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KLM baut mit Embraer Amsterdam ab Dresden aus

Nach zwei Jahren Flugbetrieb in Dresden erhöht KLM Royal Dutch Airlines die Frequenzen im Herbst 2018. Vom 03. September bis zum 26. Oktober fliegt sie zweimal täglich (außer Samstag und Sonntag) von Sachsens Landeshauptstadt nach Amsterdam-Schiphol.

Am 16. Mai 2016, hat KLM Royal Dutch Airlines Dresden als zehnte Destination in Deutschland in den Flugplan aufgenommen. Seitdem nutzen immer mehr Passagiere die schnelle Verbindung von der sächsischen Hauptstadt nach Amsterdam-Schiphol sowie die Anschlüsse an das weltweite Streckennetz der niederländischen Airline und ihrer 20 SkyTeam-Partner.

Embraer mit mehr Flugplätzen

Bereits zum Winterflugplan 2017/2018 setzte KLM eine größere Embraer 175 mit 88 Sitzplätzen ein. Vom 03. September bis zum 26. Oktober kommt montags bis freitags eine zweite Verbindung am Abend dazu. Insgesamt fliegt KLM dann bis zu zwölfmal wöchentlich mit Flugzeugen der Typen Embraer 175 und Embraer 190 von KLM Cityhopper zwischen Sachsens Landeshauptstadt und ihrem Drehkreuz Amsterdam-Schiphol. Die Passagiere haben die Wahl unter den Reiseklassen Europe Business Class sowie Economy Class inklusive Economy Comfort-Zone. Tickets soll es ab 98 Euro inklusive Steuern und Gebühren geben.

Durch die zusätzliche Frequenz reduziert sich die Gesamtreisezeit ab Dresden zu vielen Zielen weltweit wie etwa nach Nairobi, Kuala Lumpur und Singapur um jeweils etwa vier Stunden und 25 Minuten. „Deutschland ist ein wichtiger Markt für KLM. Dresden passt perfekt in unsere Streckennetz-Strategie und ist eine willkommene Bereicherung unserer Destinationen in Deutschland, die wir unseren Kunden anbieten können“, erklärt Warner Rootliep, Managing Director KLM Cityhopper.

Flughäfen Berlin mit weniger Passagieren

Der Flughafen Schönefeld legt bei den Flugbewegungen weiter leicht zu und auch Tegel erholt sich langsam. Beide Airports verzeichnen allerdings einen Passagierrückgang. Dies zeigt der aktuelle Verkehrsbericht.

Verkehrszahlen Juni 2018

  • Passagiere: Im Juni 2018 starteten und landeten 3.066.777 Passagiere an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Minus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Ab Schönefeld flogen im Juni 1.095.365 Passagiere (-4,4 Prozent), in Tegel waren es 1.971.412 Fluggäste (-2,4 Prozent).
  • Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel sank im Juni 2018 auf 25.530 Starts und Landungen, ein Minus von 0,9 Prozent im Vergleich zum Juni 2017. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 9.272 (+0,2 Prozent). In Tegel sank die Zahl der Flugbewegungen im Juni auf 16.258 (-1,5 Prozent).
  • Luftfracht: Bei der Luftfracht wurden im Juni 2018 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.698 Tonnen registriert, ein Minus von 21,8 Prozent im Vergleich zum Juni 2017. Die Luftfracht in Schönefeld erreichte 1.052 Tonnen (+32,4 Prozent). Bei der Luftfracht in Tegel wurden 2.646 Tonnen registriert (-32,7 Prozent).

Verkehrszahlen Januar bis Juni 2018

  • Passagiere: Von Januar bis Juni flogen 15.593.554 Passagiere ab Schönefeld und Tegel. Das ist ein Minus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Schönefeld starteten und landeten 6.171.799 Passagiere (-0,1 Prozent). Ab Tegel flogen 9.421.755 Fluggäste (-6,7 Prozent).
  • Flugbewegungen: Die Zahl der Flugbewegungen in Schönefeld und Tegel sank im ersten Halbjahr 2018 auf 134.948 Starts und Landungen, eine Abnahme von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 50.946 (+1,4 Prozent). In Tegel gab es 84.002 Starts und Landungen (-5,3 Prozent).
  • Luftfracht: Insgesamt wurden von Januar bis Juni 19.180 Tonnen Luftfracht registriert, das bedeutet einen Rückgang von 25,7 Prozent in Relation zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden in den ersten sechs Monaten 5.724 Tonnen Luftfracht abgefertigt (+25,7 Prozent), in Tegel waren es 13.456 Tonnen (-36,7 Prozent).

Erlebnisse für Kinder am Flughafen MUC

Ferienprogramm am Münchner Flughafen für Freizeithungrige: Im Zeitraum vom 30. Juli bis zum 07. September 2018 können sich kleine und große Flughafenfans auf ein abwechslungsreiches Programm am Airport freuen. Der Airport-Shop im Besucherpark ist während der Sommerferien täglich von 09:30 Uhr bis Uhr geöffnet, die Aktionen finden jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr statt.

Im Besucherpark erwarten die Gäste sechs Themenwochen mit spannenden Spiel- und Bastelaktionen. Los geht es mit der „Blaulichtwoche“: Vom 30. Juli bis 03. August dreht sich alles um Feuerwehr, Polizei und Co. Kleine und große Besucher lernen die aufregende Arbeit der Einsatzkräfte kennen und können einen Blick in die verschiedenen Fahrzeuge werfen.

Fliegerwoche: Entdecken am Flughafen

Vom 06. bis 10. August treten Freunde und Familien bei der „Minigolf-Challenge“ gegeneinander an und vom 13. bis 17. August findet die „Fliegerwoche“ im Besucherpark statt, bei der vom Airbus A380 bis zur Boeing B747 alle Flugzeuge ganz genau unter die Lupe genommen werden. Auf dem miniAirport haben Kinder außerdem die Möglichkeit, ihren Pilotenschein zu machen.

In der „Kreativwoche“ vom 20. bis 24. August ist Fantasie gefragt: Das Kinderland-Team hat für jeden Tag neue Bastelaktionen im Besucherpark vorbereitet, bei denen sich die kleinen Gäste mit bunten Farben und eigenen Ideen so richtig austoben können. Auf große Entdeckungstour geht es in der „Weltreisewoche“ vom 27. bis 31. August. Ob spannende Tiersafari in Afrika oder Goldwaschen im alten Amerika – hier erleben Weltenbummler ganz besondere Abenteuer. Fuhrpark am Flughafen öffnet die Tore

Zum Abschluss des vielseitigen Sommerferienprogramms können Besucher einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen des Münchner Flughafens werfen: Wie kommt der Koffer ins Flugzeug? Und was passiert mit den Schneeräumfahrzeugen im Sommer? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es in der „Airport Entdecker Woche“ vom 03. bis 07. September.

Workshops für Kinder

Das Kinderland im München Airport Center bietet während der Sommerferien wieder viele verschiedene Workshops an. Immer dienstags und donnerstags werden die Teilnehmer zu kleinen Künstlern. So werden zum Beispiel am 31. Juli und am 23. August persönliche Sommershirts gestaltet. Unter dem Motto „Spaß für unterwegs“ können sich kreative Köpfe am 09. August und 04. September Spiele für langweilige Reisen basteln. Die betreuten Workshops finden unter professionaler Anleitung jeweils von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt. Für die Teilnahme und das anfallende Material wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 15 Euro erhoben. Alle Informationen zu den Workshops im Kinderland gibt es hier.

BelugaXL Erstflug: Bilder zeigen erfolgreiche Mission

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Die erste von fünf geplanten BelugaXL ist nach ihrem Erstflug von 04:11 Stunden Dauer um 14:41 Uhr Ortszeit wieder in Toulouse-Blagnac (Frankreich) gelandet.

