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Fernsehprominenz am Köln Bonn Airport

Volksfeststimmung auf dem Vorfeld: Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen verwandelte sich das Vorfeld hinter dem Terminal 1 des Köln Bonn Airport am Samstag in ein buntes Besuchermeer. Anlässlich des ersten bundesweiten "Tag der Luftfahrt" und einem gleichzeitig in Köln/Bonn stattfindenden Family-Event fanden zwischen 10:00 und 19:00 Uhr insgesamt rund 30.000 Besucher den Weg zum Flughafen.

Dort zeigte sich der Airport im doppelten Wortsinn von seiner Sonnenseite: Technik-Schauen, Besucherführungen, Rundflüge, die Hundestaffel des Zoll und viele andere Angebote sorgten bei tausenden Gästen – darunter viele Familien mit Kindern – für reges Interesse und fasziniertes Staunen.

"Dieser Tag hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Luftfahrt und alles rund ums Fliegen auch heute noch immer eine ganz besondere Faszination auf die Menschen ausübt. Wir freuen uns, dass so viele Gäste den Weg zu unserem Airport gefunden haben", sagte Flughafenchef Michael Garvens, der gegen 15:00 Uhr auf der großen REWE-Bühne einige Grußworte sprach und anschließend das Mikro an Popstars-Chefjuror Detlef D! Soost übergab.

Garvens bezeichnete die Premiere des "Tag der Luftfahrt", den der Branchenverband BDL ins Leben gerufen hat und an dem viele deutsche Airports ihre Tore geöffnet haben, als großen Erfolg. "Auch wenn der Luftverkehr gerade schwierige Zeiten erlebt – er übernimmt nach wie vor eine Schlüsselrolle in unserer modernen Gesellschaft. Das zu zeigen geht am besten mit einem Blick hinter die Kulissen – erst recht natürlich bei so traumhaftem Wetter", so Garvens weiter.

Zeitgleich mit dem "Tag der Luftfahrt" und an gleicher Stelle fand erstmals am Köln Bonn Airport das große "REWE Familiy 2013"-Event statt. Mit dabei waren unter anderem DSDS-Siegerin Beatrice Egli, Cassandra Steen und Thomas Godoj.

Der erste "Tag der Luftfahrt" wurde vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) ins Leben gerufen. Innerhalb des BDL sind die deutschen Flughäfen, Fluggesellschaften, die Deutsche Flugsicherung und Dienstleister im Luftverkehr organisiert. Mehr als 20 Flughäfen und insgesamt rund 30 Unternehmen haben in diesem Jahr dazu gemeinsam eingeladen. Das hat es in der Deutschen Luftfahrt noch nie gegeben.

Jungfernflug für zweiten Airbus Military A400M

Der zweite gebauter Airbus Military A400M hat seinen Jungfernflug absolviert. Das Flugzeug mit der Kennung MSN8 startete am 07. Juni zu seinen ersten Flug von Sevilla in Spanien aus, wo sich die final assembly line für den A400M befindet.

Das Flugzeug soll noch im dritten Quartal dieses Jahres an die französiche Luftwaffe geliefert werden. MSN7, welches Anfang März seinen Erstflug absolvierte, wird in den nächsten Wochen an die französicher Luftwaffe geliefert werden.

ETOPS 120-Zulassung für ATRs 600er Serie

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Die europäische Flugaufsichtsbehörte EASA hat dem europäischen Turboporp-Flugzeugherstellter ATR die ETOPS 120-Zulassung für die neue ATR 42-600 and 72-600 Serie erteilt. Ebenso hat die EASA sie für Starts und Landungen bei Temperaturen von unter -45°C zugelassen. Damit kann die 600er Serie ebenso wie andere ATR-Muster für den Einsatz in besonders kalten Umgebungen wie Nordeuropa, Kanada oder Sibirien eingesetzt werden.

ETOPS-Zulassung für große Reichweiten

Die ETOPS (Extended-range Twin-engine Performance Standards) Zulassung bestätigt, dass die ATR 42-600 und ATR 72-600 mit nur einem laufenden Triebwerk 120 Minuten Flugzeit von jedem Flughafen, der sich zur Landung für dieses Muster eignet, fortbewegen kann. ETOPS 120 erlaubt den Maschinen damit, Distanzen von bis zu vier Flugstunden zwischen den Flughäfen zurückzulegen, da die 120 Minuten sowohl vom Start- als auch vom Zielflughafen aus gelten.

Das ATR 42 und ATR 72 sind die einzigen Turboprop-Regionalflugzeuge, die diese Zulassung erhalten haben. Das ist besonders wichtig für Streckennetze in Sibirien oder Französisch Polynesien, wo die entfernungen zum nächsten Flughafen bis zu 2.000 km betragen können. Die ETOPS 120-Zulassung kann daher zu einer deutlichen Reduzierung der Reisedauer und Emissionen führen, da viele Flugziele direkt und ohne Umstieg angeflogen werden können.

Auch Ausstattung zertifiziert

Als Teil des Zulassungsprozesses für die kalten Temperaturen prüfte die EASA auch die neuen 600er-Ausstattung und -Systeme bei ATR, die mit der neuen Avionics-Suite eingesetzt werden. Diese waren auch von den Zulieferern bereits so ausgelegt worden, dass sie dem zukünftigen Einsatz in extrem kalter Umgebung entsprechen können.

Seit dem Start der neuen 600er Serie Ende 2007 hat sie sich als meißt verkauftes Flugzeug mit weniger als 90 Sitzen im Regional-Flugmarkt verkauft. Bei ATR sind bisher mehr als 300 Aufträge für die neue Flugzeugfamilie eingegangen.

Rolf Horstschäfer neuer Geschäftsführer am Paderborn-Lippstadt Airport

Auf ihrer Sondersitzung am 06. Juni 2013 haben die Gesellschafter und der Aufsichtsrat der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH den langjährigen Prokuristen Rolf Horstschäfer zum neuen Geschäftsführer bestellt. Der bisherige Geschäftsführer Elmar Kleinert wechselt jetzt nach Berlin und wird dort Leiter der Berliner Flughafenbetriebe Tegel, Schönefeld und später BER. Dort ist er dann verantwortlich für das Kerngeschäft des Flughafens.

Der 60-jährigeHorstschäfer übernimmt diese Position übergangsweise, bis ein neuer Airport-Chef gefunden wird. In seiner Verabschiedung sprach Elmar Kleinert von einem Abschied "mit einem lachenden und einem weinenden Auge". "Der Paderborner Flughafen ist ein toller Standort und ich hatte ein tolles Team um mich. Im Vergleich mit den Regionalflughäfen bundesweit liegen wir gemessen am wirtschaftlichen Ergebnis einsam an der Spitze", so der 52-jährige.

In seiner Zeit als Geschäftsführer – Kleinert kam 2009 zum Paderborner Airport – wurde unter anderem das komplette Terminal umgebaut und modernisiert, ein Investitionspaket bis 2016 "geschnürt", der Quax-Hangar gebaut, der rund 20 historische Flugzeuge beheimatet, und erst im April dieses Jahres die komplette Start – und Landebahn in nur wenigen Tagen Bauzeit erfolgreich saniert.

Der Aufsichtsrat und die Gesellschafter am Paderborn-Lippstadt Airport haben auf der Suche nach einem langfristigen Geschäftsführer eine Personalberatung eingeschaltet. Der Aufsichtsratsvorsitzende Reinold Stücke sprach in seiner Rede davon, dass möglichst noch vor der Sommerpause eine Personalentscheidung getroffen werden sollte. Bis dahin übernimmt der 60-jährige, bisherige Prokurist und kaufmännischer Leiter Rolf Horstschäfer die Geschäfte. "Ich freue mich auf diese Aufgabe", so Horstschäfer. Zum neuen Prokuristen ist Roland Hüser (42) bestellt worden, der bereits seit 1999 am Paderborn-Lippstadt Airport tätig ist und in den letzten Jahren den Bereich "Non-Aviation" am Flughafen erfolgreich geleitet hat.

20.000 Gäste zum „Tag der Luftfahrt“ am Fraport – abruptes Ende

20.000 begeisterte Besucher kamen am Samstag zum "Tag der Luftfahrt" an den Frankfurter Flughafen. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen lernten die Gäste die interessante Welt des Luftverkehrs kennen und erlebten hautnah das spannende Geschehen an Deutschlands größtem Airport.

Der Flughafenbetreiber Fraport hat gemeinsam mit den beiden Airlines Lufthansa und Condor ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das den Besuchern die vielen Facetten des Flughafenbetriebs und der Luftfahrtbranche näher bringt.

Wetter am Flughafen setzte vorzeitiges Ende

Ursprünglich waren zwei Veranstaltungstage geplant, nach dem erfolgreichen ersten Tag musste am späten Sonntagvormittag jedoch das Programm auf der Freifläche im Südteil des Flughafens witterungsbedingt abgesagt werden. "Wegen Gewitters konnten wir die Sicherheit unserer Besucher nicht gewährleisten, deshalb mussten wir leider diese Entscheidung treffen", begründete ein Fraport-Sprecher. Das Programm in Terminal 2 und The Squaire blieb davon unberührt. Dort wurden Musik, Gastronomie, eine Kofferversteigerung und Kinderanimation angeboten.

"Der enorme Zuspruch unserer Besucher freut uns und bestätigt von Neuem die Anziehungskraft der Luftverkehrsbranche. Unsere Gäste waren vom spannenden Blick hinter die Kulissen des internationalen Luftverkehrs-drehkreuzes Frankfurt begeistert. Für alle Besucher, die durch das schlechte Wetter nur ein eingeschränktes Programm erleben konnten, tut es uns sehr leid", sagte Anke Giesen, Vorstand Ground Handling der Fraport AG.

