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Streik-Gefahr bei Lufthansa-Piloten wieder akut

In den letzten Wochen hat die für den Bereich Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings zuständige Tarifkommission der Vereinigung Cockpit (VC) eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen organisiert, die am 09. März 2015 mit einem Konvent ihren Abschluss fanden. Ziel der Informationsveranstaltungen wie auch des Konvents war ein intensiver Austausch der Tarifkommission mit ihren VC-Mitgliedern über die Situation des Tarifkonfliktes im Lufthansa-Konzern und dessen Beilegung. Der unmissverständliche Auftrag aus der Mitgliedschaft bedeute auch, dass es jederzeit – ohne Ausnahmen – wieder zu Streikmaßnahmen im Zusammenhang mit dem weiterhin ungelösten Konflikt der Übergangsversorgung kommen kann, so die VC.

Der Konvent war mit über 1.000 teilnehmenden Mitgliedern die am besten besuchte Veranstaltung in der Geschichte der VC. „Besonders beeindruckend war, wie geschlossen die Piloten auch weiterhin hinter der VC stehen, um die andauernden Angriffe des Lufthansa-Managements abzuwehren“, so Jörg Handwerg, Sprecher der VC. „Unzählige Zuschriften in den vergangenen Wochen sowie zahlreiche Wortmeldungen während der Informationsveranstaltungen und des Konvents haben dokumentiert, dass die VC unverändert über ein breites Mandat der Kollegen verfügt. Wir fordern den Vorstand des Lufthansa-Konzerns daher auf, die Aggressionen gegenüber dem eigenen Personal unverzüglich einzustellen. Nur so kann der Lufthansa-Konzern dauerhaft befriedet werden.“

Die VC erneuerte auch die Aufforderung zu einer Gesamtschlichtung. Es gehe auch um Verlässlichkeit und Verbindlichkeit seitens des Managements. Die Piloten wehrten sich entschieden gegen den Ausverkauf der Unternehmenswerte, die die Lufthansa bisher immer ausgezeichnet hätten – Qualität, Sicherheit, Verlässlichkeit gegenüber Kunden und Mitarbeitern, Kompetenz, positive Motivation sowie Loyalität, so Handwerg.

A330-300 mit 242 Tonnen MTOW fertig in Farben der Delta Air Lines

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Gerade mal vier Monate nach dem Eingang in die Endmontage und weniger als zwei Monate nach dem Jungfernflug rollte die erste A330-Variante mit 242 Tonnen Höchstabfluggewicht (Maximum Take-Off Weight, MTOW) in den Farben von Delta Air Lines aus der Lackierung in Toulouse. 

Diese erste A330-300-Variante mit größerem Startgewicht wird von den General Electric-Triebwerken CF6-80E1 angetrieben und wird noch dieses Jahr an Delta Air Lines, dem Erstkunden dieses Flugzeugtyps, ausgeliefert. Der Airbus A330 mit 242 Tonnen MTOW ist die Plattform für den A330neo. Dieser soll 500 Nautische Meilen weiter als der Vorgänger fliegen können Routen mit bis zu 15 Stunden Dauer ermöglichen.

Delta Air Lines hat von Airbus bereits 32 A330-Großraumflugzeuge, davon elf A330-200 und 21 A330-300, in der Flotte, weitere 25 A330-900neo und zehn A330-300 sind bestellt. Dazu kommen noch einmal 25 bestellte A350-900 für die Airline. An Airbus-Flugzeugen mit Einzelgang hat Delta 126 A320, davon 57 A319ceo, 69 A320ceo in Betrieb und 45 A321ceo sind bestellt.

Flughäfen Berlin mit 3,8 Prozent mehr Passagieren im Februar

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Im Februar starteten und landeten 1.900.509 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im zweiten Monat des Jahres 537.364 Passagiere registriert (13,0 Prozent), in Tegel waren es 1.363.145 Fluggäste (+0,6 Prozent). Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Februar auf insgesamt 17.855 Starts und Landungen, ein Anstieg um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 5.095. Das entspricht einer Zunahme von 5,7 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 1,1 Prozent.

Insgesamt wurden in Tegel im zweiten Monat des Jahres 12.760 Flugbewegungen registriert. In den ersten beiden Monaten des Jahres nutzten insgesamt 3.704.915 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im Januar und Februar wurden in Tegel 2.677.789 Fluggäste gezählt, das sind 0,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden am Flughafen Schönefeld 1.027.126 Passagiere abgefertigt, das sind 11,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2014.

Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt stieg in den ersten beiden Monaten des Jahres auf insgesamt 36.044 Starts und Landungen, eine Zunahme um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 10.064. Das entspricht einem Anstieg von 5,3 Prozent im Vorjahresvergleich. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 1,3 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel in den ersten beiden Monaten des Jahres 25.980 Flugbewegungen registriert.

Bei der Luftfracht konnten im Februar an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.447 Tonnen registriert werden, ein Plus von 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Angaben handelt es sich laut Flughafen BER noch um vorläufige Zahlen.

A321LR und A330-neo: ALC macht Bestellung von 55 Airbus-Flugzeugen fest

Die in Los Angeles ansässige Air Lease Corporation (ALC) hat ihre Ankündigung zum Kauf von Airbus-Flugzeugen bekräftigt. Diese umfasst 25 Flugzeuge der A330-900neo sowie 30 Maschinen der A321LR. ALC war der erste Kunde für die A330neo bei der Vorstellung auf der Farnborough International Airshow 2014. Die A330-800neo und die A330-900neo sind zwei neue Modelle aus der Airbus-Familie von Großraumflugzeugen, die im Juli 2014 gestartet wurden und im vierten Quartal 2017 erstmals ausgeliefert werden sollen.

Die A330neo verfügt über neueste Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerke und soll 14 Prozent weniger Treibstoff pro Sitzplatz verbrauchen.

Auch für die Version A321LR – der neuesten Variante der A321neo – war ALC der erste Kunde. Erst wurden 60 Maschinen bestellt, im Januar 2015 wurden dann 90 fest bestellte A321neo-Flugzeuge daraus. Der neue Airbus A321LR soll mit einer Reichweite von bis zu 4.000 Nautischen Meilen auch transatlantische Routen für Einzelgang-Flugzeuge verfügbar machen. 206 Passagiere, jeder mit bis zu drei Koffern, sollen in einer zwei-Klassen-Konfiguration Platz finden. Die Auslieferungen sollen 2019 starten.

Damit sind die festen Bestellungen von Airbus-Flugzeugen durch ALC auf 258 Maschinen angestiegen, darunter 53 aus der A320ceo-Familie, 140 aus der A320neo-Familie, 15 Flugzeuge aus der A330-Familie, 25 aus der A350 XWB-Familie und 25 aus der A330neo-Familie.

Regelungen für Piloten und Fluglotsen mit neuer Verordnung harmonisiert

The Europäische Kommission hat neue Verordnungen über Lizenzen und die medizinische Tauglichkeit für Fluglotsen, Air Traffic Controllers (ATCO), erlassen. Die neuen Regeln, welche von der EASA entworfen wurden, führen die gegenseitige Anerkennung der Zulassungen von ATCO-Ausbildungssorganisationen durch die Europäische Union ein und harmonisieren die medizinischen Anforderungen für Piloten und Lotsen. Damit soll die Mobilität von Fluglotsen in Europa vereinfacht werden.

Dies dürfte auch die Umsetzung des einen europäischen Luftraumes (Single European Sky, SES), erleichtern. Die neuen Regeln gelten ab 30. Juni 2015. Eine Übergangzeit soll es den EU-Mitgliedstaaten und Ausbildungssorganisationen ermöglichen, die neuen Regeln schrittweise bis 31. Dezember 2016 zu übernehmen. Die neuen Regelungen sind hier direkt bei der (auf deutsch) einzusehen.

Erster A350-900 XWB in neuer Vietnam Airlines-Lackierung

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Bei Airbus ist der erste A350 XWB für Vietnam Airlines aus den Hallen der Lackiererei in Toulouse gerollt. Der Flieger erscheint in den erneuerten blauen Farben mit Tönen der goldenen Lotusblüte. Die Lieferung des neu entwickelten Langstreckenflugzeuges steht zur Jahresmitte an.

Das Flugzeug, das von AerCap geleast wird, erfährt nun den zügigen Weiterbau mit Installation der Triebwerke, Abschluss der Kabinenbestuhlung und Cockpit-Anpassungen, bis schließlich die Boden- und Flugtests folgen.

Vietnam Airlines wird die erste asiatische Airline und der zweite Betreiber der A350 XWB weltweit. Insgesamt hat sie 14 Flugzeuge des Typs bestellt, vier davon über Leasing. Die Maschinen sollen auf Premium-Langstrecken eingesetzt werden, zunächst zwischen Hanoi und Paris. Insgesamt hat Airbus 780 feste Bestellung für den Airbus A350 von 40 Kunden weltweit.

Matthias Quaritsch verlässt den Hamburg Airport

Nach über zehn Jahren als Leiter Unternehmenskommunikation des Hamburger Flughafens verlässt Matthias Quaritsch das Unternehmen, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Matthias Quaritsch war verantwortlich für die interne und externe Kommunikation, Public Affairs, Social Media und den Passagierservice am Hamburg Airport. Er hat unter anderem maßgeblich den Weg des Unternehmens ins digitale Medienzeitalter gestaltet.

