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Messflüge am Flughafen Stuttgart in die Nacht verlängert

Wie die Deutsche Flugsicherung mitteilt, finden in der Nacht von Dienstag, 30.07. auf Mittwoch, 31.07., Vermessungsflüge am Flughafen Stuttgart statt. Vermessen wird das Instrumentenlandesystem aus Richtung Westen in der Zeit von 22:30 Uhr bis 03:30 Uhr.

 

Der Stuttgarter Flughafen hat ein Instrumentenlandesystem der Kategorie III b. Damit sind Landungen bei Sichtweiten von nur 75 Metern und einer Entscheidungshöhe von 0 Metern möglich. Voraussetzung ist, dass das betreffende Flugzeug über die notwendigen Instrumente verfügt und die Piloten die entsprechende Ausbildung haben.

Die Flüge waren für Dienstag tagsüber geplant. Aufgrund des hohen Flugaufkommens konnten sie aber nicht komplett durchgeführt werden. Flugsicherung und Flughafen Stuttgart GmbH bitten daher für eventuelle Ruhestörungen um Verständnis.

Frühbucherrabatt auf airberlins Verbindungen

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft verlängert den Sommer in den September. airberlin bringt ihre Gäste auch in der kühleren Jahreszeit zu den schönsten Sonnenplätzen weltweit. Und für kurze Zeit gibt es auch besonders günstige Tickets, etwa in die USA, oder nach Madeira, die wegen ihres ganzjährig milden Klimas und der blühenden Flora wird auch "Insel des ewigen Frühlings" genannt wird.

Die zu Portugal gehörende Inselgruppe bietet sich als Reiseziel für Sonnenhungrige das ganze Jahr an. Auf Mallorca lockt das Wasser im Oktober noch mit Badetemperaturen um 21 Grad. An der Donau gehört Budapest mit seinen prachtvollen Barock- und Jugendstilbauten zu den architektonisch schönsten Metropolen Europas und verzeichnet im September durchschnittliche Temperaturen von 23 Grad. Alle genannten Destinationen sind ab vielen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit airberlin erreichbar.

Für Frühbucher bietet die Airline vom 30. Juli bis 01. August viele günstige Flugtickets für den Reisezeitraum vom 01. September bis 31. März an: Den Hin- und Rückflug nach Budapest gibt es dann ab 98 Euro, und neben den erwähnten Zielen gibt es unter anderem günstige Flugtickets in die USA, zum Beispiel nach New York oder Chicago, jeweils ab 499 Euro für den Hin- und Rückflug in der Economy Class.

Alle Preise verstehen sich inklusive Steuern, Gebühren und topbonus Meilen. Für die Flieger gibt es zudem ein erfrischendes Eis aus dem Hause Sansibar auf vielen Mittelstreckenflügen ab 90 Minuten Flugdauer.

Airport Nürnberg erwartet in den Sommerferien 440.000 Passagiere

Der Airport Nürnberg hat sich für die "heißesten" Wochen des Jahres gerüstet: Rund 440.000 Passagiere werden in den bayerischen Sommerferien (31. Juli bis 12. September 2013) erwartet, allein am ersten Ferienwochenende sind es 30.000 Fluggäste. "Nicht nur viele Familien treten vom Airport Nürnberg aus ihren Jahresurlaub an, auch zahlreiche Mitarbeiter internationaler Firmen aus der Metropolregion fliegen in der Sommerpause in ihre Heimatländer", so Flughafen-Geschäftsführer Karl-Heinz Krüger.

Mehrere große Unternehmen haben im Großraum Nürnberg ihr World Headquarter, auch zahlreiche andere Konzerne beschäftigen ausländische Arbeitskräfte. "Für sie bietet der Airport Nürnberg den schnellsten Weg nach Hause", so Krüger. Den überwiegenden Anteil der Flugreisenden während der großen Ferien bilden aber Urlauber. 21 Airlines fliegen den Airport im Sommer an.

Insgesamt 5.200 Starts und Landungen sind für die Ferienzeit geplant. Allein zu den beiden Topzielen Antalya und Mallorca führen wöchentlich jeweils bis zu 24 bzw. 29 Flugverbindungen. Mehr als 20 Mal pro Woche werden die beliebten Badeorte in Griechenland und Italien angeflogen. Rund 750.000 Gepäckstücke werden in dieser Zeit verladen.

Anfahrt rechtzeitig antreten

Wer öffentlich anreist, erreicht den Airport Nürnberg mit der U2 in nur 12 Minuten ab Hauptbahnhof. Zusätzlich verkehren die Buslinien 32 und 33. Anreisende mit dem Auto finden rund 8.000 Parkplätze in drei Parkhäusern und auf Freiflächen in fußläufiger Nähe zu den Abflughallen. Wer das "OnlineParken" nutzt und im Internet reserviert, kann bereits vorher den gewünschten Stellplatz festlegen und vom günstigeren Preis profitieren. Wichtig ist grundsätzlich die rechtzeitige Anreise. Dabei sollten Autofahrer Baustellen und Staus einkalkulieren.

Zollbestimmungen beachten

Vor dem Abflug sollte jeder Reisende die Gültigkeit seiner Ausweispapiere überprüfen. Bei der Heimkehr achtet der Zoll auf verbotene Mitbringsel wie lebende Tiere und gefälschte Markenprodukte (Plagiate). Urlauber, die sich bei Einfuhr-bestimmungen unsicher sind, erhalten Hinweise unter www.zoll.de.

Besonders Einkaufen

Pünktlich zum Ferienbeginn wurde der Duty Free Shop im Wartebereich komplett modernisiert und erweitert: Im neuen Ambiente wird Reisenden jetzt eine noch größere Auswahl hochwertiger Parfümerieartikel, Süßwaren, Schreibwaren sowie Tabakwaren angeboten. Darunter sind "Special Offers" zu besonders günstigen Preisen, unter anderem stark reduzierte Düfte, Spirituosen und Schokolade in Sondergrößen.

Airport München veranstaltet „Schnitzeljagd“ für Kinder

Zu einer Schnitzeljagd der besonderen Art lädt der Münchner Flughafen an zwei Terminen während der Sommerferien in den Besucherpark ein. An der sogenannten "Flughafen-Rallye" können Kinder ab sieben Jahren teilnehmen.

Am 11. August und am 25. August 2013 findet die Flughafen-Rallye im Besucherpark des Münchner Airports jeweils zwischen 11:00 und 16:00 Uhr statt. Dabei müssen die Teilnehmer zehn Rätsel lösen. Auf dem Weg zu den richtigen Antworten führt die Fährtensuche über das gesamte Gelände des Besucherparks.

Am Startpunkt, dem Info-Zentrum des Besucherparks, erhalten die teilnehmenden Kinder einen Fragebogen, der nach vollzogener Lösungssuche an gleicher Stelle wieder abgegeben wird. Wenn alle Fragen richtig beantwortet wurden, erhalten die Teilnehmer ein kleines Geschenk. Anmelden muss man sich nicht, um an der Rallye teilnehmen zu können. Und das Wetter an diesen beiden Tagen ist auch kein Thema: Die Rallye findet auf jeden Fall statt und ist kostenlos.

Ariane 5 legt 56. erfolgreichen Start in Folge hin

Die europäische Trägerrakete Ariane 5 zum 56. Mal in Folge erfolgreich von Kourou, Französisch-Guayana, aus gestartet und hat damit ihre Zuverlässigkeit erneut unter Beweis gestellt. Sie wird von Astrium, Europas führendem Raumfahrttechnikunternehmen, entwickelt und gebaut. Insgesamt sind dabei jedoch 550 auch kleine und mittlere Unternehmen beteiligt. Bei diesem Start war Astrium auch Hauptauftragnehmer für den weltweit modernsten kommerziellen Telekommunikationssatelliten.

Der 214. Ariane-Flug brachte 9.674 kg in den geostationären Transferorbit, einschließlich 8.710 kg für die beiden Satelliten. Darunter auch Alphasat, der einen technologischen Sprung bei der Intersatellitenkommunikation darstelt. Die übrige Kapazität wurde für die SYLDA-Doppelstartstruktur von Astrium und die Nutzlastadapter der beiden Satelliten benötigt.

"Der 56. erfolgreiche Start der Ariane 5 in Folge hat erneut gezeigt, dass der Einsatz der 6.000 an dem Programm beteiligten Mitarbeiter in hohem Maße zur außerordentlichen Zuverlässigkeit dieser Schwertransport-Trägerrakete beigetragen hat", sagte Astriums CEO François Auque nach dem Start. "Die Zukunft der europäischen Raumfahrt, insbesondere im Bereich Trägerraketen, muss wettbewerbsfähiger werden, und Zuverlässigkeit bleibt auch weiterhin das wichtigste Element zum Erreichen dieses Ziels."

Astrium ist Hauptauftragnehmer für die Ariane-Trägerraketen und steht seit 2003 an der Spitze des Industrienetzwerks für die Ariane 5. Dieses umfasst 550 Unternehmen (darunter mehr als 20 Prozent KMU) in 12 europäischen Ländern. Astrium Space Transportation koordiniert auch die gesamte industrielle Lieferkette von der Herstellung des Equipments und der Brennstufen bis hin zur vollständigen Integration der Trägerrakete in Französisch-Guayana unter Beachtung der Kundenanforderungen.

Durch das Know-how des Unternehmens und die Investitionen der letzten 10 Jahre ist die Ariane 5 zur zuverlässigsten kommerziellen Trägerrakete weltweit geworden. Ihre Nutzlast in der geostationären Umlaufbahn konnte um knapp eine Tonne erhöht werden. Die Trägerrakete Ariane 5 ist auch das Aushängeschild für europäisches Know-how und wurde speziell für den Transport schwerer Nutzlasten in den Weltraum entwickelt.

US-Basketball-Champions am Kinder-Sommerfest des Düsseldorfer Flughafens

Sie dribbeln, dunken und zeigen allen, wie das eigentlich genau geht: James Jones und Jarvis Varnado. Die beiden Profi-Spieler und Championship-Gewinner der amerikanischen Basketballliga sind am Sonntag, 04. August, mit an Bord beim "Kinder.Flughafen.Sommer.Fest". Bei der großen Feriensause des Düsseldorfer Airports können sich Kids jeden Alters gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern zwischen 11:00 und 18:00 Uhr darüber hinaus auf zahlreiche weitere Highlights freuen.

Dazu gehören bunte Bühnenshows mit der Maus und ihren Freunden, den KiKA-Moderatoren Singa und Ben sowie dem Düsseldorfer Kinderliedermacher Volker Rosin. Auch die große Flughafen-Fuhrparkausstellung, die zum Anfassen und Ausprobieren einlädt, und das beliebte Rahmenprogramm mit kostenlosen Flughafentouren, Gewinnspielen und einem Parkspecial sorgen für jede Menge Spaß bei der ganzen Familie.

Basketball-Champions aus den USA geben Trainingseinheiten

Amerikas beliebteste internationale Sportart hält Einzug am Düsseldorfer Airport: Basketball. Wer sich ein Bild von dem beliebten Ballsport machen und selbst einmal sein Können testen möchte, hat dazu beim Airlebnis Sonntag auf der Abflugebene im Bereich C die Möglichkeit – und zwar in der American Airlines Arena, immerhin fliegt die Fluggesellschaft seit April täglich nonstop von Düsseldorf nach Chicago.

Passend dazu sind zwei wahre Sportriesen aus den USA, der 2,03 Meter große James Jones und der 2,06 Meter große Jarvis Varnado, eingeflogen und zeigen auf dem Platz, worauf es beim Basketball ankommt. Die beiden Profi-Basketballspieler, die Teil des diesjährigen Championship-Gewinnerteams aus Miami sind, halten kleine Unterrichtseinheiten ab, geben großen und kleinen Sportfans wertvolle Spieltipps und stehen für Fotos bereit.

