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FDI: Düsseldorf Airport City auf der „Polis Convention“

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Die Polis Convention wurde 2015 als bundesweite Messe für Stadt- und Projektentwicklung ins Leben gerufen und hat sich in Düsseldorf etabliert. Aussteller und Besucherzahlen haben sich deutlich positiv entwickelt.

Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Immobilientochter des Düsseldorfer Flughafens (FDI) am 25. und 26. April wieder gemeinsam mit 13 Partnern auf der Polis Convention in den Alten Schmiedehallen auf dem Areal Böhler. Seit ihrer Gründung 2015 bis zum Jahr 2017 hat sich die Zahl der Besucher mit 3.000 annähernd verdreifacht, die Zahl der Aussteller lag zuletzt bei 180. Als Standpartner der Stadt Düsseldorf (Standnummer B10.0) freut sich das FDI-Team auf einen regen Austausch mit dem Fachpublikum.

Standort mit Gewicht und Anbindung

Seit 2003 entwickelt sich direkt angrenzend an das Terminal des Düsseldorfer Flughafens der außergewöhnliche Businesspark Airport City. Auf 230.000 Quadratmetern Fläche bietet der hochwertige Immobilienstandort international agierenden Unternehmen moderne Bürokapazitäten an größtem Airport in NRW. Rund 70 Airlines starten von hier aus zu über 200 Zielen weltweit. Reisende brauchen von ihrem Schreibtisch in der Airport City zum Check-in fußläufig nur wenige Minuten. Außerdem verfügt der Standort über einen Autobahnanschluss an die A44, sowie eine hervorragende Anbindung an alle öffentlichen Verkehrsmittel. Taxen und Mietwagenzentralen ergänzen das Angebot. Düsseldorfs Innenstadt ist innerhalb von 15 Minuten zu erreichen.

Verlorenes am Flughafen: Versteigerung in Hohenpolding

Bei der nächsten Fundsachenversteigerung des Münchner Flughafens können sich alle Schnäppchenjäger wieder auf tolle Angebote freuen. Was liegen bleibt oder nicht abgeholt wird, kommt unter dem Hammer: Der Airport versteigert am kommenden Samstag, den 19. Mai, Fundsachen auf dem Holzlandvolksfest in Hohenpolding.

Ab 13:00 Uhr schwingt der bekannte Auktionator „Sepp“ Mittermeier wieder den Hammer für die höchsten Gebote. Die Fundstücke können von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr besichtigt werden. Bei der öffentlichen Versteigerung kann jeder mitbieten, der das 18. Lebensjahr erreicht hat. Die Fundsachen gehen an den Meistbietenden und müssen anschließend bar bezahlt werden.

Tablets und E-Book-Reader

Von skurril bis nützlich: Das Angebot ist wie immer äußerst vielfältig und umfasst auch einige außergewöhnliche Fundstücke. Im Bereich der Elektrotechnik können Kameras, Laptops und Tablets namhafter Hersteller ebenso wie elektronische Kleingeräte wie MP3-Player, E-Book-Reader oder Navigationsgeräte ersteigert werden. Wer etwas Größeres sucht, hat die Auswahl zwischen Motorsägen und einer Tiertransportbox.

Auch Gebrauchsgüter, die die persönliche Sicherheit erhöhen wie ein Feuerwehrhelm, eine Stirnlampe oder ein Lawinen-Notsignal werden angeboten. Liebhaber kurioser Fundstücke können diesmal unter anderem ein Elefantenkostüm für Kinder, einen Pokerkoffer oder Bowlingschuhe ersteigern. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch immer wieder die Überraschungskoffer und die speziellen Themenkoffer, die eigens für die Versteigerung gepackt werden.

Sechs Prozent mehr Passagiere am Flughafen Zürich

Im April 2018 sind 2.703.568 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Plus von 6,6 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Lokalpassagiere stieg im April 2018 um 6,1 Prozent auf 1.963.391.

Der Anteil der Umsteigepassagiere lag bei 27,2 Prozent (+0,3 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die Zahl der Umsteigepassagiere stieg um 7,7 Prozent auf 734.676. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,1 Prozent auf 23.503 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 132,3 Fluggästen 3,0 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 0,3 Prozentpunkte auf 80,3 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im April 40.971 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einem Wachstum von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auf dem Bild: Noch bis November 2018 laufen auf der Westseite des Flughafens Zürich die Bauarbeiten für den ersten Schnellabrollweg ab Piste 28. Parallel erfolgt der Baustart für den zweiten Schnellabrollweg derselben Piste, dessen Fertigstellung für Juni 2019 geplant ist.

Urlaubsperle Masuren jetzt nonstop ab Dortmund

Heute wurde am Dortmund Airport eine neue Flugstrecke mit Wizz Air zum Masuren-Airport Olsztyn-Mazury eingeweiht. Rund 100 Minuten beträgt die Flugzeit vom Dortmund Airport zum polnischen Flughafen Olsztyn-Mazury in der Ortschaft Szymany.

Zweimal wöchentlich, jeden Montag und Freitag, bietet die ungarische Airline Wizz Air Flüge zu dem neuen Ziel ins benachbarte Polen an. Dies nahm Guido Miletic, Leiter Marketing & Sales heute zum Anlass, um die Crew des Erstflugs in die Urlaubsregion zur Masurischen Seenplatte zu begrüßen. „Unsere neue Destination ist eine Naturschönheit Europas und wir freuen uns sehr, dass der Flughafen im Nordosten Polens nach etwa zwei Jahren wiedereröffnet wurde, um Urlaubern die Gelegenheit zu geben, diese paradiesische Seenplatte auf kurzem Wege mit dem Flugzeug zu erreichen“, so Guido Miletic.

Reisen durchs Naturreservat

Als einer der wenigen Flughäfen bietet der Dortmund Airport Direktflüge in das Gebiet mit den rund 3.000 Seen an. Wegen der umliegenden, weitläufigen Wälder und Naturreservate hat sich die Seenlandschaft einen Namen als grüne Lunge Polens gemacht. Ein Besuch der Masurischen Seenplatte bietet sich vor allem für Wanderungen, Ausritte, Radtouren, Wassersport sowie für Kulturausflüge an. Flugtickets mit Wizz Air zur Masurischen Seenplatte sind ab sofort buchbar. Auf dem Bild: Guido Miletic, Leiter Marketing & Sales, begrüßt die Wizz Air- Crew zum Startschuss der neuen Verbindung nach Olsztyn-Mazury in Polen.

Business Class bei Lufthansa: gemütliches Schlafen

Ab sofort kommen Lufthansa Business Class Passagiere auf Langstreckenflügen ab zehneinhalb Flugstunden von und nach Südafrika, Latein- und Südamerika sowie zur Westküste der USA in den Genuss einer noch entspannteren Nachtruhe.

Mit der Dream Collection will Lufthansa ein noch entspannteres Schlaferlebnis bereiten. Dies mit einem neuen Kissenbezug, einer großen, warmen Decke und vor allem einer weichen und gepolsterten Matratzenauflage. Die Erhöhung des Schlafkomforts in der Business Class bekräftigt den Premiumanspruch Lufthansa, der ersten westlichen Fünf-Sterne-Airline.

Gemütlich dank durchtachtem Design

Die Matratzenauflage wurde in Kooperation mit dem renommierten deutschen Bettenhersteller „Paradies“ eigens für Lufthansa entwickelt. Zusätzlich können es sich Passagiere auf Nachtflügen mit dem neuen Schlafshirt von Van Laack gemütlich machen. Während die Oberseite der Auflage zu 100 Prozent aus Baumwolle besteht, wurde die Unterseite aus rutschfestem Frottee gefertigt. Dies ermöglicht einen idealen Luftaustausch, der starker Wärmestauung vorbeugt. Eine ähnlich weiche Füllung weisen die neue Decke und das Kopfkissen auf, welche für eine angenehme Wärmeabgabe und Komfort sorgen. Sowohl die Decke als auch der Kissenbezug sind im neuen Markendesign der Lufthansa gestaltet.

Die Dream Collection wird sukzessive auf allen weiteren Langstreckenflügen eingeführt. Ab Juni soll die Dream Collection aus Deutschland auch auf ausgewählten Asienflügen verfügbar werden. Die weiteren Langstreckenflüge erhalten die neuen Decken und Kissenbezüge ab Herbst 2018.

Lufthansa-Airlines flogen neun Prozent Passagiere mehr

Im April 2018 haben die Airlines der Lufthansa Group rund 12,2 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einem Plus von 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, obwohl im Vorjahr die deutschen Osterferien in den April gefallen sind.

Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 7,4 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um sechs Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 81,2 Prozent um 1,1 Prozentpunkte geringer ausfällt als im April 2017. Für die ersten vier Monate des Jahres 2018 verzeichnet der Konzern weiterhin Rekordwerte beim Angebot, der Auslastung und der Zahl der Fluggäste.

Das Erlösumfeld entwickelt sich währungsbereinigt im Vorjahresvergleich im April positiv. Das Frachtangebot lag im April um 6,9 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 3,4 Prozent höher. Daraus ergibt sich ein um 2,3 Prozentpunkte niedriger Nutzladefaktor von 67,2 Prozent.

Netzwerk-Airlines

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im April insgesamt rund 8,9 Millionen Fluggäste befördert und damit 6,1 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im April um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 3,8 Prozent. Damit verringerte sich der Sitzladefaktor um 1,2 Prozentpunkte auf 81,2 Prozent.

Lufthansa hat im April rund 5,9 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 4,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einem im April um 3,8 Prozent höherem Angebot an Sitzkilometern stand ein um 1,7 Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor lag mit 80,7 Prozent um 1,7 Prozentpunkte unter dem des Vorjahresmonats.

Eurowings für Low Cost

Die Eurowings Group mit den Airlines Eurowings (inklusive Germanwings) und Brussels Airlines hat im April rund 3,3 Millionen Fluggäste befördert, davon drei Millionen auf Kurzstreckenflügen und 250.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Steigerung von 18,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einem im April um 17,9 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 17,0 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 0,7 Prozentpunkte niedrigerer Sitzladefaktor von 81,2 Prozent ergibt.

Auf der Kurzstrecke wurden im April die angebotenen Sitzkilometer um 20,9 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 20,3 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 0,4 Prozentpunkte geringerer Sitzladefaktor als im April 2017 von 80,3 Prozent. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum um 0,9 Prozentpunkte auf 83,2 Prozent gesunken. Hier stand einem um zwölf Prozent erhöhten Angebot ein um 10,8 Prozent gestiegener Absatz gegenüber.

AUA übernimmt mehr Rückzahlung nach Pilotenausbildung

Diese Woche starteten 20 Nachwuchspiloten ihre Ausbildung zur Pilotin bzw. zum Piloten für Austrian Airlines. Für die Kurse im August und November bietet die Fluglinie noch Platz für 34, und für 2019 für 96 Nachwuchspiloten.