Für die BelugaXL beginnt nach dem Erstflug nun die auf rund 600 Flugstunden in zehn Monaten angelegte Flugerprobung mit dem Ziel der Musterzulassung und Indienststellung im Laufe des Jahres 2019. Die Flugzeuge sind das Airbus-Transportsystem für die Beförderung großer Flugzeugkomponenten von elf Standorten und fliegen mit Trent-700-Triebwerken von Rolls-Royce. Das abgesenkte Cockpit, die Frachtraumstruktur sowie das Heck und Leitwerk wurden gemeinsam mit Zulieferern entwickelt. Sie verleihen dem Flugzeug sein einzigartiges walartiges Aussehen.

BelugaXL ersetzen Vorgänger

Airbus hat das Beluga XL-Programm im November 2014 gestartet, um die nötigen Transportkapazitäten für den Produktionshochlauf der A350 XWB und die gesteigerten Fertigungsraten im Single-Aisle-Programm sicherzustellen, da die verschiedenen Produktionsstandorte über Europa verteilt sind. Die Belugas werden dazu über eine Airbus-eigene Fluggesellschaft betrieben. Weitere vier Großtransporter sollen zwischen 2019 und 2013 gebaut werden. Die fünf BelugaXL werden nach und nach die bisher eingesetzten BelugaST ersetzen.

Ausbildung zum Fluglotsen in Wien sucht Bewerber

Austro Control, die Flugsicherung in Österreich, sucht wieder Fluglotsinnen und Fluglotsen. Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich einer selektiven Ausbildung stellen wollen.

Voraussetzung für die Aspiranten ist das Bestehen eines mehrstufigen Selektionsverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung zum Fluglotsen dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control-Ausbildungszentrum in Wien statt. Pro Jahr nimmt Austro Control bis zu 40 Trainees auf. Die Selektionen finden laufend statt. Der nächste Kurs beginnt im April 2019.

MTU Ludwigsfelde legt Fundament für Logistikzentrum

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Die MTU Maintenance hat heute am Standort Ludwigsfelde das Fundament ihres neuen Logistikzentrums gelegt. In den Neubau mit 6.500 Quadratmetern Betriebsfläche investiert das Unternehmen 11,5 Millionen Euro.

Die zusätzliche Fläche wird benötigt, um das kontinuierliche Wachstum abzubilden. Von 2016 bis 2018 sind die Betriebsstunden um 30 Prozent gestiegen, für die kommenden Jahre wird ein weiterer zweistelliger Anstieg erwartet. Grund hierfür sind die zunehmende Auslastung sowie die Erweiterung des Portfolios mit zusätzlichen Triebwerksmodellen in der Zivilluftfahrt. Im Juni 2019 soll der Bau des Logistikzentrums abgeschlossen sein.

MTU wächst beständig

Die Flächenerweiterung des Standorts ist notwendig, da das Unternehmen, weltweit führender Servicedienstleister für zivile Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen, seit Jahren wächst. Dies betrifft sowohl die Mitarbeiterzahlen als auch das Geschäftsaufkommen und die betreuten Triebwerksmuster. Im Jahr 2017 hat die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg 112 neue Mitarbeiter eingestellt, im Jahr 2018 bereits 96, insgesamt werden heute 801 Mitarbeiter beschäftigt. Der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr hat sich in 2017 um 18 Prozent erhöht. Seit 2018 hat die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg für das Triebwerk PW800 ein Mobile Repair Team und Reparaturfähigkeiten für die Niederdruckturbine aufgebaut. Darüber hinaus sind Bauteilreparaturen für das Triebwerk PW1100G-JM neu im Portfolio.

Staatssekretär Hendrik Fischer, Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, sagt in seinem Grußwort bei der Fundamentlegung: „Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg zählt heute zu den Top-3-Standorten der Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland. Das ist eine Erfolgsgeschichte, an der MTU in Ludwigsfelde einen erheblichen Anteil hat. Mit seiner aktuellen Investition bekennt sich das Unternehmen einmal mehr zum Standort. MTU legt heute nicht nur das Fundament für die neue Logistikhalle, sondern zugleich für weiteres Wachstum. Das ist ein gutes Signal für die weitere Entwicklung des Luftfahrtlandes Brandenburg.“

Moderne Logistik und Materialwirtschaft

Das teilweise zweigeschossige Logistikzentrum wird mit 100 Meter Länge, 50 Meter Breite und bis zu 16 Meter Höhe das größte Werksgebäude am Standort und mit modernster Hochregal-Technik ausgestattet werden. Das Logistikzentrum bündelt alle Funktionsbereiche einer modernen Supply Chain: operative Logistik, Einkauf, Disposition, Materialwirtschaft, Logistikplanung, Zoll und Außenwirtschaft. Die Logistikprozesse des Unternehmens können dadurch effizienter gestaltet werden. Im neuen Logistikzentrum werden rund 105 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz haben. Um das zukünftige Wachstum abzubilden, sind Kapazitäten für weitere Arbeitsplätze vorhanden.

A380 für Wet Lease in Farnborough eingetroffen

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Hi Fly, der 14. Betreiber des Superjumbos Airbus A380, zeigt das Doppelstöckige Flugzeug auf der Farnborough International Airshow 2018 in Großbrittanien. Das Flugzeug wird vom 19. bis 22. Juli auf dem Static Display der Airshow zu sehen sein.

Das Flugzeug trägt dabei eine besondere Bemalung mit dem Slogan: „Save the Coral Reefs“. Hi Fly ist ein portugisischer Wet Lease Spezialist, der Flugzeuge an Airlines samt Besatzung und Wartung der Maschinen sowie Versicherung anbietet. Die Fluggesellschaft betreibt eine reine Airbusflotte mit 12 Flugzeugen, darunter A321, vier A330, sieben A340 und nun auch ein Superjumbo A380.

A380 mit unschlagbarer Kapazität

Die A380 kann dabei als Instrument für ständig wachsenden Flugverkehr dienen, zumal sie an Slot-begrenzten Flughäfen Passagierwachstum durch ihre hohen Kapazität ermöglichen kann, während sich der Luftverkehr alle 15 Jahre verdoppeln soll. Die A380 kann 575 Passagiere transportieren und dabei 8.000 Nautische Meilen (15.000 km) weit fliegen. Mittlerweile hat Airbus ein Retrofit für das größte Passagierflugzeug der Welt hervorgebracht, die A380plus.

Dreamliner für weitere Airlines vereinbart

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Boeing hat auf der Farnborough International Airshow 2018 Vereinbarungen und Erklärungen für weitere 25 Dreamliner geschlossen. Hawaiian Airlines hat eine Bestellung über zehn 787-9 Dreamliner zum Listenpreis von 2,82 Mrd. US-Dollar abgegeben. Kaufrechte für weitere zehn B787 sind auch dabei.

Die 787-9 hat die größte Reichweite unter den Dreamlinern (787-8 und 787-10). Hawaiian will die Jets nach Asien-Pazifik und Nordamerika einsetzen. Für die Einflottung wird die Fluggesellschaft zudem von Boeing Global Services unterstützt.

Zwei weitere ungenannte Kunden haben bei Boeing Vereinbarungen über insgesamt 15 Boeing 787-9 Dreamliner zum Listenpreis von 4,2 Mrd. US-Dollar getroffen. Ein Betreiber wird erstmals Kunde für die 787. Dieses Jahr sind es fast 100 Nettobestellungen für die Langstreckenflugzeuge 787, insgesamt wurden 1.400 dieser Flugzeuge bestellt. Die Hälfte davon befinden sich bereits im Liniendienst. Laut Boeing hat die Hälfte der Käufer das Muster auch nachbestellt. Der Dreamliner besteht zu großen Teilen aus Verbundmaterialien und ist daher leichter. Die 787-9 fasst 290 Passagiere in typischen zwei Klassen und fliegt dabei 7.635 Nautische Meilen (14.140 km)

Germania: Neues Flugzeug und mehr Ziele ab FDH

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Die unabhängige deutsche Fluggesellschaft Germania, die seit 2014 Flüge vom Bodensee-Airport Friedrichshafen anbietet, legt vor Ort nochmal mit neuen Zielen nach.

Zusätzlich zu den bereits bestehenden Zielen werden im Sommer 2019 zwei neue Strecken ins Programm aufgenommen. Im Sommer 2020 soll dann auch eine zweite Germania-Maschine in Friedrichshafen stationiert werden.

