Start Blog Seite 147

Bundesheer nimmt DA40 NG in Empfang

0

Am 03. Mai 2018 hat Diamond Aircraft Industries GmbH zwei von insgesamt vier einmotorigen DA40 NG für Flugtraining an das Österreichische Bundesheer (ÖBH) übergeben.

Die Übernahme fand in einem offiziellen Festakt im Beisein von Verteidigungsminister Kunasek und Verkehrsminister Hofer auf dem Flugplatz in Zeltweg statt. Aufgaben für die neuen Flugzeuge sind:

  • Durchführung einer kostengünstigen, praktischen, fliegerischen Eignungsfeststellung
  • Durchführung kosteneffizienter Instrumentenflug (IFR) Ausbildung für Militärpiloten bei Umschulungen und zur Erlangung der Pilotenlizenz. Die Anforderungen für eine zivile IFR-Zulassung sind in den zivilen Vorschriften der EASA (European Aviation Safety Agency) geregelt und werden durch die DA40 NG voll erfüllt.
  • Kosteneinsparung durch Flugstundenentlastung von kostenintensiveren Schulungsluftfahrzeugen

Treibstoff und Flugverhalten maßgeblich

Das Hauptaugenmerk bei der Auswahl der Schulungsflugzeuge lag in allen Bereichen auf unkomplizierte Fliegbarkeit (fehlerverzeihendes Flugverhalten), gute Beobachtbarkeit des Studenten durch den Fluglehrer sowie bestmögliche Abdeckung der notwendigen Ausbildungsinhalte. Wichtig war auch die Umsetzung eines Single-Fuel-Konzepts, um alle ÖBH Luftfahrzeuge mit demselben Treibstoff Jet-A1 betanken zu können. Die DA40 NG von Diamond Aircraft sind mit den Austro Engine AE300 168 PS Jet-Fuel-Motoren ausgestattet.

Amila Spiegel, Director Sales & Marketing, Diamond Aircraft Industries GmbH: „Bereits in der Vergangenheit haben wir erfolgreich die DA40 an das österreichische Bundesheer vermietet und freuten uns über die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Es ist uns eine große Freude und Ehre das österreichische Bundesheer nun zu unseren Flottenkunden zählen zu dürfen. Die DA40 NG zeichnet sich nicht nur durch den geringen Treibstoffverbrauch aus, sondern ist auch ein auf den erfolgreichen Schulungsbetrieb ausgelegtes Flugzeug, welches weltweit mit über 2.100 Stück Verwendung bei namhaften Flugschulen findet. Wir sind davon überzeugt, dass das österreichische Bundesheer mit der DA40 NG das richtige Screening-Flugzeug zur Eignungsfeststellung gefunden hat.“ Zwei weitere DA40 NG werden im September 2018 übergeben. Auf den Fotos: Flugzeugtaufe, die Ankunft der Maschinen in Zeltweg, Landeshauptmann der Steiermark Schuetzenhoefer, Österr. Verkehrsminister Hofer und Österr. Verteidigungsminister Kunasek (v.l.n.r.).

Retter bekommen noch Geschenk von Weihnachten

Der Weihnachtsmann war es zwar nicht, der Einlass begehrte, dafür aber eine Abordnung des Vereins „Team Uentroper Weihnachtsmarkt“. Mitgebracht hatten die Besucher eine stattliche Spende von 2.500 Euro.

„Süßer die Glocken nie klingen“ hieß es dann für die Dortmunder Besatzung der DRF Luftrettung, als es an der Tür der Station läutete. „Wir organisieren den Weihnachtsmarkt in Uentrop bereits seit 25 Jahren immer am dritten Advent“, erklärt Heike Verspohl, die zum Organisationsteam gehört. „Den Erlös spenden wir jedes Jahr für einen gemeinnützigen Zweck und über die Jahre sind so fast 250.000 Euro zusammen gekommen. Wichtig ist es uns, dass wir nachvollziehen können, wie die Spende eingesetzt wird. Bei ‚Christoph Dortmund‘ ist das natürlich offensichtlich: Schnelle Hilfe aus der Luft kann Leben retten und wir sind froh, dass es den Hubschrauber hier in der Region gibt.“

Rettungsweg über Luft

Gilles Kodsi, Stationsleiter in Dortmund, nahm den Scheck entgegen und dankte den Spendern: „Die DRF Luftrettung ist gemeinnützig tätig und investiert permanent in Forschung, Ausbildung und Technik. Für diese vielfältigen Investitionskosten müssen wir allerdings teilweise selbst aufkommen oder sie vorfinanzieren. Dabei sind wir auf die Unterstützung durch Förderer und Spender angewiesen. Herzlichen Dank daher an das ‚Team Uentroper Weihnachtsmarkt‘!“

Innerhalb von zwei Minuten ist die Dortmunder Besatzung der DRF Luftrettung in der Luft, um die Patienten mit ihrer fliegenden Intensivstation abzuholen. Von 08:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang ist der am Dortmunder Flughafen stationierte Hubschrauber täglich einsatzbereit. „Christoph Dortmund“ wird für dringende Transporte von Intensivpatienten und als schneller Notarztzubringer bei Notfällen alarmiert. Er ist einer der wenigen Intensivtransporthubschrauber bundesweit, mit dem z.B. ECMO-Transporte durchgeführt werden.

CO2 und Indikatoren der Nachhaltigkeit am Fraport

Die Fraport AG setzt sich erstmals konzernweite Einsparziele beim Klimaschutz, die über den Flughafen Frankfurt hinausgehen. Dazu plant sie, bis 2030 die CO2-Emissionen der vollkonsolidierten Konzern-Gesellschaften annähernd zu halbieren auf 125.000 Tonnen CO2. 2017 betrugen die entsprechenden Emissionen 209.668 Tonnen CO2.

Die Zielsetzung basiert auf den bei der internationalen Klimaschutzkonferenz in Paris 2015 vereinbarten nationalen Minderungsraten. „Wachstum und Verantwortung schließen sich nicht aus, sondern gehören zusammen“, erklärt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Im Sinne einer verantwortungsvollen Unternehmensführung haben wir das Thema Klimaschutz fest in den Konzern-Gesellschaften verankert, um weltweit unseren Beitrag zu leisten. Entsprechend arbeiten wir kontinuierlich daran, die Energieeffizienz unserer Gebäude, Anlagen und Prozesse zu verbessern, um unser Ziel zur CO2-Reduzierung zu erreichen.“

Um Quoten ergänzt

Die Konzern-CO2-Emission wurde – ebenso wie die Konzern-Krankenquote und die Quote für Frauen in Führung in Deutschland – bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren des Fraport-Konzerns ergänzt. Zu diesen Indikatoren gehören auch die Globalzufriedenheit der Passagiere und die Gepäckkonnektivität in Frankfurt sowie die konzernweite Mitarbeiterzufriedenheit. Fortschritte in diesen Kernthemen und weitere Maßnahmen hinsichtlich Nachhaltigkeit werden im aktuellen Bericht des Fraport-Konzerns zum Geschäftsjahr 2017 vorgestellt. Unter dem Titel „2017 Kompakt – Gute Reise! Wir sorgen dafür“ informiert der Flughafenbetreiber gleichzeitig über seine wirtschaftliche Entwicklung im vergangenen Jahr.

Cargolux: Nachhaltigkeit im Global Compact der UN

0

Als Unterzeichner des Global Compact der Vereinten Nationen ist Cargolux bestrebt, seine Strategie und Arbeitsmethoden mit sozialer Verantwortung und Umweltbewusstsein im Einklang mit den 17 Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG) und der Agenda 2030 zu bringen.

Cargolux hat mit einer Reihe von Initiativen beeindruckende Ergebnisse erzielt, wie aus dem aktuellen CSR-Bericht von Europas führender Frachtfluglinie hervorgeht. Getreu ihrer „lean and green“-Philosophie hat die Airline bewiesen, dass sie durch verantwortungsbewusstes Handeln ein nachhaltiges Unternehmen für alle Stakeholder bleiben und gleichzeitig ihre Position als Global Cargo Carrier of Choice behaupten kann.

Spitzenposition zum Gestalten nutzen

Um sicherzustellen, dass dieses ehrgeizige Projekt allen beteiligten Akteuren zugutekommt, hatte die Fluggesellschaft auch ein Stakeholder-Engagement-Programm 2017 bis 2020 gestartet. Darin sind alle mit dem Unternehmen verbundenen Einheiten aufgeführt, ebenso wie diese von den Maßnahmen betroffen sind und wie deren Erwartungen erfüllt werden können. Cargolux will hier Vorreiter sein und sich an die Spitze einer globalen, auf mehr Nachhaltigkeit ausgerichteten Bewegung stellen.

Das wachsende Umweltbewusstsein und der Wunsch nach verantwortungsvollem Wirtschaften spiegeln sich in den Dienstleistungsangeboten, den Partnerschaften und der Arbeitsplatzentwicklung wider: „Mit rund 14 zentralen SDGs wurden im Jahr 2017 Initiativen ergriffen, um das generelle Wohlbefinden der Mitarbeiter und Gemeinden, die von der Geschäftstätigkeit des Unternehmens betroffen sind, weiter zu verbessern, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, die Chancengleichheit zu fördern und gleichzeitig die wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu erhalten“, sagt Moa Sigurdardottir, Head of Corporate Communications bei Cargolux.

Betrieb verbessern, Folgen begrenzen

Als eine Frachtfluggesellschaft ist sich Cargolux der Auswirkungen seiner Tätigkeit auf die Umwelt und die umliegenden Gemeinden bewusst. Um den Kohlendioxidausstoß und die Lärmbelastung zu reduzieren hat Cargolux eine Reihe von Initiativen entwickelt, wie z.B. überarbeitete Flugverfahren, Treibstoffeinsparungsprogramme und verbesserte Trucking-Management-Dienste. Im Jahr 2017 reduzierte die Airline ihre CO2-Bilanz um 2,2 Prozent und übertraf damit die IATA-Empfehlung von 1,5 Prozent pro Jahr bis 2020.

Abfallreduzierung ist ein weiteres Schlüsselelement der Cargolux-Strategie mit der Ausweitung der Recyclingprogramme und der Entwicklung einer papierlosen Arbeitsumgebung. Die fortschreitende Digitalisierung der Prozesse im gesamten Unternehmensnetzwerk hat zu einer deutlichen Reduzierung des Abfallaufkommens geführt.

Auswahl nachhaltiger Partner

Neben der Verbesserung der eigenen Prozesse wählt das Unternehmen seine Geschäftspartner dahingehend aus, wie diese sein nachhaltiges Engagement widerspiegeln. Cargolux ist die erste Fluggesellschaft, die einen Vertrag über den Einsatz von squAIR-Holzprodukten unterzeichnet hat, einer innovativen Kartonbalkenlösung, die ausschließlich aus 100 Prozent recycelten Komponenten besteht. Dieser Rohstoff wird für alle pharmazeutischen Transporte aus Luxemburg verwendet und trägt durch sein geringes Gewicht ebenfalls zur Kraftstoffeinsparung und damit zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei. Cargolux ist auch eine Partnerschaft mit SkyCell eingegangen, einem in der Schweiz ansässigen, preisgekrönten Anbieter von temperaturgeführten Containerlösungen. Sie tragen dazu bei, das Ladegewicht zu senken und so einen positiven Umwelteffekt zu erzielen.

In der Luftfrachtbranche hat Cargolux gezeigt, dass durch Verbesserungen in allen Bereichen eine nachhaltige Zukunft sowohl für die Umwelt als auch für die Wirtschaft möglich ist. Cargolux registriert die erzielten Ergebnisse in Bezug auf Einsparungen und Reduzierung des CO2-Fußabdrucks für sich bemerkenswert und als Beleg vom Engagement des Unternehmens für eine schlankere, grünere und ruhigere Zukunft.

Pilatus: Geschäftsjahr bis knapp an Umsatzmilliarde

0

Pilatus hatte 2017 ein intensives, aber äusserst erfolgreiches Geschäftsjahr. Mit einem Umsatz von 986 Millionen Schweizer Franken, 115 ausgelieferten Flugzeugen, der Überschreitung von 2.000 Vollzeitstellen und der Zertifizierung des PC-24 als Highlight zum Jahresende hat der Flugzeugbauer aus der Schweiz die gesteckten Vorgaben erfüllt.

Das Geschäftsjahr 2017 fiel insgesamt besser aus als das vorangegangene. Mit 986 Millionen Schweizer Franken wurde die Umsatz-Milliarde äußerst knapp verpasst. Das Betriebsergebnis beläuft sich nach dem Abzug der Investitionen von 107 Millionen Schweizer Franken in Forschung und Entwicklung auf total 135 Millionen Schweizer Franken. Und die Zukunft sieht gut aus: Der aktuelle Auftragsbestand ist mit 2,17 Milliarden Schweizer Franken höher als zwei Jahresumsätze.

Meilensteine mit dem Business Jet

Pilatus hat 2017 Schweizer Aviatikgeschichte geschrieben: Mit der Zertifizierung des PC-24 durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) und die Federal Aviation Admininstration (FAA) ist der erste Schweizer Businessjet bereit für die Kundenablieferungen. Gerade einmal fünf Tage nach der Zertifizierung am 07. Dezember 2017 konnte der erste seriengefertigte PC-24 seinen Jungfernflug absolvieren. Die Abnahme durch den Erstkunden PlaneSense erfolgte noch vor Jahresende.

Im Januar des neuen Jahres wurde der PC-24 mit der Seriennummer 101 nach Amerika zur Tochtergesellschaft Pilatus Business Aircraft Ltd geflogen, wo er in einer großen Übergabefeier dem künftigen Betreiber übergeben werden konnte. Und der erste PC-24 fliegt und fliegt und fliegt: Er hat bereits über 250 Flugstunden in der Luft verbracht, so der Hersteller Pilatus.