Die Ausschreibung richtet sich an Frauen und Männer ganz ohne pilotische Vorerfahrung (sogenannte „Ab Initios“). Die Ausbildung eines Piloten dauert fast zwei Jahre und kostet rund 100.000 Euro. Der Einstieg in den attraktiven Beruf soll ab sofort mit einem neuen Finanzierungsmodell erleichtert werden.

ATPL nach 22 Monaten

Denn mit Kursbeginn bietet Austrian Airlines eine geringere Rückzahlung der Pilotenausbildung. Statt der bislang üblichen Rückzahlungsbeträge von rund 60.000 Euro, müssen die Piloten über einen Zeitraum von zehn Jahren nur mehr 40.000 Euro übernehmen, das Unternehmen übernimmt dann die Mehrheit der Kosten. Der diese Woche begonnene Kurs ist übrigens der sechste eigene Ausbildungskurs bei Austrian Airlines und startete direkt mit einer theoretischen Ausbildung in Bremen/Deutschland. Anschließend wird der erste Trainingsflug in Goodyear/Arizona (USA) stattfinden. Am Ende der 22 Monate dauernden Ausbildung steht die Verkehrsflugzeugführerlizenz (Airline Transport Pilot Licence, ATPL).

Vorraussetzungen zum Verkehrspiloten

Die Anforderungen an die Kandidaten umfassen die EU-Staatsbürgerschaft sowie Matura, Berufsreifeprüfung bzw. Abitur oder fachgebundene Hochschulreife des Herkunftslandes. Kandidaten sollten mindestens 165 cm groß und im Besitz eines uneingeschränkten Reisepasses sein. Außerdem sollten sie über sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift verfügen. Brillen- und Kontaktlinsenträger dürfen maximal +/-3,0 Dioptrien haben. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.austrianpilot.at.

Austrian Airlines beschäftigt derzeit rund 7.000 Mitarbeiter, darunter 1.200 Pilotinnen und Piloten. Die Flotte besteht aus 83 Flugzeugen, davon zwölf Langstreckenflugzeuge (Boeing 767 und 777) sowie 71 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge (Bombardier Dash 8-400, Embraer 195 und Airbus 320F).

Ryanair fliegt Stuttgart – Marrakesch

Ryanair hat bekanntgegeben, wird eine neue Verbindung von Stuttgart nach Marrakesch aufnehmen. Die Strecke soll zwei Mal wöchentlich im Rahmen des Winterflugplans 2018/19 bedient werden.

Reisende und Besucher in Stuttgart können sich über noch günstigere Preise und die neuesten Konditionen der Low-Cost-Airline nutzen, darunter:

  • Günstigere Gebühren für Aufgabegepäck – geringere Gebühr von 25 Euro, erhöhtes Maximalgewicht von 20 kg
  • Umsteigeverbindungen in Rom, Mailand und Porto, weitere Flughäfen werden folgen
  • Ryanair Rooms mit einer Reisegutschrift von 10 Prozent
  • Ryanair Transfers – größere Auswahl an Bodentransportmöglichkeiten mit neuem Partner CarTrawler
  • Pünktlichkeitsversprechen – 90 Prozent unserer Flüge werden pünktlich sein
  • Preisversprechen – finde einen günstigeren Preis und wir werden dir die Differenz erstatten plus fünf Euro auf dem Account gutschreiben

Die Verbindung wird ab Ende Oktober zwei Mal wöchentlich, jeweils am Donnertag und Sonntag, zum Winterflugplan 2018/19 bedient und ist bereits buchbar.

Chiara Ravara Head of Sales & Marketing bei Ryanair

Ryanair hat heute bekanntgegeben, Chiara Ravara zum neuen Head of Sales and Marketing bei Ryanair zu ernennen. Zuvor war sie bei Ryanair als Senior Sales & Marketing Manager tätig.

Chiara arbeitet seit 2014 für Ryanair, nachdem sie zuvor für Aviareps in Italien tätig war, und wird das Sales & Marketing-Team von Ryanair sowie Aktivitäten in 37 Ländern in Europa und Nordafrika leiten.

Matthias Wenk, Marketing Operations Director von Ryanair, sagte: „Wir freuen uns, Chiara Ravara zum Head of Sales & Marketing zu befördern, da sie über beachtliche Erfahrung und Branchenkenntnise im Hinblick auf diese entscheidende Position verfügt. Chiara wird die Leistungen des Sales- und Marketing-Teams vorantreiben und Ryanair dabei unterstützen, unser aktuelles „Always Getting Better“-Programm zur Verbesserung des Kundenerlebnisses, unsere Verkehrs- und Tourismuszahlen, sowie unser Streckennetz in ganz Europa weiter auszubauen – mit mehr als 138 Millionen Passagieren, die Ryanair in diesem Jahr befördern wird.“

Chiara Ravara, Head of Sales & Marketing von Ryanair, sagte: „Ich freue mich sehr, zum Head of Sales and Marketing von Ryanair, Europas Airline Nr. 1, ernannt worden zu sein. Dies sind aufregende Zeiten für Ryanair… Ich habe meine Zeit bei Ryanair bis zum heutigen Tag sehr genossen und freue mich auf dieses neue Kapitel.“

Zadar: Dalmatinische Küste ab Memmingen erreichbar

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Mit dem Flugzeug absolviert man die Strecke in knapp einer Stunde – und schon landet man im neuesten Sonnenziel des Flughafen Memmingen, in Zadar an der dalmatinischen Küste. Gestern Abend war es soweit – der erste Flug Memmingen – Zadar stand auf den Anzeigetafeln. Mit dem Pkw wären es rund zehn Stunden reine Fahrtzeit für die rund 880 Kilometer.

Fast ausgebucht war bereits der Premierenflug. Die Passagiere nutzten diese neue Chance, schnell und preiswert Sonne, Strand und Mittelmeer gegen heimische Gefilde zu tauschen. Drei Mal pro Woche fliegt nun Ryanair in die kroatische Hafenstadt Zadar. Die Flugtage Dienstag, Donnerstag und Samstag ermöglichen eine sehr flexible Urlaubsplanung – vom Kurztrip bis zur ausgedehnten Rundreise. Zadar ist nicht nur ideal für einen Badeurlaub an der Küste oder auf einer der zahlreichen vorgelagerten Inseln. Auch Segler stechen hier gerne in See. Hinzu kommen drei Naturparks und fünf Nationalparks in der Umgebung.

Zadar erweitert die Zahl der Sonnenziele, die ab Memmingen nonstop erreicht werden können. Dazu zählen Klassiker wie Mallorca, Teneriffa, Antalya und Malaga ebenso wie die Geheimtipps für Familien – Varna und Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Neu im Flugplan ist auch Hurghada, Ägyptens bekanntester Badeort, der ab 02. Juli einmal pro Woche angeflogen wird. Auf dem Foto: Herzlicher Empfang am Flughafen Memmingen. Die Crew des Erstflugs nach Zadar wird von Airport-Mitarbeitern mit einer kleinen Erfrischung verwöhnt.

Honeywell will mit Software Flughäfen beschleunigen

Honeywell stellt eine neue Smart-Airport-Technologie vor, um die Sicherheit und Effizienz von Airside-Operationen zu verbessern. Die Softwaresuite Navitas von Honeywell integriert die Luft- und Bodenverkehrskontrolle auf intelligente Weise mit dem Wartungsbetrieb, sodass Flughäfen den wachsenden Luftverkehr leichter bewältigen und gleichzeitig die Sicherheit und Pünktlichkeit fördern können.

Honeywell NAVITAS wurde entwickelt, um den neuesten Industriestandards von Organisationen gerecht zu werden, einschließlich der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC), der Federal Aviation Administration (FAA) und der European Organization for Civil Aviation Equipment (EUROCAE).

Informationen an den Ort der Entscheidung

Die Suite umfasst modulare und skalierbare Softwarekomponenten in Kombination mit einer intuitiven benutzerfreundlichen Oberfläche, die Fluglotsen und Wartungsbetreibern Einblicke in Echtzeit bietet. Die Komponenten unterstützen das Personal bei der Visualisierung und Steuerung von Flugzeugbewegungen. Das reicht von einem verbesserten Situationsbewusstsein über Verkehrsbedingungen und der sicheren Beschleunigung der Umdrehzeit von Flugzeugen bis hin zu automatischen Fehlerdiagnosen für luftseitige Ausrüstung – trotz der zunehmenden Komplexität und Belastung des heutigen Flughafenbetriebs.

„Flughäfen weltweit verzeichnen einen dramatischen Anstieg des Verkehrsaufkommens. Die Welt wird dadurch zwar stärker vernetzt, aber die Komplexität erhöht sich, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten“, sagte Sonja Strand, Vice President und General Manager des Honeywell Global Airports Geschäfts. „NAVITAS hilft bei der Orchestrierung dieser komplexen Umgebungen wie nie zuvor dank intuitiver mobiler Anwendungen, Dashboards und Head-up-Displays. Indem wir das Internet der Dinge nutzen, machen wir Daten benutzerfreundlicher und Flughäfen dadurch intelligenter.“

Daten auf einen Blick haben

Die Module von NAVITAS umfassen den Tower Manager, Surface Manager, Engineering Manager und Performance Manager. Zu den Besonderheiten der NAVITAS Module gehören:

  • Der Honeywell NAVITAS Tower Manager erhöht die Produktivität von Fluglotsen, indem er das Situationsbewusstsein für den Betrieb von Flughäfen verbessert. Er ermöglicht den Lotsen den Zugriff auf umfangreiche Echtzeitinformationen am Boden, zum Flugverkehr und meteorologischen Bedingungen. Der NAVITAS Tower Manager stellt die Informationen in einer einzigen, benutzerfreundlichen Oberfläche bereit und bietet Einblick in eine Vielzahl von Verkehrsereignissen bei gleichzeitiger Verringerung der Fehlerwahrscheinlichkeit. Das System erleichtert die Erteilung und Nachverfolgung von Rollfreigaben, damit Landungen und Starts sicherer und pünktlicher werden.
  • Der Honeywell NAVITAS Surface Manager erhöht aus der bestehenden Infrastruktur die Verkehrssicherheit, den Verkehrsfluss und den Durchsatz bei allen vorherrschenden Wetterbedingungen und reduzuert gleichzeitig den Treibstoffverbrauch und CO2-Fußabdruck. Das Modul stellt zudem die notwendige Software für Flughäfen bereit, um alle vier Ebenen des Rollverkehrsführungssystems (Advanced-Surface Movement Guidance and Control System, A-SMGCS) zu nutzen, das sind Bereiche Surveillance, Routing, Guidance und Airport Safety Support. Dadurch können Bewegungskonflikte besser gelöst werden. Die verbesserte Erkennung und Auflösung von Bewegungskonflikten kann eine „Follow-the Greens“-basierte Anleitung beinhalten, um Flugzeuge über im Rollfeld eingelassene Unterflurbefeuerung automatisch zu führen und das Rollfeld zu sichern.
  • Der Honeywell NAVITAS Engineering Manager hilft Ingenieuren und Technikern, die Wartung zu verwalten, indem sie den Systemzustand besser überwachen, Fehlerdiagnosen einfacher durchführen und Arbeitsabläufe straffen können. Er verfügt über eine mobile Schnittstelle und automatisiert das Diagnose- und Fehlerreporting, während manuelle Aufgaben vereinfacht und der Papieraufwand reduziert wird. Dadurch erhalten Mitarbeiter einen besseren Überblick über die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Leistung von Airside-Systemen. Mitarbeiter können Arbeitsaufträge problemlos erstellen, verwalten und ausstellen, um Probleme schnell zu beheben und die Ausrüstung betriebsbereit zu halten.
  • Der Honeywell NAVITAS Performance Manager bietet Dashboards, mit denen die Flughafenmitarbeiter zusammenarbeiten und den Betrieb anhand wichtiger Leistungsindikatoren analysieren können. Außerdem erlaubt das System neben Fernzugriff die Anwendung von Big-Data-Analysen für Echtzeit- und Vorhersageerkenntnisse, die häufig eine effizientere und fundiertere Entscheidungsfindung ermöglichen.

