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Lufthansa Technik verzeichnet Rekord-Umsatz und -Vertriebsergebnis

Lufthansa Technik AG ist mit einem neuem Rekordumsatz auf Wachstumskurs geblieben. Beim besten jemals in der Unternehmensgeschichte erzielten Vertriebsergebnis wurden die Investitionen nochmals gesteigert und das Vorjahresergebnis leicht verbessert.

Die Umsatzerlöse stiegen deutlich um 260 Millionen Euro auf jetzt 5,404 MRD Euro von 5,144 MRD (plus fünf Prozent). Als Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Adjusted EBIT) hat das Unternehmen 415 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 411 Mio. Euro). Diese Zahlen der Lufthansa Technik AG und 22 voll konsolidierter Gesellschaften wurden heute auf einer Konferenz am Unternehmenssitz in Hamburg vorgestellt.

Jahr des Vertriebs

„Lufthansa Technik ist und bleibt der führende Anbieter unserer Branche“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der Lufthansa Technik AG, Dr. Johannes Bußmann. „Dafür sind die neuen Verträge mit einem Gesamtvolumen von über 13 Milliarden Euro ein eindrucksvoller Beleg. Das vergangene Jahr war das Jahr des Vertriebs. Das ist eine großartige Leistung unserer Mannschaft und zeigt die Wichtigkeit des von der Lufthansa Technik eingeleiteten Internationalisierungskurses.“

Constanze Hufenbecher, Finanzvorstand der Lufthansa Technik, sieht das Unternehmen auf dem richtigen Weg: „Die Kompassnadel steht stabil auf Wachstum, die Zahl der betreuten Flugzeuge steigt, die Rentabilität ist unverändert gut und das Ergebnis entwickelt sich sehr erfreulich, auch angesichts hoher Investitionen besonders in die Digitalisierung.“ Basis für die positive Entwicklung ist eine hohe Investitionstätigkeit: „Seit 2014 haben wir die Summe unserer jährlichen Investitionen auf 233 Millionen Euro fast verdoppelt – und wir planen dies fortzusetzen“, so Constanze Hufenbecher.

Die Anzahl der exklusiv von Lufthansa Technik betreuten Flugzeuge ist um weitere zehn Prozent auf jetzt über 4.550 gestiegen. Das entspricht rund 20 Prozent aller Verkehrsflugzeuge weltweit. „Eine wachsende Anzahl von Kunden und betreuter Flugzeuge sowie ein beachtliches Neugeschäft zeugen von dem großen Vertrauen, das wir weltweit in der Luftfahrt-Branche genießen“, kommentierte Dr. Johannes Bußmann.

Plattform AVIATAR

2017 legte Lufthansa Technik mit der Gründung des neuen Geschäftsbereiches „Digital Fleet Solutions“ die Basis für das Angebot digitaler Instandhaltungsprodukte. Mit AVIATAR hat das Unternehmen eine innovative Plattform vorgestellt, auf der über viele Apps eine Vielzahl digitaler Maintenance-, Repair- and Overhaul-Produkte (MRO) und -Dienstleistungen angeboten wird. AVIATAR unterstützt Kunden in Echtzeit und herstellerübergreifend beim Management des komplexen Flottenbetriebs und hilft bei der Fehlerprognose für Einzelkomponenten.

Informationen werden an zentraler Stelle gebündelt und zusammengefasst. Mithilfe von Analysemodellen werden neue Einblicke, Empfehlungen und Meldungen erarbeitet, damit Kunden Entscheidungen schneller und fundierter treffen können. „Mit dem AVIATAR sind wir sehr ambitioniert in die Digitalisierung gestartet. Wir haben dabei einen hohen Anspruch an uns selbst, denn wir wollen die Digitalisierung unserer Branche mit unseren Lösungen für ein modernes Flottenmanagement prägen. Mit Wizz Air haben wir schon einen bedeutenden Partner außerhalb der Lufthansa-Gruppe mit einer großer Flotte für den AVIATAR gewonnen“, sagte Dr. Johannes Bußmann.

Internationales Wachstum setzt sich fort

Der Ausbau der internationalen Präsenz von Lufthansa Technik wurde im vergangenen Jahr fortgeführt. Vor allem im Bereich Triebwerke wurden 2017 wesentliche Eckpfeiler der künftigen Entwicklung gesetzt. Das gemeinsam mit GE Aviation im Aufbau befindliche Unternehmen XEOS legte den Grundstein für den Bau eines hochmodernen Instandhaltungszentrums für GEnx-2B- und GE9X-Motoren in Polen. Mit MTU Aero Engines wurde der Vertrag zur Gründung des neuen Gemeinschaftsunternehmens EME Aero mit Sitz ebenfalls in Polen geschlossen. Dieses Unternehmen wird sich künftig mit rund 800 Mitarbeitern um die Instandhaltung der Getriebefan-Motoren der PW1000G-Serie kümmern.

In Asien hat der Komponentenbereich mit dem Tochterunternehmen Lufthansa Technik Component Services Asia Pacific seine Präsenz in diesem wichtigen Wachstumsmarkt weiter ausgebaut. In Dubai bietet Lufthansa Technik Middle East Dienstleistungen für Airframe Related Components, AOG-Support, Fahrwerke und Triebwerke an.

Engagement in Deutschland

Auch in den Standort Deutschland wird weiter mit beträchtlichen Summen investiert: Ende September hat Lufthansa Technik am Standort Frankfurt Osthafen eine neue Räder- und Bremsen-Werkstatt eröffnet. In knapp zweijähriger Bauzeit wurde eine modernsten Ansprüchen genügende Industrieanlage mit aktuell rund 200 Arbeitsplätzen erbaut. Auch der Stammsitz des Unternehmens in Hamburg wurde modernisiert. Beispielweise wurde in ein neues Center of Excellence für Triebwerksgehäuse und in eine neue Röntgenzentrale investiert. Damit hat Lufthansa Technik wichtige Schritte getan, um die Überholung des LEAP-Motors aufnehmen und Dienstleistungen in der Teilereparatur ausbauen zu können.

Für die Zukunft sieht sich das Unternehmen gut vorbereitet: „Niemals zuvor haben wir so viel Umsatz erzielt, so viele Flugzeuge betreut und so viele Menschen beschäftigt. Auf dieser Grundlage werden wir unseren Kurs halten, auf der ganzen Welt weiter zu wachsen und die gesamte Branche weiterzuentwickeln“, so Vorstandsvorsitzender Dr. Johannes Bußmann zu den Aussichten.

Johan Vanneste als neuer Chef für Flughafen Köln/Bonn

Der Aufsichtsrat der Flughafen Köln/Bonn GmbH hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig Herrn Johan Vanneste (57) zum neuen Mitglied und zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH bestellt.

Die Bestellung erfolgt spätestens zum 01. Juni 2018, im Falle früherer Verfügbarkeit auch bereits zum 01. Mai 2018, und vorbehaltlich des Abschlusses eines Anstellungsvertrages. Herr Johan Vanneste ist ein seit vielen Jahren erfolgreich tätiger, international erfahrener Manager in der Luftfahrtindustrie, der seit 2014 als President & Chief Executive Officer den Flughafen Luxemburg führt. Zuvor war er in verantwortlicher Position bei verschiedenen Fracht- und Personenfluggesellschaften sowie als Programm- und Instandhaltungsmanager tätig. Johan Vanneste ist belgischer Staatsbürger.

Kulturwandel an der Spitze

Der vorige langjährige Chef des Flughafens CGN Michael Garvens war in die Kritik geraten und in zum Objekt von Untersuchungen geworden. Auf die Auflösung seines Vertrages mit dem Flughafen war sich im Dezember geeinigt worden.

Zu der Personalentscheidung des Aufsichtsrates erklärte der Vorsitzende des Aufsichtsrates Friedrich Merz: „Der Aufsichtsrat hat sich in seiner heutigen Sitzung ausführlich mit dem Vorschlag des Präsidialausschusses vom vergangenen Freitag befasst, Herrn Vanneste zum neuen Geschäftsführer und Vorsitzenden unserer Geschäftsführung zu bestellen. Der Aufsichtsrat ist dem einstimmigen Vorschlag des Präsidialausschusses heute ebenfalls einstimmig gefolgt. Wir freuen uns, mit Herrn Vanneste einen hoch qualifizierten neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung unseres Flughafens gewonnen zu haben. Auf ihn warten wichtige Aufgaben für die zukünftige Entwicklung des Flughafens. Wir erwarten von ihm auch einen Kulturwandel in der Führung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Flughafens und in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Wir sind sicher, dass Johan Vanneste diesen Erwartungen in jeder Hinsicht gerecht wird.“

SpaceDataHighway liefert Daten zur Erdbeobachtung

SpaceDataHighway, der von Airbus betriebene Dienst überträgt jetzt, nach dem erfolgreichen Abschluss der Inbetriebnahmephase, regelmäßig Daten des Sentinel-2A-Satelliten. Das markiert den Start des regulären Dienstes SpaceDataHighway mit allen vier Copernicus-Sentinel-Satelliten und den Beginn einer neuen Ära für die Nutzer von Bilddaten aus dem Weltraum.

Sentinel-1A und -1B sowie -2A und -2B, die ersten beiden Erdbeobachtungs-Satellitenpaare des Ankerkunden Copernicus, nutzen den SpaceDataHighway im Rahmen einer Vereinbarung zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Europäischen Union – den Eigentümern des Copernicus-Programms – und Airbus – dem Eigentümer und kommerziellen Betreiber des SpaceDataHighway.

Glasfasernetz am Himmel

Seit der Einbindung in den SpaceDataHighway konnte die Sentinel-1-Konstellation die von ihr produzierte Datenmenge um rund 50 Prozent vergrößern. Der Dienst erzeugt zudem einen operationellen Mehrwert für Sentinel-1-Nutzer, da die Aktualität der Daten für Erkundungen außerhalb Europas enorm verbessert wird. Dies ist ein enormer Vorteil, insbesondere für die Routineüberwachung abgelegener Gegenden im Bereich seegestützter Anwendungen, für die Einschätzung von Naturkatastrophen und für Rettungseinsätze in Notfallsituationen.

Der SpaceDataHighway ist das weltweit erste „Glasfasernetz am Himmel“ und basiert auf hochmoderner Lasertechnologie. Das einzigartige Satellitensystem wird permanent über einem Netz von Bodenstationen positioniert sein, wobei sich das erste EDRS-A-System (European Data Relay Satellite System) bereits im Weltraum an Ort und Stelle befindet. Das System kann täglich dutzende Terabyte Daten von Erdbeobachtungssatelliten für Wetter, Kliema- und Umwetschutz sowie von bemannten und unbemannten Luftfahrzeugen übermitteln.

