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Lufthansa: Ergebnis stabil, Passagierzahl hoch wie nie

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Die Lufthansa Group hat ihre Umsatzerlöse im ersten Halbjahr, bereinigt um die Effekte aus der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 15, um 5,2 Prozent gesteigert. Auf berichteter Basis blieben die Umsatzerlöse mit 16,9 Milliarden Euro annähernd stabil.

Die Verkehrserlöse belaufen sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf 13,2 Milliarden Euro, was bereinigt um den IFRS 15-Effekt einem Anstieg von 7,0 Prozent entspricht. Das Adjusted EBIT, die führende Ergebniskennzahl der Lufthansa Group, bleibt mit 1.008 Millionen Euro nahezu stabil auf Vorjahresniveau. Die Adjusted EBIT-Marge erreichte 6,0 Prozent (Vorjahr 6,1 Prozent). Das Konzernergebnis bleibt für das erste Halbjahr mit 677 Millionen Euro stabil (Vorjahr: 672 Millionen Euro).

Belastungen bei Eurowings in Kauf genommen

„Die Entwicklung der Lufthansa Group in der ersten Jahreshälfte war von starkem Wachstum bei gleichzeitig steigenden Stückerlösen geprägt. Beides zusammen erzielt zu haben, ist ein guter Erfolg“, sagt Ulrik Svensson, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG. „Bei den Network Airlines haben wir die Belastungen aus höheren Treibstoffkosten durch strukturelle Kostensenkungen sogar überkompensiert und einen Ergebniszuwachs von 26 Prozent erzielt. Ohne die Belastungen bei Eurowings, die wir in Kauf nehmen, um unsere Marktposition in Europa weiter zu stärken, wäre unser Ergebnis damit gestiegen.“

Zentraler Faktor für dieses Ergebnis ist die Performance der Airlines im ersten Halbjahr 2018. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 67 Millionen Passagiere befördert, so viele wie nie zuvor. Ebenso erreichten Angebot, Absatz und Sitzladefaktor neue Spitzenwerte. Den größten absoluten Ergebnisbeitrag lieferten hier die Network Airlines, wobei insbesondere Lufthansa German Airlines und die SWISS positiv zum Ergebnis beitrugen. Hier wirkt sich neben höheren Stück­erlösen vor allem eine deutliche Senkung der Stückkosten aus.

Die Treibstoffkosten sind im ersten Halbjahr 2018 preis- und mengenbedingt um 216 Millionen Euro auf 2,8 Milliarden Euro gestiegen. Höhere Kosten aufgrund von Verspätungen und Flugausfällen haben das Ergebnis in den ersten sechs Monaten negativ beeinflusst. Ursachen hierfür waren vor allem Streiks und infrastrukturelle Defizite im europäischen Luftverkehr wie die bestehenden Kapazitätsprobleme bei nationalen europäischen Flugsicherungs­behörden. Zudem behinderten extreme Wetterereignisse, wie zum Beispiel Gewitter, den Flugverkehr deutlich stärker als zu dieser Jahreszeit üblich. Von diesen Umständen waren alle Airlines und nicht nur die Lufthansa Group betroffen. Außerdem belasteten Aufwendungen für die in der euro­päischen Airline-Industrie beispiellose Integration der vormals von airberlin betriebenen Flugzeuge in die Eurowings-Flotte, die länger dauerte als ursprünglich erwartet, die Ergebnisentwicklung.

Die Stückkosten sanken dennoch um 0,6 Prozent. Dazu trugen vor allem Effizienz­verbesserungen bei den Network Airlines bei, die von der umfassenden Modernisierung der Flotte, dem im vergangenen Jahr erreichten Tariffrieden mit wesentlichen Teilen der Belegschaft und der Verschlankung betrieblicher Prozesse und Managementstrukturen profitierten. Bei den Network Airlines lagen die währungsbereinigten Stückkosten ohne Treibstoff somit 2,1 Prozent unter Vorjahr.

Neztwerkverkehr

Der Fokus der Network Airlines auf nachhaltigen Kostensenkungen und Erlöswachstum zeigt sich im Ergebnis des ersten Halbjahres. Auf berichteter Basis sanken die Umsatzerlöse der Network Airlines im ersten Halbjahr 2018 zwar um 3,9 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro. Bereinigt um den IFRS 15-Effekt lagen die Umsatzerlöse jedoch um 3,2 Prozent über Vorjahr. Die währungsbereinigten Stückerlöse stiegen aufgrund erhöhter Auslastung und verbesserter Durchschnittserlöse pro Passagier um 1,4 Prozent. Vor allem das Nord­atlantik- und das Europageschäft entwickelten sich dank einer starken Nachfrage positiv. Das Adjusted EBIT verbesserte sich um 25,6 Prozent auf 951 Millionen Euro. Die Adjusted EBIT-Marge verbesserte sich entsprechend um 2,1 Prozent­punkte auf 8,9 Prozent.

Lufthansa German Airlines steigerte in den ersten sechs Monaten das Adjusted EBIT um 16,0 Prozent auf 660 Millionen Euro. SWISS konnte das Adjusted EBIT um 56,7 Prozent auf 293 Millionen Euro steigern. Austrian Airlines verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 ein um 6 Millionen Euro niedrigeres Adjusted EBIT von -3 Millionen Euro, das bei weiterhin gutem Ergebnis im zweiten Quartal von den Flugausfällen in den ersten drei Monaten dieses Jahres beeinflusst wurde.

Eurowings

Die Umsatzerlöse der Eurowings stiegen im Verlauf der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres um 9,2 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Bereinigt um den IFRS 15-Effekt lagen die Umsatzerlöse um 25,2 Prozent über Vorjahr. Neben der deutlichen Ausweitung des Angebots trug dazu ein währungsbereinigter Anstieg der Stückerlöse um 3,4 Prozent bei. Dass das Adjusted EBIT auf -199 Millionen Euro sank, ist im Wesentlichen auf Einmal­effekte aus der Integration von Teilen der airberlin-Flotte zurückzuführen.

Zu Buche schlugen bei dieser kurzfristigen Kapazitätsausweitung vor allem höhere Aufwendungen für Technik, Charter- und Leasing-Kosten. Der Konzern geht davon aus, dass Integrations­aufwendungen die Ergebnisentwicklung letztmalig im dritten Quartal belasten werden. Weitere Kosten entstanden infolge von Flugverspätungen und –ausfällen, deren Ursachen im Wesentlichen außerhalb der Lufthansa Group lagen.

Aviation Services

Im Bereich der Aviation Services ragte Lufthansa Cargo mit deutlichen Zuwächsen heraus, was die anhaltend starke Nachfrage nach Luftfrachtdienstleistungen widerspiegelt. Auch Lufthansa Technik legte nach einem schwächeren Jahres­auftakt im zweiten Quartal deutlich zu. Das Adjusted EBIT der Lufthansa Cargo stieg um 60,3 Prozent auf 125 Millionen Euro.

Das Ergebnis von Lufthansa Technik liegt mit einem Adjusted EBIT von 218 Millionen Euro im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent niedriger. Die LSG Group konnte ihr Ergebnis in der ersten Jahreshälfte um 207,7 Prozent auf ein Adjusted EBIT von 40 Millionen Euro steigern. Im Bereich Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen sank das Adjusted EBIT vor allem aufgrund des Wegfalls von Währungsgewinnen im Vorjahr um 119 Millionen Euro auf -78 Millionen Euro.

Finanzkennzahlen

Der operative Cashflow sank um 6,4 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro. Der Free Cashflow ging aufgrund deutlich höherer Investitionen in die Flotte um 53,3 Prozent auf 977 Millionen Euro zurück. Die Pensionsrückstellungen stiegen vor allem aufgrund des von 2,0 Prozent auf 1,9 Prozent gesunkenen Diskontierungszinssatzes sowie einer negativen Plan­vermögensentwicklung um 5,9 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro.

Die Nettokreditverschuldung ging gegenüber dem Stand zum Jahresende 2017 um 11,4 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro zurück. Im gleichen Zeitraum sank die Eigenkapitalquote wegen der wachsenden Bilanzsumme um 1,5 Prozent­punkte auf 25,0 Prozent. Im Vergleich zum 30. Juni 2017 bedeutet dies allerdings einen Anstieg um 5,6 Prozentpunkte, vor allem aufgrund der positiven Ergebnisbeiträge in den letzten zwölf Monaten.

Ausblick für das Gesamtjahr 2018

Die Lufthansa bestätigt ihre Prognose für 2018. Im Gesamtjahr soll das Angebot um etwa 8 Prozent wachsen. Das entspricht einem etwas geringeren Wachstum im Vergleich zur bisherigen Prognose einer Expansion von 8,5 Prozent. Die Treib­stoffkosten werden sich um etwa 850 Millionen Euro gegenüber Vorjahr erhöhen. Der Konzern geht jedoch nun davon aus, dass die Stückerlöse im Gesamtjahr leicht steigen werden. Die Senkung der um Währungs- und Treibstoffeffekte bereinigten Stückkosten wird voraussichtlich etwa ein Prozent betragen, negativ beeinflusst von höher als geplanten Integrationsaufwendungen bei Eurowings.

Außerdem erwartet der Konzern nun einen leichten Ergebnisrückgang im Bereich Aviation Services. Dieser steht im Zusammenhang mit der Ergebnisverschlechterung im Bereich Weitere Gesellschaften und Konzernfunktionen in der ersten Jahreshälfte, der durch den Wegfall von Währungsgewinnen im Vorjahr bedingt war. Insgesamt geht die Lufthansa Group jedoch unverändert davon aus, dass das operative Ergebnis (Adjusted EBIT) nur leicht unter dem Niveau des Rekordjahres 2017 liegen wird.

„Die anhaltend starke Nachfrage macht uns zuversichtlich, trotz einer schwierigen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr auch in der zweiten Jahreshälfte eine gute Erlös­entwicklung zu erzielen. Wir werden außerdem weiter von der deutlich gestiegenen Kosteneffizienz der Network Airlines profitieren. Eurowings will nach dem erheblichen Kapazitätsausbau nun im nächsten Jahr wieder profitabel werden. Wir werden außerdem die Strukturen schaffen, um die Profitabilität von Eurowings in den nächsten drei bis vier Jahren auf das Niveau der wichtigsten Wettbewerber zu heben“, sagt Finanzvorstand Ulrik Svensson.

IFRS 15 der Lufthansa

Der Berichtsstandard IFRS 15 zu „Erlösen aus Kundenverträgen“ führt zu einer Veränderung der Erlös- und Kostenpositionen insbesondere bei den Network Airlines und Eurowings. So werden beispielsweise passagierabhängige Flughafenentgelte und Steuern, die früher sowohl auf der Erlös- als auch auf der Kostenseite erfasst wurden, aus der Gewinn- und Verlustrechnung herausgekürzt. Dadurch verringern sich sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben. Da das EBIT nicht betroffen ist, erhöht sich rechnerisch die EBIT-Marge. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen erfolgt nicht.

Urabstimmung für MTV der Piloten bei Ryanair

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Am 30. Juli 2018 endete die Urabstimmung über den Manteltarifvertrag (MTV) und den Vergütungstarifvertrag (VTV) für die Piloten der Ryanair. Mit den abgegebenen Stimmen sprachen sich die Piloten mit dem überwältigenden Ergebnis von 96 Prozent beim MTV und 96 Prozent beim VTV deutlich dafür aus, mittels Streiks ihre Forderungen durchzusetzen.

Streiks sollen aus Rücksichtnahme auf die Passagiere mindestens 24 Stunden vorab angekündigt werden, so die Vereinigung Cockpit (VC). „Wir geben Ryanair eine allerletzte Frist bis zum 06. August 2018, um doch noch ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Leider ist dies bislang nicht erfolgt, und auch die Gespräche am vergangenen Freitag blieben ohne den erhofften Fortschritt“, sagte Ingolf Schumacher, Vorsitzender Tarifpolitik bei der Vereinigung Cockpit (VC).

Klarer Kurs – Orientirung an TUIfly

„Ryanair hat in den Verhandlungen seit Januar diesen Jahres auf Zeit gespielt. Wenn nun auch das Signal der Urabstimmung nicht ernst genommen wird, sind Streiks – wie auch in anderen europäischen Ländern – unvermeidlich. Wir fordern Ryanair auf, endlich den Geisterfahrerkurs gegen alle Gewerkschaften des Cockpit- und Kabinenpersonals bei Ryanair in ganz Europa zu beenden“, so Schumacher.

Seit Jahren fordert die Vereinigung Cockpit den Abschluss erstmaliger Tarifverträge bei Ryanair. Seit im Januar 2018 die Verhandlungen zwischen Ryanair und VC aufgenommen wurden, gab es keine substantiellen Verhandlungsfortschritte. In der vergangenen Woche drohte das Unternehmen mit Versetzungen und Stellenstreichungen in Irland und Deutschland. Die VC orientiert sich mit ihren Forderungen an vergleichbaren Airlines wie TUIfly.

