immer am Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Weitere Ziele auf die Kanaren, nach Griechenland und Portugal sollen das Flugprogramm der Laudamotion abrunden. Bis zum Sommer werden die Frequenzen nach Palma de Mallorca dann noch deutlich auf bis zu sechs Flüge pro Tag aufgestockt.

Laudamotion mit größter Basis in Düsseldorf

Am Flughafen Düsseldorf freut man sich über den Neuzugang. „Mit Laudamotion begrüßen wir einen weiteren neuen Airline-Partner an unserem Flughafen. Das ist eine gute Nachricht für die Menschen der Rhein-Ruhr-Region. Mit gleich drei Zielen im Frühjahr nach Spanien haben die Passagiere ab Düsseldorf nun noch mehr Auswahl für ihre Urlaubsplanung. Laudamotion wird zudem in Düsseldorf ihre größte Basis aufbauen und noch mehr Flüge bis zur Sommersaison anbieten. Wir freuen uns auf eine starke Zusammenarbeit und wünschen Laudamotion ‚many happy landings‘“, so Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens.

Airbus A380: Flotte für München „dahoam“

Mit dem Beginn des Sommerflugplans am kommenden Sonntag setzt die Deutsche Lufthansa insgesamt fünf Langstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A380 am Münchner Flughafen ein. Von ihrem bayerischen Drehkreuz aus startet die Kranichlinie mit dem größten Passagierflugzeug der Welt von nun an täglich nach Los Angeles, Peking und Hongkong.

Damit wird München nach London, Paris und Frankfurt zu dem erst vierten europäischen Standort, an dem Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A380 stationiert sind. Bei einer Feier im Terminal 2 des Münchner Flughafens nutzten rund 300 geladene Gäste die Gelegenheit, sich über die Vorzüge des Riesenjets zu informieren.

A380 in München schlägt neues Kapitel auf

Für Harry Hohmeister, Vorstandsmitglied Ressort Hub Management der Deutschen Lufthansa AG, startet mit dem Airbus A380 am bayerischen Drehkreuz auch ein neues Kapitel in der erfolgreichen Kooperation von Fluggesellschaft und Flughafen. Flughafen, Heimat-Airline und Politik hätten eng zusammengearbeitet. Für Passagiere bedeutet das ein perfektes Reiseerlebnis – dafür gebe es in München hervorragende Rahmenbedingungen.

Als „Auszeichnung und Aufwertung“ für den Flughafen München begrüßt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, Dr. Michael Kerkloh, die Stationierung der Airbus A380 am Münchner Airport. „Die zusätzlichen Kapazitäten im Langstreckenverkehr machen uns als europäisches Luftverkehrsdrehkreuz noch einmal deutlich attraktiver. Und die Reisenden aus unserem Einzugsgebiet profitieren in besonderem Maße, weil ihnen von nun an ein noch größeres Angebot im Non-Stop-Verkehr zur Verfügung steht“, erklärte Kerkloh.

Wachstumsimpuls für den Standort

Für Wilken Bormann, den CEO des Lufthansahubs München, ist die Stationierung der A380-Flotte „vor allem ein Signal für den Bedeutungszuwachs des bayerischen ‚10-Sterne-Hubs‘.“ Bormann weiter: „Wir haben hier gemeinsam eine hochmoderne Infrastruktur geschaffen und sind im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Mit der jetzt eingeleiteten Flottenerneuerung werden wir in der Lage sein, dieses Wachstumsniveau auch 2018 zu halten.“

Stellvertretend für die Gesellschafter der FMG würdigte Münchens zweiter Bürgermeister Josef Schmid den Start der A380 ab München. „Damit steigt die bayerische Landeshauptstadt in den Kreis der großen europäischen Mobilitäts-Metropolen auf.“ Die Ansiedlung der A380-Flotte werde dazu beitragen, die Attraktivität und Erreichbarkeit Münchens und Bayerns für internationale Gäste zu steigern. Das Fazit von Bürgermeister Schmid: „Das ist ein wichtiges Signal für die bayerische Wirtschaft. Der von nun an hier beheimatete A380 wird sowohl den Freistaat Bayern als auch die Landeshauptstadt München nachhaltig stärken.“

Wahlvorstand für Betriebsratswahl bei Sunexpress

Betriebsversammlung bei Sunexpress Deutschland: Piloten und auch Kabinenkollegen waren versammelt und wählten am Montag in Frankfurt aus den Mitarbeitern einen dreiköpfigen Wahlvorstand, der eine Betriebsratswahl bei der Airline einleiten wird.

„Nach der Neuwahl der Tarifkommission bei Ryanair und der Konstitution einer Tarifkommission bei Germania, wird nun auch die mitbestimmungsfreie Zeit bei einer weiteren Airline bald zu Ende gehen. Das Sunexpress-Management hat sich bisher grundlegenden Arbeitnehmerrechten durch die Weigerung, einen Tarifvertrag-Personalvertretung zu verhandeln, entzogen“, so Nicoley Baublies, zuständiger Vorstand der Gewerkschaft UFO.

„Mit der Entscheidung für eine Betriebsratswahl setzen die Mitarbeiter der Sunexpress ein deutliches Zeichen, dass sie in Zukunft gemeinsam für ihre Arbeitsbedingungen gegenüber dem Arbeitgeber auftreten werden. Wir gehen davon aus, dass das Sunexpress-Management die Betriebsratswahl voll unterstützen und, wie es in Deutschland gang und gäbe ist, die Arbeitnehmervertretung vollständig akzeptiert“, so Baublies weiter.

Codeshare zwischen Etihad Airways und SWISS steht

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Etihad Airways und Swiss International Air Lines (SWISS) haben eine neue Codeshare-Partnerschaft geschlossen. Dabei sollen SWISS-Flüge zwischen Genf und Zürich auch unter dem EY-Flugcode von Etihad Airways durchgeführt werden. Die beiden Städte sind wichtige Destinationen in der Schweiz, die beide von Abu Dhabi aus bedient werden.

Die Flüge können ab sofort gebucht werden. Zusätzlich bietet Etihad Airways ihre Flüge zwischen Zürich und Abu Dhabi auch unter dem LX-Code von SWISS an. Die Codeshare-Dienste sind ab sofort für Reisen ab dem 26. März buchbar. „Dieses Codeshare-Abkommen vergrößert das Angebot von Etihad Airways auf dem Schweizer Reisemarkt. Die Schweiz ist eine wichtige Destination für Reisende aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, den benachbarten Golfstaaten und unserem Asien-Pazifik-Netzwerk“, sagt Peter Baumgartner, Chief Executive Officer von Etihad Airways.