Laserkommunikation für hohe Datenrate

Die Relaissatelliten verbinden sich mittels Laserstrahlen mit Satelliten, die tausende von Kilometern unter ihnen aus einer niedrigeren Erdumlaufbahn die Erde überwachen, und sammeln deren Daten. Der SpaceDataHighway fungiert als Verbindungsglied und übermittelt die erfassten Daten von seiner höheren Position im geostationären Orbit aus dann unverzüglich nach Europa. Mit diesem Verfahren lassen sich Daten von im niedrigeren Orbit positionierten Satelliten kontinuierlich zur Erde übertragen, sie müssen nicht mehr wie bisher gespeichert werden, bis die Satelliten ihre eigene Bodenstation überfliegen. Auf diese Weise können sie mehr Daten schneller zur Erde senden.

Das SpaceDataHighway-System ist eine Public-Private-Partnerschaft (PPP) von ESA und Airbus, wobei die Laserterminals von Tesat-Spacecom und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt wurden. EDRS-A, der erste, im Januar 2016 gestartete, SpaceDataHighway-Relaissatellit, bietet eine Abdeckung von der amerikanischen Ostküste bis Indien. Ein zweiter Satellit soll im Jahr 2018 starten. Er soll die Kapazität des Systems verdoppeln und die Abdeckung und Redundanz erhöhen. Airbus überlegt, das SpaceDataHighway-System sogar noch um einen dritten Knoten, EDRS-D, über der Region Asien-Pazifik zu erweitern.

A380 der Lufthansa in München angekommen

Touchdown auf der Nordbahn um exakt 12:02 Uhr: Mit der folgenden traditionellen Wassertaufe des A380 durch die Flughafenfeuerwehr begann eine neue Ära am Münchner Flughafen: Hunderte Schaulustige begrüßten den auf den Namen „München“ getauften ersten Airbus A380, den die Lufthansa an ihrem südlichen Drehkreuz stationiert.

Nach dem Überführungsflug vom Frankfurter Flughafen kann die „München“ am kommenden Sonntag ihren ersten Linienflug mit dem Ziel Los Angeles antreten. Insgesamt stationiert Lufthansa fünf ihrer 14 Airbus A380 in München. Mit dem größten Passagierflugzeug der Welt werden in der am 25. März beginnenden Sommerflugplanperiode neben Los Angeles auch Peking und Hongkong angeflogen. Jetzt wird das Flugzeug erst einmal einige Stand- und Rolltests absolvieren, damit der Flugbetrieb reibungslos starten kann.

Memmingen mit mehr Urlaubszielen – Rekord geplant

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43 Ziele in Europa, Asien und Nordafrika stehen im Sommerflugplan 2018, der einen neuen Rekord aufstellen will. Denn der Flughafen rechnet in diesen Zeitraum mit 30 Prozent mehr Passagieren als im Vorjahr. Das wären rund 990.000 Fluggäste allein im Sommer. So viele wie im gesamten Jahr 2016.

Neue Ziele, mehr Flüge, mehr Sitzplätze auf bestehenden Strecken und rund 30 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahreszeitraum: Der Flughafen Memmingen startet am kommenden Sonntag (25.03.) mit einer Reihe an Neuheiten und einer Auswahl wie nie zuvor in die Sommersaison.

Ryanair und Wizz Air legen los

Verantwortlich für das rasante Wachstum und das größer werdende Angebot sind die guten Erfahrungen, die insbesondere die Fluggesellschaften Ryanair und Wizz Air mit dem Flughafen Memmingen machen. So startet Ryanair am 27. April mit der neuen Strecke ins bulgarische Burgas, das nun zwei Mal pro Woche angeflogen wird. Pünktlich zum Beginn der Sommersaison an der dalmatinischen Küste geht es ab 08. Mai drei Mal pro Woche nach Zadar in Kroatien, und ab 12. Mai steht die griechische Hauptstadt Athen auf dem Flugplan. Jeweils einen Flug mehr pro Woche bietet Ryanair nun auf den Strecken nach Mallorca und Alicante.

Neu im Angebot von Wizz Air ist die polnische Stadt Kattowitz, die ab 20. Juni zwei Mal wöchentlich mit Memmingen verbunden wird. Aufgrund der großen Nachfrage stockt Wizz Air seine Flüge auf mehreren Strecken deutlich auf. So geht es ab 21. Juni nunmehr täglich nach Kiew. Mehr Flüge gibt es nach Sibiu (fünf pro Woche statt bisher zwei) sowie jeweils einen mehr nach Belgrad und Tuzla. Auf den Strecken nach Sofia und Skopje setzt Wizz Air jetzt einen Airbus A321 ein, der 50 Sitze mehr als der bisher verwendete A320 bietet. Die Verbindung in die litauische Hauptstadt Vilnius wird mit Beginn des Sommerflugplans eingestellt. Wöchentlich von Memmingen nach Moskau geht es auch in diesem Sommer mit der russischen Airline Pobeda.

Extraflüge für Urlauber

Sommerzeit ist Charterzeit: So wächst das entsprechende Angebot der Ferienflieger in Memmingen kontinuierlich. FTI, Europas viertgrößter Reiseveranstalter, hat nun auch den Flughafen Memmingen in sein Programm aufgenommen. Ab 02. Juli startet jeden Montag im Auftrag des Veranstalters in Memmingen eine Maschine der Fluggesellschaft FlyEgypt ins ägyptische Hurghada, das touristische Zentrum am Roten Meer. Nach Schottland führt eine Sonderreise des Veranstalters Dertour in der Zeit vom 21. bis 28. Mai. Mit der Fluggesellschaft Germania geht es hierbei von Memmingen nonstop nach Edinburgh.

Auch die beliebten Verbindungen mit Rhomberg Reisen nach Korsika und mit Amos Reisen nach Neapel sind wieder im Programm. Beide Ziele fliegt die österreichische Fluggesellschaft Peoples an. Korsika-Reisende haben dabei erstmals die Wahl, am Morgen oder am Nachmittag nach Calvi zu fliegen. Die alljährliche Reise mit dem Bayerischen Pilgerbüro nach Lourdes findet heuer vom 24. bis 28. Mai statt. Buchbar sind die Reisen in jedem Reisebüro oder bei den jeweiligen Reiseveranstaltern.

Boeing 737 MAX 7: Erstflug in Bildern

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Boeings neue 737 MAX 7 hat ihren Erstflug absolviert. Die kleinste Version der neuen 737-Reihe liegt damit im Zeitplan, nach den nun folgenden Tests ihre Zulassung und ersten Linienflüge 2019 anzutreten.

„Alles, was wir heute während des Fluges gesehen haben, zeigte, dass die MAX 7 genau das leistet was geplant war“, sagte Programmmanager der 737 MAX, Keith Leverkuhn. Pilotiert von den Captains für Test und Erprobung bei Boeing, Jim Webb und Keith Otsuka, flog das Flugzeug 03:05 Stunden vom Renton Field in Renton, Washington. Der Flug ging zum Boeing Field in Seattle.

737 MAX 7 gegen A319neo

Die 737 MAX werden von CFM International LEAP-1B angetrieben, haben die modernen Advanced Technology Flügelspitzen und in der Kabine das Boeing Sky Interior. Die kleine B737 MAX 7 nimmt bis zu 172 Passagiere auf und fliegt bis zu 3.850 Nautische Meilen (ca. 7.047 km), damit von allen 737 MAX am weitesten. Boeing vergleicht die 737 MAX 7 mit der A319neo von Airbus als direkter Konkurrenz, wobei die 737 MAX 12 Passagieren mehr Platz biete und die 400 Nautische Meilen weiter fliege. Das bedeutet auch sieben Prozent geringere Treibstoffkosten. Zu Zeit liegen 4.300 Bestellungen für die Familie vor.

Sommer bringt ab Dortmund neue Urlaubsziele

Ab Sonntag, den 25. März, gilt am Dortmunder Flughafen der Sommerflugplan, der insgesamt 33 Reiseziele in 17 verschiedenen Ländern bereithält. Die Destinationskarte ist reich gespickt mit Städtehighlights, Sonnenoasen, Erholungsorten und Wirtschaftszentren, die in nur wenigen Flugstunden vom drittgrößten Flughafen in NRW aus erreichbar sind.

Neu zu entdecken sind fünf Reiseziele, die im Laufe des Sommerflugplans von der ungarischen Airline Wizz Air eingeführt werden. Los geht es mit zwei neuen Verbindungen gleich zu Beginn des Flugplanwechsels. So wird am 26. März eine neue Strecke nach Posen eingeführt, eine der ältesten Städte Polens. An vier Tagen in der Woche heben die Maschinen zum 80-minütigen Flug in die Universitätsstadt ab.

Flugrouten zum Sommer 2018

Nicht zuletzt wegen seiner Altstadt, Teil des UNESCO-Welterbes, lockt Lemberg (Lwiw) in der Westukraine jährlich Tausende von Touristen an. Am 28. März startet Wizz Air die neue Route, die von da an zweimal wöchentlich (donnerstags und sonntags) bedient wird. Mit Charkiw steuert Wizz Air ab 05. April die nach Kiew zweitgrößte Stadt der Ukraine an. Mit 42 Universitäten und Hochschulen gilt die 1,5 Millionen-Metropole im Nordosten der Ukraine als Zentrum für Wissenschaft und Bildung. Wizz Air startet zweimal wöchentlich ab Dortmund Airport, jeweils donnerstags und sonntags.

Mit der neuen Flugverbindung nach Szymany haben Reisende ab Dortmund Airport erstmals die Möglichkeit, eine der attraktivsten Regionen Polens auf direktem Wege zu entdecken: Die Masurische Seenplatte mit ihren zahlreichen Flüssen, Seen und Wäldern ist ein Dorado für Naturliebhaber und Freunde des Wassersports. Ab 14. Mai starten die Maschinen von Wizz Air, jeweils montags und freitags, zweimal wöchentlich zum Flughafen Olsztyn-Mazury. Damit gehört der Dortmund Airport zu den wenigen Flughäfen Deutschlands, der über eine Direktverbindung nach Masuren verfügt.

Ebenfalls neu im Sommerflugplan: die Universitätsstadt Iasi in Rumänien. Fast 300.000 Einwohner stark und 20 Kilometer von der Grenze zu Moldawien entfernt, sehen manche Menschen Iasi, in der viele Persönlichkeiten und Künstler lebten, als „Wiege der rumänischen Kultur“. Ab dem 07. Juli können Reisende mit Wizz Air dreimal wöchentlich (dienstags, donnerstags und samstags) vom Dortmunder Flughafen in die im Nordosten Rumäniens gelegene Stadt durchstarten.

Flüge auf bestehenden Verbindungen

Ab dem 20. Juni wird Wizz Air die Frequenz auf der Verbindung nach Kattowitz, der Top 1-Destination des Dortmunder Flughafens, mit vier zusätzlichen Flügen pro Woche erhöhen. Wizz Air wird die Stadt im Süden Polens dann 18 Mal pro Woche ansteuern.

Mit zwei neuen am Flughafen Palma stationierten Flugzeugen der irischen Airline Ryanair wird unter anderem eine Frequenzerhöhung auf der Strecke von Dortmund nach Palma durchgeführt. Ryanair fliegt ab Juni fünfmal statt dreimal pro Woche zur beliebtesten Balearen-Insel. Zusammen mit den Angeboten anderer Airlines besteht im Sommer 14 Mal pro Woche die Möglichkeit, von Dortmund nach Mallorca zu fliegen.

