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Austro Control: Neue ICAO-Luftfahrtkarte Österreich

Die digitale ICAO-Karte 2018 (Stand der Luftfahrtinformationen: 16.08.2018) kann ab sofort für nicht-kommerzielle Zwecke kostenlos als Download bezogen werden.

Es gibt eine Fülle von inhaltlichen Änderungen und Ergänzungen der neuen Version der digitalen Luftfahrtkarte – ICAO 1:500.000 in Österreich (8,33kHz-Umstellung der Flugplatzfrequenzen, Heliports, Luftfahrthindernisse uvm.).

Auch im Auslandsteil der Karte sind zahlreiche Änderungen in den Luftfahrtinformationen integriert, allen voran für die Nachbarn Deutschland (Flugplätze, Navigationsanlagen und Hindernisse), Italien (Flugplätze, Navigationsanlagen und Lufträume), Kroatien (Lufträume), Schweiz (Flugplätze, Heliports und Lufträume) und Tschechien (Lufträume). Piloten und Flieger können sich die Karte und ergänzende Informationen hier herunterladen.

Lufthansa steigerte Absatz im Juli um sieben Prozent

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Im Juli 2018 haben die Airlines der Lufthansa Group rund 14,2 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 7,0 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz ebenso um 7,0 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 86,3 Prozent um 0,1 Prozentpunkte niedriger ausfällt als im Juli 2017. Das Frachtangebot lag im Juli um 1,8 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 2,9 Prozent niedriger. Daraus ergibt sich ein um 3,1 Prozent-punkte niedrigerer Nutzladefaktor von 64,1 Prozent.

Netzwerk-Airlines

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines haben im Juli ins-gesamt rund 10,2 Millionen Fluggäste befördert und damit 5,2 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das Angebot in Sitzkilometern wurde im Juli um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet. Der Absatz stieg im gleichen Zeitraum um 3,7 Prozent. Damit verringerte sich der Sitzladefaktor um 0,3 Prozentpunkte auf 86,3 Prozent.

Im Juli ist das stärkste Passagierwachstum der Netzwerk-Airlines am Drehkreuz München zu verzeichnen, wo die Zahl der Fluggäste gegenüber dem Vorjahres-monat um 9,0 Prozent gestiegen ist. In Zürich stieg die Anzahl der Fluggäste um 4,5 Prozent, in Wien um 4,0 Prozent und in Frankfurt um 3,8 Prozent. Auch das zugrunde liegende Angebot wurde unterschiedlich stark erhöht: in München um 11,7 Prozent, in Zürich um 7,3 Prozent und in Wien um 4,3 Prozent. In Frankfurt hat sich das Angebot an Sitzkilometern dagegen um 0,3 Prozent leicht verringert.

Lufthansa hat im Juli rund 6,8 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 5,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einem im Juli um 3,1 Prozent höherem Angebot an Sitzkilometern stand ein um 2,2 Prozent höherer Absatz gegenüber. Der Sitzladefaktor lag mit 86,0 Prozent um 0,8 Prozentpunkt unter dem des Vorjahresmonats.

Eurowings: Angebot steigt, Sitzladefaktor fällt

Eurowings (inklusive Brussels Airlines) hat im Juli rund 3,9 Millionen Fluggäste befördert, davon rund 3,6 Millionen auf Kurzstreckenflügen und 325.000 auf Langstreckenflügen. Dies entspricht einer Steigerung von 16,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einem im Juli um 21,4 Prozent erhöhten Angebot stand ein um 23,3 Prozent erhöhter Absatz gegenüber, woraus sich ein um 1,3 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor von 86,0 Prozent ergibt.

Auf der Kurzstrecke wurden im Juli die angebotenen Sitzkilometer um 17,2 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 20,6 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 2,5 Prozentpunkte höherer Sitzladefaktor als im Juli 2017 von 86,8 Prozent. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum um 1,3 Prozentpunkte auf 84,4 Prozent gesunken. Hier stand einem um 31,2 Prozent erhöhten Angebot ein um 29,3 Prozent gestiegener Absatz gegenüber.

Transatlantikflug der FW 200 Condor: Schau in Bremen

Sensation vor 80 Jahren: Am Abend des 10. August 1938 startete die Fw 200 V1 Condor D-ACON des Bremer Herstellers Focke-Wulf-Flugzeugbau in Berlin und landete knapp 25 Stunden später um 15:41 Uhr Ortszeit in New York. Als erstes landgestütztes Passagierlangstreckenflugzeug war sie die 6.371 Kilometer über den Atlantik nonstop geflogen. Rekord!

Es war die größte Passagiermaschine, die in Bremen konstruiert und gebaut worden ist. Mit einer Ausstellung im Bremen Airport erinnern der Bremer AIRbe e.V., ein Zusammenschluss von neun Luftfahrt-Organisationen, und das Condor-Restaurierungs-Team Bremen vom 10. bis 12. August an diesen besonderen Moment der Luftfahrtgeschichte und den Bremer Pioniergeist.

Nach der Jubiläumsfeier des Condor-Teams aus Bremen, Hamburg, Oberursel und Berlin am 10.08. ist die Ausstellung in der Bremenhalle des Bremen Airport (Flughafenallee 20, Terminal 1, 2. Etage) am 11. und 12.08. jeweils zwischen 11:00 und 17:00 Uhr kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich. Gemeinsam mit den Akteuren laden wir herzlich dazu ein.

Fw 200 Condor in Teilen zu sehen

Das legendäre, elegante, viermotorige Tiefdecker-Langstreckenverkehrsflugzeug Condor selbst wird nicht am Stück zu sehen sein können. Das Condor-Team, das mit Unterstützung von Airbus Bremen und dem Einsatz Dutzender ehrenamtlicher Expertinnen und Experten seit 2002 in unzähligen Stunden in einer Airbus-Halle nebenan eine Fw 200 Condor restauriert, präsentiert aber an einzelnen Technik-Exponaten, mit Postern, Vorträgen und Filmbeiträgen sehr plastisch die schon vor 80 Jahren innovative Luftfahrttechnik „Made in Bremen“. Mit der „Bremen D 1167 Junkers W33“ bietet sich in der Bremenhalle des Airports jedoch ein weiteres Highlight deutscher Luftfahrtgeschichte: Sie absolvierte schon 1928 den ersten erfolgreichen Transatlantikflug eines Flugzeugs von Ost nach West. Bis dahin war das nur mit Luftschiffen möglich.

Windsatellit Aeolus auf Kourou in der Starthülle

Aeolus, der Windsatellit der Europäischen Weltraumorganisation ESA, wurde im Raumfahrtbahnhof Kourou in Französisch-Guayana in die Raketenspitze des Vega-Trägers eingebaut. Der Start soll am 21. August erfolgen.

Der von Airbus gebaute Windsatellit Aeolus wird als erster Satellit täglich globale Windprofile in Nahezu-Echtzeit bereitstellen. Der 1,4 Tonnen schwere Satellit ist mit dem LIDAR-Instrument (Light Detection and Ranging) Aladin ausgerüstet, das mithilfe des Doppler-Effekts Windgeschwindigkeiten in unterschiedlichen Höhen messen kann. Für die Entwicklung der elektrischen Subsysteme, der Bodendienstgeräte und der dazu gehörenden Simulations-Software war Airbus Friedrichshafen verantwortlich.

Aus den von Aeolus gelieferten Daten lassen sich zuverlässige globale Windprofile erstellen. Sie erlauben es Meteorologen, die Genauigkeit von Wettervorhersagen weiter zu verbessern, und ermöglichen Klimaforschern tiefere Einblicke in die globale Dynamik der Erdatmosphäre. Aeolus wird die Erde täglich 15-mal umkreisen. Die Datenübermittlung an die Nutzer erfolgt innerhalb von 120 Minuten nach der ältesten Messung in jeder Umlaufbahn. Die Orbit-Wiederholrate beträgt sieben Tage (jeweils nach 111 Umläufen). Der Satellit wird auf einer Umlaufbahn in 320 Kilometern Höhe kreisen und eine Lebensdauer von drei Jahren haben.

Fraport im Halbjahr mit Umsatzplus von 13 Prozent

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Der Fraport-Konzern bilanzierte im ersten Halbjahr 2018 ein deutliches Umsatzwachstum von 13,0 Prozent auf 1,532 Milliarden Euro. Der Anstieg in Frankfurt lag im Wesentlichen an einer positiven Verkehrsentwicklung.

Daraus resultierten höhere Erlöse aus Flughafenentgelten und Sicherheitsleistungen, gestiegene Bodenverkehrsdienst- und Infrastrukturentgelte sowie höhere Parkierungserlöse. Auch das internationale Geschäft trug durch Fraport Greece (plus 83,5 Millionen Euro) und die brasilianischen Konzern-Gesellschaften Fortaleza und Porto Alegre (plus 76,4 Millionen Euro) zum Umsatzwachstum bei. Die beiden letztgenannten waren im Vorjahresberichtszeitraum noch nicht operativ übernommen.

Aufwand für Sicherheitskontrollen steigt

Das operative Ergebnis EBITDA konnte ebenfalls deutlich um 9,8 Prozent auf 461,3 Millionen Euro gesteigert werden. Dämpfend wirkten allerdings unter anderem verkehrsbedingt gestiegene Personalaufwendungen im Abfertigungs- und Sicherheitsbereich in Frankfurt. Der Zinsaufwand von Fraport Greece sowie den Gesellschaften Fortaleza und Porto Alegre beeinflusste das Finanzergebnis negativ (erstes Halbjahr 2018: minus 77,4 Millionen Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017: minus 50,4 Millionen Euro). Das führte zu einem Konzern-Ergebnis in Höhe von 140,8 Millionen Euro (plus 2,8 Prozent).

