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Ryanair-Flüge bei Pünktlichkeit im Februar stabil

Die aktuelle Februar-Kundenstatistik von Ryanair zeigt leichte Zuwächse an Beschwerden auf niedrigem Niveau gegenüber dem Vorjahr. Ryanair hat im Februar über 5,4 Millionen Fluggäste befördert. Ryanair ist gerade auf Wachstumskurs, neue Basen und Ziele im Streckenplan kommen dieses Jahr dazu. Mehr als 90 Prozent gewachsenen Zahl von 34.000 durchgeführten Flügen waren dabei pünktlich. Zudem gibt Ryanair geringe Beschwerderaten von Passagieren, und eine zügige Beantwortung derselben, an.

Februar 2014 2015
Pünktliche Flüge 91% 91%
Beschwerden pro 1.000 Kunden 0,57 0,61
Gepäck-Beschwerden pro 1.000 Kunden 0,36 0,52
Beschwerden innerhalb von sieben Tagen beantwortet 99% 99%

BER-Gesellschafter schießen 1,1 Milliarden Euro in den Flughafen

Die Finanzierung für den Flughafen BER ist heute einen wichtigen Schritt vorangekommen: Die für die bauliche Fertigstellung des Flughafens BER notwendigen 1,1 Milliarden Euro sollen der FBB durch Kapitalzuführungen der Gesellschafter zur Verfügung gestellt werden. In Tegel werden für die Instandhaltung der Infrastruktur 19 Millionen Euro investiert. Diese Entscheidungen traf der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in seiner heutigen Sitzung am Flughafen Tegel. Ebenfalls auf der heutigen Agenda des Gremiums: Die Fortschritte bei der baulichen Fertigstellung des Flughafens BER.

Zudem verabschiedete das Gremium Flughafenchef Hartmut Mehdorn, der sein Amt nach zwei Jahren an den 51-jährigen Manager Karsten Mühlenfeld übergibt.

BER Baukosten 5,4 Milliarden Euro

Der Aufsichtsrat der FBB hat in seiner heutigen Sitzung die Mehrkosten in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro für den Flughafen Berlin Brandenburg beraten. Demnach liegen die Baukosten für den Flughafen Berlin Brandenburg mit einer Startkapazität von 27 Millionen Passagieren wie bereits Ende Juni 2014 vorgestellt bei 5,4 Milliarden Euro. Die FBB hatte die Zahlen nach der Bekanntgabe des Eröffnungsterminbandes (zweite Jahreshälfte 2017) im Dezember vergangenen Jahres noch einmal überprüft und detailliert.

Rainer Bretschneider, amtierender Vorsitzender des Aufsichtsrats, sagte: „Wir sind in den vergangenen Monaten wichtige Schritte vorangekommen: Wir haben im Dezember 2014 das Eröffnungsterminband für die zweite Jahreshälfte 2017 vorgestellt, die Arbeiten auf der Baustelle nehmen jetzt Fahrt auf. Seit heute ist zudem klar, dass die für die BER-Fertigstellung benötigten 1,1 Milliarden Euro bedarfsgerecht als Kapitalzuführungen in die Flughafengesellschaft gegeben werden sollen. Auch den Businessplan der FBB haben wir intensiv diskutiert. Er ist eine gute und verlässliche Basis für das Notifizierungsverfahren in Brüssel.“

Die Mehrkosten in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro entfallen zum Großteil auf die Umsetzung des Brandschutzkonzepts, den Umbau der Entrauchung, die bauliche Fertigstellung des Terminals, weitere Bau- und Planungsleistungen, die Sanierung der nördlichen Start- und Landebahn, das Schallschutzprogramm und die Risikovorsorge.

Am Flughafen Tegel wird noch investiert

Die FBB legt für Instandhaltungsmaßnahmen auf dem hochfrequentierten Flughafen Tegel in diesem Jahr ein Investitionsprogramm in Höhe von 19 Millionen Euro auf. Der Aufsichtsrat folgte in seiner heutigen Sitzung einer entsprechenden Vorlage der Geschäftsführung. Mit den Investitionen sichert die FBB den Betrieb des Flughafens Tegel bis zur Eröffnung des BER ab. Die Mittel fließen in die Infrastruktur wie Leitungs- und Kanalsysteme, Fahrstraßen und Flugbetriebsflächen.

Die größte Einzelmaßnahme ist das Aufbringen eines neuen Antiskid-Belags auf der südlichen Start- und Landebahn. Die Instandhaltungsmaßnahmen sollen im zweiten Quartal 2015 starten. Für den Flughafen Schönefeld erarbeitet die FBB derzeit ebenfalls ein Investitionsprogramm, das angesichts der positiven Passagierentwicklung sowie der jüngsten Airline-Ankündigungen, ihre Flugangebote in Schönefeld auszuweiten, nötig wird.

BER-Planungsarbeiten liegen in der Zeit

FBB-Technikchef Jörg Marks berichtete auf der Aufsichtsratssitzung über den aktuellen Stand auf der Baustelle: „Wir liegen im Zeitplan, den wir im Dezember 2014 vorgestellt haben. Die ersten Meilensteine haben wir erreicht.“ Auch die nächsten Schritte sind klar: Bis Mitte 2015 sollen alle Planungsarbeiten vorliegen, bis März 2016 soll die bauliche Ausführung abgeschlossen sein.

Leistungsstand März 2015 seit Dezember 2014

  • Bauarbeiter auf der Baustelle: 480 vs. 350 (+37 Prozent)
  • Fertigstellungsgrad Trassensanierung: 59 Prozent (ggü. 42 Prozent)
  • Abarbeitung Brandschutzmängel: 37 Prozent (ggü. 32 Prozent)
  • Abarbeitung Mängel, Restleistungen etc.: 46 Prozent (ggü. 40 Prozent)

Athanasios Titonis bleibt Technischer Geschäftsführer am Flughafen Köln/Bonn

Der Aufsichtsrat der Flughafen Köln/Bonn GmbH hat den Vertrag mit dem Technischen Geschäftsführer Athanasios Titonis (47) um weitere fünf Jahre verlängert. In seiner Zeit als Technischer Geschäftsführer hat Athanasios Titonis durch Produktivitätssteigerungen in den operativen Bereichen einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung des Flughafens geleistet. Er hat außerdem die stetige Verbesserung des technischen Lärmschutzes vorangetrieben.

Athanasios Titonis ist maßgeblich an der Planung und Umsetzung des laufenden Investitionsprogramms zur Sanierung der Flughafen-Infrastruktur beteiligt. „Als Technischer Geschäftsführer hat Athanasios Titonis die erfolgreiche Entwicklung des Flughafens mitgeprägt. Wir freuen uns, dass er bis 2021 auch die Zukunft des Unternehmens mitgestalten wird“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Volker Hauff.

Austro Control in Wien: Entwurf für die Skyline aus London und Wien

Eine hochkarätige Jury hat nach umfassenden und intensiven Beratungen einstimmig eine Entscheidung im Architekturwettbewerb „Schnirchgasse 11, Standort Austro Control“ getroffen.

Der siegreiche Entwurf stammt von einer internationalen Architekten-Arbeitsgemeinschaft bestehend aus „AZPML“ mit Sitz in London und „Share Architects“ aus Wien. Das Verfahren wurde in Kooperation mit der Stadt Wien und der Architektenkammer abgewickelt. Aus 59 Einreichungen nahmen nach einem Auswahlverfahren insgesamt 12 Architektenteams an dem Wettbewerb teil.

Die Entwicklung dieses Projektes erfolgte im Einklang mit dem vorgegebenen städtebaulichen Leitbild der Stadt Wien. Das neue Gebäude wird mit einer Höhe von rund 115 Metern Teil eines Hochhausensembles entlang der Schnirchgasse sein und stellt eine Verbindung zwischen den bereits vorgestellten Bauprojekten „Triiiple“ und „Orbi Tower“ dar.

Das Siegerprojekt konnte in mehrfacher Hinsicht überzeugen – Zitat aus dem offiziellen Protokoll: Städtebaulich markant, gleichzeitig aber als harmonische Figur, schafft das Projekt eine Setzung im Ensemble, die in einer selbstverständlichen Art zwischen den umliegenden Hochhäusern vermittelt. Die bestechend einfache und klare Lösung erfüllt alle konzeptionellen Ansprüche auf hervorragende Weise … Gezeigt wird eine idealtypische Hochhaus-Grundrissstruktur, die sehr ökonomisch alle Nutzflächen entlang der Fassaden anbietet und damit eine hohe Aufenthaltsqualität und Flexibilität für die gesamte Fläche gewährleistet.

Bei „AZPML“ mit Sitz London und „SHARE architects“ aus Wien handelt es sich um renommierte Architektenteams. „AZPML“ hat Bürokomplexe in London, Amsterdam und Barcelona erfolgreich konzipiert und realisiert. Das Team von „SHARE architects“ hat unter anderem einen Pavillon für das Wiener Wilhelminenspital entworfen. Der Siegerentwurf (inkl. Verkehr, Windkomfort und Freiraum) wird im Rahmen einer Ausstellung von 13. bis 19. März öffentlich präsentiert.

Flughafen Zürich mit 1,6 Prozent mehr Passagieren im Februar

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Im Februar 2015 sind 1.670.172 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Dies entspricht einem Plus von 1,6 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Die Zahl Lokalpassagiere stieg im Februar 2015 um 6,0 Prozent auf 1.178.345. Der Transferanteil lag im gleichen Zeitraum bei 29,1 Prozent, -3,0 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr. Die Zahl der Umsteigepassagiere sank um 7,7 Prozent auf 485.856. Mit 18.303 Flugbewegungen reduzierte sich im Februar 2015 deren Anzahl um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 103 Fluggästen 0,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ist im Februar um 0,8 Prozentpunkte auf 71,3 Prozent gestiegen. Fracht wurden am Flughafen Zürich im Februar 2015 31.981 Tonnen abgewickelt. Dies entspricht einem Rückgang um 3,2 Prozent gegenüber Februar 2014.

Köln Bonn Airport sperrt erneut große Start- und Landebahn

Die große Start- und Landebahn des Köln Bonn Airport wird in der kommenden Woche zweimal tagsüber für den Flugverkehr gesperrt. Am Mittwoch, den 18. März, und am Donnerstag, den 19. März, werden in der Zeit von 08:00 bis 20:00 Uhr Sanierungsarbeiten durchgeführt. Erst diese Woche war die große Start- und Landebahn wegen notwendiger Sanierungsarbeiten blockiert, Gummiabrieb der Flugzeugreifen musste entfernt werden.

Bei der wiederholten Sperrung wird der Verkehr an beiden Tagen während der Dauer der Arbeiten verstärkt über die sogenannte Querwindbahn (06/24) und über die kleine Parallelbahn (14R/32L) geleitet.