Lach- und Sachgeschichten, KiKA-Moderatoren und Volker Rosin

Für gute Unterhaltung sorgen auch die KiKA-Fernsehmoderatoren Singa und Ben, die durch das bunte Bühnenprogramm führen und darüber hinaus im gesamten Terminal als rasende Reporter unterwegs sind. Mit an Bord ist außerdem der Kinderliedermacher Volker Rosin. Er motiviert das junge Publikum mit seinen bekannten Hits zum Mitsingen und -klatschen.

Ein weiteres Highlight beim "Kinder.Flughafen.Sommer.Fest" ist die Maus mit ihrer "MausShow". Die beliebte Figur aus der "Sendung mit der Maus" und ihre Freunde – wie beispielsweise der kleine, blaue Elefant, Shaun das Schaf und Käpt’n Blaubär – präsentieren berühmte Lach- und Sachgeschichten. Wer ein Erinnerungsfoto mit den Fernsehhelden machen möchte, hat dazu im Anschluss an die Bühnenshow die Gelegenheit.

Mallorca-Flug als Gewinn – Flughafen-Fuhrpark zeigt sich

Darüber hinaus laden zahlreiche Fun-Module und Aktionen dazu ein, sich auszutoben – wie das Enten-Rodeo oder der sogenannte "Quarter Jump", ein Bungy-Trampolin, mit dem die Springer Höhen von bis zu acht Metern erreichen können. Die Airport Rallye verspricht zudem tolle Gewinne wie beispielsweise den Hauptpreis: einen Flug mit Air Berlin nach Palma de Mallorca. Erneut mit an Bord beim Airlebnis Sonntag ist außerdem der Kölner Spielecircus, der die kleinen Besucher einlädt, selbst aktiv zu werden und verborgene Talente zu entdecken.

Bitte einsteigen heißt es dann vom Follow me-Car über die Fluggasttreppe und das Pushback-Fahrzeug bis hin zum Flugfeldlöschzug – Im Rahmen der großen Flughafen-Fuhrparkausstellung auf dem terminalnahen Kurzzeitparkplatz P12 präsentiert der größte Airport NRWs rund 20 Fahrzeuge, die man im alltäglichen Straßenverkehr nicht findet. Fachleute stehen dazu bereit und beantworten die Fragen der großen und kleinen Autofans. Wer möchte, kann sich sogar in die besonderen Fahrzeuge hineinsetzen und unterschiedliche Funktion selbst testen.

Flughafenrundfahrt und Besucherterasse kostenlos

Wer den Besuch am Airport für einen Blick hinter die Kulissen nutzen möchte, hat dazu bei den kostenlosen, rund eineinhalbstündigen Rundfahrten über das Vorfeld die Möglichkeit. Dazu ist lediglich am Airlebnis Infopoint im Bereich B eine frühzeitige Anmeldung mit dem Personalausweis nötig. Auch die beiden Besucherterrassen laden – zur Feier des Tages mit freiem Zutritt – ein, das Treiben auf dem Vorfeld zu verfolgen.

"Sie buchen – wir zahlen!": Urlaubshungrige, die zuvor im Reisemarkt auf den Ebenen 2 und 3 eine Reise gebucht haben, können ganz einfach an dem Gewinnspiel-Klassiker teilnehmen. Das Los entscheidet, wer gewinnt und die gesamten Buchungskosten für den Urlaub vom Airport erstattet bekommt.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Am Airlebnis Sonntag gibt es außerdem eine Parkpauschale. Im Zeitraum von 10:00 bis 20:00 Uhr fallen für das Parken am Airport dann lediglich fünf Euro an. Das Einfahrticket muss lediglich am Airlebnis Infopoint im Bereich B umgetauscht werden. Nach 18:00 Uhr findet der Parkticketwechsel in der Service-Zentrale von APCOA im Parkhaus P2 statt. Ausgenommen von diesem Special sind die Kurzzeitparkplätze P11 und P12.

Flugzeugnotlandung in Stuttgart als ICAO-Notfallübung

Mit über 400 Beteiligten fand am heutigen Samstag, den 27. Juli 2013, eine Notfallübung nach Vorgaben der Internationalen Organisation für Verkehrsluftfahrt ICAO am Flughafen Stuttgart statt. Unter dem Titel „Filder Airport 2013“ übten von 11:00 bis 13:30 Uhr Rettungskräfte des Flughafens und aus der Region den Ernstfall eines Flugzeugunglücks.

Bei dem simulierten Unfall wurde der Notfallplan des Flughafens überprüft und geprobt, ob das Zusammenspiel der Einsatzkräfte reibungslos funktioniert. Die Richtlinien der Organisation ICAO fordern eine solche Überprüfung in regelmäßigen Abständen.

Rettungseinsatz bei Flugzeugnotlandung

Im Einsatz waren neben der Flughafenfeuerwehr und der Berufsfeuerwehr Stuttgart auch freiwillige Feuerwehrleute der Anrainergemeinden, Rettungs- und Sanitätsdienste des Landkreises, Ersthelfer der Flughafengesellschaft sowie weitere Behörden.

Ausgangssituation der Übung war die Notlandung einer Maschine der „Filder-Airline“ mit 56 Passagieren und 5 Besatzungsmitgliedern an Bord. Diese mussten schnellstmöglich gerettet und versorgt werden. Der angenommene Vorfall ereignete sich gegen 11:15 Uhr. Die Flughafenfeuerwehr für die Erstversorgung war bereits drei Minuten später war vor Ort.

Der Geschäftsführer des Flughafen Stuttgart, Walter Schoefer zog ein erstes positives Fazit: „Wir sind zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Bei einem solchen Szenario, wie es simuliert wurde, kommt es auf jede Minute an und unsere Feuerwehr war schnell zur Stelle. Solche Übungen helfen uns vor allem dabei unser System weiter zu optimieren. Insgesamt hat die Übung bestätigt, dass wir für den Ernstfall gut gerüstet sind.“

Hitze sorgte für Kreislaufprobleme bei Helfern

Ziel der Übung war es, den bestehenden Notfallplan zu überprüfen sowie Abläufe, Zusammenarbeit und Koordination bei der Versorgung der Patienten und den Informationsaustausch unter den Beteiligten zu prüfen. Die genaue Auswertung der Übungsergebnisse wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Aufgrund der großen Hitze am Samstag mussten acht Übungsteilnehmer wegen Kreislaufproblemen ärztlich behandelt werden.

Wirtschaftsfaktor Allgäu Airport: 150 Millionen Euro Kaufkraft pro Jahr

Der Allgäu Airport erweist sich als ein Wirtschaftsfaktor in bisher nicht bekannter Dimension: Pro Jahr sorgt er allein mit jenen Fluggästen, die in Memmingen landen, für eine zusätzliche Kaufkraft von mindestens 150 Millionen Euro. Das ergab eine Studie des Lehrstuhls für Humangeographie und Geoinformatik der Universität Augsburg, die nun am Allgäu Airport vorgestellt wurde.

Sie ergab auch: Über ein Drittel dieser zusätzlich erzeugten Kaufkraft entfällt auf die Urlaubsregion Allgäu. Rund 56 Millionen Euro geben jene Fluggäste aus, die hier Urlaub machen. "Damit wurde erstmals die ökonomische Bedeutung des Allgäu Airport für die Region, für das Land Bayern und für die Stadt München wissenschaftlich nachgewiesen", fasst Airport Geschäftsführer Ralf Schmid die Ergebnisse der Studie zusammen.

Im Rahmen einer repräsentativen Befragung wurden im Sommer letzten Jahres über 1.000 Incoming-Passagiere vor ihrer Heimreise am Allgäu Airport von Studenten der Universität mittels Fragebögen in zehn Sprachen befragt. 896 Interviews kamen dann in die Auswertung. "Ziel der Studie war es, die direkte monetäre Wertschöpfung des Allgäu Airport und die regionale Verteilung der durch den Flughafen erzeugten Kaufkraftzuflüsse zu ermitteln." sagte Forschungsleiter Dr. Andreas Klima.

Verblüffung über Ergebnisse

Die Ergebnisse sorgten auch bei Optimisten für Verblüffung. "Bei konservativer Abschätzung", so Diplom Wirtschaftsgeograph Dr. Klima, "induziert der Allgäu Airport pro Jahr einen Zustrom an Kaufkraft von ca. 150 Millionen Euro." Dieser Betrag wird von den Passagieren, die nach Memmingen fliegen, bei ihrem Aufenthalt ausgegeben.

Auf Bayern entfallen davon insgesamt knapp 120 Millionen. Der Anteil der Urlaubsregion Allgäu am Kaufkraftzuwachs beträgt 56 Millionen. Auch die Städte München und Memmingen profitieren vom Regionalflughafen. Rund 45 Millionen Euro konsumieren Passagiere allein in der Landeshauptstadt. Da die Zahlen auf einer Befragung von Sommergästen basieren, sei im Winter mit noch höheren Werten zu rechnen, so Dr. Klima.

500 Euro werden pro Passagier ausgegeben

Jeder Passagier der ins Allgäu fliegt, gibt laut Studie pro Tag 180 Euro aus. Davon entfällt ein großer Anteil, nämlich 80,60 Euro, auf die Kosten für die Übernachtung. Da die Wissenschaftler eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 6,3 Nächten im Zuge der Befragung ermittelt haben, rechnen sie mit Übernachtungskosten von rund 500 Euro für jeden Passagier, der ein Urlaubsdomizil in einem Hotel, in einer Ferienwohnung oder Ähnlichem in Anspruch nimmt. Aber rund 45 Prozent der Fluggäste nächtigen im Allgäu bei Freunden und Verwandten.

Die Wissenschaftler haben die durch den Flughafen hinzugewonnenene Kaufkraft weiter unter die Lupe genommen: Neben Hotellerie profitiert auch der Einzelhandel. So gibt jeder Fluggast in diesem Bereich während seines Aufenthalts im Allgäu 270 Euro aus. Hinzu kommen Ausgaben für Eintritte und Veranstaltungen, die im Schnitt mit 154 Euro pro Passagier zu Buche schlagen.

Bei den Reisezielen der befragten Passagiere hat die Ferienregion Allgäu klar die Nase vorn. 34,9 Prozent aller Befragten wählten diese Region für ihren Aufenthalt. 6,6 Prozent erwähnten dabei ausdrücklich Memmingen als ihr Reiseziel. Auf Platz zwei mit 30,8 Prozent steht die Stadt München, gefolgt von Baden-Württemberg (10,5 Prozent) und Österreich (acht Prozent). 75 Prozent aller nach Memmingen fliegender Passagiere bleiben der Studie zufolge im Freistaat Bayern und tätigen dort ihre Ausgaben.

Das Durchschnittsalter der befragten Passagiere betrug 34 Jahre und zehn Monate, über ein Drittel reiste allein. Fast die Hälfte (48,7 Prozent) gab als Reiseanlass Urlaub an. 35,7 Prozent besuchten Freunde und Verwandte. Der Anteil der Geschäftsreisenden betrug 13,1 Prozent. 95,3 Prozent waren Individualreisende.

Rolle des Memminger Airports bisher unterschätzt

Für Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid ergeben sich aus den Ergebnissen der Studie zahlreiche Schlussfolgerungen: "Der Allgäu Airport spielt als Wirtschaftsfaktor eine bisher unterschätzte Rolle." So beschere er dem Allgäu neue, internationale und junge Gäste sowie wichtige wirtschaftliche Impulse. Auch die Stadt Memmingen profitiere in großem Maße von dem Airport vor ihren Toren, der nicht nur zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen habe, sondern nun auch zusätzliche Kaufkraft dank neuer Gäste erzeuge.