Höhere Investitionen am Standort Frankfurt und an den internationalen Beteiligungsflughäfen führten zu einem rückläufigen Free Cash Flow. Dieser verringerte sich in den ersten sechs Monaten 2018 um 221,3 Millionen Euro auf minus 23,2 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2018 zählte der Flughafen Frankfurt 32,7 Millionen Passagiere, ein Plus von 9,1 Prozent. Das Cargo-Aufkommen blieb mit rund 1,1 Millionen Tonnen in etwa auf Vorjahresniveau. Die Flughäfen des internationalen Portfolios verzeichneten allesamt starke Passagierzuwächse. Insgesamt habe sich das Geschäft trotz vieler Herausforderungen gut entwickelt, so Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte die ersten beiden Quartale.

Passagierzahlen lassen Geschäft mitwachsen

Aufgrund der starken Passagierentwicklung in Frankfurt in den ersten sechs Monaten erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2018 nunmehr ein Fluggastaufkommen von leicht über 69 Millionen Passagieren. Ohne Berücksichtigung der ergebniswirksamen Effekte aus dem erwarteten Verkauf der Anteile am Flughafen Hannover hält der Vorstand am Ausblick für die finanziellen Kennzahlen fest. Sie werden im oberen Bereich der prognostizierten Bandbreiten liegen (Prognose Geschäftsbericht 2017: Konzern-EBITDA zwischen etwa 1.080 Millionen Euro und 1.110 Millionen Euro, Konzern-EBIT zwischen circa 690 Millionen Euro und 720 Millionen Euro, Konzern-EBT zwischen etwa 560 Millionen Euro und 590 Millionen Euro, Konzern-Ergebnis zwischen rund 400 Millionen Euro und 430 Millionen Euro).

Aus dem erwarteten Abschluss des Anteilsverkaufs am Flughafen Hannover erwartet der Vorstand zudem positive Ergebniseffekte auf das Konzern-EBITDA in Höhe von rund 25 Millionen Euro und auf das Konzern-EBT in Höhe von 85 Millionen Euro. Das Konzern-Ergebnis wird – unter Berücksichtigung anfallender Ertragsteuern – um circa 77 Millionen Euro positiv beeinflusst. Der Vorstand erwartet aufgrund dieser Sondereffekte, die vorgenannten Bandbreiten für das Konzern-EBITDA, -EBIT, -EBT und -Ergebnis im Gesamtjahr 2018 zu überschreiten.

Digitales Leitsystem: schneller durch Hamburg Airport

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Damit Passagiere und Besucher am Hamburg Airport stets den Überblick behalten, hat der Flughafen vier interaktive Informations-Kioske in den Terminals installiert. Die 116 Check-in-Schalter, 98 Shops und Restaurants sowie mehr als 20 Service-Einrichtungen werden so schneller gefunden.

Kernfunktion des neuen Serviceangebotes ist nämlich ein digitales Leit- und Orientierungssystem, welches den Gästen den schnellsten Weg zum gewünschten Ziel am Flughafen aufzeigt. Per QR-Code lässt sich der ermittelte Weg zudem direkt auf das Smartphone übertragen, so dass der digitale Lageplan stets verfügbar ist.

Die neuen touchfähigen Monitore wurden sowohl im öffentlichen Bereich der Terminals 1 und 2 als auch auf der Pier hinter der Sicherheitskontrolle installiert. So haben Passagiere, Abholer, Bringer und Besucher gleichermaßen die Möglichkeit, sich mit Hilfe der Geräte zu informieren. Zu den Inhalten gehören neben den digitalen Lageplänen außerdem eine Anzeige aktueller Flugdaten sowie weitere reiserelevante Hinweise wie beispielsweise die Bedingungen für die Aufgabe von Sperrgepäck oder die Besonderheiten bei der Mitnahme von Flüssigkeiten. Alle hinterlegten Informationen sind entweder durch die intuitiv gestaltete Menüstruktur oder über die Suchfunktion aufrufbar. Zudem können sich Passagiere mit der zoombaren Terminal-Karte einen schnellen Überblick der Shopping- und Serviceangebote am Flughafen verschaffen.

Kürzester Weg zum Ziel

„Mit unseren Info-Touchscreens bieten wir den Passagieren, Abholern und Besuchern einen digitalen Service vor Ort, der das Orientierungs- und Informationsbedürfnis unserer Gäste optimal abdeckt“, sagt Stefanie Harder, Leiterin Unternehmenskommunikation und Service am Hamburg Airport. „Egal, ob es die Frage nach dem nächsten Trinkwasserspender oder dem schnellsten Weg zum Gate ist, unsere neuen Service-Kioske können weiterhelfen. Damit haben wir eine optimale Ergänzung zu unseren geschulten Servicemitarbeitern vor Ort.“

Während einer Pilotphase beobachtet Hamburg Airport vor allem die Akzeptanz und die Nutzung durch die Gäste. Die Bedienung der Kiosksysteme wird daher anfangs nur in deutscher Sprache möglich sein – englisch und dänisch folgen zeitnah. Zunächst befinden sich die ersten vier Standorte im Ankunftsbereich von Terminal 2, der Abflughalle von Terminal 1, direkt hinter der Sicherheitskontrolle in der Airport-Plaza sowie auf der Pier bei Gate C16.

Klage gegen Fraports Terminal 3 abgewiesen

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Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat heute die Klage des Kreises Groß-Gerau gegen den Bau des Terminals 3 abgewiesen. Geklagt hatte der Kreis gegen die Stadt Frankfurt als Bauaufsichtsbehörde und den bereits im August 2014 genehmigten Bauantrag für den ersten Bauabschnitt von Terminal 3.

Inhalt der Klage waren Zweifel an der gesicherten Erschließung und der bereits höchstrichterlich bestätigten Rechtmäßigkeit der planfestgestellten Ausbaumaßnahme von Terminal 3. „Das heutige Urteil bestätigt die Rechtmäßigkeit der Baugenehmigung zu Terminal 3 als Bestandteil des planfestgestellten Ausbaus des Frankfurter Flughafens. Mit der Abweisung der Klage sehen wir keinen Grund mehr, dass Flugsteig G als zweiter Bauabschnitt von Terminal 3 nicht gebaut werden kann“, sagt ein Sprecher der Fraport AG.

Bau für Terminal 3 im Gange

Am ersten Bauabschnitt von Terminal 3 wird bereits seit Oktober 2015 gebaut. Derzeit erfolgt auf der etwa 90.000 Quadratmeter großen Grundfläche des neuen Terminalhauptgebäudes der Tiefbau. 2019 folgt der Hochbau. Der erste Bauabschnitt von Terminal 3 bietet mit den Flugsteigen H und J Kapazität für 14 Millionen Passagiere. Geplante Inbetriebnahme ist 2023. Terminal 3 wird dann auch über ein neues Passagier-Transport-System an die Bestandsterminals im Norden des Frankfurter Flughafens angebunden. Pkw-Fahrer erreichen Terminal 3 direkt über die erweiterte Anschlussstelle Zeppelinheim der Autobahn A 5. Parken können sie auf einem der etwa 8.500 Parkplätze im nahe gelegenen Parkhaus.

Streik bei Ryanair nicht nur Deutschland

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Die Vereinigung Cockpit (VC) kündigte am Mittwoch an, dass sie ab Freitag Morgen für 24 Stunden bei der Airline Ryanair streiken wird. Der Arbeitskampf wird von 03:01 Uhr am Freitag, den 10.08.2018 bis um 02:59 Uhr am Samstag, den 11.08.2018 dauern.

Zum Streik aufgerufen sind alle festangestellten Piloten, die an Ryanair-Stationen in Deutschland beschäftigt sind. Es sind alle Verbindungen betroffen, die in dieser Zeit aus Deutschland abfliegen sollen. Am 30.07.2018 endete eine von der VC unter den Ryanair-Piloten durchgeführte Urabstimmung zum Manteltarifvertrag und zum Vergütungstarifvertrag. Das mit 96 Prozent Zustimmung überwältigende Urabstimmungsergebnis ist ein klares Votum für die Durchführung von Arbeitskampfmaßnahmen. Gleichwohl wurde seitdem kein verbessertes Angebot aus Dublin vorgelegt. Vielmehr beschränkte sich die Ryanair-Geschäftsführung darauf, in einem Schreiben an die VC von letzter Woche die aus ihrer Sicht maßgeblichen Verhandlungspositionen zu wiederholen und zusammenzufassen.

Allein in Köln/Bonn haben die Iren von ursprünglich 54 am Freitag geplanten Ryanair-Flügen (27 Abflüge und 27 Ankünfte) aktuell 14 Abflüge gestrichen. Auch Verbindungen von Laudamotion sind betroffen: Von sieben (drei Abflüge, vier Ankünfte) ursprünglich am Freitag geplanten Flügen wurden drei (zwei Abflüge, eine Ankunft) annulliert.

Passagiere, die für Freitag einen Flug bei Ryanair oder Laudamotion gebucht haben, sollten sich bei der Airline über ihren aktuellen Flugstatus zu informieren. Vorsorglich sei darauf hingewisen, dass es auch über den Streikzeitraum hinaus zu Unregelmäßigkeiten im Flugplan kommen kann.

Streik auch bei Ryanair anderswo in Europa

„Unsere Forderungen beziehen sich auf Verbesserungen bei den Vergütungs- und Arbeitsbedingungen.“, so Martin Locher, Präsident der VC. „Verbesserungen sind ohne Personalkostensteigerungen im Cockpit nicht denkbar. Ryanair hat in den Verhandlungen jedwede Personalkostenerhöhung kategorisch ausgeschlossen. Gleichzeitig hat Ryanair zu keinem Zeitpunkt erkennen lassen, an welchen Stellen Spielräume zur Lösungsfindung bestehen. Für die nun eingetretene Eskalation trägt alleine Ryanair die Verantwortung“, ergänzt Martin Locher.

Zeitgleich zu dem Arbeitskampf in Deutschland werden am Freitag auch die Ryanair-Piloten in Belgien, Irland und Schweden streiken. Die VC bedauert die Auswirkungen auf die betroffenen Passagiere, Kabinenbesatzungen und Bodenmitarbeiter. Passagiere mögen sich hinsichtlich ihrer geplanten Flugverbindungen bitte direkt an Ryanair wenden, da nur das Unternehmen selbst sagen kann, welche Flüge durchgeführt werden.

