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OHB mit neuen Vorständen Melching und Bertling

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Der Aufsichtsrat des Bremer Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE hat Kurt Melching, der bereits Vorstandsmitglied der OHB System AG und Direktor Finanzen & Controlling der OHB SE ist, vom Aufsichtsrat in den Vorstand der OHB SE bestellt. Er wird den Bereich Finanzen im Konzern verantworten.

Ebenfalls zum 01. April 2018 wurdeDr. Lutz Bertling mit Wirkung zum 01. April 2018 in den Vorstand berufen. Er wird dort für die Bereiche Unternehmensentwicklung, Raumfahrtservices und Digitalisierung zuständig sein. Den Bereich Unternehmensentwicklung wird Dr. Bertling mit Dr. Fritz Merkle bis zu dessen altersbedingtem Ausscheiden aus dem Vorstand der OHB SE am 30. Juni 2018 gemeinsam verantworten und anschließend ganz übernehmen.

Raumfahrt mit Effizienz ausbauen

Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit wird es dabei sein, auf Konzernebene Synergien zu schaffen und Effizienzsteigerungen herbeizuführen. Ergänzungen des OHB-Portfolios sollen zum weiteren, nachhaltigen und profitablen Wachstum der Gruppe beitragen. Hierzu gehört insbesondere der Bereich Raumfahrtservices, den Dr. Bertling als neuen Geschäftsbereich im OHB-Konzern weiter auf- und ausbauen wird. Vor allem wertschöpfende Dienstleistungen, die sich aus dem schon bestehenden Kerngeschäft des Konzerns ableiten lassen, werden künftig besonders im Fokus stehen. Ein Beispiel dafür ist die Gründung der OHB Satellitenbetrieb GmbH.

Schließlich wird Dr. Bertling mit dem Bereich der Digitalisierung auch eine Kompetenz in den OHB-Konzern einbringen, die insbesondere für neue Dienstleistungen und Aktivitäten im Bereich New Space unverzichtbar sind wie auch für die Optimierung und Industrialisierung aller Prozesse innerhalb der OHB.

Bombardier, Airbus und Eurocopter im CV

„Mit Dr. Bertling holen wir einen erfahrenen Manager in den Vorstand, der in der Führung weltweit tätiger Industrieunternehmen beeindruckende Erfolge vorzuweisen hat“, sagt Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE. „Er hat nicht nur die Ertragskraft in diesen Unternehmen gesteigert, sondern auch innovative Ansätze eingeführt sowie die modernen Instrumente der Digitalisierung für mehr Effizienz und Qualitätssteigerung sowie neue Kundenlösungen genutzt. Mit diesen Fähigkeiten wird er das Führungsteam von OHB ideal ergänzen.“

„Ich habe mich ganz bewusst für ein Unternehmen entschieden, dessen Strategien auf Langfristigkeit angelegt sind“, sagt Lutz Bertling. „Außerdem hat mich das ungemeine Wachstumspotenzial bei OHB sehr gereizt. Nicht zuletzt bot sich mir eine stärker unternehmerisch ausgerichtete Perspektive. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit einem kreativen Team bei OHB Potenziale zu heben und neue Geschäftsfelder zu entwickeln.“

Dr. Lutz Bertling hat Maschinenbau mit Schwerpunkt Produktionstechnik an der TU Braunschweig studiert und am Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik promoviert. Der 55-jährige war zuletzt President der Bombardier Transportation Group, Berlin und Chief Operating Officer der Bombardier Inc., Montreal. Von 1999 bis 2013 war Dr. Bertling bei der Airbus Group (vormals EADS) tätig, dort war er von 2006 bis 2013 als CEO der Eurocopter-Gruppe zuständig für das Helikopter-Geschäft von Airbus. Zudem war er Mitglied im Vorstand der Airbus-Group.

Kurt Melching fürs Controlling

Kurt Melching (im Titelbild), Jahrgang 1962, ist seit 1988 im Unternehmen tätig und war seit seinem Einstieg Leiter, später Direktor der Bereiche Finanzen und Controlling. Seit 2012 ist Melching Finanzvorstand der OHB System AG. Seit 2004 war er auch Prokurist der Muttergesellschaft OHB SE. Diese Tätigkeit wird der 55-jährige Diplomkaufmann auch als Vorstand für den Bereich Finanzen der OHB SE fortsetzen.

Turkish Airlines kauft 25 Dreamliner 787-9

Turkish Airlines hat sich mit Boeing über den Kauf von 25 Dreamliner 787-9 geeinigt. Mit der festen Order will die größte türkische Airline insbesondere ab ihrer Heimatbasis, dem drittgrößten Flughafen von Istanbul, wachsen. Fünf weidere Dreamliner stehen als Option.

Turkish Airlines wird damit der 71. Kunde für das 787-Programm von Boeing. Insgesamt verbucht der US-Flugzeugbauer damit über 1.300 Bestellungen für den modernen Langstreckenjet. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten beim technischen Neuland, das der Flugzeugbauer mit dem Dreamliner unter anderem durch leichte Kompositmaterialien betrat, sind seit 2011 mittlerweile schon 640 Dreamliner in den Liniendienst eingetreten.

Ursprünglich war allerdings von bis zu 40 Dreamlinern für die Fluggesellschaft die Rede. Das Flugzeug kann 290 Passagiere in zwei Klassen bis zu 7.635 Nautische Meilen (14.140 km) befördern. Turkish Airlines steuert derziet 301 Destinationen in 121 Ländern an. Heute hat die Airline eine Flotte von 328 Flugzeugen. Die Türken haben auch Frachter der Reihe 777 in der Flotte.

Airport DUS auf Immo-Messe MIPIM in Cannes

Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH (FDI) auf der weltweit größten Immobilienmesse MIPIM (Marché International des Professionels de l’Immobilier) im französischen Cannes. Los geht es morgen.

Ab Dienstag, 13. März, bis Freitag, 16. März, stellt die FDI-Geschäftsführerin Anja Dauser den Fachbesuchern, Unternehmen und Investoren den Businesspark Airport City am Gemeinschaftsstand der Landeshauptstadt Düsseldorf in der Halle Riviera (Standnummer R7.G12.) vor. Dessen Entwicklung läuft weiter plangerecht; das letzte Baufeld wurde 2017 vermarktet. Auf 230.000 Quadratmetern Fläche bietet der hochwertige Immobilienstandort international agierenden Unternehmen moderne Bürokomplexe in Verbindung mit den zahlreichen Annehmlichkeiten, die die unmittelbare Nachbarschaft zu NRWs größtem Airport zu bieten hat.

Internationalität am Flughafen

Seit 2003 entwickelt sich direkt angrenzend an das Terminal des Düsseldorfer Flughafens der außergewöhnliche Businesspark Airport City. Rund 70 Airlines starten von hier aus zu über 200 Zielen weltweit. Reisende brauchen von ihrem Schreibtisch in der Airport City zum Check-in fußläufig nur wenige Minuten. Außerdem verfügt der Standort über einen Autobahnanschluss an die A44, sowie eine hervorragende Anbindung an alle öffentlichen Verkehrsmittel. Taxen und Mietwagenzentralen ergänzen das Angebot. Düsseldorfs Innenstadt ist innerhalb von 15 Minuten zu erreichen.

„Auf der Leitmesse MIPIM haben wir in der Vergangenheit bereits vielversprechende Projekte initiiert. Wir sind sicher, dass wir auch in diesem Jahr interessante Gespräche führen und bekannte sowie neue Geschäftspartner treffen und auf unser neues Projekt Airport City II – eine Erweiterung des Büroparks – neugierig machen werden“, sagt Anja Dauser. Für den neuen Bauabschnitt läuft aktuell ein Bebauungsplanverfahren, das voraussichtlich noch in diesem Jahr beschieden wird.

Standort NRW

Die Airport City liegt im Zentrum einer Wirtschaftsregion mit sehr großem Potenzial. Im Umkreis von 50 Kilometern leben 11,5 Millionen und im Radius von 150 Kilometern 30 Millionen Menschen. Die Marktgröße dieses Wirtschaftraumes ist vergleichbar mit der von London, Moskau oder Paris. In NRW haben neun von 30 Dax-Konzernen ihren Sitz und in der Rhein-Ruhr-Region sind rund 400.000 Unternehmen angesiedelt. Der Flughafen Düsseldorf ist somit der bedeutendste Airport im wichtigsten deutschen Wirtschaftsraum. Renommierte Unternehmen wie Siemens, GEA, Porsche oder der VDI (Verein Deutscher Ingenieure) profitieren von dem vielfältigen Branchenmix in der direkten Umgebung. Parkanlagen und Grünflächen bieten Beschäftigten und Anwohnern zudem Erholungsmöglichkeiten.

Jahr 2017 wurde das sechsgeschossige Bürogebäude AOF II, mit einer Bruttogeschossfläche von etwa 5.400 Quadratmetern fertiggestellt. Das Gebäude ist baugleich zu seinem Zwilling AOF I. Des Weiteren wurde in 2017 ein Grundstück an die CFI Conzepte für Immobilien GmbH veräußert. Darauf wird das Airport Office Six errichtet.

Im Joint Venture mit der ABG Unternehmensgruppe hat die Bema-Gruppe ein etwa 9.860 Quadratmeter großes Grundstück in der Airport City erworben. Baubeginn der Immobilienentwicklung mit insgesamt rund 16.300 Quadratmetern Bruttogeschossfläche und etwa 185 Stellplätzen wird in diesem Jahr sein. Zudem soll der Bau des Projektes „D Let’s Meet“ dieses Jahr starten. Das Bürogebäude verfügt über eine Bruttogeschossfläche von 6.500 Quadratmetern. Investor ist die Dragon Bauprojekt GmbH.

Werkzeug für Flugzeugreparatur leihen: ToolNOW

ToolNOW ist eine Anwenung, welche die Lufthansa Technik AG unter ihrer Marke AVIATAR auf der International Airlines Technical Pool (IATP) in Riga / Lettland präsentiert. ToolNOW ist demnach die weltweit erste online-Vermittlungsplattform für den Verleih von Werkzeugen in der Luftfahrtindustrie.

Flugzeugbetreiber wie auch MRO-Unternehmen sollen damit global ihre flugzeugbezogenen Werkzeugbedarfe auf Leihbasis abdecken können. Ihre Anfragen werden auf der Plattform von anderen MRO-Unternehmen, Herstellerbetrieben und Airlines bearbeitet. Mit den standardisierten Anfragen und Angeboten wird der Verleihprozess erheblich vereinfacht. Dadurch verkürzt sich auch die Zeit zwischen Anforderung und Lieferung der Werkzeuge.

Maschinenring für Werkzeuge

Außerdem wird dem Nutzer jederzeit ein Live-Status seiner Anfrage angezeigt. Je mehr Kunden ToolNOW nutzen, desto größer wird das Netzwerk. MRO-Unternehmen, OEMs und Airlines können so ihre Werkzeugbestände gemeinsam nutzen und sind nicht mehr auf die kostenintensive Erweiterung eigener Bestände angewiesen. Die Funktionalität von ToolNOW wurde dabei mit potenziellen Nutzern der Plattform, wie beispielsweise TUIfly GmbH, definiert und umgesetzt.

