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Flughafen Zweibrücken füllt Lücke der Sky-Airlines mit Antalya-Angebot

Der Flughafen Zweibrücken erweitert sein Antalya – Angebot 23 weitere Flüge in die Urlaubsregionen rund um das türkische Antalya konnte nach der Insolvenz der SKY-Airlines schnell wieder kompensiert werden. Die türkische Fluggesellschaft Atlas Jet wird im Auftrag des Reiseveranstalters Thomas Cook die Lücke schließen, die SKY-Airlines hinterlassen hat.

Insgesamt stehen 23 Flüge auf dem Programm, die sich wie folgt aufteilen: Vom 10. Juli bis 14. August jeweils mittwochs, Abflug 12:10 Uhr Vom 11. Juli bis 31. Oktober jeweils donnerstags, Abflug 11:50 Uhr Die Rückflüge stehen für 08:30 bzw. 08:10 Uhr im Flugplan. "Wir freuen uns, dass Thomas Cook schnell reagiert hat, um der unverändert hohen Nachfrage nach Pauschalreisen in die Türkei gerecht zu werden", so Werner Boßlet, Geschäftsführer des Flughafens Zweibrücken. Atlas Jet ist in Zweibrücken kein Unbekannter, schon in der Vergangenheit hat die Airline immer wieder Flüge für verschiedene Reiseveranstalter durchgeführt.

 

 

DLR mit JAXA für Antriebssysteme und Asteroidenlandung

Die Kooperationen zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der japanischen Raumfahrtagentur JAXA reichen von gemeinsamen Missionen zu Asteroiden über die Zusammenarbeit bei der Auswertung von Satellitendaten im Katastrophenfall bis hin zur Kooperation bei Techniken der Strömungskontrolle in Antriebsbrennkammern. Nun besuchte am 20. Juni 2013 erstmals der neue Präsident der JAXA, Dr. Naoki Okumura, das DLR.

„Das DLR arbeitet bereits in zahlreichen Projekten erfolgreich mit der JAXA zusammen“, betont DLR-Vorstandsvorsitzender Prof. Johann-Dietrich Wörner. „Diese Kooperationen sind für beide Seiten sehr bereichernd, da beide Partner von den Kompetenzen des jeweils anderen profitieren und im Gegenzug ihre Fähigkeiten einbringen.“ Die Zusammenarbeit umfasst dabei sowohl Projekte in der Raum- als auch der Luftfahrt, aber auch den Austausch in den Bereichen Wissensmanagement und Administration.

Gemeinsame Missionen, Studien und Technologieentwicklung

Zur japanischen Hayabusa2-Mission beispielsweise, die 2014 zum Asteroiden 1999 JU 3 startet, steuert das DLR den Lander MASCOT bei, der auf dem Asteroiden aufsetzen und mit vier Instrumenten Messungen an verschiedenen Orten durchführen wird. Auch bei der BepiColombo-Mission zum Merkur oder JUICE, der Mission zu den Monden des Jupiters, kooperieren DLR und JAXA ebenso wie bei der Messung der Weltraumstrahlung auf der Internationalen Raumstation ISS oder der Auswertung von Daten des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X unter anderem zum Erdbeben in Japan.

Für eine Radarsatelliten-Mission im L-Band-Bereich erstellen die beiden Raumfahrtagenturen gemeinsam eine Machbarkeitsstudie, bei der die japanischen Wissenschaftler ihre Erfahrungen im L-Band einbringen und die Wissenschaftler des DLR unter anderem ihre Kompetenzen im Formationsflug mit den Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X. Im Forschungsbereich der Luftfahrt arbeiten DLR und JAXA gemeinsam an der Optimierung einer Analyse-Software zur Darstellung der Aeroelastik flexibler Transportflugzeuge. In den Anlagen des DLR wurden zudem Verbrenner der JAXA getestet. Auch das im Februar 2013 eröffnete Büro des DLR in Tokio soll die Partnerschaft mit Japan in den verschiedenen Forschungsbereichen unterstützen und stärken.

Bei seinem Besuch in Köln waren diese und zukünftige Projekte Thema der Gespräche mit JAXA-Präsident Dr. Naoki Okumura. Anschließend besichtigte die japanische Delegation die Forschungsanlage :envihab des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin, die Anlagen des DLR-Instituts für Antriebstechnik, die Kontrollräume des Nutzerzentrums für Weltraumexperimente (MUSC) im DLR sowie das europäische Astronautenzentrum EAC.

Top Rating für topbonus – Vielfliegerprogramm weltweit vorn

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topbonus, das Vielfliegerprogramm von airberlin, wurde zum vierten Mal in Folge als Vielfliegerprogramm mit der höchsten Verfügbarkeit von Prämienflugplätzen ausgezeichnet. Zu diesem Ergebnis kam das renommierte US-amerikanische Consulting-Unternehmen IdeaWorks Company anhand der Auswertung von 7560 Buchungsanfragen auf den Webseiten von 25 Vielfliegerprogrammen im März 2013.

Ausgewertet wurden die Ergebnisse für den Reisezeitraum Juni bis Oktober 2013. Zu den Mitbewerbern von topbonus zählten zahlreiche der weltweit größten Vielfliegerprogramme.

Aktuell nehmen bereits mehr als drei Millionen Fluggäste am topbonus Programm teil und nutzen die exklusiven Vorteile der zahlreichen topbonus Partner, wie zum Beispiel Hotels, Mietwagen, Versicherungen oder Zeitschriften. Durch den oneworld® Beitritt ist topbonus für Vielflieger noch interessanter geworden: Inhaber einer topbonus Statuskarte haben weltweit Zugang zu den oneworld Airport Lounges.

60 Airbus A320neo für Leasinggeber aus Hong Kong

Hong Kong Aviation Capital (HKAC), ein führender Flugzeug-Leasinggeber mit Sitz in Hongkong, hat mit Airbus eine Grundsatzvereinbarung (MoU) über den Kauf von 40 A320neo und 20 A321neo geschlossen. Donal Boylan, CEO von HKAC, und John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus, hatten den Vertrag noch im Rahmen der Paris Air Show unterzeichnet.

"Wir freuen uns sehr, HKAC als einen neuen Kunden der NEO – dem weltweiten Bestseller im Single-Aisle-Segment – begrüßen zu dürfen. Die heutige Vereinbarung unterstreicht das fortgesetzte Vertrauen des Marktes in die modernen und sparsamen Airbus-Flugzeuge, die unseren Kunden klare Profitabilitätsvorteile bringen", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Wir hoffen, unsere langjährige Partnerschaft mit HKAC in Zukunft noch weiter auszubauen."

Vom Leasinggeschäft zum Direktkunden

"Wir waren in den letzten beiden Jahren ausschließlich im Sale- und Leaseback-Geschäft mit Airbus A320- und A330-Flugzeugen tätig. Deshalb sind wir nun stolz darauf, auch eine direkte Kundenbeziehung mit Airbus aufzubauen und am bereits erwiesenen Verkaufserfolg der A320neo-Familie teilzuhaben. Dies ist unser erster Direktauftrag bei einem Flugzeughersteller überhaupt. Gleichzeitig setzen wir damit erstmals auf die A320neo", sagte Donal Boylan, CEO von HKAC. Die A320neo wird mit neuen, sparsameren Triebwerken und aerodynamisch optimierten "Sharklets" an den Flügelenden bis zu 15 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen.

HKAC verfügt über ein Portfolio von aktuell mehr als 50 Airbus-Flugzeugen und erbringt Finanzierungs- und Leasingdienstleistungen für verschiedene Fluggesellschaften in Asien und weltweit. Das Unternehmen befindet sich in Besitz der beiden Anteilseigner HNA Group und Bohai Leasing Co, Ltd.

Flughafen Stuttgart hilft „Frauen helfen Frauen Filder e.V.“

Über 6.000 Besucher erlebten Anfang Juni den Familiensonntag im Rahmen des bundeweiten Tags der Luftfahrt auf der Besucherterrasse des Flughafens Stuttgart. Neben vielen kostenlosen Aktionen fand dort auch eine Versteigerung von Flugzeugmodellen aus dem Fundus des Flughafens statt. Die teilweise historischen Modelle fanden schnell neue Besitzer, bis zu 150 Euro pro Modell wurden geboten.

Der Gesamterlös, aufgestockt durch die Flughafengesellschaft auf 1.000 Euro, wurde jetzt an den Verein Frauen helfen Frauen Filder e.V. übergeben. Die Vorsitzende des Vereins, Claudia Moosmann, nahm die Spende stellvertretend entgegen. Seit mehreren Jahren unterstützt die Flughafen Stuttgart GmbH die Arbeit des Vereins, der Beratung und Schutz für Frauen bietet, die unter häuslicher Gewalt leiden.

Frauen kommen auch vom Flughafen

Volkmar Krämer, der Pressesprecher der Flughafen Stuttgart GmbH, sagte bei der Scheckübergabe: "Der Verein ist eine Initiative, die Frauen und Kindern hilft, die sich unverschuldet in großen Notlagen befinden. Was hier geleistet wird, ist auch ein Paradebeispiel für bürgerschaftliches Engagement. Auch aus diesem Grund haben wir uns zur Unterstützung entschlossen".

Claudia Moosmann betonte: "Das Thema Gewalt gegen Frauen muss mehr gesellschaftliche Beachtung finden. Auch vom Flughafen kommen immer wieder Frauen zu uns, denen wir unbürokratisch helfen, auch wenn in diesen Fällen kein Herkunftslandkreis vorliegt – von diesem hängt die Förderung im Frauenhaus ab.

Für unsere Arbeit sind wir neben den Zuschüssen von den Kreisstädten Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Ostfildern und Neuhausen auch dringend auf Spenden angewiesen. Unser Verein steht aus nachvollziehbaren Gründen nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit wie andere, weil wir die Frauen, die zu uns kommen, schützen müssen. Das macht es schwer, die nötige Aufmerksamkeit zu erreichen. Deshalb freuen wir uns sehr über diese Spende."

CIT bestellt 30 Boeing 737 MAX 8

Boeing und CIT Group Inc haben heute auf der Paris Air Show 2013 bekannt gegeben, dass CIT Aerospace 30 737 MAX 8 Flugzeuge bestellt hat. Die 737 MAX baut auf den Stärken des weltweiten Verkaufsschlagers, der Next-Generation 737, auf.

Die 737 MAX verfügt über modernste CFM International LEAP-1B Triebwerke für höchste Effizienz, Verlässlichkeit und Passagierkomfort im Single-Aisle-Markt. Fluggesellschaften, die die 737 MAX betreiben, werden von einer Verringerung des Treibstoffverbrauchs um 13 Prozent gegenüber den heute treibstoffeffizientesten Single-Aisle-Flugzeugen profitieren. Mit Stand vom 31. März 2013 besitzt oder finanzierte CIT etwa 350 Verkehrsflugzeuge, darunter Leasing- oder Finanzierungsvereinbarungen für 128 Boeing Flugzeuge.

