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Boeing, TUI und NASA testen Technologien auf ecoDemonstrator 757

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Boeing hat eine mehrmonatige Testflug-Kampagne mit einem ecoDemonstrator 757 gestartet. Dabei sollen neue Technologien zur Verbesserung der Effizienz von Passagierflugzeugen, beim Lärm- und CO2-Ausstoß erreicht werden. Die Testkampagne mit dem ecoDemonstrator 757 wird in Zusammenabeit mit TUI und der NASA durchgeführt.

Seit dem Start des ecoDemonstrator-Programmes 2011 wurden damit schon mehr als 40 Technologien mit einer Next-Generation 737 bzw. einem 787 Dreamliner getestet.

Insektenschutz für laminare Strömung

Die Testflüge der B757 aus dem ecoDemonstrator-Programm dienen der Ausarbeitung und Prüfung neuer Technologien und Mehtoden, um die Umwelt-Auswirkungen von Flugzeugen zu verbessern. Als Ergebnis sollen Erkenntnisse zu neuen Technologien schneller bei den Airline-Kunden ankommen.

Bei den aktuellen ecoDemonstrator-Flügen wird auf dem linken Flügel eine Verringerung der Umwelteinflüsse auf die laminare Strömung zur Verbesserung des aerodynamischen Wirkungsgrades erprobt. Beispielsweise soll ein Krueger-Schild die Vorderkante der 757 ecoDemonstrator vor Insekten schützen. Am rechten Flügel führt Boeing Versuche entsprechend einer Vereinbarung mit dem Environmentally Responsible Aviation (ERA)-Projekt der NASA durch. Die NASA will hier Insekten-abweisende Beschichtungen testen, um die Überreste nach Insekten-Schlägen von der Flügelvorderkante zu verringern. So soll über den Rest des Flügels eine verbesserte laminare Strömung, welche den Luftwiederstand senkt, ermöglicht werden.

Am Seitenleitwerk testen NASA und Boieng eine aktive Strömungskontrolle, um den Luftstrom über das Ruder aerodynamisch wirksamer zu gestalten. Nach Prognosen und Tests aus dem Windkanal könnte die Effizienz des Ruders um bis zu 20 Prozent verbessert werden, was in Zukunft sogar ein kleineres Leitwerk-Design möglich machen könnte.

Verbesserungen für die zivile Luftfahrt

Abgesehen von proprietärem Boeing-Know-how sollen die von der NASA in Zusammenarbeit mit Boeing erlangten Ergebnisse vom ecoDemonstrator zum Vorteil der gesamten Industrie öffentlich zugänglich gemacht werden. Die TUI Group, ein Touristik-Anbieter mit sechs Airlines, arbeitet mit Boeing an der Reduzierung des Kohlenstoff-Ausstoßes, und will der Branche ebenso Inspiration zur Reduktion von Umweltbelastungen sein.

Boeing will noch in diesem Jahr weitere Tests mit dem ecoDemonstrator 757 durchführen, der für diese Kampagne geleast wurde.

217 Jahre alte Brücke auf Hamburger Flughafengelände freigelegt

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Sie ist schlicht und unscheinbar, doch sie hat große historische Bedeutung: Eine kleine, mehr als 200 Jahre alte Brücke über die Tarpenbek auf dem Gelände vom Hamburg Airport soll aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden.

Das Bauwerk – auch „Dänenbrücke“ genannt – wurde von der Hamburger Kulturbehörde als erhaltenswert eingestuft und jetzt von 18 Mitarbeitern des Flughafens mit Schaufeln und Spaten wieder vollständig freigelegt. „Wir möchten die 1798 unter dem dänischen König Christian VII aus Granitblöcken erbaute Brücke auch für nachfolgende Generationen sichern“, sagt Jan Eike Hardegen vom Zentralbereich Umwelt am Hamburg Airport.

Grenze Preußens zu dänischer Verwaltungszone

Die Kulturbehörde sieht das Brückenbauwerk aus dem 18. Jahrhundert als ein wichtiges Dokument der territorialen Verhältnisse des heutigen Hamburgs aus der Zeit um 1800. Sie bildete einst die Grenze zwischen der damals unter dänischer Verwaltung stehenden Herrschaft Pinneberg und dem angrenzenden Preußen. Bis zur Flussregulierung 1932 führte die Brücke als Teil des damaligen Kirchenweges zwischen Hummelsbüttel und Niendorf über die Tarpenbek. Sie lag teils auf Hamburger, teils auf holsteinischem (Herrschaft Pinneberg) und später preußischem Gebiet.

Da zusammen mit der Tarpenbek-Regulierung auch die Hoheitsgrenzen zwischen Hamburg und Preußen geändert wurden, befand sich die Brücke eines Tages vollständig auf preußischem Territorium in der Gemeinde Niendorf. Durch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 gelangte sie schließlich auf Hamburger Grund. Damit gehört sie heute zu den ältesten Brücken Hamburgs.

Bei dem Bau westlich des Kreuzes der beiden Start- und Landebahnen handelt es sich um eine 3,80 Meter breite und acht Meter lange sogenannte Balkenbrücke aus Granitblöcken und –platten. Als Geländer dienen hochkant aufgestellte, etwa 60 Zentimeter hohe Granitblöcke. Auf der Westseite sind das Monogramm des dänischen Königs – C7 – und das Baujahr 1798 in den Mittelstein der Begrenzung gemeißelt.

Tarpenbek: Grenzfluss zu Schleswig-Holstein

Die Tarpenbek hat zwei Quellflüsse: Die Tarpenbek-Ost entspringt in der Nähe der Glasmoorstraße im Nordosten von Norderstedt. Die Tarpenbek-West hat ihre Quelle im wilden Moor, nördlich der Straße „Alter Kirchenweg“ im Nordwesten von Norderstedt. Tarpenbek-Ost und -West sind etwa einen Meter breit und fast knietief. Beide vereinen sich kurz vor der schleswig-holsteinisch/hamburgischen Landesgrenze zur Tarpenbek. Sie ist auch heute noch von der Straße „Schmuggelstieg“ bis zum Hochwasserrückhaltebecken „Krohnstieg“ Grenzgewässer zwischen der Stadt Norderstedt im Westen und der Freien und Hansestadt Hamburg im Osten. Das westliche Ufer gehört zu Schleswig-Holstein, das östliche zu Hamburg.

Germanwings steuert im Sommerflugplan mehr Ziele an

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Mit einem deutlich erweiterten Angebot startet Germanwings am Sonntag, 29. März 2015, ihren Sommerflugplan für 2015. Bis zum 25. Oktober 2015 hat die deutsche Airline dann von den Standorten Düsseldorf, Köln/Bonn, Stuttgart, Hamburg, Berlin-Tegel, Hannover und Dortmund insgesamt 132 Ziele in 31 Ländern im Angebot. Der Ausbau des Angebots an Sommerzielen zieht sich über fast alle Standorte der Lufthansa-Tochter.

Ab Düsseldorf sind die Flugverbindungen nach Athen (drei Flüge pro Woche), Jerez de la Frontera (ein Flug pro Woche), Jersey (ein Flug pro Woche) sowie Reykjavik (zwei Flüge pro Woche) neu im Angebot. Mit den Destinationen Porto und Faro nimmt Germanwings ab Düsseldorf im April zwei weitere neue Strecken nach Portugal auf. Zudem ergänzt Marseille mit vier Flügen pro Woche das Flugangebot nach Frankreich.

Ab Berlin-Tegel wird Palermo künftig mit zwei wöchentlichen Flügen bedient. Von Berlin-Tegel und Hamburg ist Izmir im Sommer neu mit jeweils zwei Flügen pro Woche angebunden. Zum Hamburger Flugangebot kommen noch Bari, die Hauptstadt Apuliens, und ab dem 22. Juli Zagreb mit jeweils einem wöchentlichen Flug hinzu.

Mit den neuen Verbindungen nach Nizza (drei Flüge pro Woche), Amsterdam (sechs Flüge pro Woche) und Valencia (vier Flüge pro Woche) wird das Angebot ab Stuttgart im Sommerflugplan abgerundet. In den Sommerferien werden zudem die Strecken Köln/Bonn – Pristina (ein Flug pro Woche), Stuttgart – Tunis (ein Flug pro Woche) und Stuttgart – Tirana (ein Flug pro Woche) neu angeboten.

Ruag Aerostructures erhält Bayerischen Qualitätspreis

Aufgrund hervorragender Ergebnisse in allen Qualitätskriterien wurde der Ruag Aerostructures im deutschen Oberpfaffenhofen der Bayerische Qualitätspreis 2015 verliehen. Die Ruag ist eines von drei Industrieunternehmen, das vom Bayerischen Staatsministerium in zehn Bewertungskategorien ausgezeichnet wurde.

Die Ruag Aerostructures hat sich für den Bayerischen Qualitätspreis anfangs November 2014 bei der vom Bayerischen Wirtschaftsministerium beauftragten Technischen Universität München beworben. Anhand der Bewerbungsunterlagen von rund 40 Unternehmen wählte ein Gremium, das sich aus Fachleuten der Bereiche Industrie, Handel, Dienstleistung, Verwaltung und Wissenschaft zusammensetzt, herausragende Unternehmen aus, die zusätzlich auditiert wurden.

Die Kategorien umfassten beispielsweise Qualitätsstrategie, Qualitätskosten, Qualität in Forschung und Entwicklung oder Qualität in der Produktion. Die Ruag wurde als eines von drei Industrieunternehmen für ihr hervorragendes Ergebnis in allen Qualitätskategorien ausgezeichnet.

Dr. Alexander Toussaint, CEO der Division Ruag Aerostructures, freut sich: „Dass wir den Preis bekommen haben, bestätigt unser hohes Qualitätsniveau und den Fortschritt, den wir in den letzten Jahren machen konnten.“ Ruag Aerostructures stach im Prüfprozess vor allem durch die Vorstellung eines internen Qualitätszirkels hervor und dadurch, wie die Mitarbeitenden in unterschiedlichste Lösungsprozesse einbezogen werden. Weiter wurde auch das aktive, konstruktive Einbringen des Lieferanten Ruag Aerostructures in die Prozesse des Kunden Airbus hervorgehoben.