"Auch für die Stadt München hat unser Flughafen eine beachtliche Verkehrsfunktion", zieht Schmid ein Fazit aus den Zahlen. "Wir sind also nicht nur ein wichtiger Airport für das Allgäu, sondern auch für die Landeshauptstadt, die für jüngere Besucher sehr attraktiv ist," und folgert: "In den 120 Millionen Euro, die unsere Fluggäste jährlich im Freistaat ausgeben, sind nicht nur 19 Prozent Umsatzsteuer enthalten, sondern direkt und indirekt viele weitere Abgaben, die in Form von Gewerbe- oder Lohnsteuer wieder der öffentlichen Hand zu gute kommen." Vergleiche man diese Beträge mit jenen 7,5 Millionen Euro, die der Flughafen bisher vom Freistaat bekommen habe, "dann ist das ein gutes Geschäft für Bayern!"

"Die wissenschaftlich erhobenen Zahlen unterstreichen die Wichtigkeit des Vorhandenseins eines Verkehrsflughafens in einer großen Tourismusdestination", kommentiert Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH die Ergebnisse der Studie. Der Flughafen trage somit dazu bei, neue Gäste für die Region zu gewinnen. Zudem zeigten die Daten, wie die Wertschöpfung erhöht wurde und sich verteilt: Dass rund ein Drittel aller befragten Gäste im Allgäu übernachten und fast 60 Millionen Euro hier ausgeben, sei für das Allgäu sehr bedeutend.

Als "sichtbaren Ausdruck einer guten Verkehrsanbindung des Wirtschaftsstandortes Allgäu" wertet Joachims Kollege Klaus Fischer den Flughafen. "Allgäuer Firmen und deren Kunden nutzen ihn, um schnell zueinander zu kommen. 13 Prozent Geschäftsreisende auf dem jetzigen Streckenangebot zeigt,dass die Nachfrage und das Potential in der Region groß sind." So Fischer.

Modellflieger als Gefahr für bemannte Flugzeuge

Modellfliegen ist heute eine Freizeitbeschäftigung geworden, die auch ohne großen zeitlichen und finanziellen Aufwand betrieben werden kann. Entsprechend gibt es aber auch mehr Personen, die ohne besondere Kenntnisse Modellflugzeuge oder Drohnen steuern. Dabei müssen einige Grundsätze unbedingt beachtet werden, wie das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL rät.

Modellfliegen ist eine faszinierende Freizeitbeschäftigung, die Jung und Alt gleichermaßen ansprechen kann. In der Schweiz sind rund 8.000 Modellpiloten im Schweizerischen Modellflugverband SMV organisiert, die ihre Tätigkeit in über 160 Vereinen ausüben. Daneben gibt es aber auch zahlreiche Modellflieger, welche ihr Hobby ausserhalb des Verbandes betreiben.

Angebot an Drohnen immer größer – Annäherungen zu echten Flugzeugen

Dazu werden in letzter Zeit immer mehr ferngesteuerte Kleindrohnen angeboten, die auch ohne fliegerischen Kenntnisse gesteuert werden können. Den Käufern solcher Modelle sind die rechtlichen Vorschriften, die für den Betrieb von Modellen gelten, oft nicht bekannt.

Das BAZL hat Kenntnis erhalten, dass es in letzter Zeit zu einigen Annäherungen zwischen Modellen und bemannten Flugzeugen gekommen ist. Diese Begegnungen fanden zum Teil in der Nähe von Flugplätzen statt. Andere Meldungen betrafen Drohnen, die ausserhalb des Sichtfelds des Modellpiloten über eine Kamera gesteuert werden. Solche Modelle können vor allem für tieffliegende Helikopter, die sich in einem Arbeitseinsatz befinden, zur Gefahr werden.

Für den Betrieb von Modellflugzeugen gelten in der Schweiz nur wenige, aber klar definierte rechtliche Bedingungen. Wenn ein Modell die Gewichtsbeschrängkungen von 30 Kilogramm übersteigt, muss es vom BAZL zugelassen werden. Modellflugzeuge und Drohnen dürfen nur im Sichtbereich des Piloten geflogen werden. Wer ein Modell über Kameras oder GPS ausserhalb seiner Sichtweite fliegen will, benötigt ebenfalls eine Bewilligung des BAZL.

Gültige Haftpflichtversicherung muss vorhanden sein

In einem Radius von fünf Kilometern rund um einen Militär- oder Zivilflugplatz dürfen Modelle nur mit einer Sonderbewilligung geflogen werden. In den Kontrollzonen der grösseren Flugplätze gilt zudem eine Höhenbeschränkung von 150 Metern. Schließlich muss jeder Modellflieger eine gültige Haftpflichtversicherung haben.

Das BAZL will den Modellflug nicht unnötig mit neuen Regeln belasten. Es weist aber darauf hin, dass die Nichtbeachtung der oben erwähnten Grundsätze nicht nur Sach- und Personenschäden, sondern auch versicherungstechnische Probleme zur Folge haben kann. Um diese Freizeitbeschäftigung sachkundig betreiben zu können, empfiehlt es allen Modellflugzeugpiloten, Mitglied des SMV zu werden. Zudem muss jedem Modellflieger bewusst sein, dass er für den sicheren Betrieb seines Fluggerätes selbst verantwortlich ist. Das BAZL wird in Zusammenarbeit mit dem Modellflugverband die Aufklärungstätigkeit zu diesem Thema noch verstärken.

Christoph Hoppe neuer CEO bei Luftfahrtzulieferer Premium AEROTEC

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Der Luftfahrtzulieferer Premium AEROTEC schließt die Erneuerung seiner Geschäftsführung ab: Dr. Christoph Hoppe (50) wird neuer Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO, Chief Executive Officer). Er wird seine neue Aufgabe im Laufe des Septembers antreten und zukünftig für die strategischen und operativen Ziele von Europas größtem Zulieferer von Flugzeugstrukturen verantwortlich zeichnen.

Günter Butschek, der Vorsitzende des Aufsichtsrats von Premium AEROTEC, sagte: "Mit Christoph Hoppe kommt ein erfahrener Manager zu Premium AEROTEC. Er hat sich schon in sehr vielfältigen Funktionen hervorragend bewährt. Christoph Hoppe verfügt über beste persönliche Voraussetzungen und kann aufbauen auf umfassende Erfahrungen im zivilen wie im militärischen Geschäft unserer Gruppe. Hauptaufgabe des nunmehr runderneuerten und sehr kompetenten Führungsteams wird es sein, die hohe Leistungsfähigkeit von Premium AEROTEC weiter auszubauen und die Profitabilität wieder herzustellen."

Erfahrung in der strategischen Unternehmensplanung

Christoph Hoppe ist seit 2009 Personalchef der EADS-Verteidigungssparte Cassidian und Arbeitsdirektor der EADS Deutschland GmbH. Zuvor war er von 1999 an bei Airbus tätig: zunächst mit Schwerpunkt auf Strategie und Unternehmensentwicklung von Airbus in Deutschland, ab dem Sommer 2000 als Verantwortlicher für Entwicklungs- und Produktionsplanung im Operations-Bereich von Airbus in Toulouse. Im Zuge der Airbus-Integration galt es dabei, rund 35.000 Mitarbeiter aus Entwicklung, Produktion, IT und Qualität in einer vier Länder überspannenden Organisation zu integrieren.

Ende 2002 übernahm er die operative Verantwortung für die Entwicklung und Serienfertigung der Airbus-Kabinenausstattung und war zugleich Geschäftsführer des damaligen Tochterunternehmens Aircabin in Laupheim. Schwerpunkte lagen dabei auf Kostensenkung und Effizienzsteigerung, unter anderem durch die umfassende Erneuerung aller Geschäftsprozesse bei Aircabin. Ab 2006 vertrat er als Vorstandsbeauftragter den EADS-Konzern gegenüber der Politik in Deutschland.

"Ein Unternehmen mit so traditionsreichen Luftfahrtstandorten zu führen, ist eine besondere Herausforderung. Darauf freue ich mich sehr. Für mich stehen klare Zielansprache, Mut zur Veränderung, Teamwork und sozialer Dialog ganz oben auf der Prioritätenliste. Sie sind die beste Basis für wirtschaftlichen Erfolg auch in schwierigen Zeiten", sagte Dr. Christoph Hoppe, der zukünftige CEO von Premium AEROTEC.

Karrierestart in der Politik – Gemeinsame Geschäftsführung

Nach dem Studium an der Georgetown University in Washington, D.C. begann er seine berufliche Laufbahn 1989 bei der Stiftung Wissenschaft und Politik und wechselte 1992 als Referent für Außen- und Sicherheitspolitik zunächst in den Planungsstab der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Ab 1993 war er Referent im Bundeskanzleramt. Seine industrielle Laufbahn startete Hoppe im April 1995 als Leiter des Europa-Marketings bei Daimler-Benz Aerospace (Dasa), einem Vorgängerunternehmen von EADS.

Dr. Christoph Hoppe bildet zukünftig gemeinsam mit Michael Colberg (Leiter Operations), Dr. Lars Kästle (Leiter Finanzen, Einkauf und IT), Joachim Nägele (Leiter Programme und Vertrieb) sowie Arbeitsdirektor Marco Wagner die Geschäftsführung von Premium AEROTEC.

Premium AEROTEC erzielte im Jahr 2012 einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. Kerngeschäft sind die Entwicklung und Herstellung von Metall- und Kohlefaserverbund-Flugzeugstrukturen sowie die damit verbundenen Vorrichtungen und Fertigungssysteme. Das Unternehmen hat Fertigungsstätten in Augsburg, Bremen, Nordenham und Varel in Deutschland sowie im rumänischen Braşov.

 

17.258 Einsätze der DRF Luftrettung im ersten Halbjahr 2013

Von Januar bis Juni wurde die DRF Luftrettung 17.258-mal zur Hilfe gerufen, 13.117-mal zu Notfällen und 4.141-mal, um Patienten zu lebensrettenden Operationen oder Spezialtherapien zwischen Kliniken zu transportieren. Ende Juni hatte die Suhler Besatzung der DRF Luftrettung gerade einen Einsatz beendet, als die regionale Leitstelle sie nach Sonneberg alarmierte. In der Altstadt waren zwei Achtjährige so plötzlich auf die Straße gerannt, dass eine Autofahrerin nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und die Kinder mit ihrem Pkw erfasste.

Einer der Jungen erlitt dabei ein Thoraxtrauma und ein Schädel-Hirn-Trauma. Der Hubschraubernotarzt legte den kleinen Patienten in Narkose, um ihn für den Transport zu stabilisieren, und beatmete ihn künstlich. Anschließend wurde er an Bord des Rettungshubschraubers schnellstmöglich in das Jenaer Universitätsklinikum geflogen.

"Eine schnelle notärztliche Versorgung rettet Leben, ob bei einem Unfall oder bei einem Herzinfarkt: In den vergangenen 40 Jahren ist die DRF Luftrettung zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Notfallversorgung in Deutschland geworden. Kliniken werden zusammengelegt oder spezialisieren sich. Dadurch müssen Patienten, um optimal versorgt zu werden, immer häufiger über weitere Strecken transportiert werden. Hier bieten unsere Hubschrauber ebenfalls einen deutlichen Zeitvorteil", erklärt Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung.

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kostenerstattungen der Krankenkassen decken jedoch nur die gesetzlich geforderten Versorgungsleistungen ab. Für Investitionen, z.B. in moderne Hubschrauber und neue medizintechnische Geräte muss die DRF Luftrettung selbst aufkommen. So ist die gemeinnützig tätige Organisation auch auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen.

Alphasat gestartet – Telekommunikation in neuer Dimension

Satellitenkommunikation hat einen wesentlichen Anteil daran, dass die Informationen, die in jedem Augenblick um die Welt gesendet werden, uns zuverlässig erreichen. Vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderte Spitzentechnologie ist dazu mit an Bord des bislang größten ESA-Kommunikationssatelliten Alphasat I-XL, der am 25. Juli 2013 um 21:54 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit vom ESA-Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guyana) an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete ins Weltall mit einem Bilderbuchstart ablegte.