Karsten Mühlenfeld: Neuer BER-Chef stellte sich vor

Karsten Mühlenfeld wird am kommenden Montag das Amt des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH als Nachfolger von Hartmut Mehdorn antreten. Mühlenfeld war in der letzten Aufsichtsratssitzung am 20. Februar gewählt worden und stellte sich heute dem Führungskreis der FBB vor seinem offiziellen Start am Flughafen vor.

Mehdorn hatte den Chefposten bei der FBB seit März 2013 inne. Er hatte im Dezember 2014 seinen Rückzug angekündigt. Rainer Bretschneider, amtierender Vorsitzender des Aufsichtsrats der FBB: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Karsten Mühlenfeld. Ich habe ihn in den zurückliegenden Jahren als hervorragenden Manager mit breiter Industrieerfahrung kennengelernt. Er ist der Richtige, die Flughafengesellschaft sicher in die Zukunft zu führen. Mein Dank gilt Hartmut Mehdorn, der den Flughafen vor zwei Jahren übernommen hat, als das Projekt am Boden lag. Er hat wichtige Weichen gestellt und den Flughafen auf klaren Kurs gebracht.“

Hartmut Mehdorn sagte: „Wir haben in den zurückliegenden beiden Jahren die Flughafengesellschaft neu aufgestellt und das havarierte Großprojekt BER wieder flott bekommen. Ich habe in meinen beiden Flughafenjahren viele motivierte Kolleginnen und Kollegen in Schönefeld, in Tegel und am BER kennengelernt. Ich wünsche ihnen und meinem Nachfolger, Herrn Mühlenfeld, alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.“

Karsten Mühlenfeld am Triebwerk TP400 für A400M beiteiligt

Dr. Karsten Mühlenfeld wurde am 01. Juni 1963 geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Bis 1987 Studium Maschinenbau, Abschluss als Jahrgangsbester. Anschließend Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Mechanik der TU Berlin und 1992 Promotion zum Dr.-Ing. Karrierebeginn 1993 bei der BMW Rolls-Royce GmbH in München. 1996 Wechsel an den Standort Dahlewitz, Brandenburg. 2004 bis 2007 Technical Director bei Europrop International (EPI) in Madrid, einem Joint Venture zwischen den europäischen Triebwerksherstellern zur Entwicklung des Triebwerks TP400 für das Flugzeug A400M. Bis 2014 bei der Rolls-Royce Deutschland Ltd. & Co. KG. Zuletzt als Geschäftsführer Engineering & Operations verantwortlich für die Entwicklung und technische Betreuung aller 2.500 CSME-Triebwerke (Civil Small & Medium Engines) weltweit mit rund 1.200 Mitarbeitern. 2015 Entwicklungschef bei der Bombardier Transportation GmbH, Berlin.

Karsten Mühlenfeld sagte: „Ich freue mich auf die vor mir liegende Arbeit. Viele Weichen sind gestellt. Gerade die jüngsten Ankündigungen mehrerer Airlines, ihre Präsenz in Berlin auszubauen zeigen, wie attraktiv die Region Berlin-Brandenburg ist. Wir müssen den Luftverkehr in der Region zukunftsfähig aufstellen. Wir werden in Schönefeld und Tegel bis zur BER-Inbetriebnahme die nötigen Investitionen tätigen und uns auf die zügige und sichere Inbetriebnahme sowie das weitere Wachstum des BER konzentrieren.“

Auf dem Foto: Wechsel an der Spitze der Flughafengesellschaft – Hartmut Mehdorn (links) legt sein Amt als Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH nieder. Neuer Flughafenchef ab 16. März 2015 wird Karsten Mühlenfeld (rechts). Der Aufsichtsrat unter dem amtierenden Vorsitzenden Rainer Bretschneider (Mitte) hatte den Wechsel am 20. Februar 2015 beschlossen.

Picknick-Platz am City Airport Bremen lädt Flugzeug-Begeisterte zum Beobachten

Flugzeugen beim Starten und Landen zuzuschauen ist für Groß und Klein immer wieder ein Erlebnis. Bislang konnte man am City Airport Bremen diese Attraktion entweder von der Besucherterrasse aus beobachten oder alternativ vom Ochtumdeich. Flugzeug-Begeisterte können sich nun noch mehr freuen: Der Aussichts- und Treffpunkt am Ochtumdeich wurde zu einem Picknickplatz umgestaltet.

Eine gepflasterte Fläche mit zwei Tischgarnituren und einer Einzelbank laden Anwohner, vorbeikommende Radler und Spaziergänger, Familien und natürlich alle Flugzeug-Freunde zum Picknicken und Beobachten ein. Zudem gibt eine Informationstafel einen anschaulichen Überblick über den City Airport Bremen, den Flugplatz und die Umgebung. Nahe der Kladdinger Straße, direkt zwischen Fahrradweg und Flugplatz liegt der neue angelegte Picknickplatz am Ochtumdeich – mit bester Aussicht auf den Flughafen und die Piste.

Der Platz ist für Spaziergänger und Fahrradfahrer gut zugängig. Ein idealer Ausflugsplatz in einer einmaligen Umgebung. Hier erlebt man einerseits das spannende Geschehen auf dem Flugplatz und kann anderseits gleichzeitig die entspannende Natur genießen. Für ein Picknick ist es im Augenblick noch etwas kühl, aber richtige Flugzeug-Fans lassen sich von den Temperaturen bekanntlich nicht abschrecken.

AWACS-Flugzeuge: Boeing hat erste Maschine modernisiert

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Boeing hat das erste Nato AWACS-Flugzeug (Airborne Warning and Control System) mit modernen Armaturen und Avioniksystemen im Cockpit ausgestattet, und damit die alten, noch aus den 1970ern stammenden analogen Systeme ersetzt.

Insgesamt sollen 14 Nato AWACS-Flugzeuge die Modernisierung erhalten. Sie basieren auf der Boeing 707. Durch die Ausrüstung werden auch Probleme mit den längst nicht mehr hergestellten Avionikgeräten ausgeräumt, dafür kommt moderne digitale Avionik zum Einsatz.

Nach einem zweistündigen Flug am 31. Dezember wurden fünf farb-Glasdisplays mit anpassbarer Maschine, Navigation und Radardaten getestet. Die Systeme hätten dabei laut Boeing noch besser als erwartet funktioniert, sodass das AWACS-Programm jetzt in ausführlichen Flugtests qualifiziert werden kann.

Die Neuerungen stellen auch die Konformität mit zukünftigen Luftfahrtvorschriften sicher, sodass auch mehr Lufträume auf der Welt für die AWACS-Flugzeuge verfügbar werden. Laut Jon Hunsberger, Boeing AWACS-Programmanager, sollen durch die Modernisierung Zeit, Betriebskosten und auch die Crew reduziert werden können. Das erste erneuerte Flugzeug soll im Januar 2016 fertig sein.

Lufthansa präsentiert stabile Umsatzzahlen

Mit dem Anstieg des operativen Konzernergebnisses um 255 Millionen Euro auf 954 Millionen Euro (plus 37 Prozent gegenüber Vorjahr) hat die Deutsche Lufthansa AG ihr operatives Ergebnisziel für 2014 erreicht. Der Konzern hatte nach einer Prognosekorrektur im Juni 2014 aufgrund der negativen Entwicklung der Durchschnittserlöse sowie Sonderbelastungen durch Streiks ein Ergebnis von einer Milliarde Euro anvisiert – vorbehaltlich weiterer, durch Streiks verursachter Kosten. Der Umsatz der Gruppe blieb trotz der erheblichen Yieldrückgänge im Passagiergeschäft mit 30 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr stabil.

Positiv wirkten sich die im Wesentlichen preisbedingt um 364 Millionen Euro gesunkenen Treibstoffkosten sowie der Effekt aus der im Vorjahr geänderten Abschreibungsmethode für Flugzeuge und Reservetriebwerke (351 Millionen Euro) aus.

Streik der Piloten belastet mit 232 Mio. Euro

Streiks von Piloten und Sicherheitspersonal belasteten 2014 das operative Ergebnis mit insgesamt 232 Millionen Euro, davon 62 Millionen Euro allein im Dezember 2014. Das „normalisierte Ergebnis“, das die Sondereffekte aus SCORE-Restrukturierungsaufwendungen und Projektkosten nicht berücksichtigt, stieg auf 1,2 Milliarden Euro (2013: 1,0 Milliarden Euro). Die hohen Investitionen von 2,8 Milliarden Euro wurden in erster Linie zur Modernisierung der Flotte und zur Verbesserung der Kabinenausstattungen verwendet.

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, sagte: „Die Zahlen für 2014 geben uns eine klare Standortbestimmung: Einerseits sind alle Geschäftsfelder der Lufthansa Gruppe profitabel und wir haben mit dem operativen Ergebnis von fast einer Milliarde Euro in einem schwierigen Jahr unsere Prognose erreicht. Trotzdem müssen wir angesichts unserer hohen Investitionen in moderne Flugzeuge und erstklassige Services unser Ergebnis weiter steigern. Dazu brauchen wir wettbewerbsfähige Strukturen, an denen wir konsequent weiterarbeiten.“

Das Konzernergebnis nach IFRS lag mit 55 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 313 Millionen Euro. Für diesen Rückgang waren u.a. die Marktwertentwicklung der Umtauschanleihe auf JetBlue-Aktien sowie negative Effekte aus der Veränderung der Zeitwerte von Optionen zur Treibstoffpreissicherung ausschlaggebend. Daneben schlug sich der vertraglich vereinbarte Verkauf der Infrastruktur-Sparte von Lufthansa Systems negativ nieder.

Noch stärker belastet wurde das HGB-Ergebnis für 2014. Hierfür waren neben dem Verkauf der IT-Infrastruktur-Sparte auch Erhöhungen der Pensionsverbindlichkeiten aufgrund des weiter gesunkenen Durchschnittszinses ausschlaggebend. Drohverlustrückstellungen auf Treibstoffpreissicherungsgeschäfte als Folge des stark gefallenen Ölpreises belasteten das HGB-Ergebnis zusätzlich. Das mit minus 732 Millionen Euro negative HGB-Ergebnis wurde durch eine entsprechende Entnahme aus der Kapitalrücklage ausgeglichen. Die Zahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2014 kann damit nicht erfolgen.

„Angesichts der wirtschaftlichen Ergebnisse in unserem Kerngeschäft kann niemand mehr das Beharren auf tradierten unwirtschaftlichen Strukturen als Option für die Zukunft der Lufthansa Gruppe in Betracht ziehen. Der Wettbewerbsdruck für unsere Fluggesellschaften wird weiter zunehmen. Unsere Angebote und Services haben wir stark verbessert, die Qualität unserer Airlines weiter gesteigert. Aus Sicht unserer Kunden sind wir wieder unter den weltbesten Fluggesellschaften. Jetzt müssen wir die Voraussetzungen schaffen, um auch wirtschaftlich wieder eine Spitzenposition in unserer Industrie zu erreichen“, sagte Carsten Spohr.

