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Röntgenbilder aus der Schwerelosigkeit – Materialphysik mit Mapheus-4

Fast vier Minuten Schwerelosigkeit herrschten in der Höhenforschungsrakete Mapheus-4, die am 15. Juli 2013 um 07:53 Uhr vom schwedischen Raketenstartplatz Esrange startete. An Bord: zwei materialphysikalische Experimente des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Noch während des Flugs zeichnete dabei erstmals unter Weltraumbedingungen eine Röntgenröhre die Diffusion von Aluminium und Nickel auf.

Gerade einmal 83 Sekunden nach dem Start waren die richtigen Bedingungen für den Experimentstart erreicht – im Inneren der Höhenforschungsrakete konnten von nun an die Experimente MIDAS (Measuring InterDiffusion in Alloys and Semiconductors) und MEGraMA (Magnetically Excited Granular Matter) ohne die störenden Einflüsse der Gravitation ablaufen. Zudem untersuchten die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Materialphysik im Weltraum, wie sich granulare Gase in der Schwerelosigkeit verhalten. Die Rakete flog dabei bis in eine Höhe von über 154 Kilometern. Durchgeführt wurde der Start vom Team der Mobilen Raketenbasis (MORABA) des DLR.

Granulare Gase und Schmelzdiffusion in Schwerelosigkeit

Bereits vor dem Start hatte ein kleiner Ofen die sechs Materialproben, die aus unterschiedlichen Anteilen von Aluminium und Nickel bestanden, auf 900 Grad Celsius vorgeheizt. Seine Premiere hatte der Ofen bereits auf der Mapheus-3-Mission im November 2012, bei dem die Wissenschaftler seinen Einsatz auf einer Höhenforschungsrakete testeten. Nach Eintritt der Schwerelosigkeit wurden unterschiedliche Metallproben durch eine Bewegung im Inneren des Ofens miteinander in Kontakt gebracht, um so die geschmolzenen Aluminium-Nickel-Proben diffundieren zu lassen.

Die kompakte und vollständig gegen Strahlungsaustritt abgeschirmte Röntgenradiographieanlage nahm dabei pro Sekunde eine Aufnahme in Echtzeit auf. "Die Diffusion in metallischen Flüssigkeiten ist ein Prozess, der bis heute noch nicht zu 100 Prozent verstanden ist", sagt Dr. Florian Kargl, wissenschaftlicher Projektleiter für die Mapheus-4-Mission. Die gewonnenen Daten aus der Schwerelosigkeit werden mit Modellrechnungen und Daten aus dem irdischen Labor verglichen; diese Ergebnisse können unter anderem dazu beitragen, in der Industrie Gießprozesse beispielsweise von Turbinenschaufeln zu optimieren.

Um das Verhalten von granularen Gasen besser zu verstehen, schickten die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Materialphysik im Weltraum kleine Metallkügelchen in die Schwerelosigkeit. Während des Fluges wurden diese von vier Magneten zur Bewegung angeregt – zwei Hochgeschwindigkeitskameras zeichneten anschließend mit zu bis 500 hochaufgelösten Bildern pro Sekunde auf, wie die Teilchen gegeneinander stießen und welchen zeitlichen Verlauf die Geschwindigkeitsverteilung nahm. Mit den Ergebnissen können die Forscher analysieren, wie granulare Gase, zum Beispiel Schüttgut wie Pillen, dichter und stabiler gepackt werden können. "Die Schwerelosigkeit beim Flug mit der Höhenforschungsrakete erlaubt es uns, diese Vorgänge zu untersuchen, ohne dass sich die Teilchen durch den Einfluss der Schwerkraft ablagern."

Brasilianisch-deutscher Raketenmotor für Mapheus-4

Nach dem insgesamt zehnminütigen Flug landete der Behälter mit den Experimenten an Bord in rund 60 Kilometern Entfernung vom Startplatz und wurde mit einem Hubschrauber geborgen. Für die Konzeption der einstufigen Trägerrakete und den Missionsbetrieb war die Abteilung Mobile Raketenbasis des DLR verantwortlich. Nach den erfolgreichen Vorgängerflügen Mapheus-1 bis Mapheus-3 hatte sie den brasilianisch-deutschen Raketenmotor S30 für Mapheus-4 adaptiert, um die Nutzlastkapazität und die Flughöhe deutlich zu steigern. "Bei einer Gesamtnutzlastmasse von 272 Kilogramm erreichte Mapheus-4 eine Flughöhe von 154 Kilometern" berichtet Frank Scheuerpflug, verantwortlich für die Mapheus-Mission bei der MORABA, nach dem Flug.

Die Wissenschaftler und Ingenieure des Mapheus-Teams können nun bereits auf die Resultate und Erfahrungen von vier ergebnisreichen Flügen zurückblicken. "Mapheus ist ein hervorragendes Beispiel für hochaktuelle Materialforschung unter Schwerelosigkeit, die von der Effizienz und Flexibilität der Forschungsraketen profitiert", betont Projektleiter Martin Siegl vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. Das Mapheus-Programm wird im kommenden Jahr fortgesetzt.

 

Teil-66 und CAT A-Lizenz nun Bestandteil der Dualen Ausbildung

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat mit seiner Fachexpertise die zum 01.08.2013 in Kraft tretende Reform sowohl der dualen Ausbildung zum Fluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerinnen als auch zum Fluggerätelektroniker/-innen maßgeblich mit unterstützt. Diese betrifft die Erlangung der Lizenz zur Freigabe von Flugzeugen oder Hubschrauber nach Line Maintenance.

Die Modernisierung der Ausbildungsordnungen für Fluggerätmechaniker/Fluggerätmechanikerinnen und Fluggerätelektroniker/Fluggerätelektronikerin war erforderlich geworden, um die geforderten Grundlagenkenntnisse für den Erwerb einer Lizenz für Freigabeberechtigtes Personal gemäß der europäischen Verordnung (EG) Nr. 2042/2003 Anhang III (Teil-66), Anlage I vollständig in die duale Ausbildung für die genannten Berufe zu integrieren.

Teil-66 wird über CAT A-Lizenz abgedeckt

Hierdurch ist die Anerkennung der Gleichwertigkeit der entsprechenden Berufsausbildung mit den Anforderungen von Teil-66 an das geforderte Grundwissen für die Erlangung einer Lizenz für Freigabeberechtigtes Personal der Kategorie A (CAT A) vollumfänglich gegeben. Bislang konnte die CAT A-Lizenz, die zur Freigabe von Flugzeugen oder Hubschrauber nach Line Maintenance berechtigt und in Deutschland ausschließlich vom Luftfahrt-Bundesamt ausgestellt wird, nach der Berufsausbildung nur mit einer entsprechenden Zusatzqualifizierung an einer nach Anhang IV (Teil-147) der Verordnung (EG) Nr. 2042/2003 genehmigten Ausbildungsorganisation erworben werben.

"Die Integration der Forderungen aus Teil-66 in die Ausbildungsinhalte ist ein wichtiger und zukunftsweisender Schritt, um in Deutschland das duale Ausbildungssystem für den Bereich der Luftfahrt zu erhalten und zu fördern. Ohne die Neuordnung drohten die Ausbildungsberufe der Luftfahrt mittelfristig durch die europäischen Lizenzierungsvorschriften für Freigabeberechtigtes Personal verdrängt zu werden und die Branche das in Deutschland seit langem gewohnt hohe Niveau an qualifizierten Fachkräften zu verlieren", begründet das zuständige Fachreferat T2 des LBA sein Engagement.

Die Anpassung der dreieinhalbjährigen Berufsausbildung erfolgte im Auftrag der Bundesregierung unter der Federführung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit den Sozialpartnern und den Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis.

Trauung im siebten Himmel über Paderborn-Lippstadt Airport

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Während der Trauung im siebten Himmel schweben – das Standesamt Büren und der Paderborn-Lippstadt Airport machten das möglich. Für ihre Hochzeit einen besonderen Ort fernab des Standesamtes suchten auch der Bielefelder Orthopäde Dr. Ulf Wintzer und seine Frau Isabella am Paderborn-Lippstadt Airport. Sie schlossen am Wochenende den Bund des Lebens als erstes Paar über den ostwestfälischen Wolken.

Isabella und Dr. Ulf Wintzer, der seit 24 Jahren selbst im Besitz eines Pilotenscheins ist, reisten mitsamt 40 Gästen an den Paderborner Flughafen. Hier sollte ihr Tag unvergesslich, romantisch und außergewöhnlich zugleich werden, was ihnen auch gelang.

Der förmliche Teil der Trauung mit der Bürener Standesbeamtin Antje Degener erfolgte noch am Boden, inmitten der Hochzeitsgäste auf der Außenterrasse im Quax-Hangar. Die Ringe und das Jawort tauschten das Paar dann in einem 30-minütigen Rundflug in der Luft. Mehr als 1.000 Meter über der Erde hielt der Pilot Ralf Stöppel von "Exoba Airtaxi GmbH" in seiner zweimotorigen Partenavia P.68B "Victor" seine Position und das Brautpaar sprach die entscheidenden Worte.

Position über der Stadt halten

"Während der Zeremonie hatte der Pilot seine Position immer genau im Visier, denn damit diese Ehe auch rechtsgültig ist, musste sich das Flugzeug beim Jawort genau über dem Gebiet der Stadt Büren befinden", erklärte Antje Degener. Auch für die Leiterin der Bürener Bürgerdienste war diese Eheschließung eine aufregende und faszinierende Premiere.

Nach der Trauung in luftiger Höhe wurde die Ehe durch die Unterschriften des strahlenden Paares vor aller Augen am Boden besiegelt. Anschließend gab es im Triebwerk für Braut, Bräutigam und die vielen Hochzeitsgäste einen Sektempfang und kleinen Imbiss, bevor sie sich dann wieder glücklich auf den Weg nach Bielefeld machten.

Airbus A350 XWB erreicht 92 Stunden auf Testflügen

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A350 XWB MSN1, die erste Maschine des neuen Airbus-Langstreckenflugzeuges, hat schon 92 Stunden in der Luft verbracht. Innerhalb der ersten vier Wochen, in denen die Testflüge nun laufen, steuerten zehn verschiedene Testpiloten von Airbus das Flugzeug, um das Handling und Verhalten des neuen Flugzeugtyps in der Luft zu erproben.