In einer Höhe von knapp 36.000 Kilometern über der Erde soll der Riesensatellit in den nächsten 15 Jahren die Breitbandkommunikation im Mobilfunk revolutionieren. Schon 28 Minuten nach dem Lift-Off wurde Alphasat erfolgreich in seinen geostationären Transferorbit entlassen.

Neue Dimension von Kommunikationssatelliten

Der erste Alphasat ist eine so genannte Public-Private-Partnership (PPP) zwischen der ESA und Inmarsat, einer globalen Betreiberfirma für mobile Satellitenkommunikationsdienste. Dieser öffentlich-privaten Partnerschaft verdankt der Satellit auch das "I" in seinem Namen. Das Alphasat-Entwicklungsprojekt im Rahmen des ESA-Satellitenprogramms (ARTES 8) – an dem sich Deutschland über das DLR Raumfahrtmanagement beteiligt – verfolgt mehrere Ziele.

Die neuentwickelte Satellitenplattform "Alphabus" bedient das Marktsegment großer Satelliten mit bis zu 8,8 Tonnen Gesamtgewicht. Deutsche Zulieferer sind maßgeblich am Bau der Satellitenplattform beteiligt, die unter französischer Führung von den Hauptauftragnehmern EADS Astrium und Thales Alenia Space in Toulouse entwickelt worden ist. Deutschland ist zweitgrößter Beitragszahler im Alphabus-Entwicklungsprogramm.

"Deutschland ist ein starker Standort für die Entwicklung von innovativer Satelliten-Technologie. Auch die Leistungsfähigkeit von Alphasat bestimmen Komponenten aus Deutschland. Sie sorgen für den Transfer von Alphasat I-XL in die endgültige Position im geostationären Orbit, sind für die Lageregelung verantwortlich und sichern die Energieversorgung des Satelliten durch seine sehr großen Solarpanele", erläutert Dr. Gerd Gruppe, DLR-Vorstand zuständig für das Raumfahrtmanagement.

12 kW aus 40 Meter Solarzellen – Wesentliche Teile aus Deutschland

Der Alphasat-Solargenerator wurde bei EADS Astrium in Ottobrunn entwickelt und gebaut. Er stellt zwölf Kilowatt Leistung für den Riesensatelliten zur Verfügung. Mit jeweils vier Modulen auf der Nord- und Südfläche des Satelliten überragt er mit seiner "Spannweite" von fast 40 Metern die eines Airbus A320. "Um diese Leistung zu erreichen, waren neue und größere Panele notwendig, die in Ottobrunn auch mit Beiträgen der Münchner Firma GKN Aerospace entwickelt wurden. Der Solar Generator ist dabei von Anfang an so ausgelegt, dass er zukünftige, noch weit größere Versionen des Alphabus mit einer Gesamtleistung von bis zu 22 Kilowatt versorgen kann", berichtet Anke Pagels-Kerp, Alphasat-Projektleiterin beim DLR Raumfahrtmanagement.

Das Antriebssystem für den Transfer zum geostationären Orbit sowie Triebwerke für die Lagerregelung des Satelliten wurden von EADS Astrium in Lampoldshausen bereitgestellt. Wie bei Kommunikationssatelliten üblich, wird der Satellit von der Startrakete in einem niedrigen erdnahen Transferorbit ausgesetzt. Um seine Zielposition, den geostationären Orbit in rund 36.000 Kilometern Höhe zu erreichen, braucht auch der Alphasat ein bordeigenes, chemisches Antriebssystem. Die mit rund 2.000 Liter größten bislang für Kommunikationssatelliten hergestellten Treibstofftanks für das chemische Antriebssystem stammen vom Augsburger Unternehmen MT Aerospace. Die Reaktionsräder, die für eine stabile Ausrichtung des Satelliten im Weltall sorgen, wurden von Rockwell Collins in Heidelberg gebaut.

Laserterminal LTC: Datenautobahn direkt zwischen Satelliten

Neben der kommerziellen Nutzlast von Inmarsat bietet Alphasat I-XL zusätzlichen Platz für Technologien, die erstmals unter den besonderen Bedingungen des Weltalls im geostationären Orbit getestet werden sollen. Von den vier Nutzlasten, die zu Demonstrationszwecken mitfliegen, kommen zwei aus Deutschland: Ein Sternsensor der Firma Jena Optronik liefert hochgenaue Bahn- und Lageinformationen und unterstützt damit auch die präzise Ausrichtung des optischen Laser-Kommunikationsterminals (LCT). Im Auftrag des DLR hat die Firma Tesat federführend das LCT als Hochleistungsdaten(über)träger entwickelt und gebaut – auch in Vorbereitung für das europäische Datenrelaisübertragungssystem EDRS.

Auf Alphasat kommt ein modifiziertes LCT zum Einsatz: Es soll eine Datenmenge von 1,8 Gigabit pro Sekunde – das entspricht 130 DVDs pro Stunde – über eine sehr große Distanz von 45.000 Kilometern transportieren. Damit wird die Übertragung von Datenpaketen zwischen Satelliten im erdnahen Orbit zwischen 200 und 2.000 Kilometern Höhe und denen im geostationären Orbit in rund 36.000 Kilometern Höhe möglich. Das LCT auf Alphasat-I-XL testet diese Übertragungsart. So soll der Megasatellit Daten der beiden europäischen Erdbeobachtungssatelliten Sentinel 1A und Sentinel 2A empfangen. "Mit dieser Technologiedemonstration made in Germany stößt Alphasat I-XL das Tor zum europäischen ERDS auf – eine Datenautobahn im All, bei der Informationen zwischen den Satelliten rund um die Uhr ausgetauscht werden können", veranschaulicht DLR-Vorstand Gruppe.

Seit mehreren Jahren werden Laser-Übertragungssysteme auf Satelliten getestet. Dem deutschen Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR-X gelang es erstmals 2007, mithilfe eines LCT Daten mit dem amerikanischen Satelliten NFIRE über eine Distanz von 5.000 Kilometern mit einer Datenrate von 5,6 Gigabits pro Sekunde auszutauschen. Damit können umgerechnet 400 DVDs pro Stunde übertragen werden.

Fünf Millionen Fluggäste zu den Ferien am Münchner Flughafen

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Wenn mit der Zeugnisvergabe am 30. Juli 2013 auch Bayern als letztes deutsches Bundesland in die Ferien startet, macht sich der Flughafen München für die größte Reisewelle des Jahres bereit. Für die bayerischen Sommerferien – vom ersten Ferientag am 31. Juli bis zum letzten Ferientag am 11. September 2013 – haben die Airlines insgesamt über 44.000 Starts und Landungen angemeldet. Während dieser Zeit werden voraussichtlich rund fünf Millionen Passagiere das Münchner Luftverkehrsdrehkreuz nutzen.

Die größte Auswahl an Flügen steht sonnenhungrigen Urlaubern nach wie vor in Länder rund um das Mittelmeer zur Verfügung. Mit über 1.900 Starts gehen die meisten Abflüge Richtung Italien. Mehr als 1.370 Maschinen starten von München aus zu spanischen Zielen, davon allein knapp 350 nach Palma de Mallorca und über 100 zu den Kanarischen Inseln. Sehr gefragt sind bei Reisenden weiterhin Ferienziele in der Türkei: Dorthin fliegen insgesamt 970 Maschinen, davon mehr als 300 zur türkischen Ferienmetropole Antalya.

Auch im Fernreiseverkehr nach Asien und Nordamerika bietet der Münchner Flughafen Urlaubern zahlreiche attraktive Ziele. Allein 688 Langstreckenflüge führen in die USA und nach Kanada. 172 Mal geht es in die chinesischen Metropolen Hongkong, Peking und Shanghai, 43 Mal nach Singapur, 86 Mal nach Tokio und jeweils 43 Mal zu den indischen Städten Delhi und Mumbai sowie nach Bangkok. Insgesamt 355 Maschinen heben in München zu Ländern am Arabischen Golf ab.

Parken günstiger zur Ferienzeit – Orientierungshelfer am Terminal 2

Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens auf den Straßen empfiehlt die FMG Sommerurlaubern, ein ausreichendes Zeitpolster auf dem Weg zum Airport einzuplanen. Wer mit dem Auto anreist, dem stehen am Münchner Flughafen insgesamt rund 28.000 Parkplätze zur Auswahl. Speziell für die Ferienzeit hat die FMG einen "Holiday Parking"-Tarif aufgelegt: Die unmittelbar am Terminal gelegenen Parkhäuser und Tiefgaragen kosten bei einer Mindestparkdauer von einer Woche bis zu einer Parkzeit von drei Wochen lediglich 49 Euro. Die Ermäßigung erhalten Fluggäste durch Vorlage eines auf den Webseiten des Flughafens abrufbaren Vouchers in der Parkleitzentrale des Münchner Airports.

Die Terminal 2 Gesellschaft, eine gemeinsame Tochter der Flughafen München GmbH (FMG) und der Deutschen Lufthansa AG, hat während der bevorstehenden Sommerferien einen Welcome-Service eingerichtet, der bereits am morgigen Freitag startet. Passagiere, die vom Terminal 2 des Münchner Flughafens aus ihre Reise antreten, erhalten dann wieder Informationen und Orientierungshilfen von mobilen, speziell geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Haupteingangsbereichen. Mit Hilfe von Tablet-PC´s kann das komplette Flug- und Dienstleistungsangebot des Flughafens abgerufen werden. Die Mitarbeiter des mobilen Welcome-Service, der jeweils an den Hauptreisetagen angeboten wird, sind an ihren orangefarbenen Polo-Shirts zu erkennen.

Kurse für EC 155 EASA Part 66 B1 und B2

Für Wartungstechniker bietet Heli Aviation in Augsburg ab August für das Eurocopter EC 155 (Turbomeca Arriel 2) Muster weitere Technikkurse an – "EASA Part 147 Approved". Bereits am 26. August beginnt ein EASA Part 66 B2 Lehrgang, ein EASA Part 66 B1 Lehrgang startet Ende September/Anfang Oktober.

Die nächsten nationalen und internationalen Technikkurse für das Eurocopter EC 155 (Turbomeca Arriel 2) Muster starten an der Heli Aviation TRAINING ACADEMY. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf jeweils zehn Personen pro Kurs begrenzt.

Prüfungsabschluss in Theorie und Praxis

Der EASA Part 66 B1 Technikkurs ist ebenso wie der EASA Part 66 B2 Technikkurs "EASA Part 147 Approved" –  sie werden national und international anerkannt. Beide Lehrgänge werden an der Heli Aviation TRAINING ACADEMY Augsburg in englischer Sprache unterrichtet und finden werktags (Montag-Freitag) statt. Für eine praxisorientierte Ausbildung direkt am Hubschrauber steht den Teilnehmern des EASA Part 66 B1 Kurses eine Eurocopter EC 155 Dauphin zur Verfügung. Alle Lehrgänge enden für die Techniker jeweils mit Prüfungen zu den Schulungsinhalten in Theorie und Praxis.

Techniker Training EASA Part 66 B1

Fully EASA approved, Part 147 Theoretical and Practical Aircraft Type Instruction Course for Maintenance Engineers (EASA Part 66 B1 – Airframe + Engine) on the Eurocopter EC 155 (with Arriel 2 Engine):

  • Kursbeginn ist Ende September/Anfang Oktober
  • 15 Tage beträgt die Dauer der theoretischen Ausbildung und endet mit einer Prüfung zu den Schulungsinhalten
  • 3 Tage dauert die praktischen Ausbildung, welche direkt wird am Hubschrauber durchgeführt wird und mit einer praktischen Prüfung endet

Techniker Training EASA Part 66 B2

Fully EASA approved, Part 147 Theoretical and Practical Aircraft Type Instruction Course for Maintenance Engineers (EASA Part 66 B2 – Avionics) on the Eurocopter EC155 (with Arriel 2 Engine):

  • Kursbeginn ist der 26.08.2013
  • 15 Tage beträgt die Dauer der theoretischen Ausbildung und endet mit einer Prüfung zu den Schulungsinhalten
  • Mindestens 5 Tage dauert die praktischen Ausbildung, welche direkt wird am Hubschrauber durchgeführt wird und mit einer praktischen Prüfung endet.
  • Optional: Auf Wunsch kann für diesen Lehrgang das Modul "Airconditioning” gebucht werden. Der dreitägige Theorieunterricht ist aber kein Bestandteil der EASA Part 147 Zertifizierung.