Reiseerlebnis profitiert

Die neue Vereinbarung ist Teil der im Jahr 2016 begonnenen Codeshare-Kooperation zwischen der Etihad Aviation Group und der Lufthansa Group, zu der auch SWISS gehört. Reisende aus der Schweiz haben über das Codeshare-Abkommen mit SWISS Zugang zu Etihads excellentem Service und der Gastfreundschaft, für die Abu Dhabi bekannt ist. Etihad Airways setzt auf ihren täglichen Flügen von Abu Dhabi nach Zürich den technisch fortschrittlichen Boeing 787-9 Dreamliner ein. Die Kunden beider Fluggesellschaften können den renommierten Inflight-Service und die preisgekrönte Kabinenausstattung mit 28 Business Studios und 271 Economy Smart Seats erleben.

„Luftwege“ aus den Mega-Cities: Sichtflug für Klarheit

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Die Luftqualität in großen Städten ist ein aktuelles Thema besonders mit Bezug auf Straßenverkehr und Gesundheit der Anwohner. Besonders relevant ist dieses Szenario auch in Asien, wo weltweit die größte Ansammlung an Mega-Cities zu finden ist. Die Emissionen verbleiben nicht in den Ballungszentren, sondern Partikel und gasförmige Schadstoffe können mit dem Wind oft tausende Kilometer weit verfrachtet werden.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt noch bis zum 09. April 2018 über Tainan in Taiwan aus Forschungsflüge durch, um die Ausbreitung und Umwandlung der Emissionen von Großstädten wie Manila, Taipei, Seoul, Tokio, Beijing, Shanghai und Guangzhou genauer zu untersuchen. Die wissenschaftliche Leitung des internationalen Projekts EMeRGe (Effect of Megacities on the transport and transformation of pollutants on the Regional and Global scales) liegt bei der Universität Bremen.

Ziel ist es, Ausmaß und Auswirkungen der Luftverschmutzung von Ballungszentren auf die Erdatmosphäre besser zu verstehen und vorhersagen zu können. Zuvor hatten die Wissenschaftler bereits europäische Ballungszentren beflogen. „Rund 100 Flugstunden sind für die Messflüge in den Emissionsfahnen asiatischer Metropolen geplant“, sagt der Leiter des Projekts, Professor John P. Burrows vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen. Das Forschungsflugzeug HALO ist mit insgesamt 20 Messinstrumenten ausgestattet, um die verschiedenen Gas- und Partikelemissionen der Großstädte und ihre Reaktionsprodukte zu erfassen.

Ausbreitung der Schadstoffe erfassen

Dabei interessiert die Forscher, wie sich die Emissionen in der Atmosphäre bei unterschiedlichen Wetterlagen ausbreiten und umwandeln. Entscheidend sind in Asien die hohen Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und Häufigkeit von Gewittern. Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Bei der Ausbreitung der Emissionen interessiert uns beispielsweise wie viel Ozon aus den Vorläufersubstanzen Stickstoffoxide und Kohlenwasserstoffe entsteht sowie das Ausmaß der Neubildung von Partikeln aus gasförmigen Vorläufern wie Schwefeldioxid und organischen Verbindungen“.

Das speziell instrumentierte Forschungsflugzeug HALO startet jeweils vom Flughafen in Tainan auf Taiwan für die Messflüge zu den verschiedenen asiatischen Metropolen und Ballungsräumen. „Damit die Forscher ein genaues Bild der Verteilung der städtischen Emissionen bekommen, fliegt HALO gestaffelt zunächst in bodennahen Luftschichten, um dann schrittweise in größere Höhen aufzusteigen“, sagt Frank Probst von der DLR-Einrichtung Flugexperimente.

Im Sichtflug um die Mega-Cities

„In Asien bedarf es einer langfristigen und sorgfältigen Planung der Forschungsflüge, weil viele Flugsicherungsstellen unterschiedlicher Länder betroffen sind und eine sehr hohe Flugverkehrsdichte im Bereich der Megacities vorliegt.“ Da die Messflüge auf wolkenfreie Bedingungen angewiesen sind, um in niedrigen Höhen in die Abgasfahnen der Städte fliegen zu können, finden sie jetzt im Frühjahr mit vergleichsweise günstigen Wetterbedingungen statt.

Bei den Messungen werden teilweise Flugmuster in weniger als einen Kilometer über Grund abgeflogen, beispielsweise beim ersten lokalen Messflug am 17. März 2018 über dem Ostchinesischen Meer, bei dem Emissionen von Mega-Cities wie Shanghai erfasst wurden. „Im Tiefflug sind wir im Sichtflug unterwegs und können nur in wolkenfreien Gebieten operieren“, sagt DLR-Forschungspilot Stefan Grillenbeck. Im Sommer 2017 flogen die Wissenschaftler im ersten Teil des Projekts an Bord von HALO bereits im Umfeld von europäischen Metropolen und Ballungsräumen wie London, Rom, Paris, Marseille, Barcelona, das Ruhrgebiet und die Poebene.

EMeRGe international umfasst mehr als 50 Partner aus 16 verschiedenen Ländern. Darunter sind 27 aus Asien. „Diese Partner werden parallel zu den HALO-Flügen ergänzende Messungen von anderen Flugzeugplattformen sowie von bodengestützten Netzwerken durchführen“, sagt Burrows „Beispielsweise sind unbemannte Kleinflugzeuge vom Research Center for Environmental Changes der Academia Sinica in Taipei, unserem Partner in Taiwan, im Einsatz. Bodenmessungen werden zum Beispiel in China, Taiwan, Südkorea, Japan, Philippinen und Thailand durchgeführt.

Ein besonderer Dank gilt dabei den Wissenschaftlern der taiwanesischen Academia Sinica als Gastgeber darunter Direktor Prof Dr. Pao K. Wang und Deputy Direktor Dr. Charles K. Chou und der National Taiwan University besonders Prof. Dr. Po-Hsiung Lin“, so Burrows weiter. Insgesamt sind innerhalb der nächsten vier Wochen etwa zehn HALO-Messflüge über Asien geplant.

Deutsche Forschung und Förderung

Projektpartner in Deutschland sind neben der Universität Bremen das Max-Planck-Institut für Chemie, die Universitäten Mainz, Heidelberg und Wuppertal sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Forschungszentrum Jülich. Das Projekt EMeRGe wird mit rund sechs Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und dem DLR finanziert.

Spürnase HALO

Das Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) fliegt im Dienste deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. Der Betrieb von HALO wird von der DFG, der Max-Planck -Gesellschaft, dem DLR, dem Forschungszentrum Jülich, dem Karlsruher Institut für Technologie, dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig (TROPOS) getragen. Das DLR ist zugleich Eigner und Betreiber des Flugzeugs. Die Fotos zeigen HALO im Hangar am Flughafen in Tainan, Südtaiwan und beim Flug über der Megacity Taipei.