Die Ruag Aerostructures ist globale First-Tier-Lieferantin im Flugzeugstrukturbau für zivile und militärische Kunden. Die Leistungsschwerpunkte sind: Entwicklung, Herstellung und Endmontage von vollständigen Rumpfsektionen, von Flügel- und Steuerungskomponenten sowie von anspruchsvollen Baugruppen und Bauteilen für zivile und militärische Flugzeuge. Aufgrund ihrer starken Kompetenz in der Steuerung internationaler und komplexer Supply-Chain-Netzwerke verantwortet sie die globalen Lieferketten von Rumpfsektionen für Airbus und Bombardier. Im Bild eine Rumpfsektion für einen Airbus A320-

Der Bayerische Qualitätspreis war die erste Auszeichnung ihrer Art in Deutschland und wird seit 1993 jährlich als eine Art Gütesiegel verliehen. Träger ist das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Das jeweilige Unternehmen muss einen oder mehrere Standorte in Bayern haben und mindestens 30 Prozent seines Geschäfts in Deutschland abwickeln.

MD-11 Frachtflugzeug der Lufthansa erhält indischen Gruß als Name

Ein MD-11 Frachtflugzeug von Lufthansa Cargo trägt künftig den Namen „Namaste India“, was etwa mit „Guten Tag Indien“ übersetzt werden kann, durch die Welt. Das Flugzeug mit der Kennung D-ALCJ wurde auf dem Indira Gandhi International Airport in Delhi/Indien von Dr. Alexis von Hoensbroech, Vorstand Produkt und Vertrieb von Lufthansa Cargo, sowie Seiner Exzellenz, Shri Ashok Gajapathi Raju Pusapati, Honourable Union Minister of Civil Aviation, in einer feierlichen Zeremonie getauft.

Gemäß der indischen Tradition wurde dazu eine Kokosnuss geöffnet und das Flugzeug mit dem in Indien üblichen Getränk beträufelt. Der Taufname des Flugzeugs „Namaste India“ symbolisiert die Bedeutung Indiens als einer der wichtigsten Märkte im weltweiten Luftfrachtverkehr. Dr. Alexis von Hoensbroech sagte: „Die Begrüßungsformel ‚Namaste India‘ steht für die enge Verbindung zwischen Lufthansa Cargo und Indien. Wir sind stolz, der führende europäische Carrier bei Luftfrachttransporten zwischen Indien und Europa zu sein.“

Lufthansa Cargo ist seit 1959 für die Kunden in Indien im Einsatz, seit den 1970er Jahren wird das Land mit eigenen Frachtflugzeugen angesteuert. Heute bietet Lufthansa Cargo ihren Kunden 59 wöchentliche Verbindungen zwischen Indien und Europa inklusive der Verbindungen der Lufthansa Passage Airlines und Austrian Airlines.

Die „Namaste India“ ist bereits das achte Flugzeug von Lufthansa Cargo, das in den vergangenen Monaten neu getauft wurde. Die Namen der Frachter orientieren sich an der siegreichen Leitidee eines offenen Kreativwettbewerbs, den Lufthansa Cargo zur Namensgebung ihrer gesamten Flotte 2013 ausgeschrieben hatte. Aus den mehr als 40.000 potenziellen Flugzeugnamen, die innerhalb von sechs Wochen bei Lufthansa Cargo eingereicht wurden, entschied sich eine Jury für die Leitidee „Say hello around the world“. Entsprechend werden alle Frachter der Lufthansa Cargo Flotte fortan auf Begrüßungsformeln in rund 20 Sprachen getauft.

Schweizer Luftfahrt: Hohes Niveau und Druck aus der Branche

Die schweizerische Zivilluftfahrt weist im internationalen Vergleich bezüglich Effizienz und Qualität weiterhin einen hohen Standard aus. Die Konkurrenz aus der Golfregion macht sich aber zunehmend bemerkbar. Die Gesellschaften aus dieser Region profitieren von besseren Bedingungen als die Schweizer Airlines. Dies zeigt das zweite Monitoring der Wettbewerbsfähigkeit der Luftfahrt in der Schweiz. Im Auftrag des Bundesamtes für Zivilluftfahrt BAZL, der Aerosuisse, der Flugsicherungsgesellschaft Skyguide, der Swiss sowie der Swiss International Airports Association wurde 2012 durch die Münchner Intraplan Consulting erstmals die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Zivilluftfahrt in den Bereichen Verkehrsnachfrage, Infrastruktur und Verkehrsangebot, politische und fiskalische Rahmenbedingungen, Umweltschutz und Flugsicherheit erfasst.

Das Monitoring soll im Zweijahresrhythmus fortgeführt werden, um so die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der Luftfahrt in der Schweiz verfolgen zu können.

Sicherheit und Angebot auf hohem Niveau

Das heute veröffentlichte zweite Monitoring zeigt, dass die Schweizer Luftfahrt in vielen Bereichen wettbewerbsfähig ist. So hält der Bericht fest, dass die Fluggesellschaften, die Flughäfen und die Flugsicherung ihre Aufgaben unter den vorgegebenen Rahmenbedingungen mit hoher Effizienz erfüllen. Die Qualität wird als hoch erachtet, sei es bei der Vielfalt des Angebotes oder beim hohen Sicherheitsniveau. Bei den Aussichten zeigen sich aber zunehmende Kapazitätsengpässe auf den beiden Flughäfen Zürich und Genf sowie ein steigender Kostendruck.

Neu wird im zweiten Monitoringbericht auf die sich verschärfende Konkurrenzsituation durch Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten eingegangen. Diese hätten deutlich bessere Rahmenbedingungen als die europäischen und schweizerischen Fluggesellschaften. So profitieren die Golf-Airlines und die Turkish Airlines auf ihren Heimflughäfen insbesondere von deutlich tieferen Kostenstrukturen und weniger betrieblichen Einschränkungen wie beispielsweise Nachtflugsperren. Zudem werden in dieser Region die Flughafeninfrastrukturen und die Flugzeugflotten massiv ausgebaut. Die Schweizer Flughäfen können hingegen dank der Golf-Airlines von zusätzlichen Passagieren profitieren.

Ausblick durch mehrere Faktoren verhalten

Der Ausblick für die Wettbewerbsfähigkeit der schweizerischen Luftverkehrsbranche fällt verhalten aus. Nebst dem hohen Kostenniveau zeigt sich, dass die Kapazität aufgrund der vorhandenen Infrastruktur und der einschränkenden Betriebsregelungen zunehmend unzureichend sein wird. Hinzu kommen in jüngster Zeit die Auswirkungen der Frankenstärke als weiteres belastendendes Element. Im Interkontinentalverkehr müssen die Schweizer Airlines mit einer Schwächung ihrer Marktposition gegenüber der Konkurrenz aus dem Golf und der Türkei rechnen.

Lufthansa reagiert auf Streiks mit Umbuchungen innerhalb der Gruppe

Von den für morgen geplanten Lufthansa-Langstrecken- und Frachtflügen aus Deutschland werden mehr als die Hälfte stattfinden. Trotz Streik wird es bei Lufthansa Cargo voraussichtlich zu keinen streikbedingten Flugstreichungen kommen. Von geplanten 85 Flügen aus Deutschland werden 43 stattfinden. Für Freitag rechnet Lufthansa auf der Langstrecke wieder mit einem weitestgehend planmäßigen Flugbetrieb. Bereits ab morgen wird der heute bestreikte Kurz- und Mittelstreckenverkehr wie geplant durchgeführt.

Die Lufthansa Gruppe wird trotz des heutigen Streiks einen Großteil ihrer rund 3.000 Flüge durchführen und den meisten Passagieren Alternativen durch Umbuchungen auf andere Flüge bieten. Nachdem die Vereinigung Cockpit (VC) noch vor Beginn des Kurz- und Mittelstreckenstreiks bei Lufthansa Passage am 18. März einen weiteren Streik auf der Langstrecke sowie bei Lufthansa Cargo für den gesamten Donnerstag, 19. März angekündigt hatte, hat Lufthansa auch hier für den gesamten Streikzeitraum einen Sonderflugplan veröffentlicht. Der Sonderflugplan für den Kurz-und Mittelstreckenverkehr für heute wird wie geplant durchgeführt.

Austrian Airlines mit Boeing 777 statt A320

Für Lufthansa steht heute und morgen die Information und Betreuung der vom Streik betroffenen Fluggäste im Vordergrund. Das Unternehmen greift dabei auf die Hilfe weiterer Fluggesellschaften in der Lufthansa Group zurück. So ist Austrian Airlines auf der Strecke Frankfurt-Wien heute dreimal mit einem Großraumflugzeug vom Typ Boeing 777 mit über 300 Sitzen, dem größten Flugzeug in der Flotte von Austrian Airlines geflogen. Normalerweise wird diese Verbindung mit einem Flugzeug der A320-Familie bedient.

Germanwings, die normalerweise nicht aus Frankfurt heraus fliegt, hat heute Flüge von Frankfurt nach Düsseldorf beziehungsweise nach Rom von Lufthansa übernommen.

Tommy Haas kommt zum Tennis für jedermann am Flughafen München

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Miterleben und mitspielen: Im Rahmen einer Partnerschaft mit den BMW Open bietet der Flughafen München bereits im Vorfeld des bekannten ATP-Turniers Tennis für Jedermann: Von Mittwoch, 01. April bis Montag, 20. April, können sportbegeisterte Passagiere, Besucher und Mitarbeiter auf zwei Tenniscourts im Forum des München Airport Centers (MAC) ihre Tenniskünste demonstrieren. Zudem gibt es Schnupperkurse für Jung und Alt sowie spezielle Kindercamps für den Nachwuchs zwischen fünf und 16 Jahren. Eine Anmeldung zu den Kursen ist – mit Ausnahme der Kindercamps – nicht nötig, hier gilt das Motto „Wer zuerst kommt, spielt zuerst“.

Werktags können Passagiere und Besucher ohne Anmeldung zwischen 12:00 und 14:00 Uhr die Schläger schwingen. Auch wer nur zuschauen will, kommt auf seine Kosten: So können von der eigens am Center-Court aufgebauten Tribüne Show-Trainings und Show-Matches u.a. mit den Bundesligaspielern vom MTTC Iphitos sowie Leistungsklassenturniere und Wildcard-Turniere für die Qualifikation zu den BMW Open verfolgt werden. Auch prominenter Besuch hat sich angekündigt – so werden der Weltklasse-Tenniscrack Tommy Haas und der deutsche Newcomer Alexander Zverev dem Tennisturnier am Airport einen Besuch abstatten.