Lufthansa zeigt erste A320neo in neuem Design

Lufthansa erhält eine weitere werksneue A320neo. Das Flugzeug verließ Montagabend das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder. Nach Restarbeiten in Berlin-Schönefeld wird der Airbus mit der Kennung D-AINK künftig vom Drehkreuz Frankfurt aus eingesetzt.

Es ist das elfte Flugzeug dieses Typs für Lufthansa und gleichzeitig die erste A320neo im neuen Design der Kranich-Airline. Zudem wird er künftig den Namen der Stadt ‚Heidenheim an der Brenz‘ tragen, mit der Lufthansa seit 13 Jahren eine Taufpatenschaft verbindet.

A320neo: Neues Muster für neue Erscheinung

Lufthansa ist Erstkunde der A320neo, die Anfang 2016 ihre Premiere feierte. Die neu entwickelte Triebwerkstechnologie, Wirbelgeneratoren an den Tragflächen sowie die aerodynamischen Flügelenden (Sharklets) führen zu einer deutlichen Treibstoff- und Lärmreduktion. Die Lufthansa Group hat insgesamt 122 Flugzeuge dieses Typs bestellt, sowohl in der Version A320neo als auch A321ceo; zehn fliegen bereits ab dem Frankfurter Flughafen im innerdeutschen und europäischen Lufthansa Streckennetz.

Diese Lackierung unterstreicht das neue Erscheinungsbild und den modernen Premium-Anspruch von Lufthansa. Rumpf, Tragflächen und Triebwerke sind komplett in strahlendem Weiß lackiert. Die einzigartige weiße Linie am Scheitel des Seitenleitwerks unterstützt die stromlinienförmige Gestalt des Flugzeugs. Das tiefblaue, optisch verlängerte Leitwerk schafft die Basis für eine große, starke und kontrastreiche Darstellung des Kranichs.

Freitag erneut Streik bei Ryanair

Ryanair hat heute die irische Gewerkschaft FORSA nochmals eingeladen um mit dem Gesprächskommittee der Piloten über die Forderungen zu sprechen, die FORSA an die Airline gestellt hat. Grund ist ein erneuter Streik bei dem Billigflieger.

Am Freitag drohe ein Streik von einem Viertel der irischen Piloten der Ryanair, welche Mitglied bei der Irish Airline Pilots Association (IAPLA) sind, was zu Störungen bei 3.500 Buchungen führe. Nachdem die Passagiere der betreffenden 20 von insgesamt 300 Flügen mittlerweile umdisponiert oder entschädigt wurden, könne der Schaden für Ryanair auch nicht mehr abgewendet werden, selbst wenn der Streik abgesagt würde. Es ist der mittlerweile vierte Streik, der dem low-Cost-Carrier ins Haus steht.

Streik bei Ryanair: 9/11 der Punkte erfüllt

Die irische Airline fordert die FORSA auf zu erklären, warum dieser Streik ausgerufen werde, wo die Fluggesellschaft doch auf neun von elf Forderungen der Piloten eingegangen sei. Diese zwei Punkte seien einerseits widersprüchlich, andererseits behinderten sie das Wachstum der Airline. FORSA solle die Einladung am Samstag, 04. August annehmen oder wieder ab Montag 06. August, soweit keine weiteren Streiks mehr durchgeführt und Piloten von Air Lingus in die Verhandlungen involviert würden.

Strandurlaub ohne Wegfliegen: Airlebnis am Airport DUS

Ferienzeit ist Reisezeit und die meisten Urlauber zieht es an den Strand. Doch auch wer zu Hause geblieben ist oder den Urlaub noch vor sich hat, kommt beim Familien-Airlebnis das Gefühl von „Strandurlaub“ am Flughafen erleben.

Was ist eine der Lieblingsbeschäftigungen von Familien am Strand? Sandburgenbauen. Wie es der Profi macht, können die Besucher hautnah im Terminal erleben. Auf einer drei mal drei Meter großen Fläche entsteht hier im Laufe des Tages ein wahres Sandschloss. Am Sonntag, 05. August, laden von 11:00 bis 18:00 Uhr viele Aktionen auf der Abflugebene des Düsseldorfer Flughafens kleine und große Besucher zum Mitmachen ein. Der Eintritt ist frei.

Beachvolleyball im Terminal

Wer selbst aktiv werden möchte, kann sich auf dem Beachvolleyballfeld verausgaben. Die Volleyballspielerinnen der ersten Mannschaft vom Düsseldorfer SC geben gerne Tipps. Wenn sie selbst die Bälle übers Netz schmettern, sieht es jedenfalls ganz leicht aus. Geschick ist ebenfalls beim Surfsimulator gefragt. Wer dagegen Ruhe sucht, kann sich in der Chill Out Area mit Liegestühlen entspannen. Kopfhörer, aus denen sanfte Musik oder Meeresrauschen erklingt, lassen den Trubel ringsum sicher schnell vergessen.

Programm „Familien Airlebnis“

Die jüngsten Besucher kommen auf der Kleinkinderspielfläche, beim Kinderschminken oder auf der Hüpfburg auf ihre Kosten. In der Bastelecke entstehen bunte Wassertiere. Auch der Kinderwagenverleih Mami Poppins ist wieder mit dabei und verleiht kostenlos – gegen ein Pfand und solange der Vorrat reicht – seine Wagen. Außerdem gibt es wieder Flughafenrundfahrten, freien Eintritt zur Flughafenterrasse, Gewinne im Reisemarkt und eine kostenlose Kinderbetreuung (drei bis elf Jahre), die Großen genießen den Airport.

Airbus A350 Ultra Long Range in Farben ihrer Airline

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Airbus hat die erste A350 XWB in der Version Ultra Long Range in ihrer Bemalung für den Erstkunden präsentiert. Der Airbus A350 XWB ist der Airliner mit der weltweit größten Reichweite und wird für Singapore Airlines in Dienst gehen.

Beim ersten Testflug des Musters ging es insbesondere um das modifizierte Treibstoffsystem. Die A350ULR schafft bis zu 9.700 Nautische Meilen, das sind über 17.960 Kilometer. Singapore Airlines hat sieben A350-900 Ultra Long Range bestellt. Bei allen davon hat bereits die Produktion begonnen. Die Fluggesellschaft will das Flugzeug auf Strecken von Singapur in die USA einsetzen. Die hohe Reichweite ermöglicht dabei non-Stop-Flüge bis nach Los Angeles, San Francisco und New York, was der längste Linienflug auf der Welt sein wird.

Das modizifierte Tanksystem kann dabei, ohne zusätzliche Tanks, 24.000 Liter Kerosin mehr aufnehmen. Das maximale Startgewicht des Langstreckenflugzeugs (MTOW, maximum take-off weight) liegt bei 280 Tonnen. Die Ultra Long Range A350 XWB kann somit 20 Stunden am Stück fliegen. Früher war noch von bis zu 19 Stunden die Rede. Und das bei einer modernen und angenehmen Reisekabine. Singapore Airlines hat von der Normalversion A350-900 XWB schon 21 in Dienst gestellt und insgesamt 60 Flugzeuge bestellt, mit der ULR-Version 67 Flugzeuge.

Cessna Skyhawk 172: Tauglich für zivile Flugprüfung und CFI

Die Cessna Skyhawk ist seit Jahrzehnten eines der häufigsten Muster der General Aviation und hat noch immer noch eine große Zukunft vor sich. Das beweist der Flottenausbau auch jüngst an der ATP Flugschule mit weiteren zehn Cessna Skyhawk 172.

Die ATP Flight School vergrößert ihre Flotte damit auf fast 150 Flugzeuge, davon hat der Cessna-Mutterkonzern Textron Aviation alleine 50 Maschinen seit 2016 geliefert. Die Skyhawk ist eine beliebte Plattform zur Pilotenausbildung und ist dabei mit der Zeit gegangen. Die Flugzeuge kommen mit der Avionik Garmin G1000 NXi mit drahtlosen Schnittschtellen. Insgesamt nennt der Hersteller über 44.000 gebaute Flugzeuge.

Das Garmin G1000 NXi verleiht der Skyhawk 172 einen Autopiloten, der konform ist mit der kürlich eingeführten Regelung für „Technically Advanced Aircraft (TAA)“ der amerikanischen Behörde FAA. Damit werde es Flugschülern exklusiv in der Cessna Skyhawk möglich, nicht nur die zivile Zulassung zu absolvieren sondern auch die zivile Flugprüfung und die Zulassung für Certified Flight Instructor (CFI) zu vollenden. ATP ist die größte Flugschule in Amerika und bildet Airliner-Piloten auch ohne Vorkenntnisse aus. Die Flugschule kann auch die Typenzulassung vornehmen und kooperiert mit Airlines zur Einstellung von Piloten.

Terminal 2 am Flughafen München gesperrt

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Am Münchner Airport kommt es zu Beeinträchtigungen im Flugbetrieb. Die Bundespolizei veranlasste eine mehrstündige Sperrung im Terminal 2. Der Reiseverkehr erfährt dadurch Behinderungen, da Passagiere nicht zu ihren Gates kamen.

Die Sperrung im Terminal 2 ist mittlerweile wieder aufgehoben, doch es komme in den nächsten Stunden noch weiter zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr. Passagiere sollen ihren Flugstatus beachten oder sich an ihre Airline wenden. Grund für die Polizeiaktion soll eine verdächtige Person gewesen sein.

Luxemburg ordert zwei H145M

Die Regierung des Großherzogtums Luxemburg hat zwei Mehrzweck-Hubschrauber vom Typ H145M für Einsätze im Bereich Verteidigung und Sicherheit bestellt. Neben den Hubschraubern wird Airbus dem Kunden auch ein Trainings- und Service-Paket zur Verfügung stellen.

Die H145M ist ein bewährter, leichter zweimotoriger Hubschrauber, der erstmals 2015 an die Bundeswehr geliefert und seitdem von Ungarn, Thailand und Serbien bestellt wurde. Die Einsatzbereitschaft der bereits im Betrieb befindlichen Maschinen vom Typ H145M liegt bei über 95 Prozent. Die neusten Technologien zum Flug des Hubschraubers unter schwierigen Wetterbedingungen und in der Nacht sind in das Design eingeflossen. Die H145M sollen am Findel Airport in Luxemburg betrieben und gewartet werden. Die Hubschrauber sollen vor Ende 2019 geliefert werden und Anfang 2020 ihren Betrieb aufnehmen.

H145M: Leiser Performance-Hubschrauber

Mit einem maximalen Startgewicht von 3,7 Tonnen kann die H145M für ein breites Spektrum von Aufgaben, darunter Truppen- und Passagiertransport, Überwachung, Luftrettung, Aufklärung und medizinische Luftrettung, genutzt werden. Die Hubschrauber werden mit einer Winde, einem System zum schnellen Abseilen, einer High-Performance-Kamera, einem Suchscheinwerfer, hochmodernen Kommunikationssystemen und Vorrichtungen zur Montage eines leichten Panzerschutz-Kits ausgestattet sein.

Die H145M wird von zwei Safran Arriel 2E-Triebwerken angetrieben, ist FADEC-gesteuert (Full Authority Digital Engine Control) und mit der digitalen Avionik-Suite Helionix ausgestattet. Sie verfügt über einen hochleistungsfähigen Vier-Achsen-Autopilot zur Erhöhung der Sicherheit und zur Senkung der Arbeitsbelastung des Piloten. Durch die besonders geringe Lärmkontur ist der H145M der leiseste Helikopter seiner Klasse.

Flughafen Wien reduziert CO2-Ausstoß bei Wachstum

Seit 2012 sinken am Flughafen Wien trotz Wachstums CO2-Ausstoß und Energieverbrauch. Die CO2-Emissionen um 42,6 Prozent, der Stromverbrauch um 20,4 Prozent bei gleichzeitig 18,4 Prozent weniger Energieeinsatz pro Verkehrseinheit am Flughafen Wien.

Die Verbesserung der Energieeffizienz hat das Verkehrswachstum damit deutlich übertroffen. Der Flughafen Wien konnte seit 2012 bis heute wesentliche Verbesserungen in den eigenen Umweltkennzahlen erreichen. 2018 entsteht am Standort die bereits vierte Photovoltaik-Anlage mit rund 8.000 m² Solarfläche, neue Abfallcontainer informieren beim Erreichen der Füllkapazität vollautomatisch den Entsorgungsdienst und im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der TU-Wien arbeitet der Flughafen an der „Smart Airport City“: Diese und viele weitere Maßnahmen hat die Flughafen Wien AG heute in ihrem neuen Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt.