Darüber hinaus hat Matthias Quaritsch wesentlich dazu beigetragen, das Image des Flughafens vom reinen Infrastrukturbetreiber zu einem kundenorientierten Dienstleistungsunternehmen zu wandeln. „Herr Quaritsch verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen“, so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Wir bedauern sehr, eine so ausgezeichnete Fach- und Führungskraft zu verlieren. Für die stets sehr gute und produktive Zusammenarbeit sind wir Herrn Quaritsch zu großem Dank verpflichtet. Wir wünschen ihm für die Zukunft sowohl persönlich als auch beruflich alles Gute und weiterhin viel Erfolg.“

Günstige Ticketkontingente bei Germanwings bis 21. März

Urlaubsphantasien nicht nur in den Süden schürt Germanwings mit der Promotion-Aktion „Super-Mega-Giga-Deals“, die am heutigen Montag, 09. März 2015, startete. Sie läuft bis zum Sonntag, 22. März, um 23:59 Uhr und verspricht tausende günstige Tickets für Flüge der deutschen Airline auf dem gesamten Streckennetz. In den Süden bietet Germanwings große Ticketkontingente für Flüge nach Mallorca, Barcelona, Faro oder Rom an, aber auch die vielen weiteren Germanwings-Ziele sind bis zum 22. März preisgünstig zu buchen.

Die Sonderpreise gelten für Flüge bis zum 26. März nächsten Jahres. Die Airline bietet im Buchungszeitraum Flugpreise ab 29,99 Euro inklusive aller Steuern und Gebühren für Städtereisen an. Strandziele sollen ab 49,99 Euro gebucht werden können. Mit „Super-Mega-Giga-Deals“ kann man den Frühling mit einer Reise in den Süden Europas etwas vorzuziehen oder kostengünstig einen Städtetrip etwa nach London, Paris oder Wien planen. Auch Berlin oder Hamburg sind an innerdeutschen Flugverbindungen online buchbar.

LHT versorgt 777-300ER und A330-300-Flotte der EVA Air

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Die Lufthansa Technik AG hat ihre Zusammenarbeit mit der in Taiwan beheimateten EVA Air und ihrem Tochterunternehmen EGAT weiter ausgebaut. Nach dem neuen Vertrag ist das Hamburger Unternehmen nun auch mit der Komponentenversorgung der Boeing 777-300ER-Flotte sowie der neu bestellten Airbus A330 des Star Alliance-Mitglieds EVA Air beauftragt. Mehr als 30 Boeing 777-300ER werden von Lufthansa Technik über den Standort Singapur mit Material versorgt. Der langjährige Vertrag sieht dabei neben Materiallager und Pool die Überholung der Geräte und Komponenten sowie Engineering-Services vor.

Die Dienstleistungen für die Airbus A330-Flotte wurden erweitert und auf die neu bestellten A330-300 ausgedehnt. Auch diese Flugzeuge werden künftig aus Singapur versorgt. „Diese Erweiterung der Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner EVA Air freut uns sehr. Sie verdeutlicht auch, dass wir mit unserem Materialpool in Singapur für den Markt in Asien gut aufgestellt sind“, sagte Dr. Johannes Bußmann, Mitglied des Vorstands der Lufthansa Technik AG.

EVA Air ist seit über zehn Jahren Kunde der Lufthansa Technik AG, die neben der Airbus A330- und der Boeing 747-Flotte seit 2014 auch die A321-Flugzeuge der renommierten Airline betreut. Mit dem jüngsten Vertrag vertraut EVA Air die Geräteversorgung des größten Teils ihrer Flotte der Lufthansa Technik an.

Lufthansa Technik hat den Materialpool in Singapur in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut, um die wachsende Zahl der Kunden in Asien direkt vor Ort schnell und zuverlässig versorgen zu können. EVA Air bedient mit ihrer modernen Flotte mehr als 65 Destinationen in Asien, China, Nordamerika, Ozeanien und Europa.

Fraport widerspricht Bericht zu Lücke im Sicherheitszaun

Fraport weist heute in einer Berichterstattung erhobene Vorwürfe einer Sicherheitslücke am Flughafen Frankfurt strikt zurück, es gebe eine Sicherheitslücke bei der Kontrolle des Zugangs zum Betriebsbereich.

Das Flughafengelände am Frankfurter Flughafen teilt sich in drei Bereiche auf: den öffentlich zugänglichen Bereich, zu dem Terminals und Zufahrtswege zum Flughafen zählen, den Betriebsbereich, der einem Werksgelände eines sonstigen Unternehmens gleichzusetzen ist, sowie dem nach Luftsicherheitsgesetz definierten sicherheitskontrollierten Bereich. Der Flugbetrieb findet ausschließlich in diesem Sicherheitsbereich statt. Im Vorwurf heißt es, an der Cargo-City Nord wäre eine Lücke im Zaun, die es ermöglichte Zugang bis zum Vorfeld zu erlangen. Zu Fuß könne man teils unbewachte Tore passieren, und dann weiter zum Perishable Center gelangen, bis hin zum Gelände von Air Canada, das durch einen Zaun, eben mit Lücke, vom Flugvorfeld getrennt ist.

Nach einer umgehenden Überprüfung des in der Berichterstattung geschilderten Falls durch die Fraport AG in Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden befand sich Autor des Berichts aber zu keinem Zeitpunkt im sicherheitskontrollierten Bereich, sondern lediglich auf einer Frachtabfertigungsfläche im Betriebsbereich. Er hätte auch den sicherheitsrelevanten Bereich ohne Befugnis und Sicherheitskontrolle auf keinem Weg erreichen können. Eine wie im Bericht dargestellte Lücke im Sicherheitszaun gibt es nicht, wie auf den Bildern vom Flughafen (Bilderstrecke) zu erkennen ist. Auch hat die Überprüfung der geschilderten Abläufe ergeben, dass die Vorkehrungen der Fraport AG zur Sicherung des Vorfelds nachhaltig greifen.

Für die Sicherung der einzelnen Betriebsbereiche sind die jeweiligen Firmen selbst verantwortlich. Bei dieser Form der Sicherung geht es in erster Linie um Schutz vor unbefugtem Zutritt und Diebstahl. Dennoch werden die in dem Bericht dargestellten Hinweise von Fraport nun ernsthaft mit den zuständigen Unternehmen, insbesondere auch in deren eigenem Interesse, aufgearbeitet.

Der Flughafenbetreiber nimmt jeden Hinweis ernst, da Sicherheit höchste Priorität hat. Allerdings bittet dieser darum, die Hinweise auf offiziellem Weg an die Sicherheitsbehörden oder den Flughafenbetreiber weiterzuleiten, um diese entsprechend sachgerecht prüfen zu können. So können Fehlinterpretationen von vorne hinein aufgeklärt und ausgeschlossen werden. Die Fotos zeigen in Luftbildaufnahme den lückenlosen Zaunverlauf, den Zaunverlauf am Perishable Center, den Zaun an der benannten Stelle und eine Detailaufnahme der einwandfreien Zaunanlage.

Boeing ehrt „Vater der 747“ auf Cargolux-Frachter

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Boeing und Cargolux Airlines feierten die Auslieferung der 30. Maschine des Typs 747 Freighter an das in Luxemburg ansässige Frachtunternehmen. Dabei wurde das 747-8-Frachtflugzeug mit einem besonderen Bogen versehen, um dem „Vater der 747“ die Ehre zu geben.

Das 12. und neueste 747-8-Frachtflugzeug in der Flotte der Cargolux trägt dazu ein Bild von Joe Sutter. Sutter war der leitende Ingenieur des Boeing-Teams, das dieses Flugzeug entwarf.

Cargolux übernahm bereits 1979 die erste von zwei 747-200 Freighter, und 1993 wurde der Carrier der erste Betreiber der 747-400 Freighter mit hernach 16 Flugzeugen dieses Typs. Die moderne Boeing 747-8 Freighter bietet 16 Prozent mehr Frachtraum als die 747-400. Die reine Boeing-Flotte besteht nun komplett aus 747-400 Freighter und 747-8 Freighter. Die Lieferung zweier bestellter 747-8-Frachter steht noch aus.

airberlin bietet Reisenden bald noch mehr Platz mit Recaro-Sitz BL3520

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airberlin verbessert den Sitzkomfort. Ab Frühjahr kommt ein neuer Sitz von Recaro auf der Kurz- und Mittelstrecke der Airline zum Einsatz. Das Modell „Recaro BL3520“ wurde dazu auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin präsentiert. Dr. Mark Hiller, Geschäftsführender Gesellschafter von Recaro Aircraft Seating, und Stefan Pichler, CEO airberlin, stellten den neuen Sitz dem interessierten Fachpublikum am Messestand von airberlin (Halle 25, Stand 110) vor. Die ersten drei Airbus A321 sind bereits mit Recaro BL3520 ausgestattet. Dieses Jahr folgen weitere ca. 20 Flugzeuge.

„Das ist eine Kooperation, die fruchtet“, meinen die beiden Präsentatoren. „Unsere Fluggäste können nun merklich mehr Sitzkomfort genießen. Die Passagiere gewinnen drei Zentimeter mehr Kniefreiheit. Der Sitz ist ergonomisch aufgebaut und der Lederbezug mit Perforation sorgt für eine optimierte Luftzirkulation“, beschreibt Stefan Pichler einige Vorteile des Recaro BL3520.

Zudem sind die neuen Recaro Sitze mit USB-Anschlüssen ausgestattet. Dort können mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets angeschlossen und aufgeladen werden. „Die neuen Sitze mit USB sind ein wichtiger Baustein für den Ausbau unserer Flotte mit Internet. Innerhalb von drei Jahren wollen wir alle Flugzeuge bei airberlin mit WiFi ausgestattet haben – damit sind wir die erste deutsche Airline, die Internet auch auf deutschen und europäischen Strecken anbietet“, so Pichler.

Mit der Firma Recaro Aircraft Seating arbeitet airberlin schon seit 1979 zusammen. „Wir sind ein dynamisches und innovatives Team auf Höhe der Zeit. Unsere Sitze sind unter aktuellen wissenschaftlichen Gesichtspunkten entwickelt. Auch spielen ökonomisch wirkende Merkmale eine immer größere Rolle“, sagt Dr. Mark Hiller. So ist der neue Recaro Sitz 1,5 Kilogramm leichter als das aktuelle Modell, was sich positiv auf die Ökobilanz und die Kerosinrechnung bei airberlin auswirken wird.