„ToolNOW ist ein völlig neues Geschäftsmodell. Es basiert auf unseren Erfahrungen im Werkzeugverleihgeschäft und erweitert das Angebot der digitalen Plattform AVIATAR. Mit der Nutzung von ToolNOW können benötigte Werkzeuge schnell und rechtzeitig bestellt werden. Damit kann die Zeit, die ein Flugzeug am Boden verbringt, deutlich reduziert werden. Das spart enorme Kosten“, so Martin Beecken, Projektleiter von ToolNOW bei Lufthansa Technik.

Nach einer mehrwöchigen Testphase mit ausgewählten Kunden wurde ToolNOW nun offiziell gestartet und für den Markt freigeschaltet. Nutzer können sich kostenlos registrieren und ihre Bedarfe einfach online einstellen. ToolNOW wird auf der International Airlines Technical Pool (IATP) noch bis 14. März in Riga sowie auf der Messe MRO Africa in Kairo / Ägypten vom 18. bis 20. März vorgestellt.

DRF Luftretter seit 25 Jahren am Flugplatz Freiburg

Am 10. März 1993 hat die DRF Luftrettung die Station am Flugplatz Freiburg übernommen und leistet seitdem mit „Christoph 54“ einen wichtigen Beitrag zur notfallmedizinischen Versorgung der Region.

Ein Herzinfarktpatient, der zur weiteren Behandlung in die Spezialklinik nach Bad Krozingen geflogen werden muss, ein Unfall auf der A5 oder ein verunglückter Urlauber im Schwarzwald – im Notfall bringt der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung seit 25 Jahren schnelle medizinische Hilfe. Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung, unterstreicht die Bedeutung des rot-weißen Hubschraubers: „Mit rund 1.400 Einsätzen pro Jahr hat sich unsere Freiburger Station in den vergangenen 25 Jahren zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Rettungsdienstes im gesamten südbadischen Raum entwickelt. Als einer von drei Intensivtransporthubschraubern in Baden-Württemberg stellt ‚Christoph 54‘ im gesamten Bundesland ein Mittel zum schnellen Transport von schwer erkrankten oder verletzten Patienten zwischen Kliniken dar, beispielweise für eine lebensrettende Herzoperation, oder Einsätze mit frühgeborenen Kindern im Brutkasten, einem sogenannten Inkubator.“

Rettung für Verunglückte in der Natur

Außerdem wird der Freiburger Hubschrauber auch als schneller Notarztzubringer alarmiert. Durch die Lage am Rande des Schwarzwaldes handelt es sich dabei immer wieder um gebirgsspezifische Einsätze. „Speziell im ländlich geprägten Südschwarzwald sind viele Gegenden auf dem bodengebundenen Rettungsweg nur schwer oder zeitverzögert zu erreichen. Hier werden wir als schnelles Rettungsmittel gebraucht“, unterstreicht Pilot und Stationsleiter Oliver Barth. „Im Winter sind es zum Beispiel verunglückte Wintersportler, im Sommer Wanderer oder Motorradfahrer, die unsere Hilfe benötigen. Bei diesen Einsätzen arbeiten wir regelmäßig mit der Bergwacht zusammen.“ Aber auch im unmittelbaren Stadtgebiet Freiburg kommt der rot-weiße Hubschrauber zum Einsatz.

Zur erfahrenen Besatzung der Freiburger Station gehören drei Piloten und fünf Notfallsanitäter der DRF Luftrettung und zwölf Notärzte aus dem St. Josef-Krankenhaus Freiburg und dem Universitätsklinikum Freiburg. Zum Einsatz kommt dabei ein Hubschrauber des Typs BK 117, der mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet ist, die für eine optimale Patientenversorgung notwendig sind.

Medizinische Kompetenz im Rettungshubschrauber

Der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen „Christoph 54“ ist täglich von 08:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der rot-weiße Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten erreichen. 2007 folgte ein Meilenstein für die Luftrettung in ganz Deutschland. In Freiburg kam bundesweit erstmals ein neu entwickeltes System zur Einsatzdisposition von Rettungshubschraubern zum Einsatz. Zusammen mit Convexis hatte die DRF Luftrettung eine Software (Rescue Track) entwickelt, die es ermöglicht, Hubschrauber in Echtzeit zu orten und damit noch schneller einzusetzen.

Bundesweit war die Luftrettungsstation Freiburg war außerdem eine der ersten, an der ein mobiles Sonographiegerät und ein Videolaryngoskop zum Einsatz kamen. Mit Hilfe eines Ultraschallgeräts kann der Notarzt bereits vor Ort innere Blutungen feststellen und mit dem Videolaryngoskop können Fremdkörper im Rachenraum zur Sicherung der Atemwege schnell lokalisiert und entfernt werden.

Flugschule Etihad rüstet mit modernsten Simulatoren auf

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Die Flugschule von Etihad, die Etihad Aviation Training, macht ihre Dienstleistungen erstmals auch externen Kunden zugänglich. Der Betrieb für Luftverkehrsausbildung wurde mit dem Ziel neu aufgelegt, eines der umfassendsten Luftfahrtausbildungszentren auf der ganzen Welt zu werden.

Etihad Aviation Training, früher bekannt als Etihad Flight College, ist ein Unternehmen der Etihad Aviation Group und verfügt über zwei Standorte im Emirat Abu Dhabi. Als marktorientiertes Unternehmen ist es offen für externe Kunden und liefert die bereits in den bisherigen Etihad-Schulungsdienstleistungen etablierten Betriebs- und Sicherheitsstandards. Es gebe ein globales Publikum für hervorragende Trainingsleistungen. Tony Douglas, Group Chief Executive Officer der Etihad Aviation Group: „Das Wachstum des Unternehmens wird sich in der Expansion des globalen Trainingsmarktes widerspiegeln. Wir sind begeistert von unserem wachsenden Portfolio an Programmen und Produkten. Diese Dienstleistungen sind für Etihad Airways sowie nun erstmals auch für externe Kunden zugänglich.“

Flugsimulatoren für A350 und B787 – Personal am Flugzeug

Etihad Aviation Training bietet eine breite Palette an Trainingsleistungen an, darunter Airline-Training, Musterflugberechtigung, Sicherheitstraining für Flugbegleiter, Ausbildertraining und Kadettenprogramme sowie Flugzeugwartungstraining. Dies macht es zu einer der größten Trainingseinrichtungen im Nahen Osten.

Zehn Full-Flight-Simulatoren sind derzeit im Einsatz, zwei weitere Geräte werden noch in diesem Jahr in Betrieb genommen, darunter der erste Airbus A350-900 und eine dritte Boeing 787-9. Etihad Aviation Training bedient damit den weltweit steigenden Bedarf an Schulungen, insbesondere aus den GCC-Staaten, Europa, dem indischen Subkontinent, Afrika und Südostasien.

„Wir sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, unsere Aktivitäten zu erweitern. Der Relaunch des Zentrums bietet uns hierfür die perfekte Plattform“, sagt Kapitän Paolo La Cava, Director Etihad Aviation Training. „Durch die Erweiterung und Neuentwicklung unserer Einrichtungen innerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate können wir unseren Kunden eine One-Stop-Lösung bieten – von einzelnen Piloten bis hin zu globalen Fluggesellschaften. Ich bin zuversichtlich, dass wir zu einem weltweit anerkannten Ausbildungszentrum für Luftfahrt werden.“

Hunderte Nachwuchspiloten fertig – MPL und ATPL im Portfolio

Die Pakete des Etihad Aviation Training werden durch die Multi-Crew Pilot Licence (MPL) und Airline Transport Pilot License (ATPL) Programme ergänzt, die von der etablierten Flugtraining Organisation des Unternehmens mit Sitz in Al Ain erbracht werden. Besonders stolz ist die Organisation auf den Erfolg des National Cadet Pilot Training Programms der VAE, das bis heute 231 Staatsangehörige der Vereinigten Arabischen Emirate ausgebildet hat, von denen 91 zur aktiven Flugbesatzung von Etihad Airways gehören. Weitere 200 Kadetten werden das Programm zwischen 2018 und 2022 fortführen.

Auf dem Foto: Kapitän Paolo La Cava, Direktor Etihad Aviation Training (links) mit Chris Youlten, Geschäftsführer Etihad Airport Services (rechts) bei Etihad Aviation Training in Abu Dhabi.

Gründerzentrum auf dem Flughafen München geplant

Als Blaupause für die „Stadt der Zukunft“ bietet der neue Campus den High-Tech-Industrien und Schlüsselbranchen, die sich beispielsweise in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Digitalisierung, Energie und Mobilität engagieren, einen einzigartigen Meeting Point.

Der Münchner Airport plant ein einzigartiges Zukunftsprojekt: Mit dem „LabCampus“ entsteht ein unternehmens- und branchenübergreifendes Ideenzentrum auf dem Flughafencampus, bei dem sich alles um Innovationen dreht. Das visionäre Projekt soll Firmen und Wissensträger, Start-ups und Global Player, Kreative und Investoren zusammenbringen – und das an einem pulsierenden internationalen Verkehrsknoten, der weltweit mit über 260 Zielen vernetzt ist und überdies ausreichend Raum für gezielte Immobilienentwicklung bietet.

LabCampus: Verkehrsknoten erreicht viele Menschen

„Am Flughafen München halten sich täglich 150.000 Menschen auf: Passagiere, Besucher und Mitarbeiter, die potenzielle Kunden, Geschäftspartner und auch Besucher für den LabCampus darstellen. Eine bessere Konnektivität zu Kunden und Partnern gibt es sonst nirgendwo“, erklärt Thomas Weyer, Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur der Flughafen München GmbH (FMG), den entscheidenden Standortvorteil.

In Vertretung für den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Markus Söder betont der bayerische Finanzstaatssekretär Albert Füracker: „Der Standort Bayern, der heute in allen relevanten Rankings ohnehin zu den attraktivsten Wirtschaftsräumen zählt, wird durch den LabCampus weiter an Zugkraft gewinnen. Für uns stellt dieses zukunftsweisende Projekt eine wichtige Ergänzung zur bayerischen Clusterpolitik für Hightech-Industrien und Schlüsselbranchen dar. Es ist ein Schaufenster für ein erfolgreiches und prosperierendes Bayern von morgen“.

Aufbau in Schritten – Airport zahlt

Mit Unternehmen wie Siemens und Design Offices sowie Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer Institut, der Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg oder der UnternehmerTUM der TU München wurden bereits wichtige Partner als potentielle Nutzer für den LabCampus gewonnen. Der Flughafen München ist jedoch nicht nur Standort der neuen Innovationsplattform, die FMG übernimmt bei diesem Zukunftsprojekt auch die Kuratorrolle.

Als „Campus-Manager“ sorgt die Flughafengesellschaft für den passenden Mix an Branchen und Unternehmen, bringt die richtigen Partner zusammen und entwickelt die campusweite Infrastruktur sowie die Versorgungseinrichtungen. Für die Steuerung des Projekts wird die FMG eine eigene Tochtergesellschaft gründen. „Flughäfen müssen im Zeitalter von Globalisierung und Digitalisierung neue Wege einschlagen, um Chancen der Standortentwicklung zu nutzen. LabCampus ist in diesem Zusammenhang ein zukunftsweisender Schritt“, erklärt Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der Flughafen München GmbH.

