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Planungssicherheit zu Pisten und Abflügen für den Flughafen Zürich

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Mit der Verabschiedung des SIL-Objektblattes für den Flughafen Zürich heute durch den Schweizer Bundesrat verfügt der Flughafen Zürich erstmals über raumplanerische Grundlagen. Der Bundesrat bestätigt damit den heutigen Betrieb und ermöglicht es, anhängige Verfahren wie den Bau der Zone West, die Umrollung der Piste 28 und die vorgesehenen Schnellabrollwege umzusetzen.

Auch werden bauliche und betriebliche Anpassungen am Flughafen festgelegt, die nicht im Zusammenhang mit dem Staatsvertrag stehen. Im heute verabschiedeten Objektblatt ist zudem die Möglichkeit von Südstarts geradeaus für Verspätungsabbau bei Bise und für Verspätungsabbau bei Nebel festgehalten. Die Flughafen Zürich AG beabsichtigt aus heutiger Sicht aber nicht, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

Falls der Staatsvertrag wie vorgesehen im Jahr 2020 umgesetzt werden muss, ist die Zeit für betriebliche Anpassungen äusserst knapp bemessen. Aus diesem Grund erarbeitet die Flughafen Zürich AG bereits heute die Grundlagen für die Ertüchtigung des Ostkonzepts mit Pistenverlängerungen und Einführung eines gekrümmten Nordanflugs.

Vereinigung Cockpit im Petitionausschuss gegen Luftverkehrssteuer

Der Petitionsausschuss des Bundestags hat am 24. Juni in einer öffentlichen Sitzung über die Petition zur Abschaffung der Luftverkehrssteuer beraten. Hinter der VC-Petition hatte sich eine breite Allianz von Unterstützern aus den Gewerkschaften der Luftfahrt und der Airlines formiert, so dass Arbeitnehmer und Unternehmen sich gemeinsam für die Abschaffung der Luftverkehrssteuer einsetzen.

VC-Präsident Ilja Schulz, der die Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht hatte, verdeutlichte den Vertretern der Fraktionen des Deutschen Bundestages im Petitionsausschuss, wie massiv sich die Luftverkehrssteuer in wettbewerbsverzerrender Weise auf den Luftfahrstandort Deutschland auswirkt. "Die Luftverkehrssteuer vernichtet deutsche Arbeitsplätze. Sie ist volkswirtschaftlicher Unsinn und gehört daher abgeschafft", so Schulz.

Der VC-Präsident machte die Abgeordneten durch mehrere unabhängige Gutachten (Finanzministerium, INFAS und INTRAPLAN) sowohl auf die Bedrohung vieler Tausend Arbeitsplätze als auch auf die negativen Folgen für den öffentlichen Haushalt aufmerksam. Die Experten sehen in der Luftverkehrssteuer ein Minus-Geschäft für den Staat. Durch geringere Einnahmen aus wegbrechenden Umsätzen der Airlines und Flughäfen sowie höhere Sozialleistung verliert der Staat mehr Geld, als er mit der Steuer einnimmt.

Dass derartige Insellösungen in Europa nicht funktionieren, mussten schon die Niederlande schmerzlich lernen. Nach Einführung einer Luftverkehrssteuer im Jahr 2009 und der Evaluation ihre volkswirtschaftlichen Wirkungen wurde sie nach einem Jahr wieder abgeschafft. Auch in Österreich klagt man über die Ticketsteuer und verweist auf die gleichen Nachteile und Kosten.

Der Petitionsausschuss muss die an ihn gerichteten Petitionen bewerten und kann sie anschließend an die zuständigen Fachausschüsse im Bundestag weiterreichen, in denen schließlich darüber entschieden wird, ob ein Gesetzgebungsverfahren eingeleitet wird.

Die Vereinigung Cockpit hatte im April zusammen mit der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation UFO und der Vereinten Dienstleistergewerkschaft ver.di eine die Petition zur Abschaffung der Luftverkehrssteuer im Bundestag eingereicht. Mit der Unterstützung von Fluggesellschaften, Flughäfen, Reisebüros, Fliegerclubs und anderen Vereinen sind in der vorgegebenen Frist von vier Wochen über 148.000 Unterschriften zusammen gekommen – damit ist die Petition zur Abschaffung Luftverkehrssteuer nach einer Petition aus dem Bereich Gesundheit die erfolgreichste Petitionen, die jemals beim Deutschen Bundestag eingereicht worden sind.

Die Luftverkehrssteuer wurde 2011 eingeführt. Fluggesellschaften sind seitdem gezwungen, Ticketsteuern pro Passagier zu entrichten. Aufgrund des nationalen Alleingangs führt diese Steuer zu massiven Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten von deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen und schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Fluggäste weichen auf ausländische Flughäfen aus und verdrängen so deutsche Fluggesellschaften in grenznahen Regionen.

Lufthansa misst Schall bei 1000-Fuß-Acceleration in Frankfurt

Lufthansa wird ab Juli 2013 auf ausgewählten Flügen am Frankfurter Flughafen Erprobungen eines angepassten Startverfahrens durchführen. Dabei sollen die Höhen zum Setzen des Steigschubs und zur weiteren Beschleunigung ("Acceleration") startender Flugzeuge von 1500 Fuß (ca. 457 Meter) auf 1000 Fuß (ca. 305 Meter) gesenkt werden. Dabei soll Treibstoff gespart werden. Lufthansa geht auch von einer zumindest geringen Lärmminderung aus.

Diese lässt sich jedoch wissenschaftlich mit theoretischen Simulationen nicht verlässlich nachweisen. Dafür sind die möglichen Änderungen im Lärmpegel zu gering. Um diese Frage, auch im Interesse der Anwohner, dennoch seriös beantworten zu können, soll der Schalleffekt vor einer generellen Einführung dieses Verfahrens in einem breit angelegten, zwölfmonatigen Messverfahren untersucht werden. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Forum Flughafen und Region.

Schallmessung über ein Jahr soll Verlässlichkeit bieten

Dazu werden von Juli an alle Lufthansa-Abflüge auf der Startbahn West im Probebetrieb mit dem 1000-Fuß-Verfahren durchgeführt. Nach sechs Monaten werden voraussichtlich erste Auswertungen der gewonnen Daten im Forum Flughafen und Region beraten. Dabei werden die Ergebnisse aus der Testphase mit Daten des Vorjahres verglichen. Durch den einjährigen Testbetrieb wird eine Datenmenge erhoben, die ein zuverlässiges Messergebnis verspricht und anschließend eine transparente Auswertung der Daten und eine Entscheidung über die generelle Einführung der 1000-Fuß-Acceleration erlaubt.

Abflüge von der Startbahn West entsprechen rund der Hälfte aller Lufthansa-Starts am Frankfurter Flughafen. Aufgrund der wenigen Restriktionen und der regelmäßigen Frequenz der Flugbewegungen von der Startbahn West, bieten sich diese besonders für die geplanten Messungen an. Messpunkte stellen die Fraport Messstellen in Mörfelden MP 51, 52, 55, 57 und MP 77 Mörfelden Süd dar.

Bahnkopf-Erneuerung: Flugbetrieb in Hamburg komplett auf Piste 15/33

Der Hamburg Airport führt in diesem Jahr eine Erneuerung des Bahnkopfes 05 der Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn/Niendorf), am Bahnende Niendorf, durch. Die Arbeiten finden vom 08. Juli 2013 bis zum 14. September 2013 statt. Die Vorbereitungen für die Bauausführung sind im Wesentlichen abgeschlossen.

Für eine sichere Durchführung spezieller Bauarbeiten am Bahnkopf 05 ist zu zwei Zeitpunkten eine Vollsperrung der Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn / Niendorf) notwendig. Während dieser Zeit wird der gesamte Flugbetrieb über die Piste 15/33 (Alsterdorf/Norderstedt) abgewickelt.

Planmäßige Zeiten der Sperrung und Umleitung

  • Donnerstag, 25. Juli 2013 bis Donnerstag, 01. August 2013 und
  • Montag, 5. August 2013 bis Sonntag, 11. August 2013

Während der übrigen Bauphasen sind alle derzeit nutzbaren Start- und Landerichtungen in Betrieb.

Aufgrund der notwendigen grundhaften Erneuerung ist die Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn/Niendorf) bereits seit Anfang April ab dem Bahnkopf 05 (Niendorf) um ca. 800 m verkürzt. Die Bahn 05/23 wird weiterhin genutzt, lediglich eine Landung 05 (über Stellingen/Niendorf) ist bis Ende der Baumaßnahmen Mitte September nicht möglich.

Der Flughafen bittet bei den Anwohnern um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen und die daraus resultierende Nutzungsänderung der Start- und Landebahnen.

Infrastrukturplan für Flughafen Zürich nimmt nächste Hürde

Der Schweizer Bundesrat hat heute den ersten Teil des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) für den Flughafen Zürich verabschiedet. Damit sind wichtige raumplanerische Vorgaben festgelegt. In weiteren Schritten wird der Bundesrat über Anpassungen entscheiden, die sich aus der betrieblichen Umsetzung des Staatsvertrages mit Deutschland und zwecks weiterer sicherheitstechnischer Optimierungen ergeben.

Das SIL-Objektblatt bildet die Grundlage für die Planung, die Bauten und den Betrieb für den Flughafen Zürich. Da die Ratifizierung des Staatsvertrages mit Deutschland auf deutscher Seite noch aussteht, hat der Bundesrat eine Etappierung beschlossen: Im ersten Teil, der nun verabschiedet wurde, sind jene raumplanerischen Festlegungen enthalten, die unabhängig vom Staatsvertrag sind. Sie entsprechen weitgehend dem heutigen Betrieb auf dem bestehenden Pistensystem.

Beschlüssen in Etappen

Im Objektblatt werden unter anderem der Perimeter des Flughafens und die zulässigen Lärmimmissionen festgelegt. Die Anpassungen, die sich aus der betrieblichen Umsetzung des Staatsvertrags und zur Festlegung weiterer Sicherheitsmassnahmen ergeben, werden im Rahmen einer zweiten Etappe verabschiedet. Dazu wird es wiederum eine ordentliche Anhörung der Behörden und ein Mitwirkungsverfahren für die Bevölkerung geben.

