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Brand in Nairobis Flughafen verzögert Condor

Auf dem Flughafen Jomo Kenyatta International Airport (NBO) in Nairobi (Kenia) ist heute ein Feuer ausgebrochen. Durch den inzwischen gelöschten Brand am Flughafen Nairobi kommt es aber zu einer Verzögerung des Condor-Fluges DE 2264, der von Frankfurt über Nairobi nach Mombasa und dann mit der Flugnummer DE2265 zurück nach Frankfurt fliegen sollte.

Das Flugzeug war heute Morgen sicher in Nairobi gelandet, kann im Moment den Weiterflug aber nicht fortsetzen, da der Flughafen geschlossen ist. An Bord der Maschine des Typs Boeing 767 mit der Kennung D-ABUK befanden sich 243 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder. Alle Passagiere und Crewmitfglieder sind wohlauf.

Alle Gäste mit dem Ziel Nairobi haben die Maschine inzwischen verlassen und sind auf dem Weg zu ihren Hotels. Die Passagiere, die mit der Maschine nach Mombasa weiterfliegen sollten, werden an Bord verpflegt und im Moment wird geprüft, die Passagiere in Hotels in Nairobi unterzubringen. Die Gäste, die von Mombasa einen Rückflug nach Frankfurt gebucht haben, sind zurück in ihren Hotels und werden von der Thomas Cook-Reiseleitung betreut.

Deutsche Fluggesellschaften glänzen mit Energieeffizienz

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"Die deutschen Fluggesellschaften haben es geschafft, innerhalb eines Jahres 352 Millionen Liter Kerosin einzusparen," so Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, über die Ergebnisse des neuen BDL-Reports Energieeffizienz und Klimaschutz, der in Berlin vorgestellt wurde. "Mit dieser eingesparten Kerosinmenge könnten 6,2 Millionen Passagiere auf der Strecke Berlin – Mallorca transportiert werden."

Pro Passagier und 100 Kilometer konnte der Durchschnittsverbrauch der BDL-Fluggesellschaften innerhalb eines Jahres von 3,92 auf 3,8 Liter verringert werden. Das bedeutet eine Effizienzsteigerung von 3,2 Prozent. "Die deutsche Luftfahrt ist damit Vorreiter in Sachen Energieeffizienz. Wir übertreffen mit diesem Wert sogar deutlich das Ziel von 1,5 Prozent jährlicher Effizienzsteigerung, das sich die weltweite Luftfahrt selbst gesteckt hat", so Siegloch über die Erfolge der deutschen Luftfahrt.

Meilensteine aus dem Report

Beispiele aus der Praxis zeigen in dem Report, was schon heute von den Fluggesellschaften, den Flughäfen, der Deutschen Flugsicherung und den Herstellern unternommen wird, um den Einfluss des Luftverkehrs auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten.

  • Neuer Effizienzrekord 2012: Im Durchschnitt verbraucht die Flotte der deutschen Fluggesellschaften nur 3,8 Liter pro Passagier und 100 Kilometer.
  • Emissionsrückgang trotz Verkehrswachstum: Die CO2-Emissionen der deutschen Inlandsflüge gingen seit 1990 um 20 Prozent zurück – trotz eines Verkehrswachstums von 63 Prozent.
  • CO2-Anteil des Luftverkehrs: Obwohl der Luftverkehr weltweit wächst, konnte der Anteil des Luftverkehrs an den weltweiten CO2-Emissionen konstant unter drei Prozent gehalten werden.

Seit Januar 2013 läuft eine Kampagne, mit der die deutsche Luftfahrt über den Verbrauch der deutschen Flugzeugflotte informiert. Der Slogan lautet: "Vier bringen Sie weiter". Die Kampagne, an der sich alle deutschen Airlines und Flughäfen beteiligen, will Informationen über den Verbrauch und die Energiebilanz der der deutschen Luftfahrt bereitstellen.

Ansprechpartner BDL für Politik und Öffentlichkeit

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wurde 2010 als gemeinsames Sprachrohr der deutschen Luftverkehrswirtschaft gegründet. Er wird geleitet von Klaus-Peter Siegloch als Präsident und Matthias von Randow als Hauptgeschäftsführer.

Der BDL setzt sich für eine Stärkung des Luftverkehrsstandortes Deutschland ein. Als zentraler Ansprechpartner für Politik, Medien und Öffentlichkeit, bündelt und kommuniziert er die Themen, die von Bedeutung für die Branche sind. Mitglieder des Verbandes sind Fluggesellschaften, Flughäfen, die Deutsche Flugsicherung und die Gebrüder Heinemann als Leistungsanbieter im deutschen Luftverkehr.

Münchner Airport-Fundsachenversteigerung mit Mittermeier

Rund 250 Fundsachen, die am Münchner Airport verloren oder vergessen wurden, kommen am Samstag, den 10. August 2013, ab 13:00 Uhr auf dem Volksfestplatz an der Buchbacherstraße in Dorfen unter den Hammer. Die Bandbreite der Auktionsgüter reicht von Armbanduhren, über Spiegelreflexkameras, Laptops, Sonnenbrillen und Handys bis zu Bekleidung und Schmuck. Auch Überaschungskoffer werden versteigert.

Auch in diesem Jahr findet sich wieder Außergewöhnliches und Skurriles unter den Fundstücken wie etwa Bierkrüge, Geh-und Wanderstöcke, Gardinenstangensets oder auch Kettensägen und Akkuschrauber. Schnäppchenjäger können auch für fünf ungeöffnete Koffer bieten, die als "Überraschungspakete" versteigert werden.

Interessenten haben am Versteigerungstag von 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr die Gelegenheit, die Fundsachen zu besichtigen. Versteigert werden die Fundstücke wieder von Josef "Sepp" Mittermeier. Die ersteigerten Fundsachen müssen bar bezahlt werden. Ein Teil der Erlöse wird für karitative Zwecke in der Flughafenregion verwendet.

Hubschrauber der HDM Luftrettung transportiert erste Wach-ECMO-Patientin

Die Besatzung des Nürnberger Intensivtransporthubschraubers der HDM Luftrettung "Christoph Nürnberg" ist am 09. Juli mit einer junge Frau mit einer künstlichen Lunge im Einsatz gewesen. Die Patientin musste von der Universitätsklinik Würzburg nach Rheinland-Pfalz transportiert werden. Das Besondere: Trotz künstlicher Lunge war die Patientin während des Fluges bei Bewusstsein (sogenannte "Wach-ECMO") und lediglich leicht sediert, um ihr die Angst vor dem Transport zu nehmen.

Die junge Frau aus den U.S.A. befand sich wegen einer schweren Lungeninfektion schon mehrere Wochen zuvor in einer deutschen Spezialklinik in Behandlung. Aufgrund eines Lungenversagens wurde sie zwei Wochen vor dem Transport durch das ECMO-Team der anästhesiologischen Klinik der Universitätsklinik Würzburg an eine künstliche Lunge (ECMO – Extrakorporale Membranoxygenierung) angeschlossen und in die Universitätsklinik übernommen

Da die Patientin nach Möglichkeit zeitnah eine Lungentransplantation erhalten sollte, wurde beschlossen, sie in die U.S.A. zu repatriieren. Dort ist die Verfügbarkeit von Spenderorganen deutlich größer als in Deutschland. Aufgrund der engen Zusammenarbeit des ECMO-Teams der Universitätsklinik Würzburg mit dem am Nürnberger Flughafen stationierten Hubschrauber der HDM Luftrettung wurde dieser für den Spezialtransport am 09. Juli angefordert.

ECMO-Transport im Hubschrauber vermeidet Nachteile

Die Nürnberger Hubschrauberbesatzung hatte an diesem Tag ein Kind nach Würzburg transportiert und konnte so schnell bei der ECMO-Patientin sein. Nach Klärung der medizinischen Details und Übernahme der jungen Frau mit Unterstützung der Ärzte vor Ort, startete "Christoph Nürnberg" um 16:41 Uhr und nahm Kurs auf die rheinland-pfälzische Zielklinik. Der Flug an Bord des Hubschraubers wurde von einem Anästhesisten des Würzburger ECMO-Teams unter der Leitung von Dr. Ralf Michael Muellenbach begleitet.

"Gemeinsam mit dem Nürnberger Team der HDM Luftrettung führen wir schon seit einigen Jahren ECMO-Transporte durch – Tendenz steigend. Hierbei handelt es sich um eine sehr anspruchsvolle intensivmedizinische Technik, bei der das Blut des Patienten außerhalb des Körpers über eine künstliche Membran mit Sauerstoff angereichert und das Kohlendioxid eliminiert wird. Zum ersten Mal haben wir eine Patientin, die an eine künstliche Lunge angeschlossen ist, in ‚wachem‘ Zustand transportiert. Die sogenannte ‚Wach-ECMO‘ hat den Vorteil, dass eine schädigende Beatmung sowie die nachteiligen Effekte einer längerfristigen tiefen Narkose, wie beispielsweise der Verlust von Muskelkraft, vor einer Lungentransplantation vermieden werden. So werden diese Patienten auf der Intensivstation an der künstlichen Lunge aus dem Bett mobilisiert, um die Muskulatur zu stärken und zu trainieren", erläutert Dr. Ralf Michael Muellenbach.

Um 17:30 Uhr erfolgte die Landung an der Zielklinik, wo die Patientin in stabilem Zustand an die dortigen Ärzte übergeben wurde. Der Transport in ein spezielles ECMO-Zentrum in San Antonio, U.S.A., erfolgte bereits wenige Stunden später mit dem Flugzeug.

High-Tech-Ausstattung der DRF Luftrettungs-Hubschrauber

"Die Hubschrauber der DRF Luftrettung können aufgrund ihrer Schnelligkeit auch entfernte Kliniken in kurzer Zeit erreichen. Christoph Nürnberg ist als mobile Intensivstation mit modernsten medizinischen Geräten ausgestattet. Mehrere Hundert Intensivtransporte werden pro Jahr durchgeführt. Außerdem können aufgrund der Hubschraubergröße auch problemlos zusätzliche medizintechnische Geräte und Systeme, die beispielsweise zur Durchführung von ECMO- oder Inkubatortransporten benötigt werden, ebenso wie zusätzliche Fachärzte, an Bord genommen werden", erläutert Dr. Jörg Braun, Ärztlicher Leiter der DRF Luftrettung.

HDM und DRF Luftrettung

Die HDM Luftrettung gGmbH, die sich durch ihre Kompetenz in den Bereichen Intensivtransport und Luftrettung bei Nacht auszeichnet, ist Teil der DRF Luftrettung. Die DRF Luftrettung setzt an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark Hubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Stationen sogar rund um die Uhr. Insgesamt hat die DRF Luftrettung seit Aufnahme des Einsatzbetriebs vor 40 Jahren bereits über 700.000 Rettungseinsätze geleistet.

Luftlöcher vor dem Flugzeug mit Laser messen

Viele Fluggäste kennen das Phänomen: der Himmel ist strahlend blau, das Flugzeug befindet sich im ruhigen Reiseflug, doch plötzlich kommt eine Turbulenz, die sich unangenehm im Flugzeug bemerkbar macht. Diese wird von den Passagieren häufig als eine Art "Luftloch" wahrgenommen. Der tatsächliche Grund für die unangenehme Änderung der Flughöhe ist eine sogenannte "clear air turbulence", die man in Zukunft automatisch erkennen möchte.

Die clear air turbulence ist eine Turbulenz, die unabhängig von Bewölkung auftritt, somit nicht sichtbar und auch nicht genau vorhersagbar ist. Für Passagiere und Besatzung in der Kabine bedeutet dies bei starken Turbulenzen eine erhöhte Sturz- und Unfallgefahr. In der neuesten Atmosphärenforschung gibt es zudem Hinweise darauf, dass diese Turbulenzen aufgrund des Klimawandels künftig verstärkt im Luftverkehr auftreten und diesen damit noch weiter belasten werden.

Eine Methode zur Erkennung der Turbulenzen wurde nun erstmals im Rahmen des europäischen Verbundprojekts DELICAT (Demonstration of LIDAR based Clear Air Turbulence detection) entwickelt. Die neue Technologie wird aktuell vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit den Projektpartnern erprobt. Die aktuelle Messflugkampagne findet bis Ende August statt. Die Flugroute führt von Amsterdam aus über ganz Europa.