Countdown für Buchung verbilligter Flüge bei Wizz Air

Wizz Air hat eine 24-Stunden-Sparaktion laufen: wer am heutigen 21. März bis Mitternacht ein Wizz Air Flugticket für die anstehenden Osterferien bucht, bekommt auf alle Preise einen Sonderrabatt von 20 Prozent.

So bereitet die Fluggesellschaft Passagieren eine Überraschung, um die Feier- und Ferientage für einen Kurz-Trip oder eine Entdeckungsreise mit der ganzen Familie zu nutzen. Von Deutschland aus startet die Fluggesellschaft ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt auf 83 Strecken 13 Länder in Ost-Europa.

Warum nicht einmal mit Ticketpreisen ab 9,99 Euro den Frühling in Kiew, Budapest oder Sofia erleben oder die Partyszene von Skopje oder Belgrad erkunden? Bis Mitternacht am heutigen Mittwoch kann man dabei noch das Extra-Schnäppchen für alle Flüge, die bis zum 30. April durchgeführt werden, ergattern.

A380: Superjumbo für Japan in der Montage

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Die Hauptsektionen der A380 für die Airline aus Japan, All Nippon Airways (ANA), haben nun die Montagelinie bei Airbus im französischen Toulouse erreicht. Die sechs Untereinheiten des Rumpfes und der Flügel – die Nase, vordes Rumpfsegment und Hinterende mit Leitwerken und den Tragflächen.

ANA Holdings hat 2016 erstmals drei A380 bestellt. ANA ist damit der erste Superjumbo in Japan. Die erste A380 soll 2019 an ANA ausgeliefert werden. Der Airbus A380 soll dann auf der Route in Tokyo – Honolulu den Liniendienst antreten. Die ANA-A380 wird die hawaiianische Seegrüne Schildkröte ‘Honu’ als Glückssymbol tragen. Vom größten Passagierflugzeug der Welt sind bis heute 222 Maschinen bei 13 Airlines im Einsatz. 240 Flughäfen auf der Welt können die A380 abfertigen.

Recruiting-Day zeigte 350 Interessierten Flugsicherung

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Knapp 350 interessierte Besucherinnen und Besucher informierten sich im Rahmen von exklusiven Führungen in den neuen Tower-Simulator über die Ausbildung zum Fluglotsen.

Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Selektionsverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung für die Flugsicherung in Österreich dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control Ausbildungszentrum in Wien statt. Pro Jahr nimmt Austro Control bis zu 40 Trainees auf.

ISS soll CO2 recyceln: Testgerät startet von Japan

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Airbus liefert mit ACLS (Advanced Closed Loop System) ein erweitertes Lebenserhaltungs-System zur Reinigung von Luft und zur Erzeugung von Sauerstoff für die Internationale Raumstation ISS aus. Quasi ganz nebenbei wird auch noch Wasser produziert.

ACLS wurde von Airbus für die Europäische Weltraumorganisation ESA entwickelt und soll ab Sommer 2018 in der ISS als Technologiedemonstrator eingesetzt werden. Im ACLS-Kreislauf wird ein Teil des Kohlenstoffdioxids (CO2) aus der Kabinenluft mit Wasserstoff, der aus der Aufspaltung von Wasser entstanden ist, zu Methan und Wasser umgewandelt.

Das Wasser, das in diesem so genannten Sabatier-Prozess entsteht, wird dann wieder dem Elektrolyseprozess zur Sauerstoffgewinnung zugeführt. Dies erhöht die Effizienz des Gesamtsystems und vermindert den Bedarf an Nachschub von der Erde. ACLS wird jetzt im japanischen Raumfahrtzentrum Tanegashima in den Raumtransporter HTV7 eingebaut und soll im August 2018 zur ISS gebracht werden.

Hochschule München will auf dem Campus am MUC

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Die Hochschule München, eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland, und das Strascheg Center for Entrepreneurship wollen sich am künftigen unternehmens- und branchenübergreifenden Innovationszentrum auf dem Campus des Münchner Flughafens engagieren.

In einem Memorandum of Understanding (MoU) bekundeten die Hochschule München und die Flughafen München GmbH (FMG) jetzt ihre Absicht u.a. bei der Entwicklung und Erprobung von Innovationen, bei Trendanalysen und der Weiterbildung zusammenzuarbeiten.

Start-up-Zentrum am Knotenpunkt des Verkehrs

Auf dem LabCampus am Münchner Airport soll in den nächsten Jahren ein einzigartiges Ideenzentrum entstehen. Firmen und Partner aus der Wissenschaft, Start-ups und Global Player, Kreative und Investoren sollen dort zusammen kommen, um neue Produkte zu entwickeln, zu testen und zu präsentieren. Der Flughafen München ist als pulsierendes internationales Verkehrsdrehkreuz, das weltweit mit über 260 Zielen vernetzt ist und überdies ausreichend Raum für gezielte Immobilienentwicklung bietet, die ideale Plattform für diese „Stadt der Zukunft“.

Die Flughafen München GmbH übernimmt bei diesem Zukunftsprojekt auch die Rolle des Kurators. Sie sorgt als „Campus-Manager“ für den passenden Mix an Branchen und Unternehmen und entwickelt die campusweite Infrastruktur sowie die Versorgungseinrichtungen. Die Hochschule München bringt ihr Innovationsnetzwerk „M:UniverCity“ in die Zusammenarbeit mit der FMG ein. Gleichzeitig wird die FMG Teil von „M:UniverCity“.

Großes Vorhaben, breite Vernetzung

„M:UniverCity“ ist ein Innovationsnetzwerk der HM und des SCE mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Seit September 2017 schaffen die Beteiligten durch Austausch, gemeinsame Vorhaben und wissenschaftlichen Dialog eine Plattform, um technologische, politische und gesellschaftliche Fragestellungen von besonderer Relevanz für die Metropolregion München zu bearbeiten.

Das MoU unterzeichneten Prof. Dr. Martin Leitner, Präsident der Hochschule für angewandte Wissenschaften München (HM)(nicht im Bild), sowie Thomas Weyer, Geschäftsführer für Finanzen und Infrastruktur der FMG, und Sarah Wittlieb, Leiterin Innovationsmanagement (1.u.3.v.r.) Präsident Leitner wurde vertreten durch Prof. Dr. Thomas Stumpp, Vizepräsident für Wirtschaft der HM, und Prof. Dr. Klaus Sailer, Geschäftsführer des Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) (1.u.3.v.l.).

Flugangebot am Airport DUS diversifiziert an Zielen

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Auch wenn der Frühling noch etwas auf sich warten lässt, gilt es schon an die Planung für die Sommerzeit zu gehen. Den die ist Hauptreisezeit. Das gilt auch für Nordrhein-Westfalens größten Airport.