Führungskräfte unterstützen Kapazitätsausbau am Flughafen Düsseldorf

Die Luftverkehrswirtschaft und die am Flughafen Düsseldorf angesiedelten Unternehmen unterstützen ausdrücklich das Vorhaben des Düsseldorfer Airports, die Bewegungskapazität im Rahmen einer Änderung der Betriebsgenehmigung anzuheben und gleichzeitig eine Flexibilisierung des Flugbetriebs zu erreichen. Der Flughafen hatte am 27. Februar den Antrag auf Planfeststellung mit Änderung der Betriebsgenehmigung beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen eingereicht.

Der Einreichung vorausgegangen waren zahlreiche Bürgerinformationsveranstaltungen und Gespräche, auf deren Basis der Flughafen sich im Herbst vergangenen Jahres entschlossen hatte, zentrale Antragsinhalte noch einmal zu modifizieren.

Stimmen von Managern vor Ort aktiver Unternehmen

Stefan Pichler, CEO der Air Berlin: „Schon jetzt beschäftigt airberlin als Marktführer in Düsseldorf rund 2.500 Mitarbeiter vor Ort. Mit den Plänen des Düsseldorfer Flughafens hat Air Berlin die Chance, sein Angebot an seinem Unternehmensdrehkreuz in Düsseldorf weiter auszubauen – im Interesse der Passagiere, der Arbeitsplätze der Region und der internationalen Anbindung Nordrhein-Westfalens. Darum unterstütze ich im Namen von Air Berlin das Vorhaben des Flughafens, eine effizientere Nutzung der beiden Startbahnen herbeizuführen.

Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Condor Flugdienst GmbH: „In einer immer mobiler werdenden Gesellschaft möchten die Menschen komfortabel und einfach Distanzen überwinden können. Immer mehr Menschen nutzen daher das Flugzeug aus unterschiedlicher Motivation. Jeder Reisegrund hat dabei seine Berechtigung. Vor allem in den für Airlines attraktiven Tageszeiten ist es jedoch in Düsseldorf heute kaum noch möglich, die notwendigen Slots zu bekommen. Damit wir die Passagier-Nachfrage der Rhein-Ruhr-Region auch in Zukunft bedienen zu können, unterstützt Condor daher das Vorhaben des Düsseldorfer Airports ausdrücklich.“

Volker Greiner, Vice President North & Central Europe der Emirates: „Emirates unterstützt das Vorhaben des Düsseldorfer Airports. Für Nordrhein-Westfalen ist der Flughafen der zentrale Knotenpunkt des internationalen Luftverkehrs. Darum braucht er auch in Zukunft Spielraum und Entwicklungsmöglichkeiten. Emirates setzt seit vielen Jahren auf den Düsseldorfer Airport. Aufgrund der starken Nachfrage werden wir unser A380-Flaggschiff künftig auf einem der beiden täglichen Flüge ab Düsseldorf einsetzen. Die bisherige Betriebsregelung beschränkt Fluggesellschaften in einer markt- und kundengerechten Entwicklung. Dies ist aus unserer Sicht in einem der stärksten Einzugsgebiete Europas ein für alle Beteiligten unbefriedigender Zustand. Das Geheimnis des weltweiten Erfolgs von Emirates liegt im Wettbewerb. Dort, wo Nachfrage ist, muss sie auch bedient werden können.“

Murat Gür, für Düsseldorf zuständiger Direktor bei Turkish Airlines: „Der Antrag des Düsseldorfer Flughafens ist zukunftsweisend. Der Düsseldorfer Airport ist für uns ein bedeutender Standort inmitten des einwohnerstarken Wirtschaftsraumes Nordrhein-Westfalen. Als größte türkische Fluggesellschaft verfolgen wir das Ziel, möglichst viele türkische Metropolen mit der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt nachfragegerecht zu verbinden. Allerdings können wir uns an diesem wichtigen Standort nicht so weiterentwickeln, wie es die Nachfrage aus der Bevölkerung erfordert. Die angestrebte Kapazitätserweiterung ist für Turkish Airlines daher von großer Bedeutung. Der Luftverkehr ist ein Wachstumsmarkt, dem in Düsseldorf nicht mehr zeitgemäße Barrieren auferlegt sind. Daher unterstützen wir für die beantragte Kapazitätserweiterung am Düsseldorfer Airport.“

Hans-Henning Romberg, Geschäftsführer, German Business Aviation Association e.V.: „Zahlreiche Unternehmen in der Region chartern Geschäftsreiseflugzeuge, um kurzfristig und schnell zu wichtigen Terminen in ganz Europa anreisen zu können. Für die Abwicklung dieser Flüge der so genannten Business Aviation ist ein geregelter Zugang zum Flughafen Düsseldorf von besonderer Bedeutung. Wir unterstützen daher den Vorschlag der Flughafengesellschaft, die Slot-Kapazität des Flughafens zu erweitern und begrüßen besonders die Pläne, für die Business Aviation weiterhin ein Kontingent vorzuhalten. Nur so ist es möglich, Flüge für unsere Kunden verlässlich auch zu solchen Zeiten anzubieten, die auch von der Linienluftfahrt nachgefragt sind.“

Norbert Schüßler, geschäftsführender Gesellschafter Schüßler-Plan: „Seit über 40 Jahren sind wir für den internationalen Flughafen Düsseldorf als dienstleistende Ingenieurgesellschaft im Baubereich tätig. Gemeinsam mit weiteren Planungspartnern aus der Region wickeln wir Jahr für Jahr zahlreiche kleinere und größere Projekte für den Airport ab. Das macht den Flughafen nicht nur für uns zu einem wichtigen Kunden und verlässlichen Auftraggeber.

Als deutschlandweit und international agierende Ingenieurgesellschaft sind wir zudem auf das breite Angebot und die schnelle Erreichbarkeit des Flughafens angewiesen. Deshalb ist es uns auch wichtig, dass der Airport sich mit der notwendigen Bewegungsfreiheit in der Zukunft weiterentwickeln kann. Denn dies ist grundlegende Voraussetzung dafür, im harten Wettbewerb international konkurrierender Airports bestehen und damit auch den Wirtschaftsstandort Düsseldorf weiter stärken zu können.“

Karl-Heinz Stockheim, Vorsitzender der Geschäftsführung Stockheim-Gruppe: „Die Stockheim-Gruppe zählt seit rund fünfzig Jahren zu den führenden Gastronomen am Düsseldorfer Airport. In dieser Zeit konnten wir miterleben, wie sich der Flughafen zu einem internationalen Drehkreuz mit besten Verbindungen in viele Teile der Welt entwickelt hat. Die vielen unterschiedlichen Sprachen, die unsere 170 Mitarbeiter in unseren Restaurants und Cafés am Airport jeden Tag hören, zeugen von dieser tollen Entwicklung und sind der Beleg dafür, dass unsere Heimat Teil eines großen Ganzen ist, dem wir uns nicht entziehen können. Vor diesem Hintergrund erscheint es schlüssig, dass sich der Airport weiterentwickeln möchte. Die Stockheim-Gruppe unterstützt das Vorhaben daher vorbehaltlos.“

Der Düsseldorfer Airport zählt zu den größten und bedeutendsten Arbeitsstätten für die Region. Am Flughafen arbeiten aktuell fast 20.000 Menschen. In der gesamten Region hängen rund 56.000 Jobs vom größten Airport Nordrhein-Westfalens ab. Die am Airport angesiedelten Betriebe beziehen pro Jahr Leistungen und Waren in Höhe von zwei Milliarden Euro. Das Steueraufkommen beträgt 846,9 Millionen Euro, die Bruttowertschöpfung 3,4 Milliarden Euro.

Raumsonde Dawn am Ziel – und verschwindet hinter Ceres

Die Raumsonde Dawn ist in ihrer Umlaufbahn um den Zwergplaneten Ceres angekommen – seit gestern 13:39 Uhr mitteleuropäischer Zeit, kreist sie um den Himmelskörper. Damit Dawn von Ceres‘ Anziehungskraft in einen Orbit gezogen werden konnte, bremsten die Ionentriebwerke die Raumsonde in 61.000 Kilometern Entfernung von dem Zwergplaneten ab.

Während dieses Vorgangs waren keine Aufnahmen mit der Kamera an Bord möglich. „Die insgesamt fast 20 Meter langen Solarpaneele mussten bei diesem Manöver zur Sonne ausgerichtet sein, und daher blickte die Kamera auch nicht in Richtung Ceres“, sagt Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Planetenforscher ist Mitglied im Kamerateam – und wartet gespannt auf die nächsten Bilder, die im April aus 33.000 und 22.000 Kilometern Abstand aufgenommen werden. Doch zunächst verschwindet die Raumsonde Dawn nun bis Mitte April hinter der dunklen, sonnenabgewandten Seite des Zwergplaneten.

Immer näher an die Oberfläche

Siebeneinhalb Jahre nach dem Start und nach fast fünf Milliarden geflogener Kilometer ist Dawn somit an ihrem zweiten Missionsziel angekommen. Ihr erstes Ziel, den Asteroiden Vesta, umkreiste sie von 2011 bis 2012 und lieferte tausende Bilder. Auch ihre Umlaufbahn um Ceres wird nach und nach näher an den Zwergplaneten führen. Ab dem 23. April 2015 wird die Kamera aus nur noch 13.500 Kilometern Entfernung auf die Oberfläche von Ceres blicken und 20 Tage lang den Zwergplaneten aus dieser Höhe erforschen.