Düsseldorfs Airport will Start- und Landebahnen effektiver nutzen

Der Flughafen Düsseldorf will die Weichen für die Zukunft neu stellen. Um dem vorhandenen und stetig steigenden Mobilitätsbedürfnis der Menschen und der Wirtschaft der Region auch langfristig Rechnung tragen zu können, möchte NRWs größter Airport in Düsseldorf zukünftig mehr Slots für Flugzeuge anbieten und so in den Tagesstunden nachfrageorientierter und flexibler arbeiten können.

Dazu soll voraussichtlich im Juni 2014 ein entsprechender Antrag auf Planfeststellung mit einer Änderung der Betriebsgenehmigung beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gestellt werden. Der Flughafen will dabei die Interessen der Anwohner wahren und setzt auf eine frühzeitige Bürgerinformation noch vor der Antragstellung.

Den Zukunftsplänen des Airports hat der Aufsichtsrat gestern grünes Licht gegeben. Zum Schutz der Nachbarn verständigten sich der Airport und die Airlines bereits im Nutzergremium auf die Verschärfung der lärmabhängigen Flughafenentgelte ähnlich dem sogenannten Hamburger Modell ab dem 01. Januar 2014. Auch am Köln/Bonn Airport setzt man solch ein Entgeltmodell ein.

Flexiblere Nutzungsmöglichkeit auch bei Streikereignissen

"Unsere derzeitige Betriebsgenehmigung ist ausgesprochen starr. Die Anforderungen im Luftverkehr haben sich in den vergangenen Jahren verändert. Unser Ziel ist es daher, unser bestehendes Pistensystem tagsüber in seiner jetzigen Form in Zukunft ohne die heutige unflexible Sperrungsregelung nutzen zu können. Wir müssen zum Beispiel die Stunden der Zweibahnnutzung bereits eine Woche vorher für die Folgewoche bei der Genehmigungsbehörde anmelden. Hiervon möchten wir befreit werden. Denn nur so ist es der zuständigen Deutschen Flugsicherung möglich, flexibel zum Beispiel auf schlechte Wetterereignisse oder Streiksituationen zu reagieren oder über den Tag auflaufende Verzögerungen effektiv abzubauen. Genau diese Vorteile erhoffen wir uns durch eine flexiblere Nutzung unseres Zweibahnsystems", erläutert Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung.

Die nachrangige Nutzung der Nordbahn im Sinne des Angerlandvergleichs ist dabei weiterhin sichergestellt, denn die Regelung, die Nordbahn nur in Spitzenzeiten oder als Ausweichbahn zu nutzen, bleibt bestehen.

Hinzu kommt, dass der Flughafen in Zukunft bedarfsorientierter arbeiten möchte. Die Nachfrage der Fluggesellschaften nach Zeitfenstern für Starts oder Landungen in Düsseldorf – den sogenannten Slots – liegt in den verkehrsstarken Zeiten seit Jahren deutlich über dem möglichen Angebot. Laut einer Studie der EU-Kommission zählt der Düsseldorfer Airport zu den fünf Flughäfen mit der höchsten Übernachfrage an Slots in Europa.

Slot-Nachfrage kann nicht bedient werden

Theoretisch könnten in Düsseldorf bereits heute etwa 256.000 slotpflichtige Flugbewegungen im Jahr durchgeführt werden. Diese Bewegungszahl konnte bisher aber nicht erreicht werden, da die derzeit noch verfügbaren Slots in Zeiten liegen, zu denen keine Passagiernachfrage besteht und sie daher für die Airlines unattraktiv sind.

Das Anliegen des Flughafens ist es daher, den Fluggesellschaften in den nachfragestarken Tageszeiten in Zukunft mehr Slots anbieten zu können. In den Zeiten, für die die Zweibahnkapazität geplant ist, sollen deshalb zukünftig bis zu 60 Flugbewegungen pro Stunde koordiniert werden können – entsprechend der schon heute bestehenden technisch möglichen Kapazität des Zweibahnsystems in Düsseldorf.

In der verbleibenden Zeit soll der Eckwert unverändert bei 43 Flugbewegungen pro Stunde liegen – wie bisher mit der Maßgabe einer späteren Erhöhung auf 45 bei einem entsprechenden Nachweis der flugsicherungstechnischen Umsetzbarkeit. Am Flughafen geht man davon aus, dass unter diesen Bedingungen, bei einer realistischen Auslastung von rund 80 Prozent aller möglichen Slots, mittelfristig bis zu 252.000 Flugbewegungen in Düsseldorf durchgeführt werden können.

Kapazitäten des Bahnsystems ausnutzen

Christoph Blume: "NRW braucht direkte Verbindungen mit den Wachstumsmärkten dieser Welt, um langfristig erfolgreich zu sein. Deswegen braucht der Düsseldorfer Airport eine Flexibilisierung der Betriebsgenehmigung, damit die Airlines und Unternehmen in Zukunft keinen Bogen um unser Bundesland machen. Nordrhein-Westfalen muss mit seiner Bevölkerungs- und Wirtschaftsdichte auch in Zukunft weltweit von den Wirtschaftszentren aus erreichbar bleiben."

Der Flughafen möchte daher die zurzeit brachliegenden Kapazitätsreserven des bestehenden Bahnsystems in Zukunft nutzen können. Mit acht zusätzlichen Abstellpositionen soll die Infrastruktur des Airports der dann möglichen Verkehrsentwicklung angepasst werden. Zusätzlich würde der Flughafen im Zuge des Planfeststellungsantrags neuen europarechtlichen Vorgaben nachkommen, seine Infrastruktur – wie zum Beispiel die Rollwegbreiten – an zukünftige Anforderungen der Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) anzupassen und somit einheitliche europäische Standards zu schaffen.

Nachtruhe ist kein Thema – Belange der Anwohner gewahrt

Bei seinen Zukunftsplänen hat der Flughafen auch die Bedürfnisse der Anwohner im Blick. "Im Rahmen einer verantwortungsvollen Abwägung zwischen den Interessen der regionalen Bevölkerung und Wirtschaft sowie der Anwohner ist unser Vorhaben ein vielversprechender Weg, die Position des Düsseldorfer Flughafens als wichtigstem Airport für NRW zu sichern. Der geplante Antrag ist nicht mit den Projekten an anderen deutschen Luftverkehrsstandorten vergleichbar.

Wir planen keine Ausweitung des Flugverkehrs in der Nacht, also zwischen 22:00 und 06:00 Uhr. An der am Airport geltenden strengen Nachtflugregelung wird nicht gerüttelt", betont Blume. "Auch schaffen wir bei den Anwohnern weder neue Betroffenheiten, noch planen wir eine weitreichende Erweiterung der bestehenden Infrastruktur – wie zum Beispiel eine Verlängerung oder Erweiterung des Start- und Landebahnsystems. Auch die Flugrouten sollen wie bisher bestehen bleiben." Der angestrebte Verkehrsanstieg würde insgesamt nicht zu einer nennenswert höheren Immissionsbelastung der Flughafenumgebung führen.

Verlagerung vom Tagesrand zur Spitzenzeit

Durch die flexiblere Nutzung der Nordbahn im Rahmen des Angerlandvergleichs könnten über den Tag auflaufende Verspätungen verringert werden und zu einer Entlastung in den Tagesrandzeiten führen. Gleichwohl ist man sich Seitens des Flughafens darüber im Klaren, dass eine Verkehrszunahme in den nachfragestarken Zeiten über Tage durchaus zu einem erhöhten Lärmaufkommen in diesen Zeiten führen kann. Hier will der Airport seine Anwohner weiter durch eine freiwillige Fortsetzung seines umfangreichen Schallschutzprogramms schützen, das eigentlich im Juli 2014 auslaufen würde.

Generell ist es dem Flughafen wichtig, die Anwohner in der Nachbarschaft frühzeitig und fortlaufend über sein Vorhaben, den Ablauf des anstehenden Planfeststellungsverfahrens und die Möglichkeiten der Beteiligung zu informieren. "Das Planfeststellungsverfahren gibt der gesamten Region eine Perspektive. Wir planen ab Herbst noch vor der eigentlichen Antragsstellung mehrere Informationsveranstaltungen in den nahegelegenen Kommunen in der Umgebung. Die genauen Termine und Orte werden wir noch bekanntgeben", führt Blume dazu aus.

In den Veranstaltungen, aber auch über seine Website, über die Bürger-Hotline (0211-42123366), den Bürgerbus in den Umlandgemeinden vor Ort und im Airport-Bürgerbüro steht der Flughafen im gesamten Prozess Rede und Antwort. Anregungen und Kommentare der Anwohner werden zu jedem Zeitpunkt vor und nach der Antragstellung entgegengenommen. Jeder Bürger kann darüber hinaus natürlich auch im formellen Verfahren seine Einwendungen einbringen.

Entgeltmodell wie in Hamburg angestrebt

Zum Schutz vor Fluglärm wird der Düsseldorfer Flughafen außerdem in Zukunft noch stärker auf lärmabhängige Flughafenentgelte für die Airlines setzen. Ab dem 01. Januar 2014 soll die Berechnung der Entgelte in Düsseldorf ähnlich dem sogenannten Hamburger Modell durchgeführt werden. Hiermit erfüllt der Airport freiwillig einen zentralen Punkt des Koalitionsvertrages der Rot-Grünen-Landesregierung.

Nach diesem innovativen Berechnungsmodell fließen noch stärker als bisher Faktoren in die Gebührenkalkulation ein wie zum Beispiel der Lärmpegel eines Flugzeuges, der Ausstoß von Abgasen und vor allem auch die Tageszeit von Starts und Landungen. So werden die heute schon bestehenden Lärmzuschläge dann differenziert in Lärmzuschläge für die Tageszeit sowie deutlich höhere Beträge für die Nachtrand- und Nachtzeiten, die bis zu sechsmal so hoch sein können. Der Flughafen und die Airlines hatten sich bereits im Nutzergremium darauf verständigt.

airberlin Angebot wendet Warnstreiks ab

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat die für ab Mitte der Woche angekündigten Warnstreiks bei Air Berlin bis auf Weiteres abgesagt. airberlin hat, wie von der VC gefordert, ein verbessertes Angebot zum Abschluss eines Vergütungstarifvertrags (VTV) für das Cockpitpersonal vorgelegt, aufgrund dessen die Tarifkommission das Aussetzen von Arbeitskampfmaßnahmen beschlossen hat.

Laut airberlin haben beide Parteien heute eine grundsätzliche Übereinkunft bei den Eckpunkten der Tarifrunde erzielen können. Das Flugangebot von Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft unterliegt daher keinerlei Einschränkungen. Die detaillierten Ausarbeitungen sollen in den kommenden Wochen als tarifliche Einigung festgelegt werden.

Auszeichnung für Stuttgarts Airport City zur Nachhaltigkeit

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) erhält für die geplante Airport City von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ein Vorzertifikat in Silber. Der Stuttgarter Flughafen ist damit der erste Airport weltweit, der ein ganzes Businessquartier nach den Standards der DGNB zertifizieren lässt.

