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Biomonitoring am Flughafen mit HonigConnection

Der Köln Bonn Airport begrüßt neue Flieger. Diese fliegen ganz ohne Kerosin und Turbinen: die HonigConnection. Die HonigConnection ist eine Bildungsinitiative des Kölner Imkervereins von 1882, die sich für den Bienenschutz einsetzt. Pünktlich zum Weltbienentag am kommenden Sonntag, 20. Mai, unterstützt der Köln Bonn Airport die Initiative.

Der Flughafen und die Honigbiene haben eine langjährige Verbindung, hat er doch 2004 als einer der ersten deutschen Airports das Biomonitoring mit Bienenvölkern eingeführt. Durch das Sammeln der Biene wird die Umgebung des Airports auf Luftschadstoffe untersucht. Zu den Bienenvölkern des Köln Bonn Airport gehören etwa 200.000 Tiere. Durch die Eigenschaft, während ihrer Sammelflüge Schadstoffe über Luft, Wasser und Pflanzen aufnehmen zu können, dienen sie am Airport dem Biomonitoring. Der Weltbienentag findet dieses Jahr zum ersten Mal statt. Das hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York auf Initiative von Slowenien beschlossen. Dort sind Insektizide bereits seit 2011 komplett verboten.

Flughafengelände als Heimat für Probensammler

„Wir sind dem Flughafen Köln/Bonn sehr dankbar, dass er sich gemeinsam mit uns für den Insektenschutz einsetzt. Denn das Bienensterben geht uns alle an. Es ist menschengemacht, und nur mit vereinten Kräften können wir es stoppen“, so die Gründerinnen der HonigConnection, Iris Pinkepank und Stephanie Breil. „Wild- und Honigbienen übernehmen im Ökosystem wichtige Funktionen. Ohne sie haben viele Tiere, besonders Vögel, keine Nahrung. Auch die meisten blühenden Pflanzen sterben aus. Zudem sind die Honigbienen wichtige Nutztiere. Durch ihre Bestäubungsleistung garantieren sie unsere Versorgung mit Obst und Gemüse“, so Pinkepank.

Die HonigConnection sensibilisiert vor allem junge Menschen für die bedrohten Arten. Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen wirbt die Initiative für den Bienenschutz. „Wir klären darüber auf, warum Bienen so wichtig sind, und was wir dazu beitragen können, dass es ihnen wieder besser geht“, erklärt Breil. Förderung erhält die Initiative von der renommierten Stiftung Umwelt und Entwicklung-NRW. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, ist ihre Schirmherrin. Das Thema Bienen in der Schule geht die HonigConnection gemeinsam mit der Kölner Bildungsinitiative KultCrossing an, es gibt auch einen Fotowettbewerb für Kinder.

Um zu überprüfen, ob der Honig mit Schadstoffen belastet ist, werden regelmäßig Proben in einem auf Umweltanalytik spezialisierten Labor auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe sowie Schwermetalle untersucht. Seit Einführung dieses Verfahrens haben sich noch nie Auffälligkeiten gegenüber Vergleichsproben von flughafenfernen Standorten ergeben. Pro Jahr werden 200 bis 300 Gläser Flughafen-Honig produziert und zum Beispiel an Gäste verschenkt.

Beleuchtung im Airbus A350 erhält Lichtdesign-Preis

Airbus baut mit dem A350-900 nicht nur das weltweit modernste Langstreckenflugzeug, es ist auch das weltweit erste Passagierflugzeug, das sich den Verlauf des Tageslichts zum Vorbild nimmt.

Für die außergewöhnliche Beleuchtung der Kabine im A350-900 der Lufthansa wurde jetzt der Sonderpreis des „Deutschen Lichtdesign-Preises 2018“ vergeben. „Das Lichtdesign war bisher in den Händen der Flugzeughersteller. Dass wir das Lichtkonzept ausgeschrieben hatten, war für uns Neuland. Aber wir wollten einen echten Mehrwert für unsere Kunden: Besser schlafen, entspannter ankommen, im Idealfall den Jetlag reduzieren,“ sagt Dr Reinhold Huber, verantwortlich für die Weiterentwicklung des Themas Kundenerlebnis. Konzipiert wurde das Beleuchtungskonzept von dem Ingenieurbüro Kardorff aus Berlin, an die die Auszeichnung heute in Köln übergeben wurde. Mit dem Sonderpreis hat die Lufthansa A350-900 bereits eine zweite hervorragende Auszeichnung erhalten: Die Economy Class im Airbus A350 der Lufthansa gewann den „German Design Award 2018“ in der Kategorie „Exzellentes Produktdesign“.

Beleuchtung im Flugzeug hat besonderen Wert

Als weltweit erste Fluggesellschaft setzt Lufthansa an Bord der A350-900 verschiedene Lichtstimmungen ein, um den Tag- und Nachtrhythmus ihrer Fluggäste zu unterstützen. Wer auf Langstreckenflügen über mehrere Zeitzonen reist, kennt das Phänomen: Die innere Uhr kommt aus dem Takt. Erstmals ist es mit der Einführung der Lufthansa A350-900 möglich, mit Hilfe des richtigen Lichts zur richtigen Zeit den Biorhythmus zu unterstützen. Warmes Licht wird zur Entspannung in den Ruhephasen eingesetzt, kühles Licht dient der Aktivierung.

Darüber hinaus wird das Licht genutzt, um während der Mahlzeiten an Bord eine angenehme Restaurantatmosphäre zu schaffen. Insgesamt wird die LED-Technik der A350-900 für rund 24 Lichtvarianten genutzt. In der Begründung der Jury heißt es: „Im Lufthansa Airbus A350 hat das Ingenieurbüro Kardorff ein Beleuchtungskonzept mit akribisch definierten Lichtfarben realisiert und neuartige Szenografien, wie etwa eine Restaurantatmosphäre während des Essens, kreiert.“ Nach der A350-900 rüstet Lufthansa die Boeing 747-800 um, die ebenfalls mit dem neuen Lichtkonzept fliegen wird.

10.000 Laserkontakte über den Daten-Highway im All

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SpaceDataHighway heißt eine Technologie, die als weltweit erstes weltraumgestütztes Gegenstück zu terrestrischen Glasfasernetzen die Rekordmarke von 10.000 erfolgreichen Laserverbindungen erreicht. Die Zuverlässigkeit des auf modernster Lasertechnologie basierenden Systems liegt derzeit bei 99,8 Prozent. In den ersten anderthalb Jahren Regelbetrieb wurden über diese Verbindungen mehr als 500 Terabyte Daten heruntergeladen.

Die Satelliten des Systems binden sich über Laser an andere Satelliten an, die tausende von Kilometern unter ihnen aus niedrigen Erdumlaufbahnen die Erde scannen, und sammeln deren Daten. Aus seiner Position im geostationären Orbit arbeitet der SpaceDataHighway als Relais, das die enormen Datenmengen dieser Erdbeobachtungssatelliten in Fast-Echtzeit mit einer Geschwindigkeit von 1,8 Gbit/s an die Erde übermittelt. Normalerweise müssten diese Daten sonst so lange gespeichert werden, bis der jeweilige Satellit seine Bodenstation wieder überfliegt.

Übertragung wie 100.000.000 MP3

Die Herstellung der Laserverbindungen wird durch das SpaceDataHighway Mission Operation Centre überwacht, das rund um die Uhr besetzt und an einem Airbus-Standort nahe München untergebracht ist. Das Personal im Kontrollzentrum erhält Übertragungsanforderungen von Kunden, programmiert das Raum- und Bodensegment und überwacht die Kommunikationsleistung.

„Während des Jahres 2017 befand sich das System noch in der Hochlaufphase, doch in diesem Jahr erreichen wir bereits mehr als 1.000 Verbindungen pro Monat mit sehr hoher Zuverlässigkeit“, sagte Hughes Boulnois, Leiter des SpaceDataHighway-Programms bei Airbus Defence and Space. „Das Volumen der bisher übertragenen Daten entspricht rund 100 Millionen MP3-Musikdateien. Die Übertragungskapazität des SpaceDataHighway geht jedoch weit darüber hinaus.“

Theoretisch könnte der SpaceDataHighway jeden Tag bis zu 40 Terabyte Daten von Beobachtungssatelliten, Drohnen oder Luftfahrzeugen zur Erde übermitteln. Aktuell wird er vom Copernicus-Programm der Europäischen Union genutzt, die Kundenzahl ließe sich jedoch beträchtlich erhöhen. Ab 2019 wird das System auch Informationen aus dem Columbus-Modul der Internationalen Raumstation ISS übermitteln. Ab 2020 werden die Pléiades-Neo-Satelliten ihre Daten über den SpaceDataHighway senden.

Der SpaceDataHighway ist eine Public-Private-Partnerschaft (PPP) zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und Airbus als Eigentümer und Betreiber des Systems. EDRS-A, der erste, 2016 gestartete SpaceDataHighway-Relaissatellit, bietet eine Abdeckung von der amerikanischen Ostküste bis Indien. Ein zweiter Satellit, EDRS-C, soll im Jahr 2019 starten. Er wird die Kapazität des Systems verdoppeln und die Abdeckung und Redundanz erhöhen. Airbus plant, das SpaceDataHighway-System um einen dritten Knoten, EDRS-D, über der Region Asien-Pazifik zu erweitern.

Phoenix ab Fraport erschließt Reiseland Arizona

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Der Ferienflieger Condor feierte heute seinen Erstflug von Frankfurt (FRA) nach Phoenix (PHX) im US-Bundesstaat Arizona. Der auch Grand-Canyon-State genannte Bundesstaat wird im Sommer 2018 immer montags und freitags von Frankfurt nonstop angeflogen. Pünktlich um 11:40 Uhr hob heute die Boeing 767 mit dem Ziel Phoenix unter der Flugnummer DE2026 ab.

„Wir freuen uns, mit Phoenix ein sehr attraktives und spannendes Ziel in unser stetig wachsendes Streckennetz aufzunehmen. Gerade in den letzten Jahren haben wir unser Angebot in Nordamerika ausgebaut und fliegen zu insgesamt sechzehn Zielen in den USA und Kanada“, so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung. „Phoenix ist für uns ein besonderes Ziel, da die Stadt schon früh wirtschaftlich durch ihre fünf Cs (cotton, cattle, citrus, climate and copper) geprägt wurde. Wir hoffen, mit Condor ein sechstes C etablieren zu können.“

Nonstop-Ziele von Condor Nordamerika

  • Austin (AUS),
  • Baltimore/Washington (BWI)
  • Las Vegas (LAS)
  • New Orleans (MSY)
  • Minneapolis/Minnesota (MSP)
  • Portland/Oregon (PDX)
  • Phoenix (PHX)
  • Pittsburgh (PIT)
  • Seattle (SEA)
  • Anchorage (ANC)
  • Calgary (YYC)
  • Fairbanks (FAI)
  • Halifax (YHZ)
  • Toronto (YYZ)
  • Vancouver (YVR) und
  • Whitehorse (YXY).