CAT – Turbulenzen an den Scherungen der Jetstreams

Entlang des Jetstreams entstehen häufig Windscherungen – ausgedehnte Luftschichten, die sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten horizontal gegeneinander bewegen. Besonders starke Windscherungen können Wellen ausbilden, die schließlich auch brechen können – ganz wie eine Welle auf dem Wasser. Der Bruch einer Welle verursacht Verwirbelungen in der Luft beziehungsweise eine Turbulenz – die "clear air turbulence" (CAT).

Sobald ein Flugzeug auf diese Turbulenz trifft, verändert sich an den Tragflächen der Anstellwinkel der Luftströmung. Die Folge sind die bekannten Schwankungen im Auftrieb des Flugzeugs. CATs sind bislang ein unvermeidbares Phänomen für den Flugverkehr, da diese verwirbelten Luftmassen im klaren Himmel weder für das Auge sichtbar, noch mit Sensoren messbar sind.

Streuung von Laserlicht verrät Dichteschwankungen

Eine Lösung ist aber in Sicht: Die Luftturbulenzen können künftig berechnet werden, die notwendigen Daten soll ein Messverfahren per Laser liefern. Idee ist es, geringste Änderungen in der Dichte und der Geschwindigkeit der Luft auf der Strecke voraus zu identifizieren und dadurch CATs aus der Entfernung zu erkennen und vorherzusagen.

Forscher am DLR-Institut für Physik der Atmosphäre haben dafür ein laserbasiertes Messgerät entwickelt: Ein LIDAR-Instrument (Light Detecting and Ranging) wird am Flugzeug angebracht und sendet in Flugrichtung kurzwellige UV-Laserstrahlen. Aus dem gemessenen Rückstreu-Wert der Luftmoleküle aus Sauerstoff und Stickstoff wird die Dichte der Luft bestimmt. Schwankungen in der Dichte geben dann Aufschluss über dort herrschende Turbulenzen. Die indirekt gewonnenen Informationen ermöglichen eine spezifische Analyse der Luft des zu durchfliegenden Bereichs: So werden "clear air turbulences" für die kommende Strecke im Voraus sichtbar.

Cessna Citation mit neuem DLR-Messinstrument

Die aktuell stattfindenden Testflüge des Projekts "DELICAT" dienen zur Demonstration des Messverfahrens und der Funktionsfähigkeit der neuen Technologie. Dafür ist das Forschungsflugzeug PH-LAB des niederländischen Partners National Aerospace Laboratory (NLR) im Einsatz, eine modifizierte Cessna Citation. Für die Lasermessungen ist das UV-LIDAR System eingebaut, das vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre speziell entwickelt wurde.

Nach erfolgreichem Abschluss des Messflugkampagne folgt die Auswertung der Daten. Dank der umfassenden Messergebnisse zu den "clear air turbulences" werden die Forscher nicht nur in der Lage sein, ihre neue Technologie zu demonstrieren. Zusätzlich wird ihnen der einmalige Datensatz wichtige Erkenntnisse zu den Entstehungsmechanismen und komplexen atmosphärischen Prozessen liefern. Langfristiges Ziel ist es, ein integriertes Erkennungssystem zur Vermeidung von Luftturbulenzen zu entwickeln. Zukünftig könnten Piloten dann in der Flugzeugkabine den Hinweis ausgeben zum Sitzplatz zurückzukehren und den Sicherheitsgurt anzulegen, oder gar entsprechende Regionen umfliegen.

DELICAT – Verbundprojekt von Forschungsinstituten und Wirtschaft

"DELICAT" (Demonstration of LIDAR based Clear Air Turbulence detection) ist ein von der Europäischen Union gefördertes Verbundprojekt. Das Projekt wird ermöglicht durch das Siebte Rahmenprogramm der Europäischen Kommission (FP7/2007-2013) unter Grant-Agreement Nr. 233801. Es wurde 2009 gestartet und endet im März 2014.

Insgesamt 12 Partner aus sieben EU-Ländern sind an dem Verbundprojekt beteiligt: Projektkoordinator THALES, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS), Hovemere, Météo France, Nationaal Lucht- en Ruimtevaartlaboratorium (NLR), Office National d’Etudes et de Recherches Aérospatiales (ONERA), National Institute of R&D for Optoelectronics (INOE), A. M. Obukhov Institute of Atmospheric Physics (RAS), Laser Diagnostic Instruments, Interdisciplinary Centre for Mathematical and Computational Modelling/Warsaw University sowie die EADS Deutschland GmbH.

Gratis-Strom und mehr Platz im Parkhaus P6 am Flughafen Zürich

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Heute eröffnete Thomas E. Kern, CEO der Flughafen Zürich AG, die Erweiterung des Parkhauses P6. Mit rund 1300 zusätzlichen Parkplätzen ist das P6 das größte Parkhaus am Flughafen und fasst jetzt bis zu 4000 Fahrzeuge. Gleichzeitig mit dem Baubeginn der Erweiterung wurde das 40 Jahre alte Parkhaus saniert und erdbebensicher gemacht. Die Sanierung soll im Frühjahr 2014 vollständig abgeschlossen sein.

Die Geschosse G01, G0, G1 und G10 können daher heute noch nicht in Betrieb genommen werden. Wo es möglich war, wurden im Rahmen der Sanierung bestehende Parkplätze verbreitert und somit die Qualität erhöht. Nun gibt es acht statt vier Aufzüge, das gewünschte Geschoss wird nicht mehr im Fahrstuhl selber, sondern an der Liftsäule davor angewählt.

Elektrofahrzeuge erhalten Gratis-Strom zum Aufladen

Diese hochmoderne Anlage ist die erste ihrer Art am Flughafen Zürich. Die Integration der neuen Aufzüge erfolgt schrittweise bis Herbst 2013. Zusätzlich wurden auch die drei Parkplätze für Elektrofahrzeuge erneuert. Sie befinden sich im Geschoss G3 an bester Lage direkt bei den Liften und sind ab Ende August in Betrieb. Über zwei Steckdosen für verschiedene Stecker kann gratis Strom bezogen werden.

Im Hinblick auf die nächste geplante Erweiterungsetappe des Parkhauses 6 müssen die jetzigen Ausfahrten im Osten geschlossen und nach Süden verlegt werden. Deshalb wurde eine neue Brücke gebaut, welche ebenfalls heute in Betrieb genommen wurde. Die Brücke ist an den Butzenbüelring angeschlossen, sodass der Verkehr in Richtung Zürich nun nicht mehr den Umweg über den Frachtanschluss nehmen muss.

Photovoltaikanlage für 680 Megawattstunden

Im Sommer 2014 wird außerdem eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Sie soll einen Stromertrag von 680 Megawattstunden im Jahr erzeugen. Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von etwa 200 Haushalten. "Uns ist es wichtig, bei allen Bauprojekten frühzeitig die Umweltaspekte zu berücksichtigen. Mit der Photovoltaikanlage ist es uns gelungen, die Dachfläche des Parkhauses optimal auszunutzen", sagt Kern.

Die Erweiterung Süd ist ein Ersatz für das wegfallende Parkhaus P5, welches dem Projekt "The Circle" weichen wird. Ab heute Abend wird die Einfahrt ins Parkhaus P5 geschlossen, Ausfahrten sind weiterhin möglich.

Munitionsdepot beim Fraport wird zum Winterquartier für Fledermäuse

Sommerzeit bedeutet für Menschen oft Zeit in der Natur zur Erholung. Doch manche Tiere sind in dieser Zeit besonders aktiv: Fledermäuse nutzen ihre Erkundungsflüge unter anderem dafür, bereits jetzt potentielle Winterquartiere auszukundschaften. Kommenden Winter stehen ihnen dafür zwei neue, etwas ungewöhnliche Schlafplätze zur Verfügung

Bechsteinfledermaus, Kleine Bartfledermaus und ihre Artgenossen können den Winter in zwei ehemaligen Bunkern südlich des Frankfurter Flughafens verbringen – den letzten baulichen Überbleibseln des ehemaligen US-Munitionsdepots Mörfelden-Walldorf. Der von Fraport finanzierte und begleitete Umbau erfolgte dabei in Zusammenarbeit mit dem Büro für Landschaftsökologie Simon & Widdig und dem Bundesforst.

Bunker als nachgestellter Lebensraum

Der Umbau ist Teil der ökologischen Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen zum Flughafenausbau. Dabei hat Fraport gemeinsam mit Experten ein Programm entwickelt, bei dem unter anderem 288 Hektar Wald wieder aufgeforstet und um neue Streuobstwiesen, Grünland und Gewässer ergänzt werden. Darüber hinaus erfährt der bestehende Forst rund um den Flughafen eine ökologische Aufwertung. Insgesamt werden dabei rund 160 Millionen Euro investiert.

Um die Bunker für die neuen Bewohner attraktiv zu gestalten, wurde etwa durch künstliche Hangplätze und Mauern, bei denen viele Fugen mörtelfrei bleiben, der natürliche Lebensraum der Tiere möglichst realistisch nachgebildet. Ebenso wichtig war es, Störungen, etwa durch Licht oder Menschen, auszuschließen, da Unterbrechungen des Winterschlafes für die sensiblen Tiere lebensbedrohlich sein können.

Auch auf die unterschiedlichen Vorlieben der hier lebenden Arten wurde Rücksicht genommen, beispielsweise bei der Luftfeuchtigkeit. Der Unterschied zeigt sich dabei auch im äußeren Erscheinungsbild: Während die Fledermäuse durch eine Einflugöffnung in den "trockenen" Bunker gelangen, führt für sie beim "feuchten" Bunker der Weg ins Innere durch ein 12 Meter langes Betonrohr.

Fraports Kompensationsmaßnahmen mit  Umwelt-Monitoring

Auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots wurden insgesamt 41 Hektar Nadelholzbestände in naturnahen Laubwald umgewandelt sowie ein Amphibienteich im Feuchtgebiet "Luxhol" angelegt. Insgesamt 31 der ehemals 33 Betonbunker, 43 gemauerte Lagerhäuser und ebenso viele Holzschuppen wurden abgerissen und entsorgt. Der Erfolg des Umbaus wird langfristig durch ein Umwelt-Monitoring-Programm kontrolliert.

Berliner Flughafen nimmt Cargo Center in Betrieb

Mit dem August 2013 ist endlich auch das Cargo Center am Berliner Flughafen BER eröffnet worden. Das erste Flugzeug, eine ATR 72, war am frühen Morgen in Köln/Bonn gestartet und landete um 04:58 Uhr in Berlin-Schönefeld. Eine Maschine der Farnair brachte im Auftrag von UPS die erste Luftfracht an den Flughafen Berlin Brandenburg.

Die Startkapazität des Cargo Centers liegt zunächst bei rund 100.000 Tonnen Fracht pro Jahr, das bisherige Frachtwachstum in Berlin setzt sich auch 2013 weiter fort. So gab es im Juni dieses Jahres einen Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Mit der Inbetriebnahme des Cargo Centers wird dort ab heute Fracht vom Flughafen Berlin-Schönefeld abgewickelt. Betreiber ist die ACC Air Cargo Center Berlin GmbH.

Air Lituanica fliegt von Berlin nach Vilnius

Die litauische Airline Air Lituanica flog heute erstmalig von Berlin-Tegel nach Vilnius. Wegen seiner zahlreichen barocken Bauwerke und mehr als 50 Kirchen ist die als „Rom des Ostens“ bekannte Stadt ein beliebtes Reiseziel. Nicht zuletzt die historische Altstadt, seit 1994 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, lädt ihre Besucher ganzjährig zum Erkunden ein.

Vilnius in der Nähe der weißrussischen Grenze ist mit mehr als 540.000 Einwohnern die größte Stadt Litauens und das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes.

Die im Juli 2013 gegründete Airline Air Lituanica bietet ab ihrem Heimat-flughafen Vilnius Strecken zu ausgewählten Destinationen in Europa an. Berlin-Tegel ist dabei der einzige von Air Lituanica angeflogene Airport in Deutschland.

Das Bild zeigt die Begrüßung der Maschine am Flughafen mit den Vertretern des Landes und der Unternehmen: V.l.n.r.: Sandra Meškauskaitė/Communication Manager Air Lituanica; Andreas Ley/Referent Airline Passage Flughafen Berlin Brandenburg GmbH; Ramunas Misiulis/Gesandter Botschaftsrat Botschaft der Republik Litauen; Simonas Bartkus/Chief Commercial Officer Air Lituanica; Saulius Genys/Attaché Verwaltungsleiter Botschaft der Republik Litauen.

