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Freie Sicht für alle vom Dach des Münchner Terminal 2

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Luftfahrtfans haben seit kurzem kostenlosen Zugang zur Besucherterrasse auf dem Dach des Terminal 2 am Münchner Flughafen. Die für den Zutritt installierten Drehkreuze im sogenannten Skywalk, der die Gäste zur Besucherterrasse führt, sind nunmehr für alle Besucher freigeschaltet.

Seit der Eröffnung des Abfertigungsgebäudes im Jahr 2003 haben durchschnittlich rund 75.000 Besucher pro Jahr die beliebte Aussichtsplattform genutzt. Betreiber des Gebäudes ist die Terminal 2 Gesellschaft, eine gemeinsame Tochter der Flughafen München GmbH und der Deutschen Lufthansa AG.

Bereits beim Zugang über den gläsernen Skywalk erhalten Luftfahrtinteressierte einen umfassenden Überblick über das Abfertigungsgeschehen im Terminal 2. Auf der Besucherterrasse hat man einen hervorragenden Ausblick auf das Geschehen auf dem Vorfeld Ost des Airports, auf dem der Großteil der täglich in München startenden und landenden Flugzeuge abgefertigt wird. Auch der östliche Teil der beiden Start- und Landebahnen ist von hier aus einsehbar. Darüber hinaus kann auch der Baufortschritt des neuen Satellitenterminals gut beobachtet werden, dessen Fertigstellung für das Jahr 2015 geplant ist.

Besucher können sich auf der Aussichtsplattform anhand von Infotafeln auch mit den wichtigsten Einrichtungen und Verkehrsabläufen am Terminal 2 vertraut machen. Über drei Touch-Screen-Monitore wird der Vorfeldbetrieb in Echtzeit abgebildet. Die Besucher können hier alle relevanten Informationen zu Flugzeugen und Fahrzeugen auf dem Vorfeld abrufen. Die Terrasse ist täglich von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr für Besucher geöffnet.

Airbus liefert 1.000ste A330 an Cathay Pacific

Airbus hat die Auslieferung der 1000. A330 gefeiert. Das Flugzeug, eine mit Rolls-Royce Trent 700-Triebwerken ausgestattete A330-300, wurde heute im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Toulouse an Cathay Pacific Airways übergeben. Cathay Pacific hat zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Dragonair insgesamt 56 A330 im Einsatz und ist damit der weltweit größte Betreiber dieses Flugzeugtyps.

Die 1000. Auslieferung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die A330 bei Airlines in aller Welt immer beliebter wird. Das Flugzeug, welches ständig weiterentwickelt und verbessert wird, ist unangefochten das kosteneffizienteste, zweistrahlige Großraumflugzeug, welches derzeit sowohl auf Regional- Mittel- und Langstrecken im Einsatz ist. Die neuesten Versionen sind in der Lage, 13.420 km ohne Zwischenstopp zurückzulegen. Die geräumige Kabine ist klarer Favorit bei den Passagieren. Sie bietet nicht nur höchsten Komfort in ihrer Größenklasse sondern auch modernste In-Flight Entertainment-Systeme und vielfältige Konnektivitätsoptionen.

"A330 übertrifft sogar neueste Konkurrenz"

"Die A330 hat eine wesentliche Rolle beim Wachstum von Cathay Pacific gespielt und wir freuen uns darauf, unsere erfolgreiche Partnerschaft in der Zukunft weiter auszubauen", sagte Ivan Chu, Chief Operating Officer von Cathay Pacific Airways. "Die A330 ist das Rückgrat unserer Flotte von Flugzeugen mittlerer Größe und wir sind mit der Zuverlässigkeit, Flexibilität und vor allem der Wirtschaftlichkeit dieses einmaligen Flugzeugs sehr zufrieden. Wir sind sehr stolz, der Empfänger der 1.000sten A330 zu sein."

"Es ist von ganz besonderer Bedeutung für uns, diesen Meilenstein der 1000. A330-Auslieferung mit unserem langjährigen Partner Cathay Pacific Airways zu feiern", sagte John Leahy, Airbus Chief Operating Officer Customers. "Die A330 bietet die niedrigsten Betriebskosten aller heutzutage betriebenen Flugzeuge in dieser Größenklasse. Sie übertrifft sogar das neueste Flugzeugmuster der Konkurrenz. Die Tatsache, dass eine weltweit führende Airline wie Cathay Pacific Airways so viele Nachbestellungen in Auftrag gegeben hat, spricht für sich."

Seit der ersten Auslieferung der A330 in 1995 umfasst die Airbus-Flotte von Cathay Pacific nun 38 A330-300 und 11 A340, während Dragonair 21 Single-Aisle-Flugzeuge der A320-Familie und 18 A330-300 betreibt. Desweiteren verzeichnet Airbus seitens der Cathay Pacific Group einen Auftragsbestand von 10 weiteren A330-300. Die Airline wird auf Basis heutiger Bestellzahlen zukünftig ebenfalls 48 A350 XWB betreiben, von denen 46 direkt bei Airbus geordert worden sind plus zwei weitere Flugzeuge im Rahmen separater Leasingverträge.

Flugrouten zwischen 30 Minuten und 14 Stunden

Die hohe Marktattraktivität der A330-Familie wird Tag für Tag von über 100 Betreibern, einschließlich Linienfluggesellschaften, Low-Cost-Carriern, Charter- und nationalen Fluggesellschaften bestätigt. Sie setzen A330-Flugzeuge für alle Flüge zwischen 30 Minuten bis über 14 Stunden ein. Über 1,2 Milliarden Passagiere sind bereits an Bord der hellen, angenehmen und geräumigen A330-Kabine gereist. Das Flugzeug ist regelmäßiger Gast an rund 300 Flughäfen weltweit. Bis heute wurde über 1.250 A330 bestellt.

SOFIA Flugzeug-Teleskop: IR-Beobachtungen über Neuseeland

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SOFIA, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der NASA gemeinsam betriebene "Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie", fliegt erstmals in der südlichen Hemisphäre: Ziel der dreiwöchigen Stationierung am Flughafen Christchurch in Neuseeland ist die Untersuchung von Himmelskörpern, die nahezu ausschließlich von Flugrouten südlich des Äquators zu beobachten sind.

Beim ersten der insgesamt neun geplanten Wissenschaftsflüge nahmen die deutschen und amerikanischen Forscher während des zehnstündigen Fluges in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli 2013 (Ortszeit) zwei Nachbargalaxien der Milchstraße, die Magellanschen Wolken, sowie die um das Schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxis rotierende zirkumnukleare Gasscheibe ins Visier.

Beoing 747SP trägt Spiegelteleskop im Rumpf

Eine Crew von 60 Wissenschaftlern, Technikern und Ingenieuren aus den Vereinigten Staaten und Deutschland sowie zwei Pilotenteams der NASA sind an dem Neuseeland-Einsatz von SOFIA beteiligt. Die modifizierte BOEING 747SP ist am 13. Juli 2013 Mitteleuropäischer Sommerzeit von seiner Heimatbasis in Palmdale, Kalifornien, gestartet und flog über Hawaii nach Neuseeland. Gelandet ist es am 14. Juli auf dem Flughafen im neuseeländischen Christchurch. Dort hat die amerikanische National Science Foundation einen Stützpunkt für ihr Antarktis-Programm. Am 02. August soll die fliegende Sternwarte wieder zurück zu ihrem Heimatflughafen nach Palmdale (Kalifornien) aufbrechen.

Forschungsziele auf der Südhalbkugel sind unter anderem die Große und Kleine Magellansche Wolke sowie einige Objekte im Zentrum der Milchstraße. Die beiden Magellanschen Wolken sind so genannte Zwerggalaxien in der unmittelbaren Nachbarschaft unserer eigenen Galaxis, der Milchstraße. Sie sind am südlichen Himmel mit bloßem Auge gut sichtbar. Benannt wurden sie nach dem Entdecker Ferdinand Magellan, einem der ersten Europäer, der über sie berichtete.

GREAT: Beoachtungen im fernen Infrarot

Als Beobachtungsinstrument wird das von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn entwickelte Spektrometer GREAT (German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies) eingesetzt. Es bleibt für die gesamte Dauer der Kampagne für die Messungen im fernen Infrarot – hier geht es um Wellenlängen von zehntausendstel Millimetern – an SOFIA’s "Markenzeichen" installiert: einem Teleskop mit einem Spiegeldurchmesser von 2,5 Metern.

SOFIA ist damit das weltweit größte fliegende Observatorium. Die Flughöhe beträgt bis zu 13.700 Meter und ermöglicht so den Zugang zu den astronomischen Signalen im fernen Infrarotbereich, die sonst durch den atmosphärischen Wasserdampf absorbiert würden und vom Boden aus nicht messbar sind.

In mehr als 30 Veröffentlichungen über die wissenschaftlichen Ergebnisse aus den Messkampagnen in der nördlichen Hemisphäre im Jahr 2011 wurde bereits das außerordentliche wissenschaftliche Potenzial dieses Observatoriums deutlich", schildert SOFIA-Projektleiter Alois Himmes vom DLR. "Mit den aktuellen Einsätzen in Neuseeland erweitert sich dieses Potenzial erheblich durch den Zugriff auf die für die Forscher so interessanten Quellen am Südhimmel", fügt er hinzu.

Sternenentstehung und Milchstraße – Im Infraroten kaum erforscht

Ihre "relative" Nähe von 163.000 beziehungsweise 209.000 Lichtjahren macht es möglich, dort die Lebenszyklen von Sternen, vom Protostern bis zu den Resten einer Supernova, genauer zu erforschen. SOFIA untersucht von Neuseeland aus prominente Sternentstehungsgebiete: "Diese Regionen kennen wir von optischen Beobachtungen, sie sind aber im Infrarotbereich bisher kaum erforscht", erklärt DLR-Projektleiter Alois Himmes. Für einige der Beobachtungen wird das SOFIA-Teleskop deshalb auch auf das Zentrum der Milchstraße gerichtet, das von der südlichen Hemisphäre aus wesentlich besser und länger zugänglich ist als vom Nordhimmel aus.

Dank seiner hohen spektralen Auflösung kann das GREAT-Instrument die Zusammensetzung, Temperatur und Strömungen des interstellaren Gases sehr genau messen und so den gesamten Zyklus der Sternentstehung studieren. Das Instrument ermöglicht die Beobachtung embryonaler Protosterne, die noch in ihre Geburtswolke aus Gas und Staub eingebettet sind, bis zur Endphase voll entwickelter Sterne, die ihre äußere Hülle wieder in den Weltraum abstoßen.

"Die bisherigen SOFIA-Wissenschaftsflüge am Nordhimmel haben bereits die Leistungsfähigkeit unseres GREAT-Empfängers gezeigt. Jetzt warten am Südhimmel neue Herausforderungen wie die Magellanschen Wolken, mit einem wesentlich geringeren Anteil an schweren Elementen im Vergleich zu unserer Milchstraße. Dazu gehört mit dem Tarantelnebel (30 Doradus) das aktivste bekannte Sternentstehungsgebiet in unserer engeren kosmischen Umgebung, der Lokalen Gruppe von Galaxien", sagt Rolf Güsten vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie, der Leiter der deutschen Forschergruppe, die das GREAT-Instrument entwickelt hat.

Zusammenarbeit von NASA und DLR – 20 Jahre Projektlaufzeit

Den deutschen Beitrag zum Betrieb und zur wissenschaftlichen Auswertung der SOFIA-Mission leitet federführend das an der Universität Stuttgart eingerichtete Deutsche SOFIA Institut (DSI). Ein auf den Betrieb des Infrarot-Teleskops spezialisiertes Team von DSI-Kollegen betreut deshalb den ersten Einsatz von SOFIA auf der Südhalbkugel mit.

