Start Blog Seite 479

PFT im Grundwasser – Flughafen arbeitet an Sanierung

Untersuchungen des städtischen Umweltamtes haben ergeben, dass einige Bereiche des Grundwassers in Lohausen und Kaiserswerth mit der industriell hergestellten Stoffgruppe Perfluorierte Tenside (PFT) belastet sind. Einige der Bereiche mit höheren PFT-Konzentrationen liegen in der Nähe des Flughafens, der somit als einer der möglichen Verursacher der Verunreinigungen gilt.

Vier Belastungsschwerpunkte wurden auf dem Gelände des Airports festgestellt: am ehemaligen Feuerwehrlöschübungsbecken, der Feuerwache Nord, dem Tanklagerbereich und an der Unfallstelle der Atlas Air am Westende der Südbahn.

Nach dem Bekanntwerden der PFT-Vorkommen hatte der Flughafen bereits seit 2007 in enger Abstimmung mit der Düsseldorfer Umweltbehörde mehrere Maßnahmen ergriffen, um neue PFT-Einträge ins Erdreich beziehungsweise ins Grundwasser zu unterbinden. Es wurden jedoch auch im Zustrom des Grundwassers PFT-Vorkommen gemessen, die einem entsprechenden Schadens-Eintrag von außerhalb des Flughafens erwarten lassen.

Widersrpüchliche Messergebnisse

Seitdem hat der Flughafen rund 190 Rammkernsondierungen durchgeführt und 558 Bodenproben entnommen. Um die komplexen Zusammenhänge im Boden besser verstehen zu können, werden monatlich 24 Grundwassermessstellen innerhalb und außerhalb des Flughafengeländes auf PFT untersucht. Bis heute wurden 870 Grundwasserproben entnommen und umfangreich analysiert.

Auf Grund zum Teil widersprüchlicher Messergebnisse werden die Erhebungen noch bis in den Spätsommer andauern. Im Herbst möchte der Flughafen dann auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse mit Vertretern des Umweltamtes sinnvolle Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen festlegen, um schnellstmöglich die Auswaschung von PFT in die Nachbarschaft zu unterbinden. Die Erarbeitung eines entsprechenden Konzeptes ist bereits weit fortgeschritten.

"Unser oberstes Ziel ist es, die PFT-Auswaschung in die Nachbarschaft zu unterbinden. In den kommenden Wochen werden wir voraussichtlich die komplexen Analysen abschließen und in unser Sanierungskonzept einarbeiten", erklärt Christoph Blume, Sprecher der Flughafen-Geschäftsführung. "Selbstverständlich sind wir bereit, wirksame Maßnahmen in Abstimmung mit dem Umweltamt schnellstmöglich umzusetzen."

Eingesetzte PFT-Löschmittel im Verdacht

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt deutet alles darauf hin, dass die erhöhten PFT-Konzentrationen an einigen Stellen des Flughafengeländes auf die langjährige und für den Flughafenbetrieb zwingend notwendige Anwendung von zugelassenen Löschmitteln zurückzuführen ist. Die Verunreinigung stammt demnach aus einer Zeit, als die Flughafenfeuerwehr zur Erfüllung ihres Rettungsauftrages bei ihren Löschübungen noch PFT-haltiges Feuerlöschmittel verwendete.

Die verwendeten Schäume waren marktübliche Produkte, die von den Behörden zugelassen waren und von allen Feuerwehren verwendet wurden. Die negativen Eigenschaften von PFT waren damals noch nicht bekannt. Bereits 2007 entschied die Flughafenfeuerwehr, derartige Produkte nicht mehr einzusetzen. Heute kommen im Ernstfall nur noch nahezu PFT-freie Löschmittel zum Einsatz.

Darüber hinaus hat der Airport das ehemalige Feuerlöschübungsbecken im Mai 2011 durch ein neues Funktionstestbecken ersetzt. Das überdachte, 50 mal 5 Meter breite Becken entspricht insbesondere unter Umwelt- und Sicherheitsaspekten dem neusten Stand der Technik. Es wurde aus wasserdichtem FDE-Beton gebaut, verfügt über einen Überlaufschutz sowie eine gegen Kerosin, Säuren, Laugen und andere Stoffe beständige Verbindungs-Rinne zum Speicherbehälter, in dem das verbrauchte Löschwasser bis zur fachgerechten Entsorgung gelagert wird. Der doppelwandige Tank des Beckens fasst 48.000 Liter und wird automatisch dauerhaft auf mögliche Lecks überwacht. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 800.000 Euro. Das alte Übungsbecken wurde gesichert. Regenwasser wird hier regelmäßig abgesaugt und fachmännisch entsorgt, so dass keine PFT-Stoffe ins Erdreich ausgewaschen werden können.

Erstmals wurde PFT in den 1970er Jahren in der Umwelt beobachtet. Mittlerweile sind PFT-Belastungen in Gewässern und Böden ein weitverbreitetes Phänomen. Erhöhte PFT-Konzentrationen kommen an sehr vielen Stellen innerhalb der zivilisierten Welt vor. PFT wird beispielsweise von der Kleidungs-, Agro-, Pharma- und Chemieindustrie produziert, verkauft und eingesetzt. Nahezu alle kommunalen Feuerwehren nutzten in der Vergangenheit PFT-haltige Löschmittel.

Fluggastaufkommen in Dortmund mit leichter Erholung

Am Dortmund Airport flogen im zweiten Quartal 2013 über eine halbe Million Passagiere. Mit 2,1 Prozent mehr Fluggästen als im zweiten Quartal 2012 erholt sich der Flughafen dennoch nur langsam vom weitgehenden Rückgang der Air Berlin und easyJet Verbindungen. Insbesondere der Juni war dabei um 4,5 Prozent schwächer als im Vorjahr.

Nur 181.851 Reisende verzeichnete der Dortmunder Flughafen im vergangenen Monat und damit rund 8.500 Passagiere weniger als im Juni 2012. "Die Insolvenz der SKY Airlines aber auch ein Juni ohne Feiertage sorgten für ein schwächeres Passagieraufkommen. Dennoch sind wir zuversichtlich, auch im Gesamtjahr 2013 zu wachsen. Während die Branche schwächelt, blieben wir weitestgehend verschont", erklärte Geschäftsführer Udo Mager. Mit Blick auf die Sommerferien habe man das größte Verkehrsaufkommen des Jahres noch vor sich.

Beginn der Erneuerungsarbeiten des Hamburger Startbahnkopfes 05

Mehr als 50 Jahre ist der Startbahnkopf 05 (südlich von Niendorf) alt, nun bedarf es einer streckenweisen Erneuerung dieses Bahn-Abschnittes am Hamburg Airport. Der Flughafen investiert rund 5,6 Millionen Euro, um die Piste auf einer Länge von 285 Metern und einer Breite von 40 Metern von Grund auf zu erneuern. Heute fiel der Startschuss für die Baumaßnahme, die bis Mitte September abgeschlossen sein soll.

"Die Arbeiten sind so umfangreich, dass sie einem Neubau gleichkommen", erläutert Günter Zinnitsch, Leiter Real Estate Management am Hamburg Airport. In den nächsten zwei Monaten werden die bestehende Tragfläche der Piste sowie der Unterbau komplett abgetragen und erneuert. "Dieser Aufwand ist notwendig, um die Sicherheit für den Flugverkehr weiterhin durchgehend auf hohem Niveau gewährleisten zu können."

Wichtige Vorarbeiten für die Baumaßnahme sind bereits geleistet worden: Dafür wurde die Bahn 05/23 seit Anfang April ab dem Startbahnkopf 05 um ca. 800 Meter verkürzt, Landungen über Stellingen/Niendorf sind seitdem nicht mehr möglich. Für Starts wird die Bahn jedoch weiterhin genutzt.

Mehr als 30 Baufirmen bis Mitte September

Mit dem heutigen Baustart beginnt der Rückbau der Start- und Landebahn, angefangen im Bereich der Tarpenbek. Die Abbrucharbeiten, bei denen besonders geräuscharme Spezialmaschinen eingesetzt werden, dauern bis Anfang August. Parallel dazu laufen die Erdarbeiten, zum Beispiel der Einbau der Tragschichten und des Entwässerungssystems. Der eigentliche Neubau der Betonoberfläche ist in den Augustwochen vorgesehen, woran sich Fugen- und Restarbeiten bis Mitte September anschließen. Als letzter Schritt folgt der Rückbau der Baustelleneinrichtung bis Mitte September.

Die Abwicklung der Baumaßnahme bei laufendem Betrieb ist eine logistische Herausforderung: Mehr als 30 verschiedene Firmen und Institutionen arbeiten Hand in Hand, um den straff gesetzten Zeitplan einzuhalten. "Der Flugverkehr wird weiterhin reibungslos laufen, sodass weder Passagiere noch Fluggesellschaften einen Unterschied spüren", betont Johannes Scharnberg, Leiter Aviation am Hamburg Airport.

Bahnsperrungen nötig – Lärm durch Innenstadt-Richtung

Während der Bauphase wird es zweimal an zusammenhängenden Tagen zu einer Vollsperrung der Bahn 05/23 kommen: von Donnerstag, 25. Juli 2013, bis Donnerstag, 01. August 2013, sowie von Montag, 05. August 2013, bis Sonntag, 11. August 2013. In dieser Zeit sind dort aufgrund von Kranarbeiten keine Starts und Landungen möglich, der komplette Flugbetrieb wird über die Bahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) abgewickelt, was die sonst seltener genutzte Richtung Innenstadt einschließt. "Wir haben die unumgänglichen Vollsperrungen bewusst kurz gehalten. Alle Betroffenen bitten wir um Verständnis für die zeitweise stärkere Geräuschentwicklung", so Johannes Scharnberg.

"Das Thema Lärmschutz hat bei dieser Maßnahme oberste Priorität, weswegen wir in ständigem Dialog mit den Anwohnern stehen. Zusätzlich haben wir einen Newsletter eingerichtet, der über den Status der Bauarbeiten informiert. Darin geben wir wichtige Termine rechtzeitig bekannt, sodass sich betroffene Anlieger darauf einstellen können", erklärt Manfred Czub, der seit 1997 als Nachbarschaftsbeauftragter für Hamburg Airport tätig ist. Während der gesamten Bauzeit werden die Arbeiten durch Messungen seitens des Flughafens Hamburg lärmtechnisch begleitet.

Wichtigstes Ziel bei der Vorplanung war es, die Belastung für die Nachbarschaft so gering wie möglich zu halten. Dafür sind schon im Vorfeld verschiedene Verfahren verglichen worden, die geräuscharme Bauarbeiten gewährleisten: Dies reicht von der intelligenten Planung des Baustellenverkehrs über die Auswahl möglichst leiser Spezialmaschinen bis hin zu verkürzten, optimierten Arbeitszeiten mit wenigen 24-Stunden-Einsätzen. Lärmintensive Arbeiten werden auf Zeiten gelegt, in denen die geringsten Beeinträchtigungen für Anlieger zu erwarten sind.

Spezialmaschinen zur Beton-Zerstörung

Um die Arbeiten möglichst effizient und geräuscharm abwickeln zu können, nutzt Hamburg Airport spezielle Baumaschinen. So wird beim Abbruch der bestehenden Betonflächen eine Polygonbandagenwalze Typ Bomag 226DI-4 BVC eingesetzt – ein Walzenzug, den es nur selten in Deutschland gibt. Er zeichnet sich durch besondere Tiefenwirkung aus, die üblicherweise im Erdbau eingesetzt wird. Seit Kurzem kommt der Walzenzug aber auch für die Zerstörung von Betonflächen zum Einsatz, da das Verfahren sehr leise ist. Außer in Hamburg kam die Polygonbandagenwalze für diesen Zweck bisher nur in Frankfurt zum Einsatz.