Lufthansa: Beschlüsse nach der Hauptversammlung

Rund 1.700 Aktionäre haben die letzte Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG in Frankfurt besucht. Mit großer Mehrheit haben sie die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2017 entlastet.

Die Aktionäre haben die PricewaterhouseCoopers GmbH erneut zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018 gewählt. Dies umfasst bei Bedarf auch die Prüfung unterjähriger Finanzinformationen.

Mitglieder neu im Aufsichtsrat der Lufthansa

Gleichzeitig wählten die Aktionäre folgende Mitglieder mit sofortiger Wirkung in den Aufsichtsrat: Herbert Hainer (ehemaliger Vorstandsvorsitzender der adidas AG), Dr. Karl­-Ludwig Kley (Vorsitzender des Aufsichtsrats E.ON SE), Carsten Knobel (Mitglied des Vorstands und CFO Henkel AG & Co. KGaA), Martin Koehler (selbständiger Unternehmensberater und ehemaliger Leiter Competence Center „Aviation“ Boston Consulting Group), Michael Nilles (Chief Digital Officer Schindler Group), Ambassador Miriam Sapiro (Managing Director Sard Verbinnen & Co) sowie Matthias Wissmann (Präsident der International Organization of Motor Vehicle Manufacturers OICA).

Dividende akzeptiert

Die Aktionäre stimmten dem Vorschlag des Vorstands und Aufsichtsrats über die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,80 Euro je Aktie zu. Das entspricht einer Ausschüttungssumme von rund 377 Millionen Euro und einer Dividendenrendite von 3,2 Prozent bezogen auf den Tagesschlusskurs der Lufthansa Aktie am Vortag der Hauptversammlung. Aktionäre haben seit 2016 auch die Möglichkeit, sich ihre Dividende in Form von Aktien auszahlen zu lassen. Die Ausschüttung der Dividende erfolgt am 08. Juni 2018.

Satzung geändert

Insgesamt standen in der Hauptversammlung sechs Tagesordnungspunkte zur Abstimmung. Die Aktionäre des Unternehmens stimmten allen Punkten mit großer Mehrheit zu. Schließlich nahmen die anwesenden Anteilseigner auch die Änderung der Satzung der Deutschen Lufthansa AG mehrheitlich an. Die Satzung wird an die veränderten rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst, redaktionell und inhaltlich aktualisiert und darüber hinaus übersichtlicher gestaltet.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat sich im Anschluss an die Hauptversammlung in seiner neuen Zusammensetzung zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. Aus seiner Mitte heraus hat das Gremium Dr. Karl-Ludwig Kley zum Vorsitzenden gewählt. Zu seiner Stellvertreterin wurde erneut Christine Behle bestimmt. Die Mitglieder der Kapitalseite waren zuvor von den Aktionären mit großer Mehrheit in das Gremium gewählt worden.

Weitere Mitglieder des Aufsichtsrats

Anteilseignervertreter (in alphabetischer Reihenfolge):  Martina Merz (ehem. CEO Chassis Brakes International), Monika Ribar (Präsidentin des Verwaltungsrates (VRP) Schweizerische Bundesbahnen SBB AG), Stephan Sturm (Vorsitzender des Vorstands Fresenius Management SE). Arbeitnehmervertreter (in alphabetischer Reihenfolge): Vor der Hauptversammlung wurden bereits mit Wirkung ab der Hauptversammlung von den Delegierten der Arbeitnehmer folgende Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat gewählt: Christine Behle, Alexander Behrens, Jörg Cebulla, Holger Benjamin Koch, Christian Hirsch, Birgit Rohleder, Ilja Schulz, Olivia Stelz, Christina Weber, Klaus Winkler.

B777 für AUA in Wien gelandet

Gestern um 15:55 Uhr ist der Neuzugang in der Austrian Flotte, die Boeing 777 mit der Registrierung OE-LPF (in der Airline Sprache Lima Papa Foxtrot, kurz Papa Fox), erstmals in Wien gelandet. Dabei wurde sie schon von zwei Eurofightern des Bundesheeres erwartet.

Die Boeing 777 war zuletzt in Hong Kong, wo sie vier Monate flang umgebaut und an die Standards der Austrian Airlines angepasst wurde. Von dort wurde sie heute mit der Flugnummer OS 1472 nach Wien überstellt. Als das Flugzeug den österreichischen Luftraum erreicht hat, wurde es von zwei Eurofightern der Österreichischen Luftstreitkräfte im Rahmen einer Abfangübung des österreichischen Bundesheeres begleitet. Die Eurofighter mussten allerdings früher abdrehen, weil sich ein Gewitter über Zeltweg zusammenbraute.

B777 der AUA im neuen Design

Die Boeing 777 ist das erste Flugzeug in der Flotte der Austrian Airlines im neuen Design: Auf dem 63,7 Meter langen Großraumflugzeug sind erstmals die Anpassungen im Markenauftritt zu sehen, sowie eine Sonderbeklebung anlässlich des 60 Jahre Jubiläums der Austrian Airlines. Auf der rechten Seite in Flugrichtung sind eine überdimensional große „60“ und auf beiden Seiten je zwei Figuren in Fliegerpose abgebildet. Die Fliegerpose leitet sich aus der 60 Jahre Kampagne von Austrian Airlines ab, in deren Rahmen unter dem Motto „Österreich fliegt“ AUA Mitarbeiter gezeigt werden, die so tun, als ob sie fliegen würden.

Fernziele in Sommer und Winter

Die Langstrecken-Flotte der Austrian Airlines umfasst jetzt sechs Boeing 767 und sechs Boeing 777 und ist somit komplett. Die Boeing 777-200ER ist mit einer Höhe von 18,8 Metern, einer Länge von 63,7 Metern und einer Flügelspannweite von 60,9 Metern das größte Flugzeug in der Flotte der Austrian Airlines und bietet Platz für 306 Passagiere. Die Reichweite der „Triple Seven“, wie das Flugzeug in der Airlinebranche genannt wird, geht mit Beladung bis zu max. 11.500 km. Konkret kommt sie bei Austrian Airlines auf Flügen nach Bangkok, Chicago, Hongkong und Shanghai zum Einsatz – im Sommer auch nach Los Angeles, Tokio und Peking, sowie im Winter auch nach Mauritius, Colombo, New York (JFK und EWR) und ab 27. Oktober neu nach Kapstadt.

Larnaca und Dubrovnik mit neuen Verbindungen ab MUC

Gleich zwei Premieren machen in diesen Tagen Reisziele ab München nonstop erreichbar. Cyprus Airways fliegt einmal in der Woche von München nach Larnaca auf Zypern. Jeden Samstag um 14:15 Uhr hebt hier ein Airbus A319 zur Insel im östlichen Mittelmeer ab.

Der Larnaca International Airport wird vom Flughafen München aus nach etwa drei Stunden Flugzeit und mehr als 2.500 Kilometern erreicht. Mit seinen 150.000 Einwohnern ist Larnaca die drittgrößte Stadt Zyperns. Die Hafenstadt an der Südküste ist besonders für ihren Stadtstrand Finikoudes Beach und dessen palmengesäumte Uferpromenade bekannt. Ein besonderes Highlight ist die gesunkene MS Zenobia – das größte Schiffswrack im Mittelmeer, das sich im Rahmen eines Tauchgangs besichtigen lässt.

Croatia Airways: Erstflug nach Dubrovnik

Und seit Dienstag geht es von München noch öfter an die Adria: Croatia Airlines fliegt jetzt fünf Mal wöchentlich mit einem Airbus A319 nach Dubrovnik. Der Flug in die über 800 Kilometer entfernte Hafenstadt an der kroatischen Mittelmeerküste dauert knapp eineinhalb Stunden. Dubrovnik ist seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe. Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist die 1.940 Meter lange mittelalterliche Mauer, welche die Innenstadt umgibt.

Sanktionen gegen Iran und Folgen für die Luftfahrt

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, das Atomabkommen mit Iran aufkündigen zu wollen. Damit waren vor drei Jahren die Sanktionen gegen das Mullah-Regime aufgehoben worden. Es folgten nicht nur Investitionen in allen Wirtschaftsbereichen, sondern auch aus Europa neue Flugverbindungen in das Land. Der Richtungswechsel der US-Politik wird damit auch Folgen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing haben.

Nach Aufhebung der Sanktionen war der Weg frei für längst überfällige Investitionen in dem Land. Auch die Luftfahrtindustrie profitierte. Die nationale Airline Iran Air betrieb eine Flotte mit einem Durchschnittsalter von weit über 20 Jahren. Bei Boeing wurden sodann 80 neue Flugzeuge, auch Dreamliner, bestellt. Bei Airbus rund 100 neue Flugzeuge, auch Regionalflugzeuge von ATR. Ursprünglich sollten auch Superjumbos A380 angeschafft werden, was aber wieder verworfen wurde.

Folgen für Flugzeugbauer und Flugverkehr

Im Iran sind seit der Revolution 1979 Islamisten an der Macht, die keine echte Opposition dulden und sich insbesondere gegen Israel und die USA in Vernichtungsrethorik üben. Ob Abkommen von Extremisten, die das Leben auch der eigenen Leute geringer schätzen als die Agenda, glaubwürdig eingehalten werden, mag man freilich bezweifeln. Der US-Präsident bezog sich explizit auf israelische Geheimdienste als Quelle. Und für ein technisiertes Land stellt es tatsächlich keine allzu große Herausforderung dar, Atomwaffen zu bauen. Nordkorea und Pakistan sind dafür Beispiele.