Startbahn zum Urlaubsziel

Neben den neuen Strecken weist der Sommerflugplan attraktive Verbindungen zu Warmwasserzielen auf, die vor allem wegen ihrer Sonnengarantie und der Nähe zum Meer bei Urlaubshungrigen stark nachgefragt sind. Varna in Bulgarien, seit letztem Jahr im Programm, ist ein beliebtes Reiseziel für die ganze Familie. Vom Flughafen in der drittgrößten Stadt des Landes dauert es nur ca. 20 Minuten mit dem Pkw, bis man Sand unter den Füßen spürt. Der „Goldstrand“ ist Dreh- und Angelpunkt des bulgarischen Strandlebens und lockt jedes Jahr zahlreiche Touristen an.

Die Flugverbindung mit Eurowings zu Kroatiens Hafenstadt Split ist seit langem fester Bestandteil des Dortmunder Flughafens. Split ist der perfekte Ausgangspunkt für Reisende, die die kroatische Adria kennenlernen möchten. Dreimal pro Woche heben die Maschinen in Dortmund zur wunderschönen Küste Kroatiens ab.

Besonders empfehlenswert ist das sogenannten „Insel-Hopping“, also das Entdecken der zahlreichen vorgelagerten Inseln, das dank der ausgezeichneten Fährverbindungen, ausgehend von Split, möglich ist. Thessaloniki, Porto und Málaga sind drei bezaubernde Städtehighlights, die man von Dortmund aus in nur wenigen Flugstunden mit den günstigen Angeboten der irischen Airline Ryanair erreichen kann. Was die drei vereint, sind die Nähe zum Meer, spannende Ausflugsmöglichkeiten und sehenswerte Altstädte.

Tarifkommission für die Kabine der Germania steht

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Unter dem Dach der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) hat sich eine Tarifkommission für die Kabine der Germania gefunden. Das Gremium, das aus Angst vor fristlosen Kündigungen zunächst anonym agiert, soll in Zukunft die Interessen der Germania-Kabinenkollegen gegenüber dem Management vertreten.

„Mit Germania schließen sich nun auch bei einer der letzten Airlines, die sich bisher nur durch besonders schlechte Vergütungs- und Arbeitsbedingungen und undurchsichtige Strukturen ausgezeichnet hat, die Kabinenkollegen zusammen und bilden eine Arbeitnehmervertretung in Form einer Tarifkommission, um sich dem Arbeitgeber künftig weniger ausgeliefert zu fühlen“, so Alexander Behrens, Vorsitzender der UFO.

Anonymität für Gewerkschafter

„Es ist allerdings aus UFO-Sicht auch unglaublich, dass sich die Mitglieder der Tarifkommission auch noch im Jahre 2018, in dem Gewerkschaftsarbeit doch eigentlich eine anerkannte Selbstverständlichkeit sein sollte, dazu gezwungen sehen, ihren Interessen anonym nachzugehen.“ Dies sei allerdings nötig, um sich vor arbeitsrechtlichen Konsequenzen des Arbeitgebers zu schützen, so ein Mitglied der UFO-Tarifkommission. Auch beim Cockpitpersonal wachse der Unmut über schlechte Arbeitsbedingungen. Aus diesem Grund stehen die Vereinigung Cockpit und die Kabinengewerkschaft in enger Abstimmung über Vergütungs- und Arbeitsbedingungen bei der Airline.

LHT fährt automatisierte Rissinspektion an Triebwerken

Die Lufthansa Technik AG hat das von ihr entwickelte automatische Inspektionsverfahren für Triebwerksbauteile industrialisiert. Die Konzeptanlage, die im Zuge des F&E-Projektes AutoInspect entwickelt wurde, befindet sich nun im produktiven Einsatz.

Das AutoInspect-Verfahren ist ein roboterbasiertes, mit High End-Sensoren ausgestattetes Verfahren, das Rissinspektionen im Triebwerksbereich digital durchführt. Durch das optische Messverfahren wird nicht nur die Rissdetektion verbessert, sondern auch die Prozesssicherheit weiter erhöht. „Wir haben durch das AutoInspect-Verfahren zukünftig von allen Bauteilen über ihren Produktlebenszyklus alle reparaturrelevanten Informationen digital verfügbar. So werden Reparaturen für Triebwerksbauteile noch effizienter. Das kommt auch unseren Kunden zugute“, so Michael Ernst, Projektleiter Innovationen bei Lufthansa Technik.

Verfahren auf mehr Bauteile erweitern

Das neuentwickelte Inspektionsverfahren wird zurzeit so robust gemacht, wie es für den industriellen Einsatz erforderlich ist. Außerdem wird das Verfahren auf weitere Brennkammerbauteile von Triebwerken der CFM56-Familie und der CF34-Famile ausgerollt. Mitte 2018 soll das Inspektionsverfahren AutoInspect mit dem automatisierten Reparaturverfahren für Brennkammern AutoRep zu einer Prozesskette zusammengeführt werden. Dann verfügt Lufthansa Technik über eine vollautomatisierte und digitalisierte Reparatur für Triebwerkskomponenten.

Austrian Airlines mit 2.466 Mio. Euro Gesamterlös

Austrian Airlines, Österreichs Flag-Carrier, hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017 ein Adjusted EBIT von 94 Mio. Euro erwirtschaftet. Das entspricht einer Steigerung von 62 Prozent zum Vorjahr. Das EBIT, in dem auch Bewertungsgewinne aus Flugzeugverkäufen enthalten ist, erreichte 101 Mio. Euro, ein Plus von 55 Prozent zum Vorjahr.

Grund für das gute Ergebnis war insbesondere die steigende innereuropäische Nachfrage nach Flügen. Austrian Airlines beförderte 12,9 Millionen Passagiere, im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 13 Prozent. Die Gesamterlöse sind um acht Prozent auf 2.466 Mio. Euro gestiegen.

Ergebnis im Detail

Wesentlicher Grund dafür war der Ausbau des Europaverkehrs. Dazu kommen sieben Millionen Erlöse aus dem Titel der Fokker Flugzeugverkäufe. Die Gesamtaufwendungen sind 2017 trotz deutlichem Personalaufbau nur um sechs Prozent auf 2.365 Mio. Euro angestiegen. Trotz politischer Krisen im Nahen Osten konnte Austrian Airlines die führende Kennzahl zum wirtschaftlichen Erfolg, das Adjusted EBIT, um 62 Prozent oder 36 Mio. Euro auf 94 Mio. Euro erhöhen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist auf 101 Mio. Euro gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 55 Prozent oder 36 Mio. Euro.

Austrian Airlines investiert in moderne Flugzeuge

Die 2016 begonnene Einflottung der Embraer-Kurzstreckenjets als Ersatz für die Fokker-Flugzeuge konnte 2017 erfolgreich abgeschlossen werden. 17 Embraer-Jets wurden in die Flotte übernommen. Außerdem wurden fünf zusätzliche Airbus des Typs A320 in die Flotte integriert. Eine zusätzliche Boeing 777 wird voraussichtlich ab dem Sommerflugplan 2018 eingesetzt.

WLAN an Bord, neue Klasse

2017 wurden alle A320-Flugzeuge mit Inflight Connectivity ausgestattet. „myAustrian Flynet“ erlaubt es Passagieren, ihre eigenen mobilen Endgeräte an Bord über WLAN zu nutzen. Außerdem wurden alle Boeing Langstreckenflugzeuge für rund 15 Mio. Euro mit der neuen Premium Economy Class aufgerüstet. Herzstück der neuen Premium Economy Class ist ein neuer Sitz, der im Vergleich zur Economy Class mehr Komfort und Beinfreiheit bietet.

1,5 Millionen Passgiere mehr

Das Flottenwachstum und die Verbesserung des Produktangebots macht sich auch in den Passagierzahlen bemerkbar: Austrian Airlines hat im Zeitraum Januar bis Dezember 2017 12,9 Millionen Passagiere befördert, was einen Passagierrekord bedeutet. Dies entspricht einer Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch das Angebot gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK) stieg um sieben Prozent.

Die Auslastung (=Passagierfaktor) lag mit 76,8 Prozent ebenfalls über dem Vorjahr (76,1 Prozent), was trotz Umstieg auf größere Flugzeuge (Embraer statt Fokker) gelungen ist. Austrian Airlines hat 2017 mit 83 operativ eingesetzten Flugzeugen 143.999 Flüge absolviert. Das sind durchschnittlich 395 Flüge am Tag. Die Regelmäßigkeit hat 98,6 Prozent betragen, die Ankunftspünktlichkeit lag bei 83,2 Prozent.

Zahl der Mitarbeiter bei Austrian wächst

Der Personalstand der Austrian Airlines Group lag zum Stichtag 31. Dezember 2017 bei 6.914 Mitarbeitern (2016: 6.450 Mitarbeiter). Das deutliche Plus von 464 Mitarbeitern oder sieben Prozent ist hauptsächlich auf die Aufnahme von Piloten und Flugbegleitern zurückzuführen.

Ausblick: Investitionen und Ausbau

Austrian Airlines hat bereits im Vorjahr begonnen, touristische Destinationen auszubauen. Im Jahr 2017 wurden die Destinationen Los Angeles, Göteborg, Seychellen und Schiras (Iran) eingeführt. 2018 folgen die Destinationen Tokio und Kapstadt in Südafrika. Für 2018 erwartet Austrian Airlines aufgrund der prognostizierten Verteuerung des Treibstoffpreises und der laufenden Investitionen in Flugzeuge und Produktverbesserung ein herausforderndes Jahr.

Ergänzende Erläuterung zum EBIT und Adjusted EBIT: Mit 20 15 hat die Lufthansa Group das EBIT (earnings before interest and taxes bzw. Ergebnis vor Zinsen und Steuern) und „Adjusted EBIT“ als neue Ergebniskennzahlen im Konzern vorgestellt. Das „Adjusted EBIT“ ergibt sich aus dem EBIT, bereinigt um Abgangsbuchgewi nne und – verluste, außerplanmäßige Zu – und Abschreibungen sowie Pensions – Sondereffekte.

Solar auf dem Hangar für 100 Prozent Ökostrom am NUE

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Mit 4,2 Millionen Fluggästen, 1.000 eigenen Mitarbeitern und rund 4.000 Beschäftigten am Standort ist der Albrecht Dürer Airport Nürnberg eine kleine Stadt für sich – mit einem entsprechenden Bedarf an Energie. Im Rahmen seines Energiemanagements stellt der Flughafen ab diesem Jahr auf eine Versorgung mit 100 Prozent Ökostrom um.

Um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu gehen, führte der Albrecht Dürer Airport Nürnberg bereits im Jahr 2016 ein Energiemanagementsystem (gemäß DIN EN ISO 50001) ein und benannte einen eigenen Energiemanagementbeauftragten. Es folgten Schulungen des Personals, technische Maßnahmen wie das sukzessive Austauschen von konventionellen Leuchten durch LED sowie interne und externe Auditierungen der Prozesse und Abläufe, welche durch die N-ERGIE Effizienz GmbH und den TÜV Rheinland (LGA) ausgeführt wurden. All diese Maßnahmen trugen zu einer erheblichen Reduzierung des Energieverbrauchs bei.