Passagiergeschäft unter zunehmendem Marktdruck

Mit einem Anteil von 553 Millionen Euro (Vorjahr: 513 Millionen Euro) am operativen Ergebnis konnte der Bereich Passage Airline Gruppe einen leichten Anstieg von 40 Millionen Euro verbuchen. Das Ergebnis der Lufthansa Passage kam trotz deutlicher Entlastungen aus geringeren Treibstoffkosten und der veränderten Abschreibungspraxis mit 252 Millionen Euro nicht an das Vorjahresergebnis heran (Vorjahr 282 Millionen Euro). Im Ergebnis der Lufthansa Passage sind die Zahlen der Germanwings, die weitere Fortschritte auf ihrem Weg in die Profitabilität machen konnte, konsolidiert.

Swiss konnte die Erwartungen mit einem Ergebnisbeitrag von 289 Millionen Euro erfüllen. Bei Austrian Airlines lag das operative Ergebnis mit 10 Millionen Euro deutlich unter Vorjahr (25 Millionen Euro). Dieser Rückgang reflektiert einerseits die rückläufigen Durchschnittserlöse auf vielen Strecken. Der Verfall der „Yields“ in Folge des weiter zunehmenden Wettbewerbsdrucks hat die Ergebnisse aller Airlines der Gruppe spürbar belastet. Darüber hinaus ist bei Austrian Airlines die Einigung auf einen neuen, wettbewerbsfähigen Kollektivvertrag mit Einmalkosten in den Abschluss eingeflossen. Austrian Airlines hat mit diesem Vertrag allerdings einen entscheidenden Schritt hin zu wettbewerbsfähigen Strukturen gemacht und damit eine wichtige Grundlage für künftige Erfolge gelegt.

Lufthansa Cargo und Service-Gesellschaften positiv

Die Service-Gesellschaften der Lufthansa Gruppe konnten ihre Ergebnisziele durchweg auf hohem Niveau halten. Ihr eigenes Rekordergebnis aus dem Vorjahr in Höhe von 404 Millionen Euro konnte Lufthansa Technik im Jahr 2014 mit einem Ergebnis von 392 Millionen Euro annähernd wieder erreichen. Auch LSG Sky Chefs konnte mit einem operativen Ergebnis von 100 Millionen Euro an die gute Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre anknüpfen.

IT Services wurde im Geschäftsjahr 2014 letztmalig als eigener Geschäftsbereich geführt und erreichte mit 37 Millionen Euro wiederum ein gutes operatives Ergebnis (Vorjahr: 36 Millionen Euro). Lufthansa Cargo konnte das operative Ergebnis auf 100 Millionen Euro steigern (Vorjahr: 79 Millionen Euro). Trotz des hohen Wettbewerbsdrucks in der Luftfracht und gestiegener Abschreibungen konnte die Logistiksparte ihren wirtschaftlichen Erfolg dank einer modernisierten Frachterflotte und eines effizienten Kapazitätsmanagements ausbauen.

„Unsere Service-Gesellschaften haben mit ihren guten Ergebnissen erneut unter Beweis gestellt, dass sie einen wertvollen Beitrag zur breiten Aufstellung der Lufthansa Gruppe leisten. Sie erwirtschaften stabile Renditen und partizipieren am weltweiten Marktwachstum im Luftverkehr. Mit unserer Zielsetzung, den Umsatzanteil der Lufthansa Gruppe außerhalb des klassischen Airline Hub-Geschäfts von 30 auf 40 Prozent zu steigern, wollen wir künftig noch stärker diesen stabilisierenden Effekt nutzen“, sagte Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa AG.

Ziel: Top-Performer für Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre sein

Im Juli des vergangenen Jahres hatte der Vorstand ein ambitioniertes Arbeitsprogramm mit sieben Handlungsfeldern für die Lufthansa Gruppe vorgestellt. Neben anderen Zielsetzungen soll die Qualitätsführerschaft in den Geschäftsfeldern des Konzerns gesichert, die Effizienz von Organisationsstrukturen und Prozessen verbessert und die Innovationskraft gestärkt werden. Damit soll es in der Gruppe besser gelingen, neue und profitable Konzepte für Wachstum umzusetzen. Die neue Eurowings, die mit attraktiven Angeboten auf Kurz- und Langstrecken ab Winterflugplan 2015/16 fliegen wird, ist ein Beispiel für neue Wachstumsmöglichkeiten auf der Basis effizienter Strukturen.

Unter dem Dach des Programms SCORE wurden im vergangenen Jahr viele weitere Projekte und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung entwickelt. Insgesamt konnte mit SCORE in den Jahren 2012 bis 2014 durch die Realisierung von über 6.000 Einzelprojekten in Summe ein Ergebnisbeitrag von 2,5 Milliarden Euro erzielt werden. Die Ergebnisverbesserungen wurden allerdings durch gegenläufige Entwicklungen wie Kosteninflation und Verfall der Durchschnitts-erlöse fast vollständig kompensiert. SCORE wird nun in ein Handlungsfeld des laufenden Arbeitsprogramms überführt und damit zur Daueraufgabe der gesamten Lufthansa Gruppe.

Zur Weiterentwicklung der Lufthansa Gruppe sagte Carsten Spohr bei der Jahrespresse-konferenz des Konzerns: „Nach der Sicherheit im Flugbetrieb hat die Sicherung unserer Zukunftsfähigkeit höchste Priorität für uns. Deshalb legen wir nach den wichtigen Weichenstellungen im vergangenen Jahr den Fokus im laufenden Jahr auf die Umsetzung dessen, was wir uns vorgenommen haben.“

Prognose: Bereinigtes EBIT über 1,5 Milliarden Euro

Im laufenden Jahr rechnet der Konzern mit einer verbesserten Geschäftsentwicklung. 2015 wird die Lufthansa Gruppe ihre Berichte erstmalig auf die neuen Finanzkennzahlen EBIT und „Adjusted EBIT“ umstellen. Das „Adjusted EBIT“ ergibt sich aus dem EBIT, bereinigt um Abgangsbuchgewinne und -verluste, außerplanmäßige Zu- und Abschreibungen sowie Pensions-Sondereffekte. Damit erhöht die Lufthansa Gruppe künftig Transparenz und Vergleichbarkeit ihrer Ergebniszahlen. Mit mehr als 1,5 Milliarden Euro soll das „Adjusted EBIT“ signifikant über dem Konzernergebnis für 2014 liegen. Das „Adjusted EBIT“ für das Jahr 2014 beträgt 1,2 Milliarden Euro.

Der Ausblick für die Lufthansa Passage sieht eine deutliche Ergebnissteigerung vor, obwohl die Projektkosten aus dem Umbau der Flotte das Ergebnis weiterhin belasten. In der Gruppe sind für das laufende Jahr Investitionen von insgesamt 2,9 Milliarden Euro geplant. In den Jahren 2016 und 2017 sollen die Investitionen auf jeweils 2,5 Milliarden Euro begrenzt werden. Für die Swiss plant der Konzern trotz negativer Währungseffekte durch den Anstieg des Schweizer Franken ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Austrian Airlines wird im laufenden Jahr von ihrem Restrukturierungsprogramm profitieren und das Ergebnis deutlich steigern können. Eine leichte Ergebnisverbesserung ist für Lufthansa Cargo eingeplant, während sich der Gewinn von Lufthansa Technik voraussichtlich leicht verringert, weil die MRO-Sparte stärker in Wachstumsprojekte investieren wird. Eine deutliche Ergebnissteigerung erwartet Lufthansa im weltweit führenden Catering Geschäft der LSG Sky Chefs.

Lufthansa Konzern Januar – Dezember Veränderung
2014 2013*
Umsatzerlöse Mio. € 30.011 30.027 -0,1%
davon Verkehrserlöse Mio. € 24.338 24.568 -0,7%
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit Mio. € 767 851 -9,9%
Operatives Ergebnis Mio. € 954 699 36,5%
Operatives Ergebnis normalisiert** Mio. € 1.178 1.044 +12,8%
Vergleichbare operative Marge*** In % 3,7 3,0 0,7 P.P.
Konzernergebnis Mio. € 55 313 -82,4%
Investitionen Mio. € 2.777 2.499 11,1%
Operativer Cashflow Mio. € 1.977 3.290 -39,9%
Mitarbeiter zum 31.12. 118.781 118.285 496
Ergebnis pro Aktie 0,12 0,68 -82,4%

*) Vorjahreszahlen wurden aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 11 (Bilanzierung von gemeinsamen Vereinbarungen) angepasst

**)Operatives Ergebnis bereinigt um Restrukturierungskosten (62 Millionen Euro; Vorjahr 245 Millionen Euro) sowie Projektkosten (162 Millionen Euro; Vorjahr 100 Millionen Euro)

***) Operatives Ergebnis zuzüglich Rückstellungsauflösungen dividiert durch den Umsatz

Februar bringt Passagierrückgang am Flughafen Wien

Am Flughafen Wien ging die Anzahl der abgefertigten Passagiere im Februar 2015 zurück. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Anzahl der Fluggäste um 4,2 Prozent auf insgesamt 1.298.459. Ausschlaggebend waren dafür vor allem Reduktionen im Flugangebot der Austrian Airlines und die Krisensituationen in Russland und der Ukraine und die damit verbundenen Rückgänge im Transferverkehr. Demzufolge erwartet der Flughafen Wien wie bereits angekündigt, ein verkehrsseitig rückläufiges erstes Quartal 2015, im weiteren Jahresverlauf soll sich diese Entwicklung aber wieder verbessern. Für das Gesamtjahr 2015 wird weiterhin ein Passagierzuwachs zwischen 0 und 2 Prozent erwartet.

Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien im Februar 2015 einen Rückgang von 15,6 Prozent gegenüber dem Februar 2014. Die Anzahl der Lokalpassagiere entwickelte sich im selben Zeitraum mit einem geringen Rückgang von 0,6 Prozent weitgehend stabil. Die Flugbewegungen sanken um 4,2 Prozent und das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) entwickelte sich mit Minus 1,0 Prozent ebenfalls leicht rückläufig. Im Gegensatz dazu entwickelte sich das Frachtaufkommen im Februar 2015 positiv und stieg um 2,9 Prozent an.

Die Anzahl der Passagiere nach Westeuropa ging im Februar 2015 um 3,6 Prozent zurück, Osteuropa verzeichnete bei den Passagierzahlen, unter anderem bedingt durch die Krisensituationen in Russland und der Ukraine, einen Rückgang von 18,2 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten sank im Februar 2015 um 4,4 Prozent, während die Anzahl der Passagiere in den Fernen Osten um 6,4 Prozent stieg. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika blieb mit einem geringen Rückgang von 0,5 Prozent im Vergleich zum Februar 2014 weitgehend unverändert. Sehr gut entwickelte sich das Passagieraufkommen nach Afrika mit einem Anstieg um 56,0 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Gut haben sich die Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien AG entwickelt: Die Passagierzahlen des Malta Airport stiegen Januar-Februar 2015 um 6,4 Prozent auf 417.799 Passagiere. Am Flughafen Kosice stieg die Anzahl der Passagiere im selben Zeitraum um 10,2 Prozent auf 33.655 Passagiere.