Mit der Auszeichnung werden anhand des DGNB Kriterienkatalogs klare Zielvorgaben definiert und bewertet. So wird die Airport City und ihr gesamter Lebenszyklus von Anfang an nach Nachhaltigkeitsaspekten entwickelt.

Ralf Laßau, Bereichsleiter Immobilien und Chefplaner der Airport City, nahm die Urkunde am Dienstag, 18.06.2013, bei der DGNB Veranstaltung Impuls in der Messe Stuttgart entgegen. "Das Zertifikat zeigt, dass wir mit der Airport City die Weichen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung früh gestellt haben und von nun an eine klare Linie verfolgen", sagte Laßau bei der Preisverleihung.

Die DGNB zeichnet das Businessquartier des Flughafens nördlich der Terminals aus. Die Airport City mit einer Geschossfläche von bis zu 200.000 Quadratmetern wird dabei nach ökologischen, ökonomischen und sozio-kulturellen Aspekten sowie nach Kriterien zur technischen Prozess- und Standortqualität und Wertstabilität von Gebäuden bewertet.

Ein Blockheizkraftwerk ermöglicht beispielsweise eine zentrale Energieversorgung der Airport City und trägt mit einer hohen Energieeffizienz zum Klimaschutz bei. Insgesamt stehen der Schutz der Umwelt und die Schonung natürlicher Ressourcen bei dem Projekt ebenso im Vordergrund wie die Anlage attraktiver Grün- und Freiflächen.

"Neben Sicherheit und der Nutzerfreundlichkeit legen wir auch Wert auf eine städtebaulich anspruchsvolle und hochwertige Gestaltung des Quartiers", so Laßau weiter. Die Realisierung des Gesamtvorhabens ist bis 2025 vorgesehen. Bereits ab diesem Herbst sollen mit dem Baustart für die neue Deutschlandzentrale von Ernst & Young die ersten Kräne am Landesflughafen zu sehen sein.

Die DGNB ist eine weltweit tätige gemeinnützige Organisation, deren Aufgabe es ist, Wege und Lösungen für nachhaltiges Planen, Bauen und Nutzen von Bauwerken zu entwickeln und zu fördern.

Boeings erste 737 MAX wird früher fertig

Boeing hat heute bekannt gegeben, dass die Auslieferung der ersten 737 MAX 8 an Erstkunde Southwest Airlines ein Quartal eher als ursprünglich geplant erfolgen soll – im dritten Quartal 2017 anstelle des vierten Quartals 2017.

Seit dem Programmstart im August 2011 hat das 737 MAX Team an der Ausarbeitung der finalen Konfiguration des Flugzeugs gearbeitet, darunter neue LEAP-1B Triebwerke von CFM International, ein neues Design der Heckspitze und das Advanced Technology Winglet.

Windtunneltests und Datenanalysen haben ergeben, dass die 737 MAX Konfiguration, deren Abschluss für Juli geplant ist, Kunden eine Verbesserung der Treibstoffeffiizienz um 13 Prozent gegenüber den heute treibstoffeffizientesten Single-Aisle-Flugzeugen bieten wird. Nach Abschluss der festen Konfiguration wird das 737 MAX Team als nächstes mit dem detaillierten Design des Flugzeugs beginnen, das voraussichtlich im Jahr 2014 abgeschlossen werden wird.

SriLankan Airlines will Langstreckenflugzeuge von Airbus

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SriLankan Airlines, die nationale Fluggesellschaft von Sri Lanka, hat mit Airbus eine Grundsatzvereinbarung (MoU) über den Kauf von sechs Airbus A330-300 und vier A350-900 unterzeichnet. Die Fluggesellschaft, die eine reine Airbus-Flotte betreibt, hat im Rahmen der Erneuerung ihrer Langstreckenflotte die extrem zuverlässige A330 und die A350 XWB der neuesten Generation gewählt.

"Die Effizienz, Zuverlässigkeit und Attraktivität für die Passagiere unserer in Betrieb befindlichen A330 bilden den Grundpfeiler für den Langstreckenverkehr von SriLankan", sagte Kapila Chandrasena, CEO von SriLankan Airlines. "Die Ergänzung unserer Flotte mit weiteren neuen A330 sowie die Sparsamkeit der A350 werden es uns ermöglichen, eine starke wirtschaftliche Leistung zu erzielen."

"Wir sind dankbar für diesen erneuten Vertrauensbeweis von SriLankan Airlines", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Die erfolgreiche Kombination von A330- und A350 XWB-Flugzeugen wird es SriLankan Airlines ermöglichen, ihren Fluggästen das höchste Maß an Komfort zu bieten und zugleich jederzeit von höchsten Effizienzniveaus zu profitieren."

Die zweistrahlige A330 zählt zu den weltweit bestverkauften Großraumflugzeugen. Airbus hat für die verschiedenen Versionen dieses Flugzeuges bisher mehr als 1.200 Aufträge verbucht. Weltweit sind 1.000 A330 bereits ausgeliefert und fliegen bei etwa 100 Betreibern. Dank der Einführung zahlreicher Produktverbesserungen ist sie auch weiterhin das wirtschaftlichste und leistungsfähigste Flugzeug in dieser Klasse und verzeichnet heute eine durchschnittliche Abflugzuverlässigkeit von mindestens 99 Prozent.

Zulassung für laserbasierte Hinderniswarnung auf NH90-Helikoptern

Mit dem abschließenden Qualification Review hat Eurocopter das von Cassidian entwickelte und gebaute Hinderniswarnsystem MilOWS (Military Obstacle Warning System) aus der SFERION Produktfamilie SferiSense auf dem militärischen Transporthubschrauber NH90 zertifiziert. Damit können 150 dieser Warnsysteme für den NH90 an die Bundeswehr und die finnischen Streitkräfte ausgeliefert werden.

„Bei der beauftragten militärischen Version des Hinderniswarngerätes handelt es sich um eine Entwicklung nach Kundenanforderungen, um den Hubschrauberflug unter militärischen Bedingungen sicherer zu machen. Das zivile System setzt beispielsweise die deutsche Bundespolizei seit Jahren erfolgreich ein“, sagte Rolf Wirtz, Leiter des Geschäftsbereichs Mission Systems.

Weltweit erstmals auf militärischen Hubschraubern

Mit dem Abschluss der Qualifikationsflüge auf dem NH90 hat MilOWS seine Qualifikation nun im militärischen Einsatzszenario eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Bundeswehr wird damit weltweit die ersten militärischen Hubschrauber mit einem laserbasierten Echtzeit-Hinderniswarnsystem ausrüsten und damit in der Lage sein, schwierige Missionen unter schlechten Sichtbedingungen sicherer durchzuführen.

Die militärische Version des SferiSense Helicopter Laser Radar Systems – MilOWS – ist wie die zivile Variante für den Einsatz in Hubschraubern ausgelegt. Dabei handelt es sich um ein laserbasiertes, elektrooptisches System, das Hindernisse wie zum Beispiel sehr dünne Kabel im Flugweg zuverlässig auch dann erkennt, wenn sie für den Piloten nur schwer auszumachen sind.

Bei MilOWS wird die Darstellung der Umgebungs-Szenerie in das Helmvisier eingespielt. Die auf dem NH90 erfolgreich durchgeführten Qualifikationsflüge haben die Erfüllung der hohen Anforderungen an die sichere und frühzeitige Detektion von Hindernissen in vollem Umfang bestätigt.

Einblendung von Hindernissen im Visier

Das System tastet das vorausliegende Umfeld vor dem Hubschrauber mit einem für das menschliche Auge ungefährlichen Laserstrahl ab. Es erkennt mit hoher Präzision selbst dünne Drähte auf Entfernungen von über einem Kilometer. MilOWS klassifiziert potenzielle Hindernisse in die Kategorien Leitungen, Masten oder einzeln stehende Objekte als Hindernis-Symbole, die einem Video- oder FLIR (Forward Looking Infra Red)-Video überlagert sind. Der Pilot sieht diese Information im Visier des Einsatzhelmes oder auf einem Multifunktionsdisplay im Cockpit. Zusätzlich werden akustische Warnungen im Fall von gefährlichen Hindernis- oder Bodenannäherungen generiert. Dadurch ist die Besatzung in der Lage, Hindernisse rechtzeitig zu erkennen und sicher zu umfliegen.

Unter der Dachmarke „Sferion“ sind künftig alle Cassidian-Produkte für Flugzeuge und Hubschrauber aufgeführt, die die Kenntnis der aktuellen Flugsituation verbessern, flugrelevante Entscheidungen unterstützen und damit die Sicherheit und Effektivität der Mission erheblich steigern (Situational Awareness).

Hinweise zum Reiseverkehr und für Besucher am Flughafen BER

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In Berlin und Brandenburg beginnen heute die Sommerferien. Damit ist auch die Reisehochsaison eingeleitet und die Berliner und Brandenburger starten in den Urlaub. Wie bereits 2012 wird an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel auch in diesem Jahr zum Beginn der Sommerferien ein hohes Verkehrsaufkommen erwartet, doch einiges gibt es für Reisende zu beachten.

So sind für das erste Ferienwochenende von Donnerstag bis Sonntag rund 2.600 Flugbewegungen mit voraussichtlich ca. 315.000 Passagieren geplant. Dabei werden rund 75 Prozent des Verkehrs in Tegel abgewickelt.

Wer fliegt wohin ab Berlin

Ab Berlin können derzeit mit 66 Fluggesellschaften 159 Ziele in 48 Ländern nonstop erreicht werden. Neben einer breiten Auswahl an Langstrecken (Abu Dhabi, Bejing, Chicago – neu mit airberlin, Doha, Los Angeles, Miami, New York, Newark, Punta Cana, Ulan Bator und Varadero) können zahlreiche innereuropäische Verbindungen genutzt werden. Im Sommerflugplan sind Verbindungen nach Florenz (Vueling Airlines), Warschau (airberlin), Oslo (SAS), Sofia (easyJet), Edinburgh (easyJet), Kristiansand (FlyNonstop), Athen (Aegean Airlines) und London Southend (easyJet) neu hinzugekommen. Darüber hinaus wird die Lufthansa die Destinationen Faro (ab 19.06.), Antalya (ab 20.06.) und Mahon (ab 21.06.) neu ins Flugprogramm ab Berlin aufnehmen.

Kein Check-in an Tegel Terminal D wegen Umbau

Im Rahmen von Ertüchtigungsmaßnahmen am Flughafen Tegel finden in der Zeit vom 29. Juni bis zum 08. Juli Umbauarbeiten im Check-in-Bereich des Terminal D statt. In diesem Zeitraum ist deshalb kein Check-in in Terminal D möglich, die Warteräume und Gates zum Einstieg in diesem Bereich bleiben jedoch geöffnet. Flüge, deren Check-in normalerweise in Terminal D stattfinden, werden auf andere Terminals verlegt. Passagiere sollten sich für weitere Informationen vorab an ihre Airline wenden und sich im Internet unter berlin-airport.de oder vor Ort an den Anzeigetafeln über die tatsächlichen Check-in-Schalter für ihren Flug informieren.