Energiesparen mit den Nachbarn

Nächster großer Schritt ist nun die komplette Umstellung auf „grünen“ Strom: Der Konzern wird in den Jahren 2018 und 2019 mit 100 Prozent Ökostrom versorgt. Dazu wird die Airport-Tochter Flughafen Nürnberg Energie GmbH für das laufende Jahr 20 Gigawattstunden (GWh) elektrische Energie aus Biomasse erwerben.

Die Weichen für eine nachhaltige Energieversorgung hatte der Airport bereits in den Vorjahren gestellt: So wurden Hangar-Dachflächen mit Solarmodulen bestückt. Außerdem bezieht der Flughafen schon seit Jahren Wärme aus dem Hackschnitzelheizkraftwerk eines benachbarten Landwirtschaftsbetriebs. „Ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist uns gerade als Flughafen sehr wichtig“, so Geschäftsführer Dr. Michael Hupe. „Daher werden wir weiter daran arbeiten, unsere Energiebilanz zu optimieren und nach neuen Möglichkeiten der Energieeffizienz zu suchen.“

Rekordjahr für MTU Maintenance 2017

Das Jahr 2017 war das erfolgreichste in der über 36-jährigen Geschichte der MTU Maintenance. Die Instandhaltung aus dem Hause MTU Aero Engines AG verbuchte Aufträge im Wert von über 3,7 Milliarden Dollar, das sind ganze 1,5 Milliarden Dollar mehr als im Jahr 2016.

„Im vergangenen Jahr wurden rund 270 Verträge abgeschlossen“, berichtet Michael Schreyögg, Programmvorstand der MTU Aero Engines. „Davon entfielen 47 auf Neu- oder Bestandskunden, die bislang noch nicht von uns instand gehaltene Triebwerkstypen an unsere MRO-Standorte schickten. Wir freuen uns sehr über das neu gewonnene und anhaltende Vertrauen, das unsere Kunden uns als Triebwerksexperten entgegenbringen. Es ist ein klares Signal aus dem Markt, dass wir mit unserem Angebot an kreativen und flexiblen Lösungen genau richtig liegen.“

Auslastung hoch, mehr Kapazität

Neben den wichtigen Vertragsabschlüssen führten die Maintenance-Standorte der MTU allein im vergangenen Jahr mehr als 1.000 Shop Visits durch. Insgesamt hat die MTU Maintenance seit ihren Anfängen damit weit über 18.000 Antriebe instand gehalten. Davon entfielen über 300 Shop Visits auf die V2500-Triebwerksfamilie, mehr als jemals zuvor, und 125 Shop Visits auf die CF34-Familie, ebenfalls ein Rekord für das Unternehmen. Weitere Highlights verzeichneten die MTU Maintenance Hannover, die erst kürzlich die Marke von 8.000 Shop Visits knacken konnte, sowie die MTU Maintenance Canada, die die Instandhaltung der V2500-Baureihe neu ins Programm aufgenommen hat.

Vor dem Hintergrund des hohen Auftragseingangs in den Shops der MTU Maintenance und des weltweiten Wachstumstrends in der Triebwerksinstandhaltung baut die MTU ihre Kapazitäten aus und stellt an allen Standorten neue Mitarbeiter ein. „Wir werden insbesondere weiter in unseren Shop in China investieren“, sagt Schreyögg. „Momentan haben wir dort Kapazität für 300 Shop Visits jährlich – dieses Volumen soll in den kommenden Jahren nochmals um weitere 50 Prozent erhöht werden, um mit dem inländischen Marktwachstum Schritt zu halten. Schneller als dort entwickelt sich der Markt nirgendwo sonst auf der Welt. Außerdem wollen wir an unserem chinesischen Standort zu gegebener Zeit neue Programme aufnehmen können.“

Darüber hinaus gaben die MTU und Lufthansa Technik im Dezember die Gründung ihres Joint Ventures mit dem Namen Engine Maintenance Europe, kurz EME Aero, bekannt. Nach den derzeitigen Plänen wird das Werk im Jahr 2020 seinen Betrieb aufnehmen und eine Kapazität von über 400 Shop Visits pro Jahr haben. Bei der EME Aero sollen die Getriebefans der PW1000G-Serie instandgehalten werden. Die Shop Visits werden über das OEM-Netzwerk beauftragt.

Nischen erfolgreich ausfüllen

Auch die MTU Maintenance Lease Services B.V. mit Sitz in Amsterdam hat 2017 Rekorde gebrochen. Das junge und erfolgreiche Start-up-Unternehmen konnte den Umsatz gegenüber 2016 auf das Zweifache steigern, über 60 neue Leasing- und Asset-Management-Kunden gewinnen und den Triebwerkspool an Leasingtriebwerken nahezu verdoppeln. Im Jahr 2018 will sich das Unternehmen auf technische Asset-Management-Dienstleistungen für Triebwerke sowie flexible MRO- und Asset-Management-Lösungen für Eigentümer und Betreiber konzentrieren.

Für die Airfoil Services (ASSB), ein Joint Venture der MTU Maintenance und Lufthansa Technik, war 2017 ebenfalls ein erfolgreiches Jahr. Das Reparaturvolumen stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 35 Prozent. Das Wachstum war auf die starke Nachfrage nach CFM56-Schaufelreparaturen und den anhaltend hohen Bedarf an V2500-Schaufelreparaturen zurückzuführen. Darüber hinaus hat ASSB im vergangenen Jahr mit der Reparatur von Niederdruckturbinen- und Hochdruckverdichterschaufeln für GP7000-Triebwerke begonnen und liefert als einziger Anbieter diese Leistung für diese Bauteile. Die Joint-Venture-Partner MTU und LHT sorgen für eine gute Grundauslastung des Betriebs, während sich der Drittgeschäftsanteil auf 36 Prozent beläuft.

Die zivile Triebwerksinstandhaltung verzeichnete im Jahr 2017 mit einem Umsatzplus von 19 Prozent auf 2.285,3 Millionen Euro (2016: 1.914,4 Millionen Euro) das höchste Umsatzwachstum innerhalb der MTU Aero Engines AG. Die Umsatzprognose des Unternehmens für die zivile Triebwerksinstandhaltung (MRO-Geschäft, in US-Dollar) sieht für 2018 eine Wachstumsrate im hohen Zehn-Prozent-Bereich.

Livedaten zur Frachtsendung: LHC öffnet Schnittstellen

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Nicht nur wenn Fracht bereits auf dem Wege ist, kommt es auf Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit an. Schon bei der Buchungsanfrage kann es manchmal auf jede Sekunde ankommen.

Deshalb stellt Lufthansa Cargo ab sofort zwei neue Programmierschnittstellen für ihre Anwendungen zur Verfügung: Mit den APIs „GetCapacity“ und „GetRates“ bietet die Fracht-Airline den Partnern einen direkten Zugriff auf Kapazitäts- und Ratendaten. Unternehmen können somit die Daten schnell und einfach im eigenen System nutzen und weiterverarbeiten, ohne sie manuell uploaden zu müssen. Darüber hinaus stehen mit dem Echtzeit-Datenaustausch zur Kapazität auch außerhalb der Bürozeiten Informationen zur Flugauslastung bereit. Ein Service, der nicht nur den Informationsaustausch beschleunigt, sondern diesen auch massiv vereinfacht und Fehler minimiert.

Pionier für Digitalisierung in der Branche

„Wir bauen die digitalen standardisierten Schnittstellen für unsere Kunden kontinuierlich aus, um die System-zu-System-Kommunikation weiter zu vereinfachen“, erklärt Boris Hueske, Head of Digital Transformation bei Lufthansa Cargo. „GetCapacity“ und „GetRates“ ergänzen die bereits etablierten Schnittstellen „Tracking“ und „GetRoutes“. Anders als die Vorgänger übertragen die neuen APIs jedoch schützenswerte Daten und werden Interessenten daher auf Anfrage zur Verfügung gestellt. „Tracking“ und „GetRoutes“ können hingegen wie gewohnt online abgerufen werden. Die Nutzung aller APIs ist selbsterklärend und meist ohne Einweisung möglich.

Mit der Erweiterung der Webservices baut Lufthansa Cargo das bereits bestehende digitale Angebot weiter aus und verbessert so nicht nur die Konnektivität zu den eigenen Kunden, sondern definiert neue digitale Standards für die gesamte Luftfracht-Branche. Für die Zukunft sind weitere intelligente Webservices rund um die Buchung bereits in Planung.

Ziele ab CGN und neue Airlines im Sommer 2018

Ab dem 25. März gilt der neue Sommerflugplan des Köln Bonn Airport. Das neue Programm ist vollgepackt mit spannenden Strecken für Badeurlauber, Städtetouristen und Businessreisende – 31 Airlines fliegen zu 141 Zielen in 36 Ländern. Insgesamt stehen in diesem Jahr 17 neue Ziele im Sommerflugplan.

Der neue Flughafenchef, Athanasios Titonis, sagte: „Besonders freuen wir uns, easyJet wieder an unserem Airport begrüßen zu dürfen.“ Bis zu 33 Mal pro Woche fliegen die Briten von Köln/Bonn ab Juni nach Berlin-Tegel. Neben den klassischen Zielen stehen in diesem Sommer spannende Neulinge im Flugplan. Dazu gehört zum Beispiel Tiflis in Georgien. Mit diesem Ziel feiert Georgian Airways Premiere in Köln/Bonn.

Süden und Osten ab Köln/Bonn

Zweimal wöchentlich geht es mit der georgischen Fluggesellschaft künftig in die östlichste Hauptstadt Europas. Zwei weitere, nicht alltägliche Verbindungen in den Osten sind in diesem Sommer Teil des Programms in Köln/Bonn: Pobeda fliegt St. Petersburg in Russland an, Small Planet Airlines nimmt Allenstein-Masuren in Polen ins Streckennetz auf.

Wen es ab Köln/Bonn eher in die Wärme zieht, der wird in diesem Sommer sicher bei Condor fündig. Die Ferienfluggesellschaft baut ihr Engagement am Flughafen deutlich aus. Die Airline wird zwei Mittelstrecken-Flugzeuge am Flughafen stationieren. Bedient werden von Condor 12 beliebte Sonnenziele etwa auf den Kanaren, den griechischen Inseln, auf Madeira und in der Türkei. Dubai – bereits als Vollcharter im Winterflugplan enthalten – wird weiter angeflogen. Zusätzlich werden die nach Mallorca angebotenen Flüge auf zwei tägliche Abflüge verdoppelt. 30 mal pro Woche hebt dann eine Condor-Maschine am Airport ab.

