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Airport Magdeburg/Cochstedt im Bereich Cargo & Logistik

Sachsen-Anhalts junger und einziger Verkehrsflughafen, der Airport Magdeburg/Cochstedt international, präsentiert sich während der "transport logistic" im Bereich Cargo & Logistik. Das starke Einzugsgebiet mit mehr als 17 Mio. Einwohnern im Umkreis von 150 Kilometern, viele Großfirmen sowie die starke Automobil-Industrie in Wolfsburg, Braunschweig oder Leipzig, sind nur einige der Vorteile für das Fluggeschäft und ermöglichen vielfältige Geschäftsfelder.

Dank der uneingeschränkten 24-Stunden Genehmigung an sieben Tagen in der Woche hat er keine operativen Engpässe. Das unmittelbare Umfeld des Flughafens ist nicht bewohnt, somit bestehen weder besondere Lärmbeschränkungen noch Nachflugverbote. Weiterhin ist der Airport als reglementierter Beauftragter und bekannter Versender zugelassen und kann dank modernster Screening-Technik schnell und effektiv handeln.

Der direkt am Flughafen gelegene Industrie- und Gewerbepark eignet sich aufgrund seiner optimalen Verkehrsanbindung an die Ost-West- sowie Nord-Süd-Autobahnen A2, A14 und A9 sowie der B6N für die Ansiedlung von flugaffinem Gewerbe wie Cargo- und Logistikdienstleistern sowie warenumschlagenden Unternehmen. Somit erreicht die Ware in der Regel innerhalb von ca. 4-5 LKW-Stunden fast jeden Ort in Deutschland und ohne Fahrzeitunterbrechung ihr Ziel.

Neues Bauland am Gelände erschlossen

Das insgesamt 68 Hektar große Industrie- und Gewerbegebiet ist vollständig erschlossen und u.a. für die Bebauung von Produktions-, Lager-, Verwaltungs- und Dienstleistungsgebäuden oder für den Hotelbetrieb nutzbar. Investoren können auf einen rechtskräftigen Bebauungsplan zurückgreifen und kurzfristig voll erschlossenes Bauland sehr günstig erwerben. Für Investoren besteht somit durchaus die Möglichkeit gemeinsam mit dem Flughafen zu wachsen. Spezielle Förderprogramme bieten zusätzlichen Anreiz zu Investitionen.

Die Wirtschaftsregionen wie Berlin, Magdeburg, Hannover, Wolfsburg, Braunschweig Halle oder Leipzig sind dank der hervorragenden Infrastruktur somit kostengünstig und schnell zu erreichen. Zwei Cargo-Hallen mit je 1.000 Quadratmetern bzw. 7.000 Quadratmetern und einem eigenen Cargo-Vorfeld befinden sich derzeit im Bau und werden noch in diesem Jahr zum Einsatz kommen. Spezielle Bereiche für unterschiedliche Temperaturzonen, Lagerflächen für Warehousing, ein Lebendtier-Bereich sowie Flächen für gefährliche Güter stehen für die unterschiedlichsten Anforderungen zur Verfügung.

Flugzeughersteller Xtremeair ansäßig

Mit der Xtremeair GmbH hat sich bereits ein Flugzeughersteller am Airport Magdeburg/Cochstedt angesiedelt, der dank EASA Zertifizierung – als einer von weltweit nur zwei zugelassenen Herstellern – Kunstflugzeuge für den professionellen Einsatz produziert. Weiterhin ist seit 2011 der Logistik-Spezialist Trend Consult in Magdeburg/Cochstedt ansässig und bietet direkt vom Airport aus einen weltweiten Warenversand an.

Die 3.100 mal 45 Meter lange Landebahn mit einem 62.000 Quadratmetern großen Vorfeld bieten genügend Platz für zahlreiche Flugzeugtypen, einschließlich großer Frachtflugzeuge wie den Airbus A330 oder die Boeing 747. Die auf dem Airport stationierten Frachtmaschinen von RAF Avia (AN26) stehen für Ad hoc-Charter, aber auch für terminierte europaweite Transporte bereit.

Der Airport Magdeburg/Cochstedt international präsentiert sich vom 04.-07. Juni 2013 auf der transport logistic in München am Gemeinschaftsstand der IMG Sachsen-Anhalt. Besucht werden kann er in Halle B3 am Stand 218 sowie auf der parallel stattfindenden Air Cargo Europe in Halle A4, Stand 546.

Fraport AG verlängert Kooperation mit FRAPORT SKYLINERS

Die Fraport AG hat ihr Engagement bei den FRAPORT SKYLINERS, welches am 01. Juli 2011 begann, vorzeitig und langfristig verlängert. Fraport-Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte ist darüber hinaus Vorsitzender des Förderkreises. Dieser hat die Aufgabe, die Entwicklung des professionellen Basketballsports in Frankfurt, und dabei insbesondere die Entwicklung der SKYLINERS GmbH, beratend zu begleiten und zu unterstützen.

Fraport Arbeitsvorstand Michael Müller ist Kuratoriumsvorsitzender des FRAPORT SKYLINERS e.V., der sich insbesondere für den nachhaltigen Erhalt und Ausbau des Projektes "Basketball macht Schule" stark macht.

Sponsoring und Unterstützung durch den Fraport

Neben den Namenssponsorings "FRAPORT SKYLINERS" und "Fraport Arena" gehört das Engagement als "Offizieller Förderer" im Schul- und Jugendprojekt "Basketball macht Schule", Bandenwerbung bei den Heimspielen, Logo-Präsenz auf dem Trikot sowie zahlreiche weitere Maßnahmen in den Bereichen Marketing und Kommunikation.

Gunnar Wöbke (geschäftsführender Gesellschafter FRAPORT SKYLINERS): "Es freut uns natürlich sehr, dass die Fraport AG durch die frühzeitige Vertragverlängerung ein klares Bekenntnis zum Club und dem gemeinsamen Engagement für die Region Frankfurt-Rhein/Main abgibt. Es ist kein Geheimnis, dass wir uns derzeit in einer für die zukünftige Club-Entwicklung entscheidenden Phase befinden. Wir sind sehr glücklich, mit der Fraport AG einen starken Mitstreiter an der Seite zu wissen, der sich mit uns gemeinsam den Herausforderungen stellt und hilft, die Zukunft zu gestalten."

Dr. Stefan Schulte, Vorsitzender des Vorstandes der Fraport AG: "Die FRAPORT SKYLINERS sind ein sehr engagiertes Team. Mit ihrem umfassenden regionalen Engagement und einer exzellent organisierten Nachwuchsförderung verkörpert der Club Werte, die uns verbinden und die Grundpfeiler unserer Partnerschaft bilden."

FRAPORT SKYLINERS schon immer in der 1. Liga

Spannung, Emotionen, spektakuläre Aktionen und 5.000 jubelnde Fans bei den Heimspielen in der Fraport Arena – die FRAPORT SKYLINERS stehen für Spitzensport und tolles Entertainment in Frankfurt. Seit der Gründung 1999 spielt das Team ununterbrochen in der ersten Liga. Die deutsche Meisterschaft in der Saison 2003/04, die Vize-Meisterschaften 2004/05 und 2009/10 sowie der Pokalerfolg im Gründungsjahr zählen dabei zu den Höhepunkten der Vereinshistorie.

Es ist allerdings nicht nur der Spitzenbasketball, der die FRAPORT SKYLINERS auszeichnet. Insbesondere das Ziel, die Jugend nachhaltig in Bewegung zu versetzen, hat sich der Club selbst gesetzt. Die Schul- und Jugendinitiative "Basketball macht Schule" ist dabei ein Projekt, welches in seiner Form und Größe seinesgleichen sucht. Dank der offiziellen Förderer Fraport AG, FES, Infraserv Höchst und SKYLINERS GmbH werden in 125 wöchentlich stattfindenden Schul-AGs zurzeit rund 3.000 Kinder regelmäßig mit Sport begeistert.

Gleichzeitig bekommen die Kinder dabei auf spielerische Art und Weise Werte wie Toleranz oder Fair-Play vermittelt. Die Auszeichnungen zum besten Jugendprojekt der Region 2011 durch den Marketing Club Frankfurt/Business for Sports e.V. sowie die Verleihung des Integrationspreises 2011 der Stadt Frankfurt am Main zeigen, dass das Projekt sehr gut angenommen wird.

Airport Nürnberg öffnet Hangar für Flugzeugschau

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Airport Nürnberg beteiligt sich am bundesweiten "Tag der Luftfahrt", was sich im ganztägigen Programm wider spiegelt: Die Bedeutung des Luftverkehrs ist Thema der Begrüßungsreden von Gästen aus der Politik. Eine Ausbildungsbörse und Informationsstände, Stationen zum Schlemmen und Spielen für die ganze Familie. Eigens für die Veranstaltung öffnet der Flughafen den Großhangar für eine Flugzeug-Ausstellung.

In der "Flugzeughalle A" können Besucher verschiedene Flugzeugtypen aus der Nähe bestaunen. Ab 13:30 Uhr bilden zwei Fluggasttreppen die Bühne für die offizielle Eröffnung, moderiert von Stefan Grundler vom Funkhaus Nürnberg. Umrahmt wird die Begrüßungsrunde von einer erstmaligen Teilaufführung von "Aeronauticus". Zur Requisite des Musicals über den fränkischen Flugpionier Gustav Weißkopf gehört auch ein historischer Nachbau seines Fluggeräts.

Vom Flugzeughangar in den Hubschraubesimulator

Den Eingang des Hangars markiert der große Airport Nürnberg-Heißluftballon. Mitarbeiter des Flughafens informieren über die vielfältigen Aufgaben des Unternehmens Flughafen. Im Polizeihelikopter abheben kann man im Hubschraubersimulator der Polizei. Den Weg zum Traumberuf Pilot und die spannenden Aufgaben eines Zollbeamten am Flughafen zeigt die Ausbildungsbörse.

Mehr als 1.000 PS und Kapazität für 13.000 Liter Löschmittel hat das Flugfeldlöschfahrzeug, das die Werkfeuerwehr mit anderen Fahrzeugen vor dem Terminal präsentiert – Probesitzen ausdrücklich erwünscht!

Auf der riesigen Hüpfburg in Form eines Fliegers können sich die Kleinen richtig austoben, während der nahe Biergarten mit Bratwurst und Steak, der Kalchreuther Bäcker mit Kaffee und Kuchen und ein Restaurant mit internationaler Küche zum Schlemmen einladen. Bei einer leckeren Pizza mit Blick auf die Start- und Landebahn lässt sich im Terminal 90 in Fernweh schwelgen.

Der erste "Tag der Luftfahrt" wurde vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) auf nationaler Ebene initiiert. Am Wochenende vom 08. und 09. Juni beteiligen sich 20 Flughäfen und Luftfahrtunternehmen in ganz Deutschland.

Mit einem Sondertarif zum "Tag der Luftfahrt" parken Autofahrer im Zeitraum von 09:00 bis 19:00 Uhr für drei Euro in den Parkhäusern P1, P2 und P3. Alternativ gelangen Besucher mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zum Airport Nürnberg. Die Buslinien 32 und 33 und die U-Bahnlinie 2 fahren bis zur Haltestelle "Nürnberg Flughafen".

Do 228-212 startet für Luftbilder von den Hochwassergebieten

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird den Einsatzkräften aktuelle Luftbilder aus den überfluteten Regionen zur Verfügung stellen. Dazu startet am Mittwoch (05. Juni 2013) das mit einem Kamerasystem ausgerüstete Forschungsflugzeug Dornier Do 228-212 und überfliegt die Städte Passau und Regensburg in Bayern, die Region um Halle an der Saale und um den Muldestausee in Sachsen-Anhalt.

Die Daten werden im Anschluss vom ZKI (Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation) aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Bei dieser Kampagne nutzen die Wissenschaftler Technologien, die für das Verkehrsforschungsprojekt VABENE (Verkehrsmanagement bei Großereignissen und Katastrophen) entwickelt wurden.

Hochaufgelöste Bilder werden sofort georeferenziert

Die Luftbilder ergänzen die Satellitenbilddaten, mit denen das ZKI Karten der Überflutungsregionen zur Verfügung stellt. Mit einer Auflösung von 24 mal 24 Zentimetern pro Pixel zeigen die Bilder die Lage detailgenauer als Satellitenbilder. Im Gegensatz zu Fotografien aus Hubschraubern oder Flugzeugen sind die erstellten Luftbilder georeferenziert, das heißt in das Kartennetz eingepasst, und können mit Karten verglichen und überlagert werden.

"Auch wenn die Abdeckung der Region durch Satellitenbilddaten sehr gut ist, können wir mit dem Forschungsflugzeug noch flexibler hochaufgelöste Aufnahmen aus den Überflutungsgebieten erstellen und gegebenenfalls auf Anfragen des Technischen Hilfswerkes (THW ) und der Feuerwehr eingehen", beschreibt Jens Kersten vom ZKI die Vorteile der luftgestützten Bilder. Die Einsatzkräfte können auf den Satelliten- und Luftbildern erkennen, über welche Verkehrswege sie ihre Einsätze planen und welche Rettungswege bei Bedarf möglich sind.