Der Bundesrat hat sich für eine Etappierung entschieden, da der SIL-Prozess zum Flughafen Zürich wegen der Verhandlungen mit Deutschland und laufenden Sicherheitsüberprüfungen Verzögerungen erfahren hat. Die Etappierung ermöglicht es, die planerischen Grundlagen für bauliche und betriebliche Anpassungen am Flughafen zu schaffen, die in keinem Zusammenhang mit dem Staatsvertrag stehen. Das ist nötig, weil gemäß Bundesgericht Flughafenbauten und Betriebsänderungen, die erhebliche Auswirkungen auf Raum, Umwelt und Kapazität haben, ohne rechtliche Grundlage im SIL-Objektblatt nicht realisiert werden dürfen.

Pistenverlängerung und Nordanflug noch nicht entschieden

Mit der Umsetzung des Staatsvertrages wird gemäß heutigen Erkenntnissen die Verlängerung der Piste 28 (Landungen aus dem Osten) und Piste 32 (Starts in Richtung Norden) verbunden sein. Diese Verlängerungen sind im Objektblatt erst als Vororientierung eingetragen und damit noch nicht rechtsverbindlich. Der Flughafen kann so aber die notwendigen Planungsschritte einleiten. Über die Pistenverlängerungen wird letztlich jedoch der Kanton Zürich befinden.

Als Vororientierung eingetragen ist auch der gekrümmte Nordanflug als Alternative zu den Südanflügen. Über diese Option, die nur mit einem satellitengestützten Präzisionsanflug möglich ist, wird ebenfalls erst in der zweiten Etappe definitiv entschieden. Unabhängig vom SIL-Prozess wurde der Flughafenbetrieb in den Jahren 2011 bis 2012 einer umfassenden Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Ein Teil der im Abschlussbericht empfohlenen Maßnahmen ist im verabschiedeten Objektblatt enthalten. Andere Maßnahmen werden noch geprüft und allenfalls in die zweite Etappe des SIL-Prozesses einfliessen.

Der SIL ist ein Planungs- und Koordinationsinstrument des Bundes. Er enthält die Ziele und Vorgaben für die Infrastruktur der Zivilluftfahrt. In den einzelnen Objektblättern gibt er für jeden Flugplatz die Rahmenbedingungen für deren Ausbau und künftigen Betrieb vor. Seit 2002 hat der Bundesrat die Objektblätter für 42 Flugplätze verabschiedet. Mit dem Objektblatt für den Flughafen Zürich wird der Rahmen für Betrieb und Infrastruktur bis 2030 gelegt.

Österreicher mehrheitlich für Abschaffung der Ticketsteuer

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Eine deutliche Mehrheit von 58 Prozent der Österreicher ist für die Abschaffung der Ticketsteuer. Das hat eine repräsentative Umfrage der Marktforschungsagentur GfK Austria unter 1.000 Österreichern ergeben. 33 Prozent der Österreicher haben keine klare Meinung dazu und lediglich neun Prozent sind für die Beibehaltung der Flugabgabe.

Die Ticketsteuer wurde 2011 eingeführt. Weil sie das Passagieraufkommen hemmt und vor allem den Regionalflughäfen schadet, diskutiert die Branche seit der Einführung über die Sinnhaftigkeit.

"Die Ticketsteuer schadet dem Standort Österreich und kostet mehr als sie bringt. Als größte Airline des Landes fordern wir einmal mehr, nun gestärkt durch die Bevölkerung, ihre Abschaffung", sagt Austrian Airlines CEO Jaan Albrecht.

Am Besten Abschaffen – Deutschland falsches Vorbild

Britische Ökonomen von Oxford Economics haben erst Anfang des Jahres in einer Studie bestätigt, dass eine Abschaffung der Ticketsteuer den heimischen Flughäfen 1,1 Millionen zusätzliche Passagiere pro Jahr bringen würde. Die Effekte daraus würde den Wegfall der Steuereinnahmen mehr als kompensieren: Oxford Economics geht sogar davon aus, dass die Abschaffung der Flugabgabe Mehreinnahmen in der Höhe von 6,5 Mio Euro bedeuten würden.

In Holland wurde die Ticketsteuer ein Jahr nach der Einführung wieder abgeschafft, weil rasch erkannt wurde, dass die Gäste auf Flughäfen in angrenzende Länder ausweichen. "Österreich könnte sich auch einmal an Holland und nicht immer nur an Deutschland ein Beispiel nehmen", so Albrecht.

Das Finanzministerium hatte jährlich 90 Mio Euro zusätzliche Steuereinnahmen im Budget, 2012 wurden jedoch mehr als 107 Mio. Euro eingenommen.

Aufpreise für die Passagiere

Die Flugabgabe wurde im April 2011 ohne Konsultation mit Luftverkehrswirtschaft überraschend eingeführt. Passagiere, die aus oder nach Österreich flogen, zahlten 2012:

  • pro geflogener Kurzstrecke: 8 Euro
  • pro geflogener Mittelstrecke: 20 Euro
  • pro geflogener Langstrecke: 35 Euro

Zum 01.01.2013 (um nach der in Deutschland erfolgten Absenkung zum 01.01.2012 wieder unter die deutschen Gebühren zu kommen) wurden die Kategorienwerte auf Kurz- und Mittelstrecke abgesenkt. Passagiere zahlen 2013:

  • pro geflogener Kurzstrecke: 7 Euro
  • pro geflogener Mittelstrecke: 15 Euro
  • pro geflogener Langstrecke: 35 Euro (unverändert)

airberlin verdoppelt Bonuspunkte für Geschäftsreisende im Sommer

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Unternehmen, die am kostenlosen airberlin Bonusprogramm business points teilnehmen, erhalten derzeit bei Flügen bis 31. August 2013 doppelte Gutschrift: Auf alle Flüge im innerdeutschen business points Streckennetz mit Reisedatum im Juli und August gibt es doppelte Punkte.

Bei jeder Flugbuchung unter Angabe der Kundennummer werden die doppelten Punkte den business points Teilnehmern automatisch gut geschrieben. Die gesammelten Punkte können auch für ein Business Class Upgrade eingelöst werden. So kann der Reisende auf Langstreckenflügen den Komfort der Business Class ohne Zusatzkosten erhalten.

Mit airberlin business points können Firmen effektiv ihre Reisekosten senken, indem alle Mitarbeiter auf Flügen mit airberlin und NIKI sowie aus vielen Codeshareverbindungen mit Etihad Airways auf einem gemeinsamen Konto Punkte sammeln. Diese Punkte können sowohl für einen Prämienflug in der Economy Class als auch in der Business Class beispielsweise auf airberlin Flügen nach Chicago, Los Angeles, Miami oder New York oder auf Flügen mit Etihad Airways nach Asien, Australien, Südafrika oder in die Golfstaaten eingelöst werden.

 

DAO Aviation wird autorisiertes Dornier 228 Service-Center

DAO Aviation aus Dänemark wird zum ersten des von RUAG Aviation geplanten globalen Netzwerks autorisierter Service-Centers für Dornier 228. Die Ankündigung folgte auf die feierliche Unterzeichnung im Chalet von RUAG Aviation auf der Paris Air Show.

Das internationale Netzwerk des autorisierten Service-Centers wird den Besitzern und Betreibern von Flugzeugen und Flotten des Typs Dornier 228 sowie Dornier 228 New Generation einen kundennahen Support bieten. Zudem verbessert es den Zugang zu verlässlichen Wartungs-, Reparatur- und Überholungs-Lösungen, zu vom Hersteller genehmigten Ersatzteilen und einem allgemeinen Betriebs-Support.

Erfahrener Service-Anbieter für die Dornier 228

DAO Aviation verfügt über mehr als dreissig Jahre Erfahrung in sämtlichen Service- und Wartungs-Aspekten der Dornier 228. DAO Aviation hat ihren Hauptsitz in Roskilde, Dänemark, und ist zudem in Nordamerika, Afrika und Asien präsent. Das Unternehmen bietet sämtliche geringen und umfangreichen Inspektionen am Dornier 228, mobilen Service-Support, Triebwerksarbeiten am Honeywell TPE331 und Avionik-Upgrades an und führt zahlreiche Engineering-Aufträge für Reparaturen am Dornier 228 aus.

"Die Kernwerte von DAO Aviation – Zuverlässigkeit, Effizienz, Flexibilität und Know-how – werden von RUAG Aviation geteilt", erklärt Axel Sander, Head of the Customer Care Centre bei RUAG Aviation. "Dies in Verbindung mit der langjährigen Erfahrung von DAO Aviation mit der Dornier 228, gewährleistet, dass unsere Kunden von hohen Standards beim Support durch unser Netzwerk autorisierter Service-Centers profitieren werden."

DAO Aviation übernimmt seit 1979 den Unterhalt von kommerziellen kleinen bis mittelgrossen Turboprop-Flugzeugen weltweit. DAO Aviation ist ein vollständig von der EASA zertifiziertes Unternehmen für die Entwicklung (Part 21), Wartung (Part 145) und Planung (CAMO) und ist von Honeywell als Service-Center für das TPE331-Triebwerk zugelassen.

Terminal 2 des Airport München wird 10 – Shopping Night zum Jubiläum

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Die Flughafen München GmbH (FMG), die Deutsche Lufthansa AG und deren gemeinsames Tochterunternehmen, die Terminal 2 Gesellschaft, feierten heute mit rund 150 geladenen Gästen den bevorstehenden zehnten Jahrestag der Inbetriebnahme des Terminals. Das Terminal 2, das von der FMG und der Lufthansa gemeinsam geplant, finanziert und in Betrieb genommen wurde, war am 29. Juni 2003 eröffnet worden.

In den letzten zehn Jahren nutzten insgesamt 225 Millionen Reisende dieses Passagiergebäude. Anlässlich der Feierstunde auf der Besucherterrasse des Terminals sprachen der FMG-Aufsichtsratsvorsitzenden und bayerische Finanzminister Dr. Markus Söder, der Vorsitzende der FMG-Geschäftsführung Dr. Michael Kerkloh, Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstandes und der Münchner Stadtrat Helmut Schmid. Wie alle Redner hervorhoben, hat das Terminal 2 den Münchner Flughafen entscheidend geprägt.