Einzigartige Attraktionen wie die Besichtigung eines Airbus A380 der Lufthansa, die Live-Abfertigung mehrerer Condor-Maschinen oder die Ausstellung der Fahrzeuge der Bodenverkehrsdienste und der Flughafen-Feuerwehr machten den "Tag der Luftfahrt" am Frankfurter Flughafen zu einem unvergesslichen Erlebnis für Jung und Alt. "Ich freue mich, dass unser Flaggschiff, der Airbus A380, nicht nur täglich tausende unserer Passagiere begeistert, sondern auch auf die zahlreichen Besucher des Tages der Luftfahrt Magnetwirkung hatte. Ich hoffe, dass die Faszination für die Luftfahrt und den Flughafen Frankfurt über dieses Wochenende hinaus die Bewohner von Rhein-Main begleiten wird", sagte Kay Kratky, Mitglied des Passagevorstandes – Frankfurt & Flight Operations, Deutsche Lufthansa AG.

Blick hinter die Kulissen und Sonderführungen

"Der Tag der Luftfahrt bot eine einmalige Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen und Einblicke zu gewinnen, die man sonst als Fluggast so nicht erhält. Die Condor Fotoaktion ermöglichte, mit vielen Luftfahrtbegeisterten direkt in Kontakt zu treten, darüber hinaus hatten diese die Möglichkeit, mit dem Foto eine Erinnerung an diesen Tag mitzunehmen", sagte Arne Kirchhoff, Director Commercial Airport Relations and Contracts Ground Services Condor Flugdienst GmbH.

Auch die Sonderführungen im Zeppelin-Museum in Zeppelinheim und der Beitrag der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH in Langen fanden großen Anklang und rundeten das Programm in Frankfurt ab. Der "Tag der Luftfahrt" wird vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft initiiert und findet in diesem Jahr erstmalig an über 20 Standorten in ganz Deutschland statt.

Gewinne zum „Tag der Luftfahhrt“ am Stuttgarter Flughafen

Rund 6.000 Besucher drängten sich am heutigen Sonntag, 09. Juni 2013, auf der Aussichtsterrasse des Landesflughafens. Bei freiem Eintritt konnten große und kleine Luftfahrtfans das Geschehen auf dem Vorfeld ganz aus der Nähe erleben, entspannte Unterhaltung genießen und Preise gewinnen.

Über den Tag verteilt wurden auf der Showbühne von SWR-Moderator Patrick Neelmeier rund 20 Modellflugzeuge aus den Beständen des Flughafens an Liebhaber versteigert. Der Erlös von über 800 Euro geht an den Verein "Frauen helfen Frauen Filder e. V.". Das größte und schönste Modell, eine Super Constellation, erbrachte allein 150 Euro für den guten Zweck.

Viele Kinder nutzten die einmalige Chance, ein echtes Flugzeug zu bemalen. Ein auf der Terrasse ausgestellter Oldtimer, eine Piaggio P 149-D, durfte von den Jungen und Mädchen mit bunten Farben verziert werden. Pünktlich zum Familiensonntag sind jetzt auch zwei weitere Oldtimer, eine Antonov An-2 und ein MI-2-Hubschrauber, wieder frisch restauriert auf der Besucherterrasse zurück.

Lange Schlangen gab es bei strahlendem Sonnenschein nicht nur an den Stationen mit verschiedenen Brettspielen und Bastelaktionen für Kinder, sondern auch vor den Eisbuden. Etliche glückliche Gewinner, die beim Gewinnspiel das richtige Los gezogen hatten, konnten mit Fluggutscheinen von Condor, Air Berlin, Germanwings oder der Turkish Airlines nach Hause gehen.

Auch ohne Losglück genossen die Besucher einen unterhaltsamen und interessanten Nachmittag mit Livemusik der Band "Südlich von Stuttgart" und der Band der Bundespolizei. Der Familiensonntag fand anlässlich des Tages der Luftfahrt statt, der erstmals bundesweit an den Flughäfen organisiert wird. Der Aktionstag soll das Interesse für die Luftverkehrswirtschaft wecken und verdeutlichen, welche grundlegende Bedeutung das Fliegen nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht für die Menschen hat.

Körperscanner bei Kontrollen am Flughafen Stuttgart

Für die Kontrolle der Passagiere bei Flügen in die USA setzt die Bundespolizei am Flughafen Stuttgart jetzt auch Körperscanner ein. Der Einsatz der neuen Geräte soll die Sicherheitskontrollen für die Fluggäste erleichtern. Die Kontrolle mit dem Körperscanner ist freiwillig, die Passagiere können sich auch weiterhin für die übliche Leibesvisitation entscheiden.

Die oft auch als Nacktscanner bezeichneten neuen Geräte, die in Stuttgart verwendet werden, arbeiten mit Mikrowellentechnologie und sind gesundheitlich unbedenklich. Auf den Bildschirmen der Sicherheitskräfte erscheint kein realistisches Körperbild, sondern lediglich ein Piktogramm. Anhand dieses Piktogramms werden dann verdächtige Bereiche markiert, die bei Bedarf manuell nachkontrolliert werden.

Die Geräte entdecken neben metallischen Gegenständen auch nichtmetallische Gegenstände wie Keramikmesser oder Sprengstoffe. Das neue Verfahren ist für die Fluggäste schnell und unkompliziert, das Scannen selbst dauert für den Fluggast nur drei Sekunden.

Biotopmanagement am Flughafen München mit Tour

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Der Flughafen München nimmt in diesem Jahr erstmals an der "BayernTour Natur" teil. Die unter Federführung des Bayerischen Umweltministeriums durchgeführte Veranstaltungsreihe ist eine Gemeinschaftsaktion von Staat, Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Kommunen, die das Interesse für die Belange von Umwelt und Natur fördern soll.

Die BayernTour Natur gilt als die größte Umweltbildungsaktion Deutschlands. Im vergangen Jahr waren insgesamt 75.000 Menschen bei einer der rund 6.000 Touren unterwegs.

Der Flughafen München bietet im Rahmen der BayernTour Natur eine besondere Rundfahrt über den Münchner Airport an, bei der das Nebeneinander von Technik und Natur im Mittelpunkt steht. Von fachkundigen Führern wird den Besuchern erläutert, welche Maßnahmen erforderlich sind, um den Anforderungen des Vogelschutzes ebenso wie denen des Luftverkehrs zu entsprechen.

Die Gäste können sich umfassend über das Biotopmanagement auf den Flughafenwiesen und den Umweltschutz am Airport informieren. Auf der rund zweieinhalb Stunden dauernden Rundfahrt, die auch durch den Sicherheitsbereich des Flughafens führt, können die Teilnahmer sich selbst davon überzeugen, dass Vogelschutz und Flugbetrieb sich keinesfalls ausschließen müssen.

Die Flughafen München GmbH bietet diese besondere Rundfahrt an zwei Terminen an, am Mittwoch, den 12. Juni, und Samstag, den 22. Juni. Die Abfahrt erfolgt jeweils um 10:00 Uhr am Besucherpark.
Die Teilnahme ist kostenlos. Allerdings ist eine Anmeldung unter der Rufnummer 089-97543231 erforderlich.

Berliner Flughäfen mit starkem Passagierplus

Der Luftverkehr in Berlin und Brandenburg ist im Mai weiter gewachsen. In den ersten fünf Monaten des Jahres nutzten insgesamt 9.923.456 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis Mai wurden in Tegel 7.345.386 Fluggäste gezählt, das sind 8,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden am Flughafen Schönefeld bis Mai 2.578.070 Passagiere abgefertigt, das sind 7,3 Prozent weniger als in Vergleichszeitraum 2012.

Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt sank im Zeitraum Januar bis Mai auf insgesamt 93.928 Start und Landungen, ein Rückgang um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 25.705. Das entspricht einem Rückgang von 11,4 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg um 3,1 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel in den ersten fünf Monaten des Jahres 68.223 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten von Januar bis Mai 2013 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 12.599 Tonnen registriert werden, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Verkehrsplus im Monat Mai

Im Monat Mai 2013 nutzten insgesamt 2.335.316 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel – ein Plus von 5,4 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres. In Tegel konnten im Monat Mai 1.731.644 Passagiere registriert werden, 9,6 Prozent mehr als im Mai 2012. Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 603.672 Fluggäste gezählt. Das sind 5,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die Gesamtzahl der Flugbewegungen belief sich im Mai auf 21.146 Starts und Landungen, ein Rückgang um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die beförderte Luftfracht verzeichnete im Mai ein Wachstum von 4,6 Prozent auf 2.730 Tonnen.

Bord-Kollektivvertrag bei Austrian Airlines: OGH befragt EuGH

Die Frage zur Nachwirkung des Austrian Airlines Bord-Kollektivvertrags ist noch nicht geklärt. Der Oberste Gerichtshof (OGH) in Österreich hat die Austrian Airlines in seinem nun zugestellten Beschluss darüber informiert, dass er zur Klärung einzelner Rechtsfragen noch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) befragen muss.

Die Rechtsexperten von Austrian Airlines sind davon überzeugt, dass ihre Rechtsposition auch vor dem Europäischen Gerichtshof hält. Zur Klärung dieser Frage rechnen sie mit einer Dauer von mindestens einem Jahr.

Während der OGH die Frage der Nachwirkung des gekündigten Kollektivvertrages des ehemaligen Austrian-Bordpersonals klären soll, behandelt das Arbeits- und Sozialgericht Wien die konkreten arbeitsrechtlichen Auswirkungen des Betriebsübergangs. Auch hier gibt es noch keine Entscheidungen.

