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Partnerschaft von Düsseldorf Airport und Deutsche Zentrale für Tourismus

Der Düsseldorfer Flughafen stärkt ab dem 01. Januar 2014 das erfolgreiche Partnerschaftskonzept der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Durch diese strategische Zusammenarbeit ist es in Zukunft noch besser möglich, Synergien für gemeinsame Projekte zur internationalen Bewerbung des Reisemarktes Deutschland und speziell Nordrhein-Westfalens zu nutzen.

Zu diesen Maßnahmen gehört beispielswiese die Teilnahme an Messen oder Kooperationen bei Marketingaktionen. "Wir freuen uns sehr, mit dem Düsseldorfer Airport ein neues Mitglied an der Seite zu haben, das mit uns gemeinsam das Reiseland Deutschland tatkräftig unterstützen wird", erklärt Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT.

Der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens ist ein Drehkreuz für internationale Besucher und Eingangstor für Besuche in der Rhein-Ruhr-Metropolregion. Das Next Generation Hub® hat seine Position im deutschen Luftverkehrsmarkt durch gefragte Umsteigeverbindungen und zusätzliche Langstreckenflüge in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Im Jahr 2013 verzeichnete der Düsseldorfer Airport 20,8 Millionen Passagiere. "Der Zielverkehr aus den USA, China und den Golfstaaten wird für uns immer wichtiger. In einer engen Zusammenarbeit mit der DZT sehen wir daher die richtige Weichenstellung, um die vielversprechenden Potenziale im Incoming-Verkehr noch besser zu erschließen", sagt Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung.

Die DZT ist das nationale "Tourist Board" Deutschlands mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Sie vertritt das Reiseland Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Dazu unterhält sie weltweit 30 Ländervertretungen.

Udo Mager neuer Chef des Dortmunder Airports

Seit Montag ist Udo Mager neuer Geschäftsführer des Dortmund Airport. Zunächst auf geteiltem Posten übergibt der bisherige Flughafen-Chef Markus Bunk, dessen Vertrag im September endet, die Geschäfte an seinen Nachfolger. Bereits im Februar wurde Mager in einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung zum neuen Geschäftsführer gewählt.

Bunk kündigte dem Aufsichtsrat im Dezember 2012 an, das Angebot einer Vertragsverlängerung nicht anzunehmen. Er müsse sich aus persönlichen Gründen vom Dortmunder Flughafen und einem großartigen Job verabschieden, erklärte der 46-jährige.

Udo Mager führte seit 2005 die Geschäfte der Wirtschaftsförderung Dortmund. Der 56-jährige Diplom-Verwaltungswirt war während seiner über 30-jährigen Berufslaufbahn in verschiedenen leitenden Funktionen mit wirtschafts- und technologiebezogenen Aufgaben für die Stadt Dortmund und ihre Beteiligungsunternehmen tätig. Mager gehört seit sieben Jahren dem Aufsichtsrat des Flughafens Dortmund an.

Markus Bunk ist seit 2008 Geschäftsführer des Dortmund Airport. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur und MBA führte den Flughafen in diesen fünf Jahren durch die Wirtschaftskrise. Die Passagierzahlen stiegen in dieser Zeit kontinuierlich von 1,7 Millionen auf 1,9 Millionen Passagiere pro Jahr an. Das Defizit konnte unter seiner Führung mit zuletzt 18,5 Millionen auf den geringsten Stand seit 2003 gebracht werden.

Condor startet Verbindung nach Tivat in Montenegro

Erstflug nach Montenegro: Deutschlands beliebtester Ferienflieger bringt seine Gäste ab sofort immer dienstags von Frankfurt (FRA) in die Hafenstadt Tivat (TIV). Der erstmalige Anflug von Condor wurde in Tivat mit einer Water Salute begrüßt, die auch einen Taufcharakter für die neue Flugverbindung hatte.

Condor eröffnet ihren Gästen mit der Republik an der Adriaküste ein für die Deutschen weitestgehend noch unentdecktes Urlaubsziel, das Reisen jenseits der Massen mit viel Natur, weitläufigen Panoramen und Kulturschätzen bereithält. Auch Badestrände – die für viele Urlaube nicht fehlen dürfen – hat das Land sowohl an der Mittelmeerküste, als auch an den verschiedenen Seen im Inland vorzuweisen.

Entdeckerziel für Aktivurlauber

Trotz seiner verhältnismäßig kleinen Fläche zeigt sich Montenegro sehr vielfältig und ist mit seinen Nationalparks, Seen und Gebirgen besonders für Aktivurlauber außerordentlich attraktiv, um zu wandern, zu klettern, oder Wildwasser-Rafting und andere Wassersportarten auszuprobieren. Die ursprüngliche Natur Montenegros spiegelt sich auch in der Tierwelt wieder: Der Urwald "Biogradska gora" mit seinen Gletscherseen beheimatet so zum Beispiel 200 Vogelarten, darunter der Kaiseradler, der zu den gefährdeten Arten zählt, sowie Wölfe und Hirsche.

"Condor ist dafür bekannt, neben den etablierten deutschen Urlaubszielen wie Spanien und die Türkei auch immer wieder neue Strecken ins Programm aufzunehmen," führt Tammo Gause, Leiter Planung, Verkauf & Steuerung von Condor aus. "Das neue montenegrinische Condor Ziel Tivat liegt sehr zentral, so dass unsere Gäste eine gute Ausgangsmöglichkeit haben, um das Land zu entdecken."

Die Flüge nach Tivat können bereits zu einem one-way Komplettpreis ab 79,99 Euro in Economy und ab 119,99 in der Premium Economy gebucht werden.

Rettungshubschrauber „Christof 11“ in neuem Zuhause

Seit heute starten die Besatzungen von "Christoph 11" von der neu gebauten Luftrettungsstation am neuen Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen aus. Nach einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren sind das neue Dienstgebäude sowie der neue Hubschrauberhangar fertiggestellt und konnten heute bezogen werden.

Entstanden ist ein hochmoderner Neubau, der optimal auf die Anforderungen der Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten der Station ausgelegt ist. Neben großzügigen Arbeits­plätzen, einer Küche und Sanitäranlagen stehen den Besatzungsmitgliedern auch Ruheräume zur Verfügung. Die Anregungen und Vorschläge der Besatzungsmitglieder wurden von Anfang an in die Planung miteinbezogen, um ihnen so optimale Arbeitsbedingungen zur Verfügung zu stellen.

Der Neubau befindet sich rund einen Kilometer Luftlinie vom alten Standort entfernt gegenüber dem neuen Klinikum. Das neue Dienstgebäude wurde von der DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH und der DRF Luftrettung gebaut. Finanzielle Förderung erhielten die Bauträger vom Innenministerium des Landes Baden-Württemberg und dem Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen. Im Oktober wird der Neubau mit einer Einweihungsfeier der Öffentlichkeit vorgestellt.

Christof 11 der Station Villingen-Schwenningen

Der Villingen-Schwenninger Hubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen "Christoph 11" wird bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Darüber hinaus wird er für den schonenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt. Hierzu ist er täglich von 07:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er ist mit erfahrenen Piloten der DRF Luftrettung, Notärzten des Schwarzwald-Baar-Klinikums sowie Rettungsassistenten des Deutschen Roten Kreuzes besetzt.

Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann "Christoph 11" in maximal 15 Minuten erreichen. In seinem Einsatzbereich liegen die Landkreise Villingen-Schwenningen, Tuttlingen, Ortenau (Offenburg), Waldshut, Freiburg, Freudenstadt, Zollern-Alb (Balingen), Rottweil, Sigmaringen, Konstanz, Reutlingen und Lörrach.

Mehdorn kein Teilnehmer an Schadenersatz-Verhandlungen mit airberlin

airberlin als der größte Kunde der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und die Flughafengesellschaft führen bereits langjährige diverse Rechtstreitigkeiten über die Zahlung von Aviationentgelten. Mit seinem Antritt bei der Flughafengesellschaft hat Hartmut Mehdorn jedoch klargestellt, dass er persönlich keine Verhandlungen mit airberlin über deren Schadenersatzklage führen wird.

Deshalb hat Hartmut Mehdorn ein Verhandlungsteam zusammengestellt, welches ohne Einflussnahme von Hartmut Mehdorn einen Vorschlag erarbeitet, um die verschiedenen Verfahren zu bereinigen. Nach mehreren Verhandlungsrunden ist dabei Anfang Mai ein außergerichtlicher Kompromissvorschlag entstanden, der die zeit- und kostenintensiven Rechtsstreitigkeiten beilegen sollte.

Auf Nachfrage von airberlin hat Hartmut Mehdorn diesen Vorschlag noch einmal schriftlich bestätigt. Dieser Vorschlag entspricht ohne Änderungen dem Vorschlag des Verhandlungsteams. Er hat parallel den Aufsichtsratsvorsitzenden über dieses Vorgehen informiert.

airberlin hat den Vorschlag des Verhandlungsteams jedoch nicht akzeptiert. Es ist beabsichtigt, nunmehr die diversen Verfahren über ein gerichtliches Schiedsverfahren mit Zustimmung des Aufsichtsrates zügig zu beenden. Im Übrigen liegt die Abwehr und Verfolgung von Schadensersatzansprüchen in der operativen Kernverantwortlichkeit der Geschäftsführung, die den Geschäftsführern bei der Vertretung der FBB zwingend nach § 35 Abs. 1 GmbHG obliegt.

Flughafen Frankfurt rät zu früher Anreise

In der kommenden Woche beginnen in Hessen und in einigen anderen Bundesländern die Schulferien und damit für viele Familien die Urlaubszeit. Aufgrund des aktuell bereits deutlich erhöhten Passagieraufkommens von bis zu 200.000 Fluggästen täglich, empfiehlt Flughafenbetreiber Fraport eine frühzeitige Anreise zum Airport – auch für Geschäftsreisende.

So sollten sich Passagiere generell spätestens zweieinhalb Stunden vor dem Abflug an ihren Check-in Schaltern einfinden. Infos zu den Schalternummern der Airlines sowie viele weitere sinnvolle Hinweise und Planungshilfen, um unnötigen Stress zu Beginn des Urlaubs zu vermeiden und den Aufenthalt am Airport erlebnisreich zu gestalten, stellt der Flughafen bereit.

Vieles lässt sich bereits von zu Hause aus regeln: den optimalen Parkplatz finden, einchecken, zusätzliche Services buchen, Pass- und Zollformalitäten klären und – vor allem – richtig packen. Wertvolle Anregungen erhalten auch Reisende mit Kindern, Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität sowie Passagiere mit Tieren. Lagepläne, Restaurant-, Shopping- , und Erlebnistipps für die Zeit vor dem Abflug runden das Informationsangebot ab. All diese Informationen bietet auch die kostenlose FRA Airport App für das Smartphone.

Zum Auftakt der Sommerreisezeit veranstaltet Fraport am Samstag, dem 06. Juli gemeinsam mit der Bundespolizei unter dem Motto "Mit einem Lächeln in die Ferien" auch wieder ein buntes Aktionsprogramm. Zwischen 12:00 und 17:00 Uhr werden im Terminal 1, Abflug B, nahe der Connection Bar Kinderschminken, Luftballonmodellage und Bastelprojekte angeboten. Die Bundespolizei zeigt ein Motorrad, informiert über verbotene Gegenstände im Gepäck und stellt kleinen Gästen Fingerprintausweise aus.

„neue Germanwings“ startet mit modularem Low Cost-Konzept

Germanwings schlägt heute ein neues Kapitel in der deutschen Luftfahrt auf: Die Airline startet als "neue Germanwings" mit einem vollkommen neuen Produkt- und Markenkonzept und baut damit ihre gute Position im europäischen Low Cost Markt deutlich aus. Sie bietet ab sofort "Fliegen à la carte". Gäste haben nun die Auswahl aus drei Varianten in unterschiedlichen Preissegmenten mit verschiedenen Komfortmerkmalen.

In der "neuen Germanwings" werden die dezentralen Europaverkehre der Lufthansa außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München und die von Germanwings zusammengeführt. Sie stellte das neue Konzept am Montag bei einem Premierenflug in Berlin, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn vor. In Berlin-Tegel begrüßte Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, die "neue Germanwings" nach der Landung des Flugzeugs im neuen Germanwings-Design.