Am Sonntag, 25. März, läutet auch der Düsseldorfer Flughafen daher mit dem Flugplanwechsel die bevorstehende Sommersaison ein. Mit neuen Airlines, neuen Zielen und mehr Frequenzen auf gefragten Strecken können sich Geschäftsreisende und Urlauber auf ein attraktives Flugangebot freuen. Passagiere haben die Wahl aus knapp 190 Zielen in rund 50 Ländern. 70 Airlines verbinden den Düsseldorfer Flughafen mit Destinationen auf der ganzen Welt.

Linineverkehr wieder aufholen

Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Airports: „Die Nachfrage nach Start- und Landefenstern ist auch nach dem Aus der airberlin ungebrochen hoch. Eurowings und Condor zählen sicherlich zu den Airlines, die an unserem Standort derzeit am stärksten wachsen. Aber auch zahlreiche weitere Strecken-Neuigkeiten hält der Sommerflugplan bereit. So begrüßen wir neun neue Airline-Partner und haben zehn neue Ziele ab Düsseldorf im Programm“, so Schnalke weiter. So versucht der Flughafen, den innerdeutschen und europäischen Verkehr schnellstmöglich wiederherzustellen.

Auf der Fernstrecke geht es mit Eurowings auch nach dem Winter weiter nach Punta Cana und Cancun sowie erstmals nach Miami, Fort Myers und New York. Die griechischen Inseln Korfu, Kos und Samos hat die Airline neu in ihr Programm aufgenommen. Ganz neues Ziel für Düsseldorf ist Mostar in Bosnien-Herzegowina. Darüber hinaus erhöht Eurowings die Frequenzen auf 36 Zielen und stockt beispielsweise besonders stark auf den Strecken nach Rom, Barcelona, Salzburg und Zürich auf. Im Sommer setzt die Airline ebenfalls vermehrt auf die Warmwasser-Ziele mit erhöhten Frequenzen nach Palma de Mallorca, Málaga oder Alicante. Mit diesem starken Engagement, im Sommer sind es 95 Ziele weltweit, ist die Fluggesellschaft der größte Airline-Partner in Düsseldorf.

Reiseflieger erweitern Ziele

Auch bei Condor stehen die Zeichen auf Wachstum. Mit 13 neuen Zielen im Sommer wird der Ferienflieger dann mit insgesamt 35 Destinationen im Angebot die zweitgrößte Airline in NRWs Landeshauptstadt. Neu geht es mit Condor von Düsseldorf aus nach Sylt, Burgas in Bulgarien, Split in Kroatien und auf die kanarische Insel La Palma. Kalamata, Thessaloniki und Zakynthos in Griechenland, Monastir und Djerba in Tunesien sowie Catania, Lamezia Terme und Olbia in Italien werden ebenfalls erstmalig von Condor angeflogen. Ganz neu geht es ab Düsseldorf nach Sitia auf Kreta. Auf 16 Verbindungen erhöht die Airline zudem die Frequenzen.

Auch weitere starke Airline-Partner bauen ihr Angebot in Düsseldorf deutlich aus. Germania setzt verstärkt auf Griechenland und fliegt unter anderem Zakynthos, Rhodos, Karpathos und Kreta erstmals an. Neues Ziel ab Düsseldorf ist Mytilini auf der Insel Lesbos. Insgesamt hat die Airline dann rund 30 Ziele ab Düsseldorf im Gepäck. Auch Tuifly stärkt ihr Engagement in der Landeshauptstadt und bedient nun insgesamt 21 Ziele ab Düsseldorf. Funchal auf Madeira, Enfidha in Tunesien und Marsa Alam in Ägypten fliegt die Airline neu an. Auf sieben touristischen Destinationen rund ums Mittelmeer und den Atlantik werden die Frequenzen erhöht.

Gute Nachrichten für Geschäftsreisende und Urlauber in Richtung Singapur: Die Fluggesellschaft Singapore Airlines stockt im Sommer auf vier Abflüge pro Woche auf. Auf den innereuropäischen Rennstrecken nach Zürich und Wien werden die Frequenzen um mehr als zwei zusätzliche Abflüge am Tag erhöht. So hebt Swiss ab diesem Sommer dann fünfmal täglich nach Zürich ab. Austrian Airlines steuert Wien 37 Mal pro Woche an. Norwegian stockt die Frequenz auf die Baleareninsel Mallorca auf neunmal pro Woche auf und fliegt weiterhin insgesamt sechs beliebte spanische Feriendestinationen an. Die Fluggesellschaft Easyjet führt die im Januar aufgenommene Verbindung nach Berlin-Tegel mit 40 Abflügen in der Woche fort.

Neue Player am Flughafen DUS

Auch einige neue Fluggesellschaften heißt der Düsseldorfer Airport zum Sommerflugplan 2018 willkommen. Die neu gegründete Fluggesellschaft Laudamotion verbindet die Landeshauptstadt zweimal täglich mit Mallorca, viermal pro Woche mit Malaga und dreimal wöchentlich mit Ibiza. Air Europa steuert Madrid zweimal täglich an und bietet Passagieren über das Drehkreuz gute Verbindungen nach Südamerika. Der Low Cost Carrier Ryanair fliegt über den Sommer täglich nach Palma de Mallorca. Adria Airways verbindet den Düsseldorfer Airport neu mit der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. Mit Cobalt Air geht es zweimal wöchentlich nach Larnaka auf Zypern.

Die portugiesische Fluggesellschaft Tap verdoppelt die Frequenz und fliegt ab Mai zweimal täglich nach Lissabon. Hop führt die im Winter neu aufgenommene Verbindung nach Bordeaux auch im Sommer fort. Azur Air erhöht die Frequenzen nach Antalya sowie Hurghada und nimmt erstmals die Verbindung nach Enfidha auf. Sun Express weitet für den ethnischen Verkehr das Angebot in die Türkei aus und steuert im Sommer mit Konya und Gaziantep zwei neue Ziele an. Darüber hinaus erhöht die Airline die Frequenz nach Antalya auf 35 Abflüge pro Woche.

MTU gründet Marke für Geschäft mit Gasturbinen

Die MTU Aero Engines AG führt eine neue Marke ein, um die Transparenz ihrer angebotenen Dienstleistungen für Gasturbinen für ihre Kunden zu erhöhen. Die neue Marke MTU Power bündelt das Gasturbinen-Know-how aus den MTU-Geschäftsbereichen Aero Solutions, Bürstendichtungen und MTU Maintenance.