"SOFIAs Einsatz in der südlichen Hemisphäre zeigt die beeindruckende Vielseitigkeit dieses Observatoriums, das ein Produkt vieler Jahre fruchtbarer Zusammenarbeit zwischen der U.S.-amerikanischen und der deutschen Raumfahrtbehörden ist", sagte der Direktor der NASA-Abteilung für Astrophysik, Paul Hertz, und fügte hinzu: "Dies ist nur die erste einer ganzen Serie von Messkampagnen mit SOFIA von der Südhemisphäre, die für die Projektlaufzeit von voraussichtlich 20 Jahren vorgesehen sind."

Rostocker Flughafengeburtstag begeisterte Gäste

Über 16.000 Besucher aus ganz Mecklenburg-Vorpommern erlebten den 20. Flughafengeburtstag bei strahlendem Sonnenschein. Unter dem Motto „Flughafen zum Anfassen“ präsentierten sich am Samstag zivile und militärische Maschinen in einer Flugzeugausstellung, die teilweise bereits am Freitag eingeflogen worden waren.

„Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten. Dies war ein rundum gelungener Geburtstag“, freut sich der Geschäftsführer Carsten Herget. Auf der großen Festmeile kamen alle Gäste auf Ihren Geschmack. Ein buntes Programm auf der Bühne der Ostseewelle und ein großer Bereich für die Kleinen rundeten diesen Tag ab. So manch einer nutzte sogar dieses Fest und erkundete bei einem der 50 durchgeführten Rundflüge die Region aus der Luft.

Parkhaus am Flughafen Stuttgart geschlossen

Ab Sonntag, den 21. Juli 2013, ist das Parkhaus P10 an der Flughafenstraße geschlossen. Grund sind vorbereitende Arbeiten für den Bau der neuen Deutschlandzentrale der Unternehmensberatung Ernst und Young am Stuttgarter Flughafen. Die Unternehmensberatung, die international zu den Marktführern für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung zählt, wird ab 2015 mit über 1.500 Mitarbeitern an den Flughafen umziehen.

Für die beginnende Urlaubssaison gibt es am Flughafen trotzdem ausreichend Parkplätze. Als Alternative für das bei Langzeitparkern beliebte Parkhaus P 10 steht der Parkplatz P 26 als preislich günstiges Angebot zur Verfügung.

Wer für zwei Wochen wegfliegt, kann sein Fahrzeug für 55 Euro 15 Tage lang auf dem Parkplatz P 26 am westlichen Eingang zur Landesmesse abstellen. Im Preis inbegriffen ist ein Taxi-Shuttle für bis zu vier Personen zum Terminal.

Wer 22 Tage lang parken möchte, muss 65 Euro berappen. Dieses Angebot ist ausschließlich im Internet buchbar. Passagiere können dieses Paket je nach Verfügbarkeit bis zu drei Tage vor Reiseantritt reservieren. Bezahlt wird vorab per Kreditkarte oder EC-Karte.

Frauen-Karrierechancen bei EADS

EADS gehört zu den engagiertesten Unternehmen in Deutschland, die sich für faire Aufstiegschancen von Frauen einsetzen. Dies geht aus dem Frauen-Karriere-Index (FKi) des Bundesfamilienministeriums hervor, der in diesem Jahr zum ersten Mal erstellt wurde. In diesem Ranking belegt EADS den vierten Platz.

Laut Bundesministerin Kristina Schröder soll der Index Unternehmen aufzeigen, wo sie im Hinblick auf faire Aufstiegschancen für Frauen stehen und welche Maßnahmen der Frauenförderung besonders wirksam sind.

Frauenanteil zur Verbesserung in allen Unternehmensbereichen

"Diese Anerkennung ist das Resultat unserer langjährigen Bemühungen, Frauen technische Laufbahnen zu eröffnen und gleiche Chancen in allen Bereichen zu ermöglichen", sagte Thierry Baril, Personalchef von EADS und Airbus. "Ich bin davon überzeugt, dass ein ausgewogener Frauenanteil auf allen Unternehmensebenen die Leistung unseres Konzerns nur verbessern kann."

Christoph Hoppe, Arbeitsdirektor der EADS Deutschland GmbH, fügte hinzu: "Chancengleichheit ist eine wichtige Säule unserer Unternehmenskultur. Deswegen sind wir bestrebt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen in den kommenden Jahren kontinuierlich zu vergrößern."

In dieser ersten Erhebung des Ministeriums haben sich Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen auf freiwilliger Basis beteiligt. Ausgezeichnet wurden die zehn besten Unternehmen. Die Auszeichnung für EADS nahm Kathrin Eckardt, Leiterin Change Management & Diversity bei Cassidian, entgegen.

20 Prozent weibliche Führungskräfte als Ziel

EADS möchte den Frauenanteil bei Neueinstellungen auf 25 Prozent pro Jahr und die Anzahl von weiblichen Führungskräften in den kommenden Jahren auf 20 Prozent erhöhen. 2011 hatte der Konzern ein sogenanntes "EADS Diversity Board" unter Vorsitz von Thierry Baril eingerichtet, um die Vielfalt innerhalb der Belegschaft zu fördern. Ziel war es, über bereits bestehende Diversity-Initiativen hinaus weitere Maßnahmen zur konzernweiten Förderung der Vielfalt zu entwickeln. Schwerpunkte der EADS-Diversitätsstrategie für alle Mitarbeiter bleiben weiterhin Geschlechter-, Generationen- und soziale/kulturelle Vielfalt.

Die ebenfalls 2011 ins Leben gerufene Initiative "GROW" (GRowing Opportunities for Women) zielt darauf ab, die Zahl der weiblichen Führungskräfte zu erhöhen, indem ein großer Talentpool geschaffen wird. Mit Fokus auf Frauen im frühen und mittleren Stadium ihrer Karriere, bietet GROW eine Plattform, um sich auszutauschen und ein Netzwerk zu entwickeln.

Alphasat wird für Ariane 5 startklar gemacht

Alphasat, der weltweit modernste kommerzielle Kommunikationssatellit, der je gebaut wurde, ist bereit für den planmäßigen Start am 25. Juli an Bord einer Ariane 5-Rakete. Alphasat befördert zudem eine neue Generation einer modernen mobilen Kommunikations-Nutzlast im L-Band sowie vier technologische Demonstrationssysteme für die ESA.

Das Raumfahrtunternehmen Astrium bereitet Alphasat, den weltweit modernsten kommerziellen Kommunikationssatelliten, der je gebaut wurde, auf den Start vor. Am 25. Juli 2013 soll Alphasat an Bord einer Ariane 5 starten und anschließend im geostationären Orbit (36.000 km) positioniert werden. Sowohl Alphasat als auch die europäische Trägerrakete Ariane 5 stehen unter industrieller Gesamtverantwortung von Astrium.

Kommunikationsdienste werden beschleunigt

Alphasat ist für eine Lebensdauer von 15 Jahren im Weltall ausgelegt, wird eine Startmasse von 6,650 Kilogramm und nach Entfaltung seiner Solarzellen in der Umlaufbahn eine Spannweite von 40 Metern aufweisen. Der Start und die Inbetriebnahme im All werden vom Astrium-Raumfahrtkontrollzentrum in Toulouse aus durchgeführt.

Astrium hat Alphasat für Inmarsat, den führenden Betreiber von weltweiten mobilen Satellitenkommunikations-Diensten, und die Europäische Weltraumorganisation ESA entwickelt und gebaut. Der Satellit steht für drei außerordentliche Erfolge, die in einem einzigen Programm gebündelt sind.

L-Band-Erweiterung auf neuer Satellitenplattform

An Bord von Alphasat befindet sich eine neue Generation der modernen, geomobilen Kommunikations-Nutzlast im L-Band zur Erweiterung der Inmarsat-Dienste im Breitband-Netzwerk in Europa, Afrika und dem Nahen Osten. Mit dieser Nutzlast können neue Kapazitäten die Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit von Ressourcen erhöhen. Zu dieser von Astrium gebauten Nutzlast gehören acht Digitalsignal-Prozessoren der neuen Generation, die in der Lage sind, zahlreiche Kommunikationen mit maximaler Flexibilität bei der Zuordnung von Frequenzen und Strahlleistung effizient abzuwickeln.

Alphasat ist das erste Flugmodell der neuen sehr leistungsfähigen europäischen Satellitenplattform Alphabus. Mit der Unterstützung durch die ESA und die französische Raumfahrtagentur CNES haben Astrium und Thales Alenia Space diese Lösung gemeinsam für das obere Segment des Markts für Kommunikationssatelliten entwickelt. Alphabus ist die leistungsfähigste Plattform auf dem Markt, sie kann Missionen mit einer Startmasse von bis zu 8.800 Kilogramm übernehmen und hat eine Nutzlastleistung von bis zu 22 Kilowatt und eine Nutzlastmasse von bis zu 2000 Kilogramm.

EDRS: Intersatellitenkommunikation für performantere Dienste

Alphasat hat auch vier technologische Demonstrationssysteme für die ESA an Bord, darunter ein Laser-Kommunikationsterminal, das im Auftrag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt wurde. Das Terminal dient der Vorbereitung des europäischen Datenrelaisübertragungssystems (EDRS) und ermöglicht sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten zwischen der erdnahen Umlaufbahn (Low Earth Orbit = LEO) und der geostationären Umlaufbahn (Geostationary Earth Orbit = GEO). Damit sollen Erdbeobachtungsanwendungen und -dienstleistungen erheblich verbessern werden.

Astrium ist auch Hauptauftragnehmer der Ariane-Trägerraketen und steht seit 2003 an der Spitze des industriellen Netzwerkes für die Ariane 5-Fertigung. Das Netzwerk besteht aus über 550 Unternehmen (davon mehr als 20 Prozent KMU) in zwölf europäischen Ländern. In Übereinstimmung mit den Spezifikationen des Kunden koordiniert Astrium Space Transportation darüber hinaus die gesamte Lieferkette von der Produktion der Ausrüstungskomponenten und Raketenstufen bis hin zur kompletten Integration des Trägersystems in Französisch-Guayana. Mit den Erfahrungen und Investitionen aus nunmehr fast zehn Jahren ist die Ariane 5 heute die zuverlässigste kommerzielle Trägerrakete auf dem Weltmarkt und konnte ihre Nutzlastkapazität für den geostationären Orbit um knapp eine Tonne steigern. Als Paradebeispiel für die Kompetenzen von Europa ist dieses Trägerraketensystem auf den Transport schwerer Nutzlasten ausgelegt.

Wesentliche Beiträge zum Alphasat-Programm aus Deutschland

Ein großer Teil der Satellitenausrüstung wurde in Deutschland von Astrium, Astrium-Tochterunternehmen und weiteren Industrieunternehmen gebaut.

Astriums Beiträge sind z.B. die Solargeneratoren zur Energieversorgung des Satelliten, das Antriebssystem zur Fortbewegung im Weltraum und die Elektronik des Integrated Processor Controllers, der die anspruchsvollste Komponente der Mobilkommunikationsnutzlast steuert.

Tesat, eine Tochter der Astrium GmbH, hat im Auftrag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Laserkommunikationsterminal gebaut, das als sekundäre Nutzlast (Hosted Payload) von Alphasat für die ESA mitgeführt wird. Dieser anspruchsvolle Technologieträger ist Vorläufer des Systems, das künftig beim europäischen Datenrelaisübertragungssystems (EDRS) eingesetzt werden soll.

Jenoptik, ein weiteres Tochterunternehmen der Astrium GmbH, hat im Auftrag der Europäischen Weltraumbehörde ESA ebenfalls eine Technologiedemonstrator-Nutzlast (Technology Demonstration Payload – TDP) gebaut, den für Alphasat entwickeltn modernen Sternensensor "Advanced Star Tracker".

Sicherheitskontrollen state-of-the-art am Düsseldorfer Airport

Die Sicherheitskontrollen zu den drei Flugsteigen am Düsseldorfer Flughafen wurden in den vergangenen Monaten erneuert. Dadurch werden sämtliche Kontrollstellen des Airports für die Fluggäste künftig noch effizienter und komfortabler.