Jedenfalls hat Trump die Entscheidung nun gefällt, es sollen die schärfsten Saktionen werden. Und auch andere Länder sollen dem zustimmen. Da die Ausfuhrbeschränkungen für Güter bei Saktionen gegen den Iran auch europäische Zuliefererfirmen nach sich ziehen und dies sogar umgehend gefordert wird, hat die Entscheidung von US-Präsident Trump auch Auswirkungen auf hiesige Unternehmen.

Ob aber die die Ausfuhrbeschränkungen für moderne Flugzeuge ernsthafte Sorgen bei Airbus und Boeing auslösen, darf eher bezweifelt werden. Die Auftragsbücher der Hersteller sind randvoll und die Werke arbeiten schon am Anschlag. Allenfalls dürfen sich andere Betreiber freuen, ihre Flugzeuge früher zu erhalten. Inwiefern auch Linienflugverbindungen betroffen sind, ist noch nicht ausgemacht. Die Nachfrage dürfte mit wieder einsetzenden Handelsbeschränkungen aber nachlassen.

Vietnam Airlines: erstmals Frau General Manager

Frau Pham Thi Nguyet (39) wurde Anfang Mai zur neuen General Managerin für Deutschland ernannt. Sie ist die erste Frau, die als Leiterin in ein Auslandsbüro von Vietnam Airlines berufen wurde.

Ihr Vorgänger Herr Ngo Tri Hung, der die Niederlassung seit 2015 geführt hat, wird ab sofort den Posten des General Managers der Fluggesellschaft in Kambodscha besetzen. Pham Thi Nguyet war zuletzt bei Vietnam Airlines als Leiterin der Abteilung Tarif- und Umsatzsteuerung in Hanoi, Vietnam, tätig. Den Anfang fand ihre Karriere bei der vietnamesischen Fluggesellschaft dagegen im Jahr 2002 in der Abteilung für Marketing und Kundenbetreuung.

Deutschland und Vietnam enger zusammen

Von dort absolvierte sie mehrere Etappen von der Mitarbeit in der Abteilung Tarif und Vertrieb bis hin zur stellvertretenden Leitung der Abteilung Tarif- und Umsatzsteuerung, wo sie schließlich die Führung übernahm. „Das Jahr 2018 markiert einen besonderen Zeitpunkt in der Geschichte unserer Fluggesellschaft. Ich freue mich sehr, dass ich als erste Frau zur Leiterin eines Auslandsbüros berufen wurde. Ebenso wie meine Vorgänger werde ich die Zielsetzung von Vietnam Airlines – sich als eine der größten und wichtigsten Airlines in Asien zu positionieren – weiter ausbauen. Ich möchte, dass Vietnam und Deutschland noch näher zusammenrücken“, so Pham.

Lufthansa erhöht Dividende nach Rekordjahr

Die Lufthansa Group sei in allen Bereichen moderner, deutlich effizienter und profitabler geworden ist, so Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG. Alle hätten von der Modernisierung profitiert.

Nämlich die Kunden, die Mitarbeiter und die Aktionäre. Aktionäre sollen nun auch am Rekordergebnis beteiligt werden. Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG haben der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 0,80 Euro je Aktie vorgeschlagen. Dies entspricht einer Steigerung der Dividende von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr und wäre die zweithöchste Dividende seit der Privatisierung des Unternehmens. Bezogen auf den Jahresschlusskurs 2017 würde die Dividendenrendite 2,6 Prozent betragen. Mit dieser Dividende sollen die Aktionäre am Rekordergebnis 2017 beteiligt werden. Zudem ist der Kurs der Lufthansa Aktien 2017 um rund 150 Prozent gestiegen.

Der Umsatz der Lufthansa Group ist 2017 um 12,4 Prozent auf 35,6 Milliarden Euro gestiegen. Auch das Adjusted EBIT ist um rund 70 Prozent auf annähernd drei Milliarden Euro gestiegen. So wurde eine Marge von 8,4 Prozent erreicht. Basis dieser Steigerung der Profitabilität war, neben einer hohen Nachfrage und einer positiven Preisentwicklung, dass es dem Konzern erneut gelungen ist seine Stückkosten – bereinigt um Sondereffekte – weiter um 1,8 Prozent zu senken. Trotz gestiegener Investitionen wurde der Free Cash Flow auf 2,3 Milliarden Euro nahezu verdoppelt. 2017 war das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Lufthansa, und zum dritten Mal in Folge gab es ein Rekordergebnis, so Carsten Spohr.

Modernisierung der Lufthansa Group geht weiter

Die Lufthansa Group steht stabil auf drei Säulen: den Netzwerk-Airlines, der Eurowings Group und den Aviation Services. Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines investieren weiter in Qualität und Digitalisierung. Dennoch bleiben auch weitere Kosteneinsparungen im Fokus. Dabei hilft unter anderem die kontinuierliche Modernisierung der Flotte, da die Betriebskosten der neuen Flugzeuge rund 20 Prozent geringer sind. Eurowings fokussiert sich weiter auf profitables Wachstum und sichert so die führende Position des Konzerns bei Punkt-Zu-Punkt-Verkehren in seinen Heimatmärkten. Die Aviation Services haben mit deutlich über 700 Millionen Euro zu dem positiven Ergebnis des Konzerns beigetragen.

Flugzeugwartung SaaS: Neue Lösungen von IFS

Für kommerzielle Flugzeugbetreiber gibt es bald weitere Optionen fürs Wartungsmanagement. IFS will mit seinen Lösungen die Planung der Flotten- und Linieninstandhaltung von kommerziellen Fluggesellschaften vereinfachen damit Betreiber von Flugzeugen aller Größen, schnell auf unerwartete Planungsänderungen reagieren können.

IFS ist ein weltweit agierende Anbieter von Business Software und bringt mit IFS Maintenix™ Fleet Planner und IFS Maintenix Line Planner zwei neue Lösungen für kommerzielle Fluggesellschaften auf den Markt. Sie bilden den Auftakt zu einer Reihe von SaaS-Lösungen, die gezielt für die hochkritischen Instandhaltungs- und Engineering-Anforderungen der globalen Luftfahrt konzipiert sind.

IFS™ entwickelt und liefert weltweit Business Software für Unternehmen, die Güter produzieren und vertreiben, Anlagen unterhalten und Dienstleistungen erbringen. ERP-Lösung sind geeignet für anspruchsvolle Umgebungen mit diskreter Fertigung, Prozessfertigung, einschließlich solcher mit hohen Anforderungen in Bezug auf Rückverfolgbarkeit. Über 3.500 Mitarbeiter arbeiten weltweit für mehr als zehntausend Kunden mit einer Kombination aus lokalen Niederlassungen und einem stetig wachsenden Partnernetzwerk.

Flottenplanung mit Risikoabdeckung

Mit den beiden neuen Software-as-a-Service-Lösungen von IFS sollen kommerzielle Fluggesellschaften aller Größen die Effizienz ihrer Flotten- und Linieninstandhaltung drastisch erhöhen können. Die vorhandenen Wartungsressourcen lassen sich mit maximaler Effektivität einsetzen und die Verfügbarkeit der Flugzeuge steigt. Die mit der Software erzeugten Wartungspläne richten sich nach den operativen Leistungszielen der Fluggesellschaften und berücksichtigen gleichzeitig ihre hochkritischen Sicherheitsanforderungen.

IFS Maintenix Fleet Planner unterstützt die Fluggesellschaften dabei, langfristige Pläne für die schwere Instandhaltung effektiv zu erstellen und den manuellen Aufwand für ihre Aktualisierungen zu reduzieren. Die Software generiert automatisch einfache oder komplexe Flotteninstandhaltungspläne und ermöglicht es, sie auf wichtige Leistungskennzahlen auszurichten. Die Anwender können „Was wäre wenn“-Szenarien durchspielen und Pläne zur Umsetzung freigeben. Die Verantwortlichen erhalten die erforderliche Zeit und die nötigen Einblicke, um die bestmöglichen Pläne zu ermitteln und schnell auf Planänderungen zu reagieren.

Die Lösung wurde mit Hilfe des Inputs von erfahrenen Planern entwickelt, die sowohl für kleine als auch große Flugzeugflotten zuständig sind. Im Rahmen eines Early-Adopter-Programms wurde IFS Maintenix Fleet Planner bereits von einer großen nordamerikanischen Airline ausgewählt, die eine gemischte Flotte aus Großraum-, Schmalrumpf- und regionalen Flugzeugen betreibt. Dort ist das System bereits im Produktiveinsatz und erhöht dort die Verfügbarkeit der Flugzeuge, steigere die Prüfeffizienz und optimiere die Hangarnutzung, so der Hersteller.

IFS Maintenix Line Planner ermöglicht es den Planern, ausführungsfähige Pläne für die Linieninstandhaltung unkompliziert zu erstellen, zu pflegen und zu kommunizieren. Die Software sorgt für größere Effizienz, indem sie den Fokus auf Komponenten mit hoher Priorität legt und Ursachen für Wartungsprobleme, beispielsweise einen Mangel an Teilen, Arbeitskraft oder Spezialwerkzeugen, identifiziert. Durch automatisierte Workflows können die Planer schneller auf Last-Minute-Änderungen reagieren sowie ein Optimum an Betriebsfähigkeit und Wartungseffizienz gewährleisten.

Beide neuen Lösungen arbeiten nahtlos mit jeder Instandhaltungs- und Engineering-Software zusammen. Als Software as a Service ermöglichen sie es Unternehmen, schnell und kosteneffizient auf die steigenden Anforderungen im Wartungs-Management zu reagieren, die sich insbesondere aus rasant wachsenden Flugzeugflotten ergeben. Zudem können sie durch dieses Betriebsmodell einfach an organisatorische oder mengenmäßige Änderungen angepasst werden.

Airline-Schwergewicht LATAM

Entwickelt wurde die Software von IFS in Partnerschaft mit LATAM Airlines, dem mit hunderten Flugzeugen größten Fluglinienbetreiber Südamerikas. Er unterhält über 300 Flugzeugstandorte undWartungsstätten in ganz Süd- und Mittelamerika. Als Partner von IFS bei der Erstellung und dem Nutzennachweis der Lösung, profitiert LATAM vom IFS Maintenix Planner bereits heute im Echtbetrieb.

„Wachsende Flotten, immer mehr Flugrouten und neue, komplexe Flugzeuge: Der Druck auf die Fluggesellschaften, Wartungskosten zu reduzieren, Ressourcen optimal zuzuweisen und die Verfügbarkeit der Flugzeuge zu erhöhen, ist gewachsen“, sagt Scott Helmer, Senior Vice President Aviation and Defense bei IFS. „Die Basis dafür sind die Instandhaltungspläne. Kürzere Liegezeiten der Flugzeuge, die Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit der Flotte und geringe Wartungs- und Materialkosten hängen von soliden und gleichzeitig flexiblen Instandhaltungsplänen ab. Mit IFS Maintenix Fleet Planner und IFS Maintenix Line Planner können Unternehmen solche Pläne kosteneffizient erstellen und schnell auf wachsende Märkte reagieren.“ IFS Maintenix Fleet Planner ist bereits verfügbar, der IFS Maintenix Line Planner soll im dritten Quartal 2018 allgemein verfügbar sein.