Regionaler Fokus – Reiseveranstalter folgen

Am Donnerstag am Bodensee-Airport erläuterte Claus Altenburg, Director Sales der Fluggesellschaft, die Bedeutung des Standorts Friedrichshafen für Germania. Die Airline setzt seit jeher auf ein dezentrales Streckennetz, zumeist abseits großer Drehkreuze. Stetig steigenden Passagierzahlen am FDH zeigten, dass dieser regionale Ansatz funktioniere und zukunftsträchtig sei. Neben dem Angebotsausbau heißt das für Bodensee-Region neue Ziele und zusätzliches Fluggerät, das in Friedrichshafen stationiert werden wird.

Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer des Bodensee-Airports Friedrichshafen, ergänzte: „Wir freuen uns, dass Germania als eine der führenden Touristikairlines ein klares Bekenntnis zum Standort Bodensee-Airport Friedrichshafen ablegt. Mit diesem beeindruckenden Expansionsplan wird sichergestellt, dass die Vierländer-Region mit einem qualitativ äußerst hochwertigen und zuverlässigen Angebot zu allen wichtigen Touristikzielen bedient wird. Alle großen Reiseveranstalter haben bereits angekündigt, auch die zusätzlichen Flüge mit in ihre Angebote zu integrieren. Somit bekommen unsere Fluggäste auch bei den Hotelangeboten in den Zielgebieten eine umfassende Auswahl geboten.“

Neue Ziele im Sommer 2019

Germania hat die Planungen für das Sommer-Rahmenprogramm 2019 inzwischen abgeschlossen und Flüge zum Beispiel nach Palma de Mallorca, Kreta und Hurghada entsprechend zur Buchung freigeschaltet. In Friedrichshafen halten im kommenden Jahr darüber hinaus zwei neue Ziele Einzug in den Flugplan: die Balearen-Insel Ibiza und die Küstenstadt Olbia auf Sardinien. Insgesamt sind dann 13 Ziele mit Germania erreichbar und es finden 26 wöchentliche Abflüge statt – im Vergleich zum laufenden Jahr steigt die angebotene Sitzplatzkapazität damit um 25 Prozent. Im Winter 2019/2020 wird das Angebot ebenfalls weiter ausgebaut, dann soll jeden Tag ein grün-weißes Flugzeug in Friedrichshafen starten und Urlauber in wärmere Gefilde bringen.

Stationierung eines weiteren Flugzeugs

Für den Sommer 2020 plant Germania die Stationierung eines weiteren Airbus am Bodensee-Airport. Dies ermöglicht die Aufnahme weiterer Ziele, die Erhöhung der Frequenzen auf mindestens 30 Flüge pro Woche und damit einhergehend die Steigerung des Sitzplatzangebots. Zusätzlich werden aber auch neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen, da für den Betrieb eines zusätzlichen Flugzeugs natürlich auch zusätzliche Crews benötigt werden.

Vierländer-Region und Germania

Bereits jetzt sind zahlreiche Ziele mit Germania von Friedrichshafen aus erreichbar – von Antalya über Palma de Mallorca bis hin zur bulgarischen Stadt Varna. Service wird dabei großgeschrieben, Snacks, Softdrinks, Zeitschriften und 20 Kilogramm Aufgabegepäck sind immer im Ticketpreis enthalten. Je nach Flugdauer wird sogar eine kostenlose warme Mahlzeit serviert. Für die Fahrt zum und vom Flughafen sind bei Germania günstige Rail&Fly-Tickets der Deutschen Bahn erhältlich.

Tickets für Flüge mit Germania ab Friedrichshafen soll es one-way bereits ab 59 Euro geben, sie sind im Internet, über eine neue Smartphone-App von Germania für iOS und Android, telefonisch sowie im Reisebüro buchbar. Komplette Urlaubsreisen, die je nach Kundenwunsch neben Flug und Hotel auch Tagestouren, Mietwagen, Transfers und Reiseschutz beinhalten, gibt es über Germania Holidays. Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Steuern und Gebühren und enthalten bereits die gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Claus-Dieter Wehr (Geschäftsführer Flughafen Friedrichshafen GmbH), Gerd Friedel (Captain Germania Fluggesellschaft mbH), Claus Altenburg (Director Sales Germania Fluggesellschaft mbH), Andreas Humer-Hager (Leiter Marketing & Kommunikation Flughafen Friedrichshafen GmbH).

TraVis am Airport DUS jetzt mit Web Reports

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Seit fast vier Jahren stellt der Düsseldorfer Airport auf seiner Homepage sämtliche Flugbewegungen nahezu live auf einer Karte dar. Möglich macht dies eine Software zur Darstellung der Flugspuren mit dem Namen Track Visualisation, kurz „TraVis“.

Welches Flugzeug ist das und wo fliegt es hin? Das erfährt man in nahezu Echtzeig mit Travis. Angezeigt werden unter anderem der Schallpegel, die Geschwindigkeit und dfer Flugzeugtyp der in Düsseldorf startenden und landenden Maschinen. Ab sofort ergänzen sogenannte Web Reports die bisherigen Darstellungen. Die akustischen Mess- und Kenngrößen des Flugbetriebs werden hier mit den relevanten Verkehrsdaten verknüpft. „Mit diesem ausgebauten Service erweitern wir unser Informationsangebot mit dem Ziel, größtmögliche Transparenz bezüglich unseres Flugbetriebs zu schaffen“, sagt Thomas Schnalke, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Airports.

TraVis macht Lärmsituation sichtbar

Bei einem Klick auf die Web Reports erhält der Nutzer nun Einblick in die monatlichen Messergebnisse und Verkehrsdaten jeder einzelnen der insgesamt 13 festen Fluglärm-Messstellen des Airports. Mittels Diagrammen und Tabellen werden die Pegelhäufigkeit, der Dauerschallpegel, die Routenbelegung, die Anzahl der Flugbewegungen, die Betriebsrichtungs- und Bahnverteilung sowie der Typenmix angezeigt. Das Besondere: Die Daten sind zwölf Monate rückwirkend nachzuvollziehen. Die Entwicklung lässt sich durch eine chronologische Darstellung der einzelnen Monate einfach nachvollziehen. „TraVis“ ist auf den Nachbarschaftsseiten der Flughafen-Homepage abrufbar.

Riesenfrachter BelugaXL startet zum ersten Mal

Die erste BelugaXL ist heute Morgen um 10:30 Uhr Ortszeit vom Flughafen Blagnac im französischen Toulouse zu ihrem Jungfernflug über den Südwesten Frankreichs gestartet.

Airbus wird insgesamt fünf BelugaXL bauen, die ab 2019 den Flugdienst aufnehmen und nach und nach die bisherigen BelugaST-Transporter ersetzen sollen. Kapitän Christophe Cail hatte das Kommando über den Flug. Neben ihm im Cockpit Copilot Bernardo Saez-Benito Hernandez und Versuchsflugingenieur Jean Michel Pin. Die Flugversuchsingenieure Laurent Lapierre und Philippe Foucault überwachten von ihren Plätzen aus die Flugzeugsysteme und die Leistung in Echtzeit.

Airbus hat die BelugaXL im November 2014 eingeführt, um die Anforderungen an die betriebliche Transportkapazität für die Steigerungen der Produktionsrate zu erfüllen. Die neuen Großtransporter basieren auf dem A330-200-Frachter, dessen Design von Komponenten und Ausrüstung zum großen Teil übernommen wurde. Die XL-Belugas können erstmals zwei Flügel des neuen A350 XWB gleichzeitig aufnehmen, was eine enorme Zeitersparnis bedeutet.

Boeing auf der FIA: Vereinbarungen für 293 737 MAX

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Boeing schreibt seine Verkaufs- und Orderrally auf der Farnborough International Airshow 2018 weiter. VietJet hat mit Boeing eine Absichtserklärung für 100 Flugzeuge des Programms 737 MAX unterzeichnet. Davon sollen derzeit 80 Airliner als große 737 MAX 10 und 20 737 MAX 8 gebaut werden. Die Flugzeuge entsprechen 12,7 Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen.