Auswahl aus drei Komfort-Varianten

Flugreisende können in Zukunft die Komfort-Variante wählen: "Best" kennzeichnet das hochwertigste Angebot, das insbesondere die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden abdeckt, aber auch für anspruchsvolle Privatreisende attraktiv ist. "Smart" bildet das Tarifangebot mit einem attraktiven Paket umfangreicher Zusatzleistungen, und "Basic" als reines Low Cost Flugangebot.

"Wir freuen uns, dass der Auftakt des Premierenflugs am Standort Berlin stattfindet und wünschen der "neuen Germanwings" eine erfolgreiche Produkt- und Markeneinführung", sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. "Germanwings ist im Verbund mit Lufthansa auch in der Hauptstadt gut aufgestellt und ein wichtiger Kunde für uns. Der Streckenausbau ab Berlin hat zu deutlichem Wachstum geführt. 2012 flogen fast sechs Millionen Passagiere ab und nach Berlin. Das ist ein Plus von 16 Prozent und damit ein deutliches Bekenntnis zum Standort. Wir wünschen der Germanwings allzeit gute Auslastung."

Thomas Winkelmann, Sprecher der Germanwings-Geschäftsführung: "Für unser Unternehmen ist heute ein historischer Tag: Mit einem neuen Produkt, vielen neuen Strecken und einer größeren Flotte starten wir ab heute noch einmal durch in die zweite Phase der Erfolgsgeschichte Germanwings. Das neue Design unserer Flugzeuge markiert den Neustart hier in Berlin. Wir versprechen unseren Kunden, dass wir weiterhin das beste Preis-/Leistungsverhältnis in Europa bieten und dass wir auch in Zukunft mit unserer Kreativität die Zeichen für unsere gesamte Branche setzen."

Profitabilität außerhalb der Lufthansa-Drehkreuze als Ziel

Carsten Spohr, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Lufthansa AG: "Die Germanwings ist nicht nur Deutschlands größte Low Cost-Airline, sondern als Qualitätscarrier in diesem Segment auch das beste Angebot im europäischen Markt. Wir verbinden die Stärken der Germanwings mit den Vorteilen der Lufthansa. Ich bin sicher, dass unsere Fluggäste – Geschäftsreisende wie Privatreisende – die neue Marke und das neue Produkt sehr schätzen werden. Dieser Ansatz ist zugleich der Schlüssel für Lufthansa, um auf innereuropäischen Strecken abseits unserer Drehkreuze wieder profitabel zu fliegen. Wir verbessern also durch die Schaffung eines hochattraktiven Angebots für unsere Kunden zugleich die Wirtschaftlichkeit der Lufthansa."

In Berlin festigt die "neue Germanwings" ihre Präsenz weiter. Sie bietet im aktuellen Sommerflugplan derzeit insgesamt 204 Flüge pro Woche ab und nach Berlin/Tegel an. Die Airline beschäftigt 133 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Berlin – hunderte weitere sind bei anderen Unternehmen im Umfeld der Germanwings-Dienstleistungen unter Vertrag. Nach Übernahme aller vorgesehenen Strecken von Lufthansa kommt die Fluggesellschaft auf 624 Starts und Landungen pro Woche.

Für die "neue Germanwings" werden dann in der Hauptstadt insgesamt zehn Flugzeuge im Einsatz sein, sie kommt auf einen Marktanteil von 14,4 Prozent im stark fragmentierten hiesigen Markt. Die Airline fliegt nach der kompletten Umstellung aller Strecken ab Berlin 36 Destinationen an und wird 2014 etwa 2,6 Millionen Gäste befördern.

Neues Design innen und außen

Germanwings hat in den vergangenen Monaten die im Dezember angekündigten und vorgestellten Neuerungen im Produkt- und Markenkonzept konsequent und in Rekordgeschwindigkeit umgesetzt. Innerhalb von nur sechs Monaten wurde die aktuell aus 38 Flugzeugen bestehende Flotte der Airline außen und innen komplett auf das neue Design umgestellt. Nach den derzeitigen Planungen soll die "neue Germanwings" Ende 2014 eine Flotte von 87 Flugzeugen umfassen. Dazu werden 64 eigene Flugzeuge der Typen Airbus A319 und A320 gehören sowie weitere 23 Jets vom Typ CRJ-900 der Eurowings-Luftverkehrs AG, die in Zukunft ausschließlich für Germanwings tätig sein sollen.

Zudem erarbeitete ein hoch motiviertes Mitarbeiterteam die Ausgestaltung des neuen, differenzierten Angebots in Rekordzeit. Auch die Implementierung der technischen Prozesse, die mit der Umstellung auf die "neue Germanwings" verbunden sind, funktionierte reibungslos und zügig. Die drei neuen Tarifangebote konnten über die Reisebüros bereits seit dem 12. April gebucht werden, seit Montag sind sie auch online buchbar. Die Check-in-Systeme sind umgestellt, die Kunden finden bereits überall das neue Logo, und die Smartphone-Apps für mobile Dienstleistungen der Germanwings sind neu gestaltet.

32 Zoll Sitzabstand in der Economy-Low Cost

Nach dem Motto "Günstig aber nicht billig" arbeiten die Mitarbeiter der "neuen Germanwings" noch intensiver an einer optimalen Erfüllung der Kundenwünsche. Dafür stehen innerhalb der Economy Class die drei Grundmodule Best, Smart und Basic zur Auswahl: Der Best-Tarif beinhaltet das beste Produkt, das es derzeit für innereuropäische Low Cost Flugverbindungen gibt und Maßstäbe in der Branche setzt. Für den Fluggast ist ein Platz in einer der drei vordersten Reihen reserviert. Dort genießt er den sehr großzügigen Sitzabstand von 32 Zoll (81,3 Zentimetern) und den freien Mittelsitz neben sich.

Weitere Komponenten des neuen Best-Tarifs sind Zugang zu Lufthansa-Lounges, Priority Check-in und Benutzung der Fastlane bei der Sicherheitskontrolle, erhöhte Meilengutschrift bei Miles & More, HON Circle Meilen, doppelte Freigepäck-Menge (zweimal 23 Kilogramm), Catering à la carte an Bord, flexible Umbuchung und Stornierbarkeit des Tickets.

Der Kabinenbereich mit den Best-Sitzen ist – ähnlich wie bei einer klassischen Business Class – durch einen Sichtschutz deutlich abgetrennt. Der Best-Tarif ist ab sofort über sämtliche Buchungskanäle auf allen innerdeutschen Verbindungen verfügbar und für die europäischen Kernmärkte von Germanwings, das heißt für Österreich, die Schweiz, Belgien, Russland, Frankreich und Großbritannien.

Der Smart-Tarif der neuen Germanwings ist der neue Standard-Tarif und entspricht einem klassischen Economy-Produkt mit sehr hoher Qualität. In diesem Tarif sind für die Passagiere die Reihen im vorderen Bereich des Flugzeugs reserviert, die mit 32 Zoll (81,3 Zentimetern) denselben großzügigen Sitzabstand wie beim Best-Tarif bieten. Smart beinhaltet Catering in Form eines Snacks und alkoholfreien Getränken sowie 23 Kilogramm Freigepäck.

Der günstigste Tarif ist der Basic-Tarif, der einem klassischen Low Cost Produkt entspricht. Wer ihn bucht, verzichtet zum Beispiel auf freies Catering und Freigepäck und sitzt im Flugzeug ab Reihe elf.

Bei der umfangreichen Neuausrichtung wurde Germanwings von Lufthansa Consulting beraten. Die Lufthansa-Konzerntochter mit weitreichender Erfahrung im Management von komplexen Großprojekten begleitete die Zusammenführung der unterschiedlichen Geschäftsmodelle unter Beibehaltung der Low Cost-Strukturen. Die Projektunterstützung reichte von der strategischen Integrationsidee über die Implementierung der Maßnahmen hinsichtlich Marke, Produkt, Flotte und Netz bis hin zu den notwendigen Anpassungen in den administrativen Bereichen.

Nepal Airlines bestellt Airbus A320 mit Sharklets

Nepal Airlines Corporation (NAC), die nationale Fluggesellschaft Nepals, hat einen Festauftrag über zwei Airbus A320-Flugzeuge unterzeichnet. Die fürs Gebirge geeigneten Flugzeuge sind mit den treibstoffsparenden Sharklets an den Flügelspitzen ausgestattet. Der Auftrag folgt einer im April unterzeichneten Grundsatzvereinbarung.

"Für einen Binnenstaat wie Nepal ist die Luftfahrt unser Tor zur Welt. Nepal heißt Forscher, Trekking-Touristen, Urlaubsreisende sowie kulturell und ökologisch interessierte Besucher willkommen. Ihre Bedeutung für unser Land kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Unsere neuen A320 mit Sharklets werden uns helfen, Kapazität zu erhöhen, um vom wachsenden Tourismus zu profitieren", sagte Madan Kharel, Managing Director der NAC.

Geeignet fürs Gebirge – mit aktuellster RNG-Navigation

Wichtige Gründe für die Wahl der A320 waren ihre besondere Eignung für hoch gelegene Flughäfen und ihre flexiblen Einsatzmöglichkeiten auf vielen verschiedenen Routen. Die mit Sharklets ausgestatteten, äußerst wirtschaftlichen Flugzeuge ermöglichen Treibstoffeinsparungen von bis zu vier Prozent und werden ein wichtiger Bestandteil der Flottenmodernisierung von NAC sein.

Nepal Airlines fliegt zurzeit vier Destinationen im Ausland und 25 spektakuläre Inlandsziele im Herzen des Himalaya an. Die neuen A320 sind mit den aktuellsten RNP ("Required Navigation Performance") Navigationssystemen ausgerüstet. Diese Technik ist besonders vorteilhaft für Flugzeuge, die von Bergen umschlossene Flugplätze in hoher Lage anfliegen, wie die Hauptbasis der Fluggesellschaft in Kathmandu.

Die A320-Familie mit den Modellen A318, A319, A320 und A321 gilt als Referenzklasse für Flugzeuge mit Standardrumpf und einem Mittelgang. Mit über 9.500 an mehr als 380 Kunden und Betreiber weltweit verkauften Flugzeugen ist die Airbus A320-Familie die weltweit erfolgreichste Familie von Single-Aisle-Passagierjets.

Floristenwettbewerb am Düsseldorfer Flughafen

Das nächste Wochenende am Düsseldorfer Airport wird spannend: Der Airlebnis Sonntag am 07. Juli verspricht für die kleinen und großen Gäste einen hohen Spaß- und Unterhaltungsfaktor. Unter dem diesjährigen Motto "Urlaubszeit im Terminal" öffnet der Flughafen von 11:00 bis 18:00 Uhr seine Pforten für "Airlebnisse" aller Art. Neben Kinderprogramm und einigen Specials wird bereits zum dritten Mal der Floristenwettbewerb um die "Silberne Rose" im Terminal ausgetragen.

Floristen aus ganz Nordrhein-Westfalen müssen sich hierbei in verschiedenen Bereichen einer Jury beweisen: Ob es darum geht ein außergewöhnliches Blumen-Arrangement zu stecken oder eine romantische Liebesbotschaft mit "Red Naomi"Rosen zu gestalten, die Floristen geben ihr Bestes und die Zuschauer können die Blumenpracht genießen.

Speziell für die kleinen Gäste gibt es viele Aktionen: Kinder können sich schminken lassen und in jede nur denkbare Figur verwandelt werden. Sie können darüber hinaus selbst aktiv werden und Papiertüten individuell gestalten. Außerdem gibt es ausreichend Gelegenheit, sich richtig auszutoben, beispielsweise auf der Clown-Hüpfburg oder beim Geschicklichkeitsparcours. Beim Kölner Spielecircus werden die Kinder in die spannende Welt des Zirkus entführt. Hier können die Nachwuchsakrobaten zum Beispiel Jonglieren lernen. Eine weitere Attraktion ist der beliebte Airport Arkaden Express: Die zehn Meter lange elektrische Kinderbahn nimmt große und kleine Besucher mit auf Entdeckungsreise durch die Abflugebene.

Die Airport Arkaden sind über den kompletten Zeitraum der Veranstaltung und auch noch danach bis 21:00 Uhr fürs Shopping geöffnet. Auch die Restaurants bieten kulinarischen Genuss wie im Urlaub. Familienspaß erlebt man außerdem bei einer Family Rallye: Weiß man die richtigen Antworten auf die gestellten Fragen, gibt es tolle Preise wie beispielsweise Einkaufsgutscheine von United Labels zu gewinnen. Außerdem können Interessierte kostenlos an einer Flughafenrundfahrt teilnehmen.