Mit der Schwesterairline Thomas Cook Airlines UK stehen derzeit außerdem über die Drehkreuze in Manchester, London Gatwick, London Stansted und Glasgow die US-Destinationen Boston (BOS), Las Vegas (LAS), Los Angeles (LAX), New York (JFK), Orlando (MCO) sowie San Francisco (SFO) erreichbar. Ende Mai wird die britische Airline ebenfalls Seattle (SEA) in ihr Streckennetz aufnehmen.

Erlebnisse im Urlaubsziel Arizona

Phoenix, die Hauptstadt des Bundesstaates Arizona hat für seine Besucher viel zu bieten. Zentral im Valley of the Sun gelegen besitzt Phoenix mit seinen fast 312 Sonnentagen im Jahr eine „Schönwettergarantie“. Die Stadt bietet aufgrund ihrer Geschichte, ihrer vielfältigen Kultur und den zahlreichen Freizeitangeboten weit mehr als nur Sonnenschein. Weiterhin befinden sich mehrere Nationalparks im Bundesstaat Arizona, welche zu ausgiebigen Wanderungen einladen. Als Highlight gilt hierbei der Grand-Canyon-National-Park.

Damit eignet sich Phoenix als idealer Ausgangspunkt für eine Rundreise, um die atemberaubende Landschaft und den Südwesten der USA zu erkunden. Auch das Condor Ganzjahresziel Las Vegas kann in diese ideal eingebunden werden. Für die Sommersaison 2018 soll es Flüge nach Phoenix ab einem Oneway-Komplettpreis ab 229,99 Euro in der Economy Class, ab 499,99 Euro in der Premium Class und ab 999,99 Euro in der Business Class geben.

Eurowings legt mit Flugzeugen und Fernzielen ab DUS nach

Eurowings baut das Langstreckenprogramm an ihrem größten Standort DUS weiter aus: Im Winter fliegt die Airline statt bisher zweimal dann viermal nach Bangkok. Und auch das Angebot nach Varadero auf Kuba wird im kommenden Winterflugplan um einen wöchentlichen Abflug auf drei Verbindungen in der Woche ergänzt.

Dafür stationiert Eurowings in Düsseldorf einen zusätzlichen Langstreckenjet vom Typ Airbus A330 – die Interkontinentalflotte wächst dort auf acht Flugzeuge im kommenden Winterflugplan. Nach der Aufnahme neuer Verbindungen in die USA vor wenigen Tagen nutzt die Airline damit weitere Wachstumsoptionen am Flughafen der NRW-Landeshauptstadt. Dort konzentriert Eurowings in Zukunft den größten Teil seiner Interkontinentalflotte, München ist der zweite Standort für Interkont-Strecken. Beide Airports bieten mit passenden Zubringerverbindungen auch von vielen anderen Städten in Deutschland und Europa aus einen einfachen und schnellen Zugang zum Eurowings Langstreckennetz. Attraktive Preise, komfortable Sitze, ein hochwertiges Catering und ein Bordunterhaltungssystem mit Internetzugang machen die Reise mit Eurowings auch auf der Langstrecke zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Reiseziele der Eurowings im Aufbau

In diesem Jahr will die größte Airline am Flughafen Düsseldorf dort zusätzlich zum stark wachsenden Angebot an Kurz- und Mittelstrecken pro Jahr 1.700 Langstreckenflüge mehr anbieten und so rund 450.000 zusätzliche Passagiere befördern können. Im Winterflugplan 2018/19 wird die Langstreckenflotte der Eurowings Group in Düsseldorf acht Jets umfassen. Derzeit betreibt Eurowings am Flughafen Düsseldorf bereits 40 Flugzeuge, die mehr als 1.750 Mal pro Woche zu 95 Zielen in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt fliegen.

Nach Bangkok startet der Marktführer in Düsseldorf ab dem 29. Oktober 2018 dann zusätzlich auch am Montag und Mittwoch. Bisher standen Flüge am Donnerstag und am Sonntag im Flugplan. Entsprechend ergänzt Eurowings das Angebot zwischen Bangkok und Düsseldorf um die beiden Rückflugtage Dienstag und Donnerstag. Damit haben Fluggäste auf dem Weg nach Thailand und zurück mehr Flexibilität bei der Planung ihrer Reise.

Bangkok mit Zielen vom Partner

Mit dem Eurowings Partner Bangkok Airways sind zudem zahlreiche Umsteigeverbindungen innerhalb Thailands und Südostasien möglich. Die neuen Abflüge können im Internet unter eurowings.com oder über die Eurowings App gebucht werden. Ab dem 03. November 2018 startet Eurowings auch nach Varadero auf Kuba einen zusätzlichen Flug und baut damit das starke Angebot noch weiter aus. Der zusätzliche Flug am Samstag ergänzt den Flugplan nach Varadero auf drei wöchentliche Flugverbindungen.

Sanierung in Köln Bonn erfasst bald nächste Bahn

Eines der größten derzeitigen Sanierungsprojekte am Köln Bonn Airport geht ihrem Abschluss zu. Die umfassende Ertüchtigung des Entwässerungssystems, die 2015 begann und rund 20.000.000 Euro kostet, soll in wesentlichen Teilen in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Bisher wurden die Abwasserkanäle für fast alle Vorfelder und Teile der Querwindbahn sowie der kleinen Bahn saniert, nun folgen die der großen Start- und Landebahn (14L/32R). Die Arbeiten schränken die Nutzung der Bahn ein. Sie finden montags bis freitags tagsüber von 07:30 bis 17:30 Uhr statt und erstrecken sich über insgesamt 18 Wochen, beginnend am 22. Mai.

In den ersten fünf Wochen steht die große Bahn dann nur für Starts zur Verfügung, die Landungen erfolgen überwiegend über die Querwindbahn aus Richtung Osten. In den folgenden 13 Wochen, ab Ende Juni, ist die große Bahn während der Bauphase gesperrt; der Verkehr wird über die beiden anderen Start- und Landebahnen geführt. Der Flughafen ist verpflichtet, sämtliche Entwässerungsanlagen wie Kanäle, Schlitzrinnen und Schächte regelmäßig zu überprüfen und deren Dichtigkeit nachzuweisen. Das Kanalnetz hat eine Länge von 220 Kilometern.

ESNC: Wettbewerb für Autonomie bei Navigation

European Satellite Navigation Competition (ESNC) heißt ein Wettbewerb, der richtungsweisende Ideen für künftige kommerzielle Anwendungen im Bereich der Satellitennavigation hervorbringen und zugleich fördern will. Bei dem Sonderpreis des ESNC bekommen die Gewinner dabei die Chance, ihre Idee mit professioneller Unterstützung durch das DLR zu verwirklichen.

Dieser Wettbewerb vom Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) findet bereits zum 15. Mal statt. Der ESNC ist ein internationaler Wettbewerb, der die besten Ideen für Applikationen im Bereich Satellitennavigation auszeichnet und unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie ausgerichtet wird. Der Wettbewerb wird seit 2004 von der Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen (AZO) ausgerichtet.

Die Siegerehrung findet plangemäß am 04.12.18 im Rahmen der European Space Week in Marseille, Frankreich, statt. Der diesjährigen Spezialpreis im Bereich der hoch automatisierten und autonomen Systeme hat zum Ziel, neuartige und weiter fortgeschrittene Navigationslösungen und Anwendungen für die Nutzergemeinschaft zu ermöglichen. Vor allem innovative Ideen und konkrete Konzepte werden gesucht.

Autonomes Fahren und Navigieren

„Der DLR-Spezialpreis ist seit vielen Jahren eine feste Größe des Ideenwettbewerbs ESNC mit hoher zahlenmäßiger und qualitativer Beteiligung“, erklärt Robert Klarner vom DLR-Technologiemarketing. „Besonderes Augenmerk legen wir dieses Jahr bei unserem Spezialpreis auf die robuste und widerstandsfähige Auslegung der Systeme. Zugleich sollen die Signale überall verfügbar sein, um die sichere Steuerung zu Lande, im Wasser und in der Luft zu unterstützen.“

Fahrerlose Autos und unbemannte Schiffe, automatisches und präzises Landen, autonom fliegende Flugzeuge und vollautonome UAV, selbstgesteuerte Roboter und industrielle Prozessautomatisierung – das sind vielversprechende Anwendungen von morgen. Die Systeme der Zukunft müssen einen immer höheren Automatisierungs- und Autonomiegrad haben. Die Navigation – insbesondere globale Satellitennavigationssysteme, allen voran Galileo – spielen hier eine zentrale Rolle.

Um mobile Plattformen genau zu lokalisieren und deren Betrieb zu jeder Zeit sicher zu gestalten, sind Störungsresistente Technologien und Verfahren unerlässlich. Genau darauf zielt der diesjährige DLR-Preis ab. Über die Satellitennavigation hinaus können hier auch weitere Ansätze wie die Kommunikationsverbindung und IoT, das sogenannte Internet of Things, aufgegriffen werden. Die Anwendungen reichen vom Endkundenmarkt bis hin zu professionellen, staatlichen bzw. institutionellen und sicherheitskritischen Anwendungen.

Gewinner erhalten Projektförderung dazu

Die Ausschreibung richtet sich an Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen ebenso wie an Privatpersonen. Der Gewinner des Spezialpreises erhält einen DLR-Voucher als Sachpreis zur Weiterentwicklung und zielgerichteten Umsetzung seiner Idee – etwa in Form von Machbarkeitsstudien, Konzeptionsstudien, Systemsimulationen oder Prototypentwicklungen. Die Beratungs- und Entwicklungsleistungen innerhalb des DLR umfassen fünf Personenmonate, eine Umwandlung in einen Geldpreis ist dabei ausgeschlossen. Zur Unterstützung von Unternehmensgründern, die sich in diesem Zukunftsmarkt erfolgreich positionieren möchten, bietet der ESNC Zutritt zu einem Partnernetzwerk mit technischer, wirtschaftlicher und juristischer Expertise.

Christoph Drescher EurECCA-Präsident

Auf der gestrigen Jahrestagung in Lissabon hat die Delegiertenkonferenz der European Cabin Crew Association (EurECCA) Christoph Drescher, Mitglied des Vorstands der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (UFO) e.V., zu ihrem Präsidenten gewählt.

EurECCA ist der Dachverband der europäischen Flugbegleitergewerkschaften mit Sitz in Brüssel, welcher im Rahmen der Mitgliedsorganisationen mehr als 65.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter in Europa repräsentiert. Drescher hatte den Dachverband seit seiner Gründung 2014 als Generalsekretär mit aufgebaut und maßgeblich dazu beigetragen, den Verband als Sprachrohr der Kabine in Europa zu etablieren. Drescher folgt nun auf Annette Groeneveld von der niederländischen Flugbegleitergewerkschaft VNC, die als Gründungspräsidentin den Verband seit 2014 repräsentiert hatte und der er herzlich für ihren Einsatz während ihrer Amtszeit dankt. Vorstandsvorsitzender Alexander Behrens vertrat die UFO auf der Jahreskonferenz der EurECCA als Delegierter.