Die Low-Cost-Airline aus Vietnam wird damit der größte Kunde für die MAX 10 in Asien, wenn die Flugzeuge ausgeliefert wurden. Boeing unterstützt die Fluggesellschaft zudem bei der technischen Ausbildung zur Betreuung der Flugzeuge sowie der Ausbildung der Piloten in dem Land. 2016 hatte VietJet schon einmal 100 Flugzeuge der 737 MAX 8 bestellt. Es war die größte zivile Flugzeugbestellung in dem Land. Die Boeing 737 MAX 10 ist die längste Version der Familie mit 43,8 Metern, sie kann bis zu 230 Passagiere aufnehmen.

Weitere 193 Flugzeue der 737 MAX landeten bis Mittwoch von vier weiteren ungenannten Kunden auf der Wunschliste. Dabei wählte einer 40 Flugzeuge der B737 MAX 8. Und ein weiterer davon bestellt, ebenfalls wiederholt, 100 Flugzeuge der 737 MAX bei Boeing. Hierzu machte der Hersteller keine weiteren Angaben. Der Listenpreis für diese 100 Maschinen soll 11,7 Mrd. US-Dollar betragen.

easyJet flottet A321neo für 235 Passagiere ein

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easyJet hat ihr erstes Flugzeug von 30 bestellen A321neo bekommen. Das Flugzeug flog dazu auf der Farnborough international Airshow ein, wo es von Gaël Méheust, Präsident von CFM International, Airbus CEO Tom Enders und easyJet-CEO Johan Lundgren empfangen wurde.

Diese A321neo werden von CFM Leap-1A angetrieben. Für easyJet fasst das Muster 235 Passagiere. Die A321neo ist damit das größte Flugzeug in der Flotte der Low-Cost-Airline mit 308 Flugzeugen. Aus der neuen neo-Generation von Airbus hat easyJet bisher zehn A320neo in Betrieb, 120 bestellte Flugzeuge kommen noch dazu.

Airbus: Drohnentechnologie für Notfallversorgung

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Airbus und International SOS, das weltweit größte Unternehmen für medizinische und Reisesicherheitsdienste, haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die eine gemeinsame Studie zur Einsetzbarkeit von Flugzeugen oder unbemannten Systemen für den Transport von medizinischen Hilfs- und Versorgungsgütern zum Ziel hat.

Im Rahmen dieser Vereinbarung (Memorandum of Understanding – MoU) wird Airbus die Konzeption und Umsetzung zuverlässiger Systeme zur Lieferung medizinischer Hilfsgüter mit Flugzeugen oder Drohnen im Rahmen der MedSupply-Services von International SOS unterstützen. MedSupply stellt medizinische Hilfsgüter, fachärztliche Versorgung und medizinische Ausrüstung bereit, die im Rahmen von präventiven Gesundheitsprogrammen oder zur Unterstützung in medizinischen Notfällen in städtischen, aber auch entlegenen und unbekannten Gebieten erforderlich sind. Die Studie wird sich sowohl mit Lieferungen von städtischen in ländliche Gegenden als auch von Schiff zu Land befassen.

Drohnenflüge zur medizinischen Versorgung

Airbus und International SOS werden somit gemeinsam an der sicheren, geschützten und von Unternehmen beauftragten Lieferung durch Drohnen zur Verteilung medizinischer Hilfsgüter von einem Verteilerzentrum zum nächsten zusammenarbeiten. Da International SOS weltweit in der Notfallevakuierung und medizinischen Versorgung tätig ist, müssen diese Lieferungen den Bestimmungen der lokalen Regulierungsbehörden entsprechen.

Dirk Hoke, Chief Executive Officer von Airbus Defence and Space, sagte, International SOS soll bei der Lieferung medizinischer Güter durch Drohnen unterstützt werden. Spitzentechnologie soll potenziell Leben zu retten und die medizinische Industrie sowie die Reisesicherheit verändern. Arnaud Vaissié, CEO, Chairman und Mitgründer von International SOS, erklärte: „Die Kombination des Know-hows von Airbus im Bereich sichere Versorgung aus der Luft mit unserer globalen Infrastruktur zur Unterstützung von Kunden weltweit ist eindeutig ein Schritt hin zu mehr Effizienz. Wir sind immer bestrebt, unseren Kunden einen ausgezeichneten Service zu bieten, und diese innovative Partnerschaft ermöglicht es uns, unsere Fähigkeiten auszubauen und unsere Leistungen zu verbessern.“

Pilotprojekt mit Cargodrohnen

In Singapur und Indonesien werden derzeit in Pilotprojekten potentielle Systeme zur Lieferung von medizinischen Gütern untersucht, und Airbus und International SOS werden mit den Zivilluftfahrt- und Seeverkehrsbehörden der beiden Länder vor Ort zusammenarbeiten, um diese Fähigkeiten zu entwickeln. Im Falle eines Erfolgs könnten die Systeme auf Einsätze von International SOS weltweit ausgedehnt werden. Weitere potentielle Bereiche zur Zusammenarbeit im Rahmen des MOU sind beispielsweise mobile Krankenhäuser sowie Raumfahrt- und Satellitendienste. Auf dem Foto (v.l.) Dirk Hoke, CEO of Airbus Defence and Space, and Arnaud Vaissié, CEO of International SOS.

Lufthansa sucht Ideen mit „Aviation Blockchain Challenge“

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Lösungen, die die Wertschöpfungskette von Airlines nachhaltig beeinflussen, haben es bisweilen nicht zur Marktreife geschafft. Während beispielsweise der Finanzsektor bereits mit ersten Anwendungen aufwartet, stehen reise- und mobilitätsbezogene Spieler noch am Anfang in der Erschließung dezentraler Netzwerke.

Ob Informationstechnologie, Automobilentwicklung oder zivile Luftfahrt – Blockchain treibt Entscheider zahlreicher Industrien um. Schließlich hat die Grundlagentechnologie das Potential, Prozesse und Wertschöpfungsketten fundamental zu verändern. Vor diesem Hintergrund setzt die von Lufthansa Innovation Hub und SAP.iO Berlin Foundry ausgerufene „Aviation Blockchain Challenge“ an und zielt darauf, das Potential der Blockchain-Technologie im Aviation-Kontext auszuloten, wegweisenden Ideen in verschieden-en Anwendungsfeldern sichtbar zu machen sowie konkrete Pilotprojekte zu initiieren.

Blockchain wird auch Luftfahrt umkrempeln

„Blockchain ist eine der wegweisenden Technologien unserer Zeit, mit der wir uns im Rahmen der Digitalstrategie für die Lufthansa Group systematisch auseinandersetzen. Wir freuen uns, bei der Aviation Blockchain Challenge gemeinsam mit unserem Partner SAP über innovative Lösungen zu diskutieren und konkrete Experimente anzustoßen. Durch die Kombination unserer Aviation Industry Expertise mit der Blockchain-Technologie eines Weltmarktführers schaffen wir den perfekten Rahmen, um reise- und mobilitätsaffine Blockchain-Entusiasten weltweit anzusprechen“, erklärt Thorsten Dirks, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG und zuständig für Eurowings und Aviation Services.

Thorsten Dirks und Deepak Krishnamurthy, Chief Strategy Officer & Executive Vice President bei SAP, übernehmen die Schirmherrschaft der ersten Aviation Blockchain Challenge. Die Blockchain solle dabei nicht weniger als das Reiseerlebnis für Passagiere, den Flugbetrieb und die Lieferketten neu erfinden. Mit der Plattform-Plattform SAP Leonardo und der Expertise von Lufthansa im Luftverkehr könne ein neues Innovationsökosystem etabliert werden, welches das Potenzial hat, die gesamte Reiseindustrie zu verändern.

Erfolgreiche Teams könnten die Blockchain-as-a-Service-Technologie von SAP und den Lufthansa Group Industriezugang zu allen wesentlichen Bereichen des Aviation Ökosystems nutzen um ihr Projekt voranzutreiben. Abgerundet wird das Angebot durch ein gezieltes Mentoring-Programm, bei dem ausgewählte Teilnehmer von Experten des Lufthansa Innovation Hubs sowie von SAP.iO Berlin Foundry bei der Weiterentwicklung ihrer Lösungen unterstützt werden.