Den interessierten Gästen, die am Flughafen den Schläger schwingen wollen, stehen während des gesamten Turniers erfahrene Trainer des MTTC Iphitos München zur Seite. Bälle und Schläger können kostenlos ausgeliehen werden. Zudem sind Umkleidemöglichkeiten und Duschen vorhanden. Teilnehmer und Besucher des Events können bis zu fünf Stunden kostenlos im Parkhaus P20 parken.

Alle weiteren Informationen zum Event, zum Programm und zur Anmeldung für die Kindercamps sind auf der Tennis-Seite des Münchner Airports zu finden.

Lufthansa am Donnerstag auf Langstrecke ab Deutschland bestreikt

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Auf den Mittwoch folgt der Donnerstag: Die Vereinigung Cockpit (VC) setzt die Streiks bei Lufthansa fort und wird ihre Mitglieder bei Lufthansa nun auch am Donnerstag, den 19. März 2015 von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr zum Streik aufrufen. Deutschlandweit werden die Langstreckenflüge der Lufthansa sowie die Flüge der Lufthansa Cargo bestreikt. Flüge der Lufthansa-Tochterunternehmen Germanwings und Eurowings sind nicht betroffen. Für die Reisenden ist wieder mit Ersatzflugplänen seitens der Lufthansa zu rechnen.

Vor Reiseantritt sollte man sich unbedingt über den aktuellen Status des Fluges informieren. Eine Übersicht aller derzeit gestrichenen Flüge findet man unter Gestrichene Flüge.

Ziel der Streikmaßnahmen ist der Abschluss eines Tarifvertrags Übergangsversorgung. Wie seitens der Lufthansa heute signalisiert, wird die Abschaffung der Übergangsversorgung für neueingestelltes Personal weiterhin gefordert. Schlussendlich bleibe festzuhalten, dass sich die Lufthansa in dieser Frage – entgegen ihrer Behauptungen – keinen Millimeter bewegt habe, so die VC.

„Völlig unverständlich ist, wie Herr Spohr in Berlin von der Politik verlangt, Zwangsschlichtungen im Verkehrsbereich vorzuschreiben, sich aber der von der VC vorgeschlagenen Gesamtschlichtung zur Lösung seines Konflikts im eigenen Unternehmen verweigert.“, so Jörg Handwerg von der VC.

Wie gestern bereits angekündigt, werden die Arbeitskampfmaßnahmen ausgeweitet, um den Druck auf das Management der Lufthansa weiter zu erhöhen. Erneut fordert die VC den Lufthansa-Konzernvorstand dazu auf, ernsthaft zu verhandeln oder die Gesamtschlichtung zu akzeptieren, um gemeinsam den Weg zur Beilegung des Konflikts einzuschlagen.

Lufthansa Technik mit 392 Mio. Euro operativem Ergebnis 2014

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Der Hamburger Lufthansa Technik Konzern hat im Jahr 2014 bei einem erhöhten Umsatz von 4,3 Milliarden Euro ein sehr gutes Ergebnis knapp unter dem Rekordwert des Vorjahres erreicht. Wegen großer Modifikationsprogramme für die Lufthansa fiel die Steigerung innerhalb des DLH-Konzerns mit fünf Prozent diesmal höher aus als das Wachstum mit den weltweit fast 800 Kunden außerhalb der Lufthansa. Deren Anteil am Gesamtumsatz lag bei 61,7 Prozent. Bei einer Marge von 9,4 Prozent lag das operative Ergebnis mit 392 Millionen Euro knapp unter dem hohen Vorjahresniveau. Trotz eines insgesamt guten Jahres 2014 für die weltweite Luftfahrtbranche blieb der Preisdruck auf die technischen Dienstleister jedoch erhalten.

Vor diesem Hintergrund habe sich die Lufthansa Technik jedoch gut entwickelt, sagte der scheidende Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Technik AG, August Wilhelm Henningsen am 17. März in Hamburg.  „Durch die Fortsetzung erfolgreicher Kostensenkungen und eine gute Auftragslage haben wir das sehr gute Vorjahresergebnis nahezu erreicht. Wir haben unsere Marktposition gehalten und bleiben Weltmarktführer unter den unabhängigen Maintenance, Repair & Overhaul (MRO)-Anbietern“, sagte Henningsen.

Als einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg der Lufthansa Technik hob Finanzvorstand Dr. Peter Jansen die Beiträge des Unternehmens im Lufthansa Zukunfts- und Effizienzsteigerungsprogramm SCORE hervor: vielfältige kostensenkende Projekte in allen Produktionsbereichen, die Restrukturierung und Verschlankung der Administration, Konsolidierung und Ausbau im Verbund sowie die Fokussierung des Vertriebs auf die Wachstumsregionen.

3.200 Flugzeuge in Versorgung – Neueste Modelle

Die Finanzkennziffern der Lufthansa Technik Gruppe bezeichnete Jansen – wie im Vorjahr – als solide. Mit 118 Millionen Euro lagen die Investitionen zwar unter dem Vorjahreswert, aber über dem langjährigen Durchschnitt. Der größte Anteil fiel auf den Kauf von Reservetriebwerken, technische Anlagen sowie Technologie- und Innovationsprojekte im Rahmen der Wachstumsstrategie.

Die Lufthansa Technik betreut aktuell fast 800 Kunden und eine Flotte von über 3.200 Flugzeugen. Im Jahr 2014 konnte der Vertrieb 30 neue Kunden gewinnen und insgesamt 325 neue Verträge abschließen. Das Volumen liegt für 2014 und die Folgejahre bei insgesamt 3,1 Milliarden Euro. Lufthansa Technik hat die technischen Services für die neuesten Flugzeugmuster weiter ausgebaut. Zahlreiche Kunden lassen inzwischen Geräte und Systeme ihrer Boeing 787-Flotten von Lufthansa Technik betreuen.

Seit dem ersten Tag des Linienflugbetriebs des Airbus A350 vor wenigen Wochen bietet das Unternehmen bereits in Frankfurt und München umfassende Instandhaltungsleistungen an. Die Materialversorgung für Asien und Europa ist im Aufbau. Für beide Flugzeugmuster wurde auch die Zusammenarbeit mit wichtigen Systemherstellern wie zum Beispiel UTC Aerospace Systems oder Honeywell mit langfristigen Partnerschaften deutlich erweitert.

Investition durch neue Flugzeuge und Auslandswachstum

Die Investitionen der Lufthansa Technik für Innovationen, Forschung und Entwicklung sind 2014 kräftig aufgestockt worden. Bis 2018 sollen 200 Millionen Euro investiert werden. Das ist viermal mehr als in den fünf Jahren zuvor.

Der Lufthansa Technik Verbund mit weltweit 30 Standorten wurde ausgebaut. Bei Lufthansa Technik Budapest und im chinesischen Shenzhen wurden die Kapazitäten erweitert. In Manila wird der A380 Hangar für die gleichzeitige Arbeit an zwei Airbus A380 erweitert und in Puerto Rico wird im Herbst ein neuer Fünf-Bay Betrieb für die Überholung von Kurz- und Mittelstreckenjets eröffnet. In Frankfurt fließen 60 Millionen Euro in eine völlig neue Räder- und Bremsenwerkstatt, die Anfang 2017 in Betrieb gehen soll.

Laufende Kosten und Mitarbeiterzahl

Die operativen Gesamtaufwendungen stiegen im Jahr 2014 um 2,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Dabei stieg der Materialaufwand wegen des erhöhten Modifikationsvolumens und einer höheren Leistung in der Triebwerksinstandhaltung um 4,1 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Der Personalaufwand ging durch Konsolidierung im Verbund und die Verlagerung administrativer Aufgaben leicht zurück (1,2 Milliarden Euro).

Der weiterhin restriktive Umgang mit Neueinstellungen sowie die Schließung und Restrukturierung von Gesellschaften führten trotz Wachstums zu einer im Vergleich zum Vorjahr stabilen Mitarbeiterzahl von 20.085 (plus 0,8 Prozent) im Jahresdurchschnitt.

Effizienzsteigerung und Wachstum

„Nach dem erfolgreichen Kosten- und Effizienzmanagement im Jahr 2014 bleibt die Fortschreibung und Umsetzung der vielfältigen SCORE-Maßnahmen selbstverständlich auf der Agenda“, betonte Jansen. Das Maßnahmenvolumen liegt in diesem Jahr bei 175 Millionen Euro.

„Zur Absicherung des Wachstumskurses – mindestens auf Marktniveau – gehört auch die Umsetzung des zentralen Projektes ‚We Grow‘ für die geplante deutliche Erlössteigerung bis 2018.“ Die Stärkung des Vertriebs in den großen Wachstumsregionen Asien und Amerika sowie ein erweitertes Kooperationsmanagement mit allen Airlines des Lufthansa-Konzerns stehen dabei im Zentrum.

Zu den Investitionsvorhaben gehört auch ein funktionierendes Kostenmanagement. Die ergebniswirksamen Maßnahmen des Konzern-Zukunftsprogramms SCORE summierten sich im 3. Jahr auf 500 Millionen Euro. Und auch die 2014 abgeschlossene Verschlankung und der Umbau der Administration habe signifikant zum Unternehmensergebnis beigetragen. 

„Die Lufthansa Technik ist in ihrem 20. Jahr als selbstständige Aktiengesellschaft im Markt gut und stabil positioniert. In zwei Jahrzehnten hat das Unternehmen eine solide Wettbewerbs- und Wachstumsfähigkeit erreicht“, sagte Henningsen. „Das ist eine starke Team-Leistung, an der seit vielen Jahren und an zentraler Stelle auch Johannes Bußmann beteiligt war. Deshalb freue ich mich, den Staffelstab und ein wirklich starkes Team jetzt an ihn zu übergeben.“

Lufthansa erwartet Vorschläge zur Kostensenkung von der VC

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat für Mittwoch, den 18. März erneut Streiks bei Lufthansa auf Kurz- und Mittelstreckenflügen angekündigt. Das Langstreckenprogramm von Lufthansa wird wie geplant durchgeführt. Auch Flüge von Germanwings, Eurowings, Air Dolomiti sowie Swiss und Austrian Airlines sind nicht betroffen. Lufthansa CityLine ist ebenfalls weitestgehend nicht betroffen. Die Lufthansa-Gruppe wird trotz dieses Streiks zwei Drittel ihrer täglich rund 3.000 Flüge durchführen. Ein Sonderflugplan für den Streiktag mit weiteren Details wurde veröffentlicht.