Zukünftig heben die Flüge von Vilnius immer montags, mittwochs, freitags und sonntags um 13:55 Uhr ab und landen um 14:30 Uhr in der deutschen Hauptstadt. Von dort aus geht es ebenfalls montags, mittwochs, freitags und sonntags um 15:10 Uhr zurück, Landung in Vilnius ist um 17:35 Uhr. Auf der neuen Strecke setzt Air Lituanica eine 76-sitzige Embraer 170 ein.

airberlin im Codeshare mit Air Seychelles

airberlin und Air Seychelles haben ihre Codeshare-Vereinbarung ausgebaut und bieten ab sofort auch Flüge von der Seychellen-Hauptinsel Mahé auf die Trauminsel Praslin unter einer gemeinsamen Flugnummer an. Die Flüge von Mahé nach Praslin sind damit vier Mal pro Woche ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München zu erreichen.

Die zweitgrößte Seychelleninsel ist bekannt für Traumstrände, die in internationalen Rankings immer wieder zu den besten der Welt gezählt werden, oder den Nationalpark "Vallée de Mai" ("Maital"), der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Das "Maital" ist auch die Heimat der außergewöhnlichen Seychellennuss oder "Coco de Mer", die weltweit nur auf Praslin und der kleineren Nachbarinsel Curieuse vorkommt.

Alle Seychellenflüge sind optimal an das Drehkreuz von airberlins strategischem Partner Etihad Airways in Abu Dhabi angebunden. Das Codeshare-Abkommen mit Air Seychelles macht airberlin zur einzigen europäischen Airline, die ihren Gästen Flüge auf die Insel Praslin anbietet.

Auch für die Gäste von Air Seychelles ergeben sich durch die Erweiterung des Abkommens mit den beiden Metropolen Kopenhagen und Stockholm gleich zwei neue Destinationen in Nordeuropa, die mit einem Codeshare-Flug von airberlin ab Berlin zu erreichen sind.

Azubis starten wieder am Flughafen Lübeck

Soi-Maria Skaltsas lässt sich am Flughafen zur Bürokauffrau ausbilden und ist begeistert, dass sie am Anfang der Ausbildung zunächst alle Bereiche des Flughafens kennenlernen darf. Die Abreise kennt Soi-Maria Skaltsas aus eigener Erfahrung, da die Familie in den Ferien gern ihre Verwandten in Griechenland besucht.

"Heute habe ich im Airport Service geholfen und durfte die Kollegen ans Gate begleiten, wo die Bordkarten abgerissen werden und die Passagiere zum Flugzeug gehen", freut sich die 17-jährige, die sich initiativ auf die Lehrstelle beworben hatte.

"Girona, Porto und Mallorca!" kommt wie aus der Pistole geschossen, wenn man Nicole Gajewski (22) fragt, wohin die Fluggäste wollten, die sie heute mit einchecken durfte. Die angehende Servicekauffrau im Luftverkehr schnupperte schon ein paar Tage vorab Airport-Arbeit, bevor die Ausbildung nun offiziell startet. "Ich bin gespannt auf die Berufsschule, die in Hamburg stattfindet und freue mich, hier in Lübeck an einem Flughafen meine Ausbildung zu machen, der sehr persönlich ist. Mir liegt der Service am Gast besonders am Herzen. Positives Feedback, wenn ich einem Passagier oder Besucher behilflich sein kann, ist eine wunderbare Motivation, diesen Serviceberuf zu erlernen."

Auf den Airport-Geschmack gekommen ist auch Miriam Maleika John – und das fast durch Zufall. Die charmante Wienerin hat zum ersten Mal die Sommerferien mit ihrer Familie an der Ostsee in Lübeck-Travemünde verbracht und spontan ein zweiwöchiges Praktikum an Flughafen anschließen können. "Ich hätte nie gedacht, dass mich ausgerechnet das Technische so faszinieren würde", berichtet die 21-jährige, die im Herbst die Schule abschließt und nun ernsthaft über eine Ausbildung zur Fluglotsin nachdenkt. "Das ist eine sehr spannende Aufgabe, sehr vielfältig und mir gefällt es, zu koordinieren." Nun wünscht sich Frau John eine Direktverbindung nach Wien: "Die Ostseeküste bietet so viel und das "Schiffegucken" wird mir sicher fehlen."

Das Bild zeigt den Check-in ins Berufsleben der angehenden Bürokauffrau Soi-Maria Skaltsas mit Ausbilderin Claudia Böehm und Ulrike von Schröder-Wendt, die die Ausbildung von Nicole Gajewski zur Servicekauffrau im Luftverkehr betreut (v.l.n.r.).

Keine Kita für die Düsseldorfer Airport City

Drei große Unternehmen der Airport City – Siemens, VDI Verein Deutscher Ingenieure und der Flughafen Düsseldorf – zeigen sich maßlos enttäuscht über den Ablehnungsbescheid der Bezirksregierung zum Bau einer Kindertageseinrichtung an der Klaus-Bungert-Straße in der Airport City. Die Bezirksregierung hatte dem Jugendamt der Landeshauptstadt Düsseldorf kürzlich mitgeteilt, dass sie den Bau der Einrichtung nicht genehmigt.

Die Einrichtung sollte über sechs Gruppen mit insgesamt 108 Plätzen verfügen. Die Hälfte der Plätze war für Kinder von Mitarbeitern der in der Airport City und am Flughafen ansäßigen Unternehmen vorgesehen.

Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Gemeinsam erklären Herbert K. Meyer (Leiter Siemens AG, Region West), Dr. Willi Fuchs (Direktor VDI) und Christoph Blume (Sprecher der Geschäftsführung, Flughafen Düsseldorf): "In Deutschland wird seit vielen Jahren über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geredet. Die Kindertagesstätte sollte hier einen wichtigen Beitrag leisten. Sie wäre für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen im ‚War of talents‘ eine Bereicherung für die Airport City und ein echter Mehrwert für die Mitarbeiter gewesen, die vielfach täglich 50 Kilometer und mehr zu ihren Arbeitsplätzen anreisen. Für sie ist es kein gutes Gefühl, ihre Kinder morgens am Wohnort zurücklassen zu müssen. Die ausgesprochen hohe Nachfrage nach den Betriebsplätzen hat uns gezeigt, dass die Kindertagesstätte für die Mitarbeiter am Airport wichtig gewesen wäre."

Die Bezirksregierung bemängelt in ihrem Bescheid die in ihren Augen unzureichende Suche nach Alternativstandorten im Stadtteil Unterrath. Jedoch sind besser geeignete Alternativgrundstücke in der Nähe der Airport City nicht vorhanden. Weiter lehnt sie den Bau der Einrichtung mit Verweis auf die Lärmsituation in der Airport City ab. Dabei hatte eine zweimonatige Messung in unmittelbarer Nähe zum vorgesehenen Grundstück eine Umgebungs-Geräuschbelastung von unter 60dB(A) ergeben.

Lärmschutzmaßnahmen eingeplant – Entscheidung nicht nachvollziehbar

Der Pegelwert 60dB(A) ist der immissionsschutzrechtliche Grenzwert für Kern- und Mischgebiete, in denen Kindertagesstätten häufig liegen. Um die Situation für die Kinder weiter zu verbessern, sahen die Planungen unter anderem den Einbau von Lärmschutzfenstern, modernen Belüftungsanlagen oder einem Lärmschutzwall vor.

Hierzu stellen die drei Unternehmensvertreter fest: "Die Planungen sahen umfassende Maßnahmen vor, um die Kinder und Angestellten vor dem Umgebungslärm zu schützen. Es ist daher für uns nicht nachzuvollziehen, dass auf der Niederrheinstraße in Lohausen unter der direkten Einflugschneise eine Kindertagesstätte von der gleichen Bezirksregierung genehmigt wird. Hier scheint mit zweierlei Maß gemessen zu werden. Wir laden die zuständigen Stellen aber gerne erneut ein, sich vor Ort in der Airport City über die Situation zu informieren, nachdem ein solcher Besuch im Vorfeld des Ablehnungsbescheids trotz unserer ausdrücklichen Bitte leider nie stattgefunden hat."

Aus Sicht der Unternehmensvertreter ist der gewählte Standort mit seinen großzügigen Grünflächen ausgesprochen gut geeignet. Für die jungen Mütter und Väter, die in der Airport City und am Flughafen arbeiten, sei der Kindergarten immer noch eine wichtige und notwendige Einrichtung und würde darüber hinaus die Betreuungssituation im Norden Düsseldorfs weiter verbessern.

Eurocopters Tiger HAD/E aus Spanien absolviert Erstflug

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"Dies ist ein großer Schritt sowohl für das Tiger-Programm, als auch für Eurocopter Spanien," sagte Juan Luis Cordero, Manager des Eurocopter Tiger-Programms in Spanien. Die Fertigung dieses Hubschraubers in Albacete wurde durch breite industrielle Teilhabe spanischer Unternehmen unter Koordination von Eurocopter Spain verwirklicht. Der erste Hubschrauber soll noch dieses Jahr ans spanische Militär übergeben werden.

Der Meilenstein-Hubschrauber aus der Fertigung in Albacete – mit der Bezeichnung HAD/E-5002 – wird die erste Maschine sein, die ihren Dienst in der Fuerzas Aeromóviles del Ejército de Tierra (FAMET), der Hubschraubereinheit des spanischen Militärs, leistet und soll nach Plan Ende 2013 übergeben werden. Die Maschine folgt damit dem ersten Prototypen (HAD/E-5001), der noch in Eurocopters Werk in Marignane, France gebaut wurde und seit 2010 Zulassungs- Qualifizierungsprozesse absolviert.

Tiger HAD: die modernste Version des Kampfhubschraubers

Der Hubschrauber wird die sechs Tiger HAP/E-Muster aus französischer Fertigung, die derzeit von der spanischen Armee betrieben werden, deutlich verstärken. Das gilt auch für Missionen in Afghanistan.

Vom Tiger gibt es mehrere Varianten innerhalb der sechs-Tonnen-Kategorie, die für Aufklärung, Eskorte, Schutz sowie Luft-zu-Luft- und Luft-zu-Boden-Kampf ausgelegt sind. Die HAD-Variante ist der umfassendste und modernste Vertreter dieser Familie, die eine Multimissions-Plattform bereitstellt, wie sie von Streitkräften in Einsatzszenarien gefordert wird.

Bis heute hat das Tiger-Programm 206 Aufträge von Deutschland (80 UHT), Frankreich (40 HAP/F und 40 HAD/F), Australien (22 ARH) und Spanien (24 HAD/E). Bis Mai 2013 waren 93 Tiger Helikopter im Einsatz mit insgesamt 44.430 geleisteten Flugstunden.

Spanische Unternehmen mit industrieller Teilhabe am Tiger

Das Tiger-Programm stellt einen entscheidenden Faktor in der internationalen Zusammenarbeit der verschiedenen Verteidigungsministerien von Deutschland, Frankreich und Spanien ebenso wie für die industriellen stakeholder dar. Der Plan zur industriellen Teilhabe am Tiger ermöglichte es spanischen Unternehmen, unter der Leitung von Eurocopter Spain, am kompletten Helikopter-Lebenszyklus, vom Design über die Produktion, die Flugtests und Zulassung sowie die Endmontage und die logistischen Bereitstellungen mitzuwirken. Darüberhinaus ist das Werk von Eurocopter Spain in Albacete die einzige Produktionsanlage für die Rumpfsektionen am Heck des Tigers.

Weitere Spanische Organisationen waren beteiligt, wie ITP – ein Teil des MTRI Konsortiums – das am Design und der Herstellung der überarbeiteten Triebwerke für die spanische Tiger HAD/E-Version beteiligt war. Darüberhinaus waren Unternehmen wie Indra, Amper, ELIMCO, Aernnova, TECHNOBIT, Desarrollos Mecánicos de Precisión (DMP), Sacesa, und Celéstica besonders in der Herstellung von Komponenten, Systemen und Ausrüstung involviert.

Flughafen Nürnberg holt Geschäftsführer vom Dresden Airport

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Dr. Michael Hupe ist neuer Geschäftsführer des Flughafens Nürnberg. Das hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann als Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Nürnberg GmbH in Nürnberg gemeinsam mit dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Ulrich Maly und dem Aufsichtsratsmitglied Dr. Markus Söder bekannt gegeben. Der Aufsichtsrat hat Dr. Hupe bis voraussichtlich zum Jahreswechsel als Nachfolger der bisherigen Geschäftsführer Karl-Heinz Krüger und Harry Marx einstimmig beschlossen.