Hindernislauf um Normen und Vorschriften

Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG: „In der Praxis konterkarieren Normen und technische Vorgaben leider vielfach die Energieeffizienzbemühungen: So leuchten am Airport in den 150 Bauwerken rund 20.000 Fluchtwegslampen 365 Tage im Jahr 24 Stunden lang und verbrauchen mehr als zwei Mio. kWh Strom – auch dann, wenn sich niemand im Gebäude aufhalten kann. Bei der Planung und Umsetzung hochenergieeffizienter Bürogebäude muss man einen wahren Hindernislauf durch entgegenstehende Normen und technische Auslegungsvorschriften bewältigen.“

Verbesserung bei allen Energiekennzahlen

Der Flughafen Wien erzielt deutliche Verbesserungen in seiner Energiebilanz: Durch mehr als 100 Energiesparmaßnahmen, wie den Einsatz von LED-Leuchtmitteln in den Parkhäusern, die Neukonzeption der Klima- und Lüftungsinfrastruktur sowie die Errichtung von drei Photovoltaik-Anlagen, konnte der Gesamtenergieverbrauch um 18,4 Prozent von 2012 (8,25 kWh/VE) bis 2017 (6,73 kWh/VE) reduziert werden. Im selben Zeitraum konnte der Stromverbrauch um 20,4 Prozent verringert werden.

Die Nutzung von nachhaltigen Ressourcen steht für den Airport im Vordergrund: Mit einer Gesamtfläche von rund 8.000 m² betreibt die Flughafen Wien AG bereits heute eine der größten Photovoltaik-Anlagen Österreichs. Eine weitere Anlage – die Vierte am Standort – wird 2018 in Betrieb gehen. Auch setzt der Airport verstärkt auf Elektromobilität: 37 Cateringfahrzeuge werden auf E-Fahrzeuge umgestellt und 30 neue E-Passagierbusse wurden ausgeschrieben, im nächsten Schritt werden die Hubbühnen auf Elektro-Antrieb umgestellt. Damit können jährlich mehr als 275.000 Liter Diesel eingespart werden. Im Rahmen eines großangelegten Forschungsprojekts erarbeitet der Flughafen Wien weitere Schritte zur Forcierung von E-Mobilität am gesamten Standort.

Ziel: CO2-neutraler Airport

Von 2012 bis 2017 konnte der Flughafen Wien die von ihm beeinflussbaren CO2-Emissionen um 43 Prozent verringern und damit deutlich reduzieren. Für die erfolgreich gesetzten Maßnahmen wurde die Flughafen Wien AG im Jahr 2017 nach ACAS Level 3 zertifiziert, ein internationales, vierstufiges, Programm der weltweiten Flughafenvereinigung ACI (Airport Council International) zur Reduktion der CO2-Emissionen von Flughäfen. Ziel des Flughafen Wien ist es, ein komplett CO2-neutraler Betrieb zu werden. Bereits seit 2015 ist der Flughafen Wien für sein vorbildliches Umweltmanagement nach EMAS (Eco Management & Audit Scheme), einem Programm der Europäischen Union, zertifiziert.

Forschungsprojekte mit TU-Wien und Industriepartnern

Gemeinsam mit der Technischen Universität Wien arbeitet der Flughafen Wien an der Software für die europaweit größte Simulation einer virtuellen Stadt. Dabei werden verschiedene Aspekte, wie die mögliche Gebäude- und Klimatechnik, der Energieverbrauch und die Verkehrsanalyse ganzheitlich betrachtet. Im Rahmen des Projekts „Smart Airport City“ mit der TU-Wien werden vor allem neue Betriebsführungskonzepte zur Steigerung der Energieeffizienz und Verbesserung der Energiebilanz entwickelt. Diese Faktoren stehen bereits beim neuen Office Park 4, der im Jahr 2020 eröffnet wird, im Vordergrund: Für die umfassende Integration von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in der Planung wurde das Flughafen-Bauprojekt bereits mit dem Platin-Zertifikat der ÖGNI (Österreichische Gesellschaft für nachhaltige Immobilienentwicklung) ausgezeichnet.

2.500 neue Jobs in 2018 am Flughafen-Standort

Zahlreiche neue Betriebe siedeln sich aktuell am Flughafen-Standort an: Wizz Air, Level und Laudamotion betreiben hier ihre Airline-Basen, Austrian Airlines und Eurowings stocken Personal auf und die Betriebsansiedlungen von DHL, Makita, Cargo Partner und vielen anderen Unternehmen schaffen zusätzliche Arbeitsplätze: 2018 werden rund 2.500 neue Arbeitsplätze am Standort entstehen. Mit 22.500 Beschäftigten in mehr als 230 Unternehmen ist der Standort Flughafen Wien bereits heute der größte Arbeitgeber der Region.

Flughafen Wien AG: Ein verantwortungsvoller Arbeitgeber

Rund 5.800 Beschäftigte arbeiten direkt bei der Flughafen Wien AG und ihren Tochterunternehmen. Eine positive Unternehmenskultur, zukunftsorientierte MitarbeiterInnenentwicklung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, betriebliche Sozialleistungen, sowie Arbeitssicherheit und Gesundheit sind für den Airport wesentliche Elemente eines verantwortungsvollen Personalmanagements. Dazu hat der Flughafen viele Maßnahmen, wie verschiedene Teilzeitmodelle, Papa-Monat, Wiedereingliederungsmodelle, einen Betriebskindergarten und vieles mehr realisiert.

Für dieses Engagement wurde der Airport als „familienfreundlichster Betrieb Niederösterreichs“ ausgezeichnet und wird derzeit freiwillig nach dem österreichischen Auditierungsprogramm „berufundfamilie“ evaluiert. Mit verschiedenen Arbeitszeitmodellen bietet das Unternehmen seinen MitarbeiterInnen im operativen Betrieb und der Verwaltung vielfältige und flexible Arbeitszeitlösungen. Im Rahmen einer breitgefassten betrieblichen Gesundheitsvorsorge bietet der Flughafen verschiedene Services, wie persönliche Beratungen, ärztliche Dienstleistungen und ab Herbst 2018 ein Gesundheitszentrum mit Facharztleistungen direkt am Standort. Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle konnte seit 2012 um 44 Prozent gesenkt werden und liegt heute bei 25,2 pro 1.000 MitarbeiterInnen.

Dialog mit den Stakeholdern

Im Dialogforum, einem europaweit einzigartigen Mediationsgremium, erarbeitet der Flughafen Wien mit allen Anrainergemeinden, Bürgerinitiativen, den Bundesländern Wien und Niederösterreich, der Flugsicherungsbehörde Austro Control sowie Austrian Airlines laufend an Maßnahmen zur Verringerung der Flugverkehrsbelastung. Zur ganzheitlichen Entwicklung der gesamten Region hat der Flughafen Wien gemeinsam mit anderen Verkehrsträgern und Umlandgemeinden die Plattform „Vienna Airport Region“ gegründet. Dort werden vor allem Projekte, wie eine gemeinsame Standortvermarktung für neue Betriebsansiedlungen, Nahverkehrskonzepte und andere Vorhaben entwickelt und vorangetrieben.

Nachhaltigkeitsbericht 2017 des Flughafen Wien

Alle Kennzahlen zu Energieeffizienz und Umweltmaßnahmen, sowie Detailinformationen zu Projekten liefert der heute erschienene Nachhaltigkeitsbericht 2017 der Flughafen Wien AG. Seit 2014 erscheint der Bericht in gedruckter Form, eine jährliche Aktualisierung soll künftig auch online erfolgen. Der Nachhaltigkeitsbericht der Flughafen Wien AG wurde nach den Global Reporting Standards (GRI) erstellt und ist nach TÜV zertifiziert.

Flughafen Stuttgart: Ausbau von Verkehr und Gewerbe

Man muss nicht unbedingt eine Flugreise antreten, um vom Landesflughafen Stuttgart einen Nutzen zu haben: Der  Airport entwickelt sich auch zu einem gefragten Gewerbestandort, unabhängig vom Flugverkehr. Der nächste Schritt ist die Anbindung an das Stadtbahnnetz der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB).

Auch seine Rolle als Umsteigeknoten für den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) nimmt damit zu. Die Linie U6 wird von Stuttgart-Möhringen und dem Gewerbegebiet Fasanenhof nun bis zum Flughafen verlängert. Im Jahr 2021 sollen die gelben Stuttgarter Stadtbahnzüge bis zum Flughafen und zum Eingang der Landesmesse kommen. Der symbolische Spatenstich für die Neubaustrecke fand am 26. Juli statt. Verkehrsminister Winfried Hermann, der Technische Vorstand der SSB, Wolfgang Arnold, und der Sprecher der Geschäftsführung des Flughafens Stuttgart, Walter Schoefer, stiegen dazu in die Baugrube.

Nahverkehr weiter ausgebaut

„Mit der Verlängerung der U6 wird die Messe und der Flughafen endlich auch mit der Stadtbahn erreichbar sein. Die U6 erschließt andere Stadtteile und Orte als die S-Bahn. Messebesucher, Fernreisende und Pendler erhalten ein weiteres attraktives, umweltfreundliches und verlässliches Angebot zu der entstehenden Mobilitätsdrehscheibe beim Flughafen“, sagte Minister Hermann zur künftigen weiteren Schienenanbindung auf den Fildern. SSB-Vorstand Arnold erklärte: „Knapp 30 Minuten vom Flughafen zur Innenstadt, das sind ganz neue Möglichkeiten für den Nahverkehr in Stuttgart.“ Für den Flughafen betonte Geschäftsführer Schoefer. Von der U6 profitieren nicht nur die Fluggäste, sondern auch viele der rund 11.000 Menschen, die am Airport arbeiten.

Bauherr und Betreiber des neuen Abschnittes der Stadtbahn ist die SSB. Die drei Kilometer lange Strecke beginnt am bisherigen Endpunkt der U6 an der Haltestelle Fasanenhof Schelmenwasen im Industriegebiet Fasanenhof Ost. Sie überquert die Autobahn und führt entlang der Bundesstraße 27 zum Flughafen und zum Messegelände. Die Stadt Leinfelden-Echterdingen wird mit der Haltestelle Stadionstraße angebunden. Dann folgen die Haltestelle Messe West und die Endhaltestelle Flughafen/Messe.

Mit der verlängerten U6 entsteht eine umsteigefreie Direktverbindung von Gerlingen, vom Stuttgarter Hauptbahnhof, von der Stuttgarter Innenstadt und den südlichen Stadtteilen Degerloch, Möhringen und Fasanenhof zum Flughafen und zur Landesmesse. Vom Flughafen aus ist die Stuttgarter City in 30 Minuten erreichbar, Degerloch in 20 Minuten und Möhringen in 15 Minuten. Die Haltestelle Flughafen/Messe befindet sich in zentraler Lage beim Messeeingang Ost, an der Flughafenstraße, beim Zugang Richtung Flughafenterminal und direkt bei den Hotels am Flughafen. Die bestehende Haltestelle der S-Bahn und der geplante unterirdische Filderbahnhof liegen in der Nähe.

Haltestellen und Gleisbauweise

Alle Haltestellen erhalten Bahnsteige mit 80 Meter Länge und können damit von den Doppelzügen der Stadtbahn der SSB angefahren werden, die bereits heute auf der U6 verkehren. An der Endhaltestelle können bei Großveranstaltungen innerhalb kurzer Zeit sechs Doppelzüge nacheinander an den Bahnsteigen bereitgestellt werden, was einer Kapazität für insgesamt 3.000 Fahrgäste entspricht.

Der oberirdische, durchgehend zweigleisige Bahnkörper wird überwiegend als ökologisch hochwertiges, optisch ansprechendes Magerwiesengleis ausgeführt und extensiv begrünt. Die Strecke verläuft fast durchgehend oberirdisch. Nur das letzte Stück vor der Endhaltestelle verläuft kurzzeitig im Tunnel. Die größte Steigung der Strecke mit 8,5 Prozent liegt im kurzen Anstieg zwischen Fasanenhof Schelmenwasen und der Autobahnbrücke.

Verkehrsdrehscheibe Flughafen Stuttgart

Das Projekt ist Teil der Verkehrsdrehscheibe Flughafen Stuttgart mit der Anbindung an die S-Bahn, die Verlängerung der S2 von Filderstadt nach Neuhausen und den künftigen Regional- und Fernbahnhofanschluss am Flughafen. Längst bildet der Verkehrsknoten Flughafen ein eigenständiges Verkehrsgebiet: Durch die vielen Arbeitsplätze, die dort in den letzten Jahren entstanden sind oder noch folgen werden, wird sich die U6 zu einer Zubringerstrecke für solche Pendler entwickeln, die nicht mit dem Flugzeug verreisen.

In umgekehrter Richtung wertet die U6 das Gewerbegebiet Fasanenhof Ost und das Wohngebiet Fasanenhof auf, denn die Arbeitsplätze im Gewerbegebiet werden mit der U6 vom gesamten Filderraum aus über den Flughafenknoten wesentlich einfacher und rascher erreichbar sein als bisher. Somit schafft sich die U6 ein solides tägliches Fahrgastpotenzial unabhängig von Messeveranstaltungen oder dem Flugverkehr. Wenn auch die künftige Eisenbahninfrastruktur am Flughafen fertiggestellt ist, wird für die U6 ein Potenzial von etwa 4.500 Fahrgästen pro Tag erwartet.