Mit ein bisschen Glück bei dem Gewinnspiel "Sie buchen – wir zahlen!" werden die Kosten des am selben Tag gebuchten Urlaubs komplett zurückerstattet. Auch beim Parken gibt es Rabatt: Von 10:00 bis 20:00 Uhr wird eine Parkpauschale von fünf Euro angeboten, wenn das Parkticket bis 18:00 Uhr am Airlebnis Infopoint getauscht wird oder bis 20:00 Uhr in der APCOA-Zentrale im Parkhaus 3. Davon ausgenommen sind die Kurzzeitparkplätze P11 und P12. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei und zu den Besucherterrassen ermäßigt.

Erkundungswoche von innen am Frankfurter Flughafen

60 Video-Bewerbungen, zwei Gewinner, eine Woche Flughafen live. Ein junges Paar, das als Gewinner aus einem Wettbewerb ausgewählt wurde, erlebte in den vergangenen Tagen im Rahmen der Aktion "FRA Inside" ein vielfältiges Programm an Deutschlands größtem Flughafen.

Neben vielen unterschiedlichen Einblicken in die Arbeit der 78.000 Beschäftigen am Frankfurter Flughafen ist das Treffen mit Gail Halvorsen, einem amerikanischen Piloten der berühmten Rosinenbomber zur Zeit der Berliner Luftbrücke, einer von vielen Höhepunkten des Programms.

Wartung am Fahrwerk durchgeführt

"Wir waren vor der Woche am Flughafen ziemlich aufgeregt und gespannt, was uns erwartet. In jedem Fall wollten wir einmal in das Cockpit eines Flugzeugs", sagten die Beiden. Dieser Wunsch wird schon am ersten Tag erfüllt, denn beim Besuch der neuen Boeing 747-8 kam Piloten-Feeling auf. Gleich zu Beginn können die beiden Insider in den Hangars von Lufthansa und Condor Flugzeuge aus der Nähe bestaunen. Bei der Wartung eines Fahrwerks dürfen sie unter Anleitung selbst einige Handgriffe tätigen. Im Luftfracht-Bereich erhielten sie einen Eindruck, wie Lufthansa Cargo an 365 Tagen im Jahr arbeitet, von der einer Luftfrachtsendung bis zum Abflug.

Die Arbeit der Flugbegleiter lernten die "Insider" beim Sicherheitstraining der Condor kennen – vom Handhaben der Sauerstoffmaske bis zur Notrutsche. Und selbst einen der großen Flugzeugschlepper dürfen die beiden einmal steuern. "Das war alles beeindruckend. Uns hat überrascht, wie gut hier alles organisiert ist, wie die vielen Beschäftigen mit Freude an einem so großen Flughafen zusammenarbeiten."

"Ja zu FRA!" ist eine Initiative, getragen von der Deutschen Lufthansa AG, der Fraport AG und der Condor Flugdienst GmbH.

Hyperschall im Windkanal: Tests für Raketenoberstufen

Zwei Mal ist die europäische Trägerrakete Vega bereits ins All gestartet, um Satelliten zu ihrem Bestimmungsort zu befördern. Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat sie solch einen Flug bereits über 50 Mal absolviert – allerdings als Miniaturausgabe in einem Windkanal. 75 Zentimeter groß und aus Stahl und Titan geformt war das Modell, mit dem die DLR-Ingenieure im Hyperschallwindkanal Köln die Trennung von Unterstufe und Oberstufe simulierten.

"Das ist einer der kritischsten Momente bei solch einem Flug", betont Oliver Hohn, Mitarbeiter der DLR-Einrichtung "Über- und Hyperschalltechnologien" im Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik. Im Windkanal untersuchten die Ingenieure im Auftrag der europäischen Raumfahrtagentur ESA, wie sich die Strömung um die Rakete durch die Stufentrennung verändert.

Erschütterungen gehen durch die Rakete

Dabei belegten die Tests unter anderem, dass es zu diesem Zeitpunkt zu Strömungsablösungen am Flugkörper kommt, die teilweise große Auswirkungen auf die Stabilität der Raketen haben. Trennt sich die Unterstufe von der Oberstufe, zünden während des Flugs Retro-Raketen – kleine Feststoffraketen, die den unteren Teil der Rakete "wegstoßen" und so eine saubere, möglichst schnelle Trennung ermöglichen. "Die Trennung verursacht dadurch eine Ruckbewegung, die sich auf den restlichen Raketenkörper auswirkt", erläutert Projektleiter Oliver Hohn.

Im Windkanal ließen die Ingenieure über 35 Sekunden lang Luft mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit über das Modell in eine 2.000-Kubikmeter-Vakuumkugel strömen. Währenddessen strömte aus kleinen Düsen im Modell mit hohem Druck Luft aus, die die Zündung der Retro-Raketen simuliert. So entstanden Bedingungen, die dem Flug der Vega-Rakete in 50 Kilometern Höhe sehr nahe kommen.

Öl und Schatten machen die Strömung sichtbar

Mit einer hochpräzisen Waage erfassten die Ingenieure die Kräfte und Momente, die durch die Stufentrennung auf die Rakete einwirken – so konnten sie die Flugstabilität untersuchen. Um eine bisher nur mit Computermodellen gerechnete Veränderung der Strömung entlang der Rakete sichtbar zu machen, trugen die Ingenieure für ihre umfangreiche Messreihe zudem Öle mit verschiedener Viskosität auf das Modell auf und zeichneten die Veränderungen dieses Ölfilms auf.

Auch die Dichteänderung der Luft rund um das Modell wird benutzt, um die Strömung durch Schattenaufnahmen sichtbar zu machen: Hier wird mit einer Kamera erfasst, wie sich der Schatten des Strömungsfeldes durch die Änderung der Strömungsdichte um das Testmodell ändert.

Das wichtigste Ergebnis: "Das Strömungsfeld um die Rakete wird bei der Trennung der verschiedenen Stufen enorm gestört – es entstehen unsymmetrische Wirbel, die Strömung löst sich ab", fasst Projektleiter Oliver Hohn zusammen. Abhängig von dem Flugwinkel der Rakete fallen diese Störungen unterschiedlich stark aus. "Mit unseren Messdaten kann der optimale Zeitpunkt für die Stufentrennung besser definiert werden."

Die Daten der Versuchsreihen fließen nun auch in die numerischen Simulationen des DLR-Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik in Göttingen und der University of Southampton ein. Die Ergebnisse können zudem auch auf andere Raketentypen übertragen werden: "Diese Interaktion zwischen den unterschiedlichen Stufen kommt bei allen Typen vor", betont Oliver Hohn.

Cessna-Pilot verliert Kontrolle bei Nachtflug

Auf dem Verkehrslandeplatz Oehna sollte im Rahmen einer Open-Air-Veranstaltung, wie schon zwei Wochenenden zuvor, „Der kleine Prinz“ als Theaterstück aufgeführt werden. Zu Beginn der Veranstaltung war mit einer Cessna F 172 ein Überflug des Flugplatzes mit an- schließender Landung geplant. Für den später verunfallten und ansonsten erfahrenen Piloten war es in dieser Veranstaltungsreihe der erste Flug.

Identifikation

  • Art des Ereignisses: Unfall
  • Datum: 26. August 2011
  • Ort: nahe Oehna-Zellendorf
  • Luftfahrzeug: Flugzeug
  • Hersteller / Muster: Reims Aviation Cessna / Cessna F 172 N
  • Personenschaden: eine Person tödlich verletzt
  • Sachschaden: Luftfahrzeug zerstört
  • Drittschaden: Flurschaden

Ereignisse und Flugverlauf

Der Pilot startete um ca. 21:12 Uhr auf der Piste 08 und kurvte danach Richtung Norden. Von dort kommend überflog er kurze Zeit später den Flugplatz und änderte im Anschluss daran den Flugweg in westliche Richtung. Nach Aussage einer sachkundigen Zeugin flog das Luftfahrzeug sehr tief, die Positionsleuchten standen plötzlich senkrecht und verschwanden aus dem Blickfeld der Beobachterin. Das Flugzeug wurde nach der eingeleiteten Suche im Bereich der Endanflugkurve zerstört aufgefunden. Der Pilot wurde tödlich verletzt.

Angaben zu Personen

Der 71-jährige Luftfahrzeugführer war seit dem 18.01.1991 Inhaber einer Lizenz für Privatpiloten, ausgestellt nach den Richtlinien der ICAO. Die Erlaubnis war bis zum 16.12.2015 gültig. Er besaß die Berechtigung als verantwortlicher Pilot auf einmotorigen Landflugzeugen (SEP land), gültig bis 15.10.2011. Die Berechtigung zur Ausbildung von Privatpiloten, die Kunstflugberechtigung, die Schleppberechtigung sowie die Nachtflugqualifikation waren in seiner Lizenz eingetragen.

Sein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis Klasse 2 war bis zum 17.06.2012 gültig, verbunden mit der Auflage eine Brille zu tragen und eine Ersatzbrille mitzuführen. Auf dem betroffenen Muster hatte er im Jahr 2011 laut Bordbucheintrag 04:18 Stunden Flugerfahrung. In den letzten 90 Tagen betrug seine Flugzeit laut elektronischem Flugbuch 21:14 Stunden mit 89 Landungen. Er hatte eine Gesamtflugerfahrung von 4.166 Stunden mit 19.974 Starts und Landungen.

Die Nachtflugerfahrung im Jahr 2008 betrug 02:40 Stunden mit vier Landungen. Im Jahr 2009 waren es 00:59 Stunden und neun Landungen jeweils auf einer Diamond DA-40. Am 25.08.2011, einen Tag vor dem Unfall, wurden laut elektronischem Flugbuch des Piloten drei Flüge bei Nacht mit 00:17 Stunden auf der Cessna F 172 N durchgeführt.

Daten zum Luftfahrzeug

Das Flugzeug Cessna F 172 N war ein viersitziger, einmotoriger Schulterdecker mit abgestrebten Tragflächen und festem Dreipunktfahrwerk. Es war mit einem 4-Zylinder-Lycoming-O-320-H2AD-Triebwerk mit festem Zweiblatt-Propeller ausgerüstet. Das Flugzeug war in Deutschland zum Verkehr zugelassen und wurde von einem Unternehmen betrieben. Die letzte Prüfung der Lufttüchtigkeit des 1977 gebauten Flugzeuges erfolgte am 13.10.2011.

Am 11.08.2011 wurde eine 200-Stunden-Kontrolle durchgeführt. Das Luftfahrzeug hatte seit der letzten Kontrolle eine Betriebszeit von 09:28 Stunden. Die Gesamtflugzeit betrug 9.840:47 Stunden mit 24.018 Starts und Landungen. Die Auswertung des Bordbuches vom Luftfahrzeug und des Flugbuches vom Piloten hat ergeben, dass in dem Zeitraum vom 01.01.2011 bis 25.08.2011 im Bordbuch 385 Minuten weniger eingetragen waren als im Flugbuch des Piloten. Die Abflugmasse und der Schwerpunkt lagen in den zulässigen Grenzen.

Meteorologische Daten

Nach dem vom Deutschen Wetter Dienst (DWD) erstellten verkürzten Wettergutachten herrschten zum Zeitpunkt des Unfalls Sichtflugbedingungen mit Sichtweiten über 10 km und wolkenlosem Himmel. Der Wind wehte schwach aus Ost bis Nordost mit fünf bis acht Knoten. Die Temperatur lag zur Unfallzeit bei 26 °C und der Taupunkt bei 21 °C. Das QNH Schönefeld betrug 1.005 hPa und das QNH Leipzig 1.004 hPa. Der Sonnenuntergang war an diesem Tag um 20:07 Uhr. Es handelte sich um eine sehr warme und feucht-schwüle Nacht ohne Mondschein.

Funkverkehr

Es bestand Funkverbindung mit Oehna-Info auf der Frequenz 122,500 MHz.

Angaben zum Flugplatz

Der Verkehrslandeplatz Oehna (EDBO) liegt 6,5 nautische Meilen (NM) südlich der Stadt Jüterbog. Er verfügt über eine befestigte Start- und Landebahn in Richtung 08/26 (077°/257°) mit den Abmessungen 850 m x 20 m und ist zugelassen für Luftfahrzeuge bis 5.700 kg sowie für Flüge nach Sichtflugregeln bei Nacht. Die Start- und Landebahn ist mit einer Pistenrandbefeuerung (REL = Runway Edge Lights) ausgerüstet, eine Anflugbefeuerung ist nicht vorhanden. Die südliche Platzrunde für Motorflugzeuge ist mit 1.100 ft AMSL bei einer Flugplatzhöhe von 287 ft AMSL im Luftfahrthandbuch veröffentlicht. Südlich der befestigten Piste 08/26 befindet sich eine Graspiste in der gleichen Ausrichtung mit den Abmessungen 600 m x 30 m.