Herrmann betonte dazu: "Dr. Hupe hat uns mit seinen ausgezeichneten Referenzen, seiner hohen Kompetenz und seinem großen Erfahrungsschatz überzeugt. Bei Dr. Hupe ist unser Flughafen in den besten Händen." Herrmann ist daher zuversichtlich, dass Dr. Hupe für den notwendigen Aufwind sorgen wird, um den Flughafen fit für die Zukunft zu machen.

Dr. Michael Hupe ein erfahrner Luftfahrt-Wirtschaftsingenieur

Der 1964 in Seattle/USA geborene Dr. Michael Hupe war nach seinem Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur von 1990 bis 1995 zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Rechnungswesen und Controlling der Technischen Hochschule Darmstadt tätig. Nach Abschluss seiner Promotion begann er 1995 seine berufliche Karriere bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Dort wurde er nach einem zwölfmonatigen Traineeprogramm im Juni 1996 als Kreditsachbearbeiter in den Bereich Export- und Projektfinanzierung übernommen.

Im Mai 1998 wechselte Herr Dr. Hupe zur Fraport AG in den Bereich Controlling, Rechnungswesen und Finanzierung und übernahm später den Posten des Leiters Konzernfinanzierung. Seit 2002 ist Herr Dr. Hupe als alleinverantwortlicher Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH tätig. Dr. Michael Hupe ist darüber hinaus Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbands Dresden e.V., im Vorstand des Landestourismusverband Sachsen e.V., Mitglied des Verwaltungsrates der Sächsischen Dampfschiffahrts GmbH & Co. Conti Elbschiffahrts KG sowie Vorsitzender des Fachausschusses für Verkehr des ADV Der Flughafenverband e.V.

Dresden als Vorbild für Zusammenarbeit mit der Region

Für Nürnbergs OB Ulrich Maly ist Dr. Hupe der ideale Mann für den Flughafen: "Dr. Hupe hat langjährige Erfahrung als Alleingeschäftsführer in Dresden gesammelt und dort unter Beweis gestellt, dass er mit Erfolg neue Destinationen an den Flughafen bringen kann." Söder hob hervor: "Dr. Hupe hat schon in Dresden gezeigt, wie erfolgreiche Zusammenarbeit von Flughafen und Region funktioniert. Diesen Ansatz wollen wir auch in Nürnberg auf Grundlage des Entwicklungskonzepts weiter stärken. Außerdem bringt Dr. Hupe den nötigen Schwung und die unkonventionellen Ideen zur Stärkung des Non Aviation-Bereichs mit."

Die bisherigen Geschäftsführer Krüger und Marx leiten bereits seit 2001 die Geschicke des Flughafens Nürnberg. Beide scheiden auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung aus, um den Weg für einen Neuanfang freizumachen. Der Aufsichtsrat dankte Krüger und Marx bereits jetzt für ihren jahrelangen Einsatz zum Wohle des Nürnberger Flughafens.

Ausbildung beginnt für 21 Azubis bei der Flughafengesellschaft BER

Ausbildungsstart für 21 junge Frauen und Männer im Alter von 16 bis 25 Jahren bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Das Interesse an Ausbildungsplätzen am Flughafen Berlin ist groß: Rund 900 Bewerbungen sind für diesen Ausbildungsjahrgang eingegangen. Nach dem Auswahlverfahren starten nun 15 Auszubildende in kaufmännischen oder technischen Berufen und sechs Studenten in einem dualen Studiengang ihre betriebliche Ausbildung.

Insgesamt stehen aktuell 76 Azubis und Studenten in einem Ausbildungsverhältnis mit der Flughafengesellschaft. Die Lehrzeit der Auszubildenden des neuen Jahrgangs beginnt mit zwei abwechslungsreichen Einführungswochen. In gemeinsamen Seminaren lernen die jungen Menschen das Unternehmen, die einzelnen Bereiche und die Kollegen kennen. Dabei informieren einige Abteilungen die Auszubildenden über ihre Arbeitsgebiete. Weiterhin erhalten sie wichtige fachliche und organisatorische Hinweise sowie Sicherheitsunterweisungen. Dabei berichten auch Auszubildende der höheren Jahrgänge von ihren Erfahrungen und geben wertvolle Tipps.

Breites Spektrum an Berufsfeldern

In diesem Jahr beginnen acht Azubis eine kaufmännische Ausbildung. Während der dreijährigen Lehrzeit durchlaufen sie verschiedene grundlegende und berufsspezifische Abteilungen, um modernes Flughafenmanagement kennenzulernen. Im technischen Bereich werden sieben Berufsstarter neu ausgebildet. In ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung erlernen sie in verschiedenen technischen Abteilungen der Flughafengesellschaft sowie in externen Firmen die grundlegenden Fähigkeiten ihres Berufs als Elektroniker für Informations- und Systemtechnik, Kfz-Mechatroniker bzw. Mechatroniker.

Die theoretische Ausbildung erfolgt im Blockunterricht mit insgesamt 13 Wochen pro Ausbildungsjahr an Oberstufenzentren in Berlin und Brandenburg. Sechs Auszubildende absolvieren den praktischen Teil ihres dreijährigen dualen Studiums der Fachrichtungen Wirtschaftsinformatik, Informatik, BWL/Industrie und BWL/Immobilienwirtschaft in den verschiedenen Fachabteilungen der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Die wissenschaftliche Ausbildung an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und der praktische Ausbildungsteil finden dabei im dreimonatigen Wechsel statt.

Abschlüsse im Unternehmen – Übernahme nach Ergebnis

Die Auszubildenden erhalten zum Ausbildungsende nach bestandenen Prüfungen den IHK-Berufsabschluss, die Kfz-Mechatroniker den HWK-Berufsabschluss; die Studenten schließen mit dem Bachelor of Arts oder dem Bachelor of Science ab.

Im Jahr 2013 werden insgesamt 20 Auszubildende ihre Ausbildung bei der Flughafengesellschaft abschließen. Für Auszubildende und Studenten im dualen Studium gibt es bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH einen eigenständigen Tarifvertrag. Dieser und die entsprechende Betriebsvereinbarung regeln die Übernahme nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung. So wird den Absolventen bei sehr guten Leistungen in Theorie und Praxis eine 12-monatige und bei guten Leistungen eine sechsmonatige Übernahme angeboten.

Bewerbungsschluss fürs Ausbildungsjahr 2014 am Flughafen

Der 01. August 2013 ist gleichzeitig der Termin zum Bewerbungsstart für das kommende Ausbildungsjahr 2014. Der Flughafen Berlin Brandenburg bietet vielfältige praxisnahe Ausbildungsmöglichkeiten in einer spannenden Wachstumsbranche. Bewerbungsschluss für die Ausbildungsplätze 2014 ist der 31. Oktober 2013.

Erste A400M für die französische Luftwaffe zugestellt

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Airbus Military hat heute offiziell das erste, hochmoderne Transportflugzeug A400M, welches bei den französischen Streitkräften unter der Bezeichnung "A400M Atlas" geführt wird, an die französische Luftwaffe ausgeliefert. Dieser Meilenstein markiert den Beginn einer neuen Ära des militärischen Lufttransports in Europa und darüber hinaus.

Nach der soeben von der französischen Beschaffungsbehörde (Direction Générale de l’Armement – DGA) erteilten Auslieferungsgenehmigung kann das Flugzeug mit der Seriennummer MSN 7 ab morgen auf dem Militärflugplatz der französischen Luftstreitkräfte in Orléans-Bricy stationiert werde.

Europas Spitzenplatz beim militärischen Lufttransport

Nach mehr als 5.000 Flugerprobungsstunden markiert die Auslieferung einen Höhepunkt der zehnjährigen Entwicklungsphase bei Airbus Military. Ungefähr 40.000 Menschen sind in die Arbeiten für dieses große europäische Verteidigungsprogramm eingebunden.

Domingo Ureña, CEO von Airbus Military, erklärte: "Der heutige Tag ist von historischer Bedeutung für die europäische Luftfahrtindustrie, die nunmehr mit diesem völlig neuen Flugzeug die globale Marktführerschaft im militärischen Lufttransportsektor übernehmen wird. Mein aufrichtiger Dank gilt allen Mitarbeitern bei Airbus Military, Airbus und unseren Zulieferern, durch deren unermüdlichen Einsatz diese enorme Leistung ermöglicht wurde. Gleichfalls danke ich unseren Kunden und der OCCAR, deren jahrelanger Einsatz entscheidend zum Erfolg des Programms beigetragen hat."

Einsatz zur Ausbildung für künftige Besatzungen

Die erste an Frankreich gelieferte A400M wird vor ihrer Eingliederung in die Transportflotte der französischen Luftwaffe zunächst für die weitere Ausbildung der Besatzungen eingesetzt. Die offizielle Übergabefeier wird nach der Sommerpause am Standort der Endmontagelinie in Sevilla stattfinden.

Die A400M ist ein völlig neues, speziell für den Bedarf weltweiter Streitkräfte im 21. Jahrhundert konzipiertes Militärtransportflugzeug. Ausgestattet mit hochentwickelten Technologien fliegt die A400M höher, schneller und weiter. Gleichzeitig verfügt sie über exzellente Manövrier- und Langsamflugeigenschaften sowie die Fähigkeit zu Start und Landung auf kurzen, weichen oder unebenen Pisten. Sie wird von vier 11.000 Wellen-PS (WPS) starken TP400-Triebwerken des Herstellers Europrop International angetrieben, den stärksten Turboprop-Triebwerken der westlichen Welt

Für Vielseigtigkeit konzeptioniert

Die A400M kann bis zu 116 komplett ausgerüstete Fallschirmspringer oder 37 Tonnen Nutzlast transportieren. Zudem kann sie als Luftbetankungsflugzeug für schnelle Jets, große Flugzeuge und Hubschrauber eingesetzt werden.

Die A400M eignet sich sowohl für taktische als auch strategisch/logistische Missionen. Dank ihres speziell konzipierten Frachtraums kann die A400M sperrige Ausrüstungen, wie sie heute für militärische Missionen und humanitäre Hilfseinsätze benötigt werden, transportieren. Für Betreiber bedeutet dies kleinere Flotten und einen geringeren Investitionsaufwand. Die A400M verfügt über einzigartige Fähigkeiten und ist zugleich das kosteneffizienteste und vielseitigste Transportflugzeug, das je konzipiert wurde.

Lufthansa Group mit operativem Gewinn im ersten Halbjahr 2013

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Die Lufthansa Group ihr operatives Ergebnis bereinigt um Restrukturierungskosten und Einmaleffekte im ersten Halbjahr 2013 um 233 Millionen Euro gesteigert. Zwar ging das berichtete Ergebnis von 235 Millionen Euro im Vorjahr auf 72 Millionen Euro zurück, allerdings sind im Vorjahresergebnis positive Einmaleffekte aus der Restrukturierung von Austrian Airlines und der Abgeltung der Pensionsverpflichtungen der bmi in Höhe von insgesamt 325 Millionen Euro enthalten.

Aufwendungen im Rahmen des Zukunftsprogramms SCORE belasten die Ergebnisentwicklung der vergangenen sechs Monate darüber hinaus ebenfalls einmalig. Der Konzern hielt den Umsatz mit 14,5 Milliarden Euro nahezu stabil (minus 0,3 Prozent), trotz einer um 5,1 Prozent geringeren Anzahl an Flügen im Passagier- und Frachtgeschäft. Das Konzernergebnis lag aufgrund von positiven Einmaleffekten im Vorjahr, unter anderem aus dem Betriebsübergang des Flugbetriebs von Austrian Airlines auf Tyrolean Airways, um 254 Millionen Euro niedriger, bei minus 204 Millionen Euro.

"Die Neuausrichtung der Lufthansa Group nimmt Fahrt auf", erklärte Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa AG, anlässlich der Veröffentlichung der Finanzzahlen. Die Umsetzung der Maßnahmen aus verschiedenen SCORE-Projekten laufe nach Plan und ermögliche es der Lufthansa Group, wichtige Zukunftsentscheidungen zu treffen. Ohne Einmaleffekte wäre der operative Gewinn des Konzerns höher als im ersten Halbjahr des Vorjahres ausgefallen.