Außerdem setzt Hamburg Airport den besonders breiten Betonfertiger Wirtgen SP 1500 ein: Anders als bei herkömmlichen Straßenmaschinen bearbeitet diese Maschine die zu betonierende Fläche an einem Stück auf einer Breite von 15 Metern, was Arbeitsschritte einspart.

ESA stellt Grundkonzept der neuen Ariane-6 Rakete vor

0

Im November 2012 genehmigten die für Raumfahrt zuständigen Minister der ESA-Mitgliedstaaten auf ihrer Tagung in Neapel die Einleitung von Vorbereitungstätigkeiten für Europas Raumfahrzeugträger der nächsten Generation – die Ariane-6. Mit dieser Rakete soll der eigenständige Zugang Europas zum Weltraum aufrechterhalten, die Einsatzkosten minimiert und die Notwendigkeit weiterer Unterstützung für den Einsatz in Zukunft ausgeschlossen werden.

Von dem neuen Raumfahrzeugträger wurde eine Beförderungsleistung von drei bis 6,5 Tonnen in die Übergangsbahn zum geostationären Orbit (GTO) gefordert, um sowohl staatlichen als auch kommerziellen Anforderungen zu genügen. Als allgemeine Konfiguration wurde die "PPH" ausgewählt, die die Reihenfolge der für die Trägerstufen verwendeten Antriebe (Feststoffantrieb, Feststoffantrieb, kryotechnischer Antrieb) angibt.

Die Minister forderten außerdem, dass für den neuen Träger möglichst viele Gemeinsamkeiten mit der wiederzündbaren kryotechnischen Oberstufe der Ariane-5 ME genutzt werden.

Ausarbeitung mit den Industriepartnern

Sieben Monate nach den auf der ESA-Ministerratstagung gefassten Beschlüssen hat das Projektteam der ESA, das vom CNES unterstützt wird, das von der Industrie vorgeschlagene Konzept für den Träger, der Europas Arbeitspferd für den Zugang zum Weltraum in den 2020er Jahren und darüber hinaus werden soll, gebilligt.

Dieses Konzept wurde nach sechsmonatigen Vergleichsstudien im Zuge eines umfassenden Projekts unter Einbindung von Industrieteams (von Astrium, Avio und Herakles und mit der Beteiligung u. A. von Safran und MT Aerospace), die ihre Tätigkeiten im Rahmen eines ESA-Vertrags durchführten, im Einklang mit den oben genannten Beschlüssen des Ministerrats ausgewählt.

Die Ariane-6 soll dabei von den von der europäischen Industrie bei den Programmen für die Ariane und die Vega erzielten Fortschritten in Bezug auf den Feststoff- und den kryotechnischen Antrieb, die Strukturen, die Systeme, die Avionik, das Bodensegment und den Betrieb profitieren. Die Auswahl der Konfiguration erfolgte einvernehmlich und auf der Grundlage der Hauptkriterien Einsatzkosten, Zeit bis zur Markteinführung und Entwicklungskosten.

Grundkonfiguration der Triebwerke

Das ausgewählte lineare Multi-P-Konzept beruht auf einer Unterstufenkombination aus vier Triebwerken mit jeweils rund 135 Tonnen Festtreibstoff und bietet auch Synergien mit den Perspektiven für die Weiterentwicklung der Vega. Eine Anordnung von drei Triebwerken nebeneinander dient als erste Stufe, während das vierte Triebwerk als zweite Stufe darüber montiert wird.

Die dritte Stufe wird eine angepasste Ausführung der Oberstufe der Ariane-5 ME sein, die mit einem Vinci-Triebwerk und spezifischen Treibstofftanks ausgestattet wird. Die Nutzlastverkleidung mit einem Durchmesser von 5,4 m wird dasselbe Satellitenvolumen fassen wie die Ariane-5.

Beteiligung der Industrie

Als nächsten Schritt wird die ESA über einen Ideenwettbewerb die Industrie zu den besten Lösungen für die wichtigsten Arbeitspakete des neuen Startsystems konsultieren. Dabei soll der Industrie bei der Erfüllung der Anforderungen die größte Flexibilität eingeräumt werden.

Die Konsolidierung der derzeit laufenden Phase A wird im Rahmen der vorläufigen Überprüfung der Anforderungen (PRR) im Oktober 2013 erfolgen. Die vom ESA-Rat auf Ministerebene im November 2012 gefassten Beschlüsse werden damit konsequent und planmäßig umgesetzt.

Jürgen Klopp mit der BVB-Mannschaft am Airport Cochstedt

Am 08.07.2013 lud der 1. FC Magdeburg den deutschen Vize-Meister Borussia Dortmund zu einem Testspiel in Sachsen-Anhalts Hauptstadt ein. BVB-Trainer Jürgen Klopp reiste mit seiner Mannschaft am Montagnachmittag von Dortmund aus an und landete mit einer gecharterten Maschine auf dem Airport Magdeburg/Cochstedt international.

Dort wurden die Jungs begeistert von zahlreichen Fans empfangen. Der Trainer stand bereitwillig für Interviews zur Verfügung. Vom Flughafen aus ging es direkt zum Spiel in die MDCC-Arena, wo sich der 1. FCM jedoch mit 0:3 gegen den Champions-League-Finalisten geschlagen geben musste. Nach ihrem Sieg flog die Mannschaft von Cochstedt dann wieder zurück nach Hause.

Passagierrekord an Berliner Flughäfen

Im ersten Halbjahr 2013 wurden an den Flughäfen Schönefeld und Tegel so viele Passagiere gezählt wie nie zuvor. Insgesamt sind von Januar bis Juni an den beiden Flughäfen der Hauptstadtregion 12.397.017 Passagiere gelandet oder abgeflogen. Das ist ein Zuwachs von 525.045 Passagieren gegenüber dem Vorjahreszeitraum (4,4 Prozent).

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH resümiert: "Fast 12,4 Millionen Passagiere wurden im ersten Halbjahr an den Flughäfen Schönefeld und Tegel abgefertigt. Der Zuwachs von mehr als 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verdeutlicht, dass der Luftverkehrsmarkt in der Hauptstadtregion ein stabliler Wachstumsmarkt ist".

Verkehrsbericht für Juni – Rückgang in Schönefeld

In Schönefeld wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 3.178.514 Passagiere registriert (-7,1 Prozent), in Tegel waren es 9.218.503 Fluggäste (+9,1 Prozent). Die Zahl der Flugbewegungen sank von Januar bis Juni um 1,3 Prozent (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) auf 116.053 Starts und Landungen, die Auslastung stieg um 2,4 Prozentpunkte auf 74,5 Prozent. Die Menge der Luftfracht stieg um 3,8 Prozent auf 15.845 Tonnen.

Im Monat Juni 2013 nutzten insgesamt 2.473.152 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel – ein Plus von 7,1 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres. In Tegel konnten im Monat Juni 1.872.709 Passagiere registriert werden, 12,2 Prozent mehr als im Juni 2012. Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 600.443 Fluggäste gezählt. Das sind 6,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die Gesamtzahl der Flugbewegungen belief sich im Juni auf 22.125 Starts und Landungen, ein Rückgang um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die beförderte Luftfracht verzeichnete im Juni ein Wachstum von 18,7 Prozent auf 3.246 Tonnen.

Flugbewegungen (Starts und Landungen) an Berliner Flughäfen

  Flughäfen gesamt Veränderung zu 2012 zum Vorjahr 2013 kumuliert
Flugzeugbewegungen, gesamt 21.146 -2,9 % 93.928 -1,4 %
I. Gewerblicher Verkehr 20.166 -2,3 % 89.464 -1,3 %
1. Linienverkehr 18.997 -0,9 % 84.443 -0,2 %
a) Passagierverkehr 18.858 -0,8 % 83.504 -0,5 %
b) Frachtverkehr 139 -6,1 % 939 26,2 %
2. Gelegenheitsverkehr 1.169 -21,0 % 5.021 -16,3 %
a) Pauschalflugverkehr 193 -9,4 % 966 -11,2 %
b) Tramp- u. Anforderungsverkehr 426 -28,2 % 2.129 -10,2 %
c) Frachtverkehr 84 58,5 % 234 -11,0 %
d) Sonstiger Verkehr 466 -24,8 % 1.692 -25,8 %
II. Nichtgewerblicher Verkehr 980 -13,4 % 4.464 -2,5 %
Veränderung zu 2012

 

Passagierzahlen an Berliner Flughäfen

 

  Flughäfen gesamt Veränderung zu 2012 zum Vorjahr 2013 kumuliert
Fluggäste, gesamt 2.335.725 5,4 % 9.923.865 3,8 %
I. Lokal-V. 2.333.961 5,4 % 9.916.441 3,8 %
1. Linienverkehr 2.298.094 5,3 % 9.757.319 4,0 %
a) Inland 626.789 -12,5 % 3.000.537 -8,2 %
b) Ausland 1.671.305 14,1 % 6.756.782 10,6 %
2. Gelegenheitsverkehr 35.867 8,5 % 159.122 -9,6 %
a) Pauschalflugverkehr 27.476 2,0 % 139.812 -12,3 %
b) Tramp- u. Anforderungsverkehr 7.465 64,8 % 16.521 27,7 %
c) Sonstiger Verkehr 926 -41,6 % 2.789 -21,5 %
II. Transit 1.764 -13,6 % 7.424 -13,2 %

 

Die Monats- und Halbjahreswerte basieren auf vorläufigen Zahlen.

Reisezeit und Flughafentouren für Ferienkinder an Dresdens Airport

In den ersten sächsischen Ferientagen (Zeitraum: 12. bis 21. Juli) gibt es am Flughafen Dresden International 80 Starts allein in Richtung Süden. Die beliebtesten Urlaubsziele sind Palma de Mallorca mit 21 Flügen und Antalya an der Türkischen Riviera mit 20 Flügen. Es folgen die griechischen Inseln (12 Starts), die bulgarische Schwarzmeerküste (8), Nordafrika (6), die Kanaren (5), Barcelona (4) sowie Italien und Kroatien (jeweils 2).

Darüber hinaus stehen im gleichen Zeitraum 242 Nonstopflüge in die Metropolen Basel, Düsseldorf, Frankfurt, Köln/Bonn, London, Moskau, München und Stuttgart auf dem Dresdner Flugplan. Die Airlines bieten dort viele praktische Umsteigemöglichkeiten zu Urlaubszielen in aller Welt an.