Betroffen sind vor allem folgende Fluggesellschaften:

  • Air France (AF)
  • Austrian Airlines (OS)
  • Czech Airlines (OK)
  • Finnair (AY)
  • Germanwings (4U)
  • InterSky (3L)
  • KLM (KL)
  • LOT (LO)
  • Lufthansa (LH)
  • Luxair (LG)
  • SAS (SK)
  • Skywork
  • Transavia (HV)
  • Vueling Airlines (VLG)

Hinweise für Passagiere

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens wird Passagieren empfohlen, sich vor Reiseantritt online oder telefonisch über ihren Flugstatus zu informieren und besonders rechtzeitig zum Flughafen anzureisen, um entspannt für ihren Flug einzuchecken. Viele Fluggesellschaften bieten darüber hinaus einen kostenfreien Online-Check-in im Internet an. Da die Parkmöglichkeiten begrenzt sind, ist eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ratsam. Darüber hinaus sollte grundsätzlich mehr Zeit für die Anreise und den Aufenthalt am Flughafen eingeplant werden.

Auch sind aktuelle Verkehrshinweise, An- und Abreiseinformationen, Lagepläne sowie Informationen zu Flughafenservices und diverse Reisetipps über die Informationskanäle zu finden. Darüber hinaus kann der Flugstatus abgefragt und ein SMS-Benachrichtigungsservice genutzt werden.

Fahrradtouren am Flughafen BER

Wer im Sommer nicht verreist, kann dennoch ein bisschen Flughafenluft schnuppern. Interessierte haben die Möglichkeit sich auf geführten Bustouren über das Flughafenprojekt BER zu informieren. Neu in diesem Jahr werden an ausgewählten Samstagen im Sommer auch geführte Fahrradtouren über das Gelände des Flughafens BER angeboten. Eine Anmeldung ist in jedem Fall erforderlich. Weitere Informationen werden online und direkt vom Besucherdienst der Flughafengesellschaft bereitgestellt.

Nicht nur im Zusammenhang mit einer Tour kann der Infotower besucht werden. Vom 32 Meter hohen Turm kann täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr (März bis Oktober) das BER-Gelände sowie der Flugverkehr am Flughafen Schönefeld beobachtet werden. Auch die Besucherterrassen in Schönefeld und Tegel bieten spannende Einblicke in das tägliche Flughafengeschehen: Flugzeuge aus aller Welt, Flugzeugabfertigung, Starts und Landungen – täglich von 08:00 bis 18:00 Uhr (Schönefeld) bzw. 08:00 bis 20:00 Uhr (Tegel) geöffnet.

Touren für Kinder allen Alters

Neben den speziell auf Kinder ausgerichteten Besuchertouren "Für kleine Passagiere" (für Kita-Gruppen mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren), "Für Entdecker" (für Schülergruppen der ersten bis achten Klasse) und "Ready for Take-off" (für Schülergruppen ab der neunten Klasse), steht auch im Sommer ein besonderes Ferienprogramm zur Verfügung.

Bei der Aktion "Tag am Flughafen" können Kinder gemeinsam mit Eltern, Großeltern oder Freunden einen Tag den Flughafen Schönefeld von Nahem erleben: Besichtigung der Lufthansa-Werft und eines Kleinflugzeuges, Besuch der Flughafenfeuerwehr und der Bundespolizei, Busrundfahrt über den Flughafen sowie Einblicke im Terminal und von der Besucherterrasse und dem Infotower. Der Tag beginnt jeweils um 09:30 Uhr und endet gegen 15:00 Uhr.

Auch Ferienbetreuungseinrichtungen und Einzelpersonen sind dazu eingeladen. Die Ferienaktion findet wochentags in der Zeit vom 21. Juni bis zum 02. August 2013 statt und kostet pro Person 19 Euro – inklusive Lunchpaket und Mittagessen. Alle Informationen und Buchung montags bis freitags in der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr unter +4930-609177770.

GSM-Netz aus dem „Satellitenkoffer“ – Vertriebsstart in Frankreich

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Astrium und SFR, der zweitgrößte Telekommunikationsanbieter in Frankreich, haben eine Partnerschaftsvereinbarung über die Markt-Einführung des „Satellitenkoffer“-Dienstes in Frankreich unterzeichnet. Das Abkommen wurde in Le Bourget von Evert Dudok, CEO von Astrium Services, und Pierre Barnabé, Geschäftsführer von SFR Business Team, unterzeichnet.

Der auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget vorgestellte und von Astrium Services und SFR entwickelte „Satellitenkoffer“ bietet den Nutzern der SFR Business Team Line eine durchgehende Erreichbarkeit, ohne von den Netzen herkömmlicher Anbieter abhängig zu sein und ohne das Telefon oder die Nummer wechseln zu müssen. Darüber hinaus können auch entsprechende Kontakte und persönlichen Einstellungen beibehalten werden.

GSM-Kommunikation permanent über Satellit

Der „Satellitenkoffer“ ist flexibel und einfach einzurichten und ermöglicht die Erweiterung des GSM-Mobilfunknetzes überall in Frankreich innerhalb von wenigen Minuten. Der „Satellitenkoffer“ ist speziell auf hochrangige Persönlichkeiten oder Sicherheitskräfte ausgerichtet, die unter allen Umständen kommunizieren müssen, selbst wenn keine GSM-Netze verfügbar sind (weißer Fleck) oder wenn diese ausgelastet sind, z. B. bei Großveranstaltungen (Demonstrationen, Sportveranstaltungen, usw.) oder in Krisensituationen (Naturkatastrophen, terroristische Anschläge).

Der „Satellitenkoffer“ wird über eine Satellitenverbindung an die terrestrischen Netze angeschlossen und ist so vollkommen unabhängig von den Telekommunikationsnetzen des Gebiets, in dem er eingesetzt wird. Diese permanente Verfügbarkeit ist für Nutzer die beste Garantie dafür, unter allen Umständen mit der Außenwelt kommunizieren zu können. Der Versorgungsbereich des Dienstes kann von 200 Metern bis zu mehreren Kilometern reichen und bis zu 1.000 Nutzer können den Dienst nutzen.

Evert Dudok, CEO von Astrium Services, kommentierte die Unterzeichnung: „Durch diese Partnerschaft mit SFR können öffentliche und private Entscheidungsträger, aber auch Nutzer, die in kritischen Situationen arbeiten, ihr SFR-Mobiltelefon verwenden, auch wenn kein herkömmliches Mobilfunknetz verfügbar ist. Eine Ansage ‚Die Verbindung kann nicht hergestellt werden‘ werden die Nutzer des „Satellitenkoffers“ nicht mehr hören, wenn sie versuchen, einen wichtigen Anruf zu machen.“

Erfahrungen aus Diensten für die Streitkräfte

Astrium Services ist seit seiner Gründung im Jahr 2003 ein wichtiger Satellitenkommunikationsanbieter für Regierungen und Streitkräfte. Die in Projekten wie Connect-D (ein von Astrium Services in Afghanistan betriebenes Mobilfunknetz mit bestmöglicher Sicherheit und Verfügbarkeit, über das Soldaten der deutschen Bundeswehr ihre Angehörigen anrufen können) erworbene Erfahrung ermöglicht dem Unternehmen heute, für seine zahlreichen Kunden auf der gesamten Welt relevante Lösungen zu entwickeln und anzubieten.

Testen kann man den „Satellitenkoffer“ derzeit im Zelt von Astrium Services (Static Exhibition Area, gegenüber dem EADS-Pavillon) auf der internationalen Luftfahrtmesse in Paris, Le Bourget aus.

787-10-Version des Dreamliner kommt

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Boeing hat auf der Paris Air Show den offiziellen Start des 787-10 Dreamliner, dem dritten Mitglied der hocheffizienten 787-Familie, bekannt gegeben. Fünf Kunden in Europa, Asien und Nordamerika haben Verpflichtungen für 102 dieser Flugzeuge unterzeichnet. Damit hat Boeing eine solide Basis für die Entwicklung und Produktion des neuesten Dreamliner.

Zu den ersten Kunden, die sich für die 787-10 verpflichtet haben, zählen Air Lease Corporation mit 30 Flugzeugen; GE Capital Aviation Services mit 10 Flugzeugen, International Airlines Group / British Airways mit 12 Flugzeugen unter Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre, Singapore Airlines mit 30 und United Airlines mit 20 Flugzeugen.

"Auch in Zukuft besser als die Konkurrenz"

Die neue 787-10 wird bis zu 12.964 km weit fliegen – damit deckt sie mehr als 90 Prozent der weltweiten Langstrecken für Flugzeuge mit zwei Gängen ab. Sie bietet Platz für 300 bis 330 Passagiere, je nach Konfigurationswunsch der Airline.

"Der 787-10 Dreamliner wird das effizienteste Jetflugzeug aller Zeiten sein. Das Flugzeug zeichnet sich durch unübertroffene Wirtschaftlichkeit im Betrieb aus. Es hat zudem all die Eigenschaften, die das Reisen für die Passagiere angenehmer machen und die die 787-Familie von anderen Flugzeugen maßgeblich unterscheiden", sagte Boeing Commercial Airplanes President und CEO, Ray Conner. "Die 787-10 ist um 25 Prozent effizienter als andere heutige Flugzeuge gleicher Größe und 10 Prozent besser als alles, was die Konkurrenz für die Zukunft anbietet."

Erstauslieferung für 2018 geplant

Boeing hat mit der Konzeption der 787-10 bereits begonnen. Internationale Partner von Boeing werden in den kommenden Monaten in die Entwicklung miteinbezogen. Die Endmontage und Flugtests der 787-10 beginnen voraussichtlich im Jahr 2017. Die Erstauslieferung ist für 2018 geplant.

Die einzigartige Kabinengestaltung der 787-Familie sowie neue Technologien tragen dazu bei, den Passagieren ein angenehmes Flugerlebnis zu bieten. Dazu zählen große, dimmbare Fenster, sauberere Luft, höhere Luftfeuchtigkeit, niedrigere Kabinendruckhöhe, größere Gepäckfächer, angenehme LED-Beleuchtung und ein ruhiger Flug.

Die Musterzulassung der 787-10 wird nicht nur der Musterzulassung der 787-8 und der 787-9 entsprechen, sondern auch der Musterzulassung der beliebten Boeing 777. Das ermöglicht Fluggesellschaften zusätzliche Flexibilität bei Flugplanung und Crew-Training.

33 Dreamliner für ALC

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Boeing hat heute auf der Paris Air Show 2013 eine Absichtserklärung mit Air Lease Corporation (ALC) zum Erwerb von 33 Flugzeugen bekannt gegeben. Das Unternehmen mit Sitz in Los Angeles hat sich für die Bestellung von drei 787-9 und 30 787-10X Dreamlinern verpflichtet.

Bei Boeing freut man sich, die Details der Vereinbarung nun mit ALC abzuschließen. Danach werden die Flugzeuge als feste Bestellung bei Boeing unter Orders & Deliveries veröffentlicht. ALC erwartet die Zustellung der ersten 787-10X im Jahre 2019.