Der Ausbau des einzigartigen Innovationsstandortes im Nordwesten des Airports erfolgt in mehreren Stufen. Im Quartier 1 sollen zunächst Bürogebäude sowie der neue Standort der flughafeneigenen Airport Academy entstehen. Auch der Ende Januar eröffnete Information Security Hub zur Bekämpfung von Cyber-Kriminalität ist Teil des LabCampus. Dabei ist wichtig, dass die geplanten Flächennutzungen nicht in Konkurrenz zu Angeboten im Flughafenumland treten. So war die Stadt Freising, auf deren Gebiet der neue LabCampus entsteht, von Anfang an eng in die Planung eingebunden. Die Finanzierung des Projekts stemmt der Airport – wie alle aktuellen Ausbauprojekte – aus eigenen Mitteln.

Das Bild zeigt, wie der LabCampus im Endausbau aussehen könnte: In vier Quartieren wird auf einer Fläche von 500.000 Quadratmeter Raum für Innovationen geschaffen. Das erste Quartier wird im Westen des Geländes realisiert und auf ca. 120.000 Quadratmeter Fläche Platz für ca. 5.000 Arbeitsplätze bieten. Erste Gebäude können in etwas mehr als zwei Jahren bezogen werden. Das gesamte Quartier soll spätestens 2025 fertiggestellt sein.

ATV bereitet den Weg in die Zukunft der Raumfahrt

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ATV (Automated Transfer Vehicle), die erfolgreiche Mission des ersten von Airbus gebauten unbemannten Versorgungsfahrzeugs mit dem Namen „Jules Verne“, ist am 09. März 2008 ins All gestartet und zu einem Schlüsselelement neuer Technologien für die bemannte Raumfahrt geworden.

Zehn Jahre als Hauptauftragnehmer der ESA eröffnen für Airbus den Eintritt in die bemannte Raumfahrt: Dazu zählen neben den ATV auch das Spacelab und das Columbus-Modul der Internationalen Raumstation ISS. Gemeinsam bereiteten sie den Weg für das europäische Servicemodul (European Service Module – ESM) des NASA-Raumfahrzeugs Orion. Das ebenfalls von Airbus als Hauptauftragnehmer entwickelte ESM ist Europas jüngster Beitrag zur bemannten Raumfahrt.

Substanzielle Leistungen Europas im All

Orion, das neue Raumfahrzeug der NASA, soll Menschen zum Mond und zu weiter entfernten Zielen bringen, etwa zu einem Asteroiden und in den 2030er Jahren womöglich bis zum Mars. Das mit dem Crewmodul verbundene ESM ist für Energieversorgung, Antrieb sowie Thermalkontrolle zuständig und wird Astronauten auf Deep-Space-Missionen mit Wasser und Sauerstoff versorgen.

Zehn Tage nach seinem Start führte der erste hochentwickelte ATV-Raumtransporter ein perfektes automatisches Andockmanöver an die ISS aus. Damals lieferte das ATV nicht nur lebenswichtige Vorräte zur ISS, sondern sorgte auch für die erfolgreiche Bahnanhebung der Raumstation und wurde nach dem Andocken fester Bestandteil der Station. Nachdem es sechs Monate an die ISS angedockt war, löste sich das erste ATV „Jules Verne“ am 05. September 2008 von der Station und trat seine letzte Weltraumreise an, auf der es beim kontrollierten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre am 29. September 2008 vollständig verglühte. In den Jahren 2011 bis 2014 wurden vier weitere ATV zur ISS geschickt. Airbus war als Hauptauftragnehmer der Europäischen Weltraumorganisation ESA für die Entwicklung und den Bau aller ATVs und für die Vorbereitung ihrer ISS-Missionen verantwortlich.

Bis 2015 haben die ATVs insgesamt gut 31,5 Tonnen Fracht zur ISS gebracht. Zudem wurden sie mehrmals für die Bahnanhebung der Raumstation und für Ausweichmanöver zur Vermeidung von Kollisionen mit Weltraumschrott genutzt. Die ATVs demonstrierten die Fähigkeit zum automatischen Andocken an die ISS – eine wichtige Technologie für zukünftige Weltraum-Erkundungsmissionen. Airbus hat diesen Erfolg im Rahmen eines europäischen Partnerschaftsprogramms erzielt und sich durch die herausragende Leistung der ATVs als vollwertiger Partner für die großen Raumfahrtprogramme der NASA qualifiziert.

ATV leistet noch wichtige Beiträge

„Mit Spacelab, Columbus und den ATVs haben wir unsere Fähigkeiten zur Entwicklung eines hochzuverlässigen Systems unter Beweis gestellt, das einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der zukünftigen Erkundungsmissionen der NASA leisten wird: das European Service Module des Orion Multi-Purpose Crew Vehicle“, sagte Nicolas Chamussy, Leiter von Space Systems bei Airbus.

Das ESM ist ein Zylinder mit einer Höhe und einem Durchmesser von etwa vier Metern. Wie das ATV verfügt es über einen vierflügligen Solargenerator (mit 19 Metern Spannweite nach Entfaltung). Die Solargeneratoren basieren auf einsatzerprobter Airbus-Technologie, die sich auch an Bord der hochzuverlässigen geostationären Telekommunikationssatelliten findet, die für eine mindestens 15-jährige Betriebsdauer im All ausgelegt sind. Die 8,6 Tonnen Treibstoff an Bord des ESM werden ein Haupttriebwerk sowie 32 kleinere Thruster antreiben, die für die Lageregelung und Manöver im Orbit genutzt werden. Auch hier stützt sich die ESA auf die Erfahrungen mit den ATVs, deren Antriebe erfolgreich eingesetzt wurden, um Kollisionen der ISS mit Weltraumschrott zu vermeiden.

„Die Anforderungen an eine Mission zum Mond und eine Reise zur ISS im niedrigen Erdorbit sind natürlich grundverschieden. Doch dank der durchdachten Auslegung des ATV konnten wir das Konzept für neue Missionen weiterentwickeln. Dazu gehört etwa die Integration eines großen Haupttriebwerks, das genügend Leistung für einen Flug zum Mond und zurück bietet“, sagte Nicolas Chamussy.

Die Orion-Kapsel ist bereits testweise wiedereingetreten. Sie soll 2019 / 2020 erstmals ihre Leistung demonstrieren und zu ihrer ersten unbemannten Mission, „Exploration Mission-1“, starten. Diese wird sie in eine Entfernung von mehr als 64.000 Kilometern über den Mond hinaus führen. Im Jahr 2023 könnte dann die erste bemannte Raumfahrtmission, Exploration Mission-2, vier Astronauten an Bord von Orion ins All bringen.

Small Planet Airlines und Paxport: Mehr für Reisende

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Die Ferienfluglinie Small Planet Airlines Deutschland verbessert das Serviceangebot für ihre Passagiere über eine weitreichende Zusammenarbeit mit Paxport, einer der führenden Multi-Channel Plattformen. Ziel ist es, den Verkauf von Zusatzleistungen an Passagiere zu optimieren.

Über das neue System sind Fluggäste zukünftig in der Lage bereits während der Buchung und zu jedem Zeitpunkt vor Abflug Zusatzleistungen, wie z.B. Sitzplatzreservierung, Zusatzgepäck, Sportgepäck oder auch SSRs anzumelden, bzw. hinzu zu buchen. Dabei sollen neben den Passagieren auch die vier größten europäischen Reiseveranstalter, für die der Ferienflieger startet, profitieren.

Zusatzleistung live buchen – Neue deutsche Basen

Nur gut zwei Jahre nach ihrer Gründung will die Airline damit ihr Wachstum sowie mit neuen Standorten und einem konsequenten Servicekonzept weiterentwickeln. Seit der Erteilung der deutschen Flugbetriebsgenehmigung (AOC) Ende April 2016 fliegt die Small Planet Airlines Deutschland für die wichtigsten deutschen Veranstalter zu den beliebtesten Ferienregionen rund um das Mittelmeer, Ägypten und den Kanaren. Die Flotte von vier modernen Airbus A320 ist ab Winter 17/18 von den Flughäfen Paderborn-Lippstadt, Hannover, Hurghada und Amsterdam unterwegs. Ab dem Sommerflugplan 2018 wird die Small Planet Airlines Deutschland über zehn Airbus A320 und A321 verfügen. Dazu sind aktuell weitere Stationen in Düsseldorf, Hamburg, Köln und Leipzig geplant. 

Small Planet Airlines Deutschland ist Teil der baltischen Small Planet Airlines Group, mit Hauptquartier in Vilnius, Litauen. Gegründet in 2009 wird die Small Planet Airlines Group in diesem Jahr mit einer Flotte von voraussichtlich 28 modernen Flugzeugen fliegen, darunter 22 vom Typ Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen, sowie sechs vom Typ Airbus A321 mit 220 Sitzplätzen.

Paxport auch Dienstleister von Passagierdaten

Außerdem wird Small Planet unter Nutzung des PaxManagement-Services von Paxport die Konsolidierung, Planung und Verteilung von Passagierdaten an Paxport auslagern, wo Paxport mit DCS, Abfertigungsagenten, Behörden und anderen Drittanbietern mit hoher Qualität und Effizienz kommunizieren wird, damit sich die Fluggesellschaft auf ihre Kernaufgaben konzentrieren kann.

Tony Barker, CEO von Paxport, ergänzt: „Wir sind uns sicher, dass wir mit der Bereitstellung unserer Dienstleistungen die ehrgeizigen Wachstumspläne der Fluggesellschaft unterstützen können. Durch unsere Erfahrung auf diesem Gebiet und dem innovativen Ansatz sind wir sicher, dass wir gemeinsam mit Small Planet ein erstklassiges Reiseerlebnis schaffen werden.“

Flotte bald mit zehn Flugzeugen

Im Zuge des wachsenden Geschäftes plant Small Planet Airlines Deutschland zudem ihre Flotte im Sommer 2018 auf zehn Flugzeuge zu erweitern. Der Ausbau des Streckennetzes umfasst, neben den aktuellen Stationen in Paderborn, Hannover, Amsterdam und Hurghada, die Stationierung von Flugzeugen in Düsseldorf, Köln, Leipzig und Hamburg. Insgesamt starten die Passagiere von 25 Flughäfen in Deutschland und angrenzenden Ländern zu den beliebtesten Urlaubsgebieten rund um das Mittelmeer, die Kanaren und Ägypten.

Intelligenz und Daten lassen Umsatz steigen

Paxport verbindet Fluggesellschaften, Reseller und Service Provider mit Reisenden auf einer Multi-Channel-Plattform. Es wurde entwickelt, um die Vorteile der NDC-Fortschritte mit einer wahrhaft globalen Reichweite voll auszuschöpfen. Es umfasst unter anderem einen integrierten Shop, kostenlose Aggregation, eine sichere Zahlungslösung sowie Vertriebs- und Sitzmanagement-Dienstleistungen. Dynamische Preisgestaltung, vorausschauende Algorithmen und vollautomatische Marketingprogramme stellen sicher, dass Reisende während ihrer gesamten Reise relevante personalisierte Angebote erhalten, unabhängig davon, wer sie sind oder wohin sie reisen.