Der Startschuss für MTU Power fiel heute auf der Western Turbine Users, Inc. (WTUI) im kalifornischen Palm Springs, der weltweit größten Konferenz für die Aero-Derivate-LM-Serien von General Electric. „Dass wir unsere neue Marke auf der WTUI vorstellen, ist naheliegend. Denn hier treffen sich Kunden, Hersteller und Zulieferer, um sich über die Neuerungen aus den Bereichen Technik, Betrieb und Instandhaltung auszutauschen“, sagt Michael Schreyögg, Vorstand Programme der MTU Aero Engines AG.

MTU Power aus dem Portfolio der Maintenance

„Im Mittelpunkt der Konferenz stehen Verbesserungen bei der GE LM-Serie hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. Und daran arbeiten die Antriebsexperten der MTU Power tagtäglich.“ Übergeordnetes Ziel der neuen Markenschaffung sei es, Erfahrung und Wissen gepaart mit kreativer „Geht nicht, gibt’s nicht“-Mentalität der MTU in einer Marke zu vereinen und damit den Kunden die Dienstleistungen noch näher zu bringen.

Die MTU verfügt über ein breites Leistungsspektrum im industriellen Gasturbinensektor – von der Forschung und Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Zertifizierung. Bei der WTUI liegt der Schwerpunkt auf dem Aftermarket-Bereich, also dort, wo die MTU mit ihrer Marke MTU Power der größte unabhängige Anbieter für flexible und kosteneffiziente MRO-Lösungen für die GE-Industriegasturbinen LM2500, LM5000 und LM6000 und deren Packages ist.

MTU Power, deren Aktivitäten bislang unter dem Dach der MTU Maintenance durchgeführt wurden, greift auf die Erfahrung von mehr als 1.300 LM-Shop Visits in gut 36 Jahren ihres Bestehens zurück. Mit 47 GE LM-Subsystemen hat die MTU mit ihrer Marke MTU Power von allen lizensierten Instandhaltungsdepots das größte Angebot und kann die Aggregate unter realen Lastbedingungen testen.

Entwicklung, Konstruktion und Fertigung

Der Geschäftsbereich Aero Solutions ist spezialisiert auf die Entwicklung, Erprobung, Designverbesserungen und Fertigung von Turbinen und Verdichtern für OEM-Hersteller. Aero Solutions vermarktet Engineeringleistungen und Fertigungseinrichtungen der MTU an Drittkunden, so dass diese bei ihren eigenen Projekten von der einzigartigen Expertise und dem erstklassigen technologischen Know-how der MTU profitieren können.

Spitzen-Know how einsetzen

Zudem verfügt die MTU über ein engagiertes, weltweit führendes Expertenteam auf dem Gebiet von Bürstendichtungen, das seit über dreißig Jahren innovative Dichtungen für Turbomaschinen entwickelt. Die Leistungen dieser Geschäftseinheit werden ebenfalls zum Portfolio der Marke MTU Power gehören. Bürstendichtungen bestehen aus Tausenden von dünnen Drähten, die mit Kerndraht in einem Klemmrohr fixiert werden und so eine flexible Dichtung bilden. Diese Methode ist herkömmlichen Dichtsystemen, wie zum Beispiel Labyrinthdichtungen, weit überlegen.

Die MTU hat sich auf dem Gebiet weltweit eine Spitzenposition erarbeitet. Bürstendichtungen werden zum Beispiel in Lagerkammern, Wellen, als Stufenabdichtungen, in Ausgleichskolben, als statische Dichtungen in Gas- und Dampfturbinen und Verdichtern eingesetzt – in jüngster Zeit auch in Organic-Rankine-Cycle (ORC)-Dampfturbinen, Subsea-Verdichtern und in unkonventionellen Anwendungen wie z.B. bei Formel-1-Rennwagen und Maschinen aus dem 3-D Selective-Laser-Melting (SLM)-Verfahren.

Als Teil der MTU Aero Engines Gruppe ist die MTU Power in der Luftfahrt zu Hause, wo höchste Technologie- und Qualitätsstandards die Regel sind. Die Unternehmensgruppe verfügt über ein globales Servicenetz mit Niederlassungen in Amerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum. Mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 50 Nationen kümmern sich um die Bedarfe der MTU-Kunden. Die genannten Geschäftseinheiten treten als eine Marke auf, die bestehenden Rechtsformen und Segmente in der Finanzberichterstattung werden aber beibehalten.

Ätzendes Paket: Flughafenfeuerwehr rückte aus

Die Flughafenfeuerwehr ist am Montagabend um 20:00 Uhr zu einem Gefahrguteinsatz in der Halle eines Frachtdienstleisters  ausgerückt. Grund war ein beschädigtes Paket, in dem eine ätzende  Flüssigkeit ausgetreten war. Daraufhin klagten mehrere Personen über Reizungen der Atemwege.

Zur Unterstützung wurde der Rettungsdienst der Stadt Köln mit drei Notärzten sowie die Kölner Berufsfeuerwehr hinzugezogen, die mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort war. Insgesamt 19 Personen wurden vor Ort notärztlich in Augenschein genommen. Es wurden vor Ort keine weiteren medizinischen Maßnahmen vorgenommen. Die betreffenden Personen wurden zur weiteren Kontrolle in umliegende Krankenhäuser gebracht. Bei Schadstoffmessungen der Flughafenfeuerwehr in der Halle wurde nichts festgestellt. Auf dem Foto: Frachtflugzeuge am Airport CGN.

Bagger macht Spatenstich am Flughafen Zürich

Mit dem Spatenstich ist der offizielle Startschuss zur Erweiterung und Erneuerung des Gepäcksystems am Flughafen Zürich gefallen. Das Bauprojekt wird bis Ende 2025 unter laufendem Betrieb umgesetzt und sorgt nach der Fertigstellung für eine erhöhte Kapazität bei der Gepäckabfertigung.

Anstelle eines Spatens stach am 19. März 2018 kurz nach dem Mittag ein Bagger in das Dachstück des ehemaligen Flugsicherungsgebäudes am nördlichen Flughafenkopf. Damit fiel der offizielle Startschuss für die Baumaßnahmen rund um die Erweiterung und Erneuerung des Gepäcksystems am Flughafen Zürich. Der Flughafen Zürich ist eine komplexe Verkehrsdrehscheibe. Dabei bleiben viele Abläufe für die Augen der Passagiere unsichtbar und spielen sich hinter den Kulissen ab. Ein Beispiel dafür ist das Gepäcksystem, welches in den kommenden Jahren um eine Fläche von rund 30.000 Quadratmeter erweitert wird. Dieses verbindet im Untergrund die einzelnen Terminalgebäude und trägt dazu bei, dass die Gepäckstücke der umsteigenden und abfliegenden Passagiere zuverlässig zum richtigen Flugzeug gelangen.