77 Ziele hat die Eurowings in diesem Jahr ab Köln/Bonn im Programm – und erfüllt damit die Wünsche von Reisenden verschiedenster Art. Neben einer deutlichen Aufstockung der Frequenz nach Berlin-Tegel (33 wöchentliche Umläufe mehr als im Vorjahr), sind auch die klassischen Sommerfavoriten wie die Kanaren, Griechenland und die Balearen wieder mit dabei. Die Verbindung nach Mallorca wird ebenfalls aufgestockt – 19 Umläufe mehr als im vergangenen Sommer bietet die Eurowings auf der beliebten Ferienstrecke an. Außerdem fliegt die Airline insgesamt 12 Fernziele an, etwa in Asien, Afrika und der Karibik. Das neue USA-Ziel Fort Myers kommt im Mai dazu – einmal wöchentlich fliegt Eurowings die Stadt in Florida an.

Günstige und neue Airlines

Ryanair nimmt in diesem Sommer 29 Ziele ab Köln/Bonn ins Streckennetz auf. Sieben davon sind in dieser Saison neu, sie werden aus dem Winterflugplan übernommen. Dazu gehören zum Beispiel die spanischen Städte Vitoria und Sevilla, außerdem Treviso in Italien, Vilnius in Litauen sowie das englische Bristol.

Inklusive easyJet heißt der Flughafen in diesem Sommer acht neue Airlines willkommen. Neben Georgian Airways (Tiflis) starten künftig auch Nouvelair Tunisie (Monastir), Freebird Airlines (Antalya), Olympus Airways (Fuerteventura, Teneriffa, Heraklion), AlMasria Universal Airlines (Hurghada), Tailwind Airlines (Bodrum) und Corendon Airlines (Gazipaşa) regelmäßige Flüge ab Köln/Bonn (teilweise Charter).

Flughafen BER nimmt technische Leitstelle in Betrieb

Die technische Leitstelle am Flughafen Berlin Brandenburg wurde jetzt erfolgreich in Betrieb genommen. Seit dem 01. März werden von dort zentral alle technischen Prozesse (Medienver- und -entsorgung, Stromversorgung, IT-Technik) für die Infrastruktur der beiden Bestandsflughäfen Schönefeld und Tegel und des künftigen Hauptstadtflughafens BER gesteuert.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Umstellung der Systeme mit Bündelung an einer Stelle ist ein wichtiger Schritt zur Eröffnung des BER im Oktober 2020. Die Leitstelle steuert die Abläufe aller für den Betrieb der gesamten Flughafeninfrastruktur notwendigen Anlagen und IT-Einrichtungen. Störungen an technischen Anlagen können in der neuen Leitstelle schneller erkannt und damit besser behoben werden.“

Leitstelle in der Feuerwache West

Die neue technische Leitstelle hat ihren Sitz in der Feuerwache West in unmittelbarer Nähe zur südlichen Start-und Landebahn des Flughafens Berlin Brandenburg. Ausgestattet ist die Warte mit drei Videowänden, auf deren Monitoren mit einer Gesamtfläche von 20 Quadratmetern die Visualisierung aller technischen Abläufe der Flughäfen Schönefeld, Tegel und später dann des BER zusammengefasst und dargestellt wird. Insgesamt sind in der Leitstelle 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag und rund um die Uhr beschäftigt.

Als Betreiber der zentralen IT-Infrastruktur unterstützt der Bereich „Informations- und Kommunikationstechnik“ den Flughafenbetrieb und die Passagierprozesse über die flughafeneigenen Informations- und technischen Systeme. Zu den Nutzern gehören alle an den Prozessen beteiligten Partner, wie Airlines, Behörden, Bodenverkehrsdienstleister, Sicherheitsunternehmen und weitere Nutzer der Flughafeneinrichtungen wie Retail und Gastronomie sowie Telekommunikationsunternehmen.

Flughafen PAD feiert Frühling am Sonntag

Der Flughafen PAD heißt am Sonntag, 18. März 2018, erneut den Frühling willkommen. Zwischen 11:00 und 18:00 Uhr verwandeln sich der Terminal- und der Außenbereich in eine bunte Reise-, Spiel- und Ausstellungsfläche mit mehr als 60 Ständen sowie Aktionen zu den Themenbereichen Frühling, Freizeit, Sport, Garten, Dekoration und Reisen. Der Eintritt und das Parken sind wie immer frei.

Dabei fanden nicht alle Aussteller am Paderborn-Lippstadt Airport Platz und mussten auf spätere Gelegenheiten verwiesen werden. Für die Besucher bedeutet das aber ein Reiches Angebot. Denn von österlichen Geschenkideen, angefangen von frühlingshaften und kreativen Blumengestecken, Holzartikel und Deko aus regionaler Werkstatt, antike Stücke für Haus und Garten bis hin zu handgefertigten Pralinen und Schokolade, Edelsteinschmuck, Lampen, Gewürzen ist allerhand dabei.

Musik, Unterhaltung und Gewinnspiel

Musikalische Einlagen der Band „Scheel“, die mit ihrem ausgefeiltem dreistimmigen Satzgesang und virtuosen Gitarreneinlagen die Gäste zwischen 13:00 und 16:00 Uhr begeistern, sowie der Auftritt der BFG Dance Academy sorgen für Unterhaltung und Kurzweil. Auch jüngere Besucher werden sich beim Frühlingserwachen am Heimathafen nicht langweilen. Vor dem Terminal sorgen eine Kleingärtneraktion in einem Zirkuszelt, eine Hüpfburg und ein Ballonkünstler für Abwechslung. Unter fachkundiger Betreuung können sie zum Thema „Die Natur wird lebendig“ Wurzelwesen & Windspiele basteln und sich vom Flughafen Maskottchen „Homie“ mit Süßigkeiten verwöhnen lassen.

Gegen 17:30 Uhr verspricht eine Tombola hochpreisige Gewinne, darunter ein Raleigh „Rushhour“ Trekkingrad im Wert von 800,- Euro (gesponsert von Fahrrad Löckenhoff + Schulte, Paderborn), Husqvarna-Gartenpakete mit einem Wert von über 200 Euro (Schulte Forst & Gartentechnik, Borchen) sowie zahlreiche Flug- und Reisegutscheine, Familienkarten für das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund, dem Safaripark Stukenbrok, GOP Varieté Gutscheine, Wellnesspakete (Körperkonzept Nina Wollmeyer) und viele mehr. Kulinarische Leckereien, individuelle Beratungen in allen Reisebüros am Flughafen mit vielfältigen und interessanten Urlaubsangeboten sowie kostenfreies Parken am Airport während des Urlaubs bei Buchung einer Reise zum Frühlingserwachen runden den Tag ab. Kostenlose Ausfahrtickets gibt es am Flughafen-Stand.

NH90 und H125 für Militär in Qatar

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Qatar will 28 Hubschrauber des NH90 kaufen. Das Geschäft wurde auf der DIMDEX, einer zweijährlichen Militärmesse in Qatar, geschlossen.

Dabei geht es um 16 NH90, die als taktische Transporthubschrauber (TTH) geliefert werden, 12 NH90 in Marinekonfiguration (NFH, Nato Frigate Helicopter). Im Rahmen der Erneuerung der Hubschrauberflotte des Landes hat Qatar auch 16 leichte Hubschrauber H125 bestellt. Die einmotorigen Maschinen sollen der Ausbildung in der Qatar Armed Forces Air Academy dienen.

Der zweistrahlige mittelschwere Hubschrauber NH90 wird vom Konsortium NHIndustries aus Airbus (62,5 Prozent), Leonardo (32 Prozent) und Fokker (5,5 Prozent) gebaut. Leonardo tritt hier als Hauptvertragspartner auf. Airbus wird die 16 NH90 TTH im Werk Venedig-Tessera fertigen. Im Norden Italiens befindet sich die Endmontagelinie. Insgesamt erhält der NH90 damit den 543. Auftrag. 350 Hubschrauber des Musters befinden sich heute im Einsatz.

Lufthansa Group hat Ergebnis wie noch nie

Der Umsatz der Lufthansa Group ist 2017 um 12,4 Prozent auf 35,6 Milliarden Euro gestiegen. Das Ergebnis ist mit einem Adjusted EBIT von 2,97 Milliarden Euro um 69,7 Prozent deutlich gestiegen. Die Adjusted EBIT-Marge liegt mit 8,4 Prozent um 2,9 Prozentpunkte über der des Vorjahres, als es eine der bis dahin schon höchsten Margen der Lufthansa gab.

Der Modernisierungskurs zeige nachhaltig Wirkung, mit dem besten Ergebnis in der Geschichte des Unternehmens, so Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. „Es ist uns gelungen, im vergangenen Jahr erneut die Kosten zu senken – und gleichzeitig als erste und einzige Airline in Europa mit einem fünften Stern ausgezeichnet zu werden. Wir senken die Kosten dort, wo es der Kunde nicht bemerkt und investieren gleichzeitig weiter in die Qualität.“

Stückkosten noch weiter gesenkt

Das EBIT ist um über eine Milliarde Euro auf 3,3 Milliarden Euro gestiegen. Im starken Anstieg des EBIT ist der positive Einmaleffekt des Tarifabschlusses mit der Vereinigung Cockpit für die Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings enthalten. Der Effekt in Höhe von 582 Millionen Euro wurde im Dezember ergebniswirksam.

„Besonders erfreulich ist, dass wir die um Treibstoff und Währungseffekte bereinigten Stückkosten der Passagier-Airlines auch in diesem Jahr erneut senken konnten. Und das obwohl gestiegene passagierabhängige Kosten aufgrund der besseren Auslastung, höhere variable Vergütungen aufgrund der guten Ergebnisentwicklung sowie Kompensationskosten aufgrund der Flugausfälle bei Air Berlin uns in diesem Jahr zusätzlich belastet haben. Rechnet man diese Sondereffekte heraus, konnten wir die Stückkosten um 1,8 Prozent reduzieren“, sagt Ulrik Svensson, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG.

Die Lufthansa Group hat im Jahr 2017 insgesamt rund drei Milliarden Euro investiert, rund ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Das liegt auch an Investitionen von rund 900 Millionen Euro für Flugzeuge aus dem Air Berlin-Flugbetrieb. „Die höheren Investitionen spiegeln auch den größer gewordenen Konzern wider. Das Verhältnis unserer Investitionen zum Umsatz bleibt aber auf dem Niveau der erfolgreichsten Airlines weltweit. Wichtig ist vor allem, dass Kapitalverzinsung weiter steigt. Der Return on Capital Employed (Adjusted ROCE) nach Steuern hat sich in 2017 um 4,6 Prozentpunkte auf 11,6 Prozent verbessert“, sagt Ulrik Svensson.

Free Cashflow verdoppelt

Trotz der gestiegenen Investitionen hat sich der Free Cashflow auf 2,3 Milliarden Euro in etwa verdoppelt. Die Nettokreditverschuldung ist um 6,8 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro gestiegen. Darin sind auch 1,7 Milliarden Euro Initialdotierung für die Altersversorgung der Flugbegleiter im neuen Defined Contribution-Modell enthalten. Insgesamt sind die Pensionsverpflichtungen 2017 um 3,2 Milliarden Euro gesunken. Die Eigenkapitalquote ist um 5,9 Prozentpunkte auf 26,5 Prozent gestiegen.