Gruppenweit wurde die Mitarbeiterzahl von 2.000 Vollzeitstellen im Jahr 2017 erstmals übertroffen. Im abgelaufenen Jahr wurden insgesamt 152 Arbeitsplätze aufgebaut. Die Pilatus Gruppe beschäftigte Ende 2017 2.113 Mitarbeitende, davon 123 Lernende. 94 Prozent der Mitarbeitenden arbeiten in der Schweiz.

Government und General Aviation

2017 hat die Government Aviation mit 54 Prozent wieder mehr zum Gesamtumsatz beigetragen als noch im letzten Jahr. Es konnten mit 29 ausgelieferten Trainingsflugzeugen fast ein Drittel mehr ausgeliefert werden, als noch im Jahr zuvor. Hinzu kommen Umsätze aus dem Bereich von Supportverträgen, welche für die Kunden und für Pilatus immer relevanter werden.

Auch in der General Aviation liegt der Kundenfokus für Pilatus stets an erster Stelle. 2017 wurde der Kundendienst weiter ausgebaut. Die PC-12 und PC-24 Kunden profitieren neu von einem 24-Stunden-Service – und das weltweit. Insgesamt konnten im Bereich der General Aviation 85 PC-12 NG ausgeliefert werden. Und das, obwohl viele Flugzeughersteller weltweit Minderumsätze verzeichneten.

Standort Schweiz gestärkt – PC-24-Hochlauf

2017 wurde wieder viel in die Zukunft investiert. Der Hauptfokus lag auf dem Aufbau der Serienproduktion des PC-24. Im Hinblick darauf wurden sämtliche Produktionsabläufe optimiert. Zudem konnte die neue Montagehalle bezogen werden – einmal mehr aus einheimischem Holz gebaut. Weiter konnte auch das neue Oberflächenzentrum, welches aktuellste Umweltstandards erfüllt, in Betrieb genommen werden. Zukünftig werden fast zwei Millionen Einzelteile darin grundiert und lackiert.

Oscar J. Schwenk, Verwaltungsratspräsident von Pilatus, meint zum Geschäftsergebnis: „Das Jahr 2017 war in finanzieller Hinsicht für Pilatus ein äusserst erfolgreiches. Mit der PC-24 Zertifizierung haben wir unser wichtigstes Jahresziel erreicht. Und dank des erfolgreichen Geschäftsjahres profitieren alle Mitarbeitenden erneut, denn wir lassen sie an unserem Unternehmenserfolg partizipieren. Die Auftragsbücher sind gefüllt! Unser Hauptziel für das Jahr 2018 ist es jetzt, den PC-24 erfolgreich und breit am Markt einzuführen. Dass es uns gut geht, zeigen weitere Zukunftspläne: In Stans bauen wir eine neue Strukturbauhalle aus einheimischen Holz und statten diese mit neuster Automationstechnik aus. Wir investieren also weiterhin nachhaltig in die Zukunft von Pilatus und setzen konsequent auf den Standort Schweiz!“

Wizz Air UK ab heute im Flugbetrieb

Wizz Air geht ab heute in England mit einer eigenen hundertprozentigen Tochter an den Start: Wizz Air UK hat soeben von der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs die Betriebsgenehmigungen – Air Operator’s Certificate (AOC) und Operating Licence (OL) – erhalten und kann am 03. Mai den Flugbetrieb aufnehmen.

Den Auftakt macht ein erster Flug vom Airport London Luton, an dem auch die Firmenzentrale angesiedelt ist, nach Bukarest. Bis zum Jahresende wird Wizz Air UK acht brandneue Airbus A320 und A321 mit einem Investitionsvolumen von 860 Millionen Dollar im Einsatz haben. Dadurch entstehen direkt 300 neue Arbeitsplätze für das Management, Piloten und Kabinenpersonal.

Dem Brexit vorsorgen

„Der heutige Tag markiert den Beginn einer neuen Ära in der Luftfahrt des Vereinigten Königreichs“, erklärte József Váradi, CEO von Wizz Air. „Wizz Air UK spielt eine Schlüsselrolle in unserer Brexit Vorsorgeplanung, ist aber auch der erste in UK lizensierte Ultra Low Cost Anbieter und der nächste folgerichtige Schritt in unserer Entwicklung im UK-Markt.“ Somit gelange man in eine starke Position, um die Chancen auf Europas größtem Reisemarkt zu nutzen.

Gemeinsam mit Wizz Air UK kann die Gruppe in diesem Jahr fast neun Millionen Sitze auf ihren Strecken von und nach England anbieten, was einem Zuwachs von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Wizz Air ist nun die achtgrößte in UK arbeitende Airline-Gruppe mit Flügen von neun Airports zu 74 Zielen in 23 Ländern. In Deutschland operiert Wizz Air ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt.

Express-Rail: Fraport aus Nürnberg und Würzburg

Der Lufthansa Express-Rail Service ist ab sofort vom Nürnberger und Würzburger Hauptbahnhof zum Flughafen Frankfurt verfügbar. Mit der Deutschen Bahn können Flugpassagiere ab sofort komfortabel mit dem ICE vom Stadtzentrum zum größten Lufthansa-Drehkreuz reisen.

Der Lufthansa Express-Rail Service ergänzt dabei das bestehende Flugangebot aus Nürnberg. Gäste aus Würzburg können erstmals in einem Ticket von zu Hause aus in das weltweite Streckennetz der Lufthansa und ihrer Partnerairlines starten. Die bis zu acht täglichen Verbindungen bieten eine bequeme Anbindung an die Lufthansa-Flüge ab Frankfurt. Lufthansa Express-Rail Gäste profitieren zudem von einem reservierten Sitzplatz, Miles & More-Meilen sowie einer garantierten Anschlussverbindung. Bei unerwarteter Verspätung von Zug oder Flug bucht Lufthansa ihre Gäste auf eine Anschlussverbindung um. Business-Class-Gäste reisen in der 1. Klasse der Deutschen Bahn und haben Zutritt zu den DB-Lounges in Frankfurt und Nürnberg.

Abflug ab Nürnberg/Würzburg

Um den Lufthansa Express-Rail Service zu buchen, geben Reisende bei der Flugbuchung als Startpunkt Nürnberg Hbf (ZAQ) oder Würzburg Hbf (QWU) ein. Check-in und Sitzplatzvergabe für den Lufthansa Express- Rail Service erfolgen online oder mobil über die Lufthansa-App. Die Bordkarte dient als Fahrschein für die gebuchte Lufthansa Express-Rail Verbindung. Im AiRail-Terminal in Frankfurt können Lufthansa Express-Rail Gäste ihr Gepäck bequem aufgeben und wieder in Empfang nehmen. Mit den beiden neuen Zielen bietet Lufthansa den praktischen Express-Rail Service in insgesamt acht Städten innerhalb Deutschlands an.

Hotel-Sterne am Himmel: Condor mit besonderem A321

Seit Mai ziert den Airbus A321, mit der Kennung D-ATCD, eine Lackierung von SENTIDO Hotels & Resorts. SENTIDO ist eine von acht Thomas Cook-eigenen Hotelmarken, mit einem Angebot aus vier- und fünf-Sterne-Häusern.

Ein zweiter Airbus A321 der Reiseflotte, mit der Kennung G-TCDV, ist mit einem Schriftzug der brandneuen Thomas Cook Hotelmarke Cook’s Club, lackiert, die Mitte April gelauncht wurde. Die zwei Flugzeuge starten in diesem Sommer mit Sonderlackierungen zweier Thomas Cook-eigener Hotelmarken, um auf das konzerneigene Hotelmarkenportfolio aufmerksam zu machen.

Christoph Debus, Chief Airlines Officer der Thomas Cook Group, sagt: „Die beiden Lackierungen sehen fantastisch aus und wir freuen uns sehr, damit zwei der eigenen Hotelmarken der Gruppe zu unterstützen. Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches Sommerprogramm unserer Group Airline. So fliegen wir zu neuen Langstreckendestinationen wie Seattle neu ab Manchester, UK und Phoenix neu ab Frankfurt, sowie nach Sithia (Kreta), Djerba und Sylt, um nur einige der neuen Kurz- und Mittelstreckenziele zu nennen.“

A321 als herausgehobene Botschafter

Die Hotels SENTIDO zeichnen sich durch ideale Standorte, aufmerksamen Service mit Liebe zum Detail, ausgezeichnetes Essen für verschiedenste Geschmäcker, Entspannungsmöglichkeiten sowie ein Aktivitätenangebot für Paare, Gruppen und kleine Familien aus. Mit Cook’s Club kommt die urbane Coolness an den Strand. Das erste Hotel wird im Juni in Chersonissos auf Kreta eröffnet. Mit dem Konzept möchte Thomas Cook ein neues Publikum für Pauschalreisen gewinnen, das ein Design-orientiertes, zwangloses und modernes Hotel im Zentrum des Geschehens sucht.

Ingo Burmester, Chief Hotels Officer, Thomas Cook Hotels & Resorts, sagt: „Unsere eigenen Hotelmarken ermöglichen es uns, unseren Kunden unvergessliche, auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Ferien anzubieten, und wir möchten, dass diese bereits beim Betreten unserer Flugzeuge beginnen. Unsere Strategie besteht darin, die Qualität unseres eigenen Hotelmarken-Portfolios zu stärken, das nun acht Hotelmarken umfasst. Darüber hinaus ist der Ausbau unserer Airline ein wesentlicher Bestandteil der Konzernstrategie, was sich in einem Kapazitätswachstum der Thomas Cook Group Airline von zehn Prozent in diesem Sommer bereits zeigt.“

Der „Cook’s Club“ Airbus A321 trägt den Namen „I (Thomas Cook sunny heart) Cook’s Club“ und wird für die Thomas Cook Airline in Großbritannien im Einsatz sein. Der erste Flug fand bereits am 26. April vom Flughafen East Midlands nach Gran Canaria statt. Das Flugzeug wurde am 01. Mai in seiner Heimatbasis in Manchester stationiert und soll von dort in diesem Sommer Passagiere zu Reisezielen in ganz Europa fliegen. Der „I (Thomas Cook sunny heart) Sentido“ Airbus A321 wird für Thomas Cook Aviation fliegen und in Düsseldorf stationiert sein.

Luftfahrt in Dresden erleben: Flughafen macht Familientag

Menschen jeden Alters sind von der Luftfahrt begeistert. Dieser Faszination widmet der Flughafen Dresden am Sonntag, den 06. Mai einen ganzen Tag. In der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr erwartet die kleinen und großen Besucher Unterhaltsames, Spannendes und Wissenswertes rund um den Luftverkehr.

Eine Ausstellung mit modernen und historischen Flugzeugen, beeindruckende Flughafentechnik, unvergessliche Rundflüge, spannende Führungen, zahlreiche Gewinnspiele sowie Aussteller mit Spiel und Spaß für die ganze Familie. Zu den Höhepunkten zählt die Führung durch einen A300-600 von DHL. Eigens zum Familientag fliegt das Logistikunternehmen einen gelbroten Airbus in Dresden ein. Freuen können sich die Besucher auch auf das letzte erhaltene Exponat der einst in Dresden entwickelten „152“ – das erste deutsche Verkehrsflugzeug mit Strahlantrieb. 60 Jahre nach dem Erstflug wurde die Außengestaltung der Flugzeuglegende überarbeitet und ist nach einer aufwendigen Umsetzung erstmalig an ihrem neuen Standplatz zu bestaunen.

Weiterhin erwartet die Besucher ein prominenter Gast: Olympionike Nico Walther. Er gewann in Pyeongchang die Silbermedaille im Vierer-Bob und bringt zum Familientag auch sein Sportgerät mit. Außerdem gibt er Autogramme und steht für Fotos zur Verfügung. Der Eintritt zum Familientag ist frei (außer Führungen und Rundflüge). Das Parken im Parkhaus kostet ganztägig pauschal vier Euro.

Rundflüge mit Boeing 737 und Kleinflugzeugen

Germania, mit 27 Ferienzielen die größte Urlaubs-Airline am Flughafen Dresden, startet am 6. Mai um 14:30 Uhr zu einem Rundflug. Eingesetzt wird eine Boeing 737. Einige Resttickets sind noch verfügbar und werden am Veranstaltungstag auf der Ankunftsebene im Terminal verkauft. Das Ticket kostet pro Person 69 Euro. Zu Rundflügen starten auch folgende Anbieter: Flug-Center Milan (zweimal Cessna 172, Piper 28), Fliegerservice „August der Starke“ (dreimal Cessna 172), Flugservice Bautzen (Gipps Aero GA 8 , TB-10), Flugschule Born-2-Fly (Platzer Kiebitz) und Technische Restaurationen Zinke (Antonov AN-2). Der Ticketverkauf erfolgt ausschließlich zum Familientag (Terminal, Erdgeschoss). Die Flughafen Dresden GmbH tritt lediglich als Vermittler für die Rundflüge auf. Vertragsbeziehungen kommen nur zwischen dem Passagier und dem Unternehmen zustande, dessen Luftfahrzeug genutzt wird.

Flughafenführungen

Den ganzen Tag über erhalten die Gäste Einblicke in sonst verborgene Bereiche des Flughafenalltages. Im Mittelpunkt der thematischen Touren stehen die Flugzeugabfertigung (Mini-Touren), die Besichtigung des DHL-Frachtflugzeuges A300-600 (DHL-Touren) und die Arbeit des Deutschen Wetterdienstes (Wetterwarten-Touren).

Ein Teil der Tourentickets ist vorab über den Onlineshop des Flughafen Dresden buchbar. Am Familientag sind noch ausreichend Plätze zur spontanen Anmeldung verfügbar (Personalausweis erforderlich!). Alle Touren beginnen am Touren-Counter neben der Flughafen-Information. Es ist nur Barzahlung möglich.