LHT: Cloud-Plattform mit Red Hat

Lufthansa Technik ist auf eine Hybrid-Cloud-Infrastruktur umgestiegen und arbeitet jetzt mit einer Enterprise-Open-Source-Technologie von Red Hat. Das System läuft unter Azure, der Public Cloud von Microsoft. Zusammen mit Red Hat entwickelte Lufthansa Technik auch schon Aviatar.

Während die Digitale Transformation in der Unternehmenswelt Einzug hält, steht auch die Luftfahrtindustrie vor beachtlichen Herausforderungen, angefangen von den größeren technischen Möglichkeiten moderner Flugzeuge bis hin zu immer komplexeren Kundenbedürfnissen. Um in diesem sich wandelnden Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, suchte Lufthansa Technik nach Möglichkeiten, eine Vorreiterrolle im Bereich der digitalen Luftfahrttechnologien einzunehmen, die Customer Experience zu verbessern und neue Umsatzmöglichkeiten zu erschließen.

Offenheit für Standard-taugliche Lösungen

Die offene Plattform Aviatar ermöglicht es Unternehmen der Luftfahrtindustrie, besser zusammenzuarbeiten und digitale Angebote bereitzustellen, welche die Customer Experience verbessern. Mit den Linux-Container- und Automatisierungstechnologien von Red Hat – kombiniert mit DevOps-Prozessen – will Lufthansa Technik neue Applikationen schneller entwickeln und implementieren; gleichzeitig fördert dies die Integration zwischen interner Infrastruktur und Lösungen von Drittanbietern.

Dieses Ziel will das Unternehmen mit der neuen Product Division AVIATAR erreichen. AVIATAR stellt eine offene, kollaborative Plattform für Partner, Kunden und Entwickler bereit, die eine Vielzahl von digitalen Produkten und Dienstleistungen bietet, indem sie zahlreiche Anwendungen an einem Ort vereint. AVIATAR wurde entwickelt, um den Flugbetrieb sicherer und zuverlässiger zu machen, was zu weniger Verspätungen oder Annullierungen von Flügen, weniger technisch bedingten Umleitungen und einem reibungsloseren Reiseerlebnis für die Passagiere führt.

In der Hybrid-Cloud-Umgebung können die AVIATAR Application Services sowohl unter Azure als auch in einer On-Premise-Infrastruktur laufen. Dadurch kann das Unternehmen neue Komponenten schneller implementieren und AVIATAR-Anwendern eine Public-Cloud-Option anbieten. Zusammen mit dem Software-Stack von Red Hat setzt Lufthansa Technik auf eine offene und herstellerunabhängige Architektur mit einer Vision für ein Multi-Cloud-Szenario. Die AVIATAR-Plattform von Lufthansa Technik umfasst folgende Bausteine:

  • Das flexible Betriebssystem Red Hat Enterprise Linux stellt eine zuverlässige Enterprise-Linux-Plattform für Unternehmen bereit.
  • Red Hat OpenShift Container Platform läuft unter Azure und wurde entwickelt, um den agilen DevOps-Ansatz einer kontinuierlichen Verbesserung von AVIATAR zu fördern. Darüber hinaus unterstützt Red Hat OpenShift Container Platform Lufthansa Technik auch beim Aufbau, der Bereitstellung, dem Betrieb und der Integration von Komponenten der neuen Infrastruktur, einschließlich Cloud-nativer Anwendungen und Microservices.
  • Container Native Storage von Red Hat basiert auf Red Hat Gluster Storage und bietet flexiblen, skalierbaren, Cluster-basierten und für Red Hat OpenShift Container Platform optimierten Software-Defined Storage, der mit minimalem manuellem Aufwand die Datenanforderungen effizienter erfüllt.
  • Red Hat JBoss Enterprise Application Platform bildet die zentrale Backend-Basis für Applikationen, die Anwendern über die AVIATAR-Plattform zur Verfügung stehen, und unterstützt durch Standardisierung und benutzerfreundliche Funktionen die Entwicklung von Enterprise-Java-Anwendungen.
  • Red Hat Data Grid ersetzt herkömmliche relationale Datenbanken, um Informationen schneller In-Memory zu speichern und abzurufen sowie gleichzeitig die Berechnung und Abfrage der Daten zu ermöglichen.
  • Red Hat JBoss Fuse ermöglicht die Integration interner und externer Datenquellen.
  • Red Hat 3scale API Management gibt Entwicklern die Möglichkeit, ihre Application Programming Interfaces (APIs) selbst zu verwalten.
  • Red Hat Ansible Tower hilft bei der Erstellung und Ausführung von wiederverwendbarem Infrastrukturcode und der Automatisierung von Provisionierungsaufgaben für Azure, Red Hat Gluster Storage und anderen Infrastrukturkomponenten.

Red Hat folgt einem von der Community angetriebenen Ansatz bei der Entwicklung hochperformanter Cloud-, Linux-, Middleware-, Storage- und Virtualisierungstechnologien. Dabei ist Red Hat Spezialist für performante Unternehmenslösungen mit offenen Standards. Die Funktionen der Software von Red Hat – angefangen von der Automatisierung über Storage bis hin zu Self-Services – sollen auch die Entwicklungs- und Betriebsteams der Lufthansa Technik dabei unterstützen, effektiver zusammenzuarbeiten.

IT-Kompetenz Schlüssel für Vorreiterschaft

Data Scientists, Flugzeugingenieure und Entwickler können gemeinsam an internen und externen Applikationen für Materialplaner, Ingenieure und andere Anwender arbeiten, die diese dabei unterstützen, Events besser vorherzusagen und dadurch Zeit und Geld zu sparen. Die IT-Betriebs- und Entwicklerteams der Lufthansa Technik können nun moderne Verfahren und Prozesse, wie DevOps, Automatisierung sowie modulare und Microservices-basierte Infrastrukturkomponenten, nutzen, um neue Ideen schneller umzusetzen und Applikationen innerhalb von Wochen statt Monaten oder Jahren auf den Markt zu bringen. Die Erstellung neuer Anwendungen kann jetzt ohne Wartezeit auf einer bereitgestellten Infrastruktur erfolgen. Entwickler sind damit in der Lage, innerhalb weniger Tage wertschöpfende Applikationen auszuliefern.

Laut Matthew Hicks, Senior Vice President, Engineering, Red Hat, biete Lufthansa Technik eine offene Technologieplattform, die zur Zusammenarbeit einlade. Mit einer flexiblen Hybrid-Cloud-Infrastruktur kann sich das Unternehmen auf seine Kernkompetenz konzentrieren. Thorsten Pohl, Project Manager, Information Systems, Lufthansa Technik AG: „Unser Red Hat Stack hat uns geholfen, schneller und Cloud-unabhängig zu werden. Mit Red Hat OpenShift Container Platform beispielsweise können wir sofort mit der Implementierung einer neuen Anwendung beginnen, ohne auf die Bereitstellung der benötigten Infrastruktur warten zu müssen. Damit erzielen wir innerhalb weniger Tage erste Ergebnisse und verfügen nach wenigen Wochen über ein Minimum Viable Product.“

Lufthansa billigt Kauf von 16 Airbus und Boeing

Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat in seiner aktuellen Sitzung der Bestellung von insgesamt bis zu 16 weiteren Flugzeugen zugestimmt. Der Listenpreis für die Flugzeuge liegt bei rund 2,1 Milliarden Euro. Die Auslieferung ist sukzessive bis 2022 geplant.

Der Investitionsplan für das Geschäftsjahr 2018 bleibt unverändert. Die Bestellung umfasst zwei Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 777-300ER für SWISS, die dort voraussichtlich ab Anfang 2020 die bestehende Flotte ergänzen und zur Erweiterung des Streckennetzes genutzt werden. Zusätzlich werden zwei Boeing 777F für Lufthansa Cargo bestellt. Die modernen Frachtflugzeuge werden langfristig ältere Frachter vom Typ MD11 ersetzen. Dadurch können beim Betrieb gleichzeitig Treibstoffverbrauch, Lärmemissionen und Stückkosten gesenkt werden.

A320 für Engpass bei A32neo

Der Aufsichtsrat hat ebenfalls der Bestellung von bis zu zwölf Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen der A320-Familie zugestimmt. Dabei werden sechs Lieferoptionen für Flugzeuge vom Typ Airbus A320neo (new engine option) im Jahr 2022 in feste Bestellungen umgewandelt. Mit ihrer Auslieferung sollen ältere Flugzeuge in den Flugbetrieben der Lufthansa Group ersetzt werden. Nach Verfügbarkeit werden zusätzlich bis zu sechs A320ceo (current engine option) bestellt. Diese sollen noch ab diesem Jahr bei Lufthansa eingesetzt werden, um die Verzögerungen bei der Auslieferung von Airbus A320neo zu kompensieren.

SWISS hat im für Airlines traditionell schwachen ersten Quartal eine Marge von über neun Prozent erreicht, Lufthansa Cargo über zehn Prozent. Die Order der neuen Langstreckenflugzeuge verdeutlicht die Strategie der Lufthansa Group, innerhalb ihres Systems verschiedener Drehkreuze das Wachstum vornehmlich dort zu allokieren, wo Kosten und Qualität die besten Voraussetzungen für profitable Investitionen bieten. Gerade heute erwartet die zur Lufthansa gehörende Austrian Airlines ihre frisch ausgestattete B777 in Wien.

Reisewelle am MUC: Neue Kontrollen bewährt

Ab dem kommenden Wochenende startet die zweite große Reisewelle des Jahres an vielen Flughäfen Deutschlands. Bereits zum Auftakt der beiden Ferienwochen steht am Freitag, den 18. Mai 2018, mit 1.274 geplanten Starts und Landungen der verkehrsreichste Tag dieser Reisezeit für den Flughafen München auf dem Programm.

Mehr als 150.000 Fluggäste werden allein an diesem Freitag erwartet. Insgesamt rechnet die Flughafengesellschaft bis einschließlich 03. Juni mit rund 2,3 Millionen Passagieren, die sich auf über 19.000 Flüge von und nach München verteilen.

„Lining-Kontrollen“ am Flughafen

Um entspannt in den Urlaub starten zu können, sollten alle Reisenden angesichts des über Pfingsten zu erwartenden hohen Fluggastaufkommens mehr Zeit als sonst einplanen, da es in den Parkhäusern sowie an den Sicherheits- und Passkontrollen zu Engpässen kommen kann. Im Terminal 2 hat sich ein „Lining-System“ mit automatisierter Bordkartenkontrolle bewährt, das während der Osterferien erstmals zum Einsatz kam. An den Sicherheitskontrollen selbst ist seitdem keine Überprüfung der Bordkarten durch Mitarbeiter mehr notwendig.