Die Dornier Do 228-212 wird voraussichtlich Mittwochvormittag zu ihrem Einsatz starten. An Bord ist ein digitales Luftbildkamera-System. Die Bilddaten können von den Wissenschaftlern direkt an Bord verarbeitet und mithilfe der Positions- und Fluglagedaten aus einem GPS und einem Trägheitsnavigationssystem georeferenziert werden. Die Dornier-DO 228-212 wird in 2.000 Meter Höhe die bayrischen Städte Passau und Regensburg, die Region um Halle an der Saale und die Region um die Mündung der Mulde bei Roßlau sowie den Muldestausee im Landkreis Sachsen-Bitterfeld überfliegen.

Verkehrsforschungsprojekt für bei Katastrophen

Das digitale DLR-3K Kamerasystem (bestehend aus drei Canon EOS Kameras, integriert in einen ZEISS Antennen-Kamera-Anbau) wurde für das Verkehrsforschungsprojekt VABENE entwickelt. Dabei nehmen die Kameras mit drei unterschiedlichen Blickrichtungen gemeinsam Bilder von dem überflogenen Gebiet auf. Um den Anforderungen für ein effektives Verkehrsmanagement gerecht zu werden, kann das System sehr schnell präzise hochaufgelöste Luftbild erstellen und verarbeiten.

Satellitenbilder unterstützen Helfer in der Flutkatastrophe

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Flutkatastrophen in Deutschland: Aktuelle Satellitenbilder helfen bei der Schadenserfassung. Das Kartenmaterial des Zentrums für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt das Ausmaß der Überschwemmungen. In Passau stehen ganze Stadtviertel am Zusammenfluss von Inn und Donau unter Wasser, im Gebiet um Elxleben nördlich von Erfurt sind ganze Flächen überflutet.

Welche Straßen oder Brücken sind noch passierbar? Welche Häuser oder Siedlungen sind beschädigt? Wo müssen Abschnitte stärker gesichert werden? Mit Anworten auf diese und ähnliche Fragen können die Hilfskräfte vor Ort ihren Einsatz optimal koordinieren. "Wir bereiten unsere Informationen so auf, dass die Helfer vor Ort möglichst intuitiv damit umgehen können", erläutert Dr. Monika Gähler, Leiterin des Zentrums für satellitengestützte Kriseninformation des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD).

Die Informationen, die die Einsatzkräfte in den deutschen Hochwassergebieten unterstützen, erhält das erst kürzlich in den Regelbetrieb gegangenen ZKI aus aktuellen Aufnahmen des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X. Dafür werden die Radardaten ausgewertet und beispielsweise mit topographischen Karten kombiniert. Weitere Gebiete, darunter voraussichtlich in den Bundesländern Thüringen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg werden in den nächsten Tagen kontinuierlich aufgenommen.

Der Auftrag an das ZKI zur Erstellung der Notfallkarten erfolgte durch das GMLZ, dem Gemeinsamen Melde- und Lagezentrum des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, im Rahmen des nationalen Dienstes ZKI-DE. Dieser Dienst gewährleistet im Auftrag des Bundesministerium des Innern den im Zivilschutz agierenden Behörden Zugang zu den Produkten des DLR.

Auflösung von 1,5 Metern aus über 500 Kilometern

Aktiviert wurde das ZKI am 01. Juni 2013. Umgehend wurde daraufhin die Neukommandierung des Radarsatelliten TerraSAR-X geplant. "Wir mussten erst noch die nächste Möglichkeit abwarten, bis der Satellit wieder eine Empfangsstation überfliegt, um die Kommandos zu schicken", erläutert die ZKI-Leiterin. Die ersten Daten wurden dann schon kurze Zeit später von der DLR-Antenne in Neustrelitz empfangen.

Der Radarsatellit TerraSAR-X umkreist seit 2007 die Erde in über 500 Kilometern Höhe. Für die Aufnahmen der Flutgebiete schwenkten die DLR-Ingenieure den Satelliten zum Teil, um so eine ideale Ausrichtung zu erreichen. Der Vorteil der Radartechnik liegt darin, dass der Satellit wetterunabhängig Aufnahmen machen kann. Zudem kann der Satellit Aufnahmen in unterschiedlichen Auflösungen und Abmessungen erstellen. So wurde Passau unter anderem im sogenannten Spotlight Modus aufgenommen, der ein kleines Gebiet mit einer hohen räumlichen Auflösung von 1,5 Metern aufnimmt.

Darüber hinaus hat das GMLZ auch die Internationale Charta "Space and Major Disasters" aktiviert. Das DLR unterstützt den internationalen Verbund von Raumfahrtagenturen seit 2002 und ist seit 2010 Vollmitglied. Seit April 2013 hat das DLR den Vorsitz der Charta. Als Charta-Sekretär koordiniert Jens Danzeglocke vom DLR-Raumfahrtmanagement die deutschen Aktivitäten in dem internationalen Verbund. "Die Partner stellen bei einer Aktivierung der Charta kostenfrei ihre Satellitendaten zur Verfügung – so können im Notfall die Krisenkräfte vor Ort darauf zugreifen", erläutert Danzeglocke.

Sonderschichten zur aktuellen Datenverarbeitung

Um die Karten mit neuen Daten immer wieder zu aktualisieren und für weitere Gebiete anzufertigen, ist im ZKI zurzeit ein Team von zehn Mitarbeitern rund um die Uhr im Einsatz. "Sobald wir neue Satellitendaten erhalten, werten wir diese aus und erstellen das fertige Produkt, mit dem Einsatzkräfte wie das Technische Hilfswerk THW dann arbeiten können." In der kommenden Nacht soll zudem noch eine großflächige Aufnahme von Ost- und Süddeutschland anfertigt werden, damit ein Überblick über die Lage möglich ist.

Leipzig/Halle Airport auf der internationalen Fachmesse „transport logistic“

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Der Leipzig/Halle Airport präsentiert sich zum wiederholten Mal vom 04. bis 07. Juni auf der führenden Messe für Transport und Logistik in München. Deutschlands zweitgrößtes Luftfrachtdrehkreuz ist am Messestand 312, Halle A4 gemeinsam mit PortGround und seinem chinesischen Kooperationspartner Shenzhen Bao’an International Airport vertreten.

Mit dem Ziel der gemeinsamen Marktbearbeitung reisen Vertreter der Shenzhen Airport Company Limited sowie des Shenzhen Airport International Express Handling Centers an. Im Rahmen ihres Deutschlandbesuchs wird die chinesische Delegation am 05. Juni auch den Leipzig/Halle Airport besuchen, um sich umfassend über die moderne Infrastruktur ihres europäischen Partnerflughafens und Möglichkeiten zur Vertiefung der Zusammenarbeit zu informieren.

"Die transport logistic ist eine hervorragende Plattform, um einem breiten Fachpublikum die strategischen Vorzüge des Standortes Leipzig/Halle aufzuzeigen. Die international führende Logistikmesse bietet zudem die Möglichkeit, sowohl mit bestehenden, insbesondere jedoch mit potentiellen Kunden ins Gespräch zu kommen und gemeinsam mit unseren asiatischen Partnern für den jeweiligen Standort zu werben," erklärt Markus Kopp, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG.

Der Leipzig/Halle Airport ist Deutschlands zweitgrößtes Luftfrachtdrehkreuz, an dem im vergangenen Jahr insgesamt 863.665 Tonnen umgeschlagen wurden. Der Airport verfügt über eine 24-Stunden-Betriebserlaubnis für Frachtflüge sowie eine direkte Anbindung an das transeuropäische Autobahn- und Schienennetz. Das Start- und Landebahnsystem umfasst zwei parallele Runways mit einer Länge von je 3.600 Metern, die auch unter CAT III b-Bedingungen unabhängig voneinander genutzt werden können.

Seit 2008 betreibt DHL am Standort ihr europäisches Drehkreuz. Der Leipzig/Halle Airport ist seit 2009 zudem Heimatflughafen der AeroLogic, eines Joint Ventures der DHL Express und Lufthansa Cargo. Aktuell werden im Frachtverkehr vom Leipzig/Halle Airport aus rund 60 Ziele in über 30 Ländern auf vier Kontinenten angeflogen.

Elektro-Antriebssystem für airberlins Flugzeuge

airberlin ist Vorreiter im Bereich ökoeffizientes Fliegen. Um diese Rolle weiter auszubauen, verfolgt und unterstützt das Unternehmen aufmerksam die Entwicklung von neuen Innovationstechnologien, die zur weiteren Effizienzsteigerung beitragen können. Dazu will die Airline auch Vorreiter bei elektrischen Radantrieben für die Flugzeuge sein.

Als eine der ersten Airlines weltweit ist airberlin deshalb im Austausch mit dem Unternehmen WheelTug für ein neuartiges elektrisches Antriebssystem. WheelTug und airberlin haben bereits einen entsprechenden "Letter of Intent" unterzeichnet, der Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft die Möglichkeit gibt, nach der Zertifizierung der Antriebstechnologie als eine der ersten Fluggesellschaften weltweit das System auf einem Teil ihrer Flotte zu installieren.

Per Elektro-Radantrieb vom Gate zur Runway

Der "Letter of Intent" umfasst die Möglichkeit zur Installation des Antriebsystems auf 47 Flugzeugen des Typs Boeing 737NG und auf 63 der Airbus A320 Familie. WheelTug setzt auf einen Elektromotor, der ins Bugrad eingebaut ist und es den Piloten erlauben soll, ohne laufende Triebwerke vom Gate zur Runway zu rollen.

Felix Genze, Vice President Performance Improvement bei airberlin, sagt: "Wir glauben an das Potenzial innovativer Technologien. airberlin ist mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 3,4 Litern pro 100 Personenkilometer bereits Spitzenreiter in Europa. Um diese Stellung weiter auszubauen, sind wir ständig auf der Suche nach neuen Technologien und Verfahren. Die Vereinbarung mit WheelTug passt optimal in unser Engagement und zeigt erneut, dass wir Innovationstreiber sind, wenn es um neue Technologien geht."

80 Prozent Treibstoffersparnis am Boden

Isaiah Cox, CEO WheelTug, sagt: "Wir haben airberlin als Unternehmen kennengelernt, dass stets offen für neue Ansätze und Ideen ist. Wir freuen uns daher sehr, dass sich die zweitgrößte deutsche Airline für unser innovatives elektrisches Antriebssystem interessiert. Dies kann bis zu 80 Prozent Treibstoffersparnis am Boden bringen und reduziert damit auch den CO2-Ausstoß sowie die Lärmemissionen."

Der Bereich Performance Improvement bei airberlin hat bislang rund 55 Maßnahmen zur Effizienzsteigerung rund um den Flug entwickelt und prüft stetig den Einsatz innovativer Technologien.

EADS-Personalchef erhält „HR Director of the Year“-Auszeichnung

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Thierry Baril, Personalchef von EADS und Airbus, wurde am 03. Juni in Paris von Hudson, Le Figaro Economie und der Cadremploi Group als "HR Director of the Year" ausgezeichnet. Der seit 1997 vergebene Preis soll der Funktion des Personalchefs ein schärferes Profil verleihen und die Bedeutung und den strategischen Beitrag dieses Bereichs zur Unternehmensentwicklung würdigen.

Nach Bekanntgabe der Nominierung zählten EADS Chief Executive Tom Enders und Airbus Chief Executive Fabrice Brégier als direkte Vorgesetzte Thierry Barils zu den ersten Gratulanten: "Zwei ‚Herren‘ gleichzeitig zu dienen, und das auf täglicher Basis, ist eine echte Herausforderung und an sich schon eine preiswürdige Leistung", betonten Enders und Brégier in einer gemeinsamen Erklärung.

Umstrukturierung zu Eigenverantwortlichkeit

"In meinen fünf Jahren bei Airbus war Thierry federführend an der Umsetzung mehrerer Schlüsselinitiativen beteiligt, darunter das von mir gestartete TRUST-Programm", so Enders. "TRUST zielte darauf ab, die Unternehmenskultur durch Eigenverantwortlichkeit, Dezentralisierung, Subsidiarität und Bürokratieabbau zu stärken. Dies sind heute entscheidende Erfolgsfaktoren für jedes große internationale Industrieunternehmen.

In den vergangenen zwölf Monaten hatten Thierry und das gesamte HR-Team mit der neuen Konzernzentrale in Toulouse und der Integration der HR-Organisationen von EADS und Airbus alle Hände voll zu tun. Angesichts der Erfolgsbilanz von Thierry bei Airbus sind wir überzeugt, dass er auch die nötigen Veränderungen auf Konzernebene und bei den anderen EADS-Divisionen vorantreiben wird. Tatsächlich macht die konzernweite Transformation des Personalbereichs gute Fortschritte."

Brégier ergänzte: "Der Erfolg, den Airbus heute verzeichnet, geht zu einem beträchtlichen Teil auf das Konto von Thierry, der seit seinem Eintritt im Jahr 2007 den Personalbereich mit enormem Einsatz zu einem flexiblen, kompetenten und leistungsfähigen Partner für das gesamte Unternehmen gemacht hat. Dabei ist es ihm gelungen, nicht nur Änderungsmanagement, Führungskräfteentwicklung und Mitarbeiterbindung auf eine völlig neue Basis zu stellen, sondern auch strukturiertere und effizientere Konzepte für klassische HR-Aufgaben wie die Einstellung und Qualifizierung von Mitarbeitern zu finden."