Der Test-Airbus A350 XWB ist dazu mit massiver Messtechnik beladen. Neben den Flugeigenschaften spielten auch Dinge wie Eisbildung bei den Tests eine Rolle. Insgesamt ist bei Airbus eine Kampagne von 2.400 Flugstunden auf fünf Testflugzeugen vorgesehen.

Systemtests des Airbus A350 XWB

Diese frühe Phase, nach dem Erstflug im Juni, verschaffte schon einen Überblick über den neuen Flugzeugrumpf und ermöglichte erste Prüfungen der Grundsysteme des Flugzeuges, dazu gehören die Triebwerke, Elektrische Anlagen und Stromerzeugung, Ram Air Turbine (RAT), Fahrwerke und Bremsen, Treibstoff und Kabinen-Innendruck, sowie Systeme für die Autopilot-Funktionen.

Die Maschine MSN1 wird danach routinemäßiger Wartung unterzogen und erhält dabei die Ausstattungen für die nächste Testflugphase, die sich aus den Erkenntnissen der bisherigen Messungen ergeben. Diese Testphase soll dann im August starten.

Die zweite Testmaschine dieses Typs, MSN3, wird auch mit Messgeräten beladen, soll aber System- und Energietests unter sehr kalten und sehr heißen Umweltbedingungen durchführen.

Pilotenausbildung auf der A350 XWB MSN4

Die Testmaschinen Nr. drei und fünf (MSN2 und MSN5) werden dann mit Kabinen ausgestattet und entsprechende Prüfungen durchlaufen. Sie sollen erstmals Langstreckenflüge absolvieren.

Die vierte Testmaschine, MSN4, wird hernach mit einer Kabine ausgestattet und dient zunächst äußeren Geräuschmessungen und Beleuchtungstests, dann werden auf ihr die Piloten der ersten Kunden-Airlines sowie Wartungs-Teams ausgebildet.

Brand-Notfallübung am Berliner Flughafen Tegel

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Am Flughafen Tegel fand mit rund 200 Beteiligten eine Notfallübung. Geübt wurde ein Brand im Transitbereich im Terminal D mit starker Rauchentwicklung. Die Überprüfung des Notfallplans wird nach den Richtlinien der International Civil Aviation Organization (ICAO) im Abstand von nicht mehr als zwei Jahren gefordert. Ziel ist es zum Einen, diesen Flugplatz-Notfallplan für den Flughafen Tegel zu überprüfen.

Darüber hinaus soll das Zusammenspiel aller beteiligten Dienste geübt werden. Eine Notfallübung unter möglichst realistischen Bedingungen bietet die Möglichkeit zu erproben, wie Einsatzkräfte und alarmauslösende Stellen handeln und auch kurzfristig auf veränderte Lagen reagieren. Teilnehmer der Übung waren Mitarbeiter der Flughafengesellschaft, die Berliner Feuerwehr, die Berliner Polizei, die Bundespolizei, die Deutsche Flugsicherung sowie Einsatzkräfte der Airlines und Abfertiger am Flughafen Tegel.

Das Szenario und der Übungsverlauf

Aus ungeklärter Ursache fängt ein Getränke-/Snackautomat im Transitbereich des Terminals D an zu brennen. Innerhalb kürzester Zeit kommt es zu einer starken Rauchentwicklung. Die betroffenen Personen in Terminal D werden sowohl zur Land- als auch zur Luftseite evakuiert.

Die Flughafenfeuerwehr wird durch einen Melder der Brandmeldeanlage alarmiert und informiert daraufhin alle weiteren Leitstellen entsprechend des Flugplatz-Notfallplans des Flughafens Tegel. Die Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehr rücken aus und beginnen mit der Menschenrettung und Brandbekämpfung.

Die alarmierten Kräfte der Berliner Feuerwehr und des Rettungsdienstes treffen an den vereinbarten Sammel- und Lotsenpunkten ein. Die Berliner Feuerwehr unterstützt die Flughafenfeuerwehr bei den Rettungs- und Brandbekämpfungsmaßnahmen. Verletzte Personen werden aus dem Gefahrenbereich gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Die unverletzten, evakuierten Personen werden im Betreuungsbereich des Flughafens Tegel registriert und beaufsichtigt.

Unterstützt wurde die Einsatzleitung vor Ort – wie im Ernstfall auch – durch die Notfalleinsatzzentrale (NEZ) am Flughafen Tegel. Diese ist durch je einen Vertreter der beteiligten Dienste besetzt, was eine schnelle und direkte Abstimmung der weiteren Schritte ermöglicht.

Hauptübungsziele wurden erreicht

Nach Abschluss der Übung konnte ein erstes positives Fazit gezogen werden; Christian Leininger, Bereichsleiter Safety & Security der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: "Kurz nach der Übung können wir bereits sagen, dass die Hauptübungsziele erreicht wurden. Brandbekämpfung, Menschenrettung, Evakuierung und das Fluchtwegekonzept haben gut funktioniert. Darauf kam es an."

Vertreter aller Einsatzkräfte werden in den kommenden Wochen die Übung noch detaillierter auswerten, um Verbesserungspotentiale zu identifizieren.

Zwickauer Rettungshubschrauber leistete 28.000. Einsatz

Die Zwickauer Station der DRF Luftrettung leistete am Freitagabend ihren 28.000. Rettungseinsatz seit Übernahme der Station im August 1991. Die Rettungsleitstelle Plauen alarmierte die Besatzung von "Christoph 46" zu einem dringenden Kindernotfall.

Am vergangenen Freitag zählte jede Minute für das Leben eines acht Monate alten Kleinkindes, das seit seiner Geburt einen schweren Herzfehler hat. Nachdem der Junge den Großteil seines Lebens im Herzzentrum Leipzig verbringen musste, war er seit rund einem Monat zuhause bei seinen Eltern. Als sich sein Gesundheitszustand wieder verschlechterte, setzte seine Mutter sofort einen Notruf ab.

Einer von sechs dramatischen Einsätzen an dem Tag

Bereits 15 Minuten nach der Alarmierung erreichte der Zwickauer Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung um 18.30 Uhr den Einsatzort nahe Rodewisch. "Der Zustand des Kleinkindes war sehr kritisch, da die Gefahr auf ein Kammerflimmern bestand. Es war daher wichtig, dass der Junge so schnell wie möglich in eine Spezialklinik geflogen wird", erläutert der diensthabende Notarzt. Innerhalb weniger Minuten wurde der kleine Patient anschließend in das Herzzentrum nach Leipzig geflogen und den dortigen Spezialisten übergeben. Die Besatzung kehrte um 20.37 Uhr nach insgesamt sechs Einsätzen an diesem Tag an ihre Station zurück.

Der Zwickauer Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Dazu ist der Hubschrauber täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann er in maximal 15 Minuten erreichen. Sein Einsatzgebiet umfasst die Leitstellenbereiche Zwickau, Chemnitz, Freiberg, Mittweida, Marienberg, Annaberg-Buchholz und Plauen. In Thüringen fordern die Leitstellen Gera und Jena, in Bayern die Leitstelle Hof den Hubschrauber an.

Codeshare airberlins mit Virgin Australia bringt häufiger nach Australien

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Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft airberlin und Virgin Australia nehmen vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen ab 01. August 2013 Codeshareflüge in Europa und Australien auf und verbinden ihre beiden Vielfliegerprogramme, topbonus und Velocity, miteinander.

Das Abkommen mit Virgin Australia umfasst inneraustralische Flüge ab Brisbane, Melbourne und Sydney zu sechs weiteren Zielen in Australien (Adelaide, Ayers Rock, Cairns, Darwin, Gold Coast, Perth) und bietet airberlin Gästen damit die Möglichkeit, die Vielfalt Australiens kennenzulernen.

Das Codeshare mit Virgin Australia ergänzt das bestehende Codeshare-Angebot mit Etihad Airways auf Flügen von Deutschland via Abu Dhabi nach Brisbane, Melbourne und Sydney optimal und erhöht gleichzeitig die Anzahl der Ziele in Australien auf neun, die mit einem airberlin Codeshare-Flug ab Deutschland zu erreichen sind.

Codeshare nach Australien mit Etihad und Virgin Australia

Ein weiterer Bestandteil des Abkommens sind die Nonstop-Flüge von Virgin Australia ab Abu Dhabi nach Sydney und ab Phuket nach Perth, auf die airberlin ihren AB-Flugcode legt.

Wolfgang Prock-Schauer, Chief Executive Officer airberlin, sagt: "Das neue Codeshare-Abkommen mit Virgin Australia bringt unseren Fluggästen Australien künftig noch näher. Dafür sorgt die Erweiterung der Ziele in Australien um sechs neue Destinationen sowie die Erweiterung des bestehenden Codeshare-Angebots mit Etihad Airways durch die zusätzlichen Codeshare-Verbindungen mit Virgin Australia von Abu Dhabi nach Sydney. Das neue Codeshare-Abkommen ist damit ein weiteres Beispiel für die weitreichenden Synergieeffekte, die aus der strategischen Partnerschaft mit Etihad Airways resultieren."

Das bereits vorhandene Codeshare-Angebot mit Etihad Airways ab Deutschland via Abu Dhabi nach Sydney wird durch die neuen Codeshareflüge mit Virgin Australia nochmals optimiert. So steigt das Codeshare-Angebot ab Berlin via Abu Dhabi in die australische Metropole von vier wöchentlichen auf eine tägliche Verbindung. airberlin ist zudem die einzige deutsche Airline, die Berlin und Sydney mit nur einem Zwischenstopp verbindet.

Zwei tägliche Verbindung nach Sidney

Ab Düsseldorf gibt es durch das vorhandene Codeshare mit Etihad Airways und die neuen Verbindungen mit Virgin Australia ab 01. August dann sogar zwei tägliche Verbindungen via Abu Dhabi nach Sydney.

Auch ab Frankfurt und München bietet airberlin im Codeshare mit ihrem strategischem Partner Etihad Airways die Möglichkeit, über Abu Dhabi mit nur einem Zwischenstopp nach Australien zu fliegen.

Im Gegenzug tragen die täglichen airberlin Nonstop-Flüge von Berlin und Düsseldorf nach Abu Dhabi den VA-Flugcode von Virgin Australia und geben den Gästen von Virgin Australia einen noch besseren Zugang nach Zentraleuropa.

Durch die Verbindung der beiden Vielfliegerprogramme können topbonus Teilnehmer auf den Flügen mit Virgin Australia Prämienmeilen sammeln und einlösen und genießen ihrem jeweiligen topbonus Status entsprechend weitere Vorteile wie zum Beispiel Zugang zu ausgewählten Lounges der Airline.