Kostenreduzierungen waren maßgeblich

Der umsatzstärksten Gesellschaft, Lufthansa Passage, gelang eine substanzielle Steigerung ihres operativen Ergebnisses auf minus 91 Millionen Euro (Vorjahr: minus 268 Millionen Euro). Ausschlaggebend war vor allem die optimierte Steuerung der Kapazitäten. Positiv wirkte sich auch der Einsatz größerer und effizienterer Flugzeuge aus. Die Lufthansa Passage beförderte trotz einer geringeren Anzahl an Flügen nahezu genauso viele Gäste wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Bei leicht sinkenden Erlösen pro verkauftem Sitzkilometer gingen die Kosten pro Sitzkilometer stärker zurück, was zur Ergebnisverbesserung beitrug.

Hohe Treibstoffkosten und der lange Winter belasteten das Ergebnis der Lufthansa Passage ebenso, wie ein Rückgang der Nachfrage in den Verkehrsgebieten "Asien/ Pazifik" und "Naher Osten/Afrika", von denen auch die übrigen Fluggesellschaften der Lufthansa Group betroffen waren.

Die umfangreichen Investitionen in das Produkt an Bord und am Boden wurden von den Kunden gewürdigt: Im Rahmen des "World Airline Award 2013" verliehen diese der Lufthansa Passage Mitte Juni Top-Platzierungen in den Kategorien "Best First Class Airline Lounge", "Best Western European Airline" und "Best Transatlantic Airline". Simone Menne sagte: "Mit Begeisterung und Engagement verbessern wir das Reiseerlebnis unserer Kunden. Mit Lufthansa wollen wir die erste westliche Fünfsterne-Airline sein."

Umstellung der Germanwings positiv aufgenommen

Auch das Produktangebot von Germanwings, das im Zuge der Ausweitung des Streckennetzes auf zusätzliche europäische Direktverbindungen abseits der Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München zum 01. Juli qualitativ deutlich aufgewertet wurde, erhält laut Menne schon jetzt positive Resonanz: "Germanwings wird vom Markt äußerst positiv angenommen und wartet bereits mit erfreulichen Ergebnissen auf."

SWISS steigerte im ersten Halbjahr das operative Ergebnis auf 63 Millionen Euro (Vorjahr: 54 Millionen Euro). Austrian Airlines wies mit minus 35 Millionen Euro ein um 198 Millionen Euro niedrigeres operatives Ergebnis als im Vorjahr aus. Dies war vor allem bedingt durch Einmaleffekte aus dem Betriebsübergang auf Tyrolean Airways. Bereinigt um diese Effekte stieg das Ergebnis um 20 Millionen Euro. Insgesamt wies die Passage Airline Gruppe ein operatives Ergebnis von minus 64 Millionen Euro aus (Vorjahr: 73 Millionen Euro).

Lufthansa Technik verbesserte Gewinn deutlich

Lufthansa Cargo steigerte den operativen Gewinn zum Ende des ersten Halbjahres, unter anderem durch ein flexibleres Kapazitätsmanagement und geringere Abschreibungen, auf 61 Millionen Euro, ein Plus von 13 Millionen Euro. Lufthansa Technik verbesserte den operativen Gewinn deutlich um 73 Millionen Euro auf 219 Millionen Euro. LSG SkyChefs erzielte ein operatives Ergebnis in Höhe von 19 Millionen Euro, nach 22 Millionen Euro in der Vorjahresperiode). Im Geschäftsfeld IT-Services erzielte Lufthansa Systems einen operativen Gewinn in Höhe von fünf Millionen Euro, nach acht Millionen Euro im Vorjahr.

An der Prognose für das Gesamtjahr hält die Lufthansa Group unverändert fest: Der Umsatz des Konzerns für das Jahr 2013 soll über dem Vorjahr liegen, das operative Ergebnis höher sein, als das berichtete Vorjahresergebnis in Höhe von 524 Millionen Euro. Die Umsetzung der SCORE-Maßnahmen soll das Ergebnis nachhaltig stärken.

Lufthansas Halbjahreszahlen für 2013

Insgesamt verringerten sich die betrieblichen Erträge des Konzerns im Berichtszeitraum leicht auf 15,5 Milliarden Euro, ein Minus von 0,2 Prozent. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2013 betrug 14,5 Milliarden Euro, 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Verkehrserlöse sanken um 0,6 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro. Die betrieblichen Aufwendungen haben sich im ersten Halbjahr um 1,1 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro erhöht. Die Treibstoffkosten sanken vor allem mengenbedingt um 90 Millionen Euro auf 3,5 Milliarden Euro, ein Rückgang von 2,5 Prozent. Darin enthalten ist ein negatives Preissicherungsergebnis in Höhe von 67 Millionen Euro. Die Gebühren lagen aufgrund einer geringeren Anzahl von Flügen um 0,9 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Die Lufthansa Group erzielte im ersten Halbjahr 2013 ein operatives Ergebnis in Höhe von 72 Millionen Euro. Das operative Ergebnis in der Vorjahresperiode wurde entsprechend der veränderten Bilanzierungsvorschriften aus IAS19 zur Vergleichbarkeit um 255 Millionen Euro angepasst. Das so errechnete Ergebnis für das erste Halbjahr 2012 lag bei 235 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag bei minus 204 Millionen Euro, ein Rückgang um 254 Millionen Euro. Das Ergebnis pro Aktie ging auf minus 0,44 Euro zurück.

Die Lufthansa Group investierte im Berichtszeitraum mit 1,4 Milliarden Euro ebenso viel wie im Vorjahreszeitraum. Davon entfielen 1,2 Milliarden Euro auf die Modernisierung und Instandhaltung der Flotte. Der operative Cashflow betrug 2,3 Milliarden Euro, der Free Cashflow (operativer Cashflow abzüglich Nettoinvestitionen) 1,3 Milliarden Euro. Die Höhe der Cashflows stieg damit erheblich gegenüber Vorjahr an. Der Konzern weist für das erste Halbjahr eine Nettokreditverschuldung von 1,2 Milliarden Euro aus. Die Eigenkapitalquote beträgt nach Anwendung neuer Bilanzierungsvorschriften (IAS 19) 17,5 Prozent.

Lufthansa Konzern   Januar-Juni   Veränderung
    2013 2012** 2012 (alt)  
Umsatzerlöse Mio. € 14.464 14.509 14.509 -0,3%
davon Verkehrserlöse Mio. € 11.778 11.851 11.851 -0,6%
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit Mio. € -1 204 -49  
Operatives Ergebnis Mio. € 72 235 -20 -69,4%
Vergleichbare operative Marge* In % 0,9 1,9 0,2 -1,0P.P.
Konzernergebnis Mio. € -204 50 -168 -254
Investitionen Mio. € 1.352 1.385 1.385 -2,4%
Operativer Cashflow Mio. € 2.313 1.662 1.662 39,2%
Mitarbeiter zum 30.06.   116.816 117.416 117.416 -600
Ergebnis pro Aktie -0,44 0,11 -0,37 -0,55

*) Operatives Ergebnis zuzüglich Rückstellungsauflösungen dividiert durch den Umsatz

**) Vorjahreswerte aufgrund geänderter Bilanzierungsvorschriften aus IAS19 angepasst

Erste NH90-Marineversion an Belgien übergeben

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Mit der heutigen Auslieferung des ersten NH90 NFH (NATO Frigate Helicopter) an die belgischen Streitkräfte stellt Eurocopter für die vielfältigen Missionsanforderungen des Landes einen modernen, leistungsstarken und vollständig qualifizierten Hubschrauber bereit. Belgiens NH90 NFH ist zudem die erste Marineversion, die am Eurocopter-Standort Donauwörth gefertigt wurde.

Damit stellt Eurocopter in Deutschland erfolgreich seine Fähigkeit zur Montage und Auslieferung dieses zweimotorigen Hubschraubers der neuen Generation unter Beweis.

Nach Frankreich, Italien, Norwegen und den Niederlanden nimmt Belgien nun als fünfte Nation den in Europa entwickelten NATO-Fregattenhubschrauber in Betrieb. Die heute in finaler Konfiguration (Full Operational Capability, FOC) ausgelieferte Maschine erfüllt sämtliche Anforderungen Belgiens an Marinemissionen wie Such- und Rettungsflüge oder Militäreinsätze auf See.

Flugstabilität beeindruckte – Pilotenausbildung beginnt

Die Ausbildung der belgischen Marinepiloten und Wartungsteams für den NH90 NFH beginnt nächsten Monat. 2014 treten dann die ersten beiden Maschinen ihren Dienst an. Insgesamt hat Belgien acht NH90 bestellt, davon vier in der Marineversion NFH. Die NH90 NFH sind baugleich zur niederländischen Konfiguration und werden die Sea-King-Hubschrauber des belgischen Militärs ablösen.

Michel Polychroniadis, Leiter des NH90-Programms bei Eurocopter, sagte: „Belgien profitiert von einem einsatzerprobten NH90 NFH, der seine Leistungsstärke, Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit bereits überzeugend bewiesen hat. Die belgischen Abnahmeteams und Hubschrauberbesatzungen waren von der Flugstabilität und den Fähigkeiten des NH90 NFH beeindruckt, die einen ersten Eindruck über die künftig verbesserten Einsatzbedingungen für die Streitkräfte des Landes vermittelten.“

NH90 mit erfolgreichen Einsätzen

Länder, in denen der NH90 NFH bereits in Dienst steht, setzen diesen Hubschrauber erfolgreich für Such- und Rettungs-, Transport- und Überwachungsmissionen ein. So hat die französische Marine mit diesen Maschinen bislang über 50 Personen in Sicherheit gebracht, während die Niederlande ihre NATO-Fregattenhubschrauber kürzlich am Horn von Afrika zur Unterstützung der EU-Marineoperation Atalanta heranzogen.

Der NH90 ist mit 529 festen Bestellungen von 14 Nationen – davon 111 in NFH-Version – das bislang erfolgreichste Hubschrauberprogramm Europas. Insgesamt wurden 154 dieser Maschinen bereits ausgeliefert. Betreiber des NH90-Programms ist das Unternehmenskonsortium NHIndustries, das von Eurocopter (62,5 %), AgustaWestland (32 %) und Stork Fokker (5,5 %) gehalten wird.

Jazz-Musik auf der Besucherterrasse des Flughafens Frankfurt

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Wer am kommenden Sonntag etwas Außergewöhnliches erleben möchte, kann den Frankfurter Flughafen ansteuern. Die Besucherterrasse am Terminal 2 beherbergt am 04. August ein Jazzfest mit Sommerflair wie im Urlaub am Flughafen. Vor dem beeindruckenden Panorama startender und landender Flugzeuge trifft bei einigem Programm flotter Jazz auf kühle Cocktails.

Die Gruppe SwingToGo verbreitet mit bekannten Melodien, Bossa und swingenden Klassikern beste Laune unter den Gästen. Für ein weiteres Highlight auf der Besucherterrasse sorgt der radelnde Trompeter Skotty mit seinem Eiswagen.

Cocktail gratis pro Eintrittskarte

Die Türen sind von zehn bis 21:00 Uhr geöffnet, das Programm findet zwischen elf und 19:00 Uhr statt. Jeder Besucher erhält mit der Eintrittskarte zum regulären Preis einen Gutschein, der an der Bar gegen einen alkoholfreien Cocktail eingelöst werden kann. Über Lautsprecher kommentieren und erklären zusätzlich Luftfahrt-Experten das Geschehen auf dem Flughafen-Vorfeld. Die kleinen Gäste können sich das Gesicht farbenfroh schminken lassen oder über fingerfertige Luftballonmodellage staunen.

Zudem starten von elf bis 19 Uhr stündlich Flughafen-Rundfahrten für diejenigen, die den Flugbetrieb hautnah vom Vorfeld aus erleben möchten. Am 01. September findet der fünfte und damit letzte Fraport-Aktionstag des Jahres auf der Besucherterrasse statt. Nach dem Frühlings-, Muttertags-, Erdbeer- und Jazzfest steht der erste Sonntag im September dann ganz im Zeichen des Apfels.

Für die Tageskarte zur Besucherplattform gibt der Flughafen 5 Euro an (ermäßigt 3 Euro). Insgesamt besuchten im vergangenen Jahr fast 180.000 Menschen die Aussichtsplattform.

airberlin steuert öfters St. Petersburg und Moskau an

airberlin erweitert ab Winter 2013/2014 das Flugprogramm nach Russland. Die Airline fliegt dann zweimal täglich von Berlin nach St. Petersburg. Auf der beliebten Strecke Berlin – Moskau erhöht airberlin das Angebot um einen zusätzlichen Flug pro Woche auf 14 Flüge.