Der Düsseldorfer Flughafen verfügt damit nun über insgesamt 48 Kontrolllinien in den Sicherheitsbereich – im Flugsteig A über 16, im Flugsteig B über 20 und im Flugsteig C über zwölf Kontrollspuren. Die Investitionskosten für die infrastrukturelle Maßnahme liegen bei rund 14 Millionen Euro. Hinzu kommen etwa vier Millionen Euro, die die Bundespolizei in die neue Kontrolltechnik investiert hat.

Schneller im Flugzeug dank neuerer Kontrolltechnik

"Bei den neuen Kontrollanlagen handelt es sich um modernste Technik, durch die die Abläufe bei der Sicherheitskontrolle jetzt noch effizienter und übersichtlicher werden. Die Passagiere gelangen in Düsseldorf nun noch schneller und bequemer in den Sicherheitsbereich und damit zu ihrem Flieger", betont Christoph Blume, Sprecher der Geschäftsführung des Düsseldorfer Airports. "Durch den komfortableren Kontrollbereich wird sich das Wohlbefinden der Passagiere bei der Fluggastkontrolle sicherlich verbessern."

Polizeioberrat Sven Mewes, Leiter der Bundespolizeiinspektion Flughafen Düsseldorf: "Unter dem Gesichtspunkt ständig steigender Anforderungen an die Sicherheit im Luftverkehr bewerten wir, die Bundespolizei, unsere Kontrollen und unsere Kontrollmaßnahmen ständig neu und verändern diese gegebenenfalls. Um zukunftsorientiert ausgerichtet zu sein, hat die Bundespolizei rund vier Millionen Euro in neue Kontrolltechnik investiert."

Aberfertigung in Spitzenzeiten verbessert

"Mit den neuen Kontrollspuren sind wir nun noch besser auf ein erhöhtes Passagieraufkommen in Zeiten des Spitzenverkehrs vorbereitet – insbesondere, weil wir jetzt auch gleichzeitig durch die neuen Transfergänge zwischen unseren drei Flugsteigen deutlich flexibler in der Passagierführung sind", so Christoph Blume.

Die neuen Kontrollgeräte verfügen über ein automatisches Transportwannensystem und sind technisch in der Lage, Flüssigkeiten zu überprüfen. Dieses Verfahren kommt allerdings derzeit noch nicht zum Einsatz – erst nach der Aufhebung der EU-Verordnung zur beschränkten Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck. Die neuen Kontrollspuren sind länger, breiter und bieten zum Schutz der Privatsphäre der Passagiere Diskretionskabinen für die eventuelle Nachkontrolle.

Eurocopter: Leisere Hubschrauber-Landeverfahren

Eurocopter hat erfolgreich ein neues Landeverfahren, welches auf der augmented satellite guidance basiert, vorgestellt, das es erlaubt die Umgebungsbedingungen noch umfassender zu berücksichtigen. Dieses neue Landeverfahren wurde auf der zweistrahligen EC155 validiert, als diese im Rahmen der Teilnahme des Unternehmens am Green Rotorcraft Technology Demonstrator Program, was Teil der europäischen Clean Sky Joint Technology Initiative ist, ein Testflugprogramm durchlief.

Die Validierungsflüge von Eurocopter zeigten – in Übereinstimmung mit den Voraussagen – deutliche Verringerungen im vom Hubschrauber wahrgenommenen Geräuschbild. Sie zeigten auch, dass solche automatischen geräuchärmeren Anflüge Bestandteil von spezifischen Erfordernissen vor Ort werden könnten, sodass Eurocopters Hubschrauber gleichzeitig für äußerst sensitive Einsatz-Szenarien optimiert werden.

Flugsteuerung und Navigation werden kombiniert

Die Testflüge umfassten auch die Wahl optimierter, geräuschvermeidender Flugrouten unter Instrumentenflugbedingungen (IFR). Während der Landeanflüge der EC155 wurde die vertikale Steuerung unterstützt durch EGNOS, das European Satellite-Based Augmentation System (SBAS), und das mit dem Flight Management System (FMS) des Hubschraubers gekoppelte Automatic Flight Control System (AFCS). Dies ermöglichte das genaue Einhalten neuer Anflug-Profile, die Entlastung des Piloten bei seiner Arbeit und das automatische Monitoring von Geschwindigkeitsdaten sowie Steig- und Sinkflug-Raten.

"Die Verbesserungen für die Leute in der Umbebung des Hubschraubers bleibt weiterhin ein hohes Ziel bei uns, und diese neuen Tests unterstreichen was sich durch die Verbindung der Steuerungssysteme mit neuesten Navigationstechnologien zur Geräuschvermeidung erreichen lässt," sagte Yves Favennec, Vice-President of Research bei Eurocopter.

Das Green Rotorcraft Integrated Technology Demonstrator Programm, von dem Eurocopter für das EC155 Flug-Evaluierungsprogramm unterstützt wurde, ist Teil der Clean Sky Joint Technology Initiative, Europas ehrgeizigstem Luftfahrtforschungsprogramm überhaupt. Das Ziel von Clean Sky ist es, der Entwicklung neuer Technologien zur deutlichen Verbesserung bei Umweltauswirkungen im Transportsektor zum Durchbruch zu verhelfen. Dies soll zu leiseren und auch verbrauchsärmeren Fluggeräten führen. Eurocopter ist eines der Gründungsmitglieder der Clean Sky Joint Technology Initiative, die bereits über die nächsten Ziele für zwischen 2014 und 2024 beraten.

Ju52 mit erneuerter Flugtechnik erreicht 10.000 Flugstunden

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Sie hat mächtig Falten im Gesicht, aber auch im respektablen Alter von 77 Lenzen ist sie noch topfit und voller Tatendrang: Die liebevoll "alte Tante Ju" genannte Ju52 der Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung absolviert am kommenden Samstag, dem 20. Juli, ihre 10.000ste Flugstunde seit ihrer Restaurierung im Jahr 1986.

Die stolze Jubiläumsmarke wird das von freiwilligen Technikern und Crews der Lufthansa sorgsam gehegte und gepflegte Traditionsflugzeug auf einem Streckenflug von Frankfurt nach Saarbrücken erreichen. Und während Verkehrsflugzeuge jüngerer Provenienz oft schon nach 20 oder 25 Jahren ausgemustert und "in Rente" geschickt werden, scheint für die 1936 gebaute "Grande Dame der Lüfte" dasselbe Motto zu gelten, wie für besonders edlen Wein: je älter, desto besser.

D-AQUI ältestes flugtaugliches Oldtimer-Exemplar der Ju52

Mit ihrer 77 Jahre alten silbern glänzenden Wellblechhaut ist die Ju52 mit dem gleichfalls aus dem Jahr 1936 stammenden Luftfahrtkennzeichen D-AQUI das weltweit älteste original bei Junkers in Dessau gebaute und noch funktionstüchtige Flugzeug dieses Typs – und seit 27 Jahren weit über Deutschlands Grenzen hinaus das wohl bekannteste und beliebteste Oldtimer-Flugzeug aus der Vorkriegszeit. Bis zu 16 Passagiere, sämtlich auf Fensterplätzen, können in dem "Großraumflugzeug der 30er Jahre" das Reisen im Stil der Anfangszeit der Passagierluftfahrt genießen – mit Gardinen und Gepäcknetz. Jahr für Jahr begeistert die "alte Tante Ju" bei hunderten Strecken- und Rundflügen Luftfahrtbegeisterte und Oldtimerfreunde im In- und Ausland.

Kürzlich ermöglichte die Ju52 ihren Fluggästen das Erleben der legendären Windjammerparade bei der Kieler Woche aus der Kranich-Perspektive. In den kommenden Wochen geht ihre Deutschland-Tour weiter, von Hamburg bis München, von Dresden bis Friedrichshafen. Im August nimmt die Ju52 an der Airshow "Tannkosh" in Tannheim (Baden-Württemberg) teil, im September ist sie gern gesehener Stammgast beim Oldtimer-Treffen an der Hahnweide bei Kirchheim unter Teck.

Auch international präsentiert sich die die alte Dame, so noch im Juli im englischen Duxford bei Cambridge, im August in Schweden und im September nochmals auf der britischen Insel, beim traditionsreichen Oldtimer-Treffen "Goodwood Revival" in Sussex. Dort kreist die Ju52 aus "Good Old Germany" über der legendären Rennstrecke, auf der einst Formel 1-Helden wie Stirling Moss, John Surtees oder Jack Brabham zuhause waren. Doch während unten auf dem Motor Racing Circuit möglichst hohe Geschwindigkeiten das Maß aller Dinge sind, demonstriert die "alte Tante Ju" 600 Meter darüber die schöne Tugend der "Entschleunigung", wenn sie mit sonorem Brummen in einem gemächlichen Tempo, das ihrem ehrwürdigen Alter angemessen ist, ihre Kreise zieht.

Lufthanseaten fliegen die Maschine mit neuer Technik

Bei den Passagieren ist das Oldtimer-Flugzeug ebenso beliebt wie bei ihrer Stammbesatzung, zu der 25 Piloten, 15 Flugingenieure und 23 Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen gehören. Es sind erfahrene Lufthansa-Crews mit tausenden Stunden Flugerfahrung, die normalerweise ihren Dienst an Bord moderner Jets, von der Boeing 737 bis zum Riesen-Airbus A380 oder auch auf der MD11 der Lufthansa Cargo oder dem Canadair Jet bei der Lufthansa CityLine versehen.

Die Lufthansa Ju52 mit dem Kennzeichen D-AQUI ist ein Flugzeug mit sehr bewegter Geschichte. Schon bald nach ihrer Fertigstellung 1936 in den Dessauer Junkers-Werken und ihrer Auslieferung an die damalige Lufthansa begann für die dreimotorige Propellermaschine eine fünf Jahrzehnte währende, abenteuerliche und nicht immer angenehme Flug-Odyssee mit Stationen in Norwegen, im südamerikanischen Urwald von Ecuador und in Nordamerika. Anfang der achtziger Jahre von Lufthanseaten in arg ramponiertem Zustand auf einem Wüstenflugpatz im Südwesten der USA "entdeckt", wurde die "verlorene Tochter" von der Lufthansa zurückgekauft und in 16-monatiger freiwilliger Handarbeit von Lufthansa Technikern in Hamburg liebevoll restauriert.

Den offiziellen Start in ihr "zweites Leben" mit Erstflug über Hamburg und feierlicher Taufe auf den Namen ihres einstigen Heimatflughafens "Berlin-Tempelhof" erlebte die "Tante Ju" – äußerlich im alten Gewand, aber mit neuen Motoren und moderner Technik und Elektronik ausgestattet – im April 1986. Seither avancierte die alte Dame zu einem wahren Star unter den Oldtimer-Flugzeugen und ist bei Flugschauen und sonstigen Großereignissen in ganz Europa so beliebt, dass sie es in einer von April bis Oktober dauernden Flugsaison locker auf mehr als 600 Starts und Landungen bringt. Während der Wintermonate wird sie jeweils von einem Spezialistenteam der Lufthansa Technik in Hamburg auseinandergenommen, auf Herz und Nieren geprüft, generalüberholt und für die nächste Saison fit gemacht. Nur ein Facelifting bekommt die "alte Tante Ju" nie: ihre würdevollen, charakteristischen Wellblechfalten sind unveränderlich.

Bewegende Momente beim Heimat-Besuch in Dessau

Die Erinnerungen an einige der 10.000 Flugstunden aus den vergangenen 27 Jahren haben sich besonders tief eingegraben im Gedächtnis von Hennes Bonsmann, dem langjährigen Chefpiloten der Ju52. So an die erste Landung in Dessau seit 1936, am 06. März 1990. Bonsmann erinnert sich an "unbeschreiblich ergreifende Momente, als alte Dessauer Flugzeugbauer ihre alte Dame wieder streicheln durften." Zu den fliegerischen Highlights, die Kapitän Bonsmann am Steuerhorn der Ju52 erleben durfte, zählte die erste Landung in Tempelhof am 20. Juni 1991. Den 31. Oktober 2008, kurz vor Mitternacht, als nach dem historischen letzten Start der D-AQUI auf dem alten Berliner Zentralflughafen für immer die Runway-Lichter ausgingen, würde er hingegen am liebsten aus seinem Gedächtnis streichen.