Der neugewählte Präsident der EurECCA Christoph Drescher: „Wir konnten auf der heutigen Konferenz die griechische R.A.C.U. als neue Mitgliedsgewerkschaft begrüßen. Das ist ein Meilenstein für die Kabinenbesatzungen in Europa. Die europäische Familie der Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter wächst weiter. Ich fühle mich geehrt, dass ich gemeinsam mit Luciana Passo als Vize- Präsidentin und Xavier Gautier als Generalsekretär den Verband in den nächsten Jahren repräsentieren darf. Der Austausch unterschiedlicher Sichtweisen und Kulturen liegt mir sehr am Herzen; so entwickeln wir als Flugbegleiterinnen und Flugbegegleiter das Europa der Vielfalt und Solidarität untereinander.“

Ryanair und ver.di: Wahl der Tarifkommission

In den Gesprächen zwischen der Fluggesellschaft Ryanair und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wurden am Donnerstag die Weichen für die Aufnahme von Tarifvertragsverhandlungen gestellt.

„Nur ein Tarifvertrag kann nachhaltige Verbesserungen und gleichwertige Arbeitsbedingungen für alle Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter bei Ryanair in Deutschland sicherstellen“, bekräftigte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. Die Wahl für eine Tarifkommission, die in den Verhandlungen die Interessen der Kabinenbeschäftigten an den augenblicklich zehn Basen in Deutschland vertritt, beginnt in der nächsten Woche. Ryanair hatte ver.di Mitte April ein Angebot für eine Annerkennungsvereinbarung unterbreitet und Gespräche angeboten.

Ein Jahrzehnt Trainee-Programm „StartTechnik“ bei LHT

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„StartTechnik“ feiert zehnten Geburtstag. Das Trainee-Programm der Lufthansa Technik AG für besonders erfolgreiche Hochschul-Absolventen der Ingenieurs-, Wirtschaftsingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Wirtschaftsinformatik ging im Jahr 2008 an den Start und wurde in den letzten zehn Jahren zu einem wichtigen Instrument der Nachwuchsgewinnung des Hamburger Unternehmens.

Schon 100 junge Menschen fanden über „StartTechnik“ den Weg zur Lufthansa Technik. „Aktuell laufen die Bewerbungen für den Einstieg im Oktober 2018“, sagt Elke Niemann, Referentin Young Talent Programs bei Lufthansa Technik. Zweimal pro Jahr, jeweils im April und im Oktober, gehen neue Trainees an den Start.

Coaching für Talentierte Nachwuchskräfte

„Die neuen Kolleginnen und Kollegen absolvieren vier anspruchsvolle Projekteinsätze in unterschiedlichen, individuell abgestimmten Bereichen, von denen einer bei einer ausländischen Tochter- oder Beteiligungsgesellschaft stattfindet“, sagt Elke Niemann. Die Einsteiger übernehmen von Anfang an Verantwortung und lernen in kurzer Zeit die Vielfalt des High-Tech-Unternehmens kennen. Regelmäßige Zielvereinbarungs- und Feedbackgespräche, begleitende Trainingsmaßnahmen sowie ein Mentoring durch erfahrene Führungskräfte sind feste Programmbestandteile. Auf dem Bild: Elke Niemann, Head of Young Talent Programs.

Jochen Flinner folgt im Regionalbüro des MUC auf Strehle

Über zehn Jahre war Rudolf Strehle als Beauftragter für die Flughafenregion erster Ansprechpartner der Nachbarn des Airports bei allen relevanten Themen. Der gelernte Journalist, der bereits vor knapp 33 Jahren zum Flughafen gewechselt war, hatte diese Position Anfang April 2008 übernommen.

Zum 01. Juni dieses Jahres übergibt der 61-Jährige die Leitung des Regionalbüros der Flughafen München GmbH (FMG) an seinen bisherigen Stellvertreter, Jochen Flinner. Strehle selbst, der sich ursprünglich Ende 2018 in den Ruhestand verabschieden wollte, wird sein Engagement für die FMG auf Wunsch der Geschäftsführung noch einmal verlängern. Vom 01. Juni an wird er als „Konzernbeauftragter Wohnen“ die Anstrengungen der FMG zum Bau von Mitarbeiterwohnungen bündeln und koordinieren.

„Indem wir diese neue Schaltstelle schaffen und mit Rudolf Strehle besetzen, machen wir zugleich deutlich, wie wichtig uns die Wohnraumbeschaffung für Flughafenmitarbeiter ist. Strehle wird seine guten Kontakte zu den Rathäusern der Region nutzen, um im engen Dialog mit den Kommunen nach praktikablen, schnell realisierbaren Lösungen zu suchen“, erklärte Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der FMG.

Flughafen beschafft Wohnungen für Mitarbeiter

Ziel der Flughafengesellschaft ist es, in den nächsten Jahren insgesamt 600 Wohnungen zu erschwinglichen Preisen für ihre Beschäftigten bereit zu stellen. Bereits ab dem 01. Juli werden 46 möblierte Apartments in München an Mitarbeiter der FMG vermietet. Weitere 132 Wohneinheiten sollen ab dem Frühjahr 2019 in Hallbergmoos zur Verfügung gestellt werden. Hier ist allerdings nur eine befristete Vermietung zulässig, so dass die Mitarbeiter in diesen Wohnungen maximal ein halbes Jahr untergebracht werden können. Um weitere Wohnungen für FMG-Mitarbeiter in der Region entstehen zu lassen, sucht die FMG jetzt den Schulterschluss mit den Umlandgemeinden. „Ich baue darauf, dass auch die Kommunen erkennen, dass ohne ihre Mitwirkung alle Forderungen an die FMG, weiteren Wohnraum zu schaffen, ins Leere laufen“, so Rudolf Strehle.

Der 42-jährige Jochen Flinner setzt als neuer Konzernbeauftragter für die Flughafenregion auf eine Fortsetzung der intensiven partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen dem Airport und seinen Anrainern. „Auch wenn es naturgemäß bei manchen Themen unterschiedliche Auffassungen gibt, haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass wir gemeinsam tragfähige Lösungen für die Region erzielen können. Ich sehe mich in der Kontinuität dieser Kooperation und stehe als neuer Leiter des Regionalbüros jederzeit für einen vertrauensvollen Dialog mit den Nachbarn zur Verfügung“, erklärte Jochen Flinner. Auf dem Foto: Stabwechsel beim Regionalbüro der FMG: Zum 01. Juni dieses Jahres übergibt Rudolf Strehle (r.) die Leitung an seinen bisherigen Stellvertreter, Jochen Flinner.

Beim Ferienstart ab FKB zu beachten

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Ferien stehen vor der Tür und die Reisewellen an den Airports stehen an. Bei Pfingsturlaubern über Karlsruhe und Baden-Baden stehen spanische und italienische Feriendestinationen rund ums Mittelmeer, aber auch Städtereiseziele wie Berlin, Lissabon oder Warschau hoch im Kurs.

Urlaub in Griechenland liegt ebenfalls im Trend, und die steigende Nachfrage bedient insbesondere das neue Angebot der Fluggesellschaft Corendon, die immer freitags nach Heraklion auf Kreta fliegt. Bis heute nutzten bereits 16 Millionen Passagiere das große Angebot des FKB für ihre Linienflüge oder Urlaubsreisen.

Für einen stressfreien Start in den Pfingsturlaub empfiehlt der FKB allen Fluggästen, die Verkehrsnachrichten speziell für die Autobahn A5 zu prüfen und spätestens zwei Stunden vor dem geplanten Abflug am Flughafen zu sein. Wenn man gut vor der Zeit da ist, kann man neue gastronomische Angebote, den Biergarten und den Kinderspielplatz im Sicherheitsbereich ansteuern und die Wartezeit überbrücken.

Flughafen Zürich: teilgenehmigte Betriebsänderungen

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat das vom Flughafen Zürich AG eingereichte Gesuch um Anpassungen des Betriebsreglements 2014 teilweise genehmigt. Die Anpassungen betreffen unter anderem die Flugrouten und dienen dazu, die Sicherheit zu verbessern und Verspätungen am späten Abend zu vermeiden.

Zunächst nicht genehmigt werden konnte die ebenfalls angestrebte Entflechtung der An- und Abflugrouten im Osten, da es für diesen Teil der Zustimmung Deutschlands bedarf. Diese steht noch aus. Deshalb sollen nun die von Deutschland unabhängigen Teile des Betriebsreglements umgesetzt werden.

Die von der Flughafen Zürich AG Ende 2013 eingereichten Anpassungen des Betriebsreglements wurden unter dem Titel Betriebsreglement 2014 zusammengefasst. Dabei geht es um die Umsetzung weiterer Maßnahmen aus der Sicherheitsüberprüfung am Flughafen Zürich. Dazu gehört insbesondere eine Entflechtung der An- und Abflugrouten im Osten des Flughafens. Der Flughafen und das BAZL hatten die deutschen Behörden ersucht, die Regelungen über die Anflüge über deutschem Hoheitsgebiet für die neuen Routen im Ostkonzept anzupassen. Diese Anpassung ist bis heute nicht erfolgt. Ohne die Anpassung kann der durch die Entflechtung Ost angestrebte wichtige Sicherheitsgewinn vorläufig nicht realisiert werden.

A340 nach 22:00 Uhr

Das BAZL hat daher nun, wie angekündigt, das Genehmigungsverfahren für diejenigen Teile des Betriebsreglements 2014 abgeschlossen, die unabhängig von Deutschland umgesetzt werden können. Darunter fallen Änderungen der Flugrouten im Süd- und Ostkonzept sowie im Bisenkonzept (ohne Südstarts geradeaus). Mit der Teilgenehmigung kann die Flugsicherung die abfliegenden Flugzeuge nach 22:00 Uhr bei Bedarf früher von den definierten Startrouten abweichen lassen; bisher war dies erst auf einer Höhe von 2.400 Metern erlaubt. Zudem dürfen neu auch vierstrahlige Flugzeuge wie der Airbus A340 am späten Abend von der Piste 32 starten; die für solche Flugzeuge bisher geltenden Einschränkungen werden aufgehoben. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass Flugzeuge häufiger vor 23:00 Uhr starten können. Die für diese Teilgenehmigung erstellten Berechnungen des Fluglärms lagen im Sommer 2017 öffentlich auf. Das Gesuch an Deutschland bleibt weiterhin hängig.