Bewerber können in drei verschiedenen Kategorien antreten:

1. „Traveller Challenge“

In dieser Kategorie werden Ideen entlang der gesamten Reisekette gesucht, die einen klaren Mehrwert für Reisende bergen – angefangen bei der Buchung und dem Kauf von Flügen über Loyalitätsprogramme bis hin zur Identifikation am Flughafen. Übergeordnetes Ziel ist es, das Reiseerlebnis effizienter und nahtloser zu gestalten.

2. „Airline Challenge“

In dieser Kategorie werden Ideen gesucht, die den Airline-spezifischen Betrieb und damit verbundene Prozesse verbessern, indem sie beispielsweise das Teilen von Daten über Unternehmens- und Abteilungsgrenzen hinweg optimieren.

3. „Supplier Challenge“

In dieser Kategorie geht es um Ideen, die das Potential haben, die Wartung und damit verbundene Aspekte der Lieferkette in der Luftfahrt neu zu denken – angefangen beim Tracking von Dokumenten über die Digitalisierung bis hin zur transparenten Überprüfbarkeit der Dokumentation.

Auf einem Portal finden Interessenten weiterführende Informationen zum Wettbewerb und den Link zum Einreichen von Ideen. Bewerbungen können ab sofort bis zum 31. August 2018 eingereicht werden. Danach startet ein mehrstufiger Auswahlprozess: Zunächst werden je Kategorie die besten drei Ideen für das Mentoring-Programm nominiert, das im September 2018 startet. Teams erhalten am 23. Oktober 2018 die Gelegenheit im Rahmen des „Lufthansa Innovation Forums“ am Lufthansa-Stammsitz Frankfurt am Main um eine weiterführende Zusammenarbeit zu pitchen.

Flugzeugkäufe auf der FIA 2018

An Tag Zwei der Farnborough International Airshow (FIA) wurden wieder große Flugzeuggeschäfte abgeschlossen. Insgesamt wurden laut Messeveranstalter für 51,4 Mrd. US-Dollar über 350 Flugzeuge gehandelt.

Die Geschäfte der FIA wuchsen damit auf 95,5 Mrd. US-Dollar an. Inklusiver Triebwerksdienstleistungen geht es um 98 Mrd., und damit 23. Mrd. mehr als auf der FIA 2016.

Airbus: Kassenschlager A320

Ein nicht genannter Kunde etwa hat ein Memorandum of Understanding für 100 Flugzeuge von Airbus unterzeichnet: 25 Airbus A321neo und 75 A320neo. Der Betreiber hat bereits A320neo in der Flotte, die Triebwerke für die neuen Maschinen stünden aber noch nicht fest.

Die International Airlines Group (IAG) bestückt die Flotte ihrer neuen, hauseigenen Low-Cost-Airline LEVEL mit zwei neuen A330-200. 2019 soll die Zahl dieses Typs in der Flotte bei sieben liegen. Erst vor einem Jahr hatte IAG die letzten drei A330-200 bestellt. Die Flugzeuge sind mit 314 Sitzen konfiguiert, 21 davon in der Premium Economy. LEVEL lässt zwei A330-200 von Barcelona aus starten, bald drei weitere von Paris Orly.

LEVEL hebt übrigens ab sofort mit einem Airbus A321 von Wien aus ab und fliegt nach London Gatwick. Mit diesem Eröffnungsflug startet LEVEL den Betrieb in Österreich und bietet Flüge zu 14 wichtigen Städten in Europa an. Neben London Gatwick steht am ersten Tag des Flugbetriebes auch Palma de Mallorca auf dem Flugplan der Low-Cost-Airline. In den kommenden Wochen folgen Erstflüge zu zwölf weiteren Destinationen in sechs europäischen Ländern (Spanien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Zypern und Kroatien). Die Flugfrequenz variiert je nach Destination zwischen zwei und 14 Flügen pro Woche.

Auch der neue mittelgroße Langstreckenjet A350 XWB findet Interessenten. Ein ungenannter Kunde will acht A350-900 XWB kaufen. Die Flugzeugfamilie zählt damit 882 feste Bestellungen von weltweit 46 Käufern. Die Listenpreise für die A320neo liegen 2018 bei 110,6 Mio. US-Dollar, für A321neo 129,5 Mio. US-Dollar. Für A330-200 zahlt man laut Preisliste von 2018 238,5 Mio. US-Dollar. A350-900 XWB kosten 2018 laut Preisliste 317,4 Mio. US-Dollar.

Boeing beliefert große Player

Die Aviation Capital Group (ACG) hat beim US-Hersteller Boeing 20 Flugzeuge der neuen 737 MAX 8 geordert. Der Kauf hat einen Wert nach Listenpreisen von 2,34 Mrd. US-Dollar. ACG hat damit 100 Flugzeuge der 737 MAX direkt bestellt. Die erste Order für 737 MAX kam schon 2012 für die Muster MAX 8 und MAX 9. Der Flugzeugverleaser ist auch einer der ersten Kunden für die bislang größte Version 737 MAX 10. Der Antrieb für 737 MAX kommt durch CFM International LEAP-1B. ACG managed insgesamt 465 Flugzeuge weltweit.

Die Air Lease Corporation hat bei Boeing insgesamt 78 Flugzeuge bestellt, darunter sind 75 der 737 MAX 8 und drei 787-9 Dreamliner. Der Listenpreiswert des Kaufs beträgt 9,6 Mrd. US-Dollar. ALC hat damit 213 Jets der 737 MAX in den Büchern. Fest bestellt sind dabei die drei Dreamliner 787-9 und die ersten 20 der genannten 737 MAX-Flugzeuge.  of the order are firm purchases. Die folgenden 55 737 MAX sind zunächst Commitments.

GE Capital Aviation Services (GECAS) will 35 weitere Flugezuge der 737-800 Boeing anschaffen, die zu Frachtflugzeugen umgewandelt sind. Die Boeing Converted Freighters sind zu 20 Flugzeugen fest bestellt, 15 geordert. GECAS will damit ihr Engagement im Frachtmarkt ausbauen und hat jetzt insgesamt 50 der 737-800BCF in Auftrag gegeben.

Boeing kann zudem einen Kunden für die Business-Jet-Programm verzeichnen. Ein Boeing Business Jet 737 MAX 7 wurde fest geordert und geht an Seacons Trading Ltd. Dort schätzt man die besonders hohe, interkontinentale Reichweite des BBJ MAX 7. Der BBJ MAX 7 soll zudem ein Flight Deck im 787-Style haben und mit einigen neuen Systemen ausgestattet werden, die es so im 737 MAX-Programm nincht gibt.

Passagierplus in Bremen – Ziele ziehen nach

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Im ersten Halbjahr 2018 verzeichnet der Bremen Airport ein Passagierplus von fünf Prozent. Bis einschließlich Juni haben 1.208.436 Passagiere den Bremer Flughafen als Start- oder Zielpunkt ihrer Reise genutzt. Aber auch die Zahl der Ziele steigt.

Ab Bremen können Reisende 45 Ziele in 21 Ländern nonstop erreichen, wie beispielsweise die neu hinzugekommenen Ziele Zadar in Kroatien, Eilat/Owda in Israel oder Fés in Marokko. Und ab Anfang September geht es neu nach Wien. Darüber hinaus haben Lufthansa, Turkish Airlines und Eurowings ihre Frequenzen im Sommerflugplan nach München, Frankfurt, Istanbul und Stuttgart erhöht. Jetzt geht es sechsmal täglich nach Frankfurt und München, zweimal täglich nach Istanbul und damit öfter an die internationalen Drehkreuze und von dort in die ganze Welt sowie viermal täglich in die baden-württembergische Hauptstadt.