Einmal, zwischen dem Sommer 1990 und dem Frühjahr 1991, gab die "alte Tante Ju" sogar ein Gastspiel in Kanada und den USA. Mit demontierten Tragflächen wurde sie an Bord des russischen Riesentransporters Antonov 124 nach Montreal geschafft. Bei 200 Flugstunden und 350 Landungen machte sie auf 67 Flugplätzen in ganz Nordamerika Station, flog über Washington, New York, die Niagara-Fälle und die Golden Gate Bridge in San Francisco – ehe es per Schiff im Holzcontainer durch den Panama-Kanal wieder heim ging nach Hamburg. Das "Höher, Schneller, Weiter" überlässt die Ju52 lieber ihren jüngeren, größeren "Artgenossen". Dafür bietet sie etwas, was ihr kein Airbus und keine Boeing so schnell nachmacht: Ob für die Piloten, Flugingenieure und Flugbegleiter oder die Fluggäste – ein Rundflug mit der "Tante Ju" ist für jeden an Bord eine faszinierende, nostalgische Zeitreise.

Bei den Stationen können auch Rundflüge gebucht werden. Im vorigen Jahr erlebten mehr als 7.500 Fluggäste eine unvergessliche Nostalgie-Luftreise an Bord der "alten Tante Ju". Buchungen und detaillierte Flugpläne gibt es unter lufthansa-ju52.de. Die jeweils 30- oder 60-minütigen Oldtimer-Flüge mit der Ju52 kosten 199 bzw. 372 Euro. Die Preise der Streckenflüge richten sich nach der Länge der jeweiligen Route. Auch Vollcharter ist möglich.

Hinweis an Passagiere am Flughafen Tegel wegen Umbauarbeiten

Im Rahmen der angekündigten Ertüchtigungsmaßnahmen am Flughafen Tegel finden in der Zeit vom 20. bis 30. Juli Umbauarbeiten in Terminal D statt. Für Passagiere am Flughafen Tegel gelten daher Einschränkugnen in diesem Zeitraum.

So ist kein Check-in in Terminal D möglich. Passagiere werden gebeten, sich für weitere Informationen vorab an ihre Airline zu wenden und sich im Internet sowie vor Ort an den Anzeigetafeln über die tatsächlichen Check-in-Schalter für ihren Flug zu informieren.

Für alle Passagiere, die bereits online eingecheckt haben bleiben die Warteräume und Gates zum Einstieg in Terminal D jedoch geöffnet.

Betroffen sind im Besonderen Reisende folgender Fluggesellschaften:

  • Air France (AF)
  • Austrian Airlines (OS)
  • Czech Airlines (OK)
  • Finnair (AY)
  • Germanwings (4U)
  • InterSky (3L)
  • KLM (KL)
  • LOT (LO)
  • Lufthansa (LH)
  • Luxair (LG)
  • SAS (SK)
  • Skywork (SX)
  • Transavia (HV)
  • Vueling Airlines (VLG)

UTair bekommt mit A321 ihr erstes Airbus-Flugzeug

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UTair, einer der führenden Carrier Russlands, hat ihr erstes Airbus-Flugzeug übernommen. Die Airline nahm im Rahmen einer bei Airbus in Hamburg organisierten Feier eine brandneue A321 in Empfang. Das Flugzeug ist Teil eines im Juli 2012 von UTair unterzeichneten Auftrags über 20 A321, der heute größte Einzelauftrag für diesen Flugzeugtyp in Russland.

Die mit CFM56-Triebwerken ausgestattete A321 von UTair bietet eine Single-Class-Kabine für 220 Passagiere. Die Airline plant, ihre A321 für den weiteren Ausbau ihres dichten Streckennetzes einzusetzen. ‪

Strategie mit A321 zur Flottenmodernisierung

"Diese Auslieferung demonstriert unsere Absicht, auf Basis hoher Wachstumsraten unsere Position als eine der führenden russischen Airlines zu stärken. Die A321 ist Teil unseres Flottenmodernisierungsprogramms und steht vollkommen im Einklang mit unserer Strategie, unseren Service weiter zu verbessern und den Ausbau unseres Streckennetzes mit höchster Verlässlichkeit sicherzustellen", sagte Andrey Martirosov, CEO von UTair.

‪"Wir freuen uns, UTair als neuen Airbus-Betreiber willkommen zu heißen und sind sicher, dass das heutige Ereignis den Weg für eine starke langfristige Partnerschaft ebnen wird. UTair wird von der unübertroffenen Wirtschaftlichkeit der A321 profitieren, während die Passagiere die größte Kabine aller Single-Aisle-Flugzeugfamilien genießen können", sagte John Leahy, Airbus Chief Operating Officer Customers.

110 Flugzeuge für 100 Ziele bei UTair

Zurzeit sind über 260 Airbus-Flugzeuge bei 11 russischen Carriern im Einsatz. UTair, einer der dynamischsten russischen Carrier, wurde 1967 gegründet. Die Airline betreibt eine Flotte von rund 110 Flugzeugen und fliegt über 60 nationale und 40 internationale Ziele an.

Mit mehr als 9.600 bestellten Flugzeugen und über 5.600 Flugzeugen, die an über 385 Kunden und Betreiber weltweit ausgeliefert wurden, bildet die A320-Familie die weltweit erfolgreichste Familie von Single-Aisle-Jets. Mit bewährter Zuverlässigkeit und verlängerten Wartungsintervallen bietet die A320-Familie außerdem die niedrigsten Betriebskosten aller heutigen Single-Aisle-Flugzeuge.

Reise-Aktionstag mit Last-Minute-Angeboten am Leipzig/Halle Airport

Am Sonntag, den 21.07.2013, findet von 10:00 bis 19:00 Uhr am Flughafen Leipzig/Halle ein Reise-Aktionstag der Reisebüros am Airport statt. Neben Parkermäßigungen gibt es Gutscheine am Infoschalter für Flughafengeschäfte.

Pro gebuchter Reise erhalten Kunden am Infoschalter im Terminal B einen fünf-Euro-Gutschein, der in ausgewählten Einrichtungen am Flughafen Leipzig/Halle eingelöst werden kann. Hierzu gehören das Bistro "JU 52", der Panini-Backshop, der Wiener Feinbäcker, der Presseshop Eckert und die Modeboutique Christel D.

Dazu gibt es für den Aktionstag eine Parkermäßigung in Höhe von fünf Euro. Im Parkhaus, auf den Parkplätzen P1 oder P3 kann so bis zu zwei Stunden kostenfrei geparkt werden.

Aus technischen Gründen sind der Kurzeitparkplatz P11 sowie die Vorfahrt Terminal B von dieser Regelung ausgeschlossen, ebenso sind die Langzeit-Parkplätze P2, P4 und P20, auf denen Tagestarife gelten, für den Aktionstag nicht geeignet.

53 Ziele für Urlaub oder Städtereisen ab Leipzig/Halle

Für die Suche nach der passenden Urlaubsregion steht eine große Palette an Zielen zur Auswahl. In der laufenden Sommersaison werden vom Leipzig/Halle Airport aus allein über 40 Sonnenziele angeboten. Insgesamt umfasst der Sommerflugplan 53 Destinationen in 16 Ländern, die von 23 Airlines angesteuert werden, darunter Bulgarien, Griechenland, Italien, Kroatien, Portugal, Spanien, Türkei, Zypern und Ziele in Nordafrika.

Die beliebtesten Reiseziele sind auch in dieser Sommersaison wieder Antalya in der Türkei und die Mittelmeerinsel Palma de Mallorca, zu denen pro Woche bis zu 31 beziehungsweise 23 Flugzeuge starten. Burgas am Schwarzen Meer wird bis zu achtmal und Varna bis zu sechsmal wöchentlich angesteuert.

Wem eher der Sinn nach einer Städtereise steht, kann ab Leipzig/Halle zu verschiedenen deutschen und europäischen Metropolen aufbrechen, so unter anderem nonstop nach Istanbul, London, Rom und Wien. Und über zahlreiche Flüge zu den großen internationalen Drehkreuzen ist nahezu jedes Ziel weltweit erreichbar.

Indiens Weltraumagentur ISRO ordert Ausrüstung von RUAG Space

Mit dem Auftrag zur Lieferung einer Satelliten-Testausrüstung verzeichnet RUAG Space einen ersten Erfolg auf dem aufstrebenden Weltraummarkt Indien. Verstärkte Marketinganstrengungen auf dem asiatischen Kontinent gemeinsam mit jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich von Bodentestausrüstung für Satelliten führten nun zur Entscheidung der indischen Weltraumorganisation ISRO (Indian Space Research Organisation) für RUAG Space in Wien.

Zur sicheren Befestigung an der Spitze der Trägerrakete sind Satelliten an ihrer Unterseite mit einer speziellen Montagevorrichtung ausgestattet. Bereits während der Satellitenintegrations- und Testphase wird ein Montageband zur Befestigung auf unterschiedlichen Testeinrichtungen verwendet, das eine zuverlässige, wieder verwendbare Fixierung des Satelliten garantiert. Dieses sogenannte Clampband, ein high-tech Montageband für die Tests eines Satelliten am Boden, wird noch vor Ende des Jahres geliefert.

Um den extremen Festigkeitsansprüchen auch bei hohen mechanischen Belastungen, zum Beispiel während der Vibrationstests, zu entsprechen, wird das Design des Montagebandes den vom Kunden vorgegebenen Erfordernissen individuell angepasst. Die Einhaltung der geforderten Eigenschaften wird während der Entwicklung mittels Computersimulation berechnet und danach durch aufwändige hydraulische Tests überprüft.

Im Zuge seiner Expansionspläne hat RUAG Space bereits seit einiger Zeit Märkte außerhalb Europas bearbeitet. Nach den USA ist Asien, als auch in der Weltraumtechnik rasch wachsender Markt, ein wichtiges Ziel der Aktivitäten. Nach ersten Erfolgen in China und Japan ist mit Indien ein Einstieg in einem weiteren großen asiatischen Markt gelungen. Das Land hat mit eigenen Entwicklungen im Bereich von Satelliten und Trägerraketen bereits seit längerer Zeit beachtliche Erfolge erzielt. In den letzten Jahren eröffnen sich dort allerdings auch Möglichkeiten der Zulieferung durch Firmen außerhalb Indiens.

Die indische Weltraumorganisation ISRO vergab diesen Auftrag direkt an RUAG Space in Wien. Die Lieferung soll noch vor Jahresende erfolgen. Mit dem Einstieg in den indischen Weltraummarkt erhofft sich RUAG Space in Zukunft weitere Aufträge aus diesem Raum.

Mehr Park-Platz zur Reisesaison am Dortmund Airport

Mit Beginn der Sommerferien startet an diesem Freitag die heiße Phase des Reiseverkehrs am Dortmund Airport. "In dieser Zeit haben wir traditionell die meisten Fluggäste", bestätigt Flughafensprecher Sebastian Scheske. Insgesamt rechne der Airport während der gesamten schulfreien Zeit mit 250.000 Passagieren. Gerade pünktlich geht auch der Parkplatz P3 wieder in Betrieb.

Das beliebteste Reisezieiel ab Dortmund ist immer noch die  Balearen-Insel Palma de Mallorca und wird von Germanwings, Air Berlin und Ryanair bis zu viermal täglich angeboten.

Die Region rund um die türkische Großstadt Antalya zählt in diesem Jahr ebenfalls zu den gefragtesten Zielen und wird durch die Airlines Germania, SunExpress und Tailwind Airlines vom Dortmund Airport bedient. "Ein weiteres spannendes Ziel wird in diesem Jahr zudem Alghero sein", so Scheske weiter. Die italienische Stadt auf der Insel Sardinien wird seit März zweimal wöchentlich von Ryanair angeflogen.