Angestellte sollen mit Freude arbeiten – Dank ans HR-Team

Seit Juni 2012 integriert Thierry Baril die HR-Funktionen von EADS und Airbus. In seiner Dankesrede zur Preisverleihung zeigte er sich geehrt, von der Fachwelt in dieser Weise ausgezeichnet zu werden: "Besonders stolz macht mich die Tatsache, dass diese Auszeichnung das Ergebnis einer Teamleistung ist, die bei Eurocopter bis ins Jahr 2003 und bei Airbus bis 2007 zurückreicht. Ein HR-Director ist immer nur so gut wie sein Team und die Mitarbeiter, die er anleitet, deshalb verstehe ich den Preis auch als Würdigung einer Mannschafts- und Unternehmensleistung", so Baril.

"EADS setzt den Internationalisierungskurs fort. Wir sind ein Konzern, der zukunftsorientiert agiert, und ein Magnet für Bewerber aus aller Welt. 2013 wollen wir mehr als 5.000 neue Stellen schaffen und uns vor allem noch stärker als Unternehmen profilieren, dessen Mitarbeiter mit Freude zur Arbeit gehen. Mein Motto lautet: HR schafft Mehrwert durch Menschen. Ein Unternehmen mit engagierten Mitarbeitern und mutigen Managern, denen die Möglichkeit gegeben wird, ihre persönlichen Ziele zu verwirklichen, ist ein leistungsfähiges Unternehmen – und ein leistungsfähiges Unternehmen ist auch ein konkurrenzfähiges Unternehmen. Auf dieses Ziel arbeiten wir hin, jeden Tag aufs Neue."

Thierry Baril erhielt die Auszeichnung für seine strategische Vision und die im Laufe seiner Karriere erzielten Leistungen. Der Jury gehörten Personalleiter namhafter Unternehmen wie TF1, Legrand, Sodiaal, Celio, Guerlain, Alstom, McDonald’s, SNCF, Adeo, Louis Vuitton, Direction Générale de l’Administration et de la Fonction Publique (DGAFP) und Geodis an. Nominiert wurde Baril nach einer ersten Vorauswahl, auf die ein persönliches Gespräch folgte.

Erstflug Ryanairs vom FMO nach Malaga abgehoben

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Ryanair steuerte heute erstmalig Malaga ab dem Flughafen Münster/ Osnabrück an. Die erste Ryanair-Maschine landete heute um 10:25 Uhr um bereits 25 Minutenspäter mit rund 150 Passagieren um 10:50 Uhr gen spanischen Süden wieder abzuheben. Bereits morgen wird mit Barcelona Girona die nächste spanische Strecke eröffnet.

Flughafen-Geschäftsführer Professor Gerd Stöwer sowie Jana Skornicka, Sales&Marketing Executive für Deutschland bei Ryanair, nahmen die aus Malagakommenden Passagiere in Empfang, bevor die Maschine mit den glücklichen Urlaubern wieder gen Süden startete.

Jana Skornicka, Sales und Marketing Executive für Deutschland bei Ryanair, hierzu heute in Münster/ Osnabrück: "Wir freuen uns, Münster/Osnabrück heute als 13. deutschen Flughafen in unser Netzwerk aufzunehmen. Die neuen Strecken und somit unsere günstigen Tickets ohne Kerosinzuschlag werden bereits jetzt sehr gut angenommen von den Passagieren in der Region und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Flughafen."

Malaga im spanischen Andalusien verzaubert durch sein Klima sowie diverse Sehenswürdigkeiten wie die maurische Festung Acazaba und das Geburtshaus des Malers Pablo Picasso. Mit zwölf wöchentlichen Flügen ins sonnige Spanien plant der irische Carrier bis zu 80.000 Passagiere zu transportieren und wird somit maßgeblich dazu beitragen, dass regionale Arbeitsplätze am FlughafenMünster/Osnabrück sowie in der Region geschaffen werden.

Ryanair, Europas führende Low Cost Airline, bedient derzeit täglich über 1.600 Strecken (über 500.000 proJahr) in 29 Ländern, verfügt aktuell über 57 europäische Basen und unterhält eine Flotte von 303 Boeing 737-800NG. Ryanair hat jüngst 175 neue Boeing Maschinen geordert, die zwischen 2014 und 2018 ausgeliefert werden.

In Deutschland bietet Ryanair derzeit Routen ab den Flughäfen Frankfurt-Hahn (Basis mit derzeit neun stationierten Flugzeugen), Bremen (Basis mit drei stationierten Flugzeugen), Düsseldorf (Weeze), ca. 70 km von Düsseldorf an der A 57 gelegen (Basis mit neun stationierten Maschinen) und Karlsruhe/Baden-Baden (Basis mit einem stationierten Flugzeugen ab 2012) sowie ab Lübeck, Berlin-Schönefeld, dem Allgäu Airport Memmingen (München West), Magdeburg-Cochstedt, Leipzig/Halle, Köln/Bonn, Dortmund, Nürnberg und ab Juni Münster/Osnabrück an.

„Tag der Luftfahrt“-Tickets für Fraport: Alle 40.000 Karten vergeben

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Der Frankfurter Flughafen lockt die Massen: Eine Woche nach Start des Registrierungsverfahrens sind bereits alle kostenlosen Tickets für den "Tag der Luftfahrt" an Fans und Freunde des Luftverkehrs vergeben. 40.000 Flughafen-Begeisterte folgten innerhalb kürzester Zeit dem Aufruf und bestätigten die Faszination, die der Luftverkehr ausübt.

Der erste bundesweite "Tag der Luftfahrt" wurde von den Mitgliedern des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) ins Leben gerufen und findet am 08. und 09. Juni an über 20 Standorten in ganz Deutschland statt.

In Frankfurt öffnen der Flughafenbetreiber Fraport sowie die beiden Airlines Lufthansa und Condor jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr für insgesamt 40.000 interessierte Besucher ihre Tore. Ein abwechslungsreiches Programm bietet Groß und Klein einen einmaligen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz und zeigt neue Perspektiven auf das Fluggeschehen in Frankfurt auf.

Flughafen Wien: Sofort-Service und Ombudsstelle für Beschwerden

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Ab sofort bietet der Flughafen Wien Neuerungen im Bereich Security: Direkt bei den Sicherheitskontrollen im Check-in 3, bei den D-Gates im Pier Ost sowie bei den B-Gates im Pier West, wurden Sofort-Service-Schalter eingerichtet. Passagiere erhalten damit rasch und unkompliziert Hilfestellung im Falle von Reklamationen im Zuge der vorgeschriebenen Sicherheitskontrollen sowie Unterstützung durch beispielsweise nachträgliches Einchecken von Gepäcksstücken.

Für komplexere Fragestellungen im Bereich Security hat die Flughafen Wien AG gemeinsam mit der Arbeiterkammer Wien und dem Österreichischen Pilotenverband (ACA Austrian Cockpit Association) eine Ombudsstelle eingerichtet: Dort werden Reklamationsfälle rund um Sicherheitskontrollen, abgenommene Gegenstände und ähnliches behandelt.

Ziel ist es, den Passagieren unbürokratisch und rasch Hilfestellung anbieten zu können und in komplexeren Problemfällen Lösungen zu finden, ohne rechtliche und bürokratische Hürden bemühen zu müssen.

"Gerade die Sicherheitskontrolle ist ein Schlüsselfaktor für das Reiseerlebnis am Flughafen und unser Ziel ist es, die Servicequalität auch in diesem, sehr klar geregelten, Bereich zu steigern. Durch die zentralen Sicherheitskontrollen im Check-in 3 und bei den B-Gates konnten wir die Wartezeit für die Reisenden bereits um 90 Prozent reduzieren. Mit den neuen Dienstleistungen wollen wir unseren Passagieren Lösungskompetenz im Problemfall im Sinne einer raschen und unbürokratischen Hilfestellung anbieten.", stellt Mag. Julian Jäger, Vorstand (COO) der Flughafen Wien AG fest.

Service-Schalter zur Sofort-Hilfe bei Sicherheitskontrollen

An drei Standorten sind die neuen Sofort-Service-Schalter zu finden: Im Check-in 3 unmittelbar hinter der zentralen Sicherheitskontrolle, im Pier Ost in der Nähe der Sicherheitskontrollen und im Pier West direkt hinter der zentralen Sicherheitskontrolle bei den B-Gates. So können sich Reisende, für die sich im Zuge der vorgeschriebenen Sicherheitskontrollen ein Klärungsbedarf ergibt (beispielsweise aufgrund abgenommener Gegenstände oder wegen eines Beschwerdefalls), direkt nach der Sicherheitskontrollstraße beim Service-Schalter melden.

Dort soll ihnen nach Möglichkeit sofort geholfen werden: Der zuständige Flughafen-Mitarbeiter kann, abhängig vom jeweiligen Anlassfall, abgenommene Gegenstände noch zum nachträglichen Einchecken weitergeben, den Gegenstand auf dem Postweg nachsenden lassen oder einen raschen Personentransport zum Boarding-Gate veranlassen, wenn der Passagier bereits kurz vor seinem Abflug steht. Fälle, die keiner Lösung zugeführt werden können, werden vom Service-Schalter an die neue Schlichtungsstelle des Flughafens weitergeleitet.

Ombudsstelle für Security bei komplexen Beschwerden

Um bei komplexen Sachverhalten und Beschwerdefällen den Reisenden möglichst rasch und unkompliziert Lösungen anbieten zu können, hat der Flughafen Wien gemeinsam mit externen Partnern eine Ombudsstelle eingerichtet. Dabei werden Beschwerdefälle zu den Themen Security und Sicherheitskontrolle von unabhängigen Experten geprüft und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Geleitet wird die Ombudsstelle von Dr. Leo Lauber, Polizeidirektor a. D., der im Zuge seiner langjährigen Tätigkeit umfassende Erfahrungen und Fachwissen im Bereich Flughafen-Sicherheit, behördliche Regelungen und Praxiserlebnisse angesammelt hat.

Als weitere Experten konnten Fr. Mag. Anja Mayer von der Arbeiterkammer Wien und Hr. Peter W. Beer, MSc. vom Österreichischen Pilotenverband (ACA, Austrian Cockpit Assocation) gewonnen werden. Damit ist gewährleistet, dass Sachverhalte in verschiedenen Facetten analysiert und bewertet werden: im Sinne des Konsumenten, nach luftfahrttechnischen Kriterien und entsprechend der geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

Auch der Flughafen Wien profitiert davon: Durch die unabhängige Betrachtung und Analyse der einzelnen Sachverhalte durch externe Fachexperten gewinnt die Flughafen Wien AG wichtiges Feedback über seine Servicequalität und Ansätze für Verbesserungsmöglichkeiten. Angerufen werden kann die Ombudsstelle über die Sofort-Service-Schalter direkt an den Sicherheitskontrollen sowie per E-Mail.

Boeings erster 787-9 Dreamliner in der Endmontage

Boeing hat mit der Endmontage des ersten 787-9 Dreamliner begonnen. Das neueste Mitglied der 787 Familie nahm wie geplant am 30. Mai in Everett, Washington, erste Form an, als Boeing mit dem Zusammenfügen großer Bauteile des hocheffizienten Flugzeugs begann.

"Das 787-9 Team hat sich von Anfang an unablässig darauf konzentriert, alle Arbeiten nach Plan auszuführen und die Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden einzuhalten", sagte Mark Jenks, Vice President, 787 Airplane Development, Boeing Commercial Airplanes. "Die termingerechte Einbringung der 787-9 in unser Produktionssystem ist ein weiteres, klares Zeichen dafür, dass wir für die vor uns liegende Arbeit bestens vorbereitet und gut aufgestellt sind."

40 Passagiere und 555 Kilometer mehr

Die globalen Partner von Boeing haben die ersten 787-9 Bauteile für die Endmontage termingerecht oder vorzeitig geliefert. "Der Einsatz, die Qualität und die Kompetenzen unserer Partner sind ein wichtiger Faktor", sagte Jenks.

Boeing wird die ersten drei 787-9 Flugzeuge in der Temporary Surge Line in Everett bauen, um eine reibungslose Integration der 787-9 in das Produktionssystem zu gewährleisten, während die Produktion des 787 Programms weiterhin erhöht wird.

Die 787-9 wird die 787 Familie ergänzen und erweitern. Sie wird es den Fluggesellschaften ermöglichen, Routen auszubauen, die mit der 787-8 eröffnet wurden. Mit ihrem um sechs Meter gestreckten Rumpf wird die 787-9 zusätzliche 40 Passagiere 555 Kilometer weiter befördern und dabei 20 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen als Flugzeuge vergleichbarer Größe. Die 787-9 setzt das visionäre Design der 787-8 ein, und weist die von Passagieren bevorzugten Merkmale auf wie große, dimmbare Fenster, große Gepäckfächer, moderne LED-Beleuchtung, höhere Luftfeuchtigkeit, geringere Kabinendruckhöhe, sauberere Luft und einen sanfteren Flug.