"Russland ist ein strategischer Kernmarkt für airberlin. Mit der Frequenzerhöhung reagieren wir auf die steigende Nachfrage nach Flügen von und nach Russland und stärken unsere Position. Unseren Fluggästen bieten wir nun ein ganzjährig einheitliches Angebot mit optimalen Anschlussverbindungen via Berlin. Mit dieser Erweiterung stärken wir insbesondere die Verbindung zwischen Berlin und St. Petersburg. airberlin ist mit bis zu 14 Flügen pro Woche die Airline mit dem größten Flugangebot auf dieser Strecke", so Paul Gregorowitsch, Chief Commercial Officer bei airberlin.

Die Flüge von und nach Russland sind optimal an das Drehkreuz in Berlin angeschlossen. Daraus ergeben sich zahlreiche Umsteigeverbindungen. Gäste aus Russland können so zum Beispiel nach Südeuropa oder in die USA reisen. Nach Russland bestehen ebenfalls optimale Anschlussverbindungen aus dem airberlin Streckennetz.

Insgesamt fliegt die airberlin group ab Berlin, Düsseldorf, München und Wien nonstop zu den drei russischen Destinationen Moskau, St. Petersburg und Kaliningrad und bietet bis zu 63 wöchentliche Flüge nach Russland an. Von dort aus gibt es bis zu 57 weltweite Anschlussverbindungen. Zusätzlich lassen sich bis zu 13 weitere Destinationen innerhalb Russlands via Moskau im Codeshare mit dem oneworld® Partner S7 erreichen.

Austrian Airlines holt Sabine Mlnarsky-Bständig ins Top-Management

Mit 01. November 2013 wird Sabine Mlnarsky-Bständig (38) die Leitung des Personalbereichs der Austrian Airlines Gruppe übernehmen. Die gelernte Juristin folgt Michael Ruplitsch nach, dieser hat außerhalb des Lufthansa Konzerns eine neue Herausforderung angenommen.

Mlnarsky-Bständig ist Absolventin der Universität für Rechtswissenschaften in Wien. Ihre berufliche Karriere startete die gebürtige Wienerin im Bereich Arbeitsrecht im österreichischen Sparkassenverband. Von dort wechselte sie 2001 in die Erste Bank, dem Spitzeninstitut der Sparkassen. Seit 2007 leitet sie dort das Personalwesen.

Jaan Albrecht, CEO der Austrian Airlines: "Mit Sabine Mlnarsky-Bständig haben wir eine Top-Managerin für die Austrian Airlines Group gewinnen können. Es beweist, dass die Austrian Airlines auch für Spitzenkräfte Anziehungskraft besitzt und ein attraktiver Arbeitsplatz ist. HR soll bei uns in Zukunft eine noch stärkere strategische Schlüsselfunktion einnehmen."

Austrian Airlines ist Österreichs größte Fluggesellschaft und betreibt ein weltweites Streckennetz von rund 130 Destinationen. In Zentral- und Osteuropa ist das Streckennetz mit 41 Destinationen besonders dicht. Austrian Airlines ist Teil des Lufthansa Konzerns.

Memmingen bekommt Verbindung nach Dubai

Schon bald kann man vom Allgäu Airport Memmingen preiswert nach Dubai fliegen – man muss nur einen Zwischenstopp in Kiew einlegen, denn ab 28. Oktober fliegt Wizz Air mehrmals wöchentlich von mehreren osteuropäischen Städten den neuen Flughafen World Central Airport in Dubai an. Auch von Kiew, das bis zu fünf Mal pro Woche per Nonstop-Flug mit Memmingen verbunden ist. "Somit haben wir mit nur einem Stopp eine Luftbrücke vom Allgäu in den Nahen Osten", betont Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid.

Nach Flugplan kann man in Kiew nach nur zweistündigem Aufenthalt sofort weiterfliegen. So erreicht man Dubai nach dem Abflug in Memmingen um 08:30 Uhr noch am selben Tag um 21:05 Uhr Ortszeit. Die Reise ist beispielsweise im November ab 230 Euro hin und zurück inklusive aller Steuern und Gebühren sowie eines Koffers bis 32 Kilogramm und Handgepäck erhältlich.

Die Flüge können über Fluggesellschaft wizzair einzeln gebucht werden. Mit fünf Start- und Landebahnen und einer Jahreskapazität von 160 Millionen Passagieren wird der neue World Central Airport in Dubai bis zum Jahr 2025 der größte Flughafen der Welt sein.

EADS strukturiert sich um ganz zu Airbus

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EADS steigerte im ersten Halbjahr 2013 sowohl Umsatz als auch Rentabilität. Getragen wurde diese Entwicklung vor allem vom zivilen Flugzeuggeschäft. Der Luftfahrt- und Verteidigungskonzern schließt zum nun veröffentlichten Halbjahresergebnis seine strategischen Überprüfungen ab und kündigt eine umfassende Reorganisation und Umbenennung an.

Der Auftragseingang(4) wuchs laut Halbjahresergebnis (H1) deutlich auf 96,6 Mrd. Euro, der Auftragsbestand belief sich Ende Juni auf 634,8 Mrd. Euro. Das berichtete EBIT* erreichte einen Wert von 1,5 Mrd. Euro, die Nettoliquidität lag zum Ende des ersten Halbjahres bei 5,9 Mrd. Euro.

„Wir haben in den ersten sechs Monaten eine solide Leistung gezeigt und bestätigen unsere Prognose für das Gesamtjahr“, sagte EADS-CEO Tom Enders. „Cash-Generierung und Programmumsetzung bilden die zentralen Management-Schwerpunkte in der zweiten Jahreshälfte.“

Im ersten Halbjahr 2013 erhöhte sich der Umsatz von EADS um sechs Prozent auf 26,3 Mrd. Euro (H1 2012: 24,9 Mrd. Euro). Diese Entwicklung spiegelt die steigende Anzahl an Auslieferungen bei Airbus Commercial wider sowie insgesamt weitgehend stabile Umsätze bei Eurocopter, Astrium und Cassidian. Das Verteidigungsgeschäft des Konzerns verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 einen stabilen Umsatz von 5,0 Mrd. Euro.

EBIT steigt dank Airbus Commercial

Das EBIT* vor Einmaleffekten – die Kennzahl zur Erfassung der operativen Gewinnspanne ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten aus Rückstellungsveränderungen für Programme und Restrukturierungen oder Währungsschwankungen – stieg auf 1,6 Mrd. Euro für EADS (H1 2012: 1,3 Mrd. Euro, a) sowie auf 1,2 Mrd. Euro für Airbus (H1 2012: 845 Mio. Euro, a). Maßgeblich getragen wurde diese Verbesserung vom guten operativen Ergebnis bei Airbus Commercial. Die EBIT*-Marge des Konzerns vor Einmaleffekten verbesserte sich auf 6,1 Prozent.

Das berichtete EBIT* von EADS stieg auf 1,5 Mrd. Euro (H1 2012: 1,1 Mrd. Euro, a). Darin enthalten sind Einmalaufwendungen in Höhe von 136 Mio. Euro bei Airbus. 28 Mio. Euro entfielen dabei wie erwartet auf Reparaturkosten für die A380-Verbindungsklammern zwischen Flügelhaut und innerer Flügelstruktur – basierend auf den Auslieferungen im ersten Halbjahr –, die übrigen 108 Mio. Euro auf die Währungsdifferenz von Dollar-Zu- und Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie bilanzielle Neubewertungen.

Das Finanzergebnis lag bei -407 Mio. Euro (H1 2012: -239 Mio. Euro), das Konzernergebnis(3) stieg auf 759 Mio. Euro (H1 2012: 579 Mio. Euro, a). Dies entspricht einem Gewinn je Aktie im ersten Halbjahr von 0,94 Euro (H1 2012: 0,71 Euro, a), der durch eine negative wechselkursinduzierte Neubewertung in Höhe von rund 170 Mio. Euro belastet wurde.

Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung (F&E) blieben mit 1.414 Mio. Euro stabil (H1 2012: 1.425 Mio. Euro).

Der Free Cash Flow vor Übernahmen belief sich auf -4.143 Mio. Euro (H1 2012: -1.746 Mio. Euro), was einen Anstieg des Nettoumlaufvermögens bei Airbus und Eurocopter sowie saisonale Effekte im Regierungsgeschäft des Konzerns widerspiegelt. Die Investitionen lagen bei 1,4 Mrd. Euro und entfielen insbesondere auf Fortschritte beim A350-XWB-Entwicklungsflugzeug und auf gemäß IAS 38 aktivierte A350-Entwicklungskosten in Höhe von 130 Mio. Euro.

Die Nettoliquidität des Konzerns lag zum Ende des ersten Halbjahres bei 5,9 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 12,3 Mrd. Euro) – nach Abzug von 1,8 Mrd. Euro zur Finanzierung des Aktienrückkaufprogramms sowie der Dividendenzahlung in Höhe von 468 Mio. Euro für das Jahr 2012.

Auftragseingang verdreifacht – Mehr Mitarbeiter

Der Auftragseingang(4) von EADS hat sich auf 96,6 Mrd. Euro mehr als verdreifacht (H1 2012: 28,2 Mrd. Euro), da sich die starke Wachstumsdynamik im zweiten Quartal fortsetzte – insbesondere bei Airbus Commercial. Auch im Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft erhielt der Konzern weitere Aufträge; jedoch in geringerem Umfang als 2012. Ende Juni 2013 war der Auftragsbestand(4) des Konzerns auf 634,8 Mrd. Euro angewachsen (Jahresende 2012: 566,5 Mrd. Euro). Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft belief sich auf 48,2 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 49,6 Mrd. Euro). Zum 30. Juni 2013 beschäftigte EADS 143.358 Mitarbeiter (Jahresende 2012: 140.405).

In den vergangenen Monaten hat EADS eine Überprüfung der Strategie vorgenommen, die den Weg für zwei wichtige Entscheidungen des Verwaltungsrats geebnet hat. Zum einen plant der Konzern Airbus Military, Astrium und Cassidian in einer neuen Verteidigungs- und Raumfahrtdivision zusammenführen. Zum anderen sollen der Konzern und seine Divisionen umbenannt werden und die weltweit renommierte Marke Airbus nutzen. Damit wird die Integration und der Zusammenhalt des Konzerns weiter verbessert.

  • Die Airbus Group wird aus drei Divisionen bestehen:
  • Airbus, verantwortlich für das gesamte Zivilflugzeuggeschäft
  • Airbus Defence & Space, vereint sämtliche Verteidigungs- und Raumfahrtaktivitäten des Konzerns, einschließlich des Bereichs militärische Transportflugzeuge;
  • Airbus Helicopters, zuständig für das gesamte zivile und militärische Hubschraubergeschäft.

Mit der Zusammenlegung der Verteidigungs- und Raumfahrtsparten Airbus Military, Astrium und Cassidian reagiert der Konzern auf das veränderte Marktumfeld, das von stagnierenden oder sogar schrumpfenden Verteidigungsbudgets in der westlichen Welt geprägt ist. Die strukturelle Veränderung ermöglicht einen optimierten Marktzugang, ermöglicht Kosten- und Marktsynergien und stärkt die allgemeine Wettbewerbsfähigkeit. Zugleich gewinnt das europaweit führende Raumfahrt- und Verteidigungsunternehmen damit an Profil.

Airbus Helicopters als Hubschrauberdivision – Hauptsitz München

Die Division Airbus Helicopters, mit ihrem zivilen und militärischen Bereich, bleibt unverändert. Da die Hubschrauber-Technologie sehr speziell ist, ist es wichtig, die starken Synergien zwischen den zivilen und militärischen Produkten aufrecht zu erhalten.

Die Umsetzung soll zum 01. Januar 2014 beginnen, Schritt für Schritt erfolgen und in der zweiten Jahreshälfte 2014 abgeschlossen werden. Die neue Struktur soll den konzernweiten sogenannten „Flightpath 2015“ zur Verbesserung der Rendite für die Aktionäre unterstützen. Bevor die Veränderungen in vollem Umfang wirksam werden können, müssen mehrere regulatorische Voraussetzungen erfüllt sowie Konsultationen mit dem Betriebsrat und weitere Genehmigungsverfahren erfolgreich abgeschlossen werden.