Pünktlich zur Sommersaison hat der Dortmunder Flughafen auch den Parkplatz P3 mit 800 Stellplätzen wieder in Betrieb genommen. Somit stehen in der Ferienzeit insgesamt rund 4.800 Parkplätze in unterschiedlichen Preiskategorien zur Verfügung. Für einen Tag parken müssen in der günstigsten Kategorie elf Euro veranschlagt werden, für eine 14-tägige Parkdauer gibt es einen Parkplatz ab 49 Euro.

 

Dr. Marc Cezanne Chef des Paderborn/Lippstadt Airport

Auf ihrer Sitzung am Dienstag haben Aufsichtsrat und Gesellschafter der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH Dr. Marc Cezanne zum neuen Geschäftsführer gewählt. Der 46-Jährige übernimmt die Position zum 01.11.2013 von Rolf Horstschäfer, der die Aufgaben des früheren Geschäftsführers Elmar Kleinert ab 01.06.2013 übergangsweise übernommen hatte.

Dr. Marc Cezanne kommt aus Berlin und verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen im Management und in der Flugverkehrsbranche. Während seiner über 20-jährigen Berufslaufbahn bei der Deutschen Lufthansa AG und am Standort der FRAPORT AG war er bereits in diversen Führungspositionen tätig. Nach seiner Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann studierte Cezanne parallel Betriebswirtschaftslehre und promovierte 1998 an den Universitäten Graz und Frankfurt.

Bei Lufthansa war er unter anderem Leiter in den Bereichen "Infrastruktur Strategie Luftraum", "Planung und Simulation", "Business Development Direct Service" und "Network and Commercial Division" in Mailand. "In dieser Zeit hat sich Dr. Cezanne exzellente Kenntnisse und ein äußerst profundes Know-how aus den inneren Steuerungsbereichen einer Fluggesellschaft und aus der Prozesskette eines Flughafenbetriebes angeeignet", so der Aufsichtsratsvorsitzende Reinold Stücke. Seit 2012 ist Dr. Cezanne bei der AIR BERLIN PLC & Co. Luftverkehrs KG, Berlin. In seiner jetzigen Funktion führt er die Abteilungen "spanischer Markt, innerdeutsch, Europa, Reiseveranstalter, Service sowie Decision Support" mit insgesamt 120 Mitarbeitern.

Der Aufsichtsrat und die Gesellschafter der Flughafen Paderborn/Lippstadt GmbH entschieden sich einstimmig für Dr. Marc Cezanne. Einen erfahrenen Manager der Flugverkehrsbranche, der über beachtliche Kenntnisse in den Bereichen Netzwerk, Management, Vertrieb, Streckenanalyse, Prozesserfahrung und über kaufmännischen Background verfügt und durch sein zielstrebiges Auftreten überzeugte.

Raumfahrtagenturen: ISS für Katastrophenmanagement!

An Bord der Internationalen Raumstation (ISS) als einzigartiger globaler Forschungseinrichtung werden im Rahmen der ISS-Partnerschaft in beispiellosem Umfang Forschungsvorhaben durchgeführt, die häufig von großem Nutzen für die Gesellschaft sind. Die bei der ISS zusammenarbeitenden Raumfahrtagenturen haben nun eine Erklärung über den Nutzen der Raumstation bei Naturkatastrophen auf der Erde abgegeben.

Die ISS umrundet die Erde alle 90 Minuten in einer Höhe von 400 km und bietet einen einzigartigen Blickwinkel für Bildaufnahmen, die Rettungskräfte bei der Ermittlung der im Fall von Wirbelstürmen, Überschwemmungen, Erdbeben, Tsunamis, Großbränden und anderen Naturkatastrophen bedürftigsten Regionen unterstützen können.

Erdbeobachtung wichtiger Forschungsgereich auf der ISS

Obwohl jede in die ISS-Partnerschaft eingebundene Raumfahrtagentur bei dieser Forschung eigene Ziele verfolgt, verbindet alle das gemeinsame Ziel der Wissenserweiterung zum Wohle der Menschheit. Im Jahr 2012 gab die ISS-Partnerschaft die Veröffentlichung „Der Nutzen der Internationalen Raumstation für die Menschheit“ heraus, in der über konkrete Erfolge im humanitären Bereich berichtet wird. Diese Publikation hebt die Beiträge der ISS in den Bereichen Erdbeobachtung, Katastrophenschutz, Bildung und Humanmedizin hervor, die das Leben zahlreicher Menschen weltweit verbessern.

Die Erdbeobachtung gehört zu den wichtigsten Forschungsbereichen im Rahmen der ISS. An Bord befindet sich ein einzigartiger Satz an automatisierten und mannschaftsbetriebenen Erdbeobachtungsinstrumenten. Zudem bietet die Umlaufbahn der ISS einen hervorragenden Blick auf Beobachtungsziele auf der Erde und ergänzt Fernerkundungssatelliten in der polaren Umlaufbahn.

Somit bietet die ISS von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Großbrände, großflächige Stürme, Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche betroffenen Regionen einen direkten Nutzen. Die von der ISS bereitgestellten Daten ergänzen die im Rahmen der Internationalen Charta zum Katastrophenmanagement, die von den meisten ISS-Partnern unterzeichnet wurde, von Erdbeobachtungssatelliten gelieferten Daten in bedeutendem Maße.

Federführung durch JAXA und NASA bei Erdbeobachtung

Über die Arbeitsgruppe für Erdbeobachtung des Wissenschaftsforums des ISS-Programms unterstützen die Erdbeobachtungsinstrumente der ISS unter Federführung der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) und der Nationalen Luft- und Raumfahrtorganisation der Vereinigten Staaten (NASA) durch die Sammlung von Bildern betroffener Gebiete die globalen Anstrengungen beim Katastrophenschutz in von Naturkatastrophen heimgesuchten Regionen. In den vergangenen Monaten haben die ISS-Partner dazu Verfahren erarbeitet, die mithilfe der von der ISS-Mannschaft und den Erdbeobachtungsnutzlasten an Bord der ISS erstellten Aufnahmen einen effizienten Beitrag zum Katastrophenschutz leisten sollen.

Jüngste, infolge von Aufforderungen zur Einreichung von Daten durchgeführte Bilderkampagnen umfassen Aufnahmen der ISS-Mannschaft von Überschwemmungsgebieten in Südrussland, Aufnahmen von vom Hurrikan Sandy verwüsteten Gebieten auf Haiti und an der Atlantikküste der Vereinigten Staaten und mit der Landwirtschaftskamera der ISS ISSAC aufgenommene Multispektralbilder überschwemmter Gebiete in Nigeria und Pakistan.

Multispektralinstrumente und HD-TV-Kameras der ISS

Zusätzliche Nutzlasten zur Unterstützung dieser Leistungen umfassen das abbildende Hyperspektralinstrument für Küstengewässer (HICO), die hochsensible hochauflösende TV-Kamera (SS-HDTV), die hochauflösende TV-Kamera (KIBO HDTV-EF) für die Mehrzweckgemeinschaftsausrüstung (MCE) und das System der ISS zur Erforschung und Abbildung der Umwelt für SERVIR (ISERV). In Kürze werden weitere Sensoren einsatzbereit sein, die die Erdbeobachtungskapazitäten der ISS erweitern und zur Bereitstellung von umfassenderen Daten an von Naturkatastrophen betroffene Regionen führen werden.

Im Rahmen des ISS-Programms werden auch weiterhin von den Sensoren und Mannschaftsmitgliedern der ISS gesammelte regionale Daten zum Katastrophenschutz bereitgestellt. Die ISS-Partner sind entschlossen, die Vorteile dieser einzigartigen Einrichtung im All für das Leben auf der Erde auch künftig gemeinsam zu nutzen.

Ryanair feiert 6 Millionen Passagiere in Berlin-Schönefeld

Ryanair, Europas führende Low Cost Airline, begrüßte ihren sechsmillionsten Passagier am Standort Schönefeld. Kirsti Vainio aus Oslo, die gemeinsam mit Ihrer Tocher Torunn ein langes Wochenende in Berlin verbringt, wurde kurz nach Ihrer Ankunft in Berlin-Schönefeld von Vertretern des Flughafens sowie der Airline begrüßt.

Zur Feier des Tages erhält der sechsmillionste Passagier einen Fluggutschein für zwei Personen vom irischen Carrier. Henrike Schmidt, Ryanair Sales & Marketing Managerin für Deutschland, ist stolz einen Meilenstein in der deutschen Hauptstadt feiern zu dürfen: "Sechs Millionen Passagiere in der deutschen Hauptstadt sind ein Meilenstein für Ryanair. Wir gratulieren Frau Vainio ganz herzlich. Es freut mich besonders, dass unser Meilenstein von einem Osloer geknackt wurde, zeigt dies doch, dass wir nicht nur den herausgehenden, sondern auch den hereinkommenden Tourismus stimulieren. Auch die Norweger lieben Ryanairs günstige Tarife ohne Kerosinzuschlag."

Marjan Schöke, Abteilungsleiter Airline Marketing der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, freut sich ebenfalls über dieses Ereignis: "Wir freuen uns mit Ryanair über den Passagierrekord in Berlin. Ryanair fliegt bereits seit 2003 ab Berlin und ist für uns ein wichtiger Partner am Standort Schönfeld. Wir wünschen der Airline weiterhin guten Flug und neue Passagierrekorde."

Ryanair bietet im Sommerflugplan sechs Ziele vom Flughafen Berlin-Schönefeld an: neben der Verbindung nach Oslo-Rygge, geht es täglich in die englische Hauptstadt London, dreimal die Woche in die Region Nottinghams (East Midlands) sowie nach Stockholm. Ryanair startet fünfmal wöchentlich nach Dublin und viermal wöchentlich in Richtung Mailand-Bergamo.

Flughafen Innsbruck als einziger mit Passagierwachstum in Österreich

Trotz der schwierigen Gesamtsituation in der europäischen Luftfahrt konnte der Flughafen Innsbruck im ersten Halbjahr 2013 als einziger Flughafen in Österreich ein Passagierwachstum erzielen. Das Jahr 2013 hat am Flughafen Innsbruck schon mit einem Rekordquartal begonnen und auch das gesamte erste Halbjahr beeindruckt mit ca. 650.000 Passagieren, ein Wachstum von starken 7,1 Prozent.

Es konnte somit, nicht zuletzt auf Grund eines sehr starken Verkehrs im Juni, das Wachstum der ersten 5 Monate (6,2 Prozent) nochmals gesteigert werden. Der Flughafen Innsbruck ist somit der einzige Flughafen Österreichs, der im ersten Halbjahr 2013 ein Passagierwachstum erzielen konnte.

Auch Verkehr mit Business Jets legen zu

"Dieses großartige Halbjahresergebnis macht mich als Aufsichtsratsvorsitzende der Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft natürlich sehr stolz", zeigt sich Frau Dr. Paula Stecher vom Passagierwachstum beeindruckt. "Es wurde trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation in der europäischen Luftfahrt mit rückläufigen Passagierzahlen ein hervorragendes Ergebnis erzielt und es zeigt einmal mehr, dass der Flughafen Innsbruck auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein gesundes und stabiles Unternehmen ist." Auch der Executive Verkehr mit Business Jets jeder Größenordnung zeigt nach sechs Monaten eine starke Performance, in diesem Verkehrssegment sollte am Jahresende ebenfalls ein Top-Resultat erzielt werden können.

Gesteigerte Umsätze sorgen für positives Geschäftsergebnis

Trotz dieser exzellenten Verkehrsergebnisse ist man am Flughafen Innsbruck vorsichtig, da die Wachstumsaussichten im europäischen Luftverkehr, angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Probleme und des schwierigen Marktumfeldes mit intensivem und zum Teil ruinösem Wettbewerb sowie steigenden Kerosinkosten, weiterhin ungewiss ist.