Allein 20 Destinationen in den USA, Kanada oder Mexico werden von München aus nonstop bedient. Insgesamt 382 Mal fliegen Jets vom Münchner Flughafen über den Atlantik – unter anderem nach Atlanta, Cancun, Chicago, Las Vegas, New York, Toronto, Vancouver und Washington. Etwas kürzer ist die Reise zum Arabischen Golf: Hier starten 134 Maschinen zu Zielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie nach Katar und Saudi-Arabien. Weitere 204 Flüge führen zu Destinationen in China, Indien, Japan, Singapur, Südkorea und Thailand. Schon in wenigen Stunden zum Urlaubsziel kommen die Reisenden, die einen der insgesamt über 3.000 Abflüge nach Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, Portugal, Ägypten und in die Türkei nutzen.

Parkhinweis für Pfingsten

Als exklusives Parkangebot zu den bayerischen Pfingstferien hat die Flughafen München GmbH für die Zeit vom 18. Mai bis zum 04. Juni ein „Online Pfingst-Special“ aufgelegt. Dieser Sondertarif gilt für terminalnahen Stellplätze und kann schon ab 109 Euro für eine Woche online im Voraus gebucht werden. In diesem Preis ist auch der sogenannte Valet Parkservice enthalten: Dabei können Fluggäste ihr Fahrzeug ohne lästige Parkplatzsuche am Valet Counter in der Vorfahrt von Terminal 2 abgeben. Flughafenmitarbeiter parken für sie ihr Auto.

Emirates sucht am Recruiting Day deutsche Flugbegleiter

Emirates lädt deutschsprachige Kandidaten ein, Teil ihres internationalen Teams von Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern zu werden. Derzeit arbeiten bei Emirates über 22.500 Flugbegleiter aus über 135 Ländern, darunter auch mehr als 180 Deutsche.

Auf dem Cabin Crew Recruitment Open Day haben Interessierte die Möglichkeit, sich über ihre Karrieremöglichkeiten an Bord von Emirates sowie über ihren zukünftigen Wohnsitz Dubai zu informieren. Der Cabin Crew Recruitment Open Day findet statt am:

  • Samstag, den 12. Mai 2018 findet von
  • 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr ein  im
  • Holiday Inn Frankfurt Airport (Bessie-Coleman-Straße 16, 60549 Frankfurt am Main)

Emirates, die größte internationale Fluggesellschaft der Welt, sucht engagierte Mitarbeiter, beschreibt das Profil als sich durch Weltoffenheit, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Serviceorientierung auszeichnende Menschen. Bewerber sollten zum Zeitpunkt der Einstellung mindestens 21 Jahre alt sein und werden gebeten, einen aktuellen Lebenslauf auf Englisch sowie ein Passbild und ein Ganzkörperfoto in Business-Kleidung mitzubringen. Bewerbern wird empfohlen, sich vorab online für den Tag der offenen Tür zu registrieren. Weitere Infos zur Karriere bei Emirates und dem Einstellungsprozess finden Sie hier.

Konditionen für Flugbegleiter bei Emirates

Emirates bietet Flugbegleitern neben einem steuerfreien Gehalt unter anderem eine hochwertige, kostenlose Unterkunft in Dubai, kostenlose Transfers zur und von der Arbeit, medizinische und zahnmedizinische Versorgung sowie exklusive Vergünstigungen bei Einkauf- und Freizeitaktivitäten in Dubai. Großzügige Reisekonditionen für Mitarbeiter und Familienangehörige innerhalb des globalen und wachsenden Streckennetzes mit vielen Reisemöglichkeiten über die sechs Kontinente hinweg runden die Attraktivität des Beschäftigungspakets ab.

Emirates bedient aktuell 159 Destinationen rund um den Globus mit einer jungen und modernen Flotte von 269 Großraumjets. Emirates ist die erste und einzige Fluggeselllschaft der Welt, die für ihre Passagierflüge ausschließlich Airbus A380- und Boeing 777-Jets einsetzt. Emirates will eine hervorragende Ausbildung und eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem internationalen Team von Flugbegleitern anbieten.

Emirates: Operation in Deutschland

Emirates verbindet mit jeweils drei täglichen Liniendiensten ab Frankfurt und München sowie jeweils zwei täglichen Flügen ab Düsseldorf und Hamburg Menschen und Orte auf der ganzen Welt. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Dubai unterstützt erstklassige Sportevents und Kulturveranstaltungen und ist eine der weltweit bekanntesten Airline-Marken. Das Streckennetz umfasst 159 Destinationen in 85 Ländern auf sechs Kontinenten. Emirates fliegt seit 1987 ab Deutschland, inspiriert seitdem zum Reisen und fördert Handelsbeziehungen weltweit. Emirates betreibt mehrere tägliche Verbindungen ab Frankfurt, München und Düsseldorf mit seinem Flaggschiff Airbus A380. An Bord der modernen und effizienten Flotte von 267 Großraumflugzeugen bietet Emirates seinen Gästen vielfach ausgezeichneten Komfort und Service sowie freundliches Kabinenpersonal aus über 140 Ländern.

Boeing 777 der AUA kommt – Eurofighter üben Abfang

Morgen ist es soweit: Austrian Airlines nimmt an ihrem Heimatflughafen Wien ihre zusätzliche Boeing 777 in Empfang. Das Langstreckenflugzeug mit der Registrierung OE-LPF wurde über eine Dauer von knapp vier Monaten in Hong Kong umgebaut und an die Standards der Austrian Airlines angepasst. Spotter können das besondere Ereignis beobachten.

Nach einem erfolgreichen Verlauf des Abnahmefluges wird die Boeing 777 nun morgen nach Wien überstellt. Der Flug mit der Flugnummer OS 1472 soll am 08. Mai 2018 um 03:00 Uhr Lokalzeit in Hong Kong starten und nach knapp 12 Stunden Flugzeit voraussichtlich um 14:40 Uhr Lokalzeit in Wien landen. Die exakte Landung ist nicht genau vorhersagbar, da morgen auch mit Gewitter über Wien zu rechnen ist.

Eurofighter begleiten 777 bei Abfangübung

Sobald der Flug OS 1472 den österreichischen Luftraum erreicht (gegen 13:40 Lokalzeit), werden ihn zwei Eurofighter der Österreichischen Luftstreitkräfte im Rahmen einer Abfangübung des österreichischen Bundesheeres bis zur Landung am Flughafen Wien begleiten. Im Zuge dieser taktischen Übung ist am Flughafen Wien vor der Landung noch ein Durchstartmanöver der OS 1472 geplant. Die Abfangübung ist abhängig von den Wetterbedingungen. Bei schönem Wetter haben Interessierte die Möglichkeit die Landung von der Besucherterrasse am Flughafen Wien aus live zu beobachten.

Boeing 777 für 150.000 Passagiere pro Jahr

„Die zusätzliche Boeing 777 bietet Platz für 306 Passagiere und wird etwa 150.000 Passagiere pro Jahr befördern. Damit hat sie eine hohe Bedeutung für den Wirtschaftsstandort. Sowohl die Tourismuswirtschaft, wie auch der Arbeitsmarkt und die Infrastruktur in Österreich profitieren davon,“ so Austrian Airlines CEO Kay Kratky. Die Boeing 777 wurde vom irischen Flugzeuglessor AerCap für einen Zeitraum von etwa acht Jahren angemietet und stellt inkl. Umbaukosten einen Investitionswert von etwa 60 Millionen Euro dar.

Der Neuwert dieses größten zweistrahligen Passagierflugzeugs der Welt liegt bei rund 200 Millionen Euro. Für den Betrieb eines solchen Flugzeuges sind rund 150 Mitarbeiter notwendig (110 Flugbegleiter, 30 Piloten, 5 Stationsmitarbeiter und 5 Techniker). Das Großraumflugzeug hat eine Sitzplatzkapazität von 306 Plätzen (38 Business, 24 Premium Economy und 244 Economy Class).

Wizz Air mit Zwölfmontats-Rekord bei Passagieren

Wizz Air stellte einen neuen Passagierrekord in der Unternehmensgeschichte auf: So wurden in den letzten zwölf Monaten erstmals mehr als 30 Millionen Passagiere befördert, was einem Plus von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum entspricht.

Im Rahmen der im März eingeleiteten größten Expansionsphase ihrer Firmengeschichte erweitert die Airline innerhalb von 17 Wochen ihr Streckennetz um zusätzliche 700 Abflüge pro Woche und stellt 21 neue Flugzeuge an den europäischen Basen in Dienst. In den letzten acht Wochen eröffnete Wizz Air 34 neue Low Cost Strecken in Europa und nahm mit Athen, Wien und Kharkiv in der Ukraine drei neue Ziele ins Streckennetz auf. Auch in Deutschland baut die Fluggesellschaft ihr Engagement weiter aus. So startet sie am 01. Juli mit neuen Verbindungen von Frankfurt und Berlin Schönefeld nach Kiew.

Flotte und Streckennetz wächst

Ab Mitte Juli verbindet sie die ukrainische Hauptstadt täglich mit den beiden deutschen Zentren. Aktuell bietet sie ab elf deutschen Flughäfen 86 Strecken in 15 Länder. In diesem Jahr offeriert Wizz Air in Deutschland 4,7 Millionen Sitzplätze, was einem Wachstum von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Wizz Air beitreibt eine moderne Flotte von mittlerweilse 96 Airbus A320 und A321 von 28 Basen auf über 600 Strecken. In Deutschland fliegt die Airline ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt.

Berlin: Nonstop New York mit Delta Air Lines

Delta Air Lines fliegt auch diesen Sommer wieder täglich nonstop von Berlin-Tegel nach New York. Aufgrund der großen Nachfrage in die USA wird die Langstreckenverbindung in diesem Jahr bereits früher und deutlich länger – vom 05. Mai 2018 bis zum Flugplanwechsel Ende Oktober 2018 – angeboten.

Delta Air Lines befördert jährlich fast 180 Millionen Fluggäste und gilt als eines der Top 50 meist geschätzter Unternehmen der Welt sowie zum siebten Mal in acht Jahren zur angesehensten Fluggesellschaft weltweit.

Top-Ziel mit Top-Airline

Bei einer jährlichen Airline-Umfrage lag Delta als erste Fluggesellschaft überhaupt in sieben aufeinander folgenden Jahren auf Platz 1. Delta und die Delta Connection Fluggesellschaften bedienen ein globales Streckennetz von 321 Destinationen in 57 Ländern auf sechs Kontinenten. Die in Atlanta beheimatete Fluggesellschaft beschäftigt rund 80.000 Mitarbeiter in aller Welt und verfügt über eine Mainline-Flotte von mehr als 800 Flugzeugen.

„New York ist eine der beliebtesten Destinationen für deutsche Reisende und dadurch, dass wir die Metropole mit zwei Abflughäfen in Deutschland verbinden, wird das Reisen für unsere Kunden noch komfortabler.“ so Dwight James, Delta Air Lines’ Senior Vice President, Transatlantic bei Delta Air Lines. „Aufgrund des sehr erfolgreichen Jahres 2017, in dem wir die Wiederaufnahme des Fluges gefeiert haben, verlängern wir unsere Berlin – New York-JFK-Verbindung in dieser Sommersaison“.