Passagierzuwachs von 0,1 Prozent im Juni 2013 in Wien

Das Passagieraufkommen verzeichnete im Juni 2013 im Vergleich zum Juni 2012 eine stabile Entwicklung mit einem Plus von 0,1 Prozent auf 2.064.063 Fluggäste. Die Flugbewegungen verzeichneten einen Rückgang von 5,7 Prozent und das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) sank um 3,1 Prozent.

Das Frachtaufkommen verzeichnete einen Anstieg um 0,3 Prozent. Die Anzahl der Lokalpassagiere ist im selben Zeitraum um 3,2 Prozent gestiegen. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Juni 2013 einen Rückgang von 6,3 Prozent gegenüber dem Juni 2012.

Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen im Vergleich zum Juni 2012 ein Minus von 5,7 Prozent. Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa stieg um 1,7 Prozent. Der Nahe und Mittlere Osten verzeichnete im Juni 2013 einen Passagierrückgang von 10,2 Prozent.

 

  Juni 2013 Veränderung in % Januar bis Juni 2013 Veränderung in %
Passagiere: 2.064.063 0,1 10.241.736 -1,7
Lokalpassagiere: 1.441.275 3,2 7.148.886 0,6
Transferpassagiere: 619.972 -6,3 3.082.094 -6,4
Maximum Take Off Weight (in Tonnen): 705.866 -3,1 3.810.878 -5,1
Flugbewegungen (an + ab): 20.564 -5,7 112.806 -6,4
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking): 20.973 0,3 122.872 -6,2

 

Kommando Spezialkräfte KSK bekommt Eurocopter EC645 T2

KSK, das Kommando Spezialkräfte, fliegt künftig Eurocopters Mehrzweckhubschrauber EC645 T2. Das Bundesministerium der Verteidigung hat einen Vertrag über 15 leichte Mehrzweckhubschrauber (LUH – Light Utility Helicopter) des Typs EC645 T2 von Eurocopter für das Kommando Spezialkräfte (KSK) unterzeichnet. Damit ist auch die Bundeswehr Kunde für das leistungsstärkste Modell der bewährten EC145-Familie.

Der Vertrag mit einem Gesamtvolumen von 194 Millionen Euro umfasst neben den Hubschraubern auch die entsprechenden Ausrüstungspakete für die Durchführung von Spezial-Einsätzen des KSK. Die Auslieferung der 15 Maschinen soll Ende 2015 beginnen und bis Mitte 2017 abgeschlossen sein.

270 Maschinen der EC 645 T2 bei der U.S. Army im Einsatz

„Mit der Auswahl der EC645 T2 setzt die Bundeswehr eine internationale Messlatte und zugleich auf einsatzerprobte und weltweit bewährte Technologien. Die EC145 als Basis für die EC645 T2 fliegt unter anderem mit über 270 Maschinen ausgesprochen erfolgreich bei der U.S. Army“, erklärte Eurocopter Deutschland CEO, Dr. Wolfgang Schoder, anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Sie bietet somit eine ökonomische, risikoarme und zeitnahe Lösung für Missionen von Spezialkräften und hat sich schon vielfach im internationalen Wettbewerb durchgesetzt.“

Die Beschaffung des LUH schließt eine wichtige Fähigkeitslücke für das vielseitige Aufgabenspektrum der Spezialkräfte. Die Hubschrauber sollen für Missionen wie Spezialkräftetransport, Feuerunterstützung und Aufklärung bei Tag und Nacht eingesetzt werden. Die Maschine kann dabei in einem Airbus A400M strategisch verlegt und unmittelbar nach Entladung am Zielort zum Einsatz bereitgestellt werden.

Feuerkraft und Nacht-Aufklärung mit NATO-Interoperabilität

Die EC645 T2 LUH verfügt über ein modernes, digitales Cockpit mit voller Nachtsichttauglichkeit und 4-Achsen-Autopilot. Die Kommunikationsausstattung mit taktischen Radios befähigt zur Interoperabilität unter NATO-Streitkräften. Ein schnelles Auf- und Absitzen der Spezialkräfte wird durch eine geräumige Kabine in Kombination mit zwei großen seitlichen Schiebetüren und doppelten Hecktüren ermöglicht. Das maximale Abfluggewicht beträgt 3,7 Tonnen. Der ummantelte Fenestron-Heckrotor sorgt für zusätzliche Sicherheit der Truppe insbesondere bei Flugoperationen in engen Landestellen und bei laufendem Rotor am Boden.

Darüber hinaus gehören zum Missions-Ausrüstungspaket unter anderem Abseilvorrichtungen, Außenlasthaken und Seilwinden. Die weitere Ausrüstung umfasst Bordbewaffnung und ein elektro-optisches System zur Aufklärung. Ein Selbstschutzsystem sowie Panzerungen dienen dem zusätzlichen Schutz der Besatzung. Die EC645 T2 ist mit zwei Turbomeca-Triebwerken Arriel 2E und vollautonomer digitaler Zweikanal-Triebwerkssteuerung (FADEC) ausgestattet.

Mit der Wahl eines Hubschraubers aus der EC145-Familie erhält die Bundeswehr ein Modell, dessen Basis weltweit für unterschiedliche Missionen eingesetzt wird. Rund 600 Maschinen wurden bereits an mehr als 40 Länder ausgeliefert. Eine internationale Referenz für die Effektivität und Effizienz der EC145-Familie ist das LUH-Programm der U.S.-Streitkräfte, welche die EC145 unter der Bezeichnung UH-72A Lakota als leichten Mehrzweckhubschrauber seit 2006 erfolgreich einsetzen.

Breites Spektrum von Zivil- und Sicherheits-Anwendungen

Mehr als 270 der 322 bestellten wurden bereits fristgerecht und im Kostenrahmen geliefert. Die U.S.-Army hat die UH-72A wiederholt als Referenzvorhaben für erfolgreiche Beschaffungen hervorgehoben. Die EC145 wird darüber hinaus seit vielen Jahren von namhaften Kunden wie der Sécurité Civile, der Gendarmerie Nationale, der DRF, dem ADAC sowie bei zahlreichen Streitkräften und Polizeihubschrauberstaffeln weltweit eingesetzt.

Darüber hinaus kann die Bundeswehr mit der EC645 T2 wichtige Synergiepotentiale nutzen. Denn die Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg setzt zur Ausbildung ihrer Piloten bereits seit vielen Jahren den EC135 Schulungshubschrauber ein. Das Familienkonzept ermöglicht somit zusätzliche Nutzeneffekte bei Training, Betrieb und Logistik dieser Hubschrauber.

Auszeichnung von Delta Air Lines für Flughafen Stuttgarts Abfertigung

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Die Niederlassung der Delta Air Lines am Flughafen Stuttgart erhält von ihrer Muttergesellschaft die Auszeichnung "Grand Slam Award für Operational Safety Excellence". Mit dieser Auszeichnung wird jeweils eine von rund 36 Stationen der Airline in Europa, Indien und Afrika gewürdigt. Stuttgart erhält den Preis nach 2003 und 2009 bereits zum dritten Mal. Ausschlaggebend sind hervorragende Leistungen bei Pünktlichkeit, Arbeitssicherheit und Flugzeugsicherheit.

Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH, sagte bei der Preisverleihung: "Wir freuen uns, dass diese begehrte Auszeichnung der Delta Air Lines zum dritten Mal nach Stuttgart verliehen wurde. Mein Dank geht an unsere Mitarbeiter ebenso wie an unsere Partner bei der Vorfeldabfertigung, die trotz hohem Kostendruck täglich eine exzellente Arbeit liefern. Die Verbindung der Delta Air Lines nach Atlanta ist seit vielen Jahren ein wichtiges und gefragtes Ziel in unserem Streckenplan. Damit die Bodenzeit der Maschine optimal organisiert ist, müssen viele Dienste Hand in Hand greifen, Be- und Entladung und Catering genauso wie Betankung und Sicherheit. Dieses Miteinander wird bei uns hier in Stuttgart für die Delta Air Lines vorbildlich von einem gut eingespielten Team geleistet."

Roland Wolf, Station Manager der Delta Air Lines für Stuttgart und München, unterstrich bei der Übergabe des Awards in Stuttgart: "Teamarbeit ist die Grundlage für die sichere, schnelle und reibungslose Abfertigung der Flugzeuge am Boden. Mit unserem Award belohnen wir herausragende Stationen, die sich durch überdurchschnittliche Pünktlichkeit und verlässliche hohe Qualität hervortun. Der Preis ist auch ein Anreiz, mit den Anstrengungen für die Einhaltung unserer hohen Standards nicht nachzulassen".

Engagement der HAM-Mitarbeiter für soziales Projekt

Das ella Kulturhaus Langenhorn hat dank der freiwilligen Helfer des Hamburger Flughafens einen neu gestalteten, freundlichen Eingangsbereich. Im Zuge des sozialen Projektes "HAM hilft" von Hamburg Airport haben alle 20 Mitarbeiter aus den Bereichen Aviation Marketing und Controlling an ihrem gestrigen Arbeitstag den Computer gegen Schleifmaschine, Schaufel und Farbpinsel getauscht.

Das graue Geländer leuchtet jetzt in einem fröhlichen Rot und die weißen Platten neben den Treppen des ella Kulturhauses wurden abgeschliffen. Die neuen Grasgittersteine vor dem Fahrradständer, der leuchtende Kies und die grünen Büsche verleihen dem Eingang des ella Kulturhauses eine einladende Atmosphäre. Das gesamte Material wird wie bei allen Projekten von "HAM hilft" von Hamburg Airport gestiftet.

"Das ella Kulturhaus ist eine wichtige soziale Einrichtung in unserer direkten Nachbarschaft. Wir freuen uns sehr über das Ergebnis unserer Aktion, denn das kann sich wirklich sehen lassen ", berichtet Peter Gublass, Abteilungsleiter beim Controlling und Mitglied des Projektteams "HAM hilft". Anja Compton, Teamleiterin Aviation Marketing und Projektleiterin von "HAM hilft" für das ella Kulturhaus erzählt: "Alle waren mit viel Elan dabei und haben ihre Qualitäten als Gärtner und Maler heute eindeutig bewiesen! Und ich freue mich, dass auch bei diesem "HAM hilft"-Projekt die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen des Flughafens gestärkt werden konnte." Susanne Jung, Leiterin Kulturhaus ella, freut sich über das Ergebnis der gestrigen "HAM hilft"-Aktion: "Hamburg Airport – der Name ist Programm: Die Verschönerung unseres Geländes ging wie im Flug."