"Die exzellenten Verkehrsergebnisse haben sich natürlich auch sehr positiv auf die Umsätze und das vorläufige Betriebsergebnis ausgewirkt und somit zu einer äußerst erfreulichen Umsatzsteigerung geführt", zieht Flughafendirektor Mag. Reinhold Falch eine erste positive Halbjahresbilanz. "Auf Grund dieses exzellenten Halbjahresergebnisses", so Falch weiter, "kann wieder mit einem sehr guten Betriebsergebnis 2013 gerechnet werden."

Kritik an EASA-Komitee von der Vereinigung Cockpit

Als "einen Rückschlag für die Luftverkehrssicherheit in Europa" bezeichnet Thomas Mildenberger, Vizepräsident der Vereinigung Cockpit, die Annahme des Vorschlags zu neuen Flugdienst- und Ruhezeiten durch das EASA-Komitee in Brüssel am vergangenen Freitag. Nur die Niederlande und Österreich haben gegen den Vorschlag gestimmt, nachdem sich Deutschland doch für den Vorschlag entschieden hatte.

Die im Diskussionsprozess vielfach zitierten wissenschaftlichen Untersuchungen stimmen darin überein, dass nur eine Begrenzung der Nachflüge auf zehn Stunden als sicher gilt. Der EASA-Entwurf hingegen sieht nun Nachtflüge von bis zu 12:30 Stunden vor.

Die Vereinigung Cockpit hat bis zuletzt für die Begrenzung auf zehn Stunden gekämpft und stand hierzu im intensiven Austausch mit den deutschen Europaabgeordneten im EU-Verkehrsausschuss und Verkehrspolitikern des deutschen Bundestages. Die Einschätzung, dass eine Begrenzung von Nachtflügen auf zehn Stunden nötig sei, und die Notwendigkeit des Einsatzes für sichere Flugdienst- und Ruhezeiten wurden parteiübergreifend von Verkehrs- und Verbraucherschutzpolitikern geteilt.

Viele Länder äußerten vor der Abstimmung ihre Kritik an dem Vorschlag. Die Niederlande hatten zuvor sogar einen parlamentarischen Beschluss gefasst, gegen den Vorschlag zu stimmen, sofern dieser keine Begrenzung auf zehn Stunden vorsieht. Umso enttäuschender ist das Verhalten der Bundesrepublik Deutschland in der abschließenden Diskussion und Abstimmung im EASA-Komitee. Bestärkt durch Aussagen von Verkehrsminister Dr. Ramsauer ging die Vereinigung Cockpit bis zum Schluss von einer deutschen Unterstützung für diese Begrenzung aus. Diese Erwartung wurde dann jedoch enttäuscht. Nur zwei Länder, die Niederlande und Österreich, haben gegen den vorgelegten Vorschlag gestimmt. Warum und wie es hier zu einer Änderung der deutschen Position gekommen ist, bleibt der Vereinigung Cockpit schleierhaft; Thomas Mildenberger dagte: "Sicherheit ist und bleibt nicht verhandelbar".

Bedingt durch die Durchführung eines so genannten Komitologie-Verfahrens gilt der Vorschlag nun von EU-Kommission und Rat als angenommen. Lediglich eine Ablehnung durch das EU-Parlament könnte den Vorschlag noch stoppen, dies gilt aber als extrem ungewiss. Die Vereinigung Cockpit wird nun gemeinsam mit der European Cockpit Association (ECA) und den europäischen Pilotenverbänden das weitere Vorgehen beraten. Rechtliche Schritte auf europäischer Ebene werden dabei nicht ausgeschlossen.

Tipps für 1,5 Millionen Passagiere in Hochsaison

Auftakt der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen heißt auch Hochbetrieb am Köln Bonn Airport. Fast 37.000 Passagiere zählt der Flughafen direkt am letzten Schultag in den beiden Terminals – 12.000 Fluggäste mehr als an einem normalen Tag. Damit ist der Freitag Spitzenreisetag der Ferienzeit. Für die gesamten sechseinhalb Wochen Sommerferien rechnet der Airport mit 1,5 Millionen Fluggästen – knapp zwei Prozent weniger als im Vorjahr.

Am ersten Ferienwochenende (19. bis 21. Juli) erwartet der Flughafen rund 100.000 Gäste – ein Plus von drei Prozent im Vergleich zu 2012. Die überwiegende Mehrheit hat die Koffer gepackt, um nach Spanien zu fliegen. Ganz vorn in der Gunst der Urlauber ist wieder Mallorca. Rund 80 Maschinen pro Woche heben vom Köln Bonn Airport nach Palma de Mallorca ab. Sehr beliebt sind ebenfalls die kanarischen Inseln und Ibiza. Auf dem spanischen Festland punkten Barcelona und Malaga. Auch die neuen Ziele am Airport, Alicante und Faro, sind gut gebucht.

Viele Urlauber zieht es in die Urlaubsregionen der Türkei. Sie starten vor allem nach Antalya, Izmir und Istanbul. In Italien haben Rom, Venedig, Nizza, Palermo und Olbia die größte Anziehungskraft auf Touristen. Und auch Griechenland und Kroatien sowie Marokko mit den Zielen Tanger, Nador und Casablanca erfreuen sich in diesem Sommer großer Beliebtheit. Auch Tunis zieht wieder viele Gäste an.

Kompensation für rückläufige Passagierzahlen

Das erste Halbjahr 2013 schließt der Köln Bonn Airport mit rückläufigen Passagier- und Frachtzahlen ab. In den ersten sechs Monaten passierten gut vier Millionen Passagiere die Gates, das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Minus von fünf Prozent. Die Fracht lag zum Ende des zweiten Quartals mit 361.290 Tonnen rund zwei Prozent im Minus.

Für den Winter erwartet Flughafenchef Michael Garvens wieder ein Plus: "Unsere Erfolge bei der Akquise neuer Airlines wie Norwegian und SunExpress machen uns zuversichtlich, dass wir die großen Verluste durch Streckenstreichungen und Streiks im letzten Winter wieder wettmachen können." Für das Gesamtjahr rechnet der Flughafen mit einem Rückgang um zwei Prozent auf 9,1 Millionen Fluggäste. Der Frachtverkehr wird um ein Prozent auf 760.000 Tonnen zulegen.

Hinweise für Reisende im Sommer

Im Durchschnitt werden in der Ferienzeit täglich rund 32.000 Passagiere in Köln/Bonn starten und landen. Für einen entspannten Start in die Ferien sollten die Passagiere deshalb etwas mehr Zeit als gewöhnlich für den Check-In und die Sicherheitskontrollen einplanen.

Günstiger Parken bei online-Buchung

Am Köln Bonn Airport stehen für die Passagiere insgesamt rund 12.600 Parkplätze in drei Parkhäusern zur Verfügung. Wer mindestens vier Wochen vor Reisebeginn einen Parkplatz für Parkhaus 3 oder Parkhaus 2 über die Website des Köln Bonn Airport bucht, erhält einen Frühbucherrabatt.

Im etwa 350 Meter von den Terminals entfernten Parkhaus 3 kostet der online gebuchte Parkplatz für die erste Woche 33 Euro, für die zweite 29 Euro und für jede weitere 19 Euro. Im Parkhaus 2, das direkt neben den Terminals 2 liegt, kostet eine Woche – online im Voraus gebucht – 59 Euro, jede weitere 49 Euro. Der Flughafen empfiehlt den Urlaubern, sich vorab über die aktuelle Belegung der Parkhäuser zu informieren.

Sicherheitsvorschriften für Handgepäck beachten

Wer sein Handgepäck bewusst packt, erlebt an der Sicherheitskontrolle keine Unannehmlichkeiten: Scharfe, spitze Gegenstände gehören nicht ins Handgepäck – auch das Nageletui und das Taschenmesser fürs Picknick sollte man im Koffer verstauen. Flüssigkeiten und Crèmes sind erlaubt, solange das Fläschchen nicht mehr als 100 ml groß ist, insgesamt auch nicht mehr als ein Liter. Die Fläschchen müssen in einem 1-Liter-Plastikbeutel mit Zip verstaut sein.

Infoservices online, per App und SMS

SMS & Fly: Auch unterwegs immer auf dem neuesten Stand: Per SMS können Sie sich aktuelle Informationen zu Ihrem Flug aufs Handy zusenden lassen – natürlich kostenlos! Einfach im Internet unter Abflug und Ankunft in der Detailansicht zu Ihrem Flug das SMS-Symbol anklicken. Gratis iPhone-App: Den Köln Bonn Airport gibt es auch als App für IOS- und Android-Geräte. Das kostenfreie App steht Ihnen im jeweiligen App-Store zum Download zur Verfügung und bietet die wichtigsten Informationen für Ihre Reiseplanung.

Vorabend-Check-In: Wer seinen Urlaub ohne Kofferschleppen beginnen will, kann bei einigen Airlines (AirBerlin, Lufthansa, Condor, TUIfly, Sun Express, Sun Express Germany) das Gepäck schon am Vorabend einchecken und die Bordkarten für die ganze Familie abholen. Die Vorabend-Check-In-Schalter sind in der Regel von 18:00 bis 21:00 Uhr geöffnet, am nächsten Tag geht’s dann direkt durch die Sicherheitskontrolle.

Sondergepäck vorher anmelden

Sondergepäck: Surfboard, Tauchgepäck, Fahrrad und Golfset können (gegen Aufpreis) mit in den Urlaub. Reisende sollten das Sondergepäck vorher bei der Airline anmelden und am Reisetag beim Sperrgepäckschalter aufgeben. Für eine vollständige Reiseapotheke gibt’s am Airport die "Aviator"-Apotheke in Terminal 1 (Abflug/C). Sie hat an 365 Tagen von 06:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Um sicherzugehen, dass das Medikament auch vorrätig ist, kann es online vorbestellt werden.

airberlin im Codeshare mit Serbiens Airline Jat Airways

airberlin und Jat Airways, die nationale Fluggesellschaft der Republik Serbien, bieten ihren Passagieren ab sofort ausgewählte Flüge unter gemeinsamer Flugnummer an. Das Codeshare-Abkommen gilt für Flüge ab 01. August 2013.

Im Rahmen der Vereinbarung bietet airberlin die Nonstop-Flüge von Jat Airways zwischen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und Belgrad unter AB-Flugnummer an und erweitert dadurch ihre Strecken in Südosteuropa. Die Fluggäste von Jat Airways erhalten im Gegenzug Anschlussmöglichkeiten zu zahlreichen innerdeutschen airberlin Flügen ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart. Zusätzlich bietet das airberlin Drehkreuz Berlin Codeshare-Flüge zu Zielen in Nordeuropa wie beispielsweise Kopenhagen, Oslo oder Stockholm.

Für serbische Auslandsgemeinden interessant

Für airberlin Gäste ergeben sich neben den Nonstop-Verbindungen zahlreiche attraktive Umsteigemöglichkeiten zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika, die weltweit über eine der größten serbischen Gemeinden verfügen. Die neuen Codeshare-Verbindungen sind ab sofort buchbar.

"Das Codeshare mit Jat Airways untermauert die Strategie von airberlin, ihr Netzwerk durch den gezielten Ausbau von Codeshares weiter zu stärken. Durch die Aufnahme von Codeshare-Flügen mit Jat Airways nach Belgrad wird airberlin ihre Präsenz in dem Wachstumsmarkt Südosteuropa weiter ausbauen und bietet ihren Gästen künftig noch mehr Möglichkeiten", so Wolfgang Prock-Schauer, CEO airberlin.