The 787-10X ist die dritte Version der neuen 787 Dreamliner-Familie, mit einer Reichweite von bis zu 7.000 Nautischer Meilen (12.964 km) und einer Bestuhlung von 300-330 Passagieren. Das zweite Mitglied der Familie, die 787-9, befindet sich bereits in der Endmontage in Everett und wird noch in diesem Jahr zu ihrem Erstflug antreten.

Debatte im EU-Parlament über Flugdienstzeit-Regeln

Das Europäische Parlament befasste sich gestern im Rahmen einer Anhörung mit der Neuregelung der Flugdienstzeiten. Dazu waren Vertreter aller Interessengruppen eingeladen, um ihre Perspektive darzulegen. Für die europäischen Pilotinnen und Piloten war Jon Horne, Professional Affairs Director des europäischen Cockpitverbands (ECA) vertreten.

Er machte dabei auf die ernstzunehmenden Sicherheitslücken im EASA-Entwurf aufmerksam. Auch Vertreter von EASA und Fluggesellschaften sowie Wissenschaftler waren zu der Anhörung geladen. Im Rahmen der Anhörung haben Flugbesatzungen öffentlich vor diesen Gefahren gewarnt und die EU-Parlamentarier dazu aufgefordert, die Sicherheitsinteressen der Öffentlichkeit vor die wirtschaftlichen Interessen der Airlines zu stellen.

Fragen nicht zufriedenstellend beantwortet

Der EASA-Entwurf zur Neuregelung der Flugdienstzeiten ist wiederholt dafür kritisiert worden, dass er wissenschaftliche Empfehlungen, etwa zu den übermäßig langen Nachtflügen oder potentiell gefährlichen Bereitschaftsregelungen, nicht berücksichtigt.

"Wer für den Entwurf der EASA stimmt, entscheidet sich gegen den einhelligen Rat der Wissenschaftler", warnte Dr. Alexander Gundel, Schlafforscher und Mitverfasser vieler wissenschaftlicher Abhandlungen zum Thema. Seine Ausführungen riefen bei vielen Parlamentariern kritische Fragen an die EASA und die Europäische Kommission hervor, die in vielen Fällen nicht zufriedenstellend beantwortet werden konnten.

In seiner Rede an die Parlamentarier betonte Jon Horne: "Unsere Pflicht als Piloten ist es, Passagiere sicher an ihr Ziel zu bringen. Es wird Zeit für das Europäische Parlament Führungsqualität zu beweisen und sicherzustellen, dass wir diese Pflicht erfüllen können."

Abstimmung offen

Die von der EASA vorgestellten Regeln missachten an wesentlichen Stellen die Erkenntnisse der Wissenschaft. Piloten werden nicht ausreichend vor gefährlicher Übermüdung geschützt. "Die EASA hat bei ihrem Auftrag, sichere Flugdienstzeitregeln zu schaffen, versagt", sagt Ilja Schulz, Präsident der Vereinigung Cockpit. "Viele Parlamentarier haben die Widersprüche in den Ausführungen der EASA erkannt. Ohne Nachbesserungen besteht durchaus die Möglichkeit, dass das europäische Parlament diesem Entwurf nicht zustimmt", so Schulz.

Pegasus Airlines startet von Nürnberg nach Istanbul

Für eine deutliche Aufwertung des Linienangebotes im Türkeiverkehr sorgt Pegasus Airlines: Die Fluggesellschaft fliegt ab sofort dreimal wöchentlich nonstop den Flughafen Istanbul Sabiha Gökcen an, der auf der asiatischen Seite der türkischen Metropole liegt.

Nach Vueling, Ryanair, CityJet, Aegean und Germanwings ist die größte private türkische Fluggesellschaft der jüngste Neuzugang im Flugplan des Airport Nürnberg. Über den Zielflughafen Istanbul Sabiha Gökcen schafft Pegasus Airlines durch ein großes Drehkreuz vielfältige Anschluss-Verbindungen etwa nach Izmir, Ankara, Kayseri und zu weiteren türkischen und internationalen Flughäfen.

Derzeit werden mehr als 70 Orte in Europa und Asien erreicht. Mit preislich attraktiven Einstiegstarifen ab 49,99 Euro (inklusive Steuern und Gebühren) ergänzt die Fluggesellschaft zudem das wachsende Low Cost-Angebot in Nürnberg. Pegasus Airlines wurde im Dezember 1990 gegründet und betreibt eine hochmoderne Flotte von 42 Flugzeugen der Boeing-Familie.

"Für den Airport Nürnberg bedeutet die Aufnahme der Linienflüge eine weitere wertvolle Ergänzung des Linienflugangebotes in die Türkei", freut sich Geschäftsführer Karl-Heinz Krüger. Mit bis zu drei täglichen Linienflügen verbindet Turkish Airlines bereits Nürnberg mit dem Atatürk-Flughafen in Istanbul, während Pegasus Airlines den Istanbul Sabiha Gökcen-Flughafen bedient.

Satellitenfoto von der 50. Paris Air Show

Die ersten europäischen hochauflösenden Erdbeobachtungs-Satelliten Pléiades 1A und 1B sind um 180 Grad versetzt in einem polnahen, sonnensynchronen Orbit in einer Höhe von 695 Kilometern positioniert. Nun haben sie eine Aufnahme von der 50. Paris Air Show in Le Bourget gemacht.

Die Satelliten bieten herausragende Leistungen für den zivilen Markt: Bildprodukte mit einer Auflösung von 50 Zentimetern bei einer Schwadbreite von 20 Kilometern und eine rasche Zielneuausrichtung ("Rapid Pointing"), die unterschiedliche Aufnahmemodi (Stereo, Mosaik, Korridor, Ziel) ermöglicht. Durch eine einmalige Bilderfassungskapazität von 900 Aufnahmen täglich bieten sie Nutzern weitere wichtige operative Vorteile.

Die zusammen mit den Pléiades-Satelliten betriebene Satellitenkonstellation SPOT 6 und SPOT 7 bietet Daten mit einer Auflösung von 1,5 Metern über größere Schwadbreiten (60 Kilometer) für die Kartierung sehr großer Gebiete.

Die Satelliten-Konstellationen Pléiades 1A und 1B sowie SPOT 6 und 7 werden gleichmäßig verteilt auf derselben Erdumlaufbahn positioniert. Damit bietet Astrium Services als weltweit erster Betreiber eine umfassende Palette an Erdbeobachtungsdaten mit mittlerer bis sehr hoher Auflösung. Das heißt, dass jeder beliebige Punkt der Erde nun täglich mit hoher oder sehr hoher Auflösung erfasst werden kann.

Geo-Informationsdienste werden zu einem zuverlässigen Instrument für strategische und wirtschaftliche Entscheidungen – dank der Wiederholrate von nur einem Tag. Diese verspricht mehrere Vorteile: einen schnelleren Zugang zu Bildern (Krisen- und Katastrophengebiete weltweit werden binnen weniger Stunden erfasst), die regelmäßige Bereitstellung von Aufnahmen (beispielsweise zur täglichen Beobachtung von Veränderungen an einem bestimmten Ort: Fortschritt von Bauprojekten, Überwachung von Militär-, Industrie- und Bergbauanlagen usw.) sowie eine doppelte Bildkapazität. Dies bedeutet eine doppelt so schnelle Bilderfassung und doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit für wolkenfreie Aufnahmen, als gute Vorraussetzungen für die Kartierung großer Gebiete.

Air France-KLM plant mit 50 neuen A350 XWB-Flugzeugen

Die Air France-KLM-Gruppe hat einen Festauftrag über 25 A350-900-Flugzeuge erteilt und Optionen für weitere 25 Flugzeuge dieses Typs bestätigt. Die Flugzeuge werden eine wesentliche Säule in der künftigen Flottenstrategie der Gruppe bilden.

"Unsere Investitionen in die hoch leistungsfähigen Flugzeuge der neuen Generation spiegeln die Bedeutung wider, die wir dem Komfort unserer Kunden beimessen. Mit der A350 XWB wird die Air France-KLM-Gruppe auch künftig eine der modernsten Flotten der Welt betreiben und das Wachstum in seinem Langstreckengeschäft sichern. Zugleich werden wir erhebliche Kosteineinsparungen erzielen," sagte Alexandre de Juniac, neuer Chairman und CEO von Air France-KLM zum 01. Juli 2013.

Peter Hartman, President und Chief Executive Officer von KLM, sagte: "Mit unserem Auftrag für diesen neuen Flugzeugtyp beginnt ein neues Kapitel für das Unternehmen. Dieses Flugzeug führt wichtige Umweltverbesserungen ein und wird einen wichtigen Beitrag zur Senkung des Lärmpegels und des Kohlendioxidausstoßes leisten."

"Wir fühlen uns sehr geehrt, dass unsere neue und überaus effiziente A350-900, die gerade ihren Erstflug absolviert hat, eine zentrale Rolle bei der künftigen Flottenmodernisierung von Air France-KLM spielen wird," sagte Fabrice Brégier, President und Chief Executive Officer von Airbus.

Die Air France-KLM-Gruppe betreibt derzeit eine Flotte von mehr als 190 Airbus-Flugzeugen, die sich aus acht A380, 31 A330, 13 A340, 25 A321, 54 A320, 41 A319 und 18 A318 zusammensetzt. Mit diesem neuen Auftrag gehört Air France-KLM zur exklusiven Gruppe der Airlines, die sich für alle Mitglieder der Airbus-Produktfamilie entschieden haben.

Flares gegen Missiles auch für Passagierflugzeuge

Ein intelligentes System zum Schutz von zivilen Flugzeugen gegen Raketenangriffe durch sog. MANPADS (Man-Portable Air-Defense Systems), hat Cassidian entwickelt. Dieses lässt den Überflug von Krisengebieten sowie Starts und Landungen auf zivilen Flughäfen als auch das Befliegen von zivilen Lufträumen zu.

Wie Cassidian mitteilte, hat das Unternehmen nach umfangreichen Untersuchungen einen positiven Bescheid der Luftfahrtbehörden EASA und LBA auf eine Voranfrage bekommen, der die Ausrüstung von Flugzeugen in Businessjet-Größe außerhalb des Linienverkehrs erlaubt. Dies betrifft u.a. Flugzeugbetreiber, die im Auftrag von Staaten oder Hilfsorganisationen Transporte in Krisengebiete anbieten und Angriffen mit leichten, infrarot-gelenkten Raketen, den sog. MANPADS, besonders ausgesetzt sind.

Erfassung durch UV-Strahlung – Zivile Zulassung

Die Cassidian-Lösung besteht aus einer Modifikation des militärischen Raketenabwehrsystems AMPS (= Airborne Missile Protection System), das die UV-Strahlung anfliegender Flugkörper erkennt und Täuschkörper, sog. Flares, auslöst, die den Suchkopf der Rakete ablenken.

Das System erfordert nur geringe Eingriffe in die Flugzeugarchitektur und erlaubt die Mitnahme von pyrotechnischen Täuschkörpern, wobei das Flugzeug seinen zivilen Status beibehält. Damit steht das bisher nur militärischen Kunden vorbehaltene AMPS ab jetzt auch allen zivilen Flugzeugbetreibern zur Verfügung, die ihre Mitarbeiter und Passagiere in Krisengebieten gegen MANPADS-Angriffe schützen wollen.