MiG und Airbus am Außengelände

Flugzeuge, Flughafentechnik, Olympionike Nico Walther mit Bob, Kinderanimation Fliegerisches Highlight des Tages ist ein Airbus A300-600 des Logistikunternehmens DHL. Er kann im Rahmen der DHL-Touren auch von innen besichtigt werden. Daneben sind historische Flugzeuge wie die MiG21, MiG23 sowie Raritäten aus privatem Besitz zu sehen. Außerdem sind moderne Ultraleichtflugzeuge ausgestellt, beispielsweise VL-3 Evolution, Eurostar SLW-Sport und Viper SD4. Im Westflügel des Terminals (Zugang über das Außengelände) sind der letzte erhaltene Rumpf der Dresdner Flugzeuglegende „152“ und ein Polizeihubschrauber vom Typ Mil Mi-2 zu bestaunen.

PortGround, das Abfertigungsunternehmen am Flughafen Dresden, präsentiert einen Highloader für Flugzeuge und ein Enteisungsfahrzeug. Die Flughafenfeuerwehr zeigt das 1.250 PS starke Löschfahrzeug „Panther 8×8“, dessen Löscharm 16 Meter lang ist, und das Universallöschfahrzeug ULF. Weiterhin gibt es ein vielseitiges Gastronomieangebot und viele Mitmachaktionen für Kinder, z. B. ein Bungee Trampolin, Hüpfburgen und Sportgeräten zum Ausprobieren.

Erlebnisprogramm drinnen und draußen

Aussteller im Außenbereich und Westflügel des Terminals: ADAC (mit Hüpfburg), Bundespolizei Dresden (mit Technikschau), Felicitas-Direktwerbung GmbH, Landesverkehrswacht Sachsen e. V. (mit Simulatoren zur Verkehrssicherheit, Seh- und Reaktionstest), Playport (mit Hüpfburg und einem Elektroauto-Parcours), Little John Bikes (mit E-Bike-Parcours), Sammy Supershow (mit Showtruck, Skateboard-Gewinnspiel und Kletterturm), Sport und Jugend e. V. (mit vielen Sport- und Spielgeräten), Unicef (mit Spielspaß), Verein für Knochenmark- und Stammzellenspenden e. V. (mit einer Typisierungs- und Foto- Mitmachaktion), Tourismusverband Erzgebirge e. V., Verkehrsmuseum Dresden.

Auch im Innenbereich bietet das Terminal Spiel und Spaß für die ganze Familie. Unter anderem zeigt der Stadtsportbund Dresden ein sportliches Showprogramm auf der Bühne und die Dresdner Jugendfeuerwehren richten eine Human-Tablesoccerturnier mit rund 200 Teilnehmern aus. Darüber hinaus garantieren viele Mitmachangebote, wie die Sumoringen-Animation und der Kindersprint, einen erlebnisreichen Ausflug für Kinder und Erwachsene.

Der acht Meter lange Laufparcours „Kindersprint“ erfasst mittels Lichtschranken bis auf die Hundertstelsekunde genau verschiedene Laufdaten. Dabei wird bei Groß und Klein sofort der sportliche Ehrgeiz geweckt und jeder Läufer zu Höchstleistungen animiert.

Aussteller im Innenbereich und Westflügel des Terminals: AOK Plus (mit Fotobox), Bundespolizei Dresden, Dresdner Eislöwen e. V. (mit Eishockey-Schussmodul), Europapark Rust, Klein-Erzgebirge Oederan (mit Mini-Eisenbahn für Kinder), Deutsche Flugsicherung, Elbe Flugzeugwerke, KLM, Germania, Fremdenverkehrsamt Zypern, Karrierecenter der Bundeswehr, Kinderferienlagerverein Radeburg e. V., Klotzscher Verein e. V., Modellflugclub Rossendorf e. V., „5-Zwerge“-Stationenparcours, Seilbahnen Thale GmbH, Rübeländer Höhlen, Skiverband Sachsen e. V. (mit Laserschießanlage), Luftfahrttechnischer Museumsverein Rothenburg e. V. und natürlich der Flughafen Dresden sowie die Mitteldeutsche Flughafen AG mit spannenden Infos rund um Ausbildung, Karriere und Veranstaltungen.

Der Flughafenshop Gate 14 sowie Elbezeit werden die Besucher an diesem Tag im Terminal gastronomisch versorgen. Gewinnspiele mit hochwertigen Preisen „Bei Anruf: Gewinn!“ heißt es von 11:00 bis 17:00 Uhr. Der Flughafen und seine Partner verlosen attraktive Preise.

  • Hauptgewinn ist ein Erlebnisaufenthalt in Deutschlands bestem Freizeitpark „Europa-Park“ bei Freiburg – ausgezeichnet sogar als bester Freizeitpark weltweit.
  • Das Familienwochenende gilt für zwei Erwachsene und zwei Kinder, inklusive Übernachtung im Camp-Resort, 4x Fluggutscheine à 100 Euro von Eurowings für die Strecke Dresden – Stuttgart – Dresden.
  • Weitere Preise: 200 Euro Reisegutschein von Funexpress Touristik (Holidayland Reisebüro), 100 Euro Alltours-Reisegutschein, Fluggutscheine der KLM und Germania, Gutschein für eine Follow-me-Tour am Flughafen Dresden, Rundflug über Dresden mit dem Fliegerservice „August der Starke“
  • Teilnahme: Name und Telefonnummer müssen auf der Gewinnspielkarte angegeben werden. Die Teilnehmer müssen bis zur nächsten vollen Stunde telefonisch erreichbar sein und mit etwas Glück den Preis vor Ort entgegennehmen.

Noch bis 06. Mai, 15:00 Uhr können Besucher am Social-Media-Gewinnspiel „Dein schönstes Foto vom Flughafen Dresden“ teilnehmen. Verlost wird ein Fluggutschein von Germania für zwei Personen von Dresden nach Sankt Petersburg. Um mitzumachen müssen die Teilnehmer ein Foto vom Dresdner Airport mit dem Hashtag #DRSfamilientag2018 auf Facebook, Instagram oder Twitter veröffentlichen. Der Gewinner wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt und ebenfalls zum Familientag bekanntgegeben.

A380 ab München zur Freude von Lufthansa und Reisenden

0

A380 der Lufthansa sind seit Ende März erstmals auch in München stationiert. Und das überaus erfolgreich, wie die Airline mitteilt. Buchungszahlen, operative Qualität und Kundenfeedbacks übertreffen bereits im ersten Monat die Erwartungen. Lufthansa operiert mit fünf Superjumbos Airbus A380 am Flughafen München.

Von ihrem bayerischen Drehkreuz fliegt das Flaggschiff der Lufthansa Flotte täglich nach Los Angeles, Peking und Hongkong. Die A380-Flüge mit je 509 Sitzplätzen sind von Beginn an sehr gut ausgelastet. „Der Start unserer A380 in München ist in allen Belangen gelungen. Unsere Kunden zeigen sich begeistert vom Reiseerlebnis im größten Passagierflugzeug der Welt. Operativ verlief der Start dank der professionellen internen Vorbereitung und der guten Zusammenarbeit mit dem Münchner Flughafen optimal“, sagt Wilken Bormann, CEO des Lufthansa Hubs München. Konkrete Zahlen zur Auslastung der A380 wurden allerdings nicht genannt.

Wachstumspotenzial auf Fernstrecken ab MUC

„Die für den Sommer insgesamt guten Vorausbuchungszahlen bestätigen unsere Strategie am Lufthansa Drehkreuz in München.“ Im laufenden Sommerflugplan bietet Lufthansa an ihrem Münchner Drehkreuz zwölf Prozent mehr Kapazität im Vergleich zum Vorjahr, auf Fernstrecken steigt das Sitzplatzangebot sogar um 17 Prozent. „Es zeigt sich, dass an Standorten, wo die Qualität für unsere Kunden hoch und zugleich die Infrastrukturkosten niedrig sind, erfolgreiches Wachstum möglich ist. Insbesondere im Langstreckenverkehr sehen wir in München weiteres Potential. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wollen wir unsere Wachstumsgeschichte am Standort fortschreiben“, sagt Wilken Bormann.

Seit jeher setzt Lufthansa in München auf Premiumqualität – am Boden wie in der Luft. So stationiert Lufthansa neben der A380 derzeit mit dem Airbus A350 das aktuell modernste Passagierflugzeug der Welt in München. Im gemeinsam mit dem Flughafen München betriebenen Terminal 2 erleben Lufthansa Kunden höchste Servicequalität, die ständig weiterentwickelt wird. Statuskunden stehen elf Lufthansa Lounges mit einer Fläche von 8.800 Quadratmetern zur Verfügung.

Um das Premiumangebot zu stärken, wird Lufthansa auch weiterhin die A340-600 mit einer exklusiven Lufthansa First Class anbieten. „München ist ein erstklassiger Premium-Hub. Unsere Kunden erleben hier die einmalige Kombination aus Fünf-Sterne-Airline und Fünf-Sterne-Flughafen. Das macht München für Lufthansa Fluggäste aus aller Welt so attraktiv“, sagt Wilken Bormann. Lufthansa wurde Ende letzten Jahres als erste und einzige europäische Airline mit fünf Sternen ausgezeichnet. Der Münchner Flughafen ist seit 2015 erster europäischer Fünf-Sterne-Airport. Das gemeinsam betriebene Terminal 2 wurde im letzten Jahr zum weltweit besten Terminal gewählt.

BER plant schon Terminal zur Erweiterung

0

Der neue Flughafen Berlins ist längst noch nicht fertig, da werden schon Pläne für eine Kapazitätserweiterung bekannt gegeben. Ein weiteres Terminal soll die zu bewältigende Zahl an Reisenden auf 28.000.000 erhöhen. War die Verzögerung und das Chaos am Bau dereinst auf ästhetische Sonderwünsche aus der Politik zurückzuführen, schien sich die Politik diesmal komplett herausgehalten zu haben.

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH baut das Terminal vor dem Pier Nord mit einem Generalunternehmer. Eine Vergabeentscheidung wird im Sommer erwartet. Das zusätzliche Terminal hat eine Kapazität von jährlich 6.000.000 Passagieren und erhöht die Gesamtkapazität des BER bei seiner Eröffnung, die mittlerweile für 2020 angesetzt ist, auf 28.000.000 Passagiere. Zusammen mit dem Flughafen Schönefeld, der bis Ende 2025 in Betrieb sein wird, schafft der Flughafenstandort so gut 40.000.000 Passagiere pro Jahr.

Low-Cost-Airlines treiben Wachstum

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der BER wird von Beginn an über ausreichende Kapazitäten verfügen. Das Passagieraufkommen aus Tegel und auch das zu erwartende Wachstum der nächsten Jahre wird am BER mehr Platz und bessere Bedingungen haben, als wir das bisher anbieten können. Insbesondere die immer stärker werden Low-Cost-Airlines bekommen mit dem zusätzlichen Terminal optimale Voraussetzungen, mehr Passagiere von und nach Berlin zu fliegen. Mit der Vergabe an einen Generalunternehmer wird der Grundgedanke des zukünftigen Ausbaus des BER bereits umgesetzt. Mit ansprechenden und funktionalen Gebäuden wie dem neuen Terminal wird sich der Ausbau des Flughafens flexibel und modular an die zukünftigen Passagierzahlen anpassen.“

Eine besondere, designmäßige Nuance mag einem bei dem aktuellen Entwurf für das Terminal als Betrachter nicht so recht auffallen. Vielleicht wollten die Planer bei der schlichten Architektur keine Risiken mehr eingehen. Die Grafik zeigt dieses Terminal T2 – Blick auf die Verbindungsbrücken vom T2 am BER (alt: T1-E) zum Pier Nord.

Nachtflüge bis zum 06. Mai am Flughafen Frankfurt

Vermessen wird das Instrumentenlandesystem der Südbahn in beide Betriebsrichtungen. Als Vermessungsflugzeug kommt eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ Beechcraft King Air 350 zum Einsatz.

In dieser Zeit ist auch in der Nacht mit Lärmbelästigungen zu rechnen. Falls die Vermessungen zum geplanten Termin, zum Beispiel wegen schlechten Wetters, nicht durchgeführt werden können, werden sie auf den Zeitraum vom 24. bis 27. Mai 2018 verlegt.

Nachtflugverbot hin oder her, am Flughafen Frankfurt dürfen technische Überprüfungsflüge, wie zum Beispiel Vermessungsflüge, auch während der Nacht stattfinden. Tagsüber würden diese Flüge zu einer großen Beeinträchtigung des regulären Flugverkehrs führen. Die Vermessung technischer Einrichtungen ist für die Sicherheit im Luftverkehr unverzichtbar. Daher bittet die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die Bevölkerung um Verständnis.

LTLS: Material für Flugzeuge jetzt per App identifiziert

LTLS hatte bereits 2014 mit gate.control ein neues Verfahren zur Materialidentifikation im internationalen Reparaturkreislauf entwickelt.  Die Gate-App löst nach und nach die bislang verwendeten Gate-Boxen ab. Damit wird die Identifikation von Flugzeugmaterial nicht nur mobil, handlich und flexibel, sondern auch vollständig digitalisiert.

Lufthansa Technik Logistik Services (LTLS) hat die Gate-App entwickelt. Damit können nun auch Bauteile mithilfe eines Industrie-Tablets identifiziert werden. Die Gate-App ist Bestandteil der Digitalisierungsstrategie der LTLS, einem 100-prozentigen Tochterunternehmen der Lufthansa Technik AG. Bisher wurde schon der direkte Teileversand vom Kunden zum nächstgelegenen Instandhaltungsstandort und bei Bedarf auch wieder zurück ermöglicht. Hierzu wurden die Bauteile samt Typenschild und Dokumenten mithilfe einer rund ein Kubikmeter großen Gate-Box am Ort des Kunden fotografiert, gescannt und identifiziert.

Fotografieren, dokumentieren, versenden

Anstelle der großen Box wird zukünftig ein robustes Industrie-Tablet mit der vorinstallierten Gate-App genutzt, das dank einer ergonomischen Handschlaufe mit einer Hand gehalten wird. So kann jedes Bauteil rundum abfotografiert, die Dokumente gescannt, mögliche Schäden und die Verpackung dokumentiert und mit dem integrierten Barcode-Scanner die Bauteildaten erfasst werden. Anschließend werden die Daten an das Netzwerk von Lufthansa Technik gesendet und im zentralen Servicecenter gebucht und die Weiterleitung zum Instandhaltungsstandort beauftragt.