Schritt zu prosperierendem Luftverkehrsdrehkreuz

"Dieses Terminal hat das Gesicht und Gewicht unseres Airports im positiven Sinne verändert. Bis zum 28. Juni 2003 war der Flughafen München ein sowohl architektonischer als auch funktional überzeugender internationaler Airport von mittlerer Bedeutung. Mit der Inbetriebnahme des neuen Terminals verwandelte er sich zu einem prosperierenden Luftverkehrsdrehkreuz von europäischem Rang", erklärte Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh.

Auch für Thomas Klühr, oberster Dienstherr der insgesamt 10.000 Münchner Lufthanseaten, war die erste Dekade des neuen Terminals eine Erfolgsgeschichte: "Das Terminal 2 legte den Grundstein für die erfolgreiche Entwicklung des Münchner Lufthansa Drehkreuzes. Durch das Joint Venture hatte Lufthansa erstmalig die Möglichkeit, von Anfang an Einfluss auf die Planungen eines Abfertigungsgebäudes zu nehmen und es nach den Wünschen unserer Passagiere zu konzipieren".

Nutzung Lufthansas Partnern vorbehalten

FMG und Lufthansa betreiben das Terminal 2 über die Terminal 2 Gesellschaft, an der die FMG 60 und Lufthansa 40 Prozent der Anteile halten. Lufthansa ist zusammen mit der Star Alliance und ihren Partnergesellschaften exklusiver Nutzer des Terminals 2. Seit der Eröffnung erhält das Terminal bei Passagierumfragen regelmäßig Bestnoten. Fluggäste schätzen vor allem den hohen Passagierkomfort, die leichte Orientierung, die effiziente Abfertigung und das freundliche Ambiente.

Den enormen Erfolg von Terminal 2 belegt ein Blick in die Verkehrsstatistik: In den zehn Betriebsjahren stiegen die Passagierzahlen von jährlich 16 auf 27 Millionen. 2003 bediente Lufthansa noch 71 Ziele ab München, jetzt sind es bereits 125. Dabei hat sich die Anzahl der Langstreckenziele in diesem Zeitraum von acht auf mittlerweile 23 fast verdreifacht. Zu den beliegtesten Fernreisezielen, die vom Terminal 2 aus bedient werden, gehören unter anderem Metropolen wie Bangkok, Delhi, Doha, Johannesburg, Peking, Seoul, Singapur, Tokio, New York, Vancouver und Washington.

Neben Lufthansa und Air Dolomiti nutzen unter anderem so renommierte Airlines wie Air Canada, Air China, ANA, Qatar Airways, Singapore Airlines, South African Airways, Thai Airways International und United Airlines das Abfertigungsgebäude. Insgesamt 130 Check-in Schalter, davon 19 Gepäckautomaten, ermöglichen abfliegenden Fluggästen einen bequemen und schnellen Zugang zu einem der 112 Gates. Mehr als 100 Geschäfte und Restaurants verkürzen dem Fluggast die Wartezeit. Darüber hinaus bietet das Terminal 2 fünf Lufthansa-Lounges auf einer Gesamtfläche von fast 5.000 Quadratmetern.

Erweiterungsgebäude bereits im Bau – Shopping Night

Das erfolgreiche Joint Venture von FMG und Lufthansa beim Terminal 2 wird jetzt mit der Realisierung eines Satellitengebäudes fortgesetzt. Nach Eröffnung des neuen Passagiergebäudes, dessen Richtfest bereits im September gefeiert werden soll, können rund elf Millionen zusätzliche Fluggäste über den Satelliten an- oder abreisen.

Insgesamt 27 gebäudenahe Abstellpositionen sorgen dabei für größtmöglichen Komfort beim Ein- und Aussteigen. Die Verbindung zwischen Terminal 2 und dem Satelliten erfolgt über ein unterirdisches Personentransportsystem – eine Art U-Bahn in einem bereits bestehenden 400 Meter langen Tunnel unter dem Vorfeld.

Anlässlich des Terminal-Jubiläums findet am kommenden Samstag, den 29. Juni 2013 eine "Shopping Night" für die Öffentlichkeit statt. Besucher, die sich online angemeldet haben, können dann im Rahmen der Shopping Night ausnahmsweise ohne Bordkarte in die Abflugbereiche von Terminal 2, um die Geschäfte und Restaurants hinter den Kontrollschleusen kennenzulernen. Die Teilnehmerzahl ist limitiert.

Airbus A350 XWB als Gast-Star auf der Paris Air Show

Einen kurzen Besuch stattete der brandneue Airbus A350 XWB den Gästen auf der Paris Air Show ab. Bei dem kurzen Fly-By konnte die versammelte Öffentlichkeit das neue Flugzeug vom Boden aus bewundern.

Die No. 1 A350 XWB war im Rahmen ihres dritten Testfluges vom Airbus-Sitz in Toulouse im Süd-Westen Frankreichs aus gestartet, und steuerte nach Norden um im Himmel über Le Bourget eine kleine Show-Einlage zu bieten. Bei diesem Vorbeiflug konnten die Menschen den neuen hocheffizienten Flieger auf der Airshow erstmals beobachten.

Nachwuchsförderung: Über 110.000 Euro von Erich-Becker-Stiftung

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Die Fraport AG hat im vergangenen Jahr erneut die Arbeit zahlreicher junger Wissenschaftler unterstützt. Die zu diesem Zweck von der Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens gegründete Erich-Becker-Stiftung stellte 2012 einen Betrag von mehr als 110.000 Euro zur Verfügung, mit dem zahlreiche wissenschaftliche Projekte finanziell gefördert wurden.

Forschungen zur Verbesserung der Luftfahrt

Ein Förderschwerpunkt liegt dabei auf Untersuchungen, die sich den vielfältigen Aspekten der Nachhaltigkeit im Luftverkehr widmen. So analysieren geförderte Dissertationen und Habilitationen alternative Antriebsstoffe für Verkehrsflugzeuge. Andere Arbeiten berechnen mit komplexen und innovativen Rechenmodellen verbesserte An- und Abflugverfahren, die lärmmindernd wirken.

Weitere Projekte beschäftigen sich mit der Verbesserung der Infrastruktur an Airports: Sie beobachten das Passagierverhalten in Flughafenterminals, um mittels mathematischer Methoden kollektive Phänomene wie Selbstorganisation simulieren und voraussagen zu können. Ziel ist es, sowohl eine erhöhte Sicherheit wie auch eine beschleunigte Abfertigung von Fluggästen zu ermöglichen. Denn große Drehscheiben des Luftverkehrs wie Frankfurt werden zunehmend von zahlreichen wissenschaftlichen Fachrichtungen immer stärker in ihrer Rolle als lokale und globale Logistik- und Wertschaffungszentren wahrgenommen.

"Als Flughafenbetreiber profitieren wir in besonderem Maße von dem unverstellten Blick der Geförderten auf unsere Prozesse und von der Anwendung ihres Hochschulwissens, das dem jeweils aktuellen Stand der Forschung entspricht. Die Förderung qualifizierter Nachwuchskräfte ist Teil unserer Unternehmensphilosophie, was sich auch in unserer Rolle als einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region widerspiegelt", sagt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Stiftung fördert Vorhaben – Netzwerken mit Forschern

Die Erich-Becker-Stiftung existiert seit 1987 und hat seitdem aus ihrem Vermögen rund 2,7 Millionen Euro für die Anfertigung von Diplom-, Master- und Studienarbeiten sowie Dissertationen und Habilitationsschriften ausgeschüttet. Sie unterstützt damit in ihrem 25-jährigen Bestehen mehr als 900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihren Arbeiten und Forschungsvorhaben, die sich mit dem Luftverkehr und verwandten Themengebieten wie beispielsweise der Mobilität oder der Logistik beschäftigen.

Viele der geförderten Vorhaben werden in enger Kooperation mit angesehenen internationalen Forschungseinrichtungen in Europa und Übersee, Partnerflughäfen oder Luftverkehrsgesellschaften durchgeführt. Seit mehreren Jahren verstärkt die Stiftung ihre Bemühungen, durch wissenschaftliche Konferenzen aktuelle wie ehemalige Stipendiaten zu vernetzen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und in Kontakt zu bleiben.

Fraports Regionalpark Open mit Technik und Visionen

Am vergangenen Wochenende fand die zweite Auflage der Fraport Regionalpark Open für alternativ betriebene Fahrzeuge in Frankfurt statt. Zwei Tage lang bot das von der Fraport AG und dem Regionalpark RheinMain organisierte Mobilitätsfestival zahlreichen Laien und Experten ein Forum, um neue Antriebstechniken kennenzulernen. Diese konnten sie ausprobieren und sich über Visionen im Jahr 2100 für eine nachhaltige Fortbewegung im Rhein-Main-Gebiet auszutauschen.

Eröffnet wurden der Aktionstag der Fraport Regionalpark Open am Samstag durch Fraport Vorstandschef Stefan Schulte, den Chef der hessischen Staatskanzlei Axel Wintermeyer, den Frankfurter Stadtrat Michael Paris und den Geschäftsführer der Regionalpark Ballungsraum RheinMain GmbH Klaus Wichert. "Es ist schön, dass so viele Menschen aus der ganzen Region hier nach Frankfurt gekommen sind, um zukünftige Mobilität ganz praktisch zu erleben", freute sich Fraport-Chef Schulte.

"Alternative Antriebe sind heute schon ein wesentlicher Baustein bei der CO²-Reduktion und der Nachhaltigkeitsstrategie unseres Unternehmens. Die hier vorgestellten Ideen für eine Zukunft der Mobilität verstehen wir auch als Ansporn, unser Engagement im Bereich elektrischer Antriebe weiter auszubauen und Erkenntnisse über mögliche zukünftige Einsatzbereiche für diese Technologie zu erhalten", ergänzte Schulte.