Flugziele ab Dresden

Metropolen in Deutschland: Düsseldorf (Air Berlin und Lufthansa, bis zu sechsmal täglich), Frankfurt (Lufthansa, bis zu sechsmal täglich), Köln/Bonn (Germanwings, bis zu dreimal täglich), München (Lufthansa, bis zu sechsmal täglich), Stuttgart (Germanwings, bis zu zweimal täglich)

Metropolen im Ausland: Barcelona (Vueling, dreimal wöchentlich), Basel (Easyjet, viermal wöchentlich), London (CityJet, sechsmal wöchentlich), Moskau (Aeroflot und Yakutia, bis zu siebenmal wöchentlich), Palma de Mallorca (bis zu 14 mal wöchentlich mit Air Berlin)

Reiseziele: Ägypten (Hurghada), Bulgarien (Burgas, Varna), Griechenland (Korfu, Kos, Kreta, Rhodos), Italien (Lamezia Terme), Kroatien (Split), Spanien (Barcelona, Fuerteventura, Gran Canaria, Mallorca, Teneriffa), Türkei (Antalya), Tunesien (Enfidha) und Ungarn (Einzeltermine nach Debrecen und Sarmellek/Balaton)

Anschlüsse: Fluggesellschaft – Umsteigeflughafen – Anschluss

  • Aeroflot – Moskau-Scheremetjewo – Russland, China
  • Air Berlin – Düsseldorf weltweit Air Berlin – Palma de Mallorca – spanisches Festland, Ibiza, Portugal
  • CityJet – London City Airport – Dublin, Dundee, Edinburgh
  • Germanwings – Köln/Bonn, Stuttgart – europaweit
  • Lufthansa – Düsseldorf, Frankfurt, München – weltweit
  • Vueling – Barcelona – Balearen, Kanaren, spanisches Festland
  • Yakutia – Moskau-Wnukowo – Russland

Die Buchung von Flügen und Flugreisen ist in allen Reisebüros möglich, zum Beispiel auf Dresdens größtem Reisemarkt im Flughafen. Die rund 20 Reisebüros haben hier täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Rund um die Uhr kann im Internet bei Airlines, Reiseveranstaltern und in den Online-Reisebüros gestöbert werden, zum Beispiel.

Parkplatz am Flughafen während des Urlaubs

Einen garantierten Parkplatz direkt am Flughafen können Fluggäste auf online buchen. Im Tarif "Low Cost" kann das Auto sieben bis elf Tage lang schon ab 25 Euro im Parkhaus abgestellt werden. Auf dem Außenparkplatz P3 gibt es die gleiche Parkdauer ab 15 Euro (Tarif "Super Low Cost"). Die Kapazitäten dieser beiden Tarife sind begrenzt.

Im Parkhaus werden neuerdings breite XXL-Parkplätze bereitgestellt. Sie eignen sich vor allem für Familien mit viel Gepäck. Die XXL-Plätze befinden sich auf der Ebene 2 am Übergang zum Terminal und werden nach dem regulären Parktarif "Classic" berechnet. Bringer, Abholer und Terminal-Besucher parken auf dem Kurzzeitparkplatz PK2 15 Minuten gratis.

Urlaubprogramm am Flughafen: Blick hinter die Kulissen

Welches Ziel im Flugplan ist am weitesten von Dresden entfernt? Welche Aufgabe hat das gelb-schwarz karierte Fahrzeug auf dem Vorfeld? Starten die Flugzeuge immer in die gleiche Richtung? Fragen wie diese beantworten die Gästeführer des Dresdner Flughafens bei spannenden Führungen in den sächsischen Sommerferien. Vom 15. Juli bis 23. August finden montags bis freitags jeweils zwei 90-minütige Maxi-Touren statt. Sie beginnen um 12:30 Uhr und 14:30 Uhr. Kinder/Schüler bis einschließlich 14 Jahre zahlen dafür sechs Euro, Erwachsene neun Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Reservierung unbedingt erforderlich.

Treffpunkt für die Teilnehmer ist die Flughafen-Information auf der Ankunftsebene im Terminal. Nach einem Rundgang durch das moderne Flughafengebäude und einer Personenkontrolle beobachten die Besucher aus dem Vorfeldbus heraus die Flugzeugabfertigung. Dabei besteht die Möglichkeit, je nach Verkehrslage Starts und Landungen zu fotografieren und zu filmen. Darüber hinaus machen die Gäste einen Abstecher zu den modernen Löschfahrzeugen der Flughafenfeuerwehr. Zum Beispiel kann dort das Fahrzeug "Panther" bestaunt werden.

Eine Flughafenführung lässt sich prima mit einem Abstecher auf Sachsens schönsten Indoor-Spielplatz "Playport Dresden" verbinden, der sich im ehemaligen Terminal 2 befindet

 

Park-Specials im Sommer am Düsseldorfer Airport

Passagiere, die diesen Sommer vom Düsseldorfer Airport in die Ferien fliegen, profitieren bei der Anreise mit dem Auto von zwei besonderen Parkspecials. Diese erweitern das bestehende Angebot der über 10.000 preisgünstigen Urlauberparkplätze im Langzeit- und Langzeit-Spar-Tarif und sind ab sofort exklusiv online buchbar. Zudem kann man in einem Parkhaus in der Nähe des Terminals parken.

In der Haupturlaubszeit vom 12. Juli bis 09. September stehen für die Urlauber in direkter Nähe zum Terminal im Parkhaus P7 zusätzliche 500 Stellplätze zum günstigen Langzeit-Tarif bereit. Das P7 befindet sich nur zwei Gehminuten vom Terminal entfernt und ermöglicht es, über die Fußgängerbrücke auch mit Familie und Gepäck problemlos den Check-in-Bereich im Terminal zu erreichen.

Als Bonus für die Urlaubszeit vom 12. Juli bis 09. September gewährt der Flughafen Urlaubern bei Online-Buchung ab sofort außerdem einen zusätzlichen Last-Minute-Rabatt von 20 Prozent auf 300 Stellplätze im Langzeit-Parkhaus P5. Reisende bezahlen dann bei Online-Buchung für eine Woche Parken lediglich 59,20 Euro und profitieren von der direkten Terminalanbindung des Parkhauses durch die Kabinenbahn.

Beide Angebote sind online buchbar. Seit Beginn des Monats können die Urlauber sowohl mit einem komfortablen Nutzerkonto für Vielflieger, wie auch ohne Login ihre Buchung tätigen. Im Rahmen eines Relaunch wurde die Webseite zudem noch übersichtlicher gestaltet, so dass für die unterschiedlichen Zielgruppen wie Urlauber, Geschäftsreisende und Abholer auch das spezifische Parkangebot dargestellt wird. User können somit mit wenigen Klicks die Online-Parkplatzbuchung durchführen.

570.000 Passagiere zum Ferienstart am Frankfurter Flughafen

Mit Beginn der Sommerferien in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland begrüßte der Flughafen Frankfurt am zurückliegenden Wochenende rund 570.000 Passagiere. Trotz des hohen Passagieraufkommens lief der Betrieb an allen drei Tagen reibungslos.

„Das erste Ferienwochenende gilt als eines der verkehrsreichsten des Jahres und verlangt von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern höchsten Einsatz. Ihnen gilt mein Dank, denn durch ihren motivierten Einsatz haben sie dazu beigetragen, dass unsere Gäste entspannt in den Urlaub starten konnten“, erklärte Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport AG. Mehrere Tausend Beschäftigte auf dem Vorfeld und in den Terminals sorgten an allen drei Tagen dafür, dass trotz hohem Verkehrsaufkommen sehr gute Pünktlichkeitswerte erreicht und die Wartezeiten nicht zu lange wurden.

Gemeinsam mit der Bundespolizei veranstaltete der Flughafen-Betreiber am Samstag, 06. Juli 2013, unter dem Motto „Mit einem Lächeln in die Ferien“ in der Abflughalle B des Terminals 1 zum elften Mal einen Servicetag, der vor allem jungen Passagieren die Zeit bis zum Abflug in den Urlaub verkürzte. Parallel startete auf der Besucherterrasse die Sommeraktion, die an jedem ersten Sonntag im August und September weitergeführt wird und den Gästen mit besonderen Highlights einen faszinierenden Blick auf die Flughafen-Welt bietet.

Um in der aktuellen Hauptreisezeit Stress und Hektik vor dem Abflug zu vermeiden, empfiehlt Fraport allen Fluggästen – auch Geschäftsreisenden – eine frühzeitige Anreise zum Flughafen. Spätestens zweieinhalb Stunden vor Abflug sollten sich Passagiere an ihrem Check-in-Schalter einfinden. Die Schalternummern der Airlines sind im Internet abrufbar. Über die Möglichkeit des Eincheckens am Vorabend, kostengünstige Parkplätze sowie die Regelungen zur Mitnahme von Handgepäck können sich Reisende dort ebenfalls informieren. All diese Informationen bietet auch die kostenlose FRA Airport App für das Smartphone.

Direktverbindung Luxemburg – Dublin bei Luxair kommt wieder

Zwei Jahre nachdem die Dublin-Flüge bei Luxair eingestellt werden mussten, kündigt Airline die Wiedereröffnung dieser direkten Flugverbindung ab dem 30. März 2014 mit vier wöchentlichen Flügen und während der gesamten Sommersaison an (montags, mittwochs, freitags und sonntags). Die Flüge sind ab heute Montag, 08. Juli 2013 buchbar.

Diese neuen Flüge werden mit einer 76-sitzigen Bombardier Q400 durchgeführt (gegenüber der in der Vergangenheit genutzten 49-sitzigen Embraer ER J145), was den Reisenden aus Luxemburg und der gesamten Großregion ermöglicht, die irische Hauptstadt direkt vom Flughafen Findel aus zu erreichen. Das Angebot richtet sich einerseits an Geschäftskunden, nicht zuletzt des Finanzsektors, und an Touristen. Das Angebot ermöglicht schließlich auch die Anreise irischer Kunden auf Entdeckungsfahrt im Großherzogtum Luxemburg.

Diese Entscheidung folgt der neuen Luxair-Strategie mit dem Ziel die Dienstleistung am Kunden zu verbessern, dies nicht nur über eine attraktivere Tarifpolitik sondern auch über einen Ausbau des europäischen Netzwerks zu gleichermaßen bei Business und Leisure-Kunden beliebten Zielgebieten. Sie folgt der am 03. Juni erfolgten Eröffnung der Route Luxemburg – Kopenhagen, die bereits einen sehr guten Ausnutzungsgrad aufweist. Sie passt schlüssig zum Ausbau der Flugverbindung nach London-City durch nun fünf tägliche Flüge seit dem 08. April, und nach Mailand-Malpensa mit drei täglichen Flügen seit September 2012.

Eröffnung der Anlage :envihab – Raumfahrtforschung mit Schlaflabor und Zentrifuge

Die Zentrifuge zieht mit der sechsfachen Erdanziehungskraft an den Probanden, in der Druckkammer geht es auf eine Höhe von 5.500 Metern, und im Psychologielabor muss unter Stress ein Shuttle an die Internationale Raumstation angedockt werden. In der neuen Forschungsanlage ":envihab" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und seinen acht Modulen steht auf 3.500 Quadratmetern der Mensch, seine Gesundheit und seine Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt.

"In dieser Kombination und mit diesen Möglichkeiten ist das :envihab weltweit einzigartig", betont Prof. Rupert Gerzer, Leiter des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin. Dabei haben die Wissenschaftler nicht nur die Astronauten im Blick, sondern auch die Menschen auf der Erde. "Was den Astronauten leistungsfähig erhält, hilft auch dem Patienten am Boden – und umgekehrt."