Heute trägt die Plattform wesentlich zu den Einnahmequellen vieler Reiseveranstalter bei – bei einigen Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern sogar bis zu 30 Prozent. Und einmal verbunden, steigen beim Unternehmen in der Regel der Umsatz von fünf Prozent bis zehn Prozent innerhalb weniger Monate, so Paxport. Paxport wurde 1994 gegründet, beschäftigt 90 Mitarbeiter und bedient über 80 Fluggesellschaften und über 250 Wiederverkäufer in Großbritannien und Kontinentaleuropa. Das Paxport Technologiezentrum befindet sich in Bristol, Großbritannien, und das Merchandising-Kompetenzzentrum in Stockholm, Schweden.

Sieger aus Versender-Wettbewerb „Hessen goes global“

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Die Frankfurter Brett GmbH und der Nik Huber Guitars Shop sind die Gewinner des von Lufthansa Cargo initiierten Unternehmenswettbewerbs „Hessen goes global“. Diese Entscheidung traf heute eine Fachjury auf der Cargovention in Frankfurt, dem Treffen der Logistik-Branche.

Die beiden hessischen Unternehmen werden nun ein Jahr lang massiv dabei unterstützt, ihre Produkte weltweit einzuführen und sich damit neue Märkte zu erschließen. Sie erhalten von Lufthansa Cargo und ihren Speditionspartnern Panalpina und UPS kostenfreie Luftfrachtkapazität von bis zu einem Container im Monat sowie kostenfreie Bodentransporte (door-to-door) und die Organisation aller anfallenden Verzollungsprozesse.

Zugang zur globalen Nachfrage schaffen

„Hemmschuh für einen weltweiten Erfolg ist heute meist nicht mehr die Nachfrage, die dank der digitalen Vernetzung durchaus vorhanden ist“, sagt Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo. „Meist scheitert der Zugang zum globalen Markt an der Logistik, vor allem wenn es um individuell gefertigte Produkte, Spezialitäten oder Kleinserien geht.“ Die Frankfurter Brett GmbH und der Nik Huber Guitars Shop können nun diese internationale Nachfrage nach ihren Produkten bedienen und sich somit einen Platz im Weltmarkt sichern. Das Frankfurter Brett ist eine „Werkbank“ für die Küche, die von den Brüdern Johannes und Joseph Schreiter erfunden und entwickelt wurde. Nik Huber stammt aus Rodgau und baut hochqualitative E-Gitarren in Handarbeit.

Unternehmen hatten sich zahlreich bei dem Wettbewerb „Hessen goes global“ beworben, der auch von den Unternehmen Panalpina, UPS, der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen und der Hessen Trade und Invest unterstützt wird. Voraussetzung war, den Unternehmenssitz in Hessen zu haben und dort auch die Waren zu produzieren. Daraus wurden im ersten Schritt fünf Finalisten gewählt: Neben den beiden Gewinnern waren dies OneSoap aus Bad Homburg, eine vegane Seife für Körper, Gesicht und Haare, Schönwetterfront aus Wiesbaden, ein Produzent von deutschen Hawaiihemden, und Bizzice aus Frankfurt, ein Familienbetrieb, der Bioeis und –kuchen herstellt. Alle fünf Unternehmen konnten auf der Cargovention ihre Geschäftsidee noch einmal präsentieren.

Segelflug: wenn der Schüler erstmals alleine startet

Timo Fülber absolvierte nach ca. 130 doppelsitzigen Übungsflügen mit der A-Prüfung den ersten Abschnitt seiner Segelflugausbildung. Begleitet von den Startkommandos hob der Lernende im Schulungssegler ASK21 des Aero-Club Idar-Oberstein e.V. ab.

Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch wieder die Segelflugsaison, und neue Begeisterte qualifizieren sich für den Luftsport. Der Segelflugschüler aus Waldfriede im Soonwald flog nun ganz alleine. Es stellte sich ein seltsames Kribbeln im Bauch ein. Alle Flugsituationen wurden trainiert und perfektioniert.

Fluglehrer über Funk in Kontakt

Noch ein abschließender Checkflug mit einem anderen Fluglehrer und dann wurde der hintere Sitzplatz im Segelflugzeug ASK 21 geräumt. Es war also soweit. Kurz darauf zog er seine Kreise am Himmel über Göttschied, bevor er sich wieder zur Landung anmeldete. Sein Fluglehrer schaute vom Boden aus zu und gab per Funk Anweisungen. Wenige Minuten später setzte er wieder sanft auf dem Boden auf und wurde von seinen Fliegerkameraden freudig empfangen.

Lufthansa Technik im MRO-Netzwerk für LEAP-Triebwerke

Lufthansa Technik und CFM International (CFM) haben ein CFM Branded Service Agreement (CBSA) abgeschlossen, mit dem Lufthansa Technik Mitglied des Wartungs-, Reparatur- und Überholungs- (MRO)-Netzwerks für LEAP-1A (Airbus A320neo)-Triebwerke wird.

Der MRO-Support-Vertrag ermöglicht es Lufthansa Technik, ihren Kunden weltweit als unabhängiger MRO-Anbieter hochwertige und kostengünstige MRO-Leistungen für LEAP-1A-Triebwerke anzubieten. Das Triebwerk treibt die neue Airbus A320neo-Familie an. Das CBSA umfasst erweiterte Lizenzen, andere kommerzielle Vereinbarungen und eine starke technische Zusammenarbeit.

Ingenieursdienstleister Lufthansa Technik

Im Mittelpunkt stehen dabei die Optimierung der Betriebskosten des LEAP-1A-Triebwerks und die Entwicklung neuer MRO-Dienstleistungen. Im Rahmen der Vereinbarung wird Lufthansa Technik auch eine Reihe von MRO-Leistungen anbieten, die speziell auf die Anforderungen der Kunden und auf die Bedürfnisse des Lebenszyklus des Triebwerks zugeschnitten sind. Dies reicht von der Motorüberholung und Teilereparatur bis hin zum On-Wing-Support bis hin zu Ingenieursleistungen.

„Es ist eine große Freude, einen Anbieter wie Lufthansa Technik im LEAP MRO-Netzwerk begrüßen zu dürfen“, sagte Gael Meheust, President und CEO des 50:50-Joint-Venture von GE und Safran Aircraft Engines, CFM International. „Wir haben eine sehr lange, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit durch die CFM56-Produktlinie. Das CBSA wird diese Beziehung auf eine ganz neue Ebene heben. Wir sind sehr stolz auf das, was wir mit dem LEAP-Motor in puncto Kraftstoffverbrauch, Zuverlässigkeit und täglicher Nutzung erreicht haben, und unsere Kunden lieben es, diesen Motor zu fliegen. Wir sind davon überzeugt, mit Hilfe der Unterstützung durch Lufthansa Technik unseren Kunden diese Vorteile über die gesamte Lebensdauer des Produkts hinweg bieten können.“

Neues Netzwerk für die Zukunft

„Wir sind stolz darauf, dem CFM MRO-Netzwerk beizutreten und unsere bestehende, sehr erfolgreiche Partnerschaft und Zusammenarbeit über die CFM56-Familie hinaus zu erweitern. Das LEAP-Triebwerk repräsentiert die nächste Generation von Flugzeugtriebwerken auf dem neuesten Stand der Technik. Wir freuen uns, unseren Kunden weltweit modernste MRO-Dienstleistungen anbieten zu können und fühlen uns verpflichtet, auch weiterhin nachhaltige Wert- und Kosteneinsparungen für Fluggesellschaften und Leasinggeber und ihre LEAP-Triebwerke zu erzielen“, sagt Bernhard Krüger-Sprengel, Vice President Engine Services bei Lufthansa Technik.

Die Vorbereitungen für die Einführung des LEAP-Triebwerks laufen bei Lufthansa Technik bereits. Seit 2017 ist das Unternehmen für LEAP (LEAP-1A und LEAP-1B, für die Boeing 737 MAX) lizenziert, jetzt wurde die Zusammenarbeit mit CBSA für LEAP-1A intensiviert und eine entsprechende Vereinbarung für LEAP-1B ist in Vorbereitung. Der erste LEAP-1A-Besuch im Hamburger Triebwerksshop der Lufthansa Technik wird für Anfang 2019 erwartet.

ExoMars: OHB von Thales Alenia Space beauftragt

Das ExoMars-Programm wird in einer internationalen Kooperation zwischen der europäischen Weltraumorganisation ESA und der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos durchgeführt und konzentriert sich auf die Suche nach Spuren von Leben auf dem Roten Planeten.

Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologieunternehmens OHB SE, und Thales Alenia Space, Joint-Venture von Thales und Leonardo, haben dazu einen Vertrag in Höhe von 102,6 Mio. Euro unterzeichnet, der das Bremer Raumfahrt-Systemhaus mit dem Trägermodul der zweiten ExoMars Mission beauftragt. Die erste ExoMars-Mission war leider nur ein Teilerfolg. Während der Orbiter im Oktober 2016 um den Mars schwenkte und den Lander planmäßig in die Atmosphäre entließ, ging das Signal zum Lander verloren.

Europäische Teile – Trägermodul von OHB

Bei dieser zweiten ExoMars-Mission mit dem Namen „ExoMars Rover and Surface Platform Mission“ (RSP) wird das Trägermodul von OHB im Juli 2020 einen Lander (Descent and Landing Module) sowie einen europäischen Rover zum Mars transportieren. OHB ist im Kernteam des Missionsführers der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Thales Alenia Space, Italien, und wird für den Carrier ein Strukturmodell, einen Elektronik-Teststand, das Flugmodell sowie Ersatzteile, verschiedene Bodengeräte und mathematische Simulations-Modelle liefern. OHB leitet dabei ein Kernteam, das Subsysteme für den Carrier liefert und aus den ebenfalls hochqualifizierten Technologiekonzern Ruag Schweiz (verantwortlich für die Struktur und mechanische Bodengeräte), dem belgischen Schwesterunternehmen Antwerp Space (liefert das X-Band Kommunikationssystem und elektronische Bodengeräte) sowie Thales Alenia Space UK (mit dem Antriebssystem betraut) besteht.

Die Lieferung des Carrier Flugmodells zu Thales Alenia Space nach Italien (Turin) ist für Februar 2019 vorgesehen. Dort wird es mit den anderen Modulen integriert und anschließend nach Frankreich (Cannes) transportiert. In Cannes erfolgen die Tests des kompletten Raumfahrzeugs bevor es zum Startplatz Baikonur gebracht wird. OHB hat bereits Anfang 2017 das Strukturmodell und Anfang 2018 den Elektronik-Teststand erfolgreich an den Kunden ausgeliefert.

ExoMars: zwei Missionen, ein Programm

Das ExoMars-Programm gliedert sich in zwei Missionen zum Roten Planeten: Im Jahr 2016 starteten der Spurengas-Orbiter (Trace Gas Orbiter, TGO) sowie ein Eintritts- und Landemodul. Die wissenschaftliche Mission des TGO wurde Ende letzten Jahres erfolgreich aufgenommen und soll bis Ende des Jahres 2022 fortgesetzt werden. OHB war mit dem Kernmodul des TGO für den größten deutschen Beitrag zur ersten Mission verantwortlich – ebenfalls im Unterauftrag zu Thales Alenia Space.