„Die Streikankündigung der VC entbehrt einmal mehr jeglicher Verhältnismäßigkeit und trifft leider wiederum in erster Linie unsere Kunden. Sie ist umso unverständlicher, da wir der VC in den vergangenen Tagen substanziell entgegengekommen sind und für heute weitere Tarifverhandlungen vereinbart hatten“, sagt Dr. Bettina Volkens, Vorstand Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG.

Wechsel von Piloten in die Übergangsversorgung

Das Unternehmen hatte angeboten, dass Piloten der Lufthansa Passage, die vor dem 01. Januar 2014 bei Lufthansa eingestellt wurden, wie bisher bereits mit 55 Jahren in die Übergangsversorgung wechseln können. Dies war eine der zentralen Forderungen der VC. Lediglich das zu erreichende durchschnittliche Ausscheidealter soll stufenweise von heute 58 auf 61 Jahre angehoben werden. Das tatsächliche Ausscheidealter liegt heute bereits im Durchschnitt bei 59,5 Jahren. Damit hat sich Lufthansa ein weiteres Mal deutlich auf die VC zubewegt.

Auch für zukünftige Mitarbeiter soll ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Flugdienst weiterhin möglich sein. Allerdings kann Lufthansa die Kosten dafür nicht weiter tragen. „Wir halten es für zumutbar, dass zukünftige Mitarbeiter selbst Beiträge dafür zurückstellen, wenn sie vorzeitig ausscheiden wollen. Wir sprechen hier über junge Menschen, die jahrzehntelang Gelegenheit haben, einen Beitrag zu ihrer eigenen Absicherung zu leisten. Aber auch in diesem Punkt sind wir zu weiteren Gesprächen bereit – unter der Maßgabe, dass wir eine kostenneutrale Lösung finden“, sagt Volkens.

Warten auf Vorschläge durch die VC

Lufthansa fordert die VC erneut auf, ihre Vorstellungen zu einer Kostensenkung und Kostendeckelung bei der Übergangsversorgung vorzustellen, die sie bereits im vergangenen Frühjahr in Aussicht gestellt hatte. „Wir bedauern es sehr, dass die VC die Gespräche zur Übergangsversorgung trotz unseres deutlich verbesserten Angebotes Ende vergangener Woche erneut für gescheitert erklärt hat und nicht bereit ist, das Angebot überhaupt zu verhandeln. Unterschiede zwischen unserem Angebot und der heutigen betrieblichen Praxis sind durch die vorgestellten Verbesserungen kaum noch vorhanden“, sagt Bettina Volkens.

Am 19. Februar hatte das Unternehmen zudem für die Lufthansa Passage das Bündnis für Wachstum und Beschäftigung angeboten, das bis 2020 neue Wachstums- und Beschäftigungsperspektiven im Kerngeschäft Lufthansa Passage eröffnet. Voraussetzung für dieses Wachstum sind konkurrenzfähige Kostenstrukturen.

Zusätzlich hat Lufthansa angeboten, die aktuelle Programmflotte von 59 Flugzeugen bei Germanwings bis Ende 2020 zu erhalten, wenn es gelingt, gemeinsam mit der VC die Kostenstrukturen bei Germanwings nachhaltig wettbewerbsfähig zu gestalten. Konkrete Maßnahmen zur Senkung der Kosten – auch für ihr Kerngeschäft – will Lufthansa bis September 2015 gemeinsam mit den Tarifpartnern erarbeiten. „Wir haben insgesamt einen deutlichen Kostennachteil im Vergleich zu unseren Wettbewerbern“, betont Volkens.

Verhandlungen zum Vergütungstarif ausgesetzt

Zum ebenfalls offenen Vergütungstarifvertrag waren für heutigen Dienstag, 17. März, weitere Verhandlungen angesetzt. „Nach dem erneuten Streikaufruf unmittelbar nach unserem verbesserten Übergangsversorgungsangebot und ohne den vereinbarten Verhandlungstermin zum Vergütungstarifvertrag am heutigen Tage abzuwarten, sehen wir keine Lösungsbereitschaft bei der VC“, so Volkens. Deshalb hat Lufthansa die heutigen Gespräche mit der VC abgesagt und ihr Angebot auf eine Erhöhung der Vergütung zurückgezogen. Lufthansa sei weiterhin jederzeit gesprächsbereit und fordert die VC auf, unverzüglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Darüber hinaus bekräftigte Lufthansa ihr Angebot einer Schlichtung zur Übergangsversorgung.

DRF Luftrettung gibt Sicherheits-Tipps an Motorradfahrer

Sonnenschein und milde Temperaturen – mit dem Frühling beginnt für Motorradfahrer die schönste und zugleich gefährlichste Zeit des Jahres. Denn nach dem Winter fehlen mitunter Übung und Fahrsicherheit. Und mit Ostern steht die Unfall-Hochsaison bereits vor der Tür. Wenn ein Notfall passiert, kommt die schnellste Hilfe oft aus der Luft – die DRF Luftrettung setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Die DRF Luftrettung gibt hier Tipps, um Unfälle mit Motorrädern zu vermeiden und im Notfall richtig zu handeln.

  • Vorsicht vor Selbstüberschätzung: Auf Übungsplätzen können Sie wieder ein Gefühl für Ihre Maschine bekommen. Trainieren Sie, richtig zu bremsen, Kurven zu fahren und auszuweichen.
  • Fahren Sie vorsichtig: Gerade in Kurven und Waldstücken sollten Sie das Tempo drosseln.
  • Ein Helm ist Pflicht, aber tragen Sie auch sonst ausreichende Schutzkleidung wie spezielle Rückenprotektoren – auch bei kurzen Fahrten!
  • Fahren Sie in Kurven nicht zu nah am Mittelstreifen – es besteht Kollisionsgefahr mit dem Gegenverkehr!
  • Ist ein Unfall geschehen, rufen Sie sofort die Notrufnummer 112 an.
  • Leisten Sie nach einem Unfall Erste Hilfe, denn oft zählt jede Minute! Stabile Seitenlage und Herz-Lungen-Massage sollte daher jeder Verkehrsteilnehmer beherrschen.

„Gerade zu Beginn der Saison rechnen wir verstärkt mit verunglückten Motorradfahrern. Die ersten Ausfahrten bei schönem Wetter enden für Zweiradfahrer oft mit folgenschweren Unfällen, weil sie über keinerlei schützende Knautschzonen verfügen. Wir können durch unsere schnelle Hilfe oft Leben retten, doch am besten sollten Unfälle durch umsichtiges Fahrverhalten von allen Verkehrsteilnehmern vorgebeugt werden“, so Christoph Lind, Rettungsassistent der DRF Luftrettung.

Jahr für Jahr starten die Besatzungen zu rund 38.000 Einsätzen. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die DRF dabei auf die Unterstützung von Förderern angewiesen.

Johannes Bußmann wird neuer Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik

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Dr. Johannes Bußmann (46) ist ab 01. April neuer Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik AG. Er löst August Wilhelm Henningsen (64) ab, der nach 14 Jahren an der Spitze des Unternehmens in den Ruhestand geht. Der promovierte Luft- und Raumfahrtingenieur Johannes Bußmann ist seit September 2012 Vorstand Personal, Engine und VIP Services. Er hat seine Karriere bei Lufthansa Technik 1999 im Bereich Produktentwicklung und Vertrieb begonnen. Vor seiner Berufung in den Vorstand war er Bereichsleiter Geräteinstandhaltung und zuletzt Bereichsleiter Triebwerke.

„August Wilhelm Henningsen hat die Lufthansa Technik an die Weltspitze in der Maintenance, Repair & Overhaul (MRO)-Industrie geführt“, sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Lufthansa Technik AG und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG, Carsten Spohr. „Für diese herausragende Leistung danke ich ihm sehr. Mit Dr. Bußmann übernimmt ein erfahrener und erfolgreicher Lufthansa Technik-Manager seine Aufgabe.“ Neuer Vorstand Personal ist Antonio Schulthess (49). Der Militär-Pilot, Software-Ingenieur und Betriebswirt ist seit Juli 2014 Bereichsleiter Human Resources bei der Lufthansa AG in Frankfurt.

Im Zuge des angepassten Geschäftsverteilungsplans wird in das Ressort des Vorstandsvorsitzenden zu den Aufgaben Strategie, Marketing und Vertrieb der Produktionsbereich „Original Equipment Innovation“ aufgenommen. Im Ressort „Personal, Aircraft Systems & VIP Services“ von Antonio Schulthess werden neben den Personal-Themen jetzt VIP- Completion und -Maintenance sowie die Bereiche Landing Gear und ARC Services wahrgenommen.

Dem Vorstandsressort „Produkte, Services und IT“ von Dr. Thomas Stüger sind neben Overhaul-, Maintenance- und Component-Services nun auch die Bereiche Engine Services sowie „Entwicklungsbetrieb und IP“ zugeordnet. Im Vorstandsressort Finanzen von Dr. Peter Jansen werden unverändert die Aufgaben Finanzen, Recht, Controlling und Strategischer Einkauf wahrgenommen.

Flughafen Zürich mit Sondereffekten und mehr Passagieren aus 2014

Die Flughafen Zürich AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Gewinn von 205,9 Millionen Schweizer Franken. Unter Ausklammerung des letztjährigen Sondereffektes beträgt die Gewinnsteigerung im Geschäftsjahr 2014 1,3 Prozent. Die Passagierzahlen haben sich auch im vergangenen Jahr positiv entwickelt. Im Dezember konnte erstmals in der Geschichte des Flughafens Zürich der 25-millionste Passagier begrüsst werden. Wegen der Sistierung des Lärmfünflibers per 01. Februar 2014 reduzierten sich die Erträge aus dem Fluggeschäft dennoch um 4,4 Prozent. Die Erträge im Nicht-Fluggeschäft hingegen stiegen um 4,0 Prozent an.

Verkehrsaufkommen gestiegen

Im Jahr 2014 haben insgesamt 25.477.622 Passagiere den Flughafen Zürich benutzt. Die Zahl der Lokalpassagiere nahm um 6,4 Prozent auf 17,7 Millionen zu. Gleichzeitig sank die Zahl der Umsteigepassagiere um 5,5 Prozent auf 7,7 Millionen. Der Transferanteil reduzierte sich dadurch von 32,9 Prozent im Jahr 2013 auf 30,3 Prozent im Jahr 2014.