Velibor Vukašinović, CEO von Jat Airways, sagte: "Fast vier Millionen Serben leben im Ausland und die Anzahl an Geschäftsreisenden und Urlaubern, die unser Land besuchen, wächst stetig. Daher freuen wir uns sehr darüber, dass Jat Airways und airberlin künftig gemeinsam Flüge in ihren jeweiligen Streckennetzen anbieten können. airberlin erhält so erstmalig Zugang zum serbischen Markt. Dieser Schritt ist sehr bedeutend für Serbien und für den großen Anteil an in Deutschland lebenden Serben und dient als weiteres Beispiel dafür, dass die nationale Fluggesellschaft der Republik Serbien ihren Fluggästen erstklassige Verbindungen anbietet, reibungslose Abläufe gewährleistet und ihre Position als führende regionale Fluggesellschaft einnimmt."

Beteiligungen an Jat werden geprüft

Etihad Airways, der strategische Partner von airberlin, und Jat Airways haben eine Absichtserklärung unterschrieben, um eine Beteiligung von Etihad an Jat Airways zu prüfen. Seit 15. Juni 2013 verbindet Etihad Airways ihr Drehkreuz in Abu Dhabi zudem täglich nonstop mit Belgrad.

„Airline Business technology award“ für Lufthansas technische Innovationen

Die Lufthansa Group ging in der Kategorie "Technologie" als Gewinner der Airline Strategy Awards hervor. Die Auszeichnung unterstreicht die technische Kompetenz und Innovationskraft der Lufthansa Technik, die als Tochtergesellschaft des Lufthansa Konzerns Weltmarktführerin im MRO-Geschäft ist (Flugzeugwartung, -reparatur und -instandhaltung).

Sadiq Gillani, Leiter der Konzern-strategie der Lufthansa Group, nahm die Auszeichnung in der Honourable Society Of Lincoln’s Inn in London entgegen. Dabei sagte er: "Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und die Anerkennung unseres Engagements in der Entwicklung branchenweit führender Innovationen, die zudem einen Beitrag an die ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit des Unternehmens leisten."

Herausragende Leistungen werden gewürdigt

"Unser Fokus liegt auf der Entwicklung neuer, innovativer Wege, den Treibstoffverbrauch zu senken – dafür setzen wir auf die Zusammenarbeit zwischen der Lufthansa Technik und den Fluggesellschaften der Lufthansa Group. Als weltweit führender Luftfahrtkonzern werden wir auch weiterhin die Zukunft unserer Branche gestalten und das Fliegen über das bisher Erreichte hinaus noch umweltfreundlicher machen", sagte Gillani.

Die unabhängige Jury, bestehend aus namhaften Branchenexperten, würdigte die Verdienste der Lufthansa Group bei der Entwicklung treibstoffsparender Technologien, die sich sowohl ökonomisch als auch ökologisch auszahlten. Darüber hinaus positioniert sich der Konzern auch bei der Entwicklung zukunftsträchtiger Service-Dienstleistungen im Luftverkehr. Ein Hauptgrund sei die Art und Weise, in der die Technologie in die gesamte Konzernstrategie integriert werde und die Geschäftsziele unterstütze.

Fluggesellschaften stehen in einem intensiven Wettbewerb, in einer Branche, die von großen wirtschaftlichen Herausforderungen und hohen Kraftstoffpreisen geprägt wird. In einem solchen Umfeld ist eine starke Führung eine unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg eines Unternehmens. In den vergangenen zwölf Jahren haben die "Airline Strategy Awards" stets die Klassenbesten aus den Vorstandsetagen der Industrie geehrt.

Technische Innovationen ausschlaggebend

Zwei Beispiele zog die Jury zur Begründung ihres Urteils heran: zum einen die erstmalige Erprobung eines durch die Piloten gesteuerten TaxiBot-Schleppers am Frankfurter Flughafen. Der teilweise ferngesteuerte TaxiBot wird einer Reihe von Tests unterzogen. Das langfristige Ziel ist es, mit solchen hybridgetriebenen Schleppern Flugzeuge von der Parkposition zur Startbahn zu ziehen – ohne Benutzung der Flugzeugtriebwerke.

Darüber hinaus testet Lufthansa im Bereich Treibstoffeffizienz eine neue Flugzeuglackierung, die von der Tierwelt inspiriert ist: Zwei Lufthansa-Airbus A340-300 wurden an Rumpf und Anströmungskante der Tragflächen mit je acht zehn mal zehn Zentimeter großen sogenannten "Patches", die die widerstandsverringernde Rillenstruktur am Haifischkörper simulieren, überzogen. Dabei soll die Beständigkeit von technisch nachempfundener Haifischhaut in der Luftfahrt unter völlig realen Bedingungen erprobt werden.

Über die technologisch motivierten Investitionen hinaus engagiert sich die Lufthansa Group in diversen Projekten und beweist so ihre umfassende Verantwortung für Klima und Umwelt. Dazu gehören die Flottenmodernisierung und eine verbesserte Routenplanung zur Treibstoffreduzierung, ebenso wie die Unterstützung diverser Klimaschutzprojekte.

Ryanairs 111.111ter Passagier am Airport Cochstedt empfangen

Überaschung am Airport Magdeburg/Cochstedt international für eine Familie aus Wolfsburg, die auf den Weg in den Urlaub nach Palma de Mallorca war. Holger Mlyodystach, seine Frau Sandra und die Kinder Linus und Fiete wurden im Flughafenterminal von Vertretern des Airports und Ryanair mit einer riesigen Torte und Geschenken als 111.111ter Ryanair-Fluggast ab Magdeburg/Cochstedt empfangen.

Nach dem Anschneiden der XL-Torte von Konditormeister Ingo Möhring, auf der eine übergroße 111.111 stand, freuten sich auch die anderen Urlauber über die köstliche Leckerei kurz vor dem zweieinhalbstündigen Flug. Henrike Schmidt, Ryanair Sales & Marketing Managerin für Deutschland, überreichte Familie Mlyodystach einen Fluggutschein der Airline für zwei Personen und Silke Buschmann, Betriebsleiterin des Flughafens, gratulierte mit einem Reisegutschein des Airport Cochstedt Reise-Centers.

Vor der Ryanair-Maschine warfen die glücklichen Meilenstein-Gewinner sechs große Luftballon-Einsen in die Luft, posierten für die Kameras und freuten sich auf ihren anstehenden Urlaub. "Klasse! Das ist wirklich eine Überraschung. Mit solch einem Empfangskomitee hatten wir nicht gerechnet", freute sich die überraschte Familie.

Kein Kerosinzuschlag als Pluspunkt

"Wir sind stolz, diesen Meilenstein gemeinsam mit Ryanair erreicht zu haben. Doch darauf werden wir uns nicht ausruhen, denn nun gilt es, neue Ziele zu stecken.", erklärt Silke Buschmann und weist damit nicht nur auf kommende Reiseziele wie Dubai und Marokko, sondern auch auf den Ausbau des Flughafens als Cargo- & Logistikstandortes hin.

Henrike Schmidt, Ryanair Sales & Marketing Managerin für Deutschland, ist stolz den ersten großen Meilenstein am Flughafen Magdeburg-Cochstedt feiern zu dürfen: "Wir gratulieren Herrn Mlyodystach ganz herzlich zum Erreichen des Meilensteins am Flughafen Magdeburg-Cochstedt und freuen uns, dass er samt Familie – nicht zum ersten Mal – mit Ryanair in den Urlaub fliegt. Dass unser Meilenstein von einem Wolfsburger geknackt wurde zeigt wieder einmal, dass Passagiere aus allen Teilen Mitteldeutschlands die günstigen Ryanair Tarife nutzen – garantiert ohne Kerosinzuschlag."

Dubai und Marokko als Ziele ab Airport Cochstedt

Uwe Hädicke, Geschäftsführer des Airport Magdeburg-Cochstedt international sagte begeistert: "Ryanair hat Wort gehalten und fliegt 2013 bereits die dritte Sommersaison ab Magdeburg-Cochstedt in Richtung Spanien. Seit Beginn unserer Kooperation arbeiten wir sehr gut zusammen und können somit unseren gemeinsamen Fluggästen einen reibungslosen Ablauf und hervorragenden Service vom Check-in bis zum Urlaubsort bieten. Für uns ist der 111.111 Ryanair-Gast ein großer Meilenstein, der uns mit Stolz erfüllt und für den Flughafen richtungsweisend ist, denn Cochstedt findet international immer mehr Anerkennung und wächst somit weiter."

Der Flughafen bietet zweimal pro Woche Flüge nach Palma de Mallorca, sowie nach Girona/Barcelona an und ab Herbst heben Urlaubsflieger sogar erstmals von Magdeburg/Cochstedt aus direkt nach Dubai (V.A.E.) und Marrakesch (Marokko) ab.

Sicherheit bei Luftfracht-Abfertigung am Dortmund Airport vorgestellt

Am Dienstag besuchten rund 50 Mitglieder der Arbeitskreise Außenwirtschaft und Verkehrswirtschaft der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund den Luftfrachtbereich am Dortmund Airport. Im Fokus des Ortstermins stand dabei vor allem die Luftfrachtsicherheit.

Als eines von wenigen Unternehmen der Umgebung hat der Flughafen Dortmund mit seinem Cargo-Service als zertifizierter, reglementierter Beauftragter mit eigener Kontrolltechnik die Möglichkeit, Luftfracht als sicher zu deklarieren. Dabei führten die Flughafenvertreter unter anderem ein neues Röntgengerät vor, mit dem tonnenschwere Frachtstücke in kürzester Zeit geröntgt werden können.

Gleichzeitig konnten die Unternehmens- und IHK-Vertreter sich davon überzeugen, dass nicht nur im Hinblick auf Luftfrachtsicherheit der Dortmund Airport schnelle und sichere Transporte ermöglicht. "Auch ohne dass ab Dortmund Frachtflugzeuge starten, können Versender ihre Luftfracht bereits in Dortmund in die Hände der Partner-Airlines geben. So werden lange Wege zu den großen Frachtflughäfen vermieden – den Transport dorthin per LKW übernimmt die Airline selbst", erklärte dazu Martin Runte, Mitarbeiter im Cargo-Service am Dortmund Airport.

Da Luftfracht generell nur mit dem Status "sicher" in Flugzeuge verladen werden darf, erhalten Unternehmen die entsprechende Zertifizierung seit dem 29. April 2013 nur nach einem aufwändigen Verfahren. Am Flughafen Dortmund wurden im vergangenen Jahr 6.214,49 Tonnen Fracht umgeschlagen.

Volles Park-Haus am Lübeck Airport

"Zum ersten Mal seit drei Jahren ist unser Urlauber-Parkplatz P3 komplett ausgebucht", freut sich Karin Reuter, die am Flughafen alles rund ums Parken betreut, betont aber, dass für Fluggäste und Abholer immer noch genügend Autoparkplätze zur Verfügung stehen. Wenn der Langzeitparkplatz belegt ist, werden die Fahrzeuge zum günstigeren Parkpreis auf die Komfort-Parkplätze direkt vor dem Terminal umgeleitet.

Seit Beginn der Sommerferien in Dänemark geht es deutlich internationaler zu am Lübeck Airport. Knapp 75 Prozent der parkenden Autos kommen aus unserem nördlichen Nachbarland. "Das war in den letzten Jahren nicht so", weiß Pressesprecherin Stefanie Eggers. "Wenn man sich mit den Passagieren aus Dänemark unterhält, wird schnell klar, dass sich herumgesprochen hat, dass Lübeck Airport nun mit einem neuen Gesellschafter in eine bessere Zukunft gestartet ist".

Und Karin Reuter ergänzt, dass die bevorzugten Reiseländer ab Lübeck Italien, Spanien und Portugal sind. "90 Prozent unserer dänischen Passagiere sind bereits vor ein paar Jahren von Lübeck aus geflogen, meistens mit der ganzen Familie und oft gemeinsam mit Freunden oder Nachbarn."

Lufthansa tauft „Frankenthal (Pfalz)“ und „Lorsch“

Zwei Airbus A319 tragen künftig als "fliegende Botschafter" die Namen der Städte Frankenthal (Pfalz) und Lorsch. Der Jet mit dem Kennzeichen D-AIBI wurde auf dem Frankfurter Flughafen von Karin Wieder, Gattin des Oberbürgermeisters der Stadt, auf den Namen "Frankenthal (Pfalz)" getauft. Der Airbus mit Kennzeichen D-AIBJ wurde von Annette Wunder-Schönung, Gattin des Bürgermeisters der Stadt, auf den Namen "Lorsch" getauft.