„Dann können wir schon viel mehr Details erkennen und interpretieren“, betont DLR-Planetenforscher Ralf Jaumann. „Und auch die dritte Dimension, das heißt das topographische Relief der Oberfläche, können wir dann zunehmend besser bestimmen.“ Dann soll auch das erste vollständige dreidimensionale Höhenmodell am DLR-Institut für Planetenforschung entstehen. Bis Ende dieses Jahres wird sich Dawn dann bis auf 375 Kilometer an Ceres annähern. Insgesamt 18 Monate soll die Raumsonde mit insgesamt drei Instrumenten den Zwergplaneten erforschen.

Planet, Asteroid, dann Zwergplanet Ceres

Ceres wurde 1801 entdeckt und als Planet bezeichnet. Später wurde er als Asteroid klassifiziert – um schließlich 2006 in die neu definierte Klasse der Zwergplaneten eingeordnet zu werden. Mit seiner Umlaufbahn um die Sonne, der Kugelform und einem Durchmesser von 950 Kilometern war Ceres bei der Entstehung unseres Sonnensystems auf dem besten Weg, ein Planet zu werden. Doch sehr wahrscheinlich verhinderte dies die Gravitation von Jupiter, und so blieb Ceres in dieser Entwicklung stecken. Das macht Ceres interessant für die Planetenforscher: „Er verkörpert ein Stadium der Planetenentstehung, das uns Aufschluss darüber geben kann, was vor 4,6 Milliarden Jahren passierte“, sagt Prof. Ralf Jaumann.

Das Kamerasystem an Bord der Raumsonde – Abb. 2 zeigt die Framing Camera vor der Integration – wurde unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin und dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze in Braunschweig entwickelt und gebaut. 

Hannover Airport sperrt Südbahn für Instandsetzung bis Juni

Aufgrund von dringend notwendigen Grunderneuerungen, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten im Bereich der südlichen Flugbetriebsflächen wird eine vollständige Sperrung der Südbahn Hannover Airport erforderlich.

Die Bauarbeiten umfassen unter anderem eine umfangreiche Grundsanierung des Ostkopfes der Südbahn bis zum Taxiway Bravo, Anpassung von Schachtbauwerken, Markierungen und Rollwegbeschilderung an aktuelle internationale Standards. Des Weiteren werden die regelmäßig erforderlichen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten während der Sperrung mit durchgeführt, wie zum Beispiel die Fugenerneuerung.

Windrichtungsanzeiger aufgestellt – Flugverkehr über Nordbahn

Diese vollständige Sperrung der Südbahn erfolgt von Montag, 09. März 2015 bis Freitag, 19. Juni. Während der Sperrzeit errichtet die Flughafengesellschaft zusätzlich Windrichtungsanzeiger in den Seitenbereichen der Start- und Landebahnen. Diese zeigen den Piloten jederzeit die aktuelle Windrichtung und -stärke an den Pistenschwellen an. So soll ein weiterer Beitrag zur Erhöhung der Flugsicherheit geleistet werden.

Der gesamte Flugverkehr am Hannover Airport wird während der Sperrung ausschließlich über die Nordbahn abgewickelt. Die Flughafengesellschaft bittet die dortigen Anwohner um Verständnis für diese erforderlichen Arbeiten und die sich daraus ergebende höhere Anzahl von Flugbewegungen.

Auf den Flugbetriebsflächen müssen in regelmäßigen Abständen notwendige Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten wie u. a. Fugenerneuerungen, Elektro-, Markierungs- und Betonarbeiten durchgeführt und Gummiabrieb entfernt werden. Dazu ist es immer wieder erforderlich die Start- und Landebahnen zeitweise außer Betrieb zu nehmen.

Vorläufige Termine für Sperrungen im Jahr 2015

Sperrungszeiträume der Südbahn:

  • 09. März bis 19. Juni 2015 21. September bis 25. September 2015

Sperrungszeiträume der Nordbahn

  • 22. Juni bis 17. Juni 2015 28. September bis 02. Oktober 2015

Die Sperrungszeiträume können sich aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen oder witterungsbedingt noch verändern.

InterSky hat Route Memmingen – Hamburg und Berlin aufgenommen

Am Allgäu Airport hat eine neue Ära begonnen: Denn seit diesem Montag bedient die österreichische Regionalfluglinie InterSky die innerdeutschen Strecken von Memmingen nach Hamburg und Berlin – bis zu sechs Mal pro Woche. Die Flughafen-Feuerwehr des Allgäu Airport stand bereit und hieß die beiden Maschinen, die um die Mittagszeit in Minutenabstand gelandet waren, mit der obligatorischen Wasserfontäne willkommen.

„Wir freuen uns sehr, unser Streckennetz mit täglichen Linienflügen ab dem Allgäu Airport Memmingen nach Berlin und Hamburg zu erweitern“, erklärte InterSky-Geschäftsführer Roger Hohl, der mit InterSky-Gründerin und -Mitbesitzerin Renate Moser nach Memmingen gekommen war. „Mit dieser Frequenz verdreifachen wir das bisherige Angebot ab Memmingen in die beiden Großstädte und bieten unseren Kunden, insbesondere den Geschäftsreisenden, noch mehr Flexibilität bei der Reiseplanung.“

„Hamburg und Berlin rücken nun ein ganzes Stück näher ans Allgäu“, betonte auch Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Die neuen Flüge seien eine deutliche Aufwertung des bestehenden Angebots und eine echte Qualitätsverbesserung. „Nun können unsere Passagiere viel besser planen“. Davon werden neben den Geschäftsreisenden auch Urlauber und Städtetouristen profitieren. Memmingens OB Dr. Ivo Holzinger freute sich als Gast vor Ort ebenfalls über die direkte Anbindung seiner Stadt an die beiden Metropolen. So sorgen schließlich der Airport und die ihn anfliegenden Airlines dafür, dass Memmingen europaweit immer bekannter und bei Touristen immer beliebter werde, was sich in steigenden Besucherzahlen ausdrückt.

ATR 72-600 mit 70 Sitzen und Dash 8-Q300 mit 50 Sitzen im Einsatz

Der am Montag gestartete Flugplan bietet von Montag bis Freitag täglich um 13:10 Uhr einen Flug von Memmingen nach Hamburg. Der Rückflug startet in der Hansestadt um 15:20 Uhr und erreicht Memmingen um 17:00 Uhr. Ebenfalls von Montag bis Freitag startet der Berlin-Flieger in Memmingen um 13:15 Uhr. Zurück nach Memmingen geht es um 15:20 Uhr, Ankunft 16:55 Uhr. Zudem gibt es in die Bundeshauptstadt auch am Sonntag eine Flugverbindung, die um 18:05 Uhr in Memmingen und um 20:10 Uhr in Berlin startet. Geflogen wird mit fabrikneuen Maschinen des Typs ATR 72-600 mit 70 eleganten Ledersitzen. Fallweise kommt auch eine 50-sitzige Dash 8-Q300 zum Einsatz.

Für Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid ist InterSky der „richtige Partner mit regionaler Verwurzelung und modernstem Fluggerät in der passenden Größe.“ Das Unternehmen mit Sitz in Bregenz sei eine auch in der Region bekannte Marke und verfüge über langjährige Erfahrungen im regionalen Flugverkehr sowie zahlreiche Firmenkunden. Das im Jahr 2001 gegründete Unternehmen flog bisher im Sommer im Auftrag des Reiseveranstalters Amos Reisen regelmäßig vom Allgäu Airport nach Neapel und wird dies auch heuer tun.

Auf dem Bild: Von Memmingen in die Metropolen Hamburg und Berlin – Memmingen OB Dr. Ivo Holzinger, InterSky-Gründerin und -Mitbesitzerin Renate Moser, -Geschäftsführer Roger Hohl und Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid verabschieden die erste Maschine, die den Memminger Flughafen erstmals Richtung Hamburg verlässt.

Steuerelektronik aus Österreich für Satelliten der NASA

Mitte März startet die NASA MMS-Mission zur Untersuchung des Erdmagnetfeldes. Mit an Bord ist Technik aus Österreich. Unter der Leitung des Instituts für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften entwickelte und lieferte Ruag Space in Wien die Steuer- und Spannungsversorgungselektronik für zwei Instrumente an Bord der vier MMS-Satelliten. Während das Instrument ASPOC die elektrostatische Aufladung der Satelliten kontrolliert und kompensiert, werden mit dem Instrument EDI die magnetischen und elektrischen Felder präzise vermessen. Mitte März sollen die vier Satelliten an der Spitze einer Atlas Rakete von Cape Canaveral/Florida zu ihrer 30 Monate dauernden Untersuchungsarbeit ins All starten.

Das die Erde umhüllende Magnetfeld ist für das Leben auf unserem Planeten von essentieller Bedeutung, wird es doch erst durch dieses magnetische Schutzschild, die sogenannte Magnetosphäre, möglich gemacht. Sie bewahrt uns vor den von der Sonne regelmäßig ins All geschleuderten hochenergetischen Teilchen. Deswegen ist ihre genaue Untersuchung für die Wissenschaft von sehr großer Bedeutung.

Als Nachfolge der im Sommer 2000 gestarteten erfolgreichen ESA-Mission Cluster, deren vier Satelliten voraussichtlich noch bis Ende 2016 aktiv sein werden, soll nun die NASA-Mission MMS (Magnetospheric MultiScale) die Dynamik der Erdmagnetosphäre und der ihr zu Grunde liegenden Energieumwandlungsprozesse untersuchen. MMS soll die für magnetische Stürme und Phänomene wie das Nordlicht verantwortlichen physikalischen Prozesse vermessen. Man erwartet sich aus den MMS-Daten aber auch weiterreichende Erkenntnisse über die Sonne und ihren Einfluss auf die Erde sowie auf das gesamte Sonnensystem. Eines der eingesetzten Instrumente an Bord ist das Elektronenstrahlinstrument EDI (Electron Drift Instrument), das mit Hilfe zweier versetzter, schwacher Elektronenstrahlen die magnetischen und elektrischen Felder in der Umgebung des Satelliten vermisst. Jeweils zwei dieser Instrumente sind dafür an sich gegenüberliegenden Positionen auf jedem der vier MMS Satelliten montiert.