Die Nutzung der Tablets mit der Gate-App soll vorwiegend in den Lager- und Material-Handling-Bereichen der Dienstleistungspartner oder direkt beim Kunden erfolgen. „Mit der Gate-App lassen sich Bauteile nicht nur fehlerlos erfassen, sie wird auch die Bauteilidentifikation und die Nachversorgung bei Defekten beschleunigen“, so Andreas Böhle, Projektleiter Gate-App bei Lufthansa Technik Logistik Services. „Dank geringer Kosten und des einfachen Handlings können wir die portable Tablet-Lösung zukünftig weltweit etablieren und die Durchlaufzeiten in der Lieferkette weiter senken.“

Zukunft der ILA Berlin: Messe für Fach oder Verkauf?

Schon seit einigen Jahren arbeitet die ILA Berlin an ihrem Fortbestehen. Die älteste Luft- und Raumfahrtausstellung der Welt erhielt dabei in diesem Jahr einen neuen Schwerpunkt auf Technologien und Innovationen. Die 1.100 Aussteller und 180.000 Besucher dieses Mal belegten hernach auch eine sehr erfolgreiche Messe.

Die Veranstalter, der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und die Messe Berlin, wagten zum ersten Mal diesen neuen Ansatz auf Innovationen. Und das, während finanzielle Gründe, die immer wieder verschobene Fertigstellung des Flughafens Berlin-Brandenburg BER (jetzt auf 2020) und die Konkurrenz durch andere europäische Luft- und Raumfahrtmessen Fragen und Probleme zur Zukunft der Messe aufwerfen. Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) spricht sich klar für ein Fortbestehen der ILA Berlin aus.

„Wir dürfen die ILA nicht permanent unter Druck setzen“, sagt DGLR-Präsident Prof. Rolf Henke. „Wenn wir ständig hinterfragen, ob sich die ILA international behaupten kann, ob sie in Berlin weiter stattfinden kann oder ob sie finanziell zu stemmen ist, können wir sie wirklich irgendwann absetzen. Wenn wir aber sagen, ‚Wir möchten eine ILA‘, dann können wir auch eine ILA machen.“

Flughafen BER Aus für ILA Berlin?

Ein großer Diskussionspunkt um die Zukunft der ILA in Berlin ist die Fertigstellung des Flughafens BER, der an das ExpoCenter Airport grenzt. Ob eine Messe inklusive Flugshow während des Betriebs des Flughafens in Berlin tatsächlich nicht mehr möglich ist, müsste noch einmal untersucht werden. Sollte das der Fall sein, muss ein neuer Standort gefunden werden. Denn für Henke steht fest: „Der ILA würde ohne Flugshow ein zentrales Element fehlen. Die Flugshow macht die ILA aus. Seit meiner Schulzeit übt sie eine Faszination auf mich aus, die bis heute andauert. Ich bin mir sicher, den meisten Besuchern geht es genauso.“

Der neue Schwerpunkt auf Innovationen und Technologien zeigte sich auf der Messe in einem größeren Konferenzprogramm und dem ILA Future Lab. Ein weiteres wichtiges Element war der erste Berlin Aviation Summit, der am Vortag der ILA in Berlin stattfand. Die gemeinsame Veranstaltung des BDLI und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), organisiert von der DGLR, brachte viele hochkarätige internationale Podiumsgäste und Teilnehmer zusammen, die über die Zukunft der Luftfahrt diskutierten. Diese neuen Bausteine sind ein erster Schritt, die ILA zur Innovationsmesse zu machen und lassen sich zukünftig sicherlich ausbauen.

Es bleibt zudem abzuwarten, ob eine scharfe Trennung der ILA von einer Verkaufsmesse erstrebenswert und überhaupt möglich ist. Soll die ILA als Verkaufsmesse bestehen bleiben, wäre es sinnvoll, die Fachbesuchertage wieder auf drei Tage zu erhöhen. Zunächst ist dies jedoch wohl nicht geplant. Der Termin für die nächste ILA steht bereits fest: Vom 13. bis 17. Mai 2020 dreht sich in Berlin wieder alles um die Luft- und Raumfahrt.

Reiseziele ab Stuttgart: Erstflüge nach Agadir und Zypern

0

Neue Sonnenziele ab Stuttgart: Die beiden Airlines Cyprus Airways und SunExpress verbinden Stuttgart jetzt mit Larnaka auf Zypern und Agadir in Marokko.

Die zyprische Fluggesellschaft Cyprus Airways fliegt seit dem 01. Mai erstmals ab Stuttgart, einmal die Woche geht es einmal pro Woche von Larnaka nach Stuttgart und nachmittags wieder zurück auf die Mittelmeerinsel. Vom Larnaca International Airport startet das Flugzeug um 10:40 Uhr und erreicht Stuttgart um 13:15 Uhr. Der Rückflug startet in Stuttgart um 14:15 und landet in Larnaca um 18:55. Cyprus Airways verbindet Larnaca mit Stuttgart jeden Dienstag.

Reiseziel Agadir ab STR

Zudem gibt es über den Reiseveranstalter FTI jeden Dienstag eine Pauschalreise nach Agadir. Der dreistündige Flug mit der Airline SunExpress an die Atlantikküste Marokkos startet wöchentlich um 07:25 Uhr. Immer dienstags gelangen Reisende so in nur drei Flugstunden nach Marokko.

Gästen steht eine große Auswahl an Hotels in dem beliebten Badehotspot, aber auch im nahegelegenen Surfer-Paradies Taghazout oder der weißen Stadt Essaouira zur Auswahl. In Agadir und Umgebung genießt man seinen Badeurlaub an langen, breiten Atlantikstränden und taucht dabei in die Magie des märchenhaften Königreichs ein. Man kann den Strandurlaub aber auch ganz einfach mit einem Aufenthalt in Marrakesch zu verbinden. Der Veranstalter bietet dafür entsprechende City-Beach-Kombinationen mit Transfers zwischen beiden Orten an.

Surfumgebung oder Kultururlaub

Während Agadir als Mitglied im ‚Club der schönsten Buchten der Welt‘ die Vorstellungen erholungssuchender Urlauber erfüllt, die am rund zehn kilometerlangen, feinkörnigen Sandstrand relaxen und sich durch das All- Inclusive-Angebot der Hotels verwöhnen lassen, fühlen sich Aktive im kleinen Ort Taghazout wohl. Die Atlantikwellen rollen hier besonders konstant an die Küste und eignen sich auch für Surfanfänger, auch Yoga-Stunden werden angeboten. Essaouira spricht vor allem Urlauber an, die neben dem Sonnenbaden kulturelle Abwechslung suchen.

In den siebziger Jahren zog die Hafenstadt Weltstars wie Jimi Hendrix an. Agadir ist aber auch idealer Ausgangspunkte für Rundreisen durch Marokko: Genüsslich verbindet die achttägige Rundreise „Marokko-Kombi Spezial – Genuss für Leib und Seele“ den Badeort mit Essaouira und Marrakesch. Teilnehmer lernen das Königreich dabei beispielsweise während eines Tajine-Kochkurses oder einer Weinverkostung von seiner schmackhaftesten Seite kennen und tauchen in den Souks in das quirlige Treiben der Städte ein. Wer Marokko hingegen lieber auf eigene Faust erkunden möchte, findet mit „Faszination Königstädte mit dem Mietwagen“ ebenfalls ein entsprechendes Programm zu den Höhepunkten des Landes im FTI-Angebot.

Über 12 Mio. Passagiere bei Ryanair im April

Ryanair meldet im April um neun Prozent gestiegene Passagierzahlen. Damit had die Airline in dem Monat 12,3 Millionen Menschen befördert.

Die Auslastung blieb dabei stabil bei 96 Prozent, wenn auch im April 2017 bei 11,3 Mio. Passagieren. Das Passagieraufkommen der vergangenen 12 Monate einschließlich April 2018 stieg dabei um Prozent auf insgesamt 131,4 Millionen Reisende. Kenny Jacobs, Chief Marketing Officer von Ryanair, kündigte unterdessen an, dass es bald weitere AGB-Verbesserungen geben solle.

Ruag trainiert Piloten auf MCF für Hubschrauber

Die Testpiloten von Ruag Aviation haben ihr Wissen und ihre Erfahrung genutzt, um Schweizer Piloten und Interessenten erstmals in der Schweiz für Wartungsflüge (MCF) mit Helikoptern auszubilden.

Maintenance Check Flights dienen dazu, Funktionen zu testen, die nur während des tatsächlichen Flugs geprüft werden können. Sie werden während der gesamten Lebensspanne eines Luftfahrzeugs regelmäßig von Herstellern (OEMs), Organisationen zur Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit (Continuing Airworthiness Management Organizations, CAMO) oder Wartungsbetrieben durchgeführt. Ab 2019 wird die EASA Vorschriften für diese Flüge auch für Hubschrauber einführen. Darin sind Sicherheitsrichtlinien und Anforderungen an die Piloten beim Testen von Helikoptern und anderen komplexen Plattformen klar definiert.

Check Flights mit dem Wartungsbetrieb

Ruag bietet die Theoriekurse an, um Besatzungen und technisches Personal auf die Einführung der neuen Regeln für solche Flüge der Europäischen Flugsicherungsbehörde EASA vorzubereiten. Diese sollen 2019 in Kraft treten. Die Schweiz übernimmt als Harmonisierung solche Regeln zunehmend auch für ihren Luftraum. Der erste Kurs fand am 24. April Helikopter-Kompetenzzentrum in Alpnach statt.

„Maintenance Check Flights sind von zentraler Bedeutung für die Sicherheit aller Flugzeuge. Als Kompetenzzentrum in diesem speziellen Bereich können wir umfassende Expertise und Ressourcen einbringen, um dazu einen entscheidenden Beitrag zu leisten“, sagt Heinz Scholl, Senior Vice President Military Aviation bei Ruag Aviation. Die Instruktoren von Ruag werden bei ihren Helikopter-Trainings von der Schweizer Luftfahrtbehörde unterstützt. „Gemeinsam wollen wir Risikofaktoren reduzieren, indem wir eine sinnvolle Ausbildung der Crew unterstützen“, fasst Heinz Scholl zusammen.

„Der von Ruag angebotene MCF-Kurs bietet eine hervorragende Struktur für die Durchführung von Wartungsflügen“, berichtet Jonathan Volorio, Pilot am Genfer Universitätsspital und Teilnehmer des ersten Kurses. „Die Testpiloten von Ruag Aviation haben uns hervorragend beraten und eingewiesen, was die Vorbereitung, die Risikoanalyse, die Einsatzbesprechungen und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Teams im und um den Helikopter sowie die Nachbesprechungen betrifft. Sie setzen zudem ausgezeichnete Lehrmittel ein. Es war ein sehr angenehmer Tag mit einem guten Austausch mit Piloten und Mechanikern aus der ganzen Schweiz.“

Piloten für Vorschriften fit gemacht

Maintenance Check Flights sind für Wartungsunternehmen wie Ruag Routine, die meisten Piloten führen solche Flüge jedoch nur selten durch. Diesen Umstand haben die Instruktoren von Ruag bei der Kursvorbereitung berücksichtigt. „Bisher waren Helikopter-Piloten bei der Vorbereitung von Wartungsflügen weitgehend auf Beratung und den Austausch von Informationen von Kollegen zu Kollegen angewiesen. Die Formalisierung durch die EASA und unsere anerkannte Kompetenz, diese Kurse anzubieten, tragen dazu bei, diese Situation zu verbessern, Risiken zu reduzieren, die Qualität zu erhöhen und das Pilotenvertrauen zu stärken“, bestätigt der Kursleiter Beat Furrer, Testpilot bei Ruag Aviation und Autor des Handbuchs zur Wartung von Helikoptern, das Teil der Kursunterlagen ist.

Ruag Aviation verfügt über fundiertes Know-how und über umfassende Erfahrung in der Wartung und Instandhaltung von Hubschraubern und Flugzeugen für die Schweizer Armee sowie für viele andere internationale Luftstreitkräfte. Dies schafft für Ruag optimale Voraussetzungen, um das Kompetenzzentrum für MCF zu entwickeln und zu erhalten. Die Kursteilnehmer bei Ruag haben nach Abschluss der theoretischen Ausbildung die Möglichkeit, ihr Wissen durch ein praktisches Helikoptertraining noch zu erweitern.

Bauteile für Drohne Sky Guardian von GKN aus Aubing

Der US-amerikanische Technologiekonzern GA Aeronautical Systems, Inc. (GA-ASI) baut seine Entwicklungspartnerschaften in Deutschland aus. Gemeinsam mit dem in München ansässigen Luftfahrtzulieferer GKN Aerospace Deutschland GmbH (GKN) wurde der Grundstein für ein partnerschaftliches Miteinander in der Zukunft gelegt.

Hierzu unterzeichneten Vertreter beider Unternehmen eine Kooperationsvereinbarung. Gemeinsam will man künftig Kräfte und Kompetenzen bündeln. Ziel ist die Entwicklung verbesserter Herstellungsverfahren für Großkomponenten von Flugzeugsystemen. Besonders im Fokus: Der MQ-9B Sky Guardian aus der GA-Produktflotte, eine militärische Aufklärerdrohne.

MQ-9B Sky Guardian

Die Drohne MQ-9B Sky Guardian ist ein unbemanntes, autonom start- und landefähiges Luftfahrtzeug zur Auflklärung das modular aufgebaut ist und nach NATO Standard (STANAG-4671) konzipiert ist. Die Zulassungen sollen weltweit akquiriert werden. Die maximale Flughöhe liegt bei über 40.000 ft über dem Meer (ca. 13.000 Meter). Flüge sollen bis zu 40 Stunden durchgeführt werden können, wobei das Fluggerät ferngesteuert werden kann. Bei einer Fluggeschwindigkeit von bis zu 210 Knoten (ca. 390 km/h) ist es mit Radarsensorik auch für nicht kooperativen Luftraum ausgerüstet. Von GA-ASI wird dabei auch eine Version angeboten, die mit Lenkwaffen bestückt werden kann.