Die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flug erhöhte sich von 109 auf 110. Die Sitzplatzauslastung steigerte sich im Jahr 2014 um 1,1 Prozent auf 75,9 Prozent. Das Sitzplatzangebot von und nach Zürich ist um 1,3 Prozent angestiegen. Insgesamt gab es im Jahr 2014 264.970 Flugbewegungen, was im Vergleich mit dem Vorjahr einer Zunahme von 1,0 Prozent entspricht.

Umsatz rückläufig

Gegenüber dem Vorjahr reduzierten sich die Erträge um 1,2 Prozent von 975,1 Millionen Franken auf 963,5 Millionen Franken. Dieser Rückgang kam ausschließlich aufgrund der Sistierung des Passagier-Lärmfünflibers per 01. Februar 2014 zustande. Von den Gesamterträgen entfallen rund 60 Prozent oder 575,0 Millionen Franken (minus 4,4 Prozent) auf das Fluggeschäft. Aufgrund des überdurchschnittlichen Wachstums der Lokalpassagiere stiegen die Passagier- und Sicherheitsgebühren um 5,0 Prozent auf 383,2 Millionen Franken an.

Die Erträge aus dem Nicht-Fluggeschäft stiegen um 4,0 Prozent auf 388,5 Millionen Franken an. Wesentlich zur positiven Entwicklung trugen einerseits die Bereiche Retail, Tax & Duty Free, andererseits Mehreinnahmen aus der Parkplatzbewirtschaftung und aus Mieterträgen und Pachtzinsen bei. Die Erträge aus Dienstleistungen konnten um 12,4 Prozent auf 50,2 Millionen Franken gesteigert werden, was unter anderem auf die internationale Geschäftstätigkeit der Flughafen Zürich AG zurückzuführen ist.

Betriebskosten wurden gesenkt

Die Betriebskosten sanken im Berichtsjahr um 8,4 Millionen Franken auf 440,0 Millionen Franken (minus 1,9 Prozent). Der Rückgang ist hauptsächlich auf die milden Wintermonate des Berichtsjahres zurückzuführen. Der milde Winter führte zu deutlich tieferen Kosten für Energie und Abfall (minus 17,7 Prozent) sowie für Material und Unterhalt (minus 5,3 Prozent). Es wurden tiefere Brennstoffkosten verursacht und weniger Enteisungsmittel verbraucht. Wie schon im Vorjahr konnte die Unternehmung dank konsequenten Kostensenkungen und Ausgabedisziplin auch die Aufwendungen für Verkauf, Marketing und Verwaltung um 3,8 Prozent tiefer halten.

EBITDA geringer

Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) beträgt 523,3 Millionen Franken und liegt damit 3,2 Millionen Franken unter dem Wert des Vorjahres. Die EBITDA-Marge verbesserte sich trotzdem leicht auf 54,3 Prozent (Vorjahr: 54,0 Prozent).

Abschreibungen und Amortisationen durch Erweiterungen

Die Abschreibungen und Amortisationen sind im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Millionen Franken angestiegen und liegen bei 228,9 Millionen Franken. Im Wesentlichen trugen weitere Teilinbetriebnahmen im Rahmen der Aufwertung des Terminals 2, erhöhte Instandhaltungen der Pisten sowie die Erweiterung des Parkhauses 6 zu den Mehrabschreibungen bei.

EBIT geringer

Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von 302,0 Millionen Franken auf 294,6 Millionen Franken.

Finanzergebnis verbessert, Zinsen gespart

Das Finanzergebnis der Flughafen Zürich AG beträgt minus 33,8 Millionen Franken und liegt damit deutlich über demjenigen der Vorjahresperiode von minus 134,4 Millionen Franken. Im Geschäftsjahr 2013 wurde das Finanzergebnis allerdings durch einmalige Kosten im Zusammenhang mit der Restrukturierung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten in der Höhe von 82,9 Millionen Franken (vor Steuern) belastet. Als Folge der im Vorjahr abgeschlossenen Restrukturierung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten konnten im Jahr 2014 deutliche Einsparungen beim Zinsaufwand erzielt werden.

Gewinn leidet unter Sondereffekt

Der Konzerngewinn in Höhe von 205,9 Millionen Franken liegt um 68,8 Millionen Franken über dem Vorjahreswert. Unter Ausklammerung des im Vorjahr verbuchten Sondereffekts aus der Restrukturierung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten liegt der Gewinn um 2,7 Millionen Franken oder 1,3 Prozent über dem Vorjahr.

Investitionen: Pistensanierung und Business

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in der Höhe von 249,0 Millionen Franken getätigt. Die größten Investitionen entfallen dabei erneut auf die Aufwertung Terminal 2 (40,9 Millionen Franken), die Sanierung der Piste 14/32 (39,3 Millionen Franken), verschiedene werterhaltende Unterhaltsarbeiten an Hochbauten (25,9 Millionen Franken) und Projektarbeiten für „The Circle“ (25,9 Millionen Franken).

Ausblick für 2015 postiv

Die Flughafen Zürich AG geht für das laufende Geschäftsjahr 2015 von einem Passagierwachstum von ein bis zwei Prozent sowie einer Fortsetzung des überdurchschnittlichen Wachstums der Lokalpassagiere aus. Die Flugbewegungen werden voraussichtlich ebenfalls moderat zunehmen. Im Zusammenhang mit dem Teilverkauf des Grundstücks und der Gründung der Miteigentümerstruktur „The Circle“ wird im Geschäftsjahr 2015 ein Sondergewinn von insgesamt rund 35 Millionen Franken (vor Steuern) resultieren.

Ohne Berücksichtigung dieses Sondergewinns und ohne allfällige außerordentliche Ereignisse erwartet die Flughafen Zürich AG, dass sowohl das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA), das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) als auch der Reingewinn über den Vorjahreswerten liegen werden.

Dividendenvorschlag steht

Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 28. April 2015 eine Dividende von 13,50 Franken vorschlagen.

Flughafen-Enteignung in Venezuela

Die Flughafen Zürich AG und ihr Konsortiumspartner sind im Verlaufe des Jahres 2010 im Zusammenhang mit der Enteignung des Flughafens Isla de Margarita in Venezuela ans internationale Schiedsgericht in Washington D.C. gelangt. Im November 2014 fiel der Gerichtsentscheid, welcher Venezuela zur Rückerstattung der Verfahrens- und Projektkosten plus Entschädigungszahlung in Höhe von USD 33,7 Millionen einschließlich angefallener Zinsen an das Konsortium der Flughafen Zürich AG verpflichtet. Der Flughafen Zürich AG stehen 50 Prozent der Entschädigungszahlung zu. Die Parteien haben 120 Tage Zeit, die Aufhebung des ICSID-Schiedsspruchs zu verlangen. Diese Frist endet am 18. März 2015.

Boeing entlässt ersten 787-9 Dreamliner aus North Charleston

Bei Boeing hat der erste in North Charleston, South Carolina, gefertigte 787-9 Dreamliner das Werk verlassen. Der für United Airlines bestimmte Dreamliner ist zudem das 250. ausgelieferte Flugzeug aus dem 787-Programm.

2012 wurde in dem Werk in South Carolina die erste 787-8 hergestellt. Anfang 2013 begannen die Teams bei Boeing in South Carolina mit der Integration des hinteren und mittleren Rumpfteiles für die erste 787-9 und brachten sie dann nach Everett zur Endmontage.

Im November 2014 begannen diese Arbeiten für die erste in North Charleston gebaute 787-9. Im Januar 2015 sah das Flugzeug zum ersten Mal das Flugfeld, der Erstflug fand letzten Monat statt. Für United Airlines ist es ist die vierte 787-9, zusätzlich zu den 12 787-8, welche die Airline schon in Betrieb hat.

airberlin-CEO Stefan Pichler in BDF-Vorstand gewählt

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Stefan Pichler, 57, CEO der Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG, ist in den Vorstand des Bundesverbandes der Deutschen Fluggesellschaften e.V. (BDF) gewählt worden. Er folgt damit auf Wolfgang Prock-Schauer, der zum 28. Februar 2015 bei der Air Berlin ausgeschieden war. Vor seiner Rückkehr nach Deutschland führte Pichler als CEO und CCO erfolgreich mehrere ausländische Fluggesellschaften, wie Virgin Blue Airlines, Jazeera Airways und zuletzt Fiji Airways. Bis Ende 2003 war Pichler Vorsitzender des Vorstands der Thomas Cook AG.

Stefan Pichler ist seit dem 01. Februar 2014 neuer CEO bei airberlin. „Ich freue mich auf die Arbeit mit dem Team des BDF. Wir werden gemeinsam daran arbeiten, die Wettbewerbsbedingungen für die deutschen Fluggesellschaften zu verbessern. Im BDF haben wir dafür eine hervorragende Plattform.“ sagte Pichler.

Germania stationiert vierten Airbus am City Airport Bremen

Mehr Flüge auf die Lieblingsinsel der Deutschen: Die Fluggesellschaft Germania baut ihr Engagement am City Airport Bremen weiter aus. Im Sommerflugplan 2016 starten die Flugzeuge an sieben Tagen in der Woche bis zu zweimal täglich auf die Baleareninsel. Damit steigt die Zahl der Nonstopflüge zwischen Bremen und Mallorca im Sommer 2016 gegenüber diesem Jahr um vier Verbindungen pro Woche. Die zusätzlichen Flüge sind voraussichtlich ab Ende März 2015 buchbar und werden ab Ostern 2016 aufgenommen, ab Mai 2016 ist das komplette Programm mit 13 wöchentlichen Verbindungen verfügbar.

Um der gestiegenen Nachfrage am City Airport Bremen nachkommen zu können, stationiert Germania ab Sommer 2016 zudem ein viertes Flugzeug an der Weser. Im Sommerflugplan 2015 hat Germania ab der Hansestadt bereits drei Fluggeräte im Einsatz: Zwei Airbus A319 sowie ein größeres Modell des Typs A321. Die Germania betreibt derzeit 22 Flugzeuge.

Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) von Germania: „Mit der Stationierung eines vierten Fluggerätes und der Aufstockung unserer Mallorca-Flüge ab Bremen stärken wir unsere enge Bindung zum City Airport Bremen und kommen der hohen Nachfrage nach Flügen auf die Sonneninsel nach. Wir freuen uns, ab Sommer 2016 noch mehr komfortable Direktflüge auf die beliebte Insel anbieten zu können.“

Jürgen Bula, Geschäftsführer Flughafen Bremen: „Die Frequenzerhöhung der Germania im Sommer 2016 nach Mallorca auf 13 Mal pro Woche, die Stationierung eines weiteren Flugzeuges in Bremen und die Einrichtung eines eigenen Germania-Wartungshangars bei uns am Airport zeigt, welche stabile geschäftliche Partnerschaft zwischen der Airline und dem Flughafen Bremen besteht.“

Der Standort Bremen spielt jeher für Germania eine große Rolle: seit 2011 fliegt die Fluggesellschaft mit eigenem Programm ab dem City Airport Bremen, zuvor war sie ab Bremen bereits für renommierte Reiseveranstalter unterwegs. Aktuell fliegt Germania von der Hansestadt aus zu zehn Destinationen, darunter die Kanarischen Inseln, die Türkei und Ägypten.

Lufthansa-Streik in Köln Bonn: 16 München-Verbindungen betroffen

Wegen des Streiks, zu dem die Vereinigung Cockpit die Piloten der Lufthansa am morgigen Mittwoch aufgerufen hat, wurden am Köln Bonn Airport 16 von 20 Lufthansa-Flügen gestrichen. Es handelt sich ausschließlich um Flüge nach und aus München (acht Abflüge, acht Ankünfte). Die Lufthansa-Tochter Germanwings ist vom Streik nicht betroffen. Auf dem regulären Flugplan des Köln Bonn Airport stehen am morgigen Mittwoch insgesamt 207 Flüge (103 Abflüge und 104 Ankünfte).

Flugstatus und gestrichene Flüge prüfen

Lufthansa hat einen Sonderflugplan veröffentlicht. Der Airport rät allen Fluggästen der Lufthansa, sich vor Reiseantritt über den aktuellen Status ihres Fluges zu informieren. Eine Übersicht aller derzeit gestrichenen Flüge finden Sie unter Gestrichene Flüge.

John Harrison wird Group General Counsel für die Airbus Group

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John Harrison, 47, wird zum Group General Counsel der Airbus Group ernannt. Dabei handelt es sich um eine neu geschaffene Funktion auf Executive-Committee-Ebene, die fortan die Zuständigkeiten von Corporate Secretary (Hauptsekretariat), General Counsel (Chefsyndikus) und Ethics & Compliance vereint. Harrison, derzeit Group General Counsel bei Technip S.A. in Paris, tritt im Juni 2015 sein neues Amt bei Airbus Group an.

„Mit der Integration unter einem gemeinsamen Dach und gemeinsamer Führung wollen wir die drei Funktionen stärken. Ich freue mich, John Harrison für diese Aufgabe wieder an Bord zu haben. Bis 2007 war John über zehn Jahre in verschiedenen Funktionen für Airbus und EADS tätig. Er verfügt über umfassende internationale und juristische Erfahrung und hat zudem die Compliance-Abteilung bei Technip geleitet. All dies wird uns in der neu geschaffenen Funktion von großem Nutzen sein“, sagte Tom Enders, Chief Executive Officer (CEO) der Airbus Group.

Peter M. Kleinschmidt, 63, der seit 25 Jahren leitende juristische Funktionen bei der Airbus Group und ihren Vorgängergesellschaften innehat, ist seit 2007 General Counsel der Airbus Group. Er wird zukünftig als Senior Legal Advisor des CEO sowie des Group General Counsel für den Konzern tätig sein.

„Peter Kleinschmidt war über viele Jahre von herausragender Bedeutung für die Airbus Group. Für seine Führungsqualitäten, sein Engagement und seine zahlreichen, überaus wichtigen Erfolge kann ich ihm nicht genug danken. Ich habe ihn gebeten, eine Reihe zentraler Projekte und Rechtsfälle weiterzuverfolgen und abzuschließen, bevor er in den kommenden Jahren in Ruhestand geht. Ich bin sehr dankbar, dass wir auch weiter von seiner großen Erfahrung profitieren können“, sagte Tom Enders.

Pierre de Bausset, 53, wird zum 01. Juni 2015 President von Airbus Group India und löst Yves Guillaume ab, der bis Ende 2015 in Indien verbleibt, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. De Bausset ist seit 2008 Corporate Secretary der Airbus Group.

„Ich danke Pierre de Bausset für seine hervorragende Arbeit in den vergangenen sieben Jahren. In einer wichtigen Phase des Konzerns hat er einen wesentlichen Beitrag zum guten Zusammenspiel zwischen Executive Management und dem Board of Directors geleistet. In den Jahren 2012 und 2013 spielte er zudem eine entscheidende Rolle bei der Planung und Umsetzung unserer neuen Unternehmensverfassung. Ich bin davon überzeugt, dass er den Konzern in Indien sehr gut vertreten wird, und wünsche ihm für die neue berufliche Herausforderung in Delhi alles Gute“, sagte Tom Enders.

Bombardier CSeries: Neue Fly Mojo will bis zu 40 CS100-Flugzeuge

Flugzeugbauer Bombardier aus Kanada und Fly Mojo, eine neue Airline aus Malaysien, haben ein Letter of Intent (LOI) für den Kauf von 20 CS100-Flugzeugen, mit der Option für 20 weitere CS100-Maschinen unterzeichnet. Die Airline kann damit zum ersten Betreiber des neuen Flugzeugs in der Region werden.

Das Abkommen wurde auf der Langkawi International Maritime & Aerospace Exhibition (LIMA) in Malaysien unterzeichnet. Nach Listenpreisen für die CS100 läge der Wert der Vereinbarung bei Festbestellungen bei ca. 1,47 Mrd. US-Dollar, bzw. bei 2,94 Mrd. US-Dollar mit den Optionen.

Die neue Airline wird ihren Sitz am Senai International Airport, ehemals Sultan Ismail International Airport (IATA: JHB, ICAO: WMKJ) haben. Senai soll dabei auch zum Regionalen Drehkreuz und Frachtumschlagplatz entwickelt werden. Auch soll durch die Airline der Tourismus nach Sabah and Sarawak gestärkt werden.

Die Bombardier CSeries-Flugzeugfamilie ist völlig neu. Die größere Variante, die bis zu 160 Passagiere fassende CS300, feierte kürzlich ihren Erstflug. Insgesamt vermeldet der kanadische Hersteller über 600 Bestellungen und Absichten für die neuen Flugzeuge.

Fachvorträge zum Fliegen und General Aviation am Flughafen Hannover

Ab sofort findet am Hannover Airport einmal pro Monat ein Fachvortrag rund um das Thema Fliegen statt. Die Vorträge werden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Flugsicherung durchgeführt. Jeden dritten Mittwoch im Monat gibt es tiefere Einblicke in eins von vier unterschiedlichen Themengebieten aus der Luftfahrt.

Die vier Themenbereiche werden durch einen Mitarbeiter der Deutschen Flugsicherung eindrucksvoll veranschaulicht und näher gebracht. Alle Fachvorträge beinhalten zudem einen Vorfeldbesuch und dauern ca. zwei Stunden. Die Themen sind:

  • Warum fliegen Flugzeuge?
  • Radartechnik
  • Instrumentenflug/Navigation
  • Orientierung auf dem Flughafen

Buchbar sind die Vorträge ausschließlich über den Hannover Airport Besucherdienst und kosten pro Teilnehmer/in betragen 30 Euro. 

Thema „Warum fliegen Flugzeuge?“

  • Auftriebsexperiment
  • Klappen und Steuerflächen
  • Triebwerke (Mantelstrom gegen alte Technologie)
  • Vulkanasche

Termine: 20.05.2015 und 16.09.2015

Thema „Radartechnik“

  • Geschichtliche Entwicklung
  • Physikalische Grundlagen
  • Frequenzbänder
  • Abschattungen
  • Mosaik
  • Kollisionswarnsysteme

Termine: 17.06.2015 und 14.10.2015

Thema “ Instrumentenflug/Navigation“

  • Funkfeuer gerichtet/ungerichtet
  • Anflugkarte Hannover
  • Navigation einst und heute
  • Landung bei jedem Wetter ILS

Termine: 18.03.2015, 22.07.2015 und 25.11.2015

Thema „Orientierung auf dem Flughafen“

  • Übersicht Grundlagen / ICAO
  • Bemalung
  • Befeuerung
  • Beispiel Unterflurfeuer
  • Pistenbemalung
  • Aufsetzzone, Gummiabrieb
  • Schilder und Zeichen

Termine: 15.04.2015, 12.08.2015 und 16.12.2015

Lufthansa-Streik: 18 Starts und Landungen in Stuttgart betroffen

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Die Pilotenvereinigung Cockpit hat die Piloten der Fluggesellschaft Lufthansa für Mittwoch, 18.03.2015 ganztägig zum Streik aufgerufen. In Stuttgart sind am Mittwoch insgesamt 18 Starts und Landungen nach Frankfurt und München geplant. Die Airline hat einen Ersatzflugplan angekündigt.

Lufthansa will noch im Laufe des Tages an dieser Stelle einen Streichflugplan für den Streikzeitraum veröffentlichen. Mit dem Ausstand soll ein neuer Tarifvertrag für die Übergangsregelung der Piloten im Lufthansa-Konzern erreicht werden.

Lufthansa-Langstrecke operiert nach Plan

Der übrige Luftverkehr von und nach Stuttgart ist nicht beeinträchtigt. Laut Lufthansa wird das Langstreckenprogramm wird wie geplant durchgeführt. Weiter nicht betroffen sind laut Lufthansa sind die Flüge der Lufthansatöchter Eurowings, Air Dolomiti, Swiss, Austrian. Auch Lufthansa Cityline ist weitgehend nicht vom Arbeitskampf betroffen.

Lufthansa-Piloten streiken am Mittwoch deutschlandweit auf Kurz- und Mittelstrecke

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Die Vereinigung Cockpit (VC) hatte es angekündigt, nun wird wieder gestreikt. Die VC-Mitglieder bei Lufthansa sollen am morgigen Mittwoch, den 18. März 2015 von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr den Arbeitskampf aufnehmen. Deutschlandweit werden die Kurz- und Mittelstreckenflüge der Lufthansa bestreikt, Flüge der Lufthansa-Tochterunternehmen Germanwings und Eurowings sind nicht betroffen. Mitte vergangener Woche haben sich die Tarifparteien am Verhandlungstisch zum Thema Übergangsversorgung getroffen. Dabei konnten keine Fortschritte erzielt werden.

Das Lufthansa-Management beharrt auf seiner Position einer deutlichen Verschlechterung für junge Piloten bis hin zur Abschaffung der Übergangsversorgung. Das ist für die VC nicht akzeptabel.