„Auf der Basis des sehr guten Ergebnisses in diesem Jahr schlagen wir der Hauptversammlung eine Dividende von 80 Eurocent vor. Das entspricht einer Steigerung der Ausschüttungssumme von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf diesem Niveau wollen wir die Dividende in den kommenden Jahren mindestens halten“, sagt Ulrik Svensson.

Netzwerk-Airlines

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben ihr Ergebnis um fast 50 Prozent auf rund 2,3 Milliarden Euro gesteigert. Auf der Basis einer starken Nachfrage und eines positiven Preisumfeldes konnten die Netzwerk-Airlines ihre Marge um 2,6 Prozentpunkte auf annähernd zehn Prozent steigern.

Punkt-Zu-Punkt-Airlines

Eurowings hat ihre um Treibstoff- und Währungseffekte bereinigten Stückkosten trotz erheblicher Aufwendungen aus der Übernahme von Kapazitäten von Air Berlin um 6,5 Prozent gesenkt. Auf dieser Basis und einer starken Nachfrage konnte das Ergebnis um 200 Millionen Euro gesteigert werden. Trotz der hohen Belastungen durch Sondereffekte im Rahmen der Marktkonsolidierung konnten die Punkt-Zu-Punkt-Airlines ihre Marge in der Summe um 7,3 Prozentpunkte steigern und ein positives Ergebnis von rund 100 Millionen Euro erwirtschaften. Das inorganische Wachstum, das im Rahmen der Air Berlin-Insolvenz erfolgt ist, wird ab 2019 einen positiven Ergebnisbeitrag liefern.

Aviation Services

Die Aviation Services haben insgesamt ein sehr gutes Ergebnis erreicht, wobei die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsfeldern sehr unterschiedlich war. Lufthansa Cargo konnte auf der Basis einer starken Nachfrage und reduzierter Kosten ihr Ergebnis um fast 300 Millionen Euro auf 242 Millionen Euro steigern. Lufthansa Technik hat mit 415 Millionen Euro ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erzielt. Vor dem Hintergrund des fortgesetzten Transformationsprozesses in Europa ist das Ergebnis der LSG Group um 38 Millionen Euro auf 66 Millionen Euro zurückgegangen.

Ausblick

Die um rund 700 Millionen Euro höheren Treibstoffkosten können zu einem großen Teil durch eine bessere operative Performance kompensiert werden, so dass für 2018 insgesamt mit einem Ergebnis leicht unter Vorjahr gerechnet wird. Die organische Kapazität soll um insgesamt sieben Prozent wachsen, wobei sich die um Währungseffekte bereinigten Stückerlöse stabil entwickeln sollen. Die um Währungs- und Treibstoffeffekte bereinigten Stückkosten sollen um ein bis zwei Prozent weiter sinken.

„Wir werden unseren Modernisierungskurs konsequent fortsetzen. Dabei verbleibt unser Fokus unverändert auf einer Senkung der Kosten und einer gleichzeitigen Steigerung der Qualität. Nur so können wir unsere Profitabilität dauerhaft steigern. Aus einer Position der Stärke werden wir die Konsolidierung in Europa weiter vorantreiben“, sagt Carsten Spohr.

NAV Portugal will COOPANS beitreten

Die europaweit wachsende COOPANS-Allianz (COOperation between ANS Providers), in der neben Austro Control auch die Flugsicherungen aus Schweden, Irland, Dänemark und Kroatien vertreten sind, forciert die Harmonisierung und Vereinheitlichung europäischer Flugsicherungssysteme im Sinne von Single European Sky.

NAV Portugal wurde als nun zukünftiges Mitglied in die COOPANS Allianz aufgenommen. Die Verträge wurden am 14. März in Lissabon unterzeichnet. NAV Portugal betrachtet COOPANS als strategisch wertvollen Partner. Zeitgleich findet in Spanien gerade die Branchenmesse World ATM Congress in Madrid statt.

Wirtschaftliche Vorteile für NAV Portugal

Als wesentliche Vorteile sieht NAV Portugal die Implementierung des mit 2021 gemeinsamen Flugsicherungsbetriebssystems „TopSky“ und die gemeinsame strategische Ausrichtung im europäischen Umfeld. Neben den technologischen und verfahrenstechnischen Herausforderungen will sich die portugiesische Flugsicherung auch für den künftig zu erwartenden starken und schwer planbaren Verkehrsanstieg rüsten. „Wir sind fest davon überzeugt, dass die Aufnahme in die COOPANS Alliance einen sehr positiven technologischen, operativen und wirtschaftlichen Einfluss auf NAV Portugal haben wird „unterstrich Jorge Ponce Leão, Präsident von NAV Portugal.

„Wir sind sehr stolz und geehrt, dass NAV Portugal sich entschlossen hat, ein Mitglied von COOPANS zu werden. Unsere Allianz hat in der europäischen Luftfahrt eine Vorbildfunktion eingenommen. So gibt es ein starkes positives Feedback seitens der Airlines, von anderen Flugsicherungsorganisationen und von der Europäischen Kommission. Unser Ziel war es immer, die Allianz zu stärken. Ich bin überzeugt, daß wir mit NAV Portugal den perfekten Partner gefunden haben und freue mich auf die erfolgreiche Zusammenarbeit „, bekräftigt Thomas Hoffmann, COO von Austro Control und Vorsitzender des COOPANS Alliance Boards.

Aufnahme in COOPANS nach sechs Monaten Test

Mit dem COOPANS Flugsicherungssystem „TopSky“, das schon zu fünf verschiedenen Lufträumen und in sieben Flugverkehrskontrollzentralen läuft, trägt COOPANS auch ganz wesentlich zur Umsetzung der im Rahmen von Single European Sky vorgegebenen Ziele wie die Harmonisierung europäischer ATM-Systeme und einer Einsparung der Kosten von 30 Prozent bei. Die Kandidatenphase soll in sechs Monaten abgeschlossen sein, danach wird vom COOPANS Alliance Board die Aufnahme von NAV Portugal als ATM Member formal entschieden und zu einem wichtigen Meilenstein in der weiteren Entwicklung der COOPANS Allianz.

DFS will mit Atech in Brasilien kooperieren

Der brasilianische Flugsicherungstechnologie-Anbieter Atech, der Teil der Embraer Gruppe ist, und die DFS Aviation Services GmbH haben auf der Branchenmesse World ATM Congress in Madrid eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung von Flugsicherungssystemen unterzeichnet.

Die beiden Unternehmen beabsichtigen ihre jeweilige Expertise zu bündeln, um gemeinsame Lösungen für die Strecken-, Anflug-, und Flugplatzkontrolle weltweit anzubieten. Ein Fokus der Zusammenarbeit liegt auf der Weiterentwicklung eines sogenannten Anflugmanagement-Systems und der Integration der Daten von vorgelagerten Kontrollzentralen (Cross Centre Arrival Management).

Plattform für Datenaustausch

Ferner ist die Realisierung einer Datenaustauschplattform (System Wide Information Management) geplant, die den Anforderungen der zivilen Luftfahrtorganisation ICAO entspricht. „Wir freuen uns, mit Atech einen leistungsstarken Partner gewonnen zu haben, mit dem wir in Südamerika und Asien zusammenarbeiten werden“, so Oliver Cristinetti, Managing Director DFS Aviation Services GmbH. Atech ist Teil der Embraer Gruppe und konzentriert sich auf die Entwicklung von Lösungen für den Flugsicherungsmarkt. Die Leistungen umfassen ATM-Systeme, Betriebskonzepte, Projektplanung, Design, Beschaffung, Einführung, Transition, Training, integrierte Logistik und langfristigen Support.

Atech ist Branchenspezialist

Die Expertise von Atech liegt auf der Verarbeitung von Flugdaten, Verkehrsflusssteuerung, Flugsicherungssystemen, Realzeitsimulations- und Validierungssystemen, Collaborative Decision Making, Surveillance-Daten-Verarbeitung, Integration und Virtualisierung in ATM. Atech implementiert seine Lösungen weltweit. So zeichnet das Unternehmen verantwortlich für die Entwicklung und Einführung des brasilianischen Flugsicherungssystems und für die Entwicklung und Modernisierung des brasilianischen Luftraum-Management-Systems.

Turkish Airlines kauft 25 Langstreckenjets Airbus A350

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Turkish Airlines mit Sitz in Istanbul hat eine Grundsatzvereinbarung über den Kauf von 25 Flugzeugen der A350-900 mit Optionen für weitere fünf Flugzeuge unterzeichnet.

Turkish Airlines betreibt derzeit eine Airbus-Flotte von 167 Flugzeugen und hat weitere 92 A321neo beim Flugzeugbauer Airbus in Auftrag. Die Türkei ist seit fast 20 Jahren ein fester Bestandteil der Airbus-Lieferkette und Partner in allen Airbus-Flugzeugprogrammen, einschließlich der prestigeträchtigen A350 XWB. Erst vor wenigen Tagen hat sich die Airline auf einen Kauf von bis zu 30 Dreamlinern mit Boeing geeinigt. Zunächst waren allerdings 40 Dreamliner geplant gewesen.

Passagiere und Airlines profitieren vom Airbus A350

Die A350 XWB ist eine völlig neue Familie von Langstrecken-Großraumflugzeugen mittlerer Passagierkapazität und wird die Zukunft des Luftverkehrs prägen. Sie zeichnet sich durch das neueste aerodynamische Design, Rumpf und Flügel aus Kohlefaserverbundwerkstoffen sowie neue, sparsame Triebwerke von Rolls-Royce aus. Die Airline will ihr Streckennetz nachhaltig ausbauen und neue Kurz- und Langstreckenziele von ihren Drehkreuzen in Istanbul und Ankara ohne Zwischenlandung mit dem Flugezug anfliegen, wie M. İlker Aycı, Chairman of the Board and Executive Committee von Turkish Airlines., erläutert.

Die besonders geräumige und leise Airspace-Kabine überzeugt durch ein angenehmes Bordambiente, modernes Design und neue Services. Sie bietet Komfort und Annehmlichkeiten auf höchstem Niveau und setzt neue Maßstäbe für das Flugerlebnis der Passagiere in allen Klassen. Ende Februar 2018 lagen Airbus für die A350 XWB insgesamt 854 Festbestellungen von 45 Kunden weltweit vor. „Turkish Airlines ist bestrebt, ihren Passagieren auf allen Strecken das bestmögliche Flugerlebnis zu bieten. Für dieses Versprechen steht die A350 XWB, die Komfort und Annehmlichkeiten in besonders geräumigen Kabinen in Verbindung mit maximaler Zuverlässigkeit bietet.“, so M. İlker Aycı.

Fluginformation in Österreich auf neuer Frequenz

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Zum 29. März 2018 erweitert Austro Control das Service für VFR Piloten durch die Einführung einer zusätzlichen Frequenz für Fluginformationsdienst und Alarmdienst. Die Frequenz 134.625 MHz ergänzt dann die bereits bestehenden Frequenzen 124,4 MHz und 118,525 MHz.