Marsrover mit Technik aus Oberpfaffenhofen

Mit Hilfe einer festen russischen Station und dem mobilen Rover soll die Suche nach Spuren von Leben auf dem Mars mit der zweiten Mission fortgesetzt und intensiviert werden. OHB liefert neben den oben genannten Anteilen am Carrier auch wesentliche Elemente für den Mars Rover. Hier bringt das Unternehmen seine Expertise ein für das Auswählen, das Aufbereiten sowie die Verteilung und das Analysieren der aus bis zu zwei Metern Tiefe gewonnenen Bodenproben.

Dafür entwickelten die Expertinnen und Experten bei OHB am Standort Oberpfaffenhofen eine hochauflösende Kamera, ein komplexes, im Inneren des Rovers untergebrachtes System für die Probenaufbereitung und -verteilung sowie Beiträge zum RAMAN/RLS Laserinstrument, das mineralogische Untersuchungen vor Ort erlaubt. Auf den Grafiken: Das Carrier genannte Trägermodul von OHB sorgt bei der zweiten Mission des ExoMars-Programms für den sicheren Transport des Landers (Descent and Landing Module) und des Rovers zum Mars.

Flugdatenaustauch von EUROCONTROL und iTEC

Die europäische Organisation für Flugsicherung EUROCONTROL hat über ihre Kontrollzentrale für den oberen Luftraum in Maastricht (MUAC) und zusammen mit den Gründungsmitgliedern der iTEC-Kollaboration, zu der einige der größten Flugsicherungsorganisationen in Europa gehören, eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Die Gründungsmitglieder der iTEC-Kollaboration und der MUAC wollen gemeinsam die Interoperabilitätskomponenten (IOP) zur Unterstützung von SWIM, z.B. für den Austausch von Flugweginformationen, entwickeln. Diese IOP-Komponenten sind für die Funktionalitäten des Flugverkehrsmanagements im Rahmen von SESAR erforderlich, die gemäß dem europäischen ATM-Masterplan umgesetzt werden. Es geht um die gemeinsame Entwicklung von Komponenten, die die Interoperabilität zwischen den jeweiligen Flugsicherungssystemen ermöglichen sollen, um so zu einem einheitlichen europäischen Luftraum zu gelangen.

Schnittstelle für den Flugdatenaustausch

Gemäß dieser Absichtserklärung werden die beiden Organisationen gemeinsam den Flugobjektmanager (FOM) sowie den Knoten für das systemweite Informationsmanagement (SWIM) entwickeln und damit den künftigen Austausch von Flugweginformationen ermöglichen. Dieser Datenaustausch ist wesentlich für die Umsetzung des im europäischen ATM-Masterplan beschriebenen SESAR-Betriebskonzepts sowie für die sichere und effiziente Erfüllung der steigenden Nachfrage im europäischen Luftverkehr.

Die EU-Verordnung zum gemeinsamen Pilotvorhaben, in der die gesetzlich umzusetzenden Kernfunktionalitäten als Teil des Plans zur Modernisierung des europäischen Flugverkehrsmanagementsystems aufgeführt sind, enthält eine Anforderung im Hinblick auf den Austausch von Flugweginformationen zwischen den Flugsicherungsorganisationen und dem Netzmanager, die bis zum Jahr 2025 umzusetzen ist. Der Flugobjektmanager (FOM) sowie die Komponenten des systemweiten Informationsmanagements (SWIM), die gemäß dieser Absichtserklärung gemeinsam entwickelt werden, sollen dies ermöglichen.

Die SESAR-Betriebskonzepte zur Interoperabilität werden in SESAR-Projekten validiert, was durch die Zusammenarbeit zwischen den europäischen Flugsicherungsorganisationen und der Industrie ermöglicht wird. Das Ergebnis dieser Validierungen wird in die Standards einfließen, die von der europäischen Organisation für Zivilluftfahrt-Ausrüstung (EUROCAE) entwickelt werden. Auf dieser Basis werden Projekte mit der Industrie zur Umsetzung des Flugobjekt-Interoperabilitätskonzepts durchgeführt.

Systeme auf einen Nenner bringen

Enrique Maurer, der Vorsitzende des iTEC-Boards und der Lenkungsgruppe sagt: „Diese Absichtserklärung zeigt das hohe Engagement der iTEC-Allianz für die Gewährleistung der Interoperabilität, die einen wesentlichen Bestandteil für den einheitlichen europäischen Luftraum und den europäischen ATM-Masterplan darstellt. Wir freuen uns darauf, mit EUROCONTROL in dieser wichtigen Initiative zusammenzuarbeiten.“

John Santurbano, Leiter der Kontrollzentrale Maastricht, zieht folgenden Schluss: „Unsere Priorität ist die Leistungssteigerung des europäischen Flugverkehrsmanagementsystems in Zusammenarbeit mit unseren Stakeholdern. Mit dieser gemeinsamen Unternehmung werden EUROCONTROL und die iTEC-Mitglieder aktiv die dringend benötigte Interoperabilität entwickeln, die uns allen bei der effektiven Bewältigung der gesteigerten Verkehrsnachfrage helfen wird.

Die Gründungsmitglieder der iTEC-Allianz sind: DFS aus Deutschland, Enaire aus Spanien und NATS aus Großbritannien. Weiter Mitglieder der iTEC-Allianz sind Avinor aus Norwegen, LVNL aus den Niederlanden, PANSA aus Polen und Oro Navigacija aus Litauen.

Biometrie zum Boarding: Foto in Orlando genügt

Für Passagiere, die mit British Airways vom Orlando International Airport (MCO) nach London Gatwick fliegen, beschleunigt sich der Abflug.Denn man kann nun sicher und reibungslos mit biometrischen Daten das Gate passieren.

Die Verwendung von biometrischen Daten nimmt global zu. SITA zählt zu den weltweit Führenden, die Biometrie nutzen, um Fluggästen einen sicheren und reibungslosen Reiseablauf zu bieten. SITA Smart Path™ ist bereits am Flughafen Brisbane in Australien im Einsatz. Die biometrische Komplettlösung hilft Passagieren, den Flughafen vom Check-in bis zur Tür des Flugzeugs so schnell wie möglich zu passieren.

Ein schnelles Foto ist dazu alles, was es braucht, um für den internationalen Flug zu boarden – Reisepass und Bordkarte werden mit Einsatz der innovativen Technologie überflüssig. SITA ist der IT-Anbieter, der automatisierte Boardinggates mit der US Customs and Border Protection (CBP) und den IT-Systemen der Fluggesellschaft vernetzt, um die notwendigen Kontrollen durchzuführen und die Fluggäste für den Einstieg zu autorisieren. Biometrische Daten werden übrigens seit Kurzem auch am Flughafen Zürich freiwillig zur Passkontrolle verwendet.

ITler, Airline und Behörde kooperieren

Es handelt sich um eine gemeinsame Initiative der Greater Orlando Aviation Authority (GOAA), British Airways und CBP, um die biometrische Ausreisekontrolle in den USA so reibungslos wie möglich zu gestalten. SITA hat mit seiner umfänglichen Branchenexpertise die schnelle und einfache Implementierung am Flughafen und bei der Fluggesellschaft sichergestellt. Durch die Zusammenführung der üblichen Boardingabläufe mit der biometrischen Ausreisekontrolle des CBPs gewährleistet SITA ein reibungsloses Reiseerlebnis für die Fluggäste. Die Identität und die Reiseerlaubnis der Passagiere wird mit einem am Gate erstellten Foto bestätigt.

John Newsome, Chief Information Officer bei GOAA, sagt: „Es hat sich gezeigt, dass dieser innovative Boardingprozess bei Fluggästen bereits äußerst beliebt ist. Sie schauen einfach nur in die Kamera und schon öffnet sich Sekunden später das Gate, so dass sie das Flugzeug besteigen können. Das funktioniert schnell, einfach und ist vor allem auch sicher. Derzeit nutzen wir die Gates von SITA für die biometrische Ausreisekontrolle bei Flügen von British Airways. Da es sich um die gängigen Boarding Gates handelt, können sie ganz einfach auch von anderen Fluggesellschaften am MCO genutzt werden.“

Raoul Cooper, Digital Airport Design Manager bei British Airways, sagt: „Bei uns stehen die Kunden immer an erster Stelle und wir möchten ihre Reise so reibungslos wie möglich gestalten. Dank der engen Zusammenarbeit mit SITA in Orlando konnten wir verschiedene Wege ausprobieren, die biometrische US-Ausreisekontrolle zu integrieren. Zusammen haben wir einen wirklich reibungslosen und sicheren Prozess entwickelt, den unsere Kunden – und das gilt auch für Kinder – bei ihrem Abflug in Orlando durchlaufen. Dies ergänzt unseren Erfahrungs- und Wissensschatz aus einem Projekt in Los Angeles, wo wir gerade eine ähnliche Technologie testen.“

Blick in die Kamera im 90-Tage-Test

Passagiere von British Airways auf dem Flug BA 2036 nach London Gatwick können nun in Orlando die Option wählen, mit einem einfachen Blick in die Kamera zu boarden. Die Testphase wird 90 Tage laufen. Da die Teilnahme optional ist, können die Fluggäste alternativ ihre Reisedokumente auch bei einem Mitarbeiter vorzeigen. Bereits in den ersten Tagen der Testphase war die Beteiligung der Fluggäste sehr positiv und fast 100 Prozent von ihnen haben die Option gewählt, das Flugzeug mit einem einfachen Blick in die Kamera zu boarden. Die Lösung basiert auf den branchenüblichen und weitläufig eingesetzten Gates. Damit kann sie potenziell auf für weitere Airlines auf allen regulären Flughäfen eingesetzt werden.

SITA bietet Self-Service-Lösungen für jeden Reiseabschnitt an Flughäfen – vom Check-in bis zum Boarding. Mehr als 165 Fluggesellschaften nutzten die Anwendungen von SITA für die Passagierabfertigung und mit den Common-Use-Systemen boarden pro Jahr mehr als 100 Millionen Passagiere. Mehr als 40 Regierungen in Amerika, Asien, Europa, Afrika und im Mittleren Osten nutzen Stand heute die Border-Management-Lösungen von SITA.

Einterz fügt hinzu: „SITA ist der globale Anbieter für die Luftfahrt und wir entwickeln unsere Lösungen für Fluggesellschaften und Flughäfen so, dass sie skalierbar sind und weltweit in unterschiedlichen Umgebungen funktionieren. Unsere Integration der automatisierten Boarding Gates wurde von der US CBP, British Airways und dem Orlando International Airport auf Schnelligkeit und Effizienz der Passagierabfertigung sowie auf die Genauigkeit, mit der sie Grenzkontrollen durchführen, überprüft. Unsere Leistungsanalyse zu diesem Testversuch wird allen unseren Partnern dabei helfen, zu evaluieren, wie sie Biometrie für ihre individuellen operativen Bedürfnisse am besten nutzen können.“

Airbus detailliert Stellenabbau wegen A380 und A400M

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Airbus bestätigt jetzt nach den bereits angekündigten Änderungen der A380- und A400M-Auslieferungspläne die Anpassung der Produktionsraten in den Programmen A380 und A400M. Der neue Produktionsplan, der jetzt dem Europäischen Betriebsrat vorgelegt wurde, sieht ab 2020 die Fertigung von sechs A380 und acht A400M pro Jahr vor.

Airbus nimmt nun auf europäischer und nationaler Ebene den Dialog mit den Arbeitnehmervertretern auf, um mögliche Auswirkungen auf die Belegschaft des Unternehmens zu erörtern und gemeinsame Ausgleichsmaßnahmen einzuleiten.