Flugdatenaufzeichnung

Der BFU lagen Radaraufzeichnungen der Bundeswehr vom 25.08.2011 und 26.08.2011 zur Rekonstruktion des Flugweges vor. Am 25.08.2011, einen Tag vor dem Unfall wurden zwei Flüge bei Nacht in der Zeit von 18:59 Uhr UTC bis 19:10 Uhr UTC mit dem später verunfallten Luftfahrzeug durchgeführt. Nach dem Start auf der Piste 08 drehte das Luftfahrzeug Richtung Norden und hatte dann den Flugplatz direkt mit Südkurs überflogen. Danach flog das Luftfahrzeug in den rechten Gegenanflug und rechten Queranflug zur Piste 08 und kam mit einer Endanfluggeschwindigkeit von 61 Knoten (kt) zur Landung auf der Piste 08. Die maximale Flughöhe während des Fluges betrug 1.548 ft AMSL. Im Anschluss startete das Luftfahrzeug in der gleichen Richtung, drehte nach Norden und überflog den Flugplatz von Nordwesten kommend mit anschließendem Südkurs. Die Landung erfolgte auf der Piste 26.

Die mitgeplottete Endanfluggeschwindigkeit lag bei 84 kt. Die maximale Flughöhe betrug dabei 1.148 ft AMSL. Bei diesen Flügen war der Transponder eingeschaltet und übermittelte Squawk 7.000, die Flughöhe über AMSL, sowie das Luftfahrzeug-Kennzeichen. Am 26.08.2011 konnten einzelne Positionen des Luftfahrzeuges mit Hilfe der militärischen Radaraufzeichnungen rekonstruiert werden. An diesem Abend wurde vom Sensor Tempelhof ein Primärziel, aber kein Transpondersignal erfasst. Ein Bild zeigt die Radaraufzeichnung der Primärziele Google EarthTM-Kartenservice; Bearbeitung durch die BFU.

Unfallstelle und Feststellungen am Luftfahrzeug

Die Unfallstelle befand sich auf einem eingezäunten Kiesgrubengelände ca. 1.600 m westlich der Landebahnschwelle Piste 08 des Verkehrslandeplatzes Oehna im Bereich der Endanflugkurve. Die erste Bodenberührung war mit dem rechten Hauptfahrwerk. Das Hauptwrack lag in Richtung 230° ca. 32 m von der ersten Bodenberührung entfernt. Rechts, ca. 5 m neben der ersten Berührungsspur, befand sich eine weitere Spur vom Randbogen der rechten Tragfläche.

Das Bugfahrwerk sowie das rechte Hauptfahrwerk waren abgerissen. Links und rechts der Berührungsspur des Rumpfes waren zwei Aufschüttungen, an denen die Randbögen der Tragflächen gefunden wurden. Die Radverkleidung des rechten Hauptfahrwerkes lag ca. vier Meter hinter der rechten Aufschüttung. Beide Tragflächen waren vom Rumpf getrennt.

Die rechte Tragfläche mit der Strebe lag ca. acht Meter links hinter dem Rumpfheckteil. Die Nasenkante war über die gesamte Länge gestaucht, die Querruder und die Landeklappe waren mit der Halterung herausgerissen.

Die linke Tragfläche und Strebe lag mit gestauchter Nasenkante und herausgerissener Landeklappe mit ihrer Unterseite nach oben links vor dem Wrack.

Das Heckteil war im Bereich des Gepäckraumes abgebrochen und lag in Aufschlagrichtung vor dem Hauptwrack. Das Cockpit mit dem Triebwerk war hinter den vorderen Sitzen von der Kabine getrennt.

Die Kabine lag hinter dem Cockpit. Die hintere Sitzbank der Kabine war aus der Halterung gerissen, darauf lagen eine Kopfbedeckung und ein Headset. Das Cockpit mit dem Instrumentenbrett war gestaucht, beide Steuerhörner sowie die Steuerung waren herausgerissen.

Mehrere elektronische Bordgeräte wurden zwischen den Erdaufschüttungen und der Endlage des Triebwerkes mit dem Cockpit vorgefunden. An der Unfallstelle war das Erdreich mit Kraftstoff kontaminiert.

Ein Unfallstellenfoto der und eine schematische Darstellung der Wrackteillage als Skizze der BFU sind angefügt. Der auf den Bildern zu sehende Betonpfeiler hat nach Information des Grundstücks-Eigentümers bereits vor dem Unfall an dieser Stelle gelegen. Laut Aussage eines sachkundigen Ersthelfers am Unfallort waren diesem eine am Boden liegende leuchtende Taschenlampe und der Staurohrschutz aufgefallen.

Links neben der abgerissenen linken Tragfläche lag in ca. zwei Meter Entfernung vom abgeknickten Staurohr der Staurohrschutz vor dem Staurohr auf dem Boden.

Im Cockpit war von den automatischen Sicherungen als einzige die des Landescheinwerfers herausgesprungen. Der Schalter für den Landescheinwerfer und der für das Rolllicht standen in der Position „Off“. Die Schalter für die Positionslichter sowie das Antikollisionslicht befanden sich in der Position „On“. Der Schalter des Transponders stand in der Position „Off“.

Der Gashebel stand bei ca. 3⁄4 Vollgas, der Gemischhebel auf „voll reich“ und der Landeklappenhebel stand auf „eingefahren“, siehe Foto.

Medizinische und pathologische Angaben

Die Leiche des Piloten wurde obduziert. Es wurden keine Hinweise auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung, einen Einfluss durch Medikamente bzw. Alkohol festgestellt. Die Sektionsdiagnose ergab u.a. Zeichen schwerster stumpfer Gewalteinwirkung und ein schweres Polytrauma.

Brand

Am Triebwerk und im Bereich der Seitenruderpedale im rechten Fußraum entstand ein Brand. Dieser wurde durch einen Ersthelfer an der Unfallstelle mit Sand gelöscht. Die Brandspuren am Luftfahrzeug deuteten darauf hin, dass der Brand nach dem Aufprall entstand.

Überlebensaspekte

Aufgrund der bei dem Aufprall auf den Boden erlittenen Verletzungen war der Unfall für den Piloten nicht überlebbar.

Versuche und Forschungsergebnisse

Das Triebwerk mit dem gestauchten Cockpit wurde am Unfallort durch die BFU sichergestellt. Im Rahmen der weiteren Untersuchung wurde im Beisein der BFU das Triebwerk bei der Firma Röder Präzision komplett zerlegt. Dabei ergaben sich an den Kolben, Kolbenbolzen, Zylinder, Pleuelstangen und Lager keine Anhaltspunkte für eine Funktionsstörung. Alle Teile waren schlüssig verbunden und frei beweglich.

Weiterhin wurde die Zündanlage auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Die Zündmagnete sowie Verteiler waren ohne Befund.

Beurteilung

Der Pilot war für die Durchführung des Fluges ausreichend lizenziert. Bei einer sehr großen Gesamtflugerfahrung kann seine Nachtflugerfahrung der vergangenen drei Jahre als gering und auf dem betroffenen Muster mit 17 Minuten als sehr gering bezeichnet werden.

Das Luftfahrzeug war ordnungsgemäß zugelassen und instand gehalten. Die letzte Prüfung der Lufttüchtigkeit wurde am 13.10.2011 durchgeführt. Die Untersuchung des Triebwerkes ergab keine Anzeichen einer Funktionsstörung.

Der Pilot führte laut Flugbuch einen Tag vor der Veranstaltung ein Nachtflugtraining mit drei Platzrunden durch. Die Radaraufzeichnungen der Bundeswehr zeigten nur zwei Platzrunden bei Nacht. Für den verunfallten Piloten war es das erste Mal, dass er als aktiver Pilot an dieser Veranstaltungsreihe teilnahm.

Das Wetter war für die Durchführung eines Sichtfluges bei Nacht trotz der hohen Außentemperatur gut geeignet. Aufgrund fehlenden Mondlichts handelte es sich um eine sehr dunkle Nacht.

Zum Thema „Fliegen in der Nacht“ schreibt Gerd O. Spohd in seinem Buch „Menschliches Leistungsvermögen und dessen Grenzen in der Luftfahrt“:

Beim Fliegen in der Nacht über konturlosem Gelände kann es durch das Fehlen eines klar abgegrenzten Horizontes zu einer Fehleinschätzung der Längsneigung und Höhe kommen. Stehen keine Bezugspunkte zur Verfügung kann der Pilot die Größe von Objekten sowie die eigene Geschwindigkeit und Entfernungen sehr schlecht einschätzen. Helle Landebahnlichter und gute Sicht täuschen z.B. eine größere Nähe vor als geringere Lichtstärke der Landebahnbefeuerung. Das sogenannte „Black Hole“ Phänomen kann auftreten, wenn beim Anflug über konturlosem Gelände nur die in der Ferne sichtbaren hellen Flugplatzlichter ohne weitere Bezugspunkte zu sehen sind. Der Pilot unterliegt dann der Täuschung, dass er glaubt höher zu sein als er tatsächlich ist und unterschreitet damit möglicherweise seine Flughöhe.

Nach Auffassung der BFU flog der Pilot kurz vor oder während der Endanflugkurve ohne Referenz zum natürlichen Horizont zu langsam. Im Anschluss erfolgte ein Strömungsabriss und das Luftfahrzeug kam in eine unkontrollierte Fluglage. Durch die nicht ausgefahrenen Landeklappen wurde das vorzeitige Abreißen der Strömung an der Tragfläche begünstigt. Bedingt durch eine geringe Flughöhe im Bereich der Endanflugkurve gelang es dem Piloten nicht, den Normalflugzustand wieder herzustellen und das Luftfahrzeug prallte auf den Boden.

Die Art der Unfallstelle sowie die Verteilung der Trümmerteile lassen darauf schließen, dass das Luftfahrzeug in einem flachen Winkel, mit einer hohen Geschwindigkeit und in einer nahezu gradlinigen Bewegungsrichtung auf den Boden aufschlug. Ein solches Aufschlagbild ist u.a. beim Abfangbogen nach dem Trudeln oder auch nach einer kontrollierten Bodenberührung (CFIT) anzutreffen.

Aufgrund der vorgefundenen Lage des Staurohrbezuges an der Unfallstelle kann nicht ausgeschlossen werden, dass dieser sich während des Fluges auf dem Staurohr befunden hatte oder während des Aufpralls aus dem Luftfahrzeug geschleudert wurde.

Letztendlich konnte die Ursache, die zum Überziehen des Luftfahrzeuges und damit zum Flugunfall führte, nicht eindeutig geklärt werden.

Schlussfolgerungen

Der Flugunfall ist darauf zurückzuführen, dass der Pilot in der Endanflugkurve im Bereich der Überziehgeschwindigkeit die Kontrolle über das Luftfahrzeug verlor und nach einer Drehung in einer Kiesgrube auf den Boden aufschlug.

Alle angegebenen Zeiten, soweit nicht anders bezeichnet, entsprechen Ortszeit. Bilder und Quelle: BFU

AS 350 Technikkurse in Augsburg wieder ab Oktober

In der Heli Aviation Training Academy Augsburg startet im Oktober der nächste Eurocopter AS 350 Technikkurs Part 66 B1. Alle seit März stattfindenden "EASA Part 147 Approved" und somit international anerkannten Part 66 B1 Lehrgänge waren mit nationalen und internationalen Teilnehmern ausgebucht – weitere Termine sind in Planung.

So startet der nächste AS 350 Technikkurs Part 66 B1 im Oktober 2013 (Theoretical & Practical Maintenance Engineers Aircraft Type Training – EASA Part 147 Approved – Eurocopter AS 350). Je nachdem welcher Typ AS 350 und welches Triebwerk benötigt wird, stehen den Teilnehmern eine Eurocopter AS 350 B2 Ecureuil oder eine Eurocopter AS 350 B3 Ecureuil zur Verfügung.

Dabei bietet das Schulungsteam den Teilnehmern die Auswahl zwischen einem Turbomeca Arriel 1 und einem Turbomeca Arriel 2B1 Triebwerk für diesen AS 350 Technikkurs.