Sommerwochenenden mit stabilen Wetterlagen stellten bis jetzt eine besondere Herausforderung für den Fluginformationsdienst (FIC) dar. Auf Grund der vielen VFR-Flüge und der Größe des Sektors, der ganz Österreich mit Ausnahme des von TFI (Terminal Flight Information) betreuten Luftraums umfasste, war die Kapazität auf der Frequenz ausgeschöpft. Durch die Einführung der neuen Frequenz, werden die Kapazität und damit der Service an die Piloten in einem Schritt erhöht.

Frequenzen nach Nord, Süd und Wien

Dafür wird Österreich „dreigeteilt“, wobei die Trennlinie der neuen Sektoren ungefähr zehn nautische Meilen nördlich des Ennstals in Ost-Westrichtung verläuft. Die Frequenz 124,4 MHz, welche bis jetzt in ganz Österreich vorgesehen war, ist ab dann für den südlichen Bereich Österreichs zuständig während die neue Frequenz 134,625 MHz für den nördlichen Teil zuständig sein wird. Der Bereich der TMA Wien wird wie bisher von einem Teil der Anflugstelle Wien auf einer eigenen Frequenz (118,525 MHz) betreut.

Die Frequenzen 124,4 MHz und 134,625 MHz werden durchgehend während der veröffentlichten Dienstzeiten von FIC (0700-2100 Uhr lokal) betrieben. Je nach Verkehrsbelastung werden die Frequenzen von einem FIC-Mitarbeiter gemeinsam oder von zwei Mitarbeitern getrennt betrieben. Bei Überfliegen der Trennlinie werden Piloten auf die jeweils andere Frequenz geschickt.

Ausnahmen: Flugplätze im Übergangsbereich

Sollte der Funkkontakt mit FIC auf einer Frequenz abreißen, werden Piloten gebeten es auf der jeweils anderen Frequenz zu probieren. Der Erstanruf bei FIC sollte immer auf der Frequenz erfolgen, die für den Bereich, in dem man sich befindet, verlautbart ist. Ausnahmen stellen Starts von Flugplätzen dar, die im Grenzbereich zwischen Sektoren liegen. Ein Beispiel dafür wäre der Flugplatz Niederöblarn. Wenn Sie nach dem Start bei FIC rufen wollen und Richtung Norden fliegen, sollen Piloten jetzt auf der Frequenz 134,625 MHz und in allen anderen Richtungen auf 124,4 MHz rufen.

Carsten Spohr bleibt Lufthansa-Chef bis 2023

Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat Carsten Spohr für weitere fünf Jahre zum Vorstandsvorsitzenden bestellt. Der Vertrag von Spohr, der seit 2011 Mitglied im Vorstand der Deutschen Lufthansa AG und seit 2014 dessen Vorsitzender ist, wurde bis Ende Dezember 2023 verlängert.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Deutschen Lufthansa AG, Dr. Karl-Ludwig Kley, sagt: „Carsten Spohr hat die Modernisierung der Lufthansa Group in den vergangenen Jahren konsequent und sehr erfolgreich vorangetrieben. Er genießt höchstes Vertrauen aller Aufsichtsräte, die sich in großer Einigkeit für seine Vertragsverlängerung ausgesprochen haben. Dass Carsten Spohr die Geschicke des Vorstands für weitere fünf Jahre leiten wird, ist eine gute Nachricht für die Lufthansa Group.“

Lufthansa-Kapitän und Wirtschaftsingenieur

Nach seinem Studium und Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieur erwarb Carsten Spohr zunächst die Verkehrspilotenlizenz an der Verkehrsfliegerschule der Lufthansa. Im Laufe seiner fliegerischen Karriere hat er die Kapitänslizenz erworben, die er seit dieser Zeit innehat. Nach einem Wechsel zur Deutschen Aerospace AG in München kehrte er 1994 zu Lufthansa zurück. 1998 übernahm Spohr zunächst die Verantwortung für die regionalen und später für die globalen Partnerschaften von Lufthansa, inklusive der Star Alliance.

Im Oktober 2004 wurde er in den Bereichsvorstand der Lufthansa Passage berufen, 2007 zum Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa Cargo AG ernannt. Seit dem 01. Januar 2011 ist Carsten Spohr Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG und seit Mai 2014 dessen Vorsitzender.

Google und Flugtaxi Cora

Cora, das senkrecht startende Flugtaxi aus Neuseeland, macht derzeit die Runde. Das Konzept an sich ist nicht neu. Was das Flugtaxi interessant macht, ist der namhafte Förderer und Gründer von Google, Larry Page.

Der Hersteller Kitty Hawk hat seinen Sitz in Kalifornien. Cora verfügt an beiden Flügeln über mehrere Propeller zum Senkrechtstart. Diese sind jedoch keine Kipprotoren, die für dien vertikalen Flug umgelenkt werden. Dazu verfügt der Rumpf am Hinterende der Kabine über einen Antriebspropeller.

Autonomes Flugtaxi

Cora soll wie ein Hubschrauber starten und landen. Das Flugzeug wäre nicht im Geiste von Google ohne die Funktion des automatischen Fliegens. Wann aber Cora für den Flugdienst fertig und zugelassen sein wird, ist noch offen und laut Entwickler auch noch von den Behörden abhängig. Alle Luftschrauben an dem Flugzeug werden elektrisch angetrieben. Der Flugcomputer soll dreifach redundant sein. Auch ein Fallschirm für das Zweisitzige Flugzeug ist mit an Bord. Cora soll allerdings nicht für private Kunden käuflich sein, sondern für Taxidienste eingesetzt werden.

Technische Daten zu Cora

  • Konzept: Airtaxi
  • Antrieb: rein elektrisch
  • Kapazität: zwei Passagiere.
  • Flughöre: zwischen 500 ft und 3.000 ft (150 bis 1.000 Meter) über Grund
  • Spannweite: ca. elf Meter
  • Flugmechanik: Vertical take-off and landing (VTOL): Über 12 unabhängige Propeller, Reiseflug über einen starren Propeller
  • Reichweite: Zunächst ca. 62 Meilen / 100 Kilometer
  • Geschwindigkeit: Ca. 110 mph / 180 km/h.

Cora hat eine Zulassung als Testfluggerät für die USA und Neuseeland. Die Zulassung für den kommerziellen Dienst ist noch in Arbeit.

Flughafen Wien legte im Februar 2018 deutlich zu

Im Februar 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) deutlich um 8,8 Prozent auf 1,9 Mio. Reisende.

Kumuliert von Januar bis Februar 2018 nahm das Passagieraufkommen um 6,7 Prozent auf 3,7 Mio. Reisende zu. Der Standort Flughafen Wien entwickelte sich mit einem Passagierplus von 4,2 Prozent von Januar bis Februar 2018 ebenfalls positiv.

Flughafen Wien im Februar: +6,5 Prozent

Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Februar um 6,5 Prozent gegenüber dem Februar des Vorjahres auf 1.483.432 Reisende stark an. Die Anzahl der Lokalpassagiere nahm um 5,9 Prozent zu, die Anzahl der Transferpassagiere stieg um 9,6 Prozent an. Die Flugbewegungen entwickelten sich im Februar 2018 mit plus 1,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ebenfalls deutlich positiv. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien einen Anstieg von 3,5 Prozent im Vergleich zum Februar des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Osteuropa stieg im Februar 2018 um 11,0 Prozent an. Westeuropa verzeichnete ein Plus von 5,2 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten stieg im Februar 2018 um 22,4 Prozent an, jenes in den Nahen und Mittleren Osten sank um 7,3 Prozent. Nach Nordamerika sank das Passagieraufkommen um 4,1 Prozent, nach Afrika entwickelte sich das Passagieraufkommen mit plus 37,8 Prozent positiv. Ein starkes Passagierplus gab es im Februar 2018 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 18,0 Prozent. Auch in Kosice gab es einen erfreulichen Anstieg um 27,6 Prozent.

Verkehrsentwicklung Vienna Airport (VIE)

Flughafen Wien (VIE) Februar 2018 Veränderung in Prozent Januar – Februar 2016 kumuliert Veränderung in Prozent
Passagiere an+ab+transit 1.483.432 +6,5 2.955.593 +4,2
Lokalpassagiere an+ab 1.153.295 +5,9 2.262.265 +4,2
Transferpassagiere an+ab 322.444 +9,6 677.174 +5,0
Bewegungen an+ab 14.882 +1,8 30.640 +0,9
Cargo an+ab in to 20.567 +3,5 42.414 +9,1
MTOW in Tonnen
590.481 +1,5 1.214.051 +0,9

Boeing 737 im Guinnes Buch der Rekorde

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Boeing feierte im Werk Renton mit seinen Mitarbeitern die 10.000. gebaute 737. Die 737 MAX 8 für Southwest Airlines schafft damit einen Eintrag ins Guinnes Buch der Rekorde.

Die 737 ist nämlich das am häufigsten Gebaute Passagierflugzeug der Welt. Das Programm begann schon vor Jahrzehnten und überschritt erst 2006 den Meilenstein von 5.000 produzierten Flugzeugen, wozu es allerdings fast vier Jahrzehnte brauchte. Doch der global anziehende Luftfahrtmarkt lässt auch den Flugzeugbauer seine Produktionsraten hochfahren.

Das die zweiten 5.000 nun nur 12 Jahre später erreicht werden, beeindruckt auch den offiziellen Preisrichter des Guinnes Buchs der Rekorde, Michael Empric. Boeing will Fertigung der 737 sogar noch weiter beschleunigen. Die jetzige Rate von 47 Flugzeugen pro Monat soll auf 52 Flugzeuge noch in diesem Jahr steigen. Derzeit stehen noch 4.600 Flugzeuge der B737 in den Auftragsbüchern, was auf die neueste Version der 737, die 737 MAX, zurückzuführen ist.

Boeing 737 in Zahlen

  • Alle 1,5 Sekunden startet oder landet eine Boeing 737 auf der Welt
  • Durchschnittlich sind jederzeit 2.800 Flugzeuge vom Typ B737 in der Luft
  • Die 737 hat schon über 22.000.000.000 Menschen transportiert
  • Dabei sind die 737 über 122.000.000.000 Meilen geflogen. Das entspricht fünf 5.000.000 Mal um die Erde

Fachkräfte für die Luftfahrt: Spezialisten auf der AERO

Der Fachkräftemangel ist auch in der Luftfahrt Thema. Daneben stellt die Dynamik der Branche eine zusätzliche Herausforderung dar. Die AERO als wichtigste europäische Branchenmesse für die allgemeine Luftfahrt baut mit Spezialisten ihr Angebot im Bereich Jobbörse aus

Die zk professionals ist auf alle Leistungen rund um Recruitment und Human Recources mit dem Schwerpunkt Luft- und Raumfahrt spezialisiert. zk professionals wird auf der Messe zusammen mit Kooperationspartner Airbus Helicopters Training Academy auftreten. Als Arbeitgeber beschäftigt das Unternehmen hochqualifizierte Fachkräfte und Branchenkenner an mehreren Standorten über ganz Deutschland verteilt. Die Airbus Helicopters Training Academy in Kassel ist seit über 40 Jahren erfolgreich in der Schulung von Luftfahrtpersonal. Die Erfahrung und das Wissen von Airbus Helicopters, erworben in Entwicklung, Produktion und Wartung, spiegeln sich in den Ausbildungsangeboten wider.