Wachstum bewältigen: Gepäcksystem durchzieht Airport

Die Erweiterung und Erneuerung des flughafenweiten Gepäcksystems ist einerseits notwendig, um bei der Gepäckabfertigung mit den in den kommenden Jahren weiter steigenden Passagierzahlen Schritt halten zu können. Andererseits ist künftig mehr Platz für grössere Sicherheitskontrollgeräte mit neuer Technologie erforderlich. Dass essentielle Teile des bestehenden Systems ab 2022 das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, ist ein weiterer Grund für die Umsetzung dieses Projekts. Da das nahtlos funktionierende Gepäcksystem für den Flughafenbetrieb unabdingbar ist, erfolgen alle Baumaßnahmen unter laufendem Betrieb.

Das Bauprojekt „Erweiterung Gepäcksystem“ umfasst unter anderem die Optimierung der bestehenden Sortieranlage, den Neubau eines Frühgepäckspeichers und einen Ergänzungsbau zur Erweiterung der Kapazität. Die Investitionskosten betragen rund 470 Millionen Schweizer Franken. Die Inbetriebnahme des erweiterten und erneuerten Gepäcksystems wird in verschiedenen Etappen vollzogen. Der Abschluss des Projekts ist voraussichtlich für das Jahr 2025 geplant. Auf dem Foto: Der Bagger als Spatenstich zur Erweiterung des Gepäcksystems am Flughafen Zürich.

SIL Flughafen Genf: Lärm und Luft Thema für Bürger

Das im November 2017 eröffnete Anhörungsverfahren zum Objektblatt des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) für den Flughafen Genf ist am 16. März 2018 zu Ende gegangen. Die meisten der rund 300 eingegangenen Stellungnahmen haben die Lärmbelastung sowie die Luftqualität zum Thema.

Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL wird nun das Objektblatt vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Anhörung überarbeiten. Voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2018 wird es dem Bundesrat zur Genehmigung vorgelegt. Im November 2017 wurde das Objektblatt des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) für den Flughafen Genf im Rahmen der öffentlichen Anhörung aufgelegt. Im Zuge des Verfahrens gingen beim Bundesamt für Zivilluftfahrt rund 300 Stellungnahmen aus der Schweiz und aus Frankreich ein. Sie stammen von Organisationen, Verbänden, politischen Parteien und rund 200 Privatpersonen, die von ihrem Recht Gebrauch machten, sich zum Objektblattentwurf zu äußern. Auch politische Behörden aus der Schweiz und aus Frankreich legten ihre Bemerkungen, Bedenken und Vorschläge zum SIL-Objektblatt dar. Dieses steckt den Rahmen für den Betrieb und die Entwicklung der Flughafeninfrastruktur bis ins Jahr 2030 ab.

Raumplanung, Klima, Luftqualität

In den Stellungnahmen werden verschiedene im SIL-Objektblatt behandelte Themen aufgegriffen. Im Zusammenhang mit der erwarteten Zunahme der Bewegungen bis 2030 betonen die Schweizer Behörden insbesondere die Umweltwirkungen und klimabezogenen Aspekte sowie die Auswirkungen des Objektblattentwurf auf die Raumplanung. Seitens der Privatpersonen, Verbände und Organisationen werden häufig Aspekte im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Flughafenbetriebs auf die Lärmbelastung und die Luftqualität thematisiert. Die französischen Behörden haben außerdem den Wunsch geäußert, bestimmte Flugwege über ihrem Gebiet zu diskutieren.

In den kommenden Wochen wird das BAZL die eingegangenen Stellungnahmen sorgfältig prüfen. Die formulierten Vorschläge werden beurteilt und gegebenenfalls als Grundlage für Anpassungen am Objektblattentwurf verwendet. Anschliessend werden die im Rahmen der Anhörung eingegangenen Stellungnahmen in einem erläuternden Bericht zusammengefasst und erörtert. Dieser Bericht wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2018 zum Zeitpunkt der Genehmigung des Objektblatts durch den Bundesrat veröffentlicht. Eingangsbestätigungen für die einzelnen Stellungnahmen, die im Zuge der breit angelegten und am 16. März 2018 abgeschlossenen Anhörung eingereicht wurden, sind im Verfahren des BAZL nicht vorgesehen.

Ryanair: IFALPA-Piloten stellen Vertretung RTPG auf

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Im Rahmen der 73. Jahreskonferenz des Weltpilotenverbandes IFALPA haben die europäischen Pilotenverbände am Wochenende in Luxemburg per einstimmigem Beschluss eine europäische, länderübergreifende „Ryanair Transnational Pilot Group“ (RTPG) gegründet.

Mit einer Europäischen Tarifkommission, dem „Master Executive Council“, ist es nun erstmals möglich, Regelungen, die alle Ryanair Piloten in Europa betreffen, einheitlich zu verhandeln. Die Forderungen nach direkten Anstellungsverträgen basierend auf lokalem Recht, transparenten Karriereperspektiven im gesamten Ryanair-Netzwerk und einer effektiven und koordinierten Vertretung aller Ryanair-Piloten, unabhängig von ihrem Stationierungsort, rücken von nun an noch mehr in den gemeinsamen Fokus.

Ryanairpiloten in Europa geeint

„Dies ist ein historischer Moment, nicht nur für die Ryanair Piloten. Nie zuvor hat es einen so geschlossenen und Grenzen überschreitenden Zusammenschluss von Arbeitnehmern gegeben.“, so Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Die Piloten bei Ryanair sprechen nun europaweit mit einer Stimme, um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze gemeinsam zu gestalten.“ Diese RTPG wird in Zukunft nicht nur Informationen sammeln und diese allen Verhandlungsgremien zur Verfügung stellen, sondern auch die Tarifverhandlungen bei Ryanair auf europäischer Ebene koordinieren.

„Zu einer europaweit agierenden Airline gehört auch eine europäische Tarifkommission, um der Taktik des gegenseitigen Ausspielens zu begegnen.“, so Schulz weiter. „Das alte Ryanair Geschäftsmodell, auf Kosten der Angestellten Geld zu verdienen, hat ausgedient. Um die Zukunft erfolgreich zu gestalten, ist es nun an Ryanair auf die vereinten Piloten zuzugehen und ernstgemeinte Verhandlungen für europäische Lösungen zu beginnen.“

Ruag Aviation erweitert Zulassung für Nachtsicht

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Hubschrauberpiloten und -Betreiber äußern zunehmend einen Bedarf an Qualifizierung für Nachtsicht. Ruag Aviation hat dazu jetzt den Umfang der Zulassung als EASA Part 21 J DOA um Nachtsicht-Systeme (Night Vision Imaging System, NVIS) erweitert.