Die Austrian Airlines Group startete Anfang 2012 ein umfassendes Restrukturierungsprogramm, um den Fortbestand der größten österreichischen Fluggesellschaft abzusichern. Zentraler Punkt dabei war der Übergang des gesamten Flugbetriebs auf die Tochter Tyrolean Airways zum 01. Juli 2012. Im Vorfeld wurde von der Wirtschaftskammer der Kollektivvertrag des fliegenden Personals der Austrian Airlines gekündigt. Die Gewerkschaft kündigte als Reaktion den Bord-Kollektivvertrag der Tyrolean Airways.

Rekord-Mai an Passagieren am Allgäu Airport

Den besten Mai seit Bestehen des Flughafens meldet der Allgäu Airport. Noch nie flogen in diesem Monat so viele Gäste von und nach Memmingen. Mit 91.495 Passagieren überflügelten die Zahlen den Wert des Vorjahres, als mit 88.256 Gästen ebenfalls ein Mai-Rekord aufgestellt wurde.

Positive Raktionen auf Kommissions-Entschluss

Mitverantwortlich für diese positiven Zahlen sind die Pfingstferien, die traditionell ein hohes Reiseaufkommen bescheren, sowie das Champions League Endspiel in London, für das die Fluggesellschaft Ryanair sechs zusätzliche Flüge von Memmingen in die britische Hauptstadt und zurück aufgelegt hatte.

"Die Zahlen zeigen aber auch", so betont Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid, "dass der Allgäu Airport längst unverzichtbarer Teil der Verkehrsinfrastruktur geworden ist." Reisende aus der und in die Region bezögen stets den Flughafen mit in ihre Überlegungen ein. Deshalb stieß auch die Entscheidung der Europäischen Kommission, die öffentliche Förderung des weiteren Flughafen-Ausbaus zu genehmigen, bei den Airport-Verantwortlichen auf große Zustimmung.

Größere Landebahn für höheres Passagieraufkommen

"Die Nachfrage zeigt uns, dass wir unsere Strukturen dem steigenden Fluggastaufkommen anpassen müssen", betont Ralf Schmid. Dank der Zusage aus Brüssel und aufgrund des positiven Bescheids der Regierung von Oberbayern, die bereits vor einiger Zeit in ihrem Planfeststellungsbeschluss sowohl die bauliche Erweiterung des Flughafens als auch die Anpassung der Betriebszeiten genehmigt hat, rücke nun der weitere Ausbau des Airport in Sichtweite.

So ist unter anderem geplant, die Start- und Landebahn von bisher 30 auf 45 Meter zu verbreitern und zusätzliche Rollwege und Vorfelder zu bauen. Auch die Vergrößerung des Terminals und der Bau neuer Werft- und Wartungshallen sind geplant. Insgesamt möchte der Airport in den nächsten Jahren 15 Millionen Euro investieren.

Günstigere Tickets bei Austrian Airlines zum Vatertag

Austrian myHoliday bietet Kurzentschlossenen noch ein Schnäppchen für den Vatertag am kommenden Sonntag an: Alle, die am Vatertag bis 24:00 Uhr einen Flug online und über myHoliday buchen, erhalten für eine Begleitpersonen 50 Prozent Preisnachlass.

Austrian myHoliday Chefin Angelika Zierhut erwartet sich im Hinblick auf das schlechte Wetter auch in Österreich zahlreiche Buchungen in Richtung Sonne.

Darüberhinaus gibt es bei Austrian myHoliday auch Urlaubspakete, die sich als Geschenk für den Vatertag eignen. Wer zum Beispiel die Major League Baseball Stars hautnah miterleben möchte, ist bei myMLB richtig.

Mit Austrian geht es direkt ab Wien nach Chicago zum Heimmatch der Chicago Cubs gegen die Philadelphia Phillies. Für Unterkunft, Transfer, Stadiontour am Match Tag und die Eintrittskarten ist gesorgt.

Karriere bei Airbus – Informationen bei Pariser Air Show

Auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris vom 17. bis 23. Juni präsentiert sich Airbus mit einem Angebot an vielfältigen Berufs- und Karrierechancen. Zeitgleich mit diversen Workshops und Foren, die die Flugschau begleiten, können sich Hochschulabsolventen ebenso wie Berufserfahrene am Messestand "EADS Careers" mit Experten aus dem Personalbereich, Ingenieuren und Branchenexperten über Beschäftigungs- und Karrieremöglichkeiten bei Airbus austauschen.

Weiterhin ist Airbus bei "Careers Plane" vertreten, einer vom französischen Luft- und Raumfahrtverband (GIFAS) organisierten Bildungsmesse, die sämtliche Berufsfelder aus der Luft- und Raumfahrt auf einer Fläche von 3.000 m2 zusammenbringt. Metallbauer (Auszubildende beim Lycée Airbus), Qualitätstechniker und Ingenieure für Forschung & Entwicklung berichten unter anderem über ihre täglichen Aufgaben und ihren besonderen Beitrag zur Konstruktion, Fertigung und Entwicklung des weltweit leistungsstärksten Flugzeugs.

Nachwuchs lernt Luftfahrt kennen

Das Lycée Airbus wird sein Aus- und Weiterbildungsangebot im GIFAS "Forum Air et Espace" in der Concorde-Halle vorstellen, wo alles Wissenswertes rund um Jobs und Trainings in der Luft- und Raumfahrtindustrie gezeigt wird.

"Wir wollen damit das Interesse junger Leute, die sich in Sachen Ausbildung und Karriere orientieren, für einen Beruf in der Luftfahrt wecken bzw. verstärken", erklärte Thierry Baril, Chief Human Resources Officer bei EADS und Airbus. Airbus verdanke seine Rolle als Technologieführer der Leidenschaft von Frauen und Männern, die sich jeden Tag in höchstem Maße für Entwicklung und Herstellung der innovativsten Produkte engagieren, so Baril.

Siegerkür von "Fly Your Ideas"

Darüber hinaus dürfen die Besucher ihrer Kreativität an allen Messetagen freien Lauf lassen und sich ihre Zukunft im dafür vorgesehenen EADS-Bereich "Express Yourself – Design Your Future" ausmalen. Das Siegerteam des Airbus-Wettbewerbs "Fly Your Ideas" wird am Montag, den 17. Juni, im EADS-Pavillon anwesend sein. Kurz vor Eröffnung der Luftfahrtmesse findet die Preisverleihung für den diesjährigen Wettbewerb am Freitag, den 14. Juni, in der UNESCO-Zentrale in Paris statt.

Studenten aus der ganzen Welt sind im Rahmen dieses internationalen Wettbewerbs dazu aufgerufen, innovative Ideen für eine nachhaltigere Luftfahrtindustrie der Zukunft zu entwickeln. Die fünf Endrundenteams für das Finale 2013 kommen aus Australien, Brasilien, Indien, Italien und Malaysia. Außerdem sind Studenten aus Spanien, Kanada, Südafrika und Malta an diesen Teams beteiligt. Das Siegerteam erhält eine Prämie von 30.000 Euro für das beste Innovationskonzept.

Viele Stellen für Hochschulabsolventen

Airbus plant im Rahmen seiner Wachstumsstrategie im Jahr 2013 rund 3.000 Neueinstellungen, hauptsächlich in Europa. Diese Beschäftigungschancen hängen eng mit den jüngsten Entwicklungen bei Airbus zusammen, wie zum Beispiel der A320neo, der brandneuen, zweistrahligen A350 XWB sowie den anderen Mitgliedern dieser Flugzeugfamilie. Mehr als ein Drittel der Positionen sind für junge Hochschulabsolventen (mit weniger als drei Jahren Berufserfahrung) vorgesehen. Airbus bietet ein vielfältiges Stellenangebot, das von Struktur- und Systemingenieuren bis zu Lean-Experten reicht, hinzu kommen diverse Positionen in der Administration und Produktionsbereichen.

Airbus beschäftigt weltweit mehr als 59.000 Beschäftigte aus mehr als 100 verschiedenen Ländern. Als international führender Flugzeughersteller bietet das Unternehmen das umfassendste Produktportfolio für Verkehrsflugzeuge mit einer Kapazität von 100 bis über 500 Sitzen. Zwischen 2011 und 2012 hat Airbus fast 10.000 Mitarbeiter eingestellt und dabei 7.000 neue Stellen geschaffen.

Anreise zum Flughafen Schönefeld eingeschränkt

Aufgrund einer Demonstration kann es am kommenden Samstag, 08.06.2013, zeitweise zu Einschränkungen bei der Anreise zum Flughafen Schönefeld kommen. Reisende und Besucher werden gebeten, für ihre Anreise mit PKW und Bus mehr Zeit einzuplanen. Bundesstraße B96a gesperrt.

Die Demonstration findet von 15:00 bis 17:00 Uhr auf der Bundesstraße B96a zwischen der Kirchstraße und der Ein- und Ausfahrt zum Terminal des Flughafens Schönefeld statt.

Es ist mit zeitweiligen Sperrungen der Fahrspuren in beide Richtungen zu rechnen. Reisenden wird empfohlen, für ihre Anreise zum Flughafen die Airport Express Linien RE 7 und RB 14 sowie die S-Bahn-Linien S9 und S45 zu nutzen.

Es handelt sich bei der Demonstration um keine Veranstaltung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Polizeibeamte des Schutzbereichs Dahme-Spreewald werden vor Ort sein.

Sterex: 3D-Video von Ariane-ATV-4-Start zur Erde gesendet

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Beim Start des vierten ESA-Raumfrachters ATV "Albert Einstein" am 05. Juni 2013 um 23.52 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) war ein besonderer Passagier an Bord: Das vom DLR Raumfahrtmanagement und der europäischen Raumfahrtagentur ESA geförderte Sterex-Experiment.