Elektrostatische Aufladung des Satelliten kompensieren

Ein Problem, das bei einer genauen Messung geladener Teilchen und elektrischer Felder auftritt, ist die elektrische Aufladung des Raumfahrzeugs selbst. Um die Messergebnisse nicht durch die statische Aufladung der MMS-Satelliten selbst zu verfälschen, versucht man diese mit Hilfe einer aktiven Potentialregelung, dem Instrument ASPOC (Active Spacecraft POtential Control), unter Kontrolle zu halten.

Für die beiden Instrumente ASPOC und EDI entwickelte und lieferte Ruag Space Austria im Auftrag der ESA und unter der wissenschaftlichen Leitung des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) die jeweilige Elektronikeinheit, die mit Spannungen bis zu 12.000 Volt arbeitet. Neben der langjährigen Erfahrung in der Entwicklung von weltraumtauglicher Elektronik stellte RSA auch die erforderliche Produktionskapazität für die jeweils neun Flugeinheiten der beiden Instrumente zur Verfügung. Für die vier MMS Satelliten lieferte das schwedische Schwesterunternehmen Ruag Space AB in Linköping das mechanische System zur Befestigung und späteren kontrollierten Freisetzung der Satelliten an der Spitze einer Atlas Rakete. Sie sollen Mitte März 2015 von Cape Canaveral/Florida aus ihre Reise ins All antreten.

Flughafen Frankfurt stärkt Hessen als Reiseziel für Chinesen

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Am Rande des Hessen-Empfangs auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin unterzeichnete gestern Abend Anke Giesen, Vorstand Operations der Fraport AG, gemeinsam mit Chao Zhang, CEO des Dienstleisters Dexin Global Community Limited aus Hongkong, einen Kooperationsvertrag zur Förderung der Destination Frankfurt und den Tourismusregionen Frankfurt/Rhein-Main und Hessen in der Volksrepublik China.

Bei der Zahl der Übernachtungen von internationalen Touristen in Hessen rangiert China mittlerweile an vierter Stelle hinter den USA, Niederlanden und Großbritannien. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von fünf Jahren.

„Hessen und die Bundesrepublik werden als Reiseziel bei chinesischen Touristen immer beliebter und die meisten Gäste aus dem Reich der Mitte reisen über den Flughafen Frankfurt an. Mit unserem neuen Partner in China können wir die Reisebranche vor Ort kontinuierlich mit aktuellen Informationen und Angeboten über touristische Ziele in Hessen bedienen. Damit gehen wir einen weiteren Schritt, der dazu beiträgt, China in Hessen als wichtigen touristischen Quellmarkt zu etablieren. Davon profitiert nicht nur der Flughafen Frankfurt, sondern die gesamte Region“, führte Giesen am Rande der Vertragsunterzeichnung aus.

Alleine 2014 übernachteten rund 360.000 Gäste aus China in hessischen Hotels, das entspricht einer Steigerung von rund 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die meisten der Gäste aus Fernost sind vor allem an den zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten interessiert, die die Städte und Gemeinden der Rhein-Main-Region zu bieten haben. Der Flughafen Frankfurt bietet derzeit 73 Flugverbindungen pro Woche zu acht Zielen in China und begrüßte 2014 rund eine Million Passagiere aus dieser Region.

WADIS-Rakete: 1,5 Tonnen Atmosphärenforschung in 126 km Höhe

Speziell die Dichteänderungen in der Mittleren Atmosphäre untersucht das WADIS-Projekt (Wellenausbreitung und Dissipation in der Mittleren Atmosphäre) des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik (IAP) in Kühlungsborn mit Unterstützung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Die Atmosphäre ist ein hochkomplexes System, in dem Effekte wie Sonneneinstrahlung, wechselnde Gaszusammensetzungen, Staub, Eiskristalle und elektrische Aufladung zusammenspielen. Sie beeinflussen sowohl das Wettergeschehen als auch die Klimaentwicklung. Am 05. März 2015 um 02:44 Uhr Mitteleuropäischer Zeit startete die Höhenforschungsrakete WADIS-2 vom Andøya Space Center mit neun Experimenten an Bord in den Nachthimmel über Norwegen. Zusätzlich wurden 13 kleine, einfache „Wetterraketen“ vom Typ Loki-Dart gestartet, die Druck und Temperatur in den Tagen vor und nach dem WADIS-Start messen, um damit ein größeres Wetterumfeld bestimmen zu können.

Rakete durchfliegt Schwerewellen – Fallende Kugel für Messung

Die insgesamt 1.550 Kilogramm schwere WADIS-2-Rakete erreichte eine Höhe von rund 126 Kilometern. Die Experiment-Sensoren ermittelten während des Fluges Luftdruck, Temperatur, elektrische Ladungen sowie Dichteänderungen in der Atmosphäre. Diese Änderungen in der Luftdichte, so genannte Schwerewellen, lassen sich in Form von Temperatur-, Druck- und Windschwankungen messen.

Sie treten beispielsweise dort auf, wo Windströmungen in Bodennähe auf ein Hindernis, etwa ein Gebirgsmassiv, treffen und diese Störungen sich bis in 80 Kilometer Höhe fortsetzen. Das Phänomen der Schwerewellen ist zwar bekannt, aber in weiten Bereichen noch nicht genau erforscht worden. Dies ist jedoch eine wichtige Voraussetzung, um Klimamodelle künftig zu verbessern.

An Bord von WADIS-2 befanden sich auch fünf deutsche Experimente. Drei davon stammten von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik: die CONE-Sensoren (Combined Measurement of Neutrals and Electrons) zur Messung von Dichteschwankungen, ein Partikelsensor zur Ermittlung von Aerosolen und eine so genannte fallende Kugel (Active Falling Sphere).

Fallende Kugeln wurden schon früher in der Meteorologie eingesetzt. Man ließ sie in einer gewissen Höhe fallen und konnte über Radar-Messungen vom Boden aus die Luftdichte, Temperatur und horizontale Windgeschwindigkeiten bestimmen. Diese 25 Zentimeter große und drei Kilogramm schwere fallende Kugel hat eigene Messgeräte an Bord, weshalb sie als „aktiv“ bezeichnet wird. Dies sind 3D-Beschleunigungssensoren, Kreisel, GPS-Empfänger und eine Funkelektronik. Die Kugel befand sich zwischen dem Raketenmotor und der Nutzlast und wurde nach der Abtrennung des Motors ausgeworfen.

Bergung der Nutzlasteinheit aus dem Meer

Nach etwa zehn Minuten Flugzeit wasserte die mit einem Sender und einer Boje versehene Nutzlasteinheit im Nordatlantik rund 80 Kilometer vor der norwegischen Küste. Dort wurde sie von einem Bergungsschiff an Bord genommen und zur weiteren Auswertung der Experimente zurück nach Andøya transportiert. Bereits eineinhalb Jahre zuvor, am 28. Juni 2013, war die Vorgängerrakete, WADIS-1 gestartet. Während diese Mission in der Übergangszeit zwischen Frühling auf Sommer erfolgte, wurde WADIS-2 im Winter gestartet.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist dieser Unterschied sehr wichtig, da die Atmosphäre sich dann in unterschiedlichen Zuständen befindet. Aus diesen Unterschieden kann die Wissenschaft dann sehr gut auf die dort ablaufenden Prozesse schließen. Mit dem WADIS-Projekt wird die Forschung des ECOMA-Programms fortgeführt, bei dem von September 2006 bis Dezember 2010 neun Höhenforschungsraketen gestartet wurden.

Das WADIS-Projekt steht unter wissenschaftlicher Leitung des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik. Weitere Partner sind die Universität Stuttgart und die Ludwig-Maximilians Universität in München. Die Instrumente wurden zum Teil von der Schwetzinger Firma Von Hoerner & Sulger Gmbh gefertigt, die „Active Falling Sphere“ wurde vom IAP, der Firma Argus Electronik GmbH und dem Institut für Allgemeine Elektrotechnik der Universität Rostock entwickelt. Für die Durchführung der Startkampagne war die Mobile Raketenbasis des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR-MORABA) in Oberpfaffenhofen zuständig. Unterstützt wird das Projekt vom DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Vermessungsflüge über Zürich für Pisten und Drehfunkfeuer Kloten VOR KLO

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Im Zeitraum vom 09. bis 20. März 2015 finden wieder periodische Messflüge für die Überprüfung der Navigationsanlagen am Flughafen Zürich statt. Die Flüge erfolgen sowohl am Nachmittag als auch in der Nacht bis spätestens um 02:00 Uhr morgens. Für eine Vermessung wird die jeweilige Piste mehrmals angeflogen, um ein möglichst genaues Resultat zu erzielen. Für die Überprüfung des ILS sind Anflüge seitlich, oberhalb und unterhalb des publizierten Flugweges erforderlich. Aus diesem Grund erfolgen die Messflüge teilweise auch abseits der gewohnten Anflugrouten.

Vom 09. bis 20. März werden so die Instrumentenlandesysteme (ILS) der verschiedenen Pisten und das Drehfunkfeuer Kloten (VOR KLO) vermessen. Die Messflüge finden teilweise am Nachmittag, aber auch nach Beendigung des ordentlichen Flugbetriebes, bis spätestens um 02:00 Uhr morgens statt. Die Signale der entsprechenden Sendeanlagen werden aufgezeichnet und ausgewertet. Um die Genauigkeit dieser Navigationsanlagen zu gewährleisten, werden sie periodisch getestet.