Flugzeuge mit militärischen Systemen an Bord dürfen in der Regel nur sehr eingeschränkt zivile Flughäfen und Lufträume nutzen, wodurch die operative Flexibilität solcher Flugzeugbetreiber wegen der nicht nutzbaren zivilen Infrastruktur stark eingeschränkt wird.

AMPS besitzt eine extrem niedrige Falschalarmrate sowie eine größtmögliche Vorwarnzeit und hat sich bis jetzt bereits an Bord von annähernd 200 militärischen Hubschraubern und Flugzeugen als hervorragender Schutz gegen die weitverbreitete Bedrohung durch infrarotgelenkte Raketen erwiesen.

Kooperation mit Flugzeuausrüster für große Strahlflugzeuge

Es basiert auf dem Flugkörperwarnsensor MILDS AN/AAR-60 (Missile Launch Detection System) sowie dem MILDS F AN/AAR 60 (V), einer speziellen Version für Strahlflugzeuge. Mit mehreren tausend MILDS-Sensoren im Einsatz ist Cassidian in diesem Segment Marktführer außerhalb der USA.

Zusammen mit dem Flugzeugausrüster EADS Elbe Flugzeugwerke in Dresden arbeitet Cassidian an einer Design- und Zulassungsstudie zur Integration von AMPS in Großraumflugzeuge, um auch Betreibern größerer Flugzeugmodelle zukünftig ein zivil zulassungsfähiges Schutzkonzept anbieten zu können.

EFW vereint vielfältige Luftfahrt- und Technologieaktivitäten unter einem Dach: die Entwicklung und Herstellung von Leichtbaukomponenten für Struktur und Innenraum für alle Airbus-Modelle, die Umrüstung von Passagierflugzeugen in Frachtflugzeuge, Wartung und Reparaturleistungen für Flugzeuge der gesamten Airbus-Familie sowie Engineering-Dienstleistungen rund um Zertifizierung und Zulassung.

 

Auszeichnung für Energiesparmaßnahmen am Airport

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Münchens Flughafen erhält zum dritten Mal das Klimaschutz-Zertifikat. Bereits zum dritten Mal in Folge wurde es ihm für seine erfolgreichen Bemühungen zur Verminderung der CO2-Emissionen verliehen. Bei der Initiative "Airport-Carbon-Accreditation", die vom europäischen Flughafendachverband ACI Europe ins Leben gerufen wurde, erreichte der Münchner Airport das "Level 3" und damit die zweithöchste von vier möglichen Bewertungsstufen.

Das Zertifikat wird an Flughäfen verliehen, die durch effektive und nachhaltig wirksame Schritte zur Verminderung der CO2-Emissionen beitragen und andere Partner am Flughafen – insbesondere die Luftverkehrsgesellschaften – in diese Bemühungen einbinden.

Für die Flughafen München GmbH (FMG) ist der Umwelt- und Klimaschutz bereits seit langer Zeit fester Bestandteil der Unternehmenspolitik. Schon im Jahr 2008 hat die FMG gemeinsam mit der Fraport AG, der Deutschen Lufthansa AG und der Deutschen Flugsicherung im Rahmen der Initiative "Luftverkehr für Deutschland" ein Perspektivenpapier verabschiedet, in dem ambitionierte Ziele für den Umwelt- und Klimaschutz im Luftverkehr bis zum Jahr 2020 festgelegt wurden.

Erste Ziele vorzeitig erreicht

Mittlerweile kann die FMG bei der Verwirklichung dieser Ziele einen ersten Erfolg vermelden. Die bis zum Jahr 2020 proklamierte Senkung der spezifischen CO2-Emissionen des Münchner Airports um 30 Prozent pro Verkehrseinheit im Vergleich zum Basisjahr 2005 ist schon jetzt erreicht. Unter einer Verkehrseinheit versteht man entweder einen Passagier oder 100 Kilogramm Luftfracht.

Lag der Ausstoß von CO2 am Münchner Flughafen im Jahr 2005 noch bei 5,28 Kilogramm pro Verkehrseinheit, so sank dieser im Jahr 2012 auf nur noch 3,66 Kilogramm pro Verkehrseinheit. Das entspricht einer Reduzierung um 30 Prozent. Das Ziel wurde also bereits acht Jahre vor dem geplanten Termin erfüllt.

Um die CO2-Senkung herbeizuführen, wurde in sämtlichen Betriebsbereichen des Münchner Flughafens eine Vielzahl von Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Neben zahlreichen Optimierungsprogrammen zur Reduzierung des Energiebedarfs und somit auch der CO2-Emissionen in den Bestandsanlagen kommt auch vermehrt innovative Technik wie zum Beispiel moderne LED-Beleuchtung zum Einsatz.

Fernwärmeanlage aus Biomasse wird ausgebaut

Im Bereich der Energieversorgung konnte die Effizienz erheblich gesteigert werden. Bereits die Hälfte der Fernwärme, die der Flughafen bezieht, stammt aus einem benachbarten Biomasseheizkraftwerk. Des Weiteren wird das flughafeneigene Blockheizkraftwerk mit einem Gesamtwirkungsgrad von über 80 Prozent durch eine noch effizientere Anlage ergänzt und in seiner Kapazität um rund 25 Prozent vergrößert.

Ein weiterer Baustein zur Reduzierung von CO2 ist die Errichtung von energieeffizienten Gebäuden und Anlagen, die bei Neubauten wie dem Satelliten vom Terminal 2 bereits von der ersten Planung an berücksichtigt werden. So gelten für alle Bauvorhaben der FMG die Grundsätze des nachhaltiges Bauens, nach denen durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien sichergestellt werden soll, dass bei allen Neubauten eine Reduktion der CO2-Emissionen um rund 40 Prozent gegenüber dem Altbestand erreicht wird.

Klimaanlagen für Flugzeuge extern betreiben

Ein besonders großes Projekt zur weiteren CO2-Reduzierung, bei dem es um die Klimatisierung der Flugzeuge an den Abstellpositionen geht, soll in Kürze starten. Ziel ist es, den Einsatz der flugzeugeigenen Hilfsturbinen künftig überflüssig zu machen, mit denen die Maschinen bisher unter vergleichsweise hohem Energieaufwand klimatisiert werden.

Dafür sollen künftig fest installierte Geräte an den Flugzeugabstellpositionen sorgen, die in den kommenden Monaten angebracht werden. Auch durch eine weitere Optimierung der Flugzeugrollzeiten von und zur Start- und Landebahn sollen zusätzliche CO2-Einsparungen ermöglicht werden.

Großauftrag von Singapore Airlines für Airbus A350 XWB

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Singapore Airlines (SIA) hat mit Airbus einen Festauftrag über den Kauf von 30 weiteren A350-900-Flugzeugen geschlossen und sich Optionen für 20 zusätzliche Flugzeuge gesichert. Mit diesem Auftrag bestätigt die Airline eine im vergangenen Monat angekündigte Kaufabsichtserklärung.

Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung kann die Airline bei der Ausübung der Optionen entweder die Grundversion A350-900 oder die größere A350-1000 wählen.

Dies ist bereits der dritte Auftrag von Singapore Airlines für die A350 XWB. Mit der heutigen Bestätigung erhöht sich die Zahl der von der Airline georderten A350 XWB auf 70 Flugzeuge plus 20 Optionen. Singapore Airlines wird die A350 XWB auf ihren Langstreckenverbindungen und regionalen Routen einsetzen.

"Wir freuen uns sehr, diesen jüngsten Auftrag von Singapore Airlines zu Beginn des A350 XWB-Testflugprogramms ankündigen zu können," sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Der Auftrag ist eine weitere klare Bestätigung für unsere völlig neu entwickelte A350 XWB. Sie bringt mit einer einzigen Produktfamilie einen Quantensprung bei der Effizienz und beim Komfort auf dem Markt für Großraumflugzeuge mittlerer Kapazität."

Airbus führt mit der Typenreihe A350 XWB (Xtra Wide Body) eine völlig neue Familie von Langstreckenflugzeugen mittlerer Passagierkapazität ein. Die neue Familie bringt im Vergleich zu vorhandenen Flugzeugen in dieser Größenkategorie eine deutliche Effizienzverbesserung mit einem um 25 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch und einer entsprechenden Reduzierung der CO2-Emissionen.

Nach dem erfolgreichen Erstflug der A350 XWB in der vergangenen Woche hat das umfassende Flugerprobungsprogramm für die A350 XWB begonnen. Die Indienststellung des ersten Kundenflugzeugs ist in der zweiten Jahreshälfte 2014 geplant.

100. Ausliferung der Airbus Military C295

Airbus Military steht vor der Auslieferung der hundertsten C295, seines marktführenden mittelschweren Transport- und Überwachungsflugzeugs, an die Royal Air Force Omans (RAFO). Dieser Meilenstein wurde heute auf der Paris Air Show im Beisein des omanischen Ministers für Verteidigungsangelegenheiten, H. E. Sayyid Badr bin Saoud Al Busaidi, und Domingo Ureña-Raso, President und CEO von Airbus Military, gefeiert.

Das Flugzeug ist die erste von insgesamt acht C295, die die RAFO im vergangenen Jahr bestellt hat. Die für taktische Transporteinsätze konfigurierte Maschine wird zunächst für die Grundausbildung in Sevilla genutzt und im Verlauf dieses Jahres in den Oman verlegt.

Die RAFO-Order umfasst für den Transporteinsatz und für Seeaufklärungs- und Patrouillenflüge konfigurierte Maschinen, wobei letztere mit Airbus Militarys eigenentwickelten, vollintegriertem Taktiksystem (Fully Integrated Tactical System – FITS) ausgerüstet sind. Der Bestellumfang umfasst zudem ein "Integrated Logistic Support"-Paket einschließlich eines Vollflugsimulators, der nächstes Jahr ausgeliefert werden soll.

Bislang wurden insgesamt 121 C295 bestellt. Die C295-Flotte ist in 15 Ländern in Betrieb und hat bisher mehr als 150.000 Flugstunden unter extremsten Bedingungen – etwa bei extremer Kälte oder Wüstenhitze oder in geringer Flughöhe über See – absolviert. Sieben Kunden haben bereits Folgeaufträge für die C295 erteilt und damit die Position des Flugzeugs als klarer Marktführer in seinem Segment gefestigt.

Die C295 der neuen Generation ist das ideale Flugzeug für militärische und zivile Zwecke wie humanitäre Einsätze, Seeaufklärung, Umweltbeobachtung, Such- und Rettungsmissionen oder Luftbildfotografie. Dank seiner Robustheit und Zuverlässigkeit und der einfachen Systemauslegung bietet dieses taktische Transportflugzeug die Vielseitigkeit und Flexibilität, die für Personen- und Truppenbeförderung, den Transport sperriger/palettierter Ladungen sowie für medizinische Evakuierungen, Versorgungs-/Verbindungseinsätze und Absetzmissionen benötigt wird.