Als Anlauf- und Vernetzungsstelle engagiert sich das Kulturhaus nachhaltig in der Stadtteilentwicklung. Generationsübergreifende und interkulturelle Angebote sind ihnen ein besonderes Anliegen, so ist ella auch Patin für den Runden Tisch Integration Hamburg Nord. Beispielsweise erhalten Kinder an einigen Wochentagen ein kostenloses Mittagessen und Erwachsene abends Sprachkurse.

Elektroautos fürs Flughafen-Vorfeld

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Elektromobilität am Köln Bonn Airport: Der Flughafen tauscht herkömmliche benzinbetriebene Autos in seinem Fuhrpark gegen batteriebetriebene Elektro-Fahrzeuge aus. Im Rahmen des Großprojektes "ColognE-Mobil – Elektromobilitätslösungen für NRW" hat der Flughafen 2 vollständig batteriebetriebene Ford Focus sowie 4 Ford C-Max mit Plug-In-Hybridantrieb angeschafft. Insgesamt investiert der Airport dafür rund eine halbe Million Euro.

Etwa 40 Prozent der Summe werden über das vom Bundesverkehrsministerium aufgelegte Förderprogramm finanziert. "Die Nutzung alternativer Antriebe, die Vermeidung von C02 und der Umweltschutz sind Grundsätze unserer Unternehmenspolitik. Im Rahmen des Projektes ColognE-Mobil ersetzen wir nicht nur Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor durch umweltfreundliche E-Autos. Gemeinsam mit unseren Projektpartnern wollen wir umfassende neue Erkenntnisse über Grüne Mobilität und speziell den Dauerbetrieb von Elektroautos im täglichen Flughafeneinsatz gewinnen", sagte Flughafenchef Michael Garvens heute anlässlich der Projektvorstellung an der E-Tankstelle des Köln Bonn Airport.

Das aus insgesamt zwölf Projektpartnern bestehende Konsortium – darunter Ford, Rhein-Energie, KVB, TÜV Rheinland und die Stadt Köln – knüpft an den 2009 gestarteten Feldversuch "colognE-mobil" an, bei dem vor allem die Citylogistik mit batterieelektrisch angetriebenen Fahrzeugen im Mittelpunkt stand. Im zweiten Schritt werden auch überregionale Verkehre sowie der ÖPNV mit einbezogen. Ziel ist es, vernetzte und marktfähige Anwendungen von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen sowie der entsprechenden Lade-Infrastruktur in der Modellregion Rhein-Ruhr zu untersuchen.

Der Köln Bonn Airport betreibt bereits seit Jahren diverse elektrisch betriebene Fahrzeuge und technische Gerätschaften, speziell auf dem Vorfeld, darunter Schlepper, Fluggasttreppen und Förderbänder. "Die Vereinbarkeit von Flugverkehr und Klimaschutz betrachten wir nicht nur als unsere gesellschaftliche Verantwortung, sondern auch als Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft", sagte Flughafenchef Michael Garvens.

Das Bild zeigt v.l.n.r. Helmut Remsen (WDR-Moderator), Michael Garvens (Flughafen-Chef) und Jürgen Roters (Oberbürgermeister von Köln).

Schwacher Start des Flughafen Stuttgart ins Jahr 2013

Am Flughafen Stuttgart wurden im ersten Halbjahr nach vorläufigen Berechnungen insgesamt 4.425.655 Fluggäste gezählt, das sind 1,3 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr (4.485.826 Fluggäste). Mit 52.593 Starts und Landungen von Januar bis Juni gab es 7,7 Prozent weniger Flugbewegungen als im Vergleichszeitraum.

"Nach einem schwachen Start zum Jahresbeginn haben sich unsere Passagierzahlen im zweiten Quartal wieder positiv entwickelt. Zur Halbjahresmarke liegen wir bei – 1,3 Prozent", sagte Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG). "Bis zum Jahresende erwarten wir wie im Vorjahr etwa 9,7 Millionen Fluggäste. Unsere Bewegungszahlen sind weiter rückläufig, weil die Airlines verstärkt auf größeres Fluggerät setzen. Weniger Starts und Landungen bei stabilen Passagierzahlen entlasten unsere Nachbarn, was wir begrüßen", so Fundel.

"Im zweiten Halbjahr erwarten wir für die Branche kein weiteres Wachstum. Die Airlines stehen durch hohe Kerosinpreise unter ständigem Kostendruck, dazu kommen Faktoren wie Emissionshandel und Ticketsteuer. Selbst die Marktführer unter den Airlines können derzeit trotz großer Anstrengungen zur Kostensenkung kaum rentabel arbeiten", erklärte Fundel.

"Zur Jahresmitte haben wir unseren neuen Umweltbericht vorgelegt und erstmals das EMAS-Siegel (Eco Management and Audit Scheme) erhalten. Das bestätigt uns, dass wir mit unseren Anstrengungen beim Energiemanagement, bei Lärm- oder Klimaschutz auf dem richtigen Weg sind", betonte Geschäftsführer Walter Schoefer. "Gut gelaufen sind in den vergangenen Monaten auch die Verhandlungen zu einem neuen Tarif bei unserer Tochtergesellschaft Airport Ground Services GmbH", so Schoefer. "Damit haben wir auch bei unserer Konzerntochter eine Einigung über einen Tarifvertrag erzielt, der in den kommenden Wochen noch ausformuliert wird. Dies zeigt, dass Nachhaltigkeit bei der FSG nicht nur eine ökonomische und ökologische, sondern auch eine soziale Dimension hat."

Flughafen Zürich: Passagierzahlen mit leichtem Zuwachs

Im Juni 2013 haben 2.219.040 Passagiere den Flughafen Zürich benutzt. Dies entspricht einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Anzahl Flugbewegungen lag im Juni 2013 mit 23.194 Bewegungen 1,7 Prozent unter Vorjahr.

Die Anzahl Lokalpassagiere nahm im Juni 2013 um 2,8 Prozent auf 1.478.681 zu. Im gleichen Zeitraum nahm die Anzahl Umsteigepassagiere im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,1 Prozent auf 730.674 ab, was einem Transferanteil von 33,0 Prozent entspricht (-1,3 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr).

Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug lag mit 112 Fluggästen 1,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der durchschnittliche Sitzladefaktor (SLF) steht im Juni bei 77,4 Prozent und somit 1,2 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat.

Im Juni 2013 wurden 35.224 Tonnen Fracht am Flughafen Zürich abgewickelt. Dies entspricht einem Minus von 1,6 Prozent gegenüber Juni 2012.

Drogenschmuggler auf airberlin-Flug AB7325 keine Crew

In einer heutigen Meldung wird behauptet, dass es sich beim Drogenfund an Bord eines airberlin Flugzeugs in Punta Cana, Dominikanische Republik, um ein Gepäckstück eines Crewmitglieds des Fluges AB7325 handele. Dies weist airberlin ausdrücklich zurück.

In der offiziellen Stellungnahme der nationalen Behörde zur Drogenkontrolle der Dominikanischen Republik (DNCD) wird an keiner Stelle ein Crewmitglied verdächtigt. Alle Crew-Mitglieder und Passagiere haben ihre Heimreise nach Deutschland angetreten. airberlin hat die entsprechenden Stellen zur Korrektur der Angaben aufgefordert.

Flughafen Zürich startet Umbau der Vorfahrten

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Da die Vorfahrten zu den Terminals 1 und 2 am Flughafen Zürich immer häufiger überlastet sind, soweit das es sogar zu Rückstaus bis auf das übergeordnete Strassennetz entstehen, will der Flughafenbetreiber die Vorfahrten im Abflug- und Ankunftsbereich baulich und betrieblich sanieren. Damit sollen Verkehrsstaus reduziert sowie die bestehende Infrastruktur saniert werden. Während der Sommerferien werden die ersten Änderungen für Zubringer spürbar.

Das erwartete Passagierwachstum wird die Situation in den nächsten Jahren sowohl beim Abladen wie auch beim Abholen von Reisenden zusätzlich verschärfen. Die Flughafen Zürich AG wird deshalb die Vorfahrten entlang der Terminals 1 und 2 auf der Abflug- und Ankunftsebene sanieren und den Betrieb der Vorfahrten neu gestalten. Primär soll damit eine Reduktion des Verkehrsrückstaus erreicht werden. Die Bauausführung des Projektes ist von Sommer 2013 bis voraussichtlich Mitte 2016 geplant.

Bewirtschaftungssystem für bessere Auslastung der Ankunftsebene

Die heute bestehende Aufteilung am Flughafen Zürich in gewerblichen Verkehr auf der inneren Vorfahrt und Individualverkehr auf der äusseren Vorfahrt bleibt bestehen. Der Zugang zur inneren Vorfahrt ist bereits mit einer Schrankenanlage ausgerüstet und ist nur für konzessionierte Partner und berechtige Fahrzeuge wie Taxis, Limousinen, Busse, Unterhalts- und Anlieferfahrzeuge sowie Blaulichtorganisationen befahrbar.

Private Fahrzeuge sind auf den äusseren Vorfahrten beider Ebenen sowie auf der inneren Vorfahrt im Abflugbereich für Kunden von Vertragspartnern zufahrtsberechtigt. Das neue Betriebskonzept sieht vor, auf der Abflugs- und Ankunftsebene auch für die äussere Vorfahrt ein Bewirtschaftungssystem mit Schrankenanlagen zu installieren. Damit kann die Auslastung der Vorfahrten besser gesteuert werden.

Schranken ab Sommer 2013 – Kein Individualverkehr im Ankunftsbereich

Im Abflugbereich werden die Änderungen ab 19. August 2013 mit der Installation des Schrankensystems auf der äusseren Vorfahrt spürbar. Die Parkplätze entlang der äusseren Vorfahrt entfallen. Die Benutzer können jedoch in eigens dafür vorgesehenen "Drop-off-Zonen" während der ersten fünf Minuten Fluggäste neu kostenlos absetzen (bisher: 2.00 Franken für die ersten 10 Minuten). Nach fünf Minuten wird der Aufenthalt kostenpflichtig (5.00 Franken pro 5 Minuten). Für längere Aufenthalte zwecks Begleitung der Reisenden in die Abflughallen empfiehlt sich die Nutzung der Parkhäuser P1-3.