Weltraum-Reisen mit künstlicher Schwerkraft

Das Zentrum der Anlage lässt seinen Inhalt schon von außen erahnen: Kreisrund ist der Raum, in dessen Innerem sich die Kurzarm-Humanzentrifuge dreht und für den Probanden eine künstliche Schwerkraft erzeugt. Während die Astronauten im Weltraum schwebend arbeiten und forschen, bauen sich ihre Knochen und Muskeln ab, die Leistungsfähigkeit ihres Kreislaufs lässt ohne die Schwerkraft der Erde nach, und das Immunsystem schwächelt – die Schwerkraft bei einer Zentrifugenfahrt könnte diesen Veränderungen des Körpers entgegenwirken. "In welchem Umfang und wie das funktionieren könnte, wollen wir mit Studien auf der Zentrifuge herausfinden", sagt Institutsleiter Gerzer.

Bei der Fahrt kann eine künstliche Schwerkraft bis zum Sechsfachen der Erdgravitation auf den Probanden wirken. Dabei warten auf diesen noch weitere Aufgaben: Unter anderem kann er auf einem Trainingsrad oder einer Sprungplatte Übungen machen, die unter Umständen die Wirkung der Zentrifugenfahrt noch verstärken. Gleich mehrere Kameras beobachten dabei die Bewegungsabläufe. Weltweit einmalig ist die Möglichkeit, während der Fahrt ein Ultraschallgerät mit einem Roboterarm über den Probanden zu steuern und das Herz zu beobachten. "Wir werden zunächst Studien durchführen, mit denen wir ganz exakt diese Untersuchungsmöglichkeiten kennenlernen und nutzen." Ziel ist es, in Zukunft eine maßgeschneiderte Zentrifuge für das Astronautentraining ins Weltall zu bringen.

Die entwickelten Gegenmaßnahmen wirken aber auch gegen den Knochen- und Muskelabbau, der auf der Erde unter anderem nach längerer Bettlägerigkeit oder im Alter entsteht. Im Bild zu sehen ist die Kurzarm-Humanzentrifuge, die es ermöglicht, die Wirkung erhöhter Schwerkraft zu erforschen.

Einfluss von Licht und Ruhenpausen auf den Biorhythmus

In direkter Nachbarschaft zur Zentrifuge befinden sich die weiteren Module. Im Schlaflabor werden in Zukunft mehrwöchige oder mehrmonatige Bettruhestudien durchgeführt werden. Unter exakt kontrollierten Umweltbedingungen können bis zu zwölf Probanden untergebracht werden. Luftfeuchtigkeit, Sauerstoff-, Stickstoff- und Kohlendioxidgehalt, Umgebungslicht oder auch Temperatur können dabei genau festgelegt und je nach Studie eingestellt werden. Spezielle Lichtdecken ermöglichen zudem Untersuchungen mit verschiedenen Wellenlängen.

"Astronauten sind ebenso Schichtarbeiter wie Arbeiter in einer Produktion oder Krankenschwestern und Ärzte im Nachtdienst", sagt Prof. Rupert Gerzer. Studien, die untersuchen, welche Lichtwellen sich günstig auf den Rhythmus von Schichtarbeitern auswirken, nutzen somit den Arbeitern im Weltall und auf der Erde. Weitere Studien werden sich beispielsweise mit dem Knochen- und Muskelabbau, der zirkadianen Rhythmik oder den Auswirkungen unterschiedlicher Ernährung beschäftigen.

Positronen-Strahlung ermöglicht Blick in Körper und Gehirn

Zu den Einrichtungen der Forschungsanlage :envihab gehört auch ein Gerät zur Positronen-Emissions- und zur Magnetresonanztomographie. Mit diesen Verfahren können die Wissenschaftler gleich vor Ort – nur wenige Meter von Einrichtungen wie dem Schlaflabor oder der Zentrifuge – untersuchen, wo zum Beispiel der menschliche Körper Natrium einlagert, wie hoch Wasser- und Fettanteil sind oder auch wie der Körper durchblutet wird. Möglich ist es auch, Neurorezeptoren im Gehirn und Prozesse, die damit in Verbindung stehen, sichtbar zu machen. "Der kurze Weg von Probandenzimmer bis zum MRT garantiert, dass sich während des Transports die gewählten Umweltbedingungen und auch die Lage des Probanden nicht ändern."

Im Präventions- und Rehabilitationslabor untersuchen die Wissenschaftler das Herz-Kreislauf-System und den Bewegungsapparat des Menschen, aber auch die Auswirkungen der atmosphärischen Bedingungen auf den Körper: In der Druckkammer werden dazu Bedingungen geschaffen, die Höhen bis zu 5.500 Metern Höhe simulieren. Das Physiologielabor dient der Entwicklung von Maßnahmen gegen die negativen Auswirkungen der Schwerelosigkeit. Dazu stehen verschiedene Geräte zur Verfügung, um beispielsweise die Muskelkraft und -leistung zu messen. Das angrenzende Biologielabor bietet zudem mehrere Labore für die Analyse von mikrobieller Keimbelastung oder auch für die Vorbereitung biologischer Weltraumexperimente.

Die Forschungsanlage :envihab in der Bilderreihe: Zur Anlage gehören unter anderem eine Zentrifuge, ein Schlaflabor, ein MRT-Gerät sowie eine Druckkammer.

Leistung von Astronauten unter extremer Stresseinwirkung

Der Psyche des Menschen widmen sich die Studien im Psychologielabor: Wie reagieren Menschen, wenn sie unter Stress komplexe Aufgaben erledigen sollen? Welche Auswirkungen hat zum Beispiel eine Langzeitmission durchs All auf die Astronauten, die auf engstem Raum und mit wenig Kontakt zur Außenwelt miteinander leben und arbeiten? Auch hier sind die Forschungsergebnisse für Astronauten und die Menschen auf der Erde wichtig. "Bei manchen Arbeiten ist Teamarbeit unter extremem Stress notwendig – und nicht anders arbeiten teilweise die Astronauten in der Raumstation", erläutert DLR-Institutsleiter Prof. Rupert Gerzer.

Erste Studien werden dazu dienen, die Geräte und Anlage des :envihab kennenzulernen. Anschließend steht eine zweimonatige Bettruhestudie an. "Mögliche Nutzer unserer Anlage sind nicht nur die Wissenschaftler des DLR, sondern auch internationale Raumfahrtagenturen oder Universitäten." In Zukunft werden auch die europäischen Astronauten nach ihrer Rückkehr aus dem All in der Kölner Forschungsanlage ihre ersten Untersuchungen absolvieren. "Im :envihab wird für die Raumfahrt, aber auch für Anwendungen auf der Erde geforscht – und beide werden davon profitieren."

Bilder und Quelle: DLR

„Family-Check-In-Bereich“ bei Lufthansa in Frankfurt und München

0

Bereits vor dem Abflug soll die Flugreise für die jungen Fluggäste ein Erlebnis sein. Aus diesem Grund erleichtert Lufthansa Familien mit Kindern das Einchecken an neu gestalteten Familienschaltern in Frankfurt und München. Die neuen "Family-Check-In-Bereiche" für Reisende mit Kindern bis zwölf Jahren sind dabei besonders familiengerecht gestaltet.

Unter dem Motto "Ihre Kleinen sind für uns die Größten" können Erwachsene und mitreisende Kinder so bereits von weitem erkennen, wo sie ihre Bordkarten erhalten und ihr Gepäck abgeben können.

Check in für den Teddy-Bär

So führt der Weg zum neuen Familienschalter über einen als Startbahn gestalteten Teppich und entlang von Monitoren, auf denen die Lufthansa-Kinder-Maskottchen "Lu" und "Cosmo" die kleinen Passagiere am Flughafen begrüßen. Die Service-Mitarbeiter der Lufthansa stellen den Familienmitgliedern Bordkarten aus und berücksichtigen besondere Sitzplatzwünsche oder Betreuungsangebote.

Auch an die mitreisenden Kuscheltiere ist gedacht – sie erhalten eine eigene "Teddy-Bordkarte". Für die erwachsenen Passagiere liegt am Familienschalter zusätzlich eine Broschüre mit dem Titel "Familienlotse" aus. Diese enthält neben Tipps zur Lage von Kinderspielplätzen, Wickeltischen, Restaurants mit Kindermenüs, Apotheken, Supermärkte oder der nächsten Aussichtsterrasse auch Gutscheine für Vergünstigungen am Airport.

Zentral und leicht erkennbar

In Frankfurt wird der Familiy-Check-In-Bereich pünktlich zum Start der Sommerferien in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland von Dr. Reinhold Huber, Leiter Produkt & Marketing und Andreas Döpper, Leiter Station Frankfurt eröffnet. Der Sonderschalter befindet sich zentral im Terminal 1, Halle B an den Countern 336-338. In München können Familien diesen speziellen Schalter (Terminal 2, Schalter 425 und 426) auch vor Beginn der bayerischen Schulferien ab Ende Juli nutzen.

A330 der Turkish Airlines zum 40. Jubiläum in Nürnberg

Als Brücke zur Heimat und zunächst ausschließlich für türkische Gastarbeiter bestimmt, fliegt Turkish Airlines seit 1973 von Nürnberg nach Istanbul. 40 Jahre später verbindet die Fluggesellschaft Menschen weltweit und befindet sich auf einem starken Wachstumskurs, davon profitiert auch der Airport Nürnberg.

Anlässlich der Jubiläumsfeier mit Gästen aus Politik und Wirtschaft am 05. Juli schickte die Airline einen Airbus A330 nach Nürnberg. Mit über 150.000 Passagieren 2012 ist Turkish Airlines hier eine der wichtigsten Fluggesellschaften. Entgegen dem Negativtrend der europäischen Luftfahrtbranche, befindet sich die größte türkische Airline auf einem beachtlichen Wachstumskurs. Am Airport Nürnberg verstärkt Turkish Airlines kontinuierlich das Angebot und kann 2012 Wachstumsraten von 24 Prozent bzw. 21 Prozent im Jahr 2011 vorweisen. In den letzten zehn Jahren wurde die Passagierzahl ab Nürnberg verdoppelt.

Vor allem Geschäfts- und Städtereisende nutzen heute die Verbindung von Turkish Airlines nach Istanbul. Bis zu dreimal am Tag startet das Star Alliance-Mitglied mit Maschinen der Airbus A320- oder Boeing 737-Familie in die boomende Metropole. Viele Reisende nutzen die günstigen Anschlussverbindungen zu bis zu 300 Zielen weltweit. Mit zwei Flügen pro Tag ab Nürnberg bietet Turkish Airlines Verbindungen nach Asien und in den Nahen Osten, die bevorzugt von Businessreisenden gewählt werden. Durch den Ausbau der Fernziele kommen stetig neue, interessante Verbindungen mit den boomenden Metropolen Asiens hinzu.

Als Brücke in die Heimat sind die innertürkischen Verbindungen der Turkish Airlines nach wie vor für viele Passagiere mit türkischer Herkunft ein entscheidender Faktor der Lebensqualität in der Metropolregion Nürnberg. Topziele sind hier die Baderegion rund um Izmir mit 22.000 sowie Ankara mit 6.000 und Adana mit 5.300 Umsteigern ab Nürnberg über Istanbul 2012. Das Bild zeigt eine DC-10 der Turkish Airlines in den 70er-Jahren am Airport Nürnberg.

Fraport unterstützt Schulgarten für Umweltpädagogik

Schüler und Lehrer der Nidderauer Bertha von Suttner-Schule konnten nun die Einweihung ihres selbst gestalteten Schulgartens feiern. Die Einrichtung des 1.500 Quadratmeter großen Gartengeländes war in den vergangenen zwei Jahren mit 20.000 Euro aus ihrem Umweltfonds der Fraport AG maßgeblich unterstützt worden.