Für die Messflüge wird ein zweimotoriges Propellerflugzeug vom Typ Beechcraft King Air 350 eingesetzt. Die Maschine ist mit modernsten Navigationshilfsmitteln und einem hochpräzisen Flugvermessungsgerät ausgerüstet. Verantwortlich für die Planung und Durchführung der Flüge ist die Flugsicherung Skyguide.

Baumgartl, Senebald und Spaeing neu in der airberlin-Kommunikation

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Ab sofort wird airberlin mit neuen Kollegen im Medien- und Social Media Bereich kommunizieren. Heiko Senebald und Tobias Spaeing ergänzen als Referenten und Sprecher das Team Externe Kommunikation.

Dirk Baumgartl bringt seine langjährige journalistische Erfahrung als Online-Redakteur und Koordinator für das airberlin Magazin ein. „Die Unternehmenskommunikation der airberlin hat einen Exzellenzanspruch – wir legen Wert auf ein vielseitiges und erfahrenes Team. Die neue Expertise wird uns helfen, einen noch kompetenteren und schnelleren Service im Außenauftritt anzubieten. Ich freue mich auf die neuen Kollegen im Team und einen regen Austausch des gesamten Kommunikationsbereiches mit unseren Partnern“, sagt Aage Dünhaupt, Senior Vice President Communications airberlin.

Dirk Baumgartl für digitale Medien

Geboren in Bamberg, absolvierte Dirk Baumgartl (40) ein Studium der Germanistik, Kommunikationswissenschaft und Journalistik in seiner Heimatstadt und in Amsterdam. Seine Passion für Reisen und ferne Länder wurde im Jahr 2004 zur Berufung, indem er als Reise- und Lifestyle- Redakteur bei der Bruno Gmünder GmbH seine journalistische Karriere begann und anschließend die Funktion des Chefredakteurs bei dem Reisemagazins Spartacus Traveler übernahm. In dieser Funktion verantwortete Dirk Baumgartl neben den Printtiteln auch die Konzeption und Umsetzung in den Bereichen Digital Publishing sowie Social Media. Ab sofort unterstützt er als Online-Redakteur die Social Media Unit der airberlin.

Heiko Senebald wird Regional-Sprecher für Produkt und Partner

Heiko Senebald (44) ist als Referent und Sprecher ab sofort für die Themengebiete Österreich, Schweiz, Osteuropa, Sonderflüge, Produkt, Loyalty & Partnerships und Israel bei airberlin zuständig. Nach elf Jahren im politischen Geschäft bringt der gebürtige Thüringer seine ausgewiesene PR-Erfahrung im Team Externe Kommunikation ein. Von 2004 bis März 2008 und von 2010 bis 2015 war er als Referent für die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag tätig. Im Laufe dieser Zeit übte der studierte Diplom-Verwaltungsbetriebswirt auch das Amt des Sprechers der CDU Thüringen aus. Heiko Senebald hat das journalistische Handwerk von der Pike auf gelernt und war unter anderem Redakteur.

Tobias Spaeing Referent für Wirtschaft, Flotte und BER

Der 31-Jährige absolvierte einen Master Communication Management an der Universität Leipzig. Als Referent mit Sprecherfunktion ist Tobias Spaeing bei airberlin für die Themen Wirtschaft, Finanzen, Flotte, Verkehrspolitik und den Flughafen BER zuständig. Der gebürtige Leipziger war zuvor für renommierte Marken wie die BMW AG tätig und sammelte internationale PR-Erfahrung in Portugal sowie Frankreich. Von 2008 bis 2015 betreute er als Consultant bei der strategischen Kommunikationsberatung pioneer communications nationale und internationale Mandate aus den Bereichen Bildung, Technologie und E-Commerce.

Die Fotos zeigen Dirk Baumgartl, Heiko Senebald und Tobias Spaeing.

Lufthansa geht mit Services in die Offensive um Kunden

Lufthansa will in diesem Jahr mit mehreren Initiativen das Reiseerlebnis für Fluggäste deutlich verbessern. Die Kundenwünsche geben dabei die Richtung für die verschiedenen Innovationen vor: Moderne Kabinenausstattung auf der gesamten Flotte, neue Servicekonzepte an Bord, ein innovatives Preiskonzept und ein deutlicher Ausbau des Langstreckennetzes mit neuen Traumzielen, für Geschäfts- und Privat-reisende.

Jens Bischof, Mitglied des Passagevorstands, Vertrieb, Produkt & Marketing der Deutschen Lufthansa AG, sagte auf der ITB in Berlin: „2015 erleben unsere Kunden die beste Lufthansa aller Zeiten. Wir haben in den letzten Jahren für unsere Fluggäste Milliardenbeträge in Ausstattung, Qualität und Services investiert. Ab diesem Jahr zahlen sich die Investitionen für unsere Gäste voll aus.

Als Airline sind wir jetzt wieder dort, wo Lufthansa hingehört – in der Spitzengruppe internationaler Premium-Airlines. Unsere Gäste können sich darauf verlassen, dass ‘Made in Germany‘ als Qualitätssiegel für alle Lufthansa-Flüge gilt. Wir sind auf gutem Wege, die erste westliche 5-Sterne Airline zu werden, und wir bieten Tag für Tag die Qualität, über die andere Fluggesellschaften nur sprechen können.“

Modernste Sitze in allen Klassen in allen Flugzeugen

Alle Lufthansa-Langstreckenflugzeuge werden ab dem dritten Quartal durchgängig mit der neuesten Kabine und den neuesten Sitzen in allen Klassen ausgestattet sein. Darüber hinaus wird der leistungsstarke Breitband-Internetzugang „FlyNet“ an Bord aller Langstreckenflüge angeboten. Damit wird das größte und umfangreichste Umbauprogramm (retrofit) in der Firmengeschichte erfolgreich abgeschlossen. Seit 2011 hat Lufthansa im Schnitt rund eine Million Euro pro Tag in die Neuausstattung der Kabinen investiert. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf rund 1,5 Milliarden Euro.

Rund 39.000 Sitze wurden auf den Langstreckenflugzeugen entweder ausgetauscht, modifiziert oder, bei neuen Flugzeugen, eingebaut: 600 Sitze in der First Class, 7.000 Sitze in der Business Class und über 27.600 Sitze in der Economy Class. Für die neue Premium Economy Class, die sich bereits jetzt zu einem Bestseller entwickelt hat, werden rund 3.600 Sitze in die 106 Langstreckenflugzeuge der Lufthansa neu eingebaut. Bereits heute sind 30 Langstreckenjets mit der neuen Premium Economy Klasse ausgestattet. Spätestens ab Ende dieses Jahres können Fluggäste auf allen Interkontinentalflügen in der Premium Economy reisen.

Mit dem gesamten Umbau verbunden ist die Einrichtung von FlyNet, das künftig auf allen Langstreckenflügen zur Verfügung stehen wird. Der FlyNet-Service bietet einen Breitband-Internetzugang über ein bordeigenes WLAN. Zusätzlich besteht an Bord Zugang zum FlyNet-Online-Portal mit aktuellen Nachrichten und zu einem Live-TV-Kanal, auf dem die wichtigsten Sport-Ereignisse live übertragen werden. Wer möchte, kann via FlyNet unterwegs online gehen – beispielsweise um zu arbeiten, oder um über den Wolken im Internet zu surfen.

Jens Bischof fügt hinzu: „Der Abschluss unseres Umbauprogramms steht unmittelbar bevor. Unsere Gäste genießen bereits heute auf den meisten Langstreckenflügen die moderne Kabinenausstattung mit unseren neuesten Sitzen in jeder Klasse. Die Rückmeldungen sind extrem positiv: Aus Kundensicht ist Lufthansa wieder ganz oben.“

Business-Class wie hochklassiges Restaurant-Erlebnis

Neben der Kabinenausstattung werden in der Business Class die Flugbegleiter ihre Passagiere künftig noch persönlicher betreuen und ihren Service individuell auf die unter-schiedlichen Wünsche und Erwartungen der Fluggäste zuschneiden. Ab Sommer soll dafür das innovative Konzept eines „Business-Class-Restaurant-Service“ auf Langstreckenflügen eingeführt werden. Dabei orientiert sich das kulinarische Erlebnis an Bord am Service eines hochklassigen Restaurants: Der Tisch wird individuell eingedeckt, die Speisen und Getränke werden nicht mehr vom Trolley, sondern direkt aus der Bordküche individuell serviert.

Künftig betreut jeder Flugbegleiter eine festgelegte Anzahl von Fluggästen als persönlicher Gastgeber und Ansprechpartner. Auf Langstreckenflügen wird dafür die Kabinenbesatzung in der Business-Class-Crew verstärkt. „Der Service erhält bei diesem neuen Konzept eine persönlichere Note und kann sich noch besser am individuellen Rhythmus jedes einzelnen Passagiers orientieren“, erläutert Jens Bischof. „Damit sind wir nicht nur in der Kabinenausstattung wieder ganz vorne, sondern wir setzen auch beim Service an Bord neue Maßstäbe.“

Tarifneuerungen: Optionen in der Economy-Class

Auf die individuellen Bedürfnisse der Fluggäste stärker zugeschnitten ist auch das neue Preiskonzept für Deutschland- und Europastrecken. Neben der weiterhin unveränderten Möglichkeit, einen Flug in der Business Class zu buchen, wird der Kunde zukünftig mehr Auswahl haben und in der Economy Class jederzeit zwischen drei unterschiedlichen Tarifoptionen wählen können. Damit kann jeder Fluggast entscheiden, welche Leistungen er in Anspruch nehmen und bezahlen möchte.