Februar 2015 Veränderung in Prozent Januar – Februar 2015 kumuliert Veränderung in Prozent
Passagiere: 1.298.459 -4,2 2.622.141 -5,0
Lokalpassagiere: 976.923 -0,6 1.937.583 -0,9
Transferpassagiere: 312.898 -15,6 665.176 -17,1
Maximum Take Off Weight (in Tonnen): 536.301 -1,0 1.116.223 -0,8
Flugbewegungen (an + ab): 15.179 -4,2 31.334 -4,4
Cargo in Tonnen (Luftfracht und Trucking): 19.949 +2,9 39.457 +0,9

A330-300 bringt bei Überführungsflug an Cebu Air Hilfsgüter nach Manila

Die Airbus Corporate Foundation und die Hilfsorganisation Aviation Sans Frontières haben an Bord einer fabrikneuen A330-300 der Cebu Air Kleidung und medizinische Hilfsgüter von Toulouse nach Manila geflogen.

Das Flugzeug startete am 10. März in Toulouse und landete am 11. März in der philippinischen Hauptstadt. An Bord waren 2,4 Tonnen Hilfsgüter, die Aviation Sans Frontières für die internationale Nichtregierungsorganisation World Vision gesammelt hat. Die Hilfslieferung beinhaltete neue Kleidung sowie Schuhe für Kinder und Babys, Teddybären, Kugelschreiber, Schulbücher, Decken und Medizinartikel wie Schutzmasken, Handschuhe, Desinfektionstücher und OP-Hauben. Die Spenden werden an Hilfsbedürftige in den von schweren Überschwemmungen und Taifunen betroffenen Gebieten der Philippinen weitergeleitet.

Aviation Sans Frontières ist seit 2008 regelmäßiger Partner der Airbus Stiftung für Hilfsflüge von Toulouse. Die Nichtregierungsorganisation unterstützt Airbus bei Überführungsflügen, die für humanitäre Hilfslieferungen von Frankreich in Krisen- und Katastrophengebiete genutzt werden.

„Es ist uns eine Ehre, bei unserem zweiten humanitären Überführungsflug mit der Airbus Foundation und Aviation Sans Frontières zusammenzuarbeiten. Die Abnahme unserer sechsten A330 gewinnt für uns an Bedeutung, weil wir mit ihrem Überführungsflug dringend benötigte Hilfsgüter auf die Philippinen transportieren konnten“, sagte Alex Reyes, General Manager der Cebu Air Long Haul Division.

„Überführungsflüge sind ein ideales Mittel zur Unterstützung gemeinnütziger Initiativen in den Heimatländern unserer Kunden. Wir möchten unseren Partnern in diesem Projekt, Cebu Air und Aviation Sans Frontières, für ihre logistische Unterstützung danken. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz wäre dieser jüngste Hilfsflug nicht möglich gewesen“, sagte Fabrice Brégier, Chief Executive Officer von Airbus.

In den letzten Jahren hat die Airbus Foundation ein globales Netzwerk von Fluggesellschaften und Hilfsorganisationen zur Unterstützung humanitärer Projekte aufgebaut. Flüge zur Überführung neuer Flugzeuge nutzt die Stiftung bei zahlreichen Gelegenheiten zum Transport von Hilfsgütern in betroffene Regionen überall auf der Welt.

Die Airbus Foundation wurde gegründet, um weltweite gemeinnützige Aktivitäten über ein internationales Netz von Mitarbeitern und Partnern zu fördern. Die Stiftung engagiert sich insbesondere für weltweite humanitäre Hilfseinsätze und fördert die Jugendarbeit im örtlichen Umfeld des Unternehmens. Seit ihrer Gründung im Dezember 2008 hat die Airbus Corporate Foundation 40 Hilfsflüge an Zielorte rund um den Globus ermöglicht.

Austrian Airlines 2014 mit 10 Mio. Euro Operativem Ergebnis

Das harte Sanierungsprogramm der Austrian Airlines Group spiegelt sich deutlich im Ergebnis des Jahres 2014 wider: Austrian Airlines konnte ein operatives Ergebnis von +10 Millionen Euro einfliegen (2013: 25 Millionen Euro). Rechnet man die Einmaleffekte durch Rückstellungen für die Sonder-Abfertigungen im Zuge des neuen Bord-Kollektivvertrags ab, würde das Ergebnis deutlich über dem Vorjahreswert liegen. Erschwerend für das Ergebnis 2014 waren auch die Belastungen durch die Krisen im Nahen Osten, Russland und der Ukraine. Es ist nach 2007 das zweite Jahr in Folge, dass Austrian Airlines schwarze Zahlen schreibt.

CEO Jaan Albrecht zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. Trotz des Gegenwindes aus dem Osten und den Einmaleffekten sei die Airline auf gutem Kurs.

Die operativen Aufwendungen sind 2014 aufgrund des strikten Kostenmanagements von 2.173 auf 2.154 Millionen Euro um knapp ein Prozent oder 19 Millionen Euro zurückgegangen. Gleichzeitig sind auch die operativen Erlöse um 1,5 Prozent auf 2.164 Millionen Euro gesunken (2013: 2.198 Millionen Euro). Das hängt mit einem gesunkenen Durchschnittsertrag und der gezielten Angebotsreduktion als Auswirkung diverser Krisen in der Ukraine, Russland und dem Nahen Osten zusammen.

Positives Ergebnis trotz Krisen und Herausforderungen

Trotz politischer Krisen und Sondereffekten hat das operative Ergebnis 2014 plus 10 Millionen Euro betragen. Es hat sich damit gegenüber dem Vorjahr insgesamt zwar um 15 Millionen Euro verschlechtert. Hier sind allerdings Einmaleffekte aus dem Titel Sonder-Abfertigungen im Zuge der Einigung auf einen neuen Bord-Kollektivvertrag zu berücksichtigen.

Nach einer neuen und intensiven Verhandlungsrunde hatten sich Geschäftsführung und der Betriebsrat Bord der Tyrolean Airways Anfang Oktober 2014 auf Eckpunkte für einen neuen Konzernkollektivvertrag geeinigt. Am 31. Oktober 2014 wurde schließlich der neue Konzernkollektivvertrag von Wirtschaftskammer als Arbeitgebervertreter und Gewerkschaft als Arbeitnehmervertreter unterschrieben, seit 01. Dezember 2014 gilt er für die rund 3.000 Piloten und Flugbegleiter. Wesentlicher Bestandteil der Verhandlungslösung ist der Wechsel aller Flugbegleiter und Piloten zur Austrian Airlines.

Die Übertragung ist für den 31. März 2015 geplant. Zudem wurden mit den einzelnen Mitarbeitern Abfertigungszahlungen und Rechtsfrieden vereinbart. In Folge wurden die anhängigen Klagen der Gewerkschaft und des Betriebsrats Bord zur Rechtmäßigkeit des Betriebsübergangs aus 2012 und zur Nachwirkung des ehemaligen Bordkollektivvertrags von Austrian Airlines zurückgezogen. Mit dem so erreichten neuen Kollektivvertrag hat Austrian Airlines einen wichtigen Meilenstein in der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erreicht.

CFO Heinz Lachinger dazu: „Die Restrukturierung der vergangenen Jahre hat uns wettbewerbsfähiger gemacht sowie unsere Kapitalstruktur verbessert und die Liquiditätsbasis gestärkt. Die Austrian ist wieder investitionsfähig.“

Passagierentwicklung stabil, drittpünktlichste Airline der Welt

Im operativen Geschäft hat Austrian Airlines mit einer Passagierzahl von knapp 11,2 Millionen um -1,0 Prozent weniger Passagiere befördert als 2013. Das Angebot wurde um 3,6 Prozent erhöht. Die Auslastung (Passagierladefaktor) lag mit 78,9 Prozent 0,3 Prozentpunkte über dem Vorjahr.

Austrian Airlines hat 2014 mit 75 Flugzeugen 126.953 Flüge absolviert. Das sind umgerechnet rund 350 Flüge am Tag. Die Regelmäßigkeit hat 98,8 Prozent betragen, die Abflugspünktlichkeit lag bei 89,9 Prozent. Damit ist die österreichische Fluglinie die drittpünktlichste Airline der Welt.

Mehr Langstreckenangebot, Wachstum erwartet

2015 setzt Austrian Airlines weiter auf den Ausbau der Langstrecke und auf touristische Destinationen. Ab 16. Oktober 2015 wird Austrian Airlines fünfmal pro Woche nach Miami fliegen. Damit bietet sie neben New York, Newark, Washington, Chicago und Toronto in Kanada ein sechstes Flugziel in Nordamerika an. Miami soll ganzjährig angeflogen werden. Auch der Direktflug nach Mauritius wird ab 29. Oktober 2015 in den Flugplan aufgenommen, wodurch sich Austrian einen deutlichen Zuwachs an Passagieren erwartet.

Positiv ist zudem die Erweiterung der Austrian Flotte um insgesamt vier Bombardier Dash 8-Q400 Turboprop-Flugzeuge. Von diesen werden bereits seit dem 01. November 2014 zwei Flugzeuge im Wet Lease im Auftrag von SWISS im Regionalverkehr eingesetzt. Auch hier möchte Austrian Airlines weiteres Zusatzgeschäft entwickeln. Jaan Albrecht dazu: „Wir haben uns als operating carrier innerhalb der Lufthansa Gruppe einen guten Namen gemacht. Wir fliegen für die SWISS, für Lufthansa und für Brussels Airlines. Ab Winter 2015 auch für Eurowings. Das gibt uns die Möglichkeit neben dem Kerngeschäft unsere Kompetenz auszubauen.“

Wieder mehr Mitarbeiter 2015

Der Personalstand der Austrian Airlines Group lag zum Stichtag 31. Dezember 2014 bei 6.067 Mitarbeitern (2013: 6.208 Mitarbeiter). 2015 soll wieder leicht Personal aufgebaut werden. Rund 100 Piloten, Flugbegleiter und Stationsmitarbeiter werden gesucht. Der Personalbedarf entsteht durch die neue Destination Miami und die Bereederung der Eurowings.

„2015 bleibt mit Blick auf die aktuellen Krisenherde herausfordernd. Ich sehe Austrian Airlines aber nach dem Restrukturierungsprogramm gestärkt. Ich erwarte daher eine weitere spürbare Steigerung des operativen Ergebnisses“, schließt CEO Jaan Albrecht.