Studentenprojekte fahren Parcours mit Kisten vollbeladen

Insgesamt sechs Hochschulen und Unternehmen bundesweit waren dem Aufruf der Fraport AG gefolgt und hatten Lastenfahrräder mit alternativen Antrieben entwickelt, die auf einem mit städtischen Hindernissen gespickten Parcours am Roßmarkt ihre Praxistauglichkeit unter Beweis und sich darüber hinaus einer Jurybewertung stellen mussten. Den ersten Platz bei den Laien belegte das Team der Fachhochschule Frankfurt: Dessen Gefährt "Mobilität 2.0" konnte in nur 06:44 Minuten mit 36 Umzugskartons beladen, durch den Parcours bugsiert und abgeladen werden. Das Siegerteam erhielt ebenso wie die Zweit- und Drittplatzierten Geldpreise zwischen 500 und 1.500 Euro.

Bei den Profis gelang es dem erstplatzierten Team Radkutsche aus Mössingen mit dem Lastenrad "Musketier" 12 Kisten innerhalb von 01:56 Minuten den Parcours zu absolvieren und mit dem "Musketier mit Anhänger" sogar 50 Kartons in einer Bestzeit von 06:17 Minuten sicher ans Ziel zu bringen. Eine Sonderurkunde erhielt Christoph Maurer von der Firma riese und müller aus Weiterstadt als "Bester Fahrer".

Rekord am Loopingbike am Sonntag

Auch das Publikum konnte mitmachen: Zum einen hatte es die Möglichkeit, den Lastenrad-Parcours selbst auszuprobieren, zum anderen nutzten viele Menschen die Möglichkeit, sich zu Elektrofahrrädern und E-Scootern beraten zu lassen. Am Loopingbike konnten Fahrradbegeisterte mit eigener Muskelkraft Loopings radeln – hier betrug der Tagesrekord 423 Umdrehungen

Am Freitag startete die Fraport Regionalpark Open bereits mit der Tagung "Mobilität 2100", auf der sich namhafte Experten aus Forschung und Wirtschaft mit Szenarien für die zukünftige Nahmobilität in der Region auseinandersetzten: Von Visionen über ein autofreies Leben in der Stadt und Stadtlandschaften im Jahre 2100 erfuhren die Tagungsteilnehmer auch interessante Thesen aus der Spaziergangswissenschaft und konnten anschließend bei Tischdiskussionen die Themen reflektieren und vertiefen.

Stationierung weiterer Boeing 737-800 am Köln Bonn Airport

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Der Köln Bonn Airport bekommt einen weiteren Home-Carrier: Die Ferienfluggesellschaft SunExpress stationiert ab Ende Juli zwei weitere Boeing 737-800 fest am Flughafen. Gleichzeitig weitet die Airline, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, ihr Angebot deutlich aus. Neben zahlreichen Zielen in der Türkei und Ägypten werden jetzt auch Las Palmas/Gran Canaria und die ägyptischen Destinationen Luxor und Taba vom Köln Bonn Airport angeflogen.

"Das Engagement von SunExpress ist ein neuerlicher Beleg für die Standort-Qualität unseres Airports. Wir stärken damit unseren Touristikverkehr und freuen uns, dass hier gleichzeitig über 70 neue Jobs entstehen", sagt Flughafenchef Michael Garvens mit Blick auf die stationierten Maschinen und die dazugehörigen Crews. "Wir rechnen schon im ersten Jahr mit rund 150.000 zusätzlichen Passagieren", so Garvens. Insgesamt hat SunExpress nun drei Flugzeuge fest am Köln Bonn Airport stationiert und wird ein weiterer Home-Carrier.

Angebote mit Reiseveranstaltern erhöhen Angebot

"Den Flughafen Köln Bonn bedient SunExpress mit Nonstop-Flügen seit über 20 Jahren. Die Region mit ihrem großen Einzugsgebiet hat sich zu einem außerordentlich attraktiven Standort für SunExpress entwickelt, an dem wir ab dem kommenden Winter zwei Standbeine haben werden. Zu unseren traditionellen Türkei-Flügen mit aktuell fast zwanzig Frequenzen pro Woche kommen nun auch Flüge für unsere Veranstalterpartner zu neuen Sonnenzielen hinzu. Gemeinsam mit den Reiseveranstaltern haben wir einen Winterflugplan aufgebaut, der das Flugangebot ab Köln Bonn insgesamt deutlich aufwertet. Durch unsere beiden ab Sommer neu stationierten Boeing 737-800 in Köln Bonn bekennen wir uns klar zu unserem verstärkten Engagement in dieser Region", so Paul Schwaiger, Geschäftsführer der SunExpress.

Neben neuen Zielen in Ägypten und auf den Kanaren wird SunExpress auch die bestehenden Frequenzen zu den Zielen in der Türkei nochmal deutlich erhöhen. So wird z.B. Antalya in diesem Sommer 18-mal wöchentlich angeflogen – achtmal öfter als voriges Jahr. Vor allem die neuen Flüge von SunExpress werden überwiegend als Charterflüge für FTI, ETI und Rewe Touristik durchgeführt, können neben allen Türkeizielen zum Teil jedoch auch einzeln im Internet gebucht werden.

TH06 ISR Super Puma von RUAG vorgestellt

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Auf der Paris Air Show in Le Bourget wurde der TH06 ISR Super Puma erstmals vorgestellt. Mit dem von ihr konzipierten und weiterentwickelten TH06 ISR beweist RUAG Aviation umfassende Engineering-Kompetenz sowie die Fähigkeit, voll integrierte Lösungen bereitzustellen.

2006 beauftragte die Schweizer Luftwaffe RUAG Aviation mit dem Upgrade von 15 TH89 Super Puma Helikoptern, um die hohen Standards der TH98 Cougar Flotte zu erfüllen bzw. zu übertreffen. "Das Programm verläuft nach Plan und sollte bis Ende 2014 abgeschlossen sein. Neun Flugzeuge wurden bereits ausgeliefert, und das zehnte folgt im Juli 2013", so Heinz Scholl, Vice President Military Aviation bei RUAG Aviation.

Beat Furrer, der Testpilot von RUAG Aviation, der den modernisierten TH06 in Le Bourget präsentierte, ergänzt: "Die Integration von 50 neuen Systemen schafft eine Plattform für die Informationsgewinnung, Überwachung und Aufklärung (ISR) sowie für Such- und Rettungseinsätze. Der gegenseitige Datenaustausch zwischen dem Cockpit und dem Sensorbetreiber ist ein Schlüsselelement für die Optimierung der Leistungsfähigkeit des Drehflüglers."

Aufwertung durch moderne Ausrüstung

Die wichtigsten Neuerungen am TH06 ISR Super Puma der Schweizer Luftwaffe umfassen ein Glascockpit mit integriertem Flight Management System, zwei Global Positioning Systems (GPS), ein Trägheitsnavigationssystem und ein modernes digitales Cockpit. Der TH06 ist zudem mit neuen Funksystemen für Polizeifunk, Crypto und Satellitentelefonie ausgestattet.

Flugdatenaufzeichnungsgeräte, ein Anti-Kollisionswarnsystem, ein Suchscheinwerfer mit Wärmebildkamera (FLIR) sowie am Helm befestigte Displays (HMD) für Tag- und Nachteinsätze wurden ebenfalls hinzugefügt. "HMD in Kombination mit Nachtsichtgeräten (NVG) zählt zu den Hauptvorteilen des Upgrades", kommentiert Beat Furrer; "dies ermöglicht ein signifikant besseres Situationsbewusstsein und höhere Sicherheit nachts bei schwierigen Geländeverhältnissen."

Die Installation und Integration der neuen Komponenten erfüllen die Anforderungen der Europäischen Agentur für Luftsicherheit (EASA). Eine ergänzende Musterzulassung (STC) wurde durch die Bescheinigungsbehörde der Schweizer Luftwaffe, armasuisse, in Koordination mit dem EASA Design Organisation Approval (DOA) von RUAG Aviation erteilt.

EASA DOA deckt das Design und die Entwicklung von geringen bis umfassenden Reparaturen und Änderungen an kleinen bis grossen Drehflügel- sowie Starrflügel-Luftfahrzeugen, die in EASA-Mitgliedstaaten registriert sind, ab. Dazu zählen Arbeiten in den Bereichen Avionik, Elektro-Systeme, Innenausstattung, ebenso wie Struktur und Leistung. Ferner hat EASA DOA die Kompetenz zur Genehmigung und Ausstellung von Fluggenehmigungen.

DLR liefert Satellitenbilder von Flutregionen in Indien

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Nach den schweren Überschwemmungen im Norden Indiens und in Nepal hat die indische Regierung am 19. Juni 2013 um 10:30 Uhr die "International Charter Space and Major Disasters" eingeschaltet und um Hilfe gebeten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit seinem Radarsatelliten TerraSAR-X Bilder der betroffenen Gebiete aufgenommen und sie dem indischen Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt.

"Nach einer Aktivierung der Charta stellen wir unsere Satellitendaten schnellstmöglich kostenfrei zur Verfügung. So leisten wir Krisenhilfe aus dem All für die Menschen in den betroffenen Regionen", betont Jens Danzeglocke, der als Charta-Sekretär im DLR Raumfahrtmanagement die deutschen Beiträge zu dem internationalen Zusammenschluss von 15 Raumfahrtagenturen koordiniert. Bereits beim jüngsten Hochwasser in Deutschland hat das DLR Bilder von den Flutgebieten zur Verfügung gestellt.

Bilder zeigen: Lage schlimmer als vermutet

"Die Kollegen am Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR in Oberpfaffenhofen haben gleich nach dem Notruf die Neukommandierung des Satelliten veranlasst und liefern so schnell wie möglich die Daten an den Projektmanager in Indien aus", erklärt Danzeglocke das weitere Vorgehen. Die Bilder zeigen Daten im Vorher-Nachher-Vergleich und einmal eine Falschfarbendarstellung der Überflutungen. In Indien ist die Lage nach neuesten Informationen weit schlimmer als zunächst angenommen. Die heftigen Regenfälle überraschten die Menschen in den Katastrophengebieten.