Die Baukosten für das Stadtbahnprojekt verlängerte U6 betragen zum Zeitpunkt der Vorbereitung der Vergabe rund 100.000.000 Euro. Die Eröffnung der U6 zum Flughafen ist für Ende 2021 geplant. Die bis zum Flughafen führende Stadtbahnlinie U6 ergibt eine klimafreundliche, staufreie, umsteigefreie und somit attraktive Verkehrsverbindung. Projektpartner bei der Finanzierung der U6 zum Flughafen sind die SSB, die Stadt Leinfelden-Echterdingen und der Landkreis Esslingen. Zuschüsse nach dem Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz (GVFG) leisten das Bundesverkehrsministerium sowie das Land Baden-Württemberg.

Daten zur Strecke

  • Streckenlänge: 3,16 Kilometer
  • Neue Haltestellen: drei (Leinfelden-Echterdingen Stadionstraße; Messe West; Flughafen/Messe)
  • Autobahnbrücke: 107 Meter Länge stützenfrei
  • Größte Steigung: 8,5 Prozent
  • Zuglänge: 80 Meter

British Airways mit Gatwick wieder in Köln/Bonn

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Die britische Fluggesellschaft British Airways landet bald wieder am Köln Bonn Airport. Ab dem 16. November wird die Airline Köln/Bonn mit dem Flughafen London-Gatwick verbinden. Viermal wöchentlich hebt die britische Fluggesellschaft in die Stadt an der Themse ab.

Damit haben Reisende ab Köln/Bonn künftig wieder die Auswahl zwischen vier verschiedenen Airports in London – bereits von anderen Airlines angeflogen werden Heathrow, Stansted und Southend. British Airways steht damit nach zwölf Jahren wieder auf dem Flugplan in Köln/Bonn. Damals flog die Airline von hier aus nach London-Heathrow. Mit British Airways begrüßt der Airport nun wieder ein Mitglied der globalen Luftfahrtallianz Oneworld.

Weltweite Umstiege ab Gatwick

Die Airline hat für den Standort einen hohen symbolischen Wert hat. Mit British Airways gilt als eine der führenden Airlines der Welt, die ab Gatwick zudem ein großes Fernstreckennetz anbietet. London-Gatwick bietet sich nicht nur für Städtereisende an, sondern auch für Urlauber mit Fernweh. Ab Gatwick fliegt British Airways zu interessanten Zielen in der ganzen Welt, zum Beispiel in die Karibik und nach Nordamerika.

Reisende können in Gatwick unkompliziert umsteigen und das Fernstreckennetz der British Airways nutzen. Wer in der Nähe bleiben will, erreicht die Londoner Innenstadt alle 15 Minuten per Express-Zug. Und wer raue Meeresluft mag, der kann von Gatwick aus unkompliziert mit dem Zug ins südenglische Seebad Brighton fahren. Tickets soll es ab 31 Euro im Grundtarif pro Strecke. Die Flugzeit beträgt eine Stunde und 25 Minuten. Abflug ist immer Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag.

Chefs der deutschen Flughäfen kamen am NRN zusammen

Die Vorstände und Geschäftsführer der deutschen Verkehrsflughäfen kamen jetzt am Airport Weeze zusammen. Die Chefs von 20 Flughäfen und die Vertreter der ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) waren auf Einladung von Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber an den Niederrhein gereist.

Als Flughafenverband setzt sich die ADV für einen leistungsstarken und wettbewerbsfähigen Luftverkehrsstandort Deutschland ein. Die Chefs der deutschen Airports kommen regelmäßig zusammen, um aktuelle Themen und Entwicklungen zu diskutieren. Bei der ADV-Sitzung in Weeze standen vor allem die Optimierung der Passagierkontrollen und die EU-Verkehrsrechteverhandlungen mit Drittstaaten auf der Tagesordnung. Im Anschluss an die ganztägige Sitzung des Direktoriums besuchten die hochkarätigen Gäste das Parookaville-Festival auf dem Event-Areal des Flughafens.

Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von den Dimensionen des größten deutschen Festivals für elektronische Musik. Auch das professionelle Zusammenspiel zwischen dem Flughafen und den Veranstaltern der drei Megaevents Mud Masters, Parookaville und Q-Base mit insgesamt mehr als 130.000 Gästen, traf auf das Interesse der deutschen Flughafenchefs. Auf dem Foto: Thomas Momsen / Airport Weeze, als das Direktorium des deutschen Flughafenverbands am Airport Weeze tagte.

Airbus holt auf – Fortschritte im ersten Halbjahr

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Airbus SE hat die konsolidierten Ergebnisse für das erste Halbjahr 2018 veröffentlicht und die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt.

„Die Ergebnisse des ersten Halbjahrs reflektieren den aufgrund der Lieferengpässe bei A320neo-Triebwerken nach hinten verschobenen Auslieferungsplan. Positiv dagegen wirkten sich die deutlichen Verbesserungen im A350-Programm aus“, sagte Tom Enders, Chief Executive Officer von Airbus.

Bedarf an Flugzeugen weiter hoch

„Die Auslieferungszahlen der A320neo haben im zweiten Quartal angezogen. Das Erreichen unserer Ziele für das Gesamtjahr bleibt dennoch eine Herausforderung. Die Nachfrage des Marktes nach dem erweiterten Airbus-Portfolio mit der A220 am unteren Ende ist unverändert groß. Die diesjährige Farnborough Airshow, bei der wir Neubestellungen für mehr als 400 Single-Aisle- und Großraumflugzeuge bekanntgeben konnten, hat dies erneut bestätigt. Unser operativer Fokus im Zivilflugzeuggeschäft liegt weiterhin eindeutig auf der Sicherung des Produktionshochlaufs. Im A400M-Programm, unserem größten militärischen Programm, erzielen wir operative Fortschritte bei der Verbesserung unserer Fähigkeiten und bei den Verhandlungen mit Regierungen über die nötige Vertragsanpassung.“

Die Zahl der Nettobestellungen für Zivilflugzeuge stieg auf 206 (erstes Haljahr 2017: 203 Flugzeuge); die Bruttobestellungen lagen bei 261 Flugzeugen, darunter 50 A350 XWB und 14 A330. Der Auftragsbestand belief sich zum 30. Juni 2018 auf 7.168 Zivilflugzeuge. Im Rahmen der Farnborough Airshow im Juli gab Airbus Festbestellungen und Zusagen über insgesamt 431 Flugzeuge bekannt, die im Auftragsbestand noch nicht berücksichtigt sind. Die Zahl der Nettobestellungen bei Hubschraubern lag bei 143 Maschinen (erstes Haljahr 2017: 151 Maschinen). Airbus Defence and Space verzeichnete vor allem bei Space Systems eine gute Auftragsdynamik und erfreuliche Perspektiven bei europäischen militärischen Kooperationsprogrammen in den Bereichen Military Aircraft und Unmanned Aerial Systems.

Der Konzernumsatz lag stabil bei 25,0 Mrd. Euro (erstes Haljahr 2017: 25,2 Mrd. Euro1). Hier wirkten sich insbesondere der Auslieferungsmix bei Zivilflugzeugen und der veränderte Konsolidierungskreis sowie die Schwäche des US-Dollars aus. Insgesamt wurden 303 Zivilflugzeuge (erstes Haljahr 2017: 306 Flugzeuge) ausgeliefert, darunter 239 aus der A320-Familie, 18 Airbus A330, 40 Langstreckenjets A350 XWB und sechs A380.

Airbus Helicopters lieferte 141 Hubschrauber aus (erstes Haljahr 2017: 190 Hubschrauber). Der Umsatz der Division spiegelt vor allem den veränderten Konsolidierungskreis durch den Verkauf von Vector Aerospace Ende 2017 wider. Der Umsatz bei Airbus Defence and Space reflektiert das stabile Kerngeschäft und die solide Programmausführung sowie den veränderten Konsolidierungskreis, hauptsächlich bedingt durch den Verkauf des Verteidigungselektronik-Geschäfts im Februar 2017 und Airbus DS Communications, Inc. im März 2018.

Das konsolidierte bereinigte EBIT belief sich auf insgesamt 1.162 Mio. Euro (erstes Haljahr 2017: 553 Mio. Euro1). Es handelt sich hierbei um eine alternative Finanzkennzahl und einen Schlüsselindikator zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung wesentlicher Aufwendungen oder Erträge aus Rückstellungsveränderungen für Programme, Restrukturierung oder Währungsschwankungen sowie Veräußerungsgewinnen/-verlusten aus dem Verkauf oder Erwerb von Unternehmen. Das bereinigte EBIT von Airbus lag bei 867 Mio. Euro (erstes Haljahr 2017: 257 Mio. Euro1), hauptsächlich zurückzuführen auf die deutlichen Verbesserungen im A350-Programm sowie den Produktionshochlauf und -übergang bei der A320neo.

A320neo überholt ceo-Variante

Insgesamt wurden 110 Flugzeuge des Typs A320neo ausgeliefert (erstes Haljahr 2017: 59 Flugzeuge), wobei im zweiten Quartal die NEO-Versionen (New Engine Options) zahlenmäßig vor den CEO-Versionen (Current Engine Option) lagen. Der Produktionshochlauf wird fortgesetzt. Die Triebwerkshersteller arbeiten an der Einhaltung ihrer Zusagen, intern wurden Ressourcen und Kompetenzen mobilisiert sowie Aufholmaßnahmen eingeleitet. Die Anzahl der Flugzeuge im Bestand verringert sich dadurch seit dem Höchstwert Ende Mai, doch das Erreichen des ambitionierten Auslieferungsziels von 800 Flugzeugen ist weiterhin mit Risiken behaftet.

Im A350-Programm wurden im ersten Halbjahr die ersten A350-1000 an Qatar Airways und Cathay Pacific ausgeliefert. Gute Fortschritte wurden im Vergleich zum Vorjahr bei den laufenden Kosten erzielt, da das Programm bis Jahresende die angestrebte Produktionsrate von zehn Flugzeugen pro Monat erreichen wird. Im A350-Programm ist das industrielle System inzwischen weitgehend ausgereift. Ein Schwerpunkt bleibt die Annäherung der laufenden Kosten an die Zielvorgaben. Bei der A330neo ist die Streckenerprobung mit mehr als kumuliert 1.000 Flugstunden der Testflotte abgeschlossen. Die erste Maschine wird voraussichtlich Ende des Sommers ausgeliefert. Im Juli absolvierte das Transportflugzeug BelugaXL seinen Erstflug.

Bei Airbus Helicopters stieg das bereinigte EBIT auf 135 Mio. Euro (erstes Haljahr 2017: 80 Mio. Euro1). Diese Entwicklung spiegelt die solide Programmausführung wider, durch die der Rückgang bei den Auslieferungen ausgeglichen werden konnte.

Airbus Defence and Space verzeichnete ein bereinigtes EBIT von 309 Mio. Euro (erstes Haljahr 2017: 298 Mio.1), zurückzuführen auf das stabile Kerngeschäft und eine solide Programmausführung. Auf vergleichbarer Basis blieb das bereinigte EBIT der Division weitgehend stabil.

Im A400M-Programm wurden wie im Vorjahr acht Flugzeuge im ersten Halbjahr ausgeliefert. Eine zusätzliche Rückstellung in Höhe von 98 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2018 spiegelt angenommene Preissteigerungen wider. Bei der Bereitstellung militärischer Fähigkeiten wurden Fortschritte erzielt. Airbus arbeitet weiterhin mit den Erstkundennationen an einer Vertragsanpassung, die bis Jahresende vorliegen soll.

Die konsolidierten Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 1.403 Mio. Euro (erstes Haljahr 2017: 1.288 Mio. Euro). Das konsolidierte berichtete EBIT blieb mit 1.120 Mio. Euro (erstes Haljahr 2017: 1.211 Mio. Euro1) stabil und enthielt Nettoanpassungen in Höhe von -42 Mio. Euro. Diese beinhalteten:

  • Eine zusätzliche Rückstellung in Höhe von 98 Mio. Euro aufgrund einer Aktualisierung angenommener Preissteigerungen im A400M-Programm
  • Eine Belastung in Höhe von 21 Mio. Euro für die ersten H160-Hubschrauber
  • Eine Belastung in Höhe von 40 Mio. Euro aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und ‑Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und aufgrund bilanzieller Neubewertungen
  • Weitere Aufwendungen in Höhe von 40 Mio. Euro für Compliancekosten sowie Fusionen und Übernahmen
  • Einen Nettoveräußerungsgewinn in Höhe von 157 Mio. Euro aus Verkäufen bei Airbus Defence and Space.