Im Ankunftsbereich steht auf der äusseren Vorfahrt noch bis Oktober 2013 eine begrenzte Anzahl gebührenpflichtiger Parkplätze für Abholer zur Verfügung. Infolge Bauarbeiten wird ab Oktober 2013 der Ankunftsbereich für den Invididualverkehr gesperrt. Generell wird Abholern empfohlen, künftig die Parkhäuser P1-3 zu benutzen. In diesen Parkhäusern gelten folgende Tarife: 2.00 Franken für die ersten 15 Minuten, 4.00 Franken für 30 Minuten.

Fußgängerüberdachung zum Parkhaus – Umbaumaßnahmen bis 2016

Neben der Erneuerung der Flächen und Fahrbahnbeläge wird eine neue, zentrale Taxi-Ladezone zwischen den Terminals realisiert. Über die Abflugebene wird eine neue, 340 Meter lange Dachkonstruktion erstellt. Diese Dachkonstruktion trägt zu einer wesentlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität und einem einheitlichen Erscheinungsbild bei. Ein übergeordnetes Beleuchtungskonzept wird die räumliche Situation und die Orientierbarkeit auf beiden Ebenen erheblich verbessern. Die Vorfahrten werden so für Passagiere übersichtlicher.

Als weiterer Projektbestandteil wird das Terminal 1 mit einer neuen Überdachung für Fussgänger an das Parkhaus P6 angebunden und die Zweiradabstellplätze werden am Flughafenkopf zentralisiert. Die bestehende Vorfahrtbrücke im Bereich Terminal 2 wird zusätzlich verlängert. Bis ins Jahr 2014 werden zudem die zentralen Parkhäuser mit einem Einzelplatzbelegungssystem ausgerüstet werden. Mit diesen Massnahmen sorgt der Flughafenbetreiber für einen sicheren, ordnungsgemäßen Betrieb und rüstet sich für das zukünftige Passagierwachstum.

Schon 32.000 Beschäftigte am Münchner Airport

Ungeachtet der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat der Münchner Flughafen seinem Ruf als Jobmaschine auch in den letzten drei Jahren wieder alle Ehre gemacht. Wie die jetzt vorliegende Studie "Arbeitsplatz Flughafen München" deutlich macht, ist die Anzahl der Beschäftigten am Airport seit dem Jahresende 2009 um knapp 2.800 auf nunmehr 32.250 angewachsen. Statistisch betrachtet entstehen also täglich zweieinhalb neue Arbeitsplätze am Münchner Flughafen.

Alle drei Jahre veröffentlicht die Flughafen München GmbH (FMG) ihre neueste Arbeitsstättenerhebung, in der die wichtigsten Rahmendaten zur Beschäftigungsentwicklung am Airport zusammengefasst werden. Die jetzt vorliegende Untersuchung bezieht sich auf den Stichtag 31. Dezember 2012 und basiert auf den Daten von 552 am Airport ansäßigen oder tätigen Unternehmen und Behörden.

Verglichen mit der ersten am neuen Münchner Flughafen durchgeführten Erhebung aus dem Jahr 1994, bei der insgesamt 15.400 Flughafenmitarbeiter registriert wurden, hat sich der Personalstand am Airport bereits mehr als verdoppelt. Die beiden größten Arbeitgeber am Münchner Airport sind der Lufthansa-Konzern mit 10.800 Beschäftigten und die FMG, die zusammen mit ihren Tochtergesellschaften 8.200 Mitarbeiter stellt.

Noch rasanter als das Beschäftigungsangebot haben sich die Ausbildungsmöglichkeiten am Flughafen entwickelt. Gegenüber dem Jahr 1994 hat sich Anzahl der Ausbildungsplätze von 233 auf 695 nahezu verdreifacht. Die Auszubildenden am Münchner Flughafen verteilen sich mittlerweile bereits auf 39 Ausbildungsberufe. "Der Flughafen München ist also nicht nur als Arbeitsstätte, sondern auch als Ausbildungsstandort von zentraler Bedeutung für den gesamten Wirtschaftsraum", erklärte Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der FMG-Geschäftsführung, anlässlich der Präsentation der neuen Studie.

Meisten Angestellten wohnen in Freising

Bezogen auf die Wohnorte der Flughafenbeschäftigten wurde der stärkste Anstieg in der bayerischen Landeshauptstadt registriert. Rund 6.800 Flughafenbeschäftigte kommen demnach aus München, das sind 1.000 Mitarbeiter bzw. 17 Prozent mehr als im Jahr 2009. Auch im Landkreis Freising und der Domstadt selbst ist die Anzahl der Flughafenbeschäftigten erneut überdurchschnittlich gewachsen. Hier stieg die Anzahl der Airport-Mitarbeiter um 930 bzw. 15 Prozent auf 7050.

Mit insgesamt 22 Prozent aller Flughafenbeschäftigten stellt Freising den größten Anteil des Airportpersonals. In der Stadt und dem Landkreis Erding wurden 5.160 Flughafenbeschäftigte registriert, acht Prozent mehr als 2009. Insgesamt hat jeder vierte aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den Landkreisen Freising und Erding einen Arbeitsplatz am Münchner Flughafen.

Nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Arbeitsplätze wird durch die neue Studie nachdrücklich bestätigt. So stehen fast 90 Prozent der Erwerbstätigen am Airport in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis, im Landes- und Bundesdurchschnitt sind dies bezogen auf alle Erwerbstätigen nur rund 70 Prozent.

Hohe Löhne mit starkem Plus

Das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen der Flughafenmitarbeiter ist nach der neuen Studie gegenüber der letzten Erhebung um knapp 16 Prozent auf rund 43.000 Euro gestiegen und liegt damit etwa 10.000 Euro über dem durchschnittlichen Bruttojahresverdienst, den das Statistische Bundesamt für die gesamte Dienstleistungsbranche im Jahr 2012 ausweist. "Angesichts solcher Zahlen wird deutlich, wie absurd die von Flughafengegnern immer wieder in den Raum gestellte Behauptung ist, dass der Airport lediglich Billigjobs produziere", erklärte Flughafenchef Kerkloh dazu.

Auch in den kommenden Jahren dürfte der Flughafen München ein wichtiger Beschäftigungsmotor bleiben. So gaben mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen an, dass sie schon Ende 2013 einen höheren Personalstand erwarten. Alleine die Flughafen München GmbH (FMG) und ihre Tochtergesellschaften werden in den nächsten fünf Jahren rund 2.500 neue Mitarbeiter einstellen. Etwa die Hälfte dieser Stellen sind Arbeitsplätze, die neu geschaffen werden, die andere Hälfte sind Nachbesetzungen.

Lufthansas „Arzt an Bord“ informiert teilnehmende Ärzte

Mit erweitertem Angebot geht das Lufthansa-Programm "Arzt an Bord" in den Sommer. Neuerdings informiert die Airline online über die Besonderheiten für Ärzte, die sich bei Miles & More für den Hilfsfall registrieren. Für Teilnehmer gibt es nun die Möglichkeit, Kurse des Medizinischen Dienstes der Lufthansa zu belegen, um sich mit den Gegebenheiten bei einem medizinischen Notfall an Bord vertraut zu machen.

Spezielle Fortbildungsveranstaltungen dienen außerdem dem Erwerb von CME-Punkten der Landesärztekammer Hessen. Die Teilnahme ist mit einem Selbstkostenpreis von 300 Euro verbunden. Das Kursangebot hat die Fluggesellschaft in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Flug- und Reisemedizin entwickelt. Außerdem versorgt Lufthansa ihre "Ärzte an Bord" jetzt mehrmals jährlich online mit aktuellen Fachthemen.

Wer dem Programm beitritt, erhält 5.000 Miles-&-More-Bonusmeilen, das angesehene "Taschenbuch für Flugmedizin und ärztliche Hilfe an Bord", und darüber hinaus einen eigens entwickelten Kofferanhänger mit der Aufschrift "Doctor on board" sowie einen Gutschein über 50 Euro, der bei einer Flugbuchung einlösbar ist. Kofferanhänger und Gutschein gehen auch an die bisherigen rund 6.500 teilnehmenden Ärzte aus 65 verschiedenen Ländern.

Bei der Anmeldung wird die Facharztrichtung bei Miles & More gespeichert, so dass die Flugbegleiter in einer medizinischen Notfallsituation auf den Arzt zukommen können. Informationen zu dem Programm sind auch telefonisch erhältlich unter +496986-799799,montags bis samstags von 07:00 bis 22:00 Uhr.

Rekord-Passagieraufkommen am Flughafen München

Der Münchner Airport verzeichnete im ersten Halbjahr 2013 ein neues Rekordergebnis. 18,6 Millionen Passagiere sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres in München gestartet oder gelandet, mehr als jemals zuvor in einem ersten Halbjahr.

"Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr ist mit 0,3 Prozent zwar nur sehr moderat ausgefallen, aber ich halte es angesichts der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Situation in vielen europäischen Ländern und der aktuellen Turbulenzen in der Airline-Branche dennoch für bemerkenswert, dass die Passagiernachfrage weiterhin steigt," erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), Dr. Michael Kerkloh.

Zugpferd Europaverkehr – Streiks bremsen Deutschland

Die Anzahl der Starts und Landungen blieb mit rund 190.000 Flugbewegungen unter dem Vorjahresniveau. Dafür stieg die Auslastung der Flugzeuge im ersten Halbjahr in München um 0,8 Prozentpunkte auf ein neues Rekordniveau von 74 Prozent.

Der in den ersten sechs Monaten in München erreichte Passagierzuwachs basiert vor allem auf einer Steigerung im Europaverkehr: Hier wurde das Flugangebot von über 11 Millionen Fluggästen genutzt, über zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Mit rund 2,8 Millionen Passagieren legte auch die Anzahl der Reisenden im Interkontinentalverkehr gegenüber dem Vorjahr leicht zu. Dagegen ist der innerdeutsche Verkehr um rund vier Prozent auf 4,6 Millionen Fluggäste gesunken. Beeinträchtigt wurde die Verkehrsentwicklung insbesondere im ersten Quartal durch den harten Winter und zahlreiche Streiks: Es mussten insgesamt doppelt so viele Flüge wie im ersten Halbjahr des Vorjahres annulliert werden.

Im Luftfrachtgeschäft am Münchner Airport konnte das Vorjahresniveau nicht ganz erreicht werden. Mit insgesamt rund 134.000 Tonnen geflogener Luftfracht wurden zwei Prozent weniger Güter und Waren als 2012 umgeschlagen.