Durch die Fluten sollen bisher mehr als 680 Menschen ums Leben gekommen sein, zehntausende werden noch vermisst. 10.000 Soldaten sind im Einsatz. Die größte Rettungsaktion in der Geschichte der indischen Armee läuft auf Hochtouren. Besonders schlimm sind die Auswirkungen in dem gebirgigen Bundesstaat Uttarakhand, wo es zu Überschwemmungen des Ganges und seiner Nebenflüssen kam. Von dieser Region hat der deutsche TerraSAR-X in den letzten Tagen Aufnahmen gemacht.

Inder verbinden Bilder mit Kartenmaterial

Der Radarsatellit TerraSAR-X umkreist seit 2007 die Erde in über 500 Kilometern Höhe und hat den Vorteil, dass er durch Wolkendecken hindurch Bilder in einer sehr hohen Auflösung von bis zu 1,5 Metern im sogenannten Spotlight-Modus aufnehmen kann. Das DLR liefert in diesem Fall nur die Satellitenbilder. Indische Fachleute führen diese Daten dann selbst mit Kartenmaterial zusammen. So können die Hilfskräfte erkennen, wo Ortschaften von den Wasserfluten weg gerissen wurden oder Gebirgstäler von der Außenwelt abgeschnitten sind.

Die deutsche Beteiligung in der Charta wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ermöglicht und durch das DLR Raumfahrtmanagement und das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum des DLR, zudem das ZKI gehört, gemeinsam umgesetzt. Das DLR ist seit 2010 Mitglied in der Charta und hat im April 2013 den Vorsitz in dem internationalen Verbund übernommen. Im Jahr 2012 wurde die Charta 40 Mal aktiviert, in diesem Jahr bereits zehnmal.

RUAG baut Service-Center für OBIGGS-Systeme in Interlaken

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Cobham und RUAG Aviation haben bekanntgegeben, ein neues autorisiertes Cobham Service-Center am Standort von RUAG Aviation in Interlaken, Schweiz, zu errichten. Dieses wird Wartung, Reparatur und Überholung (Maintenance, Repair and Overhaul bzw. MRO) sowie Prüf- und Inspektionsdienstleistungen für Nitrogen-Inert-Units (NIU) von bordeigenen Inertgas-Erzeugungseinrichtungen von Apache-Helikoptern der internationalen Gemeinschaft bieten.

Mit dem unterzeichneten Reparatur- und Liefervertrag baut RUAG Aviation die Service-Kapazitäten für Cobham erheblich aus und erweitert ihr Portfolio, das bereits Helikopter von Eurocopter, Bell und Sikorsky umfasst.

On-Board Inert Gas Generation Systems – OBIGGS

"RUAG Aviation wird den Aftermarket-Support von OBIGGS-Einheiten außerhalb der USA übernehmen, während dieser in den USA weiterhin von Cobham abgedeckt wird", so Stephan Jezler, Vice President Subsystems & Products bei RUAG Aviation. "Die Errichtung eines Service-Centers in Europa durch RUAG Aviation bietet den Betreibern von Apache Helikoptern einen willkommenen Zugang zu einer umfassenden Palette zuverlässiger, autorisierter Dienstleistungen für ihre OBIGGS-Einheiten."

"Mit dem OBIGGS Service Center von RUAG Aviation in Europa verbessern wir unseren Kundenservice weiter, insbesondere indem wir die Durchlaufzeiten verkürzen können", erklärt Kelly Coffield, Leiter von Cobham Life Support.

Best-Auszeichnungen für Lufthansa

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18 Millionen Fluggäste aus über 100 Ländern beteiligten sich in den vergangenen zehn Monaten an der weltweit größten Passagierbefragung im Luftverkehr und wählten Lufthansas First Class Lounges zu den besten weltweit. Ferner wurde die Fluglinie zur "Best Western European Airline" und "Best Transatlantic Airline" gekürt. Für Lufthansa nahm Dr. Reinhold Huber, Senior Vice President Produkt & Marketing, die Auszeichnungen an den "World Airline Awards" entgegen.

Bestnoten erhielt dabei insbesondere das Lufthansa First Class Terminal am Frankfurter Flughafen. Auch die First Class Lounges an den Drehkreuzen Frankfurt und München wurden mit hohen Bewertungen bedacht. Dies reflektiere den hohen Standard und Service der Einrichtungen. Die Tatsache, dass Lufthansa außerdem zur besten Airline Westeuropas und auf transatlantischen Routen ausgezeichnet wurde, sei ein klares Zeichen dafür, dass die Fluglinie sich Kundenzufriedenheit zum erklärten Ziel gemacht habe.

"Wir arbeiten sehr konsequent daran, das Angebot für unsere Kunden noch besser und komfortabler zu machen. Diese Auszeichnungen bestärken unsere Investitionen in das Passagiererlebnis sowie in die Ausbildung unserer Mitarbeiter einmal mehr. Mit unserem exklusiven First Class Terminal in Frankfurt bieten wir auch am Boden ein maßgeschneidertes Premiumangebot und freuen uns, dass dies von unseren Gästen geschätzt wird", sagte Dr. Reinhold Huber.

Täglich eine Mio. Euro Investition

"Zurzeit investieren wir allein in die Umrüstung unserer neuen Business Class täglich rund eine Million Euro. Wir haben die Mahlzeiten an Bord deutlich aufgewertet und am Boden zahlreiche neue Lounges eröffnet. Wir erweitern gerade das Entertainment-Angebot und innovative Angebote wie FlyNet, das wir als einzige Airline weltweit auf Langstreckenflügen anbieten, runden unseren Service ab. Unser Ziel ist dabei ganz klar: Bis 2015 wollen wir die erste westliche Five Star Airline sein. Dazu brauchen wir noch den fünften Stern in der Business Class, das treibt uns an", ergänzte Huber.

Die Kundenbefragung wurde von dem auf Luftfahrt spezialisierten Institut zur Qualitätsprüfung von Fluglinien, Skytrax, durchgeführt. Über 40 verschiedene Aspekte der Kundenzufriedenheit und Servicequalität wurden für die Studie je Airline untersucht. Dabei ist das Bordprodukt ebenso unter die Lupe genommen worden, wie die Service-Angebote der Fluggesellschaften an den Flughäfen. Schon seit 1999 wird alljährlich die unabhängige Studie durchgeführt.

Orenair verbindet Düsseldorf mit Russlands Urlaubszentrum Krasnodar

Die russische Fluggesellschaft Orenair bietet in den Sommermonaten einen Direktflug von Düsseldorf in die südrussische Metropole Krasnodar an. Die Airline startet sonntags um 09:45 Uhr mit einer Boeing 737-800 von der Landeshauptstadt NRWs. Der Rückflug aus Krasnodar geht ebefalls sonntags um 17:30 Uhr. Die Flugdauer beträgt 03:45 Stunden.

Die dynamische Metropole Krasnodar ist das administrative, industrielle, agronomische und kulturelle Zentrum im Süden Russlands. In der Stadt ist ein Drittel des Industriepotentials der gesamten Region konzentriert. Darüber hinaus ist Krasnodar eine bedeutende Urlaubsregion. Beinahe ein Drittel der russischen Tourismusbranche ist hier angesiedelt.

Entlang der Küste des Schwarzen Meeres reihen sich Urlaubs- und Kurorte – wie zum Beispiel Sotschi, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014 – mit ihren Sanatorien, Hotels und Campingplätzen. Die geografische Lage beschert der Urlaubsregion ein zum Teil subtropisches Klima mit bis zu 280 Sonnentagen im Jahr und Wassertemperaturen von 28 Grad. Die Bergwelt des Kaukasus und Vorkaukasus bietet der Region Krasnodar ein atemberaubendes Naturerlebnis.

Die Orenair bedient von Düsseldorf aus bereits die russischen Ziele Barnaul, Chelyabinsk, Omsk, Novosibirsk und Orenburg.

Japanische Airline New Central Airservice setzt auf Dornier 228-Flotte

Der New Central Airservice (NCA) erweitert seine Flotte mit dem Erwerb eines neuen Dornier 228 New Generation (NG) Turboprop-Flugzeugs von RUAG Aviation. Der Kauf wurde in Zusammenarbeit mit Sojitz Aerospace, dem Alleinvertreter der Dornier 228 in Japan, abgeschlossen. Die Auslieferung des Flugzeugs ist für Anfang Dezember 2013 geplant.

Die Fluggesellschaft betreibt derzeit vier Dornier 228 Flugzeuge – drei Einheiten des Typs Dornier 228-212 sowie eine Dornier 228 NG. Der NCA gibt die Vielseitigkeit der Dornier 228 sowie ihre bewährte Zuverlässigkeit als ausschlaggebende Faktoren für ihren Kaufentscheid an. Die zweite Dornier 228 NG wird in einer Passagier-Konfiguration ausgeführt und soll die Gesellschaft bei ihrer aktuellen Expansion unterstützen.

Airline ersetzt komplette Flotte durch Do 228 NG

"Das voll integrierte Cockpit der Dornier 228 NG wurde vom New Central Airservice, das im dichten Luftraum von Tokio aktiv ist, sehr begrüßt", kommentiert Wolfgang Kofen, Regional Sales Director bei RUAG Aviation, und fügt an: "Die Fluggesellschaft gab ihre Absicht bekannt, in den kommenden Jahren die gesamte Flotte durch Dornier 228 NG zu ersetzen."

Die Dornier 228 NG, wie sie von NCA betrieben wird, ist das ideale Nahverkehrsflugzeug, um die Inselkette Izu mit Tokio zu verbinden. Sie vereint modernste Technologie der Bereiche Avionik und Aerodynamik mit höchster Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit sowie mit dem optimalen Betriebs-Layout.

Sie ist in einer Vielzahl unterschiedlicher Konfigurationen erhältlich, ausgestattet für Gewässer- und Umweltschutzzwecke, Grenzkontrolle, Fischereiüberwachung, Forschungsflüge sowie die Personenbeförderung. Der Schulterdecker bietet uneingeschränkte Sicht auf den Boden und ist, dank der Kombination mit einer hochmodernen Sensorausstattung, sowohl für den Tages- als auch für den Nachteinsatz und bei allen Wetterbedingungen geeignet.