Die Genehmigung des Betriebsreglements 2014 steht in keinem Zusammenhang mit der Anpassung des SIL-Objektblattes (SIL 2) vom August 2017. Diese Anpassung bildet die Grundlage für das künftige Betriebsreglement 2017. Dieses wird nach den Sommerferien öffentlich aufgelegt. Gegen den Entscheid des BAZL steht der Weiterzug ans Bundesverwaltungsgericht offen.

Fehler bei Fraport-IT: massive Störung im Flugbetrieb

Neben etlichen Verspätungen und verpassten Umsteigeverbindungen, musste die Fluggesellschaft bis zum Mittag insgesamt 23 Flüge streichen – allein davon waren mehr als 2.600 Fluggäste betroffen.

Ein mehr als achtstündige Systemausfall bei dem Flughafenbetreiber Fraport führte am Mittwoch zu einer massiven Störung im Flugbetrieb der Lufthansa an ihrem wichtigen Drehkreuz Frankfurt. Am Morgen musste die Anflugrate von normalerweise 58 auf 40 Flüge reduziert werden, um im manuellen Verfahren den Betrieb in zwangsläufig reduziertem Umfang aufrecht zu erhalten.

Management für Flugzeuge und Personal offline

Das von dem Totalausfall betroffene System der Fraport ist die für Lufthansa wichtigste IT-Komponente, um den reibungslosen Ablauf am größten deutschen Flughafen zu gewährleisten. Es enthält praktisch alle essentiellen Informationen etwa über die jeweils aktuell situativ zugewiesene Position sämtlicher gelandeter Flüge. Darauf basiert wiederum die Disposition von Personal zur Bedienung der Fluggastbrücken, Betreuung der Gäste sowie der Gepäckabfertigung. All dies musste während des mehrstündigen Ausfalls manuell erfolgen. So musste Lufthansa beispielsweise ihre Cockpitcrews bitten, einzeln per Funk oder telefonisch ihre Ankunftsposition durchzugeben.

Raumfahrt an Schulen: ESERO für MINT in Deutschland

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Deutschland ist als relativ rohstoffarmes Land auf Innovationen und daher auch auf frische Wissenschaftler/innen und Ingenieur/innen angewiesen. Hier ist das große Begeisterungspotenzial der Raumfahrt gefragt, um Jungen und Mädchen für diese MINT-Fächer zu gewinnen.

Um diese Nachwuchsquelle nicht versiegen zu lassen, ist es praktisch, schon in den Schulen zu beginnen, das Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – den sogenannten MINT-Fächern – zu entfachen. Diese Ziele verfolgt das European Space Education Resource Office (ESERO) – ein gemeinsames Projekt der Europäischen Weltraumagentur (ESA) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) – und bringt Raumfahrt im Rahmen der MINT-Fächer spannend und innovativ in die Klassenzimmer.

Material für Lehrer am Bildungsstandort Deutschland

Dafür hat ESERO am 16. Mai 2018 auch ein Büro in Deutschland eröffnet. Die Ruhr-Universität Bochum ist nun Teil dieses Netzwerks mit Büros in 14 ESA-Mitgliedsstaaten. ESERO Germany entwickelt Unterrichtsmaterialien, bildet Lehrerinnen und Lehrer in Weltraumthemen wie Erdbeobachtung, Navigation, Kommunikation sowie der Erforschung des Weltalls aus und beteiligt sich an nationalen Schulwettbewerben und -projekten von ESA und DLR.

„Deutschland ist ein rohstoffarmes Land. Wir leben von unserem Know-how und technologischen Innovationen. Um unseren Bedarf an Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren zu decken, müssen wir Jungen und vor allem Mädchen für die MINT-Fächer gewinnen. Raumfahrt hat ein besonders hohes Motivations- und Begeisterungspotenzial. Ich freue mich daher sehr, dass wir nun ein ESERO-Büro in Deutschland eröffnen konnten“, betont Dr.-Ing. Walther Pelzer, DLR-Vorstand zuständig für das Raumfahrtmanagement.

Den Zuschlag zur Gründung des ESERO-Büros hat die Ruhr-Universität Bochum mit einem Konsortium aus zehn Institutionen aus Nordrhein-Westfalen erhalten. Neben den Universitäten Bochum, Bonn und Köln gehören dazu auch das Planetarium und die Sternwarte Bochum sowie die Gemeinschaftsoffensive zur MINT-Bildung zdi.NRW. Das Vorhaben wird von über 60 nationalen und internationalen Experten aus Bildung, Raumfahrt, Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden und Politik unterstützt.

Innovationen aus der Raumfahrt

Anlässlich der Eröffnung des ESERO-Büros präsentiert das DLR Raumfahrtmanagement die Ausstellung INNOspaceEXPO „ALL.täglich!“, die das Innovations- und Transferpotenzial der Raumfahrt in den Fokus rückt. Die Ausstellung ist insbesondere zum Besuch von Schulklassen geeignet. Ein Quiz für Schülerinnen und Schüler steht in der Ausstellung zur Verfügung und erklärt Schulklassen, welchen Einfluss die Raumfahrt auf unser alltägliches Leben nimmt. Vom 16. Mai bis Ende September 2018 wird die Ausstellung im Planetarium Bochum zu sehen sein.

„Vielen Menschen ist nicht oder kaum bewusst, dass Technologien, die sie alltäglich nutzen und die ihnen helfen, besser zu leben, zu lernen, zu arbeiten oder mobil zu sein, ursprünglich aus der Raumfahrt stammen,“ so Dr. Franziska Zeitler, Abteilungsleiterin Innovation & Neue Märkte im DLR Raumfahrtmanagement. Rund 40 unterschiedliche Technologien, Anwendungen und Initiativen werden innerhalb der fünf Lebensbereiche Wohnen & Arbeiten, Gesundheit & Ernährung, Mobilität & Kommunikation, Reisen & Freizeit sowie Wissen & Bildung vorgestellt. Die INNOspaceEXPO wurde als Teil der Initiative INNOspace vom DLR Raumfahrtmanagement, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, als mobile Ausstellung konzipiert.

Eröffnung von ESERO Germany

Am 16. Mai 2018 wurde das ESERO-Büro in Deutschland eröffnet (v. links: Judith Ligtvoet, ESA Education Office, Prof. Carsten Jürgens, Universität Bochum, Dr. Andreas Rienow, ESERO Manager, Prof. Klaus Greve, Universität Bonn, Dr. Franziska Zeitler, DLR Raumfahrtmanagement, Dr. Johannes Schultz, Universität Bonn, Dr. Walther Pelzer, Vorstand des DLR Raumfahrtmanagements, Studienrat Klaus Trimborn, zdi.NRW, Prof. Susanne Hüttemeister, Direktorin Planetarium Bochum, Alexandra Herzog, DLR Raumfahrtmanagement, Christoph Dammermann, Staatsekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Prof. Ralf-Jürgen Dettmar, Universität Bochum, Prof. Kai-Uwe Schrogl, ESA Chief Strategy Officer, Michael Lengrüsser, Amsat Deutschland, Hugo Marée, ESA Education Office und Clara Cruz Niggebrugge, ESA Education Office).

Blockchain: Jettainer startet junges Brainstorming

Gemeinsam mit rund 30 Logistik-Studenten der Tongji Universität begibt sich Jettainer auf einen Denk-Marathon, bei dem direkt auf der internationalen Branchenplattform nach neuen Ansätzen für die Anwendung der Blockchain-Technologie in weltweiten Transportketten gesucht wird.

Zum Auftakt der transport logistic China, vom 16. bis 18. Mai 2018, hat Jettainer seinen dreitägigen „Think-A-Ton“ gestartet. Der Think-A-Thon wurde von Jettainer in Zusammenarbeit mit dem transport logistic Cluster der Messe München und der Agentur Medienbüro am Reichstag initiiert. Die Studenten werden hierbei in fünf Gruppen verschiedene Fragestellungen bearbeiten und direkt auf der Messe sowie im Austausch mit diversen Messeaustellern Ideen entwickeln und ausarbeiten. Die Ergebnisse werden am letzten Messetag in Form von Pitches dem Fachpublikum vorgestellt.

Blockchain hilft Verfahren zu verbessern

„Die Blockchain-Technologie ist dafür prädestiniert, um Prozesse entlang der Supply Chain zu optimieren. Hierbei stehen wir noch am Anfang, der jedoch außerordentlich spannend ist. Von der Zusammenarbeit mit den Studenten erhoffen wir uns einen frischen Blick und viele kreative Ideen, die uns dabei helfen werden, konkrete Anwendungen zu entwickeln“, sagt Carsten Hernig, Geschäftsführer der Jettainer GmbH.

Jettainer, der Servicepartner für ausgegliedertes Lademittelmanagement, versteht sich als Treiber von Digitalisierung und Innovationen im Bereich Lademittellogistik. So hat das Unternehmen bereits mit einem auf Big Data basierenden Entscheidungsunterstützungssystem eine Technologie entwickelt, die selbständig dazulernt und damit dabei hilft, die Effizienz des Lademittelmanagements zu erhöhen. Ferner wird auf der Messe in China die „ULD Black Box“ vorgestellt, die Luftfrachtcontainer zu „smart UILDs“ macht.

Auf dem Titelfoto: Studenten der Tongji Universität, die am Think-A-Thon teilnehmen am Jettainer-Stand; Foto 2 (v.l.n.r.): Martin Kraemer, Head of Marketing & PR, Jettainer GmbH, Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur undThomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt.

Boeing 737-800 NG fliegt die Eintracht mit Adler

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Adler Attila unterwegs im SunExpress-Streckennetz: Zum DFB-Pokalspiel der Eintracht Frankfurt hebt die Ferienairline SunExpress, mit Unternehmenssitz in Frankfurt, mit einer Boeing B737-800 NG im Look des wichtigsten Saisonspiels des Bundesligavereins ab.

Insgesamt vier Sonderflüge wird SunExpress am 18. Mai und 20. Mai 2018 durchführen – den letzten sogar mit besonders prominenter Besetzung an Bord: Am 19. Mai 2018 treten der FC Bayern München und Eintracht Frankfurt im Endspiel um den DFB-Pokal im Olympiastadion Berlin gegeneinander an. Die Eintracht wird ihre Rückkehr von Berlin nach Frankfurt dann am 20. Mai 2018 mit der gesamten Delegation in der Boeing B737 antreten.

Beklebung der B737-800NG

Gemeinsam mit Teammaskottchen Adler Attila ziert der Spruch „Die Rückkehr der Adler“ den SunExpress-Jet mit der Kennung D-ASXB. Die Zeit dafür war knapp: Nur 24 Stunden waren für die Beklebung des Rumpfes der Boeing B737-800 NG eingeplant. Eine Meisterleistung, die aufgrund der besseren Wetterverhältnisse im türkischen Antalya stattgefunden hat.

Das Flugzeug im Eintracht-Look landete bereits gestern Abend in Deutschland. Der erste Sonderflug für die Eintracht ist dann am 18. Mai 2018 von Frankfurt nach Berlin geplant. Die Rückkehr  der Eintracht Frankfurt ins große Finale des DFB findet einen Tag später statt.