„Die Verbindung Berlin – New York ist eine wichtige Langstreckenverbindung für die Hauptstadtregion. Dass Delta das Angebot in diesem Jahr ausweitet, ist für alle Seiten ein Gewinn,“ sagt Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. „Aus europäischen Hauptstädten wie London, Paris oder Rom direkt nach New York fliegen zu können, ist eine Selbstverständlichkeit. In Berlin ist das noch nicht so alltäglich. Umso mehr begrüßen wir das Engagement von Delta. Ich bin überzeugt, dass der wirtschaftliche Erfolg der Strecke weiter zunimmt und die Entscheidung belohnt.“

Flugzeiten aus Berlin nach New York

Die Flugzeiten sind ideal für Reisende, die das Maximum aus ihrem New York-Besuch herausholen wollen. Die Flieger der amerikanischen Airline starten täglich um 12:55 Uhr in Berlin-Tegel mit Landung am Flughafen New York JFK um 16:01 Uhr Ortszeit. Nach einem letzten vollen Besuchstag in der Metropole am Atlantik geht es um 20:30 Uhr vom Flughafen JFK wieder in Richtung Berlin. Die Ankunft in Tegel erfolgt am Folgetag um 11:00 Uhr Ortszeit. Die Flugzeit beträgt je nach Flugrichtung achteinhalb bis neun Stunden. Auf der Strecke kommt eine Boeing 767-300 ER mit 208 Sitzen, davon 26 in der Business Class, zum Einsatz.

Luftfahrtfest mit Flugshow und Raritäten im Siegerland

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Fast auf den Tag genau drei Jahre nach dem Oldtimerfestival, das im Mai 2015 über 10.000 Besucher auf die Lipper Höhe gelockt hatte, legt der Verein für Flugsport Geisweid noch mal nach. Die Zeit ist reif für eine Neuauflage, die inhaltlich allerdings etwas anders gestrickt ist.

„Faszination Luftfahrt“ ist das Motto eines zweitägigen Aero-Festes, zu dem der VfF in Zusammenarbeit mit der Siegerland-Flughafen für den 26. und 27. dieses Monats auf sein am nordöstlichen Rand des Airports gelegenes Segelfluggelände am Rübengarten bittet. Und die gastgebenden Piloten fahren dabei schwerstes Geschütz auf. Die Fliegerei in ihrer gesamten Pallette soll bei dem Events abgebildet werden und interessierten Zaungästen einen Einblick in die spannende und vielschichtige Welt der Aeronautik zu bieten.

„Himmlische“ Boliden, Warbirds, Oldtimer, Hubschrauber, Großmodelle, schnittige Kunstflugmaschinen, Jets und Segler der Neuzeit sowie solche aus den Kindertagen der Fliegerei stellen eine Luftflotte zusammen, wie sie in dieser Massierung bisher noch nie auf (und über) dem Flughafen zu sehen war. Ein abwechslungsreicher Mix aus High-Tech, Klassik und Nostalgie. Es gibt viel zu bestaunen zwischen Himmel und Erde, am Boden und in der Luft.

Flugprogramm mit flinken Vorführungen

So etwas lässt sich natürlich nicht nur aus eigener Kraft stemmen. Befreundete Piloten aus allen Teilen Deutschlands haben, um den bunten Aero-Reigen zu bereichern, ihr Kommen zugesagt. An beiden Tagen warten rasante, teils spektakuläre Flugvorführungen auf die Besucher. Und das bei moderaten Eintrittspreisen. Die Tageskarte kostet fünf Euro. Gebührenfreie Parkplätze stehen direkt am Veranstaltungsgelände in ausreichender Zahl zur Verfügung. Am Samstag, den 26. Mai, geht es zwischen 12:00 und 19:00 Uhr in die Vollen, am Sonntag heißt es bereits am 10:00 Uhr „Ready for Take off!“. Bis 17:00 Uhr wird es dann ziemlich eng im lokalen Luftraum. Natürlich soll es dabei auch gastronomische Angebote zur Stärkung geben.

Die „Hardware“ kann sich sehen und hören lassen. Wobei eine Original P-51 „Mustang“ sicherlich die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen dürfte. Maschinen dieses Typs hatten den Alliierten im Zweiten Weltkrieg die Luftüberlegenheit am europäischen Himmel gesichert. Der schnittige, 1.671 PS starke Silberpfeil bringt es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 703 Sachen, jagt aber in durch und durch friedlicher Mission heran.

Wuchtbrummen mit geballter Power

Aus der gleichen Kinderstube, dem Hause „North American“, stammen die Wuchtbrummen von Walter und Toni Eichhorn. Was wäre ein Flugtag ohne diese beiden Ausnahmepiloten. Während sich der 81-jährige Senior einfach nicht von seiner 76 Jahre alten T-6 trennen kann, hat sein Filius vor zwei Jahren die Gäule gewechselt und brettert seitdem mit einer noch kapitaleren T-28 „Trojan“ durch die Lüfte. Mit 1.425 Pferden unter der mächtigen Haube ist der Riese nicht gerade untermotorisiert. Mit dieser geballten Power kann die elegante und 262 PS starke SIAI-Marchetti SF.260 von Nico Niebergall nicht ganz mithalten. Dafür ist der Renner aber auch ein klein wenig leichter, was das „Manko“ relativiert. Der Militärtrainer aus italienischer Produktion macht vor allem als Kunstflugmaschine eine blendende Figur, so der richtige Mann den Steuerknüppel rührt. Tut er in diesem Fall auch. Niebergall junior steht da seinem „alten Herrn“ Ralf in nichts nach.

Temporeich: Viel Speed am Himmel

Andy Brühl hat auf Siegerland Heimvorteil und wirft mit seiner Glasair 3 eines der schnellsten zivilen kolbengetriebenen Flugzeuge der Welt ins Rennen. 540 Stundenkilometer sind für den kunstflugtauglichen Zweisitzer ein Klacks. Eine Bo 105 repräsentiert die Hubschrauber-Fraktion. Diese Helis können dank ihres gelenklosen Hauptrotors sogar Loopings fliegen. Das und noch mehr kann die Suchoi SU-29 allemal. Arnim Rieker wird zeigen, was man mit diesem russischen Acro-Bomber alles anstellen kann. Bei der Rihn DR-107 One hingegen handelt es sich zwar „nur“ um ein „Ultraleicht“, aber um was für eins. Die Maschine ist für den Kunstflug konstruiert, allerdings nur als Bausatz zu haben. Der Eigner muss sich das Teil dann selbst zusammenbauen.

Prominenz der Modellflug-Szene am Start

Solche zu haben lassen sich auch Wolfgang Klühr und sein Partner nicht nachsagen. An der Funkfernbedienung sind die beiden wahre Virtuosen. Als „Synchron Team Nobody“ feiern die Modell-Piloten mit ihren beiden L-39- Jets europaweit Erfolge. Da steht ihnen das Red Bull Aerobatic Team Fuchs in nichts nach. Die Jungs gehen mit gleich drei (allerdings nicht ganz „ausgewachsenen“) F-104 G-Starfightern an den Start. Imposante Großmodelle, deren präziser Formationsflug das Publikum staunen macht.

Natürlich kommt auch die angekündigte „Concorde“ eine Nummer kleiner daher als das Original. Der im Maßstab 1:14 gebaute Airliner erreicht in dieser Konfiguration zwar keine Überschallgeschwindigkeit wie sein großes Vorbild, ist aber ein echter Hingucker. Genauso wie MD-11 „Tristar“ in den roten LTU-Farben. Daneben finden sich noch viele weitere außergewöhnliche Modelle wie beispielsweise ein Alouette II-Helikopter, eine „Wilga“ oder ein Grunau-Baby mit 6,75 Metern Spannweite in der Startaufstellung. Das alles ist aber nur die Spitze des (fliegerischen) Eisbergs. Programm-Details und weiter führende Informationen zur Veranstaltung unter www.faszination-luftsport.de

Auf den Bildern

Mustang: Die P-51 „Mustang“ war das schnellste WK II-Jagdflugzeug der US Air Force. Ein besonders schönes Exemplar dieser inzwischen raren Maschinen erscheint in durch und durch friedlicher Mission auf und über der Lipper Höhe. Da bekommen Warbird-Fans glänzende Augen.

Echte Hingucker: Walter Eichhorn (oben) und sein Junior Toni (unten) bieten nicht nur etwas fürs Auge. Wenn die beiden aufkreuzen, gibt’s auch gewaltig was auf die Ohren. Mit ihren North-Americans T-6 und T-28 lassen es Vater und Sohn gehörig krachen.

Niebergall: Wie der Vater so der Sohn. Ralf Niebergall ist in die Fußstapfen seines „alten Herrn“ getreten. Mit seiner SIAI-Marchetti SF.260 zaubert der Acro-Pilot rasante Figuren an den Himmel. 

L39: Das „Synchron Team Nobody“ zählt zu den besten seiner Art in Deutschland. Mit zwei stattlichen L-39-Jets zaubern die Modellpiloten in Formation Kunstflugfiguren von unglaublicher Präzision an den Himmel.

Kombi-Concorde-Starfighter: Attraktion auf der Lipper Höhe. Eine Air France-Concorde und drei Starfighter werden während der großen Luftfahrtshow auf dem Siegerlandflughafen starten und landen. Die Maschinen sind allerdings nicht ganz ausgewachsen. Es handelt sich um Großmodelle. 

Laudamotion startet schon drei Wochen früher ab PAD

Die österreichische Airline Laudamotion hat ihren Erstflug vom Paderborn-Lippstadt Airport aufgrund der sehr großen Nachfrage um drei Wochen vorverlegt. Bereits am 01. Juni startet der erste Airbus A320 der Fluggesellschaft nach Palma de Mallorca.

Ab dem kommenden Monat hebt Laudamotion damit täglich um die Mittagszeit unter der Flugnummer OE 118 vom Heimathafen PAD zur beliebten Baleareninsel ab. Die eingesetzten Flugzeuge bieten Platz für bis zu 180 Passagiere. Auf dem Bild der Airbus OE-LOF, der aus dem Bestand der insolventen airberlin stammt, schon mal mit dem Schriftzug Laudamotion. Alle Flüge mit Laudamotion können ab sofort online bei gebucht werden.

Rollbahn A in Bremen nicht nutzbar

Am Flughafen Bremen steht eine Sanierung der Rollbahn A an. Diese wird Vom 07. Mai bis zum 18. Mai durchgeführt. Der Flugbetrieb wird dadurch aber nicht behindert.