Space-Flex-Kabine im A321 startet mit Spirit Airlines in den USA

Spirit Airlines hat einen Festauftrag über 20 Airbus A321-Flugzeuge erteilt. Die US-Low Cost Airline hat sich außerdem entschieden, zehn ihrer bereits vorliegenden A320-Aufträge in die größere A321 umzuwandeln. Bei all diesen Flugzeugen handelt es sich um Modelle mit der aktuellen Triebwerksoption (ceo). Die A321 sollen zudem die Space-Flex-Kabine erhalten.

Die A321ceo von Spirit werden es ermöglichen, im Streckennetz der Airline in den USA, der Karibik und Lateinamerika höhere Passagierzahlen zu transportieren. Alle A321ceo-Flugzeuge werden mit den treibstoffsparenden Sharklets ausgestattet sein und Platz für 219 Passagiere in einer Einklassenkabine bieten. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen der Paris Air Show.

"Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit Airbus zu erweitern und die Wachstumsmöglichkeiten dieser Flugzeuge zu nutzen. Damit können wir weitere Städteverbindungen zu günstigen Flugpreisen anbieten", sagte Ben Baldanza, Chief Executive Officer von Spirit Airlines.

Die neuen A321 von Spirit werden auch die ersten Flugzeuge in Nordamerika sein, die mit der Space-Flex-Kabinenoption ausgestattet sind. Dieses Kabinenkonzept mit einer speziellen Bordtoiletten/Bordküchenanordnung optimiert die Nutzung der verfügbaren Fläche im hinteren Kabinenbereich. Zudem wird damit auf dem Single-Aisle-Markt die erste Flugzeugtoilette bereitgestellt, die sich für Passagiere mit Mobilitätseinschränkungen eignet.

Mit dieser heute angekündigten Order belaufen sich die Festaufträge von Spirit insgesamt auf sieben A319, 98 A320 (einschließlich 45 A320neo-Flugzeuge) und 30 A321. Die Airline betreibt zurzeit eine Flotte von rund 50 Flugzeugen der A320-Familie.

Die Airbus A320-Familie ist die erfolgreichste und modernste Single-Aisle-Flugzeugfamilie: Rund 9.500 Flugzeuge wurden bisher bestellt und über 5.600 an mehr als 380 Kunden und Betreiber ausgeliefert.

Thomas Klappert für airberlin Cabin Crew Operations

Thomas Klappert (52) verantwortet ab sofort als Vice President Cabin Crew Operations den Bereich Kabinenpersonal bei airberlin. In seinen Verantwortungsbereich fallen zum Beispiel das Recruiting und die Ausbildung von Flugbegleitern. Klappert war ab 1984 bei der LTU beschäftigt und arbeitet seit der Vollintegration 2008 bei airberlin, wo er zuletzt die Position Vice President Crew Operations in Düsseldorf inne hatte.

Klappert berichtet direkt an Helmut Himmelreich, Chief Operation Officer. Die Position Vice President Crew Operations hat nun Thomas Suritsch (57) übernommen, der ebenfalls direkt an Chief Operation Officer Helmut Himmelreich berichtet. Vom Düsseldorfer Standort der Airline verantwortet Suritsch alle Planungsfunktionen für fliegendes Personal bei Deutschlands zweitgrößter Airline. Der gebürtige Wiener war zuvor unter anderem bei Austrian Airlines und als Geschäftsführer der Lauda Air Luftfahrt GmbH tätig.

Konzept für den Airport Nürnberg: Fokus auf Anwerbung neuer Ziele

Vor rund 120 Vertretern aus Politik und Wirtschaft wurde heute das Flughafen-Entwicklungskonzept vorgestellt. Zu den Vortragenden gehörten neben Hausherr und Geschäftsführer Karl-Heinz Krüger unter Anderen die Aufsichtsräte Minister Dr. Markus Söder und Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly sowie der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Markus Lötzsch.

Insgesamt 20 Maßnahmenbündel schlagen die Gutachter der Hamburger Unternehmensberatung Uniconsult vor, um den Airport Nürnberg für die Zukunft neu aufzustellen. Im Fokus steht die Anwerbung neuer Flugziele: Insgesamt 32 neue Destinationen haben die Analysten vor allem in Südosteuropa sowie auf den britischen Inseln ausgemacht.

Der Flughafen könnte so 1,3 Millionen Passagiere zusätzlich bekommen, so das Gutachten. In den vergangenen Monaten ist ein Teil dieses Ziels bereits erreicht worden durch die neuen Ziele London City, Barcelona, Málaga und Porto. Desweiteren umfasst das Gutachten Vorschläge für das Non Aviantion-Geschäftsfeld.

World Airline Awards gibt Austrian Airlines Top-Ten-Platzierungen

Austrian Airlines erreicht auch heuer wieder Top-Platzierungen bei den World Airline Awards 2013: Als eine der besten Fluglinien Europas belegte sie Platz 6 und verbesserte damit ihre Position im Vergleich zum Vorjahr, wo sie noch Platz 8 erreicht hatte. Als Best Western Airline in Europa landete Austrian Airlines sogar auf Platz 4.

Damit verbesserte sie sich ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr (2012 auf Platz 5). Beim weltbesten Business Class Catering ist Austrian Airlines auch heuer wieder mit Platz 5 für das exklusive DO&CO Service an Bord bei den Top 5 weltweit dabei. Das zeigt einmal mehr, dass das kulinarische Angebot an Bord mit den Hauben Menüs, dem Wiener Kaffeehaus Service und den Köchen an Bord top ist.

In der Gesamtwertung aller Fluglinien weltweit erzielte Austrian Airlines Platz 33. Das entspricht einer Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr, wo sie noch auf Platz 39 war. Bernd Hartweger, Vice President Produkt Management und Marketing: "Wir freuen uns, dass uns unsere Kunden ein gutes Zeugnis ausstellen. Das zeigt, dass wir mit unserer konsequenten Produkt- und Qualitäts-Verbesserung auf dem richtigen Weg sind. Wir verstehen das Ergebnis aber auch als Auftrag uns weiter zu verbessern."

Austrian Airlines arbeitet an einer ganzen Reihe von Maßnahmen zur Produkt- und Qualitätsverbesserung. Erst vor zwei Jahren wurde auf den Mittelstrecken-Flugzeugen die neue Europa-Kabine mit neuen, modernen Ledersitzen und eine komplett neue Inneneinrichtung eingebaut. Derzeit ist die Umrüstung der Langstrecken-Flotte in Gange. Die Fluglinie investiert über 90 Millionen Euro, um alle Langstrecken-Flugzeuge mit neuen, modernen Economy Sitzen, einem neuen Bord-Entertainment-System und neuen Sitzen in der Business Class auszustatten, die sich zu völlig flachen Betten umwandeln lassen.

Das erste umgerüstete Flugzeug mit der neuen Langstreckenkabine ist seit Januar 2013 im Einsatz. Der Umbau der restlichen Flugzeuge erfolgt Schritt für Schritt und ist im Laufen. Die World Airline Awards werden nicht von einer Jury vergeben, sondern basieren auf den Ergebnissen der weltweit größten Kundenbefragung in der Airline Branche.

Nachdem die Umfrage für das Ranking bereits ein halbes Jahr vorher, nämlich im Juli 2012, begonnen hat (bis Mai 2013), ist das neue Produkt hier nur zum Teil berücksichtigt. "Wie unsere aktuellen Kundenumfragen zeigen, ist die Zufriedenheit der Austrian Passagiere in der Business wie auch in der Economy Class in den letzten Monaten mit der Umrüstung unserer Langstrecke signifikant gestiegen", erklärt Hartweger.

Oktoberfest-Flughafentouren in Tracht am FMO

Im Herbst geht es wieder los, denn wie heißt es: O´ zapft is! – das traditionelle Münchener Oktoberfest. Der Flughafen Münster/Osnabrück möchte ein Stück bayerische Tradition ins Münsterland holen und zusätzlich seine Verbindungen in die bayerische Metropole bewerben. So bietet der Flughafen Münster/Osnabrück Motto-Besucherführungen der ganz besonderen Art an.

Am 19. September, 28. September und 05. Oktober 2013 haben interessierte Besucher die Möglichkeit, nicht nur den Flughafen kennenzulernen, sondern sich auch während einer bayerischen Brotzeit mit Brezel und Weißbier auf die Oktoberfestzeit einzustimmen. Die Besucherführer erscheinen dabei ebenfalls in zünftiger Tracht und jeder Teilnehmer kann auch im Dirndl oder Lederhose kommen, denn das originellste Outfit wird am Ende der Veranstaltung prämiert.

"Wir freuen uns auf diese tolle Veranstaltung und hoffen, so ein bisschen Oktoberfest-Atmosphäre nach Greven zu bringen", weiß FMO-Marketingleiter Andrés Heinemann die Aktion zu erklären.

Die Oktoberfestführung beginnt um 18:00 Uhr im Terminal. Bevor es mit dem Bus über das Vorfeld geht, wird eine kleine Jause an der relaxx Bar im Sicherheitsbereich eingelegt. Dort werden Brezeln und typisch bayerische Getränke gereicht. Anschließend erhalten die Teilnehmer einen Einblick hinter die Kulissen eines Flughafens und können so beispielsweise live mitverfolgen, wie das Reisegepäck mit Hilfe der hochmodernen Gepäcksortieranlage transportiert wird.

Die Teilnehmerzahl für die Sonderveranstaltungen ist auf 30 Personen begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt für Erwachsene 18,50 Euro pro Person und 12 Euro für Kinder bis 12 Jahren. Die Gebühr enthält die Flughafenführung, die Pause mit Brezel und ein Getränk sowie kostenfreies Parken auf dem FMO-Gelände. Die Tour erfordert eine telefonische Anmeldung unter 02571-941515.

Frequenzerhöhungen bei airberlin in die USA

airberlin setzt ihre verstärkt ihr USA-Angebot weiter fort und erhöht die Frequenzen auf den Strecken von Berlin und Düsseldorf nach New York sowie von Düsseldorf nach Miami und Fort Myers im Winterflugplan 2013.