GA-ASI setzt mit der nun vereinbarten Entwicklungspartnerschaft mit GKN einen strategischen Kurs der Industriekooperationen in Deutschland fort. Für das Familienunternehmen aus San Diego sind Innovationspartnerschaften mit deutschen Mittelständlern gelebte Unternehmenspraxis, bereits seit Jahren unterhält GA-ASI Industriepartnerschaften in Deutschland. „In der Zusammenarbeit mit unseren mittelständischen Partnern sehen wir die große Chance unsere Produkte bestmöglich weiterzuentwickeln.

Die Innovationskräfte in Deutschland sind groß und viele technologische Entwicklungen sind weltweit führend. Die Bündelung bestehenden und die Entwicklung neuen, gemeinsamen Know-Hows ist daher von immensen Vorteil für beide Seiten“, erläutert Linden Blue, CEO von GA-ASI. Es sei das erklärte Ziel, so Blue, bei der Entwicklung von Flugzeugsystemen eine nachhaltige Einbindung europäischer Industriepartner zu gewährleisten.

Strukturteile für Sky Guardian aus Aubing

Bei der Zusammenarbeit mit GKN setzt GA-ASI auf die Ausweitung einer bewährten Partnerschaft. In den Niederlanden kooperieren beide Unternehmen bereits bei der Produktion des Fahrwerks für das von GA-ASI hergestellte unbemannte Luftfahrzeug MQ-9B Sky Guardian. Nun soll diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch auf den GKN Standort in Deutschland mit neuen Produkten ausgeweitet werden. Konkret planen die beiden Unternehmen am Standort in München-Aubing die Entwicklung von verbesserten Herstellungsverfahren für Faserverbundkomponenten und Strukturteilen für den MQ-9B Sky Guardian.

„Durch die Partnerschaft mit GKN integrieren wir eine beachtliche Produktionskompetenz in die Entwicklung und Herstellung unserer Verbundwerkstoffstrukturen. Dies trägt dazu bei, die hohe Produktqualität und Leistungsfähigkeit des MQ-9B Sky Guardian dauerhaft auszubauen“, so Blue. Und auch für GKN eröffnen sich durch das Miteinander neue Möglichkeiten. Dietmar Czaia, Geschäftsführer der GKN Aerospace Deutschland GmbH: „Der MQ-9B Sky Guardian erfüllt höchste Zertifizierungsstandards und ist erwiesenermaßen ein hochleistungsfähiges Produkt. Nicht ohne Grund setzt eine Vielzahl von europäischen Ländern bei der Ausstattung der Streitkräfte auf Luftfahrzeuge der MQ-9-Serie. Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und zuletzt auch die Niederlande. An Entwicklung und Herstellung aktiv beteiligt zu werden ist für uns ein wichtiger Schritt zur Festigung und zum Ausbau unseres ausgeprägten Know- How. Für uns erschließen sich so neue Markt- und Wertschöpfungspotentiale.“

Mit GA-ASI und GKN finden zwei hochinnovative Unternehmen zusammen. Dabei birgt die Partnerschaft enormes Zukunftspotential. Nicht nur für die beiden Unternehmen, sondern auch für den Industriestandort Deutschland. Insbesondere werde die Luftfahrtindustrie in Deutschland und das bayrische Industriecluster „Aerospace“ gestärkt, befinden Blue und Czaia.

Fertigung großer Flugzeugteile

Die mögliche Anschaffung von unbemannten Luftfahrzeugen aus der MQ-9B-Serie durch die Bundeswehr eröffnet weitere Potentiale. General Atomics beabsichtige für diesen Fall, erläutert Blue, einen wesentlichen Teil der Fertigung nach Deutschland zu verlagern und bei GKN in München ausführen zu lassen. Dies betrifft insbesondere die Produktion von Großkomponenten wie etwa Leitwerke, Flügel oder Flugzeugrümpfe. Dabei würde sich diese Produktionsverlagerung nicht nur auf mögliche Teile der für Deutschland vorgesehenen Luftfahrzeuge beschränken. Die Zusammenarbeit mit GKN zielt ausdrücklich auf Produktionsanteile aus der gesamten MQ-9B Sky Guardian Flotte. „Wir können hier gemeinsam ein erhebliches Wertschöpfungspotential für die deutsche Industrie realisieren und zahlreiche Arbeitsplätze schaffen“, heben Blue und Czaia hervor.

H145 startet jetzt als „Christoph Niedersachsen“

Der modernste Hubschrauber, der derzeit in der zivilen Luftrettung eingesetzt wird, kommt jetzt nach Hannover: Ab sofort startet eine H145 als neuer „Christoph Niedersachsen“. Der Intensivtransporthubschrauber ist der einzige in Niedersachsen, der rund um die Uhr alarmiert werden kann.

Alle Flugdaten – beispielsweise zu den Triebwerken oder zur Fluglage – werden den Piloten im state-of-the-art Glascockpit auf großformatigen Displays angezeigt. Auf dem Wetterradar können sie schnell wechselnde Wetterlagen frühzeitig erkennen. Die H145 stellt damit einen Generationswechsel in der Luftrettung dar. Entlastung für den Piloten bringt der Vierachsen-Autopilot, denn er kann Steuerfunktionen automatisch übernehmen. Die oft lebensrettenden Einsätze von „Christoph Niedersachsen“ werden so noch sicherer. Ins Auge sticht zudem der ummantelte Heckrotor, der sogenannte Fenestron: Er ist leiser, besser vor Beschädigungen geschützt und bietet Rettungskräften am Boden mehr Sicherheit.

Drehbare Sitze in der Kabine

„Optimale Patientenversorgung und Sicherheit stehen bei uns an erster Stelle“, unterstreicht Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung. „Daher investieren wir ständig unter anderem in die Erneuerung unserer Flotte. Mit der H 145 steht den Besatzungen in Hannover jetzt ein hochmoderner Hubschrauber zur Verfügung, der in besonderer Weise für den Einsatz an der Station geeignet ist. Außer im Cockpit gibt es auch in der Kabine erhebliche Verbesserungen: Das von uns mitentwickelte neue Innenraumkonzept bietet unter anderem mehr Platz und drehbare Sitze für die Besatzung. Beides kommt unmittelbar unseren Patienten zugute.“

Für Transporte schwerkranker Frühgeborener im sogenannten Inkubator, dem „Brutkasten“, oder andere medizinisch anspruchsvolle Einsätze, die die Station regelmäßig durchführt, bietet die H 145 mit mehr Raum in der Kabine, einer größeren Reichweite und mehr Leistung noch bessere Bedingungen.

Luftrettungsstation um Hannover

„Christoph Niedersachsen“ wird für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken und als schneller Notarztzubringer bei Notfällen alarmiert. Als einziger Intensivtransporthubschrauber in Niedersachsen kann er täglich rund um die Uhr alarmiert werden. Nachts sind zwei Piloten im Einsatz. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Besatzungen in maximal 15 Flugminuten.

Rettungshubschrauber Nordhausen: schon 500 Einsätze

Sie werden dringend gebraucht in der Region. Bereits 500 Mal wurde der rot-weiße Hubschrauber in den ersten vier Monaten des Jahres alarmiert, so oft wie nie zuvor zu einem so frühen Zeitpunkt. Die Einsätze sind Verkehrsunfälle, lebensbedrohliche internistische Erkrankungen oder auch Arbeitsunfälle.

Die Besatzungen des am Südharzklinikum in Nordhausen stationierten „Christoph 37“ wissen nie, was sie erwartet, wenn sie sich morgens bei der Leitstelle einsatzbereit melden. Bei ihrem 500. Einsatz in diesem Jahr flogen die Luftretter einen Schrebergarten an. Ein älterer Mann war hier von einer Treppe gestürzt und hatte sich schwer verletzt. „Er war so unglücklich aufgekommen, dass unter anderem der Verdacht auf eine erhebliche Verletzung der Wirbelsäule bestand“, beschreibt Martin Wagner, Pilot auf „Christoph 37“ an diesem Tag, den Einsatz.

„Der bodengebundene Notarzt hatte uns für einen schnellen und schonenden Transport in eine Klinik nachgefordert. Vor Ort übernahmen wir den Patienten zügig in den Hubschrauber und waren kurze Zeit später schon wieder in der Luft und auf dem Weg nach Halle. In der dortigen Universitätsklinik übergaben wir den Mann zur weiteren Versorgung dem Schockraumteam.“ Insgesamt flog Martin Wagner mit seinen Kollegen am gestrigen Tag acht Einsätze.

Station Nordhausen

Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung startet von der Station des Deutschen Roten Kreuzes aus täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang zu Rettungseinsätzen. „Christoph 37“ wird in den Landkreisen Nordhausen, Harz, Goslar, Osterode, Eichsfeld, Kyffhäuser, Unstrut-Hainich, Sömmerda, Erfurt und Mansfeld-Südharz angefordert. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Besatzungen in maximal 15 Flugminuten. Die DRF Luftrettung setzt an 29 Luftrettungsstationen in Deutschland ein, an neun Standorten im 24-Stunden-Betrieb. Darüber hinaus führt sie weltweite Rückholungen von Patienten mit eigenen Ambulanzflugzeugen durch. Jahr für Jahr starten die rot-weißen Luftretter zu über 38.000 Einsätzen.

Zakynthos jetzt nonstop ab Hamburg im Flugplan

Condor hat jetzt in Hamburg den Erstflug auf ihrer neuen Strecke nach Zakynthos gefeiert. Die griechische Urlaubsinsel wird in der Sommersaison einmal pro Woche jeweils sonntags ab Hamburg angeflogen. Bei Zakynthos handelt es sich um ein komplett neues Ziel im Hamburger Flugplan, das vorher nicht direkt ab der Hansestadt angeflogen wurde.

„Sonne, Strand und Meer – Zakynthos ist ein ideales Sommerziel für unsere Passagiere“, sagt Dr. Jörgen Kearsley, Leiter Aviation Marketing am Hamburg Airport. Zakynthos ist mit einer Fläche von etwa 408 km² nach Korfu und Kefalonia die drittgrößte und südlichste der größeren Ionischen Inseln und die zehntgrößte Insel Griechenlands.

Zakynthos: Paradies im Ionischen Meer

Hauptort ist die gleichnamige Stadt Zakynthos. An den Stränden der ionischen Insel kommen Sonnenliebhaber voll auf ihre Kosten, aber auch für Wassersportler bieten sich zahlreiche Möglichkeiten: Das hohe Aufkommen an Meeresschildkröten lädt zum Schnorcheln und Tauchen ein, auch zum Surfen und Segeln finden sich viele Gelegenheiten. Das Bergland im Inneren der Insel ist ideal für Trekking-Touren geeignet. Zudem locken die vielen kleinen Orte der Insel mit griechischer Kultur und Gastfreundlichkeit.

Urlaubsziele in Europa und der Türkei

Mit der Verbindung nach Zakynthos nimmt die Fluggesellschaft bereits ihr 15. Ziel ab Hamburg auf. Condor verbindet die Hansestadt hauptsächlich mit Urlaubszielen in Europa und der Türkei, vor allem mit den kanarischen und griechischen Inseln, Antalya, Palma de Mallorca sowie weiteren Zielen wie Malta, Jerez de la Frontera und Funchal auf Madeira. Damit ist Condor gemessen am Passagieraufkommen die fünftgrößte Airline am Hamburger Flughafen. Sämtliche Condor-Ziele für den Sommer 2018 sind bereits buchbar.

ILA endet mit 180.000 Besuchern

0

Auf der Leistungsschau für alle Geschäftsfelder der globalen Luft- und Raumfahrtindustrie ILA Berlin zeigten vom 25. bis 29. April rund 1.100 Aussteller aus 41 Ländern. Von Luftfahrtklassikern bis hin zu aktuellen High Tech-Flugzeugen sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte am Boden und auch in der Luft. Partnerland der ILA 2018 war Frankreich.

Rund 180.000 Fach- und Privatbesucher strömten an den fünf Veranstaltungstagen auf das 250.000 Quadratmeter große Berlin ExpoCenter Airport. Volker Thum, Hauptgeschäftsführer des BDLI, zog eine hervorragende Bilanz: „Diese ILA war die ‚best ILA ever‘. Wir haben die älteste Luft- und Raumfahrtausstellung der Welt mit unübersehbarem Erfolg zur führenden Innovationsmesse unserer Branche weiterentwickelt. Die Buchungszahlen für die Ausstellung und Konferenzen stellten ein Rekordergebnis da und sind klarer Beweis: Unser neues Konzept der ILA als Bühne für Innovationen, Zukunftsthemen und technische Entwicklungen greift passgenau und zog Besucher und Aussteller aus allen fünf Kontinenten hier nach Berlin und Brandenburg. An den zurückliegenden fünf Tagen haben wir nicht nur eine neue Definition, sondern auch eine neue Dimension von Innovation aufgezeigt.“

ILA Berlin 2020 im Mai

„Wir haben die Zukunft unserer Branche in die Gegenwart geholt und damit die einzigartige Faszination der Produkte unserer Industrie erlebbar gemacht. Der neue ‚Spirit of Innovation‘ war überall spürbar: In den Hallen, am static display auf dem Boden, in der Luft und im All. Nach der ILA ist vor der ILA: Schon jetzt freue ich mich auf die ILA 2020, von der vom 13. bis 17. Mai wieder ein spürbarer Schub auf die weltweite Branche der Luft- und Raumfahrt ausgehen wird.“, so Thum. Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH sagte, neben der Fokussierung auf Innovationen, technische Weiterentwicklungen und Aerospace-Technologien habe sich die ILA Berlin aber auch mit dem ILA CareerCenter erfolgreich am Markt positioniert. Die ILA erlebte eine noch höhere Internationalität, die starke Präsenz der Bundesregierung mit Bundeskanzlerin Merkel an der Spitze und bot für Besucher ein spektakuläres Flugprogramm.