Die für ihr besonderes Engagement im Bereich Umwelterziehung und ökologische Bildung mit dem Prädikat "Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft" ausgezeichnete Integrierte Gesamtschule wird den Garten nicht nur als Freizeitareal nutzen. In dem Schulgarten, der die naturräumlichen Gestaltungsmerkmale der Nidder-Auen aufgreift und eine standortgerechte Pflanzenwelt präsentiert, sollen im praktischen Umgang mit der Natur auch umweltpädagogische Lerninhalte anschaulich und nachvollziehbar vermittelt werden können.

"Der Garten wird unsere teilweise bereits seit Jahrzehnten bestehenden Naturschutzprojekte sinnvoll ergänzen und der nachhaltigen Verankerung der Umweltpädagogik in unserem Fächerkanon dienen. Das Interesse der Schüler für diese Themen wächst von Jahr zu Jahr", sagte Schulleiterin Manuela Brademann anlässlich der Einweihungsfeier.

"Das freiwillige Engagement für die Region ist gute Tradition in unserem Unternehmen. So ist der Umweltfonds neben dem Sportsponsoring, der Kulturförderung und der Unterstützung vieler kleiner Vereine und Initiativen ein fester Bestandteil unserer gesellschaftlichen Verantwortung", erläuterte Dr. Wolfgang Scholze, Leiter des Umweltmanagements der Fraport AG. "Daher haben wir uns auch für die Förderung dieses wunderbaren Projekts entschieden."

Mit den Fördergeldern aus dem Umweltfonds unterstützt der Flughafenbetreiber den Regionalpark Rhein-Main, Forschungsprojekte und umweltpädagogische Maßnahmen sowie Natur- und Umweltschutzprogramme in der Region. Seit 1997 wurden über 750 Einzelmaßnahmen mit einer Gesamtsumme von rund 32 Millionen Euro bezuschusst. Erst im Dezember 2012 hat Fraport den Umweltfonds für die nächsten vier Jahre um weitere sechs Millionen Euro aufgestockt.

RUAG entwickelt Doppelstartstruktur der Delta- und Atlas-Raketen

Der US-amerikanische Raketenbauer United Launch Alliance hat RUAG Space als strategischen Partner für die Weiterentwicklung der amerikanischen Trägerraketen Atlas-V und Delta-IV ausgewählt. RUAG wird für diese beiden Raketen eine neue Doppelstartstruktur entwickeln, die den gleichzeitigen Transport zweier Satelliten ermöglicht.

"Unsere Beziehung zur RUAG hat sich in den vergangenen 17 Jahren als sehr partnerschaftlich erwiesen und viele Synergien gebracht.", sagte Michael Gass, ULA President und Chief Executive Officer. "Diese strategische Partnerschaft ist der nächste evolutionäre Schritt und bringt für die Zukunft Geschäftsmöglichkeiten für beide Unternehmen."

"Wir sind sehr erfreut, dass wir Teil des sehr wichtigen Programms zur Entwicklung der Doppelstartfähigkeit der ULA-Raketen sind", so Peter Guggenbach, CEO RUAG Space. "Unsere Zuverlässigkeit, unser Engagement und das Know-how, das wir uns in den europäischen Raumfahrtprogrammen erworben haben, machen uns auch in der führenden Raumfahrtnation USA zu einem attraktiven Partner."

Dank der neuen Doppelstartstruktur aus Kohlefaser werden die Trägerraketen Atlas-V und Delta-4 zukünftig in der Lage sein, mit einem Start zwei Satelliten in die Erdumlaufbahn zu befördern. Dies senkt die Startkosten, bietet Flexibilität im Betrieb, und kann die Bereitstellung von Satellitenkonstellationen beschleunigen. Mitte 2017 soll zunächst die Atlas-V zwei Satelliten gleichzeitig befördern können, die Delta-IV folgt ein Jahr später. Bereits jetzt liefert RUAG Space Nutzlastverkleidungen für Stufenadapter für die Atlas-Rakete.

Flughafen Wien sieht keinen Zusammenhang zu Grundstückspreisen

Der Flughafen Wien stellt zu jüngsten Veröffentlichungen betreffend einer Entscheidung des österreichischen Obersten Gerichtshofes klar, dass laut eben dieser Entscheidung keine Schadensersatzansprüche möglich sind, wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass der behauptete Schaden eine unmittelbare Folge der Unterlassung einer Umweltverträglichkeitsprüfung ist.

Der OGH ist in seinem Urteil der Rechtsmeinung des Europäischen Gerichtshofes gefolgt, der die Notwendigkeit dieses Kausalzusammenhanges bereits eindeutig klargestellt hat.

Ausbauvorhaben der Öffentlichkeit umfassend bekannt

Dieser Zusammenhang ist am Flughafen Wien nicht gegeben: Über die Flugverkehrsentwicklung und Ausbauvorhaben am Flughafen Wien wird von Seiten des börsenotierten Unternehmens regelmäßig und umfassend informiert, wie in den Geschäftsberichten, den monatlichen Verkehrsveröffentlichungen und zahlreichen anderen öffentlichen Dokumentationen des Unternehmens nachzulesen ist.

Zuletzt auch in der Mitteilung des Dialogforums, in der detailliert über die Flugbewegungen für das Jahr 2012 Auskunft gegeben wurde. Die Auffassung, dass man als Anrainer einer Nachbargemeinde ohne UVP über diese Entwicklung nicht informiert war, stellt sich für den Flughafen Wien daher als absurd und nicht nachvollziehbar dar.

Statt Wertminderung Anstieg der Grundstückspreise

Im Übrigen weist der Flughafen Wien zur behaupteten Wertminderung darauf hin, dass laut verschiedenen Veröffentlichungen die Grundstückspreise in den Regionen rund um den Flughafen seit Jahren gestiegen sind.

Syphax Airlines aus Tunesien bestellt A320neo und A320ceo

0

Syphax Airlines, eine neue Fluggesellschaft in Tunesien, hat den Kauf von drei A320neo Flugzeugen bestätigt. Dieser Auftrag ist die erste NEO-Bestellung von einer in Afrika basierten Fluggesellschaft und stellt einen bedeutenden Durchbruch für Airbus in einem der am schnellsten wachsenden Märkte der Welt dar. Syphax hat außerdem drei A320ceo-Flugzeuge bestellt. Die Flugzeuge werden mit CFM-Triebwerken ausgestattet.

"Syphax Airlines konzentriert sich auf den weiteren Ausbau ihrer tunesischen, nordafrikanischen und europäischen Routen sowie die Erweiterung ihres Netzes nach Asien und Nordamerika über ihre Hubs in Tunis und Sfax. Außerdem möchten wir unseren Passagieren einen luxuriösen Service bieten", sagte Mohamed Frikha, Syphax Chairman und Director General. "Mit der Aufnahme der A320neo in unsere Flotte können wir all diese Ziele erreichen und zugleich von Treibstoffeinsparungen in Höhe von 15 Prozent und Kosteneffizienz profitieren."

"Wir danken Syphax Airlines für ihr Vertrauen in Airbus und dafür, dass sie als erste afrikanische Fluggesellschaft einen Auftrag über unser NEO-Flugzeug aufgibt", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Wir freuen uns darauf, die nahtlose Integration der A320neo-Flugzeuge von Syphax in ihre aktuelle A320-Flotte zu erleben." Die Airline betreibt bereits zwei A319 und drei A320 und wird in Kürze den Betrieb einer geleasten A330-200 aufnehmen.

Die A320neo wird als Option für die A320-Familie angeboten und umfasst neue effizientere Triebwerke und aerodynamisch optimierte "Sharklets" an den Flügelspitzen. Beides zusammen ermöglicht Treibstoffeinsparungen von bis zu 15 Prozent. Ende Juni 2013 lagen für die NEO 2.245 Aufträge von 40 Kunden vor, was sie zum erfolgreichsten Verkehrsflugzeug aller Zeiten macht und ihre marktführende Position mit einem Marktanteil von beinahe 60 Prozent unterstreicht.

Deutlich mehr Passagiere am Airport Weeze

Der Airport Weeze hat im ersten Halbjahr 2013 einen deutlichen Passagierzuwachs erzielt. Insgesamt 1.104.325 Passagiere haben den internationalen Verkehrsflughafen in den ersten sechs Monaten des Jahres als Start- und Zielpunkt für ihre private oder geschäftliche Flugreise gewählt. Die Fluggastzahlen sind gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 16,3 Prozent gestiegen.

Zu diesem Erfolg hat wiederum der größte Anbieter am Airport Weeze beigetragen: Ryanair hat im Frühjahr den neunten Jet in Weeze stationiert und fliegt wöchentlich insgesamt 57 Ziele in Europa und Nordafrika an. Bergerac, Paphos, Korfu, Santander, Rijeka, Vilnius und Oslo Rygge sind dabei neue Flugziele im Ryanair-Flugprogramm ab Weeze.

Nach Agadir, Fes und Marrakesch bietet Ryanair nun erstmals auch Oujda und Tanger im Norden Marokkos an. Mit fünf Destinationen und bis zu 13 wöchentlichen Flügen zählt der Airport Weeze inzwischen zu den größten deutschen Anbietern von Marokkoflügen.

Zu der erfreulichen Halbjahresbilanz hat auch das klassische Ferienflugsegment mit den Flügen von airberlin, Transavia und Tailwind beigetragen. Flughafenchef Ludger van Bebber sagte: "Mit diesem überaus positiven Halbjahresergebnis sind wir sehr zufrieden. Damit liegen wir deutlich über der durchschnittlichen Verkehrsentwicklung an den deutschen Verkehrsflughäfen. Zum Jahresende erwarten wir nun mehr als 2,4 Mio. Fluggäste und einen weiterhin zweistelligen Zuwachs."

 

Einigung für Flughafen BER zu Kostenerstattung bei Schallschutz

Nach intensiven Gesprächen konnten sich die Bürgermeister der Umlandgemeinden und Vertreter des Flughafens auf eine gemeinsame Linie bei der Umsetzung des Schallschutzprogrammes einigen. Gemeinsames Ziel des Flughafens und der Bürgermeister der betroffenen Kommunen ist es, sofort mit der Umsetzung des Schallschutzprogrammes zu beginnen.

Dabei sollen die Mittel möglichst zweckgebunden für Maßnahmen des baulichen Schallschutzes eingesetzt werden. Im Zuge der Verhandlungen wurde sich auf folgendes Vorgehen geeinigt:

  1. Allen Anspruchsberechtigten, in deren Häusern und Wohnungen der bauliche Schallschutz wie vom Oberverwaltungsgericht gefordert, so umgesetzt werden kann, wird die Flughafengesellschaft (FBB) die Kosten für den baulichen Schallschutz ohne Wenn und Aber erstatten.
  2. Die FBB wird jetzt schnellstens auf all diese Betroffenen mit einem gesonderten Schreiben zukommen und die weitere Vorgehensweise erläutern. Allen Anspruchsberechtigten, in deren Häusern und Wohnungen der bauliche Schallschutz wegen der Kappungsgrenze bei 30 Prozent des Verkehrswertes auf dem vom Oberverwaltungsgericht festgelegtem Niveau nicht umgesetzt werden kann, bietet die FBB einen ähnlichen Weg an: Sie sollen mittels Kostenerstattung der FBB in die Lage versetzt werden, den in diesem Rahmen bestmöglichen baulichen Schallschutz zu realisieren.