Airbus streicht 3.700 Stellen

Aktuell geht Airbus davon aus, dass maximal 3.700 Stellen an Standorten in den Heimatländern des Unternehmens in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien betroffen sind. Wie in der Vergangenheit bereits mehrfach erfolgreich demonstriert, geht Airbus mit allen Auswirkungen unternehmerischer Entscheidungen auf seine Mitarbeiter verantwortungsvoll um.

Airbus gibt sich zuversichtlich, den meisten der betroffenen Mitarbeitern in Programmen, die sich derzeit im Hochlauf befinden, neue Stellen innerhalb des Unternehmens anbieten zu können. Airbus managt jedes Jahr eine Mobilitätsrate von zwölf Prozent und kann den Flexibilitätsgrad divisions- und funktionsübergreifend sowie über Tochtergesellschaften hinweg anpassen, um somit Personal auf andere Programmaktivitäten verlagern zu können.

Die Anpassung der A380-Produktionsrate folgt auf einen kürzlich erhaltenen Auftrag, der für das Programm in den kommenden Jahren Planungssicherheit bietet. Wie bereits angekündigt, kann Airbus die A380 mit einer Rate von sechs Maschinen pro Jahr industriell effizient produzieren. Auf Basis dieser Rate ist es Airbus möglich weitere Verkaufskampagnen zu führen, die zu einer Erhöhung der Produktion führen könnten.

A400M: Produktion wird runtergefahren

Im A400M-Programm wird die Produktion ab 2020 auf acht Maschinen pro Jahr angepasst, nach Produktionsraten von fünfzehn A400M im Jahr 2018 und elf im Jahr 2019. Diese Anpassung basiert auf Gesprächen mit den A400M-Erstkundennationen. Airbus verfolgt Exportmöglichkeiten, die dieses Auslastungsniveau anheben könnten.

Airbus müsse den bestmöglichen Produktionsfluss für seine Produkte sicherstellen. Die Entscheidung zur Ratenanpassung biete Kunden, Mitarbeitern und der Lieferkette eine klare Perspektive für die kommenden Jahre. Zum Fortschritt der Gespräche will sich der Flugzeugbauer zu gegebener Zeit äußern.

Frauen bei Emirates fliegen A380

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Emirates macht zum internationalen Weltfrauentag auf die Rolle der Frauen im Unternehmen aufmerksam, die breit im gesamten Flugbetrieb, von technischen Aufgaben bis zun zum Cockpit, besetzen.

Frauen arbeiten demnach in allen Schlüsselebenen des Unternehmens, was auch durch ein Video mit einem Blick hinter die Kulissen belegt werden soll. Dabei fliegen weibliche Piloten einen Reisenairbus A380 auf Flug EK 225 von Dubai nach San Francisco. Kommandiert wurde die A380 von der Kapitänin Patricia Bischoff aus Kanada und Erstem Offizier Rebecca Lougheed aus Großbrittanien. Die Crew in der Kabine wurde von Purser Weronica Formela aus Polen geleitet.

Emirates-Flug komplett von Frauen durchgeführt

Emirates ließ diesmal neben den Arbeitsplätzen „über den Flügeln“ auch alle Arbeiten „unter den Flügeln“ von Frauen erledigen. So wurden vom Reiseservice für die Passagiere am Flughafen über die Flugvorbereitung bis hin zu den Technischen Arbeiten am Vorfeld alles von weiblichen Angestellten der Fluggesellschaft erledigt. So sorgten insgesamt über 75 Frauen aus über 25 Ländern dafür, dass der Flug wie gewohnt sicher und komfortabel durchgeführt werden konnte. Die Emirates Group beschäftigt Menschen aus 160 Ländern, Frauen kommen aus ca. 150 verschiedenen Ländern. Laut Airline arbeiten 1.150 weibliche Emiratis in verschiedenen Funktionen, ob technisch oder managementmäßig der Gruppe. Letztere machen dort etwa 20 Prozent aus.

Pionierflugzeug LFU 205 jetzt im Museum Schleißheim

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LFU 205, eines der ersten Motorflugzeuge in Kunststoffbauweise, flog 50 Jahre lang für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Am 08. März 2018 wurde sie offiziell an das Deutsche Museum in München übergeben und kann jetzt als Exponat in der Flugwerft Schleißheim bestaunt werden.

„Wir freuen uns, dass die LFU 205 nun ihren Platz in der sorgfältig gepflegten Luftfahrtsammlung der Flugwerft Schleißheim des Deutschen Museums gefunden hat“, sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke anlässlich der feierlichen Übergabe.

LFU 205 ein X-Plane aus Deutschland

„Auf den ersten Blick wirkt die LFU klein und unscheinbar, aber sie ist ein wichtiger Teil der Geschichte der deutschen Luftfahrt in Industrie und Forschung, sie war ein Experimentalflugzeug für Aerodynamik und Bauweisen, ein deutsches ‚X-Plane‘.“

Gerhard Filchner, Leiter der Flugwerft Schleißheim, freut sich über den einzigartigen Neuzugang. „Wir bemühen uns schon seit den 1980er Jahren um diese Maschine, aber sie war leider nicht verfügbar, weil sie noch bis letztes Jahr im Forschungseinsatz war.“

Technologieträger mit neuem Faserverbund

Die LFU wurde in den 1960er Jahren als Technologieträger für die Kunststoffbauweise von der Leichtflugtechnik-Union (LFU), einem Zusammenschluss der Firmen Bölkow, Rhein-Flugzeugbau und Pützer-Kunststofftechnik, in Kooperation mit dem DLR entwickelt. Somit blieb sie ein Unikat, das nur ein einziges Mal produziert wurde und für die damalige Zeit viele Neuerungen mit an Bord hatte: Erstmals wurden auch tragende Bauteile in Faserverbundbauweise hergestellt. Außerdem ließ sich die so genannte Schlauchbauweise auf Maschinenfertigung umstellen.

Vorteile hatte die LFU viele: Dank der glatten Oberfläche hatte sie eine größere Reichweite. Sie war leichter als andere Flugzeuge und unempfindlicher gegen Stöße und Korrosion. Ihre Form war stabiler und bei Beschädigungen leichter zu reparieren.

Forschung für Flügel der nächsten Generation

Von 1974 bis 1984 war die LFU 205 bei der DLR-Vorgängerin DFVLR (Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt) in Oberpfaffenhofen stationiert. 1977 erhielt die Maschine ihre Musterzulassung als Einzelstück. Ab 1984 nutzten die DLR-Forscher in Braunschweig das Flugzeug für umfangreiche Messkampagnen. „Der Forschungseinsatz war wichtig für die Entwicklung von Laminarflügeln“, berichtet Arne Seitz vom DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik, der viel mit der LFU gearbeitet hat.

„Solche Flügel sorgen mit sehr glatten Oberflächen, an denen die Luft parallel entlanggleitet, für einen geringeren Reibungswiderstand. Das wird die nächste große Revolution im Flugzeugbau und soll zu Treibstoffeinsparungen von bis zu 20 Prozent führen“, sagt Seitz. Ein Prototyp 340-400 „BLADE“ (Breakthrough Laminar Aircraft Demonstrator in Europe) hat im letzten Jahr seinen Erstflug absolviert. Und die LFU 205 hat dies mit ermöglicht.

LFU 205 auf den Fotos

DLR-Forschungsflugzeug LFU 205: Das DLR-Forschungsflugzeug LFU 205 bei einer seiner letzten Forschungsaufgaben. Durch das Loch im Fenster sieht man eine Infrarot-Messtechnik in der Kabine, mit der Daten zur laminaren Strömung erfasst wurde.

Feierliche Übergabe: DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke und Gerhard Filchner, Leiter der Flugwerft Schleißheim auf der LFU.

Übergabe der LFU: DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke (rechts) übergibt die LFU 205 an Prof. Wolfgang Heckl, Direktor des Deutschen Museums in München.

Luftfahrt in Stuttgart sucht Mitarbeiter – Tour vor Ort

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Der Flughafen Stuttgart rechnet in diesem Jahr erneut mit einem Rekordsommer bei den Passagierzahlen. Zur Verstärkung ihrer Teams suchen die Servicedienstleister neue Mitarbeiter, die für die Airlines das Handling des Gepäcks und der Maschinen übernehmen. Einen Überblick vor Ort kann man sich beispielsweise auf einer der Flughafentouren verschaffen.

Insgesamt sind über 100 Stellen für Ramp Agents, Gepäcklader und andere Funktionen zu besetzen. „Wir sind mit einem überdurchschnittlichen Wachstum ins Jahr gestartet und bereiten uns jetzt auf einen starken Sommerflugplan vor“, sagt Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH.

Flughafen braucht Mitarbeiter

„Die auf dem Vorfeld tätigen Handlingpartner, wie unsere Tochtergesellschaft Stuttgart Airport Ground Handling (SAG) oder andere Anbieter, besetzen jetzt zusätzliche Stellen, damit wir für den Sommer optimal aufgestellt sind“, so Schoefer. Die Arbeit auf dem Vorfeld ist fordernd, findet aber am spannendsten Platz des Landesflughafens statt, auf dem Vorfeld. Bei oft sehr kurzen Zeiten am Boden müssen die Crews zwischen Passagierbussen, Gepäcktrolleys und Cateringfahrzeugen dafür sorgen, dass die Maschinen pünktlich und korrekt beladen sind und der Plan eingehalten wird.

„Wer da arbeitet, muss flexibel, belastbar und zuverlässig sein“, sagt Schoefer. Gearbeitet wird im Schichtbetrieb, also auch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen, wenn andere Leute ausgehen, ausschlafen oder einen Ausflug machen. Wegen des Schichtbetriebs müssen Bewerber einen Führerschein der Klasse B und ein eigenes Fahrzeug haben, damit sie zur Arbeit kommen können. Gesucht werden Kollegen für die Bodenverkehrsdienste, für Gepäcksortierung, für das Ramp Handling, aber auch für Operations und Load Control oder die Nachtluftpost.

Flughafen von innen kennenlernen

Die Arbeit auf dem Flughafen kann man sich auch aus nächster Nähe anschauen. Für Neugierige und Flugbegeisterte gibt es in den Osterferien extra Flughafenführungen. Die Ferientouren finden von Samstag, 24. März 2018 bis Sonntag, 08. April 2018 immer samstags und sonntags statt, der Ostersonntag ist ausgenommen. Die Rundgänge starten jeweils um 11:00 Uhr und um 13:00 Uhr. Bei der rund zweistündigen Tour über den Airport sehen die Besucher, wie die Flugzeuge auf dem Vorfeld für den Start bereitgemacht werden, sie werfen einen Blick in den großen Gepäckverteiler und können bei einem Zwischenstopp auf dem Vorfeld die Flugzeugabfertigung aus der Nähe betrachten.

Die Teilnahme kostet für Erwachsene neun Euro, für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren fünf Euro. Kinder unter sechs Jahren dürfen kostenlos teilnehmen. Bezahlt wird in bar zu Beginn der Führung. Eine telefonische Anmeldung vorab ist zwingend erforderlich. Anmeldung ist möglich unter der Telefonummer 0711-9483754 ab Montag, dem 05. März, immer montags bis donnerstags zwischen 13:30 bis 15:30 Uhr.