Kernstück dieses aus vier Kameras bestehenden Sterex-Systems ist die stereoskopische Montage zweier Kameras, mit denen die Separation von ATV-4 zum ersten Mal von Bord der Ariane 5 aus in 3D aufgenommen wurde. Die Videodaten wurden in der vergangenen Nacht von der DLR Bodenstation in Weilheim empfangen, aufgezeichnet, und inzwischen so aufbereitet, dass zunächst ein zweidimensionales Video vom Start und vom Absetzen des europäischen Raumtransporters im Weltraum zur Verfügung steht. Das 3D-Video will das DLR in den nächsten Tagen veröffentlichen.

"Die Bilder zeigen aus einer neuen Perspektive die dynamischen Abläufe bis zur Trennung des ATV von der Ariane und helfen uns, diese Prozesse noch besser zu verstehen und zu analysieren", ist Ruwwe erfreut und erleichtert zugleich.

Es sind seit 2006 die ersten Video-Aufnahmen eines Ariane-Starts, die an Bord der Rakete selbst aufgenommen worden sind. Das Video dokumentiert den Start der Ariane-5ES-Rakete vom ESA- Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guyana), die Separation der Booster und der Hauptstufe, das Zünden der Oberstufe, und dann den losgelösten Flug von ATV-4 ins All.

airberlins Directors auf Hauptversammlung wiedergewählt

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Die Hauptversammlung der Air Berlin PLC hat am Donnerstag den Jahresabschluss 2012 bestätigt. Gleichzeitig wurden vier Mitglieder des Board of Directors der deutschen Fluggesellschaft für eine weitere Amtszeit gewählt.

Von den Aktionären als Board-Mitglieder wiedergewählt wurden Dr. Hans-Joachim Körber, seit dem 10. Mai 2006 Mitglied im Board of Directors und seit dem 01. Januar 2011 Chairman des Boards, Wolfgang Prock-Schauer, airberlin CEO und seit 07. Januar 2013 Executive Director im Board, Joachim Hunold, seit 01. Januar 2006 Mitglied im Board of Directors, sowie Austin Reid, der seit dem 0 3. Januar 2013 dem Board of Directors angehört.

Spatenstich für Hangar historischer Flugzeuge in Paderborn

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Heute Nachmittag erfolgte am Paderborn-Lippstadt Airport der erste offizielle Spatenstich für den Bau des neuen HANGAR II. Zeitgleich ist es der Start des zweiten Bauabschnitts zur Errichtung von Hangar-Flächen für historische und klassische Luftfahrzeuge am Paderborner Flughafen, der durch dieses Projekt weiter aufgewertet wird.

Mit dem HANGAR II – Legenden am Himmel – entsteht direkt neben dem erfolgreichen QUAX HANGAR ein weiteres modernes Mehrzweck-Gebäude mit einer Gesamt–Nutzfläche von 1.400m2. Geplante Fertigstellung der neuen Anlage ist Ende 2013. Für die Finanzierung des Projekts haben sich drei luftfahrtbegeisterte Privatinvestoren zusammengetan, die für Ihre Flugzeuge langfristig eine hochwertige Unterkunft suchten.

Hangar für historische Flugzeuge und Lounge-Bereich

Schnell sind sie dabei auf den Paderborn-Lippstadt Airport gestoßen. Ausschlaggebend für den Flughafen waren die Verbundenheit mit der Region der Investoren sowie die guten Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, die der Flughafen bietet. Neben seiner zentralen Lage und der guten Verkehrsanbindung gehören dazu vor allem das investitionsfreundliche Klima und die Bereitschaft, Projekte wie den HANGAR II zu unterstützen.

Dieser bietet Platz für zwölf Flugzeuge, einen Lounge-Bereich sowie für mehrere Briefing- und Arbeitsräume. Die große Flugzeughalle ist beheizbar und mit einem modernen Drehteller ausgestattet, so dass Flugzeuge bequem ein- und ausgehallt werden können. Das bereits bestehende Vorfeld wird um ca. 2.000m2 erweitert, mit direktem Zugang zur Start- u. Landebahn. Besonderes Augenmerk wurde auf eine hochwertige Architektur unter Verwendung moderner Baumaterialien gelegt.

Noch Plätze im Hangar frei

Mit der Planung und Bauausführung des Projektes wurde das Architekturbüro Mischo aus Borken/Westfalen beauftragt. Die Hälfte der exklusiven Hangar Plätze ist bereits vermietet, sechs Flugzeugstellplätze sind noch verfügbar. Für Luftfahrtenthusiasten mit eigenem Flugzeug besteht also noch die Möglichkeit, einen Platz zu bekommen.

Special-Guest wagt den Herzsprung am Siegerland-Airport

Als grüner Drache "Tabaluga" hat er bereits Eisfiesling Arktos gezeigt, wo der Hammer hängt und ist als Dampflok "Rusty" im "Starlight Express" den anderen Loks davon gefahren. Aber diese und andere bestrittene Abenteuer sind nichts dagegen: Musical-Star Bernie Blanks ist auf dem Sprung – der Entertainer, Sänger und Schauspieler ist einer der prominentesten Teilnehmer des "01. Chartity-Tandem-Events".

Das Event veranstalten die Breitscheider "Skydiver" am Wochenende (07. bis 09. Juni) auf dem Siegerland-Flughafen. Und der smarte US-Amerikaner begnügt sich, wie viele andere ebenfalls, nicht allein mit der Zuschauerrolle, sondern will es wissen.

"Ich freue mich riesig auf diesen rasanten Spaß", postete der Künstler via Facebook aus Kansas, wo er sich zur Zeit noch aufhält. Aber am kommenden Sonntag will er sich auf der "Lipper Höhe" der größten Herausforderung seines Lebens stellen und sich in 4.000 Metern aus dem Flugzeug stürzen – freilich angegurtet an einen erfahrenen Tandemmaster.

Engagements für Guten Zweck

Das Passagierspringen dient einem guten Zweck. Den Reinerlös überweisen die "Himmelstaucher" an die "Bärenherz"-Stiftung, eine gemeinnützige Einrichtung, die an mehreren Stadtorten in Deutschland Hospiz-Einrichtungen für unheilbar erkrankte Kinder betreibt bzw. fördert. Soziales Engagement ist auch "BB" nicht fremd. Seit 2010 organisiert Mr. Blanks, der seit einem Vierteljahrhundert in Deutschland auf der Bühne steht, auch regelmäßig Benefiz-Galas, deren Einnahmen in die kostspielige Ausbildung von sogenannten Assistenz-Hunden fließt.

Diese speziell geschulten Tiere sollen körperbehinderten Menschen dabei helfen, ein möglichst normales Leben ohne große krankheitsbedingten Einschränkungen führen zu können. Insofern funken Sportspringer und Musical-Held auf der gleichen Wellenlänge.

Die Tandemaktion beginnt am kommenden Freitag (07. Juli) um 15:00 Uhr. Samstag und Sonntag können Passagiere jeweils zwischen 09:00 und 20:00 Uhr ihren eigenen "Herzsprung" wagen. Gegen einen Aufpreis halten Freifallkameramänner diese bodenlose vertikale Achterbahnfahrt auf Video für die Familienchronik und Nachwelt fest.

Benefizlauf im Schottenrock vom Flughafen Münster/Osnabrück

Der Benefiz- und Friedensläufer John McGurk mit seinem Markenzeichen, dem Schottenrock, ist mittlerweile überregional bekannt. Gestern fiel der Startschuss für die erste Etappe des Laufs, bei dem es über 500 km vom Flughafen Münster/Osnabrück über Osnabrück, Bersenbrück, Bremen und Hamburg nach Sylt geht.

Dort ist die berühmte Sansibar das Ziel, wo das Team von Herbert Seckler die Läufer schon freudig erwartet. In diesem Jahr wird er mit seinem Verein "Sportler 4a childrens world e.V." gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk terre des hommes, dessen Regionalbotschafter John McGurk ist, mit Blick auf die Fußball-WM 2014 in Brasilien, Straßenkinder in Sao Paulo unterstützen.

Die "erste Halbzeit" dieses s4acw-Projekts findet 2013 in Deutschland statt. Im kommenden Jahr 2014 wird der Lauf von Osnabrück über diverse Flughäfen nach Frankfurt und dann in Brasilien fortgesetzt. Zielpunkt ist die Stiftung von Fußballlegende Cafu in São Paulo.

Hamburg Airport betont seine Rolle am Politischen Abend

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An Hamburg und der Metropolregion besteht großes und gesundes Interesse, das zeigen die neuen Verbindungen von vielen internationalen Fluggesellschaften wie Germanwings, Norwegian, Easy Jet, Vueling oder TUIfly. Dass der Flughafen den Wirtschaftsstandort der Norddeutschen Metropolregion stärkt, darauf wies Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung, in seinem Grußwort auf dem Politischen Abend von Hamburg Airport hin.

Auch steige die Anzahl der ausländischen Kreuzfahrtreisenden stetig, die per Flugzeug in die Hansestadt kämen, um von hier ihre Schiffsreise zu starten. Dies sei zu einer starken Säule des Hamburger Tourismusangebots geworden und damit ein bedeutender Faktor für die Hotellerie, Restaurantbetriebe und den Einzelhandel Hamburgs.

Streiks: Wachstumsziele für 2013 nicht mehr erreichbar

Der Flughafenchef verwies aber auch auf Schwierigkeiten, mit denen die gesamte Luftverkehrsbranche zurzeit zu kämpfen habe, unter anderem die Streiks der Sicherheitsangestellten an sechs Wochentagen zu Beginn des Jahres. Sie hätten sowohl den Fluggesellschaften als auch den Passagieren geschadet. "Das selbstgesteckte Ziel eines kleinen Passagierwachstums werden wir in diesem Jahr wohl nicht mehr erreichen können", erklärte Michael Eggenschwiler. "Insgesamt bin ich allerdings zuversichtlich, dass wir auch in Zukunft weiterhin gesundes Wachstum erleben werden."