Ergebnisse Austrian Airlines 2014

Q4 2014 Q4 2013 Veränderung
Umsatz 496 492 0,8 %
Operative Gesamterlöse in Mio. € 523 531 -1,5%
Operative Aufwendungen in Mio. € 506 525 -3,6%
Operatives Ergebnis in Mio. € 17 6
1-12/2014 1-12/2013 Veränderung
Umsatz 2.069 2.069
Operative Gesamterlöse in Mio. € 2.164 2.198 -1,5%
Operative Aufwendungen in Mio. € 2.154 2.173 -0,9%
Operatives Ergebnis in Mio. € 10 25 -60,0%
EBITDA in Mio. € 109 201 -45,8%
Fluggäste Tsd. 11.171 11.288 -1,0%
Angebotene Sitzkilometer (ASK) 23.343 22.528 3,6%
Auslastung (Passagierfaktor) 78,9% 78,6% 0,3 p
Anzahl Flüge 126.953 135.088 -6,0%
Flottengröße 75 74 1
Regelmäßigkeit 98,8% 98,9% -0,1 p
Pünktlichkeit bei Abflug 89,9% 88,5% 1,4 p
Pünktlichkeit bei Ankunft 88,9% 87,5% 1,4 p
Mitarbeiter (Köpfe) zum Stichtag 6.067 6.208 -2,3%

Beschleunigung durch digitales Luftfracht-Abwicklungssystem „Fair@Link“

Seit Beginn des Jahres ist am Flughafen Frankfurt (FRA) das digitale Abwicklungssystem für Luftfracht, „Fair@Link“, in den regulären Betrieb übergegangen. Nach den positiven Erfahrungen der dreijährigen Pilotphase setzen die Spediteure DACHSER, Kühne + Nagel und Panalpina, die Cargo Handler LUG aircargo handling GmbH und Fraport Cargo Services sowie die Lufthansa Cargo AG das System nun in ihrer täglichen Arbeit ein. Der Pilotbetrieb von „Fair@Link“ war 2012 mit dem Ziel gestartet, die Frachtabwicklung in FRA effizienter und transparenter zu gestalten und damit die Luftfracht-Prozesse zu beschleunigen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir, gemeinsam mit DAKOSY und unseren Standortpartnern, das System in den Regelbetrieb überführen konnten. Damit treiben wir die Digitalisierung am Standort weiter voran“, sagt Anke Giesen, Vorstand Operations des Flughafenbetreibers Fraport. Die Digitalisierung ist laut Giesen eine wichtige strategische Zielsetzung von Fraport. Die Automatisierung von Abläufen sei eine wesentliche Voraussetzung, um die Wettbewerbsfähigkeit von Frankfurt als größtem Cargo-Flughafen in Europa zu sichern.

Sendungen frühzeitig Prozesspartnern mitgeteilt

Das System erlaubt einen elektronischen Datenaustausch über Unternehmensgrenzen hinweg: Ankommende oder abgehende Sendungen können frühzeitig bei Prozesspartnern angemeldet werden und auch Informationen zu Sicherheit, Zollstatus und Gefahrgutvorschriften lassen sich mit dem System übermitteln.

Ulrich Wrage, Vorstand des Hamburger IT-Dienstleisters DAKOSY, der die Plattform betreibt, fasst die Vorteile des Systems zusammen: „Durch den Einsatz von „Fair@Link“ lassen sich Prozesse deutlich besser planen, wodurch Personal- und Abfertigungskapazitäten optimiert werden können.“ Während der Testphase zeigte sich, dass Cargo Handler besonders von Zeiteinsparungen bei der Dokumentation profitieren, während der Nutzen der Spediteure in kürzeren Anlieferungs- und Abholzeiten liegt.

Nach erfolgreicher Einführung wird die Plattform nun für alle interessierten Kunden am Flughafen ausgerollt. Zudem arbeiten DAKOSY, Fraport und die Partnerunternehmen in enger Abstimmung an der Weiterentwicklung des Systems, um die Prozesse am Standort noch besser zu unterstützen. Dabei ist die Einbindung der Behörden ein zentrales Anliegen.

Austrian will früher von Fokker auf Embraer umflotten

Austrian Airlines startet noch heuer und damit früher als geplant mit der Erneuerung ihrer Mittelstreckenflotte. Das hat der Lufthansa-Konzernvorstand entschieden: Noch in diesem Jahr soll vorbehaltlich der Entscheidungen im Austrian Aufsichtsrat am 19.03.2015 mit der Umflottung der Austrian Fokker-Flugzeuge durch Mittelstreckenjets des Herstellers Embraer gestartet werden. Die Embraer-Jets des Typs 195 sind derzeit im Einsatz bei Lufthansa CityLine. Die Umflottung soll diesen Herbst starten und Ende 2017 abgeschlossen sein. Die erste Embraer 195 soll laut Plan noch im Jahr 2015 mit der rot-weiß-roten Heckflosse fliegen.

„Wir freuen uns über die Konzernentscheidung, denn sie ist ein Vertrauensbeweis für die Austrian. Wir können damit schon früher als geplant in eine neue, modernere Flotte investieren“, erklärt Austrian CEO Jaan Albrecht.

Sitzplatzangebot bleibt gleich

Derzeit betreibt Austrian Airlines 21 Fokker-Flugzeuge des Typs Fokker 70 und Fokker 100. Von der Lufthansa CityLine sollen nun zunächst 17 Embraer-Jets in die Austrian Flotte überführt werden. Die Flugzeuge stammen von Lufthansa CityLine, die im Gegenzug Bombardier-Jets vom Typ CRJ900 NextGen von Eurowings erhält. In Sitzplätzen gemessen bleibt die Produktion der Flotte damit in etwa gleich groß, denn der Embraer ist mit 120 Sitzplätzen pro Flugzeug etwas größer als die Fokker mit 80 bzw. 100 Sitzplätzen. Ob weitere Flugzeuge folgen, ist derzeit noch offen.

„Wir haben lange überlegt, welche Variante für Austrian die beste Lösung ist. Die Embraer-Jets sind exzellente, gut eingeführte Flugzeuge. Wie Sie wissen, haben wir uns zuletzt auch die C-Series von Bombardier angesehen. Letztendlich haben wir uns allerdings für die Gruppenlösung entschieden. Das ermöglicht uns, die Umflottung noch dieses Jahr zu starten“, erklärt Albrecht die Flottenentscheidung.

Fokker-Flugzeuge zuverlässig, Embraer ökonomischer

Die Embraer 195 haben derzeit ein Durchschnittsalter von vier Jahren (Baujahre zwischen 2009-2012), die Austrian Fokker Flotte ein Durchschnittsalter von rund 21 Jahren. Der Neuwert eines Embraer-Jets des Typs 195 beträgt rund 52 Mio. US-Dollar. Wie die Flugzeuge von Austrian finanziert werden, wird derzeit noch im Detail ausgearbeitet. Wichtigster Faktor bei den Flugzeugen sind die laufenden Kosten. Gelten die Fokker-Flugzeuge durch die gute Wartung als sehr zuverlässig, verbrauchen die größeren Embraer rund 18 Prozent weniger Sprit pro Sitzplatz. Der Embraer ist damit auch wesentlich umweltschonender unterwegs als die Fokker.

Embraer 195 Fokker 70/100
Hersteller Embraer (Sitz in Brasilien) Fokker (Sitz in Niederlanden)
Erstflug Je nach Flugzeug zwischen 2009 und 2012 F70: 1993 (bei OS seit: 1994) F100: 1986 (bei OS seit: 2004)
Sitze 120 80/100
Flughöhe in m 12.500 11.900
Max. Startgewicht in t 50,8 40,0/44,5
Geschwindigkeit in km/h 835 755
Reichweite in nm (max. Payload) 1.190 1.157/1.013

Ferienflieger in Sonderbemalung erinnert an Nürnbergs berühmtesten Sohn

Als fliegender Botschafter des Albrecht Dürer Airport Nürnberg ist die TUIfly Boeing 737-800 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen D-AHFT im Sommer 2015 unterwegs.

Mit den sympathischen Kinderbuchfiguren ‚Dürer & Klexi‘ der Nürnberger Grafikerin Birgit Osten auf dem Rumpf trägt das Flugzeug den Namen des Flughafens und der Stadt Nürnberg mit ihrem berühmtesten Sohn in die Welt hinaus.

63 Prozent Wachstum in Nürnberg – Sonderlackierung

Über 200.000 Passagiere sind im vergangenen Jahr mit TUIfly von Nürnberg aus in die Ferien geflogen. Dies bedeutet für die Airline ein Wachstum von rund 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ab sofort sind auch Dürer & Klexi mit an Bord, und im TUIfly Streckennetz unterwegs. Mit 16 Wochenabflügen im Sommer 2015 zu insgesamt zehn Zielen ist TUIfly einer der größten Touristik-Carrier am Albrecht Dürer Airport Nürnberg. Das Dürer & Klexi Flugzeug als gemeinsames Projekt ist ein weiterer Beleg für die gute Zusammenarbeit zwischen Flughafen und Airline.

„Wir sind sehr zufrieden mit den Entwicklungen unserer Kapazitäten am Airport Nürnberg und freuen uns, dass wir mit dieser Kooperation und der tollen Sonderlackierung zu einem echten Hingucker in der TUIfly Flotte gesorgt haben. Die Region Nürnberg mit dem großen Einzugsgebiet und einer wirtschaftlich starken Position ist für uns ein sehr interessanter Markt“, so Andreas Heidelauf, Director Network Planning/Sales Charter TUI Deutschland.

Fotos machen und einschicken

Dürer & Klexi und die Marke Albrecht Dürer Airport Nürnberg werden an vielen Flughäfen in Deutschland zu sehen sein und dabei sein, wenn Familien in den Urlaub starten. Von Nürnberg aus fliegen sie nach Mallorca und Menorca auf den Balearen, Antalya und Dalaman in der Türkei, Kreta, Korfu, Kos und Rhodos in Griechenland sowie Gran Canaria bzw. Fuerteventura auf den Kanarischen Inseln.

Ab November ergänzen mit Hurghada (Ägypten) und Teneriffa (Kanaren) zwei weitere Urlaubsziele den TUIfly Flugplan ab Nürnberg. Buchbar sind die Ziele ab sofort. Wer das Dürer & Klexi Flugzeug zwischen Mai und Oktober außerhalb seiner Heimat, der Metropolregion Nürnberg, sichtet, sollte es fotografieren und ein Foto einschicken. Unter allen Einsendern verlosen wir tolle Überraschungspreise, nähere Infos dazu folgen in Kürze.

Bundesratsinitiative zur Eindämmung von Laser-Attacken

Laser-Attacken gegen Luftfahrzeuge stellen eine ernste Bedrohung des Luftraumes dar. Eine Initiative der baden-württembergischen Landesregierung richtet sich nun gegen den Verkauf nicht konformer Geräte. In den vergangenen Jahren waren auch Rettungshubschrauber und Ambulanzflugzeuge der DRF Luftrettung immer wieder Zielscheibe socher Laser-Attacken. Bundesweit startet die DRF Luftrettung mit ihren Hubschraubern von 28 Stationen rund 35.000 Mal pro Jahr zu Einsätzen, um Notfallpatienten zu retten und dringende Patiententransporte zwischen Kliniken durchzuführen.