Das beliebteste Reiseziel der von Bremen aus startenden Passiergiere aber ist und bleibt Mallorca. Wöchentlich gehen 23 Flüge von Bremen aus auf die Baleareninsel. Aber auch die kanarischen Inseln wie Teneriffa, Lanzarote oder Gran Canaria werden gerne ab Bremen angeflogen, ebenso wie die sieben Ziele in Griechenland sowie die sechs in der Türkei. Zu den Metropolen, die unter anderem nonstop von Bremen angeflogen werden gehören Paris, Mailand, Neapel, London, Dublin, Stockholm, Riga und Tallinn.

Tegel hat Piste Nord fertig saniert

Die Sanierung der Start- und Landebahn Nord und eines wichtigen Rollweges des Flughafens Tegel ist abgeschlossen. Seit Mai fanden die Baumaßnahmen in Nachtarbeit, jeweils zwischen 23:00 und 05:30 Uhr, statt.

Im östlichen Bereich der Nordbahn wurden insgesamt 7.500 Quadratmeter Oberfläche saniert, 800 Meter Fugen instandgesetzt, die Befeuerung erneuert und der sogenannte Antiskid-Belag wiederhergestellt. Zudem wurde die Oberflächenbefestigung des Taxiways Sierra Mike, direkt vor den Terminals, erfolgreich abgeschlossen. Ab Mitte August erhält zudem der Taxiway Sierra Echo (östlicher Flughafenbereich) eine neue Asphaltdeck- und -binderschicht. Die Gesamtkosten für die Instandsetzungsarbeiten liegen bei 2,57 Millionen Euro.

Tegelbetrieb bis zur Schließung sicher

Ralph Struck, Bereichsleiter Facility Management der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir haben mit dem Abschluss dieser Maßnahme einen weiteren Beitrag dazu geleistet, dass der Standort Tegel bis zu seiner endgültigen Schließung sicher betrieben werden kann. Die Durchführung dieser Instandsetzungsarbeiten bei laufendem Betrieb im Zeit- und Budget-rahmen war nur möglich durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den FBB-Fachbereichen Aviation und Facility Management sowie den ausführenden Baufirmen und den genehmigenden Behörden.“

Die Sanierung der Start- und Landebahn Nord und eines wichtigen Rollweges des Flughafens Tegel ist abgeschlossen. Seit Mai fanden die Baumaßnahmen in Nachtarbeit, jeweils zwischen 23:00 und 05:30 Uhr, statt. Auf dem Foto (v..l.n.r.): Thomas Schmidt (Abteilungsleiter Bau TXL – FBB), Hergo Eggert (Abteilungsleiter Versorgungstechnik TXL – FBB), Detlef Dumjahn (Leiter Verkehrsdienste TXL – FBB), Ute Molkenthin (Projektleiterin – FBB), Ralph Struck (Bereichsleiter Facility Management – FBB), Mirko Sticht (Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz).

Ariane-5ES hat ihren letzten Start

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Mit Flug VA244 wird Arianespace zum dritten und letzten Mal die Sonderausführung Ariane-5ES einsetzen, um die vier Galileo-Satelliten auf die letzte der drei vorgesehenen Kreisbahnen in mittlerer Erdumlaufbahn (MEO) in einer Höhe von 23.222 km zu befördern.

Am 25. Juli um 13:25 MESZ (08:25 Uhr Ortszeit) sollen die letzten vier Galileo-Satelliten des zweiten Produktionsloses für die volle Einsatzkapazität (FOC) von Galileo an Bord einer Ariane-5 von Europas Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana aus abheben.

Die Ariane 5ES brachte auch einst europäische ATV für die ISS inst All. Die Version hat bei 22 Starts einen Fehlstart erlitten. Für Europas Trägerrakete Ariane-5 ist das ihr nunmehr 99. Flug. Die ESA und ihre Partner haben in etwas mehr als vier Jahren bereits 22 Galileo-Satelliten gestartet. Die Galileo-Konstellation wächst damit auf 26 Satelliten und auch die Ortungsgenauigkeit und globale Abdeckung des Galileo-Systems erhöht sich. Die ersten Dienste des Galileo-Systems wurden am 15. Dezember 2016 freigeschaltet. Heute nutzen bereits mehr als 100 Millionen kommerzielle Geräte Galileo. Im Bild: Der Start von Ariane 5 VA238.

Kenndaten Ariane 5 ES Galileo
Höhe bis zu 50 Meter
Durchmesser bis zu 5,4 Meter
max. Startmasse 777 t
max. Startschub 11.800 kN
Max. LEO-Nutzlast 16.000 kg
Max. GTO-Nutzlast 9.700 kg
Erster Start 11.12.2002
Startgweicht 760 t
Nutzlast (inkl. Dispenser)  3.400 kg (2.950 kg + 450 kg für Dispenser)

Tech-Night am Fraport für angehende Azubis

Die Welt der Technik und Sicherheit am Flughafen Frankfurt erleben: Unter diesem Motto findet am 10. August ab 17:00 Uhr die „Tech-Night at Fraport“ statt. Bereits zum vierten Mal informiert der Flughafen über Ausbildungen in den Bereichen der Technik und Sicherheit an Deutschlands größter Arbeitsstätte.

Angemeldete Jugendliche ab 14 Jahren können direkt vor Ort in die technischen Ausbildungsberufe zum Industriemechaniker (m/w), Mechatroniker (m/w) oder Elektroniker (m/w) reinschnuppern. Auch die Ausbildungen zum Notfallsanitäter (m/w), Werkfeuerwehrmann/-frau oder Servicekraft für Schutz und Sicherheit (m/w) stellen sich vor. Zum ersten Mal dabei ist in diesem Jahr die Ausbildung zum Koch (m/w).

Stahlbearbeitung, Feuer löschen und Gastronomie

Die „Tech-Night“ bietet in diesem Jahr etwa 130 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, den Airport als Ausbildungsstätte hautnah zu erleben. Im Mittelpunkt steht das praktische Ausprobieren der Tätigkeiten direkt an den realen Arbeitsorten. Ein Gewinde schneiden, Essen in großem Stil zubereiten oder probeweise ein Feuer löschen: Die Jugendlichen werden selbst aktiv und kommen direkt mit den Ausbildungsverantwortlichen und derzeitigen Auszubildenden ins Gespräch. Währenddessen findet auch für die Begleitpersonen (maximal zwei) ein informatives Programm zu den technischen Ausbildungsberufen statt.

Besonders praktisch: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können vor Ort professionelle Bewerbungsfotos für ihre Bewerbung anfertigen lassen und auf einem USB-Stick mit nach Hause nehmen. Weitere Informationen zu den Berufen und zum Ablauf der Veranstaltung gibt es hier. Interessierte Jugendliche können sich bis zum 03. August über das Anmeldeformular auf der Homepage anmelden.

Vistara sichert sich erste Dreamliner 787-9 in Indien

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Vistara, ein Joint Venture von Singapore Airlines und der Tata Group, hat bei Boeing auf der Farnborough International Airshow sechs Dreamliner 787-9 fest bestellt. Hinzu kommen noch Optionen für vier weitere Dreamliner.

Das Geschäft hat einen Wert von 2,8 Mrd. US-Dollar nach derzeitigen Listenpreisen. Vistara wird damit der erste Betreiber von 787-9 in Indien. Die Fluggesellschaft betreibt damit auch erstmals Großraumflugzeuge und nimmt entsprechend Langstreckenverkehre auf.

Start-up baut Flotte mit 60 A220-300 auf

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Airbus kann einen Großauftrag für die frisch integrierte Familie A220 verbuchen: Eine neue Airline, als US-Startup gegründet, will 60 Flugzeuge der A220-300 beschaffen.

Die Flugzeuge sollen ab 2020 geliefert werden und die neue Airline, hinter der Invester David Neeleman steht, beflotten. Neeleman ist Gründer von JetBlue und Investor in Portugal und auch in Azul Airlines in Brasilien involviert. Die kleinen A220 ermöglichten es, schmalere Routen auf längeren Strecken mit einem Komfort auf modernstem Stand für Passagiere zu bedienen, so Neeleman. Für dieses aufstrebende Marktsegment stellen die A220 eine ideale Erweiterung des Flugzeug-Portfolios von Airbus dar.