Rückkehr der Eintracht Frankfurt

„Ich bin im Waldstadion quasi groß geworden und schon seit Kindesbeinen ein großer Eintracht-Fan – das Pokalfinale wird spannend!“, so Jens Bischof, Geschäftsführer von SunExpress. „Als offizieller Partner der Eintracht haben wir nicht lange überlegt und unterstützen den Verein nicht nur als Partner, sondern auch optisch mit dem Einsatz unserer B737-800. Das ist für uns ein klares Bekenntnis zur Eintracht Frankfurt, aber auch zur Region und ihrem Flughafen, von dem aus wir seit Jahrzehnten Reisende in die Türkei und zu anderen Urlaubszielen fliegen.“

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Frankfurter Jungs für das Pokalfinale qualifiziert. Nun möchte SunExpress der Frankfurt Elf mit der besonderen Flugzeugbeklebung eine Extraportion Kraft mit auf den Weg geben. Der SunExpress-Jet wird auch nach dem DFB-Spiel weiter im Streckennetz der SunExpress eingesetzt werden. Daher sollten Fans und Plane Spotter in den kommenden Wochen und Monaten besonders aufmerksam ihren Blick gen Himmel richten – denn es kann gut sein, dass sie dort oben Adler Attila sichten werden.

Erstflug für A330neo

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Der erste Airbus A330neo für TAP Air Portugal – MSN1819 – hat seinen 04:32 Stunden dauernden Jungfernflug absolviert.

Das Flugzeug stößt zu zwei weiteren A330-900 Testflugzeugen hinzu, die seit letzten Oktober in der Luft. MSN1819 bekommt dabei als Erste davon eine Kabine nach dem Airspace-Design von Airbus. Die Testfluginstrumentierung überprüft dabei die Kabinensysteme wie beispielsweise die Klimaanlage, Funktionen für die Crew usw. Die Familie A330 verbucht mittlerweile über 1.700 Bestellungen. Airbus nennt hier über 1.400 ausgelieferte Flugzeuge. Die verbesserte Version A330neo-900 basiert auf dem A330-300. TAP ist Eerstbetreiber dieses Großraumjets.

Airbus wertet WTO-Entscheid als Erfolg

Das WTO-Berufungsgremium hat nun die erste von zwei Entscheidungen veröffentlicht, die in diesem Jahr im Streit zwischen den USA und der EU um Subventionen für große Verkehrsflugzeuge erwartet werden.

Beim ersten Entscheid handelt es sich um den Abschlussbericht des Berufungsgremiums zur Umsetzung des im Fall Airbus (DS316) getroffenen früheren Urteils der Welthandelsorganisation (World Trade Organisation, WTO) durch die EU. Der zweite Entscheid, der den Fall Boeing behandelt, wird erst in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

Regeln sollen ganz eingehalten werden

In seinem Bericht bestätigt das Berufungsgremium die Rechtmäßigkeit der Darlehenspartnerschaft zwischen Airbus und den europäischen Regierungen. Das WTO-Panel bestätigt ferner frühere Untersuchungsergebnisse, nach denen rückzahlbare EU-Darlehen für Entwicklungskosten (repayable launch investments – RLI) in der zivilen Luft- und Raumfahrt keine verbotene Subvention darstellen und nur wenige Anpassungen erforderlich sind, um vollständige Konformität zu erreichen. Die WTO hat inzwischen 94 Prozent der ursprünglichen Klagen von Boeing vollständig abgewiesen.

Die WTO sieht die finanzielle Unterstützung für die Programme A320 und A330 bereits in vollem Einklang mit den Bestimmungen, im A380-Programm bestehe lediglich geringfügiger Nachbesserungsbedarf. Auch bei der Förderung für die A350 bestehe nur geringer Handlungsbedarf, so der europäische Flugzeugbauer. Airbus hat die entsprechenden Anpassungen bereits auf den Weg gebracht. Dies bedeutet, dass jegliche US-Sanktionen jetzt im Vergleich zu dem, was im Vorgehen gegen Boeing zu erwarten sei, gering ausfallen und außerdem kontraproduktiv und zeitlich unangebracht sein dürften.

Airbus: Boeing erhält weiter Vergünstigungen

Während Airbus die vollständige Umsetzung der WTO-Empfehlungen vorbereitet, verschlimmere Boeing seine Lage im Subventionsstreit durch die weitere Annahme vorschriftswidriger Steuervergünstigungen des US-Bundestaates Washington, die den dortigen Steuerzahlern schadeten und den fairen Welthandel beeinträchtigten.

Boeing hat aus dem Unternehmensförderprogramm des Staates Washington für den Start seiner 787 staatliche Subventionen in Rekordhöhe erhalten (fünf Mrd. US-Dollar). Zusammen mit einer weiteren staatlichen Förderung für die 777X in Höhe von 8,7 Mrd. US-Dollar im Jahr 2013 wäre dies das größte staatliche Förderpaket in der Geschichte der Vereinigten Staaten, so Airbus. Berichten zufolge bemühe sich Boeing sogar aktiv um weitere illegale Steuervergünstigungen für den Bau einer mittelgroßen B797. Der noch in diesem Jahr erwartete zweite Bericht des Berufungsgremiums wird voraussichtlich auf folgende Punkte eingehen:

  • Nicht konforme Subventionen an Boeing in Höhe von fünf bis sechs Mrd. US-Dollar zwischen 1989 und 2006 – durch das WTO-Berufungsgremium bestätigt
  • Steuervergünstigungen des Staates Washington in Höhe von 3 Mrd. US-Dollar zwischen 2006 und 2024
  • Ausweitung der Steuervergünstigungen um weitere 8,7 Mrd. US-Dollar für die 777X
  • Steuervergünstigungen der Stadt Wichita (Kansas)
  • Fortgesetzte Ausfuhrsubventionen gemäß Steuergesetz zur „Foreign Sales Corporation“ (die laut WTO-Entscheidung eine verbotene Subventionierung darstellen)
  • Fortgesetzte NASA-finanzierte staatliche Forschungsprogramme (vom Berufungsgremium zu rechtswidrigen Subventionen erklärt)
  • Fortgesetzte Subventionen des Verteidigungsministeriums (vom Berufungsgremium ebenfalls als rechtswidrig bestätigt)

Insgesamt weit mehr als 20 Mrd. US-Dollar an nicht zurückgezahlten, rechtswidrigen Subventionen, sollen für Airbus einen Schaden in Höhe von mehr als 100 Mrd. US-Dollar ausgelöst haben. Nicht aufgehobene Subventionen dieser Art wirken sich weiterhin in Form wesentlicher Umsatzeinbußen für Airbus aus. Allein die vom Bundesstaat Washington gewährten Steuervergünstigungen für die 787 hatten, wie die WTO bestätigt, für Airbus einen Umsatzverlust in Höhe von mindestens 16 Mrd. US-Dollar zur Folge.

Enders: Entscheidung Erfolg für Airbus

Der Gesamtumfang der nachteiligen Auswirkungen oder Umsatzeinbußen für Airbus seit Beginn dieser Streitigkeiten wird auf über 100 Mrd. US-Dollar geschätzt. Im 2017 veröffentlichten Bericht des WTO-Panels beanstandete die WTO diverse Praktiken von Boeing, von denen die schwerwiegendsten weiterhin Anwendung finden.

Airbus-CEO Tom Enders sagte: „Die heutige Entscheidung ist ein wichtiger juristischer Erfolg für die europäische Luftfahrtindustrie. Er bestätigt die Strategie, die wir in diesem viele Jahre währenden Rechtsstreit von Anfang an verfolgt haben. Dabei ist der heute veröffentlichte Bericht natürlich nur eine Seite der Medaille. Der zweite Bericht zu Boeings Subventionen wird erst später im Jahr veröffentlicht. Wir erwarten, dass er hart mit der Subventionspolitik von Boeing ins Gericht gehen wird, und dann werden wir sehen, wie es unter dem Strich aussieht.“

Enders weiter: „Das Ergebnis ist offenkundig: Airbus zahlt die gewährten Darlehen zurück, Boeing hingegen zahlt nichts zurück und liegt weiterhin dem US-Steuerzahler auf der Tasche. Allen Verlautbarungen zum Trotz ist Boeing heute eindeutig in einer sehr gesunden Position: Das Unternehmen hat 50 Prozent Marktanteil, volle Auftragsbücher und wurde definitiv nicht durch die Airbus gewährten rückzahlbaren Darlehen geschädigt.“

John Harrison, General Counsel von Airbus, fügte hinzu: „Airbus ist sich der Bedeutung der Ergebnisse der WTO und des Berufungsgremiums bewusst und wird alles Notwendige tun, um etwaige Fehler zu korrigieren. Der aktuelle Bericht belegt die von uns unternommenen Anstrengungen. Im Gegenzug erwarten wir jetzt aber auch von Boeing, dass es seinen Compliance-Verpflichtungen nachkommt. Das Unternehmen hat bislang jegliche Empfehlungen vollständig ignoriert und setzt seine illegalen Praktiken ungerührt fort.“

Harrison erklärte weiter: „Weit mehr als 90 Prozent der Klageanträge von Boeing wurden inzwischen abgewiesen. Dies zeigt, dass Boeing dieses Verfahren von vornherein nur aus zynischen PR-Motiven in Gang gebracht hat. Der Entscheid beweist auch, dass die von Boeing über Jahre hinweg vorgebrachte Behauptung, in dem bei der WTO angestrengten Verfahren gehe es um die europäische Partnerschaft zwischen Industrie und Regierung, immer auf tönernen Füßen stand.“

Sorgen um Welthandel

Airbus dankt der Europäischen Kommission und den Regierungen Frankreichs, Deutschlands, Großbritanniens und Spaniens für ihre kontinuierliche Unterstützung während des gesamten Streitverfahrens. „Airbus ist dankbar für die Zeit und Mühe, die in die Verteidigung der Interessen der Luftfahrtindustrie investiert wurde“, erklärte Airbus-CEO Tom Enders.

Tom Enders bemerkte abschließend: „Das derzeitige geopolitische Handelsklima ist besorgniserregend. Industrieunternehmen sollten es nicht mit unproduktiven Auseinandersetzungen anheizen, die den fairen Wettbewerb weltweit untergraben und die Arbeitnehmer in dieser Branche sowie unsere Kunden und Betreiber treffen. Denn die Folgen solcher Auseinandersetzungen gehen über die Luft- und Raumfahrtindustrie hinaus und beeinflussen das Wirtschaftswachstum auf der ganzen Welt.“

Aegean wächst und baut Flüge aus Deutschland aus

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Aegean ist weiter auf dem Vormarsch: Im Zeitraum von Januar bis April 2018 begrüßte die griechische Airline auf ihren Flügen zwischen Deutschland und Griechenland 380.000 Passagiere an Bord.