So kam es in den vergangenen Jahren zu vermehrten Blendangriffen mit Lasern gegen Luftfahrzeuge (z.B. Passagierflugzeuge und Hubschrauber), insbesondere in den Landephasen, die die Durchführung einer sicheren Landung gefährdeten bzw. erheblich erschwerten. Darüberhinaus wurden auch Blendangriffe gegen Kapitäne von Schiffen, Führer von Schienen- und Straßenfahrzeugen (z.B.U-Bahnfahrer bei Einfahrt in den Haltebereich, LKW-Gefahrguttransporter auf Bundesautobahnen) festgestellt. Bei der DRF Luftrettung werden Ambulanzflugzeuge zur weltweiten Rückholung von ihren im Ausland verletzten oder erkrankten Förderer eingesetzt.

Die DRF Luftrettung unterstützt daher die Entschließung des Bundesrates zur Eindämmung nicht konformer Laser als Verbraucherprodukt. „Angriffe mit Laserprodukten sind kein Dumme-Jungen-Streich, sondern stellen einen gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr dar. Daher unterstützen wir die Initiative der baden-württembergischen Landesregierung, die gegen den Vertrieb gefährlicher Laserprodukte vorgehen möchte“, erklärt Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung.

Nacktscanner zeigt Strichmännchen: Flughafen Hamburg testet bei USA-Reise

Die Bundespolizei am Flughafen Hamburg hat den ersten Körperscanner in der zentralen Luftsicherheitskontrollstelle aufgestellt. Das leistungsfähigere Gerät wird vorerst parallel zur bisher verwendeten Kontrolltechnik aufgestellt und ist zunächst ausschließlich für Schulungszwecke der Luftsicherheitsassistenten vorgesehen. Fluggäste können den Körperscanner in dieser Zeit noch nicht nutzen. Die Inbetriebnahme und der Aufbau weiterer Körperscanner erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Bereits seit November des vergangenen Jahres kommen diese Körperscanner auch in der allgemeinen Luftsicherheitskontrolle zum Einsatz.

Zunächst wurden die Flughäfen Düsseldorf, Stuttgart und Köln/Bonn mit den Geräten ausgestattet. Körperscanner, auch oft als Nacktscanner bezeichnet, sind durch EU-Verordnung für die Luftsicherheitskontrolle zugelassen. Die Nutzung ist für die Passagiere freiwillig. Lehnt der Passagier eine Kontrolle mittels Körperscanner ab, erfolgt die Kontrolle mit einer anderen, nach EU-Recht zugelassenen Methode.

Strichmännchen in der Anzeige

Nach europäischem Regelwerk sind ausschließlich Geräte zugelassen, die mit nichtionisierender Strahlung arbeiten. Die in Deutschland verwendete Software zeigt ausschließlich Piktogramme/Strichmännchen. Körperbilder werden nicht erzeugt. Daten werden nicht gespeichert.

Am Flughafen Hamburg wird der Körperscanner bislang nur für die zusätzlichen Luftsicherheitskontrollen im Flugverkehr in die USA eingesetzt.

airberlin nimmt Berlin – Prag und Billund in den Streckenplan

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airberlin fliegt ab 13. April 2015 von Berlin nach Prag und Billund und erweitert damit ihr Streckennetz um zwei neue Destinationen. Zudem werden die Frequenzen zwischen Berlin und Graz, Warschau und Danzig erhöht. Nach Prag soll ein Flugzeug immer Montag bis Freitag dreimal täglich starten und mit den fünf Verbindungen am Wochenende insgesamt 20 Flüge pro Woche anbieten. Die Flüge sind optimal in das Drehkreuz Berlin-Tegel eingebunden. Zahlreiche Anschlussverbindungen stehen im weltweiten airberlin Streckennetz zur Verfügung, beispielsweise Abu Dhabi, Chicago und Moskau sowie Stockholm, Kopenhagen, Göteborg, Helsinki und Reykjavik.

„Wir freuen uns, unser europäisches Streckennetz um zwei neue Destinationen in den wichtigen Regionen Skandinavien und Osteuropa zu erweitern. Wir sind mit der Entwicklung der Verbindungen zwischen Berlin und Warschau und Danzig sowie nach Graz äußerst zufrieden und haben die Frequenzen der Nachfrage entsprechend erweitert. Dies bedeutet noch mehr Anschlussmöglichkeiten und bessere Umsteigezeiten für unsere Gäste“, so Götz Ahmelmann, Chief Commercial Officer airberlin.

Von Berlin aus fliegt airberlin ab 13. April 2015 täglich nach Billund. Ebenfalls in das Streckennetz eingebunden, haben Reisende zahlreiche Anschlussmöglichkeiten von und nach Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie vielen weiteren europäischen Städten, wie zum Beispiel Palma de Mallorca, Budapest, Warschau, Krakau und Danzig.

Frequenzaufstockungen ab Berlin

airberlin erweitert die Flüge zwischen Berlin und Warschau, die bisher dreimal täglich angeboten wurden, um sechs zusätzliche Frequenzen auf 25 Flüge pro Woche. Von Montag bis Freitag bietet die Fluggesellschaft ab 13. April vier tägliche Verbindungen zwischen der deutschen und polnischen Hauptstadt an. Auch Danzig ist ab 13. April noch häufiger ab Berlin zu erreichen. Statt wie bisher zweimal täglich bietet airberlin montags bis freitags drei tägliche Flüge sowie fünf am Wochenende an und erhöht damit die Anzahl der Frequenzen von zwölf auf 20 Flüge pro Woche.

Darüber hinaus fliegt airberlin ab 13. April von montags bis freitags mit fünf zusätzlichen Frequenzen zweimal pro Tag von Berlin nach Graz und optimiert damit insbesondere das Angebot für Geschäftsreisende und schafft somit bessere Anschlussmöglichkeiten zum Beispiel nach Abu Dhabi, Wahrschau, Kaliningrad und neu nach Billund.

Tickets für diese und weitere Verbindungen stehen ab sofort zur Buchung bereit. Die Flüge von Berlin nach Prag und Billund sowie nach Danzig werden im Auftrag von airberlin mit einer Saab 2000 von Darwin Airlines durchgeführt. Nach Graz und Warschau setzt airberlin eine Dash Q400 ein.

Fraport-Flughäfen mit überwiegend Passagierwachstum im Februar 2015

Die Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt haben sich auch im Februar wieder positiv entwickelt: Rund 3,8 Millionen Reisende brachten einen deutlichen Anstieg von 4,6 Prozent im Vorjahresvergleich. Diese Entwicklung ist vor allem auf die Zunahme des Inlandsverkehrs und die wachsende touristische Nachfrage auf europäischen und nordafrikanischen Strecken zurückzuführen. Außerdem trübten im Vorjahres-Februar Streiks die Passagierbilanz an Deutschlands größtem Flughafen. Auch das Cargo-Aufkommen stieg im Februar um 1,8 Prozent auf 162.068 Tonnen an.

Der Rückgang der Flugbewegungen setzte sich wegen des Einsatzes größerer Flugzeuge sowie zusätzlicher Bestuhlung weiter fort. Mit 32.951 Starts und Landungen lag der Wert 1,5 Prozent unter dem von Februar 2014. Gleichzeitig stiegen die kumulierten Höchststartgewichte (Maximum Take-off Weight, MTOW) um 2,5 Prozent auf über zwei Millionen Tonnen an. Im Durchschnitt stieg das MTOW pro Landung von 119,9 Tonnen auf starke 124,8 Tonnen.

An den Konzernflughäfen konnte die Fraport AG eine insgesamt positive Entwicklung bei einem gemischten Bild verzeichnen. Der slowenische Flughafen Ljubljana zählte im Februar zwar 72.265 Reisende und damit ein Minus von 3,8 Prozent. Mit 1,3 Millionen Passagieren erzielte der Flughafen der peruanischen Hauptstadt Lima hingegen erneut ein starkes Wachstum von 9,6 Prozent. Die bulgarischen Twin-Star-Airports in Varna und Burgas empfingen insgesamt 28.627 Fluggäste, das bedeutet einen Anstieg von 2,8 Prozent.

Die 686.814 Passagiere im türkischen Urlaubsort Antalya sorgten für ein Plus von 6,2 Prozent. St. Petersburg meldete 733.936 Reisende und einen Rückgang um 2,5 Prozent. In Hannover wurde mit 282.442 Fluggästen ein um 2,7 Prozent erhöhtes Aufkommen notiert. Besonders hoch fiel das Wachstum im chinesischen Xi’an aus: 2,5 Millionen Passagiere bedeuten ein Plus von 18,6 Prozent.

Maldivian lässt CFM56-5-Triebwerke bei MTU in China instand halten

Die Fluggesellschaft Maldivian lässt ihre Triebwerke von der MTU Maintenance instand halten. Im Rahmen einer exklusiven Vereinbarung mit einer Laufzeit von acht Jahren wird die MTU Maintenance, einer der führenden Anbieter dieser Leistungen für zivile Luftfahrtantriebe weltweit, die Instandsetzung der CFM56-5B-Triebwerke von Maldivian übernehmen und ihr über die MTU Maintenance Lease Services B.V., einem neu gegründeten Leasing-Gemeinschaftsunternehmen der MTU, bei Bedarf Leihtriebwerke zur Verfügung stellen. Mit den CFM56-5B-Triebwerken von Maldivian sind Maschinen der Typen Airbus A320 and A321 ausgerüstet, die die Fluglinie in ihrem wachsenden Streckennetz in Asien einsetzt.

Maldivian ist die nationale Fluggesellschaft der Malediven. Ursprünglich unter dem Namen Island Aviation Services gegründet, wurde sie 2008 in Maldivian umbenannt und nahm den regionalen Flugbetrieb mit Verbindungen nach Thiruvananthapuram in Indien auf. 2012 wurde das Flugangebot um Strecken nach Chennai (früher: Madras) in Indien und Dhaka in Bangladesch erweitert, gefolgt von Chongqing in China ein Jahr später. Heute fliegt die Fluglinie mit Wuhan, Xi’an, Nanjing und Changsha noch weitere Ziele in der Volksrepublik an. Die Instandhaltungsarbeiten werden bei der MTU Maintenance Zhuhai in China durchgeführt.