Bunter Airbus A350 XWB für Sichuan Airlines

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Sichuan Airlines, Betreiber der größten Flotte mit Airbus in China, hat ihre erste über AerCap geleaste A350-900 XWB aus Toulouse erhalten. Mit dem knallbunten Flugzeug ist sie die erste Airline Festlandchinas mit diesem Flugzeugmuster über Leasing.

Die A350 XWB von Sichuan Airlines fliegt mit Triebwerken Trent XWB von Rolls-Royce. Die Zweiklassenkabine umfasst 331 Sitze, 28 in der Business und 303 in der Economy Class. Zunächst kommt das Flugzeug auf heimischen Strecken in China zum Einsatz, später dann auf internationalen „Panda Routes“.

Airbus nennt mit Ende Juli insgesamt schon 890 feste Bestellungen für den aus leichten Verbundwerkstoffen bestehenden A350 XWB von 46 Kunden. Sichuan Airlines betreibt eine reine Airbus-Flotte mit 135 Flugzeugen, darunter 123 der Mittelstreckenjets A320 und 12 Langstreckenflugzeuge A330 Family aircraft.

Zephyr S: Solarsegler fliegt längsten Flug der Geschichte

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Airbus Defence and Space hat die erfolgreiche Landung von Zephyr S, dem ersten Serienflugzeug seines Zephyr HAPS (High Altitude Long Endurance) Programms verkündet. Nachdem das unbemannte Flugzeug am 11. Juli in Arizona, USA, zu seinem Erstflug gestartet war, war Zephyr S ununterbrochen in der Luft.

Dies ist mit mehr als 25 Tagen der längste Flug, der je von einem Flugzeug unternommen wurde. Zephyr ist das weltweit führende, solarelektrische, stratosphärische unbemannte Luftfahrzeug (UAV). Das Flugzeug wird durch Ausnutzung der Sonnenstrahlung ausschließlich mit Solarenergie betrieben und fliegt über dem Wetter (Stratosphäre) und dem konventionellen Flugverkehr. In Bezug auf die Fähigkeiten des Systems und die geplanten Tests konnten die Ingenieure bei Airbus alle für den Jungfernflug des mit Solarzellen angetriebenen Zephyr S vorgesehenen Prüfpunkte zur vollen Zufriedenheit abarbeiten.

Offizieller Weltrekord in der Luft

Die Anerkennung als offizieller Weltrekord läuft. Der bisherige Flugdauer-Weltrekordhalter vor dem Erstflug von Zephyr S war ebenfalls ein Prototyp der Zephyr Produkreihe, der im Jahr 2010 mit 14 Tagen ununterbrochener Flugzeit zehn Mal länger in der Luft blieb als jedes andere Flugzeug vor ihm. Der aktuelle Rekordflug wurde von der britischen Regierung unterstützt. Dies gilt als Zeichen des Erstkunden, des britischen Verteidigungsministeriums, für den Stellenwert, der diesem bahnbrechenden Innovationsprojekt eingeräumt wird. Es füllt eine Fähigkeitslücke, die Satelliten, Drohnen und bemannte Flugzeuge ergänzt, um anhaltende lokale satellitenähnliche Dienste anzubieten.

„Der äußerst erfolgreiche Erstflug stellt einen neuen wichtigen Meilenstein im Zephyr-Programm dar und fügt einen neuen stratosphärischen Flugdauerrekord hinzu, der hoffentlich in Kürze formalisiert wird. Wir werden in den kommenden Tagen alle gewonnenen technischen Daten und Ergebnisse auswerten und uns dann auf die für die zweite Hälfte des Jahres geplanten zusätzlichen Flüge in Wyndham in Westaustralien vorbereiten“, sagte Jana Rosenmann, Head of Unmanned Aerial Systems bei Airbus.

Aufklärung und Konnektivität aus großer Höhe

Zephyr wird sowohl kommerziellen als auch militärischen Kunden neue Möglichkeiten in den Bereichen Aufklärung und Konnektivität bieten. Zephyr hat das Potenzial, das Katastrophenmanagement zu revolutionieren, einschließlich der Überwachung der Ausbreitung von Waldbränden oder Ölverschmutzungen. Das System bietet eine kontinuierliche Überwachung, zeigt Veränderungen der Umwelt frühzeitig auf und wird in der Lage sein, Internet-Kommunikation in den entlegensten Teilen der Welt zu ermöglichen.

DRF Luftretter schon mehr als 19.000 mal im Einsatz

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Im ersten Halbjahr 2018 war die DRF Luftrettung bundesweit 19.216 mal im Einsatz (erstes Halbjahr 2017: 18.494). Damit wurden die rot-weißen Luftretter in Deutschland insgesamt fast vier Prozent häufiger alarmiert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Neben Unfällen waren akute Herzerkrankungen häufigster Alarmierungsgrund.

Insbesondere im Falle eines Herzinfarkts müssen Betroffene schnellstmöglich in einer Spezialklinik behandelt werden. Eine besondere Herausforderung in ländlichen Regionen – weit entfernt vom nächsten Herzzentrum. Die ist oft nur durch den Einsatz der DRF Luftrettung möglich. Jetzt sind die ersten rot-weißen Maschinen mit mechanischen Reanimationsgeräten für die durchgehende Herzdruckmassage während des Flugs ausgestattet worden. Das verbessert die Überlebenschancen vieler Herzinfarktpatienten weiter.

Zur Klinik zählt jede Minute

Der Mann spüre einen starken Druck und fasste sich an die Brust, so die Verkäuferin, die ihn gerade noch beraten hat. Sie greift sofort zum Handy und wählt die 112. Die Leitstelle alarmiert die DRF Luftrettung und nur wenige Minuten später erreicht die Besatzung die ländlich gelegene Kleinstadt. Der Verdacht auf Herzinfarkt bestätigt sich, Herzkammerflimmern setzt ein – Lebensgefahr! Innerhalb kürzester Zeit und unter ständiger Herzdruckmassage wird der Patient von den rot-weißen Luftrettern in eine Spezialklinik geflogen und dort im Herzkatheter behandelt. „In ländlichen Gegenden mit großen Entfernungen zum Patienten und zur nächsten Spezialklinik haben unsere Rettungshubschrauber einen entscheidenden Zeitvorsprung vor bodengebundenen Rettungsmitteln. Das wiegt doppelt, wenn jede Minute zählt“, betont Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung.

Insbesondere bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen – nach wie vor Todesursache Nummer eins in Deutschland – ist sehr schnelle Hilfe überlebenswichtig. Beginnend damit, dass Ersthelfer den Notruf absetzen und Erste Hilfe leisten. Wenn Patienten dann umgehend notärztlich versorgt und in einem spezialisierten Krankenhaus behandelt werden, haben sie eine gute Chance zu überleben und wieder gesund zu werden.

Modernste Medizintechnik an Bord

Schnelligkeit und höchste Qualität in der medizinischen Versorgung stehen bei der DRF Luftrettung im Zentrum: „Wir legen in allen Bereichen höchste Maßstäbe an – nicht nur in der Flugtechnik, sondern auch in der medizintechnischen Ausrüstung und ganz besonders bei der Qualifikation der Besatzung“, ergänzt Dr. Huber. In den vergangenen Wochen hat die DRF Luftrettung erste Rettungshubschrauber mit mechanischen Reanimationsgeräten ausgestattet. Mit ihnen kann der Kreislauf von Herzpatienten bis zum Eintreffen in der Klinik ununterbrochen mit einer Herzdruckmassage aufrechterhalten werden – ein Novum in der Luftrettung! Für viele Menschen bedeutet das die Rettung.

Gesamtversorgungszeit im Fokus

Doch nicht nur ihre eigenen Aufgaben hat die DRF Luftrettung im Blick. Die gemeinnützig tätige Organisation setzt sich in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten dafür ein, das Gesamtsystem Notfallversorgung zu optimieren. „Wir müssen umdenken. Bisher stand die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes im Vordergrund. Wir sollten aber vielmehr die Gesamtzeit bis zur Übergabe des Patienten in der Spezialklinik berücksichtigen“, fordert Dr. Ulf Aschenbrenner, Abteilungsleiter Medizincontrolling, Qualitätssicherung und Leistungsentwicklung der DRF Luftrettung. Eine noch bessere Verzahnung und Abstimmung aller Akteure in der Notfallversorgung sei nötig, so der Mediziner weiter.

Sicherheitskontrolle komplett in Flughafen-Hand?

Easy Security ist ein Pilotprojekt zur Optimierung der Passagierkontrolle. Während in München und heute auch in Frankfurt über unkontrollierte Personen im Sicherheitsbereich der Flugbetrieb erheblich beeinträchtigt wurde, besuchten heute MdLO Hendrik Wüst MdL sowie MdB Steffen Bilger den Flughafen Köln/Bonn, um sich vor Ort über eine neuartige Sicherheitskontrollfläche zu informieren.

Der Pilotbetrieb von Easy Security wurde nach einer einjährigen Testphase planmäßig im Oktober 2017 beendet. Hendrik Wüst ist Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Steffen Bilger Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH führte Minister Hendrik Wüst und Staatsekretär Steffen Bilger durch die Kontrollstrecke. Aktuell ist die Kontrollfläche am CGN nicht mehr in Betrieb.

Vorbild Flughafen Amsterdam

Anlass des Besuches waren die jüngst in einem Eckpunktepapier des Bundesinnenministeriums vorgestellten Pläne, deutschen Verkehrsflughäfen die Verantwortung für die Passagierkontrolle zu übertragen, die bislang bei der Bundespolizei liegt. „Easy Security ist ein gutes Beispiel, wie technische Innovationen die Personenkontrollen auf höchstem Sicherheitsniveau deutlich flüssiger machen können. Das neue System nach dem Vorbild des Flughafens Amsterdam wurde ein Jahr lang am Flughafen Köln/Bonn erprobt und hat sich bewährt. Was in Amsterdam geht, muss auch bei uns gehen“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst bei seinem Besuch.