Das entspricht einem Passagierwachstum von 15 Prozent im Vergleich zu letztem Jahr. Seit 2013 hat die griechische Fluggesellschaft ihre Kapazität im deutschen Markt um 42 Prozent und somit auf 1,6 Millionen Sitzplätze im Jahr 2018 erhöht. AEGEAN hebt in Deutschland von neun Flughäfen ab: München, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Nürnberg, Hannover, Hamburg und Berlin-Tegel, sowie von Freiburg-Basel-Mulhouse, dem Neuzugang im Jahr 2018. Die größte Fluggesellschaft Griechenlands ist Mitglied der Star Alliance.

Direkt nach Griechenland fliegen – A320neo

Die griechische Fluggesellschaft bietet von Deutschland aus Direktflüge nach Athen, Thessaloniki, Rhodos, Kalamata und Heraklion an. Bis zu 22 Direktverbindungen und 98 Direktflüge pro Woche führt AEGEAN zwischen Deutschland und Griechenland durch. Viele weitere griechische Destinationen, der Nahe Osten und Nordafrika sind über Athen und Thessaloniki zu erreichen. Auch 2018 investiert AEGEAN weiter in Wachstum: Mit 13 neuen Destinationen und 19 neuen Strecken in vier neuen Ländern baut die Airline ihr Streckennetz weiter aus. Der Sommerflugplan 2018 umfasst ein Netz von 153 Destinationen in insgesamt 44 Ländern mit 16,6 Millionen verfügbaren Sitzplätzen, die von einer Flotte von 61 Flugzeugen bedient werden.

Im März 2018 unterzeichnete AEGEAN eine Absichtserklärung mit Airbus über die Bestellung von bis zu 42 Flugzeugen der neuen Generation der A320neo. Die Investition hat einen Wert von fünf Milliarden US-Dollar zu Listenpreisen und ist die größte private Investition in Griechenland. Die neuen Flugzeuge bedeuten für Passagiere ein noch attraktiveres Flugerlebnis mit AEGEAN. Zudem kann die Airline durch das geplante Flottenwachstum zusätzliche Ziele anbieten und neue Märkte erschließen. Durch den Erwerb von Olympic Air im Jahr 2013 konnte AEGEAN seine Flugfrequenzen und -verbindungen steigern und eine noch bequemere Erreichbarkeit der griechischen Inseln, einschließlich einige der abgelegensten, anbieten.

WTO sieht illegale Beihilfen für Airbus – Strafzölle 2019?

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Die Welthandelsorganisation WTO (World Trade Organization) hat jetzt in ihrem Schluss den Verstoß mehrer Reglementierungen durch die EU befunden, was Beihilfen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus angeht.

Dabei werden nach über einem Jahrzehnt an Untersuchungen Beihilfen von über 22 Mrd. US-Dollar beziffert, wie auch der amerikanische Konkurrent Boeing bemängelt. Die EU müsse diese illegale Praxis beenden. Die wegweisende Entscheidung der WTO kommt vom höchsten Gremium in dem Verfahren, das seit 2006 läuft. Die Entscheidung ebne auch den Weg des USTR (United States Trade Representative) für Entschädigungen.

Strafen auf europäische Produkte

Mögliche Zölle auf europäische Produkte für den US-Markt könnten dabei erhoben werden und jährlich in die Milliarden gehen, solange Airbus sich der Problematik dieser Beihilfen für seine neuesten Flugzeuge nicht stellt. Strafzölle sind unlängst von US-Präsident Donald Trump schon auf ausländischen, auch europäischen, Stahl erhoben worden. Es weht ein entsprechender politischer Wind, solche Strafen auch durchzusetzen. Diese Strafzölle nun sollen die entstandenen Schäden kompensieren. Es könnten die höchsten Strafzölle in der Geschichte der WTO werden, und sie könnten ab 2019 in Kraft treten, so Boeing. Nach diesem Verfahren bleibt zwischen den beiden Rivalen Airbus und Boeing noch ein Streitpunkt gegen die USA zu behandeln, der sich mit Steuern in Washington befasst. Auch dieser soll spätestens 2019 geklärt sein.

Low-Cost Airlines helfen, Europäer zu einigen

Ryanair begrüßte die Untersuchungsergebnisse eines vom CEPS (Centre for European Policy Studies) durchgeführten Forschungsprojekts, das die Rolle von Billigfluggesellschaften in Europa im Hinblick auf Integration und Mobilitätsmuster untersucht.

Die Studie mit dem Titel „Low-Cost Airlines: Bringing the EU Closer Together“ berücksichtigte mehrere Kanäle, um den Beitrag von Billigfluggesellschaften wie Ryanair zur europäischen Integration, einschließlich Arbeitskräftemobilität und studentischer Mobilität, Geschäftsreisen und Freizeittourismus zu bewerten.

Vernetzung über Luft eint Länder

Im Fokus der Studie stehen sowohl quantitative Daten als auch qualitative, individuelle Fallstudien, anhand derer verdeutlicht wird, wie kostengünstige Vernetzung die Lebensqualität der Menschen verbessert. In dem Bericht wurde festgestellt, dass Billigfluggesellschaften eine entscheidende Rolle dabei gespielt hätten, Europa durch Förderung der Mobilität und die Bereitstellung erschwinglicher Flugreisen für eine breitere Öffentlichkeit zusammenzubringen.

Billigfluggesellschaften – so wie Ryanair – haben den Flugverkehr in den letzten 30 Jahren revolutioniert. Durch das Herausfordern des hochpreisigen Monopolvermächtnisses europäischer Fluglinien hätten Ryanair und andere Billigfluggesellschaften durch Reisen, Tourismus und Arbeitskräftemobilität vermutlich mehr für die europäische Integration geleistet als irgendeine andere Institution. Beispiel Ryanair. Die Fluggesellschaft wächst stetig und will dieses Jahr

  • 138 Millionen Passagiere auf über 1.800 verschiedenen Strecken befördern.
  • 216 Flughäfen in 37 verschiedenen Ländern bedienen.
  • die örtliche Wirtschaft und regionale Entwicklung weniger bereister Regionen fördern.
  • mehr als 103.000 Nebentätigkeiten1 sichern.
  • Erasmus-Studenten helfen, mehr bei ihren Reisen zu sparen – mehr als 3,3 Millionen seit August 2017 eingespart.
  • Arbeitskräftemobilität und Geschäftsreisen durch den Ryanair Flexi Plus-Tarif weiter fördern.

Luftverkehr nicht ohne Hindernisse

Ryanair hat die EU aufgefordert, zentrale Themen der Luftfahrt anzugehen – einschließlich der Reisesteuer, wiederholter und aus Sicht der Airline ungerechtfertigter Streiks der Luftverkehrskontrolle, des mangelnden Wettbewerbs und künstlicher Kapazitätsengpässe – die weiteres Wachstum in der Branche ständig verhinderten.

Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair, sagte bei der Verkündung der Studie in Brüssel: „Ryanair begrüßt die Untersuchungsergebnisse dieses Berichts des CEPS, dessen Ziel es war zu verstehen, inwieweit Billigfluggesellschaften zur europäischen Integration beigetragen haben sowie beitragen können. Wie der Bericht bestätigt, haben Billigfluggesellschaften geholfen, einen neuen und wachsenden Markt für Menschen zu schaffen, die zuvor niemals gereist wären. Dies verbindet und integriert Europa und sorgt gleichzeitig für Arbeitsmöglichkeiten sowie wachsende Ausgaben im Tourismusbereich.“

Fußnoten

1.: Untersuchungen des Airport Council International (ACI) bestätigen, dass je 1 Million Passagiere bis zu 750 Arbeitsplätze an internationalen Flughäfen gesichert werden.

AUA feiert 60 Jahre mit der Familie in Wien

Am 31. März 1958 wurde die „Austrian Airlines Österreichische Luftverkehrs Aktiengesellschaft“ gegründet. Heute, den 15.05.2018, feiert die rot-weiß-rote Fluglinie im Technik Hangar am Flughafen Wien-Schwechat ihr 60. Jubiläum im Kreise von Kunden, Mitarbeitern, Geschäftspartnern, der Politik und der eigenen Familie (Lufthansa, SWISS, Eurowings).

Die Liste der Ehrengäste führen Bundeskanzler Sebastian Kurz, Verkehrsminister Norbert Hofer oder Lufthansa Group CEO Carsten Spohr an. Der Bundeskanzler wird gemeinsam mit dem Gastgeber, Austrian Airlines CEO Kay Kratky, ein neues Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 777 auf den Namen „Sibanye“ benennen. Sibanye ist südafrikanisch und bedeutet so viel wie „Wir sind eins“. Das zusätzliche Langstreckenflugzeug soll neben aktuell wieder Tokio ab Oktober 2018 auch für die neue Destination Kapstadt in Südafrika eingesetzt werden.

Markenzeichen für Österreich

„Austrian Airlines hat sich über die Jahrzehnte zu einem österreichischen Leitbetrieb und wichtigen Botschafter unseres Landes etabliert. Austrian trägt täglich unsere rot-weiß-rote Kultur und Gastfreundschaft in die ganze Welt und bringt Millionen Gäste in unser Land. Es ist schön, mitverfolgen zu dürfen, dass ‚unsere AUA‘ feiern und auch wieder wachsen kann“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz. Auch Verkehrsminister Norbert Hofer schließt sich den Geburtstagswünschen an: „Ich wünsche Austrian Airlines ebenfalls alles Gute zum 60-jährigen Bestehen. Die AUA ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Ostregion und Motor für die heimische Wirtschaft und den Tourismus. Die dritte Piste am Flughafen Wien-Schwechat wird den Austrian Airlines weitere Entwicklungs- und Wachstumsmöglichkeiten bieten.“

Austrian Airlines feiert 2018 noch ein weiteres Jubiläum, und zwar jenes, zehn Jahre Teil der Lufthansa Gruppe zu sein. Im Dezember 2008 gab die ÖIAG als damaliger Eigentümervertreter grünes Licht zum Verkauf der Austrian Airlines an den größten europäischen Luftfahrtkonzern. Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Group, heute: „Das Team der Austrian Airlines hat ihre Fluglinie nach der Privatisierung wieder profitabel gemacht und in den Steigflug gebracht. Darauf können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr stolz sein. Ich bin überzeugt, dass in Austrian Airlines und dem Österreichischen Markt noch weiteres Potenzial steckt, das die Airline in der Zukunft noch erfolgreicher machen wird.“ Das unterstreicht auch Kay Kratky, derzeit noch CEO von Austrian Airlines: „Die Mitarbeiter der AUA sind Kämpfer, die auch in schwierigsten Situationen und unter größter Belastung durchkommen.“ 2017 hat Austrian Airlines zum fünften Mal in Folge schwarze Zahlen geschrieben und auch einen Passagierrekord präsentieren können. Erstmals seit Gründung wurden 2017 knapp 13 Millionen Passagiere im Jahr befördert, mehr als je zuvor.