Erstflug noch dieses Jahr

Das Seitenleitwerk der 787-9 trägt die neue Boeing Commercial Airplanes Bemalung, ein aktualisierter Look für die Boeing Flugzeugfamilie, der mit der 787-8 begann und mit der 737 MAX weiterentwickelt wurde. Viele Details der ursprünglichen Bemalung der 787 spiegeln sich im neuen Design wieder. Mit der auffälligen Zahl am Heck erkennt man die verschiedenen Modelle der Produktfamilie.

Der erste Flug der 787-9 ist für die zweite Jahreshälfte 2013 geplant. Die erste Auslieferung an den Erstkunden Air New Zealand ist für Anfang 2014 geplant. Zwanzig Kunden weltweit haben 355 der 787-9 Flugzeuge bestellt. Das entspricht 40 Prozent aller 787 Bestellungen.

Boeings EMARSS-Flugzeug absolviert ersten Testflug

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Ein Team der US-Army und Boeing absolvierte Ende Mai den ersten Flug der ersten von vier "Enhanced Medium Altitude Reconnaissance and Surveillance System" (EMARSS), einem Entwicklungsflugzeug aus der Kontstruktion und Fertigung. Das Flugzeug war mehr als vier Stunden in der Luft und erreichte alle Vorgaben des Erstflugs.

Dazu gehörten die Prüfung der aerodynamischen Steuerbarkeit, die Leistungen der Flugsysteme sowie die Autopilotfunktion. Der Flug fand im Anschluss an Bodentests wie einem Hochgeschwindigkeits-Rolltest am Beechcraft-Werk in Wichita, Kansas, statt.

Der Flug ist ein Meilenstein hin zu weiteren Anwendungstests und dem Meilenstein C für die Entscheidung einer ersten Kleinserien-Fertigung. EMARSS soll die Army in die Lage versetzen, Ziele nah am Boden bei nahezu allen Wetterbedingungen sowie bei Tag und Nacht zu erkennen, zu lokalisieren, zu identifizieren und zu verfolgen, und dabei hohe Aktualität und Genauigkeit bieten.

„Tag der Luftfahrt“ mit Sonderführungen am Dortmund Airport

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Wenn im Juni zum ersten Mal in der Geschichte der Luftfahrt mehr als 20 Flughäfen und insgesamt rund 30 Unternehmen zu einem gemeinsamen Tag der Luftfahrt einladen, ist auch der Dortmund Airport mit dabei. Am 09. Juni 2013 öffnet der Flughafen seine Tore für große und kleine Gäste. Von 10:00 bis 18:00 Uhr werden den Besuchern halbstündig Führungen angeboten, darunter zwei XXL-Führungen mit Besuch des Towers.

Eine Foto-Ausstellung informiert über die Geschichte des Dortmunder Flughafens und eine Tombola sowie ein Glücksrad bieten tolle Preise. Am Tag der Luftfahrt parken Besucher kostenfrei im Parkhaus P1. Am Check-In Schalter 30 können die tagesaktuellen Parktickets gegen kostenlose Ausfahrkarten getauscht werden.

Im Rahmen des Tages der Luftfahrt findet zudem der beliebte Last-Minute-Day statt. Bei Buchungen in einem der Flughafen-Reisebüros für eine Reise ab Dortmund erhalten Reisende einen Gutschein für eine Woche frei Parken am Airport in Dortmund sowie ein Travel-Pack.

Ins Leben gerufen wurde der erste Tag der Luftfahrt vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), zu dessen Mitgliedern die deutschen Flughäfen, Fluggesellschaften, die Deutsche Flugsicherung und Dienstleister im Luftverkehr zählen.

Fraport: Nachtrandstunden für Drehkreuzfunktion unverzichtbar

Die Fraport AG tritt den Behauptungen einer aktuell veröffentlichten Studie über die Handhabung der Ausnahmeregelungen zum Nachtflugverbot sowie der Forderung auf die Nachtrandstunden zu verzichten, vehement entgegen. Die Behauptungen der bekannten Ausbaukritiker seien nicht nachvollziehbar.

"Die Nachtrandstunden sind für den Flughafen, die Fluggesellschaften und insbesondere die Wirtschaft von höchster Bedeutung, was durch die richterliche Entscheidung in Leipzig klar bestätigt wurde", erklärt ein Fraport-Sprecher.

Ohne eine ausreichende Kapazität in diesen Nachtrandstunden und eine vernünftige Betriebsregelung kann der Frankfurter Flughafen die für Deutschland notwendigen interkontinentalen Verbindungen in die Welt nicht aufrechterhalten. Ein Wegfall der morgendlichen und abendlichen Kapazitäten würde Frankfurt vom wichtigen Interkontinental-Verkehr abschneiden, da früh morgens die Interkontinental-Flüge aus Nordamerika und Asien landen und spät abends die Starts in Richtung Asien, Südamerika sowie Afrika stattfinden.

Ohne diese Verbindungen würden darüber hinaus zahlreiche weitere Flugbewegungen für Umsteigepassagiere gestrichen und damit das Drehkreuz Frankfurt massiv an Bedeutung verlieren. Weitere Auflagen für den im Vergleich zum Tag ohnehin schon eingeschränkten Betrieb in diesen Zeiten wären nicht ohne Folgen für den Frankfurter Hub. Eine Entwicklung, die sich nicht nur unmittelbar auf die Arbeitsplätze am Flughafen auswirken, sondern die Infrastruktur und den damit verbundenen wirtschaftlichen Wohlstand der gesamten Region schwächen würde.

Mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) wurde insbesondere die Notwendigkeit einer Ausweitung der Kapazität des wichtigsten deutschen Luftverkehrsdrehkreuzes grundsätzlich anerkannt und höchstrichterlich bestätigt. Dabei hat das BVerwG festgestellt, dass die betriebliche Regelung unter Beachtung der Auffassung des Gerichts ausgewogen ist und nicht zu erkennen gegeben, was eine weitere Einschränkung dieser Betriebszeiten rechtfertigen könnte.

Gemeinsam mit den Fluggesellschaften und der DFS leitet Fraport bei sich abzeichnenden Verspätungen im Betriebsablauf Maßnahmen ein, um den Ausnahmebedarf von der Nachtflugbeschränkung so gering wie möglich zu halten oder erst gar keinen Bedarf aufkommen zu lassen.

Airbus mit neuen Entwicklungen auf der 50. Luftfahrtmesse in Paris

Airbus präsentiert seine neueste Palette von Verkehrs- und Militärflugzeugen auf der 50. Internationalen Pariser Luftfahrtmesse, die vom 17. bis zum 23. Juni 2013 in Le Bourget stattfindet. Gezeigt werden die jüngsten Innovationen aus dem EADS-Konzern, und EADS-Mitarbeiter werden bei Fragen zu den Produkten Rede und Antwort stehen.

Während der Messe werden Experten aus dem EADS-Personalbereich Karriere-Workshops und Veranstaltungen für Studierende und Besucher veranstalten, die sich für eine berufliche Zukunft im Luft- und Raumfahrtsektor interessieren. Wichtige kommerzielle Ankündigungen werden ebenfalls im Laufe der Woche erfolgen.

Aktuelle Auslieferungen auf der Tagesordnung

In den ersten Messetagen werden die (in Kürze an die französische Luftwaffe ausgelieferte) A400M und die zur Auslieferung an British Airways anstehende A380 im Mittelpunkt stehen, während im weiteren Wochenverlauf die eigenen Testflugzeuge von Airbus das Interesse auf sich ziehen dürften. Beide Flugzeugtypen werden während der gesamten Ausstellung auf dem Freigelände und bei den Flugvorführungen zu sehen sein. Auch gibt es eine Auftaktveranstaltung zur neuen A380-Werbekampagne "Own the Sky – machen Sie sich den Himmel zu eigen".

Während der Luftfahrtmesse werden eine Reihe von Verkehrsflugzeugen ausgeliefert, darunter mehrere A320-Flugzeuge mit Sharklets, eine A330 und das 100. Airbus-Militärflugzeug C295. Ein Airbus ACJ318 mit einem Passagierraum, der so breit und hoch ist wie bei keinem anderen Geschäftsreiseflugzeug, wird ebenfalls auf dem Freigelände gezeigt.

Kabinen-Schau und aktuelle Entwicklungen zu sehen

Im EADS-Pavillon (Reihe A) können ein A350 XWB-Cockpit und -Kabinentrakt im Originalmaßstab besichtigt werden. Hier gewährt der EADS-Konzern den Besuchern auch Einblicke in seine neuesten Innovationen, die die Zukunft der Luftfahrt prägen werden. Dazu gehören unter anderem ein "e-Concept Plane", die neuesten Ideen für leises Rollen der Flugzeuge am Boden, Flüge mit reduzierten Emissionen und nachhaltige neue Energien.

Die aktuellen Entwicklungen bei neuen Energien werden in einer Sonderausstellung im Pavillon für alternative Kraftstoffe (Halle 1 – Stand D) gezeigt. Modelle der aktuellen Produkte aus dem gesamten EADS-Konzern werden am EADS-Stand (Halle 2A – Rotonde) präsentiert.

Der internationale Airbus-Wettbewerb "Fly Your Ideas" will bei jungen Menschen Raum für Inspiration schaffen und durch Betonung von Innovation, Kreativität und des Faktors Mensch Spitzentalente aus aller Welt für die Branche gewinnen. Airbus hat seit 2011 rund 10.000 neue Mitarbeiter eingestellt und wird im Jahr 2013 weltweit weitere 3000 Stellen neu besetzen. Während der Messewoche können sich die Besucher auf dem EADS-Freigelände auf einem gigantischen Kunstwerk mit dem Titel "Express Yourself – Design Your Future" (Zeigen Sie Profil – gestalten Sie Ihre Zukunft) kreativ verewigen.

Münchner „Tag der Luftfahrt“ zeigt Unternehmen am Flughafen

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Der Flughafen München präsentiert seinen Besuchern an den beiden Veranstaltungstagen zum "Tag der Luftfahrt" nicht nur Flugzeuge, Flugzeugschlepper, Enteisungsfahrzeuge und Feuerwehrautos, sondern auch interessante Informationen und Aktionen rund um den Betrieb eines Airports an drei Standorten.

Die drei per Shuttle-Bus miteinander verbundenen Standorte sind im München Airport Center (MAC), im Besucherpark und vor dem Technik-Bereich an der Nordallee; dort zeigen die Flughafen München GmbH und ihre Tochterunternehmen, die Deutsche Lufthansa AG sowie weitere am Airport angesiedelte Firmen und Behörden ein buntes Programm für große und kleine Flughafenfans.

An allen drei Standorten wird auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Gäste, die mit dem Auto zum Tag der Luftfahrt kommen, können während der Veranstaltung im Parkhaus P 20 kostenlos parken. Spannende Einblicke in die Welt der Luftfahrt gibt es am Münchner Airport im Rahmen dieses ersten bundesweiten "Tages der Luftfahrt", am Samstag, 08. Juni von 12:00 bis 20:00 Uhr und am Sonntag, 09. Juni 2013 von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH und Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen: "Mit ihren weit über 800.000 Arbeitsplätzen ist die Luftfahrtbranche längst eine Schlüsselindustrie für unser Land. Dass sie darüber hinaus nach wie vor eine enorme Faszination auf Menschen aller Altersklassen ausübt, wird am Tag der Luftfahrt an allen Veranstaltungsorten zu spüren sein."

Arbeit und Ausbildung am Flughafen München

München ist einer von insgesamt 20 Standorten in Deutschland, an denen sich Flughäfen, Airlines, Flugsicherung und weitere luftfahrtaffine Unternehmen mit einem breiten Informationsangebot gegenüber der Öffentlichkeit präsentieren. Die Luftverkehrsbranche rechnet angesichts des ebenso attraktiven wie vielfältigen Programms mit einem großen Besucherzuspruch.

Wer sich für Karrierechancen am Flughafen München interessiert, sollte auf jeden Fall im München Airport Center vorbeischauen: Dort werden die Besucher an Infoständen am Tag der Luftfahrt über Ausbildungsmöglichkeiten und Jobs am Flughafen-Campus informiert.

Die Gäste können überdies an einer Tombola teilnehmen, bei der außergewöhnliche Preise winken, die es für Geld nicht zu kaufen gibt: Dazu zählen eine Fahrt im sogenannten "Pushback-Fahrzeug", das Flugzeuge von ihrer Abstellposition auf den Rollweg schiebt oder ein Besuch bei der Flughafenfeuerwehr. Der "höchste" Preis ist übrigens ein Blick vom 78 Meter hohen Tower des Münchner Flughafens. In die Verlosung kommen alle Besucher, die an den drei verschiedenen Standorten eine Frage zum Luftverkehr richtig beantwortet haben.

"Show-Trucks" und vierbeinige Flughafenmitarbeiter

Im MAC führt die Deutsche Lufthansa eine "Kinderflugzeug-Ralley" durch. Hier können unter anderem Karten für eine Besichtigungs-Tour zum Lufthansa-Hangar gewonnen werden. Dort erklären ein Pilot und ein Techniker der Kranichlinie den Gewinnern die Konstruktion und Funktionsweise eines Flugzeugs. Für die musikalische Begleitung sorgen im MAC die "Big Band" der Bundespolizei, die Kreismusikschule Erding sowie die "Lustigen Holledauer".