Ryanair schließt Bestellung für 175 Next-Generation Boeing 737 ab

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Boeing und Ryanair haben heute eine feste Bestellung für 175 Next-Generation 737-800 Flugzeuge mit einem Wert nach Listenpreisen von 15,6 Milliarden US-Dollar finalisiert. Die Bestellung ist die größte Flugzeugbestellung einer europäischen Airline bei Boeing.

Michael O’Leary, President und CEO von Ryanair, und Ray Conner, Boeing Commercial Airplanes President und CEO, haben heute auf der Paris Air Show in einer feierlichen Zeremonie die Bestellung, die im März als Verpflichtung bekannt gegeben wurde, unterzeichnet. Die Boeing 737-800 ist die meistverkaufte Version der erfolgreichen Next-Generation 737 Familie.

Für ihre von Raynair-Chef O’Leary noch einmal explizit gelobte Verlässlichkeit, wie auch ihre Treibstoffeffizienz und Wirtschaftlichkeit bekannt, wird die Next-Generation 737-800 von führenden Fluggesellschaften auf der ganzen Welt eingesetzt. Zudem bietet sie den Betreibern die Flexibilität für ein breites Marktspektrum.

DLR und Dassault Aviation kooperieren bei Luftfahrtforschung

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der französische Luftfahrtkonzern Dassault Aviation beabsichtigen zukünftig in der Luftfahrtforschung gemeinsame Wege zu gehen. Schwerpunkte der anvisierten Kooperation werden in den Bereichen Flugphysik und Flugsteuerung liegen.

Am 18. Juni 2013 verabschiedeten beide Partner dazu eine gemeinsame Erklärung auf der Paris Air Show in Le Bourget, die durch den Vorsitzenden der Geschäftsführung und Chief Executive Officer Eric Trappier (Dassault) und den DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke unterzeichnet wurde.

"Ich freue mich, dass wir mit einem weiteren Partner in der europäischen Luftfahrtindustrie ins Gespräch kommen", sagt der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner. "Vielfältige Kooperationen mit der Industrie stärken das DLR als eine der führenden Luftfahrtforschungseinrichtungen Europas."

Eric Trappier von Dassault Aviation kommentiert das nun unterzeichnete Abkommen: "In den vergangenen Jahren hat Dassault Aviation eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der Luftfahrtforschung aufgebaut – diese Vereinbarung mit dem DLR stärkt unsere Rolle bei innovativen Luftfahrtprojekten der Zukunft."

Lastensteuerung und Winglets im Fokus

"Unter anderem bringt das DLR seine langjährige Forschungserfahrung in den Bereichen Aerodynamik, Lastensteuerung und Flugsystemtechnik ein", erläutert Prof. Rolf Henke. "Ebenso können unsere Wissenschaftler von den technischen Möglichkeiten bei Dassault Aviation profitieren". DLR und Dassault streben zudem gemeinsame Forschungsaktivitäten zum laminar-turbulenten Umschlag an Winglets an.

Winglets sind Aufsätze an den Tragflächenspitzen, die den Treibstoffverbrauch senken. Beide Partner stimmen überein, dass die gemeinsame Forschung auf Flugversuchsträgern eine mögliche Perspektive der Zusammenarbeit ist. Das aktuelle Rahmenabkommen läuft zunächst für ein Jahr und soll den Weg für Kooperationsprojekte ebnen.

DLR und Dassault Aviation sind zwei Protagonisten aus Forschung und Industrie, die zueinander passen. Das DLR deckt den gesamten Bereich von der Grundlagenforschung bis zur angewandten Luftfahrtforschung und Entwicklung ab. Große Testeinrichtungen wie Windkanäle und Simulatoren unterstützen die wissenschaftliche Arbeit für die Flugzeuge von morgen. Dassault Aviation steht als Entwickler und Produzent von Flugzeugen im globalen Wettbewerb der Luftfahrtbranche.

Forschungsaktivitäten sind ein fester Bestandteil in der Arbeit des Konzerns, um am Markt bestehen zu können. Zukünftig wird das DLR bei technischen Entwicklungen und Testkampagnen ein an Bedeutung gewinnender wissenschaftlicher Partner von Dassault Aviation sein.

Tunesiens neue Airline Syphax ordert A320neo und A320ceo

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Syphax Airlines, eine neue Fluggesellschaft in Tunesien, hat eine Grundsatzvereinbarung über den Kauf von drei A320neo unterzeichnet. Dieser Auftrag ist die erste NEO-Bestellung von einer in Afrika basierten Fluggesellschaft und stellt einen bedeutenden Durchbruch für Airbus in einem der am schnellsten wachsenden Märkte der Welt dar.

"Syphax Airlines konzentriert sich auf den weiteren Ausbau ihrer tunesischen, nordafrikanischen und europäischen Routen sowie die Erweiterung ihres Netzes nach Asien und Nordamerika über ihre Hubs in Tunis und Sfax. Außerdem möchten wir unseren Passagieren einen luxuriösen Service bieten", sagte Mohamed Frikha, Syphax Chairman und Director General.

"Mit der Aufnahme der A320neo in unsere Flotte können wir all diese Ziele erreichen und zugleich von Treibstoffeinsparungen in Höhe von 15 Prozent und Kosteneffizienz profitieren." Syphax hat außerdem drei A320ceo-Flugzeuge bestellt. Die Flugzeuge werden mit CFM-Triebwerken ausgestattet.

"Wir danken Syphax Airlines für ihr Vertrauen in Airbus und dafür, dass sie als erste afrikanische Fluggesellschaft einen Auftrag über unser NEO-Flugzeug aufgibt", sagte John Leahy, Chief Operating Officer Customers von Airbus. "Wir freuen uns darauf, die nahtlose Integration der A320neo-Flugzeuge von Syphax in ihre aktuelle A320-Flotte zu erleben. Der hohe Grad an Kommunalität zwischen den Flugzeugmodellen reduziert die Kosten für Wartung und Pilotentraining und wird der Airline Einsparungen ermöglichen."

Die Airline betreibt bereits zwei A319 und drei A320 und wird in Kürze den Betrieb einer geleasten A330-200 aufnehmen.

Die A320neo wird als Option für die A320-Familie angeboten und umfasst neue effizientere Triebwerke und aerodynamisch optimierte "Sharklets" an den Flügelspitzen. Beides zusammen ermöglicht Treibstoffeinsparungen von bis zu 15 Prozent.

Vueling nimmt Verbindung Hamburg – Málaga auf

Pünktlich zu den anstehenden Sommerferien nimmt Vueling ihre dritte Verbindung von Hamburg auf. Am heutigen Dienstag, den 18. Juni 2013, flog die spanische Airline erstmals Málaga an – nach Barcelona und Florenz die dritte Strecke, die Vueling in Hamburg anbietet. Málaga wird drei Mal wöchentlich bedient. Eingesetzt werden Maschinen vom Typ Airbus A320.

Bisher wurden Flüge von Hamburg nach Málaga lediglich von airberlin angeboten. "Wir begrüßen das Engagement von Vueling am Hamburg Airport sehr. Spanische Ziele bieten enormes Potenzial – gerade für günstige Qualitätsflüge wie man sie von Vueling kennt. Wir sind sicher, dass die Verbindung gut angenommen wird", sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

"Der kontinuierliche Ausbau der Strecken ab Deutschland findet im Rahmen unserer aktuellen Expansionspläne in Europa statt – mit dieser Wachstumsstrategie verstärken wir kontinuierlich unsere Position in den für uns relevanten Märkten. Daher freuen wir uns sehr, nun neben Barcelona und Florenz mit Málaga drei attraktive Destinationen ab Hamburg anbieten zu können", so Dr. Julio Rodriguez, CCO von Vueling.

Die Flugtage und -zeiten

Hamburg-Málaga: Dienstag, Donnerstag, Samstag

  • Abflug: 19:30 Uhr
  • Ankunft: 22:55 Uhr

 

Málaga-Hamburg: Dienstag, Donnerstag, Samstag

  • Abflug: 15:35 Uhr
  • Ankunft: 18:55 Uhr

 

ILA 2014 in Berlin mit Top-Themenangeboten

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Vom 20. bis 25. Mai präsentiert die ILA Spitzentechnologie aus allen Geschäftsfeldern der Aerospace-Industrie. Mit einer klaren inhaltlichen und räumlichen Struktur planen die Veranstalter der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung die kommende Berlin Air Show.

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) sowie die Messe Berlin GmbH greifen auf der ILA 2014 mit ihren jeweiligen ILA-Segmenten die aktuellen Entwicklungen des Marktes auf. Dazu zählen unter anderem „Zivile Luftfahrt“, „Raumfahrt“, „Verteidigung und Sicherheit“, „Unbemannte Flugsysteme“, „Ausrüstung, Triebwerke und Werkstoffe“ mit dem angegliederten „International Suppliers Center ISC (20.-22.5.)“, „Hubschrauber“ und das „ILA CareerCenter“ (23.-24.5.). Daneben findet ein qualitativ hochwertiges Konferenzprogramm mit ausgewählten Leitkongressen statt.

Dietmar Schrick, Hauptgeschäftsführer des BDLI: „Die ILA hat sich, seit ihrem Umzug nach Berlin im Jahr 1992, zu einem der wichtigsten Branchentreffs der Luft- und Raumfahrt weltweit entwickelt. Das Wachstum in unserer Branche ist eine gute Basis, um auch in 2014 wieder eine erfolgreiche Geschäftsmesse zu gestalten und die Öffentlichkeit über die technologischen Fortschritte und Errungenschaften zu informieren – durch attraktive Ausstellungen und Stände, durch ein einmalig großes Angebot an hochwertigen branchenspezifischen Konferenzen und durch zahlreiche modernste Fluggeräte am Boden und in der Luft.“

Stefan Grave, ILA-Direktor der Messe Berlin GmbH: „Die ILA ist eine Messe der kurzen Wege durch die räumliche Konzentration der einzelnen Geschäftsfelder der Luft- und Raumfahrt. Das macht den Messebesuch für alle Branchenvertreter höchst effizient. Zur Effizienz trägt in hohem Maße die Infrastruktur des 2012 in Betrieb genommenen Ausstellungsareals bei, die weiter entwickelt wird und vor allem auch die unmittelbare Umgebung des Geländes betrifft.“

Die drei ersten ILA-Tage (20.-22.5.2014) sind ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten. Das Publikumswochenende (23.-25.5.2014) bietet unter anderem ein mehrstündiges Flugprogramm der Extraklasse mit Fluggeräten aller Größen, Kategorien und aus allen Epochen der Luftfahrtgeschichte. Veranstaltungsort ist das Berlin ExpoCenter Airport, das im Jahr 2012 mit der ILA eingeweiht wurde. Es liegt direkt neben dem künftigen Hauptstadtflughafen BER und ist mit Taxiways zur neuen südlichen BER-Runway verbunden.

Aussteller erhalten bei Anmeldung bis zum 31. Oktober 2013 einen Frühbucherrabatt in Höhe von zehn Prozent auf die Standflächenmiete (kein Discount für Ausstellung von Fluggerät).