Bei diesem Lehrgang werden hauptsächlich die Themen Zelle, Systeme sowie das Triebwerk behandelt. Er besteht aus zehn Tagen Theorie- und drei Tagen Praxisunterricht mit jeweils anschließenden Prüfungen zu den Schulungsinhalten. Der national und international anerkannte EASA Part 147 Kurs findet in englischer Sprache statt, die maximale Teilnehmerzahl ist auf jeweils zehn Personen pro Kurs begrenzt.

Flughafen Innsbruck erhält EMAS Umwelt-Auszeichnung

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Der Flughafen Innsbruck wurde in Linz bereits zum zweiten Mal nach 2007 mit dem bedeutenden Umweltpreis des Österreichischen Lebensministeriums – dem EMAS-Preis 2013 für das beste Umweltteam – ausgezeichnet.

Der EMAS-Preis (EMAS steht für Enviromental Managagement Audit Scheme) des Österreichischen Lebensministeriums wird seit dem Jahr 1995 vergeben, damals noch unter dem Namen "Öko-Audit-Preis". Seit jeher wird durch diese Auszeichnung die Leistung der besten Umsetzung des EMAS-Umweltmanagements in den teilnehmenden Organisationen gewürdigt. Im Jahr 2008 wurde der klassische EMAS-Preis um die Auszeichnung für die besten UmweltmanagerInnen bzw. die besten Umweltteams ergänzt. Mit dieser Auszeichnung sollen schließlich die konkreten Arbeiten derjenigen Personen in den EMAS-Organisationen hervorgehoben werden, die maßgeblich an der effektiven Umsetzung des Umweltmanagements beteiligt sind und damit die Umweltleistung verbessern.

Umweltorientierter Flughafen als strategisches Ziel

"Der Flughafen Innsbruck hat seine Verantwortung für den Umweltschutz immer ernst genommen. Nach dem Erhalt des EMAS-Preises 2007 ist diese neuerlich Auszeichnung mit dem Umweltpreis des Österreichischen Lebensministeriums eine weitere Bestätigung unserer Arbeit auf diesem Gebiet", zeigt sich Flughafendirektor Mag.

Reinhold Falch sichtlich stolz über den Gewinn des EMAS-Preises 2013. "Unser Umweltteam unter der Leitung von Fr. Ing. Christine Lindenberger leistet hervorragende Arbeit", so Falch weiter, "und dieser Preis ist eine neuerliche Bestätigung unserer Firmenpolitik, den Flughafen mit größter Rücksichtnahme auf die Bevölkerung und Umwelt zu betreiben und die Belastung unter Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte auf ein akzeptables Maß zu reduzieren."

Ebenso hocherfreut zeigt sich auch die Vorsitzende des Aufsichtsrates der Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft mbH, Frau Dr. Paula Stecher: "Der Betrieb eines Flughafens in unmittelbarer Nähe der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck bedarf einer besonderen Unternehmenspolitik, um den Ansprüchen aller Stakeholder gerecht zu werden. Um die wirtschaftliche Existenz des Innsbrucker Flughafens langfristig zu sichern, wird das strategische Ziel eines umweltorientierten Flughafens auch weiterhin konsequent verfolgt", so Dr. Stecher weiter.

Von Energieeffizienz bis Umwelthandbuch

Neben der in den letzten Jahren erreichten Lärmreduktion, der Verbesserung der Energieeffizienz, der Reduzierung des Risikos von Bodenverunreinigungen, dem umfassenden Rechts- und Bescheid-Management sowie den regelmäßigen Berichten über die Umweltleistungen in der Flughafenzeitung waren Ing. Christine Lindenberger, Astrid Gogl und der externe Berater Mag. Christian Katholnigg (CSR Company GmbH) als Umweltteam des Innsbrucker Flughafens wichtige Initialgeber für wesentliche technische und umweltrelevante Verbesserungen am Flughafen.

"Unser Umweltmanagementsystem basiert auf den Richtlinien der europäischen EMAS-Verordnung und beinhaltet auch ein Umwelthandbuch, in dem die Umweltpolitik des Innsbrucker Flughafens klar definiert wird" erklärt die Leiterin der Umweltabteilung Frau Ing. Christine Lindenberger. Die Sensibilisierung der Mitarbeiter für umweltrelevante Zielsetzungen, das Fördern des Denkens auch in Umweltkategorien, sehr engagierte Mitarbeiter und eine für Umweltbelange offene Geschäftsführung sind der Grund dafür, dass die Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft mbH immer wieder eine Vorreiterrolle in umweltrelevanten Themenbereichen eingenommen hat und nach wie vor einnimmt.

Dies zeigte sich nicht zuletzt in der Errichtung der LED-Vorfeldbeleuchtung, die europaweit erstmalig auf einem Flughafen in dieser Form umgesetzt wurde. Insgesamt gab es eine große Zahl von Projekten, die das Umweltteam des Innsbrucker Flughafens in den vergangenen Jahren – speziell seit der EMAS-Registrierung im Jahr 2000 – vorbildlich behandelt und in der jeweiligen Umwelterklärung anschaulich präsentiert hat.

Der Flughafen Innsbruck sieht sich durch diese erneute Umweltauszeichnung aber nicht nur in seiner bisherigen konsequenten Arbeit bestätigt. Flughafendirektor Falch: "Ich empfinde diese Auszeichnung gleichzeitig auch als Auftrag und Verpflichtung, uns in Zukunft auch weiterhin so intensiv um Umweltaspekte zu bemühen. Zudem freut es mich außerordentlich, dass der Flughafen Innsbruck seine Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz erneut unter Beweis stellen konnte und als erster Flughafen in Österreich eine derartige Auszeichnung bereits zum zweiten Mal erhalten hat!"

Stationen des Flughafens Innsbruck beim Thema Umwelt

In Sachen Umweltschutz verfolgt der Flughafen Innsbruck seit Jahren eine restriktive Lärmminderungspolitik und hat diesbezüglich immer wieder eine Vorreiterrolle in Österreich und auch über die Grenzen hinaus gespielt:

  • Verbot Kapitel II Flugzeuge als erster Flughafen in Österreich (bereits im Jahr 1990)
  • Strengste und restriktivste Betriebszeitenregelung aller österreichischen Verkehrsflughäfen.
  • Strenge Auslegung der Nachtflugbeschränkungen (Ausnahmen: lebensrettende Transplantations- und Ambulanzflüge) – lärmmindernde An- und Abflugsverfahren
  • Verbot von Ultralights
  • Einführung "Lärmabhängige Landegebühren" zur Pönalisierung der lauten Flugzeuge als erster und bis heute einziger Flughafen in Österreich (2004)
  • Einführung eines Umweltmanagementsystem (EU-Öko-Audit) als erster Flughafen in Österreich (2000)
  • Erster Flughafen in Österreich mit Umweltzertifikat – nur Akzeptanz von Airlines, die der leisesten internationalen Lärmklassifizierung entsprechen
  • Die Entwicklung der Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr ist seit dem Jahre 1993 annähernd konstant.

Matthieu Louvot als neuer Leiter für Eurocopters Support & Services

Matthieu Louvot, der derzeit den Bereich Strategie und Entwicklung verantwortet, wird neuer Leiter Support & Services bei Eurocopter. In dieser Funktion berichtet er direkt an Dominique Maudet, Leiter Global Business and Services.

Matthieu Louvot (38) war nach seinem Berufseinstieg in der Generalinspektion für Finanzen im französischen Finanzministerium als Berater in verschiedenen Ministerien Frankreichs tätig. Im April 2010 wechselte er zur Eurocopter-Gruppe. Matthieu Louvot ist Absolvent der Elitehochschulen „Ecole Polytechnique“ sowie „Ecole Nationale d’Administration“.

Libyan Airlines bekommt ihren ersten Airbus der A330-Familie

Libyan Airlines, die nationale Fluggesellschaft Libyens, hat ihren ersten Airbus A330-200 übernommen und wird damit zu einem neuen Betreiber für diesen Typ. Die Airline hat bereits sieben A320-Flugzeuge im Einsatz. Drei A330-200 sowie vier A350-800 sind geordert.

Das mit GE CF6-80-Treibwerken ausgestattete Flugzeug bietet eine Zweiklassenkabine mit 24 Sitzen in der Business Class und 235 in der Economy Class. Es soll im Nahen Osten, nach Dubai und Dschidda, sowie auf asiatischen und europäischen Routen eingesetzt werden.

"Wir freuen uns, Libyan Airlines als einen neuen Betreiber der A330-Familie willkommen zu heißen. Libyen hat ein großes Potenzial und seine Flotte besteht überwiegend aus Airbus-Flugzeugen", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus.

Die Airbus A330-Familie umfasst neben Passagierflugzeugen mit 250 bis 300 Sitzen auch Frachtermodelle, VIP- und militärische Varianten (Transporter und Tanker). Airbus hat bereits über 1.200 Bestellungen für die A330-Familie verbucht. Dank zahlreicher Produktverbesserungen ist sie auch weiterhin das wirtschaftlichste und leistungsfähigste Flugzeug in dieser Klasse und verzeichnet heute eine durchschnittliche Abflugzuverlässigkeit von mindestens 99 Prozent.

Fraport beginnt mit Dachsicherungen

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Seit Erlass des Planergänzungsbeschlusses des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) vom 10. Mai 2013 können Eigentümer von Gebäuden in definierten Gebieten Ansprüche auf Sicherung der Dacheindeckungen geltend machen. Die Fraport AG setzt nun Maßnahmen daraus um.

So startete der Frankfurter Flughafenbetreiber heute mit den ersten Dachsicherungen gegen Wirbelschleppenschäden und setzt damit nach Vorgabe des HMWVL das im internationalen Luftverkehr flächenmäßig größte und gleichzeitig umfangreichste Programm zur Prävention von Wirbelschleppenschäden um. Hierbei stützt Fraport sich auf die Erkenntnisse aus dem abgeschlossenen Inspektionsprogramm in Raunheim und Flörsheim.

Fraport übernimmt Kosten der Maßnahmen

Eigentümer von Gebäuden können nach der Regelung des HMWVL die Sicherung ihrer Dächer etwa durch Klammern verlangen. Die im Planergänzungsbeschluss festgelegten Gebiete umfassen u. a. weite Teile Flörsheims und Raunheims und wenige Gebäude im Nordwesten von Neu-Isenburg. Nach Festlegung des Ministeriums besteht der Anspruch nicht, wenn die Gebäude nach dem 23. März 2007 errichtet wurden oder wenn die Dächer den aktuellen Anforderungen bereits genügen.

Die Eigentümer können wählen, ob sie von Fraport die erforderlichen baulichen Sicherungsmaßnahmen vornehmen lassen oder auf Nachweis die Erstattung der dafür erforderlichen Aufwendungen beanspruchen. In diesem Fall ist die Erforderlichkeit hinsichtlich Art und Kostenumfang entsprechend nachzuweisen. Voraussetzung für die Realisierung der erforderlichen Maßnahmen, deren Kosten von Fraport übernommen werden, ist jeweils ein Antrag des Hauseigentümers.

Eigentümer sollen Anspruchsmöglichkeiten nutzen

"Wir haben nun alle Vorbereitungen getroffen, um die geltend gemachten Ansprüche auf Sicherung der Dacheindeckungen zügig umzusetzen", sagte Peter Schmitz, Vorstand Operations der Fraport AG zum Start des Programms. "Heute werden bereits die ersten Dächer gesichert. Wir bitten die Eigentümer in den durch den Ergänzungsbeschluss zur Planfeststellung definierten Gebieten, ihre Anspruchsmöglichkeiten zu nutzen und entsprechende Anträge zu stellen. Den engen und konstruktiven Austausch mit den Bürgermeistern von Raunheim und Flörsheim über den weiteren Verlauf werden wir entsprechend fortsetzen."

Fraport wird in Kürze alle betreffenden Haushalte direkt anschreiben und über die Details der Beantragung und Ausführung informieren. Neben den bisherigen Informationsmöglichkeiten können sich anspruchsberechtigte Hauseigentümer ab heute auch auf der Internetseite des Flughafenbetreibers unter fraport.de/wirbelschleppen darüber informieren, wie sie eine Sicherung für die Dacheindeckung ihres Hauses beantragen und erhalten können. Darüber hinaus kann man sich an die kostenfreie Infonummer des Flughafenbetreibers unter 0800-2345679 wenden.