„Die schnelle und zugleich sichere Fluggastkontrolle an unseren Flughäfen ist im Interesse aller Akteure der Luftfahrt und vor allem im Interesse der Passagiere. Hier am Flughafen Köln/Bonn wurde mit Erfolg das Verfahren Easy Security angewandt. Die Erfahrungen sind sehr positiv, so dass dieses System Vorbild für andere deutsche Flughäfen werden könnte“, so Steffen Bilger MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

„Meine Erfahrungen in den meisten anderen europäischen Ländern haben mir gezeigt, dass es sich sehr positiv auswirkt, wenn Flughäfen die Passagierkontrolle in Eigenregie durchführen. Läge die Verantwortung für die Passagierkontrolle bei uns, könnten wir neuartige Technologien wie Easy Security bei uns einsetzen. Passagieren ermöglicht dieses System ein schnelleres, komfortableres Reiseerlebnis – bei gleichbleibender Kontrollqualität. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Luftverkehrsverbänden ADV und BDL daran zu arbeiten, diese Idee in die Realität umzusetzen und Easy Security an unserem Airport aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Passagierkontrolle selbst gemacht: Easy und doppelt so schnell?

Easy Security war im Oktober 2016 in Köln/Bonn als Pilotprojekt zur Optimierung der Passagierkontrollfläche am Flughafen gestartet. Initiatoren waren das Bundesinnenministerium (BMI) und der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) in enger Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort – der Bundespolizei, dem Flughafen Köln/Bonn, der Lufthansa Group und dem Sicherheitsdienstleister Kötter Aviation Security. Während einer einjährigen Testphase bewährte sich die neuartige Technologie, wie die anschließende Auswertung zeigte. Verglichen mit einer herkömmlichen Kontrollspur schaffte es Easy Security innerhalb einer Stunde bis zu einer Verdopplung des Passagierdurchsatzes.

Das Prinzip von Easy Security ist es, dass jeder Fluggast den Kontrollprozess in seinem eigenen Tempo durchlaufen kann, ohne andere Passagiere zu behindern oder selbst eingeschränkt zu werden. Bis zu fünf Fluggäste gleichzeitig können ihre Gepäckwannen am Band befüllen und auflegen. Ziel ist ein gleichmäßiger Zulauf von zu kontrollierendem Gepäck, das konstant durch eine Röntgenanlage läuft und durch mehrere Auswerter überprüft wird, während die Fluggäste selbst mithilfe der neuesten Generation der Sicherheitsscanner kontrolliert werden.

Condor und Thomas Cook im Interline mit Air Europa

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Condor und Thomas Cook Airline haben eine Partnerschaft mit der spanischen Fluggesellschaft Air Europa abgeschlossen. Das sogenannte „Interline – Abkommen“ ermöglicht es Fluggästen der Ferienflieger, ab sofort 14 neue Destinationen auf dem spanischen Festland zu buchen.

Durch die Kooperation mit der spanischen Airline bieten die beiden Fluggesellschaften der Thomas Cook Group Airline Umsteigeverbindungen über Palma de Mallorca (PMI), Ibiza (IBZ) und Las Palmas (LPA) beispielsweise nach Salamanca, Santiago de Compostela oder Sevilla an.

„Die Kooperation erweitert unser Angebot. Mit Air Europa haben wir einen starken Partner, mit dem wir unseren Gästen neue Urlaubsziele auf dem spanischen Festland anbieten können. Darüber hinaus können unsere Gäste durch die Kooperation mit Air Europa neue Flugverbindungen zwischen den Balearen und den Kanaren nutzen. Falls beispielsweise ein Direktflug nach Lanzarote nicht mehr verfügbar ist, kann durch einen Anschlussflug in Las Palmas das gewählte Urlaubsziel trotzdem zum gewünschtem Zeitpunkt gebucht werden“, so Christoph Debus, Chief Airlines Officer der Thomas Cook Group Airline.

Neue Ziele für Urlaubs-Airline

Die Kooperation ermöglicht es Condor und Thomas Cook Airline UK ihr Streckennetz nach Palma de Mallorca (PMI), Ibiza (IBZ), Lanzarote (ACE), Fuerteventura (FUE) und Las Palmas (LPA) zu verdichten. Das erweiterte Streckennetz und die zusätzlichen Flugverbindungen bieten den Fluggästen flexible Umsteigeverbindungen zwischen den Inseln sowie auf das Festland zu attraktiven Preisen. Ab sofort können die Anschlussflüge mit Air Europa auf allen üblichen Kanälen für Condor und Thomas Cook Airline UK gebucht werden.

Ein neues Ziel für die Fluggäste von Condor und Thomas Cook Airline UK ist zum Beispiel Santiago de Compostela. Die Hauptstadt der nordwestspanischen Region Galicien ist als Endpunkt des Jakobswegs bekannt. Neben vielen historischen Gebäuden und Festungen beeindruckt die Stadt auch mit der berühmten Catedral de Santiago de Compostela. Ebenso können Gäste der Thomas Cook Group Airline nun auch Flüge nach Sevilla buchen. In der Altstadt Sevillas, die eine der größten Europas ist, kann auch das Grabmal von Christoph Kolumbus besichtigt werden.

  • Alicante (ALC) – via Palma de Mallorca (PMI)
  • Asturias (OVD) – via Palma de Mallorca (PMI)
  • Barcelone (BCN) – via Palma de Mallorca (PMI)
  • Bilbao (BIO) – via Palma de Mallorca (PMI)
  • Granada (GRX) – via Palma de Mallorca (PMI)
  • Madrid (MDA) – via Palma de Mallorca (PMI) / Ibiza (IBZ)
  • Malaga (AGP) – via Palma de Mallorca (PMI)
  • Menorca (MAH) – via Palma de Mallorca (PMI)
  • Salamanca (SLM) – via Palma de Mallorca (PMI)
  • Santiago de Compostela (SCQ) – via Palma de Mallorca (PMI)
  • Sevilla (SVQ) – via Palma de Mallorca (PMI)
  • Valencia (VLC) – via Palma de Mallorca (PMI)
  • Valladolid (VLL) – via Palma de Mallorca (PMI)
  • Zaragoza (ZAZ) – via Palma de Mallorca (PMI)

Fraport Terminal geräumt: Menschliches Versagen

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Terminalräumung am heutigen Dienstag. War es vor wenigen Tagen der Flughafen München, so war heute der Betrieb am Flughafen Frankfurt betroffen. Die Sperrung mit Boardingstopp ist zwar wieder aufgehoben – am Mittag hatten die Sicherheitsbehörden die Flugsteige A und Z in Terminal 1 für gut zwei Stunden räumen lassen. Doch in München schon hatte sich die Normalisierung am Folgetag noch lange nicht eingesellt.

Ob es am Mittwoch noch zu Verspätungen kommt, kann also nicht ausgeschlossen werden. Passagiere sollten sich bei ihrer Airline nach dem Flug erkundigen.

Kontrolle outgesourcet

Die Luftsicherheit in Deutschland liegt in der Zuständigkeit des Bundesministeriums des Innern (BMI) und am Flughafen Frankfurt wird diese Verantwortung durch die Bundespolizei wahrgenommen. Die Behörden legen diesbezüglich konkrete Vorgaben für die Art der Kontrollmaßnahmen und die dabei eingesetzten Geräte fest. Auf dieser Basis schreiben die Behörden die Kontrollen der Passagiere am Markt für Sicherheitsdienstleistungen aus. Die Beschäftigten der Firmen, welche aus diesen Ausschreibungen erfolgreich hervorgehen, müssen die behördlichen Anforderungen und Qualifikationen erfüllen.

Ausgelöst wurde die Räumung durch ein individuelles Fehlverhalten einer Luftsicherheitsassistentin der Fraport AG. Fraport steht im engen Kontakt mit den Behörden, um den Sachverhalt aufzuklären. Der geordnete Ablauf der Räumung habe aber auch gezeigt, dass die Sicherheitsmechanismen am Flughafen funktionieren.

Terminal 1 geräumt

Mehr als 100 Mitarbeiter des Flughafenbetreibers waren während der Sicherheitslage im Einsatz, zum Teil mit Megafonen, um die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Der Flughafen wolle den Vorfall nun in Einzelgesprächen mit der Beschäftigten und in enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden aufarbeiten.

Nachdem mehrere Personen unkontrolliert in den Sicherheitsbereich eingedrungen waren, hatte die Bundespolizei unter anderem einen Boardingstopp in den Sicherheits­bereichen A und Z des Terminals 1 sowie einer Räumung dieser Bereiche ange­ordnet. Die Bereiche B und C des Terminals waren davon nicht betroffen. Um 14:30 Uhr wurde die Sperrung nach rund zweieinhalb Stunden wieder aufgehoben. Allein bei Lufthansa waren mindestens rund 7.000 Lufthansa Fluggäste von den Flugstreichungen betroffen.

Freizeitspaß mit viel Wasser am Münchner Flughafen

In der heißesten Zeit des Jahres verwandelt sich der Besucherpark des Münchner Flughafens am 15. August 2018 von 11:00 bis 17:00 Uhr selber in ein Feriendomizil.

Der Münchner Airport setzt dabei auf Sommergenuss in vielen Facetten: Ob entspannt im Liegestuhl eisgekühlte Cocktails genießen, eine lange Wasserrutsche hinunter sausen oder Enten aus dem Pool angeln – alles ist möglich. Und auch auf dem Trockenen ist einiges geplant: Angeboten werden unter anderem Rundfahrten mit „Tretflugzeugen“, bei denen die Kinder die Möglichkeit haben, einen Pilotenschein auf dem Mini-Airport zu erwerben. Beim Minigolf können die Besucher ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Außerdem lädt das Kinderland-Team zu einer kreativen Bastelaktion ein.