Die drei neuen Tarifoptionen „Light“, „Classic“ und „Flex“ werden für Flüge in der Economy Class ab Herbst 2015 innerhalb Europas eingeführt. Der Verkauf startet bereits ab Sommer. Der neue Light-Tarif wird die günstigste Tarifoption für alle Passagiere sein, die nur mit Handgepäck reisen und kein Gepäckstück aufgeben möchten, sowie keine Umbuchungs- und Erstattungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen wollen. Der Classic-Tarif enthält zusätzlich ein Freigepäckstück sowie die Möglichkeit, den Wunschsitzplatz direkt bei der Buchung zu reservieren.

Im Bedarfsfall ist der Classic-Tarif gegen eine Gebühr umbuchbar. Der Flex-Tarif bietet das attraktivste Gesamtpaket mit vielen Inklusiv-Leistungen, gebührenfreier Umbuchungsmöglichkeit und bei Bedarf Erstattung gegen Gebühr. Außerdem werden Reisende, die den Flex-Tarif gebucht haben, künftig einen früheren Flug am gebuchten Tag nehmen können, ohne dass hierfür eine Aufzahlung in eine möglicherweise teurere Buchungsklasse erforderlich wäre. Schließlich steht vor allem Geschäfts- und Urlaubsreisenden weiterhin auf allen Flügen die Business Class mit ihren bekannten Vorteilen wie Lounge-Besuch, erhöhtem Freigepäck, freiem Nebensitz für mehr Privatsphäre und zusätzlichen Meilen zur Auswahl.

Zudem lassen sich die transparent dargestellten Leistungen und Inhalte der drei neuen, stets verfügbaren Tarifoptionen für die Economy Class für Reisebüros und Fluggäste auf einen Blick schneller und einfacher vergleichen. Dabei können auch die unterschiedlichen Tarifoptionen auf Hin- und Rückflügen miteinander kombiniert werden. Alle Lufthansa-Fluggäste bekommen bei sämtlichen Tarifen wie bisher an Bord einen kostenfreien Service mit Getränken und Snacks.

Auch die Mitnahme von Handgepäck, die Sitzplatzauswahl am Check-in ab 23 Stunden vor Abflug und das Sammeln von Meilen bleiben als feste Bestandteile eines Lufthansa-Fluges ohne Aufpreis inbegriffen. Die Höhe der Ticketpreise wird sich wie bisher nach Strecke und Verfügbarkeit richten und sich durch die genannten neuen Tarifoptionen noch weiter differenzieren. Details zu den neuen Tarifoptionen der Economy Class auf innerdeutschen- und Europaflügen werden zum Verkaufsstart ab Sommer vorgestellt.

Neue Traumziele ab Herbst

Gleich fünf neue Langstreckenziele werden ab kommendem Herbst den Lufthansa-Flugplan erweitern. Die 15 zusätzlichen Flüge pro Woche zu den Traumzielen Tampa, Cancún, Panama, Malé und Mauritius machen das Streckennetz der Lufthansa vor allem für Urlauber und privat reisende Passagiere noch attraktiver. Die Gäste können die Flüge in der Business Class, Premium Economy oder in der Economy Class genießen.

Mit ihrem neuesten Ziel in Mittelamerika vertieft Lufthansa ihre Kooperation mit der panamaischen Fluggesellschaft und Star-Alliance-Mitglied Copa Airlines. Mit dieser Partner-Airline können Lufthansa-Kunden über 50 weitere Ziele in Ländern Mittel- und Südamerikas sowie der Karibik bequem erreichen.

Jens Bischof sagt: „Die Angebotserweiterung mit neuen attraktiven Zielen wird in Kombination mit unserer Qualitäts- und Serviceoffensive unsere Gäste nicht nur überzeugen, sondern begeistern. Für unsere Kunden beginnt 2015 eine neue Zeitrechnung – mit der besten Lufthansa aller Zeiten.“

Germania nimmt Route Hamburg – Beirut in den Streckenplan

Germania startet ab 01. Juli 2015 vom Hamburg Airport zu einem weiteren spannenden Ziel im Nahen Osten: Die Berliner Airline nimmt die libanesische Hauptstadt Beirut ins Streckennetz. Die Route von der Hansestadt in die Trendmetropole am östlichen Mittelmeer wird immer mittwochs bedient. Mit der Aufnahme der neuen Verbindung setzt die Fluggesellschaft Germania ihr Wachstum in der Hansestadt fort und steuert im Sommerflugplan 2015 ab Hamburg insgesamt acht Flugziele an.

Mit einem pulsierenden Nachtleben, einer vielfältigen Gastroszene und ihrer Mischung aus westlichem Lifestyle und orientalischer Kultur ist Beirut eine der spannendsten Metropolen im Nahen Osten und wird von Urlaubern aus Deutschland mehr und mehr als ideales Ziel für einen Städtetrip in die Sonne entdeckt. Hamburg ist nach Berlin-Schönefeld und Düsseldorf bereits die dritte deutsche Metropole, die Germania mit Beirut verbindet. Nach Maschhad und Tel Aviv fliegt die Airline ebenso seit Kurzem.

Karsten Balke, Chief Executive Officer (CEO) von Germania: „Wir freuen uns sehr über die hohe Nachfrage am Hamburg Airport und sind stolz darauf, dass wir nach Maschhad und Tel Aviv nun bereits nach kurzer Zeit einen weiteren Hotspot im Nahen Osten in den Flugplan nehmen. Die Flüge nach Beirut richten sich sowohl an Urlauber als auch Geschäftsreisende sowie an Personen, die Freunde und Verwandte im Libanon besuchen wollen.“

Flugdaten Hamburg – Beirut

Flug Richtung Abflug Ankunft Flugtage
ST7118 Hinflug Hamburg 22:25 Uhr Beirut 02:35 Uhr (+1) Mittwoch
ST7119 Rückflug Beirut 16:45 Uhr Hamburg 21:15 Uhr Mittwoch

„Beirut ist zum ersten Mal überhaupt Teil des Hamburger Flugplanes. Durch das starke Engagement von Germania ist das Streckennetz von Hamburg Airport um drei interessante und teilweise komplett neue Flugziele erweitert worden“, so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

Flüge soll es oneway bereits ab 139 Euro geben. Tickets sind online und telefonisch sowie im Reisebüros erhältlich. Der genannte Preis versteht sich inklusive Steuern und Gebühren und enthalten bereits die gesetzlich vorgeschriebene Luftverkehrsabgabe.

Airbus Group will Frauen mit „Balance for Business“-Netzwerk fördern

Die Airbus Group wird am 09. März 2015 im Beisein von Chief Executive Officer (CEO) Tom Enders in der Konzernzentrale in Toulouse ein neues, einheitliches Unternehmensnetzwerk ins Leben rufen, das sich auf die berufliche Entwicklung von Frauen konzentriert. Die Initiative mit dem Namen „Balance for Business“ soll vor allem eine ausgewogenere Geschlechterverteilung bewirken und die Anerkennung und berufliche Entwicklung von Frauen konzernweit fördern. „Wir wollen Männer und Frauen zusammen bringen, die ein Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern am Arbeitsplatz als eine Möglichkeit sehen, unsere Unternehmenskultur zu bereichern sowie die Unternehmensleistung und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern“, sagte Thierry Baril, Chief Human Resources Officer der Airbus Group.

„Tom Enders und ich verpflichten uns, die Empfehlungen im Netzwerk aufmerksam zu verfolgen und bei Entscheidungen zu berücksichtigen. Vielfalt, insbesondere das ausgewogene Verhältnis der Geschlechter, ist für ein Unternehmen unerlässlich und ‚Balance for Business‘ dient diesem Zweck“, so Baril weiter.

Das Netzwerk wird anfänglich rund 2.000 Personen weltweit umfassen, darunter zehn Prozent Männer. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Airbus Group sind eingeladen, ebenfalls beizutreten und mitzuwirken. Bislang existierten zehn unabhängig voneinander betriebene Frauennetzwerke bei Airbus, Airbus Helicopters, Airbus Defence and Space und Airbus Group Headquarters. Diese sollen nun zu einem einzigen, divisions-, länder- und funktionsübergreifenden Netzwerk zusammengeführt werden. „Balance for Business“ wird von einem sechsköpfigen Board aus Mitarbeitern des gesamten Konzerns geführt, die für das Management von freiwilligen Unternehmensprojekten und für die Koordinierung der Aktivitäten des Netzwerks zuständig sind.

Das Netzwerk wird vom Group Diversity & Inclusion Steering Committee beaufsichtigt, dem folgende Personen angehören: Tom Enders, CEO der Airbus Group, Thierry Baril, Chief Human Resources Officer der Airbus Group, Pilar Albiac Murillo, Executive Vice President Head of Operations & Transformation von Airbus Defence and Space, Grazia Vittadini, Head of Corporate Audit & Forensic der Airbus Group, Marc Fontaine, Company Secretary & CEO Chief of Staff von Airbus, Patrick Donovan, Senior Vice President Ethics & Compliance von Airbus, Jean-Brice Dumont, Executive Vice President Engineering & Chief Technical Officer von Airbus Helicopters, und Jane Basson, Head of Leadership and Culture Change der Airbus Group.

Ende 2014 lag der Frauenanteil an der Belegschaft der Airbus Group bei 17 Prozent. Die Airbus Group arbeitet mit Schulen und Institutionen zusammen, um die Chancen für Frauen zu verbessern und sie zu ermutigen, die Welt der Luft- und Raumfahrttechnik zu entdecken.

Fluglotse werden: Infotag bei Austro Control am 21. März

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Fluglotse – alle Informationen zu diesem Traumjob samt Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung stehen im Mittelpunkt des Austro Control Berufsinfotages am 21. März in Wien.

Wer sich diesen herausfordernden und abwechslungsreichen Job zutraut, hat von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Rahmen von exklusiven Führungen die Möglichkeit, sich direkt bei Austro Control, Schnirchgasse 9a in 1030 Wien, zu informieren. Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen.