Unabhängig von dieser Einigung teilt die Flughafengesellschaft noch einmal mit, dass mit der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision bezüglich der OVG-Entscheidung zum Schallschutz keine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss eingereicht wurde. Die Beschwerde wurde von der Geschäftsführung ausnahmslos aus haftungsrechtlichen Gründen eingereicht und soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Flughafengesellschaft ihrer Verpflichtung aus dem OVG-Urteil vollumfänglich nachkommen werde.

Schneller Start für Schallschutzprogramm

Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Ich bin froh, dass wir jetzt doch in so kurzer Zeit eine Einigung für das weitere Vorgehen in Sachen Schallschutz gefunden haben. Die Umsetzung des Schallschutzprogramms ist ein wichtiger Bestandteil von SPRINT. Wir wollen für die Anwohner des Flughafens den bestmöglichen Schallschutz im Rahmen der Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts realisieren. Umso besser, dass wir jetzt mit Unterstützung der Bürgermeister der Umlandgemeinden im Rücken sagen können: Wir werden sofort mit der Umsetzung des Schallschutzprogrammes loslegen."

Die Flughafengesellschaft wird in den kommenden Tagen ein Schreiben an alle Anwohner im Tagschutzgebiet versenden und diese so mit den notwendigen Informationen zu dem vereinbarten Vorgehen versorgen.

Bremer Hubschrauber der DRF Luftrettung mit 9.000. Einsatz

0

Die Bremer Station der DRF Luftrettung leistete heute ihren 9.000. Rettungseinsatz seit Übernahme der Station im September 1996. Die Besatzung wurde zu einem dringenden Transport eines Patienten aus einem Krankenhaus von Stade nach Hamburg angefordert. Ein junger Mann hatte am Morgen eine Hirnblutung erlitten und war in eine Klinik in Stade gebracht worden.

Aufgrund des Krankheitsbildes war eine neurochirurgische Weiterbehandlung dringend erforderlich. Deshalb wurde der Bremer Hubschrauber der DRF Luftrettung für den schnellen und schonenden Transport in eine Spezialklinik nach Hamburg angefordert. Nach rund zehn Minuten Flugzeit erfolgte die Landung an der knapp 40 km Luftlinie entfernten Klinik in der Hansestadt.

Die medizinische Besatzung von "Christoph Weser" übergab den Patienten an die Neurochirurgen. "Der junge Mann hatte eine Lähmung an der einen Körperseite. Je schneller der Patient eine adäquate Versorgung erhält, desto größer ist die Wahrschein-lichkeit, dass er weniger oder sogar keine Folgeschäden davon trägt", erläuterte der diensthabende Rettungsassistent.

Die Maschine mit dem Funkrufnamen "Christoph Weser" wird für den dringenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt. Darüber hinaus wird der Hubschrauber der DRF Luftrettung bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist er täglich von 08:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Notfallorte im Umkreis von 50 Kilometern kann "Christoph Weser" in maximal 15 Minuten erreichen.

British Airways bekommt ihren ersten Airbus A380

Die Fluggesellschafft British Airways (BA) ist nach Übernahme des ersten von 12 bestellten Flugzeugen zum zehnten Betreiber des Airbus A380 geworden. BA ist der erste britische Betreiber der A380 und wird das neue Flaggschiff auf Routen von London-Heathrow nach Los Angeles und Hongkong einsetzen.

Nach einer Übergabezeremonie im Airbus-Auslieferungszentrum in Toulouse in Anwesenheit von Keith Williams, CEO von British Airways, Eric Schulz, President Civil Large Engines von Roll-Royce, Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus sowie weiteren Führungskräften von BA, Rolls-Royce und Airbus, wurde die erste A380 von BA zur Basis der britischen Fluggesellschaft in London Heathrow geflogen. Dort wurde die Kabine enthüllt.

Erheblicher britischer Ingenieursanteil bei A380

Keith Williams, Chief Executive von British Airways, sagte: "Wir freuen uns, die erste britische Airline zu sein, die den Airbus A380 entgegennimmt. Dies ist ein einmaliges Flugzeug, das mit einem enormen Beitrag britischer Ingenieurskunst entwickelt wurde. Wir glauben, dass es bei unseren Kunden sehr beliebt sein wird, sobald wir mit den Flügen zu seiner ersten Destination Los Angeles beginnen."

"Wir alle bei Airbus sind sehr stolz darauf, unsere A380 in den Farben von British Airways zu sehen, die eine der zukunftsorientiertesten Airlines der Welt ist. Mit der Aufnahme dieses neuen Flaggschiffs in ihre Flotte leitet die Fluggesellschaft eine neue Ära im Bereich der Langstreckenflüge ein und bietet ihren Kunden ein ganz neues Flugerlebnis", sagte Fabrice Brégier, President und CEO von Airbus. "Dies ist auch ein besonderer Tag für die britische Industrie, denn ein signifikanter Teil dieses fantastischen Flugzeugs wurde in den britischen Airbus-Standorten in Filton und Broughton sowie in den Betrieben unserer zahlreichen Partner im ganzen Land entwickelt und gebaut."

Insgesamt verzeichnet Airbus für die A380 heute 262 Festbestellungen von 20 Kunden. Neben ihren 12 festen Aufträgen hat British Airways auch Optionen für weitere sieben Flugzeuge unterzeichnet. Alle A380-Flugzeuge von BA werden mit Rolls-Royce Trent 900 Triebwerken ausgestattet.

Neue Dimension des Fliegens

Die A380 kann 15.700 km/8.500 nm ohne Zwischenlandung zurücklegen und mehr Passagiere zu niedrigeren Kosten bei gleichzeitig geringeren Umweltauswirkungen befördern. Zudem hat sich das Flugzeug mit seiner geräumigen leisen Kabine und seinem angenehm ruhigen Flug als Favorit bei den Fluggästen etabliert. Das führt auf allen Flügen der A380 zu höheren Auslastungswerten. Der A380 kommt daher auch eine Schlüsselrolle für das nachhaltige Wachstum des Flugverkehrs zu, insbesondere an Flughäfen, die heute bereits an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, denn sie transportiert mit einer Flugbewegung deutlich mehr Passagiere als jedes andere Flugzeug.

Rund 40 Millionen Passagiere konnten bisher einen Flug an Bord einer A380 erleben. Alle fünf Minuten startet oder landet eine A380 auf einem der bereits 30 heute angeflogenen Flughäfen weltweit.

Auslastung von airberlins Flügen in 2013 weiter stark gestiegen

Im Monat Juni konnte airberlin die Auslastung der Flüge im Jahresvergleich um 3,4 Prozentpunkte auf 84,85 Prozent steigern. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft bietet durch die Optimierung des Streckennetzes mehr Flüge auf etablierten Strecken und konnte dadurch die Auslastung die einzelnen Flüge kontinuierlich verbessern.

Im Monat Juni konnte airberlin die Auslastung der Flüge im Jahresvergleich um 3,4 Prozentpunkte auf 84,85 Prozent steigern. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft bietet durch die Optimierung des Streckennetzes mehr Flüge auf etablierten Strecken und konnte dadurch die Auslastung die einzelnen Flüge kontinuierlich verbessern.

Auch die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) stiegen im Juni um ein Prozent auf 4,84 Milliarden, die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) reduzierte airberlin im Zuge der Flugplanoptimierung um drei Prozent auf 5,71 Milliarden. Daher ging im Juni die Zahl der Fluggäste nur leicht mit 1,6 Prozent auf 3.246.367 zurück.

Im ersten Halbjahr 2013 konnte airberlin die Auslastung der Flüge im Jahresvergleich um 3,4 Prozentpunkte auf 84,49 Prozent steigern und insgesamt 14,6 Millionen Fluggäste begrüßen. Das gesamte Sitzplatzangebot betrug 26,63 Milliarden Kilometer, die zurückgelegten Passagierkilometer 22,50 Milliarden.

  Juni 2013 Juni 2013 kumuliert
Auslastung in % 84,85 (3,4 PP) 84,49 (3,4 PP)
ASK in Mio. 5.709,7 (-3,0%) 26.625,1 (-8,3%)
RPK in Mio. 4.844,7 (1,0%) 22.495,1 (-4,5%)
Fluggäste 3.246.367 (-1,6%) 14.603.058 (-6,1%)

Im Jahr 2013 hat airberlin die Berechnung der Auslastung geändert. Die Auslastungs-Ermittlung wurde dem Branchenstandard angepasst und die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) den verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) gegenübergestellt. Für den Jahresvergleich wurde die Auslastung aus dem Jahr 2012 ebenfalls neu berechnet.

Dortmund Airport: Regionalflughäfen mit besonderern Funktionen

Nach langer Wartezeit hat die EU-Kommission nun einen Entwurf für die neuen Beihilfe-Leitlinien für Flughäfen veröffentlicht. Damit hofft auch der Flughafen Dortmund auf ein baldiges Ende der noch nicht entschiedenen Verfahren. Intern wird nun geprüft, was dieser Entwurf im Einzelnen für den Airport bedeutet um dann die Gelegenheit wahrzunehmen, gegenüber der EU-Kommission im Rahmen des Konsultationsprozesses Stellung zu nehmen.

Ziel der Überarbeitung der EU-Beihilfe-Leitlinien muss es sein, klare, in der Praxis handhabbare Regelungen für die Flughäfen zu finden. Dabei greift eine rein betriebswirtschaftliche Sichtweise zu kurz: Flughäfen sind Wirtschafts- und Standortfaktor für ihre Region. Dies gilt auch und insbesondere für den Dortmund Airport. Durch die erzeugten regionalwirtschaftlichen Effekte entstehen Arbeitsplätze und zusätzliche Steuereinnahmen für die öffentliche Hand.

Darüber hinaus haben Regionalflughäfen eine wichtige Ergänzungs- und Entlastungsfunktion für slotbeschränkte, verkehrlich hochbelastete Großflughäfen. Die bisher getätigten Investitionen müssen gesichert werden. Eine zukunftsorientierte Entwicklung der Flughafeninfrastruktur muss auch weiterhin möglich sein, so der Dortmund Airport.

Ryanair-Piloten wählen erstmals Vertretung im Unternehmen

Gegründet von Piloten für Piloten im Herbst 2012, repräsentiert die RPG mehr als die Hälfte der Piloten im Unternehmen. Der RPG-Interim-Rat besteht nun aus einem derzeitigen Ryanair-Kapitän und vier weiteren Piloten aus Europa und den USA. Schließlich sollen Verhandlungen über Ziele wie soziale Absicherungen für Ryanair-Piloten geführt werden.

Zusammen mit einer stetig wachsenden Gruppe von Ryanair-Piloten arbeitet der Rat daran

  • professionelle und aussagekräftige Verhandlungen mit dem Ryanair-Management zu etablieren
  • die Kommunikations- und Support-Strukturen innerhalb Ryanairs verbessern
  • Wahlen innerhalb der Ryanair-Pilotenschaft durchzuführen um so schnell wie möglich die verbleibenden Sitze im RPG-Rat zu besetzen.