Vor dem Technik-Bereich in der Nordallee steht ein "Show-Truck". Hier können unter anderem E-Bikes getestet werden. Die Bundespolizei und die Mitarbeiter des Flughafen-Sicherheitsdienstes präsentieren Hundevorführungen, bei denen die beachtlichen Fähigkeiten des vierbeinigen Flughafenpersonals unter Beweis gestellt werden.

Besucher haben darüber hinaus an beiden Veranstaltungstagen die Gelegenheit, den Airportbetrieb bei einer kostenlosen Rundfahrt hautnah zu erleben. Ein besonderer Themenschwerpunkt beim Tag der Luftfahrt in München liegt auf den Herausforderungen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit. So werden unter anderem ein innovatives Elektrofahrzeug zur Frachtverladung und ein Fahrzeug zur Messung von Fluglärm vorgestellt.

Der vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) initiierte Tag der Luftfahrt soll der ganzen Familie Spaß bereiten und den Gästen zugleich Wissenswertes über das Fliegen vermitteln. "Wir hoffen, dass viele Besucher kommen, um sich am Flughafen München durch die faszinierende Welt der Luftfahrt führen zu lassen", sagt Flughafenchef Michael Kerkloh.

Historische Douglas DC3 zu Besuch in Stuttgart

Von Montag, 03. Juni 2013 bis Mittwoch, 05. Juni 2013 ist eine historische Douglas DC3 Dakota der Fluggesellschaft KLM zu Gast in Stuttgart. Die "Prinzessin Amalia" ist 67 Jahre alt, sie war nach dem Zweiten Weltkrieg das erste Regierungsflugzeug der Niederlande. Zuvor war sie für den amerikanischen General Dwight D. Eisenhower im Einsatz.

Mitte der 70er Jahre kam die Maschine in ein Museum am Flughafen Amsterdam, wo sie Mitte der 90er Jahre wieder flugtauglich gemacht wurde. Mit Hilfe der KLM wurde die DC3 aufwendig restauriert und 2010 auf den Namen der ältesten Tochter des niederländischen Königs Willem-Alexander getauft.

Anlässlich eines Doppeljubiläums der KLM und der Air France ist die Maschine nun am Landesflughafen und macht am Dienstag mehrere Rundflüge für geladene Gäste der beiden Airlines. Die KLM fliegt bereits seit 65 Jahren ab Stuttgart, die Air France steht seit 60 Jahren im Flugplan. Zwischen den Rundflügen parkt die DC3 auf dem Vorfeld direkt vor den Terminals, so dass sie von der Besucherterrasse aus gut zu sehen ist.

Geschäftsjahr 2012 für LuxairGroup lief schlecht

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Angesichts des hohen Drucks, dem der regionale Luftfahrtsektor derzeit ausgesetzt ist, präsentiert LuxairGroup für das Geschäftsjahr 2012 ein negatives Ergebnis. Die Luftfahrtindustrie ist zunehmend von der traditionellen regionalen Luftfahrt in Europa abhängig und reagiert daher äußerst sensibel auf konjunkturelle Schwankungen.

Folglich ist das Betriebsergebnis von Luxair Luxembourg Airlines 2012 erneut gesunken. Die Touristiksparte LuxairTours konnte sich indes in einem hart umkämpften Geschäft relativ gut behaupten. Aufgrund der engen Verbindung zwischen Konjunktur und Gütertransport kommt der von LuxairCARGO verzeichnete Volumenrückgang im Frachtgeschäft kaum überraschend. Das schwierige Geschäftsjahr 2012 bescherte der LuxairGroup einen Verlust von 10,5 Mio. Euro.

LuxairGroup

Durch die Verluste von Luxair Luxembourg Airlines, die rückläufige Rentabilität von LuxairTours und das Defizit bei LuxairCARGO stieg 2012 der operative Verlust auf über 18 Mio. Euro gegenüber nur zwei Mio. Euro im Jahr 2011. Der Konzernumsatz stieg von 428,6 Mio. Euro 2011 auf 446,7 Mio. Euro 2012. Unter dem Strich belief sich der Bilanzverlust für das Geschäfts jahr 2012 auf 10,5 Mio. Euro, während 2011 noch ein Gewinn von 3,6 Mio. Euro verbucht worden war.

Konsolidiertes Geschäftsergebnis

Luxair S.A. besitzt einen Anteil von 43,4 Prozent an der Cargolux. 2012 hat Cargolux erneut unter der schwächelnden Konjunktur gelitten. Die transportierten Volumen sind um zwei Prozent auf 645.000 Tonnen zurückgegangen. Ein Verlust nach Steuern in Höhe von 35 Mio USD hat das Geschäftsjahr belastet (von USD 18 Mio. in 2011), ohnehin geschwächt durch einen Umsatz-Rückgang um 7,6 Prozent. Durch die Integration der Tochtergesellschaften, darunter auch Cargolux zu 43,4 Prozent, ergibt sich für LuxairGroup als konsolidiertes Nettoergebnis ein Verlust von 21,2 Mio Euro in 2012, gegenüber einem Gewinn von 1,4 Mio Euro in 2011.

Luxair Luxembourg Airlines

Das Geschäftsjahr 2012 stand im Zeichen des verschärften Wettbewerbs auf den Europäischen Flugrouten von Luxair Luxembourg Airlines, vor allem bei Flügen nach und von München, Genf, London und Hamburg sowie bei den Verbindungen zu den großen Drehkreuzen, die von der Konkurrenz angeflogen werden. Ferner wurde das Finanzergebnis von Luxair durch den Anstieg des Ölpreises um 10 Prozent egenüber 2011 stark belastet.

Der kontinuierlichen Entwicklung folgend stieg das Passagieraufkommen um sieben Prozent und konnte sich damit ungeachtet der Verringerung der Kapazität, die auf die Streichung von Flügen zurückzuführen war, stabilisieren. 38 Prozent der 2012 verkauften Tickets entfielen auf die Kategorie Primo-Tickets, die zum Einstandspreis angeboten werden. Der Erfolg dieses Produkts (28 Prozent 2010, 32 Prozent 2011) geht Hand in Hand mit dem stark rückläufigen Ticketverkauf bei den Business- und Ecoflex- Tarifen, das heißt Flugtickets, die aufgrund des höheren Ticketpreises mehr Flexibilität bieten.

Der Anteil dieser Tickets ist von 37 Prozent im Jahr 2007 auf 16 Prozent im Jahr 2012 geschrumpft und hat zu einem dramatischen Rückgang der Einnahmen geführt. Dieser Einnahmerückgang hat zusammen mit ständig steigenden Produktionskosten zu einem Bilanzverlust von fast 20 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2012 geführt. 2011 belief sich der Verlust noch auf ca. 16 Mio. Euro.

Um seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, investiert Luxair Luxembourg Airlines. So wurden 2012 drei Flugzeuge vom Typ Bombardier Q400 durch vier Flugzeuge vom Typ Q400 Next Generation ersetzt. Ferner wurde im Dezember 2012 eine neue Boeing 737-800 für LuxairTours geliefert. Diese neuen Maschinen zeichnen sich nicht nur durch erhöhten Komfort und mehr Umweltfreundlichkeit aus, sondern sind auch sparsamer, was sich positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit von Luxair auswirkt.

2012 hat Luxair Luxembourg Airlines 804.198 Passagiere befördert. Dies entspricht einer Auslastung von 60,7 Prozent und damit unter dem Strich einer Verbesserung gegenüber 2011 (58,2 Prozent).

LuxairTours

2012 war ein schwieriges Jahr für LuxairTours. Die politische Unsicherheit in Nordafrika und die anhaltende Staatsschuldenkrise in Griechenland sowie in Spanien und Portugal erforderten eine enorme Flexibilität der LuxairTours-Mitarbeiter auf allen Ebenen, um das Vertrauen der Urlauber zu bewahren. Wie der Anstieg der Zahl beförderter Passagiere um 15 Prozent (auf den von LuxairTours 2012 vermarkteten 4.724 Flügen wurden 570.612 Passagiere befördert) und eine leicht gesunkene Auslastung (79,4 Prozent 2012 gegenüber 80,8 Prozent 2011) belegen, zahlte sich dieser Qualitätsansatz aus.

Beim Direktverkauf wurde ein Wach stum von 31 Prozent erzielt, sodass dies es Segment inzwischen 11 Prozent der Gesamteinnahmen ausmacht. Die größte Kundengruppe von LuxairTours sind weiter hin Franzosen, gefolgt von Luxemburgern, Deutschen und Belgiern.

Nachfolgend eine Aufschlüsselung der LuxairTours-Kunden nach Herkunftsländern für 2012: Frankreich 35 Prozent Luxemburg 31 Prozent, Belgien 10 Prozent und Deutschland 13 Prozent. LuxairCARGO Aufgrund der Abhängigkeit vom weltweiten Warenhandel ist das Frachtgeschäft wohl die krisenanfälligste Sparte von LuxairGroup.

Nachdem das Frachtgeschäft im Geschäftsjahr 2009 erstmals mit Verlusten beendet wurde, drehte LuxairCARGO 2010 erneut ins Plus. Seitdem hat der rückläufige Warenhandel einen Rückgang des Umschlagvolumens bewirkt (735.000 Tonnen im Jahr 2010; 678.000 Tonnen im Jahr 2011; 638.000 Tonnen im Jahr 2012), der vor allem einen operativen Verlust für LuxairC ARGO im Geschäftsjahr 2012 zur Folge hatte.

LuxairServices

Zu den Aktivitäten von LuxairServices zählen die Bodenabfertigung und das Catering am Flughafen Luxemburg. Der Geschäftsbereich profitierte vom Anstieg der Passagierzahl am Flughafen Luxemburg auf über 1,9 Mio., während die Zahl der Flugbewegungen konstant bei 39.000 blieb. Beim Catering wurde mit 1.689.000 Serviceleistungen im Jahr 2012 ein Plus von 14 Prozent gegenüber 2011 verzeichnet.

Bemühungen um ausgeglichenes Ergebnis bis 2015

Der Verwaltungsrat hat den Leitungsausschuss im März 2013 beauftragt, alle erforderlichen Maßnahmen umzusetzen, damit die Airline-Geschäftssparte bis 2015 wieder ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Diese Maßnahmen dürften ab 2015 eine stetige Ergebnisverbesserung um 25 Mio. Euro bewirken. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die Steigerung der Einnahmen als auch Einsparungen. Dieses Projekt betrifft alle Geschäftsbereiche der LuxairGroup und basiert auf der strategischen Analyse des Airline-Geschäfts, mit der die Aktionäre die Beratungsgesellschaft Roland Berger beauftragt hat und die zwischen Oktober 2012 und März 2013 durchgeführt wurde.

Derzeit verhandelt der Leitungsausschuss mit den Sozialpartnern über neue Tarifverträge. Grundlage der Verhandlungen ist ein neuer Forderungskatalog, der die Ergebnisse der strategischen Analyse, die an das luxemburgische Sozialmodell angepasst wurden, berücksichtigt.

Luxair Luxembourg Airlines

Während der Dachverband der Fluggesellschaft IATA für 2013 eine leichte Verbesserung des Betriebsergebnisses europäischer Fluggesellschaften prognostiziert, dürfte sich die Wettbewerbssituation für Luxair Luxembourg Airlines durch den Vormarsch neuer Akteure auf den Linien Barcelona und Mailand weiter verschärfen.

LuxairTours

Nach dem starken Anstieg des Passagieraufkommens im vergangenen Jahr mahnen im Touristikgeschäft (LuxairTours) mittlerweile gewisse Anzeichen zur Vorsicht: anhaltende Krise in SüdEuropa und nicht enden wollende Turbulenzen in Nordafrika, vor allem in Tunesien, dem zweitwichtigsten Markt nach Spanien.

LuxairCARGO

Angesichts der wirtschaftlichen und konjunkturellen Lage ist im Frachtgeschäft 2013 mit einem erneuten Rückgang des Umschlagvolumens zu rechnen, obgleich in der ersten Jahreshälfte volumenmäßig ein leichter Aufwärtstrend verzeichnet wurde. Am 08. April wurde das neue Pharma & Healthcare Center von LuxairCARGO mit einer Kapazität von jährlich 78.000 Tonnen Fracht eingeweiht, das eine durchgängige Kühlkette garantiert. Die weltweite Nachfrage nach Frachtabfertigung unter sorgfältiger Temperaturkontrolle nimmt stark zu. Dieses Zentrum macht den Flughafen Luxemburg zu einem führenden Akteur in diesem Bereich.

Fraport-Aufsichtsrat neu aufgestellt – Dividende stabil

Die Anteilseigner der Fraport AG haben bei der zwölften ordentlichen Hauptversammlung der Flughafenbetreiber-Gesellschaft den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat angenommen und eine Dividende in Höhe von 1,25 Euro pro Aktie für das vergangene Geschäftsjahr beschlossen.