  2012 2013 Veränderung
Passagieraufkommen Gewerblicher Verkehr 18.576.100 18.524.654 0,3 %
Flugzeugbewegungen Gesamtverkehr 187.470 198.649 -5,6 %
Frachtumschlag, geflogene Luftfracht (in Tonnen) 134.000 136.733 -2,0 %

 

135 effiziente A320neo und A320ceo für easyJets Flotte

Nach eingehender technischer und wirtschaftlicher Prüfung hat easyJet die Bestellung von 135 Flugzeugen der Airbus A320-Familie (100 Maschinen des Typs A320neo und 35 der A320ceo) bestätigt, nachdem die Aktionäre nun grünes Licht dafür gegeben haben. Eine Vereinbarung über das geplante Geschäft wurde bereits während der Paris Air Show bekannt gegeben.

"Wir freuen uns sehr, dass wir nun diesen Festauftrag von easyJet entgegen nehmen können. Die Flugzeuge der A320-Familie verfügen über die breiteste und höchste Kabine unter allen Single-Aisle-Jets und bietet den Passagieren so gesteigerten Komfort. Die NEO ist ohne Zweifel das im Betrieb produktivste und treibstoffeffizienteste Flugzeug, das heute angeboten wird", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus.

Die Wahl fiel auf die A320, weil sie unter allen Single-Aisle-Jets im Segment der 180-Sitzer die höchste Produktivität, die niedrigsten Betriebskosten, die kürzesten Abfertigungszeiten und den sparsamsten Treibstoffverbrauch bietet.

Dieser Auftrag von easyJet sichert fast 2.500 Arbeitsplätze – plus rund 7.500 in der erweiterten Lieferkette in Großbritannien. easyJet als größte britische Fluggesellschaft mit einem der umfangreichsten Streckennetze Europas befördert 55 Millionen Passagiere jährlich. Die Fluggesellschaft ist zugleich der größte Kunde und Betreiber für die A320-Familie Europas.

Die A320-Familie ist das weltweit erfolgreichste Programm von Single-Aisle-Passagierjets. Mehr als 9.500 dieser Flugzeuge wurden bisher bestellt, über 5.600 sind bereits an mehr als 380 Kunden und Betreiber ausgeliefert.

Fraport-Verkehrszahlen: Wachstum im ersten Halbjahr 2013

Der Flughafen-Betreiber Fraport verzeichnete im Juni an seinem Heimatstandort Frankfurt eine positive Verkehrsentwicklung: 5,4 Millionen Fluggäste bedeuteten ein Plus um rund 40.000 Passagiere im Vorjahresvergleich und bescherten den passagierstärksten Juni in der Geschichte des Flughafens, obwohl der traditionell verkehrsreiche hessische Sommerferienstart vormals in den Juni gefallen war.

Dieser Effekt wird im laufenden Jahr erst im Juli zu Buche schlagen. Die Zahl der Flugbewegungen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,4 Prozent auf 42.131 Starts und Landungen. Beim Cargo-Aufkommen gab es im Juni erneut einen Anstieg: 184.948 Tonnen bedeuten im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 2,7 Prozent.

Streiks minderten den Vorjahreswert

Das erste Halbjahr 2013 war am Standort Frankfurt unverändert von den Konsolidierungsmaßnahmen verschiedener Fluggesellschaften betroffen. Darüber hinaus wirkte sich eine Vielzahl von witterungs- und streikbedingten Annullierungen, von denen rund 340.000 Passagiere betroffen waren, negativ aus. Diese Faktoren hatten insgesamt einen Passagierrückgang von einem Prozent auf 27,1 Millionen Passagiere zur Folge. Ohne diese Störereignisse hätte man das Vorjahresergebnis erreicht.

Die Zahl der Flugbewegungen sank aufgrund der oben beschriebenen Faktoren in den ersten sechs Monaten um 3,8 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2012. Gezählt wurden 229.293 Starts und Landungen. Wie sich bereits im ersten Quartal angedeutet hat, scheint die aktuelle, konjunkturelle Talsohle bei der Fracht durchschritten: Mit einem Cargo-Aufkommen von über einer Million Tonnen konnte eine Steigerung um rund ein Prozent erzielt werden.

An den Konzernstandorten mit Mehrheitsbeteiligung entwickelte sich die Summe der Passagierzahlen im vergangenen Monat um 4,6 Prozent nach oben. Die Airports Frankfurt, Antalya, Burgas, Varna und Lima wurden von insgesamt 10,8 Millionen Passagieren genutzt. Gleichzeitig wurden an diesen Flughäfen 205.119 Tonnen Cargo (plus 1,9 Prozent) umgeschlagen. Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 1,4 Prozent auf fast 90.000.

Passagierplus besonders in Lima und Antalya

Von Jahresbeginn bis Ende Juni begrüßte der Fraport-Konzern über 45,6 Millionen Passagiere, was einem Plus von 3,2 Prozent im Vorjahresvergleich entspricht. Das Cargo-Geschäft verzeichnete ein Plus von 1,2 Prozent auf rund 1,15 Millionen Tonnen. Konzernweit gab es im ersten Halbjahr einen leichten Rückgang der Flugbewegungen um 0,2 Prozent auf 382.278 Starts und Landungen. Wachstumstreiber waren erneut der peruanische Flughafen Lima (Passage plus 12,6 Prozent, 7,1 Millionen Fluggäste) und der türkische Flughafen Antalya (Passage plus 8,8 Prozent, 10,3 Millionen Fluggäste). Mit mehr als 630.000 Passagieren berichtete der bulgarische Flughafen Burgas ein Plus von 5,3 Prozent und Varna ebenfalls ein Plus von 17,2 Prozent auf über 388.000 Fluggäste.

Fraport-Verkehrszahlen Juni 2013 Konzern

  Passagiere(1) absolut Veränderung in % Cargo (t) absolut Veränderung in % Bewegungen absolut Veränderung in %
Frankfurt 5.404.682 0,7 182.444 3,0 42.131 -1,4
Antalya 3.534.974 7,9 n.a. n.a. 21.189 6,6
Burgas 460.919 6,2 86 -82,7 3.510 3,4
Lima(2) 1.196.918 13,5 22.585 -4,5 12.236 2,4
Varna 239.223 5,1 4 -9,5 1.928 1,3
Konzern 10.836.716 4,6 205.119 1,9 80.994 1,4

 

Quelle: ACI Meldungen

Aufgrund von Korrekturen und Nachmeldungen kann es vereinzelt zu geringfügigen Abweichungen zum ACI Monthly Worldwide Traffic Report kommen.

1. Passagiere (Gewerblicher Verkehr an+ab+Transit)

2. Eigene Angaben von Lima

Fraport-Verkehrszahlen Juni 2013 Standort Frankfurt

  Juni 2013 Juni 2012 Veränderung in % (2)
Passagiere 5.405.192 5.366.392 0,7
Luftfracht (t) 178.854 173.954 2,8
Luftpost (t) 6.094 6.156 -1,0
Bewegungen 42.131 42.715 -1,4
Höchststartgewichte (t) 2.506.809 2.546.615 -1,6
Passagiere pro Passagierbewegung(1) 137,7 134,5 2,4
Sitzladefaktor 80,9% 79,2%  

1. Linien- und Charterverkehr

2. Veränderung zum Vorjahr  

Bahnverkehr zum Ferienbeginn am Flughafen Zürich eingeschränkt

Am kommenden Wochenende beginnen im Kanton Zürich die Sommerferien. Passagieren wird geraten, frühzeitig an den Flughafen zu kommen. Wer online oder am Vorabend eincheckt, kann Wartezeiten verringern. Aufgrund von Bauarbeiten im Bahnhof Oerlikon kommt es zudem zu Einschränkungen im Bahnverkehr.

Die Sommerferien führen jedes Jahr zu einem Großandrang am Flughafen Zürich. An Spitzentagen rechnet die Flughafen Zürich AG mit rund 87.000 Passagieren (Durchschnitt Jahr 2012: rund 67.000 Passagiere pro Tag). Reisenden wird empfohlen, sich mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen Zürich einzufinden und wenn möglich die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen. Bringer und Abholer sollten die Parkhäuser 1 bis 3 nutzen (Parkhaus 1: Check-in1, Ankunft 1 / Parkhaus 2: Check-in 2, Ankunft 2, Parkhaus 3: Check-in 3).

Wer bereits zuhause per Internet oder am Vorabend eincheckt, verkürzt die Wartezeiten am Flughafen Zürich. Zudem kann auch an über 50 Bahnhöfen in der Schweiz eingecheckt werden – inklusive Gepäckaufgabe.

Bahnverkehr eingeschränkt

​Am Bahnhof Zürich Oerlikon finden vom 12. bis 14. Juli 2013 Bauarbeiten statt. Der damit verbundene Einspurbetrieb zwischen Zürich Oerlikon und Zürich Flughafen führt zu einigen Einschränkungen im Bahnverkehr. Die IC-, IR- und EC-Züge von Zürich HB nach Konstanz, Romanshorn und München und umgekehrt halten in dieser Zeit nicht am Flughafen Zürich.

Zudem verkehren die IR-Züge auf der Linie Basel SBB – Zürich Flughafen in beiden Richtungen ohne Halt in Zürich Oerlikon, Zürich Altstetten und Dietikon. Reisende sollten sich rechtzeitig über die aktuellen Verbindungen vom 12. bis 14. Juli 2013 im Online-Fahrplan der SBB informieren.

Flüssigkeiten nicht ins Handgepäck

Nach wie vor gelten besondere Bestimmungen für das Mitführen von Flüssigkeiten im Handgepäck. Parfums, Cremes, Getränke, Zahnpasta oder Ähnliches müssen in einem wieder verschliessbaren, transparenten 1-Liter-Plastikbeutel mitgeführt werden – beispielsweise einem Gefrierbeutel. Die einzelnen Flüssigkeitsgefässe dürfen nicht mehr als 100ml fassen. Pro Person ist ein Plastikbeutel erlaubt.

Tigerente auf Condor-Flugzeug – Unterstützung für Hilfsaktion

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Deutschlands beliebtester Ferienflieger unterstützt im Rahmen einer großen Spendenaktion gemeinsam mit dem bekannten Kinderbuchautor Janosch die Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder". Condor wird einen Teil der Ticketeinnahmen und den Erlös zahlreicher Sonderaktionen an die Organisation spenden.