An die Politik formulierte er mehrere Anliegen. Zum einen an Norddeutschland gerichtet: "Die Metropolregion sollte weiter daran arbeiten, sich selbst im Ausland stärker zu vermarkten. Ich wünsche mir, dass alle Beteiligten ehrgeizig bleiben und die immer wichtiger werdenden Märkte in Übersee künftig intensiver gemeinsam bearbeiten." Zum anderen sprach Eggenschwiler die Bundesregierung hinsichtlich der Luftverkehrssteuer an: "Am Hamburg Airport führt sie dazu, dass jedes Jahr rund 200.000 Passagiere unseren Flughafen nicht nutzen."

Auch der von der EU-Kommission beschlossene Emissionshandel schwäche die europäischen Fluggesellschaften im Vergleich zu außereuropäischen Carriern. "Das dürfen wir im Interesse der Beschäftigten und der Passagiere nicht zulassen. Wir erwarten, dass der Staat positive Rahmenbedingungen für den Luftverkehr schafft", erklärte Michael Eggenschwiler. Unabhängig von politischen Entscheidungen seien Airlines und Flughäfen wirtschaftlich ohnehin darauf angewiesen, Emissionen sowohl am Boden als auch in der Luft zu senken.

Insbesondere auf dem Gebiet des Umweltschutzes ist Hamburg Airport sehr aktiv: lärmabhängige Landeentgelte fördern seit Jahren den Einsatz von leiseren Flugzeuge: Die moderne A320-Familie hat inzwischen den größten Anteil an den hier startenden und landenden Flugzeugen. Für das neunte Lärmschutzprogramm, das im vergangenen Jahr mit der Stadt Hamburg und dem Land Schleswig-Holstein gestartet wurde, hat der Flughafen mehr als zehn Millionen Euro bereitgestellt. Außerdem sieht das gerade veröffentlichte Mobilitätskonzept des Flughafens vor, bis 2020 über die Hälfte aller Fahrzeuge, die am Hamburg Airport eingesetzt werden, mit alternativen Antrieben auszustatten.

Norddeutsches Luftverkehrskonzept ohne längere Betriebszeiten

Michael Eggenschwiler gab ein klares Bekenntnis zu dem guten Verhältnis zur Nachbarschaft des Flughafens und zu den Nachtflugbeschränkungen ab. "Wir wollen die Betriebszeiten so erhalten, wie sie heute sind. In diesem Sinne begrüßen wir das in Vorbereitung befindliche norddeutsche Luftverkehrskonzept. Sobald es beschlossen ist, sollten konkrete Vorgehensweisen in allen fünf Ländern vereinbart werden."

Für Hamburg Airport schätzt Michael Eggenschwiler die Zukunft grundsätzlich positiv ein. Das Interesse des kanadischen Pensionsfonds PSP Investments an den Flughafenanteilen von Hochtief wertet er ebenfalls als positive Beurteilung der Geschäftsaussichten.

ATV-4: Kopplungsmanöver werden mit 3D-Kameras gefilmt

Acht Tage nach dem Start der "Volare-Mission" mit dem ESA-Astronauten Luca Parmitano hat die europäische Weltraumagentur ihr viertes ATV-Versorgungsraumschiff auf den Weg zur Internationalen Raumstation gebracht. Deutschland baut nicht nur die Raumtransporter, sondern hat zudem ein 3D-Kamerasystem integriert, das erstmals seit 2006 den Start einer Ariane 5 und die Separation des ATV von Bord der Rakete aus dokumentieren soll.

In der Nacht zum 06. Juni 2013 um 23:52 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ, 18:52 Uhr Ortszeit) war ATV-4 "Albert Einstein" an Bord einer Ariane 5ES-Trägerrakete vom ESA-Raumfahrtzentrum in Französisch-Guayana zur ISS gestartet.

Sterex: Kopplungsmanöver dreidimensional beobachten

Verborgen unter der Verkleidung der Ariane 5 befindet sich dabei der wichtigste Teil von Sterex (Stereo-Experiment): die beiden Videokameras, die die Separation von ATV-4 im Stereomodus aufnehmen und damit zum ersten Mal 3D-Bilder vom Aussetzen einer Nutzlast im Weltraum aufzeichnen sollen.

Die an Bord der Trägerrakete gespeicherten Videodaten werden zur Bodenstation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Weilheim gesendet. "Rund acht Stunden nach dem Start wollen wir diese Daten so aufbereitet haben, dass sie zunächst in einem 2D-Video, später dann auch in 3D zu sehen sind", berichtet Thomas Ruwwe, Sterex-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement in Bonn. Den ATV-4-Start und den Einsatz des Kamerasystems verfolgt der Ingenieur vom Raumfahrtzentrum der ESA in Kourou aus. Alle Tests sind gut verlaufen, trotzdem liegt bei so einer Premiere bis zuletzt Spannung in der Luft.

Kameras für die kritischen Momente

Denn die Erwartungen sind hoch: "Wir versprechen uns von den Bildern aus dieser neuen Perspektive, die dynamischen Abläufe bis zur Trennung des ATV von der Ariane noch besser zu verstehen und analysieren zu können", erklärt Thomas Ruwwe. Die dritte der insgesamt vier Sterex-Kameras nimmt einen neuartigen Separationsmechanismus auf, der beim ATV-4-Start erstmals eingesetzt worden ist. Die vierte Kamera ist an der Außenwand der Ariane 5 angebracht. "Diese soll den Start, die Separation der Booster und der Hauptstufe sowie das Zünden der Oberstufe aufnehmen", sagt Ruwwe.

Sterex ist ein vom DLR Raumfahrtmanagement und der europäischen Raumfahrtagentur ESA gefördertes Projekt, das für den Mitflug an Bord verschiedener Trägerraketen entwickelt wurde und beim ATV-4-Start zum ersten Mal im Einsatz ist. Ein Beschleunigungssensor aktiviert das System, die Aufnahmen, die Speicherung und die Datenübertragung werden automatisch gesteuert. Die Kamera hat eine maximale Auflösung von 720 mal 576 Pixel (PAL) und liefert maximal 25 Bilder pro Sekunde. Es sind seit 2006 die ersten Video-Aufnahmen eines Ariane-Starts, die an Bord der Rakete selbst aufgenommen werden.

Seit 2008 hat sich die ESA mit drei eigenen Raumtransportern – "Jules Verne" (2008), "Johannes Kepler" (2011) und "Edoardo Amaldi" (2012) – an Versorgungsflügen zur Internationalen Raumstation ISS beteiligt: Die Automated Transfer Vehicle (ATV) dienen als Frachter, Lager und Antriebssystem für das 400 Kilometer über der Erde kreisende größte Forschungslabor im All. "ATV-4 soll am 15. Juni die Raumstation erreichen und automatisch am russischen Swesda-Modul andocken", berichtet Volker Schmid, Leiter der ISS-Fachgruppe im DLR Raumfahrtmanagement und Koordinator der deutschen ATV-Beiträge.

ATV: Der "Lastesel" zur Versorgung der ISS

Diese waren vor allem in der Entwicklungsphase und bei der Produktionsvorbereitung beachtlich: "Der Anteil deutscher Firmen und Forschungseinrichtungen, darunter auch das DLR, beträgt bei der Produktion etwa 50 Prozent. An der Entwicklungsphase hat sich Deutschland mit etwa 24 Prozent der Kosten beteiligt", berichtet der Ingenieur. 30 Unternehmen aus zehn europäischen Ländern sowie acht Firmen aus Russland und den USA liefern Bauteile und Komponenten für das mit knapp zehn Metern und gut 20 Tonnen längste, schwerste und leistungsfähigste Raumfahrzeug, das bislang in Europa gebaut worden ist. Vor ATV hat kein Raumfahrzeug dieser Größe und Masse vollautomatisch an die ISS angedockt.

ATV-4 Albert Einstein befördert dabei mehr Trockenfracht als seine Vorgänger: 2,5 Tonnen Experimente, Ersatzteile, Lebensmittel und Kleidung für die Besatzung der ISS. "Hinzu kommen insgesamt 4,1 Tonnen Flüssigkeiten, darunter 100 Kilogramm Sauerstoff, Stickstoff und Luft, 570 Liter Trinkwasser, etwa 2,6 Tonnen Treibstoff für Bahnkorrekturen der ISS und 870 Kilogramm Treibstoff zum Nachtanken des Swesda-Moduls", ergänzt DLR-Experte Schmid.

Lufthansa Group mit neuem Effizienzrekord beim Kerosinverbrauch

Auch im Jahr 2012 hat die Lufthansa Group einen Effizienzrekord beim Kerosinverbrauch aufgestellt. Die Passagierfluggesellschaften des Konzerns haben im letzten Jahr im Durchschnitt nur noch 4,06 Liter pro Passagier und 100 Kilometer benötigt, das sind knapp drei Prozent weniger als im Vorjahr.

Bei einer gegenüber dem Vorjahr um rund 0,2 Prozent gesteigerten Transportleistung (gemessen in transportierten Tonnenkilometern) hat der Konzern 144.745 Tonnen oder 1,6 Prozent Treibstoff weniger verbraucht als im Vorjahr und damit mehr als 455.000 Tonnen CO2 weniger emittiert. Die heute veröffentlichte, aktuelle Ausgabe des Nachhaltigkeitsberichts Balance verdeutlicht dies in verschiedenen unternehmerischen Dimensionen.

Dr. Christoph Franz, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, sagte anlässlich der Publikation des Berichts: "Wirtschaftliche Nachhaltigkeit steht in einer engen Wechselwirkung mit der ökologischen und sozialen Verantwortung. So stärken Investitionen in die kontinuierliche Steigerung der Treibstoffeffizienz unsere wirtschaftliche Bilanz und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Verbesserung unserer Umweltbilanz. Ökologie und Ökonomie gehen Hand in Hand".