Erfrischende Getränke, leckeres Eis und Köstlichkeiten vom Grill bietet „Tante Ju´s Speisenwerkstatt“ den Besuchern. Bei der spannenden Kids-Airport-Tour auf dem Vorfeld sind alle Kinder herzlich eingeladen, hinter die Kulissen des Flughafens zu blicken und die großen Flieger aus nächster Nähe zu bewundern. Die Tour ist für die kleinen Besucher kostenlos, Eltern fahren zu einem ermäßigten Preis mit. Die 50-minütigen Touren starten ab 10:30 Uhr. Als besonderes Highlight verlost der Flughafen München unter allen Badefröschen und Sonnenanbetern ein Familienwochenende in der Therme Erding. Alle Wasserattraktionen sind kostenfrei.

Fraport verkauft Anteile am Flughafen Hannover

Die Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide (Fraport AG) hat am 06. August 2018 eine Einigung zum Verkauf ihrer Anteile an der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH (FHLG) an die iCON Flughafen GmbH (iCON), eine Gesellschaft der iCON Infrastructure Gruppe, erzielt.

Nach dieser wird die Fraport AG ihre Gesellschaftsanteile in Höhe von 30 Prozent an der FHLG vollständig zu einem Preis von 109,2 Millionen Euro an iCON veräußern. Die FHLG ist die Betreibergesellschaft des Flughafens Hannover. Die Fraport AG hatte ihre Gesellschaftsanteile an der FHLG in zwei Schritten in den Jahren 1998 (20 Prozent) und 2003 (weitere zehn Prozent) erworben.

Die anderen Anteile an der FHLG in Höhe von 70 Prozent werden zu gleichen Teilen von der Stadt Hannover und der Hannoverschen Beteiligungsgesellschaft mbH (einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des Landes Niedersachsen) gehalten. Der Abschluss der Transaktion steht noch in Abhängigkeit von der Ausübung der vertraglich geregelten Vorkaufsrechte der beiden Mitgesellschafter. Die Fraport AG geht aktuell davon aus, dass die Transaktion im Laufe der nächsten zwei Monate abgeschlossen wird.

Ausbau von Flughäfen mit Expertise erfolgreich

„Schon seit geraumer Zeit hat es auf dem Markt großes Interesse am Erwerb unseres Anteils am Flughafen Hannover gegeben“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte die Anteilsveräußerung. „Dies zeigt, wie erfolgreich es Fraport gelingt, für unsere Beteiligungsflughäfen – wo auch immer auf der Welt wir sie betreiben – eine Wertsteigerung zu erzielen. Wir können dank unserer Erfahrung und Kompetenz an allen Standorten betriebliche Prozesse erfolgreich verbessern, die Infrastruktur modernisieren und die Aufenthaltsqualität steigern. Gleichwohl verfolgen wir bei unseren Beteiligungsflughäfen perspektivisch das Ziel, möglichst einen Mehrheitsanteil zu erwerben oder zumindest einen maßgeblichen Einfluss auf die jeweilige Betreibergesellschaft auszuüben.“

Der Flughafen Hannover verzeichnete zuletzt eine positive Verkehrsentwicklung. So konnten die Passagierzahlen im Jahr 2017 um 8,5 Prozent auf 5,9 Millionen Fluggäste gesteigert werden. Auch im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs verbuchte der Flughafen erneut einen Zuwachs im Passagieraufkommen um 7,8 Prozent auf knapp 2,8 Millionen Fluggäste (Juni 2018: 632.621 Passagiere, plus 10,2 Prozent). „Der Flughafen Hannover ist heute ein solides Wirtschaftsunternehmen mit einer aussichtsreichen Zukunft. Er hat sich zu einem wichtigen Luftverkehrsdrehkreuz im Norden Deutschlands sowohl im Passagierverkehr als auch im Frachtbereich entwickelt. Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren Mitgesellschaftern und der gesamten Region für die hervorragende Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bedanken und wünschen dem Flughafen Hannover weiterhin viel Erfolg“, ergänzte Fraport-CEO Dr. Schulte.

Fraport mit weniger Schulden

Auf Basis des aktuellen Buchwertes und der Erwartung, dass beide Mitgesellschafter ihre Vorkaufsrechte nicht ausüben, rechnet die Fraport AG aus dem Abschluss der Transaktion mit einem positiven EBT-Effekt in einer Größenordnung von circa 85 Millionen Euro. Von diesem Betrag werden rund 25 Millionen Euro auf das Konzern-EBITDA beziehungsweise -EBIT des laufenden Geschäftsjahres entfallen. Das Konzern-Finanzergebnis wird um rund 60 Millionen Euro positiv beeinflusst.

Das Konzern-Ergebnis wird – unter Berücksichtigung anfallender Ertragssteuern – um circa 77 Millionen Euro positiv beeinflusst. Der Vorstand der Fraport AG erwartet aufgrund des Verkaufs, die zu Beginn des Geschäftsjahres gegebenen Bandbreiten für das Konzern-EBITDA, EBIT, -EBT und -Ergebnis im Gesamtjahr 2018 zu überschreiten. Der Zahlungsmittelzufluss wird sich bei Abschluss der Transaktion reduzierend auf die Netto-Finanzschulden des Konzerns auswirken.

Tirana aus NRW: Wizz Air steuert Albanien ab DTM an

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Die ungarische Airline Wizz Air lenkt den Blick in Richtung Winterflugplan und kündigt zwei neue Direktziele an, die im Winter das Flugangebot vom Dortmunder Flughafen aus ergänzen werden.

Ab dem 30. Oktober 2018 wird die ungarische Airline Wizz Air die Strecke Dortmund – Tirana dreimal wöchentlich bedienen. Dortmund ist der einzige NRW-Flughafen, der das Ziel Tirana im Winterflugplan im Programm hat und eine Direktverbindung anbietet. In Albanies Hauptstadt leben etwa eine halbe Million Menschen am Fuß des Dajti-Gebirges und am Ufer des Flusses Lana. Einwohner und Touristen schätzen vor allem die Nähe zur Küste.

Das neue Flugangebot richtet sich insbesondere an Passagiere, die ihre Wurzeln in Albanien haben und so auf kurzem Wege ihr Herkunftsland erreichen können, um zum Beispiel Verwandte und Bekannte zu besuchen. Im Sommer ist Tirana auch ein perfekter Ausgangspunkt, um einen Strandurlaub in einem der nahegelegenen Küstenorte zu verbringen.

Ab dem 15. Dezember 2018 wird außerdem Pristina im Kosovo vom Dortmunder Flughafen aus erreichbar sein. Ebenfalls dreimal wöchentlich werden Maschinen von Wizz Air in das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Kosovo fliegen. Flugtickets für beide neue Wizz-Air-Verbindungen vom Dortmunder Flughafen aus können ab heute gebucht werden.

Mountainbikes in Action am Münchner Flughafen

Gelungener Start für Bike & Style am Münchner Flughafen: Bereits am ersten Wochenende verfolgten rund 10.000 Zuschauer die spektakulären Sprünge der Rad-Profis im München Airport Center.

Noch bis Sonntag, 19. August, bleibt der Münchner Flughafen Hotspot der internationalen Mountainbike-Szene: Auf einem 3.000 Quadratmeter großen Bike-Parcours mit einer riesigen Show-Rampe zeigen die Profis ihre Luftakrobatik. Jeden Samstag und Sonntag präsentieren dort um 17 Uhr internationale Stars bei Freestyle-Shows ihr Können. Beim High Jump Contest geht es um den höchsten Sprung mit dem Bike. Gäste finden auf einer Tribüne für 500 Zuschauer Platz zum Anfeuern und Stimmung machen.

Sportliches Highlight in diesem Jahr ist der große „Mountainbike-Freestyle Contest“ am Samstag, den 18. August, bei dem die internationalen Rad-Sportler gegeneinander antreten. Nach einer Trainings-Session ab 12:00 Uhr, bei der alle Profis Gelegenheit haben, ihre besten Tricks zu zeigen und der Qualifikation am Nachmittag, kämpfen die Fahrer in spannenden Duellen um den Einzug ins Finale, das gegen 17:00 Uhr beginnt. Den Erst- bis Drittplatzierten des Wettbewerbs winkt ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 3.000 Euro.

„Christoph 37“ beim 1000. Einsatz 2018 im Freibad

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Verkehrsunfälle, lebensbedrohliche internistische Erkrankungen, Arbeitsunfälle – die Besatzungen des am Südharzklinikum in Nordhausen stationierten „Christoph 37“ wissen nie, was sie erwartet, wenn sie sich morgens bei der Leitstelle einsatzbereit melden. Aktuell lassen die hohen Temperaturen die Menschen auf der Suche nach Abkühlung zahlreich in die Freibäder strömen.

Am Wochenende wurde der rot-weiße Hubschrauber der DRF Luftrettung schon zu seinem 1.000. Einsatz in diesem Jahr alarmiert. Das zeigt: Die Luftretter werden dringend gebraucht in der Region. Seit Wochen hält sich die Hitze in Deutschland. Abkühlung verspricht meist nur ein Sprung ins kalte Nass. Auch ein junges Mädchen war am Samstag in einem Waldfreibad im Harz.

Transport möglichst schonend

Sie suchte den direkten Weg ins Wasser und machte einen Kopfsprung. Beim Verlassen des Beckens klagte sie über linksseitige Sensibilitätsstörungen. „Bei ihrem Sprung ist sie vermutlich unglücklich aufgekommen, sodass der Verdacht auf eine Verletzung der Wirbelsäule bestand“, so Notfallsanitäterin Sandra Reich. Sofort wählten Badegäste die 112 und die Leitstelle alarmierte die Nordhäuser Luftretter zu ihrem 1.000. Einsatz in diesem Jahr.

Wenige Minuten später war die medizinische Besatzung von Christoph 37 bereits im Freibad vor Ort und bereitete das Mädchen für den Transport im Hubschrauber vor. „Bei möglichen Wirbelsäulenverletzungen ist ein schonender Transport besonders wichtig, daher haben wir sie auf einer Vakuummatratze stabilisiert und anschließend schnell ins Südharzklinikum Nordhausen geflogen“, erklärt Sandra Reich. So konnte das Mädchen nach kurzem Flug bereits an die Klinik-Ärzte übergeben werden. Insgesamt flog die Nordhäuser Besatzung der DRF Luftrettung an diesem Tag sechs Einsätze.