Bei der Führung geht auch in den Sicherheitsbereich des Flughafens, deshalb dürfen Besucher Gegenstände wie z.B. Taschenmesser oder Scheren nicht mitnehmen, auch Getränkeflaschen sind jenseits der Passagierkontrollen nicht erlaubt. Außerhalb der Oster- und Sommerferien gibt es ausschließlich Gruppenführungen bis maximal 30 Personen. Eine Tour für Erwachsene kostet 195 Euro, Kinder- und Jugendgruppen zahlen 125 Euro, der Preis für Schulklassen und Gruppen mit Menschen mit Behinderungen beträgt 95 Euro.

Airbus darf Plant Holdings an Motorola verkaufen

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Airbus SE hat mit Vorliegen der behördlichen Genehmigungen den Verkauf der Plant Holdings, Inc., Muttergesellschaft von Airbus DS Communications Inc., an Motorola Solutions abgeschlossen.

Airbus DS Communications ist ein führender Anbieter von Leitstellentechnologie (Notrufzentralen über 911) in Nordamerika. Die Veräußerung ist Teil der im September 2014 angekündigten Portfolioanpassung innerhalb der Airbus Defence and Space Division. Im Jahr 2016 erwirtschaftete die Plant Holdings Inc. einen Umsatz von mehr als 100 Millionen US-Dollar.

Vereinigung Cockpit: starkes Votum im LH-Aufsichtsrat

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Bei der Wahl der Arbeitnehmervertreter für den Aufsichtsrat der Deutsche Lufthansa AG wurden mit Ilja Schulz und Jörg Cebulla erneut zwei Piloten der Vereinigung Cockpit (VC) in das höchste Kontrollgremium der Lufthansa gewählt.

Erstmals wurde die VC zweitstärkste Liste bei den Arbeitnehmern und am Ende scheiterte der dritte Platz im Aufsichtsrat an gerade einmal fünf Stimmen. Das damit beste Ergebnis, dass die VC jemals erzielt hat, war nur durch die Stimmen anderer Gruppierungen in der Lufthansa AG möglich. Die VC will als verlässlicher Partner auftreten und die VC-Vertreter sich im Aufsichtsrat für die Interessen aller Arbeitnehmer der Lufthansa AG einsetzen.

Weitere gewählte Aufsichtsratsmitglieder

Für die Arbeitnehmer (ohne leitende Angestellte):

• Klaus Winkler (LHT HAM, ver.di)

• Jörg Cebulla (DLH AG, VC, Flugkapitän)

• Olivia Stelz (DLH AG, UFO/AGIL/IGL, Purser I)

• Christian Hirsch (DLH AG FRA, ver.di Vertrauensmann)

• Christina Weber (LSG FRA, ver.di)

• Birgit Rohleder (DLH AG FRA, Vereinigung Boden e.v.)

Für die Gewerkschaften:

• Christine Behle (Bundesvorstand ver.di)

• Alexander Behrens (Vorstandsvorsitzender UFO, Flugbegleiter)

• Ilja Schulz (Präsident VC, Flugkapitän)

Für die leitende Angestellten:

• Holger Benjamin Koch (FRA CO/P, Director Legalizing the Matrix)

Hawaiian Airlines nimmt zehn Dreamliner 787-9

Boeing verkauft zehn 787 Dreamliner an Hawaiian Airlines. Damit wird der Langstreckenjet das neue Flaggschiff der Fluggesellschaft. Neben den fest georderten 787-9 kommen auch Optionen für zehn weitere Dreamliner.

Die in Honolulu beheimatete Airline wächst beständig und steuert Ziele auf dem US-amerikanischen Festland und in Asien an. Dabei sollen auch Boeing Global Services (BGS) von Hawaiian genutzt werden, um den Übergang auf das neue Flugzeugmuster zu unterstützen. Das heißt, das Schulen und die Bereitstellung der ersten Flugzeuge wird von BGS begleitet, um den Liniendienst rechtzeitig sicherzustellen.

Kapazität und Reiseerlebnis beim Dreamliner

Die B787-9 kann 290 Passagiere auf Strecken von 7.635 Nautischen Meilen (14.140 km) transportieren. Für Hawaiian Airlines war neben der Wirtschaftlichkeit auch das Passagiererlebnis von Bedeutung. Die Kabine ist heller, hat mehr Platz und größere Fenster als bisherige Flugzeuge. Die bestellten Flugzeuge haben einen Wert von 2,82 Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen.

Arbeiten in der Luftfahrt: Azubi-Messe am Fraport

Gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Handelsunternehmen Frankfurt Airport Retail GmbH & Co. KG veranstaltet die Fraport AG am Freitag, 09. März 2018, von 16:30 bis 22:00 Uhr die jährliche Airport-Ausbildungsmesse am Flughafen Frankfurt.

Mehr als 50 spannende Ausbildungsberufe und duale Studiengänge werden von 18 Unternehmen, die am Frankfurter Airport ansässig sind, vorgestellt. Unter dem Motto „Zahllose Chancen durchzustarten“ haben Schülerinnen und Schüler bereits zum elften Mal die Gelegenheit, sich im direkten Austausch mit Behörden- oder Unternehmensvertretern von beispielsweise der Bundespolizei, dem Hilton Frankfurt Airport oder der Deutschen Lufthansa über ihre Berufsausbildungschancen am Flughafen zu informieren. Die Veranstaltung findet im „Fraport-Forum“, im Übergang vom Terminal 1 zum Fernbahnhof/The Squaire, statt.

Bewerbung direkt abgeben

Allein der Flughafenbetreiber Fraport gehört mit über 350 jungen Menschen in dualen Ausbildungs- und Studiengängen sowie Berufsvorbereitungsmaßnahmen zu den größten Ausbildungsbetrieben in der Region. Jährlich haben mindestens 110 engagierte und motivierte junge Menschen die Möglichkeit, in einem der über dreißig Ausbildungs- und Studiengänge den Einstieg ins Berufsleben zu finden. Das Spektrum reicht vom Gebäudereiniger, Mechatroniker, Elektroniker oder der Servicefachkraft im Dialogmarketing über IT-Ausbildungsgänge bis hin zu hochattraktiven technischen, betriebswirtschaftlichen oder informationstechnischen dualen Studiengängen, die in drei Jahren zum Bachelor-Abschluss führen.

Bei einigen Unternehmen kann man direkt den aktuellen Lebenslauf abgeben und damit schon auf der Messe den ersten Schritt in Richtung Ausbildungsplatz machen. Neben den vielen Informationsständen und einem Ausbildungskino warten spannende Erlebnistouren auf die Besucherinnen und Besucher. Führungen durch verschiedene Unternehmen, Vorfeld-Rundfahrten oder Vorführungen der Hundestaffel der Polizei bieten Einblicke in die reale Arbeitswelt der Wunschfirmen.

Infos für Flughafen-Tourer und Spotter in Köln/Bonn

Die zweistündige Ferien-Tour beginnt im Check-in-Bereich und umfasst eine spannende Busrundfahrt über das Vorfeld. Vorbei an Flugzeugen, Schleppern und Spezialgeräten führt die Tour über das Flughafengelände, wo die Abfertigung der Maschinen sowie startende und landende Flugzeuge aus nächster Nähe beobachtet werden können.

Wie kommt ein Koffer zum Flugzeug? Wer sagt dem Piloten, wo er landen soll? Was ist ein Taxiway? Dies und vieles mehr rund um den Köln Bonn Airport können Besucher im Rahmen einer besonderen Ferien-Flughafenführung erfahren. Egal ob Eltern mit Kindern, Gruppen oder Einzelpersonen – wer einen Blick hinter die Airport-Kulissen werfen möchte, der kann sich für eine „Holiday Feeling“-Tour anmelden.

Flughafentour extra

In der Zeit vom 26.03.2018 bis 07.04.2018 (Feiertage ausgenommen) stehen Sonderführungen von Montag bis Freitag um 11:00 Uhr zusätzlich zu den üblichen Flughafenführungen auf dem Programm. Besucherbetreuer des Flughafens erklären dabei alles rund um den Flugbetrieb. Zum Abschluss der „Holiday Feeling“-Tour erwartet Teilnehmer ein Zwischenstopp im Besucherkino und eine süße Überraschung.

Buchungen sind unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse (Straße/PLZ/Ort) und der Personalausweisnummer (ab 16 Jahren) bis zu vier Werktage vor Führungsbeginn hier per E-Mail möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt für Kinder acht Euro und für Erwachsene zwölf Euro und wird bar vor Ort bezahlt.

Spotter und Besucher aufgepasst

Eingeschränkte Nutzung der Besucherterrasse zum „Oster Feeling“ Event

  • 17. März 2018: Ab 10:00 Uhr wegen Aufbauarbeiten geschlossen
  • 18. März 2018: Untere Ebene von 11:00 – 16:00 Uhr geöffnet -> Barrierefreier Zugang über Aufgang 5 möglich
  • 19. März 2018: Reguläre Öffnungszeiten

Wasser und Sauerstoff direkt vom Mond gewinnen

OHB Italia wurde von der Europäischen Weltraumorganisation ESA beauftragt, eine Definition der Nutzlast für die Lunar ISRU Demonstration Mission (ISRU DM) zu erstellen, die für 2025 geplant ist.

Die Mission ist Teil des European Exploration Envelope Programme (E3P) der ESA. Sie soll zeigen, welche ISRU-Technologien (In-Situ Resource Utilization) für die Umwandlung von Ressourcen des Mondbodens in atembaren Sauerstoff und Trinkwasser erforderlich sind. Diese Technologien spielen eine Schlüsselrolle bei der nachhaltigen Bereitstellung von Verbrauchsgütern, die für zukünftige Einsätze von Menschen auf der Mondoberfläche benötigt werden.

Elemente vor Ort nutzbar machen

Mit Hilfe chemischer Verfahren kann mineralisch gebundener Sauerstoff aus dem Mondboden extrahiert werden; man geht auch davon aus, dass in den Polarregionen des Mondes Volatile vorhanden sind und dass diese durch physikalische Verfahren dem Boden direkt entzogen werden können. Diverse Organisationen haben zwar schon ISRU-Methoden und -systeme untersucht, aber bisher hat es noch kein Demonstrationsexperiment bei einer Weltraummission gegeben. OHB federführend bei der Definition der Demonstrator-Nutzlast

Bei der ISRU DM Mission wird die ESA durch die Einbeziehung innovativer kommerzieller Partnerschaften die Entwicklung der Mission beschleunigen. Dabei wird ein vom Hauptauftragnehmer OHB Italia SpA geleitetes Team zusammen mit den Unterauftragnehmern OHB System AG, Deutschland, Politecnico di Milano und dem OHB-Spin-Off Blue Horizon, Luxemburg, für die Definition der Technologie-Demonstratornutzlast verantwortlich sein.

Erstmals erdfremdes Material verwenden

Die Technologie-Demonstratornutzlast wird aus einer auf dem Lander angebrachten Anlage und einem Roboterarm bestehen; der Roboterarm entnimmt Bodenproben von der Mondoberfläche (Regolith) und transferiert diese in die Anlage. Der Boden wird bei Temperaturen im Bereich von 900° C mit Hilfe entsprechender Reaktionsmittel chemisch verarbeitet, um den Sauerstoff zu extrahieren; die Endprodukte sind Wasser oder Sauerstoff. Dies wird das allererste Mal sein, dass chemische Substanzen außerhalb der Erde und unter Verwendung von nichtirdischen Stoffen erzeugt werden.