Damit ist das Unternehmen als Dienstleister für Life-Cycle-Support berechtigt, Änderungen und Reparaturen zu klassifizieren und zu genehmigen sowie ergänzende Musterzulassungen (Supplemental Type Certificates, STC) für Helikopter mit Nachtsicht-Konfigurationen zu entwickeln, sowie neue NVIS-Systeme bei existierenden Helikoptern einzuführen. Die Betreiber von Helikoptern erhalten zunehmend neue Hubschrauber von Erstausrüstern, die bereits mit Nachtsicht-Konfigurationen ausgestattet sind. Der neue Wortlaut des DOAs berechtigt Ruag Aviation, allen Betreibern, die auf diese Technologie setzen, umfassende Dienstleistungen bei Integration und Unterstützung über den gesamten Lebenszyklus zu erbringen. „Ebenso erlaubt uns die Erweiterung des DOAs neue NVIS-Systeme auf allen Helikopter-Plattformen einzuführen, unabhängig deren Konfiguration“, bestätigt Bas Gouverneur.

Nachtsichtbrillen, Verfahren und Ausbildung

Die Nachtsicht-Konfiguration von Hubschraubern umfasst eine komplexe Matrix, die sowohl die technischen Einrichtungen als auch das Personal umfasst. Diese Matrix beinhaltet sowohl die Geräte, wie beispielsweise Nachtsichtbrillen (Night Vision Goggles, NVG) als auch die zugelassenen Verfahren zu deren Anwendung und die Fähigkeiten der Crew. „Schon bei der Einführung von Nachtsichtbrillen in die Cockpitumgebung kommt der NVIS-Status für den Helikopter zur Anwendung“, so Bas Gouverneur, General Manager Engineering, Ruag Aviation.

Partner, Kunden und Erstausrüster von Helikoptern profitieren unmittelbar von der Erweiterung der DOA-Zulassung auf Nachtsicht-Systeme. Das Portfolio der verfügbaren Helikopter-Services bei Ruag Aviation erweitert sich um die Integration von Modifikationen für missionsspezifische Kundenanforderungen an mit diesen Systemen ausgerüsteten Hubschraubern.

„Unsere Partner setzen auf unsere reaktionsfähige, flexible und engagierte Design-Organisation. Die stellen wir unter Beweis, indem während unserer mehr als sechsjährigen Expertentätigkeit unsere umfassenden Fähigkeiten als Design-Organisation immer weiter vertieft und ausgebaut haben,“ bestätigt Lukas Billeter, Vice President Technology, Ruag Aviation.

Personalveränderung in der Ruag Aviation

Die Überarbeitungen des Ruag Aviation Part 21 J Design-Organisations-Handbuchs, die aufgrund der Erweiterung um Nachtsicht-Systeme notwendig wurden, beinhalten auch Führungswechsel innerhalb der Design-Organisation von Ruag Aviation. So wird der bisherige Leiter Design-Organisation (Head Of Design-Organisation, HODO), Lukas Billeter, Vice President Technology, zum neuen Chief Executive der Design-Organisation. Bas Gouverneur, General Manager Engineering, löst Billetter als Leiter Design-Organisation (Head Of Design-Organisation, HODO) ab.

Ryanair baut Laudamotion groß mit auf

Ryanair Holdings Plc hat eine verbindliche Vereinbarung mit Niki Lauda getroffen, womit Ryanair die Laudamotion GmbH, eine österreichische Airline mit Sitz in Wien, weiterentwickeln und ausbauen wird.

Laudamotion ist eine österreichische Fluglinie im Besitz von Niki Lauda, deren Vermögenswerte unter anderem A320 Flugzeuge aus der früheren Airline Niki beinhalten. Niki war aus dem Konkurs der Mutterairline airberlin Anfang 2018 mit Slots und einigen Flugzeugen an Laudamotion übergegangen. In den nächsten Wochen startet die Airline ihre Linien- und Charterflüge mit Verbindungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vorwiegend zu Urlaubsdestinationen am Mittelmeer.

Ryanair stellt Flugzeuge im Wet-Lease

Ryanair wird gemäß dieser Vereinbarung zunächst 24,9 Prozent an Laudamotion übernehmen und die Anteile vorbehaltlich der Zustimmung durch die EU-Wettbewerbsbehörden auf 75 Prozent aufstocken. Niki Lauda wird den Vorstand der Fluggesellschaft leiten und die Umsetzung seiner Strategie – dem Aufbau einer erfolgreichen österreichischen Low-Cost-Airline – überwachen. Ryanair wird finanziellen und betriebswirtschaftlichen Support leisten sowie sechs Wet-Lease-Flugzeuge für den Sommerflugplan 2018 zur Verfügung stellen, um das geplante, umfangreiche Laudamotion-Flugprogramm mit 21 Flugzeugen sicherzustellen. Ryanair selbst betreibt eine Flotte aus Boeing 737.

Die Kosten für dieses 75-prozentige Investment in Laudamotion (vorbehaltlich der Genehmigung durch EU-Behörden) wird unter 50 Millionen Euro liegen, wobei Ryanair im ersten Jahr weitere 50 Millionen Euro für Start-up und Kosten aus dem operativen Bereich übernehmen wird. Niki Lauda und Ryanair werden mit dem bestehenden Management-Team von Laudamotion weiterarbeiten und rechnen damit, im dritten Jahr der Partnerschaft profitabel operieren zu können. Der Plan dafür sieht ein Wachstum der bestehenden Airbus-Flotte auf 30 Flugzeuge vor.

CEO Ryanair freut sich auf Airbus-Flugzeuge

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll diese Partnerschaft Jobsicherheit bedeuten und zudem Karrieremöglichkeiten sowie Wachstum in allen Bereichen bei Laudamotion – von Cockpit Crew über Kabinenpersonal, Technik bis zu Mitarbeitern in der Administration – ermöglichen. Kunden profitieren von mehr Wettbewerb, der unmittelbar zu einer größeren Flugauswahl und günstigeren Tarifen führt.

Michael O’Leary, Chief Executive Officer von Ryanair, sagte dazu: „Wir freuen uns, gemeinsam mit Niki Lauda an seiner Vision einer erfolgreichen österreichischen Low-Cost-Airline für den Linien- und Chartermarkt zu arbeiten. Bei Laudamotion kommt eine Airbus-Flotte zum Einsatz. Eine solche wollten wir schon seit einigen Jahren innerhalb der Ryanair-Gruppe entwickeln.“

Lufthansa erhält stärkere Konkurrenz

O’Leary weiter: „Laudamotion wird von der Partnerschaft stark profitieren. Die Airline bekommt Zugang zur Ryanair-Flotte und unsere finanziellen Ressourcen. Laudamotion kann damit in einem Markt, der mit Austrian und Swiss von der Lufthansa-Gruppe und ihren Hochpreistickets dominiert wird, rascher wachsen.