Das konsolidierte Konzernergebnis (Net Income)2 lag bei 496 Mio. Euro (erstes Haljahr 2017: 1.091 Mio. Euro 1) und der Gewinn je Aktie bei 0,64 Euro (erstes Haljahr 2017: 1,41 Euro1). Negativ beeinflusst wurden diese Ergebnisse durch wechselkursbedingte Neubewertungen von Finanzinstrumenten, die zum Teil durch die positive Neubewertung bestimmter Kapitalbeteiligungen ausgeglichen wurden. Das Finanzergebnis lag bei -303 Mio. Euro (erstes Haljahr 2017: +72 Mio. Euro1). Das Konzernergebnis spiegelt auch einen höheren effektiven Steuersatz aufgrund der Neubewertung von Steueransprüchen und -verbindlichkeiten wider.

Der konsolidierte Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen belief sich auf -3.968 Mio. Euro (erstes Haljahr 2017: -2.093 Mio. Euro) und spiegelt den andauernden Produktionshochlauf sowie die Auslieferungsverzögerungen aufgrund der Triebwerkssituation wider. Der konsolidierte Free Cash Flow in Höhe von -3.797 Mio. Euro (erstes Haljahr 2017: -1.956 Mio. Euro) beinhaltete Nettoerlöse von rund 0,3 Mrd. Euro aus Verkäufen bei Airbus Defence and Space. Der Cash Flow für die Flugzeugfinanzierung lag im ersten Halbjahr auf sehr niedrigem Niveau. Die konsolidierte Nettoliquidität belief sich zum 30. Juni 2018 auf 8,1 Mrd. Euro (Jahresende 2017: 13,4 Mrd. Euro) bei einer Bruttoliquidität von 17,8 Mrd. Euro (Jahresende 2017: 24,6 Mrd. Euro).

Airbus – Konzernergebnisse für das erste Halbjahr (H1) 2018

Beträge in Euro

Airbus, konsolidiert Erstes Halbjahr 2018 Erstes Halbjahr 2017 Veränderung
Umsatz, in Mio. 24.970 25.1751 -1%
davon Verteidigung, in Mio. 4.041 4.6191 -13%
EBIT (bereinigt), in Mio. 1.162 5531 +110%
EBIT (berichtet), in Mio. 1.120 1.2111 -8%
Forschungs- undEntwicklungsaufwendungen,in Mio. 1.403 1.288 +9%
Konzernergebnis (Net Income)(2), in Mio. 496 1.0911 -55%
Gewinn je Aktie 0,64 1,411 -55%
Free Cash Flow (FCF), in Mio. -3.797 -1.956
Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen, in Mio. -4.069 -2.547
Free Cash Flow vor Fusionen & Übernahmen und Kundenfinanzierungen, in Mio. -3.968 -2.093
Airbus, konsolidiert 30. Juni 2018 31. Dez. 2017 Veränderung
Nettoliquidität, in Mio. 8.068 13.3901 -40%
Mitarbeiter 129.450 129.442 0 %

Ausblick

Der Ausblick des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2018 basiert auf der Erwartung, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen. Diese beruhen auf der Prämisse, dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Der Gewinn und die Prognosen für das Jahr 2018 wurden gemäß IFRS 15 erstellt. Die Prognosen für Gewinn und Free Cash Flow für das Jahr 2018 werden vor Fusionen und Übernahmen ermittelt. Die Integration der A2203 ist berücksichtigt.

  • Airbus wird 2018 voraussichtlich rund 800 Zivilflugzeuge (ohne die A220-Familie) ausliefern.
  • Für das zweite Halbjahr 2018 sind außerdem 18 A220-Auslieferungen geplant.
  • Vor Fusionen und Übernahmen rechnet das Unternehmen 2018 mit einem bereinigten EBIT von etwa 5,2 Mrd. Euro:

Ø Durch die Integration der A2203 wird das bereinigte EBIT voraussichtlich um etwa -0,2 Mrd. Euro niedriger ausfallen.

Ø Einschließlich der A2203 geht das Unternehmen daher von einem bereinigten EBIT von rund 5,0 Mrd. Euro aus.

  • Mit 2,95 Mrd. Euro wird der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen (vor Integration der A220) für 2018 voraussichtlich mit dem des Jahres 2017 vergleichbar sein.

Ø Durch die Integration der A2203 wird der Free Cash Flow vor Fusionen und Übernahmen sowie Kundenfinanzierungen voraussichtlich um etwa -0,3 Mrd. Euro3 sinken.

Ø Für 2018 geht das Unternehmen davon aus, dass die Auswirkungen der A220-Integration auf die Nettoliquidität weitgehend durch die Finanzierungsvereinbarungen der C Series Aircraft Limited Partnership abgedeckt sind, d.h. die Verwässerungseffekte sollten begrenzt sein.

Fußnoten

1. Die Zahlen für das Jahr 2017 wurden, soweit erforderlich, angepasst, um die Rechnungslegung nach IFRS 15 und die neue Segmentberichterstattung mit Wirkung zum 01. Januar 2018 darzustellen. Die neue Segmentberichterstattung ergibt sich aus der Integration der Konzernzentrale in Airbus. „Airbus“ bezieht sich auf Commercial Aircraft und die integrierten Funktionen, „Airbus, konsolidiert“ oder „das Unternehmen“ steht für Airbus SE.

2. Airbus SE verwendet weiterhin den Begriff Konzernergebnis (Net Income). Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS- Regeln zusteht.

3. Basierend auf vorläufigen Angaben.

Zürich: Geänderter Anflug über Süddeutschland

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Am Abend des Schweizer Nationalfeiertags wird ausnahmsweise von Norden her auf den Pisten 14 oder 16 gelandet. Dies, weil der Flugbetrieb in den Anflugschneisen Ost und Süd durch Feuerwerkskörper beeinträchtigt werden könnte.

Wie in jedem Jahr sind auch am diesjährigen 01. August die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum ausnahmsweise aufgehoben. Landungen erfolgen somit ab 21:00 Uhr bis zum Ende des Flugbetriebs von Norden her auf den Pisten 14 oder 16. Gestartet wird bis 22:00 Uhr nach Westen und Süden, ab 22:00 Uhr nach Norden.

Deutschland setzt Verordnung aus

Gemäß Deutscher Verordnung müsste am Mittwochabend ab 21:00 Uhr von Osten her auf der Piste 28 gelandet werden. Nach Rücksprache mit den zuständigen deutschen Stellen wird aus Sicherheitsgründen – wie beispielsweise Irritation der Piloten durch hochfliegende Feuerwerkskörper – am Abend des Schweizer Nationalfeiertages auf diese Regelung verzichtet.

Lufthansa offeriert sich neu über NDC in DACH

Ab sofort können sich Reisebüros, Firmenkunden und Reisetechnologieanbieter in den Lufthansa Group Heimatmärkten Deutschland, Österreich und der Schweiz an einer neuen Anlaufstelle über die verschiedenen, direkten Vertriebsschnittstellen der Airline-Gruppe informieren.

Die Schnittstelle wurde im Rahmen des NDC Partner Program eingerichtet. Dieses bündelt nun Angebote, exklusive Inhalte und Lösungen der NDC API Anbindung der Lufthansa Group Airlines auf einer einzigen Plattform.

IATA NDC Zertifikatslevel

Die Lufthansa Group hat das höchste IATA NDC Zertifikatslevel bereits 2017 erreicht und investiert weiterhin in NDC-Lösungen, die Angebote und Vorteile für ihre Partner erweitern und darüber hinaus die führende Position der Lufthansa Group Airlines in der Reiseindustrie stärken. Der Auftritt ist frei abrufbar und informiert über für Vertriebspartner vorteilhafte Leistungen, die sogenannten NDC Smart Offer, sowie technologische und strategische Kooperationsmöglichkeiten. Zudem bietet das Programm User-Support für angebundene Kunden und Trainingsprogramme.

Reisebüros, die an der kostenlosen webbasierten NDC-Lösung SPRK interessiert sind, können sich jetzt auf der Webseite registrieren und sich so Zugang zu der Buchungs- und Serviceplattform verschaffen. Die Anmeldung erfolgt durch Ausfüllen eines Formulars, das auf der neuen Webseite verfügbar ist.

„Wir möchten unsere lokalen Agenten mit den bestmöglichen Lösungen bedienen. Das neu gestartete NDC-Partnerprogramm und seine Webseite bilden dafür eine wichtige Grundlage. Bereits heute nutzt eine stetig steigende Zahl von Agenten die NDC Smart Offer und profitiert von diesen“, sagt Jürgen Siebenrock, Vice President Sales Home Markets & Global Key Account Management. „Wir freuen uns zudem sehr, dass wir mit Hotelplan Suisse einen weiteren großen Veranstalter in der Schweiz für unser NDC-Partnerprogramm gewinnen konnten.“ ndc ist auf Deutsch und Englisch verfügbar. Bis zum Ende des Jahres soll die Seite in vielen weiteren Märkten weltweit eingeführt werden.

Player Hotelplan Suisse

Hotelplan Suisse ist der grösste Schweizer Reiseveranstalter und die Schweizer Ländergesellschaft der international tätigen Hotelplan-Gruppe, die sich vollständig in Besitz des Migros-Genossenschafts-Bundes befindet. Am Schweizer Markt tritt das Unternehmen mit den sechs Reisemarken Globus Reisen, Travelhouse, Tourisme Pour Tous, Hotelplan, powder finder und Migros Ferien auf. Die Haupttätigkeit von Hotelplan Suisse ist die Veranstaltung von Ferien und Reisen sowie deren Vertrieb über ein eigenes Filialnetz, ausgesuchte Reisebüropartner und Online-Kanäle.

Germania plant neue Zentrale am Flughafen BER

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) und die Fluggesellschaft Germania haben eine Absichtserklärung zum Erwerb eines Grundstücks am Flughafen BER unterzeichnet. Am Standort soll in den kommenden Jahren ein Bürogebäude entstehen, in das die Germania-Verwaltung im Zuge der BER-Eröffnung einziehen wird.

Das von der FBB angebotene Grundstück „Am Seegraben“ hat eine Größe von rund 16.400 Quadratmetern, erfüllt sämtliche Suchkriterien und bietet dem Unternehmen die Möglichkeit, perspektivisch noch weitere Gebäude zu errichten. Es zeichnet sich durch seine direkte Lage am BER und die gute Verkehrsanbindung (öffentlich und individual) aus. Die unterzeichnete Absichtserklärung sieht vor, dass innerhalb von sechs Monaten alle Voraussetzungen geschaffen werden, um das Grundstück zur Baureife zu führen und somit einen Kaufvertragsabschluss zu ermöglichen.

Germania mit Sitz in Berlin

Berlin ist seit 2009 Firmenstandort von Germania. Momentan befindet sich die Unternehmenszentrale am Saatwinkler Damm in der Nähe des Flughafens Tegel. Die Germania Technik Brandenburg GmbH (GTB) wartet bereits seit 2012 die Germania-Flotte am BER. Die grün-weißen Flugzeuge der Airline heben in diesem Jahr vom Flughafen Tegel zu 21 Destinationen und von Schönefeld zu 18 Zielen ab.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir freuen uns, dass Germania schon jetzt den Umzug ihrer Unternehmenszentrale plant und damit ein deutliches Bekenntnis zum Hauptstadtflughafen BER setzt. Wir bieten der Airline direkt am Standort des BER eine hervorragende infrastrukturelle Anbindung an die Hauptstadtregion.“

Johannes Klinsmann, Mitglied der Geschäftsführung der Germania Gruppe: „Im Zuge der BER-Eröffnung planen wir den Umzug an den neuen Hauptstadtflughafen. Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung für den Erwerb eines Grundstücks vor Ort schaffen wir nun die Basis dafür, dass dort in den kommenden Jahren eine auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene neue Germania-Zentrale entstehen wird.“

Halbjahr 2018: MTU-Gewinn legt zweistellig zu

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Die MTU Aero Engines AG hat im ersten Halbjahr 2018 ein Umsatzplus von neun Prozent auf 2.148,6 Mio. Euro erzielt (erstes Haljahr 2017: 1.977,0 Mio. Euro). Das operative Ergebnis1 legte um 13 Prozent von 296,3 Mio. Euro auf 334,6 Mio. Euro zu.

Damit stieg die Ergebnismarge von 15,0 Prozent auf 15,6 Prozent. Der Gewinn nach Steuern2 nahm ebenfalls um 13 Prozent zu und erreichte 237,0 Mio. Euro (erstes Haljahr 2017: 210,1 Mio. Euro). „Im ersten Halbjahr haben sich vor allem das zivile Ersatzteilgeschäft und die zivile Instandhaltung besser entwickelt als erwartet“, sagte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. Dieser Trend dürfte anhalten und eine noch bessere Prognose untertützen.

Die MTU erwartet im zivilen Ersatzteilgeschäft 2018 ein organisches Wachstum von etwa zehn Prozent. Bisher hatte das Unternehmen mit einem mittleren einstelligen Plus gerechnet. In der zivilen Instandhaltung dürfte der Umsatz in US-Dollar um etwa 20 Prozent zunehmen. Bisher war die MTU von einem Anstieg im hohen Zehner-Prozentbereich ausgegangen. Der Ausblick für die übrigen Segmente bleibt unverändert: Den höchsten organischen Zuwachs dürfte das zivile Seriengeschäft mit rund 30 Prozent erreichen. Den Umsatz des Militärgeschäfts erwartet die MTU auf dem Niveau von 2017.