„OHB Italia arbeitet bereits seit mehreren Jahren im Bereich Weltraumforschung und ist für seine Erfahrung bezüglich der erforderlichen ISRU-Technologien bekannt. Es ist uns deshalb eine große Freude, dass wir zum Erfolg der Studie beitragen können“, sagt Roberto Aceti, Geschäftsführer von OHB Italia. Das OHB-Team soll dabei eng mit zukünftigen Anbietern von Mondlande-Fluggelegenheiten (PartTime Scientists) bzw. von Datenübertagungs-Diensten vom Mond zur Erde (SSTL mit Goonhilly Earth Station in Großbritannien), zusammenarbeiten, wobei die Gesamtkoordination der Studie der ESA obliegt.

Auf diese Weise wird, basierend auf dem ISRU-Verfahrens-Knowhow, wie es zuvor von OHB Italia (seinerzeit Carlo Gavazzi Space) und Politecnico di Milano entwickelt wurde, ein Konzept der ISRU-Demonstrationsmission erstellt, das den technischen und programmatischen Erfordernissen der ESA entspricht. Es gibt derzeit weitere Ausschreibungen der ESA zur Unterstützung der Missionsvorbereitungen in Form von Demonstrations- und Prototyp-Modellen der ISRU-Anlage. Der OHB-Konzern will dabei auch einen großen Anteil übernehmen.

Frauenpower bringt heute Lufthansa-Maschinen voran

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Am 08. März starten pünktlich zum Weltfrauentag sechs reine Frauencrews der Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines, Eurowings und Brussels Airlines ihre Morgenumläufe nach Berlin. Geflogen werden die Jets aus Frankfurt, München, Düsseldorf, Wien, Zürich und Brüssel von jeweils zwei Pilotinnen.

Um an diesem Tag ein weiteres Zeichen zu setzen, steht auch das FlyingLab auf Flug LH440 von Frankfurt nach Houston unter dem Kommando einer rein weiblichen Crew – in der Kabine, im Cockpit und auch vor der Kamera. Die Inflight-Konferenz während des Fluges im A380 beschäftigt sich nicht nur mit den verschiedenen Aspekten der digitalen Transformation, sondern würdigt vor allem die Leistungen von Frauen in einem von Technologie dominierten Umfeld.

Künstliche Intelligenz und Frauen im Kader

Insgesamt sechs Sprecherinnen referieren über künstliche Intelligenz, Virtual Reality sowie die Zukunft der Arbeit und Mobiliät. Das FlyingLab ist die weltweit einzige offene Innovationsplattform in der Luft. Es besteht aus einer Bordkonferenz, die jeder Passagier auf seinem persönlichen Gerät verfolgen kann sowie der Möglichkeit, neueste innovative Produkte und Dienstleistungen zu testen. Ziel dieses FlyingLab wird die South by Southwest (SXSW) sein – das weltweit größte Festival für interaktives Marketing sowie Musik und Film, das jährlich in Austin, Texas, stattfindet.

„Durch eine gezieltere Ansprache von Bewerberinnen und das Arbeitsumfeld, in dem sich Familie und Beruf leichter verbinden lassen, haben wir die Zahlen weiblicher Bewerber an unserer Pilotenflugschule bereits steigern können“, sagt Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG. „15 Prozent unserer Nachwuchsflugzeugführer sind derzeit weiblich“.

Bettina Volkens: Gezielte Vorbereitung der Frauen

Bereits 1988 begannen die ersten zwei Frauen ihren Liniendienst bei Lufthansa. 2010 gab es eine Premiere für die weltweite Luftfrachtbranche: Ein Frachter von Lufthansa Cargo hob mit einer rein weiblichen Crew ab. Frauen im Cockpit sind also längst keine Seltenheit mehr. Rund sechs Prozent der Piloten in der Lufthansa Group sind weiblich und ihr Anteil ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Beim Kabinenpersonal sind rund 80 Prozent der Mitarbeiter weiblich. Für die wachsende Zahl der Pilotinnen hat sich Lufthansa eigens die Wortschöpfung „Kapitänin“ von der Gesellschaft für deutsche Sprache absegnen lassen.

Neben dem Cockpit ist die Erhöhung des Frauenanteils auch in Führungspositionen Ziel der Lufthansa Group. Dieser beträgt derzeit 15 Prozent. Bis 2021 soll der Anteil weiblicher Führungskräfte auf der ersten Führungsebene auf 18 Prozent und auf der zweiten Führungsebene sogar auf 24 Prozent erhöht werden. „Um diese Ziele zu erfüllen, bereiten wir unsere besten weiblichen Nachwuchsführungskräfte mithilfe eines eigenen, einjährigen Programms auf ihre zukünftige Managementaufgabe vor“, so Volkens. „Gleichzeitig ist es mir wichtig, unbewusste Vorbehalte bei der Stellenbesetzung zu reduzieren. Ein speziell programmiertes Video unterstützt unsere Manager, eine chancengerechtere Personalauswahl durchzuführen“.

Ryanair will plastikfrei werden – Fonds fürs Klima

Ryanair hat heute einen neuen Umweltplan eingeführt, in dessen Rahmen sich die Airline zukünftig die Umsetzung von Umweltschutzzielen auferlegt. Dabei baut der Umweltplan auf den bisherigen Erfolgen auf.

Neben dem Klimawandel sollen auch Strategien dazu führen, das Ryanair ihren Flugbetrieb mit weniger Emissionen bei CO2 und die Lärm durchzuführen. Um bei der Reduktion von Umweltauswirkungen eine Vorreiterrolle einzunehmen, will die Airline in dem Umweltplan unter anderem folgende Maßnahmen in Angriff zu nehmen:

  • Verpflichtung, innerhalb der nächsten fünf Jahre keine nicht wiederverwertbaren Kunststoffe mehr zu verwenden
  • Milliarden-Investitionen in modernste, treibstoffeffizienteste Flugzeugflotte
  • Kunden ermöglichen, die CO2-Emissionen ihres Fluges auszugleichen

Fonds für Klimaschutz

Ryanair hat schon heute laut Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer, die jüngste Flugzeugflotte Europas. Eine hohe Auslastung trägt zu effizientem Treibstoffverbrauch bei. Die Kunden sollen nunmehr auch die CO2-Emissionen ihres Fluges am Ende des Buchungsvorgangs durch eine freiwillige Spende an eine Klimastiftung ausgleichen können. Die Fortschritte bei der Effizienz als Beitrag, dem Klimawandel zu begegnen, sollen jährlich auf im Jahresbericht veröffentlicht werden.

Lufthansa baut Anbindung für Bremer aus

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Ab dem 09. April und damit im Sommerflugplan 2018 geht es von Bremen fortan sechs Mal täglich nach Frankfurt und zurück. Lufthansa stockt jetzt auch nach der Frequenzerhöhung nach München, die Frequenz in die Main-Metropole um einen täglichen Flug auf.

Frequenzerhöhungen sind nicht nur für Geschäftsreisende gut, sondern auch für Urlauber, die von Frankfurt aus in die Welt fliegen, denn mit ihnen können Anschlussflüge noch besser als bisher geplant werden. Reisende haben ab dem 09. April die Wahl zwischen Flügen um 06:15 Uhr, 08:25 Uhr, 09:15 Uhr, 11:00 Uhr, 14:20 Uhr und 18:40 Uhr nach Frankfurt. Zurück nach Bremen geht es um 06:55 Uhr, 07:45 Uhr, 09:10 Uhr, 12:50 Uhr, 17:05 Uhr und 21:20 Uhr.

Lufthansa Group: Flüge im Direktverkauf bald günstiger

Ab April erweitert die Lufthansa Group ihr Angebot um günstige Bestpreise, die erstmalig exklusiv auf direkten Vertriebs- und NDC-Buchungskanälen offeriert werden. Das Angebot gilt für alle Light und Classic Tarife auf einer Vielzahl von europäischen Strecken aus allen vier Hubs Frankfurt, München, Wien und Zürich der Lufthansa Group.

Im Unterschied zu früheren Aktionen für eigene Vertriebskanäle und Direct Connect Partner, ist das neue Angebot mit einer konstanten Preisabsenkung über die gesamte Tarifstruktur hinweg dauerhaft verfügbar. Ebenfalls ab April werden neu auch Sitzplatzreservierungen für Langstreckenflüge auf direkten und NDC-Buchungskanälen vergünstigt angeboten.

Seit 2017 gilt dieses Angebot bereits für Kurzstreckenflüge. Der Preisvorteil gegenüber indirekten Buchungskanälen beträgt für sämtliche Strecken fünf Euro pro Reservation. Darüber hinaus startet bereits in den kommenden Wochen eine gesonderte Miles & More Aktion, bei der Reisende, die online oder über ausgewählte Direct Connect Vertriebspartner buchen, von einer zusätzlichen Meilengutschrift profitieren.

Direktverkauf: Vermarktungswege verkürzen

Im Zuge ihrer kommerziellen Strategie, baut die Lufthansa Group auch 2018 ihre Direktkanäle weiter aus. Die Angebotsdifferenzierung für Direct Connect Partner wird kontinuierlich erweitert, um die Kundenanforderungen bestmöglich abzudecken. Dazu gehört auch, dass verschiedene Kanäle unterschiedlich bespielt werden können.

Als Branchen-Pionier innovativer Distributionslösungen arbeitet die Lufthansa Group an technischen Lösungen, die es erlauben, zusätzliche Inhalte, die bisher nicht dargestellt werden konnten sowie zusätzlich buchbare Services in einer innovativeren, günstigeren und kundenorientierten Form als bisher anzubieten. Damit verfolgt die Lufthansa Group das Ziel, den immer individuelleren und dynamischeren Anforderungen unterschiedlichster Kundengruppen zu entsprechen.

FMO netzwerkt auf der Tourismusbörse ITB

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Die ITB gilt als weltweit größte und führende Fachmesse der Tourismusbranche und findet in diesem Jahr noch Sonnta, 11. März statt. Auch in diesem Jahr nutzt der Flughafen Münster/Osnabrück die Gelegenheit, sich auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin der Öffentlichkeit und vor allem der Tourismusbranche zu präsentieren.

An den Fachbesuchertagen vom 07. bis 09. März sind viele Termine mit Airlines und Reiseveranstaltern angesetzt, um den FMO als leistungsfähigen Airport mit einem attraktiven Einzugsgebiet zu präsentieren. Im besonderen Fokus stehen Gespräche und Verhandlungen mit Fluggesellschaften und Reisveranstaltern über das Flugprogramm im Winter 2018/19 und erste Ausblicke auf den Sommer 2019.

FMO zeigt sich mit breiter Aufstellung

Neben den Fachbesuchern kann sich an den anschließenden Besuchertagen auch das interessierte öffentliche Publikum am Stand des FMO über die verschiedenartieng Reiseziele und Serviceangebote des Flughafens informieren. Der Flughafen ist mit der Standnummer 102 in Halle 8.2 vertreten. Die Messe ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz, Claudia Nordhues (FMO Marketing) und Markus Lewe (OB Münster, stellv. Aufsichtsratsvorsitzender des FMO).