„Wir hatten der Lufthansa mehrfach angeboten, die tarifpolitische Verantwortung für die Kosten in der Übergangsversorgung zu übernehmen“, sagte Ilona Ritter, Vorsitzende Tarifpolitik der VC. „Lufthansa schickt Parolen in die Öffentlichkeit, die keinen ernsthaften Einigungswillen erkennen lassen. Mit „Basta-Ansagen“ über die Öffentlichkeit löst man keine Tarifkonflikte“, so Ritter.

Die VC wird ihre Arbeitskampfmaßnahmen ausweiten, um den Druck auf die Lufthansa zu erhöhen. Dass damit erneut auch die Reisenden beeinträchtigt sein werden, bedauert die VC sehr. Die VC bekräftigt ihren ernsthaften Willen, mit Lufthansa den Weg zur Beilegung des Konfliktes einzuschlagen und fordert den Lufthansa-Konzernvorstand erneut zu einer Gesamtschlichtung auf!

Tim und Struppi als Flugzeug-Motiv: Airbus A320 in Toulouse

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Am Flughafen Toulouse-Blagnac landete ein spezieller Airbus A320 der Brussels Airlines – mit besonderer Bemalung aus dem Comic Tim und Struppi (im Original: TinTin) „Der Schatz Rackhams des Roten“. Das Flugzeug selbst ist nach einem der brühmtesten Abenteuer von Tim und Struppi „Rackham“ benannt.

Die Sonderbemalung macht den Flugzeugrumpf zu einen großen schwarzen Hai, nach dem haiförmigen U-Boot, das die Figur Professor Tournesol in dem Comic erfand. Die Bemalung wurde vom Künstler Andre Eisele in Ostrava in der Tschechischen Republik in insgesamt 1.500 Mannstunden ausgeführt. Der Anstrich soll bis 2019 auf dem Flugzeug bleiben.

Insgesamt hat die Airline 32 Airbus-Mschinen in ihrer Flotte, 24 mit Einzelgang und acht A330. Brussels Airlines trägt mit dieser Sonderbemalung auf dem Airbus als Botschafter somit belgische Kultur um die Welt.

Vueling erhält ersten Airbus A320 mit Space-Flex Kabine und 186 Sitzen

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Die spanische Airline Vueling, das Low-Cost-Unternehmen der International Airlines Group (IAG), hat den ersten Airbus A320 mit der neuen Vueling-Kabinenausstattung erhalten. Durch effiziente Ausnutzung der Kabine und einer Bestuhlung mit neuesten Sitzen lassen sich nicht nur moderner Komfort erschaffen, sondern auch sechs Sitze mehr unterbringen.

Diese neue Kabine ist mit dem Airbus Space-Flex-Modul versehen, welches den Platz am hinteren Ende der Kabine effizienter ausnutzt. Vueling ist der erste Kunde, der von der Konfiguration profitiert, welche statt der 180 Personen im A320 eine Kapazität von 186 Sitzen unterbringt, dabei aber gleichzeitig den Komfort für Passagiere durch den Airbus-Standard von 18 Zoll (45,72 cm) breiten Sitzen erhöht.

Mit dem modernen Konzept entsteht nicht nur Platz für mehr Sitze, sondern auch die Bordtoilette wird für Personen mit eingeschränkter Mobilität (PRM – Persons with Reduced Mobility) voll zugänglich. Die Lösung ist dabei ähnlich der in Großraumflugzeugen, wo zwei Space-Flex Toiletten in eine Space-Flex PRM konvertiert werden.

Der A320ceo mit IAE Triebwerken und Sharklets an den Flügelspitzen ist Teil einer Bestellung von 62 A320-Flugzeugen (30 A320ceo und 32 A320neo) aus dem August 2013. Heute betreibt Vueling eine reine Airbus-Flotte mit mehr als 90 A320-Flugzeugen auf heimischen und internationalen Routen in Europa, Nordafrika und dem mittleren Osten. Aus der Flugzeugfamilie hat Airbus über 11.500 Bestellungen, mehr als 6.450 dieser Flugzeuge wurden schon ausgeliefert.

Airbus Helicopters: Entwicklung ziviler und militärischer Hubschrauber für Südkorea

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Airbus Helicopters wird mit der koreanischen Luftfahrtindustrie zwei Hubschrauber der fünf-Tonnen-Klasse entwickeln, die die Anforderungen für Südkoreas Next-Generation Light Civil Helicopter (LCH) und Light Armed Helicopter (LAH) erfüllen.

Als Gewinner der Ausschreibung um LCH und LAH wird Airbus Helicopters die Kooperation noch weiter ausbauen, welche mit der Luftfahrtindustrie zur Entwicklung von Koreas zweistrahligen Nutzlast-Transporthubschrauber Surion bereits sehr erfolgreich funktioniert hat.

Der LCH und LAH werden beide auf der H155 (bisher als EC155 bezeichnet) von Airbus Helicopters basieren, dem neuesten Abkömmling aus der meistverkauften Dauphin-Hubschrauberfamilie – über 1.000 Hubschrauber haben schon mehr als fünf Mio. Flugstunden angesammelt – zu der auch die Panther-Varianten gehören. Das Bild zeigt eine Illustration des LAH.

Beide Versionen werden mit modernem vier-Achsen-Autopilot ausgerüstet. Zur Vereinbarung gehört auch technischer Know-how-Transfer von Airbus Helicopters nach Südkorea. Die LCH-Version soll 2020 in Dienst treten, während die LAH für 2022 erwartet wird.

Foto: © Copyright Airbus Helicopters

Fraport-Aufsichtsrat will Dividende erhöhen

Der Aufsichtsrat der Fraport AG hat in seiner heutigen regulären Sitzung den Jahresabschuss 2014 der Fraport AG gebilligt und somit festgestellt sowie den Konzernabschluss der Fraport AG gebilligt. Der Fraport-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 2,4 Milliarden Euro (plus 0,8 Prozent), ein operatives Ergebnis EBITDA von rund 790 Millionen Euro (plus 7,8 Prozent) und ein Konzern-Ergebnis von rund 252 Millionen Euro (plus 6,8 Prozent). Auf Basis dieser Entwicklung hat der Aufsichtsrat beschlossen, der Hauptversammlung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividendenerhöhung von 10 Cent je Aktie auf 1,35 Euro je Aktie vorzuschlagen.

Das Unternehmen hat am heutigen Tag mittels einer Pflichtmitteilung den Kapitalmarkt informiert. Die Hauptversammlung entscheidet am 29. Mai über den Dividendenvorschlag.

Ausgehend von der Geschäftsentwicklung 2014 erwartet der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr 2015 des Konzerns ein EBITDA in einer Bandbreite von rund 820 bis rund 840 Millionen Euro sowie ein Konzern-Ergebnis in einer Bandbreite von rund 265 bis rund 285 Millionen Euro bei gleichbleibender Dividende von 1,35 Euro pro Aktie.

Dieser Ausblick berücksichtigt keine Effekte aus einem Vollzug des geplanten Erwerbs der Konzessionen zum Betrieb der 14 griechischen Regionalflughäfen. Der Vorstand geht derzeit von einem möglichen Abschluss der Transaktion Ende 2015 / Anfang 2016 aus.

Die Publikation des Jahresabschlusses der Fraport AG sowie des Geschäftsberichts des Konzerns erfolgt am 19. März 2015 um 07:00 Uhr. Nachfolgend findet an diesem Tag um 10:00 Uhr die Konferenz statt.

Austrian Airlines setzt auf Touristik-Ziele und Nordamerika

Austrian Airlines hat im Sommer 2015 insgesamt 130 Destinationen in 58 Ländern im Flugplan. Die österreichische Airline konzentriert sich vermehrt auf touristische Ziele, so werden zum Beispiel Menorca ab Juni 2015, Miami und Mauritius ab Oktober 2015 neu in den Flugplan aufgenommen. Darüber hinaus wird das Amerikaangebot erweitert und im Sommer 2015 alle Austrian-Destinationen nach Nordamerika bis zu täglich aus Wien angeflogen. Mit Odessa wird ab 30. März 2015 zusätzlich eine weitere Destination im Fokusmarkt Osteuropa aufgenommen.

Im kommenden Sommer geht es mit der Austrian Freizeitmarke myHoliday zu rund 40 Destinationen. So bleibt Austrian weiterhin mit 21 Zielen klarer Marktführer in Griechenland. Keine andere Airline fliegt aus Wien mehr Destinationen an die Ägäis an. Das Spanienangebot wird 2015 mit Menorca als neue Destination gestärkt und auf insgesamt acht Ziele aufgestockt, darunter nun auch die drei Baleareninseln Mallorca, Ibiza und Menorca.

Hinzu kommen weitere Aufstockungen nach Neapel und Lamezia Terme in Italien. Mit zwei zusätzlichen Flügen pro Woche wird Neapel drei Mal und Lamezia Terme mit einem zusätzlichen Flug zwei Mal pro Woche direkt aus Wien angeflogen.

Nordamerika-Ziele weiter verstärkt

Gegen Ende des Sommerflugplanes fliegt Austrian eine neue Destination in Amerika an. Ab 16. Oktober 2015 wird sie jeweils Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag mit einer Boeing 777 nach Miami fliegen. Damit bietet sie neben den Flughäfen John F. Kennedy und Newark in New York, Washington, Chicago und Toronto in Kanada ein sechstes Flugziel in Nordamerika an. Auf Grund der positiven Nachfrage stockt Austrian Airlines ihre Nordamerika Flüge im Sommer auch noch auf und fliegt alle Destinationen bis zu täglich an.

Osteuropa – Zwischen Kernmarkt und Ukraine-Krise

In Osteuropa ist Austrian Airlines weiterhin Marktführer unter den westeuropäischen Fluglinien, die aus einem Hub heraus operieren. Hier bietet die heimische Fluggesellschaft gemeinsam mit ihren Partnern im kommenden Sommer in Summe 40 Destinationen an. Auf Grund der andauernden Krise im Austrian Fokusmarkt Osteuropa, hat die Airline ihr Angebot an die sinkende Nachfrage angepasst.