Für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 war bereits jeweils der gleiche Betrag ausgezahlt worden. Insgesamt 1.361 Aktionäre und Aktionärsvertreter hatten an der von Staatsminister a.D. Karlheinz Weimar geleiteten Versammlung in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst teilgenommen.

Allen Mitgliedern des Fraport-Vorstands sowie des Aufsichtsrats wurde für das Geschäftsjahr 2012 durch die Anteilseigner Einzelentlastung erteilt. Darüber hinaus wählten die Aktionäre Kathrin Dahnke (Mitglied des Vorstands der Gildemeister AG) und Uwe Becker (Stadtkämmerer der Stadt Frankfurt am Main) zu neuen Mitgliedern des Kontrollgremiums.

Erstmals zur Wahl standen auch Peter Feldmann (Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt) und Michael Odenwald (Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung), beide waren bereits im Jahr 2012 per gerichtlicher Bestellung in den Aufsichtsrat eingezogen.

Wiedergewählt wurden auch dessen Mitglieder Dr. Margarete Haase (Mitglied des Vorstands der Deutz AG), Jörg-Uwe Hahn (Hessischer Minister für Justiz, für Integration und Europa), Lothar Klemm (Hessischer Staatsminister a.D., Rechtsanwalt), Stefan Lauer (Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG), Karlheinz Weimar (Hessischer Staatsminister a.D., Landtagsabgeordneter) und Prof. Dr. Katja Windt (Professorin und Geschäftsführerin der Jacobs Universität Bremen).

Die Mitglieder des Aufsichtsrats bestätigten im Anschluss an die Hauptversammlung Karlheinz Weimar (im Bild) als Aufsichtsratsvorsitzenden der Fraport AG.

„Tag der Luftfahrt“ am Leipzig/Halle Airport

Am ersten Tag der Luftfahrt in Deutschland veranstaltet der Leipzig/Halle Airport für Technik- und Luftfahrtbegeisterte besondere Flughafenrundfahrten. Diese Touren mit Hangar-Besichtigungen werden ausschließlich zum Tag der Luftfahrt angeboten und gewähren den Teilnehmern einen detaillierten Einblick in das Flughafengeschehen.

Tourteilnehmern winken Tickets von Condor Unter allen (volljährigen) Tour-Teilnehmern wird ein Fluggutschein für 2 Personen im Streckennetz der Condor ab Leipzig/Halle Airport verlost. Der Gewinner wird in der darauffolgenden Woche über den Gewinn benachrichtigt.

Hangar der Antonov 124 und IL-18 zu besichtigen

Stationen der Tour sind der neue Wartungs-Hangar der Volga-Dnepr Technics für Flugzeuge wie die Antonow 124 oder Boeing 747, die Besichtigung von Spezialfahrzeugen des Winterdienstes und der Flugzeugenteisung, die Kleinflugzeughalle mit ausgewählten Maintenance-Objekten, ein originales Triebwerk, eine Fahrt entlang dem DHL-Areal und die am Flughafen stationierte, restaurierte Iljuschin IL-18.

Der Tag der Luftfahrt läuft von 10:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr; die Dauer einer Tour beträgt ca. drei Stunden zum Preis von 20 Euro pro Person (inkl. Parken). Teilnahme ab 12 Jahren, Anmeldung erforderlich.

Strahlungsbelastung auf interplanetaren Reisen gemessen

Noch während die Raumsonde mit dem Marsrover Curiosity an Bord zum Mars flog, war ein Instrument bereits in Betrieb: das Strahlungsmessgerät RAD (Radiation Assessment Detector). "Zum ersten Mal konnte damit die Strahlung im Inneren einer Raumsonde im interplanetaren Raum zwischen Erde und Mars gemessen werden", sagt Dr. Günther Reitz, Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Die Ergebnisse dieser Messung veröffentlicht das Instrumenten-Team nun in der Fachzeitschrift "Science". "Bisher hatten wir nur Modellrechnungen, nun haben wir echte Daten, welcher Strahlungsdosis ein Astronaut bei seiner Reise zum Mars ausgesetzt wäre."

Das Mars Science Laboratory war am 26. November 2011 ins All gestartet, um Marsrover Curiosity zum Roten Planeten zu bringen. Am 06. August 2012 gelang dann die spektakuläre Landung an einer Art "Himmelskran", der den 900 Kilogramm schweren Rover auf der Marsoberfläche absetzte.

Detektor misst Strahlendosis für Astronauten

Vom 06. Dezember 2011 bis zum 14. Juli 2012 zeichnete das schuhkartongroße Messgerät RAD auf dem Rover aber schon während des Flugs durch den Weltraum die galaktische Strahlung auf. Es saß dabei – ähnlich wie ein Astronaut – im Inneren der Raumsonde und wurde durch deren Hülle und andere Bauteile teilweise vor der Strahlung abgeschirmt. Dabei war RAD, äquivalent also dazu ein Astronaut, jeden Tag im Durchschnitt einer Strahlungsdosis von 1,8 Millisievert ausgesetzt. Unter der schützenden Hülle der Erdatmosphäre hingegen beträgt die jährliche Strahlendosis durch kosmische Strahlung lediglich 0,3 Millisievert.

"Die Erde ist durch ihr Magnetfeld und ihre Atmosphäre vor der Welttraumstrahlung geschützt – dieser Schutz fehlt natürlich bei einem Flug durchs All." Zusätzlich zur permanenten galaktischen Strahlung zeichnete das Gerät auch die Strahlung von fünf solaren Stürmen während der Reise auf. Ein Glücksfall für die Wissenschaftler, denn damit konnten sie bereits auf dem Flug ein breites Spektrum messen und wertvolle Daten über den Einfluss von Sonnenstürmen auf die Strahlenexposition erhalten. "Wir freuen uns über jeden solaren Sturm, denn der bringt noch zusätzlich Würze in die Suppe."

Datengrundlage für Langzeitmissionen

Mit der genauen Kenntnis über die Stärke der Abschirmung und die Höhe der Strahlungsdosis können die Wissenschaftler nun die bestehenden Modellrechnungen verifizieren. Bisher fehlte dafür die Datenbasis. "Die gemessenen Werte sind keine Überraschung, sie helfen uns aber dabei, die Modelle zu verbessern", bewertet Physiker Günther Reitz vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin die Messdaten.

Das Strahlenmessgerät RAD wird durch das DLR gefördert und von einem Wissenschaftler-Team des DLR, der Christian-Albrechts-Universität Kiel und des amerikanischen Southwest Research Institute betrieben. Die gewonnenen Daten sollen aber auch dazu beitragen, zukünftige Langzeitmissionen für Astronauten besser planen zu können. Welche Strahlenbelastung kommt bei einem Flug zum Mars auf die Besatzung eines Raumschiffs zu? Welche Maßnahmen sind erforderlich, um diese Strahlendosis möglichst gering zu halten? Diese Fragen hoffen die Wissenschaftler mit ihren neu gewonnenen Daten beantworten zu können.

Astronauten kommen an Grenze der erlaubten Strahlendosis

Auch in der Internationalen Raumstation ISS erfassen Wissenschaftler des DLR mit mehreren Detektoren die Strahlungsdosis im europäischen Forschungslabor Columbus. Dort werden täglich 0,7 Millisievert gemessen. Für europäische Astronauten beträgt die Grenze für die erlaubte Strahlenbelastung innerhalb der gesamten Lebenszeit 1.000 Millisievert, pro Jahr sind 500 Millisievert das Limit. "Beim Flug zum Mars wäre diese Grenze erreicht", sagt Reitz.

Dennoch glaubt er, dass ein Hin- und Rückflug über ein Jahr sowie ein Aufenthalt auf dem Mars möglich sind. "Es kommt dann auf die Abschirmung an, um die Astronauten vor der Strahlung zu schützen – zudem hat der menschliche Körper auch einen natürlichen Reparaturmechanismus für geschädigte Zellen."

Seit der Landung auf dem Mars ist das Strahlungsmessgerät RAD fast rund um die Uhr in Betrieb. "Die Messungen vor Ort sind bisher einmalig." Zurzeit ist die Aktivität der Sonne noch sehr niedrig – "Wir würden uns natürlich über Sonnenstürme freuen, um deren Einfluss auf die Strahlenexposition auf der Marsoberfläche besser verstehen zu lernen."

Hamburg Airport baut 1,8 km langen Abwasserkanal

Ein Flughafen ist wie eine kleine Stadt – und jede kleine Stadt braucht ein Abwassersystem. Jetzt erweitert der Hamburg Airport seines um einen 1,8 Kilometer langen Regenwasserkanal im südwestlichen Flughafengelände. Die Bauarbeiten sollen Anfang 2014 abgeschlossen sein.

"Dieses Bauprojekt gehört zu den zentralen Infrastrukturmaßnahmen, die regelmäßig an einem Flughafen durchgeführt werden", erklärt Nicolai Pix, Gesamtprojektleiter für den Bau des Regenwasserkanals. Es hat ein Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro. Der Kanal wird Niederschlagswasser auch von dem zukünftigen Luftfrachtzentrum aufnehmen und dient somit der Entwässerung dieser Fläche.

"Wichtig bei einem Kanalbau ist die Neigung der Leitung, damit das Wasser leicht fließen kann und Ablagerungen wegschwemmt. Über die Länge von 1,8 Kilometern bis zum Luftwerftgraben ist das eine Herausforderung", erläutert Nicolai Pix. Bei dem transportieren Wasser handelt es sich ausschließlich um unbelastetes Regenwasser. Der Kanal selbst bietet ein maximales Rückstauvolumen von über 1.000.000 Litern. Der endgültige Abfluss erfolgt dann über den Luftwerftgraben in die Tarpenbek.

10 Jahre mit Ryanair ab Flughafen Lübeck

Ryanair, Europas führende Low Cost Airline, hat am Flughafen Lübeck allen Grund zum Feiern: Vor 13 Jahren, am 01. Juni 2000, startete die erste Ryanair-Maschine ab Lübeck gen London-Stansted. Seitdem hat Ryanair das Streckennetz ausgebaut und bietet derzeit sieben Ziele ab dem Flughafen Lübeck.

Für Freunde des Südens geht es wahlweise nach Mailand-Bergamo, Pisa, Trapani, Girona, Palma de Mallorca oder Porto. Aber auch diejenigen, die es eher in den Norden zieht, kommen bei Ryanair nicht zu kurz: "Frostbeulen" fliegt Europas führende Low Cost Airline nach Nyköping in Schweden.

Henrike Schmidt, Sales & Marketing Manager bei Ryanair, dazu: "Wir bedanken uns beim Flughafen Lübeck für die langjährige und gute Zusammenarbeit. Ebenso freuen wir uns natürlich auf die gemeinsame Zukunft. Insgesamt bieten wir den Hanseaten sieben attraktive Urlaubsdestinationen ab dem Lübecker Airport an. Ryanair steht voll und ganz hinter dem Flughafen und weiß dessen Potential sehr zu schätzen."

Ryanair bedient derzeit täglich über 1.600 Strecken (über 500.000 pro Jahr) in 29 Ländern und fliegt dabei mit mehr als 1.600 Flügen pro Tag 180 verschiedene Flughäfen an. Die Airline verfügt aktuell über 57 europäische Basen und unterhält eine Flotte von 303 Boeing 737-800NG. Ryanair hat jüngst 175 neue Boeing Maschinen geordert, die zwischen 2014 und 2018 ausgeliefert werden. Ryanair beschäftigt derzeit über 8.500 Mitarbeiter, wird im aktuellen Geschäftsjahr über 81,5 Millionen Passagiere transportieren und kann einen makellosen Sicherheitsrekord von 29 Jahren vorweisen.

In Deutschland bietet Ryanair derzeit Routen ab den Flughäfen Frankfurt-Hahn (Basis mit derzeit neun stationierten Flugzeugen), Bremen (Basis mit drei stationierten Flugzeugen), Düsseldorf (Weeze), ca. 70 km von Düsseldorf an der A 57 gelegen (Basis mit neun stationierten Maschinen) und Karlsruhe/Baden-Baden (Basis mit einem stationierten Flugzeugen ab 2012) sowie ab Lübeck, Berlin-Schönefeld, dem Allgäu Airport Memmingen (München West), Magdeburg-Cochstedt, Leipzig/Halle, Köln/Bonn, Dortmund, Nürnberg und ab Juni Münster/Osnabrück an.

ATV-4 ist startklar in Kourou

Das auf den Namen "Albert Einstein" getaufte vierte Automatische Transferfahrzeug der ESA ist bereit für seinen Flug zur Internationalen Raumstation ISS, die es mit wichtiger Fracht versorgen soll. Der Start an Bord der Trägerrakete Ariane-5 ist auf den 05. Juni um 23:52 MESZ von Europas Raumflughafen in Kourou in Französisch-Guayana aus angesetzt.

Mit dem ATV-4 kommt die ESA erneut ihrer Verpflichtung nach, die Raumstation einmal jährlich mit Fracht zu versorgen. Die Mission steht in einer Reihe mit dem im März 2008 gestarteten ATV-1 (Jules Verne), dem ATV-2 (Johannes Kepler, Februar 2011) und dem ATV-3 (Edoardo Amaldi, März 2012). Zurzeit wird das nächste ATV, George Lemaître, auf seinen Start im kommenden Jahr vorbereitet.