„Insgesamt dürfte der Konzernumsatz 2018 rund 4,2 Mrd. Euro erreichen und damit etwas höher ausfallen als bisher angenommen“, so Winkler. „Auch die Ergebniswerte dürften trotz des enormen Anstiegs des ertragsschwachen Seriengeschäfts stärker steigen als zunächst erwartet.“ Die MTU geht für 2018 jetzt von einem bereinigten EBIT in Höhe von etwa 640 Mio. Euro aus (2017: 572,5 Mio. Euro). Das entspricht erneut einer deutlichen Ergebnissteigerung gegenüber dem Vorjahr. In ihrer ursprünglichen Prognose hatte die MTU lediglich einen moderaten Ergebnisanstieg in Aussicht gestellt. Der Gewinn nach Steuern dürfte analog auf rund 450 Mio. Euro steigen (Net Income bereinigt, 2017: 404,9 Mio. Euro). Den Ausblick für die Cash Conversion Rate – das Verhältnis von Free Cashflow zu bereinigtem Gewinn nach Steuern – hat das Unternehmen auf 40 bis 50 Prozent konkretisiert.

Kunden erhalten moderne Getriebefan-Triebwerke

Den größten Umsatzzuwachs verzeichnete die MTU im ersten Halbjahr im zivilen Triebwerksgeschäft. Hier erreichte das Plus 15 Prozent, der Umsatz stieg von 643,2 Mio. Euro auf 738,9 Mio. Euro. Dabei hatten der A320-Antrieb V2500 sowie das GEnx für die Boeing 787 und 747-8 die höchsten Umsatzanteile. Mit Blick auf die Getriebefan-Auslieferungen sagte CFO Peter Kameritsch: „Wir haben unser GTF-Auslieferungsziel im ersten Halbjahr voll erreicht. Im zweiten Halbjahr zieht der Hochlauf noch einmal deutlich an. Wir sind zuversichtlich, auch diese Herausforderung erfolgreich meistern zu können.“

In der zivilen Instandhaltung ist der Umsatz um neun Prozent auf 1.288,5 Mio. Euro gestiegen (erstes Haljahr 2017: 1.181,0 Mio. Euro). „Auf Dollar-Basis ist das Umsatzplus mit 22 Prozent weit deutlicher ausgefallen und zeigt einmal mehr die hohe Nachfrage nach Instandhaltungs-Dienstleistungen. Ihr begegnen wir sowohl mit dem Ausbau als auch mit Portfolio-Erweiterungen unserer weltweiten MRO-Standorte“, ergänzte Kameritsch. Hauptumsatzträger in der zivilen Instandhaltung war das V2500. Stabil geblieben ist der Umsatz des militärischen Triebwerksgeschäfts mit 198,8 Mio. Euro (erstes Haljahr 2017: 201,1 Mio. Euro). Wichtigster Umsatzträger war der Eurofighter-Antrieb EJ200.

Der Auftragsbestand erreichte am Halbjahresende mit 15,5 Mrd. Euro einen neuen Rekordwert (31.12.2017: 14,9 Mrd. Euro). Die wichtigsten Triebwerke im Auftragsbestand waren das V2500 und die Getriebefans der PW1000G-Familie, vor allem der A320neo-Antrieb PW1100G-JM. „Mit den Getriebefan-Programmen konnten wir auch vergangene Woche auf der Farnborough International Airshow punkten“, so Winkler. Die Messe-Aufträge in Höhe von rund 800 Mio. Euro nach Listenpreisen sind im Auftragsbestand noch nicht enthalten.

Im OEM-Geschäft hat die MTU ihr Halbjahresergebnis um 19 Prozent von 192,3 Mio. Euro auf 228,9 Mio. Euro gesteigert. Die Ergebnismarge legte von 22,8 Prozent auf 24,4 Prozent zu. Das Ergebnis der zivilen Instandhaltung erreichte 105,5 Mio. Euro nach 103,7 Mio. Euro im Vergleichszeitraum. Hier lag die Ergebnismarge bei 8,2 Prozent (erstes Haljahr 2017: 8,8 Prozent).

Investition und neues Personal für Digitalisierung

Die MTU hat im ersten Halbjahr 99,2 Mio. Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben (erstes Haljahr 2017: 110,7 Mio. Euro). Im Fokus der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit standen die Getriebefan-Programme und ihre Weiterentwicklung, der Langstrecken-Antrieb GE9X für die Boeing 777X sowie Technologiestudien und F&E-Arbeiten für zukünftige Antriebsgenerationen.

Der Free Cashflow der MTU erreichte 132,7 Mio. Euro und übertraf damit den Vergleichswert um 59 Prozent (erstes Haljahr 2017: 83,6 Mio. Euro). Die MTU hat ihre Investitionen in Sachanlagen im ersten Halbjahr um 76 Prozent auf 88,8 Mio. Euro erhöht (erstes Haljahr 2017: 50,6 Mio. Euro). Verwendet wurden die Mittel vor allem für den Ausbau der weltweiten MTU-Standorte.

Die Belegschaft der MTU hat sich gegenüber dem Jahresende 2017 um fünf Prozent auf 9.264 Mitarbeiter vergrößert (31. Dezember 2017: 8.846 Mitarbeiter). „Neueinstellungen gab es insbesondere im Umfeld des Hochlaufs der Getriebefan-Programme und in der zivilen Instandhaltung. Darüber hinaus wurde mit dem Personalaufbau der zunehmenden Digitalisierung Rechnung getragen“, erläuterte Winkler. Der CEO weiter: „Auf den genannten Bereichen liegt auch im weiteren Jahresverlauf unser Fokus bei der Personalplanung.“

MTU Aero Engines – Eckdaten 1. Halbjahr 2018

(Beträge in Mio. Euro, vergleichbar gerechnet, Rechnungslegung erstmals nach IFRS15).

MTU Aero Engines

 

Q2 2017

Q2 2018

per Juni 2017

 

per Juni 2018

Veränderung

Umsatz

978,0

1.132,2

1.977,0

2.148,6

+ 8,7 %

   davon OEM-Geschäft

412,3

510,5

844,3

937,7

+ 11,1 %

          davon ziviles Triebwerksgeschäft

312,2

403,0

643,2

738,9

+ 14,9 %

          davon milit. Triebwerksgeschäft

100,1

107,5

201,1

198,8

– 1,1 %

   davon zivile Instandhaltung

592,6

670,3

1.181,0

1.288,5

+ 9,1 %

EBIT (bereinigt)

117,9

159,5

296,3

334,6

+ 12,9 %

   davon OEM-Geschäft

66,5

105,5

192,3

228,9

+ 19,0 %

   davon zivile Instandhaltung

51,6

54,0

103,7

105,5

+ 1,7 %

EBIT-Marge (bereinigt)

12,1 %

14,1 %

15,0 %

15,6 %

 

   im OEM-Geschäft

16,1 %

20,7 %

22,8 %

24,4 %

 

   in der zivilen Instandhaltung

8,7 %

8,1 %

8,8 %

8,2 %

 

Net Income (bereinigt)

83,7

113,7

210,1

237,0

+ 12,8 %

Net Income (reported)

81,3

112,3

200,1

218,5

+ 9,2 %

Ergebnis je Aktie (unverwässert, reported)

1,56

2,15

3,87

4,19

+ 8,3 %

Free Cashflow

22,6

49,4

83,6

132,7

+ 58,7 %

Forschungs- und Entwicklungskosten

54,6

46,1

110,7

99,2

– 10,4 %

   davon eigenfinanzierte F&E

45,9

39,9

90,8

87,3

– 3,9 %

   davon fremdfinanzierte F&E

8,7

6,1

19,9

11,9

– 40,1 %

eigenfinanzierter F&E-Aufwand gemäß GuV

11,4

13,1

21,2

26,4

+ 24,5 %

Investitionen in Sachanlagen (netto)

31,0

54,3

50,6

88,8

+ 75,5 %

 

 

 

 

 

31. Dez. 2017

30. Juni 2018

Verände-rung

Bilanz-Kennzahlen

 

 

 

 

 

Immaterielle Vermögenswerte

 

 

1.032,5

1.052,3

+ 1,9 %

Zahlungsmittel und Zahlungsmittel-äquivalente

 

 

106,1

86,9

– 18,1 %

Rückstellungen für Pensionen

 

 

870,7

887,2

+ 1,9 %

Eigenkapital

 

 

1.841,3

1.889,8

+ 2,6 %

Netto-Finanzverschuldung

 

 

827,0

818,8

– 1,0 %

Bilanzsumme

 

 

6.359,1

6.665,9

+ 4,8 %

 

 

 

 

 

   

Auftragsbestand

 

 

14.893,0

15.482,8

+ 4,0 %

 

 

 

 

 

  

Mitarbeiter

 

 

8.846

9.264

+ 4,7 %

Fußnoten:

EBIT adjusted = Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern, vergleichbar gerechnet

2. Net Income adjusted = Ergebnis nach Ertragsteuern, vergleichbar gerechnet

Zephyr S stellt Langzeitflugrekord auf

Zephyr S, der Pseudosatellit von Airbus für große Flughöhen, hat den einen neuen Flugrekord aufgestellt. Der Solarbetriebene Segler ist nun mehr als 14 Tage, 22 Minuten und acht Sekunden unterwegs.

Kein anderes Flugzeug war ohne Betankung so lange unterewgs. Zephyr S ist dabei immer noch nicht gelandet und zieht zu seinem Erstflug weiterhin seine Bahn in der Stratosphäre über Arizona, wo er am 11. Juli gestartet war. Mit dem Langzeitflug will Airbus das System validieren, das als Plattform für Satelliten-ähnliche Aufgaben dienen soll. Etwa zur Aufklärung oder Kommunikation. Auch ein Werk für die Serienproduktion des Zephyr S soll bald in Betrieb gehen.

Zürich: weniger Slots gegen Nachtlärm angeordnet

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Das Bundesamt für Zivilluftfahrt in der Schweiz BAZL hat erstmals Maßnahmen gegen die Überschreitung der zulässigen Fluglärmbelastung in der Nacht angeordnet.

Damit reagiert das BAZL auf den Bericht der Flughafen Zürich AG (FZAG) über die Lärmbelastung für das Jahr 2016. Mit dem Ziel, die übermäßige Lärmbelastung in der Nacht nicht weiter ansteigen zu lassen, hat das BAZL eine Begrenzung der Slots für Landungen und für Starts am späten Abend verfügt. Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) verpflichtet die Flughafen Zürich AG (FZAG), dem Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL jährlich einen Bericht über die Einhaltung der zulässigen Fluglärmbelastung einzureichen. Im Januar 2015 hatte das BAZL die zulässige Lärmbelastung für den Flughafen Zürich verbindlich festgelegt.

Lärmgrenze bei Nacht teils erheblich überschritten

Die FZAG reichte dem BAZL Ende September 2017 den zweiten solchen Monitoring-Bericht ein. Der Bericht bezieht sich auf das Betriebsjahr 2016. Er weist aus, dass die zulässige Lärmbelastung am Tag mit geringen Abweichungen eingehalten wurde. Hingegen führt der Betrieb in der ersten und zweiten Nachtstunde (von 22:00 bis 24:00 Uhr) zu teilweise erheblichen Überschreitungen der zulässigen Lärmbelastung.

Das BAZL hat zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt BAFU den Monitoring-Bericht geprüft und die Kantone Aargau, Schaffhausen und Zürich angehört. Diese drei Kantone sind von Überschreitungen der Lärmgrenzwerte direkt betroffen. Damit die Lärmbelastung nach 22:00 Uhr nicht weiter ansteigt, hat das BAZL die Anzahl Slots (Zeitfenster für Landungen und Starts) für Landungen ab 21:00 Uhr und für Starts ab 22:20 Uhr auf den heutigen Stand begrenzt. Dies hat zur Folge, dass die neuen Schnellabrollwege ab Piste 28, die demnächst in Betrieb genommen werden, nicht zur Erhöhung der Kapazität, sondern ausschließlich zur pünktlicheren Abwicklung der Landungen ab 21:00 Uhr genutzt werden.

Mit dieser Maßnahme sowie der Begrenzung der Abflugslots nach 22:20 Uhr sollen die verspäteten Abflüge nach 23:00 Uhr reduziert werden. Um dem Flughafen Zürich jedoch die Weiterentwicklung zu ermöglichen, die im luftfahrtpolitischen Bericht und im Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) vorgesehen sind, will das BAZL eine Neufestlegung der zulässigen Lärmbelastung in der Nacht prüfen. Zu diesem Zweck verlangt das BAZL von der FZAG, neue Fluglärmberechnungen einzureichen. Die Unterlagen des Flughafens und der Entscheid des BAZL sind auf der Webseite des BAZL einsehbar.