Effizientere neue Flugzeuge geordert

Ein wesentliches Element im Bereich der Klima- und Umweltverantwortung ist die Investition in leisere und effizientere Flugzeuge. Mit dem aktuell laufenden größten Flottenerneuerungsprogramm in der Geschichte der Lufthansa Group macht das Unternehmen deutliche Fortschritte in puncto Emissions- und Lärmreduzierung. In den letzten Jahren haben die Fluggesellschaften des Konzerns bereits zahlreiche neue, Kraftstoff sparende Flugzeugmuster wie den Airbus A380 oder zuletzt die Boeing 747-8 in Dienst gestellt. Ab Ende 2013 erhält Lufthansa Cargo die ersten beiden hocheffizienten Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 777F.

Auch der vom Aufsichtsrat im März beschlossene Kauf von 108 neuen Flugzeugen ist ein großer Schritt für die Umwelt und für die von den Lärmemissionen betroffenen Flughafenanrainer. Die bestellten Boeing 777-300ER, Airbus A320ceo und die weiter verbesserten A320/A321neo entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Bis Ende 2025 stehen aktuell insgesamt 236 Flugzeuge auf der Bestellliste – mit einem Bestellvolumen von 22 Milliarden Euro zu Listenpreisen.

Neben der Investition in moderne, lärmschonende Flugzeuge arbeitet Lufthansa mit Partnern aus Industrie, Behörden, Hochschulen und Forschung permanent an der Entwicklung von innovativen Lärmminderungsmaßnahmen. Dazu gehören zum Beispiel Modifikationen an bestehendem Fluggerät und die Anwendung lärmreduzierender Verfahren im Flugbetrieb.

Auch bei Roll- und Schleppvorgängen von Flugzeugen am Boden und beim Betrieb weiterer bodengebundener Verkehrsmittel am Flughafen steht der umweltschonende und kostensparende Betrieb im Fokus. So sollen Flugzeuge den Weg zur Startbahn, der Parkposition am Terminal oder zum Hangar zukünftig nicht mehr mithilfe ihrer Triebwerke zurücklegen, sondern durch den Einsatz elektrisch betriebener Flugzeugschlepper oder durch einen ins Flugzeug integrierten Elektroantrieb, entsprechende Tests laufen.

Mit der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit im Blick hat die Lufthansa Group im Frühjahr 2012 das Zukunftsprogramm "SCORE – Change for Success" aufgelegt. Mit Hilfe von SCORE soll das operative Ergebnis bis 2015 auf 2,3 Milliarden Euro steigen. Mittlerweile besteht SCORE aus über 2.500 Einzelprojekten. Rund 800 Projekte sind umgesetzt.

Unternehmensstrukturen und Gesellschaftsprojekte

Auch in Zeiten des Umbruchs übernimmt die Lufthansa Group Verantwortung für ihre Mitarbeiter. Als Ausdruck einer nachhaltigen und sozialverantwortlichen Personalpolitik hat das Unternehmen daher das Programm COMPASS aufgelegt, das Mitarbeiter und Führungskräfte dabei unterstützt, sich beruflich erfolgreich neu zu orientieren. Darüber hinaus hat Lufthansa beispielsweise zahlreiche Initiativen angestoßen, um die Vielfalt im Konzern weiter zu fördern. So werden etwa bei der Besetzung von Führungspositionen verstärkt Diversity-Aspekte berücksichtigt. Ziel ist es unter anderem, den Anteil von Frauen in Führungspositionen bis zum Jahr 2020 um 30 Prozent gegenüber 2010 zu steigern.

Für Deutschland entspricht dies konzernweit einem Anteil von 20,2 Prozent. Im Jahr 2012 lag dieser Wert in Deutschland bei 15,5 Prozent und weltweit bei 13,6 Prozent. Um mehr Frauen den Weg in eine Führungsfunktion zu ebnen, wurde beispielsweise das Programm "Focus Track" gestartet. Schwerpunkte bilden dabei die Themen Netzwerkkompetenz, Persönlichkeit, Selbstmanagement und Karriereplanung. Ende 2012 beschäftigte der Lufthansa Konzern weltweit 116.957 Menschen aus 147 Nationen, darunter 44,7 Prozent Frauen.

Ihre gesellschaftliche Verantwortung nahm die Lufthansa Group auch 2012 wieder auf vielfältige Weise wahr. Sie unterstützte zahlreiche Projekte in den Bereichen Soziales, Kultur, Bildung, Umwelt und Sport. So hat der Konzern als Partner von Sportlern mit Handicap auch das Filmprojekt "GOLD – Du kannst mehr als Du denkst" gesponsert, das die Geschichte dreier Weltklasseathleten auf ihrem Weg zu den Paralympics in London erzählt.

Vier neue Webcams am Hamburg Airport

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Sie sind hochaufgelöst und zeigen mit schneller Übertragungsrate die Flughafenatmosphäre: Seit heute gibt es auf der Homepage von Hamburg Airport vier neue Webcams. Die Bewegtbilder zeigen, was gerade in den Abflugebenen der Terminals los ist, welche Flieger sich auf dem Vorfeld befinden oder wie sich der Verkehr auf der Vorfahrt zu den Terminals entwickelt, ohne dass Gesichter von Passagieren oder Besuchern zu erkennen sind.

Die Übertragung der Bilder wird aus Sicherheitsgründen mit 15 Minuten Verzögerung gesendet. Die Webcams werden auf der Flughafen-Internetseite neben den Rubriken "Ankunft und Abflug live" am häufigsten aufgerufen. Zu finden sind sie in der Rubrik "Mein Hamburg Airport".

Zudem sind sie ein praktisches Tool: Die Passagiere und Besucher können sich beispielsweise schon vor ihrer Anreise darüber informieren, wie viele Fluggäste gerade an den Check-in-Schaltern sind. Und dank der Vorfeldkamera, die neben dem Vorfeld auch den Blick auf beide Start-und Landebahnen eröffnet, können Verwandte oder Freunde am Bildschirm beobachten, wie ihre Liebsten in den Urlaub fliegen. Flughafenfans können die Bodenabfertigung der Flugzeuge verfolgen und verpassen keine Sondermaschinen mehr.

Auslastung bei airberlin-Flügen weiter gesteigert

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Seit Beginn des Jahres kann airberlin kontinuierlich mehr Fluggäste pro Flug verzeichnen als im Vorjahr. Auch im letzten Monat hat sich dieser Trend fortgesetzt, die Auslastung der Flüge hat sich weiter erhöht. Im Mai 2013 konnte airberlin die Auslastung um 4,5 Prozentpunkte auf 82,27 Prozent steigern und begrüßte 2.955.682 Fluggäste an Bord.

Auch die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) stiegen im Mai um 2,3 Prozent auf 4,44 Milliarden, die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) reduzierte airberlin im Zuge der Flugplanoptimierung um 3,3 Prozent auf 5,39 Milliarden.

In den Monaten Januar bis Mai des Jahres 2013 hat airberlin die Auslastung im Jahresvergleich um 3,4 Prozentpunkte auf 84,39 Prozent gesteigert und insgesamt 11.356.691 Fluggäste an Bord begrüßt. Das gesamte Sitzplatzangebot betrug 20,92 Milliarden Kilometer, die zurückgelegten Passagierkilometer 17,65 Milliarden.

Im Jahr 2013 hat airberlin die Berechnung der Auslastung geändert. Die Auslastungsermittlung wurde dem Branchenstandard angepasst und die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) den verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) gegenübergestellt. Für den Jahresvergleich wurde die Auslastung aus dem Jahr 2012 ebenfalls neu berechnet.

  Mai 2013 Mai 2013 kumuliert
Auslastung in % 82,27 (+4,5 PP) 84,39 (+3,4 PP)
ASK in Mio. 5.391,6 (-3,3%) 20.915,3 (-9,6%)
RPK in Mio. 4.435,4 (+2,3%) 17.650,3 (-5,9%)
Fluggäste 2.955.682 (-4,3%) 11.356.691 (-7,4%)

 

US-Küstenwache erhält 15. HC-144A Ocean Sentry

Die US-Küstenwache hat ihren 15. HC-144A Ocean Sentry Seeaufklärer vom Hauptvertragspartner EADS North America erhalten. Der Ocean Sentry basiert auf den taktischen Airbus Military CN235, von dem bereits 230 Maschinen in 29 Ländern eingesetzt werden.

Das neueste Flugzeug wurde pünktlich und unter Einhaltung der Budget-Vorgaben geliefert und stößt zur Flotte der Ocean Sentries dazu, die verschiedene Aufgaben bei Luftstützpunkten der Küstenwache in Cape Cod, Massachusetts, Mobile, Alabama, and Miami ausführen.

Mit der Fähigkeit mehr als 10 Stunden in der Luft zu bleiben ist der Ocean Sentry in der Lage, ein weitläufiges Aufgabengebiet bei der Küstenwache zu bewältigen, z.B. Drogen- und Grenzschutz, Katastrophenhilfe und Search and Rescue (SAR).

Die US-Küstenwache (US Cost Guard, USCG) betreibt 14 HC-144A Ocean Sentry Seeaufklärer und wird planmäßig noch weitere Flugzeuge im laufenden und nächsten Jahr erhalten. Angestrebt wird eine Flotte von 36 Ocean Sentries, 2008 nahm die erste HC-144A ihren Dienst bei der Küstenwache auf.

ATV-4 „Albert Einstein“ in Umlaufbahn – Nutzlastrekord für Ariane

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Das vierte Automatische Transferfahrzeug der ESA, "Albert Einstein", wurde heute Nacht erfolgreich auf seine Umlaufbahn zur ISS gebracht. Der von Europas Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana aus gestartete autonome europäische Frachttransporter soll nach mehreren Manövern am 15. Juni an der Internationalen Raumstation andocken.