Das nach dem für seine Relativitätstheorie weltberühmt gewordenen Physiker benannte Raumfahrzeug wird wichtige Fracht und Treibstoff zur ISS bringen und regelmäßig deren Bahnhöhe anheben.

Bisher schwerstes europäische Raumfahrzeug

Mit einem Gewicht von mehr als 20 Tonnen ist dieser technisch hochkomplexe Raumtransporter das bisher schwerste europäische Raumfahrzeug. Als Frachttransporter, Treibstofftank, Antrieb zur Anhebung der Bahnhöhe und als zusätzlicher Aufenthaltsbereich für die Astronauten erfüllt es gleich vier Funktionen auf einmal.

Der vor wenigen Tagen zu einer Langzeitmission zur ISS gestartete ESA-Astronaut Luca Parmitano wird den Anflug und das Andocken am 15. Juni überwachen und an der Entladung und Verstauung der Frachtgüter beteiligt sein.

Von allen den orbitalen Außenposten versorgenden Raumtransportern verfügt das ATV über die größte Frachtkapazität: Insgesamt 6,6 Tonnen wird das ATV-4 zur ISS bringen, mehr Trockenfracht als alle anderen ATV davor. Im Gepäck sind 2.480 kg an wissenschaftlichem Gerät, Ersatzteilen, Nahrung und Kleidung für die Astronauten. Außerdem werden vom ATV 100 kg Gas, mehr als 570 Liter Trinkwasser und etwa 860 kg Treibstoff in die Tanks der ISS gepumpt.

Als zusätzlicher Stationsantrieb ist das ATV-4 ferner mit 2.580 kg an Eigentreibstoff ausgestattet. Mit seinem Antrieb wirkt es dem durch die Restatmosphäre bedingten Absinken der Station entgegen, das bis zu 100 m Höhenverlust pro Tag ausmachen kann. Es trägt außerdem zur Lageregelung des Stationskomplexes beim Anflug anderer Raumfahrzeuge bei. Im Ernstfall kann es für die ISS auch Manöver zum Ausweichen vor potenziell gefährlichen Weltraumtrümmern ausführen.

Bevor das ATV-4 wieder von der ISS ablegt, wird es mit Müll und von der Bordmannschaft nicht mehr benötigtem Gerät beladen. Anschließend wird es über dem Südpazifik seine Umlaufbahn verlassen und beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gefahrlos verglühen.

ATV als Vorläufer für Orion-Versorgungsmodul der USA

Der Raumtransporter wird vom Augenblick der Abtrennung von der Ariane bis zu seinem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre vom ATV-Kontrollzentrum aus gesteuert, das sich auf dem Gelände der französischen Raumfahrtagentur CNES in Toulouse befindet. Von dort aus werden während der Mission die Betriebstätigkeiten aller anderen Bodenstationen, einschließlich der wichtigsten Stationskontrollzentren in Moskau und Houston, koordiniert.

Gebaut wurde das ATV von Astrium, das als Hauptauftragnehmer einem Team von mehr als 30 Unterauftragnehmern in 10 verschiedenen europäischen Ländern vorsteht.

Das ATV-Programm wird auch nach dem Start des letzten serienmäßig gefertigten ATV im nächsten Jahr fortgeführt. Aufbauend auf den mit dem Raumfahrzeug gesammelten Erfahrungen und dessen komplexer Technik wird die ESA weiterentwickelte ATV-Bauteile für das NASA-Fahrzeug Orion zur Verfügung stellen, mit dem Menschen zum Mond und darüber hinaus befördert werden sollen und dessen erster Testflug für 2017 geplant ist.

So wird das auf dem ATV aufbauende Versorgungsmodul von Orion, das sich unmittelbar unterhalb der Mannschaftskapsel befinden wird, Antrieb, Stromversorgung, Temperaturregelung sowie Wasser- und Gaseinspeisung für die Astronauten sicherstellen.

Dieses Gemeinschaftsvorhaben von ESA und NASA steht weiter in dem Geist der internationalen Zusammenarbeit, dem die Verwirklichung der ISS als orbitalem Außenposten der Menschheit zu verdanken ist.

Mars Express kreist 10 Jahre um den Mars

Gräben, verzweigte Täler, Lavaflüsse oder auch den höchsten bekannten Berg im Universum – auf den Bildern der deutschen Stereokamera, die mit der europäischen Sonde Mars Express um den Roten Planeten fliegt, ist die Topographie des Mars so plastisch, dass man durch sie hindurchspazieren könnte.

"Zum ersten Mal konnten wir den Mars räumlich – dreidimensional – sehen", sagt Prof. Ralf Jaumann, Projektleiter für die Mission im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das war vor mittlerweile zehn Jahren.

Am 02. Juni 2003 startete die Sonde mit der Kamera an Bord ins All, seitdem hat sie den Mars fast 12.000 Mal umkreist und den Wissenschaftlern ungewöhnliche Blicke auf den Planeten ermöglicht. Nach und nach entsteht so ein Bild des Mars in drei Dimensionen – und die Planetenforscher lernen Neues und Überraschendes über KIima und Entwicklung des Roten Planeten.

Schrecksekunden im Kontrollzentrum

Die Kamera – eines der wichtigsten Instrumenten auf der Raumsonde – wurde noch während des Flugs zum Mars zur Erde hin gedreht und lieferte den ersten Beweis, dass sie den Start vom Weltraumbahnhof in Baikonur gut überstanden hatte: Aus knapp acht Millionen Kilometer Entfernung schoss die Kamera am 03. Juli 2003 eine Test-Aufnahme von Erde und Mond.

Am DLR-Institut für Planetenforschung, das die Kamera entwickelt hat und betreibt, war die Erleichterung groß. Als die Sonde dann nur noch 5,5 Millionen Kilometer vom Roten Planeten entfernt war, gelang dann die nächste Aufnahme. Als helle und dunkle Flächen waren die verschiedenen Strukturen zu erkennen, die Eiskappe am Südpol leuchtete weiß. Am 25. Dezember 2003 erreichte Mars Express dann sein Ziel – und sorgte für den ersten Schreck.

Die Stereokamera blickte erstmals dicht über dem Mars hinunter und lieferte ein fast weißes Bild. "Da haben alle erst einmal geschluckt", erinnert sich Experimentmanager Prof. Ralf Jaumann. Funktionierte die weltraumtaugliche Kamera nicht? Für die Wissenschaftler wäre der Ausfall des Instruments eine herbe Enttäuschung gewesen. Doch einer der neun verschiedenen Kanäle der Kamera – der Infrarotkanal – zeigte immerhin schwache Konturen der Marsoberfläche.

Die Problemlösung war dann schnell gefunden: Die Sensitivität der Kamera war nahe am Mars viel größer als von den Forschern erwartet, und die erste Aufnahme war daher "überbelichtet". Zwei weitere Marsumkreisungen später wurde dann mit der richtigen Belichtungzeit aus 277 Kilometern Höhe am 10. Januar 2004 die erste von vielen erfolgreichen Aufnahmen gemacht. Detail für Detail zeigte sich ein Teil der südlichen Hochländer nahe der Isidis Planitia.

 

Staubteufel im Puzzle der Oberflächenbilder

 

Mittlerweile ist aus den zahlreichen Aufnahmen fast ein kompletter "Globus" des Roten Planeten in 3D entstanden. Wie ein Puzzle setzen die Wissenschaftler Stück für die Stück die Aufnahmen der Kamera zusammen und erstellen so eine globale Landkarte vom Mars. Von den 145 Millionen Quadratkilometern Marsfläche sind bereits 97 Millionen mit einer sehr guten Auflösung abgedeckt, bei der ein Pixel weniger als 20 Metern entspricht.

Mit einer Genauigkeit von weniger als 100 Metern wurde mittlerweile fast die gesamte Marsoberfläche erfasst. Zum Teil machen atmosphärische Störungen wie Wolken, Dunst, Staubstürme oder die gefürchteten Staubteufel, die Wirbelwinde auf dem Mars, eine Aufnahme unbrauchbar; dann entsteht eine Lücke, die bei einem der nächsten Überflüge gefüllt werden muss.

"Damit entsteht der umfangreichste Datensatz, der je mit einem deutschen Instrument zur Erkundung unseres Sonnensystems gewonnen wurde", sagt DLR-Planetenforscher Jaumann. Kombiniert werden diese Daten mit den Datensätzen anderer Missionen wie Mars Global Surveyor oder auch den Daten weiterer Instrumente auf der Mars Express-Sonde.

Perspektive, als würde man auf dem Mars stehen

Dass die Täler, Canyons und Lavaströme auch in 3D zu sehen sind, ermöglicht das ungewöhnliche Aufnahmeprinzip der Kamera: Nacheinander tasten neun lichtempfindliche Detektoren die Oberfläche unter neun verschiedenen Beobachtungswinkeln ab. Diese Daten wiederum werden von den DLR-Planetenforschern zu digitalen Geländemodellen und dreidimensionalen Bildern verarbeitet. Ein solches Bild zeigt so die Valles Marineris, dem beeindruckenden Canyon des roten Nachbarn.

"Wir können die gesamte Topographie beinahe so sehen, als würden wir vor Ort auf dem Mars stehen", betont Prof. Ralf Jaumann. Welche Neigung hat ein Hang? Wie dick ist die Lavaschicht? Mit den Aufnahmen der Mars-Express-Kamera konnten die Wissenschaftler beispielsweise feststellen, dass der Vulkanismus auf dem Mars noch relativ jung ist: Einige der Schildvulkane in der Marsprovinz Tharsis waren noch von wenigen Millionen Jahren aktiv – für Geologen liegt das noch in der nahen Vergangenheit des Planeten. Auch heute könnten die Vulkane durchaus noch einen Rest dieser ehemaligen Aktivität haben. Eine Aufnahme zeigt ein Farbkodiertes Höhenmodell des Olympus Mons, des größten Vulkans im Sonnensystem.

Wasser hat auf dem Mars spuren hinterlassen

Die Bilder der Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera) zeigten den Planetenforschern aber noch mehr: Auch wenn der Mars heute keine Bedingungen für flüssiges Wasser bietet – in seiner Vergangenheit muss Wasser über seine Oberfläche geflossen sein, dass beispielsweise die vor drei bis vier Milliarden Jahren tiefe Täler ins Hochland schliff und riesige Ausflusstäler schuf.

Mit dem ultrahochauflösenden Teleobjektiv der Kamera können derart detailreiche Aufnahmen gemacht werden, dass gerade geologische Prozesse, an denen Wasser beteiligt war, beobachtet werden können. Möglich ist auch, dass es im Laufe der Geschichte immer wieder fließende und stehende Gewässer auf dem heute so trockenen, staubigen Planeten gab. Es müssen also in der Frühphase des Planeten andere klimatische Bedingungen geherrscht haben.

Gut erkennbar ist dies auch auf den dreidimensionalen Bildern, die unweit des Äquators Strukturen zeigen, die von Gletschern stammen. Mit dem heutigen Klima auf dem Roten Planeten ist dies nicht vereinbar. Warum hat sich der Mars so entwickelt? Was hat dazu geführt, dass Mars und Erde so unterschiedlich sind? Und bot der Mars in seiner Vergangenheit Bedingungen, die Leben ermöglichten? Die Mars Express-Sonde und die HRSC-Kamera liefern kontinuierlich Daten, um diese Fragen zu beantworten.

"Dabei sollte die Mars Express-Mission schon nach einem Marsjahr – also zwei Erdjahren – enden", erinnert sich Prof. Ralf Jaumann. In den vergangenen zehn Jahren verlängerte die Europäische Weltraumorganisation ESA die Mission aber immer wieder. Nun soll die Sonde noch bis Ende 2014 um den Mars kreisen. "Das ist eigentlich das Fazit zu den vergangenen zehn Jahren: Alles funktioniert noch bestens, und wir bekommen aktuelle Daten, die für die Erforschung des Mars wichtig sind."

Fraport-Geschäft für 2012 erfüllte Erwartungen

Bei der heutigen Fraport-Hauptversammlung in der Jahrhunderthalle Frankfurt berichtete Vorstandsvorsitzender Dr. Stefan Schulte von einem Geschäftsjahr 2012, das die Erwartungen erfüllte, die Luftverkehrsbranche allerdings auf die Probe stellte.

"Die anhaltende europäische Schuldenkrise und die damit verbundenen Unsicherheiten für Unternehmen und Privatpersonen haben sich auf die Nachfrage nach Flugreisen ausgewirkt, worauf die Fluggesellschaften mit Angebotsstreichungen reagierten." Sagte Schulte.

Dennoch habe sich der Frankfurter Flughafen bei der Passagierentwicklung im europäischen Vergleich gut behaupten und auch bei den Finanzzahlen die Erwartungen erfüllen können, betonte Schulte vor den Aktionärinnen und Aktionären.