Beide Flugzeuge wurden mit Sekt der jeweiligen Region getauft. Gemäß dem Lufthansa-Protokoll für Flugzeugtaufen enthüllten anschließend Oberbürgermeister der Stadt Frankenthal (Pfalz), Theo Wieder und Christian Schönung, Bürgermeister der Stadt Lorsch den Namenszug ihrer Städte und unterzeichneten zusammen mit Dr. Roland Busch, Chief Financial Officer, Swiss International Air Lines AG, die Taufurkunde.

Mit "Bravo-India" bzw. "Bravo-Juliet" durch Europa

Die Flugzeuge werden in Zukunft die Namen und Wappen der Städte tragen und können mit beeindruckenden Leistungsdaten aufwarten: Die Jets sind rund 34 Meter lang, die Spannweite beträgt mehr als 34 Meter. Die maximalen Startgewichte betragen über 68 Tonnen ab und geflogen wird mit einer maximalen Reisegeschwindigkeit von rund 840 km/h in einer Reiseflughöhe von bis zu 11.900 Metern.

Beide A319 sind Ende 2012 vom Hersteller Airbus ausgeliefert worden und der Lufthansa Flotte zugegangen. Die Lufthansa Group zählt derzeit rund 80 dieser modernen und sparsamen Flugzeuge. Die "Frankenthal (Pfalz)" und "Lorsch" werden künftig zahlreiche Metropolen in Deutschland und Europa anfliegen. Als erste Ziele direkt nach der Taufe stehen Amsterdam beziehungsweise Budapest auf dem Flugplan.

Die täglich wechselnden Besatzungsmitglieder kennen die "Frankenthal (Pfalz)" und "Lorsch" übrigens unter ganz anderen Bezeichnungen: Weil das offizielle Luftfahrtkürzel der Jets D-AIBI bzw. D-AIBJ lauten, heißen sie gemäß des internationalen Pilotenalphabets "Bravo-India" bzw. "Bravo-Juliet".

Die Tradition, Flugzeuge der Lufthansa mit den Namen deutscher Bundesländer und Städte zu versehen, geht auf den September 1960 zurück. Damals gab es in Frankfurt die erste Flugzeugtaufe, als Lufthansa ihren ersten Langstrecken-Jet, die damals moderne Boeing 707, in Dienst stellte. Der vierstrahlige Jet erhielt den Namen "Berlin". Taufpate war der damalige Regierende Bürgermeister der Stadt Berlin, Willy Brandt.

Namensgeber mit Tradition

Die kreisfreie Stadt Frankenthal (Pfalz) im Nordosten der rheinland-pfälzischen Region Pfalz liegt zwischen den Städten Worms und Ludwigshafen. Sie zählt zu den traditionsreichsten Städten im Wirtschaftsraum und der Metropolregion Rhein-Neckar. Aufgrund der zentralen geographischen Lage in Europa ist Frankenthal (Pfalz) zu einem attraktiven wirtschaftlichen Standort mit überregionaler Bedeutung avanciert.

Lorsch, das "Tor zur Bergstraße", liegt in Südhessen und zählt zu zwei Metropolregionen: Rhein–Main und Rhein Neckar. Logistisch hervorragend gelegen, war Lorsch schon vor über 1.200 Jahren ein attraktiver Standort. Karl der Große besaß hier ein im Jahr 764 gegründetes Reichskloster, das zu den mächtigsten Europas gehörte und dessen Fragmente bis heute überlebt haben. 1991 verlieh die UNESCO Lorsch dafür den Titel eines Weltkulturerbes.

Steinschläge an gleicher Stelle – Windeneinsätze für DRF Luftrettung

Doppelter Einsatz in den Alpen: Gleich zweimal wurde der Reuttener Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung am vergangenen Wochenende an die Zugspitze alarmiert. Zwei Wanderinnen wurden unabhängig voneinander an derselben Unfallstelle durch Steinschläge schwer verletzt.

Gleich zweimal an einem Wochenende wurde die Besatzung von "RK-2" der ARA Flugrettung mittags an den Stopselzieher-Steig der Zugspitze alarmiert. Jörg Straub, der an diesem Tag im Dienst war erinnert sich: "Eine 45-jährige Frau war am Klettersteig von einem Steinschlag schwer am Kopf getroffen worden und es bestand der Verdacht auf einen Schädelbruch. Da die Unfallstelle nur aus der Luft zu erreichen war, führten wir eine Windenrettung durch". Dazu wurde die Patientin in einem Bergesack auf den Flug vorbereitet und zur medizinischen Versorgung an die Wiener Neustädter Hütte geflogen. Nachdem die Verunfallte aufgrund ihrer schweren Kopfverletzungen am Unfallort ins künstliche Koma versetzt worden war, wurde sie unverzüglich in eine Spezialklinik transportiert. Dort bestätigte sich der Verdacht auf mehrfachen Schädelbruch.

Gleicher Unfall, gleicher Ort: Nur einen Tag später ereignete sich ein ähnlicher Unfall. Eine 25-jährige Bergsteigerin wurde ebenfalls am Stopselzieher-Steig von einem herabstürzenden Stein an Brust und Bauch getroffen. Auch dieses Mal wurde die Besatzung von "RK-2" alarmiert, um die Frau mittels Winde zu retten, medizinisch zu versorgen und schnellstmöglich in eine Klinik zu transportieren.

"Es ist für uns ungewöhnlich, dass wir an zwei aufeinander folgenden Tagen zu nahezu identischen Einsätzen alarmiert werden. Wir wünschen den beiden Patientinnen alles Gute und hoffen, dass sie bald wieder gesund sind. Wir als Besatzung raten allen Bergsteigern im hochalpinen Gelände einen Helm zum Schutz vor Steinschlägen zu tragen. Diese beiden Einsätze haben aufs Neue gezeigt, dass die Hubschrauberrettung gerade in den Alpen Leben retten kann", fasst der diensthabende Pilot Jörg Straub zusammen.

Ökostrom-Tankstelle am Flughafen Dortmund eingeweiht

Dortmund Airport und RWE Effizienz bringen im Förderprojekt metropol-E die Elektromobilität weiter voran. Dazu nahmen Udo Mager, Geschäftsführer der Flughafen Dortmund GmbH, und Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH, die neue RWE Ladesäule am Flughafen offiziell in Betrieb. Volltanken mit 100 Prozent Ökostrom dauert bei den dafür ausgelegten Fahrzeugen nur noch eine Stunde.

"Energieeffizienz und CO2-Einsparmaßnahmen werden immer wichtiger. Das Parkhaus P1 ist ein positives Beispiel mit der neuen E-Tankstelle und einer energieeffizienten LED-Beleuchtung. Wir investieren so in Zukunftsthemen", sagte Udo Mager. Auch die metropol-E-Flotte mit zwölf Fahrzeugen, elektrische Taxen oder Carsharing-Autos können den Flughafen als Station anfahren.

Aufladen im Parkhaus während der Reise

Der Flughafen Dortmund ist mit rund 1,9 Millionen abgefertigten Reisenden im letzten Jahr ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. "Wir bereiten den Weg dafür, dass unterschiedliche Verkehrsträger klimaschonend verbunden werden. Abholer fahren mit dem Elektroauto vor oder Geschäftsreisende können die volle Batteriereichweite ihres Fahrzeugs nutzen und am Ladeparkplatz bis zu ihrer Rückkehr wieder aufladen", erklärte Mager weiter.

Nachhaltige Mobilität ist für RWE Effizienz ein wichtiges Thema der Energiewende: "Wir verstehen uns als Motor für die neue Mobilität und tragen unseren Teil dazu bei, dass sich Elektromobilität in Deutschland möglichst schnell entwickelt", sagte Norbert Verweyen. "Mit dem Flughafen Dortmund bieten wir hier in der Region einen weiteren wichtigen und sehr attraktiven Standort an."

Der Zugang zur Ladestation erfolgt über einen RWE Autostromvertrag im Verbund mit mehr als 100 RWE Ladepunkten in Dortmund. RWE betreibt über 1.500 vernetzte eigene und Partner-Ladepunkte in Deutschland. Alternativ kann auch via SMS-Payment und ohne Vertragsbindung Ladezeit an der Säule gekauft werden. Die Parkgebühren für den E-Parkplatz am Terminal kosten 3,50 Euro für eine Stunde.

metropol-E mit kommunaler Testumgebung

metropol-E entwickelt und testet erstmals ein Lade- und Flottenmanagementsystem für den Einsatz von Elektrofahrzeugen in einer kommunalen Flotte und wurde 2012 von der Bundesregierung als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet.

Das Projektkonsortium, bestehend aus der Stadt Dortmund, den Technischen Universitäten Dortmund und Berlin sowie den Verkehrsexperten der PTV AG, den IT-Projektkoordinatoren Ewald Consulting GmbH & Co. KG und Konsortialführerin RWE Effizienz GmbH, testet den Betrieb einer E-Flotte von zehn Elektrofahrzeugen und zehn Pedelecs im Einsatz bei der Stadt sowie zwei Elektrofahrzeugen im Einsatz bei Unternehmen. Im Projekt wird die Ladeinfrastruktur in Dortmund ausgebaut, auch Schnellladetechniken werden erprobt und nutzerfreundliche Services entwickelt.

450.000 Urlauber zur Hochsaison am Airport Weeze

In den kommenden sechs Ferienwochen in Nordrhein–Westfalen erwartet der Airport Weeze mit rund 450.000 etwa 12 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Der Flughafen rechnet in diesem Zeitraum mit rund 2.900 Starts und Landungen.

Am kommenden Freitag, dem 19. Juli, dem letzten Schultag in Nordrhein-Westfalen, rechnet der Airport mit mehr als 8.000 Fluggästen. Am gesamten Ferienstart-Wochenende erwartet man am drittgrößten Flughafen in NRW rund 28.000 Fluggäste.

Zehn Wochen Hochsaison – Neue Ryanair-Jets stationiert

Beim auch bei den Niederländern beliebte Airport herrscht bereits seit Ende Juni Hochsaison. Im Süden Hollands hieß es nämlich bereits vor drei Wochen "schulfrei!". Wegen der unterschiedlichen Ferienzeiten in den Niederlanden und NRW dauert die Sommer-Hochsaison in Weeze fast zehn Wochen.

In diesem Zeitraum starten und landen am Airport Weeze an jedem Tag rund 70 Jets. 59 Nonstop-Ziele in 17 Ländern werden in diesem Sommer in jeder Woche mehrmals angesteuert. Die größte LowCost Airline Europas, Ryanair bietet auch 2013 das größte Flugsortiment in Weeze an: Die neun in Weeze stationierten Jets starten in diesem Sommer zu insgesamt 57 Destinationen. Acht Ziele werden in dieser Sommersaison erstmals angeflogen, darunter auch Sonnenklassiker wie Paphos auf Zypern, die griechische Insel Korfu und Rijeka an der kroatischen Küste.

Low Cost-Anbieter fliegen in Urlaubsregionen

Neben den Low Cost-Flügen der Ryanair startet airberlin auch 2013 wieder dreimal in der Woche nach Mallorca. Überwiegend niederländische Gäste befördert die Transavia – sie haben Pauschalreisen gebucht und fliegen nach Palma oder Burgas. Die renommierte türkische Fluggesellschaft Tailwind fliegt für deutsche und niederländische Touristikunternehmen jeweils am Dienstag und am Sonntag von Weeze nach Antalya.

Flughafenchef Ludger van Bebber sagte: "In diesem Sommer können sich unsere Urlaubsgäste über mehr als 40 Sonnenziele am Mittelmeer oder Atlantik freuen. Wer möchte, kann diesmal sogar unter 12 Urlaubsinseln wählen."