Ariane 5 erhöht Galileo-Zahl auf 26

Mit einer Ariane-5ES wurden heute vier weitere Galileo-Satelliten in den Weltraum gestartet, womit die Galileo-Konstellation auf 26 Satelliten anwächst und die flächendeckende Verfügbarkeit ihrer Signale weiter verbessert wird.

Die von Arianespace im Auftrag der ESA betriebene Trägerrakete Ariane 5 (Flug VA244) mit den Galileo-Satelliten Nr. 23 bis 26 an Bord hob um 13:25 Uhr MESZ (08:25 Uhr Ortszeit) von Europas Raumflughafen in Kourou in Französisch-Guayana aus ab. Die letzten vier Galileo FOC-Satelliten aus Batch 2 Tara, Samuel, Anna und Ellen erlebten ihren Lift-Off für ins All. Das erste Paar der je 715 kg schweren Satelliten wurde 03:36 Stunden nach dem Start, das zweite Paar weitere 20 Minuten später von der Aussetzvorrichtung der Oberstufe des Ariane-Trägers in ihren 22.922 km hohen Umlaufbahnen ausgesetzt. Die Satelliten haben ihre Systeme unmittelbar nach ihrem Aussetzen im Weltall hochgefahren, die Solarpanele entfaltet und sich zur Sonne ausgerichtet. Die ersten Tests haben unmittelbar im Anschluss begonnen.

Galileo-Satelliten problemlos im Orbit gelandet

Die vier neuen Satelliten werden in den nächsten Tagen von der französischen Raumfahrtagentur CNES für SpaceOpal, das von der Agentur für das europäische GNSS (GSA) mit dem Galileo-Betrieb beauftragt ist, auf ihre endgültigen Einsatzumlaufbahnen manövriert. Während der ersten elf Tage werden die Satelliten also vom Kontrollzentrum der CNES von Toulouse aus gesteuert, bevor das Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen übernimmt. Anschließend nimmt SpaceOpal eine etwa sechsmonatige Testphase in Angriff, um die Einsatzbereitschaft der Satelliten zu überprüfen und diese in die bestehende Galileo-Konstellation zu integrieren. Galileo ist die größte Satellitenkonstellation der ESA. Der Aufbau des Netzwerkes ging zügig: Allein in den letzten vier Jahren wurden 22 Satelliten gestartet, um die Satelliten mit den genauesten Atomuhren voll einsatzbereit zu machen, erklärt ESA-Generaldirektor Jan Wörner.

Alle Industriepartner haben das Programm kontinuierlich unterstützt. Das gesamte Industrieteam hat gemeinsam mit der ESA harte Arbeit geleistet und uns ermöglicht, so weit voranzuschreiten. Paul Verhoef, ESA-Direktor für Navigation, fügte hinzu: „Die ersten Galileo-Dienste können seit dem 15. Dezember 2016 weltweit empfangen werden. Die Zahl der Nutzer beträgt heute mehr als 100 Millionen und wächst weiter steil an. Mit dem heutigen Satellitenstart wird die Abdeckung durch Galileo, dessen herausragende Leistungsmerkmale weithin anerkannt sind, ausgebaut.

Erster Austausch der ältesten Satelliten

Dieser Start markiert den Abschluss der laufenden Errichtungsphase von Galileo, die Entwicklung des Systems wird jedoch mit unverminderter Geschwindigkeit fortgesetzt. Zurzeit wird das nächste, 12 Ersatzsatelliten umfassende Produktionslos drei vorbereitet, mit dem die ältesten, 2011 gestarteten Galileo-Satelliten abgelöst werden können, um auch in Zukunft einen reibungslosen Betrieb des Systems zu gewährleisten. Für OHB, den Bauer der meisten Galileo-Satelliten, gehen die Arbeiten nahtlos weiter.

Für die Mitte des kommenden Jahrzehnts ist eine neue Generation von Galileo-Satelliten mit noch höherer Leistungsfähigkeit und zusätzlichen Funktionalitäten geplant, um Galileo in den globalen GNSS-Systemen als feste Größe dauerhaft zu etablieren. Nach dem Launch ist also vor dem Launch der Satelliten für Batch 3 – im Umfang von wieder 12 Erdtrabanten. Deren erster Start ist schon im Jahr 2020 geplant. Danach sollen etwa alle drei Monate zwei weitere Satelliten fertig werden.

Sanierung der Startbahn in Köln vor Problemen

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Die Sanierung der großen Start- und Landebahn am Köln Bonn Airport ist in vollem Gange. Aktuell sind die Bautrupps mit großflächigen Asphaltarbeiten beschäftigt. Innerhalb der aktuell 30-stündigen Bauzeitfenster am Wochenende wird der Asphalt der 3.815 Meter langen und über 60 Meter breiten Bahn abschnittsweise abgetragen und erneuert.

Bei den Arbeiten handelt es sich um das größte Bauprojekt des Unternehmens in den vergangenen 20 Jahren. Bei laufendem Betrieb am Herzstück des Airports, der großen Start- und Landebahn, zu arbeiten, stellt auch die ausführenden Baufirmen – vor unerwartete und große Herausforderungen. Der Flughafen Köln/Bonn ist sich der zusätzlichen Belastung der Anwohner durch die Sanierungsmaßnahmen und den dadurch geänderten Flugbetrieb bewusst und entschuldigt sich für sämtliche Unannehmlichkeiten, die dieses Projekt mit sich bringt.

Sanierung der Landebahn und Instandhaltung

Insgesamt werden dabei rund 240.000 Quadratmeter Asphaltfläche ausgetauscht – das entspricht einer Fläche von mehr als 33 Fußballfeldern. 73.000 Tonnen Asphalt werden bis zum Ende der Bauarbeiten im November verbaut. 1.000 Meter der knapp vier Kilometer langen Bahn wurden in den vergangenen Wochen bereits komplett fertiggestellt, bei weiteren 1.000 Metern fehlt nur noch die letzte, abschließende Deckschicht. Ab Anfang August werden die restlichen gut 1.800 Meter in Angriff genommen.

Bei der Sanierungsmaßnahme der großen Start- und Landebahn und der parallel stattfindenden Instandhaltung des Kanalentwässerungssystems im Bereich der großen Start- und Landebahn handelt es sich grundsätzlich um zwei voneinander unabhängige Sanierungsprojekte. Die Sanierung der Asphaltfläche der großen Start- und Landebahn findet in bisher 30-stündigen Bauzeitfenstern am Wochenende statt, am Kanalentwässerungssystem wird dagegen bisher montags bis freitags von 07:30 bis 17:30 Uhr gearbeitet.

Sowohl für die Bauzeitfenster der Bahnsanierung am Wochenende als auch für die der Kanalsanierung während der Woche ist die große Start- und Landebahn für den Flugbetrieb gesperrt, der Verkehr läuft über die Querwindbahn und die kleine Parallelbahn. Um die Fertigstellung der Bahnsanierung bis zum 30. November einhalten zu können, muss die Flughafen Köln/Bonn GmbH in den kommenden Wochen nun auch die Sperrzeit der Bahn während der Woche für die Asphaltarbeiten nutzen, die sich bisher nur aufs Wochenende beschränkten. Auf diese Weise greifen die Bauzeitfenster beider Sanierungsmaßnahmen an den Werktagen ineinander.

Landebahn: Überraschung in der Tiefe

Bei den laufenden Arbeiten sind die ausführenden Firmen nun auf Besonderheiten in den tiefer liegenden Asphaltschichten gestoßen, die die geplanten Tiefbauarbeiten erheblich erschweren und den Baufortschritt unvorhersehbar massiv beeinträchtigen. So kam es unter anderem in größerem Ausmaß zu sogenannter Schollenbildung: Beim Abfräsen des Asphalts wurden große, nicht homogene Flächen vorgefunden, die mehrfach aufwendig nachgefräst und zunächst vollständig entfernt werden mussten, um eine sichere und dauerhafte Verbindung der neu aufzutragenden Asphaltschicht zu gewährleisten.

Um Schollenbildung zu vermeiden, wird künftig tiefer gefräst, was dazu führt, dass deutlich mehr Asphalt eingebaut werden muss. Diese Zusatzleistungen verursachten unplanmäßige Verzögerungen im Bauablauf. Zusätzlich zur Schollenbildung stießen die Bautrupps während ihrer Arbeiten stellenweise auf Armierungsgitter, die aufwändig entfernt werden müssen. Erschwerend hinzu kam, dass im Mai und Juni vereinzelt aufgrund heftiger Gewitter nur stark eingeschränkt gearbeitet werden konnte, weshalb die Arbeiten phasenweise ausgesetzt werden mussten. Daraus resultierend mussten bereits erfolgte Arbeiten teilweise erneut ausgeführt werden.

Abschlusstermin soll eingehalten werden

Durch diese unvorhersehbaren Verzögerungen liegen laut aktuellem Zeitplan Teile der witterungssensiblen Asphaltarbeiten im Herbst. Um das Risiko weiterer Verzögerungen zu minimieren und um den Fertigstellungstermin des Großbauprojektes am 30. November einhalten zu können, müssen die Bautrupps zusätzliche Arbeitsstunden einlegen. Keinesfalls möchte der Flughafen den Anwohnern zumuten, die Arbeiten im Frühjahr des kommenden Jahres wieder aufzunehmen und das Projekt erst 2019 abzuschließen. Eine Verlängerung in die Wintermonate ist aufgrund der Wetterrisiken bautechnisch nicht möglich.

An folgenden vier Wochenenden wird deshalb das bestehende Bauzeitfenster von bisher 30 auf 40 Stunden ausgeweitet, um mehr Zeit für die großflächigen Asphalt- und Tiefbauarbeiten zu haben: 18./19.08., 25./26.08., 01./02.09., 08./09.09. Gebaut wird jeweils von Samstag, 06:00 Uhr, bis Sonntag, 22:00 Uhr. Die Wochenenden 15./16.09. und 22./23.09. dienen als Schlechtwetterreserve.

Bahnsperrung bis November – Einladung der Bürger

Als weitere Maßnahme, um den Termin der Fertigstellung zu sichern, werden die Tiefbauarbeiten auf der großen Start- und Landebahn in die ohnehin schon bestehenden Sperrzeiten von Montag bis Freitag um 90 Minuten täglich ausgeweitet. Durch die parallel zur Bahnsanierung stattfindenden Kanalsanierungsarbeiten ist die große Start- und Landebahn aktuell montags bis freitags von 07:30 bis 17:30 Uhr gesperrt. Da für die Durchführung der untergeordneten Tiefbauarbeiten auf der Piste mindestens 11,5 Stunden Sperrzeit am Stück notwendig sind, bleibt die Bahn vom 30. Juli bis voraussichtlich zum 21. September von 07:30 bis 19:00 Uhr gesperrt. Außerhalb dieses Bauzeitfensters und in der Nachtzeit finden unter der Woche keine Arbeiten statt, die Bahn steht dann wie gewohnt für den Flugbetrieb zur Verfügung.

Während der Sperrzeit der großen Start- und Landebahn findet der Flugbetrieb auf der Querwindbahn (06/24) und der kleinen Parallelbahn (14R/32L) statt. Auch die nun notwendigen zusätzlichen Stunden, in denen der Verkehr über diese beiden Bahnen geführt werden muss, liegen innerhalb der geltenden Betriebsgenehmigung.

Der Köln Bonn Airport arbeitet mit aller Kraft auf die Fertigstellung der großen Start- und Landebahn Ende November hin. Kurz vor dem Abschluss der Arbeiten werden noch einmal weitere Arbeitsstunden an Werktagen und/oder am Wochenende nötig sein, um das finale Grooving durchzuführen – dabei wird die Asphaltoberfläche mit Rillen versehen, um das Abfließen von Wasser zu verbessern.

Die Flughafen Köln/Bonn GmbH möchte die Bürger des Umlandes in dieser Sache demnächst erneut zu Informationsveranstaltungen einladen. „Wir tun alles, um dieses anspruchsvolle Großprojekt wie geplant Ende November abzuschließen. Wir wissen, dass wir unseren Anliegern in diesen Monaten viel abverlangen und bitten um Verständnis“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Flugzeuge in Hannover landen wieder

Nachdem der Flughafen Hannover plötzlich gesperrt wurde, konnte der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Die Reparaturarbeiten an der Nordbahn wurden abgeschlossen. Der erste ankommende Flug war TUIfly X32315 aus Palma de Mallorca. Die ersten Check-in-Schalter öffneten bereits ab 03:00 Uhr.

Durch die anhaltende Hitze wurden am 24.07.2018 Betonplatten auf der Nordbahn des Flughafens beschädigt. Dabei ist aber die Südbahn wegen Sanierungsarbeiten derzeit außer Betrieb. Aus diesem Grund musste der Flugbetrieb von 19:37 Uhr am 24.07.2018 bis 06:00 Uhr am 25.07.2018 eingestellt werden.