Für Starts Richtung Osten gelangen in dieser Zeit die Flugzeuge über den Rollweg C auf die Startbahn, rollen diese gen Westen entlang und machen einen sogenannten „Backtrack“ – um dann nach einer Drehung auf der regulären Start- und Landebahn den Start wie gewohnt einzuleiten. Kleine und mittelgroße Maschinen drehen direkt auf der Runway, große Maschinen nutzen in dieser Zeit für ihren Backtrack die Sonderstartbahn „West“, da sie einen größeren Radius zum Drehen benötigen, rollen dann bis zur Schwelle der regulären Start- und Landebahn und starten von dort. Die Landesluftfahrtbehörde hat dieses Verfahren genehmigt und die Gemeinde Stuhr hat ihm ebenfalls zugestimmt.

American Airlines nimmt bis zu 30 Jets CRJ900

American Airlines hat bei Bombardier 15 neue CRJ900 Regionaljets  bestellt. Hinzu kommen Optionen für 15 weitere CRJ900.

Nach Listenpreisen hat der Kauf der 15 Flugzeuge einen Wert von 719 Mio. US-Dollar. American Airlines wird die Regionalflugzeuge mit Neuerungen wie der Atmosphère-Kabine bekommen, die mehr Platz und Komfort bieten sollen. Die 15 CRJ900 sollen über PSA Airlines betrieben werden, 76 Sitze werden in zwei Klassen eingebaut, davon 12 in der Ersten Klasse.

MTU startet schon im ersten Quartal durch

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Die MTU Aero Engines AG hat im ersten Quartal 2018 einen Umsatz von 1.016,4 Mio. Euro erwirtschaftet, fünf Prozent mehr als im Vergleichszeitraum (Januar bis März 2017: 971,9 Mio. Euro).

Das operative Ergebnis1 stieg um elf Prozent von 157,9 Mio. Euro auf 175,1 Mio. Euro. Damit erhöhte sich die Ergebnismarge von 16,2 Prozent auf 17,2 Prozent. Der Gewinn nach Steuern2 nahm analog zum operativen Ergebnis um zehn Prozent zu und erreichte 123,3 Mio. Euro nach 111,7 Mio. Euro im ersten Quartal 2017. Die Geschäftszahlen der MTU wurden im ersten Quartal 2018 erstmals nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS 15 aufgestellt.

Zugpferd Ziviele Triebwerke

„Damit ist uns ein erfolgreicher Jahresauftakt gelungen“, sagte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. „Mit diesen Ergebnissen halten wir Kurs auf unsere Jahresziele, die wir heute bestätigen.“ Den größten Umsatzzuwachs verzeichnete die MTU im ersten Quartal im zivilen Triebwerksgeschäft: Hier stieg der Umsatz um elf Prozent auf 335,9 Mio. Euro (Januar bis März 2017: 303,9 Mio. Euro). Die größten Umsatzanteile entfielen auf den A320-Antrieb V2500 sowie das GEnx für die Boeing 787 und 747-8.

Der Umsatz der zivilen Instandhaltung nahm um 5 Prozent auf 618,2 Mio. Euro zu (Januar bis März 2017: 588,4 Mio. Euro). „In den Umsatzzahlen spiegeln sich Wechselkurseffekte wider“, ergänzte Finanzvorstand Peter Kameritsch. „Auf Dollar-Basis hat der Umsatz der zivilen Instandhaltung um 20 Prozent zugelegt. Das belegt die anhaltend starke Nachfrage nach MRO-Dienstleistungen.“ Wichtigster Umsatzträger in der zivilen Instandhaltung war das V2500.

Mit 91,3 Mio. Euro lag der Umsatz des militärischen Triebwerksgeschäfts im ersten Quartal um zehn Prozent unter dem Vergleichswert (Januar bis März 2017: 101,0 Mio. Euro). Hauptumsatzträger war das Eurofighter-Triebwerk EJ200. „Für das Gesamtjahr gehen wir nach wie vor von einem stabilen Umsatz im Militärgeschäft aus“, sagte Kameritsch.

Zu den Auswirkungen der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 erläuterte Kameritsch: „Besonders deutlich zeigt sich IFRS 15 im Umsatz des OEM-Geschäfts. Hier wirkt sich im zivilen Bereich insbesondere die Bilanzierung von Zahlungen an Kunden aus – zum Beispiel für Konzessionen. Im Militärgeschäft betreffen die Änderungen vor allem den Zeitpunkt der Umsatzrealisierung.“ In der zivilen Instandhaltung führt die Erstanwendung von IFRS 15 zu keinen wesentlichen Änderungen. Der Regelungsinhalt und insbesondere die Auswirkungen von IFRS 15 auf die MTU-Finanzberichterstattung sind im Geschäftsbericht 2017 auf den Seiten 174 bis 176 dargestellt. Die Erstanwendung von IFRS 15 erfolgt bei der MTU vollständig retrospektiv – entsprechend sind die Angaben zum Vorjahr vergleichbar gerechnet.

Aussichten mit vollen Auftragsbüchern

Der Auftragsbestand der MTU erreichte mit 15,3 Mrd. Euro Ende März einen neuen Höchststand (31.12.2017: 14,9 Mrd. Euro). Die meisten Aufträge entfielen auf das V2500 und die Getriebefan-Triebwerke der PW1000G-Familie, insbesondere das PW1100G-JM für die A320neo. „Die jüngsten Großbestellungen – ich denke hier zum Beispiel an die GTF-Bestellung von Delta Air Lines für 100 A321neo-Flugzeuge – sind in diesen Zahlen noch nicht enthalten“, ergänzte Winkler.

Im OEM-Geschäft hat die MTU ihr Quartalsergebnis um 17 Prozent auf 123,4 Mio. Euro gesteigert (Januar bis März 2017: 105,3 Mio. Euro). Die Ergebnismarge stieg um 2,9 Prozentpunkte von 26,0 Prozent auf 28,9 Prozent. „Die Verbesserung der Marge ist zum einen auf den Business-Mix zurückzuführen, zum anderen federn wir mit unseren Kurssicherungsmaßnahmen Wechselkursauswirkungen größtenteils ab“, erläuterte Kameritsch. In der zivilen Instandhaltung blieb das Ergebnis mit 51,5 Mio. Euro (Januar bis März 2017: 52,1 Mio. Euro) stabil. Die EBIT-Marge lag bei 8,3 Prozent nach 8,9 Prozent im ersten Quartal 2017.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich im ersten Quartal 2018 auf 53,1 Mio. Euro; im Vergleichszeitraum waren es 56,1 Mio. Euro. Die Schwerpunkte der F&E-Aktivitäten bildeten die Getriebefan-Programme und ihre Weiterentwicklung, das GE9X für das Langstreckenflugzeug Boeing 777X sowie Technologiestudien für zukünftige Antriebsgenerationen.

Der Free Cashflow erreichte am Quartalsende ein Plus von 37 Prozent auf 83,3 Mio. Euro (Januar bis März 2017: 61,0 Mio. Euro). In Sachanlagen hat die MTU im ersten Quartal 34,5 Mio. Euro investiert nach 18,9 Mio. Euro in den ersten drei Monaten 2017. Die MTU zählte am Quartalsende 9.036 Mitarbeiter (31. Dezember 2017: 8.846 Mitarbeiter). „Um unser Wachstum bewältigen zu können, brauchen wir mehr Personal. Wir wollen 2018 rund 500 Mitarbeiter neu einstellen und damit Kapazitäten aufbauen“, so Winkler.

Ihre Prognose für das Gesamtjahr 2018 behält die MTU bei. Mit einem organischen Wachstum von rund 30 Prozent dürfte das zivile Seriengeschäft 2018 am stärksten zunehmen. Einen Anstieg erwartet die MTU auch im zivilen MRO- und im Ersatzteilgeschäft: In der zivilen Instandhaltung dürfte das Umsatzplus in US-Dollar im hohen Zehner-Prozentbereich liegen, im Ersatzteilgeschäft im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Umsatz des Militärgeschäfts wird auf dem Niveau von 2017 erwartet.

Die MTU stellt trotz des enormen Anstiegs des ertragsschwachen Seriengeschäfts einen moderaten Ergebnisanstieg in Aussicht (EBIT bereinigt, 2017: 576,4 Mio. Euro). Der Gewinn nach Steuern dürfte analog zum bereinigten EBIT zunehmen (Net Income bereinigt, 2017: 407,7 Mio. Euro). Die Cash Conversion Rate, die das Verhältnis von Free Cashflow zu bereinigtem Gewinn nach Steuern ausdrückt, soll 2018 einen niedrigen bis mittleren zweistelligen Prozentsatz erreichen und damit etwas höher ausfallen als 2017 (37 Prozent).

MTU Aero Engines per März 2017 per März 2018 Veränderung
Umsatz 971,9 1.016,4 + 4,6 %

davon OEM-Geschäft

404,9 427,2 + 5,5 %

davon ziviles Triebwerksgeschäft

303,9 335,9 + 10,6 %

davon milit. Triebwerksgeschäft

101,0 91,3 – 9,7 %

davon zivile Instandhaltung

588,4 618,2 + 5,1 %

EBIT (bereinigt)

157,9 175,1 + 10,9 %

davon OEM-Geschäft

105,3 123,4 + 17,2 %

davon zivile Instandhaltung

52,1 51,5 – 1,2 %
EBIT-Marge (bereinigt) 16,2 % 17,2 %

im OEM-Geschäft

26,0 % 28,9 %

in der zivilen Instandhaltung

8,9 % 8,3 %
Net Income (bereinigt) 111,7 123,3 + 10,4 %
Net Income (reported) 105,0 106,2 + 1,1 %
Ergebnis je Aktie (unverwässert, reported) 2,03 2,04 + 0,5 %
Free Cashflow 61,0 83,3 + 36,6 %
Forschungs- und Entwicklungskosten 56,1 53,1 – 5,3 %

davon eigenfinanzierte F&E

44,9 47,3 + 5,3 %

davon fremdfinanzierte F&E

11,2 5,8 – 48,2 %
eigenfinanzierter F&E-Aufwand gemäß GuV 9,8 13,3 + 35,7 %
Investitionen in Sachanlagen (netto) 18,9 34,5 + 82,5 %
Bilanz-Kennzahlen 31. Dezember 2017 31. März 2018 Veränderung
Immaterielle Vermögenswerte 1.079,0 1.087,9 + 0,8 %
Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-äquivalente 106,1 77,7 – 26,8 %
Rückstellungen für Pensionen 870,7 872,9 + 0,3 %
Eigenkapital 1.870,1 1.981,0 + 5,9 %
Netto-Finanzverschuldung 827,0 747,8 – 9,6 %
Bilanzsumme 6.004,1 6.108,3 + 1,7 %
Auftragsbestand 14.893,0 15.271,5 + 2,5 %
Mitarbeiter 8.846 9.036 + 2,1 %

Fußnoten:

1. EBIT adjusted = Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern, bereinigt

2. Net Income adjusted = Ergebnis nach Ertragsteuern, bereinigt