Der Start an Bord der von Arianespace betriebenen Trägerrakete Ariane-5 erfolgte um 23:52 Uhr MESZ (18:52 Uhr Ortszeit). Etwa 64 Minuten später erreichte das ATV-4 wie geplant auf 260 km Höhe eine kreisförmige Parkbahn und fuhr daraufhin seine vier Solarpaneele für die Stromversorgung sowie die Antenne aus.

Gesteuert wird der Raumtransporter vom ATV-Kontrollzentrum in Toulouse aus, das gemeinsam von der ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES betrieben wird. Es überwacht insbesondere die gesamte, etwa sechsstündige Phase der Einsatzerprobung nach dem Start (LEOP-Phase). Das automatische Anflug- und Andockmanöver mit der ISS ist auf den 15. Juni um 15:46 MESZ angesetzt.

Nutzlastrekord für Ariane-Rakete

Mit 20.190 kg ist das ATV-4 Albert Einstein etwa 150 kg schwerer als sein Vorgänger Eduardo Amaldi und damit die schwerste bisher mit einer Ariane gestartete Nutzlast. Von allen den orbitalen Außenposten versorgenden Raumfahrzeugen ist das von der ESA zum Frachttransport und zur Bahnanhebung der ISS entwickelte ATV das größte, technisch fortschrittlichste und leistungsfähigste Gefährt.

"Mit diesem erneuten erfolgreichen ATV-Start wird nicht nur ein weiterer Nutzlastrekord aufgestellt, sondern auch die Fähigkeit der europäischen Industrie zum Bau hochspezieller Raumfahrzeuge demonstriert, womit die ESA als Partner bei der Internationalen Raumstation eine Schlüsselrolle einnimmt", erklärte ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain.

"Das ATV-4 ist im Orbit, ATV-5 in der Vorbereitung, und auch künftig werden ATV-Technologien in vielversprechenden neuen Programmen, wie Orion, dem Mehrzweck-Mannschaftsfahrzeug der NASA, für das die ESA das Versorgungsmodul entwickelt, zum Einsatz kommen."

"Mit dem ATV und Orion entwickelt die ESA Fähigkeiten, die Europa bei künftigen internationalen Explorationsprogrammen zu einem Partner von zentraler Bedeutung machen", so die Prognose von Thomas Reiter, ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt und Betrieb. "Während wir heute den langfristigen Aufenthalt und die wissenschaftliche Forschung in der niedrigen Erdumlaufbahn unterstützen, werden wir morgen dieses Know-how zusammen mit unseren Partnern auch in ferneren Bereichen des Weltraums einsetzen können."

Das ATV-4 führt eine Trockenfracht mit einem Rekordgewicht von 2.480 kg mit sich. Davon wurden 620 kg als "Last-Minute-Nutzlasten" weniger als zwei Wochen vor dem Start auf das bereits auf der Ariane-Trägerrakete befestigte ATV geladen. Noch nie hatte ein ATV so viele unterschiedliche Frachtstücke, insgesamt 1.440 im druckgeregelten Teil des ATV untergebrachte Gegenstände, an Bord.

Zusätzlich enthält das ATV-4 2.580 kg Treibstoff zum Anheben der Bahnhöhe der ISS sowie weitere 860 kg zum Auffüllen der Tanks des Swesda-Moduls. Außerdem werden vom ATV 570 kg Trinkwasser und 100 kg Gas (ein Luft- und zwei Sauerstofftanks) in die ISS gepumpt.

ATV mit vollautonomer Steuerung und Kollisionsvermeidung

Das ATV wurde für die ESA von europäischen Unternehmen unter der Leitung des Hauptauftragnehmers Astrium entwickelt, um im Rahmen einer Tauschvereinbarung mit der NASA Fracht und Treibstoff zur ISS zu bringen und so den Anteil Europas an den Betriebskosten der Station abzugelten.

Es verfügt über hochpräzise Navigationssysteme, eine mehrfach redundante Flugsoftware und ein völlig autonomes System zur Eigenüberwachung und Kollisionsvermeidung mit unabhängiger Stromversorgung, Steuerung und Antriebsvorrichtung. Kein anderes zur ISS fliegendes Raumfahrzeug ist mit so autonomen Steuerungsfunktionen ausgestattet.

Albert Einstein ist das vierte in einer Reihe von fünf serienmäßig gefertigten ATV. Es wird vier Monate am Swesda-Modul angedockt sein und während dieses Zeitraums als zusätzlicher Lager- und ruhiger Aufenthaltsraum für die Astronauten dienen. Es kann außerdem größere Manöver durchführen, um dem natürlichen Höhenverlust der Raumstation entgegenzuwirken und im Ernstfall gefährlichen Weltraumtrümmern auszuweichen.

Am Ende seiner Mission wird das mit Stationsmüll beladene ATV am 28. Oktober wieder von der ISS ablegen und anschließend beim kontrollierten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre über dem Südpazifik gefahrlos verglühen.

Das letzte aus der Baureihe der ATV, "Georges Lemaître", wird zurzeit auf seinen Start 2014 vorbereitet.

Luftfahrt- und Flugforschung für die Zukunft am Simulator-Zentrum

Hinter einer fünf Meter hohen Glasfassade stehen sie: Zwei mit Elektronik vollgestopfte Hightech-Kugeln, die ein Flugzeug- und ein Hubschrauber-Cockpit beherbergen. Am 05. Juni 2013 hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) dieses Simulatorzentrum AVES (Air Vehicle Simulator) am DLR-Standort in Braunschweig eröffnet.

Die Eröffnung fand gemeinsam mit der Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, der Bürgermeisterin der Stadt Braunschweig Annegret Ihbe und dem Vizepräsidenten der Technischen Universität Braunschweig Prof. Dieter Jahn statt.

Die Forscher untersuchen dort zukünftig, wie Piloten mit neuen Techniken im Flug zurechtkommen und wie sie das Pilotentraining im Simulator weiter verbessern können. Die Flugversuchsvorbereitungen für den größten DLR-Forschungsflieger ATRA und den fliegenden Hubschrauber-Simulator (FHS) finden ebenfalls in der modernen Forschungsanlage statt.

Neue Möglichkeiten für die Luftfahrtforschung

"Wir freuen uns, dass das Simulatorzentrum seinen Betrieb aufnimmt und dem DLR mit seinen Partnern nun neue Möglichkeiten in der Flugerprobung zur Verfügung stehen", sagt DLR Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke, der heute zur Eröffnung eine erste Landung im neuen Simulator absolvierte. "Auch die universitäre Forschung wird sich intensiv an der Nutzung des Simulators beteiligen", so Prof. Henke weiter. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf zehn Millionen Euro. Davon hat die Einrichtung Campus Forschungsflughafen von der TU-Braunschweig eine Million Euro getragen. Drei Jahre dauerten die Bauarbeiten.

Die neue Anlage hält einen dynamischen und einen statischen Simulator bereit, zwischen denen die originalgetreu nachgebauten Cockpits eines Airbus A320 sowie eines Eurocopters vom Typ EC-135 ausgetauscht werden können. "Etwa fünf Mal im Jahr wird dieser Wechsel nötig sein, je nachdem wie oft wir das Flugzeugcockpit oder das Hubschraubercockpit bewegt simulieren wollen", erklärt der Leiter des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik Prof. Stefan Levedag. Sein Institut baute das moderne Forschungszentrum auf und wird es zukünftig betreiben.

Realitätsnahe Bewegungen bei Flugmanövern

Bei einem Blick von außen in das neue Gebäude fällt sofort die bewegliche, auf sechs Beinen stehende Simulatorkugel auf. "Die Piloten werden in der modernen Anlage mit realitätsnahen Flugmanövern bei einer Rundumsicht von 240 Grad sehr nahe an einen echten Forschungsflug heranreichen", beschreibt Levedag. Der dynamische Simulator mit immerhin 14 Tonnen Traglast kann Bewegungsabläufe etwa bei Landestößen, Turbulenzen und Scherwinden realitätsnah wiedergeben.

Bei den schnellen Manövern wirkt eine Beschleunigung von bis zu einen g auf die Piloten im identisch nachgebildeten Cockpit. Für Flugsimulationen, die ohne Bewegungsmanöver auskommen, steht der festinstallierte Simulator zur Verfügung. Ein Cluster mit 60 Rechnern bespielt die jeweils 15 LED-Projektoren in den Simulatoren und steuert das elektrische Bewegungssystem mit höchster Präzision. Cockpitwechsel im Simulatorzentrum

Erprobung von Nurflüglern und anderer neuer Konzepte

"Ein Ziel ist es, neue Flugzeugkonfigurationen im Simulator zu untersuchen", erklärt Levedag. "Beispielsweise interessieren wir uns für die technischen und fliegerischen Herausforderungen, die ein sogenannter Nurflügler mit sich bringt." Dabei handelt es sich um einen dreieckförmigen Flugzeugentwurf, der bei einer Spannweite von bis zu einhundert Metern etwa 750 Passagiere in einem deutlich breiteren Rumpf aufnimmt.

Mit AVES können futuristische Flugzeugkonzepte aber auch Modifikationen klassischer Flugzeuge auf ihre Flugeigenschaften hin untersucht werden. "Beide Simulatoren sind flexibel programmierbar mit einer eigens im DLR entwickelten Software", betont Levedag. "Das unterscheidet sie von herkömmlichen Flugtrainingssimulatoren, die auf bestimmte Flugzeugtypen festgelegt sind."

Erste Forschungsvorhaben

Eines der ersten Projekte am neuen Simulatorzentrum wird sich mit besonderen fliegerischen Herausforderungen für Piloten beschäftigen. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Luft- und Raumfahrtpsychologie des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin sollen neue Trainingskonzepte für das fliegende Personal untersucht werden.