Insgesamt nutzten fast 100 Millionen Passagiere (plus 2,9 Prozent bzw. 2,8 Millionen Fluggäste mehr) die Airports mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung. Alleine in Frankfurt wuchs die Zahl der Passagiere um 1,1 Millionen auf 57,5 Millionen (plus 1,9 Prozent). Zulegen konnte Fraport auch bei den Finanzkennzahlen: Schulte präsentierte den Aktionären ein Umsatzwachstum um drei Prozent auf 2,4 Milliarden Euro und eine Steigerung des operativen Ergebnisses (EBITDA) um sechs Prozent auf 850,7 Millionen Euro.

Investitionen in Piste, Flugsteig A-Plus und Terminal 3

Das Konzernergebnis lag erwartungsgemäß mit 251,6 Millionen Euro (plus 0,3 Prozent) auf Vorjahresniveau. Schulte begründete dies mit den Investitionsmaßnahmen in den Standort Frankfurt und damit verbundenen Abschreibungs- und Finanzierungskosten: "Wir setzen ein umfangreiches Programm zur Erweiterung der Kapazitäten am Flughafen Frankfurt um. Die Landebahn Nordwest, die Terminal-Erweiterung A-Plus und im nächsten Schritt auch das Terminal 3 sind Maßnahmen, die unseren Heimatstandort auf das prognostizierte Wachstum des Luftverkehrsaufkommens vorbereiten."

Damit bekräftigte Schulte nochmals die Auffassung des Fraport-Vorstands, dass das Verkehrsaufkommen an Deutschlands größtem Flughafen mittelfristig weiter ansteigen werde: "Vorübergehende Einbrüche gab es im Luftverkehr immer wieder. Die Historie zeigt aber ebenso, dass dieser regelmäßig gestärkt aus Konsolidierungsphasen herausgekommen ist. Alle Prognosen gehen auch jetzt davon aus, dass die Mobilitätsnachfrage im Luftverkehr weiter steigen wird." Zu den neuen Abfertigungskapazitäten und dem Bau des neuen Terminals 3 ergänzte er: "Wir gehen davon aus, dass das etwa ab dem Jahr 2020 sein wird. Vor diesem Hintergrund planen wir einen Baubeginn ab 2015."

Neuer Flugsteig ein Meilenstein für Flughafenprozesse

Als Meilenstein für die Verbesserung der Umsteigeprozesse und der Aufenthaltsqualität am Flughafen Frankfurt bezeichnete der Fraport-Vorstandsvorsitzende die Inbetriebnahme der Terminal-Erweiterung A-Plus. Das Bauwerk, in das der Flughafen-Betreiber einschließlich verbundener Maßnahmen wie Vorfelder rund 700 Millionen Euro investiert hatte, wurde im Oktober 2012 eröffnet und von Airlines wie auch Passagieren sehr positiv angenommen. Überhaupt steige die Zufriedenheit der Passagiere in Frankfurt seit 2010 kontinuierlich.

Jüngst wurde der Flughafen durch das in der internationalen Luftfahrtbranche bekannte Marktforschungsinstitut Skytrax mit dem Prädikat "Most Improved Airport Worldwide" ausgezeichnet. Für das Engagement, das diese Auszeichnung möglich machte, dankte Schulte stellvertretend für den gesamten Vorstand allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fraport-Konzerns. Den Aktionären wurde eine stabile Dividende in Höhe von 1,25 Euro vorgeschlagen.

Mit Maßnahmenkatalog dem Schallschutz begegnen

Schulte ging während seiner Präsentation auch auf die eingeleiteten Maßnahmen zur Reduzierung der Fluglärmbelastungen am Standort Frankfurt ein. Mit der Allianz für Lärmschutz habe man im Jahr 2012 gemeinsam mit den Luftverkehrsunternehmen am Standort und mit der Landesregierung ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, das im europäischen Vergleich beispiellos sei. Beim aktiven Schallschutz seien von 19 vereinbarten Maßnahmen inzwischen zehn Maßnahmen in der Umsetzung, womit Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger im Flughafen-Umland geschaffen werden konnten. "Unser Ziel ist es, einen vernünftigen Ausgleich zwischen den wirtschaftlichen Erfordernissen der Region und der Lebensqualität der Menschen im Umfeld des Frankfurter Flughafens zu schaffen. Deshalb verstehen wir unser Engagement beim Schallschutz als eine Daueraufgabe und wir werden weiterhin intensiv an diesem wichtigen Thema arbeiten", bekräftigte Schulte.

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr erwartet Fraport für den Standort Frankfurt weiterhin eine Passagierzahl, die in etwa auf dem Niveau von 2012 liegen wird. Für die wesentlichen Konzern-Gesellschaften außerhalb von Frankfurt wird unverändert mit einem Anstieg der Passagierzahlen gerechnet. Das Konzern-EBITDA 2013 wird zwischen 870 Millionen Euro und 890 Millionen Euro erwartet, während das Konzern-Ergebnis unter Vorjahresniveau liegen wird.

Flughafen Wien: Behauptungen fehlender Genehmigungen falsch

Zu aktuellen Behauptungen bezüglich gesetzeswidrigen Infrastrukturerweiterungen am Flughafen Wien und angeblichen Grundstücksentwertungen hat sich die Flughafen Wien AG geäußert, wonach Behauptungen zu rechtswidrigen und ohne Genehmigung erfolgten Ausbauten am Flughafen Wien absolut falsch sind.

Auch die behauptete Wertminderung von Grundstücken sei nachweislich falsch, vielmehr seien die Grundstückspreise um den Flughafen in den letzten Jahren kräftig gestiegen, so etwa auch in Zwölfaxing um mehr als 35 Prozent.

EU-Kommission forderte keine weiteren Maßnahmen

Die FWAG hat alle zum damaligen Zeitpunkt von der Behörde geforderten Genehmigungen und Auflagen eingeholt und erfüllt. Nach Vorliegen der Interpretation der EU-Kommission, wonach für bestimmte Teile der Vorhaben eine UVP notwendig sei, wurde über Veranlassung der österreichischen Behörden unmittelbar ein Ex-post-Umweltverträglichkeitsbericht vorgelegt, der auch der EU-Kommission übermittelt wurde. Die EU-Kommission sah darauf basierend keinen Anlass für weitere Maßnahmen. Konsequenz des Ex-post-Umweltverträglichkeitsberichts waren ökologische Ausgleichsmaßnahmen, die von der FWAG auch entsprechend erfüllt wurden.

Absurde Argumentation Die Informationen über die Verkehrsentwicklung und Ausbauvorhaben werden von der Flughafen Wien AG regelmässig veröffentlicht. Geradezu absurd sei daher die Interpretation, dass es einer UVP bedurft hätte, dass jemand, der in Zwölfaxing lebt, erfährt, dass es hier Flugverkehr gibt.

Dass der Flughafen durch mehr Passagiere in den letzten 20 Jahren gewachsen ist, könne für niemanden in den Nachbargemeinden eine Überraschung gewesen sein, das war und ist in allen Details öffentlich bekannt und zeige die Polemik der Argumentation.

In der Flughafen-Umgebung steigen die Grundstückspreise

Die Grundstückspreise in den Regionen rund um den Flughafen haben sich in den letzten 15 Jahren nahezu verdoppelt, die Quadratmeterpreise liegen laut jüngsten Veröffentlichungen beispielsweise in Schwechat bei 290 Euro und 340 Euro pro Quadratmeter, und in Zwölfaxing bei 200 Euro bzw. 255 Euro, mit steigender Tendenz.

Erstflug der Austrian Airlines von Wien nach Chios gestartet

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Der Austrian Erstflug nach Chios konnte überpünktlich um 05:45 in Wien starten. Damit erweitert Austrian Airlines kurz vor Sommersaisonstart ihr Angebot mit einer zusätzlichen griechischen Destination, der Insel Chios.

Mit insgesamt 21 Destinationen bleibt Austrian Airlines somit weiterhin Marktführer in Griechenland. Keine andere Fluglinie in Österreich bietet ihren Fluggästen so viele Flugziele in das Mittelmeer-Land.

Austrian Airlines fliegt die in der Ägäis gelegene Insel, die fünftgrößte Griechenlands, jeden Mittwoch aus Wien an. Tickets gibt es ab 159 Euro (one way). Der Flug nach Chios dauert zwei Stunden und fünfzehn Minuten und startet zu folgenden Zeiten:

  • Wien – Chios OS 9025 05:45 09:00
  • Chios – Wien OS 9026 09:45 12:35

Airbus A321-211 an Thomas Cook Group übergeben

Der erste Airbus A321-211 wurde nun im Airbus Werk in Hamburg-Finkenwerder mit einer feierlichen Zeremonie an die Thomas Cook Group übergeben. Ab Anfang Juni wird der werksneue Airbus A321 mit der Kennung D-AIAB für die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor fliegen, bevor das Flugzeug ab Februar 2014 von Thomas Cook Airlines UK übernommen und dann permanent für Abflüge aus Großbritannien eingesetzt wird.

Im Rahmen der Harmonisierung und Modernisierung ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte hatte die Thomas Cook Group 2010 die Entscheidung getroffen, die Flotte der Group Airlines durch moderne Flugzeuge des Typs A320/A321 der jüngsten Generation zu ersetzen. Bis 2016 sollen 23 neue Flugzeuge bei den drei Thomas Cook Airlines Condor, Thomas Cook Airlines UK und Thomas Cook Airlines Scandinavia aufgenommen werden.

Flugzeug wird in mehreren Bereichen eingesetzt

"Erst im März wurden die Airlines der Thomas Cook Group in einem Segment zusammengefasst. Dass wir bereits heute ein überaus erfolgreiches Beispiel für die Zusammenarbeit und Synergiennutzung der Airlines feiern können, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind", so Ralf Teckentrup, Chairman Thomas Cook Airline Group & Chief Executive Officer Condor. "Die neuen Airbus A321-Flugzeuge können gruppenweit eingesetzt werden und entsprechen mit neuester Triebwerktechnik und einer hochmodernen, komfortablen Ausstattung für unsere Gäste aus ökologischer und praktischer Sicht dem Maßstab, den sich die Thomas Group Airlines für die Zukunft gesteckt hat."

Bei der feierlichen Übergabe des neuen Flugzeugs im Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder waren neben Ralf Teckentrup und Heiner Wilkens, Chairman of the Supervisory Board of Condor, auch Marc Baer, Executive Vice President, als offizieller Vertreter des Lessors Air Leasing Corporation, sowie Christopher Buckley, Executive Vice President Europe, Asia and Pacific bei Airbus, anwesend. Im Anschluss an die Überführung nach Berlin-Schönefeld wird das Flugzeug auf die Bedürfnisse des deutschen Marktes angepasst sowie der Condor Schriftzug angebracht. Am 06. Juni startet der neue Airbus A321-211 dann zu seinem ersten Passagierflug, DE4944 von Berlin-Schönefeld (SXF) nach Rhodos (RHO).

Kerosin-sparend und Lärmschutz nach ICAO Chapter 4

Neueste Triebwerktechnik und eine verbesserte Aerodynamik sorgen für einen geringeren Kerosinverbrauch und damit weniger Emissionen sowie verbesserten Schallschutz. Bei voller Beladung erfüllt der neue Airbus A321 so die strengen Schallschutzvorgaben des ICAO Chapter 4, der derzeit höchsten Lärmschutzklasse. Sharklets der jüngsten Generation werden nach ihrer Zertifizierung für die Airbus A321-Flotte im Herbst 2013 nachgerüstet.

Im Vergleich zu den Flugzeugen ihrer bisherigen Airbus-Flotte bedeutet dies für die Thomas Cook Group Airlines eine Kerosineinsparung von über sechs Prozent. Die Spezifikationen für den Airbus A321 wurden von einem Projektteam, in dem Mitarbeiter aller Airlines der Thomas Cook Group vertreten waren, den Anforderung jeder Airline entsprechend definiert. Hier stand vor allem der Komfort und das Wohlbefinden der Gäste im Vordergrund: Gemeinsam mit dem Designbüro DesignQ wurde ein helles, freundliches Design entwickelt, das von nun an als Vorbild für alle Kabinen- und Sitzdesigns der Thomas Cook Group Airlines dient.

Komfortablere Sitze und neues Kabinendesign

Der Lederbezug der 215 Sitze wurde eigens für den Airbus A321 der Thomas Cook Group Airlines aus E-Leather, einer leichteren Mischung von Kunst- und Echtleder, gefertigt und verspricht neben einer besonders hohen Langlebigkeit zusätzlich ein Wohlfühl-Gefühl für den Passagier. Um dabei besonders umweltschonend und treibstoffsparend zu fliegen, haben die von der Firma Recaro entwickelten Sitze weniger Gewicht und bieten durch den gezielten Einbau zusätzlicher Schaumstoffpolster gleichzeitig hohen Sitzkomfort.

Die neuen Sitzbezüge sind außerdem robuster und einfacher zu reinigen. Eigens für Condor wurde eine Steuerungseinheit für das Inflight Entertainment System in den neuen Recaro Sitz integriert. Das digitale, neu entwickelte Inflight Entertainment-System von der Firma Rockwell Collins bietet den Fluggästen über 10-Zoll-Bildschirme in den Decken beste Unterhaltung. Eine weitere besondere Spezifikation ist der Zusatztank, der die Reichweite erhöhte. Ein zweiter Zusatztank kann bei Bedarf nachgerüstet werden.