Naturschutz- und Jugendlichen-Förderung vom Flughafen BER

Naturpflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet: Im Mittelpunkt des 9. Internationalen Workcamps inmitten der Zülowniederung stand der Groß Machnower Weinberg. 17 Jugendliche im Alter von 16 bis 21 Jahren aus insgesamt zehn Nationen nahmen am Workcamp teil. Heute präsentierten sie die Ergebnisse ihrer Arbeit. Im Rahmen des Naturausgleichs fördert die Flughafen Berlin Brandenburg die Freiwilligenarbeit der Jugendlichen.

Die Begegnung von Jugendlichen aus aller Welt wird in Kooperation mit dem Verein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (IJGD) e.V. organisiert und vom Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg e.V. vor Ort koordiniert. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH fördert das Internationale Workcamp im mittlerweile neunten Jahr. Seit dem ersten Camp im Jahre 2005 haben sich bereits 147 Jugendliche aus 32 Ländern für den Natur- und Landschaftsraum engagiert. Weitere langjährige Partner sind die Gemeinde und das Tourismusbüro Rangsdorf, die untere Naturschutzbehörde Teltow-Fläming sowie die Oberförsterei Wünsdorf.

Lebensräume für Waldbewohner gereinigt und vervessert

Der Groß Machnower Weinberg beherbergt unter anderem das drittälteste Naturschutzgebiet des Landes Brandenburg. Es wurde bereits 1936 eingerichtet. Vorbei an märkischen Kiefern und einem knorrigen Eichenwald öffnet sich Besuchern des Weinbergs nun ein "geführter" Weg auf die Bergkuppe, der die sensiblen Areale des Naturschutzgebietes meidet, diese aber dennoch erleben lässt. Von der Bergkuppe hat man einen Landschaftsblick bis weit hinter das Baruther Urstromtal.

Mit Geschick, Muskelkraft und großem Engagement befreiten die Jugendlichen hier rund 1.100 Meter Weg von tiefhängenden Ästen und dichtem Wildwuchs, legten mehr als 200 Meter Naturhecken an, sammelten 15 Säcke voll Müll und Unrat an den Waldrändern, schützten Ameisenhaufen und gestalteten den Aussichtspunkt auf der Bergkuppe neu. Flankierend wurden Pflegemaßnahmen auf den alten Weinbergterrassen zugunsten zahlreicher geschützter Tier- und Pflanzenarten durchgeführt. Rund 1.500 Quadratmeter Fläche wurden von Gehölzen, wie der Spätblühenden Traubenkirsche, befreit. Die Lebens- und Entwicklungsbedingungen für nationale und internationale botanische Besonderheiten sowie für an den Südhängen vorkommende, wärmeliebende Insekten wurden damit deutlich verbessert. Selbst gestaltete Schilder machen auf diese Besonderheiten aufmerksam.

Besuch am Flughafen Teil des Programms

Insgesamt 720 Arbeitsstunden leisteten die Jugendlichen in drei Wochen freiwilliger, naturverbundener Arbeit. Neben den sichtbaren Arbeitsergebnissen bleiben vor allem Naturerlebnisse haften. Mäusebussarde, Kraniche und Weißstörche ließen sich oberhalb des Weinberges blicken, im Wald waren Spechte zu hören und auf dem Weg zur Arbeit mit dem Rad konnten hin und wieder Rehe und Feldhasen beobachtet werden. Auch der Freizeitspaß kam nicht zu kurz. Gemeinsames Baden im Rangsdorfer Kiessee, Ausflüge nach Berlin und Potsdam sowie ein Besuch am künftigen Flughafen Berlin Brandenburg standen auf dem Programm.

Für den Ausbau des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt setzt sich die Flughafengesellschaft im Rahmen naturschutzrechtlicher Kompensationsmaßnahmen langfristig für zahlreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen ein. Das größte Projekt stellt hierbei die Zülowniederung dar – eine rund 2.600 Hektar große Niederungs- und Kulturlandschaft zwischen Mittenwalde, Dabendorf und Rangsdorf.

Airbus A320 Ersatz für South African Airways B737

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South African Airways (SAA) hat ihre ersten zwei A320 von insgesamt 20 im Jahr 2010 bei Airbus bestellten Flugzeugen der A320-Familie übernommen. Diese Entwicklung soll Kosteneffizienz bringen und SAA einen Ausbau ihres regionalen Streckennetzes im südlichen Afrika sowie die weitere Erhöhung der Wirtschaftlichkeit in diesem schnell wachsenden Markt ermöglichen.

Die mit IAE-V2500-Triebwerken ausgestatteten A320 bieten eine Zweiklassenkabine mit 24 Plätzen in der Business Class und 114 in der Economy Class. Die A320-Flugzeuge werden die aktuelle 737-800-Flotte der Airline ersetzen und ihre bereits betriebene A319-Flotte aufstocken. Damit schließt SAA eine neue Phase ihres Flottenmodernisierungsplans ab.

Trendsetter South African Airways

„Wir freuen uns über die Lieferung unserer ersten zwei A320. Der Betrieb einer modernen und homogenen Flotte spielt eine signifikante Rolle, wenn es darum geht, die Kosten zu reduzieren und die Einnahmen zu erhöhen. Die A320 wird SAA dabei unterstützen, dieses Ziel zu erreichen, und bietet unseren Fluggästen zugleich eine hochwertigere Kabine“, sagte Monwabisi Kalawe, Chief Executive Officer von SAA.

„SAA wird seit langem als ein Trendsetter für Afrika beim Thema Flugzeugauswahl betrachtet. Wir sind sehr erfreut über diesen weiteren Ausbau unserer guten Geschäftsbeziehungen“, sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. Die Airbus A320-Familie ist die weltweit erfolgreichste und modernste Single-Aisle-Flugzeugfamilie. Mehr als 9.600 Flugzeuge wurden bisher bestellt und über 5.600 an mehr als 380 Kunden und Betreiber auf der ganzen Welt ausgeliefert. Die Betriebskosten liegen bei der A320-Familie dank ihrer erwiesenen hohen Zuverlässigkeit und verlängerter Wartungsintervalle unter denen aller anderen Single-Aisle-Flugzeuge.

Astrium baut Ozeanographie-Instrument für Südkorea

Das Raumfahrttechnikunternehmen Astrium hat einen Vertrag mit der südkoreanischen Weltraumbehörde KARI (Korea Aerospace Research Institute) unterzeichnet. Im Rahmen dieses Abkommens werden Astrium und KARI das ozeanographische Instrument GOCI-II (Geostationary Ocean Color Imager II) für die zukünftige koreanische Mission GEO Kompsat 2B entwickeln und bauen. Die Mission soll im Jahr 2019 gestartet werden.

„Astrium kann nun seine hervorragenden Kenntnisse und sein Know-how einbringen und an KARI eines der weltweit besten ozeanographischen Abbildungs-Instrumente liefern“, sagte Eric Béranger, CEO von Astrium Satellites. „Dieser Vertrag ist auch ein großer wirtschaftlicher Erfolg für Astrium und bestätigt unsere weltweit führende Postion als Exporteur von Weltraum-Erdbeobachtungssystemen.“

Messung der Meerwasserfarbe liefert Daten über Algen und Fischbestände

Das Instrument GOCI-II wird entwickelt, um detaillierte Beobachtungen der Meerwasserfarbe zu liefern. Es wird eine Reihe von Diensten im Bereich Fischfang, Ökologie und Meteorologie unterstützen. Das Instrument kann zum Beispiel die Menge von Chlorophyll im Wasser bestimmen, Planktonarten unterscheiden, Algenausbreitung erkennen und verfügbare Fischgründe bestimmen.

Der mit dem KARI unterzeichnete Vertrag legt darüber hinaus fest, dass sechs koreanische Ingenieure an der Entwicklung des Instruments am Astrium-Standort in Toulouse beteiligt sein werden. Astrium hat zugestimmt, industrielle Dienste von Südkorea in Höhe von fünf Prozent des Vertragswerts in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus werden Prüfeinrichtungen von KARI an seinem Standort Daejeon in Korea für Umweltverträglichkeitstests genutzt.

Dieser neue Exportvertrag untermauert die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Astrium und dem KARI und ist das Ergebnis der von Astrium seit mehreren Jahren durchgeführten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich der optischen Messtechnik.

Mehrfach-High-Tech mit GOCI-II

GOCI-II ist die nächste Generation des Abbildungs-Instruments GOCI, das sich an Bord des COMS-Satelliten befindet. GOCI wurde ebenfalls von Astrium entwickelt und wird seit dem Start im Jahr 2010 erfolgreich von der südkoreanischen Weltraumbehörde betrieben.

GOCI-II bietet große Vorteile im Vergleich zu GOCI: erhöhte Auflösung (250 Meter), 12 Spektralbänder und die tägliche Erfassung der gesamten Erde. GOCI-II wurde auf Grundlage der neusten Technologien, die Astrium für Weltraumanwendungen entwickelt hat, konzipiert, einschließlich eines CMOS-Sensors mit sieben Millionen Pixeln, eines Siliciumkarbid-Teleskops und eines Hochpräzisions-Richtmechanismus.

Erfolgreich im internationalen Wettbewerb

Die Mitarbeit an institutionellen Weltraumprogrammen gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, sein Know-how weiter auszubauen und sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Durch diese Wettbewerbsfähigkeit konnte Astrium zum weltweit führenden Exporteur von Erdbeobachtungssatelliten aufsteigen – eine Position, die auch der europäischen Handelsbilanz zugutekommt.

Zusätzlich zum algerischen Satelliten Alsat-2, zum chilenischen Satelliten SSOT und zum vietnamesischen Satelliten VNREDSat-1, die im Juli 2010, im Dezember 2011 und im Mai 2013 in den Weltraum befördert wurden, arbeitet Astrium Satellites an einer Reihe von Erdbeobachtungs- und Wissenschaftsprogrammen, einschließlich des DZZ-Satelliten für Kasachstan, bei deren Auftragsvergabe Astrium sich gegen den internationalen Wettbewerb durchsetzen konnte. Des Weiteren wurden Verträge über die Ausstattung von Erdbeobachtungs- und Wissenschaftssatelliten mit von Astrium hergestellten Reflektoren und anderen wichtigen Komponenten unterzeichnet, einschließlich der Gyroskope, die bei der NOAA-JPSS-Mission der NASA verwendet werden.

Rosinenbomber DC-3 Dakota dreht Runden übers Münsterland

Schon im vergangenen Jahr begeisterte die 1944 gebaute Douglas DC-3 Dakota, die auch als "Rosinenbomber" bekannt ist, die Besucher des Flughafens Münster/Osnabrück am Boden und die Rundflugteilnehmer in der Luft. Auch in diesem Jahr wird dieser geschichtsträchtige Oldtimer wieder den Flughafen Münster/Osnabrück besuchen. Am Sonntag, 25. August finden insgesamt vier Rundflüge um 12:00 Uhr, 14:00 Uhr, 16:00 Uhr und 18:00 Uhr über das Münsterland statt.

Bei guten Witterungsbedingungen besteht sogar die Möglichkeit, sich den Rummelplatz im Rahmen der diesjährigen Grevener Kirmes aus etwa 700 Metern Höhe anzusehen, über den die DC-3 auf der Rundflugstrecke über das Münsterland ebenfalls ihre Kreise ziehen wird. Noch sind Plätze auf diesen etwa 30-minütigen Rundflügen für 125 Euro pro Person erhältlich.