Spendengelder an Dortmunder Verein Kinderlachen übergeben

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Am Donnerstag übergab der Dortmund Airport eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an den Verein Kinderlachen aus Dortmund. Die Gelder kamen bei einer Tombola im Rahmen des Tages der Luftfahrt am 09. Juni zusammen.

"Mit den Spenden unterstützen die Besucher die Förderung kranker und weniger begüterter Kinder in Deutschland. Kinderlachen erfüllt den Kindern Träume und Wünsche – ein Anliegen das wir gerne unterstützen", erklärte Flughafen-Geschäftsführer Markus Bunk.

Darüber hinaus übergaben die Dortmunder Gastronomen Klaus Böhm (Holzknecht), Franz Josef Leuthold (Tante Amanda) und Werner Matenaar (Matenaar`s) im Namen der Dortmund à la carte Gemeinschaft eine weitere Spende in Höhe von 3.000 Euro an den Verein. Die Gelder kamen bei einer Tombola im Rahmen der letztjährigen Ausgabe von Dortmund á la carte zusammen, bei der die Fluggesellschaft Wizz Air Hauptsponsor war.

Die Fluggesellschaft – am Dortmund Airport mit knapp 900.000 Passagieren im vergangenen Jahr stärkste Airline – sammelte die Spenden 2012 anlässlich des Schlemmerfestes Dortmund á la carte. Auch bei der diesjährigen 28. Ausgabe von Dortmund á la carte, die vom 17.-21. Juli stattfindet, wird Wizz Air wieder Namensgeber der Tombola sein.

Memmingen bekommt Donezk als neue Destination

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Der Weg nach Ost-Europa führt immer häufiger über den Allgäu Airport in Memmingen. Die Fluggesellschaft Wizz Air, bisher in Memmingen mit Flügen nach Kiew, Belgrad, Skopje, und Targu Mures vertreten, erweitert nun ihr Angebot um eine neue Strecke nach Donezk. Ab 02. Oktober wird die fünftgrößte Stadt der Ukraine am Mittwoch und am Sonntag angeflogen.

Die Stadt gilt als wichtigster Industriestandort des Landes und ist auch dank ihres international erfolgreichen Fußballvereins Schachtjor Donezk bekannt. "Mit fünf Strecken nach Osteuropa bieten wir Geschäftsreisenden, Urlaubern und Menschen mit familiären Wurzeln in den jeweiligen Ländern ein attraktives Angebot, das bisher bereits in ganz Süddeutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz stark genutzt wird", betont Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid.

Eine wahre Erfolgsgeschichte schrieb dabei die Strecke nach Kiew, die aufgrund starker Nachfrage nun fünf Mal pro Woche bedient wird. "Ebenso wie beim Kiew-Flug rechnen wir auch bei der neuen Verbindung im Winter mit zahlreichen ukrainischen Skitouristen", ergänzt Daniel de Carvalho, Corporate Communications Manager bei Wizz Air, "die via Memmingen die Alpen besuchen werden." Die Flugzeiten eigneten sich sowohl für Kurzurlaube wie für längere Aufenthalte.

JetFriends macht schon 35.000 Mitglieder ready for take-off

JetFriends feiert in diesem Sommer seinen 6. Geburtstag. Der Club für Kids und Teens im Alter zwischen zwei und 18 Jahren wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen und hat in Österreich seither bereits 35.000 Mitglieder gewonnen.

"Wir freuen uns, dass JetFriends bei den Kids und Teens so beliebt ist," erklärt Isabella Reichl, Marketing-Director bei Austrian Airlines und verantwortlich für JetFriends. "Der Club richtet sich an die jüngsten Fluggäste, die sich für Flugzeuge und für das Fliegen begeistern und gerne unterwegs sind."

Bei JetFriends bekommen die Kinder und Teenager eine eigene Clubkarte, mit der sie Meilen sammeln und gegen Prämien eintauschen können. Auf sie warten auch online Wissenswertes und Spiele rund um das Thema Fliegen. An ihrem Geburtstag erhalten alle Clubmitglieder eine Überraschung. Damit die Zeit an Bord wie im Flug vergeht, gibt es rechtzeitig zu Ferienbeginn die neueste Ausgabe vom JetFriends Magazin.

Kinder- und Familienangebote

Kinder und Familien werden bei Austrian Airlines generell groß geschrieben. So sind pro Jahr rund 350.000 Kinder bis 12 Jahren mit Austrian Airlines unterwegs. Das entspricht rund drei Prozent der Austrian Passagiere. Schwerpunkt liegt natürlich auf der Ferienzeit. Allein in den kommenden Ferienmonaten Juli und August fliegen wieder über 60.000 Kinder mit Austrian Airlines in den Urlaub. Das sind rund sechs Prozent der Austrian Passagiere. Austrian Airlines hält daher für Familien besondere Services und Vorteile bereit, von denen diese in der bevorstehenden Ferienzeit profitieren.

So können bei Austrian Airlines Familien mit Kindern bereits vor allen anderen Passagieren bequem in das Flugzeug einsteigen und es sich an Bord ohne Stress und Hektik gemütlich machen. Damit das Warten bis zum Abflug schneller vergeht, gibt es am Flughafen Wien spezielle Wartezonen für Kinder. An Bord bekommen Kinder dann Spielzeug, Spiele und Puzzles von den Austrian Flugbegleitern.

Bei einer Flugzeit über 3,5 Stunden sorgt Austrian Airlines mit speziellen Baby- und Kindermenüs für das leibliche Wohl der jüngsten Fluggäste an Bord. Auf Langstrecken-Flügen gibt es ein eigenes Unterhaltungsprogramm mit Videos und Audio (Kinderlieder, Hörbücher) eigens für Kinder. Die Filmprogramme, die auf Kurz- und Mittelstreckenflügen auf den Airbus A320 Flugzeugen auf den Bildschirmen automatisch gezeigt werden, sind kindertauglich.

Ausstattung für Kleinkinder

Für Kleinkinder von sechs bis neun Monaten bis zu elf Kilogramm gibt es auf Austrian Langstreckenflügen ein eigenes Babybettchen. Auch der eigene Autokindersitz darf mit an Bord genommen werden. Ausgewählte Kindersitzmodelle können ohne Einschränkung verwendet werden. Alle anderen dürfen zwar während dem Flug, aber aus Sicherheitsgründen nicht während Start und Landung, verwendet werden. Eltern können sich vor Abflug informieren, welche Kindersitzmodelle zugelassen sind.

Für Kinder unter zwei Jahren werden klappbare Kinderwägen bis zu einem Gewicht von 10 Kilogramm kostenfrei transportiert. Die Falt-Buggies können bis zum Flugzeug mitgenommen werden. Kinderwägen, die mehr als 10 Kilogramm wiegen, müssen eingecheckt werden.

British Airways startet ab Düsseldorf zum London City Airport

Der Düsseldorfer Airport ist ab Herbst um eine neue Business-Strecke reicher: Ab ersten September verbindet die Fluggesellschaft British Airways, Mitglied der oneworld-Allianz, den größten Flughafen Nordrhein-Westfalens bis zu dreimal täglich mit dem London City Airport. Die neue Verbindung ist vor allem für Geschäftsreisende interessant, da es möglich ist, einen vollen Geschäftstag in England bzw. in NRW zu verbringen.

Der britische Flughafen ist nur wenige Fahrminuten vom Banken- und Geschäftsviertel Canary Wharf im Herzen Londons entfernt. Die Strecke, die von BA Cityflyer, einer Tochter von British Airways mit einer Saab2000 bedient wird, bedeutet für das Luftverkehrsdrehkreuz am Rhein eine weitere Qualitätssteigerung.

"In den vergangenen Jahren haben wir eine Vielzahl touristischer Verbindungen ab London City aufgelegt. Nun freuen wir uns über eine Geschäftsreise-Verbindung, die die Metropole London näher an den bedeutenden Wirtschaftsstandort NRW rückt", erklärt Luke Hayhoe, kaufmännischer Geschäftsführer von BA Cityflyer. Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung des Düsseldorfer Airports, ergänzt: "Die Anbindung an den London City Airport ist ein zusätzliches Plus für den Business-Verkehr ab Düsseldorf. Die neue Verbindung unterstreicht außerdem einmal mehr die Großbritannien-Kompetenz unseres Flughafens."

Im Sommer werden insgesamt 14 Ziele in Großbritannien von der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt aus nonstop angeflogen. Das ist deutschlandweit einmalig. Hinzu kommen zwei Destinationen in Irland. Die Passagiere können im aktuellen Sommerflugplan werktags aus mehr als 30 Flügen in Richtung Ärmelkanal auswählen.

SANDRA: Digitale Kommunikation erobert Airliner-Cockpit

Internet im Flugzeug – für immer mehr Passagiere wird das zum digitalen Alltag. Die Piloten sind von dieser Entwicklung noch weitestgehend abgeschnitten. Denn sie müssen bisher in einem vollständig getrennten System meist analog kommunizieren. Unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde nun ein neues System im Flugversuch getestet, das die Piloten in die digitale Kommunikation des 21. Jahrhunderts führen soll.

Nur noch ein Gerät bündelt die Kommunikation zum Boden und über Satellit, digital mit hoher Geschwindigkeit. Ausführliche Informationen wie etwa zum Wetter und zur Verkehrslage können so schnell und zuverlässig zwischen Tower und Flugzeug ausgetauscht werden. Das erhöht die Sicherheit im Flugverkehr weiter. 30 Partner sind an der Entwicklung des neuen Systems beteiligt.

Jahrzehnte alte Technik ablösen – Tests im Airliner

"Bisher finden sich in Verkehrsflugzeugen einzelne Kommunikationsboxen, über die die Piloten mit ultrakurzwellen und kurzwellen Funk (VHF-/HF-Funk) oder über Satellit mit dem Boden kommunizieren, wobei die Technik teilweise mehrere Jahrzehnte alt ist", sagt Dr. Simon Plass vom DLR-Institut für Kommunikation und Navigation in Oberpfaffenhofen, der die Flugversuche des Projekts SANDRA (Seamless Aeronautical Networking through integration of Data links, Radios and Antennas) leitet.

"Im Projekt haben wir ein System entwickelt, das alle Kommunikationswege in einem Gerät zusammenführt und um eine zuverlässige automatische Datenübertragung zum Boden und per Satellit erweitert. Die Kommunikation in Kabine und Cockpit wird nach außen gebündelt." Mit dem DLR-Flugversuchsträger ATRA (Advanced Technology Research Aircraft), einem modifizierten Airbus A320, konnte das neue System nun erstmals unter realen Flugbedingungen getestet werden. "ATRA ist als ausgewachsener Airliner eine ideale Versuchsplattform, um neue Kommunikationstechniken für den Luftverkehr von morgen zu testen", sagt Oliver Brieger, Leiter des DLR-Flugbetriebs in der DLR-Einrichtung Flugexperimente, die für den Betrieb des A320 ATRA verantwortlich ist.

Verbindungswechsel ähnlich zu den Smartphones

An insgesamt drei Tagen hob ATRA im Juni 2013 am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen ab. Mit großem Erfolg zeigten die Testflüge, wie flexibel und zuverlässig der Informationsaustausch zwischen Bodenpersonal und Piloten zukünftig aussehen kann. Plass erläutert dazu, "Wie selbstverständlich haben wir uns im Umgang mit Smartphones daran gewöhnt, dass wir mobil über die gerade am günstigsten zur Verfügung stehende Verbindung im Internet surfen, sei es über W-LAN, das Handynetz oder Bluetooth. Genau diese Flexibilität steckt auch im neuen Ansatz für die Flugzeugkommunikation".

Weiter erklärt Plass: "Die Piloten müssen nicht mehr nur über ultrakurzwellen Funk mit dem Tower sprechen. Sie können digital auf Voice-over-IP ausweichen und parallel Daten über den gerade am besten verfügbaren Kanal empfangen und senden". Darüber hinaus wird ein automatischer Datenaustausch mit allen Parteien, die sich im Luftraum bewegen oder diesen am Boden managen, möglich.

SANDRA stellt sich auf Technik am Flughafen ein

Für die Ankunft am Flughafen hält das SANDRA-System einen schnellen Datenlink bereit, der in Anlehnung an WiMax und damit indirekt auch das heimische W-LAN arbeitet. Plass unterstreicht, dass bei all den Neuerungen die Verträglichkeit mit den bisherigen Technologien besonders beachtet wurde: "Es können weiterhin alle Flughäfen weltweit angeflogen werden, da wir im Projekt SANDRA vorhandene Kommunikationsstandards in der Luftfahrt in einem Gerät zusammenführen und mit neuen schnelleren Technologien ergänzen."