"Die USA sind ein beliebtes Reiseziel bei unseren Fluggästen aus Deutschland und Europa. Wir reagieren auf die steigende Nachfrage und bauen nach der Frequenzerhöhung im aktuellen Sommerflugplan auch unser Winterflugprogramm in die USA weiter aus. Somit können unsere Fluggäste in der Wintersaison mit flexibleren Reisezeiten nach Nordamerika reisen", so Paul Gregorowitsch, Chief Commercial Officer bei airberlin.

Ab sofort zur Buchung freigeschaltet ist eine zusätzliche Frequenz pro Woche von Berlin und drei weitere Flüge pro Woche von Düsseldorf aus nach New York. Für die Strecken von Düsseldorf nach Miami sowie Fort Myers wird das Angebot jeweils um einen zusätzlichen Flug pro Woche erweitert. Im Winter bietet airberlin somit erstmals ganzjährig tägliche Flüge von Düsseldorf aus nach Miami und New York an – im Sommer nach New York dann bis zu zwei Mal pro Tag. Der Winterflugplan beginnt am 01. November 2013 und endet zum 30. April 2014.

Insgesamt fliegt airberlin zu fünf Destinationen in den USA: Chicago (Erstflug im März 2013), Fort Myers, Los Angeles, Miami und New York. Von allen airberlin Destinationen in Nordamerika bietet die Airline insgesamt bis zu 59 zusätzliche Ziele mit dem oneworld®-Partner American Airlines im Codeshare an, so dass nahezu jede Region in den USA direkt über aiberlin zu erreichen ist.

Spatenstich für 2.800 neue Parkplätze am Hamburger Flughafen

Mit dem symbolischen Akt des ersten Spatenstichs feierten heute Dr. Klaus-Jürgen Juhnke, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Hamburg GmbH, Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Hamburg GmbH, und Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Hamburg GmbH, den Baubeginn des neuen, terminalnahen Parkhauses P1.

Traditionell wird die erste Erde mit einem Spaten ausgehoben, jetzt stellen professionelle Geräte die Baugrube fertig. Im Juli werden die ersten Fundamente gesetzt. Die endgültige Fertigstellung des Parkhauses ist für Sommer 2014 geplant. Dann wird das neue Gebäude, das sich gegenüber von Terminal Tango befindet, 2.800 Stellplätze auf sechs Ebenen bieten. Das sind 1.350 Stellplätze mehr als im alten P1. Insgesamt verfügt der Hamburger Flughafen dann über rund 12.000 Parkmöglichkeiten für Passagiere und Besucher.

Enwurf aus Graz – Überall Tageslicht

"Ich freue mich, dass wir schon im nächsten Jahr mehr Stellplätze in Terminalnähe anbieten können. Das neue Parkhaus wird unseren Fluggästen und Besuchern ein zusätzliches Plus an Komfort und Service sowie die am Hamburger Flughafen bekannten kurzen Wege bieten. Es reiht sich perfekt in die Architektur der bestehenden Gebäude und damit in das Gesicht des Flughafens ein.

In das neue Parkhaus investiert Hamburg Airport 27 Millionen Euro aus eigenen Mitteln", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Hamburg GmbH. Das österreichische Büro Riegler Riewe aus Graz hat sich mit seinem Entwurf eines mandelförmigen Baus mit Innenhof gegen neun Konkurrenten in einem Architekten-Wettbewerb durchgesetzt. Vorteil dieses Entwurfs: Dank der Gebäudeform gibt es überall Tageslicht.

A350 XWB statt Dreamliner – 68 Milliarden US-Dollar Aufträge für Airbus

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Airbus hat auf der Paris Air Show 2013 Aufträge und Kaufabsichtserklärungen für insgesamt 466 Flugzeuge im Wert von 68,7 Milliarden US-Dollar verbucht – ein klarer Beleg für die robuste Geschäftsentwicklung der zivilen Luftfahrtindustrie. Das Neugeschäft umfasst Grundsatzvereinbarungen (MoU) über 225 Flugzeuge im Wert von rund 29,4 Milliarden US-Dollar sowie Festaufträge über 241 Flugzeuge im Wert von rund 39,3 Milliarden US-Dollar.

Die A320-Familie setzte ihren imposanten Erfolg auf dem Single-Aisle-Markt unvermindert fort. 371 Bestellungen und Kaufabsichtserklärungen von sechs Kunden wurden während der Messe abgeschlossen – Gesamtwert rund 37,8 Milliarden US-Dollar. Klarer Spitzenreiter bei den Verkaufszahlen war die A320neo. Aber auch die A320ceo konnte 88 Aufträge für sich gewinnen und damit beweisen, dass das aktuelle Serienmodell in der Branche nach wie vor als "Arbeitspferd" gesucht ist.

Eine der herausragenden Kaufabsichtsklärungen für die A320-Familie kam von easyJet: Mit dem angekündigten Kauf von 100 A320neo plus 35 A320ceo konnte Airbus einen sehr intensiven Konkurrenzkampf für sich entscheiden. Lufthansa bestätigte die Bestellung von 100 zusätzlichen Flugzeugen und untermauerte den Erfolg der A320-Familie weiter. Darüber hinaus verbuchte Airbus für die A320-Familie Aufträge und Kaufabsichtserklärungen von Hong Kong Aviation Capital (60 Flugzeuge), ILFC (50) und Spirit (20). Der von Syphax Airlines aus Tunesien angekündigte Kauf von drei Flugzeugen war als erste Kaufabsichtserklärung für die A320neo aus Afrika besonders bedeutsam.

Airbus A350 XWB ersetzt Boeing 777, und übertrumpft Dreamliner

Die A350 XWB glänzte als weiterer Star der Paris Air Show. Der neue Airbus-Jet hatte am Freitag, dem 14. Juni 2013, erfolgreich seinen Erstflug absolviert. Bereits am Mittwoch, dem 19. Juni, erhob sich das Flugzeug zum zweiten Mal in die Luft. Airbus nahm während der Messe 69 weitere Aufträge und Kaufabsichtserklärungen im Wert von 21,4 Milliarden US-Dollar für das Flugzeug entgegen – von vier Kunden auf verschiedenen Kontinenten. Air France-KLM erteilte einen Festauftrag über 25 A350-900.

Singapore Airlines stockte einen bereits vorliegenden Großauftrag für den Typ um noch einmal 30 A350-900 auf. United Airlines erweiterte ihre A350-Order um zehn A350-1000 auf insgesamt 35 Flugzeuge. Die US-Fluggesellschaft wandelte außerdem ihre ursprüngliche Bestellung von 25 A350-900 auf das größere Modell A350-1000 um – als Ersatz für seine Boeing 777. Sri Lankan unterzeichnete eine Kaufabsichtserklärung über vier A350-900 ergänzend zur Bestellung von sechs A330-300 während der Messe.

John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus, sagte: "Die dramatischen Regen- und Gewitterstürme dieses Jahr über Le Bourget haben unseren Auftragseingang nicht gedämpft." Er fügte an: "Die A350 XWB hat die 787 in den letzten fünf Jahren bei den Verkaufszahlen in einem Verhältnis von mehr als 2:1 überflügelt. Und die A320neo-Familie bleibt mit einem Marktanteil von 60 Prozent klar in Führung. Dies ist eine Ecke, in der ich mich gerne einrichte."

20 Kaufabsichten für A380 – Flotten bekommen mehr Sharklets

Für das Airbus-Flaggschiff A380 am oberen Ende der Produktpalette nahm Airbus eine Kaufabsichtserklärung über 20 Flugzeuge von Doric Lease Corp entgegen, dem weltweit drittgrößten Leasinggeber von Großraumflugzeugen. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf mehr als acht Milliarden US-Dollar. Der Vertrag mit Doric eröffnet einen wichtigen neuen Weg für die Vermarktung der A380. Diese wird so auch für Airlines verfügbar, welche das Flugzeug im flexiblen Leasing-Rahmen beschaffen möchten.

Bei der diesjährigen Paris Air Show wurden nicht nur Neuaufträge bekannt gegeben: Einige Betreiber nahmen im Rahmen der Messe auch bestellte Airbus-Flugzeuge entgegen. An erster Stelle ist hier die LATAM Airlines Group zu nennen – einer der größten A320-Kunden von Airbus, welcher in Le Bourget sein 200. Flugzeug dieses Typs übernommen hat. Der Single-Aisle-Jet hat treibstoffsparende Sharklets an den Flügelspitzen erhalten. Diese Option erfreut sich bei dieser Flugzeugfamilie inzwischen allgemeiner Beliebtheit. Air New Zealand hatte sich als erste Airline dafür entschieden und nahm nun während der Luftfahrtmesse ihre erste A320 mit Sharklets entgegen. Die Paris Air Show bot zudem den Rahmen für die Auslieferung des ersten Airbus ACJ321 an den VIP-Betreiber Comlux, der damit als erster Kunde der Airbus-Geschäftsreiseflugzeuge jedes Modell der A320-Familie in seiner Flotte hat.

Airbus bietet als weltweit führender Hersteller von Verkehrsflugzeugen die modernsten und effizientesten Passagierjets in jeder Kategorie – von den Single-Aisle-Modellen der A320-Familie bis hin zum weltweit größten Verkehrsflugzeug, der A380. Das Unternehmen verfügt über Konstruktions- und Fertigungsstandorte in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien. Es ist mit Tochtergesellschaften in den USA, China, Japan und im Nahen Osten vertreten. Airbus mit Hauptsitz in Toulouse ist ein EADS-Unternehmen.

 

Eurocopter fertigt Rotorblätter in Paris-Le Bourget

Eurocopter-CEO Guillaume Faury legte zusammen mit Claude Barolone, Präsident des französischen Parlaments, Vincent Capo-Canellas, Bürgermeister und Senator von Bourget und Präsident des Zusammenschlusses der Gemeinden um Bourget sowie Stéphane Troussel, Präsident des Conseil Général von Seine Saint-Denis den Grundstein für den Eurocopter-Standort Paris-Le Bourget.