Die Douglas DC-3 Dakota wird von der DDA Classic Airlines betrieben. Das historische Flugzeug gehörte früher zur Flotte der niederländischen Regierung und wurde von Prinz Bernhard pilotiert. Das Flugzeug hat die zeitgenössische Bemalung der niederländischen Fluggesellschaft KLM und trägt den Taufnamen Princes Amalia, nach der Tochter des Königs Willem Alexander.

Elektrofahrzeuge erobern Fuhrpark des Hamburger Flughafens

Der Flughafen Hamburg hat sich auch für den Betrieb am Boden ehrgeizige Ziele gesetzt: Schon in sieben Jahren sollen mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge der Hamburg Airport-Gruppe mit alternativen Energien fahren. Das sieht das "Mobilitätskonzept 2020" vor, das die Geschäftsführung beschlossen hat. Standardfahrzeuge wie Personenwagen, Kleintransporter, Sprinter und Busse sollen sogar zu 100 Prozent mit umweltfreundlichen Antriebsarten fahren.

Jüngster Schritt auf dem Weg zu alternativen Antrieben ist jetzt die Inbetriebnahme von sechs neuen Elektro-Smart-Fahrzeugen für die "Ramp Agents" – Flughafen-Mitarbeiter, die für die Koordination der Dienste während der Flugzeugabfertigung auf dem Vorfeld verantwortlich sind. Die Batteriekapazität reicht jeweils für zwei Dienstschichten, bevor die Wagen wieder an die Steckdosen angeschlossen werden müssen.

Neufahrzeuge nur mit alternativen Antrieben – 50 Prozent bis 2015

"Das passt hervorragend in den Betriebsablauf, dient der Umwelt und ist auch wirtschaftlich sinnvoll", erläutert Christian Noack, Geschäftsführer der Bodenverkehrsdienste. Zugleich seien zehn weitere Mercedes-Sprinter mit Erdgas-Antrieb bestellt worden, die als Mannschafts- und als Schleppfahrzeuge eingesetzt werden sollen.

"Das Mobilitätskonzept sieht vor, dass Neufahrzeuge grundsätzlich mit alternativen Antrieben zu beschaffen sind", so der zuständige Projektleiter in der Umweltabteilung, Volker Budde. "Bei normalen Fahrzeugen ist das ohne weiteres möglich, bei Spezialfahrzeugen wird jeder Einzelfall zunächst geprüft. Wenn der Markt wirtschaftlich und technisch vernünftige Alternativen bietet, wird die Entscheidung ebenfalls zugunsten der Nachhaltigkeit ausfallen." Dabei geht es um 25 Lastkraftwagen und 171 Spezialfahrzeuge wie zum Beispiel Flugzeug-Schlepper.

Bei den Personenwagen werden schon heute 20 Prozent aller Fahrzeuge mit Strom oder Bio-Erdgas betrieben. Bis 2015 sollen es bereits 50 Prozent sein. Von den Bussen fahren derzeit 32 Prozent – das sind sechs Fahrzeuge – mit Erdgas. Geplant ist hier, dass 2020 insgesamt 15 Busse mit Erdgas und vier weitere mit Strom oder – wenn verfügbar – mit Wasserstoff betrieben werden. Die Gepäckschlepper sind heute schon zu 100 Prozent mit Erdgas im Einsatz.

Grundsätzlich wird bei künftigen Ausschreibungen immer zunächst nach alternativen Antrieben gefragt. Dabei geht es um Gas, Elektro-Fahrzeuge, Hybridantriebe und später auch Wasserstoff- und Brennstoffzellenantriebe.

Ladestationen für Flughafenmitarbeiter und Passagiere

Im "Mobilitätskonzept 2020" werden nach den Plänen auch die Fahrzeuge der Mitarbeiter berücksichtigt: Dazu sollen im Mitarbeiter-Parkhaus Elektro-Ladesäulen zur privaten Nutzung aufgestellt werden. Aber auch die Passagiere werden künftig Elektro-Ladesäulen in den Parkhäusern des Flughafens nutzen können.

"Wir sind sicher, dass wir unsere Ziele erreichen können", sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung am Hamburg Airport, Michael Eggenschwiler. "Denn der Markt hat die notwendigen Angebote und arbeitet am Ausbau weiterer Möglichkeiten. Außerdem sind unsere Pläne wirtschaftlich darstellbar."

Hilfskampagne der Eurocopter Corporate Foundation

Die Association Castel Mauboussin steht Menschen mit Behinderung bei einem beruflichen Einstieg in die Luftfahrtbranche zur Seite. Von der Eurocopter Corporate Foundation erhält Sie nun Unterstützung bei der Ausbildung von Flugbegleitern für hubschraubergestützte Rettungseinsätze (HEMS, Helicopter Emergency Medical Services).

Ein solcher Flugbegleiter muss auf Beschluss der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) ab 2014 bei jeder HEMS-Mission an Bord sein womit werden Missionsstandards und die Flugsicherheit weiter verbessert werden. Auch werden rund 130 Arbeitsplätze in Frankreich geschaffen. Die Association Castel Mauboussin wird mit finanzieller Unterstützung der Eurocopter Corporate Foundation im Laufe des kommenden Jahres insgesamt drei Menschen mit Behinderung ausbilden. Den Start macht eine junge Frau. Sie beginnt ihre Ausbildung im September.

Förderprojekte in Entwicklungsländern

Gemeinsam mit "Acting for Life" unterstützt die Eurocopter Corporate Foundation künftig benachteiligte Gemeinden in Entwicklungsländern. Am Anfang steht ein integratives Drei- Jahres-Förderprogramm in Mexiko, wo Eurocopter seit über 30 Jahren präsent ist.

Im Rahmen dieses Projekts soll ab diesem Monat die Gesundheits-, Ernährungs- und Wirtschaftslage in dem verarmten Gebirgszug "Sierra Madre Oriental" verbessert werden. Die Unterstützung von Familien beinhaltet unter anderem Bildungsmöglichkeiten, Mikrofinanzleistungen, Flächen für biologische Landwirtschaft und den Zugang zu sauberem Wasser. Das Modell wird später auf andere ländliche Gebiete Mexikos ausgeweitet.

"Es liegt uns am Herzen, Jugendliche zu fördern und benachteiligten Menschen und Gemeinden zu helfen – sei es durch den Einsatz unserer Hubschrauber zu humanitären Zwecken oder durch die Unterstützung von Organisationen, die sich Tag für Tag vor Ort für unsere Mitmenschen stark machen", sagte Eurocopter-CEO Guillaume Faury. "Diese beiden Partnerschaften erweitern den Horizont unseres Engagements. Sie sind für unsere Foundation der Anfang zahlreicher weiterer Aktivitäten."

Von Rettungseinsätzen bis Einstiegshilfe in die Luftfahrt

Die Eurocopter Corporate Foundation wurde 2012 als unabhängige, unpolitische und gemeinnützige Rechtskörperschaft gegründet und vereint die Hilfsaktionen des Unternehmens unter einem Dach. Der Schwerpunkt liegt auf Rettungsmaßnahmen, Entwicklungshilfe, Unterstützung für Menschen, die durch Krankheit, Behinderung oder äußerst schwierige Lebensumstände benachteiligt sind. Ein weiterer Fokus liegt auf der Jugendförderung durch die Vermittlung luftfahrtechnischen Fachwissens.

Frachtzubehör für Lufthansa Cargo von Menschen mit Behinderung

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Die leuchtend gelben Spanngurte, mit denen Lufthansa Cargo ihre jährlich rund 1,7 Millionen Tonnen Fracht verzurrt, sind für den sicheren Lufttransport unverzichtbar. Seit mehr als 30 Jahren bezieht die Frachtairline sie von den Werkstätten für Behinderte Rhein-Main e.V. und verhilft damit vielen Menschen mit Behinderung zu einem sicheren Arbeitsplatz und fördert so aktive Inklusion.

Als größter Kunde des Vereins schafft Lufthansa Cargo bereits seit 1981 Perspektiven: mit der gestiegenen Anzahl an Gurten, die die Frachtfluggesellschaft in Auftrag gibt, stieg auch die Zahl der Beschäftigten in den Werkstätten. Aktuell fertigen diese 250.000 Spanngurte jährlich. Das ermöglicht rund 400 behinderten Menschen in der Rhein-Main-Region berufliche Qualifizierung und einen sicheren Arbeitsplatz.

Allein in Mörfelden-Walldorf sind rund 100 Menschen mit Behinderung ausschließlich für Lufthansa Cargo tätig. Außer den Spanngurten fertigen die Mitarbeiter der Werkstätten in Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim und Biebesheim auch Nassfrachtmatten für den Kleintiertransport und Abdeckplanen für Lufthansa Cargo. Alle Produkte werden von den Werkstattbeschäftigten nach vorgegebenen ISO-Normen und den hohen Qualitätsstandards von Lufthansa Cargo gefertigt.

Hubschrauber der ADAC Luftrettung schon mit 25.000 Einsätzen in 2013

Die Rettungshubschrauber der ADAC Luftrettung waren in der ersten Jahreshälfte 2013 so gefordert wie nie zuvor. 25.500 Mal hoben die "Gelben Engel der Lüfte" von einer der 35 Stationen ab und versorgten dabei über 23.000 Verletzte oder Erkrankte. Das sind rund 400 Einsätze mehr als im Vorjahreszeitraum.

Mit 1.339 Mal startete der Berliner Rettungshubschrauber "Christoph 31" am häufigsten in die Luft. Danach folgten "Christoph Europa 1" in Würselen (Nordrhein-Westfalen) mit 1.222 Einsätzen und "Christoph 10" in Wittlich (Rheinland-Pfalz) mit 1.106 Starts.

Die ADAC Notfallcrews wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres am häufigsten zu internistischen und neurologischen Notfällen wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfällen gerufen. Danach folgten Unfälle in der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit, im häuslichen Umfeld sowie Verkehrsunfälle. Die ADAC Luftrettung ist mit 49 Hubschraubern an 35 Stationen die größte zivile Luftrettungsorganisation in Deutschland. Im Jahr 2012 wurden die gelben Rettungshubschrauber zu insgesamt 49.243 Einsätzen gerufen.

Duty Free Shop am Airport Nürnberg vergrößert

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Airport Nürnberg hat seinen Duty Free Shop im Wartebereich des Flughafens komplett modernisiert und erweitert: Im neuen Ambiente wird Reisenden jetzt eine noch größere Auswahl hochwertiger Parfümerieartikel, Süßwaren, Schreibwaren sowie Tabakwaren und Spirituosen geboten.

Die Neugestaltung fand in Kooperation mit dem führenden Duty Free-Betreiber Gebr. Heinemann aus Hamburg statt. "Diese Maßnahme ist ein Meilenstein in der Umsetzung des Entwicklungskonzepts für den Airport Nürnberg", so Flughafengeschäftsführer Karl-Heinz Krüger.

Das Duty Free- und Travel Value-Geschäft gehört seit den Anfängen zu den Geschäftsfeldern des Flughafens und erfreut sich unter anderem aufgrund der Sondergrößen etwa bei Schokolade oder Düften besonderer Beliebtheit bei den Passagieren. Durch die Möglichkeit, im Duty Free Shop die Einkäufe auf dem Weg zum Gate tätigen zu können, sparen die Fluggäste wertvolle Zeit. Nach mehrmonatigem Umbau präsentiert sich der Shop nun im Obergeschoss des Terminals komplett neu gestaltet und ausgestattet: Auf rund 560 Quadratmetern (vormals 450 Quadratmeter) kommt die Angebotsvielfalt durch deutlich klarere Sortimentsstrukturen, ein modernes funktionales Mobiliar sowie ein neues Beleuchtungssystem noch besser zur Geltung.

Der gewonnene Platz wurde aber nicht nur genutzt, um das Sortiment zu erweitern, die Kunden bekommen auch mehr Platz zum Schlendern oder zum Verweilen und damit ein deutlich komfortableres Einkaufserlebnis. Neue Aktivitätenflächen überraschen und präsentieren den Reisenden internationale Markenprodukte zu günstigen Preisen.