Für österreichische und deutsche Verbraucher und Besucher bedeutet die Partnerschaft mit Laudamotion gute Nachrichten. Sie können sich auf echten Wettbewerb, mehr Auswahl und günstigere Tickets freuen. Gute Nachrichten auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Laudamotion. Sie profitieren von einer verbesserten Jobsicherheit und mehr Karrieremöglichkeiten in Wien und anderen Basen. Gemeinsam mit Niki Lauda und seinem Team arbeiten wir daran, das Wachstum von Laudamotion – Österreichs Low-Cost-Airline – zu befördern.“

Niki Lauda, Vorsitzender von Laudamotion, sagte dazu: „Ich stehe für Wettbewerb und jeder weiß, dass ich Monopolen kritisch gegenüberstehe. Deshalb begeistert mich diese Partnerschaft mit Ryanair. Laudamotion kann sich jetzt als starker Mitbewerber behaupten und hat die Möglichkeit, rasch und nachhaltig zu wachsen. Ein neuer Player in der Airline-Welt ist geboren und mein Ziel ist es, unseren Passagieren ein umfassendes Streckennetz zu günstigen Preisen zu bieten.“

Munich Aerospace Summit mit Tom Enders

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Gemeinsam mit der TUM International (Technische Universität München) und dem Forschungs-, Entwicklungs- und Ausbildungszentrum Munich Aerospace veranstaltet die Unternehmensberatung maexpartners den ersten Munich Aerospace Summit.

Im Airbus Showroom auf dem Ludwig Bölkow Campus bei München geht es am 11. April ab 13:00 Uhr um Lösungsansätze für die Herausforderungen der Transformation in der Luft- und Raumfahrt. „Mit diesem exklusiven Branchen-Gipfel, der künftig einmal im Jahr ausgerichtet werden soll, wollen wir einen wegweisenden Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Beratung initiieren“, erklärt Franz-Josef Pohle, Geschäftsführer von maexpartners.

Hochkarat aus der Luftfahrtindustrie

Die Gäste erwartet ein hochkarätiges Programm. So erörtern beispielsweise Ilse Aigner, die Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, sowie Airbus-Chef Dr. Tom Enders in einem Kamingespräch zum Thema „The sky is not the limit“ die Transformation von Airbus und des Luft- und Raumfahrtstandortes Bayern. Spannend dürften auch die Vorträge zuvor sein. Etwa der von Torsten Pilz, Vice President Operations/Supply Chain bei SpaceX, der den Weg seines Unternehmens als Pionier einer neuen Aerospace-Epoche beschreibt.

In weiteren Beiträgen geht es um den Luftverkehr 2050 und welche Potenziale bis dahin neue Geschäftsmodelle eröffnen sowie um Innovationen für den Menschen und das dabei zu beachtende Spannungsfeld von Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft. Darüber hinaus bereichern drei parallele Workshops das Programm. „Nicht nur in diesen Runden ist uns diese Interaktivität wichtig, auch bei den Vorträgen soll es genug Raum für Diskussion geben und ein Dialog entstehen“, erläutert Pohle.

Award für Promotion oder Projekt

Am Abend verleihen die Veranstalter außerdem den Munich Aerospace Award. Der von maexpartners gestiftete und mit 10.000 Euro dotierte Preis zeichnet einen Promotionskandidaten oder eine Projektgruppe für herausragende Forschungsleistungen aus. Dabei geht es genauso wie bei den Vorträgen und Workshops um wichtige Impulse für die Aerospace-Branche. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze bei diesem Ereignis ist begrenzt. Auf dem Bild: Beim ersten Munich Aerospace Summit geht es um Lösungsansätze für die Herausforderungen der Transformation in der Aerospace-Branche. Der Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Beratung soll künftig jährlich stattfinden.

Osterwelle am Fraport bedeutet: Vorbereitung!

Nächste Woche beginnt mit den Osterferien in Hessen und in einigen anderen Bundesländern die erste große Reisewelle des Jahres am Flughafen Frankfurt. Aufgrund des zur Ferienzeit deutlich erhöhten Passagieraufkommens von bis zu 205.000 Fluggästen pro Tag empfiehlt Flughafenbetreiber Fraport eine frühzeitige Anreise zum Airport.

Passagiere sollten sich spätestens zweieinhalb Stunden vor dem Abflug am Flughafen einfinden, um einen entspannten Urlaubsstart ganz ohne Hektik zu genießen. Vor Reiseantritt lohnt sich ein Blick ins Internet. Schalternummern der Airlines und viele weitere sinnvolle Hinweise und Planungshilfen online abrufbar, um den Aufenthalt am Flughafen bequem und effizient zu erledigen. Das Informationsangebot gibt es auch für unterwegs – die Frankfurt Airport App steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Kleinigkeiten, die helfen können

Vieles lässt sich bereits von zu Hause aus regeln: für den Flug einchecken, Pass- und Zollformalitäten klären, den optimalen Parkplatz finden, zusätzliche Services buchen und – vor allem – richtig packen. Wertvolle Anregungen erhalten insbesondere Reisende mit Kindern, Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität sowie Passagiere mit Tieren. Lagepläne, Restaurant-, Shopping- und Erlebnistipps für die Zeit vor dem Abflug runden das Informationsangebot ab.

Reisende mit kleinen Kindern profitieren insbesondere vom kostenfreien Buggyverleih des Flughafens und von den zahlreichen Kinderspielflächen. Zudem gibt es in den Terminals auch zahlreiche Angebote je nach Lust und Laune für die gesamte Familie, von der Movie World und Gaming World über die Yoga-Räume bis hin zum Raum der Stille.

Für Fluggäste, die ins Warme fliegen und ohne Ballast starten wollen, bietet sich der Wintermantel-Aufbewahrungsservice an. Für 50 Cent pro Tag und Stück sind Jacken und Mäntel bei der Gepäckaufbewahrung am Flughafen gut aufgehoben, wo sie direkt nach dem Urlaub wieder abgeholt werden können. Alle wichtigen Tipps und Service-Informationen für einen entspannten Reisestart und angenehmen Zeitvertreib vor dem Abflug finden Fluggäste auf der Reise-Homepage, im Service-Shop sowie über die Social-Media-Kanäle auf Twitter, Facebook, Instagram und YouTube.

Verkehrshinweis zur Anreise zum Flughafen

Während der hessischen Osterferien kommt es im Rhein-Main-Gebiet aufgrund der Sperrung des Frankfurter S-Bahn-Tunnels zu Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr, von der auch die An- und Abreise zum und vom Flughafen Frankfurt betroffen sein werden. Weitere Informationen zu Ersatzfahrplänen und Ausweichmöglichkeiten finden Sie etwa hier rmv.de.