Dabei wird der Ferienflieger von Janosch unterstützt: Condor beklebte eine Boeing 767 mit den Abenteuern der Tigerente, des kleinen Bären und Günter Kastenfroschs. Die Figuren aus Janoschs Büchern fliegen auf dem Rumpf und den Triebwerken der Maschine um die Welt und machen so auf die Unterstützeraktion aufmerksam. Alle weiteren Maschinen erhalten zudem Janosch-Motive im Condor Schriftzug.

Die Condor Boeing 767-300 mit der Kennung D-ABUE ist ganz im Zeichen von Janoschs Figuren unterwegs: Der kleine Tiger überreicht stolz ein Blümchen, der Bär fliegt die Fensterreihe entlang und die Tigerente fährt über den Rumpf – sogar der Condor Schriftzug ist den typischen Janosch-Illustrationen angepasst. Ob die Maschine gerade auf dem Weg nach Panama ist, soll online unter "Unsere Stars am Himmel" bei Condor sichtbar sein.

Dem Kinderbuchautoren Janosch liegt die Hilfe für benachteiligte Kinder am Herzen. Deshalb hat er sich bereiterklärt, seine Figuren auf einem Condor Flugzeug um die Welt fliegen zu lassen, um auf die Spendenaktion "Ein Herz für Kinder" aufmerksam zu machen. "Die Tigerente fliegt mit Condor!", freute er sich.

Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Condor Geschäftsführung, betonte die Wichtigkeit der Spendenaktion: "Condor fliegt ihre großen und kleinen Passagiere seit fast 60 Jahren in die Sonne. Wir sind uns unserer sozialen Verantwortung bewusst und möchten auch für diejenigen Kinder da sein, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Die Zusammenarbeit mit "Ein Herz für Kinder" leistet dazu einen wichtigen Beitrag."

Die "Ein Herz für Kinder" unterstützt national und international Kinder in Not. Sie fördert Kinderkliniken, Schulen, Sport- und Bildungsprojekte, unterstützt aber auch Einsätze in Kriegs- und Krisengebiete und vieles mehr. "Ein Herz für Kinder" wurde 1978 vom Verleger Axel Springer ins Leben gerufen.

Die Unterstützung für "Ein Herz für Kinder" zählt zu den vielfältigen Aktivitäten der Initiative "ConTribute", in der Condor ihr soziales Engagement gebündelt hat. Im Mittelpunkt stehen neben kultureller Integration, nachhaltiges Reisen sowie Hilfe bei Naturkatastrophen vor allem Projekte für Kinder und Jugendliche.

MIATs neue B767-300ER – Mit Onboard-Komfort nach Ulan Bator

MIAT Mongolian Airlines erweitert seine Flotte um die neue Boeing 767-300ER. Der Fokus des Ausbaus liegt auf der deutlichen Verbesserung des Onboard-Angebotes, einer hochwertigen Ausstattung der Flugzeuge sowie dem Ausbau des Kundenservices. Seit Juni ist die Maschine auf der Strecke Berlin – Ulan Bator im Einsatz.

"Wir sind stolz, unsere nagelneue Boeing auf der Strecke zwischen Berlin und Ulan Bator einzusetzen. Sie ist das Bindeglied zwischen Westeuropa und der Mongolei", sagt Till Litsch, Sales Manager Deutschland von MIAT Mongolian Airlines. "Die hochwertige Innenausstattung der Boeing 767-300ER sowie das individuelle Onboard-Serviceangebot wird die hohen Erwartungen der Kunden an den Service unserer Airline erfüllen und Passagieren einen angenehmen Flug bereiten."

Bord-Entertainment auf Deutsch, Englisch und Mongolisch

Die auf den Namen Chinggis Khaan getaufte Boeing 767-300ER ist das erste direkt an die MIAT ausgelieferte Flugzeug dieses Typs. 220 Sitze, eine komfortable Innenausstattung und ein umfangreiches Onboard-Serviceangebot mit individuellem Entertainmentsystem, Video on demand, Touchscreen Controller sowie ein großes Filmangebot in den Sprachen Mongolisch, Englisch und Deutsch stehen Reisenden künftig zur Verfügung.

"Wir freuen uns über den Einsatz der neuen B767-300ER auf der Strecke nach Ulan Bator. Der Ausbau von Passagierkapazität und Services ist ein klares Bekenntnis zum Standort Berlin", sagt Till Bunse, Geschäftsleiter Marketing & Vertrieb der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. "MIAT Mongolian Airlines ist ein wichtiger Partner für unser Unternehmen. 2012 sind rund 36.000 Passagiere auf dieser Strecke geflogen. Wir wünschen MIAT Mongolian Airlines allzeit guten Flug."

Geschäftsreisenden bietet MIAT Mongolian Airlines attraktive Firmentarife und Flugkomfort auf hohem Niveau. In der Business Class stehen 25 Sitze mit einem Sitzabstand von 163 Zentimetern und einer möglichen Sitzneigung von 160 Grad zur Verfügung. Die 195 Sitze in der Economy Class bieten mit einem Sitzabstand von 79 Zentimetern ebenfalls viel Beinfreiheit.

Direktverbindung in die Mongolei einmalig

Ab Berlin-Tegel bietet MIAT Mongolian Airlines die einzige Direktverbindung aus Westeuropa in die Mongolei. Passagiere werden deutschlandweit über Zubringerflüge von airberlin sowie per Rail & Fly von über 6.000 Bahnhöfen gebracht.

MIAT Mongolian Airlines bedient die Langstrecke nach Ulan Bator dienstags und samstags im Direktflug. Abflug ist jeweils um 15:50 Uhr. Die Flugzeit beträgt 07:50 Stunden. Via Moskau nach Ulan Bator fliegt MIAT Mongolian Airlines donnerstags und sonntags um 15:35 Uhr. Die Reisezeit beträgt 09:40 Stunden.

„Nacktscanner“ für mehr Sicherheit? Bundespolizei lädt zum Infoabend

Wie funktionieren die neuen Körperscanner? Welche Details des Menschen werden hierbei dargestellt? Und muss ich mich bei der konventionellen Personenkontrolle von dem Sicherheitspersonal anfassen lassen? Beim nächsten Infoabend des Nachbarschaftsteams des Düsseldorfer Flughafens dreht sich am Freitag, 12. Juli, um 18:00 Uhr im Kinosaal der Flughafenverwaltung alles rund um das Thema "Sicherheit und Sicherheitskontrollen an Flughäfen".

Kein anderer Verkehrsträger muss derartig viele Sicherheitsvorschriften und -kontrollen umsetzen wie der Flugverkehr. Den Vortrag zum Thema Körperscanner, häufig auch als "Nackscanner" bezeichnet, hält Polizeihauptkommissar Jörg Bittner von der Bundespolizeiinspektion am Düsseldorfer Flughafen. Bittner geht in seinem Vortrag unter anderem auf die allgemeine Verbots- und Verordnungslage ein und spricht dabei auch über polizeiliche Hintergründe der Kontrollsysteme.

Danach beantwortet er auch gerne die Fragen der Zuhörer zu den Sicherheitsthemen. Die Infoveranstaltung beginnt um 18:00 Uhr direkt bei der Verwaltung im Kinosaal des Flughafens. Einlass ist ab 17:30 Uhr. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen. Der Eintritt ist kostenlos.

Stromtankstelle am Flughafen Wien am Netz

Alle Reisenden können ab sofort im Parkhaus 4 am Flughafen Wien ihr Elektro-Fahrzeug, egal ob Auto oder Roller, aufladen. Die Ladesäulen wurden gemeinsam vom Flughafen und Wien Energie eingerichtet. Sie sind die erste Ladestelle in einem Parkhaus am Flughafen Wien.

Elektromobilität ist eine zentrale Säule für die Fortbewegung der Zukunft. E-Mobility hat viele Vorteile, denn sie ist energieeffizient, verträglich für die Umwelt und unabhängig von fossilen Treibstoffen. Wien Energie hat verschiedene E-Tankstellen entwickelt, an denen E-Fahrzeuge mit elektrischer Energie geladen werden – so genannte TANKE.

Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner und Wien Energie-Geschäftsführer Robert Grüneis testeten am 10. Juli persönlich die Stromtankstellen. "Elektromobilität wird im urbanen Raum vor allem in Kombination mit dem öffentlichen Verkehr an Bedeutung zunehmen", erklärt Wien Energie-Geschäftsführer Robert Grüneis: "Als Wiener Stadtwerke-Konzernbereich fördert Wien Energie moderne, umweltverträgliche und praxiserprobte Technologien wie emissionsfreie Elektro-Antriebssysteme. Dazu investieren wir in den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Der Flughafen Wien ist ein Paradebeispiel dafür, wie die Verkehrslösungen der Zukunft aussehen werden – und Elektromobilität gehört dazu."

"Umweltfreundliche Lösungen prägen das gesellschaftliche Bewusstsein immer mehr. Als Flughafen Wien übernehmen wir hier Verantwortung und investieren in umweltschonende Technologien. So sind am Flughafen über 120 Elektro-Fahrzeuge im Einsatz und eine unternehmensweite Initiative zur Steigerung der Energieeffizienz hat bereits zahlreiche Einsparungsmaßnahmen hervorgebracht. Mit der neuen E-Tankstelle unterstützt der Flughafen die Verbreitung innovativer und umweltfreundlicher Verkehrslösungen", stellt Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG fest.

Wien Energie engagiert sich vor allem im Bereich der Energie-Infrastruktur und schafft Tankstellen für E-Bikes und E-Autos. Über 100 Ladestellen für E-Mobile stehen in der Modellregion Wien im Rahmen des Wiener Stadtwerke-Förderprojektes "E-Mobility on demand" schon bereit.

Wizz Air verbindet auch Dortmund mit Donezk

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Seit Samstag verbindet Wizz Air den Dortmund Airport mit Donezk (Donetsk). Der Flughafen im Osten der Ukraine wird ab sofort zweimal wöchentlich, Dienstag und Samstag, angeflogen. Die Millionenmetropole ist damit ab Dortmund Wizz Airs drittes Ziel in der Ukraine. Im ersten Jahr werden 30.000 Passagiere auf der Route erwartet.

Auch vom Memminger Airport war kürzlich die Destination Donezk ab Oktober angekündigt worden. Donezk ist mit 1,1 Millionen Einwohnern die fünftgrößte Stadt der Ukraine. Der Flughafen außerhalb der Stadt ist einer der meistgenutzten Airports des Landes.