Bereits in die Planung ließ Gebr. Heinemann sein gesammeltes Know-how einfließen. Zusätzlich investierte das Hamburger Handelshaus in die Ladeneinrichtung sowie den kompletten Aufbau. "Wir freuen uns sehr über die Erweiterung und Expansion des Nürnberger Airports und die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit. Wir legen mit diesem Engagement klar ein Bekenntnis zum Standort Nürnberg ab", so Inhaber Gunnar Heinemann. Shoppen können im neuen Shop alle, die im Besitz einer gültigen Bordkarte sind. Egal ob bei Flügen innerhalb Deutschlands, Europas oder auf dem Weg zu fernen Kontinenten, unabhängig vom Flugziel zahlt jeder Kunde den gleichen Preis. Einzige Ausnahme bilden aufgrund der Banderolenpflicht die Tabakwaren.

Betreiber des Duty Free Shops bleibt der Flughafen. "Wir verfügen über eine langjährige Kompetenz als hochprofessioneller Duty Free-Betreiber", erklärt Harry Marx, Geschäftsführer der Flughafen Nürnberg Service GmbH. "Deshalb ist es ein logischer Schritt, die Qualität und das Angebot kontinuierlich weiterzuentwickeln", Marx weiter: "Wir sind stolz darauf, den Kunden in Zukunft ein deutlich attraktiveres Sortiment in einem modernen Ambiente zur Verfügung stellen zu können."

American Airlines erhält ersten Airbus A319

American Airlines hat heute ihr erstes Flugzeug der A320-Familie im Rahmen einer feierlichen Zeremonie bei Airbus in Hamburg übernommen. Teams von American Airlines, Airbus und CFM International feierten die Auslieferung des ersten von insgesamt 260 bestellten Airbus Single-Aisle-Jets, mit denen die Fluggesellschaft in die Zukunft fliegen will.

Die A319-Jets von American bieten Platz für 128 Passagiere in zwei Klassen und werden zunächst im Inlandsnetz der Airline und dann ab Herbst auf Strecken nach Mittelamerika eingesetzt. Die Flugzeuge werden mit zwei CFM56-Triebwerken ausgerüstet.

Premiere für Airbus und American Airlines

Die Auslieferung ist nicht nur für American Airlines eine Premiere, sondern auch für Airbus: Das ausgelieferte Flugzeug ist die erste A319 mit Sharklets – Flügelspitzen-Verlängerungen aus leichten Verbundwerkstoffen, die den Treibstoffverbrauch um bis zu vier Prozent reduzieren und die Flexibilität bieten, entweder 110 nautische Meilen weiter zu fliegen oder eine höhere Nutzlast von bis zu 500 Kilogramm mitzuführen. Die A319 von American ist zugleich das einhundertste mit Sharklets ausgerüstete Flugzeug der A320-Familie. Sharklets sind als Option für alle neu gebauten Flugzeuge der A320-Familie erhältlich und gehören zur Standardausstattung bei allen Mitgliedern der A320neo-Familie.

„Wir sind hoch erfreut, American Airlines erneut zur Familie der Betreiber unserer Flugzeuge zählen zu können“, sagte John Leahy, Chief Commercial Officer Customers von Airbus. „Mit der Einführung der A320-Familie unterstreicht die Airline ihr Vertrauen in ein Single-Aisle-Produkt, das den Markt für Airlines in aller Welt grundlegend verändert hat. Wir freuen uns, dass die A320-Familie ein fester Bestandteil des künftigen Erfolgs und der strategischen Weiterentwicklung der Airline sein wird.“

A320 weltweit auf Wachstumskurs

„Beim Design der neuen A319 wurde der Kunde konsequent in den Mittelpunkt gestellt“, sagte Virasb Vahidi, Chief Commercial Officer von American Airlines. „Die Einführung der A319 ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg, ein starkes Fundament für American zu schaffen. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Airbus.“

Die Jets der Airbus A320-Familie sind die weltweit erfolgreichsten und modernsten Single-Aisle-Passagierflugzeuge. Mehr als 9.600 Flugzeuge wurden bisher bestellt und über 5.600 an mehr als 380 Kunden und Betreiber auf der ganzen Welt ausgeliefert. Die Betriebskosten liegen bei der A320-Familie dank ihrer erwiesenen Zuverlässigkeit und verlängerten Wartungsintervalle unter denen aller anderen Single-Aisle-Flugzeuge.

Drohne Heron 1 absolviert 15.000 Flugstunden in Afghanistan

Die drei von der Cassidian Airborne Solutions im Auftrag der Luftwaffe betriebenen Systeme des Musters Heron 1 sind im nordafghanischen Mazar-e-Sharif stationiert und werden dort von einem Team aus Ingenieuren, Piloten und UAS-Spezialisten betreut. Anfang Juli hat das Unbemannte Flugsystem Heron 1 die fünfzehntausendste Flugstunde im Einsatz absolviert.

Das unbemannte Aufklärungssystem Heron 1 liefert mit seinen Sensoren rund um die Uhr wertvolle Informationen zur Vorbereitung und Durchführung von militärischen Operationen. Der integrierte Satellitendatenlink ermöglicht der Bundeswehr und ihren Nato-Partnern dabei die Überwachung der gesamten Nordhälfte Afghanistans, die mit einer Ausdehnung von mehr als 300.000 Quadratkilometern fast der Fläche der Bundesrepublik Deutschland entspricht. Heron leistet so einen inzwischen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz der Soldaten und der Zivilbevölkerung im Einsatzgebiet.

Echtzeitvideo-Funktion als entscheidendes Kriterium

Die Verfügbarkeit des unbemannten Aufklärungssystems zur Überwachung laufender Operationen aus der Luft mittels Echtzeitvideo ist mittlerweile ein entscheidendes Kriterium für die Durchführung von Operationen. Die Akzeptanz und die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft von Heron 1 wird durch ein Instandsetzungsteam von Cassidian vor Ort sichergestellt, welches Tag für Tag rund um die Uhr (24/7) die Einsatzbereitschaft der drei Fluggeräte und der beiden Bodensegmente garantiert. Bisher hat Heron 1 in Afghanistan mehr als 1.300 Flüge absolviert.

Thomas Reinartz, Geschäftsführer bei Cassidian Airborne Solutions betont: „Die Luftwaffe erbringt mit diesem System Leistungen, die im Vergleich mit anderen Nationen führend sind. Die so gewonnenen positiven System- und Einsatzerfahrungen bei der Luftwaffe und der Industrie werden bei der Nutzung zukünftiger unbemannter Flugsysteme Eingang finden.“

Übergabe der Drohnen in der Luft

Heron 1 wird in einem sogenannten Betreibermodell auf Leasingbasis von der Bundeswehr eingesetzt. Die Cassidian-Tochter Cassidian Airborne Solutions mit Sitz in Bremen übernimmt dabei sämtliche Wartungsarbeiten und stellt sicher, dass der Bundeswehr die Drohnen jederzeit zur Verfügung stehen. Der Vertrag beinhaltet auch, dass die Starts und Landungen in Mazar-e-Sharif von Cassidian-„Piloten“ gesteuert werden und das Flugzeug dann in der Luft an das Bundeswehrpersonal übergeben wird. Die Bundeswehr kann sich somit voll auf die Erfüllung ihrer Mission konzentrieren und wird personell nicht durch unterstützende Aufgaben (Start, Landung, Wartung, Instandsetzung) belastet.

Heron 1 ist ein Unbemanntes Flugsystem für mittlere Flughöhen und lange Verweildauer über dem jeweiligen Einsatzgebiet (MALE) des israelischen Herstellers IAI. Das Flugzeug besitzt eine Spannweite von siebzehn Metern und hat eine maximale Missionsdauer von mehr als vierundzwanzig Stunden. Zu den Aufgaben zählen unter anderem das Aufspüren von Sprengfallen aus der Luft, Konvoi- und Patrouillenbegleitung, Unterstützung von Einsatzkräfen bei Gefechtssituationen, Fahrstreckenerkundung und Überwachung, Erstellen von Bewegungsprofilen und Langzeitüberwachung, Unterstützung zur Lagebeurteilung sowie Objekt- und Lagerschutz.

Surf-Camp und Europameisterschaft auf Münchner Flughafen-Welle

Pünktlich zum Start der bayerischen Sommerferien können sich Surf-Fans, Fluggäste und Airport-Mitarbeiter am Münchner Flughafen wieder auf ein Wasserspektakel freuen, das bereits in den beiden vergangenen Jahren hohe Wellen geschlagen hat. Die dritte Ausgabe von "Surf & Style powered by Lufthansa" findet dieses Mal vom 31. Juli bis zum 25. August 2013 im Forum des München Airport Center (MAC) statt.

Surfen für Anfanger und Profis – Europameisterschaft im August

Aufgrund des großen Erfolgs hat die Flughafen München GmbH (FMG) die Veranstaltung zwischen den beiden Landebahnen um eine auf vier Wochen verlängert. Das große Wasserbecken für die "stehende Welle" wird auf insgesamt 200 Quadratmeter erweitert. Darüber hinaus wird durch den Einsatz zusätzlicher Pumpen ein noch höherer Wellengang ermöglicht – die stehende Welle erreicht dann eine Breite von zehn Metern und eine Höhe von 1,50 Meter.

Die Benutzung der sowohl für Einsteiger als auch Profis geeigneten Wellenreitanlage ist ebenso kostenlos wie das Beobachten des Surf-Spektakels. Die Anlage ist täglich von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.

Höhepunkt der Veranstaltung ist wie in den vergangenen Jahren die Austragung der 3. Europameisterschaft im "Surfen auf einer stehenden Welle" am 10. und 11. August, bei der neben den Lokalmatadoren vom Münchner Eisbach auch internationale Größen antreten. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro. Im letzten Jahr verfolgten über 20.000 begeisterte Zuschauer das Finale live vor Ort.

Surf-Camps für Kinder und Jugendliche – Strandbereich

Während der vier Veranstaltungswochen finden am Münchner Flughafen unter der Woche vormittags wieder dreitägige Surf-Camps für Kinder und Jugendliche statt, bei denen erfahrene Surflehrer den Nachwuchs an das Wellenreiten heranführen. Aufgrund des großen Zuspruchs in der Vergangenheit ist sowohl für das "Freie Surfen" – täglich jeweils ab 15:00 Uhr – als auch die Surf-Camps eine vorherige Anmeldung über die Homepage des Flughafens München erforderlich.

Zur Planungssicherheit wird für die dreitägigen Surf-Camps eine Gebühr von 15 Euro erhoben. Darin sind neben der Startgebühr und der professionellen Betreuung auch Obst und Getränke für die Nachwuchssurfer enthalten. Darüber hinaus werden Shirts mit dem "Surf & Style"-Logo angeboten.

Rund um die Wellenreitanlage, die mehr als 1.000 Kubikmeter Wasser fasst, lädt ein Strandbereich mit Palmen, Liegestühlen und einer Cocktailbar die Zuschauer und Surfbegeisterten zum Verweilen ein. Die Tribüne bietet rund 500 Sitzplätze. Die passende Ausrüstung, um die Welle zu testen, kann vor Ort kostenlos ausgeliehen werden. Besucher der Surf-Veranstaltung können das Parkhaus P20 bis zu fünf Stunden gratis nutzen.

DRF-Luftrettung im Sonographiekurs mit mobilem Ultraschall

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Nach einem schweren Verkehrsunfall besteht bei einem Patienten der Verdacht auf innere Blutungen, die lebensgefährlich sind. Nur mit einem mobilen Sonographiegerät kann der Notarzt solche Blutungen bereits am Unfallort erkennen. Unter realitätsnahen Bedingungen haben die Rendsburger Besatzungen der DRF Luftrettung in den Räumlichkeiten der Augenklinik am vergangenen Wochenende daher einen speziellen Sonographiekurs durchgeführt.