Bereits im Winterflugplan 2014/2015 wurden die Kapazitäten in Russland und der Ukraine optimiert und ein Großteil der Flüge von und nach Rostow in Russland sowie Kharkov in der Ukraine aus dem Flugplan genommen. Auf Grund der anhaltend schwachen Nachfrage bleiben diese beiden Destinationen bis auf weiteres gestrichen. Weiterhin werden in der Ukraine mit Dnepropetrovsk, Kiev, Lemberg und der neuen Route nach Odessa vier Destinationen und in Russland mit Krasnodar, Moskau und St. Petersburg drei Destinationen angeflogen.

Urlaubsziele mit der Lufthansa Group

Die Fluggesellschaften im Lufthansa-Verbund – Austrian Airlines, Brussels Airlines, Germanwings, Lufthansa und Swiss – werden im kommenden Sommer für Urlauber und Privatreisende noch attraktiver, denn das Angebot der Airlines wird vor allem mit touristischen oder privatreiseorientierten Zielen ergänzt. Passagiere können sich dabei auf den hochwertigen Service und die Verlässlichkeit einer Linienfluggesellschaft verlassen.

Während der Sommerferien werden viele Urlaubsziele mit saisonalen Verbindungen verstärkt. Auf bestehenden Städteverbindungen werden außerdem zusätzliche Flüge eingeplant. Dies ist vor allem für Geschäftsreisende eine gute Nachricht, die dadurch noch flexibler ihre Termine erreichen können.

Die Airlines der Lufthansa Group bieten ihren Kunden auch im bevorstehenden Sommerflugplan 2015 mit mehr als wöchentlich 22.500 Flügen eines der dichtesten Streckennetze weltweit. Über ihre Drehkreuze Frankfurt, München, Zürich, Wien und Brüssel, aber auch auf vielen Punkt-zu-Punkt-Strecken, verbinden die Lufthansa-Group-Airlines im Sommer 321 Ziele in 103 Ländern (Vorjahr Sommer: 294 Zielen in 101 Ländern).

Über 18.100 Codeshare-Flüge mit insgesamt 32 Partnerairlines außerhalb der Lufthansa Group ergänzen das jeweilige Flugangebot und bieten Flugreisenden dadurch ein nahezu weltweites Netz. Die Sommerflugpläne der einzelnen Verbund-Airlines gelten vom Sonntag, 29. März bis Samstag, 25. Oktober 2015.

Fluggesellschaften wollen Single European Sky schneller umgesetzt sehen

Der gemeinsame europäische Luftraum (Single European Sky – SES) über Europa soll eine einfachere und günstigere Luftfahrt in den Ländern des Kontinents ermöglichen, indem beispielsweise Flugrouten näher am Großkreis und damit direkter und kürzer werden. Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften erwartet von der EU und den nationalen Mitgliedstaaten eine zügige Umsetzung des einheitlichen Europäischen Luftraums. Das erklärte nun BDF-Geschäftsführer Michael Engel bei einem Round-Table-Gespräch mit dem Berichterstatter des Europäischen Parlaments, MdEP Marian-Jean Marinescu, in Berlin.

Engel: „Wir haben seit mehr als 20 Jahren einen einheitlichen Europäischen Binnenmarkt und seit mehr als einem Jahrzehnt eine europäische Währung. Das waren sicherlich nicht weniger komplexe europäische Projekte als die Verwirklichung des einheitlichen Europäischen Luftraums. Es ist nun an der Zeit, dass auch die Flugpassagiere, die Umwelt und die europäische Luftfahrt ihre Europa-Dividende in Form kürzerer Flugstrecken, weniger CO2-Emissionen und niedrigerer Kosten bekommen.“

Kapazitäten im europäischen Luftraum verdreifachen

Mit der Verwirklichung des Einheitlichen Europäischen Luftraums verfolgt die EU die Ziele, die Kapazitäten im europäischen Luftraum zu verdreifachen, die Umweltbelastung pro Flug um zehn Prozent und die Kosten für die Flugsicherung um die Hälfte zu senken. Zehn Jahre nach dem ersten Gesetzgebungspaket SES 1 und fünf Jahre nach SES 2 liegt Europa jedoch weit hinter den selbst gesteckten Zielen zurück.

Eine vollständige Umsetzung eines europäischen Luftraums ist in der Vergangenheit vor allem immer wieder an nationalen Eigeninteressen der Mitgliedstaaten gescheitert. Die EU-Kommission hat deshalb mit einem neuen Gesetzespaket SES 2+ einen erneuten Vorstoß gemacht, die Ziele des Single European Sky schneller zu erreichen. Der Vorschlag der Kommission wird vom Europäischen Parlament unterstützt. Der Ministerrat, in dem die europäischen Nationalstaaten vertreten sind, hat hingegen einige Vorschläge des Pakets SES 2+ zurückgewiesen. Der Vorschlag wird nun im sog. Trilog-Verfahren zwischen Rat, Kommission und Parlament weiter beraten.

12 Mrd. Euro pro Jahr Einsparpotenzial pro Jahr

Zwar konnten die flugsicherungsbedingten Verspätungen reduziert werden. Nach wie vor aber verursachen überlange Flugrouten, die sich an nationalen Grenzen statt eines vereinten Europas orientieren, jährlich vermeidbare Kosten von über 12 Mrd. Euro und knapp acht Mio. Tonnen CO2-Emissionen, die eingespart werden könnten. Engel: „Der Single European Sky ist Europas größtes Klimaschutz- und Effizienzprogramm für die Luftfahrt. Wir brauchen seine Umsetzung dringend, wenn wir die Luftfahrt in Europa nachhaltig und wettbewerbsfähig gestalten wollen.“ 

Bodensee Airport mit starkem Passagier-Plus 2014

Der Bodensee-Airport Friedrichshafen konnte das Jahr 2014 mit einem Wachstum von 60.116 Passagieren bzw. 11,2 Prozent abschließen. Das Linien- und Touristiksegment verzeichnete das stärkste absolute Wachstum. Ein Plus um 51.769 Passagiere, von 502.451 im Jahr 2013 auf 554.220 im Jahr 2014. Dieses entspricht einem Wachstum von 10,3 Prozent.

Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte erstmals wieder in den positiven sechsstelligen Bereich signifikant gesteigert werden, was aktuell aufgrund des volatilen Umfelds nur wenigen Regionalairports gelingt.

Mehr Ziele, Fracht, Frequenzen und Passagiere

Dieses Wachstums wurde von drei Faktoren getrieben. Zum einen die Aufnahme von Linienflügen gleich zweier namhafter Airlines im Jahr 2014. Germania startete nach Palma de Mallorca, Antalya, Kreta und nahm zusätzlich Hurghada ab dem Winterflugplan wieder auf. Außerdem eröffnete British Airways zusätzliche Verbindungen nach London.

Ein weiterer Wachstumsfaktor war der Ausbau von bestehenden Strecken. Insbesondere die Erhöhung der Frequenzen von Turkish Airlines, auf fünf wöchentliche Flüge nach Istanbul. Eine ebenso wichtige Rolle, spielte die Verbesserung der Auslastung bei den anderen namhaften Partnern Lufthansa, Air Berlin, Sun Express und Intersky, denn nur so konnte die zweistellige Entwicklung im Passagierbereich erzielt werden.

Auch die Allgemeine Luftfahrt hatte starke Zuwächse zu vermelden. Hier stiegen die Passagierzahlen von 33.579 in 2013 auf 41.926 im abgelaufenen Jahr. Dies stellt ein Mehraufkommen von 8.347 Passagieren oder 24,7 Prozent dar. Insbesondere im Umfeld der Regionalflughäfen stellt dies eine Ausnahme dar.

Als weitere Nische konnte in 2014 auch das Projekt Luftfracht umgesetzt und der Betrieb zum Jahresende aufgenommen werden. Dies soll insbesondere regionalen Unternehmen die Chance bieten, auf bereits existierenden Flugverbindungen Fracht beizuladen. Dies ist im speziellen für zeitkritische Güter wie z.B. Ersatzteile von Bedeutung. Einen großen Mehrwert bietet der Bodensee Airport hier durch die kurzen Anlieferwege und die geringe Vorlaufzeit, die es ermöglichen, sehr kurzfristig und schnell, Güter in die ganze Welt zu verschicken. Dieser Service wurde bereits sehr gut angenommen und zeigt, dass der infrastrukturelle Vorteil für die regionalen Unternehmen auch weitere Perspektiven bietet.

Olympic Festival zog internationales Publikum zum Bodensee Airport

Das Jahr 2015 ist gut angelaufen. Vornehmlich das World Economic Forum und das European Youth Olympic Festival sorgten für einen regen Andrang am Bodensee-Airport. Aus aller Welt pilgerten die Delegierten und Sportler zu den Veranstaltungs- & Austragungsorten. Los Angeles, Minneapolis, Toronto in Nordamerika bis Recife (Brasilien/Austragungsort des Vorrundenspiels USA-Deutschland), Moskau bis nach Delhi und Mumbai in Asien, sind nur ein Auszug der Abflugorte. Die besondere Beliebtheit des Bodensee-Airports erschließt sich, weil hier die Vorteile der kurzen Wege und schnellen An- und Abreise in die Vierländer Region voll zum Tragen kommen.

Zeppelin-Jubiläum mit Events

Ebenfalls in 2015 wird der Bodensee-Airport Friedrichshafen sein 100-Jähriges Jubiläum feiern. Er gilt als der zweitälteste Verkehrsflughafen Deutschlands. Die Anfänge reichen bis ins Jahr 1913 zurück. Die erste Jungfernfahrt eines Zeppelins fand am 07.06.1915 statt. Zu diesem Anlass plant der Flughafen verschiedene Events und Sonderausstellungen die sich über den Sommer verteilen werden.

Der Jubiläums-Sommerflugplan 2015, der gerade veröffentlicht wurde, kann auch für dieses Jahr mit einigen neuen Destinationen und Airlines aufwarten.

  • Turkish Airlines wird einen weiteren Ausbau des Linienverkehrs vornehmen, ab dem 29.03.2015 wird der Bodensee Airport täglich mit dem Drehkreuz in Istanbul und dadurch mit mehr als 260 Destinationen weltweit verbunden.
  • Wizz Air wird ab dem 29.06.2015 neu am Bodensee-Airport starten und die Vierländer Region zweimal wöchentlich mit Skopje (Mazedonien) verbinden.
  • Germania fliegt neu die Destinationen Kos, Ankara und nun auch im Sommer Hurghada an.
  • Intersky hat bereits am 02.03.2015 die zusätzliche Mittagsrotation nach Berlin & Hamburg wieder in Ihr Programm mit aufgenommen