AUA: Durchstarten mit modernem Fluggerät

2018 ist ein weiteres Wachstum vorprogrammiert: Rechtzeitig zu den Feierlichkeiten hat Austrian Airlines ein zusätzliches Langstreckenflugzeug erhalten. „Die zusätzliche Boeing 777 wird etwa 150.000 Passagiere pro Jahr befördern“, so der AUA-Chef. Das Flugzeug wurde vom irischen Flugzeuglessor AerCap für einen Zeitraum von etwa acht Jahren angemietet und stellt inkl. Umbaukosten einen Investitionswert von etwa 60 Millionen Euro dar. Die Boeing 777 mit der Kennung OE-LPF wird heute im Rahmen der Feierlichkeiten von Bundeskanzler Sebastian Kurz eingeweiht und den Namen „Sibanye“ erhalten. Südafrikanische Schulkinder der iThemba Grundschule in Kapstadt hatten diesen Namen vorgeschlagen. Die Schule wird von der Help Alliance, der Hilfsorganisation der Gruppe, unterstützt.

„Sibanye“ erhielt anlässlich des Jubiläums auch eine Sonderbeklebung: Auf der rechten Seite in Flugrichtung sind eine überdimensional große „60“ und auf beiden Seiten je zwei Figuren in Fliegerpose abgebildet. Die Fliegerpose leitet sich aus der 60 Jahre Kampagne von Austrian Airlines ab, in deren Rahmen unter dem Motto „Österreich fliegt“ AUA Mitarbeiter gezeigt werden. Die Zahl 60 und die vier Figuren auf der Boeing 777 setzen sich in Summe aus rund 2.300 einzelnen Bildern von Austrian Airlines Mitarbeitern zusammen, die der Boeing 777 so ein Gesicht verleihen.

Feier im Austrian Technik Hangar

Rund 2.500 Gäste haben ihr Kommen zu den Feierlichkeiten angekündigt. Darunter Bundeskanzler Sebastian Kurz, die zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures, Bundesminister Norbert Hofer, Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die niederösterreichische Landesrätin Petra Bochuslav, T-Mobile Chef Andreas Bierwirth, Do&Co Chef Attila Dogudan, Siemens-CEO Wolfgang Hesoun, Wien-Tourismus Direktor Norbert Kettner, IV-Generalsekretär Christoph Neumayer, News-Verlag CEO Horst Pirker, Telekom Austria CEO Alejandro Plater, Austro Control Chef Heinz Sommerbauer oder Verkehrsbüro-Chef Martin Winkler.

Mit dabei werden auch die Flugbegleiterinnen vom Erstflug nach London am 31.03.1958 sein: Ilse Olsen und Maria Jakl. Durch den Abend führt der bekannte Radio-Moderator Robert Kratky. Seitens Lufthansa und Austrian Airlines werden u.a. Lufthansa Group Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr, Austrian Airlines CEO Kay Kratky, der designierte Austrian Airlines CEO Alexis Von Hoensbroech (ab. 01. August 2018), Austrian Airlines CCO Andreas Otto und Austrian Airlines CFO Wolfgang Jani anwesend sein.

Passagierzahl und noch mehr Fracht am CGN legen zu

Der Köln Bonn Airport befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs in diesem Jahr. Im April starteten und landeten 1.068.990 Passagiere am rheinischen Flughafen. Das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Und auch bei der Fracht hielt der Aufwärtstrend an: 69.604 Tonnen bedeuten ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum April 2017. „Die April-Zahlen spiegeln den positiven Trend des bisherigen Jahresverlaufs wider. Wir können optimistisch auf die bevorstehende Sommersaison blicken“, sagt Flughafenchef Johan Vanneste. Insgesamt wurden in Köln/Bonn bis Ende April im laufenden Jahr bereits 3.499.496 Passagiere gezählt (plus fünf Prozent). In den ersten vier Monaten wurden 277.850 Tonnen Luftfracht (plus sieben Prozent) umgeschlagen.

Cheops: Letzter Blick auf Exoplaneten-Detektiv

Airbus Defence and Space in Madrid die nutzt nächsten Dienstag die letzte Gelegenheit, den Satelliten Cheops zur Charakterisierung von Exoplaneten, im Reinraum gemeinsam mit einschlägigen Experten in Augenschein zu nehmen.

Die Veranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wird den gesamten Satelliten vor seinem Start in den Weltraum behandeln. Cheops (CHaracterising ExOPlanets Satellite) wird Sterne mit Exoplaneten unter die Lupe nehmen, um geringfügige Veränderungen ihrer Helligkeit zu messen, die auf den Transit dieser Planeten vor ihrem Zentralstern zurückzuführen sind. Anhand dieser Informationen können Rückschlüsse auf die Größe von Exoplaneten gezogen werden, insbesondere diejenigen von einer Masse zwischen der der Erde und des Neptun, was einen ersten Schritt zur Charakterisierung von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems darstellt.

Cheops: Letzte Tests vor dem Start

Das wissenschaftliche Instrument zur Durchführung dieser Messungen ist nach mehreren Tests in der Universität Bern vor Kurzem bei Airbus in Madrid angekommen, um in die Satellitenplattform integriert zu werden. Dies beinhaltet die Herstellung der entsprechenden Verbindungen mit den Solarpaneelen, Triebwerken, Sendeanlagen und Reaktionsrädern, die jeweils für die Stromversorgung, den Antrieb, die Funkverbindung bzw. die Lageregelung verantwortlich sind.

Der vollständige Satellit wird zurzeit bei Airbus wichtigen Funktionsprüfungen unterzogen, um ihn auf den Start vorzubereiten. Bereits nach wenigen Wochen wird er weiter auf die Reise gehen, um an mehreren Standorten in Europa letzte thermische, Vibrations- und akustische Tests durchzuführen. Nach der Rückkehr des Satelliten im Oktober stehen noch letzte Überprüfungen auf der Tagesordnung, bevor das Raumfahrzeug für den Transport zum europäischen Raumflughafen in Kourou in Französisch-Guayana verpackt wird. Der im Rahmen einer Partnerschaft zwischen der ESA und der Schweiz entwickelte Satellit Cheops soll vor Jahresende startbereit sein.

Tokio ab sofort wieder ab Wien im AUA-Flugplan

Heute um 17:45 Uhr hebt Austrian Airlines zum ersten Mal wieder nach Tokio ab. Fünf Mal pro Woche geht es mit dem größten Flugzeug der Austrian Airlines Flotte, einer Boeing 777, in Japans Hauptstadt. Bis zu 57.000 Passagiere sollen bis Jahresende mit einem Austrian Airlines Flug auf dieser Strecke unterwegs sein.

Neben der Attraktivität für Touristen bietet die Strecke zwischen Wien und Tokio auch hohes Potenzial an Transferpassagieren. Rund die Hälfte aller Passagiere wird am Drehkreuz Wien umsteigen. Prag, Zagreb, Innsbruck und Mailand sind hierbei die Top-Transferdestinationen und zugleich stark angeflogene Ziele von Austrian Airlines. So geht es im aktuell laufenden Sommerflugplan wöchentlich von Wien bis zu 37 Mal nach Mailand, bis zu 32 Mal nach Prag, bis zu 31 Mal nach Innsbruck sowie bis zu 19 Mal nach Zagreb.

Flugplan Wien – Tokio im Sommer 2018

Tokio wird im Sommerflugplan jeden Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag angeflogen. Die Flugdauer von Wien zum über 9.100 km entfernten Tokio beträgt etwa elf Stunden. Tickets soll es ab 637 Euro hin und retour inkl. Steuern und Gebühren geben. „2016 mussten wir die Strecke nach Tokio aufgrund des Wirtschaftsabschwungs und des Währungsverfalls in Japan einstellen. Jetzt sind die Marktbedingungen deutlich besser. Es gibt wieder Potenzial“, erklärt Stephan Linhart, Senior Director Sales Austria & Slovakia.

Strecke Flugnummer Flugtage Abflug – Ankunft (Lokalzeiten)
Wien – Tokio OS 51 Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag 17:45 – 11:55 (am nächsten Tag)
Sonntag 13:40 – 07:50 (am nächsten Tag)
Tokio – Wien OS 52 Montag 10:55 – 15:55
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag 13:35 – 18:35

Flughäfen des Fraport: Überall Wachstum

Im April 2018 zählte der Flughafen Frankfurt rund 5,7 Millionen Fluggäste, ein Anstieg von 5,8 Prozent. Ohne streik- und witterungsbedingte Ausfälle hätte das Wachstum im April sogar bei 7,2 Prozent gelegen. Kumuliert über die Monate Januar bis April liegt der Zuwachs bei 8,7 Prozent.

Der Anstieg im April war erneut geprägt vom starken Wachstum des Europaverkehrs (plus 10,8 Prozent). Das Cargo-Aufkommen stieg um 2,3 Prozent auf 189.634 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen legte um 8,4 Prozent auf 42.922 Starts und Landungen zu. Auch hier war der Europaverkehr mit einem Anstieg um 11,6 Prozent der wichtigste Wachstumstreiber. Die Summe der Höchststartgewichte erhöhte sich um 5,5 Prozent auf etwa 2,6 Millionen Tonnen.

Thessaloniki zieht wieder mit

Die internationalen Beteiligungsflughäfen zeigten durchgängig ein positives Bild. Ljubljana in Slowenien zählte 157.837 Fluggäste, ein Zuwachs von 19,4 Prozent. Die beiden brasilianischen Airports Fortaleza und Porto Alegre erreichten gemeinsam ein Plus von 2,8 Prozent auf etwa 1,1 Millionen Passagiere. Die 14 griechischen Regionalflughäfen steigerten die Passagierzahlen um 10,6 Prozent auf über 1,3 Millionen. Der verkehrsstarke Flughafen Thessaloniki, der im Vormonat aufgrund von Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn noch rückläufige Passagierzahlen verzeichnete, legte wieder deutlich zu um 10,1 Prozent auf 521.822 Fluggäste.

Der peruanische Hauptstadtflughafen Lima notierte mit circa 1,7 Millionen Passagieren einen Zuwachs von 9,2 Prozent. Varna und Burgas, die beiden Twin Star Airports in Bulgarien, verbuchten ein Wachstum von 59,2 Prozent auf 124.421 Passagiere. Das Passagieraufkommen im türkischen Antalya stieg um 27,5 Prozent auf rund 1,9 Millionen Fluggäste und die deutsche Beteiligung in Hannover wuchs um 5,8 Prozent auf 491.250 Passagiere. St. Petersburg in Russland zählte rund 1,3 Millionen Passagiere (plus 11,8 Prozent) und Xi’an in China notierte rund 3,7 Millionen Fluggäste (plus 8,3 Prozent).