Die neuen Airbus A220-100 und A220-300 sind aus der Entwicklung von Bombardier CSeries hervorgegangen und nehmen 100 bzw 150 Passagiere auf. Die Flugzeuge sind mit CFRP (Carbon-Fiber-Reinforced Polymer, also carbonfaserverstärktem Kunststoff, CFK) moderner Aerodynamik, Triebwerken mit hohem Seitenstromverhältnis und fly-by-wire-Steuerung state-of-the-art ausgestattet. Angetrieben werden die A220-300 von Getriebefan-Triebwerken, den Pratt & Whitney GTF.

Airbus verkauft erste A321LR nach Asien

Japan bekommt die ersten kleinen Langstreckenflugzeuge A321LR in ganz Asien: Peach Aviation ist die Airline, die dazu zwei bestellte A320neo in A321LR umwandelt.

Die langstreckentauglichen Flugzeuge mit Standardrumpf sollen bei der in Osaka stationierten Low-Cost-Airline ab 2020 den Lininedienst antreten. Die A321LR erreicht Ziele im Umkreis von neun Stunden Flugzeit. Die A321LR ist neu konfiguriert und fasst bis zu 240 Passagiere.

Für die Grundversion A321neo, die bis 2020 20 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen soll, nennt Airbus zur Zeit über 1.900 Bestelungen. Die LR-Variante soll 4.000 Nautische Meilen (7.400 km) weit fliegen und damit auch transatlantische Strecken bewältigen können. Die Bestellung wurde auf der Farnborough Airshow unterzeichnet. Der Airbus A321neo hat 2018 einen Listenpreis von 129,5 Mio. US-Dollar.

Boeing liefert Frachter 747-8 und 777 an Volga-Dnepr

Die Volga-Dnepr Group und CargoLogicHolding haben heute eine Reihe von Vereinbarungen zum Ausbau ihrer Flotte an Frachtflugzeugen mit Boeing getroffen. Die Cargo-Carrier wollen dabei auch ihre Crews kombinieren.

Auf der Farnborough International Airshow 2018 wurde eine Absichtserklärung für 29 Boeing 777 Freighter sowie eine Bestätigung für fünf Boeing 747-8 Freighter unterzeichnet. Damit soll die Flotte mit dem potenten Frachter B747-8Fund der Boeing 777F entwickelt und deren Marktpotenziale bei übergroßer und schwerer Fracht ausgeschöpft werden. Die Triple-Seven in der Frachtvesersion ist das zweistrahlige Frachtflugzeug mit der größten Reichweite auf der Welt, erklärt Alexey Isaykin, Präsident der Volga-Dnepr Group und Chairman der CargoLogicHolding.

Frachtversion von B747-8 und 777 von Vorteil

Man glaube absolut an die Boeing 747-8F und honoriert die Vorzüge diese Flugzeugs. Allein die fünf neuen 747-8 Frachter für Volga-Dnepr haben einen Wert von zwei Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen. Die Gruppe ist jetzt schon der größte Betreiber von Boeing 747 Frachtflugzeugen. Der Luftfrachtmarkt hat jährlich um zehn Prozent wachsenden Bedarf gezeigt.

CargoLogicHolding will 29 Boeing 777 Frachtflugzeuge für 9,8 Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen kaufen. CargoLogicAir ist Teil der CargoLogicHolding, und hat ihren Charter- und Liniendienst mit 747 in Großbrittanien gestartet. Dort freut man sich auf den Ausbau mdes Netzwerkes mit Boeing 747-8F, 777F, 767F sowie 737-800BCF, fügte Isaykin hinzu. Bei den Übereinkünften geht es sowohl um fabrikneue Boeing 767 Frachter, wie auch umgebaute Passagierflugzeuge, wie eben der 737-800BCF (Boeing Converted Freighter). Auch will die zur Volga-Dnepr Group gehörende AirBridgeCargo die Dienste von Boeing Global Services in Anspruch nehmen, um Besatzungen für Frachtflüge zu unterstützen und zu managen. Die Fluggesellschaft hat heute 300 Crewmitglieder.

Jubiläum mit Tickets am Flughafen Saarbrücken

Große Freude am Flughafen Saarbrücken: Am heutigen Dienstag checkte der 600.000 Passagier richtung Türkei ein. SCN-Geschäftsführer Thomas Schuck und Thomas Bornschein, Marketingleiter bei SunExpress überraschten den Passagier mit Flugtickets für den nächsten Türkeiurlaub.

SunExpress und der Flughafen Saarbrücken begehen zudem in diesem Jahr ein stolzes Jubiläum: Seit 1993 operiert die Ferienfluggesellschaft am Saar Airport. Das beschert Urlaubern seit nunmehr 25 Jahren eine Direktverbindung in die Türkei. Die Türkei ist das zweitbeliebteste Urlaubsziel für dortige Passagiere. Die Airline mit dem blau-orangenen Sonnensymbol ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines und startet im Sommerflugplan drei Mal wöchentlich dienstags, freitags und sonntags nach Antalya. Die Auslastung der Flüge ist sehr gut, auch außerhalb der Feriensaison.

Im Terminal des Flughafens Saarbrücken herrschte heute reges Treiben. Das SCN-Team hielt in der SunExpress-Lounge türkische Leckereien bereit. Ein Comedian sorgte als „Türkischer Schuhputzer“ für Abwechslung bei den abfliegenden und ankommenden Fluggästen. Auch für die ankommenden Gäste des SunExpress-Fluges XQ 126 gab es an diesem Tag eine Überraschung der besonderen Art: Auf dem Kofferband in der Gepäckausgabe kreisten zuerst rote Koffer für alle Passagiere, die von der Firma koffer.de zur Verfügung gestellt wurden und die die ankommenden Fluggäste als Geschenk mitnehmen durften. In einem der Koffer befanden sich darüber hinaus zwei weitere SunExpress-Flugtickets für einen Hin- und Rückflug von Saarbrücken nach Antalya.

Seit vielen Jahren ist Antalya der Zielflughafen in der Türkei. Flüge mit SunExpress sind ab dem SCN sowohl als „nur“ Flug als auch im Rahmen von Pauschalreisen zu buchen. Alle bekannten Reiseveranstalter nutzen die Flüge der beliebten Ferienfluggesellschaft. Das Jubiläumsjahr feiern SCN und SunExpress – so wie heute – mit Sonderaktionen.

Eurofighter Typhoon mit neuer Technik als Weg ins FCAS

Der Eurofighter will sich direkt als Brücke zum neuen europäischen Luftkampfsystem FCAS aufstellen. Das teilte nun Volker Paltzo, CEO der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH, mit. Der Eurofighter Typhoon soll dazu technisch aufgerüstet werden.

Das europäische FCAS (Future Combat Air System) soll nahtlos mit einem zukünftigen europäischen Kampfflugzeugprogramm – ob bemannt oder unbemannt – interagieren.

Future Eurofighter Typhoon

Auf der Farnborough International Airshow sagte Paltzo, der Eurofighter Typhoon werde bei jedem FCAS eine Schlüsselrolle spielen und bei egal welchem Szenario neben künftigen Bausteinen in der Verteidigungsstrategie mitoperieren können. Das Flugzeug sei dazu eine leistungsfhäige Plattform. Allerdings muss natürlich mit weiteren Technologien aufgerüstet werden. Dazu gehört insbesondere eine bessere Konnektivität für den Eurofighter, der so selbst zum Knotenpunkt wird.

FCAS erfordert eine enorme Datenintegration und entsprechende Sensorik. Der Eurofighter soll dazu ein neues Cockpit mit großen, hochauflösenden Displays bekommen und die Triebwerke für den Kampfjet sollen künftig 15 Prozent mehr Leistung bringen. Der Eurofighter habe mit den EJ-200 bereits heute die weltweit besten Triebwerke seiner Klasse, wie Clemens Linden, CEO des Herstellers Eurojet TURBO GmbH, anmerkte.