Bundesregierung reichlich vertreten

Besonders stark war in diesem Jahr die Bundesregierung vertreten. Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete die ILA 2018 im Rahmen eines Messerundgangs. Begleitet wurde sie unter anderem von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und dem neuen Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Thomas Jarzombek. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier würdigte bei seinem ILA-Besuch die Luft- und Raumfahrtbranche als Innovationsschmiede für den High-Tech-Standort Deutschland und kündigte Investitionen in den Bereichen Digitalisierung, unbemannte Mobilität und Ökoeffizienz an.

Digital-Staatsministerin Dorothee Bärfreute sich im ILA Future Lab über die Vielzahl der Innovationen und Technik „made in Germany“. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterstrich: „Die ILA ist eine hervorragende Visitenkarte für die Bundesrepublik und in diesem Jahr ganz besonders ein Symbol für die deutsch-französische Freundschaft und Zusammenarbeit.“ Gemeinsam mit ihrer französischen Amtskollegin Florence Parly brachte die Ministerin auf der Messe gleich mehrere gemeinsame Rüstungsprogramme auf den Weg, bei denen es um die Entwicklung einer neuen Generation von Kampfflugzeugen, eines neuen See-Fernaufklärers und einer neuen Generation von gepanzerten Landfahrzeugen geht.

Die ganze Faszination des Fliegens Rund 200 Fluggeräte aller Größen, Kategorien und aus vielen Epochen der Luftfahrtgeschichte wurden am Boden und in der Luft vorgestellt. Wie nie zuvor auf einer ILA waren die „Riesen der Lüfte“ zu bewundern wie die 100. A380 von Emirates, die modernen Verkehrsflugzeuge A350 und A340 BLADE, der Supertransporter Beluga von Airbus, die Boeing 747-8 der Lufthansa oder das größte existierende Transportflugzeug mit sechs Turbinen, die Antonov 225. Auch die militärischen Fluggeräte waren von beeindruckender Vielfalt präsent. Dazu zählten das Kampfflugzeug Eurofighter, der Militärtransporter A400M, der Kampfhubschrauber Tiger ebenso wie die französische Rafale, das Seeraumüberwachungsflugzeug Kawasaki P1 aus Japan und das hochmoderne US-amerikanische Mehrzweckkampfflugzeug F35 von Lockheed Martin. Im besonderen Blickpunkt standen auch die schweren Transporthubschrauber CH-53K (Lockheed Martin) und CH-47 Chinook (Boeing).

Raketen und Astronauten: Raumfahrt auf der ILA

Die ILA Berlin unterstrich erneut ihren Stellenwert als auch bedeutendste Raumfahrtausstellung Europas. Ein 18 Meter hohes Modell der Ariane 6-Trägerrakete im Maßstab 1:4 war unübersehbarer Wegweiser zum ILA Space Pavilion – einer der größten Publikumsmagnete der ILA. Dort wurden künftige Raumfahrtmissionen und die vielfältigen Anwendungsbereiche der Raumfahrt und der daraus resultierende Nutzen für die Menschheit gezeigt. Der Astronauts‘ Day und der ILA Space Day zeigten das Leben im All und bildeten ein wichtiges Diskussionsforum für die vorrangigen Themen der Raumfahrt. Ein umfangreiches Konferenzprogramm begleitete die ILA 2018. Höhepunkt war der erstmals am Vortag der ILA vom BDLI und DLR duchgeführte Berlin Aviation Summit.

Die Spitzenvertreter der globalen Aerospace-Industrie erörterten eine Roadmap der Zukunft der Luftfahrt. Das Future Lab am Stand des Bundeswirtschaftsministeriums ermöglichte mit vielen High Tech-Produkten einen Blick in die technologische Zukunft der Luftfahrtindustrie – von der mobilen Ladestation für Drohnen bis zum unbemannt fliegenden CityAirbus. Veranstaltet wurde die ILA 2018 vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) sowie der Messe Berlin GmbH.

Thermikflug: Segelpilot verunglückte im Wald bei EDPU

0

Der Pilot startete laut Flugwegaufzeichnung um 14:57 Uhr im Windenschleppstart auf der Piste 34 des Sonderlandeplatzes Bartholomä-Amalienhof (EDPU) zu einem privaten Segelflug. Laut Zeugen war ein Thermikflug in der Umgebung des Flugplatzes geplant.

Laut Flugwegaufzeichnung (Abb. 1) erreichte das Segelflugzeug im Windenstart eine Höhe von 348 m über Grund. Nach dem Ausklinken des Schleppseils flog der Pilot in den Bereich einer südwestlich des Flugplatzes gelegenen bewaldeten Hügelkette.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 24. Juni 2017
  • Ort: Nähe Flugplatz Bartholomä-Amalienhof
  • Luftfahrzeug: Segelflugzeug
  • Hersteller / Muster: Burkhardt Grob Luft- und Raumfahrt GmbH & Co. KG / G 103 C „TWIN III ACRO“
  • Personenschaden: Pilot tödlich verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: Flurschaden

Das Titelbild zeigt die Flugwegaufzeichnung. Oberhalb der Hügelkette flog das Segelflugzeug mehrere Kreise.

Ereignisse und weiterer Flugverlauf

Das Segelflugzeug wurde von mehreren Zeugen vom Flugplatz aus immer wieder kurzzeitig bei der Thermiksuche beobachtet. Ein Zeuge sah das Segelflugzeug in einer geschätzten Höhe von 200 Metern über Grund und nahm an, dass der Pilot den Anflug zur Landung einleiten würde. Einen Augenblick später habe er dann das Segelflugzeug „mit steil nach unten geneigtem Rumpfbug“ gesehen. Auch andere Zeugen haben den nahezu senkrechten Absturz beobachtet. Die Flugwegaufzeichnung endete um 15:03 Uhr. Das Segelflugzeug stürzte in ein Waldgebiet und prallte auf den Boden. Dabei wurde der Segelflugzeugführer tödlich verletzt und das Segelflugzeug zerstört.

Angaben zu Personen

Der 19-jährige verantwortliche Luftfahrzeugführer besaß eine Segelfluglizenz der Europäischen Union, erteilt gemäß Teil FCL, ausgestellt am 14. November 2016 und unbefristet gültig. Die Rechte der Lizenz beinhalteten den Sprechfunk in deutscher Sprache nach Sichtflugregeln sowie folgende Berechtigungen:

  • Sailplane (Segelflugzeuge) PIC, unbefristet gültig
  • Winch (Windenschleppstart), unbefristet gültig
  • Aero Tow (Schleppstart hinter Luftfahrzeugen), unbefristet gültig

Sein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war ohne Auflagen bis zum 16. Juni 2019 gültig. Laut persönlichem Flugbuch betrug die Gesamtflugerfahrung inklusive Ausbildung etwa 78 Stunden. Nach Erwerb der Lizenz hatte er elf Windenschleppstarts und zwei Flugzeugschleppstarts bei einer Flugzeit von etwa 17 Stunden absolviert. Davon entfielen auf das betroffene Segelflugzeug etwa vier Stunden. Auch während seiner vier Jahre dauernden Ausbildung absolvierte er nahezu alle Flüge mit Fluglehrer auf diesem Segelflugzeug.

Luftfahrzeug

Laut Flughandbuch handelt es sich bei dem Muster um ein doppelsitziges Segelflugzeug in Glasfaserverbundbauweise. Die Mitteldecker-Konstruktion mit T-Leitwerk hat eine Spannweite von 17,5 m. Das Hauptfahrwerk ist nicht einziehbar. Ein Spornrad und ein Bugrad sind jeweils fest am Rumpf montiert. Das Segelflugzeug ist für den Kunstflug zugelassen.

  • Hersteller: Burkhardt Grob Luft- und Raumfahrt GmbH & Co. KG
  • Muster: G 103 C „TWIN III ACRO“
  • Werknummer: 34139
  • Baujahr: 1989
  • Gesamtbetriebszeit: 3 600 Stunden

Die letzte Bescheinigung über die Prüfung der Lufttüchtigkeit wurde am 18. März 2017 ausgestellt. Laut Massen-Übersicht vom 17. März 2015 betrugen die Leermasse 416 kg und die maximal zulässige Abflugmasse 600 kg. Der Pilot hatte inklusive des Rettungsfallschirms eine Masse von etwa 78 kg bei einer Mindestzuladung für den von ihm benutzten vorderen Pilotensitz von 70 kg. Die Flugmasse lag daher bei etwa 494 kg. Das Segelflugzeug war in Deutschland zum Verkehr zugelassen und wurde von einem Verein betrieben.

Meteorologische Informationen

Laut Zeugenaussagen betrug die Sicht am Flugplatz mehr als 10 km, die Temperatur 27 °C und die Wolkenbasis war bei einem Bedeckungsgrad von 2/8 im Tagesverlauf auf etwa 1.900 m AMSL angestiegen. Der Luftdruck (QNH) am etwa 59 km westlich gelegenen Flughafen Stuttgart betrug 1.027 hPa. Der Wind wehte aus westlichen Richtungen und hatte laut Schätzungen eines Zeugen eine Geschwindigkeit von 20 bis 30 km/h. Wetterstationen in der Umgebung meldeten Windgeschwindigkeiten zwischen 12 und 22 kt. Ein sachkundiger Zeuge berichtete, dass bei diesem starken Westwind die Flugbedingungen im Bereich der westlichen Platzrunde auf Grund von orografisch bedingten Leewirkungen und Turbulenzen schwierig bzw. anspruchsvoll waren.

Flugplatz EDPU

Der Sonderlandeplatz Bartholomä-Amalienhof (EDPU) liegt etwa 0,8 nautische Meilen (NM) südöstlich der Stadt Bartholomä. Er hat eine Flugplatzhöhe von 2.100 ft AMSL und verfügt über eine 900 Meter lange und 30 Meter breite Graspiste in den Richtungen 159°/339° (16/34).

Flugdatenaufzeichnung

Der BFU stand ein Kollisionswarngerät FLARM zur Auswertung der Daten zur Verfügung. Der rekonstruierte Flugweg ist Teil des Abschnittes ‚Ereignisse und Flugverlauf‘.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle lag etwa 1.100 Meter südwestlich des Flugplatzes Bartholomä-Amalienhof in einer Höhe von etwa 2.100 ft AMSL. Abb. 2 zeigt die Lage der Unfallstelle in Bezug zum Flugplatz. Das Segelflugzeug lag in einer von Waldwegen begrenzten Lichtung zwischen fünf bis sieben Meter hohen Bäumen. Die Lichtung war umgeben von etwa 20 Meter hohen Laubbäumen. Abb. 3 zeigt die Lage des Segelflugzeuges im Wald (innerhalb der roten Markierung).

Das Wrack lag mit etwa 30° Längsneigung auf dem Waldboden. Die Längsachse des Segelflugzeuges war in nördliche Richtung ausgerichtet. Der Pilot wurde angeschnallt im vorderen Cockpit aufgefunden. Er trug einen Rettungsfallschirm. Der vordere Cockpitbereich war zerbrochen. Bruchstücke des Kabinenrumpfes, des Rahmens der Haube und der Cockpitverglasung lagen im Umkreis von etwa fünf Metern um das Wrack verteilt.

Die Rumpfröhre war vor dem Leitwerk gebrochen. Das Bugrad war aus dem Rumpf herausgerissen und lag unter dem Rumpfvorderteil. Die linke Tragfläche war an der Torsionsnase auf einer Länge von etwa einem Meter aufgeplatzt. Die rechte Tragfläche wies keine strukturellen Beschädigungen auf. Der automatische Ruderanschluss des Höhenleitwerks war verbunden.

Die Störklappen ragten etwa zwei Zentimeter aus der Flügeloberseite heraus. Die Steuergestänge bzw. Steuerseile waren bis zu den Ruderflächen komplett vorhanden und angeschlossen. Die Stellung der Bedieneinrichtungen im vorderen Cockpit konnten aufgrund des hohen Zerstörungsgrades nicht identifiziert werden. Die Instrumente waren größtenteils zerstört, lediglich der Beschleunigungsmesser und das Variometer wiesen keine äußern Beschädigungen auf.

Die Sicherheitsgurte des hinteren Cockpits waren geschlossen. An der Unfallstelle konnten alle Baugruppen identifiziert werden. Die Beschädigungen waren als Folge des Aufpralls auf den Boden erklärbar. Bei der Untersuchung ergaben sich keine Hinweise auf technische Mängel am Segelflugzeug. An dieser Stelle wurde der Untersuchungsbericht summarisch, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten, abgeschlossen.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit. Quelle und Bilder, soweit nicht anders angegeben: BFU

Wizz Air: täglich ab Berlin und Frankfurt nach Kiew

Wizz Air baut ihr Streckennetz ab Deutschland weiter aus. So startet sie am 01. Juli mit neuen Verbindungen von Frankfurt und Berlin Schönefeld nach Kiew. Ab Mitte Juli verbindet sie die ukrainische Hauptstadt sogar täglich mit den beiden deutschen Zentren zu Ticketpreisen ab 29,99 Euro.

Wizz Air, seit 2004 in Deutschland erfolgreich tätig, erweitert damit sein Angebot ab Berlin und Frankfurt auf nunmehr acht Strecken in sieben Ländern. Kontinuierlich baut die Airline ihr Streckennetz aus und bietet nun ab elf deutschen Flughäfen 86 Strecken in 15 Länder. Das rasche Wachstum von Wizz Air in Deutschland dürfte auch weiter die regionale und lokale Wirtschaft in den Bereichen Luftfahrt und Tourismus beleben. Wizz Air fliegt mit modernen Flugzeugen vom Hersteller Airbus.