"Ziel war es, dass Notärzte und Rettungsassistenten den Umgang mit dem neuen Sonographiegerät Vscan trainieren. Die mobile Sonographie kann die Diagnoseentscheidungen bei schwerverletzten Personen vereinfachen und bei der Auswahl der Therapie sowie der Zielklinik ausschlaggebend sein.

Außerdem kann es bei Bedarf für Untersuchungen im Herzbereich angewendet werden. Dies entspricht den neuen Reanimationsrichtlinien (ERC-Guidelines 2010), in denen der Einsatz der Sonographie bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand als sinnvolles Mittel angesehen wird", erläutert Dr. Gerson Conrad, Medizinischer Ausbildungsleiter der DRF Luftrettung.

Der zweitägige Kompaktkurs, der von der DEGUM (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) zertifiziert ist, beinhaltete einen theoretischen Teil sowie mehrere Praxiseinheiten. Ein hochqualifiziertes Instruktorenteam schulte in Kleingruppen die Teilnehmer: Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Sonographie sowie einer Vorstellung aktueller wissenschaftlicher Studiendaten und Fallberichte hatten die Teilnehmer im anschließenden Praxisteil die Gelegenheit, Sonographien unter realitätsnahen Einsatzbedingungen an Probanden und Patienten durchzuführen.

 

Innovationszentrum für Flug-Antriebe von Morgen in Ottobrunn

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Der Innovationscampus in Ottobrunn/Taufkirchen, bisher unter dem Arbeitstitel Bavarian International Campus Aerospace and Security (BICAS) bekannt, hat am Montag vom Bayerischen Wirtschaftsministerium Förderbescheide in Höhe von fast 11 Mio. Euro für die ersten drei Forschungsprojekte erhalten. Für eines der Projekte plant die EADS gemeinsam mit der TU München den Bau eines Spezialgebäudes für die Gewinnung von Biokerosin aus Algen, das „Algentechnikum“.

„Ludwig Bölkow Campus“: Forschen über Hochschularten hinweg

Darüber hinaus wurde dem BICAS der Name „Ludwig Bölkow Campus“ verliehen. „Mit dem Campus investiert der Freistaat Bayern in Technologien von morgen und verbindet das Know-how von Luft-, Raumfahrt und Sicherheit an einem Ort. Wir schaffen damit eine einmalige Kooperation zwischen Industrie und Forschung, von der auch der Standort Bayern profitiert“, sagt der stellvertretende Bayerische Ministerpräsident Martin Zeil. Das Projekt wird durch das Bayerische Wissenschaftsministerium unterstütz.

Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch betont: „Der Ludwig Bölkow Campus ist ein Modell, das geradezu beispielhaft für eine moderne Wissenschaftspolitik in Bayern steht. Er überschreitet die Grenzen von Hochschulen und Hochschularten. Er verbindet die Hochschulforschung mit außeruniversitärer Forschung. Er bezieht die Lehre ein – mit attraktiven neuen Ausbildungsangeboten. Und er vernetzt in idealer Weise Wissenschaft und Wirtschaft.“

„Bayern ist auch dank seiner Innovationskraft so erfolgreich. Die Projekte des Campus sind ein besonders schönes Beispiel dafür, wie wir durch Vernetzung von Wirtschaft und Forschung einen Mehrwert für ganz Bayern schaffen und unsere Spitzenposition bei den Ideen und Innovationen verteidigen können“, sagt Bayerns Staatskanzleichef Thomas Kreuzer.

Jean Botti, Forschungsvorstand der EADS, erklärt: „Der Ludwig Bölkow Campus steht für Innovation und Hochtechnologie. Mit dem Sitz der EADS-Konzernforschung in Ottobrunn hat der Campus ein perfektes Umfeld. Der Start der gemeinsamen Forschungsprojekte ist der Beginn einer vernetzten Forschung auf dem Gebiet der Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheit.“

Bedarf an Zukunftstechnologie durch strengere Auflagen

Als Vertreter der Wissenschaft im Konsortium sagt Professor Wolfgang Herrmann, Präsident der TU München: „Hier in Ottobrunn entsteht ein einzigartiger Campus aus Universitäten und Unternehmen für Innovationen in Zukunftsfeldern. Gemeinsam werden wir in wissenschaftlich und wirtschaftlich vielversprechenden Themen forschen, lehren, anwenden und nutzen. Heute machen wir mit dem Technikum für innovative Antriebsstoffe aus Algen den ersten Auftakt. Gemeinsames, vernetztes Lernen wird dem Ludwig Bölkow Campus ein unverwechselbares Profil geben.“

Frank Anton, Leiter Traction Drives der Siemens AG und damit für das Thema Electric Aircraft bei Siemens zuständig: „Immer mehr Menschen fliegen, die Passagierzahlen steigen. Gleichzeitig steigt der Kerosinpreis, und wir müssen strengere Umweltauflagen erfüllen. Einen Ausweg bietet nur unser Erfindungsreichtum. Deswegen ist es so wichtig, dass EADS, Siemens und die Konsortialpartner jetzt diesen Forschungscampus ins Leben rufen.“

Professor Rudolf Schwarz, geschäftsführender Gesellschafter der IABG, sagt: „Die strategische Weiterentwicklung der IABG sieht neue Leistungselemente in den Bereichen alternative Energien und zivile Sicherheit vor. Die in unserem Campus-Projekt EUROPAS initiierten Entwicklungs-, Verifikations- und Integrationsleistungen für eine luftgestützte, vollelektrische Sensorplattform verbinden sämtliche Forschungsmodule des Ludwig Bölkow Campus (Green Aerospace, Public Security, Autonomes Fliegen, Systems Integration) in einer symbiotischen Weise.“

Biokerosin und elektrische Flug-Antriebe erforschen

Ein Schwerpunkt der geförderten Projekte liegt in der Erforschung umweltverträglicher Technologien für das Fliegen der Zukunft:

  • Das Projekt „PowerLab“ widmet sich dem elektrischen Fliegen. Im Labor testen Experten hybride und vollelektrische Antriebe für Luftfahrzeuge, die Konfiguration von Energiesystemen sowie die Zertifizierbarkeit von Prototypen.
  • Forscher im Projekt „EUROPAS“ entwickeln elektrisch angetriebene unbemannte Aufklärungsflugzeuge für zivile Einsätze. Ingenieure prüfen dabei nicht nur den Antrieb, sondern auch die Auslegung von für den allgemeinen Luftverkehr zulassungsfähigen Flugreglern und den vollelektronischen Datenlink.
  • Im Projekt „AlgenFlugKraft“ ist der Forschungsschwerpunkt die industrielle Nutzung von Biokerosin. Als Basis zur Gewinnung von Biokraftstoff dienen dabei Mikroalgen. Sie sind aufgrund ihres höheren Biomasseertrags im Vergleich zu Landpflanzen effizienter, stehen nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion und erzeugen zudem keine Abfallstoffe.

Um das Wachstum von Algen unter verschiedenen klimatischen Bedingungen zu testen, wird auf dem Campusgelände das „Algentechnikum“ gebaut. Dieses Gebäude im Wert von rund 10 Mio. Euro wird gemeinsam von EADS und dem Bayerischen Wissenschaftsministerium finanziert.

Nach Übergabe der Förderbescheide fand der symbolische Spatenstich für dieses Spezialgebäude auf dem EADS-Gelände statt. Hierfür setzten die Bayerischen Staatsminister Martin Zeil, Wolfgang Heubisch und Thomas Kreuzer sowie weitere hochrangige Vertreter von EADS und TU München den Spaten an.

Weitere Absichtserklärungen der Konsortialpartner unterzeichnet

Im Rahmen der Veranstaltung unterzeichneten außerdem die Konsortialpartner Absichtserklärungen, die unter anderem die zukünftige Kooperation zwischen der neugegründeten Ludwig Bölkow Campus GmbH und Munich Aerospace e.V., Luft- und Raumfahrtfakultät, regeln.

Die Konsortialpartner des „Ludwig Bölkow Campus“ sind EADS, IABG, Siemens, Technische Universität München, Universität der Bundeswehr München, Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Bauhaus Luftfahrt sowie als weiterer Partner das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Auf dem Bild: Spatenstich für das Algen-Technikum auf dem Ludwig Bölkow Campus in Ottobrunn, v. l. n. r.: Thomas Müller, Standortleiter EADS Ottobrunn, Sebastien Remy, Leiter EADS Innovation Works, Professor Thomas Brück, Fakultät für Chemie der TU München, Martin Zeil, stellvertretender Bayerischer Ministerpräsident, Thomas Kreuzer, Leiter der bayerischen Staatskanzlei, Wolfgang Heubisch, bayerischer Wissenschaftsminister, Professor Wolfgang Herrmann, Präsident der Technischen Universität München. (c) EADS

Getränkewagen für Vorfeld-Arbeiter

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Die Beschäftigten auf dem Vorfeld des Frankfurter Flughafens erleben auch in dieser Woche "heiße Tage": Auf bis zu 35 Grad Celsius steigt das Thermometer in Frankfurt. Auf dem Vorfeld müssen sie sogar mit noch höheren Temperaturen zurechtkommen. Auf den schattenlosen Flächen, auf denen sie schwerste körperliche Arbeit leisten, können die Temperaturen auf über 40 Grad ansteigen.

Dennoch müssen die Beschäftigten trotz der Hitze hochkonzentriert arbeiten. Deshalb bietet ihnen der Flughafenbetreiber einen besonderen Service an: Fünf Getränkewagen versorgen die Mitarbeiter direkt auf dem Vorfeld kostenlos mit Getränken.

Gekühlter Multivitaminsaft, Limonade und Wasser stehen dabei ebenso zur Auswahl wie Tee und Bouillon. An heißen Tagen werden etwa 2.500 Liter Flüssigkeit ausgeschenkt – dies entspricht dem Inhalt von ca. 208 Wasserkästen. Die Fahrzeuge sind in der Zeit von 06:00 Uhr bis in den späten Abend im Dauereinsatz und mit großen Getränkebehältern sowie Trinkbechern bestückt.

Bundesverteidigungsministerium zur Zulassung des Airbus A400M

Eine zeitgerechte Auslieferung der „deutschen“ A400M gemäß der Vertragsänderung von 2010 ist laut Verteidigungsministerium derzeit sichergestellt. Gemäß der vertraglichen Vereinbarungen werden die militärischen Komponenten zunächst durch die Certification Qualification Organisation (CQO), an denen deutsche Musterprüfer beteiligt sind, geprüft.

Die zivile Musterzulassung des Basisluftfahrzeuges der A400M durch die European Aviation Safety Agency (EASA) wurde bereits im März 2013 abgeschlossen. Der CQO gehören alle A400M Partnernationen an, darin wurde Deutschland durch Vertreter der Musterprüfstelle für Luftfahrzeuge der Wehrtechnische Dienststelle 61 (WTD 61) vertreten bzw. zeitweise turnusgemäß geführt. Ihr Ziel ist die Harmonisierung der nationalen, teilweise unterschiedlichen militärischen Musterzulassungsverfahren.

Auf EASA-Zulassung soll nationale Zulassung folgen

Jede Nation muss aber ihre Luftfahrzeuge nach den nationalen Regelungen zulassen. Anschließend erfolgt daher auf dieser Basis die nationale deutsche militärische Musterzulassung durch den Leiter des Musterprüfwesens für Luftfahrtgerät der Bundeswehr (WTD61).

Aufbauend auf der zivilen Musterzulassung wird durch den Leiter des Musterprüfwesens für Luftfahrtgerät der Bundeswehr (Leiter ML) die militärische Musterzulassung für die deutschen A400M-Luftfahrzeuge erklärt. Das Verfahren zur Erteilung der nationalen militärischen Musterzulassung für die deutschen Maschinen der A400M ist bereits weitestgehend festgelegt.