DRF Hubschrauber in Nordhausen

Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Notfallsanitäter besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung startet von der Station des Deutschen Roten Kreuzes aus täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang zu Rettungseinsätzen. „Christoph 37“ wird in den Landkreisen Nordhausen, Harz, Goslar, Osterode, Eichsfeld, Kyffhäuser, Unstrut-Hainich, Sömmerda, Erfurt und Mansfeld-Südharz angefordert. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Besatzungen in maximal 15 Flugminuten.

Wizz Air holt Warschau nach Wien

Wizz Air ist die größte Billigfluglinie in Mittel- und Osteuropa. Die Low-Cost Airline erweitert bald ihr Streckennetz und fliegt ab 28. Oktober 2018 täglich von Wien nach Warschau (Polen).

Wizz Air betreibt eine Flotte von 104 Airbus A320 und Airbus A321 und bietet mehr als 600 Strecken von 25 Stützpunkten aus, die 141 Ziele in 44 Ländern verbinden. Durch das neue Ziel ab VIE gibt es nun wöchentlich 49 Flüge in 27 Destinationen ab Wien mit Wizz Air.

Köln-Bonn Airport: Infos für Nachbarn über Bauarbeiten

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Parallel zur Sanierung der großen Start- und Landebahn wird das Kanalentwässerungssystem instand gesetzt. Über den aktuellen Baufortschritt und die kürzlich kommunizierte Ausweitung der Bauzeitfenster möchte der Flughafen Köln/Bonn nun auf einer Bürgerveranstaltung informieren.

Die Veranstaltung ist öffentlich und wird am 14. August in Porz durchgeführt. Die beiden großen Sanierungsprojekte am Köln Bonn Airport laufen auf Hochtouren. Der Flughafen Köln/Bonn ist sich der zusätzlichen Belastung der Anwohner durch die Sanierungsmaßnahmen und den dadurch geänderten Flugbetrieb bewusst und bittet um Entschuldigung für sämtliche Unannehmlichkeiten, die dieses Projekt mit sich bringt. Auf der Informationsveranstaltung möchte der Flughafen die Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Baufortschritt in Kenntnis setzen.

Bürgerveranstaltung für Flughafenn-Anrainer

  • Dienstag, 14.08.2018 in Köln-Porz
  • Rathaussaal Bezirksrathaus Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70
  • Einlass 17:30 Uhr, Beginn 18:00 Uhr
  • Weitere Termine für betroffene Gemeinden befinden sich derzeit noch in Planung.

Emirates baut auf zu 19 Mal Amsterdam pro Woche

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Emirates will fünf weitere Flüge pro Woche von Dubai nach Amsterdam aufnehmen. Die Airline fliegt bereits zweimal täglich zwischen den beiden Städten.

Emirates begegne damit der Marktnachfrage nach dieser Verbindung, so die Fluggesellschaft. Vier der fünf neuen Flüge sollen am 01. Dezember 2018 beginnen, der fünfte am 01. Januar 2019 – 19 Flüge von Dubai nach Amsterdam pro Woche insgesamt.

Der Emirates-Flug EK145 startet morgens in Dubai jeden Montag, Mittwoch, Freitag Samstag und Sonntag und erreicht den Amsterdam Airport Schiphol zur Frühstückszeit. Der Rückflug EK146 soll dann am späten Morgen von Amsterdam abheben und abends Dubai ankommen. Genaue Uhrzeiten will die Airline online mitteilen.

Zum Einsatz kommen bei Emirates die Boeing 777-300ER mit drei Klassen, darunter acht Privatesuiten als First Class, 42 flach ausfahrbare Sitze in der Business Class und 310 Sitze in der Economy Class. Nach Amsterdam setzt Emirates zudem das andere Muster seiner Flote, den Riesenjumbo A380 in den Flügen EK147/EK148 und EK149/EK150, ein.

Arbeitgeber DTM: Familienfreundlich mit Add-On

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Der Dortmund Airport  (DTM) wurde zum zweiten Mal mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet. Neben dem Engagement und den Maßnahmen zur Chancengleichheit sowie zur Förderung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurde zum ersten Mal der Vielfaltsgedanke im Unternehmen mit diesem Prädikat und dem zusätzlichen Add-On „Diversity“ gewürdigt.

Der Flughafen beschäftigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus rund 40 Nationen. „Die ethnische Herkunft der Beschäftigten birgt ein enormes interkulturelles Potenzial, das nicht nur die Effizienz des Unternehmens steigert. Aus diesem Grund ist Diversity ein wesentlicher Teil der Unternehmenskultur und in den Nachhaltigkeitsleitlinien strategisch verankert“, betont Flughafengeschäftsführer Udo Mager.

Charta der Vielfalt am Airport

Als Zeichen für den gegenseitigen Respekt im täglichen Arbeitsumfeld unterzeichnete der Dortmund Airport 2015 die Charta der Vielfalt. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bildet einen zentralen Baustein in der Personalpolitik, um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu bewältigen. Die Jury erkennt vor allem die zahlreichen Projekte wie zum Beispiel FamUnDo – Familienfreundliche Unternehmen in Dortmund – und die neuen, vereinfachten Betriebs vereinbarungen hoch an.

Die langfristig ausgerichtete Personalstrategie, die viele weitere Aktivitäten am Dortmunder Flughafen umfasst, zeugt von einem nachhaltigen und eindrucksvollen Engagement. Seit 1996 verfolgt der TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. das Ziel, Chancengleichheit zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Das TOTAL E-QUALITY Prädikat belegt, dass in ausgezeichneten Unternehmen neben den „hard facts“ auch die „soft facts“ für den Erfolg zählen und sich die Organisation nicht nur für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzt, sondern das Thema Chancengleichheit umfassend verfolgt. Es bescheinigt außerdem, dass die Organisation Ressourcen aus dem Potenzial und den besonderen Fähigkeiten der Frauen gewinnbringend einsetzt.

„Connected Drones“: DFS und Telekom ausgezeichnet

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Das Projekt „Connected Drones“ von DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und Deutsche Telekom wurde mit dem Deutschen Mobilitätspreis 2018 als Leuchtturmprojekt für nachhaltige Mobilität ausgezeichnet. Ziel des Projekts ist die sichere und faire Integration von Drohnen in den Luftverkehr.

DFS und Telekom gehören zu den zehn Preisträgern des Deutschen Mobilitätspreises, der in diesem Jahr zum dritten Mal ausgerufen wurde. Im Rahmen des Wettbewerbs prämieren die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Wettbewerbsjahr 2018 wegweisende Projekte zum Schwerpunktthema Nachhaltigkeit. Mit „connected drones“ wurde eine innovative digitale Lösung geschaffen, um Mobilität nachhaltiger zu machen.

Honorieren, was der Luftfahrt guttut

Eine hochkarätig besetzte Expertenjury unter dem Vorsitz von Steffen Bilger, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, wählte die zehn Preisträgerprojekte des Wettbewerbs aus. Deutschlandweit bewarben sich rund 250 Start-ups, Unternehmen, Verbände und Forschungsinstitutionen mit ihren Projekten um die bundesweite Auszeichnung.

Connected Drones ist eine innovative Lösung für die sichere und faire Integration von Drohnen in das Luftverkehrssystem auf Basis von Mobilfunk. Dieses UAS Traffic Management System (UTM) ermöglicht den Einsatz unbemannter Luftfahrzeugsysteme außerhalb der Sichtweite des Steuerers und eröffnet damit die Möglichkeit für eine Vielzahl von Einsatzszenarien im kommerziellen Umfeld sowie für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

Drohnen: Musterbeispiel neuer Technologien

Bislang wurde „Drones Connected“ bereits in mehreren Feldversuchen erprobt, unter anderem bei der Personensuche mit der Feuerwehr Dortmund und der DLRG in Horneburg an der Elbe. In einem aktuellen Feldversuch beflog eine mittels UTM geführte Drohne eine Gastrasse und erweiterte damit das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten. „In diesem gemeinsamen Projekt mit der Deutsche Telekom verbinden sich zwei ganz wichtige Themenfelder: Einmal die Sicherheit, unsere Kernaufgabe, bei der wir keine Abstriche zulassen dürfen. Und zum anderen die Idee, Drohnen zu fliegenden Smartphones zu machen und damit deren sichere und faire Integration in den Luftverkehr zu ermöglichen“ – so Prof. Klaus-Dieter Scheurle, der CEO der DFS. „Die Anerkennung dieses Engagements durch den Mobilitätspreis freut mich und zeigt einmal mehr die Bedeutung der neuen unbemannten Luftfahrttechnologie.“

„Die Netze der Zukunft sind viel mehr als Bandbreite und Drohnen sind ein Musterbeispiel dafür. Es geht um Verlässlichkeit der Netze, deren Reaktionszeiten, also Latenz, und die Geschwindigkeit, mit der sich Objekte innerhalb dieser Netze ohne Verbindungsabbruch bewegen können. Mit der Anbindung von Drohnen zeigen wir schon jetzt unsere technischen Fähigkeiten. Und wir schaffen die Grundlage für zukünftige Anwendungen in Industrie, Forschung und im Handel“, sagt Tim Höttges, CEO der Deutschen Telekom AG.

easyJet läutet Serie neuer Ziele ab Berlin ein

easyJet, Europas führende Airline, feiert heute mit dem Erstflug der Strecke Berlin-Tegel nach Cagliari den Ausbau des Betriebes am Flughafen Berlin-Tegel. Die neue Verbindung ist Teil des größten Sommerflugplans für Berlin mit über 16 Millonen Sitzplätzen pro Jahr.