Im Bereich Hubschrauber stehen Themen wie die Untersuchung einer Active-Stick-Steuerung, Unterstützungssysteme für Flug und Landung bei schlechtem Wetter sowie Schiffsdecklandungen auf der Forschungsagenda.

ÖKOPROFIT-Siegel für Düsseldorfs Airport

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Bei der vierten ÖKOPROFIT-Staffel in Düsseldorf hat Düsseldorf Airport gestern das ÖKOPROFIT-Siegel erhalten. Insgesamt zwölf Düsseldorfer Unternehmen sind bei dem Projekt, zu dem Umweltdezernentin Helga Stulgies im vergangenen Mai den Startschuss gab, dabei. Ziel hierbei ist es, Einsparpotenziale der Unternehmen im Hinblick auf Energie- und Wasserverbrauch sowie Abfall und Beschaffung zu finden.

So sollen Betriebskosten gesenkt und natürliche Ressourcen geschont werden. "Der Umwelt- und Klimaschutz ist immer ein kontinuierlicher Prozess. Daher entwickeln wir unser effektives Umweltmanagement stetig weiter. Wir freuen uns darüber, dass dies entsprechend gewürdigt wird", betont Christoph Blume, Sprecher der Flughafen-Geschäftsführung.

Im Dezember 2011 wurde der Düsseldorfer Airport bereits für sein ökologisches Engagement zur Reduzierung der CO2-Emissionen mit der ersten Stufe des renommierten Gütesiegels "Airport-Carbon-Accreditation" (ACA) offiziell zertifiziert. In diesem Februar wurde ihm bereits das zweite Level (Reduction) attestiert. ACA ist ein ausschließlich für Flughäfen entwickeltes System mit einer unabhängigen Überprüfung der CO2-Fußabdrücke sowie zur Festlegung von Reduktionszielen.

Eine wichtige Basis für solche Umwelt- und Klimaprojekte bilden unter anderem die in allen Bereichen dafür sensibilisierten Flughafen-Mitarbeiter. So sind beispielsweise seit Juli 2011 so genannte CO2-Scouts in allen Arbeitsbereichen im Einsatz. Sie informieren ihre Kollegen über Einsparpotentiale am Arbeitsplatz, aber auch im privaten Bereich. Zur Klimaschutzstrategie des Airports gehören ein klimaneutrales Wachstum und ein Betrieb, bei dem Umwelteinwirkungen effektiv begrenzt oder reduziert werden.

Derzeit wird beispielsweise ein zweites Blockheizkraftwerk gebaut, die Raumlufttechnikanlagen des Terminals wurden bereits optimiert und Photovoltaikanlagen auf dem nordwestlichen Flughafengelände sowie auf den Dächern von Flugzeughallen errichtet. Insgesamt hat Düsseldorf Airport zum Ziel, im Vergleich zu heute den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 um zehn Prozent pro Passagier zu senken.

Condors nagelneuer Airbus A321-211 in Berlin empfangen

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Condor feierte heute am Flughafen Berlin-Schönefeld den Erstflug ihres neuen Airbus A321-211. Im Rahmen der Feierlichkeit wurde der Airbus auf den Namen "Voyager Android" getauft. Der Airbus A321-211 bringt von nun an Condor-Gäste von Berlin-Schönefeld an die Ferienziele Europas, Nordafrikas oder der Türkei.

Das Flugzeug wurde am 30. Mai direkt aus dem Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder an den deutschen Ferienflieger ausgeliefert. Durch Rotationen über Leipzig/Halle (LEJ) und Paderborn (PAD) können auch Passagiere an diesen Flughäfen im neuesten Mitglied der Condor Flotte Platz nehmen. Am 06. Juni 2013 findet mit Flug DE4944 von Berlin-Schönefeld nach Rhodos (RHO) der erste Passagierflug des neuen Airbus mit der Kennung D-AIAB statt.

Die Miss Berlin und Miss Germany 2010, Anne Julia Hagen, taufte das Flugzeug auf den Namen "Voyager Android", welcher bei einem Namenswettbewerb innerhalb der Thomas Cook Group gewählt wurde. Der Begriff "Voyager Android" wurde von der Vorstandsvorsitzenden der Thomas Cook Group, Harriet Green, geprägt. Er bezeichnet die Vision des Reise- und Fluganbieters für seine Kunden stets verfügbar zu sein, unabhängig davon, wo sich der Kunde gerade befindet. Der Begriff steht damit für die Zukunft des Konzern, für Technologie, Komfort und besten Kundenservice.

"Mit seinen explizit auf die Bedürfnisse der Gäste abgestimmten Spezifikationen und neuester Technik steht der neue Airbus A321-211 für den Begriff des Voyager Android auch für die Zukunft des Konzerns. Der neue Airbus ist das Erste von 23 Flugzeugen dieses Typs, die bis 2016 an die Thomas Cook Airline Group geliefert wird", so Uwe Balser, Geschäftsführer Operations der Condor Flugdienst GmbH heute am Flughafen Berlin-Schönefeld.

"Als Ferienflieger am Flughafen Berlin-Schönefeld freuen wir uns, dass unser neuster Zuwachs hier seine Basis hat und von unserem eigenen, in Schönefeld ansäßigen Technikbetrieb gewartet wird." "Wir gratulieren Condor zum neuen Airbus A321-211", sagte Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. "Mit einer halben Million Passagiere und einem Wachstum von 67 Prozent 2012 ist Condor der achtgrößte Kunde in Berlin. Dieser Trend setzt sich im ersten Quartal 2013 fort. Das Engagement der Condor in Schönefeld ist ein klares Bekenntnis zum Flughafenstandort Berlin. Wir wünschen dem neuen Airbus und Condor allzeit sicheren Flug."

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat derzeit vier Flugzeuge in Berlin-Schönefeld stationiert. Das Flugprogramm des Ferienfliegers ab Berlin-Schönefeld reicht im Sommer 2013 von den Kanaren und Mallorca, Funchal auf Madeira über Tunesien und Ägypten bis hin zu der Türkei, Larnaka auf Zypern, Burgas in Bulgarien und diversen Ziele in Griechenland.

Auf dem Foto sind (v.l.n.r.): Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Anne Julia Hagen, Miss Berlin und Miss Germany 2010, Uwe Balser, Geschäftsführer Operations der Condor Flugdienst GmbH.

Fraports aktueller Lärmschutzbericht

Um beim Thema Schallschutz das vielfältige Engagement und die kontinuierliche Weiterentwicklung, aber auch den weiteren Handlungsbedarf noch transparenter darzustellen, hat Fraport heute unter dem Titel "Fluglärm reduzieren" seinen neuen Lärmschutzbericht veröffentlicht.

Künftig wird der Flughafenbetreiber halbjährlich, regelmäßig zum Wechsel des Flugplans im Frühjahr und im Herbst, über die Entwicklungen und Fortschritte der jeweils zurückliegenden Flugplanperiode informieren.

Der Bericht dient als Ergänzung zu dem bereits vorhandenen Informationsangebot und kann auch online abgerufen werden. Enthalten sind darin auch Angaben über Fluglärmmessstationen (Abbildung 1) und durchschnittliche Flugbewegungen nach Tageszeit (Abbildung 2) sowie Erklärungen zur Fluglärmentstehung. Desweiteren gibt es statistische Angaben über Flugbewegungen der einzelnen Landebahnen nach Betriebsrichtung (Abbildung 3).

Fluglärm – Dauerthema mit Dialogangebot

"Wir verstehen unser Engagement als Daueraufgabe, die Belastungen durch den Flugverkehr in der Region so gering wie möglich zu halten. Lärmreduzierung und Schallschutz haben für uns besonders hohe Priorität. Bis heute haben wir bereits große Verbesserungen erreicht, die wir – gemeinsam mit anderen Akteuren der Luftverkehrswirtschaft – kontinuierlich weiterentwickeln. Mit dem Lärmschutzbericht wollen wir einen weiteren Beitrag zur Versachlichung der Diskussion leisten und unser Angebot zum Dialog erweitern", betonte Peter Schmitz, Fraport Vorstand Operations, bei der Vorstellung des Berichtes in Frankfurt.

Der Lärmschutzbericht bietet Informationen zu allen fluglärmrelevanten Themen. Die halbjährliche Erscheinungsweise sichert die Vergleichbarkeit der Messwerte, da beispielsweise das Verkehrsaufkommen im Sommer in der Regel höher ist als im Winter. In Ergänzung zum Online-Angebot der Fraport AG wird im Bericht regelmäßig über das Verkehrsaufkommen in der vorangegangenen Flugplanperiode, aktuelle Fluglärmmessungen sowie den neuesten Entwicklungen des aktiven und passiven Schallschutzes informiert. Zusätzlich liefert jede Ausgabe Detailinformationen zu einem ausgewählten Fokusthema. In der aktuellen Ausgabe werden die Dialogmöglichkeiten zum Thema Fluglärm und auch Ansätze für weniger Lärmerzeugung vorgestellt.

Anflugverfahren mit weniger Fluglärm

So entspricht die Anhebung des Anflugwinkels auf 3,2° rechnerisch einer Lärmminderung von 0,5 bis 1,0 Dezibel und entlastet die Menschen unter dem Endanflug. Die Höhe des Flugzeugs bezieht sich auf den Abstand zum Boden (Höhe über Grund), nicht auf die Höhe über dem Meeresspiegel (Abbildung 4).

Eine genauere Positionsbestimmung der anfliegenden Flugzeuge wird auch durch die satellitengestützte Präzisionsanflughilfe Ground Based Augmentation System (GBAS) ermöglicht, wodurch in Zukunft auch lärmschonendere Landeverfahren angeboten werden können (Abbildung 5).

Ebenso sind die Tagschutzzonen und Nachtschutzzonen nach aktueller Lage und nach Lärmschutzverordnung angegeben (Abbildung 6 und 7).