Germanwings fliegt noch häufiger zu beiden Berliner Flughäfen

Germanwings fliegt künftig als einzige Fluggesellschaft sowohl von Köln/Bonn als auch von Stuttgart die Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld an. Die deutsche Airline erhöht dafür die Zahl der täglichen Berlin-Flüge ab Köln/Bonn auf bis zu 13, ab Stuttgart auf zehn. Damit hat sie das auf den Strecken umfangreichste Angebot aller Fluggesellschaften. Germanwings legt dafür jeweils drei neue tägliche Verbindungen zwischen Berlin-Schönefeld und Köln/Bonn sowie Stuttgart auf. Bisher flog Germanwings bereits bis zu zehnmal pro Tag zwischen Köln/Bonn und Berlin-Tegel und bis zu sieben Mal pro Tag von Stuttgart nach Berlin-Tegel.

Die Fluggäste hatten in der Vergangenheit vermehrt auch Flugverbindungen zum Airport Schönefeld im Südosten der Hauptstadt nachgefragt. Auf den neuen Strecken Köln/Bonn – Berlin-Schönefeld und Stuttgart – Berlin-Schönefeld startet Germanwings zu Preisen ab 19,99 Euro inklusive aller Steuern und Entgelte. Die neuen Flüge starten ab Köln/Bonn zum 05. Oktober 2015, ab Stuttgart zum 25. Oktober 2015.

Germanwings hatte am 26. Oktober 2003 erstmals den Airport Schönefeld im Angebot. Seit Oktober 2012 fliegt sie den Flughafen Tegel an. Der Flughafenwechsel wurde wegen der engeren Zusammenarbeit mit der Lufthansa vollzogen.

Austrian Airlines mit 13,2 Prozent weniger Passagieren im Februar

Austrian Airlines hat ihr Angebot in den schwachen Wintermonaten der Nachfrage angepasst. Wie schon im Januar, hat die Fluglinie auch im Februar 2015 das Angebot gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK) reduziert, und zwar um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit trägt Austrian Airlines der Nachfrage Rechnung, die in den Wintermonaten in Zentraleuropa generell schwächer ausfällt. Wie erwartet sind im Monat Februar weniger Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. In Summe hat die Airline aus Österreich im Februar 584.800 Passagiere befördert, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 13,2 Prozent entspricht.

Die Passagierkilometer (RPK) sind um 10,4 Prozent geringer ausgefallen. Die Auslastung ist um drei Prozentpunkte auf 71,6 Prozent zurückgegangen.

Ausbau bei Zielen und Touristik geplant

Im Zeitraum Januar bis Februar 2015 hat Austrian Airlines den Flugplan optimiert und so die Kapazität gemessen in angebotenen Sitzkilometern (ASK) proaktiv um 7,8 Prozent reduziert. Die Passagierzahl ist gemäß den Erwartungen gegenüber Vorjahr um 14,5 Prozent auf rund 1,2 Millionen zurückgegangen. Die Passagierkilometer (RPK) sind um 9,8 Prozent gesunken. Die Auslastung reduzierte sich um 1,6 Prozentpunkte auf 71,7 Prozent.

In Zukunft will Austrian Airlines verstärkt auf touristische Fernziele setzen, die besonders im Winter sehr gefragt sind. Malediven, Mauritius und Miami sind dabei erst der Anfang. Weitere Destinationen sollen folgen. Damit soll dann die starke Saisonalität im Winter gezielt ausgeglichen werden.

Europverkehr

Im Februar 2015 sind rund 488.200 Passagiere in Europa mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 14,2 Prozent weniger Fluggäste als im Vorjahr. Dies liegt zum einen an der nachfrageschwachen Saison, zum anderen am Rückgang an Passagieren aus Russland und der Ukraine, die auf Grund der Krise vor Ort ausbleiben und somit auch im Transfergeschäft fehlen. Die Auslastung ist um 1,4 Prozentpunkte auf 68,4 Prozent zurückgegangen.

Im Zeitraum Januar bis Februar 2015 sind in Europa fast 978.600 Passagiere mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 16,2 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 2,2 Prozentpunkte auf 66,4 Prozent gesunken.

Interkontinentalverkehr

Im Februar 2015 sind rund 96.600 Passagiere auf Interkontinental-Flügen mit Austrian Airlines geflogen. Das sind um 7,6 Prozent weniger Fluggäste als im Vorjahr. Die Auslastung lag mit 74,0 Prozent um 5,0 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vorjahres.

Im Zeitraum Januar bis Februar 2015 sind rund 211.800 Passagiere mit Austrian Airlines auf der Langstrecke geflogen. Das sind um 5,6 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung ist um 1,9 Prozentpunkte auf 75,7 Prozent gesunken.

RMAF erhält ihren ersten Airbus A400M

Airbus Defence and Space hat den ersten von vier bestellten Airbus A400M Militärtransportern formell an die Royal Malaysian Air Force (RMAF) übergeben. Damit wurde der neue Lufttransporter A400M erstmals an einen ausländischen Kunden, der nicht zu den Initialpartnern des Programms gehört, ausgeliefert.

Das Flugzeug wurde am Montagewerk in Sevilla, Spanien, an Chief RMAF, General Tan Sri Dr. Zulkifeli, im Beisein führender Vertreter der Malayisischen Regierung, übergeben.

Das Foto zeigt (v.l.n.r.) Dato Dr. Rothiah; Datuk Nozirah; Chief of Defence Force, General Tan Sri Dr. Zulkifeli, und Chief of RMAF, General Dato‘ Sri Roslan Bin Saad. Das zweite Foto zeigt die A400M für die RMAF im Flug. Der Erstflug der Maschine fand im Februar statt.

Fotos: (c) Airbus Defence and Space

DLR zeigt Technologien auf der Faserverbundleichtbau-Messe JEC in Paris

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Zum sechsten Mal präsentiert sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 10. bis 12. März 2015 auf Europas Leitmesse für Faserverbundleichtbau, der JEC, in Paris.

Das Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie und das Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik zeigen aktuelle Forschungshighlights rund um Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf Entwicklungen für die effiziente Produktion von Faserverbundbauteilen aus dem DLR-Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) mit Standorten in Augsburg und Stade.

COPRO: Effiziente Fertigung von CFK-Bauteilen

Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK) eignen sich besonders für leichte und steife Profilbauteile von Flugzeugen und Automobilen. Die patentierte, im DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik entwickelte COPRO-Technologie (Continious Preforming for Composite Profiles) nutzt rotierende Walzenpaare mit variierbarer Rotationsgeschwindigkeit, um textile Materialien kontinuierlich und materialschonend zu Profilbauteilen umzuformen.

Durch die stufenlose Variation der Geschwindigkeitsdifferenz und der Abstände zwischen den Walzenpaaren können Profilbauteile mit frei einstellbaren Krümmungsradien und variabler Profilbreite realisiert werden. Die Automatisierung dieses Prozesses ermöglicht, die Bauteilkosten zukünftig erheblich zu senken. Am DLR-Stand (Abb. 2) wird die neue Fertigungstechnologie vorgestellt.

AZIMUT: Automatisierung für den CFK-Rumpf

Die Herstellung großer doppeltgekrümmter Faserverbundbauteile für die Luftfahrt beinhaltet noch immer viele manuelle Prozessschritte, die zu geringer Reproduzierbarkeit, hohem Prüfaufwand, notwendiger Nacharbeit bis hin zur verzögerten Bauteilauslieferung führen können. Für eine genaue und schonende Verarbeitung des Kohlenstofffasergewebes hat das Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) des DLR in Augsburg unter anderem ein Greifersystem (Titelbild) entwickelt.

Dessen mechanische Struktur verhält sich während der Verformung ähnlich wie das zu verarbeitende Material. Dieser im Projekt AZIMUT (Automatisierung zukunftsweisender industrieller Methoden und Technologien für CFK-Rümpfe) entwickelte Netzgreifer wird ebenso gezeigt wie eine Druckkalotte, die als Anwendungsfall dient und gemeinsam mit Industriepartnern in Originalgröße hergestellt wurde.

Reparieren von FVK-Strukturen mit Heizstäben

Aufgrund der steigenden Verwendung von faserverstärkten Kunststoffen (FVK) im Flugzeug- und Automobilbau gewinnt die Entwicklung materialgerechter Reparaturkonzepte an Bedeutung. Ziel ist es, eine frühzeitige Entsorgung zu vermeiden sowie Ausschuss schon bei der Herstellung zu minimieren. Dafür hat das DLR-Institut für Bauweisen und Strukturtechnologie ein neues Reparaturkonzept entwickelt, das mittels induktiv beheizter Metalldruckstücke gezielt die zu reparierenden Stellen beheizt. Eine mobile Station demonstriert, wie Reparaturen mit der neuen Induktionsmethode schnell, flexibel und gut reproduzierbar gelingen.

MASCOT: Sabilität für Strukturen am Grenzbereich

Im Bereich Raumfahrt stellen die Forscher des DLR eine „schuhkartongroße“ und zehn Kilogramm schwere Landeeinheit vor, die in Zusammenarbeit mit den Raumfahrtagenturen Japans (JAXA) und Frankreichs (CNES) entwickelt wurde. Der Asteroiden-Lander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) startete am 03. Dezember 2014 an Bord von JAXAs Hayabusa-2 Sonde zum C-Klasse Asteroiden 1999 JU3.

Asteroiden-Lander MASCOT ist in eine umgebende Tragestruktur und die Tragestruktur (Abb. 3) des Landemoduls selbst unterteilt. Innere und äußere Struktur sind als Fachwerk ausgelegt mit Vollmaterial-Kohlenstofffaserstäben verschiedener Stärke. Die beiden äußerst kompakten Leichtbaustrukturen, entwickelt und gebaut am DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik, wiegen zusammen lediglich 1,4 Kilogramm und halten dabei beim Start mehr als dem 350-fachen ihrer Eigenmasse stand.

Windkraft: Sensoren in Rotorblättern

Vielfältige Forschungsaktivitäten verfolgt das DLR im Bereich Windkraft. Auf dem Messestand werden unter anderem neue Ansätze für aktive, formvariable Elemente an Rotorblättern gezeigt. Die bis zu 80 Meter langen Rotorblätter von modernen Windkraftanlagen sind entlang der Blattlängsachse sehr unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt. Durch bewegliche Endkantenklappen sollen sich Rotorblätter in Zukunft besser und schneller an die lokalen Windströmungen anpassen.

Rotorblätter können zudem durch neue Konstruktionsprinzipien bei gleicher Stabilität erheblich leichter werden. Durch strukturintegrierte Sensorik soll eine höhere Energieausbeute ermöglicht und angepasste Wartungsintervalle erreicht werden. Neue Produktionsansätze wie der Einsatz einer intelligenten Vakuumhaube führen zu einer nachhaltigeren und effizienteren Herstellung. Weitere Forschungsthemen sind die Strömungsoptimierung, die Schwingungsstabilität sowie die strukturkonforme Integration von Sensoren in Windkraftanlagen.