Geboten wird ein anspruchsvoller, abwechslungsreicher und verantwortungsvoller Job mit einem Spitzengehalt. Voraussetzungen für die Aufnahme sind das Bestehen eines mehrstufigen Selektionsverfahrens mit abschließendem Assessment-Test und ein positiver fliegerärztlicher Medizincheck. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control Ausbildungszentrum in Wien statt.  Die Anmeldung zum Berufsinfotag ist ab sofort auf möglich.

Informationsoffensive zur Fluglotsenausbildung

Austro Control startet ab sofort mit einer neuen Informationsoffensive zur Fluglotsenausbildung. Auf einer neuen Website wird ein kompakter und informativer Überblick samt online-Bewerbungsmöglichkeit zur zukünftigen Karriere als Fluglotsin oder Fluglotse geboten: Welche Voraussetzungen muss ich für den Job mitbringen, wo kann ich mich bewerben und wie läuft die Ausbildung im Detail ab? Eine einfache Simulation zum Thema Flugsicherung ergänzt das umfangreiche Informationsangebot. Darüber hinaus die Infos, um direkt mit Austro Control in Kontakt zu treten und Fragen zur Selektion und Ausbildung zu stellen.

19 Mio. topbonus-Meilen für Kinderhilfe gespendet

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Fast 125.000 Euro für soziale Hilfsprojekte erzielte die Spendenaktion im Dezember 2014 von topbonus, dem Vielfliegerprogramm von airberlin. Mehr als 17.000 Euro davon überreichte jetzt Anton Lill, Geschäftsführer von topbonus, auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) an Regine Sixt. Das Geld ist für ihre Stiftung mit dem Namen „Tränchen Trocknen“ bestimmt. „Ich freue mich sehr über das großartige Engagement von topbonus. Dies ist ein wichtiger Beitrag für unsere Arbeit. Wir sehen es als Verpflichtung, den unzähligen Kindern auf der Welt, die in Armut und Krankheit leben, zu helfen und ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen“, sagte Regine Sixt bei der Spendenübergabe. Über den topbonus Shop konnten Teilnehmer verschiedene Spendenpakete auswählen.

Die Sixt Stiftung setze alles daran, dieses Ziel auch zu erreichen. Regine Sixt weiter: „Deshalb ist die Unterstützung durch topbonus nicht hoch genug einzuschätzen. Die Spende wird ohne Abzüge direkt den Kindern in einem unserer Hilfsprojekte in Mexiko zu Gute kommen.“ Die Hilfsprojekte widmen sich unter anderem dem Ausbau einer Internatsvorschule für vernachlässigte Kinder in Mexiko.

Mit den Meilen der topbonus Teilnehmer und topbonus Sonderaktionen wurde für die „Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe“ ein Spendenbetrag von fast 110.000 Euro erzielt. „Vielen herzlichen Dank für das Engagement von topbonus und den Teilnehmern für ihre großartige Unterstützung unserer Arbeit in Äthiopien. Wunderbare Aktionen wie diese tragen dazu bei, dass wir das Leben vieler Menschen verbessern können und ihnen so die Chance auf eine bessere Zukunft ermöglichen“, sagte Dr. Peter Schaumberger, Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen. Das Spendengeld fließt nun in Projekte, die beispielsweise Menschen in Äthiopien Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen. Zudem erhalten Kinder in Äthiopien durch die Spendenaktion eine Grundschulausbildung. Auch wichtige Kombinationsimpfungen für Kinder werden mit der Spende möglich.

Die topbonus Teilnehmer hatten bei der Aktion zur Weihnachtszeit insgesamt 19.000.000 ihrer Meilen gespendet. „Ich bedanke mich bei allen topbonus Teilnehmern, die mit ihren Meilen diese zwei wichtigen sozialen Projekte unterstützen. Es gab über 7.000 Spenden innerhalb eines Monats. Das ist eine sehr gute Resonanz. Wir haben eine solche Aktion überhaupt zum ersten Mal gemacht“, sagt Anton Lill.

Große Start- und Landebahn in Köln Bonn zeitweise gesperrt

Die große Start- und Landebahn des Köln Bonn Airport muss wegen notwendiger Sanierungsarbeiten am kommenden Dienstag und Mittwoch, den 10. und 11. März, gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt jeweils in der Zeit von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Die Bahn muss unter anderem vom Gummiabrieb der Flugzeugreifen befreit werden. Der Flugverkehr wird während der Sanierungsarbeiten tagsüber hauptsächlich über die sogenannte Querwindbahn abgewickelt.

Hamburg Airport empfängt Manager aus der Luftfahrt auf der ITB Berlin

Die Internationale Tourismusbörse ITB in Berlin hat vom 04. bis zum 08. März 2015 ihre Türen geöffnet – und auch Hamburg Airport präsentiert sich auf der weltweit größten Messe der Reiseindustrie. Traditionell gibt der Flughafen Hamburg einen Empfang. 2015 sind wieder zahlreiche Manager aus Luftfahrt und Touristik der Einladung zum „Klönschnack“ gefolgt: Volker Greiner, Vice President Commercial Operations North & Central Europe Emirates, Thomas Haagensen, Geschäftsführer easyJet Deutschland, Dr. Dieter Nirschl, Vorsitzender der Geschäftsführung TUIfly GmbH, Oliver Wagner, Geschäftsführer Germanwings, Christian Clemens, Vorsitzender der Geschäftsführung TUI Deutschland GmbH, Michael Ungerer Präsident AIDA Cruises, Martin Gauss, CEO airBALTIC und Dietrich von Albedyll, Geschäftsführer Hamburg Tourismus GmbH und Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen).

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, freute sich über die zahlreichen Gäste: „Mit 14,76 Millionen Passagieren haben wir so viele Fluggäste am Hamburg Airport gezählt wie noch nie. Unter allen großen Flughäfen in Deutschland konnten wir mit 9,3 Prozent das größte Wachstum erzielen. Ohne das Engagement unserer Airlinepartner und deren Vertrauen in den starken Standort Hamburg wäre so eine Entwicklung nicht möglich gewesen. Dieser Empfang auf der ITB ist eine wunderbare Gelegenheit, mich bei den vielen Partnern unseres Flughafens für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zu bedanken. Das gemeinsame Ziel – die erstklassige Dienstleistung an unseren Kunden – macht uns so erfolgreich.“

airberlin mit mehr Passagierkilometern bei weniger Gästen im Februar 2015

Im Februar 2015 konnte airberlin 1.820.528 Fluggäste an Bord begrüßen. Die Passagierzahl reduzierte sich damit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,9 Prozent. Auf dem globalen Streckennetz der airberlin legten die Gäste im vergangenen Monat insgesamt 3,039 Milliarden Kilometer (RPK) zurück, was einer Steigerung um 2,9 Prozent in Hinblick auf den Februar 2014 entspricht. Die Sitzplatzkilometer (ASK) verringerten sich in einem agilen Marktumfeld rückblickend zum Vorjahresmonat um 0,6 Prozent auf 3,592 Milliarden, wobei die Auslastung (RPK/ASK) bei gleicher Vorjahresbetrachtung um 2,9 Prozentpunkte auf 84,6 Prozent erhöht werden konnte.

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2015 steigert airberlin die Auslastung damit um 0,9 Prozent auf insgesamt 81,4 Prozent. Die Anzahl der Fluggäste sank im vergangenen Januar und Februar mit insgesamt 3.515.899 um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die zurückgelegten Passagierkilometer stiegen von Januar bis Februar auf 6,075 Milliarden (Vorjahr: 5,858 Milliarden) und die angebotenen Sitzplatzkilometer erhöhten sich auf 7,467 Milliarden (Vorjahr: 7,280 Milliarden). Informieren Sie sich in unserem airberlin Finanzkalender über weitere wichtige IR-Termine im Jahr 2015.

Februar 2015 kumuliert 2015
Fluggäste 1.820.528 (-0,9 %) 3.515.899 (-2,4 %)
ASK in Mio. 3.591 (-0,6 %) 7.467 (+2,6 %)
RPK in Mio. 3.038 (+2,9 %) 6.074 (+3,7%)
Auslastung in % 84,6 (+2,9 PP) 81,4 (+0.9%)

H175-Hubschrauber für Bristow – Umbenennung der Airbus Helicopters

Bristow Group hat ihre Bestellung bei Airbus Helicopters für die H175 auf 17 Einheiten erhöht und gleichzeitig für seine neuen Hubschrauber der Sieben-Tonnen-Kategorie eine Servicevereinbarung unterschrieben. H175 ist der neue Name der zweimotorigen EC175.

Auf der Hubschrauberhandelsmesse Heli-Expo 2015 in Orlando, Florida, verkündete Airbus Helicopters die Umbenennung seiner Produkte, um sie an die Namensgebung der gesamten Airbus-Palette anzugleichen.

Da Bristow mit Sitz in Houston, Texas, ein großer Anbieter für Hubschrauber-Dienstleistungen für die weltweite Offshore-Energieindustrie ist, werden Luftfahrzeuge auch größere Mengen angeschafft. Daher rücken, so Bristow zur Entscheidung, Hersteller ins Blickfeld, die bei Lieferungs- und Support-Übereinkommen ein Vorgehen wie im Airline-Business zeigen.

Die Flotte des Unternehmens umfasst u.a. Hubschrauber des Typs der leichtgewichtigen H125 (bisher AS350), H135 (EC135) und BK117, neben den mittelschweren H155 (EC155) und schweren AS332 und H225 (EC225) Super Puma. Geliefert werden sollen die H175-Hubschrauber ab Oktober 2016. Das Muster erreicht 165 Knoten Reisegeschwindigkeit bei einer Reichweite von 200 Nautischen Meilen mit 12 Passagieren an Bord.