Von dem wachsenden Engagement der Airline in der Hauptstadt profitieren nicht nur die Passagiere, sondern auch die Region: Mehr als 500 neue easyJet-Mitarbeiter wurden bereits an der Basis in Berlin-Tegel eingestellt. In den kommenden Wochen sollen weitere 90 Stellen besetzt werden. easyJet fliegt inzwischen mit einer Flotte von 308 Flugzeugen auf mehr als 1.000 Strecken zwischen über 156 Flughäfen in 33 Ländern. Über 300 Millionen Europäer wohnen weniger als eine Stunde Fahrzeit von einem easyJet-Flughafen entfernt. In den kommenden Wochen nimmt easyJet mit insgesamt 13 Erstflügen auf folgenden Routen den Betrieb auf.

Neue easyJet-Ziele ab Berlin

  • Berlin-Tegel nach Cagliari (01. August 2018), ab 33,99 Euro*
  • Berlin-Tegel nach Oslo (01. August 2018), ab 26,99 Euro*
  • Berlin-Tegel nach Ljubljana (02. August 2018), ab 33,99 Euro*
  • Berlin-Tegel nach Genua (02. August 2018), ab 26,99 Euro*
  • Berlin-Tegel nach Ancona (03. August 2018), ab 28,99 Euro*
  • Berlin-Tegel nach Biarritz (03. August 2018), ab 31,99 Euro*
  • Berlin-Tegel nach Graz (04. August 2018), ab 28,99 Euro*
  • Berlin-Tegel nach Montpellier (04. August 2018), ab 26,99 Euro*
  • Berlin-Tegel nach Menorca (04. August 2018), ab 32,99 Euro*
  • Berlin-Tegel nach Göteborg (05. August 2018), ab 23,99 Euro*
  • Berlin-Tegel nach Belgrad (10. August 2018), ab 35,99 Euro*
  • Berlin-Tegel nach Aarhus (01. September 2018), ab 29,99 Euro*
  • Berlin-Tegel nach Granada (03. September 2018), ab 33,99 Euro*

Mit den Neuzugängen ergänzt die Fluglinie ihren vielseitigen Mix aus beliebten Freizeit- und Städtedestinationen in ganz Europa. Die Airline fliegt elf deutsche Flughäfen an und bietet im gesamten Streckennetz mehr als 1.000 Verbindungen zu Destinationen in ganz Europa, dem Mittleren Osten und Nordafrika an.

Rekrutierung für mehr als 200 neue Flugbegleiter 

Aufgrund der aktuellen Expansion in Berlin sucht easyJet für die Standorte Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld bis Herbst 2018 mehr als 200 neue Mitarbeiter für die easyJet-Kabine und lädt interessierte Bewerber am 04. und 05. September 2018 in Berlin zu Casting-Tagen ein.

Im Rahmen der Recruitmentaktivitäten konnte easyJet bereits mehr als 380 ehemalige airberlin-Mitarbeiter (180 Piloten und 200 Mitarbeiter des Bordpersonals) im Team begrüßen. Weitere 20 (sechs Piloten und 14 Mitarbeiter des Bordpersonals) werden in den nächsten Wochen starten. Die Recruitment- und Trainingsaktivitäten sind allerdings noch nicht beendet und easyJet erwartet, bis September 2018, mehr als 400 ehemalige airberlin-Mitarbeiter einzustellen.

easyJet-Wachstum Vorteil für Berliner

Mit den nun startenden 13 neuen Verbindungen von und nach Berlin-Tegel will die low-cost-Airline eine breite Auswahl an neuen Reisezielen in der deutschen Hauptstadt aufbauen von denen die knapp 16 Millionen Passagiere, die jährlich mit easyJet von und nach Berlin fliegen, profitieren. Die Fluggesellschaft zeigt sich sehr zufrieden mit der Entwicklung des Berliner Sommerflugplans und der Ausbau des Flugbetriebs verläuft planmäßig, um auch langfristiges und nachhaltiges Wachstum in Berlin zu erzielen.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, ergänzte: „easyJet baut sein Angebot in Tegel um weitere Ziele aus. Das ist eine gute Nachricht für die Fluggäste von und nach Berlin. Die Airline verstärkt ihr Engagement in der Hauptstadtregion weiter und trägt wesentlich dazu bei, dass die Passagierzahlen an den Berliner Flughäfen wieder wachsen. Nachdem wir im ersten Halbjahr 2018 etwas weniger Fluggäste in Berlin hatten, sehen wir jetzt, dass die Lücke, die die Insolvenz der airberlin hinterlassen hat, nun endgültig hinter uns liegt.“

easyJet komplettiert Sommerflugplan ab Berlin Die britische Airline startet im August und September ab Berlin-Tegel zu 13 weiteren Zielen. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Jessica Schönfeld (First Officer, easyJet), Frank Hahn (Captain, easyJet), Michele Crescenzo (Flight Attendant), Jana Friedrich (Senior Manager Key Account & Business Development, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH), Anita Carstensen (PR & PA Manager Germany, Austria & Switzerland, easyJet), Sylvia Davies (Cabin Manager, easyJet), Georgios Pagkratis (Flight Attendant, easyJet), Yvonne Dojan (Flight Attendant, easyJet).

*Preise pro Person inkl. Steuern sowie Verwaltungs- und Kreditkartengebühren. One-Way basierend auf zwei Passagieren, die mit der gleichen Buchung reisen. 

Flughafen MUC sponsort VfB Hallbergmooser Stadion

Der Fußballverein und der Flughafen haben zunächst eine Zusammenarbeit für den Zeitraum von vier Jahren vereinbart. Dabei erhält der Verein jährlich einen fünfstelligen Förderbeitrag.

Schubkraft für die Fußballer des VfB Hallbergmoos-Goldach e.V.: Mit der Flughafen München GmbH (FMG) bekommen die Kicker des Landesligisten einen starken Sponsoring-Partner. Künftig wird der VfB Hallbergmoos seine Heimspiele in der Landesliga Südost im „Stadion am Airport“ austragen. Das 2005 eröffnete Stadion hat eine Kapazität für rund 1.000 Fußballfans.

Unterstützung der Flughafenachbarn

Bei der offiziellen Bekanntgabe des neuen Sponsors spielten sich Airport-Chef Dr. Michael Kerkloh, der Vorstand des VfB sowie der Bürgermeister der Gemeinde Hallbergmoos bereits verbal die Bälle zu. Kerkloh: „Für uns ist dieses Engagement zugunsten des Breitensports Ausdruck der Verbundenheit mit einem unmittelbaren Nachbarn. Wir freuen uns sehr darüber, dass in den kommenden Jahren etliche Fußballfans in das Stadion am Airport pilgern werden.“

VfB-Vorstand Michael Ködel zur neuen Partnerschaft: „Mit dieser Unterstützung ist es uns möglich, dem Fußballsport in Hallbergmoos im Senioren- und Jugendbereich neue Perspektiven zu geben.“ Bürgermeister Harald Reents: „Für mich ist die Unterstützung Ausdruck der guten Partnerschaft zwischen dem Flughafen München und der Gemeinde Hallbergmoos. Mit dieser Kooperation wird zudem die tolle, ehrenamtliche und zugleich professionelle Arbeit der Initiatoren gewürdigt.“

Mit dem Engagement als Namenssponsor erweitert die FMG für den unmittelbaren Flughafen-Nachbarn ihre Unterstützung: Bereits seit dem Jahr 2007 erhalten die rund 900 Jugendlichen des 2.300 Mitglieder umfassenden Gesamtvereins mit seinen insgesamt zehn Sparten eine jährliche Zuwendung im Rahmen der Jugendförderung der FMG.

„Stadion am Airport“ nach neuer Werbebande

Sichtbarer Ausdruck der vertieften Partnerschaft zwischen dem VfB Hallbergmoos und der Flughafen München GmbH (FMG) ist die neue Werbebande im „Stadion am Airport“. Über das erfolgreiche Zusammenspiel von Airport und Fußballverein freuten sich im Beisein zahlreicher Repräsentanten des Vereins, Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh (auf dem Foto 5.v.l.), der Bürgermeister der Gemeinde Hallbergmoos, Harald Reents (4.v.l.), der 1. Vorstand des Vereins, Michael Ködl (3.v.l.), der Abteilungsleiter Fußball, René van Santvliet (links) sowie Petra Pupp vom Regionalbüro der FMG (6.v.l.).

Rundflüge über den Bodensee an den Do-Days

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Bei den DO-DAYS am Flugzeugmuseum Friedrichshafen gibt es am Sonntag, 12. August 2018, die Möglichkeit, in einem Jetflugzeug vom Typ Dornier 328 mitzufliegen.

Am 11. und 12. August finden auf dem Dornier-Museumsgelände in Friedrichshafen wieder die DO-DAYS statt. Klassiker der Luftfahrt verwandeln das Museum dabei in einen Ort für Fliegerträume und aktuelle Aeronautik. Nicht nur am Boden auf dem Static Display am Vorfeld des Dornier Museums, auch bei Rundflügen. Fliegende Faszination live und Kinderaktionen sowie musikalische Unterhaltungsangebote werden geboten.

Rundflüge an den Do-Days

Rundflüge kann man mit der dänischen Regionalfluggesellschaft SUN-AIR buchen, welche seit 40 Jahren im Regionalverkehr tätig und seit August 1996 Franchise Partner von British Airways (BA) ist. Das Flugzeug hebt man zu einem halbstündigen Rundflug ab.

  • Flugzeiten: 14:00 und 15:00
  • Flugpreis: 97 Euro
  • Zahlbar mit EC-Karte, Kreditkarte (keine American Express) oder bar.

Tickets für die Rundflüge am Sonntag, 12. August erhält man im VVK am Info-Schalter im Ankunftsterminal zu folgenden Zeiten: 09:00 Uhr – 17:00 Uhr täglich 09:00 Uhr – 22:00 Uhr am  03.08. / 05.08. / 07.08. Gefährliche Gegenstände und Güter sowie Flüssigkeiten dürfen nicht mitgeführt werden dürfen. Das Rundflugticket ist nicht umbuchbar oder erstattbar, Namensänderungen bis eine Stunde vor Abflug gegen eine Gebühr von 20 Euro pro Person möglich.