Keine soziale Absicherung für Ryanair-Piloten

Ryanairs CEO Michel O‘Leary behauptete kürzlich, Ryanair sei die "Southwest Airlines von Europa" – das hervorragende Verhältnis zwischen Southwest Airlines und seinen Angestellten sollte ihm Beispiel sein, dem er folgen sollte. Stattdessen gibt es bei Ryanair die außergewöhnliche Situation, dass erst kürzlich die Bestellung von 175 neuen Flugzeugen bei Boeing und eine Rendite für die Aktionäre in Höhe von einer Milliarde Euro bekannt gegeben wurden, während mehr als 2.300 Piloten wie Söldner beschäftigt sind – über hunderte von irischen Limited Companies, ohne sichere Arbeitsverhältnisse und ohne finanzielle oder soziale Absicherung.

Das Ryanair-Management sollte diese Gelegenheit nutzen seine Ankündigung wahrzumachen, die "Southwest von Europa" werden zu wollen und Southwests Strategie bezüglich ihres Umgangs mit ihrem Personal nachahmen.

Mitglieder des RPG-Interims-Rat

Kapitän Evert van Zwol, Vorsitzender: Kapitän van Zwol engagiert sich seit rund 20 Jahren in der niederländischen Pilotenvereinigung VNV. Er war für mehrere Amtsperioden im Mitgliederrat der VNV und auch im Verwaltungsrat des Pensionsfonds vertreten. Zwischen 2001 und 2005 war er Vizepräsident der VNV und in dieser Position verantwortlich für alle Tarifkommissionen.

Von 2009 bis 2013 war Kapitän van Zwol VNV-Präsident und in dieser Rolle verantwortlich für alle Medienkontakte, die internationalen Beziehungen zum europäischen Pilotenverband (ECA) und dem Weltverband IFALPA sowie fürs Lobbying. Evert van Zwol war von Beginn an der Organisation der Ryanair Piloten in der Ryanair Pilot Group beteiligt.

Kapitän Ted Murphy: Kapitän Murphy war von den 1970er bis in die 1990er Jahre Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der irischen Pilotenverbandes (IALPA), die längste Zeit als Vorsitzender für die Bereiche Sicherheit und Technik sowie schließlich als Präsident. Er führte die IALPA in den Irish Congress of Trade Unions und wirkte daran mit, die IALPA in die Impact Trade Union zu bringen. Kapitän Murphy leitete außerdem das Team, das die Aer-Lingus/IALPA Vergütungsvergleichsarbeitsgruppe eingeführt hat, die als Kernpunkt der Gehaltsverhandlung bei Aer-Lingus gilt.

Im Weltpilotenverband IFALPA war er lange Jahre Mitglied des Ops Komitees und repräsentierte die IFALPA in zahlreichen ICAO Studiengruppen, insbesondere bei der Entwicklung von der Bodenverkehrsrichtlinie an Flughäfen und der Weiterentwicklung von Gütertransportrichtlinien für Flugzeuge. Ted Murphy war zunächst Vorstandsmitglied Berufspolitik, dann Vizepräsident und schließlich – für zwei Amtszeiten – Präsident der IFALPA.

Kapitän Carl Kuwitzky: Kapitän Kuwitzky war für zwei Amtszeiten Präsident des Pilotenverbands bei Southwest Airlines (SWAPA, Southwest Airlines Pilots Association) und repräsentierte die Piloten von Southwest in den Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag. Erst 2012 hat er seine zweijährige Amtszeit als Präsident der Coalition of Airline Pilots Association (CAPA) in Washington, DC beendet. Die CAPA ist eine Gewerkschaft, die die Interessen von knapp 30.000 Piloten in den Vereinigten Staaten bezüglich Safety/Security und Gesetzgebungsverfahren vertritt.

In seiner Amtszeit fand zudem eine intensive Auseinandersetzung mit US-Behörden und Gesetzgebern statt, ebenso wie mit dem weltweiten Finanzmarkt. Zusätzlich zu seinem Amt als SWAPA-Präsident war Carl Kuwitzky Vizepräsident, drei Amtsperioden lang Gewerkschaftsstationsrepräsentant, Vorsitzender des Luftsicherheitskomitees der USA, Vorsitzender des Dienstplan-Komitees und Mitglieder der Tarif-/Integrationskommission.

Kapitän John Goss: Kapitän John Goss assistierte bei der Organisation der Ryanair Piloten im irischen Pilotenverband IPALPA während der ersten Betriebsjahre der Ryanair und war Mitglied des Verhandlungskomitees das erfolgreich die erste Einigung zwischen Ryanair und den Ryanair Piloten in Dublin verhandelt hat.

Kapitän Goss wurde 2008 zum geschäftsführenden Vorstand der IALPA gewählt und steht dort bereits in dritter Amtszeit dem Verband zur Verfügung. John Goss repräsentiert und fördert die Interessen von Ryanair Piloten schon seit vielen Jahren. Kürzlich wurde er vom Weltpilotenverband IFALPA mit der "Presidential Citation" für seinen herausragenden Beitrag für die Pilotenschaft ausgezeichnet.

FO Samuel Giezendanner: FO Giezendanner ist seit 1999 Mitglieder des französischen Pilotenverbandes (SNPL), war zwischen 2004 und 2010 ein Gewerkschaftsvertreter und wurde 2005 in die Personalvertretung gewählt. In dieser Funktion ist Samuel Giezendanner zuständig für Karriereentwicklung, Einstellung und Grundausbildung. Als Gewerkschaftsvertreter hat er als Experte für Dienstpläne während der Verhandlung für einen Tarifvertrag begonnen, mittlerweile gilt er als Experte für Tarifvertragsverhandlungen.

Zwischen 2008 und 2010 war er Mitglied des SNPL-Vorstandes und spielte eine wichtige Rolle in den Verhandlungen, die zur Öffnung neuer Air France Basen in Frankreich geführt haben. Samuel Giezendanner ist momentan Co-Vorsitzender der SNPL-Piloten-Berufsunfähigkeitsversicherung und des aufstockenden Rentenversicherungsausschusses.

Aegean Airlines feierte Erstflug Hannover – Thessaloniki

Startschuss für neue Griechenland-Verbindung: Mit der Landung des Fluges A3 516 auf dem Flughafen Langenhagen hat Aegean Airlines, die größte Fluggesellschaft Griechenlands und Mitglied der Star Alliance, am Nachmittag ihre Verbindung zwischen Hannover und Thessaloniki eröffnet.

Ab sofort geht es jeden Montag nonstop von Hannover in die nordgriechische Metropole. Nach der Ankunft auf dem Airport der niedersächsischen Landeshauptstadt wurde das Flugzeug mit der traditionellen Wassertaufe der Flughafen-Feuerwehr empfangen. Anschließend gab es zur Begrüßung mit den Piloten und der Crew noch ein Foto vor der Maschine.

Feierlich neben Martin Altemöller (Bereichsleiter Verkehr am Hannover Airport, auf dem Bild rechts) die Piloten und Crew des Erstflugs. Richtung Hannover startet die Maschine jeweils um 14:30 Uhr, die Landung erfolgt um 16:15 Uhr. Der Abflug in Hannover ist um 17:00 Uhr mit Ankunft in Griechenland um 20:40 Uhr.

Flughafen BER nimmt ersten Betrieb auf: Cargo Center eröffnet

Heute wurde ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Inbetriebnahme des BER gemacht: Das Cargo Center auf dem Gelände des Flughafens Berlin Brandenburg wurde feierlich eröffnet. Erste Mieter, wie der Frachtverkauf der Qatar Airways (Air Logistics), die Spedition Müller & Partner und der Frachtabfertiger WISAG Cargo Service Berlin-Brandenburg, haben den Bau bereits mit eigenen Büros bezogen.

Als Nächstes folgt die schrittweise Verlagerung der für die Frachtabfertigung erforderlichen Behörden (Pflanzengesundheitskontrolle, Veterinärgrenzkontrolle, Zoll).

"Die Inbetriebnahme des Cargo Centers verdeutlicht, dass wesentliche Teile des Flughafens bereits fertiggestellt und funktionstüchtig sind. Es ist nur folgerichtig, dass diese Bereiche auch ans Netz gehen. Wir senden damit ein wichtiges Signal in die Region", sagt Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg und Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. "Unsere wichtigste Aufgabe ist es, den Flughafen Berlin Brandenburg zügig fertigzustellen, in Betrieb zu nehmen und damit Arbeitsplätze zu sichern und vor allem zu schaffen. Der BER ist und bleibt – trotz aller Schwierigkeiten in der Vergangenheit – Standortvorteil, Wirtschaftsmotor und das entscheidende Infrastrukturprojekt der Region."

Beispielloses Wachstum: Verdoppelung in 10 Jahren

"Die Hauptstadtregion entwickelt sich zu einem der wichtigsten Luftverkehrsstandorte Europas. Allein schon die Verdoppelung der Passagierzahlen in den zehn Jahren zwischen 2002 und 2012 auf 25,3 Millionen sucht auf dem Kontinent ihresgleichen", sagt Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

"Auch die Luftfracht wächst kontinuierlich. Vor allem auf den Langstrecken gibt es noch ein großes Potenzial für weiteres Wachstum. Wir brauchen den BER deshalb dringender denn je. Mit der Inbetriebnahme des Frachtzentrums machen Hartmut Mehdorn und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen ersten wichtigen Schritt zur Eröffnung des BER."

"Die Eröffnung des Cargo Centers im August ist ein elementarer Baustein auf dem Weg zur Inbetriebnahme des BER", sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. "Sie zeigt, dass unser Beschleunigungsprogramm SPRINT erste Früchte trägt. Was funktioniert, wird eröffnet. Mit dem Cargo Center starten wir die ersten Flughafenprozesse am BER und beginnen gleichzeitig damit, die Basisinfrastruktur zu schaffen, die Voraussetzung für einen erfolgreichen Passagierbetrieb ist. Zusätzlich werden wir mit dem Cargo Center die Frachtanlagen in Tegel entlasten, die heute an der Kapazitätsgrenze arbeiten. Das übergeordnete Ziel jedoch ist, den BER erfolgreich und zeitnah in Betrieb zu nehmen."

"Für die Dietz AG ist der heutige Tag ein wichtiger Meilenstein. Das Cargo Center am Flughafen Berlin Brandenburg geht an den Start", sagt Dr. Wolfgang Dietz, Vorsitzender des Vorstands der Dietz AG. "Ein modernes Luftfrachtzentrum ist elementarer Bestandteil eines erfolgreichen Flughafenkonzepts und für die Wirtschaft ein Tor zur Welt. Eine zeitgemäße Immobilie mit funktionierenden Prozessen ist unser Beitrag zum Erfolg des BER."

Entlastung für Tegels Frachtabfertigung

Die Inbetriebnahme des Cargo Centers am Flughafen Berlin Brandenburg wird auch die Situation der Luftfracht in Tegel entspannen. Ab September 2013 kann die Luftfracht per Lkw via BER umgeschlagen werden. Aufgrund des rasanten Frachtwachstums der letzten Jahre stößt die Frachtinfrastruktur in Tegel an ihre Kapazitätsgrenzen. Das Frachtaufkommen ist seit 2010 um 60 Prozent gestiegen. Weitere Ausbauten des Frachtgeländes sind in Tegel aber kaum realisierbar.