Je nach Verfügbarkeit greift das SANDRA-System automatisch auf die schnellen Breitbandverbindungen zu, oder der Pilot steuert das Ziel vorerst wie gewohnt analog an. Plass hat eine klare Vision für den zukünftigen Luftverkehr: "Eines Tages soll der Pilot im Cockpit gleichzeitig mit seinem Kollegen im Tower alle Informationen über Wetter, Flugverkehr und den aktuellen Entscheidungsstand einsehen können. Automatische Flugkorrekturen, um kritische Flugsituationen und Missverständnisse zu umgehen, wären noch einfacher."

Kommunikationslücken zu Bodenstationen schließen

Zum SANDRA-System an Bord des ATRA gehört weiterhin eine Kommunikationstechnik am Boden, die von Wissenschaftlern in Toulouse-Blagnac und am DLR-Standort Oberpfaffenhofen entwickelt wurde. Ziel ist der reibungslose Datenaustausch während eines Wechsels von der einen Bodenstation auf die andere. Bisher können sich beispielsweise Transatlantikmaschinen nur zeitweise über bestimmte Gates mit dem Boden verbinden, wobei der sehr reduzierte Datentransfer erst abbricht und dann von neuem aufgenommen werden muss. Der digitale Austausch beschränkt sich daher auf einen knappen Textnachrichten-Service ähnlich den SMS bei Handys. Die Entwickler wollen mit ihrem neuen System künftig auch diese Kommunikationslücke schließen.

Internationale Partner

Das Projekt SANDRA wird von 30 internationalen Entwicklungspartnern unterstützt. Das DLR ist federführend bei der Entwicklung der Netzwerktechnologie und hat verantwortlich die Flugerprobung des neuen Systems mit dem DLR-ATRA durchgeführt. Die Gesamtleitung des Projekts liegt bei der italienischen Firma SELEX ES Spa.

Austrian Airlines stellt Aufsichtsrat neu auf

Harry Hohmeister übernimmt ab 28. Juni 2013 den Vorsitz des Aufsichtsrates bei Austrian Airlines. Hohmeister ist ab Juli im Konzernvorstand der Lufthansa Group für die Verbund-Airlines und die Logistik verantwortlich und zudem CEO Swiss International Air Lines. Diesen und weitere Wechsel hat der Aufsichtsrat der Austrian Airlines AG heute in der Hauptversammlung beschlossen.

Hohmeister ist seit 2009 im Austrian Aufsichtsrat vertreten. Stefan H. Lauer scheidet aus der Lufthansa Group aus und legte heute damit sein Mandat im Aufsichtsrat der Austrian Airlines AG nieder. Wolfgang Mayrhuber, Aufsichtsratsvorsitzender der Lufthansa AG und Nicolai Ingo von Ruckteschell werden ebenfalls nicht mehr im Aufsichtsrat der Austrian vertreten sein.

Neu in den Aufsichtsrat wurde Bettina Volkens gewählt. Sie ist im Konzernvorstand der Lufthansa ab 01.07.2013 für das Personalwesen und Recht zuständig. Paul Schwaiger wurde ebenso von der Hauptversammlung in den Aufsichtsrat gewählt. Der gebürtige Österreicher ist CEO der SunExpress Deutschland, eine Tochtergesellschaft der SunExpress, welche ein Joint Venture der Lufthansa und der Turkish Airlines ist. Karl Ulrich Garnadt wurde ebenfalls neu in den Aufsichtsrat der Austrian Airlines AG gewählt. Garnadt ist Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG.

„Ich freue mich, den erfolgreichen Restrukturierungskurs der Austrian fortzuführen. Austrian ist auf einem sehr guten Weg. Dafür zeichnen auch scheidende Aufsichtsratsmitglieder verantwortlich. Ich möchte mich allen voran bei Stefan Lauer und Wolfgang Mayrhuber für ihre Arbeit bedanken“, so der neue Vorsitzende des Aufsichtsrates, Harry Hohmeister in einer ersten Stellungnahme.

Zusammensetzung des Aufsichtsrats ab 28.06.2013

  • Harry Hohmeister (Vorsitzender) im Aufsichtsrat seit 03.09.2009 Vorstand Verbund-Airlines und Logistik, Deutsche Lufthansa AG (ab 01.07.2013) Chief Executive Officer, Swiss International Air Lines
  • Ulrike Donath im Aufsichtsrat seit 03.09.2009 Diplom-Kaufmann
  • Karl Ulrich Garnadt im Aufsichtsrat seit 28.6.2013 Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG
  • Dr. Theresa Jordis im Aufsichtsrat seit 03.09.2009 Partnerin bei Dorda, Brugger, Jordis Rechtsanwälte GmbH weitere Mandate bei börsenotierten AG: Erste Group Bank AG, MIBA AG (Vorsitz), Wolford AG (Vorsitz)
  • Dr. Michael Niggemann im Aufsichtsrat seit 03.09.2009 Chefsyndikus Konzern, Deutsche Lufthansa AG (ab 01.07.2013)
  • Veit Schmid-Schmidsfelden im Aufsichtsrat seit 3.9.2009 Geschäftsführender Gesellschafter der Schmid-Schmidsfelden Beteiligungsgesellschaft mbH und der Schmid-Schmidsfelden Liegenschaftsverwaltungs GesmbH, Geschäftsführer der RF Fertinger-Gruppe, Wolkersdorf, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kapsch AG, Geschäftsführer der Ordenszentrum Betriebs GmbH, Mitglied des Vorstandes der NÖ Gebietskrankenkasse
  • Paul Schwaiger im Aufsichtsrat seit 28.6.2013 Chief Executive Officer, SunExpress Deutschland (GmbH)
  • Dr. Bettina Volkens im Aufsichtsrat seit 28.6.2013 Vorstand, Deutsche Lufthansa AG (ab 1.7.2013)

Arbeitnehmervertreter gemäß § 110 Arbeitsverfassungsgesetz:

  • Alfred Junghans im Aufsichtsrat seit 24.04.2006
  • Harald Ramoser im Aufsichtsrat seit 22.02.2010
  • Mag. Didem Strebinger im Aufsichtsrat seit 03.09.2012
  • Alfred Tröster im Aufsichtsrat seit 03.09.2012

Ryanair befördert 14.000.000. Passagier in Weeze

Europas größte Low Cost-Airline Ryanair freut sich erneut über einen Passagierrekord: Heute morgen wurde am Flughafen Weeze, ca. 70 km von Düsseldorf entfernt an der A 57 gelegen, der vierzehnmillionste Passagier seit Aufnahme des Flugbetriebs im Jahr 2003 begrüßt. Den Meilenstein erreichte Herr Joost Negenman aus Utrecht, der heute Morgen um 11:05 Uhr mit dem Flug FR6343 aus Girona in Weeze landete.

Der 40-jährige verbrachte mit seiner Familie zwölf Ferientage in Spanien und wurde feierlich von Journalisten, Vertretern des Flughafens sowie Mitarbeitern von Ryanair auf dem Vorfeld begrüßt. Zu seiner groβen Freude winkte ihm zum Erreichen des Ryanair Meilensteins ein Fluggutschein für zwei Personen als Gewinn.

Neben der Verbindung nach Barcelona Girona, die im Sommerflugplan täglich bedient wird, stehen Fluggästen ab Düsseldorf Weeze noch 56 weitere Flugziele zur Verfügung. Seit April neu mit im Program sind die Sonnenziele Korfu, Rijeka (Kroatien), Santander, Paphos (Zypern) sowie Oudja und Tanger in Marokko und Städteziele wie Vilnius, Bergerac und Oslo-Rygge.

Jana Skornicka, Ryanair Sales & Marketing Executive für Deutschland und die Niederlande, heute in Weeze: "Wir sind stolz, bereits über vierzehn Millionen Passagiere am Flughafen Düsseldorf Weeze zählen zu können. Seit unserem Erstflug nach London Stansted sind nun genau zehn Jahre vergangen und wir bedanken uns bei dem Flughafenbetreiber für die exzellente Zusammenarbeit." Derzeit werden die ersten Flüge für den kommenden Winterflugplan hochgeladen, Frühbucher können dabei günstigere Tickets bekommen.

Im Bild sind Familie Negenman aus Utrecht, Jana Skornicka, Ryanair Sales & Marketing Executive für Deutschland und die Niederlande und Holger Terhorst, Marketingleiter Flughafen Düsseldorf-Weeze zu sehen.

Die Low Cost-Airline Ryanair verfügt aktuell über 57 europäische Basen und unterhält eine Flotte von 303 Boeing 737-800NG. Ryanair hat jüngst 175 neue Boeing Maschinen geordert, die zwischen 2014 und 2018 ausgeliefert werden. Ryanair beschäftigt derzeit über 8.500 Mitarbeiter, wird im aktuellen Geschäftsjahr über 81,5 Millionen Passagiere transportieren und kann einen makellosen Sicherheitsrekord von 29 Jahren vorweisen.

 

Lufthanseaten fördern Schule in Township bei Kapstadt

Seit dem 13. Januar 2010 arbeitet die neu eröffnete iThemba-Vorschule Capricorn in Vrygrond, einem Township bei Kapstadt, daran, Defizite im Bildungsangebot abzubauen. Auf Initiative der HelpAlliance und von Mitarbeitern von Lufthansa Global Tele Sales Kapstadt konnte am Rande des Townships ein neuer Schulkomplex für 75 Kinder mit drei Klassenzimmern, Spielplatz und Verwaltungsgebäude gebaut werden.

Bildung ist ein Menschenrecht. Auf ihrer Basis entwickelt sich die kulturelle Identität des Einzelnen und der Gesellschaft. Somit ist Bildung eine Voraussetzung für eine nachhaltige menschliche Entwicklung und ein friedliches Zusammenleben. Doch über Jahre hinweg blieb der schwarzen Bevölkerung Südafrikas der Zugang zu Bildungseinrichtungen und damit zu gut bezahlter Arbeit verwehrt.

Christoph Franz, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG, besuchte die Vorschule am Rande der IATA-Konferenz in Kapstadt Ende Mai, um sich ein umfassendes Bild von der Situation der Schule zu machen. "Es ist wichtig, durch geeignete Bildungsangebote den Weg aus der Armut zu ebnen. Wenn man das Gelände betritt, spürt man sofort, dass die Kinder hier eine Insel gefunden haben, die gleichermaßen Geborgenheit und Erziehung in einem mehr als schwierigen Umfeld bietet", sagte er und freute sich über die Gesangs- und Tanzvorführungen der Kinder sowie das gemeinsame Grillfest.

Die HelpAlliance ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die Mitarbeiter aus allen Teilen der Lufthansa Group 1999 gegründet haben. Im Fokus der humanitären Aktivitäten stehen Ernährungs- und Gesundheits-programme, Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Waisenhäuser und Straßenkinderprojekte.

Aktuell gibt es rund vierzig Hilfsinitiativen in aller Welt. Ziel ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, um Betroffenen zu ermöglichen, ihre Lebensverhältnisse aus eigener Kraft zu verbessern. Das Bild zeigt Christoph Franz beim Besuch des HelpAlliance-Projekts iThemba School Capricorn in Südafrika.

Dornier 228 mit Support bewährt sich bei Italiens Luftwaffe

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Die italienischen Streitkräfte setzen von ihrem Flugplatz Viterbo im Nordwesten von Rom aus drei Dornier 228-212 ein. Die Flugzeuge fliegen derzeit insgesamt 1.400 Stunden jährlich und führen eine Reihe verschiedener Missionen wie Training für Fallschirmjäger, Flugunterricht sowie Personen- und Frachttransport aus. Integrierten technischen und logistischen Support dazu erhält die italienische Luftwaffe nun seit zehn Jahren von der RUAG Aviation.

Dieser umfasst die vollständige Wartung, Reparatur und Überholung (MRO), die gesamte Materiallieferkette und das Dokumentationsmanagement sowie technische Supportdienstleistungen.

RUAG Aviation garantiert für jede der drei Dornier 228 Flugzeuge der italienischen Luftwaffe die 80 prozentige Verfügbarkeit. Dazu sind zwei Spezialisten von RUAG Aviation auf dem Flugplatz in Viterbo stationiert, was die Durchführung nahezu sämtlicher Inspektionen vor Ort ermöglicht. Lediglich umfassendere jährlich anfallende Inspektionen erfolgen am Standort von RUAG Aviation in München-Oberpfaffenhofen, Deutschland.