Airbus Defence & Space wird als Division etwa 45.000 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von rund 14 Mrd. Euro generieren. Der Hauptsitz wird in München sein. Chief Executive Officer von Airbus Defence & Space wird Bernhard Gerwert (60). Airbus Defence & Space wird vier Geschäftsbereiche umfassen: Military Aircraft unter Leitung von Domingo Ureña-Raso (55), Space Systems unter Leitung von François Auque (57), Communication, Intelligence & Security Systems unter Leitung von Evert Dudok (54) sowie Equipment unter Leitung von Thomas Müller (55). Chief Financial Officer der Division wird Julian Whitehead (50).** Weitere Nominierungen werden im September und Oktober bekannt gegeben.

Tom Enders erklärte: „Was wir heute präsentieren, ist eine Evolution, keine Revolution. Es ist der nächste logische Schritt in der Entwicklung unseres Unternehmens. Wir bekräftigen damit die Bedeutung unseres zivilen Flugzeuggeschäfts innerhalb unserer Gruppe. Unsere Verteidigungs- und Raumfahrtaktivitäten reorganisieren und fokussieren wir, um Kosten zu reduzieren, die Profitabilität zu steigern und unsere Marktposition zu verbessern. Die Umbenennung führt schlichtweg das gesamte Unternehmen unter der besten Marke zusammen, die wir haben – eine Marke, die für Internationalisierung, Innovation und Integration steht sowie für rund zwei Drittel unseres Umsatzes. Damit verstärken wir unsere Botschaft: ‚We make things fly‘.“

600 ausgelieferte Flugzeuge im Jahr erwartet

Ausgehend von den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2013 bekräftigt EADS die Prognose für das Gesamtjahr 2013 für alle Schlüsselkennzahlen mit Ausnahme des Auftragseingangs von Airbus Commercial; hier wurde die Prognose weiter erhöht. Der Ausblick von EADS für das Geschäftsjahr 2013 basiert auf der Annahme, dass Weltwirtschaft und Luftverkehr gemäß den vorherrschenden unabhängigen Prognosen wachsen und dass es zu keinen größeren Turbulenzen kommt.

Die Zahl der Bruttobestellungen für Zivilflugzeuge dürfte im Jahr 2013 bei über 1.000 Flugzeugen liegen. Die Auslieferungen von Airbus sollten weiter ansteigen auf voraussichtlich 600 bis 610 Zivilflugzeuge. Aufgrund geringerer A380-Auslieferungen und basierend auf einem angenommenen Wechselkurs von 1 Euro = 1,35 US-Dollar dürfte der Konzernumsatz 2013 moderat wachsen.

Für 2013 strebt EADS durch eine weitere Verbesserung der 2012 erzielten operativen Gewinnspanne ein EBIT* vor Einmaleffekten von 3,5 Mrd. Euro an sowie einen Gewinn je Aktie* vor Einmaleffekten von rund 2,50 Euro (2012: 2,24 Euro) – vor dem laufenden Aktienrückkauf.

Abgesehen von den Belastungen durch die Reparatur der A380-Flügel in Höhe von rund 85 Mio. Euro im Jahr 2013, basierend auf 25 Auslieferungen, sollten sich die Einmaleffekte 2013 nach heutigem Stand auf folgende potenzielle Belastungen beschränken: auf das A350-XWB-Programm, auf Währungseffekte aufgrund der Differenz von Dollar-Zu- und Abflüssen zu unterschiedlichen Zeitpunkten sowie auf bilanzielle Neubewertungen.

Das A350-XWB-Programm birgt weiterhin Herausforderungen. Jede Änderung des Zeitplans könnte zunehmend höhere Rückstellungen zur Folge haben. Eine Abschätzung möglicher Einmalkosten durch die Gründung von Airbus Defence & Space wird in der zweiten Jahreshälfte 2013 erfolgen. EADS strebt für 2013 einen ausgeglichenen Free Cash Flow nach Kundenfinanzierungen und vor Übernahmen an.

EADS-Divisionen: Airbus Commercial weiter mit starkem Wachstum

Der konsolidierte Umsatz von Airbus erhöhte sich auf 18.924 Mio. Euro (H1 2012: 17.525 Mio. Euro. Euro, a), was vor allem auf den Anstieg bei den Auslieferungen von Zivil- und Militärflugzeugen zurückzuführen ist. Das konsolidierte Airbus-EBIT* stieg deutlich auf 1.093 Mio. Euro (H1 2012: 563 Mio. Euro, a). Der Netto-Auftragseingang erhöhte sich auf 90,4 Mrd. Euro (H1 2012: 21,2 Mrd. Euro, a).

Der Umsatz von Airbus Commercial stieg auf 18.235 Mio. Euro (H1 2012: 16.864 Mio. Euro, a), getragen durch die mit 295 Flugzeugen gestiegenen Auslieferungszahlen (H1 2012: 279 Flugzeuge). Das berichtete EBIT* von Airbus Commercial belief sich auf 1.092 Mio. Euro (H1 2012: 558 Mio. Euro, a), das EBIT* vor Einmaleffekten auf 1.228 Mio. Euro (H1 2012: 840 Mio. Euro, a). Das EBIT* vor Einmaleffekten von Airbus Commercial profitierte dabei von einer besseren operativen Performance mit günstigen Volumen-Effekten und Preissteigerungen. Der Umsatz von Airbus Military stieg auf 1.067 Mio. Euro (H1 2012: 843 Mio. Euro) bei einem EBIT* von 10 Mio. Euro (H1 2012: 2 Mio. Euro).

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 verbuchte Airbus Commercial 722 Nettobestellungen für Verkehrsflugzeuge (H1 2012: 230 Netto-bestellungen). Mit Festbestellungen für 241 Flugzeuge verlief die Paris Air Show für das Unternehmen erfolgreich. Auch für die A350 XWB brachte die Messe weitere Impulse. Singapore Airlines, Air France-KLM und United Airlines platzierten 65 Festbestellungen. Zudem unterzeichnete Airbus mit dem neuen A380-Kunden Doric Lease Corp. eine Vereinbarung über den Kauf von 20 A380. Die A320-Familie war auf der Messe ebenfalls erfolgreich und verbuchte Festbestellungen über 170 Flugzeuge, darunter Großaufträge von Lufthansa über 100 Maschinen der A320-Familie und von ILFC über weitere 50 A320neo. ATR erhielt in der ersten Jahreshälfte 2013 insgesamt 68 Bruttobestellungen.

Im A350-XWB-Programm konnte Airbus weitere deutliche Fortschritte verzeichnen. Seit dem Erstflug im Juni wurde die A350-XWB erfolgreich innerhalb des gesamten Flugbetriebsbereichs erprobt und alle wesentlichen Flugsysteme haben ihre ersten Tests bestanden. Airbus tritt nun in die kritischste Phase des A350-Programms ein. Der Produktionshochlauf wird vorbereitet und die damit verbundenen Risiken im Hinblick auf Zeitplan, Leistung des Flugzeugs und Kostenrahmen werden genau überwacht.

Airbus Military verzeichnete acht Nettobestellungen (H1 2012: 21 Nettobestellungen) und lieferte zwölf Flugzeuge aus (H1 2012: sieben Flugzeuge). Airbus Military befindet sich in allerletzten Gesprächen mit OCCAR und den sieben Erstkunden-Nationen hinsichtlich der vorläufigen Einsatzfähigkeit (Initial Operating Clearance, IOC) und Musterzulassung der A400M. Ungeachtet vertraglicher Rechte schreiten die Gespräche gut voran. Die IOC ist eine Voraussetzung für die Auslieferung des ersten Flugzeugs an Frankreich, die in den kommenden Tagen erfolgen soll. Airbus Military lieferte im zweiten Quartal das hundertste Transport- und Überwachungsflugzeug vom Typ C295 an den Oman aus.

Ende Juni verzeichnete Airbus einen konsolidierten Auftragsbestand in Höhe von 595,8 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 525,5 Mrd. Euro, a). Der Auftragsbestand bei Airbus Commercial lag bei 575,7 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 505,3 Mrd. Euro, a). Dies entspricht einer Stückzahl von 5.109 Flugzeugen ohne ATR-Aufträge (Jahresende 2012: 4.682 Flugzeuge). Der Auftragsbestand von Airbus Military belief sich auf 20,8 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 21,1 Mrd. Euro).

Eurocopters Ergebnis durch Flugbeschränkungen für EC225 Super Puma stark belastet

Der Umsatz von Eurocopter sank um sieben Prozent auf 2.584 Mio. Euro (H1 2012: 2.771 Mio. Euro), die Zahl der Auslieferungen ging auf 190 Hubschrauber zurück (H1 2012: 198 Hubschrauber). Das EBIT* von Eurocopter fiel um 35 Prozent auf 128 Mio. Euro (H1 2012: 198 Mio. Euro, a). Wie erwartet, wurde das operative Ergebnis durch die für die Baureihe EC225 Super Puma angeordneten Flugbeschränkungen erheblich belastet.

Eurocopter hat entscheidende Schritte zur Wiederherstellung der vollen Einsatzfähigkeit der Super-Puma-Flotte unternommen. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) und die Luftfahrtbehörden Großbritanniens und Norwegens haben die von Eurocopter für die EC225 entwickelten Sicherheitsmaßnahmen inzwischen offiziell genehmigt. Eurocopter unterstützt nun die Hubschrauberbetreiber dabei, ihre Flotten wieder in Dienst zu stellen.

Der Auftragseingang der Division im zweiten Quartal umfasste auch eine Bestellung aus Frankreich über 34 NH90 in der Version als Taktischer Transporthubschrauber (TTH). Eurocopter lieferte zudem den ersten Kampf- und Unterstützungshubschrauber vom Typ Tiger HAD an Frankreich aus.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 verzeichnete Eurocopter 167 Nettobestellungen (H1 2012: 195 Nettobestellungen). Ende Juni 2013 belief sich der Auftragsbestand von Eurocopter auf 12,8 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 12,9 Mrd. Euro). Dies entspricht 1.047 Hubschraubern (Jahresende 2012: 1.070 Hubschrauber).

Astrium verbuchte in der ersten Jahreshälfte 2013 einen Umsatz von 2.808 Mio. Euro (H1 2012: 2.661 Mio. Euro) bei einem EBIT* von 123 Mio. Euro (H1 2012: 129 Mio. Euro, a). Die Entwicklung des EBIT* spiegelt die Fortschritte im Satelliten- und Trägerraketengeschäft wider. Dahingegen wurden Auftragseingang, Umsätze und das Margenwachstum im Services-Segment durch das von starkem Wettbewerb geprägte Umfeld und knappe Kundenbudgets belastet.

Mit dem erfolgreichen Andocken des vierten unbemannten Raumtransporters, das Automated Transfer Vehicle – ATV-4, an die Internationale Raumstation stellte Astrium erneut das hervorragende Programm-Management der Division unter Beweis. Die Mission markierte zugleich den 55. erfolgreichen Start der Ariane 5 in Folge. Astrium erhielt außerdem einen Exportauftrag zum Bau eines neuen Telekommunikationssatelliten für den russischen Satellitenbetreiber RSCC. Der Auftragseingang lag im ersten Halbjahr 2013 bei 1,9 Mrd. Euro (H1 2012: 2,2 Mrd. Euro). Der Auftragsbestand der Division belief sich zum 30. Juni 2013 auf 11,7 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 12,7 Mrd. Euro).

Der Umsatz von Cassidian betrug 2.286 Mio. Euro (H1 2012: 2.186 Mio. Euro) bei einem EBIT* von 86 Mio. Euro (H1 2012: 81 Mio. Euro, a). Die Durchführung der Programme verlief planmäßig und wirkte sich positiv auf Umsatz und EBIT* aus. Die Grenzsicherungsprogramme der Division bergen jedoch weiterhin Herausforderungen im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Umsetzung.

Das von Cassidian im vierten Quartal 2012 angekündigte Restrukturierungsprogramm ist auf gutem Kurs. Zu den größten geschäftlichen Erfolgen gehört der Vertrag zur Integration des Luft/Luft-Lenkflugkörpersystems Meteor in den Eurofighter, der vom Eurofighter-Konsortium im Juni unterzeichnet wurde. Zudem erhielt der Bereich Lenkflugkörper im Rahmen des Tornado-Unterstützungsprogramms einen wichtigen Exportauftrag. Der Netto-Auftragseingang sank auf 2,0 Mrd. Euro (H1 2012: 2,8 Mrd. Euro). Der Auftragsbestand von Cassidian belief sich Ende Juni auf 15,1 Mrd. Euro (Jahresende 2012: 15,6 Mrd. Euro).

* EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung von EADS, dem Airbus-Unternehmens-Zusammenschluss, der Gründung von MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

** Bernhard Gerwert ist derzeit CEO von Cassidian; Domingo Ureña-Raso ist Head of Airbus Military; François Auque ist CEO von Astrium; Evert Dudok ist CEO von Astrium Services; Thomas Müller ist Head of Astrium Satellite Products; und Julian Whitehead ist CFO von Cassidian.

a. Bestimmte Zahlen für das erste Halbjahr 2012 und das Jahresende 2012 wurden angepasst, um der veränderten Pensionsbilanzierung gemäß IAS 19 Rechnung zu tragen. Die Daten von Airbus spiegeln zudem die Konsolidierung von ATR und Sogerma innerhalb Airbus Commercial wider. In der Vergangenheit wurden ATR und Sogerma unter „Übrige Aktivitäten“ konsolidiert.

1) Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten.

2) Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten.

3) EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Das Konzernergebnis ist identisch mit dem Ergebnis, das den Eigentümern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.

4) Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand von EADS basieren auf Listenpreisen.

5) Die berichtspflichtigen Segmente Airbus Commercial und Airbus Military sind Teil der Airbus-Division. Eliminierungen werden auf Divisionsebene vorgenommen.

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):

Bestimmte Aussagen in dieser Mitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen von EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.

Messflüge für ILS am Flughafen Stuttgart nochmals verlängert

Wie die Deutsche Flugsicherung mitteilt, finden voraussichtlich auch in den kommenden zwei bis drei Nächten (Mittwoch, 31.07. bis Freitag, 02.08.) Vermessungsflüge am Flughafen Stuttgart statt, nachdem die notwendigen Überprüfungen in der Nacht zum Mittwoch nicht beendet werden konnten.

Vermessen wird das Instrumentenlandesystem aus Richtung Westen in der Zeit von ca. 23:00 Uhr bis 02:00 Uhr. Flugsicherung und Flughafen Stuttgart GmbH bedauern eventuelle Ruhestörungen für die Anrainer.

Der Stuttgarter Flughafen hat ein Instrumentenlandesystem der Kategorie III b. Damit sind Landungen bei Sichtweiten von nur 75 Metern und einer Entscheidungshöhe von 0 Metern möglich. Voraussetzung ist, dass das betreffende Flugzeug über die notwendigen Instrumente verfügt und die Piloten die entsprechende Ausbildung haben.

„Wings for Japan“ bringt Tsunami-Kinder in die Alpen

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Am 26. Juli um 19:00 Uhr landeten 25 japanische Kinder im Alter von 12 bis 16 Jahren mit Edelweiss Air am Flughafen Zürich. Sie alle stammen aus der Region Tohoku und werden eine Woche lang die Zentralschweizer Berglandschaft sowie Bern und Zürich erkunden.

Die beiden Schweizer Fluggesellschaften Edelweiss Air und SWISS des Lufthansa Konzerns möchten mit der Aktion den Kindern die Möglichkeit bieten, in der Schweizer Bergwelt Ablenkung zu finden und Freundschaften fürs Leben zu schließen. Betreut werden sie von rund 20 freiwilligen Helfern, die auch mit Spielnachmittagen für Entspannung sorgen.

Initiative von ehemaligen SWISS-Mitarbeitern

Das Hilfsprojekt "Wings for Japan" wurde 2011 im Anschluss an die Veröffentlichung des Buches "Tsunami” des japanischen Journalisten Ken Mori von aktiven und ehemaligen SWISS Mitarbeitern ins Leben gerufen. In dem Buch berichten rund 80 Kinder im Alter von fünf bis 17 Jahren von ihren Erlebnissen und Schicksalen mit dem Tsunami in Form von Geschichten und Bildern. "Wings for Japan" hat sich zum Ziel gesetzt, alle 80 Kinder nach und nach für einen Besuch in die Schweiz zu bringen, um ihnen positive Abwechslung zu ihrem oftmals nach wie vor schweren Alltag zu bieten und über die Begegnung mit gleichaltrigen Schweizer Kindern Freude zu bereiten.

Die Hilfen sind von den Mitarbeitern getragene Engagements, wie sie auch in anderen Gesellschaften der Lufthansa Group seit Jahren gelebt werden, so zum Beispiel bei der HelpAlliance der Lufthansa oder Cargo Human Care der Lufthansa Cargo. SWISS ist zudem langjähriger Partner von SOS Kinderdorf, während Edelweiss Air seit vielen Jahren das Kinderhilfswerk Camaquito in Kuba unterstützt. SWISS und Edelweiss Air unterstützen das Projekt "Wings for Japan" seit der Gründung mit Flugleistungen zwischen Japan und der Schweiz.

A400M beim Meilenstein Initial Operating Clearance (IOC)

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Die A400M, Airbus Militarys Transportflugzeug der neuen Generation, hat heute die Zuerkennung des vertraglich vereinbarten IOC-Standards (Initial Operating Clearance) erhalten. Die Organisation für gemeinsame Rüstungszusammenarbeit (OCCAR) hat diese Zulassung im Namen der Erstkundennationen (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Spanien und Türkei) erteilt.

Damit erreicht das A400M-Programm nach zehn Jahren Entwicklung und mehr als 5.000 Testflugstunden einen historischen Meilenstein. Die Zuerkennung dieses ersten vertraglich vereinbarten militärischen Standards war der letzte Schritt vor der Zulassung des ersten Serienproduktionsflugzeugs MSN7 durch die französische Beschaffungsbehörde DGA (Direction Générale de l’Armement) und die in den kommenden Tagen folgende Auslieferung der Maschine an die französischen Luftstreitkräfte.

Die gemeinsame Grundlage für die militärische Zertifizierung wurde am 19. Juli auf Empfehlung des aus Vertretern der sieben Erstkundennationen bestehenden Certification and Qualification Committee (CQC) gebilligt. Dementsprechend erteilte die DGA Airbus Military am 24. Juli die französische militärische Musterzulassung für die A400M.

Stuttgarter Flughafen-Kinderfest mit viel Ausprobieren für die Kleinen

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Am Sonntag, 11. August 2013 steigt am Landesairport Baden-Württembergs das 19. Große Kinderfest – diesmal unter dem Motto "Check ein zur Umweltreise!". Von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr stehen über 30 Aktionen zum Mitmachen und Ausprobieren für große und kleine Kinder bereit. Der Flughafen rechnet wie in den Vorjahren mit über 20.000 Besuchern, die sich auf dem Festgelände auf den Parkplätzen, im Terminal 1 Anhang West und auf der Besucherterrasse tummeln.

Wie jedes Jahr stehen Flughafenrundfahrten und Vorführungen der Flughafenfeuerwehr auf dem Programm, dazu zeigen mehrere Hundestaffeln, was ihre Vierbeiner im Ernstfall alles können. Daneben gibt es Stationen zum Kinderschminken oder zum selber malen. Der Eintritt auf die Besucherterrasse ist während des Festes frei.

Seway und Elektroquads zum Ausprobieren

Ab 11:00 Uhr gibt es zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden, sich auszutoben oder etwas dazuzulernen. Auf Elektroquads dürfen die Kinder selbst am Lenker sitzen, beim Segwayparcours des Freizeitparks Sensapolis sind Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn gefragt, und kräftige Waden sind beim Kettcarparcours erforderlich.

Ein großes Bungy-Trampolin lädt ein zu sportlichen Höhenflügen, auf der Besucherterrasse warten neben dem Blick aufs Vorfeld auch Miniflugzeuge mit Pedalantrieb auf die Nachwuchspiloten. Wasserratten dürfen sich in einem Bassin als Kapitäne versuchen: In einem acht mal acht Meter großen Becken stehen mehrere Boote zum Entern und Ausprobieren bereit.

Kräutertöpfe und Kreativ-Taschen zum Mitnehmen

Grüne Daumen sind beim Kräutergarten gefragt: Hier dürfen Kinder verschiedene Kräuter in Töpfe pflanzen und mit nach Hause nehmen. Die Wilhelma stellt in einem Tierquiz knifflige Fragen, im Umweltstudio der EnBW lässt sich im mobilen Labor vieles zum Schutz der Umwelt und der Region lernen. Bei der Aktionsgemeinschaft Artenschutz gibt es Stofftaschen, die vor Ort bunt bemalt und mit nach Hause genommen werden dürfen. Für die ganz Kleinen ist eine Babylounge mit Rutsche, Krabbeltunnel und Spielbausteinen da.

Traumurlaub als Hauptpreis

Auf der Showbühne neben dem Terminal 1 ist immer was los: Musiker und Clowns zeigen ihr Können, zwischendurch werden tolle Preise verlost: Der erste Preis des diesjährigen Gewinnspiels ist eine Woche Traumurlaub auf den kanarischen Inseln, gestiftet vom Reiseveranstalter ITS. Mit enthalten sind ein Flug für zwei Personen und der Aufenthalt in einem All-inclusive-Hotel.

VGH Kassel lehnt Eilantrag aus Flörsheim gegen Fraport ab

Der Frankfurter Flughafenbetreiber begrüßt die Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH), den Eilantrag aus Flörsheim abzulehnen. Die Entscheidung bestätige die Auffassung, dass der Betrieb der Landebahn Nordwest nicht eingeschränkt werden muss und der Planergänzungsbeschluss vom 10. Mai 2013 die Risiken durch wirbelschleppenbedingte Windböen sorgfältig abgewogen habe.

Man nehme die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in Flörsheim und Raunheim ernst und habe bereits im April 2013 freiwillig das Dachinspektionsprogramm in Flörsheim und Raunheim aufgelegt, erklärte der Fraport.

Fraport werde weiterhin zügig die Anträge auf Sicherung der Dacheindeckung bearbeiten, vorbereitende Maßnahmen zur Sicherung der Dächer sind bereits angelaufen. Der enge Austausch mit den Bürgermeistern von Raunheim und Flörsheim über das Programm zur Sicherung von Dacheindeckungen werde dabei fortgesetzt.

Luxair kehrt vorerst zu Kollektivverträgen zurück

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Im Rahmen der Tarifverhandlungen bei der Luxair kamen die vertragsschließenden Gewerkschaften mit der Direktion zusammen. Nach vier Stunden konnte eine Vereinbarung gefunden werden, die mehrere Schwerpunkte vorsieht.

So werden die Verträge gemeinsam aufgekündigt, um ab September 2013 mit den eigentlichen Neuverhandlungen zu beginnen. Ebenso geht es umd das Einsetzen von Arbeitsgruppen mit der Mission Pisten aufzuzeichnen, um die Produktivität und die Effizienz für die Luxair Gruppe in den einzelnen Abteilungen zu verbessern.

Ziel der Sozialpartner ist es, die Arbeitsplätze und die Sozialbedingungen des Personals langfristig abzusichern. In diesem Sinne hoffen die Sozialpartner, dass die Luxair bis Ende 2015 das finanzielle Gleichgewicht wiedererlangt. Der Beschluss wird von der Luxair Direktion und den Gewerkschaften OGBL, LCGB und NGL-SNEP mitgetragen.

Flugrouten nach Zürich am 01. August geändert

Am Abend des Schweizer Nationalfeiertags wird ausnahmsweise von Norden her auf den Pisten 14 oder 16 des Flughafen Zürich gelandet. Der Flugbetrieb in den Anflugschneisen Ost und Süd könnte nämlich durch Feuerwerkskörper beeinträchtigt werden.

Wie jedes Jahr werden am 01. August 2013 die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum ausnahmsweise aufgehoben. Das bedeutet, dass Landungen ab 21:00 Uhr bis Flugbetriebsende von Norden her auf den Pisten 14 oder 16 erfolgen. Die Starts erfolgen bis 22:00 Uhr nach Westen und Süden, ab 22:00 Uhr nach Norden.

Gemäß deutscher Verordnung müsste am Donnerstagabend ab 21:00 Uhr von Osten her auf der Piste 28 gelandet werden. Nach Rücksprache mit den zuständigen deutschen Stellen wird aus Sicherheitsgründen (beispielsweise Schutz der Piloten vor Ablenkung durch hoch fliegende Feuerwerkskörper, etc.) am Abend des Schweizer Nationalfeiertages auf diese Regelung verzichtet.