An dem neuen Standort sollen künftig Rotorblätter produziert und die Forschung im Bereich Verbundwerkstoffe angesiedelt werden. Das Kompetenzzentrum, das 2015 in Betrieb genommen werden soll, erfüllt strengste Umweltanforderungen.

Umzug der Rotorblattfertigung nach Le Bourget

Die französische Regierung hatte dem 2011 gestarteten Projekt auf der letzten Paris Air Show ihre Unterstützung zugesagt. Das Vorhaben wurde im Februar 2012 zudem im Rahmen des Städtebauprojekts "Grand Paris" ausgezeichnet. Neben dem Umzug von Mitarbeitern des EADS-Forschungs- und Entwicklungsbereichs "Innovation Works" in Suresnes ist auch die Verlagerung der Aktivitäten des Standorts La Courneuve mit 730 Beschäftigten nach Paris-Le Bourget vorgesehen. Das neue Kompetenzzentrum in Dugny (Département Seine-Saint-Denis) und Bonneuil-en-France (Département Val-d’Oise) wird sich über 17 Hektar erstrecken und eine enge Verzahnung von Rotorblattfertigung und Forschung im Bereich Verbundwerkstoffe gewährleisten.

Guillaume Faury führte den anwesenden Abgeordneten, Gästen und Partnern des Projekts bei der Grundsteinlegung ein virtuelles 3D-Modell des künftigen Standorts vor. Paris-Le Bourget soll als Kompetenzzentrum für Rotorblätter Synergien mit technischen Hochschulen und Universitäten der Region Ile-de-France sowie mit kleinen und mittleren Unternehmen und innovativen Herstellern im Großraum Paris erschließen. Die geographische Nähe des ehemaligen Marinefliegerstützpunkts Dugny zum Flughafen von Le Bourget wird Eurocopter den Empfang von Kunden erleichtern und den Ausbau von Support und Wartung fördern.

Referenzzentrum für die Forschung

"Die Grundsteinlegung ist Teil unserer Innovationsstrategie, da wir zur Sicherung unserer Marktführerschaft modernste Fertigungsanlagen benötigen", erklärte Guillaume Faury. "Über die Verlagerung hinaus soll der neue Standort Paris-Le Bourget auch ein Referenzzentrum für Fertigungs- und Forschungsaktivitäten im Pariser Raum werden."

Der Umzug der Mitarbeiter soll bis Sommer 2015 abgeschlossen sein. Dazu wird die gesamte Belegschaft des Standorts La Courneuve und der Großteil der Fertigungsanlagen verlegt. Über 3.000 Rotorblättern wurden 2012 in La Courneuve gefertigt und 1.200 repariert – dies zeigt die hohe Bedeutung des Standorts für die Fertigungskette des Unternehmens. Die Verlagerung dieser Aktivitäten ist angesichts des Produktionshochlaufs am südfranzösischen Standort Marignane eine der wichtigsten Schritte des gesamten Projekts.

United Airlines wechselt zu größerem Airbus A350 – und nimmt mehr

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United Airlines und Airbus haben angekündigt, dass die Airline 35 Airbus A350-1000-Flugzeuge in ihre künftige Flotte aufnehmen wird. Mit der Vereinbarung zwischen den Unternehmen wandelt die amerikanische Airline 25 Bestellungen, die bisher das Modell A350-900 umfassten, in Aufträge für die A350-1000 um und stockt ihren bisherigen Auftrag um weitere zehn A350-1000 auf. Dies wurde heute auf der Luftfahrtmesse in Paris bekannt gegeben.

Die A350-1000 bietet als größte Version der A350 XWB-Familie (Xtra Wide-Body) in einer typischen Dreiklassenkonfiguration 350 Passagieren Platz. Der Langstreckenjet kann 8.400 Nautische Meilen ohne Zwischenlandung zurücklegen. United wird das Flugzeug auf stärker frequentierten Routen einsetzen, unter anderem auf Nonstop-Flügen zwischen den USA und dem asiatisch-pazifischen Raum. Die A350-1000 erhalten jeweils zwei Trent-XWB-Triebwerke von Rolls-Royce mit 97.000 lbs Schub – die stärksten Motoren, die jemals für ein Airbus-Flugzeug entwickelt wurden.

Freude über Großauftrag – Vorfreude auf großes Flugzeug

"Wir freuen uns schon sehr auf die Auslieferung der A350-1000", sagte Jeff Smisek, Chairman, President und CEO von United. "Sie ist ein modernes, treibstoffsparendes und mit fortschrittlicher Technologie ausgestattetes Flugzeug, von dem unsere Kunden und Mitarbeiter begeistert sein werden. Das Flugzeug wird eine große Bereicherung für unsere Flotte sein. Es wird uns in die Lage versetzen, die Nachfrage auf wichtigen Langstreckenmärkten in unserem weltweiten Streckennetz zu decken."

"Die neueste Ankündigung von United Airlines ist eine weitere starke Bestätigung der A350-1000", sagte Fabrice Bregier, President und Chief Executive Officer von Airbus. "Weniger als eine Woche nach dem erfolgreichen Erstflug der A350 XWB verzeichnen wir eine weiter steigende Nachfrage nach diesem neuen Flugzeug, besonders nach der größeren A350-1000. Wir sind stolz darauf, United Airlines beim spannenden A350-Programm in so erheblichem Umfang mit an Bord zu haben."

Die A350 XWB ist eine völlig neue Produktreihe von Langstreckenflugzeugen mittlerer Passagierkapazität ein. Drei Basisversionen für 270 bis 350 Passagiere in typischer Dreiklassenbestuhlung werden angeboten. Die neue Familie bringt im Vergleich zu vorhandenen Flugzeugen in dieser Größenkategorie eine deutliche Effizienzverbesserung mit einem um 25 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch und einer entsprechenden Reduzierung der CO2-Emissionen.

Die erste A350 XWB begann am vergangenen Freitag, dem 14. Juni, ein umfassendes Flugerprobungsprogramm. Die Indienststellung des ersten Kundenflugzeugs ist in der zweiten Jahreshälfte 2014 geplant. Bisher hat Airbus für die A350 XWB 678 Festaufträge von 34 Kunden weltweit erhalten.

 

Boeings Ergebnis der Paris Air Show 2013

Boeing zieht ein positives Fazit nach Abschluss der Paris Air Show, bei der das neueste Modell, der 787-10 Dreamliner, gestartet wurde. Zudem hat das Unternehmen wichtige Bestellungen für Verkehrsflugzeuge bekanntgegeben sowie Allianzen und Beziehungen mit Kunden und Partnern auf der ganzen Welt gefestigt.

"Mit einer Reihe historischer Meilensteine war die 50. Paris Air Show für Boeing von großer Bedeutung", sagte Charlie Miller, Vice President of International Communications. "Unsere Airline-Kunden, haben Boeing mit herausragenden Bestellungen für unsere innovative Verkehrsflugzeug-Familie und bei dem Start unseres jüngsten 787 Dreamliner Modells, weiter bestärkt", so Miller.

Dreamliner-Version für 90 Prozent aller Langstrecken

Boeing stellte seine effiziente Verkehrsflugzeug-Familie sowohl im Single-Aisle- wie auch im Twin-Aisle-Marktsegment vor. Der 787-10 Dreamliner wurde mit 102 Bestellungen und Verpflichtungen von fünf Kunden gestartet, darunter Air Lease Corporation (30), GE Capital Aviation Services (10), International Airlines Group / British Airways (12), Singapore Airlines (30) und United Airlines (20).

Die neue 787-10 hat eine Kapazität für 300 bis 330 Passagiere und deckt mehr als 90 Prozent der weltweiten Langstrecken für Flugzeuge mit zwei Gängen ab. Boeing hat mit der Konzeption der 787-10 bereits begonnen. Internationale Partner von Boeing werden in den kommenden Monaten in die Entwicklung miteinbezogen. Die Erstauslieferung ist für 2018 geplant.

Der innovative 787-8 Dreamliner in Air India Bemalung flog zum ersten Mal auf der Paris Air Show und die 787 von Qatar Airways, die auf dem Messegelände ausgestellt wurde, zog hunderte Besucher, Partner, Regierungsvertreter und Medien an. Das unbemannte Flugsystem ScanEagle, das vom Boeing Tochterunternehmen Insitu hergestellt wird, war als Teil der Ausstellung des "US Corral" während der Messe zu sehen.

Wartung und Kooperation für Hubschrauber in Saudi Arabien

Während der vergangenen Woche haben viele Kunden ihr Vertrauen in die Produktfamilie von Boeing – die Next-Generation 737, 737 MAX, 787, 777 und 747-8 – mit der Bekanntgabe von Bestellungen und Verpflichtungen für 442 Boeing Flugzeuge mit einem Wert von über 66 Milliarden US-Dollar gezeigt. Weitere Bestellungen für 20 Next-Generation 737 und 20 737 MAX Flugzeuge von nicht genannten Kunden wurden heute auf der Orders & Deliveries Website veröffentlicht. Boeing verzeichnet zurzeit 692 Nettobestellungen für das laufende Jahr 2013.

Während der Messe hat Boeing Schlüsselpartnerschaften bekannt gegeben mit Embraer für den Vertrieb und das Marketing des mittelgroßen Transporter KC-390 von Embraer sowie mit Sikorsky im Rahmen eines Joint Venture, um sich dem Wettbewerb für Sustainment Services für die Hubschrauberflotte von Saudi Arabien zu stellen. Der Manager des V-22 Programms des U.S. Marine Corps berichtete, dass der operative Erfolg des Bell-Boeing Kipprotors eine entscheidende Rolle bei der kürzlich erfolgten Vergabe eines mehrjährigen Vertrages im Wert von 6,5 Milliarden US-Dollar für 99 Flugzeuge gespielt hat.

Zudem hat Boeing in Le Bourget bekannt gegeben, dass die Arbeit im Rahmen des 354 Millionen US-Dollar Mid-Life-Upgrade Vertrags mit Air France Industries für vier französische E-3F Airborne Warning and Control Systeme (AWACS), begonnen hat.