Wien: 100 Jahre erster Liniendienst für Luftpost

Wien wurde vor 100 Jahren zum besonderen Luftfahrtstandort als weltweiter Pionier des Flugwesens: Im März 1918 startete hier die erste Flugpostlinie überhaupt, die erstmals die tägliche Zustellung von Briefen möglich machte.

Ausgangspunkt war das Flugfeld Aspern, von wo aus täglich jeweils 1.200 km von Wien über Krakau, Lemberg, Proskurow, schlussendlich Kiew und wieder retour zurückgelegt wurden. Zum 100-jährigen Jubiläum dieser Pionierleistung hat der Flughafen Wien eine umfangreiche Ausstellung konzipiert und heute eröffnet. Zu sehen gibt es Postkarten aus dieser Zeit, Briefmarken und Kuverts, sowie Illustrationen von alten Flugzeugmodellen und sogar eine Bauanleitung für die Etrich-Taube. Besonderes Highlight: Im Sonderpostamt können Besucher direkt vor Ort eigens für die Ausstellung kreierte Erinnerungspostkarten mit Sonderbriefmarken der Österreichischen Post versenden. Mit 16.05.2018 wandern die Exponate in die Besucherwelt am Flughafen Wien und sind dort bis Ende September kostenlos zu besichtigen.

Flugfeld Aspern Startplatz der Luftpostlinie

„Mit der weltweit ersten regelmäßigen Luftpostlinie und einem der ersten in größerer Stückzahl erbauten Flugzeugtypen war Österreich ein wichtiger Entwicklungstreiber in der Geschichte der Fliegerei und hat vor 100 Jahren Luftfahrtgeschichte geschrieben. Bereits damals eröffnete der Luftfahrtstandort Wien wichtige Verkehrswege in den Osten. Heute ist der Flughafen Wien eines der wichtigsten Verkehrsdrehkreuze nach Osteuropa und ein unverzichtbarer Wirtschafts- und Logistikmotor für den internationalen Reise- und Warenverkehr. Wie das alles begonnen hat, erfährt man in der neuen Ausstellung am Flughafen Wien.“ so Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Der Vorgänger des heutigen Flughafen Wien, das Flugfeld Aspern, war im März 1918 Ausgangspunkt für die erste tägliche Luftpostlinie weltweit. Auf der Strecke Wien – Krakau – Lemberg – Proskurow – Kiew wurden hin und retour jeweils 1.200 km zurückgelegt, um mit Postsäcken Briefe und wichtige Schriftstücke zuzustellen. Auch in Sachen Flugzeugtechnik war Österreich treibende Kraft, so kamen etwa hauptsächlich Flugzeuge aus österreichisch-ungarischen Produktionsstätten zum Einsatz, wie etwa Hansa-Brandenburg C1-Maschinen. Überdies auch Albatros und Öffag C1-Maschinen. Betrieben wurde die Luftpostlinie bis Oktober 1918, ab 1954 übernahm der Flughafen Wien die Funktionen vom Flugfeld Aspern.

Ausstellung zu Luftpost und historischer Flugtechnik

Der Flughafen Wien organisiert anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Luftpostlinie eine eigene Ausstellung, die mit Original-Postkarten, -Briefmarken und -Kuverts und sogar originalen Fliegeruniformen, bereitgestellt von der Interessensgemeinschaft Luftfahrt Fischamend, historisches Flair aufkommen lässt. Doch nicht nur mit der ersten regelmäßigen Flugpostlinie war Österreich treibende Kraft, auch in Sachen Flugtechnik wurden maßgebliche Entwicklungen aus Österreich gesetzt, so etwa vom österreichischen Flugpionier Igo Etrich, der mit der Etrich-Taube eines der ersten in größerer Stückzahl gebauten Flugzeugtypen geschaffen hat. Die Bauanleitung zu besagtem Flugzeug lässt sich ebenfalls auf der historischen Ausstellung am Flughafen Wien bewundern.

Eröffnung der Ausstellung im VIP Terminal

Heute, am 14.05.2018, wurde die Ausstellung unter dem Motto „100 Jahre Luftpost“ von Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG im General Aviation Center und VIP Terminal eröffnet. Mit 16.05.2018 wandern alle Exponate in den 4. Stock des Terminal 3, nahe der Besucherterrasse. Dort wird die Ausstellung noch bis Ende September 2018 zu sehen sein. Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei, und täglich von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr möglich.

Flughafendreieck: Budapest, DUS und HAM in Shanghai

Die Flughäfen Budapest, Düsseldorf und Hamburg präsentieren sich unter dem Slogan „Connect differently“ vom 16. bis 18. Mai 2018 gemeinsam auf der Messe Air Cargo China im Rahmen der Transport Logistic in Shanghai.

Die drei „Schwesterflughäfen“ mit dem Anteilseigner AviAlliance stellen auf der Messe die Gemeinsamkeiten und Charakteristika ihrer Logistikstandorte und -infrastruktur vor – als Alternative zu den klassischen Cargo-Hubs. Zum ersten Mal kooperierten die Flughäfen Budapest, Düsseldorf und Hamburg im Jahr 2017 mit einem gemeinsamen Stand auf der Air Cargo Europe in München. Der gemeinsame Messe-Auftritt nun trägt die Standnummer 521 in Halle N1. Dabei sollen die Vorzüge der drei Non-Hub-Flughäfen dem Fachpublikum gebündelt vorgestellt werden.

Als Alternative zu den klassischen Luftfracht-Drehkreuzen ergänzen sich die drei Flughäfen mit ihren jeweiligen Spezialisierungen. Bei der Abfertigung können Warenströme so konzentriert und in schlanken Prozessen geführt werden. Das spart Zeit, wenn Waren alternativ zu den Hubs abgefertigt werden. Möglichkeiten zur Bündelung der Warenströme unter den drei Flughäfen (Dreiecksverkehre) sind ebenfalls gegeben. Die drei Flughäfen verfügen zudem über modernste Infrastruktur im Bereich Luftfracht für alle Ansprüche und Bedürfnisse.

Cargo-Experten der drei Luftfracht-Standorte

„Luftfracht kann nicht nur über große Drehkreuze abgewickelt werden, auch Non-Hub-Flughäfen bieten Vorteile“, sagt Alexander Müller, Head of Cargo am Hamburg Airport. „Unser 2016 eröffnetes Hamburg Airport Cargo Center bietet mit effizienten Betriebsabläufen, einer direkten Verbindung zum Vorfeld und einem Multi-User-Konzept beste Voraussetzungen für maßgeschneiderte und effiziente Logistik-Lösungen. Insgesamt verfügt das HACC über eine Kapazität von rund 150.000 Tonnen Fracht pro Jahr – mehr als das Doppelte der im Jahr 2017 abgefertigten Menge an Fracht. In Kooperation mit den Flughäfen Düsseldorf und Budapest sind wir optimal aufgestellt. Ich freue mich auf viele gemeinsame Gespräche auf der Messe in Shanghai.“

„Der Cargo-Verkehr findet immer den besten und effizientesten Weg. Wir am Budapest Airport sind der Ansicht, dass wir dieser „beste“ Distributionspunkt in Mittel- und Osteuropa sein können, und zusammen mit unseren Schwesterflughäfen Düsseldorf und Hamburg können wir den Luftfrachtabfertigern neue attraktive gemeinsame Lösungen anbieten“, sagt René Droese, Director Property and Cargo am Budapest Airport. „Die Luftfrachtindustrie boomt in unserer Region, inklusive des Fracht-Imports und -Exports von Automobilzubehör, Elektrozubehör, pharmazeutischen Produkten und des sehr wichtigen E-Commerce-Markts. Der Luftfrachtverkehr am Budapest Airport stieg in den letzten zwei Jahren um 39 Prozent. Unser Plan ist es, noch mehr Fracht- und Belly Cargo-Verbindungen an unseren Flughafen anzuziehen, sowie im Jahr 2019 unsere brandneue Cargo City in Betrieb zu nehmen, um die ideale Infrastruktur für weiteres Wachstum im Bereich Cargo zu bieten.“

Potenter Fracht- und Pharma-Hub

„Als drittgrößter Flughafen in Deutschland“, so Gerton Hulsman, Geschäftsführer der Flughafen Düsseldorf Cargo GmbH, „bieten wir unseren Kunden zahlreiche Dienstleistungen und ein maßgeschneidertes Cargo-Handling 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr an. Mit einem Einzugsgebiet von 18 Millionen Menschen in einem Radius von 100 Kilometern und zahlreichen Pharmaunternehmen in der Nähe, lag es auf der Hand, dass wir uns als erster deutscher Flughafen CEIV (Center of Excellence for Independent Validators) zertifizieren ließen, um sämtlichen Pharmakonzernen in NRW eine einwandfreie Kühlkette ihrer pharmazeutischen Produkte gewährleisten zu können. Wir freuen uns daher sehr auf die Messe in Shanghai, um gemeinsam mit den Flughäfen Budapest und Hamburg unser Netzwerk auszubauen, neue Kooperationen zu schließen und unsere CEIV-Zertifizierung zu präsentieren.“

Flughafen Stuttgart warnt vor Wartezeiten zu Pfingsten

Zum Auftakt des Pfingstwochenendes stellt sich der Flughafen Stuttgart auf viel Betrieb in den Terminals ein. Bis zu 35.000 an- und abfliegende Passagiere werden am Freitag, 18. Mai in den Terminals erwartet. Der Flughafen empfiehlt den Passagieren, genügend Zeit für Anreise und Parken, für den Check-in und die Sicherheitskontrollen einzuplanen.

Spätestens zwei Stunden vor dem Abflug sollten die Fluggäste bereits am Airport sein, dazu gibt es die Möglichkeit, online einzuchecken oder den bereits von mehreren Airlines angebotenen Self Bag Drop zu nutzen. Wer mit dem Auto zum Flughafen kommt, sollte frühzeitig einen Parkplatz ansteuern und ein paar Minuten mehr für den Fußweg bis ins Terminal einkalkulieren. Ein Parkplatz kann bereits vorher bequem und einfach online reserviert werden. Für den Gang durch die Sicherheitskontrolle ist es wichtig, sich schon vorab mit den geltenden Regeln für Reise-Handgepäck vertraut gemacht zu haben und entsprechend vorbereitet zu sein.

Hilfe beim Boarding

Reisende mit einem Handicap können kostenfreie Unterstützung für Check-in und Boarding in Anspruch nehmen. Wichtig dabei ist, dass der Service möglichst frühzeitig, z.B. bei der Buchung des Fluges oder spätestens 48 Stunden vor Abflug, bestellt wird. Passagiere, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, werden dann vom Boarding Support Team individuell betreut. Falls der persönliche Rollstuhl als Sperrgepäck aufgegeben werden muss, stellt der Flughafen für den Weg in die Maschine eigene Rollstühle bereit. Alle Informationen für Reisende mit Behinderung gibt es auf der Website des Flughafens unter der Rubrik Barrierefreier Flughafen.