In diesem Jahr offeriert Wizz Air in Deutschland 4,7 Millionen Sitzplätze, was einem Wachstum von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Damit soll der großen Nachfrage nach Low Cost Tickets Rechnung getragen werden. Die neuen Strecken starten am 01. Juli mit vier Flügen pro Woche, ab 15. Juli geht es täglich von Frankfurt und Berlin nach Kiew. Das bedeutet ab Deutschland eine bequeme tägliche Verbindung in die Hauptstadt der Ukraine.

Strecke Frequenz Start Ticketpreise ab
Berlin Schönefeld Montag-Mittwoch-Freitag-Sonntag 01. bis 14. Juli

Täglich ab 15. Juli

01. Juli 2018 29,99 Euro
Frankfurt Montag-Mittwoch-Freitag-Sonntag 01. bis 14. Juli

Täglich ab 15. Juli

01. Juli 2018 29,99 Euro

Ausbildung zum Piloten: VC auf der ILA

Für viele junge Menschen ist er immer noch ein Traum: Der Arbeitsplatz über den Wolken. Aber die Ausbildung und der Arbeitsmarkt haben sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Früher führte die Pilotenausbildung bei einer Airline meist direkt zu einem Platz im Cockpit. Heute kann man sich darauf nicht mehr verlassen.

„Mit dem Beginn einer Pilotenausbildung kauft man heute die Katze im Sack,“ so Markus Wahl, Sprecher der Vereinigung Cockpit. „Im Gegensatz zu früher schützt nicht einmal die Ausbildung bei einer großen Airline davor, einen schlecht bezahlten Job zu zweifelhaften Bedingungen annehmen zu müssen. In Extremfällen geht es sogar soweit, dass die jungen Piloten für ihre Arbeit im Cockpit bezahlen müssen, um Erfahrung sammeln zu können.“

Traditionell informieren die Ausbildungsexperten der Vereinigung Cockpit, dem Berufsverband der Piloten in Deutschland, über die Pilotenausbildung und Jobaussichten auf der ILA in Berlin: Soll ich heute noch Pilot werden? Worauf muss ich bei einer Ausbildung zum Piloten heute achten? Wie sind die Anstellungs- und Verdienstaussichten? Wie sieht der Arbeitsalltag eines Piloten aus? Zu diesen und ähnlichen Fragen stehen wir Ihnen auf der ILA zu einem Gespräch zur Verfügung.

Besuchen können Sie die Vereinigung Cockpit in Halle 3 an Stand 501.

Wizz Air startet ab Wien – Basis mit vielen neuen Zielen

Neue Airline am Flughafen Wien: Gestern abend hat Wizz Air den Flugbetrieb ab Wien aufgenommen. Ab sofort sind damit die Destinationen Danzig, Tuzla und Varna mit der Low-Cost Airline vom Flughafen Wien aus erreichbar.

Wizz Air ist die größte Low-Cost Airlines in Mittel- und Osteuropa. Mit einer Flotte von 96 Airbus A320 und Airbus A321 bietet Wizz Air mehr als 600 Flugstrecken von 28 Basen an und verbindet 141 Destinationen in 44 Ländern. Danzig, Tuzla und Varna stärken die Rolle des Flughafens Wien als Gateway nach Osteuropa mit jetzt insgesamt 45 Osteuropa-Zielen.

Danzig, Tuzla und Varna erst der Anfang

„Heute setzen wir einen wichtigen Meilenstein indem wir unseren Betrieb am Flughafen Wien aufnehmen. Unsere Wiener Basis wird in den kommenden neun Monaten stark expandieren. Wir werden von Wien bereits im Sommer 15 Routen anbieten, und werden diese auf 30 Routen bis Ende März 2019 erhöhen. Wir freuen uns darüber, leistbare Reisemöglichkeiten zu vielseitigen Destinationen innerhalb Europas anbieten zu können: Von Island im Norden, Israel im Süden, Georgien im Osten und den Kanarischen Inseln im Westen. Wir freuen uns über den Beginn der erfolgreichen Partnerschaft mit dem Flughafen Wien und heißen alle österreichischen Gäste an Bord willkommen.“ so George Michalopoulos, CCO von Wizz Air.

Wizz Air startet ab diesem Wochenende mit dem Betrieb in Wien: Seit 27.4.2018 ist Danzig in Polen jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag mit Abflug um 21:15 Uhr in Wien erreichbar. Tuzla in Bosnien-Herzegowina wird seit 27.4.2018 jeden Montag, Mittwoch und Freitag mit Abflug um 21:55 Uhr in Wien bedient und Varna in Bulgarien wird ab dem 28.4.2018 jeweils Dienstag und Samstag mit Abflug um 18:35 Uhr in Wien angeboten.

Weitere Ziele – A321 mit Basis in Wien

Wizz Air nimmt im Laufe des Jahres 2018 noch etliche weitere Verbindungen ab Wien auf: Bedient werden nach Danzig, Tuzla und Varna sukzessive auch Bari, Bergen, Billund, Cluj, Dortmund, Eindhoven, Kharkiv, Kiew, Kutaisi, Larnaca, Malta, Málaga, Nis, Ohrid, Rom, Tel Aviv, Teneriffa, Thessaloniki und Valencia. Die Fluglinie stationiert ab Juni 2018 außerdem einen Airbus A320 und ab November zwei Airbus A321 fix in Wien. Im Jahr 2019 soll die Basis mit zwei weiteren auf fünf Flugzeuge ausgebaut werden und das Destinationsangebot ab Frühjahr 2019 um weitere Flugverbindungen nach Catania, Lissabon, Madrid, Malmö, Mailand, Nizza, Reykjavik und Stockholm erweitert werden.

Acapella am Airport: DUS-Festival im Terminal

Beim „AirCappella Festival“ gibt es zwölf Bands aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden zu hören – aber keine Instrumente. Ob klassischer Gesang oder Beatboxing, ob bekannte Hits neu interpretiert oder eigene Songs – die musikalische Bandbreite der A-cappella-Musik ist vielfältig. Als besonderer Gast wird Henning Wehland, Mitbegründer von H-Blockx und Mitglied der Söhne Mannheims, auftreten.

Entsprechend stimmungs- und stimmwaltig wird es am Sonntag, 06. Mai von 11:00 bis 18:00, im Terminal des Düsseldorfer Flughafens. Der Eintritt Uhr ist wie immer kostenlos. A-cappella erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Beim „AirCappella Festival“ zeigen Gesangskünstler auf höchstem Niveau, wie vielfältig diese Art der Musik sein kann. Keine Instrumente. Nur die Stimme. Die dafür umso gewaltiger. Mal werden Rock- und Pop-Klassiker zu hören sein, dann wieder Modernes, Klassisches und sogar Jazz.

Viel Variation und Genre

Ensembles aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden zeigen in ihrem ganz eigenen Stil, was allein mit der Stimme möglich ist. Mal humorvoll angehaucht, dann wieder traditionell. Langweilig wird es nie. Moderiert wird das „AirCapella Festival“ von dem Meister im Beatboxen, dem Österreicher Fii, der schon mit unzähligen nationalen und internationalen Stars auf der Bühne stand.

Genauso variantenreich wie die A-cappella-Szene ist auch die musikalische Bandbreite von Henning Wehland. Als Gründungsmitglied der H-Blockx liebt er es rockig, kann aber als Mitglied der Söhne Mannheims auch sanftere Töne anstimmen. Als Coach bei „The Voice Kids“ gab er seine Erfahrungen an den Nachwuchs weiter. Mittlerweile ist er auch solo unterwegs und wird am Flughafen Songs aus seinem Soloalbum „Der letzte an der Bar“ vorstellen.

„Airlebnis“ am Flughafen Dus

  • „Sie buchen. Wir zahlen.“: Gewinnen Sie Ihre am Airlebnis im Reisemarkt gebuchte Reise
  • Kinderbetreuung: Die Kleinen (drei bis elf Jahre) vergnügen sich bei der kostenlosen Kinderbetreuung, die Großen genießen den Airport
  • Flughafenrundfahrten: Blick hinter die Kulissen des Airports. Die Tour dauert etwa 1,5 Stunden und ist ohne Pausen. Anmeldung mit Personalausweis an der Airlebnis Info erforderlich (ab 10:45 Uhr). Empfohlenes Mindestalter: fünf Jahre. Begrenzte Teilnehmerzahl
  • Airport Rallye: Den Flughafen erkunden und tolle Preise gewinnen
  • Shoppen, Genießen und Verreisen auch sonntags in über 60 Shops, Bars und Restaurants und über 40 Reisebüros
  • Shopping-Parkspecial: Parken an allen Wochenenden und NRW-Feiertagen für nur fünf Euro bis zu sechs Stunden in den Parkhäusern P7 und P8 ab einem Mindestumsatz von zehn Euro. Es gelten alle kumulierten Kassenbons des jeweiligen Tages aus den Shops, Restaurants, Reisebüros und der Flughafenterrasse am Düsseldorfer Airport. Den Parkrabatt erhalten Sie in der Parkservicezentrale von P3, an der Flughafenterrasse und bei den Airlebnissen an der Airlebnis Info. Nicht einlösbar bei Einfahrt mit EC-, Kredit- oder Parkkarten. Ab der siebten Stunde fällt der Tagestarif des Parkhauses an.

Ethiopian Airlines bestellt zehn Bombardier Q400

Bombardier liefert zehn neue Turbopropflugzeuge Q400 an Ethiopian Airlines. Hinzu kommen noch einmal Optionen für zusätzliche fünf Flugzeuge der Q400.

Nach Listenpreisen haben die fest bestellten Flugzeuge einen Listenpreis von ca. 332 Mio. US-Dollar. Der Markt für größere Turboprops intensiviert sich laut Fred Cromer, Präsident von Bombardier Commercial Aircraft. Die effiziente Q400 ist dafür gut aufgestellt, denn sie ist als Passagier-/Fracht-Kombiversion, in Zweiklassenkonfiguration und in hochdichter Bestuhlung für bis zu 90 Passagiere verfügbar.

A330neo fertig in Farben für WOW air

WOW air Airbus hat den ersten A330neo für WOW air fertig lackiert. Das Bild zeigt das Flugzeug frisch aus dem Paintshop in Toulouse.

Die Airline aus Island bezieht den Langstreckenjet über Leasing noch 2018 von Avolon und wird der dritte Betreiber dieses Musters. WOW air ist mit seinen 18 Flugzeugen ein reiner Airbus-Betreiber (15 Flugzeuge der Familie A320 und drei A330). Doch noch in diesem Jahr soll die Flotte auf 24 Flugzeuge anwachsen. Das Flugzeug erhält 42 Sitze in einer Premium Economy und 323 Sitze in der regulären Economy.

F-35 über LH B747-8 bis zum Segler auf der ILA

Die Bundeswehr präsentiert sich in all Ihren Facetten: Über 40 Luftfahrzeuge stehen am Boden zur Besichtigung bereit. Durch den A310 MRTT führt ein Rundgang und im Tornado-Cockpit kann Platz genommen werden.

Auch die Hubschrauber des Heeres, wie der Kampfhubschrauber TIGER oder Sea Lynx und Sea King der Marine dürfen hautnah erlebt werden. Als besonderes Highlight wird täglich gegen 17:20 Uhr eine Luftparade zu sehen sein, in welcher insgesamt 20 Luftfahrzeuge wie Eurofighter, A400M und NH-90 zu sehen sein werden.

Freigelände (Bundeswehr), Kontak Major André Hesse-Witt,

Mit dem Maulwurf HP3 unter die Marsoberfläche

Am 05. Mai 2018 startet die InSight-Landeeinheit, nur ein halbes Jahr später wird sie auf der Marsoberfläche aufsetzen. Die Mission InSight (Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport) gehört zum erfolgreichen Discovery-Programm der NASA und wird zum ersten Mal das Innere unseres Nachbarplaneten, also Kruste, Mantel und Kern, intensiv untersuchen. Nach der Landung wird das Seismic Experiment for Interior Structures (SEIS) beginnen, die bei Marsbeben auftretenden seismischen Wellen aufzuzeichnen und Daten zum Verständnis der Planetengeschichte liefern. Ein sogenannter Maulwurf wird mit einem elektrischen Schlaghammer-Mechanismus bis in fünf Meter Tiefe vordringen und ein Band mit Temperatursensoren in den Marsboden einbringen. Der Mars-Maulwurf HP3 ist auf der ILA Berlin im Space Pavilion zu besichtigen.

Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e.V., Halle 4, Kontakt: Andreas Schütz

Deutsch-französische Verteidigungsprojekte

Frankreich ist das Partnerland der ILA 2018. Gemeinsam mit ihrer französischen Amtskollegin Florence Parly brachte die Ministerin auf der Messe gleich mehrere gemeinsame Rüstungsprogramme auf den Weg. Es geht um die Entwicklung einer neuen Generation von Kampfflugzeugen, eines neuen See-Fernaufklärers und einer neuen Generation von gepanzerten Landfahrzeugen. Deutschland und Frankreich seien enger als je zuvor miteinander verbunden, sagte Ursula von der Leyen. Man habe die gemeinsame Verantwortung für ein starkes Europa, das „seine Werte und seine Menschen schützen kann“. Die Vereinbarungen seien „ein historischer Schritt für Europa und auch für die Industrien beider Länder“.

Für die neuen Flugzeuge und Fahrzeuge wollen Deutschland und Frankreich eine gemeinsame Spezifikation erstellen. Andere Länder können sich zu einem späteren Zeitpunkt an den Projekten beteiligen, müssen aber die Vorgaben der Initiatoren akzeptieren. Länderspezifische Unterschiede werde es nicht mehr geben, betonten die Ministerinnen. Gleichzeitig werde es ein „sehr rigides, professionelles Risikomanagement“ geben, sagte Ursula von der Leyen. „Wir haben aus der Entwicklung des A400M gelernt.“ Auch der sei aber nach Überwindung seiner Kinderkrankheiten das modernste Flugzeug seiner Art. Bei den neuen Projekten werde man dafür Sorge tragen, dass Fristen und Finanzpläne eingehalten werden, bekräftigte Florence Parly.