Die Segmente der ILA 2014 in Berlin

ILA Civil Aviation – Business und Zubehör

Auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten setzt die Verkehrsluftfahrt ihren Höhenflug durch innovative Technologien, Öko-Effizienz und verbessertes Flotten- und Traffic-Management im Flugbetrieb sowie bei der Infrastruktur weiter fort. Die ILA positioniert sich dabei als wichtiges Drehkreuz für Anbieter von Flugzeugen, Triebwerken und peripheren Systemen, für Fluggesellschaften, Flughäfen und die Flugsicherung, für Banken und Leasingfirmen, die Handling- und Dienstleistungsbranche sowie politische Entscheider.

Im Fokus stehen dabei fortschrittliche Fluggeräte mit einer Vielzahl neuer Programme im Single-Aisle- und Wide-Body-Bereich sowie neueste Trends bei Wartung und Instandhaltung, der Ausbildung von Cockpit- und Bodencrews und der Flugzeugabfertigung.

ILA Space – Institutionen und Protagonisten der Raumfahrt

Die ILA ist die Aerospace-Messe mit einem der weltweit größten Raumfahrtauftritte. Unter dem Motto „Space for Earth“ werden alle Bereiche der Raumfahrt von Trägersystemen über Raumfahrtanwendungen bis hin zur bemannten Raumfahrt und Exploration dargestellt. Im ILA Space Pavilion präsentieren die Europäische Weltraumorganisation (ESA), das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die im Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) organisierten Raumfahrtunternehmen unter Projektleitung des BDLI deutsche und europäische Raumfahrtkompetenz.

In der Space- und Aeronautic World präsentieren sich internationale Raumfahrtunternehmen und –institutionen auf ihren Messeständen. Highlight des umfassenden Raumfahrt-Konferenzprogramms wird auch 2014 der international hochrangig besetzte Space Day sein. Auch auf der ILA 2014 ist damit das Segment „Space“ das ideale Forum zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen Unternehmern, Wissenschaftlern, Hochschulen, Anwendern sowie Administratoren und Entscheidungsträgern der Raumfahrtagenturen und der Politik.

ILA Defense and Security – Strukturelle Herausforderungen

Für die Streitkräfte und die wehrtechnische Industrie ergeben sich aus Strukturen, veränderten Einsatzkonzepten sowie Budgetlimits die Notwendigkeiten vorhandene Fähigkeitslücken flexibel, effektiv, kostengünstig und kreativ zu schließen. Wie diese effektiv und kostengünstig geschlossen werden können, wird auf der ILA 2014 thematisiert.

Auch gemeinsame Lösungsansätze für neue Bedrohungsszenarien werden im Schwerpunkt des Dialogs zwischen Politik, Militär und Industrie stehen. Fliegende Waffensysteme werden am Boden und im Flugbetrieb vorgestellt. Im Einsatzpavillon präsentieren Industrie und Bundeswehr die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Daneben werden auch „konventionelle“ Themen wie Wartung, Instandhaltung und Ausbildung im Fokus der ILA und ihres Konferenzprogramms stehen.

ILA Equipment, Engines, Materials – Innovativ am Boden

Die ungebremste Nachfrage nach modernstem ökologisch und ökonomisch effizientem Fluggerät zwingt die Systemhersteller und ihre Zulieferer, die Prozesskette bei Entwicklung, Fertigung und Betreuung von Flugzeugen und Bodensystemen noch optimaler zu gestalten. Mit dem International Suppliers Center ISC bietet die ILA der Zulieferindustrie den idealen Marktplatz zur Anbahnung von Geschäftskontakten mit OEMs und First Tier Suppliern. Und exklusiv ermöglichen die International Buyers’ Days den ISC-Ausstellern direkte Geschäftskontakte mit Einkäufern und Entwicklungsverantwortlichen.

ILA Helicopter – Größte Plattform europaweit

Ob Personen- oder Lastentransport, Offshore- oder Rettungseinsatz: Auch der Hubschrauber-Markt steht vor neuen Herausforderungen. Die ILA ist für die Helikopter-Branche die zentrale europäische Marketingplattform. Die gesamte Bandbreite ziviler wie militärischer Hubschrauber präsentiert sich in Berlin mit ihrem vielfältigen Einsatzspektrum. Für Hersteller wie Nutzer sind dabei die auf der ILA gezeigten Neuentwicklungen von Fluggerät, Ausrüstung und Komponenten sowie aktuelle Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung von besonderem Interesse.

ILA Unmanned Aircraft Systems – Stark wachsender Markt

Unbemannte fliegende Systeme (UAS) sind das am rasantesten wachsende Segment der Branche und stehen besonders in Europa erst am Anfang einer vielseitigen Nutzung. Grundvoraussetzung für die positive Entwicklung des unbemannten Fliegens ist die Integration in den kontrollierten Luftraum.

Neben der 2012 erfolgreich eingeführten UAV-Plaza wird der Bedeutung der unbemannten fliegenden Geräte und Systeme durch einen eigenen, benachbarten Hallenbereich Rechnung getragen. Dort werden die Elemente Trägersysteme, Bodenstation, Sensorik und Flugführung, Training und Simulation und die zivile wie militärische Anwendung unbemannter Fluggeräte präsentiert.

ILA General Aviation – Breites Angebot

Auch der Privat- und Geschäftsflugverkehr steht wie die Verkehrsluftfahrt im Zeichen von Nachhaltigkeit und ökologischer wie ökonomischer Verträglichkeit. Dies gilt für die auf der ILA präsentierten Fluggeräte genauso wie für Bodensysteme und das Flugplatz-Management. Die General Aviation präsentiert sich auf der ILA 2014 vom Ultraleichtflugzeug über Sport-, Schul- und Reiseflugzeuge bis hin zum Geschäfts- und Firmenflugzeug.

ILA CareerCenter – Größte Aerospace Jobmesse der Welt

Die hoch innovative und volkswirtschaftlich bedeutsame Schlüsselbranche Luft- und Raumfahrt benötigt eine ständig wachsende Zahl an hoch qualifizierten Facharbeitern, Ingenieuren und Wissenschaftlern, um die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Luft- und Raumfahrt zu stärken. Das ILA CareerCenter, die größte Aerospace-Jobbörse der Welt, ist eine attraktive Plattform für Jobsuchende auf der ILA.

Mit direktem Kontakt zu Arbeitgebern aus der zivilen und militärischen Luft- und Raumfahrt eröffnen sich im ILA CareerCenter die besten Einstiegsmöglichkeiten für die Karriere. Auf Messeständen, Konferenzen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops kommen Unternehmen und Institutionen mit Young Professionals, Absolventen, Studierende und Schülern zusammen.

ILA Conferences – Breitestes Spektrum an Luftfahrtthemen

Das Kongressprogramm der ILA Berlin Air Show ist führend in der Branche. Mit ihren qualitativ hochwertigen Symposien, Seminaren, Tagungen und Konferenzen bietet die ILA auf diesem Gebiet das weltweit breit gefächertste branchenspezifische Angebot im Aerospace-Sektor. Der Kongressbereich der ILA spiegelt die Segmentpolitik konsequent wider und bietet zukunftsorientierte sowie tagesaktuelle Themen in allen Bereichen. Im Umfeld der einzelnen Veranstaltungen bietet sich die Möglichkeit zu weiterführenden Kontakten in die Branche und zum intensiven Networking.

104-jährige Geschichte der ILA

Die ILA gilt seit ihrer Erstveranstaltung im Jahre 1909 als älteste Luftfahrtmesse der Welt. Nach der Premiere 1909 in Frankfurt/Main fand sie von 1912 bis zum Zweiten Weltkrieg in Berlin statt. Mitte der 1950er Jahre erlebte die ILA ihre Wiedergeburt mit einer mehr als 30 Jahre dauernden Präsenz auf dem Flughafen Langenhagen in Hannover. Seit 1992 bildete die ILA alle zwei Jahre am Standort Berlin/Brandenburg die Luft- und Raumfahrt umfassend im Rahmen einer internationalen Fach-, Konferenz- und Publikumsmesse auf dem Flughafen Schönefeld ab.

Im Jahr 2012 fand die Berlin Air Show erstmals auf dem neuen Veranstaltungsgelände Berlin ExpoCenter Airport statt. Mit der größten Beteiligung in ihrer über 100-jährigen Geschichte zeigten auf der ILA 2012 1.243 Aussteller aus 46 Ländern eine eindrucksvolle Leistungsschau an Produkten und Dienstleistungen aus allen Bereichen der Aerospace-Industrie. 282 Fluggeräte aller Größen und Kategorien wurden am Boden und in der Luft präsentiert. Rund 230.000 Besucher, darunter 125.000 Fachbesucher, wurden im Verlauf der Messe registriert.

Mehr Informationen über die ILA Berlin Air Show 2014 gibt es aktuell auch auf einem eigenen ILA-Stand auf der Paris Air Show 2013 (Halle 2c-CD-368) in Le Bourget – vom 17. bis 23. Juni 2013.

Lufthansa: mehr Automaten zum Gepäck aufgeben

Lufthansa investiert in innovative Technologien, die Fluggästen mehr Komfort bieten. Passend zur Ferienreisezeit können Passagiere nun an den Flughäfen Frankfurt, München und Hamburg die Vorzüge von insgesamt 39 Gepäckautomaten profitieren und ihre Koffer selbst aufgeben.

Wer sich ab 23 Stunden vor Abflug online, mobil oder an einem Check-in-Automaten seine Bordkarte ausgestellt hat, geht einfach zu einem der Gepäckautomaten und schickt seine Koffer ohne lange Wartezeit selbst auf die Reise. Anschließend können Kunden direkt die Sicherheitskontrolle passieren und zu ihrem Gate gehen.

Positive Resonanz bei Testlauf

Das Prinzip: Das Gepäckstück wird auf das Band gestellt, der Barcode der Bordkarte auf den Scanner gelegt. Der Gepäckautomat erstellt einen selbstklebenden Anhänger, der leicht am Koffer befestigt werden kann. Im Anschluss transportiert der Automat das Gepäckstück zu den Förderbändern des Flughafens und der Fluggast erhält einen Ausdruck seiner Quittung.

Dieser Dienst wurde im vergangenen Jahr über mehrere Monate in München und Frankfurt getestet. Aufgrund der positiven Kundenresonanz und der hohen Nutzung wurde dieses Serviceangebot nun ausgeweitet. Seither haben Fluggäste der Lufthansa bereits mehr als 640.000 Gepäckstücke über die Automaten eingecheckt.

Die Standorte der neuen Gepäckautomaten

  • Frankfurt: 16 Gepäckautomaten, 8 in Abflughalle B, 8 in Abflughalle A (Terminal 1)
  • München: 19 Gepäckautomaten, 13 am südlichen, 6 am nördlichen Seiteneingang (Terminal 2, Abflug)
  • Hamburg: 4 Gepäckautomaten am "Inselkopf" der Check-in Reihen 7 und 8 (Terminal 2)