Wizz Air ist die größte Low Cost-Airline in Mittel- und Osteuropa und verbindet mit einer Flotte von 40 Airbus A320 84 Ziele in 30 Ländern. In Dortmund bietet Wizz Air nun 17 Flugziele und ist mit mehr als 900.000 Passagieren die stärkste Airline. Knapp 80 Prozent ihrer Deutschen Flüge starten ab Dortmund.

Lufthansa Group verbessert Flugzeugauslastung konzernweit

Die Flugzeuge aller Airlines der Lufthansa Group – Lufthansa Passage (inklusive Germanwings und Lufthansa Regional), SWISS, Austrian Airlines und Lufthansa Cargo – waren im ersten Halbjahr 2013 besser ausgelastet. Ausschlaggebend dafür war die in Sitz- und Frachttonnenkilometern gemessene, gegenüber dem Vorjahr nachfrageorientiertere und flexiblere Steuerung von Angebot und Absatz der Fluggesellschaften.

Insgesamt beförderten die Fluggesellschaften des Konzerns im ersten Halbjahr rund 49,5 Millionen Fluggäste – trotz einer geringeren Anzahl an Flügen nahezu so viele Passagiere wie im Vorjahr (minus 0,4 Prozent).

Konzernweit steigerten die Airlines der Lufthansa Group bei einem leicht geringeren Angebot (minus 0,1 Prozent in Sitzkilometern) den Absatz (in verkauften Sitzkilometern) im ersten Halbjahr um 1,4 Prozent. Im Passagiergeschäft stieg die Auslastung der Flugzeuge daher insgesamt um 1,2 Prozentpunkte auf 78,1 Prozent. Der Fracht-Nutzladefaktor lag konzernweit bei 69,1 Prozent, ein Plus von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres.

Die Lufthansa Passage (inklusive Germanwings und Lufthansa Regional) steigerte den Sitzladefaktor im ersten Halbjahr um 0,9 Prozentpunkte auf 77,4 Prozent. Das Angebot der Gesellschaft für den Zeitraum Januar bis Juni blieb mit einer Steigerung von 0,2 Prozent nahezu stabil. Der Absatz konnte gleichzeitig überproportional um 1,4 Prozent gesteigert werden. Die Zahl der von Lufthansa Passage beförderten Fluggäste befand sich mit rund 36 Millionen auf dem Niveau des Vorjahres. SWISS verbesserte den Sitzladefaktor im ersten Halbjahr um 1,7 Prozentpunkte auf 82,3 Prozent. Die Gesellschaft steigerte ihr Angebot in den ersten sechs Monaten um 2,1 Prozent, der Absatz erhöhte sich überproportional um 4,3 Prozent. Die Zahl der im ersten Halbjahr von SWISS beförderten Fluggäste lag bei 8,2 Millionen, ein Plus von 0,8 Prozent.

Austrian Airlines reduzierte das Angebot um 7,4 Prozent. Der Rückgang beim Absatz konnte hier auf unterproportionale 5,3 Prozent begrenzt werden. Als Ergebnis der Kapazitätsanpassungen ging die Zahl der im ersten Halbjahr beförderten Passagiere im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 5,3 Millionen Fluggäste zurück. Gleichzeitig gelang es Austrian Airlines, den Sitzladefaktor um 1,7 Prozentpunkte auf 75,7 Prozent zu steigern.

Auch bei Lufthansa Cargo war der um 0,8 Prozentpunkte verbesserte Fracht-Nutzladefaktor von 70,0 Prozent das Resultat der erfolgreichen Kapazitätssteuerung. Die Gesellschaft reduzierte das Angebot in den ersten sechs Monaten des Jahres um 3,9 Prozent, der Absatz ging um 2,8 Prozent weniger stark zurück. Insgesamt transportierte Lufthansa Cargo im ersten Halbjahr 839.000 Tonnen Fracht und Post, ein Minus von 3,5 Prozent. Der Gesellschaft gelang es, den Rückgang der Tonnage im zweiten Quartal deutlich zu verlangsamen.

Das wirtschaftliche Ergebnis der Lufthansa Group für das erste Halbjahr 2013 wird am 02. August 2013 veröffentlicht.

  Jan – Juni 2013 Jan – Juni 2012 Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Lufthansa Passage(1) / Lufthansa Cargo      
Fluggäste in 1.000 35.963 36.052 -0,2
Angebotene Sitzkilometer in Mio. 93.822 93.595 0,2
Verkaufte Sitzkilometer in Mio. 72.581 71.556 1,4
Sitzladefaktor in Prozent 77,4 76,5 0,9 P.
Fracht/Post in 1.000 t 839 869 -3,5
Fracht-Nutzladefaktor in Prozent 70,0 69,1 0,8 P.
SWISS      
Fluggäste in 1.000 8.220 8.152 0,8
Sitzladefaktor in Prozent 82,3 80,6 1,7 P.
Austrian Airlines      
Fluggäste in 1.000 5.280 5.444 -3,0
Sitzladefaktor in Prozent 75,7 74,0 1,7 P.
Lufthansa Konzern (2)      
Fluggäste in 1.000 49.463 49.648 -0,4
Zahl der Flüge 502.207 528.948 -5,1

 

1. Inklusive Lufthansa Regional und Germanwings

2. Lufthansa Passage (inkl. Germanwings), SWISS (inkl. Edelweiss) und Austrian Airlines.

Germania wechselt von Tegel (TXL) nach Schönefeld (SXF)

Umzug vom Norden in den Südosten Berlins: Ab 01. November 2013 starten sowohl Linienverbindungen als auch Charterflüge der Germania vom Flughafen Berlin-Schönefeld. Gleichzeitig hat die Berliner Traditions-Airline die Aufnahme der mazedonischen Hauptstadt Skopje ins Streckennetz angekündigt.

Germania Technik Brandenburg, Tochterunternehmen der Germania, betreibt in Berlin-Schönefeld bereits einen Wartungshangar gemeinsam mit airberlin.

Kostenreduktion durch Wegfall der Doppelstrukturen

Der Umzug vom bisherigen Standort Berlin-Tegel nach Berlin-Schönefeld erlaubt der Germania-Gruppe den Abbau kostenintensiver Doppelstrukturen bei Technik und Wartung. Mit der Konzentration des Flugbetriebs an einem Standort vermeidet die Fluggesellschaft außerdem Positionierungsflüge zwischen beiden Airports.

Oliver Pawel, Chief Commercial Officer von Germania: "Mit den Investitionen in unseren Wartungshangar in Berlin-Schönefeld haben wir bereits ein klares Bekenntnis zum Standort Berlin-Schönefeld geleistet. Der Airport ist das Herzstück unserer Tochtergesellschaft Germania Technik Brandenburg. Mit dem Umzug vom bisherigen Heimatflughafen Berlin-Tegel nach Berlin-Schönefeld rücken die einzelnen Bereiche unseres Unternehmens nun noch näher aneinander. Wir freuen uns sehr, dass wir dadurch künftig noch flexibler und schneller auf Veränderungen am Markt reagieren können."

Im Winter nach Beirut uns Skopje

Für Reiseveranstalter fliegt Germania ab Berlin-Schönefeld auf die Kanarischen Inseln, nach Ägypten sowie in die Vereinigten Arabischen Emirate. Fortgeführt wird im Winter auch die erfolgreiche Linienverbindung nach Beirut. Flug ST6002 startet jeweils montags und freitags um 14:00 Uhr in Schönefeld und erreicht die Hauptstadt des Libanon um 18:45 Uhr. Der Rückflug ST6003 hebt um 19:35 Uhr ab und erreicht Berlin um 22:45 Uhr.

Ab Mitte Dezember fliegt Germania außerdem zweimal pro Woche von Berlin-Schönefeld nonstop nach Skopje. Die Hauptstadt Mazedoniens wird montags und freitags bedient. Flug ST1992 hebt um 15:25 Uhr in Berlin ab und erreicht Skopje um 17:45 Uhr. In der Gegenrichtung ist um 18:30 Uhr "Take-Off" für Flug ST1993, der um 20:55 Uhr auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld landet. Flüge nach Beirut sind oneway schon ab 129 Euro, nach Skopje ab 69 Euro buchbar.

Die Germania Fluggesellschaft mbH mit Sitz in Berlin bedient die drei Geschäftsfelder Linienflüge zu ausgewählten Zielen in Europa und dem Nahen Osten, Charterflüge für Reiseveranstalter zu Destinationen in Europa, Nordafrika sowie Wet-Leasing. Das Streckennetz der unabhängigen Fluggesellschaft umfasst gegenwärtig über 50 internationale Destinationen.

Lufthansa macht Fortschritte bei Treibstoffeffizienz

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Die Lufthansa Group setzt seit Jahren erfolgreich auf klima- und umweltschonendere Prozesse und Technologien. Bereits 2008 hat der Konzern ein strategisches Umweltprogramm eingeführt. In fast allen der 15 darin definierten Leitsätzen kann die Lufthansa Group Erfolge vermelden. Dazu gehören neben Milliardeninvestitionen in moderne und leisere Flugzeuge auch die Pionierleistung bei der weltweit ersten Langzeiterprobung alternativer Kraftstoffe.

Neben diesem Biokerosin-Test im Jahr 2011 kommt die Optimierung von Flugverfahren und Bodenprozessen mit dem Ziel Effizienzsteigerung, ökologisches Bauen und der Ausbau der Umweltmanagementsysteme in den Konzerngesellschaften. So sind Lufthansa Technik, Lufthansa Cargo und Lufthansa CityLine nach der internationalen Umweltnorm ISO 14001 zertifiziert, LSG Sky Chefs verfügt über ein an diesen Standard angelehntes System. Anschaulich wird der Fortschritt besonders beim spezifischen Treibstoffverbrauch: Dieser verbesserte sich seit 2008 um 6,45 Prozent von 4,34 l/100 pkm auf 4,06 l/100 pkm im Jahr 2012.

Auch auf internationaler Ebene engagiert sich die Lufthansa Group im Umweltmanagement: Seit Juni 2013 steht Dr. Karlheinz Haag, Leiter Umweltkonzepte der Lufthansa Group, dem Environmental Committee der IATA, des internationalen Dachverbands der Fluggesellschaften, für die kommenden zwei Jahre vor. Das Komitee entwickelt als Ratgeber und Thinktank Strategien und Konzepte für die Branche und formuliert die Position der IATA in Umweltangelegenheiten.