Cargo Center mit 12.000 Quadratmetern Hallenfläche

In einer ersten Ausbaustufe ist auf rund 3,3 Hektar Fläche ein Luftfrachtzentrum zur Abfertigung von Beiladefracht entstanden. Das zentral auf dem Flughafengelände liegende Frachtgebäude umfasst 12.000 Quadratmeter Hallenfläche sowie 7.000 Quadratmeter Bürofläche. Es hat eine Startkapazität von ca. 100.000 Tonnen Fracht im Jahr, verfügt über einen eigenen, sicherheitskontrollierten Anschluss an das Vorfeld und kann modular erweitert werden. Nach einer europaweiten Ausschreibung erhielt die Dietz AG als Investor eine Erbbaurechtskonzession. Betreiber ist die ACC Air Cargo Center Berlin GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Dietz AG.

Beiladefracht-Abfertigung speziell für Langstrecken

Das Cargo Center dient der Sicherstellung der Abfertigung von Beiladefracht speziell auf Langstrecken am neuen Flughafen Berlin Brandenburg, sobald diese von Tegel zum BER verlagert werden. Die Abfertigung wird dann von den beiden Frachtabfertigungsunternehmen WISAG Cargo Service Berlin-Brandenburg und Swissport Cargo Service durchgeführt.

Neben den Flächen der für die Frachtabfertigung notwendigen Behörden (Pflanzengesundheitskontrolle, Veterinärgrenzkontrolle und Zoll) ist auch ein Kühlzentrum für den Umschlag von 70 bis 120 Europaletten in zwei Temperaturzonen im Gebäude untergebracht. Mit dem Konzept werden am Standort Flughafen Berlin Brandenburg zeitgemäße, schnelle und sichere Abfertigungsprozesse der Beiladefracht zu wettbewerbsfähigen Konditionen gewährleistet.

Langstrecken als Wachstumstreiber bei Fracht

Über die bestehenden Frachtanlagen in Tegel und Schönefeld wurden im Jahr 2012 rund 76.000 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Dazu hat insbesondere das anhaltend starke Wachstum der Frachtbeiladung auf den Interkontinentalstrecken (plus zehn Prozent) beigetragen. Insbesondere die Flüge der airberlin nach Abu Dhabi, Chicago, Los Angeles, Miami und New York sowie die Flüge der Hainan Airlines nach Peking ließen das Volumen wachsen, sodass heute rund die Hälfte der Frachtzuladung auf Langstreckenflügen erfolgt.

Wachstumstrend setzt sich fort

Das positive Frachtwachstum setzt sich auch im Jahr 2013 fort. Im Juni 2013 gab es einen Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat; im ersten Halbjahr 2013 ein Plus von 3,7 Prozent. Das Hauptwachstum resultierte neben der Beiladung auf Langstrecken auch aus den Berlin anfliegenden Expressdiensten.

 

airberlin verstärkt Vertriebsteam für Geschäftsreisende

0

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft vergrößert ihr Vertriebsteam, um die Betreuung der Travel Management Companies und Firmen-Reisestellen weiter zu verbessern. So ist Claudine Mischel neue Business Sales Managerin für die Region Bayern mit Sitz in München. Die gebürtige Rheinländerin war zuletzt als District Manager für das operative Geschäft in den Vereinigten Arabischen Emiraten zuständig und folgt auf Sabine Fleischmann.

"Mit dem weiteren Ausbau unseres Vertriebs für den Corporate Bereich setzen wir ein deutliches Signal im deutschen Markt: Der Geschäftsreisemarkt ist für airberlin von großer Bedeutung und wir werden uns auch zukünftig an den Bedürfnissen und Prozessen unserer Firmenkunden und Reisebüropartner ausrichten", sagt Stefan Magiera, Vice President Corporate Sales.

Dana Minkwitz, von American Airlines kommend, übernimmt die Position des Business Sales Managers Mitte mit Sitz in Frankfurt und folgt auf Elisabeth Dürrbeck, die das Gebiet Nordrhein Westfalen von Kerstin Frase übernimmt. Sowohl Frase als auch Fleischmann wechseln ins Key Account Management der Airline, die damit auch die Betreuung der Corporate Kunden deutlich ausbaut.

Neu bei airberlin ist Ulrich Welt. Er übernimmt als Manager Business Sales die Betreuung der Geschäftsreisebüros im Südwesten Deutschlands und wird insbesondere in der Region Stuttgart fester Ansprechpartner für TMCs und Implants sein.

Welt bringt langjährige Erfahrung mit und war zuvor unter anderem bei Aegan Airlines und Austrian Airlines beschäftigt. Mischel, Minkwitz und Welt berichten direkt an Jochen Hinz, Senior Manager Head of Business Sales Germany, der im Januar von American Airlines zu airberlin wechselte. Das Corporate Key Account Management wird von Kathrina Pfeifer geleitet und umfasst die Betreuung großer und globaler Firmenkunden mit persönlichem Ansprechpartner für Unternehmen.

EC 135 FNPT II Simulator an Augsburger Flugschule

Derzeit entsteht in Augsburg ein neuer Simulationsbereich, durch die Anschaffung eines EC 135 FNPT II Hubschrauber Simulators bietet die Flugschule Heli Aviation ihren Absolventen ein weiteres technisches Highlight bei der Pilotenausbildung.

Nach der Fertigstellung besteht dieser Bereich aus einem Simulatorraum, einem Briefing Room und einem De-Briefing Room in dem, nach der geflogenen Simulation, noch einmal der ganze Flug angeschaut und bewertet werden kann.

Das Training im Simulator ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil der Pilotenausbildung. Es gewährleistet höchste Effizienz bei maximaler Praxisnähe und dabei State of the Art – So kommt mit dem EC 135 SIMULATOR MULTIENGINE HELICOPTER vom Typ FNPT II modernstes Gerät zum Einsatz. Mit einem originalen Glascockpit ausgestattet sowie anhand der Systeme und der Leistungen, steht er dem original Eurocopter EC 135 Hubschrauber in nichts nach.

Ab Oktober 2013 stellt Deutschlands wohl größte und modernste Hubschrauberflugschule das Simulationstraining für ihre nationalen und internationalen Kunden zur Verfügung. Der EC 135 FNPT II Simulator eignet sich hierbei besonders für die folgenden Ausbildungsmöglichkeiten:

  • IFR (Instrument Flight Rules)
  • MCC Training (Multi Crew Coordination)
  • Integrated & Modular Courses (ATPL, CPL, FI, PPL,…)
  • LOFT
  • CDU Training
  • Offshore & Oil Rig approach training
  • Normal & Emergency Procedures Training
  • Additional Training on EC135
  • Pilot evaluation

Um dem Flug in einem Eurocopter EC 135 Hubschrauber so nahe wie möglich zu kommen, verfügt der EC 135 Simulators über folgende Hauptmerkmale:

  • Spherical 6 Channel Visual System with a Fiel of View 180ºH x 80ºV
  • Detailed CAD and FLI simulation
  • All systems simulated and functional for immersive training
  • Oil Rig Database for ARA training
  • Dual Pilot Configuration Cockpit
  • Highly detailed terrain and IOS Management
  • Realistic Flight Controls and feedback
  • Glass cockpit with highly detailed airport database
  • Detailed Visual for Low level cross country and Night Flights
  • Systems simulated with extreme detail

 

Sonnenstrom vom Dach des Terminals 2 für 155 Haushalte

Die Lufthansa legte beim Bau des Terminal 2 des Münchener Flughafens, das vergangene Woche seinen zehnten Geburtstag feierte, Wert darauf, gemeinsam mit den Projektpartnern umweltfreundliche und ökoeffiziente Technologien einzusetzen. Am 10. Juli 2003 ging dort die damals weltgrößte Solarstromanlage auf einem Flughafen in Betrieb.

Seitdem speist die nach modernsten Standards erbaute Photovoltaik-Anlage, die auf dem Dach des Terminals installiert ist, rund 445.000 kWh jährlich in das öffentliche Stromnetz ein – genug um etwa 155 Haushalte ein ganzes Jahr lang mit grünem Strom zu versorgen. Während der Lebensdauer der Anlage, die auf rund 30 Jahre veranschlagt ist, wird die Umwelt damit um etwa 12.000 Tonnen CO2 entlastet.

Die Lufthansa Group hatte sich seinerzeit gemeinsam mit der Flughafen München GmbH in besonderer Weise für den Einsatz der Solaranlage stark gemacht. Auch der Hangar 2 der Lufthansa CityLine Technik am Flughafen Köln/Bonn verfügt seit fast zwei Jahren über eine Photovoltaik-Anlage, die die Flughafengesellschaft mit Unterstützung von Lufthansa CityLine auf dem Dach der Wartungshalle installiert hat. Damit leisten die beiden Gesellschaften einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion.

Die Lufthansa Group setzt sich seit Jahren dafür ein, die Umweltauswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit zu minimieren und die benötigten Ressourcen so effizient wie möglich einzusetzen. Das gilt auch für das Liegenschaftsmanagement. So ist beispielsweise der Satellit am Flughafen München, der 2015 in Betrieb gehen soll, nach Grundsätzen nachhaltigen Bauens konzipiert. Seine CO2-Bilanz ist im Vergleich mit den beiden bestehenden Terminals um 40 Prozent verbessert.

Jazz, Apfel & Eis für Besucher des Flughafen Frankfurt

Die Faszination Flughafen hautnah erleben: Die Besucherterrasse am Terminal 2 gehört zu den Highlights des Frankfurter Flughafens. Im Sommer lockt jedoch nicht nur das beeindruckende Panorama Menschen aus Hessen und der ganzen Welt: An jedem ersten Sonntag im Juli, August und September versüßt Fraport den Besuch sprichwörtlich mit speziellen Sommeraktionen.

Jazz und Früchte der Jahreszeit als Zugabe

Gleich zum Beginn, am 07. Juli, veranstaltet der Flughafenbetreiber das Erdbeer- und Eisfest. Dabei warten erfrischende Eisüberraschungen und fruchtige Smoothies auf die Besucher. Am 04. August bietet das Jazzfest spannende Unterhaltung in einzigartiger Atmosphäre. Dabei trifft heißer Jazz auf coole, alkoholfreie Cocktails: Die Besucher genießen pures Sommerflair und fühlen sich wie im Urlaub.

Der 01. September steht ganz im Zeichen Hessens: Das Apfelfest lockt Groß und Klein mit Apfelverkostungen, frisch gepresstem Apfelsaft, Apfelwein und köstlichem Apfelchampagner zu einem Sonntagsausflug. Jeder Gast erhält an diesen Tagen zu seiner Eintrittskarte einen Gutschein für den Genuss der kulinarischen Angebote.

Flughafengeschehen gemütlich beobachten

Auf der Terrasse kommentieren und erklären zusätzlich Experten das Geschehen auf dem Vorfeld. Ein Schminkteam unterhält die kleinen Gäste mit kostenlosen Gesichtsbemalungen und Luftballonmodellage.

Zudem starten von 11:00 Uhr an stündlich Flughafen-Rundfahrten für diejenigen, die den Flugbetrieb hautnah erleben möchten. Die Besucherterrasse ist an den Aktionstagen von 10:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Die Sommeraktionen laufen jeweils von 11:00 bis 19:00 Uhr. Zur selben Zeit starten stündlich Flughafen-Rundfahrten.

Regulär ist die Terrasse täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Ebenfalls täglich starten zwischen 13:00 und 16:00 Uhr zu jeder vollen Stunde Flughafen-Rundfahrten – an Wochenenden, Feiertagen sowie während der Schulferien in Hessen und angrenzenden Bundesländern schon ab 11:00 Uhr. Im vergangenen Jahr besuchten fast 180.000 Menschen die Aussichtsplattform.