Flughafen Düsseldorf auf der MIPIM in Cannes

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Ab heute startet in Cannes an der Côte d’Azur die weltweit größte Immobilienmesse: Auf der viertägigen MIPIM (Marché International des Professionels de l’Immobilier) präsentieren sich noch bis Freitag Immobilienprojekte aus der ganzen Welt. Auch die Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH (FDI) ist dort vertreten und stellt mit FDI-Geschäftsführerin Anja Dauser den interessierten Fachbesuchern, Unternehmen und Investoren den Businesspark Airport City vor.

„Die Entwicklung der Airport City läuft weiter plangerecht. Auf der Leitmesse MIPIM konnten in der Vergangenheit bereits vielversprechende Projekte initiiert werden“, sagt Anja Dauser.

In den vergangenen Jahren ist der außergewöhnliche Businesspark „Airport City“ neben dem Terminalgebäude des Düsseldorfer Flughafens entstanden. Auf 232.000 Quadratmetern Fläche bietet der hochwertige Immobilienstandort international agierenden Unternehmen moderne Bürokomplexe in Verbindung mit den zahlreichen Annehmlichkeiten, die die direkte Nachbarschaft zu NRWs größtem Airport bietet.

Renommierte Unternehmen wie Siemens, Porsche oder der VDI Verein Deutscher Ingenieure profitieren von der verkehrstechnisch optimalen Lage in einer der wichtigsten Wirtschaftsregionen Europas, der Vielfalt an Restaurants, Cafés und Shops im Flughafen, diversen Dienstleistungsangeboten wie eine Zahnarztpraxis, drei Bank-Filialen und einen Supermarkt. Mit dem Maritim Hotel hat ein modernes Business- und Tagungshotel in der Airport City seinen Platz bezogen. Parkanlagen und Grünflächen bieten Beschäftigten und Anwohnern Erholungsmöglichkeiten.

Ende Februar ist auch die Flughafen-Verwaltung mit 500 Mitarbeitern in ein hochmodernes Bürogebäude in der Airport City gezogen. Etwa zwei Drittel der Gesamtflächen sind bereits vermarktet. Bis Ende 2018 soll die Airport City fertiggestellt sein.

Gesamtprojekt
Fläche: 232.000 Quadratmeter
Lage: Südwestlich in unmittelbarer Nähe des Terminals
Realisierungszeitraum: bis 2018
Büropark
Bruttogeschossfläche gem. B – Plan: 230.000 Quadratmeter
Baukörper: bis 25.000 Quadratmeter
Entwicklung: Flughafen Düsseldorf Immobilien GmbH
Realisierung der Gebäude: Investoren und Eigennutzer

Der Messestand befindet sich am Gemeinschaftsstand der Landeshauptstadt „rheincity düsseldorf + partner“ in der Halle Riviera mit der Standnummer R7.G12.

FRAMaK für direktere Routen erhält Auszeichnung

Das Projekt „Free Route Airspace Maastricht and Karlsruhe (FRAMaK)“ ist Gewinner des diesjährigen ATC Awards in der Kategorie Umwelt. Dies wurde am 09. März, am Vorabend des World ATM Congress in Madrid, bekannt gegeben. Ziel des Projekts war es, die betriebliche Machbarkeit und die Vorteile grenzüberschreitender, Direktrouten und Trajektorien im komplexen und vielbeflogenen Luftraum über Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und großen Teilen Deutschlands nachzuweisen. Mit insgesamt 466 veröffentlichten, grenzüberschreitenden Direktrouten ist das Streckennetz erheblich angewachsen.

Dies ermöglicht deutliche Kosteneinsparungen für Fluggesellschaften und eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Gemäß den vom Projekt veröffentlichten Zahlen können die Fluggesellschaften ihre Flugstrecken um 1,5 Mio. NM verkürzen.

Verbesserungen bei Flugeffizienz und Pünktlichkeit

Dadurch können bis zu 9.000 Tonnen Treibstoff eingespart und CO2-Emissionen um 30.000 Tonnen reduziert werden. Die Fluggesellschaften können so besser planen, weniger Treibstoff an Bord nehmen und es gibt weniger Abweichungen vom Flugplan. FRAMaK war ein Gemeinschaftsprojekt der DFS, der EUROCONTROL-Kontrollzentrale Maastricht und der Deutschen Lufthansa im Rahmen des vom Gemeinsamen Unternehmen SESAR mitfinanzierten Programms „SESAR Integrated Flight Trial and Demonstration Activities“.

Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS, sagte: „Dass wir diesen Preis erhalten haben, bestätigt die gute Zusammenarbeit von Flugsicherungsorganisationen und Fluggesellschaften bei der Verbesserung der Flugeffizienz und der Verringerung von CO2-Emissionen und das kommt Stakeholdern, Passagieren und der gesamten Gesellschaft zugute.“

Direkte Routen zwischen europäischen Ländern

„Es ist möglich, direkte Strecken zwischen den Ländern in Europa zu fliegen. Dies bietet den Fluggesellschaften große Vorteile hinsichtlich der Planbarbarkeit von Flügen und Treibstoffeinsparungen. Dies ist eine gute Nachricht für alle Luftfahrtteilnehmer, aber auch für die europäische Gesellschaft und Wirtschaft“, so Florian Guillermet, Exekutivdirektor des Gemeinsamen Unternehmens SESAR, über das Projekt. Der ATC Award wird einmal jährlich als Anerkennung für herausragende Projekte und Entwicklungen vergeben.

Flughafenfest in Saarbrücken am „Tag der Luftfahrt“

Das traditionelle Fest des Flughafens Saarbrücken wird auch in diesem Jahr stattfinden, allerdings nicht am 01. Mai, sondern am Sonntag, 14. Juni 2015. Das beliebte Fest, das bis zu 30.000 Besucher anlockt, reiht sich damit zukünftig in den bundesweiten „Tag der Luftfahrt“ ein“. Daran beteiligen sich am zweiten Juniwochenende 20 Flughäfen und 30 Unternehmen. Sie öffnen ihre Tore für interessierte Besucher und bieten für alle Altersgruppen Interessantes rund um die Luftfahrt. Ins Leben gerufen wurde der Tag der Luftfahrt vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL).

SCN-Flughafenchef Thomas Schuck: „Es macht Sinn, unser Flughafenfest mit dieser zweiten Großveranstaltung rund ums Fliegen zu bündeln. Das wird ein großes Familienfest mit dem Schwerpunkt auf luftfahrtspezifische Themen. Wie immer bieten wir eine bunte Mischung aus Informativen und Spektakulärem für die ganze Familie an.“

Schuck betonte auch, dass man damit der großen Veranstaltungsdichte am Maifeiertag ausweiche und an dem neuen Termin am 14. Juni mit einer größeren Wahrscheinlichkeit mit gutem Wetter rechnen könne. Davon hänge letztlich ab, wie viele Programmteile durchgeführt werden könnten, sagte Schuck.

Ryanair verdoppelt Streckenangebot ab Köln/Bonn Airport

Ryanair hat heute bekannt gegeben, dass der Flugbetrieb ab Köln mit sieben neuen Strecken verdoppelt wird, inklusive vier täglichen Verbindungen von und nach Berlin. Im Zuge des Winterflugplans 2015/2016 wird Ryanair mit insgesamt 16 Strecken ab Köln damit künftig zwei Millionen Passagiere transportieren. Die Ankündigung kommt kurz nachdem Ryanair verkündete, auch in Berlin eine Basis zu eröffnen und die Flüge von dort auszuweiten.

Ryanairs Wachstum ab dem Winterflugplan 2015 ab Köln

  • Aufstockung von einem auf drei Flugzeuge: Investition von 300 Millionen US-Dollar
  • Sieben neue Strecken: Berlin, Gran Canaria, Kopenhagen, Mailand, Porto, Valencia, Warschau
  • 17 Strecken insgesamt
  • Extra-Flüge nach/von London (17-mal wöchentlich), Palma (viermal wöchentlich), Rom (zweimal täglich) und Teneriffa dreimal wöchentlich)
  • 129 Flüge pro Woche insgesamt
  •  Zwei Millionen Kunden pro Jahr

Ryanairs neue Köln-Strecken werden ab Mittwoch, 11. März 2015, zum Verkauf freigegeben. Um die Bekanntgabe des neuen Winterflugplans für Köln, die Wiederaufnahme innerdeutscher Flüge und den 30. Geburtstag zu feiern, werden 100.000 Sitzplätze im gesamten Streckennetz ab 19,99 Euro angeboten. Diese Tickets müssen bis Donnerstag, 12. März 2015, gebucht werden und sind für Reisen im April und Mai verfügbar.

Germania startet Route Karlsruhe/Baden-Baden – Tel Aviv

Neues Flugziel in Israel ab Karlsruhe/Baden-Baden: Die Berliner Fluggesellschaft Germania fliegt ab sofort einmal pro Woche immer montags nonstop ab Baden-Airpark nach Tel Aviv. Die Trendmetropole am östlichen Mittelmeer ist aktuell eines der angesagtesten Ziele für einen Citytrip und ergänzt am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden das bestehende Germania-Angebot in den marokkanischen Badeort Agadir sowie auf die „Blumeninsel“ Madeira, die besonders bei Wanderern hoch im Kurs steht.

Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) von Germania: „Tel Aviv ist nicht nur ein attraktives Ziel für Individualreisende, sondern auch idealer Ausgangspunkt für Pilger- oder Rundreisen durch das Land. Die Stadt ist ein echter Hotspot der Kunst- und Kulturszene am östlichen Mittelmeer und hat sich in den vergangenen Jahren auch zu einer Partyhochburg entwickelt. Wir freuen uns daher sehr, dass wir diese Trendmetropole jetzt auch nonstop mit dem Südwesten Deutschlands verbinden können.“

Manfred Jung, Geschäftsführer der Baden-Airpark GmbH: „Tel Aviv ergänzt das Angebot für unsere Fluggäste um eine weitere attraktive Destination. Tel Aviv ist für die Menschen aus Baden-Württemberg ein interessantes Ziel und in der Gegenrichtung ist Karlsruhe/Baden-Baden der ideale Flughafen für die an unserer Region sehr interessierten israelischen Gäste. Mit dem Schwarzwald, Heidelberg, Baden-Baden, Freiburg und dem Elsaß hat die Region den Besuchern viel zu bieten.“

Flugdaten Karlsruhe/Baden-Baden – Tel Aviv

Flug Richtung Abflug Ankunft Flugtage
ST2122 Hinflug Karlsruhe/Baden-Baden 22:30 Uhr Tel Aviv 03:45 Uhr Montag
ST2123 Rückflug Tel Aviv 17:40 Uhr Karlsruhe/Baden-Baden 21:30 Uhr Montag

Oneway-Tickets soll es ab 99 Euro geben, inklusive Steuern und Gebühren und der gesetzlich vorgeschriebenen Luftverkehrsabgabe. 25 kg Freigepäck, Snacks und Softdrinks sowie Zeitungen an Bord sind bei Germania auf den Flügen nach Tel Aviv im Flugpreis inklusive.