Halle 3, Kontakt Pressestab des BMVg

Zeit drängt für Drohnenregeln im Luftraum

Ohne den Einsatz von Transportdrohnen, so genannten Liefercoptern, wird es extrem schwer werden, urbanes Leben vernünftig zu organisieren. Diese Ansicht vertrat Oliver Evans, der Leiter Globale Geschäftsentwicklung des US-Drohnenentwicklers Matternet, bei einer Podiumsdiskussion auf der ILA 2018. In den meisten anderen Ländern dürfen Drohnen überhaupt nicht in dichtbesiedelten Gebieten fliegen und schon gar nicht über Menschen. Eines seiner Testfelder ist ausgerechnet die Schweiz, wo die fliegenden Kuriere bereits Blutkonserven zwischen verschiedenen Standorten einer Klinik in Lugano transportieren.

Florian Guillermet von SESAR, einer Forschungsgruppe für die einheitliche europäische Flugsicherung, ergänzte, bisher habe eines der Hauptprinz ipien der Luftsicherheit „See and avoid (Sieh und verhindere) die Gefahr“ gelautet. Das müsse nun durch „Sense and avoid“ (Fühle, etwa mit Sensoren, und verhindere) ersetzt werden. Als erstes müsse das zurzeit noch „hochmanuelle“ System der Luftraumsicherung und – regulierung automatisiert werden, denn in wenigen Jahren würde der Luftverkehr mit Drohnen gerade in dichtbesiedelten Gebieten so stark wachsen, dass eine manuelle Überwachung unmöglich werde. Diese Erwartung bestätigte Evans: „Es ist aber auch die wirtschaftlichste Art, kleine Transporteinheiten von A nach B zu bewegen.“

Verband unbemannte Luftfahrt

Lufthansa Boeing 747-8 landet Samstag

Die Lufthansa fliegt am Sonnabend mit der neuesten Version der legendären Boeing 747 auf die ILA. Die auf den Namen „Brandenburg“ getaufte 747-8 mit dem Kennzeichen „Yankee Alpha“ wird am Morgen landen und kann bis zum späten Nachmittag bestaunt werden. Es handelt sich um den ersten Jumbo-Jet im neuen Erscheinungsbild der Fluggesellschaft. Mit 76,3 Metern ist die 747-8 um 5,6 Meter länger als ihr Vorgängermodell 747-400. Die Spannweite beträgt 68,4 Meter, das maximale Startgewicht liegt bei 442 Tonnen. In d er Lufthansa-Variante verfügt das Modell über 364 Plätze in vier Klassen.

Freigelände, Kontakt: Wolfgang Weber

F-35: Was bringt das Flugzeug?

Hauptmann Andrew „Dojo“ Olson von der 56. Fighter Wing, eines an der Luke Air Force Base in Arizona stationierten Geschwaders der US-Air Force, war rund 1.000 Flugstunden Pilot des Kampfflugzeuges F-15E. Heute ist er einer der ersten Piloten und Ausbilder auf dem „Tarnkappenjäger“ F-35, von dem erstmals zwei Exemplare auf der ILA gezeigt werden. Zwar will der erfahrene Jetjockey nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, betont als Hauptunterschied jedoch die Zuladungsmöglichkeiten für Waffensysteme.

„Wegen der möglichst geringen Radarsignatur können wir nur Waffen im Flugzeug unterbringen, während bei der F-15 Tonnen als Außenlast mitgeführt werden können.“ Dafür zeichnet sich die brandneue F-35 durch andere Qualitäten aus: „Mit ihr können wir unbemerkt in feindliches Gebiet einfliegen und so quasi für unsere Kameraden die Tür eintreten, um dann den Rest der Airforce reinzulassen.“

Außerdem verfüge sie über ein komfortableres Cockpit als die F-15 sowie viele neue Sensorik-Systeme. „Das erleichtert das Fliegen. So kann sich der Pilot darauf konzentrieren, die richtige Entscheidung zu treffen“, sagt Olson. In knapp elfeinhalb Stunden wurden die F-35 nonstop auf dem Luftweg von Arizona nach Berlin verlegt und dabei nicht weniger als zehn Mal in der Luft betankt. „Dabei ist aber aus Sicherheitsgründen der Tank immer noch gut halb voll“, betont „Dojo“.

Chalets Ost 28-33, Kontakt Jan Hemme

Ladesystem für Drohnenakkus auf der ILA

Im Rahmen des Future Lab Forum präsentiert auf der ILA 2018 das Airbus Bizlab Startup Skysense seine innovative Infrastruktur zum Aufladen von Drohnen-Akkus, die bereit s von der NASA, General Electrics, Prosegur und Unternehmen in den Bereichen Sicherheit, Inspektion, Logistik und Landwirtschaft eingesetzt wird. Drohnen sind in der Lage, eine breite Palette von Industriezweigen zu revolutionieren, aber wie in der Elektro fahrzeugindustrie sind kurze Betriebszeiten, Energiemanagement und lange Ladezyklen kritische Herausforderungen. Ihnen stellt sich Skysense mit einem Netzwerk von drahtlosen Ladepads, die mit jeder Drohne kompatibel und leicht zu installieren sind. Dadurch können die Flugzeit erweitert und Automatisierungsszenarien ermöglicht werden.

Halle 2, Stand 204, Kontakt: Andrea Puiatti,

Schturmowik wieder am Himmel über Berlin

Mit rund 36.000 gebauten Exemplaren war das Erdkampfflugzeug („Schturmowik“) Iljuschin Il-2 eines der meistgebauten Flugzeuge der Welt und in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges im Berliner Luftraum allgegenwärtig. Von den Konstrukteuren „Fliegender Panzer“ getauft, nannten die deutschen Soldaten den Flugzeugtyp „Fliegender Tod“. Die erstmals auf der ILA ausgestellte und im Flug präsentierte Il-2 war im November 1943 im Norden Russlands abgeschossen worden und versank nach geglückter Notlandung auf dem zugefrorenen Krivoe See. Pilot Skopintsev und Bordschütze Gumennoi überlebten verletzt und konnten sich zu den eigenen Linien durchschlagen.

70 Jahre später konnte das Wrack von der Organisation „Wings of Victory“ lokalisiert, geborgen und mit einem neuen Motor sogar wieder in flugfähigen Zustand versetzt werden. 65 Prozent der Flugzeugzelle bestehen aus Originalsubstanz des aus dem See geborgenen Flugzeugs. Die gezeigte Il-2 ist eine von weltweit nur noch zwei flugfähigen. Sie am Himmel über der ILA fliegen sehen zu können, ist ein ganz besonderes Ereignis, das sich auch so schnell sicher nicht wiederholen wird.

„Wings of Victory“, Display 048, Kontakt: Boris Osyatinsky

A400M: der viermotorige Militärtransporter

Der Airbus A400M, der am Donnerstag die Verteidigungsministerinnen Ursula von der Leyen (Deutschland) und Florence Parly (Frankreich) auf der ILA landeten, ist eine viermotorige strategische und taktische Transport maschine. Es ist das erste Airbus-Großflugzeug, das von Propellern angetrieben wird. Bei der Bundeswehr tritt es Stück für Stück die Nachfolge der in die Jahre gekommenen deutsch-französischen Gemeinschafts produktion Transall C-160 an.

Geplant ist, die A400M bei sieben europäischen NATO-Staaten und in Malaysia einzusetzen. Kennzeichnend sind die deutlich größere Kapazität, Geschwindigkeit, Flexibilität und Reichweite im Vergleich zur Transall C-130. Bei 20 Tonnen Zuladung kann sie nonstop 6.400 Kilometer weit fliegen. Allerdings ist sie mit einem maximalen Abfluggewicht von 141 Tonnen, 45 Meter Länge und 42,3 Meter Spannweite kleiner als vorhandene Transportflugzeuge anderer Hersteller, was ihr ermöglicht, auch niedrige Geschwindigkeiten zu fliegen und auf Pisten von 1.000 Meter Länge zu landen und zu starten.

Freigelände S3, 166/167

Elfenflügel gleiten: Motorsegler RS10 „elfin“

Die REINERSTEMME.aero GmbH (RS.aero) entwickelt derzeit mit der „elfin“ RS10 ein interessantes elektrisches Hybrid-Sportflugzeug der 20 m FAI Doppelsitzerklasse. Ein innovativer und „grüner“ Elektromotor aus dem Hause Siemens sorgt für den Antrieb. Optional wird es noch einen konventionellen Motor für größere Reichweiten geben, der während des Fluges den Elektromotor speist. „Die elfin ist ein Produkt für den Weltmarkt mit Schwerpunkten in Europa und den USA“, betont Lars Muth, Projektingenieur bei RS.aero.

Vor wenigen Tagen konnte bereits der erste Verkauf eines Exemplars der „elfin“, deren Erstflug noch für dieses Jahr geplant ist, bekanntgegeben werden. RS.aero hat seinen Sitz im brandenburgischen Schönhagen, am zweitgrößten Verkehrslandeplatz Deutschlands. Wesentliche Unterstützung bekommt das einzigartige Projekt auch vom Bundesforschungsministerium und der Brandenburger Wirtschaftsförderung.

Halle 2, Stand 213 und Halle 6, Stand 270, Kontakt: Lars Muth

N3 auf Expansionskurs und erstmals auf der ILA

N3 Overhaul Services, das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa Technik und Rolls-Royce für die Instandhaltung und Reparatur von Trent-Triebwerken, ist erstmals mit einem eigenen Stand auf der ILA vertreten. Das im thüringischen Arnstadt ansässige Unternehmen befindet sich seit seiner Gründung vor elf Jahren auf Wachstumskurs. Bisher wurden mehr als 930 Exemplare der Baureihen Trent 500, 700 und 900 überholt, in diesem Monat wird das erste Trent XBW erwartet, das dem Airbus A350 seinen Schub verleiht.

Halle 2, Stand 217, Kontakt: Elke Siedhoff-Müller

Lockheed Martin und Rheinmetall bieten CH-53K an

Der neue Schwerlasthubschrauber Sikorsky CH-53K gibt auf der ILA 2018 sein viel beachtetes internationales Debut. „Das ist der stärkste Hubschrauber, der je in den USA gebaut wurde“, betont Sikorsky President Dan Schultz auf dem ILA Media Briefing. Der graue Gigant ist eine komplette Neukonstruktion und zeichnet sich durch eine Reihe von Verbesserungen aus, darunter drei Außenlasthaken, Fly-by-Wire-Steuerung, ein digitales Cockpit und den großzügigen Einsatz von Kohlefaserverbund-Material. Gemeinsam mit Sikorsky als Tochter von Lockheed Martin bewirbt sich Rheinmetall um das Vorhaben „Schwerer Transporthubschrauber“ als Nachfolger der älteren CH-53G der Deutschen Luftwaffe. Beschafft werden sollen mindestens 45 neue Maschinen, die voraussichtlich ab 2023 ausgeliefert werden können.

Lockheed Martin Chalets Ost, 28-33 und Display C4/001, Kontakt: Michael J. Rein,

ESA und Arianespace setzen Zusammenarbeit fort

Mit einem neuen Rahmenvertrag hat sich die Europäische Weltraumagentur ESA auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Launch-Dienstleister Arianespace festgelegt. Auf der ILA Berlin 2018 unterzeichneten Arianespace-CEO Stéphane Israël und ESA-Generaldirektor Jan Wörner das Vertragswerk, das die Bereitstellung von Startprozessen vor allem für die ESA-eigenen Missionen definiert. Die politische Basis dafür lieferte ein europäisches Ministertreffen von 2014.

Der Vertrag umfasst alle Trägerraketen der Arianespace-Familie, also sowohl die laufenden Programme Ariane 5, Sojus und Vega, als auch künftige Ariane-6-und Vega C-Missionen. Ariane hat bereits 67 Satelliten für die ESA ins All gebracht, die auch der Launch Customer für die Ariane 6 war. Israël fügte hinzu, das Vertragswerk sei ein wichtiger Schritt zur Weiterführung der Programme Ariane 6 und Vega C.

Halle 4/302, Kontakt: Claudia Hoyau

US-Luftstreitkräfte stark auf der ILA

Auf der ILA Berlin präsentieren sich die US-Luftstreitkräfte mit einer besonders großen Zahl an Fluggeräten. In diesem Jahr gezeigte Flugzeuge umfassen alle Arten von Kampfflugzeugen, Hubschraubern und Transportern, darunter als Reverenz vor der Bundeshauptstadt auch die Boeing C-17 Globemaster III mit dem Beinamen „Spirit of Berlin“. Viele Flugzeuge und Hubschrauber wie CH-47, F-15, F-16, F/A-18, F-35 oder MV-22 können Besucher im Static Display bewundern, wobei jedoch ein schwerer Transporthubschrauber Sikorsky CH-53K auch im Flugprogramm seine besonderen Fähigkeiten zeigt.

Static Display, Kontak, Beth Gosselin

Franke Industrie übernimmt Ammatec GmbH

Die Schweizer Franke Industrie AG als Zulieferer von Heissgaspfadteilen für Gasturbinen und Triebwerke hat vor wenigen Tagen die deutsche Ammatec GmbH in Ampfing übernommen, die sich auf der ILA 2018 erstmals unter dem neuen Dach präsentiert. Das Unternehmen beliefert die Luftfahrtindustrie mit komplexen Präzisionsteilen aus schwer zerspanbaren Werkstoffen, zu den Kunden zählen Triebwerkshersteller wie MTU und Rolls-Royce.

Es wird in der neu gegründeten Franke Industrie GmbH aufgehen, die rund 60-köpfige Belegschaft und das Management unter der Leitung von Tilmann Rosch werden übernommen. „Der Erwerb von Ammatec ist ein entscheidender Schritt für den deutlichen Ausbau unseres strategisch wichtigen Geschäftsbereiches Luft-und Raumfahrt“, erklärte Franke-Gesc häftsführer Markus Hodel.

Halle 6, Stand 240