Airbus und GEDC wollen Vielfalt in der Ingenieurausbildung auszeichnen

Der europäische Flugzeughersteller Airbus und GEDC (Global Engineering Deans Council), die führende globale Organisation im Bereich der Ingenieurausbildung, haben die Nominierungsphase für den ersten "GEDC Airbus Diversity Award" gestartet. Die Initiative zielt auf die Auszeichnung von Menschen ab, die wichtige Beiträge für mehr Vielfalt in der Ingenieurausbildung auf der ganzen Welt geleistet haben.

Thierry Baril, Chief Human Resource Officer von EADS und Airbus, sagte: "Wir wissen, dass Vielfalt zur Förderung der Innovationen, der Leistung und des Engagements beiträgt, die für unsere Branche unerlässlich sind. Airbus übernimmt eine Vorreiterrolle, um weltweit genügend junge Menschen unterschiedlichen Hintergrunds zu Ingenieurslaufbahnen zu motivieren.“

Sarah Rajala, Dekanin des College of Engineering an der Iowa State University und GEDC-Vorsitzende, fügte an: "Das Award Committee sucht Initiativen, die bereits erfolgreich sind und regional oder auch global weiterentwickelt werden könnten. Wir hoffen, dass weitere Institutionen die Herausforderung annehmen werden und sicherstellen, dass sich im Ingenieurwesen mit seinen Hochschulabsolventen und Fachkräften die Gesellschaft widerspiegelt, in der wir leben, arbeiten und lehren."

Langfristig soll der Preis dafür sorgen, dass sich in der Industrie die Vielfalt der Gemeinschaften widerspiegelt, in die sie eingebettet ist. Voraussetzungen hierfür sind ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Männern und Frauen, stärkere Diversität der gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe sowie Chancengleichheit für gleichwertig qualifizierte Personen mit Behinderungen. Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Ingenieuren muss die Industrie einen immer vielfältigeren Bewerberkreis für sich gewinnen, um weiter Innovationen voranzutreiben und die Welt von morgen aufzubauen.

Nominierungen werden bis zum 31. Mai 2013 angenommen. Die Preisverleihung findet dann im Oktober 2013 im Rahmen der GEDC-Jahreskonferenz in Chicago statt. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält von Airbus eine Prämie in Höhe von 10.000 US-Dollar zur Unterstützung seiner oder ihrer weiteren Arbeit.