Normalisierung über den Tag

Die Beschädigungen wurden bei einer routinemäßigen Kontrollfahrt festgestellt. Betroffen waren insgesamt 85 Flugbewegungen (41 Abflüge und 44 Ankünfte), die während dieser Zeit geplant waren. Das betraf knapp 15.000 Passagiere. Die Flughafengesellschaft versorgte die wartenden Gäste mit Getränken und Snacks. Zudem wurden gemeinsam mit den Johannitern 200 Feldbetten in Terminal C aufgebaut.

Im Laufe des Tages kann es weiterhin noch zu Verspätungen und Flugausfällen kommen. Flugreisende sollten sich daher auch weiterhin bei ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter über den aktuellen Status ihres Fluges informieren.

Turkish Airlines: Täglich vom Bodensee nach Istanbul

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Turkish Airlines wird ab 31.03.2019 mit täglichen Linienflügen Friedrichshafen und Istanbul verbinden. Die Flüge steuern den neuen Flughafen Istanbul an.

Als eine der weltweit führenden Fluggesellschaften fliegt Turkish Airlines seit 2013 auch den Bodensee-Airport in Friedrichshafen an. Ab 31.03.2019 wird wieder eine tägliche Verbindung angeboten, während im Sommer 2018 die Flüge viermal pro Woche durchgeführt werden. Zum Einsatz kommen junge Boeing 737-800.

Größter Flughafen der Welt: Istanbul

Als Zielflughafen wird erstmals der neue Flughafen Istanbul angeflogen, der mit einer Kapazität von jährlich bis zu 90 Millionen Passagieren und sechs Start- und Landebahnen der größte Flughafen der Welt werden soll. Hier wird Turkish Airlines künftig seinen neuen Heimatflughafen betreiben. Durch einen speziell angepassten Flugplan ab dem Bodensee-Airport werden besonders zeiteffiziente Umsteigeverbindungen über Istanbul möglich.

Turkish Airlines bindet die Bodensee-Region damit täglich an einem der größten Drehkreuzflughäfen an. Damit werden nicht nur bequeme Trips in die türkische Metropole möglich, sondern auch ein praktischer Zugang zum internationalen Streckennetz der Turkish Airlines. Buchungen sind über die Website der Turkish Airlines und in Reisebüros über alle Reservierungssysteme möglich. Flüge soll es ab 174 Euro (return) geben.

Hannover Airport gesperrt – Hitze setzt Piste zu

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Durch die anhaltende Hitze had die Nordbahn des Flughafens Schaden genommen. Da gleichzeitig die Südbahn wegen planmäßiger Sanierungsarbeiten derzeit außer Betrieb ist, ist gar kein Flugbetrieb am HAJ möglich.

Der Flughafen soll bis mindestens Mittwoch, 25.07.2018, 06:00 Uhr für An- und Abflüge gesperrt bleiben. Betroffene Passagiere sollen sich für nähere Informationen an ihre Airline wenden. Man solle bitte nicht zum Flughafen anreisen.

RECAT-EU: Mindestabstände für mehr Anflüge reduziert

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Am Flughafen Leipzig/Halle arbeiten Fluglotsen mit einem neuen Verfahren, das es ihnen ermöglicht, mehr Flugzeuge in kürzerer Zeit sicher zur Landung zu führen. Die Deutsche Flugsicherung DFS hat das Verfahren ein Jahr lang im Probebetrieb getestet.

Das europäische Verfahren nennt sich RECAT-EU. Dabei handelt es sich um eine veränderte Kategorisierung für Wirbelschleppen-Mindestabstände zwischen aufeinander folgenden Flugzeugen. Das neue Anflugmanagement ermöglicht bis zu drei zusätzliche Anflüge pro Stunde.

Airbus A380 der Auslöser

Hinter Flugzeugen bilden sich sogenannte Wirbelschleppen. Je schwerer das Flugzeug ist, umso stärker sind die Luftverwirbelungen. Ein nachfolgendes Flugzeug benötigt entsprechend Abstand, damit es von den Wirbeln nicht gefährdet wird. Bisher gibt es weltweit vier Wirbelschleppenkategorien „Super“, „Heavy“, „Medium“ und „Light“. RECAT-EU sieht jetzt insgesamt sechs Kategorien vor. Die erweiterten Kategorien ermöglichen es, Mindestabstände zwischen bestimmten Flugzeugmustern von vier auf drei nautische Meilen zu verkürzen. Den Anstoß für eine veränderte Kategorisierung hatte die Einführung des Großflugzeugs Airbus 380 gegeben. Leipzig/Halle ist in Deutschland der erste und europaweit der dritte Flughafen, an dem das Flugsicherungsverfahren eingeführt worden ist – nach Paris-Charles-des-Gaulles und London-Heathrow. In Leipzig/Halle befindet sich das zweitgrößte Drehkreuz für Luftfracht in Deutschland.

Flughafen Leipzig/Halle Dritter im Bunde

Im vergangenen Jahr wurden dort rund 1,14 Millionen Tonnen Frachtgut abgefertigt. Daher gibt es insbesondere in den Abend- und Nachtstunden ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Die Einführung von RECAT-EU gehört zu einer Vielzahl von Maßnahmen der DFS, mit denen sie auf den wachsenden Luftverkehr reagiert. Das Verfahren soll an weiteren Flughäfen Deutschlands zur Anwendung kommen. Außerdem arbeitet die DFS an einer weiteren Maßnahme: „Time Based Separation“. Damit lassen sich die üblichen Abstände zwischen landenden Flugzeugen auch bei starken Windverhältnissen beibehalten – in Kombination mit RECAT-EU verspricht dieses Verfahren weitere Kapazitätssteigerungen im Landeanflug.

Dreamliner nach Hong Kong – Qantas ersetzt Boeing 747

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Qantas will nun auch Hong Kong mit ihrer neuen Boeing 787-9 ansteuern. Das achte Flugzeug der Familie Dreamliner bei der Airline ergänzt weitere Muster, mit denen die Airline die Metropole ab Brisbane bedient.

Ab Dezember 2018 sollen bestimmte Flüge von Qantas nach Hong Kong mit dem Dreamliner und moderner Economy, Premium Economy und Business Class dorthin abheben. Dabei kommen auch Strecken ab Melbourne und Sydney hinzu:

  • Brisbane nach Hong Kong ab 19. Dezember 2018
  • Melbourne nach Hong Kong von 13. Dezember 2018 bis 29. März 2019
  • Sydney nach Hong Kong ab dem 30. März 2019

Die Änderungen finden im Zuge der Lieferung des achten Dreamliners an Qantas statt und ergänzen die Flugzeugmuster Airbus A330 und A380 die ebenfalls nach Hong Kong fliegen. Die 787, A330 und A380 bedienen damit die Anbindung von Hong Kong an Australien über die Hochsaison.

Boeing 747 werden ersetzt

Qantas’ Dreamliner befördert 236 Passagiere in drei Kabinen und ist mit der jüngsten Business Suite der Australier ausgestattet, die von einigen Vielfliegern den Spitznamen „mini First Class“ tragen soll. Qantas will zudem die tägliche Route Sydney – Hong Kong Anfang Dezember von der Boeing 747 auf den Airbus A380 upgraden, womit bis Ende März 2019 eine First Class angeboten wird. Hong Kong ist damit beben Los Angeles, New York, London und San Francisco ein weiteres internationalel Ziel für dien Qantas-Dreamliner, der schrittweise die Jumbos 747 auf den Schlüsselrouten der Australier ersetzt.

Jeju Air erhält erste NG Boeing 737-800 direkt

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Boeing hat Jeju Air ihre erste direkt georderte Next-Generation 737-800 übergeben. Im Seattle Delivery Center erschien die Next-Generation 737-800 als erste für einen Low-cost Carrier (LCC) in Korea in den Farben von Jeju Air.

Dem Flugzeug sollen noch zwei gleiche folgen. Die Fluggesellschaft hat ihren Sitz auf Jeju Island, Südkorea. Die Flotte umfasst bereits 34 Flugzeuge der Next-Generation 737-800. 40 Ziele fliegt die Airline an und das mit ca. 150 Flügen jeden Tag.

Emirates und flydubai: Staffelübergabe nach Zagreb

Emirates will zusammen mit der Fluggesellschaft flydubai Flüge zwischen Dubai und Zagreb anbieten. flydubai fliegt das Ziel in Kroatien vom 02. Dezember 2018 bis 30. März 2019 an, danach bedient Emirates das Ziel weiter.

Der Wechsel der beiden in Dubai beheimateten Airlines soll dem Kapazitätsbedarf der Reisenden über die Wintersaison entsprechen. flydubai fliegt die Strecke zunächst mit einer Boeing 737 MAX 8, die auch eine Business Class an Bord hat. Auf deren Sitzen kann man sich komplett flach hinlegen. Die Economy Class ist mit in-flight-Unterhaltung via HD Touchscreens und dem Boeing Sky Interior ausgestattet. Emirates betreibt nur Boeing 777 und Airbus A380.

Nach Zagreb fliegt flydubai vom Terminal 3 des Dubai International (DXB). Zunächst wird Flug FZ1793 in Dubai um 10:00 starten und um 13:15 Ortszeit in Zagreb lanen. Der Rückflug FZ1794 startet in Zagreb um 14:30 Uhr und landet in Dubai um 23:00 Uhr. Emirates und flydubai begannen ihr Codeshare am 29. Oktober 2017. Seither haben über 794.000 Passagiere dieses Angebot genutzt, so Emirates.

Tiere, die häufig am Flughafen zurückbleiben

Auf dem Weg in den Urlaub haben sie im wahrsten Sinne des Wortes den Flieger verpasst, sind am Gate oder an der Kontrolle verloren gegangen. Schuld bei all den wilden Tieren ist aber nicht der Zoll.

Sie alle möchten zurück zu ihrer Familie: Plüschlöwe „Leo“, der kleine Affe „Coco“ und viele andere Kuscheltiere, die sich zurzeit im Regal des Flughafen-Fundbüros drängen. Am Hamburg Airport kümmert sich nun das Fundbüro-Team um die zurückgelassenen Spielgefährten. Rund 8.000 Fundsachen finden pro Jahr ihren Weg in die dortigen Regale, im Sommer ist Hochsaison. Es sei erstaunlich, wie selten Kuscheltiere wieder abgeholt werden, wundert sich Helmut Meierdierks, seit zehn Jahren Leiter des Fundbüros am Hamburg Airport. Aber doch kommt es vor, dass manche ihr Lieblingstier wiederhaben wollen. Dann freue es die Mitarbeiter umso mehr.

„Wall of Kuscheltiere“ soll bei der Suche helfen

„Das sind wirklich herzerwärmende Momente, wenn die Kleinen ihre Kuscheltiere wieder in den Arm schließen. Und die Eltern sind dann mindestens genauso erleichtert.“ Helmut Meierdierks kennt viele solcher Geschichten, von glücklichen und traurigen Fluggästen, aber auch von kuriosen Fundstücken. Während Brillen, Schlüssel und Handys täglich abgegeben werden, gehören Gebisse, Rollatoren oder Eheringe eher zu den Exoten im Regal.

Auch wenn sich Helmut Meierdierks und sein Team größte Mühe bei der Vermittlung geben: Nur jedes vierte Fundstück findet zurück zu seinem Besitzer. Bei den Plüschtieren haben sie sich daher etwas Besonderes einfallen lassen und die „Wall of Kuscheltiere“ eingerichtet. Hier werden als vermisst gemeldete Teddybären & Co. mit Foto und Beschreibung vermerkt. Sobald ein ähnliches Plüschtier aufgefunden wird, kontaktiert das Team aktiv die Familie. Was nicht vermittelt wird, verbleibt sechs Monate in der Obhut des Flughafen-Fundbüros.

Unterstützung aus Erlös

Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist werden die Fundsachen nicht einfach weggeworfen. Verschiedene Initiativen helfen mit, damit sie einem sozialen Zweck zugutekommen – das ist dem Fundbüro-Team vom Flughafen sehr wichtig. Noch gut erhaltene Plüschtiere, für die sich kein Besitzer gemeldet hat, werden gereinigt und gespendet. Laptops und Computer werden in einem Ottenser Sozialprojekt aufgearbeitet und wiederverwertet.

Über dicke Winterjacken und englischsprachige Bücher freut sich die Hamburger Seemannsmission „Duckdalben“. Zwei- bis dreimal pro Jahr beteiligt sich Hamburg Airport zudem an den Fundsachenversteigerungen des Düsseldorfer Flughafens. Der Erlös von jährlich rund 15.000 Euro fließt an immer wechselnde gemeinnützige Vereine und Initiativen in Hamburg und Schleswig-Holstein. Das Fundbüro des Hamburger Flughafens befindet sich im „Hamburg Welcome Center“ in der Airport Plaza (Ankunftsebene). Öffnungszeiten: täglich 06:30 bis 23:00 Uhr. Aktuelle Fundsachen sind auf der online beim Hamburg Airport aufgeführt.