Airbus zeigt Serienmodell Zephyr S

Heute präsentierte Airbus Defence and Space seinen neuen hochfliegenden Pseudosatelliten (High Altitude Pseudo-Satellite – HAPS) Zephyr S auf der Farnborough International Airshow erstmals der Öffentlichkeit. Die dauerfliegende Drohne wird zudem nun produziert.

Das System Zephyr S ist die erste Drohne aus der Serienfertigung des Zephyr-Programms. Die bisherigen Zephyr-Maschinen waren Prototypen für Forschungs- und Entwicklungszwecke. Das Zephyr-System ist kein reines Flugzeug und kein reiner Satellit, besitzt jedoch Merkmale von beidem, indem es die Persistenz eines Satelliten und die Flexibilität einer Drohne in sich vereint.

Elitäre Flughöhe: wie einst die Concorde

Das einzige Zivilflugzeug, das in dieser Höhe geflogen ist, war die Concorde – ansonsten können nur die militärischen Aufklärer U-2 und SR-71 „Blackbird“ in vergleichbaren Höhen eingesetzt werden. Zephyr hat  damit mehrere Weltrekorde aufgestellt, darunter für die längste Flugdauer ohne Betankung, mämlich mehr als 14 Tage bzw. knapp 340 Stunden. Das ist mehr als zehn Mal länger als irgendein anderes Flugzeug auf der Welt. Und für seine große Flughöhe (70.740 Fuß bzw. 21 Kilometer).

Zephyr ist daher das weltweit führende solargetriebene unbemannte Fluggerät in der Stratosphäre. Sie wird rein mit Sonnenenergie betrieben, fliegt über dem Wetter und dem normalen Luftverkehr und bietet auf lokaler Ebene kostengünstig ein ergänzendes Spektrum an persistenten Diensten, ähnlich denen von Satelliten. Damit füllt Zephyr eine Lücke im bisherigen Fähigkeitsbereich von Satelliten und bemannten/unbemannten Flugzeugen. Die Eröffnung des neuen Produktionswerks, das nach dem verstorbenen Zephyr-Erfinder Chris Kelleher benannt ist, unterstreicht den Stellenwert, den Airbus diesem Programm beimisst. Das Kelleher-Werk ist die weltweit erste Serienfertigungslinie für hochfliegende Pseudosatelliten.

Datum der Landung noch offen

Die Drohne Zephyr S habe laut Airbus nachweislich einen Vorsprung von mehreren Jahren vor allen vergleichbaren Wettbewerbssystemen. Den Meilenstein ihres Programms „erlebt“ die Zephyr-Drohne in der Luft, befindet sie sich doch seit ihrem Start in Arizona, USA, vor einigen Tagen auf ihrem Jungfernflug. Der Flug wird von den Regierungen Großbritanniens und der USA unterstützt und unterstreicht die Position des britischen Verteidigungsministeriums als erster Kunde für diese innovative und möglicherweise revolutionäre Technologie. Der Erstflug des Systems Zephyr S dient dem Nachweis und der Demonstration seiner Fähigkeiten im Flugbetrieb; das Landedatum wird erst dann bestätigt, wenn die technischen Ziele erreicht wurden. Stand heute hat die Zephyr-Drohne nahezu 1.000 Flugstunden absolviert.

Zephyr soll sowohl militärischen als auch zivilen Kunden neue optische, sensorische und kommunikative Möglichkeiten bieten. Es hat das Potenzial, das Katastrophenmanagement deutlich zu verbessern, unter anderem durch die Überwachung der Ausbreitung von Waldbränden oder Ölteppichen. So ermöglicht Zephyr nicht nur eine konstante Überwachung ökologischer Veränderungen, sondern ebenso die Kommunikation mit den entlegensten Teilen der Erde. Zephyr ist daher ideal für lokale ISR-Missionen (Intelligence, Surveillance and Reconnaissance – Informationsgewinnung, Überwachung und Aufklärung) mit hoher Persistenz geeignet. Dabei bietet es, ähnlich einem Satelliten (jedoch mit höherer Bildauflösung), Kommunikations- und Erdbeobachtungsdienste über lange Zeiträume und ohne jede Unterbrechung.

Startplatz für Zephyr in Australien

Airbus wird die Drohne Zephyr S künftig von der neuen Flugbetriebsstätte des Unternehmens auf dem Flugplatz Wyndham in Westaustralien aus betreiben. Dieser Ort wurde hauptsächlich aufgrund des fast unbeschränkten Luftraums und des stabilen Wetters als erster Start- und Landeplatz ausgewählt. Der Betrieb der Anlage wird im September 2018 aufgenommen.

Eigentliches Ziel des Zephyr-Systems ist es, persistente Dienste kostengünstig auf lokaler Ebene mithilfe eines wiederverwendbaren, solarelektrisch betriebenen Flugzeugs anzubieten und dabei eine breite Anwendungspalette abzudecken: etwa die Meeresüberwachung und dazugehörige Einsätze, Grenzschutzmissionen, Kommunikation, Lokalisierung und Überwachung von Waldbränden oder Navigation. Die in der Stratosphäre in einer durchschnittlichen Flughöhe von 70.000 Fuß bzw. 21 Kilometern betriebene Ultraleichtdrohne Zephyr wiegt bei einer Spannweite von 25 Metern kaum 75 Kilogramm. Sie fliegt über dem Wetter (Wolken, Strahlströme) und dem normalen Luftverkehr und soll gezielt für lokale oder regionale Missionen eingesetzt werden.

Bombardier CRJ mit neuer Kabine in Farnborough

Bombardier zeigt auf der Farnborough International Air Show das erste Flugzeug der Serie CRJ mit der neuen Kabine im Desing ATMOSPHÈRE. Bombardier präsentiere diese Kabine mit dem Erstkunden Delta Air Lines und dem Zulieferer Zodiac Aerospace.

Die neue CRJ900 steht auf der Außenfläche der Airshow in den Farben von Delta Air Lines. Bombardier zeigt auf der Luftfahrtmesse auch das Regionalflugzeug Q400 im Branding der Ethiopian Airlines, die Afrikaner haben zehn bis 20 Flugzeuge der Turboprops bestellt. Bombardier findet man auf dem Static Display an Standnummer OE26 sowie A5.

Schottland soll Weltraumbahnhof für UK werden

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Die Weltraumagentur von Großbrittanien will einen Raketenstartplatz in Schottland errichten. Die UK Space Agency will eine Rampe für Trägersysteme in Sutherland nahe der Nordküste von Schottland etablieren.

Schottland als Weltraumbahnhof sei der beste Platz in UK um Satelliten auf senkrecht starteten Raketen in Umflaufbahnen zu schießen. Aber es sollen auch mehrere Millionen Pfund bereitgestellt werden, um die Region als Startplätze für horizontal startende Raumflugzeuge zu etablieren. Dazu sind etwa Newquay, Glasgow Prestwick und Snowdonia im Gespräch, um von hier aus sub-orbitale Flüge, Satellitenstarts und Flüge mit Spaceplanes abheben zu lassen.

Heute dann verkündete die britische Raumfahrtbehörde, dass der Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Lockheed Martin ein senkrecht startendes Trägersystem im schottischen Sutherland errichten soll. In Reading in Berkshire sollen zudem mit der Behörde für 23,5 Mio. Pfund Technologien entwickelt werden. Weitere 5,5 Mio. Pfund sollen für die britische Firma Orbex sollen der Entwicklung einer Rakete dienen.

75 Boeing 737 MAX 8 für Jet Airways fix

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Boeing und Jet Airways haben sich heute schriftlich über den Kauf von 75 Flugzeugen der neuen 737 MAX 8 geeinigt. Die Fluggesellschaft aus Indien war bisher nicht als Auftraggeber öffentlich gemacht worden.

Der Kauf wurde auf der Farnborough International Airshow besiegelt und hat einen Wert von 8,8 Mrd. US-Dollar nach Listenpreisen. Im Juni hat Jet Airways aus Mumbai ihre erste Boeing 737 MAX erhalten. Die Airline hat schon einmal 75 Flugzuge bestellt. Jet Airways ist die zweitgrößte Fluggesellschaft in Indien mit fast 120 Flugzeugen, die über 60 Ziele in 15 Ländern ansteuern.