"Wir wurden Anfang 2000 erstmals kontaktiert, als die italienische Luftwaffe den Einsatz ihrer Dornier 228 Flugzeuge verstärkte und auf das Know-how und die Unterstützung von RUAG Aviation zurückgreifen wollte", erklärt Oliver Parduhn, Director Programs Dornier 228 bei RUAG Aviation. "Wir sind stolz darauf, dass die italienische Luftwaffe uns seit zehn Jahren die Qualitätsverbesserung ihrer Staffel 28º Gruppo Squadroni Tucano anvertraut."

Minister Untersteller begrüßt EMAS-Zertifizierung des Stuttgarter Airport

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Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat für ihre Umweltarbeit erstmals das Umweltsiegel EMAS (Eco Management and Audit Scheme) erhalten. Externe Gutachter bestätigten, dass das Umweltmanagementsystem den strengen Kriterien der europäischen Verordnung entspricht.

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller betont die Bedeutung des Zertifikats: "Der Flughafen Stuttgart muss seine Auswirkungen auf die Umwelt transparent machen und kontinuierlich verbessern. Hiermit trägt er in vorbildlicher Weise zu einer nachhaltigen Entwicklung Baden-Württembergs bei."

Meilenstein für Nachhaltigkeit

Ob Investitionen in Energiemanagement, Lärm- oder Klimaschutz: FSG-Geschäftsführer Walter Schoefer sieht mit der Auszeichnung die kontinuierliche Umweltarbeit des Flughafens bestätigt. "Jetzt haben wir es schwarz auf weiß, dass wir ökologische Belange mit Augenmaß, Strategie und Verstand angehen. Mich freut es besonders, dass die jahrelangen Anstrengungen auch formal den höchsten EU-Kriterien für Umweltmanagement entsprechen. Dies ist ein Meilenstein in unserem Bestreben, dauerhaft einer der nachhaltigsten Flughäfen Europas zu werden."

Der EMAS-Logik liegt ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess der Umweltleistungen zugrunde. Die Flughafengesellschaft setzt sich daher konkrete Ziele und kommuniziert ihre Aktivitäten sowie Fortschritte. Unabhängige Gutachter überprüfen die Wirksamkeit regelmäßig. Um Transparenz für eine breite Öffentlichkeit zu gewährleisten, gibt die FSG parallel zur Zertifizierung ihren zweiten Umweltbericht heraus.

Umweltschutz gilt als Unternehmensziel

Dieser dient gleichzeitig als Umwelterklärung 2013 nach EMAS. Flughafengeschäftsführer Prof. Georg Fundel: " Seit 2010 veröffentlichen wir unsere Umweltkennzahlen und schreiben unser Umweltprogramm fort. Im neuen Bericht machen wir transparent, welche unserer Ziele wir in den vergangenen drei Jahren erreicht haben und welche neuen Projekte wir ins Leben gerufen haben."

Die Validierung des Umweltmanagementsystems nach EMAS ist zudem Teil einer langfristig angelegten Nachhaltigkeitsstrategie. Darin erklärt die FSG Umweltschutz zu einem Unternehmensziel. So soll beispielsweise das Wachstum der Flughafengesellschaft nicht nur klimaneutral gestaltet, sondern darüber hinaus die CO2-Emissionen bis 2020 um 20 Prozent im Vergleich zu 2009 gesenkt werden.

A330 und A350 XWB für Skandinaviens SAS

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat im Rahmen ihrer Strategie, die Flotte mit treibstoffeffizienteren Flugzeugen zu modernisieren, eine Grundsatzvereinbarung über acht A350 XWB und vier A330 unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde in der norwegischen Hauptstadt Oslo unterzeichnet. Die neuen A350-900 und A330-300 werden die bereits vorhandene Flotte von 30 Airbus-Flugzeugen ergänzen.

Die neuen A350-900 und A330-300 werden die bereits vorhandene Flotte von 30 Airbus-Flugzeugen ergänzen. Der Triebwerkstyp für die A330 steht noch nicht fest.

SAS betreibt zurzeit eine Flotte von 19 Flugzeugen der A320-Familie, vier A330 und sieben A340. Die neuen Großraumflugzeuge werden sich nahtlos in die Flotte der Airline integrieren lassen und dank des einzigartigen Airbus-Kommunalitätskonzepts, betriebliche Effizienz und Kosteneinsparungen bieten.

"Dank der einmaligen technischen Verbesserungen dieses umfassenden Flottenerneuerungsplans erhält SAS eine Langstreckenflotte der absoluten Spitzenklasse in der Branche. Dies wird unsere Wettbewerbsfähigkeit effektiv erhöhen und unser Kundenangebot stärken – sowohl hinsichtlich Komfort, Service als auch Effizienz. Wir freuen uns darauf, unsere Passagiere an Bord dieser treibstoffeffizienten Flugzeuge mit extrem komfortablen und leisen Kabinen willkommen zu heißen", sagte Rickard Gustafson, President & CEO der SAS Group.

"Wir freuen uns, dass SAS mit der Auswahl der A330 und der A350 XWB erneut ihr Vertrauen in Airbus bekräftigt hat. Die A330 bietet unschlagbare Wirtschaftlichkeit sowie das höchste Maß an Betriebszuverlässigkeit. Die A350 XWB ist das technologisch fortschrittlichste und effizienteste Flugzeug der Welt", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus.

Airbus führt mit der Typenreihe A350 XWB (Xtra Wide-Body) eine völlig neue Familie von Langstreckenflugzeugen mittlerer Passagierkapazität für 270 bis 350 Passagiere in typischer Dreiklassenbestuhlung ein. Die Airbus A330-Familie umfasst neben Passagierflugzeugen mit 250 bis 300 Sitzen auch Frachtermodelle, VIP- und militärische Varianten (Transporter und Tanker). Airbus hat bereits über 1.200 Bestellungen für die A330-Familie verbucht.

65 Jahre Berliner Luftbrücke: Gedenkfeier für Alliierte Kräfte

Heute wurde am Luftbrücken­denkmal an die 65. Wiederkehr des Jahrestages der Berliner Luftbrücke gedacht. Mit der Feierstunde vor über 400 geladenen Gästen möchten Fraport und der Verein Luftbrückenchapter ihre Verbundenheit mit den westlichen Alliierten demonstrieren.

Insbesondere möchte man den Amerikanern, Briten und Franzosen für ihren Einsatz für die Freiheit während der Berlin-Blockade danken und die Helfer, die bei dieser Aktion ums Leben gekommen sind, ehren.

Ehrung für "Onkel Wackelflügel" Gail Halvorsen

"Mit dieser Veranstaltung wollen wir in Erinnerung rufen, dass Freiheit und Frieden keine Selbstverständlichkeit sind, sondern immer wieder neu errungen werden müssen", sagte Fraport-Vorstand Operations Peter Schmitz auf der Veranstaltung. "Das Luftbrückendenkmal am Flughafen Frankfurt hält die Erinnerung an diesen einzigartigen Einsatz für Frieden und Freiheit wach. Wir freuen uns, dass es mittlerweile ein nachgefragtes Ausflugsziel in der Region ist", fuhr Schmitz fort.

Geehrt wurde auf dem heutigen Festakt auch Gail Halvorsen, Spitzname: "Onkel Wackelflügel". Der 92 Jahre alte frühere Oberst Gail Halvorsen startete die 'Operation Little Vittles' (kleiner Proviant), die während der Luftbrücke weltweit für Aufsehen sorgte. Er befestigte Süßigkeiten an kleinen Fallschirmen und warf diese über Berliner Wohngebieten ab. Mit den wartenden Kindern verabredete er, beim Anflug auf Berlin mit den Flügeln zu wackeln.

1.398 Flüge in 24 Stunden – Fünf Flugebenen pro Korridor

Die Amerikaner starteten 1948 ihre Flüge zur Versorgung der eingeschlossenen Stadt Berlin von ihrem Hauptstützpunkt in Frankfurt. Die Kohle-Frachtflüge in der britischen Zone gingen von Celle, Faßberg, Wunstorf und Schleswig/Jagel aus. Am 26. Juni wurde die "Operation Vittles" der US-Luftwaffe gestartet. Zwei Tage später folgten die Briten mit der Operation "Plain Faire". Wurden am Anfang täglich 750 Tonnen Fracht transportiert, waren es wenige Wochen später bereits 2.000 Tonnen. Am 15./16. April 1949 wurde mit 12.849 Tonnen Fracht und 1.398 Flügen in 24 Stunden der Rekord aufgestellt.

Ein hochintelligentes logistisches System war das Fundament der Versorgungsflüge. Die drei Luftkorridore wurden als 'Ein­bahnstraße' verwendet, wobei im nördlichen (von Hamburg nach Berlin) und im südlichen (von Frankfurt nach Berlin) die Hinflüge abliefen und im mittleren Korridor (von Berlin nach Hannover) die Rückflüge stattfanden. In den Korridoren flogen die Maschinen in fünf Ebenen. Alle drei Minuten landete ein Flieger in Tempelhof (US-Sektor), Tegel (französischer Sektor) oder Gatow (britischer Sektor).

Deutsch-amerikanischer Luftbrückenverein stellte Denkmal auf

Das Frankfurter Luftbrückendenkmal ist ein Duplikat des 1951 am Platz der Luftbrücke unmittelbar vor dem Flughafen Tempelhof in Berlin errichteten Monumentes. Das Frankfurter Denkmal wurde 1985 auf Initiative eines deutsch-amerikanischen Luftbrückenvereins, der dafür 900.000 Mark gesammelt hatte, aufgestellt. Im Rundsockel sind die Namen der ums Leben gekommenen Piloten eingraviert. Es wurde 1988 – 40 Jahre nach Beginn der Berlin-Blockade – eröffnet. Aus Anlass des bevorstehenden Jahrestages renovierten und säuberten freiwillige Helfer aus den USA und Deutschland an zwei Tagen das Denkmal am Frankfurter Flughafen.

Das Luftbrückendenkmal ist in das Radwegenetz des Regionalparks RheinMain eingebunden. Erreichbar ist die Anlage über den Radweg, der am östlichen Flughafenzaun entlang von Mörfelden-Walldorf nach Frankfurt führt. Besucher, die mit dem Auto anreisen, erreichen das beliebte Ausflugsziel über die Autobahn A5, Ausfahrt "Zeppelinheim/CargoCity Süd". Parkplätze stehen am Bahnhof Zeppelinheim und am Intercity Hotel Frankfurt Flughafen zur Verfügung. Von hier aus sind es jeweils nur wenige Gehminuten bis zum Denkmal.

Auch Niederlande gegen neue Flugdienstzeiten der EASA

Der Widerstand gegen die von der EASA geplante Neuregelung der Flugdienstzeiten wächst weiter. Das niederländische Parlament hat gestern die Regierung ausdrücklich aufgefordert, beim nächsten Treffen des EASA Komitees deutlich zu machen, dass die Dienstzeiten für die Besatzungsmitglieder in der Nacht zehn Stunden keinesfalls übersteigen dürfen.

Einen entsprechenden Antrag hatte zuvor die niederländische Pilotenvereinigung VNV formuliert. Der EASA-Entwurf ist wiederholt dafür kritisiert worden, dass er wissenschaftliche Erkenntnisse nicht berücksichtigt und wirtschaftliche Interessen der Fluggesellschaften vor die Flugsicherheit stellt.

Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit (VC), ist überzeugt, dass auch die deutsche Regierung die Widersprüche in den Ausführungen der EASA nicht akzeptieren wird: "Verkehrsminister Dr. Ramsauer hat bereits angekündigt, dass sich die Bundesregierung neben anderen Änderungen auch für eine Begrenzung der Nachflüge auf maximal zehn Stunden einsetzten wird. Ohne Nachbesserungen ist der EASA-Entwurf nicht akzeptabel."

Wissenschaftliche Untersuchungen stimmen darin überein, dass eine Begrenzung der Nachtflüge auf zehn Stunden als sicher gilt. Der EASA-Entwurf hingegen sieht Nachtflüge von bis zu 12:30 Stunden vor.

Erst am 18. Juni hatte im Europäischen Parlament eine Anhörung zur geplanten Neuregelung der Flugdienstzeiten stattgefunden, in der die Schwächen und Widersprüche des aktuellen Entwurfs auf die Kritik der Parlamentarier gestoßen waren. Ohne Nachbesserungen besteht die Gefahr, dass das Europäische Parlament dem Entwurf nicht zustimmt.