Der Check-In findet auf dem Ausstellungsgeländes des Dornier-Museums statt. Der Check-In schließt 20 vor der geplanten Abflugzeit. Es wird ein gültiger Personalausweis (oder Reisepass, Führerschein) benötigt.

Tiger: MRO-Shops für Triebwerke schon qualifiziert

Die MTU Turbomeca Rolls-Royce ITP GmbH (MTRI) hat Ende der vergangenen Woche gemeinsam mit ihren Partnern MTU Aero Engines, Safran Helicopter Engines, Rolls-Royce und ITP Aero, die Zulassung für den ersten Instandhaltungsshop im französischen Bordeaux an AIA Bordeaux (Atelier Industriel de L’Aeronautique de Bordeaux) vergeben.

Zukünftig sollen dort alle Triebwerke der MTR390-Familie des Kampfhubschraubers Tiger instandgehalten werden, vornehmlich für die französischen Streitkräfte. Ab sofort können die ersten Helikopter mit MTR390-E-Triebwerken vor Ort instandgesetzt werden. AIA Bordeaux hat im Januar dieses Jahres bereits die Zulassung für sogenannte Line Replacable Units (LRUs) von der MTRI erhalten. Der Shop überholt vor Ort für alle Partnernationen die LRUs. Die Zertifizierung eines weiteren MTR390-MRO-Shops in Albacete, Spanien, ist für April 2019 vorgesehen. Die Projektleitung liegt in beiden Fällen bei der MTU.

Lückenlose Einsatzfähigkeit für Tiger

Nach einer vierjährigen Projektphase zum Aufbau der beiden Servicecenter in Bordeaux und Albacete konnte, dank der Teamleistung aller MTRI-Partner bei der Beschaffung der Infrastruktur und des Materials, der straffen Zeitplanung bei den Trainings der Mitarbeiter sowie einem schnellen Abschluss der Auditerkenntnisse und der Qualifizierung und Validierung der Standardprozesse, der erste in Frankreich bereits vier Monate vor Plan in der vergangenen Woche zertifiziert werden. Ab sofort können dort alle Servicedienstleistungen für das komplette Triebwerk durchgeführt werden. Das Ziel der Eröffnung von zwei auf die Instandsetzung von MTR390-E-Triebwerken spezialisierten MRO-Shops soll zu bedarfsgerechten und flexiblen Serviceleistungen führen, in enger Abstimmung mit den Kunden. Effizienz und eine lückenlose Einsatzfähigkeit der Hubschrauber haben dabei oberste Priorität.

Die MTR390-Modelle sind Wellenleistungstriebwerke mit freier Nutzturbine und zählen zur führenden Triebwerksfamilie in der Leistungsklasse zwischen 1.000 und 1.350 kW. Sie sind der exklusive Antrieb für den Hubschrauber Tiger von Airbus Helicopters. Von 2002 bis Mitte 2010 wurden die Serientriebwerke der 2C-Version (Basisversion) ausgeliefert, davon 242 für das deutsch-französisch-spanische Tiger-Programm und 52 für das australische ARH-Programm. In Zusammenarbeit mit der spanischen ITP Aero wurde die Entwicklung einer um 14 Prozent leistungsgesteigerten Triebwerksversion (MTR390-E) in 2011 abgeschlossen. Mit über 200.000 störungsfreien Flugstunden beweise das MTR390 seine Zuverlässigkeit im Dienst. Insgesamt sind 492 MTR390-Triebwerke fest bestellt, davon sind 475 bereits geliefert.

Azubis am Flughafen auf dem Posten

Der Hamburg Airport bildet in sieben unterschiedlichen Berufen aus. Dabei können Berufsstarter die Vielfalt der Flughafenwelt erleben – vom VIP-Service über Vorfeldkontrolle und Geschäftsfliegerzentrum bis hin zu den verschiedenen Werkstätten für Flug- und Fahrzeuge auf dem 570 Hektar großen Gelände.

Denn was viele nicht wissen: Am Flughafen sind nicht nur Piloten und Bodenpersonal im Einsatz, sondern auch Elektroniker, Mechaniker, Tischler, IT-Experten, Industrie- und Servicekaufleute sowie 40 weitere Berufe rund um die Luftfahrt. Heute heißt es für 14 junge Menschen „Startbahn frei!“ zur Karriere am Flughafen. Pro Jahr gehören durchschnittlich 38 Auszubildende zum Flughafen-Team.

Flughäfen sind große Arbeitsstätten

„Arbeiten am Hamburg Airport ist etwas Besonderes: Den Flugzeugen ganz nah sein, Reiselust und Urlaubsstimmung sowie ein internationales Umfeld und technische Herausforderungen – das alles macht die Flughafenwelt gerade für junge Menschen so interessant“, erklärt Vanessa Sauer, Leiterin Ausbildungsressort am Hamburg Airport. Ob Elektroniker/in, Servicekaufmann/frau im Luftverkehr, Fachinformatiker/in oder Kfz-Mechatroniker/in – als „Stadt in der Stadt“ und einer der größten Arbeitgeber im Norden bietet der Flughafen viel Auswahl für den Start ins Berufsleben. Bei der Ausbildung Servicekaufmann/frau im Luftverkehr beispielsweise durchlaufen die Azubis vom Info-Schalter bis zum Arbeitsplatz neben den Vorfeldlotsen die unterschiedlichsten Flughafenbereiche.

Handwerker am Flughafen: Startbahn meets Steckdose

Bei den handwerklichen Berufen wie Industriemechaniker oder Elektroniker sichern zudem eigene Ausbildungswerkstätten die hohe Qualität. „Wobei neben theoretischem Wissen auch der Praxiseinsatz mit den Kolleginnen und Kollegen nicht zu kurz kommt – auf den Start- und Landebahnen, in den Terminalanlagen oder auf dem Vorfeld. Die Auszubildenden sind Teil des Teams“, betont Vanessa Sauer. Dass dieser Mix sich bewährt, zeigen viele Auszeichnungen sowie die Top-Platzierungen des Flughafen-Nachwuchses beim jährlichen Wettbewerb „Azubi des Jahres“, unter anderem organisiert von Handelskammer und Handwerkskammer Hamburg. In diesem Jahr kam die 23-jährige Stephany Burrowes als angehende Industriemechanikerin mit viel Frauen-Power unter die Top 20 der Hamburger Azubis.

Zum Ausbildungsbeginn heute starten im handwerklichen Bereich des Hamburger Flughafens zwei Industriemechaniker Schwerpunkt Instandhaltung, drei Elektroniker für Betriebstechnik und zwei KFZ-Mechatroniker Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik. Hinzu kommen drei Servicekaufleute, zwei Industriekaufleute, ein Fachinformatiker für Systemintegration sowie eine Absolventin des dualen Studiums der Betriebswirtschaftslehre, das Hamburg Airport ebenfalls anbietet.

Bewerbungsschluss 14. September 2018

Wer seine Ausbildung im nächsten Jahr beginnen möchte, sollte jetzt aktiv werden: Bis zum 14. September 2018 können angehende Flughafen-Azubis ihre Bewerbungen noch einreichen. Folgende Ausbildungsberufe stehen zur Auswahl: Elektroniker-/in für Betriebstechnik, Industriemechaniker-/in Schwerpunkt Instandhaltung, KFZ-Mechatroniker-/in Schwerpunkt Nutzfahrtechnik, Fachinformatiker-/in für Systemintegration, Servicekauffrau-/mann im Luftverkehr sowie Industriekauffrau-/mann und Duales Studium Betriebswirtschaftslehre.

Flugplanung mit Zielzeit senkt Emissionen am Airport

Die Fluggesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Condor sowie die Deutsche Flugsicherung DFS wollen einen besser planbaren und gleichförmigeren Anflugstrom auf den Flughafen Frankfurt in der Zeit von 05:00 bis 06:00 Uhr morgens erreichen. Dafür sollen die Piloten bereits Stunden vorher eine individuelle Landezielzeit übermittelt bekommen.

Ein erster Probebetrieb hat ergeben, dass sich die Zeit, in welcher sich die anfliegenden Flugzeuge im Nahbereich des Flughafens befinden, um durchschnittlich zehn Prozent reduzieren lässt und Flugstrecken im Horizontalflug unter 8.000 Fuß nahe des Flughafens um circa 20 Prozent verringert werden können. Das führt zu verminderten Emissionen und einer Reduzierung des Fluglärms.

Zielzeit effektiv bei long haul in der Früh

Das Konzept der Zielzeiten ist insbesondere in der Morgenstunde ab 05:00 Uhr anwendbar, da zu dieser Zeit viele Langstreckenflüge aus Asien oder Nordamerika in Frankfurt landen, die zum Teil verfrüht vor 05:00 Uhr in den Nahbereich einfliegen. Mit dem neuen Konzept wird den Piloten die Zielzeit schon mehrere Stunden vor der Landung übermittelt. So können sie diese in der verbleibenden Flugzeit sehr genau einhalten.

Das Projekt nennt sich EMAS Frankfurt (Early Morning Arrival Stream Frankfurt). Während des Probebetriebs, der bereits Anfang des Jahres stattfand, koordinierte die DFS mit den Verkehrszentralen von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Condor bereits mehrere Stunden vor der Landung eine Anflugreihenfolge und entsprechende Zielzeiten für die Flugzeuge. Die Piloten realisierten die Zielzeiten bestmöglich. Die Auswertung des Probebetriebs wurde im Vergleich zu entsprechenden Flügen aus dem Winterflugplan 2017/18 vorgenommen.

Das Verfahren soll jetzt im Rahmen des europäischen SESAR-Programms weiter untersucht werden (SESAR Joint Undertaking, Grant Agreement No 734145). Zusätzliche Airlines sollen eingebunden und Planungs- und Koordinationsverfahren automatisiert werden. Ein zweiter Probebetrieb ist in 2019 geplant, um darauf aufbauend einen EMAS-Regelbetrieb für den Flughafen Frankfurt zu etablieren.