Lesezeit: ca. 2 Minuten

Neben etlichen Verspätungen und verpassten Umsteigeverbindungen, musste die bis zum Mittag insgesamt 23 streichen – allein davon waren mehr als 2.600 betroffen.

Ein mehr als achtstündige Systemausfall bei dem Flughafenbetreiber führte am Mittwoch zu einer massiven Störung im Flugbetrieb der an ihrem wichtigen Drehkreuz . Am Morgen musste die Anflugrate von normalerweise 58 auf 40 Flüge reduziert werden, um im manuellen Verfahren den Betrieb in zwangsläufig reduziertem Umfang aufrecht zu erhalten.

Anzeige

Management für Flugzeuge und Personal offline

Das von dem Totalausfall betroffene System der Fraport ist die für Lufthansa wichtigste IT-Komponente, um den reibungslosen Ablauf am größten deutschen zu gewährleisten. Es enthält praktisch alle essentiellen Informationen etwa über die jeweils aktuell situativ zugewiesene Position sämtlicher gelandeter Flüge. Darauf basiert wiederum die Disposition von Personal zur Bedienung der Fluggastbrücken, Betreuung der Gäste sowie der Gepäckabfertigung. All dies musste während des mehrstündigen Ausfalls manuell erfolgen. So musste Lufthansa beispielsweise ihre Cockpitcrews bitten, einzeln per Funk oder telefonisch ihre Ankunftsposition durchzugeben.

Anzeige
Thomas Zimmermann
Thomas Zimmermann ist Redaktionsleiter bei Luftfahrtmagazin.de und erfahrener Fachjournalist im Bereich Luftfahrt mit 15 Jahren Erfahrung und einem tiefen Wissen und großer Leidenschaft für Luftfahrtdesign, nachhaltige Innovationen und Luftverkehrspolitik. Mit einem klaren Blick für Fakten, berichtet er seit Jahren fundiert und prägnant über die Entwicklungen am Himmel.