Qualifizierung auf Luft- und Raumfahrt

Die Kurse erfüllen alle luftrechtlichen Vorgaben bis zu EASA Standards. Das Angebot umfasst Aus- und Weiterbildung für Fluggerätmechaniker (IHK), geprüfte Industriemeister Luftfahrttechnik/ Luftfahrtelektronik (IHK), Umschulungen und Qualifikationsmaßnahmen im Bereich Flugzeug-Struktur sowie -Elektrik. Für das realitätsnahe „on-aircraft maintenance training“ bietet die eigene Lehrwerft mehrere Luftfahrzeuge sowie originale Strukturbau-Module.

Spezialgebiet der Personaler ist die Luft- und Raumfahrt. Die erfahrenen Experten finden für jeden Kunden die besten Mitarbeiter oder den passenden Job für Bewerber, ob in Arbeitnehmerüberlassung, Direkteinstellung durch die eigenen Personalvermittler bis zum gezielten Headhunting. In der hauseigenen zk academy kann zudem in Qualifizierungsprogrammen branchenfremdes Personal für die Luft- und Raumfahrt qualifiziert werden. Ziel der Qualifizierungsprogramme ist es, Kandidaten mit einem Abschluss in einem metallverarbeitenden Beruf so zu schulen, dass sie den besonderen Anforderungen der Luft- und Raumfahrt gerecht werden und mit der zk professionals den Einstieg in die Hochtechnologiebranche schaffen. Zu den Kunden gehören viele namhaften Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie wie Airbus, Ruag, Hensoldt und Diehl Aerospace.

Bewerber finden Kontakt auf der AERO

In einer speziellen Kooperation mit der Airbus Helicopters Training Academy Kassel werden Mitarbeiter in einem sechswöchigen Kurs Airbus zertifiziert geschult, so dass sie unmittelbar im Anschluss in den Produktionsstätten von Airbus eingesetzt werden können. Dies bedeutet für den Kunden minimalen eigenen Verwaltungs- und damit Kostenaufwand bei der Übernahme der Fachkräfte. Erstmalig präsentiert sich die zk professionals auf der AERO und ist damit erste Anlaufstelle für Unternehmen, die bestes Personal in allen Bereichen benötigen sowie Bewerber in verschiedensten Segmenten, die neue Herausforderungen suchen. Außerdem informiert das Unternehmen über seine aktuellen Schulungsprogramme.

„Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche auf der AERO. Ziel ist es, deutlich zu machen, dass unser Team für alle Anfragen – sei es von Unternehmen oder Einzelbewerbern – schnell und kompetent Lösungen bereitstellen kann. Denn wir haben in jedem Segment unseres breiten Portfolios absolute Spezialisten mit langer Branchenerfahrung und dem nötigen Herzblut“, so Thomas Hirschbeck, Geschäftsführer der zeitkraft Unternehmensgruppe. Der Stand von zk professionals mit der Airbus Helicopters Training Academy Kassel befindet sich in der Halle B5 „Helicopter Hangar“ Stand 103.

Passagierzahlen des Fraport meist positiv

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Frankfurt zählte am Flughafen annähernd 4,4 Millionen Fluggäste im Februar 2018, ein Anstieg von 8,5 Prozent. Kumuliert über die Monate Januar und Februar liegt der Zuwachs bei 8,0 Prozent.

Insbesondere die innereuropäischen Strecken (plus 13,2 Prozent) trugen zu dem Wachstum im Februar bei. Das Cargo-Aufkommen legte um 3,2 Prozent auf 166.959 Tonnen zu. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 7,6 Prozent auf 35.193 Starts und Landungen. Auch hier war der Europaverkehr mit plus 10,5 Prozent primärer Wachstumstreiber. Die Summe der Höchststartgewichte verbuchte ein Plus von 5,5 Prozent auf fast 2,2 Millionen Tonnen.

Arbeiten bremsten in Griechenland

Die internationalen Beteiligungsflughäfen zeigten weitgehend ein positives Bild. Ljubljana in Slowenien zählte 99.213 Fluggäste, was einem Zuwachs von 10,2 Prozent entsprach. Die beiden brasilianischen Airports Fortaleza und Porto Alegre erreichten gemeinsam ein Plus von 6,1 Prozent auf etwa 1,1 Millionen Passagiere. Mit einem Rückgang von insgesamt 8,8 Prozent auf 517.438 Fluggästen schlossen die 14 griechischen Regionalflughäfen den Berichtsmonat ab. Ein wesentlicher Grund für den Rückgang waren die Einschränkungen durch die Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn am verkehrsstarken Flughafen Thessaloniki, die im Berichtszeitraum zu einem Rückgang um 13,7 Prozent an diesem Flughafen führten. Mittlerweile sind die Arbeiten abgeschlossen.

Der peruanische Hauptstadtflughafen Lima notierte mit circa 1,7 Millionen Passagieren einen Zuwachs von 9,6 Prozent. Varna und Burgas, die beiden Twin Star Airports in Bulgarien, verbuchten ein Wachstum von 62,2 Prozent auf 61.027 Passagiere. Das Passagieraufkommen im türkischen Antalya stieg um 15,5 Prozent auf 694.177 Fluggäste und die deutsche Beteiligung in Hannover wuchs um 11,1 Prozent auf 317.579 Passagiere. St. Petersburg in Russland zählte 953.908 Passagiere (plus 6,3 Prozent) und Xi’an in China notierte rund 3,5 Millionen Fluggäste (plus 8,9 Prozent).

A380 der Lufthansa: Vorbote kommt früher nach München

Noch knapp zwei Wochen, dann ist es soweit: Ab dem 25. März stationiert Lufthansa am Flughafen München fünf Airbus A380 und fliegt damit nach Los Angeles, Peking und Hongkong. Doch das erste Flugzeug kommt schon früher, in wenigen Tagen, an.

Die erste A380 wird bereits am kommenden Samstag, den 17. März am Münchner Flughafen willkommen geheißen. Das weltweit größte Passagierflugzeug wird anschließend eine Woche lang für sogenannte „Stellproben“ positioniert.

Spotter finden A380 „München“ am MUC

A380 „München“ wird am 17. März somit als erstes Flugzeug der Münchner A380-Flotte zu ihrer neuen Heimatbasis überführt. Um 12:00 Uhr soll LH380 aus Frankfurt auf der Nordbahn des Münchner Airports aufsetzen. Lufthansa-Kapitän Ingo Meyerdierks stellt anschließend das neue Mitglied der Münchner Flotte auf dem Flughafen vor: Der Willkommensparcours führt die „München“ über das Vorfeld zwischen dem Terminal 2 und dem Satellitengebäude hindurch, anschließend rollt die A380 auf dem Vorfeld West am Besucherhügel vorbei.

Die Flughafen Feuerwehr wird die A380 mit zwei Wassertaufen begrüßen: Zunächst nach der Landung auf einer der nördlichen Rollbrücken beim Terminal 2, zum zweiten Mal im Bereich vor dem Besucherhügel. Die Parkposition ist anschließend das Vorfeld westlich der Lufthansa Technikhalle. Flugzeugfans haben den besten Blick auf das weltweit größte Passagierflugzeug von der Besucherterrasse auf dem Terminal 2 sowie vom Besucherhügel.

A380 Rundum-Besuch in extra Touren

Der Besucherpark am Münchner Flughafen bietet für kleine und große Fans des neu eingetroffenen Riesen-Airbus ein besonderes Programm – die „A380 Aktionswoche“ vom 21. bis zum 28. März 2018. In dieser Zeit werden A380-Special-Touren über die Vorfelder angeboten, bei denen es die Gelegenheit gibt, Münchens spektakulären Neuzugang ganz aus der Nähe zu bestaunen und alles über das Langstreckenflaggschiff der Lufthansa zu erfahren. Auf dem Gelände des Besucherparks wurde eigens ein „A380-Erlebnisweg“ angelegt, auf dem der Umriss des Riesen abgelaufen werden kann – so lässt sich die beeindruckende Dimension des Flugzeuges veranschaulichen. Dazu bietet die „A380-Rallye“ alle beeindruckenden Daten, Zahlen und Fakten rund um das Riesenflugzeug.

Am Sonntag, den 25. März, stehen im Besucherpark von 11:00 bis 17:00 Uhr weitere spannende Aktionen für die ganze Familie auf dem Programm: Die Kleinen können sich auf der riesigen A380-Hüpfburg austoben oder einen eigenen Airbus A380 basteln. Beim Lufthansa-„Meet the Crew“ gibt es die Gelegenheit, echten Piloten Fragen zu stellen. Als besonderes Highlight verlost die Flughafen München GmbH in Kooperation mit Lufthansa zwei Tickets für einen Flug mit einem Airbus A380.

Wizz Air setzt zum Sprung an: neue Flugzeugtranche

Wizz Air leitet heute die größte Expansionsphase ihrer Firmengeschichte ein. In den kommenden 17 Wochen werden 21 neue Flugzeuge an den europäischen Basen in Dienst gestellt, die das Streckennetz um 70 neue Routen und um zusätzliche 700 Abflüge pro Woche erweitern.

Insgesamt bietet die Airline dann über 600 Strecken zu 145 Zielen in 44 Ländern. Mitte Juli werden mit Athen, Tallin, Charkiw und Wien vier neue Ziele angesteuert. Zudem wird in der österreichischen Hauptstadt eine neue Basis, die zweite in Westeuropa, eröffnet. Insgesamt bedeutet das Wachstum im Jahr 2018 ein Investment von über zwei Milliarden Dollar. Wizz Air fliegt in Deutschland schon ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt. In mehreren Tranchen hat die Airline hunderte Flugzeuge bestellt, darunter auch Airbus neo.

Gutscheine im neuen Flieger

Passagiere, die mit den 21 neuen Flugzeugen reisen, können Reisegutscheine im Wert von 1.000 Euro zu gewinnen. Gefeiert wird auch mit 20 Prozent Rabatt auf alle heute bis Mitternacht gekauften und bis zum 31. Mai gültigen Tickets. Weitere Überraschungen soll es auf den sozialen Medien geben. Owain Jones, Chief Corporate Officer von Wizz Air. „Wir bleiben unserer Mission treu, möglichst vielen Menschen erschwinglichen Flugverkehr zu Tiefstpreisen zu bieten.“

Wizz Air wächst in ganz Europa. Niedrigste Preise sorgen für weiteren Schub. Vertrauen und Treue der Kunden beruhen auch auf dem außergewöhnlichen Service an Bord. Die Airline trägt zudem erheblich zu lokalem Wachstum bei. So profitieren die Orte mit einer Flugzeugbasis direkt von der dadurch geschaffenen Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt sowie im Tourismus. Zwischen März und Juli 2018 werden 700 Mitarbeiter aus mehr als 15 Ländern neu zum WIZZ Team stoßen und am weiteren Erfolg des Unternehmens mitarbeiten.